Generated by All in One SEO Pro v4.9.10, this is an llms-full.txt file, used by LLMs to index the site. # sharedeals.de Die Aktien-Community für Börsenerfolg ## Beiträge ### [Alibaba-Aktie: 10 Milliarden US$ – jetzt muss KI liefern!](https://www.sharedeals.de/alibaba-aktie-10-milliarden-us-jetzt-muss-ki-liefern/) **Published:** August 24, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Alibaba-Aktie bricht in Hongkong um bis zu 10% auf 110,10 HK$ ein. Auslöser ist eine der größten Kapitalerhöhungen des Jahres: Der chinesische Technologiekonzern nimmt 10,2 Milliarden US$ auf, um seine KI-Offensive zu finanzieren. Bestehende Aktionäre werden verwässert. Gleichzeitig wächst das Cloud-Geschäft so schnell wie seit Jahren nicht mehr. Bietet die Korrektur die Buy-the-Dip-Chance, auf die viele Anleger lange gewartet haben? ## Alibaba gibt 710 Millionen neue Aktien aus Alibaba platziert 710 Millionen neue Aktien zu jeweils 112,70 HK$. Insgesamt fließen dem Unternehmen dadurch 80 Milliarden HK$ beziehungsweise 10,2 Milliarden US$ zu. Die neuen Papiere entsprechen rund 3,7% der bisherigen Aktienzahl. Der Platzierungspreis liegt 8,4% unter dem vorherigen Schlusskurs in Hongkong und 3,6% unter dem entsprechenden Kurs der US-Aktie. Dieser Abschlag erklärt einen erheblichen Teil des Kurssturzes. Dass die Aktie zwischenzeitlich sogar unter den Platzierungspreis fiel, zeigt jedoch, dass Anleger nicht nur die Verwässerung, sondern auch den enormen Kapitalbedarf kritisch sehen. Alibaba will sämtliche Nettoerlöse in seine sogenannte Full-Stack-KI investieren. Dazu gehören Rechenzentren, Chips, Cloud-Infrastruktur, die Qwen-Modelle und darauf aufbauende Anwendungen. Die Platzierung ist die größte primäre Folgeemission, die jemals von einem in Hongkong notierten Unternehmen durchgeführt wurde. **Du interessierst Dich für KI im Allgemeinen und Alibaba im Besonderen?** Dann abonniere hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Aibaba&stockidentifier=symbol%3ABABA&stockmarket=NYSE) und bleibe immer up-to-date. ## Cloud-Wachstum trifft auf Milliardenverbrauch Operativ liefert Alibaba durchaus Argumente für die Investitionen. Der Konzernumsatz stieg im Juni-Quartal um 9% auf umgerechnet mehr als 39,6 Milliarden US$. Die Erlöse der AI-Cloud- und Compute-Services sprangen sogar um 45% auf 7,1 Milliarden US$. Besonders dynamisch entwickeln sich die unmittelbar mit künstlicher Intelligenz verbundenen Produkte. Sie erzielten einen Quartalsumsatz von 1,8 Milliarden US$ und wuchsen zum zwölften Mal in Folge dreistellig. Das bereinigte EBITA des Cloud-Segments erhöhte sich um 133% auf 830 Millionen US$. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf rund 12%. Der Preis dafür ist allerdings hoch. Die Investitionen stiegen im Quartal um 75% auf rund 10 Milliarden US$. Gleichzeitig entstand ein negativer freier Cashflow von etwa 6,6 Milliarden US$, während der Nettogewinn um rund 75% auf 1,5 Milliarden US$ einbrach. Insgesamt will Alibaba über drei Jahre rund 380 Milliarden RMB beziehungsweise 56,5 Milliarden US$ in KI und Cloud-Infrastruktur investieren. ## Die KI-Investitionen bekommen eine klare Frist Alibaba rechnet damit, dass sich die Investitionen in KI-Hardware innerhalb von zweieinhalb bis drei Jahren amortisieren. Bei einer erwarteten Nutzungsdauer von rund fünf Jahren könnte daraus eine Rendite auf das investierte Kapital im mittleren Zehnprozentbereich entstehen. Erreicht Alibaba diese Ziele, wäre eine Verwässerung um 3,7% wirtschaftlich vertretbar. Schließlich wächst das Cloud-Geschäft um 45% und verbessert gleichzeitig seine Profitabilität. Verfehlt das Unternehmen die Renditeziele, hätte das Management jedoch Milliarden zu einem hohen Preis aufgenommen und die Beteiligung der Altaktionäre dauerhaft verwässert. **Tipp**: Wer sich für die versteckten Perlen im KI-Markt interessiert, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) auch weniger bekannte, aber hochpotente Aktien, die von dem Trend massiv profitieren könnten. Zumindest institutionelle Investoren zeigen Vertrauen. Die Platzierung war fast dreifach überzeichnet und zog unter anderem Staatsfonds und langfristig orientierte Anleger an. Vor dem Kurseinbruch wurde Alibaba mit rund dem 16-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Nach dem Rücksetzer dürfte das KGV – unter Berücksichtigung der neuen Aktien – bei etwa 15 liegen. Das ist höher als der Fünfjahresdurchschnitt von rund 12, angesichts des Cloud-Wachstums aber nicht überzogen. Die Kapitalerhöhung ist schmerzhaft, aber strategisch nachvollziehbar. Alibaba zeigt im Cloud-Geschäft bereits starkes Wachstum und steigende Margen. Jetzt muss der Konzern beweisen, dass daraus rechtzeitig positiver Cashflow entsteht. Dann überwiegt die Chance und die Kapitalerhöhung könnte in Kürze ein kleiner Knick in einer wieder aufflammenden Wachstumsgeschichte sein. ## ℹ️ Alibaba in Kürze - Die Alibaba Gruppe mit Sitz in Hangzhou ist einer der größten E-Commerce-Konzerne Chinas. - Das 1999 gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einer riesigen Firmengruppe mit zahlreichen Tochterunternehmen entwickelt. - Kerngeschäft von Alibaba sind die Online-Marktplätze Alibaba, AliExpress, Taobao und Tmall. Darüber hinaus bietet der Konzern Cloud-Services, Logistik- und Finanzdienstleistungen an. - Die Alibaba Gruppe hat eine Marktkapitalisierung von ca. 286 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Hochtief-Aktie: Bereit für den bullischen Konter?](https://www.sharedeals.de/hochtief-aktie-bereit-fuer-den-bullischen-konter/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Hochtief-Aktie zeigt nach dem monatelangen Kursverfall erste Anzeichen einer Stabilisierung und notiert aktuell bei 370,80 €. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/hochtief-aktie-7-schlusslicht-im-dax/) hatte ich unterhalb von 414 € eine Fortsetzung der Korrektur bis 372,60 € favorisiert. Dieses Abwärtsziel wurde inzwischen erreicht und sogar unterschritten. Nach dem jüngsten Rücksetzer bis 360,80 € zeigen sich nun allerdings erste Käufer, die eine technische Gegenbewegung einleiten könnten. Gelingt damit die erhoffte Wende oder bleibt die Erholung lediglich ein kurzes Strohfeuer? ## Neue Aufträge sorgen für Zuversicht Während die Hochtief-Aktie charttechnisch angeschlagen bleibt, präsentiert sich das operative Geschäft weiterhin in einer starken Verfassung. Erst am 15. Oktober meldete der Baukonzern über seine australische Tochter CIMIC einen neuen Energieinfrastrukturauftrag in Westaustralien im Wert von rund 478 Millionen AUD. Einen Tag später folgte die Bekanntgabe eines weiteren Projekts zum Bau eines neuen Sammlungs- und Forschungszentrums für das Museum für Naturkunde in Berlin. Die jüngsten Aufträge unterstreichen die breit aufgestellte Geschäftstätigkeit des Konzerns, insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Energie und öffentliche Bauprojekte. Auch die Halbjahreszahlen lieferten bereits überzeugende Argumente. Der operative Konzerngewinn stieg um +35% auf 480 Millionen €, während der Umsatz um +10% auf 20,1 Milliarden € zulegte. Besonders beeindruckend entwickelte sich der Auftragseingang mit 31,5 Milliarden €, wodurch der Auftragsbestand einen Rekordwert von 84,8 Milliarden € erreichte. Hochtief hob daraufhin seine Gewinnprognose für 2026 auf 1,025 bis 1,1 Milliarden € an. Dennoch belasten steigende Finanzierungskosten und das schwierige Kapitalmarktumfeld weiterhin die Aktie. Neue Impulse dürften die für den 5. November angekündigten Quartalszahlen liefern. **Passend dazu:** Wer nach weiteren Profiteuren des weltweit steigenden Infrastruktur- und Energiebedarfs sucht, findet in [unserem kostenlosen Report „Energiekrise als Börsenchance“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/) interessante Aktien. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die zuletzt favorisierte Abwärtsbewegung hat die Hochtief-Aktie inzwischen deutlich unter 372,60 € geführt. Mit dem jüngsten Tagestief bei 360,80 € wurde sogar die horizontale Unterstützung bei 366 € zwischenzeitlich erneut auf Intraday-Basis unterschritten. Immerhin zeigt sich dort nun erste Kaufbereitschaft, sodass sich die Chancen auf eine technische Gegenbewegung erhöhen. Mein blaues Präferenzszenario sieht nach einer möglichen Konsolidierung im aktuellen Kursbereich einen erneuten Aufwärtsimpuls vor. Dafür bedarf es der Rückkehr über 372,60 €, um nachfolgend die Marke von 403 € zurückzuerobern und ergänzend die seit Mai etablierte Abwärtstrendlinie zu attackieren. Ein solcher Befreiungsschlag könnte weiteres Erholungspotenzial bis 414 € sowie darüber hinaus bis 441,80 € freisetzen. Allerdings handelt es sich vorerst um eine spekulative Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends. Alternativ könnte sich die jüngste Stabilisierung als wenig nachhaltig erweisen. Sollte die Aktie erneut unter 366 € fallen und auch das jüngste Verlaufstief bei 360,80 € unterschreiten, wäre eine Ausdehnung der Korrektur bis 343,20 beziehungsweise 338 € wahrscheinlich. Dort wartet eine weitere bedeutende Unterstützungszone, die zumindest eine stärkere technische Reaktion begünstigen könnte. Ein nachhaltiger Bruch dieses Bereichs würde dagegen das Chartbild erheblich verschlechtern. Solange die übergeordnete Abwärtstrendlinie nicht überwunden wird, bleibt das Risiko einer weiteren Verkaufswelle erhöht. Die Hochtief-Aktie hat das zuletzt favorisierte Abwärtsziel bei 372,60 € abgearbeitet und zeigt nun in diesem Bereich erste Anzeichen einer Stabilisierung. Oberhalb von 366 € erscheint mir eine spekulative Gegenbewegung bis 403 € durchaus realistisch. Ein nachhaltiger Ausbruch über die fallende Abwärtstrendlinie könnte anschließend sogar 414 beziehungsweise 441,80 € ermöglichen. Unterhalb von 360,80 € droht dagegen eine Fortsetzung der Korrektur bis in den Bereich um 338 €. Noch haben die Verkäufer die Oberhand, doch eine erste technische Gegenreaktion gewinnt an Wahrscheinlichkeit. **Hier sei angemerkt:** Wer von der immensen Rohstoffnachfrage sowie der weltweiten Aufrüstung profitieren will, findet in [unserem exklusiven Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) ein US-gefördertes Unternehmen und eine Silber-Aktie mit Multibagger-Potenzial. ## ℹ️ Hochtief in Kürze - Hochtief (WKN: 607000) ist ein internationaler, führender Baukonzern. Neben dem klassischen Baugeschäft entwickelt sich der Konzern immer mehr zum Projekt-Unternehmen mit einem breiten Dienstleistungsgeschäft. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. Großaktionär mit 77,5% ist die spanische ACS-Gruppe. - Die Aktie ist im MDAX gelistet und wird aktuell mit rund 29 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Hochtief, Hochtief-Aktie, Hochtief-Chartanalyse --- ### [Nvidia-Aktie: Käufer melden sich zurück!](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-kaeufer-melden-sich-zurueck/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Nvidia-Aktie zeigt nach dem jüngsten Rücksetzer wieder erste Anzeichen einer Stabilisierung. Vom Rekordhoch bei 243,37 US$ Anfang Oktober ging es zwischenzeitlich um rund -13% abwärts, bevor sich im Bereich der wichtigen Nachfragezone um 216 US$ erneut Käufer fanden. Mit aktuell 217,63 US$ versucht der KI-Champion nun, die Gegenbewegung auszubauen. Doch nach dem jüngsten Ausverkauf im Technologiesektor stellt sich die Frage, ob daraus bereits der nächste größere Aufwärtsimpuls entstehen kann. ## KI-Offensive in Deutschland Während sich die Nvidia-Aktie charttechnisch zu stabilisieren versucht, setzt der Halbleiterkonzern seine internationale Expansion fort. Wie mein Kollege Alexander Hirschler heute Mittag unter [„Wie viel Potenzial steckt jetzt noch drin?“](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-wie-viel-potenzial-steckt-jetzt-noch-drin/) berichtete, kündigte Unternehmenschef Jensen Huang auf dem Investitionsgipfel in Berlin Beteiligungen an vier deutschen Start-ups an. Zudem soll die Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und Siemens bei industrieller künstlicher Intelligenz intensiviert werden. Besonders interessant erscheinen dabei Anwendungen für autonome Fertigungsprozesse, mit denen sich Entwicklungszeiten und Produktionskosten deutlich reduzieren lassen könnten. Auch an der Wall Street überwiegt trotz der jüngsten Korrektur weiterhin der Optimismus. So sieht Arete Research die Aktie inzwischen bei 369 US$, während Dan Ives ein Kursziel von 300 US$ ausruft. Gleichzeitig wachsen allerdings die Sorgen über die milliardenschweren Investitionen in neue KI-Rechenzentren und deren tatsächliche Rentabilität. Die jüngste Schwäche zahlreicher Halbleiterwerte zeigt, dass selbst die überzeugenden langfristigen Wachstumsperspektiven von Nvidia nicht vor stärkeren Gewinnmitnahmen schützen. Neue Impulse könnten die bevorstehenden Quartalszahlen großer Technologiekonzerne sowie die GTC-Konferenz in Berlin liefern. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch am Rekordhoch bei 243,37 US$ hat die Nvidia-Aktie zuletzt erheblich an Boden verloren. Immerhin konnten sich die Käufer nun im Bereich der horizontalen Unterstützung um 216 US$ und der seit Juli bestehenden Aufwärtstrendlinie zurückmelden. Mein blaues Präferenzszenario sieht nach einer möglichen kurzen Konsolidierung eine Fortsetzung der Erholung vor. Dafür müsste zunächst der Widerstand bei 224,93 US$ zurückerobert werden. Gelingt dieser Befreiungsschlag, wäre ein erneuter Vorstoß bis 236,54 US$ denkbar, bevor das Rekordhoch bei 243,37 US$ wieder in den Fokus rückt. Die jüngste Käuferreaktion liefert somit ein erstes konstruktives Signal, auch wenn eine nachhaltige Trendwende kurzfristig noch nicht bestätigt ist. Alternativ könnte die laufende Stabilisierung bereits wieder scheitern. Ein nachhaltiger Rückfall unter die steigende Aufwärtstrendlinie und insbesondere die Unterstützung bei 212,19 US$ würde zunächst weiteres Abwärtspotenzial bis 207,07 US$ eröffnen. Darunter wartet zwischen 200,42 und 198,73 US$ die nächste bedeutende Auffangzone, an der sich die Käufer erneut zurückmelden könnten. Sollte auch dieser Bereich aufgegeben werden, wären sogar 194,74 beziehungsweise 189,80 US$ wieder denkbar. Solange die aktuelle Nachfragezone jedoch verteidigt wird, bleibt die Chance auf eine Wiederaufnahme der Aufwärtsbewegung bestehen. Die Nvidia-Aktie zeigt nach dem jüngsten Ausverkauf eine erste konstruktive Käuferreaktion im Bereich um 216 US$. Solange die Unterstützung bei 212,19 US$ verteidigt wird, favorisiere ich eine Fortsetzung der Erholung bis 224,93 und anschließend 236,54 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte sogar einen erneuten Angriff auf das Rekordhoch bei 243,37 US$ ermöglichen. Unterhalb von 212,19 US$ würde sich das technische Bild dagegen erneut eintrüben und ein Rücklauf in Richtung 200 US$ wäre wahrscheinlich. Noch müssen die Käufer ihre jüngste Stärke bestätigen. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von Nvidia entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nvidia&stockidentifier=symbol%3ANVDA&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,24 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Chartanalyse, Nvidia-Prognose --- ### [Société Générale-Aktie: Die bessere Deutsche Bank?](https://www.sharedeals.de/societe-generale-aktie-die-bessere-deutsche-bank/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Société Générale-Aktie konnte ihre Kursgewinne nicht halten. Nachdem sie im August zeitweise auf rund 85 € gestiegen war, geriet sie deutlich unter Druck. Am Dienstag notiert sie aktuell bei etwa 60,90 €. Damit fiel die Aktie stärker als die der Deutschen Bank. Hier stellt sich die Frage: Lohnt sich ein Einstieg auf dem jetzigen Kursniveau? ## Frankreichs Staatsverschuldung als Belastungsfaktor Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor ist die angespannte Finanzlage Frankreichs. Die Staatsverschuldung ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen; aktuell liegt sie bei etwa 3,6 Billionen €. Auch im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) fällt die Verschuldung mit 119% hoch aus. Im Vergleich dazu weist Deutschland eine deutlich niedrigere Schuldenquote auf. Im Verhältnis zum BIP liegt sie hierzulande bei 63,5%. Zusätzliche Unsicherheit bringt die politische Entwicklung. Vor den für 2027 anstehenden französischen Präsidentschaftswahlen könnten weitere Risiken bezüglich der Verschuldung beinhalten. Die Nervosität zeigt sich auch am Anleihemarkt; das Zinsniveau für neue Staatsanleihen ist deutlich gestiegen. Seit Februar stieg es von etwa 3,2 auf 4,9% **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Soci%C3%A9t%C3%A9+G%C3%A9n%C3%A9rale&stockidentifier=symbol%3AGLE&stockmarket=EURONEXT) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Warum höhere Anleiherenditen für Banken problematisch sein können Für die Société Générale ist die Entwicklung am französischen Staatsanleihemarkt aus mehreren Gründen relevant. Steigende Marktzinsen drücken grundsätzlich die Kurse bereits ausgegebener Anleihen. Daraus können für Banken Bewertungsverluste entstehen. Die notwendigen Abschreibungen könnten die Ertragslage negativ beeinflussen. Die französische Staatsverschuldung ist deshalb ein ernst zu nehmender Risikofaktor. Banken diversifizieren jedoch ihr Anleiheportfolio und sichern es oftmals auch ab. ## Gewinn steigt deutlich – Renditeziele bleiben ambitioniert Operativ entwickelte sich die Société Générale zuletzt positiv. Im ersten Halbjahr stieg der Nettogewinn nach den vorliegenden Angaben um 13,9% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf rund 3,5 Milliarden €. Ein wichtiger Maßstab ist die Rendite des materiellen Eigenkapitals (ROTE). Die Société Générale strebt an, diese Kennzahl bis 2029 auf 13 bis 14% zu steigern, aktuell liegt sie bei 11%. Der nächste Quartalsbericht dürfte weitere Hinweise darauf liefern, ob sich der positive Trend fortsetzt. ## Bewertung Der Kursrückgang allein macht eine Aktie noch nicht günstig. Entscheidend ist, in welchem Verhältnis der Börsenwert zur nachhaltig erzielbaren Ertragskraft steht. Im Vergleich zur Deutschen Bank und anderen europäischen Großbanken ist die Société Générale niedrig bewertet. Als Vergleich wird unter anderem die Marktkapitalisierung im Verhältnis zum Umsatz herangezogen. Demnach liegt dieser Faktor bei der Société Générale bei etwa 0,5, bei der Deutschen Bank bei rund 0,8 und bei UniCredit bei mehr als 2. Für einen direkten Vergleich mit der Deutschen Bank wären jedoch weitere wichtige Kennzahlen notwendig. Die Unternehmensbewertung liefert jedoch einen ersten Eindruck. Was für die Aktie spricht, ist die gute Dividendenrendite von aktuell 2,6%. Hier dürfte es zu weiteren Dividendenanhebungen kommen. Die schlechte Finanzsituation sowie politische Risiken von Frankreich dürfte zu den Kursrückgängen eine Rolle spielen. Letztlich sind jedoch die fundamentalen Daten entscheidend und hier sieht es gut aus. Ich halte die Aktie der Société Générale momentan für unterbewertet. Die Aktie der Deutschen Bank halte ich ebenfalls für unterbewertet. Beide Werte besitzen nach dem Kursrückgang wieder Potenzial. Welche Aktie mehr Potenzial besitzt kann nicht abschließend beantwortet werden. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Société Générale in Kürze - Die Société Générale (WKN: 873403) ist eines der größten Kreditinstitute Europas weltweit. Die französische Universalbank richtet sich mit ihren Services sowohl an Privat- und Unternehmens- wie auch an institutionelle Kunden. - Der Hauptsitz befindet sich in Paris. Weltweit agiert sie in etwa 60 Ländern. - Die Aktie ist an der Euronext notiert und wird aktuell mit ca. 44 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [E.ON-Aktie zieht kräftig an – die Erholung nimmt Fahrt auf](https://www.sharedeals.de/e-on-aktie-zieht-kraeftig-an-die-erholung-nimmt-fahrt-auf/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Während zahlreiche DAX-Aktien heute Verluste hinnehmen müssen, zeigt sich E.ON von seiner stärkeren Seite. Der Energiekonzern setzt seine jüngste Erholung fort und gehört zu den Gewinnern des deutschen Leitindex. Dabei gibt es nach der Übernahme des britischen Energieversorgers OVO auch neue Wachstumsmöglichkeiten. Doch was steckt hinter der Kursstärke und wie viel Potenzial bleibt der Aktie noch? ## E.ON-Aktie legt zu – warum Anleger wieder zugreifen Bei E.ON scheint sich die Stimmung an der Börse langsam wieder aufzuhellen. Die Aktie steigt am Dienstag zeitweise auf rund 17,77 € und gewinnt damit knapp +1,5 % gegenüber dem Vortag. Das klingt zunächst nicht nach einer außergewöhnlichen Kursbewegung, allerdings fällt die Entwicklung im Vergleich zum Gesamtmarkt auf. Während der DAX zeitgleich rund -0,8 % verliert, gehört E.ON zu den stärkeren Werten im Index. Auch über mehrere Handelstage betrachtet hat sich die Aktie zuletzt wieder etwas erholt. Ein einzelner Auslöser für den heutigen Kursanstieg lässt sich bislang nicht eindeutig ausmachen. Allerdings gibt es einige Entwicklungen, die E.ON für Anleger wieder attraktiver machen könnten. Dazu gehört vor allem die Übernahme des britischen Energieversorgers OVO, die Anfang Oktober nach der Genehmigung durch die britischen Wettbewerbsbehörden abgeschlossen wurde. Mit dem Zukauf stärkt E.ON seine Position auf dem britischen Energiemarkt erheblich. Während E.ON Next zuvor bereits rund 5,6 Millionen Kunden versorgte, kommen durch OVO weitere vier Millionen hinzu. Zusammen betreuen beide Unternehmen damit künftig etwa 9,6 Millionen Kunden in Großbritannien. E.ON verspricht sich davon nicht nur eine größere Kundenbasis, sondern auch Vorteile bei der Digitalisierung und der Entwicklung neuer Energiedienstleistungen. Allerdings ist die Übernahme nicht automatisch ein Garant für höhere Gewinne. Schließlich gilt das klassische Energievertriebsgeschäft als wettbewerbsintensiv, während die Integration eines Unternehmens mit mehreren Millionen Kunden ebenfalls Kosten verursachen kann. Wie stark sich der Zukauf tatsächlich auf die Geschäftszahlen auswirkt, muss sich deshalb erst noch zeigen. Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) bleibst Du ganz ohne Stress stets informiert über die neuesten Aktienbewegungen. ## E.ON setzt auf Stromnetze und auch KI könnte das Wachstum antreiben Abseits der jüngsten Übernahme steckt für E.ON vor allem im Ausbau der europäischen Stromnetze einiges an Potenzial. Denn der Energiebedarf steigt nicht nur durch Elektroautos und Wärmepumpen. Auch der Boom rund um künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass immer größere Rechenzentren ans Stromnetz angeschlossen werden müssen. Für einen Konzern wie E.ON, der einen großen Teil der deutschen Stromverteilnetze betreibt, bedeutet das langfristig zusätzliche Investitionen und neue Einnahmemöglichkeiten. Bis 2030 will E.ON rund 48 Milliarden € investieren, wobei der Großteil in den Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze fließen soll. Allein im ersten Halbjahr 2026 investierte das Unternehmen bereits rund drei Milliarden €. Dass sich diese Ausgaben zunehmend auszahlen, zeigen die jüngsten Geschäftszahlen. Das bereinigte EBITDA stieg in den ersten sechs Monaten leicht auf 5,4 Milliarden €, während der bereinigte Konzernüberschuss um 5 % auf rund 1,9 Milliarden € zulegte. Auch für das Gesamtjahr hält E.ON an seiner bisherigen Prognose fest. Das Management rechnet weiterhin mit einem bereinigten EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden € sowie einem bereinigten Konzernüberschuss von 2,7 bis 2,9 Milliarden €. Große Wachstumssprünge wie bei manchen Technologieunternehmen sind damit zwar nicht zu erwarten, allerdings bietet das regulierte Netzgeschäft vergleichsweise planbare Einnahmen. Ganz ohne Risiken ist diese Entwicklung aber nicht. Schließlich muss E.ON die milliardenschweren Investitionen finanzieren, während die möglichen Renditen im deutschen Stromnetzgeschäft stark von den Vorgaben der Bundesnetzagentur abhängen. Im August hatte ein neuer Regulierungsentwurf bereits für deutliche Kursverluste gesorgt, weil Anleger niedrigere Renditen auf zukünftige Netzinvestitionen befürchteten. Hinzu kommen die höheren Finanzierungskosten, die bei einem Unternehmen mit großem Kapitalbedarf schnell auf die Gewinne drücken können. ## Analysten sehen weiterhin Kurspotenzial Nach der jüngsten Erholung lohnt sich auch ein Blick auf die Einschätzungen der Analysten. Denn obwohl die E.ON-Aktie seit ihrem Frühjahrshoch deutlich nachgegeben hat, trauen ihr zahlreiche Banken weiterhin höhere Kurse zu. So hat die UBS ihre Einschätzung Anfang September auf „Buy“ angehoben und das Kursziel auf 20 € erhöht. Berenberg sieht die Aktie sogar bei 21 €, während Jefferies mit einem Kursziel von 22,70 € noch optimistischer ist. Auch JPMorgan erwartet mit 21,70 € deutlich höhere Kurse. Etwas vorsichtiger bleibt dagegen RBC Capital Markets, die E.ON mit „Hold“ und einem Kursziel von 19 € bewertet. Ausgehend vom aktuellen Kurs bei rund 17,77 € ergibt sich damit durchaus Aufwärtspotenzial. Bereits das Kursziel der UBS bei 20 € würde einem Anstieg von rund 12,5 % entsprechen. Bei den von Jefferies erwarteten 22,70 € wären es sogar knapp 28 %. Das zeigt, dass einige Analysten die jüngste Kursschwäche eher als vorübergehende Belastung betrachten und weiterhin auf das langfristige Wachstum im Netzgeschäft setzen. Allerdings muss sich erst zeigen, ob die aktuelle Erholung tatsächlich länger anhält. Schließlich notiert E.ON weiterhin unter den Höchstständen des laufenden Jahres. Die nächsten Geschäftszahlen am 11. November könnten hier für neue Bewegung sorgen. Dann wird sich zeigen, wie sich das Netzgeschäft entwickelt hat und ob die jüngste OVO-Übernahme bereits zusätzliche Erkenntnisse für den Ausblick liefert. Die E.ON-Aktie kann sich gegen den schwachen Gesamtmarkt behaupten und setzt ihre jüngste Erholung fort. Auch wenn ein klarer Auslöser für den heutigen Anstieg fehlt, bieten die abgeschlossene OVO-Übernahme und der geplante Ausbau der Stromnetze langfristig weitere Wachstumschancen. Mehrere Analysten sehen mit Kurszielen zwischen 20 und 22,70 € noch deutliches Aufwärtspotenzial. Mehr attraktive Dividendentitel findest du in unserer [Liste der 10 Dividendenaktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Schau mal rein! ## ℹ️ E.ON in Kürze - E.ON (WKN: ENAG99) ist einer von Europas größten Energieversorgern. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Energienetze und Kundenlösungen (Strom- und Gaslieferungen an Privat- und Geschäftskunden). - Der Konzern ist in mehreren europäischen Ländern tätig, der Hauptsitz befindet sich in Essen in Nordrhein-Westfalen. - Die im DAX gelistete Aktie wird aktuell mit 47,75 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** e-on, EON --- ### [ITM Power-Aktie -62%: Der nächste Absturz droht](https://www.sharedeals.de/itm-power-aktie-62-der-naechste-absturz-droht/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die ITM Power-Aktie befindet sich weiterhin im freien Fall und hat seit ihrem Frühjahrshoch bei 2,57 € zwischenzeitlich rund -62% an Wert verloren. In meiner [Analyse vom Juni](https://www.sharedeals.de/itm-power-aktie-jetzt-bereit-fuer-70/) hatte ich nach der damaligen Korrektur noch eine Fortsetzung der Rally mit einem Kurspotenzial von bis zu +70% favorisiert. Doch die erhoffte Stabilisierung blieb aus und stattdessen übernahmen die Verkäufer immer deutlicher das Kommando. Mit aktuell 1,034 € notiert der Wasserstofftitel wieder gefährlich nahe der psychologisch wichtigen 1-€-Marke. Droht nun sogar ein weiterer Absturz bis 0,81 €? ## Rekordzahlen und trotzdem unter Druck Eigentlich hätte ITM Power mit den gestern veröffentlichten Jahreszahlen für positive Stimmung sorgen können. Der britische Elektrolyseur-Spezialist steigerte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2025/26 um +68% auf 43,6 Millionen GBP, während sich der bereinigte EBITDA-Verlust von 33 auf 20,2 Millionen GBP verringerte. Gleichzeitig verfügte der Konzern zum Geschäftsjahresende über liquide Mittel von 215,6 Millionen GBP. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Management Umsätze zwischen 50 und 60 Millionen GBP sowie einen weiteren Rückgang des bereinigten EBITDA-Verlusts auf 17 bis 20 Millionen GBP. Dennoch bleibt die nachhaltige Profitabilität vorerst ein Zukunftsthema. Zusätzliche Fantasie liefern neue Großprojekte. Wie mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig bereits unter [„ITM Power-Aktie +6%: Kann sie doch noch überzeugen?“](https://www.sharedeals.de/itm-power-aktie-6-kann-sie-doch-noch-ueberzeugen/) hervorhob, sorgten zuletzt ein 100-Megawatt-Auftrag und die Aussichten auf ein weiteres 150-Megawatt-Projekt für neue Hoffnung. Letzteres soll über die Tochter Hydropulse gemeinsam mit einer europäischen Raffinerie entwickelt werden. Allerdings steht die endgültige Investitionsentscheidung erst 2027 an. Trotz verbesserter Geschäftszahlen und einer zunehmend vielversprechenden Projektpipeline gelingt es der Aktie bislang nicht, den übergeordneten Abwärtstrend zu überwinden. **Energie und Rohstoffe bleiben spannend:** Nebst Biotech und Pharma sogleich einmal auf das Thema im exklusiven Report rund um Rohstoffe und der generellen [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) geschaut. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die charttechnische Ausgangslage hat sich seit meiner Sommeranalyse erheblich verschlechtert. Nachdem zunächst die Unterstützungen bei 1,50 und 1,32 € aufgegeben wurden, scheiterte zuletzt auch die Stabilisierung im Bereich zwischen 1,13 und 1,17 €. Damit bleibt die Folge tieferer Hochs und Tiefs unverändert bestehen. Der jüngste Rückfall unter die psychologisch wichtige Marke von 1,00 € sowie die anhaltende Schwäche unterhalb der fallenden Abwärtstrendlinie unterstreichen den Verkaufsdruck. Mein blaues Präferenzszenario sieht nach einer möglichen kurzen Gegenbewegung eine Fortsetzung der Korrektur bis 0,83 beziehungsweise 0,81 € vor. Dort verläuft das 88,6%-Fibonacci-Retracement, sodass zumindest eine stärkere technische Reaktion denkbar wäre. Darunter würde sogar das frühere Ausgangsniveau bei 0,72 € wieder relevant. Alternativ könnten die Käufer die jüngste Schwächephase beenden und eine größere Erholung einleiten. Dafür müsste ITM Power zunächst die Marke von 1,13 € zurückerobern und anschließend die seit Juni bestehende Abwärtstrendlinie nachhaltig überwinden. Ein solcher Befreiungsschlag würde zunächst weiteres Potenzial bis zum Fibonacci-Retracement bei 1,17 € eröffnen, bevor mit 1,32 beziehungsweise 1,36 € die nächsten wichtigen Hürden warten. Erst oberhalb dieser Widerstandsregion würde sich das kurzfristige Chartbild spürbar verbessern. Solange die Verkäufer allerdings die Oberhand behalten, erscheint eine solche Entwicklung nachrangig. Die ITM Power-Aktie bleibt trotz verbesserter Geschäftszahlen und neuer Projektchancen charttechnisch schwer angeschlagen. Nach dem Scheitern der zuletzt favorisierten Erholung und dem Bruch wichtiger Unterstützungen sehe ich weiterhin Risiken bis 0,83 beziehungsweise 0,81 €. Dort könnte sich eine größere technische Gegenbewegung entwickeln. Erst oberhalb von 1,13 € und insbesondere der fallenden Abwärtstrendlinie würde das bearishe Szenario an Überzeugung verlieren. Bis dahin bleibt die Gefahr weiterer Kursverluste hoch. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ ITM Power in Kürze - ITM Power ist ein britisches Unternehmen mit Sitz in Sheffield, das auf integrierte Wasserstoff-Energielösungen spezialisiert ist. - Das Wasserstoffunternehmen ist in den drei Bereichen Power-to-Fuel, Energiespeicherung und Wasserstoff für industrielle Verwendungen tätig. - Kernprodukt von ITM Power sind modulare Elektrolyseure, die sich zu größeren Einheiten hochskalieren lassen. - ITM Power notiert an der Börse London und derzeit ca. 715 Millionen GBP wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** ITM Power, Wasserstoff-Aktien, Wasserstoffaktien --- ### [Tonies-Aktie: Warum jetzt sogar 20 € möglich sind](https://www.sharedeals.de/tonies-aktie-warum-jetzt-sogar-20-e-moeglich-sind/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer mehrwöchigen Konsolidierung geht es für die Tonies-Aktie seit einigen Tagen wieder sehr dynamisch nach oben. Allein am Dienstag springt der Kurs um fast +5% und setzt sich so mit deutlichem Abstand an die Spitze des SDAX. Was steckt hinter dem Kursfeuerwerk und sind jetzt sogar neue Höchststände möglich? ## Oddo BHF sorgt für frischen Rückenwind Ein wichtiger Impuls kommt von der Investmentbank Oddo BHF. Analyst Sinan Doganli hat sein Kursziel von 16 auf 17,50 € angehoben und die Einstufung „Outperform“ bestätigt. Er rechnet damit, dass der Absatz der Tonieboxen stärker ausfallen könnte als bislang erwartet. Neue Inhalte könnten die Nachfrage zusätzlich beflügeln. Der Zeitpunkt ist günstig: Die Toniebox 2 startete in Deutschland, Österreich und der Schweiz erst Mitte September 2025, in weiteren Märkten sogar noch später. Damit sind die Vergleichswerte für das laufende dritte Quartal relativ niedrig. Ein kräftiges Wachstum wäre deshalb zwar ein positives Signal, müsste aber auch vor diesem Basiseffekt eingeordnet werden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Tonies) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Internationales Wachstum, große Ziele Die operative Entwicklung liefert bereits eine starke Grundlage. Im ersten Halbjahr 2026 kletterte der Umsatz um 41,4% auf 249,7 Mio. €. Besonders dynamisch verlief das Geschäft in Nordamerika mit einem Plus von 48% auf 104,3 Mio. €. Gleichzeitig stieg der Absatz der Tonieboxen von 536.100 auf 827.000 Stück. Bei den Figuren legte die verkaufte Menge von 13 auf 17 Millionen zu. Für das Gesamtjahr hält Tonies an seinem Umsatzziel von 760 Mio. € fest, nach 630 Mio. € im Vorjahr. Die bereinigte EBITDA-Marge soll 9 bis 11% erreichen. Und auch die weitere Perspektive überzeugt: Bis 2030 will das Unternehmen mehr als 1,4 Mrd. € Umsatz erzielen und mittelfristig eine Marge von 16 bis 18% schaffen. Die Toniebox 2 könnte dabei helfen, weitere Zielgruppen zu erschließen und das internationale Audio-Ökosystem auszubauen. ## Bewertung: Wachstum hat seinen Preis Bei Kursen von fast 13,80 € wird die Aktie zunehmend anspruchsvoll bewertet. Auf Basis eines erwarteten Jahresumsatzes von 500 bis 540 Mio. € läge das Kurs-Umsatz-Verhältnis grob zwischen 3,1 und 3,4. Das ist für einen schnell wachsenden Anbieter nicht zwangsläufig zu teuer. Allerdings muss Tonies beweisen, dass Umsatzwachstum und Skaleneffekte tatsächlich in nachhaltig höhere Gewinne und einen besseren Cashflow münden. Auch mögliche Verwässerungseffekte aus offenen Optionsverbindlichkeiten bleiben zu beachten. ## Jetzt rückt das Rekordhoch in den Fokus Charttechnisch befindet sich die Aktie seit Mitte 2022 in einem Aufwärtstrend, der im Frühjahr 2025 nochmals an Dynamik gewann. Nach der Rückeroberung wichtiger Widerstände, insbesondere der psychologisch bedeutsamen Marke von 10 €, ist das IPO-Rekordhoch bei 14,20 € nun zum Greifen nah. Ein Ausbruch darüber könnte weiteres Potenzial in Richtung 20 € und des Fibonacci-Erweiterungslevels bei 20,80 € eröffnen. Scheitert der Versuch, sind zwischenzeitliche Rücksetzer aber jederzeit möglich. Der nächste Prüfstein folgt am 12. November mit dem Quartalsbericht. Entscheidend sind das Wachstum in Nordamerika, die Nachfrage nach der Toniebox 2, die Margenentwicklung und Hinweise auf den Verlauf des Weihnachtsgeschäfts. Ich sehe Tonies weiterhin als spannende Wachstumsstory. Das Unternehmen wächst dynamisch, baut sein internationales Geschäft konsequent aus und entwickelt sein Angebot weiter. Die Bewertung verlangt zwar überzeugende Ergebnisse, doch wenn die Nachfrage mitspielt und die Profitabilität Schritt hält, sind Notierungen um die 20 € mehr als nur eine charttechnische Fantasie. **Ein Tipp:** Möchtest Du weitere Aktien entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Tonies&stockidentifier=symbol%3ATNIE&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Konsumaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Tonies in Kürze - Die Tonies SE (WKN: A3CM2W) ist ein Spielwarenhändler, der die sogenannten „Toniebox“ entwickelt und vermarktet. - Bei der Box handelt es sich um einen digitalen Hörspielwürfel für Kinder mit sehr einfacher Bedienung. Durch das Aufsetzen von „Tonies“ genannten Hörspielfiguren können sich Kinder Hörspiele und Musik anhören. - Tonies ist die weltweit größte interaktive Audioplattform für Kinder mit mehr als 9,5 Millionen verkauften Tonieboxen und rund 125 Millionen Tonies. - Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Luxemburg und ist an der Börse ca. 1,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Münchener Rück-Aktie: Kommt jetzt der Angriff auf das Rekordhoch?](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-kommt-jetzt-der-angriff-auf-das-rekordhoch/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Während viele Aktien derzeit unter Abgabedruck stehen, läuft es bei der Münchener Rück-Aktie ausgesprochen gut. Der Kurs hat nach einer mehrwöchigen Konsolidierung Anfang Oktober neuen Schwung aufgenommen und notiert aktuell bei 544 €. In der Year-to-Date-Bilanz steht aber weiterhin ein leichtes Minus von -3,27% zu Buche. Das steckt hinter dem jüngsten Aufschwung und so viel Potenzial besitzt die Aktie noch. ## Defensive Stärke in turbulenten Zeiten Die aktuelle Sektorrotation spielt Munich Re in die Karten. In einem unsicheren Börsenumfeld gewinnen defensive Geschäftsmodelle an Attraktivität. Zugleich betont der Rückversicherer, dass steigende Temperaturen und Extremwetterereignisse langfristig erhebliche Risiken für Landwirtschaft, Energieversorgung und Verkehrsinfrastruktur bedeuten. Traditioneller Versicherungsschutz bleibt damit gefragt. Allerdings ist ein steigender Absicherungsbedarf kein Garant für höhere Margen. Bei den Vertragserneuerungen nimmt der Preisdruck zu. Im Juli akzeptierte die Münchener Rück bereits einen risikobereinigten Preisrückgang von 5,5% und reduzierte das gezeichnete Geschäftsvolumen um 9,1%, um weniger rentable Verträge zu vermeiden. Genau diese Preisdisziplin ist eine Stärke – sie begrenzt aber kurzfristig das Wachstum. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Analysten uneins, Rückkäufe laufen weiter Die Einschätzungen der Analysten fallen entsprechend unterschiedlich aus. RBC erhöhte sein Kursziel zuletzt von 500 auf 530 €, blieb aber bei der Einstufung „Sector Perform“. Jefferies hält an seinem „Hold“-Votum und einem Zielwert von 550 € fest. JPMorgan ist mit „Overweight“ und einem Kursziel von 590 € deutlich optimistischer. Mediobanca wiederum stufte die Aktie auf „Underperform“ ab und senkte das Ziel auf 500 €. Das Spektrum zeigt: Die Qualität des Geschäfts steht kaum infrage, wohl aber die Preissetzungsmacht im weicheren Rückversicherungsmarkt. Rückenwind kommt unterdessen vom laufenden Aktienrückkauf. Seit dem Start am 14. Mai wurden bis zum 13. Oktober rund 3,05 Millionen eigene Aktien erworben. Auch höhere Anleiherenditen können helfen, weil sie die Wiederanlage der umfangreichen Kapitalbestände attraktiver machen. ## Bewertung und Dividende überzeugen Bei einem erwarteten Gewinn je Aktie von rund 52 € für 2026 liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis eines Aktienkurses von 544 € bei etwa 10,5. Das erscheint mir für einen weltweit führenden, hoch kapitalisierten Rückversicherer attraktiv. Die Solvenzquote von 304% unterstreicht zudem die finanzielle Widerstandskraft. Besonders überzeugend finde ich die Dividendenqualität. Für 2025 wurden 24 € je Aktie ausgeschüttet; für 2026 rechnen Analysten im Durchschnitt mit etwa 25,70 €. Die Ausschüttung wurde seit Jahrzehnten nicht gesenkt. Das macht die Aktie gerade in turbulenten Zeiten interessant, auch wenn die künftige Dividende vom Geschäftsergebnis abhängt. ## Jetzt zählt der Widerstand bei 547,60 € Charttechnisch hat die Aktie seit dem kräftigen Abverkauf von Ende April bis Anfang Juni einen großen Teil ihrer Verluste aufgeholt. Nach der Seitwärtsphase von Ende Juli bis Ende September ist der Kurs seit Anfang Oktober wieder dynamisch gestiegen. Nun entscheidet sich am 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 547,60 €, ob der nächste Schub gelingt. Ein Ausbruch würde das Rekordhoch bei 615,80 € in Reichweite rücken. Scheitert der Anlauf, ist eine weitere Konsolidierung möglich. Am 12. November folgt mit der Quartalsmitteilung der nächste wichtige Prüfstein. Im Fokus stehen die Großschadenbelastung, das Gewinnziel von 6,3 Milliarden € und die Entwicklung der Rückversicherungspreise. Kurzfristig ist der Widerstand eine echte Hürde, und der Preisdruck bleibt das zentrale Risiko. Dennoch überwiegen für mich die Argumente für die Münchener Rück: solide Kapitalausstattung, diszipliniertes Underwriting, Aktienrückkäufe und eine verlässliche Dividendenhistorie. Gelingt der charttechnische Ausbruch, könnte die Aktie neuen Schwung gewinnen. Für mich bleibt sie in jedem Fall ein überzeugender defensiver Baustein in turbulenten Zeiten. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 68,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie schon -36%: Die nächste Verkaufswelle läuft](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-schon-36-die-naechste-verkaufswelle-laeuft/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Siemens Energy-Aktie kommt nach dem jüngsten Erholungsversuch erneut massiv unter Druck. Seit dem Frühjahrshoch summieren sich die zwischenzeitlichen Verluste bis zum Spike-Tief der Vorwoche bereits auf rund -36%. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-kaeufer-sammeln-wieder-ein/) hatte ich nach der erfolgreichen Verteidigung der Unterstützungszone zwischen 136,30 und 133,30 € einen Ausbruch über 141,95 € mit anschließendem Potenzial bis 149,44 € favorisiert. Der Aufwärtsimpuls setzte zwar ein, doch für einen nachhaltigen Befreiungsschlag reichte die Kraft nicht aus. Stattdessen wurde die bisherige Unterstützungszone in der vergangenen Woche durchbrochen und damit ein frisches Verkaufssignal generiert. Mit aktuell 129,70 € droht nun sogar ein Rückfall bis 119 €. ## Starke Geschäfte, schwache Aktie Während die Siemens Energy-Aktie an der Börse erneut unter Druck gerät, bleibt die operative Entwicklung des Energietechnikkonzerns überzeugend. Wie mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig zuletzt unter [„Gibt ihr das endlich wieder Aufwind?“](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-gibt-ihr-das-endlich-wieder-aufwind/) berichtete, bestätigte das Management beim jüngsten Pre-Close-Call seine Jahresprognose weitgehend. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2026 wird weiterhin ein vergleichbares Umsatzwachstum zwischen +14 und +16% erwartet. Die Ergebnismarge vor Sondereffekten soll dabei das obere Ende der bisherigen Prognosespanne von 10 bis 12% erreichen. Auch der erwartete Nettogewinn von rund 4 Milliarden € und der Free Cashflow vor Steuern von etwa 8 Milliarden € wurden bestätigt. Zusätzliche Stärke zeigt sich im hohen Auftragsbestand von rund 162 Milliarden €. Allein im dritten Geschäftsquartal verbuchte Siemens Energy neue Aufträge im Rekordwert von 17,9 Milliarden €, wobei insbesondere die Nachfrage nach Gasturbinen und Netztechnik vom weltweit steigenden Strombedarf profitiert. Daneben startete der Konzern eine weitere Tranche seines umfangreichen Aktienrückkaufprogramms, für die bis Ende März 2027 bis zu 2 Milliarden € vorgesehen sind. Dennoch gelingt es der Aktie derzeit nicht, aus diesen positiven Rahmenbedingungen neue Kursfantasie zu entwickeln. Vielmehr scheint die Börse nach der außergewöhnlichen Rally der vergangenen Jahre zunehmend vorsichtiger zu werden. Du willst wissen, welche **drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die technische Ausgangslage hat sich mit dem jüngsten Rückfall erheblich verschlechtert. Nachdem der zwischenzeitliche Erholungsversuch bereits unterhalb von 149,44 € scheiterte, wurden in der vergangenen Woche auch die zuvor mehrfach verteidigten Unterstützungen bei 136,30 und 133,30 € aufgegeben. Der heutige Rücksetzer auf 129,70 € bestätigt die anhaltende Schwäche und führt die Aktie weiter in Richtung eines neuen Mehrmonatstiefs. Mein blaues Präferenzszenario sieht daher eine Fortsetzung der Korrektur bis zur nächsten wichtigen Unterstützungszone zwischen 121,15 und 119,11 € vor. Dort wäre nach dem kräftigen Abverkauf zumindest eine stärkere technische Gegenbewegung denkbar. Ein nachhaltiger Bruch dieser Zone würde das übergeordnete Chartbild allerdings nochmals deutlich verschlechtern. Alternativ könnten sich die Käufer bereits im aktuellen Kursbereich zurückmelden und eine erneute Erholung einleiten. Dafür müsste die Aktie zunächst die ehemalige Unterstützung bei 133,30 € sowie anschließend die Widerstandszone um 136,30 € zurückerobern. Oberhalb davon würde 141,95 € wieder relevant, bevor sich weiteres Potenzial bis 149,44 € eröffnen könnte. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde die kurzfristige Ausgangslage spürbar verbessern. Solange die Aktie allerdings unterhalb der jüngst gebrochenen Unterstützungszone notiert, bleiben Erholungsversuche aus meiner Sicht anfällig für erneuten Verkaufsdruck. Die Siemens Energy-Aktie hat den zuletzt gestarteten Erholungsversuch nicht fortsetzen können und mit dem Bruch von 133,30 € ein neues Verkaufssignal geliefert. Unterhalb dieser Marke favorisiere ich eine Fortsetzung der Korrektur bis in den Bereich zwischen 121,15 und 119,11 €. Dort könnte eine größere technische Gegenbewegung einsetzen. Erst eine nachhaltige Rückeroberung von 136,30 und anschließend 141,95 € würde das angeschlagene Chartbild wieder aufhellen. Bis dahin bleiben die Risiken weiterer Kursverluste klar erhöht. **Dennoch Chancen gegeben:** Die Siemens Energy ist einer der drei Werte in unserem exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 114 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Prognose --- ### [Mensch und Maschine-Aktie: Jetzt auf die Zukunft setzen?](https://www.sharedeals.de/mensch-und-maschine-aktie-jetzt-auf-die-zukunft-setzen/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Mensch und Maschine-Aktie verliert am Dienstag aktuell -5,2% und notiert bei 33,80 €. Die soliden Neunmonatszahlen konnten die Anleger nicht überzeugen. Doch rechtfertigt die kurzfristige Ergebnisbelastung den Kursrückgang? Oder bietet sich auf dem aktuellen Niveau eine attraktive Einstiegschance? ## Licht und Schatten bei den Neunmonatszahlen Das Unternehmen selbst beschreibt die Ergebnisse der ersten neun Monate mit Licht und Schatten. Positiv ist die nachhaltige Verbesserung der Ertragslage. Belastend wirken dagegen die Übergangseffekte aus dem Autodesk-Geschäft. Hintergrund ist die Umstellung vom klassischen Wiederverkaufsmodell auf ein Provisionsmodell. Dieser Wechsel führt vorübergehend zu Belastungen bei Umsatz und Rohertrag, obwohl sich das Geschäftsmodell strukturell verändert. Der Konzernumsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,9% auf 189,3 Millionen €. Im Segment Software stieg der Umsatz um 8,7% auf 93,5 Millionen €. Das Segment Digitalisierung erzielte einen Umsatz von 95,9 Millionen €, was einem Wachstum von 5,3% entspricht. Im dritten Quartal machten sich die Auswirkungen des Autodesk-Geschäfts besonders bemerkbar. Der Rohertrag im Segment Digitalisierung sank von 58,2 auf 50,9 Millionen €. Nach Unternehmensangaben ist dieser Rückgang wesentlich auf die Sonderfaktoren der Geschäftsmodellumstellung zurückzuführen. Im Quartalsverlauf ließen die Belastungen allerdings bereits nach. Aufgrund höherer Abschreibungen verringerte sich das operative EBIT leicht von 37,2 auf 36,9 Millionen €. Das Nettoergebnis sank von 24,3 auf 23,4 Millionen €. Insgesamt sind die Zahlen solide ausgefallen. Entscheidend ist, dass die aktuellen Belastungen überwiegend mit dem Übergang im Autodesk-Geschäft zusammenhängen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Mensch+und+Maschine&stockidentifier=symbol%3AMUM&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose bestätigt Trotz der leichten Ergebnisverschlechterung im dritten Quartal bestätigte MuM die Jahresprognose. Das Management rechnet mit einem starken Schlussquartal. Für das Gesamtjahr wird ein operatives EBIT zwischen 54,5 und 58,5 Millionen € erwartet. Der Gewinn je Aktie (EPS) soll zwischen 2,11 und 2,16 € liegen. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung erscheint ein Ergebnis im unteren Bereich der Spanne wahrscheinlich. Gründer und Chairman Adi Drotleff erklärte: > Auch wenn der Zielkorridor für das 2026-Ergebnis von +11–19% auf Basis der 9M-Zahlen ambitioniert erscheint, sehen wir weiterhin die Chance, mit einem starken Q4 die untere Hälfte der Spanne zu erreichen. Ab 2027 sollen die wesentlichen Belastungen aus der Umstellung des Autodesk-Geschäfts zunehmend wegfallen. Deshalb hält das Unternehmen auch an seinem langfristigen Ziel fest, den Gewinn je Aktie bis 2030 zu verdoppeln. ## Bewertung Die leichte Ergebnisverschlechterung sollte aus meiner Sicht nicht überbewertet werden. Sie ist vor allem im Zusammenhang mit dem Übergang im Autodesk-Geschäft zu betrachten und sagt nur begrenzt etwas über das langfristige Ertragspotenzial aus. Allerdings kommt es jetzt auf die tatsächliche Umsetzung an. Im vierten Quartal muss MuM zeigen, dass die Jahresziele erreichbar sind. Ebenso wichtig wird der Ausblick für 2027, wenn die Übergangseffekte nachlassen sollen. Sollte die Prognose verfehlt werden, sind Kursrückgänge nicht auszuschließen. Als Nebenwert steht die Aktie auch nicht im Fokus der Anleger. Der heutige Kursrückgang ist aus meiner Sicht übertrieben hoch ausgefallen. Wichtiger als die kurzfristige Ertragsverschlechterung sind die guten Aussichten für die nächsten Jahre. Unter diesem Aspekt halte ich das aktuelle Kursniveau für langfristig und renditebewusste Anleger für eine gute Einstiegsbasis. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei rund 6%. Laut Unternehmensangaben soll die Dividende in den nächsten Jahren steigen. **Ergänzend dazu:** Manche Dividenden-Titel werden derzeit vom Markt unterschätzt und bieten dadurch attraktive Einstiegschancen. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/), die sowohl durch Ausschüttungen als auch durch Kurspotenzial überzeugen könnten. ℹ️ Mensch und Maschine in Kürze - Die Mensch und Maschine Software SE, kurz MuM, (WKN: 658080) ist einer der führenden Anbieter von CAD-Lösungen in Europa. Das Leistungsspektrum umfasst eigenentwickelte CAD-Branchenlösungen und Standardlösungen, die auf der Technologieplattform AutoCAD von Autodesk basieren. - Neben dem Hauptsitz im bayerischen Wesslingen unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei etwa 564 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Nel ASA-Aktie: Rückschlag nach dem Ausbruchsversuch](https://www.sharedeals.de/nel-asa-aktie-rueckschlag-nach-dem-ausbruchsversuch/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Die Nel ASA-Aktie ist von der Widerstandszone zwischen 0,34 und 0,37 € zurückgefallen und liegt jetzt an der Unterstützung zwischen 0,16 und 0,19 €. Der Versuch, die Range nach oben zu verlassen, ist damit gescheitert. Zuletzt belasteten Quartalszahlen den Kurs. Hält die Zone, oder droht der Bruch nach unten? ## Zahlen mit zwei Gesichtern Am 15. Oktober hat Nel ASA die Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt. Der Umsatz aus Kundenverträgen sank um 63% auf 112 Mio. NOK, der Auftragseingang stieg dagegen um 339% auf 253 Mio. NOK. 97% davon entfielen auf die PEM-Sparte, während das Alkaline-Geschäft um 91% schwächer ausfiel. Die Aktie verlor am Donnerstag rund 7% und schloss bei 0,19 €. Zwei Tage zuvor meldete Nel ASA einen Auftrag über rund 12 Mio. US-Dollar von einem US-Technologiekonzern, die Lieferung ist für 2027 geplant. Hinzu kommt eine unverbindliche Absichtserklärung mit Rheinmetall zu synthetischen Kraftstoffen. Für CEO Håkon Volldal, der im Juni seinen Rücktritt angekündigt hat, war es die letzte Präsentation in dieser Rolle. **Energie und Rohstoffe bleiben spannend:** Nebst Biotech und Pharma sogleich einmal auf das Thema im exklusiven Report rund um Rohstoffe und der generellen [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) geschaut. ## Der Chart-Check Quelle: Tradingview Die Nel ASA-Aktie hatte es Mitte des Jahres geschafft, die Range einmal nach oben zu durchlaufen und es hatte schon einiges auf einen nachhaltigen Ausbruch auf der Oberseite hingedeutet. Doch der Widerstand an der Marke bei 0,37 € konnte sich behaupten und der Markt hat es nicht über diesen Wert geschafft. Ganz im Gegenteil, es bildete sich eine Widerstandszone zwischen 0,34 und 0,37 €, die für einen schnellen Abverkauf sorgte. Auch die mittlere Zone, die sich zuvor ausgebildet hatte, konnte nicht als Support dienen und wurde sofort wieder unterschritten. Nun befindet sich der Markt wieder an der vorherigen Unterstützung zwischen 0,16 und 0,19 € und damit auch wieder in der Range, die ihre Oberkante immer zwischen 0,24 und 0,25 €, sprich im mittleren Bereich, hatte. Solange es zu keinem Ausbruch auf der Unterseite kommt, spricht das vorerst weiterhin für die Range und diese kann und sollte auch so gehandelt werden. Das würde dann heißen, dass sich hier an der aktuellen Zone eine Long-Chance ergeben könnte. Das Ziel läge an der Zone rund um 0,25 € und würde rund +30% entsprechen. Das Wichtige hier ist aber, dass es nicht zu einem nachhaltigen Bruch unter diesen Bereich bzw. diese Zone kommt. Kommt es zu einem kurzen Unterschreiten der Zone und einem erneuten Überschreiten, könnte das ebenfalls zur Long-Chance werden. Das wäre zugleich ein Fehlausbruch am unteren Rand. Das Ziel nach oben wäre klar, nämlich die Zone in der Mitte. Bei einer Abweisung dort könnte sich im Sinne der Range eine Short-Chance ergeben, mit dem Ziel am Supportbereich. Solange keine der Zonen über- oder unterschritten wird, bleibt es eine Range. Dann kann versucht werden, diese so zu handeln. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von NEL entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nel+ASA&stockidentifier=symbol%3AD7G&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Nel ASA in Kürze - Nel ASA bietet Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von aus elektrischer Energie gewonnenem Wasserstoff an. - Kerngeschäft des norwegischen Unternehmens mit Sitz in Oslo ist die Produktion von Elektrolyseuren zur Gewinnung von Wasserstoff. - Nel ASA notiert an der Börse Oslo und ist derzeit rund 350 Millionen € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Wie viel Potenzial steckt jetzt noch drin?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-wie-viel-potenzial-steckt-jetzt-noch-drin/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Noch Anfang Oktober war die Nvidia-Aktie auf ein neues Rekordhoch bei 243,37 US$ geklettert, doch seither prägen Gewinnmitnahmen das Bild. Die Abschläge belaufen sich inzwischen auf fast -11%, womit der Titel in eine technische Korrektur übergegangen ist. Sollten Anleger die aktuelle Schwächephase zum Kauf nutzen oder weiterhin an der Seitenlinie bleiben? ## Nvidia startet KI-Offensive in Deutschland Jensen Huang lässt sich von der jüngsten Kursschwäche nicht aus der Ruhe bringen. Auf dem Investitionsgipfel in Berlin kündigte der Nvidia-Chef Beteiligungen an vier deutschen Start-ups an: Agile Robots, Avelios Medical, Mirelo und Reflex Aerospace. Die konkreten Summen bleiben offen, sind jedoch Teil einer europäischen Investitionszusage von knapp zehn Milliarden US$. Zugleich vereinbarte Nvidia mit der Bundesregierung eine engere Zusammenarbeit bei industrieller KI. Besonders spannend ist die Kooperation mit Siemens. In Erlangen werden Anwendungen für autonome Produktion erprobt. Virtuelle Produktionsanläufe könnten den Engineering-Aufwand um bis zu 85% senken, KI-gestützte Produktionsplanung die Kosten um bis zu 20%. Für Nvidia eröffnet sich damit neben den Rechenzentren ein weiterer Zukunftsmarkt. **Übrigens:** Für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Analysten bleiben optimistisch – Risiken nicht unterschätzen Auch an der Wall Street überwiegt der Optimismus. Technologieexperte Dan Ives setzt Nvidia auf Platz eins seiner Favoritenliste für 2027 und ruft ein Kursziel von 300 US$ aus. Arete Research hob seine Zielmarke sogar von 283 auf 369 US$ an. Andere Analysten nennen ebenfalls ambitionierte Kursziele, im Durchschnitt sehen sie Nvidia mit 334,45 US$ fair bewertet, was einem Aufwärtspotenzial von mehr als +50% entspricht. Die zentrale These lautet: Der Ausbau der KI-Infrastruktur steht erst am Anfang, während Rechenleistung, Speicher und Energie vorerst knapp bleiben könnten. Doch genau hier liegt auch das Risiko. Sollten Microsoft, Amazon, Alphabet und andere große Cloudanbieter ihre Investitionsbudgets zurückfahren, gerät die Wachstumsstory ins Wanken. Hinzu kommen hohe Erwartungen, Konkurrenz durch AMD und chinesische Chipanbieter sowie die Frage, wann sich die milliardenschweren KI-Investitionen der Kunden tatsächlich rechnen. ## Blick auf die Bewertung Das erwartete Gewinnwachstum relativiert die Bewertung. Je nach Schätzungsgrundlage liegt das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV bei etwa 27, während das für das Geschäftsjahr 2027 erwartete KGV auf nur noch 13 sinkt. Damit erscheint Nvidia auf Basis künftiger Gewinne durchaus attraktiv bewertet, auch gegenüber AMD und Apple. Voraussetzung ist allerdings, dass die hohen Wachstumsprognosen tatsächlich erreicht werden. ## Charttechnik: Jetzt zählt die Stabilisierung Die Aktie ist nach dem vermeintlichen Ausbruch auf neue Hochs in den letzten Tagen deutlich zurückgekommen. Nach dem Rückgang unter die 50-Tage-Linie versucht die Aktie, sich an der 100-Tage-Linie zu stabilisieren, die sich bei 214,51 US$ befindet. Bereits im August und September gelang dort die Wende. Hält diese Unterstützung nicht, rückt die 200-Tage-Linie bei 203,12 US$ in den Fokus. Erst oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts bei 222,94 US$ würde sich das Chartbild wieder aufhellen und das Rekordhoch bei 243,37 US$ erneut zum Thema werden. Für mich zählt Nvidia weiterhin zu den klarsten Gewinnern des KI-Booms. Die anhaltende Nachfrage nach Rechenleistung, neue Partnerschaften und die industrielle KI-Offensive sprechen langfristig für den Konzern. Kurzfristig dürfte es jedoch volatil bleiben. Die GTC-Konferenz in Berlin, die anstehenden Zahlen von Microsoft, Amazon, Meta und Alphabet sowie Nvidias eigene Quartalsergebnisse werden zeigen, ob die Investitionswelle intakt bleibt. Ich würde Rücksetzer deshalb nicht pauschal als Kaufsignal verstehen, sehe die aktuelle Korrektur aber als Gelegenheit, die Aktie genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch bei Nvidia wachsen die Bäume nach der Rallye der vergangenen Jahre nicht in den Himmel – doch die strukturelle Wachstumsstory ist für mich noch lange nicht ausgereizt. Möchtest Du weitere Aktien wie Nvidia entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nvidia&stockidentifier=symbol%3ANVDA&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,24 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Siemens-Aktie: Abverkauf als Einstiegschance?](https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-abverkauf-als-einstiegschance/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Siemens-Aktie gerät weiter unter Abgabedruck. Nach einem schwachen Wochenstart verliert der Kurs des Münchener Technologiekonzerns am Dienstag zeitweise sogar mehr als -4% und ist damit schwächster DAX-Wert. Das steckt hinter dem Abverkauf und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## ABB zieht die gesamte Branche nach unten Der aktuelle Rückschlag ist vor allem auf den Druck innerhalb des Industriesektors zurückzuführen. Auslöser sind die Quartalszahlen des Schweizer Konkurrenten ABB. Zwar legte dessen vergleichbarer Auftragseingang um beeindruckende 40% zu, insbesondere dank der starken Nachfrage aus dem Rechenzentrumsgeschäft. Doch die Erwartungen waren hoch, während der Gewinn je Aktie enttäuschte und der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr um 2% zurückging. Auch die leichte Anhebung der Jahresprognose reichte nicht für neue Kursfantasie. Die Folge: ABB gerät kräftig unter Druck und reißt Siemens mit nach unten. Dabei bleiben Elektrifizierung, Automatisierung und der Ausbau der KI-Infrastruktur langfristige Wachstumstreiber. Analystin Daniela Costa von Goldman Sachs sieht hier grundsätzlich positive Perspektiven für Siemens. Kurzfristig zeigt sich jedoch, dass selbst aussichtsreiche Branchen nicht vor Gewinnmitnahmen gefeit sind, wenn die Erwartungen bereits hoch gesteckt sind. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Analysten werden vorsichtiger – Chancen bleiben Zusätzlichen Gegenwind liefern die Analysten. Jefferies stufte Siemens bereits letzte Woche von „Buy“ auf „Hold“ herab, hob das Kursziel gleichzeitig aber von 277 auf 300 € an. Die Begründung: Der Konzern starte mit einer starken Auftragslage und verbesserter Prognosetransparenz ins neue Geschäftsjahr. Das dürfte Wachstum und operative Hebel unterstützen. Allerdings seien diese positiven Faktoren inzwischen weitgehend eingepreist. Ein höheres Kursziel bei gleichzeitig vorsichtigerer Empfehlung signalisiert nicht zwangsläufig sinkende Geschäftsaussichten, sondern kann auf begrenztes kurzfristiges Überraschungspotenzial hindeuten. Der Analystenkonsens bleibt indes mehrheitlich positiv, das mittlere Kursziel beträgt 311,85 €. Die kommenden Geschäftszahlen am 12. November werden deshalb zum entscheidenden Prüfstein. Im Fokus stehen die Nachfrage nach Rechenzentrumstechnik, die Entwicklung der Automatisierungssparte und die Perspektiven für das neue Geschäftsjahr. Auch die Bewertung verdient einen Blick. Mit einem geschätzten KGV von 23 ist Siemens günstiger als Schneider Electric mit einem Gewinnmultiple von rund 30 und ABB mit einem KGV von 27. Der Abschlag könnte eine Chance darstellen, sofern Siemens seine Wachstums- und Margenziele erreicht. ## Charttechnik: Jetzt wird es spannend Nach dem Rekordhoch von Ende August ist die Siemens-Aktie in eine Konsolidierung übergegangen. Der jüngste Rücksetzer hat den Kurs nun zurück an die 200-Tage-Linie geführt. Hier könnte sich eine Möglichkeit zur Trendumkehr ergeben. Entscheidend ist, ob die Käufer den Bereich verteidigen. Fällt die Aktie nachhaltig unter das September-Tief bei 257,65 €, droht eine Ausweitung der Korrektur. Weitere Unterstützungen liegen bei 250,15 bis 252,65 € sowie bei 244,60 €. Dreht der Kurs dagegen nach oben und überwindet das Zwischenhoch bei 291,70 €, rücken zunächst die psychologisch wichtige Marke von 300 € und anschließend das nächste Fibonacci-Ziel bei 328,80 € in den Blick. Für mich bleibt Siemens trotz der jüngsten Kursschwäche ein aussichtsreiches Investment, zumal sich Korrekturen in der Vergangenheit wiederholt als gute Einstiegsgelegenheiten erwiesen haben. Der ABB-Effekt und die vorsichtigeren Analystenstimmen bremsen kurzfristig, ändern aber nichts an den langfristigen Chancen durch KI-Infrastruktur, Elektrifizierung und Automatisierung. Natürlich muss Siemens am 12. November liefern und die hohen Erwartungen untermauern, doch ich bleibe optimistisch, dass dies gelingen wird. **Ein Tipp:** Möchtest Du weitere Aktien entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Siemens&stockidentifier=symbol%3ASIE&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Siemens SE in Kürze - Die Siemens AG (WKN: 723610) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist weltweit schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobilität, Industrie und Digitalisierung tätig. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern Niederlassungen weltweit. - Siemens ist der größte Anteilseigner bei den ausgelagerten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers. Siemens Energy dient nur noch als Finanzanlage. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt bei 196,2 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Intuitive Machines: Diese Weltraum-Aktie ist jetzt einen Blick wert](https://www.sharedeals.de/intuitive-machines-diese-weltraum-aktie-ist-jetzt-einen-blick-wert/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Intuitive Machines steht nach schwierigen Monaten vor wichtigen Bewährungsproben und möglichen neuen Kursimpulsen. Anstehende Mondmissionen, ein milliardenschwerer Auftragsbestand und ein geplantes Kommunikationsnetzwerk bieten Wachstumspotenzial, doch die Profitabilität bleibt unbewiesen. Intuitive Machines ist ein US-Raumfahrtunternehmen, das Mondmissionen, Satellitenkommunikation und Weltrauminfrastruktur für staatliche und kommerzielle Kunden entwickelt. ## Quartalszahlen könnten Trendwende bedeuten Für das dritte Quartal 2026 werden Umsätze von rund 247,6 Millionen US-Dollar und ein bereinigter Verlust von 0,11 US-Dollar je Aktie erwartet. Nach dem enttäuschenden Vorquartal muss das Unternehmen zeigen, dass steigende Erlöse auch die operative Effizienz verbessern. Der Auftragsbestand von rund 1,8 Milliarden US-Dollar bietet eine solide Grundlage. Entscheidend ist jedoch, ob Intuitive Machines die Aufträge termingerecht abarbeitet, seine Kosten kontrolliert und den Weg zu nachhaltigen Gewinnen ebnet. Die kommenden Quartalszahlen von Intuitive Machines werden bis Mitte November erwartet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Kommunikationsnetzwerk verspricht wiederkehrende Erlöse Langfristig soll eine Konstellation aus fünf Mondrelaissatelliten neue Einnahmequellen erschließen. Der erste Satellit ist für das erste Quartal 2027 geplant, die vollständige Bereitstellung soll 2028 folgen. Kommunikations-, Datenübertragungs- und Navigationsdienste könnten wiederkehrende Umsätze ermöglichen. Das Potenzial hängt allerdings davon ab, ob die Infrastruktur planmäßig einsatzbereit wird und genügend Kunden gewinnt. Konkrete Angaben zum langfristigen Umsatzpotenzial fehlen bislang. ## Ausbau zum umfassenden Raumfahrtanbieter Durch Übernahmen und neue Kompetenzen erweitert Intuitive Machines sein Angebot um Satellitenfertigung, Missionssteuerung und Bodenkommunikation. Das Management schätzt den adressierbaren Markt inzwischen auf mehr als 150 Milliarden US-Dollar. Diese Marktgröße ist jedoch nicht mit tatsächlich erzielbaren Umsätzen gleichzusetzen. Kurzfristig bleiben die Mondmissionen IM-3 und IM-4 wichtige Wachstumstreiber. Ihre planmäßige und kosteneffiziente Durchführung dürfte entscheidend für das Vertrauen der Anleger sein. ## Bewertung und Leerverkaufsquote als Risiko Intuitive Machines kommt aktuell auf einen Enterprise Value von rund 2,6 Milliarden US-Dollar. Die Bewertung spiegelt trotz ihres massiven Rückgangs noch immer Wachstumserwartungen wider, während die anhaltende Unprofitabilität und die hohe Leerverkaufsquote von gut 20 Prozent erhebliche Risiken darstellen. Für den weiteren Kursverlauf kommt es darauf an, ob Intuitive Machines seine Wachstumspläne in belastbare Geschäftsergebnisse umsetzt. Enttäuschungen bei Missionen, Umsatz oder Kosten könnten die Aktie deutlich belasten. Intuitive Machines bietet spekulatives Wachstumspotenzial durch Mondmissionen und mögliche wiederkehrende Kommunikationserlöse. Nachhaltige Kursgewinne dürften jedoch davon abhängen, ob das Unternehmen seinen Auftragsbestand erfolgreich abarbeitet und dauerhaft profitabel wird. Bahnt sich ein solches Szenario an, besitzt der Titel nach dem starken Kursrückgang erneutes Multibagger-Potenzial. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Intuitive+Machines&stockidentifier=symbol%3ALUNR&stockmarket=NASDAQ) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Intuitive Machines --- ### [Commerzbank-Aktie: 41 € Kursziel – bringt der 5. November die Wende?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-41-e-kursziel-bringt-der-5-november-die-wende/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie steht nach den jüngsten Kursverlusten erneut unter Druck. Am Montag verlor das Papier rund -2,3% und fiel auf etwa 37 €. Dabei hat RBC Capital Markets sein Kursziel erst kürzlich von 40 auf 41 € erhöht. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund +11%. Auch die Deutsche Bank erwartet steigende Kurse. Am 5. November stehen zudem die nächsten Quartalszahlen an. Können die Ergebnisse der Commerzbank-Aktie neuen Schwung verleihen? ## RBC sieht 41 € – aber noch keinen Kauf RBC-Analystin Anke Reingen hat ihre Einschätzung zur Commerzbank im Vorfeld der kommenden Quartalszahlen überarbeitet. Das Kursziel steigt um einen Euro auf 41 €, die Einstufung bleibt allerdings bei „Sector Perform“. Der Grund für die etwas optimistischere Einschätzung liegt vor allem im Zinsumfeld. Höhere Marktzinsen könnten die Erträge der Bank mittelfristig stärker unterstützen als bislang erwartet. RBC rechnet allerdings damit, dass sich die positiven Effekte überwiegend erst nach dem dritten Quartal bemerkbar machen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Damit entsteht eine interessante Ausgangslage. Die Commerzbank könnte in den kommenden Quartalen von besseren Zinserträgen profitieren, selbst wenn die unmittelbar bevorstehenden Geschäftszahlen noch keinen größeren Ergebnissprung zeigen. Allerdings hängt die Entwicklung auch davon ab, wie sich die Einlagenkosten verändern und ob die Bank höhere Zinserträge tatsächlich in zusätzliche Gewinne umwandeln kann. ## Am 5. November wird es spannend Operativ hat die Commerzbank zuletzt überzeugt. Im zweiten Quartal erzielte das Geldhaus einen Nettogewinn von 898 Millionen €. Das operative Ergebnis erreichte mit 1,37 Milliarden € einen Rekordwert. Der Zinsüberschuss lag mit 2,06 Milliarden € ungefähr auf Vorjahresniveau. Der Provisionsüberschuss entwickelte sich dagegen dynamischer und erreichte 1,08 Milliarden €. Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiterhin einen Gewinn von mindestens 3,4 Milliarden €. Der Zinsüberschuss soll rund 8,6 Milliarden € erreichen, während der Provisionsüberschuss um etwa +7% wachsen soll. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. Spannend wird nun, ob die Bank diese Entwicklung fortsetzen kann. Für das dritte Quartal erwarten Analysten laut finanzen.net einen Gewinn von durchschnittlich rund 0,78 € je Aktie. Im zweiten Quartal hatte das Ergebnis bei 0,63 € gelegen. Neben dem Zinsergebnis dürften dabei die Kreditrisiken eine wichtige Rolle spielen. Für 2026 kalkuliert die Commerzbank mit einem Risikoergebnis von rund -850 Millionen €. Eine stärkere konjunkturelle Abschwächung könnte die Prognose entsprechend belasten. ## Kursziele: 39 bis 42 € – ist die Aktie attraktiv? Neben RBC haben weitere Analysten ihre Einschätzungen bestätigt. Die Deutsche Bank sieht die Aktie bei 42 € und erwartet solide Quartalszahlen. Besonders die Entwicklung des Zins- und Provisionsüberschusses stimmt die Analysten zuversichtlich. JPMorgan bleibt dagegen mit einem Kursziel von 39 € zurückhaltender. Interessant ist, dass die US-Bank ihre Gewinnprognosen für 2027 und 2028 zuletzt leicht angehoben hat, ohne die neutrale Einstufung zu verändern. Bei einem Aktienkurs von rund 37 € ergeben sich damit mögliche Kursgewinne zwischen +5% und +14%. Die Bewertung erscheint mir grundsätzlich vertretbar. Einerseits besitzt die Commerzbank eine solide Gewinnbasis und erwartet eine Eigenkapitalrendite von rund 12% für 2026. Andererseits ist die Aktie nach ihrer starken Entwicklung in den vergangenen Jahren keineswegs mehr das offensichtliche Schnäppchen früherer Zeiten. Hinzu kommt die weiterhin offene Übernahme durch UniCredit. Sie könnte langfristig erhebliche Veränderungen mit sich bringen, sorgt kurzfristig aber auch für Unsicherheit über die strategische Ausrichtung. Die Commerzbank-Aktie bleibt für mich interessant, auch wenn die Kursziele derzeit kein außergewöhnliches Aufwärtspotenzial signalisieren. Entscheidend ist, ob die Bank ihre hohe Profitabilität behaupten und ab 2027 stärker vom Zinsumfeld profitieren kann. Die Quartalszahlen am 5. November könnten dafür wichtige Hinweise liefern. Bei Kursen um 37 € sehe ich eine moderate Kaufchance, würde vor den Zahlen allerdings nicht zu aggressiv einsteigen. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 39,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Micron-Aktie: Überraschendes Kursziel für Ende 2027](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-ueberraschendes-kursziel-fuer-ende-2027/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der KI-Boom beschert Micron Technology Rekordgewinne und seit 2025 auch massive Kurszuwächse. Doch zunehmende Konkurrenz aus China und das Risiko eines Überangebots könnten die Rally des Speicherchip-Herstellers bremsen. ## KI treibt Umsatz und Aktienkurs Micron profitiert vom steigenden Bedarf an leistungsfähigen Speicherchips für KI-Rechenzentren. Der Umsatz stieg im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 379 Prozent auf 54,23 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn legte auf 37,7 Milliarden US-Dollar zu. Auch die Nachfrage aus der Smartphone- und Automobilindustrie stützt das Geschäft. Der Aktienkurs verzeichnete innerhalb von zwölf Monaten eine Verzehnfachung. Trotz dieser Rally erscheint Micron mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa sieben günstig bewertet. Allerdings könnte dieser Abschlag darauf hindeuten, dass Anleger bereits mit künftig sinkenden Gewinnen rechnen. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Micron&stockidentifier=symbol%3AMU&stockmarket=NASDAQ) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Konkurrenz und Überangebot als Risiken Warnsignale kommen aus Südkorea, wo die Aktienmärkte unter Druck geraten sind. Die Branchenriesen Samsung Electronics und SK Hynix konkurrieren ebenfalls um den lukrativen Markt für Hochleistungsspeicher. Zusätzlich gewinnt der chinesische Hersteller CXMT an Bedeutung und könnte langfristig den Preisdruck erhöhen. Ein weiteres Risiko ist ein mögliches Überangebot an Speicherchips bis 2029. Sollten die Produktionskapazitäten schneller wachsen als die Nachfrage, könnten Preise und Gewinnmargen deutlich sinken. Noch ist dieses Szenario allerdings nicht ausgemacht, da der Ausbau von KI-Rechenzentren den Speicherbedarf weiterhin antreibt. ## Micron-Aktie bis Ende 2027: Vorsicht trotz Wachstum Immer mehr Analysten gehen davon aus, dass die Aktie Ende 2027 unter 1.000 US-Dollar notieren und keine neuen Allzeithochs erreichen wird. Dieser Prognose schließen wir uns an. Ausschlaggebend sind die Unsicherheit über die Nachhaltigkeit des KI-Booms und der zunehmende Wettbewerb. Anhaltend hohe Nachfrage und begrenzte Produktionskapazitäten könnten dagegen weiteres Kurspotenzial eröffnen. Micron bleibt ein wichtiger Profiteur des KI-Booms, doch die hohen Gewinne könnten sich als zyklisch erweisen. Ob die Aktie bis Ende 2027 weiter steigt oder unter Druck gerät, hängt vor allem von der Nachfrageentwicklung, den Speicherpreisen und der Konkurrenz ab. Die Prognose bleibt daher mit erheblichen Unsicherheiten verbunden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology Inc. (WKN: 869020) mit Sitz in Boise im US-Bundesstaat Idaho ist ein weltweit führender Anbieter von Computerspeichern, die in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz kommen. - Hauptprodukte des Technologiekonzerns sind dynamische Random-access Memories (RAM), Flash-Speicher und USB-Flash-Laufwerke. - Das Unternehmen ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und an der Börse ca. 1 Billion US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Micron, Micron Technology, Micron Technology-Aktie, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse, Micron-Prognose --- ### [Bitcoin vs. Ether: Der große Ausblick 2030](https://www.sharedeals.de/bitcoin-vs-ether-der-grosse-ausblick-2030/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Nach deutlichen Kursschwankungen und wachsender Unsicherheit am Kryptomarkt rücken Bitcoin und Ether wieder in den Blick langfristig orientierter Anleger. Begrenzte Token-Angebote, institutionelle Investitionen und technologische Innovationen könnten den beiden größten Kryptowährungen neue Wachstumschancen eröffnen. Doch bis 2030 müssen sie erhebliche wirtschaftliche, regulatorische und technologische Herausforderungen bewältigen. ## Kryptomarkt unter Druck Der Kryptomarkt erlebt eine Phase, in der sich langfristige Wachstumshoffnungen und kurzfristige Belastungsfaktoren gegenüberstehen. Anhaltender Inflationsdruck, hohe Zinsen in den USA und Unsicherheit über die künftige Regulierung digitaler Vermögenswerte haben die Stimmung vieler Anleger eingetrübt. Gerade Kryptowährungen reagieren empfindlich auf Veränderungen der Liquidität und der allgemeinen Risikobereitschaft. Gleichzeitig können deutliche Kursrückgänge für Investoren interessant werden, die von einer langfristigen Erholung ausgehen. Bitcoin und Ether stehen dabei besonders im Fokus: Während Bitcoin vor allem durch seine begrenzte Gesamtmenge und seine mögliche Rolle als digitales Wertaufbewahrungsmittel überzeugt, hängt die Perspektive von Ether eng mit der Weiterentwicklung des Ethereum-Netzwerks zusammen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bitcoin: Erweist sich die Knappheit als langfristiger Vorteil? Bitcoin bleibt mit einer maximalen Gesamtmenge von 21 Millionen Einheiten ein Sonderfall unter den digitalen Vermögenswerten. Bereits mehr als 20 Millionen Bitcoin wurden geschürft. Die Ausgabe neuer Coins verlangsamt sich durch das sogenannte Halving, bei dem die Belohnung für Miner ungefähr alle vier Jahre halbiert wird. Das nächste Halving wird für 2028 erwartet. Diese planbare Verknappung bildet einen wesentlichen Bestandteil der langfristigen Investmentthese. Anders als bei staatlichen Währungen lässt sich die maximale Menge nicht einfach durch eine geldpolitische Entscheidung erhöhen. Deshalb vergleichen Befürworter Bitcoin häufig mit Gold. Allerdings ist dieser Vergleich nicht uneingeschränkt gültig. Bitcoin verfügt über eine deutlich kürzere Geschichte als das Edelmetall und unterliegt erheblich stärkeren Kursschwankungen. Seine Entwicklung hängt maßgeblich davon ab, ob Anleger auch künftig bereit sind, für die begrenzte Verfügbarkeit einen entsprechenden Preis zu zahlen. ## Institutionelle Investoren könnten Nachfrage stärken Ein wichtiger Schritt für die breitere Akzeptanz waren die 2024 in den USA eingeführten Bitcoin-Spot-ETFs. Diese börsengehandelten Fonds ermöglichen Investitionen in die Kursentwicklung von Bitcoin, ohne dass Anleger selbst digitale Wallets verwalten müssen. Dadurch wurde der Zugang für institutionelle und private Investoren erleichtert. Sollte sich Bitcoin dauerhaft als Bestandteil diversifizierter Anlageportfolios etablieren, könnte zusätzliche Nachfrage entstehen. Auch Sorgen über die langfristige Entwicklung staatlicher Verschuldung und die Kaufkraft von Währungen könnten das Interesse an alternativen Vermögenswerten verstärken. Dennoch bleibt Bitcoin ein riskantes Investment. Steigende Zinsen, ein stärkerer US-Dollar oder eine sinkende Risikobereitschaft können den Kurs erheblich belasten. Die begrenzte Menge allein garantiert keine Wertsteigerung. ## Ether: Ethereum setzt auf technologische Innovation Ether ist die Kryptowährung des Ethereum-Netzwerks und verfolgt einen anderen Ansatz als Bitcoin. Ethereum dient nicht ausschließlich der Übertragung digitaler Vermögenswerte, sondern stellt eine Infrastruktur für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen bereit. Diese Programme können Transaktionen und andere Abläufe automatisiert ausführen. Ether wird unter anderem benötigt, um Transaktionsgebühren im Netzwerk zu bezahlen. Je stärker Ethereum genutzt wird, desto größer kann grundsätzlich die wirtschaftliche Bedeutung des Tokens werden. Allerdings hängt dessen Wertentwicklung nicht allein von der Zahl der Anwendungen ab, sondern auch von Gebührenmechanismen, Konkurrenz und der tatsächlichen Nachfrage nach Ether. Seit dem Wechsel zum Proof-of-Stake-Verfahren im Jahr 2022 wird das Netzwerk nicht mehr durch klassisches Mining abgesichert. Stattdessen können Teilnehmer Ether hinterlegen, um an der Validierung von Transaktionen mitzuwirken und dafür Belohnungen zu erhalten. Dieses Staking bietet zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten, ist aber ebenfalls mit Risiken verbunden. ## Tokenisierung und KI im Fokus Besonders interessant könnte für Ethereum die zunehmende Tokenisierung realer Vermögenswerte werden. Dabei werden beispielsweise Finanzinstrumente oder andere Vermögensrechte digital auf einer Blockchain abgebildet. Solche Anwendungen könnten Transaktionen vereinfachen und neue Formen des Handels ermöglichen. Auch autonome KI-Agenten könnten künftig Blockchain-Technologien für automatisierte Zahlungen, digitale Identitäten oder wirtschaftliche Transaktionen nutzen. Ethereum verfügt bereits über ein umfangreiches Entwicklerökosystem, das eine Grundlage für entsprechende Anwendungen bildet. Ob daraus tatsächlich eine steigende Nachfrage nach Ether entsteht, ist allerdings offen. Entscheidend wird sein, ob sich die Anwendungen wirtschaftlich durchsetzen und Ethereum im Wettbewerb mit anderen Netzwerken seine Position behaupten kann. ## Glamsterdam-Upgrade: Ethereum arbeitet an mehr Skalierbarkeit Mit dem geplanten Glamsterdam-Upgrade will Ethereum seine technische Leistungsfähigkeit weiter verbessern. Zu den Zielen gehören eine effizientere Transaktionsverarbeitung, eine höhere Kapazität und eine nachhaltigere Gebührenstruktur. Das Upgrade befindet sich aktuell noch in der Vorbereitung für die Einführung im Hauptnetz; ein endgültiger Termin steht bislang nicht fest. Die Weiterentwicklung ist wichtig, weil Ethereum mit anderen Blockchains konkurriert, die schnelle Transaktionen und teilweise niedrigere Gebühren anbieten. Dazu zählen unter anderem Solana und Cardano. Zusätzlich setzt Ethereum auf sogenannte Layer-2-Netzwerke, die Transaktionen außerhalb der Haupt-Blockchain bündeln und dadurch Kosten und Auslastung reduzieren können. Der technologische Fortschritt allein reicht jedoch nicht aus. Ethereum muss beweisen, dass es seine Nutzerbasis ausbauen und die zusätzliche Aktivität in nachhaltige wirtschaftliche Nachfrage übersetzen kann. Bitcoin und Ether könnten langfristig von einer stärkeren institutionellen Nachfrage, neuen technologischen Anwendungen und einer wachsenden Akzeptanz digitaler Vermögenswerte profitieren. Während Bitcoin vor allem auf Knappheit und seine mögliche Rolle als digitales Gold setzt, hängt Ether stärker vom Erfolg des Ethereum-Ökosystems ab. Beide bleiben jedoch spekulative Anlagen, deren Entwicklung von Zinsen, Regulierung, Wettbewerb und Marktstimmung beeinflusst wird. Ein mögliches Comeback mit parabolischen Kursentwicklungen bis 2030 ist deshalb ein Szenario und keine Garantie für steigende Preise. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BITCOIN&stockidentifier=symbol%3ABTCUSD&stockmarket=COINBASE) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-Chartanalyse, Bitcoin-Preis, Bitcoin-Prognose, BTC, BTC-Preis, BTCUSD --- ### [Deutsche-Wohnen-Aktie: Droht hier Ungemach?](https://www.sharedeals.de/deutsche-wohnen-aktie-droht-hier-ungemach/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Deutschen Wohnen-Aktie befindet sich seit ihrem Hoch im Februar bei rund 24 € in einem anhaltenden Abwärtstrend. Am Dienstag notiert sie aktuell bei etwa 15,20 € und damit auf einem Kursniveau, das zuletzt 2014 erreicht wurde. Für Anleger stellt sich die Frage: Handelt es sich inzwischen um eine günstige Einstiegschance oder überwiegen die politischen Risiken? ## Vergesellschaftung könnte zum Risiko werden Derzeit sorgt die mögliche Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände in Berlin für Unsicherheit am Immobilienmarkt. Die Linke hatte die Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen zu einem zentralen Thema ihres Wahlkampfs gemacht. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum langfristig zu sichern. In ersten Sondierungsgesprächen mit den Grünen und der SPD wurde eine mögliche Schwelle von 10.000 Wohnungen genannt. Ob diese Zahl Eingang in eine Koalitionsvereinbarung findet, bleibt abzuwarten. Eine Vergesellschaftung wäre ein erheblicher Eingriff in die Eigentumsrechte. Ihre rechtliche Zulässigkeit und konkrete Ausgestaltung müssten gegebenenfalls gerichtlich überprüft werden. Sollte die Politik ein entsprechendes Verfahren einleiten, wären langwierige Auseinandersetzungen mit den betroffenen Immobilienunternehmen denkbar. Die Deutsche Wohnen wäre davon besonders betroffen, da sich rund 100.000 ihrer Wohnungen in Berlin befinden. Im Fall einer Vergesellschaftung wäre zudem die Höhe einer möglichen Entschädigung von zentraler Bedeutung. Als mögliche Entschädigungssumme wurde ein Betrag von 16 Milliarden € genannt. Wie eine solche Entschädigung konkret berechnet und finanziert werden könnte, ist jedoch offen. Ob es tatsächlich zu einer Vergesellschaftung kommt, wann ein entsprechendes Verfahren beginnen könnte und welche rechtlichen Hürden zu überwinden wären, lässt sich derzeit nicht verlässlich abschätzen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Wohnen&stockidentifier=symbol%3ADWNI&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Leichter Ertragsrückgang erwartet Im Halbjahresbericht bestätigte die Deutsche Wohnen ihre Prognose für das Gesamtjahr. Demnach wird beim bereinigten operativen Ergebnis vor Steuern (EBT) ein Wert leicht unter dem Vorjahresniveau von 575 Millionen € erwartet. Dieser Rückgang sollte nicht überbewertet werden. Unter anderem können Bestandsverkäufe das Ergebnis beeinflussen. Im ersten Halbjahr wurden bereits 287 Millionen € erreicht. Die operative Entwicklung liefert damit bislang keinen Hinweis auf einen drastischen Ergebniseinbruch. ## Bewertung: Politische Unsicherheit belastet die Aktie Die Debatte über eine mögliche Vergesellschaftung hat die Unsicherheit rund um die Deutsche Wohnen erhöht. Sollte das Vorhaben konkretisiert und in einer Koalitionsvereinbarung verankert werden, könnte dies den Aktienkurs zusätzlich unter Druck setzen. Auch mögliche gesetzgeberische Gegenmaßnahmen auf Bundesebene könnten die weitere Entwicklung beeinflussen. Entscheidend wird sein, welche konkreten rechtlichen Regelungen vorgeschlagen werden und ob sie tatsächlich umgesetzt werden. Abseits dieses politischen Risikos erscheint die operative Lage auf Basis der bestätigten Prognose vergleichsweise stabil. Unter der Gefahr einer Vergesellschaftung ist die Aktie trotz des niedrigen Kursniveaus nicht empfehlenswert. Das gilt auch für die die Aktie der Muttergesellschaft Vonovia. Sollten die Vergesellschaftung seitens der Politik kommen, droht ein jahrelanger Rechtsstreit. Das ist Gift für die Aktien von Immobiliengesellschaften. Anleger sollten die Aktie meiden. **Ein Tipp:** Möchtest Du weitere Aktien entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Deutsche+Wohnen&stockidentifier=symbol%3ADWNI&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Immobilienaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Deutsche Wohnen in Kürze - Die Berliner Deutsche Wohnen (WKN: A0HN5C) SE ist ein Wohnungskonzern mit dem Fokus auf deutsche Ballungsgebiete. - Das Portfolio umfasst rund 140 000 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Großaktionär mit knapp 88% ist Vonovia, Deutschlands größter Immobilienkonzern. - Das Unternehmen wird aktuell mit ca. 6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Immobilien-Aktien --- ### [SAP-Aktie +60%: Ist die Rally bald ausgereizt?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-60-ist-die-rally-bald-ausgereizt/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die SAP-Aktie setzt ihre beeindruckende Erholungsbewegung fort und hat sich seit dem Julitief bei 125,22 € um mehr als +60% verteuert. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-bullen-nehmen-wieder-fahrt-auf/) hatte ich nach der erfolgreichen Verteidigung wichtiger Unterstützungen zunächst die Schließung der Kurslücke um 195 € und anschließend einen Vorstoß bis 202,50 € favorisiert. Beide Ziele wurden inzwischen erreicht beziehungsweise nahezu punktgenau abgearbeitet. Mit aktuell 201,15 € steht der DAX-Titel nun unmittelbar vor dem nächsten Widerstand. Reicht die Kraft sogar noch für einen Anstieg bis 220 €? ## Quartalszahlen rücken in den Fokus Während sich die SAP-Aktie charttechnisch weiter erholt, richten sich die Blicke zunehmend auf die anstehenden Quartalszahlen. Bereits am Mittwochabend wird der Softwarekonzern seine Ergebnisse für das dritte Quartal präsentieren. Besonders wichtig dürfte dabei die Entwicklung des kurzfristigen Cloud-Auftragsbestands sein, der im zweiten Quartal um +27% auf 22,9 Milliarden € zulegte. Die Cloud-Erlöse stiegen gleichzeitig um +22%, während das Geschäft mit der Cloud ERP Suite um +25% wuchs. Allerdings warnte die UBS zuletzt vor einer möglichen Wachstumsverlangsamung beim Current Cloud Backlog und bestätigte ihre neutrale Einschätzung mit einem Kursziel von 201 €. Zusätzliche Fantasie liefert die zunehmende Integration künstlicher Intelligenz in die Unternehmenssoftware. Erst Anfang Oktober kündigte SAP die geplante Übernahme des belgischen KI-Spezialisten TechWolf an, dessen Technologie Unternehmen einen besseren Überblick über Mitarbeiterkompetenzen und deren Einsatzmöglichkeiten ermöglichen soll. Auch die bereits übernommenen Unternehmen Dremio und Prior Labs stärken die KI-Strategie, belasten allerdings zunächst das operative Ergebnis. Entsprechend entscheidend wird sein, ob SAP neben dem Cloud-Wachstum auch bei der Profitabilität überzeugen kann. Nach der kräftigen Aktienrally dürften die Erwartungen der Anleger jedenfalls nicht gerade niedrig sein. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Die Signallage bei SAP Quelle: stock3 Die zuletzt favorisierte Aufwärtsbewegung hat die SAP-Aktie mittlerweile bis an den Widerstand bei 202,50 € geführt. Nach der eindrucksvollen Rally seit Juli erscheint nun zunächst ein kurzfristiges Schwungholen wahrscheinlich. Mein blaues Präferenzszenario sieht daher einen möglichen Rücksetzer in Richtung der seit September etablierten Aufwärtstrendlinie vor, die sich aktuell der Unterstützung bei 191,32 € nähert. Solange dieser Bereich verteidigt wird, favorisiere ich anschließend einen erneuten Aufwärtsimpuls mit einem nachhaltigen Ausbruch über 202,50 €. Damit würde weiteres Potenzial bis zur übergeordneten, seit Oktober 2025 bestehenden Abwärtstrendlinie im Bereich um 220 € eröffnet. Erst ein erfolgreicher Bruch dieser Trendlinie würde allerdings die mittelfristige Trendwende zusätzlich bestätigen. Alternativ könnte sich der aktuelle Widerstand als zu hartnäckig erweisen und eine umfangreichere Korrektur auslösen. Ein nachhaltiger Rückfall unter 191,32 € würde zunächst die Unterstützung bei 179,36 € und anschließend 174,70 € in den Fokus rücken. Dort verläuft zugleich eine weitere steigende Trendlinie, sodass zumindest mit einer stärkeren technischen Gegenreaktion gerechnet werden könnte. Sollte auch diese Auffangzone aufgegeben werden, wäre die jüngste Aufwärtsstruktur erheblich beschädigt und ein Rücksetzer bis 165,80 beziehungsweise in die Unterstützungsregion zwischen 162,12 und 156,24 € denkbar. Noch allerdings bleibt die technische Ausgangslage oberhalb von 191,32 € konstruktiv. Die SAP-Aktie hat nach einer Rally von mehr als +60% die zuletzt anvisierten Kursziele abgearbeitet und steht nun unmittelbar am Widerstand bei 202,50 €. Nach einem möglichen Rücksetzer bis 191,32 € favorisiere ich weiterhin eine Fortsetzung der Erholung bis zur übergeordneten Abwärtstrendlinie um 220 €. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das mittelfristige Chartbild deutlich aufhellen. Unterhalb von 191,32 € müsste dagegen zunächst eine tiefere Korrektur bis 179,36 beziehungsweise 174,70 € einkalkuliert werden. Die anstehenden Quartalszahlen könnten bereits für die nächste Richtungsentscheidung sorgen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 245 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Prognose --- ### [SpaceX-Aktie vor den Zahlen – droht eine böse Überraschung?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-vor-den-zahlen-droht-eine-boese-ueberraschung/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SpaceX steht heute Abend einer der wichtigsten Termine an. Das Unternehmen von Elon Musk veröffentlicht seine neuen Quartalszahlen, nachdem die Aktie zuletzt wieder unter Druck geraten war. Dabei sind die Erwartungen hoch, denn neben dem wachsenden Starlink-Geschäft setzt SpaceX inzwischen auch Milliarden auf künstliche Intelligenz. Doch können die neuen Ergebnisse überzeugen oder wird der enorme Investitionsbedarf zum Problem? Ein Blick auf die Erwartungen zeigt, worauf Anleger jetzt achten sollten. ## SpaceX vor Quartalszahlen – Analysten erwarten kräftiges Wachstum Heute Abend wird es für SpaceX-Aktionäre spannend. Nach dem amerikanischen Börsenschluss veröffentlicht das Unternehmen seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2026. Anschließend will das Management in einer Telefonkonferenz über die Geschäftsentwicklung sprechen und Fragen von Investoren beantworten. Die Veröffentlichung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Anleger zunehmend kritischer auf die hohen Investitionen der großen Technologieunternehmen schauen. Schließlich reicht es mittlerweile nicht mehr aus, mit immer neuen Wachstumsplänen zu überzeugen. Die Unternehmen müssen auch zeigen, dass sich die Milliardeninvestitionen langfristig auszahlen können. Die Erwartungen an SpaceX fallen jedenfalls hoch aus. Analysten rechnen im Durchschnitt mit einem Quartalsumsatz von rund 12,8 bis 12,9 Milliarden US$. Beim Gewinn je Aktie liegen die Schätzungen je nach Erhebung zwischen 0,13 und 0,23 US$. Damit könnte SpaceX erstmals seit seinem Börsengang im Juni einen Quartalsgewinn ausweisen. Allerdings gehen die Erwartungen teilweise recht weit auseinander, weshalb vor allem die tatsächliche Profitabilität für die Reaktion der Aktie eine große Rolle spielen könnte. Wie schnell das Geschäft zuletzt gewachsen ist, zeigen die Zahlen aus dem zweiten Quartal. Damals steigerte SpaceX seinen Umsatz um 92 % auf 7,8 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA legte sogar um 191 % auf 3,5 Milliarden US$ zu. Unter dem Strich stand allerdings weiterhin ein Nettoverlust von 541 Millionen US$. Der Umsatz wächst also in einem enormen Tempo, doch die hohen Kosten und Investitionen verhindern bislang, dass sich diese Entwicklung vollständig im Gewinn widerspiegelt. Hier liegt eine der großen Fragen für die heutigen Zahlen. Kann SpaceX das starke Wachstum fortsetzen und gleichzeitig seine Verluste weiter reduzieren? Sollte das gelingen, könnte die Aktie nach den jüngsten Kursverlusten wieder Käufer anlocken. Bleiben die Ergebnisse dagegen hinter den hohen Erwartungen zurück, wäre auch eine erneute Verkaufswelle denkbar. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Starlink und KI-Geschäft – hier schaut die Wall Street besonders hin Für die heutigen Quartalszahlen wird vor allem die Entwicklung von Starlink eine größere Rolle spielen. Das Satelliteninternet gehört längst zu den wichtigsten Geschäftsbereichen von SpaceX und wächst weiterhin kräftig. Ende des zweiten Quartals hatte Starlink rund 12 Millionen Kunden erreicht. Analysten rechnen damit, dass im dritten Quartal weitere 1,5 bis 1,8 Millionen Abonnenten hinzugekommen sind. Beim Umsatz werden für das Starlink-Geschäft rund 4,8 Milliarden US$ erwartet. Dabei geht es längst nicht mehr nur darum, abgelegene Regionen mit Internet zu versorgen. SpaceX baut seine Satelliteninfrastruktur weiter aus und arbeitet daran, künftig auch Smartphones direkt über Satelliten mit Mobilfunkdiensten zu verbinden. Dafür investiert das Unternehmen kräftig in neue Satelliten, Frequenzen und die notwendige Infrastruktur. Sollten die Kundenzahlen weiterhin so stark steigen, wäre das ein gutes Zeichen dafür, dass sich die hohen Ausgaben langfristig lohnen könnten. Aufmerksamkeit bekommt inzwischen aber auch das KI-Geschäft. SpaceX investiert Milliarden in Rechenzentren und zusätzliche Rechenkapazitäten, um von der enormen Nachfrage nach künstlicher Intelligenz zu profitieren. Für das dritte Quartal rechnen Analysten hier mit einem Umsatz von rund 6 Milliarden US$. Damit könnte dieser Geschäftsbereich erstmals mehr als die Hälfte des gesamten Quartalsumsatzes ausmachen. Das wäre eine bemerkenswerte Entwicklung für ein Unternehmen, das lange Zeit vor allem mit Raketenstarts und Satelliteninternet in Verbindung gebracht wurde. Das Wachstum hat allerdings seinen Preis. Allein im zweiten Quartal lagen die Investitionsausgaben bei rund 18,4 Milliarden US$. Auch für die kommenden Quartale werden hohe Ausgaben erwartet, da SpaceX neben seinen KI-Projekten weiterhin Milliarden in Starship und den Ausbau von Starlink steckt. Die Erwartungen an SpaceX sind hoch. Mit Starlink und dem schnell wachsenden KI-Geschäft verfügt das Unternehmen über zwei Bereiche, die in den kommenden Jahren noch erheblich an Bedeutung gewinnen könnten. Die bisherigen Wachstumszahlen zeigen, dass die Nachfrage vorhanden ist. Allerdings wird es zunehmend schwieriger, die enormen Investitionen allein mit zukünftigen Umsatzversprechen zu rechtfertigen. Für die heutigen Quartalszahlen kommt es deshalb vor allem darauf an, ob SpaceX seine Profitabilität verbessern und gleichzeitig das starke Wachstum fortsetzen kann. Eine positive Überraschung könnte nach den jüngsten Kursverlusten wieder für Kaufinteresse sorgen. Sollten die hohen Ausgaben dagegen erneut die Ergebnisse belasten, wären auch weitere Kursverluste möglich. Der anschließende Ausblick des Managements könnte für die Kursreaktion mindestens ebenso wichtig werden wie die eigentlichen Quartalszahlen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 2 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose --- ### [Rheinmetall-Aktie mit Doppelboden – die Gefahr ist nicht vorbei](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-mit-doppelboden-die-gefahr-ist-nicht-vorbei/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem heftigen Kursrutsch der vergangenen Monate melden sich bei Rheinmetall wieder die Käufer zurück. Die Aktie konnte sich erneut von einer wichtigen Unterstützungszone lösen, die bereits im Sommer für eine kräftige Erholung gesorgt hatte. Im Chart zeichnet sich damit sogar ein möglicher Doppelboden ab. Doch reicht das schon für eine größere Aufwärtsbewegung oder könnte die Aktie erneut unter Druck geraten? ## Rheinmetall-Aktie zeigt wieder Stärke – Analysten bleiben uneinig Bei Rheinmetall scheinen die Käufer langsam wieder das Ruder zu übernehmen. Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten von knapp 2.000 € bis auf rund 920 € gefallen war, hat sich der Kurs zuletzt wieder auf etwa 1.055 € erholt. Damit liegt Rheinmetall zwar noch immer weit unter den früheren Höchstständen, allerdings zeigt sich nach dem erneuten Test der Tiefstände zumindest wieder etwas Kaufinteresse. Auch bei den Analysten gehen die Meinungen darüber auseinander, wie viel Potenzial die Aktie nach der kräftigen Korrektur noch hat. Bernstein Research bestätigte zuletzt seine positive Einschätzung mit einem Kursziel von 1.200 €. Noch optimistischer zeigt sich RBC Capital Markets, wo Rheinmetall weiterhin mit einem Kursziel von 1.600 € bewertet wird. Ausgehend vom aktuellen Kurs entspricht das einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von mehr als 50 %. Ganz anders sieht es dagegen Berenberg. Die Privatbank hat Rheinmetall zuletzt auf „Halten“ abgestuft und das Kursziel auf 1.020 € gesenkt. Damit liegt die Einschätzung sogar leicht unter dem aktuellen Kursniveau. Die unterschiedlichen Kursziele zeigen, dass sich die Analysten zwar über die langfristigen Wachstumschancen des Rüstungskonzerns weitgehend einig sind, die Bewertung der Aktie aber deutlich unterschiedlich einschätzen. Nach dem starken Kursrückgang stellt sich deshalb die Frage, ob die hohen Wachstumserwartungen inzwischen ausreichend im Aktienkurs berücksichtigt sind. Während einige Analysten auf eine kräftige Erholung setzen, sehen andere nach wie vor Risiken durch die ambitionierte Bewertung. Für Anleger lohnt sich deshalb auch ein Blick auf den Chart, denn dort gibt es mittlerweile erste Anzeichen dafür, dass der Verkaufsdruck nachlassen könnte. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Rheinmetall-Aktie bildet möglichen Doppelboden Ein Blick auf den 4-Stunden-Chart zeigt, warum die jüngste Erholung durchaus Hoffnung macht. Bereits im Juni war Rheinmetall bis in den Bereich von rund 920 € gefallen, bevor die Käufer zurückkehrten und den Kurs anschließend wieder bis auf etwa 1.240 € nach oben trieben. In den vergangenen Wochen wurde diese Unterstützungszone nun erneut getestet. Nach einem Rücksetzer auf rund 912 bis 920 € drehte die Aktie wieder nach oben und konnte sich inzwischen auf etwa 1.055 € erholen. Damit zeichnet sich im Chart eine Art Doppelboden ab. Die Aktie hat also zweimal in einer ähnlichen Kursregion Halt gefunden, was darauf hindeutet, dass Anleger die niedrigeren Kurse wieder für Käufe nutzen. Auch das Volumenprofil passt dazu. Rund um 953 € liegt der Point of Control, also der Bereich, in dem innerhalb der betrachteten Bewegung das meiste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Die Zone zwischen etwa 920 und 950 € hat damit bereits mehrfach gezeigt, dass hier eine größere Nachfrage vorhanden sein kann. Allerdings ist der mögliche Doppelboden noch nicht bestätigt. Dafür müsste Rheinmetall zunächst die Widerstände auf der Oberseite überwinden. Die nächste größere Hürde wartet zwischen rund 1.200 und 1.240 €. Hier war die Aktie bereits im Sommer mehrfach gescheitert, weshalb bei einer erneuten Annäherung wieder mit Verkäufen zu rechnen ist. Ausgehend vom aktuellen Kurs bei rund 1.055 € ergibt sich bis zur Marke von 1.240 € ein rechnerisches Kurspotenzial von etwa +17,5 %. Bereits ein Anstieg in den unteren Bereich der Widerstandszone würde einem Kursgewinn von rund +14 % entsprechen. Auf der Unterseite bleibt dagegen die Zone zwischen 920 und 950 € wichtig. Sollte Rheinmetall nach dem aktuellen Erholungsversuch erneut dorthin zurückfallen, könnte sich zeigen, wie belastbar die Unterstützung tatsächlich ist. Rheinmetall-Aktie Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Monate gibt es bei Rheinmetall wieder erste positive Signale. Die Käufer haben die Unterstützungszone um 920 bis 950 € erneut verteidigt und damit die Grundlage für einen möglichen Doppelboden geschaffen. Auch mehrere Analysten rechnen weiterhin mit deutlich höheren Kursen, wenngleich die Einschätzungen inzwischen weit auseinandergehen. Sollte sich die Erholung fortsetzen, erscheint ein Anstieg in Richtung 1.200 bis 1.240 € durchaus möglich. Dort wartet allerdings ein größerer Widerstandsbereich, an dem die Aktie bereits mehrfach gescheitert ist. **Ergänzend dazu:** Viele Dividenden-Aktien sind derzeit unterbewertet und bieten einen günstigen Einstiegszeitpunkt. [Diese Übersicht](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt zehn Titel aus verschiedenen Sektoren, die sowohl für Cashflow als auch für Kursgewinne interessant sein könnten. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 50,8 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose --- ### [Vonovia-Aktie: 16 Milliarden € für Enteignungen – jetzt 64% unter Wert kaufen?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-16-milliarden-e-fuer-enteignungen-jetzt-64-unter-wert-kaufen/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Vonovia-Aktie gerät erneut wegen der Berliner Wohnungspolitik unter Druck. Linke, Grüne und SPD haben sich auf konkrete Pläne zur Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände verständigt. Bis zu 160.000 Wohnungen könnten betroffen sein, insgesamt stehen Entschädigungen von maximal 16 Milliarden € im Raum. Für Vonovia steht damit ein erheblicher Teil des Immobilienvermögens zur Diskussion. Gleichzeitig notiert die Aktie bei rund 16,60 € und damit rund 64% unter ihrem bilanziellen Nettovermögenswert. Ist das eine historische Kaufchance oder drohen weitere Verluste? ## Berlin will bis zu 160.000 Wohnungen, unter anderem von Vonovia übernehmen Die möglichen Koalitionspartner haben ihre Sondierungen abgeschlossen und sich grundsätzlich auf eine Vergesellschaftung großer Wohnungsunternehmen verständigt. Betroffen wären private Konzerne mit mehr als 10.000 Wohnungen in Berlin. Einen Grundbestand von 10.000 Einheiten dürften die Unternehmen behalten, während Neubauten ab 2021 ausgenommen wären. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll bis Mitte 2028 vorliegen. Nach einer Übergangsfrist von einem Jahr könnte die Regelung in Kraft treten. Voraussetzung ist allerdings, dass die geplante Koalition tatsächlich zustande kommt und das Gesetz verfassungsrechtlich Bestand hat. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! Für Vonovia ist die Entwicklung von erheblicher Bedeutung. Der Konzern besitzt im Regionalmarkt Berlin einschließlich Umland rund 138.200 Wohnungen. Das entspricht etwa 26% des gesamten Wohnungsbestands. Der bilanzierte Immobilienwert dieser Region beläuft sich auf 23,5 Milliarden €. Allerdings wären nicht sämtliche Wohnungen betroffen. Der Regionalmarkt umfasst auch Standorte außerhalb Berlins, zudem greifen die geplanten Ausnahmeregelungen. ## Enteignung als unerwartete Chance? Spannend erscheint mir dabei ein möglicher Nebeneffekt. Eine Vergesellschaftung gegen angemessene Entschädigung könnte Vonovia erhebliche Liquidität verschaffen. Damit ließen sich Schulden abbauen und die Bilanz stärken. Allerdings liegt genau hier das Problem. Die Berliner Parteien wollen die gesamten Entschädigungen auf 16 Milliarden € begrenzen. Bezogen auf 160.000 Wohnungen entspräche das durchschnittlich 100.000 € je Einheit. Zum Vergleich: Vonovias Berliner Regionalbestand wird bilanziell mit durchschnittlich rund 170.000 € je Wohnung bewertet. Die Zahlen sind wegen unterschiedlicher geografischer Abgrenzungen und Ausnahmen nicht unmittelbar vergleichbar. Sie verdeutlichen aber, wie groß der Konflikt um eine angemessene Entschädigung werden könnte. Vonovia hält die geplante Vergesellschaftung für verfassungswidrig. Auch die Bundesregierung arbeitet an Regelungen, um solche Eingriffe in privates Wohnungseigentum zu verhindern. Ein jahrelanger Rechtsstreit erscheint deshalb durchaus möglich. **Tipp:** Möchtest Du weitere Aktien wie Vonovia entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Dividendenaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Vonovia-Aktie: 64% Abschlag auf den Immobilienwert Unabhängig von der politischen Entwicklung ist die fundamentale Bewertung bemerkenswert. Zum Halbjahr lag der EPRA-NTA, also der bereinigte Nettovermögenswert, bei 46,22 € je Aktie. An der Börse zahlen Anleger dafür momentan nur rund 16,60 €. Damit beträgt der Abschlag ungefähr 64%. Natürlich ist dieser nicht automatisch eine Unterbewertung. Der Immobilienwert beruht auf Schätzungen, während steigende Finanzierungskosten und regulatorische Eingriffe die tatsächlich erzielbaren Erträge belasten können. Operativ entwickelt sich Vonovia allerdings solide. Für 2026 erwartet das Management ein bereinigtes EBITDA zwischen 2,95 und 3,05 Milliarden € sowie ein bereinigtes Vorsteuerergebnis von 1,9 bis 2 Milliarden €. Die Verschuldung bleibt mit einem Verhältnis von Nettoschulden zum Immobilienwert von 46% eine wesentliche Herausforderung. Gleichzeitig wächst das Vermietungsgeschäft weiter. Die Analysten sehen durchaus Potenzial. JPMorgan erwartet 26 €, Jefferies 23 € und Berenberg sogar 34,50 €. Gemessen am aktuellen Kurs entspricht das einem möglichen Aufwärtspotenzial zwischen rund +39% und +108%. Die Berliner Enteignungspläne sind ein ernst zu nehmendes Risiko für Vonovia. Allerdings halte ich eine Umsetzung zu den derzeit diskutierten Bedingungen für alles andere als sicher. Eine angemessene Entschädigung könnte sogar einen Teil der Verschuldungsproblematik lösen. Entscheidend bleibt für mich die extrem niedrige Bewertung: Bei einem Abschlag von 64% auf den Nettovermögenswert ist bereits sehr viel Skepsis eingepreist. Für langfristige und risikobewusste Anleger sehe ich die Vonovia-Aktie deshalb weiterhin als attraktive Kaufchance. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,1 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [Cameco-Aktie stark gefallen – Anleger wittern neue Chancen](https://www.sharedeals.de/cameco-aktie-stark-gefallen-anleger-wittern-neue-chancen/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Cameco-Aktie hat in den vergangenen Wochen ordentlich an Wert verloren und nähert sich inzwischen wieder einer Kurszone, in der sich bereits mehrfach Käufer gefunden haben. Dabei bleiben die langfristigen Aussichten für den Uranproduzenten durchaus vielversprechend, denn mit dem steigenden Strombedarf und dem Ausbau der Kernenergie wächst auch die Nachfrage nach Uran. Ist die jüngste Korrektur damit eine neue Chance für Anleger oder könnte die Aktie noch weiter fallen? Ein Blick auf die Geschäftsentwicklung, die Analystenprognosen und den Chart zeigt, was jetzt für Cameco spricht und wo die Risiken liegen. ## Cameco-Aktie unter Druck – langfristige Aussichten bleiben gut Für Cameco-Aktionäre waren die vergangenen Wochen alles andere als erfreulich. Nachdem die Aktie zwischenzeitlich deutlich höhere Kurse erreicht hatte, setzte eine kräftige Korrektur ein, die das Papier inzwischen wieder bis auf rund 81 US$ zurückgeführt hat. Dabei haben sich die langfristigen Aussichten für das Unternehmen nicht grundlegend verschlechtert. Cameco gehört weiterhin zu den weltweit führenden Uranproduzenten und könnte in den kommenden Jahren vom wachsenden Bedarf an Kernenergie profitieren. Schließlich wird die Frage, woher der zusätzlich benötigte Strom kommen soll, immer wichtiger. Allein der Ausbau von KI-Rechenzentren benötigt enorme Mengen an Energie, während gleichzeitig auch die Elektrifizierung der Industrie und der steigende Stromverbrauch in vielen Schwellenländern für zusätzliche Nachfrage sorgen. Kernenergie gewinnt dadurch wieder an Bedeutung, da Atomkraftwerke große Mengen Strom unabhängig von Wind und Sonnenschein produzieren können. Für Uranproduzenten wie Cameco eröffnet das langfristig neue Wachstumsmöglichkeiten. Dass die Nachfrage nicht nur auf optimistischen Zukunftserwartungen beruht, zeigen auch die bestehenden Lieferverträge. Im März hatte Cameco einen langfristigen Vertrag mit Indien abgeschlossen, der die Lieferung von knapp 22 Millionen Pfund Uran über neun Jahre vorsieht. Der geschätzte Vertragswert liegt bei rund 2,6 Milliarden kanadischen Dollar. Die Lieferungen sollen 2027 beginnen und bis 2035 laufen. Indien plant seinerseits einen massiven Ausbau der Kernenergie, um den steigenden Strombedarf des Landes zu decken. Auch darüber hinaus ist Cameco gut aufgestellt. Für die kommenden fünf Jahre hat das Unternehmen bereits langfristige Lieferverträge über durchschnittlich mehr als 28 Millionen Pfund Uran pro Jahr abgeschlossen. Gleichzeitig ist Cameco über seine Beteiligung an Westinghouse nicht nur in der Uranförderung tätig, sondern auch an einem der wichtigsten Unternehmen für Reaktortechnik und Dienstleistungen rund um Kernkraftwerke beteiligt. Allerdings ist auch das Uran-Geschäft nicht frei von Risiken. Die Ergebnisse hängen unter anderem von den tatsächlich gelieferten Mengen, den vereinbarten Verkaufspreisen und den Produktionskosten ab. Im zweiten Quartal lag das bereinigte EBITDA des Uransegments mit 252 Millionen kanadischen Dollar unter den 352 Millionen Dollar des Vorjahresquartals. Auch vorübergehende Produktionsunterbrechungen an einzelnen Minen hatten zuletzt für Herausforderungen gesorgt. Die Prognose für die Uranproduktion 2026 von 19,5 bis 21,5 Millionen Pfund auf Camecos Anteil bezogen blieb dennoch bestehen. Bleibe über die jüngsten Entwicklung in der Atomenergie auf dem Laufenden und abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Cameco&stockidentifier=symbol%3ACCJ&stockmarket=NYSE)! ## Analysten bleiben optimistisch Während die Cameco-Aktie an der Börse zuletzt kräftig nachgegeben hat, sehen zahlreiche Analysten weiterhin deutlich höhere Kurse. Laut den von S&P Global erfassten Einschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel von 21 Analysten aktuell bei rund 127,47 US$. Ausgehend vom jüngsten Schlusskurs von etwa 81,50 US$ entspricht das einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von mehr als +55%. Die Kursziele reichen dabei von rund 83 bis knapp 170 US$, was zeigt, wie unterschiedlich die weiteren Aussichten eingeschätzt werden. Auch einige große Investmentbanken halten an ihren positiven Bewertungen fest. So bestätigte die Bank of America Ende September ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 133 US$. RBC Capital Markets hob das Kursziel im September von 123 auf 129 US$ an und bleibt ebenfalls bei einer Kaufempfehlung. Die kanadische National Bank sieht Cameco bei 130 US$ und bestätigte ihre positive Einschätzung Anfang Oktober. Damit liegen mehrere der zuletzt veröffentlichten Kursziele deutlich oberhalb des aktuellen Aktienkurses. Die Analysten setzen dabei vor allem darauf, dass der Ausbau der Kernenergie in den kommenden Jahren für eine anhaltend hohe Urannachfrage sorgt und Cameco durch seine langfristigen Lieferverträge davon profitieren kann. Gleichzeitig könnte das Geschäft mit Westinghouse zusätzliche Wachstumschancen eröffnen, wenn weltweit neue Kernkraftwerke gebaut und bestehende Anlagen länger betrieben werden. Allerdings sollten Anleger die hohen Kursziele nicht mit einer garantierten Erholung verwechseln. Denn selbst wenn die Nachfrage nach Uran langfristig steigt, bedeutet das nicht automatisch, dass auch die Aktie kurzfristig wieder deutlich zulegt. Entscheidend wird sein, ob Cameco seine Produktionsziele erreicht, die Profitabilität verbessert und die hohen Erwartungen an das zukünftige Wachstum erfüllen kann. ## Cameco-Aktie erreicht wichtige Unterstützung – kommen jetzt die Käufer zurück? Ein Blick auf den Chart zeigt, warum die Kurszone zwischen rund 81 und 83 US$ momentan eine wichtige Rolle spielt. Bereits im Dezember 2025 hatte sich die Aktie in diesem Bereich über längere Zeit stabilisiert, bevor eine stärkere Aufwärtsbewegung folgte. Auch im Juli dieses Jahres wurde bei rund 82 bis 83 US$ ein markantes Tief ausgebildet. Anschließend konnte sich Cameco deutlich erholen und wieder höhere Kursregionen erreichen. Nach der jüngsten Korrektur ist die Aktie nun erneut in diesen Bereich zurückgefallen. Mit einem Schlusskurs von rund 81,50 US$ am Freitag notiert Cameco wieder unmittelbar an der früheren Unterstützungszone. Das könnte zumindest die Chance auf eine technische Gegenbewegung eröffnen, da in diesem Bereich bereits in der Vergangenheit verstärkt Kaufinteresse aufgekommen war. Allerdings bleibt das kurzfristige Chartbild weiterhin angeschlagen. Die Aktie hat in den vergangenen Wochen deutlich an Wert verloren und bislang keine nachhaltige Trendwende geschafft. Sollte sich Cameco erneut oberhalb von 82 bis 83 US$ stabilisieren und von dort aus wieder steigen, wäre das ein erstes positives Signal. Für eine stärkere Erholung müsste die Aktie anschließend auch die jüngsten Zwischenhochs zurückerobern und damit den bisherigen Abwärtstrend durchbrechen. Neue Erkenntnisse könnte es schon bald geben. Für den 30. Oktober werden die nächsten Quartalszahlen von Cameco erwartet. Neben der Entwicklung des Uransegments werden Anleger dann auch auf die Ergebnisse von Westinghouse und den Ausblick für die kommenden Monate schauen. Cameco-Aktie Cameco bleibt langfristig eines der Unternehmen, die vom weltweiten Ausbau der Kernenergie profitieren könnten. Der steigende Stromverbrauch, neue Reaktorprojekte und die bereits abgeschlossenen Uranlieferverträge schaffen eine gute Grundlage für das weitere Geschäft. Auch die Analysten bleiben überwiegend optimistisch und sehen trotz der jüngsten Kursverluste noch erhebliches Aufwärtspotenzial. Kurzfristig befindet sich die Aktie allerdings weiterhin in einer schwierigen Situation. Die Unterstützungszone zwischen 81 und 83 US$ könnte nach der jüngsten Korrektur wieder Käufer anlocken und zumindest eine Gegenbewegung ermöglichen. Sollte dieser Bereich jedoch verloren gehen, wäre auch eine Fortsetzung des Abwärtstrends denkbar. **Welche drei Uran-Aktien von diesem möglichen langfristigen Versorgungsengpass besonders profitieren könnten, zeigen wir dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 ## ℹ️ Cameco in Kürze - Cameco (WKN: 882017) ist ein kanadischer Uranproduzent mit Sitz in Saskatoon und zählt zu den größten Anbietern weltweit. - Schätzungen zufolge betreibt der kanadische Konzern knapp über 18% der weltweiten Abbaukapazitäten. - Das Unternehmen fördert Uran in Kanada, den USA und Kasachstan und ist zusätzlich über die Beteiligung an Westinghouse im Nuklear-Technologiesektor aktiv. - Cameco ist an den Börsen in New York und Toronto gelistet und wird aktuell mit rund 50 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Atomenergie, Cameco, Cameco-Aktie, Cameco-Kurs, Uran-Aktien --- ### [Amazon-Aktie: 350 US$ Kursziel – sind jetzt +33% drin?](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-350-us-kursziel-sind-jetzt-33-drin/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Amazon-Aktie erhält kräftigen Rückenwind von Morgan Stanley. Die US-Investmentbank hat ihr Kursziel von 335 auf 350 US$ erhöht und den Technologiekonzern zu einem ihrer Favoriten erklärt. Die Aktie reagierte am Montag mit einem Kursplus von knapp +5% auf 262,45 US$. Damit sehen die Analysten noch rund +33% Kurspotenzial. Besonders optimistisch fallen die Erwartungen für das Cloud-Geschäft AWS aus, das 2027 um +47% wachsen soll. Doch rechtfertigt die fundamentale Bewertung diese Zuversicht? ## Morgan Stanley erwartet einen KI-Wachstumsschub Morgan-Stanley-Analyst Brian Nowak bleibt für Amazon ausgesprochen optimistisch. Neben dem erhöhten Kursziel bestätigte er seine Einstufung „Overweight“. Entscheidend ist für ihn vor allem, dass der Markt das langfristige Potenzial von Amazon Web Services noch unterschätzt. Für 2027 erwartet Nowak ein Umsatzwachstum von +47% bei AWS. Im darauffolgenden Jahr sollen die Erlöse nochmals um +42% steigen. Die zusätzlichen Nvidia-Grafikprozessoren und der Ausbau eigener KI-Chips könnten Amazon dabei helfen, die enorme Nachfrage nach Rechenleistung zu bedienen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Die Prognosen sind ambitioniert, aber keineswegs völlig aus der Luft gegriffen. Bereits im zweiten Quartal 2026 steigerte AWS seinen Umsatz um +37% auf 42,2 Milliarden US$. Das operative Ergebnis der Cloud-Sparte erhöhte sich sogar um +63% auf 16,6 Milliarden US$. Damit entwickelt sich AWS immer stärker zum zentralen Gewinntreiber des Gesamtkonzerns. Morgan Stanley erwartet zudem, dass Amazon seine hohen Investitionen zunehmend in profitables Wachstum umwandeln kann. ## KI soll auch den Onlinehandel verändern Interessant finde ich, dass Morgan Stanley nicht ausschließlich auf das Cloud-Geschäft setzt. Auch beim klassischen Onlinehandel sieht die Investmentbank zusätzliche Chancen durch künstliche Intelligenz. KI-basierte Einkaufsassistenten könnten künftig Produktsuchen, Kaufentscheidungen und Bestellungen übernehmen. Mit seiner enormen Kundenbasis, dem Prime-Ökosystem und einer leistungsfähigen Logistik besitzt Amazon gute Voraussetzungen, um davon zu profitieren. Hinzu kommen Roboter in den Logistikzentren. Amazon will die Zahl seiner Roboterarme 2026 mehr als verdoppeln. Das könnte langfristig Personal- und Abwicklungskosten senken, während gleichzeitig immer größere Bestellvolumen bearbeitet werden. Der Konzern profitiert damit gleich doppelt von KI: Einerseits verkauft er die benötigte Rechenleistung, andererseits kann er die Technologie einsetzen, um seine eigenen Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten. ## Ist die Amazon-Aktie günstig bewertet? Nach dem jüngsten Kursanstieg beträgt der Börsenwert von Amazon rund 2,8 Billionen US$. Für 2027 rechnen Analysten mit einem Umsatz von etwa 950 Milliarden US$. Das entspricht einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von ungefähr 3. Beim Gewinn ergibt sich auf Basis der Schätzungen für 2027 ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 25. Das ist für einen derart breit aufgestellten Technologiekonzern mit zweistelligen Wachstumsraten durchaus vertretbar, aber noch kein Schnäppchen. Morgan Stanley erwartet für 2028 bereits einen Gewinn je Aktie von etwa 16,50 US$. Sollte diese Prognose aufgehen, entspräche der heutige Kurs nur noch ungefähr dem 16-Fachen dieses Ergebnisses. Allerdings gibt es einen erheblichen Risikofaktor: die Investitionen. Trotz eines starken operativen Geschäfts lag Amazons freier Cashflow in den vergangenen zwölf Monaten zuletzt bei -7,6 Milliarden US$. Vor allem der Ausbau der KI-Infrastruktur verschlingt enorme Summen. Die nächste Bewährungsprobe folgt am 29. Oktober mit den Quartalszahlen. Dann wird sich zeigen, ob AWS seine außergewöhnliche Wachstumsdynamik fortsetzen kann. Ich halte das neue Morgan-Stanley-Kursziel für durchaus nachvollziehbar. Amazon besitzt gleich mehrere Wachstumstreiber, wobei AWS mit seiner enormen Profitabilität besonders überzeugt. Die Bewertung erscheint mir angesichts der erwarteten Gewinnentwicklung moderat bis attraktiv. Allerdings muss Amazon beweisen, dass seine milliardenschweren KI-Investitionen nachhaltig höhere freie Cashflows ermöglichen. Für langfristige Anleger bleibt die Aktie für mich ein Kauf. Das Kursziel von 350 US$ halte ich bei einer anhaltend starken operativen Entwicklung für erreichbar. ## ℹ️ Amazon in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und ist mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,83 Billionen US$ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SanDisk-Aktie mit +10% – war das schon der Boden?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-mit-10-war-das-schon-der-boden/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SanDisk-Aktie versucht nach dem jüngsten Abverkauf eine Gegenbewegung. Am Montag steigt der Kurs um +5,53% auf 1.371,12 US$, bleibt damit jedoch rund -42% unter dem Rekordhoch bei 2.358,59 US$. Gleichzeitig testet der Speicherchip-Titel eine entscheidende Unterstützungszone. Reicht diese Reaktion bereits für einen nachhaltigen Turnaround? ## Chartanalyse zur SanDisk-Aktie Der Kurs der SanDisk-Aktie ist zuletzt aus der Widerstandszone zwischen etwa 1.800,00 und 1.950,00 US$ deutlich zurückgefallen. Dabei wurde auch der Unterstützungsbereich zwischen rund 1.420,00 und 1.540,00 US$ unterschritten. Dieser bildet bei einer Fortsetzung der Gegenbewegung nun die erste wichtige Hürde. Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Aktuell verteidigt die SanDisk-Aktie die Unterstützungszone zwischen etwa 1.280,00 und 1.350,00 US$. Die kräftige Tageskerze ist ein erster Stabilisierungsversuch, bestätigt aber noch keine Trendwende. Unterhalb dieser Zone würde sich das Risiko eines Rückgangs in Richtung 940,00 bis 990,00 US$ erhöhen. Oberhalb von 1.540,00 US$ könnte dagegen erneut der Bereich um 1.800,00 US$ angesteuert werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SanDisk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI hat sich aus dem überverkauften Bereich gelöst und notiert derzeit bei rund 35 Punkten. Die RSI-Linie verläuft allerdings weiterhin unter der fallenden Signallinie. Damit lässt sich die jüngste Erholung bislang lediglich als technische Gegenreaktion einordnen. Für ein belastbares bullisches Signal wäre zunächst eine Kreuzung von unten erforderlich. Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der MACD bleibt ebenfalls bärisch ausgerichtet. Die MACD-Linie liegt unter der Signallinie und beide befinden sich unterhalb der Nulllinie. Das negative Histogramm bestätigt den weiterhin vorhandenen Abwärtsdruck. Eine eindeutige bullische Divergenz liegt nicht vor, da der Kurs gegenüber dem Augusttief kein tieferes Tief ausgebildet hat. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im langfristigen Elliott-Wellen-Szenario könnte die SanDisk-Aktie am bisherigen Rekordhoch eine übergeordnete Welle 3 beendet haben. Der erste Rückgang lässt sich als Welle A interpretieren, während die anschließende Erholung bis in den Bereich um 1.900,00 US$ eine Welle B darstellen könnte. Demnach wäre die laufende Schwäche möglicherweise Teil einer abschließenden Welle C. Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der relevante Trendwendebereich für die übergeordnete Welle 4 beginnt bereits am 0,236er Fibonacci-Retracement bei 1.312,43 US$. Darunter folgen das 0,382er Retracement bei 905,76 US$ und das 0,5er Retracement bei 671,18 US$. Eine nachhaltige Bodenbildung innerhalb dieser Zone könnte später den Ausgangspunkt für eine Welle 5 oberhalb des bisherigen Rekordhochs bilden. Die SanDisk-Aktie reagiert an einer wichtigen Unterstützungszone, doch RSI und MACD bestätigen noch keine Trendwende. Die Erholung muss sich deshalb erst oberhalb von 1.540,00 US$ beweisen. Ich halte eine technische Gegenbewegung für möglich, würde aber eine bestätigte Bodenbildung abwarten. Unter 1.280,00 US$ steigt das Risiko einer deutlich tieferen Korrektur. ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 198,17 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk Corporation, Sandisk Corporation-Aktie, Sandisk-Aktie, Sandisk-Analyse, Sandisk-Chartanalyse, Sandisk-Kurs, Sandisk-Preis, Sandisk-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [SK Hynix-Aktie mit -60% – lohnt sich jetzt der Einstieg?](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-mit-60-lohnt-sich-jetzt-der-einstieg/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SK-hynix-Aktie erlebt nach ihrer außergewöhnlichen Rallye einen heftigen Einbruch. Vom Rekordhoch bei 2.986.000 KRW ist der Kurs inzwischen um rund –60% zurückgefallen. Allein zum Wochenauftakt verliert der Halbleitertitel über –3,00% und steht derzeit bei 1.230.000 KRW. Damit rücken nun wichtige Unterstützungen und das langfristige Elliott-Wellen-Szenario in den Mittelpunkt. ## Chartanalyse zur SK-hynix-Aktie Der Aufwärtstrend der SK-hynix-Aktie ist vorerst gebrochen. Der Kurs fiel unter die langfristige Trendlinie und anschließend auch durch die Unterstützungszone zwischen etwa 1.400.000 und 1.550.000 KRW. Diese Entwicklung bestätigt die zunehmende Schwäche und macht den durchbrochenen Bereich bei einer Erholung zum ersten wichtigen Widerstand. SK Hynix, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Aktuell nähert sich der Kurs der SK-hynix-Aktie einer kleineren Auffangzone zwischen rund 1.150.000 und 1.300.000 KRW. Sollte auch dieser Bereich keinen Halt bieten, könnte die nächste ausgeprägte Unterstützung zwischen etwa 1.020.000 und 1.100.000 KRW angesteuert werden. Oberhalb von 1.550.000 KRW würde sich das Chartbild dagegen zunächst stabilisieren. Ein größerer Widerstand wartet bei 2.000.000 bis 2.150.000 KRW. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SK-hynix-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI ist infolge des jüngsten Abverkaufs auf rund 27 Punkte gefallen und signalisiert damit einen überverkauften Zustand. Die RSI-Linie notiert allerdings deutlich unter der Signallinie und zeigt weiterhin abwärts. Ein bestätigtes bullisches Signal liegt daher trotz der niedrigen Bewertung des Momentums noch nicht vor. SK Hynix, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bleibt klar bärisch. Die MACD-Linie verläuft unter der Signallinie und beide befinden sich unterhalb der Nulllinie. Das negative Histogramm hat sich zuletzt erneut ausgeweitet und bestätigt den anhaltenden Verkaufsdruck. Allerdings werden die Balken im Histogramm kleiner, was nachlassenden Verkaufsdruck ankündigt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass die SK-hynix-Aktie am bisherigen Rekordhoch eine Welle 3 abgeschlossen haben könnte. Der laufende Rückgang wäre demnach Teil einer ausgedehnten Welle 4. Eine solche Korrektur kann nach dem zuvor nahezu senkrechten Kursanstieg erheblich ausfallen, ohne die langfristige Aufwärtsstruktur grundsätzlich zu zerstören. SK Hynix, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der eingezeichnete Trendwendebereich beginnt am 0,382er Fibonacci-Retracement bei 952.000 KRW. Darunter folgen das 0,5er Retracement bei 665.000 KRW und das 0,618er Retracement bei 464.000 KRW. Erst eine klare Bodenbildung innerhalb oder oberhalb dieses Bereichs würde den möglichen Übergang in eine Welle 5 anzeigen, die den Kurs langfristig wieder über das bisherige Rekordhoch führen könnte. Die SK-hynix-Aktie ist kurzfristig stark überverkauft, doch RSI und MACD liefern noch kein Umkehrsignal. Nach dem Bruch wichtiger Unterstützungen bleibt der Abwärtstrend intakt. Ich würde deshalb zunächst eine Stabilisierung abwarten. Interessant wird die Aktie aus meiner Sicht erst nach einer überzeugenden Bodenbildung oder der Rückeroberung von mindestens 1.550.000 KRW. ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: A1JWRE) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 1,04 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Halbleiter, Halbleiter-Aktien, Halbleiteraktien, SK Hynix, SK Hynix Preis, SK Hynix-Aktie, SK Hynix-Analyse, SK Hynix-Chartanalyse, SK Hynix-Kurs, SK Hynix-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Almonty-Aktie mit -65% – steht die Trendwende jetzt an?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-65-steht-die-trendwende-jetzt-an/) **Published:** Oktober 20, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie steht nach einer weiteren Verkaufswelle massiv unter Druck. Allein zum Wochenauftakt sackte der Kurs um –10,17% auf 8,83 US$ ab. Damit testet der Wolfram-Titel nicht nur die Unterseite seines Abwärtstrendkanals, sondern zugleich eine entscheidende Unterstützungszone. Kann hier die Gegenbewegung beginnen, oder droht der nächste deutliche Rücksetzer? ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Seit dem Rekordhoch bei 24,39 US$ befindet sich die Almonty-Aktie in einem klaren Abwärtstrend. Im Tageschart bewegt sich der Kurs innerhalb eines fallenden Trendkanals. Zuletzt wurde die Unterstützung zwischen etwa 10,20 und 10,70 US$ deutlich unterschritten. Damit hat sich das kurzfristige Chartbild nochmals verschlechtert. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Aktuell trifft der Kurs der Almonty-Aktie im Bereich um 8,50 bis 9,00 US$ auf die untere Begrenzung des Trendkanals und eine horizontale Unterstützungszone. Eine Stabilisierung könnte zunächst einen Rücklauf an die verlorene Marke von 10,00 US$ ermöglichen. Darunter wartet zwischen etwa 5,80 und 6,30 US$ die nächste markante Auffangzone. Größere Widerstände liegen bei rund 18,50 bis 19,00 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI ist infolge des jüngsten Kurssturzes unter die Marke von 30 Punkten gefallen und signalisiert damit einen überverkauften Zustand. Das allein stellt allerdings noch kein Kaufsignal dar. Die RSI-Linie verläuft weiterhin unter ihrer Signallinie und zeigt steil abwärts. Eine belastbare bullische Kreuzung ist bislang nicht zu erkennen. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bestätigt den anhaltenden Verkaufsdruck. Die MACD-Linie notiert unter der Signallinie und beide bewegen sich unterhalb der Nulllinie abwärts. Das negative Histogramm unterstreicht das bärische Momentum. Eine bullische Divergenz liegt nicht vor, da sowohl der Kurs als auch die Indikatoren neue Tiefpunkte markieren. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt trotz des heftigen Rückgangs grundsätzlich konstruktiv. Demnach könnte die Almonty-Aktie nach dem starken Anstieg vom Tief des Jahres 2023 bis zum bisherigen Rekordhoch eine übergeordnete Welle 4 ausbilden. Der weiße Trendwendebereich reicht vom 0,236er Fibonacci-Retracement bei 10,23 US$ bis zum 0,5er Retracement bei 3,87 US$. Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Innerhalb dieser Korrektur dürfte nach der Erholungswelle B momentan die interne Welle C laufen. Deren erste Fibonacci-Extension bei 8,56 US$ wird bereits getestet. Darunter folgen weitere potenzielle Reaktionsbereiche zwischen rund 7,00 und 5,00 US$. Erst eine überzeugende Bodenbildung könnte die Welle 4 abschließen und anschließend den Weg für eine Welle 5 oberhalb des bisherigen Rekordhochs bereiten. Die Almonty-Aktie befindet sich an einer wichtigen Entscheidungszone. Der überverkaufte RSI erhöht zwar die Chance auf eine technische Gegenbewegung, doch bislang fehlen bestätigte Umkehrsignale. Ich würde daher nicht in das fallende Messer greifen. Erst eine Rückeroberung von 10,00 US$ oder eine klare Bodenbildung in einer tieferen Unterstützungszone würde das Chance-Risiko-Verhältnis aus meiner Sicht verbessern. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen mit Sitz in Dillon, Montana, USA. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptnotierung der Aktie erfolgt an der Nasdaq (Ticker: ALM). In Deutschland ist die Aktie unter anderem in Frankfurt und über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 2,55 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien, Rohstoffe --- ### [Chancen im KI-Ausverkauf: 2 Tech-Perlen mit großer Zukunft](https://www.sharedeals.de/chancen-im-ki-ausverkauf-zwei-tech-perlen-mit-grosser-zukunft/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Ausverkauf bei Technologie- und KI-Aktien könnte langfristig orientierten Anlegern neue Einstiegschancen eröffnen. Während steigende Kosten und Zweifel an der Nachhaltigkeit der hohen Investitionen die Branche belasten, bieten Unternehmen wie Datadog und Palo Alto Networks weiterhin überzeugende Wachstumsperspektiven. Allerdings sind beide Aktien hoch bewertet, weshalb sich ein Einstieg vor allem nach einer deutlicheren Korrektur lohnen könnte. ## Datadog: KI-Boom braucht mehr als Rechenleistung Datadog entwickelt Cloud-Monitoring-Software, mit der Unternehmen ihre digitale Infrastruktur überwachen, technische Probleme frühzeitig erkennen und die Leistungsfähigkeit ihrer Anwendungen verbessern können. Mit spezialisierten Lösungen für die KI-Entwicklung und GPU-Überwachung profitiert das Unternehmen unmittelbar vom zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz. Die Nachfrage entwickelt sich dynamisch: Im zweiten Quartal 2026 beschleunigte sich das Umsatzwachstum auf 36 Prozent. Daraufhin erhöhte das Management die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf rund 4,46 Milliarden US-Dollar. Zudem zählte Datadog nach eigenen Angaben Ende Juni alle zehn führenden Unternehmen der KI-Branche zu seinen Kunden. Auch die Nutzung von MCP-Serveraufrufen, die KI-Anwendungen miteinander verbinden können, vervierfachte sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorquartal. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Bewertung ein Risikofaktor. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei 24,3 und damit deutlich über dem Dreijahresdurchschnitt von 17,7. Ein Kursrückgang von 20 bis 30 Prozent im Zuge eines breiteren Marktausverkaufs könnte deshalb eine attraktivere Einstiegsmöglichkeit für langfristig orientierte Anleger schaffen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Palo Alto Networks: Wenn KI zur Sicherheitsfrage wird Palo Alto Networks profitiert vom steigenden Bedarf an Cybersicherheit. Je mehr Unternehmen KI-Anwendungen in ihre Geschäftsprozesse integrieren, desto größer werden potenzielle Angriffsflächen für Hacker. Gleichzeitig nutzen Cyberkriminelle zunehmend selbst künstliche Intelligenz, um Sicherheitslücken aufzuspüren und Angriffe effizienter durchzuführen. Palo Alto Networks begegnet diesen Herausforderungen mit Lösungen wie Prisma AIRS, das KI-Anwendungen und deren Interaktionen überwacht, sowie Cortex XSIAM, das die Erkennung und Abwehr von Cyberangriffen automatisiert. Nach Unternehmensangaben konnte die mediane Reaktionszeit auf Sicherheitsvorfälle bei Kunden durch den Einsatz entsprechender Technologien auf rund zehn Minuten sinken. Die Geschäftsentwicklung unterstreicht das Potenzial: Der jährlich wiederkehrende Umsatz im Bereich Next-Generation Security erreichte zum Ende des Geschäftsjahres 2026 neun Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 63 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bis zum Geschäftsjahr 2030 will das Unternehmen diesen Wert auf 20 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln. Allerdings ist auch Palo Alto Networks anspruchsvoll bewertet. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis beträgt 22,6 und liegt damit deutlich über dem Dreijahresdurchschnitt von 15,6. Trotz der starken Wachstumsaussichten könnte es sich daher auszahlen, eine mögliche Marktkorrektur abzuwarten, bevor Anleger eine Position aufbauen. Datadog und Palo Alto Networks profitieren von zwei wichtigen Trends: dem zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz und dem wachsenden Bedarf an leistungsfähiger IT-Sicherheit. Beide Unternehmen verzeichnen kräftiges Wachstum und verfügen über aussichtsreiche langfristige Perspektiven. Ihre hohen Bewertungen begrenzen jedoch den Spielraum für Enttäuschungen. Für Anleger könnte ein stärkerer Kursrückgang deshalb eine Gelegenheit bieten, sich langfristig zu günstigeren Preisen zu positionieren. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DATADOG&stockidentifier=symbol%3ADDOG&stockmarket=NASDAQ) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Datadog, Datadog Inc., Datadog-Aktie, Datadog-Analyse, Datadog-Chartanalyse, Datadog-Kurs, Datadog-Preis, Datadog-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [CoreWeave-Aktie: Darum könnten -30% erst der Anfang sein](https://www.sharedeals.de/coreweave-aktie-darum-koennten-30-erst-der-anfang-sein/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die CoreWeave-Aktie steht auch nach einem Kursverlust von rund 30% innerhalb weniger Tage weiter unter Druck. Steigende Zinsängste, hohe Finanzierungskosten und anhaltende Verluste verstärken die Zweifel der Anleger an der Profitabilität des KI-Infrastrukturanbieters. ## Hohe Zinskosten verschärfen die Krise Erstmals seit Langem wurde die CoreWeave-Aktie jüngst wieder unter der Marke von 60 US-Dollar und damit deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 141,79 US-Dollar gehandelt. Hintergrund sind unter anderem Sorgen über anhaltende Inflation und mögliche weitere Zinserhöhungen im Zuge geopolitischer Spannungen. Für das hoch verschuldete Unternehmen könnte eine Verteuerung der Finanzierung zum zusätzlichen Problem werden. Die letzten Geschäftszahlen unterstreichen die Risiken: Im vergangenen Quartal verzeichnete CoreWeave einen Nettoverlust von 626 Millionen US-Dollar. Die Zinsaufwendungen beliefen sich sogar auf 640 Millionen US-Dollar. Damit bleibt die Finanzierung des rasanten Unternehmenswachstums eine erhebliche Belastung. ## KI-Boom allein reicht nicht aus CoreWeave vermietet Rechenkapazitäten und stellt Kunden leistungsstarke KI-Chips von Nvidia zur Verfügung. Das Unternehmen profitiert damit grundsätzlich vom steigenden Bedarf an KI-Infrastruktur. Allerdings erfordern Rechenzentren und spezialisierte Hardware enorme Investitionen. Sollten die Nachfrage nachlassen oder die Kapitalkosten weiter steigen, könnte sich der Weg zur Profitabilität zusätzlich verlängern. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Anleger bleiben vorsichtig Trotz des deutlichen Kursrückgangs ist die Aktie nicht automatisch günstig bewertet. Entscheidend wird sein, ob CoreWeave seine hohen Investitionen langfristig in nachhaltige Gewinne umwandeln kann. Neben der Nachfrage nach KI-Rechenleistung dürften deshalb insbesondere die weitere Zinsentwicklung, die Verschuldung und die Entwicklung der Geschäftsergebnisse den Aktienkurs beeinflussen. Unsere Warnungen bei CoreWeave bestätigen sich immer mehr. Zwar bleibt das Unternehmen grundsätzlich ein aussichtsreicher, jedoch gleichermaßen besonders risikoreicher KI-Player. Solange hohe Finanzierungskosten und Verluste die Geschäftsentwicklung belasten, ist eine nachhaltige Kurserholung unwahrscheinlich. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CoreWeave&stockidentifier=symbol%3ACRWV&stockmarket=NASDAQ) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## ℹ️ CoreWeave in Kürze - CoreWeave (WKN: A413X6) mit Sitz in Livingstone im US-Bundesstaat New Jersey ist ein 2017 gegründetes KI-Cloud-Computing-Startup. - Das Unternehmen baut und betreibt Hochleistungsrechenzentren mit einer Cloud-basierten GPU-Infrastruktur. - Die Kunden von CoreWeave sind im Wesentlichen die Entwickler von KI-Anwendungen, darunter Alphabet, Meta Platforms, Microsoft und OpenAI. - CoreWeave gab im März 2025 sein Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist Mitglied im Nasdaq 100-Index. Das Tech-Unternehmen ist ca. 33,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Silence Therapeutics-Aktie: Blitzschnelle +125% für NBC-Mitglieder](https://www.sharedeals.de/silence-therapeutics-aktie-blitzschnelle-125-fuer-nbc-mitglieder/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Erfolgsserie des No Brainer Club setzt sich auch in schwierigen Marktphasen eindrucksvoll fort: Nachdem NBC-Chefanalyst Maximilian Ruth die Aktie von Silence Therapeutics am vergangenen Freitag Mitgliedern des Anlegerclubs schmackhaft gemacht hatte, sorgt bereits am heutigen Montag eine milliardenschwere Übernahme durch Merck für einen Kurssprung von mehr als +125% bei der Biotech-Aktie. Ein weiterer bemerkenswerter Erfolg in einem ohnehin außergewöhnlichen Börsenjahr für den NBC. ## Antizyklischer Tipp zahlt sich aus Um exakt 17:25 Uhr verwies Ruth letzten Freitag auf die „sehr spannende“ Chance bei Silence Therapeutics. Trotz eines deutlichen Kursrückgangs hatte sich die fundamentale Ausgangslage beim Biotechunternehmen spürbar verbessert. Insbesondere der Wirkstoffkandidat Divesiran überzeugte mit vielversprechenden klinischen Daten und eröffnete Perspektiven für die weitere Entwicklung in Richtung einer möglichen Zulassung. Während der Markt die Aktie deutlich abgestraft hatte, sah Maximilian Ruth darin eine interessante Chance. Dass kurz darauf ein milliardenschwerer Pharmakonzern zugreifen würde, war nicht vorhersehbar – der Zeitpunkt des Tipps erweist sich nun jedoch als außergewöhnlich günstig. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Merck bietet 1,3 Milliarden US-Dollar Am heutigen Montag wurde bekannt, dass die deutsche Merck KGaA Silence Therapeutics für rund 1,3 Milliarden US-Dollar übernehmen will. Das Barangebot von 20 US-Dollar je American Depositary Share entspricht einer Prämie von +130% auf den Schlusskurs vom Freitag. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von mehr als +125%. Silence Therapeutics ist auf innovative siRNA-Therapien spezialisiert, mit denen sich krankheitsrelevante Proteine gezielt beeinflussen lassen. Neben Divesiran verfügt das Unternehmen über weitere Entwicklungsprogramme und eine proprietäre Technologieplattform, die für Merck strategisch attraktiv ist. ## Erfolgsserie des NBC geht weiter Der Fall Silence Therapeutics steht exemplarisch für den Investmentansatz des No Brainer Club: Chancen erkennen, wenn ein Unternehmen trotz verbesserter Perspektiven an der Börse unter Druck steht. Der Kurssprung von mehr als +125% innerhalb kürzester Zeit ist ein weiterer spektakulärer Treffer für die NBC-Mitglieder. Im bisherigen Börsenjahr 2026 hat der No Brainer Club einmal mehr mit reihenweise erfolgreichen Investmentideen auf sich aufmerksam gemacht. Silence Therapeutics reiht sich nun in diese Erfolgsserie ein und unterstreicht, wie viel Potenzial in einer fundierten Analyse abseits kurzfristiger Marktstimmungen liegen kann. Für Anleger gilt nach dem Kurssprung allerdings: Der Abschluss der Übernahme steht noch aus. Neben dem verbleibenden Abstand zum Angebotspreis sollten deshalb auch die üblichen Transaktionsrisiken berücksichtigt werden. Ein stark gefallener Biotech-Wert, eine rechtzeitig erkannte Chance und eine überraschende Milliardenübernahme – Silence Therapeutics liefert dem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*12h26fp*_gcl_au*MTc5MDc4NzY0Ni4xNzgyMDQ2ODIzLjM0ODMwMDg4Ni4xNzgyMDQ3MjA0LjE3ODIwNDcyMDQ) den nächsten außergewöhnlichen Rendite-Erfolg in einem herausfordernden Umfeld. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Tesla-Aktie: Klare Hürde bei 385 US$](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-klare-huerde-bei-385-us/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Tesla-Aktie arbeitet nach den jüngsten Rückschlägen wieder an einer Erholung und notiert aktuell bei 367,49 US$. Nachdem die Käufer zuletzt mehrfach an der Widerstandszone zwischen 380 und 385 US$ gescheitert waren, rückt diese nun erneut in den Mittelpunkt. Besonders interessant ist dabei die charttechnische Ausgangslage zwischen einer kurzfristigen Aufwärtstrendlinie und dem seit Mai etablierten Abwärtstrend. Gelingt der ersehnte Befreiungsschlag oder droht der Aktie bereits der nächste Rücksetzer? ## SpaceX-Fusion sorgt für Fantasie Elon Musk versteht es weiterhin, die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich zu ziehen. Nach der jüngsten Präsentation des überarbeiteten Tesla Roadsters, der mit Technologien von SpaceX sogar kurze Flugmanöver ermöglichen soll, nimmt die Fantasie rund um einen möglichen Zusammenschluss beider Unternehmen zu. Bereits am Freitag wurde unter [„Nur ein PR-Coup oder Startschuss für den nächsten Kursschub?“](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-nur-ein-pr-coup-oder-startschuss-fuer-den-naechsten-kursschub/) auf die neue Euphorie hingewiesen. Trotz eines vorbörslichen Kursanstiegs von zeitweise mehr als +5% über 380 US$ gelang allerdings kein nachhaltiger Befreiungsschlag. Die zwischenzeitliche Begeisterung wich der Vorsicht erneut. Wie mein Kollege Vincent Uhr zudem unter [„SpaceX-Aktie: Tesla-Fusion bis März – entsteht ein 3,3-Billionen-US$-Gigant?“](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-tesla-fusion-bis-maerz-entsteht-ein-33-billionen-us-gigant/) berichtete, hält Barclays-Analyst Dan Levy einen Zusammenschluss inzwischen für zunehmend wahrscheinlich. Eine Ankündigung könnte bereits vor der Tesla-Hauptversammlung im Dezember erfolgen. Die Verbindung von Robotik, autonomem Fahren, Satellitentechnologie und künstlicher Intelligenz verspricht erhebliche Synergien. Allerdings handelt es sich weiterhin um Spekulationen und auch die hohen Investitionen beider Unternehmen bergen Risiken. Neue Impulse dürften insbesondere die für Mittwoch, den 21. Oktober, erwarteten Tesla-Quartalszahlen liefern. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von Tesla entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Tesla&stockidentifier=symbol%3ATSLA&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die jüngste Stabilisierung oberhalb der steigenden Aufwärtstrendlinie lässt die Chancen auf einen erneuten Angriff auf die Widerstandszone zwischen 380 und 385 US$ bestehen. Allerdings verläuft dort zugleich die seit Mai etablierte Abwärtstrendlinie, sodass die Käufer gleich mehrere technische Hürden überwinden müssen. Mein blaues Präferenzszenario sieht nach einem möglichen kurzfristigen Schwungholen im Bereich um 355 US$ einen erneuten Aufwärtsimpuls vor. Gelingt anschließend der nachhaltige Ausbruch über 385 US$, würde sich das Chartbild spürbar aufhellen und weiteres Kurspotenzial bis 407,12 US$ eröffnen. Darüber wäre ein Anstieg bis in den Bereich um 430 US$ denkbar, bevor die nächste bedeutende Widerstandszone zwischen 445,27 und 453,40 US$ relevant wird. Alternativ könnte sich die jüngste Erholung lediglich als Zwischenstation innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends erweisen. Ein nachhaltiger Rückfall unter die kurzfristige Aufwärtstrendlinie und insbesondere unter die Unterstützung bei 343,82 US$ würde das bullische Szenario deutlich beschädigen. In diesem Fall wäre eine Fortsetzung der Korrektur bis 297,82 beziehungsweise 291,85 US$ möglich. Dort liegt eine weitere bedeutende Auffangzone, an der sich die Käufer erneut zurückmelden könnten. Solange die Widerstandszone um 385 US$ nicht überwunden wird, bleibt die Aktie daher anfällig für stärkere Kursschwankungen. Die Tesla-Aktie arbeitet an einer möglichen Fortsetzung der Erholung, doch der entscheidende Ausbruch steht weiterhin aus. Oberhalb von 385 US$ favorisiere ich eine Aufwärtsbewegung bis 407,12 und anschließend rund 430 US$. Besonders die anstehenden Quartalszahlen und die Spekulationen über eine SpaceX-Fusion könnten dabei für zusätzliche Dynamik sorgen. Unterhalb von 343,82 US$ wäre die bullische Perspektive dagegen erheblich gefährdet und ein Rücklauf bis rund 298 US$ denkbar. Jetzt müssen die Käufer zeigen, ob aus der jüngsten Stabilisierung tatsächlich ein neuer Aufwärtsimpuls entsteht. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Tesla in Kürze - Der 2003 gegründete US-Autohersteller mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas ist derzeit der weltweit zweitgrößte Hersteller von Elektroautos. Neben Fahrzeugen stellt Tesla (WKN: A1CX3T) auch Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen her. - Die Fahrzeuge und teilweise auch die Batterien werden in Gigafactories genannten Großfabriken produziert. Derzeit betreibt Tesla Gigafactories in den USA, Deutschland und China. - Tesla ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Unternehmenswert liegt aktuell bei rund 1,45 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Tesla-Aktie, Tesla-Aktie-Prognose, Tesla-Analyse, Tesla-Chartanalyse, Tesla-Prognose --- ### [Bayer-Aktie: Jetzt rückt die 40-€-Marke näher](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-jetzt-rueckt-die-40-e-marke-naeher/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Bayer-Aktie kommt weiterhin nicht zur Ruhe und notiert aktuell bei 43,54 €. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-12-kippt-jetzt-die-stimmung/) hatte ich nach dem Einbruch vor weiteren Kursverlusten gewarnt. Die damals anvisierten Tiefstände wurden bereits erreicht, doch auch die anschließenden Erholungsversuche konnten keine nachhaltige Trendwende einleiten. Stattdessen gerät die Aktie erneut unter Verkaufsdruck und die nächste wichtige Unterstützungszone rückt näher. Droht nun sogar ein Rückfall bis an die psychologisch wichtige Marke von 40 €? ## Neue Sorgen trotz positiver Pharmanachrichten Während die Bayer-Aktie charttechnisch weiter schwächelt, gibt es zumindest aus der Pharmasparte erfreuliche Nachrichten. Wie mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig zuletzt unter [„Warum ist sie plötzlich wieder auf Talfahrt?“](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-warum-ist-sie-ploetzlich-wieder-auf-talfahrt/) berichtete, hat die US-Arzneimittelbehörde FDA einen ergänzenden Zulassungsantrag für das Nierenmedikament Kerendia zur Prüfung angenommen. Hintergrund sind positive Phase-III-Daten bei Patienten mit chronischer Nierenerkrankung ohne Diabetes. Bereits im zweiten Quartal war der Umsatz mit dem Medikament um +80% auf 329 Millionen € gestiegen. Eine erweiterte Zulassung könnte das langfristige Umsatzpotenzial weiter erhöhen. Allerdings überwiegen an der Börse weiterhin die Unsicherheiten. Insbesondere die ausstehende gerichtliche Genehmigung des 7,25 Milliarden US$ schweren Glyphosat-Vergleichs belastet die Stimmung. Hinzu kommen neue regulatorische Risiken im europäischen Pflanzenschutzgeschäft, nachdem sich die EU-Mitgliedstaaten gegen eine weitreichende Lockerung regelmäßiger Zulassungsprüfungen positioniert haben. Zwar konnte Bayer im Sommer einen wichtigen juristischen Erfolg vor dem US-Supreme-Court erzielen, doch die endgültige Befriedung der Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten bleibt offen. Neue Impulse könnten die für den 3. November angekündigten Quartalszahlen liefern. **Übrigens:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl aussichtsreicher Aktien. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die zwischenzeitliche Erholung der Bayer-Aktie erwies sich als wenig nachhaltig. Nach dem gescheiterten Vorstoß in Richtung 45,90 € gerieten die Käufer erneut ins Hintertreffen und inzwischen steht auch die Unterstützung bei 43,54 € wieder auf dem Prüfstand. Mein blaues Präferenzszenario sieht daher eine Fortsetzung der Korrektur bis zum 50%-Fibonacci-Retracement bei 42,16 € vor. Sollte auch dieses Niveau nachhaltig unterschritten werden, dürfte sich der Abverkauf bis in die Unterstützungszone zwischen rund 41 und 39,78 € ausdehnen. Dort verläuft zugleich die seit April 2025 bestehende Aufwärtstrendlinie, sodass eine stärkere technische Gegenbewegung denkbar wäre. Unterhalb dieser Zone würde sich das Chartbild dagegen nochmals erheblich verschlechtern. Alternativ könnten sich die Käufer bereits im aktuellen Kursbereich zurückmelden und einen erneuten Erholungsversuch starten. Dafür müsste Bayer zunächst den Widerstand bei 44,66 € zurückerobern und anschließend die Hürden bei 45,90 sowie 47,79 € überwinden. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde weiteres Potenzial bis 48,67 € und anschließend zur übergeordneten Abwärtstrendlinie im Bereich um 50 bis 51 € eröffnen. Erst oberhalb dieser Widerstandsregion wäre allerdings eine nachhaltigere Verbesserung des Chartbildes zu erwarten. Bis dahin bleibt die Gefahr weiterer Kursverluste aus meiner Sicht dominant. Die Bayer-Aktie bleibt nach der gescheiterten Erholung weiterhin angeschlagen. Unterhalb von 44,66 € favorisiere ich eine Fortsetzung der Korrektur bis 42,16 € und anschließend möglicherweise bis zur wichtigen Unterstützungszone um 40 €. Dort könnte die seit April 2025 bestehende Aufwärtstrendlinie einen stärkeren technischen Konter begünstigen. Erst eine nachhaltige Rückeroberung von 45,90 und insbesondere 47,79 € würde das Chartbild wieder spürbar aufhellen. Bis dahin bleibt der Verkaufsdruck das bestimmende Thema. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Das Unternehmen ist im DAX gelistet. An der Börse wird es aktuell mit rund 43 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Bayer, Bayer AG, Bayer-Aktie, Bayer-Chartanalyse --- ### [Vonovia-Aktie tief gefallen – ist das Schlimmste noch nicht vorbei?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-tief-gefallen-ist-das-schlimmste-noch-nicht-vorbei/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Vonovia-Aktie kommt einfach nicht zur Ruhe. Während sich der DAX zuletzt vergleichsweise stabil gezeigt hat, steht der Immobilienkonzern weiterhin massiv unter Druck und notiert inzwischen nur noch knapp über seinem Jahrestief. Dabei läuft das eigentliche Vermietungsgeschäft gar nicht so schlecht. Warum verkaufen Anleger trotzdem ihre Aktien und könnte sich nach den heftigen Kursverlusten bald wieder eine Einstiegschance ergeben? ## Vonovia-Aktie verliert weiter – warum Anleger die Geduld verlieren Für Vonovia-Aktionäre läuft das Börsenjahr 2026 bislang alles andere als erfreulich. Nachdem die Aktie bereits in den vergangenen Monaten immer weiter nachgegeben hatte, fiel der Kurs zuletzt bis auf 16,18 € und erreichte damit ein neues 52-Wochen-Tief. Zum Wochenschluss konnte sich das Papier zwar wieder etwas erholen und notierte bei rund 16,87 €, allerdings liegt die Aktie damit noch immer rund -38% unter ihrem Jahreshoch von 27,28 €. Von einer nachhaltigen Erholung ist bislang wenig zu sehen. Der Hauptgrund für die anhaltende Schwäche liegt weiterhin bei den Zinsen. Schließlich gehört Vonovia zu den Unternehmen, die aufgrund ihres Geschäftsmodells stark auf Fremdkapital angewiesen sind. Steigen die Renditen am Anleihemarkt, wird die Refinanzierung bestehender Schulden langfristig teurer. Gleichzeitig werden festverzinsliche Anlagen für Investoren attraktiver, wodurch Immobilienaktien zusätzlich an Reiz verlieren. Verschärft wird die Situation derzeit durch die wieder aufflammenden Inflationssorgen. Die jüngsten US-Verbraucherpreise sind im September überraschend stark auf 3,7 % gestiegen, während auch die Erzeugerpreise deutlich über den Erwartungen lagen. Hinzu kommen die hohen Ölpreise infolge des Konflikts im Nahen Osten, die den Inflationsdruck weiter verstärken könnten. Zwar entscheidet die amerikanische Notenbank nicht über die Zinsen in der Eurozone, allerdings wirken sich steigende Inflationserwartungen und Bewegungen an den internationalen Anleihemärkten auch auf die Finanzierungskosten europäischer Unternehmen aus. Für Vonovia ist das ein Problem, da die Hoffnung auf nachhaltig sinkende Zinsen lange Zeit ein wichtiger Grund für steigende Kurse gewesen war. Stattdessen müssen sich Anleger nun darauf einstellen, dass die Finanzierung möglicherweise länger teuer bleibt. Gleichzeitig erschweren hohe Zinsen den Verkauf von Immobilien, weil potenzielle Käufer ebenfalls mit höheren Kreditkosten rechnen müssen. **Kleiner Hinweis an dieser Stelle:** Wenn Du über die Vonovia-Aktie und andere spannende Werte auf dem Laufenden bleiben willst, abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Operativ läuft es besser – Schulden bleiben das Problem Dabei zeigen die jüngsten Geschäftszahlen, dass Vonovia abseits der Börse durchaus Fortschritte macht. Im ersten Halbjahr 2026 konnte der Konzern seine Ergebnisse im Vermietungsgeschäft weiter verbessern. Obwohl das Wohnungsportfolio im Vergleich zum Vorjahr um rund 5.000 Einheiten geschrumpft ist, stieg der Ergebnisbeitrag aus der Vermietung um 3,5 %. Auch das Geschäft mit zusätzlichen Dienstleistungen rund um die Immobilien entwickelte sich erfreulich und legte beim Ergebnis um 27,6 % zu. Hinzu kommt, dass der Wert des Immobilienportfolios im ersten Halbjahr ohne Investitionen um 1,1 % gestiegen ist. Damit scheint sich der deutsche Wohnimmobilienmarkt nach den schwierigen vergangenen Jahren zumindest etwas stabilisiert zu haben. Vonovia bestätigte zudem seine Jahresprognose für 2026 sowie die längerfristigen Ziele bis 2028. Allerdings bleibt die hohe Verschuldung eine große Belastung. Ende Juni lag die Nettoverschuldung bei rund 40 Milliarden €, während das Verhältnis von Schulden zum Immobilienwert bei 46 % lag. Zwar konnte Vonovia im ersten Halbjahr rund 4,4 Milliarden € refinanzieren, allerdings erfolgte dies zu einem durchschnittlichen Euro-Kupon von rund 3,2 %. Das zeigt, dass sich der Konzern am Kapitalmarkt weiterhin finanzieren kann, neue Schulden aber auch ihren Preis haben. Gleichzeitig verliefen die geplanten Immobilienverkäufe bislang langsamer als erhofft. Zwar konnte Vonovia im ersten Halbjahr Verkäufe im Volumen von rund 700 Millionen € realisieren, allerdings bleibt das Marktumfeld für größere Transaktionen schwierig. Für Anleger stellt sich deshalb weiterhin die Frage, wie schnell der Konzern seine Schulden tatsächlich abbauen kann, ohne dabei größere Abstriche beim Verkauf seiner Immobilien machen zu müssen. ## Analysten senken ihre Kursziele Auch bei den Analysten haben die jüngsten Entwicklungen Spuren hinterlassen. Zwar sehen zahlreiche Experten auf dem aktuellen Kursniveau weiterhin Aufwärtspotenzial, allerdings wurden die Erwartungen zuletzt mehrfach zurückgeschraubt. So hat JPMorgan Anfang Oktober das Kursziel für Vonovia deutlich von 34,50 auf 26 € gesenkt, hält aber weiterhin an der Einstufung „Overweight“ fest. Analyst Neil Green verwies dabei auf die Enttäuschung der Investoren und die schwierige Zinsentwicklung, die der Aktie schon seit längerer Zeit zusetzt. Ähnlich sieht es beim Analysehaus Jefferies aus. Hier wurde das Kursziel Mitte Oktober von 28,50 auf 23 € reduziert, während die Kaufempfehlung bestehen blieb. Deutlich skeptischer zeigen sich dagegen andere Banken. BNP Paribas sieht den fairen Wert derzeit bei lediglich 16 € und empfiehlt die Aktie zum Verkauf. Kempen geht mit einem Kursziel von 15 € sogar noch etwas weiter. Die Unterschiede zeigen, wie schwer sich derzeit einschätzen lässt, wann Vonovia wieder nachhaltig von einer Entspannung am Zinsmarkt profitieren könnte. Ein Blick auf die fundamentale Bewertung macht die Situation allerdings durchaus spannend. Laut dem jüngsten Halbjahresbericht lag der bereinigte Nettovermögenswert, der sogenannte EPRA NTA, bei 46,22 € je Aktie. Bei einem Aktienkurs von knapp 17 € entspricht das einem Abschlag von mehr als -60%. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Vonovia an der Börse massiv unterbewertet ist. Schließlich berücksichtigt der Markt auch die hohe Verschuldung, mögliche Veränderungen bei den Immobilienbewertungen und die Frage, zu welchen Preisen sich der Konzern in Zukunft refinanzieren kann. Die Vonovia-Aktie bleibt für mich eine der schwierigeren Turnaround-Geschichten im DAX. Während das Vermietungsgeschäft weiterhin wächst und sich die Immobilienbewertungen zuletzt wieder etwas verbessert haben, machen die hohen Schulden und die unsichere Zinsentwicklung dem Konzern zu schaffen. Dass die Aktie trotz der operativen Fortschritte immer weiter nachgegeben hat, zeigt, wie groß die Skepsis der Anleger mittlerweile geworden ist. Neue Impulse könnten die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate liefern, die Vonovia am 4. November veröffentlichen will **Ein Tipp:** Möchtest Du weitere Aktien entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Dividenden-Aktien&themealert=cat%3A131) zu Dividendenaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,28 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien **Schlagwörter:** Vonovia, Vonovia Prognose, Vonovia-Aktie, Vonovia-Analyse, Vonovia-Kurs, Vonovia-Preis --- ### [Micron-Aktie nach -23%: Wo endet der Ausverkauf?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-nach-23-wo-endet-der-ausverkauf/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Micron-Aktie hat eine rabenschwarze Handelswoche hinter sich und gegenüber dem vorherigen Wochenschluss rund -15% an Wert verloren. Zwischenzeitlich beliefen sich die Verluste sogar auf knapp -17%, sowie mit Blick auf das letzte Verlaufshoch vom September sogar auf -23%. Mit einem Schlusskurs von 878,84 US$ wurden wichtige charttechnische Unterstützungen aufgegeben und die zuvor beeindruckende Aufwärtsdynamik ist vorerst Geschichte. Doch obwohl der Speicherchiphersteller fundamental weiter überzeugt, könnte die Korrektur noch längst nicht beendet sein. Rutschen die Kurse nun sogar bis 725 US$ ab? ## Rekordgeschäft trifft auf neue Konkurrenzängste Während die Micron-Aktie an der Börse erheblich unter Druck gerät, präsentiert sich das operative Geschäft weiterhin außergewöhnlich stark. Im Ende September veröffentlichten vierten Geschäftsquartal vervielfachte der US-Speicherchiphersteller seinen Umsatz auf 54,23 Milliarden US$, während der Nettogewinn auf 37,70 Milliarden US$ kletterte. Für das laufende Quartal stellte das Management sogar Erlöse von rund 61,5 Milliarden US$ in Aussicht. Besonders die enorme Nachfrage nach leistungsfähigen Speicherchips für KI-Rechenzentren treibt die Entwicklung voran. Dennoch wachsen die Sorgen über die Nachhaltigkeit des KI-Booms und die zunehmend ambitionierten Investitionsprogramme großer Technologiekonzerne. Zusätzlichen Gegenwind liefern neue Entwicklungen beim chinesischen Wettbewerber ChangXin Memory Technologies (CXMT). Dieser meldete zuletzt Fortschritte bei einer neuen DRAM-Speicherarchitektur und weckte damit Befürchtungen über zunehmenden Preisdruck. Allerdings bezweifeln einige Analysten, dass die Technologie kurzfristig eine ernsthafte Konkurrenz für Microns margenstarke HBM-Speicher darstellt. Wie mein Kollege Philipp Nyhoegen bereits in seiner [Analyse vom Wochenende](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-mit-30-wie-tief-faellt-der-kurs/) hervorhob, sprechen unterdessen auch die bärischen Divergenzen bei RSI und MACD sowie eine mögliche größere Elliott-Wellen-Korrektur für anhaltende Risiken. Die positiven Fundamentaldaten können das angeschlagene Chartbild damit bislang nicht kompensieren. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch über 1.089,29 US$ hat sich die technische Ausgangslage erheblich verschlechtert. Inzwischen wurden auch die Unterstützungen bei 1.016,59 und 818,67 US$ wieder stärker in den Fokus gerückt, wobei die letztgenannte Marke bislang noch nicht erreicht wurde. Nach dem jüngsten Wochenverlust erscheint zunächst eine weitere Korrektur bis 818,67 US$ wahrscheinlich. Mein blaues Präferenzszenario sieht anschließend eine Ausdehnung der Abwärtsbewegung bis 724,66 US$ vor, wo zugleich die seit Anfang 2026 bestehende Aufwärtstrendlinie verläuft. Dort könnte eine stärkere technische Gegenreaktion einsetzen und eine Erholung bis 1.016,59 beziehungsweise 1.089,29 US$ ermöglichen. Erst oberhalb dieser Widerstandszone würde sich die Ausgangslage wieder deutlich aufhellen. Alternativ könnten die Käufer bereits im Bereich von 818,67 US$ zurückkehren und einen größeren Rücksetzer verhindern. Für eine nachhaltige Verbesserung müsste die Aktie allerdings zunächst die psychologisch wichtige Marke von 1.000 US$ und anschließend den Widerstand zwischen 1.016,59 und 1.089,29 US$ zurückerobern. Ein Ausbruch darüber würde neues Kurspotenzial bis zum bisherigen Rekordhoch bei 1.255 US$ eröffnen. Sollte dagegen selbst die Unterstützung bei 724,66 US$ dem Verkaufsdruck nicht standhalten, wäre das übergeordnete Aufwärtsszenario ernsthaft gefährdet. In diesem Fall könnte sich die Korrektur sogar bis 455,50 US$ ausdehnen. Die Micron-Aktie hat nach dem jüngsten Kursrutsch erheblich an technischem Momentum verloren. Trotz weiterhin beeindruckender Geschäftszahlen favorisiere ich zunächst eine Fortsetzung der Korrektur bis 818,67 und anschließend möglicherweise 724,66 US$. Dort dürfte die langfristige Aufwärtstrendlinie zu einem entscheidenden Prüfstein werden und eine größere Erholung ermöglichen. Erst eine Rückeroberung von 1.016,59 US$ würde das angeschlagene Chartbild wieder spürbar verbessern. Bis dahin erscheint es verfrüht, den jüngsten Ausverkauf bereits als abgeschlossene Korrektur einzustufen. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology Inc. (WKN: 869020) mit Sitz in Boise im US-Bundesstaat Idaho ist ein weltweit führender Anbieter von Computerspeichern, die in einer Vielzahl von Anwendungen zum Einsatz kommen. - Hauptprodukte des Technologiekonzerns sind dynamische Random-access Memories (RAM), Flash-Speicher und USB-Flash-Laufwerke. - Das Unternehmen ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und an der Börse ca. 994 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Micron, Micron Technology, Micron Technology-Aktie, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse, Micron-Prognose --- ### [SpaceX-Aktie: Korrektur als Kaufchance? Darauf kommt es nun an](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-korrektur-als-kaufchance-darauf-kommt-es-nun-an/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie des Weltraumkonzerns SpaceX hat in den vergangenen Tagen deutliche Kurseinbußen verzeichnet. Im Zuge des jüngsten Ausverkaufs an den Tech-Märkten ging es für das Papier seit dem 6. Oktober um mehr als -17% hinab. Sollten Anleger den Rücksetzer zum Einstieg nutzen oder könnte sich die Korrektur noch weiter ausdehnen? ## Musk plant Milliarden-Geschenk Für Schlagzeilen sorgt Elon Musk derzeit gleich mit mehreren Vorstößen. Der Tech-Milliardär kündigte an, 2027 jedem Kind in den USA eine SpaceX-Aktie aus seinem eigenen Bestand schenken zu wollen. Bei rund 72 Millionen Kindern entspräche das zum zuletzt genannten Kurs einem Gesamtwert von etwa 10,5 Mrd. US$. Wie die Verteilung organisiert werden soll und wer genau anspruchsberechtigt wäre, ist allerdings noch offen. Der Plan ist damit zunächst vor allem wieder einmal ein gelungener PR-Coup von Mister Musk. Fundamental deutlich relevanter ist der geplante Frequenzdeal: SpaceX will ein landesweites 800-MHz-Frequenzportfolio erwerben. Das Geschäft soll rund 8 Mrd. US$ kosten und muss noch von der US-Telekomaufsicht FCC genehmigt werden. Damit könnte Starlink Mobile den Mobilfunkmarkt stärker ins Visier nehmen. SpaceX will sich so vom Raketenbauer zu einem integrierten Kommunikationsanbieter entwickeln – muss dafür allerdings auch erhebliche zusätzliche Investitionen stemmen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Starlink bleibt der Wachstumsmotor Operativ liefert der Konzern weiter wichtige Meilensteine. Die jüngste Versorgungsmission zur Internationalen Raumstation unterstreicht die Rolle als verlässlicher NASA-Partner. Zugleich soll die neue „Starfall“-Kapsel zusätzliche Möglichkeiten für Experimente unter Weltraumbedingungen eröffnen. Der entscheidende Wachstumstreiber bleibt jedoch Starlink: Der Satelliten-Internetdienst verbindet ein schnell wachsendes Kundengeschäft mit wiederkehrenden Erlösen. Am Dienstagabend nach US-Börsenschluss veröffentlicht SpaceX seine Zahlen für das dritte Quartal. Analysten erwarten rund 12,9 bis 13,0 Mrd. US$ Umsatz und einen bereinigten Gewinn je Aktie von etwa 0,14 bis 0,17 US$. Gleichzeitig könnten Investitionen von rund 19,6 Mrd. US$ den freien Cashflow aber deutlich ins Minus drücken. Entscheidend wird daher, ob Starlink weiter wächst und die hohen Ausgaben langfristig rechtfertigt. ## Analysten bleiben bullisch, die Bewertung ambitioniert Evercore ISI hob das Kursziel jüngst von 230 auf 275 US$ an und bestätigte die positive Einschätzung. Bernstein bleibt bei der Einstufung „Buy“ mit einem Zielwert von 248 US$. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 216 US$ und damit fast +50% über dem aktuellen Niveau. Die Zuversicht ist groß, doch bei einer Marktkapitalisierung von annähernd 2 Billionen US$ sind bereits gewaltige Wachstumserwartungen eingepreist. Charttechnisch hat sich die Aktie nach ihrem gefeierten Börsendebüt und der anschließenden Korrektur um rund -50% seit Anfang August in der Spitze um fast +70% erholt. Seit Anfang Oktober geht es jedoch wieder abwärts. Der Kurs fiel zuletzt unter die 150-US$-Marke und die 50-Tage-Linie. Auf diesem Niveau könnte nun neues Kaufinteresse entstehen. Die entscheidenden Widerstände auf der Oberseite liegen bei 165 und 180 US$. Darüber wären 200 US$ und das Rekordhoch bei 225,64 US$ mögliche Ziele. Bei anhaltender Schwäche droht dagegen eine Ausweitung der Korrektur in den Bereich von 130 bis 133,34 US$. Ich sehe SpaceX langfristig als einen der interessantesten Akteure im Tech-Universum. Das Full-Stack-Geschäftsmodell, das Raketenstarts, Satelliteninfrastruktur und den direkten Verkauf von Kommunikationsdiensten verbindet, eröffnet enorme Wachstumschancen. Doch wer hier einsteigt, sollte sich angesichts der ambitionierten Bewertung auf starke Kursschwankungen einstellen. Ein überzeugender Quartalsbericht könnte den nächsten Aufwärtsimpuls auslösen; eine Enttäuschung dürfte die laufende Korrektur dagegen verschärfen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Die Marktkapitalisierung liegt bei etwa 1,92 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rocket Lab-Aktie: Eine Rakete im Sturzflug — trotzdem einsteigen?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-eine-rakete-im-sturzflug-trotzdem-einsteigen/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die letzen Tagen waren für die Aktionäre von Rocket Lab USA zum Vergessen. Innerhalb von acht Handelstagen hat sich ein Drittel des Börsenwerts des US-Raumfahrtunternehmens in Luft aufgelöst. Was steckt hinter dem Sinkflug der Rocket Lab-Aktie und sollten Anleger trotzdem mutig sein und investieren? ## Der Erstflug wird verschoben Hauptauslöser des massiven Kursrückangs der letzten Tage für die Nachricht von Rocket Lab, dass das Unternehmen den Erststart der neuen Neutron-Rakete vom ursprünglich anvisierten Termin Ende 2026 auf das Jahr 2027 verschieben muss, weil bei der Produktion des Treibstofftanks technische Probleme aufgetreten sind. Bei Qualitätsprüfungen wurden in den vorderen und hinteren Kuppeln des Kohlefaser-Treibstofftanks der ersten Stufe winzige Hohlräume bzw. Lufteinschlüsse zwischen den einzelnen Kohlefaserschichten entdeckt. Zuvor hatte das Unternehmen den Herstellungsprozess auf automatisiertes Faserlegen umgestellt und im Zuge dessen eine kleine Designänderung vorgenommen, um die Struktur zu verstärken. Genau in diesen dickeren Bereichen traten die unerwarteten Materialunregelmäßigkeiten auf. Obwohl das Auftreten solcher Hohlräume nicht zwangsläufig das unmittelbare Versagen des Bauteils im Flug bedeuten muss, verfolgt das Management den Grundsatz, keinerlei Kompromisse bei den Sicherheitsreserven einzugehen. Rocket Lab hat den Produktionsprozess daraufhin angepasst und den hinteren Tankdomes bereits erfolgreich mit dem modifizierten Verfahren gefertigt. Die Endmontage des betroffenen Erststufentanks sowie die anschließenden Qualifikations- und Drucktests sind nun für das erste Quartal 2027 angesetzt, weshalb ein verlässlicher Starttermin erst nach dem erfolgreichen Abschluss dieser Tests neu kommuniziert werden kann. Du begeisterst Dich für die Raumfahrt? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) und bleibe auf dem Laufenden! ## Eine Katastrophe in zweifacher Hinsicht Für die Börse ist diese Nachricht in zweifacher Hinsicht eine Katastrophe. Zum einen, weil die Neutron-Rakete für den künftigen Vorstoß in lukrativere Märkte mit größeren Nutzlasten von entscheidender Bedeutung ist. Der aus den Raketenflüge generierte Umsatz verschiebt sich nun um mehrere Monate nach hinten. Zum anderen kompromittiert die Startverschiebung das Vertrauen in das Management. Zwar hat Rocket Lab seit jeher der Sicherheit der Raketenstarts den Vorrang vor kommerziellen Interessen gegeben, aber die Börse will selbstverständlich auch Resultate sehen. ## Ausführliche Chartanalyse Eine ausführliche Chartanalyse findet ihr bei meinem Kollegen Christian Kämmerer. ## Selbst die Bären sind bullisch Zahlreiche Banken reagierten auf die jüngste Negativmeldung mit Kurszielkorrekturen. So reduzierte KeyBank das Kursziel von 135 auf 100 US$, Citizens von 130 auf 90 US$, Goldman Sachs von 75 auf 67 US$ und Clear Street von 129 auf 105 US$. Wie groß die generelle Schwierigkeit der Bewertung der Rocket Lab-Aktie ist, zeigt die große Bandbreite der Kursziele. Sie liegen zwischen 65 und 150 US$. Das bedeutet aber, dass die Bullen mit einer Verdreifachung des Kurses innerhalb eines Jahres rechnen. Selbst die Bären sehen ein weiteres Upside von +30% in der Rocket Lab-Aktie. Auch ich bin bullisch in Bezug auf den Raumfahrtitel eingestellt. Bereits in meinen letzten Analysen der Rocket Lab-Aktie habe ich darauf hingewiesen, dass man diese Aktie keinesfalls mit der Kurzsichtbrille auf der Nase beurteilen sollte. Verschiebungen von mehreren Monaten sind in der Raumfahrtbranche völlig normal. Deshalb halte ich den jüngsten Abverkauf der Aktie für völlig übertrieben. Die Neutron-Rakete wird meiner Überzeugung nach ein voller Erfolg — auch wenn sie ein paar Monate später als geplant an den Start gehen wird. Möchtest Du weitere Aktien wie Rocket Lab entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Rocket+Lab&stockidentifier=symbol%3ARKLB&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Für Anleger eröffnet sich hier eine sehr spannende Investmentgelegenheit. Rocket Lab ist neben SpaceX zweifellos das spannendste Raumfahrtunternehmen der USA. Es bietet Satellitenbau, Satellitenkommunikation und Raketentransporte aus einer Hand und ist damit neben Elon Musks Raumfahrtkonzern das einzige integrierte Unternehmen dieser Branche. Das wird sich langfristig bezahlt machen. Dementsprechend langfristig sollte man hier denken und investieren. ## ℹ️ Rocket Lab USA in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA ist Mitglied im Nasdaq 100 und ist ca. 30 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [DHL-Aktie: Sind 100 € ein realistisches Kursziel?](https://www.sharedeals.de/dhl-aktie-sind-100-e-ein-realistisches-kursziel/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Mit Kurszuwächsen von über +22% gehört die DHL-Aktie zu den zehn besten Performern im DAX in diesem Jahr. Seit Anfang Juli hat sich der Kurs jedoch kaum verändert. Die Aktie ist knapp unter ihrem Rekordhoch in eine Seitwärtsbewegung eingeschwenkt und notiert aktuell bei 57,02 €. Sorgen die neuen Quartalszahlen für frische Impulse oder ist die Luft jetzt erst mal raus? ## Prognoseanhebung als starkes Signal Die vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal liefern jedenfalls gute Argumente für die Bullen. Der Bonner Post- und Logistikkonzern steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um mehr als 12% auf rund 22,6 Mrd. €. Das operative Ergebnis (EBIT) legte um etwa 16% auf 1,71 Mrd. € zu. Besonders das internationale Expressgeschäft überzeugte mit einem EBIT-Anstieg von 692 Mio. € auf rund 1,04 Mrd. €. DHL reagiert auf die starke Geschäftsentwicklung mit einer kräftigen Prognoseanhebung: Für 2026 erwartet der Konzern nun ein EBIT von mehr als 7 Mrd. € statt bislang mindestens 6,5 Mrd. €. Auch der freie Cashflow ohne Nettoübernahmen soll mit über 3,2 Mrd. € höher ausfallen als bisher geplant. Das Management rechnet zudem mit einem robusten Saisongeschäft im vierten Quartal. Allerdings ist nicht alles Gold, was glänzt. Rund 100 Mio. € des Express-Ergebnisses entfielen auf positive Effekte durch knappe Luftfrachtkapazitäten. Zudem sank das EBIT im deutschen Post- und Paketgeschäft von 218 auf 150 Mio. €. Die operative Stärke ist damit unübersehbar, aber nicht alle Sparten ziehen gleichermaßen mit. **Übrigens:** Weitere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) findest Du in unserem kostenlosen Report. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Die Experten reagieren überwiegend positiv auf das Zahlenwerk. Die US-Bank JPMorgan bestätigte ihr „Overweight“-Rating mit einem Kursziel von 65 €, RBC bleibt bei „Outperform“ und 67 €. Die Deutsche Bank hob ihr Kursziel von 62 auf 64 € an. Oddo BHF erhöhte zwar ebenfalls das Ziel von 54 auf 60 €, blieb aber bei der Einstufung „Neutral“. Die Begründung: Ein Teil der guten Nachrichten könnte bereits im Kurs enthalten sein. Bei einem Kurs von rund 57 € liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2026 auf Basis eines geschätzten Gewinns je Aktie von 3,55 € bei etwa 16. Das erscheint für einen etablierten Logistikkonzern mit verbessertem Gewinnprofil durchaus vertretbar. Die Dividende bleibt ein weiteres Argument, das für DHL spricht: Aktuell liegt die Rendite bei 3,4%. ## Charttechnik: Ausbruch oder nächste Verschnaufpause? Seit dem Zoll-Tief im April 2025 hat sich die Aktie annähernd verdoppelt. Jetzt rückt das Rekordhoch bei 61,38 € aus dem August 2021 in Reichweite. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über diese Marke, eröffnen sich charttechnisch neue Ziele bei 80 bis 81 €. Perspektivisch erscheint sogar der Bereich um 100 € erreichbar – vorausgesetzt, die operative Dynamik hält an. Auf der Unterseite bieten die 50-Tage-Linie bei 56,09 € und das 78,6%-Fibonacci-Retracement bei 54,60 € wichtige Orientierungsmarken. Ein Rücksetzer in diese Zone wäre noch kein Trendbruch, könnte aber zeigen, ob neue Käufer bereitstehen. Ich sehe die jüngste Prognoseanhebung als Bestätigung, dass DHL operativ auf Kurs ist. Das Expressgeschäft liefert, Effizienzmaßnahmen greifen und der Cashflow verbessert sich. Hinzu kommt die attraktive Dividendenqualität, die den Titel auch für defensiv orientierte Anleger interessant macht. Natürlich bleiben Konjunktur, Welthandel und die Schwäche des deutschen Briefgeschäfts Risiken. Doch für mich überwiegen derzeit die Chancen. Die endgültigen Quartalszahlen am 5. November und die Überprüfung der Mittelfristziele im März 2027 könnten die nächsten Katalysatoren werden. **Tipp:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## ℹ️ DHL Group in Kürze - Die DHL Group AG, vormals Deutsche Post DHL Group, (WKN: 555200) ist ein börsennotiertes Logistik- und Postunternehmen, das 1995 aus der staatlichen Behörde Deutsche Bundespost hervorging. Der Konzern, der seit 2015 unter dem Namen Deutsche Post DHL Group firmierte, wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2024 in DHL umbenannt. - Der Konzern agiert international, der Hauptsitz befindet sich in Bonn. - Das im DAX und im Euro Stoxx 50 gelistete Unternehmen wird aktuell mit ca. 63,7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Baker Hughes-Aktie: Droht die nächste Verkaufswelle?](https://www.sharedeals.de/baker-hughes-aktie-droht-die-naechste-verkaufswelle/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Baker Hughes-Aktie steht nach dem jüngsten Rücksetzer weiterhin unter Druck und notiert aktuell bei 55,70 US$. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/baker-hughes-aktie-wo-wieder-einsammeln/) zu Sommerbeginn hatte ich nach der verpassten Rückkehr zum Rekordhoch bei 70,41 US$ eine Korrektur bis 59,54 und gegebenenfalls 54,97 US$ favorisiert. Exakt diese Entwicklung ist inzwischen eingetreten, wobei der Titel mit einem jüngsten Wochentief bei 53,44 US$ sogar kurzzeitig darunter fiel. Nun steht die entscheidende Frage im Raum, ob die Käufer an der wichtigen Unterstützungszone zurückkehren oder die nächste Verkaufswelle bevorsteht. ## Neue Aufträge trotz schwacher Kursentwicklung Während die Baker Hughes-Aktie charttechnisch angeschlagen bleibt, liefert das operative Geschäft weiterhin positive Impulse. Erst am vergangenen Donnerstag meldete der US-Energietechnologiekonzern eine Erweiterung seiner langfristigen Partnerschaft mit Venture Global im Bereich der Stromerzeugung. Bereits im September hatten beide Unternehmen eine Vertiefung ihrer Zusammenarbeit beim Ausbau der amerikanischen Gasinfrastruktur vereinbart. Ebenso unterzeichnete Baker Hughes Anfang Oktober zwei Vereinbarungen zur Entwicklung der venezolanischen Erdgas- und Energieinfrastruktur. Damit unterstreicht der Konzern seine zunehmende Bedeutung bei internationalen Energieprojekten. Auch die strategische Neuausrichtung gewinnt an Kontur. Mit der im Juli abgeschlossenen Übernahme von Chart Industries erweitert Baker Hughes seine Position bei LNG-Technologien, industriellen Gaslösungen und Anwendungen rund um die Energieversorgung von Rechenzentren. Allerdings ging mit der milliardenschweren Transaktion auch ein deutlicher Anstieg der Verschuldung einher. Für Anleger dürfte daher entscheidend werden, wie schnell sich die erhofften Synergien in steigenden Gewinnen und Cashflows niederschlagen. Neue Klarheit versprechen die Quartalszahlen Ende Oktober. Bis dahin dürfte die Aktie besonders empfindlich auf Veränderungen der Erwartungen im Energiesektor reagieren. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die zuletzt favorisierte Korrektur hat die Baker Hughes-Aktie inzwischen bis in den wichtigen Unterstützungsbereich zwischen 55,82 und 54,97 US$ geführt. Dieser wurde zwischenzeitlich sogar unterschritten, ohne dass bislang eine überzeugende Gegenbewegung einsetzen konnte. Gleichzeitig belasten die seit Mai bestehende Abwärtstrendlinie und die zuletzt etablierten tieferen Hochpunkte das Chartbild. Mein blaues Präferenzszenario sieht dennoch eine Stabilisierung im aktuellen Kursbereich mit anschließender Erholung vor. Dafür müssten die Käufer zunächst 59,54 US$ zurückerobern und anschließend die fallende Abwärtstrendlinie überwinden. Gelingt dieser Befreiungsschlag, wäre ein erneuter Anstieg bis 63,66 US$ möglich. Darüber würde sich weiteres Potenzial bis zum bisherigen Rekordhoch bei 70,64 US$ eröffnen. Alternativ könnte sich der jüngste Verkaufsdruck weiter verstärken. Ein nachhaltiger Bruch der Unterstützung bei 54,97 US$ würde zunächst das Fibonacci-Retracement bei 52,85 US$ in den Fokus rücken. Darunter wären die seit April 2025 bestehende Aufwärtstrendlinie gemeinsam mit der horizontalen Unterstützung bei 48,24 US$ das nächste bedeutende Abwärtsziel. Sollte auch diese Zone aufgegeben werden, könnte sich die Korrektur sogar bis 44,26 US$ ausdehnen. Solange die Aktie unterhalb von 59,54 US$ und der fallenden Abwärtstrendlinie notiert, bleibt das Risiko einer solchen Entwicklung erhöht. Die Baker Hughes-Aktie hat die zuletzt favorisierte Korrektur bis in den Bereich um 55 US$ vollständig abgearbeitet. Nun müssen die Käufer zeigen, ob diese Unterstützungszone tatsächlich eine tragfähige Grundlage für eine Erholung bildet. Oberhalb von 54,97 US$ favorisiere ich weiterhin einen technischen Konter bis 59,54 und anschließend 63,66 US$. Fällt dagegen auch die Unterstützung bei 52,85 US$, droht eine Ausdehnung der Korrektur bis zur langfristigen Aufwärtstrendlinie im Bereich um 48,24 US$. Noch besteht die Chance auf eine Stabilisierung, doch die Verkäufer dominieren weiterhin das kurzfristige Kursgeschehen. **Passend dazu ist Baker Hughes auch einer der Werte in unserem Energie-Report.** Schau Dir daher, nebst dieser Aktie, die weiteren Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur genauer an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Baker Huges in Kürze - Baker Hughes (WKN: A2DUAY) ist ein US-amerikanischer Energietechnologie- und Ölfeldservice-Konzern, der Technik, Systeme und Services für Öl-, Gas-, LNG- und Energieinfrastrukturprojekte liefert. - Der in Houston ansässige Konzern zählt neben SLB und Halliburton zu den großen globalen Ölfeldservice-Anbietern und profitiert zunehmend von LNG, Gastechnik, Rechenzentren und stromnaher Energieinfrastruktur. - Baker Hughes notiert an der Nasdaq und ist derzeit rund 55 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Baker Hughes, Baker Hughes-Aktie, Baker Hughes-Chartanalyse --- ### [Steyr-Motors-Aktie +21%: Was ist jetzt zu erwarten?](https://www.sharedeals.de/steyr-motors-aktie-21-was-ist-jetzt-zu-erwarten/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Steyr Motors-Aktie legt am Montag um rund +21% zu und zählt damit zu den größten Gewinnern unter den Nebenwerten. Auslöser des Kurssprungs ist ein Übernahmeangebot. Doch ist der gebotene Preis fair, und was könnte das für Anleger bedeuten? ## Übernahmeangebot vorgelegt Bereits Ende Juli fanden Übernahmegespräche zwischen Steyr Motors und dem US-Unternehmen Red Cat statt. Diese wurden allerdings ohne Ergebnis beendet. Am 19. Oktober wurde schließlich ein verbindliches Übernahmeangebot durch die SMO Acquisition GmbH vorgelegt. Dabei handelt es sich um eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Red Cat. Der gebotene Übernahmepreis beträgt 39 € je Aktie in bar. Bezogen auf den Schlusskurs der Vorwoche entspricht das einem Aufschlag von rund +29%. Die Mindestannahmeschwelle liegt bei 50% plus einer Aktie. Das Übernahmeangebot gilt bis 18. Dezember. Die SMO Acquisition GmbH teilte zudem mit, dass bereits eine Vereinbarung mit der Großaktionärin B&C Holding getroffen wurde. Diese will das Angebot annehmen und hält rund 15% der Anteile. Auch Vorstand und Aufsichtsrat von Steyr Motors befürworten die Übernahme. Mit Red Cat sei ein geeigneter strategischer Partner gefunden worden, von dem sich beide Seiten Vorteile für die weitere Entwicklung versprechen. Julian Cassutti, CEO der Steyr Motors AG, erklärte dazu: > Vier Jahre nach Beginn der Transformation von Steyr Motors freue ich mich sehr darauf, gemeinsam mit Red Cat als strategischem Partner an unserer Seite das nächste Kapitel der Unternehmensentwicklung zu gestalten. Ich unterstütze diesen Schritt und beabsichtige, meine eigenen Steyr-Aktien ebenfalls im Rahmen des Angebots anzudienen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Steyr+Motors&stockidentifier=symbol%3A4X0&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose deutlich gesenkt Bei Verteidigungsaufträgen müssen zunächst die erforderlichen behördlichen Freigaben und Abnahmegenehmigungen vorliegen. Dadurch können sich Aufträge und Auslieferungen verzögern. Genau dieser Umstand belastete Steyr Motors zuletzt. Im Verteidigungsbereich konnten Umsätze von rund 10 Millionen € aufgrund verzögerter Freigaben nicht wie ursprünglich geplant realisiert werden. In der Folge musste das Unternehmen seine Jahresprognose deutlich reduzieren. Statt eines bislang erwarteten Jahresumsatzes von 75 bis 95 Millionen € werden nun nur noch 55 bis 61 Millionen € in Aussicht gestellt. Auch die Prognose für die EBIT-Marge wurde angepasst. Anstelle der bisherigen Spanne von 15 bis 25% erwartet das Unternehmen nun lediglich 8 bis 12%. Darüber hinaus wurde die bisherige mittelfristige Prognose vollständig zurückgezogen. Die schwächeren Geschäftsaussichten dürften den Druck auf die Aktie zuletzt erhöht haben. Vor diesem Hintergrund bietet das Übernahmeangebot den Aktionären nun eine konkrete Ausstiegsmöglichkeit zu einem festgelegten Preis. ## Bewertung Das Übernahmeangebot kommt durchaus überraschend. Die bereits im Juli geführten Gespräche waren ohne Ergebnis beendet worden. Dies deutet darauf hin, dass sich die Parteien damals nicht einigen konnten. Über die konkreten Gründe für den Abbruch ist allerdings nichts bekannt. Die Chancen, dass die Mindestannahmeschwelle erreicht wird, erscheinen angesichts der Unterstützung durch die B&C Holding (Aktienanteil von 15%) und das Management grundsätzlich gut. Eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Unternehmen unterschiedliche Geschäftsschwerpunkte zu haben. Red Cat ist vor allem im Drohnenbereich tätig, während Steyr Motors leistungsfähige Spezialmotoren herstellt, unter anderem für maritime Anwendungen. Bei genauerer Betrachtung ergeben sich jedoch mögliche Synergien. Red Cat entwickelt neben unbemannten Luftfahrzeugen auch unbemannte Wasserfahrzeuge. Die Motorentechnologie von Steyr könnte daher für bestimmte Anwendungen interessant sein. Ob daraus tatsächlich ein wesentlicher wirtschaftlicher Vorteil entsteht, muss sich allerdings erst zeigen. Steyr übernahm im Februar mit der BUKH einen Spezialisten für unbemannte Schiffe. Dass der aktuelle Kurs noch deutlich unter dem Übernahmepreis liegt, könnte darauf hindeuten, dass die Anleger noch nicht überzeugt sind. Einige könnten auf einen höheren Übernahmepreis spekulieren. Aus meiner Sicht spricht einiges dafür, dass die erforderliche Annahmeschwelle erreicht werden könnte. Ein Neueinstieg nach dem heutigen Kurssprung erscheint mir wenig attraktiv. Wer bereits investiert ist, kann das Angebot annehmen oder zunächst abwarten. Ob es tatsächlich zu einer vollständigen Übernahme kommt, bleibt jedoch offen. Der Aktienkurs dürfte sich zunehmend am Angebotspreis von 39 € orientieren. Ein erhöhter Übernahmepreis dürfte unwahrscheinlich sein. Im Hinblick auf die bisherige Kursentwicklung halte ich den genannten Übernahmepreis für gerechtfertigt. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Steyr Motors in Kürze - Die Steyr Motors AG (WKN: A40TC4) ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Hochleistungs-Motoren. Diese werden vorwiegend in militärischen Spezialfahrzeugen, Booten (sowohl militärisch als auch zivil) sowie als Hilfsaggregate für Kampfpanzer und Lokomotiven eingesetzt werden. - Der Hauptsitz ist im österreichischen Steyr, das Unternehmen agiert weltweit. - Größte Aktionärin bleibt die Beteiligungsgesellschaft Mutares. - Die Börsennotierung im Scale-Segment erfolgt im Oktober 2024, die Börsenbewertung liegt aktuell bei 193 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Allianz-Aktie: Kommt nach der Erholung der Rücksetzer?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-kommt-nach-der-erholung-der-ruecksetzer/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Die Allianz-Aktie ist an der Widerstandszone zwischen 450,80 und 454,50 € gescheitert und anschließend zurückgelaufen. An einem Supportbereich setzte ein Anstieg ein, der den Kurs bis auf 433,90 € getragen hat. Zusätzlich fehlt seit mehreren Wochen ein regelmäßiger Abnehmer für die Papiere. Hält die Stärke, oder folgt erneut ein Abverkauf? ## Zwei Meldungen aus München Am 22. September hat Allianz den Rückkauf eigener Aktien abgeschlossen. Seit dem Start im März wurden 6,25 Millionen Stück erworben, das entspricht 1,64% der Aktien. Das Volumen lag bei 2,5 Milliarden €, der Durchschnittskurs bei 400,13 €. Am Folgetag verlor die Aktie rund 4% und schloss bei 413,10 €. Seit dem 12. Oktober beendete der Kurs fünf Handelstage in Folge im Plus. Mit 433,90 € steht er damit gut 8% über diesem Wert. Am 14. Oktober unterzeichnete Allianz zudem verbindliche Verträge mit der National Bank of Greece. Die Bank übernimmt 30% an der griechischen Tochter Allianz Greece, hinzu kommt ein exklusiver Vertriebsvertrag über das Bankennetz, der Anfang 2027 starten soll. Der Kaufpreis ist nicht genannt, der Vollzug steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Die Allianz-Aktie hat es nicht geschafft, neue Hochs zu bilden und es bildete sich eine Widerstandszone auf der Oberseite zwischen 450,80 und 454,50 €, die als nächste Hürde dient. Auf der Unterseite sieht das Ganze schon anders aus. Hier hat der Markt einen Supportbereich angelaufen und dort kam es auch zu einer Reaktion für die Oberseite. Nun dürfte es spannend werden, ob sich diese Stärke weiter halten kann oder ob es erneut zu einem möglichen Rücksetzer kommt. Nimmt man die letzte starke Bewegung ab dem 10. Juni, dann liegt der Supportbereich am 50er Fibonacci-Retracement, was oft als Umkehrpunkt gesehen wird. Beliebter ist jedoch das 61,8er Retracement, das etwas unter diesem Bereich liegt. Bei einem Rücksetzer wäre es spannend, wie sich der Markt am Supportbereich verhält. Denn das wäre die erste Idee auf der Oberseite. Kommt es ähnlich wie zuvor zu einer kleinen Konsolidierung oder einem Signal, dann würde sich die Long-Chance erneut bestätigen. Auch die vorherigen Hochs bei rund 428,00 € könnten als möglicher Kaufbereich dienen, wobei die Zone das bessere und auch schönere Setup bzw. den besseren Einstieg darstellen würde. Wäre das nicht der Fall, würde mein Fokus auf das 61,8er Retracement-Level fallen. Hier sollte ebenfalls eine Bestätigung anhand einer Konsolidierung oder Umkehrformation stattfinden, um die Long-Chance zu bekommen. Die erste starke Reaktion nach oben gab es für die Aktie schon. Auf eine ähnliche Reaktion bzw. ein Signal sollte an den vorherigen Hochs, im besten Fall aber an der Zone, gewartet werden. Sollte die Reaktion die gleiche sein wie zuvor, wäre das ein starkes und gutes Signal. Dann könnte der Markt noch einmal in Richtung der Hochs und somit der Widerstandszone laufen, mit einem Potenzial von rund +9%. Ein ähnliches Bild zeigt sich am 61,8er Level, wobei hier die Zone darunter und die runde Marke bei 400 € eine wichtige Rolle spielen können. Die Reaktion ist dort gut zu beobachten. In diesem Zusammenhang: Weitere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) findest Du in unserem kostenlosen Report. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 161 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [Deutz-Aktie -23%: Bald unter 10 € zu haben?](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-23-bald-unter-10-e-zu-haben/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutz-Aktie hat seit ihrem jüngsten Hoch bei 14,04 € rund -23% an Wert verloren und steht weiterhin unter Verkaufsdruck. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-wo-nach-der-rally-wieder-einsteigen/) hatte ich nach der vorangegangenen Rally zunächst einen Rücksetzer bis 11,59 € und dort eine mögliche Einstiegschance favorisiert. Doch die Verkäufer dominierten und drückten den Titel inzwischen sogar unter die wichtige Unterstützung bei 10,85 €. Mit aktuell 10,79 € rückt nun die psychologisch wichtige Marke von 10 € näher. Ist dort endlich mit einer nachhaltigen Stabilisierung zu rechnen? ## Wachstum trifft auf Verwässerungsrisiken Fundamental bleibt die Transformation des Kölner Motorenbauers spannend. Im ersten Halbjahr steigerte Deutz seinen Auftragseingang um rund +29%, während der Umsatz um +11% auf 1,12 Milliarden € zulegte. Zusätzliche Wachstumsperspektiven eröffnet insbesondere die geplante Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) für rund 1,6 Milliarden €. Damit will Deutz sein Verteidigungsgeschäft erheblich ausbauen und die langfristigen Ziele von 4 Milliarden € Umsatz sowie einer bereinigten EBIT-Marge von 10% früher erreichen. Allerdings steht der Abschluss der Transaktion weiterhin unter dem Vorbehalt der erforderlichen Genehmigungen. Für zusätzlichen Diskussionsstoff sorgte die im September abgeschlossene Kapitalerhöhung. Wie bereits in meiner vorherigen Analyse thematisiert, platzierte Deutz 15,26 Millionen neue Aktien zu jeweils 11,70 € und nahm damit brutto rund 179 Millionen € ein. Die Maßnahme stärkt zwar die finanzielle Flexibilität, führt aber zugleich zu einer Verwässerung der bisherigen Aktionäre. Auch die geplante FFG-Übernahme soll teilweise über neu ausgegebene Aktien finanziert werden. Dennoch bleiben die Analysten überwiegend zuversichtlich. Zuletzt bestätigte Berenberg seine Kaufempfehlung und hob das Kursziel auf 16,50 € an, während MPCM sogar 19 € für erreichbar hält. Die anhaltende Kursschwäche zeigt allerdings, dass die Anleger diese optimistischen Erwartungen derzeit nur bedingt teilen. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von Deutz entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=DEUTZ&stockidentifier=symbol%3ADEZ&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die charttechnische Ausgangslage hat sich seit meiner letzten Analyse deutlich verschlechtert. Nachdem die zunächst favorisierte Stabilisierung bei 11,59 € ausblieb, wurde inzwischen auch die Schlüsselunterstützung bei 10,85 € unterschritten. Damit rückt die seit Frühjahr bestehende Aufwärtstrendlinie gemeinsam mit der horizontalen Unterstützung bei 9,95 € in den Fokus. Mein blaues Präferenzszenario sieht zunächst einen weiteren Rücklauf bis in diesen Bereich vor, bevor sich die Käufer wieder verstärkt zurückmelden könnten. Gelingt dort eine Stabilisierung, wäre anschließend eine Erholung bis 12,15 beziehungsweise 12,49 € denkbar. Erst oberhalb dieser Widerstandszone würde sich das kurzfristige Chartbild allerdings wieder deutlicher verbessern. Alternativ könnte auch die Unterstützung bei 9,95 € dem Verkaufsdruck nicht standhalten. Ein nachhaltiger Bruch der Aufwärtstrendlinie würde die übergeordnete Erholungsstruktur erheblich beschädigen und zunächst weiteres Abwärtspotenzial bis 8,80 € eröffnen. Darunter wartet mit 7,94 € die nächste bedeutende Auffangzone, bevor sogar 7,37 € wieder relevant werden könnten. Angesichts der jüngsten Abwärtsdynamik sollten Anleger einen solchen Verlauf keineswegs ausschließen. Noch ist die Chance auf einen technischen Konter vorhanden, doch dafür müssen sich die Käufer spätestens im Bereich um 10 € überzeugend zurückmelden. Die Deutz-Aktie hat die zuletzt favorisierte Einstiegszone bei 11,59 € deutlich unterschritten und steht nun vor dem nächsten wichtigen Test. Im Bereich um 9,95 € könnte die Kombination aus horizontaler Unterstützung und steigender Trendlinie eine technische Gegenbewegung ermöglichen. Solange diese Zone verteidigt wird, favorisiere ich anschließend eine Erholung bis 12,15 beziehungsweise 12,49 €. Fällt die Aktie dagegen nachhaltig unter 9,95 €, drohen weitere Verluste bis 8,80 und gegebenenfalls 7,94 €. Die Bodenbildung bleibt damit vorerst eine offene Frage. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? 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Über 13 Vertriebsgesellschaften arbeitet das Unternehmen mit rund 800 Partnern in 130 Ländern zusammen. - Deutz ist Mitglied im deutschen Small Cap Index SDAX und an der Börse rund 1,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Deutz, Deutz-Aktie, Deutz-Chartanalyse --- ### [Volkswagen-Aktie rutscht weiter ab – Anleger verlieren die Geduld](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-rutscht-weiter-ab-anleger-verlieren-die-geduld/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Volkswagen-Aktie kommt einfach nicht aus ihrer Krise heraus. Nach den jüngsten Kursverlusten notiert das Papier wieder nahe seinem Jahrestief, während auch die schwachen Absatzzahlen aus China für wenig Hoffnung sorgen. Hinzu kommt, dass gleich mehrere frühere Unterstützungen mittlerweile oberhalb des aktuellen Kurses liegen und mögliche Erholungen ausbremsen könnten. Ist die Aktie inzwischen weit genug gefallen oder müssen sich Anleger auf weitere Verluste einstellen? Ein Blick auf den Chart zeigt, wie schwierig die Lage mittlerweile geworden ist. ## Volkswagen-Aktie weiter unter Druck – China bleibt das größte Problem Nachdem die Aktie bereits in den vergangenen Monaten kräftig an Wert verloren hatte, notiert sie mittlerweile bei nur noch rund 68 €. Damit ist das Papier weit von seinen früheren Kursständen entfernt und bewegt sich wieder in der Nähe seiner jüngsten Tiefs. Eine nachhaltige Erholung lässt bislang auf sich warten, was angesichts der aktuellen Geschäftsentwicklung allerdings auch wenig überrascht. Erst in der vergangenen Woche hatte Volkswagen neue Absatzzahlen veröffentlicht, die das schwierige Marktumfeld noch einmal deutlich machten. Im dritten Quartal gingen die weltweiten Auslieferungen um 14,3 % auf rund 1,89 Millionen Fahrzeuge zurück. Über die ersten neun Monate betrachtet verkaufte der Konzern mit rund sechs Millionen Fahrzeugen etwa 9 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Noch schlechter sieht es in China aus, wo die Auslieferungen allein im dritten Quartal um 38,5 % einbrachen. Dort verliert Volkswagen zunehmend Marktanteile an heimische Hersteller, die mit günstigeren Preisen und moderner Fahrzeugtechnik um die Kunden kämpfen. Immerhin gibt es aus Europa auch einige erfreuliche Nachrichten. Hier legten die Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge im dritten Quartal um knapp 20 % zu, während für die neue Familie günstiger Elektroautos bereits rund 150.000 Bestellungen eingegangen sind. Allerdings reicht das Wachstum bislang nicht aus, um die schwache Entwicklung in China auszugleichen. Hinzu kommen der anhaltende Kostendruck und die hohen Investitionen in den Konzernumbau, die Volkswagen noch längere Zeit beschäftigen werden. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Volkswagen verliert wichtige Kursmarken – Widerstände häufen sich Ein Blick auf den 4-Stunden-Chart zeigt, wie schwierig die Situation mittlerweile geworden ist. Nachdem die Aktie zu Jahresbeginn noch oberhalb von 100 € notiert hatte, ging es in mehreren Verkaufswellen immer weiter nach unten. Zwischenzeitliche Erholungen wurden wieder abverkauft, während Volkswagen nach und nach wichtige Unterstützungen verlor. Zuletzt fiel der Kurs sogar bis in den Bereich von rund 66 €, bevor sich die Aktie wieder etwas stabilisieren konnte. Was mir beim aktuellen Chart vor allem auffällt, ist das Volumenprofil. Die größeren Handelsbereiche liegen inzwischen fast ausschließlich oberhalb des aktuellen Kurses. Dadurch hat Volkswagen gleich mehrere Widerstände vor sich, die bei einer möglichen Erholung erst wieder überwunden werden müssten. Eine erste größere Hürde wartet bei rund 73,30 €. Dort befindet sich der Point of Control, also der Kursbereich, in dem innerhalb der betrachteten Bewegung das meiste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Das könnte für Volkswagen zum Problem werden. Schließlich haben in diesem Bereich zahlreiche Anleger ihre Positionen aufgebaut, die nach dem jüngsten Kursrutsch möglicherweise auf Verlusten sitzen. Sollte die Aktie wieder in Richtung 73 € steigen, könnten einige Marktteilnehmer die Gelegenheit nutzen, ihre Positionen zu verkaufen. Dadurch könnte bereits eine erste Erholung wieder ins Stocken geraten. Und selbst wenn es Volkswagen gelingt, diese Marke zurückzuerobern, wartet bei rund 81,50 € die nächste größere Hürde. Auch dort zeigt das Volumenprofil einen ausgeprägten Handelsbereich. Noch weiter oben liegt eine frühere Unterstützungszone bei rund 87,50 €, die mittlerweile ebenfalls als Widerstand wirken könnte. Die Aktie müsste sich also erst wieder durch mehrere volumenstarke Bereiche arbeiten, bevor sich das Chartbild nachhaltig verbessert. Volkswagen-Aktie Die Volkswagen-Aktie befindet sich weiterhin in einer schwierigen Lage. Während die Absatzzahlen aus China wenig Hoffnung machen, zeigt auch der Chart bislang kaum Anzeichen einer nachhaltigen Trendwende. Das Volumenprofil macht die Situation zusätzlich kompliziert, da gleich mehrere frühere Unterstützungen inzwischen oberhalb des aktuellen Kurses liegen und mögliche Erholungen immer wieder ausbremsen könnten. Ich wäre deshalb kurzfristig weiterhin vorsichtig. Solange Volkswagen unter dem volumenstarken Bereich bei 73,30 € handelt, bleibt das Chartbild für mich angeschlagen. Sollte die Aktie dagegen auch noch das jüngste Tief bei rund 65,92 € verlieren, könnte sich die Korrektur weiter ausweiten. **Alternativen und echte Top-Rendite:** Mit [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) bekommst Du Zugang zu starken Aktienideen und konkreten Chancen, bevor sie am Markt richtig Fahrt aufnehmen. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 34,57 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie, Volkswagen-Analyse, Volkswagen-Chartanalyse, Volkswagen-Kurs, VW, VW-Aktie, VW-Kurs --- ### [Deutsche-Telekom-Aktie: 8% Kapitalrendite und 40 € Kursziel – jetzt kaufen?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-8-kapitalrendite-und-40-e-kursziel-jetzt-kaufen/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Telekom kauft weiter im großen Stil eigene Aktien zurück. Allein in der vergangenen Woche erwarb der Konzern rund 6,7 Millionen Anteilsscheine. Bis Jahresende sollen insgesamt bis zu 5 Milliarden € in Rückkäufe fließen. Zusammen mit der Dividende ergibt sich bei einem Aktienkurs von 25,89 € eine Kapitalrückführungsrendite von rund 8%. Gleichzeitig sehen Analysten Kursziele von bis zu 40 €. Ist die T-Aktie damit eine der attraktivsten Dividenden- und Value-Aktien im DAX? ## Rückkäufe nehmen deutlich Fahrt auf Die Deutsche Telekom hat ihr ursprünglich auf 2 Milliarden € begrenztes Aktienrückkaufprogramm im August auf bis zu 5 Milliarden € erhöht. Die Umsetzung läuft inzwischen auf Hochtouren. In der vergangenen Handelswoche kaufte der Konzern 6,7 Millionen eigene Aktien. Seit dem Start der zusätzlichen Rückkauftranche am 10. August summiert sich das Volumen auf rund 32 Millionen Stück. Bei den aktuellen Kursen kann die Telekom vergleichsweise viele Anteilsscheine aus dem Verkehr ziehen. Das ist durchaus relevant. Denn durch die anschließende Einziehung sinkt die Zahl der ausstehenden Aktien. Der Gewinn verteilt sich künftig auf weniger Anteilsscheine, was den Gewinn je Aktie zusätzlich erhöhen kann. Besonders interessant finde ich dabei, dass die Rückkäufe nicht isoliert erfolgen. Die Telekom erwirtschaftet weiterhin hohe freie Mittelzuflüsse und erhöht gleichzeitig ihre Ausschüttungen. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026 und darüber hinaus“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Deutsche Telekom: Rund 8% Kapitalrückführungsrendite! Für das Geschäftsjahr 2025 zahlte die Deutsche Telekom eine Dividende von 1 € je Aktie. Beim aktuellen Kurs entspricht das einer Dividendenrendite von rund 3,9%. Hinzu kommen die geplanten Aktienrückkäufe. Bei einer Börsenbewertung von ungefähr 123 Milliarden € entsprechen 5 Milliarden € einem zusätzlichen Anteil von rund 4,1%. Insgesamt ergibt sich damit eine Kapitalrückführungsrendite von ungefähr 8%, sofern das Rückkaufprogramm vollständig ausgeschöpft wird. Und es könnte noch mehr werden. Für das Geschäftsjahr 2026 erwarten Analysten bereits 1,12 € Dividende je Aktie. Daraus würde eine zukünftige Dividendenrendite von rund 4,3% entstehen. Bei einem gleich hohen jährlichen Rückkaufvolumen wären rechnerisch sogar 8,4% Kapitalrückführungsrendite möglich. Ein Rückkaufprogramm dieser Größenordnung für 2027 ist allerdings noch nicht beschlossen. Wichtig bleibt außerdem die Unterscheidung: Während die Dividende unmittelbar auf dem Anlegerkonto landet, profitieren Aktionäre von Rückkäufen vor allem indirekt über ihren höheren relativen Unternehmensanteil. ## Bewertung: Nur noch das 11-Fache des Gewinns Auch fundamental erscheint die Aktie interessant. Analysten erwarten für 2026 einen bereinigten Gewinn von rund 2,26 € je Aktie. Daraus ergibt sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 11,5. Für 2027 rechnen die Experten bereits mit 2,55 € Gewinn je Aktie. Die Bewertung reduziert sich dadurch auf ungefähr das 10-Fache des erwarteten Ergebnisses. Das ist für einen Telekommunikationskonzern mit einer starken Marktposition, wachsenden Gewinnen und umfangreichen Kapitalrückgaben durchaus attraktiv. Die operativen Voraussetzungen stimmen bislang ebenfalls. Für 2026 erwartet die Telekom ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden € und einen freien Cashflow AL von etwa 20 Milliarden €. Allerdings bleiben der hohe Verschuldungsgrad und die Entwicklung von T-Mobile US wichtige Risikofaktoren. ## Analysten sehen bis zu 40 € Die Kursziele fallen überwiegend optimistisch aus. Die Deutsche Bank bestätigt ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 40 €. Goldman Sachs erwartet 38 €, Berenberg 35,20 €. Im Durchschnitt sehen 17 Analysten die Telekom-Aktie bei 36,43 €. Das entspricht gegenüber dem aktuellen Kurs einem Aufwärtspotenzial von rund +41%. Deutlich vorsichtiger ist Bernstein mit 28,10 €. Der nächste wichtige Termin ist der 5. November. Dann muss die Telekom mit ihren Quartalszahlen erneut zeigen, dass ihre operative Entwicklung die hohen Kapitalrückgaben nachhaltig trägt. Die Deutsche Telekom verbindet derzeit eine günstige Bewertung mit einer außergewöhnlich hohen Kapitalrückführung. Besonders das Zusammenspiel aus steigenden Dividenden, umfangreichen Aktienrückkäufen und moderatem Gewinnwachstum überzeugt mich. Eine Kapitalrückführungsrendite von rund 8% ist für einen etablierten DAX-Konzern durchaus bemerkenswert. Bei Kursen unter 26 € halte ich die Aktie deshalb weiterhin für einen attraktiven langfristigen Kauf. Die optimistischen Analystenkursziele liefern zusätzliches Potenzial. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 126 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Deutsche Pfandbriefbank-Aktie: Knapp über dem Allzeittief – jetzt einsteigen?](https://www.sharedeals.de/deutsche-pfandbriefbank-aktie-knapp-ueber-dem-allzeittief-jetzt-einsteigen/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank gibt seit August einen Großteil ihrer vorherigen Kursgewinne wieder ab. Am Montag notiert sie bei etwa 3 € und liegt damit nur knapp über ihrem Allzeittief vom März. Für Anleger stellt sich daher die Frage: Welche Faktoren bestimmen den weiteren Kursverlauf, und bietet das aktuelle Kursniveau eine attraktive Einstiegschance? ## Die Risikovorsorge normalisiert sich Das vergangene Geschäftsjahr war von umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen geprägt. Im Mittelpunkt stand dabei der Rückzug aus dem US-Geschäft. Im ersten Halbjahr 2025 belief sich die Risikovorsorge auf 323 Millionen €. Entsprechend verzeichnete die Bank einen Verlust vor Steuern von 249 Millionen €. Im ersten Halbjahr 2026 zeigte sich eine deutliche Verbesserung: Die Risikovorsorge sank auf 13 Millionen €, während der Vorsteuergewinn 16 Millionen € erreichte. Auch das Neugeschäft entwickelte sich positiv. In den ersten sechs Monaten stieg das Volumen von 2,6 Milliarden € im Vorjahreszeitraum auf 3,1 Milliarden €. Der Aufwärtstrend zeigte sich ebenfalls im Quartalsvergleich. Im ersten Quartal belief sich das Neugeschäft auf 1,3 Milliarden € bei einem Vorsteuergewinn von 6 Millionen €. Im zweiten Quartal stieg das Neugeschäft auf 1,8 Milliarden €, während der Vorsteuergewinn auf 10 Millionen € zulegte. Kay Wolf, CEO der pbb, erklärte dazu: > In einem anhaltend volatilen Marktumfeld haben wir ein solides Halbjahresergebnis erzielt. Die Geschäftsentwicklung in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres zeigt, dass die Transformation der Bank auf einem guten Weg ist. Nun wird entscheidend sein, ob sich dieser positive Trend auch im dritten Quartal fortsetzt. Die Veröffentlichung der bestätigten Zahlen ist für den 12. November vorgesehen; vorläufige Ergebnisse könnten bereits im Oktober vorliegen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Pfandbriefbank&stockidentifier=symbol%3APBB&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Für das zweite Halbjahr zeigt sich die Bank zuversichtlicher Für das Gesamtjahr erwartet die pbb inzwischen einen Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen €. Nach dem im ersten Halbjahr erzielten Gewinn von 16 Millionen € müsste das Institut im zweiten Halbjahr weitere 14 bis 24 Millionen € erwirtschaften, um diese Prognose zu erreichen. Da die Bank mit höheren Erträgen in der zweiten Jahreshälfte rechnet, erscheint ein Ergebnis im oberen Bereich der Spanne grundsätzlich möglich. Entscheidend bleibt jedoch, ob sich die erwartete Geschäftsentwicklung tatsächlich materialisiert. Beim Neugeschäft strebt die pbb für das Gesamtjahr ein Volumen von 7,5 bis 8,5 Milliarden € an. Gemessen an den bislang erreichten 3,1 Milliarden € müsste das Neugeschäft im zweiten Halbjahr somit deutlich anziehen. **Bewertung** Für die weitere Kursentwicklung dürften vor allem die kommenden Quartalsberichte und der Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr ausschlaggebend sein. Insbesondere der Bericht zum dritten Quartal könnte wichtige Hinweise darauf liefern, ob die operative Erholung nachhaltig ist. Der Konzernumbau scheint zunehmend Früchte zu tragen. Die deutlich gesunkene Risikovorsorge, das wachsende Neugeschäft und die Rückkehr in die Gewinnzone sprechen für eine Verbesserung der Geschäftslage. Allerdings bleibt abzuwarten, ob sich diese Entwicklung dauerhaft fortsetzt und die Bank ihre mittelfristigen Ziele erreichen kann. Die Anleger bleiben vorsichtig, das zeigt sich am bisherigen Kursverlauf. Aus meiner Sicht bietet das aktuelle Kursniveau wieder interessante Einstiegsmöglichkeiten. Bei einer Fortsetzung der operativen Erholung erscheint zunächst ein Kursziel von 3,60 € realistisch. Allerdings sollten Anleger die bestehenden Risiken nicht unterschätzen. Die Transformation ist noch nicht vollkommen abgeschlossen. Im Hinblick auf die noch bestehende Vorsicht der Anleger könnte die Anlagestrategie des Tradens hier sinnvoll sein. Ein gradliniger Kursanstieg ist nicht zu erwarten. **Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein?** Wir zeigen dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). ## ℹ️ Deutsche Pfandbriefbank in Kürze - Die Deutsche Pfandbriefbank, kurz (WKN: 801900) pbb, ist eine führende europäische Spezialbank für die Finanzierung von Immobilien und öffentlichen Investitionen. - Sie zählt zu den größten Emittenten von Pfandbriefen. Für Privatanleger bietet sie Anlagen in Fest- und Tagesgeld an. - Das Institut ist an über 10 Standorten in Europa sowie den USA vertreten und hat seinen Hauptsitz in München. - Die Marktkapitalisierung der im Prime-Standard gelisteten Aktie beträgt aktuell etwa 400 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [SAP-Aktie kämpft sich zurück – Diese Kursziele sind realistisch](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-kaempft-sich-zurueck-diese-kursziele-sind-realistisch/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SAP-Aktie hat eine beeindruckende Aufholjagd hinter sich. Nachdem der Kurs im Sommer noch unter 130 € gefallen war, haben die Käufer inzwischen wieder das Ruder übernommen. Mittlerweile kämpft die Aktie mit der Marke von 200 €, während auch einige Analysten wieder deutlich optimistischer werden. Doch wie viel Luft bleibt nach der jüngsten Erholung noch nach oben und wo könnten Anleger bei einem erneuten Rücksetzer wieder zugreifen? Ein Blick auf den Chart und die aktuellen Einschätzungen zeigt, wie es weitergehen könnte. ## SAP-Aktie erholt sich kräftig – Analysten sehen weiteres Potenzial Nach einer monatelangen Talfahrt sieht es für die SAP-Aktie mittlerweile wieder deutlich besser aus. Noch im Sommer war das Papier bis auf rund 127,50 € gefallen, nachdem zuvor vor allem die Sorgen um das Wachstum im Cloudgeschäft und die hohen Erwartungen an den Softwarekonzern für Verkaufsdruck gesorgt hatten. Seitdem hat sich das Bild allerdings spürbar verändert. Die Aktie konnte sich von ihren Tiefständen lösen und notiert mittlerweile wieder bei knapp 200 €. Damit hat SAP innerhalb weniger Monate mehr als +50% an Wert gewonnen. Auch einige Analysten zeigen sich nach der jüngsten Erholung wieder optimistischer. So hat die US-Investmentbank BMO Capital Markets ihr Kursziel für die in New York gehandelten SAP-Papiere Anfang Oktober von 177 auf 235 € angehoben und die Einstufung „Outperform“ bestätigt. Barclays erhöhte das Kursziel Mitte Oktober ebenfalls leicht von 242 auf 243 € und bleibt bei „Overweight“. Noch etwas zuversichtlicher zeigt sich TD Cowen, wo das Kursziel zuletzt von 205 auf 250 € angehoben wurde. Allerdings gibt es auch zurückhaltendere Stimmen. JPMorgan bleibt bei einer neutralen Einschätzung, während die UBS ihre Kaufempfehlung bereits im August auf „Neutral“ gesenkt hatte. Die unterschiedlichen Einschätzungen zeigen, dass SAP zwar weiterhin als einer der wichtigsten europäischen Softwarekonzerne gilt, die Erwartungen an das weitere Wachstum aber durchaus auseinandergehen. Schließlich muss das Unternehmen nicht nur sein Cloudgeschäft weiter ausbauen, sondern auch zeigen, dass sich die hohen Investitionen in künstliche Intelligenz und neue Softwarelösungen langfristig auszahlen. Neue Erkenntnisse dazu könnten die kommenden Quartalszahlen liefern, die Anleger entsprechend aufmerksam verfolgen werden. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## SAP vor neuen Quartalszahlen – kann das Cloudgeschäft überzeugen? Schon am Mittwoch, dem 21. Oktober, steht für SAP der nächste größere Termin an. Dann veröffentlicht der Softwarekonzern seine Zahlen für das dritte Quartal. Nach der kräftigen Erholung der Aktie werden Anleger darauf schauen, ob SAP beim Wachstum im Cloudgeschäft weiter Fortschritte macht und wie sich die Gewinnmargen entwickeln. Die letzten Quartalszahlen hatten bereits gezeigt, dass das Geschäft grundsätzlich weiter wächst. Im zweiten Quartal legten die Cloudumsätze um 22 % zu, während der gesamte Umsatz um 9 % stieg. Auch der aktuelle Cloud-Auftragsbestand entwickelte sich mit einem Plus von 27 % auf 22,9 Milliarden € erfreulich. Allerdings sind die Erwartungen an SAP weiterhin hoch, weshalb selbst solide Geschäftszahlen nicht automatisch für steigende Kurse sorgen müssen. Hinzu kommt die Frage, wie stark sich der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz langfristig auf das klassische Softwaregeschäft auswirkt. Mit der geplanten Übernahme des belgischen KI-Unternehmens TechWolf arbeitet SAP bereits daran, sein Angebot in diesem Bereich auszubauen. Das Unternehmen entwickelt Software, mit der Firmen die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter besser erfassen und Personalentscheidungen stärker auf Daten stützen können. Für SAP ist das ein weiterer Schritt, um künstliche Intelligenz stärker in die eigenen Unternehmensanwendungen einzubinden. Ob solche Investitionen auch das Wachstum beschleunigen können, wird sich allerdings erst mit der Zeit zeigen. ## SAP-Aktie nähert sich 200 € – wo liegen die nächsten Kursziele? Aus technischer Sicht hat sich die Situation bei SAP mittlerweile deutlich verbessert. Nach dem Tief im Sommer startete die Aktie eine kräftige Erholung und arbeitete sich Schritt für Schritt wieder nach oben. Dabei gelang es dem Kurs zuletzt, die Zone um 185 € zu überwinden. Dieser Bereich hatte über mehrere Wochen eine wichtige Rolle gespielt, da sich die Aktie dort längere Zeit seitwärts bewegte und immer wieder Käufer und Verkäufer aufeinandertrafen. Auch im Volumenprofil ist diese Zone gut zu erkennen. Rund um 185 € wurde innerhalb der betrachteten Bewegung viel Handelsvolumen umgesetzt, weshalb der Bereich für mich auch bei einem möglichen Rücksetzer eine wichtige Rolle spielt. Sollte SAP nach dem jüngsten Anstieg wieder etwas nachgeben, könnte dort erneut Kaufinteresse aufkommen. Solange die Aktie oberhalb dieser Marke bleibt, sieht das kurzfristige Chartbild weiterhin recht ordentlich aus. Auf der Oberseite kämpft SAP nun mit der psychologisch wichtigen Marke von 200 €. Im gezeigten Chart notiert die Aktie bereits knapp darunter, nachdem sie zwischenzeitlich sogar etwas darüber gestiegen war. Gelingt es SAP, die Marke nachhaltig zu überwinden, wäre zunächst das jüngste Hoch bei rund 204,20 € ein mögliches nächstes Kursziel. Allerdings hat die Aktie in den vergangenen Monaten bereits eine enorme Strecke zurückgelegt. Gewinnmitnahmen wären nach dem starken Anstieg deshalb keine große Überraschung. Sollte SAP wieder unter 200 € zurückfallen, wäre das allein noch kein größeres Warnsignal. Erst wenn auch die Unterstützung bei rund 185 € verloren geht, würde sich das kurzfristige Bild wieder merklich verschlechtern. SAP-Aktie auf TradingView Die SAP-Aktie hat sich nach der heftigen Korrektur im ersten Halbjahr eindrucksvoll zurückgemeldet. Auch mehrere Analysten sehen weiterhin Potenzial, während das wachsende Cloudgeschäft und die Investitionen in künstliche Intelligenz für langfristige Fantasie sorgen. Nach dem kräftigen Kursanstieg wäre ich kurzfristig allerdings etwas vorsichtiger. Für mich bleibt zunächst die Marke von 200 € wichtig. Schafft SAP den nachhaltigen Ausbruch darüber, könnte die Erholung weitergehen. Sollte es dagegen zu Gewinnmitnahmen kommen, wäre die Zone um 185 € ein möglicher Bereich für erneutes Kaufinteresse. Zusätzliche Bewegung könnten bereits die Quartalszahlen am Mittwoch bringen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 232,28 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose --- ### [Almonty-Aktie vor dem Comeback – schlagen Käufer jetzt zu?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-vor-dem-comeback-schlagen-kaeufer-jetzt-zu/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem heftigen Kursrutsch der vergangenen Wochen gibt es bei Almonty wieder Hoffnung. Die Aktie zeigt sich am Montag vorbörslich deutlich stärker und könnte damit einen ersten Erholungsversuch starten. Gleichzeitig stehen mit dem heutigen Investor Day neue Unternehmensmeldungen an. Doch reicht das bereits für eine Trendwende oder bleibt die jüngste Kurserholung nur ein kurzes Aufbäumen? Ein Blick auf den Chart und die weiteren Aussichten zeigt, worauf Anleger jetzt achten sollten. ## Almonty-Aktie erholt sich – Investor Day sorgt für Spannung Die vergangenen Wochen waren für Anleger von Almonty Industries alles andere als erfreulich. Nachdem die Aktie zwischenzeitlich bis auf 24,40 US$ gestiegen war, folgte eine kräftige Korrektur, die den Kurs zuletzt sogar unter die Marke von 10 US$ drückte. Damit hat Almonty vom bisherigen Hoch rund -60% an Wert verloren. Zum Wochenstart zeigt sich nun allerdings wieder etwas Hoffnung. Im vorbörslichen Handel legt die Aktie deutlich zu und könnte damit einen Teil der jüngsten Verluste wieder wettmachen. Ob die Käufer auch nach der regulären Markteröffnung am Ball bleiben, muss sich allerdings erst noch zeigen. Dabei hat sich an den langfristigen Wachstumsaussichten des Unternehmens zuletzt wenig verändert. Erst Ende September hatte Almonty den Produktionsstart in der südkoreanischen Sangdong-Mine bekannt gegeben, wo erstmals seit mehr als 30 Jahren wieder Wolfram gefördert und verarbeitet wird. Inzwischen wurde auch die erste kommerzielle Lieferung durchgeführt, während die zweite Ausbauphase bereits vorbereitet wird. Hinzu kommen weitere Projekte in Portugal, Spanien, Ruanda und den USA, mit denen Almonty seine Position als Wolframlieferant außerhalb Chinas stärken möchte. Dass der Rohstoff zunehmend gefragt ist, hängt auch mit seiner Bedeutung für die Rüstungsindustrie und andere industrielle Anwendungen zusammen. Da China einen großen Teil des globalen Wolframmarktes kontrolliert, suchen westliche Unternehmen und Regierungen verstärkt nach alternativen Bezugsquellen. Almonty könnte davon in den kommenden Jahren profitieren, muss dafür allerdings erst beweisen, dass sich die geplanten Produktionsmengen wirtschaftlich umsetzen lassen. Neue Einblicke dazu könnte es bereits heute geben. Am 19. Oktober veranstaltet Almonty seinen Investor Day, bei dem das Management über den Wolframmarkt, die einzelnen Minenprojekte und den weiteren Produktionsausbau informieren will. Auch die Finanzierung der nächsten Wachstumsphase soll angesprochen werden. Nach den jüngsten Kursverlusten werden Anleger deshalb aufmerksam verfolgen, welche Fortschritte das Unternehmen vorweisen kann und wie die nächsten Schritte aussehen. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die Profiteur zu großen Profiteuren werden dürften. ## Wichtige Unterstützung verloren – kann Almonty sie zurückerobern? Ein Blick auf den 4-Stunden-Chart zeigt, warum die jüngste Erholung zur richtigen Zeit kommt. Die Aktie hat nach ihrem Hoch bei rund 24,40 US$ über mehrere Monate hinweg immer tiefere Hochpunkte ausgebildet. Zwischenzeitliche Erholungen wurden immer wieder verkauft, während der Kurs nach und nach unter mehrere volumenstarke Handelsbereiche zurückfiel. Zuletzt wurde schließlich auch die Unterstützungszone zwischen rund 10,50 und 10,70 US$ nach unten durchbrochen. In diesem Bereich hatte Almonty zuvor mehrfach Halt gefunden, weshalb ich die Marke bereits länger als mögliche Unterstützung beobachtet hatte. Mit dem jüngsten Rückfall hat sich die Ausgangslage allerdings verschlechtert. Denn aus der früheren Unterstützung könnte nun zunächst ein Widerstand werden. Die heutige vorbörsliche Erholung könnte daran allerdings wieder etwas ändern. Sollte es Almonty gelingen, die Marke von 10,50 bis 10,70 US$ zurückzuerobern und sich anschließend darüber zu halten, wäre das ein erstes positives Signal. Damit würde sich die Aktie wieder über einen Kursbereich arbeiten, der in den vergangenen Monaten mehrfach eine wichtige Rolle gespielt hat. Darüber wartet bei rund 12,81 US$ bereits die nächste größere Hürde. Dort zeigt das Volumenprofil einen Bereich, in dem zuvor zahlreiche Aktien gehandelt wurden. Noch weiter oben liegen größere Handelszonen bei 16,65 und 19,73 US$. Bis diese Kursmarken wieder erreicht werden, wäre es allerdings noch ein weiter Weg. Almonty-Aktie ## Ist der Kursrutsch damit ausgestanden? Trotz der heutigen Erholung wäre ich mit einer Entwarnung noch vorsichtig. Immerhin befindet sich Almonty nach dem starken Rückgang weiterhin in einem angeschlagenen Chartbild. Ein einzelner positiver Handelstag reicht noch nicht aus, um den Abwärtstrend der vergangenen Monate zu beenden. Dafür müsste die Aktie zunächst mehrere der zuvor verlorenen Kursbereiche zurückerobern. Auf der Unterseite bleibt das jüngste Tief bei rund 9,35 US$ eine wichtige Marke. Sollte Almonty nach dem aktuellen Erholungsversuch erneut unter Druck geraten und diese Unterstützung ebenfalls verlieren, könnte sich die Korrektur weiter ausweiten. Unterhalb dieses Bereichs zeigt das Volumenprofil vergleichsweise wenig Handelsaktivität, weshalb größere Kursbewegungen bei erneutem Verkaufsdruck nicht ausgeschlossen wären. Umso mehr lohnt es sich, neben dem Chart auch die operativen Fortschritte im Auge zu behalten. Schließlich hängt die langfristige Entwicklung der Aktie nicht allein vom Wolframpreis ab, sondern auch davon, wie schnell Almonty seine Produktion hochfahren kann und welche Kosten dabei entstehen. Der heutige Investor Day könnte hier neue Einblicke liefern und damit auch Einfluss auf die weitere Kursentwicklung nehmen. Die heutige vorbörsliche Erholung ist für Almonty-Aktionäre zunächst eine erfreuliche Entwicklung. Nach dem heftigen Kursrutsch könnte damit wieder etwas Kaufinteresse zurückkehren, zumal das Unternehmen operativ weiterhin Fortschritte macht und langfristig vom wachsenden Bedarf an Wolfram außerhalb Chinas profitieren könnte. Ich würde allerdings noch nicht davon ausgehen, dass die Korrektur damit bereits ausgestanden ist. Für mich bleibt zunächst die Zone um 10,50 bis 10,70 US$ wichtig. Gelingt es Almonty, diese zurückzuerobern und sich darüber zu stabilisieren, könnte anschließend eine größere Erholung in Richtung 12,81 US$ folgen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Almonty+Industries&stockidentifier=symbol%3AALM&stockmarket=NASDAQ) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen.Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und der Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit rund 2,84 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty-Aktie, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose --- ### [Euro-Schwäche hält an: Diese Export-Aktien könnten jetzt profitieren!](https://www.sharedeals.de/euro-schwaeche-haelt-an-diese-export-aktien-koennten-jetzt-profitieren/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der Euro steht erneut massiv unter Druck. Mitte Oktober fiel die Gemeinschaftswährung zeitweise auf rund **1,11 US$** und damit auf den tiefsten Stand seit Mai 2025. Allein seit Ende August verlor sie mehr als 5% gegenüber dem US-Dollar. Für Europas Wirtschaft ist das ein weiteres Warnsignal. Doch ausgerechnet für exportorientierte Unternehmen könnte sich die Entwicklung als Glücksfall erweisen. Denn während ein schwacher Euro Importe verteuert und die Kaufkraft belastet, verbessert er gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Produkte auf dem Weltmarkt. Besonders Unternehmen mit hohen Umsätzen außerhalb der Eurozone könnten davon profitieren. ### Warum der Euro immer stärker unter Druck gerät Hinter der jüngsten Schwäche stehen gleich mehrere Belastungsfaktoren. Die angespannte Haushaltslage Frankreichs verunsichert Investoren, während hohe Energiepreise die europäische Wirtschaft belasten. Gleichzeitig profitiert der US-Dollar von vergleichsweise hohen amerikanischen Zinsen. Selbst die jüngsten Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank konnten den Abwärtstrend des Euro bislang nicht nachhaltig stoppen. Am 19. Oktober notierte die Gemeinschaftswährung erneut bei rund **1,12 US$**. Damit bleibt der Druck auf Europas Währung bestehen. ### Exportkonzerne könnten zu den Gewinnern gehören Für international tätige Unternehmen hat die Euro-Schwäche einen entscheidenden Vorteil: Ihre Produkte werden für Käufer außerhalb des Euroraums günstiger, sofern die Verkaufspreise nicht entsprechend angepasst werden. Noch interessanter ist der sogenannte Währungseffekt. Erzielt ein europäischer Konzern beispielsweise einen Umsatz von einer Milliarde US-Dollar, steigt dessen Gegenwert in Euro, wenn die Gemeinschaftswährung fällt. Davon könnten insbesondere **Maschinenbauer, Industrieausrüster, Chemieunternehmen und Hersteller hochwertiger Konsumgüter** profitieren. Unternehmen mit starker Marktposition und hohen Auslandserlösen besitzen dabei einen besonders attraktiven Hebel. ### Die nächste Gewinnüberraschung? Allerdings profitieren nicht alle Exporteure gleichermaßen. Wer Rohstoffe oder Vorprodukte in US-Dollar einkauft, muss gleichzeitig höhere Kosten verkraften. Auch US-Zölle, Währungsabsicherungen und eine schwächere Weltkonjunktur können mögliche Vorteile begrenzen. Entscheidend wird deshalb, welche Unternehmen ihre Kosten überwiegend in Euro tragen, gleichzeitig hohe Einnahmen in Fremdwährungen erzielen und über eine starke Preissetzungsmacht verfügen. **Genau hier könnte die aktuelle Euro-Schwäche für überraschende Gewinnsteigerungen sorgen.** Sollten die Wechselkurse über längere Zeit niedrig bleiben, könnten sich positive Währungseffekte zunehmend in den Geschäftszahlen bemerkbar machen. **Welche drei Export-Aktien aus unserer Sicht besonders stark von der anhaltenden Euro-Schwäche profitieren könnten, zeigen wir Dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Quantencomputing-Aktien: Quantinuum vs. IonQ](https://www.sharedeals.de/quantencomputing-aktien-quantinuum-vs-ionq/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Markt für Quantencomputing könnte bis 2040 ein Volumen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar erreichen. Die Investmentbank Morgan Stanley sieht Quantinuum derzeit als Favoriten der Branche, doch auch IonQ verfügt über technologische Vorteile. Für Anleger stellt sich die Frage, welches Unternehmen sich langfristig besser positionieren kann. ## Quantinuum: Technologischer Vorsprung bei der Fehlerkorrektur Morgan Stanley hat Quantinuum zum bevorzugten Wert im Quantencomputing-Sektor erklärt und die Aktie von „Equal Weight“ auf „Overweight“ hochgestuft. Gleichzeitig senkte Analyst Joseph Moore das Kursziel von 78 auf 68 US-Dollar. Besonders überzeugen die Fortschritte bei der Quantenfehlerkorrektur: Quantinuum hat in einem Bewertungsmodell der Bank bereits die siebte von acht Entwicklungsstufen erreicht. Zudem entwickelt das Unternehmen seine Quantencomputer auf einer bewährten technologischen Grundlage kontinuierlich weiter. Für 2030 erwartet Morgan Stanley einen Umsatz von rund zwei Milliarden US-Dollar. Bei der Genauigkeit physikalischer Rechenoperationen liegt Quantinuum allerdings hinter IonQ. Die Fidelity bei Zwei-Qubit-Gattern beträgt 99,92 Prozent, während der Konkurrent 99,99 Prozent erreicht. Mit seinem geplanten Sol-System will Quantinuum die logische Fidelity auf 99,999 Prozent steigern. Eine Herausforderung bleibt die Skalierbarkeit der laserbasierten Technologie, die zahlreiche präzise ausgerichtete optische Komponenten benötigt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## IonQ: Vorteile bei Skalierbarkeit und Rechengenauigkeit Für IonQ bestätigte Morgan Stanley die Einstufung „Equal Weight“, senkte das Kursziel jedoch von 49 auf 43 US-Dollar. Das Unternehmen punktet mit einer hohen physikalischen Rechengenauigkeit und arbeitet daran, den Rückstand bei der Fehlerkorrektur zu verringern. Zuletzt meldete IonQ einen Durchbruch mit einem Echtzeit-Decoder zur Quantenfehlerkorrektur, der auf einer herkömmlichen CPU läuft. Die Integration in die eigene Systemarchitektur steht allerdings noch aus. Ein weiterer Vorteil könnte die Technologie zur Steuerung gefangener Ionen sein. IonQ setzt zunehmend auf integrierte Mikrowellenantennen statt auf umfangreiche Lasersysteme. Das könnte kompaktere Quantencomputer ermöglichen und die spätere Kommerzialisierung erleichtern. Durch Übernahmen wie LightSynq und SkyWater erweitert das Unternehmen zudem seine Kompetenzen bei photonischen Verbindungen und der Chipfertigung. Für 2030 prognostiziert Morgan Stanley einen Umsatz von 1,8 Milliarden US-Dollar. Quantinuum liegt derzeit bei der Quantenfehlerkorrektur und der technologischen Umsetzung vorn, während IonQ mit seiner Architektur und dem Potenzial zur industriellen Skalierung überzeugt. Welcher Ansatz sich langfristig durchsetzt, ist angesichts der frühen Entwicklungsphase des Marktes noch ungewiss. Für Anleger kann es daher sinnvoll sein, beide Unternehmen im Blick zu behalten und die Risiken einer Investition in diesen noch jungen Zukunftssektor zu berücksichtigen. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Quantinuum&stockidentifier=symbol%3AQNT&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Palantir-Aktie: Rekordwachstum, 11 Prozent Kursverlust – Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-rekordwachstum-11-prozent-kursverlust-kaufchance/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Palantir-Aktie verlor zuletzt innerhalb einer Woche elf Prozent, obwohl Umsatz und Gewinn kräftig steigen. Der Rückgang verdeutlicht die Nervosität am KI-Markt, während das Unternehmen mit starkem Wachstum und steigenden Margen operativ überzeugt. ## Umsatzsprung und höhere Jahresziele Palantir Technologies steigerte den Umsatz im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahr um 93 Prozent auf 1,94 Milliarden US-Dollar. Besonders dynamisch entwickelte sich das US-Kommerzgeschäft mit einem Plus von 149 Prozent. Die Umsätze mit US-Regierungsstellen stiegen um 90 Prozent. Gleichzeitig verbesserte sich die bereinigte operative Marge innerhalb von drei Quartalen von 51 auf 62 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet das Management rund 8,15 Milliarden US-Dollar Umsatz, ein Wachstum von 82 Prozent. Die Prognose wurde bereits zum dritten Mal angehoben. ## KI-Plattform mit langfristigem Potenzial Palantir verbindet Unternehmensdaten, bestehende IT-Systeme und künstliche Intelligenz zu integrierten Lösungen für operative Prozesse. Die Software ist tief in den Abläufen vieler Kunden verankert, wodurch hohe Wechselkosten entstehen. Hinzu kommen langjährige Beziehungen zu Behörden und besondere Sicherheitsanforderungen. Ein weiterer Vorteil könnte sich durch sinkende Kosten für Rechenleistung ergeben. Während die Infrastrukturhersteller bei hohen Preisen profitieren, könnte Palantir bei günstigeren Kapazitäten seine Kosten senken und gleichzeitig mehr Anwendungsfälle erschließen. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Palantir&stockidentifier=symbol%3APLTR&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie Palantir jederzeit exklusiv informiert. ## Kursrückgang trotz starker Fundamentaldaten Der jüngste Kursverlust von elf Prozent erfolgte im Zuge der Schwäche bei KI-Softwareaktien. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass Anbieter wie OpenAI und Anthropic künftig stärker mit eigenen Anwendungen in Palantirs Markt eindringen könnten. Mit dem 115-Fachen des erwarteten Jahresgewinns bleibt die Aktie ambitioniert bewertet. Der Markt verlangt daher anhaltend hohes Wachstum und weitere Margenverbesserungen. Enttäuschungen bei den kommenden Geschäftszahlen könnten entsprechend starke Kursreaktionen auslösen. Der nächste wichtige Termin ist der Quartalsbericht am 2. November. Dabei wird entscheidend sein, ob Palantir die Umsatzprognose von rund 2,16 Milliarden US-Dollar übertrifft und die Erwartungen für das Gesamtjahr erneut anhebt. Palantir überzeugt mit außergewöhnlichem Wachstum, steigender Profitabilität und einem etablierten KI-Geschäftsmodell. Der jüngste zweistellige Kursverlust zeigt jedoch, wie anfällig die hoch bewertete Aktie bleibt. Der Titel bleibt dennoch aussichtsreich, sofern das Unternehmen seine Wachstumsdynamik bestätigen kann. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Palantir in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 447 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Reddit-Aktie: Darum steht jetzt der Ausbruch bevor](https://www.sharedeals.de/reddit-aktie-darum-steht-jetzt-der-ausbruch-bevor/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Reddit-Aktie bietet nach Monaten der Seitwärtsbewegung erhebliches Aufwärtspotenzial, da das Unternehmen rasant wächst und seine Werbeplattform zunehmend effizienter monetarisiert. Mit steigenden Umsätzen, hohen Gewinnmargen und neuen KI-gestützten Werbeformaten verfügt Reddit über mehrere starke Wachstumstreiber, die den Aktienkurs langfristig weiter antreiben könnten. Reddit betreibt eine Online-Plattform, auf der Nutzer in thematischen Gemeinschaften diskutieren, Erfahrungen austauschen und Produktempfehlungen teilen. Den Großteil seiner Einnahmen erzielt das Unternehmen mit digitaler Werbung. ## Starkes Umsatzwachstum und solide Finanzlage Im zweiten Quartal 2026 steigerte Reddit den Umsatz um 61 Prozent auf 805 Millionen US-Dollar. Davon entfielen 762 Millionen US-Dollar auf Werbung. Der Nettogewinn lag bei 253 Millionen US-Dollar, der freie Cashflow bei 261 Millionen US-Dollar. Mit liquiden Mitteln und handelbaren Wertpapieren von 2,79 Milliarden US-Dollar verfügt das Unternehmen zudem über einen finanziellen Puffer für weitere Investitionen. ## Automatisierte Werbung soll neue Kunden gewinnen Mit den seit September 2026 für alle Werbekunden verfügbaren Max-Kampagnen automatisiert Reddit die Zielgruppenansprache, die Auswahl von Werbemitteln und die Budgetverteilung. Erste Tests ergaben laut Unternehmen 17 Prozent niedrigere Kosten pro Akquisition und mehr als 27 Prozent zusätzliche Conversions. Diese Ergebnisse sind allerdings keine Garantie für künftige Erfolge. ## Produktempfehlungen als zusätzliche Einnahmequelle Reddit testet darüber hinaus Funktionen, mit denen Nutzer Produkte aus Diskussionen direkt über die Plattform entdecken können. KI-generierte Zusammenfassungen, Preisangaben und Händlerlinks sollen den Weg vom Austausch über ein Produkt bis zum Kauf erleichtern. Die Tests wurden im September auf die Bereiche Wohnen, Garten, Mode und Bekleidung ausgeweitet. Gelingt die Umsetzung, könnte Reddit seine kommerziellen Möglichkeiten erweitern. ## Quartalszahlen rücken näher Am 29. Oktober 2026 veröffentlicht Reddit die Ergebnisse für das dritte Quartal. Das Management erwartet einen Umsatz zwischen 860 und 870 Millionen US-Dollar sowie ein bereinigtes EBITDA von 385 bis 395 Millionen US-Dollar. Neben der Erfüllung dieser Prognosen dürfte entscheidend sein, wie stark die neuen Werbetools bereits genutzt werden. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Reddit&stockidentifier=symbol%3ARDDT&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. ## Bewertung im Vergleich Im Vergleich mit Meta Platforms, Pinterest, Alphabet, Snap und The Trade Desk zeigt Reddit bei mehreren Kennzahlen Verbesserungen. Besonders auffällig ist das Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis von 0,138, das auf Basis der zugrunde gelegten Gewinnwachstumserwartungen auf eine günstige Bewertung hindeutet. Auch das Kurs-Cashflow-Verhältnis ist im Jahresvergleich deutlich gesunken. Beim erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt Reddit inzwischen näher an seinen Wettbewerbern als noch vor einem Jahr. Die Kennzahlen sprechen für eine attraktivere Bewertungssituation. Ihre Aussagekraft hängt allerdings maßgeblich davon ab, ob Reddit das hohe Wachstumstempo beibehalten kann. ## Diese Risiken sollten Anleger berücksichtigen Ein wesentliches Risiko besteht darin, dass KI-Anwendungen Reddit-Inhalte nutzen, ohne zusätzliche Besucher auf die Plattform zu bringen. Zudem ist nicht garantiert, dass Produktempfehlungen tatsächlich zu Käufen und damit zu höheren Werbeeinnahmen führen. Sollte sich das Wachstum abschwächen, könnte auch der derzeitige Bewertungsvorteil schnell schwinden. Reddit verbindet starkes Umsatzwachstum, hohe Liquidität und neue Möglichkeiten zur Monetarisierung seiner Plattform. Unsere grundsätzlich sehr positive Einschätzung hängt jedoch davon ab, ob die Werbeautomatisierung und die neuen Shopping-Funktionen nachhaltig zusätzliche Einnahmen generieren. Die nächsten Quartalszahlen dürften hierzu klare Signale senden und könnten die lange seitwärts gelaufene Aktie wieder auf einen Höhenflug schicken. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Gerresheimer-Aktie: Trotz der deutlichen Kurserholung noch einsteigen?](https://www.sharedeals.de/gerresheimer-aktie-trotz-der-deutlichen-kurserholung-noch-einsteigen/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Gerresheimer-Aktie entwickelt sich seit dem Kurseinbruch im Februar sehr erfreulich. Notierte sie damals noch bei etwa 16 €, steht sie am Montag aktuell bei rund 30,10 €. Damit hat sich der Kurs nahezu verdoppelt. Die operative Entwicklung verbessert sich, und auch bei der finanziellen Restrukturierung wurden wichtige Fortschritte erzielt. Hier stellt sich die Frage: Besitzt die Aktie trotz der deutlichen Erholung weiteres Potenzial? ## Ertrag deutlich gesteigert Nach dem schwächeren ersten Quartal fielen die jüngsten Geschäftszahlen insbesondere beim operativen Ergebnis deutlich besser aus. Das EBIT verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um 35 Millionen € auf 102 Millionen €. Die EBIT-Marge stieg auf 17,6%. Auch der Konzernumsatz erhöhte sich um 55 Millionen € auf 578 Millionen €. Der größte Wachstumstreiber war das Segment Containment & Delivery Systems. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lagen Umsatz und EBIT allerdings weiterhin unter den damaligen Werten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Auswirkungen der Unternehmensverkäufe in diesem Vergleich noch nicht bereinigt wurden. Insgesamt zeigen die Quartalszahlen eine deutliche operative Verbesserung. Für das zweite Halbjahr wird eine weitere Belebung erwartet. Neben steigenden Erträgen soll sich auch die Finanzlage des Konzerns spürbar verbessern. CFO Wolf Lehmann erklärte: > Unser Transformationsprogramm gto beginnt zu greifen. Wir erwarten zudem kurzfristig den Abschluss des Verkaufs von Centor und der Verkaufsprozess von Primary Packaging Plastics schreitet planmäßig zügig voran. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Gerresheimer&stockidentifier=symbol%3AGXI&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Unternehmensverkäufe vor dem Abschluss Ein wesentlicher Bestandteil der finanziellen Stabilisierung sind die geplanten Verkäufe der US-Tochter Centor sowie des Geschäftsbereichs Primary Packaging Plastics. Für beide Transaktionen wurden Verkaufsverträge geschlossen. Insgesamt wird ein Verkaufserlös von rund 1,5 Milliarden € erwartet. Der Mittelzufluss soll vor allem zur Tilgung von Finanzverbindlichkeiten verwendet werden. Der Abschluss der Transaktionen ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. Gelingt die Umsetzung wie geplant, dürfte sich die Verschuldung deutlich reduzieren. Damit würde Gerresheimer einen wichtigen Schritt zur Bewältigung der bilanziellen Probleme machen. Allerdings ist die finanzielle Sanierung erst dann als abgeschlossen anzusehen, wenn die Verkäufe tatsächlich vollzogen und die Erlöse entsprechend verwendet wurden. Entlang dieser Meilensteine soll Gerresheimer durch eine neue Kapitalstruktur langfristig wieder auf eine solide finanzielle Basis gestellt werden. ## Bewertung Gerresheimer hat zuletzt wichtige Fortschritte erzielt. Die Konzentration auf die Kerngeschäfte und das Transformationsprogramm zeigen erste positive Auswirkungen auf die operative Entwicklung. Gleichzeitig könnten die geplanten Unternehmensverkäufe die Bilanz deutlich entlasten. Auch das Interesse institutioneller Investoren sorgt für Aufmerksamkeit. Goldman Sachs überschritt zuletzt eine Beteiligungsschwelle von 10 %. Nach eigenen Angaben handelt es sich dabei jedoch nicht um eine strategische Beteiligung, sondern um Aktivitäten im Rahmen der Kundenbetreuung. Daraus lässt sich deshalb kein eindeutiges Signal für eine gezielte langfristige Investition ableiten. Für die weitere Kursentwicklung kommt es vor allem auf drei Faktoren an: Operative Erholung. Finanzielle Gesamtsituation sowie die kommenden Quartalsberichte und Jahresprognose für 2027. Ein Teil der wirtschaftlichen Verbesserung ist bereits eingepreist. Insgesamt halte ich die Krise für beendet. Das Unternehmen befindet sich wieder auf dem Weg zur Normalität. Trotz des bisherigen Kursanstieges sehe ich mittelfristig weiteres Kurspotenzial. Dann dürften Kurse von 40 € realistisch sein. Bei den Analysten fällt JP Morgan mit einem Zielkurs von 46 € auf. Anleger sollte bei dem aktuellen Kursniveau eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen: Kursrücksetzer dürften immer wieder auftreten. **Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein?** Wir zeigen Dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). ℹ️ Gerresheimer in Kürze - Die Gerresheimer AG (WKN: A0LD6E) stellt Spezialprodukte in den Bereichen Glas und Kunststoff insbesondere für die Pharma- sowie Healthcare-Industrie her und gilt als weltweit führender Schlüssellieferant für diese Branchen. Die Produkte reichen vom Insulin-Pen bis zu Ampullen, aber auch schnöde Parfümflakons gehören zum Portfolio. - Der Hauptsitz ist in Düsseldorf, daneben ist der Konzern weltweit mit Standorten in Europa, Asien und Amerika vertreten. - Die Aktie ist im SDAX gelistet, die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 1,05 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [KI-Aktien vor dem Absturz? Diese Faktoren sind jetzt entscheidend](https://www.sharedeals.de/ki-aktien-vor-dem-absturz-diese-faktoren-sind-jetzt-entscheidend/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der KI-Boom gerät zunehmend unter Druck. Steigende Ölpreise, hartnäckige Inflation und wachsende Zweifel an der Rentabilität milliardenschwerer Rechenzentren belasten Technologieaktien. Ob sich der Sektor erholt, hängt vor allem von der Geldpolitik, den Investitionsplänen der Tech-Konzerne und der tatsächlichen Nachfrage nach KI ab. ## Halbleiteraktien verlieren deutlich Der VanEck Semiconductor ETF verlor allein in der letzten Woche rund 10 Prozent, während Anleger Kapital in Finanz- und Energiewerte umschichteten. Auslöser waren unter anderem enttäuschende Wachstumssignale, zunehmende Finanzierungsrisiken und Warnungen vor möglichen Überkapazitäten im KI-Markt. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=VanEck+Semiconductor+UCITS+ETF&stockidentifier=symbol%3ASMH&stockmarket=NASDAQ) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Inflation verschärft den Druck Überraschend hohe US-Inflationsdaten, Ölpreise von mehr als 100 US-Dollar je Barrel und ein stärkerer Dollar verschlechterten die Liquiditätsbedingungen. Die US-Notenbank steht damit vor einem schwierigen Zielkonflikt: Höhere Zinsen könnten die Inflation bekämpfen, gleichzeitig aber die Finanzierungskosten für Unternehmen und Staat weiter erhöhen. Sinkende Energiepreise und eine Entspannung an den Finanzmärkten könnten deshalb wichtige Voraussetzungen für eine Erholung der KI-Aktien schaffen. Eine nachhaltige Trendwende ist damit jedoch nicht garantiert. ## Hyperscaler müssen Investitionen bestätigen Im Mittelpunkt stehen die großen Cloudanbieter wie Microsoft, Amazon, Alphabet, Meta und Oracle. Laut den im Ausgangsbericht angeführten Schätzungen könnten ihre Investitionsausgaben bis 2027 auf rund 1,13 Billionen US-Dollar steigen. Anleger erwarten deshalb überzeugende Signale, dass die enormen Ausgaben für Chips, Rechenzentren und Netzwerktechnik künftig ausreichend Umsatz und Gewinn generieren. Besonders wichtig sind das Wachstum der Cloudgeschäfte, steigende Auftragsbestände und verbesserte Margen. Bleibt die Nachfrage hoch, könnten Halbleiterhersteller und Infrastrukturzulieferer profitieren. ## Neoclouds kämpfen mit Finanzierungsrisiken Deutlich angespannter ist die Lage spezialisierter KI-Infrastrukturanbieter. CoreWeave verlor zuletzt mehr als 20 Prozent an Börsenwert, während die Absicherungskosten seiner Kredite stark stiegen. Gleichzeitig warnt Gartner laut dem Ausgangsbericht vor einer möglichen Finanzierungslücke von 4,9 Billionen US-Dollar im KI-Rechenzentrumsmarkt bis 2030. Entscheidend wird, ob die Unternehmen ihre Auftragsbestände schnell genug in Umsätze und positive Cashflows umwandeln können. Hohe Schulden und steigende Finanzierungskosten könnten andernfalls weitere Übernahmen oder Unternehmensausfälle nach sich ziehen. ## Anthropic-Börsengang als möglicher Impuls Ein möglicher Börsengang von Anthropic könnte neue Dynamik in den KI-Markt bringen. Das Unternehmen meldete laut Ausgangsbericht einen Quartalsumsatz von 16,8 Milliarden US-Dollar, wobei sich das sequenzielle Wachstum gegenüber dem Vorquartal deutlich verlangsamte. Zugleich plant Anthropic umfangreiche Investitionen in Rechenleistung und KI-Infrastruktur. Ein erfolgreiches Börsendebüt könnte das Anlegervertrauen stärken. Eine enttäuschende Bewertung würde dagegen die Zweifel an den hohen Bewertungen privater KI-Unternehmen verstärken. Die jüngste Korrektur bedeutet nicht zwangsläufig das Ende des KI-Booms. Eine Erholung setzt jedoch voraus, dass sich die Finanzierungslage verbessert und die großen Technologieunternehmen die wirtschaftliche Tragfähigkeit ihrer Investitionen belegen. Für Anleger bleiben selektive Entscheidungen und ein genauer Blick auf Bewertungen, Verschuldung und tatsächliche Gewinne entscheidend. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Finanznachrichten, Markt-Analysen, Sonstiges, Wirtschaft --- ### [Rheinmetall-Aktie +16%: Sind jetzt wieder 1.565 € drin?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-16-sind-jetzt-wieder-1-565-e-drin/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat eine beeindruckende Handelswoche hinter sich. Um rund +16% ging es auf Xetra nach oben, allein am Freitag gewann der Rüstungskonzern +6,26% auf 1.090,20 €. Damit meldet sich die Aktie nach einem monatelangen Kursverfall eindrucksvoll zurück. Besonders spannend: Trotz der jüngsten Rally liegt das durchschnittliche Analystenkursziel bei rund 1.565 €. Das entspricht weiteren +44% Kurspotenzial. Aber rechtfertigt die fundamentale Bewertung tatsächlich eine solche Entwicklung? ## Warum Rheinmetall wieder kräftig steigt Die jüngste Erholung ist nicht auf eine einzelne Unternehmensmeldung zurückzuführen. Vielmehr profitieren europäische Rüstungskonzerne wieder von geopolitischen Spannungen und der Erwartung dauerhaft steigender Verteidigungsausgaben. Hinzu kommen Fortschritte beim Ausbau der Produktionskapazitäten. Rheinmetall nahm zuletzt im spanischen Albacete eine neue Fertigung für Mittelkalibermunition in Betrieb. Dort sollen künftig jährlich rund 1,2 Millionen Geschosse und 1,8 Millionen Patronenhülsen hergestellt werden. Die Investition von rund 20 Millionen € ist für den Gesamtkonzern zwar überschaubar. Sie verdeutlicht aber, dass Rheinmetall seine milliardenschweren Wachstumspläne zunehmend mit tatsächlichen Kapazitäten unterlegt. Trotz des jüngsten Kursanstiegs notiert die Aktie weiterhin rund -45% unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Die Erholung folgt damit auf eine außergewöhnlich deutliche Korrektur. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Analysten sehen bis zu 2.000 € Bei den Kurszielen gehen die Einschätzungen weiterhin erheblich auseinander. Besonders optimistisch bleibt Barclays mit 2.000 €. Die Deutsche Bank sieht die Aktie bei 1.800 €, RBC Capital bei 1.600 €. Vorsichtiger sind JPMorgan mit 1.350 € und Bernstein mit 1.200 €. Berenberg hatte sein Kursziel zuletzt sogar von 1.600 auf 1.020 € reduziert und die Aktie auf „Hold“ abgestuft. Das durchschnittliche Kursziel von rund 1.565 € erscheint vor diesem Hintergrund bemerkenswert. Es liegt fast 44% über dem aktuellen Kursniveau. Die unterschiedlichen Einschätzungen zeigen allerdings, wie schwierig die langfristige Prognose bleibt. Insbesondere die Auftragsentwicklung nach 2030 ist ein Streitpunkt unter den Analysten. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Ist Rheinmetall wieder günstig bewertet? Fundamental entwickelt sich das Unternehmen weiterhin dynamisch. Im ersten Halbjahr erhöhte Rheinmetall seinen Umsatz um +39% auf 5,2 Milliarden €. Das operative Ergebnis stieg sogar um +74% auf 786 Millionen €. Für das Gesamtjahr erwartet das Management einen Umsatz zwischen 13,7 und 14,2 Milliarden € und eine operative Marge von rund 19%. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von knapp 51 Milliarden € entspricht die Bewertung ungefähr dem 3,7-Fachen des erwarteten Jahresumsatzes. Das ist zunächst keineswegs günstig. Allerdings erwarten Analysten bis 2028 Umsätze von rund 24,6 Milliarden €. Auf dieser Basis reduziert sich das Kurs-Umsatz-Verhältnis auf etwa 2,1. Gleichzeitig soll das operative Ergebnis auf über 5 Milliarden € steigen. Genau darin liegt für mich die langfristige Chance. Sollte Rheinmetall seine ambitionierten Wachstumsziele erreichen, könnte das Unternehmen zunehmend in seine heutige Bewertung hineinwachsen. Allerdings muss sich dieses Wachstum auch im Cashflow niederschlagen. Im ersten Halbjahr lag der operative freie Cashflow bei -1,6 Milliarden €. Hohe Investitionen, Vorratsaufbau und zeitlich verschobene Anzahlungen belasteten die Entwicklung. Die Rheinmetall-Aktie ist nach der starken Wochenperformance weiterhin interessant. Das durchschnittliche Analystenkursziel von 1.565 € halte ich durchaus für erreichbar, sofern das Unternehmen seine Wachstumsprognosen erfüllt. Die Bewertung ist angesichts der erwarteten Gewinnentwicklung nicht überzogen, allerdings auch kein offensichtliches Schnäppchen. Nach dem schnellen Kursanstieg würde ich für einen Neueinstieg eher einen Rücksetzer abwarten. Langfristig bleibt Rheinmetall für mich ein aussichtsreicher Rüstungswert. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 50,5 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie: Nur noch 36 € Kursziel – ist das viel zu pessimistisch?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-nur-noch-36-e-kursziel-ist-das-viel-zu-pessimistisch/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Novo Nordisk-Aktie bekommt weiteren Gegenwind von den Analysten. BMO Capital hat sein Kursziel von 47 auf 40 US$ gesenkt. Umgerechnet entspricht das rund 35,60 € und damit lediglich +3% Potenzial gegenüber dem jüngsten Aktienkurs von 34,49 €. Der Hintergrund ist die schwierige Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr. Allerdings wird der Pharmakonzern inzwischen nur noch mit etwa dem 12-Fachen des erwarteten Jahresgewinns bewertet. Ist die Aktie damit eine unterschätzte Turnaround-Chance für 2027 und darüber hinaus? ## Ozempic wird zum Problem BMO Capital begründet die Zielsenkung insbesondere mit den Herausforderungen beim Diabetesmedikament Ozempic. Der Wettbewerb nimmt zu, gleichzeitig verliert Novo Nordisk Marktanteile und muss in wichtigen Märkten niedrigere Preise akzeptieren. Besonders der US-Markt belastet die Entwicklung. Hinzu kommt die Konkurrenz durch Eli Lilly, das sowohl bei Diabetes als auch bei Adipositas mit eigenen Medikamenten zunehmend erfolgreich ist. Dabei wächst die Zahl behandelter Patienten weiterhin. Das Problem besteht vor allem darin, dass Novo Nordisk nicht mehr dieselben Preise und Wachstumsraten wie in den vergangenen Jahren durchsetzen kann. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## 2026 wird kein Wachstumsjahr für Novo Nordisk Die operative Entwicklung bestätigt diese Probleme. Für 2026 erwartet Novo Nordisk inzwischen einen währungsbereinigten Rückgang des bereinigten Umsatzes um bis zu -6%. Im günstigsten Fall könnte der Umsatz stagnieren. Auch beim bereinigten operativen Gewinn rechnet das Management mit einer Entwicklung zwischen -6% und 0%. Immerhin hatte das Unternehmen seine ursprüngliche Prognose im August angehoben. Im zweiten Quartal stieg der bereinigte Umsatz währungsbereinigt um +7%, während das bereinigte operative Ergebnis um +11% zulegte. Eine nachhaltige Rückkehr zum Wachstum ist damit allerdings noch nicht bewiesen. Auch für 2027 erwarten Analysten derzeit lediglich ein leichtes Umsatzplus. Die eigentliche Erholung könnte sich deshalb über mehrere Jahre erstrecken. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Novo Nordisk: Nur noch das 12-Fache des Gewinns! Genau hier wird die Bewertung interessant. Die Novo Nordisk-Aktie wird mittlerweile mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 12 gehandelt. Das ist für ein Unternehmen mit seiner Marktstellung, den hohen operativen Margen und langfristig attraktiven Absatzmärkten vergleichsweise günstig. Natürlich wäre diese Bewertung bei dauerhaft stagnierenden Gewinnen keine außergewöhnliche Gelegenheit. Interessant wird sie erst, wenn Novo Nordisk ab 2027 wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zurückfindet. Selbst eine Rückkehr zu mittleren einstelligen Wachstumsraten könnte ausreichen, um die aktuelle Bewertung attraktiver erscheinen zu lassen. Schließlich benötigt die Aktie für eine langfristig solide Rendite keine Wiederholung der außergewöhnlichen Wachstumsjahre von 2023 und 2024. ## Der Diabetesmarkt wächst weiter Für mich wird dabei ein Aspekt unterschätzt: Novo Nordisk ist nicht ausschließlich eine Wette auf den boomenden Markt für Abnehmspritzen. Das klassische Diabetesgeschäft besitzt ebenfalls langfristiges Wachstumspotenzial. Nach Angaben der International Diabetes Federation lebten 2024 weltweit rund 589 Millionen Erwachsene mit Diabetes. Bis 2050 könnte diese Zahl auf 853 Millionen steigen. Novo Nordisk verfügt mit Ozempic, Rybelsus und seinem breiten Insulingeschäft über eine etablierte Marktposition. Das Unternehmen könnte somit langfristig von steigenden Patientenzahlen profitieren, auch wenn der Preisdruck einen Teil dieses Wachstums aufzehrt. Hinzu kommt das Adipositasgeschäft. Wegovy und zukünftige Medikamente eröffnen zusätzliche Absatzmöglichkeiten. Auch die Entwicklung oraler Therapien könnte neue Patientengruppen erschließen. Langfristig will Novo Nordisk bis 2030 weltweit mehr als 60 Millionen Patienten versorgen. Das zeigt, dass das Management weiterhin erhebliche Wachstumsmöglichkeiten sieht. Das neue BMO-Kursziel verdeutlicht, wie skeptisch der Markt Novo Nordisk inzwischen betrachtet. Die operativen Probleme sind real und auch 2027 dürfte noch kein Selbstläufer werden. Trotzdem halte ich die Aktie bei einem erwarteten KGV von rund 12 für günstig. Das wachsende Diabetesgeschäft bietet eine langfristige Grundlage, während Adipositas zusätzliche Chancen eröffnet. Für geduldige Anleger sehe ich auf dem aktuellen Kursniveau deshalb eine attraktive Kaufgelegenheit. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 158 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Hensoldt-Aktie mit +21% – sind neue Hochs möglich?](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-mit-21-sind-neue-hochs-moeglich/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Hensoldt-Aktie startet einen neuen Angriff auf die entscheidende Widerstandszone. Am Freitag legte der Rüstungstitel um +5,96% auf 87,86 € zu und setzte damit seine Erholung vom jüngsten Tief fort. Bullische Signale im RSI und MACD unterstützen den Vorstoß. Nun muss der Kurs jedoch die hartnäckige Barriere unterhalb von 100,00 € überwinden. ## Chartanalyse zur Hensoldt-Aktie Seit dem Frühjahr 2025 bewegt sich die Hensoldt-Aktie überwiegend in einer breiten Seitwärtsphase. Mehrere Rücksetzer wurden im Unterstützungsbereich zwischen etwa 59,00 und 64,00 € aufgefangen. Auf der Oberseite scheiterte der Kurs dagegen wiederholt an der Zone zwischen rund 91,00 und 96,00 €. Genau auf diesen Widerstand läuft die Aktie nun erneut zu. Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 96,00 €, dürfte das bisherige Rekordhoch bei 117,90 € wieder in den Fokus rücken. Ein erneutes Scheitern würde dagegen die Gefahr einer weiteren Bewegung innerhalb der Seitwärtsrange erhöhen. Erste Unterstützungen liegen bei etwa 80,00 und 73,00 €. Deutlich wichtiger bleibt die starke Auffangzone um 59,00 bis 64,00 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Hensoldt-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von unten gekreuzt und ist inzwischen auf rund 65 Punkte gestiegen. Damit liegt der Indikator deutlich oberhalb der neutralen Marke von 50 Punkten, ohne bereits den überkauften Bereich erreicht zu haben. Das kurzfristige Momentum spricht somit für die Käufer und unterstützt einen erneuten Test der Widerstandszone. Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD hat ein bullisches Signal erzeugt. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und nähert sich der Nulllinie. Gleichzeitig ist das Histogramm in den positiven Bereich gewechselt und gewinnt an Stärke. Damit bestätigen beide Indikatoren die laufende Erholung. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario lässt die Seitwärtsphase als komplexe W-X-Y-Korrektur innerhalb einer übergeordneten Welle 4 erscheinen. Der zugehörige Trendwendebereich reicht vom 0,382er Fibonacci-Retracement bei 64,14 € bis zum 0,5er Retracement bei 54,52 €. Die Hensoldt-Aktie hat die obere Begrenzung bereits getestet und anschließend deutlich nach oben gedreht. Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Damit könnte die Welle 4 bereits abgeschlossen sein. Bestätigt wäre diese Interpretation jedoch erst, wenn die Hensoldt-Aktie die Widerstandszone um 91,00 bis 96,00 € und anschließend das Rekordhoch überwindet. In diesem Fall könnte die übergeordnete Welle 5 den langfristigen Aufwärtstrend fortsetzen und den Kurs über die bisherigen Höchststände führen. Die Hensoldt-Aktie liefert mit den bullischen Signalen im RSI und MACD überzeugende Argumente für eine Fortsetzung der Erholung. Die Widerstandszone bis 96,00 € bleibt jedoch der entscheidende Prüfstein. Ich würde einen bestätigten Ausbruch abwarten. Oberhalb von 96,00 € verbessert sich das Chance-Risiko-Verhältnis deutlich, während ein weiteres Scheitern zunächst für eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung spricht. ## ℹ️ Hensoldt AG in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 10,15 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Hensoldt, Hensoldt AG, Hensoldt AG Kurs, Hensoldt Aktie, Hensoldt Kurs, Hensoldt Preis, Hensoldt-Analyse, Hensoldt-Chartanalyse, Industrieaktien, Rüstung, Rüstungsaktien --- ### [DroneShield-Aktie mit -79% – ist die Trendwende abzusehen?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-mit-79-ist-die-trendwende-abzusehen/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie findet nach ihrem dramatischen Absturz weiterhin keinen Boden. Vom Rekordhoch hat der australische Rüstungstitel inzwischen rund –79% verloren und notiert nur noch bei 1,55 AU$. Zwar erreicht der Kurs eine wichtige Unterstützungszone, doch RSI und MACD liefern bislang keine bestätigte Trendwende. Auch das Elliott-Wellen-Szenario lässt weitere Verluste zu. ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Seit dem Rekordhoch verläuft der Kurs der DroneShield-Aktie in einem klaren Abwärtstrend. Die Erholungsversuche endeten jeweils auf einem niedrigeren Niveau, während fortlaufend tiefere Tiefs entstanden. Inzwischen testet die Aktie erneut die Unterstützungszone zwischen etwa 1,40 und 1,65 AU$. Dieser Bereich hatte bereits beim scharfen Kurseinbruch Ende 2025 eine deutliche Gegenbewegung ausgelöst. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Fällt die DroneShield-Aktie nachhaltig unter 1,40 AU$, wäre die aktuelle Unterstützung verloren. Die nächste ausgeprägte Auffangzone liegt erst zwischen ungefähr 0,44 und 0,60 AU$. Auf der Oberseite wartet zwischen 2,65 und 3,10 AU$ der erste größere Widerstandsbereich. Erst oberhalb dieser Zone würde sich das mittelfristige Chartbild spürbar verbessern. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie notiert mit rund 35 Punkten nur knapp oberhalb des überverkauften Bereichs. Zuletzt bewegte sie sich weitgehend seitwärts und verläuft weiterhin nahe ihrer Signallinie. Ein bestätigtes bullisches Crossover liegt noch nicht vor. Damit deutet der RSI zwar auf einen stark abgekühlten Markt hin, liefert jedoch noch kein belastbares Kaufsignal. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD lässt der negative Verkaufsdruck langsam nach. Das Histogramm bewegt sich nahe der Nulllinie, während die MACD-Linie die Signallinie von unten gekreuzt hat. Beide Linien verlaufen allerdings weiterhin deutlich unterhalb der Nulllinie. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das primäre Elliott-Wellen-Szenario geht davon aus, dass am Rekordhoch eine größere Aufwärtsbewegung abgeschlossen wurde. Die DroneShield-Aktie könnte sich seither in einer komplexen Korrektur befinden. Der aktuelle Abverkauf dürfte dabei noch nicht zwingend beendet sein. Der relevante Trendwendebereich reicht vom 0,618er Fibonacci-Retracement bei 1,47 AU$ über 0,98 AU$ bis zum 0,887er Retracement bei 0,76 AU$. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Daneben bleibt ein bullisches Alternativszenario bestehen. Demnach könnte der laufende Rückgang eine übergeordnete Welle B abschließen, bevor eine finale Welle C die DroneShield-Aktie langfristig über das bisherige Rekordhoch führt. Voraussetzung wäre eine klare Umkehr aus dem Trendwendebereich. Ohne einen impulsiven Anstieg und die Rückeroberung von 3,10 AU$ bleibt dieses Szenario jedoch spekulativ. Die DroneShield-Aktie steht an einer wichtigen Unterstützung, zeigt aber noch keine bestätigte Bodenbildung. RSI und MACD stabilisieren sich lediglich, während der Abwärtstrend intakt bleibt. Ich würde ein einen Anstieg über 1,65 AU$ abwarten. Unter 1,40 AU$ steigt das Risiko einer Fortsetzung in den tieferen Trendwendebereich deutlich. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,44 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose, Rüstung, Rüstungsaktien, Techaktien --- ### [Rheinmetall zieht an, Infineon schmiert ab: DAX-Ausblick](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-zieht-an-infineon-schmiert-ab-dax-ausblick/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Der DAX hat sich in der vergangenen Woche deutlich erholt. Unter dem Strich gewann das größte deutsche Börsenbarometer rund 570 Punkte und schloss +2,28% höher mit 25.660 Punkten. Die höchsten Gewinne verzeichneten die Aktien von Rheinmetall und Scout24, Infineon rutschte ans DAX-Ende. Geht es in der neuen Woche weiter nach oben? ## Die Bullen melden sich zurück Der Markt startete schwungvoll in die Handelswoche und trotzte dabei den hohen Ölpreisen. Auch am Dienstag hielt die positive Stimmung an, auch wenn die Gewinne im Handelsverlauf wieder abbröckelten. Zur Mitte der Woche hielten sich Anleger zurück, ehe es am Donnerstag und Freitag wieder kräftig nach oben ging. ## Die Stimmung hellt sich auf Der DAX hat turbulente Handelstage hinter sich – und startet mit etwas mehr Rückenwind in die neue Woche. Nachdem die Zweifel an milliardenschweren KI-Investitionen vor allem Technologieaktien unter Druck gesetzt haben, scheint sich die Stimmung am breiten Markt inzwischen aufzuhellen. Doch ob aus der Erholung tatsächlich der Auftakt zu einer Jahresendrallye wird, bleibt offen. Denn die Risiken sind keineswegs verschwunden. Der Nahostkonflikt hält die Energiepreise hoch, die Inflation könnte erneut an Fahrt gewinnen und die Anleiherenditen bleiben ein Belastungsfaktor für Aktien. Hinzu kommt die Frage, ob sich die enormen Investitionen in künstliche Intelligenz für die großen Technologiekonzerne schnell genug auszahlen. Die kommende Handelswoche dürfte wichtige Hinweise liefern, ob die Anleger wieder mutiger werden können. ## DAX profitiert von seiner Branchenstruktur Dass sich der deutsche Leitindex zuletzt vergleichsweise robust zeigte, liegt auch an seiner Zusammensetzung. Während die großen US-Indizes stark von Technologiekonzernen geprägt sind, dominieren im DAX Industrie-, Chemie- und Automobilwerte. Das kann sich in einer Phase, in der Anleger die hohen Bewertungen und Investitionsbudgets der KI-Branche kritisch hinterfragen, als Vorteil erweisen. ## Inflation und Konjunktur liefern wichtige Signale Zum Wochenstart bleibt der Blick auf die geopolitische Lage und die Energiepreise gerichtet. Besonders relevant wird es am Dienstag: Dann stehen die deutschen Erzeugerpreise für September sowie die ZEW-Konjunkturerwartungen auf der Agenda. Der ZEW-Index dürfte nach Einschätzung von Marktbeobachtern leicht nachgeben. Das Signal für eine mögliche konjunkturelle Erholung könnte jedoch bestehen bleiben. Am Freitag folgt mit den Einkaufsmanagerindizes von S&P Global für Deutschland, die Eurozone und die USA ein wichtiger Stimmungstest. Die Daten werden zeigen, wie sich die Geschäftsaussichten in Industrie und Dienstleistungssektor entwickeln. Schwache Werte könnten die Konjunktursorgen verstärken, während positive Überraschungen den Aktienmärkten neuen Schwung verleihen würden. Auch die Geldpolitik bleibt ein Thema. Aussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh hatten zuletzt die Erwartungen an eine kurzfristige Zinserhöhung gedämpft. Zugleich betonte er das enorme Potenzial künstlicher Intelligenz für Produktivität und Wachstum. ## SAP, Deutsche Börse und US-Techwerte im Fokus Auf Unternehmensseite nimmt die Berichtssaison weiter Fahrt auf. Am Dienstagabend legt die Deutsche Börse ihre Quartalszahlen vor, am Mittwoch folgt das DAX-Schwergewicht SAP. Gerade beim Softwarekonzern werden Anleger genau darauf achten, ob sich das Wachstum im Cloudgeschäft fortsetzt und die Perspektiven für das KI-Geschäft überzeugen. In den USA stehen SpaceX und Netflix (Dienstag), Meta, Tesla, IBM und Texas Instruments sowie Western Digital (Donnerstag) auf dem Programm. Die Zahlen dürften nicht nur für die jeweiligen Aktien wichtig sein, sondern auch Hinweise auf die Verfassung des Technologiesektors liefern. Entscheidend ist dabei weniger allein, ob die Unternehmen die Erwartungen übertreffen. Vielmehr kommt es auf die Nachfrage, die Margen und künftigen Investitionen sowie die weiteren Ausblicke an. Sollten die Unternehmen überzeugen, könnte das die zuletzt nervösen Anleger beruhigen. Enttäuschungen würden dagegen das Risiko neuer Rückschläge erhöhen. ## Rheinmetall und Scout24 ziehen an, Infineon bricht ein Hierzulande waren die Aktien von Rheinmetall und Scout24 die Top-Performer mit einem Wochenplus von +16,09% bzw. +10,84%. Rheinmetall hat vom Wiedererstarken von Rüstungsaktien profitiert und schaffte zum Ende der Woche den Sprung zurück über die 1.000-€-Marke und die 50- sowie 100-Tage-Linie. Auch bei Scout24 ist nach einer langen Abwärtsbewegung die Hoffnung auf eine Trendwende zurückgekehrt. Die vergangene Woche war bereits die zweite Woche in Folge mit starken Kursaufschlägen, was am Freitag zu einem Verlaufshoch seit Anfang Februar führte. Weniger gut lief es bei der Aktie von Infineon, die auf Wochensicht knapp -11% einbüßte und erstmals seit April wieder unter die 50-€-Marke rutschte. Belastet wird die Stimmung im KI-Sektor aktuell von Ängsten um zunehmenden Wettbewerb aus China und Finanzierungssorgen. ## Chartbild hellt sich auf Der DAX hat sich wieder deutlich stabilisiert. Testete der Index zum Ende der vorangegangenen Woche noch die 200-Tage-Linie, beträgt der Abstand zum langfristigen Trendindikator eine Woche später schon wieder knapp 1.000 Punkte. Dabei ist es dem Index gelungen, den kurzfristigen Abwärtstrend seit dem Rekordhoch von Ende August zu durchbrechen und die 100-Tage-Linie zurückzuerobern. Fast erreicht ist die 50-Tage-Linie, die eine der letzten Hürden auf dem Weg zur bisherigen Rekordmarke von 26.618,74 Punkten darstellt. Sie dürfte zu Beginn der neuen Woche in den Fokus rücken. Wird sie überwunden, wäre aus charttechnischer Sicht der Weg zu neuen frei. Prallt der Index nach unten ab, könnten Gewinnmitnahmen zu einem schnellen Rücksetzer in Richtung der 100-Tage-Linie bei 25.424 Punkten führen. Die Ausgangslage für den DAX hat sich verbessert, doch die nächste Bewährungsprobe steht bereits bevor. Positive Signale aus der KI- und Chipbranche, robuste Konjunkturdaten und überzeugende Quartalszahlen könnten die Erholung festigen. Anhaltend hohe Energiepreise, neue Inflationssorgen oder enttäuschende Unternehmensausblicke bleiben aber stetige Risikofaktoren. Anleger sollten deshalb nicht allein auf die jüngste Aufwärtsbewegung setzen: Die kommende Woche muss zeigen, ob aus vorsichtigem Optimismus wieder echte Kaufbereitschaft wird. **Ergänzend dazu:** Viele Dividenden-Aktien sind derzeit unterbewertet und bieten einen günstigen Einstiegszeitpunkt. [Diese Übersicht](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt zehn Titel aus verschiedenen Sektoren, die sowohl für Cashflow als auch für Kursgewinne interessant sein könnten. **Kategorien:** Markt-Analysen --- ### [XRP: Auch hier wird es langsam kritisch](https://www.sharedeals.de/xrp-auch-hier-wird-es-langsam-kritisch/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** XRP gerät nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch zunehmend unter Druck und notiert aktuell bei 1,2755 US$. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/xrp-in-lauerstellung-fuer-50/) hatte ich nach der Ausbildung einer bullischen Flagge einen weiteren Aufwärtsimpuls mit einem möglichen Kurspotenzial von rund +50% favorisiert. Doch statt des erhofften Befreiungsschlags erfolgte die Auflösung der Formation nach unten. Seither hat XRP deutlich an Boden verloren und steht nun unmittelbar an der entscheidenden Unterstützung um 1,27 US$. Droht hier bereits die nächste Verkaufswelle? ## Institutionelle Fantasie trifft auf Verkaufsdruck Eigentlich bleibt die langfristige Entwicklung des XRP-Ökosystems durchaus vielversprechend. Wie bereits in meiner vorherigen Analyse thematisiert, schreitet insbesondere die institutionelle Nutzung des XRP Ledgers voran. So setzt die brasilianische Finanzmarktinfrastruktur CSD BR im Rahmen einer Partnerschaft mit Ripple auf die Blockchain-Technologie zur zusätzlichen Erfassung und Prüfung von Wertpapiertransaktionen. Hinzu kommen technologische Weiterentwicklungen im Bereich dezentraler Finanzanwendungen. Allerdings gelingt es diesen Fortschritten bislang nicht, die zuletzt deutlich nachlassende Nachfrage nach XRP aufzufangen. Vielmehr steht die Kryptowährung wie der gesamte Markt weiterhin unter dem Einfluss eines schwierigen makroökonomischen Umfelds. Steigende Inflationssorgen, Unsicherheit über den weiteren Zinskurs der US-Notenbank und die schwache Risikobereitschaft belasten speziell die Altcoins. In meiner heutigen [Bitcoin-Analyse „Die Zeit läuft – wo bleibt der Uptober?“](https://www.sharedeals.de/bitcoin-die-zeit-laeuft-wo-bleibt-der-uptober/) hatte ich bereits auf die zunehmend kritische Ausgangslage hingewiesen. Während Bitcoin noch um seine wichtige Unterstützungszone kämpft, hat XRP seine zuvor bullische Konsolidierungsformation bereits nach unten verlassen. Damit steht nun auch hier eine bedeutende Richtungsentscheidung bevor. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist**, schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Die Signallage Quelle: stock3 Mit dem Bruch der bullischen Flagge und dem anschließenden Rückfall unter 1,4657 US$ hat sich die technische Ausgangslage deutlich eingetrübt. Inzwischen wurde auch die Unterstützung bei 1,3193 US$ unterschritten, sodass jetzt die Region um 1,27 US$ in den Fokus rückt. Für mein blaues Präferenzszenario müssen die Käufer diesen Bereich verteidigen und möglichst zeitnah eine neue Aufwärtsbewegung einleiten. Gelingt zunächst die Rückeroberung von 1,3193 US$, wäre ein größerer Erholungsimpuls bis 1,4657 beziehungsweise 1,5042 US$ möglich. Erst oberhalb dieser Widerstandszone würde sich die kurzfristige Situation wieder deutlich verbessern und weiteres Kurspotenzial bis 1,8266 US$ eröffnen. Alternativ könnte sich die jüngste Abwärtsbewegung weiter beschleunigen. Ein nachhaltiger Bruch der Unterstützung um 1,27 US$ würde zunächst die Marke von 1,1860 US$ auf die Agenda setzen. Darunter wartet bei 1,1252 US$ die nächste bedeutende Auffangzone, an der zumindest mit einer stärkeren technischen Gegenbewegung gerechnet werden könnte. Sollte auch dieser Bereich fallen, wäre schließlich ein vollständiger Rücklauf bis 1,0163 US$ denkbar. Das Risiko weiterer Verluste bleibt somit erheblich, zumal sich die einstige bullische Flagge inzwischen als Fehlsignal erwiesen hat. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ripple. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ripple – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** XRP hat die zuletzt favorisierte Aufwärtsbewegung nicht fortgesetzt und stattdessen die bullische Flagge nach unten verlassen. Nun wird die Unterstützung um 1,27 US$ entscheidend. Solange sie verteidigt wird, halte ich eine Erholung bis 1,4657 beziehungsweise 1,5042 US$ weiterhin für möglich. Unterhalb von 1,27 US$ droht dagegen eine Ausdehnung der Korrektur bis 1,1860 und gegebenenfalls 1,1252 US$. Die neue Woche dürfte somit auch bei XRP zeigen, ob die Käufer nochmals das Ruder übernehmen können. **Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein?** Wir zeigen Dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,50 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 81 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ripple, Ripple-Analyse, Ripple-Chartanalyse, Ripple-Preis, Ripple-Prognose, XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [Bitcoin: Die Zeit läuft – Wo bleibt der Uptober?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-die-zeit-laeuft-wo-bleibt-der-uptober/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der Bitcoin zeigt sich trotz des schwierigen Marktumfelds bislang erstaunlich robust. In meiner [Analyse vom vergangenen Sonntag](https://www.sharedeals.de/bitcoin-wo-bleibt-der-uptober/) hatte ich nach dem erwarteten Pullback an die Ausbruchszone um 82.290 US$ eine erneute Aufwärtsbewegung favorisiert. Doch die Käufer konnten sich nicht nachhaltig durchsetzen und inzwischen notiert die Kryptowährung bei 81.080 US$. Besonders kritisch: Der jüngste Wochenschluss erfolgte nahezu am unteren Ende der Handelsspanne und unmittelbar an der Begrenzung einer möglichen bullischen Flagge. Wird der ersehnte Uptober nun doch noch Realität oder droht der nächste Rückschlag? ## US-Daten sorgen für Gegenwind Die jüngsten US-Konjunkturdaten haben die Hoffnungen auf eine rasche geldpolitische Lockerung erneut gedämpft. Sowohl die höher als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten als auch robuste Wirtschaftszahlen schürten zwischenzeitlich Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen durch die Federal Reserve. Gleichzeitig gerieten zahlreiche Technologieaktien unter Verkaufsdruck, da Anleger zunehmend die hohen Investitionen und Finanzierungsrisiken im KI-Sektor hinterfragen. Bemerkenswert bleibt allerdings, dass sich Bitcoin trotz dieser Belastungsfaktoren bislang vergleichsweise stabil im Bereich um 80.000 US$ behauptet. Wie mein Kollege Alexander Hirschler bereits am Dienstag unter [„Kann sich der Kurs im vierten Quartal verdoppeln?“](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kann-sich-der-kurs-im-vierten-quartal-verdoppeln/) hervorhob, sprechen die langfristigen Angebots- und Nachfragestrukturen durchaus für die Kryptowährung. Zwar verzeichneten US-Spot-ETFs zuletzt deutliche Mittelabflüsse, gleichzeitig gingen die auf Kryptobörsen gehaltenen Bitcoin-Bestände zurück. Hinzu kommt die traditionell starke Saisonalität des vierten Quartals. Allerdings bleibt offen, ob diese Faktoren angesichts des derzeit fragilen Marktumfelds tatsächlich ausreichen, um eine neue Rally auszulösen. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Zur Signallage Quelle: stock3 Nach dem gescheiterten Vorstoß über 86.663 US$ hat sich im Tageschart eine potenziell bullische Flaggenformation entwickelt. Die seit Anfang Oktober verlaufende Konsolidierung innerhalb zweier fallender Begrenzungslinien könnte damit lediglich ein temporäres Schwungholen nach dem kräftigen Aufwärtsimpuls im September darstellen. Allerdings steht die Formation nach dem jüngsten Wochenschluss an ihrer unteren Begrenzung unter erheblichem Druck. Für mein blaues Präferenzszenario müssen die Käufer in der neuen Woche zunächst 82.290 US$ zurückerobern und anschließend 83.695 US$ überwinden. Gelingt danach der Ausbruch aus der Flagge, wären 85.577 und 86.663 US$ die nächsten Kursziele. Oberhalb dieser Widerstandszone eröffnet sich weiteres Potenzial bis 91.895 und schließlich 96.219 US$. Alternativ könnte sich die vermeintliche Flagge als Fortsetzungsformation der jüngsten Abwärtsbewegung erweisen. Ein nachhaltiger Rückfall unter die aktuelle Unterstützungsregion um 81.000 US$ würde zunächst das Niveau bei 78.617 US$ auf die Agenda setzen. Darunter warten mit 76.650 und 75.285 US$ die nächsten wichtigen Auffangmarken. Gerade ein Bruch von 75.285 US$ würde das kurzfristig noch konstruktive Szenario deutlich beschädigen und einen Rücklauf bis 73.666 US$ ermöglichen. Die Bullen sollten sich daher nicht allein auf die saisonale Statistik verlassen, sondern möglichst rasch mit einem überzeugenden Aufwärtsimpuls reagieren. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Bitcoin hält sich angesichts des schwierigen Marktumfelds weiterhin bemerkenswert stabil, doch die charttechnische Ausgangslage wird zunehmend kritisch. Die mögliche bullische Flagge bietet weiterhin Chancen auf einen erneuten Anstieg bis 86.663 und anschließend 91.895 US$. Dafür müssen die Käufer allerdings zunächst 82.290 und 83.695 US$ zurückerobern. Unterhalb von 81.000 US$ droht dagegen eine Ausdehnung der Korrektur bis 78.617 beziehungsweise 75.285 US$. Die neue Handelswoche dürfte damit entscheidend werden, ob der Uptober doch noch Fahrt aufnimmt oder vorerst ausfällt. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,63 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-Chartanalyse, Bitcoin-Preis, Bitcoin-Prognose, BTC, BTC-Preis, BTCUSD --- ### [CTS Eventim-Aktie: Kommt der Befreiungsschlag?](https://www.sharedeals.de/cts-eventim-aktie-kommt-der-befreiungsschlag/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Bei der CTS Eventim-Aktie sieht es plötzlich wieder etwas freundlicher aus. Sie ging bei 61,75 € aus der Handelswoche. Anfang Oktober waren zeitweise kaum mehr als 55 € drin. Die Käufer sind also zurück. Aber kommt jetzt auch der große Befreiungsschlag? ## Steht der Kurs zu tief? Bei der CTS Eventim-Aktie klaffen Kurs und Analystenmeinungen derzeit erstaunlich weit auseinander. Goldman Sachs hat die Aktie am 13. Oktober neu mit „Neutral“ und einem Kursziel von 68 € aufgenommen. Deutlich optimistischer sind JPMorgan mit 95 €, die Deutsche Bank mit 100 € und Bernstein mit 85 €. Jefferies und UBS sehen ebenfalls 100 € als Kursziel. Ungeachtet dieses Optimismus der meisten Marktbeobachter verharrt der Kurs bei unter 62 € . Ein ziemlich große Lücke also. Und sie ist umso interessanter, weil sich die Aktie in den vergangenen zwei Wochen bereits deutlich vom Tief gelöst hat. Ende September war CTS Eventim zeitweise bis knapp unter 49 € durchgereicht worden, Anfang Oktober lagen die Schlusskurse noch im Bereich um 52 bis 55 €. Inzwischen sind es wie gesagt knapp 62 €. Die jüngste Analyse der US-Bank Goldman Sachs verdient am meisten Beachtung. Nicht nur, weil sie die aktuellste ist, sondern auch weil sie bei weitem vorsichtiger ist als die anderen. Goldman traut der Aktie nur begrenztes Aufwärtspotenzial zu. Warum? Die Bewertung sei zwar inzwischen deutlich zurückgekommen, für eine klar positivere Einschätzung brauche es aber mehr Vertrauen in das künftige Wachstum, lautet die Begründung. **Ein Hinweis:** Wenn Du über die CTS Eventim-Aktie und andere spannende Titel auf dem Laufenden bleiben willst, sichere Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CTS+Eventim&stockidentifier=symbol%3AEVD&stockmarket=TRADEGATE). ## Schon viel Negatives eingepreist Vom Hoch ist die Aktie weit entfernt. Der Rutsch unter 50 € Ende September war heftig, danach kam jedoch schnell eine Gegenbewegung. Das ist charttechnisch zunächst einmal ein gutes Zeichen. Vor allem der Bereich um 60 € wurde inzwischen zurückerobert. Hält sich die CTS Eventim-Aktie darüber, wäre der nächste Schritt in Richtung 64 bis 65 € durchaus drin. Danach wird es schwieriger, denn dort beginnt die Zone, in der frühere Erholungsversuche ins Stocken geraten sind. Nach unten sollten 59 bis 60 € möglichst verteidigt werden. Fällt der Kurs wieder darunter, wäre ein Teil der jüngsten Stärke schnell dahin. Noch wichtiger als der Chart ist aber etwas anderes: Die Aktie wird heute deutlich günstiger bewertet als zu Jahresbeginn, ohne dass das Unternehmen operativ in eine Krise gerutscht wäre. ## Kurstreiber in Sicht? Goldman Sachs verweist auf den Kapitalmarkttag am 20. November als möglichen Kurstreiber. Was nachvollziehbar erscheint. Wenn es CTS Eventim gelingt, Investoren davon zu überzeugen, dass Wachstum und Margen auch in den kommenden Jahren ordentlich bleiben, könnte das den Notierungen auf die Sprünge helfen. Genau dafür ist ein Kapitalmarkttag gedacht. Werden dort überzeugende Ziele genannt, könnte die Aktie einen guten Teil der Bewertungsabschläge wieder aufholen. Vorher kommen allerdings noch die Quartalszahlen. Sie dürften zeigen, ob der jüngste Optimismus bei der Kursentwicklung durch das operative Geschäft gedeckt ist. ## Weiterhin eine Kaufchance Für mich bietet die CTS Eventim-Aktie bei den aktuellen Kursen weiterhin eine gute Kaufchance. Niemand bestreitet ernsthaft die starke Marktstellung von CTS Eventim. Gestritten wird vielmehr darüber, wie viel Wachstum künftig noch drin ist und welche Bewertung dafür gerechtfertigt ist. Meine Meinung dazu ist, dass man bei einem Kurs um 62 € nicht mehr an das perfekte Szenario glauben muss, um eine gute Rendite einzufahren. Wie ich schon in meinem letzten Artikel zur CTS Eventim-Aktie schrieb, würden Anleger beim Kauf in einen stark wachsenden europäischen Marktführer investieren. Die Bewertung ist zwar mit einem KGV von 18 nicht mehr sonderlich günstig, hat aber in meinen Augen durchaus noch Luft nach oben. Eine schmale Dividendenrendite von aktuell 2,3% stellt zwar für sich betrachtet keinen Kaufgrund dar, würde aber das Investment abrunden. **Kleiner Tipp zum Schluss:** Wer sein Depot diversifizieren, über Sektoren und Regionen hinweg sein Risiko reduzieren und gleichzeitig regelmäßige Dividendenerträge sichern will: [Diese zehn Dividenden-Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) bieten genau diese Streuung, kombiniert mit interessantem Aufwärtspotenzial. ## ℹ️ CTS Eventim in Kürze - CTS Eventim (WKN: 547030) mit Sitz in München ist ein Anbieter in den Bereichen Live Entertainment und Ticketing. Zur Gruppe gehören zahlreiche Konzert- und Festival-Veranstalter wie „Rock am Ring“ und „Hurricane“, aber auch bekannte Online-Portale wie eventim.de und oeticket.com. - Außerdem betreibt die Gesellschaft mehrere bekannte Veranstaltungsstätten in Europa, etwa die Berliner Waldbühne und die Lanxess Arena in Köln. - Der Börsenwert des im MDAX gelisteten Unternehmens liegt derzeit bei etwa 5,99 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie: Jetzt endlich billig genug?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-jetzt-endlich-billig-genug/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Bei der Vonovia-Aktie braucht man offensichtlich eine gewisse Leidensfähigkeit. Anfang Oktober hat sie ein neues 52-Wochen-Tief bei 16,18 € markiert, aktuell scheint sie sich zu berappeln. Ist sie jetzt endlich billig genug, um sie guten Gewissens zu kaufen? ## Operativ läuft es ordentlich Beim Blick auf die Kursentwicklung könnte man meinen, es sehe düster aus bei der Vonovia-Aktie. Doch im Immobilien-Konzern läuft es gar nicht so schlecht, sondern ordentlich. Im ersten Halbjahr entwickelte sich vor allem das Vermietungsgeschäft weiter positiv. Vonovia bestätigte zugleich die Erwartung, das bereinigte EBITDA im Gesamtjahr moderat zu steigern. Der Nettovermögenswert je Aktie lag Ende Juni bei 46,22 €. Und hier beginnt die Rechnung spannend zu werden. Die Aktie kostet derzeit nicht einmal 17 €. Und selbst wenn man bei Immobilienwerten einen ordentlichen Abschlag auf den bilanzierten Vermögenswert einplant, ist die Lücke inzwischen gewaltig. Kleiner Hinweis an dieser Stelle: Wenn Du über die Vonovia-Aktie und andere spannende Werte auf dem Laufenden bleiben willst, abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Die Politik mischt mit Doch natürlich gibt es Gründe, warum die Aktie da steht, wo sie steht. Vonovia sitzt weiterhin auf hohen Schulden, und Immobiliengesellschaften reagieren empfindlich auf Zinsen. Genau deshalb wurde die Aktie in den vergangenen Jahren so brutal abgestraft. Sobald die Finanzierung teurer wird, sinkt der Wert zukünftiger Erträge, Refinanzierungen tun mehr weh. Vielleicht noch bedeutender ist allerdings, dass die Politik kräftig mitmischt. Und das nicht zum Guten. Nach dem starken Abschneiden der Linken bei der Berliner Wahl ist die alte Debatte über die Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände wieder voll da. Die Partei hatte im Wahlkampf angekündigt, mehr als 200.000 Wohnungen großer Vermieter wie Deutsche Wohnen und Vonovia vergesellschaften zu wollen. Ob daraus was wird, steht auf einem anderen Blatt. Ich vermute eher nicht. Bei der Vonovia-Aktie reicht Anlegern allerdings schon diese Unsicherheit. Berlin ist für den Konzern kein unbedeutender Markt, und politische Eingriffe in Mieten oder Eigentumsrechte sind genau die Art von Thema, die Investoren bei Immobilienwerten abschrecken. **Ein Tipp:** Möchtest Du weitere Aktien entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Dividenden-Aktien&themealert=cat%3A131) zu Dividendenaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Warum das langweilige Geschäft gut ist Das Immobiliengeschäft klingt vielleicht langweilig für viele Anleger. Doch die Langeweile halte ich in diesem Fall für gut: Wohnungen werden gebraucht und in vielen deutschen Großstädten herrscht weiterhin Wohnungsmangel, während Neubauten wegen hoher Kosten und langsamer Genehmigungen nur schleppend vorankommen. Für einen großen Bestandshalter wie Vonovia ist das grundsätzlich eine gute Ausgangslage. Denn der Konzern muss keine revolutionäre Geschäftsidee erfinden. Entscheidend ist, dass die Wohnungen vermietet bleiben, Mieten moderat steigen und die Schulden Stück für Stück beherrschbarer werden. ## Die nächste Bewährungsprobe In Kürze naht die nächste Bewährungsprobe: Vonovia legt am 4. November Zahlen für die ersten neun Monate vor. Dann wird sich zeigen, ob das operative Geschäft weiter stabil läuft und wie sich Verschuldung, Verkäufe und Bewertung des Immobilienbestands entwickeln. Für die künftige Kursentwicklung dürfte das ein wichtiger Termin sein. Denn es braucht einen handfesten Grund, warum Anleger bei der Aktie wieder zugreifen sollten. Und solide Zahlen könnten genau dieser Grund sein. Eine Enttäuschung wäre dagegen unangenehm, denn charttechnisch ist unterhalb von 16 € nicht mehr besonders viel Halt zu erkennen. Auf der Oberseite müsste Vonovia zunächst wieder über 18 € kommen. Erst dann sähe die jüngste Erholung nach mehr als einem kurzen Aufbäumen aus. Ich halte die Aktie auf diesem Niveau für kaufenswert. Ein Forward-KGV von 6,2 spricht für sich. Und ich denke, bei einem Kurs von rund 17 € sind bereits sehr viele Risiken eingepreist. Für mich überwiegen hier jetzt die Chancen. Wer einsteigt, braucht allerdings meiner Meinung nach Geduld. Eine schnelle Rückkehr auf 25 oder 30 € würde ich nicht erwarten. Immerhin belohnt der Konzern aber seine Anteilseigner noch mit einer guten Dividende, derzeit rund 7,4%. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,28 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: EZB gibt grünes Licht – Übernahme noch 2026?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-ezb-gibt-gruenes-licht-uebernahme-noch-2026/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Im Übernahmekampf um die Commerzbank ist eine wichtige Entscheidung gefallen. Die Europäische Zentralbank hat UniCredit am Donnerstag die Genehmigung erteilt, ihre Beteiligung ohne Obergrenze aufzustocken. Die italienische Großbank rechnet nun damit, noch bis Jahresende die Kontrolle über die Commerzbank übernehmen zu können. Gleichzeitig nähern sich die Bundesregierung und UniCredit in ihren Gesprächen an. Bei einem Aktienkurs von 37,88 € stellt sich für Anleger die Frage: Kommt jetzt die endgültige Übernahme – und winkt noch eine Prämie? ## EZB macht den Weg für UniCredit frei Am 15. Oktober verkündete UniCredit einen wichtigen regulatorischen Erfolg. Die EZB erlaubt dem italienischen Geldhaus, die Beteiligungsschwelle von 30% zu überschreiten und die eigenen Anteile anschließend ohne weitere Obergrenze aufzustocken. Damit fällt eine wesentliche Hürde. UniCredit hatte sich durch Aktienkäufe, Finanzinstrumente und das öffentliche Übernahmeangebot bereits Zugriff auf rund 47,6% der Commerzbank-Anteile gesichert. Allerdings standen die Übertragung weiterer Aktien und die damit verbundenen Stimmrechte bislang noch unter regulatorischem Vorbehalt. Mit der neuen Genehmigung kommt UniCredit-Chef Andrea Orcel seinem Ziel deutlich näher. Die Italiener erwarten, dass sie nach Abschluss der verbleibenden Genehmigungsverfahren gegen Jahresende über ungefähr 50% der Stimmrechte verfügen werden. Damit wäre eine Kontrolle der Commerzbank möglich, ohne dass sämtliche Aktien übernommen werden müssten. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Bundesregierung verhandelt bereits Interessant ist auch die veränderte Haltung der Bundesregierung. Finanzminister Lars Klingbeil bezeichnete die Gespräche mit UniCredit am Freitag als konstruktiv. Verhärtete Fronten habe er zuletzt nicht wahrgenommen. Das ist bemerkenswert. Schließlich hatte sich Berlin lange gegen eine feindliche Übernahme ausgesprochen. Mittlerweile konzentriert sich die Bundesregierung stärker darauf, Bedingungen für einen möglichen Zusammenschluss auszuhandeln. Dabei stehen drei Forderungen im Mittelpunkt: Der Hauptsitz soll in Frankfurt bleiben, betriebsbedingte Kündigungen sollen verhindert werden und die Finanzierung des deutschen Mittelstands soll gesichert bleiben. Der Bund hält weiterhin gut 13% der Commerzbank-Aktien und besitzt damit erheblichen Einfluss auf bestimmte grundlegende Unternehmensentscheidungen. Eine einfache Kontrolle durch UniCredit dürfte er damit allerdings kaum verhindern können. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Noch eine Hürde am 16. November Vollständig abgeschlossen ist die Übernahme dennoch nicht. Die EU-Kommission prüft weiterhin die wettbewerbsrechtlichen Auswirkungen. Bis zum 16. November wird eine erste Entscheidung erwartet. Auch eine vertiefte Untersuchung bleibt möglich. Für Anleger wird außerdem entscheidend sein, wie UniCredit nach Erlangung der Kontrolle vorgeht. Ein Austausch von Aufsichtsratsmitgliedern und mögliche Veränderungen im Vorstand könnten bereits Anfang 2027 folgen. Eine höhere Übernahmeprämie ist dagegen keineswegs garantiert. UniCredit könnte mit knapp 50% der Stimmrechte erheblichen Einfluss ausüben, ohne den verbleibenden Aktionären ein neues Angebot unterbreiten zu müssen. Hinzu kommt, dass die Commerzbank operativ weiterhin solide dasteht. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete sie einen Nettogewinn von 1,81 Milliarden €. Für das Gesamtjahr erwartet das Management mindestens 3,4 Milliarden €. Die Bank besitzt damit auch unabhängig von der Übernahme eine wirtschaftliche Grundlage. Die Übernahme der Commerzbank wird für mich mit der EZB-Genehmigung deutlich konkreter. Ich halte es inzwischen für gut möglich, dass UniCredit noch 2026 die Kontrolle übernimmt. Eine zusätzliche Übernahmeprämie würde ich allerdings nicht fest einplanen. Bei rund 38 € ist die Aktie für mich weiterhin eine interessante Halteposition, aber keine zwingende neue Kaufchance. Entscheidend wird sein, wie viel wirtschaftlichen Mehrwert UniCredit tatsächlich schaffen kann und ob die verbleibenden Aktionäre daran angemessen beteiligt werden. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 41,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Münchener Rück-Aktie: Nur 550 € Kursziel – ist sie jetzt zu günstig?](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-nur-550-e-kursziel-ist-sie-jetzt-zu-guenstig/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Münchener Rück-Aktie erhält Gegenwind von Jefferies. Das Analysehaus bestätigte am Freitag seine Halteempfehlung mit einem Kursziel von 550 €. Gegenüber dem aktuellen Aktienkurs von 547,20 € wäre damit praktisch kein Potenzial mehr vorhanden. Analyst Philip Kett zweifelt vor allem an der Preissetzungsmacht des Rückversicherers. Dabei verspricht die Münchener Rück bis 2030 ein jährliches Gewinnwachstum von mehr als +8%. Ist die Aktie tatsächlich ausgereizt oder nach der Ben-Graham-Formel sogar deutlich unterbewertet? ## Jefferies sieht kaum noch Potenzial Der Grund für die Skepsis liegt in den sinkenden Rückversicherungspreisen. Jefferies bezweifelt, dass die Münchener Rück und ihre Wettbewerber den Preisverfall dauerhaft verhindern können. Das Problem ist keineswegs theoretisch. Bei der Vertragserneuerung im Juli musste die Münchener Rück bereits einen risikobereinigten Preisrückgang von -5,5% hinnehmen. Gleichzeitig reduzierte der Konzern das gezeichnete Geschäftsvolumen um -9,1%, weil bestimmte Verträge nicht mehr ausreichend profitabel erschienen. Immerhin kann es sich die Münchener Rück leisten, auf unattraktives Geschäft zu verzichten. Im ersten Halbjahr erzielte der Konzern einen Rekordgewinn von 3,9 Milliarden €. Das Jahresziel liegt weiterhin bei 6,3 Milliarden €. **Bleibe informiert**! Wir halten Dich in der Versicherungsbranche auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2&stockmarket=TRADEGATE)! ## Bis 2030 sollen die Gewinne um 8% jährlich steigen Langfristig verfolgt die Münchener Rück sogar ambitioniertere Ziele. Im Rahmen ihrer Strategie Ambition 2030 will das Management den Gewinn je Aktie jährlich um durchschnittlich mehr als +8% steigern. Die Eigenkapitalrendite soll über 18% liegen. Ausgehend vom 2025 erzielten Gewinn von 47,15 € je Aktie würde ein jährliches Wachstum von +8% bis 2030 zu einem Ergebnis von rund 69,30 € je Anteilsschein führen. Beim gegenwärtigen Aktienkurs entspräche das nur etwa dem 7,9-Fachen des für 2030 angestrebten Gewinns. Für 2026 liegt das Verhältnis auf Basis der aktuellen Analystenschätzungen von rund 52 € Gewinn je Aktie bei ungefähr 10,5. Das erscheint mir für einen profitablen und gut kapitalisierten Rückversicherer nicht teuer. Allerdings setzt die Rechnung voraus, dass das Management seine Wachstumsziele trotz sinkender Preise und möglicher Großschäden tatsächlich erreicht. **Tipp**: Weitere Top-Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! ## Was sagt die Ben-Graham-Formel? Interessant wird es bei der vereinfachten Bewertungsformel von Benjamin Graham. Sie multipliziert den Gewinn je Aktie mit 8,5 zuzüglich des doppelten erwarteten jährlichen Gewinnwachstums in Prozentpunkten. Setzen wir einen Gewinn von rund 52 € und ein Wachstum von +8% ein, ergibt sich rechnerisch ein Wert von rund 1.274 € je Aktie. Damit läge der aktuelle Börsenkurs weit unter dem theoretischen Ergebnis. Allerdings würde ich diese Zahl keinesfalls als realistisches Kursziel betrachten. Die ursprüngliche Graham-Formel berücksichtigt weder das heutige Zinsniveau noch die besonderen Risiken und Gewinnschwankungen eines Rückversicherers. Ein konservativerer Blick mit der ebenfalls von Graham abgeleiteten Graham-Zahl, die Gewinn und Buchwert berücksichtigt, führt auf Basis der geschätzten 2026er Kennzahlen zu rund 571 €. Das deutet eher auf eine leichte Unterbewertung als auf ein extremes Schnäppchen hin. ## Andere Analysten sehen bis zu 625 € Die weiteren Kursziele zeigen, wie unterschiedlich die Aussichten beurteilt werden. JPMorgan bestätigt 590 € und rechnet kurzfristig mit geringeren Naturkatastrophenschäden als ursprünglich eingeplant. Barclays erwartet sogar 598 €. Die DZ Bank sieht einen fairen Wert von 625 €, was rund +14% Kurspotenzial bedeutet. Vorsichtiger bleiben Berenberg mit 565 €, UBS mit 515 € und RBC mit 500 €. Die nächsten Quartalszahlen am 12. November könnten neue Hinweise liefern. Entscheidend bleibt vor allem, ob die Münchener Rück trotz des schwächeren Preisumfelds ihre hohe Profitabilität halten kann. Für mich ist die Münchener Rück-Aktie bei rund 547 € fundamental fair bis leicht günstig bewertet. Die Ben-Graham-Formel zeigt zwar ein enormes theoretisches Potenzial, überschätzt meines Erachtens aber die Sicherheit des langfristigen Gewinnwachstums. Entscheidender finde ich die Bewertung von rund dem 10,5-Fachen des erwarteten Jahresgewinns, die starke Bilanz und die ambitionierten Ziele bis 2030. Ich halte die Aktie deshalb weiterhin für einen attraktiven langfristigen Kauf, auch wenn das kurzfristige Kurspotenzial begrenzt sein könnte. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 69,7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Palo Alto-Aktie mit -21% – Korrektur oder Crash?](https://www.sharedeals.de/palo-alto-aktie-mit-21-korrektur-oder-crash/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Bei der Palo-Alto-Networks-Aktie haben die Verkäufer mit voller Wucht zugeschlagen. Nach einem neuen Rekordhoch bei 432,80 US$ brach der Kurs innerhalb einer Woche um –18,33% auf 342,00 US$ ein. Eine massive Bearish-Engulfing-Kerze beziehungsweise ein bearish Break-away und bärische Divergenzen im RSI sowie MACD warnen vor einer größeren Korrektur. ## Chartanalyse zur Palo-Alto-Networks-Aktie Die jüngste Wochenkerze ist als kräftiges Bearish-Engulfing-Pattern einzuordnen: Ihr roter Kerzenkörper umschließt den Körper der vorherigen grünen Kerze und löscht damit deren Kursgewinn vollständig aus. Zugleich gleicht die abrupte Abwärtsbewegung einem bearish Break-away. Dieses Muster signalisiert, dass sich das Kräfteverhältnis nach dem Rekordhoch schlagartig zugunsten der Verkäufer verschoben hat. Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der Kurs der Palo-Alto-Networks-Aktie ist direkt in die Unterstützungszone zwischen etwa 315,00 und 335,00 US$ gefallen. Wird dieser Bereich verteidigt, ist eine technische Gegenbewegung möglich. Unterhalb von 315,00 US$ würde sich das Chartbild weiter eintrüben. Eine wichtige mittelfristige Auffangzone wartet dann erst wieder zwischen ungefähr 195,00 und 210,00 US$. Auf der Oberseite bleibt das Rekordhoch bei 432,80 US$ der entscheidende Widerstand. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Palo-Alto-Networks-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Beim RSI liegt eine klare bärische Divergenz vor. Während die Palo-Alto-Networks-Aktie zuletzt ein höheres Hoch erreichte, bildete die RSI-Linie ein tieferes Hoch aus. Inzwischen ist der RSI aus dem überkauften Bereich auf knapp 60 Punkte zurückgefallen und hat die Signallinie von oben gekreuzt. Damit bestätigt der Indikator den deutlichen Momentumverlust. Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD hat das neue Rekordhoch der Aktie nicht mehr mit einem höheren Hoch bestätigt und zeigt damit ebenfalls eine bärische Divergenz. Zusätzlich hat die MACD-Linie die Signallinie von oben gekreuzt, während das Histogramm in den negativen Bereich gerutscht ist. Beide Linien liegen zwar weiterhin über der Nulllinie, kurzfristig überwiegen jedoch die bärischen Signale. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt trotz der kurzfristigen Warnsignale grundsätzlich bullisch. Der starke Anstieg seit dem Tief aus dem Frühjahr 2026 lässt sich als laufender Aufwärtsimpuls einordnen. Solange lokale Tiefs nichtunterschirtten werden, sprechen die Elliott-Wellen tendenziell für weiteres Aufwärtspotenzial. Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com In diesem Fall wäre eine mehrwöchige oder mehrmonatige Konsolidierung keine Überraschung. Hält die Palo-Alto-Networks-Aktie die Unterstützungszone um 315,00 bis 335,00 US$, könnte die aktuell Korrektur vergleichsweise flach verlaufen. Nach ihrem Abschluss lässt das Elliott-Wellen-Szenario weitere Aufwärtsbewegungen zu, die den Kurs langfristig über das bisherige Rekordhoch führen könnte. Das Bearish-Engulfing-Pattern, der bearish Break-away und beide bärischen Divergenzen sind ernst zu nehmende Warnsignale. Kurzfristig spricht deshalb vieles für eine ausgedehntere Korrektur. Ich würde beobachten, ob die Zone um 315,00 bis 335,00 US$ hält. Erst eine deutliche Stabilisierung würde die Chance eröffnen, dass lediglich eine Zwischenkorrektur läuft. ## ℹ️ Palo Alto Networks in Kürze - Palo Alto Networks, Inc. (WKN: A1JZ0Q) ist ein IT-Sicherheitsunternehmen mit Hauptsitz in Santa Clara in Kalifornien. - Kernprodukt des Unternehmens ist eine Cybersicherheitsplattform, die Firewalls und Cloud-basierte Angebote umfasst. - Kunden von Palo Alto sind sowohl Behörden als auch Unternehmen aller Größenordnungen. - Das Unternehmen ist Mitglied im US-Leitindex Nasdaq 100 und ca. 279,76 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** -Aktie, -Analyse, Cyber-Aktien, Cyber-Security, Cyber-Security-Aktien, Cybersicherheit, Cybersicherheit-Aktien, Palo Alto, Palo Alto Networks, Palo Alto-Aktie, Palo Alto-Analyse, Palo Alto-Chartanalyse, Palo Alto-Kurs, Palo Alto-Preis, Palo Alto-Prognose, Prognose, Techaktien --- ### [Hypoport-Aktie mit +20% – ist die Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/hypoport-aktie-mit-20-ist-die-trendwende-gelungen/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Hypoport-Aktie meldet sich mit einem kräftigen Lebenszeichen zurück. Nach dem jüngsten Mehrjahrestief sprang der Kurs innerhalb einer Woche um +15,31% auf 77,95 €. Bullische Divergenzen im RSI und MACD sowie ein frisches RSI-Crossover stützen die Erholung. Der übergeordnete Abwärtstrend und das bärische MACD-Signal mahnen jedoch weiterhin zur Vorsicht. ## Chartanalyse zur Hypoport-Aktie Das langfristige Kursbild wird von einer großen Schulter-Kopf-Schulter-Formation geprägt. Nach dem Bruch der ansteigenden Nackenlinie beschleunigte sich der Abverkauf erheblich. Inzwischen ist die Hypoport-Aktie in der Unterstützungszone zwischen etwa 65,00 und 73,00 € angekommen und von deren Unterseite dynamisch nach oben abgeprallt. Die jüngste Wochenkerze zeigt damit erstmals wieder eine deutliche Gegenwehr der Käufer. Hypoport, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Für eine nachhaltige Erholung muss der Kurs der Hypoport-Aktie zunächst den Bereich um 83,00 € überwinden. Anschließend wartet zwischen ungefähr 87,00 und 103,00 € eine breite Widerstandszone. Scheitert die Aktie bereits an diesen Hürden, bleibt ein erneuter Test von 65,00 bis 73,00 € möglich. Darunter rückt die nächste Unterstützungszone zwischen etwa 50,00 und 57,00 € in den Fokus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Hypoport-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie notiert bei rund 40 Punkten und hat die Signallinie von unten gekreuzt. Zudem sind eine kleine und eine große bullische Divergenz erkennbar. Sowohl gegenüber dem jüngsten Tief als auch im längerfristigen Vergleich bildete die Hypoport-Aktie tiefere Tiefs aus, während der RSI jeweils höhere Tiefpunkte markierte. Das signalisiert einen nachlassenden Verkaufsdruck. Hypoport, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD zeigt auf kurzer und längerer Sicht bullische Divergenzen. Allerdings steht diesen positiven Vorzeichen ein frisches bärisches Crossover gegenüber: Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt. Beide Linien verlaufen zudem unterhalb der Nulllinie. Während die Divergenzen eine Bodenbildung unterstützen, bestätigt der MACD damit noch keine nachhaltige Trendwende. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im langfristigen Elliott-Wellen-Szenario könnte sich die Hypoport-Aktie weiterhin innerhalb der übergeordneten Welle 4 befinden. Der weiße Fibonacci-Bereich markiert deren möglichen Trendwendebereich. Dieser reicht vom 0,5er Fibonacci-Retracement bei 60,20 € bis zum 0,618er Retracement bei 34,74 €. Die laufende Erholung schließt daher einen späteren Rückfall in diese Zone noch nicht aus. Hypoport, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Innerhalb der Welle 4 könnte eine korrektive C-Welle den Abverkauf vervollständigen. Deren 1,0er Fibonacci-Extension liegt bei 41,42 € und bildet eine technische Überschneidung mit dem weißen Trendwendebereich. Dabei handelt es sich nicht um ein festes Kursziel. Findet die Hypoport-Aktie dort oder bereits früher einen tragfähigen Boden, lässt das Elliott-Wellen-Szenario langfristig eine neue Aufwärtsbewegung oberhalb des bisherigen Rekordhochs zu. Die Hypoport-Aktie zeigt mit den bullischen Divergenzen und dem RSI-Crossover erste glaubwürdige Stabilisierungssignale. Das bärische MACD-Crossover und die intakte Abwärtsstruktur verhindern jedoch eine Entwarnung. Ich würde zunächst eine Rückeroberung von 83,00 € abwarten. Unterhalb dieser Marke bleibt die Erholung anfällig und ein späterer Rückfall in den Elliott-Wellen-Trendwendebereich möglich. ## ℹ️ Hypoport in Kürze - Hypoport SE (WKN: 549336) mit Sitz in Berlin ist Muttergesellschaft eines Netzwerks von Technologieunternehmen im Finanzbereich. - Die Unternehmensgruppe besteht aus vier Segmenten: Kreditplattform, Privatkunden, Immobilienplattform und Versicherungsplattform. Das Herzstück von Hypoport ist Europace, laut Firmenangaben „Die größte deutsche Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite“. - Die Aktie ist im SDAX gelistet; die Börsenbewertung beträgt aktuell ca. 516,01 Millionen €. **Kategorien:** Chartanalysen, Immobilien-Aktien, Sonstiges **Schlagwörter:** FinTech, Fintech-Aktien, Hypoport, Hypoport SE, Hypoport-Aktie, Hypoport-Chartanalyse, Hypoport-Kurs, Small-Caps, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [The Trade Desk-Aktie mit -92% – sind das jetzt Kaufkurse?](https://www.sharedeals.de/the-trade-desk-aktie-mit-92-sind-das-jetzt-kaufkurse/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der Absturz der The-Trade-Desk-Aktie nimmt historische Ausmaße an. Seit dem Rekordhoch von Ende 2024 hat der Werbetechnologie-Titel mehr als –90% seines Wertes verloren. Inzwischen notiert der Kurs bei 12,23 US$ und damit auf dem tiefsten Stand seit 2018. Ausgerechnet jetzt liefern RSI und MACD erste vorsichtige Hoffnungsschimmer. ## Chartanalyse zur The-Trade-Desk-Aktie Im langfristigen Chart ist eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu erkennen. Mit dem Bruch der Nackenlinie im Bereich um 41,00 US$ wurde das bärische Muster aktiviert. Das daraus ableitbare technische Kursziel um 12,70 US$ hat die The-Trade-Desk-Aktie inzwischen vollständig abgearbeitet. Eine automatische Trendwende lässt sich daraus allerdings nicht ableiten. The Trade Desk, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Aktuell kämpft der Kurs der The-Trade-Desk-Aktie mit der Unterstützungszone zwischen etwa 12,00 und 15,00 US$. Darunter folgen weitere Auffangbereiche um 9,00 bis 10,50 US$ sowie nahe 8,00 US$. Auf der Oberseite müsste die Aktie zunächst 15,00 US$ zurückerobern. Deutlich größere Widerstände warten anschließend zwischen ungefähr 24,00 und 28,00 US$ sowie im Bereich von 39,00 bis 46,00 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## The-Trade-Desk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie notiert mit knapp 30 Punkten an der Schwelle zum überverkauften Bereich, nähert sich der Signallinie jedoch von unten. Ein bullisches Kreuzen steht damit unmittelbar bevor. Gleichzeitig liegt eine bullische Divergenz vor: Während die The-Trade-Desk-Aktie seit Ende 2025 deutlich tiefere Tiefs ausgebildet hat, verzeichnete der RSI höhere Tiefpunkte. Das spricht für nachlassenden Verkaufsdruck. The Trade Desk, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD ist trotz des übergeordnet schwachen Bildes eine bullische Divergenz zu erkennen. Die jüngsten Kurstiefs wurden nicht mehr durch entsprechend tiefere Tiefs der MACD-Linie bestätigt. Kurzfristig droht allerdings ein bärisches Signal: Die MACD-Linie nähert sich der Signallinie von oben und könnte sie nach unten kreuzen. Zudem verlaufen beide Linien weiterhin deutlich unterhalb der Nulllinie. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario ordnet den Kursverfall seit dem Rekordhoch als mehrteilige Korrektur ein. Die The-Trade-Desk-Aktie befindet sich demnach innerhalb einer fortgeschrittenen Abwärtsstruktur. Der relevante Trendwendebereich beginnt am 0,5er Fibonacci-Retracement bei 14,60 US$ und reicht über das 0,618er Retracement bei 9,32 US$ bis zum 0,786er Retracement bei 4,91 US$. The Trade Desk, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Da die Aktie bereits in diesen Bereich eingetreten ist, kann sich grundsätzlich eine langfristige Bodenbildung entwickeln. Zuvor wäre innerhalb des Elliott-Wellen-Szenarios jedoch noch ein weiteres Tief denkbar. Erst ein klarer Aufwärtsimpuls und die Rückeroberung von 15,00 US$ würden eine erste Bestätigung liefern. Oberhalb von 28,00 US$ würde sich das charttechnische Gesamtbild spürbar aufhellen. Die The-Trade-Desk-Aktie ist extrem angeschlagen, erreicht aber einen technisch interessanten Bereich. Das abgearbeitete SKS-Kursziel und die bullischen Divergenzen sprechen für eine mögliche Gegenbewegung. Für einen Einstieg wäre mir das noch zu wenig. Ich würde mindestens das bullische RSI-Crossover und eine nachhaltige Rückkehr über 15,00 US$ abwarten. ## ℹ️ The Trade Desk in Kürze - The Trade Desk (WKN: A2ARCV) mit Sitz im kalifornischen Ventura ist ein amerikanisches Werbe-Technologieunternehmen. - Die 2009 gegründete Firma bietet Kunden programmatische Echtzeit-Marketing-Automatisierungstechnologien. - Dabei handelt es sich um Dienstleistungen, um Werbeanzeigen automatisiert zu personalisieren. - Neben der Hauptbörse der US-Technologiebörse Nasdaq ist die Aktie auch über TRADEGATE handelbar; das Unternehmen wird aktuell mit 5,78 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Tech-Aktien, Techaktien, The Trade Desk, The Trade Desk-Aktie, The Trade Desk-Prognose, Trade Desk, Trade Desk-Analyse, Trade Desk-Kurs, Trade Desk-Preis, Trade Desk-Prognose --- ### [SynBiotic SE-Aktie mit-74% – Kurs implodiert](https://www.sharedeals.de/synbiotic-se-aktie-mit-74-kurs-implodiert/) **Published:** Oktober 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Für die SynBiotic-Aktie kommt es knüppeldick: Das Cannabis-Unternehmen will beim Amtsgericht Münster einen Insolvenzantrag stellen. Finanzierungsbemühungen blieben angesichts der schwierigen Branchenlage erfolglos, zudem fehlte die Zustimmung für neue Kapitalmaßnahmen. Der Kurs brach daraufhin um –75,44% auf 0,21 € ein. Für Aktionäre ist der wirtschaftliche Ausgang völlig offen. ## Chartanalyse zur SynBiotic-Aktie Nach Angaben des Unternehmens soll zunächst ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und der Geschäftsbetrieb fortgeführt werden. Ob und in welcher Form eine Sanierung gelingt, lässt sich derzeit jedoch nicht abschätzen. Die fehlende Zustimmung der Hauptversammlung zur Schaffung neuen Kapitals hatte die Finanzierungsmöglichkeiten zusätzlich eingeschränkt. Anleger müssen nun insbesondere mit erheblichen Verwässerungen oder sogar einem vollständigen Verlust ihres eingesetzten Kapitals rechnen. Synbiotic SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Charttechnisch hat die Insolvenzmeldung sämtliche bisherigen Unterstützungen überrollt. Die SynBiotic-Aktie fiel mit einer einzigen Kerze von 0,82 auf 0,21 € und unterschritt dabei sowohl die Zone um 0,49 bis 0,56 € als auch die Unterseite des langfristigen Abwärtstrendkanals. Der Bereich um 0,50 € fungiert nun als erster Widerstand. Darüber wartet zwischen etwa 0,98 und 1,12 € eine weitere massive Hürde. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SynBiotic-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie ist infolge des Kurssturzes auf rund 20 Punkte eingebrochen und damit deutlich in den überverkauften Bereich gefallen. Zugleich hat sie ihre Signallinie von oben gekreuzt. Zwar weist der Chart gegenüber dem Tief Ende 2025 weiterhin eine bullische Divergenz auf, da die SynBiotic-Aktie ein tieferes Tief und der RSI ein höheres Tief ausgebildet haben. Das fundamentale Insolvenzereignis schränkt ihre Aussagekraft jedoch erheblich ein. Synbiotic SE, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD besteht gegenüber dem früheren Kurstief formal eine bullische Divergenz. Gleichzeitig befinden sich die MACD-Linie und die Signallinie unterhalb der Nulllinie, während das Histogramm wieder negativ ausfällt. Damit dominiert aktuell ein klar bärisches Momentum. Technische Erholungssignale sollten angesichts des Insolvenzverfahrens keinesfalls mit einer nachhaltigen Trendwende verwechselt werden. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario zeigt einen seit Jahren laufenden Abwärtsimpuls. Die zwischenzeitliche Erholung zu Beginn des Jahres 2026 lässt sich als korrektive Welle 4 einordnen. Der anschließende Rückfall leitete demnach die finale Welle 5 ein. Mit dem Einbruch auf ein neues Rekordtief hat sich diese bärische Struktur deutlich bestätigt. Synbiotic SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Solange keine tragfähige Sanierungsperspektive vorliegt, bleibt selbst ein weiterer Kursverfall möglich. Das Elliott-Wellen-Szenario verliert in einer Insolvenzlage allerdings an praktischer Bedeutung, weil Unternehmensmeldungen und Entscheidungen des Verwalters die Kursentwicklung dominieren. Erst eine Rückkehr über 0,50 € wäre ein erstes technisches Lebenszeichen. Eine belastbare Trendwende wäre damit jedoch noch nicht verbunden. Für mich ist die SynBiotic-Aktie derzeit kein Investment, sondern eine hochriskante Insolvenzspekulation. Bullische Divergenzen ändern daran nichts, weil der fundamentale Fortbestand des Eigenkapitals ungeklärt ist. Selbst starke Kurssprünge wären kein verlässliches Erholungssignal. Ich würde zunächst konkrete Informationen zum Insolvenzverfahren und zu einer möglichen Sanierung abwarten. ## ℹ️ Synbiotic SE in Kürze - Die Synbiotic Group ist der führende Hanfverarbeiter in Deutschland. Das Unternehmen betreibt CBD-Produktions- und Extraktionsanlagen. - Zudem deckt die Gruppe die gesamte Wertschöpfungskette bei Cannabis ab, vom Anbau über F&E und Produktion bis zu Verkauf und Vertrieb. - Das Unternehmen mit Sitz in München ist an der Börse ca. 1,53 Millionen € wert. **Kategorien:** Cannabis-Aktien, Chartanalysen, Small Caps **Schlagwörter:** Synbiotic, Synbiotic Aktie, Synbiotic Analyse, Synbiotic Chartanalyse, Synbiotic Kurs, Synbiotic Preis, Synbiotic Prognose, Synbiotic SE --- ### [Rheinmetall-Aktie springt über +6% – was steckt hinter dem Comeback?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-springt-ueber-6-was-steckt-hinter-dem-comeback/) **Published:** Oktober 17, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat zum Wochenschluss kräftig angezogen und mit einem Plus von +6,26% bei 1.090,20 € geschlossen. Damit setzt sich die Erholung der vergangenen Tage fort, denn allein seit dem Tief der Vorwoche hat der Kurs bereits wieder deutlich Boden gutgemacht. Hinter der Bewegung steckt diesmal nicht die eine große Rheinmetall-Meldung, sondern eine Mischung aus geopolitischen Entwicklungen, neuen Unternehmensnachrichten und einer wieder freundlicheren Stimmung für europäische Rüstungswerte. ## Die geopolitische Lage spielt Rüstungswerten wieder in die Karten Neue Spannungen im Ukraine-Krieg haben Anleger zuletzt wieder stärker in europäische Rüstungsaktien getrieben. Nachdem Kiew eine Vereinbarung zu Angriffen auf Energieinfrastruktur nicht weitergeführt und eine Raffinerie südöstlich von Moskau angegriffen hatte, nahmen die Sorgen vor einer längeren Eskalation wieder zu. Gleichzeitig bleibt in Europa die Frage im Raum, wie stark sich die USA langfristig noch bei Waffenlieferungen und Geheimdienstinformationen engagieren werden. Für Unternehmen wie Rheinmetall läuft diese Diskussion ziemlich direkt auf höhere europäische Verteidigungsausgaben und mehr eigene Produktionskapazitäten hinaus. Dass am Freitag auch andere Rüstungswerte wie BAE Systems und Thales zulegten, zeigt deshalb ganz gut, dass die Bewegung nicht nur Rheinmetall betraf, sondern der gesamte Sektor wieder stärker gekauft wurde. Dazu kommt, dass sich der Kurs bereits vor Freitag wieder nach oben gearbeitet hatte. Am Mittwoch und Donnerstag legte Rheinmetall jeweils mehrere Prozent zu, bevor am Freitag noch einmal mehr als +6% dazukamen. Innerhalb von drei Handelstagen ist damit eine ziemlich kräftige Gegenbewegung entstanden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rheinmetall selbst liefert ebenfalls neue Argumente Parallel zum freundlicheren Umfeld treibt Rheinmetall den Ausbau seiner Kapazitäten weiter voran. Am Freitag wurde im spanischen Albacete eine neue Fertigung für Mittelkaliber-Komponenten in Betrieb genommen, für die rund 20 Millionen € investiert wurden. Künftig sollen dort jährlich etwa 1,2 Millionen Geschosse und 1,8 Millionen Patronenhülsen produziert werden, während die Belegschaft von rund 210 auf etwa 300 Mitarbeiter wachsen soll. Das klingt für einen Konzern wie Rheinmetall erstmal nach einem vergleichsweise kleinen Projekt, passt aber gut zur größeren Strategie. Bis spätestens 2030 will Rheinmetall unter anderem Kapazitäten für 1,5 Millionen Schuss 155-mm-Artilleriemunition und 4 Millionen Mittelkaliber-Komponenten pro Jahr aufbauen. Anleger bekommen damit Stück für Stück mehr Belege dafür, dass aus den hohen Verteidigungsbudgets auch tatsächlich zusätzliche Produktionsmöglichkeiten entstehen. Auch in den USA versucht Rheinmetall momentan stärker Fuß zu fassen. Auf der AUSA 2026 zeigt das Unternehmen unter anderem Kampffahrzeuge, autonome Systeme, Luftverteidigung und Munition für die US Army. Schon zu Wochenbeginn hatte außerdem eine positive Branchenstudie von Morgan Stanley für Rückenwind gesorgt, in der weitere Auftragsvergaben aus bestehenden Verteidigungsbudgets noch vor Jahresende für möglich gehalten wurden. ## Bei den Kurszielen gehen die Meinungen weit auseinander Nach dem schnellen Kursanstieg wird bei den Analysten ziemlich deutlich, wie unterschiedlich Rheinmetall momentan bewertet wird. Berenberg hat die Aktie erst Anfang Oktober von „Buy“ auf „Hold“ abgestuft und das Kursziel von 1.600 auf 1.020 € gesenkt. Die Analysten zweifeln dabei weniger am Wachstum der nächsten Jahre, sehen aber für die Zeit nach 2030 noch zu wenig konkrete Aufträge, um die bisherigen Erwartungen vollständig zu rechtfertigen. Andere Häuser bleiben wesentlich offensiver. RBC Capital sieht 1.600 €, JPMorgan 1.350 € und Barclays sogar 2.000 €. Über 21 erfasste Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel derzeit bei rund 1.571 €, womit trotz des starken Anstiegs vom Freitag noch einiges an Abstand zum Konsens bleibt. Die nächsten Zahlen Anfang November bekommen damit ordentlich Gewicht. Rheinmetall hat sich in wenigen Tagen bereits stark vom Bereich unter 1.000 € gelöst und die Stimmung im Sektor ist wieder freundlicher geworden. Ich sehe Rheinmetall nach dem starken Anstieg weiterhin eher positiv, weil die Nachfrage nach Rüstungsgütern hoch bleibt und der Konzern seine Kapazitäten Schritt für Schritt weiter ausbaut. Gleichzeitig hat die Aktie inzwischen wieder einiges an Bewegung hinter sich, weshalb kurzfristige Rücksetzer nach so einem kräftigen Tag jederzeit drin sind. Für mich bleibt die größere Story trotzdem intakt, solange neue Aufträge nachkommen und der Ausbau der Produktion weiter vorankommt. Weil die Erwartungen inzwischen hoch sind, sollte man bei der Aktie aber damit rechnen, dass gute wie schlechte Nachrichten weiterhin ziemlich starke Ausschläge auslösen können. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 47,55 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Prognose --- ### [Five9-Aktie: Korrektur oder Crash-Gefahr?](https://www.sharedeals.de/five9-aktie-korrektur-oder-crash-gefahr/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Five9-Aktie hat am vergangenen Freitag -8,18% verloren und bei 32,23 US$ geschlossen. Der Techkonzern zeigt demnach erste Schwächeanzeichen nach der vorherigen Rallye, die zeitweise über +200 stark war und das nur zwischen April 2026 und September 2026. ## Chartanalyse zur Five9-Aktie Der Five9-Kurs zeigte am vergangenen Freitag einen dynamischen Kursrutsch von -8,18%. Damit summiert sich die Korrektur auf knapp -20% vom lokalen Hoch bei über 40 US$. Zuletzt überschritt der Kurs des Techkonzerns auch den Widerstand, welcher zwischen 23,04 US$ und 26,83 US$ liegt, welcher jetzt als Support dienen könnte. Five9, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Sollte der Supportbereich nicht halten, liegt die nächste Unterstützung zwischen 12,58 US$ und 13,85 US$. Auf der Oberseite wartet die nächste Resistenzebene zwischen 46,75 US$ und 49,70 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber, könnte der Five9-Aktie ordentlich Schub verleihen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Five9-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt gefallen. Aktuell notiert dieser bei 56 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchkreuzt, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist, was auf anhaltende Schwäche hindeutet. Der MACD steht ebenfalls kurz vor ein bärischen Cross. Five9, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart wirken aktuell pessimistisch. Der RSI hat bereits ein Verkaufssignal gebildet, während der MACD kurz davorsteht. Hinzukommt die bärische Divergenz im RSI. Während der Kurs ein neues Hoch ausgebildet hatte, konnte der RSI zuletzt nur noch ein tieferes Hoch ausbilden, was die Korrektur bereits im Vorfeld ankündigte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart deutet darauf hin, dass sich die Five9-Aktie in einem neuen Aufwärtstrend befindet, nachdem eine Welle-2-Korrektur abgeschlossen wurde. Entsprechend wäre jetzt mit einem Anstieg in der Welle 3 zu rechnen, oder der Ausbildung eines weiteren 1-2-Setups. Five9, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Typische Zielmarken für den Abschluss eines weiteren 1-2-Setups sind die hier in grün eingezeichneten Fibonacci-Extensions-Level. Besonderes Augenmerk würde ich dabei auf den Bereich zwischen 63,30 US$ und 102,36 US$ legen. Danach könnte eine Rücksetzer in einer Welle 2 folgen. Aus meiner Sicht ist das Chartbild derzeit eingetrübt. Der RSI zeigt eine bärische Divergenz und ein Verkaufssignal, während der MACD kurz davorsteht ebenfalls ein Verkaufssignal auf Wochenbasis zu liefern. Die Elliott-Wellen hingegen sprechen für einen möglichen größeren Turnaround. Doch zuvor muss die Five9-Aktie einen sauberen Boden ausbilden. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Five9. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Five9 – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Five9, Inc. in Kürze - Five9, Inc. (WKN: A1XFG9) ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen mit Hauptsitz in San Ramon, Kalifornien, das eine führende cloudbasierte Plattform für Contact-Center (CCaaS) betreibt. - Das Unternehmen erzielt seine Umsätze primär durch die Bereitstellung von Cloud-Software für die Kundenkommunikation, die Kanäle wie Telefonie, Chat und E-Mail bündelt, und setzt verstärkt auf künstliche Intelligenz, um den Kundenservice zu automatisieren und die Effizienz von Agenten zu steigern. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und wird dort unter dem Kürzel FIVN gehandelt. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei etwa 2,41 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Five9, Five9-Aktie, Five9-Analyse, Five9-Chartanalyse, Five9-Kurs, Five9-Preis, Five9-Prognose, Rallye, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Deutsche-Telekom-Aktie: 1 Million Neukunden – jetzt der 380-Spiele-Coup!](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-1-million-neukunden-jetzt-der-380-spiele-coup/) **Published:** Oktober 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Telekom hat sich die exklusiven Übertragungsrechte an der 3. Fußball-Liga bis 2031 gesichert. Pro Saison kann der Konzern damit weitere 380 Spiele auf seiner Streamingplattform MagentaSport anbieten. Interessant ist der Zeitpunkt: Während der Fußball-Weltmeisterschaft gewann MagentaTV rund eine Million neue Kunden. Bei einem Aktienkurs von 25,89 € stellt sich nun die Frage, ob die Telekom daraus ein dauerhaft profitableres Geschäft entwickeln kann. Analysten sehen für die Aktie weiterhin Kurspotenzial bis 40 €. ## Deutsche Telekom: 380 Spiele jährlich bis 2031 Die Telekom hat ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund verlängert. Ab der Saison 2027/28 überträgt MagentaSport für weitere vier Jahre sämtliche 380 Begegnungen der 3. Liga sowie die Relegationsspiele. Zusätzlich sicherte sich der Konzern umfangreiche Rechte an Höhepunkten und kurzen Spielausschnitten. Mindestens 38 Begegnungen pro Saison sollen weiterhin kostenlos empfangbar bleiben. Der Marktwert dieser Inhalte steigt. Der DFB erzielt mit der gesamten neuen Rechtevergabe über vier Jahre 124 Millionen €. Das entspricht einem Anstieg von rund +20% gegenüber dem bisherigen Rechtezyklus. Die Summe verteilt sich allerdings auf mehrere Medienpartner und entspricht nicht allein den Ausgaben der Telekom. Dass die Strategie funktioniert, zeigt die Reichweitenentwicklung. Seit dem Einstieg von MagentaSport zur Saison 2017/18 haben sich die TV-Reichweiten der 3. Liga versiebenfacht. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026 und darüber hinaus“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Eine Million Kunden – aber bleiben sie? Für Aktionäre ist vor allem eine andere Kennzahl interessant. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gewann die Telekom rund eine Million neue Kunden für MagentaTV. Der überwiegende Teil entschied sich allerdings für flexible Tarife. Damit besteht das Risiko, dass viele Zuschauer ihr Abonnement nach dem Turnier wieder kündigen. Genau hier könnten langfristig gesicherte Sportrechte helfen. Die 3. Liga, Basketball, Eishockey und weitere Wettbewerbe bieten regelmäßig neue Inhalte. Das macht die Streamingangebote weniger abhängig von einzelnen Großereignissen. Allerdings zeigt sich bereits eine wichtige Einschränkung. Ende Juni zählte die Telekom 4,8 Millionen regulär erfasste TV-Kunden. Gegenüber Ende März entsprach das lediglich einem Anstieg um 25.000. Die Zahlen sind aufgrund unterschiedlicher Vertragsmodelle nicht direkt vergleichbar, verdeutlichen aber, dass kurzfristige Abschlüsse nicht automatisch dauerhaftes Kundenwachstum bedeuten. ## Ein neuer Ergebnistreiber? Das Geschäftsmodell besitzt durchaus Potenzial. Sportrechte können zusätzliche Abonnements ermöglichen und die Kundenbindung verbessern. Über gemeinsame Angebote mit Internet- und Mobilfunkverträgen könnte die Telekom außerdem höhere Umsätze je Kunde erzielen. Allerdings sind die wirtschaftlichen Dimensionen einzuordnen. Im zweiten Quartal erwirtschaftete der Konzern 29,9 Milliarden € Umsatz und 11,8 Milliarden € bereinigtes EBITDA AL. Das Streaminggeschäft wird daran kurzfristig kaum etwas Entscheidendes verändern. Zudem steigen die Preise für Sportrechte. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Zahl der Zuschauer, sondern ob zusätzliche Abonnementerlöse die Rechte-, Produktions- und Vertriebskosten übersteigen. ## Kursziele bei der Deutschen Telekom bleiben attraktiv Trotz der jüngsten Kursschwäche bleiben mehrere Analysten optimistisch. Die Deutsche Bank sieht die Telekom-Aktie bei 40 €, Goldman Sachs bei 38 € und die UBS bei 35,10 €. Gemessen am letzten Schlusskurs entsprechen diese Ziele einem Potenzial zwischen rund +36% und +54%. Bernstein ist mit 28,10 € deutlich vorsichtiger. Die hohe Bandbreite spiegelt insbesondere die Unsicherheit rund um T-Mobile US wider. Das zusätzliche TV-Geschäft könnte die Entwicklung im deutschen Heimatmarkt stärken, dürfte die Konzernbewertung aber nur schrittweise beeinflussen. Die neuen Sportrechte sind kein Gamechanger für die Deutsche Telekom. Sie zeigen aber, dass der Konzern seine Kundenbeziehungen zunehmend über zusätzliche digitale Angebote monetarisieren will. Besonders interessant finde ich die Chance, kurzfristig gewonnene Streamingkunden längerfristig zu binden. Bei Kursen unter 26 € halte ich die Aktie weiterhin für einen attraktiven langfristigen Kauf. Für die großen Kursziele muss allerdings vor allem das operative Kerngeschäft überzeugen. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 125 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Okta-Aktie: Diese Korrektur wird gefährlich!](https://www.sharedeals.de/okta-aktie-diese-korrektur-wird-gefaehrlich/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Okta-Aktie hat ihre spektakuläre Rally abrupt unterbrochen. Nach dem Vorstoß bis auf 235,00 US$ brach der Kurs innerhalb einer Woche um –19,33% auf 187,26 US$ ein. Dabei entstand ein markantes Bearish-Engulfing-Pattern. Die kräftige Umkehrkerze trifft auf einen langfristigen Widerstand und mahnt trotz des übergeordneten Aufwärtstrends zur Vorsicht. ## Chartanalyse zur Okta-Aktie Der Wochenchart zeigt ein klassisches Bearish-Engulfing-Pattern: Der Körper der roten Kerze umschließt den Körper der vorherigen grünen Kerze vollständig. Damit haben die Verkäufer den vorausgegangenen Kaufdruck innerhalb einer Woche mehr als neutralisiert. Besonders relevant ist das Signal, weil es nach einer steilen Rally und direkt am Widerstandsbereich um 220,00 bis 235,00 US$ entstanden ist. Okta Inc. Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Okta-Aktie ist inzwischen in die Unterstützungszone um 187,00 bis 198,00 US$ zurückgefallen. Hält dieser Bereich nicht, könnte sich die Korrektur bis zur ehemaligen Ausbruchszone zwischen etwa 138,00 und 146,00 US$ ausweiten. Auf der Oberseite müsste der Kurs der Okta-Aktie zunächst 220,00 US$ und anschließend das Wochenhoch bei 235,00 US$ zurückerobern. Erst dann würde sich das negative Kerzensignal abschwächen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Okta-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie ist nach dem zuvor deutlich überkauften Niveau schlagartig auf rund 60 Punkte zurückgefallen und hat ihre Signallinie von oben gekreuzt. Das bestätigt den kurzfristigen Momentumverlust. Gleichzeitig befindet sich der RSI noch oberhalb der neutralen Marke von 50 Punkten. Der übergeordnete Aufwärtstrend ist aus Sicht dieses Indikators daher angeschlagen, aber noch nicht vollständig gebrochen. Okta Inc. Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der MACD liefert ein gemischtes Bild. Die MACD-Linie liegt weiterhin oberhalb der Signallinie und beide verlaufen klar über der Nulllinie. Damit bleibt das mittelfristige Momentum grundsätzlich positiv. Allerdings beginnt die MACD-Linie nach unten abzudrehen. Auch das positive Histogramm verliert an Dynamik. Ein Kreuzen der Signallinie von oben würde die laufende Korrektur zusätzlich bestätigen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario spricht dafür, dass die starke Erholung seit dem Frühjahr eine übergeordnete Korrekturbewegung abgeschlossen haben könnte. Der Anstieg erreichte bei 235,00 US$ die eingezeichnete 1,382er Fibonacci-Extension. Ein typisches Level für die interne C-Welle, welche die übergeordnete B-Welle abgeschlossen haben könnte. Zusammen mit dem Bearish-Engulfing-Pattern ergibt sich damit das Risiko, dass an dieser Stelle ein mittelfristiges Hoch entstanden ist. Okta Inc. Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Bestätigt sich diese Zählung, könnte die Okta-Aktie nun in eine mehrteilige Abwärtsbewegung übergehen. Der langfristige Trendwendebereich beginnt am 0,5er Fibonacci-Retracement bei 79,98 US$ und reicht über 58,71 sowie 37,81 US$ bis zum 0,887er Retracement bei 29,02 US$. Das ist kein kurzfristiges Kursziel, sondern eine breite potenzielle Auffangzone für das bärische Elliott-Wellen-Szenario. Ein nachhaltiger Ausbruch über 235,00 US$ würde diese Interpretation deutlich infrage stellen. Die Okta-Aktie sendet mit dem Bearish-Engulfing-Pattern ein ernst zu nehmendes Warnsignal. Solange der Kurs unter 220,00 bis 235,00 US$ bleibt, überwiegt kurzfristig das Korrekturrisiko. Ich würde zunächst beobachten, ob die aktuelle Unterstützung verteidigt wird. Neue Käufe erscheinen mir erst nach einer klaren Stabilisierung oder der Rückeroberung des jüngsten Hochs attraktiv. ## ℹ️ Okta in Kürze - Okta (WKN: A2DNKR) ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen für Identitäts- und Zugriffsmanagement mit Sitz in San Francisco. - Es bietet Cloud-Software an, die Unternehmen und Entwicklern bei der Identifizierung von Benutzern in Anwendungen und Webdiensten hilft. - Zudem ermöglicht es Okta Benutzern, sich zentral über einen Single-Sign-On-Dienst bei einer Vielzahl von Diensten anzumelden. - Okta ist Mitglied im Nasdaq 100 und derzeit mit rund 32,74 Milliarden US$ an der Börse bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Okta, Okta Inc., Okta Kurs, Okta Preis, Okta-Aktie, Okta-Analyse, Okta-Chartanalyse, Okta-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Palantir-Aktie mit -13% – nächstes Ziel 139 US$?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-mit-13-naechstes-ziel-139-us/) **Published:** Oktober 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Palantir-Aktie wird nach ihrem neuen Rekordhoch von heftigen Gewinnmitnahmen erfasst. Am Freitag brach der KI-Titel um –7,22% auf 186,03 US$ ein. Damit steht der Kurs unmittelbar an einer wichtigen Unterstützung. Der RSI liefert ein Verkaufssignal, während eine bärische Divergenz im MACD vor nachlassendem Momentum warnt. Langfristig bleibt das Elliott-Wellen-Szenario jedoch bullisch. ## Chartanalyse zur Palantir-Aktie Nach dem Ausbruch aus dem monatelangen Abwärtstrend stieg der Kurs der Palantir-Aktie bis zum neuen Allzeithoch bei 213,02 US$. Dort setzten deutliche Gewinnmitnahmen ein. Inzwischen ist die Aktie in die zuvor überwundene Widerstandszone zwischen etwa 184,00 und 191,00 US$ zurückgefallen. Diese muss sich nun als Unterstützung bewähren. Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Eine bullische Reaktion könnte einen erneuten Anlauf auf das Rekordhoch ermöglichen. Fällt die Palantir-Aktie dagegen nachhaltig unter 184,00 US$, wäre der Ausbruch zunächst gescheitert. Anschließend rückt die Unterstützungszone zwischen ungefähr 154,00 und 162,00 US$ in den Fokus. Darunter wartet bei etwa 120,00 bis 126,00 US$ der nächste markante Auffangbereich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Palantir-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI war während der jüngsten Rallye zeitweise in den überkauften Bereich oberhalb von 70 Punkten gestiegen. Inzwischen ist die RSI-Linie auf ungefähr 55 Punkte zurückgefallen und hat ihre Signallinie von oben gekreuzt. Das spricht für nachlassendes kurzfristiges Momentum. Eine Divergenz zum Kursverlauf liegt beim RSI allerdings nicht vor. Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Anders sieht es beim MACD aus. Während die Palantir-Aktie ein höheres Hoch erreichte, bildete die MACD-Linie ein tieferes Hoch. Diese bärische Divergenz kündigte den aktuellen Rücksetzer frühzeitig an. Mittlerweile hat die MACD-Linie zusätzlich die Signallinie von oben gekreuzt. Das Histogramm verliert ebenfalls an Stärke und bestätigt damit den zunehmenden kurzfristigen Verkaufsdruck. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario lässt trotz des aktuellen Kursrückgangs eine Fortsetzung des Aufwärtstrends zu. Demnach könnte die Palantir-Aktie mit dem jüngsten Rekordhoch eine erste Aufwärtswelle abgeschlossen haben. Die laufende Schwäche wäre entsprechend als Welle 2 zu werten, die einen Teil des vorherigen Anstiegs korrigiert. Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der potenzielle Trendwendebereich beginnt am 0,382er Fibonacci-Retracement bei 163,74 US$ und reicht über 150,80 sowie 138,89 US$ bis in den Bereich von 123,54 und 115,14 US$. Besonders die Marken um 160,00 und 125,00 US$ passen zu den Unterstützungen aus dem Tageschart. Nach einem belastbaren Tief könnte eine dynamische Welle 3 beginnen und die Aktie langfristig über das bisherige Allzeithoch führen. Das Idealziel für eine Welle 2 liegt beim 0,618er Fibonacci-Retracement bei ca.139 US$. Ich sehe den Rücksetzer der Palantir-Aktie zunächst als normale Korrektur nach der steilen Rallye. Die Verkaufssignale in RSI und MACD dürfen dennoch nicht unterschätzt werden. Hält die Zone um 184,00 US$, bleibt ein schneller Turnaround möglich. Darunter dürfte sich die Korrektur in Richtung 160,00 US$ ausweiten. ## ℹ️ Palantir Technologies in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 447,04 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Palantir, Palantir Technologies, Palantir Technologies-Aktie, Palantir-Aktie, Palantir-Analyse, Palantir-Chartanalyse, Palantir-Kurs, Palantir-Preis, Palantir-Prognose --- ### [SpaceX-Aktie: Tesla-Fusion bis März – entsteht ein 3,3-Billionen-US$-Gigant?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-tesla-fusion-bis-maerz-entsteht-ein-33-billionen-us-gigant/) **Published:** Oktober 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Elon Musks Firmenimperium könnte vor dem nächsten großen Umbau stehen. Analysten von Barclays halten eine Fusion zwischen SpaceX und Tesla inzwischen für zunehmend wahrscheinlich. Eine Ankündigung könnte sogar noch vor Jahresende erfolgen. Andere Beobachter rechnen mit einem Zusammenschluss im Laufe des Jahres 2027. Das Ergebnis wäre ein Technologiekonzern mit einem aktuellen kombinierten Börsenwert von rund 3,3 Billionen US$. Doch was bedeutet das für die SpaceX-Aktie, die zuletzt auf 146,03 US$ gefallen ist? ## Barclays erwartet den nächsten Megadeal Auslöser der neuen Spekulationen ist unter anderem die Vorstellung des überarbeiteten Tesla Roadster. Der elektrische Sportwagen nutzt von SpaceX entwickelte Schubdüsen und zeigt damit, wie eng beide Unternehmen technologisch bereits zusammenarbeiten. Barclays-Analyst Dan Levy hält einen Zusammenschluss inzwischen für einen logischen nächsten Schritt. Eine Ankündigung könnte bereits vor Teslas Hauptversammlung im Dezember erfolgen. Als mögliche Konstruktion nennt er eine Übernahme von Tesla durch SpaceX mittels Aktientausch. Damit würde Musk seine Beteiligungen stärker zusammenführen und möglicherweise zusätzliche Stimmrechte sichern. Die Fusion könnte außerdem Abstimmungen zwischen den Unternehmen vereinfachen. Offiziell beschlossen ist bislang allerdings nichts. Auch eine Fusion bis März 2027 bleibt zunächst Spekulation. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Ein gigantischer KI-Konzern könnte entstehen Interessant erscheint mir vor allem das industrielle Potenzial. SpaceX besitzt mit Starlink ein globales Satellitennetzwerk, betreibt Raketenstarts und entwickelt seit der Übernahme von xAI eigene KI-Technologien rund um Grok. Tesla wiederum arbeitet an selbstfahrenden Fahrzeugen, Robotaxis und dem humanoiden Roboter Optimus. Gemeinsam könnten die Unternehmen damit große Teile einer zukünftigen KI-Wertschöpfungskette abdecken. Die Idee dahinter: SpaceX liefert Recheninfrastruktur, Konnektivität und KI-Modelle. Tesla entwickelt die Maschinen, in denen diese künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt. Hinzu kommt das gemeinsame Terafab-Projekt zur Halbleiterproduktion. Eine Fusion könnte die Koordination beim Aufbau eigener Chipkapazitäten erleichtern und die Abhängigkeit von externen Zulieferern langfristig verringern. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## 3,3 Billionen US$ – aber auch Milliardenrisiken Die wirtschaftlichen Dimensionen wären gewaltig. SpaceX wird derzeit mit rund 1,9 Billionen US$ bewertet, Tesla bringt weitere 1,4 Billionen US$ auf die Waage. Zusammen ergibt sich ein Börsenwert von ungefähr 3,3 Billionen US$. Ein solcher Zusammenschluss würde allerdings nicht automatisch zusätzlichen Unternehmenswert schaffen. Entscheidend wären die tatsächlich erzielbaren Synergien und die Bedingungen des Aktientauschs. Zudem könnte Teslas finanzielle Stärke helfen, die kapitalintensiven Projekte von SpaceX zu finanzieren. Gerade der Ausbau von Rechenzentren, Satellitennetzen und Raketeninfrastruktur verschlingt enorme Summen. Für die Aktionäre entstehen damit auch Risiken. Unterschiedliche Bewertungen, mögliche Interessenkonflikte und regulatorische Hürden könnten einen Zusammenschluss erschweren. Zudem würden SpaceX-Anleger stärker an den Risiken des Automobilgeschäfts beteiligt. ## Kursziele: Über 100% Potenzial? Trotz der jüngsten Kursschwäche bleiben viele Analysten optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel für SpaceX liegt laut StockAnalysis bei 222,71 US$. Gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag entspricht das einem Aufwärtspotenzial von rund +53%. Evercore ISI erhöhte sein Kursziel am 16. Oktober von 230 auf 275 US$. Morgan Stanley bleibt sogar bei 300 US$ und sieht damit rechnerisch mehr als +105% Kurspotenzial. Barclays erwartet 254 US$. Allerdings beziehen sich diese Ziele auf die eigenständig börsennotierte SpaceX-Aktie. Bei einer Fusion müssten Bewertung und Kursziele anhand des konkreten Umtauschverhältnisses neu beurteilt werden. Eine Fusion von Tesla und SpaceX könnte einen außergewöhnlichen Technologiekonzern entstehen lassen, der Raumfahrt, Mobilität und künstliche Intelligenz miteinander verbindet. Die industrielle Logik dahinter überzeugt mich durchaus. Dennoch wäre ein Zusammenschluss kein Selbstläufer und würde die ohnehin ambitionierte Bewertung nicht automatisch rechtfertigen. SpaceX bleibt für mich langfristig interessant. Bei derzeit rund 1,98 Billionen US$ Börsenwert würde ich allerdings weiterhin auf günstigere Einstiegsmöglichkeiten setzen. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,98 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AMD-Aktie mit -20% – fällt sie unter 400 US$?](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-mit-20-faellt-sie-unter-400-us/) **Published:** Oktober 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die AMD-Aktie steckt nach ihrem neuen Allzeithoch in einer scharfen Korrektur. Am Freitag verlor der Chipkonzern –5,95% und fiel auf 528,75 US$. Vom Rekordhoch bei 660,00 US$ beträgt das Minus damit bereits rund –20%. Beim Höchststand hatte AMD erstmals die Billionenmarke beim Börsenwert überschritten – nun warnen die Indikatoren vor weiteren Verlusten. ## Chartanalyse zur AMD-Aktie Nach dem Ausbruch über 565,00 US$ beschleunigte sich die Rallye zunächst bis zum neuen Rekordhoch bei 660,00 US$. Dort setzte jedoch eine deutliche Gegenbewegung ein. Inzwischen ist der Kurs der AMD-Aktie wieder unter 565,00 US$ gefallen. Damit wurde der vorherige Ausbruch vorerst negiert, während sich das kurzfristige Chartbild erheblich eingetrübt hat. Advanced Micro Devices, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die nächste wichtige Unterstützung wartet zwischen etwa 445,00 und 470,00 US$. Darunter befindet sich eine noch offene Kurslücke im Bereich von ungefähr 365,00 bis 390,00 US$. Solche Lücken wirken häufig wie ein Magnet auf den Kurs. Eine Erholung müsste die AMD-Aktie zunächst über 565,00 US$ führen. Erst oberhalb von 660,00 US$ wäre der übergeordnete Ausbruch bestätigt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## AMD-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI zeigt eine klare bärische Divergenz. Während die AMD-Aktie gegenüber dem Sommerhoch ein höheres Hoch erreichte, bildete die RSI-Linie ein tieferes Hoch. Anschließend kreuzte sie ihre Signallinie von oben und fiel auf rund 36 Punkte. Damit nähert sich der RSI zwar dem überverkauften Bereich, signalisiert aktuell aber weiterhin deutliches Abwärtsmomentum. Advanced Micro Devices, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bestätigte das Rekordhoch nicht und bildete trotz des höheren Kurshochs ein tieferes Hoch. Die MACD-Linie hat die Signallinie inzwischen von oben gekreuzt und ist unter die Nulllinie gefallen. Gleichzeitig werden die negativen Balken im Histogramm größer. Die bärische Divergenz und das Verkaufssignal sprechen für einen noch nicht abgeschlossenen Kursrückgang. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt trotz der aktuellen Schwäche bullisch. Der Anstieg seit dem Tief des Jahres 2025 könnte eine erste Aufwärtswelle abgeschlossen haben. Die laufende Abwärtsbewegung wäre demnach als Korrekturwelle B einzuordnen. Aufgrund der vorangegangenen Rallye darf diese Korrektur durchaus kräftig ausfallen. Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Unterstützungszone bei 445,00 bis 470,00 US$ und die darunterliegende Kurslücke könnten mögliche Trendwendebereiche darstellen. Nach Abschluss der Welle B ließe das Elliott-Wellen-Szenario eine dynamische Welle C in die Welle 3 zu. Diese könnte die AMD-Aktie langfristig deutlich über das bisherige Allzeithoch führen. Kurzfristig muss jedoch zunächst ein belastbarer Boden entstehen. Ich halte die Korrektur der AMD-Aktie noch nicht für beendet. Beide Indikatoren bestätigen den Verkaufsdruck, während die offene Kurslücke unterhalb des aktuellen Niveaus ein zusätzliches Risiko darstellt. Die erste große Bewährungsprobe wartet bei 445,00 bis 470,00 US$. Erst eine Rückkehr über 565,00 US$ würde das kurzfristige Bild wieder aufhellen. ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 863,17 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** AMD, AMD-Aktie, AMD-Analyse, AMD-Chartanalyse, AMD-Kurs, AMD-Preis, AMD-Prognose, Chip-Aktien, Chipaktien, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Micron-Aktie mit -30% – wie tief fällt der Kurs?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-mit-30-wie-tief-faellt-der-kurs/) **Published:** Oktober 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Micron-Aktie gerät nach ihrer außergewöhnlichen Rekordrallye zunehmend unter Druck. Am Freitag verlor der Speicherchip-Hersteller –5,63% und schloss bei 878,84 US$. Damit rutschte der Kurs unter eine wichtige Unterstützung. Bärische Signale und Divergenzen in RSI und MACD warnen vor weiteren Verlusten, während das langfristige Elliott-Wellen-Szenario eine größere Korrektur zulässt. ## Chartanalyse zur Micron-Aktie Der Kurs der Micron-Aktie ist an der Widerstandszone zwischen etwa 1.080,00 und 1.130,00 US$ gescheitert. Anschließend beschleunigte sich der Abverkauf deutlich. Zuletzt fiel der Titel auch unter die Unterstützungszone zwischen rund 895,00 und 920,00 US$. Solange diese nicht zurückerobert wird, bleibt das kurzfristige Chartbild klar angeschlagen. Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die nächste Unterstützung wartet zwischen ungefähr 810,00 und 825,00 US$. Dort könnte ein erster Stabilisierungsversuch beginnen. Fällt die Micron-Aktie auch unter diesen Bereich, wäre ein Rückgang bis zur markanten Unterstützung bei 650,73 US$ denkbar. Auf der Oberseite müsste der Kurs zunächst 920,00 US$ und anschließend die psychologische Marke von 1.000,00 US$ überwinden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Micron-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI hat sich deutlich abgekühlt und notiert nur noch bei rund 34 Punkten. Die RSI-Linie verläuft unterhalb ihrer Signallinie und nähert sich dem überverkauften Bereich. Zuvor entstand eine bärische Divergenz: Während die Micron-Aktie Anfang Oktober ein leicht höheres Hoch erreichte, blieb der RSI unter seinem vorherigen Hoch. Der Indikator kündigte die nachlassende Aufwärtsdynamik damit frühzeitig an. Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD lag eine bärische Divergenz vor, da das höhere Kurshoch nicht von einem höheren Indikatorhoch bestätigt wurde. Anschließend hat die MACD-Linie die Signallinie von oben gekreuzt. Inzwischen ist das Histogramm deutlich ins Minus gerutscht, während die roten Balken größer werden. Das spricht für zunehmenden Verkaufsdruck und bestätigt aktuell den Abwärtstrend der Micron-Aktie. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass die Micron-Aktie mit ihrem jüngsten Rekordhoch eine große fünfteilige Aufwärtsbewegung abgeschlossen haben könnte. Das Hoch lässt sich zugleich als Ende einer übergeordneten Welle A einordnen. Die aktuelle Schwäche könnte damit den Beginn einer umfangreicheren Korrekturwelle B markieren. Micron Technology, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Aufgrund des vorausgegangenen exponentiellen Kursanstiegs könnte diese Korrektur über mehrere Zwischenbewegungen verlaufen und deutlich tiefere Notierungen hervorbringen. Das Elliott-Wellen-Szenario bleibt langfristig dennoch bullisch: Nach Abschluss der Welle B wäre eine neue Aufwärtsbewegung denkbar, die den Kurs der Micron-Aktie langfristig über das bisherige Allzeithoch führen könnte. Ich sehe bei der Micron-Aktie kurzfristig ein deutlich erhöhtes Korrekturrisiko. Der Unterstützungsbruch sowie die bärischen Signale und Divergenzen in RSI und MACD sprechen gegen einen schnellen Turnaround. Bei 810,00 bis 825,00 US$ erhält die Aktie die nächste Stabilisierungschance. Erst oberhalb von 920,00 US$ würde sich das Bild wieder verbessern. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 994,34 Milliarden US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Halbleiter, Halbleiter-Aktien, Halbleiteraktien, Micron, Micron Technology, Micron Technology-Aktie, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse, Micron-Kurs, Micron-Preis, Micron-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [OHB-Aktie mit +13% – wie viel mehr ist drin?](https://www.sharedeals.de/ohb-aktie-mit-13-wie-viel-mehr-ist-drin/) **Published:** Oktober 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die OHB-Aktie meldet sich mit einem spektakulären Kurssprung zurück. In der laufenden Woche gewann der Raumfahrttitel +21,42% und stieg auf 191,60 €. Damit reagiert der Kurs kräftig auf den vorherigen Absturz bis 155,40 €. Die Erholung verbessert das kurzfristige Bild, trifft aber auf eine aktivierte Schulter-Kopf-Schulter-Formation und ein weiterhin bärisches Elliott-Wellen-Szenario. ## Chartanalyse zur OHB-Aktie Im Wochenchart ist eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu erkennen. Die linke Schulter entstand um 300,00 €, der Kopf nahe 667,00 € und die rechte Schulter erneut unterhalb von 300,00 €. Mit dem Bruch der ansteigenden Nackenlinie im Bereich von etwa 220,00 € wurde das Muster aktiviert. Rechnerisch lässt sich daraus ein technisches Kursziel im Bereich von ungefähr 70,00 € ableiten. OHB SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die aktuelle Gegenbewegung führt die OHB-Aktie zunächst zurück an die Marke von 200,00 €. Darüber wartet im Bereich der gebrochenen Nackenlinie bei etwa 220,00 bis 230,00 € der entscheidende Widerstand. Erst eine nachhaltige Rückkehr über diese Zone würde das bärische Muster abschwächen. Anschließend wäre zwischen rund 265,00 und 320,00 € mit erheblichem Verkaufsdruck zu rechnen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## OHB-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI hat sich gemeinsam mit dem Kurs der OHB-Aktie erholt. Die RSI-Linie notiert inzwischen bei rund 43 Punkten und hat die Signallinie von unten gekreuzt. Das ist ein erstes bullisches Signal, allerdings bleibt der Indikator unterhalb der neutralen Marke von 50 Punkten. Ein nachhaltiger Wechsel in positives Momentum ist somit noch nicht bestätigt. OHB SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der MACD zeichnet ein deutlich schwächeres Bild. Die MACD-Linie verläuft tief im negativen Bereich und weiterhin unterhalb der Signallinie. Das Histogramm bleibt ebenfalls negativ, wenngleich die roten Balken zuletzt kleiner geworden sind. Der Abwärtsdruck lässt damit nach, ein bullisches Crossover liegt jedoch noch nicht vor. Die Erholung der OHB-Aktie wird vom MACD folglich bislang nicht bestätigt. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario spricht ebenfalls für eine übergeordnete Korrektur. Der massive Anstieg bis zum Rekordhoch könnte eine fünfteilige Aufwärtsbewegung abgeschlossen haben. Seitdem dürfte sich die OHB-Aktie innerhalb einer mehrjährigen ABC-Korrektur befinden. Die hohe Schwankungsbreite passt zu einer solchen komplexen Struktur. Dabei könnte die Welle A nun abgeschlossen sein und der Kurs in die B-Welle laufen. OHB SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Selbst die aktuelle Kurserholung könnte daher lediglich eine Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends darstellen. Das eingezeichnete Elliott-Wellen-Szenario lässt langfristig einen Rückgang unter die psychologische Marke von 80,00 € zu. Erst nach dem vollständigen Abschluss der Korrektur wäre eine tragfähige langfristige Bodenbildung zu erwarten. Ich werte den Kurssprung der OHB-Aktie zunächst als technische Erholung. Der RSI verbessert sich, doch MACD, Schulter-Kopf-Schulter-Formation und Elliott-Wellen-Szenario bleiben bärisch. Entscheidend ist die Nackenlinie bei 220,00 bis 230,00 €. Erst darüber würde das Abwärtsrisiko deutlich sinken. Unter 155,00 € droht dagegen eine Fortsetzung des Abverkaufs. ## ℹ️ OHB in Kürze - - Die OHB SE (WKN: 593612) mit Sitz in Bremen ist ein deutscher Luft- und Raumfahrtkonzern, der in den beiden Geschäftsfeldern Space Systems und Aerospace aktiv ist. - Im Bereich Space Systems entwickelt und produziert OHB Satelliten und sonstige Raumfahrtsysteme. - Im Segment Aerospace ist das Technologieunternehmen in der Produktion von Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie aktiv, darunter Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Flugzeuge. - Mehrheitseigentümer von OHB ist die Gründerfamilie Fuchs. Seit 2024 ist die amerikanische Investmentfirma KKR im Besitz eines Minderheitsanteils. - OHB ist seit August 2026 Mitglied im SDAX und ca. 3,98 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Kommunikation, OHB, OHB Analyse, OHB Preis, OHB SE, OHB-Chartanalyse, OHB-Kurs, OHB-Prognose, Raumfahrt, Raumfahrt-Aktie, Raumfahrt-Aktien, Rüstung, Rüstungsaktien --- ### [Super Micro Computer-Aktie: Wer will ein Schnäppchen machen?](https://www.sharedeals.de/super-micro-computer-aktie-wer-will-ein-schnaeppchen-machen/) **Published:** Oktober 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Anfang Oktober sah es noch ganz danach aus, als würde die Super Micro Computer-Aktie bald auf ein neues Jahreshoch klettern. Doch in den letzten Tagen kam alles anders. Der Kurs des Serverherstellers brach um -30% ein. Was steckt hinter dem Crash der Supermicro-Aktie und können Anleger hier nun ein echtes Schnäppchen machen? ## Drei Gründe für den Abverkauf Es sind gleich drei Faktoren, die die Super Micro Computer-Aktie in den letzten Tagen massiv unter Druck setzten. Zum Ersten gab es neue Entwicklungen im Exportskandal rund um illegale Lieferungen von Servern und Chips nach China. Ein mit Super Micro verbundener Auftragnehmer bekannte sich schuldig, an der illegalen Umleitung von Kl-Servern mit Nvidia-Chips nach China beteiligt gewesen zu sein. Die mutmaßlichen Lieferungen hatten einen Wert von rund 2,5 Milliarden US$. Auch ein Mitgründer und ein Vertriebsmanager von Supermicro wurden angeklagt. Das erhöht das Risiko weiterer Ermittlungen und möglicher negativer Folgen für das Geschäft. Wichtig zu wissen ist diesem Zusammenhang allerdings, dass das Unternehmen selbst bei diesen Ermittlungen bislang nicht als Beschuldigter geführt wird. Zum Zweiten sorgte auch ein plötzlicher Wechsel in der Chefetage des Serverherstellers für Unruhe. Zur Wochenmitte wurde Mark Long mit sofortiger Wirkung zum CFO ernannt. Er beerbt David Weigand im Amt des Finanzchefs. Der abrupte Wechsel verunsicherte Anleger, gerade weil Super Micro mit so gravierenden Fragen zu internen Kontrollen und Compliance konfrontiert ist. Und zum Dritten wurde die Super Micro Computer-Aktie zu einem der größten Opfer des massiven Abverkaufs von Technologiewerten in den letzten Tagen. Anleger machen sich zunehmend Sorgen, dass höhere Zinsen und eine sich möglicherweise abflachende Nachfrage einzelne Unternehmen, wie die stark verschuldeten Cloud-Provider, in Finanzierungsschwierigkeiten bringen könnten. Finanzierungsnöte einzelner Branchenplayer könnten einen Kaskadeneffekt in der gesamten KI-Chip-Cloud-Branche auslösen. Sollten Rechenzentrenbetreiber gezwungen sein, ihr Expansionstempo zu drosseln, würde sich das direkt negativ auf das Servergeschäft von Super Micro Computer auswirken. Bleibe bei Supermicro und der KI-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Es wird trübe im Chart Das Chartbild der Super Micro Computer-Aktie hat sich durch den jüngsten Kurssturz massiv eingetrübt. Der Ende Juli begonnene Aufwärtstrend wurde deutlich nach unten durchbrochen. Sollte der Kurs in der Support-Zone bei 31/32 US$ keinen Halt finden, dürfte er deutlich unter die 30 US$-Marke rutschen. ## Diese Aktie ist spottbillig Bei der Bewertung der Super Micro Computer-Aktie kann man eigentlich nur zu einem Schluss kommen: die Aktie ist spottbillig. Das zeigt das Verhältnis zwischen KGV und Wachstumsdynamik eindeutig. Das Forward-KGV liegt aktuell bei 10. Wir sprechen hier aber von einem Technologieunternehmen, das im letzten Geschäftsjahr (das bis Ende September lief) um 77% gewachsen ist. Auch im laufenden neuen GJ gehen Analysten von einem Umsatzwachstum in ähnlicher Größenordnung aus. Gleichzeitig steigert Super Micro Computer seine Gewinne massiv. Im vergangenen GJ konnte der Serverhersteller seine operative Marge von 5,7 auf 7,0% anheben. Das mag nicht nach viel aussehen, aber in Kombination mit einem Umsatzwachstum von 77% sorgt es für mehr als eine Verdoppelung des absoluten Gewinns. Und so dürfte es auch im neuen GJ sein. Im Klartext: Supermicro hat seinen Gewinn im letzten GJ verdoppelt und wird das voraussichtlich auch im laufenden GJ tun. Möchtest Du weitere Aktien wie Super Micro Computer entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Super+Micro+Computer&stockidentifier=symbol%3AMS51&stockmarket=Tradegate&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Meiner Meinung nach ist der aktuelle Kurssturz der Super Micro Computer-Aktie eine nicht gerechtfertigte Übertreibung der Börse. Selbst bei einer Korrektur der Wachstumsprognose wäre sie immer noch ein Schnäppchen. Anleger, die in den Serverhersteller investieren, müssen allerdings ein dickes Fell haben. Super Micro Computer ist bekannt dafür, die Börse regelmäßig mit massiven Compliance Issues zu schockieren. ## ℹ️ Super Micro Computer in Kürze - Super Micro Computer (WKN: A0MKJF) mit Sitz in San José in Kalifornien ist ein US-Anbieter von Server- und Speichertechnologien. - Das Unternehmen verfügt über eine sehr breite Produktpalette, die von Hauptplatinen und Barebones über Server bis zu Computergehäusen und Kühlungslösungen reicht. - Super Micro Computer ist Mitglied im S&P 500-Index. Das Unternehmen wird aktuell mit rund 20,8 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Super Micro Computer --- ### [Almonty-Aktie: Kurs unter 10 € – ist der Hype vorbei?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-kurs-unter-10-euro-ist-der-hype-vorbei/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Almonty-Aktie steht nach einer kräftigen Korrektur unter Druck. Ausgehend von einem Septemberhoch bei rund 16,50 € fiel der Kurs deutlich. Am Freitag notiert sie aktuell bei 8,80 €; das entspricht einem Rückgang von etwa -46%. Damit stellt sich die Frage: Ist die Euphorie rund um den Wolframproduzenten vorbei – oder bietet der Rücksetzer eine Einstiegschance? ## Sangdong-Mine nimmt den Betrieb auf Ein wesentlicher Meilenstein wurde 2026 erreicht: Almonty nahm im Juni die Verarbeitung von Erz in der Aufbereitungsanlage von Sangdong auf. Ende September meldete das Unternehmen die ersten produzierten Wolframkonzentrat-Chargen und berichtete über den weiteren Hochlauf der Anlage. Jetzt kommt es darauf an, welchen Beitrag die Sangdong-Mine zur Geschäftsentwicklung beitragen kann. Die nächsten Quartalsberichte werden zeigen, ob der operative Fortschritt mit einer nachhaltigen Verbesserung der Geschäftsentwicklung einhergeht. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Almonty+Industries&stockidentifier=symbol%3AALM&stockmarket=NASDAQ) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Wolframpreise leicht rückläufig Nach dem Verhängen der Exportbeschränkungen erreichten die Preise für Wolfram extrem hohe Werte. Mittlerweile entspannte sich das Preisgefüge wieder. Mittlerweile drücken höhere Lagerbestände auf die Preise. Es kommt jetzt darauf an, zu welchem Preis das Wolframkonzentrat der Sangdong-Mine verkauft werden kann. Davon hängt der Erfolg der Mine und des Unternehmens ab. Die Preise in China für Wolframkonzentrate sind deutlich gesunken. ## EU drängt auf Reduzierung der bilaterale Handelsabkommen Momentan befindet sich die EU in wichtigen Wirtschaftsverhandlungen mit China. Neben der Festlegung der Exporthöhe von Hybridfahrzeugen in die EU geht es auch um Handelserleichterungen für Seltene Erden und wichtige Rohstoffe. Hierzu gehört auch Wolfram. China sagte zu, die Genehmigung von Ausfuhrlizenzen für Seltene Erden und Dauermagnete für die EU zu erleichtern. Konkrete Vereinbarungen liegen jedoch noch nicht vor. China dürfte auch ein Interesse daran haben, die Exporte dieser Rohstoffe wieder zu forcieren. Sollte China wieder Wolfram in größeren Mengen liefern, sind niedrigere Marktpreise für Wolfram möglich. ## Bewertung Insgesamt halte ich den Hype um die Almonty-Aktie vorerst für vorbei. Die nächsten Quartalsberichte werden zeigen, welchen Einfluss die Sangdong-Mine auf die Geschäftsentwicklung nimmt. China ist finanziell auf höhere Ausfuhren von wichtigen Rohstoffen angewiesen. Daher sind die Aussichten auf eine Exporterleichterung zwischen China und der EU vielversprechend. Wichtigster Faktor für die weitere Geschäftsentwicklung von Almonty bleibt jedoch der Markt für Wolfram. Unsicherheiten bezüglich Preise für Wolfram und Seltene Erden könnten wieder aus den USA kommen. Die Handelspolitik unter Trump ist unberechenbar. Anleger sollten vor einem Einstieg erst die nächsten Quartalszahlen abwarten. Aus meiner Sicht ist das vierte Quartal bezüglich des Beitrags der Sangdong-Mine aussagefähiger als das dritte Quartal. Ich gehe kurzfristig von einer Seitwärtsbewegung in einer breiteren Range von 8 bis 13 € aus. Was gegen eine schnelle Kurserholung spricht, ist das negative Momentum. Kurse wie im Frühjahr, sind aus meiner Sicht vorerst nicht zu erreichen. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die Profiteur zu großen Profiteuren werden dürften. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen.Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und der Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit rund 2,6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Netflix-Aktie: Hat sie überhaupt noch Potenzial?](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-hat-sie-ueberhaupt-noch-potenzial/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Netflix-Aktie konnte sich in den vergangenen Tagen bei knapp über 70 US$ stabilisieren, doch am Freitag geht es für den Streaming-Riesen bereits wieder um -2% nach unten. Was drückt schon wieder auf den Aktienkurs von Netflix und ist die Aktie überhaupt noch einen Kauf wert? ## Drei Belastungsfaktoren Es gibt gleich drei Faktoren, die momentan den Kurs der Netflix-Aktie belasten: Unruhe in der Chefetage, strukturelle Sorgen und Analystenherabstufungen. Du willst keine Entwicklung auf dem Streaming-Markt verpassen? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ein Wechsel in der Chefetage Netflix hat überraschend die Trennung von seiner langjährigen Chief Content Officer Bela Bajaria bekannt gegeben. Als Nachfolger wurde der ehemalige Disney- und Fox-Manager Peter Rice benannt. Solche plötzlichen, hochkarätigen Management-Veränderungen sorgen an der Börse kurzfristig oft für Verunsicherung, insbesondere, wenn gleichzeitig massive Stellenstreichungen angekündigt werden. Netflix will 1.000 Jobs abbauen, das sind rund 6% der gesamten Belegschaft. Dabei handelt es sich um den größten Stellenabbau seit 2022. Das Management betont zwar, das Geschäft wachse weiterhin, doch der Schritt hinterlässt Fragen zur strategischen Ausrichtung. ## Keine Informationen mehr Gleichzeitig hat Netflix mit einem immer größeren Wettbewerb durch andere Streaming-Dienste und vor allem YouTube zu kämpfen. Der Streaming-Gigant veröffentlicht die Sehstunden seiner Abonnenten nur einmal jährlich. Das erschwert Anlegern die laufende Einschätzung der Zuschauerentwicklung. Kurz vor den Quartalszahlen steigt damit die Nervosität an der Börse. ## Die Kursziele purzeln Hinzu kommen zum Teil massive Kurszielsenkungen der Netflix-Aktie durch Banken und Analysehäuser in den letzten Tagen und Wochen. Im September senkte die US-Großbank Wells Fargo ihren fairen Wert deutlich von 80 auf 57 US$. Sie sieht damit ein Downside von über -20% für die Netflix-Aktie. Auch die britische Großbank HSBC schraubte ihr Kursziel für die Aktie erheblich von 96 auf 76 US$ herunter. Die Bank sieht den Streaming-Dienst damit auf dem aktuellen Kursniveau fair bewertet. Auch die US-Bank KeyCorp senkte ihren Zielwert für die Netflix-Aktie von 92 auf 85 US$. Das Analysehaus Rosenblatt sieht mit einem Kursziel von 75 US$ ebenfalls kein Potenzial mehr für die Aktie. Lediglich die Analysten von BMO Capital sind mit einem fairen Wert von 125 US$ noch sehr bullisch in Bezug auf die weitere Kursentwicklung eingestellt. ## Im Seitwärtstrend Die Netflix-Aktie befindet sich seit mehr als drei Monaten in einem Seitwärtstrend. Bei 67 US$ scheint der Streaming-Titel einen Boden gefunden zuhaben. Bei 82 US$ hat die Aktie aber eine obere Begrenzung gefunden. Ich gehe in den kommenden Wochen von einer Fortsetzung der Kursbewegung in diesem Korridor aus. ## Diese Bewertung lässt kein Upside zu Wie die meisten Analysten sehe auch ich derzeit kein weiteres Upside in der Netflix-Aktie. Sie ist mir auf dem aktuellen Kursniveau zu hoch bewertet. Das Forward-KGV von Netflix beträgt aktuell 19. Die prognostizierten Wachstumsraten liegen mit 13% (2026) und 11% (2027) deutlich darunter. Das bedeutet, dass der Markt Potenzial bei der Gewinnmarge einpreist. Dieses sehe ich hingegen nicht. In Zeiten schwacher Konjunktur wird es Netflix meiner Einschätzung nach schwer haben, seine Preisschraube weiter nach oben zu drehen. Außerdem könnte sich das Wachstum im Werbegeschäft abflachen. Dass Netflix keine unterjährigen Informationen mehr zur Entwicklung seiner Abonnentenzahlen und der Aktivität seiner Nutzer veröffentlicht, halte ich für ein Unding. Es erschwert Anlegern massiv die Einschätzung, ob der Streaming-Dienst noch wächst und den Geschmack seiner Nutzer trifft. Möchtest Du weitere Aktien wie Netflix entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Netflix&stockidentifier=symbol%3ANFLX&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die große Wachstumsgeschichte von Netflix ist vorbei. Die Bewertung der Aktie reflektiert das Ende dieser Growth Story meiner Meinung nach aber nicht ausreichend. Ich rate Anlegern deshalb von einem Kauf der Netflix-Aktie ab. Sie hat in meinen Augen derzeit kein großes Potenzial mehr. ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 295 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Cambria Gold Mines-Aktie: Ein unterschätzter Turnaround-Kandidat?](https://www.sharedeals.de/cambria-gold-mines-aktie-ein-unterschaetzter-turnaround-kandidat/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie von Cambria Gold Mines steht nach einem massiven Kursrückgang vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Seit dem Hoch von mehr als 2 CA$ Ende April hat der Titel über -60% an Wert verloren. Fundamental mehren sich allerdings die Signale für eine mögliche Trendwende: Der Neustart des Premier-Goldprojekts rückt näher, starke Bohrergebnisse untermauern das Potenzial und bei Red Mountain ist ein wichtiger Genehmigungsschritt geschafft. Damit stellt sich die berechtigte Frage, ob der Markt die temporären Risiken inzwischen überbewertet und die Chancen des angehenden Produzenten übersieht. ## Premier: Der Weg zurück zur Produktion Der wichtigste Meilenstein ist der konkrete Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme der Premier-Aufbereitungsanlage in British Columbia. Cambria plant, die Mühle mit einer Kapazität von 2.500 Tonnen pro Tag im vierten Quartal 2027 wieder in Betrieb zu nehmen. Der anschließende Hochlauf soll sich bis 2028 erstrecken. Besonders attraktiv ist die vorhandene Infrastruktur. Premier soll nicht nur eigenes Erz verarbeiten, sondern auch Material aus Silver Coin und Big Missouri aufnehmen. Später könnte Red Mountain hinzukommen. Das eröffnet die Chance, mehrere Lagerstätten über einen zentralen Standort zu erschließen und den Kapitalbedarf gegenüber einem vollständig neu zu errichtenden Minenprojekt zu begrenzen. Voraussetzung ist allerdings, dass Zeitplan und Finanzierung eingehalten werden. ## Hochgradige Bohrungen und Fortschritte bei Red Mountain Auch die jüngsten Infill-Bohrungen liefern Argumente für die positive Perspektive. Nach 70 Bohrungen mit insgesamt 6.923 Metern meldete Cambria unter anderem 166,22 Gramm Gold und 3.383 Gramm Silber je Tonne über 3,1 Meter. Solche Gehalte sind bemerkenswert. Die Ergebnisse sollen die Ressourcensicherheit erhöhen und in die aktualisierte Machbarkeitsstudie einfließen. Beim Red-Mountain-Projekt wurde im September die finale Genehmigung für den Bau der Zufahrtsstraße erteilt. Die Arbeiten laufen bereits. Die reine Zufahrtsstraße zu Red Mountain umfasst eine Länge von rund 23 Kilometern. Die gesamte Transportstrecke (Trucking-Distanz) von der Lagerstätte bis zur Premier-Mühle soll sich letztlich auf etwa 50 Kilometer belaufen. Damit nimmt auch das zweite strategische Standbein zunehmend konkrete Formen an. ## Bewertung: Abschlag gegenüber der Konkurrenz Besonders interessant finde ich die Bewertung. Nach vorliegenden Vergleichsdaten wird Cambria mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von etwa 1,3 gehandelt, während der Branchendurchschnitt bei rund 2,7 liegt. Auch gegenüber direkten Wettbewerbern wie Skeena Resources und Tudor Gold erscheint die Aktie günstig. Zudem wird der Wert des Unternehmens auf etwa 0,6 des geschätzten Nettoinventarwerts taxiert. Dieser Abschlag spiegelt die Vorgeschichte mit finanziellen Schwierigkeiten, Restrukturierung und Verwässerung wider. Gleichzeitig besitzt Cambria mit der bestehenden Mühleninfrastruktur jedoch einen klaren Vorteil gegenüber Projekten, bei denen erst umfangreiche Anlagen errichtet werden müssen. Für mich entsteht daraus eine interessante Neubewertungschance, sofern das Unternehmen die nächsten Umsetzungsschritte erfolgreich bewältigt. Die wenigen Analysten, die die Aktie abdecken, sehen ebenfalls erhebliches Potenzial: Der Konsens lautet „Buy“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 2 CA$, was mehr als eine Kursverdopplung impliziert. ## Charttechnik: Bodenbildung oder nächste Abwärtswelle? Seit Ende April befindet sich die Aktie in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Am Mittwoch markierte sie bei 0,71 CA$ ein neues Bewegungstief. Nun rückt das Vorjahrestief bei 0,60 CA$ in den Fokus. Dort könnte sich eine Bodenbildung entwickeln. Fällt auch diese Unterstützung, droht eine Ausweitung der Abwärtsbewegung. Auf dem aktuellen Kursniveau präsentiert sich Cambria Gold Mines als eine hochspannende, wenngleich spekulative Turnaround-Chance. Der Produktionsfahrplan wird greifbarer, die jüngsten Bohrergebnisse untermauern das geologische Potenzial und das Red-Mountain-Projekt macht kontinuierlich Fortschritte. Demgegenüber steht ein deutlicher Bewertungsabschlag von fast 50 % gegenüber vergleichbaren Junior-Minen, was das Abwärtsrisiko fundamental abfedern dürfte. Gelingt der Neustart der Premier-Mühle wie geplant, steht die Aktie vor einer signifikanten Neubewertung. Für langfristig orientierte Anleger mit einer entsprechend hohen Risikobereitschaft bietet der jüngste Ausverkauf daher eine fundierte Einstiegsgelegenheit. Die entscheidenden Katalysatoren bleiben jedoch die kurzfristige operative Umsetzung und der endgültige Nachweis, dass die Finanzierung bis zum Erreichen des positiven Cashflows im kommenden Jahr gesichert ist. Was sonst noch alles für einen Kauf der Cambria-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/cambria_gold/). **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Cambria Gold halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Cambria Gold vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Cambria Gold Mines - Cambria Gold Mines (WKN: A422L6) ist ein kanadisches Gold-Entwicklungsunternehmen, deren Projekte Premier und Red Mountain in einem weit fortgeschritteneren Stadium befinden. - Der Hauptsitz befindet sich in Vancouver - Die Aktie wird an der TSX Venture Exchange gehandelt. Der aktuelle Börsenwert liegt bei etwa 307 Millionen CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Nel ASA-Aktie: Bodenbildung vor dem Abschluss?](https://www.sharedeals.de/nel-asa-aktie-bodenbildung-vor-dem-abschluss/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Nel ASA-Aktie sorgt nach den jüngsten Kurssprüngen und anschließenden Rückschlägen weiterhin für erhebliche Nervosität. Erst zu Wochenbeginn gelang dem Wasserstofftitel ein dynamischer Vorstoß über 0,20 €, bevor die Verkäufer erneut zuschlugen. Mit aktuell 0,194 € bewegt sich die Aktie wieder innerhalb ihrer seit Monaten bestehenden Handelsspanne. Dennoch könnte sich nach der langen Abwärtsbewegung eine interessante Bodenbildung entwickeln. Steht der Ausbruch unmittelbar bevor oder droht Anlegern die nächste Enttäuschung? ## Quartalszahlen mit Licht und Schatten Die gestern veröffentlichten Quartalszahlen sorgten bei Nel ASA erneut für gemischte Reaktionen. Wie mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig bereits am Dienstag unter [„Nel ASA-Aktie +7%: Zeit, sich Hoffnung zu machen?“](https://www.sharedeals.de/nel-asa-aktie-7-zeit-sich-hoffnung-zu-machen/) hervorhob, weckte insbesondere die angekündigte Zusammenarbeit mit Rheinmetall neue Fantasie. Beide Unternehmen wollen Möglichkeiten zur dezentralen Herstellung synthetischer Kraftstoffe für militärische Anwendungen untersuchen. Allerdings handelt es sich bislang lediglich um eine Absichtserklärung und bislang nicht um einen verbindlichen Großauftrag. Hinzu kam ein neuer US-Auftrag über rund 12 Millionen US$ für PEM-Elektrolyseure, dessen Auslieferung für 2027 vorgesehen ist. Die Geschäftszahlen selbst zeigen weiterhin erhebliche Herausforderungen. Im dritten Quartal brach der Konzernumsatz aus Kundenverträgen gegenüber dem Vorjahr um -63% auf 112 Millionen NOK ein, während sich der EBITDA-Verlust auf 93 Millionen NOK ausweitete. Positiv entwickelte sich dagegen der Auftragseingang mit einem Anstieg von +339% auf 253 Millionen NOK. Besonders das PEM-Geschäft überzeugte mit einem Umsatzplus von +65%. Der Auftragsbestand erhöhte sich um +34% auf 1,31 Milliarden NOK. Damit zeigt sich zwar eine Verbesserung der Nachfrage, doch der Weg zu nachhaltiger Profitabilität bleibt lang. **Energie und Rohstoffe bleiben spannend:** Nebst Biotech und Pharma sogleich einmal auf das Thema im exklusiven Report rund um Rohstoffe und der generellen [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) geschaut. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die wiederholte Verteidigung der Unterstützung bei 0,184 € macht die aktuelle Ausgangslage zunehmend interessant. Nach dem jüngsten Kurssprung bis knapp unter 0,21 € und dem anschließenden Rücksetzer könnte die Nel ASA-Aktie zunächst nochmals bis 0,184 € zurückfallen, bevor sich die Käufer erneut durchsetzen. Mein blaues Präferenzszenario sieht anschließend eine Fortsetzung der Erholung mit einem nachhaltigen Ausbruch über den Widerstand bei 0,209 € vor. Damit wäre die monatelange Seitwärtsbewegung nach oben verlassen und weiteres Kurspotenzial bis 0,220 beziehungsweise 0,235 € eröffnet. Allerdings verläuft im Bereich zwischen 0,22 und 0,235 € zugleich die langfristige Abwärtstrendlinie, sodass dort mit erneutem Verkaufsdruck gerechnet werden müsste. Alternativ könnten die Käufer die Unterstützung bei 0,184 € nicht mehr verteidigen. Ein nachhaltiger Bruch würde die Hoffnungen auf eine kurzfristige Bodenbildung erheblich schwächen und zunächst einen Rücklauf bis 0,172 € begünstigen. Dort liegt eine weitere wichtige Auffangzone, die bereits in der Vergangenheit mehrfach eine Stabilisierung ermöglichte. Sollte auch diese Marke fallen, wäre die jüngste Erholung endgültig gescheitert und der übergeordnete Abwärtstrend dürfte erneut an Bedeutung gewinnen. Gerade angesichts der weiterhin schwachen Profitabilität sollten Anleger das Risiko eines solchen Szenarios nicht unterschätzen. Die Nel ASA-Aktie arbeitet weiterhin an einer möglichen Bodenbildung, doch die jüngsten Kursausschläge zeigen, wie fragil die Situation bleibt. Solange 0,184 € verteidigt wird, favorisiere ich eine erneute Erholung mit einem möglichen Ausbruch über 0,209 € und anschließendem Kurspotenzial bis 0,235 €. Unterhalb von 0,184 € droht dagegen ein Rückfall bis 0,172 €. Eine nachhaltige Trendwende ist damit noch keineswegs bestätigt, doch die Voraussetzungen für einen ersten Befreiungsschlag nehmen langsam Gestalt an. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von NEL entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nel+ASA&stockidentifier=symbol%3AD7G&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Nel ASA in Kürze - Nel ASA bietet Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von aus elektrischer Energie gewonnenem Wasserstoff an. - Kerngeschäft des norwegischen Unternehmens mit Sitz in Oslo ist die Produktion von Elektrolyseuren zur Gewinnung von Wasserstoff. - Nel ASA notiert an der Börse Oslo und ist derzeit rund 357 Millionen € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nel ASA-Aktie, Nel ASA-Analyse, Nel ASA-Chartanalyse, Nel ASA-Prognose, Nel Asa; Wasserstoff-Aktien --- ### [Tesla-Aktie: Nur ein PR-Gag oder Startschuss für die nächste Rallye?](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-nur-ein-pr-coup-oder-startschuss-fuer-den-naechsten-kursschub/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Tesla-Aktie befindet sich seit Ende Juli wieder auf dem Weg nach oben. Zwar kam es in den vergangenen Tagen im Zuge des weltweiten Sell-offs an den Tech-Märkten zu einem Rücksetzer, doch am Freitag zieht der Kurs wieder spürbar an. Vorbörslich steigt die Aktie um mehr als +5% auf über 380 US$. Das sorgt für Kauflaune und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## Roadster-Show befeuert die Fantasie Elon Musk sorgt einmal mehr für Schlagzeilen: Bei der Präsentation des neuen Roadsters in Texas demonstrierte Tesla spektakuläre Flugmanöver mit Kaltgas-Triebwerken aus dem Umfeld von SpaceX. Der Sportwagen soll in weniger als einer Sekunde von null auf rund 97 km/h beschleunigen. Der Produktionsstart ist für 2028 geplant, der endgültige Verkaufspreis bleibt offen. Für die leistungsstärkste Variante werden allerdings bereits hohe Reservierungsgebühren von 250.000 US$ verlangt. Für mich ist der Roadster vor allem ein PR-Coup. Der tatsächliche Absatz dürfte überschaubar bleiben. Entscheidend ist vielmehr die technologische Inszenierung – und die neue Fantasie über eine mögliche engere Verbindung zwischen Tesla und SpaceX. **Möchtest Du weitere spannende Aktien wie die von Tesla entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Tesla&stockidentifier=symbol%3ATSLA&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu **Tech-Werten** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## SpaceX-Fusion als möglicher Kurstreiber Ein Bericht von Barclays befeuert entsprechende Spekulationen. Demnach könnte eine Ankündigung zu einem Zusammenschluss Ende Oktober oder Anfang November zum Thema werden. Bestätigt ist bislang aber noch nichts. Eine Fusion könnte Synergien bei KI, Robotik, Halbleitern und Satellitenkommunikation eröffnen, würde aber auch erhebliche Bewertungs- und Umsetzungsfragen aufwerfen. Zusätzlichen Rückenwind könnte Tesla in Europa erhalten. Das bisher als „Full Self-Driving (Supervised)“ bezeichnete Assistenzsystem wird nun als „Assisted Driving“ vermarktet. Zugleich signalisiert Bundesverkehrsminister Steffen Bilger Unterstützung für eine europaweite Zulassung unter technischen Auflagen. Das wäre ein wichtiger Schritt, bleibt aber an entsprechende Genehmigungen gebunden. ## Quartalszahlen werden zum Härtetest Am 21. Oktober veröffentlicht Tesla nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das dritte Quartal. Die Absatzzahlen liegen bereits vor: Mit 486.532 ausgelieferten Fahrzeugen übertraf der Konzern die Erwartungen. Der Konsens rechnet dennoch mit einem leichten Umsatzrückgang auf 27,8 Milliarden US$ und einem Gewinn je Aktie von lediglich 0,43 bis 0,44 US$. Im Vorjahresvergleich würde dies einen Rückgang von 12 bis 14% bedeuten. Besonders im Fokus stehen dürfte die Bruttomarge im Automobilbereich: Experten rechnen damit, dass Rabatte und der Abbau von Lagerbeständen die Profitabilität belastet haben. Dazu setzen die hohen Investitionskosen, die für 2026 auf mehr als 25 Milliarden US$ angehoben wurden, den freien Cashflow kurzfristig unter Druck. Die Analysten bleiben daher gespalten. Jefferies sieht den fairen Wert bei 400 US$, während optimistischere Häuser wie RBC Kursziele von 480 US$ aufrufen. Der Konsens liegt bei rund 412 US$ und damit knapp +14% über dem aktuellen Niveau. ## Charttechnik: Ausbruch oder nächste Konsolidierung? Kurzfristig rückt die 200-Tage-Linie bei 388,49 US$ in den Fokus. Darüber warten die psychologisch wichtige 400-US$-Marke und die Abwärtstrendlinie seit dem Dezember-Top bei rund 410 US$. Weitere Widerstände liegen bei 432,86, 445,60 und 453,60 US$. Erst oberhalb dieser Hürden wäre ein erneuter Anlauf auf die Zone um 500 US$ realistisch. Übergeordnet befindet sich Tesla nach der Rallye von 2019 bis 2021 in einer langwierigen Konsolidierungsphase. Dazu zeigt sich mit einem aufsteigenden Dreieck aber auch eine charttechnisch spannende Ausgangssituation. Bricht der Kurs nachhaltig nach oben aus (über den Widerstand im Bereich 500 US$), wären perspektivisch sogar Kursziele zwischen 900 und 1.000 US$ möglich. Das wäre aber ein langfristiges Szenario. Ich sehe bei Tesla weiterhin Chancen. Die Fantasie rund um KI, autonomes Fahren, Robotik und SpaceX könnte den Kurs weiter antreiben. Gleichzeitig rechtfertigen Roadster-Show und Fusionsgerüchte allein keine dauerhaft höhere Bewertung. Angesichts der hohen Erwartungen und des schwierigen Margenumfelds rechne ich weiterhin mit starken Schwankungen. Mein Ansatz: Chancen nutzen, aber nicht blind hinterherlaufen. Erst ein überzeugender Ausbruch über die nächsten Widerstände und solide Quartalszahlen würden das positive Szenario untermauern. Der 21. Oktober könnte dafür den entscheidenden Impuls liefern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Tesla in Kürze - Der 2003 gegründete US-Autohersteller mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas ist derzeit der weltweit zweitgrößte Hersteller von Elektroautos. Neben Fahrzeugen stellt Tesla (WKN: A1CX3T) auch Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen her. - Die Fahrzeuge und teilweise auch die Batterien werden in Gigafactories genannten Großfabriken produziert. Derzeit betreibt Tesla Gigafactories in den USA, Deutschland und China. - Tesla ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Unternehmenswert liegt aktuell bei rund 1,43 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [OHB-Aktie +13%: Schießt sie jetzt auf 340 € hoch?](https://www.sharedeals.de/ohb-aktie-13-schiesst-sie-jetzt-auf-340-e-hoch/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die OHB-Aktie hat in den letzten Monaten nur für lange Gesichter bei Anlegern gesorgt. Seit seinem Allzeithoch im Mai hat das deutsche Raumfahrtunternehmen gut 70% seines Börsenwerts verloren. Doch diese Woche überzeugt OHB mit einer bärenstarken Performance. Am heutigen Freitag ist die OHB-Aktie über +13% im Plus, wodurch sich die Wochenrendite auf über +20% erhöht. Was steckt hinter dem Durchstarten des Bremer Satellitenspezialisten und ist es der Beginn der nächsten Kursrallye? ## Bullische Analysten Der heutige Kurssprung der OHB-Aktie geht auf das Konto des Analysehauses NuWays. Dessen Experten bekräftigen ihre Kaufempfehlung für den deutschen Raumfahrtwert. Besonders beeindruckend ist dabei das Kursziel, dass die NuWays-Analysten ausgerufen haben. Es liegt mit 340 € +75% über dem aktuellen Kursniveau. Grundlage der Bullishness von NuWays ist das massive bevorstehende beziehungsweise noch zu erwartende Auftragspotenzial im europäischen Raumfahrtsektor. Als größtmöglichen Werttreiber sieht das Analysehaus das SATCOMBw4-Projekt der Bundeswehr. Für die geplante Satellitenkonstellation der deutschen Streitkräfte steht ein Investitionsvolumen von bis zu 10 Milliarden € im Raum. NuWays geht davon aus, dass 50 bis 70% dieser Investitionen an OHB für die Herstellung der Satelliten und der dazugehörigen Bodeninfrastruktur gehen werden. Darüber hinaus ist OHB mit der europäischen Satellitenkonstellation IRIS2 an einem weiteren Milliardenprojekt beteiligt. Im dritten Quartal erhielt das deutsche Raumfahrtunternehmen einen Auftrag im Wert von knapp 1 Milliarde € zur Entwicklung und Herstellung von 18 Satellitenplattformen. Ein Großteil der Erlöse aus dem IRIS2-Projekt dürften erst in den Jahren 2028 und 2029 fließen. Der Auftragsbestand von OHB betrug zur Jahresmitte 3,3 Milliarden €. Nach Einschätzung von NuWays dürfte er per Ende September auf 4,2 Milliarden € gestiegen sein. Für das abgelaufene dritte Quartal prognostiziert das Analysehaus eine Umsatz von 347 Millionen € — ein Plus von 16% gegenüber dem Vorjahr. Proportional dazu soll auch das EBITDA auf 39 Millionen € steigen, was einer operativen Marge von knapp über 11% entspricht. Du interessierst Dich auch für die Rüstungsbranche? Dann solltest Du einen Blick in unseren kosten Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) werfen - es zahlt sich aus! ## Es sieht nach Trendwende aus Das aktuelle Chartbild der OHB-Aktie deutet stark auf eine Trendwende hin. Vergangene Woche scheint der wochenlange Kursrückgang bei 157 € ein Ende gefunden zu haben. Durch die starken Kursgewinne am Mittwoch und am Freitag hat der Raumfahrttitel wieder einen deutlichen Sicherheitsabstand zu seinem Boden gewonnen. Sollte der Widerstand bei 207 € geknackt werden, dürfte sich der Kursaufschwung kurzfristig auf ca. 230 € fortsetzen. ## Die Nachrichten als Kurstreiber Der größte Kurstreiber der OHB-Aktie sind die aktuellen Nachrichten. Sie verdeutlichen, welch hohe Dringlichkeit die Unabhängigkeitsbestrebungen Europas in der Satellitenkommunikation haben. Erst vor wenigen Tagen schnitten die USA bzw. SpaceX die Ukraine von der Satellitenkommunikation über Starlink ab. Für die Verteidigungsfähigkeit des Landes ist das eine mittelschwere Katastrophe. Diese Entwicklung zeigt, wie gering das Interesse der Amerikaner an der Verteidigung der europäischen Freiheit gegenüber Russland ist. Europa und seine Streitkräfte müssen beim Aufbau eigener Satellitenkonstellationen Vollgas geben — und das tun sie inzwischen auch. OHB ist einer der größten Profiteure dieser neuen „Vollgasentwicklung“ im Orbit. Vor diesem Hintergrund ist mir die Bewertung der OHB-Aktie mit einem Forward-KGV von 34 nicht zu hoch. Das deutsche Raumfahrtunternehmen wird 2026 voraussichtlich mit 16% wachsen und 2027 sein Wachstum auf 26% steigern. Zudem geht das Management von weiterem Margenpotenzial aus. Möchtest Du weitere Aktien wie OHB entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=OHB&stockidentifier=symbol%3AOHB&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ich glaube, dass wir am Beginn einer neuen Kursrallye stehen. Die Rallye der OHB-Aktie im Frühjahr ging meiner Überzeugung nach etwas zu weit. Das Gleiche gilt aber für den anschließenden Kurssturz. Wer in die OHB-Aktie investiert, sollte allerdings eine Kombination aus Geduld und Nerven mitbringen. Die Aktie ist notorisch volatil. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Quartalszahlen bei Raumfahrtunternehmen wenig Aussagekraft besitzen. Anleger müssen sich deshalb auf ein eher längerfristiges Investment einstellen. ## ℹ️ OHB in Kürze - Die OHB SE (WKN: 593612) mit Sitz in Bremen ist ein deutscher Luft- und Raumfahrtkonzern, der in den beiden Geschäftsfeldern Space Systems und Aerospace aktiv ist. - Im Bereich Space Systems entwickelt und produziert OHB Satelliten und sonstige Raumfahrtsysteme. - Im Segment Aerospace ist das Technologieunternehmen in der Produktion von Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie aktiv, darunter Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Flugzeuge. - Mehrheitseigentümer von OHB ist die Gründerfamilie Fuchs. Seit 2024 ist die amerikanische Investmentfirma KKR im Besitz eines Minderheitsanteils. - OHB ist seit August 2026 Mitglied im SDAX und TecDAX und ca. 4,1 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Plug Power-Aktie: Ist sie bei knapp über 1 US$ ein Investment wert?](https://www.sharedeals.de/plug-power-aktie-ist-sie-bei-knapp-ueber-1-us-ein-investment-wert/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Plug Power-Aktie geriet in den letzten vier Wochen an der Börse massiv unter die Räder. Der Kurs des US-Wasserstoffunternehmens sackte um -25% auf ein neues 12-Monatstief ab. Können die neuen Zahlen Plug Power endlich Halt geben und ist die Aktie auf dem aktuellen Tiefststand ein Investment wert? ## Diese Entwicklungen lassen Hoffnung zu Plug Power stellte gestern Abend die vorläufigen Zahlen for das dritte Quartal 2026 vor. Sie lassen ein wenig Hoffnung zu, weshalb die Börse auch mit einem leichten Kursgewinn reagierte. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10%. Das Management hält an seiner Prognose für das Gesamtjahr 2026 fest und rechnet weiterhin mit einem Umsatzwachstum von ca. 15 bis 16 % im Jahresvergleich. Positiv zu werten ist auch die Entwicklung der Auftrags-Pipeline. Zuletzt konnte Plug Power ein 280 Megawatt-Projekt in Dänemark gewinnen. Der Partner Arcadia eFuels hat die Amerikaner zudem als bevorzugter Lieferant für weitere e-SAF-Projekte ernennt. Ein 275-Megawatt-Projekt in Kanada befindet sich in Planung, in Australien erhielt Plug Power einen Auftrag über 50 Megawatt und in Spanien sowie Portugal laufen ebenfalls Aufträge mit einer Gesamtkapazität von 125 Megawatt. Fortschritte meldete Plug Power auch in Sachen Profitabilität und Liquidität. Die Bruttomarge dürfte sich laut Einschätzung des Managements aufgrund von Kostensenkungen und effizienteren Abläufen gegenüber dem Vorjahr verbessern. Der Mittelabfluss betrug im abgelaufenen Vierteljahr nur noch rund 28 Millionen US$. Das ist eine spürbare Verbesserung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem der Cash-Verbrauch noch bei rund 61 Millionen US$ lag. Der Cash-Bestand von Plug Power lag zum Ende des Quartals bei 134 Millionen US$. Positiv ist zudem, dass im abgelaufenen Quartal keine neuen Aktien über das bestehende ATM-Programm ausgegeben wurden, wodurch es zu keiner Verwässerung der Altaktionäre kam. Bleibe bei Wasserstoff im Besonderen und bei Rohstoffen im Allgemeinen auf dem Laufenden und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ein äußerst negatives Chartsignal Die Plug Power-Aktie befindet sich seit Anfang September in einer massiven Abwärtsbewegung. Ein äußerst negatives Chartsignal war der Fall des Supports bei 1,90 US$. Inzwischen ist der Kurs unter die Marke von 1,50 US$ gefallen. Sollte der nächste wichtige Support bei 1,40 US$ nicht halten, könnte er bald unter 1,00 US$ rutschen. ## Bald wieder ein Pennystock? Ich war nie ein Fan der Plug Power-Aktie und es wird wahrscheinlich auch nie mehr ein Fan aus mir werden. Alleine die Entwicklung der Liquidität halte ich für weiterhin extrem bedenklich. Der aktuelle Barmittelbestand reicht bei einer Fortschreibung des aktuellen Cash-Burns gerade mal für ein gutes Jahr. Für mich steht damit jetzt schon fest, dass Plug Power ein weiteres Mal die Börse für frisches Geld anzapften muss. Ein nachhaltig positiver Free Cashflow ist in meinen Augen noch weit entfernt. Bis heute ist Plug Power den Beweis schuldig geblieben, dass das Wasserstoffunternehmen operativ Geld verdienen kann. Das Management verfolgt mit seinem neuen Klasse-statt-Masse-Ansatz zwar den richtigen Kurs. Aber wann dieser Kurs unter dem Strich Erfolg bringen wird, ist unsicher. Du interessierst Dich für Rohstoffe und Energie? Dann wird es Zeit, unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) einen Besuch abzustatten! Mitte 2025 ist die Plug Power-Aktie zu einem Pennystock verkommen. Ich sehe sie Ende 2026 auf bestem Wege, wieder unter die magische Marke von 1 US$ zu rutschen. Anleger sollten auch weiterhin die Finger von dieser Verliereraktie lassen. Zwischenzeitlich ist die Plug Power-Aktie zwar immer wieder für eine starke Erholungsrallye gut, aber der jahrelange Trend kennt eigentlich nur eine Richtung, und zwar nach unten. ## ℹ️ Plug Power in Kürze - Plug Power (WKN: A1JA81) ist ein US-Entwickler und -Hersteller von Brennstoffzellen für stationäre Anwendungen (etwa Notstromanlagen) und mobile Lösungen (zum Beispiel Flurfördergeräte). - Das Unternehmen beliefert seine Kunden auch mit Wasserstoff und produziert Anlagen zur Speicherung und Ausgabe von Wasserstoff. - Plug Power ist im Technologieindex Nasdaq gelistet und hat einen Börsenwert von rund 2,1 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Plug Power --- ### [Cardano: Konsolidierung vor dem Ende?](https://www.sharedeals.de/cardano-konsolidierung-vor-dem-ende/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Cardano steht nach dem jüngsten Rücksetzer erneut vor einer wichtigen Bewährungsprobe und notiert aktuell bei 0,2303 US$. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/cardano-geht-die-erholung-weiter/) hatte ich nach der Rückeroberung von 0,2395 US$ eine Fortsetzung der Erholung bis 0,2660 US$ favorisiert. Dieses Kursziel wurde inzwischen erreicht und sogar kurzzeitig übertroffen. Anschließend übernahmen allerdings wieder die Verkäufer das Kommando und drückten ADA zurück unter die ehemalige Schlüsselmarke. Ist die jüngste Konsolidierung nur ein weiteres Schwungholen oder droht bereits das Ende der Erholung? ## Cardano-Ökosystem entwickelt sich weiter Während Cardano an der Börse erneut unter Druck gerät, schreitet die Entwicklung des Blockchain-Ökosystems weiter voran. Erst am 7. Oktober gab die Cardano Foundation die Einführung des programmierbaren Token-Standards CIP-0113 auf dem Mainnet bekannt. Dieser ermöglicht es, regulatorische Vorgaben wie Identitätsprüfungen oder Transaktionsbeschränkungen direkt in digitale Vermögenswerte einzubinden. Damit sollen insbesondere institutionelle Anwendungen und die Tokenisierung realer Vermögenswerte erleichtert werden. Zusätzliche Fortschritte gab es bei der Integration in Fireblocks, wodurch Cardano-basierte Token künftig für zahlreiche institutionelle Marktteilnehmer leichter zugänglich werden sollen. Auch im Bereich dezentraler Finanzanwendungen gibt es Bewegung. So kündigten Minswap und FluidTokens im Rahmen der TOKEN2049 eine engere Zusammenarbeit an, um Handels-, Kredit- und Liquiditätsangebote stärker miteinander zu verbinden. Hinzu kommen neue Anwendungen rund um digitale Identitäten und die Rückverfolgbarkeit von Nachhaltigkeitsdaten. Dennoch zeigt die Kursentwicklung, dass diese Fortschritte bislang nicht ausreichen, um eine nachhaltige Nachfrage nach ADA auszulösen. Vielmehr steht der Kryptomarkt weiterhin unter dem Einfluss makroökonomischer Unsicherheiten und einer insgesamt fragilen Risikobereitschaft. Sei in diesem Kontext dabei, wenn wir jetzt rund um den einen oder anderen Altcoins im [Hauptchat](https://live.sharedeals.de/room/Hauptchat) von [sharedeals.de](https://www.sharedeals.de/) in die Diskussionen einsteigen! **Bis jetzt nicht dabei? Kurz registrieren bzw. einloggen und direkt mitdiskutieren!** ## Die Signallage Quelle: stock3 Nach dem erfolgreichen Anstieg bis über 0,2660 US$ hat Cardano zuletzt wieder erheblich an Boden verloren. Dabei wurden die Unterstützungen bei 0,2511 und 0,2395 US$ unterschritten, während die seit Ende Juni bestehende Aufwärtstrendlinie zunehmend in den Fokus rückt. Immerhin konnten sich die Käufer bislang im Bereich der horizontalen Unterstützung bei 0,2237 US$ behaupten, auch wenn diese zwischenzeitlich bereits unterschritten wurde. Mein blaues Präferenzszenario sieht nach einer möglichen weiteren Stabilisierung oberhalb der Zone zwischen 0,2237 und 0,2163 US$ einen erneuten Aufwärtsimpuls vor. Dafür müssten zunächst 0,2395 US$ zurückerobert werden. Anschließend wären 0,2511 und 0,2660 US$ wieder realistische Kursziele. Ein nachhaltiger Ausbruch über die letztgenannte Marke würde sogar weiteres Potenzial bis 0,2998 US$ eröffnen. Alternativ könnte sich die laufende Konsolidierung deutlich ausweiten. Sollte Cardano die Unterstützung bei 0,2163 US$ und zugleich die steigende Aufwärtstrendlinie nachhaltig verlieren, wäre die seit Ende Juni bestehende Erholungsstruktur ernsthaft gefährdet. In diesem Fall dürfte zunächst die Unterstützung bei 0,1924 US$ in den Fokus rücken, bevor darunter auch 0,1723 US$ wieder relevant werden. Ein Bruch dieser Marke würde schließlich sogar einen vollständigen Rücklauf bis in den Bereich zwischen 0,1442 und 0,1393 US$ ermöglichen. Noch ist die Chance auf eine Fortsetzung der Erholung vorhanden, doch der jüngste Verkaufsdruck hat den Spielraum der Käufer erheblich reduziert. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Cardano. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Cardano – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Cardano hat das zuletzt favorisierte Kursziel bei 0,2660 US$ erreicht, musste anschließend allerdings deutliche Verluste hinnehmen. Solange die Unterstützungszone zwischen 0,2237 und 0,2163 US$ verteidigt wird, favorisiere ich weiterhin eine erneute Aufwärtsbewegung bis 0,2511 beziehungsweise 0,2660 US$. Unterhalb dieser Zone dürfte dagegen die Unterstützung bei 0,1924 US$ relevant werden. Die Käufer stehen somit unter Zugzwang, denn die nächste Richtungsentscheidung könnte bereits unmittelbar bevorstehen. **Kryptos bieten wieder Chancen:** Welche 3 Altcoins interessant sein könnten, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ Cardano (ADA) in Kürze - Cardano (ADA) ist eine wissenschaftlich entwickelte Blockchain-Plattform mit Fokus auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und Proof-of-Stake (Ouroboros-Protokoll), die Smart Contracts und dApps unterstützt. - Der aktuelle ADAUSD-Kurs liegt bei etwa 0,25 US$ und einer Marktkapitalisierung von ca. 8,5 Milliarden €. - Das übergeordnete Kryptomarktsentiment bleibt trotz der jüngsten Rückschläge vergleichsweise optimistisch. Der Crypto Fear & Greed Index notiert bei 63 Punkten und signalisiert weiterhin Gier, während Cardano selbst charttechnisch unter Druck steht. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** ADAUSD, Cardano, Krypto-News, Kryptowährungen --- ### [Infineon-Aktie: Jetzt wackelt auch die 50-€-Marke](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-jetzt-wackelt-auch-die-50-e-marke/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Infineon-Aktie bleibt nach dem gestrigen Down-Gap erheblich unter Druck und notiert aktuell bei 52,39 €. In meiner [Analyse vom Mittwoch](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-erholung-mit-ablaufdatum/) hatte ich nach dem erwarteten Ende der Erholung eine erneute Verkaufswelle favorisiert. Mit dem Bruch von 54,26 € und dem anschließenden Rücksetzer bis 51,65 € hat sich diese Einschätzung bestätigt. Trotz zwischenzeitlicher Intraday-Erholungsversuche bleibt die Aktie angeschlagen und nähert sich nun erneut der Unterstützung bei 50,69 €. Darunter könnte auch die Aufwärtstrendlinie seit April 2025 auf den Prüfstand kommen. Droht anschließend sogar ein Rückfall bis 46,09 €? ## Halbleiterbranche unter Druck Die jüngste Kursschwäche von Infineon ist keineswegs ein isoliertes Phänomen. Weltweit geraten Technologie- und insbesondere Halbleiterwerte zunehmend unter Verkaufsdruck. Neben den überraschend hohen US-Inflationsdaten sorgen vor allem Zweifel an der Rentabilität milliardenschwerer KI-Investitionen für Verunsicherung. Steigende Finanzierungskosten und die zunehmende Verschuldung einzelner Rechenzentrumsbetreiber lassen Anleger vorsichtiger werden. Davon betroffen sind auch Branchengrößen wie Nvidia, Micron und ASML. Für Infineon ergibt sich damit zusätzlicher Gegenwind, obwohl das Unternehmen selbst weiterhin vom Ausbau der KI-Infrastruktur profitiert. Operativ bleibt der Halbleiterkonzern nämlich auf Wachstumskurs. Im dritten Geschäftsquartal erzielte Infineon mit 4,17 Milliarden € einen Rekordumsatz und stellte für das vierte Quartal rund 4,7 Milliarden € in Aussicht. Besonders gefragt sind weiterhin leistungsfähige Halbleiterlösungen zur Stromversorgung von KI-Rechenzentren. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnet das Management in diesem Bereich mit Umsätzen von rund 2,5 Milliarden €. Dennoch zeigt die jüngste Kursentwicklung eindrucksvoll, dass selbst überzeugende Geschäftszahlen keinen Schutz vor einem übergeordneten Stimmungsumschwung im Technologiesektor bieten. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von Infineon entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Infineon&stockidentifier=symbol%3AIFX&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die technische Ausgangslage hat sich mit dem Bruch der Unterstützung bei 54,26 € nochmals deutlich verschlechtert. Nach dem gestrigen Down-Gap und den bislang gescheiterten Intraday-Erholungsversuchen rückt bereits das nächste Abwärtsziel bei 50,69 € in den Fokus. Mein blaues Präferenzszenario sieht nach einer möglichen kurzfristigen Stabilisierung eine Fortsetzung der Korrektur vor. Wird auch die Marke von 50,69 € nachhaltig unterschritten, dürfte sich der Abverkauf bis zur langfristigen Aufwärtstrendlinie im Bereich von 46,09 € ausdehnen. Dort wäre eine stärkere technische Gegenbewegung denkbar. Darunter würden schließlich die Unterstützungen bei 40,27 und 39,00 € wieder relevant. Alternativ könnten die Käufer bereits rund um 50,69 € zurückkehren und einen technischen Konter einleiten. Dafür müsste die Aktie allerdings zunächst 54,26 € zurückerobern, bevor die ehemaligen Unterstützungen bei 58,74 und 60,77 € erneut auf den Prüfstand kämen. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Widerstandszone würde die kurzfristige Situation spürbar verbessern und weiteres Erholungspotenzial bis 64,20 € freisetzen. Solange dies nicht gelingt, bleibt die Serie tieferer Hochs und Tiefs intakt und damit auch der übergeordnete Abwärtstrend dominant. Die Infineon-Aktie hat die zuletzt präferierte Abwärtsbewegung bestätigt und steht nun unmittelbar vor der wichtigen Unterstützung bei 50,69 €. Dort könnte sich zunächst eine technische Gegenbewegung entwickeln. Mein bevorzugtes Szenario bleibt allerdings eine Fortsetzung der Korrektur bis 46,09 €, sofern die Unterstützung nachhaltig fällt. Erst eine Rückeroberung von 54,26 und insbesondere 60,77 € würde das angeschlagene Chartbild wieder aufhellen. Bis dahin bleiben die Bären klar im Vorteil. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 68 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Prognose --- ### [Kioxia-Aktie: Mega-Chance nach dem Crash?](https://www.sharedeals.de/kioxia-aktie-mega-chance-nach-dem-crash/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie des japanischen Speicherchipherstellers Kioxia ist in den letzten Tagen im Zuge des weltweiten Ausverkaufs im Chip- und KI-Sektor weiter unter Druck geraten. Seit Anfang Oktober büßte der Kurs fast -36% an Wert ein, damit belaufen sich die Abschläge gegenüber dem Rekordhoch von Ende Juni auf knapp -66%. Sollten Anleger die Panik zum Kauf nutzen oder dem Treiben besser von der Seitenlinie zuschauen? ## China-Sorgen überschatten fundamentale Stärke Das Marktumfeld hat sich zuletzt deutlich eingetrübt. Zweifel an der Nachhaltigkeit milliardenschwerer KI-Investitionen, steigende Zinssorgen und technologische Fortschritte des chinesischen Speicherherstellers ChangXin Memory Technologies (CXMT) setzen die gesamte Branche unter Druck. Die Sorge: Zusätzliche Produktionskapazitäten könnten den Wettbewerb verschärfen und die Preise für Speicherchips belasten. Dabei liefert Kioxia durchaus positive Nachrichten. S&P Global Ratings hob das langfristige Kreditrating von BBB- auf BBB an und vergab einen positiven Ausblick. Ausschlaggebend sind die robuste Nachfrage nach NAND-Flash und Enterprise-SSDs sowie die inzwischen positive Netto-Cash-Position. Das Upgrade unterstreicht die finanzielle Stärke des Konzerns. Wir halten Dich bei Kioxia und der Chip-Branche auf dem Laufenden. Abonniere dazu ganz einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Kioxia)! ## Milliardenoffensive und US-Listing als Kurstreiber Auch strategisch stellt Kioxia die Weichen für weiteres Wachstum. Gemeinsam mit dem Flash-Speicherspezialisten SanDisk treibt das Unternehmen eine milliardenschwere Kapazitätsoffensive in Japan voran. Mehr als 31 Milliarden US$ stehen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Flash-Produktion im Raum. Damit wollen die Partner die steigende Nachfrage langfristig bedienen. Zusätzliche Fantasie verspricht ein geplantes US-Zweitlisting über American Depositary Receipts (ADRs), das für 2027 vorbereitet wird. Eine größere Investorenbasis und höhere Liquidität könnten die Wahrnehmung der Aktie verbessern. ## Q2-Zahlen werden zur Nagelprobe Am 30. Oktober veröffentlicht Kioxia die Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal. Die Erwartungen sind hoch: Für Juli bis September steht eine Umsatzprognose von rund 2,39 Billionen Yen im Raum, etwa 35% mehr als im Vorquartal. Beim operativen Ergebnis werden rund 1,9 Billionen Yen erwartet. Die hohe prognostizierte Marge verdeutlicht, wie stark das Geschäft derzeit von der Nachfrage nach Speicherlösungen für KI und Rechenzentren profitiert. Auch Analysten bleiben überwiegend optimistisch. Das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel der Experten liegt konsolidiert bei rund 37.470 JPY. Beim aktuellen Wechselkurs entspricht das einem konkreten Kursziel von ca. 211 €. Gemessen am aktuellen Kursniveau trauen die Analysten dem Papier im Schnitt eine Kursverdreifachung mit einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von über +170% zu. Allerdings sind solche Prognosen keine Garantie: Entscheidend wird, ob Kioxia seine Margen angesichts wachsender Konkurrenz behaupten kann. ## Bewertung günstig, Chartbild angeschlagen Der Kursrückgang hat die Bewertung deutlich reduziert. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt nach den vorliegenden Schätzungen bei lediglich rund 3,7. Das erscheint günstig, basiert aber auf hohen Gewinnerwartungen, die bei fallenden Speicherpreisen schnell unter Druck geraten könnten. Charttechnisch ist die Lage kritisch. Der Kurs ist unter die 200-Tage-Linie gerutscht und nähert sich dem Juli-Tief bei 67,33 €. Gleichzeitig hat der Kurs mit der 50-Wochen-Linie eine sehr wichtige Unterstützung erreicht. Hält diese Zone, könnte sich hier ein Boden bilden. Bei einem Bruch drohen weitere Verluste in Richtung 50 € und der Unterstützungszone bei 47,00/48,73 €. Ich bleibe für Kioxia grundsätzlich bullisch. Der KI-Boom, die finanzielle Stabilität, der Kapazitätsausbau und das geplante US-Listing sprechen weiterhin für die langfristige Wachstumsstory. Fundamental hat sich aus meiner Sicht zuletzt weniger verändert als der Aktienkurs vermuten lässt. Gleichzeitig ist die Bewertung deutlich zurückgekommen. Dennoch ist in der aktuellen Gemengelage Vorsicht geboten. Solange sich der Kurs nicht stabilisiert und eine überzeugende Bodenbildung ausbildet, bleibt das Rückschlagrisiko erheblich. Die Quartalszahlen am 30. Oktober könnten den entscheidenden Impuls liefern. Wer langfristig an Kioxias Perspektiven glaubt, sollte die Aktie deshalb genau beobachten – und erst dann handeln, wenn sich die charttechnische Lage wieder aufhellt. Möchtest Du weitere Aktien wie Kioxia entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Kioxia&stockidentifier=symbol%3AKI5&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Kioxia in Kürze - Die Kioxia Holdings Corporation (WKN: A401DU) ist einer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller von Flash-Speichern (NAND) und Solid-State-Drives (SSDs). - Die Speicherlösungen des Konzerns kommen in Smartphones, Personal Computern, Servern, Spielekonsolen und modernen KI-Rechenzentren zum Einsatz. - Das in Tokio in Japan beheimatete Unternehmen (ehemals *Toshiba Memory*) gilt als Erfinder des Flash-Speichers und ist ein Schlüsselakteur bei der Infrastruktur für datenintensive Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Kioxia ist an der Börse in Tokio gelistet, bereitet aktuell einen milliardenschweren US-Börsengang vor und gehört mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet 130 Milliarden € zu den bedeutendsten Halbleiterkonzernen Asiens. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Nvidia-Aktie: Über 8% Minus in sechs Handelstagen](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-ueber-8-minus-in-sechs-handelstagen/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Die Nvidia-Aktie ist nach dem Doppeltop im Bereich von 235,20 bis 244,00 US$ an eine Trendlinie zurückgelaufen. Knapp unterhalb warten die Tiefs bei rund 209,00 US$. Dazu kommen Zweifel an der Profitabilität des KI-Booms. Hält der Kurs, oder rückt der Supportbereich zwischen 190,30 und 196,30 US$ in den Fokus? ## Sorgen um den KI-Ausbau Nvidia gab allein am Mittwoch -3,2% nach und schloss am Donnerstag bei 217,23 US$. Auf Sicht von sechs Handelstagen steht ein Minus von rund -8,5%. Operativ läuft es weiter stark. Im zweiten Quartal wuchs der Umsatz um +106% auf 96,2 Milliarden US$, das Rechenzentrumsgeschäft steuerte 89,0 Milliarden US$ bei. Für das laufende Quartal stellt der Konzern 108,0 Milliarden US$ in Aussicht. Anleger blicken dennoch kritischer auf die Finanzierung der Rechenzentren. Im Fokus steht der Abnehmer CoreWeave, dessen Kurs am 14. Oktober zweistellig einbrach. Die Renditen seiner Anleihen stiegen auf rund 15%. Dazu passt der vorsichtige Ausblick von TSMC, dem Auftragsfertiger von Nvidia. Wir halten Dich bei Nvidia und der KI-Branche auf dem Laufenden. Abonniere dazu ganz einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia)! ## Der Chart-Check Quelle Chart: ZTradingview Die Nvidia-Aktie hatte nach längerer Seitwärtsphase einen erneuten Push auf der Oberseite bekommen und konnte diesen dann auch fortsetzen. Im weiteren Verlauf hat sich an den Hochs eine Widerstandszone zwischen 235,20 und 244,00 US$ gebildet. Ab dieser Zone ist der Markt auch im zweiten Versuch abgeprallt und hat somit ein Doppeltop gebildet. Das war das erste Zeichen für einen Rücklauf. Dieser hat den Markt von der Zone an eine Trendlinie geführt, an der er sich aktuell befindet. An dieser oder auch an den Tiefs, die gleich darunter bei rund 209,00 US$ liegen, könnte es spannend werden. Hier entscheidet sich, ob der Kurs die Trendlinie halten kann oder nicht. Hält er sich darüber, könnte das die erste Long-Chance sein. Ein Bruch darunter würde den Fokus auf die Tiefs richten bei 209,00 US$. Dann sollte aber Vorsicht geboten sein, denn der Markt könnte wie zuvor auch in eine Konsolidierung übergehen. Für den Einstieg in diesem Szenario wäre der Supportbereich zwischen 190,30 und 196,30 US$ der deutlich bessere und auch schönere. Dieser Bereich wurde zuvor schon öfter als Unterstützung und auch als Widerstand angelaufen. Der Vorteil wäre auch, dass bei einer möglichen Range am unteren Ende eingestiegen wird. Eine Long-Chance bietet sich zuerst an der aktuellen Trendlinie. Als Hürde dienen die Hochs und die liegen mit rund +8% nicht weit entfernt. Rutscht der Kurs ab, zählt die Marke bei 209,00 US$. Schöner wäre jedoch der Supportbereich. Dort fällt das Risiko bei einer Seitwärtsphase geringer aus und das mögliche Ziel liegt mit rund +20% entfernter. Das ergibt ein besseres CRV. Es wäre nur das erste Ziel. Ein Ausbruch darüber wäre das perfekte Szenario. Möchtest Du weitere Aktien wie Nvidia entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nvidia&stockidentifier=symbol%3ANVDA&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,24 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Alphabet-Aktie: 920 Millionen US$ pro Monat – trotzdem 22% Kurspotenzial?](https://www.sharedeals.de/alphabet-aktie-920-millionen-us-pro-monat-trotzdem-22-kurspotenzial/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Alphabet greift für seine KI-Ambitionen tief in die Tasche. Seit Oktober zahlt der Google-Mutterkonzern monatlich rund 920 Millionen US$ an SpaceX, um zusätzliche Rechenleistung zu erhalten. Insgesamt könnte der Vertrag ein Volumen von rund 30 Milliarden US$ erreichen. Die Alphabet-Aktie notiert aktuell bei 349,22 US$. Trotz der gewaltigen Investitionen sehen Analysten im Durchschnitt rund +22% Kurspotenzial. Doch ist das Unternehmen bei einer Marktkapitalisierung von über 4,2 Billionen US$ noch attraktiv bewertet? ## Google mietet 110.000 Nvidia-GPUs Bereits im Juni vereinbarten Google und SpaceX einen umfangreichen Vertrag über zusätzliche Rechenkapazitäten. Seit Oktober greift die volle monatliche Zahlung von 920 Millionen US$. Dafür erhält Alphabet Zugriff auf rund 110.000 Nvidia-Grafikprozessoren sowie weitere Server-, Speicher- und Rechenzentrumskomponenten. Der Vertrag läuft planmäßig bis Juni 2029, kann allerdings ab 2027 mit einer Frist von 90 Tagen gekündigt werden. Interessant ist vor allem die strategische Bedeutung. Obwohl Google selbst zu den weltweit größten Betreibern von Rechenzentren gehört, reichen die eigenen Kapazitäten offenbar nicht aus, um die steigende Nachfrage nach KI-Anwendungen vollständig abzudecken. Besonders Google Cloud und die Gemini-Produktfamilie benötigen zunehmend leistungsfähige Infrastruktur. Alphabet kauft sich deshalb zusätzliche Kapazitäten ein, während der Konzern seine eigenen Rechenzentren ausbaut. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## 82% Wachstum rechtfertigen die Milliarden? Dass der Bedarf tatsächlich wächst, zeigen die jüngsten Geschäftszahlen. Im zweiten Quartal steigerte Alphabet seinen Umsatz um +24% auf 119,8 Milliarden US$. Google Cloud wuchs sogar um +82% auf 24,8 Milliarden US$. Der operative Gewinn der Cloud-Sparte verdreifachte sich dabei annähernd auf 8,8 Milliarden US$. Auch das klassische Werbegeschäft blieb robust. Die Umsätze mit der Google-Suche erhöhten sich um +17%. Allerdings haben die hohen Investitionen ihren Preis. Für 2026 erwartet Alphabet inzwischen Investitionsausgaben zwischen 195 und 205 Milliarden US$. Allein im zweiten Quartal fiel der freie Cashflow mit -5,9 Milliarden US$ negativ aus. Für Anleger entsteht daraus ein Spannungsfeld. Einerseits zeigt der rasante Cloud-Ausbau, dass KI bereits erhebliche Umsätze und Gewinne generiert. Andererseits muss Alphabet immer mehr Kapital einsetzen, um dieses Wachstum aufrechtzuerhalten. **Tipp:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Wie teuer ist Alphabet inzwischen? Bei einem Börsenwert von rund 4,25 Billionen US$ ist die Aktie zweifellos anspruchsvoll bewertet. Für 2026 erwarten Analysten mittlerweile knapp 500 Milliarden US$ Umsatz. Damit liegt das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei ungefähr 8,5. Für 2027 rechnen Marktbeobachter bereits mit Erlösen von über 620 Milliarden US$. Auf dieser Basis reduziert sich die Bewertung auf etwa das 6,8-Fache des Umsatzes. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2027 liegt bei ungefähr 22. Dabei ist zu berücksichtigen, dass erhebliche Beteiligungsgewinne die ausgewiesenen Ergebnisse des laufenden Jahres verzerren. Die eigentliche Bewertungsfrage lautet deshalb, ob Alphabet seine operative Profitabilität trotz der hohen KI-Ausgaben behaupten kann. Besonders die weitere Entwicklung des freien Cashflows dürfte entscheidend werden. ## Kursziele: Bis zu 485 US$ möglich Die Analysten bleiben überwiegend optimistisch. JPMorgan erhöhte sein Kursziel am Donnerstag von 420 auf 425 US$. Jefferies sieht die Alphabet-Aktie bei 445 US$, Goldman Sachs bei 435 US$. Noch optimistischer ist TD Cowen mit einem Kursziel von 485 US$. Das entspricht einem möglichen Aufwärtspotenzial von knapp +39%. Vorsichtiger bleibt die UBS mit 380 US$. Im Durchschnitt erwarten Analysten rund 425 US$ und damit etwa +22% Kurspotenzial. Neue Impulse könnten bereits die Quartalszahlen am 28. Oktober liefern. Die Zusammenarbeit mit SpaceX verdeutlicht, wie aggressiv Alphabet den KI-Markt erschließen will. Die operative Entwicklung überzeugt mich, insbesondere das enorme Wachstum bei Google Cloud. Allerdings steigt mit den Investitionen auch der Druck auf den freien Cashflow. Ich halte Alphabet langfristig weiterhin für einen attraktiven Kauf, würde nach der starken Kursentwicklung aber eher gestaffelt investieren. Das Potenzial für weitere Kursgewinne ist vorhanden, die Bewertung lässt jedoch wenig Raum für Enttäuschungen. ## ℹ️ Alphabet in Kürze - Alphabet Inc. (WKN: A14Y6H) ist eine im kalifornischen Mountain View ansässige Holding und Muttergesellschaft der weltgrößten Suchmaschine Google. - Neben Google betreibt Alphabet auch die Videoplattform YouTube und ein Cloud-Business. Zudem gehören zahlreiche Venture-Unternehmen, wie beispielsweise DeepMind und Waymo, zur Holding. - Alphabet ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Konzern wird zu den sogenannten „Big Five“ der Technologieindustrie gezählt und ist aktuell rund 4,25 Billionen US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SanDisk-Aktie: Dieses Kursziel verspricht eine Verdreifachung](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-dieses-kursziel-verspricht-eine-verdreifachung/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Speicherhersteller Sandisk profitiert vom weltweiten Ausbau der KI-Infrastruktur. Nach einer Kursrally von rund 500 Prozent seit Jahresbeginn sehen optimistische Prognosen weiteres Potenzial – doch erhebliche Risiken bleiben. ## KI-Nachfrage treibt das Wachstum Sandisk steht im Zentrum des boomenden Marktes für Speichertechnologien. KI-Anwendungen benötigen immer größere Datenmengen und leistungsfähige Speicherlösungen. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz des Unternehmens gegenüber dem Vorquartal um 51 Prozent auf neun Milliarden US-Dollar. Für das erste Quartal 2027 erwartet das Management weitere Zuwächse auf 10,3 bis 10,8 Milliarden US-Dollar. CEO David Goeckeler sieht die Entwicklung noch am Anfang. Besonders die steigende Nachfrage nach schnellen SSDs für Rechenzentren und Cloud-Anbieter eröffnet dem Unternehmen zusätzliche Wachstumschancen. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=SanDisk&stockidentifier=symbol%3ASNDK&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. ## Langfristige Verträge stärken die Perspektiven Sandisk will seine Abhängigkeit von den traditionell schwankenden Speicherchippreisen durch langfristige Kundenvereinbarungen reduzieren. Verträge mit acht Kunden sollen mehr als die Hälfte der ausgelieferten Speichermenge im Geschäftsjahr 2027 und rund zwei Drittel im Folgejahr abdecken. Gleichzeitig deutet die hohe Nachfrage nach Speicherchips bei Wettbewerbern wie Micron Technology auf einen weiterhin angespannten Markt hin. ## Kursziel von 4.128 US-Dollar mit Risiken In einem optimistischen Szenario könnte die Sandisk-Aktie von rund 1.400 auf 4.128 US-Dollar steigen. Grundlage ist eine Gewinnschätzung von 215 US-Dollar je Aktie für 2027, bewertet mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 19,2. Das entspricht rechnerisch nahezu einer Verdreifachung. Allerdings hängt dieses Szenario davon ab, dass die KI-Investitionen hoch bleiben und die Speicherpreise nicht deutlich nachgeben. Eine Abschwächung der Nachfrage oder sinkende Margen könnten die Bewertung erheblich belasten. Nach dem starken Kursanstieg sind zudem bereits hohe Wachstumserwartungen eingepreist. Sandisk profitiert von einem langfristigen Wachstumstrend, der durch künstliche Intelligenz und den Ausbau von Rechenzentren angetrieben wird. Das Kursziel von 4.128 US-Dollar ist jedoch eine ambitionierte Modellrechnung und keine Garantie. Anleger sollten die Chancen gegen die erheblichen Bewertungs- und Branchenrisiken abwägen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 202 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk Corporation, Sandisk Corporation-Aktie, Sandisk-Aktie, Sandisk-Analyse, Sandisk-Chartanalyse, Sandisk-Kurs, Sandisk-Preis, Sandisk-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [The Kroger Co.-Aktie: Defensiver Konsum-Titel mit Potenzial](https://www.sharedeals.de/the-kroger-co-aktie-defensiver-konsum-titel-mit-potenzial/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Redaktion | Börse **Content:** Die Aktie von The Kroger Co. bietet Anlegern eine attraktive Kombination aus defensivem Geschäftsmodell, hoher Kapitalrückführung und Aufwärtspotenzial. Mit einem neuen CEO, KI-gestützten Kostensenkungen und niedrigeren Preisen schafft der US-Lebensmittelhändler die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum und eine Neubewertung der Aktie. Kroger zählt zu den größten Lebensmittelhändlern der USA und verbindet ein dichtes Filialnetz mit einem wachsenden Onlinegeschäft und datenbasiertem Marketing. Die strategische Neuausrichtung soll Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit steigern und gleichzeitig die Kundenfrequenz erhöhen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Solide Geschäftsentwicklung trotz Belastungen Kroger steigerte den Umsatz ohne Kraftstoffe zuletzt um 0,2 Prozent und den bereinigten Gewinn je Aktie um fünf Prozent. Besonders stark entwickelte sich der Onlinehandel mit einem bereinigten Umsatzwachstum von 20 Prozent. Ein Cyclospora-Ausbruch belastete die Nachfrage und verursachte mehr als 100 Millionen US-Dollar an entgangenen Umsätzen. Entsprechend senkte Kroger seine Prognose für das vergleichbare Umsatzwachstum ohne Kraftstoffe auf 0,2 bis 0,8 Prozent. Die erwartete freie Cashflow-Generierung blieb mit 2,7 bis 2,9 Milliarden US-Dollar unverändert. Auch die Finanzlage ist solide. Die Nettoverschuldung liegt beim 1,91-Fachen des EBITDA und damit unter dem langfristigen Zielkorridor. Gleichzeitig erhöhte Kroger die Quartalsdividende um elf Prozent und kaufte im ersten Halbjahr eigene Aktien im Wert von 1,27 Milliarden US-Dollar zurück. ## Neuer CEO setzt auf Kostensenkungen und KI Der letztes Jahr neu ins Amt gekommene CEO Ron Sargent treibt eine umfassende Effizienzoffensive voran. Nach bereits rund 1.000 gestrichenen Verwaltungsstellen sollen innerhalb von drei Jahren weitere 3.000 Positionen wegfallen. Der verstärkte Einsatz künstlicher Intelligenz soll Abläufe vereinfachen, Doppelstrukturen beseitigen und die Produktivität erhöhen. Bei angenommenen jährlichen Personalkosten von 100.000 bis 150.000 US-Dollar je Stelle könnten langfristig Einsparungen von 300 bis 450 Millionen US-Dollar pro Jahr entstehen. Diese Mittel sollen unter anderem in niedrigere Verkaufspreise und modernisierte Filialen fließen, um zusätzliche Kunden zu gewinnen. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil sind die Daten von rund 63 Millionen Haushalten. Sie ermöglichen gezieltere Marketingmaßnahmen, eine bessere Sortimentssteuerung und den Ausbau margenstarker Eigenmarken. Gelingt es Kroger, die Effizienzgewinne in attraktive Preise umzusetzen und gleichzeitig die Margen zu stabilisieren, könnte sich daraus ein nachhaltiger Wachstumsschub entwickeln. ## Albertsons-Verfahren als offene Baustelle Die gescheiterte Übernahme der Supermarktkette Albertsons beschäftigt Kroger weiterhin. Albertsons fordert neben der vereinbarten Abbruchgebühr von 600 Millionen US-Dollar zusätzliche Entschädigungen, Steuern und weitere Kosten. Die Gesamtforderung beläuft sich auf rund 9,3 Milliarden US-Dollar. Der Ausgang des Rechtsstreits ist offen. Für die Investmentthese entscheidender bleibt jedoch, ob Kroger seine operative Neuausrichtung erfolgreich umsetzt und die Ertragskraft unabhängig von der gescheiterten Fusion weiter steigert. ## Attraktive Bewertung mit Aufwärtspotenzial Ein Discounted-Cashflow-Modell auf Basis eines erwarteten freien Cashflows von 2,8 Milliarden US-Dollar ergibt einen geschätzten inneren Wert von 74,23 US-Dollar je Aktie. Gegenüber einem Kurs von 62,71 US-Dollar entspricht das einem theoretischen Aufwärtspotenzial von fast 20 Prozent. Das Modell unterstellt ein jährliches Cashflow-Wachstum von fünf Prozent in den ersten fünf Jahren, anschließend 3,5 Prozent und langfristig 2,5 Prozent bei einem Diskontierungssatz von zehn Prozent. Die Annahmen sind jedoch bewusst moderat und lassen zusätzlichen Spielraum, falls die Effizienzmaßnahmen schneller greifen und der Onlinehandel weiter wächst. Kroger verbindet ein defensives Geschäftsmodell mit einer konsequenten Effizienzoffensive, einer Dividendenrendite von aktuell rund 2,5% und einer vergleichsweise günstigen Bewertung. Gelingt es dem neuen Management, Kosteneinsparungen in niedrigere Preise und höhere Kundenfrequenz umzusetzen, besitzt die Aktie gute Voraussetzungen für langfristige Wertsteigerungen. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Kroger&stockidentifier=symbol%3AKR&stockmarket=NYSE) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Drägerwerk-Vorzugsaktie: Nach Kurssturz wieder einsteigen?](https://www.sharedeals.de/draegerwerk-vorzugsaktie-nach-kurssturz-wieder-einsteigen/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Drägerwerk-Vorzugsaktie gehörte am Donnerstag zu den größten Verlierern im TecDAX. Nach dem deutlichen Kursrückgang notiert sie am Freitag aktuell bei 96,90 €. Damit ist ein großer Teil des Kursanstiegs von Anfang Oktober auf rund 125 € wieder verloren gegangen. Hier stellt sich die Frage: Ist die Korrektur noch nicht abgeschlossen oder bietet sich bereits eine neue Einstiegschance? ## Operatives EBIT unter Vorjahreswert Die Veröffentlichung der vorläufigen Quartalszahlen am 15. Oktober kam bei den Anlegern nicht gut an. Besonders die Entwicklung des operativen Ergebnisses enttäuschte. Im dritten Quartal lag das EBIT bei 48 Millionen €. Im Vorjahreszeitraum waren noch 56,7 Millionen € erzielt worden. Im aktuellen Ergebnis sind allerdings Zollrückerstattungen von 20,1 Millionen € enthalten. Ohne diesen positiven Sondereffekt wäre das operative Ergebnis deutlich niedriger ausgefallen. Entsprechend verringerte sich die EBIT-Marge von 6,8 auf 5,6%. Beim Umsatz entwickelte sich das Geschäft etwas besser. Währungsbereinigt wurde ein Zuwachs von 1% auf 851 Millionen € erzielt. In den einzelnen Segmenten zeigte sich jedoch ein unterschiedliches Bild: In der Sicherheitstechnik stieg der Umsatz um 4,1% auf 381 Millionen €. In der Medizintechnik ging er dagegen um 1,4% auf 469 Millionen € zurück. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Dr%C3%A4gerwerk&stockidentifier=symbol%3ADRW3&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose bestätigt Trotz des schwächeren Ergebnisses bestätigte das Management die Jahresprognose. Demnach wird weiterhin eine EBIT-Marge von 6 bis 8% erwartet. Der währungsbereinigte Umsatz soll um 2 bis 6% steigen. Eine wichtige Grundlage für diesen Ausblick ist der gestiegene Auftragseingang. Dieser verbesserte sich um 7% auf 926 Millionen €. Auch hier entwickelte sich das Geschäft unterschiedlich: In der Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang um 20% auf 452 Millionen €. In der Medizintechnik war dagegen ein Rückgang von 3% auf 474 Millionen € zu verzeichnen. Der starke Auftragseingang in der Sicherheitstechnik ist ein positives Signal. Er zeigt, dass die Nachfrage in diesem Geschäftsbereich weiterhin robust ist. ## Bewertung Der Rückgang des EBIT im dritten Quartal sollte nicht isoliert betrachtet werden. In den ersten sechs Monaten hatte sich das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr auf 63,8 Millionen € mehr als verdreifacht. Auch nach neun Monaten lag das EBIT mit 112 Millionen € weiterhin deutlich über dem Vorjahreswert von 77,1 Millionen €. Entscheidend wird nun sein, wie sich die Profitabilität im Schlussquartal entwickelt. In der Vergangenheit wurde bei Drägerwerk häufig ein erheblicher Teil des Jahresergebnisses in den letzten drei Monaten erzielt. Die bestätigte Jahresprognose deutet darauf hin, dass das Management weiterhin mit einer entsprechenden Ergebnisverbesserung rechnet. Mit den endgültigen Zahlen am 29. Oktober dürfte zudem besser erkennbar werden, welche Faktoren für den deutlichen Ergebnisrückgang im dritten Quartal verantwortlich waren. Aus meiner Sicht war der Kursanstieg von rund 82 € im Juli auf etwa 125 € Anfang Oktober zu dynamisch ausgefallen. In [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/draegerwerk-vorzugsaktie-37-seit-juli-jetzt-noch-einsteigen/) hatte ich deshalb zu Gewinnmitnahmen geraten. Rückblickend erwies sich diese Einschätzung als richtig. Anleger sollten vorerst abwarten, die Korrektur könnte noch weitergehen. Positiv ist, dass der Rückgang wieder zu günstigere Einstiegskursen führt. Die Dividendenrendite hat sich mit 2,3% wieder deutlich verbessert. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. 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In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/ethereum-ueber-2-815-us-fliegt-der-deckel/) hatte ich oberhalb von 2.815 US$ einen Ausbruch mit anschließendem Kurspotenzial bis 3.398 US$ favorisiert. Doch dieser Befreiungsschlag blieb aus und stattdessen rutschte die Kryptowährung wieder deutlich zurück. Mit dem jüngsten Test der Unterstützung bei 2.395 US$ steht nun die Frage im Raum, ob die Bullen nochmals einen größeren Aufwärtsimpuls starten können oder die Erholung bereits wieder vor dem Ende steht. ## US-Inflation belastet den Kryptomarkt Der jüngste Rückschlag hat seine Ursachen vor allem im makroökonomischen Umfeld. Die am Mittwoch veröffentlichten US-Verbraucherpreise für September stiegen gegenüber dem Vorjahr um +3,7% und lagen damit über den erwarteten +3,6%. Dies befeuerte zunächst die Spekulationen über weitere Zinserhöhungen durch die Federal Reserve und belastete insbesondere risikoreiche Anlageklassen. Ethereum reagierte empfindlich und geriet zeitweise unter die Marke von 2.400 US$. Auch Bitcoin und zahlreiche Altcoins mussten deutliche Verluste hinnehmen. Zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugten umfangreiche Liquidationen gehebelter Positionen. Allein auf Binance sollen innerhalb einer Stunde Ethereum-Long-Positionen im Wert von mehr als 100 Millionen US$ aufgelöst worden sein. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage über US-Spot-ETFs zuletzt durchwachsen. Allerdings kühlten sich die unmittelbaren Zinserhöhungserwartungen nach zurückhaltenderen Aussagen von Fed-Vertretern wieder etwas ab. Damit besteht zumindest die Chance auf eine technische Erholung, wenngleich das übergeordnete Marktumfeld angespannt bleibt. **Hinweis in eigener Sache rund um Energie und Rohstoffe:** Dabei fern von Kryptos sogleich einmal auf das Thema im neuen exklusiven Report rund um Rohstoffe und der generellen [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) geschaut. ## Die Signallage Quelle: stock3 Nach dem gescheiterten Ausbruchsversuch an der Widerstandszone zwischen 2.720 und 2.815 US$ hat Ethereum deutlich an Schwung verloren. Immerhin konnte sich der Kurs bislang im Umfeld der bereits zuvor hervorgehobenen Schlüsselunterstützung bei 2.395 US$ behaupten. Mein bevorzugtes blaues Szenario sieht nach diesem stärkeren Schwungholen eine erneute Aufwärtsbewegung vor. Dafür müssten die Käufer allerdings zunächst 2.631 US$ zurückerobern und anschließend den Widerstandsbereich zwischen 2.720 und 2.815 US$ nachhaltig überwinden. Erst dann wäre der Weg in Richtung 3.398 US$ wieder eröffnet, wo zusätzlich die übergeordnete fallende Abwärtstrendlinie verläuft. Alternativ könnte sich der aktuelle Rücksetzer als Beginn einer umfangreicheren Korrektur erweisen. Ein nachhaltiger Bruch von 2.395 US$ würde zunächst die Unterstützung bei 2.254,64 US$ aktivieren. Darunter wartet zwischen 2.124,90 und rund 2.200 US$ eine besonders wichtige Auffangzone, durch die zugleich die langfristige Aufwärtstrendlinie verläuft. Sollte auch dieser Bereich aufgegeben werden, würden 1.961,18 und anschließend 1.832,39 US$ wieder relevant. Noch bleibt die bullische Chance bestehen, doch ein neuerlicher Abverkauf unter 2.395 US$ würde sie erheblich schwächen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ethereum. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ethereum – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Ethereum hat den erhofften Ausbruch über 2.815 US$ bislang verpasst und korrigiert nun bis an die wichtige Unterstützung bei 2.395 US$. Solange diese Marke verteidigt wird, favorisiere ich weiterhin eine erneute Erholung bis 2.815 und später möglicherweise 3.398 US$. Unterhalb von 2.395 US$ droht dagegen eine Ausdehnung der Korrektur bis 2.254 beziehungsweise 2.125 US$. Die Käufer stehen damit vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Ethereum in Kürze - Ethereum (ETH) ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung und die wichtigste Plattform für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen. - Auf Ethereum basieren zahlreiche Anwendungen aus den Bereichen DeFi, Tokenisierung und NFTs. - ETH wird unter anderem für Transaktionsgebühren, Staking und zur Absicherung des Netzwerks genutzt. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ethereum-Analyse, Ethereum-Chartanalyse, Ethereum-Prognose, ETHUSD --- ### [KI-Boom nimmt Katerpause: Diese Infrastruktur-Aktien könnten jetzt profitieren!](https://www.sharedeals.de/ki-boom-nimmt-katerpause-diese-infrastruktur-aktien-koennten-jetzt-profitieren/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der KI-Boom erlebt gerade einen empfindlichen Dämpfer. Noch vor wenigen Monaten schien für Unternehmen mit künstlicher Intelligenz nahezu alles möglich. Doch Mitte Oktober 2026 wächst an der Wall Street die Skepsis. Anleger hinterfragen zunehmend, ob die gewaltigen Investitionen in KI tatsächlich die erhofften Gewinne liefern werden. Besonders deutlich zeigte sich die Nervosität am Mittwoch: Einzelne KI-Infrastrukturwerte verloren innerhalb eines Handelstages mehr als –15%. Steigende Zinsen, hohe Schulden und immer teurere Rechenzentren belasten die Stimmung. Selbst milliardenschwere Börsengänge von Infrastrukturunternehmen wurden zuletzt verschoben. Doch während die Euphorie nachlässt, bleibt ein entscheidender Trend bestehen: Künstliche Intelligenz benötigt immer mehr physische Infrastruktur. ### 700 Milliarden US$ für neue Rechenzentren Die Dimensionen sind gewaltig. Nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur (IEA) dürften die weltweit größten Rechenzentrumsbetreiber allein 2026 mehr als **700 Milliarden US$** investieren. Ein Großteil davon fließt in neue Rechenzentren und die dafür notwendige Technik. Damit entstehen enorme Absatzmärkte für Hersteller von Stromversorgungssystemen, Kühltechnik, Netzwerkausrüstung und elektrischer Infrastruktur. Denn leistungsfähige KI-Chips allein reichen nicht aus. Ohne zuverlässige Stromversorgung, schnelle Datenübertragung und effiziente Kühlung bleiben selbst die modernsten Rechenzentren unbrauchbar. ### Strom wird zum entscheidenden Engpass Besonders spannend entwickelt sich die Energieversorgung. Die IEA erwartet, dass der weltweite Strombedarf von Rechenzentren bis 2030 auf mehr als **1.000 Terawattstunden** steigt. Das wäre mehr als doppelt so viel wie 2024. In den USA könnten Rechenzentren bis zum Ende des Jahrzehnts sogar rund die Hälfte des zusätzlichen Strombedarfs verursachen. Schon heute stoßen Stromnetze in einigen Regionen an ihre Grenzen. Neue Rechenzentren benötigen deshalb nicht nur Energie, sondern auch Transformatoren, leistungsfähige Netzanschlüsse, Speicherlösungen und teilweise eigene Kraftwerke. Für Energieversorger und spezialisierte Industrieunternehmen eröffnet das langfristige Wachstumschancen. ### Die zweite Phase des KI-Booms beginnt An der Börse könnte deshalb eine Neubewertung einsetzen. Statt Unternehmen allein für ambitionierte KI-Visionen hohe Bewertungen zuzugestehen, dürften Anleger zunehmend auf tatsächliche Aufträge, verlässliche Cashflows und solide Bilanzen achten. Allerdings ist auch die Infrastrukturbranche nicht vor Überbewertungen geschützt. Die jüngsten Kursverluste zeigen, dass selbst stark wachsende Unternehmen unter steigenden Finanzierungskosten leiden können. **Der KI-Boom ist damit keineswegs vorbei. Doch die nächste Phase könnte weniger von spektakulären Versprechen und stärker von den Unternehmen geprägt werden, die den notwendigen Ausbau überhaupt ermöglichen.** Welche drei Infrastruktur-Aktien aus unserer Sicht besonders interessant positioniert sind, um von dieser Entwicklung zu profitieren, zeigen wir Dir nach der Freischaltung. EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Aixtron-Aktie: Nach dem Kursabsturz wieder interessant?](https://www.sharedeals.de/aixtron-aktie-nach-dem-kursabsturz-wieder-interessant-2/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Der gestrige Donnerstag war für viele Technologieaktien ein rabenschwarzer Tag. Auch die Aixtron-Aktie geriet massiv unter Druck und verlor zeitweise rund -13%. Zum Handelsschluss konnte sie den Kursrückgang wieder teilweise reduzieren. Am Freitag erholte sie sich zuerst, drehte dann wieder ins Minus. Aktuell notiert bei 32,80 € zu. Angesichts des heftigen Kursrückgangs stellt sich die Frage: Ist die KI-Euphorie vorbei – oder bietet sich bei Aixtron jetzt eine neue Einstiegschance? Abverkauf der KI-Aktien belastet Am Donnerstag erfasste eine Verkaufswelle zahlreiche Unternehmen, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) in Verbindung stehen. Betroffen waren sowohl Betreiber von Rechenzentren als auch Zulieferer der benötigten Infrastruktur. Dazu gehört Aixtron als Ausrüster der Halbleiterindustrie. Der Ausverkauf hat mehrere Ursachen. Steigende Finanzierungskosten, hohe Investitionen und zunehmende Zweifel an der Rentabilität der KI-Infrastruktur verunsichern die Anleger. Der Aufbau und Betrieb von KI-Rechenzentren erfordert Investitionen in Milliardenhöhe. Ein großer Teil davon wird über Fremdkapital finanziert. Steigende Zinsen verteuern diese Finanzierung, während nach der Fertigstellung erhebliche Abschreibungen auf die Anlagen anfallen. Zusätzlich treiben höhere Material- und Baukosten die Investitionsausgaben nach oben. Damit rückt eine entscheidende Frage in den Mittelpunkt: Werden die enormen Investitionen in KI-Infrastruktur tatsächlich die erwarteten Umsätze und Gewinne erwirtschaften? Sollte die Rendite hinter den Erwartungen zurückbleiben, könnten Investitionsprogramme gekürzt oder verschoben werden. Das würde auch Zulieferer wie Aixtron treffen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Aixtron&stockidentifier=symbol%3AAIXA&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Quartalszahlen übertreffen die Erwartungen Die Veröffentlichung der vorläufigen Quartalszahlen sorgte bei Aixtron für eine leichte Kurserholung. Die Ergebnisse fielen besser aus als von den Marktexperten erwartet. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 120 auf 184 Millionen €. Damit lag er im Rahmen der eigenen ursprünglichen Schätzung von rund 180 Millionen € mit einer Bandbreite von plus/minus 20 Millionen €. Auch beim operativen EBIT übertraf das Unternehmen die Erwartungen. Dieses verbesserte sich von 15 auf 57 Millionen €. Die EBIT-Marge stieg damit von rund 13 auf 31%. Besonders erfreulich entwickelte sich der Auftragseingang. Während er im Vorjahreszeitraum bei 124 Millionen € gelegen hatte, erreichte er im dritten Quartal 275 Millionen €. Damit sprechen sowohl die Umsatzentwicklung als auch die Profitabilität und der Auftragseingang für eine deutliche operative Verbesserung. ## Bewertung: Gute Zahlen treffen auf ein schwieriges Börsenumfeld Kurzfristig dürfte die angespannte Stimmung am Technologiemarkt anhalten. Solange Anleger die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur kritisch hinterfragen, ist auch bei Aixtron mit stärkeren Kursschwankungen zu rechnen. Fundamental ist die jüngste Geschäftsentwicklung dagegen als gut zu beurteilen. Vor allem der kräftige Anstieg des Auftragseingangs ist positiv zu bewerten, da er die Grundlage für zukünftige Umsätze bildet. Die Abhängigkeit von den Investitionsentscheidungen der Halbleiterindustrie und den Wachstumserwartungen im KI-Bereich bleibt ein wesentlicher Risikofaktor. Sollten die Investitionen in KI-Rechenzentren weiter steigen und die Nachfrage nach leistungsfähigen Halbleitern zunehmen, könnte Aixtron davon überproportional profitieren. Werden Investitionsprogramme dagegen verschoben, drohen Rückschläge beim Auftragseingang und bei der Kursentwicklung. Die Aktie dürfte vorerst volatil bleiben. Je nach Nachrichtenlage kann es größeren Kursschwankungen kommen. Dennoch bietet das aktuelle Kursniveau aus meiner Sicht für risikobewusste Anleger mittelfristig wieder gute Einstiegschancen. Aufgrund der hohen Volatilität könnte die Strategie des Tradens eine gute Alternative bieten. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Aixtron in Kürze - Aixtron ist ein Hersteller von CVD-Anlagen (Chemical Vapour Deposition), mit denen Bauelemente für elektronische und opto-elektronische Anwendungen auf Basis von Verbindungs- und organischen Halbleitern produziert werden. - In einigen Bereichen gehört das Unternehmen zu den weltweit führenden CVD-Anlagenherstellern. Der Hauptsitz befindet sich in Herzogenrath. - Das Unternehmen ist Mitglied im MDAX und im TecDAX und wird an der Börse aktuell mit rund 3,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Verbio-Aktie +9%: Sind jetzt noch +50% mehr drin?](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-9-sind-jetzt-noch-50-mehr-drin/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Verbio-Aktie hat sich in jüngster Vergangenheit alles andere als erfreulich entwickelt. In den letzten sechs Monaten verlor der deutsche Biokraftstoffhersteller rund ein Drittel seines Börsenwerts. Doch am Freitagmorgen setzt sich die Verbio-Aktie mit einem Kurssprung von +9% an die Spitze des SDAX. Was steckt hinter der starken Performance und können Anleger jetzt mit einem Rebound rechnen? ## Große und kleine Bullen Grund für den heutigen Kurssprung der Verbio-Aktie ist eine neue Einschätzung der Investmentbank Jefferies. Ihre Experten stuften das Rating des Biospritherstellers von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch und erhöhten im gleichen Zuge das Kursziel von 36 auf 42 €. Damit sehen die Jefferies-Banker ein weiteres Upside von +50% für die Verbio-Aktie. Als Hauptgrund für diese erheblich optimistischere Einschätzung nennen die Analysten höhere Margen und ein verbessertes Ertragspotenzial in der Biodieselproduktion. Eine Verknappung von Biosprit am Markt könnte die Margen von Verbio zusätzlich stützen. Zudem kommt Jefferies zum Schluss, dass Verbio sein umfangreiches Investitionsprogramm nahezu abschlossen hat. Nun können der Biokraftstoffhersteller nach Einschätzung der Investmentbank seinen Fokus stärker auf die profitable Nutzung seiner Bioraffinerieplattformen legen. Zusätzliches Potenzial könnte mittelfristig auch der Einstieg in das Chemiegeschäft bringen. Zu einem ganz anderen Urteil kommen die Analysten der Deutsche Bank Research. Sie glauben zwar ebenfalls an ein weiteres Upside der Verbio-Aktie, reduzierten ihre Kursziel aber kürzlich von 42 auf 40 €. Nach Meinung des Analysehauses erlitt Verbio im letzten Quartal einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBITDA) um rund ein Viertel. Aufgrund niedrigerer Bioethanolpreise rechnen Analysten mit einem weiteren schwächeren Quartal. Du interessierst Dich für Rohstoffe? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Verbio&stockidentifier=symbol%3AVBK&stockmarket=XETRA) und hol Dir alle aktuellen Infos zu den Rohstoffmärkten. ## Tag der Befreiung? Die Verbio-Aktie steckt seit über vier Monaten in einem Abwärtskanal fest, fand vor wenigen Tagen allerdings einen Boden beim Support von 25 €. Der heutige Tag könnte der Tag der Befreiung aus diesem Trend sein. Sollte nun auch noch der Sprung über die Marke von 30 € gelingen, wäre der Abwärtstrend endgültig gebrochen. ## Das spricht für ein Investment Erst vor wenigen Tagen habe ich die Verbio-Aktie zum Kauf empfohlen und ich stehe weiterhin zu meiner optimistischen Einschätzung. Mit einem Forward-KGV von 15 ist die Aktie für ein Unternehmen, das im laufenden Jahr mit einer Steigerung des operativen Gewinns um knapp 20% rechnet, nicht zu hoch bewertet. Ich teile die Einschätzung von Jefferies, dass Verbio sich in den kommenden Quartalen noch stärker auf die Steigerung seines Gewinns und Cashflows fokussieren kann. Die Voraussetzungen für Gewinn- und Cashflow-Steigerungen sind gut. Die Produktionsmenge in Nordamerika steigt, das THG-Quotengeschäft könnte einen weiteren Beitrag liefern und ebenso die neue Ethenolyseanlage in Bitterfeld. Investieren wie echte Rohstoff-Profis? In unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) lernst Du es von langjährigen Profis. Bei einem Investment in die Verbio-Aktie müssen sich Anleger allerdings mit den zwei Besonderheiten des Biospritproduzenten anfreunden. Zum einen wird dessen Kurs stark von der Ölpreisentwicklung beeinflusst. Zum anderen hängt die Wettbewerbsfähigkeit der Endprodukte Verbios massiv an den politischen Rahmenbedingungen. Wer diese beiden Faktoren berücksichtigt, investiert hier in ein sehr gut aufgestelltes Unternehmen mit interessanten Wachstumsperspektiven. Eine hohe Toleranz für zwischenzeitliche Kursschwankungen sollte man bei Verbio jedoch mitbringen. ## ℹ️ Verbio in Kürze - Die Verbio SE (WKN: A0JL9W) ist einer der führenden Bioenergieproduzenten und gleichzeitig der einzige großindustrielle Hersteller von Biodiesel. - Neben dem Hauptsitz in Leipzig befinden sich Produktionsstätten in Deutschland, Polen und den USA. In Indien ist eine Anlage im Bau. - Das Unternehmen ist Mitglied im SDAX und wird mit ca. 1,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Sky Harbour: Diese Immobilien-Aktie könnte vor einer gewaltigen Neubewertung stehen](https://www.sharedeals.de/sky-harbour-diese-immobilien-aktie-koennte-vor-einer-gewaltigen-neubewertung-stehen/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Sky Harbour Group bietet Anlegern Zugang zu einem spezialisierten Immobiliengeschäft mit langfristigen Mietverträgen und erheblichem Ausbaupotenzial. Trotz wachsender Erträge und einer umfangreichen Projektpipeline notiert das Papier deutlich unter dem geschätzten Wert des bestehenden Portfolios. ## Ein Geschäftsmodell mit schwer ersetzbaren Vermögenswerten Sky Harbour Group entwickelt und vermietet Hangarflächen für die private und geschäftliche Luftfahrt. Das Unternehmen sichert sich langfristige Pachtverträge für Grundstücke an Flughäfen und errichtet darauf exklusive Hangarkomplexe für Flugzeugbesitzer. Das Geschäftsmodell profitiert von knappen Flughafenflächen, hohen Markteintrittsbarrieren und langfristig steigenden Mieten. Die Verträge sehen jährliche Anpassungen an die Inflation vor, während Neuvermietungen zusätzliche Ertragssteigerungen ermöglichen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Deutlich verbesserte operative Kennzahlen Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 49,6 Prozent auf 9,86 Millionen Dollar. Der bereinigte operative Gewinn der Standorte verdoppelte sich auf 3,64 Millionen Dollar, während die operative Marge von 28,7 auf 47,7 Prozent zunahm. Auch der operative Cashflow wurde mit rund 0,5 Millionen Dollar erstmals auf wiederkehrender Basis positiv. Besonders attraktiv sind neue Standorte in hochpreisigen Märkten. In San Jose erzielt das Unternehmen beispielsweise 77,39 Dollar Miete je Quadratfuß. Gleichzeitig sind die Baukosten auf rund 242 Dollar je Quadratfuß gesunken. Allerdings bleibt die Auslastung einzelner Standorte eine Herausforderung. Denver erreichte zuletzt lediglich 44 Prozent wirtschaftliche Auslastung. ## Ausbau auf 50 Flughäfen als Wachstumsturbo Sky Harbour hat sich Flächen an 22 Flughäfen mit insgesamt rund 4,3 Millionen Quadratfuß vermietbarer Fläche gesichert. Davon sind bislang etwa 1,1 Millionen Quadratfuß in Betrieb. Das langfristige Ziel umfasst ein Netzwerk von 50 Flughäfen. Ein Bewertungsmodell auf Basis stabilisierter Nettoerträge von 50 Dollar je Quadratfuß und einer Kapitalisierungsrate von sechs Prozent kommt auf einen geschätzten Wert von rund 28,95 Dollar je Aktie. Selbst ein vorsichtigeres Szenario ergibt etwa 16,70 Dollar. Diese Schätzungen hängen jedoch davon ab, ob Sky Harbour die geplanten Standorte rechtzeitig erschließen, vermieten und wirtschaftlich betreiben kann. ## Finanzierung ohne übermäßige Verwässerung Ein wesentlicher Teil des Ausbaus soll über steuerbegünstigte Projektanleihen finanziert werden. Das Unternehmen strebt an, mindestens 80 Prozent der Kosten seines langfristigen Ausbauplans durch solche Fremdmittel zu decken. Ende Juni verfügte Sky Harbour über 206,9 Millionen Dollar an liquiden Mitteln und US-Staatsanleihen sowie weitere 130,2 Millionen Dollar an ungenutzten Kreditlinien. Im August kamen 50 Millionen Dollar durch eine Aktienplatzierung zu zehn Dollar je Aktie hinzu. Zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten bieten Teilverkäufe bestehender Standorte, Mietvorauszahlungen und strukturierte Immobilieninvestments. Gelingt es, den Ausbau überwiegend mit Fremdkapital und künftig steigenden internen Cashflows zu finanzieren, könnte die Verwässerung für bestehende Aktionäre begrenzt bleiben. ## Bewertung und zentrale Risiken Bei einem Aktienkurs von 9,14 US-Dollar liegt die Bewertung unter den genannten Schätzungen für das bereits gesicherte Immobilienportfolio. Ein Analystenmodell sieht im Basisszenario langfristig deutlich höhere Werte, während auch eine konservativere Berechnung über dem aktuellen Kurs liegt. Zu den wichtigsten Risiken zählen eine mögliche Kapitalerhöhung, Verzögerungen bei der Erschließung neuer Flughäfen, steigende Finanzierungskosten und eine langsamere Vermietung. Zudem hängt das Wachstum von Genehmigungen der jeweiligen Flughafenbetreiber ab. Die geplanten Erweiterungen erfordern daher sowohl erhebliches Kapital als auch eine konsequente Umsetzung. Sky Harbour verbindet knappe Flughafenflächen mit langfristigen Mietsteigerungen und einer umfangreichen Wachstumspipeline. Die Aktie erscheint auf Basis der vorliegenden Modellrechnungen attraktiv, bleibt jedoch von der erfolgreichen Finanzierung und Umsetzung des Ausbauplans abhängig. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Sky+Harbour&stockidentifier=symbol%3ASKYH&stockmarket=NYSE) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! **Kategorien:** Aktien-Picks, Immobilien-Aktien, Sonstiges --- ### [Nordex-Aktie: Noch mehr Rückenwind](https://www.sharedeals.de/nordex-aktie-noch-mehr-rueckenwind/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Nordex-Aktie arbeitet dieser Tage an einem starken Rebound. Nachdem der deutsche Windkraftanlagenhersteller bereits in den letzten fünf Handelstagen um über +8% zugelegt hat, ist Nordex am Freitagmorgen mit einem Kursplus von mehr als +5% die klare Nummer 1 im MDAX. Was steckt hinter dem starken Rückenwind und wird er in Zukunft noch stärker wehen? ## Starke Zahlen, starke Prognose Der starke Kursanstieg der Nordex-Aktie geht auf überraschend starke vorläufige Kennzahlen für das dritte Quartal und eine deutliche Prognoseanhebung zurück. Der Umsatz erhöhte sich im abgelaufenen Vierteljahr um 28% gegenüber dem Vorjahr auf 2,19 Milliarden €. Eine noch deutlichere Steigerung gelang Nordex beim operativen Ergebnis. Das EBITDA verdoppelte sich glatt von 136 Millionen € im Vorjahresquartal auf zuletzt 278 Millionen € und lag damit 15% über der Konsensschätzung der Analysten. Die operative Marge kletterte demnach auf starke 12,7%. Aufgrund dieser starken Geschäftsentwicklung hob das Nordex-Management die Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 an. Statt bislang 8 bis 11% geht der Windkraftanlagenbauer nun von einer wesentlich höheren EBITDA-Marge zwischen 11,5 und 12,5% aus. Auch das Neugeschäft läuft wie geschmiert. Der Auftragseingang stieg zuletzt um 30% auf 2,81 Gigawatt Leistung. Und nicht zuletzt überzeugen auch die sonstigen Finanzkennzahlen. Nordex erwirtschaftete im vergangenen Quartal einen freien Cashflow von 379 Millionen €, wodurch sich die Liquidität per Ende September auf rund 2,33 Milliarden € erhöhte. Bleibe bei Nordex und der Windkraft auf dem Laufenden und abonniere gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ein deutlich verbesserter Chart Das Chartbild der Nordex-Aktie hat sich in den letzten Tagen ebenfalls deutlich verbessert. Nachdem der MDAX-Wert beim Support von 34 € einen Boden gefunden hat, ist der Kurs nach oben gedreht. Nun könnte die Aktie das positive Momentum nutzen, um das 3-Monatshoch bei knapp 42 € zu durchbrechen. ## Bulle oder Bär? Die Schlussfolgerungen von Analysten auf die jüngsten Zahlen und Prognosen fallen jedoch höchst unterschiedlich aus. Die Investmentbank Jefferies bestätigte ihre Kaufempfehlung für die Nordex-Aktie und erhöhte das Kursziel von 60 auf 63 €. Damit sehen die Jefferies-Bullen ein Upside von satten +60% gegenüber dem aktuellen Kursniveau. Die kanadische Bank RBC ist hingegen im Lager der Bären zu Hausse. Sie stuft die Nordex-Aktie nach wie vor mit „Underperform“ ein und und sieht das Kursziel von 36 € etwa -10% unter dem aktuellen Aktienkurs. Meine Einschätzung der Nordex-Aktie liegt zwischen den Bullen von Jefferies und den Bären von RBC. Ich bin leicht optimistisch in Bezug auf die weitere Kursentwicklung eingestellt. Mit einem Forward-KGV von 16 ist die Nordex-Aktie kein Schnäppchen mehr für ein Unternehmen mit einem voraussichtlichen Wachstum von ca. 16% im laufenden und rund 8% im kommenden Jahr. Allerdings hat Nordex mit seiner Prognoseanhebung bewiesen, dass es deutlich profitabler arbeiten kann als bislang angenommen. Allzu viel Luft nach oben dürfte der Onshore-Windkraftanlagenproduzent meiner Meinung nach aber nicht haben. Möchtest Du weitere Aktien wie Nordex entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nordex&stockidentifier=symbol%3ANDX1&stockmarket=Tradegate&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Mit einem Investment in die Nordex-Aktie können Anleger in meinen Augen mittelfristig wenig falsch machen. Das Downside halte ich für begrenzt. Das Gleiche gilt aber auch für das Upside. Zu gut ist der Windkrafttitel in den letzten drei Jahren bereits gelaufen. ## ℹ️ Nordex in Kürze - Die Nordex SE (WKN: A0D655) mit Sitz in Hamburg entwickelt und produziert Onshore-Windkraftanlagen (für den Betrieb an Land). Außerdem ist Nordex in der Planung von Windparks bis zu deren schlüsselfertiger Errichtung tätig. - Neben der Hauptproduktionsstätte in Rostock fertigt das Unternehmen an weiteren Standorten in Deutschland, Brasilien, Indien, Mexiko und Polen. - Insgesamt installierte Nordex bislang Windenergieanlagen in über 40 Ländern mit einer Leistung von ca. 51 Gigawatt. - Nordex im Mitglied im MDAX und TecDAX und an der Börse ca. 9,4 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Nordex --- ### [Scout24-Aktie schießt +7% nach oben – was steckt dahinter?](https://www.sharedeals.de/scout24-aktie-schiesst-7-nach-oben-was-steckt-dahinter/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Scout24 ging es gestern richtig zur Sache. Die Aktie legte auf Xetra um +7,45% auf 79,30 € zu und war damit mit Abstand der stärkste Wert im DAX. Einen einzelnen neuen Unternehmens-Trigger gab es dabei gar nicht, vielmehr kamen mehrere Dinge zusammen, die nach der Schwäche der vergangenen Wochen wieder Käufer angelockt haben. ## Anleger drehen den Spieß bei den KI-Sorgen um Noch Ende September war Scout24 kräftig unter Druck geraten, weil am Markt die Sorge aufgekommen war, dass neue KI-Agenten klassische Online-Marktplätze irgendwann stärker angreifen könnten. Diese Angst hatte die Aktie bis in den Bereich um 66 bis 67 € gedrückt, obwohl sich operativ bislang kaum etwas verschlechtert hatte. Jetzt läuft die Bewegung in die andere Richtung. Während hoch bewertete KI- und Chipwerte gestern teilweise deutlich verkauft wurden, floss Kapital stärker in Unternehmen mit stabileren Cashflows und weniger direkter Abhängigkeit vom KI-Investitionsboom. Scout24 profitierte von dieser Rotation sehr stark und konnte sich damit weiter von den Tiefs Anfang Oktober lösen. Dazu kommt, dass einige Analysten die Sorgen rund um KI zuletzt klar relativiert haben. Berenberg bestätigte erst vor wenigen Tagen seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 140 € und bezeichnete die Befürchtungen über mögliche negative Auswirkungen von KI auf das Geschäftsmodell als übertrieben. Goldman Sachs bleibt ebenfalls bei „Buy“, auch wenn das Kursziel zuletzt von 108 auf 101 € gesenkt wurde. Weitere spannende Dividendenaktien wie Scout24 findest Du in unserem kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Schau gerne rein! ## Fundamental war der Kursrutsch sowieso schwer zu erklären Scout24 selbst wächst weiter ordentlich. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 17 % auf 372,2 Millionen €, während das EBITDA aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit um 14,6 % auf 223,9 Millionen € zulegte. Organisch verbesserte sich die EBITDA-Marge sogar auf 63 %. Damit entstand eine ziemlich große Lücke zwischen Kursentwicklung und Geschäft. Die Aktie war im Jahresverlauf zeitweise bis auf rund 62,70 € gefallen und lag damit weit unter den Analystenzielen, während das Unternehmen weiter zweistellig wächst. Der offizielle Scout24-Konsens lag Ende August bei einem Median-Kursziel von 100,50 €, wobei 19 von 20 erfassten Analysten die Aktie mit „Buy“ einstuften. Das erklärt auch, warum der gestrige Sprung so heftig ausgefallen ist. Wenn eine Aktie nach einer längeren Schwächephase stark unter den meisten Kurszielen notiert und sich dann die Stimmung dreht, können relativ schnell größere Käufe dazukommen. ## Jetzt kommt der nächste größere Test Mit dem Sprung auf 79,30 € hat Scout24 inzwischen einen großen Teil des September-Rückgangs wieder aufgeholt. Im Chart rückt damit zunächst der Bereich um 81 bis 82 € näher, wo die Aktie zuletzt mehrfach Probleme hatte. Darüber würde sich das Bild weiter aufhellen und mittelfristig auch die noch offene Kurslücke im Bereich um 98 € wieder stärker ins Spiel kommen. Der nächste größere fundamentale Termin steht ebenfalls schon fest. Am 4. November legt Scout24 die Zahlen für die ersten neun Monate vor. Dann wird sich zeigen, ob das Wachstum im Abo-Geschäft und bei privaten Anzeigen weiter so stark läuft und ob die KI-Sorgen tatsächlich so wenig Einfluss auf das Geschäft haben, wie Berenberg derzeit erwartet. Ich sehe Scout24 nach dem starken Anstieg weiterhin eher positiv. Der vorherige Abverkauf wirkte im Verhältnis zur operativen Entwicklung ziemlich hart, während Analysten die KI-Sorgen zuletzt eher relativiert haben und die Kursziele weiterhin klar über dem aktuellen Niveau liegen. Nach einem Sprung von mehr als +7% kann die Aktie kurzfristig natürlich erstmal etwas Luft holen. Wenn sich Scout24 aber oberhalb der zuletzt zurückeroberten Bereiche hält und die Zahlen Anfang November überzeugen, halte ich eine Fortsetzung der Erholung für gut möglich. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Scout24&stockidentifier=symbol%3AG24&stockmarket=TRADEGATE). ## ℹ️ Scout24 in Kürze - Die Scout24 SE (WKN: A12DM8) ist ein führendes Digitalunternehmen in Deutschland und betreibt mit ImmoScout24 die Nummer 1 unter den Online-Plattformen für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Deutschland. - Die in München ansässige Scout24 ist im deutschsprachigen Raum tätig. - Scout24 ist Mitglied im DAX und wird aktuell mit rund 5,54 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Immobilien-Aktien **Schlagwörter:** Scout24, Scout24-Aktie, Scout24-Kurs --- ### [Siemens Energy-Aktie stabilisiert sich – diese Zone zählt jetzt](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-stabilisiert-sich-diese-zone-zaehlt-jetzt/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Siemens Energy kam zuletzt ordentlich Druck rein, zwischenzeitlich wurde die Aktie bis in den Bereich um 125 € durchgereicht. Von dort ging es allerdings ziemlich schnell wieder nach oben und inzwischen steht der Kurs wieder bei knapp 135 €. Damit hat sich im Bereich des jüngsten Tiefs eine Zone gebildet, die bei einem erneuten Rücksetzer als Unterstützung wieder eine größere Rolle spielen kann. ## Das Tief bei 125 € wird jetzt zur wichtigen Basis Im Chart fällt vor allem auf, wie schnell die Käufer rund um 125 € wieder zurückgekommen sind. Nach dem kurzen Rutsch unter diese Marke zog die Aktie direkt wieder an und konnte sich innerhalb weniger Handelstage um rund +8% erholen. Dadurch bekommt der Bereich zwischen etwa 124 und 126 € für die nächsten Wochen deutlich mehr Gewicht, weil hier erstmals wieder spürbar Nachfrage in den Markt gekommen ist. Solche lokalen Tiefs werden nach einer schnellen Gegenbewegung häufig noch einmal angelaufen, weshalb die Zone bei einem erneuten Rücksetzer im Auge behalten werden sollte. Solange dort wieder Käufer auftauchen, bleibt die aktuelle Erholung intakt und Siemens Energy hätte weiterhin eine ordentliche Basis, um sich Stück für Stück nach oben zu arbeiten. Auf der Oberseite liegt das nächste größere Ziel bei rund 145 €. Dort befindet sich gleichzeitig der Point of Control des aktuellen Volumenprofils, also der Bereich, in dem innerhalb der betrachteten Bewegung besonders viel gehandelt wurde. Vom aktuellen Kurs aus fehlen bis dorthin knapp +8%, wobei die Aktie in dieser Zone wieder auf deutlich mehr Angebot treffen könnte. Rund um 145 € würde sich dann zeigen, ob aus der Erholung noch mehr wird oder Anleger den Anstieg erstmal wieder für Verkäufe nutzen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Siemens-Energy-Aktie ## Die Kursziele gehen weit auseinander Bei den Analysten hat die Korrektur bislang wenig an der grundsätzlich positiven Einschätzung verändert. Deutsche Bank Research bleibt bei „Buy“ und einem Kursziel von 210 €, wobei Analyst Gael de-Bray vor allem das Aktienrückkaufprogramm als positives Signal vor den kommenden Zahlen wertet. Die DZ Bank ist mit einem fairen Wert von 157 € vorsichtiger und bleibt bei „Halten“, erwartet aber trotzdem, dass Siemens Energy den zuletzt angehobenen Jahresausblick leicht übertreffen könnte. JPMorgan liegt mit 245 € deutlich höher, Berenberg kommt auf 205 € und Jefferies auf rund 210 €. Die langfristige Story rund um Stromnetze, Gasturbinen und den steigenden Energiebedarf durch Rechenzentren bleibt bei Siemens Energy weiterhin ziemlich stark. Erst Anfang Oktober wurde bekannt, dass der ukrainische Energiekonzern Naftogaz den Kauf von fünf Gasturbinen-Kompressoren von Siemens Energy prüft. Zusätzlich wird über zwölf weitere Gasturbinen für eine dezentrale Stromversorgung gesprochen, nachdem beide Seiten im Rahmen einer größeren deutsch-ukrainischen Wirtschaftsinitiative eine engere Zusammenarbeit vereinbart hatten. Nach dem Rutsch bis rund 125 € hat Siemens Energy ziemlich schnell wieder Käufer gefunden, womit sich dort zunächst eine wichtige Unterstützung gebildet hat. Bleibt diese Zone bei einem späteren Rücksetzer stabil, richtet sich der Blick wieder nach oben. Rund um 145 € wartet mit dem Point of Control die nächste größere Hürde und gleichzeitig ein naheliegendes Ziel der aktuellen Erholung. Bis dorthin sind es vom aktuellen Niveau knapp +8%, wobei in diesem Bereich durchaus wieder mehr Verkäufe einsetzen könnten. Die Analysten bleiben trotzdem deutlich optimistischer und sehen je nach Haus noch wesentlich höhere Kurse. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 111,29 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose --- ### [Joby Aviation-Aktie: Große Vision, lange Wartezeit – ist sie jetzt interessant?](https://www.sharedeals.de/joby-aviation-aktie-grosse-vision-lange-wartezeit-ist-sie-jetzt-interessant/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Joby Aviation steht unter Druck, da sich die kommerzielle Einführung elektrischer Flugtaxis verzögern könnte. Trotz langfristiger Wachstumschancen sorgen fehlende kurzfristige Impulse und die Übernahme von Resonant Sciences für Unsicherheit. ## Zulassung bleibt die größte Hürde Joby kommt bei der Zertifizierung langsamer voran als erhofft. Eine FAA-Zulassung könnte sich bis Ende 2027 oder sogar 2028 verzögern. Konkurrent Archer Aviation sieht sich im Zulassungsrennen bereits vorn. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Produktion und Infrastruktur wachsen Joby verfügt über fünf flugfähige Maschinen, zwölf weitere befinden sich in Produktion. Die Fertigung wird schrittweise ausgebaut, bleibt jedoch kostspielig. Toyota unterstützt das Unternehmen mit Technologie und einer geplanten weiteren Investition von 250 Millionen US-Dollar. Parallel entstehen neue Start- und Landeplätze in den USA und internationalen Märkten. Erste kommerzielle Passagierflüge sollen schrittweise über staatliche Pilotprogramme vorbereitet werden. Auch autonome Flugtechnologie und Wasserstoffantriebe könnten langfristig zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. ## Verteidigungsgeschäft erweitert das Portfolio Mit der geplanten Übernahme von Resonant Sciences für rund 500 Millionen US-Dollar will Joby seine Kompetenzen in den Bereichen Antrieb, Autonomie und Verteidigungstechnologie verbinden. Resonant erzielt mehr als 100 Millionen US-Dollar Jahresumsatz und arbeitet Berichten zufolge profitabel. Allerdings wirft die Übernahme Fragen zur strategischen Ausrichtung auf. ## Hoher Kapitalbedarf trotz wachsender Umsätze Im zweiten Quartal erzielte Blade, Jobys Beteiligung im Bereich Premium-Lufttransport, einen Umsatz von 36,2 Millionen US-Dollar, ein Plus von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 erwartet Joby insgesamt 115 bis 125 Millionen US-Dollar Umsatz. Dem stehen hohe Kosten gegenüber. Der bereinigte EBITDA-Verlust lag im zweiten Quartal bei 197 Millionen US-Dollar. Ende Juni verfügte das Unternehmen über liquide Mittel und Wertpapiere von 2,3 Milliarden US-Dollar. Eine zusätzliche Kapitalaufnahme über bis zu 750 Millionen US-Dollar soll den Ausbau finanzieren, birgt jedoch Verwässerungsrisiken für Aktionäre. ## Langfristiges Potenzial trifft auf Geduldsprobe Die Kommerzialisierung dauert länger als ursprünglich geplant. Auch angekündigte Fortschritte in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten scheinen sich zu verzögern. Die Übernahme von Resonant Sciences eröffnet zwar zusätzliche Umsatzchancen, erschwert aber die Bewertung der strategischen Prioritäten. Langfristig bleibt das Potenzial elektrischer Flugtaxis attraktiv, zumal die Bewertung der Aktie inzwischen moderater erscheint. Ohne konkrete Fortschritte bei der Zulassung könnte eine nachhaltige Kurserholung jedoch bis 2027 oder 2028 auf sich warten lassen. Joby Aviation bietet langfristige enorme Chancen, bleibt kurzfristig aber mit erheblichen Zulassungs- und Finanzierungsrisiken konfrontiert. Für geduldige Anleger dürfte die Aktie interessant sein, sofern sie weitere Verzögerungen und mögliche Kapitalverwässerungen verkraften können. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Joby+Aviation&stockidentifier=symbol%3AJOBY&stockmarket=NYSE&categoryname=Industrie-Aktien&themealert=cat%3A938) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie nach Kursrutsch – ist die Angst vor SpaceX übertrieben?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-nach-kursrutsch-ist-die-angst-vor-spacex-uebertrieben/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei der Deutschen Telekom ging es zuletzt ziemlich ruppig zu. Nachdem die Aktie infolge der neuen SpaceX-Pläne kräftig unter Druck geraten war, kam am Mittwoch wieder etwas Kaufinteresse rein und der Kurs erholte sich bis auf rund 26 €. Die eigentliche Frage dahinter bleibt aber bestehen: Wie groß wird die Gefahr für T-Mobile US wirklich und wie viel davon ist inzwischen bereits eingepreist? ## SpaceX hat den Markt ziemlich kalt erwischt Der heftige Rücksetzer Anfang Oktober hatte einen klaren Auslöser. SpaceX hat sich in den USA landesweite Mobilfunkfrequenzen im niedrigen Frequenzbereich gesichert und damit die Grundlage geschaffen, Starlink stärker als direkten Mobilfunkanbieter aufzubauen. Für die Deutsche Telekom ist das sehr relevant, weil sie rund 54 % an T-Mobile US hält und ein großer Teil der Konzernbewertung inzwischen an diesem Geschäft hängt. Die Telekom-Aktie verlor nach der Nachricht zeitweise fast 8 %, T-Mobile US wurde noch härter getroffen. Stéphane Beyazian von ODDO BHF geht zwar davon aus, dass SpaceX bei künftigen Frequenzauktionen eine größere Rolle spielen wird, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass der Aufbau eines wirklich konkurrenzfähigen Mobilfunkangebots ohne Roaming-Partnerschaften Jahre dauern kann. Anleger haben also ein neues Risiko auf dem Tisch, aber noch keinen Wettbewerber, der T-Mobile US von heute auf morgen Marktanteile abnimmt. Dass die Telekom-Aktie zuletzt wieder bis rund 26 € nach oben kam, passt dazu. Am 15. Oktober legte das Papier knapp +3 % zu und gehörte damit zu den stärksten Werten im DAX, nachdem in den Tagen zuvor viel Druck auf dem Kurs gelegen hatte. **Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben?** [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Das Geschäft selbst liefert weiter ordentliche Zahlen Unter dem Kursrutsch hat sich operativ zunächst wenig verändert. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz organisch um 3,3 % auf 29,9 Milliarden €, das bereinigte EBITDA AL legte organisch um 7,3 % auf 11,8 Milliarden € zu und der bereinigte Konzernüberschuss wuchs um 11,1 % auf 2,8 Milliarden €. Den Ausblick für den Free Cashflow hat die Telekom sogar noch einmal leicht auf rund 20 Milliarden € angehoben. Auch das Thema KI bekommt innerhalb des Konzerns inzwischen deutlich mehr Gewicht. Auf einem eigenen Kapitalmarkttag Anfang Oktober hat die Telekom gezeigt, wie KI sowohl bei internen Kosten als auch bei neuen Produkten eingesetzt werden soll. Deutsche Bank Research wertete vor allem positiv, dass das Thema quer durch den Konzern verankert ist und das Management sowohl bei Effizienz als auch bei zusätzlichen Umsätzen noch Potenzial sieht. Die nächsten Quartalszahlen kommen am 5. November. Dann dürfte neben dem operativen Wachstum vor allem T-Mobile US wieder beobachtet werden, denn nach der SpaceX-Nachricht will der Markt vermutlich sehen, ob sich bei Kundenzahlen, Wettbewerb und Margen schon irgendeine Veränderung abzeichnet. ## Analysten sehen den Kursrutsch deutlich entspannter Bei den jüngsten Kurszielen liegt die Wall Street weiterhin deutlich oberhalb des aktuellen Kurses. Deutsche Bank Research hält an 40 € und „Buy“ fest, Goldman Sachs kommt trotz einer leichten Senkung des Ziels auf 38 € und UBS sieht 35,10 €. Berenberg liegt mit 35,20 € in einem ähnlichen Bereich. Bei Goldman Sachs spielt dabei vor allem das Sparpotenzial eine Rolle. Die höheren Kostenziele der Telekom könnten nach Einschätzung der Bank noch Luft bei den Ergebnisschätzungen schaffen, wenn das Management die angekündigten Maßnahmen tatsächlich umsetzt. UBS wiederum sieht nach dem KI-Kapitalmarkttag Chancen, dass die zusätzlichen Investitionen sowohl bei Kundenbindung als auch beim Wachstum helfen. Es gibt aber auch vorsichtige Stimmen. Bernstein liegt beispielsweise nur bei 28,10 €, JPMorgan mit einer seiner jüngsten Schätzungen bei 27,50 €. Wer SpaceX und den stärkeren Wettbewerb in den USA höher gewichtet, bleibt näher am heutigen Kurs, während die optimistischeren Häuser weiterhin auf das Wachstum von T-Mobile US, Kostensenkungen und steigende Cashflows setzen. Nach dem kräftigen Rücksetzer ist die Aktie damit zumindest wieder auf einem Niveau angekommen, auf dem die Analystenziele deutlich auseinanderlaufen. Der Markt preist das neue SpaceX-Risiko inzwischen sichtbar ein, während das operative Geschäft weiter wächst. Ich sehe die Deutsche Telekom trotz des jüngsten Rücksetzers weiterhin eher auf Erholungskurs. Das operative Geschäft läuft solide, die Analystenziele liegen überwiegend klar über dem aktuellen Niveau und der starke US-Anteil bleibt grundsätzlich ein wichtiger Treiber. Das neue Risiko durch SpaceX sollte man kurzfristig trotzdem nicht kleinreden, gerade weil T-Mobile US für die Bewertung der Telekom so wichtig ist. Solange daraus aber noch kein spürbarer Druck auf Kundenwachstum und Margen entsteht, halte ich es für gut möglich, dass sich die Aktie nach der aktuellen Schwäche wieder Stück für Stück nach oben arbeitet. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den der Deutschen Telekom entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 122,39 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Deutsche Telekom, Deutsche Telekom-Aktie, Deutsche Telekom-Kurs, SpaceX, Telekom, Telekom-Aktie --- ### [SpaceX-Aktie: Musk greift Amazon an – sind jetzt 300 US$ drin?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-musk-greift-amazon-an-sind-jetzt-300-us-drin/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Elon Musk nimmt den nächsten Milliardenmarkt ins Visier. Nachdem Amazon offenbar KI-Agenten seines Chatbots Grok beim Einkaufen blockiert hat, denkt der SpaceX-Chef öffentlich über einen eigenen Konkurrenten zum E-Commerce-Giganten nach. Für SpaceX könnte sich damit eine weitere Wachstumsperspektive eröffnen. Allerdings ist die Aktie mit einem Börsenwert von über 2 Billionen US$ alles andere als günstig. Bei einem Kurs von 148,62 US$ sehen Analysten dennoch erhebliches Potenzial. Morgan Stanley hält sogar 300 US$ für möglich. ## Musk will Amazon Konkurrenz machen Auslöser der jüngsten Spekulationen war ein Beitrag auf der Plattform X. Ein Nutzer berichtete, dass Amazon den Zugriff von Grok-Bots beim Einkaufen verhindere. Musk reagierte mit einer bemerkenswerten Überlegung: Vielleicht sollte man einen Konkurrenten zu Amazon gründen. Dahinter steckt ein größerer technologischer Wandel. KI-Agenten sollen künftig selbstständig Produkte recherchieren, Preise vergleichen und Bestellungen ausführen. Für klassische Onlinehändler könnte dies erhebliche Veränderungen bedeuten. Amazon hat ein Interesse daran, seine Kunden innerhalb des eigenen Ökosystems zu halten. Musk könnte dagegen versuchen, Grok als unabhängigen Einkaufsassistenten zu etablieren, der Produkte verschiedener Anbieter vermittelt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Warum SpaceX profitieren könnte Interessant ist die Verbindung zu SpaceX. Seit der Integration von xAI gehört der KI-Assistent Grok zum Raumfahrtkonzern. Ein wachsendes Geschäft mit automatisierten Einkaufsprozessen könnte damit eine zusätzliche Anwendung für seine KI-Technologie schaffen. Ein eigener Online-Marktplatz ist allerdings noch keineswegs beschlossen. Ebenso wenig steht fest, ob SpaceX selbst ein solches Geschäft betreiben würde. Bislang handelt es sich lediglich um eine öffentliche Überlegung Musks. Langfristig besitzt das Unternehmen dennoch eine ungewöhnliche Kombination aus Satellitenkommunikation, künstlicher Intelligenz und eigener Infrastruktur. Starlink könnte die weltweite Verbreitung entsprechender Anwendungen unterstützen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Über 2 Billionen US$ sind eine Ansage Die Bewertung der SpaceX-Aktie bleibt allerdings enorm. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 2,06 Billionen US$ und einem erwarteten Jahresumsatz von 45,3 Milliarden US$ zahlen Anleger ungefähr das 45-Fache des prognostizierten Umsatzes. Für 2027 erwarten Analysten bereits Erlöse von rund 116 Milliarden US$. Das würde mehr als einer Verdopplung entsprechen. Eingepreist ist damit eine außergewöhnliche Expansion, die weit über das klassische Raketengeschäft hinausgeht. Morgan Stanley hält die Aktie trotzdem für attraktiv. Analyst Adam Jonas verweist auf die langfristigen Wachstumschancen und bewertet SpaceX mit dem Blick auf die erwartete Gewinndynamik. Das Unternehmen könnte nach seiner Einschätzung besonders vom Aufbau einer neuen KI-Infrastruktur profitieren. ## SpaceX-Kursziele: Bis zu +102% Potenzial Auch andere Analysten bleiben optimistisch. Laut StockAnalysis liegt das durchschnittliche Kursziel von 38 Analysten bei 221,26 US$. Gegenüber dem letzten Schlusskurs entspricht das einem Aufwärtspotenzial von rund +49%. Morgan Stanley erwartet sogar 300 US$ und damit ein mögliches Kursplus von +102%. RBC Capital sieht die Aktie bei 225 US$, Bernstein bei 248 US$. Die gesamte Prognosespanne reicht allerdings von 118 bis 450 US$. Die große Bandbreite zeigt, wie schwierig die Bewertung des Konzerns bleibt. Einerseits entstehen durch Starlink, Raumfahrt und KI gewaltige Wachstumsmöglichkeiten. Andererseits muss SpaceX erhebliche Investitionen finanzieren und die ambitionierten Umsatzprognosen erst erfüllen. Ein möglicher Angriff auf Amazon ist für mich noch kein Grund, SpaceX-Aktien zu kaufen. Er zeigt allerdings, welche zusätzlichen Geschäftsfelder Musk erschließen könnte. Die langfristige Wachstumsstory bleibt ausgesprochen spannend. Bei über 2 Billionen US$ Börsenwert ist die Aktie jedoch hoch bewertet. Ich würde deshalb eher auf günstigere Einstiegskurse setzen, statt dem optimistischen 300-US$-Kursziel hinterherzulaufen. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,02 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [2G Energy-Aktie -15%: Sind jetzt 91 € oder nur 39 € drin?](https://www.sharedeals.de/2g-energy-aktie-15-sind-jetzt-91-e-oder-nur-39-e-drin/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die 2G Energy-Aktie hat am Donnerstag einen heftigen Kurssturz erlebt. Um -14,79% ging es auf 46,74 € bergab. Neben der allgemeinen Skepsis gegenüber KI-Profiteuren belasteten der veröffentlichte Halbjahresbericht und eine Verkaufsempfehlung mit einem Kursziel von lediglich 39 €. Dabei hat der Spezialist für dezentrale Energieversorgung zuletzt milliardenschwere Wachstumsperspektiven aufgezeigt. Andere Analysten sehen die Aktie sogar bei 91 €. Ist der Rücksetzer eine Kaufchance oder sind die Erwartungen zu hoch? ## 2G Energy: Warum die Aktie so stark einbricht Auslöser der jüngsten Verkaufswelle war unter anderem eine kritische Analyse von Parmantier & Cie. Das Researchhaus bestätigte am Donnerstag seine Verkaufsempfehlung und das Kursziel von 39 €. Die Skepsis ist durchaus nachvollziehbar. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz um rund -20% auf 136 Millionen €. Das operative Ergebnis brach von 5,7 auf nur noch 0,8 Millionen € ein. Die EBIT-Marge erreichte lediglich 0,6% nach 3,3% im Vorjahreszeitraum. Besonders kritisch: Um die bestätigte Jahresprognose zu erreichen, müsste 2G Energy laut Parmantier rund 98% seines geplanten Jahres-EBIT erst im zweiten Halbjahr erwirtschaften. Verzögerungen bei der Auslieferung könnten die Zielerreichung entsprechend gefährden. Hinzu kommen Fragen zur Finanzierung eines Großauftrags des US-Kunden Energy Vault. Während 2G von einer erheblichen Anzahlung berichtet, verweist Parmantier auf zunächst dokumentierte Reservierungsgebühren von 17 Millionen US$. Ob die unterschiedlichen Angaben auf einen tatsächlichen Widerspruch hindeuten, ist bislang nicht abschließend geklärt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=2G+Energy&stockidentifier=symbol%3A2GB&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Das operative Wachstum bleibt beeindruckend Trotz der schwachen Halbjahreszahlen spricht einiges dafür, dass sich 2G Energy tatsächlich in einer starken Wachstumsphase befindet. Allein im dritten Quartal übertraf der Auftragseingang 400 Millionen €. Ein wesentlicher Treiber sind Rechenzentren. Diese benötigen eine zuverlässige Stromversorgung, während die verfügbare Netzinfrastruktur vielerorts an ihre Grenzen stößt. 2G liefert hierfür dezentrale Kraftwerkslösungen, die unabhängig vom klassischen Netzausbau eingesetzt werden können. Erst im September sicherte sich das Unternehmen einen Großauftrag über 275 Megawatt. Das Volumen übersteigt die gesamte Anlagenproduktion des Jahres 2025. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). Entsprechend optimistisch fällt die mittelfristige Planung aus. Für 2026 erwartet das Management rund 490 Millionen € Umsatz bei einer EBIT-Marge zwischen 9,5 und 10,5%. Im kommenden Jahr sollen die Erlöse auf 600 bis 650 Millionen € steigen. Für 2028 stehen bereits 750 bis 850 Millionen € im Raum. Die entscheidende Frage lautet deshalb weniger, ob genügend Nachfrage existiert. Vielmehr muss 2G beweisen, dass die hohen Bestellungen tatsächlich termingerecht und profitabel abgearbeitet werden können. ## Bewertung und Kursziele: Fast 100% Potenzial? Nach dem jüngsten Absturz liegt die Marktkapitalisierung bei rund einer Milliarde €. Damit wird 2G Energy ungefähr mit dem Doppelten des für 2026 erwarteten Umsatzes bewertet. Bezogen auf die Umsatzprognose für 2028 reduziert sich dieses Verhältnis auf etwa 1,3. Sollten die Wachstumsziele erreicht und die Margen weiter verbessert werden, könnte diese Bewertung langfristig durchaus attraktiv sein. Allerdings ist der starke Gewinnanstieg noch nicht bewiesen. Die Analysten sind entsprechend uneinig. Während Parmantier mit 39 € weiteres Abwärtspotenzial sieht, liegt das Kursziel von Metzler bei 75 €. First Berlin erwartet 83 €, Cantor Fitzgerald 90 € und Berenberg sogar 91 €. Gemessen am letzten Schlusskurs würde das optimistischste Szenario ein Aufwärtspotenzial von nahezu +95% bedeuten. Selbst das Metzler-Kursziel liegt rund +60% über dem aktuellen Niveau. Die 2G Energy-Aktie ist nach dem Kurssturz deutlich interessanter geworden. Die schwachen Halbjahreszahlen und die ambitionierte Jahresprognose sollte man aber keineswegs ignorieren. Ich halte das langfristige Wachstumspotenzial durch Rechenzentren für überzeugend und sehe die Aktie auf dem aktuellen Niveau als spekulative Kaufchance. Entscheidend wird sein, ob 2G seine beeindruckenden Auftragseingänge auch in steigende Gewinne verwandeln kann. ## ℹ️ **2G Energy in Kürze** - 2G Energy AG (WKN: A0HL8N) ist ein Spezialist im Bereich der dezentralen Energieerzeugung mittels Kraft-Wärme-Koppelung (KWK) in Blockheizkraftwerken (BHKW). - Neben dem Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Heek unterhält das Unternehmen fünf weitere Standorte in Europa und ist in 50 Ländern tätig. - Die Aktie ist im Scale-Segment gelistet und die Marktkapitalisierung liegt bei 855 Millionen €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Nike-Aktie mit+18% – War das der Turnaround?](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-mit18-war-das-der-turnaround/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nike-Aktie sendet nach ihrem jahrelangen Absturz ein kräftiges Lebenszeichen. Am Donnerstag sprang der Sportartikel-Titel um +5,21% auf 37,14 US$. Zuvor war der Kurs zeitweise auf 31,97 US$ und damit den tiefsten Stand seit 2012 gefallen. Die Erholung beginnt an einer wichtigen Unterstützung, doch der langfristige Abwärtstrend bleibt vorerst intakt. ## Chartanalyse zur Nike-Aktie Seit dem Rekordhoch im Jahr 2021 bewegte sich der Kurs der Nike-Aktie innerhalb eines breiten Abwärtstrendkanals, der mittlerweile nach unten verlassen wurde. Inzwischen hat der Titel die Unterstützungszone zwischen etwa 35,00 und 40,00 US$ erreicht. Für eine belastbare Bodenbildung müsste sich die Nike-Aktie nun nachhaltig oberhalb von 40,00 US$ etablieren. Nike, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der nächste Widerstandsbereich wartet zwischen etwa 45,00 und 50,00 US$. Erst oberhalb dieser Zone würde sich das Chartbild merklich aufhellen. Anschließend wäre eine Erholung in Richtung 66,00 bis 70,00 US$ denkbar. Fällt der Kurs dagegen erneut unter 35,00 US$, rückt die nächste Unterstützungszone zwischen ungefähr 27,00 und 30,00 US$ in den Fokus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nike-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI war während des jüngsten Ausverkaufs deutlich unter die Marke von 30 Punkten und damit in den überverkauften Bereich gefallen. Mittlerweile hat sich die RSI-Linie auf ungefähr 38 Punkte erholt und ihre Signallinie von unten gekreuzt. Das ist ein erstes bullisches Signal. Unterhalb von 50 Punkten bleibt das Momentum der Nike-Aktie insgesamt jedoch schwach. Nike, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der MACD bestätigt die Trendwende bislang noch nicht. Die MACD-Linie dreht ebenfalls nach oben und zeigt ein bullisches Crossover. Bleibt bislang jedoch deutlich unter der Nulllinie. Gleichzeitig werden die negativen Balken im Histogramm kleiner. Der Verkaufsdruck lässt somit nach, für ein belastbares, bullisches Signal müsste zunächst die Nulllinie im MACD zurückerobert werden. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario ordnet den Kursrückgang seit dem Rekordhoch als übergeordnete Welle 4 ein. Mit dem jüngsten Abverkauf hat die Nike-Aktie das 0,382er Fibonacci-Retracement bei 38,62 US$ erreicht. Damit befindet sie sich erstmals in einem potenziellen Trendwendebereich. Die laufende Gegenbewegung könnte jedoch nur eine zwischenzeitliche Erholung darstellen. Nike, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Ein Abschluss der Korrektur ist damit allerdings noch nicht bestätigt. Scheitert die Stabilisierung, könnte sich die Welle 4 bis in den Bereich der psychologischen Marken von 25,00 oder sogar 15,00 US$ ausdehnen. Erst nach einem vollständigen Abschluss dieser Korrektur ließe das bullische Elliott-Wellen-Szenario eine langfristige Welle 5 oberhalb des bisherigen Allzeithochs zu. Ich sehe in der Nike-Aktie eine erste Turnaround-Chance, aber noch keinen bestätigten langfristigen Boden. Der bullische RSI-Crossover und die Reaktion am 0,382er Fibonacci-Retracement machen Hoffnung. Entscheidend sind jetzt 40,00 und anschließend 50,00 US$. Unter 35,00 US$ wäre die Erholung gefährdet und ein weiterer Rückgang wahrscheinlich. ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 55,16 Milliarden US-Dollar. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Dividenden, Dividenden-Aktien, Dividendenaktien, Konsum-Aktien, Konsumaktien, Nike, Nike Anylse, Nike-Aktie, Nike-Anayse, Nike-Chartanalyse, Nike-Kurs, Nike-Preis, Nike-Prognose --- ### [SAP-Aktie mit +60% – neues Allzeithoch möglich?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-mit-60-neues-allzeithoch-moeglich/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SAP-Aktie setzt ihre eindrucksvolle Erholung fort. Am Donnerstag gewann der DAX-Titel +2,19% und schloss bei 201,25 €. Damit hat sich der Kurs seit dem Sommertief bereits um knapp +60% erholt. Der Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal und bullische Indikatoren sprechen für weiteren Rückenwind – allerdings wartet jetzt ein wichtiger Widerstand. ## Chartanalyse zur SAP-Aktie Nach dem Tief im Bereich von 129,00 € gelang der SAP-Aktie eine dynamische Trendwende. Besonders positiv ist der Ausbruch über die Oberseite des zuvor dominierenden Abwärtstrendkanals. Zuletzt überwand der Kurs außerdem die Widerstandsbereiche bei 160,00 € und 180,00 €. Beide Zonen dienen nun als wichtige Unterstützungen, falls es zu einem Rücksetzer kommt. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Aktuell trifft der Kurs der SAP-Aktie bei etwa 198,00 bis 204,00 € auf den nächsten Widerstandsbereich. Ein Wochenschluss oberhalb dieser Zone würde den Weg in Richtung 222,60 € freimachen. Scheitert der Ausbruchsversuch, wäre zunächst ein Rücklauf in die Zone zwischen 174,00 und 181,00 € denkbar. Darunter wartet bei rund 154,00 bis 160,00 € die nächste Unterstützung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI bestätigt derzeit die starke Erholung der SAP-Aktie. Die RSI-Linie notiert bei etwa 65 Punkten und damit deutlich oberhalb ihrer Signallinie. Zudem bildete der Indikator zwischen dem Frühjahrs- und dem Sommertief eine bullische Divergenz: Während der Kurs ein tieferes Tief erreichte, entstand im RSI ein höheres Tief. Dieses Signal leitete die anschließende Trendwende ein. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD entwickelte sich bereits vor dem Kurs bullisch. Trotz eines tieferen Tiefs der SAP-Aktie markierte die MACD-Linie ein höheres Tief. Inzwischen hat sie die Signallinie von unten gekreuzt und ist über die Nulllinie gestiegen. Das positive Histogramm bestätigt das zunehmende Aufwärtsmomentum, wenngleich die Bewegung nach der steilen Erholung kurzfristig anfälliger für Gewinnmitnahmen wird. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario mahnt trotz der kurzfristig bullischen Signale zur Vorsicht. Demnach könnte das Rekordhoch aus dem Jahr 2025 den Abschluss einer übergeordneten Welle 3 markieren. Der erste Abverkauf wäre als interne Welle A zu werten, während die aktuelle Erholung möglicherweise lediglich eine Welle B innerhalb einer noch nicht beendeten Korrektur darstellt. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com In diesem Fall müsste anschließend eine weitere Abwärtsbewegung in Form der Welle C folgen. Diese könnte den Kurs der SAP-Aktie erneut deutlich unter das Sommertief und möglicherweise unter die psychologische Marke von 100,00 € führen. Erst nach Abschluss der übergeordneten Welle 4 wäre eine langfristige Welle 5 denkbar, die SAP über das bisherige Allzeithoch tragen könnte. Ich bewerte die kurzfristige Entwicklung der SAP-Aktie klar positiv. Der Ausbruch aus dem Trendkanal sowie die bullischen Signale in RSI und MACD stützen die laufende Erholung. Entscheidend ist jetzt der Sprung über 204,00 €. Gelingt er, dürfte 222,60 € in den Fokus rücken. Das Elliott-Wellen-Szenario warnt dennoch vor einer späteren, größeren Korrektur. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 232,28 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Charanalyse, SAP Chartanalyse, SAP SE, SAP SE-Aktie, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Renk-Aktie mit +8% – Erholung oder Absturz?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-mit-8-erholung-oder-absturz/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Renk-Aktie versucht nach ihrem Absturz eine Gegenbewegung. Am Donnerstag gewann der Rüstungstitel +4,04% und schloss bei 36,20 €. Zuvor war der Kurs der Renk-Aktie auf den tiefsten Stand seit Anfang 2025 gefallen. RSI und MACD liefern erste Erholungssignale, doch Abwärtstrend, gebrochener Trendkanal und Elliott-Wellen-Szenario bleiben klar bärisch. ## Chartanalyse zur Renk-Aktie Der Kurs der Renk-Aktie hat an der Unterstützungszone zwischen etwa 31,00 und 34,00 € nach oben gedreht. Damit könnte kurzfristig eine technische Erholung beginnen. Eine erste Hürde bildet jedoch die Unterseite des zuvor verlassenen Abwärtstrendkanals bei rund 37,00 €. Erst eine Rückkehr in den Kanal würde das angeschlagene Chartbild etwas stabilisieren. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Anschließend wartet zwischen etwa 40,50 und 43,00 € der nächste Widerstandsbereich. Oberhalb davon rückt die grüne Zone bei 46,50 bis 48,50 € in den Fokus. Scheitert die Renk-Aktie dagegen bereits an der ehemaligen Kanalbegrenzung und fällt unter 31,00 €, drohen weitere Verluste. Dann wären zunächst die psychologische Marke von 30,00 € und anschließend frühere Tiefs im Bereich von 27,00 € relevant. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Renk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI war während des jüngsten Abverkaufs in den überverkauften Bereich unter 30 Punkte gefallen. Inzwischen hat sich die RSI-Linie auf etwa 40 Punkte erholt und ihre Signallinie von unten gekreuzt. Das spricht kurzfristig für nachlassenden Verkaufsdruck. Von einem nachhaltig bullischen Momentum kann unterhalb der neutralen Marke von 50 Punkten allerdings noch nicht gesprochen werden. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein erstes Erholungssignal. Die MACD-Linie hat die Signallinie im negativen Bereich von unten gekreuzt, während das Histogramm leicht ins Plus gedreht hat. Da beide Linien weiterhin unterhalb der Nulllinie verlaufen, bestätigt der Indikator bislang jedoch lediglich eine mögliche Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario zeichnet für die Renk-Aktie weiterhin ein bärisches Bild. Demnach könnte das Rekordhoch des Jahres 2025 den Abschluss einer übergeordneten Korrekturwelle B markieren. Seitdem dürfte sich der Kurs in einer fünfteiligen Abwärtsbewegung befinden. Nach einer zwischenzeitlichen Welle 2 könnte aktuell die besonders dynamische Welle 3 laufen. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die gegenwärtige Erholung wäre in diesem Fall lediglich eine untergeordnete Gegenbewegung. Im weiteren Verlauf könnte die Renk-Aktie unter die psychologische Marke von 20,00 € zurückfallen. Nach einer späteren Welle 4 wäre zudem ein weiteres Tief im Rahmen der abschließenden Welle 5 denkbar. Eine nachhaltige Rückkehr über 48,00 € und insbesondere über 60,00 € würde dieses bärische Elliott-Wellen-Szenario zunehmend infrage stellen. Ich werte die Erholung der Renk-Aktie zunächst nur als technische Gegenbewegung. RSI und MACD verbessern sich, bestätigen aber noch keinen übergeordneten Trendwechsel. Erst oberhalb von 43,00 € und anschließend 48,00 € würde sich das Bild deutlich aufhellen. Unter 31,00 € dürfte sich der Abwärtstrend hingegen fortsetzen. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 3,62 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Renk, Renk Group, Renk Group AG, Renk Group Aktie, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Chartanalyse, Renk-Kurs, Renk-Preis, Renk-Prognose, Rüstung, Rüstungs-Aktien, Rüstungsaktien --- ### [Rheinmetall-Aktie mit +14% – nächstes Ziel 1112 €?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-mit-14-naechstes-ziel-1112-e/) **Published:** Oktober 16, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rheinmetall-Aktie meldet sich nach ihrem monatelangen Kursrückgang zurück. Am Donnerstag stieg der Rüstungstitel um +4,34% auf 1.026,00 €. Vom bisherigen Rekordhoch hat die Aktie dennoch fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Bullische Signale in RSI und MACD sprechen nun für eine Erholung – der übergeordnete Korrekturtrend bleibt jedoch intakt. ## Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie Der Kurs der Rheinmetall-Aktie hat erneut an der Unterstützungszone zwischen etwa 925,00 und 970,00 € nach oben gedreht. Damit deutet sich kurzfristig ein möglicher Doppelboden an. Für ein erstes bestätigtes Kaufsignal müsste die Aktie jedoch den Widerstand bei 1.112,00 € zurückerobern. Bis dahin bleibt die aktuelle Bewegung lediglich eine Erholung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends. Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Oberhalb von 1.112,00 € würde die Widerstandszone zwischen rund 1.250,00 und 1.350,00 € in den Fokus rücken. Scheitert die Rheinmetall-Aktie dagegen erneut an der ersten Hürde, droht ein weiterer Test der Unterstützungszone. Ein Bruch von 925,00 € würde das Chartbild deutlich eintrüben. Die nächsten größeren Auffangbereiche lägen dann bei rund 700,00 und 550,00 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Rheinmetall-Aktie notiert bei rund 57 Punkten und hat sich deutlich aus der Nähe der überverkauften Zone erholt. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von unten gekreuzt und liefert damit ein bullisches Signal. Gleichzeitig bildete der RSI gegenüber dem vorherigen Kurstief einen höheren Tiefpunkt aus, obwohl der Aktienkurs erneut gefallen war. Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD zeigt sich eine Verbesserung. Die MACD-Linie hat die Signallinie unterhalb der Nulllinie von unten gekreuzt. Zudem fällt das jüngste Tief im MACD höher aus als das vorherige. Der Abstand zur Nulllinie zeigt jedoch, dass noch keine nachhaltige Trendwende bestätigt ist. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario lässt kurzfristig eine größere Gegenbewegung zu. Demnach könnte die Rheinmetall-Aktie zunächst eine mehrteilige Erholungsstruktur ausbilden. Ein Anstieg über 1.250,00 € und später in Richtung der psychologischen Marke von 1.500,00 € wäre dabei grundsätzlich denkbar. Diese Bewegung würde die übergeordnete Korrektur allerdings noch nicht zwingend beenden. Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss der Erholung könnte eine weitere Abwärtswelle folgen. Der langfristige Trendwendebereich der übergeordneten Welle 4 beginnt unterhalb von rund 860,00 € und reicht deutlich tiefer. Erst nach Abschluss dieser Korrektur wäre im bullischen Elliott-Wellen-Szenario eine neue Welle 5 möglich, die den Kurs langfristig über das bisherige Rekordhoch führen könnte. Ich halte eine technische Erholung der Rheinmetall-Aktie inzwischen für wahrscheinlich. Der verteidigte Unterstützungsbereich sowie die bullischen Signale in RSI und MACD sprechen dafür. Entscheidend bleibt der Widerstand bei 1.112,00 €. Ein Ausbruch könnte den Weg in Richtung 1.250,00 € öffnen. Unterhalb von 925,00 € würde sich das Chartbild dagegen erneut deutlich verschlechtern. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 47,55 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose, Rüstung, Rüstungs-Aktien, Rüstungsaktien --- ### [Zalando-Aktie kämpft sich zurück – diese Kurslücke wird jetzt spannend](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-kaempft-sich-zurueck-diese-kursluecke-wird-jetzt-spannend/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Zalando tut sich im Chart gerade etwas, das man nicht übersehen sollte. Die Aktie hat sich in den vergangenen Tagen wieder bis knapp 25 € nach oben gearbeitet und dabei den Point of Control bei rund 24,10 € zurückerobert. Dort wurde innerhalb der betrachteten Bewegung besonders viel Volumen umgesetzt, weshalb dieser Bereich jetzt ziemlich wichtig werden kann. ## Der Point of Control könnte jetzt die Basis liefern Im Volumenprofil liegt der Point of Control bei rund 24,11 €. Dort wurde innerhalb der betrachteten Bewegung besonders viel gehandelt und Zalando hat es inzwischen geschafft, diesen Bereich wieder zurückzuerobern. Für den weiteren Verlauf ist das ein ziemlich wichtiges Signal, denn wenn sich der Kurs oberhalb dieser Zone hält, kann aus dem früheren Widerstand wieder eine Unterstützung werden. Das würde auch für die Bewegung nach oben eine deutlich bessere Ausgangsbasis schaffen. Oberhalb des aktuellen Kurses wartet nämlich noch das große offene Gap aus dem Sommer, das bei einer anhaltenden Erholung wieder stärker ins Spiel kommen könnte. Ein Teil dieser Kurslücke beginnt bereits oberhalb des aktuellen Niveaus und zieht sich bis in den Bereich um 28,50 €. Hält der Point of Control bei einem Rücksetzer und kommt dort wieder Nachfrage rein, wäre damit eine gute Basis vorhanden, um dieses offene Gap Stück für Stück anzulaufen. Deshalb ist die Rückeroberung der Zone um 24 € momentan wichtiger als einzelne starke Handelstage. Bleibt sie unter dem Kurs, wäre eine weitere Erholung in Richtung der noch offenen Kurslücke durchaus möglich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Zalando-Aktie ## Vor den Quartalszahlen wird es spannend Operativ kommt Zalando aus einem ordentlichen zweiten Quartal. Das Bruttowarenvolumen stieg auf ausgewiesener Basis um 20,7 % auf 4,9 Milliarden €, der Umsatz lag bei 3,4 Milliarden € und das bereinigte EBIT legte um 10 % auf 205 Millionen € zu. Auch die Integration von ABOUT YOU trägt inzwischen stärker bei, während das B2B-Geschäft mit einem Umsatzplus von 27,6 % weiter kräftig wächst. Ganz frei von Fragezeichen ist der Ausblick trotzdem nicht. Zalando rechnet beim GMV- und Umsatzwachstum für 2026 inzwischen eher mit der unteren Hälfte der bisherigen Spanne von 12 bis 17 %, das bereinigte EBIT soll zwischen 680 und 720 Millionen € landen. Am 3. November kommen die Zahlen für das dritte Quartal und damit der nächste größere Test für die Aktie. Kurz vor diesen Zahlen hat UBS das Kursziel zwar von 35 auf 33,50 € gesenkt, bleibt aber bei „Buy“. Analyst Yashraj Rajani erwartet, dass das dritte Quartal durch das Wetter sowie eine schwächere Nachfrage nach Sportbekleidung und Schuhen belastet worden sein könnte. Deutsche Bank Research bleibt ebenfalls positiv und hält an „Buy“ mit einem Kursziel von 35 € fest, verweist aber ebenfalls auf Margendruck im Endkundengeschäft. Mit dem Sprung über den Point of Control hat Zalando im Chart erstmal einen wichtigen Bereich zurückgeholt, der bei einem erneuten Rücksetzer jetzt als Unterstützung dienen kann. Bleibt die Aktie oberhalb von rund 24 €, wäre damit zumindest eine deutlich bessere Basis vorhanden als noch vor wenigen Wochen. Ob daraus anschließend mehr wird, dürfte spätestens mit den Quartalszahlen Anfang November klarer werden. Operativ wächst Zalando weiter, gleichzeitig schauen die Analysten stärker auf Margen und die Entwicklung im B2C-Geschäft. Mit Kurszielen von 33,50 beziehungsweise 35 € sehen UBS und Deutsche Bank vom aktuellen Niveau aus jedenfalls noch ordentlich Spielraum. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Zalando in Kürze - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert rund 62 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur unter der Marke ZEOS auch anderen Händlern für den Versand von Produkten an. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und wird aktuell mit rund 5,89 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Zalando, Zalando-Aktie, Zalando-Analyse, Zalando-Chartanalyse, Zalando-Kurs, Zalando-Prognose --- ### [Rocket Lab-Aktie -16%: Jetzt droht der nächste Absturz](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-16-jetzt-droht-der-naechste-absturz/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Rocket Lab-Aktie erlebt am Donnerstag einen regelrechten Ausverkauf und verliert im bisherigen Tagesverlauf zeitweise rund -16%. In meiner [Analyse vom September](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-8-zuendet-die-rakete/) hatte ich oberhalb von 65,18 US$ eine Erholung bis 76,80 beziehungsweise 84,07 US$ favorisiert. Das erste Ziel wurde tatsächlich erreicht, doch der anschließende Ausbruchsversuch scheiterte und seither summieren sich die Verluste auf knapp -37%. Mit aktuell 53,23 US$ wurden inzwischen auch die damaligen Unterstützungen bei 61,45 und 56,96 US$ unterschritten. Wie weit kann der Absturz noch gehen? ## Neutron-Verzögerung schockt Anleger Der jüngste Kursrutsch hat einen konkreten Auslöser: Rocket Lab muss den ursprünglich für Ende 2026 vorgesehenen Erstflug seiner wiederverwendbaren Neutron-Rakete erneut verschieben. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, machen Fertigungsprobleme an Kohlefaserbauteilen des Treibstofftanks zusätzliche Arbeiten und Tests erforderlich. Der Jungfernflug soll deshalb erst 2027 stattfinden. Für Anleger ist dies ein empfindlicher Rückschlag, schließlich gilt Neutron als entscheidender Wachstumstreiber, mit dem Rocket Lab künftig auch größere Satelliten transportieren und in Konkurrenz zu SpaceX treten möchte. Die Verschiebung trifft auf ein ohnehin angeschlagenes Chartbild. Wie mein Kollege Philipp Nyhoegen heute Morgen unter [„Rocket Lab-Aktie: Fällt sie jetzt auf 22,69 US$?“](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-faellt-sie-jetzt-auf-2269-us/) herausstellte, droht mit dem Bruch der Nackenlinie einer großen Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine deutlich umfangreichere Korrektur. Das rechnerische Kursziel liegt bei 22,69 US$ und fällt nahezu mit einem wichtigen Fibonacci-Retracement zusammen. Zwar bleibt die operative Entwicklung mit einem Rekordumsatz von 234 Millionen US$ im zweiten Quartal grundsätzlich dynamisch, doch die erneute Neutron-Verzögerung belastet das Vertrauen in die Wachstumspläne erheblich. **Vom Raketensinkflug zum Thema Energie und Rohstoffe** – Erfahre dazu mehr in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Nach dem gescheiterten Ausbruch über 76,80 US$ hat sich die technische Ausgangslage massiv verschlechtert. Inzwischen wurden die Unterstützungen bei 65,18, 61,45 und 56,96 US$ aufgegeben, während die Folge fallender Hochpunkte den Abwärtstrend bestätigt. Mit dem heutigen Einbruch rückt nun das nächste größere Abwärtsziel bei 39,03 US$ in den Fokus. Mein blaues Präferenzszenario sieht deshalb nach einer möglichen kurzen Stabilisierung im Bereich um 50 US$ eine Fortsetzung der Korrektur bis zu dieser Unterstützung vor. Sollte auch sie nachhaltig brechen, wäre angesichts der übergeordneten SKS-Struktur sogar eine deutlich tiefere Bewegung denkbar. Das von meinem Kollegen ermittelte Ziel bei 22,69 US$ unterstreicht die Risiken einer solchen Entwicklung. Alternativ könnte der massive Kursrutsch eine kräftige technische Gegenbewegung auslösen. Dafür müsste Rocket Lab zunächst die Marke von 56,96 US$ zurückerobern und anschließend den Widerstand bei 61,45 US$ überwinden. Oberhalb davon würde sich weiteres Erholungspotenzial bis 65,18 US$ eröffnen. Eine nachhaltige Rückkehr über diesen Bereich wäre ein erstes Entspannungssignal, bevor die fallende Abwärtstrendlinie und 76,80 US$ erneut relevant werden könnten. Solange diese Hürden jedoch nicht überwunden werden, bleiben Erholungsversuche aus meiner Sicht anfällig für erneute Verkäufe. Die Rocket Lab-Aktie steht nach der erneuten Neutron-Verschiebung massiv unter Druck und hat sämtliche kurzfristigen Unterstützungen durchbrochen. Unterhalb von 56,96 US$ favorisiere ich eine Fortsetzung der Korrektur bis 39,03 US$. Die aktivierte SKS-Formation birgt darüber hinaus sogar erheblich größere Risiken. Erst eine Rückeroberung von 61,45 beziehungsweise 65,18 US$ würde das kurzfristige Chartbild wieder etwas aufhellen. Bis dahin bleiben die Bären klar am Drücker. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 33 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rocket Lab Aktie, Rocket Lab Analyse, Rocket Lab Chartanalyse, Rocket Lab Prognose --- ### [Almonty-Aktie mit -59% – nächstes Ziel 9,56 US$?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-59-naechstes-ziel-956-us/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie gerät weiter unter Druck. Am Mittwoch verlor der Wolfram-Titel –7,19% und schloss bei 10,19 US$. Gegenüber dem bisherigen Rekordhoch bei 24,39 US$ beläuft sich der Rückgang inzwischen auf rund –59%. Nun erreicht der Kurs einen entscheidenden Trendwendebereich – doch die Indikatoren liefern noch kein Entwarnungssignal. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Der Kurs der Almonty-Aktie bewegt sich weiterhin in einem breiten Abwärtstrendkanal. Zuletzt wurde die Unterstützungszone zwischen etwa 10,20 und 11,00 US$ unterschritten. Da der Schlusskurs nur knapp unterhalb dieses Bereichs liegt, ist der Bruch noch nicht endgültig bestätigt. Eine schnelle Rückkehr über 11,00 US$ könnte eine technische Gegenbewegung einleiten. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Bleibt diese Erholung aus, dürfte die Almonty-Aktie zunächst die untere Begrenzung des Abwärtstrendkanals testen. Darunter wartet zwischen ungefähr 8,20 und 8,70 US$ die nächste markante Unterstützung. Auf der Oberseite bilden zunächst die Kanalmitte und anschließend die Widerstandszone zwischen rund 18,80 und 19,50 US$ erhebliche Hürden. Das bisherige Rekordhoch liegt bei 24,39 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Almonty-Aktie ist bis auf rund 29 Punkte gefallen und damit in den überverkauften Bereich gerutscht. Die RSI-Linie verläuft weiterhin unterhalb ihrer Signallinie. Das spricht zunächst für anhaltenden Verkaufsdruck. Gleichzeitig erhöht der niedrige Wert die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenbewegung, liefert für sich genommen aber noch kein belastbares Kaufsignal. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bleibt klar bärisch. Die MACD-Linie notiert unterhalb der Signallinie, während sich beide Linien deutlich unter der Nulllinie bewegen. Das negative Histogramm bestätigt die ausgeprägte Abwärtsdynamik. Erst ein nachlassender Verkaufsdruck und ein anschließendes Kreuzen der Signallinie von unten würden auf eine mögliche Stabilisierung der Almonty-Aktie hindeuten. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Im langfristigen Elliott-Wellen-Szenario befindet sich die Almonty-Aktie wahrscheinlich in der übergeordneten Welle 4. Deren weiß markierter Trendwendebereich reicht vom 0,236er Fibonacci-Retracement bei 10,23 US$ bis zum 0,5er Retracement bei 3,87 US$. Der Kurs ist damit gerade erst in den grundsätzlich möglichen Korrekturbereich eingetreten. Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Innerhalb der Welle 4 könnte derzeit eine interne C-Welle laufen. Deren gelb markierter Trendwendebereich beginnt an der 1,er Fibonacci-Extension bei 8,56 US$ und reicht über 7,06, 6,26 und 5,69 US$ bis zur 1,618er Extension bei 5,16 US$. Erst nach Abschluss dieser Korrektur wäre im bullischen Elliott-Wellen-Szenario eine neue Welle 5 oberhalb des bisherigen Rekordhochs denkbar. Ich halte die Almonty-Aktie trotz des überverkauften RSI noch nicht für einen klaren Kauf. Der Kurs hat den möglichen Trendwendebereich der Welle 4 zwar erreicht, doch MACD und Kursstruktur bleiben eindeutig bärisch. Eine Rückkehr über 11,00 US$ wäre ein erstes Stabilisierungssignal. Ohne diese Reaktion erscheint eine Fortsetzung der internen C-Welle in Richtung 8,56 US$ oder tiefer wahrscheinlicher. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen mit Sitz in Dillon, Montana, USA. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptnotierung der Aktie erfolgt an der Nasdaq (Ticker: ALM). In Deutschland ist die Aktie unter anderem in Frankfurt und über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 2,94 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien, Rohstoffe --- ### [DroneShield-Aktie -78%: Das nächste Kursdebakel droht](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-78-das-naechste-kursdebakel-droht/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die DroneShield-Aktie kennt weiterhin kaum ein Halten und fällt mit aktuell 0,842 € auf den tiefsten Stand seit Monaten. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-unter-1-e-jetzt-ein-pennystock/) hatte ich nach dem Bruch der psychologisch wichtigen 1-€-Marke zunächst einen Rücklauf bis 0,89 € und anschließend weitere Verluste in Richtung 0,67 € favorisiert. Das erste Ziel wurde inzwischen abgearbeitet und auch die nächste Unterstützung steht bereits unter Druck. Seit dem Rekordhoch bei 3,765 € hat der Titel damit rund -78% eingebüßt. Ist der nächste Absturz nur noch eine Frage der Zeit? ## Wachstum kann den Absturz nicht stoppen Während die DroneShield-Aktie immer neue Tiefstände markiert, liefert das operative Geschäft durchaus positive Nachrichten. Erst heute meldete der australische Drohnenabwehrspezialist für 2026 bereits vertraglich gesicherte Umsätze von 261 Millionen AU$. Das entspricht einem Anstieg von +35% gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresstand und liegt innerhalb der zuletzt ausgegebenen Jahresprognose von 250 bis 270 Millionen AU$. Hinzu kommt die Beteiligung am milliardenschweren US-Programm „Domestic Shield“, in dessen Rahmen DroneShield einen Beschaffungsvertrag mit einem möglichen Volumen von bis zu 500 Millionen US$ erhalten hat. Dabei handelt es sich allerdings um einen Rahmenvertrag und keineswegs um bereits garantierte Bestellungen. Die Börse scheint sich derzeit jedoch stärker auf die Risiken als auf die Wachstumschancen zu konzentrieren. Wie auch in der [heutigen Einordnung meines Kollegen zum fallenden Messer](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-griff-ins-fallende-messer-oder-guenstige-einstiegskurse/) thematisiert, stehen insbesondere die weiterhin fehlende nachhaltige Profitabilität und das angeschlagene Vertrauen im Mittelpunkt. Im ersten Halbjahr steigerte DroneShield seinen Umsatz zwar um +74% auf 125,8 Millionen AU$, verbuchte gleichzeitig aber einen Nettoverlust von rund 32 Millionen AU$. Hinzu kommt die laufende Untersuchung der australischen Finanzaufsicht ASIC. Damit zeigt sich einmal mehr, dass selbst eine hohe operative Wachstumsdynamik keine Garantie für steigende Aktienkurse darstellt. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren könnten. ## Die Signallage Quelle: stock3 Mit dem jüngsten Rückfall unter 0,89 € wurde das bereits zuvor favorisierte Abwärtsszenario erneut bestätigt. Die Folge tieferer Hochs und Tiefs bleibt im Wochenchart unverändert bestehen und auch die steil fallende Abwärtstrendlinie unterstreicht den anhaltenden Verkaufsdruck. Kurzfristig erscheint zwar ein technischer Konter bis 0,89 beziehungsweise 1,00 € möglich, doch mein blaues Präferenzszenario sieht anschließend eine Fortsetzung der Korrektur bis 0,643 € vor. Dies würde vom aktuellen Kursniveau nochmals rund -24% Abwärtspotenzial bedeuten. Erst dort liegt die nächste markantere historische Unterstützung, an der sich die Käufer wieder nachhaltiger zeigen könnten. Alternativ wäre eine Stabilisierung im aktuellen Kursbereich denkbar, sofern die Aktie zügig über 0,89 € zurückkehrt. Für eine ernsthafte Verbesserung des Chartbildes müssten allerdings zunächst die psychologisch wichtige 1-€-Marke und anschließend der Widerstand bei 1,11 € überwunden werden. Dort verläuft zugleich die seit Monaten etablierte Abwärtstrendlinie. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Kreuzwiderstand könnte eine umfangreichere Erholung bis 1,29 beziehungsweise 1,43 € ermöglichen. Solange dies nicht gelingt, bleiben Gegenbewegungen für mich lediglich kurze Verschnaufpausen innerhalb des intakten Abwärtstrends. Die DroneShield-Aktie setzt ihren Abwärtstrend trotz positiver Unternehmensmeldungen nahezu ungebremst fort. Nach dem Bruch von 0,89 € favorisiere ich weiterhin eine Korrektur bis 0,643 €, wobei kurzfristige Erholungen keineswegs ausgeschlossen sind. Erst oberhalb von 1,11 € und der fallenden Abwärtstrendlinie würde sich das technische Bild spürbar verbessern. Bis dahin bleibt die Aktie ein hochriskantes Investment und das fallende Messer weiterhin scharf. **Alternativen gesucht** – Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 778 Millionen AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, Droneshield-Prognose --- ### [DocMorris-Aktie +45% seit September: Gewinne mitnehmen oder investiert bleiben?](https://www.sharedeals.de/docmorris-aktie-45-seit-september-gewinne-mitnehmen-oder-investiert-bleiben/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die DocMorris-Aktie hat seit September kräftig zugelegt. Am Donnerstag notiert das Papier bei rund 14,60 CHF und liegt damit etwa +45% über dem Niveau vom September. Rückenwind liefern vor allem das starke Umsatzwachstum. Doch wie viel Kurspotenzial besteht nach der Rally noch? Und könnte es ratsam sein, einen Teil der Gewinne mitzunehmen? ## EBITDA-Break-even früher als geplant erreicht Ein wichtiges Ziel für 2026 war es, beim bereinigten operativen EBITDA die Gewinnschwelle zu erreichen. Ursprünglich wurde dies für das vierte Quartal erwartet. Tatsächlich gelang der Schritt bereits im dritten Quartal: DocMorris erzielte ein bereinigtes EBITDA von 0,6 Millionen SFR. Grundlage dieser Entwicklung war das kräftige Umsatzwachstum. Der Außenumsatz erhöhte sich im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21,5% auf 342,7 Millionen SFR. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten (Rx). Hier stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 78,3%. Gegenüber dem zweiten Quartal legte das Rx-Geschäft um rund ein Drittel zu. Das Geschäft mit nicht verschreibungspflichtigen Produkten (Non-Rx) wuchs dagegen moderater um 5,5%. Auch das Segment Digital Services entwickelte sich positiv: Der Umsatz stieg um 46,1% auf 13,9 Millionen SFR. Zudem erhöhte sich die Kundenbasis auf 13,1 Millionen. Insgesamt fallen die Zahlen überzeugend aus. CFO Daniel Wüest erklärte dazu: > Dank der starken Entwicklung von Rx und Digital Services sowie der weiter verbesserten Kosten- und Marketingeffizienz haben wir den anvisierten EBITDA-Breakeven bereits im dritten Quartal mit einem bereinigten EBITDA von 0,6 Millionen SFR erreicht. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DocMorris&stockidentifier=symbol%3ADOCM&stockmarket=SIX) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose erneut angehoben Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung hat DocMorris auch die Umsatzprognose für das Gesamtjahr erneut angehoben. Statt eines Wachstums von bislang 9 bis 13% erwartet das Unternehmen nun einen Zuwachs von 12,5 bis 15%. Beim bereinigten EBITDA rechnet DocMorris weiterhin mit einem Verlust von weniger als 10 Millionen SFR. Zuvor hatte die Prognose einen Verlust zwischen 10 und 17,5 Millionen SFR vorgesehen. Die Anhebung ist ein positives Signal. Sie deutet darauf hin, dass sich das operative Geschäft besser entwickelt als ursprünglich erwartet. ## Bewertung Das starke Umsatzwachstum kam nicht völlig überraschend. Auch der Wettbewerber Redcare Pharmacy hat zuletzt eine dynamische Entwicklung im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gemeldet. Positiv zu bewerten ist jedoch, dass DocMorris den EBITDA-Break-even früher als erwartet erreicht hat. Das stärkt das Vertrauen in die operative Entwicklung und könnte die Grundlage für eine nachhaltige Neubewertung der Aktie bilden. Nach dem kräftigen Kursanstieg dürfte allerdings bereits ein Teil der positiven Erwartungen im Aktienkurs enthalten sein. DocMorris ist beim Ziel, profitabel zu wachsen, einen wichtigen Schritt vorangekommen. Der jüngste Kursanstieg ist daher fundamental nachvollziehbar. Nach der kräftigen Rally könnte es für kurzfristig orientierte Anleger dennoch sinnvoll sein, einen Teil der Gewinne zu sichern. Nach schnellen Kursanstiegen sind zwischenzeitliche Korrekturen jederzeit möglich. Langfristig orientierte Anleger können investiert bleiben. Aus meiner Sicht bietet die Aktie mittelfristig weiteres Potenzial. **Übrigens:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*q2uz7k*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt \[[link-trackable id="203338" label="den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth"](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/)\]. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens DocMorris. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ DocMorris in Kürze - Die DocMorris AG (WKN: A0Q6J0) gehört zu den führenden E-Commerce-Apotheken. - Der Hauptsitz befindet sich in der schweizerischen Stadt Frauenfeld. Das Unternehmen konzentriert sich fast ausschließlich auf den deutschen Markt. - Die Aktie wird an der Schweizer Börse gehandelt; die Marktkapitalisierung beträgt rund 735 Millionen SFR. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Nebius-Aktie: Bietet sich hier gerade eine Mega-Chance?](https://www.sharedeals.de/nebius-aktie-bietet-sich-hier-gerade-eine-mega-chance/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die wachsenden Sorgen über die immensen Finanzierungskosten im KI-Sektor haben nun auch die Aktie des niederländischen Neocloud-Pioniers Nebius auf Talfahrt geschickt. Seit Anfang Oktober büßte der NASDAQ-Wert fast ein Drittel seines Kurses ein – allein am Mittwoch krachte das Papier um über 10 % nach unten. Damit stellt sich die fundamentale Frage: Bietet dieser heftige Rücksetzer eine attraktive Einstiegschance oder sollten Anleger vorerst an der Seitenlinie bleiben? ## Finanzierungssorgen überschatten den KI-Boom Auslöser des jüngsten Ausverkaufs waren höher als erwartete US-Inflationsdaten und die damit verbundenen Sorgen vor weiter steigenden Zinsen. Bei kapitalintensiven KI-Infrastrukturunternehmen reagieren Anleger besonders empfindlich auf höhere Finanzierungskosten. Auch der Wettbewerber CoreWeave geriet massiv unter Druck, zumal dessen Geschäftsmodell besonders stark auf Fremdfinanzierung angewiesen ist. Hinzu kommt die grundsätzliche Frage, ob sich die Milliardeninvestitionen in zusätzliche Rechenleistung schnell genug bezahlt machen. Nebius bleibt davon nicht verschont. Das Unternehmen plant Investitionen von 20 bis 25 Milliarden US$. Zugleich ist die Verschuldung zuletzt deutlich gestiegen. Zwar hat Nebius im laufenden Jahr bereits mehr als zwei Milliarden US$ über eine Aktienemission aufgenommen. Das schafft finanziellen Spielraum, garantiert aber noch keine dauerhaft rentable Expansion. Wir halten Dich bei Nebius und der Neocloud-Branche auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Milliarden-Aufträge und steigende Preise als Lichtblicke Für mich wäre es allerdings falsch, die Wachstumsgeschichte allein wegen der aktuellen Börsenschwäche abzuschreiben. Der Umsatz legte im zweiten Quartal um beeindruckende 454% auf 582,3 Millionen US$ zu. Zudem verfügt Nebius über einen gewaltigen vertraglichen Auftragsbestand von mehr als 40 Milliarden US$. Großkunden wie Microsoft und Meta sichern einen bedeutenden Teil davon ab. Auch die Preiserhöhungen für On-Demand-GPU-Dienste, darunter Angebote auf Basis von Nvidia H100 und B200, sind ein positives Signal. Sie sprechen für eine weiterhin hohe Nachfrage nach KI-Rechenleistung und eine gewisse Preissetzungsmacht. Ob daraus langfristig entsprechend hohe Gewinne entstehen, muss Nebius allerdings erst beweisen. ## Zwischen Analysten-Zuspruch und hoher Bewertung Rückenwind kommt zudem von der Analystenseite: Rosenblatt Securities empfiehlt die Aktie zum Kauf und nennt ein Kursziel von 304 US$. BNP Paribas sieht mit einem Ziel von 399 US$ sogar noch mehr Potenzial. Im Durchschnitt sehen die Experten die Aktie mit 289 US$ fair bewertet. Solche Einschätzungen sind aber kein Freifahrtschein – gerade angesichts der hohen Bewertung. Ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von rund 38 lässt wenig Raum für Enttäuschungen. ## Insiderverkäufe und Charttechnik mahnen zur Vorsicht Verkäufe von Führungskräften belasteten zuletzt zusätzlich die Stimmung. Allerdings erfolgten entsprechende Transaktionen teilweise über vorab eingerichtete Handelspläne. Sie sind daher kein Beleg dafür, dass Insider spontan das Vertrauen in das Unternehmen verloren haben. Charttechnisch befindet sich Nebius nach der Mega-Rallye von Anfang April bis Mitte Juni in einer Konsolidierung. Auf die Erholung von Ende Juli bis Mitte August folgte zuletzt neuer Verkaufsdruck. Mit dem Bruch der 50- und 100-Tage-Linie sowie dem Fall unter 200 US$ hat sich das Bild eingetrübt. Nun rückt die 200-Tage-Linie bei 173,13 US$ in den Fokus. Sie stoppte bereits im Februar einen Abverkauf und könnte erneut als wichtige Unterstützung dienen. Fällt auch diese Marke nachhaltig, drohen weitere Rückschläge. Ich sehe den Kurssturz vor allem als Warnsignal für die Finanzierung des KI-Booms, jedoch keineswegs als Beweis für das operative Scheitern von Nebius. Aus meiner Sicht ist die Finanzierung des Wachstums besser abgesichert als bei deutlich stärker fremdfinanzierten Wettbewerbern wie CoreWeave. Entscheidend bleiben dennoch die Bilanzentwicklung und der Weg zu nachhaltig positiven Mittelüberschüssen. Für langfristig orientierte Anleger könnte die Korrektur deshalb eine interessante Gelegenheit eröffnen. Ich gehe davon aus, dass die Erfolgsgeschichte von Nebius weitergehen kann. Wer allerdings schwache Nerven hat oder kurzfristig auf schnelle Gewinne setzt, sollte die Finger von der Aktie lassen. Die Chancen sind groß – die Risiken und Kursschwankungen aber ebenso. **Empfehlung**: Starke KI-Gewinner findest Du auch in unserem Sonderbericht [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## ℹ️ Nebius in Kürze - Nebius (WKN: A1JGSL) mit Sitz in Amsterdam ist ein Technologieunternehmen, das KI-Cloud-Infrastruktur anbietet. - Das Unternehmen betreibt Rechenzentren und verkauft Rechenleistungen und sonstige Mehrwertdienste an große Tech-Konzerne. - Zudem besitzt Nebius zahlreiche Beteiligungen an Technologieunternehmen, darunter Avride (Robotaxis), TripleTen (Edtech-Plattform), Toloka (KI-Trainingsdaten) und Clickhouse (Datenbankmanagement). - Nebius wurde 1989 als Holding für die russische Suchmaschine Yandex gegründet. 2024 wurde das komplette Russlandgeschäft aufgrund des Ukrainekrieges veräußert. - Nebius notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell 47,23 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Ericsson-Aktie +11%: Kann es so weitergehen?](https://www.sharedeals.de/ericsson-aktie-11-kann-es-so-weitergehen/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** An einem Tag, an dem die Aktien von Technologieunternehmen weltweit massiv unter Druck stehen, setzt die Ericsson-Aktie mit einem Kurssprung +11% ein Ausrufezeichen im Markt. Der schwedische Telekomausrüster setzt sich damit klar an die Spitze des breiten europäischen Stoxx Europe 600-Index. Was steckt hinter der starken Performance und sollten Anleger die Ericsson-Aktie in ihrem Depot haben? ## Unerwartet starke Zahlen Auslöser des heutigen Kurssprungs der Ericsson-Aktie war die Vorstellung der Zahlen für das dritte Quartal. Sie fielen deutlich besser aus als erwartet. Ericsson steigerte im abgelaufenen Quartal seinen Nettoumsatz um 6% im Vorjahresvergleich auf 59,5 Milliarden SEK. Organisch betrug das Umsatzwachstum sogar 7%. Besonders die wichtigste Sparte für Mobile Networks (Netzwerke) wuchs kräftig um 9% auf 38,7 Milliarden SEK, angetrieben von einer starken Nachfrage und Projektfortschritten in Schlüsselmärkten. Eine noch positivere Überraschung gelang Ericsson beim Gewinn. Das bereinigte EBITA kletterte auf 10,1 Milliarden SEK. Damit wurde die durchschnittlichen Analystenschätzungen von 7,93 Milliarden SEK meilenweit übertroffen. Die bereinigte EBITA-Marge verbesserte sich auf solide 17,0%, was zeigt, dass Kostendisziplin und operative Effizienz beim schwedischen Telekommunikationsausrüster greifen. Mit einer Nettoliquidität von über 60 Milliarden SEK weist Ericsson zudem eine sehr solide Finanzposition aus. Das schafft den Schweden ausreichend Flexibilität beim Rückkauf eigener Aktien. Auch im laufenden Quartal will Ericsson 4,5 bis 4,8 Milliarden SEK durch Aktienrückkäufe an seine Anleger ausschütten. Du willst auf dem Mobilfunkmarkt auf dem Laufenden bleiben? Dann hol Dir unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) in Dein Postfach! ## Auf dem Weg zum 18-Jahreshoch? Die Ericsson-Aktie befindet sich seit Ende September in einem steilen Aufwärtstrend, der heute in einem neuen 3-Monatshoch gipfelt. Der nächste Widerstand wartet bei 10,20 €. Sollte auch diese Marke fallen, könnte die Aktie sogar Kurs auf das Jahreshoch, das zugleich ein 18-Jahreshoch darstellt, bei 11,80 € nehmen. ## Alles schon eingepreist Trotz der überraschend guten Quartalszahlen rate ich Anlegern, nicht in die Ericsson-Aktie zu investieren. Mir ist sie in den letzten Monaten bereits zu gut gelaufen und dementsprechend überbewertet. Das Forward-KGV des Telekom-Hardware-Konzerns liegt bei 15. Das ist mir für ein Unternehmen, das seit 2023 einen rückläufigen Umsatz hat, ein viel zu hoher Wert. Für 2027 gehen Analysten zwar wieder von einem Wachstum aus, das aber mit rund 2% sehr mager ausfallen dürfte. Die Gewinne von Ericsson sind notorisch volatil und kaum vorhersagbar. Pessimistisch stimmt mich auch der vorsichtige Ausblick des Managements auf künftige Material- und Komponentenkosten. Auch Ericsson machen die hohen Preise für Speicherchips und sonstige Kommunikationshardware zu schaffen. Möchtest Du weitere Aktien wie Ericsson entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Ericsson&stockidentifier=symbol%3AERIC&stockmarket=TradegatE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die Kursentwicklung der Ericsson-Aktie hat in den letzten Monaten bereits zu viel Optimismus vorweggenommen. Die Bewertung liegt inzwischen auf einem Niveau, das kaum mehr Upside zulässt. Demzufolge rate ich Anlegern, nicht mehr in die Ericsson-Aktie zu investieren. Sie bietet kein attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis mehr. ## ℹ️ Ericsson in Kürze - - Ericsson (Telefonaktiebolaget LM Ericsson) ist ein weltweit führenden Anbieter von Informationstechnik und Telekommunikationsausrüstung für Mobilfunk- und Festnetzbetreiber. - Kerngeschäftsfeld ist die Ausstattung von Mobilfunknetzen (Basisstationen, Antennen). Ein Großteil des weltweiten Mobilfunkverkehrs läuft über Technik von Ericsson. - Ein weiteres Geschäftsfeld von Ericsson ist die Lieferung von Hard- und Software für Cloud-Infrastrukturen. - Ericsson notiert an der Börse Stockholm und ist ca. 360 Milliarden SEK wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [CTS Eventim-Aktie: Gelingt der Befreiungsschlag?](https://www.sharedeals.de/cts-eventim-aktie-gelingt-der-befreiungsschlag/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die CTS Eventim-Aktie meldet sich nach den jüngsten Rückschlägen wieder eindrucksvoll zurück und notiert aktuell bei 61,30 €. In meiner [Analyse vom August](https://www.sharedeals.de/cts-eventim-aktie-nimmt-der-doppelboden-form-an/) hatte ich nach der erneuten Verteidigung von 48,92 € auf einen möglichen Doppelboden und die damit verbundene Erholungschance hingewiesen. Seither wurde die Unterstützung bei 53,75 € nochmals erfolgreich getestet und die Aktie arbeitet sich erneut nach oben. Nun wartet mit 62,15 € allerdings ein entscheidender Widerstand. Gelingt den Bullen endlich der erhoffte Befreiungsschlag? ## Geschäftsentwicklung liefert Argumente Während die CTS Eventim-Aktie um eine charttechnische Trendwende kämpft, entwickelt sich das operative Geschäft weiterhin solide. Im ersten Halbjahr steigerte der Ticketing- und Live-Entertainment-Konzern seinen Umsatz um +16,9% auf rund 1,5 Milliarden €. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich um +12,4% auf 225,4 Millionen €, während der Gewinn je Aktie sogar um +34,2% auf 1,25 € zulegte. Wie mein Kollege Frank Giarra in seinem [Beitrag zur möglichen Kaufchance](https://www.sharedeals.de/cts-eventim-aktie-ist-das-jetzt-eine-top-kaufchance/) hervorhob, steht diese operative Entwicklung in deutlichem Kontrast zum massiven Kursverfall seit dem Rekordhoch des vergangenen Jahres. Zusätzliche Unterstützung liefern die Analysten. So bestätigte die DZ Bank Ende August ihre Kaufempfehlung und erhöhte das Kursziel von 81 auf 88 €. Gleichzeitig bleibt die Unternehmensprognose für 2026 zurückhaltend, während die zeitweise schwächere Ticketing-Marge Fragen zur künftigen Profitabilität aufwirft. Für Unsicherheit dürfte zudem der überraschende Abgang von Finanzvorstand William Willms Ende September gesorgt haben. Mit den Quartalszahlen am 12. November und dem ersten Kapitalmarkttag am 20. November stehen nun gleich zwei mögliche Impulsgeber bevor. **Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben?** [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die jüngste Kursentwicklung unterstreicht die zunehmende Kaufbereitschaft rund um die mehrfach verteidigte Unterstützungszone bei 48,92 €. Nach dem erneuten Anstieg steht jetzt zunächst der Widerstand bei 62,15 € im Fokus, der bereits im Juni und August eine Fortsetzung der Erholung verhinderte. Mein blaues Präferenzszenario sieht nach einer möglichen kurzen Konsolidierung bis 57,50 € einen nachhaltigen Ausbruch über diese Schlüsselmarke vor. Damit würde sich die technische Ausgangslage deutlich verbessern und der Weg bis 66,70 € frei werden. Oberhalb davon dürfte auch die seit Mai 2025 etablierte Abwärtstrendlinie auf den Prüfstand kommen. Ein erfolgreicher Ausbruch würde weiteres Potenzial bis 71,60 € eröffnen. Alternativ könnten die Verkäufer an der Widerstandszone um 62,15 € erneut die Oberhand gewinnen. Ein Rückfall unter 57,50 € würde zunächst die Unterstützung bei 53,75 € wieder relevant machen. Sollte auch dieser Bereich nachhaltig unterschritten werden, käme der mögliche Doppelboden bei 48,92 beziehungsweise 48,26 € erneut auf den Prüfstand. Ein Bruch dieser Tiefregion würde die Hoffnungen auf eine nachhaltige Bodenbildung erheblich beschädigen und eine Fortsetzung des übergeordneten Abwärtstrends begünstigen. Bis dahin bleibt die bullische Chance auf eine größere Erholung allerdings bestehen. Die CTS Eventim-Aktie arbeitet weiter an ihrer Bodenbildung und steht mit 62,15 € unmittelbar vor einem wichtigen charttechnischen Widerstand. Gelingt der nachhaltige Ausbruch, favorisiere ich eine Fortsetzung der Erholung bis 66,70 und anschließend 71,60 €. Ein erneuter Rücksetzer bis 57,50 € wäre dabei zunächst unproblematisch. Erst unterhalb von 53,75 € würde das bullische Szenario deutlich an Qualität verlieren. Noch fehlt die finale Bestätigung, doch die Bullen haben ihre Chance. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von CTS Eventim entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=CTS+Eventim&stockidentifier=symbol%3AEVD&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ CTS Eventim in Kürze - CTS Eventim (WKN: 547030) mit Sitz in München ist ein Anbieter in den Bereichen Live Entertainment und Ticketing. Zur Gruppe gehören zahlreiche Konzert- und Festival-Veranstalter wie „Rock am Ring“ und „Hurricane“, aber auch bekannte Online-Portale wie eventim.de und oeticket.com. - Außerdem betreibt die Gesellschaft mehrere bekannte Veranstaltungsstätten in Europa, etwa die Berliner Waldbühne und die Lanxess Arena in Köln. - Der Börsenwert des im MDAX gelisteten Unternehmens liegt derzeit bei rund 5,9 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** CTS Aktienanalyse, CTS Eventim --- ### [SK Hynix-Aktie: Ist das die Kaufchance des Jahres?](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-ist-das-die-kaufchance-des-jahres/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die SK Hynix-Aktie befindet sich weiter im Sturzflug. Allein in dieser Woche ist der Wert des südkoreanischen Speicherchipriesen um fast ein Viertel eingebrochen. Seit dem Rekordhoch von Ende Juni belaufen sich die Abschläge auf knapp -60%. Aktuell steht die Aktie bei 1.262.000 Won. Was steckt hinter dem Sell-off und bietet der Rücksetzer Anlegern eine einmalige Einstiegschance? ## Zinsangst und China-Konkurrenz belasten Der Ausverkauf ist Teil einer breiten Verkaufswelle bei Technologie- und Halbleiteraktien. Überraschend hohe US-Inflationsdaten schüren die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen der Fed. Gleichzeitig warnen die Chefs von Broadcom und Intel, dass nicht etwa fehlende Chips oder Strom, sondern die Finanzierung zum entscheidenden Engpass beim Ausbau der KI-Infrastruktur werden könnte. Steigende Kapitalkosten treffen damit einen Sektor, der Milliarden in Rechenzentren und neue Kapazitäten investiert. Hinzu kommt wachsender Wettbewerbsdruck aus China. Der Speicherhersteller ChangXin Memory Technologies (CXMT) arbeitet an leistungsfähigeren DRAM-Architekturen. Anleger fürchten, dass chinesische Anbieter langfristig Marktanteile gewinnen und die Preissetzungsmacht der etablierten Hersteller wie beispielsweise SK Hynix schwächen könnten. Wir halten Dich bei SK Hynix und der Chipbranche auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## US-Expansion wird zum geopolitischen Drahtseilakt Für zusätzliche Unsicherheit sorgt ein Bericht über SK Hynix' Pläne für den chinesischen Standort Dalian. Die von Intel übernommene US-Sparte Solidigm möchte dort bislang ungenutzte Produktionsflächen mit zusätzlichen Anlagen für NAND-Speicher ausstatten. Dafür benötigt der Konzern eine Exportgenehmigung aus Washington. Im Gegenzug planen die Koreaner wohl den Bau einer neuen US-Fabrik. Das Dilemma: Die USA wollen mehr Chipproduktion im eigenen Land, schränken zugleich aber den Export wichtiger Fertigungsanlagen nach China ein. Eine verweigerte Genehmigung könnte die Ausbaupläne erschweren. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an Speicher für KI- und Cloud-Rechenzentren enorm hoch. Entscheidend wird sein, wie schnell SK Hynix seine Kapazitäten erweitern und seine technologische Führungsposition verteidigen kann. ## Analysten bleiben optimistisch – Bewertung extrem niedrig Trotz des Kurssturzes bleiben viele Analysten zuversichtlich. Meritz Securities hob sein Kursziel jüngst auf 3,2 Millionen Won an. Auch der breite Analystenkonsens signalisiert erhebliches Aufwärtspotenzial. Als wichtigstes Argument gilt die starke Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory (HBM), das für leistungsfähige KI-Beschleuniger unverzichtbar ist. Schaut man sich die Bewertung an, wird sich der ein oder andere wohl verwundert die Augen reiben: So liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis nach dem Kursrutsch inzwischen bei unter 4. Das ist für einen technologisch führenden Anbieter fast schon unverschämt niedrig. Allerdings spiegelt die Kennzahl auch die Erwartung wider, dass die gegenwärtigen Rekordgewinne nicht dauerhaft auf diesem Niveau bleiben müssen. Am 28. Oktober stehen die nächsten Quartalszahlen an. Dann wird sich zeigen, ob Geschäft und Ausblick den hohen Erwartungen weiterhin gerecht werden. ## Wo der Chart jetzt einen Halt finden muss Charttechnisch bleibt die Lage angespannt. Nach einer Stabilisierung im August und September sind die Bären im Oktober mit Wucht zurückgekehrt. Nach der ersten Monatshälfte belaufen sich die Verluste bereits auf knapp -30%. Der Kurs hat nun das Tief von Ende Juli erreicht. Bricht diese Unterstützungszone nachhaltig, droht eine Beschleunigung des Abwärtstrends. Die nächsten möglichen Haltepunkte liegen bei 1,0 bis 1,1 Millionen Won. Im Blick behalten sollten Anleger außerdem die 50-Wochen-Linie bei 1.342.000 Won. Sie wurde bereits unterschritten, ein nachhaltiger Bruch ist jedoch noch nicht bestätigt. In der Vergangenheit setzte in diesem Bereich nach stärkeren Rückgängen oftmals eine Erholung ein. Die SK Hynix-Aktie bleibt für mich langfristig eine der spannendsten Wetten im Halbleiterbereich. Das historisch niedrige Bewertungsniveau und die technologische Vormachtstellung bei HBM-Speichern bieten erhebliches Erholungspotenzial – vorausgesetzt, die KI-Nachfrage bleibt robust. Dennoch ist im aktuellen Marktumfeld Geduld gefragt. Anleger sollten nicht versuchen, in das fallende Messer zu greifen und den Tiefpunkt exakt zu treffen. Erst eine nachhaltige Bodenbildung und eine Stabilisierung an den charttechnischen Unterstützungen verbessern das Chance-Risiko-Verhältnis entscheidend. Die Bewertung ist verlockend – doch die Bären haben das Ruder kurzfristig noch fest in der Hand Abschließend: Aktien, die wir als echte KI-Gewinner sehen, findest Du in unserem Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: A1JWRE) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 1,05 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie: Griff ins fallende Messer – oder günstige Einstiegskurse?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-griff-ins-fallende-messer-oder-guenstige-einstiegskurse/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die DroneShield-Aktie befindet sich seit ihrem letzten Hoch im März mit rund 2,60 € in einem nachhaltigen Abwärtstrend. Zuletzt wurde die wichtige Marke von 1 € unterschritten. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei 0,86 €. Hier stellt sich die Frage: Lohnt sich ein Einstieg oder sollte vorerst abgewartet werden? ## Rüstungsaktien geraten in den Hintergrund Derzeit richtet sich die Aufmerksamkeit vieler Investoren vor allem auf Unternehmen, die vom Boom rund um künstliche Intelligenz profitieren. Andere Technologiewerte und Teile des Rüstungssektors geraten dadurch zeitweise aus dem Blickfeld der Anleger. Auch DroneShield kann sich diesem Trend nicht entziehen. Wann sich der Anlegerfokus wieder stärker auf den Bereich Drohnenabwehr verlagert, ist derzeit schwer abzuschätzen. Die langfristigen Wachstumstreiber bleiben jedoch intakt. Der Krieg in der Ukraine und weitere internationale Konflikte verdeutlichen die zunehmende Bedeutung von Drohnen in modernen militärischen Auseinandersetzungen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DroneShield&stockidentifier=symbol%3ADRO&stockmarket=ASX) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Profitabilität bleibt der Schwachpunkt Das größte Problem von DroneShield ist derzeit die fehlende Ertragsstabilität. Der Halbjahresbericht zeigt, dass das starke Umsatzwachstum bislang nicht in entsprechende Gewinne mündet. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 74% auf 125,8 Millionen. AU$. Gleichzeitig verschlechterte sich die Ertragslage deutlich: Aus einem positiven bereinigten EBITDA von 8 Millionen AU$ wurde ein Verlust von 12,4 Millionen AU$. Das Nettoergebnis drehte von einem Gewinn von 2,1 Millionen AU$ auf einen Verlust von 32,2 Millionen AU$. Ein wesentlicher Grund für die gestiegenen Kosten ist der umfangreiche Ausbau der Produktionskapazitäten. DroneShield investiert in zusätzliche Fertigungsmöglichkeiten, Personal und seine internationale Präsenz. Auch der Aufbau einer Produktionsstätte in Europa ist vorgesehen. Die Personalkosten erhöhten sich im betrachteten Zeitraum von 21,1 Millionen AU$ auf 56 Millionen AU$. Zugleich stiegen die Umsatzkosten deutlich stärker als der Umsatz. Die rückläufige Profitabilität sollte wegen der Expansion nicht überbewertet werden. Allerdings müssen sich die zusätzlichen Kapazitäten künftig auch in höheren Umsätzen, stabileren Margen und einer nachhaltig verbesserten Ertragslage niederschlagen. ## Bewertung Im zweiten Halbjahr dürfte die Kostenbelastung zunächst hoch bleiben. Eine nachhaltige Verbesserung der Profitabilität erscheint daher eher als mittelfristiges Ziel. Für 2026 stellte das Unternehmen einen Umsatz von 250 bis 270 Millionen AU$ in Aussicht. Die zugesagten Umsätze lagen zuletzt bei 261 Millionen AU$. Im ersten Halbjahr wurden bereits 125,8 Millionen AU$ umgesetzt. Damit erscheint das Umsatzziel grundsätzlich erreichbar. Dass die Geschäftsentwicklung die Erwartungen mancher Marktteilnehmer nicht vollständig erfüllt hat, könnte darauf hindeuten, dass die Wachstumshoffnungen zu hoch waren. Auch das technische Momentum bleibt angesichts des ausgeprägten Abwärtstrends negativ. Solange sich keine nachhaltige Stabilisierung abzeichnet, sind weitere Kursrückgänge nicht auszuschließen. Vorsichtige Anleger sollten aus meiner Sicht vorerst abwarten. Zunächst sollte eine Bodenbildung eintreten; zudem sollte die Entwicklung der Profitabilität sich verbessern. Risikobewusste Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont könnten die Kurskorrektur dagegen als Gelegenheit betrachten, sich schrittweise zu positionieren. Die DroneShield-Aktie bleibt damit ein chancenreicher, aber spekulativer Wachstumswert. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die Profiteur zu großen Profiteuren werden dürften. ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 796 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [ASML-Aktie -15%: Erneutes Down-Gap verschärft die Lage](https://www.sharedeals.de/asml-aktie-15-erneutes-down-gap-verschaerft-die-lage/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die ASML-Aktie erlebt nach ihrem jüngsten Erholungsversuch einen erneuten Rückschlag und hat seit dem Oktoberhoch rund -15% verloren. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/asml-aktie-starker-konter-startet-jetzt-die-naechste-rally/) hatte ich oberhalb von 1.532 € eine Fortsetzung der Rally bis zum Rekordhoch bei 1.739,40 € favorisiert. Tatsächlich gelang nochmals ein Vorstoß bis 1.658,60 €, bevor die Käufer erneut das Nachsehen hatten. Mit dem heutigen Down-Gap und dem Rückfall auf aktuell 1.450,80 € ist die bullische Ausgangslage deutlich beschädigt. Droht nun sogar ein Rücksetzer bis 1.350 €? ## Rekordzahlen helfen der Aktie nicht Eigentlich hätte ASML mit den gestern veröffentlichten Quartalszahlen neue Kursfantasie entfachen können. Wie mein Kollege Alexander Hirschler unter [„Ist das der Startschuss für die nächste Rallye?“](https://www.sharedeals.de/asml-aktie-ist-das-der-startschuss-fuer-die-naechste-rallye/) berichtete, steigerte der niederländische Halbleiterausrüster seinen Umsatz im dritten Quartal um +55% auf 11,66 Milliarden €. Der Nettogewinn sprang sogar um +133% auf 4,96 Milliarden €, während die Bruttomarge mit 57,5% ebenfalls überzeugte. Überdies hob das Management seine Jahresprognose auf 44 bis 45 Milliarden € Umsatz an. Dennoch ist die anfänglich positive Kursreaktion inzwischen vollständig verpufft. Besonders bemerkenswert bleibt die langfristige Nachfrage nach Lithografiesystemen für die Chipproduktion. Unternehmenschef Christophe Fouquet zufolge reichen die aktuell geplanten Produktionskapazitäten für 2027 und 2028 möglicherweise nicht aus, um sämtliche Kundenwünsche zu erfüllen. Teilweise interessieren sich Abnehmer bereits für Lieferungen bis 2030. Allerdings sorgen die jüngsten US-Inflationsdaten und die damit verbundenen Zinssorgen für erheblichen Gegenwind im gesamten Technologiesektor. Hinzu kommen die anspruchsvolle Bewertung sowie mögliche neue US-Exportbeschränkungen für China. Die operativen Perspektiven bleiben somit stark, während die Börse kurzfristig andere Prioritäten setzt. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Der jüngste Rückfall unter 1.532 € hat das zuvor bestätigte Kaufsignal neutralisiert und die technische Ausgangslage erheblich verschlechtert. Nach Abweisung an der frisch etablierten Abwärtstrendlinie und dem heutigen Down-Gap bleibt der Verkaufsdruck hoch. Mein blaues Präferenzszenario sieht daher zunächst eine Fortsetzung der Korrektur bis zur wichtigen Unterstützung bei 1.369,80 € vor. Dort hatten die Käufer bereits im August und September mehrfach erfolgreich gegengehalten. Eine anschließende Stabilisierung könnte eine Gegenbewegung bis 1.532 € ermöglichen. Sollte die Unterstützung allerdings nachhaltig brechen, würden die nächsten Abwärtsziele bei 1.302,40 und schließlich 1.247,40 € aktiviert. Alternativ könnten die Käufer bereits im aktuellen Kursbereich zurückkehren und das entstandene Down-Gap zumindest teilweise schließen. Dafür müsste die Aktie zunächst 1.532 € zurückerobern und anschließend den Widerstandsbereich um 1.570 € überwinden. Gelingt dies, wäre ein erneuter Anlauf auf die fallende Abwärtstrendlinie und die Marke von 1.658,60 € denkbar. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die Chancen auf eine Fortsetzung der übergeordneten Rally bis zum Rekordhoch bei 1.739,40 € wieder deutlich verbessern. Bis dahin bleiben Erholungsversuche aus meiner Sicht anfällig für erneute Gewinnmitnahmen. Die ASML-Aktie zeigt trotz überzeugender Quartalszahlen erhebliche technische Schwäche. Nach dem erneuten Down-Gap und dem Bruch von 1.532 € favorisiere ich zunächst eine Fortsetzung der Korrektur bis 1.369,80 €. Dort könnte eine technische Gegenbewegung einsetzen, während unterhalb dieser Marke sogar 1.302,40 beziehungsweise 1.247,40 € drohen. Erst eine nachhaltige Rückeroberung von 1.532 € würde die kurzfristigen Aussichten wieder aufhellen. Die Bären haben aktuell klar das Kommando übernommen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ ASML in Kürze - ASML (WKN: A1J4U4) mit Sitz im niederländischen Veldhoven ist ein international führender Ausrüster für die Halbleiterindustrie. - Im Bereich Lithographie-Systeme ist das Unternehmen weltweiter Technologie- und Marktführer. Die komplexen Maschinen werden zur Herstellung von effizienten und leistungsstarken Mikrochips benötigt. - Zu den Kunden von ASML gehören alle großen Chiphersteller der Welt. - ASML ist Mitglied im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und mit einem Börsenwert von aktuell 558 Milliarden € das wertvollste Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Nel ASA-Aktie: Und schon wieder die Hoffnung enttäuscht](https://www.sharedeals.de/nel-asa-aktie-und-schon-wieder-die-hoffnung-enttaeuscht/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Bislang sah es mit einem Kursgewinn von +12% von Montag bis Mittwoch nach einer bärenstarken Handelswoche für die Nel ASA-Aktie aus. Doch am Donnerstagvormittag kippt die Stimmung mit einem Kursverlust von -5%. Hat das norwegische Wasserstoffunternehmen mit seinen Zahlen ein weiteres Mal für eine Enttäuschung gesorgt und wie sollten sich Anleger nun verhalten? ## Mehr als schwache Quartalszahlen Zuletzt sorgte Nel ASA mit einer neuen Kooperation mit dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall und einem größeren Auftrag des US-Rüstungsunternehmens Collins Aerospace für gute Laune an der Börse. Aber die Partystimmung währte nicht lange. Schuld sind die heute vorgelegten Quartalszahlen der Norweger, die einmal mehr als Katastrophe zu bezeichnen sind. Nel ASA musste im abgelaufenen Vierteljahr einen massiven Umsatzrückgang verkraften. Die Erlöse brachen im Vergleich zum Vorjahr um 63% auf 112 Millionen NOK ein. Dieser Wert lag meilenweit von der Analystenerwartung in Höhe von 202 Millionen NOK entfernt. Desaströs ist vor allem die Entwicklung im Alkaline-Geschäft. Der Umsatz mit alkalischen Elektrolyseuren fiel um 91% auf 23 Millionen NOK. Dieser Umsatzeinbruch konnte nicht durch das Wachstum im PEM-Bereich kompensiert werden, das um 65% auf 89 Millionen NOK zulegte. Ähnlich düster ist die jüngste Ergebnisentwicklung. Der EBITDA-Verlust erhöhte sich auf Jahressicht von -37 auf -93 Millionen NOK und der Nettoverlust weitete sich von -85 Millionen NOK im Vorjahresquartal auf zuletzt -141 Millionen NOK aus. Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung der liquiden Mittel von Nel ASA. Betrug der Cash-Bestand vor einem Jahr noch 1,76 Milliarden NOK, sank er zum Ende des dritten Quartals auf 1,08 Milliarden NOK. Nel ASA schafft es immer noch nicht, Aufträge ausreichend schnell zu Umsätzen zu machen. Der Auftragseingang stieg im letzten Quartal um satte 339% auf 253 Millionen NOK, was den Auftragsbestand um 34% auf 1,314 Milliarden NOK erhöhte. Der Markt wartet nun darauf, dass daraus tatsächlich höhere Umsätze und bessere Ergebnisse entstehen. Du interessierst Dich für Energie und Rohstoffe? Dann dürfte Dich auch unser [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Nel+ASA&stockidentifier=symbol%3AD7G&stockmarket=TRADEGATE) interessieren. ## Ausführliche Chartanalyse Eine ausführliche [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/nel-asa-aktie-mit-6-neuer-trend-gestartet/) der Nel ASA-Aktie findet ihr bei meinem Kollegen Philipp Nyhoegen. ## Darf man sich trotzdem Hoffnung machen? Für mich ist und bleibt die Nel ASA-Aktie ein reiner Hoffnungswert. Hoffnung macht derzeit einzig und alleine die Entwicklung des Auftragsbestands. Er liegt inzwischen beim rund 1,3-fachen des letztjährigen Jahresumsatz. Aber die Norweger müssen nun endlich beweisen, dass sie kontinuierlich wachsen können. Die vierteljährlichen Sprünge bei den Umsätzen und Gewinnen sind immer noch viel zu groß, um Vertrauen an der Börse aufkommen zu lassen. Ich habe dieses Vertrauen schon vor Jahren verloren. Nel ASA wird in den kommenden Quartalen sehr viel leisten müssen, um dieses verlorengegangene Vertrauen zurückzugewinnen. Du willst wie die Profis in Energie und Rohstoffe investieren? Dann wird es Zeit für unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog). Die Nel ASA-Aktie mag einen gewissen Reiz auf Turnaround-Investoren ausüben. Sie scheint bei ca. 0,20 € endgültig einen Boden gefunden zu haben. Ich rate Anlegern trotzdem, diesem Reiz nicht zu erliegen. Nel ASA hat es in den letzten Jahren nicht geschafft, kontinuierlich zu wachsen und endlich operativ schwarze Zahlen zu schreiben. Ich sehe noch nicht, wie das Wasserstoffunternehmen das in naher Zukunft schaffen will. ## ℹ️ Nel ASA in Kürze - Nel ASA (WKN: A0B733) bietet Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von aus elektrischer Energie gewonnenem Wasserstoff an. - Kerngeschäft des norwegischen Unternehmens mit Sitz in Oslo ist die Produktion von Elektrolyseuren zur Gewinnung von Wasserstoff. - Nel ASA notiert an der Börse Oslo und ist derzeit rund 340 Millionen € wert. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nel Asa --- ### [Nvidia-Aktie: 500 Milliarden US$ futsch!](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-500-milliarden-us-futsch/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Auch die Nvidia-Aktie kann sich der aktuellen Verkaufswelle bei KI-Cloud-Titeln nicht entziehen. In den letzten fünf Tagen verlor der Chipgigant fast -7% an Wert und die Talfahrt setzt sich am Donnerstagmorgen mit einem Kursverlust von über -2% fort. Damit haben sich rund 500 Milliarden US$ an Börsenwert innerhalb weniger Tage in Luft aufgelöst. Zu Recht oder zu Unrecht? ## Was belastet Nvidia so stark? Man muss sich die Zahl noch einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die Marktkapitalisierung von Nvidia ist in den letzten fünf Tagen um rund eine halbe Billion US$ gesunken. Das entspricht in etwa dem gemeinsamen Wert von SAP und Siemens, den beiden wertvollsten Konzernen Deutschlands. Was sind die Gründe für einen derart gigantischen absoluten Wertverlust von Nvidia? Es ist eine Gemengelage aus gleich drei Belastungsfaktoren, die derzeit Druck auf die Nvidia-Aktie ausüben. Wir halten Dich bei Nvidia und der Chipbrancheauf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Steigende Zinsen Die US-Inflation stieg im September auf 3,7% im Jahresvergleich. Damit lag die Teuerungsrate in den USA nicht nur über der Markterwartung von 3,6%, sondern ist auch meilenweit von Zielwert der Notenbank von 2,0% entfernt. Die hohe Inflation macht eine weitere Zinserhöhung durch die FED nun deutlich wahrscheinlicher. Die Entscheidung zu einem weiteren Zinsschritt könnte bereits bei der nächsten Sitzung der Notenbank fallen. Höhere Zinsen machen Aktien generell unattraktiver gegenüber festverzinslichen Papieren wie Anleihen. Vor allem Technologiewerte leiden unter höheren Zinsen, da ihre zukünftigen Cashflows dadurch stärker abgezinst werden. ## Zweifel an der Finanzierung Als zweiter Belastungsfaktor kommen Zweifel an der Finanzierung des KI-Booms ins Spiel. Die Aktien von kleineren und mittelgroßen Hyperscalern wie CoreWeave und Oracle stehen wegen ihrer gewaltigen Schuldenberge und steigender Finanzierungskosten unter Druck. Die Börse fragt sich zunehmend, ob die enormen Investitionen in Rechenzentren schnell genug Gewinne erwirtschaften. Das belastet selbstverständlich auch die Nvidia-Aktie, da das Wachstum des Chipskonzerns mit den Investitionen der Cloud-Provider verbunden ist. Wenn sie sich nicht mehr zu attraktiven Konditionen finanzieren können, leidet auch das Geschäft von Nvidia. ## Kunden werden zu Wettbewerbern Und nicht zuletzt machen sich die vier großen Technologiekonzerne und Hyperscaler Google, Microsoft, Amazon und Meta Platforms immer unabhängiger von Nvidia. Sie investieren seit Jahren massiv in die Entwicklung eigener Halbleiterlösungen. Google entwickelt und nutzt seit Jahren erfolgreich seine eigenen TPUs (Tensor Processing Units), um sowohl das Training als auch die Inferenz von KI-Modellen (wie Gemini) intern und über die Google Cloud abzuwickeln, ohne komplett auf Nvidia angewiesen zu sein. Amazon (AWS) baut seine Unabhängigkeit mit eigenen spezialisierten Chips stark aus. Dazu gehören die Trainium-Chips (für das rechenintensive Training von KI-Modellen) und Inferentia-Chips (für die effiziente Ausführung von Modellen). Microsoft entwickelt mit dem Maia-Beschleuniger für KI-Workloads und dem Cobalt-Prozessor eigene Hardware, um die gigantischen Rechenzentren der Azure-Cloud unabhängiger zu bestücken. Und Meta arbeitet ebenfalls an eigenen Chips (wie der Meta Training and Inference Accelerator / MTIA), um maßgeschneiderte Hardware für die internen Empfehlungs- und GenAI-Algorithmen zu betreiben. ## Ist das die Trendwende? Erst vor wenigen Tagen kletterte die Nvidia-Aktie auf ein neues Allzeithoch bei 239 US$. Durch den kontinuierlichen Kursrückgang der letzten Tage könnte sich nun aber eine Trendwende abzeichnen. Sollte die Support-Zone zwischen 208 und 212 US$ durchbrochen werden, muss man meiner Meinung nach von einem Abwärtstrend sprechen. ## Moderate Bewertung und trotzdem kein Upside Trotz der drei genannten Belastungsfaktoren glaube ich, dass Anleger mit einem Investment in die Nvidia-Aktie wenig falsch machen können. Das liegt in erster Linie an der Bewertung des wertvollsten Unternehmens der Welt. Das aktuelle Forward-KGV von Nvidia beträgt 25. Diese Bewertung muss man angesichts eines Umsatz- und Gewinnwachstums vom rund 90% im laufenden Geschäftsjahr und voraussichtlich 70% im kommenden GJ als absolutes Schnäppchen bezeichnen. Das Downside der Nvidia-Aktie halte ich aufgrund dieser sehr moderaten Bewertung für gering. Aber auch beim Upside sehe ich gegenwärtig nicht viel Spielraum nach oben. Die Nvidia-Aktie war in den letzten Jahren einer der krassesten Outperformer des Marktes. Diese Rolle hat der Chipkonzern zuletzt aber verloren. Seit gut einem Jahr entwickelt sich der Kurs der Nvidia-Aktie im Gleichklang mit dem Vergleichsindex Nasdaq 100. Ich gehe davon aus, dass sich daran auch in den kommenden Monaten nichts ändern wird. Wer also auf der Suche nach einer Möglichkeit ist, den Technologieindex zu schlagen, wird bei der Nvidia-Aktie meiner Meinung nach nicht fündig. Möchtest Du weitere Aktien wie Nvidia entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nvidia&stockidentifier=symbol%3ANVDA&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die Nvidia-Aktie ist und bleibt das wahrscheinlich solideste Technologieinvestment in diesen unruhigen Zeiten. Die Bewertung des wertvollsten Konzerns der Welt ist immer noch so moderat, dass das Downside recht begrenzt ist. Aber eine Outperformance darf man sich von Nvidia meiner Meinung nach in Zukunft nicht mehr erwarten. Die Tage exorbitanter Kurssteigerungen sind definitiv vorbei. ## ℹ️ Nvidia in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: 918422) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,3 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [TSMC-Aktie: Sollten Anleger jetzt zugreifen?](https://www.sharedeals.de/tsmc-aktie-sollten-anleger-jetzt-zugreifen/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die TSMC-Aktie hat in den letzten Tagen im Zuge des breiten Ausverkaufs an den Tech-Märkten spürbar korrigiert, nachdem Anfang Oktober noch ein neues Rekordhoch aufgestellt wurde. Nun hat der taiwanesische Chipriese Einblick in die Zahlen zum dritten Quartal gewährt. Wie sind die Ergebnisse einzuschätzen und sorgen sie für neuen Auftrieb? ## TSMC liefert erneut beeindruckende Zahlen Die Antwort fällt aus fundamentaler Sicht eindeutig aus: TSMC bleibt eine Erfolgsgeschichte des KI-Booms. Der weltgrößte Chipauftragsfertiger steigerte seinen Nettogewinn im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 68,7% auf 763,06 Milliarden Taiwan-Dollar (NT$). Der Umsatz sprang um 50,9% auf 1,49 Billionen NT$ beziehungsweise 46,72 Milliarden US$. Damit übertraf der Konzern die Analystenerwartungen und erzielte bereits den sechsten Rekordgewinn in Folge. Auch die Profitabilität überzeugt. Die Bruttomarge erreichte 66,4%, die operative Marge lag bei 58,7%. Hinzu kommt: Während die 3-Nanometer-Technologie 33% zum Waferumsatz beitrug, stieg der Anteil der neuen 2-Nanometer-Chips bereits von 3 auf 8%. Das unterstreicht die technologische Führungsposition des Konzerns. Wir halten Dich auf dem Laufenden über die Entwicklung der Halbleiter-Branche: Abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=TSMC)! ## Ausblick bestätigt die Stärke des KI-Booms Noch wichtiger als der Rückblick ist für mich die Prognose. Für das vierte Quartal stellt TSMC einen Umsatz zwischen 52,3 und 54,3 Milliarden US$ in Aussicht. Die Mitte der Spanne signalisiert ein weiteres kräftiges Wachstum und liegt über den bisherigen Markterwartungen. Das Investitionsbudget für 2026 bleibt bei 60 bis 64 Milliarden US$. Die Botschaft ist klar: TSMC rechnet weiterhin mit einer hohen Nachfrage nach leistungsfähigen Chips. Zu den Kunden gehören Nvidia, AMD und Apple. Gerade bei hoch entwickelten KI-Beschleunigern führt an den Taiwanern kaum ein Weg vorbei. Wer KI-Chips auf Weltklasseniveau verkaufen will, kommt an TSMC nicht vorbei. ## Warum der Markt trotzdem auf die Bremse tritt Trotz der starken Zahlen steht die Aktie unter Druck. Anleger hinterfragen zunehmend, wann sich die gigantischen Investitionen in KI-Rechenzentren tatsächlich in dauerhaft hohen Erträgen niederschlagen. Hinzu kommen Sorgen über längerfristig hohe US-Zinsen und die milliardenschweren Investitionen in neue Fertigungsanlagen. Auch die internationalen Produktionsstandorte kosten zunächst Geld. Die Anlaufkosten der Fabriken außerhalb Taiwans dürften die Bruttomarge im Schlussquartal belasten. Langfristig schafft die geografische Diversifikation zwar zusätzliche Kapazitäten und widerstandsfähigere Lieferketten, kurzfristig drückt sie jedoch auf die Profitabilität. Die fundamentale Stärke wird dadurch nicht infrage gestellt, aber der Markt verlangt zunehmend Belege für die Rendite des Kapitaleinsatzes. ## Charttechnik eröffnet neue Chancen Charttechnisch befindet sich die Aktie nach dem gescheiterten Ausbruch über das frühere Hoch bei 479 US$ seit Anfang Oktober in einer Korrektur. Die Verluste gegenüber dem jüngsten Rekord belaufen sich auf fast -12%. Am Mittwoch fiel der Kurs zudem unter die 50-Tage-Linie. Entscheidend ist nun die Unterstützung um 430 US$, wo die 100-Tage-Linie verläuft. Hält diese Zone, könnte sich von hier aus eine Trendwende nach oben entwickeln. Bei anhaltendem Verkaufsdruck droht dagegen zunächst ein Rücklauf zur psychologisch wichtigen Marke von 400 US$. Darunter rückt die 200-Tage-Linie bei 393,88 US$ in den Fokus. Für mich überwiegen unter dem Strich eindeutig die Chancen. TSMC hat mit dem Rekordgewinn, den starken Margen und dem optimistischen Umsatzausblick seine fundamentale Stärke eindrucksvoll bestätigt. Die aktuelle Schwäche ist vor allem Ausdruck der Nervosität im Technologiesektor und der hohen Erwartungen an den KI-Boom. Natürlich müssen sich die enormen Investitionen langfristig rechnen. Doch TSMC verfügt über eine technologische Schlüsselposition, die kaum zu ersetzen ist. Hält die Unterstützung um 430 US$, könnte sich die laufende Korrektur als attraktive Gelegenheit erweisen, sich für die nächste Aufwärtsbewegung zu positionieren. Für langfristig orientierte Anleger sehe ich den Rücksetzer daher eher als gesunde Verschnaufpause denn als Beginn einer nachhaltigen Trendwende nach unten. Abschließend: Aktien, die wir als echte KI-Gewinner sehen, findest Du in unserem Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## ℹ️ TSMC in Kürze - Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited (WKN: 909800), kurz TSMC, ist der weltweit größte unabhängige Auftragsfertiger für Halbleiterprodukte. - Zu den Kunden gehören fast alle bekannten Fabless-Unternehmen wie AMD, Apple, Qualcomm, Nvidia, Marvell oder Broadcom. - TSMC ist neben Taipeh auch an der NYSE gelistet und aktuell ca. 2,23 Billionen US$ wert. Damit gehört der Chipkonzern zu den zehn wertvollsten Börsenunternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [XRP-Kurs rutscht durch wichtige Zonen – wo kommt wieder Nachfrage rein?](https://www.sharedeals.de/xrp-kurs-rutscht-durch-wichtige-zonen-wo-kommt-wieder-nachfrage-rein/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei XRP ist in den vergangenen Wochen ordentlich Luft aus der Bewegung gekommen. Vom lokalen Hoch im September bei rund 1,65 US$ ging es inzwischen bis in den Bereich um 1,30 US$ zurück, während gleichzeitig auch an den Aktienmärkten die Stimmung deutlich rauer geworden ist. Technologie- und Halbleiterwerte stehen unter Druck, und solche Phasen gehen am Kryptomarkt selten völlig spurlos vorbei. ## Der Gesamtmarkt macht es XRP gerade nicht leichter Der Rücksetzer bei XRP kommt nicht isoliert. Risikoassets werden momentan breiter verkauft, nachdem die jüngsten US-Inflationsdaten wieder gezeigt haben, dass der Preisdruck hartnäckiger bleibt als erhofft. Für Anleger heißt das erstmal, dass eine schnelle Lockerung der Geldpolitik weniger selbstverständlich wird und entsprechend weniger Kapital in spekulativere Anlagen fließt. Dazu rücken die US-Midterms Anfang November näher, wodurch auch die politische Unsicherheit in den kommenden Wochen stärker in den Vordergrund rücken kann. Für XRP bedeutet das, dass neben dem eigenen Chart momentan auch ziemlich viel vom Umfeld abhängt. Dreht die Stimmung bei Technologieaktien und anderen Risikoassets wieder nach oben, würde das auch dem Kryptomarkt helfen. Bleibt die Nervosität dagegen hoch, könnte sich die aktuelle Schwäche noch etwas ziehen. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Mehrere alte Unterstützungen liegen über dem Kurs Im Chart hat sich während des Rückgangs einiges verschoben. XRP hat mehrere Bereiche verloren, an denen zuvor viel gehandelt wurde und die den Kurs zeitweise noch aufgefangen hatten. Diese Zonen liegen nun oberhalb des aktuellen Niveaus und können bei einer Erholung erstmal wieder für Gegenwehr sorgen. Am wichtigsten ist dabei der Bereich um 1,40 US$. Dort liegt der Point of Control des betrachteten Volumenprofils und damit das Preisniveau, an dem innerhalb der Bewegung besonders viel Volumen umgesetzt wurde. Nachdem XRP darunter gefallen ist, wird aus einer ehemaligen Unterstützung zunächst ein Widerstand, den der Kurs bei einer Erholung wieder zurückholen müsste. Darüber liegen weitere Volumenzonen, die ebenfalls erst wieder überwunden werden müssten. Deshalb wäre es für XRP hilfreich, den Bereich um 1,40 US$ relativ schnell zurückzuerobern, bevor sich dort über längere Zeit mehr Verkaufsangebot sammelt. Gelingt das, würde sich der Chart wieder etwas aufräumen und ein Teil der jüngsten Schwäche wäre aufgeholt. XRP-Kurs Nach dem Bruch der höheren Volumenzonen liegt auf der Unterseite das lokale Tief um 1,25 US$ nicht mehr weit entfernt. Dort war zuletzt wieder deutlich mehr Nachfrage in den Markt gekommen, weshalb dieser Bereich bei weiterem Abgabedruck als nächste Unterstützung im Auge behalten werden sollte. Nach einer schnellen Korrektur kann so eine bekannte Zone durchaus wieder für eine erste Stabilisierung sorgen. Für eine nachhaltigere Erholung braucht es allerdings auch wieder ein freundlicheres Umfeld. Die Inflation hat zuletzt eher neue Fragen aufgeworfen, Technologieaktien stehen unter Druck und mit den Midterms kommt ein weiterer Unsicherheitsfaktor näher. Die nächsten Wochen könnten bei XRP deshalb ziemlich unruhig bleiben. **Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein?** Wir zeigen Dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,31 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 83 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Kurs, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [BlackRock-Aktie nach Gewinnsprung: Wird sie unterschätzt?](https://www.sharedeals.de/blackrock-aktie-nach-gewinnsprung-wird-sie-unterschaetzt/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** BlackRock hat im dritten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Trotz Risiken durch steigende Zinsen und das Engagement im KI- und Kreditgeschäft sprechen die operative Stärke und die Bewertung für weiteres Kurspotenzial der Aktie. ## Kapitalzuflüsse bleiben stabil BlackRock erzielte im dritten Quartal Nettozuflüsse von 205 Milliarden US-Dollar. Das organische Wachstum der verwalteten Vermögen verlangsamte sich auf Jahressicht leicht von sieben auf sechs Prozent, während das organische Wachstum der Grundgebühren bei zehn Prozent blieb. Schwächere institutionelle Zuflüsse und sinkende ETF-Zuflüsse zeigen jedoch, dass das Umfeld anspruchsvoller wird. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BlackRock&stockidentifier=symbol%3ABLK&stockmarket=NYSE) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Umsatz und Gewinn legen kräftig zu Das verwaltete Vermögen stieg gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent auf 15,5 Billionen US-Dollar. Der Umsatz wuchs um 19 Prozent und übertraf die Analystenerwartungen um rund 324 Millionen US-Dollar. Die bereinigte operative Marge verbesserte sich um mehr als drei Prozentpunkte auf 47,8 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie sprang um 38 Prozent auf 15,93 US-Dollar und lag damit 1,63 US-Dollar über den Prognosen. BlackRock erhöhte zudem die Aktienrückkäufe von 450 auf 550 Millionen US-Dollar. Die Quartalsdividende blieb bei 5,73 US-Dollar je Aktie. ## Alternative Anlagen bieten Wachstumspotenzial Im Bereich privater Märkte verfügt BlackRock über 139 Milliarden US-Dollar an nicht investiertem Kapital, darunter 54 Milliarden US-Dollar für private Kredite. Diese Reserven ermöglichen zusätzliche Investitionen bei attraktiven Gelegenheiten. Gleichzeitig bleiben Rücknahmerisiken bei Kreditfonds und ein dauerhaft hohes Zinsniveau mögliche Belastungsfaktoren. ## KI-Chancen treffen auf rechtliche Risiken Konzernchef Larry Fink steht dem KI-Boom weiterhin positiv gegenüber. Gespräche über eine mögliche Beteiligung an einer OpenAI-Finanzierungsrunde könnten das Engagement in diesem Bereich vertiefen, erhöhen jedoch auch die Risiken bei hohen Bewertungen. Hinzu kommt ein mögliches Kartellverfahren in den USA, dessen Ausgang noch offen ist. ## Bewertung verspricht Potenzial Die Bewertung von BlackRock liegt weiterhin unter ihrem historischen Niveau. Angesichts des kräftigen Gewinnwachstums, der steigenden Profitabilität und der strategischen Wachstumschancen erscheint eine höhere Bewertung vertretbar. Steigende Renditen und regulatorische Risiken könnten die Kursentwicklung jedoch bremsen. Die starken Quartalszahlen bestätigen BlackRocks Ertragskraft und operative Effizienz. Trotz bestehender Risiken bleibt die Aktie aufgrund ihrer Fundamentaldaten und der vergleichsweise moderaten Bewertung attraktiv. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BlackRock&stockidentifier=symbol%3ABLK&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. ## ℹ️ BlackRock in Kürze - BlackRock (WKN: 928193) mit Sitz in New York ist der größte Vermögensverwalter der Welt und verwaltet ein Anlagevermögen von mehr als 15 Billionen $. - Der Konzern bietet institutionellen und privaten Anlegern Investmentfonds, ETFs der Marke iShares sowie Risiko- und Portfoliomanagementlösungen an und zählt zu den wichtigsten Akteuren an den internationalen Kapitalmärkten. - Die Aktie ist an der New Yorker Börse notiert. Der Börsenwert des US-Unternehmens beläuft sich derzeit auf rund 174 Milliarden $. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Sonstiges, Wirtschaft --- ### [D-Wave Quantum-Aktie: Seit Jahresbeginn mehr als halbiert](https://www.sharedeals.de/d-wave-quantum-aktie-seit-jahresbeginn-mehr-als-halbiert/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Die D-Wave-Aktie ist unter die wichtige Unterstützung zwischen 11,10 und 12,00 € gefallen und steht damit unter Druck. Dazu kommt die Kapitalerhöhung eines Konkurrenten. Die Abweisung an der Trendlinie bei rund 16,50 € hat die Schwäche zuvor verstärkt. Der nächste Halt liegt in der Zone zwischen 8,80 und 9,40 €. Gelingt den Käufern dort die Stabilisierung? ## Die Sorge vor neuen Aktien Der Konkurrent IonQ hat am 14. Oktober eine Kapitalerhöhung über 2 Milliarden US$ platziert. Die neuen Papiere gehen zu 40 US$ an einen Investor und damit rund 15% über dem Vortagesschlusskurs. Zusätzlich gibt es Warrants auf 100 Millionen weitere Aktien. Operativ liefert D-Wave bislang wenig, was die Bewertung trägt. Im ersten Quartal sprangen die Aufträge auf 33,4 Millionen US$, vor allem wegen eines Systemverkaufs über 20 Millionen US$ an die Florida Atlantic University. Im zweiten Quartal waren es nur noch 2,1 Millionen US$. Der Umsatz verharrte bei 3,1, der Nettoverlust betrug 48,0 Millionen US$. Die liquiden Mittel sanken binnen eines Jahres um -33% auf 546,2 Millionen US$, auch weil der Zukauf von Quantum Circuits im Januar netto rund 253 Millionen US$ kostete. Einen Pluspunkt gibt es mit der Einstufung als einer von zwei Spitzenreitern im Vergleich des Analysehauses IDC. Dazu kommen mindestens zwei geplante Auslieferungen des Systems Advantage2 in diesem Jahr. Neben der Geldspritze bei IonQ wirken die Zahlen dünn. **Du interessierst Dich für Quantencomputing?** Dann solltest Du umgehend unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=D-Wave+Quantum&stockidentifier=symbol%3ARQ0&stockmarket=TRADEGATE) abonnieren! ## Der Chart Check Quelle Chart: Tradingview D-Wave wurde an der Trendlinie und den Hochs bei rund 16,50 € abgewiesen. Seither kam immer mehr Schwäche in den Markt. Die Aktie ist unter den wichtigen Supportbereich zwischen 11,10 und 12,00 € gefallen und hat darunter geschlossen. Das ist ein nachhaltiger Bruch und die Zone wird damit zum Widerstand. Der nächste mögliche Unterstützungsbereich könnte zwischen 8,80 und 9,40 € liegen. Durch den Bruch dieser Zone bietet sich gleich eine Chance und zwar auf der Short-Seite. Die erste Option, zugleich die risikoreichere, wäre eine Short-Position mit dem möglichen Ziel am nächsten Supportbereich oder an der tieferen Zone zwischen 5,80 und 6,30 €. Die zweite und schönere Option wäre, dass der Markt wieder an den Widerstand läuft und dort abgewiesen wird. Das wäre um einen möglichen Fehlausbruch auszuschließen die schönere der beiden Varianten. Gelingt ein erneutes überschreiten und ein klarer Bruch über den aktuellen Widerstandsbereich, könnte sich eine erneute Long-Chance ergeben. Mit dem Bruch bleibt der Markt weiterhin shortlastig. Unter dem Widerstand liegt die Oberhand bei den Verkäufern. Daraus kann sich eine Chance ergeben. Das erste Ziel liegt auf der Unterseite bei rund +12%. Das zweite folgt an der stärkeren Zone, noch tiefer bei rund +40% für die Short-Trader. Die bessere Variante wäre der Rücklauf mit erneuter Abweisung an der Zone. Ein Sprung auf die Oberseite und damit über den Widerstands würde dagegen das Bild drehen. Das könnte ein Fehlausbruch sein und somit entstehen auf der Oberseite dann wieder neue Möglichkeiten. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 4,5 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Broadcom-Aktie: Darum ist sie jetzt ein „Strong Buy“](https://www.sharedeals.de/broadcom-aktie-darum-ist-sie-jetzt-ein-strong-buy/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Halbleiter- und Softwarekonzern Broadcom zählt zu den aussichtsreichsten Akteuren im KI-Sektor und könnte in den kommenden Jahren von einem beispiellosen Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur profitieren. Bei einem geschätzten fairen Wert von 600 US-Dollar je Aktie bietet der aktuell vorbörslich gehandelte Kurs von rund 340 US-Dollar erhebliches Aufwärtspotenzial und eine attraktive Einstiegschance für langfristig orientierte Anleger. ## KI-Chips befeuern explosives Wachstum Der Umsatz mit KI-Halbleitern stieg im dritten Quartal 2026 um beeindruckende 221 Prozent auf 16,7 Milliarden US-Dollar. Besonders kundenspezifische KI-Beschleuniger und Hochleistungsnetzwerke entwickeln sich zu gewaltigen Wachstumstreibern. Für 2027 werden in diesem Segment rund 115 Milliarden US-Dollar Umsatz erwartet, 2028 könnten es bereits etwa 230 Milliarden US-Dollar sein. Broadcom profitiert dabei von langfristigen Partnerschaften mit führenden Technologieunternehmen und seiner starken Position bei kundenspezifischen Chips. Gleichzeitig steigt der Bedarf an leistungsfähiger Netzwerktechnik, die immer größere KI-Systeme miteinander verbindet. Die technologische Stärke und die hohen Markteintrittsbarrieren bieten beste Voraussetzungen, um einen erheblichen Teil der milliardenschweren KI-Investitionen auf sich zu vereinen. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Broadcom&stockidentifier=symbol%3AAVGO&stockmarket=Nasdaq) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Starkes Halbleitergeschäft trifft auf margenstarke Software Auch außerhalb des KI-Geschäfts verfügt Broadcom über attraktive Wachstumsperspektiven. Der Umsatz mit klassischen Halbleitern legte im dritten Quartal um fünf Prozent auf 4,2 Milliarden US-Dollar zu. Die langfristige Partnerschaft mit Apple stärkt zusätzlich die Position bei fortschrittlichen Funkkomponenten und kundenspezifischen Chips. Das Softwaregeschäft wuchs gleichzeitig um 29 Prozent auf 8,8 Milliarden US-Dollar. VMware, Mainframe-Software und Unternehmenslösungen generieren wiederkehrende Erlöse und profitieren von hohen Wechselkosten. Damit verbindet Broadcom die Dynamik des KI-Booms mit einem breit diversifizierten Geschäftsmodell, das langfristig hohe Cashflows ermöglichen kann. ## Außergewöhnliche Rentabilität unterstreicht die Qualität Die Bruttomarge erreichte im dritten Quartal 75 Prozent. Obwohl der wachsende Anteil von KI-Chips die Konzernmarge vorübergehend belastet, stieg die operative Marge gegenüber dem Vorjahr auf beeindruckende 67,9 Prozent. Das unterstreicht die außergewöhnliche Fähigkeit des Unternehmens, steigende Umsätze in Gewinne umzuwandeln. Besonders bemerkenswert ist die Bruttomarge von rund 93 Prozent im Softwaregeschäft. Zusammen mit der starken Marktstellung bei KI-Netzwerken und kundenspezifischen Beschleunigern bildet sie die Grundlage für nachhaltige Profitabilität und erhebliches langfristiges Ertragspotenzial. ## Bewertung schafft erheblichen Spielraum nach oben Das Discounted-Cashflow-Modell ergibt einen fairen Wert von rund 600 US-Dollar je Aktie. Ausgehend von etwa 346 US-Dollar entspricht dies einem möglichen Kursanstieg von rund 74 Prozent. Die Schätzung berücksichtigt bereits Kapitalkosten von 9,75 Prozent und ein langfristiges Wachstum von 3,5 Prozent. Auch der Vergleich mit historischen Bewertungskennzahlen und Wettbewerbern wie Nvidia, Marvell und AMD spricht für weiteres Aufwärtspotenzial. Unter günstigeren Annahmen erreicht der modellierte faire Wert sogar 850 US-Dollar. Selbst konservativere Szenarien lassen noch Spielraum, während ein besonders pessimistisches Modell die Aktie mit rund 360 US-Dollar annähernd fair bewertet. Die Kombination aus starkem Umsatzwachstum, hoher Profitabilität und einer im Verhältnis zu den langfristigen Perspektiven moderaten Bewertung macht Broadcom zu einem überzeugenden Kandidaten für Anleger, die am strukturellen Wachstum künstlicher Intelligenz teilhaben wollen. ## Rallye-Potenzial nach Kursdruck Die jüngste Schwäche der Aktie wird unter anderem mit sinkenden Bruttomargen, einer leicht unter den Erwartungen liegenden Quartalsprognose und Zweifeln am Tempo der KI-Investitionen begründet. Diese Faktoren ändern jedoch wenig an den starken mittelfristigen Wachstumsaussichten, solange die Nachfrage nach KI-Rechenleistung und Netzwerkinfrastruktur hoch bleibt. Auch die zunehmende Konkurrenz bei Googles Tensor Processing Units durch MediaTek und Marvell ist ein Risiko, dürfte Broadcom aber nicht zwangsläufig seine gesamte Marktstellung kosten. Hinzu kommen mögliche Marktanteilsverluste in China und Finanzierungsrisiken bei einzelnen KI-Kunden. Angesichts des diversifizierten Geschäftsmodells, der etablierten Kundenbeziehungen und der hohen operativen Ertragskraft erscheinen diese Risiken jedoch beherrschbar. Sollten sich die Wachstumserwartungen bestätigen und die Marktstimmung drehen, könnte Broadcom vor der nächsten kräftigen Rally stehen, die das erhebliche Aufwärtspotenzial der Aktie zunehmend im Kurs widerspiegelt. Broadcom bietet eine seltene Kombination aus dynamischem KI-Wachstum, technologischen Wettbewerbsvorteilen und einem hochprofitablen Softwaregeschäft. Weitere Käufe könnten sich insbesondere dann anbieten, wenn der Aktienkurs ohne eine entsprechende Verschlechterung der Geschäftsaussichten weiter nachgibt oder neue Prognosen das Wachstumspotenzial bestätigen. Die langfristigen Wachstumstreiber und die starke Cashflow-Generierung sprechen dafür, dass Broadcom auch in den kommenden Jahren weiterhin zu den Gewinnern des KI-Infrastrukturbooms gehören wird. Wir halten die Aktie zu Kursen um 340 US-Dollar für einen „Strong Buy“. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Broadcom in Kürze - Broadcom (WKN: A2JG9Z) mit Sitz im kalifornischen San José ist ein Halbleiterkonzern, der Produkte in den Bereichen Analog- und Digitaltechnik, Mixed-Signal und Optoelektronik herstellt. - Das Unternehmen produziert hochintegrierte Schaltkreise, die die Breitbandkommunikation sowie die Übertragung von Audio, Video und Daten ermöglichen. - Broadcom bietet komplette System-on-a-Chip-Lösungen und damit verwandte Hardware- und Softwareanwendungen für jede Form von Breitbandkommunikation. - Zur Produktpalette gehören Lösungen für Digitalkabel-, Satelliten- oder Internet-Protokolle, Set-Top-Boxen, HDTV-Geräte, Smartphones, GPS sowie Kabel-/DSL-Modems und Chips für die Mobilfunkkommunikation. - Broadcom notiert sowohl im US-Leitindex S&P 500 als auch im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von rund 1,65 Billionen US$ gehört Broadcom zu den zehn wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Infineon-Aktie: Jetzt genau das Gegenteil tun und kaufen?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-jetzt-genau-das-gegenteil-tun-und-kaufen/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Infineon-Aktie steht momentan unter starkem Verkaufsdruck. Nachdem es bereits in den letzten fünf Handelstagen um über -10% mit dem deutschen Halbleiterkonzern bergab gegangen ist, crasht der DAX-Wert auch am Donnerstagvormittag um über -7%. Warum trennen sich so viele Anleger gerade von ihren Infineon-Aktien und sollte man nicht genau das Gegenteil tun? ## Ein nahezu perfekter Sturm Es ist ein nahezu perfekter Sturm, der Technologiewerten dieser Tage mächtig den Wind ins Gesicht bläst. Der aktuelle Ausverkauf fast aller Chip-Speicher-Cloud-Aktien, darunter auch der Infineon-Aktie, ist das Resultat einer Gemengelage aus globalen Branchenängsten und makroökonomischen Faktoren. Die Inflation in den USA fiel im September mit 3,7% nicht nur hoch aus, sondern auch höher als erwartet. Das lässt die Wahrscheinlichkeit steigen, dass die US-Notenbank bereits in ihrer nächsten Sitzung die Zinsen ein weiteres Mal anheben wird. Höhere Zinsen machen bekanntlich festverzinsliche Anlagen attraktiver und mindern gleichzeitig den rechnerischen Barwert künftiger Unternehmensgewinne, was gerade kapitalintensive Branchen wie die Halbleiterindustrie trifft. Gleichzeitig mehren sich die warnenden Stimmen vor einer zu schnellen Entwicklung der KI-Cloud-Branche. Zuletzt warnten Branchenschwergewichte wie die Chefs der Chipriesen Broadcom und Intel vor Engpässen bei der Finanzierung der Projekte. Sie sehen die Verfügbarkeit von Kapital inzwischen als ein größeres Problem an als die Lieferung von Chips, Speichern und Strom. Im Übrigen: Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Warum bläst Infineon der Wind ins Gesicht? Für Infineon sind diese Branchensorgen keine Randnotiz. Auch für den deutschen Chipkonzern ist die Ausstattung von KI-Rechenzentren längst zum Wachstumstreiber geworden. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2026 dürfte Infineon mit Stromversorgungsprodukten für Rechenzentren einen Umsatz von 1,6 Milliarden € gemacht haben. Das sind immerhin ca. 10% des Konzernumsatzes. Im laufenden GJ 2027 dürfte der Umsatzanteil von KI mit 2,5 Milliarden € noch höher ausfallen. ## Massiv angeschlagen Die Infineon-Aktie ist charttechnisch massiv angeschlagen. In den letzten drei Monaten hat sich bei 54 € ein massiver Boden herausgebildet, den der DAX-Titel heute aber nach unten durchschlagen hat. Der Tech-Titel notiert nun fast auf einem neuen 6-Monatstief. Der nächste Support liegt bei 47/48 €. ## Zwei Gründe für einen Kauf Ich rate Anlegern, die aktuelle Kursschwäche der Infineon-Aktie zum Kauf zu nutzen und das aus zwei guten Gründen: Erstens: die Bewertung ist attraktiv. Mit einem Forward-KGV von 21 ist die Infineon-Aktie meiner Einschätzung nach überhaupt nicht zu hoch bewertet. Wir haben es hier mit einem Tech-Konzern zu tun, der im laufenden GJ voraussichtlich mit 22% und im kommenden GJ mit 17% wachsen wird. Zudem sehe ich noch ein gewisses Potenzial bei der Marge von Infineon. Zweitens: Infineon ist breit diversifizierter Halbleiterhersteller. Rund die Hälfte des Umsatzes macht der Chipkonzern mit der Automobilbranche. Etwa 30% entfallen auf den Bereich Power & Sensor Systems, also Chips für KI-Rechenzentren, Netzteile, Smartphones, Sensoren, Industrieelektronik und erneuerbare Energien. Knapp über 10% des Umsatzes macht das Segment Green Industrial Power aus. Dazu zählen Leistungshalbleiter für Stromnetze, Solar- und Windenergie, Energiespeicher, industrielle Antriebe und Klimatisierung. Und ebenfalls rund 10% der Erlöse kommen aus dem Bereich Connected Secure Systems. Das sind Sicherheitschips für Bankkarten und Ausweise, Bluetooth- und WLAN-Chips, Mikrocontroller sowie Smart-Home- und IoT-Lösungen. Warum erwähne ich das alles? Weil diese Umsatzverteilung klar macht, dass Infineon nicht auf Gedeih und Verderb der Entwicklung der KI-Cloud-Branche ausgeliefert ist. Selbst wenn sich das Wachstum in diesem Segment in naher Zukunft etwas abschwächen sollte, ist das für den deutschen Tech-Konzern ein blauer Fleck, aber kein Beinbruch. Möchtest Du weitere Aktien wie Infineon entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Infineon&stockidentifier=symbol%3AIFX&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die Infineon-Aktie ist meiner Überzeugung nach auf dem aktuellen Kursniveau einen Kauf wert. Den jüngsten Kurseinbruch halte ich für völlig überzogen. Der DAX-Titel geriet in den Sog des Abverkaufs der KI-Cloud-Branche. Meiner Meinung nach aber völlig zu Unrecht. Mit einem Kauf der Infineon-Aktie holen sich Anleger einen breit diversifizierten und attraktiv bewerteten Chipkonzern ins Depot. ## ℹ️ Infineon in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegt bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 66,2 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [KI-Aktien: Milliardär Peter Thiel setzt auf diese beiden Titel](https://www.sharedeals.de/ki-aktien-milliardaer-peter-thiel-setzt-auf-diese-beiden-titel/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Palantir-Mitgründer und Milliardär Peter Thiel setzt verstärkt auf Unternehmen, die vom Boom der künstlichen Intelligenz profitieren könnten. Über seine Investmentgesellschaft Thiel Macro investierte er im zweiten Quartal besonders stark in Amazon und Vistra Energy. Während Amazon mit seinem Cloudgeschäft und eigenen KI-Chips wächst, profitiert Vistra vom steigenden Strombedarf moderner Rechenzentren. ## Amazon: Cloudgeschäft treibt das KI-Wachstum Amazon machte im zweiten Quartal 28 Prozent des Portfolios von Thiel Macro aus. Besonders das Cloudgeschäft Amazon Web Services (AWS) entwickelt sich dynamisch: Der Umsatz der Sparte stieg um 37 Prozent und erreichte damit das stärkste Wachstum seit mehr als vier Jahren. Die zunehmende Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz erweist sich dabei als wichtiger Wachstumstreiber. Neben Cloudinfrastruktur investiert Amazon in eigene KI-Chips, Entwicklungsplattformen und intelligente Softwarelösungen. Auch in der Logistik setzt der Konzern verstärkt auf künstliche Intelligenz und Robotik, um Lagerbestände, Lieferketten und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten. Mit eigenen Chips wie Trainium will Amazon zudem kostengünstige Alternativen zu den KI-Prozessoren von Nvidia anbieten. Auch die Bewertung könnte für Anleger interessant sein. Der vorlegende genannte Analystenzielkurs von im Schnitt 330 US-Dollar je Aktie liegt rund 30 Prozent über dem Referenzkurs von 254 US-Dollar. Voraussetzung für weiteres Kurspotenzial ist allerdings, dass Amazon sein Wachstum fortsetzt und die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur langfristig rentabel bleiben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Vistra: KI benötigt immer mehr Strom Neben Amazon setzt Thiel auf Vistra , auf das im zweiten Quartal 14 Prozent seines Portfolios entfielen. Der US-Energieproduzent könnte erheblich vom steigenden Strombedarf profitieren, den der Ausbau künstlicher Intelligenz und großer Rechenzentren verursacht. Schätzungen zufolge könnte der Strombedarf amerikanischer Rechenzentren von 31 Gigawatt im Vorjahr auf 66 Gigawatt im kommenden Jahr steigen. Damit rückt die Energieversorgung zunehmend in den Mittelpunkt des KI-Booms. Vistra erzeugt Strom aus Kernenergie, Erdgas, Kohle und erneuerbaren Energien und beliefert sowohl Großabnehmer als auch private und gewerbliche Kunden. Das Unternehmen hat bereits langfristige Stromabnahmeverträge mit Meta Platforms und Amazon abgeschlossen. Eine Vereinbarung mit Meta umfasst Kernenergiekapazitäten von 2,6 Gigawatt über einen Zeitraum von 20 Jahren. Solche Verträge schaffen langfristige Planungssicherheit und könnten Vistra weitere Geschäftsmöglichkeiten eröffnen, wenn Technologieunternehmen ihre Energieversorgung ausbauen. Auch finanziell sehen Analysten Wachstumspotenzial: Bis 2030 soll der operative Cashflow jährlich um rund 19 Prozent steigen. Der in der Vorlage genannte mediane Analystenzielkurs von 210 US-Dollar entspricht gegenüber einem Referenzkurs von knapp 152 US-Dollar einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von rund 38 Prozent. Peter Thiels Investitionen zeigen, dass die Chancen künstlicher Intelligenz weit über klassische Halbleiteraktien wie Nvidia hinausgehen. Amazon profitiert von der steigenden Nachfrage nach Cloud- und KI-Diensten, während Vistra die wachsenden Anforderungen an die Stromversorgung bedient. Beide Unternehmen bieten interessante Wachstumsperspektiven, doch Wettbewerb, hohe Investitionskosten und unsichere Prognosen bleiben wesentliche Risiken für Anleger. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Amazon&stockidentifier=symbol%3AAMZN&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Amazon, Amazon-Aktie, Amazon-Chartanalyse, Amazon-Kurs --- ### [CoreWeave-Aktie: Kommt dieser Ramsch jetzt auf den Müll?](https://www.sharedeals.de/coreweave-aktie-kommt-dieser-ramsch-jetzt-auf-den-muell/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die CoreWeave-Aktie erlebt dieser Tage einen massiven Sell-off. Innerhalb der letzten fünf Handelstage ist der Kurs des Neocloud-Providers um -26% eingebrochen. Und der Abverkauf setzt sich am Donnerstagmorgen mit einem Minus -5% im europäischen Handel fort. Warum verabschieden sich Anleger in Scharen von CoreWeave und tun sie es zu Recht? ## Die Cloud-Branche zittert Der guten Ordnung halber muss ich einleitend erwähnen, dass der Abverkauf nicht nur die CoreWeave-Aktie traf, sondern die gesamte Tech-Cloud-Chip-Branche. Der jüngste Kurseinbruch ist auf eine Kombination aus massiven Finanzierungssorgen, steigenden Kreditzinsen und wachsender Skepsis gegenüber dem extrem kapitalintensiven Geschäftsmodell von Neocloud-Anbietern zurückzuführen. Diese Sorgen und Skepsis haben gestern durch die jüngsten US-Inflationsdaten neue Nahrung bekommen. Die Verbraucherpreise in den USA stiegen im September um 3,7%, also etwas mehr als die erwarteten 3,6%. Das macht eine baldige weitere Zinserhöhung durch die FED wahrscheinlicher. Marktexperten rechnen spätestens im Dezember mit einem weiteren Zinsschritt durch die US-Notenbank. Wir halten Dich auf dem Laufenden über die Entwicklung der Neocloud-Branche: Abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CoreWeave&stockidentifier=symbol%3ACRWV&stockmarket=NASDAQ)! ## Anleihen auf Ramschniveau Weitere Zinssteigerungen sind etwas, was CoreWeave überhaupt nicht gebrauchen kann, denn der Neocloud-Provider zahlt bereits jetzt happige Zinsen an seine Gläubiger. Eine Unternehmensanleihe mit einem Kupon mit 9,625% und Laufzeit bis 2032 rentierte zuletzt bei rund 15%. Diese enorm hohe Anleihenrendite zeigt, wie hoch Kreditgeber inzwischen das Ausfallrisiko bei CoreWeave beziffern. Und damit sind sie nicht alleine. Die Ratingagentur S&P stuft die Kreditwürdigkeit von CoreWeave mit B+ ein — das ist Ramschniveau. CoreWeave-Boss Mike Intrator wehrt sich gegen die aktuelle Risikoeinschätzung seines Unternehmens durch den Markt. Die Kreditverpflichtungen von CoreWeave seien durch den Auftragsbestand mehr als abgedeckt, so Intrator. ## Wie weit geht der Sell-off? Es wird ein charttechnisch spannender Tag. Die CoreWeave-Aktie nähert sich mit großen Schritten ihrem 12-Monatstief bei 61 US$. Sollte es heute durchbrochen werden, droht eine weitere Abverkaufswelle. Bis 54 US$ gibt es keine charttechnische Unterstützung mehr. ## Ein sehr wackeliges Geschäftsmodell Ich habe Anleger bereits Mitte Juni vor einem Investment in die CoreWeave-Aktie gewarnt. Damals notierte der Kurs noch knapp über 100 US$. Heute dürfte er im US-Handel auf rund 60 US$ fallen. Und meine Warnung gilt auch weiterhin. Das Geschäftsmodell von CoreWeave steht meiner Überzeugung nach auf sehr wackeligen Beinen. Der Cloud-Konzern muss seine Infrastruktur in Milliardenhöhe im Voraus finanzieren. Die Erlöse zur Deckung der Finanzierung fließen aber erst einige Monate bzw. Jahre danach. Diese Vorfinanzierung funktioniert nur, solange Kreditgeber sie mit akzeptablen Konditionen mitmachen und die Nachfrage nach Rechenleistung immer weiter steigt. Hinter den zweiten Punkt kann man noch einen Haken setzen, nicht aber hinter den ersten. ## CoreWeave hat keine Hyperscaler-Bilanz Die Schulden (inkl. Leasingverpflichtungen) von CoreWeave haben zur Jahresmitte die Marke von 50 Milliarden US$ deutlich überschritten. Das ist eine Größenordnung, die nur Hyperscaler mit einer Hyperscaler-Bilanz stemmen können. Nicht aber ein kleiner Anbieter wie CoreWeave. Wie groß die Angst der Kreditgeber vor einem Ausfall des Unternehmens ist, zeigt die aktuelle Rendite der Anleihen. Ich halte es für ausgeschlossen, dass CoreWeave in der Lage sein wird, sein Geschäftsmodell mittelfristig mit Finanzierungskosten in dieser Größenordnung aufrechtzuerhalten. Abschließend: Aktien, die wir als echte KI-Gewinner sehen, findest Du in unserem Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Anleger haben den Warnschuss der Börse hoffentlich gehört und sich aus der CoreWeave-Aktie verabschiedet. Wer es noch nicht getan hat, sollte es meiner Meinung nach noch dringend tun. Ich sehe keine rosige Zukunft für den Neocloud-Provider. Die Anleihen sind bereits als Ramsch eingestuft. Die Aktie wird bald folgen. Und Ramsch landet an der Börse bekanntlich auf dem Müll. ## ℹ️ CoreWeave in Kürze - CoreWeave (WKN: A413X6) mit Sitz in Livingstone im US-Bundesstaat New Jersey ist ein 2017 gegründetes KI-Cloud-Computing-Startup. - Das Unternehmen baut und betreibt Hochleistungsrechenzentren mit einer Cloud-basierten GPU-Infrastruktur. - Die Kunden von CoreWeave sind im Wesentlichen die Entwickler von KI-Anwendungen, darunter Alphabet, Meta Platforms, Microsoft und OpenAI. - CoreWeave gab im März 2025 sein Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist Mitglied im Nasdaq 100-Index. Das Tech-Unternehmen ist ca. 36,3 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: 30 Minuten Schulung – der nächste Gamechanger?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-30-minuten-schulung-der-naechste-gamechanger/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat sich nach ihrem jüngsten Kurssturz wieder etwas erholt und notiert bei rund 983 €. Vom Rekordhoch ist sie allerdings weiterhin rund -50% entfernt. Dabei arbeitet der Rüstungskonzern an einer Technologie, die das klassische Panzergeschäft langfristig verändern könnte. Gemeinsam mit dem australischen Unternehmen Breaker demonstrierte Rheinmetall, wie ein Soldat nach weniger als 30 Minuten Schulung einen ganzen Drohnenschwarm steuert. Entsteht hier ein neuer Wachstumsmotor? ## Ein Panzerfahrer steuert einen ganzen Drohnenschwarm Rheinmetall hat am 6. Oktober eine neue Zusammenarbeit mit dem australischen Verteidigungstechnologieunternehmen Breaker vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Integration künstlicher Intelligenz in den Radspähpanzer Boxer. Bei einer Demonstration konnte ein einzelnes Besatzungsmitglied einen Drohnenschwarm über einfache Sprachbefehle steuern. Dafür benötigte es weniger als 30 Minuten Schulung. Gleichzeitig führte der Soldat seine regulären Aufgaben im Fahrzeug fort. Die Entwicklung erfolgte bemerkenswert schnell. Innerhalb weniger Wochen integrierten beide Unternehmen die Software in einen Simulator. Bereits sechs Monate nach dem ersten Gespräch demonstrierten sie die Technologie an einem Boxer. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. Das Konzept nennt sich Human Machine Teaming. Dahinter steckt die Verbindung bemannter Fahrzeuge mit autonomen Systemen. Ein Panzer könnte künftig mehrere Drohnen zur Aufklärung und Unterstützung einsetzen, ohne zusätzliche Soldaten zu benötigen. Für Rheinmetall eröffnet dies eine neue Perspektive. Der Konzern muss nicht ausschließlich neue Fahrzeuge verkaufen, sondern könnte bestehende Systeme durch zusätzliche digitale Fähigkeiten aufwerten. ## 211 Panzer und 30 Jahre Einsatzzeit Besonders interessant erscheint mir das langfristige Potenzial. Rheinmetall liefert Australien im Rahmen eines bereits 2018 vergebenen Auftrags insgesamt 211 Boxer-Spähpanzer. Diese sollen voraussichtlich 30 Jahre eingesetzt werden. Während dieser Zeit verändern sich die militärischen Anforderungen erheblich. Drohnen, autonome Fahrzeuge und künstliche Intelligenz gewinnen an Bedeutung. Militärfahrzeuge müssen deshalb regelmäßig modernisiert werden. Genau hier könnte Rheinmetall zusätzliche Einnahmen erzielen. Durch die offene Systemarchitektur lassen sich neue Softwarelösungen integrieren, ohne den kompletten Panzer ersetzen zu müssen. Aus Sicht eines Investors ist das ein attraktiver Ansatz. Schließlich könnten Nachrüstungen, Systemintegration und langfristige Betreuung wiederkehrende Umsätze ermöglichen. Zudem könnte Rheinmetall ähnliche Lösungen künftig auch für andere Fahrzeugtypen anbieten. Allerdings steht die kommerzielle Umsetzung noch am Anfang. Aus der erfolgreichen Demonstration ist bislang kein bezifferter zusätzlicher Serienauftrag entstanden. Auch die mögliche Gewinnaufteilung mit Breaker bleibt offen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Ein kleiner Baustein für einen 80-Milliarden-€-Konzern Die neue Technologie wird Rheinmetalls Geschäft kurzfristig kaum verändern. Der Konzern verfügte zum Halbjahr bereits über einen Auftragsbestand von 80,5 Milliarden €. Für 2026 erwartet das Management einen Umsatz zwischen 13,7 und 14,2 Milliarden €. Damit bleiben klassische Rüstungsgüter zunächst der entscheidende Wachstumstreiber. Die technologische Weiterentwicklung könnte langfristig aber zusätzliche Margenpotenziale schaffen. Denn während der Bau neuer Fahrzeuge erhebliche Produktionskapazitäten benötigt, können Softwareintegration und Nachrüstungen unter Umständen kapitalärmer skalieren. Ob Rheinmetall selbst einen entsprechend hohen Anteil der Wertschöpfung vereinnahmen kann, muss sich allerdings erst zeigen. Die Kooperation mit Breaker ist noch kein finanzieller Gamechanger. Sie verdeutlicht aber, dass Rheinmetall sein Geschäftsmodell über den reinen Verkauf von Panzern und Munition hinaus erweitern will. Für mich ist das ein interessanter langfristiger Ansatz. Bei Kursen unter 1.000 € halte ich die Aktie angesichts des hohen Auftragsbestands und der zusätzlichen Technologiechancen für einen attraktiven gestaffelten Kauf. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 46,6 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Anthropic vor Börsengang: Umsatz explodiert, KI-Aktien im Fokus](https://www.sharedeals.de/anthropic-vor-boersengang-umsatz-explodiert-ki-aktien-im-fokus/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Anthropic setzt neue Maßstäbe im KI-Markt: Der Entwickler des Chatbots Claude erzielte im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 16,8 Milliarden US-Dollar. Das rasante Wachstum stärkt die Hoffnung auf ein nachhaltiges Geschäftsmodell für generative künstliche Intelligenz und rückt den bevorstehenden Börsengang des Unternehmens in den Fokus der Anleger. ## Umsatz wächst rasant Im Vergleich zum Vorquartal mit 11,5 Milliarden Dollar stiegen die Erlöse um rund 46 Prozent. Hochgerechnet entspricht dies einer annualisierten Umsatzrate von etwa 67 Milliarden Dollar. Anthropic wurde erst 2021 gegründet und zählt damit zu den am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen der Geschichte. Neben Claude trägt auch das Programmierwerkzeug Claude Code zum Wachstum bei. Die Zahlen verdeutlichen, dass Unternehmen zunehmend bereit sind, für konkrete KI-Anwendungen zu bezahlen. Laut einem Bericht der Financial Times soll Anthropic zudem auf bereinigter Basis profitabel sein. Eine detaillierte öffentliche Bestätigung dieser Kennzahl liegt in der zugrunde liegenden Quelle allerdings nicht vor. ## IPO bereits für November erwartet Besondere Aufmerksamkeit gilt dem geplanten Börsengang, der nach den vorliegenden Berichten bereits im November 2026 stattfinden könnte. Als mögliche Zielgröße wird eine Unternehmensbewertung von rund zwei Billionen US-Dollar genannt. Ein konkreter Termin und die endgültige Bewertung sind bislang nicht bestätigt. Der Börsengang dürfte zum Gradmesser dafür werden, welchen Marktwert Investoren dem rasanten Wachstum und den langfristigen Geschäftsperspektiven von Anthropic beimessen. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=auto&stockidentifier=symbol%3A&stockmarket=&categoryname=IPOs+%26amp%3B+B%C3%B6rseng%C3%A4nge&themealert=cat%3A128) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. ## Bedeutung für KI-Aktien Anthropics Erfolg könnte auch Halbleiterherstellern wie Nvidia und Anbietern von Cloud- und Rechenzentrumsinfrastruktur zugutekommen. Die starke Nachfrage nach KI-Anwendungen liefert Hinweise darauf, dass die milliardenschweren Investitionen in die Technologie wirtschaftlichen Nutzen erzeugen können. Dennoch sind nicht alle KI-Aktien automatisch attraktiv bewertet: Hohe Erwartungen, steigende Betriebskosten und zunehmender Wettbewerb bleiben wesentliche Risiken. Anthropics Rekordumsatz unterstreicht das wirtschaftliche Potenzial generativer KI. Der erwartete Börsengang im November könnte zu einem wichtigen Ereignis für die Technologiemärkte werden. Ob die angestrebte Bewertung gerechtfertigt ist, hängt jedoch davon ab, ob das Unternehmen sein Wachstum langfristig in nachhaltige Gewinne umwandeln kann. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Tech-Aktien --- ### [Gold: Jetzt müssen die Bullen liefern!](https://www.sharedeals.de/gold-jetzt-muessen-die-bullen-liefern/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der Goldpreis geriet zur Wochenmitte erneut kräftig unter Druck und fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 4.100 US$. In meiner [früheren Analyse](https://www.sharedeals.de/gold-hier-koennte-bald-groesseres-passieren/) hatte ich bereits auf die Bedeutung der Unterstützungszone zwischen 3.940 und 3.960 US$ sowie auf eine bevorstehende größere Richtungsbewegung hingewiesen. Nach dem zwischenzeitlichen Höhenflug bis 4.696 US$ ist die damalige Aufwärtsdynamik allerdings längst verflogen. Mit aktuell 4.141,94 US$ kämpft das Edelmetall erneut um seine Aufwärtstrendlinie. Können die Käufer den gestrigen Rückschlag noch ausbügeln? ## US-Inflation belastet den Goldpreis Auslöser des jüngsten Verkaufsdrucks waren die am Mittwoch veröffentlichten US-Verbraucherpreise für September. Die Inflationsrate beschleunigte sich von zuvor 3,4 auf 3,7% und übertraf damit die Erwartungen von 3,6%. Auch die Kerninflation fiel mit +2,6% gegenüber dem Vorjahr höher als prognostiziert aus. Die Finanzmärkte reagierten mit steigenden US-Anleiherenditen und einem festeren US-Dollar, während die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung durch die Federal Reserve deutlich zunahm. Für das unverzinste Edelmetall sind dies zunächst ungünstige Voraussetzungen, weshalb der Goldpreis zeitweise bis in den Bereich von 4.080 US$ abrutschte. Bemerkenswert ist dabei, dass selbst die anhaltenden geopolitischen Spannungen dem Goldpreis zuletzt kaum Unterstützung bieten konnten. Der Ölpreisanstieg im Zuge der Auseinandersetzungen im Nahen Osten verschärft vielmehr die Inflationssorgen und erhöht damit den geldpolitischen Druck auf die US-Notenbank. Allerdings relativierten sich die Zinserhöhungserwartungen im späteren Handelsverlauf wieder etwas, nachdem sich die Anleiherenditen von ihren Tageshochs entfernten. Genau darin liegt nun die Chance für eine technische Erholung. Eine nachhaltige Entspannung dürfte jedoch erst einsetzen, wenn sich auch das Zins- und Dollarumfeld wieder freundlicher für Gold gestaltet. **Im Übrigen:** Wie man gewinnbringend im Rohstoff-Bereich investiert und welche Aktien gerade besonders spannend sind, zeigt unser [neuer Report!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-rohstoff-rallye/) ## Zur Signallage Quelle: stock3 Der gestrige Rückschlag hat die charttechnische Ausgangslage nochmals verschärft. Zwar konnte sich Gold im Bereich der Unterstützungen bei 4.104,46 und 4.125,00 US$ stabilisieren, doch die seit Juni bestehende Aufwärtstrendlinie steht inzwischen erheblich unter Druck. Für mein bevorzugtes blaues Szenario müssen die Käufer jetzt zügig zurückkehren und insbesondere den Bereich um 4.155 US$ nachhaltig überwinden. Gelingt diese Rückeroberung, wäre zunächst eine Erholung bis zur fallenden Abwärtstrendlinie denkbar. Erst ein anschließender Ausbruch über 4.243,01 US$ würde das kurzfristige Chartbild deutlich verbessern und weiteres Potenzial bis 4.313,37 beziehungsweise 4.381,65 US$ eröffnen. Bleibt die notwendige Rückeroberung dagegen aus, dürfte die technische Schwäche rasch wieder in den Vordergrund treten. Ein nachhaltiger Bruch der Unterstützungszone zwischen 4.125 und 4.104,46 US$ würde zunächst einen Rücklauf bis 4.021,27 US$ begünstigen. Darunter wartet mit 3.959,52 bis 3.940,76 US$ eine weitere bedeutende Auffangzone, die bereits während der Sommermonate mehrfach verteidigt wurde. Sollte auch dieser Bereich fallen, wäre die seit Juni bestehende Erholungsstruktur endgültig beschädigt. Die Gefahr einer ausgedehnten Korrektur würde damit nochmals erheblich zunehmen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Gold. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Gold – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Der Goldpreis steht nach den überraschend hohen US-Inflationsdaten vor einer wichtigen Richtungsentscheidung. Oberhalb von 4.155 US$ sehe ich weiterhin Chancen auf eine Erholung bis 4.243 US$ und darüber hinaus. Bleibt die Rückeroberung allerdings aus, droht eine Fortsetzung der Korrektur bis 4.021 und möglicherweise sogar 3.940 US$. Die Bullen müssen jetzt liefern, andernfalls könnte sich der gestrige Rückschlag als Auftakt einer weiteren Verkaufswelle entpuppen. **Unser Goldherz schon bekannt?** [Nutze den kostenlosen Goldherz Report Newsletter für mehr Insides am Markt.](https://www.sharedeals.de/goldherz-report-anmeldung-blog/) **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Gold, Gold-Kurs, Goldpreis, Goldpreisprognose, XAUUSD --- ### [Commerzbank-Aktie: 38% wollen zugreifen – eine neue Chance ab 2027!](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-38-wollen-zugreifen-eine-neue-chance-ab-2027/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie hat seit ihrem Septemberhoch bei über 43 € rund -12% verloren und notiert inzwischen bei etwa 38 €. Doch abseits der viel diskutierten Übernahmespekulation entsteht ein neuer Wachstumsmarkt. Das für 2027 geplante Altersvorsorgedepot könnte Millionen Deutsche erstmals an den Kapitalmarkt führen. Eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag der Commerzbank zeigt: 38% der Befragten halten eine Eröffnung für wahrscheinlich. Kann die Bank daraus einen zusätzlichen Gewinnmotor entwickeln? ## 38% sehen das Altersvorsorgedepot positiv Die Commerzbank und ihre Direktbankmarke comdirect haben Anfang Oktober interessante Studienergebnisse veröffentlicht. Von 1.517 befragten Deutschen zwischen 18 und 55 Jahren halten 38% den Abschluss eines staatlich geförderten Altersvorsorgedepots für wahrscheinlich. Bei den 18- bis 25-Jährigen steigt der Anteil auf 47%. Noch größer ist das Interesse bei Familien. Von den Befragten mit mindestens zwei Kindern können sich 55% eine Eröffnung vorstellen. Eine Rolle spielt dabei die geplante zusätzliche staatliche Förderung von bis zu 300 € pro Kind. Für die Commerzbank besonders interessant: 56% der Befragten würden das neue Produkt bevorzugt bei einem Finanzinstitut eröffnen, bei dem sie bereits Kunde sind. Genau hier liegt ein Vorteil etablierter Banken gegenüber neuen Wettbewerbern. Allerdings sind die Studienergebnisse noch keine tatsächlichen Vertragsabschlüsse. Zwischen grundsätzlichem Interesse und regelmäßigen Einzahlungen liegt ein erheblicher Unterschied. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Zwei Marken sollen den Markt erschließen Die Commerzbank will ihre beiden Marken unterschiedlich positionieren. Unter dem eigenen Namen plant sie ein Altersvorsorgedepot mit persönlicher Beratung und aktiv gemanagten Fonds von Allianz Global Investors. Comdirect verfolgt einen stärker digitalen Ansatz. Kunden sollen zwischen einem einfachen Standarddepot mit zwei ETFs und einer flexibleren Variante mit zusätzlichen Fonds und ETFs wählen können. Schon jetzt können sich Bestandskunden registrieren und sich eine Prämie von 50 € für den späteren Abschluss sichern. Die wirtschaftliche Bedeutung könnte langfristig erheblich werden. Altersvorsorgedepots sind typischerweise auf jahrzehntelange Einzahlungen ausgelegt. Für die Bank eröffnen sich damit Chancen auf dauerhaft verwaltetes Anlagevermögen und wiederkehrende Provisionserträge. Dabei wächst das Wertpapiergeschäft bereits heute. Im ersten Halbjahr 2026 wickelten comdirect-Kunden rund 21 Millionen Transaktionen ab, +5% mehr als im Vorjahr. Das verwaltete Vermögen in der Vermögensverwaltung der Commerzbank erhöhte sich gleichzeitig um +20% auf rund 25 Milliarden €. Der Provisionsüberschuss im deutschen Privat- und Unternehmerkundengeschäft legte um +10% zu. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Ein zusätzlicher Wachstumstreiber? Bemerkenswert ist vor allem, dass die Commerzbank damit ihre Abhängigkeit vom klassischen Zinsgeschäft weiter reduzieren könnte. Wiederkehrende Erträge aus langfristigen Wertpapieranlagen sind weniger unmittelbar von den Leitzinsen abhängig. Der Wettbewerb dürfte allerdings intensiv werden. Neobroker und Direktbanken werden ebenfalls versuchen, Kunden für staatlich geförderte Depots zu gewinnen. Hinzu kommt, dass kostengünstige ETFs die möglichen Gebühreneinnahmen begrenzen. Wie groß der tatsächliche Ergebnisbeitrag ausfallen kann, lässt sich deshalb noch nicht seriös beziffern. Entscheidend werden die Zahl der eröffneten Depots, die durchschnittlichen Sparbeiträge und die langfristig erzielbaren Margen sein. Das Altersvorsorgedepot wird den Gewinn der Commerzbank nicht über Nacht verändern. Für mich ist es aber eine interessante zusätzliche Wachstumschance, die bislang wenig Aufmerksamkeit erhält. Mit comdirect besitzt der Konzern eine etablierte Vertriebsplattform und kann gleichzeitig beratungsorientierte Kunden bedienen. Bei rund 38 € halte ich die Aktie weiterhin für interessant. Das neue Vorsorgegeschäft liefert einen zusätzlichen langfristigen Grund dafür. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 40,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Lanxess-Aktie: Können diese Faktoren die Kurswende bringen?](https://www.sharedeals.de/lanxess-aktie-koennen-diese-faktoren-die-kurswende-bringen/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Lanxess-Aktie findet aus ihrem Abwärtstrend bislang keinen Ausweg. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei 12,50 €. Gegenüber dem Hoch im März bei rund 19 € entspricht das einem Kursverlust von etwa einem Drittel. Damit bewegt sich die Aktie wieder auf einem Kursniveau, das zuletzt 2009 erreicht wurde. Angesichts dieses deutlichen Rückgangs stellt sich die Frage: Welche Faktoren könnten eine Trendwende auslösen, und lohnt sich jetzt bereits ein Einstieg? ## Chemiefusion von BASF und Evonik als möglicher Kurstreiber Seit dem Bekanntwerden der Übernahmegespräche zwischen BASF und Evonik rückt die deutsche Chemiebranche wieder stärker in den Fokus der Anleger. Der diskutierte Übernahmepreis soll laut Branchenkreisen bei 22,15 € je Evonik-Aktie liegen. Damit würde Evonik deutlich höher bewertet als vor Bekanntwerden der Gespräche. Das wirft auch die Frage auf, ob vielleicht auch Lanxess zu niedrig bewertet wird. Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 1,1 Milliarden € erscheint Lanxess auf den ersten Blick niedrig bewertet. Zum Vergleich: Evonik wurde vor Bekanntwerden der Übernahmegespräche mit rund 8 Milliarden € bewertet. Allerdings ist ein direkter Vergleich nur eingeschränkt aussagekräftig. Die Geschäftsstruktur beider Unternehmen ist sehr unterschiedlich. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Lanxess&stockidentifier=symbol%3ALXS&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## EU will Importe aus China begrenzen Seit der Einführung amerikanischer Zölle weichen chinesische Exporteure verstärkt auf andere Absatzmärkte aus. Davon ist auch Europa betroffen, unter anderem bei chemischen Produkten. Die EU diskutiert deshalb handelspolitische Maßnahmen, um Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken. Auch die Bundesregierung setzt sich für bessere Rahmenbedingungen für die heimische Chemieindustrie ein. Sollten wirksame Schutzmaßnahmen vereinbart werden, könnte Lanxess davon profitieren. Entscheidend wäre allerdings, ob diese Maßnahmen tatsächlich zu besseren Absatzpreisen und höheren Margen führen. ## Transformation soll die Profitabilität verbessern Lanxess hat bereits 2023 mit dem Transformationsprogramm „FORWARD“ begonnen, um den Konzern widerstandsfähiger und wettbewerbsfähiger aufzustellen. Dazu gehört die Konzentration auf das Spezialchemiegeschäft. Das Polymergeschäft wurde inzwischen weitgehend veräußert. Mit dem Programm sollen die Kosten dauerhaft gesenkt werden. Ursprünglich war vorgesehen, bis 2025 jährliche Einsparungen von rund 150 Millionen € zu erreichen. Entscheidend ist nun, in welchem Umfang sich diese Maßnahmen nachhaltig in der Ergebnisrechnung niederschlagen. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 450 bis 550 Millionen € angestrebt. Im Vorjahr waren es 510 Millionen €. Die Prognose zeigt, dass Lanxess trotz der schwierigen Rahmenbedingungen eine solide operative Entwicklung erreichen will. Ob das gelingt, wird sich insbesondere an den kommenden Quartalszahlen ablesen lassen. ## Bewertung Die Chemiebranche leidet insgesamt unter der schwachen Konjunktur, dem internationalen Wettbewerbsdruck und geopolitischen Unsicherheiten. Für Lanxess sprechen die eingeleiteten Kostensenkungen und die stärkere Fokussierung auf das Kerngeschäft. Wenn sich die Nachfrage stabilisiert und die Einsparungen greifen, könnte sich die Profitabilität verbessern. Zusätzliche Chancen bieten mögliche handelspolitische Schutzmaßnahmen der EU sowie eine Neubewertung der deutschen Chemiebranche im Zuge der Übernahmegespräche zwischen BASF und Evonik. Allerdings sollten Anleger diese Faktoren nicht überbewerten. Solange sich die operative Ertragslage nicht nachhaltig verbessert, bleibt die Aktie anfällig für weitere Rückschläge. Belastend kommt hinzu, dass Leerverkaufspositionen im Volumen von 4,91% bestehen. Vorsichtige Anleger sollten aus meiner Sicht vorerst noch abwarten. Erst sollte sich ein stabiler Boden bilden, momentan ist das nicht erkennbar. Hierfür müssen sich die fundamentalen Unternehmensdaten verbessern. Wer risikofreudiger ist und einen längeren Anlagehorizont einplant, kann das aktuelle Kursniveau für Teileinstiege nutzen. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Lanxess in Kürze - Lanxess ist ein Spezialchemiekonzern mit der Entwicklung und Herstellung von chemischen Zwischenprodukten, Spezialchemikalien und Kunststoffen. - Neben dem Stammwerk in Leverkusen ist der Konzern in mehr als 30 Ländern vertreten. Firmensitz ist Köln. - Der Chemiekonzern ist im MDAX gelistet und wird an der Börse mit rund 1,1 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Dell-Aktie -11%: Sind 95 Milliarden US$ nicht genug?](https://www.sharedeals.de/dell-aktie-11-sind-95-milliarden-us-nicht-genug/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Dell-Aktie erlebte am Mittwoch einen regelrechten Ausverkauf. Um -11,4% ging es auf 507,43 US$ bergab. Auslöser war eine Abstufung durch Barclays. Der Analyst sieht trotz des KI-Booms keinen entscheidenden Wendepunkt bei den Investitionen von Unternehmenskunden. Dabei verfügt Dell inzwischen über einen KI-Server-Auftragsbestand von 95 Milliarden US$. Nach einem Kursanstieg von rund +355% seit Jahresbeginn bis zum Dienstag stellt sich allerdings die Frage: Ist die Aktie selbst nach dem Rücksetzer noch zu teuer? ## Barclays warnt vor nachlassendem Wachstum Barclays-Analyst Tim Long stufte Dell von „Overweight“ auf „Equal Weight“ herab. Gleichzeitig reduzierte er sein Kursziel von 603 auf 574 US$. Das entspricht gegenüber dem letzten Schlusskurs immerhin noch einem Aufwärtspotenzial von rund +13%. Seine Skepsis betrifft vor allem die Nachhaltigkeit des Wachstums. Dell habe in den vergangenen Quartalen stark davon profitiert, höhere Speicherpreise an seine Kunden weiterzugeben. Die Umsätze seien dadurch kräftig gestiegen, ohne dass dahinter immer entsprechend höhere Stückzahlen stehen müssten. Sollten sich die Speicherpreise in den kommenden Jahren normalisieren, könnte sich das Umsatzwachstum entsprechend abschwächen. Gleichzeitig erkennt Long noch keinen breiten KI-Investitionszyklus bei klassischen Unternehmenskunden. Diese setzen häufig weiterhin auf Cloudlösungen, anstatt eigene KI-Infrastruktur aufzubauen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## 95 Milliarden US$ sprechen eine andere Sprache Dabei lieferte Dell zuletzt beeindruckende Geschäftszahlen. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 stieg der Umsatz um +58% auf 47 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn je Aktie erhöhte sich sogar um +203% auf 7,04 US$. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit KI-Servern. Hier verdoppelte Dell den Quartalsumsatz auf 16,4 Milliarden US$. Neue Bestellungen erreichten 60,9 Milliarden US$, während der Auftragsbestand auf 95 Milliarden US$ anwuchs. Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet das Management inzwischen 74 Milliarden US$ Umsatz mit KI-optimierten Servern. Das wäre eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Die Konzernumsatzprognose wurde außerdem von 167 auf 192 Milliarden US$ angehoben. Allerdings ist zwischen starkem Wachstum und hoher Profitabilität zu unterscheiden. Die operative Marge des KI-Servergeschäfts liegt laut Barclays bei etwa 5%. Dell verkauft damit zwar immer größere Mengen leistungsfähiger Hardware, verdient daran aber deutlich weniger als beispielsweise führende Chipentwickler. ## Ist der Rücksetzer eine Kaufchance? Die Bewertung bleibt nach dem Kursrutsch anspruchsvoll. Bei einem Aktienkurs von rund 507 US$ und einer bereinigten Gewinnprognose von 25,50 US$ je Aktie für das laufende Geschäftsjahr sind erhebliche Wachstumschancen bereits eingepreist. Hinzu kommt die Abhängigkeit von den Investitionsbudgets großer KI-Infrastrukturbetreiber. Sollten diese ihre Ausgaben reduzieren, könnte Dell den enormen Auftragsbestand zwar zunächst abarbeiten, müsste aber mit schwächeren Neubestellungen rechnen. Andererseits besitzt Dell durchaus weitere Wachstumstreiber. Das traditionelle Server- und Netzwerkgeschäft wuchs zuletzt um +122%, das Speichergeschäft um +26%. Damit profitiert das Unternehmen nicht ausschließlich von KI-Rechenzentren. Ich halte die Abstufung von Barclays für nachvollziehbar. Das operative Wachstum ist beeindruckend, aber die Erwartungen sind nach der außergewöhnlichen Rallye enorm gestiegen. Der Kursrutsch macht Dell wieder interessanter, für einen überzeugenden Kauf reicht er mir jedoch noch nicht. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen seine hohen KI-Umsätze langfristig auch in entsprechend steigende Gewinne umwandeln kann. ## ℹ️ DELL Technologies in Kürze - Dell Technologies (WKN: A2N6WP) ist ein US-Hersteller von Computern und sonstiger IT-Hardware. - Bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine Desktop-Computer und Notebooks. Seit der Übernahme der Firma EMC im Jahr 2016 ist Dell auch als Anbieter von Back-End-Produkten in den Bereichen Server, Netzwerke und Datensicherung aktiv. - Der in Round Rock im US-Bundesstaat Texas ansässige Konzern notiert an der New York Stock Exchange und ist rund 323 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Berkshire Hathaway-Aktie: 930-Millionen-$-Deal – jetzt 15% Kurspotenzial?](https://www.sharedeals.de/berkshire-hathaway-aktie-930-millionen-deal-jetzt-15-kurspotenzial/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Berkshire Hathaway überrascht mit einem weiteren Technologieinvestment. Der von Greg Abel geführte Konzern investiert zusätzliche 330 Millionen US$ in Bending Spoons und erhöht sein Engagement damit auf insgesamt 930 Millionen US$. Die Berkshire-B-Aktie reagierte am Mittwoch mit einem Kursplus von rund +1,1% auf 526,35 US$. Spannend ist allerdings nicht nur der Deal: Analysten sehen bis zu 15% Kurspotenzial. Ist die Aktie bei einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von rund 1,5 wieder attraktiv? ## Ein neuer Milliarden-Coup nimmt Gestalt an Berkshire Hathaway hat seine Beteiligung an Bending Spoons auf 4% aufgestockt. Bereits beim Börsengang im Juli investierte der Konzern 600 Millionen US$. Nun kommen weitere 330 Millionen US$ hinzu. Dafür erhält Berkshire zehn Millionen zusätzliche Aktien zum Preis von jeweils 33 US$. Bending Spoons ist kein gewöhnlicher Technologiekonzern. Das italienische Unternehmen übernimmt etablierte digitale Geschäftsmodelle, verbessert deren Profitabilität und reinvestiert die erwirtschafteten Mittel in weitere Übernahmen. Zum Portfolio gehören unter anderem AOL, Evernote, Vimeo und WeTransfer. Damit verfolgt Bending Spoons eine Strategie, die durchaus an Berkshire Hathaway erinnert. Beide Unternehmen setzen auf langfristige Beteiligungen, operative Verbesserungen und die konsequente Wiederanlage von Kapital. Allerdings konzentriert sich Bending Spoons auf digitale Geschäftsmodelle. Die Börse reagierte begeistert. Die Bending-Spoons-Aktie verteuerte sich nach Bekanntgabe der Transaktion um mehr als +30%. Für Berkshire dürfte sich damit bereits ein beträchtlicher Buchgewinn ergeben haben. **Bleibe informiert**: Wenn Du automatisch zu Berkshire Hathaway informiert bleiben willst über die ganze Berichtssaison hinweg, dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Greg Abel setzt 365 Milliarden US$ in Bewegung Noch interessanter erscheint mir die grundsätzliche Entwicklung bei Berkshire Hathaway. Nach dem Führungswechsel von Warren Buffett zu Greg Abel wird das zuvor lange zurückgehaltene Kapital zunehmend investiert. Im zweiten Quartal kaufte Berkshire eigene Aktien für rund 4,5 Milliarden US$ zurück. Gleichzeitig investierte der Konzern netto fast 20 Milliarden US$ in börsennotierte Aktien. Ende Juni verfügte Berkshire trotzdem noch über liquide Mittel von rund 365 Milliarden US$. Auch operativ läuft das Geschäft. Der operative Gewinn stieg im zweiten Quartal um rund +16% auf 12,98 Milliarden US$. Besonders die Eisenbahngesellschaft BNSF sowie die Industrie- und Dienstleistungsbeteiligungen entwickelten sich positiv. Der Bending-Spoons-Deal fällt angesichts dieser Größenordnung kaum ins Gewicht. Er zeigt aber, dass Abel bereit ist, auch außerhalb der klassischen Berkshire-Geschäftsfelder Kapital einzusetzen. Entscheidend wird sein, ob die neuen Investitionen langfristig attraktive Renditen erzielen. **Tipp**: Du suchst die nächsten KI-Gewinner? Wir haben ein ganze Liste mit KI-Aktien für Dich parat in unserem [Report „KI-Gewinner 2026 und darüber hinaus“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Schau unbedingt rein. ## Kursziel 604 US$: Ist Berkshire günstig? Die Analysten sind bei Berkshire Hathaway keineswegs einig. Nach Daten von StockAnalysis liegt das durchschnittliche Kursziel für die B-Aktie bei 547,67 US$. Daraus ergibt sich gegenüber dem letzten Schlusskurs ein Potenzial von lediglich rund +4%. Deutlich optimistischer ist die UBS. Sie erhöhte ihr Kursziel im August auf 604 US$ und bestätigte ihre Kaufempfehlung. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von knapp +15%. Eine interessante Orientierung liefert das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV). Bei rund 1,51 wird Berkshire aktuell ungefähr auf dem Niveau seines längerfristigen Durchschnitts gehandelt. Ein offensichtliches Schnäppchen ist die Aktie damit nicht. Allerdings bildet der Buchwert den wirtschaftlichen Wert der operativen Beteiligungen nur unvollständig ab. Gerade profitable Unternehmen, die Berkshire bereits seit Jahrzehnten besitzt, können deutlich mehr wert sein, als ihre bilanziellen Anschaffungskosten vermuten lassen. Der Bending-Spoons-Deal ist für Berkshire Hathaway finanziell noch kein Gamechanger. Er unterstreicht aber den neuen Investitionskurs unter Greg Abel. Mit einer soliden operativen Entwicklung, gewaltigen Liquiditätsreserven und einem KBV nahe dem historischen Durchschnitt halte ich Berkshire weiterhin für einen attraktiven langfristigen Kauf. Das UBS-Kursziel von 604 US$ zeigt, welches Potenzial auch kurzfristiger möglich wäre. ## ℹ️ Berkshire Hathaway in Kürze - Berkshire Hathaway Inc. (WKN: A0YJQ2) ist eine 1955 gegründete US-Holdinggesellschaft mit Sitz in Omaha im Bundesstaat Nebraska. - Die Investmentholding ist untrennbar mit dem Gründer und Vorsitzenden Warren Buffett verbunden, der von Millionen von Anlegern als einer der besten Investoren der Welt verehrt wird. - Buffetts Holding hält gegenwärtig Beteiligungen an über 80 Unternehmen aus verschiedensten Branchen, darunter Technologie, Erst- und Rückversicherung, Energieversorgung, Öl- und Gasproduktion, Finanzdienstleistungen sowie Groß- und Einzelhandel. - Mit einem Börsenwert von 1,13 Billionen US$ zählt Berkshire Hathaway zu den den wertvollsten Konzernen der Welt. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Rocket Lab-Aktie: Fällt sie jetzt auf 22,69 US$?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-faellt-sie-jetzt-auf-2269-us/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rocket-Lab-Aktie ist am Mittwoch um –7,85% auf 59,18 US$ eingebrochen. Damit testet der Kurs die Nackenlinie einer großen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Wird das Muster nachhaltig aktiviert, droht eine erhebliche Ausweitung der Korrektur. Besonders brisant: Das technische Kursziel bei 22,69 US$ fällt nahezu mit einem wichtigen Fibonacci-Retracement zusammen. ## Chartanalyse zur Rocket-Lab-Aktie Der Kurs der Rocket-Lab-Aktie ist unter die Unterstützungszone zwischen rund 60,00 und 66,50 US$ gefallen. Gleichzeitig steht die seit Ende 2025 steigende Nackenlinie der Schulter-Kopf-Schulter-Formation unter Druck. Ein bestätigter Bruch würde das bärische Muster aktivieren. Das daraus abgeleitete technische Kursziel liegt bei 22,69 US$ und damit etwa –62% unter dem aktuellen Kurs. Rocket Lab Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Zuvor wartet zwischen ungefähr 40,50 und 44,00 US$ eine wichtige Unterstützung. Auf der Oberseite müsste die Rocket-Lab-Aktie zunächst 66,50 US$ zurückerobern, um das unmittelbare Verkaufssignal abzumildern. Darüber bildet die rechte Schulter zwischen etwa 82,00 und 92,00 US$ eine massive Widerstandszone. Erst ein Ausbruch über diesen Bereich würde die SKS-Formation klar infrage stellen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rocket-Lab-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Rocket-Lab-Aktie ist auf rund 33 Punkte gefallen und nähert sich damit der überverkauften Zone. Die RSI-Linie verläuft deutlich unterhalb ihrer Signallinie und bestätigt den hohen Verkaufsdruck. Ein belastbares Kaufsignal liegt bislang nicht vor. Wegen des niedrigen RSI-Werts könnte es kurzfristig dennoch zu einer technischen Gegenbewegung kommen. Rocket Lab Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD hat sich deutlich eingetrübt. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt, während das Histogramm in den negativen Bereich zurückgefallen ist. Beide Linien bewegen sich unmittelbar an der Nulllinie. Damit gewinnt das bärische Momentum wieder an Stärke. Erst ein erneutes Kreuzen der Signallinie von unten würde eine mögliche Stabilisierung anzeigen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im langfristigen Elliott-Wellen-Szenario könnte die Rocket-Lab-Aktie eine Welle 1 abgeschlossen haben und sich nun in der korrigierenden Welle 2 befinden. Der mögliche Trendwendebereich beginnt am 0,382er Fibonacci-Retracement bei 47,67 US$. Weitere relevante Marken liegen bei 38,05 US$, 30,37 US$, 22,03 US$ und 18,17 US$. Rocket Lab Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auffällig ist die Überschneidung des 0,786er Fibonacci-Retracements bei 22,03 US$ mit dem technischen SKS-Kursziel von 22,69 US$. Diese Zone könnte im bärischen Szenario deshalb eine besonders wichtige Rolle spielen. Findet die Rocket-Lab-Aktie innerhalb des Korrekturbereichs einen Boden, wäre anschließend langfristig eine neue Aufwärtswelle oberhalb des bisherigen Rekordhochs denkbar. Ich halte die Rocket-Lab-Aktie aktuell für technisch gefährdet. Der Bruch der Nackenlinie, der schwache RSI und das bärische MACD-Signal sprechen für eine Fortsetzung der Korrektur. Die Zone um 22,00 bis 23,00 US$ besitzt durch die Übereinstimmung von SKS-Kursziel und Fibonacci-Retracement hohe Relevanz. Eine schnelle Rückkehr über 66,50 US$ könnte dieses Risiko zunächst reduzieren. ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 37,84 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Raumfahrt-Aktien, Raumfahrtaktien, Rocket Lab, Rocket Lab Aktie, Rocket Lab Analyse, Rocket Lab Chartanalyse, Rocket Lab Kurs, Rocket Lab Preis, Rocket Lab Prognose --- ### [Moderna-Aktie mit über +900% – sind jetzt 300 US$ möglich?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-mit-ueber-900-sind-jetzt-300-us-moeglich/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Moderna-Aktie setzt ihre spektakuläre Rallye fort. Am Mittwoch gewann der Biotech-Titel weitere +4,65% und schloss bei 226,30 US$. Damit erreicht der Kurs den höchsten Stand seit Januar 2022 und überwindet zugleich eine wichtige Widerstandszone. Während die Trendstruktur bullisch bleibt, mahnen deutliche Divergenzen in RSI und MACD inzwischen zur Vorsicht. ## Chartanalyse zur Moderna-Aktie Der Kurs der Moderna-Aktie ist über den Widerstand bei rund 220,00 US$ gestiegen und bewegt sich nun innerhalb der Zone zwischen etwa 220,00 und 235,00 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich würde das Mehrjahreshoch bestätigen. Anschließend wäre der Weg in Richtung der psychologischen Marke von 250,00 US$ zunächst weitgehend frei. Moderna, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Scheitert die Moderna-Aktie an der aktuellen Widerstandszone, wäre nach dem steilen Anstieg eine Konsolidierung nicht ungewöhnlich. Die erste größere Unterstützung liegt zwischen rund 160,00 und 181,00 US$. Darunter folgt zwischen etwa 113,00 und 127,00 US$ ein weiterer wichtiger Auffangbereich. Das bisherige Allzeithoch bei 499,38 US$ bleibt langfristig die zentrale Hürde. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Moderna-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Moderna-Aktie notiert bei rund 68 Punkten und nähert sich damit erneut der überkauften Zone. Die RSI-Linie verläuft knapp unterhalb ihrer Signallinie und liefert kurzfristig ein bärisches Signal. Gleichzeitig bildet der RSI trotz neuer Kurshochs fallende Hochpunkte. Diese bärische Divergenz zeigt, dass die Stärke des Aufwärtstrends zunehmend nachlässt. Moderna, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD hat die MACD-Linie die Signallinie zuletzt von unten gekreuzt. Auch das Histogramm ist knapp in den positiven Bereich zurückgekehrt. Kurzfristig spricht dies für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Allerdings hat sich ebenfalls eine bärische Divergenz gebildet, da der Kurs neue Hochs erreicht, während der MACD niedrigere Hochpunkte ausprägt. Das erhöht das Risiko eines Rücksetzers. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt trotz der Warnsignale der Indikatoren bullisch. Demnach könnte sich die Moderna-Aktie innerhalb einer noch laufenden dritten Welle befinden. Diese Aufwärtsbewegung dürfte jedoch nicht geradlinig verlaufen. Nach Abschluss des aktuellen Impulses wäre zunächst eine korrigierende Welle 4 möglich, bevor sich der übergeordnete Aufwärtstrend fortsetzt. Moderna, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Anschließend könnte eine Welle 5 den Kurs der Moderna-Aktie langfristig wieder in Richtung des bisherigen Allzeithochs führen. Auch ein späterer Ausbruch darüber bleibt im dargestellten Elliott-Wellen-Szenario möglich. Kurzfristig müssen Anleger allerdings einkalkulieren, dass die ausgeprägten bärischen Divergenzen eine zwischenzeitliche Konsolidierung oder stärkere Korrektur ankündigen könnten. Ich halte die Moderna-Aktie langfristig weiterhin für aussichtsreich. Der Sprung auf ein Vierjahreshoch und das bullische Elliott-Wellen-Szenario sprechen für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Kurzfristig mahnen die bärischen Divergenzen jedoch zur Vorsicht. Ein bestätigter Ausbruch über 235,00 US$ wäre positiv. Scheitert die Aktie dort, dürfte zunächst ein Rücksetzer in Richtung 200,00 US$ folgen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Moderna. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Moderna – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 90,35 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Siemens Energy-Aktie: Stürzt der Kurs auf 92 €?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-stuerzt-der-kurs-auf-92-e/) **Published:** Oktober 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie ist am Mittwoch um –5,44% auf 135,28 € eingebrochen. Damit fällt der Kurs erneut in Richtung der Nackenlinie einer möglichen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Während dieses Muster vor weiteren Verlusten warnt, spricht das Elliott-Wellen-Szenario für eine mögliche Trendwende. Anleger stehen damit vor widersprüchlichen Signalen. ## Chartanalyse zur Siemens-Energy-Aktie Der Kurs der Siemens-Energy-Aktie hat die Unterstützungszone zwischen etwa 136,00 und 140,00 € erneut unterschritten. Damit droht sich die große Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu bestätigen. Das technische Preisziel für diese Formation liegt bei ca.92 €. Bricht die Nackenlinie nachhaltig, wäre zunächst mit einem Test der fallenden Unterstützung bei rund 132,00 € zu rechnen. Darunter wartet zwischen 124,00 und 126,00 € die nächste Auffangzone. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Eine schnelle Rückkehr über 140,00 € würde ein bärische Signal dagegen abschwächen. Für eine deutlichere Aufhellung müsste die Siemens-Energy-Aktie anschließend auch den Bereich zwischen 155,00 und 158,00 € zurückerobern. Darüber wartet an der rechten Schulter zwischen ungefähr 168,00 und 171,00 € der entscheidende Widerstand. Ein vollständiger Bruch der SKS-Struktur wäre erst oberhalb dieser Zone erreicht. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens-Energy-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Siemens-Energy-Aktie notiert bei rund 39 Punkten und damit unterhalb seiner Signallinie. Kurzfristig überwiegt folglich der Verkaufsdruck. Gleichzeitig sind gegenüber den vorherigen Tiefs höhere Tiefpunkte im RSI erkennbar, während der Aktienkurs die Unterstützungsregion erneut testet. Das deutet auf eine nachlassende Abwärtsdynamik hin, bestätigt aber noch keine Trendwende. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein zweigeteiltes Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie zuletzt von oben gekreuzt und notiert weiterhin unterhalb der Nulllinie. Das kurzfristige Signal bleibt somit bärisch. Gegenüber den vorherigen Tiefpunkten hat sich jedoch ebenfalls eine bullische Divergenz ausgebildet. Dadurch wächst die Chance auf eine Gegenbewegung, sofern die Unterstützung zeitnah verteidigt wird. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das bullische Elliott-Wellen-Szenario steht im direkten Widerspruch zur bärischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Demnach befindet sich die Siemens-Energy-Aktie weiterhin in einer übergeordneten Welle 4. Der relevante Trendwendebereich reicht vom 0,382er Fibonacci-Retracement bei 139,28 € bis zum 0,5er Retracement bei 126,26 €. Der aktuelle Kurs liegt bereits innerhalb dieser Zone. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Gelingt dort eine nachhaltige Bodenbildung, könnte anschließend die übergeordnete Welle 5 beginnen. Diese hätte langfristig das Potenzial, die Siemens-Energy-Aktie über das bisherige Rekordhoch und die psychologische Marke von 200,00 € zu führen. Ein Bruch von 126,26 € würde dieses Szenario dagegen deutlich schwächen und der bärischen SKS-Formation zusätzliches Gewicht verleihen. Ich halte die Siemens-Energy-Aktie an der aktuellen Stelle für technisch äußerst spannend. Die SKS-Formation warnt vor weiteren Verlusten, während Fibonacci-Zone, Elliott-Wellen-Szenario und bullische Divergenzen eine Trendwende ermöglichen. Entscheidend sind 139,28 und 126,26 €. Eine Rückkehr über 140,00 € wäre positiv. Unterhalb von 126,26 € dürfte dagegen die Unterstützung bei 124,00 € in den Fokus rücken. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 115,10 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose, Solar-Aktien --- ### [Dividenden-Aktien: Diese 3 Unternehmen haben ihre Ausschüttungen erhöht](https://www.sharedeals.de/dividenden-aktien-diese-3-unternehmen-haben-ihre-ausschuettungen-erhoeht/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** McDonald’s, Philip Morris International und T-Mobile US erhöhen ihre Dividenden und setzen damit unterschiedliche Akzente für Anleger. Während McDonald’s einen historischen Meilenstein erreicht, profitiert Philip Morris vom Wachstum rauchfreier Produkte. T-Mobile US überzeugt mit einer kräftigen Erhöhung der Ausschüttung, steht jedoch vor wachsendem Wettbewerbsdruck. ## McDonald’s: 50 Jahre Dividendenwachstum McDonald’s hat seine Dividende zum 50. Mal in Folge erhöht und damit den Status eines Dividendenkönigs erreicht. Die vierteljährliche Ausschüttung steigt um knapp vier Prozent auf 1,93 US-Dollar je Aktie. Trotz dieses Erfolgs steht der Fast-Food-Konzern operativ unter Druck: Der Aktienkurs notierte zuletzt auf einem Mehrjahrestief, während die jüngsten Geschäftszahlen wenig überzeugten. Mit der Strategie „NEXT“ will McDonald’s gegensteuern. Dafür plant das Unternehmen Investitionen von 8,5 Milliarden US-Dollar, um Marktanteile zu gewinnen, die Profitabilität zu steigern und die Effizienz seiner Restaurants zu verbessern. Frühere Reformprogramme in den Jahren 2003 und 2015 waren erfolgreich. Die nächste Dividendenzahlung ist für den 15. Dezember 2026 vorgesehen. Auf Basis des letzten Schlusskurses beträgt die Dividendenrendite rund 3,3 Prozent. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Philip Morris International: Wachstum durch rauchfreie Produkte Philip Morris International erhöht seine Quartalsdividende um knapp neun Prozent auf 1,60 US-Dollar je Aktie. Seit der Unternehmensgründung als eigenständige Gesellschaft im Jahr 2008 hat der Tabakkonzern durchgehend vierteljährliche Dividenden gezahlt. Wachstum kommt zunehmend aus dem Geschäft mit rauchfreien Alternativen. Im zweiten Quartal stieg das ausgelieferte Volumen dieser Produkte um 7,5 Prozent auf mehr als 48 Milliarden Äquivalenzeinheiten. Der Nettoumsatz legte dank höherer Preise und steigender Nachfrage um mehr als zehn Prozent auf knapp 11,2 Milliarden US-Dollar zu. Der Nettogewinn sank dagegen um sieben Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar, vor allem aufgrund der Entkonsolidierung eines kanadischen Geschäftsbereichs. Die Dividendenrendite liegt bei rund 3,2 Prozent. Für Anleger bleibt die Aktie angesichts des Wachstums bei rauchfreien Produkten und der etablierten Geschäftsbasis interessant. Die nächste Dividende sollte am 26. Oktober 2026 ausgezahlt werden. Als Stichtag für die Anspruchsberechtigung galt der 2. Oktober. ## T-Mobile US: Höhere Ausschüttung bei steigendem Konkurrenzdruck T-Mobile US erhöht seine Quartalsdividende um 15 Prozent auf 1,17 US-Dollar je Aktie. Der Mobilfunkanbieter, der erst Ende 2023 eine Dividende eingeführt hat, profitiert von Übernahmen und der Vermarktung höherwertiger Tarife. Im zweiten Quartal stiegen die Umsätze mit Vertragskunden gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent, während jüngste Akquisitionen den Gewinn je Aktie um fünf Prozent erhöhten. Allerdings droht zusätzliche Konkurrenz durch SpaceX und dessen Satellitendienst Starlink. Zugleich bleibt die Dividendenrendite mit rund 2,8 Prozent hinter jener von AT&T mit 4,5 Prozent und Verizon mit 6,2 Prozent zurück. Trotz der operativen Fortschritte erscheint T-Mobile US daher für Anleger, die vor allem hohe laufende Ausschüttungen suchen, weniger attraktiv. Die nächste Dividendenzahlung ist für den 10. Dezember 2026 geplant. McDonald’s punktet mit einer jahrzehntelangen Ausschüttungshistorie und neuen Wachstumsplänen. Philip Morris überzeugt durch steigende Umsätze und den Ausbau rauchfreier Produkte. T-Mobile US bietet zwar die stärkste Dividendenerhöhung, weist jedoch eine vergleichsweise niedrige Rendite und zunehmende Wettbewerbsrisiken auf. Für langfristige Anleger bleiben neben der Dividendenhöhe vor allem die Geschäftsentwicklung, die finanzielle Stabilität und das Potenzial für weitere Ausschüttungssteigerungen entscheidend. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=McDonalds&stockidentifier=symbol%3AMCD&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Technischer Tiefschlag – drohen jetzt neue Tiefs?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-technischer-tiefschlag-drohen-jetzt-neue-tiefs/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie hat einen empfindlichen Rückschlag erlitten und notiert aktuell nur noch bei 25,18 €. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-startet-erholung/) hatte ich nach der erfolgreichen Verteidigung der Unterstützungszone zwischen 26,32 und 25,70 € eine Erholung favorisiert. Doch statt einer nachhaltigen Fortsetzung folgte am 9. Oktober ein massives Down-Gap (Eröffnungslücke nach unten), das die bisherige Unterstützung durchschlug. Damit hat sich die charttechnische Ausgangslage grundlegend verändert. Droht nun sogar ein Rückfall auf die Sommertiefs? ## SpaceX sorgt für neue Sorgen Auslöser des jüngsten Kursrutsches waren vor allem neue Konkurrenzängste im US‑Mobilfunkmarkt. SpaceX kündigte den Erwerb zusätzlicher Funkfrequenzen im 800-MHz-Bereich für rund 8 Milliarden US$ an und treibt damit den Ausbau seines satellitengestützten Mobilfunkangebots Starlink Mobile voran. Gerade für die Deutsche Telekom ist dies relevant, da die US-Tochter T-Mobile US den wichtigsten Wachstumstreiber des Konzerns darstellt. Der Markt reagierte entsprechend heftig: Während T-Mobile US am Freitag zweistellig einbrach, verlor auch die Telekom-Aktie zeitweise rund -8%. Die langfristigen Auswirkungen bleiben allerdings umstritten, da ein flächendeckendes Konkurrenzangebot keineswegs kurzfristig aufgebaut werden kann. Unterdessen versucht sich der Bonner Konzern auch abseits des klassischen Mobilfunkgeschäfts, neue Wachstumsfelder zu erschließen. Wie mein Kollege Vincent Uhr heute unter [„899-€-Coup mit Meta!“](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-brille/) berichtete, vertreibt die Deutsche Telekom seit Dienstag die neue Meta Ray-Ban Display in Deutschland. Die KI-Brille kostet 899 € und soll über entsprechende Mobilfunktarife zusätzliche Kundenkontakte schaffen. Zwar dürfte der direkte Umsatzbeitrag zunächst überschaubar bleiben, doch die Telekom positioniert sich frühzeitig in einem potenziell wachstumsstarken Markt für vernetzte KI-Geräte. Charttechnisch kann dieser Impuls den jüngsten Vertrauensverlust allerdings bislang nicht kompensieren. **Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben?** [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zur Signallage Quelle: stock3 Mit dem Down-Gap vom 9. Oktober wurde die zuvor mehrfach verteidigte Unterstützungszone zwischen 25,70 und 26,32 € deutlich unterschritten. Aus der ehemaligen Käuferzone ist damit ein markantes Widerstandscluster geworden, das einer nachhaltigen Erholung zunächst im Wege stehen dürfte. Zwar könnte sich die jüngste Gegenbewegung kurzfristig noch etwas fortsetzen, doch unterhalb von 26,32 € bleibt das Chartbild klar angeschlagen. Mein blaues Präferenzszenario sieht deshalb eine erneute Abwärtsbewegung bis zum Sommertief bei 23,50 € vor. Dort wäre eine technische Stabilisierung denkbar, nachdem die Aktie bereits im Juli auf diesem Niveau Käufer gefunden hatte. Alternativ könnten die Bullen das Widerstandscluster zwischen 25,70 und 26,32 € zurückerobern und damit das jüngste Abwärts-Gap zumindest teilweise neutralisieren. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 26,32 € würde die Chance auf eine größere Erholung eröffnen. In diesem Fall wäre zunächst ein Anstieg bis in den Bereich von 27 € und anschließend bis 28,11 € denkbar. Dort wartet jedoch bereits die nächste bedeutende Hürde. Solange diese Marken nicht zurückgewonnen werden, bleiben Erholungsversuche aus meiner Sicht lediglich technische Gegenbewegungen innerhalb eines wieder dominierenden Abwärtstrends. Die Deutsche Telekom-Aktie hat mit dem Bruch der bisherigen Unterstützungszone ein deutliches Verkaufssignal geliefert. Besonders das Down-Gap vom 9. Oktober unterstreicht die angeschlagene technische Verfassung. Solange der Bereich zwischen 25,70 und 26,32 € nicht nachhaltig zurückerobert wird, favorisiere ich eine Fortsetzung der Korrektur bis 23,50 €. Erst oberhalb von 26,32 € würde sich das kurzfristige Bild wieder aufhellen. Bis dahin bleiben die Bären klar im Vorteil. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den der Deutschen Telekom entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 122 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Deutsche Telekom, Deutsche Telekom-Aktie --- ### [Rheinmetall-Aktie: Startet nun das große Comeback?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-startet-nun-das-grosse-comeback/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat eine lange Leidenszeit hinter sich und notiert rund -50% unterhalb der einstigen Höchststände im Bereich der 2.000-€-Marke. Doch nun zeichnet sich eine mögliche Trendwende ab. In dieser Woche hat der DAX-Titel bereits knapp +4,5% zugelegt. Damit stellt sich die Frage: Wie nachhaltig ist die noch junge Erholung und sollten Anleger auf weiter steigende Kurse setzen? ## Neue Impulse für das Geschäft Für Zuversicht sorgen mehrere Entwicklungen. Gemeinsam mit dem norwegischen Wasserstoffspezialisten Nel ASA prüft Rheinmetall die dezentrale Produktion synthetischer Kraftstoffe. Das Konzept Giga-PtX könnte künftig helfen, Militärfahrzeuge und kritische Infrastrukturen unabhängig mit Energie zu versorgen. Bislang handelt es sich allerdings bloß um eine Absichtserklärung – konkrete Aufträge und wirtschaftliche Effekte müssen erst folgen. Mehr Gewicht hat zunächst die finanzielle Seite: Rheinmetall hat seine syndizierte Kreditlinie vorzeitig von 750 Millionen auf 1,5 Milliarden € verdoppelt. Das schafft zusätzlichen Spielraum, um Produktionskapazitäten auszubauen und den Auftragsbestand von mehr als 80 Milliarden € abzuarbeiten. Zugleich zeigt der Schritt, wie kapitalintensiv das Wachstum ist. Denn Vorfinanzierungen und der Ausbau der Fertigung belasten vorübergehend den Cashflow. Hinzu kommen internationale Chancen: In den USA wirbt Rheinmetall um Modernisierungsaufträge, während neue Satelliten- und Drohnenabwehrsysteme das Technologieportfolio erweitern. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Rückenwind von Analystenseite Dazu scheint sich die Stimmung im Sektor wieder aufzuhellen. Morgan Stanley blickt optimistisch auf die globalen Rüstungsunternehmen, während erste große Leerverkäufer ihre Positionen gegen Rheinmetall reduzieren. Das kann den Verkaufsdruck mindern, ist aber noch kein Beleg für eine nachhaltige Trendwende. Der nächste wichtige Prüfstein sind die Quartalszahlen am 5. November. Anleger dürften vor allem auf Umsatzwachstum, Margen, Auftragseingang und den Mittelzufluss schauen. Für 2026 peilt das Management Erlöse von 13,7 bis 14,2 Milliarden € und eine operative Marge von rund 19% an. Entscheidend wird auch, ob sich ausreichend neue Aufträge für das Wachstum über 2030 hinaus abzeichnen. Genau hier hatte Berenberg bei seiner Abstufung auf „Halten“ und der Kürzung des Kursziels auf 1.020 € Zweifel angemeldet. Im Durchschnitt sehen Analysten mit einem Kursziel von 1.565 € aber viel Spielraum nach oben. ## Charttechnik: Die 1.000 € müssen fallen Aus charttechnischer Sicht ist die Situation hochspannend. Die Aktie hat zu Monatsbeginn auf dem unteren Ende des langfristigen Aufwärtstrendkanals seit 2022 aufgesetzt und scheint an dieser Stelle wieder nach oben zu drehen. Hinzu kommt die Möglichkeit einer Doppelbodenformation (W-Formation) durch zwei Tiefpunkte im Bereich der 900-€-Marke. Entscheidend für eine erfolgreiche Trendwende wird nun der Wiederanstieg über 1.000 € und die bei 1.054 € verlaufende 50-Tage-Linie. Zu einer Bestätigung kommt es aber erst bei einem Sprung über das August-Top bei 1.238 €. Scheitert die Erholung, bleibt die Zone um 900 € entscheidend. Ein nachhaltiger Bruch könnte weitere Verluste auslösen; darunter liegt die 200-Wochen-Linie bei etwa 862 Euro als mögliche Auffangzone. Aus meiner Sicht sprechen die strategischen Initiativen, der größere finanzielle Spielraum und die stabilisierende Sektor-Stimmung für vorsichtigen Optimismus. Dazu bietet das Chartbild echtes Turnaround-Potenzial. Doch Rheinmetall muss nun den Beweis antreten, dass der immense Auftragsbestand effizient in steigende Umsätze, sprudelnde Gewinne und vor allem einen positiven Cashflow umgemünzt werden kann. Zudem bleibt die Bodenbildung ungewiss, solange die Aktie unter den wichtigen Widerständen notiert. Die 1.000-€-Marke ist deshalb mehr als eine psychologische Schwelle: Sie könnte zum ersten Lackmustest für das Comeback werden. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 45,86 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Bitcoin-Kurs rutscht auf 82.000 US$: US-Inflation überrascht](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-rutscht-auf-82-000-us-us-inflation-ueberrascht/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Inflation in den USA zieht wieder spürbar an und fällt etwas höher aus als erwartet. Für Bitcoin kam nach der Veröffentlichung zunächst etwas Verkaufsdruck auf, der Kurs rutschte kurzzeitig bis in den Bereich um 82.000 US$. ## Die Inflation geht wieder in die falsche Richtung Die Verbraucherpreise stiegen im September um 3,7 % gegenüber dem Vorjahr, nachdem die Inflationsrate im August noch bei 3,4 % gelegen hatte. Erwartet worden waren 3,6 %. Auch auf Monatssicht blieb der Preisdruck mit einem Plus von 0,6 % ziemlich hoch, wobei allein die Benzinpreise um 9,1 % zulegten und damit mehr als die Hälfte des monatlichen Anstiegs ausmachten. Auch unter der Oberfläche fiel der Bericht etwas stärker aus als erhofft. Die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel lag bei 2,6 % und damit über der Prognose von 2,5 %, während die Preise gegenüber August um 0,3 % anzogen. Neben Energie verteuerten sich unter anderem Wohnen, Flugtickets, Freizeitangebote und Gebrauchtwagen, weshalb sich der höhere Preisdruck nicht komplett mit dem starken Öl- und Benzinanstieg erklären lässt. Für die Fed macht das die nächsten Monate wieder komplizierter. Nach den zuletzt teilweise schwächeren Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten gab es noch Argumente dafür, bei den Zinsen vorsichtig zu bleiben. Der neue Inflationsbericht spricht nun eher dafür, dass die Notenbank länger straff bleiben oder bei anhaltendem Preisdruck sogar noch einmal nachlegen könnte. An den Terminmärkten stieg die eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung bei der nächsten Fed-Sitzung nach Veröffentlichung der Daten deutlich an. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist**, schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Bitcoin fällt auf wichtige Unterstützung zurück Bitcoin ist nach den Inflationsdaten bis in den Bereich um 82.000 US$ zurückgekommen und notiert damit wieder an einer Zone, die zuletzt mehrfach als Unterstützung aufgefallen ist. Dort hatte der Kurs in den vergangenen Wochen bereits öfter Käufer gefunden, weshalb der Bereich jetzt erneut wichtig wird. Hält die Unterstützung, wäre eine Stabilisierung nach dem jüngsten Abgabedruck gut möglich. Dafür müsste der Verkaufsdruck allerdings langsam nachlassen, denn die höheren Inflationsdaten sprechen erstmal nicht für eine schnelle Entspannung bei der US-Geldpolitik. Die Inflationsdaten liefern Bitcoin erstmal keinen Rückenwind. Mit 3,7 % liegt der Preisdruck höher als erwartet, wodurch die Fed bei möglichen Zinssenkungen vorsichtiger bleiben kann. Dieses Umfeld hat den Kurs zuletzt wieder in Richtung 82.000 US$ gedrückt. Die Zone bleibt damit ziemlich wichtig. Wenn dort erneut Käufer auftauchen und sich Bitcoin stabilisiert, wäre eine Erholung weiterhin möglich. Rutscht der Kurs klar darunter, könnte sich die Korrektur dagegen noch etwas weiterziehen. ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 82.000 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,6 Billionen US$. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-kurs, BTC, BTC-Kurs --- ### [ABO Energy bis zu +46%% Tagesgewinn: Was steckt dahinter?](https://www.sharedeals.de/abo-energy-bis-zu-46-tagesgewinn-was-steckt-dahinter/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die ABO Energy-Aktie legt am Mittwoch kräftig zu. Zeitweise steigt der Kurs um rund +46% korrigierte dann jedoch wieder. Aktuell notiert sie bei 4,30 €, das entspricht einem Anstieg von rund +13%. Zuvor hatte sich das Papier über Monate in einer Spanne von etwa 3 bis 3,50 Euro bewegt. Auch die zuletzt niedrigen Handelsumsätze machen den Kurssprung bemerkenswert. Doch was steckt dahinter – und wie könnte es weitergehen? ## Reine Spekulation? Ein eindeutiger Auslöser für den aktuellen Kurssprung ist bislang nicht erkennbar. Zwar hat ABO Energy zuletzt Fortschritte bei einzelnen Projektverkäufen und bei der Ausschreibung von Windenergieprojekten gemeldet. Eine neue, verbindliche Gesamtlösung für die Finanzierung wurde seitens des Unternehmens nicht bekannt gegeben. Bei geringen Handelsumsätzen können bereits vergleichsweise kleine Kaufaufträge starke Kursbewegungen auslösen. Der Anstieg könnte daher auf spekulative Käufe oder einen technischen Erholungseffekt zurückgehen. Auch eine Positionierung von Anlegern vor möglichen Nachrichten zur Sanierung ist denkbar. Belegen lässt sich dieses Motiv bislang nicht. ## Die Frist Ende November rückt näher Am 31. Juli 2026 einigte sich ABO Energy mit seinen Finanzierungspartnern darauf, die Stillhaltevereinbarung bis zum 30. November 2026 zu verlängern. Rothschild & Co erarbeitet im Auftrag der Finanzierungspartner Vorschläge für eine langfristig tragfähige Finanzierungslösung. Damit besteht mehr Zeit für Verhandlungen. Eine endgültige Lösung ist dadurch aber noch nicht garantiert. Der Kursanstieg könnte darauf hindeuten, dass Marktteilnehmer auf einen positiven Ausgang setzen. Das bleibt eine Interpretation und ist keine bestätigte Erklärung für die Kursbewegung. ## Verlustanzeige und Sanierungsrisiko Am 12. Mai 2026 teilte das Unternehmen mit, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals eingetreten sei. Das vorläufige Sanierungsgutachten kam zwar zu dem Ergebnis, dass ABO Energy grundsätzlich sanierungsfähig sei – allerdings nur unter der Voraussetzung einer tragfähigen Sanierungsfinanzierung. Für Aktionäre ergeben sich daraus erhebliche Risiken. Eine Einigung könnte die Fortführung des Unternehmens sichern und den Aktienkurs stützen. Je nach Ausgestaltung der Finanzierung könnten bestehende Aktionäre aber auch durch Kapitalmaßnahmen oder andere Sanierungsbedingungen belastet werden. Scheitert die Sanierung, sind erhebliche Verluste bis hin zum Totalverlust möglich. Hinzu kommt die Rechtsform als GmbH & Co. KGaA: Die Kommanditaktionäre sind von der Geschäftsführung ausgeschlossen. Das begrenzt ihren unmittelbaren Einfluss auf die Unternehmensführung. Für die wirtschaftlichen Chancen und Risiken der Aktie sind jedoch vor allem die konkreten Bedingungen der Sanierung entscheidend. ## Bewertung Der kräftige Tagesgewinn ist kein Beleg dafür, dass die Sanierung bereits gelungen ist. Solange keine belastbare Anschlussfinanzierung vorliegt, bleibt das Risiko sehr hoch. Momentan korriegiert die Aktie wieder stark. Ein weiterer Kursanstieg ist bei positiven Nachrichten denkbar. Ebenso sind deutliche Rückschläge möglich, falls die Erwartungen enttäuscht werden. Eine kurzfristige Prognose über den weiteren Kursverlauf ist nicht möglich. ABO Energy bleibt eine hochspekulative Aktie. Der jüngste Kurssprung könnte auf Erwartungen an eine Lösung der Finanzierungsprobleme zurückgehen; ein konkreter Auslöser ist bislang nicht bestätigt. Aus meiner Sicht sollten Anleger die Aktie meiden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=ABO+Energy&stockidentifier=symbol%3AAB9&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ℹ️ ABO Energy vorgestellt - Die ABO Energy, vormals ABO Wind (WKN: 576002) plant, errichtet und betreut Wind- und Solarparks sowie Batteriespeicher und Wasserstoffprojekte. Dabei übernimmt sie die Führung in der gesamten Wertschöpfungskette. Nach Errichtung werden die Parks überwiegend verkauft. - Neben dem Hauptsitz in Wiesbaden ist der Konzern in 16 Ländern international tätig. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 40 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [BMW-Aktie hängt am Tief – kommt jetzt die nächste Welle?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-haengt-am-tief-kommt-jetzt-die-naechste-welle/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die BMW-Aktie kommt nach dem kräftigen Rückgang bislang kaum vom Fleck und bewegt sich mit rund 54,60 € weiter in der Nähe ihres Jahrestiefs. Erste Käufer sind zwar wieder da, oberhalb des aktuellen Kurses wartet inzwischen aber ein ziemlich dicker Bereich, durch den sich die Aktie erst einmal wieder arbeiten müsste. ## Bei 60 € wartet der erste größere Test Rund um 52 bis 54 € hat BMW zuletzt mehrfach Halt gefunden, wobei auch das Volumenprofil in diesem Bereich wieder etwas mehr Aktivität zeigt. Nach dem schnellen Rutsch von über 60 € hat der Verkaufsdruck dort zumindest nachgelassen und die Aktie versucht seit einigen Tagen, sich auf diesem Niveau zu sammeln. Schwieriger wird es bereits ab etwa 60 €. Zwischen rund 60 und 64 € liegt der volumenstärkste Bereich der vergangenen Monate, der Point of Control befindet sich bei knapp 60,80 €. Dort haben besonders viele Aktien den Besitzer gewechselt, weshalb bei einer Erholung wieder mehr Angebot in den Markt kommen kann. Wer während der Seitwärtsphase im Sommer gekauft hat und inzwischen auf Verlusten sitzt, könnte einen Rücklauf in diese Region nutzen, um Positionen zu reduzieren. Erst oberhalb dieses Blocks würde der Weg wieder etwas freier werden, wobei bei knapp 70 € bereits die nächste frühere Unterstützung wartet. Nach dem jüngsten Abverkauf braucht BMW deshalb mehr als ein paar gute Handelstage, um das Bild wieder zu drehen. Solange der Kurs unter dem großen Volumenbereich bleibt, kann jede Erholung relativ schnell wieder ins Stocken geraten. **Kleiner Tipp an dieser Stelle:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. BMW-Aktie ## Die Wall Street bleibt bei BMW deutlich mutiger Bei den aktuellen Kurszielen merkt man ebenfalls, wie unterschiedlich die Lage eingeschätzt wird. Jefferies und UBS liegen beide bei 60 € und damit nur rund +10% über dem aktuellen Kurs. Beide Häuser bleiben neutral und sehen damit aktuell wenig Spielraum über die erste große Widerstandszone hinaus. JPMorgan und Bernstein sind wesentlich offensiver und kommen jeweils auf 82 €. Berenberg liegt mit 75 € dazwischen, Deutsche Bank Research sieht 71 €. Vom aktuellen Niveau aus würden die höchsten dieser Ziele rund +50% Potenzial bedeuten, dafür müsste BMW im Chart allerdings zunächst den gesamten Bereich um 60 bis 64 € wieder zurückerobern. Für die Aktie bleibt damit erstmal die Frage, ob aus der Stabilisierung am Tief tatsächlich mehr wird. Hält der Bereich um 52 bis 54 €, bekommt BMW zumindest die Chance auf eine Erholung; oberhalb wartet mit dem großen Volumenblock allerdings ziemlich schnell der Teil des Charts, an dem es zuletzt immer wieder schwierig wurde. Den nächsten größeren Impuls könnten die Quartalszahlen am 4. November bringen. Der schwache Absatz in China ist mit einem Minus von rund 25% bereits bekannt, beim Zahlenwerk wird deshalb stärker darauf geschaut, wie sehr das auf die Profitabilität durchgeschlagen hat. BMW peilt für 2026 im Autogeschäft weiterhin eine EBIT-Marge von 1 bis 3% an. Bleibt dieser Ausblick stehen und zeigt sich bei den Margen zumindest eine Stabilisierung, hätte die Aktie wieder etwas Rückenwind. Eine weitere Prognosesenkung würde dagegen ziemlich schlecht in das ohnehin schwache Chartbild passen. **Ein Tipp:** Manche Dividenden-Titel werden derzeit vom Markt unterschätzt und bieten dadurch attraktive Einstiegschancen. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/), die sowohl durch Ausschüttungen als auch durch Kurspotenzial überzeugen könnten. ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,5 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Das Unternehmen wird aktuell mit 32,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BMW, BMW-Aktie, BMW-Analyse, BMW-Chartanalyse, BMW-Kurs --- ### [Match Group-Aktie: Sollte man ein Date mit ihr haben?](https://www.sharedeals.de/match-group-aktie-sollte-man-ein-date-mit-ihr-haben/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Match Group-Aktie entwickelt sich 2026 bis dato ausgezeichnet. Seit Jahresbeginn ist der Kurs des Dating-Plattformbetreibers mit über +30% im Plus. Erst vor wenigen Wochen kletterte die Match-Aktie auf ein neues 3-Jahreshoch. Könnte ihr diese Nachricht noch mehr Kurspotenzial verschaffen und sollten Anleger mit dieser Aktie ein Date haben? ## Bewegung im Dating-Markt Es kommt Bewegung in den internationalen Dating-Markt. Gestern wurde bekannt, dass die Beteiligungsgesellschaft Ithaca Holdings den Dating-App-Anbieter Bumble für 1,3 Milliarden US$ in bar übernehmen und von der Börse nehmen wird. Bumble hatte in den vergangenen Monaten mit einem stark fallenden Aktienkurs zu kämpfen. Auslöser waren seit fast zwei Jahren rückläufige Nutzerzahlen und Quartalsumsätze. Du willst keine wichtigen Entwicklungen auf dem Online-Dating-Markt versäumen? Dann wird es höchste Zeit für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Was bedeutet das für Match? Die Übernahme von Bumble durch Ithaca hat keine direkten Auswirkungen auf die Match Group-Aktie. Allerdings könnten sich indirekte Effekte auf den weltgrößten Anbieter von Dating-Plattformen ergeben. Der Rückzug von Bumble von der Börse und die anstehende Restrukturierung könnte kurzfristig den unmittelbaren Preisdruck von den etablierten Plattformen der Match Group nehmen. Während Bumble zuletzt tief in den roten Zahlen steckte und stark an Marktwert einbüßte, zeigen die jüngsten Daten der Match Group stabilere Tendenzen – insbesondere das anhaltende Wachstum von Hinge und die Eindämmung der Nutzerverluste bei Tinder. Die Übernahme von Bumble durch einen Finanzinvestor verdeutlicht an der Börse, dass die Probleme im Online-Dating-Sektor hausgemacht sein können und nicht jeden Marktteilnehmer im gleichen Maße treffen. Gleichzeitig könnte auch die Match Group durch die Bumble-Übernahme in den Fokus von Investoren geraten. Dies ist jedoch eine reine Möglichkeit. Derzeit gibt es noch kein bestätigtes Übernahmeinteresse an Match. ## Fällt das 3-Jahreshoch? Das Chartbild der Match Group-Aktie befindet sich in allerbester Verfassung. Seit einem halben Jahr steckt der Kurs in einem Aufwärtskanal, der Mitte September in einem neuen 3-Jahreshoch bei 44 US$ gipfelte. Die Kurssteigerungen der letzten Tage deuten darauf hin, dass die Aktie dieses Mehrjahreshoch in Kürze ein weiteres Mal teste dürfte. ## Die Luft ist raus Der Match Group ist in den beiden letzten Geschäftsjahren kein Umsatz- und Gewinnwachstum mehr gelungen. Und auch 2026 sieht es nicht nach Wachstum aus. Dating-Apps leiden seit geraumer Zeit unter einer gewissen Nutzermüdigkeit. Die Versprechungen der Plattformanbieter erweisen sich in der Praxis meist nicht als haltbar. Selbst einst gehypte Plattformen wie Tinder schaffen es nicht mehr, neue Nutzer anzulocken. Die Zahl der zahlenden Nutzer ist im Jahresvergleich weiter leicht rückläufig. Während Tinder in früheren Jahren auf über 10 Millionen Abonnenten kam, pendelte sich die Zahl zuletzt bei knapp unter 9 Millionen direkten Zahlern ein. Auch die Zahl der täglich aktiven Nutzer ging in den letzten Quartalen zurück. Für die Match Group bedeutet das, dass sie einen Klasse-statt-Masse-Ansatz verfolgen muss. Um dem anhaltenden Trend der Dating-App-Müdigkeit und der Abwanderung jüngerer Zielgruppen entgegenzuwirken, setzt das Management verstärkt auf Produktinnovationen wie KI-gestützte Matching-Optimierungen und verbesserte Sicherheitsfunktionen und Features, um das Engagement langfristig wieder nachhaltig anzukurbeln. Die Anfang November anstehenden Quartalszahlen werden zeigen, wie gut das Match-Management auf diesem Weg vorankommt. Möchtest Du weitere Aktien wie die Match Group entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Match+Group&stockidentifier=symbol%3AMTCH&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. In der Zwischenzeit rate ich Anlegern von einem Date mit der Match Group-Aktie ab. Mit einem Forward-KGV von 10 ist sie mir für ein Unternehmen, das seit Jahren nicht mehr wächst und auch keine Wachstumsperspektive besitzt, zu ambitioniert bewertet. ## ℹ️ Match Group in Kürze - Die Match Group mit Sitz in Dallas im US-Bundesstaat Texas ist der weltweit führende Anbieter von Online-Dating-Plattformen. - Das Unternehmen vereint ein breites Portfolio an bekannten Marken unter einem Dach, die gezielt auf unterschiedliche Altersgruppen, Regionen, Kulturen und Beziehungsabsichten ausgerichtet sind. - Zum Markenportfolio der Gruppe zählen Tinder, Hinge, Match, OkCupid, Meetic, The League, Archer, Pairs und Azar. - Die Match Group notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 9,7 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Bank of America-Aktie -6%: Buy the dip here?](https://www.sharedeals.de/bank-of-america-aktie-6-buy-the-dip-here/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Bank of America-Aktie befand sich bereits in den beiden letzten Monaten auf Talfahrt und erlebt am Mittwochmittag einen weiteren herben Kursrückschlag von über -6%. Was steckt hinter der schwachen Performance und ergibt sich für Anleger dadurch eine günstige Einstiegsgelegenheit? ## Unerwartet schwach Auslöser des heutigen Kursrückgangs der Bank of America-Aktie war die Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal. Sie blieben insgesamt etwas hinter den durchschnittlichen Analystenerwartungen zurück, was vor allem auf eine hohe Einmalbelastung und schwächere Handelsergebnisse zurückzuführen ist. Die Details: Der Nettoumsatz stieg leicht um 3% gegenüber dem Vorjahr auf 30,0 Milliarden US$, verfehlte damit aber leicht die durchschnittlichen Analystenprognosen in Höhe von ca. 30,6 Milliarden US$. Während das Wealth Management ein starkes Umsatzplus von 13% auf 7,1 Milliarden US$ verzeichnete, zeigten sich die Bereiche Global Markets (Handel) sowie das Investmentbanking verhaltener. Die Erträge im FICC-Handel (Anleihen, Währungen und Rohstoffe) gaben im Vorjahresvergleich um 5% nach. Die Gebühren aus dem Investmentbanking brachen sogar um 11% ein. Der Konzerngewinn sackte im Jahresvergleich von 8,3 auf 6,9 Milliarden US$ ab. Das Ergebnis wurde allerdings massiv durch eine außerordentliche regulatorische Rückstellung bzw. Strafe in Höhe von 1,2 Milliarden US$ belastet, die im Zusammenhang mit Mängeln bei den Anti-Geldwäsche-Vorkehrungen stand. Damit sank der unbereinigte Gewinn je Aktie von 1,04 US$ im Vorjahresquartal auf 0,91 US$. Aber auch der um Sondereffekte bereinigte Gewinn lag mit 1,08 US$ unter dem Analystenkonsens von 1,10 US$. Du willst keine wichtigen Entwicklungen im Bankwesen versäumen? Dann wird es höchste Zeit für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Wackelt der Aufwärtstrend? Die Bank of America-Aktie befindet sich seit fast drei Jahren in einem soliden langfristigen Aufwärtskanal, dessen untere Trendlinie bislang nie in Gefahr geriet. Das könnte sich nun allerdings ändern. Sollte der Aktienkurs der Bank deutlich unter die Marke von 50 US$ sinken, könnte dieser Aufwärtstrend zu Ende gehen. Viel Luft nach unten hat die BofA-Aktie demnach charttechnisch nicht mehr. ## Immer noch ein grundsolides Investment Die Kursziele der meisten Analysten für die Bank of America-Aktie lagen vor Veröffentlichung der Quartalszahlen in einer Bandbreite zwischen 60 und 72 US$. Damit sehen Banken ein Upside von rund +18 bis +38% für den Banktitel. Allerdings gehe ich davon aus, dass die meisten Analysten angesichts der schwächer als erwartet ausgefallenen Zahlen ihre Kursziele in den kommenden Tagen nach unten korrigieren werden. Trotzdem ist die Bank of America-Aktie meiner Meinung nach auf dem aktuellen Kursniveau einen Kauf wert. Das Forward-KGV von knapp über 10 ist für einen nach wie vor im mittleren zweistelligen Prozentbereich wachsenden Finanzkonzern mit weiterem Margenpotenzial nicht zu hoch. Die Kennzahlen zeigen, dass das Kreditgeschäft und die Einlagen der Bank vergleichsweise stabil sind. Die Nettoabschreibungen auf Kredite lagen zuletzt bei 1,35 Milliarden US$, was einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr darstellt. Die Einlagen der BofA stiegen auf Jahressicht um 2% auf 2,04 Billionen US$. Die Kredit- und Einlagenbasis bleibt damit ein wichtiger Stabilitätsfaktor. Hinzu kommt, dass der jüngste Gewinneinbruch fast ausschließlich einem Sondereffekt zuzuschreiben ist. Du willst weitere Dividendenaktien wie die Bank of America kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick auf unsere Favoritenliste mit den [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Die Bank of America-Aktie hat sich in den letzten Jahren bei stärkeren Kursrückgängen (wie zuletzt) als gutes Investment erwiesen. Ich gehe davon aus, dass das auch diesmal der Fall ist. Vor allem für Dividendenanleger ist die Aktie ein heißer Pick. Die Dividendenrendite von 2,1% ist für eine Bank zwar nicht sonderlich hoch, ein langjähriges Dividendenwachstum von über 8% ist allerdings nicht zu verachten. ## ℹ️ Bank of America in Kürze - Die Bank of America Corporation (WKN: 858388) mit Hauptsitz in Charlotte, North Carolina, ist eine der weltweit größten und bedeutendsten Finanzinstitute. - Sie bedient schätzungsweise 70 Millionen Privat- und Geschäftskunden über ein breites Filialnetz sowie digitale Plattformen. - Die BofA ist in den vier Geschäftsfeldern Consumer Banking (Bankdienstleistungen, Kredite, Hypotheken und Kreditkarten), Global Wealth and Investment Management (Vermögensverwaltung), Global Banking (Finanzierungs-, Cash-Management- und Handelskredite) und Global Markets (Globaler Wertpapierhandel und Investmentbanking) aktiv. - Die Bank of America notiert an der New York Stock Exchange und ist Mitglied im S&P 500-Index. Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 380 Milliarden US$ ist sie die drittwertvollste Bank der Welt. **Kategorien:** Sonstiges --- ### [BYD-Aktie: Wann folgt der Kurs den Verkaufszahlen?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-wann-folgt-der-kurs-den-verkaufszahlen/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Der chinesische Elektroautobauer BYD legt bei den Auslieferungen wieder zu, die Aktie bleibt dennoch im Abwärtstrend. Die Zugewinne kommen vor allem aus Übersee, während der Heimatmarkt schwächelt. Offen bleibt, ob die Käufer an der nächsten Unterstützung wieder zugreifen. ## Die Wende kommt von außen Am 12. Oktober haben das Finanzministerium und die Steuerverwaltung angekündigt, die Mehrwertsteuer-Rückvergütung für die Ausfuhr von Elektroautos und Plug-in-Hybriden zu senken. Ab dem 1. April 2027 fällt der Satz von 13% auf 9%. Für BYD ist das relevant, denn in den ersten neun Monaten gingen 1,34 Millionen Autos ins Ausland, rund 43% des gesamten Absatzes. Die Deutsche Bank schätzt, dass der Nettogewinn um rund 5.000 chinesische Yuan (CNY) je ausgeführtem Auto sinkt. Zuvor hatte BYD am 1. Oktober die Zahlen für September gemeldet. Außerhalb Chinas stieg der Absatz um 154% auf 180.700 Einheiten, in China selbst ging er um -13% auf 282.861 zurück. Das dritte Quartal lag mit 1,32 Millionen Fahrzeugen (+19%) erstmals nach vier Quartalen im Plus. Auf Neunmonatssicht stehen jedoch noch -4%. Der Quartalsbericht folgt am 30. Oktober. **In diesem Zusammenhang als Alternative** sicher auch spannend: [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview BYD scheiterte daran, die letzten Hochs zu überschreiten und wurde an der Marke um 12,50 € abgewiesen. Seither geht es abwärts, in Richtung der Unterstützungszone zwischen 10,50 und 10,70 €. Dort kann sich Kaufkraft zeigen und damit eine Chance auf der Oberseite ergeben. Als Ziel kämen zunächst die Trendlinie und die älteren Hochs infrage. Mit Stärke darüber rücken die oberen Widerstandszonen in den Blick. Auffällig ist, dass der Kurs kein neues Hoch markierte und die Widerstandszone nicht erreichte. Das kann ein Indiz für weitere Tiefs sein. Deshalb gilt es, an der Zone genau auf die Reaktion zu warten. Ein nachhaltiger Bruch darunter könnte die letzten Tiefs bei 10,00 € ins Ziel rücken oder den Supportbereich zwischen 9,50 und 9,80 €. Dort wäre erneut eine Chance denkbar. Angepeilt würde dann die bisherige Unterstützung, die sich in einen Widerstand verwandelt hätte. Alles hängt an der Spanne von 10,50 bis 10,70 €. Zeigt sich dort Kaufkraft, liegt das erste Ziel an den vorherigen Hochs bei rund +7%. Die Trendlinie folgt bei rund +13%. Mit Stärke darüber rücken die oberen Zonen ins Visier. Anders sieht es nach einem nachhaltigen Bruch auf der Unterseite aus. Dann führt der Weg zum tieferen Supportbereich bei 9,50 bis 9,80 €. Von dort läge das Ziel an der bisherigen Unterstützung, die durch den Bruch nach unten zu einem Widerstands geworden ist. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - BYD kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 664 Milliarden HK$ und zählt damit zu den wertvollsten Automobilkonzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Cambria Gold Mines-Aktie: Drei Treiber für den Turnaround](https://www.sharedeals.de/cambria-gold-mines-aktie-drei-treiber-fuer-den-turnaround/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie von Cambria Gold Mines steht nach einem massiven Kursrückgang vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Seit dem Hoch von mehr als 2 CA$ Ende April hat der Titel über -60% an Wert verloren. Fundamental mehren sich allerdings die Signale für eine mögliche Trendwende: Das Unternehmen treibt den Neustart des Premier-Goldprojekts voran, meldet starke Bohrergebnisse und hat einen wichtigen Genehmigungsschritt für Red Mountain erreicht. ## Neustart der Premier-Mühle rückt näher Im Mittelpunkt der aktuellen Unternehmensmeldung steht der konkrete Produktionsfahrplan. Cambria will die Aufbereitungsanlage des Premier-Projekts mit einer Kapazität von 2.500 Tonnen pro Tag im vierten Quartal 2027 wieder in Betrieb nehmen. Der anschließende Hochlauf soll sich bis 2028 erstrecken. Premier bietet dabei einen entscheidenden strategischen Vorteil: Die vorhandene Infrastruktur kann als Verarbeitungszentrum für mehrere Lagerstätten dienen. Damit muss Cambria nicht bei null beginnen. Neben Premier sollen insbesondere Silver Coin und Big Missouri Material liefern, während Red Mountain später als zusätzliche Quelle für hochwertiges Erz hinzukommt. Auch unter Tage gehen die Arbeiten voran. Die Infrastruktur bei Premier-Northern Lights wird derzeit für die Wiederaufnahme der Entwicklung modernisiert. Ab 2027 soll zudem Silver Coin erschlossen werden. Die vorhandene Infrastruktur könnte den notwendigen Kapitaleinsatz für den Neustart begrenzen. ## Hochgradige Bohrergebnisse liefern Fantasie Für zusätzliche Dynamik sorgen die Ergebnisse des laufenden Infill-Programms bei Premier Gold. Nach insgesamt 6.923 Bohrmetern aus 70 Bohrungen wurden teilweise außergewöhnlich hohe Gold- und Silbergehalte nachgewiesen. Besonders spektakulär waren 166,22 g/t Gold und 3.383 g/t Silber über 3,1 Meter. Weitere Treffer umfassten 42,88 g/t Gold über 3 Meter sowie 37,38 g/t Gold über 5 Meter. Die Resultate sollen dazu beitragen, die Ressourcensicherheit zu erhöhen und die Grundlage für die aktualisierte Machbarkeitsstudie zu verbessern. ## Red Mountain nimmt ebenfalls Form an Auch beim zweiten großen Projekt gibt es Fortschritte. Die finale Genehmigung für den Bau der Red-Mountain-Zufahrtsstraße wurde im September erteilt. Die Arbeiten laufen bereits, Ziel ist es, bis Ende 2026 den Bereich Bromley Humps zu erreichen. 2027 soll anschließend der alpine Teil der Straße gebaut werden. Langfristig könnte Red Mountain über eine rund 50 Kilometer lange Transportstrecke an die Premier-Mühle angebunden werden. Zusätzlich prüft Cambria moderne Seil- oder Förderlösungen für den Materialtransport. ## Analysten sehen deutliches Potenzial Die Analysten bleiben trotz der jüngsten Kursschwäche überwiegend optimistisch. Der Konsens lautet „Buy“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 1,92 CA$, was mehr als einer Kursverdopplung entsprechen würde. Raymond James sieht nach dem neuen Produktionsfahrplan und den starken Bohrergebnissen ebenfalls eine verbesserte Ausgangslage. ## Chart weiter angeschlagen Kurzfristig spricht der Chart nicht wirklich für einen Turnaround. Am Mittwoch fiel die Aktie bis auf 0,75 CA$ und testete damit das Verlaufstief von Ende Juli. Ein Bruch dieser Unterstützung könnte weitere Verkäufe bis zum Vorjahrestief bei 0,60 CA$ auslösen. Erst ein Bruch der Abwärtstrendlinie und ein nachhaltiger Sprung über 1,00 CA$ würden das technische Bild wieder aufhellen. Fundamental überwiegen für langfristig orientierte Anleger meines Erachtens zunehmend die Chancen die Risiken: Der Produktionsfahrplan wird konkreter, die jüngsten Bohrungen liefern hochgradige Ergebnisse und die Infrastruktur bei Red Mountain schreitet voran. Gelingt der Neustart wie geplant, besitzt Cambria Gold auf dem gedrückten Kursniveau erhebliches Erholungspotenzial. Anleger sollten dabei allerdings die für einen Junior-Entwickler typischen Umsetzungs- und Finanzierungsrisiken im Blick behalten, dennoch bleibe ich positiv gestimmt. Was sonst noch alles für einen Kauf der Cambria-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/cambria_gold/). **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Cambria Gold halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Cambria Gold vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Cambria Gold Mines - Cambria Gold Mines (WKN: A422L6) ist ein kanadisches Gold-Entwicklungsunternehmen, deren Projekte Premier und Red Mountain in einem weit fortgeschritteneren Stadium befinden. - Der Hauptsitz befindet sich in Vancouver - Die Aktie wird an der TSX Venture Exchange gehandelt. Der aktuelle Unternehmenswert liegt bei etwa 324 Millionen CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Stryker-Aktie: Die Bullen kämpfen um die Vormacht](https://www.sharedeals.de/stryker-aktie-die-bullen-kaempfen-um-die-vormacht/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Stryker-Aktie zeigt nach dem jüngsten Ausverkauf wieder erste Lebenszeichen. In meiner [Analyse der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/stryker-aktie-versagt-mit-24-gnadenlos/) hatte ich nach dem Bruch der Unterstützung um 280 US$ weitere Verluste bis 258,70 beziehungsweise 249,32 US$ favorisiert. Stattdessen setzte bereits im Bereich von 267 US$ eine Gegenbewegung ein, die den Titel zurück über die wichtige 280-US$-Marke führte. Mit aktuell 282,55 US$ eröffnet sich damit eine interessante charttechnische Konstellation. Gelingt den Käufern jetzt tatsächlich die Wende? ## Operative Stärke macht Hoffnung Während sich die Stryker-Aktie an einer möglichen Stabilisierung versucht, liefern die fundamentalen Geschäftszahlen durchaus Argumente für eine nachhaltige Erholung. Wie die [sharedeals-Redaktion gestern hervorhob](https://www.sharedeals.de/stryker-aktie-comeback-potenzial-fuer-diese-medizintechnik-perle/), steigerte der Medizintechnikkonzern seinen Umsatz im zweiten Quartal um +9,4% auf rund 6,6 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn je Aktie verbesserte sich sogar um +17,9% auf 3,69 US$. Besonders erfreulich entwickelte sich die bereinigte operative Marge, die um 170 Basispunkte auf 27,4% zulegte. Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiterhin ein organisches Umsatzwachstum zwischen +8,3 und +9,3%. Auch die Finanzlage zeigt Fortschritte. Der operative Cashflow erreichte im ersten Halbjahr 1,84 Milliarden US$, während die Gesamtverschuldung auf rund 14,9 Milliarden US$ reduziert wurde. Zusätzlich soll die geplante Übernahme von ZuriMED das Portfolio im Bereich Schulterchirurgie stärken. Allerdings bleiben Produktionsprobleme im Geschäft mit peripheren Gefäßerkrankungen sowie die Nachhaltigkeit der Margenverbesserungen wichtige Unsicherheitsfaktoren. Neue Klarheit dürften die Quartalszahlen am 29. Oktober liefern. Bis dahin steht die Frage im Raum, ob die operative Stärke auch charttechnisch wieder für steigende Kurse sorgen kann. **Dabei fern von Medizintechnik bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Nach dem jüngsten Rücksetzer bis rund 267 US$ haben sich die Käufer bemerkenswert schnell zurückgemeldet. Die Rückeroberung der Unterstützungszone zwischen 280,28 und 281,00 US$ eröffnet nun die Chance auf eine Fortsetzung der Erholung. Besonders interessant erscheint dabei die Ausbildung eines kleinen aufsteigenden Dreiecks im Wochenchart. Wenngleich noch keine bestätigte Umkehrformation vorliegt, favorisiere ich oberhalb von 280 US$ einen erneuten Anstieg bis 306,64 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde weiteres Potenzial bis 323,75 beziehungsweise 332,99 US$ eröffnen. Erst darüber käme mit 352,65 US$ die nächste bedeutende Widerstandszone wieder ins Spiel. Allerdings steht die mögliche Bodenbildung noch auf wackligen Beinen. Sollte die Aktie erneut unter 280,28 US$ zurückfallen und anschließend auch das jüngste Verlaufstief um 267 US$ unterschreiten, wäre der bullische Ansatz vorerst gescheitert. In diesem Fall würde mein bisheriges Abwärtsszenario mit Kurszielen bei 258,70 und 249,32 US$ wieder an Bedeutung gewinnen. Überdies bleibt der seit Sommer 2025 bestehende übergeordnete Abwärtstrend intakt. Eine kurzfristige Erholung darf daher noch nicht mit einer nachhaltigen Trendwende verwechselt werden. Die Stryker-Aktie hat die wichtige Marke von 280 US$ zurückerobert und könnte damit eine erste Grundlage für eine größere Erholungsbewegung geschaffen haben. Oberhalb dieses Niveaus favorisiere ich zunächst einen Anstieg bis 306,64 US$ und anschließend möglicherweise bis 323,75 US$. Fällt der Titel dagegen erneut unter 267 US$, droht eine Fortsetzung der Korrektur bis 258,70 beziehungsweise 249,32 US$. Die Bullen haben eine interessante Chance, müssen diese nun aber auch konsequent nutzen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Stryker in Kürze - Stryker (WKN: 864952, Ticker: SYK) mit Sitz in Portage im US-Bundesstaat Michigan ist eines der weltweit führenden Medizintechnikunternehmen. - Der Konzern bietet innovative Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen MedSurg, Neurotechnology und Orthopaedics an und adressiert damit Kliniken, Chirurgen und Gesundheitseinrichtungen weltweit. - Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem orthopädische Implantate, chirurgische Instrumente, Neurotechnologie, Endoskopie, Notfallmedizin und robotergestützte Operationen. - Stryker ist an der New York Stock Exchange gelistet. Der Börsenwert des Unternehmens liegt aktuell bei rund 108 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Stryker, Stryker-Aktie, Stryker-Analyse, Stryker-Chartanalyse --- ### [Allianz-Aktie: Warum ich jetzt wieder Chancen sehe](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-warum-ich-jetzt-wieder-chancen-sehe/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer gesunden Korrektur zum Ende des vergangenen Monats hat sich die Allianz-Aktie seit Anfang Oktober wieder deutlich stabilisiert. In dieser Woche gelang dem DAX-Titel zudem der Sprung zurück über die wichtige 100-Tage-Linie. Sollten Anleger jetzt auf die Erholung aufspringen oder könnten sich die Korrekturen im Vorfeld der kommenden Quartalszahlen noch weiter ausdehnen? ## Aktienrückkäufe und neue Produkte als Impulsgeber Operativ gibt es durchaus positive Signale. Das laufende Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2,5 Mrd. € schreitet planmäßig voran. Bis Ende September hatte der Münchener Versicherungsriese bereits mehr als 6,25 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Das verringert die Zahl der ausstehenden Anteile und kann den Gewinn je Aktie zusätzlich stützen. Auch im Versicherungsgeschäft setzt der Konzern neue Akzente. Die überarbeitete Hausratversicherung bietet vier Tariflinien und flexible Zusatzbausteine. Hinzu kommt die stationäre Krankenzusatzversicherung „MeinKrankenhausschutz“, bei der Bestandskunden nach Unternehmensangaben ohne Gesundheitsprüfung in die neuen Tarife wechseln können. Für mich sind das sinnvolle Schritte, um Kunden gezielter anzusprechen. Ob daraus zusätzliches profitables Geschäft entsteht, müssen allerdings erst die kommenden Ergebnisse zeigen. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026 und darüber hinaus“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Die jüngsten Analystenurteile fallen differenziert, aber weiterhin konstruktiv aus. Jefferies hob das Kursziel von 420 auf 440 € an, hält jedoch an der Einstufung „Hold“ fest. JPMorgan bestätigte ein Kursziel von 460 € und rät ebenfalls zum Halten. Noch optimistischer ist Berenberg: Die Privatbank sieht den fairen Wert bei 684 € – gut +60% über dem aktuellen Marktpreis – und betrachtet den jüngsten Kursrückgang als Kaufgelegenheit. Fundamental spricht einiges für diese Zuversicht. Im ersten Halbjahr steigerte Allianz das operative Ergebnis um 8,6% auf den Rekordwert von 9,39 Mrd. €. Der Konzerngewinn je Aktie legte um 17,5% zu, während die Solvency-II-Quote komfortable 225% erreichte. Für 2026 bleibt das Gewinnziel von 17,4 Mrd. € plus minus 1 Mrd. € bestehen. ## Bewertung und Dividende bleiben attraktiv Mit einem erwarteten KGV von rund 13,5 ist Allianz zwar kein Schnäppchen mehr. Im Vergleich liegt die Aktie etwas über AXA mit einem Forward-KGV von rund 10,2 und Generali mit etwa 11,1. Zurich Insurance kommt auf ein erwartetes Gewinn-Multiple von ungefähr 12,9, die Münchener Rück auf 11,8. Der moderate Aufschlag erscheint mir angesichts der Kapitalstärke und Ertragsqualität jedoch vertretbar. Besonders attraktiv bleibt die Ausschüttungspolitik. Nach 17,10 € Dividende für das Geschäftsjahr 2025 erwarten Analysten für 2026 etwa 18,40 bis 18,80 € je Aktie. Zusammen mit dem Rückkaufprogramm ergibt sich somit ein überzeugendes Argument für langfristig orientierte Anleger. Am 12. November folgen die Q3-Zahlen. Im Mittelpunkt stehen die Schaden-Kosten-Quote nach möglichen Unwetterschäden, das Neugeschäft in der Lebens- und Krankenversicherung sowie die Mittelzuflüsse bei PIMCO und Allianz Global Investors. Der Markt erwartet ein operatives Quartalsergebnis von etwa 4,0 bis 4,4 Mrd. €. Entscheidend wird sein, ob Allianz den starken Halbjahrestrend bestätigt und das Jahresziel untermauert. ## Charttechnik: Rekordhoch wieder in Reichweite Nach der Rallye von Juni bis Anfang September hatte sich die Korrektur durch bärische Divergenzen in RSI und MACD bereits angekündigt. Der RSI fiel zeitweise unter 30, ehe Käufer den Rücksetzer nutzten. Inzwischen hat die Aktie die 100-Tage-Linie zurückerobert. Bullische Crossover Signale bei RSI und MACD stützen die Erholung. Gelingt nun auch der Sprung über die 50-Tage-Linie bei 435,80 €, rückt das Rekordhoch bei 454,60 € wieder in Reichweite. Unterhalb der 100-Tage-Linie droht dagegen eine Ausweitung der Korrektur in Richtung 400 € und des früheren Hochs bei 396,70 €, wo auch die 200-Tage-Linie verläuft. Ich sehe die Allianz trotz kurzfristiger Schwankungen weiterhin positiv. Die Kombination aus robusten Gewinnen, hoher Kapitalstärke, Aktienrückkäufen und einer attraktiven Dividende macht den Versicherer gerade in turbulenten Börsenphasen interessant. Kurzfristig müssen die Quartalszahlen den Aufwärtstrend bestätigen. Langfristig bleibt die Aktie für mich jedoch ein Basisinvestment und eine sehr solide Anlage. In diesem Zusammenhang: Weitere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) findest Du in unserem kostenlosen Report. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 161 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: 899-€-Coup mit Meta!](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-brille/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Telekom verkauft seit Dienstag die neue Meta Ray-Ban Display in Deutschland. Die KI-Brille kostet ohne Mobilfunkvertrag 899 €. Mit einem MagentaMobil-Tarif lässt sie sich über drei Jahre finanzieren. Für den Konzern wird das einzelne Gerät kaum spürbare Umsätze erzeugen. Strategisch ist der Verkaufsstart dennoch interessant: Die Telekom bringt sich frühzeitig als Vertriebspartner für eine potenziell neue Geräteklasse in Stellung. ## Meta erweitert die Brille um ein Display Die Meta Ray-Ban Display besitzt im rechten Glas einen Farbbildschirm mit einer Auflösung von 600 mal 600 Pixeln. Nutzer können darüber Nachrichten lesen, Wegbeschreibungen verfolgen, Übersetzungen anzeigen oder Antworten des KI-Assistenten abrufen. Bedient wird die Brille per Sprache und über ein mitgeliefertes Neural Band. Dieses erkennt Muskelsignale am Handgelenk und übersetzt Handbewegungen in Steuerbefehle. Hinzu kommen eine Kamera, Lautsprecher und die Möglichkeit, Anrufe über WhatsApp, Messenger oder Instagram zu führen. Der Preis von 899 € dürfte viele Kunden zunächst abschrecken. Die Telekom senkt die Einstiegshürde über ihre Mobilfunkverträge. Im Tarif MagentaMobil M kostet die Brille einmalig 1 € sowie 36 Monatsraten von jeweils 22,10 €. Der Gerätepreis reduziert sich dadurch auf insgesamt 796,60 €, während der Kunde zugleich langfristig an den Tarif gebunden wird. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026 und darüber hinaus“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Ein neuer Anlass für teurere Verträge Genau darin liegt die wirtschaftliche Bedeutung für die Telekom. Mit Smartphones lässt sich inzwischen nur noch begrenzt zusätzliches Wachstum erzielen. KI-Brillen könnten dagegen einen neuen Hardwarezyklus auslösen und den Verkauf höherwertiger Mobilfunktarife unterstützen. Für die Telekom entstehen mehrere mögliche Ertragsquellen. Sie verdient am Geräteverkauf, kann Verträge mit langen Laufzeiten abschließen und benötigt für zahlreiche Funktionen eine aktive Datenverbindung. Sollte sich die Brille als zusätzlicher Alltagsbegleiter etablieren, könnte auch der Datenverbrauch steigen. Der Konzern muss die Hardware nicht selbst entwickeln und trägt damit deutlich weniger Risiko als Meta. Gleichzeitig besitzt er mit seinen Shops, Vertragskunden und Finanzierungsmöglichkeiten die passende Vertriebsstruktur, um neue Geräte schnell in den Markt zu bringen. ## Der Markt wächst bereits dreistellig KI-Brillen entwickeln sich von einem Nischenprodukt zu einer ernst zu nehmenden Gerätekategorie. Die weltweiten Auslieferungen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2026 laut Counterpoint Research um +263%. Metas Stückzahlen stiegen nahezu ebenso stark. Im vergangenen Jahr verkaufte Meta gemeinsam mit EssilorLuxottica rund 7 Millionen intelligente Brillen. Bislang besaßen die meisten Modelle allerdings kein Display. Solche Geräte machten im ersten Halbjahr noch 96% des Gesamtmarktes aus. Die neue Display-Version ist deshalb weniger ein bewährter Verkaufsschlager als ein Test, ob Verbraucher tatsächlich Informationen direkt im Sichtfeld abrufen wollen. Auch die Akkulaufzeit von bis zu sechs Stunden und Datenschutzbedenken könnten die Nachfrage bremsen. Meta begegnet einem Teil der Kritik mit einer sichtbaren Aufnahmeleuchte. Wird diese verdeckt oder manipuliert, schaltet sich die Kamera automatisch ab. ## Für die Aktie zunächst nur eine Option Selbst bei einigen Hunderttausend verkauften Geräten bliebe der unmittelbare Beitrag für die Telekom überschaubar. Der Konzernumsatz belief sich allein im zweiten Quartal auf 29,9 Milliarden €. Die Brille ist deshalb noch kein neuer wesentlicher Wachstumsmotor. Interessant ist vielmehr die Option auf eine neue Gerätegeneration. Sollte die KI-Brille langfristig Funktionen des Smartphones übernehmen, wären Mobilfunkanbieter erneut wichtige Vermittler zwischen Herstellern und Kunden. Die Telekom verschafft sich durch den frühen Verkaufsstart Erfahrung mit Tarifen, Finanzierung und Kundeninteresse. Die Meta-Brille ist kein eigenständiger Kaufgrund für die Deutsche-Telekom-Aktie. Sie zeigt aber, dass der Konzern bei einer möglichen neuen Hardwarewelle frühzeitig mitverdienen will, ohne selbst das Entwicklungsrisiko zu tragen. Für Anleger ist das eine interessante Zusatzchance – mehr vorerst nicht. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 122 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Infineon-Aktie: Erholung mit Ablaufdatum?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-erholung-mit-ablaufdatum/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Infineon-Aktie zeigt sich nach dem jüngsten Ausverkauf wieder etwas freundlicher. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-uebernehmen-jetzt-die-baeren/) hatte ich einen Rücklauf bis zur Unterstützung bei 54,26 € favorisiert. Dieses Kursziel wurde inzwischen punktgenau erreicht und seither läuft eine technische Gegenbewegung. Doch die Erholung dürfte nur von kurzer Dauer sein, denn bereits oberhalb von 58,74 € warten die nächsten charttechnischen Hürden. Droht anschließend die Fortsetzung der Korrektur? ## KI-Fantasie trifft auf Branchenschwäche Während die Infineon-Aktie erneut nachgibt, gerät auch der internationale Halbleitersektor zunehmend unter Druck. Nach den kräftigen Kursgewinnen der vergangenen Monate wachsen die Zweifel an der Nachhaltigkeit der milliardenschweren KI-Investitionen. Wie mein Kollege Alexander Hirschler bereits in seiner [Analyse zur operativen Entwicklung](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-jetzt-noch-einsteigen-oder-kasse-machen/) hervorhob, profitiert Deutschlands größter Chipkonzern grundsätzlich von der steigenden Nachfrage nach energieeffizienten Halbleitern. Allerdings zeigen die jüngsten Verkäufe im Technologiesektor, wie schnell die Anlegerstimmung trotz intakter Wachstumsperspektiven umschlagen kann. Operativ bleibt Infineon insbesondere im Bereich der Stromversorgung für KI-Rechenzentren gut positioniert. Anfang Oktober schloss das Unternehmen die Übernahme von C2i Semiconductors ab und stärkt damit seine Kompetenzen bei leistungsfähigen Stromversorgungslösungen. Hinzu kommen der neue Fertigungsstandort in Thailand sowie die Zusammenarbeit mit Eaton bei modernen 800-Volt-Stromversorgungsarchitekturen. Im dritten Geschäftsquartal erzielte Infineon bereits einen Rekordumsatz von 4,17 Milliarden € und stellte für das vierte Quartal rund 4,7 Milliarden € in Aussicht. Dennoch gelingt es der Aktie bislang nicht, diese positiven Entwicklungen in nachhaltige Kursgewinne umzusetzen. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von Infineon entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Infineon&stockidentifier=symbol%3AIFX&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Chart: stock3 Die jüngste Abwärtsbewegung bestätigt bislang die bereits am Montag favorisierte Richtung. Nachdem der vorherige Ausbruch über 64,20 € keinen Bestand hatte, wurden inzwischen sowohl 60,77 als auch 58,74 € wieder unterschritten. Damit bleibt die technische Ausgangslage klar angeschlagen. Mein blaues Präferenzszenario sieht zunächst einen Rücklauf bis zur wichtigen Unterstützung bei 54,26 € vor. Sollte auch diese Marke nachhaltig fallen, würde sich weiteres Korrekturpotenzial bis 50,69 € eröffnen. Dort verläuft zugleich eine langfristige Aufwärtstrendlinie, sodass zumindest mit einer stärkeren technischen Gegenreaktion gerechnet werden könnte. Darunter wäre sogar ein Rückgang bis 46,09 € denkbar. Alternativ könnten sich die Käufer bereits im Bereich von 54,26 € zurückmelden und eine erneute Erholungsbewegung einleiten. Dafür müsste die Aktie zunächst 58,74 € zurückerobern und anschließend den Widerstand bei 60,77 € überwinden. Erst dann wäre ein erneuter Vorstoß bis 64,20 € realistisch. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das kurzfristige Chartbild deutlich verbessern und weiteres Potenzial bis 68,48 € freisetzen. Solange diese Hürden jedoch nicht zurückgewonnen werden, bleiben die Verkäufer für mich im Vorteil. Die Infineon-Aktie setzt den erwarteten Rücklauf fort und nähert sich der entscheidenden Unterstützung bei 54,26 €. Dort dürfte sich zeigen, ob die Bullen nochmals eine Gegenbewegung starten können. Ein nachhaltiger Bruch würde mein bevorzugtes Abwärtsszenario in Richtung 50,69 € aktivieren, wo eine technische Stabilisierung denkbar wäre. Erst oberhalb von 58,74 und insbesondere 60,77 € würde sich die Ausgangslage wieder spürbar verbessern. Bis dahin bleibt die Gefahr weiterer Kursverluste bestehen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 74 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse --- ### [ASML-Aktie: Ist das der Startschuss für die nächste Rallye?](https://www.sharedeals.de/asml-aktie-ist-das-der-startschuss-fuer-die-naechste-rallye/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Berichtssaison nimmt Fahrt auf und in Europa eröffnet traditionell der niederländische Chipindustrieausrüster ASML den Zahlenreigen im Technologiesektor. In einer ersten Reaktion kann die Aktie zulegen und gewinnt aktuell +2,4% auf 1.546 €. Wie ist das Zahlenwerk einzuschätzen und wie sollten sich Anleger nun verhalten? ## Rekordzahlen und steigende Prognosen Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: ASML hat im dritten Quartal 2026 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 55% auf 11,66 Mrd. € gesteigert. Der Nettogewinn kletterte um 133% auf 4,96 Mrd. € und übertraf damit die Analystenerwartungen von rund 4,1 Mrd. € deutlich. Auch die Bruttomarge überzeugte mit 57,5 % und lag über den prognostizierten 56,1 %. Der Gewinn je Aktie erreichte 12,95 € nach 5,49 € im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr peilt das Management inzwischen 44 bis 45 Mrd. € Umsatz sowie eine Bruttomarge von rund 56 % an. Zuvor hatte die Untergrenze der Umsatzprognose noch bei 43 Mrd. € gelegen. Für das Schlussquartal stellt ASML Erlöse zwischen 14,2 und 15,2 Mrd. € bei einer Marge von etwa 57 % in Aussicht. Das signalisiert eine nochmals beschleunigte Geschäftsentwicklung. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=ASML) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## KI-Nachfrage reicht bis 2030 Noch spannender als die Rekordzahlen ist für mich aber der langfristige Ausblick. Vorstandschef Christophe Fouquet zufolge dürfte die geplante Produktionskapazität für 2027 und 2028 nicht ausreichen, um sämtliche Kundenwünsche zu erfüllen. ASML prüft deshalb, den Kapazitätsausbau 2028 über die bislang angekündigten 30% hinaus zu erhöhen. Einige Kunden interessieren sich bereits für Lieferungen in den Jahren 2029 und 2030. Das ist ein starkes Signal für die Nachhaltigkeit des KI-Investitionszyklus. ASML liefert die hochkomplexen Lithografiesysteme, die für die Fertigung modernster Chips unverzichtbar sind. Eine vergleichbare technologische Alternative existiert derzeit nicht. Diese Quasi-Monopolstellung verschafft dem Unternehmen eine außergewöhnliche strategische Position. ## Analysten bleiben optimistisch – Risiken nicht unterschätzen Auch die Experten sehen die Perspektiven überwiegend positiv. JPMorgan bewertet die Zahlen und den Ausblick besser als erwartet und bestätigt seine Einstufung „Overweight“, das Kursziel liegt bei 2.100 €. Jefferies beurteilt die geplante Kapazitätserweiterung ebenfalls positiv, warnt allerdings davor, dass ein Teil der guten Nachrichten bereits eingepreist ist. Die Bank of America bekräftigte ihre Kaufempfehlung und erhöhte das Kursziel auf 2.557 €. Die Bewertung bleibt dennoch anspruchsvoll. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 57, während das für 2026 und 2027 erwartete KGV mit 40 bzw. 29 deutlich niedriger ausfällt. Aus meiner Sicht ist dieser Aufschlag angesichts der Marktstellung und der Wachstumsaussichten grundsätzlich nachvollziehbar. Er begrenzt aber das weitere Potenzial, falls die Geschäftsentwicklung die hohen Erwartungen nicht erfüllt. Hinzu kommen geopolitische Risiken: ASML-Finanzchef Roger Dassen kritisierte im Rahmen der Zahlenvorlage den geplanten US-MATCH-Act, der den Verkauf und Service von DUV-Lithografieanlagen in China einschränken könnte. Ein solches Verbot könnte nach seiner Einschätzung die Entwicklung chinesischer Konkurrenztechnologie sogar beschleunigen. Auch eine mögliche Abkühlung der KI-Investitionen bleibt ein Risikofaktor. ## Charttechnik: 2.000 € als nächste große Marke Charttechnisch ist der übergeordnete Aufwärtstrend absolut intakt. Nach dem Rekordhoch bei 1.741 € folge in den Sommermonaten eine Konsolidierung. In der zweiten Septemberhälfte legte der Kurs wieder deutlich zu, doch im Vorfeld der Zahlen lief die Aktie erneut zur 50-Tage-Linie zurück. Angesichts der positiven Marktreaktion könnte diese nun zum Sprungbrett für eine neue Aufwärtsbewegung werden. Gelingt der Ausbruch über die Widerstandszone bei 1.673 bis 1.741 €, rückt die psychologisch wichtige Marke von 2.000 € in Reichweite. Scheitert die Erholung und fällt die Aktie unter die 50-Tage-Linie, droht dagegen ein Rücksetzer in Richtung der 200-Tage-Linie bei aktuell rund 1.369 €. Für mich überwiegen weiterhin die Chancen. Rekordzahlen, dynamisches Wachstum, steigende Prognosen und eine Nachfrage, die bereits bis 2030 reicht, unterstreichen die Ausnahmestellung von ASML, das als Quasi-Monopolist nach wie vor zu den stärksten Profiteuren des KI-Booms zählt. Allerdings ist die Aktie kein Schnäppchen mehr. Ich sehe weiteres Aufwärtspotenzial, würde nach dem starken Kursanstieg aber auf den Ausbruch über 1.741 € achten, bevor ich auf eine dynamische Fortsetzung der Rallye setze. Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Du findest sie in unserem Report [Die Top-KI-Gewinner](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## ℹ️ ASML in Kürze - ASML (WKN: A1J4U4) mit Sitz im niederländischen Veldhoven ist ein international führender Ausrüster für die Halbleiterindustrie. - Im Bereich Lithographie-Systeme ist das Unternehmen weltweiter Technologie- und Marktführer. Die komplexen Maschinen werden zur Herstellung von effizienten und leistungsstarken Mikrochips benötigt. - Zu den Kunden von ASML gehören alle großen Chiphersteller der Welt. - ASML ist Mitglied im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und mit einem Börsenwert von aktuell 595 Milliarden € das wertvollste Unternehmen Europas. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Oersted-Aktie: Bei Gegenwind kaufen?](https://www.sharedeals.de/oersted-aktie-bei-gegenwind-kaufen/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Oersted-Aktie bekommt sich seit Monaten Gegenwind an der Börse. Am Mittwochvormittag fällt der Kurs des dänischen Windparkbetreibers auf den niedrigsten Stand seit Januar. Was nimmt Oersted den Wind aus den Segeln und können Anleger bald wieder mit Rückenwind rechnen? ## Erneute Probleme in den USA Auslöser der aktuellen Kursschwäche ist einmal mehr die US-Regierung. Das Justizministerium hat erneut einen gerichtlichen Vorstoß unternommen, um das 704-MW-Projekt Revolution Wind an der Küste vor dem Bundesstaat Rhode Island überprüfen zu lassen und den Bau zu stoppen. Washington argumentiert, die Genehmigung berücksichtige mögliche Auswirkungen auf Fischerei, Forschung und historische Stätten nicht ausreichend. Das Projekt ist weit fortgeschritten; die Turbineninstallation ist bereits abgeschlossen. Bis Jahresende sollte der Windpark den vollen kommerziellen Betrieb aufnehmen. Die jüngste juristische Auseinandersetzung ist das nächste Kapitel einer langen Streitgeschichte zwischen der Trump-Administration und dem dänischen Windparkbetreiber. Die US-Regierung versucht seit Jahren, die Arbeiten am Windpark vor der Ostküste der USA zu torpedieren. Bislang allerdings ohne Erfolg. Im Januar erlaubte ein US-Bundesgericht die Wiederaufnahme der Bautätigkeit. Die Börse richtet nun ihr Augenmerk darauf, ob ein anderes Gericht eine Neuprüfung der Genehmigung veranlasst. Sollte das der Fall sein, ist mit einem massiven Kurseinbruch der Oersted-Aktie zu rechnen. Du interessierst Dich für die Entwicklung der Windkraftbranche? Dann bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) immer auf dem Laufenden. ## In Europa läuft es besser Besser läuft es für die Dänen aktuell hingegen in Europa. Zum Wochenbeginn kündigte Oersted an, den verbleibenden Anteil am Windpark Gunfleet Sands vor der Küste der britischen Provinz Essex für 15 Millionen GBP zurückzukaufen. Das dänische Unternehmen wird damit alleiniger Eigentümer und Betreiber des 170-Megawatt-Windparks in Großbritannien. Auch in Deutschland hat Oersted zuletzt seine Erzeugungskapazität erhöht. Ende September wurde der 913-Megawatt-Windpark Borkum Riffgrund 3 gemeinsam mit dem Partner Nuveen eingeweiht. Es ist der bislang größte Offshore-Windpark der Dänen in Deutschland und erhöht Oersteds installierte Offshore-Leistung in Deutschland auf rund 2,5 Gigawatt. ## Vom 6- auf das 12-Monatstief? Die Oersted-Aktie ist charttechnisch angeschlagen. Heute Vormittag durchbricht sie ihr bisheriges 6-Monatstief bei 17,30 €. Sollte das Jahrestief bei 16,80 € ebenfalls nicht halten, könnte die Aktie Kurs auf ihr 12-Monatstief bei 15,30 € nehmen. ## Ein spannendes Turnaround-Investment Für mich zählt die Oersted-Aktie zu den spannendsten Turnaround-Investments auf dem europäischen Aktienmarkt. Seit seinem Allzeithoch zum Jahreswechsel 2020/21 haben sich über -80% des Börsenwerts des weltgrößten Offshore-Windkrafterzeugers in Luft aufgelöst. Einen Kurssturz in dieser Größenordnung halte ich für überzogen. Oersted ist ein nach wie vor ein wachsendes Unternehmen, das mit einem Forward-KGV von 14 in meinen Augen nicht überbewertet ist. Die Offshore-Windenergie wird ihren weltweiten Siegeszug in den kommenden Jahren fortsetzen — trotz des politischen Widerstands auch in den USA. Dieser Erfolg liegt an den sehr wettbewerbsfähigen Stromgestehungskosten von Windkraft auf See. Sie sind mit 5 bis 12 Cent je Kilowattstunde aufgrund der höheren Investitions- und Netzanbindungskosten zwar etwas höher als bei Windkraftanlagen an Land. Dafür haben Offshore-Anlagen den Vorteil sehr hoher Volllaststunden wegen des kontinuierlichen Windes auf See. Möchtest Du weitere Aktien wie Oersted entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=%C3%98rsted&stockidentifier=symbol%3AD2G&stockmarket=&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Trotz dieses Turnaround-Potenzials rate ich Anlegern kurzfristig, die Finger von der Oersted-Aktie zu lassen. Solange unklar ist, wie es in den USA mit dem Revolution Wind-Park weitergeht, dürfte der Aktienkurs unter Druck bleiben. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass ein Gericht in letzter Minute die vollständige Inbetriebnahme untersagt. Aber you never know. US-Gerichte sind bekanntermaßen eine Black Box und fällen nicht selten nicht nachvollziehbare Urteile. ## ℹ️ Oersted in Kürze - Oersted (WKN: A0NBLH) mit Sitz im dänischen Fredericia ist Weltmarktführer im Bereich Offshore-Windenenergie. - Der Windenergiekonzern betreibt Windparks in mehreren europäischen Ländern, vorwiegend in Dänemark, Deutschland und Großbritannien sowie in den USA. - Neben dem Offshore-Geschäft ist Oersted auch tätig in den Bereichen Onshore-Windkraft (in den USA) und Markets & Bioenergy (Biomasse-Kraftwerke und Stromvertrieb) - Oersted notiert an der Börse Kopenhagen und ist ca. 24 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Oersted --- ### [Micron-Aktie rutscht ab – kippt jetzt der große KI-Trade?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-rutscht-ab-kippt-jetzt-der-grosse-ki-trade/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Micron hält der Abgabedruck an. Am Dienstag verlor die Aktie weitere -3,6% und beendete damit bereits den vierten Handelstag in Folge im Minus. Seit dem 7. Oktober sind inzwischen rund -12% verloren gegangen, wobei sich die Stimmung zuletzt nicht nur bei Micron, sondern im gesamten Speicher- und Chipsektor spürbar verschlechtert hat. ## China bringt die Speicherwerte ins Rutschen Auslöser für die jüngste Verkaufswelle sind vor allem neue Fortschritte des chinesischen Speicherherstellers CXMT. Das Unternehmen arbeitet an einer dichteren DRAM-Architektur und will noch in diesem Jahr neue DDR5-Produkte für Server auf den Markt bringen. Anleger fürchten nun, dass chinesische Hersteller schneller als bisher gedacht technologisch aufholen und damit irgendwann mehr Druck auf Preise und Marktanteile von Micron, Samsung und SK Hynix ausüben könnten. Dazu kommt, dass der gesamte KI-Trade momentan wieder kritischer hinterfragt wird. Zuletzt sorgten niedrigere als erwartete Umsatzangaben von OpenAI für Unruhe, während Broadcom-Chef Hock Tan einige Investitionen im KI-Sektor öffentlich als sehr spekulativ bezeichnete. Der Philadelphia Semiconductor Index fiel dadurch bereits den fünften Handelstag in Folge und erreichte zwischenzeitlich den niedrigsten Stand seit rund vier Wochen. Bei Micron trifft diese Nervosität auf eine Aktie, bei der die Erwartungen in den vergangenen Monaten enorm gestiegen sind. Sobald Zweifel daran aufkommen, wie lange die hohen Speicherpreise und Margen durchzuhalten sind, reagieren Anleger entsprechend empfindlich. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Micron) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Das Geschäft erzählt bislang eine andere Geschichte Von einem Einbruch bei der Nachfrage ist in den Zahlen bisher wenig zu sehen. Micron meldete Ende September einen Rekordumsatz von 54,23 Milliarden US$ für das vierte Geschäftsquartal und erwartet für das laufende Quartal bereits 61,5 Milliarden US$. Noch stärker ist der Blick auf die Auftragslage: Die langfristigen Kundenverpflichtungen stiegen zuletzt von 22 auf 32 Milliarden US$, während die noch ausstehenden vertraglich zugesicherten Umsätze auf 150 Milliarden US$ angewachsen sind. Auch aus dem restlichen Sektor kommen bislang eher Signale dafür, dass der Speicherboom noch läuft. Samsung stellte vergangene Woche einen gewaltigen Gewinnsprung in Aussicht, der vor allem von hohen Speicherpreisen und der Nachfrage nach KI-Chips getragen wird. ASML erklärte am Mittwoch ebenfalls, dass die Nachfrage aus dem KI-Bereich so hoch sei, dass die eigene Produktionskapazität voraussichtlich bis 2028 nicht ausreichen werde. Damit liegt der Konflikt momentan ziemlich offen auf dem Tisch. Der Markt fürchtet mehr Konkurrenz aus China und hinterfragt die hohen Erwartungen rund um KI, während die Unternehmen selbst weiterhin volle Auftragsbücher und eine sehr starke Nachfrage melden. ## Micron setzt jetzt auch auf eigene Aktien Eine weitere Nachricht ist in dem Abverkauf fast etwas untergegangen. Micron hat sein Aktienrückkaufprogramm um 33 Milliarden US$ erweitert und verfügt damit über eine Genehmigung von insgesamt rund 35 Milliarden US$. Größere Rückkäufe waren wegen Vorgaben im Zusammenhang mit den US-Chips-Act-Fördermitteln bislang eingeschränkt, diese Begrenzungen laufen im Dezember aus. An der Wall Street bleibt man deshalb trotz der aktuellen Schwäche ziemlich offensiv. UBS sieht die Aktie bei 1.625 US$, während D.A. Davidson sein Kursziel zuletzt sogar von 2.100 auf 3.000 US$ angehoben hat. Analyst Gil Luria begründet das unter anderem damit, dass die Nachfrage nach Speicher über mehrere Jahre über dem Angebot liegen könnte und die steigenden Gewinnerwartungen die Bewertung trotz des starken Kursanstiegs gedrückt haben. Bei Micron prallen aktuell zwei ziemlich unterschiedliche Bilder aufeinander. An der Börse wächst die Sorge, dass CXMT schneller aufholt und der KI-Boom irgendwann an Tempo verliert, während Micron selbst Rekordzahlen liefert, die Auftragsbestände wachsen und der Speichermarkt weiterhin knapp bleibt. Der Abgabedruck kann nach den vergangenen Tagen durchaus noch anhalten, zumal die Nervosität inzwischen den ganzen Chipsektor erfasst hat. Für einen größeren Bruch der Micron-Story müsste sich aber auch bei Nachfrage, Speicherpreisen oder den Aufträgen etwas verschlechtern, und dafür liefern die aktuellen Unternehmenszahlen bislang wenig Hinweise. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,08 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Micron, Micron-Akite, Micron-Kurs, Micron-Preis, Micron-Prognose --- ### [SpaceX-Aktie gibt nach – wird das jetzt zur Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-gibt-nach-wird-das-jetzt-zur-kaufchance/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem kräftigen Lauf der vergangenen Wochen kommt bei SpaceX wieder etwas Druck rein. Die Aktie ist vom jüngsten Hoch bei rund 176 US$ auf 156,54 US$ zurückgefallen und könnte damit schon bald eine Zone anlaufen, an der zuvor besonders viel gehandelt wurde. Fundamental bleibt die Story rund um Starlink, Mobilfunk und neue KI-Infrastruktur gleichzeitig ziemlich groß. ## Der nächste große Markt nimmt langsam Form an SpaceX baut Starlink längst über das klassische Satelliteninternet hinaus aus. Nach dem Zukauf weiterer Mobilfunkfrequenzen will das Unternehmen stärker in den direkten Mobilfunkmarkt vordringen und könnte damit künftig auch etablierten Anbietern wie AT&T, Verizon oder T-Mobile Konkurrenz machen. Starlink kommt inzwischen auf rund 12 Millionen Kunden, während SpaceX gleichzeitig zusätzliche Frequenzen einkauft, um die eigenen Direct-to-Device-Angebote weiter auszubauen. Parallel wird auch das KI-Geschäft immer größer gedacht. SpaceX arbeitet laut Reuters an einer Finanzierung von bis zu 40 Milliarden US$, um unter anderem Nvidia-Chips zu kaufen und deutlich mehr Rechenkapazität aufzubauen. Musk will SpaceX damit nicht nur als Raumfahrt- und Satellitenunternehmen positionieren, sondern langfristig auch einen größeren Teil der KI-Infrastruktur abdecken. Das kostet enorme Summen, eröffnet dem Konzern aber einen weiteren Markt, der mit dem bisherigen Kerngeschäft ziemlich gut zusammenspielt. An der Börse kommt diese Expansion grundsätzlich gut an, auch wenn Anleger nach dem schnellen Anstieg zuletzt wieder Gewinne mitgenommen haben. Barclays ist erst vor wenigen Tagen mit einem „Overweight“-Rating und einem Kursziel von 254 US$ eingestiegen, TD Cowen liegt bei 200 US$. Über alle Analysten hinweg bewegt sich das durchschnittliche Kursziel aktuell bei rund 221 US$ und damit noch klar über dem aktuellen Kurs. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Jetzt kommt eine interessante Zone näher Im Chart hat sich SpaceX seit dem Tief im Bereich um 110 US$ stark zurückgearbeitet und zuletzt sogar wieder bis in die Region um 175 US$ vorgestoßen. Nach diesem Lauf kommt die Aktie nun zurück und nähert sich dem Bereich um 150 bis 152 US$, der im Volumenprofil besonders auffällt. Dort liegt bei rund 151 US$ der Point of Control und damit das Preisniveau, an dem innerhalb der betrachteten Bewegung das meiste Volumen umgesetzt wurde. Solche Bereiche ziehen den Kurs häufig noch einmal an, weil dort in der Vergangenheit besonders viel Angebot und Nachfrage zusammengekommen sind. Läuft die Aktie weiter zurück, wäre deshalb durchaus vorstellbar, dass sich um diese Zone wieder mehr Käufer zeigen und der Abgabedruck zunächst nachlässt. Das macht den aktuellen Rücksetzer durchaus interessant, denn SpaceX würde damit auf eine Unterstützung treffen, die nicht nur aus dem bisherigen Kursverlauf stammt, sondern zusätzlich durch das hohe Handelsvolumen gestützt wird. Hält der Bereich, könnte sich die Aktie dort erstmal sammeln, bevor ein neuer Versuch nach oben startet. Fällt die Zone dagegen klar, würde sich das Bild kurzfristig eintrüben und der Rücksetzer könnte noch etwas tiefer gehen. SpaceX-Aktie Die Kursziele zeigen, dass viele Häuser trotz der hohen Bewertung weiter einiges erwarten. Barclays sieht SpaceX bei 254 US$, Morgan Stanley kommt sogar auf 300 US$ und bezeichnete die Aktie zuletzt gemessen am erwarteten Wachstum als attraktiv bewertet. Der Konsens liegt je nach Datensatz bei rund 220 bis 225 US$, wobei die Spanne der Schätzungen weiterhin enorm groß ist. Damit passt der Rücksetzer momentan noch ziemlich gut in das Bild einer Aktie, die nach einem starken Lauf etwas Luft ablässt. Rund um den Point of Control bei 151 US$ könnte sich nun zeigen, ob die Nachfrage wieder anzieht. Hält dieser Bereich, hätte SpaceX aus technischer Sicht eine ordentliche Basis für den nächsten Versuch nach oben. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von SpaceX entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=SpaceX&stockidentifier=symbol%3ASPCX&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ℹ️ **SpaceX in Kürze** - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,12 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose --- ### [SAP-Aktie macht Boden gut – ist jetzt noch mehr drin?](https://www.sharedeals.de/sap-macht-boden-gut-ist-jetzt-noch-mehr-drin/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SAP-Aktie hat sich in den vergangenen Monaten eindrucksvoll zurückgekämpft. Vom Sommertief bei rund 130 € ging es inzwischen wieder bis knapp an die 200-€-Marke, wobei mehrere Widerstände auf dem Weg nach oben bereits gefallen sind. Fundamental bleibt das Cloud-Geschäft stark, nächste Woche stehen zudem die Quartalszahlen an. Damit bekommt die Rallye jetzt ihren nächsten größeren Test. ## Das Cloud-Geschäft liefert weiter die Basis SAP kommt operativ weiterhin aus einer ziemlich starken Position. Im zweiten Quartal stieg der Current Cloud Backlog währungsbereinigt um 26% auf 22,9 Milliarden €, während die Cloud-Umsätze um 24% und die Erlöse mit der Cloud ERP Suite sogar um 27% zulegten. Auch das Thema KI wird dabei zunehmend in die bestehenden Produkte eingebaut, statt lediglich als zusätzliche Wachstumsstory nebenherzulaufen. Mit den Übernahmen von Dremio, Prior Labs und zuletzt TechWolf investiert SAP weiter in Dateninfrastruktur und KI-Anwendungen für Unternehmen, wobei diese Zukäufe kurzfristig auch Geld kosten. Die Prognose für den operativen Gewinn 2026 wurde im Sommer leicht zurückgenommen, während das Ziel für den Cloud-Umsatz von 25,8 bis 26,2 Milliarden € bestehen blieb. Am 21. Oktober legt SAP die Zahlen für das dritte Quartal vor und der Markt wird ziemlich genau darauf schauen, ob das hohe Tempo im Cloud-Geschäft gehalten werden kann. Bank of America rechnet beim Current Cloud Backlog mit einer moderaten Wachstumsverlangsamung und möchte zugleich mehr Hinweise darauf sehen, wie stark SAP seine KI-Produkte inzwischen tatsächlich monetarisieren kann. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Im Chart hat sich einiges verändert Noch im Juli sah das Bild bei SAP ziemlich düster aus, als die Aktie bis in den Bereich um 130 € durchgereicht wurde. Seitdem hat sich der Kurs allerdings um mehr als +50% erholt und auf dem Weg nach oben mehrere Marken zurückgeholt, die zuvor noch klar als Widerstand gewirkt hatten. Zuerst fiel der Bereich um 150 €, anschließend wurde auch die größere Zone zwischen 165 und 170 € überwunden. Dort liegt im Volumenprofil mit rund 170,60 € einer der wichtigsten Bereiche der vergangenen Monate, an dem besonders viele Aktien gehandelt wurden. Nach dem Ausbruch darüber hat sich die Bewegung beschleunigt, ehe SAP auch den Bereich um 185 € hinter sich lassen konnte. Inzwischen notiert die Aktie bei knapp 197 € und damit oberhalb der volumenstarken Zone um 190 €. Das schafft eine ziemlich ordentliche Ausgangsbasis, denn frühere Widerstände liegen nun unter dem Kurs und können bei einem Rücksetzer als Unterstützung dienen. Sollte die Bewegung weiterlaufen, wartet bei rund 207 € die nächste größere Hürde. Darüber würde sich der Blick auf die frühere Widerstandszone um 230 € richten. Nach mehr als +50% Kursplus vom Sommertief wäre allerdings auch eine Pause keine große Überraschung. Ein Rücklauf in Richtung 185 bis 190 € würde am bisherigen Bild wenig ändern, solange die Aktie nicht wieder klar unter diese zuletzt zurückeroberten Bereiche rutscht. SAP-Aktie auf TradingView ## Analysten sehen noch etwas Luft Bei den Kurszielen ist das Bild inzwischen gemischter, insgesamt bleibt der Konsens aber positiv. Jefferies hat sein Ziel im September von 210 auf 220 € angehoben und bleibt bei „Buy“, während Berenberg 205 € ansetzt. UBS liegt mit 201 € inzwischen nur noch knapp über dem aktuellen Kurs, JPMorgan ist mit 175 € deutlich vorsichtiger. Über 28 Analysten hinweg liegt das durchschnittliche Kursziel derzeit bei rund 210 €, die Spanne reicht allerdings von 160 bis 290 €. Damit hat die Aktie einen Teil des früher großen Bewertungsspielraums bereits aufgeholt, gleichzeitig spricht der Chart momentan wieder klar für SAP. Die kommenden Quartalszahlen dürften jetzt zeigen, ob aus dem starken Comeback auch der nächste Anlauf über 200 € werden kann. SAP hat sich vom Sommertief stark zurückgearbeitet und mehrere Widerstände hinter sich gelassen. Kurz vor der 200-€-Marke ist die Ausgangslage damit deutlich besser als noch vor einigen Monaten, auch wenn nach der kräftigen Erholung inzwischen einiges an Optimismus im Kurs steckt. Den nächsten Impuls dürften deshalb die Quartalszahlen liefern. Hält SAP das hohe Tempo im Cloud-Geschäft und überzeugt auch beim Ausblick, könnte die Aktie den nächsten Anlauf nach oben starten. Die Analysten bleiben mehrheitlich positiv und sehen im Schnitt noch etwas Luft über das aktuelle Niveau hinaus. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 230 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs --- ### [Almonty-Aktie: Ist sie unter 10 € ein Must-have?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-ist-sie-unter-10-e-ein-must-have/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es sieht nicht gut aus für die Almonty-Aktie. Innerhalb von nicht einmal fünf Wochen haben sich über -40% des Börsenwerts des Wolframproduzenten in Luft aufgelöst. Warum will die Börse derzeit nichts mehr von der Almonty-Aktie wissen und ist sie unter 10 € ein Must-have für Anleger? ## Der Wolframpreis geht zurück Ein wesentlicher Bewertungsfaktor der Almonty Industies-Aktie ist selbstverständlich der Weltmarktpreis für Wolfram. Nach einer starken Rallye und einem monatelangen Verharren des Preises über 3.000 US$ je MTU ist der Preis zuletzt auf rund 2.700 US$ je metrischer Tonnen-Einheit gesunken. Das entspricht zwar nur einem Preisrückgang von rund 10% ist aber trotzdem ein sehr schlechtes Signal für die Almonty-Aktie. Es bringt nämlich zum Ausdruck, dass die Kursrallye von Wolfram zu Ende gehen könnte. Das liegt an zwei wesentlichen Gründen: Zum Ersten zweifelt der Markt zunehmend an den Wachstumsperspektiven der Rüstungsindustrie, einem der größten Abnehmer des Edelmetalls. Rüstungsaktien kamen in den letzten Monaten an der Börse verstärkt unter Druck. Dieser Druck setzt sich nun auf dem Wolframmarkt fort. Zum Zweiten könnte das Angebotsdefizit bei Wolfram, das zuletzt für so hohe Preise gesorgt hat, langsam, aber sicher zu Ende gehen. Neue Minen, wie beispielsweise die Hemerdon-Mine von Tungsten West in Großbritannien gehen in Betrieb und bringen zusätzliche Metallmengen auf den Markt. Das Analysehaus Merchant Research & Consulting geht davon aus, dass bis 2030 Angebot und Nachfrage von Wolfram wieder im Gleichgewicht sind. Dieses erweiterte Angebot dürfte Druck auf den Wolframpreis ausüben. Ein Signal dafür ist, dass vor wenigen Tagen ein größerer chinesischer Wolframproduzent seine Preise für langfristige Verträge deutlich gesenkt hat. Möchtest Du weitere Aktien wie Almonty entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Almonty+Industries&stockidentifier=symbol%3AALM&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu Rohstoffaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Unsicherheit rund um den Minenhochlauf Zur negativen Preisentwicklung bei Wolfram gesellt sich ein weiterer Unsicherheitsfaktor in Bezug auf die Almonty-Aktie. Der Rohstoffproduzent befindet sich mit dem Hochfahren der Sangdong-Mine in Südkorea in einer kritischen Übergangsphase. Obwohl erste Meilensteine wie die offizielle Produktion und anstehende Lieferungen, wie die geplante erste Schiffsladung Wolframkonzentrat, kommuniziert wurden, reagieren Märkte in solchen Phasen oft sensibel. Viele Anleger machen in solchen Zeiten ein Fragezeichen hinter den zeitlichen Horizont und die tatsächliche Geschwindigkeit, mit der das operative Geschäft profitabel hochgefahren werden kann. ## Charttechnisch geht es um alles Heute geht es bei der Almonty-Aktie charttechnisch um alles. Der Rohstofftitel kämpft mit seinem 6-Monatstief bei knapp unter 11 US$. Sollte der Support nicht halten, droht ein Absturz auf die nächste Unterstützung, die aber erst bei 9,60 US$ liegt. ## Ein ganz klares Kaufargument Für mich ist die Almonty-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau ein absolutes Must-have für alle Anleger und das hat einen sehr guten Grund: der Preis für Wolfram. Bei der Planung der Sangdong-Mine ging das Unternehmen von einem APT-Preis (Ammoniumparawolframat) in Höhe von 450 US$ je MTU aus. Das bedeutet, dass die Mine bei einem Wolframpreis über diesem Niveau Gewinn macht. Analysten gehen sogar davon aus, dass der tatsächliche Breakeven der Wolframmine deutlich niedriger liegt. Aktuell notiert APT bei ca. 2.700 US$. Das heißt, dass Almonty mit der Förderung von Wolfram in Südkorea derzeit Geld drucken kann. Ich gehe davon aus, dass das auch in den kommenden Jahren so bleiben wird. Die USA und Europa sind händeringend auf der Suche nach westlichen Rohstofflieferanten, um ihre fatale Abhängig von China bei Wolfram zu beenden. Diese westlichen Lieferanten sind aber nach wie vor Mangelware. Almonty kann diese Situation durch langfristige Abnahmeverträge zu sehr vorteilhaften Konditionen für sich ausnutzen. ## Megabullische Analysten Auch die Analysten-Community ist derzeit megabullisch in Bezug auf die weitere Kursentwicklung der Almonty-Aktie eingestellt. Die Experten von D.A. Davidson prognostizieren mit einem Kursziel von 33 US$ sogar eine Verdreifachung des aktuellen Kursniveaus. Die Investmentbanken Jefferies und Stifel sind ebenfalls mit Kurszielen von 26 bzw. 25 US$ extrem bullisch eingestellt. Sogar die Bären von Goldman Sachs glauben mit einem fairen Wert von 13 US$ an einen Kursanstieg der Almonty-Aktie von rund +20%. Ich schließe mich dem Optimismus dieser Banken an. Der Wolframpreis hat meiner Einschätzung bei rund 3.000 US$ je MTU seinen Höhepunkt gesehen. Trotzdem glaube ich nicht an einen massiven Preiseinbruch in den kommenden Monaten. Selbst wenn der Preis für das Metall weiter zurückgehen sollte, ist das kein Beinbruch für Almonty. Die Sangdong-Mine ist auch bei wesentlich niedrigeren Wolframpreisen eine Gewinn- und Cashmaschine. Du willst weitere Top-Rohstoffwerte kennenlernen? Du findest Sie in unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog). Auf dem aktuellen Kursniveau ist die Almonty-Aktie eine ganz klare Kaufempfehlung. Sie ist meiner Überzeugung nach fundamental unterbewertet. Trotzdem sollten nur Anleger in den Rohstofftitel investieren, die über ein entsprechend starkes Nervenkostüm verfügen. Die Almonty-Aktie ist charttechnisch angeschlagen und es ist keineswegs sicher, ob sie bereits ihren Boden gefunden hat. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,2 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Kurs --- ### [Evotec-Aktie: Reicht das für eine nachhaltige Erholung?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-reicht-das-fuer-eine-nachhaltige-erholung/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Evotec-Aktie reagiert auf die vorläufigen Quartalszahlen mit einem Kursanstieg von +7,7% und notiert aktuell bei 2,62 €. Zuletzt war das Papier durch anhaltende Kursverluste aufgefallen. Die neuen Zahlen sorgen nun für einen Hoffnungsschimmer. Doch reicht das bereits für eine nachhaltige Trendwende? ## Markterwartungen übertroffen Die am 14. Oktober veröffentlichten vorläufigen Neun-Monats-Zahlen fielen besser aus als erwartet. Der Umsatz der ersten neun Monate belief sich auf 465 Millionen €. Der bereinigte EBITDA-Verlust lag bei 42,8 Millionen €. Unter Berücksichtigung der Halbjahreszahlen ergibt sich für das dritte Quartal folgendes Bild: Der Umsatz erreichte 164,9 Millionen €, während beim bereinigten EBITDA lediglich ein Verlust von 0,1 Millionen € anfiel. Damit entwickelte sich das operative Geschäft im dritten Quartal deutlich besser, als es die zuvor veröffentlichten Halbjahreszahlen zunächst vermuten ließen. Das Unternehmen erklärte allerdings, dass die positiven Abweichungen von den Konsensschätzungen im Wesentlichen auf die zeitliche Verteilung der Analystenerwartungen zurückzuführen seien. Die Zahlen sind deshalb zwar ein positives Signal, aber noch kein Beleg für eine nachhaltige operative Erholung. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Evotec&stockidentifier=symbol%3AEVT&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose bestätigt Mit der Veröffentlichung der vorläufigen Neun-Monats-Zahlen bestätigte Evotec die bereits im Juli gesenkte Jahresprognose. Für das Gesamtjahr wird nun mit einem Umsatz von 570 bis 610 Millionen € gerechnet. (Bei konstanten Wechselkursen liegen die Werte bei 595 bis 635 Millionen €). Beim bereinigten EBITDA erwartet das Unternehmen einen Verlust zwischen 70 und 105 Millionen € (Bei konstanten Wechselkursen liegen die Werte bei 60 bis 90 Millionen €) Mitte Juli wurde die Prognose massiv gesenkt, insbesondere die Ertragserwartungen. Das Unternehmen machte dafür verzögerte Meilensteinzahlungen und später als geplante Abschlüsse neuer Partnerschaften verantwortlich. Die Bestätigung der reduzierten Prognose ist zunächst positiv. Allerdings bleibt die Ertragslage angespannt. Um das untere Ende der Umsatzspanne zu erreichen, wären im vierten Quartal noch rund 105 Millionen € Umsatz erforderlich. Gleichzeitig könnte der EBITDA-Verlust im Schlussquartal erheblich ausfallen. Entscheidend wird daher sein, ob Evotec die bestätigte Prognose tatsächlich erreicht und in welchem Bereich der Range die jeweiligen Werte liegen. ## Bewertung Die endgültigen Geschäftszahlen, die für den 5. November angekündigt wurden, dürften für die weitere Kursentwicklung entscheidend sein. Dann lässt sich die Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche genauer beurteilen. Der aktuelle Kursanstieg zeigt, dass die Zahlen an der Börse zwar positiv aufgenommen wurden, das Vertrauen in eine nachhaltige Trendwende aber noch nicht wiederhergestellt ist. Dass Evotec die Markterwartungen übertroffen hat, bedeutet nicht automatisch, dass das Unternehmen seine Jahresziele sicher erreichen wird. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die Prognose bereits deutlich gesenkt wurde. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die für 2027 erwartete Geschäftsentwicklung. Bis Ende 2027 sollen die Kosteneinsparungen auf insgesamt 75 Millionen € steigen. Entscheidend wird sein, in welchem Umfang diese Einsparungen tatsächlich wirksam werden und ob sie zu einer nachhaltig besseren Ertragslage führen. Solange diese Fragen offen sind, bleibt die Aktie anfällig für weitere Rückschläge. Der heutige Kursanstieg sollte nicht überbewertet werden. Hier wurde hauptsächlich die Bestätigung der Jahresprognose honoriert. Ich rate derzeit von einem Neueinstieg weiterhin ab. Dafür sind die operative Entwicklung und die Ertragsaussichten noch zu unsicher. Zunächst sollten die endgültigen Geschäftszahlen und der Ausblick auf 2027 abgewartet werden. Die Aktie bleibt weiterhin hochspekulativ. **Hinweis:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/no-brainer-club-sharedeals-de/) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Evotec. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und etwa 467 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Weniger Kapitalbindung: Wie relevant werden Kredite bei der privaten Vermögensplanung?](https://www.sharedeals.de/weniger-kapitalbindung-wie-relevant-werden-kredite-bei-der-privaten-vermoegensplanung/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Viele Menschen, die sich vornehmen, langfristig Vermögen aufzubauen, denken lange über eine passende Form der Geldanlage nach. Dabei gerät häufig in Vergessenheit, dass der Faktor Liquidität im Alltag mindestens genauso wichtig sein kann. Vor allem größere Anschaffungen oder Reparaturen können die Rücklagen erheblich reduzieren und damit den finanziellen Handlungsspielraum einschränken. Eine Kreditfinanzierung kann eine Alternative zur vollständigen Eigenfinanzierung entsprechender Investitionen darstellen. Verbraucher sollten dabei in jedem Fall abwägen, ob die Vorteile der Liquidität die zusätzlichen Verpflichtungen rechtfertigen. ## So können Kredite die Kapitalbindung reduzieren Privatanleger sollten sich nicht nur regelmäßig mit der Höhe ihres Vermögens, sondern auch mit dessen Zusammensetzung befassen. So bedeutet ein Wertpapierdepot von 100.000 Euro nicht, dass dieser Betrag jederzeit verfügbar wäre. Wer hieraus zum Beispiel kurzfristig 20.000 Euro benötigt, muss Wertpapiere verkaufen und damit einzelne Anlagen im Wertpapierdepot (wie Aktien oder ETFs) reduzieren. Besonders ärgerlich kann das Ganze werden, wenn ein Verkauf gerade nicht zur ursprünglichen Anlagestrategie passt oder wenn Aktien während einer eher schwachen Phase verkauft werden müssen. Hinzu kommt, dass beim Verkauf von Aktien oder ETFs auf Kursgewinne unter Umständen Steuern anfallen. Diese reduzieren dann den Erlös zusätzlich. In diesen und ähnlichen Fällen kann eine zeitlich begrenzte Fremdfinanzierung helfen, den unmittelbaren Kapitalbedarf zu decken, ohne dass Geldanlagen zwangsläufig aufgelöst werden müssen. Angebote wie die [Kredite von Bon-Kredit](https://www.bon-kredit.de/) helfen hier weiter. ## Opportunitätskosten: Wann ist die Aufnahme von Fremdkapital sinnvoll? Aus wirtschaftlicher Sicht ist vor allem entscheidend, welche Kosten mit den unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten verbunden sind. Dabei spielen unter anderem die Opportunitätskosten eine Rolle. **Ein typisches Beispiel:** Angenommen, auf einem Tagesgeldkonto liegen 10.000 Euro, die jährlich mit 3 Prozent verzinst werden. Hieraus ergeben sich (bei einem gleichbleibenden Zinssatz) rechnerisch 300 Euro Bruttozinsen innerhalb eines Jahres. Wird derselbe Betrag stattdessen über einen Kredit mit 7 Prozent effektivem Jahreszins finanziert, liegen die Finanzierungskosten bei einer einjährigen Laufzeit und laufender monatlicher Tilgung bei etwa 380 Euro. (Die Höhe der tatsächlichen Kosten ist immer vom jeweiligen Tilgungsplan abhängig.) In diesem Beispiel wäre der Kredit teurer als der Zinsertrag, der sich aus dem Tagesgeld ergibt. Die Aufnahme von Fremdkapital kann sich aber dennoch lohnen, wenn der Anleger Wert auf Flexibilität und den hiermit verbundenen Handlungsspielraum legt. ## Wie viel Kreditbelastung verträgt die private Finanzplanung? Bei der Aufnahme eines Kredits sollten Anleger auch [ihre tatsächliche Zahlungsfähigkeit](https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/geld-versicherungen/kredit-schulden-insolvenz/kredite-und-darlehen-auch-beim-geldleihen-laesst-sich-sparen-10409) berücksichtigen. Immerhin muss die jeweilige Kreditrate dauerhaft aus den laufenden Einnahmen finanziert werden können, ohne dass Engpässe im Rahmen der Lebenshaltung entstehen. Ein Haushalt mit monatlich 3.500 Euro Nettoeinkommen und durchschnittlichen Ausgaben in Höhe von 2.900 Euro verfügt rechnerisch über einen Überschuss von 600 Euro. Eine Kreditrate von 300 Euro würde diesen Spielraum halbieren. **Zusatztipp:** Für eine besonders genaue Planung ist es wichtig, die Ausgaben eines Haushalts genau aufzuführen und unter anderem auch unregelmäßige Belastungen wie Versicherungsbeiträge, anstehende Reparaturen oder Nachzahlungen zu berücksichtigen. Geschieht dies nicht, entsteht ein verzerrtes Bild.## Planbare Rückzahlungen bieten einen Vorteil für die Vermögensplanung Ein besonderer Vorteil klassischer Ratenkredite liegt in ihrer Kalkulierbarkeit. Genau das erlaubt es, die Aufnahme von Fremdkapital an die eigenen finanziellen Ziele und Sparvorhaben anzupassen. Die entsprechenden Möglichkeiten erlauben es zum Beispiel, [einen bestehenden ETF-Sparplan](https://www.sharedeals.de/sparplan-rechner/) fortzuführen und gleichzeitig eine größere Anschaffung zu finanzieren, wenn das Budget beides zulässt. Wenn der Betrag dann vollständig getilgt wurde, kann der jeweilige Betrag wahlweise wieder genutzt werden, um die monatliche Sparrate zu erhöhen. **Kategorien:** Alternative Investments --- ### [Domino’s Pizza-Aktie: Warum hat die Börse den Appetit verloren?](https://www.sharedeals.de/dominos-pizza-aktie-warum-hat-die-boerse-den-appetit-verloren/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Domino’s Pizza-Aktie scheint der Börse nicht mehr zu schmecken. Seit Jahresbeginn ging es mit dem Kurs der Pizza-Fastfood-Kette um -30% nach unten. Nach einem Kursverlust von -5% im gestrigen US-Handel bricht die Aktie auch im europäischen Handel am Mittwochmorgen um weitere -5% ein. Was schmeckt Anlegern nicht mehr und sollte man trotzdem Appetit auf die Domino’s Pizza-Aktie haben? ## Appetitliche Zahlen Auf den ersten Blick sehen die gestern Abend von Domino’s Pizza vorgelegten Zahlen für das dritte Quartal 2026 sehr appetitlich aus. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 3,4% auf 1,19 Milliarden US$. Der operative Gewinn wuchs um über 8 % auf rund 241,8 Millionen USD. Treiber hierfür waren vor allem verbesserte Margen in der Lieferkette durch günstigere Beschaffungskosten für Lebensmittel und Effizienzgewinne. Der Nettogewinn stieg sogar um 9,2% gegenüber dem Vorjahr auf 152,2 Millionen US$. Der Gewinn je Aktie lag mit 4,60 US$ deutlich über den durchschnittlichen Analystenschätzungen von rund 4,35 US$. Weltweit wuchs das Netzwerk im Quartal um 175 Netto-Neueröffnungen, getrieben vor allem durch die internationale Expansion. Wir halten Dich über die Entwicklung der Gastronomiebranche auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Was verdirbt einem den Appetit? Aber auf den zweiten Blick gab es dann doch einen gewichtigen Faktor, der Anlegern den Appetit auf die Domino’s Pizza-Aktie verdarb. Das vergleichbare Filialwachstum (Same-Store-Sales) in den USA fiel mit rund 0,3 % sehr verhalten aus, da sich Konsumzurückhaltung und ein insgesamt gedämpftes Marktumfeld bemerkbar machten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag dieser Wert noch bei 5,2%. International stiegen die Same-Store-Sales sogar nur um 0,2% im letzten Quartal. Noch schlimmer: Das Domino’s-Management geht nicht von einer Verbesserung dieser Kennzahl aus. Es erwartet für das Gesamtjahr ein schwächeres Wachstum der vergleichbaren Umsätze. Als Belastungen nennt das Unternehmen unter anderem den intensiven Wettbewerb und die Zurückhaltung der Verbraucher angesichts hoher Lebenshaltungskosten. ## Kein leckeres Chartbild Das Chartbild der Domino’s Pizza-Aktie ist alles andere als lecker. Seit Mitte 2025 befindet sie sich in einem steilen Abwärtskanal, aus dem sie sich bis heute nicht befreien konnte. Heute wird es charttechnisch sehr spannend. Im US-Handel könnte der Systemgastrowert das erst im Juni aufgestellte 6-Jahrestief bei 283 US$ nach unten durchbrechen. Sollte das passieren, wäre eine Fortsetzung des Abwärtstrends sogar bis 250 US$ möglich. ## Kein Wachstumspotenzial mehr In meiner letzten Analyse der Domino’s Pizza-Aktie im Juli habe ich Anleger bereits vor einem Investment gewarnt. Seitdem ist der Kurs des Systemgastronomieanbieters um weitere -10% gefallen. Das Problem der Aktie sehe ich in ihrer Bewertung. Mit einem Forward-KGV von 14 ist sie trotz des massiven Kursrückgangs in den letzten Monaten beileibe noch kein Schnäppchen. Im laufenden Jahr wird Domino’s voraussichtlich mit rund 5% wachsen. 2027 dürfte sich das Wachstum auf 2 bis 3% abschwächen. Die Entwicklung der vergleichbaren Filialumsätze zeigt deutlich, dass die Pizza-Fastfood-Kette einfach kein Wachstumspotenzial mehr hat. Auch bei der Marge sehe ich nur noch ein begrenztes Verbesserungspotenzial. Vor diesem Hintergrund ist mir die Domino’s Pizza-Aktie nach wie vor zu teuer. ## Trotzdem ein spannender Dividendenwert Über eine Ausnahme können meiner Meinung nach nur Dividendenanleger nachdenken. Angesichts des gesunkenen Kursniveaus der Domino’s Pizza-Aktie ist die Dividendenrendite mit 2,5% so hoch wie seit vielen Jahren nicht mehr. Hinzu kommt die Tatsache, dass Domino’s zu den wachstumsstärksten Dividendenaktien der USA gehört. In den letzten zehn Jahren hat der Systemgastronom seine Gewinnausschüttungen um durchschnittlich 18% pro Jahr gesteigert — ein bärenstarker Wert. In diesem Zusammenhang: Weitere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) findest Du in unserem kostenlosen Report. Anleger, die sich mit der Domino’s Pizza-Aktie ein langfristig wachsendes passives Einkommen schaffen wollen, können meiner Ansicht nach auf dem aktuellen Kursniveau über einen Kauf nachdenken. Anleger, die sich hingegen Kurssteigerung der Domino’s Pizza-Aktie erwarten, werden meines Erachtens eher enttäuscht werden. Die Bewertung ist immer noch zu ambitioniert, um ein größeres Upside zu ermöglichen. ## ℹ️ Domino's Pizza in Kürze - Domino’s Pizza (WKN: A2AHL0) ist eine im Jahr 1960 gegründete Schnellrestaurantkette mit Sitz in Ann Arbor im US-Bundesstaat Michigan. - Mit über 22.000 Filialen in mehr als 90 Ländern ist Domino's die größte Pizzakette der Welt. - Kernmarkt ist das Heimatland USA mit rund einem Drittel der Filialen und ca. der Hälfte des Umsatzes. - Rund 99% der Filialen betreibt Domino’s als Franchise-Modell. - Domino’s Pizza ist Mitglied im S&P 500-Index und ca. 10 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie: +110% und 7,7% Dividende – zu schön, um wahr zu sein?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-110-und-77-dividende-zu-schoen-um-wahr-zu-sein/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Vonovia-Aktie notiert mit rund 16,30 € nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief. Berenberg hält dennoch am Kursziel von 34,50 € fest, womit sich der Kurs mehr als verdoppeln könnte. Zusätzlich winkt auf Basis der erwarteten Dividende eine Rendite von rund 7,7%. Die fundamentale Bewertung wirkt tatsächlich ungewöhnlich niedrig – der Markt zweifelt jedoch am Schuldenabbau und an der dauerhaften Finanzierbarkeit der Ausschüttung. ## Vonovia-Aktie: Kursziele versprechen bis zu +110% Berenberg bewertet die Vonovia-Aktie weiterhin mit „Buy“ und nennt einen fairen Wert von 34,50 €. Die DZ Bank sieht 31 €, Kepler Cheuvreux 34 € und Jefferies 28,50 €. Deutlich vorsichtiger sind Barclays mit 20 €, Goldman Sachs mit 21,20 € und BNP Paribas mit lediglich 16 €. JPMorgan senkte sein Kursziel zuletzt besonders deutlich von 34,50 auf 26 €, bestätigte aber die Einstufung „Overweight“. Selbst dieses reduzierte Ziel liegt noch fast +60% über dem aktuellen Kurs. Analyst Neil Green hält die niedrige Bewertung und den robusten deutschen Wohnimmobilienmarkt für attraktiv. Gleichzeitig fordert er weitere Verkäufe im Umfang von rund 1 Milliarde €, damit Vonovia seine Schulden schneller senken kann. Das durchschnittliche Kursziel liegt inzwischen bei 25,70 € und signalisiert damit rund +58% Potenzial. Die große Spanne zwischen 16 und 34,50 € zeigt allerdings, wie stark die Bewertung von Zinsen und Bilanzentwicklung abhängt. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Der Abschlag zum Immobilienwert ist enorm Ende Juni bezifferte Vonovia den EPRA NTA – den bereinigten Nettovermögenswert des Immobilienbestands – auf 46,22 € je Aktie. Der Börsenkurs liegt somit etwa 65% darunter. Selbst wenn die Immobilienwerte nochmals um 20% fallen würden, verbliebe rechnerisch ein erheblicher Abschlag. Das operative Geschäft entwickelt sich stabil. Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Halbjahr um +2,4% auf 1,46 Milliarden €. Im Vermietungsgeschäft betrug das Wachstum +3,5%, während die durchschnittliche Monatsmiete je Quadratmeter ebenfalls um +3,5% auf 8,51 € zulegte. Wegen eines schwächeren Projektentwicklungsgeschäfts und höherer Finanzierungskosten sank das bereinigte EBT allerdings um -2,6% auf 962 Millionen €. Für das Gesamtjahr erwartet Vonovia weiterhin 1,9 bis 2 Milliarden €. Gemessen an der aktuellen Börsenbewertung von knapp 14 Milliarden € entspricht das lediglich dem rund Siebenfachen des bereinigten Vorsteuerergebnisses. Möchtest Du weitere Aktien wie Vonovia entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Dividenden-Aktien&themealert=cat%3A131) zu Dividendenaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Vonovia-Aktie: Wie sicher sind die 7,7% Dividende? Für 2025 zahlte Vonovia 1,25 € je Aktie. Analysten rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einer leichten Erhöhung auf 1,26 €. Beim aktuellen Kurs ergäbe sich daraus eine Dividendenrendite von rund 7,7%. Die Ausschüttung passt grundsätzlich zur neuen Dividendenpolitik. Vonovia strebt an, 50 bis 60% des bereinigten EBT auszuzahlen. Bei einem erwarteten Ergebnis von durchschnittlich 1,93 Milliarden € würde eine Dividende von 1,26 € ungefähr in der Mitte dieser Spanne liegen. Völlig risikolos ist sie dennoch nicht. Der operative freie Cashflow sank im ersten Halbjahr um -45% auf 607,5 Millionen €. Gleichzeitig stieg der Verschuldungsgrad gemessen am Immobilienwert von 45,4 auf 46% und das Verhältnis von Nettoschulden zu bereinigtem EBITDA von 13,8 auf 14. JPMorgan hält deshalb eine Dividendenkürzung für möglich, falls größere Verkäufe ausbleiben. Der massive Abschlag auf den Immobilienwert, steigende Mieten und die hohe Dividendenrendite sprechen für Vonovia. Der Schuldenberg und die Zinsabhängigkeit rechtfertigen jedoch einen Teil des Abschlags. Bei rund 16 € halte ich das Chance-Risiko-Verhältnis für attraktiv – Neueinsteiger sollten wegen der weiterhin angespannten Bilanz aber gestaffelt kaufen. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 13,9 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [Symrise-Aktie +40% seit Jahresanfang: Was könnte jetzt ratsam sein?](https://www.sharedeals.de/symrise-aktie-40-seit-jahresanfang-was-koennte-jetzt-ratsam-sein/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Nach dem deutlichen Kursrückgang im vergangenen Jahr befindet sich die Symrise-Aktie seit Jahresbeginn wieder auf Erholungskurs. Lag der Kurs damals bei etwa 68 €, notiert sie am Mittwoch aktuell bei knapp 96 €. Das entspricht einem Anstieg von rund +40%. Nach dieser kräftigen Rally stellt sich die Frage, ob die Aktie noch weiteres Aufwärtspotenzial bietet oder eine Korrektur droht. ## Hohe Erwartungen an das dritte Quartal Im Halbjahresbericht stellte Symrise für die zweite Jahreshälfte eine deutlich dynamischere Geschäftsentwicklung in Aussicht. Nun richtet sich der Blick auf die kommenden Quartalszahlen. Der Bericht soll am 28. Oktober veröffentlicht werden. Im ersten Halbjahr lag das organische Umsatzwachstum bei 2%. Im zweiten Quartal erreichte es bereits 4,5%. Dieser Wert dient als wichtiger Orientierungsmaßstab für die erwartete Wachstumsbeschleunigung. Ein Vergleich mit dem Schweizer Wettbewerber Givaudan liefert zusätzliche Anhaltspunkte. Das Unternehmen meldete am 13. Oktober für das dritte Quartal ein organisches Umsatzwachstum von 8,6%, nachdem es im ersten Halbjahr noch bei 3,6% gelegen hatte. Die Entwicklung bei Givaudan stimmt grundsätzlich zuversichtlich. Allerdings lassen sich die Zahlen nicht unmittelbar auf Symrise übertragen, da sich die Unternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftsstruktur und regionalen Ausrichtung unterscheiden. Insgesamt erscheinen dennoch solide Quartalszahlen möglich. Entscheidend wird sein, ob Symrise das erwartete Wachstumstempo erreicht und gleichzeitig die Profitabilität weiter verbessert. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Symrise&stockidentifier=symbol%3ASY1&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose bestätigt Mit der Veröffentlichung des Halbjahresberichts bestätigte Symrise seine Jahresprognose. Das Unternehmen rechnet weiterhin mit einem organischen Umsatzwachstum von 2 bis 4%. Im Vorjahr lag dieses bei 2,8%. Angesichts der bisherigen Geschäftsentwicklung erscheint ein Ergebnis im oberen Bereich der Prognosespanne möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich das Wachstum im zweiten Halbjahr wie erwartet beschleunigt. Bei der bereinigten EBITDA-Marge strebt Symrise einen Wert zwischen 21,5 und 22,5% an. Im ersten Halbjahr wurden 21,8% erreicht. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz und Profitabilität könnten dazu beitragen, die Marge weiter zu verbessern. Ob sich diese Erwartungen erfüllen, wird sich mit den nächsten Geschäftszahlen zeigen. Möglich könnte auch eine Anhebung beim Umsatzwachstum sein. ## Bewertung Für das dritte Quartal und das zweite Halbjahr bin ich grundsätzlich zuversichtlich. Die Chancen stehen aus meiner Sicht gut, dass Symrise solide Geschäftszahlen vorlegt und die Jahresprognose erreicht. Positiv ist zudem, dass der Konzern sein Transformationsprogramm ONE SYM konsequent vorantreibt. Ziel ist es, das organische Wachstum zu stärken, die Effizienz zu steigern und die Profitabilität nachhaltig zu verbessern. Allerdings ist ein erheblicher Teil der Erholung bereits im Aktienkurs sichtbar. Damit steigen auch die Erwartungen an die kommenden Geschäftszahlen. Die weitere Kursentwicklung hängt deshalb maßgeblich davon ab, ob Symrise die angekündigte Wachstumsbeschleunigung tatsächlich erreicht. Gute Zahlen könnten der Aktie zusätzlichen Auftrieb geben. Eine Enttäuschung würde dagegen das Risiko einer Korrektur erhöhen. Die Dividendenrendite ist durch den starken Kursanstieg deutlich gesunken. Aktuell liegt sie bei etwa 1,2%. Der starke Kursanstieg seit Jahresbeginn ist beachtlich. Aus meiner Sicht ist hierin bereits viel Positives eingepreist. Überzeugt Symrise mit überraschend starken Zahlen, sind kurzfristig weitere Kurssteigerungen möglich. Insgesamt halte ich das weitere Aufwärtspotenzial für begrenzt. Wer gute Kursgewinne erzielte, sollte zumindest über ein Teilrealisierung nachdenken. Daran ist noch keiner gestorben. **Du interessierst Dich für Dividendenwerte:** Nicht jede Dividenden-Aktie bietet auch Kurspotenzial – doch einige tun es durchaus. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) wurden nach beiden Kriterien ausgewählt und könnten 2026 für eine doppelte Rendite sorgen. ## ℹ️ Symrise in Kürze - Die niedersächsische Symrise AG mit Sitz in Holzminden ist ein weltweit führendes Unternehmen der Duft- und Geschmacksstoffindustrie. - Die Produkte der Symrise werden von Parfum-, Kosmetik- und Nahrungsmittelherstellern eingesetzt. - Mit einem Marktanteil von rund 10% zählt der Konzern zu den größten Anbietern im globalen Markt. - Symrise ist mit über 100 Standorten auf allen Kontinenten vertreten und beliefert alle großen Konzerne dieser Branchen. - Die Symrise-Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 13,2 Milliarden € wert. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Meta-Aktie: Zündet jetzt das 1.000-US$-Kursziel?](https://www.sharedeals.de/meta-aktie-zuendet-jetzt-das-1-000-us-kursziel/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Meta-Aktie legt nach dem Sprung vom Montag weiter zu und schloss am Dienstag bei 762,50 US$. Verantwortlich ist das neue KI-Modell Muse Wonder, mit dem Meta nach mehreren Rückschlägen zu OpenAI und Anthropic aufschließen will. Truist reagiert bereits mit einem spektakulären Kursziel von 1.000 US$. Entscheidend ist jedoch nicht der nächste Benchmark-Sieg, sondern ob Meta seine gewaltigen KI-Ausgaben endlich in zusätzliche Umsätze verwandeln kann. ## Wonder soll den Rückstand aufholen Meta bezeichnet Muse Wonder und die leistungsfähigere Variante Muse Wonder Full als seine bislang stärksten KI-Modelle. Sie sollen insbesondere beim Programmieren sowie bei komplexen rechtlichen und finanziellen Aufgaben mit den Angeboten von OpenAI und Anthropic konkurrieren können. Muse Wonder soll zunächst Metas gleichnamigen persönlichen KI-Agenten verbessern. Muse Wonder Full steht zahlenden Nutzern der Entwicklungsplattform Muse Code zur Verfügung. Damit verabschiedet sich Meta teilweise von der früheren Strategie, seine wichtigsten Modelle vor allem mit offenen Gewichten bereitzustellen. Leistungsfähige Anwendungen werden zunehmend hinter kostenpflichtigen Zugängen vermarktet. Der technologische Anspruch muss allerdings erst unabhängig bestätigt werden. Noch im April lag das Vorgängermodell Muse Spark bei einigen Aufgaben auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, zeigte aber Schwächen beim logischen Denken und Programmieren. Wonder wäre daher tatsächlich ein wichtiger Fortschritt – aber noch kein Beleg dafür, dass Meta dauerhaft zur Spitze gehört. Bleibe bei Meta Platforms und der Social-Media-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Meta+Platforms&stockidentifier=symbol%3AMETA&stockmarket=NASDAQ)! ## Die Verteilung ist Metas größter Vorteil Meta muss mit seinem Modell nicht zwingend jedes einzelne Leistungsranking gewinnen. Der Konzern kann Muse direkt über Instagram, Facebook, Messenger und WhatsApp an Milliarden Menschen verteilen. Genau diese Reichweite fehlt vielen spezialisierten KI-Anbietern. Der persönliche Agent könnte Termine organisieren, Produkte suchen, Reisen planen, Nachrichten zusammenfassen oder Käufe vorbereiten. Für Meta entsteht dadurch eine Verbindung zwischen KI, Werbung und Handel: Der Konzern kennt die Interessen seiner Nutzer, kann passende Angebote anzeigen und künftig möglicherweise Provisionen oder Abonnementgebühren vereinnahmen. Muse verzeichnete kurz nach seiner Einführung bereits Millionen Downloads. Der nächste Schritt besteht nun darin, aus hoher Nutzung ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Bislang ist noch offen, wie viele Anwender dauerhaft für den Agenten bezahlen und ob Werbekunden innerhalb einer KI-Oberfläche ähnlich profitabel erreicht werden können wie im klassischen Feed. Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Du findest sie in unserem Report [Die Top-KI-Gewinner](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Meta-Aktie: 145 Milliarden US$ Börsenwert brauchen eine Rechtfertigung Die Dimension der Wette ist enorm. Meta erwartet für 2026 Investitionen zwischen 130 und 145 Milliarden US$. Allein im zweiten Quartal flossen 31,08 Milliarden US$ in Rechenzentren, Chips und weitere Infrastruktur. Dadurch blieb trotz eines operativen Cashflows von 31,86 Milliarden US$ nur ein freier Cashflow von 784 Millionen US$ übrig. Das profitable Werbegeschäft finanziert diesen Ausbau weiterhin. Die Werbeerlöse stiegen im zweiten Quartal um +27% auf 59,4 Milliarden US$. Dabei erhöhte sich sowohl die Zahl der ausgespielten Anzeigen als auch der durchschnittliche Preis. KI verbessert somit bereits heute Empfehlungen und Werbeausspielung – unabhängig davon, ob Muse selbst kurzfristig viel Geld verdient. Truist erwartet, dass Muse bis 2030 zusätzliche Erlöse von 28,5 Milliarden US$ beisteuern könnte. Die Analysten erhöhten ihr Kursziel deshalb von 763 auf 1.000 US$. Vom aktuellen Niveau entspräche dies einem Potenzial von rund +31%. ## Die Erwartungen steigen schneller als die Gewinne Mit einem Kurs nahe dem bisherigen Hoch ist ein großer Teil der neuen Zuversicht bereits eingepreist. Meta muss nun zeigen, dass Wonder im praktischen Einsatz überzeugt, die Nutzerbindung von Muse verbessert und mittelfristig zusätzliche Erlöse erzeugt. Einen ersten wichtigen Test liefern die Quartalszahlen am 21. Oktober. Anleger dürften besonders auf die Entwicklung der Investitionen, den freien Cashflow und konkrete Aussagen zur Monetarisierung von Muse achten. Muse Wonder könnte Metas KI-Wende bestätigen, weil der Konzern erstmals ein konkurrenzfähiges Modell mit seiner gewaltigen Reichweite und dem Werbegeschäft verbinden kann. Nach der starken Rallye würde ich der Aktie allerdings nicht hinterherlaufen: Investierte Anleger können halten, Neueinsteiger sollten einen Rücksetzer abwarten. ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (ehemals Facebook) (WKN: A1JWVX) ist ein US-Technologieunternehmen und Mutterkonzern der weltweit größten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram. - Darüber hinaus gehören auch die Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger sowie der Virtual-Reality-Gerätehersteller Meta Quest zu Meta Platforms. - Der Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Menlo Park und ist sowohl Mitglied des Nasdaq 100 auch als des S&P 500 Index. - Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 1,94 Billionen US$ liegt Meta Platforms gegenwärtig auf Platz 10 der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie mit -78% – stürzt sie jetzt komplett ab?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-mit-78-stuerzt-sie-jetzt-komplett-ab/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie setzt ihren steilen Abverkauf fort. Gestern verlor der Titel –2,94% und schloss bei 1,49 AU$. Vom Rekordhoch bei rund 6,50 AU$ hat sich der Kurs damit um etwa –78% entfernt. Nun testet die Aktie das 0,618er Fibonacci-Retracement – möglicherweise die letzte Chance für eine größere Trendwende. ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Der Kurs der DroneShield-Aktie ist bis in die Unterstützungszone zwischen rund 1,43 und 1,70 AU$ gefallen. Hier verläuft zugleich das 0,618er Fibonacci-Retracement bei 1,47 AU$. Gelingt eine Stabilisierung, wären zunächst 1,70 und die psychologische Marke von 2,00 AU$ relevant. Darüber wartet zwischen etwa 2,70 und 3,00 AU$ der nächste größere Widerstandsbereich. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Fällt die DroneShield-Aktie dagegen nachhaltig unter 1,43 AU$, würde sich das technische Bild weiter eintrüben. Als mögliche Auffangbereiche rücken dann die Fibonacci-Marken bei 0,98 und 0,76 AU$ in den Mittelpunkt. Im ungünstigsten Fall könnte der Kurs sogar die tiefer liegende Unterstützungszone zwischen etwa 0,45 und 0,56 AU$ ansteuern. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der DroneShield-Aktie notiert nur noch knapp oberhalb der überverkauften Zone. Die RSI-Linie verläuft deutlich unter ihrer Signallinie und signalisiert damit weiterhin hohen Verkaufsdruck. Ein belastbares Kaufsignal liegt bislang nicht vor. Erst eine Aufwärtsbewegung der RSI-Linie und die Rückkehr über die Signallinie würden eine nachlassende Abwärtsdynamik anzeigen. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bestätigt derzeit keinen Boden. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt, während beide Linien unterhalb der Nulllinie verlaufen. Gleichzeitig ist das Histogramm wieder in den negativen Bereich gerutscht. Damit bleibt das kurzfristige Momentum bärisch, obwohl sich der Kurs der DroneShield-Aktie bereits an einer bedeutenden Unterstützung befindet. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das bullische Elliott-Wellen-Szenario steht nun vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Hält das 0,618er Fibonacci-Retracement bei 1,47 AU$, könnte die laufende Korrektur kurz vor ihrem Abschluss stehen. Anschließend wäre ein neuer Aufwärtsimpuls denkbar, der die DroneShield-Aktie langfristig wieder über das bisherige Rekordhoch und möglicherweise sogar über die psychologische Marke von 10,00 AU$ führen könnte. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die primäre Zählung warnt jedoch vor einer noch nicht abgeschlossenen Abwärtsbewegung. Demnach könnte lediglich eine erste Korrekturwelle beendet werden, auf die zunächst eine Erholung und später ein weiterer Kursrückgang folgt. Unterhalb von 1,47 AU$ würden die Retracements bei 0,98 und 0,76 AU$ als mögliche Trendwendebereiche an Bedeutung gewinnen. Ich halte die DroneShield-Aktie auf diesem Niveau für eine hochspekulative Turnaround-Chance. Das 0,618er Fibonacci-Retracement bietet einen plausiblen Wendepunkt, doch die Indikatoren bestätigen die Bodenbildung noch nicht. Eine Rückkehr über 1,70 AU$ wäre ein erstes positives Signal. Unter 1,43 AU$ steigt dagegen das Risiko eines Rückfalls in Richtung 0,98 oder 0,76 AU$ erheblich. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,37 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose, Rüstung, Rüstungsaktien, Techaktien --- ### [Johnson & Johnson-Aktie -6%: Ist der Absturz übertrieben?](https://www.sharedeals.de/johnson-johnson-aktie-6-ist-der-absturz-uebertrieben/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Johnson & Johnson hat im dritten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten Gewinn die Erwartungen übertroffen und sogar die Jahresprognose angehoben. Trotzdem brach die Aktie am Dienstag um -5,73% auf 248,61 US$ ein. Nach dem starken Kursanstieg im bisherigen Jahresverlauf reichten gute Konzernzahlen nicht mehr aus – der Markt störte sich vor allem an einer überraschend schwachen Medizintechnik-Sparte. ## MedTech enttäuscht zum zweiten Mal Der Konzernumsatz stieg um +5,9% auf 25,4 Milliarden US$ und übertraf damit die Konsensschätzung von 25,28 Milliarden US$. Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag mit 2,59 US$ ebenfalls 0,05 US$ über den Erwartungen. Der Schwachpunkt war jedoch erneut das MedTech-Geschäft. Die Erlöse verbesserten sich lediglich um +2,5% auf 8,64 Milliarden US$, während Analysten mit 8,71 Milliarden US$ gerechnet hatten. Außerhalb der USA stagnierte der Umsatz praktisch. Damit verfehlte der Geschäftsbereich bereits im zweiten Quartal nacheinander die Markterwartungen. Das Management nennt geringere Gesundheitsausgaben im Nahen Osten, Sparmaßnahmen in Europa und den Preisdruck in China als Belastungsfaktoren. Hinzu kommen hausgemachte Schwierigkeiten bei der Herzpumpe Impella und in Teilen des Chirurgiegeschäfts. Johnson & Johnson will deshalb das langsamer wachsende Orthopädiegeschäft DePuy Synthes bis Mitte 2027 abspalten. Dadurch könnte sich der verbleibende MedTech-Bereich stärker auf Herz-Kreislauf-Produkte, Robotik und margenstärkere Technologien konzentrieren. Kurzfristig verursacht die Trennung allerdings Kosten und zusätzliche Unsicherheit. ## Pharmageschäft fängt die Schwäche auf Deutlich überzeugender entwickelte sich die Pharmasparte. Die Erlöse stiegen um +7,7% auf 16,76 Milliarden US$. Besonders stark schnitt das Immunpräparat Tremfya ab, dessen Umsatz um +68% auf rund 2,4 Milliarden US$ sprang. Das Wachstum ist wichtig, denn der frühere Blockbuster Stelara verliert aufgrund der Konkurrenz durch Nachahmerprodukte rapide an Bedeutung. Sein Quartalsumsatz brach um -54% auf 716 Millionen US$ ein. Bislang gelingt es Johnson & Johnson jedoch, diesen Rückgang durch Tremfya, Darzalex, Caplyta und neuere Krebstherapien mehr als auszugleichen. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern jetzt Erlöse von rund 101,2 Milliarden US$ und einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 11,05 und 11,15 US$. Beide Prognosen wurden leicht erhöht. Beim freien Cashflow stellt das Management etwa 21 Milliarden US$ in Aussicht. **Tipp:** Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Johnson+%26+Johnson%3A&stockidentifier=symbol%3AJNJ&stockmarket=NYSE) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Milliardenbelastung durch den Talkum-Streit Der ausgewiesene Quartalsgewinn brach dennoch von 5,15 Milliarden auf lediglich 210 Millionen US$ ein. Verantwortlich waren vor allem Sonderbelastungen für die geplante Beilegung der Talkum-Klagen sowie Ausgaben für Übernahmen und Kooperationen. Johnson & Johnson hat 5,5 Milliarden US$ angeboten, um einen Großteil der verbliebenen Klagen wegen angeblich krebserregender Talkumprodukte beizulegen. Voraussetzung ist, dass mindestens 95% der betroffenen Kläger zustimmen. Laut Management entwickelt sich die Zustimmung bislang in die gewünschte Richtung. Ein erfolgreicher Abschluss würde ein langjähriges Risiko zumindest deutlich reduzieren. Vollständig beseitigt ist die juristische Unsicherheit jedoch noch nicht. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Bewertung bietet noch keinen großen Puffer Auf Grundlage des angehobenen Gewinnziels wird die Aktie mit dem rund 22-Fachen des erwarteten Jahresgewinns bewertet. Das ist für einen defensiven Gesundheitskonzern mit verlässlichem Wachstum vertretbar, aber noch kein Schnäppchen. Die jährlich hochgerechnete Dividende von 5,36 US$ entspricht beim aktuellen Kurs einer Rendite von rund 2,2%. Johnson & Johnson hat seine Ausschüttung seit mehr als 60 Jahren in Folge erhöht. Der Analystenkonsens von knapp 279 US$ signalisiert nach dem Kursrutsch etwa +12% Potenzial. Der Kursrutsch ist angesichts der zweiten MedTech-Enttäuschung und der zuvor hohen Erwartungen nachvollziehbar, wirkt mit fast -6% aber etwas überzogen. Das Pharmageschäft wächst stark, die Prognose steigt und der Cashflow bleibt robust. Für langfristige Anleger ist Johnson & Johnson auf diesem Niveau wieder interessanter – wegen der weiterhin ambitionierten Bewertung und der offenen Rechtsrisiken würde ich jedoch nur gestaffelt einsteigen. ## ℹ️ Johnson & Johnson in Kürze - Johnson & Johnson (WKN: 853260) mit Sitz in New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey ist einer der größten Medtech- und Pharmakonzerne der Welt. - Der Konzern operiert in den beiden Geschäftsbereichen Innovative Medicine (Pharma) und MedTech (Medizintechnik). - J & J ist einer der weltweit führenden Anbieter von Therapien in der Onkologie und Immunologie. Das MedTech-Segment umfasst vor allem Produkte und Leistungen in den Bereichen Chirurgie und Orthopädie. - Johnson & Johnson ist Mitglied im Dow Jones Industrial-Index. Mit einer Marktkapitalisierung von 599 Milliarden US$ gehört J & J zu den 20 wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Aktien-Tokenisierung vor dem Durchbruch: Diese Aktien könnten jetzt profitieren!](https://www.sharedeals.de/aktien-tokenisierung-vor-dem-durchbruch-diese-aktien-koennten-jetzt-profitieren/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der Aktienhandel steht möglicherweise vor seiner größten technologischen Veränderung seit Jahrzehnten. Was bei Kryptowährungen längst selbstverständlich ist, könnte bald auch für klassische Aktien gelten: Handel rund um die Uhr, schnellere Abwicklung und ein direkterer Zugang zu internationalen Kapitalmärkten. Der Schlüssel heißt **Tokenisierung**. Dabei werden Aktien oder die mit ihnen verbundenen Rechte digital auf einer Blockchain abgebildet. Anleger können solche Token übertragen und handeln, ohne dass sämtliche Prozesse über die bisherigen technischen Systeme laufen müssen. Was lange als Zukunftsvision galt, nimmt im Oktober 2026 plötzlich konkrete Formen an. Große Börsenbetreiber, Finanztechnologieunternehmen und sogar die US-Börsenaufsicht treiben die Entwicklung voran. ### Die Wall Street öffnet sich für Blockchain Am 17. September machte die US-Börsenaufsicht SEC einen entscheidenden Schritt. Mit einer neuen, zunächst auf fünf Jahre begrenzten Ausnahmeregelung erleichtert sie unter bestimmten Voraussetzungen den Handel tokenisierter US-Aktien. Auch die etablierten Börsen positionieren sich. Ein großer US-Börsenbetreiber kündigte im September eine Investition von **100 Millionen US$** in die Muttergesellschaft einer bekannten Kryptobörse an. Gemeinsam sollen neue technische Lösungen entstehen, die klassische Aktienmärkte mit Blockchain-Netzwerken verbinden. Anfang Oktober folgte bereits der nächste Meilenstein: Ein auf digitale Wertpapiere spezialisiertes Unternehmen startete den Handel mit tokenisierten Anteilen großer US-Konzerne. Die digitalen Wertpapiere sind dabei durch echte Aktien gedeckt. ### Ein Milliardenmarkt steht vor dem Umbruch Das Potenzial ist gewaltig. Während an den traditionellen Aktienmärkten monatlich Wertpapiere im Wert von Billionen US-Dollar gehandelt werden, ist der Markt für tokenisierte Aktien bislang vergleichsweise klein. Doch genau darin liegt die Wachstumsfantasie. Tokenisierte Aktien könnten künftig nahezu jederzeit handelbar sein. Zudem verspricht die Technologie schnellere Abwicklungen, geringere Transaktionskosten und neue Möglichkeiten, Wertpapiere als Sicherheiten einzusetzen. Allerdings gibt es noch wichtige Unterschiede: Nicht jeder Aktientoken bietet dieselben Dividenden- und Stimmrechte wie eine reguläre Aktie. Auch Liquidität, Regulierung und Anlegerschutz bleiben entscheidende Herausforderungen. ### Wer verdient am Aktienhandel der Zukunft? Für Anleger entsteht damit ein neuer Wachstumsmarkt, der weit über Kryptowährungen hinausgeht. Besonders profitieren könnten Unternehmen, die Handelsplattformen betreiben, Blockchain-Infrastruktur bereitstellen oder die technische Abwicklung digitaler Wertpapiere ermöglichen. **Sollte sich die Tokenisierung im Massenmarkt durchsetzen, könnte ein erheblicher Teil der globalen Finanzinfrastruktur neu organisiert werden.** Welche drei Aktien aus unserer Sicht besonders spannend positioniert sind, um von diesem Wandel zu profitieren, zeigen wir Dir nach der Freischaltung. EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Nel ASA Aktie mit +6% – neuer Trend gestartet?](https://www.sharedeals.de/nel-asa-aktie-mit-6-neuer-trend-gestartet/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nel-ASA-Aktie zeigt nach ihrem jahrelangen Kursverfall einen neuen Stabilisierungsversuch. Gestern legte der Wasserstoff-Titel um +6,32% auf 2,12 NOK zu. Der Kurs hält sich damit oberhalb einer langfristig wichtigen Unterstützungszone. Während der RSI ein erstes bullisches Signal liefert, bleibt der übergeordnete Abwärtstrend allerdings vollständig intakt. ## Chartanalyse zur Nel-ASA-Aktie Die Nel-ASA-Aktie bewegt sich seit mehreren Monaten überwiegend seitwärts und testet dabei regelmäßig den Unterstützungsbereich zwischen etwa 1,75 und 2,20 NOK. Der jüngste Anstieg erfolgte erneut vom unteren Teil dieser Zone. Gleichzeitig notiert der Kurs weiterhin in einer langfristigen Supportzone, sodass die aktuelle Bewegung zunächst lediglich als technischer Erholungsversuch einzustufen ist. Nel ASA, Wochenchart, Tradingview.com Für eine nachhaltige Verbesserung müsste der Kurs der Nel-ASA-Aktie zunächst die Marke von 2,30 NOK zurückerobern. Danach wartet zwischen etwa 2,70 und 3,00 NOK die erste Widerstandszone. Darüber folgt ein weiterer Bereich zwischen 3,40 und 4,00 NOK. Unterhalb von 1,75 NOK würde dagegen ein neues Verkaufssignal entstehen und das Risiko weiterer Rekordtiefs deutlich steigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nel-ASA-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie ist zuletzt auf ungefähr 44 Punkte gestiegen und hat ihre Signallinie von unten gekreuzt. Damit liegt ein erstes bullisches Signal vor. Der Indikator bewegt sich jedoch weiterhin unterhalb der neutralen Marke von 50. Erst ein nachhaltiger Anstieg darüber würde auf eine deutlichere Verbesserung des Momentums der Nel-ASA-Aktie hindeuten. Nel ASA, Wochenchart, Tradingview.com Der MACD bestätigt die mögliche Trendwende bislang nicht. Die MACD-Linie verläuft weiterhin unterhalb der Signallinie und beide notieren deutlich im negativen Bereich. Das Histogramm bleibt ebenfalls unter der Nulllinie, wobei die roten Balken zuletzt kleiner geworden sind. Der Verkaufsdruck lässt somit etwas nach, ein bullisches Kreuzen steht aber noch aus. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt klar bärisch. Demnach befindet sich die Nel-ASA-Aktie seit dem Hoch aus dem Jahr 2021 innerhalb einer großen Abwärtswelle C. Die zwischenzeitliche Erholung bis knapp 4,00 NOK könnte lediglich eine korrektive Welle B gewesen sein. In diesem Fall hätte mit dem anschließenden Rückgang bereits der nächste Abwärtsabschnitt begonnen. Nel ASA, Wochenchart, Tradingview.com Kann die aktuelle Unterstützung verteidigt werden, ist zunächst eine weitere Erholung innerhalb der laufenden Korrektur möglich. Ein nachhaltiger Bruch von 1,75 NOK würde das bärische Elliott-Wellen-Szenario hingegen bestätigen. Dann wären langfristig Kurse unterhalb von 1,00 NOK nicht ausgeschlossen. Erst ein Ausbruch über 4,00 NOK würde diese negative Wellenzählung spürbar infrage stellen. Ich sehe bei der Nel-ASA-Aktie erste Stabilisierungsanzeichen, aber noch keine belastbare Trendwende. Der bullische RSI steht einem weiterhin schwachen MACD gegenüber. Oberhalb von 2,30 NOK könnte sich die Erholung fortsetzen. Unter 1,75 NOK droht dagegen ein neuer Abwärtsimpuls. ## ℹ️ Nel ASA in Kürze - Nel ASA (WKN: A0B733) bietet Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von aus elektrischer Energie gewonnenem Wasserstoff an. - Kerngeschäft des norwegischen Unternehmens mit Sitz in Oslo ist die Produktion von Elektrolyseuren zur Gewinnung von Wasserstoff. - Nel ASA notiert an der Börse Oslo und ist derzeit ca. 341,33 Millionen € wert. In Deutschland ist sie an nahezu allen relevanten deutschen Handelsplätzen handelbar. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Aktie Nel, Nel Aktie, Nel Asa, Nel ASA-Aktie, Nel ASA-Analyse, Nel ASA-Chartanalyse, Nel ASA-Kurs, Nel ASA-Preis, Nel ASA-Prognose, Nel Asa; Wasserstoff-Aktien, Wasserstoff-Aktien, Wasserstoffaktien --- ### [NovoCure-Aktie: Innovative Krebstherapien, herausragende Chancen](https://www.sharedeals.de/novocure-aktie-innovative-krebstherapien-herausragende-chancen/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die NovoCure-Aktie könnte von steigenden Umsätzen, neuen Krebstherapien und einer möglichen Neubewertung profitieren. Entscheidend wird sein, ob das Biotechnologieunternehmen sein Wachstum fortsetzen und nachhaltig profitabel werden kann. ## Innovativer Krebstherapie-Spezialist NovoCure entwickelt und vermarktet Krebstherapien auf Basis elektrischer Wechselfelder, die die Teilung von Krebszellen stören sollen. Mit Optune Gio, Optune Lua und Optune Pax verfügt das Unternehmen bereits über drei zugelassene Produkte zur Behandlung verschiedener Krebsarten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Klinische Erfolge und neue Wachstumstreiber Die bisherigen Studiendaten zeigen bei mehreren Indikationen Vorteile beim Gesamtüberleben. Gleichzeitig wächst die Patientenbasis: Im zweiten Quartal stieg die Zahl der aktiven Patienten auf 5.128, was einen Anstieg von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Besonders dynamisch entwickelte sich Optune Pax bei lokal fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs, dessen Patientenzahl innerhalb eines Quartals von 84 auf 285 zunahm. Weitere Chancen bietet die Entwicklungspipeline. Besonders Optune Mya zur Behandlung von Hirnmetastasen bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs könnte das Geschäft künftig erweitern. Eine FDA-Zulassungsentscheidung wird noch in diesem Quartal erwartet. Die Markteinführung könnte kurz darauf folgen. ## Umsatzwachstum und bessere Prognose Im zweiten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16 Prozent auf 183,6 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig konnte NovoCure seine Umsatzkosten trotz des höheren Geschäftsvolumens leicht senken. Auch beim Nettoverlust machte das Unternehmen deutliche Fortschritte: Dieser verringerte sich von 40,1 Millionen auf 15,7 Millionen US-Dollar. Darüber hinaus erzielte NovoCure einen positiven freien Cashflow von rund 1,2 Millionen US-Dollar, nachdem im Vorjahresquartal noch ein negativer Wert von etwa 21,4 Millionen US-Dollar angefallen war. Angesichts dieser Entwicklung hob das Unternehmen seine Jahresprognose an. Für 2026 erwartet NovoCure nun Erlöse zwischen 710 und 725 Millionen US-Dollar, nachdem zuvor 690 bis 710 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt worden waren. Die Bruttomarge soll weiterhin im mittleren Bereich der 70-Prozent-Spanne liegen. Auch beim bereinigten EBITDA zeigt sich eine Verbesserung: Statt eines möglichen Verlusts von bis zu 15 Millionen US-Dollar rechnet NovoCure inzwischen mit einem Ergebnis zwischen null und plus 15 Millionen US-Dollar. Damit rückt die operative Gewinnschwelle näher, auch wenn eine nachhaltig positive Geschäftsentwicklung noch bestätigt werden muss. ## Bewertung bietet viel Phantasie Mit einem erwarteten Verhältnis von Unternehmenswert zu Umsatz von 2,05 liegt NovoCure deutlich unter dem angegebenen Branchenmedian von 3,66, was auf eine besonders attraktive Bewertung hindeutet. Langfristige Bewertungssteigerungen hängen davon ab, ob das Unternehmen seine Produkte erfolgreich vermarktet und die Gewinnschwelle erreicht. Sollte das gelingen, besitzt der Titel erhebliches Neubewertungspotenzial. ## Typische Biotech-Risiken im Blick Zu den wichtigsten Risiken zählen der Wettbewerb durch etablierte Krebstherapien, Verzögerungen bei klinischen Studien und Schwierigkeiten bei der internationalen Expansion. Da NovoCure noch nicht nachhaltig profitabel ist, könnte schwächeres Wachstum die Aktie belasten. NovoCure bietet solide Umsatzdynamik, Pipeline-Phantasie und einen konkreten kurzfristigen Kurskatalysator bei günstiger Bewertung. Das Unternehmen bleibt angesichts branchentypischer Risiken und der noch ausstehenden, aber möglicherweise schon zeitnah erreichbaren Profitabilität jedoch eine spekulative Wachstumsanlage. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1lhvjxm*_gcl_au*NTUyMjY1MTY5LjE3ODk1NTY3NDA.) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Kategorien:** Aktien-Picks, Biotech-Aktien --- ### [Apple-Aktie: Sind 6 Billionen Dollar Börsenwert in 2027 wahrscheinlich?](https://www.sharedeals.de/apple-aktie-sind-6-billionen-dollar-boersenwert-in-2027-realistisch/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Apple-Aktie könnte 2027 eine Marktkapitalisierung von sechs Billionen US-Dollar erreichen. Neue iPhone-Modelle und wachsende Serviceerlöse bieten Chancen, während SpaceX mit Satellitenkommunikation langfristig zum ernsthaften Wettbewerber werden könnte. ## Quartalszahlen als nächster Prüfstein Apple legt voraussichtlich am 2. November 2026 die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal vor. Analysten erwarten einen bereinigten Gewinn von 1,98 Dollar je Aktie. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein prognostiziertes Ergebnis von 8,83 Dollar je Aktie, ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf Basis des aktuellen Bewertungsmultiplikators entspricht dies einer Marktkapitalisierung von knapp fünf Billionen Dollar. Bis zum Geschäftsjahr 2030 rechnen Analysten mit einem jährlichen Gewinnwachstum von durchschnittlich rund 12,5 Prozent. Bleibt das Kurs-Gewinn-Verhältnis stabil, könnte Apple bereits zwischen 2027 und 2028 die Marke von sechs Billionen Dollar überschreiten. ## Neue iPhones könnten den Absatz beleben Die im September vorgestellten Produkte, darunter das iPhone Duo sowie das iPhone 18 Pro und Pro Max, könnten einen neuen Austauschzyklus auslösen. Verbesserte Funktionen, die Weihnachtssaison und zusätzliche KI-Anwendungen dürften die Nachfrage nach neuen Geräten unterstützen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Services und künstliche Intelligenz als Wachstumstreiber Langfristig könnten die Serviceerlöse wichtiger werden als der Hardwareabsatz. Ihr Anteil am Gesamtumsatz stieg von rund 22,2 Prozent im Jahr 2023 auf 26,2 Prozent im Jahr 2025. Wiederkehrende Einnahmen stärken die Margen und machen Apple weniger abhängig von einzelnen Produktzyklen. Zugleich bietet das große iPhone-Ökosystem Potenzial für die Integration künstlicher Intelligenz, ohne dass dafür zwangsläufig hohe zusätzliche Investitionen in Infrastruktur erforderlich sind. Analysten sehen in Apples KI-Strategie Chancen für mehr Geräte-Upgrades und steigende Serviceumsätze. Zusätzliche Wertsteigerungen könnten das Erreichen der Sechs-Billionen-Dollar-Marke beschleunigen. ## SpaceX könnte Apples Geschäftsmodell herausfordern Ein wesentliches Risiko entsteht durch SpaceX. Das Unternehmen hat eine Vereinbarung zum Kauf des landesweiten 800-MHz-Niederfrequenzspektrums von Grain Management getroffen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die US-Kommunikationsbehörde FCC. Das Spektrum soll satellitengestützte Direktverbindungen zu Mobilgeräten ermöglichen. Langfristig könnte SpaceX damit nicht nur etablierte Mobilfunkanbieter unter Druck setzen, sondern auch eigene Geräte und integrierte Dienste anbieten. Eine Verbindung von Starlink, Grok und Tesla wäre ein mögliches Szenario, das Apples Servicegeschäft stärker bedrohen könnte als der Wettbewerb im Hardwaremarkt allein. ## Hohe Bewertung bleibt ein Risiko Die Prognose von sechs Billionen Dollar setzt voraus, dass Apple weiterhin mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 38 bis 39 bewertet wird. Dieser Multiplikator ist bereits hoch und liegt auch im Vergleich zu anderen großen Technologiekonzernen auf einem ambitionierten Niveau. Eine sinkende Bewertung könnte den erwarteten Kursanstieg daher deutlich bremsen. Kurzfristig sprechen neue iPhones, mögliche Geräte-Upgrades und KI-Anwendungen für weiteres Potenzial der Apple-Aktie. Langfristig entscheiden jedoch das Wachstum der Serviceerlöse, die Bewertung und der zunehmende Wettbewerb durch Satellitendienste darüber, ob Apple eine Marktkapitalisierung von sechs Billionen Dollar erreichen kann. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Apple&stockidentifier=symbol%3AAAPL&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie Apple jederzeit exklusiv informiert. ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 5 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Abbvie oder Novo Nordisk: Welche Pharma-Aktie überzeugt jetzt mehr?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-oder-abbvie-welche-pharma-aktie-ueberzeugt-jetzt-mehr/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** AbbVie und Novo Nordisk zählen zu den bedeutenden Unternehmen der globalen Pharmabranche, verfolgen jedoch unterschiedliche Wachstumsstrategien. Während AbbVie mit neuen Medikamenten den Verlust früherer Umsatzbringer ausgleichen will, steht Novo Nordisk trotz seiner führenden Position im Markt für Abnehmmedikamente unter zunehmendem Wettbewerbsdruck. Für langfristige Anleger stellt sich daher die Frage, welche Aktie das attraktivere Verhältnis von Chancen, Risiken und Bewertung bietet. ## AbbVie: Wachstum durch neue Medikamente AbbVie erzielte 2025 einen Umsatz von rund 61,2 Milliarden US-Dollar, ein Plus von etwa 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn lag bei rund 4,2 Milliarden Dollar, während der freie Cashflow mit 17,8 Milliarden Dollar eine solide finanzielle Grundlage für Forschung, Entwicklung und Dividendenzahlungen schuf. Im Mittelpunkt der Wachstumsstrategie stehen die Immunologiepräparate Skyrizi und Rinvoq, die den Rückgang des früheren Blockbusters Humira zunehmend kompensieren sollen. Mit der Übernahme von Apogee Therapeutics stärkt AbbVie zudem seine Medikamentenpipeline. Weitere Hoffnungsträger sind neue Therapien gegen neurologische Erkrankungen und bestimmte Tumorarten. Risiken bestehen weiterhin durch den Preisdruck im Pharmamarkt, Patentverluste und die Abhängigkeit von wenigen umsatzstarken Produkten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Novo Nordisk: Chancen im boomenden Adipositasmarkt Novo Nordisk erwirtschaftete 2025 rund 46,3 Milliarden Dollar Umsatz und einen Nettogewinn von etwa 15,3 Milliarden Dollar. Die hohe Nettomarge von rund 33 Prozent unterstreicht die Ertragskraft des dänischen Konzerns. Mit Ozempic und Wegovy profitiert das Unternehmen von der weltweit steigenden Nachfrage nach Diabetes- und Adipositasmedikamenten. Gleichzeitig wächst der Konkurrenzdruck durch Eli Lilly, während politische Eingriffe in die Medikamentenpreise die Margen belasten könnten. Auch der Ausbau der Produktionskapazitäten erfordert erhebliche Investitionen. Neue Produkte, darunter die Wegovy-Tablette in den USA, eröffnen zusätzliche Absatzmöglichkeiten. Dennoch rechnen Marktbeobachter für 2026 zunächst mit rückläufigen Umsätzen und Gewinnen, bevor neue Präparate wieder für Wachstum sorgen könnten. ## Bewertung: Novo Nordisk günstiger, AbbVie mit Wachstumsperspektiven Bei der Bewertung hat Novo Nordisk derzeit einen deutlichen Vorteil. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 11,7, während AbbVie auf 20,2 kommt. Auch das Kurs-Umsatz-Verhältnis fällt mit 3,5 gegenüber 7,7 bei Novo Nordisk niedriger aus. Die günstigere Bewertung könnte eine Chance für Anleger darstellen, spiegelt jedoch auch die Unsicherheit über die weitere Geschäftsentwicklung wider. AbbVie erscheint dagegen höher bewertet, bietet aber eine breiter aufgestellte Wachstumsperspektive durch neue Medikamente und starke Cashflows. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen seine jüngsten Umsatzsteigerungen in nachhaltiges Gewinnwachstum umwandeln kann. Novo Nordisk muss hingegen beweisen, dass es seine Marktposition trotz wachsender Konkurrenz und sinkender Preise verteidigen kann. Für langfristig orientierte Anleger erscheint AbbVie aktuell als die attraktivere Wahl, da neue Wachstumstreiber und eine starke Cashflow-Generierung für weiteres Gewinnpotenzial sprechen. Novo Nordisk könnte aufgrund seiner niedrigeren Bewertung und des langfristig wachsenden Adipositasmarktes ebenfalls interessant sein, steht kurzfristig jedoch unter größerem Wettbewerbs- und Preisdruck. Beide Aktien bergen Risiken, weshalb die Entscheidung letztlich von der persönlichen Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont abhängt. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*16wlaaj*_gcl_au*NTUyMjY1MTY5LjE3ODk1NTY3NDA.) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Kategorien:** Aktien-Picks, Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Walmart vs. Home Depot: Welche Aktie für welchen Anleger?](https://www.sharedeals.de/walmart-vs-home-depot-welche-aktie-fuer-welchen-anleger/) **Published:** Oktober 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Walmart und Home Depot verfolgen unterschiedliche Geschäftsmodelle und bieten Anlegern entsprechend verschiedene Chancen. Während Walmart mit Umsatzwachstum, internationaler Präsenz und digitalen Geschäftsfeldern punktet, überzeugt Home Depot mit einer attraktiveren Dividendenrendite und einer niedrigeren Bewertung. ## Walmart wächst kontinuierlich, Home Depot bleibt saisonabhängig Die Umsatzentwicklung der vergangenen acht Quartale verdeutlicht den Größenunterschied der US-Einzelhandelsketten: Walmart erzielte zuletzt 187,9 Milliarden US-Dollar, während Home Depot auf 47,9 Milliarden US-Dollar kam. Beide Unternehmen steigerten ihre Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Walmart profitiert von der stabilen Nachfrage nach Lebensmitteln und Alltagsprodukten sowie vom wachsenden Onlinegeschäft. Home Depot ist dagegen stärker von Renovierungsprojekten, Bauaktivitäten und saisonalen Schwankungen abhängig. Besonders in den wärmeren Monaten steigt die Nachfrage nach Gartenbedarf und Heimwerkerprodukten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bewertung und Dividende im Vergleich Auch bei der Aktienbewertung unterscheiden sich die beiden Einzelhandelskonzerne deutlich. Walmart wird mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 41 gehandelt, während Home Depot auf etwa 21 kommt. Gleichzeitig bietet Home Depot eine Dividendenrendite von rund 3,2 Prozent, verglichen mit weniger als einem Prozent bei Walmart. Damit erscheint Home Depot insbesondere für einkommensorientierte Anleger attraktiv. Walmart rechtfertigt seine höhere Bewertung hingegen mit Wachstumsperspektiven im E-Commerce, im Werbegeschäft und bei digitalen Dienstleistungen. ## Zwischen Wachstum und Erholungspotenzial Für Anleger ist nicht allein entscheidend, welches Unternehmen schneller wächst, sondern auch, wie viel sie für dieses Wachstum bezahlen. Walmart muss aufgrund seiner höheren Bewertung die Erwartungen des Marktes kontinuierlich erfüllen, um weiteres Kurspotenzial zu rechtfertigen. Home Depot könnte dagegen von einer Erholung des Renovierungsmarktes profitieren, sofern sich die Nachfrage belebt und die Gewinne entsprechend steigen. Allerdings ist eine niedrigere Bewertung kein automatisches Kaufsignal: Entscheidend bleibt, ob die künftige Geschäftsentwicklung die jeweiligen Erwartungen übertrifft. ## Unterschiedliche Strategien, unterschiedliche Chancen Walmart investiert in automatisierte Logistikzentren und erweitert sein Sortiment, um Effizienz und Kundenbindung zu verbessern. Home Depot setzt auf schnellere Lieferoptionen und die Stärkung seines Kerngeschäfts rund um Bau und Renovierung. Während Walmart durch seine internationale Reichweite zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten besitzt, bleibt Home Depot stärker auf Nordamerika konzentriert. Für die weitere Entwicklung beider Aktien werden insbesondere Umsatzwachstum, Gewinnmargen und die Fähigkeit entscheidend sein, steigende Kosten auszugleichen. Walmart erscheint aufgrund seiner Wachstumsperspektiven und digitalen Expansion als interessantere Option für langfristig orientierte Wachstumsanleger, ist allerdings anspruchsvoller bewertet. Home Depot bietet eine niedrigere Bewertung und eine deutlich höhere Dividendenrendite, reagiert dafür stärker auf konjunkturelle und saisonale Veränderungen. Welche Aktie attraktiver ist, hängt daher wesentlich davon ab, ob Anleger Wachstum oder laufende Erträge priorisieren. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Konsum-Aktien --- ### [Visa-Aktie: Ist das der große Gamechanger?](https://www.sharedeals.de/visa-aktie-ist-das-der-grosse-gamechanger/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Visa-Aktie ist derzeit nicht zu stoppen. Nachdem der Kurs des Kreditkartenriesen bereits zum Wochenauftakt auf ein neues Allzeithoch gestiegen ist, geht es auch am Dienstag weiter bergauf. Was treibt die Visa-Aktie momentan unaufhörlich nach oben und sollten Anleger auf dem historischen Höchststand überhaupt noch investieren? ## Grünes Licht in China Die Visa-Aktie profitiert dieser Tage von einer Nachricht, deren gewaltiges Potenzial noch gar nicht abzuschätzen ist. Man kann meiner Meinung nach durchaus von einem Gamechanger sprechen. China, genauer gesagt die People's Bank of China, hat Visa grünes Licht gegeben, die Einrichtung einer eigenen inländischen Bankkarten-Abrechnungs- und Clearing-Institution vorzubereiten. Damit kommt Visa dem Ziel einen entscheidenden Schritt näher, künftig auch direkt am chinesischen Heimatmarkt für Yuan-Transaktionen teilzunehmen. Das könnte dem US-Konzern langfristig einen riesengroßen Wachstumsmarkt eröffnen. Allerdings ist die Genehmigung noch keine endgültige Betriebserlaubnis. Visa darf lediglich mit den Vorbereitungen für eine eigene Kartenverrechnungsstelle in China beginnen. Die Vorbereitungsphase soll innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Danach muss der Kreditkartenkonzern die endgültige Betriebserlaubnis beantragen. ## So funktioniert der chinesische Bezahlmarkt Der chinesische Kartenmarkt ist gewaltig groß und wird derzeit von drei Anbietern beherrscht. Im Bereich der physischen Bankkarten (Debit- und Kreditkarten) wird der Markt seit Jahrzehnten unangefochten vom staatlich kontrollierten Monopolisten China UnionPay dominiert. Historisch mussten alle in China ausgegebenen Yuan-Karten über das UnionPay-Netzwerk abgewickelt werden. Durch die enorme Masse an ausgegebenen Karten im Heimatmarkt ist UnionPay gemessen an der Zahl der Karten (insbesondere Debitkarten) sogar weltweit einer der größten Zahlungsnetzwerkanbieter. Physische Karten spielen im alltäglichen Zahlungsverkehr in China allerdings eine eher untergeordnete Rolle. Der Markt wird von zwei gigantischen Smartphone-Ökosysteme dominiert, die zusammen über 90% des mobilen Zahlungsverkehrs unter sich aufteilen. Diese sind Alipay (Ant Group/Alibaba), das rund 54% des Marktes für mobile Zahlungen hält und WeChat Pay (Tencent) mit einem Marktanteil von ca. 42%. Wir halten Dich auf dem Markt für Zahlungsdienste auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Starke Signale Seit ihrem Ende März aufgestellten 12-Monatstief befindet sich die Visa-Aktie wieder in einem starken Aufwärtstrend. Das erneute Allzeithoch ist ein starkes charttechnisches Signal. Nun befindet sich der Dow Jones-Titel auf charttechnischem Neuland. Aber vieles spricht für eine Fortsetzung des aktuellen Trends. ## Ein gewaltiger Markt Bislang war Visa nur sehr eingeschränkt auf dem chinesischen Markt tätig. Der US-Kreditkartenkonzern agierte ausschließlich im grenzüberschreitenden Geschäft, um internationale Karten ausländischer Touristen oder Geschäftsreisender in China beziehungsweise chinesische Karten im Ausland nutzbar zu machen. Ein inländisches Kartengeschäft für Yuan-Transaktionen, also die direkte Abwicklung von Zahlungen chinesischer Bürger im eigenen Land, durfte Visa bisher nicht betreiben. Deshalb ist die Genehmigung zur Vorbereitung dieses Geschäfts für mich ohne Wenn und Aber ein Gamechanger. Für Visa eröffnet sich dadurch ein gewaltiger Markt. Ich gehe davon aus, dass der US-Konzern (vorbehaltlich einer Betriebserlaubnis) in den kommenden Jahren massiv Marktanteile auf dem chinesischen Zahlungsmarkt gewinnen wird. Dafür sprechen das jahrzehntelange Knowhow, die technologischen Plattformen und die finanziellen Ressourcen von Visa. ## Nicht zu teuer Mit einem Forward-KGV von 24 ist mir die Visa-Aktie für einen nach wie vor dynamisch wachsenden Konzern mit hohen Margen und exzellenter Marktpositionierung überhaupt nicht zu hoch bewertet. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2026 ist der Kreditkartenkonzern um 14% gewachsen. Im laufenden GJ 2027 wird sich das Wachstum voraussichtlich leicht auf 11% abschwächen. Ein Markteintritt in China dürfte meiner Einschätzungen nach die Wachstumsgeschwindigkeit von Visa aber wieder deutlich erhöhen. Auch für langfristig orientierte Dividendenanleger ist die Visa-Aktie ein heißer Tipp. Die Dividendenrendite von 0,7% ist für einen Finanzkonzern zwar recht mager, nicht aber das Dividendenwachstum. Es liegt langfristig bei über 15% pro Jahr. In diesem Zusammenhang: Du willst weitere Top-Dividendenwerte kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick auf unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Ich empfehle die Visa-Aktie selbst auf ihrem Allzeithoch zum Kauf. Sie ist nicht überteuert und erschließt sich mit dem Eintritt in den chinesischen Markt ein gewaltiges potenzielles Wachstumspotenzial. Das aktuelle historische Hoch wird meiner Überzeugung nach nicht das letzte gewesen sein. ## ℹ️ Visa in Kürze - Visa (WKN: A0NC7B) ist ein US-amerikanischer multinationaler Anbieter von Zahlungskartendiensten mit Hauptsitz in San Francisco. - Der Konzern bietet weltweit elektronische Geldtransfers an, vor allem über Kreditkarten, Debitkarten und Prepaid-Karten der Marke Visa. - Visa ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und an der Börse ca. 735 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [BioNTech-Aktie: 16,6 Milliarden € Cash – kommt jetzt der Krebs-Turnaround?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-166-milliarden-e-cash-kommt-jetzt-der-krebs-turnaround/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die BioNTech-Aktie profitiert von der neuen Euphorie um Krebsimpfstoffe. Nachdem Moderna und Merck positive Phase-3-Daten für ihre personalisierte mRNA-Therapie gegen Hautkrebs gemeldet hatten, legte auch BioNTech zeitweise um mehr als +5% zu. Das Papier notiert dennoch nur bei rund 96 US$. Dabei decken die liquiden Mittel bereits einen Großteil der Börsenbewertung ab – und die eigene Onkologie-Pipeline nähert sich mehreren entscheidenden Datenpunkten. ## Moderna liefert den wichtigen Machbarkeitsnachweis Moderna und Merck konnten mit ihrer personalisierten mRNA-Krebsimmuntherapie das Wiederauftreten beziehungsweise die Ausbreitung bestimmter Melanome in einer Phase-3-Studie verzögern. Die vollständigen Daten sollen noch im Oktober vorgestellt werden, eine mögliche Zulassung wird für das kommende Jahr vorbereitet. Für BioNTech ist das wissenschaftlich bedeutsam. Der Erfolg beweist zwar nicht, dass andere mRNA-Krebsimpfstoffe ebenfalls funktionieren. Er stärkt jedoch die grundsätzliche Annahme, dass individuell auf das Tumorprofil zugeschnittene Immuntherapien einen klinisch messbaren Nutzen erreichen können. BioNTech verfolgt einen ähnlichen Ansatz bei Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der Kandidat Autogene Cevumeran soll das Immunsystem auf individuell ausgewählte Tumormerkmale trainieren. Nach dem jüngsten Rückschlag bei Darmkrebs bleibt dieses Programm allerdings mit erheblichen Entwicklungsrisiken verbunden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BioNTech) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## 2026 wartet noch ein eigener mRNA-Test Kurzfristig wird deshalb BNT113 besonders wichtig. Die serienmäßig herstellbare mRNA-Therapie richtet sich gegen zwei Proteine, die in HPV16-positiven Tumoren vorkommen. In einer zulassungsrelevanten Phase-2/3-Studie wird die Kombination mit Mercks Keytruda gegen Keytruda allein bei wiederkehrendem oder metastasiertem Kopf-Hals-Krebs getestet. Die erste Zwischenanalyse des Phase-3-Teils wird noch 2026 erwartet. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat BNT113 bereits den Fast-Track-Status verliehen. Positive Daten würden zeigen, dass BioNTechs mRNA-Plattform auch außerhalb individuell hergestellter Impfstoffe kommerzielles Potenzial besitzt. Gleichzeitig hängt BioNTechs Zukunft nicht mehr allein an mRNA. Der Antikörper Gotistobart verlängerte in einer Phase-3-Studie das Überleben bestimmter Patienten mit fortgeschrittenem Lungenkrebs klinisch bedeutsam. Nach Unternehmensangaben wurde die Überlebenszeit gegenüber der Standardchemotherapie nahezu verdoppelt. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die Kasse deckt einen Großteil des Börsenwerts Ende Juni verfügte BioNTech über liquide Mittel und Wertpapieranlagen von 16,63 Milliarden €. Dem steht eine aktuelle Marktkapitalisierung von rund 22,8 Milliarden US$ gegenüber. Vereinfacht betrachtet bewertet die Börse das gesamte operative Geschäft und die umfangreiche Krebs-Pipeline damit nur noch mit wenigen Milliarden US$. Der Abschlag besitzt allerdings einen Grund. Im zweiten Quartal brach der Umsatz von 260,8 auf 105,6 Millionen € ein. Gleichzeitig verdoppelte sich der Nettoverlust beinahe auf 820,8 Millionen €. Für das Gesamtjahr erwartet BioNTech lediglich 1,6 bis 1,9 Milliarden € Umsatz, aber bereinigte Forschungsausgaben zwischen 2 und 2,3 Milliarden €. Das Unternehmen verbraucht daher weiterhin einen Teil seines finanziellen Polsters. Das Management nutzt die niedrige Bewertung dennoch für Rückkäufe. Bis Anfang Mai 2027 dürfen eigene Aktien im Wert von bis zu 1 Milliarde US$ erworben werden. Im zweiten Quartal kaufte BioNTech bereits rund 1,69 Millionen Papiere zu durchschnittlich 89,50 US$ zurück. ## Analysten sehen bis zu 136 US$ Das durchschnittliche Kursziel von 21 Analysten liegt bei rund 116 US$ und signalisiert gut +20% Potenzial. Morgan Stanley sieht 114 US$, BMO Capital 105 US$ und Canaccord Genuity sogar 136 US$. Die Spanne reicht allerdings von knapp 76 bis fast 144 US$ – ein Spiegelbild der hohen klinischen Unsicherheit. BioNTech bleibt eine spekulative Pipeline-Wette, besitzt dank der 16,6 Milliarden € starken Finanzposition aber einen ungewöhnlich großen Sicherheitspuffer. Bestätigen BNT113 oder weitere Krebsprogramme ihren Nutzen, dürfte die Aktie erhebliches Neubewertungspotenzial besitzen. Für risikobereite Langfristanleger halte ich eine kleine Position deshalb für interessant. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 22,8 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [BioNTech-Aktie: Kauflevel erreicht, und nun?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-kauflevel-erreicht-und-nun/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die BioNTech-Aktie steht nach einem zwischenzeitlichen Tagesverlust von rund -8% erneut unter erheblichem Verkaufsdruck. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-bei-8130-e-ein-kauf/) hatte ich einen Rücksetzer bis 81,30 € favorisiert und dort eine mögliche Kaufchance mit anschließendem Erholungspotenzial aufgezeigt. Genau diese Kursregion wurde nun erreicht, allerdings ist der Titel mit aktuell 80,65 € bereits darunter gefallen. Damit müssen die Käufer jetzt tatsächlich liefern. Andernfalls droht aus der erhofften Einstiegschance eine deutlich größere Korrektur. ## Krebsforschung macht Hoffnung Während die BioNTech-Aktie charttechnisch erneut unter Druck gerät, gibt es aus der Krebsforschung durchaus positive Nachrichten. Wie mein Kollege Vincent Uhr heute Mittag unter [„16,6 Milliarden € Cash – kommt jetzt der Krebs-Turnaround?“](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-166-milliarden-e-cash-kommt-jetzt-der-krebs-turnaround/) berichtete, sorgen positive Phase-3-Daten von Moderna und Merck zur personalisierten mRNA-Krebstherapie für neue Fantasie. Für BioNTech ist dies ein wichtiger wissenschaftlicher Machbarkeitsnachweis, wenngleich sich die Ergebnisse nicht unmittelbar auf die eigene Pipeline übertragen lassen. Besonders im Fokus stehen weiterhin der Krebsimpfstoffkandidat BNT113 sowie der Antikörper Gotistobart, dessen bisherige Studiendaten ebenfalls Hoffnung machen. Finanziell verfügt BioNTech mit zuletzt rund 16,6 Milliarden € an liquiden Mitteln und Wertpapieranlagen über ein komfortables Polster. Allerdings bleibt der Weg zum etablierten Onkologieunternehmen kostspielig. Im zweiten Quartal sank der Umsatz von 260,8 auf 105,6 Millionen €, während sich der Nettoverlust auf 820,8 Millionen € mehr als verdoppelte. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern inzwischen nur noch 1,6 bis 1,9 Milliarden € Umsatz. Entscheidend wird somit sein, ob die kommenden Studiendaten die hohen Forschungsinvestitionen rechtfertigen und eine nachhaltige Neubewertung der Aktie ermöglichen. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Zur Signallage Quelle: stock3 Mit dem heutigen Rücksetzer wurde die bereits zuvor favorisierte Unterstützungszone bei 81,30 € erreicht und zwischenzeitlich sogar unterschritten. Das jüngste Tagestief bei 79,40 € unterstreicht allerdings, wie fragil die Situation inzwischen geworden ist. Für mein bevorzugtes blaues Szenario müssen die Käufer jetzt eine rasche Rückeroberung von 81,30 € erreichen und die seit März etablierte Aufwärtstrendlinie verteidigen beziehungsweise zurückgewinnen. Gelingt dies, wäre zunächst eine Erholung bis 89,50 € möglich. Darüber würden mit 94,53 und 99,50 € die nächsten Kursziele wieder relevant. Noch ist die Chance auf einen solchen technischen Konter vorhanden, doch der Spielraum wird zunehmend kleiner. Bleibt die erhoffte Stabilisierung aus, dürfte sich der Verkaufsdruck dagegen weiter verstärken. Insbesondere unterhalb von 78,30 € droht eine Ausdehnung der Korrektur bis 76,40 beziehungsweise 75,25 €. Fällt auch diese Unterstützungszone, wäre der seit März bestehende Aufwärtstrend endgültig infrage gestellt und ein Rücklauf bis 71,02 € wahrscheinlich. Darunter wartet erst bei 68,30 € die nächste markante Unterstützung. Anleger sollten den heutigen Rücksetzer daher keinesfalls vorschnell als bestätigtes Kaufsignal interpretieren. Die BioNTech-Aktie hat das favorisierte Kauflevel bei 81,30 € erreicht, bislang aber noch keine überzeugende Reaktion der Käufer gezeigt. Nach dem zwischenzeitlichen Einbruch um rund -8% wird die Verteidigung beziehungsweise Rückeroberung dieser Marke nun entscheidend. Gelingt die Stabilisierung, favorisiere ich weiterhin eine Erholung bis 89,50 und anschließend 94,53 €. Unterhalb von 78,30 € droht dagegen eine deutlich tiefere Korrektur bis 75,25 beziehungsweise 71,02 €. Noch ist die Kaufchance intakt, aber die Bullen stehen erheblich unter Zugzwang. **Möchtest Du weitere spannende Aktien wie den von BioNTech entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BioNTech&stockidentifier=symbol%3ABNTX&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Biotech-Aktien&themealert=cat%3A28) zu **Biotech-Aktien** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 20 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** BioNTech, BioNTech-Aktie, BioNTech-Analyse, BioNTech-Kurs --- ### [Bitcoin: Kann sich der Kurs im vierten Quartal verdoppeln?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kann-sich-der-kurs-im-vierten-quartal-verdoppeln/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Bitcoin steht vor einer entscheidenden Bewährungsprobe. Nach der Erholung vom Jahrestief nahe 60.000 US$ ist dem Kurs zuletzt im Bereich von 87.000 US$ die Luft ausgegangen, was einen Pullback in Richtung der 80.000-US$-Marke zur Folge hatte. Gleichzeitig ziehen Anleger Millionen aus Bitcoin-ETFs ab, während neue Zinssorgen die Risikobereitschaft dämpfen. Doch für mich überwiegen derzeit die positiven Signale: Die Bodenbildung ist gelungen, wichtige Trendindikatoren haben gedreht und das traditionell starke vierte Quartal hat begonnen. ## ETF-Abflüsse bremsen, langfristige Nachfrage bleibt Die jüngsten Kapitalströme mahnen zwar zur Vorsicht. Zwischen dem 5. und 9. Oktober flossen netto knapp 679 Millionen US$ aus US-Spot-ETFs auf Bitcoin ab. Demgegenüber stehen jedoch fortlaufende institutionelle Käufe durch Großinvestoren wie die Bitcoin-Holding Strategy von Michael Saylor, die ihre Bestände auf 848.000 Bitcoin ausgebaut hat. Zudem hob Citigroup das Zwölfmonatskursziel von 82.000 auf 113.000 US$ an. Ein weiteres positives Signal liefert die Angebotsseite: Laut CryptoQuant sanken die auf Kryptobörsen gehaltenen Bitcoin-Bestände seit Februar von rund 2,8 Millionen auf 2,67 Millionen BTC. Das entspricht einem Rückgang um etwa 130.000 Bitcoin. Weniger verfügbare Coins können steigende Kurse begünstigen, sofern die Nachfrage wieder anzieht. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist**, schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Fed und Asien sorgen für Gegenwind Kurzfristig bleibt das Makroumfeld anspruchsvoll. Die Schwäche an den asiatischen Aktienmärkten belastet die globale Risikobereitschaft und damit auch Bitcoin, der zu den Hochrisikoanlagen zählt. Hinzu kommen Inflationssorgen: Fed-Vertreterin Beth Hammack plädiert für eine anhaltend restriktive Geldpolitik, um die Teuerung dauerhaft auf 2% zurückzuführen. Ein stärkerer Dollar und länger hohe Zinsen machen unverzinste Anlagen wie Bitcoin somit weniger attraktiv. Die am Mittwoch anstehenden US-Inflationsdaten für September dürften deshalb zum entscheidenden Impulsgeber werden. Enttäuschende Zahlen könnten die Zinssorgen verstärken. Umgekehrt könnte eine nachlassende Teuerung den Weg für eine Erholung ebnen. ## Charttechnik liefert mehrere Kaufsignale Aus charttechnischer Sicht hat Bitcoin seit dem Tief im Bereich von 60.000 US$ viel Boden gutgemacht. Der Turnaround gelang an der 200-Wochen-Linie. Im August wurde der seit Oktober 2025 bestehende Abwärtstrend überwunden, im September folgten ein Golden Cross und die Rückeroberung der 50-Wochen-Linie. Nun kommt es auf den Widerstand bei 84.000 US$ an. Gelingt der nachhaltige Ausbruch, rücken 92.000 und anschließend 100.000 US$ in den Fokus. Hier verlaufen das 50%- und das 61,8%-Fibonacci-Retracement der vorherigen Abwärtsbewegung. Darüber wäre der Weg zurück zum Rekordhoch bei 126.272 US$ wieder frei . Auf der Unterseite bleibt kurzfristig die 50-Tage-Linie entscheidend, die im Oktober bereits zweimal erfolgreich getestet wurde. ## Starkes Schlussquartal könnte den Ausschlag geben Auch die Saisonalität spricht für eine mögliche Fortsetzung der Erholung. Bitcoin verzeichnete im vierten Quartal historisch häufig kräftige Gewinne. Im Durchschnitt ist die Mutter aller Kryptowährungen in diesem Zeitraum um etwa +85% gestiegen, was annähernd einer Kursverdopplung entspricht. Hinzu kommt die Hoffnung, dass sich nach der Bodenbildung ein neuer Aufwärtstrend innerhalb des typischen Vierjahreszyklus entwickelt. Analyst Root hält neue Rekordstände bis Juni 2027 für möglich; eine längerfristige Aufwärtstrendkanalprojektion sieht sogar Potenzial bis auf 170.000 US$. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Ich bleibe insgesamt bullisch für den Kryptosektor, allen voran für den Bitcoin. Die ETF-Abflüsse und Zinssorgen sind ernst zu nehmen, ändern aber nichts an den verbesserten charttechnischen Voraussetzungen, dem sinkenden BTC-Angebot und der starken Saisonalität. Wird die Marke von 84.000 US$ nachhaltig überwunden, könnte daraus eine dynamische Rallye entstehen – mit dem Potenzial, Bitcoin auf neue Höchststände zu katapultieren. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,68 Billionen US$. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Schaeffler-Aktie: Zählt hier die Zukunft?](https://www.sharedeals.de/schaeffler-aktie-zaehlt-hier-die-zukunft/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Schaeffler-Aktie steht deutlich unter Druck. Seit ihrem Hoch im Mai bei rund 11 € befindet sich der Kurs in einem anhaltenden Abwärtstrend. Am Dienstag verliert das Papier weitere -2,7% und notiert bei 5,84 €. Die vorläufigen Quartalszahlen belasteten. Doch rechtfertigen die jüngsten Geschäftsentwicklungen den Kursrückgang? Und bietet sich auf dem aktuellen Niveau eine Einstiegschance? ## Einmalige Sonderkosten belasten Bei der Bekanntgabe der vorläufigen Geschäftszahlen für das dritte Quartal fällt die einmalige Sonderbelastung im Segment der E-Mobilität auf. Die Sonderbelastungen lagen bei 240 Millionen €, davon wurden 220 Millionen € im dritten Quartal verbucht. Hier geht es um eine Kapazitätsanpassung und Portfoliobereinigung. Bereinigt um diesen Sondereffekt reduzierte sich die EBIT-Marge geringfügig von 4,5% im Vorjahreszeitraum auf 4,2%. Der Umsatz blieb mit 5,8 Milliarden € konstant. Deutlich verbessern konnte sich der Free Cashflow, er stieg von 175 auf 260 Millionen €. Auf Sicht der ersten neun Monate verbesserte sich die EBIT-Marge vor Sondereffekten von 4,2 auf 4,5%. Beim Free Cashflow wurde jedoch ein negativer Wert von 40 Millionen € erzielt. Im Segment Humanoide Roboter verbesserte sich der Auftragseingang. Der Auftragsbestand Ende September lag bei 400 Millionen €. Klaus Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender von Schaeffler erklärte: > Mit der Anpassung unserer Kapazitäten und der Bereinigung unseres Portfolios in der Sparte E-Mobilität reagieren wir konsequent auf die sich verändernden Marktbedingungen. Insgesamt sind die Geschäftszahlen unter dem Aspekt der angespannten Lage in der Automobilbranche solide ausgefallen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Schaeffler&stockidentifier=symbol%3ASHA0&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ergebnisverbesserungsprogramm endet vorzeitig Das Ende 2024 angekündigte Ergebnisverbesserungsprogramm wurde abgeschlossen. Ursprünglich sollte es bis 2029 laufen. Aufgrund der bereits erzielten Ergebnisse wird es bereits 2028 abgeschlossen. Von den geplanten 4.700 Stellenstreichungen wurden bis Ende September bereits 3.715 erreicht. Die restlichen werden bis Ende 2028 wegfallen. Im Zuge der anstehenden Rentenreform wurden knapp 1.800 neue Altersteilzeitverträge abgeschlossen. Bereits 2027 werden sich laut Unternehmensangaben beim Ergebnis erste positive Auswirkungen zeigen. Bis 2029 sollen die Einsparungen insgesamt bei 290 Millionen € liegen. ## Bewertung Die Einmalaufwendungen im Segment der E-Mobilität sind aufgrund überhöhter Kapazitäten positiv zu werten. In den Folgejahren wirkt sich die Anpassung positiv aus. Sehr positiv ist, dass die Jahresprognose sowie die Ziele bis 2028 bestätigt wurden. Demnach soll die EBIT-Marge für 2026 bei 3,5 bis 5,5% liegen und bis 2028 auf 6 bis 8% steigen. Das Gesamtbild zeigt, dass der Konzern seine Baustellen konsequent abarbeitet und sich verstärkt neuen Geschäftsfeldern zuwendet. Im Hinblick auf das negative Momentum der Aktie sollten kurzfristig orientierte Anleger aus meiner Sicht vorerst abwarten. Zuerst sollte sich ein stabiler Boden bilden. Für langfristig orientierte Anleger mit einer höheren Risikobereitschaft bietet das aktuelle Kursniveau jedoch eine solide Einstiegsbasis. Im Fokus des Konzerns steht die Ergebnisverbesserung. Die Bestätigung der Ziele für 2028 zeigen, dass die Richtung stimmt. Mittelfristig halte ich Kurse von 8 € für realistisch. **Ergänzend sei erwähnt:** Während Panzerproduktion boomt, deckt [„Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zwei Unternehmen auf, die dank des Nachfrageschubs den entsprechenden Rohstoffe bald massiv profitieren werden. ## ℹ️ Schaeffler in Kürze - Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender Zulieferer der Automobil- und Industriebranche. Der Schwerpunkt dabei liegt bei Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen. Der Konzern befindet sich in einer Umbauphase hin zur Elektromobilität. - Der Hauptsitz befindet sich in Herzogenaurach, daneben ist der Konzern weltweit aufgestellt. - Das Unternehmen ist im SDAX gelistet und wird aktuell mit etwa 5,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Rücksetzer nach Plan – kommt noch mehr?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-ruecksetzer-nach-plan-kommt-noch-mehr/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die SpaceX-Aktie hat nach ihrem jüngsten Höhenflug erwartungsgemäß den Rückwärtsgang eingelegt. In meiner [Analyse der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-bei-schwaeche-wo-fuer-200-us-einsammeln/) hatte ich nach der Abweisung am Widerstand um 174 US$ einen Pullback favorisiert und mögliche Einstiegszonen zwischen 158,06 und 149,34 US$ definiert. Seither hat der Titel zwischenzeitlich rund -9% vom jüngsten Hoch eingebüßt und notiert aktuell bei 163,42 US$. Die laufende Konsolidierung könnte damit genau jene Gelegenheit eröffnen, auf die geduldige Anleger gewartet haben. Doch wie tief reicht der Rücksetzer noch? ## Barclays sieht enormes Kurspotenzial Während die SpaceX-Aktie kurzfristig korrigiert, erhalten die langfristigen Wachstumsperspektiven neue Rückendeckung. Wie mein Kollege Vincent Uhr gestern unter [„12 Millionen Kunden – reichen die für 254 US$?“](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-12-millionen-kunden-reichen-die-fuer-254-us/) berichtete, hat Barclays die Bewertung der Aktie mit „Overweight“ und einem Kursziel von 254 US$ aufgenommen. Ein wesentliches Argument liefert die außergewöhnliche Dynamik bei Starlink. Binnen eines Jahres verdoppelte sich die Zahl der Abonnenten auf 12 Millionen, während die Connectivity-Erlöse im zweiten Quartal um +66% auf 4,29 Milliarden US$ zulegten. Allerdings sank der durchschnittliche Monatsumsatz je Kunde von 85 auf 66 US$, was die zunehmende Bedeutung günstigerer internationaler Märkte unterstreicht. Zusätzliche Fantasie entsteht durch den Ausbau des Mobilfunkgeschäfts. SpaceX vereinbarte jüngst den Erwerb weiterer Funkfrequenzen im 800-MHz-Bereich für rund 8 Milliarden US$ und könnte damit langfristig sogar etablierten Telekommunikationskonzernen Konkurrenz machen. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen am Ausbau seiner KI-Infrastruktur, was allerdings enorme Investitionen erfordert. Bei einem Börsenwert von mehr als 2 Billionen US$ sind die Erwartungen entsprechend hoch. Das operative Wachstum überzeugt, doch gerade die ambitionierte Bewertung macht die Aktie anfällig für zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zur Signallage Quelle: stock3 Der Rücklauf vom Widerstandsbereich um 174 US$ entspricht bislang dem bevorzugten Szenario. Nach der jüngsten Konsolidierung könnte SpaceX zunächst noch bis 158,06 beziehungsweise 154,64 US$ zurücksetzen, bevor die Käufer erneut das Kommando übernehmen. Entscheidend bleibt dabei die seit August etablierte Aufwärtstrendstruktur. Solange die Unterstützung bei 149,34 US$ verteidigt wird, favorisiere ich nach dem Kräftesammeln einen erneuten Anstieg über 171,26 und 174 US$. Darüber würden mit 183,77 und 188,36 US$ die nächsten Kursziele aktiviert. Anschließend wäre auch die psychologisch wichtige Marke von 200 US$ wieder in Reichweite. Eine nachhaltige Unterschreitung von 149,34 US$ würde das bullische Chartbild dagegen deutlich beschädigen. In diesem Fall wäre der seit August bestehende Aufwärtstrend gefährdet und eine Ausdehnung der Korrektur bis 130,74 beziehungsweise 128,66 US$ wahrscheinlich. Dort verläuft zugleich eine weitere markante Unterstützungszone, die zumindest eine technische Gegenbewegung begünstigen könnte. Erst darunter würde sich das Abwärtsrisiko nochmals erheblich verschärfen. Noch allerdings spricht die übergeordnete Erholung seit dem August-Tief für eine lediglich temporäre Verschnaufpause. Die SpaceX-Aktie liefert nach der jüngsten Rallye den erwarteten Rücksetzer und nähert sich damit den zuvor definierten Einstiegszonen. Besonders interessant erscheint mir weiterhin der Bereich zwischen 158,06 und 149,34 US$, sofern sich dort neue Kaufbereitschaft zeigt. Anschließend favorisiere ich einen erneuten Anlauf auf 174 sowie 183,77 und 188,36 US$. Unterhalb von 149,34 US$ wäre diese bullische Erwartung dagegen infrage gestellt und eine tiefere Korrektur bis rund 129 US$ zu berücksichtigen. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von SpaceX entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=SpaceX&stockidentifier=symbol%3ASPCX&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,2 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Prognose --- ### [Heidelberg Materials-Aktie -43%: Korrektur noch nicht beendet](https://www.sharedeals.de/heidelberg-materials-aktie-43-korrektur-noch-nicht-beendet/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Heidelberg Materials-Aktie kommt auch nach einem Kursverlust von rund -43% gegenüber ihrem Rekordhoch bei 241,80 € nicht zur Ruhe. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/heidelberg-materials-aktie-haelt-die-unterstuetzung-erneut/) stand noch die Verteidigung einer wichtigen Unterstützungszone im Fokus. Mittlerweile haben die Verkäufer jedoch erneut die Oberhand gewonnen und den Kurs bis auf aktuell 143,00 € gedrückt. Damit rückt das nächste Abwärtsziel bei 135,85 € immer näher. Ist dort endlich mit einer nachhaltigen Bodenbildung zu rechnen? ## Analysten bleiben zuversichtlich Während die Heidelberg Materials-Aktie an der Börse weiter unter Druck steht, bleibt die Einschätzung der Analysten vergleichsweise optimistisch. Wie die sharedeals-Redaktion am vorangegangenen Freitag unter [„Heidelberg Materials-Aktie: Sind jetzt wieder 211 € drin?“](https://www.sharedeals.de/kompakt/heidelberg-materials-aktie-sind-jetzt-wieder-211-e-drin/) berichtete, hat die kanadische RBC die Aktie von „Sector Perform“ auf „Outperform“ hochgestuft. Gleichzeitig senkte die Bank allerdings ihr Kursziel von 217 auf 211 €. Hintergrund ist ein schwieriges drittes Quartal für die Baustoffbranche, in dem steigende Kosten und eine begrenzte Preissetzungsmacht die Margen belasteten. Operativ versucht der DAX-Konzern, mit Effizienzsteigerungen, strategischen Zukäufen und Aktienrückkäufen gegenzusteuern. Erst am 7. Oktober kündigte Heidelberg Materials die Übernahme schwedischer und norwegischer Zuschlagstoff- und Asphaltaktivitäten an. Zudem wurde Anfang Oktober die dritte Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms mit einem Volumen von rund 448 Millionen € abgeschlossen. Dennoch bleibt die konjunkturelle Unsicherheit im Bausektor hoch. Neue Impulse dürfte das für den 4. November angekündigte Trading-Update zum dritten Quartal liefern. **Rohstoffaktien sind interessant für Dich?** Dann schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die jüngste Kursentwicklung bestätigt die weiterhin angeschlagene Chartstruktur. Nach dem Bruch der Unterstützung bei 159,80 € sowie der anschließenden Aufgabe von 149,45 € bleibt der Abwärtstrend klar dominant. Mein blaues Präferenzszenario sieht daher eine Fortsetzung der Korrektur in Richtung 135,85 € vor. Sollte auch diese Unterstützung nicht standhalten, könnte sich der Abverkauf entlang der seit Frühjahr 2025 bestehenden Abwärtstrendlinie bis in den Bereich um 126 € ausdehnen. Darunter wartet zwischen 121,00 und 118,80 € eine weitere bedeutende Auffangzone. Alternativ könnte sich die Aktie oberhalb der aktuellen Tiefregion stabilisieren und zunächst die Marke von 149,45 € zurückerobern. In diesem Fall wäre eine technische Gegenbewegung bis 159,80 € denkbar, wo zusätzlich die seit April bestehende Abwärtstrendlinie als Widerstand wartet. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die kurzfristige Ausgangslage verbessern und weiteres Erholungspotenzial bis 174,25 € eröffnen. Solange diese Hürden jedoch nicht überwunden werden, bleibt jede Erholung aus meiner Sicht lediglich eine Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends. Die Heidelberg Materials-Aktie hat seit ihrem Rekordhoch rund -43% eingebüßt und zeigt bislang keine überzeugenden Anzeichen einer nachhaltigen Trendwende. Unterhalb von 149,45 € favorisiere ich weiterhin einen Rücklauf bis 135,85 € und gegebenenfalls sogar in Richtung 126 €. Erst eine Rückeroberung von 159,80 € würde das Chartbild spürbar aufhellen. Bis dahin bleiben die Verkäufer klar im Vorteil. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Heidelberg Materials in Kürze - Die Heidelberg Materials AG (WKN: 604700) zählt zu den international führenden Herstellern von Zement, Baustoffen und Beton. Nachgelagerte Produkte und Aktivitäten wie Betonprodukte und Transportbeton, Kalk und Estrich-Produkte ergänzen das Baustoff-Portfolio des Konzerns. - Neben dem Hauptsitz in Heidelberg ist das Unternehmen in über 50 Ländern aktiv. - Das im DAX gelistete Unternehmen wird mit aktuell rund 25 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Heidelberg Materials, Heidelberg Materials Chartanalyse, Heidelberg Materials-Aktie, Heidelberg Materials-Kurs --- ### [BASF-Aktie: Wird der Evonik-Deal zum Game-Changer?](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-wird-der-evonik-deal-zum-game-changer/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die BASF-Aktie zeigt in diesem Jahr eine starke Kursentwicklung und liegt seit Jahresbeginn mit fast +16% im Plus. Im Vergleich zum Benchmark-Index DAX, der lediglich mit +3,4% notiert, ergibt sich damit eine klare Outperformance. Zuletzt machten Übernahmepläne für den Spezialchemiekonzern Evonik die Runde. Was dahintersteckt und wie sich Anleger nun verhalten sollten. ## Evonik-Poker: Milliardenchance oder teurer Kraftakt? BASF lässt im Werben um Evonik offenbar nicht nach. Das erste Angebot von 22,15 € je Aktie, das den Spezialchemiekonzern einschließlich Schulden mit rund 14 Milliarden € bewertet, wurde zurückgewiesen. Eine verbesserte Offerte gilt als möglich, konkrete Verhandlungen oder eine neue Preisvorstellung sind bislang jedoch nicht bestätigt. Entscheidend dürfte die Haltung der RAG-Stiftung sein, die rund 43% an Evonik hält. Gleichzeitig verlangen Gewerkschaften und Politik Zusagen zu Arbeitsplätzen und Standorten. Für BASF könnte der Zukauf das margenstärkere Spezialchemiegeschäft stärken und Skaleneffekte ermöglichen. Allerdings droht ein höherer Kaufpreis die Rendite zu schmälern. Zudem sind betriebsbedingte Kündigungen bei Evonik bis 2032 tariflich ausgeschlossen. Schnelle Einsparungen beim Personal wären damit kaum möglich. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BASF) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Konjunktur und Sparkurs liefern Rückenwind Hoffnung macht die verbesserte Wirtschaftsperspektive. Der Internationale Währungsfonds erwartet für Deutschland 2026 inzwischen ein Wachstum von 1,3 statt zuvor nur 0,7%. Staatliche Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung könnten die Nachfrage nach industriellen Vorprodukten beleben. Als zyklischer Chemiekonzern wäre BASF ein möglicher Profiteur. Parallel läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. Hinzu kommt der Sparkurs, mit dem der Konzern seine Kostenbasis senken will. Die Verlagerung von IT-Aufgaben ins Ausland und der Stellenabbau bei BASF Digital Solutions zeigen, dass das Management auch bei den Fixkosten ansetzt. Ob sich diese Maßnahmen bereits ausreichend im Ergebnis niederschlagen, müssen die nächsten Zahlen zeigen. Der Quartalsbericht am 28. Oktober wird deshalb besonders wichtig. ## Analysten sehen moderates Aufwärtspotenzial Die Experten sind überwiegend zuversichtlich: 13 Kaufempfehlungen stehen elf Hold- und zwei Sell-Einstufungen gegenüber. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 55,20 € und damit etwa +6% über dem aktuellen Niveau. Die Deutsche Bank nennt 56 € als Ziel, Bernstein Research sogar 59 €. Vorsichtiger ist die Baader Bank mit einem Kursziel von 52 €. Mit einem erwarteten KGV von rund 17 für 2026 ist BASF günstiger bewertet als Evonik mit etwa 19 und Air Liquide mit knapp 24. Für 2027 sinkt das prognostizierte KGV auf rund 13. Dazu kommt eine Dividendenrendite von mehr als 4%. ## Charttechnik: Auf diese Marke kommt es an Seit November 2025 zeigt der Kurs nach oben. Die Septemberkorrektur wurde an der 200-Tage-Linie aufgefangen, derzeit pendelt die Aktie um ihre 50-Tage-Linie. Übergeordnet dominiert seit 2022 jedoch eine Seitwärtsbewegung zwischen etwa 40 und 55 €. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über den Widerstand bei 55 € würde ein deutliches bullisches Signal liefern. Positiv ist, dass der langfristige Abwärtstrend seit 2018 bereits durchbrochen wurde. Für mich bleibt BASF interessant: Die Dividende bietet laufende Erträge, während Konjunkturhoffnung, Kostensenkungen und eine mögliche Konsolidierung im Chemiesektor zusätzliche Chancen eröffnen. Der Evonik-Deal könnte strategisch sinnvoll sein, darf aber nicht zum überteuerten Kraftakt werden. Kurzfristig muss die Aktie den Widerstand bei 55 € überwinden. Gelingt das und bestätigen die Quartalszahlen die operative Verbesserung, könnte der nächste Aufwärtsimpuls folgen. Bis dahin bleibt BASF für mich ein aussichtsreicher Standardwert, bei dem die zyklischen Risiken jedoch fest im Blick behalten werden sollten. **Passend dazu:** Während viele nur auf die Dividendenrendite schauen, bieten einige Titel derzeit beides – regelmäßige Ausschüttungen und deutliches Aufwärtspotenzial. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für das kommende Jahr. ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit etwa 45,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [UnitedHealth-Aktie: Ist sie bald wieder gesund?](https://www.sharedeals.de/unitedhealth-aktie-ist-sie-bald-wieder-gesund/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die UnitedHealth-Aktie klebte in den vergangenen vier Wochen förmlich an der 375 US$-Marke. Am Dienstagvormittag setzt sich die größte private Krankenversicherung der USA mit einem Kursplus von ca. +1,5% jedoch die Spitze im Dow Jones-Index. Gibt es gute Nachrichten und können Anleger jetzt wieder mit einem Aufwärtstrend rechnen? ## Unerwartet starke Zahlen Es gibt in der Tat gute Nachrichten von UnitedHealth. Die Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal fielen deutlich besser aus als erwartet. Die beiden Highlights: Der Krankenversicherungskonzern senkte seine medizinischen Kosten und hob erneut die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Der Umsatz sank im dritten Quartal zwar minimal gegenüber dem Vorjahr auf 112,7 Milliarden US$, übertraf damit aber leicht die Markterwartung von 111,3 Milliarden US$. Deutlich besser als die erwarteten 89,7% fiel jedoch die medizinische Kostenquote mit nur 88,4% aus. Beim operativen Ergebnis gelang UnitedHealth eine handfeste Überraschung. Der Versicherungskonzern stellte mit 4,69 US$ je Aktie klar den Analystenkonsens von 4,14 US$ in den Schatten. Angesichts der positiven operativen Entwicklung hob das UnitedHealth-Management die Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Nachdem es bislang einen bereinigten Gewinn je Aktie in einer Spanne von 19,50 bis 20,00 US$ erwartete, geht das Unternehmen jetzt von mindestens 20,50 US$ aus. Am Rande: Falls Du Dich für Biotech-Aktien interessierst, dann schau doch mal in den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/) rein. ## Eine wilde Achterbahnfahrt Die UnitedHealth-Aktie erlebt 2026 bis dato eine ziemlich wilde Achterbahnfahrt. Nach einem starken Kurseinbruch im ersten Quartal konnte sie sich bis zur Jahresmitte wieder deutlich erholen. Im August und September geriet der Aktienkurs der Versicherung allerdings erneut unter Druck und hat sich zuletzt bei 375 US$ stabilisiert. Die eher verhaltene Reaktion der Börse auf die guten Zahlen zeigt, dass Anleger noch nicht mit einem Aufwärtstrend rechnen. ## Optimistische Analysten Analysten sind hingegen durch die Bank bullisch in Bezug auf die weitere Kursentwicklung der UnitedHealth-Aktie eingestellt. Die Kursziele liegen größtenteils in einer Bandbreite zwischen 460 und 530 US$ und attestieren der Aktie damit ein Upside von +20 bis +40%. Selbst die Bären von TD Cowen sehen mit einem fairen Wert von knapp über 400 US$ noch ein geringes Potenzial für die UnitedHealth-Aktie. Auch ich bin leicht optimistisch hinsichtlich der UnitedHealth-Aktie eingestellt. Das Forward-KGV von 17 spiegelt zwar bereits recht viel Optimismus wider, aber aus gutem Grund. Die größte private US-Krankenversicherung ist auf einem guten Weg, wieder zu alter Gewinnstärke zurückzufinden. Das Management verfolgt einen klaren „Klasse vor Masse“-Kurs. Seit Jahresbeginn verlor der Versicherungskonzern fast 1 Millionen Mitglieder im Medicare-Advantage-Geschäft. Das wirkt sich zwar in Form eines leichten Umsatzrückgangs gegenüber dem Vorjahr aus, nicht aber in einem Ergebnisrückgang. Ganz im Gegenteil. UnitedHealth konzentriert sich darauf, das Geschäft mit unprofitablen bzw. wenig profitablen Kunden zu beenden. Die angehobene Jahresgewinnprognose zeigt, wie erfolgreich die neue Strategie funktioniert. ## Ein Dividenden-Leckerbissen Vor allem für Dividendenanleger ist die UnitedHealth-Aktie ein echter Leckerbissen. Seit 2019 hat sie jedes Jahr ihre Gewinnausschüttungen gesteigert. Nur 2025 war aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Ausnahme. Immerhin wurde die Dividende im vergangenen Jahr konstant gehalten. 2026 sieht es aber bereits nach einer ordentlichen Dividendensteigerung aus.Die UnitedHealth-Aktie bietet aktuell eine attraktive Kombination aus einer Dividendenrendite von 2,3% und einem langfristigen Dividendenwachstum von durchschnittlich 12,5% an. Du suchst weitere attraktive Dividendentitel? Du findest sie in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Mit einem Investment in die UnitedHealth-Aktie können Anleger meiner Meinung nach wenig falsch machen. Das Downside halte ich auf dem aktuellen Kursniveau für sehr begrenzt. Das Upside ist zwar nicht riesengroß, aber solide. Vor allem für Dividendenanleger ist die UnitedHealth-Aktie einen Blick wert. Sie vereint eine starke Kombination aus Dividendenkontinuität, -rendite und -wachstum. ## ℹ️ UnitedHealth in Kürze - Die UnitedHealth Group (WKN: 869561) ist ein US-Gesundheits- und Versicherungskonzern mit Sitz in Minnetonka im Bundesstaat Minnesota. - Der Konzern bietet unter seinem Firmennamen Versicherungsdienstleistungen und unter der Marke „Optum“ Gesundheitsprodukte an. - UnitedHealth ist gemessen an den Versicherungsprämien der größte Krankenversicherer in den USA. Gemessen am Umsatz ist der Konzern das zehngrößte Unternehmen der Welt. - UnitedHealth ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones und hat einen Börsenwert von rund 340 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Sonstiges --- ### [Mercedes-Benz-Aktie: In China fast ein Drittel weniger Autos verkauft](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-in-china-fast-ein-drittel-weniger-autos-verkauft/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Der Stuttgarter Premiumhersteller Mercedes-Benz bekommt im Chart keine Gegenbewegung zustande. Ein einzelner Markt belastet die Auslieferungen und Ende Oktober legt der Konzern Ergebnisse vor. Offen bleibt, ob sich bei fallenden Kursen Käufer zeigen. ## Schwacher Sommer, ausverkaufte Neuheiten Am 7. Oktober hat Mercedes-Benz die Absatzzahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Weltweit setzte der Konzern 491.700 Pkw und Vans ab was −6% entspricht. In China sank der Absatz um 31% auf 86.800 Pkw. Ohne China hätte der Konzern um +2% zugelegt. Die Elektroautos erreichten mit 68.400 Pkw +61% einen Rekord und einen Anteil von 16,8%. In Europa sind die neuen Elektromodelle GLC, CLA, GLB und GLA für den Rest des Jahres ausverkauft. Bei diesen Modellen reichen die Auftragsbücher bis in das Jahr 2027. Die vollständigen Zahlen folgen am 28. Oktober. **Gerade in unsicheren Marktphasen** können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Die Mercedes-Benz-Aktie steckt in einem Abwärtstrend. Seit der Abweisung an der Widerstandszone zwischen 46,09 und 48,61 € gab es keine Erholung mehr. Der Kurs ist damit auf dem Weg zur Unterstützungszone zwischen 35,87 und 37,36 €. Dort wird es spannend, denn von hier aus ist eine Gegenbewegung nach oben möglich. Wichtig wird, wie sich der Markt an dieser Zone verhält. Kommt es zu einer Konsolidierung und danach zu erneuter Kaufkraft, wäre das eine mögliche Chance. Das erste Ziel läge an der Trendlinie. Dort entscheidet sich, ob es bei einer Erholung bleibt oder ob sie weiterlaufen kann. Bei einer Fortsetzung liegt das nächste Ziel und damit auch die Hürde an der Widerstandszone. Trifft das alles nicht ein und kommt es zu einem nachhaltigen Bruch des Supportbereichs, wäre die Long-Chance vom Tisch. Dann gilt es, die Seite zu wechseln. Die Unterstützung zwischen 35,87 und 37,36 € wird in nächster Zeit interessant. Dreht der Kurs dort mit erneuter Kaufkraft nach oben, führt der Weg zunächst zur Trendlinie. Bis zum Bericht am 28. Oktober bleibt China allerdings der Dämpfer. Eine Wende müsste also gegen diesen Trend entstehen. Scheitert der Anlauf an den Hürden darüber, kann die Short-Seite ins Spiel kommen. Gleiches gilt, wenn der Kurs nachhaltig darunter fällt und ein Rücklauf von unten abgewiesen wird. Dann wäre aus dem Boden ein Deckel geworden. **Von der Automobilbranche zur KI:** Wer einen fundierten Überblick über die Gewinner des KI-Booms erhalten möchte, findet in [unserem exklusiven Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine ausgewogene Analyse der Top-Performer und aufstrebenden Stars. ## ℹ️ Mercedes-Benz in Kürze - Mercedes-Benz (WKN: 710000) ist einer der traditionsreichsten Autohersteller der Welt. Mit einem Absatz von rund 2 Millionen Fahrzeugen (Pkw und Vans) gehört der Konzern mit Sitz in Stuttgart zu den drei wichtigsten Autobauern Deutschlands. - Gemessen am Umsatz zählt die Mercedes-Benz-Gruppe sogar zu den größten Autoherstellern der Welt. - An der Börse wird das im DAX gelistete Unternehmen mit ca. 37 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [Moderna-Aktie: Kann BioNTech ihr folgen?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-kann-biontech-ihr-folgen/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Moderna hat BioNTech an der Börse deutlich abgehängt: Positive Studiendaten zu einem personalisierten Krebsimpfstoff treiben die US-Aktie nach oben, während Rückschläge die Perspektiven des Mainzer Unternehmens belasten. Dennoch sehen Analysten bei BioNTech derzeit das attraktivere Anlagepotenzial. ## Moderna profitiert von Fortschritten in der Krebsmedizin Die Marktkapitalisierung von Moderna ist 2026 auf rund 90 Milliarden US-Dollar gestiegen – etwa das 3,6-Fache des BioNTech-Werts von weniger als 25 Milliarden Dollar. Treiber der Kursrally von mehr als 660 Prozent seit Jahresbeginn sind vielversprechende Phase-3-Ergebnisse für den mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran autogene in Kombination mit Mercks Immuntherapie Keytruda gegen Melanome. Damit gewinnt Moderna neue Fantasie über das bisherige Covid-Impfstoffgeschäft hinaus. Allerdings sind weitere klinische Erfolge und die wirtschaftliche Umsetzung noch nicht garantiert. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## BioNTech unter Druck – aber finanziell gut aufgestellt BioNTech musste dagegen im August eine Phase-2-Studie mit dem experimentellen Krebsimpfstoff Autogene cevumeran gegen Darmkrebs wegen unzureichender Wirksamkeit einstellen. Zusätzlich sorgt der angekündigte Weggang der Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci bis Ende 2026 für Unsicherheit. Dennoch verfügt das Unternehmen über eine solide finanzielle Basis: Zum Ende des zweiten Quartals lagen die Finanzreserven noch bei rund 18,6 Milliarden US-Dollar. ## Hohe Bewertung spricht gegen Moderna Auch bei der Bewertung unterscheiden sich die beiden mRNA-Unternehmen deutlich. Moderna wird mit mehr als dem 32-Fachen des Umsatzes gehandelt, bei BioNTech liegt das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei etwa acht. Damit sind bei Moderna bereits hohe Erwartungen an zukünftige Erfolge eingepreist, während BioNTech günstiger bewertet wird. Sollten weitere klinische Fortschritte ausbleiben, könnte die Moderna-Aktie deshalb besonders anfällig für Kursverluste sein. Analysten sehen mehr Potenzial bei BioNTech Aktuell empfehlen 11 von 15 Analysten den Kauf der BioNTech-Aktie. Das durchschnittliche Kursziel signalisiert ein mögliches Aufwärtspotenzial von rund 30 Prozent. Bei Moderna raten dagegen nur drei von 20 Analysten zum Kauf; das durchschnittliche Kursziel liegt rund 52,5 Prozent unter dem Schlusskurs vom 9. Oktober 2026. Solche Einschätzungen sind allerdings keine verlässlichen Prognosen und können sich durch neue Studiendaten schnell ändern. Obwohl unser [Multibagger-Tipp Moderna](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-knallt-400-nach-sharedeals-de-empfehlung/) derzeit die größere wissenschaftliche Börsenfantasie bietet, erscheint BioNTech aufgrund seiner niedrigeren Bewertung, der hohen Finanzreserven und des Analystenpotenzials mittlerweile als die attraktivere Aktie. Entscheidend bleibt, ob der Mainzer Konzern neue klinische Erfolge erzielt und das Vertrauen der Investoren zurückgewinnt. Beide Titel bergen erhebliche Risiken, da ihr langfristiger Wert maßgeblich von der Entwicklung und Zulassung neuer Therapien abhängt. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1dfdoqa*_gcl_au*Mzg5NjY1MTgyLjE3OTE4MDQ3NTM.) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 85 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Moderna, Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis --- ### [Rheinmetall-Aktie: Um 1.000 € die nächste Umkehr?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-um-1-000-e-droht-die-umkehr/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Rheinmetall-Aktie gewinnt nach den jüngsten Verlusten wieder an Fahrt und notiert aktuell bei 963,90 €. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-neue-jahrestiefs-sind-wahrscheinlich/) hatte ich nach dem Bruch von 946,60 € weitere Verluste bis 900,20 € favorisiert. Stattdessen konnten die Käufer eine Gegenbewegung einleiten und die Schlüsselmarke zurückerobern. Doch unmittelbar voraus wartet ein massives Widerstandscluster rund um 1.000 €. Droht dort bereits die nächste Verkaufswelle? ## Fundamentale Stärke bleibt bestehen Während sich die Rheinmetall-Aktie zumindest kurzfristig stabilisiert, bleiben die fundamentalen Aussichten des Rüstungskonzerns grundsätzlich vielversprechend. Wie mein Kollege Alexander Hirschler zuletzt unter [„Rheinmetall-Aktie: Droht der Absturz auf 600 €?“](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-droht-der-absturz-auf-600-e/) hervorhob, hält die Deutsche Bank an ihrer Kaufempfehlung samt Kursziel von 1.800 € fest. Für die am 5. November erwarteten Quartalszahlen rechnen die Analysten mit einem Umsatzwachstum von mehr als +40%. Besondere Hoffnungen ruhen zudem auf dem milliardenschweren Bundeswehr-Projekt „Arminius“, über das Anfang Dezember entschieden werden könnte. Zusätzliche Wachstumsfantasie liefert der Ausbau der Produktionskapazitäten. So hat Rheinmetall gemeinsam mit ICEYE die Serienproduktion von SAR-Satelliten in Neuss gestartet, während die Übernahme des Alstom-Werks in Kassel zusätzliche Kapazitäten für den Bau militärischer Radfahrzeuge schaffen soll. Dennoch bleibt die Diskrepanz zwischen operativer Entwicklung und Aktienkurs bemerkenswert. Die Börse scheint zunehmend zu hinterfragen, wie schnell sich der hohe Auftragsbestand tatsächlich in steigende Gewinne und Cashflows verwandeln lässt. Genau diese Unsicherheit dürfte einer nachhaltigen Kurserholung vorerst im Wege stehen. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Die angelaufene Erholung könnte sich zunächst noch bis 989,20 € beziehungsweise an die psychologisch wichtige Marke von 1.000 € fortsetzen. Genau dort treffen allerdings mehrere charttechnische Widerstände zusammen. Neben der ehemaligen Unterstützungszone verlaufen hier sowohl die etablierte Abwärtstrendlinie als auch eine seit Anfang 2025 bestehende Trendlinie. Mein blaues Präferenzszenario sieht daher eine erneute Umkehr mit anschließendem Rückfall unter 946,60 € und weiter bis 900,20 € vor. Fällt auch dieses Jahrestief, würde sich das Abwärtspotenzial bis 772 € erheblich ausweiten. Alternativ könnte ein nachhaltiger Ausbruch über 1.000 € die technische Ausgangslage kurzfristig aufhellen. In diesem Fall wäre eine Fortsetzung der Erholung bis 1.122 € möglich, bevor die nächste markante Widerstandszone zwischen 1.177 und 1.233,40 € relevant wird. Erst oberhalb dieser Kursregion würde sich das übergeordnete Chartbild spürbar verbessern. Bis dahin bleibt die laufende Gegenbewegung aus meiner Sicht anfällig für eine erneute Verkaufswelle. Die Rheinmetall-Aktie zeigt kurzfristig wieder Stärke, doch der entscheidende Härtetest steht erst noch bevor. Rund um 1.000 € erwarte ich eine mögliche Umkehr und favorisiere anschließend einen erneuten Rücklauf bis 900,20 €. Darunter droht sogar eine Ausdehnung der Korrektur bis 772 €. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über das Widerstandscluster würde die Chancen auf eine größere Erholung bis 1.122 € deutlich erhöhen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 45 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Prognose --- ### [SK Hynix-Aktie: Die Panik zum Kauf nutzen?](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-die-panik-zum-kauf-nutzen/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Bei der SK Hynix-Aktie macht sich Panik breit. Nachdem der Kurs des koreanischen Speicherchipherstellers bereits in den letzten fünf Handelstagen um -15% eingebrochen ist, geht er am Dienstagvormittag um weitere -5% den Bach runter. Inzwischen ist die SK Hynix-Aktie wieder für unter 1.000 € zu haben. Was steckt hinter dem massiven Abverkauf und sollten Anleger bei dreistelligen Kursen zuschlagen? ## Ein neuer Wettbewerber? Auslöser des jüngsten Kurseinbruchs der SK Hynix-Aktie war ein ziemlich perfekter Sturm aus einem neuen Wettbewerber und warnenden Stimmen von Branchengrößten. Zuerst zum wichtigsten Kursbelastungsfaktor: Der chinesische Speicherchiphersteller ChangXin Memory Technologies (CXMT) stellte Pläne vor, noch vor Ende 2026 erste Server-Speicherprodukte (DDR5-RDIMMs) auf Basis einer neuartigen 4F²-Architektur auf den Markt zu bringen. Bei der 4F²-Struktur wird die Fläche einer Speicherzelle im Vergleich zu herkömmlichen planaren Designs drastisch verkleinert, was eine deutlich höhere Speicherdichte von bis zu +50% auf dem Wafer ermöglicht. Als Kernstück nutzt CXMT dabei eine sogenannte Vertical-Surrounding-Gate-Transistortechnologie. Mit diesem Schritt drängt CXMT massiv in den wertvollen Server-DRAM-Markt vor. Bemerkenswert ist, dass chinesische Ingenieure damit die etablierten koreanischen Branchenriesen von Samsung Electronics und SK Hynix zeitlich unter Druck setzen. Beide arbeiten an ähnlichen 4F²-Strukturen, könnten diese aber erst 2028 auf den Markt bringen. Erst kürzlich lief die Massenproduktion der aktuellen DRAM-Plattform bei CXMT an, wodurch das Unternehmen den technologischen Abstand zu den Weltmarktführern schrittweise verringert. Du willst keine wichtigen Entwicklungen auf dem Chipmarkt versäumen? Dann wird es höchste Zeit für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Warnende Stimmen Als wäre das schon nicht genug der schlechten Nachrichten, gab es auf einer Technologiekonferenz in Singapur sehr kritische Stimmungen zum Thema Künstliche Intelligenz und damit zum Wachstumsmotor des Geschäfts von SK Hynix. Niemand Geringerer als Broadcom-Chef Hock Tan warnte davor, dass die Finanzierung des Ausbaus der KI-Infrastruktur zunehmend zum Engpass der Tech-Branche wird. Tan sieht diesen Engpass inzwischen als gravierender an als die knappe Verfügbarkeit von Halbleitern, Speicherchips und Strom. Der Broadcom-Chef erwartet, dass die Nachfrage nach Recheninfrastruktur bis 2029 oder 2030 das Angebot noch übersteigen wird. Mit dem Ausbau der Produktionskapazitäten könnte sich die Situation zum Ende des Jahrzehnts allerdings entspannen. Auch Intel-Chef Lip-Bu Tan stieß in dasselbe Horn. Auch er warnte vor steigenden Kapitalkosten, die es Tech-Konzernen zunehmend schwer machen könnten, mit ihren KI-Investitionen noch attraktive Renditen zu erzielen. ## Ausführliche Chartanalyse Eine ausführliche [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-mit-51-droht-ein-absturz/) der SK Hynix-Aktie findet ihr bei meinem Kollegen Philipp Nyhoegen. ## Die Kirche im Dorf lassen Wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen. Ja, die Nachricht, dass ein chinesischer Technologiekonzern möglicherweise die amerikanisch-koreanischen Platzhirschen im Speicherchipmarkt technologisch überholt hat, mag dramatisch klingen. Das könnte darauf hindeuten, dass aus dem bisherigen Dreier-Oligopol aus Micron Technology, Samsung Electronics und SK Hynix in Zukunft ein Markt mit vier Mitspielern wird. Aber ich bin generell kein Freund von Drama. Eine Ankündigung ist erst mal wenig wert. CXMT muss noch beweisen, dass es die neue Speicherchiptechnologie zur Serienreife bringt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Chinesen einen großen technologischen Vorsprung gegenüber den Koreanern und Amerikanern haben. Selbst wenn CXMT einige Monate vor den etablierten Playern eine neue Technologie auf den Markt bringt, heißt das noch lange nicht, dass sie auch kommerziellen Erfolg haben wird. Ich gehe davon aus, dass westliche Technologiekonzerne keine Speicherchips aus China einkaufen werden. Das ist politisch de facto ausgeschlossen. Der Erfolg von CXMT wird sich demnach nur auf den heimischen Markt beschränken. Die globalen Schwergewichte werden meiner Überzeugung nach auch zukünftig nur von Micron, Samsung und SK Hynix beliefert werden. ## Optimismus statt Pessimismus Die Bewertung der SK Hynix-Aktie kann man nicht anders als ein Schnäppchen bezeichnen. Das Forward-KGV liegt bei 5,5. Für einen Tech-Konzern mit einer so gewaltigen Umsatz- und Gewinndynamik ist das kaum nachvollziehbar. Von 2023 auf 2025 haben die Koreaner ihren Umsatz verdreifacht. Im gleichen Zeitraum haben sie ihre operative Marge von -23% auf +47% gedreht. 2026 wird noch besser werden. Analysten gehen von einem Umsatzwachstum von 250% und einer weiteren deutlichen Verbesserung der Marge aus. Ich will es mal so formulieren: Sogar im Falle eines Markterfolges von CXMT außerhalb Chinas (den ich für ziemlich unwahrscheinlich halte) ist die Bewertung der SK Hynix-Aktie so günstig, dass man mit einem Investment mittelfristig nicht viel falsch machen kann. Die Börse preist bereits eine deutliche Abflachung des Umsatz- und Gewinnwachstums in den Aktienkurs ein. Meiner Meinung nach ist dieser Pessimismus zum einen verfrüht und zum anderen überzogen. Möchtest Du weitere Aktien wie SK Hynix entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=SK+Hynix&stockidentifier=symbol%3AHY9H&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Trotz meines grundsätzlichen Optimismus in Bezug auf die SK Hynix-Aktie rate ich Anlegern, die nächsten Tage mit einem Investment abzuwarten. Diese Woche werden noch der weltgrößte Chipfertiger TSMC und der weltgrößte Chipmaschinenproduzent ASML ihre Zahlen vorlegen. Sie werden sich zweifellos auf die gesamte Tech-Branche auswirken. Sollten sich die Wogen im Nachgang wieder geglättet haben, ist die SK Hynix-Aktie einen Kauf wert. Die Gelddruckmaschine der Koreaner wird noch eine Weile weiterlaufen. ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: A1JWRE) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 780 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Nvidia vs. AMD: Welche Aktie ist jetzt die bessere Wahl?](https://www.sharedeals.de/nvidia-vs-amd-welche-aktie-ist-jetzt-die-bessere-wahl/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktien von Nvidia und AMD haben sich 2026 deutlich unterschiedlich entwickelt. Während AMD an der Börse einen außergewöhnlichen Kursanstieg verzeichnet, ist Nvidia wesentlich moderater gewachsen. Die zunehmende Bewertungslücke zwischen den Chipriesen wirft die Frage auf, welche der beiden Aktien derzeit attraktiver bewertet ist und Anlegern langfristig die besseren Chancen bietet. ## AMD erlebt außergewöhnliche Kursrally Die Aktie von Advanced Micro Devices (AMD) hat sich seit Jahresbeginn nahezu verdreifacht, während Nvidia im gleichen Zeitraum rund 23 Prozent hinzugewonnen hat. AMD profitiert zunehmend von der steigenden Nachfrage nach KI-Beschleunigern und Serverprozessoren und entwickelt sich damit zu einem ernst zu nehmenden Wettbewerber für den bisherigen Marktführer Nvidia. Auch operativ zeigt sich die Entwicklung positiv: Steigende Umsätze, verbesserte Gewinnmargen und neue Produkte stärken die Position des Unternehmens. Die Börse hat diese Fortschritte bereits mit erheblichen Kursgewinnen honoriert. Die Marktkapitalisierung von AMD nähert sich inzwischen der Marke von einer Billion US-Dollar. Allerdings steigen mit der Bewertung auch die Erwartungen. Sollte AMD seine Wachstumsziele verfehlen oder der Wettbewerb im KI-Chipmarkt intensiver werden, könnte die Aktie unter Druck geraten. Entscheidend ist deshalb nicht allein, wie erfolgreich das Unternehmen wirtschaftet, sondern auch, ob der aktuelle Aktienkurs diese Entwicklung bereits übermäßig vorwegnimmt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nvidia bleibt bei Umsatz und Profitabilität führend Nvidia verfügt weiterhin über eine herausragende Stellung im Markt für KI-Rechenleistung. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 erzielte der Konzern einen Umsatz von 96,2 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Bruttomarge lag bei 75 Prozent. Für das darauffolgende Quartal stellte Nvidia einen Umsatz von rund 108 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Die starke Marktposition beruht nicht allein auf der Leistungsfähigkeit der Grafikprozessoren. Auch das Softwareökosystem CUDA, Netzwerktechnik und komplette Rechenzentrumssysteme verschaffen dem Unternehmen Wettbewerbsvorteile. Für Kunden wird es dadurch schwieriger, auf alternative Anbieter umzusteigen. Nvidia profitiert zudem von den hohen Investitionen großer Technologieunternehmen in KI-Infrastruktur. Solange die Nachfrage nach leistungsfähigen Rechenzentren weiter wächst, bestehen gute Voraussetzungen für zusätzliche Umsätze. Dennoch ist auch der Marktführer nicht vor Risiken geschützt: Eine Abschwächung der Investitionen, geopolitische Spannungen oder stärkerer Wettbewerb könnten das weitere Wachstum bremsen. ## Bewertungsunterschiede rücken in den Mittelpunkt Für das kommende Jahr rechnen Analysten den vorliegenden Prognosen zufolge mit einem Nvidia-Umsatz von rund 692 Milliarden US-Dollar. AMD könnte etwa 89 Milliarden US-Dollar erreichen. Zwar wird AMD mit einem prognostizierten Wachstum von rund 75 Prozent etwas schneller eingeschätzt als Nvidia mit etwa 68 Prozent, doch bleibt der Größenunterschied zwischen den Unternehmen erheblich. Für Anleger ist insbesondere das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis relevant. Diese Kennzahl setzt den Aktienkurs ins Verhältnis zu den prognostizierten Unternehmensgewinnen. Ein niedrigeres Verhältnis kann auf eine attraktivere Bewertung hindeuten, sofern die Gewinnschätzungen realistisch sind und das Unternehmen seine Marktposition behauptet. Auf Basis der erwarteten Gewinne für 2027 erscheint Nvidia günstiger bewertet als AMD. Bei AMD scheint bereits ein erheblicher Teil des künftigen Wachstums im Aktienkurs berücksichtigt zu sein. Nvidia könnte dagegen mehr Spielraum bieten, falls sich die hohen Gewinnerwartungen erfüllen. Allerdings reicht ein Bewertungsvergleich allein nicht aus, um eine sichere Anlageentscheidung zu treffen. AMD könnte seine Marktanteile schneller ausbauen als erwartet und damit die höhere Bewertung rechtfertigen. Umgekehrt könnte Nvidia trotz seiner starken Geschäftszahlen an der Börse enttäuschen, wenn die Erwartungen noch höher liegen als die tatsächlich erzielten Ergebnisse. ## Welche Aktie bietet Anlegern die besseren Chancen? Die Entscheidung zwischen Nvidia und AMD hängt maßgeblich von der individuellen Anlagestrategie ab. Nvidia überzeugt durch seine Größe, hohe Profitabilität und etablierte Marktstellung. Die vergleichsweise günstigere Bewertung könnte das Verhältnis zwischen erwarteter Rendite und Risiko verbessern. AMD bietet hingegen Chancen, wenn es dem Unternehmen gelingt, seine Position im KI-Markt weiter auszubauen und die hohen Wachstumserwartungen zu erfüllen. Gleichzeitig erhöht die ambitionierte Bewertung das Risiko, dass bereits kleinere Enttäuschungen deutliche Kursreaktionen auslösen. Beide Unternehmen bleiben stark von der Entwicklung des KI-Marktes abhängig. Anleger sollten deshalb neben den Umsatzprognosen auch die Gewinnentwicklung, die Margen, den Wettbewerb und die Investitionsbereitschaft der großen Technologieunternehmen berücksichtigen. Nvidia bietet auf Grundlage der vorliegenden Zahlen eine Kombination aus starkem Wachstum, hohen Margen und einer vergleichsweise günstigeren Bewertung. AMD entwickelt sich operativ ebenfalls positiv, doch die kräftige Kursrally hat die Erwartungen an das Unternehmen deutlich erhöht. Welche Aktie langfristig die bessere Rendite erzielt, wird letztlich davon abhängen, ob die Unternehmen ihre ambitionierten Wachstumsziele erreichen und ihre Wettbewerbsposition im KI-Markt nachhaltig behaupten können. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nvidia&stockidentifier=symbol%3ANVDA&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Prognose --- ### [Palantir-Aktie: Sind jetzt sogar 300 US$ möglich?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-sind-jetzt-sogar-300-us-moeglich/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Palantir-Aktie befindet sich seit Ende Juni in einer starken Aufwärtsbewegung, die zum Ende der vergangenen Woche zum Ausbruch auf ein neues Rekordhoch führte. Am Montag gelang eine weitere Bestmarke. Damit stellt sich für Anleger die Frage: Hat die Rallye noch Potenzial nach oben oder ist es an der Zeit, über Gewinnmitnahmen nachzudenken? ## Analysten treiben die Kursfantasie Nach einer langwierigen Korrektur mit einem zwischenzeitlichen Kursverlust von rund -50 % und Notierungen im Bereich von 100 US$ hat Palantir eindrucksvoll zurückgeschlagen. Vor allem die Anfang August veröffentlichten Quartalszahlen gaben dem Papier kräftigen Rückenwind. Während der Umsatz um 93% auf 1,935 Milliarden US$ hochschnellte, wurde der Gewinn je Aktie mit 0,41 US$ annähernd verdreifacht. Zuletzt sorgten gleich mehrere positive Analystenstimmen für zusätzlichen Schub: Goldman Sachs stufte die Aktie auf „Buy“ hoch und hob das Kursziel auf 230 US$ an. Barclays startete die Abdeckung mit „Overweight“ und einem noch ambitionierteren Ziel von 265 US$, während Baird seine Prognose auf 250 US$ nach oben schraubte. Die optimistischen Einschätzungen spiegeln die Erwartung wider, dass Palantir massiv von der zunehmenden Integration künstlicher Intelligenz in Unternehmen und Behörden profitieren wird. Allerdings wächst mit der Bewertung auch die Fallhöhe, sollte die operative Entwicklung künftig hinter den hohen Erwartungen zurückbleiben. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Palantir) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Regna AI und Anduril stärken das KI-Geschäft Strategisch setzt Palantir auf maßgeschneiderte KI-Anwendungen. Die neu gegründete Gesellschaft Regna AI soll auf Palantirs Technologie aufbauen und spezialisierte Modelle für Regierungen und Unternehmen in geschützten Umgebungen bereitstellen. Der US-Drohnenhersteller Ondas finanziert den Start und will die Lösungen zunächst zur autonomen Koordination von Missionen einsetzen. Weitere Kunden und konkrete Umsatzziele sind bislang nicht bekannt. Die Kooperation eröffnet somit zusätzliche Chancen, liefert aber noch keinen bezifferbaren Ergebnisbeitrag. Auch im Verteidigungssektor könnte Palantir profitieren. Der Partner Anduril erhielt einen Fünfjahresvertrag der US Army im Volumen von 1,8 Milliarden US$. Wegen der technischen Verknüpfung ihrer Systeme könnte Palantir indirekt von dem Auftrag profitieren. ## Charttechnik: Hier liegen die nächsten Kursziele Mit dem Sprung über das bisherige Rekordhoch von Anfang November 2025 und dem anschließenden Anstieg auf 212,94 US$ hat die Aktie ein starkes Ausbruchssignal geliefert. Charttechnisch rücken damit 270 US$, wo die 161,8%-Fibonacci-Extension verläuft, und anschließend 300 US$ in den Fokus. Doch die Rallye ist weit gelaufen. Der RSI auf Tagesbasis hat die überkaufte Zone oberhalb von 70 Punkten erreicht. Gewinnmitnahmen wären daher keine Überraschung. Das frühere Rekordhoch und die Marke von 200 US$ bilden erste mögliche Rücklaufziele. Bei einer ausgeprägteren Korrektur könnte auch die 50-Tage-Linie bei 178,70 US$ getestet werden. Für eine detailliertere Chartanalyse, kannst Du [hier](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-erreicht-neuen-rekordstand/) weiterlesen. Palantir besitzt dank seiner KI-Plattform, des wachsenden Unternehmensgeschäfts und neuer Partnerschaften weiterhin erhebliches Potenzial. Der Ausbruch auf neue Höchststände spricht aus charttechnischer Sicht für die Bullen. Gleichzeitig mahnt die hohe Bewertung zur Vorsicht: Beim nächsten Quartalsbericht am 2. November reichen solide Zahlen möglicherweise nicht mehr aus. Palantir bleibt meiner Meinung nach langfristig spannend, kurzfristig müssen Anleger jedoch größeren Schwankungen rechnen. **In diesem Zusammenhang**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Palantir in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 502 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Palantir-Aktie: Neuer Rekordstand wird erreicht](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-erreicht-neuen-rekordstand/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der Wochenauftakt könnte für die Palantir-Aktie nach dem dynamischen Freitag der Vorwoche kaum besser laufen. In meiner [Analyse vom Donnerstag](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-92-nur-kurzes-schwungholen-vor-neuem-allzeithoch/) hatte ich oberhalb von 207,52 US$ ein neues Allzeithoch in Aussicht gestellt. Genau dieses Szenario ist nun eingetreten: Mit bislang 212,94 US$ steigt der Titel auf einen neuen Rekordstand und arbeitet zugleich das nächste Ziel bei 212,22 US$ ab. Nach diesem Vorstoß erscheinen kurzfristige Gewinnmitnahmen durchaus gesund, bevor die nächste Rally-Stufe gezündet werden könnte. ## Wall Street wird zunehmend bullischer Auch von Analystenseite bekommt die Rallye inzwischen mehr Rückendeckung. Wie Investors Business Daily zum Wochenauftakt berichtet, hat sich die Stimmung gegenüber Palantir in den vergangenen Monaten erheblich aufgehellt. Rund 70% der erfassten Analysten stufen die Aktie inzwischen mit „Buy“ oder „Overweight“ ein, nachdem dieser Anteil im August 2025 lediglich bei rund 30% gelegen hatte. Zuletzt wechselten unter anderem Goldman Sachs und Barclays auf die bullische Seite. Gleichzeitig stieg die Konsensschätzung für den Gewinn je Aktie im Geschäftsjahr 2027 von zuvor 1,85 auf 2,30 US$. Operativ bleibt das Wachstum ebenfalls außergewöhnlich hoch. Im zweiten Quartal legte der Umsatz um +93% auf 1,94 Milliarden US$ zu, während das US-Commercial-Geschäft sogar um +149% wuchs. Zusätzliche Fantasie liefert das Verteidigungsgeschäft: Palantir dürfte eine wichtige Rolle bei einem 1,8 Milliarden US$ schweren US-Army-Auftrag an Anduril spielen und seine Software für militärische Planung und Datenintegration beisteuern. Daneben baut das Unternehmen seine Position im Bereich Sovereign AI weiter aus, unter anderem über Partnerschaften mit Nvidia, Fujitsu und Nebius. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zur Signallage Quelle: stock3 Das bevorzugte Aufwärtsszenario ist mit dem heutigen Rekordhoch vollständig bestätigt worden. Gleichzeitig wurde mit 212,22 US$ bereits das nächste Pivot-Ziel abgearbeitet. Nach dem steilen Anstieg erscheint nun ein kurzfristiges Schwungholen wahrscheinlich. Ideal wäre ein Rücksetzer in Richtung 199,64 US$ beziehungsweise an die kurzfristige Aufwärtstrendlinie. Solange dieser Bereich verteidigt wird, bleibt anschließend ein neuer Rally-Impuls mein bevorzugtes Szenario. Oberhalb von 212,22 US$ liegt mit 229,77 US$ bereits das nächste größere Ziel vor. Zu tief sollte die Korrektur allerdings nicht reichen. Fällt Palantir nachhaltig unter 199,64 US$, würde zunächst wieder 187,28 US$ relevant. Darunter wartet mit dem Pivot-Punkt bei rund 182,09 US$ die nächste wichtige Auffangzone. Ein Bruch dieses Bereichs würde die kurzfristige Rallyestruktur deutlich beschädigen und anschließend 166,08 beziehungsweise 161,45 US$ zurück auf die Agenda bringen. Noch aber spricht der intakte Trend klar für eine lediglich temporäre Verschnaufpause. Palantir hat zum Wochenauftakt mit 212,94 US$ einen neuen Rekordstand erreicht und damit auch das nächste Ziel bei 212,22 US$ abgearbeitet. Nach dem dynamischen Anstieg halte ich kurzfristige Gewinnmitnahmen für wahrscheinlich und sogar gesund. Solange der Bereich um 199,64 US$ hält, bleibt anschließend 229,77 US$ mein nächstes Ziel. Erst unterhalb von 187,28 beziehungsweise 182,09 US$ würde das bullische Momentum deutlich an Qualität verlieren. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von Palantir erhalten?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Palantir&stockidentifier=symbol%3APLTR&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Palantir in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 499 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Allzeithoch, Palantir, Palantir Technologies, Palantir Technologies-Aktie, Palantir-Aktie, Palantir-Analyse, Palantir-Chartanalyse, Palantir-Kurs, Palantir-Prognose --- ### [Shopify-Aktie +5%: Ist der KI-Sieg schon eingepreist?](https://www.sharedeals.de/shopify-aktie-5-ist-der-ki-sieg-schon-eingepreist/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Shopify-Aktie ist am Montag um +4,9% auf 179,22 US$ gestiegen. Anleger sehen den E-Commerce-Spezialisten zunehmend nicht als Opfer, sondern als möglichen Gewinner autonomer Einkaufsagenten. Diese Einschätzung ist nachvollziehbar: Ganz gleich, ob Kunden künftig über ChatGPT, Google oder Metas Muse einkaufen – Shopify kann im Hintergrund weiterhin Produktdaten, Bezahlung und Bestellabwicklung liefern. Das Problem ist inzwischen weniger die Wachstumsstory als deren stolzer Preis. ## Shopify muss nicht die beste KI besitzen Die entscheidende Stärke des Unternehmens liegt nicht in einem einzelnen KI-Modell. Shopify stellt die Infrastruktur bereit, über die Händler ihre Produkte verwalten, Zahlungen annehmen und Bestellungen bearbeiten. Damit kann die Plattform auch dann verdienen, wenn der erste Kontakt mit dem Kunden außerhalb eines klassischen Onlineshops stattfindet. Bei Metas KI-Agent Muse können Shopify-Händler ihre Waren unmittelbar anbieten. Kunden sollen den Kauf über einen von Shopify bereitgestellten Checkout abschließen können, ohne die jeweilige Meta-Anwendung verlassen zu müssen. Shopify bleibt somit zwischen Händler und Transaktion positioniert. Ähnliche Kooperationen bestehen mit OpenAI, Google und Microsoft. Je mehr KI-Assistenten zu neuen Verkaufskanälen werden, desto wertvoller wird eine zentrale Plattform, über die Händler sämtliche Produktinformationen, Lagerbestände und Zahlungen steuern können. Allerdings verschiebt sich dadurch die Macht. Entscheidet künftig ein fremder KI-Agent darüber, welche Produkte überhaupt angezeigt werden, könnte Shopify einen Teil der Kontrolle über den Kundenzugang verlieren. Zudem könnten Meta, OpenAI oder Google langfristig eigene Gebühren für vermittelte Käufe verlangen. **Übrigens für all jene**, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Der KI-Effekt wird erstmals sichtbar Bislang ist KI eher ein zusätzlicher Wachstumstreiber als eine eigenständige Erlösquelle. Im zweiten Quartal verdreifachten sich die über KI-Anwendungen vermittelten Besuche und Bestellungen gegenüber dem Vorjahr. Die tägliche Nutzung des Händlerassistenten Sidekick erhöhte sich sogar auf das 3,6-Fache. Die gesamten Zahlen überzeugen ebenfalls. Das über Shopify abgewickelte Warenvolumen stieg um +32% auf 115,6 Milliarden US$. Der Umsatz legte um +34% auf 3,58 Milliarden US$ zu. Besonders wichtig: Der freie Cashflow kletterte auf 654 Millionen US$, wodurch sich die entsprechende Marge auf 18% verbesserte. Für das dritte Quartal erwartet das Management erneut ein Umsatzwachstum im niedrigen 30%-Bereich und eine Free-Cashflow-Marge zwischen hohen Zehner- und niedrigen Zwanzigerprozenten. Die Zahlen werden am 3. November veröffentlicht. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Bewertung verlangt fast perfekte Zahlen Nach der jüngsten Rallye bringt Shopify rund 233 Milliarden US$ auf die Börsenwaage. Das rückblickende KGV liegt bei etwa 120, das erwartete KGV bei knapp 60. Selbst gemessen am freien Cashflow wird die Aktie ungefähr mit dem 94-Fachen bewertet. Damit muss Shopify sein hohes Wachstum über mehrere Jahre aufrechterhalten. Zusätzliche KI-Investitionen dürfen die Marge nicht belasten und neue Vertriebskanäle müssen tatsächlich mehr Warenvolumen bringen, statt bestehende Bestellungen lediglich zu verlagern. Auch bei den Kurszielen wird die Luft dünner. Der Analystenkonsens liegt bei rund 174 US$ und damit bereits unter dem Börsenkurs. Die Deutsche Bank sieht den fairen Wert bei 185 US$, JPMorgan bei 200 US$. Selbst das optimistischere Ziel bietet somit nur noch rund +12% Potenzial. Shopify besitzt gute Chancen, zur zentralen Transaktionsplattform des KI-Handels zu werden. Das starke Wachstum und der steigende Cashflow bestätigen die Investmentstory. Nach dem Anstieg auf 179 US$ ist jedoch bereits viel Erfolg eingepreist. Langfristig bleibt die Aktie interessant, für einen Neueinstieg würde ich aber einen deutlichen Rücksetzer abwarten. ## ℹ️ Shopify in Kürze - Shopify (WKN: A14TJP) ist ein kanadisches Software-Unternehmen mit Sitz in Ottawa. - Das Unternehmen entwickelt und vertreibt eine proprietäre E-Commerce-Software, mit Händler ihre Online-Shops betreiben und ihre Logistik auslagern können. - Mit über einer Million angeschlossenen Händlern und einem Marktanteil von fast 30% in den USA ist Shopify eine der wichtigsten E-Commerce-Plattformen der Welt. - Shopify notiert an den Börsen in New York und Toronto und ist aktuell ca. 230 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Stryker-Aktie: Medizintechnik-Perle mit Comeback-Potenzial](https://www.sharedeals.de/stryker-aktie-comeback-potenzial-fuer-diese-medizintechnik-perle/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Stryker-Aktie geriet nach einem ohnehin schwachen Jahresauftakt im September noch eimal deutlich unter Druck. Gleichzeitig zeigt ein genauerer Blick auf die jüngsten Quartalszahlen durchaus ermutigende Zeichen. Die Aktie stellt aus unserer Sicht derzeit eine Kaufchance dar. Stryker zählt zu den führenden Medizintechnikunternehmen und entwickelt unter anderem orthopädische Implantate, chirurgische Instrumente und Technologien für die Neurochirurgie. Das Geschäftsmodell profitiert von der Nachfrage nach medizinischen Eingriffen, neuen Behandlungsmethoden und einer alternden Bevölkerung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Kurs-Rückschlag im September Anfang September verlor die Aktie innerhalb weniger Handelstage zweistellig an Wert. Aktuell notiert Striker rund 20% unter seinem Preis zu Jahresbeginn. Der Kursverlauf wirft die Frage auf, ob sich die Geschäftsaussichten tatsächlich verschlechtert haben oder ob die Bewertung stärker unter Druck geraten ist als die operative Entwicklung. Die vorliegenden Quartalszahlen liefern zumindest einige positive Argumente: Im zweiten Quartal konnte Stryker den Umsatz steigern, die Profitabilität verbessern und den Ausblick für das Gesamtjahr eingrenzen. Eine eindeutige Ursache für den September-Einbruch lässt sich kaum ausmachen. ## Cyberangriff schon wieder vergessen Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 9,4 Prozent auf rund 6,6 Milliarden US-Dollar. Das organische Wachstum erreichte etwa 9 Prozent und beruhte vor allem auf höheren Absatzmengen. Der bereinigte Gewinn je Aktie erhöhte sich um 17,9 Prozent auf 3,69 US-Dollar. Nach einem Cyberangriff im ersten Quartal gelang damit eine deutliche operative Erholung. Das Management erwartet für das Gesamtjahr ein organisches Umsatzwachstum von 8,3 bis 9,3 Prozent und einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 14,95 und 15,10 US-Dollar. Besonders positiv entwickelte sich die bereinigte operative Marge, die um 170 Basispunkte auf 27,4 Prozent stieg. Bei MedSurg und Neurotechnology erhöhte sie sich von 25,6 auf 28,1 Prozent, während das Orthopädiegeschäft ebenfalls Fortschritte erzielte. Allerdings ist bei der Bruttomarge Vorsicht geboten. Der Anstieg auf 68,3 Prozent wurde auch durch die Rücknahme früherer Zölle und geringere Bewertungseffekte bei Vorräten begünstigt. Für die weitere Entwicklung ist daher entscheidend, ob Stryker die operative Effizienz auch ohne diese Sondereffekte aufrechterhalten kann. ## Übernahmen und Finanzen stützen Investmentthese Mit der geplanten Übernahme von ZuriMED erweitert Stryker sein Portfolio für die Behandlung von Rotatorenmanschettenverletzungen. Das FiberLocker-System ergänzt das bestehende Angebot in der Sportmedizin und Schulterchirurgie. Angaben zum Kaufpreis und zum erwarteten Ergebnisbeitrag liegen bislang nicht vor. Gleichzeitig verbesserte sich die Finanzlage. Der operative Cashflow stieg im ersten Halbjahr auf 1,84 Milliarden US-Dollar. Die Gesamtverschuldung sank von rund 15,9 Milliarden US-Dollar Ende 2025 auf etwa 14,9 Milliarden US-Dollar im Juni 2026. Damit kann Stryker weiterhin in neue Produkte und Übernahmen investieren, während die Schulden zurückgehen. ## Welche Risiken Anleger beachten sollten Ein wesentliches Problem bleibt das Geschäft mit peripheren Gefäßerkrankungen, dessen Umsatz im zweiten Quartal um 0,7 Prozent zurückging. Produktionsprobleme verhinderten eine vollständige Versorgung der Kunden. Sollte die Einschränkung länger anhalten, könnte sie das Wachstum bremsen. Auch die Margenentwicklung bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Zudem muss Stryker bei weiteren Übernahmen darauf achten, dass die Verschuldung nicht erneut steigt. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen das Umsatzwachstum in nachhaltige Gewinnsteigerungen umwandeln kann. ## Bewertung jetzt attraktiv Eine Modellbewertung auf Basis eines geschätzten EBITDA von 9,1 Milliarden US-Dollar für 2027 und eines bewusst vorsichtigen Multiplikators von 14 ergibt für die Aktie bereits einen rechnerischen Wert von über 300 US-Dollar. Wenn sich die Produktionsprobleme entspannen und Stryker seine Margen nachhaltig verbessert, dürfte auch die Bereitschaft der Anleger steigen, für die langfristigen Wachstumsperspektiven des Medizintechnikkonzerns wieder einen höheren Bewertungsaufschlag zu zahlen. Stryker ist in einem spannenden und langfristig chancenreichen Medizintechnikmarkt positioniert, der von Innovationen, neuen Behandlungsmethoden und einer steigenden Nachfrage nach medizinischen Eingriffen profitiert. Trotz operativer Herausforderungen glauben wir langfristig an neue Kurshochs. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Stryker&stockidentifier=symbol%3ASYK&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. ## ℹ️ Stryker in Kürze - Stryker (WKN: 864952, Ticker: SYK) mit Sitz in Portage im US-Bundesstaat Michigan ist eines der weltweit führenden Medizintechnikunternehmen. - Der Konzern bietet innovative Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen MedSurg, Neurotechnology und Orthopaedics an und adressiert damit Kliniken, Chirurgen und Gesundheitseinrichtungen weltweit. - Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem orthopädische Implantate, chirurgische Instrumente, Neurotechnologie, Endoskopie, Notfallmedizin und robotergestützte Operationen. - Stryker ist an der New York Stock Exchange gelistet. Der Börsenwert des Unternehmens liegt aktuell bei rund 108 Milliarden US$. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Stryker, Stryker-Aktie, Stryker-Analyse, Stryker-Chartanalyse --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Bietet das aktuelle Kursniveau wieder gute Einstiegschancen?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-bietet-das-aktuelle-kursniveau-wieder-gute-einstiegschancen/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei der Aktie der Deutschen Telekom macht sich die zunehmende Verunsicherung der Anleger bemerkbar. Seit ihrem Hoch Mitte September bei knapp 29 € hat der Kurs deutlich nachgegeben. Am Dienstag notiert das Papier bei rund 25,50 €. Damit stellt sich die Frage, ob der jüngste Rückgang fundamental gerechtfertigt ist oder sich für Anleger inzwischen eine Einstiegschance bietet. ## SpaceX sorgt für Verunsicherung Als ein wesentlicher Belastungsfaktor für die Aktie gelten die Pläne von SpaceX, stärker in den US-amerikanischen Mobilfunkmarkt vorzudringen. Das Raumfahrtunternehmen sichert sich dafür zusätzliche Frequenzressourcen. Die entsprechenden Frequenzen stammen von der Investmentgesellschaft Grain Management. Mit Starlink bietet SpaceX bereits satellitengestützten Internetzugang an. Bislang waren dafür in vielen Anwendungsfällen spezielle Empfangsantennen erforderlich. Künftig könnte das Unternehmen sein Angebot auf direkte Mobilfunkverbindungen über Satelliten ausweiten und damit in Konkurrenz zu etablierten Netzbetreibern treten. Ein solches Modell könnte satellitengestützte Verbindungen mit bestehenden Mobilfunknetzen kombinieren. Für die Deutsche Telekom wäre vor allem die US-Tochter T-Mobile US relevant, sollte SpaceX sein Angebot in den USA zu einem ernsthaften Wettbewerbsfaktor entwickeln. Allerdings ist der Weg zu einem flächendeckenden Mobilfunkangebot anspruchsvoll. Frequenzen allein reichen dafür nicht aus. Entscheidend sind unter anderem die technische Leistungsfähigkeit, die Netzabdeckung und die regulatorischen Rahmenbedingungen. Je nach Geschäftsmodell könnte SpaceX eigene Infrastruktur aufbauen oder mit bestehenden Netzbetreibern kooperieren und deren Netze gegen Entgelt nutzen. Noch sind wichtige Fragen offen. Die weitere Entwicklung hängt daher maßgeblich davon ab, welche technischen und wirtschaftlichen Lösungen SpaceX verfolgt und welche Genehmigungen die zuständigen US-Behörden erteilen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Künstliche Intelligenz als Hebel für höhere Effizienz Neben den möglichen neuen Wettbewerbern setzt die Deutsche Telekom auf Künstliche Intelligenz (KI), um ihre Kosten zu senken und die Rentabilität zu verbessern. Auf ihrem KI-Investorentag am 5. Oktober stellte der Konzern die Chancen vor, die sich aus dem verstärkten Einsatz der Technologie ergeben sollen. Im Mittelpunkt stehen zunächst effizientere Abläufe und geringere Betriebskosten. Dem stehen anfangs Investitionen in die erforderlichen Technologien und deren Integration gegenüber. Mittelfristig sollen sich diese Ausgaben jedoch durch Einsparungen auszahlen. Für 2027 werden Einsparungen von rund 1,1 Milliarden € in Aussicht gestellt. Diese Mittel sollen allerdings nicht ausschließlich zur Ergebnissteigerung beitragen, sondern auch den weiteren Ausbau der Glasfaserinfrastruktur unterstützen. Schnelle und leistungsfähige Netze bleiben ein wichtiger Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns. ## Bewertung Sollte SpaceX seinen Einstieg in den Mobilfunkmarkt konsequent vorantreiben, könnte der Wettbewerbsdruck auf etablierte Anbieter zunehmen. Allerdings sind die tatsächlichen Auswirkungen auf Umsatz, Margen und Marktanteile derzeit nur schwer abzuschätzen. Eine spürbare Veränderung der Wettbewerbslandschaft dürfte zudem Zeit benötigen. Die etablierten Netzbetreiber werden sich auf die neuen technischen Möglichkeiten einstellen müssen. Denkbar sind Kooperationen mit Satellitenanbietern ebenso wie eigene Partnerschaften oder Investitionen in ergänzende Technologien. Welche Strategie sich langfristig durchsetzt, ist noch offen. Für die kurz- und mittelfristige Kursentwicklung bleiben die fundamentalen Daten und der Ausblick des Konzerns entscheidend. Das Management setzt auf eine höhere Rentabilität und sieht in KI hierbei einen wichtigen Hebel. So sollen bereits bis 2027 Einsparungen von 1,1 Milliarden € eintreten. Positiv ist zudem, dass die Telekom mit KI neue Umsatzquellen erschließen möchte. Mit 800 Millionen € bis 2030 bleibt das Volumen im Verhältnis zum Gesamtkonzern zwar überschaubar. Entscheidend ist jedoch, ob sich daraus anschließend ein stärker wachsendes Geschäft entwickelt. Trotz der positiven operativen Entwicklung kommt die Aktie derzeit allerdings nicht nachhaltig voran. Auch der Einstieg des aktivistischen Investors Elliott hat bislang keine dauerhafte Kurserholung ausgelöst. Kurzfristig spricht wenig für einen dynamischen Kursausbruch, wahrscheinlicher ist eine Seitwärtsbewegung. Auch weitere Kursrückgänge können nicht ausgeschlossen werden. Für langfristige und renditebewusste Anleger stellt sich die Situation aus meiner Sicht positiver dar. Das aktuelle Kursniveau bietet eine interessante Kombination aus einer attraktiven Dividendenrendite und mittelfristig steigenden Kursen. Auf dem aktuellen Kursniveau liegt die Dividendenrendite bei 3,9%. Dividendenanhebungen sind möglich. **Anknüpfend daran:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt etwa 122 Milliarden €. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [LVMH-Aktie: Am 6-Jahrestief auf den Rebound setzen?](https://www.sharedeals.de/lvmh-aktie-am-6-jahrestief-auf-den-rebound-setzen/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die LVMH-Aktie trieb Anlegern in den letzten Jahren die Tränen in die Augen. Der Kurs des französischen Luxusgüterkonzerns sackte am gestrigen Montag auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren ab. Können die vorläufigen Quartalszahlen den unaufhaltsamen Sturz von LVMH endlich stoppen? Und sollten Anleger auf einen Rebound des Luxustitels setzen? ## Ein verhaltenes Bild LVMH hat gestern Abend die Umsatzzahlen für das abgelaufene dritte Quartal veröffentlicht. Sie zeigen ein insgesamt verhaltenes Bild, bei dem vor allem die wichtigste Gewinn- und Cashcow des Luxusgüterkonzerns unter Druck steht. Der Umsatz stieg im letzten Quartal auf 18,50 Milliarden €. Das entspricht einem leichten organischen Wachstum von 1% im Jahresvergleich. Analysten hat im Vorfeld allerdings mit einem Umsatzwachstum von 1,3% gerechnet. Für die ersten neun Monate des Jahres 2026 beläuft sich der Umsatz auf rund 57,1 Milliarden Euro — ein organisches Wachstum von 2%. Allerdings musste LVMH in seinem Kernsegment Mode & Lederwaren einen starken Dämpfer hinnehmen. Das Geschäft mit Marken wie Dior und Luois Vuitton erlitt einen Umsatzrückgang von 5%. Dies lag vor allem an einer schwächeren Nachfrage im wichtigen asiatischen Raum. Deutlich dynamischer präsentierten sich die anderen Sparten von LVMH. Im selektiven Einzelhandel legte der Umsatz zuletzt um 8% zu, vor allem dank der starken Entwicklung des Beauty-Einzelhändlers Sephora. Aber auch die Segmente Uhren und Schmuck sowie Weine und Spirituosen steigerten ihre Erlöse um jeweils 6%. Die regionalen Unterschiede beim französischen Luxuswarenkonzern sind nach wie vor sehr groß. Während der asiatische Markt (insbesondere China) weiterhin schwächelte und dort die Umsätze um rund 5% nachgaben, zeigten sich die Märkte in den USA und Europa robuster. Vor allem die Vereinigten Staaten stützten das Geschäft mit einem Umsatzzuwachs von 5%. Wir halten Dich up-to-date, was die Luxusgüterwelt betrifft. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=LVMH&stockidentifier=symbol%3AMOH&stockmarket=TRADEGATE)! ## Wo hört der Kurssturz auf? Das langfristige Chartbild der LVMH-Aktie ist eine einzige Katastrophe. Seit ihrem Allzeithoch Mitte 2023 befindet sich der Euro Stoxx 50-Titel in einem steilen Abwärtskanal. Sollte der Support bei rund 360 € nicht halten, wird sich der Kurssturz fortsetzen. Es drohen weitere Mehrjahrestiefs. ## Ein Warnsignal Die sehr verhaltene Kursreaktion der LVMH-Aktie mit einem Plus von lediglich +1% ist meiner Einschätzung nach eher als Warnsignal und nicht als überzeugender Wendepunkt zu werten. Positiv zu werten ist zweifellos, dass den Franzosen in den meisten Geschäftsbereichen wieder ein Wachstum gelungen ist. Aber das margenstarke Kerngeschäft mit Mode und Lederwaren schrumpft weiterhin. Die jüngste Geschäftsentwicklung von LMVH sah alles andere als gut aus. In den beiden letzten Jahren (von 2023 auf 2025) hat der Luxusgüterkonzern 6% seines Umsatzes und 23% seines operativen Gewinns eingebüßt. Auch 2026 sieht es nach einem weiteren Umsatz- und Gewinnrückgang aus. Im Klartext: LVMH ist ein schrumpfender Konzern, dessen Gewinn deutlich schneller als der Umsatz einbricht. Das ist ein Alarmsignal. Vor diesem Hintergrund ist mir ein Forward-KGV von 16 eine immer noch zu hohe Bewertung für die LVMH-Aktie. Sie preist bereits ein, dass dem Luxusgüterhersteller 2027 ein erfolgreicher Turnaround gelingen wird. Das ist meines Erachtens alles andere als gesetzt. In meiner letzten Analyse im April habe ich Anleger vor einem Investment in die LVMH-Aktie gewarnt. Seitdem ist der Kurs um weitere -20% eingebrochen. Heute will ich meine Warnung wiederholen. Die Aktie mag optisch sehr günstig wirken. Fundamental ist sie es keineswegs. Die Bewertung preist sehr viel Turnaround-Optimismus ein. Solange die margenstarken Kernmarken nicht die Trendwende schaffen, sehe ich überhaupt keinen Grund für diesen Optimismus. ## ℹ️ LVMH in Kürze - LVMH (WKN: 853292) ist der mit Abstand größte und bedeutendste Luxuskonzern der Welt. Der französische Traditionskonzern mit Sitz in Paris hält die Rechte an 75 der führenden Luxusmarken der Welt. - Zum Markenuniversum von LVMH gehören etwa die Modemarken Fendi, Givenchy, Kenzo und Marc Jacobs, die Koffermarke Rimowa, die Parfum- und Kosmetikmarken Acqua die Parma und Christian Dior Parfums, die Uhren- und Schmuckmarken Hublot, TAG Heuer, Tiffany und Zenith sowie die Ursprungsmarken Louis Vuitton und Moët Hennessy. - LVMH vertreibt seine Produkte in rund 5.000 Geschäften in 80 Ländern weltweit. - LVMH ist Mitglied im europäischen Leitindex Euro Stoxx 50 und ca. 187 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [BWX Technologies: Diese Atom-Aktie verbindet zwei Wachstumsmärkte](https://www.sharedeals.de/bwx-technologies-diese-atom-aktie-verbindet-zwei-wachstumsmaerkte/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von BWX Technologies bietet Anlegern Zugang zu zwei langfristigen Wachstumsmärkten: der nuklearen Verteidigungstechnik und dem Ausbau der kommerziellen Kernenergie. Nach einer deutlichen Kurskorrektur ist das Unternehmen wieder interessant bewertet, zumal steigende Umsätze und verbesserte Margen das Gewinnwachstum in den kommenden Jahren beschleunigen sollen. BWX Technologies ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern und führender Zulieferer für nukleare Antriebssysteme der US-Marine. Neben dem etablierten Verteidigungsgeschäft baut das Unternehmen seine Aktivitäten im kommerziellen Kernenergiemarkt aus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Ein stabiles Kerngeschäft mit Wachstumspotenzial Rund 73 Prozent des Umsatzes entfielen 2025 auf das Regierungsgeschäft, insbesondere auf Reaktoren und Brennstoffe für U-Boote und Flugzeugträger. Langfristige Verträge und hohe Markteintrittsbarrieren sorgen für vergleichsweise gut planbare Einnahmen. Das kommerzielle Geschäft steuerte 27 Prozent des Umsatzes bei und wuchs 2025 um 63 Prozent. Für 2026 erwartet das Management ein weiteres Plus von rund 45 Prozent. Übernahmen, die Modernisierung kanadischer Kernkraftwerke und die Wiederinbetriebnahme US-amerikanischer Anlagen sollen die Expansion unterstützen. Bis 2030 strebt BWX Technologies ein Umsatzwachstum im hohen zweistelligen Prozentbereich pro Jahr an. Gleichzeitig sollen die Margen im kommerziellen Segment deutlich steigen. ## SMRs eröffnen zusätzliche Chancen Kleine modulare Reaktoren und Mikroreaktoren könnten langfristig weitere Wachstumsmöglichkeiten schaffen. BWX Technologies verfügt bereits über umfassende Erfahrung mit Reaktortechnik und nuklearen Brennstoffen und könnte daher auch als Zulieferer neuer Anbieter profitieren. Zu den laufenden Projekten zählen TRISO-Brennstoffe, das Mikroreaktordesign BANR und die Lieferung eines Reaktordruckbehälters für das BWRX-300-Projekt in Kanada. Größere Aufträge für neue Kernkraftwerke könnten das Geschäft zusätzlich stärken. Allerdings bleiben Zeitpunkt und Umfang dieser Einnahmen unsicher. ## Verteidigung bleibt das Fundament Als einziger Hersteller nuklearer Reaktoren und Brennstoffe für die US-Marine profitiert BWX Technologies von hohen Eintrittsbarrieren und langfristigem Bedarf. Für den Bereich nuklearer Antriebe wird ein jährliches Wachstum von vier bis sechs Prozent erwartet. Die operative Marge des Regierungsgeschäfts liegt bei rund 20,5 Prozent. Der Auftragsbestand dieses Segments beträgt etwa 6,8 Milliarden US-Dollar und bietet eine solide Grundlage für die weitere Entwicklung. ## Bewertung und Kurschancen Nach der deutlichen Korrektur ist die Bewertung weit weniger anspruchsvoll als während der vorherigen Kursrally. Ein konservatives Kursziel für Ende 2027 sehen wir bei 185 US-Dollar, was einem Aufwärtspotenzial von gut 30 Prozent auf den gegenwärtigen Kurs entspricht. Zusätzliche Aufträge für neue Reaktoren könnten die Wachstumsaussichten verbessern. Gleichzeitig könnte der zunehmende Anteil des kommerziellen Geschäfts zu höheren Volatilitäten führen, da dieses stärker von Investitionszyklen und Projektverzögerungen abhängig ist. ## Herausforderungen für Wachstum und Profitabilität Wie immer gibt es mögliche Risiken: Verzögerungen im Schiffbau, steigende Investitionsausgaben und Engpässe bei Fachkräften könnten die Profitabilität belasten. Auch die wirtschaftliche Umsetzung neuer Reaktortechnologien ist noch unsicher. Wesentliche zusätzliche Umsätze aus SMR-Projekten werden frühestens ab 2028 erwartet. Nach der Kurskorrektur bietet BWX Technologies eine interessante Kombination aus stabilem Verteidigungsgeschäft und milliardenschweren Wachstumschancen in der Kernenergie. Gelingt der Ausbau des kommerziellen Geschäfts, könnte die Aktie vor einer neuen Aufwärtsbewegung stehen. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BWX+Technologies&stockidentifier=symbol%3ABWX&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Diese Kurstreiber sprechen für ein Comeback](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-diese-kurstreiber-sprechen-fuer-ein-comeback/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Siemens Energy-Aktie tut sich weiterhin schwer. Seit Ende April befindet sich der Kurs in einem Abwärtstrend und hat gegenüber dem damaligen Hoch knapp -24% eingebüßt. Damit befindet sich der Titel nach allgemeiner Auffassung bereits in einem neuen Bärenmarkt. Bietet die aktuelle Schwächephase eine gute Einstiegsgelegenheit oder müssen sich Anleger auf weitere Korrekturen einstellen? ## Aktienrückkauf und Abspaltungsfantasie Trotz der Kursschwäche gibt es mehrere Argumente für eine Erholung. Siemens Energy kauft seit dem 24. September eigene Aktien zurück. Bis Anfang Oktober summierten sich die Rückkäufe auf mehr als 2,1 Millionen Papiere. Das Programm unterstreicht das Vertrauen des Managements, ist jedoch kein Garant für eine kurzfristige Kurswende. Zusätzliche Fantasie liefert die geplante Abspaltung der Sparte Transformation of Industry. Laut Bloomberg bereiten Banken Finanzierungspakete von bis zu sieben Milliarden € für einen möglichen Verkauf einer Mehrheitsbeteiligung vor. Als Interessenten gelten CVC, EQT und Bain Capital. Eine Bewertung von mehr als zehn Milliarden € steht im Raum. Da der Verkauf jedoch noch nicht in trockenen Tüchern ist, sollten Anleger diese Summen mit Vorsicht genießen. Aus der reinen Bereitstellung von Kreditzusagen oder geschätzten Bewertungen resultiert schließlich noch kein garantierter Mittelzufluss für den Konzern. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). ## Energiewende und KI als Wachstumstreiber Auch aus strategischer Sicht bleibt Siemens Energy interessant. Der weltweite Ausbau der Stromnetze, der steigende Energiebedarf und der Boom bei KI-Rechenzentren schaffen langfristige Wachstumsperspektiven. Neue Kooperationen rund um digitale Energielösungen und sogenannte grüne Stromkorridore, unter anderem mit Partnern in Aserbaidschan und Zentralasien, könnten zudem zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der vergleichbare Umsatz um 18,5% auf rund 11,4 Milliarden €, der Gewinn je Aktie verbesserte sich um 80% auf 1,26 €. Der Auftragseingang erreichte 17,9 Milliarden €, wodurch der Auftragsbestand auf 162 Milliarden € zulegte. Für das Gesamtjahr erwartet das Management ein Umsatzwachstum von 14 bis 16% und eine Ergebnismarge vor Sondereffekten von 10 bis 12%. ## Analysten optimistisch, Bewertung anspruchsvoll RBC zählt Siemens Energy weiterhin zu seinen Favoriten und bestätigt ein Kursziel von 200 €. Die DZ Bank hob ihren fairen Wert von 128 auf 157 € an, blieb aber bei „Halten“. Der Konsens liegt bei knapp 200 € und signalisiert damit erhebliches Erholungspotenzial. Mit einem erwarteten KGV von rund 33 ist die Aktie allerdings kein Schnäppchen. Im Vergleich zu GE Vernova mit einem geschätzten KGV um 60 erscheint Siemens Energy zwar deutlich günstiger. Entscheidend ist jedoch, ob das Wachstum tatsächlich in nachhaltig steigende Gewinne mündet. Insbesondere die Sanierung von Siemens Gamesa, mögliche Margennormalisierungen und höhere Finanzierungskosten bleiben Risiken. Am 11. November richtet sich der Blick auf die Jahreszahlen. Für das Schlussquartal erwarten Analysten rund 12,6 Milliarden € Umsatz und einen Gewinn je Aktie in Höhe von 1,38 €. Neben der tatsächlichen Geschäftsentwicklung dürfte vor allem aber auch der Ausblick auf die kommenden Jahre entscheidend sein. ## Charttechnik: Auf diese Marken kommt es an Charttechnisch bleibt die Lage angespannt. Nach dem Tief bei 131,28 € hat sich die Aktie zwar erholt, doch an der 50-Tage-Linie bei 147,33 € fehlen bislang die Anschlusskäufe. Darüber warten die Abwärtstrendlinie bei 151,32 € und die 200-Tage-Linie bei 154,31 € als Widerstände. Erst oberhalb dieser Marken würde sich das Bild nachhaltig aufhellen. Scheitert der Kurs erneut, droht ein Rücksetzer in die Unterstützungszone bei 131,28 bis 133,86 €. Ich bleibe trotz des angeschlagenen Chartbilds grundsätzlich bullisch gestimmt. Der Netzausbau, die Energiewende und der enorme Strombedarf neuer Rechenzentren eröffnen Siemens Energy langfristig attraktive Perspektiven. Der Aktienrückkauf und die Abspaltungspläne liefern zusätzliche Impulse. Kurzfristig muss der Konzern am 11. November allerdings beweisen, dass er die hohen Erwartungen erfüllen kann. Für langfristig orientierte Anleger könnte die aktuelle Kursschwäche dennoch eine interessante Einstiegsgelegenheit sein – idealerweise in Tranchen und mit Blick auf die charttechnischen Unterstützungen. **Tipp**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX. An der Börse ist Siemens Energy aktuell mit etwa 123,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Heidelberger-Druck-Aktie: Darunter leidet sie?](https://www.sharedeals.de/heidelberger-druck-aktie-keine-dynamik-erkennbar-was-ist-jetzt-ratsam/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen konnte sich seit dem Kurseinbruch zu Jahresbeginn nicht nachhaltig erholen. Seit April bewegt sie sich überwiegend um die Marke von 1,40 €. Am Dienstag notiert sie aktuell bei 1,38 €. Hier stellt sich die Frage: Bleibt es bei der Seitwärtsbewegung oder zeichnet sich eine Trendwende ab? ## Positives Momentum ist verloren gegangen In der ersten Hälfte des vergangenen Jahres gehörte die Aktie zu den stärksten Nebenwerten. Die Stimmung gegenüber dem Unternehmen war ausgesprochen positiv. Ein wesentlicher Grund dafür war die eingeleitete Restrukturierung. Durch Anpassungen beim Personalbestand und weitere Kostensenkungen sollte sich die Wettbewerbsfähigkeit deutlich verbessern. Zusätzliche Fantasie entstand durch den Einstieg in neue Geschäftsfelder. Dazu gehörten insbesondere Robotik und das Drohnengeschäft. Angesichts des damaligen Booms im Rüstungssektor eröffneten sich dadurch neue Wachstumsperspektiven. Mittlerweile ist dieses positive Momentum jedoch weitgehend verflogen. Das klassische Druckmaschinengeschäft steht wieder stärker im Fokus – und hier ist die wirtschaftliche Entwicklung bislang wenig überzeugend. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Heidelberger+Druck&stockidentifier=symbol%3AHDD&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Schwaches Auftaktquartal Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben schwierig. Das zeigen die Zahlen für das erste Quartal deutlich. Der Konzernumsatz sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 466 auf 404 Millionen €. Regional entwickelte sich das Geschäft unterschiedlich. Während beispielsweise China, Großbritannien und Brasilien Zuwächse verzeichneten, ging der Umsatz im EMEA-Markt deutlich zurück. Noch problematischer entwickelte sich die Ertragslage. Das bereinigte EBITDA fiel von 20 Millionen € im Vorjahreszeitraum auf lediglich 1 Million €. Die EBITDA-Marge verringerte sich damit von 4,4 auf nur noch 0,2%. Auch beim Nettoergebnis verschlechterte sich die Situation. Der Verlust erhöhte sich von 11 auf 32 Millionen €. Der Auftragseingang entwickelte sich dagegen vergleichsweise stabil und ging lediglich von 559 auf 537 Millionen € zurück. Damit zeigt sich ein gemischtes Bild: Die Nachfrage ist zwar leicht rückläufig, der massive Ergebnisrückgang verdeutlicht jedoch, wie stark die Profitabilität unter Druck steht. Die Zahlen für das zweite Quartal werden deshalb besonders wichtig. Sie müssen zeigen, ob das operative Geschäft wieder an Fahrt gewinnt und ob die eingeleitete Transformation erste messbare Erfolge liefert. Interessant wird auch, welchen Beitrag die neuen Geschäftsbereiche bereits leisten. ## Jahresprognose bestätigt Trotz der schwachen Quartalszahlen bestätigte Heidelberg seine Jahresprognose. Das könnte darauf hindeuten, dass das Management im weiteren Jahresverlauf mit einer deutlichen Verbesserung rechnet. Ob diese Erwartung gerechtfertigt ist, muss sich allerdings erst zeigen. Für das Gesamtjahr wird weiterhin ein Umsatz von rund 2,28 Milliarden € erwartet. Damit soll der Erlös in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Bei der bereinigten EBITDA-Marge strebt das Unternehmen einen Wert an, der deutlich über der Vorjahresmarge von 7,1% liegt. Nach einem ersten Quartal mit einer Marge von lediglich 0,2% ist dafür eine erhebliche Verbesserung erforderlich. Heidelberg muss somit in den kommenden Quartalen beweisen, dass die Kostensenkungen greifen und sich die Ertragslage nachhaltig stabilisiert. ## Bewertung Die bestätigte Jahresprognose ist zunächst ein positives Signal. Sie allein reicht jedoch nicht aus, um einen nachhaltigen Kursanstieg zu rechtfertigen. Entscheidend ist, ob Heidelberg im zweiten Quartal eine deutliche operative Verbesserung erzielt hat. Eine Stabilisierung des Umsatzes wäre hilfreich, wichtiger ist aber die Rückkehr zu einer auskömmlichen Marge. Sollte das Unternehmen seine Prognose senken müssen, dürfte das die Aktie zusätzlich belasten. Ein überraschend guter Quartalsbericht könnte dagegen einen kurzfristigen Kursanstieg auslösen. Für eine nachhaltige Trendwende braucht es allerdings mehr als einen einzelnen positiven Bericht. Anleger müssen erkennen können, dass sich die Profitabilität dauerhaft verbessert und die neuen Geschäftsbereiche tatsächlich einen relevanten Beitrag zum Ergebnis leisten. Meine Einschätzung: Vorerst abwarten – ein Neueinstieg drängt sich derzeit nicht auf. Die schwache Ertragslage und die hohe Unsicherheit über die weitere Geschäftsentwicklung sprechen gegen einen voreiligen Einstieg. Vor einer Kaufentscheidung sollte Heidelberg zunächst zeigen, dass die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen greifen und die operative Marge wieder deutlich steigt. Die neuen Geschäftsfelder bieten langfristig zusätzliche Chancen, dürften die Ertragslage kurzfristig aber noch nicht entscheidend verbessern. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. **ℹ️ Heidelberger Druck in Kürze** - Die Heidelberger Druckmaschinen AG, kurz Heidelberg genannt, ist ein Anbieter von Präzisionsmaschinen und der weltweit führende Hersteller von Bogenoffset-Druckmaschinen. Daneben ist das Unternehmen auch im Flexodruck für den Verpackungsmarkt und im digitalen Etikettendruck positioniert. - Der Konzern beschäftigt über 9.500 Mitarbeiter und ist an 250 Standorten in über 170 Ländern vertreten, Hauptsitz ist in Heidelberg. - Derzeit erreicht die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von etwa 422 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Heidelberger Druck-Aktie: Euphorie verflogen – keinen Kauf mehr wert?](https://www.sharedeals.de/heidelberger-druck-aktie-euphorie-verflogen-was-ist-jetzt-ratsam/) **Published:** August 19, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei der Heidelberger-Druck-Aktie ist die Euphorie des Vorjahres mittlerweile verflogen. Jetzt rücken wieder die fundamentalen Daten in den Mittelpunkt. Seit dem Hoch im Juli 2025 bei rund 2,50 € hat die Aktie deutlich nachgegeben. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei etwa 1,38 €. Damit stellt sich die Frage: Was ist in der jetzigen Phase ratsam? ## Schwaches Auftaktquartal Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben schwierig. Das zeigt sich deutlich in den Zahlen des ersten Quartals. Der Konzernumsatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 466 auf 404 Millionen €. Regional entwickelte sich das Geschäft sehr unterschiedlich. Während beispielsweise China, Großbritannien und Brasilien Zuwächse verzeichneten, ging der Umsatz im EMEA-Markt deutlich zurück. Noch problematischer entwickelte sich die Ertragslage. Das bereinigte EBITDA sank von 20 Millionen € im Vorjahreszeitraum auf lediglich 1 Million €. Die EBITDA-Marge reduzierte sich damit von 4,4 auf nur noch 0,2 %. Auch beim Nettoergebnis verschlechterte sich die Situation. Aus einem Vorjahresverlust von 11 Millionen € wurde ein Verlust von 32 Millionen €. Der Auftragseingang entwickelte sich dagegen etwas stabiler und ging lediglich von 559 auf 537 Millionen € zurück. Insgesamt sind die Geschäftszahlen für das erste Quartal daher als unbefriedigend zu bezeichnen. Das Unternehmen gibt sich dennoch zuversichtlich und verweist auf den laufenden Transformationsprozess. Die Marktposition soll gestärkt und gleichzeitig sollen neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Dadurch soll die Grundlage für künftig profitableres Wachstum geschaffen werden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Heidelberger+Druck&stockidentifier=symbol%3AHDD&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose bestätigt Trotz der schwachen Zahlen bestätigte Heidelberg seine Jahresprognose. Das ist durchaus bemerkenswert und könnte darauf hindeuten, dass das Unternehmen im weiteren Jahresverlauf mit einer deutlichen Verbesserung rechnet. Für das Gesamtjahr wird weiterhin ein Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres von rund 2,28 Milliarden € erwartet. Bei der bereinigten EBITDA-Marge soll ein Wert erreicht werden, der deutlich über der Vorjahresmarge von 7,1 % liegt. Ob diese Zielsetzung nach dem schwachen Auftaktquartal tatsächlich erreicht werden kann, muss sich allerdings erst zeigen. ## Diversifikation als Zukunftsstrategie Besonders interessant ist die zunehmende Diversifikation des Konzerns. Das traditionelle Geschäft mit Druckmaschinen ist ein reifer Markt und bietet nur begrenzte strukturelle Wachstumschancen. Heidelberg versucht deshalb, zusätzliche Geschäftsfelder mit höheren Zukunftsperspektiven zu erschließen. Mit der Tochtergesellschaft Amperfied erfolgte bereits der Einstieg in die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Trotz der aktuellen Schwäche des Marktes bleibt die Elektromobilität langfristig ein Wachstumsmarkt. Noch interessanter könnte sich der Bereich Advanced Technologies entwickeln. Heidelberg engagiert sich hier unter anderem in den Bereichen Robotik, Energiesysteme und Sicherheitstechnologien. Das Unternehmen kann dabei seine jahrzehntelange Kompetenz in der industriellen Fertigung nutzen. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte zudem das Gemeinschaftsunternehmen ONBERG, das Heidelberg gemeinsam mit dem amerikanisch-israelischen Technologiekonzern Ondas gegründet hat. Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung von Drohnenabwehrsystemen für den europäischen Markt. ## Bewertung Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass der Transformationsprozess bisher noch nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der Ertragslage geführt hat. Insbesondere der massive Rückgang des bereinigten EBITDA ist kritisch zu sehen. Eine EBITDA-Marge von lediglich 0,2 % im ersten Quartal lässt nur wenig Spielraum für Fehler. Positiv ist dagegen, dass der Auftragseingang relativ stabil geblieben ist und das Unternehmen trotz des schwachen Quartals an seiner Jahresprognose festhält. Der starke Kursanstieg des vergangenen Jahres war vor allem durch die Fantasie rund um den Einstieg in das Rüstungsgeschäft geprägt. Zu diesem Zeitpunkt wurden nahezu alle Rüstungswerte von einer starken Neubewertung erfasst. Diese Euphorie hat sich inzwischen deutlich abgeschwächt. Bei Heidelberg kommt hinzu, dass es sich um einen Nebenwert handelt, der weiterhin mit operativen Problemen zu kämpfen hat. Entsprechend ist auch zukünftig mit einer hohen Volatilität zu rechnen. Aus meiner Sicht besteht derzeit kein Handlungsdruck für einen Einstieg. Kurzfristig ist mit keinem nennenswerten Kursanstieg zu rechnen. Die langfristige Strategie von Heidelberg ist interessant. Aktuell fehlen jedoch noch die entsprechenden Ertragsnachweise. Das mittlere Analystenkursziel liegt derzeit bei rund 1,90 €. Dieses Kursziel halte ich auf Basis der aktuellen Geschäftszahlen für zu optimistisch. Für mich gilt daher: vorerst abwarten. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. **ℹ️ Heidelberger Druck in Kürze**- Die Heidelberger Druckmaschinen AG, kurz Heidelberg genannt, ist ein Anbieter von Präzisionsmaschinen und der weltweit führende Hersteller von Bogenoffset-Druckmaschinen. Daneben ist das Unternehmen auch im Flexodruck für den Verpackungsmarkt und im digitalen Etikettendruck positioniert. - Der Konzern beschäftigt über 9.500 Mitarbeiter und ist an 250 Standorten in über 170 Ländern vertreten, Hauptsitz ist in Heidelberg. - Derzeit erreicht die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von etwa 420 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Heidelberger Druck-Aktie: Beginnt jetzt eine neue Ära?](https://www.sharedeals.de/heidelberger-druck-aktie-beginnt-jetzt-eine-neue-aera/) **Published:** Juni 11, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Der jüngste Kurssprung bei der Aktie von Heidelberger Druck hat viele Anleger überrascht. Am Donnerstag gewinnt sie aktuell weitere +4,1% und steht bei 1,50 €. Die entscheidende Frage lautet nun: Handelt es sich um den Beginn einer nachhaltigen Neuausrichtung oder lediglich um eine kurzfristige Übertreibung? ## Profitabilität soll steigen Der Heidelberger Konzern arbeitet intensiv daran, seine Ertragskraft zu verbessern. Im vergangenen Geschäftsjahr sank die bereinigte EBITDA-Marge zwar von 7,1 auf 6,6%. Verantwortlich dafür waren neben einem schwächeren Umsatzumfeld vor allem einmalige Restrukturierungsaufwendungen. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Management jedoch wieder eine deutliche Verbesserung der Profitabilität. Gelingt es Heidelberg, die angekündigten Maßnahmen konsequent umzusetzen, könnte sich die Margenentwicklung nachhaltig stabilisieren. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Heidelberger+Druck&stockidentifier=symbol%3AHDD&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Produktionsverlagerung erhöht Wettbewerbsfähigkeit Ein wichtiger Bestandteil des Transformationsprozesses ist die Anpassung der Produktionsstruktur. Deutschland zählt aufgrund hoher Energie- und Personalkosten mittlerweile zu den teuersten Industriestandorten Europas. Deshalb wird die Fertigung der Speedmaster CX 104 vollständig nach China verlagert. Gleichzeitig entsteht ein neuer Produktionsstandort in Nordmazedonien. Beide Maßnahmen sollen die Kostenbasis verbessern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken. Nach Unternehmensangaben entwickeln sich die deutschen Standorte infolge des Personalabbaus und weiterer Effizienzmaßnahmen bereits besser als ursprünglich geplant. ## Diversifikation als Zukunftsstrategie Besonders interessant ist die zunehmende Diversifikation des Unternehmens. Das traditionelle Geschäft mit Druckmaschinen gilt als relativ reif und bietet nur begrenzte Wachstumschancen. Mit der Tochtergesellschaft Amperfied hat Heidelberg frühzeitig den Einstieg in die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vollzogen. Trotz zwischenzeitlicher Marktschwäche bleibt die Elektromobilität langfristig ein Wachstumsmarkt. Noch spannender könnte die neue Sparte Advanced Technologies werden. Hier engagiert sich Heidelberg in Bereichen wie Robotik, Energiesysteme und Sicherheitstechnologien. Das Unternehmen bringt dabei vor allem seine Kompetenz in der industriellen Fertigung ein. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem das Gemeinschaftsunternehmen ONBERG, das gemeinsam mit dem amerikanisch-israelischen Technologiekonzern Ondas gegründet wurde. Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung von Drohnenabwehrsystemen für den europäischen Markt. Parallel dazu soll das Kerngeschäft weiter gestärkt werden. Heidelberg verfolgt das Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette im Druckbereich umfassender abzudecken. Heidelberger Druckmaschinen befindet sich tatsächlich in einer Phase des Umbruchs. Die strategische Neuausrichtung erscheint nachvollziehbar und könnte dem Unternehmen mittelfristig neue Wachstumsimpulse verleihen. Allerdings dürfte ein erheblicher Teil dieser Hoffnungen bereits im jüngsten Kursanstieg enthalten sein. Vor allem die neuen Geschäftsfelder benötigen noch Zeit, bevor sie einen nennenswerten Beitrag zum Ergebnis leisten können. Nach dem jüngsten Anstieg sollten Anleger aus meiner Sicht vorerst abwarten. Das weitere Potenzial dürfte begrenzt sein. Die nächsten Quartalsberichte werden zeigen, wie die Profitabilität sich ändert. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. **ℹ️ Heidelberger Druck in Kürze**- Die Heidelberger Druckmaschinen AG, kurz Heidelberg genannt, ist ein Anbieter von Präzisionsmaschinen und der weltweit führende Hersteller von Bogenoffset-Druckmaschinen. Daneben ist das Unternehmen auch im Flexodruck für den Verpackungsmarkt und im digitalen Etikettendruck positioniert. - Der Konzern beschäftigt über 9.500 Mitarbeiter und ist an 250 Standorten in über 170 Ländern vertreten, Hauptsitz ist in Heidelberg. - Derzeit erreicht die Gesellschaft eine Marktkapitalisierung von etwa 422 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [BYD-Aktie unter Druck – kann Europa die Wende bringen?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-unter-druck-kann-europa-die-wende-bringen/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die BYD-Aktie steht wieder direkt am Jahrestief, obwohl der Konzern zuletzt bessere Verkaufszahlen gemeldet hat. In China bleibt das Geschäft schwierig, während die Exporte inzwischen kräftig wachsen. Für Anleger wird damit immer wichtiger, ob BYD seine Stärke im Ausland schnell genug ausbauen kann, um die Probleme im Heimatmarkt aufzufangen. ## China bleibt das größte Problem Im Heimatmarkt läuft es für BYD längst nicht mehr so rund wie noch vor ein paar Jahren. Der Preiskampf unter chinesischen Herstellern ist enorm, die Nachfrage schwächer und für BYD wird es dadurch schwieriger, das Wachstum dort mit ordentlichen Margen fortzusetzen. Dass der Gewinn im ersten Halbjahr 2026 um knapp 20 % zurückging, obwohl der Konzern weiterhin riesige Stückzahlen verkauft, zeigt ziemlich gut, wo das Problem liegt. Jetzt kommen auch beim Export neue Belastungen dazu. China senkt ab April 2027 die Mehrwertsteuer-Erstattung für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge von 13 auf 9 %, womit BYD bei jedem exportierten Fahrzeug etwas weniger Unterstützung bekommt. Parallel haben sich China und die EU auf eine Begrenzung chinesischer Hybridimporte geeinigt, die zunächst bei 350.000 Fahrzeugen pro Jahr liegen soll. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Das Ausland fängt inzwischen viel auf Wie stark sich das Geschäft verschoben hat, zeigen die September-Zahlen ziemlich deutlich. BYD verkaufte weltweit 463.561 Fahrzeuge und damit 17 % mehr als ein Jahr zuvor, womit der Konzern bereits den fünften Monat in Folge wieder gewachsen ist. Außerhalb Chinas stiegen die Auslieferungen von Pkw und Pick-ups sogar um 153,9 % auf 179.877 Fahrzeuge. Damit kommt inzwischen ein immer größerer Teil des Wachstums aus Märkten, in denen BYD vor wenigen Jahren noch kaum eine Rolle gespielt hat. Auch in Europa gewinnen chinesische Hersteller weiter Marktanteile und kamen im zweiten Quartal zusammen bereits auf rund 11 % des Elektroautomarkts. BYD gehört dabei zu den Marken, die besonders aggressiv ausbauen. Für Anleger ist das wichtig, weil das Ausland die Schwäche in China momentan zumindest teilweise auffängt. Gleichzeitig erklärt es aber auch, warum Meldungen zu Zöllen, Importquoten oder anderen Handelsbeschränkungen inzwischen so stark auf die Aktie durchschlagen. Je wichtiger Europa und andere Regionen werden, desto stärker hängt BYD eben auch davon ab, unter welchen Bedingungen dort verkauft werden darf. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Europa soll mehr als nur ein Absatzmarkt werden BYD versucht deshalb längst, einen Teil der Produktion direkt nach Europa zu holen. Das erste Werk in Ungarn läuft an, über einen zweiten Standort soll noch in diesem Jahr entschieden werden und sowohl Frankreich als auch Spanien stehen auf der Liste. Langfristig spricht BYD sogar von drei Montagewerken und einer eigenen Batteriefabrik in Europa. Damit würde sich BYD deutlich unabhängiger von Importregeln machen und könnte gleichzeitig näher an den europäischen Kunden produzieren. Dass der Konzern diesen Weg so konsequent verfolgt, zeigt aber auch, wie sehr sich die Bedingungen verändert haben. Einfach Fahrzeuge aus China nach Europa zu schicken und dort über den Preis Marktanteile zu gewinnen, wird zunehmend schwieriger. An der Börse zählt momentan trotzdem eher das Risiko. Die Aktie notiert in Hongkong bei rund 72,25 HKD und damit praktisch am 52-Wochen-Tief von 71,40 HKD. Vom Hoch bei 113,40 HKD ist damit inzwischen ein großer Teil wieder verschwunden. Fundamental ist BYD deshalb nicht plötzlich schwach geworden, der Konzern steckt aber mitten in einem ziemlich teuren Umbau seines Geschäfts. Das Wachstum verlagert sich immer stärker ins Ausland, während dort gleichzeitig neue Regeln entstehen und in China der Margendruck hoch bleibt. Wenn BYD es schafft, die starke internationale Nachfrage trotz dieser Belastungen auch wieder stärker in Gewinnwachstum zu übersetzen, könnte sich die Stimmung an der Börse schnell verbessern. Bis dahin muss die Aktie allerdings erstmal zeigen, dass das Jahrestief tatsächlich hält. BYD steckt aktuell in einer etwas ungewöhnlichen Lage. In China bleibt der Druck hoch, gleichzeitig wächst das Auslandsgeschäft kräftig und Europa wird mit neuen Werken immer stärker ausgebaut. Der Aktienkurs spiegelt davon bisher kaum etwas wider und hängt weiter am Jahrestief. Auch die Analysten sehen deutlich mehr Luft. JPMorgan kommt auf 88 HKD, Morgan Stanley auf 114 HKD und UBS sogar auf 135 HKD. Der Konsens liegt bei rund 124 HKD. Damit ist die Erwartung klar: Wenn BYD die internationale Expansion sauber in höhere Gewinne übersetzt, hätte die Aktie vom aktuellen Niveau aus einiges aufzuholen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD Company Limited in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vordergründig im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 78 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Autokonzernen in China. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD, BYD Aktie, BYD Kurs --- ### [Nel ASA-Aktie +7%: Zeit, sich Hoffnung zu machen?](https://www.sharedeals.de/nel-asa-aktie-7-zeit-sich-hoffnung-zu-machen/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** In den letzten acht Wochen schaffte es die Nel ASA-Aktie nicht mehr, über die Kursmarke von 0,20 € zu klettern. Heute aber gelingt es ihr aber mit einem satten Kurssprung von +7%. Was steckt dahinter und sollten Anleger sich nun mit dem norwegischen Wasserstoffunternehmen beschäftigen? ## Eine Kooperation mit einem Rüstungsriesen Es ist kein konkreter Auftrag, der die Nel ASA-Aktie heute nach oben katapultiert, aber die Aussicht auf ein neues Geschäftsfeld. Die Norweger unterzeichneten mit niemandem Geringeren als dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall eine Absichtserklärung über eine zukünftige Zusammenarbeit. Rheinmetall und Nel ASA wollen bei der dezentralen Herstellung synthetischer Kraftstoffe kooperieren. Worum geht es dabei konkret? Viele Länder verfügen über kein flächendeckendes Netz zur Versorgung ihrer Streitkräfte mit Kraftstoff im Ernstfall. Da der Aufbau eines solchen Versorgungsnetzwerks mit sehr hohen Kosten verbunden ist, will Rheinmetall das Problem über dezentrale Strukturen lösen. Dabei sollen Elektrolyseure grünen Wasserstoff erzeugen, der wiederum bei der Produktion synthetischer Kraftstoffe zum Einsatz kommt. Rheinmetall will Nels-Elektrolyseurtechnologie mit seinem Giga-PtX-Konzept verbinden. Das Konzept sieht den Aufbau eines europaweiten Netzwerks aus mehreren hundert modularen, dezentralen Produktionsanlagen für synthetische Kraftstoffe (Power-to-X) vor. Jede Anlage (mit einer Leistung von bis zu 50 Megawatt) kombiniert die Erzeugung vor Ort mit lokal verfügbaren Ressourcen wie Wasserstoff und CO₂. Die Einheiten können direkt in der Nähe von militärischen Standorten oder Logistik-Hubs platziert werden und benötigen keinen massiven Ausbau des bestehenden Stromnetzes. Bei einem Stromausfall oder in Krisenfällen sind sie zudem im Inselbetrieb fähig. Die Anlagen lassen sich nahtlos an bestehende Logistiksysteme oder direkt an das NATO-Leitungsnetz anbinden. Du interessierst Dich für Energie und Rohstoffe? Dann dürfte Dich auch unser [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Nel+ASA&stockidentifier=symbol%3AD7G&stockmarket=TRADEGATE) interessieren. ## Raus aus dem Seitwärtstrend Die Nel ASA-Aktie hat sich zuletzt in einem Seitwärtstrend zwischen 0,185 und 0,200 € stabilisiert. Durch den heutigen Kurssprung gelingt ihr der Ausbruch aus diesem Seitwärtskanal. Für einen nachhaltigen Kursaufschwung muss der Wasserstofftitel allerdings noch das 3-Monatshoch bei 0,210 € knacken. Unsicher, ob das am Donnerstag mit der Vorlage der Quartalszahlen gelingt. ## Alles reine Hoffnung Die Nel ASA-Aktie ist und bleibt ein reiner Hoffnungswert. Auch die Zusammenarbeit mit Rheinmetall ist nichts anderes als ein Hoffnungsschimmer. Die Absichtserklärung hat einen völlig unverbindlichen Charakter. Es ist deshalb fraglich, ob aus der Zusammenarbeit von Nel ASA und Rheinmetall jemals Umsätze und Gewinne resultieren werden. In der Zwischenzeit sieht die Geschäftsentwicklung des norwegischen Wasserstoffunternehmens sehr düster aus. Seit 2023 geht der Umsatz des Elektrolyseurherstellers zurück. Auch im laufenden Jahr dürften die Erlöse weiter in den Keller gehen. Daran wird auch der zuletzt gemeldete Auftrag von Collins Aerospace für PEM-Elektrolyseurstacks für Lebenserhaltungssysteme in U-Booten im Wert von rund 20 Millionen US$ nichts ändern. Für 2027 gehen Analysten zwar von einem deutlichen Umsatzwachstum aus. Das operative Ergebnis dürfte aber weiterhin negativ bleiben. Geld verdienen ist sowieso seit jeher ein Fremdwort für das norwegische Unternehmen. Und Cash generieren erst recht. Ich sehe nicht, wie Nel ASA jemals kontinuierlich wachsen und profitabel arbeiten will. Das Wasserstoffunternehmen ist viel zu stark abhängig von unsicheren Großprojekten. Du willst wie die Profis in Energie und Rohstoffe investieren? Dann wird es Zeit für unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog). Die Nel ASA-Aktie mag optisch günstig aussehen und bei rund 0,20 € endlich ihren Boden gefunden haben. Trotzdem rate ich Anlegern auch weiterhin, die Finger von diesem Wasserstoffwert zu lassen. Am Donnerstag wird Nel die Zahlen für das dritte Quartal vorstellen. Gut möglich, dass dann bereits die nächste Enttäuschung droht. ## ℹ️ Nel ASA in Kürze - Nel ASA (WKN: A0B733) bietet Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von aus elektrischer Energie gewonnenem Wasserstoff an. - Kerngeschäft des norwegischen Unternehmens mit Sitz in Oslo ist die Produktion von Elektrolyseuren zur Gewinnung von Wasserstoff. - Nel ASA notiert an der Börse Oslo und ist derzeit rund 350 Millionen € wert. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nel Asa --- ### [Deutsche-Bank-Aktie: 41,50 € – sind +38% realistisch?](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-4150-e-sind-38-realistisch/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche-Bank-Aktie hat vom Jahreshoch bei 35,84 € deutlich korrigiert und notiert nur noch bei rund 30,16 €. Analysten sehen darin überwiegend eine Einstiegschance: Warburg Research erhöhte sein Kursziel auf 41,50 €, JPMorgan nennt 41 €. Bis zu +38% Kurspotenzial klingen attraktiv – doch steigende Kosten und Kreditrisiken zeigen, dass die Neubewertung kein Selbstläufer wird. ## Analysten bleiben überwiegend optimistisch Warburg Research hob das Kursziel von 39 auf 41,50 € an und bestätigte seine Kaufempfehlung. Analyst Andreas Pläsier erwartet Unterstützung durch wieder steigende Leitzinsen der Europäischen Zentralbank. Höhere Zinsen können die Erträge aus dem Einlagen- und Kreditgeschäft verbessern. JPMorgan bleibt ebenfalls bei „Overweight“ und einem Kursziel von 41 €. Das Bewertungsmodell wurde mit Blick auf die Quartalszahlen am 28. Oktober lediglich geringfügig angepasst. Goldman Sachs ist vorsichtiger. Die US-Bank senkte ihr Kursziel von 36,75 auf 35 € und beließ die Aktie auf „Neutral“. Als Gründe nennt der Analyst höhere Kosten und eine steigende Risikovorsorge. Der aktuelle Analystenkonsens liegt bei 37,75 € und verspricht damit noch rund +25% Potenzial. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Bank) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der Gewinn steigt auf ein Rekordniveau Fundamental besitzt der Optimismus durchaus eine Grundlage. Im zweiten Quartal steigerte die Deutsche Bank ihre Erträge um +9% auf 8,5 Milliarden €. Der Gewinn nach Steuern verbesserte sich um +10% auf den Rekordwert von 1,9 Milliarden €. Nach sechs Monaten standen bereits 4,1 Milliarden € Gewinn zu Buche – ebenfalls ein Höchstwert und +9% mehr als im Vorjahr. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital erhöhte sich im zweiten Quartal von 10,1 auf 11%. Gleichzeitig verbesserte sich die Aufwand-Ertrag-Relation leicht auf 63%. Besonders stark entwickelte sich die Investmentbank. Deren Erträge stiegen um +19% auf 3,2 Milliarden €. Im Handel mit Anleihen und Währungen erzielte die Bank mit 2,6 Milliarden € einen neuen Zweitquartalsrekord. Das Emissions- und Beratungsgeschäft legte sogar um +36% zu. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Die Bewertung bietet noch einen Puffer Für 2026 rechnen Analysten mit einem Gewinn von rund 3,32 € je Aktie. Daraus ergibt sich bei einem Kurs von 30,16 € ein erwartetes KGV von etwa 9. Noch aussagekräftiger ist bei Banken der Vergleich mit dem materiellen Buchwert: Dieser lag Ende Juni bei 31,20 € je Aktie. Das Papier wird damit knapp unter seinem bereinigten Eigenkapitalwert gehandelt. Hinzu kommt die Kapitalrückgabe. Die Deutsche Bank kaufte 2026 bislang eigene Aktien für 1,5 Milliarden € zurück. Insgesamt verschwanden dadurch rund 50,8 Millionen Papiere beziehungsweise 2,7% des Aktienkapitals vom Markt. Für 2026 und die Folgejahre strebt das Management eine Ausschüttungsquote von 60% an. Analysten erwarten für das laufende Geschäftsjahr eine Dividende von ungefähr 1,15 € je Aktie, was einer Rendite von rund 3,8% entspräche. Das Hauptrisiko bleibt die Kostenentwicklung. Im ersten Halbjahr stiegen die Aufwendungen um +3% auf 10,5 Milliarden €, die Kreditrisikovorsorge um +9% auf 979 Millionen €. Zudem stellte Finanzvorstand Raja Akram für das dritte Quartal stagnierende bis leicht sinkende Erträge der Investmentbank in Aussicht. Die Deutsche Bank ist fundamental günstig, arbeitet profitabler und gibt mehr Kapital an ihre Aktionäre zurück. Ein Kurs von 41 € erscheint erreichbar, wenn die Bank ihre Kosten begrenzt und die Kreditqualität stabil bleibt. Bei rund 30 € überwiegen für mich deshalb die Chancen – die Aktie bleibt jedoch ein zyklisches Investment mit erhöhtem Schwankungsrisiko. ## ℹ️ Deutsche Bank in Kürze - Die Deutsche Bank (WKN: 514000) ist die größte Bank in Deutschland und gehört zu den führenden Geldhäusern in Europa. Als Universalbank bietet sie alle üblichen Leistungen an. - Neben dem Hauptsitz in Frankfurt unterhält die Bank an allen wichtigen Handelsplätzen Niederlassungen. - Die Aktie ist im deutschen Leitindex DAX gelistet und der Börsenwert beträgt aktuell rund 57,4 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Evotec-Aktie bei 2,46 €: Wann kommt dir Trendwende?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-bei-246-e-wann-kommt-dir-trendwende/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Evotec-Aktie setzt ihren dramatischen Kursverfall ungebremst fort. Gestern brach der Biotechnologie-Titel um –11,13% auf 2,46 € ein und erreichte damit den tiefsten Stand seit 2010. Obwohl der RSI inzwischen einen überverkauften Zustand signalisiert, bestätigen Chartstruktur und MACD weiterhin den dominierenden Abwärtstrend. ## Chartanalyse zur Evotec-Aktie Die Evotec-Aktie ist aus ihrer fallenden Keilformation nach unten ausgebrochen und hat damit ein weiteres Verkaufssignal ausgelöst. Inzwischen testet der Kurs die Unterstützungszone zwischen etwa 2,20 und 2,70 €. Deren unterer Rand bildet gemeinsam mit der psychologischen Marke von 2,00 € die letzte größere charttechnische Auffangzone aus den Jahren 2010 bis 2013. Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Fällt der Kurs der Evotec-Aktie nachhaltig unter 2,00 €, wäre sogar ein Rückfall in Richtung der historischen Tiefs denkbar. Für eine technische Erholung müsste der Titel zunächst über 3,20 € steigen. Eine echte Aufhellung des übergeordneten Chartbildes wäre allerdings erst bei einer Rückkehr in die ehemalige Unterstützungszone zwischen rund 4,10 und 4,90 € zu erkennen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Evotec-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie ist unter die Schwelle von 30 gefallen und notiert bei ungefähr 24 Punkten. Damit befindet sich die Evotec-Aktie eindeutig in einem überverkauften Zustand. Eine technische Gegenbewegung wird dadurch wahrscheinlicher, doch ein niedriger RSI allein stellt noch kein Kaufsignal dar. Zudem verläuft die RSI-Linie weiterhin unter ihrer fallenden Signallinie. Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bleibt klar bärisch. Die MACD-Linie notiert unterhalb der Signallinie und beide bewegen sich tief im negativen Bereich. Das Histogramm weist weiterhin rote Balken auf und bestätigt damit den anhaltenden Verkaufsdruck. Solange weder beim RSI noch beim MACD ein bullisches Kreuzen erfolgt, fehlt den Käufern ein belastbares technisches Umkehrsignal. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario zeichnet ein äußerst kritisches Bild. Demnach befindet sich die Evotec-Aktie seit dem Rekordhoch aus dem Jahr 2021 in einer großen Abwärtswelle C. Innerhalb dieser Struktur könnte sich derzeit eine erste fünfteilige Abwärtsbewegung ihrem Ende nähern. Die Marke von 2,21 € bildet dabei einen wichtigen Orientierungsbereich. Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Eine Stabilisierung um 2,00 € könnte zunächst eine kräftige Erholungswelle 2 auslösen. Diese wäre jedoch lediglich als Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends zu werten. Anschließend ließe das Elliott-Wellen-Szenario weitere Abwärtswellen und langfristig sogar Kurse unterhalb der aktuellen Tiefs zu. Erst ein nachhaltiger Strukturbruch nach oben würde diese bärische Einordnung abschwächen. Ich halte die Evotec-Aktie trotz des überverkauften RSI weiterhin für hochriskant. Eine technische Erholung ist möglich, doch ein belastbarer Boden fehlt. Unterhalb von 2,00 € droht eine weitere Beschleunigung des Ausverkaufs. Erst oberhalb von 4,90 € würde sich das Chartbild spürbar verbessern. ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und 437,13 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Evotec, Evotec SE, Evotec SE-Aktie, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Chartanalyse, Evotec-Kurs, Evotec-Preis, Evotec-Prognose --- ### [SanDisk-Aktie mit -25% – fällt sie unter 1000 US$?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-mit-25-faellt-sie-unter-1000-us/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SanDisk-Aktie gerät nach ihrer starken Rallye zunehmend unter Druck. Mit einem Tagesverlust von –5,97% fiel der Kurs auf 1.487,33 US$ und notiert damit rund –37% unter dem Rekordhoch. Während eine erste Unterstützung erreicht ist, sprechen RSI und MACD aktuell noch gegen eine unmittelbar bevorstehende Trendwende. ## Chartanalyse zur SanDisk-Aktie Der Kurs der SanDisk-Aktie ist in den Unterstützungsbereich zwischen etwa 1.430,00 und 1.530,00 US$ zurückgefallen. Diese Zone bildete bereits mehrfach einen wichtigen Drehpunkt. Kann sie den aktuellen Verkaufsdruck auffangen, wäre zunächst eine technische Gegenbewegung möglich. Dafür müsste die Aktie jedoch wieder nachhaltig über die Marke von 1.600,00 US$ steigen. Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Unterhalb von 1.430,00 US$ würde sich das Chartbild weiter verschlechtern. Die nächsten Auffangzonen liegen zwischen rund 1.230,00 und 1.330,00 US$ sowie bei etwa 950,00 bis 1.000,00 US$. Auf der Oberseite wartet zwischen 1.800,00 und 1.950,00 US$ ein massiver Widerstandsbereich. Darüber würde das bisherige Allzeithoch bei 2.358,59 US$ erneut relevant. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SanDisk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie ist zuletzt deutlich gefallen und notiert nur noch bei ungefähr 37 Punkten. Sie verläuft zudem klar unter ihrer Signallinie. Damit nähert sich der Indikator zwar der überverkauften Schwelle von 30, ein bullisches Umkehrsignal liegt bislang aber nicht vor. Kurzfristig bleibt das Momentum der SanDisk-Aktie entsprechend negativ. Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD hat sich das technische Bild eingetrübt. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und das Histogramm ist in den negativen Bereich gewechselt. Zuletzt sind die roten Balken größer geworden, was auf zunehmendes Abwärtsmomentum hindeutet. Erst ein Schrumpfen des Histogramms könnte eine nachlassende Dynamik der laufenden Korrektur anzeigen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass die SanDisk-Aktie nach einer abgeschlossenen Aufwärtswelle iii eine größere Korrekturwelle iv durchläuft. Innerhalb dieser Struktur könnte zuletzt eine Erholungswelle B geendet haben. Damit wäre ein weiterer Abwärtsabschnitt im Rahmen einer Welle C möglich, bevor die übergeordnete Korrektur abgeschlossen ist. Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der relevante Korrekturbereich beginnt am 0,236er Fibonacci-Retracement bei 1.312,43 US$ und reicht über 905,76 US$ bis zum 0,5er Fibonacci-Retracement bei 671,18 US$. Nach einer Bodenbildung innerhalb dieser Zone könnte eine Welle v den Kurs der SanDisk-Aktie langfristig wieder über das bisherige Allzeithoch führen. Zunächst bleibt das Elliott-Wellen-Szenario jedoch korrektiv. Ich sehe bei der SanDisk-Aktie kurzfristig weitere Abwärtsrisiken. Die aktuelle Unterstützung kann eine Gegenbewegung auslösen, doch RSI und MACD bestätigen noch keinen Boden. Unterhalb von 1.430,00 US$ dürfte sich die Korrektur ausweiten. Erst oberhalb von 1.600,00 US$ würde sich das kurzfristige Bild stabilisieren. ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 214,96 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk Corporation, Sandisk Corporation-Aktie, Sandisk-Aktie, Sandisk-Analyse, Sandisk-Chartanalyse, Sandisk-Kurs, Sandisk-Preis, Sandisk-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [SK Hynix-Aktie mit -51% – droht ein Absturz?](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-mit-51-droht-ein-absturz/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SK-Hynix-Aktie bleibt unter erheblichem Verkaufsdruck. Derzeit steht der Kurs über –7,00% im Minus und fiel auf 1.480.000 KRW und hat sich damit gegenüber dem Rekordhoch von 2.986.000 KRW nahezu halbiert. Die Aktie testet nun eine wichtige Unterstützungszone, während RSI und MACD bislang noch keine belastbare Bodenbildung erkennen lassen. ## Chartanalyse zur SK-Hynix-Aktie Die SK-Hynix-Aktie ist aus ihrem kurzfristigen Aufwärtstrendkanal nach unten ausgebrochen und in den Unterstützungsbereich zwischen etwa 1.350.000 und 1.580.000 KRW zurückgefallen. Diese Zone hatte den Kurs bereits im Sommer aufgefangen. Eine Stabilisierung an dieser Stelle wäre daher wichtig, um einen unmittelbaren Rückfall in Richtung des vorherigen Korrekturtiefs zu verhindern. SK Hynix, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Unterhalb von 1.350.000 KRW würde sich das Chartbild weiter eintrüben. Dann könnte die nächste Unterstützung zwischen etwa 950.000 und 1.100.000 KRW in den Fokus rücken. Auf der Oberseite müsste der Kurs der SK-Hynix-Aktie zunächst die Marke von 1.600.000 KRW zurückerobern. Anschließend wartet zwischen rund 2.000.000 und 2.200.000 KRW der nächste massive Widerstandsbereich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SK-Hynix-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie ist deutlich gefallen und notiert inzwischen bei ungefähr 34 Punkten. Damit nähert sich der Indikator der überverkauften Schwelle von 30, ohne sie bereits unterschritten zu haben. Die RSI-Linie verläuft zudem klar unter ihrer Signallinie. Der hohe Verkaufsdruck hält somit an, während ein bullisches Umkehrsignal bislang nicht vorliegt. SK Hynix, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD zeichnet ein bärisches Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und fällt weiter zurück. Gleichzeitig ist das Histogramm in den negativen Bereich gewechselt, wobei die roten Balken zuletzt größer geworden sind. Das Abwärtsmomentum der SK-Hynix-Aktie nimmt damit aktuell zu. Erst eine Abschwächung des Histogramms würde auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeuten. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt trotz der kräftigen Verluste grundsätzlich bullisch. Demnach könnte die SK-Hynix-Aktie nach einer abgeschlossenen Welle 3 derzeit eine größere Korrekturwelle 4 ausbilden. Diese Einordnung passt zur laufenden Abwärtsbewegung und lässt weitere Schwankungen zu, bevor sich eine belastbare Basis für den nächsten Aufwärtsimpuls entwickelt. SK Hynix, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Gelingt innerhalb der aktuellen oder der tieferen Unterstützungszone eine Bodenbildung, wäre anschließend eine Welle 5 denkbar. Diese könnte den Kurs der SK-Hynix-Aktie langfristig wieder über das bisherige Allzeithoch führen. Kurzfristig fehlt dafür allerdings die Bestätigung. Erst die Rückeroberung von 1.600.000 KRW und später des Bereichs oberhalb von 2.000.000 KRW würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario stärken. Ich sehe bei der SK-Hynix-Aktie noch keinen bestätigten Boden. Die wichtige Unterstützung eröffnet zwar eine Gegenbewegung, doch RSI und MACD bleiben klar bärisch. Oberhalb von 1.600.000 KRW würde sich das Bild stabilisieren. Unter 1.350.000 KRW droht dagegen eine Ausweitung der Korrektur. ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: A1JWRE) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 1,15 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Halbleiter, Halbleiter-Aktien, Halbleiteraktien, SK Hynix, SK Hynix Preis, SK Hynix-Aktie, SK Hynix-Analyse, SK Hynix-Chartanalyse, SK Hynix-Kurs, SK Hynix-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Nvidia-Aktie mit -8% – beginnt die große Korrektur?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-mit-8-beginnt-die-grosse-korrektur/) **Published:** Oktober 13, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nvidia-Aktie hat bei 243,37 US$ ein neues Allzeithoch erreicht, musste anschließend jedoch einen Teil ihrer Gewinne abgeben. Aktuell notiert der KI-Champion bei 226,32 US$. Während der übergeordnete Aufwärtstrend intakt bleibt, sprechen die kurzfristigen Signale von RSI und MACD für eine Fortsetzung der laufenden Verschnaufpause. ## Chartanalyse zur Nvidia-Aktie Nach dem Rekordhoch bei 243,37 US$ ist die Nvidia-Aktie um rund –8% zurückgefallen. Der Kurs hält sich dennoch oberhalb des ersten relevanten Unterstützungsbereichs zwischen etwa 207,00 und 216,00 US$. Solange diese Zone verteidigt wird, ist die aktuelle Bewegung zunächst als gewöhnlicher Rücksetzer innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends einzustufen. Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Unterhalb von 207,00 US$ würde die nächste Unterstützung zwischen rund 189,00 und 197,00 US$ in den Fokus rücken. Weitere Auffangzonen liegen bei etwa 166,00 bis 171,00 US$ sowie um 140,00 US$. Auf der Oberseite bleibt das Allzeithoch entscheidend: Erst ein Ausbruch über 243,37 US$ würde dem Kurs der Nvidia-Aktie neues Aufwärtspotenzial eröffnen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nvidia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie ist nach dem jüngsten Rekordhoch deutlich zurückgefallen und notiert mit ungefähr 50 Punkten wieder im neutralen Bereich. Dabei hat sie ihre Signallinie von oben gekreuzt. Der vorherige Aufwärtsdruck hat damit spürbar nachgelassen. Ein überverkaufter Zustand liegt allerdings nicht vor, sodass kurzfristig noch Raum für eine weitergehende Konsolidierung besteht. Nvidia Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD hat sich das Bild eingetrübt. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt, während das Histogramm knapp in den negativen Bereich gerutscht ist. Beide Linien befinden sich zwar weiterhin oberhalb der Nulllinie, das kurzfristige Verkaufssignal spricht jedoch dafür, dass die Korrektur der Nvidia-Aktie noch nicht zwingend abgeschlossen sein muss. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt trotz der kurzfristigen Schwäche bullisch. Demnach könnte sich die Nvidia-Aktie weiterhin innerhalb einer übergeordneten Impulsbewegung befinden. Der Anstieg auf das neue Allzeithoch lässt sich als Teil einer laufenden Welle 3 interpretieren. Anschließend wäre zunächst eine korrigierende Welle 4 denkbar, bevor ein weiterer Aufwärtsimpuls beginnt. Nvidia Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die steigende Formation im Wochenchart lässt dabei noch Platz für eine Fortsetzung oberhalb des bisherigen Rekordhochs. Nach Abschluss der Korrektur könnte eine Welle 5 den Kurs der Nvidia-Aktie langfristig über 243,37 US$ und in Richtung der psychologischen Marke von 300,00 US$ führen. Ein deutlicher Bruch der unteren Begrenzung würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario dagegen abschwächen. Ich halte den Rücksetzer der Nvidia-Aktie bislang für eine gesunde Konsolidierung. Die kurzfristig bärischen Indikatoren mahnen jedoch dazu, eine Stabilisierung abzuwarten. Oberhalb von 243,37 US$ würde sich der Aufwärtstrend fortsetzen. Unter 207,00 US$ müsste dagegen mit einer Ausdehnung der Korrektur gerechnet werden. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,47 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chip-Aktien, Chiphersteller, K.I., K.I.-Aktien, Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Chartanalyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Preis, Nvidia-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Ticketplus-Aktie: Geheimtipp aus Lateinamerika](https://www.sharedeals.de/ticketplus-aktie-geheimtipp-aus-lateinamerika/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Ticketplus-Aktie bietet Chancen durch den wachsenden Markt für digitale Ticketlösungen in Lateinamerika. Steigende Umsätze und die Expansion nach Argentinien sprechen für das Unternehmen, während der negative Cashflow derzeit ein Risiko bleibt. Ticketplus ist ein 2014 in Chile gegründeter Anbieter von Ticketing-Software und Veranstaltungsdienstleistungen. Die Holdinggesellschaft ging im August 2026 zu einem Preis von 8 US-Dollar je Aktie an die Börse und expandiert mit eigenen Angeboten, Softwarepartnerschaften und Übernahmen in Lateinamerika. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Wachstum durch digitale Ticketlösungen Die Plattform deckt den Ticketverkauf, die Zahlungsabwicklung, die Einlasskontrolle und die Auswertung von Veranstaltungen ab. Neben dem Direktgeschäft lizenziert Ticketplus seine Technologie an unabhängige Betreiber, die unter eigener Marke arbeiten. Das White-Label-Modell ermöglicht eine Expansion ohne den vollständigen Aufbau eigener Geschäftsstrukturen in jedem Markt. Das Unternehmen verfügt über rund 2.800 Partner und eine Kundenbindungsrate von mehr als 95 Prozent. Im ersten Halbjahr 2026 stieg das abgewickelte Ticketvolumen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 124 Prozent auf 280,3 Millionen US-Dollar. Der Umsatz legte um 68 Prozent auf 22,8 Millionen US-Dollar zu. ## Übernahme erweitert Marktpräsenz Im September 2026 übernahm Ticketplus den argentinischen Ticketanbieter Autoentrada vollständig. Das Unternehmen verkauft Eintrittskarten für Konzerte, Sportveranstaltungen und weitere Events in 18 Provinzen. Die Übernahme stärkt das Direktgeschäft und eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, die Umsätze je Ticket zu steigern. Gleichzeitig konkurriert Ticketplus mit etablierten Anbietern wie Ticketmaster, Eventbrite und Ticketek sowie regionalen Plattformen. Das Partnernetzwerk und die Kombination aus eigenem Ticketverkauf und Softwarelizenzen könnten sich jedoch als Wettbewerbsvorteile erweisen. ## Bewertung erscheint ausbaufähig Bei einem Aktienkurs von derzeit 9,20 US-Dollar ergibt sich eine Marktkapitalisierung von rund 118 Millionen US-Dollar. Auf Basis einer vereinfachten Hochrechnung der Halbjahreszahlen liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei rund 14,3. Damit erscheint die Aktie grundsätzlich moderat bewertet, wobei die Berechnung saisonale Effekte und mögliche Integrationskosten nicht berücksichtigt. ## Cashflow bleibt vorerst ein Risiko Trotz des kräftigen Wachstums verzeichnete Ticketplus im ersten Halbjahr 2026 nach Investitionen einen geschätzten Mittelabfluss von 1,6 Millionen US-Dollar. Weitere Investitionen in die Softwareplattform könnten zusätzliches Kapital erforderlich machen. Hinzu kommen Wechselkursrisiken, insbesondere durch das verstärkte Engagement in Argentinien, sowie noch nicht veröffentlichte Details zu den Übernahmekosten von Autoentrada. Ticketplus überzeugt mit starkem Wachstum, einer breiten Partnerbasis und einer grundsätzlich interessanten Bewertung. Sollte das Unternehmen sein Wachstum in nachhaltig positive Cashflows umwandeln können, besteht für die Aktie hohes Aufwärtspotenzial. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Ticketplus&stockidentifier=symbol%3ATP&stockmarket=AMEX&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Konsum-Aktien, Small Caps --- ### [Shopify-Aktie nimmt Allzeithoch ins Visier](https://www.sharedeals.de/shopify-aktie-nimmt-allzeithoch-ins-visier/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Shopify-Aktie startet mit einem Up-Gap stark in die neue Handelswoche und nimmt erneut Kurs auf ihr Rekordhoch. In meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/shopify-aktie-32-der-wochenschluss-wird-entscheidend/) hatte ich die Rückeroberung der wichtigen Zone um 155 US$ als Voraussetzung für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung hervorgehoben. Diese Entwicklung hat sich inzwischen klar bestätigt. Mit aktuell 176,18 US$ behauptet sich der Titel nun sogar oberhalb von 172,95 US$ und nur noch wenige Prozent unter dem bisherigen Allzeithoch bei 182,19 US$. Die Käufer bleiben damit am Drücker. ## Analysten heben ihre Kursziele an Zum positiven Wochenauftakt passt der jüngste Analysten-Newsflow. Cantor Fitzgerald erhöhte heute sein Kursziel für Shopify von 145 auf 158 US$, beließ die Einstufung allerdings auf „Neutral“. Bereits in der Vorwoche hatte JPMorgan seine deutlich optimistischere Einschätzung bestätigt und das Kursziel von 185 auf 200 US$ angehoben. Gerade die letztgenannte Marke deckt sich auffällig mit dem nächsten größeren charttechnischen Ziel oberhalb des Rekordhochs. Einen einzelnen fundamentalen Auslöser für das heutige Up-Gap würde ich daraus allerdings nicht ableiten, vielmehr trifft die positive Analystenstimmung auf ein ohnehin starkes Momentum. Auch operativ hat Shopify zuletzt geliefert. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +34% auf 3,58 Milliarden US$, das Gross Merchandise Volume um +32% auf 115,6 Milliarden US$ und der Free Cashflow auf 654 Millionen US$. Für das dritte Quartal erwartet das Management weiterhin ein Umsatzwachstum im niedrigen 30%-Bereich sowie eine Free-Cashflow-Marge im hohen Zehner- bis niedrigen 20%-Prozentbereich. Die nächsten Quartalszahlen folgen am 3. November. Parallel positioniert sich Shopify zunehmend für den KI-getriebenen Handel und spricht bereits von der ersten Weihnachtssaison des „agentic commerce“, in der KI-Agenten Produkte nicht nur suchen, sondern auch vergleichen und unmittelbar kaufen können. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von Shopify entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Shopify&stockidentifier=symbol%3AShop&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Das bevorzugte Szenario bleibt klar aufwärtsgerichtet. Mit dem heutigen Up-Gap und Kursen oberhalb von 172,95 US$ befindet sich Shopify unmittelbar vor dem bisherigen Rekordhoch bei 182,19 US$. Ein kurzfristiger Rücksetzer an die Ausbruchszone um 172,95 US$ wäre dabei keineswegs problematisch und könnte sogar nochmals Schwung für den nächsten Angriff liefern. Gelingt anschließend der nachhaltige Ausbruch über 182,19 US$, würde sich neues Rekordterrain öffnen. Nach einer möglichen Zwischenkonsolidierung bleibt dann die psychologisch wichtige Marke von 200 US$ mein nächstes größeres Ziel. Das bullische Setup würde dagegen an Qualität verlieren, sollte Shopify wieder nachhaltig unter 172,95 US$ zurückfallen. In diesem Fall könnte sich der Rücksetzer zunächst bis 155,22 US$ ausweiten. Dort warten zugleich eine wichtige horizontale Unterstützung und die steigende Trendstruktur. Erst ein Bruch dieses Bereichs würde den aktuellen Aufwärtsimpuls ernsthafter beschädigen und 136,88 US$ wieder auf die Agenda setzen. Solange 172,95 US$ beziehungsweise spätestens 155,22 US$ halten, besitzen die Käufer für mich jedoch weiterhin die besseren Karten. Shopify startet mit einem Up-Gap stark in die neue Woche und das Allzeithoch bei 182,19 US$ ist unmittelbar in Reichweite. Ein kurzer Rücksetzer an 172,95 US$ wäre dabei kein Beinbruch. Gelingt anschließend der Ausbruch auf neue Rekordstände, bleibt die runde 200-US$-Marke mein nächstes großes Ziel. Erst unterhalb von 172,95 und insbesondere 155,22 US$ würde das derzeit starke Chartbild deutlich an Qualität verlieren. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Shopify in Kürze - Shopify (WKN: A14TJP) ist ein kanadisches Software-Unternehmen mit Sitz in Ottawa. - Das Unternehmen entwickelt und vertreibt eine proprietäre E-Commerce-Software, mit der Händler ihre Online-Shops betreiben und ihre Logistik auslagern können. - Mit über einer Million angeschlossenen Händlern und einem Marktanteil von fast 30% in den USA ist Shopify eine der wichtigsten E-Commerce-Plattformen der Welt. - Shopify notiert an den Börsen in New York und Toronto und ist aktuell ca. 227 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Shopify, Shopify-Aktie, Shopify-Chartanalye --- ### [Micron-Aktie: Muss man sich jetzt Sorgen machen?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-muss-man-sich-jetzt-sorgen-machen/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Micron-Aktie befindet sich derzeit in einer angespannten Phase. Trotz phänomenal guter Zahlen halten sich Anleger mit Käufen zurück. Stattdessen tendiert der Kurs südwärts. Fünf der letzten sechs Handelstage brachten Verluste mit sich. Und es ist keine Besserung in Sicht: Zum Auftakt in die neue Woche verliert der Titel im frühen Handel über -4% und rutscht damit erstmals seit Mitte September wieder unter die 1.000-US$-Marke. Das belastet den Kurs und so sollten sich Anleger nun verhalten? ## Chinas Speicherhersteller sorgt für Nervosität Auslöser der jüngsten Schwäche sind unter anderem Meldungen über technologische Fortschritte des chinesischen Konkurrenten ChangXin Memory Technologies, kurz CXMT. Das Unternehmen arbeitet an einer neuen DRAM-Generation mit höherer Speicherdichte und will seine Position im Servergeschäft ausbauen. Am Markt wächst damit die Sorge, dass Micron langfristig Marktanteile und Preissetzungsmacht verlieren könnte. Ich halte es allerdings für verfrüht, daraus bereits eine Trendwende im Speicherboom abzuleiten. Technologische Fortschritte aus China sind natürlich ernst zu nehmen. Bis daraus eine echte Bedrohung für die Margen und Marktstellung etablierter Anbieter entsteht, muss CXMT jedoch erst beweisen, dass es die neuen Produkte in relevanten Mengen und mit wettbewerbsfähiger Qualität liefern kann. Zusätzlich belastet wird der Kurs der Micron-Aktie durch den ungelösten Tarifkonflikt in Taiwan: Die Gewerkschaft fordert eine dauerhafte Gewinnbeteiligung von 15% des operativen Ergebnisses. Ein Streiktermin steht noch nicht fest. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Micron) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Rekordzahlen und ein Ausblick, der Maßstäbe setzt Operativ liefert Micron indes weiterhin beeindruckend ab. Im vierten Geschäftsquartal 2026 schoss der Umsatz auf 54,23 Milliarden US$ nach oben, verglichen mit 11,32 Milliarden US$ im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte Bruttomarge erreichte 86,8%, der bereinigte Gewinn je Aktie vervielfachte sich auf 33,42 US$. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellt das Management bereits 61,5 Milliarden US$ Umsatz und 38,15 US$ bereinigten Gewinn je Aktie in Aussicht. Besonders gefragt bleiben High-Bandwidth-Memory-Chips für KI-Beschleuniger. Ein Großteil der HBM-Kapazitäten für 2027 ist bereits vertraglich gebunden. ## Aktienrückkäufe als nächster Kurstreiber? Zusätzlichen Rückenwind könnte die Kapitalrückgabe bringen. Micron erzielte im Geschäftsjahr 2026 einen bereinigten freien Cashflow von 62,31 Milliarden US$. Zum Geschäftsjahresende verfügte der Konzern über 73,48 Milliarden US$ an Barmitteln und Wertpapieren einschließlich gebundener Mittel, bei Schulden von 5,2 Milliarden US$. Ab dem 9. Dezember sollen größere Aktienrückkäufe möglich werden, sobald entsprechende Beschränkungen aus Fördervereinbarungen zum US-CHIPS-Act auslaufen. Analysten sehen darin einen möglichen zusätzlichen Kurstreiber. Entscheidend wird allerdings sein, wie groß die tatsächlich verfügbare Rückkaufsumme ausfällt und wie viel Kapital gleichzeitig in den Ausbau der Produktionskapazitäten fließt. ## Bewertung günstig, Chartbild unter Druck Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 6 auf Basis der Gewinnschätzungen für 2027 wirkt Micron ausgesprochen günstig. Analysten bleiben überwiegend optimistisch; die veröffentlichten Kursziele reichen teilweise deutlich über 1.500 US$. Allerdings ist ein niedriges KGV bei einem zyklischen Speicherhersteller kein Selbstläufer: Sollten die Preise drehen oder die KI-Investitionen nachlassen, könnten die Gewinnschätzungen schnell sinken. Charttechnisch wird es jetzt ernst. Bei rund 1.000 US$ und der 50-Tage-Linie um 976 US$ liegt eine wichtige Unterstützungszone, die nun getestet wird. Hält sie, bleibt die Konsolidierung aus meiner Sicht beherrschbar. Ein nachhaltiger Bruch würde das kurzfristige Bild dagegen eintrüben. Auf der Oberseite wäre ein Ausbruch über das jüngste Hoch bei 1.108 US$ ein wichtiges Signal. Danach rückt das Rekordhoch bei 1.255 US$ in den Fokus; darüber werden Kursziele von 1.575 und 2.000 Dollar diskutiert. Für mich bleibt die Micron-Story intakt. Rekordumsätze, außergewöhnliche Margen, volle HBM-Auftragsbücher und mögliche Milliardenrückkäufe sprechen für die Akite. Die Bewertung bietet erhebliches Potenzial – sofern die Gewinne nicht bereits ihren zyklischen Höhepunkt erreicht haben. Genau darin liegt das Risiko. Ich bleibe deshalb grundsätzlich bullisch, rechne aber mit anhaltenden Kursschwankungen. Die Marke von 976 US$ wird zum kurzfristigen Prüfstein. Wer investiert ist, sollte sie im Blick behalten. Wer neu einsteigen möchte, sollte nicht allein auf das niedrige KGV vertrauen, sondern auch die Risiken einer möglichen Zykluswende einkalkulieren. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,12 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Renk-Aktie -38% und noch nicht am Ziel](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-38-und-noch-nicht-am-ziel/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Renk-Aktie setzt sich der Abwärtstrend nahezu ohne Gegenwehr fort. Seit dem Sommerhoch hat der Titel inzwischen rund -38% an Wert eingebüßt. In meiner [Analyse aus dem Vormonat](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-5-ist-das-schon-die-trendwende/) hatte ich unterhalb von 42,50 € einen erneuten Rücklauf zunächst bis 37,30 € und bei einem Bruch sogar bis 32,50 € favorisiert. Die erste Marke wurde inzwischen klar unterschritten und mit aktuell 34,45 € rückt auch das zweite Ziel immer näher. Damit bestätigt sich die damalige bärische Einschätzung nahezu mustergültig und noch ist aus meiner Sicht kein belastbarer Boden erreicht. ## Neue Aufträge verpuffen an der Börse Selbst neue Aufträge können die Stimmung derzeit kaum drehen. Unter [„Millionenauftrag trifft auf massive Zweifel“](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-schnaeppchen-oder-gefaehrliche-falle/) griff mein Kollege Alexander Hirschler heute Vormittag einen Folgeauftrag des finnischen Rüstungskonzerns Patria über 30 Millionen € auf. Renk liefert weitere HSWL-076-Getriebe für die TRACKX-Fahrzeugfamilie, die Auslieferungen sollen 2027 beginnen. Operativ bleibt die Nachfrage damit hoch, doch am Aktienkurs hinterlässt selbst solcher Newsflow derzeit kaum Spuren. Genau darin liegt momentan das Problem: Der Auftragseingang erreichte im ersten Halbjahr rund 1,2 Milliarden € und damit +29,7% mehr als im Vorjahr, während der Auftragsbestand auf den Rekordwert von 7,4 Milliarden € kletterte. Gleichzeitig stieg das bereinigte EBIT um +10,1% auf 98,2 Millionen €. Dennoch wachsen die Zweifel, wie schnell sich der prall gefüllte Auftragsbestand in Umsatz, Gewinn und Cashflow übersetzen lässt. Zusätzlichen Druck erzeugte zuletzt die Bank of America mit einer Abstufung auf „Neutral“ und einem von 62,50 auf 42,50 € gesenkten Kursziel. **Rohstoffe sind und bleiben auch bei der Renk-Aktie ein Thema** - Schau Dir daher unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Das bevorzugte Szenario bleibt klar abwärtsgerichtet. Selbst nach rund -38% seit dem Sommerhoch ist der Abwärtsdruck bislang nicht versiegt. Nach dem Bruch von 37,30 € nähert sich Renk inzwischen dem nächsten Ziel bei 32,50 €. Ein vorheriger technischer Konter zurück in Richtung 36 bis 37 € wäre nach dem starken Abverkauf zwar jederzeit möglich, würde am übergeordneten Bild zunächst aber nichts ändern. Fällt 32,50 € nachhaltig, rückt 30,20 € in den Fokus. Darunter wäre mit 27,56 € bereits das nächste größere Abwärtsziel vorgegeben. Solange keine klare Bodenbildung erkennbar ist, bleibt damit auch nach dem bisherigen Kursrutsch weiterer Druck wahrscheinlich. Für eine echte Entspannung müsste die Aktie dagegen zunächst 37,30 € zurückerobern. Dann wäre eine kräftigere Gegenbewegung bis 42,50 € denkbar. Erst oberhalb dieser Marke würde sich das kurzfristige Chartbild merklich verbessern und 46,44 beziehungsweise 49,94 € wieder interessant werden. Davon ist Renk aktuell jedoch weit entfernt. Entsprechend bleibt jeder Erholungsversuch zunächst lediglich ein Konter innerhalb des dominierenden Abwärtstrends. Die Renk-Aktie hat das zuletzt favorisierte Abwärtsszenario mit dem Bruch von 37,30 € klar bestätigt und ist aus meiner Sicht bisher nicht am Ziel. 32,50 € bleibt die nächste Marke, darunter folgen 30,20 und 27,56 €. Ein technischer Konter ist jederzeit möglich, doch erst oberhalb von 37,30 und speziell 42,50 € würde sich das angeschlagene Bild wieder spürbar verbessern. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 3,4 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Renk Group, Renk Group AG, Renk Group Aktie, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Chartanalyse, Renk-Prognose --- ### [Lufthansa-Aktie: Beim 12-Monatstief an Bord gehen?](https://www.sharedeals.de/lufthansa-aktie-beim-12-monatstief-an-bord-gehen/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Seitdem die Lufthansa-Aktie Anfang Juli auf ein neues 3-Jahreshoch bei 10 € geklettert ist, befindet sie sich im Tiefflug. Inzwischen ist der Kurs auf 7,20 € gefallen und notiert nur noch hauchdünn über dem 12-Monatstief bei 6,90 €. Was drückt auf den Kurs der Lufthansa-Aktie und sollten Anleger jetzt an Bord gehen? ## Der Ölpreis bereitet Kopfschmerzen Es ist die Entwicklung des Ölpreises, die der Lufthansa-Aktie zu schaffen macht. In den letzten drei Monaten stieg der Preis für die Sorte Brent um fast 40% und hält sich inzwischen beständig über der Marke von 100 US$ je Barrel. Für die Lufthansa ist das eine sehr bedenkliche Entwicklung, schließlich gab die Fluggesellschaft im letzten Jahr 7,3 Milliarden € für Kerosin aus. Der Sprit für die Flugzeuge machte damit rund 18% der gesamten Betriebskosten der Airline aus. Erst kürzlich warnte Lufthansa-Chef Spohr davor, dass die zusätzlichen Treibstoffkosten 2026 die bisher veranschlagten 1,5 Milliarden € übersteigen dürften. Trotzdem hält das Management an seiner operativen Gewinnprognose von 1,7 bis 2,2 Milliarden € für das laufende Jahr fest. Hinzu kommen weitere geopolitische Belastungen. Aufgrund der jüngsten Angriffe der Huthi-Milizen auf den Flughafen der saudischen Hauptstadt Riad stellte die Lufthansa ihre Verbindungen dorthin für einige Tage ein. Das dürfte sich betriebswirtschaftlich kaum bemerkbar machen. Ein Flächenbrand im Nahen Osten allerdings schon. Sollte es zu einer offenen Konfrontation zwischen Saudi-Arabien und dem Huthi-Unterstützerland Iran kommen, wäre der gesamte Flugverkehr in den Nahen Osten in Gefahr. Keine News mehr zur Lufthansa verpassen? Dann abonniere doch unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Hochspannung im Chart Für die Lufthansa-Aktie wird es diese Woche charttechnisch hochspannend. Zwischen 6,90 und 7,10 € liegt rund um das 12-Monatstief eine sehr starke Unterstützungszone. Sollte sie halten, könnte der MDAX-Titel durchaus mit einer Trendwende reagieren. Sollte der Support allerdings nicht halten, dürfte der Tiefflug der Lufthansa sich bis ca. 6,50/6,60 € fortsetzen. ## Charttechnisch und fundamental ein Kauf Ich halte das aktuelle Kursniveau der Lufthansa-Aktie für eine attraktive Einstiegsgelegenheit. Das Forward KGV (2027) liegt bei 5,6. Für ein exzellent positioniertes Unternehmen, das 2026 mit rund 8% und 2027 mir voraussichtlich 4% wachsen wird, ist das meiner Ansicht nach keine zu hohe Bewertung. Die große Unbekannte ist jedoch die Gewinnentwicklung der Lufthansa. Die operative Gewinnschätzung (bereinigter EBIT) von 1,7 bis 2,2 Milliarden € für 2026 lässt viel Raum für eine positive und negative Überraschung gegenüber dem Vorjahreswert von 2,0 Milliarden €. 2027 gehen Analysten von einem Anstieg auf 2,3 Milliarden € aus. Ich glaube, dass die Lufthansa-Aktie derzeit sowohl fundamental als auch charttechnisch einen Kauf wert ist. Mit seinem Angebot für eine 45%-ige Beteiligung an der portugiesischen Fluglinie TAP könnte der deutsche Luftfahrtkonzern seine strategische Position in Europa weiter ausbauen. Durch die Übernahme von ITA Airways hat die Lufthansa ihre Stellung im südeuropäischen Raum bereits deutlich gestärkt. Ein Kauf von TAP würde auch die Position auf dem südamerikanischen Markt erheblich verbessern. Gleichzeitig hat sich der Support bei ca. 7 € in den letzten Monaten als sehr starke Unterstützung erwiesen. Viel deutet meiner Meinung nach darauf hin, dass der Kurs der Lufthansa-Aktie auch diesmal an dieser Linie nach oben abprallen wird. Möchtest Du weitere Aktien wie Lufthansa entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Lufthansa&stockidentifier=symbol%3ALHA&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Dividendenaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Vor diesem Hintergrund halte ich die Lufthansa-Aktie trotz der negativen Ölpreisentwicklung und der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten aktuell für ein gutes Investment. Sie notiert auf einem sehr moderaten Bewertungsniveau, das meiner Ansicht bereits viel Pessimismus vorwegnimmt. Das Downside der Lufthansa-Aktie halte ich nach dem jüngsten Kursrückgang für recht begrenzt. Vor allem längerfristig orientierte Anleger sollten jetzt an Bord gehen. ## ℹ️ Lufthansa in Kürze - Mit einer Flottengröße von über 700 Flugzeugen und mehr als 200 Flugzielen in der ganzen Welt zählt die Lufthansa zu den zehn größten Fluggesellschaften der Welt. - Zur Lufthansa-Gruppe gehören auch die Fluggesellschaften Austrian, Brussels Airlines, Air Dolomiti, Eurowings und Swiss. - Seit Januar 2025 hält die Lufthansa auch eine 41%-Beteiligung an ITA Airways. Eine vollständige Übernahme der italienischen Staatsfluglinie ist geplant. - Die Lufthansa (WKN: 823212) ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und etwa 8,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Sonstiges --- ### [Vonovia-Aktie: Jetzt schon einsteigen – oder noch abwarten?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-jetzt-schon-einsteigen-oder-noch-abwarten/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie von Vonovia steht weiterhin unter Druck. Der Abwärtstrend ist bislang nicht gebrochen. Am Montag notiert das Papier bei rund 16,40 € und damit wieder auf dem Kursniveau von Anfang 2023. Anleger fragen sich daher: Hat die Aktie inzwischen genug verloren – oder drohen weitere Rückschläge? ## Neues Geschäftsfeld: Dienstleistungen unter einer Marke Über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie fallen zahlreiche Aufgaben an – von der Verwaltung über die Instandhaltung bis hin zu weiteren wohnungsnahen Dienstleistungen. Viele Wohnungsunternehmen lagern solche Tätigkeiten an externe Anbieter aus. Vonovia erbringt einen Teil dieser Leistungen selbst und bündelt seine Aktivitäten künftig stärker unter der Marke Veveus. Das Angebot richtet sich nicht ausschließlich an den eigenen Konzern. Veveus soll seine Dienstleistungen auch für externe Immobiliengesellschaften erbringen. Nach den Angaben im Ausgangstext verwaltet Vonovia bereits rund 75.000 Wohnungen im Auftrag Dritter. Das Geschäftsfeld soll dazu beitragen, die mittelfristigen Unternehmensziele zu erreichen und die Erlöse breiter aufzustellen. Im ersten Halbjahr wurde in diesem Segment ein Umsatz von 79,2 Millionen € erzielt – ein Plus von 13,8% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bis 2028 strebt Vonovia ein bereinigtes EBITDA von 3,2 bis 3,5 Milliarden € an. Davon sollen 20 bis 25% außerhalb des klassischen Vermietungsgeschäfts erwirtschaftet werden. Auf das sogenannte Value-add-Geschäft, zu dem Dienstleistungen und ergänzende Angebote zählen, sollen nach den vorliegenden Angaben 9 bis 12% entfallen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Zinsentwicklung und Verschuldung bleiben entscheidend Immobilienkonzerne benötigen aufgrund ihres Geschäftsmodells erhebliche Finanzmittel. Steigende Zinsen verteuern die Refinanzierung und können zugleich die Bewertungen von Immobilien belasten. Für Vonovia bleibt die Finanzierungssituation deshalb ein zentraler Faktor. Seit dem Zinsanstieg hat der Konzern Maßnahmen ergriffen, um seine finanzielle Position zu stärken. Dazu zählen Immobilienverkäufe und der Aufbau von Liquidität. Die Finanzverbindlichkeiten werden im Ausgangstext mit rund 40 Milliarden€ angegeben. Darüber hinaus will Vonovia den Verschuldungsgrad, gemessen an der Loan-to-Value-Kennzahl (LTV), bis 2028 von 45 auf 40% senken. Dafür sind weitere Veräußerungen von Vermögenswerten im Umfang von rund fünf Milliarden € vorgesehen. Eine geringere Verschuldung könnte die Zinsbelastung begrenzen und die finanzielle Flexibilität erhöhen. Gleichzeitig kommt es darauf an, zu welchen Preisen Immobilien verkauft werden und wie sich die Refinanzierungskosten entwickeln. ## Bewertung Die Bündelung der Dienstleistungen unter der Marke Veveus eröffnet Vonovia die Möglichkeit, zusätzliche Erlöse außerhalb des klassischen Vermietungsgeschäfts zu erzielen. Ein wachsendes Geschäft mit externen Kunden könnte die Ertragsquellen diversifizieren. Entscheidend wird jedoch sein, wie profitabel sich dieses Segment entwickelt und welchen Beitrag es tatsächlich zum Konzernergebnis leistet. Ein wesentlicher Belastungsfaktor bleibt die Zinsentwicklung. Trotz der bereits eingeleiteten Maßnahmen ist die Verschuldung hoch. Eine nachhaltige Verbesserung der finanziellen Lage hängt daher nicht nur von möglichen Zinssenkungen ab, sondern auch davon, ob Vonovia seine Schulden wie geplant reduziert und seine Immobilienwerte stabilisieren kann. Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch die politische Debatte über eine mögliche Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände in Berlin. Vonovia verfügt dort (etwa 130.000 Einheiten) über einen umfangreichen Bestand. Der Abwärtstrend der Vonovia-Aktie ist bislang nicht gebrochen. Ob sich der Kurs stabilisieren kann, hängt unter anderem von der weiteren Zinsentwicklung, der Entwicklung der Immobilienbewertungen und den Fortschritten beim Schuldenabbau ab. Für langfristig orientierte Anleger könnte das niedrige Kursniveau eine gute Einstiegsbasis sein. Was weiterhin für die Aktie spricht, ist die hervorragende Dividendenrendite von aktuell 7,6%. Anleger mit einem kurzfristigen Horizont sollten vorerst abwarten. **Hier sei erwähnt:** [Unser exklusiver Report „Dividenden Top-Picks 2025“](https://www.sharedeals.de/lp-dividenden/) präsentiert zehn Aktien, die für dividendenorientierte Anleger aufgrund ihrer Ertragskraft und Stabilität besonders interessant sind. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell knapp 14 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Twin Disc-Akie: Rüstungsboom als Kurstreiber](https://www.sharedeals.de/twin-disc-akie-ruestungsboom-als-kurstreiber/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Twin Disc ist seit Jahresbeginn rund 60 Prozent gestiegen und profitiert von steigenden Verteidigungsausgaben sowie einer starken Nachfrage nach Antriebssystemen. Trotz der Kursrallye erscheint die Bewertung angesichts des erwarteten Gewinnwachstums weiterhin attraktiv. Twin Disc ist ein US-amerikanischer Hersteller von Antriebs- und Kraftübertragungssystemen für Schiffe, Baumaschinen und industrielle Anwendungen. Besonders das Verteidigungsgeschäft entwickelt sich dynamisch und könnte gemeinsam mit neuen Einsatzmöglichkeiten im Rechenzentrumsbereich langfristiges Wachstum ermöglichen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Steigende Rüstungsausgaben stärken das Geschäft Twin Disc beliefert unter anderem die US-Streitkräfte und NATO-nahe Kunden mit Antriebskomponenten für militärische Fahrzeuge und Schiffe. Über die finnische Tochtergesellschaft Katsa profitiert das Unternehmen zusätzlich von Aufträgen für Militärlastwagen und Grenzschutzboote. Die steigenden Verteidigungsbudgets in den USA und Europa schaffen günstige Rahmenbedingungen. Gleichzeitig sorgen hohe technische Anforderungen und langfristige Kundenbeziehungen für Wettbewerbsvorteile. Auch Komponenten für Rechenzentren könnten künftig zusätzliche Wachstumsimpulse liefern. ## Rekordumsatz und wachsender Auftragsbestand Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte Twin Disc einen Rekordumsatz von 114 Millionen US-Dollar, was ein Plus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt. Das EBITDA stieg um 35 Prozent auf elf Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn erreichte 9,4 Millionen US-Dollar, wobei ein einmaliger Steuervorteil zum Anstieg beitrug. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit landgestützten Antriebssystemen. Der Verteidigungsauftragsbestand wuchs um 56 Prozent, während der gesamte Auftragsbestand von 151 auf 178 Millionen US-Dollar zulegte. Das Management erwartet, dass die starke Nachfrage auch im Geschäftsjahr 2027 anhält. ## Robuste Bilanz und moderate Bewertung Die Nettoverschuldung sank auf 13,8 Millionen US-Dollar. Mit einem Verschuldungsgrad von lediglich 0,5 beim Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA verfügt Twin Disc über finanziellen Spielraum für weitere Investitionen. Die Aktie wird aktuell mit etwa dem 12-Fachen des erwarteten EBITDA bewertet und liegt damit rund 6,5 Prozent über dem Median des Industriesektors. Dem steht ein prognostiziertes EBITDA-Wachstum von 29 Prozent gegenüber. Der Bewertungsaufschlag erscheint daher nachvollziehbar, sofern das Unternehmen seine Wachstumsziele erreicht. ## Diese Risiken bleiben Eine Abschwächung der Nachfrage in der Öl- und Gasindustrie könnte das Ergebnis belasten. Zudem können verzögerte Haushaltsfreigaben oder verschobene Militärprojekte die Umsatzentwicklung beeinträchtigen. Auch höhere Zölle und ungünstige Produktmixeffekte bleiben Risiken für die Margen. Twin Disc verbindet starkes Wachstum, steigende Verteidigungsaufträge und eine solide Bilanz mit einer weiterhin mdoeraten Bewertung. Zudem gibt es quartalsweise eine Dividende in Höhe von jeweils 0,05 US-Dollar obendrauf. Trotz möglicher konjunktureller Risiken bietet die Aktie angesichts einer Marktkapitalisierung von unter 400 Millionen US-Dollar weiteres Potenzial und bleibt eine interessante Kaufoption für langfristig orientierte Anleger. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Twin+Disc&stockidentifier=symbol%3ATWIN&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien --- ### [Infineon-Aktie: Übernehmen jetzt die Bären?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-uebernehmen-jetzt-die-baeren/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Infineon-Aktie droht das zuletzt noch konstruktive Setup erneut zu kippen. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-4-das-nervenspiel-geht-weiter/) hatte ich unterhalb von 60,77 € zunächst 58,74 € als nächste Auffangmarke definiert. Genau dort angekommen, können die Bullen zum Wochenstart nicht überzeugen: Mit einem bisherigen Tief bei 57,63 € wurde die Unterstützung bereits unterschritten und bei aktuell 58,29 € zählt Infineon zu den schwächsten DAX-Werten. Können die Abgaben nicht rasch relativiert werden, dürfte sich der Verkaufsdruck weiter erhöhen. ## Operativ bleibt die KI-Story intakt Neue operative Impulse kommen weiterhin aus dem Geschäft mit KI-Rechenzentren. Erst am Donnerstag stellte Infineon eine neue dreiphasige 27-kW-Stromversorgung für künftige AI-Serverarchitekturen vor. Die Lösung erreicht laut Unternehmen einen Spitzenwirkungsgrad von mehr als 98% und soll insbesondere den Übergang zu leistungsstärkeren 800-VDC-Infrastrukturen unterstützen. Damit baut Infineon genau jenen Bereich weiter aus, der zuletzt zu den wichtigsten Wachstumstreibern des Konzerns zählte. Auch technologisch verbreitert der Halbleiterkonzern seine Basis. Bereits in der Vorwoche wurde die Partnerschaft mit dem Schweizer Quantencomputing-Unternehmen ZuriQ vertieft, um skalierbare Quantenchips auf Basis gefangener Ionen weiterzuentwickeln. Fundamental liefert der jüngste Newsflow damit eher Argumente für die langfristige Wachstumsstory als für den aktuellen Kursdruck. Entsprechend wirkt die heutige Schwäche bislang stärker technisch geprägt. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den von Infineon entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Infineon&stockidentifier=symbol%3AIFX&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle: stock3 Der zuletzt noch mögliche Pullback innerhalb des bullischen Ausbruchsszenarios verliert nun deutlich an Qualität. Mit dem Rückfall unter 60,77 € wurde bereits die erste Warnmarke aktiviert und inzwischen notiert Infineon auch unter 58,74 €. Kann diese Zone nicht rasch zurückerobert werden, dürfte der Blick erneut auf 54,26 € fallen. Dort wartet die nächste zentrale Unterstützung. Ein nachhaltiger Bruch würde das jüngste Aufwärtssetup endgültig negieren und den Weg zunächst in Richtung 50,69 € öffnen. Für eine Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 58,74 und anschließend wieder 60,77 € zurückerobern. Erst dann wäre ein erneuter Angriff auf 64,20 € realistisch. Darüber würde 68,48 € wieder zum nächsten Ziel. Solange Infineon unter 60,77 € bleibt, verschiebt sich die Gewichtung für mich jedoch klar zugunsten der Bären. Das Pendel droht damit erneut in jene Richtung auszuschlagen, die bereits vor dem jüngsten Befreiungsschlag dominierte. Die Infineon-Aktie fällt zum Wochenstart unter die zuletzt wichtige Unterstützung bei 58,74 € und erhöht damit den Druck auf die Käufer. Bleibt die Rückeroberung aus, rückt 54,26 € wieder unmittelbar in den Fokus. Unterhalb davon wären 50,69 € mein nächstes Ziel. Erst oberhalb von 60,77 € würden die Bullen wieder deutlich bessere Karten erhalten. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 76 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Prognose --- ### [Tesla-Aktie: Die nächste Milliardenwette](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-die-naechste-milliardenwette/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nachdem die Tesla-Aktie Ende Juli auf ein neues 12-Monatstief bei 300 US$ abgerutscht war, hat sie sich in den darauffolgenden Wochen deutlich auf 380 US$ erholt. Kann diese Kurserholung noch weitergehen oder setzt Elon Musk mit der nächsten Milliardenwette wieder alles aufs Spiel? ## Einstieg in die Chipfertigung Elon Musk ist bekannt dafür, nicht gerne auf andere Unternehmen zu setzen, sondern lieber alles selbst zu machen. Und das soll nun auch bei Chips passieren. Der Tesla-Chef so unzufrieden mit den Möglichkeiten der großen Chipproduzenten, dass er die Fertigung von Halbleitern für seine Autos und Roboter lieber selbst in die Hand nimmt. Nach Aussage von Musk habe er in den Fabriken der Chiphersteller keine maßgeschneiderten Anlagen gesehen. Diese Strategie ist als mehr oder weniger direkter Angriff auf TSMC, den weltgrößen Halbleiterfertiger der Welt, zu verstehen. Gleichzeitig benötigt Tesla aber offenbar auch die Unterstützung von TSMC. Laut Unternehmensinformationen findet derzeit Gespräche über eine Einbindung der Taiwaner in den Betrieb der Terafab statt. Die geplante Terafab in den USA für die Produktion von Chips dürfte alleine in der ersten Ausbaustufe 16,8 Milliarden US$ kosten und je zur Hälfte von Tesla und von SpaceX finanziert werden. Zur Verdeutlichung, wie hoch die finanzielle Belastung von Tesla dadurch ist: In den letzten vier Quartalen hat der Auto- und Roboterhersteller ca. 3,8 Milliarden US$ Gewinn gemacht. Die hälftigen Investitionskosten von 8,4 Milliarden US$ entsprechen somit mehr als dem zweifachen Jahresgewinn. Hinzu kommt die fehlende Erfahrung Teslas im Aufbau und im Betrieb einer Chipfertigung. Die Herstellung von Halbleitern mit einer möglichst hohen Ausbeute ist ein Projekt, das jahrelange Erfahrung benötigt. Ich fürchte, dass Musk dieses Knowhow unterschätzt. Er scheint der Überzeugung zu sein, dass ein Unternehmen, das Fabriken für Autos, Batterien, Raketen und Roboter selbst einrichtet, auch in der Lage ist, eine Chipfertigung aufzubauen. Das ist meiner Meinung nach ein gefährlicher Trugschluss. Du willst bei Tesla und der Autoindustrie auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Die EU macht Druck Ein weiterer Trugschluss, der erst vor kurzem aufflog, ist die Bezeichnung des Tesla-Fahrassistenten als „Full Self-Driving (supervised“). Offenbar musste der Autobauer diese Bezeichnung auf Druck der Europäischen Union aufgeben. Schließlich handelt es sich nicht um völlig eigenständig fahrende Autos. Der Fahrer muss jederzeit in der Lage sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. In Zukunft wird das früher „Autopilot“ genannte System in Europa „Tesla Assisted Driving“ heißen. Mit dieser Umbenennung will Elon Musk offenbar die europäischen Behörden gnädig stimmen, sein System endlich zuzulassen. Bislang ist das nur in den Niederlanden der Fall. Das dürfte nicht einfach werden. Erst vor wenigen Tagen gab es Medienberichte, denen zufolge die Zulassungskampagne Teslas auf systematisch falschen Sicherheitsangaben sowie mangelhaften Studien basiere. ## Ausführlich Chartanalyse Eine ausführliche [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-ueber-380-us-neues-allzeithoch-moeglich/) der Tesla-Aktie findet ihr bei meinem Kollegen Philipp Nyhoegen. ## Tesla fährt hinterher Ich war nie ein Tesla-Fan und es wird auch nie einer aus mir werden. Elon Musk ist ein Großmeister der Ankündigung, vor allem in Bezug auf autonomes Fahren. In der Realität kann er aber nur einen Bruchteil seiner Versprechung halten. Derzeit sehe ich nicht, dass Tesla seine Assited Driving in Europa zur Zulassung bringt. Die europäischen Behörden werden die dafür erforderlichen Daten sehr genau unter die Lupe nehmen. Das dürfte Monate dauern. Gleichzeitig macht Tesla auch mit seinen Robotaxis in den USA kaum Fortschritte. Seit Monaten sind sie lediglich in kleinen Testgebieten unterwegs. Wähend Unternehmen wie Waymo, Apollo go, pony.ai und Zoox inzwischen voll autonom unterwegs sind, fährt Tesla immer weiter hinterher. Das liegt daran, dass das FSD-System des Autobauers technologisch nicht ausgereift ist. Die ausschließliche Verwendung von Kameras verursacht zu viele Unfälle. Das wird Tesla auch in Europa zum Verhängnis werden. ## Musk wird eine Lektion lernen Und nun will Elon Musk auch in die extrem kostspielige Fertigung von Halbleitern einsteigen. Ich fürchte, der Tesla-Chef übernimmt sich damit ein wenig — sowohl finanziell auch als technologisch. Das Knowhow von TSMC und Intel lässt sich nicht mal so eben innerhalb von ein paar Monaten aufbauen. Es dauert Jahre, bis eine Chipfertigung ein Qualitätslevel erreicht hat, um mit einem betriebswirtschaftlich sinnvollen Output zu arbeiten. Diese Lektion wird Elon Musk meiner Meinung nach noch lernen. Möchtest Du weitere Aktien wie Tesla entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Tesla&stockidentifier=symbol%3ATSLA&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ein Investment in die Tesla-Aktie ist und bleibt eine gewaltige Wette, bei der die Gewinnchance meiner Überzeugung nach extrem schlecht stehen. Mit einem Forward-KGV von 160 preist die Börse in allen Unternehmensbereichen maximale Erfolge ein. Die wird es weder bei Robotaxis noch bei Chips geben. Zu allem Überfluss läuft es auch im Kerngeschäft, dem Automobilbau, nicht rund. Im letzten Quartal ging der Tesla-Absatz um 2% gegenüber dem Vorjahr zurück. Die Tesla-Aktie ist deshalb keinen Zock wert. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Der 2003 gegründete US-Autohersteller mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas ist derzeit der weltweit zweitgrößte Hersteller von Elektroautos. Neben Fahrzeugen stellt Tesla (WKN: A1CX3T) auch Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen her. - Die Fahrzeuge und teilweise auch die Batterien werden in Gigafactories genannten Großfabriken produziert. Derzeit betreibt Tesla Gigafactories in den USA, Deutschland und China. - Tesla ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Unternehmenswert liegt aktuell bei rund 1,50 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Renk-Aktie: Schnäppchen oder gefährliche Falle?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-schnaeppchen-oder-gefaehrliche-falle/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Renk-Aktie setzt ihre Talfahrt unvermindert fort. In der vergangenen Woche gab der Kurs des Panzergetriebeherstellers um weitere -8,65% nach und fiel mit 33,48 € auf den tiefsten Stand seit dem Zoll-Tief von April 2025. Seit Jahresbeginn belaufen sich die Verluste inzwischen auf mehr als -37%. Sollten Anleger jetzt ins fallende Messer greifen oder weiterhin einen großen Bogen um die Aktie machen? ## Millionenauftrag trifft auf massive Zweifel Operativ gibt es durchaus positive Nachrichten. Renk hat vom finnischen Rüstungskonzern Patria einen Folgeauftrag über 30 Millionen € für HSWL-076-Getriebe der Fahrzeugfamilie TRACKX erhalten. Die Auslieferungen sollen 2027 beginnen. Der Auftrag unterstreicht die bestehende Partnerschaft und sorgt für zusätzliche Visibilität. Doch an der Börse verpuffen solche Meldungen derzeit fast vollkommen. Zwar erreichte der Auftragseingang im ersten Halbjahr mit gut 1,2 Milliarden € einen Rekordwert, wodurch der Auftragsbestand auf rund 7,4 Milliarden € kletterte. Entscheidend ist allerdings, wie schnell Renk diese Bestellungen in Umsatz, Gewinn und Cashflow umwandeln kann. Und daran bestehen nach wie vor große Zweifel. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Renk) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## BofA senkt den Daumen Die Zweifel an der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells haben sich zuletzt sogar nochmals verschärft. Die Bank of America stufte Renk auf „Neutral“ herab und reduzierte das Kursziel von 62,50 auf 42,50 €. Analyst David Holmes bezweifelt, dass das aktuelle Produktionsniveau langfristig gehalten werden kann. Zudem könnte der Nachfrageboom nach 2030 an Dynamik verlieren. JPMorgan senkte sein Kursziel ebenfalls, hält mit „Overweight“ aber an einer positiven Einschätzung fest. Jefferies bleibt bei „Buy“ und einem Kursziel von 60 €. Der Analystenkonsens signalisiert weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial. Doch die Spanne zwischen den optimistischen Kurszielen jenseits von 60 € und der vorsichtigeren BofA-Prognose zeigt, wie groß die Unsicherheit geworden ist. ## Bewertung: günstiger, aber kein Schnäppchen Im Konkurrenzvergleich erscheint Renk inzwischen moderater bewertet. Das erwartete KGV für 2026 liegt bei rund 21, während für Rheinmetall etwa 34 und für Hensoldt sogar 48 angesetzt werden. Der Abschlag hat allerdings Gründe: Renk wächst langsamer, die Margenentwicklung bereitet Sorgen und das Geschäft hängt stark von der Modernisierung sowie der Wiederauffüllung bestehender Fahrzeugbestände ab. Hinzu kommen steigende Anleiherenditen, Gewinnmitnahmen im gesamten Rüstungssektor und die Frage, ob klassische gepanzerte Fahrzeuge im Zuge der veränderten Kriegsführung durch Drohnen langfristig an Bedeutung verlieren. Auch wenn Renk vom hohen Auftragsbestand profitiert, ist die Aktie angesichts dieser Risiken immer noch nicht wirklich günstig. ## Charttechnik sendet Warnsignale Nach der Top-Bildung im Bereich von 85 bis 90 € befindet sich Renk seit Oktober 2025 im Abwärtstrend. Der Kurs hat inzwischen mehr als -60% gegenüber dem damaligen Hoch eingebüßt. Zuletzt durchbrach die Aktie auch die wichtige Marke von 40 €, das frühere Hoch aus dem Jahr 2024. Zusätzlich fiel sie aus dem bestehenden Abwärtstrendkanal nach unten. Immerhin: Der stark überverkaufte RSI erhöht die Chance auf eine technische Gegenbewegung. Ein nachhaltiges Kaufsignal ist das allerdings nicht. Der nächste bedeutende Support liegt erst um 30 €. Weitere Rückschläge sind damit keineswegs ausgeschlossen. ## Q3-Zahlen werden zum Härtetest Am 21. Oktober steht zunächst ein Pre-Close-Call an, bevor Renk am 5. November die Neunmonatszahlen vorlegt. Der Markt erwartet vor allem Klarheit über Margen, Produktionskapazitäten und die Bestätigung der Jahresziele. Bei einem erwarteten Jahresumsatz von rund 1,6 Milliarden € muss das Unternehmen zeigen, dass die prall gefüllten Auftragsbücher tatsächlich in profitables Wachstum münden. Eine technische Gegenbewegung ist nach dem heftigen Absturz durchaus möglich. Für eine nachhaltige Trendwende fehlen mir jedoch überzeugende Signale. Die Stimmung im Rüstungssektor bleibt angeschlagen, die Abarbeitung des Auftragsbestands ist mit Fragezeichen verbunden und die Bewertung bietet trotz des Kurssturzes keinen überzeugenden Sicherheitspuffer. Ich würde deshalb zunächst die Zahlen am 5. November abwarten. Erst wenn Renk operative Stärke beweist und sich im Chart eine belastbare Bodenbildung abzeichnet, wird die Aktie für mich wieder interessanter. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 3,42 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Nordex-Aktie: Ist sie inzwischen zu günstig geworden?](https://www.sharedeals.de/nordex-aktie-ist-sie-inzwischen-zu-guenstig-geworden/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Am vergangenen Donnerstag fiel die Nordex-Aktie auf ein neues 6-Monatstief. Doch zum Wochenstart ist sie mit einem Plus von ca. +2% einer der Spitzenreiter im MDAX. Gibt es gute Nachrichten vom deutschen Windkraftkonzern und können Anleger jetzt endlich mit etwas Rückenwind für den Aktienkurs rechnen? ## Bärenstarke Auftragsentwicklung Beim Windkraftanlagenbauer Nordex gibt es heute frische, sehr positive Neuigkeiten aus dem operativen Geschäft. Die Norddeutschen haben ihre neuesten Bestelldaten für das abgelaufene dritte Quartal 2026 vorgelegt und sie lesen sich hervorragend. Im Projektgeschäft (ohne Service) kletterte der Auftragseingang von 2.170 Megawatt im Vorjahreszeitraum um fast 30% auf 2.810 Megawatt im abgelaufenen Vierteljahr. Insgesamt orderten Kunden zwischen Juli und September 427 Windkraftanlagen in zehn Ländern. In den ersten neun Monaten des Jahres 2026 summierte sich der Auftragseingang damit auf 7.733 Megawatt, was einem Zuwachs von rund 16% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Getragen wurde das Geschäft zuletzt insbesondere von starker Nachfrage aus Märkten wie der Türkei, Deutschland und den USA. Der durchschnittliche Verkaufspreis je Megawatt bewegte sich im dritten Quartal mit rund 0,90 Millionen € je Megawatt auf einem stabilen Niveau (im Vorjahr waren es 0,93 Mio. €/MW), was von Marktbeobachtern als Zeichen eines gesunden und disziplinierten Marktumfelds gewertet wird. Der leichte Rückgang wurde vom Nordex-Management mit regionalen Produktmixeffekten begründet. Nordex-CEO Blanco rechnet damit, dass der Anteil internationaler Projekte an der Gesamtleistung seines Unternehmens weiter wächst. Gleichzeitig verweist er auf einen starken Auftragseingang in Deutschland und Europa. Bleibe bei Nordex und der Windkraft auf dem Laufenden und abonniere gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ein wichtiges Chartsignal Für die Nordex-Aktie war es ein sehr wichtiges Chartsignal, dass der Kurs beim Support von 34 € einen Boden fand. Sollte der MDAX-Titel nun auch den Widerstand bei 37 € überwinden, steht Kursen von über 40 € charttechnisch nichts mehr im Wege. ## Starker Newsflow, aber noch kein Schnäppchen Nordex versorgt die Börse derzeit wöchentlich mit guten Nachrichten. Zuletzt meldete der deutschen Windkraftkonzern fast im Tagestakt neue Aufträge. Trotz dieses ausgezeichneten Newsflows empfehle ich die Nordex-Aktie aktuell nicht zum Kauf. Obwohl sie zuletzt auf den tiefsten Stand seit über sechs Monaten gefallen ist, kann man sie mit einem Forward-KGV von 16 immer noch nicht als Schnäppchen bezeichnen. Zwar dürfte das Wachstum im laufenden Jahr voraussichtlich starke 16% betragen. 2027 rechnen Analysten allerdings mit einem Rückgang des Umsatzwachstums auf 8%. Möchtest Du weitere Aktien wie Nordex entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nordex&stockidentifier=symbol%3ANDX1&stockmarket=Tradegate&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Vor diesem Hintergrund hat die Nordex-Aktie in meinen Augen etwas zu wenig Upside beim Kurs. Von Anfang 2025 bis Mitte 2026 hat sich der Aktienkurs des Windkraftkonzerns vervierfacht. Diese Hausse war meiner Meinung nach ein wenig überzogen, weshalb der Kurs der Nordex-Aktie in den letzten Wochen auch eine „gesunde“ Korrektur vollzog. Mittlerweile ist die Aktie auf einem für meinen Geschmack vernünftigen Kursniveau angekommen. Mit größeren Kursverlusten rechne ich nicht mehr. ## ℹ️ Nordex in Kürze - Die Nordex SE (WKN: A0D655) mit Sitz in Hamburg entwickelt und produziert Onshore-Windkraftanlagen (für den Betrieb an Land). Außerdem ist Nordex in der Planung von Windparks bis zu deren schlüsselfertiger Errichtung tätig. - Neben der Hauptproduktionsstätte in Rostock fertigt das Unternehmen an weiteren Standorten in Deutschland, Brasilien, Indien, Mexiko und Polen. - Insgesamt installierte Nordex bislang Windenergieanlagen in über 40 Ländern mit einer Leistung von ca. 51 Gigawatt. - Nordex im Mitglied im MDAX und TecDAX und an der Börse ca. 8,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Nordex --- ### [Zalando-Aktie mit weiterem Potenzial von +25%?](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-mit-weiterem-potenzial-von-25/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Zalando-Aktie behauptet sich weiterhin in einer charttechnisch spannenden Ausgangslage. In meiner [Big-Picture-Analyse aus dem August](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-22-haelt-jetzt-die-grosse-bodenbildung/) hatte ich 23,40 € als erste wichtige Unterstützung und darüber 29,69 € als entscheidenden Kreuzwiderstand definiert. Mit aktuell 23,90 € hält sich der Titel weiterhin oberhalb dieser Marke und die übergeordnete Bodenbildung bleibt damit intakt. Für die engmaschigere Beschau wechsle ich nunmehr vom Monats- in den Wochenchart. Gelingt der nächste Aufwärtsimpuls, eröffnet sich bis 29,69 € ein Potenzial von rund +25%. ## KI und Automatisierung als Wachstumstreiber Unter [„Automatisierung von Retouren“](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-4-mit-ki-in-die-zukunft/) stellte mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig am Freitag die technologischen Fortschritte in der Logistik heraus. An zentralen europäischen Standorten setzt Zalando inzwischen Robotersysteme zur automatisierten Retourenabwicklung ein. Gerade im Online-Modehandel zählt dieser Bereich zu den großen Kostenblöcken und bietet entsprechend erhebliches Effizienzpotenzial. Parallel entwickelt der Konzern eine eigene „Lifestyle-KI“, die Kunden stärker anhand von Geschmack, Stil und Passform durch das Sortiment führen soll. Auch die jüngsten Geschäftszahlen zeigen, dass sich der technologische Umbau bereits mit profitablem Wachstum verbindet. Im zweiten Quartal stieg das Bruttowarenvolumen um +20,7% auf 4,92 Milliarden €, während der Umsatz um +20,8% auf 3,42 Milliarden € zulegte. Das bereinigte EBIT erhöhte sich um +10% auf 204,8 Millionen €. Besonders dynamisch entwickelt sich das B2B-Geschäft mit einem Umsatzplus von +27,6% und einer auf 12,2% gestiegenen bereinigten EBIT-Marge. Die KI-gestützte Plattform SCAYLE STUDIOS wird inzwischen von mehr als 100 Marken genutzt und soll Produktionszeiten für Fashion-Content um mehr als 95% reduzieren. Neue Zahlen folgen am 3. November. **Fern vom Einzelhandel bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage  Quelle: stock3 Die konstruktive Variante besitzt weiterhin die besseren Chancen. Entscheidend ist zunächst, dass sich Zalando oberhalb von 23,40 € behauptet. Gelingt dies, dürfte sich die zuletzt begonnene Erholung zunächst in Richtung des Bereichs um 26 € fortsetzen. Ein zwischenzeitlicher Rücksetzer wäre dabei kein Beinbruch, solange 23,40 € nicht nachhaltig aufgegeben werden. Im weiteren Verlauf bleibt 29,69 € mein zentrales Ziel. Dort trifft ein markanter horizontaler Widerstand auf die seit 2022 fallende Abwärtstrendlinie. Vom aktuellen Niveau entspricht dies einem Potenzial von rund +24% beziehungsweise aufgerundet etwa +25%. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die langfristige Bodenbildung deutlich aufwerten und anschließend wieder 35,79 € in den Fokus rücken. Fällt die Aktie dagegen unter 23,40 €, würde das positive Szenario zunächst an Qualität verlieren. Dann dürfte insbesondere die langfristige Aufwärtstrendlinie im Bereich um 21,29 € getestet werden. Darunter wartet mit 20,25 € die entscheidende Unterstützung für den übergeordneten Bodenbildungsprozess. Ein nachhaltiger Bruch dieser Zone würde das Chartbild erheblich verschlechtern und erneut 18,46 € auf die Agenda setzen. Noch aber gibt der Wochenchart den Käufern die Chance, den seit dem Frühjahr laufenden Stabilisierungsprozess fortzusetzen. Die Zalando-Aktie hält sich oberhalb der wichtigen Marke von 23,40 € und damit bleibt die Chance auf einen weiteren Aufwärtsimpuls gegeben. Mein nächstes großes Ziel liegt bei 29,69 €, was vom aktuellen Niveau einem Potenzial von rund +25% entspricht. Dort wartet allerdings ein massiver Kreuzwiderstand. Unterhalb von 23,40 € würde das Setup schwächer, spätestens unter 20,25 € wäre die große Bodenbildung erneut ernsthaft gefährdet. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Zalando in Kürze - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert rund 62 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur unter der Marke ZEOS auch anderen Händlern für den Versand von Produkten an. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und wird aktuell mit rund 6 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Zalando, Zalando-Aktie, Zalando-Analyse, Zalando-Chartanalyse, Zalando-Prognose --- ### [Rocket Lab-Aktie: Cathie Wood setzt 85 Millionen Dollar auf die Zukunft](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-cathie-wood-setzt-85-millionen-dollar-auf-die-zukunft/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Cathie Woods ARK Invest nutzt den Kursrückgang von Rocket Lab für umfangreiche Zukäufe. Die Investmentthese setzt auf einen möglichen Engpass bei Raketenstarts und den Erfolg der neuen Trägerrakete Neutron. ## ARK Invest stockt auf Zwischen Ende August und Anfang Oktober kaufte ARK Invest in drei Tranchen knapp 1,3 Millionen Rocket-Lab-Aktien im Wert von mehr als 85 Millionen US-Dollar. Insgesamt halten die Fonds rund 3,2 Millionen Aktien. Bei zuletzt etwa 68 US-Dollar notierte das Papier rund 55 Prozent unter seinem Rekordschlusskurs von Ende Mai. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Hoffnung auf einen Raketenengpass ARK erwartet, dass die Nachfrage nach Raketenstarts gegen Ende des Jahrzehnts das Angebot übersteigen könnte. Rocket Lab will mit der wiederverwendbaren Rakete Neutron profitieren, die rund 13.000 Kilogramm in eine niedrige Erdumlaufbahn transportieren soll. Der Erstflug steht allerdings noch aus. Das Unternehmen strebt weiterhin an, Neutron im vierten Quartal zur Startrampe zu bringen; der Zeitplan hängt von weiteren Qualifikationstests ab. ## Rekordaufträge, aber hoher Kapitalbedarf Der Auftragsbestand erreichte Ende Juni 2026 einen Rekordwert von 2,36 Milliarden US-Dollar – 137 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Davon entfielen rund 940 Millionen US-Dollar auf Raketenstarts. Ein Vertrag über 20 weitere Electron-Missionen ließ den Start-Auftragsbestand Ende September auf mehr als 100 Missionen steigen. Gleichzeitig verschärft sich der Finanzierungsbedarf: Im zweiten Quartal lag der negative Free Cashflow bei rund 110 Millionen US-Dollar. Zwar verfügte Rocket Lab Ende Juni über 2,1 Milliarden US-Dollar an liquiden Mitteln, doch die Ausgabe neuer Aktien bringt eine Verwässerung bestehender Beteiligungen mit sich. ## Hohe Bewertung erhöht das Risiko Bei einem Kurs von rund 68 US-Dollar lag die Bewertung einschließlich zusätzlicher Aktien und wandelbarer Vorzugsaktien bei etwa 46 Milliarden US-Dollar. Gemessen an der auf rund eine Milliarde US-Dollar hochgerechneten Umsatzrate entspricht das einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa 44. Damit sind hohe Erwartungen an das künftige Wachstum bereits eingepreist. Rocket Lab profitiert von einer starken Auftragslage und dem wachsenden Bedarf an Raumfahrtinfrastruktur. Ob sich die Aktie auf diesem Bewertungsniveau lohnt, hängt jedoch wesentlich davon ab, ob Neutron erfolgreich startet und zuverlässig eingesetzt werden kann. Vorsichtige Anleger könnten zunächst den technischen Fortschritt abwarten. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Rocket+Lab&stockidentifier=symbol%3ARKLB&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 46 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [ITM Power-Aktie +6%: Kann sie doch noch überzeugen?](https://www.sharedeals.de/itm-power-aktie-6-kann-sie-doch-noch-ueberzeugen/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Um die ITM Power-Aktie ist es zuletzt ziemlich still geworden. Der Kurs des britischen Wasserstoffunternehmens befand sich in den letzten Wochen auf einer leichten Talfahrt und sackte fast auf 90 GBp ab. Doch zum Wochenauftakt meldet sich die ITM Power-Aktie mit einem starken Lebenszeichen von +6% zurück. Was steckt hinter dem Kurssprung und können Anleger hier ein Schnäppchen machen? ## Bessere Zahlen Es gibt zum Wochenauftakt gleich zwei gute Nachrichten für die ITM Power-Aktie. Zum einen hat der Wasserstoffspezialist seine Jahresprognose für das bis zum 30. April 2026 gelaufene Geschäftsjahr 2025/26 verbessert. Bislang ging das ITM-Management von einem einem operativen Verlust zwischen -27 und -29 Millionen GBP aus. Laut neuesten Schätzungen dürften es nur -20 bis -21 Millionen GBP werden. Zudem bestätigte das Unternehmen seine Umsatz- und Liquiditätsprognose für das abgelaufene GJ. Die vollständigen vorläufigen Jahresergebnisse sollen am 19. Oktober 2026 veröffentlicht werden. ## Ein neuer Großauftrag Hauptauslöser für die starke Kursentwicklung von ITM war die Bekanntgabe eines Großauftrags. Die Briten werden PEM-Elektrolyseur-Stacks (Proton Exchange Membrane) mit einer Gesamtleistung von satten 100 Megawatt für ein industrielles Großprojekt in Europa liefern. Abgewickelt wird das Projekt über ITM Linde Electrolysis, das Gemeinschaftsunternehmen von ITM und Linde. Diese Partnerschaft mit dem weltgrößten Industriegasekonzern nimmt ITM Power das typische Risiko eines kleinen Hardware-Herstellers. Linde bringt die für solche industriellen Großprojekte erforderliche EPC-Expertise (Engineering, Procurement, and Construction) mit, um das 100-MW-Projekt im Zeitplan reibungslos ans Netz zu bringen. Das gibt Kunden enorme Sicherheit. ## Und ein potenzielles Megaprojekt Zum anderen sorgte ITM Power mit einer Projektnachricht für gute Stimmung an der Börse. Die Tochter Hydropulse steht vor dem größten Auftrag in der Geschichte des Wasserstoffkonzerns. Gemeinsam mit einer Ölraffinerie in Europa soll ein Großprojekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff mit einer Leistung von 150 Megawatt umgesetzt werden. Die beiden beteiligten Konzerne arbeiten derzeit an der Designstudie. Im kommenden Jahr soll die finale Investitionsentscheidung anstehen. Für ITM Power wäre es nicht nur von der Größenordnung her ein sehr wichtiges Projekt. Es würde dem Unternehmen auch eine langfristig visible Umsatzquelle bescheren. Wir halten Dich über die Entwicklung der Wasserstoffbranche auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Eine Trendwende in Aussicht Bei der ITM Power-Aktie zeichnet sich eine Trendwende ab. Nach wochenlangen leichten Kursverlusten fand der Kurs vergangene Woche beim wichtigen Support von 90 GBp einen Boden. Inzwischen hat sich die Aktie spürbar von dieser Unterstützung abgesetzt. Nun muss sie sich in den kommenden Tagen nachhaltig im dreistelligen Bereich halten. ## Kein Schnäppchen, aber trotzdem spannend Ich bin seit jeher ein Fan der ITM Power-Aktie und das, obwohl ich der Wasserstoffindustrie ansonsten recht skeptisch gegenüberstehe. Seit Jahren hat die sie große Probleme, richtig in die Gänge zu kommen, weshalb die Geschäftsentwicklung vieler Branchenplayer eine einzige Enttäuschung ist. Nicht so die von ITM Power. Das britische Wasserstoffunternehmen ist in den letzten drei Geschäftsjahren kontinuierlich gewachsen — und wie! Von 5 Millionen GBP Umsatz im GJ 2022/23 auf voraussichtlich 42 Millionen GBP im GJ 2025/26. Auch im laufenden GJ 2026/27 dürfte der Umsatz um rund 32% steigen. Gleichzeitig reduzierte ITM Power seinen operativen Verlust. Ich gehe davon aus, dass die Briten aufgrund von Skaleneffekten im kommenden GJ den operativen Breakeven schaffen werden. Mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 16 ist die ITM Power-Aktie nicht unbedingt ein Schnäppchen. Aber für ein so dynamisch wachsendes Unternehmen, bei den der Breakeven absehbar ist, halte ich die Bewertung auch nicht für zu hoch. Zum Abschluss: Du interessierst Dich neben der Energieerzeugung auch für Rohstoffe? Dann schau mal in unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) vorbei und hole Dir die besten Anlegertipps! Ich glaube, dass die ITM Power-Aktie auch in den kommenden Quartalen mit ihren Zahlen überzeugen wird. Anleger, die gerne langfristig in den Wasserstoffsektor investieren, finden hier eine sehr spannende Investmentmöglichkeit. Sie müssen aber eine hohe Volatilität aushalten. Aufgrund der sehr zukunftsorientierten Bewertung muss man jederzeit mit Kursrückschlägen der ITM Power-Aktie rechnen. ## ℹ️ ITM Power in Kürze - ITM Power (WKN: A0B57L) ist ein britisches Unternehmen mit Sitz in Sheffield, das auf integrierte Wasserstoff-Energielösungen spezialisiert ist. - Das Wasserstoffunternehmen ist in den drei Bereichen Power-to-Fuel, Energiespeicherung und Wasserstoff für industrielle Verwendungen tätig. - Kernprodukt von ITM Power sind modulare Elektrolyseure, die sich zu größeren Einheiten hochskalieren lassen. - ITM Power notiert an der Börse London und derzeit ca. 685 Millionen GBP wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** ITM Power --- ### [SpaceX-Aktie: 12 Millionen Kunden – reichen die für 254 US$?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-12-millionen-kunden-reichen-die-fuer-254-us/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Barclays nimmt die SpaceX-Aktie mit „Overweight“ und einem Kursziel von 254 US$ in die Bewertung auf. Gegenüber dem aktuellen Kurs von 162,57 US$ entspricht das einem Potenzial von rund 56%. Ein entscheidendes Argument liefert Starlink: Die Kundenzahl hat sich binnen eines Jahres auf 12 Millionen verdoppelt. Doch die Details zeigen, dass das Wachstum zunehmend über günstigere Preise erkauft wird. ## Barclays erwartet ein neues Rekordhoch Analyst Anthony Valentini sieht SpaceX als führenden Anbieter von Raketenstarts und traut dem Unternehmen zusätzlich erhebliches Wachstum bei Satellitenkommunikation, Mobilfunk und orbitaler Datenverarbeitung zu. Das Kursziel von 254 US$ liegt deutlich über dem Ausgabepreis von 135 US$ und auch oberhalb des bisherigen Rekordhochs. Barclays ist mit seinem Optimismus nicht allein. Das durchschnittliche Ziel von 29 Analysten beträgt rund 221 US$, während die Schätzungen von 118 bis 450 US$ reichen. Die breite Spanne zeigt allerdings, wie unterschiedlich SpaceX bewertet wird. Während einige Analysten hauptsächlich das bestehende Raketen- und Starlink-Geschäft betrachten, rechnen optimistischere Häuser bereits mit hohen Erlösen aus KI, Mobilfunk und Rechenzentren im Weltraum. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Starlink gewinnt Kunden auf Kosten des Preises Die Zahl der Starlink-Abonnenten stieg im zweiten Quartal von 6 auf 12 Millionen. Gegenüber dem Vorquartal kamen 1,7 Millionen neue Kunden hinzu. Gleichzeitig sank der durchschnittliche Monatsumsatz je Nutzer von 85 auf 66 US$. Der Rückgang um rund 22% erklärt sich vor allem durch die Expansion in internationale Märkte und günstigere Tarife. SpaceX wächst damit zunehmend in Regionen, in denen Kunden weniger bezahlen können als in den USA. Finanziell funktioniert die Strategie bislang trotzdem. Die Connectivity-Erlöse stiegen um 66% auf 4,29 Milliarden US$. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 79% auf 1,66 Milliarden US$, während das bereinigte EBITDA um 64% auf 2,60 Milliarden US$ zulegte. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit Unternehmen und Behörden. Die entsprechenden Erlöse sprangen um 108% auf 1,81 Milliarden US$. Dazu tragen Fluggesellschaften, Schifffahrtsunternehmen, Mobilfunkpartner und mehrjährige Starshield-Aufträge der US-Regierung bei. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Bewertung verlangt deutlich mehr Konzernweit steigerte SpaceX den Quartalsumsatz um 92% auf 7,81 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA sprang um 191% auf 3,54 Milliarden US$. Unter dem Strich stand jedoch weiterhin ein Verlust von 541 Millionen US$. Beim aktuellen Kurs wird SpaceX bereits mit mehr als 2 Billionen US$ bewertet. Ein Kurs von 254 US$ würde den Börsenwert auf etwa 3,3 Billionen US$ erhöhen. Starlink allein kann eine solche Bewertung trotz des starken Wachstums derzeit kaum tragen. Entscheidend werden daher die weiteren Geschäftsfelder. Das KI-Segment erzielte im zweiten Quartal bereits 2,6 Milliarden US$ Umsatz, arbeitet operativ aber noch mit Verlust. Zudem erwägt SpaceX eine Fremdfinanzierung über 40 Milliarden US$, um weitere Nvidia-Chips zu kaufen. Dadurch steigt das finanzielle Risiko erheblich. ## Mehr Nutzer sind nicht automatisch mehr Wert Die sinkenden Starlink-Preise sind vertretbar, solange die Infrastruktur ausreichend ausgelastet wird und die Kosten je übertragenem Datenvolumen fallen. Neue V3-Satelliten und Starship sollen die verfügbare Kapazität deutlich erhöhen. Scheitert dieser Skalierungseffekt, könnte das Kundenwachstum die Rendite verwässern. Gelingt er, besitzt SpaceX einen außergewöhnlichen Vorteil: Der Konzern baut Satelliten, startet sie mit eigenen Raketen und verkauft die daraus entstehende Kapazität direkt an Verbraucher, Unternehmen und Regierungen. Das Kursziel von 254 US$ ist angesichts der Starlink-Dynamik nicht völlig unrealistisch. Bei einer möglichen Bewertung von mehr als 3 Billionen US$ muss allerdings auch das KI-Geschäft profitabel skalieren. Die SpaceX-Aktie bleibt für mich deshalb eine spannende, aber hochspekulative Halteposition – nach der jüngsten Rallye würde ich nicht hinterherkaufen. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,21 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Tech-Aktien: Diese 3 Titel haben gerade Wall-Street-Rückenwind](https://www.sharedeals.de/tech-aktien-diese-3-titel-haben-gerade-wall-street-rueckenwind/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Microsoft, Palantir und Marvell Technology haben in der vergangenen Woche positive Analystenbewertungen erhalten. Während alle drei Unternehmen vom anhaltenden KI-Boom profitieren könnten, überzeugt Marvell Technology im Vergleich aus Wachstumsaussichten und Bewertung besonders. Die künstliche Intelligenz bleibt ein zentraler Wachstumstreiber an den Aktienmärkten. Insbesondere Unternehmen, die von der zunehmenden Verbreitung von KI-Anwendungen, dem Ausbau von Rechenzentren und steigenden Anforderungen an die Datensicherheit profitieren, stehen im Fokus der Wall Street. In der vergangenen Woche haben gleich drei Technologiekonzerne ihre Analystenbewertungen verbessert: Microsoft, Palantir Technologies und Marvell Technology. Obwohl alle drei Unternehmen über aussichtsreiche Wachstumstreiber verfügen, erscheint Marvell mit Blick auf das Verhältnis zwischen erwarteter Gewinnentwicklung und Aktienbewertung besonders interessant. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Microsoft-Aktie Am 5. Oktober stufte Ben Reitzes von Melius Research die Microsoft-Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch. Das Kursziel von 665 US-Dollar signalisiert ausgehend vom damaligen Aktienkurs ein Aufwärtspotenzial von rund 25 Prozent. Ein wesentlicher Grund ist das Potenzial von Microsofts Cybersicherheitsangeboten im Zusammenhang mit KI-Agenten. Angesichts steigender Sicherheitsanforderungen könnten Unternehmen verstärkt auf etablierte Schutzlösungen setzen. Microsoft profitiert dabei von seinen langjährigen Beziehungen zu großen Unternehmenskunden und seiner etablierten Infrastruktur. Ein Beispiel ist Agent 365, das Sicherheitsfunktionen auf KI-Agenten ausweitet. Unternehmenschef Satya Nadella verwies im Juli auf die Bedeutung dieses Angebots. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits knapp 40 Millionen Agenten auf der Plattform registriert. Das unterstreicht Microsofts Möglichkeit, bestehende Kundenbeziehungen für neue KI-Sicherheitslösungen zu nutzen. Auch das Cloud-Geschäft bleibt ein wichtiger Wachstumsmotor. Der Umsatz von Azure und weiteren Cloud-Diensten stieg im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026, das im Juni endete, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 43 Prozent. Laut Management übersteigt die Nachfrage weiterhin die verfügbaren Kapazitäten. Die Bewertung erscheint vergleichsweise moderat: Auf Basis der Schätzungen für das Geschäftsjahr 2027 wurde Microsoft mit dem 27-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt. Analysten rechnen in den kommenden Jahren mit einem durchschnittlichen jährlichen Gewinnwachstum von rund 15 Prozent. Das entspricht einem Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis (PEG) von etwa 1,8. Risiken bestehen vor allem im hohen Investitionsbedarf für den Ausbau der Rechenzentren. Verzögerungen könnten das Wachstum bremsen, während steigende Ausgaben die Margen belasten. Dennoch sprechen die starke Position im Cloud-Geschäft, die wachsende Bedeutung von KI-Sicherheit und die vergleichsweise moderate Bewertung für langfristige Kurschancen. ## Palantir Technologies-Aktie Am 8. Oktober stufte Gabriela Borges von Goldman Sachs die Palantir-Aktie von „Neutral“ auf „Kaufen“ hoch. Das neue Kursziel von 230 US-Dollar lag rund zehn Prozent über dem damaligen Kursniveau. Die Analystin sieht weiteres Wachstumspotenzial, weil Unternehmen zunehmend die Kontrolle über ihre Daten und KI-Modelle behalten wollen. Diese Entwicklung könnte die Nachfrage nach Palantirs spezialisierten Softwarelösungen steigern, insbesondere bei Kunden mit hohen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit. Ein wichtiger Bestandteil des Angebots ist die Artificial Intelligence Platform (AIP). Sie ermöglicht Unternehmen, KI-Modelle auf Basis eigener Daten zu entwickeln und einzusetzen. So können Kunden ihre proprietären Informationen nutzen, ohne sie zwangsläufig zum Training fremder Modelle bereitstellen zu müssen. Dies könnte Palantir einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Die Geschäftsaussichten sind ambitioniert: Für 2026 stellte das Management einen Umsatz von rund 8,1 Milliarden US-Dollar in Aussicht, etwa 82 Prozent mehr als 2025. Analysten erwarten zudem ein durchschnittliches jährliches Gewinnwachstum von rund 53 Prozent in den kommenden Jahren. Allerdings ist viel Wachstum bereits eingepreist. Nach einem Kursanstieg von rund 65 Prozent innerhalb von drei Monaten wurde Palantir mit dem 123-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Das PEG-Verhältnis liegt bei etwa 2,3 und damit über den Vergleichswerten von Microsoft und Marvell. Trotz der überzeugenden Perspektiven bleibt die hohe Bewertung ein wesentlicher Risikofaktor. Selbst wenn Palantir seine ambitionierten Ziele erreicht, sind kurzfristige Kursgewinne nicht garantiert. Im Vergleich zu Marvell erscheint die Aktie daher weniger attraktiv, wenn das erwartete Wachstum dem dafür zu zahlenden Preis gegenübergestellt wird. ## Marvell Technology-Aktie Marvell Technology ist unter den drei hochgestuften Aktien der bevorzugte Kandidat für neue Investitionen. Am 7. Oktober stufte TD Cowen die Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ hoch und setzte das Kursziel auf 350 US-Dollar – rund 27 Prozent über dem damaligen Kursniveau. Ausschlaggebend ist das Wachstumspotenzial bei Verbindungstechnologien für KI-Rechenzentren. Dazu gehören Halbleiter und optische Komponenten, die den schnellen Datentransfer zwischen Prozessoren, Beschleunigern und Speichersystemen ermöglichen. Mit steigenden Anforderungen an KI-Anwendungen gewinnt diese Infrastruktur zunehmend an Bedeutung. Zugleich sieht TD Cowen die Risiken im Geschäft mit kundenspezifischen Chips, insbesondere hinsichtlich Kundenkonzentration und Margen, inzwischen weniger kritisch. Auch die Umsatzperspektiven sind ambitioniert: Vorstandschef Matt Murphy stellte für das Geschäftsjahr 2028 einen Umsatz von rund 20 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Darüber hinaus soll das Geschäft mit kundenspezifischen Halbleitern von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2025 auf rund zwölf Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2029 wachsen. Treiber sind unter anderem die zunehmende Nutzung von KI-Inferenz und KI-Agenten sowie die Investitionen großer Cloud-Anbieter. Die Bewertung bleibt anspruchsvoll. Auf Basis der Gewinnschätzungen für 2027 wurde Marvell mit dem 65-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt. Angesichts des prognostizierten jährlichen Gewinnwachstums von rund 49 Prozent liegt das PEG-Verhältnis jedoch bei etwa 1,3 und damit unter den Vergleichswerten von Microsoft und Palantir. Damit bietet Marvell im Vergleich der drei Aktien das attraktivste Verhältnis von Wachstum und Bewertung. Sollte das Unternehmen seine Prognosen erfüllen, könnte die Aktie das Kursziel von 350 US-Dollar erreichen und langfristig weiteres Potenzial erschließen. Voraussetzung bleibt, dass die Nachfrage nach KI-Infrastruktur anhält und Marvell seine Wachstumsziele tatsächlich umsetzt. Microsoft, Palantir Technologies und Marvell Technology profitieren auf unterschiedliche Weise vom Ausbau künstlicher Intelligenz. Microsoft überzeugt mit seinem etablierten Cloud-Geschäft und zusätzlichen Chancen im Bereich der KI-Sicherheit. Palantir punktet mit Softwarelösungen, die Unternehmen mehr Kontrolle über ihre Daten und KI-Anwendungen ermöglichen, ist angesichts seiner hohen Bewertung jedoch anspruchsvoll eingepreist. Marvell wiederum profitiert von der wachsenden Bedeutung leistungsfähiger Datenverbindungen und kundenspezifischer Chips für KI-Rechenzentren. Im direkten Vergleich erscheint Marvell Technology am attraktivsten, da das Unternehmen ein hohes erwartetes Gewinnwachstum mit dem niedrigsten PEG-Verhältnis der drei Aktien verbindet. Das Kursziel von 350 US-Dollar verdeutlicht das mögliche Aufwärtspotenzial, ist jedoch keine Garantie für eine entsprechende Kursentwicklung. Für langfristig orientierte Anleger bleibt entscheidend, ob Marvell seine Wachstumsprognosen erfüllt, seine Margen verbessert und sich im Wettbewerb um die Infrastruktur der nächsten KI-Generation behauptet. Microsoft bietet eine vergleichsweise ausgewogene Alternative, während bei Palantir die hohe Bewertung besonders sorgfältig berücksichtigt werden sollte. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Microsoft&stockidentifier=symbol%3AMSFT&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Hält die Käuferseite trotz Abstufung?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-haelt-die-kaeuferseite-trotz-abstufung/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Armin Papperger hat Rheinmetall-Aktien zugekauft und zwar bei rund 950 €. Der Chef des Rüstungskonzerns setzt damit ein Zeichen, während zugleich ein zusätzliches Geschäftsfeld in die Serienfertigung geht. Offen bleibt, ob die Aktie über ihrer wichtigen Unterstützung wieder anzieht. ## Vorstand kauft, Sparte startet Am 29. September hat Konzernchef Armin Papperger über Xetra 525 Aktien zu durchschnittlich 950,38 € gekauft. Eine Woche später lief in Neuss die Serienproduktion von Radarsatelliten an. Geplant sind rund 50 Satelliten pro Jahr, gebaut gemeinsam mit dem finnischen Partner ICEYE. Die Bundeswehr hat sich in einem mehrjährigen Vertrag über rund 1,7 Milliarden € exklusiven Zugriff auf eine nicht genannte Zahl davon gesichert. Berenberg stufte die Aktie am 9. Oktober von Kaufen auf Halten ab und senkte das Kursziel von 1.600 auf 1.020 €. Für Wachstum über 2030 hinaus brauche es deutlich mehr Aufträge. Die nächsten Zahlen folgen am 5. November. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Die Rheinmetall-Aktie hat an und vor der aktuellen Zone zwischen 876,60 und 901,10 € zuletzt starke Kaufkraft gezeigt. Von dort ging es zunächst bis an die Abwärtstrendlinie und die frühere Widerstandszone zwischen 1.217,80 und 1.241,00 €, ehe eine Abweisung folgte. Seither nähert sich der Kurs der Unterstützung und damit ergeben sich wieder Chancen. Reizvoll ist damit die Long-Seite. Die letzten beiden Kerzen sprechen abermals für die Käufer und könnten ein erstes Anzeichen für einen neuen Schwung auf der Oberseite sein. Das erste Ziel wäre die Abwärtstrendlinie, die der Markt bei der psychologischen Marke von rund 1.000 € erreichen dürfte. Ein Ausbruch über diese Trendlinie wäre das nächste Signal dafür, dass es weiterlaufen kann und die Widerstandszone erneut in den Fokus rückt. Bis zur Trendlinie sind es rund +8%. Das zweite Ziel liegt bei rund +28%. Kommt es an der Trendlinie zu einer Abweisung, ist Vorsicht geboten. Dann bietet es sich an, die erste Position zu schließen und nach neuen Einstiegen zu suchen. Bei Rheinmetall sieht aktuell alles nach einem Abpraller am Supportbereich aus. Das eröffnet an der jetzigen Schwelle eine Long-Chance. Dass Papperger zuletzt bei rund 950 € zugegriffen hat, passt ins Bild. Kommt es zu einem nachhaltigen Bruch unter die Zone und die letzten Tiefs, ist die Idee erledigt. Solange das nicht passiert und der Auftrieb anhält, bleiben die Ziele bei +8% und sogar +28% im Spiel. Am 5. November folgt der nächste Härtetest. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 44 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Volkswagen-Aktie: Ein Silberstreif am Horizon oder der Anfang vom Ende?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-ein-silberstreif-am-horizon-oder-der-anfang-vom-ende/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Bei der Volkswagen-Aktie zeichnet sich endlich eine Stabilisierung ab. Nachdem der Kurs des deutschen Autokonzerns bereits am Freitag um +2% zugelegt hat, startet die VW-Aktie auch mit einem Kursplus von +1% in die neue Handelswoche. Zeichnet sich den endlich ein Silberstreif am Horizont ab? ## Katastrophale Absatzentwicklung Von einem Silberstreif am Horizont kann keineswegs die Rede sein. Die zum Wochenauftakt von den Wolfsburgern vorgestellten Absatzzahlen für das dritte Quartal 2026 fielen katastrophal schlecht aus. Insgesamt verkaufte Volkswagen von Juli bis September 1,89 Millionen Fahrzeuge, das sind -14,3% weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Hauptverantwortlich für den massiven Absatzrückgang im abgelaufenen Vierteljahr war der chinesische Markt. Hier brach der VW-Absatz um -38,5% im Jahresvergleich ein. Aber auch in den beiden anderen Kernmärkten Nordamerika und Westeuropa verbuchten die Wolfsburger Absatzrückgänge in Höhe von 5,8 bzw. 2,8%. Lediglich in Osteuropa konnte VW ein leichtes Absatzwachstum generieren. Ebenso fatal ist die Entwicklung von Volkswagen auf Markenebene. Die beiden Kernmargen VW und Audi mussten Absatzverluste in Höhe von ca. 20% hinnehmen. Lediglich die Tochter Skoda konnte ihren Absatz stabil halten. In den ersten neun Monaten des Jahres ging der Absatz des Volkswagen-Konzerns damit um 9% gegenüber dem Vorjahr zurück. Einziger Lichtblick: Die Nachfrage nach vollelektrischen und Plug-in-Hybrid-Modellen ist in Europa hoch. Rund 40% des europäischen Auftragsbestands entfallen inzwischen auf E-Autos. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ausführliche Chartanalyse Eine ausführliche [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-neues-jahrestief-und-kein-ende-in-sicht/) findet ihr bei meinem Kollegen Christian Kämmerer ## China ist verloren An der Absatzentwicklung von Volkswagen gibt es überhaupt nichts schönzureden. Sie ist und bleibt eine mittelschwere Katastrophe. In China muss man zweifellos von einer Vollkatastrophe sprechen. Die jüngsten Verkaufszahlen zeigen, dass VW auf dem größten Automarkt der Welt absolut nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Ich glaube nicht, dass dem deutschen Autokonzern in China noch einmal eine Aufholjagd gelingen wird. Zu groß ist der Wettbewerb durch heimische Hersteller und zu schwach ist inzwischen die technologische Position von VW. Im Gegensatz zu den großen chinesischen Autokonzernen hat Volkswagen zu wenig Batterie-Knowhow und auch die Entwicklung von autonomen Fahrfunktionen in einer Allianz mit Bosch wurde eingestellt. VW muss die Kerntechnologie batterieelektrischer Autos zukaufen, weil dem Konzern inzwischen das Geld für Eigenentwicklungen fehlt — eine fatale Entwicklung. ## Europa auch? Nun hängt die Zukunft von Volkswagen also an Europa. Der deutsche Traditionskonzern muss in den kommenden Quartalen beweisen, dass er seinen Marktanteil in Deutschland und Europa erfolgreich gegen die chinesischen Eindringlinge halten kann. Ich fürchte, das wird nicht gelingen. Zwar wird VW hierzulande auch zukünftig zu den ganz großen der Autobranche zählen, aber die Marktanteile der Vergangenheit werden in Zukunft nicht mehr möglich sein. Der bekannte deutsche Ökonomon Moritz Schularick sieht eine Pleite des Volkswagen-Konzerns inzwischen nicht mehr als ausgeschlossen. Bereits vor einem Jahr sagte Schularick, dass VW wahrscheinlich durch einen chinesischen Autobauer übernommen werde. Du interessierst Dich für attraktivere Dividendentitel wie die VW-Aktie? Dann schau mal in unseren kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Ich sehe für die Volkswagen-Aktie keinen Silberstreif am Horizont, aber ich würde auch nicht so weit gehen, bereits den Anfang vom Ende des deutschen Traditionsautobauers auszurufen. Fest steht für mich, dass VW in Zukunft deutlich kleinere Brötchen backen wird. Die Zeiten, in denen die Wolfsburger weit über 8 Millionen Fahrzeuge pro Jahr verkaufen, sind meiner Meinung nach definitiv vorbei. Das bedeutet, dass sich der Konzern drastisch verkleinern muss. Ob das schnell genug gelingt, wird die spannende Frage der kommenden Monate. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 35 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: 8,1 Millionen Stück – kauft die Bank zu teuer?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-81-millionen-stueck-kauft-die-bank-zu-teuer/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank hat seit Anfang September bereits 8,13 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Das Problem: Ein Großteil der Käufe erfolgte oberhalb von 40 €, während die Aktie inzwischen nur noch 37,83 € kostet. Gleichzeitig stufte RBC das Papier ab und senkte das Kursziel auf 40 €. Hat das Management bei seinem 1,2-Milliarden-€-Programm zu früh zugegriffen? ## Rund 340 Millionen € sind bereits investiert Die Commerzbank startete den Rückkauf am 4. September. Bis einschließlich 2. Oktober erwarb sie 8.126.141 eigene Aktien. Allein in der letzten Septemberwoche flossen knapp 76 Millionen € in 1,87 Millionen Papiere. Der durchschnittliche Kaufpreis lag dabei bei 40,62 €. In den vorherigen Wochen bezahlte die Bank teilweise mehr als 42 € je Aktie. Insgesamt dürften damit bereits rund 340 Millionen € des maximal 1,2 Milliarden € großen Programms eingesetzt worden sein. Das entspricht ungefähr 28% des vorgesehenen Volumens. Kurzfristig war das Timing nicht optimal. Bei einem Kurs von 37,83 € notieren die bislang erworbenen Aktien unter ihrem durchschnittlichen Kaufpreis. Die noch verfügbaren rund 860 Millionen € kann die Bank nun allerdings günstiger einsetzen. Bleibt der Kurs auf diesem Niveau, lassen sich mit dem Restbetrag deutlich mehr Aktien einziehen als ursprünglich erwartet. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ein Buchverlust ist nicht entscheidend Ein Rückkauf sollte nicht wie eine kurzfristige Wertpapieranlage beurteilt werden. Die Commerzbank will die erworbenen Aktien einziehen. Dadurch verteilt sich der künftige Gewinn auf weniger Anteilsscheine. Auch der rechnerische Anteil jedes verbliebenen Aktionärs am Unternehmen steigt. Entscheidend ist daher nicht, ob die Aktie einige Wochen nach dem Kauf tiefer steht. Wichtig ist, ob der Rückkaufpreis langfristig unter dem inneren Wert der Bank liegt. Das vorherige Programm über rund 1 Milliarde € wurde zu einem Durchschnittskurs von 32,28 € abgewickelt. Aus heutiger Sicht war dieser Rückkauf deutlich günstiger. Das aktuelle Programm benötigt dagegen stärkeres Gewinnwachstum, damit es einen ähnlich hohen Mehrwert schafft. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Commerzbank-Aktie: Die Quartalszahlen werden zum Test Am 5. November legt die Commerzbank ihre Ergebnisse für das dritte Quartal vor. Dann muss das Management zeigen, dass die operative Entwicklung den hohen Kapitaleinsatz rechtfertigt. Im ersten Halbjahr erhöhte die Bank ihren Nettogewinn um 40% auf 1,81 Milliarden €. Für das Gesamtjahr werden weiterhin mindestens 3,4 Milliarden € erwartet. Die Erträge sollen rund 13,2 Milliarden € erreichen, während der Zinsüberschuss mit etwa 8,6 Milliarden € trotz niedrigerer Leitzinsen stabil bleiben soll. Für 2026 plant die Commerzbank insgesamt rund 3,2 Milliarden € an Dividenden und Rückkäufen. Damit würde praktisch der gesamte bereinigte Jahresgewinn an die Aktionäre zurückfließen. Das ist attraktiv, lässt aber nur wenig Raum für operative Enttäuschungen. ## Analysten werden vorsichtiger RBC stufte die Commerzbank-Aktie von „Outperform“ auf „Sector Perform“ ab und senkte das Kursziel von 43 auf 40 €. Analystin Anke Reingen verweist auf höhere Eigenkapitalkosten und die schwerer kalkulierbare Gewinnentwicklung im Zusammenhang mit den UniCredit-Plänen. Auch die Deutsche Bank reduzierte ihre Einstufung auf „Halten“, sieht den fairen Wert mit 42 € allerdings noch oberhalb des aktuellen Kurses. Der Konsens von fünf erfassten Analysten liegt ebenfalls bei rund 42 €. Damit bleibt moderates Potenzial, die große Neubewertung scheint vorerst jedoch beendet. Hinzu kommt eine ungewöhnliche Nebenwirkung: Zieht die Commerzbank eigene Aktien ein und verkauft UniCredit keine Papiere, steigt der prozentuale Anteil der Italiener automatisch. Der Rückkauf stärkt somit den Gewinn je Aktie, erleichtert UniCredit rechnerisch aber zugleich den Weg zur Stimmenmehrheit. Die bisherigen Rückkäufe waren etwas teuer, aber kein Kapitalallokationsfehler. Bei 37,83 € kann die Commerzbank den verbliebenen Betrag deutlich effizienter einsetzen. Entscheidend sind nun die Quartalszahlen am 5. November. Bestätigt die Bank ihre Gewinnziele, können bestehende Aktionäre die Aktie weiterhin halten. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 41,6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Redcare-Pharmacy-Aktie: Wie viel Potenzial besteht noch?](https://www.sharedeals.de/redcare-pharmacy-aktie-wie-viel-potenzial-besteht-noch/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Redcare Pharmacy-Aktie konnte sich seit ihrem Tief im März bei rund 31 € deutlich erholen. Am Montag notiert sie aktuell bei etwa 72,70 € und liegt damit wieder auf dem Kursniveau zu Jahresbeginn. Nach dieser kräftigen Gegenbewegung stellt sich die Frage: Reicht die Dynamik für weitere Kurssteigerungen oder ist bereits ein Großteil der Erholung eingepreist? ## Spannung vor den Quartalszahlen Nach dem starken zweiten Quartal blicken Anleger gespannt auf die weitere Geschäftsentwicklung. Die jüngste Prognoseanhebung liefert bereits einen positiven Hinweis: Am 28. September erhöhte Redcare Pharmacy erneut seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr. Die vollständigen Zahlen für das dritte Quartal sollen am 29. Oktober veröffentlicht werden. Der wichtigste Wachstumstreiber bleibt das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten (Rx) in Deutschland. Hier profitiert das Unternehmen von der zunehmenden Nutzung des E-Rezepts und dem Ausbau seiner Marktposition. Besonders spannend wird die Entwicklung der Profitabilität. Im zweiten Quartal lag die bereinigte EBITDA-Marge bei 3,5%. Anleger werden darauf achten, ob Redcare dieses Niveau halten kann oder ob höhere Investitionen und Kosten die Margenentwicklung bremsen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Redcare+Pharmacy&stockidentifier=symbol%3ARDC&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose erneut angehoben Redcare hat seine Jahresprognose 2026 bereits zum zweiten Mal angehoben. Im Juni erfolgte die erste Anpassung, Ende September folgte die nächste. Das Unternehmen erwartet jetzt ein Umsatzwachstum von 16 bis 18%, nachdem zuvor 15 bis 17% in Aussicht gestellt worden waren. Für das deutsche Rx-Geschäft rechnet Redcare mit einem Umsatz von 730 bis 760 Millionen €. Das entspricht einem Wachstum von 45 bis 51% gegenüber dem Vorjahr. Die Prognose für die bereinigte EBITDA-Marge bleibt dagegen unverändert bei 2,5 bis 3%. Damit liegt die erwartete Jahresmarge unter dem Wert des zweiten Quartals von 3,5%. Das zeigt, worauf es jetzt ankommt: Redcare muss das starke Umsatzwachstum zunehmend in höhere operative Gewinne umsetzen. Gelingt das, könnte die Aktie weiteres Potenzial entwickeln. Bleibt die Profitabilität hinter den Erwartungen zurück, dürfte der Markt kritisch reagieren. ## Bewertung: Wachstum ist nicht alles Die erneute Prognoseanhebung unterstreicht die zunehmende Dynamik im deutschen Rx-Geschäft. Das ist ein wichtiges Signal, denn verschreibungspflichtige Medikamente könnten sich zu einem zentralen Wachstumstreiber entwickeln. Gleichzeitig bleibt die Profitabilität ein entscheidender Faktor. Ein stark wachsender Umsatz führt nicht automatisch zu entsprechend hohen Gewinnen. Redcare muss beweisen, dass sich mit zunehmender Größe Skaleneffekte erzielen und die Kosten im Verhältnis zum Umsatz senken lassen. An der Unternehmensspitze soll ein Wechsel stattfinden. Peter Schmid von Linstow soll neuer CEO werden und Olaf Heinrich ablösen. Nach dem kräftigen Kursanstieg seit März ist bereits ein Teil der verbesserten Geschäftsperspektiven im Aktienkurs enthalten. Die Bewertung bleibt deshalb anfällig für Enttäuschungen, insbesondere wenn die Margenentwicklung nicht mit dem Umsatzwachstum Schritt hält. Redcare hat sich nach dem deutlichen Rückgang im Frühjahr eindrucksvoll erholt. Die erneute Anhebung der Umsatzprognose und das starke Wachstum im deutschen Rx-Geschäft sprechen dafür, dass die operative Entwicklung weiterhin Chancen bietet. Ich sehe daher trotz des bisherigen Kursanstiegs weiteres Potenzial. Mittelfristig halte ich Kurse um 100 € für möglich. Entscheidend werden die kommenden Quartalszahlen und die Frage sein, ob Redcare das Wachstum in nachhaltig höhere Gewinne umwandeln kann. Anleger sollten deshalb nicht allein auf die Umsatzdynamik schauen, sondern insbesondere die Entwicklung der EBITDA-Marge beobachten. Nach der kräftigen Erholung ist ein Einstieg mit Risiken verbunden; Rücksetzer bleiben möglich. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ Redcare Pharmacy in Kürze - Redcare Pharmacy (ehemals Shop Apotheke Europe) (WKN: A2AR94) ist eine Online-Versandapothekengruppe mit Hauptsitz im niederländischen Sevenum und Standorten in mehreren europäischen Ländern. - Das Sortiment reicht von freiverkäuflichen Arzneimitteln über verschreibungspflichtige Medikamente bis zu Nahrungsergänzungsmitteln sowie Kosmetik- und Gesundheitsprodukten. - Redcare Pharmacy ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und aktuell knapp 1,5 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Verbio-Aktie: Sind Kurse von 40 € wieder realistisch?](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-sind-kurse-von-40-e-wieder-realistisch/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Verbio-Aktie konnte sich in den vergangenen Handelstagen etwas erholen und notiert am Montag aktuell bei ca. 27,10 €. Seit Juni befindet sie sich allerdings in einem Abwärtstrend. Damals lag der Kurs noch bei etwa 41 €. Nach der deutlichen Korrektur stellt sich die Frage: Welche Perspektiven bietet die Aktie und ist mittelfristig wieder mit Kursen von 40 € zu rechnen? ## Nächste Entwicklungsphase beginnt Auf dem Kapitalmarkttag am 8. Oktober stellte Verbio die nächste Entwicklungsphase vor. Nach Jahren hoher Investitionen und umfangreicher Anlagenoptimierungen soll künftig die Nutzung der geschaffenen Produktionskapazitäten stärker in den Mittelpunkt rücken. Das Ziel ist, die Erträge und den Cashflow nachhaltig zu steigern Im Fokus der Veranstaltung standen auch die Markt- und Wettbewerbsposition der bestehenden Geschäftsbereiche, der weitere Ausbau des US-Geschäfts sowie der Markthochlauf der neuen Chemieprodukte. Vorstandsvorsitzender Claus Sauter sieht Verbio nach zwei Jahrzehnten Entwicklung gut aufgestellt, um die ausgebaute Produktionsplattform künftig stärker in Wertschöpfung, Cashflow und langfristige Aktionärsrenditen umzusetzen. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt: Statt vor allem in neue Kapazitäten zu investieren, soll Verbio zunehmend von den bereits getätigten Investitionen profitieren. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Verbio&stockidentifier=symbol%3AVBK&stockmarket=XETRA) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Produktpalette wird erweitert Bisher lag der Schwerpunkt auf Biokraftstoffen wie Biodiesel, Bioethanol und Biomethan. Mit der Inbetriebnahme der neuen Ethenolyseanlage in Bitterfeld hat Verbio nun einen weiteren Geschäftsbereich erschlossen. Das Unternehmen investierte knapp 100 Millionen € in die Anlage, die jährlich bis zu 60.000 Tonnen biobasierte Chemikalien produzieren kann. Aus Rapsmethylester werden dabei unter anderem zwei wichtige chemische Grundstoffe hergestellt: 1-Decen und 9-DAME. 1-Decen wird beispielsweise für die Herstellung von Hochleistungsschmierstoffen benötigt. 9-DAME kann als Ausgangsstoff für Wasch- und Reinigungsmittel sowie für weitere chemische Anwendungen dienen. Das neue Geschäftsfeld könnte die Marktposition des Unternehmens mittel- und langfristig deutlich verbessern. Entscheidend wird allerdings sein, wie schnell die Produktion hochgefahren wird, welche Nachfrage sich entwickelt und welche Margen sich tatsächlich erzielen lassen. ## Ergebniswende vollzogen Der bisherige Schwachpunkt von Verbio war die schwache Ertragslage. Im Geschäftsjahr 2025/26 gelang dem Unternehmen jedoch eine deutliche Wende. Das EBITDA stieg von 14,2 Millionen € im Vorjahr auf 193,9 Millionen €. Der Umsatz erhöhte sich von rund 1,58 auf 1,87 Milliarden €. Auch für das laufende Geschäftsjahr ist das Unternehmen zuversichtlich und erwartet weiter steigende Erträge. ## Bewertung Positiv ist, dass Verbio im klassischen Geschäft die Ergebniswende geschafft hat. Die höheren Erträge und der verbesserte Cashflow schaffen Spielraum, um die finanzielle Position weiter zu stärken und von den bereits getätigten Investitionen zu profitieren. Bei den neuen Spezialchemikalien steht Verbio dagegen noch am Anfang der kommerziellen Entwicklung. Die Anlage ist in Betrieb, doch erst der weitere Produktionshochlauf wird zeigen, welchen Beitrag das Geschäft zu Umsatz und Gewinn leisten kann. Problematisch ist, dass das Unternehmen in hohem Maße von politischen Maßnahmen gegen Billigimporte abhängig ist. Die hohe Volatilität dürfte bestehen bleiben. Verbio ist wieder auf einem aussichtsreichen profitablen Wachstumspfad zurückgekehrt. Das sollte sich mittel- und langfristig positiv auf die Kursentwicklung auswirken. Dann sind Kurs von 40 € wieder realistisch. Auf dem Weg dorthin dürfte es immer wieder zu stärkeren Rücksetzern kommen. Kurzfristig ist die Verbio-Aktie jedoch sehr stark von der Entwicklung im Nahen Osten sowie den Ölpreisen abhängig. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Verbio. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Verbio in Kürze - Die Verbio SE ist einer der führenden Bioenergieproduzenten und gleichzeitig der einzige großindustrielle Hersteller von Biodiesel. - Neben dem Hauptsitz in Leipzig befinden sich Produktionsstätten in Deutschland, Polen und den USA. In Indien ist eine Anlage im Bau. - Das im SDAX gelistete Unternehmen wird mit etwa 1,7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: 2,5 Milliarden € – jetzt 47% Potenzial?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-25-milliarden-e-jetzt-47-potenzial/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie ist am Freitag um 7,9% auf 24,70 € eingebrochen. Auslöser waren neue Sorgen vor SpaceX als künftigem Mobilfunkkonkurrenten. Dabei ging eine andere Nachricht nahezu unter: Die Telekom will ihre indirekten Kosten mithilfe künstlicher Intelligenz bis 2030 um rund 2,5 Milliarden € senken. Analysten sehen nach dem Kursrutsch im Durchschnitt sogar 47% Potenzial. ## KI soll die Kostenbasis verändern Bis 2027 erwartet die Deutsche Telekom außerhalb der USA bereits Bruttoeinsparungen von rund 1,1 Milliarden € gegenüber 2023. Bis 2030 soll die Entlastung bei den indirekten Kosten auf etwa 2,5 Milliarden € steigen. Die Einsparungen entstehen vor allem im Kundenservice, im Netzbetrieb, in der Softwareentwicklung und in der Verwaltung. Der Chatbot „Frag Magenta“ übernahm im ersten Halbjahr bereits rund 2,6 Millionen Kundenanrufe. Bei T-Mobile US sank die Zahl der Anrufe im Kundenservice um 55%. KI-Agenten bearbeiten dort mittlerweile 40% der Kundenkontakte. Allerdings fließen die eingesparten Mittel nicht vollständig in den Gewinn. Einen Teil will die Telekom in den deutschen Glasfaserausbau und die weitere Digitalisierung investieren. Dennoch könnten automatisierte Prozesse die Margen dauerhaft verbessern und den hohen Kapitalbedarf des Netzgeschäfts zumindest teilweise ausgleichen. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Aus Kosten sollen neue Umsätze werden KI dient der Telekom nicht nur als Sparprogramm. Im Geschäft mit Unternehmenskunden außerhalb der USA sollen die entsprechenden Erlöse von rund 250 Millionen € im laufenden Jahr auf 800 Millionen € im Jahr 2030 steigen. Ein wichtiger Baustein ist die Industrial AI Cloud in München. Dort können Unternehmen KI-Modelle trainieren, industrielle Prozesse simulieren und sensible Daten auf europäischer Infrastruktur verarbeiten. Gemeinsam mit SAP baut die Telekom zudem eine souveräne KI-Plattform für deutsche Behörden auf. Auch im Privatkundengeschäft sollen neue Erlösquellen entstehen. Der Magenta AI Assistant kann Telefongespräche live übersetzen, Inhalte zusammenfassen und Fragen beantworten. Solche Funktionen könnten künftig Bestandteil höherpreisiger Tarife oder kostenpflichtiger Zusatzangebote werden. ## Das operative Geschäft bleibt stabil Im zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz auf 29,93 Milliarden €. Das bereinigte EBITDA nach Leasingverbindlichkeiten erreichte 11,82 Milliarden € und übertraf damit die Markterwartungen. Für das Gesamtjahr rechnet die Telekom weiterhin mit einem bereinigten EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden € und einem bereinigten Ergebnis je Aktie von etwa 2,20 €. Die Prognose für den freien Cashflow wurde erneut angehoben und liegt nun bei rund 20 Milliarden €. Auch die Kapitalrückgabe bleibt attraktiv. Für 2025 zahlte die Telekom 1 € je Aktie, 11% mehr als im Vorjahr. Analysten rechnen für das laufende Geschäftsjahr im Durchschnitt mit ungefähr 1,13 €. Beim aktuellen Kurs entspräche dies einer erwarteten Dividendenrendite von rund 4,6%. Zusätzlich wurde das Aktienrückkaufprogramm von ursprünglich 2 auf bis zu 5 Milliarden € aufgestockt. ## Analysten sehen den Einbruch als Chance Das durchschnittliche Kursziel von 18 Analysten liegt bei 36,43 €. Damit ergibt sich gegenüber dem Schlusskurs vom Freitag ein rechnerisches Potenzial von rund 47%. Die Deutsche Bank nennt 40 €, Goldman Sachs 38 € und UBS 35,10 €. Selbst das niedrigste Kursziel von 28,10 € liegt noch deutlich über dem aktuellen Kurs. Die SpaceX-Gefahr sollte dennoch nicht ignoriert werden. Ein flächendeckendes Mobilfunkangebot mit guter Versorgung in Gebäuden dürfte ohne zusätzliche terrestrische Infrastruktur oder Roamingpartner allerdings Jahre benötigen. Kurzfristig bedroht Starlink das Kerngeschäft von T-Mobile US daher weniger stark, als es der Kursrutsch vermuten lässt. Der Kurssturz erscheint mir überzogen. SpaceX ist ein langfristiges Wettbewerbsrisiko, aber noch kein vollwertiger Ersatz für ein Mobilfunknetz. Gleichzeitig stützen steigender Cashflow, KI-Einsparungen, Aktienrückkäufe und die attraktive Dividende. Nach dem Rückgang auf 24,70 € halte ich die Deutsche Telekom-Aktie wieder für kaufenswert. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 119 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Under Armour-Aktie mit +19$ – jetzt ein Kauf?](https://www.sharedeals.de/under-armour-aktie-mit-19-jetzt-ein-kauf/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Under-Armour-Aktie versucht nach ihrem langjährigen Kursverfall eine Stabilisierung. Zuletzt legte der Sportartikel-Titel auf Wochensicht um +4,67% auf 4,93 US$ zu. Damit reagiert der Kurs der Under-Armour-Aktie zwar auf eine wichtige Unterstützungszone, doch eine nachhaltige Trendwende ist bislang weder im Chart noch bei den Indikatoren bestätigt. ## Chartanalyse zur Under-Armour-Aktie Der langfristige Wochenchart zeigt weiterhin einen ausgeprägten Abwärtstrend. Inzwischen ist die Under-Armour-Aktie jedoch in die Unterstützungszone zwischen etwa 4,10 und 4,90 US$ zurückgefallen. Von deren oberem Rand startet ein Erholungsversuch. Zusätzlich bewegt sich der Kurs innerhalb einer fallenden Keilformation, deren Begrenzungen in den kommenden Wochen eine größere Richtungsentscheidung erzwingen könnten. Under Armour, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Für eine Aufhellung des Chartbildes müsste die Under-Armour-Aktie zunächst die kurzfristige Abwärtstrendlinie und anschließend den Bereich um 5,85 US$ überwinden. Danach würde die Widerstandszone zwischen rund 7,50 und 9,00 US$ in den Fokus rücken. Ein Bruch der Unterstützung bei 4,10 US$ wäre dagegen ein Warnsignal und könnte den Kurs erneut deutlich unter Druck setzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Under-Armour-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie hat sich aus dem unteren Bereich erholt und steigt inzwischen wieder in Richtung der neutralen Marke von 50. Sie notiert allerdings noch unter ihrer Signallinie. Damit lässt der zuvor hohe Verkaufsdruck zwar nach, ein belastbares bullisches Signal liegt bislang jedoch nicht vor. Erst ein Anstieg über die Signallinie und die Marke von 50 würde das Bild verbessern. Under Armour, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bestätigt noch keine Trendwende. Die MACD-Linie verläuft unterhalb der Signallinie und beide befinden sich im negativen Bereich. Das Histogramm bleibt ebenfalls unter der Nulllinie. Die Indikatoren mahnen daher zur Geduld: Der jüngste Kursanstieg ist ein erster Stabilisierungsversuch, aber noch kein bestätigter neuer Aufwärtstrend. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario lässt trotz der anhaltenden Schwäche eine spätere Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends zu. Demnach könnte die Under-Armour-Aktie weiterhin an einer großen Korrekturwelle 2 arbeiten. Under Armour, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Kann sich der Kurs der Under-Armour-Aktie oberhalb der aktuellen Unterstützung stabilisieren und anschließend 5,85 US$ zurückerobern, wäre eine Bodenbildung denkbar. Nach Abschluss der Korrektur könnte eine dynamische Welle 3 beginnen und den Kurs langfristig über frühere Zwischenhochs sowie die psychologischen Marken von 10 und 20 US$ führen. Unterhalb von 4,10 US$ würde dagegen das Risiko eines tieferen Korrekturtiefs steigen. Ich sehe die Under-Armour-Aktie derzeit als spekulativen Turnaround-Kandidaten. Die Unterstützung bietet eine Chance, doch RSI und MACD liefern noch keine Bestätigung. Oberhalb von 5,85 US$ würde sich das Chance-Risiko-Verhältnis verbessern. Unter 4,10 US$ wäre dagegen mit einer Fortsetzung der Korrektur zu rechnen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Under Armour. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Under Armour – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Under Armour in Kürze - Under Armour ist ein US-amerikanischer Sportartikelhersteller mit Sitz in Baltimore. - Das Unternehmen produziert und vertreibt ein breites Spektrum an Sportprodukten, von Schuhen und Jacken über Hosen, Leggings, Shorts und Sportunterwäsche bis zu Taschen, Mützen und Schutzkleidung. - Zudem sind auch Freizeit-T-Shirts, -Hosen, -Schuhe und -Kappen Bestandteil des Sortiments. - Ein besonderer Fokus von Under Armour liegt auf den populären US-Sportarten Football, Baseball und Basketball. - Unter Armour notiert an der New York Stock Exchange und ist ca. 2,12 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Konsum-Aktien, Konsumaktien, Under Armour, Under Armour-Aktie, Under Armour-Analyse, Under Armour-Chartanalyse, Under Armour-Kurs, Under Armour-Preis, Under Armour-Prognose --- ### [AbCellera-Aktie mit +450% – nächstes Ziel 20 US$?](https://www.sharedeals.de/abcellera-aktie-mit-450-naechstes-ziel-20-us/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die AbCellera-Aktie hat innerhalb weniger Monate eine beeindruckende Rallye hingelegt. Vom Frühjahrstief bei rund 3,00 US$ stieg der Kurs zeitweise bis auf 15,00 US$. Nach diesem Anstieg läuft nun eine erste größere Konsolidierung. Bei 12,55 US$ versucht die Aktie, sich zu stabilisieren. Die nachlassende Dynamik mahnt kurzfristig allerdings zur Vorsicht. ## Chartanalyse zur AbCellera-Aktie Der Kurs der AbCellera-Aktie hat mehrere langfristige Widerstände überwunden und damit das übergeordnete Chartbild deutlich verbessert. Zuletzt erreichte die Aktie die Widerstandszone zwischen etwa 13,80 und 15,00 US$, konnte den Ausbruch jedoch nicht halten. Der anschließende Rücksetzer führte den Kurs zurück in den Bereich um 12,00 US$, wo sich aktuell eine erste Stabilisierung abzeichnet. AbCellera Biologics, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Hält sich die AbCellera-Aktie oberhalb dieser Marke, bleibt ein erneuter Angriff auf die Zone zwischen 13,80 und 15,00 US$ möglich. Ein nachhaltiger Ausbruch würde die Rallye fortsetzen. Unterhalb von 12,00 US$ wartet zwischen 10,00 und 10,80 US$ die nächste wichtige Unterstützung. Bei einem Bruch dieses Bereichs könnte sich die Korrektur bis 7,30 bis 8,10 US$ ausweiten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## AbCellera-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI notiert aktuell bei rund 50 Punkten und damit weiterhin im neutralen bis leicht bullischen Bereich. Die RSI-Linie liegt jedoch unter ihrer Signallinie. Zudem erreichte der Kurs der AbCellera-Aktie zuletzt ein höheres Hoch, während der RSI ein tieferes Hoch ausbildete. Diese bärische Divergenz deutet auf nachlassendes Aufwärtsmomentum hin. AbCellera Biologics, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert kurzfristig ein Warnsignal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und das Histogramm zeigt negative Balken. Beide Linien notieren zwar weiterhin oberhalb der Nulllinie, doch auch hier steht einem höheren Kurshoch ein tieferes Indikatorhoch gegenüber. Die bärische Divergenz erhöht das Risiko einer ausgedehnteren Konsolidierung. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario bleibt langfristig bullisch. Der starke Anstieg seit dem Tief von 2025 lässt sich als impulsive Aufwärtsstruktur zählen. Innerhalb dieser Bewegung könnte die AbCellera-Aktie zuletzt eine dritte Unterwelle abgeschlossen haben und sich nun in einer korrektiven vierten Welle befinden. Die aktuelle Kursschwäche wäre damit zunächst Bestandteil einer gesunden Konsolidierung. AbCellera Biologics, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss dieser Korrektur könnte eine fünfte Welle den Kurs wieder über das jüngste Hoch führen. Auch übergeordnet wäre anschließend eine Fortsetzung des Aufwärtstrends denkbar. Entscheidend ist, dass die AbCellera-Aktie während der laufenden Konsolidierung ein höheres Tief verteidigt und nicht dauerhaft unter die zuletzt überwundenen Unterstützungsbereiche zurückfällt. Ich halte das langfristige Chartbild der AbCellera-Aktie weiterhin für attraktiv. Kurzfristig sprechen die bärischen Divergenzen jedoch für eine erhöhte Rückschlaggefahr. Eine Konsolidierung oberhalb von 10,00 US$ wäre konstruktiv. Für ein neues Kaufsignal muss der Kurs anschließend den Widerstand bei 15,00 US$ überwinden. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Abcellera Biologics. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Abcellera Biologics – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ AbCellera Biologics in Kürze - AbCellera Biologics (WKN: A2QKXS) ist ein kanadisches Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Vancouver, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Antikörper-Therapeutika spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt keine eigenen Medikamente, sondern nutzt künstliche Intelligenz und Hochdurchsatz-Technologien, um als Forschungspartner für Pharma- und Biotechkonzerne passende Antikörper-Kandidaten zu identifizieren. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den Technologie- und Wachstumswerten im Biotech-Sektor. - AbCellera gehört zu den spezialisierten Technologie-Plattformen der Branche und weist als Small Cap eine Marktkapitalisierung von rund 4,07 Milliarden US$ auf. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** AbCellera, AbCellera Bilogics, AbCellera Bilogics Aktie, Abcellera-Aktie, Abcellera-Analyse, Abcellera-Chrtanalyse, Abcellera-Kurs, Abcellera-Preis, Abcellera-Prognose, Abcellera-Rallye, Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien --- ### [Infineon schmiert ab, Zalando erholt sich: DAX-Ausblick](https://www.sharedeals.de/infineon-schmiert-ab-zalando-erholt-sich-dax-ausblick/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Der DAX bleibt weiter auf Talfahrt. In der zurückliegenden Woche büßte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich knapp 144Punkte ein und schloss -0,57% tiefer mit 25.087 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Infineon und Deutsche Telekom, Zalando war bester DAX-Wert. Geht es weiter abwärts oder kommt nun die große Erholung? ## Erst rauf, dann runter und wieder rauf Nach einem freundlichen Wochenstart mit Gewinnen am Montag und Dienstag drehte der DAX zur Mitte der Woche wieder nach unten. Der Mittwoch und der Donnerstag brachten deutliche Abgaben mit sich. Erst am Freitag erholte sich der Markt wieder auf breiter Front. ## Ölpreis und Anleiherenditen bleiben die Taktgeber Zum Ende der Woche sorgten rückläufige Ölpreise für etwas Entspannung. Auslöser waren Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach die USA den Iran vor den Zwischenwahlen im November nicht angreifen würden. Zudem sprach er von produktiven Gesprächen zur Beendigung des Krieges. Ob daraus tatsächlich eine nachhaltige Deeskalation entsteht, bleibt allerdings offen. Für Anleger bleibt der Ölmarkt damit ein Unsicherheitsfaktor: Steigende Energiepreise könnten die Inflation erneut anheizen und den Spielraum für Zinssenkungen weiter einschränken. Hinzu kommen die hohen Anleiherenditen. Die Sorgen über ausufernde Haushaltsdefizite in den USA und Frankreich dürften so schnell nicht verschwinden. Höhere Renditen machen Anleihen im Vergleich zu Aktien attraktiver und erhöhen zugleich die Finanzierungskosten für Unternehmen und Staaten. ## US-Inflation könnte den Zinsausblick verändern Besonders gespannt blicken die Märkte auf den Mittwoch. Dann werden die US-Verbraucherpreise für September veröffentlicht. Wegen der gestiegenen Benzinpreise rechnen Volkswirte mit einem deutlichen Anstieg der Gesamtinflation. Die Kernrate, die Energie und Nahrungsmittel ausklammert, dürfte moderater ausfallen. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass selbst ein vergleichsweise günstiger Kerninflationswert die Sorgen der Anleger nicht vollständig zerstreuen kann. Marktbeobachter halten es für möglich, dass die Fed angesichts des Energiepreisschubs an ihrem restriktiven Kurs festhält und eine weitere Zinserhöhung im Dezember auf der Agenda bleibt. Sollten die Inflationsdaten stärker als erwartet ausfallen, könnte das die Renditen weiter nach oben treiben – und damit auch den DAX belasten. Am Donnerstag folgen weitere wichtige US-Daten: der Philadelphia-Fed-Index, die Einzelhandelsumsätze und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Am Freitag richtet sich der Blick auf die US-Industrieproduktion. Die Zahlen liefern Hinweise darauf, wie robust die amerikanische Wirtschaft tatsächlich ist und wie viel Spielraum der Fed bleibt. ## Banken eröffnen die US-Berichtssaison Auch auf Unternehmensseite nimmt die Woche Fahrt auf. Am Dienstag legen JPMorgan, Goldman Sachs und Citigroup ihre Quartalszahlen vor. Am Mittwoch folgen Morgan Stanley und die Bank of America. Die Ergebnisse dürften zeigen, wie sich das Geschäft mit Krediten, Einlagen und Kapitalmarktaktivitäten entwickelt. Die Experten rechnen mit robusten Ergebnissen und möglichen Überraschungen nach oben. Enttäuschungen bei den Banken könnten dagegen die Risikobereitschaft an den Märkten dämpfen. ## VW, Porsche, BMW und die Chipbranche im Fokus In Deutschland stehen vor allem die Autobauer im Blick. Volkswagen präsentiert am Montag im Rahmen der Paris Motor Show ein Investoren-Update und veröffentlicht Absatzdaten für das dritte Quartal. Am Dienstag folgen letzte Signale von VW, Porsche und BMW zum abgelaufenen Quartal, bevor die Unternehmen in ihre Schweigeperiode eintreten. Am Mittwoch richtet sich die Aufmerksamkeit auf Airbus, das vor den für den 28. Oktober erwarteten Neunmonatszahlen letzte Aussagen liefern dürfte. Für den Technologiesektor besonders wichtig sind die Zahlen von ASML am Mittwoch und TSMC am Donnerstag. Als bedeutender Ausrüster der Chipindustrie beziehungsweise weltgrößter Auftragsfertiger für Halbleiter liefern beide Unternehmen wichtige Hinweise auf die Investitionsbereitschaft der Branche und die Nachfrage rund um künstliche Intelligenz. ## Deutsche Telekom und Infineon brechen ein, Zalando erholt sich Im DAX waren in der zurückliegenden Woche die Aktien von Deutsche Telekom und Infineon die größten Verlustbringer mit einem Minus von -7% bzw. knapp -9%. Infineon litt unter Gewinnmitnahmen im Tech-Sektor und fiel wieder zurück an die 50-Tage-Linie. Die Deutsche Telekom verlor am Freitag fast -8% an Wert und erlebte einen der schwärzesten Tage ihrer Börsengeschichte. Grund sind Sorgen um die wachsende Konkurrenz auf dem US-Markt, nachdem Elon Musks Raumfahrtfirma SpaceX plant mit Starlink zu einem vollwertigen und eigenständigen Mobilfunkanbieter aufzusteigen Deutlich besser lief es bei der Zalando-Aktie, die auf Wochensicht fast +7% aufschlug und so den Wiederanstieg über 50- und 200-Tage-Linie schaffte. Anleger honorieren es, dass der Konzern eine großflächige KI-Offensive gestartet hat, um seine Profitabilität strukturell zu verbessern. ## Die 200-Tage-Linie wird zum Prüfstein Der DAX setzt seine Abwärtsbewegung seit dem Rekordhoch von Ende August fort. Die vergangene Woche war bereits die fünfte Verlustwoche innerhalb der letzten sechs Handelswochen. Charttechnisch steht nun die 200-Tage-Linie im Mittelpunkt. Sie verläuft derzeit bei rund 24.857 Punkten. Nun entscheidet sich, ob der Index diesen längerfristigen Trendindikator verteidigen kann. Ein nachhaltiger Rutsch darunter könnte weitere Verluste begünstigen. Darunter stellen die 50-Wochen-Linie bei 24.671 Punkten sowie die 24.000-Punkte-Marke potenzielle Rücklaufziele dar. Umgekehrt wäre eine stabile Entwicklung oberhalb der 25.000-Punkte-Marke ein erstes Signal, dass die Käufer wieder mehr Kontrolle gewinnen. Darüber warten die 100-Tage-Linie bei 25.416 Punkten und die 50-Tage-Linie bei 25.800 Punkten als nächste Prüfsteine. Dem DAX steht eine Woche mit mehreren potenziell marktbewegenden Terminen bevor. Sinkende Ölpreise, beruhigende Inflationsdaten und überzeugende Unternehmenszahlen könnten die Erholung stützen. Doch ein neuer Anstieg der Energiepreise oder Renditen würde die Stimmung schnell wieder drehen. Die Rückkehr über 25.000 Punkte ist deshalb ein positives Signal – aber noch kein Freifahrtschein für die nächste Rallye. **Ergänzend dazu:** Viele Dividenden-Aktien sind derzeit unterbewertet und bieten einen günstigen Einstiegszeitpunkt. [Diese Übersicht](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt zehn Titel aus verschiedenen Sektoren, die sowohl für Cashflow als auch für Kursgewinne interessant sein könnten. **Kategorien:** Sonstiges --- ### [Newron-Aktie -52%: Ausverkauf on top](https://www.sharedeals.de/newron-aktie-52-ausverkauf-on-top/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Newron-Aktie ist das zuletzt skizzierte bärische Alternativszenario inzwischen mit voller Wucht aktiviert worden. In meiner [Analyse aus dem Vormonat](https://www.sharedeals.de/newron-aktie-bodenbildung-liefert-neues-potenzial/) hatte ich unterhalb von 11,70 € vor einem Bruch der Bodenbildung und einem Rücklauf zunächst bis 7,12 beziehungsweise 6,25 € gewarnt. Genau diese Entwicklung ist eingetreten: Seit dem Verlust der Aufwärtstrendlinie gab der Titel in der Spitze rund -52% nach. Allein heute weitete sich der Ausverkauf zeitweise auf rund -27% aus und führte bis auf 5,82 €. Von dort schoss die Aktie allerdings bereits wieder um nahezu +30% auf aktuell 7,50 € empor. Volatilität pur und ein charttechnischer Touchdown genau dort, wo es jetzt besonders spannend wird. ## FDA sorgt für den nächsten Schock Der heutige Ausverkauf hat einen klaren Nachrichtenhintergrund. Newron erhielt inzwischen die erwartete schriftliche Rückmeldung der US-Gesundheitsbehörde FDA zum weiterhin bestehenden Clinical Hold für neue Patienten an US-Studienzentren der Phase-3-Studie ENIGMA-TRS 2. Die Behörde verweist dabei auf ein grundsätzlich bekanntes Risiko bestimmter Natriumkanalblocker für Herzrhythmusstörungen. In den bisherigen Evenamide-Studien traten vier Todesfälle unter behandelten Patienten gegenüber einem Fall in der Placebogruppe auf. Drei der vier Fälle stuften die Prüfärzte als nicht mit Evenamide zusammenhängend ein, bei einem konnte ein möglicher Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden. Newron betont seinerseits, bislang kein Muster von Herzrhythmusstörungen in den klinischen und präklinischen Daten erkannt zu haben und prüft nun zusätzliche kardiale Screening- und Überwachungsmaßnahmen. Für heute um 15:30 Uhr ist hierzu eine Management-Telefonkonferenz angesetzt. Nicht das gesamte Phase-3-Programm steht allerdings still. ENIGMA-TRS 1 soll weiterhin bis Mitte Oktober mindestens 600 Patienten aufgenommen haben und die entscheidenden 12-Wochen-Topline-Daten werden unverändert für das erste Quartal 2027 erwartet. ENIGMA-TRS 2 läuft zudem außerhalb der USA weiter und zusätzliche Studienzentren werden aufgebaut. Finanziell verfügte Newron Ende Juni über 32,9 Millionen € an liquiden Mitteln und kurzfristigen Finanzanlagen, im September kamen weitere rund 11 Millionen € aus einer Finanzierungstranche und einer Meilensteinzahlung hinzu. Die vorhandenen Mittel sollen nach Unternehmensangaben den Großteil des Jahres 2027 abdecken und damit auch über die erwarteten ENIGMA-TRS-1-Daten hinaus reichen. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Nach dem heutigen Kapitulationsschub ist zumindest eine technische Gegenreaktion angelaufen. Das Tagestief bei 5,82 € lag sogar kurz unterhalb des langfristigen Fibonacci-Referenzpunkts bei 5,87 €, bevor der Kurs dynamisch zurück über 6,25 und anschließend 7,12 € sprang. Genau diese Rückeroberung ist zunächst konstruktiv. Kann Newron 7,12 € nun behaupten, wäre 8,55 € das nächste Erholungsziel. Oberhalb davon könnte sich der Konter deutlich ausweiten und langfristig sogar die ehemalige Ausbruchszone zwischen 11,70 und 12,24 € nochmals in den Fokus rücken. Nach einem Intraday-Rebound von rund +30% sollte allerdings mit weiterhin extremen Ausschlägen gerechnet werden. Der übergeordnete Trend bleibt trotz dieser Gegenwehr klar abwärtsgerichtet. Das in meiner Voranalyse zunächst bevorzugte Bodenbildungsszenario ist mit dem Bruch von 11,70 € gescheitert und das damalige bärische Alternativszenario wurde vollständig aktiviert. Fällt die Aktie erneut unter 7,12 €, dürfte zunächst 6,25 € getestet werden. Wird anschließend auch der heutige Tiefbereich um 5,82 beziehungsweise 5,87 € nachhaltig aufgegeben, fehlt darunter im aktuellen Chart zunächst eine belastbare Unterstützung. Entsprechend würde sich das Risiko weiterer Tiefs nochmals deutlich erhöhen. Für einen tragfähigen Boden braucht es deshalb jetzt mehr als nur einen spektakulären Intraday-Rebound. Die Newron-Aktie hat das in meiner letzten Analyse skizzierte bärische Szenario mit voller Wucht abgearbeitet und dabei selbst 7,12 sowie 6,25 € erreicht. Der heutige Einbruch bis 5,82 € und die anschließende Erholung von fast +30% zeigen, wie extrem die Nervosität inzwischen ist. Oberhalb von 7,12 € sind zunächst 8,55 € und später wieder 11,70 bis 12,24 € denkbar. Fällt dagegen auch der Bereich um 5,82 bis 6,25 € nachhaltig, wäre selbst nach dem bereits dramatischen Kurssturz noch kein belastbarer Boden gefunden. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Newron Pharmaceuticals in Kürze - Newron Pharmaceuticals ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung neuer Therapien für Patienten mit Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems konzentriert. - Newron wurde 1999 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Bresso bei Mailand sowie eine Tochtergesellschaft in Morristown im US-Bundesstaat New Jersey. - Newron notiert an der Schweizer Börse und ist ca. 159 Millionen CHF wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen, Small Caps **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktie, Newron Pharmaceuticals --- ### [Deutsche Telekom-Aktie startet Erholung](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-startet-erholung/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie meldet sich nach dem jüngsten Ausverkauf zurück. In meiner [Analyse vor gut zwei Wochen](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-schlusslicht-im-dax-geht-es-noch-tiefer/) hatte ich nach dem Bruch von 28,11 € einen Rücklauf in die Unterstützungszone zwischen 26,32 und 25,70 € präferiert. Genau dort fand der Abverkauf zunächst Halt und mit aktuell 26,69 € läuft nun der erwartbare Erholungsversuch. Damit müssen die Bullen allerdings auch liefern, denn oberhalb wartet bereits die nächste wichtige Hürde. ## KI soll Milliarden einsparen Neue Impulse liefert der gestrige AI Investor Day der Deutschen Telekom. Mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig griff unter [„Das soll KI der Telekom bringen“](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-wird-ki-jetzt-zum-kursbooster/) vor allem das erhebliche Einsparpotenzial auf. Außerhalb der USA erwartet der Konzern für 2027 durch KI und Automatisierung Bruttoeinsparungen von rund 1,1 Milliarden € gegenüber 2023. Bis 2030 sollen die indirekten Kosten sogar um rund 2,5 Milliarden € sinken. Zusätzlich soll der KI-bezogene Umsatz mit Unternehmenskunden außerhalb der USA von rund 250 Millionen € im laufenden Jahr auf etwa 800 Millionen € bis 2030 steigen. Das operative Fundament bleibt derweil solide. Im zweiten Quartal stieg das bereinigte EBITDA AL organisch um +7,3% auf 11,8 Milliarden €, der Free Cashflow AL um +3,1% auf 5 Milliarden € und der bereinigte Konzernüberschuss um +11,1% auf 2,8 Milliarden €. Für 2026 erwartet die Telekom inzwischen rund 20 Milliarden € Free Cashflow AL sowie weiterhin ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden €. Gleichzeitig läuft das auf bis zu 5 Milliarden € erhöhte Aktienrückkaufprogramm weiter. Allein am Montag kaufte der Konzern weitere rund 685.000 eigene Aktien zurück. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die Käufer haben an der zuletzt anvisierten Unterstützungszone zwischen 26,32 und 25,70 € zunächst erfolgreich Stellung bezogen. Damit bleibt ein technischer Konter das bevorzugte Szenario. Für eine Fortsetzung müsste sich die Deutsche Telekom nun oberhalb von 26,32 beziehungsweise 26 € stabilisieren und anschließend 28,11 € zurückerobern. Genau dort wartet der erste größere Prüfstein. Gelingt der Ausbruch, wäre nach einer möglichen Zwischenkonsolidierung wieder ein Angriff auf 29,44 € denkbar. Erst oberhalb dieser Marke würde sich das zuletzt deutlich eingetrübte Chartbild wieder nachhaltig verbessern. Auf der Unterseite bleibt 25,70 € dagegen die entscheidende Absicherung. Fällt die Aktie nochmals in die Unterstützungszone zurück und gibt anschließend auch diese Marke per Tagesschluss auf, wäre der aktuelle Erholungsversuch gescheitert. Dann würde das bereits in der Voranalyse skizzierte Abwärtsszenario erneut greifen und 23,50 € als nächstes größeres Ziel in den Fokus rücken. Die Bullen haben damit ihre Chance bekommen, müssen sie jetzt aber auch nutzen. Die Deutsche Telekom-Aktie hat das zuletzt favorisierte Korrekturziel zwischen 26,32 und 25,70 € erreicht und startet von dort einen ersten Erholungsversuch. Solange 25,70 € hält, sehe ich Chancen auf einen Anstieg bis 28,11 und später 29,44 €. Fällt die Unterstützung dagegen nachhaltig, wäre der Konter hinfällig und 23,50 € wieder auf der Agenda. **Möchtest Du weitere spannende Charts wie den der Telekom entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Chartanalysen** erhältst Du die interessantesten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 129 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Deutsche Telekom, Deutsche Telekom-Aktie, Telekom, Telekom-Aktie --- ### [BMW-Aktie: Neues Jahrestief und tiefer](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-neues-jahrestief-und-tiefer/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Pure Schwäche bei der BMW-Aktie: In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-wann-faellt-die-marke-von-50-e/) hatte ich nach dem nahezu erreichten Ziel bei 54,36 € zunächst 52,36 € und darunter bereits 45,42 € als nächste Marken aufgerufen. Heute fiel der Titel mit 51,98 € auf ein neues Jahrestief und unterschritt damit zeitweise selbst 52,36 €. Bei aktuell 52,46 € ist von nachhaltiger Käuferbereitschaft weiterhin wenig zu sehen. Bestätigt sich der Bruch, dürften Kurse unter 50 € nur noch eine Frage der Zeit sein. ## Der Umbau braucht Zeit Der strategische Gegenentwurf zum schwachen Aktienkurs liegt längst auf dem Tisch. Mein Kollege Rudolf Schneider verwies zum Monatsstart unter [„BMW muss bei den Kosten ansetzen“](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-mehrjahrestief-kommt-jetzt-die-wende/) auf das umfassende Effizienzprogramm des Konzerns. Bis 2028 soll die EBIT-Marge im Automobilgeschäft zunächst wieder auf 3 bis 5% steigen, langfristig werden 8 bis 10% angestrebt. Dafür sollen unter anderem rund 8.000 Stellen wegfallen und Managementstrukturen deutlich verschlankt werden. Gleichzeitig setzt BMW stärker auf künstliche Intelligenz, regionale Produktionsstrategien und eine fokussiertere Modellpalette. Kurzfristig bleibt die Ausgangslage jedoch schwierig. Im zweiten Quartal sank das Vorsteuerergebnis um -35,1% auf 1,70 Milliarden €, während die EBIT-Marge im Automobilsegment nur 2,3% erreichte. Besonders der chinesische Markt belastet, während höhere Auslieferungen in Europa und den USA den Rückgang dort nicht ausgleichen konnten. Für das Gesamtjahr erwartet BMW im Automobilgeschäft lediglich eine EBIT-Marge von 1 bis 3%. Die operative Wende ist damit möglich, dürfte aber deutlich länger dauern, als es den Aktionären derzeit lieb sein kann. **Übrigens:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt präferierte Abwärtsfahrplan setzt sich nahezu ohne Gegenwehr fort. Nach 54,36 € wurde heute auch die nächste Unterstützung bei 52,36 € intraday unterschritten. Noch steht die nachhaltige Bestätigung dieses Bruchs aus, doch die Struktur bleibt eindeutig schwach. Kann sich BMW nicht rasch über 54,36 € zurückarbeiten, dürfte die runde 50-€-Marke zunehmend in den Fokus rücken. Unterhalb davon bietet der Chart bis 45,42 € kaum noch markante horizontale Unterstützung. Genau dort liegt deshalb mein nächstes größeres Korrekturziel. Für eine erste Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 54,36 € zurückerobern. Darüber wäre ein Konter bis 58,42 € denkbar, bevor 61,20 € zum deutlich wichtigeren Prüfstein würde. Selbst ein solcher Anstieg wäre zunächst jedoch nur eine Gegenbewegung innerhalb des seit Monaten dominierenden Abwärtstrends. Erst oberhalb von 64,07 € würde sich das technische Gesamtbild wesentlich verbessern. Bis dahin bleiben die Verkäufer klar am Ruder. Die BMW-Aktie setzt ihre Talfahrt mit einem neuen Jahrestief fort und hat heute selbst 52,36 € zeitweise unterschritten. Bleibt eine schnelle Rückeroberung aus, erscheinen Kurse unter 50 € zunehmend wahrscheinlich und 45,42 € bleibt mein nächstes großes Ziel. Für echte Entspannung müsste der Titel zunächst über 54,36 und anschließend mindestens 58,42 € zurückkehren. Davon ist die Aktie aktuell weit entfernt. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Im zweiten Quartal 2026 erzielte die BMW Group 31,3 Milliarden € Umsatz. Die EBIT-Marge im Automobilgeschäft sank auf 2,3%. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von rund 31 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BMW, BMW-Aktie, BMW-Analyse, BMW-Chartanalyse --- ### [Rheinmetall-Aktie: Geht's jetzt zurück auf 1.000 €?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-gehts-jetzt-zurueck-auf-1-000-e/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat keine schöne Zeit hinter sich, denn es geht beständig bergab. Aktuell notiert sie bei 939,10 €. Aber ist die Talsohle jetzt endlich erreicht und es geht wieder bergauf, zunächst zumindest auf 1.000 €? ## Weiter auf Wachstumskurs Seit dem 23. September hat die Rheinmetall-Aktie keine vierstelligen Kurse mehr gesehen. Sie rutschte vielmehr immer weiter ab, praktisch ohne größere Gegenwehr. Für Anleger, die mit diesem Titel über Jahre hinweg mit immer neuen Rekorden verwöhnt wurden, ist das eine ungewohnte Situation. Und über allem schwebt die Frage: Wann kommt der Rebound? Oder kommt der gar nicht mehr? Während die politische Wetterlage in Deutschland alles andere als hilfreich ist, mangelt es dem Konzern zumindest nicht an guten Nachrichten. Erst am Mittwoch hat Rheinmetall seine Finanzierungsbasis deutlich verbreitert. Die bestehende Kreditlinie wurde vorzeitig erneuert und von 750 Millionen auf 1,5 Milliarden € verdoppelt. Das zusätzliche Geld soll dem Panzerhersteller mehr Spielraum für sein weiteres Wachstum verschaffen. Das passt zu dem, was Rheinmetall derzeit macht: investieren, Kapazitäten hochfahren und neue Geschäftsfelder besetzen. Übrigens halten wir Dich über alle wichtigen Entwicklungen in der Rüstungsindustrie auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ab ins All Gerade beim Thema Weltraum wird das Wachstum inzwischen sichtbar. Anfang Oktober brachte Rheinmetall gemeinsam mit dem italienischen Unternehmen Argotec erstmals einen Satelliten für militärische Luftüberwachung ins All. Nur wenige Tage später folgte die Meldung, dass die Bundeswehr im Rahmen des SPOCK-1-Programms direkten Zugriff auf speziell vorgesehene SAR-Aufklärungssatelliten erhält. In Neuss läuft inzwischen sogar die Produktion entsprechender Satelliten an. Anleger sollten wissen: Das ist kein Geschäft, das schon morgen Milliarden in die Kasse spült. In meinen Augen ist es jedoch für die langfristige Investmentstory wichtig. Der Konzern versucht nämlich zunehmend, sich von einem klassischen Rüstungshersteller zu einem breiter aufgestellten Verteidigungstechnologie-Unternehmen zu entwickeln. Dazu gehören inzwischen Satelliten genauso wie Drohnenabwehr oder digital vernetzte Systeme. Dazu passt auch eine Meldung vom vergangenen Dienstag: Rheinmetall Defence Australia liefert gemeinsam mit Praetorian Aeronautics ein containerisiertes System zur Abwehr unbemannter Fluggeräte. ## Das sagt der Chart Charttechnisch wäre ein Rücklauf zur 1.000-€-Marke zunächst einmal naheliegend. Vom aktuellen Niveau fehlen nur gut 6%. Kann sich die Rheinmetall-Aktie im Bereich um 930 bis 940 € stabilisieren, wäre zunächst ein Anlauf auf 960 bis 970 € denkbar. Darüber käme dann wohl die 1.000-€-Marke schnell wieder ins Blickfeld. Fällt der Kurs dagegen deutlich unter die jüngsten Tiefs, wäre die Bodenbildung zunächst vertagt. Eine ausführliche [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-neue-jahrestiefs-sind-wahrscheinlich/) findet ihr von meinem Kollegen Christian Kämmerer. ## Fundamental stark Ein Konzern auf Wachstumskurs und dazu noch günstig bewertet mit einem Forward-KGV von 18,7, das zeigt zumindest: Fundamental stimmt die Lage. Bei den aktuellen Notierungen ist die Rheinmetall-Aktie somit aus meiner Sicht ein klarer Kauf. Noch ein kleiner Tipp: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Was tun, kaufen oder warten? Meiner Meinung nach ist das aktuelle negative Sentiment nicht zu unterschätzen, und wer jetzt einsteigt, sollte damit leben können, wenn es kurstechnisch noch etwas tiefer gehen sollte. Doch die Rheinmetall-Aktie ist auf diesem Niveau unterbewertet und bietet somit ein sehr starkes Chance-Risiko-Verhältnis, das langfristig eine gute Rendite verheißt. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 43,5 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Bitcoin: Wo bleibt der Uptober?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-wo-bleibt-der-uptober/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Der viel beschworene Uptober lässt bei Bitcoin bislang auf sich warten. In meiner [Analyse von Ende September](https://www.sharedeals.de/bitcoin-schwaeche-einsammeln/) hatte ich nach dem vorherigen Befreiungsschlag einen Pullback an die ehemalige Widerstandszone um 82.290 US$ ausdrücklich einkalkuliert. Genau dieser Rücklauf hält an: Nach Kursen von zeitweise mehr als 86.000 US$ testete Bitcoin zuletzt sogar kurz den Bereich um 81.300 US$, kann sich aktuell mit rund 83.100 US$ aber wieder oberhalb der entscheidenden Zone behaupten. Interessant dabei: Historisch beginnt gerade jetzt häufig die stärkere Phase des Oktobers. ## 80% positive Oktober sprechen eine klare Sprache Die saisonale Statistik liefert den Bullen zumindest Rückenwind. In acht der vergangenen zehn abgeschlossenen Oktober-Monate zwischen 2016 und 2025 erzielte Bitcoin eine positive Monatsperformance. Lediglich 2018 und 2025 endeten im Minus. Besonders auffällig ist dabei, dass sich der durchschnittliche saisonale Verlauf ab etwa Mitte Oktober häufig beschleunigt. Genau in dieses Zeitfenster läuft Bitcoin nun hinein. Eine Garantie ist das natürlich nicht, doch mit einer historischen Trefferquote von 80% verdient der sogenannte Uptober zumindest Aufmerksamkeit. Auch die Experten bleiben trotz der jüngsten Seitwärtsbewegung überwiegend konstruktiv. Mein Kollege Louis Blümlein stellte heute Vormittag unter [„Für den nächsten Schub fehlt Bitcoin noch etwas“](https://www.sharedeals.de/bitcoin-prognose-diese-kursziele-rufen-experten-jetzt-auf/) unter anderem das Szenario von QCP Capital heraus. Das Handelshaus sieht Bitcoin kurzfristig vor allem zwischen 80.000 und 90.000 US$ und betrachtet 80.000 bis 82.000 US$ eher als interessante Kaufzone. Deutlich offensiver ist Citi mit einem auf 113.000 US$ angehobenen Zwölf-Monats-Ziel, während VanEck weiterhin 100.000 US$ für erreichbar hält. **💬 Mehr über den Bitcoin**: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. Quelle: seasonax **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist**, schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Zur Signallage Quelle: stock3 Das zuletzt favorisierte Pullback-Szenario bleibt bislang intakt. Die ehemalige Ausbruchszone zwischen rund 81.300 und 82.290 US$ wurde inzwischen mehrfach angelaufen und bislang verteidigt. Genau hier müssen die Käufer nun wieder übernehmen. Stabilisiert sich Bitcoin nachhaltig oberhalb dieses Bereichs, bleibt ein erneuter Angriff auf 85.577 beziehungsweise 86.663 US$ mein bevorzugtes Szenario. Gelingt dort der Befreiungsschlag, dürfte 91.895 US$ in den Fokus rücken. Darüber wartet mit 96.219 US$ bereits die nächste Marke, bevor schließlich wieder die psychologisch wichtige 100.000-US$-Schwelle interessant wird. Zu viel Zeit sollten sich die Bullen allerdings nicht lassen. Ein nachhaltiger Rückfall unter 81.294 beziehungsweise 82.290 US$ würde den jüngsten Ausbruch erneut infrage stellen und zunächst 78.617 US$ auf die Agenda setzen. Darunter wären 76.650 und 75.285 US$ die nächsten Auffangmarken. Gerade ein Bruch von 75.285 US$ würde das derzeit weiterhin konstruktive Bild deutlich beschädigen. Der Uptober darf also gern noch kommen, charttechnisch braucht es dafür jetzt aber wieder Momentum auf der Oberseite. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Bitcoin arbeitet den zuletzt skizzierten Pullback bislang sauber ab und behauptet sich weiter im Bereich der wichtigen Ausbruchszone um 82.290 US$. Gleichzeitig spricht die Historie durchaus für die Bullen: Acht der vergangenen zehn abgeschlossenen Oktober endeten positiv und saisonal beginnt nun häufig die stärkere Monatsphase. Hält die aktuelle Unterstützung, bleiben 85.577 beziehungsweise 86.663 US$ die nächsten Trigger für einen Anstieg bis 91.895 und später 96.219 US$. Unterhalb von 81.294 US$ würde das bullische Szenario dagegen zunehmend an Qualität verlieren. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,67 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-Chartanalyse, Bitcoin-Prognose, BTC, BTC-Kurs, BTCUSD --- ### [BMW-Aktie: Einfach nur zum Heulen – oder?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-einfach-nur-zum-heulen-oder/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Wer BMW-Aktien im Depot hat, dem ist schon lange der Spaß vergangen. Es scheint einfach kein Ende der Talfahrt in Sicht. Am Donnerstag rutschte der Kurs sogar unter 52 € und somit auf ein 52-Wochen-Tief. Was tun mit der BMW-Aktie? ## China tut weh Man kann es drehen und wenden, wie man will: Schön ist das alles nicht, was da seit langem bei der BMW-Aktie passiert. Der Absturz kommt allerdings nicht aus dem Nichts. BMW steckt ebenso wie die meisten anderen Autohersteller mitten in einer ziemlich unangenehmen Phase. China, lange eine der großen Gewinnmaschinen des Konzerns, bereitet heftig Probleme. Im zweiten Quartal brachen die dortigen Verkäufe um gut 30% ein. Europa und die USA liefen deutlich besser, konnten das aber nicht auffangen. Das schlägt natürlich richtig auf die Zahlen durch. Im zweiten Quartal sank der Umsatz im Autogeschäft um knapp 8%. Noch mieser sah es beim Ergebnis aus: Die operative Marge im Automobilsegment lag nur noch bei 2,3%. Vor wenigen Jahren hätte man bei BMW bei solchen Zahlen vermutlich ziemlich nervös auf die Uhr geschaut. Hinzu kommen Währungseffekte, hoher Preisdruck und die Kosten für den Umbau hin zur Elektromobilität. **Kleiner Tipp an dieser Stelle:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Neuer Chef, neuer Plan Neue Besen sollen bekanntlich gut kehren, aber was ist mit diesem neuen BMW-Besen? Ende September hat der neue Vorstandschef Milan Nedeljković seine Strategie vorgestellt. Die Botschaft war ziemlich klar: BMW muss schlanker und profitabler werden. Rund 8.000 Stellen sollen in Deutschland wegfallen, ein Fünftel der Managementstrukturen soll bis Mitte 2027 verschwinden. Gleichzeitig will BMW die Modellpalette vereinfachen und künstliche Intelligenz stärker im Konzern einsetzen. Interessanter ist aber, wo BMW hinwill. Bis 2028 soll die operative Marge im Autogeschäft wieder auf 3 bis 5% steigen, langfristig sogar auf 8 bis 10%. Der freie Cashflow soll ebenfalls kräftig hoch. Das wäre dann eine völlig andere BMW-Welt als die aktuelle. ## Der Hoffnungsträger Die Hoffnung trägt bei BMW einen passenden Namen: Neue Klasse. Der iX3 zeigt bereits, dass BMW elektrisch durchaus etwas kann. Im ersten Halbjahr stiegen die Verkäufe vollelektrischer Fahrzeuge in Europa um 38%. Fast jedes dritte dort ausgelieferte Auto war bereits ein Stromer. Das dürfte dem Autohersteller und somit den Anlegern Mut machen. Ein gutes Modell reicht aber natürlich nicht, wenn der chinesische Markt weiter wegbrechen sollte und gleichzeitig chinesische Hersteller in Europa immer stärker auftreten. Auf dem Pariser Autosalon waren zuletzt so viele chinesische Marken vertreten wie nie zuvor. Der Druck kommt also längst auch vor der eigenen Haustür an. ## Ist die Aktie jetzt billig genug? Immer wenn sich eine bekannte und vom Namen her starke Aktie so lange wie BMW auf Talfahrt befindet, stellen sich Anleger die gleiche Frage: Ist sie jetzt billig genug, um sie zu kaufen? Bei den aktuellen Notierungen von 52 bis 53 € stellt sich genau diese Frage wohl drängender denn je. Denn der Kurs liegt inzwischen um mehr als 40% unter seinem 52-Wochen-Hoch. Die Marktkapitalisierung ist auf gut 33 Milliarden € zusammengeschrumpft. Kurzfristig sieht der Chart weiter übel aus. Das neue Tief knapp unter 52 € spricht eher nicht dafür, dass der Abwärtstrend schon vorbei ist. Ein Rückfall Richtung 50 € wäre wohl keine große Überraschung. Eine ausführliche Chartanalyse meines Kollegen Christian Kämmerer findest Du in [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-neues-jahrestief-und-tiefer/). ## Der Markt übertreibt Für mich ist die BMW-Aktie derzeit ein spekulativer Kauf. China bleibt ein großes Risiko und der große Konzernumbau wird nicht in wenigen Monaten beendet sein, sondern braucht Jahre. Das sollten Kaufinteressenten wissen. Aber BMW wird an der Börse inzwischen in meinen Augen so behandelt, als wäre der Konzern dauerhaft kaputt. Der Markt übertreibt mal wieder, denn davon sind wir meiner Meinung nach weit entfernt. Wenn die Neue Klasse funktioniert und der neue Boss Nedeljković bei Kosten und Marge tatsächlich liefert, könnte aus dem heutigen Elend eine ziemlich interessante Turnaround-Story werden. Ist die BMW-Aktie nur noch zum Heulen? Im Moment schon ein bisschen. Verkaufen würde ich sie trotzdem nicht, sondern eher kaufen. Die günstige Bewertung mit einem Forward-KGV von 6 spricht auf jeden Fall dafür. Und eine gute Dividendenrendite von immer noch über 8% dürfte selbst bei einer Reduzierung derselben die zwischenzeitlichen Kurs-Tränen schneller trocknen lassen. **Ein Tipp:** Manche Dividenden-Titel werden derzeit vom Markt unterschätzt und bieten dadurch attraktive Einstiegschancen. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/), die sowohl durch Ausschüttungen als auch durch Kurspotenzial überzeugen könnten. ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,5 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Das Unternehmen wird aktuell mit 32,6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Bitcoin-Prognose: Diese Kursziele rufen Experten jetzt auf](https://www.sharedeals.de/bitcoin-prognose-diese-kursziele-rufen-experten-jetzt-auf/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem Lauf bis über 87.000 US$ hat Bitcoin wieder ein paar Prozent abgegeben und notiert aktuell um 83.000 US$. Wirklich nervös macht das viele Analysten bislang nicht. Die kurzfristigen Prognosen bleiben zwar eher zurückhaltend, auf Sicht der kommenden Monate tauchen aber wieder Kursziele oberhalb von 100.000 US$ auf. ## Für den nächsten Schub fehlt Bitcoin noch etwas QCP Capital geht für das vierte Quartal nicht davon aus, dass Bitcoin sofort wieder durch sämtliche Widerstände läuft. Im Basisszenario sieht das Handelshaus den Kurs zwischen 80.000 und 90.000 US$ und würde den Bereich zwischen 80.000 und 82.000 US$ eher zum Aufbau von Positionen nutzen. Auf der anderen Seite wären 88.000 bis 90.000 US$ eine Zone, in der QCP bei weiterhin schwachen ETF-Zuflüssen wieder etwas vorsichtiger werden würde. Der Rücksetzer vom Hoch oberhalb von 87.000 US$ passt damit ziemlich gut in dieses Bild. Für ein Szenario oberhalb von 100.000 US$ müsste nach Einschätzung von QCP wieder mehr zusammenkommen, unter anderem stärkere ETF-Zuflüsse, mehr Liquidität über Stablecoins, ein schwächerer Dollar und niedrigere reale US-Renditen. Dann wäre auch ein Ausbruch aus der derzeitigen Spanne wieder drin. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Bitcoin-Kurs bei 113.000 US$? Die ersten Ziele gehen wieder deutlich höher Wesentlich offensiver geht Citi an Bitcoin heran. Ein Strategenteam um Alex Saunders hat das Zwölf-Monats-Kursziel Anfang Oktober von 82.000 auf 113.000 US$ angehoben. Die Bank erwartet, dass wieder kontinuierlicher Geld über die Spot-ETFs in den Markt fließt und rechnet innerhalb eines Jahres mit rund 5 Milliarden US$ an zusätzlichen Zuflüssen. Citi hat dabei auch größere Szenarien durchgerechnet. Im bullischen Fall wäre sogar ein Bitcoin-Kurs oberhalb von 150.000 US$ möglich, während das negative Szenario bis auf 43.000 US$ reicht. Die enorme Spanne zeigt ganz gut, wie stark die Prognose weiterhin davon abhängt, ob institutionelles Kapital zurückkommt und wie sich das Zinsumfeld entwickelt. ## Für einige wären 100.000 US$ erst der Anfang Matthew Sigel, Head of Digital Assets Research bei VanEck, hält ebenfalls an deutlich höheren Kursen fest und sieht Bitcoin im kommenden Jahr bei 100.000 US$. Für ihn spielt dabei vor allem die hohe Staatsverschuldung eine Rolle. Je größer die Sorgen um Defizite und klassische Währungen werden, desto eher könnte Bitcoin wieder als alternative Anlage gefragt sein. Sigel verweist außerdem darauf, dass Bitcoin inzwischen weniger wild schwankt als noch in früheren Zyklen und immer mehr institutionelles Kapital im Markt steckt. Langfristig denkt VanEck sogar noch wesentlich größer: Sigel hält unter bestimmten Voraussetzungen auch 500.000 US$ bis 2029 für möglich. Das ist allerdings eher eine langfristige Bewertungsrechnung und kein Ziel für die nächsten Monate. ## Ki Young Ju sieht den neuen Zyklus bereits laufen Auch Ki Young Ju, Gründer der On-Chain-Analyseplattform CryptoQuant, bleibt klar positiv. Er geht davon aus, dass der Bärenmarkt im Sommer beendet wurde und inzwischen ein neuer Bullenzyklus läuft. Seine Erwartung liegt bei etwa dem Drei- bis Fünffachen vom Zyklustief, deutlich weniger als die extremen Multiplikatoren früherer Bitcoin-Zyklen, aber immer noch mit reichlich Luft nach oben. Ju begründet das vor allem damit, dass Bitcoin inzwischen ein wesentlich größerer Markt geworden ist. ETFs, institutionelle Verwahrung und große Kapitalströme dämpfen seiner Ansicht nach die Schwankungen, gleichzeitig bringen sie aber auch dauerhaft mehr Geld in den Markt. Einen festen kurzfristigen Kurs nennt er dabei nicht. Die Prognosen liegen momentan ziemlich weit auseinander, ergeben zusammen aber ein klares Bild: QCP sieht Bitcoin kurzfristig eher zwischen 80.000 und 90.000 US$, während Citi mit 113.000 US$ und VanEck mit 100.000 US$ schon auf die kommenden zwölf Monate schaut. Ki Young Ju denkt noch stärker in Zyklen und sieht die größere Aufwärtsbewegung gerade erst am Anfang. Der kleine Rücksetzer von über 87.000 auf rund 83.000 US$ ändert an diesen Einschätzungen erstmal wenig. Wenn die ETF-Zuflüsse wieder kräftiger werden und die hohen US-Renditen etwas nachlassen, könnten die sechsstelligen Kursziele ziemlich schnell wieder näher rücken. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 81.500 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,69 Billionen US$. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-kurs, Bitcoin-Preis, Bitcoin-Prognose --- ### [Moderna-Aktie: +14% an einem Tag – was treibt den Kurs?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-14-an-einem-tag-was-treibt-den-kurs/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Moderna hat am Freitag einen der stärksten Handelstage des Jahres hingelegt. Die Aktie sprang um +14,2% auf 225 US$ und markierte damit gleichzeitig ein neues 52-Wochen-Hoch. Rückenwind kam von neuen Plänen aus den USA rund um personalisierte Krebsimpfstoffe und ausgerechnet am selben Tag kehrte Moderna auch noch in den Nasdaq 100 zurück. ## Bei Krebsimpfstoffen wird es für Moderna immer ernster Auslöser für den jüngsten Schub waren neue Details zu einem geplanten US-Programm, das die Entwicklung personalisierter Krebsimpfstoffe beschleunigen soll. Die National Institutes of Health wollen dabei mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammenarbeiten und das Thema breiter vorantreiben. Moderna gehört zwar bislang nicht als fest benannter Auftragnehmer zu diesem Programm, sitzt mit seiner eigenen Entwicklung aber ziemlich nah an dem Bereich, um den es dabei geht. Gemeinsam mit Merck entwickelt Moderna bereits den personalisierten mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran autogene. Dafür wird zunächst das Tumorgewebe eines Patienten untersucht und anschließend eine individuell zugeschnittene mRNA-Therapie hergestellt. Sie soll dem Immunsystem zeigen, welche Merkmale der Tumorzellen es angreifen soll. Das Ganze ist längst nicht mehr nur ein frühes Forschungsprojekt. Im August meldeten Moderna und Merck positive Phase-3-Daten bei Patienten mit operiertem Melanom. Intismeran autogene wurde dabei zusammen mit Keytruda getestet und erreichte sowohl beim rückfallfreien Überleben als auch bei der Zeit bis zum Auftreten entfernter Metastasen die beiden wichtigen Studienziele. Für Moderna war das ein ziemlich großer Schritt, weil damit erstmals eine große Phase-3-Studie gezeigt hat, dass die personalisierte mRNA-Technologie auch in der Krebsmedizin funktionieren kann. Entsprechend schnell springt die Aktie inzwischen an, sobald es neue Meldungen rund um personalisierte Krebsimpfstoffe gibt. Anleger wetten hier nicht mehr nur auf ein einzelnes Medikament, sondern darauf, dass Moderna nach dem Corona-Geschäft einen zweiten großen Markt mit seiner mRNA-Plattform erschließen kann. Einen neuen Milliardenauftrag durch das geplante US-Programm gibt es allerdings noch nicht. Der Kurs handelt derzeit vor allem die Aussicht darauf, dass personalisierte Krebsimpfstoffe politisch und finanziell mehr Unterstützung bekommen und Moderna mit seinem bereits weit fortgeschrittenen Programm davon profitieren könnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die nächste Bewährungsprobe liegt schon im Kalender Lange warten muss man auf neue Daten ohnehin nicht. Am 24. Oktober sollen beim europäischen Krebskongress ESMO die ausführlicheren Ergebnisse der Melanom-Studie vorgestellt werden. Bislang ist bekannt, dass die Studie ihre beiden wesentlichen Ziele erreicht hat. Auf dem Kongress wird nun wesentlich genauer zu sehen sein, wie groß der Vorteil gegenüber Keytruda allein ausgefallen ist und wie sich die Ergebnisse auf verschiedene Patientengruppen verteilen. Nach dem Lauf der Aktie hat dieser Termin inzwischen ein ganz anderes Gewicht als noch vor einigen Monaten. Moderna ist 2026 um mehr als 600 % gestiegen und wird an der Börse inzwischen fast vollständig über die Chancen der Pipeline bewertet. Das alte Bild vom Corona-Impfstoffhersteller passt damit kaum noch. Anleger schauen inzwischen auf Krebs, seltene Erkrankungen und weitere mRNA-Anwendungen und versuchen abzuschätzen, wie viel davon irgendwann ein echtes Milliardenprodukt werden kann. ## Am Freitag musste außerdem ein ganzer Haufen Fonds kaufen Zum Kurssprung gehört aber noch ein zweiter Punkt, der mit Krebsforschung erstmal wenig zu tun hat. Seit dem 9. Oktober ist Moderna wieder Mitglied im Nasdaq 100 und ersetzt dort Warner Bros. Discovery. Das sorgt automatisch für Bewegung. Mehr als 200 Anlageprodukte mit zusammen über 800 Milliarden US$ orientieren sich laut Nasdaq an diesem Index. ETFs und andere Fonds, die ihn möglichst exakt nachbilden, müssen bei einer Änderung entsprechend umschichten. Moderna bekam damit rund um die Aufnahme zusätzliche Nachfrage, unabhängig davon, ob ein Fondsmanager die Aktie persönlich gerade günstig oder teuer findet. Am Freitag liefen deshalb mehrere Dinge ineinander. Die Meldungen rund um das US-Krebsimpfstoffprogramm brachten die Onkologie-Story wieder nach vorne, während die Nasdaq-Aufnahme zusätzlich für Käufe sorgte. Mit fast 29 Millionen gehandelten Aktien lag das Volumen auch deutlich über dem Durchschnitt. ## Viele Analysten stehen inzwischen weit unter dem Kurs Etwas kurios wird es beim Blick auf die Kursziele. Während Moderna bei 225 US$ geschlossen hat, liegen viele Analysten mit ihren Schätzungen mittlerweile weit darunter. Bank of America erhöhte ihr Ziel am 9. Oktober zwar von 170 auf 200 US$, bleibt aber bei einer neutralen Einschätzung. RBC sieht 130 US$, Morgan Stanley 95 US$ und Citi nach seiner Abstufung auf „Sell“ lediglich 80 US$. Das muss nicht automatisch heißen, dass die Aktie zu teuer ist. Es zeigt eher, wie schnell der Markt seine Erwartungen in den vergangenen Monaten nach oben geschraubt hat. Viele Bewertungsmodelle stammen noch aus einer Phase, in der Moderna vor allem mit schrumpfenden Covid-Umsätzen verbunden wurde. Heute hängt ein großer Teil der Bewertung daran, was aus Intismeran autogene und dem restlichen Krebsportfolio werden könnte. Und da liegt auch der Haken an der aktuellen Rallye. Solange immer neue Daten die Onkologie-Story stützen, kann der Markt solche hohen Erwartungen weiter tragen. Bei schwächeren Daten fällt die Fallhöhe nach einem Anstieg von mehr als 600 % allerdings entsprechend größer aus. Der Sprung vom Freitag war nicht einfach irgendein Biotech-Hype. Moderna arbeitet bereits an einem weit fortgeschrittenen personalisierten Krebsimpfstoff, die Phase-3-Studie hat ihre wichtigen Ziele erreicht und in den USA soll das gesamte Forschungsfeld nun stärker angeschoben werden. Dazu kam mit der Nasdaq-100-Aufnahme noch zusätzlicher Kaufdruck von Fonds. Richtig interessant wird es deshalb schon wieder am 24. Oktober. Dann legt Moderna die ausführlicheren Melanom-Daten vor. Bei 225 US$ hat der Kurs inzwischen ordentlich vorgelegt, jetzt bekommt der Markt Material, mit dem er prüfen kann, ob die Krebs-Story diesen Vorschuss auch weiter rechtfertigt. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 89,83 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** Moderna, Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis --- ### [Thyssenkrupp-Aktie: Kommt jetzt die große Neubewertung?](https://www.sharedeals.de/thyssenkrupp-aktie-kommt-jetzt-die-grosse-neubewertung/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Thyssenkrupp passiert inzwischen tatsächlich das, worüber jahrelang nur gesprochen wurde. Der Konzern wird Stück für Stück auseinandergebaut, TKMS steht bereits separat an der Börse und mit tk accelis folgt Ende Oktober der nächste Schritt. Parallel soll ausgerechnet die gebeutelte Stahlsparte wieder ordentlich Geld verdienen. ## Ende Oktober wird das nächste Stück herausgelöst Am 28. Oktober soll nach Informationen von Reuters tk accelis an die Börse kommen. Dahinter steckt das bisherige Materialhandelsgeschäft von Thyssenkrupp, das künftig wesentlich eigenständiger auftreten soll. 49 % der Anteile werden den bisherigen Thyssenkrupp-Aktionären zugeteilt, während der Konzern selbst 51 % behält. Für jeweils 20 Thyssenkrupp-Aktien gibt es eine Aktie von tk accelis. Für Thyssenkrupp ist das mehr als nur ein weiterer Börsengang. Der Konzern versucht seit Jahren, den Abschlag loszuwerden, den Anleger einem schwer durchschaubaren Mischkonzern geben. Bei einem separat gelisteten Unternehmen lässt sich wesentlich leichter erkennen, welchen Wert der einzelne Bereich an der Börse bekommt. TKMS hat vorgemacht, wie das funktionieren kann. Die Marinesparte ist seit Oktober 2025 eigenständig gelistet, Thyssenkrupp hält aber weiterhin 51 %. Mit tk accelis wird dieses Modell nun praktisch ein zweites Mal angewendet. Am Ende soll von Thyssenkrupp weniger ein klassischer Industriekonzern und mehr eine Holding übrig bleiben, die größere Beteiligungen an selbstständigen Unternehmen hält. Dass diese Idee bei Analysten ankommt, sieht man schon an der jüngsten Jefferies-Studie. Analyst Tommaso Castello hat sein Kursziel diese Woche von 13 € auf 16,50 € angehoben und bleibt bei „Buy“. Ein Punkt seiner Rechnung ist die Abspaltung von tk accelis, weil dadurch der bisherige Konglomeratsabschlag kleiner werden könnte. **Sicher auch interessant:** Du interessierst Dich für Rohstoffanlagen? Dann wirf mal einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog)! ## Ausgerechnet Stahl soll wieder richtig Geld verdienen Der dickste Brocken bleibt allerdings die Stahlsparte. Thyssenkrupp Steel war über Jahre ein Geschäft, das enorme Mengen Kapital gebunden hat und unter billigen Importen, hohen Energiekosten und Überkapazitäten litt. Ende September hat das Management nun vorgerechnet, wohin man mit dem laufenden Umbau kommen will. Mittelfristig sollen mindestens 1,2 Milliarden € bereinigtes EBITDA drin sein, dazu eine Marge von mindestens 11 % und ein positiver Free Cashflow. Zum Vergleich: Im Geschäftsjahr 2024/25 waren es lediglich 384 Millionen €. Der Gewinn soll sich damit grob verdreifachen. Mehr als 800 Millionen € Ergebnisverbesserung sollen aus Maßnahmen kommen, die Thyssenkrupp selbst in der Hand hat. Das ist keine kleine Effizienzrunde, denn von rund 26.000 Stellen sollen bis zu 11.000 wegfallen oder ausgelagert werden, rund 4.000 davon sind bereits umgesetzt. Parallel wird die Produktionskapazität von bislang rund 11 Millionen Tonnen auf 8,7 bis 9 Millionen Tonnen heruntergefahren. Thyssenkrupp versucht also nicht mehr, möglichst viel Stahl zu produzieren, sondern verkleinert das Geschäft so lange, bis es mit der vorhandenen Nachfrage wieder vernünftig Geld verdienen kann. Wenn dieser Plan aufgeht, wäre auch der nächste Schritt vorbereitet. Thyssenkrupp will Steel Europe ebenfalls aus dem Konzern herauslösen, eine Abspaltung wird für 2027 angepeilt. Dann wäre ein weiterer großer Teil des früheren Mischkonzerns auf eigenen Beinen. ## Analysten rechnen den Konzern inzwischen neu Jefferies ist mit den 16,50 € nicht allein. Die Deutsche Bank bleibt nach dem Kapitalmarkttag der Stahlsparte bei „Buy“ und einem Kursziel von 18 €. AlphaValue/Baader Europe hat Thyssenkrupp am 8. Oktober von „Reduce“ auf „Add“ hochgestuft und das Ziel von 14,10 auf 15,50 € erhöht. Die Aktie selbst stand zuletzt bei rund 13,36 €. Die Kursziele sagen ziemlich viel darüber aus, wie Thyssenkrupp mittlerweile betrachtet wird. Es geht immer weniger darum, für das nächste Jahr ein paar Prozent mehr Stahlabsatz vorherzusagen. Die größere Rechnung lautet inzwischen, was TKMS, tk accelis, Steel Europe und die übrigen Geschäfte einzeln wert sein könnten und wie viel davon irgendwann beim Aktionär ankommt. Schön rechnen lässt sich so eine Aufspaltung relativ leicht. Schwieriger wird der Teil, bei dem Thyssenkrupp liefern muss. Steel Europe muss seine Kosten tatsächlich so weit runterbekommen wie angekündigt, der Stellenabbau muss umgesetzt werden und auch das schwache europäische Industrieumfeld verschwindet nicht einfach, nur weil ein Geschäftsbereich separat an der Börse steht. Thyssenkrupp zieht den Umbau inzwischen deutlich konsequenter durch. TKMS ist bereits eigenständig, tk accelis soll Ende Oktober folgen und auch bei Steel Europe wird weiter auf eine spätere Abspaltung hingearbeitet. Wenn dazu die Sparmaßnahmen im Stahlgeschäft greifen und das Ergebnis tatsächlich spürbar steigt, könnten die Analystenziele von 16,50 bis 18 € wieder realistischer werden. **Andere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ ThyssenKrupp in Kürze - ThyssenKrupp mit Hauptsitz in Essen ist ein diversifizierter Industrie- und Technologiekonzern mit Schwerpunkt in der Stahlherstellung. - Der Konzern ging 1999 aus der Fusion der beiden Traditionsunternehmen Friedrich Krupp AG und Thyssen AG hervor. - ThyssenKrupp ist im Nebenwerteindex MDAX notiert und ist aktuell etwa 9,9 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** thyssenkrupp, thyssenkrupp-Aktie, Thyssenkrupp-Kurs --- ### [Alphabet-Aktie: Neuer KI-Agent – sind jetzt 485 US$ drin?](https://www.sharedeals.de/alphabet-aktie-neuer-ki-agent-sind-jetzt-485-us-drin/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Alphabet bringt mit Gemini Enterprise einen neuen KI-Agenten für den Arbeitsalltag auf den Markt. Fast gleichzeitig erhöhte Tigress Financial das Kursziel von 415 auf 485 US$. Gegenüber dem aktuellen Kurs von 351,66 US$ verspricht das fast 38% Potenzial. Das operative Wachstum liefert durchaus Argumente für Optimismus – bei der Bewertung sollten Anleger allerdings genauer hinsehen. ## Gemini greift Microsoft direkt an Der neue Gemini-Agent kann Fragen beantworten, Inhalte erstellen, programmieren und mehrstufige Aufgaben selbstständig ausführen. Besonders interessant ist seine Einbindung in Gmail, Docs, Sheets und den Kalender. Unternehmen können den Agenten zudem mit Microsoft 365 und Slack verbinden. Damit nutzt Alphabet einen entscheidenden Vorteil: Google muss seine künstliche Intelligenz nicht als eigenständiges Produkt verkaufen. Der Konzern kann Gemini direkt in Anwendungen integrieren, die Unternehmen und Verbraucher bereits täglich verwenden. Bemerkenswert ist auch die Offenheit gegenüber konkurrierenden Modellen. Der Agent entscheidet abhängig von der Aufgabe, ob er ein Gemini-Modell oder beispielsweise Claude von Anthropic verwendet. Für Kunden könnte der praktische Nutzen dadurch wichtiger werden als die Frage, welches Sprachmodell im Hintergrund arbeitet. Alphabet würde in diesem Fall nicht nur am eigenen Modell, sondern an der Nutzung der gesamten Plattform verdienen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Cloud wird zur Gewinnmaschine Die wirtschaftliche Grundlage dafür ist bereits sichtbar. Im zweiten Quartal stiegen die Cloud-Erlöse um 82% auf 24,77 Milliarden US$. Das operative Ergebnis des Segments sprang von 2,83 auf 8,81 Milliarden US$. Damit erreichte Google Cloud eine operative Marge von rund 35,6%. Das Geschäft wächst also nicht nur außergewöhnlich schnell, sondern inzwischen auch ausgesprochen profitabel. Rund 90% der Fortune-100-Unternehmen nutzen laut Alphabet bereits Gemini Enterprise. Auch das Werbegeschäft bleibt stabil. Die Erlöse von Google Search erhöhten sich um 17% auf 63,27 Milliarden US$, während die YouTube-Werbeumsätze um 13% auf 11,06 Milliarden US$ zulegten. Konzernweit stieg der Umsatz um 24% auf 119,8 Milliarden US$, das operative Ergebnis verbesserte sich um 30% auf 40,77 Milliarden US$. **Tipp:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Das niedrige KGV täuscht Auf den ersten Blick erscheint Alphabet erstaunlich günstig. Beim aktuellen Kurs liegt das ausgewiesene KGV bei weniger als 18. Diese Kennzahl ist jedoch stark verzerrt. Alphabet verbuchte im zweiten Quartal einen Buchgewinn von 99 Milliarden US$ auf Beteiligungen. Der größte Teil dürfte auf die Neubewertung der SpaceX-Beteiligung zurückgehen. Allein dieser Effekt erhöhte den Quartalsgewinn je Aktie um 6,26 US$. Er lässt sich nicht dauerhaft wiederholen und sagt wenig über die Ertragskraft von Suche, YouTube oder Cloud aus. Bereinigt um solche Sondereffekte wird Alphabet mit rund dem 26-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Das ist angesichts der hohen Wachstumsraten vertretbar, aber kein offensichtliches Schnäppchen mehr. ## Der Cashflow bleibt die Schwachstelle Tigress Financial begründet das Kursziel von 485 US$ mit Alphabets Position bei Suche, Cloud, YouTube, Gemini und eigenen TPU-Chips. Das durchschnittliche Analystenziel liegt mit knapp 426 US$ niedriger, signalisiert aber ebenfalls rund 21% Potenzial. Der kritische Punkt bleibt der Kapitalbedarf. Alphabet investierte im zweiten Quartal 44,9 Milliarden US$ und verbuchte deshalb einen negativen freien Cashflow von 5,86 Milliarden US$. Für das Gesamtjahr sind Investitionen von 195 bis 205 Milliarden US$ vorgesehen. Das Cloud-Wachstum muss hoch bleiben, damit diese Ausgaben eine angemessene Rendite erzielen. Alphabet monetarisiert KI inzwischen sichtbar über Suche und Cloud. Das Kursziel von 485 US$ ist bei anhaltendem Cloud-Wachstum erreichbar. Nach dem starken Kursanstieg und bei einem bereinigten KGV von rund 26 würde ich die Aktie jedoch nicht hinterherkaufen, sondern auf einen Rücksetzer warten. ## ℹ️ Alphabet in Kürze - Alphabet Inc. (WKN: A14Y6H) ist eine im kalifornischen Mountain View ansässige Holding und Muttergesellschaft der weltgrößten Suchmaschine Google. - Neben Google betreibt Alphabet auch die Videoplattform YouTube und ein Cloud-Business. Zudem gehören zahlreiche Venture-Unternehmen, wie beispielsweise DeepMind und Waymo, zur Holding. - Alphabet ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Konzern wird zu den sogenannten „Big Five“ der Technologieindustrie gezählt und ist aktuell rund 4,28 Billionen US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie: 10x mehr Patienten – reicht das für den Turnaround?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-10x-mehr-patienten-reicht-das-fuer-den-turnaround/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Novo Nordisk-Aktie hat seit ihrem Rekordhoch mehr als 70% verloren. Während Citi das Kursziel nun auf 296 Dänische Kronen senkt, arbeitet der Pharmakonzern an einem gewaltigen Kapazitätssprung: Bis 2030 sollen zehnmal mehr Menschen mit oralen Abnehmpräparaten versorgt werden können. Genau dieser Plan könnte die entscheidende Grundlage für den Turnaround bilden. ## Die Pille verändert den Wettbewerb Novo Nordisk will die Produktionskapazitäten für orale GLP-1-Mittel bis 2030 auf 15 Millionen Patienten ausbauen. Die Wegovy-Pille soll bis Ende 2027 in mehr als 20 Märkten erhältlich sein. Damit könnte der Konzern rund zwei Drittel des von ihm adressierten Adipositas-Marktes mit einem Tablettenangebot erreichen. Der Start zeigt, dass die Nachfrage vorhanden ist. In den ersten sechs Monaten erzielte die Wegovy-Pille Erlöse von 5,4 Milliarden Dänischen Kronen. Bis zum Kapitalmarkttag im September wurden bereits rund 7 Millionen Verschreibungen gemeldet. In den bisherigen Einführungsmärkten beansprucht Novo nach eigenen Angaben rund 90% des Marktes für orale Adipositas-Medikamente. Eine Tablette kann Patientengruppen erreichen, die regelmäßige Injektionen ablehnen. Zudem lässt sie sich über Hausärzte und digitale Vertriebswege leichter vermarkten. Für Novo eröffnet sich damit die Chance, nicht nur Marktanteile von Eli Lilly zurückzugewinnen, sondern den gesamten Markt zu erweitern. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Mehr Volumen garantiert noch keine höheren Gewinne Die Rechnung besitzt allerdings eine zweite Seite. Orales Semaglutid benötigt wegen seiner geringen Aufnahme im Körper deutlich mehr Wirkstoff als eine Injektion. Novo muss daher enorme Mengen produzieren, damit das Geschäft skalieren kann. Gleichzeitig nimmt der Preisdruck in den USA zu. Rund die Hälfte der Wegovy-Erlöse stammt inzwischen von Selbstzahlern. Diese Kunden reagieren empfindlicher auf Preisunterschiede als Versicherungen. Mit neuen Tabletten von Eli Lilly und weiteren Wettbewerbern dürfte der Kampf um Marktanteile zusätzlich härter werden. Das erklärt, weshalb Novo bis 2030 lediglich ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und weitgehend stabile operative Margen verspricht. Die geplante Vervielfachung der Patientenzahl führt somit nicht automatisch zu einer entsprechenden Gewinnsteigerung. Entscheidend ist, ob höhere Stückzahlen sinkende Preise und steigende Produktionskosten überkompensieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Fünf neue Blockbuster müssen liefern Novo will bis 2030 mehr als fünf neue Medikamente mit einem Milliardenpotenzial auf den Markt bringen. Bis 2035 sollen Präparate aus der Pipeline Erlöse von mehr als 150 Milliarden Dänischen Kronen generieren. Neben der Wegovy-Pille setzt das Unternehmen unter anderem auf CagriSema, die höhere Wegovy-Dosierung und Zenagamtide. Der Konzern will seine weltweite Patientenzahl bis 2030 auf mehr als 60 Millionen steigern. Viele der zusätzlichen Wirkstoffe befinden sich allerdings noch in frühen Entwicklungsphasen. Entsprechend groß bleibt das Risiko weiterer Studienrückschläge. Der Markt verlangt daher zu Recht operative Beweise. Ein schneller internationaler Hochlauf der Pille, wieder steigende Marktanteile und überzeugende Daten für die nächste Medikamentengeneration wären wesentlich wichtiger als weitere langfristige Versprechen. ## Die niedrige Bewertung begrenzt das Risiko Citi bewertet Novo Nordisk auf Basis der erwarteten Gewinne für 2027 nur noch mit einem Faktor von 14. Das Kursziel wurde von 310 auf 296 Dänische Kronen reduziert, weil die Analysten bis 2030 weniger Margenpotenzial sehen. Gleichzeitig erhöhte die Bank ihre Gewinnschätzungen für 2026 und 2027 leicht. Hinzu kommt eine Dividendenrendite von derzeit rund 4,8%. Die Ausschüttung allein macht die Aktie nicht zum Kauf. Sie verschafft langfristigen Anlegern aber einen laufenden Ertrag, während das Management den operativen Turnaround vorantreibt. Novo Nordisk ist keine risikolose Dividendenaktie, aber auch keine klassische Value-Falle. Die Bewertung berücksichtigt bereits schwaches Wachstum und hohen Preisdruck. Gelingt der internationale Hochlauf der Wegovy-Pille, besitzt die Aktie erhebliches Neubewertungspotenzial. Für langfristige Anleger überwiegt deshalb auf dem aktuellen Niveau die Chance. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 161 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Almonty-Aktie mit -51% – weitet sich die Korrektur aus?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-51-weitet-sich-die-korrektur-aus/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie bleibt nach ihrem spektakulären Höhenflug stark unter Druck. Vom Rekordhoch bei 24,39 US$ hat der Kurs inzwischen mehr als –50% verloren und notiert nur noch bei 11,87 US$. Damit rückt erneut eine zentrale Unterstützungszone in den Mittelpunkt. Ob dort eine Bodenbildung gelingt, dürfte über die nächste größere Kursbewegung entscheiden. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Der Kurs der Almonty-Aktie scheiterte im September zum zweiten Mal am Widerstandsbereich zwischen rund 18,80 und 19,50 US$. Anschließend setzte eine dynamische Abwärtsbewegung ein, die den Kurs wieder bis an die wichtige Unterstützungszone zwischen etwa 10,70 und 11,30 US$ führte. Dort hatten die Käufer bereits im Sommer eine kräftige Gegenbewegung eingeleitet. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Kann sich die Almonty-Aktie erneut oberhalb dieser Zone stabilisieren, wäre zunächst eine Erholung in Richtung 13,00 bis 14,50 US$ denkbar. Darüber würde wieder der Widerstand um 19,00 US$ in den Fokus rücken. Ein deutlicher Bruch unter 10,70 US$ wäre dagegen kritisch und könnte einen Rückgang bis zur nächsten Unterstützung zwischen etwa 8,20 und 8,80 US$ auslösen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI notiert aktuell bei rund 35 Punkten und nähert sich damit dem überverkauften Bereich. Die RSI-Linie liegt weiterhin unter ihrer Signallinie und zeigt bislang kein bestätigtes Kaufsignal. Zwar könnte die niedrige Bewertung des Momentums eine kurzfristige Gegenbewegung begünstigen, doch dafür müsste die RSI-Linie zunächst nach oben drehen und die Signallinie von unten kreuzen. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bleibt klar bärisch. Die MACD-Linie verläuft unterhalb der Signallinie, während beide Linien tief im negativen Bereich notieren. Zudem zeigt das Histogramm weiterhin rote Balken. Der Abwärtsdruck hält somit an. Erst ein nachlassendes negatives Histogramm und ein anschließendes bullisches Kreuzen würden auf eine nachhaltigere Stabilisierung der Almonty-Aktie hindeuten. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario ordnet den starken Kursanstieg bis 24,39 US$ einer dritten Welle zu. Seit diesem Hoch könnte sich die Almonty-Aktie in einer korrektiven Welle 4 befinden. Die erste Abwärtsbewegung führte bis in den Bereich um 11,00 US$, bevor eine B-Welle den Kurs nochmals an die Marke von 19,00 US$ heranführte. Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Aktuell könnte eine abschließende C-Welle laufen. Das 0,236er Fibonacci-Retracement bei 10,23 US$ bildet dafür die erste wichtige Auffangmarke. Wird dieser Bereich verteidigt, könnte anschließend die fünfte Aufwärtswelle beginnen und den Kurs langfristig über das bisherige Rekordhoch führen. Bei einem Bruch wären tiefere Retracements und eine deutlich ausgedehntere Korrektur möglich. Ich sehe die Almonty-Aktie an einer wichtigen Bewährungsprobe. Die Unterstützungszone bietet eine Turnaround-Chance, doch RSI und MACD bestätigen bislang keine Trendwende. Solange der Kurs oberhalb von 3,87 US$ bleibt, ist das bullische Elliott-Wellen-Szenario intakt. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,42 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien, Rohstoffe --- ### [Bayer-Aktie mit -20% – droht jetzt ein Kursrutsch?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-mit-20-droht-jetzt-ein-kursrutsch/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Bayer-Aktie steht nach ihrer kräftigen Erholung erneut unter Druck. Seit dem Tief bei rund 18,00 € hatte sich der Kurs zeitweise nahezu verdreifacht, scheiterte zuletzt jedoch am Widerstandsbereich um 55,00 €. Inzwischen notiert die Aktie bei 43,77 €. Der aktuelle Rücksetzer könnte nun entscheiden, ob die Erholung lediglich pausiert oder bereits beendet ist. ## Chartanalyse zur Bayer-Aktie Langfristig bewegt sich der Kurs der Bayer-Aktie weiterhin innerhalb eines abwärts gerichteten Trendkanals. Die jüngste Erholung führte zwar kurzzeitig über dessen Oberseite, doch der Widerstandsbereich zwischen 55,00 und 59,00 € stoppte den Anstieg. Inzwischen ist die Bayer-Aktie auch unter die Unterstützungszone zwischen 47,00 und 50,00 € zurückgefallen und testet nun den früheren Abwärtstrend. Bayer AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Kann sich der Kurs oberhalb von rund 41,00 € stabilisieren, wäre ein erneuter Angriff auf 47,00 bis 50,00 € möglich. Darüber müsste anschließend die Zone bei 55,00 bis 59,00 € überwunden werden. Fällt die Bayer-Aktie dagegen nachhaltig unter den ehemaligen Abwärtstrend, wartet zwischen 33,00 und 38,00 € die nächste größere Unterstützung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bayer-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI notiert aktuell bei rund 48 Punkten und damit noch im neutralen Bereich. Die RSI-Linie ist jedoch unter ihre Signallinie gefallen. Zudem bildete der Kurs der Bayer-Aktie zuletzt ein höheres Hoch, während der RSI ein tieferes Hoch markierte. Diese bärische Divergenz weist auf nachlassendes Aufwärtsmomentum hin. Bayer AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert derzeit ein Warnsignal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und das Histogramm ist in den negativen Bereich gerutscht. Gleichzeitig steht einem höheren Hoch im Aktienkurs ein tieferes Hoch im MACD gegenüber. Diese bärische Divergenz erhöht das Risiko, dass sich die laufende Korrektur zunächst noch ausweitet. **Tipp:** Abonniere unseren [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/lg-intern-bi-aktie/?stockname=AstraZeneca) und erfahre Profi-Tipps aus der Pharma- und Biotechbranche. ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass der mehrjährige Abwärtstrend am Tief von 2025 eine erste große Welle abgeschlossen haben könnte. Der anschließende Kursanstieg wäre demnach Teil einer korrektiven Welle 2. Deren erste Aufwärtsbewegung könnte bei rund 53,00 € beendet worden sein, während aktuell eine zwischenzeitliche B-Welle läuft. Bayer AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss dieser Korrektur wäre noch eine weitere Aufwärtsbewegung innerhalb der Welle 2 möglich. Dafür müsste die Bayer-Aktie zunächst das 0,5er Fibonacci-Retracement bei 51,70 € zurückerobern. Darüber kämen das 0,618er Retracement bei 65,88 € und langfristig auch höhere psychologische Marken infrage. Übergeordnet bliebe dieser Anstieg jedoch zunächst korrektiver Natur. Ich bewerte die Bayer-Aktie kurzfristig vorsichtig. Die bärischen Divergenzen und die Verkaufssignale der Indikatoren sprechen für anhaltenden Korrekturdruck. Der frühere Abwärtstrend bildet nun die entscheidende Bewährungsprobe. Hält er, bleibt eine zweite Erholungswelle möglich; bricht er, drohen deutlich tiefere Kurse. ## ℹ️ Bayer AG in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Bayer ist im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 gelistet. An der Börse wird der Konzern aktuell mit 43,00 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Bayer, Bayer AG, Bayer-Aktie, Bayer-Kurs, Bayer-Preis, Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien --- ### [BYD-Aktie mit -53% – droht der große Absturz?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-mit-53-droht-der-grosse-absturz/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die BYD-Aktie steht nach einer monatelangen Talfahrt an einer entscheidenden Stelle. Vom Rekordhoch bei 159,30 HK$ hat der Kurs mehr als die Hälfte eingebüßt und notiert inzwischen bei 75,60 HK$. Dort treffen eine langfristige Aufwärtstrendlinie und eine wichtige Unterstützungszone aufeinander. Gleichzeitig liefern die Indikatoren erste Hinweise auf eine mögliche Stabilisierung. ## Chartanalyse zur BYD-Aktie Seit dem Rekordhoch befindet sich der Kurs der BYD-Aktie in einem intakten Abwärtstrend. Inzwischen wurde jedoch die zentrale Unterstützungszone zwischen rund 68,00 und 75,00 HK$ erreicht. Zusätzlich verläuft dort die langfristige Aufwärtstrendlinie, die seit 2020 mehrfach als Unterstützung diente. Die aktuelle Wochenkerze deutet mit einem Plus von +2,30% auf erste Gegenwehr der Käufer hin. BYD Company Limited, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Eine nachhaltige Trendwende ist damit noch nicht bestätigt. Dafür müsste die BYD-Aktie zunächst die jüngsten Zwischenhochs überwinden und anschließend den Widerstand zwischen 105,00 und 112,00 HK$ zurückerobern. Darüber folgen weitere Hürden zwischen 135,00 und 145,00 HK$. Fällt der Kurs dagegen deutlich unter 68,00 HK$, rückt die nächste Unterstützungszone zwischen rund 52,00 und 58,00 HK$ in den Fokus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## BYD-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI notiert aktuell bei rund 37 Punkten und damit weiterhin unterhalb der neutralen Marke von 50 Punkten. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie zudem von oben gekreuzt, was zu einem bärischen Crossover geführt hat und den Verkaufsdruck weiterhin bestätigt. BYD Company Limited, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD ist das Signal ebenfalls bärisch. Die MACD-Linie hat ihre Signallinie auch von oben nach unten gekreuzt und ein Verkaufssignal ausgebildet. Zudem verläuft die MACD-Linieund die Signallinie unterhalb der Nulllinie und das Histogramm zeigt negative Balken. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario zeigt nach dem Rekordhoch eine mögliche, größere Korrektur. Der aktuelle Rückgang lässt sich zwar als Welle B innerhalb einer übergeordneten ABC-Struktur interpretieren, welche zu einem neuen Rekordhoch führen kann, aber dieses Szenario ist bisher nicht bestätigt. BYD Company Limited, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die primäre Erwartung für die BYD-Aktie lautet, dass eine potenziell, große Korrektur bevorstehen könnte, dann die Zählung volle 5 Wellen aufzeigt und damit tendenziell reif für eine größere Korrektur ist. Solange jedoch das Welle-4-Tief bei 67,70 HKD nicht gebrochen ist, besthet die Chance auf weitere Extensionen nach oben. Ich halte den aktuellen Bereich für eine mögliche, aber risikobehaftete Turnaround-Zone. Die Signale beim RSI machen Hoffnung, während der MACD noch zur Vorsicht mahnt. Entscheidend bleibt die Unterstützung ab 68,00 HK$. Erst oberhalb der jüngsten Zwischenhochs wäre eine belastbare Trendwende bestätigt. ## ℹ️ BYD Company Limited in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vordergründig im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 78,61 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Autokonzernen in China. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Auto-Aktien, Build your dreams, BYD, BYD Aktie, BYD Analyse, BYD Kurs, BYD Preis, BYD Prognose, BYD-Chartanalyse, E-Mobilität --- ### [Tesla-Aktie über 380 US$: Neues Allzeithoch möglich?](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-ueber-380-us-neues-allzeithoch-moeglich/) **Published:** Oktober 12, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Tesla-Aktie setzt ihre Erholung fort und steigt auf 382,70 US$. Seit dem Sommertief bei knapp 300,00 US$ hat der Kurs damit rund +28% gewonnen. Kurzfristig liefern auch die Indikatoren Rückenwind. Allerdings trifft die Aktie nun auf eine wichtige Widerstandszone, deren Überwindung über die Fortsetzung der Erholung entscheidet. ## Chartanalyse zur Tesla-Aktie Die im Frühjahr ausgebildete Schulter-Kopf-Schulter-Formation wurde mit dem Bruch der Nackenlinie aktiviert. Das daraus abgeleitete Abwärtsziel bei rund 296,00 US$ hat der Kurs der Tesla-Aktie im Juli nahezu punktgenau erreicht. Dort setzte eine dynamische Gegenbewegung ein, die Tesla inzwischen zurück in den früheren Schlüsselbereich zwischen 365,00 und 389,00 US$ geführt hat. Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Gelingt der nachhaltige Ausbruch über 389,00 US$, wartet zwischen 414,00 und 426,00 US$ der nächste Widerstand. Darüber würde die Zone zwischen 460,00 und 470,00 US$ in den Fokus rücken. Scheitert die Tesla-Aktie dagegen erneut, bilden 325,00 bis 338,00 US$ die erste Unterstützung. Darunter wäre ein Rückfall in den Bereich von 292,00 bis 301,00 US$ möglich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Tesla-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI notiert aktuell bei rund 57 Punkten und damit im neutralen bis leicht bullischen Bereich. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von unten gekreuzt und hält sich oberhalb der Marke von 50 Punkten. Das spricht für zunehmenden Kaufdruck, ohne dass bereits eine überkaufte Marktlage vorliegt. Das kurzfristige Momentum bleibt damit grundsätzlich aufwärtsgerichtet. Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD sendet ein bullisches Signal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt, während das Histogramm wieder leicht positive Balken ausbildet. Beide Linien bewegen sich allerdings nur knapp oberhalb der Nulllinie. Der Trend gewinnt somit an Stärke, ist bislang aber noch nicht besonders ausgeprägt und benötigt eine Bestätigung durch weiter steigende Kurse. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt trotz der aktuellen Schwäche konstruktiv. Die laufende Abwärtsbewegung könnte lediglich eine Korrektur innerhalb einer weiterhin intakten Aufwärtsstruktur darstellen. Sobald diese abgeschlossen ist, wäre der Beginn einer dynamischen Welle 3 möglich, die den Kurs der Tesla-Aktie langfristig über die bisherigen Rekordstände führen könnte. Möglicherweise hat diese Welle 3 bereits gestartet. Tesla, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Allerdings zeigt die Zählung auch ein alternatives, deutlich bärischeres Elliott-Wellen-Szenario. Demnach könnte die übergeordnete Welle V bereits beendet worden sein. Ein nachhaltiger Rückfall unter 212,39 US$ würde die bullische Interpretation erheblich schwächen. Solange diese Marke hält, bleiben langfristige Projektionsziele ab 708,21 US$ theoretisch erreichbar, setzen aber zunächst eine klare Stabilisierung voraus. Ich sehe die Tesla-Aktie kurzfristig im Vorteil, da RSI und MACD bullische Signale liefern. Noch fehlt jedoch der entscheidende Ausbruch aus der aktuellen Widerstandszone. Oberhalb von 389,00 US$ würde sich das Chartbild weiter aufhellen. Ein erneutes Scheitern könnte dagegen eine weitere Korrekturphase auslösen. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Tesla (WKN: A1CX3T) ist ein US-amerikanischer Elektroauto- und Technologiekonzern mit Sitz in Austin (Texas), der sich auf Elektrofahrzeuge, Energiespeicherlösungen und Ladeinfrastruktur spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt neben Pkw auch neue Mobilitätslösungen wie den elektrischen Schwerlast-Lkw Tesla Semi sowie autonome Fahrtechnologien. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den bekanntesten Technologie- und Wachstumswerten weltweit. - Tesla gehört zu den wertvollsten Autoherstellern der Welt und weist eine Marktkapitalisierung von rund 1,51 Billionen US$ auf. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** E-Mobilität, Industrie Aktien, Industrieaktien, Roboter-Aktien, Robotik, Robotik-Aktien, Tech-Aktien, Techaktien, Tesla, Tesla-Aktie, Tesla-Aktie-Prognose, Tesla-Analyse, Tesla-Chartanalyse, Tesla-Kurs, Tesla-Preis, Tesla-Prognose --- ### [Delta Air Lines-Aktie: Umsatzrekord trifft Kerosin-Schock](https://www.sharedeals.de/delta-air-lines-aktie-umsatzrekord-trifft-kerosin-schock/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Erst wenn es wirtschaftlich so richtig blöd läuft erkennt man die wahre Stärke eines Unternehmens. Delta Air Lines hat mit den neuesten Quartalszahlen überrascht in einem Umfeld, in dem Treibstoffkosten um über 60% gestiegen sind. Der Großinvestor Berkshire Hathaway dürfte sich freuen über die Qualität seiner jüngsten Investition. Wie attraktiv ist das Chancen-Risiko-Profil der Aktie aktuell? ## Der Kerosin-Stresstest Vor US-Börsenöffnung legte Delta Air Lines die Zahlen für das dritte Quartal vor. Die erste Marktreaktion folgte prompt: Das Papier startete rund -3% schwächer in den Handelstag. Auf den ersten Blick verfehlte die Airline mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 1,72 US$ die Erwartungen der Wall Street von ca. 1,82 US$ knapp. Wer jedoch genauer hinsieht, erkennt enorme operative Resilienz von Delta in wirklich außergewöhnlich schwierigen Zeiten. Mit einem Rekordumsatz von 20,2 Milliarden US$ (+16% gegenüber dem Vorjahr) übertraf Delta die Erwartungen der Analysten von ca. 17,6 Milliarden US$ deutlich. In den höheren Beförderungsklassen (First Class, Delta One, Premium Select) verzeichnet die Fluggesellschaft überproportionale Zuwächse. Geschäftsreisende und einkommensstarke Privatkunden sind deutlich weniger preissensibel und diese Fokussierung Deltas zahlt sich derzeit mehr aus denn je. Obwohl der Grund für die Dämpfung des EPS an den massiv explodierenden Kerosinpreisen liegt, die um satte 62% im Jahresvergleich in die Höhe schossen, konnte Delta das Gesamtergebnis nahezu auf Vorjahresniveau behaupten. Die Preissetzungsmacht des Branchenprimus ist enorm. Das ist mit das stärkste Kaufargument für die Aktie. ## Mehr Reisen und teurer denn je Delta konnte die gestiegenen Kosten an die Kunden mit Leichtigkeit weiterreichen, denn die Buchungslage zeigt keinerlei Abkühlung. Das vierte Quartal ist bereits zu über 60% ausgebucht. Chief Commercial Officer Joe Esposito betonte, dass man keinerlei Risse oder Abschwächungen bei der Konsumnachfrage sehe. Delta rechnet für das Schlussquartal mit einem Umsatzwachstum von ca. 20% bei lediglich 3% Kapazitätswachstum. Die Ticket-Vorverkäufe stiegen im abgelaufenen Quartal um knapp 20% gegenüber dem Vorjahr. Das ist die höchste Zuwachsrate bei Vorab-Buchungseinnahmen seit der Erholungsphase 2022. Die internationalen Buchungen – allen voran auf der Transatlantik-Route und in Lateinamerika (+22%) führen das Wachstum an. Gleichzeitig wuchsen die Buchungen im Premium-Segment (First Class, Delta One) und beim Treueprogramm um knapp 20%. Auch für die ersten Monate von 2027 zeigt der Trend bei frühen Buchungsindikatoren ein ähnlich starkes Niveau wie im vierten Quartal. Die Energiekrise ist eben nicht immer nur negativ. In unserem Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) findest Du Aktien, die gerade am stärksten davon profitieren. ## Der Trick hinter hohen Kerosinpreise Auf den ersten Blick ist man als Anleger verunsichert. Die weitere Entwicklung des Energiemarktes ist unklar und das spricht vorerst gegen ein Investment in Delta. Doch die andere Seite der Medaille zeigt, dass Fluglinien bekanntlich ihre Ticketpreise nicht mehr so schnell senken, selbst wenn der Kerosinpreis sinken sollte. Das bedeutet also, dass in Zukunft, wenn die Wirtschaftslage sich etwas lockert, Delta profitabler sein dürfte als aktuell. An der Stelle sollte noch einmal die starke Profitabilität aufgezeigt werden: Im zweiten Quartal 2026 lag die operative Marge von Delta bei rund 9,4%, gegenüber 5,4% bei Konkurrent United und 6,7% bei Southwest. ## Das Berkshire-Argument Nachdem Warren Buffett im Frühjahr 2020 zu Beginn der Pandemie bekanntlich alle Airline-Aktien komplett verkauft hatte, stieg Berkshire Hathaway im Jahr 2026 überraschend wieder bei Delta ein. Nach Offenlegung einer Position von rund 39,8 Millionen Aktien stockte Berkshire die Beteiligung im 2. Quartal 2026 um weitere 44% auf. Somit hielt Berkshire zuletzt ca. 8,7% der Anteile an Delta. ## Warum liebt Buffett Delta? 1.Wettbewerbsvorteil: Delta ist im Gegensatz zu vielen Konkurrenten keine reine Ticket-Verkaufsplattform mehr, sondern generiert einen Großteil des Gewinns über hochprofitable Kooperationen wie das Amex-Loyalitätsprogramm. Das Kartenwachstum verzeichnete im dritten Quartal erneut zweistellige Zuwächse. Delta steuert auf das fünfte Jahr in Folge mit über 1 Million Neukunden zu. Diese Einnahmen weisen extrem hohe Margen auf und fließen weitgehend unabhängig vom Kerosinpreis. 2\. Preissetzungsmacht & Bilanztreue: Delta konzentriert sich auf zahlungskräftige Klientel (Premium-Reisende), die auch bei hohen Ticketpreisen weiterhin kaufen. Es fokussiert sich auch auf Cashflow und Schuldenabbau – Eigenschaften, die Buffett und Nachfolger Greg Abel sehr schätzen. 3\. Zweite Gewinnquelle: Als einzige Fluggesellschaft betreibt der Konzern eine eigene Ölraffinerie, die in Zeiten hoher Raffineriemargen erhebliche Deckungsbeiträge liefert und den Kerosinschock abfedert. Die operative Substanz bei Delta stimmt. Sobald der Druck von der Treibstoffseite nachlässt, dürfte sich die hohe Pricing-Power direkt in spürbar höheren Margen niederschlagen, was Delta für mich zu einem Kaufkandidaten macht. Nicht zuletzt wegen des Vorteils einer eigenen Raffinerie und dem Fokus auf das Premium-Kundensegment. Doch Delta bleibt trotz aller Transformation anfällig für sprunghafte Ölpreise, Geopolitik und steigende Personalkosten und ist damit ein sehr volatiles Wertpapier. Das Jahr neigt sich dem Ende, doch an der Börse gehts immer weiter. Mit unserem [Jahresendspurt: 3 Trend-Aktien fürs Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) findest Du passende Aktien, um Deine Rendite zu pushen. ## ℹ️ Delta Air Lines in Kürze - Delta gehört mit einer Flotte von über 900 Flugzeugen zu den weltweit größten US-Fluggesellschaften mit Sitz in Atlanta, Georgia (USA). - Im Gegensatz zu Billigfliegern wie Ryanair betreibt Delta ein klassisches Hub-and-Spoke-System: Passagiere aus kleineren Städten werden an zentralen Drehkreuzen gebündelt und von dort auf nationale sowie internationale Langstreckenflüge verteilt. - Delta betreibt als einzige Airline der Welt eine eigene Erdölraffinerie nahe Philadelphia über die Tochtergesellschaft Monroe Energy und sichert sich dadurch gegen hohe Veredelungsspannen bei Kerosin ab. - Der Fluganbieter gehört zu den jüngsten Investments von Berkshire Hathaway und ist derzeit rund 54 Milliarden US$ an der Börse wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Das Geschäft brummt – Analysten ziehen nach](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-das-geschaeft-brummt-analysten-ziehen-nach/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie befindet sich seit dem Hoch im April bei etwa 190 € in einem nachhaltigen Abwärtstrend. Zwar kommt es immer wieder zu kurzfristigen Erholungen, eine nachhaltige Bodenbildung ist bislang jedoch nicht zu erkennen. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei 142,10 €. Damit stellt sich die Frage: Sind das bereits gute Einstiegskurse? ## Der KI-Boom landet am Ende auch im Stromnetz Wenn über den Ausbau von KI gesprochen wird, geht es meistens um Nvidia, Rechenzentren oder Cloudanbieter. Irgendwo muss der ganze zusätzliche Strom aber herkommen und er muss auch zu den Rechenzentren transportiert werden. Siemens Energy sitzt damit ziemlich nah an einem der größten Investitionstrends der kommenden Jahre. Im dritten Geschäftsquartal erzielte der Konzern Rekordwerte bei Auftragseingang, Umsatz und Profitabilität. Die Nachfrage kam erneut stark aus den USA, während gleichzeitig die Kapazitäten ausgebaut wurden. CEO Christian Bruch sprach von einer weltweit weiterhin hohen Stromnachfrage, die sich direkt in den Bestellungen bemerkbar macht. Vor allem Grid Technologies und Gas Services profitieren davon. Neue Rechenzentren brauchen Netzanschlüsse, Transformatoren und zusätzliche Erzeugungskapazitäten. Genau an diesen Stellen verdient Siemens Energy mit. Der Auftragsbestand ist dadurch inzwischen so groß, dass der Konzern über Jahre gut ausgelastet ist. Für Anleger ist das angenehm, weil ein großer Teil des zukünftigen Geschäfts schon heute relativ gut sichtbar ist. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy&stockidentifier=symbol%3AENR&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Das ehemalige Sorgenkind überrascht inzwischen positiv Noch vor wenigen Jahren war Siemens Gamesa der Teil des Konzerns, über den Anleger am liebsten gar nicht sprechen wollten. Milliardenverluste, technische Probleme bei Windturbinen und immer neue Belastungen haben Siemens Energy lange zurückgehalten. Im dritten Quartal gelang Gamesa nun erstmals seit 2022 wieder ein positives Quartalsergebnis. Das heißt nicht, dass alle Probleme verschwunden sind, aber der größte Bremsklotz im Konzern zieht zumindest nicht mehr mit derselben Kraft nach unten. Parallel räumt Siemens Energy auch an anderer Stelle auf. Seit August bereitet der Konzern den Geschäftsbereich Transformation of Industry auf eine mögliche Eigenständigkeit vor. Damit wird die Struktur Stück für Stück schlanker und der Fokus rückt stärker auf die Bereiche, in denen momentan richtig viel Nachfrage vorhanden ist. ## Im November kommt der nächste große Check Am 11. November legt Siemens Energy die Zahlen zum vierten Geschäftsquartal vor. Nach dem starken dritten Quartal wird dann interessant, ob die hohe Dynamik bei Auftragseingang und Marge anhält und was sich der Konzern für 2027 zutraut. Die Messlatte liegt inzwischen deutlich höher als noch vor einem Jahr. Anleger erwarten nicht mehr nur, dass Siemens Energy seine Probleme in den Griff bekommt. Der Markt will inzwischen sehen, wie viel aus dem Auftragsboom am Ende tatsächlich beim Gewinn hängen bleibt. Siemens Energy hat sich vom Sanierungsfall zu einem der großen Profiteure des weltweiten Stromausbaus entwickelt. Besonders Netze und Gasturbinen laufen stark, Gamesa macht Fortschritte und neue Projekte kommen laufend dazu. Bei rund 145 € ist davon zwar schon einiges im Kurs angekommen. Wenn Analysten trotzdem 200 €, 210 € oder sogar 245 € aufrufen, liegt das vor allem an den Erwartungen für die kommenden Jahre. Jetzt muss Siemens Energy aus dem riesigen Auftragsbestand nur noch möglichst viel profitables Geschäft machen und darauf werden die Zahlen im November den nächsten Blick liefern. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX. An der Börse ist Siemens Energy aktuell mit etwa 121,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Kurs --- ### [Zalando-Aktie mit +12% – Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-mit-12-trendwende-gelungen/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Zalando-Aktie meldet sich mit einem kräftigen Wochenplus von +6,87% zurück. Nach mehreren schwachen Monaten steigt der Kurs auf 23,80 € und entfernt sich damit wieder von der wichtigen Unterstützungszone. Für eine nachhaltige Trendwende reicht die Erholung allerdings noch nicht aus. Nun müssen die Käufer zeigen, ob sie auch den nächsten Widerstandsbereich überwinden können. ## Chartanalyse zur Zalando-Aktie Der Kurs der Zalando-Aktie war 2025 in einen abwärts gerichteten Trendkanal übergegangen. Im Sommer gelang zwar der Ausbruch über dessen Oberseite, doch die anschließende Erholung scheiterte im Widerstandsbereich zwischen 28,00 € und 32,00 €. Danach fiel der Kurs erneut zurück, konnte sich jedoch oberhalb der langfristig wichtigen Unterstützungszone zwischen rund 19,00 € und 21,50 € stabilisieren. Zalando SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Mit dem Anstieg auf 23,80 € verbessert sich das kurzfristige Bild. Für ein belastbares Kaufsignal müsste die Zalando-Aktie zunächst ihr jüngstes Zwischenhoch überwinden und anschließend die Zone von 28,00 € bis 32,00 € zurückerobern. Darüber würde sich Raum in Richtung des nächsten Widerstands zwischen 36,00 € und 40,00 € öffnen. Unterhalb von 19,00 € droht dagegen ein erneuter Test des bisherigen Tiefs. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Zalando-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI hat sich aus dem unteren neutralen Bereich erholt und nähert sich wieder der Marke von 50 Punkten. Die RSI-Linie liegt aktuell jedoch noch unter ihrer geglätteten Signallinie. Damit verbessert sich das Momentum, ohne bereits ein eindeutig bullisches Signal zu liefern. Ein Anstieg über 50 Punkte und ein Kreuzen der Signallinie von unten würden die laufende Erholung bestätigen. Zalando SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD ist die Trendwende noch nicht vollständig vollzogen. Die MACD-Linie bewegt sich unterhalb der Signallinie und beide Linien notieren nahe der Nulllinie. Gleichzeitig verlieren die negativen Histogrammbalken an Dynamik. Das spricht für nachlassenden Verkaufsdruck. Ein bullisches Kreuzen der Signallinie wäre jedoch notwendig, um ein klareres Kaufsignal zu erzeugen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das übergeordnete Elliott-Wellen-Szenario geht davon aus, dass die langjährige Abwärtsbewegung Anfang 2024 bei 15,93 € abgeschlossen wurde. Anschließend entwickelte sich eine erste Aufwärtswelle, die den Kurs der Zalando-Aktie bis knapp über 40,00 € führte. Danach fiel der Kurs in einer Welle 2 zurück. Anschließend bildete der Kurs eine weitere Aufwärtswelle. Die seitdem laufende Korrektur lässt sich als zweite Welle dieses neuen Aufwärtszyklus einordnen. Zalando SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Innerhalb dieser Korrektur hat der Kurs das 0,618er Fibonacci-Retracement bei 22,48 € leicht unterschritten und anschließend nach oben gedreht. Solange die Zalando-Aktie oberhalb des Ausgangstiefs bei 18,62 € bleibt, ist das bullische Elliott-Wellen-Szenario intakt. Eine bestätigte dritte Welle könnte den Kurs zunächst über das bisherige Hoch und später wieder in Richtung der psychologisch wichtigen Marken von 50,00 € & 60,00 € und höher führen. Ich sehe bei der Zalando-Aktie erste Anzeichen einer Stabilisierung, aber noch keine bestätigte Trendwende. Dafür müssen RSI und MACD weitere bullische Signale liefern. Entscheidend bleibt die Zone von 28,00 € bis 32,00 €. Erst oberhalb dieses Bereichs würde sich das technische Bild deutlich aufhellen. ## ℹ️ Zalando in Kürze - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert rund 62 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur unter der Marke ZEOS auch anderen Händlern für den Versand von Produkten an. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und wird aktuell mit rund 5,81 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Konsum-Aktien, Konsumaktien, Zalando, Zalando SE, Zalando-Aktie, Zalando-Analyse, Zalando-Chartanalyse, Zalando-Kurs, Zalando-Prognose --- ### [Nvidia-Aktie weiter stark – Analysten sehen bis zu 350 US$](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-weiter-stark-analysten-sehen-bis-zu-350-us/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nvidia steht nach dem nächsten starken Lauf nur knapp unter seinem Rekordhoch. Trotz hoher US-Renditen hält sich die Aktie erstaunlich stabil, während die Nachfrage nach KI-Chips weiter wächst. Analysten bleiben entsprechend optimistisch und sehen teilweise Kurse von 300 US$ und deutlich mehr. ## Die Nachfrage nach KI-Chips lässt bislang kaum nach Bei Nvidia läuft das Geschäft weiterhin in einer Größenordnung, die vor wenigen Jahren noch kaum vorstellbar gewesen wäre. Im vergangenen Quartal setzte der Konzern 96,2 Milliarden US$ um, 106% mehr als ein Jahr zuvor. Allein das Data-Center-Geschäft kam auf 89 Milliarden US$ und wuchs um 117%. Dabei ist Blackwell inzwischen längst nicht mehr die einzige Wachstumsstory. Nvidia hat mit der Auslieferung der nächsten Plattform Vera Rubin begonnen und erwartet nach eigenen Angaben den schnellsten Produktstart der Unternehmensgeschichte. Bestellungen liegen bereits von großen Hyperscalern, Cloud-Anbietern und Systemherstellern vor. Für das laufende Quartal stellt Nvidia einen Umsatz von rund 108 Milliarden US$ in Aussicht. Bemerkenswert daran ist, dass in dieser Prognose keine zusätzlichen Umsätze mit Data-Center-Chips in China enthalten sind. Selbst ohne diesen Markt rechnet das Unternehmen also mit einem weiteren deutlichen Sprung. Wir halten Dich bei Nvidia und der KI-Branche auf dem Laufenden. Abonniere dazu ganz einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia)! ## Auch außerhalb der großen Tech-Konzerne wird weiter gebaut Lange drehte sich bei Nvidia fast alles um Microsoft, Meta, Amazon oder Google. Inzwischen kommt ein wachsender Teil der Nachfrage aber aus ganz anderen Ecken. Morgan Stanley weist darauf hin, dass ein großer Teil des Geschäfts mittlerweile mit KI-Start-ups, sogenannten Neoclouds, staatlichen Projekten und klassischen Unternehmen gemacht wird. Die Nachfrage hängt damit nicht mehr nur an einigen wenigen Hyperscalern. Analyst Joseph Moore hat Nvidia Anfang Oktober wieder zu seinem Top Pick im Halbleitersektor gemacht. Für Nvidia ist das ziemlich wichtig. Je breiter die Kundschaft wird, desto weniger hängt das Wachstum davon ab, ob ein einzelner Tech-Konzern seine Investitionen irgendwann etwas zurückfährt. Auch die jüngsten Exportdaten aus Taiwan passen bislang nicht zu einer echten Abschwächung. UBS verweist auf einen kräftigen Anstieg bei Exporten von Rechenzentrums- und Datenverarbeitungstechnik im September. Für Analyst Timothy Arcuri spricht das weiter für eine gesunde KI-Nachfrage. ## An der Börse wird die Luft trotzdem dünner Die Nvidia-Aktie war zuletzt bis auf knapp 239 US$ gestiegen und damit auf ein neues Rekordhoch gelaufen. Inzwischen steht sie wieder bei rund 229 US$. Das ist nach dem starken Anstieg noch keine große Korrektur, zeigt aber, dass Anleger auf diesem Niveau empfindlicher auf schlechte Nachrichten reagieren. In den vergangenen Tagen kamen solche Zweifel vor allem aus dem KI-Umfeld. Berichte über möglicherweise niedrigere Umsätze bei OpenAI sorgten zeitweise für Druck auf Tech-Aktien. Gleichzeitig wurde der geplante Börsengang des ebenfalls von Nvidia unterstützten Rechenzentrumsanbieters Firmus gestoppt, nachdem Investoren bei der hohen Bewertung nicht mehr mitziehen wollten. Dazu kommen die hohen US-Renditen. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen lag zuletzt zeitweise wieder deutlich über 5 %, während steigende Ölpreise den Inflationsdruck hochhalten. Nvidia wächst zwar extrem schnell, aber auch eine starke Wachstumsaktie bekommt Gegenwind, wenn sichere Anlagen plötzlich wieder deutlich höhere Renditen bieten. ## Analysten sehen trotzdem noch einiges an Luft Von einer großen Abkehr von Nvidia ist bei den Analysten bislang wenig zu sehen. UBS hat seine Kaufempfehlung am 9. Oktober bestätigt und bleibt bei einem Kursziel von 300 US$. Vom aktuellen Niveau wären das noch rund +30% nach oben. Cantor Fitzgerald geht sogar noch weiter und sieht Nvidia bei 350 US$. Citi kommt auf 315 US$. Auch Morgan Stanley bleibt sehr positiv. Das Haus sieht Nvidia inzwischen wieder als bevorzugten Halbleiterwert und argumentiert unter anderem damit, dass das Unternehmen im Verhältnis zum erwarteten Gewinn gar nicht so extrem bewertet sei, wie es die inzwischen riesige Marktkapitalisierung vermuten lässt. Das ist am Ende auch der Kern der Nvidia-Story. Die Aktie ist stark gelaufen und das Unternehmen ist inzwischen fast 6 Billionen US$ wert. Gleichzeitig wachsen Umsatz und Gewinn aber weiterhin so schnell, dass selbst nach dieser Rallye viele Analysten noch deutlich höhere Kurse rechtfertigen können. Bei Nvidia läuft das Geschäft weiter auf Hochtouren. Die Nachfrage nach KI-Chips bleibt stark, Vera Rubin steht schon in den Startlöchern. An der Börse ist deshalb noch lange nicht Schluss, nur weil die Aktie schon weit gelaufen ist. Solange Nvidia bei den Zahlen weiter so abliefert, werden Rücksetzer eher wieder Käufer anlocken als die ganze Story infrage stellen. Die Kursziele von 300 bis 350 US$ zeigen zumindest, dass viele Analysten noch deutlich mehr zutrauen. Du suchst noch nach spannenden KI-Aktien für die kommenden Monate? Dann schau in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,53 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Prognose --- ### [SAP-Aktie nach +50% – kaufen oder warten?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-nach-50-kaufen-oder-warten/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SAP-Aktie setzt ihre Erholung fort und steigt mit einem Wochengewinn von +4,10% auf 191,46 €. Seit dem Tief bei rund 128,00 € hat der DAX-Titel damit rund +50% zugelegt. RSI und MACD bestätigen den Aufschwung, doch unmittelbar voraus wartet eine massive Widerstandszone. Auch das Elliott-Wellen-Szenario mahnt weiterhin zur Vorsicht. ## Chartanalyse zur SAP-Aktie Der Kurs der SAP-Aktie hat den mehrmonatigen Abwärtstrendkanal nach oben verlassen und damit ein erstes starkes Kaufsignal ausgelöst. Anschließend wurden die Widerstandsbereiche um 155,00 und 180,00 € zurückerobert. Bei aktuell 191,46 € nähert sich die SAP-Aktie jedoch der nächsten wichtigen Hürde. Die Erholung ist technisch intakt, trifft nun aber auf einen entscheidenden Belastungstest. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Zwischen etwa 197,00 und 205,00 € liegt die nächste Widerstandszone. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte den Weg bis zur Marke von 222,60 € öffnen. Scheitert der SAP-Kurs dagegen an diesem Bereich, bildet die Zone zwischen rund 174,00 und 181,00 € die erste Unterstützung. Weitere Auffangbereiche liegen zwischen 153,00 und 160,00 € sowie im Bereich von 117,00 bis 129,00 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart notiert aktuell bei etwa 62 Punkten und damit im neutralen Bereich. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von unten gekreuzt und sich inzwischen deutlich von ihr abgesetzt. Das bestätigt die positive Kursdynamik der SAP-Aktie. Gleichzeitig bleibt bis zur überkauften Zone noch etwas Spielraum, sodass der Indikator kurzfristig weiteres Aufwärtspotenzial zulässt. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein bullisches Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie bereits im Frühjahr von unten gekreuzt. Inzwischen verlaufen beide Linien wieder oberhalb der Nulllinie, während das Histogramm weiterhin positiv bleibt. Jedoch hat das Momentum deutlich nachgelassen, was abnehmende Stärke signalisiert. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt trotz der starken Erholung vorsichtig. Der kräftige Rückgang vom bisherigen Allzeithoch könnte Teil einer größeren Korrektur sein, die noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Der aktuelle Anstieg lässt sich dabei als B-Welle einordnen. Solche Gegenbewegungen können dynamisch verlaufen und wichtige Widerstände zeitweise überwinden. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss dieser B-Welle wäre im dargestellten Elliott-Wellen-Szenario noch eine abwärtsgerichtete C-Welle möglich. Erst ein nachhaltiger Anstieg über das bisherige Rekordhoch würde diese korrektive Zählung zunehmend infrage stellen. Langfristig bleibt dennoch eine weitere große Aufwärtswelle möglich, sofern die übergeordnete Korrektur erfolgreich abgeschlossen wird. In einem Alternativszenario könnte die SAP-Aktie jedoch die Welle-4-Korrektur bereits abgeschlossen haben und sich auf direktem Wege in die Welle 5 befinden. Meiner Einschätzung nach hat sich das technische Bild der SAP-Aktie deutlich verbessert. Der Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal sowie die Kaufsignale von RSI und MACD sprechen kurzfristig für eine Fortsetzung der Erholung. Entscheidend ist nun die Zone zwischen 197,00 und 205,00 €. Ein Ausbruch wäre bullisch, während eine Zurückweisung das korrektive Elliott-Wellen-Szenario wieder stärker in den Vordergrund rücken würde. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 220,98 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Charanalyse, SAP Chartanalyse, SAP SE, SAP SE-Aktie, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Amazon-Aktie zieht wieder an – wie viel geht jetzt noch?](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-zieht-wieder-an-wie-viel-geht-jetzt-noch/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Amazon hat zum Wochenschluss wieder ordentlich Fahrt aufgenommen und ist um mehr als +3% auf 262,43 US$ gestiegen. Hinter dem Lauf steckt inzwischen weit mehr als das klassische Handelsgeschäft. AWS wächst so schnell wie seit Jahren nicht mehr, das Werbegeschäft legt kräftig zu und auch an der Wall Street bleiben die Erwartungen hoch. ## AWS wird für Amazon immer wichtiger Wer bei Amazon noch zuerst an Pakete und Prime denkt, schaut mittlerweile nur auf einen Teil des Konzerns. Der große Wachstumstreiber sitzt inzwischen in der Cloud. AWS setzte im zweiten Quartal 42,2 Milliarden US$ um und wuchs damit um 37% gegenüber dem Vorjahr. So schnell war die Sparte seit 18 Quartalen nicht mehr gewachsen. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Amazon nach eigener Aussage trotz der massiven Investitionen noch immer nicht genug Rechenkapazität hat, um die komplette Nachfrage bedienen zu können. Ende Juni lagen bereits Aufträge im Wert von 496 Milliarden US$ im AWS-Backlog. Ein großer Teil davon hängt inzwischen an KI. CEO Andy Jassy sagte nach den letzten Zahlen, dass sowohl das KI- als auch das eigene Chipgeschäft inzwischen jeweils auf einen Jahresumsatz von mehr als 25 Milliarden US$ kommen. Dazu sitzt Amazon mit seiner Beteiligung an Anthropic ziemlich nah an einem der derzeit am schnellsten wachsenden KI-Unternehmen überhaupt. Fast die Hälfte des Anthropic-Umsatzes lief 2025 über die Cloud-Plattformen von Amazon und Google. Für Amazon ist das eine ziemlich angenehme Kombination. AWS verkauft die Rechenleistung, Amazon verdient an der Verteilung von Claude über die eigene Plattform mit und profitiert über seine Beteiligung zusätzlich vom Wachstum von Anthropic. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Rechnung dafür ist allerdings gewaltig Amazon hat seine geplanten Investitionen für 2026 zuletzt um 10% auf rund 220 Milliarden US$ angehoben. Ein großer Teil davon fließt in Rechenzentren, Chips und weitere KI-Infrastruktur. Der freie Cashflow war dadurch auf Sicht von zwölf Monaten zuletzt sogar auf minus 7,6 Milliarden US$ gefallen. Amazon versucht deshalb inzwischen auch, etwas mehr Luft in die Bilanz zu bekommen. Anfang Oktober wurde bekannt, dass der Konzern Nvidia-Chips im Wert von rund 8 Milliarden US$ in ein separates Finanzierungsvehikel auslagern möchte. Investoren würden die Chips finanzieren und Amazon sie anschließend zurückleasen. So kann der Konzern weiter massiv ausbauen, ohne sämtliche Kosten direkt selbst auf der Bilanz zu tragen. Das zeigt aber auch ziemlich gut, in welcher Größenordnung Amazon inzwischen unterwegs ist. AWS wächst stark, dafür werden jedes Jahr Summen investiert, bei denen selbst für einen Konzern wie Amazon irgendwann die Frage aufkommt, wie schnell dieses Geld wieder verdient wird. Bisher liefert AWS dafür aber ziemlich gute Argumente. ## Beim klassischen Amazon wird weiter gespart Während bei KI und Rechenzentren Milliarden fließen, wird im Handelsgeschäft an anderer Stelle weiter gekürzt. Erst diese Woche hat Amazon erneut Stellen im Stores-Bereich gestrichen. Weniger als 1.000 Büroarbeitsplätze waren betroffen, nachdem bereits seit dem vergangenen Jahr rund 30.000 Stellen weggefallen sind. Der Konzern versucht damit weiter, das Geschäft nach den massiven Einstellungen während der Pandemie schlanker zu bekommen. Gleichzeitig läuft neben AWS noch ein zweiter Bereich auffällig gut: Werbung. Die Werbeumsätze stiegen im zweiten Quartal um 26% auf 19,8 Milliarden US$. Amazon verdient inzwischen also nicht nur daran, dass Produkte verkauft werden, sondern zunehmend auch daran, dass Händler dafür bezahlen, möglichst weit oben angezeigt zu werden. Prime Video kommt als zusätzliche Werbefläche noch dazu. Diese Mischung aus Cloud, Werbung und Handel macht Amazon heute deutlich weniger abhängig vom reinen Online-Shopping als noch vor einigen Jahren. ## Analysten sehen noch ordentlich Luft An der Wall Street kommt die Entwicklung ziemlich gut an. TD Cowen hat Anfang Oktober seine Kaufempfehlung bestätigt und sieht die Aktie bei 350 US$. Das Haus rechnet damit, dass AWS im dritten Quartal sogar um rund +41% wachsen könnte. Allein das KI-Geschäft innerhalb von AWS soll nach der Schätzung inzwischen auf fast 10 Milliarden US$ Umsatz kommen. Auch andere Analysten bleiben offensiv. Telsey kommt auf 335 US$, Susquehanna auf 325 US$ und Tigress Financial sogar auf 385 US$. Im Schnitt liegt das Kursziel der erfassten Analysten derzeit bei rund 332 US$, während die Aktie bei gut 262 US$ steht. Die Erwartungen sind damit allerdings auch entsprechend hoch. Amazon muss nicht nur wachsen, sondern vor allem zeigen, dass sich die enormen KI-Ausgaben Schritt für Schritt auch im Ergebnis auszahlen. Für das dritte Quartal hat der Konzern einen Umsatz zwischen 197 und 202 Milliarden US$ in Aussicht gestellt. Beim operativen Gewinn werden 22,5 bis 26,5 Milliarden US$ erwartet. Nach dem starken zweiten Quartal wird AWS dabei erneut einer der Bereiche sein, auf die Anleger besonders schauen. Bei Amazon passt momentan ziemlich viel zusammen. AWS wächst wieder mit richtig Tempo, Werbung wird immer größer und die Nachfrage nach KI-Rechenleistung ist offenbar so hoch, dass Amazon trotz Investitionen von rund 220 Milliarden US$ weiterhin Kapazitätsengpässe sieht. Der Haken sind eben diese Summen. Amazon steckt gerade enorm viel Geld in Rechenzentren und Chips, während der freie Cashflow darunter leidet. Solange AWS aber mit +30 oder +40% wächst, kann der Konzern diesen Kurs gut erklären. Mit 262,43 US$ ist die Aktie nach dem jüngsten Anstieg auch nicht mehr billig weggekommen. Analystenziele von 325 bis 385 US$ zeigen trotzdem, dass viele Häuser noch einiges erwarten. Der nächste größere Prüfstein wird sein, ob AWS das hohe Wachstum auch im dritten Quartal halten kann. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Amazon in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und ist mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,83 Billionen US$ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Amazon, Amazon-Aktie, Amazon-Chartanalyse, Amazon-Kurs --- ### [Okta-Aktie über 230 US$: Droht jetzt eine scharfe Korrektur?](https://www.sharedeals.de/okta-aktie-ueber-230-us-droht-jetzt-eine-scharfe-korrektur/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Okta-Aktie erlebt ein eindrucksvolles Comeback und springt mit einem Wochengewinn von +9,76% auf 232,13 US$. Seit dem Frühjahr hat sich der Kurs damit nahezu vervierfacht. Kurzfristig bestätigen RSI und MACD die Rallye, doch unmittelbar voraus wartet eine wichtige Widerstandszone. Auch das langfristige Elliott-Wellen-Szenario mahnt trotz der enormen Dynamik zur Vorsicht. ## Chartanalyse zur Okta-Aktie Der Kurs der Okta-Aktie hat die Widerstandszone zwischen etwa 190,00 und 200,00 US$ dynamisch überwunden. Damit wurde ein starkes technisches Kaufsignal ausgelöst. Inzwischen ist der Cybersecurity-Titel bis auf 232,98 US$ gestiegen und erreicht den nächsten entscheidenden Bereich. Die starke Folge grüner Wochenkerzen unterstreicht den hohen Kaufdruck, erhöht nach der steilen Rallye jedoch zugleich das Rückschlagrisiko. Okta Inc. Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Aktuell testet die Okta-Aktie die Widerstandszone zwischen rund 220,00 und 235,00 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte den Weg in Richtung des nächsten Bereichs zwischen etwa 255,00 und 275,00 US$ öffnen. Darüber wartet das bisherige Allzeithoch bei 294,14 US$. Bei einer Zurückweisung bildet die Ausbruchszone zwischen 190,00 und 200,00 US$ die erste wichtige Unterstützung. Darunter folgt der Bereich um 135,00 bis 145,00 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Okta-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist auf etwa 82 Punkte gestiegen und befindet sich damit deutlich im überkauften Bereich. Die RSI-Linie verläuft klar oberhalb ihrer Signallinie und bestätigt die starke Aufwärtsdynamik. Ein hoher RSI ist noch kein unmittelbares Verkaufssignal. Nach dem nahezu ununterbrochenen Anstieg nimmt die Wahrscheinlichkeit einer Konsolidierung oder eines vorübergehenden Rücksetzers jedoch spürbar zu. Okta Inc. Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der MACD bleibt ebenfalls klar bullisch. Die MACD-Linie hat die Signallinie bereits im Frühjahr von unten gekreuzt und sich seitdem deutlich von ihr abgesetzt. Beide Linien liegen oberhalb der Nulllinie, während das positive Histogramm zuletzt weiter angewachsen ist. Damit bestätigt der Trendindikator die Rallye der Okta-Aktie, ohne bislang ein konkretes Umkehrsignal zu liefern. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario fällt trotz der aktuellen Kursstärke vorsichtiger aus. Die mehrjährige Abwärtsbewegung seit dem Rekordhoch könnte noch Teil einer übergeordneten Korrektur sein. Demnach lässt sich der aktuelle Anstieg als kräftige B-Welle einordnen, die durchaus bis an das bisherige Allzeithoch oder sogar darüber hinausreichen kann. Okta Inc. Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Eine B-Welle kann ausgesprochen dynamisch verlaufen und den Eindruck eines vollständig neuen Aufwärtstrends erzeugen. Nach ihrem Abschluss müsste im dargestellten Elliott-Wellen-Szenario jedoch noch eine größere C-Welle folgen. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über das bisherige Rekordhoch mit anschließender Stabilisierung würde diese vorsichtige Zählung zunehmend infrage stellen. Meiner Einschätzung nach bleibt bei der Okta-Aktie Vorsicht das Gebot der Stunde. Der Ausbruch über 200,00 US$ sowie die starken Signale von RSI und MACD sprechen zwar für den Aufwärtstrend, die Elliott-Wellen mahnen jedoch zur Vorsicht. Nach der beinahe senkrechten Erholung halte ich neue Einstiege für riskant. Entscheidend ist nun die Zone bis 235,00 US$. Ein Rücksetzer an den Ausbruchsbereich könnte ein deutlich attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis bieten. ## ℹ️ Okta in Kürze - Okta (WKN: A2DNKR) ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen für Identitäts- und Zugriffsmanagement mit Sitz in San Francisco. - Es bietet Cloud-Software an, die Unternehmen und Entwicklern bei der Identifizierung von Benutzern in Anwendungen und Webdiensten hilft. - Zudem ermöglicht es Okta Benutzern, sich zentral über einen Single-Sign-On-Dienst bei einer Vielzahl von Diensten anzumelden. - Okta ist Mitglied im Nasdaq 100 und derzeit mit rund 40,58 Milliarden US$ an der Börse bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Okta, Okta Inc., Okta Kurs, Okta Preis, Okta-Aktie, Okta-Analyse, Okta-Chartanalyse, Okta-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [SpaceX-Aktie mit starkem Lauf – geht die Rallye weiter?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-mit-starkem-lauf-geht-die-rallye-weiter/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SpaceX-Aktie hat sich in den vergangenen Wochen kräftig zurückgemeldet und notiert inzwischen wieder bei rund 163 US$. Unterstützung kommt auch von neuen Starlink-Plänen, mit denen SpaceX immer stärker in den klassischen Mobilfunkmarkt drängt. Im Chart bleibt vor allem die Zone um 150 US$ wichtig. ## Starlink wird für klassische Mobilfunkanbieter unangenehm Für ordentlich Aufmerksamkeit sorgt derzeit der nächste Schritt bei Starlink Mobile. SpaceX will für rund 8 Milliarden US$ Mobilfunkfrequenzen im 800-MHz-Bereich übernehmen. Die Frequenzen haben eine hohe Reichweite und kommen auch besser durch Gebäude, weshalb sie für ein richtiges Mobilfunknetz deutlich interessanter sind als reine Satellitenverbindungen. Der Deal muss allerdings noch von der US-Regulierungsbehörde FCC genehmigt werden. Dass die Konkurrenz das Thema ernst nimmt, hat man direkt an der Börse gesehen. T-Mobile US verlor nach der Meldung zweistellig, auch Deutsche Telekom geriet kräftig unter Druck. SpaceX bewegt sich mit Starlink damit immer weiter in einen Markt hinein, der bislang von klassischen Mobilfunkkonzernen dominiert wurde. Bis daraus ein vollwertiges Netz wird, dürfte zwar noch Zeit vergehen, die Richtung ist aber ziemlich klar. Auch abseits davon wächst Starlink weiter. American Airlines will den Dienst künftig in der gesamten Hauptflotte mit mehr als 1.000 Flugzeugen einsetzen. Solche Deals sind für SpaceX wichtig, weil Starlink damit längst nicht mehr nur bei Privatkunden wächst, sondern zunehmend auch in Flugzeugen und anderen kommerziellen Bereichen eingesetzt wird. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Jetzt zeigt sich, wie stark der Lauf wirklich ist Im Chart hat SpaceX in den vergangenen Monaten eine ziemlich starke Erholung hingelegt. Nach dem Tief bei rund 110 US$ arbeitete sich die Aktie zunächst zurück in Richtung 150 US$ und schoss Anfang Oktober sogar bis knapp 175 US$ nach oben. Nach so einer Bewegung sind Gewinnmitnahmen erstmal nichts Ungewöhnliches. Viel interessanter ist deshalb, wo sich die Aktie bei einem größeren Rücksetzer fangen könnte. Hier fällt vor allem der Bereich um 150 bis 151 US$ auf. Dort liegt im Volume Profile der Point of Control. In diesem Kursbereich wurde innerhalb des betrachteten Zeitraums am meisten gehandelt, Anleger waren dort also bereits sehr aktiv. Gleichzeitig war die Zone schon zuvor mehrfach relevant. Sollte SpaceX nach dem starken Lauf noch einmal bis in diesen Bereich zurückkommen, wäre dort eine Stabilisierung durchaus wahrscheinlich. Solange die Zone hält und wieder Käufer in den Markt kommen, würde selbst eine etwas größere Korrektur das aktuell bessere Chartbild nicht sofort kaputtmachen. Problematischer würde es erst, wenn die Aktie den Bereich klar verliert. Dann wäre unterhalb des großen Volumenclusters zunächst wieder mehr Platz, bevor im Bereich um 130 US$ die nächste auffälligere Zone wartet. SpaceX-Aktie Bei SpaceX läuft momentan vieles in die richtige Richtung. Starlink wächst weiter, das Mobilfunkgeschäft wird größer und auch bei neuen Partnerschaften kommt regelmäßig etwas dazu. An der Börse hat die Aktie darauf mit einem starken Lauf vom Tief reagiert. Für den Chart bleibt die Zone um 150 bis 151 US$ besonders wichtig. Dort liegt der Point of Control und damit ein Bereich, an dem zuvor sehr viel gehandelt wurde. Sollte die Aktie noch einmal bis dorthin korrigieren, wäre eine Stabilisierung dort durchaus wahrscheinlich. Auf der Oberseite wartet bei rund 176 US$ der nächste größere Test. Kommt SpaceX darüber, rücken anschließend wieder die Bereiche um 200 US$ und später rund 212 US$ in den Blick. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? 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Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,21 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose --- ### [Palo Alto-Aktie mit Rekordhoch: 500 US$ als nächstes Ziel?](https://www.sharedeals.de/palo-alto-aktie-mit-rekordhoch-500-us-als-naechstes-ziel/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Palo-Alto-Networks-Aktie setzt ihre starke Rallye fort und notiert nach einem Wochengewinn von +3,85% bei 418,78 US$. In der Spitze erreichte der Cybersecurity-Titel bereits 432,33 US$. Während RSI und MACD frische Kaufsignale liefern, warnen in beiden Indikatoren ausgeprägte bärische Divergenzen vor einer nachlassenden Aufwärtsdynamik. ## Chartanalyse zur Palo-Alto-Networks-Aktie Der Kurs der Palo-Alto-Networks-Aktie hat den bisherigen Widerstand bei 398,79 US$ überwunden und damit ein starkes technisches Kaufsignal ausgelöst. Zuvor war der Titel innerhalb weniger Monate von rund 145,00 US$ bis über 400,00 US$ gestiegen. Der jüngste Ausbruch bestätigt den übergeordneten Aufwärtstrend, wenngleich die Bewegung inzwischen bereits weit fortgeschritten wirkt. Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Entscheidend ist nun, ob sich die Palo-Alto-Networks-Aktie dauerhaft über 398,79 US$ behaupten kann. Gelingt dies, rückt zunächst die psychologisch wichtige Marke von 450,00 US$ in den Fokus. Bei einem Rücksetzer bildet der Bereich zwischen etwa 315,00 und 330,00 US$ die erste größere Auffangzone. Weitere Unterstützungen liegen bei rund 195,00 bis 205,00 US$ sowie 130,00 bis 140,00 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Palo-Alto-Networks-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart notiert aktuell bei etwa 68 Punkten und damit knapp unterhalb der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von unten gekreuzt und ein bullisches Signal erzeugt. Gleichzeitig bildet der RSI trotz steigender Aktienkurse tiefere Hochpunkte aus. Diese bärische Divergenz deutet darauf hin, dass die Aufwärtsbewegung zunehmend an Dynamik verliert. Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD hat die MACD-Linie die Signallinie von unten gekreuzt. Damit liegt ein frisches Kaufsignal vor, während beide Linien deutlich oberhalb der Nulllinie verlaufen. Dennoch zeigt sich auch hier eine bärische Divergenz: Der Kurs der Palo-Alto-Networks-Aktie markiert höhere Hochs, während die Spitzen im MACD niedriger ausfallen. Das erhöht mittelfristig das Korrekturrisiko. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das übergeordnete Elliott-Wellen-Szenario bleibt bullisch. Die kräftige Korrektur bis zum Tief im Frühjahr 2026 könnte eine größere vierte Welle abgeschlossen haben. Seitdem entwickelt sich ein neuer impulsiver Anstieg, der sich als Teil einer übergeordneten fünften Welle einordnen lässt. Langfristig wären damit weitere Hochs oberhalb des bisherigen Rekordstands möglich. Palo Alto Networks, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Kurzfristig könnte sich die Palo-Alto-Networks-Aktie weiter nach oben bewegen. Jedoch sollte mit einem Pullback im Rahmen einer Welle 4 gerechnet werden. Die bärischen Divergenzen bei RSI und MACD passen zu diesem Risiko, ohne das bullische Elliott-Wellen-Szenario bereits grundsätzlich infrage zu stellen. Meiner Einschätzung nach bleibt die Palo-Alto-Networks-Aktie übergeordnet bullisch. Der Ausbruch über 398,79 US$ sowie die Kaufsignale von RSI und MACD sprechen für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Die bärischen Divergenzen mahnen jedoch zur Vorsicht. Nach dem steilen Anstieg würde ich dem Kurs nicht hinterherlaufen. Ein erfolgreicher Re-Test der Ausbruchsmarke oder eine geordnete Konsolidierung könnte ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis bieten. ## ℹ️ Palo Alto Networks in Kürze - Palo Alto Networks, Inc. (WKN: A1JZ0Q) ist ein IT-Sicherheitsunternehmen mit Hauptsitz in Santa Clara in Kalifornien. - Kernprodukt des Unternehmens ist eine Cybersicherheitsplattform, die Firewalls und Cloud-basierte Angebote umfasst. - Kunden von Palo Alto sind sowohl Behörden als auch Unternehmen aller Größenordnungen. - Das Unternehmen ist Mitglied im US-Leitindex Nasdaq 100 und ca. 342,56 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** -Aktie, -Analyse, Cyber-Aktien, Cyber-Security, Cyber-Security-Aktien, Cybersicherheit, Cybersicherheit-Aktien, Palo Alto, Palo Alto Networks, Palo Alto-Aktie, Palo Alto-Analyse, Palo Alto-Chartanalyse, Palo Alto-Kurs, Palo Alto-Preis, Palo Alto-Prognose, Prognose, Techaktien --- ### [Commerzbank-Aktie: 16. November – sind dann 46 € drin?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-16-november-sind-dann-46-e-drin/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Im Übernahmepoker um die Commerzbank rückt der 16. November in den Mittelpunkt. Bis dahin will die EU-Kommission über UniCredits Antrag auf kartellrechtliche Genehmigung entscheiden. Die Commerzbank-Aktie notiert bei rund 38,20 € – die DZ Bank sieht sie bei 46 €. Doch selbst grünes Licht aus Brüssel wäre noch keine Garantie für eine schnelle Übernahmeprämie. ## Brüssel prüft nicht den Kaufpreis Die EU-Kommission kann das Vorhaben ohne Auflagen genehmigen, Zugeständnisse verlangen oder eine vertiefte Prüfung einleiten. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob durch eine Kombination der Commerzbank mit UniCredits deutscher Tochter HypoVereinsbank der Wettbewerb beeinträchtigt würde. Eine Freigabe wäre für UniCredit ein wichtiger Etappensieg. Sie würde jedoch weder ein konkretes Übernahmeangebot noch einen bestimmten Preis erzwingen. Auch der Widerstand der Bundesregierung wäre damit nicht beendet. Der Bund hält weiterhin 13,3% der Commerzbank und lehnt eine feindliche Übernahme bislang ab. Zusätzlich benötigt UniCredit die Zustimmung der Europäischen Zentralbank. Diese tendiert Medienberichten zufolge ebenfalls zu einer Genehmigung. Die Italiener haben sich bereits Zugriff auf annähernd die Hälfte des Commerzbank-Kapitals gesichert. Der strategische Druck bleibt damit unabhängig von der Position Berlins bestehen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Das operative Geschäft liefert Für Aktionäre ist wichtig, dass die Commerzbank nicht allein von Übernahmefantasie lebt. Im ersten Halbjahr stieg das operative Ergebnis um 14% auf 2,73 Milliarden €. Der Nettogewinn sprang sogar um 40% auf den Rekordwert von 1,81 Milliarden €. Die Erträge erhöhten sich um 7% auf 6,5 Milliarden €. Besonders positiv ist, dass der Zinsüberschuss trotz niedrigerer Leitzinsen mit 4,1 Milliarden € nahezu stabil blieb. Gleichzeitig wuchsen die Provisionserträge um 8% auf 2,2 Milliarden €. Die Abhängigkeit von hohen Zinsen nimmt damit zumindest etwas ab. Auch die Effizienz verbessert sich. Die Kosten-Ertrags-Quote sank einschließlich der Pflichtabgaben auf 53%. Die Quote problematischer Kredite blieb mit 1,1% niedrig, während die harte Kernkapitalquote von 14,4% ausreichend Spielraum für Ausschüttungen bietet. Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiterhin einen Nettogewinn von mindestens 3,4 Milliarden € und eine Eigenkapitalrendite von rund 12%. ## Fast 8% fließen an die Aktionäre zurück Die Commerzbank will für 2026 rund 3,2 Milliarden € an ihre Anteilseigner zurückgeben. Gemessen am aktuellen Börsenwert von etwa 40,7 Milliarden € entspricht das einer Kapitalrückführungsrendite von knapp 8%. Mindestens die Hälfte soll als Dividende ausgeschüttet werden. Rein rechnerisch käme der Dividendenanteil damit auf mindestens 1,6 Milliarden € beziehungsweise knapp 4% des Börsenwerts. Zusätzlich läuft seit Anfang September ein Aktienrückkauf über bis zu 1,2 Milliarden €. Allerdings besitzt der Rückkauf eine ungewöhnliche Nebenwirkung: Verkauft UniCredit keine Aktien, steigt sein prozentualer Anteil automatisch. Die Kapitalrückgabe stärkt daher nicht nur den Gewinn je Aktie, sondern indirekt auch die Position des Großaktionärs. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Commerzbank-Aktie: Die Analysten bleiben gespalten Die DZ Bank nennt ein Kursziel von 46 € und unterstellt dabei eine vollständige Übernahme durch UniCredit. Gegenüber 38,20 € ergibt sich ein Potenzial von gut 20%. Andere Häuser sind zurückhaltender: Ziele um 42 bis 43 € versprechen nur noch einen moderaten Aufschlag, während JPMorgan mit 38 € praktisch keinen Spielraum sieht. Die Differenz erklärt sich vor allem durch die Übernahmeannahmen. Ohne Prämie dürfte die starke Ergebnisentwicklung die Aktie stützen. Für 46 € braucht es jedoch entweder ein attraktives Angebot oder weitere deutliche Ergebnissteigerungen. Die Entscheidung aus Brüssel kann die nächste Übernahmehürde beseitigen, löst den Knoten aber noch nicht vollständig. Fundamental überzeugen Gewinnwachstum, Bilanz und die hohe Kapitalrückgabe. Bestehende Aktionäre können die Commerzbank-Aktie daher halten – das Kursziel von 46 € halte ich für erreichbar, aber nicht für garantiert. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 40,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Datadog-Aktie nach Rekordhoch: Nächstes Kursziel 400 US$?](https://www.sharedeals.de/datadog-aktie-nach-rekordhoch-naechstes-kursziel-400-us/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Datadog-Aktie setzt ihre beeindruckende Rallye fort und erreicht bei 294,00 US$ ein neues Rekordhoch. Allein in dieser Woche legt der Cloud-Titel um +5,79% zu. Mit dem Sprung über die bisherige Bestmarke beginnt eine neue Preisfindungsphase. Nun steht die psychologisch wichtige Marke von 300,00 US$ unmittelbar vor dem Test. ## Chartanalyse zur Datadog-Aktie Der Kurs der Datadog-Aktie hat den bisherigen Rekordstand bei 279,25 US$ überwunden und damit ein starkes technisches Kaufsignal ausgelöst. Die mehrmonatige Konsolidierung unterhalb dieser Marke wurde nach oben aufgelöst. Gleichzeitig bestätigt das neue Allzeithoch die übergeordnete Folge höherer Tiefs und Hochs. Oberhalb der bisherigen Bestmarke liegen vorerst keine strukturellen Widerstände mehr. Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Entscheidend ist nun, ob sich die Datadog-Aktie nachhaltig über 279,25 US$ etablieren kann. Gelingt dies, dürfte zunächst die Marke von 300,00 US$ in den Fokus rücken. Bei einem Rücksetzer bildet das Ausbruchsniveau die erste Unterstützung. Darunter befindet sich zwischen etwa 180,00 und 195,00 US$ eine deutlich stärkere Auffangzone. Ein weiterer Support verläuft zwischen rund 98,00 und 112,00 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Datadog-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart notiert aktuell bei etwa 67 Punkten und damit noch knapp unterhalb der überkauften Zone. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von unten gekreuzt und steigt weiter an. Damit bestätigt der Indikator den Ausbruch auf ein neues Rekordhoch. Gleichzeitig ist der Spielraum bis zum überkauften Bereich inzwischen begrenzt, was kurzfristige Gewinnmitnahmen begünstigen könnte. Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein frisches Kaufsignal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt, während das Histogramm wieder leicht in den positiven Bereich gedreht hat. Beide Linien verlaufen oberhalb der Nulllinie und bestätigen damit den intakten Aufwärtstrend. Das noch überschaubare positive Momentum muss sich in den kommenden Wochen jedoch weiter verstärken. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt bullisch. Seit dem Tief aus dem Jahr 2023 entwickelt sich bei der Datadog-Aktie eine impulsive Aufwärtsstruktur. Die jüngste Rallye dürfte Teil einer übergeordneten dritten Welle sein. Mit dem neuen Rekordhoch wurde diese Annahme grundsätzlich bestätigt, zugleich wirkt die laufende Bewegung bereits deutlich fortgeschritten. Datadog, Inc., Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Bevor der Kurs der Datadog-Aktie langfristig weitere Hochs ausbildet, wäre daher eine ausgeprägtere Welle-4-Korrektur einzuplanen. Anschließend könnte eine finale Welle 5 den Aufwärtstrend fortsetzen und den Kurs erneut oberhalb des bisherigen Allzeithochs führen. Kurzfristige Rücksetzer würden das bullische Elliott-Wellen-Szenario deshalb nicht automatisch aufheben. Meiner Einschätzung nach befindet sich die Datadog-Aktie weiterhin in einer starken technischen Verfassung. Das neue Rekordhoch sowie die Kaufsignale von RSI und MACD sprechen grundsätzlich für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends. Nach der steilen Rallye würde ich dem Kurs jedoch nicht hinterherlaufen. Entscheidend ist, ob die Marke von 279,25 US$ bei einem Rücksetzer verteidigt wird. Ein erfolgreicher Re-Test könnte eine attraktivere Einstiegschance bieten. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Datadog. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Datadog – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Datadog, Inc. in Kürze - Datadog (WKN: A2PSFR) ist ein 2010 gegründetes US-Softwareunternehmen mit Sitz in New York City. - Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Software für Cloud-Anwendungen für die Überwachung von Servern, Datenbanken, Tools und Diensten über eine Software-as-a-Service-basierte Datenanalyseplattform. - Datadog ist Mitglied in den beiden US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und ca. 105,30 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Datadog, Datadog Inc., Datadog-Aktie, Datadog-Analyse, Datadog-Chartanalyse, Datadog-Kurs, Datadog-Preis, Datadog-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Deutsche-Telekom-Aktie -8%: 10 Milliarden € weg – zu Recht?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-8-10-milliarden-e-weg-zu-recht/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** SpaceX will mit Starlink zu einem vollwertigen US-Mobilfunkanbieter aufsteigen. Dafür übernimmt Elon Musks Konzern landesweit nutzbare 800-MHz-Frequenzen für angeblich rund 8 Milliarden US$. Die Börse reagierte drastisch: T-Mobile US brach um -13,3% ein, die Deutsche-Telekom-Aktie verlor -7,9% auf 24,70 €. Damit wurden innerhalb eines Handelstages rund 10 Milliarden € Börsenwert vernichtet. ## Der Kursverlust folgt einer klaren Rechnung Die Deutsche Telekom besitzt rund 54% an T-Mobile US. Nach dem Kurseinbruch wird die US-Tochter noch mit etwa 159 Milliarden US$ bewertet. Am Vortag waren es rund 184 Milliarden US$. Der Marktwertverlust beträgt somit ungefähr 25 Milliarden US$. Der auf die Deutsche Telekom entfallende Anteil entspricht rund 13,5 Milliarden US$ beziehungsweise gut 11 Milliarden €. Damit erklärt die Abwertung der Beteiligung den gesamten Kursverlust des Bonner Konzerns beinahe vollständig. Der Markt hat also nicht wahllos Panik verbreitet, sondern den gesunkenen Wert von T-Mobile US weitgehend an die deutsche Mutter weitergereicht. Entscheidend ist nun, ob SpaceX das operative Geschäft tatsächlich so stark beschädigen kann, wie es die Kursreaktion unterstellt. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Aus dem Partner wird ein Wettbewerber Bislang arbeiten T-Mobile US und SpaceX zusammen. Der Dienst T-Satellite verbindet gewöhnliche Smartphones in Regionen ohne Mobilfunkmasten direkt mit Starlink-Satelliten. Damit konnte T-Mobile Versorgungslücken schließen und sich einen Vorsprung gegenüber AT&T und Verizon sichern. Mit den eigenen 800-MHz-Frequenzen wird SpaceX jedoch unabhängiger. Die niedrigen Frequenzen besitzen eine hohe Reichweite und dringen besser durch Wände oder Vegetation. Zudem unterstützen zahlreiche vorhandene Smartphones das Frequenzband bereits. Zusammen mit den weltweiten 2-GHz-Frequenzen und bis zu 15.000 genehmigten neuen Satelliten entsteht erstmals die technische Grundlage für ein eigenes Mobilfunkangebot. Eine flächendeckende Konkurrenz zu T-Mobile ist damit aber noch nicht gebaut. SpaceX benötigt zusätzliche Bodeninfrastruktur, Vertrieb, Kundenservice und möglicherweise ein Roaming-Abkommen. Mehr als 70% des mobilen Datenverkehrs entstehen nach Angaben von T-Mobile innerhalb von Gebäuden – genau dort behalten terrestrische Netze einen grundsätzlichen Vorteil. Starlink Mobile soll erst Ende 2027 starten. ODDO BHF rechnet damit, dass der Aufbau eines qualitativ konkurrenzfähigen Angebots mehrere Jahre dauert. Citi erwartet keinen wesentlichen Einfluss auf das Geschäft der etablierten Netzbetreiber vor 2029. ## Das US-Geschäft wächst weiterhin stark Von einer operativen Krise ist bei T-Mobile US bislang nichts zu erkennen. Die Serviceerlöse stiegen im zweiten Quartal um 8,9% auf 19 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA AL verbesserte sich um 12,1% auf 9,3 Milliarden US$. Ende Juni verfügte das Unternehmen über 34,7 Millionen Postpaid-Kundenkonten. Auch der Gesamtkonzern wächst. Die Deutsche Telekom steigerte ihren Umsatz organisch um 3,3% auf 29,9 Milliarden €, während das bereinigte EBITDA AL organisch um 7,3% auf 11,8 Milliarden € zulegte. Der freie Cashflow erhöhte sich auf 5 Milliarden €. Für das Gesamtjahr hob das Management die Cashflow-Prognose auf rund 20 Milliarden € an. ## Analystenziele versprechen enormes Potenzial Nach dem Kurssturz wird die Deutsche-Telekom-Aktie nur noch mit dem rund 12-Fachen des für 2026 erwarteten Gewinns bewertet. Die prognostizierte Dividendenrendite liegt bei etwa 4,6%. Für 2027 sinkt das erwartete KGV sogar auf gut 10. Das durchschnittliche Kursziel von 17 Analysten beträgt 36,43 € und liegt damit rund 47% über dem aktuellen Kurs. Die Schätzungen reichen von 28,10 bis 43 €. Allerdings stammen die meisten Ziele aus der Zeit vor dem SpaceX-Deal und könnten nun überprüft werden. SpaceX ist für T-Mobile US zu einem ernst zu nehmenden langfristigen Wettbewerber geworden. Der Aufbau eines leistungsfähigen Mobilfunknetzes wird jedoch Jahre dauern, während das operative Geschäft weiterhin zweistellig wächst. Bei einem erwarteten KGV von rund 12 und einer Dividendenrendite von 4,6% halte ich den Kurssturz für eine langfristige Kaufchance. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 119 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Moderna-Aktie auf 4-Jahres-Hoch: Wie weit geht die Rallye?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-auf-4-jahres-hoch-wie-weit-geht-die-rallye/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Moderna-Aktie ist auf 225,00 US$ gestiegen und erreicht damit ein 4-Jahres-Hoch. Zuletzt notierte der Biotech-Titel im Januar 2022 auf diesem Niveau. Zusätzlichen Schwung verleiht die Rückkehr in den Nasdaq-100. Nach dem Absturz bis auf 22,00 US$ und einer Erholung von mehr als +670% innerhalb eines Jahres stellt sich die Frage: Wie weit kann die Rallye noch gehen? ## Chartanalyse zur Moderna-Aktie Die Wiederaufnahme in den Nasdaq-100 erweist sich als wichtiger Katalysator für die Moderna-Aktie. Der Impfstoffhersteller war bereits früher im technologielastigen Index vertreten, wurde nach dem Kurseinbruch infolge der Pandemie jedoch entfernt. Nun kehrt Moderna zurück und ersetzt Warner Bros. Discovery. Die Indexaufnahme unterstreicht die spektakuläre Erholung und dürfte zusätzliche Nachfrage institutioneller Anleger auslösen. Moderna, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Charttechnisch stößt der Kurs der Moderna-Aktie nun in die grüne Widerstandszone zwischen etwa 210,00 und 230,00 US$ vor. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich wäre ein weiteres starkes Kaufsignal und könnte den Weg in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 250,00 US$ ebnen. Scheitert die Moderna-Aktie dagegen am Widerstand, steigt nach der steilen Rallye die Gefahr deutlicher Gewinnmitnahmen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Moderna-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI ist infolge des kräftigen Kursanstiegs bis knapp an die überkaufte Zone bei 70 Punkten vorgedrungen. Dabei zeigt sich jedoch eine bärische Divergenz: Während der Kurs der Moderna-Aktie höhere Hochs ausgebildet hat, weist die RSI-Linie fallende Hochpunkte auf. Das signalisiert nachlassende Aufwärtsdynamik und erhöht kurzfristig das Risiko einer Konsolidierung. Moderna, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD ist eine bärische Divergenz zu erkennen. Die MACD-Linie bildete trotz der neuen Kurshochs niedrigere Hochpunkte und hat die Signallinie von oben gekreuzt. Gleichzeitig ist das Histogramm in den negativen Bereich gerutscht. Da sich beide Linien weiterhin oberhalb der Nulllinie bewegen, bleibt der übergeordnete Trend positiv – kurzfristig überwiegen jedoch die Warnsignale. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario geht davon aus, dass die mehrjährige Korrektur am Tief des Jahres 2025 abgeschlossen wurde. Seitdem entwickelt sich offenbar ein neuer fünfteiliger Aufwärtsimpuls. Nach den Wellen 1 und 2 dürfte sich der Kurs der Moderna-Aktie derzeit innerhalb einer dynamischen Welle 3 befinden. Langfristig lässt diese Struktur neue Hochs oberhalb des bisherigen Rekordstands möglich erscheinen. Ein stabiler Ausbruch über 230,00 US$ würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario zusätzlich stützen und perspektivisch die Marken von 300,00 US$, 400,00 US$ und 500,00 US$ in den Fokus rücken. Moderna, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Allerdings dürfte die aktuelle Aufwärtswelle bereits weit fortgeschritten sein. Vor einer Fortsetzung des langfristigen Trends wäre daher eine ausgeprägte Welle-4-Korrektur keine Überraschung. Die bärischen Divergenzen bei RSI und MACD passen zu diesem Risiko, ohne die übergeordnete bullische Struktur bereits aufzuheben. Die Moderna-Aktie besitzt langfristig weiterhin erhebliches Potenzial. Kurzfristig halte ich einen Einstieg nach der nahezu senkrechten Rally jedoch für riskant. Die Widerstandszone und die bärischen Divergenzen sprechen für erhöhte Rückschlaggefahr. Ich würde entweder einen bestätigten Ausbruch über 230,00 US$ oder einen kontrollierten Rücksetzer abwarten. Solange die Unterstützungszone zwischen 160,00 und 180,00 US$ hält, bleibt das bullische Gesamtbild intakt. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Moderna. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Moderna – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 89,83 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Palantir-Aktie über 200 US$ – sind auch 300 US$ drin?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-ueber-200-us-sind-auch-300-us-drin/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Palantir-Aktie setzt ihre beeindruckende Rallye fort und steigt mit einem Tagesgewinn am Freitag von +5,17% auf 209,05 US$. In der Spitze erreichte der Kurs 209,58 US$ und markierte damit ein neues Allzeithoch. Der Sprung über den bisherigen Rekordstand bestätigt den Aufwärtstrend. Doch die zunehmend überkaufte Lage mahnt trotz des starken Ausbruchs zur Vorsicht. ## Chartanalyse zur Palantir-Aktie Der Kurs der Palantir-Aktie hat die bisherige Rekordmarke bei 207,47 US$ überwunden und ist damit in eine neue Preisfindungsphase eingetreten. Bereits zuvor war der langfristige Abwärtstrend dynamisch durchbrochen worden. Anschließend etablierte die Palantir-Aktie eine Folge höherer Tiefs und Hochs, die nun in einem neuen Allzeithoch mündet. Oberhalb der Rekordmarke liegen vorerst keine strukturellen Widerstände mehr. Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Entscheidend ist jetzt, ob sich der Palantir-Kurs dauerhaft über 207,47 US$ behaupten kann. Gelingt dies, wäre eine Fortsetzung in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 220,00 US$ möglich. Bei einem Rücksetzer bildet die ehemalige Widerstandszone zwischen etwa 184,00 und 190,00 US$ die erste wichtige Unterstützung. Darunter folgen Auffangbereiche zwischen rund 155,00 und 162,00 US$ sowie 120,00 und 126,00 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Palantir-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist auf etwa 76 Punkte gestiegen und befindet sich damit im überkauften Bereich. Die RSI-Linie liegt deutlich oberhalb ihrer Signallinie und bestätigt das starke Aufwärtsmomentum. Gleichzeitig erhöht der hohe Wert das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen. Ein überkaufter RSI allein stellt jedoch noch kein Verkaufssignal dar, solange die Aufwärtsbewegung intakt bleibt. Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert derzeit ein bullisches Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und damit ein neues Kaufsignal erzeugt. Beide Linien bewegen sich oberhalb der Nulllinie, während das Histogramm wieder leicht in den positiven Bereich gedreht hat. Damit unterstützt der Trendindikator grundsätzlich eine Fortsetzung der Rallye bei der Palantir-Aktie. Allerdings zeichnet sich eine bärische Divergenz im MACD ab. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt klar bullisch. Seit dem Tief aus dem Jahr 2022 entwickelt sich bei der Palantir-Aktie eine impulsive Aufwärtsstruktur. Die Rallye könnte sich derzeit noch innerhalb einer übergeordneten dritten Welle befinden. Diese Struktur lässt langfristig weitere Hochs oberhalb des aktuellen Rekordstands zu, ohne dass sich daraus ein belastbares, exaktes Kursziel ableiten lässt. Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Kurzfristig könnte mit dem neuen Allzeithoch jedoch eine untergeordnete Welle 1 ihrem Abschluss näherkommen. In diesem Fall wäre zunächst eine korrigierende Welle 2 einzuplanen, bevor sich der nächste größere Aufwärtsimpuls entfaltet. Ein Rücksetzer würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario daher nicht automatisch infrage stellen, solange sich anschließend ein höheres Tief ausbildet. Meiner Einschätzung nach bleibt die Palantir-Aktie technisch klar bullisch. Das neue Allzeithoch, die intakte Aufwärtsstruktur und das Kaufsignal beim MACD sprechen für weiter steigende Kurse. Der überkaufte RSI erhöht jedoch das kurzfristige Rückschlagrisiko. Entscheidend ist nun die Marke von 207,47 US$. Behauptet sich der Kurs darüber, kann sich die Preisfindungsphase fortsetzen. Neueinstiege würde ich nach der steilen Rallye dennoch nur nach einer Konsolidierung oder einem erfolgreichen Re-Test erwägen. ## ℹ️ Palantir Technologies in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 502,36 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Palantir, Palantir Technologies, Palantir Technologies-Aktie, Palantir-Aktie, Palantir-Analyse, Palantir-Chartanalyse, Palantir-Kurs, Palantir-Preis, Palantir-Prognose --- ### [Weltraum-Ökonomie explodiert: Diese Aktien könnten jetzt profitieren!](https://www.sharedeals.de/weltraum-oekonomie-explodiert-diese-aktien-koennten-jetzt-profitieren/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der Weltraum wird zum nächsten großen Wirtschaftsraum. Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction klang, entwickelt sich zunehmend zu einem milliardenschweren Geschäft. Satelliten liefern Internet, Unternehmen planen private Raumstationen und wiederverwendbare Raketen machen den Zugang zum Orbit immer günstiger. Wie groß dieser Markt bereits ist, zeigen aktuelle Zahlen der OECD: Die weltweite Weltraumwirtschaft erzielte 2025 schätzungsweise **550 bis 600 Milliarden US$ Umsatz**. Gleichzeitig steigt die Zahl der Satelliten rasant. Mitte 2026 befanden sich bereits nahezu **15.000 aktive Satelliten** im Erdorbit. Doch die eigentliche Wachstumsphase könnte erst bevorstehen. ### Satelliten-Internet wird zum Milliardenmarkt Besonders dynamisch entwickelt sich die satellitengestützte Kommunikation. Moderne Satellitennetze versorgen abgelegene Regionen, Flugzeuge und Schiffe mit schnellem Internet. Gleichzeitig entsteht ein noch größerer Markt: die direkte Verbindung gewöhnlicher Smartphones mit Satelliten. Anfang Oktober 2026 nahm dieser Wettlauf weiter Fahrt auf. In den USA werden zusätzliche Funkfrequenzen für satellitengestützte Mobilfunkdienste vorbereitet. Damit könnten sich völlig neue Geschäftsmodelle für Telekommunikationsanbieter und Satellitenbetreiber eröffnen. Auch die Raumfahrt selbst verändert sich grundlegend. Am 6. Oktober kündigte die US-Luftfahrtbehörde FAA an, Genehmigungsverfahren für kommerzielle Raketenstarts vereinfachen zu wollen. Langfristig sollen dadurch deutlich mehr Starts und Rückkehrflüge möglich werden. ### Private Raumstationen eröffnen neue Geschäftsfelder Während die Internationale Raumstation ISS ihrem geplanten Betriebsende um 2030 näherkommt, arbeitet die NASA bereits am nächsten Kapitel: kommerziell betriebenen Raumstationen. Private Unternehmen sollen künftig Forschungsplätze, Transportleistungen und Infrastruktur im Orbit anbieten. Kunden könnten darunter staatliche Raumfahrtagenturen, Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen sein. Damit entstehen neue Geschäftsmöglichkeiten rund um Weltraumlogistik, Satellitenwartung, Mikrogravitationsforschung und spezialisierte Fertigung. ### Welche Unternehmen gewinnen den Wettlauf? Für Anleger wird vor allem entscheidend, wer aus der technologischen Entwicklung ein profitables Geschäftsmodell machen kann. Denn Raketenstarts und Satellitennetze erfordern zunächst enorme Investitionen. Nicht jedes ambitionierte Projekt wird wirtschaftlich erfolgreich sein. Besonders spannend erscheinen deshalb Unternehmen, die bereits Aufträge gewinnen, ihre Produktionskapazitäten ausbauen oder wiederkehrende Einnahmen aus Kommunikations- und Raumfahrtdienstleistungen erzielen. Die Weltraum-Ökonomie könnte damit zu einem der bedeutendsten Wachstumsmärkte der kommenden Jahrzehnte werden. **Welche drei Aktien aus unserer Sicht besonders stark von diesem kommerziellen Wettlauf im Orbit profitieren könnten, zeigen wir Dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Apple-Aktie: Ist das ein Schuss vor den Bug?](https://www.sharedeals.de/apple-aktie-ist-das-ein-schuss-vor-den-bug/) **Published:** Oktober 11, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Am Donnerstag kletterte die Apple-Aktie fast auf ein neues Allzeithoch, doch am Freitag war der iPhone-Hersteller eines der Schlusslichter im Dow Jones-Index. Was drückte zum Wochenschluss auf die Stimmung und müssen sich Anleger auf weitere Kursverluste einstellen? ## Reduzierte Komponentenbestellungen Auslöser des Kursverlustes der Apple-Aktie am Freitag waren Medienberichte, denen zufolge der Technologiekonzern die Komponentenbestellungen für die neue iPhone 18-Serie gekürzt hat. Offenbar hat Apple seinen Zulieferern aufgetragen, ihre Produktion herunterzufahren. Die ursprünglich für den Oktober vorgesehene Menge an Komponenten soll um über 15% reduziert werden. Ob die Drosselung der Komponentennachfrage durch Apple in direktem Zusammenhang mit einer schwachen Nachfrage nach dem neuen iPhone-Modell steht, lässt sich nicht eindeutig feststellen. Meines Erachtens ist das gut möglich, denn Apple war zuletzt aufgrund stark gestiegener Speicherchipkosten gezwungen, die Verkaufspreise für seine Smartphones stark anzuheben. Für ein iPhone Pro müssen Kunden inzwischen 1.199 US$ auf den Tisch. Das könnte durchaus einen Einbruch der Bestellungen zur Folge haben. Die reduzierten Komponentenbestellungen müssen aber nicht zwangsläufig auf eine schwache Nachfrage nach dem iPhone 18 Pro zurückzuführen sein. Sie könnten auch mit dem geänderten Einführungszeitplan für die gesamte Modellreihe zusammenhängen. Das Basismodell iPhone 18 und ein überarbeitetes iPhone Air sollen erst Anfang kommenden Jahres folgen. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklung bei Apple auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Auf einem schmalen Grat Die Apple-Aktie befindet sich seit einem halben Jahr in einem Aufwärtstrend, dessen untere Trendlinie immer noch intakt ist. Weitere Kursverluste darf sich der iPhone-Konzern allerdings nicht erlauben, um diesen Trend nicht in Gefahr zu bringen. Charttechnisch wandelt die Apple-Aktie demnach auf einem schmalen Grat. ## Aus zwei Gründen ein Warnsignal Ich gebe Anlegern den Rat, die gekürzten Komponentenbestellungen für das iPhone als Warnsignal zu interpretieren — und das aus zwei guten Gründen: Erstens: Das iPhone macht bis heute die Hälfte des Konzernumsatzes von Apple aus. Im Klartext: Der Technologieriese kann sich eine schlecht laufende iPhone-Serie schlichtweg nicht erlauben. Sie hätte sofort massive Auswirkungen auf das gesamte Konzernergebnis. Zweitens: Die Bewertung der Apple-Aktie lässt überhaupt keinen Spielraum für schlechte Nachrichten. Das Forward-KGV liegt bei 35. Das ist mir für einen Tech-Konzern, der im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich mit ca. 15% und im kommenden GJ mit rund 10% wachsen wird, ein viel zu ambitioniertes Niveau. ## Apple in der Zwickmühle Apple hat meiner Meinung nach bei der Marge kaum mehr Spielraum. Der Konzern gerät trotz seiner Beliebtheit langsam, aber sicher in eine Umsatz-Gewinn-Zwickmühle. Bislang hat Apple steigende Komponentenpreise einfach auf seine Kunden umgeschlagen — und das mit großem Erfolg. Der starke Preisanstieg bei Speicherchips hat die Preise für die iPhones nun aber auf ein Niveau gehoben, bei dem sich viele Kunden überlegen, ob sie tatsächlich ein neues Smartphone mit dem Apfel-Logo benötigen. Ich glaube nicht, dass Apple noch viel Spielraum bei den Gerätepreisen hat. Genauso wenig kann es sich der Konzern aber erlauben, auf Marge zu verzichten. Die Börse würde diese Strategie umgehend massiv bestrafen. Möchtest Du weitere Aktien wie Apple entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Apple&stockidentifier=symbol%3AAAPL&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die Apple-Aktie ist mir mittlerweile viel zu luftig bewertet. Die aktuelle Bewertung preist einen vollen Erfolg der neuen iPhone-Serie ein. Das ist mir eine zu optimistische Sichtweise. Reduzierte Komponentenbestellungen könnten ein erster Warnschuss sein. Anleger sollten auf diesen Schuss vor den Bug hören. ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 4,9 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Salzgitter-Aktie +14%: Warum sollte man so bullisch sein?](https://www.sharedeals.de/salzgitter-aktie-14-warum-sollte-man-so-bullisch-sein/) **Published:** Oktober 10, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** In den letzten vier Wochen ging es mit der Salzgitter-Aktie um über -25% bergab, doch am Freitag meldete sich der deutsche Stahlkonzern mit einem starken Lebenszeichen zurück. Der Aktienkurs schoss zum Wochenschluss um +14% in die Höhe. Was steckte hinter der Megaperformance und hat die Salzgitter-Aktie noch mehr Potenzial? ## Eine Bank hebt den Daumen Ausgelöst wurde der Kurssprung der Salzgitter-Aktie am Freitag durch ein sehr positives Analystenvotum der Schweizer Großbank UBS. Sie stufte den MDAX-Titel von „Neutral“ auf „Kaufen“ hoch und erhöhte das Kursziel der Salzgitter-Aktie deutlich von 56 auf 71 €. Damit sieht die UBS immer noch ein Potenzial von mehr als +40% gegenüber dem Schlusskurs am Freitag. Die Schweizer Bank kürte den niedersächsischen Konzern sogar zum „Top Pick“ innerhalb des europäischen Stahlsektors. Der Optimismus der UBS-Analysten basiert auf der Einschätzung, dass Salzgitter als einer der großen europäischen Stahlproduzenten besonders stark von möglichen positiven Entwicklungen und anziehenden Stahlpreisen in Europa profitieren könnte. Seit dem 1. Juli gelten in der Europäischen Union Importquoten zum Schutz des heimischen Stahlsektors. Die Brüsseler Behörde hat die Menge der zollfreien Importe auf 18,3 Millionen Tonnen pro Jahr gedeckelt. Alle darüber hinausgehenden Mengen werden mit einem satten Zollsatz von 50% belegt. Nach Einschätzung der UBS wird das dazu führen, dass die Importmenge von Stahl in die EU um rund 9 Millionen Tonnen pro Jahr sinken wird. Diese Verknappung wird mittelfristig die Stahlpreise in Europa erhöhen. Salzgitter als deutscher Produzent könnte davon besonders stark profitieren, so die Schweizer Banker. Die UBS verwies zudem darauf, dass es bei Salzgitter signifikante Möglichkeiten zur Wertfreisetzung gibt. Durch potenzielle Verkäufe oder Restrukturierungen von Beteiligungen, wie den Anteilen am Kupferproduzenten Aurubis oder dem Anlagenbauer KHS, könnte der Stahlkonzern Milliardenwerte freisetzen. Möchtest Du weitere Aktien wie Salzgitter entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Salzgitter&stockidentifier=symbol%3ASZG&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Die Trendwende geschafft Nach einem vierwöchigen Abwärtstrend schaffte die Salzgitter-Aktie am Freitag die Trendwende und sprang wieder über die Kursmarke von 50 €. Die charttechnischen Zeichen für einen weiteren Kursanstieg bis 55 € stehen gut. ## Gründe, den Daumen zu heben Ich schließe mich der Analysteneinschätzung der UBS an. Die Salzgitter-Aktie ist meiner Ansicht nach eine klare Kaufempfehlung. Das liegt am Verhältnis der Bewertung zur Geschäftsentwicklung. Das Forward-KGV der Salzgitter-Aktie liegt aktuell bei 7. Das ist in Anbetracht des Konzernwachstums ein überaus moderater Wert. Der Umsatz von Salzgitter wird 2026 voraussichtlich um 7% und 2027 um 11% steigen. Deutlich stärker dürfte jedoch das Ergebnis zulegen. Höhere Preise und durch die Restrukturierung verringerte Kosten werden den Gewinn des Stahlkonzerns deutlich anheben. Analysten prognostizieren einen Anstieg des EBITDA um 88% im laufenden Jahr und um weitere 42% im kommenden Jahr. Du interessierst Dich für Rohstoffe? Dann hole Dir Profi-Anlegertipps in unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog). Der Erfolg der Salzgitter-Aktie ist nicht garantiert, aber die Erfolgschancen stehen sehr gut. Eine verbesserte konjunkturelle Nachfrage in Deutschland und Europa sowie die neuen europäischen Zölle werden sich positiv auf Umsatz und Gewinn auswirken. Diese positiven Effekte haben sich bereits im ersten Halbjahr abgezeichnet. Anfang November wird Salzgitter mit seinen Quartalszahlen zeigen müssen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Ich gehe davon aus, dass das dem Stahlkonzern gelingen wird. ℹ️ Salzgitter in Kürze - Die Salzgitter AG gehört zu den führenden Stahlkonzernen in Europa und ist international tätig. - Neben dem klassischen Stahlgeschäft ist der Konzern breit aufgestellt und verfügt über insgesamt rund 150 Beteiligungen. - Der Hauptsitz befindet sich in Salzgitter, darüber hinaus zählen 204 Standorte in 35 Ländern zum Gesamtkonzern. - Die Aktie ist im SDAX gelistet, der Börsenwert beträgt aktuell 3,1 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Applied Digital-Aktie: KI-Phantasie mit Kursziel 70 US-Dollar](https://www.sharedeals.de/applied-digital-ki-phantasie-mit-kursziel-70-us-dollar/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Applied Digital bietet angesichts steigender Mieteinnahmen und ambitionierter Ausbaupläne erhebliches Wachstumspotenzial. Bei einem angenommenen Kursziel von 70 US-Dollar und einem Referenzkurs von 23,85 US-Dollar ergibt sich rechnerisch ein Aufwärtspotenzial von rund 200 Prozent. Applied Digital entwickelt und betreibt Rechenzentren für Hochleistungsrechnen und Anwendungen der künstlichen Intelligenz. Das Unternehmen setzt auf langfristige Mietverträge und den Ausbau seiner Infrastruktur, um wiederkehrende Einnahmen und steigende Gewinne zu erzielen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Kräftiges Umsatzwachstum und steigende Profitabilität Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 steigerte Applied Digital den Umsatz im Jahresvergleich um 322 Prozent auf 341,9 Millionen US-Dollar. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich von 0,5 Millionen auf 64,4 Millionen US-Dollar, während das operative Ergebnis 58,8 Millionen US-Dollar erreichte. Zum 1. Oktober verfügte der Standort Polaris Forge 1 über 250 Megawatt betriebsbereite IT-Leistung. In den kommenden zwölf Monaten sollen mehr als 600 Megawatt hinzukommen. Damit soll das vertraglich gesicherte Umsatzpotenzial von 36 Milliarden US-Dollar zunehmend in tatsächliche Mieteinnahmen und operative Gewinne umgewandelt werden. ## Wiederkehrende Mieten stärken das Geschäftsmodell Von den Quartalseinnahmen entfielen 183,5 Millionen US-Dollar auf Ausbauleistungen für Mieter. Die wiederkehrenden Basismieten beliefen sich auf 65,8 Millionen US-Dollar. Diese sind für die langfristige Ertragskraft besonders wichtig, da sie die laufenden Einnahmen aus dem Betrieb der Rechenzentren widerspiegeln. Bei einer geschätzten jährlichen Miete von 1,75 Millionen US-Dollar je Megawatt könnte die gewichtete Betriebskapazität von 610 Megawatt einen jährlichen Mietumsatz von rund 1,07 Milliarden US-Dollar ermöglichen. Bei einer angenommenen EBITDA-Marge von 60 Prozent entspräche dies einem EBITDA-Beitrag von rund 641 Millionen US-Dollar. ## Höhere Mietpreise eröffnen zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten Bis Ende 2026 erwartet das Management weitere Mietverträge über rund 250 Megawatt. Die Preise sollen mehr als 15 Prozent über dem Niveau früherer Vereinbarungen liegen. Daraus könnten langfristig zusätzliche jährliche Mieteinnahmen von rund 503 Millionen US-Dollar und ein EBITDA-Beitrag von etwa 302 Millionen US-Dollar entstehen. Darüber hinaus strebt Applied Digital bis Ende 2030 eine operative Kapazität von 3,5 bis 4 Gigawatt an. Auch mögliche Rechenzentrumskapazitäten in Finnland bieten langfristige Chancen. Ob diese Potenziale realisiert werden, hängt jedoch von der Nachfrage, der Finanzierung und der erfolgreichen Umsetzung der Projekte ab. ## Bewertung eröffnet erhebliches Aufwärtspotenzial Für die Bewertung wird ein künftig erreichbares EBITDA von rund 700 Millionen US-Dollar angesetzt. Dem stehen Schulden von etwa 6,4 Milliarden US-Dollar und frei verfügbare liquide Mittel von rund 2,95 Milliarden US-Dollar gegenüber. Die Berechnung berücksichtigt zudem 305 Millionen verwässerte Aktien. Auf Basis eines Bewertungsmultiplikators vom 35-Fachen des erwarteten EBITDA ergibt sich ein geschätzter Eigenkapitalwert von rund 21 Milliarden US-Dollar. Daraus leitet sich ein Kursziel von 70 US-Dollar ab. Die Bewertung setzt allerdings voraus, dass die geplanten Kapazitäten rechtzeitig in Betrieb gehen und die erwarteten Erträge tatsächlich erreicht werden. ## Hohe Wachstumsperspektiven treffen auf finanzielle Risiken Zu den wesentlichen Risiken zählen mögliche Bauverzögerungen, steigende Finanzierungskosten und eine weitere Verwässerung der Aktienzahl. Der Zinsaufwand erreichte im Quartal bereits 77,4 Millionen US-Dollar. Damit könnte ein erheblicher Teil der operativen Verbesserungen durch die Finanzierungskosten aufgezehrt werden. Die aktuell mit gerade mal gut 7 Milliarden US-Dollar bewertete Applied Digital verfügt weiterhin über erhebliches Wachstumspotenzial, gestützt durch steigende Mieteinnahmen und den Ausbau seiner Rechenzentrumskapazitäten. Das Kursziel von 70 US-Dollar bietet rechnerisch beträchtlichen Spielraum nach oben, bleibt jedoch an eine erfolgreiche Umsetzung der Expansionspläne und eine kontrollierbare Verschuldung gebunden. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Applied+Digital&stockidentifier=symbol%3AAPLD&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Applied Digital --- ### [Rheinmetall-Aktie: Ist ein Investment gegen die Börsenstimmung sinnvoll?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-ist-ein-investment-gegen-die-boersenstimmung-sinnvoll/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Rheinmetall-Aktie findet derzeit keinen Boden und ist inzwischen wieder auf ein Kursniveau wie Anfang 2025 zurückgefallen. Am Freitag notiert sie bei rund 931 €. Damit hat sie seit ihrem Jahreshoch mit rund 1.900 € deutlich an Wert verloren. Hier stellt sich die Frage: Setzt sich der Abwärtstrend fort oder bietet der Kursrückgang eine attraktive Einstiegschance? ## Berenberg Bank wird deutlich vorsichtiger Die Privatbank Berenberg hat ihre Einschätzung zur Rheinmetall-Aktie deutlich gesenkt. Analyst George McWhirter reduzierte das Kursziel von 1.600 auf 1.020 € und stufte die Aktie von „Buy“ auf „Hold“ herab. Als Begründung führte er Unsicherheiten bei den mittelfristigen Wachstumsperspektiven an. Um auch über 2030 hinaus weiter wachsen zu können, seien deutlich mehr Aufträge erforderlich Das neue Kursziel liegt zwar über dem aktuellen Kursniveau, die drastische Reduzierung dürfte dennoch für Verunsicherung sorgen. Andere Analysten bleiben hingegen optimistisch. Jefferies und die Deutsche Bank halten an ihren positiven Einschätzungen fest. Die Deutsche Bank sieht den fairen Wert der Aktie bei 1.800 € und geht davon aus, dass Rheinmetall seine Ziele für das laufende Geschäftsjahr erreichen kann. Ein wichtiger Faktor bleibt der erwartete Großauftrag der Bundeswehr über rund 12 Milliarden €. Die Vergabe wird für Dezember erwartet. Sollte der Auftrag wie geplant zustande kommen, wäre das ein wichtiges Signal für die weitere Geschäftsentwicklung. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Spannung vor den nächsten Quartalszahlen Operativ läuft es bei Rheinmetall weiterhin ausgesprochen gut. Es ist daher davon auszugehen, dass sich das starke Wachstum auch im dritten Quartal fortgesetzt hat. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 69% auf rund 3,3 Milliarden €; im ersten Quartal hatte er noch bei 1,9 Milliarden € gelegen. Das operative Ergebnis erhöhte sich im zweiten Quartal um 115% auf 562 Millionen €. Daraus ergab sich eine operative EBIT-Marge von 17,1%. Im Vorquartal hatte das operative Ergebnis 224 Millionen € betragen, die Marge lag bei 11,6%. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob Rheinmetall das hohe Wachstumstempo halten kann. Neben Umsatz und operativem Ergebnis dürfte insbesondere die Entwicklung des Auftragsbestands im Mittelpunkt stehen. ## Bewertung Die Begründung für die deutliche Herabsetzung des Kursziels – insbesondere die Unsicherheit über die Auslastung nach 2030 – überzeugt mich nur bedingt. Wie hoch die Produktionskapazitäten dann sein werden und welche Aufträge bis dahin eingehen, lässt sich heute kaum verlässlich abschätzen. Der Ausbau der Kapazitäten ist angesichts des hohen Auftragsbestands notwendig. Als privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen dürfte Rheinmetall seine Investitionen und Produktionskapazitäten grundsätzlich an der erwarteten Nachfrage ausrichten. Die fundamentale Entwicklung ist weiterhin positiv: Rheinmetall wächst dynamisch und arbeitet hochprofitabel. Zusätzliche Wachstumsperspektiven eröffnet der Einstieg ins Weltraumgeschäft. Gemeinsam mit dem finnischen Unternehmen ICEYE hat Rheinmetall ein Joint Venture gegründet, das SAR-Aufklärungssatelliten produziert und der Bundeswehr weltraumgestützte Aufklärungsdaten bereitstellt. Der Vertrag mit der Bundeswehr hat ein Volumen von rund 1,7 Milliarden ,e und ist auf mehrere Jahre ausgerichtet. Damit erweitert Rheinmetall sein bisheriges Geschäft mit militärischen Landfahrzeugen und Munition um weitere Bereiche. Neben dem Ausbau des Drohnengeschäfts und Aktivitäten im Marinesektor gewinnt nun auch das Weltraumgeschäft an Bedeutung. Derzeit stehen Rüstungswerte nicht im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Die Börsenstimmung wird stark von geopolitischen Entwicklungen und den Energiepreisen beeinflusst. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten sorgen für zusätzliche Unsicherheit. Der Kursrückgang erscheint mir angesichts der weiterhin starken operativen Entwicklung überzogen. Dennoch sollten Anleger die derzeit schwache Börsenstimmung nicht unterschätzen. Auch bei Rheinmetall sind weitere Kursverluste möglich. Mittel- und langfristig bleibe ich für die Aktie zuversichtlich. Wenn das Unternehmen seine Wachstumsziele erreicht und die Auftragslage weiterhin positiv bleibt, halte ich Kurse um 1.500 € perspektivisch für möglich. Für risikobewusste Anleger könnte das aktuelle Niveau daher eine interessante Einstiegschance bieten. Alle anderen Anleger sollten vorerst eine Bodenbildung abwarten. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Rheinmetall. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Seit Anfang 2023 ist der Konzern Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell etwa 43,5 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [The Elmet Group: Diese Aktie hat den Schlüsselrohstoff zum Vervielfacher](https://www.sharedeals.de/the-elmet-group-diese-aktie-hat-den-schluesselrohstoff-zum-vervielfacher/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie der Elmet Group könnte von steigenden Wolframpreisen, wachsenden Verteidigungsausgaben und staatlichen Investitionen in sichere Rohstofflieferketten profitieren. Eine Finanzierung über 450 Millionen Dollar und milliardenschwere Beschaffungsverträge eröffnen erhebliche Wachstumschancen. Den ambitionierten Zielen stehen auch operative Risiken gegenüber. ## Ein Spezialist für kritische Metalle Die 1929 gegründete Elmet Group ist ein US-amerikanischer Hersteller von Wolfram, Molybdän und hochspezialisierten Komponenten. Das Unternehmen beliefert mehr als 100 Verteidigungsprogramme, darunter den Kampfjet F-35 und nukleare U-Boote. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Pentagon investiert 450 Millionen Dollar Im September 2026 sicherte sich Elmet eine zugesagte Investition von 450 Millionen Dollar durch das US-Verteidigungsministerium. Davon sollen 165 Millionen Dollar in amerikanische Produktionsstätten und weitere 100 Millionen Dollar in Bergbau- und Verarbeitungsprojekte fließen. Im Gegenzug erhält der Staat Vorzugsanteile, Optionsrechte auf bis zu 19,9 Prozent der Stammaktien sowie Mitspracherechte auf Vorstandsebene. Zusätzlich erhielt Elmet einen Rahmenvertrag der US-Verteidigungslogistikbehörde mit einem maximalen Volumen von zwei Milliarden Dollar. Davon sind 150 Millionen Dollar garantiert. Die Lieferungen sollen beginnen, sobald zusätzliche Rohstoffmengen verfügbar sind. ## Internationale Partnerschaften stärken die Lieferkette Mit der geplanten Wiederinbetriebnahme der Springer-APT-Anlage in Nevada will Elmet eine unabhängige US-Verarbeitungskapazität für Wolfram schaffen. Der Betriebsstart ist zwischen dem vierten Quartal 2028 und dem ersten Halbjahr 2029 vorgesehen. Weitere Vereinbarungen sichern Rohstofflieferungen aus Spanien, England und Vietnam. Zudem übernimmt Elmet die Wolfram- und Molybdänaktivitäten von ams OSRAM im deutschen Schwabmünchen. Damit erweitert das Unternehmen seine Produktionsbasis erstmals auf die Europäische Union. ## Wolframknappheit als Wachstumstreiber China dominiert die weltweite Wolframproduktion und hat Exportbeschränkungen für kritische Rohstoffe verschärft. Gleichzeitig steigt der Bedarf aus der Industrie und der Verteidigungsbranche. Für die globale Wolframnachfrage wird bis 2030 ein jährliches Wachstum von sieben Prozent prognostiziert. Elmet könnte von dieser Entwicklung überproportional profitieren. Für 2031 werden Umsätze von 1,5 bis 1,7 Milliarden Dollar und ein EBITDA zwischen 90 und 170 Millionen Dollar in Aussicht gestellt. Bei einem angenommenen Bewertungsmultiplikator von 30 auf das EBITDA ergibt sich daraus ein rechnerischer Aktienkurs von 64 bis 127 Dollar. Dies entspräche laut der zugrunde liegenden Schätzung einem möglichen Kursanstieg auf das Drei- bis Sechsfache. Die Berechnung ist allerdings stark von der tatsächlichen Geschäftsentwicklung und der künftigen Marktbewertung abhängig. ## Hohe Erwartungen treffen auf Umsetzungsrisiken Der Ausbau mehrerer Produktionsstandorte und die Wiederinbetriebnahme der Springer-Anlage stellen erhebliche operative Herausforderungen dar. Verzögerungen, Kostenüberschreitungen oder Lieferprobleme könnten die Wachstumsziele gefährden. Auch eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China könnte die Wolframpreise unter Druck setzen. Die Elmet Group vereint staatliche Unterstützung, milliardenschwere Auftragschancen und eine strategisch wichtige Position im wachsenden Wolframmarkt. Gelingt der Ausbau der Produktionskapazitäten wie geplant, könnte sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Profiteur des westlichen Rüstungsbooms entwickeln und Anlegern erhebliches Kurspotenzial bieten. **Tipp:** Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=The+Elmet+Group&stockidentifier=symbol%3AELMT&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du über spannende Aktien-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Kommt der nächste Schub vor den Zahlen?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-kommt-der-naechste-schub-vor-den-zahlen/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** SAP baut sein Angebot für Personalabteilungen weiter aus. Der Walldorfer Softwarekonzern übernimmt den Spezialisten TechWolf und in knapp zwei Wochen folgt der Quartalsbericht. Charttechnisch hängt die Aktie nach dem Anstieg seit Juli an einer Hürde fest und braucht einen Anlauf nach oben. ## Ein Start-up aus Gent SAP hat am 6. Oktober angekündigt, den belgischen KI-Anbieter TechWolf zu übernehmen. Dessen Software bildet laufend ab, welche Aufgaben in einem Unternehmen anfallen, welche Fähigkeiten die Beschäftigten mitbringen und wie der externe Arbeitsmarkt aussieht. SAP will die Technologie in die Personalsoftware SuccessFactors und den KI-Assistenten Joule einbauen. Über den Kaufpreis schweigen beide Seiten. Der Abschluss ist für das vierte Quartal geplant und steht unter dem Vorbehalt der Aufsichtsbehörden. Am 21. Oktober legt SAP die Zahlen für die Monate Juli bis September vor. Der Cloud-Auftragsbestand lag zuletzt bei 22,9 Milliarden € und an diesem Wert muss sich der Bericht messen lassen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Seit Juli ist die SAP-Aktie deutlich gestiegen und hat dabei die früheren Widerstandszonen sowie die Abwärtstrendlinie überschritten. Eine Zone hat der Kurs jedoch noch nicht überwunden. Sie liegt zwischen 178,50 und 188,30 € und seit dem letzten Schub läuft SAP genau dort seitwärts. Ein Blick auf die kleinere Zeiteinheit lohnt sich daher, denn daraus ergeben sich Chancen. Im 15-Minuten-Chart ist die Seitwärtsphase gut zu erkennen. Innerhalb der großen Spanne lassen sich noch einmal Unter- und Oberkante markieren. Oben liegt der Widerstand zwischen 187,50 und 190,70 €, unten der Supportbereich zwischen 176,80 und 179,30 €. Aktuell läuft der Kurs an den Widerstand heran. Gelingt hier ein Ausbruch auf der Oberseite, ist entweder ein sofortiger Einstieg denkbar oder das Warten auf den Rücksetzer an die Zone mit anschließender Long-Chance. Das wäre die sauberere Variante, weil sich ein Fehlausbruch so besser ausschließen lässt. Kommt es dagegen zu einem Fehlausbruch oder einer Abweisung, bleibt es bei der Range und der Markt lässt sich in Richtung der jüngsten Tiefs mit einer Short-Position handeln. An der Unterseite samt Supportbereich ergäbe sich im Sinne der Range dann wieder eine Einstiegsmöglichkeit für die Käuferseite. Phasen wie diese sind kein Stillstand, sondern eine Einladung und zwar für beide Seiten. Aktuell deutet alles auf einen Sprung nach oben hin. Entscheidend ist, ob er trägt. Trägt er, lässt sich direkt zugreifen. Wer auf Nummer sicher gehen will, wartet auf die Rückkehr an die Oberkante und senkt so das Fake-Risiko. Scheitert der Anlauf, öffnet der Rücklauf in die Spanne eine Short-Chance, mit der Unterkante als Ziel und zugleich als neue Long-Chance. Die Range-Idee bleibt intakt, solange der Markt den Bereich nicht nachhaltig verlässt. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 245 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Starbucks-Aktie: Riskante Chipotle-Wette?](https://www.sharedeals.de/starbucks-aktie-starbucks-auf-shoppingtour/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Berichten zufolge prüft Starbucks eine Übernahme der Tex-Mex-Kette Chipotle Mexican Grill und ein heißeres Thema könnte es heute nicht geben, denn es wäre nicht nur die bislang größte Übernahme in der Systemgastronomie. Es wäre ein Strategie-Zug vom Turnaround-Kandidaten Starbucks. Was erst einmal nur die Prüfung einer Übernahme ist, schickte die Starbucks-Aktie rund -4% runter und die Chipotle-Aktie +7% rauf. Wie wahrscheinlich ist das Geschäft, und wie würde Starbucks von der Übernahme profitieren? ## What's the deal? Die Größenordnung wäre mit einem geschätzten Transaktionsvolumen von über 39 bis 41 Milliarden US$. Der Personaldreh- und Angelpunkt ist dabei der jetzige Starbucks-Chef Brian Niccol. Er leitete Chipotle von 2018 bis 2024 und gilt als wichtiger Architekt des damaligen Wachstums der Restaurantkette, bevor er 2024 zu Starbucks wechselte. Eine Übernahme würde ihn also zu der Restaurantkette zurückführen, die er zuvor gut gekannt und geführt hat. Im August 2024 wechselte Niccol überraschend als CEO zu Starbucks, um die schwächelnde Kaffeehauskette mit seiner Strategie „Back to Starbucks“ wieder auf Kurs zu bringen. Passt ein so gewaltiger Zukauf zu diesem eigentlich konservativen Plan oder übernimmt sich der Konzern? Eine strategische Erklärung könnte sein, dass Starbucks weltweit rund 40.000 Filialen betreibt, Chipotle knapp 4.000 – überwiegend in den USA. Chipotle könnte über Starbucks' internationale Präsenz schneller neue Märkte erschließen. Umgekehrt könnten Kundenbindungsprogramme und gemeinsame Marketingaktionen Vorteile bringen. Wie groß diese Synergien tatsächlich wären, ist allerdings offen. ## Warum feiern die Starbucks-Aktionäre nicht? Für Starbucks gibt es drei zentrale Probleme. Zum einen steckt Starbucks mitten in einer eigenen operativen Umstrukturierung und hat kaum überschüssiges Cash für eine so gewaltige Barübernahme. Die bereinigte operative Marge lag im dritten Quartal bei 14,4%, gegenüber 16,7% im entsprechenden Quartal zwei Jahre zuvor. Weitere Investitionen in Personal und Filialen belasten die Profitabilität erheblich. Des Weitern ist der Kaufpreis sehr hoch. Bei rund 41 Milliarden US$ Chipotle-Börsenwert wäre die Übernahme teuer. Üblicherweise müsste Starbucks für eine vollständige Übernahme zusätzlich eine Prämie zahlen. Das würde erhebliche Schulden bedeuten. Anleger befürchten eine zu starke Verwässerung der eigenen Aktien, falls der Deal vor allem über Aktientausch finanziert wird. Möchtest Du über Aktien wie Starbucks up to date bleiben? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=STARBUCKS&stockidentifier=symbol%3ASBUX&stockmarket=Nasdaq&categoryname=Konsum-Aktien&themealert=cat%3A145) zu Konsum-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang. ## Der Haken Zuletzt sind die Synergien zwischen Kaffee und mexikanischem Fast-Food fraglich. Es sind zwei unterschiedliche Geschäftsmodelle, Abläufe und Lieferketten. Analysten sehen bislang keine überzeugenden Synergien, die einen solchen Deal rechtfertigen würden. Aktionäre des möglichen Übernahmeziels (Chipotle) hoffen auf einen Aufschlag, während Anleger des Käufers (Starbucks) die Kosten und Risiken fürchten. Es handelt sich bisher um Überlegungen in einer frühen Phase, die mit Beratern durchgespielt wurden – ob es zu einem verbindlichen Angebot kommt, ist noch offen. Ein Kontraargument ist auch ganz klar die Bewertung. Mit einem Forward-KGV von 31 ist Starbucks im Vergleich zu der Konkurrenz teuer. McDonald's kommt nur auf 19 und weist deutlich stabilere Erträge und einer stärkere Marke auf. On top kommt das Risiko einer Verwässerung der Starbucks-Aktien, was nicht so unerheblich wäre. Trotz fraglicher Synergien überwiegen für mich die strategischen Chancen für Starbucks und Chipotle. Ich stufe die geplante Übernahme als einen lohnenden Schritt ein, auch wenn es teuer wird. Der entscheidende Vorteil ist der Starbucks-CEO, der Chipotles Geschäftsmodell extrem gut kennt und nun schon den zweiten Turnaround leitet. Er kennt die Probleme der Gastronomien sehr gut und auf seine Kompetenz kann man zählen. Allerdings spricht die derzeitige Bewertung auch nach einem Minus von -4% eher gegen einen Kauf. ## ℹ️ Starbucks in Kürze - Starbucks mit Sitz in Seattle ist die größte Kaffeehauskette der Welt. - Das Unternehmen betreibt über 40.000 eigene und lizenzierte Selbstbedienungscafés in mehr als 80 Staaten der Welt. - Neben dem Vertrieb von Kaffeeprodukten und Snacks verkauft die Kette auch ein Sortiment an Kaffeebohnen. - Starbucks notiert an der US-Technologiebörse NASDAQ und ist aktuell 106 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Zalando-Aktie +4%: Mit KI in die Zukunft](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-4-mit-ki-in-die-zukunft/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Zalando-Aktie lieferte in den letzten Wochen keine besonders gute Performance und dümpelte zwischen 21 und 25 € auf und ab. Am Freitagvormittag setzt sich das Papier des Online-Händlers mit einem Kursgewinn von über +4% jedoch an die Spitze im DAX. Was steckt hinter dem Kurssprung und könnte er der Vorbote einer künftig besseren Kursentwicklung sein? ## Automatisierung von Retouren Maßgeblich für den heutigen Kurssprung der Zalando-Aktie sind operative und technologische Fortschritte im Logistikbereich. Zalando hat die Automatisierung von Retourenprozessen an zentralen europäischen Logistikstandorten (darunter in Greven und im polnischen Świebodzin) offiziell im Echtbetrieb begonnen. Dort kommen hochmoderne, zweifache Robotersysteme zum Einsatz, die den enormen Aufwand bei der Retourenabwicklung spürbar beschleunigen und effizienter gestalten sollen. Da Retouren im Online-Modehandel einer der größten Kostenfaktoren sind, werten Investoren technologische Effizienzgewinne in diesem Bereich als starkes Signal für eine nachhaltige Margenverbesserung – insbesondere vor dem anstehenden Bericht zum dritten Quartal Anfang November. Du willst über alle Entwicklungen im E-Commerce auf dem Laufenden sein? Dann hol Dir gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) in Dein Postfach! ## Entwicklung einer Lifestyle-KI Darüber hinaus kündigte Zalando die Entwicklung einer sogenannten „Lifestyle-KI“ an. Damit reagiert das Management des Online-Modehändlers auf die wachsende Diskussion rund um sogenannte autonome KI-Agenten im E-Commerce. Dahinter verbergen sich strategische und technologische Überlegungen zur Zukunft des Online-Shoppings. Es gibt am Markt zunehmend die Sorge, dass universelle Sprachmodelle oder KI-Shopping-Assistenten (wie von großen Tech-Konzernen) den klassischen Online-Handel verdrängen könnten, indem sie für den Nutzer standardisierte Einkäufe komplett autonom erledigen. Zalando argumentiert hingegen, dass der Kauf von Mode und Lifestyle im Gegensatz zu reinen Alltagsgütern (wie etwa Waschmittel) stark emotional, ästhetisch und individuell geprägt ist. Eine „Lifestyle-KI“ soll daher gezielt auf diesen Charakter ausgelegt sein. Statt den Kunden nur mit reinem Code zu bedienen, soll eine solche Plattform-KI den persönlichen Geschmack, Stilvorlieben, Passformen und Trends tiefgreifend vernetzen. Sie dient als interaktiver, inspirierender Begleiter für den gesamten Mode- und Lifestyle-Bereich, um den Kunden passgenau durch das riesige Sortiment zu führen. Zalando will damit unterstreichen, dass man die technologische Entwicklung nicht verschläft, sondern die eigenen Plattformen gezielt zu intelligenten, moderspezifischen KI-Ökosystemen weiterentwickelt, anstatt das Feld rein externen KI-Agenten zu überlassen. ## Keine Dividende Und eine weitere Botschaft aus der Chefetage lautet: Profitables Wachstum hat für den Konzern nach wie vor Priorität. Deshalb hat das Zalando-Management der Zahlung einer Dividende eine Absage erteilt. Bevor Gewinne an die Anteilseigner ausgeschüttet werden, will Zalando seine Liquidität stärken und vor allem Kapital in das eigene Kerngeschäft investieren. Sollte dann noch Kapital übrig bleiben, dürfte das Unternehmen dieses eher für den Rückkauf eigener Aktien nutzen, so die Meinung von Experten. ## Vom Seitwärts- in den Aufwärtstrend Die Zalando-Aktie befindet sich seit rund acht Wochen in einem Seitwärtstrend zwischen 21 und 25 €. Durch den heutigen Kursgewinn rückt der DAX-Titel dem oberen Ende dieses Kurskorridors näher. Ein Durchbrechen der 25 €-Marke wäre ein starkes Signal für den Beginn eines Aufwärtstrends. ## Jede Menge KI-Potenzial Ich halte die Zalando-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau für ein mittelfristig aussichtsreiches Investment. Mit einem Forward-KGV von knapp über 11 ist sie für ein Unternehmen, das 2026 voraussichtlich mit 12% und 2027 mit rund 6% wachsen wird, nicht überteuert. Vor allem deshalb nicht, weil Zalando meiner Einschätzung nach noch jede Menge Potenzial bei der Marge hat. Der Schwerpunkt des Online-Händlers verschiebt sich zunehmend weg vom reinen Volumenwachstum hin zu margenstärkeren Segmenten, insbesondere dem Plattformgeschäft für Markenpartner und der Monetarisierung technologischer Infrastruktur. Hinzu kommt enormes Kostensenkungspotenzial. Bestes Beispiel ist die Automatisierung von Retouren durch KI-gestützte Robotik. A propos KI: Ich sehe keine von KI-Agenten ausgehende Gefahr für Zalando. Für Modekäufer sind KI-Modelle derzeit in meinen Augen keine vernünftige Alternative zum Einkaufserlebnis auf der Zalando-Website. Möchtest Du weitere Aktien wie Zalando entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Zalando&stockidentifier=symbol%3AZAL&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Konsumaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Vor diesem Hintergrund rate ich Anlegern zum Kauf der Zalando-Aktie. Ich glaube, dass das Downside des DAX-Titels sehr begrenzt ist. Umso interessanter ist aber das Upside. Zalando ist kein KI-Verlierer, sondern wahrscheinlich sogar ein KI-Gewinner. ## ℹ️ Zalando in Kürze - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert rund 62 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur unter der Marke ZEOS auch anderen Händlern für den Versand von Produkten an. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und wird aktuell mit rund 6 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Zalando, Zalando-Aktie, Zalando-Analyse, Zalando-Kurs, Zalando-Prognose --- ### [Momentum-Aktien: Diese 2 Börsenstars könnten ihren Höhenflug fortsetzen](https://www.sharedeals.de/momentum-aktien-diese-2-boersenstars-koennten-ihren-hoehenflug-fortsetzen/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Steigende Renditen am Anleihemarkt und eine zunehmende Zurückhaltung der Anleger setzen wachstumsstarke Aktien unter Druck. Dennoch bieten Unternehmen mit innovativen Produkten und stabilen Wachstumsperspektiven weiterhin Chancen. Besonders Grail und Veeva Systems könnten sich trotz des schwierigen Marktumfelds als interessante Kandidaten für langfristig orientierte Anleger erweisen. ## Grail-Aktie: FDA-Zulassung voraus Grail entwickelt und vermarktet mit Galleri einen Bluttest, der zahlreiche Krebsarten bereits erkennen soll, bevor erste Symptome auftreten. Eine Zulassung durch die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA steht bislang aus. Das Unternehmen verkauft den Test jedoch bereits an Privatkunden, ausgewählte Unternehmen und im Rahmen von Pilotprojekten mit Krankenhäusern. Der Preis liegt bei rund 949 US-Dollar, wobei die bisherigen Verkäufe ausschließlich auf Selbstzahlerbasis erfolgen. Trotz der noch begrenzten Erstattungsmöglichkeiten konnte Grail seinen Umsatz deutlich steigern. Während das Unternehmen 2023 Erlöse von 93 Millionen US-Dollar erzielte, waren es 2025 bereits 147 Millionen US-Dollar. Auch die Nachfrage entwickelte sich zuletzt positiv: Im ersten Halbjahr 2026 stieg die Zahl der durchgeführten Tests gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 117.000. Für das Gesamtjahr rechnen Analysten mit einem Umsatzwachstum von 23 Prozent auf rund 181 Millionen US-Dollar. Allerdings verlief die klinische Entwicklung nicht ohne Rückschläge. Eine groß angelegte Studie des britischen Gesundheitsdienstes NHS England verfehlte Anfang 2026 ihren primären Endpunkt. Das Ergebnis verdeutlicht, dass der medizinische Nutzen des Tests weiterhin kritisch geprüft werden muss. Ende September erhielt Galleri jedoch Unterstützung durch ein FDA-Beratungsgremium, das sich für eine Zulassung vor dem Hintergrund der Sicherheit, Wirksamkeit und des potenziellen Nutzens aussprach. Die Empfehlung ist nicht bindend, erhöht aber die Aussicht auf eine mögliche Zulassung im Jahr 2027. Ein solcher Schritt könnte die Geschäftsperspektiven von Grail grundlegend verändern. Mit einer FDA-Zulassung könnten sich zusätzliche Absatzmöglichkeiten über private Krankenversicherungen und Medicare eröffnen. Damit würde sich der potenziell erreichbare Markt erheblich vergrößern. Gleichzeitig ist die Bewertung bereits anspruchsvoll: Die Aktie wird auf Basis der für 2026 erwarteten Erlöse mit etwa dem 33-Fachen des Umsatzes bewertet. Für Anleger ergibt sich daraus ein erhebliches Chancenpotenzial, dem allerdings beträchtliche Risiken gegenüberstehen. Insbesondere die noch ausstehende Zulassung, die tatsächliche medizinische Leistungsfähigkeit von Galleri und die künftige Kostenübernahme durch Versicherer bleiben entscheidende Faktoren für die weitere Kursentwicklung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Veeva Systems: Cloud-Software für die Pharmaindustrie Veeva Systems verfolgt einen anderen Ansatz als Grail. Das Unternehmen bietet cloudbasierte Softwarelösungen für die Life-Sciences-Branche an und unterstützt seine Kunden bei der Verwaltung von Kundenbeziehungen, der Speicherung und Analyse von Studiendaten sowie der Überwachung klinischer Studien und regulatorischer Anforderungen. Zu den mehr als 1.500 Kunden weltweit zählen namhafte Pharmakonzerne wie Eli Lilly, Pfizer, Merck und AstraZeneca. Die starke Position in diesem spezialisierten Markt ist ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil. Veeva konnte sich frühzeitig etablieren und verfügt über eine breite Kundenbasis. Die branchenspezifische Ausrichtung seiner Software erschwert es Wettbewerbern, vergleichbare Lösungen anzubieten, die sämtliche Anforderungen der Pharma- und Biotechnologiebranche abdecken. Dadurch besitzt das Unternehmen eine solide Ausgangsposition, um langfristig von der fortschreitenden Digitalisierung der Branche zu profitieren. Auch die Wachstumsaussichten bleiben überzeugend. Für den Zeitraum von 2025 bis 2028 erwarten Analysten, dass der Umsatz jährlich um durchschnittlich 13 Prozent und der Gewinn je Aktie um 16 Prozent zulegen wird. Die zunehmende Konkurrenz zwischen Pharmaunternehmen sowie steigende Anforderungen an Datenmanagement, klinische Forschung und regulatorische Compliance könnten die Nachfrage nach den Lösungen von Veeva zusätzlich unterstützen. Allerdings ist auch die Veeva-Aktie nicht günstig bewertet. Auf Basis der für das kommende Jahr erwarteten Gewinne liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei rund 39. Diese Bewertung setzt voraus, dass das Unternehmen seine Wachstumsziele weitgehend erreicht und seine starke Marktposition verteidigt. Sollten sich die Wachstumsraten abschwächen oder die Investitionsbereitschaft der Kunden nachlassen, könnte die hohe Bewertung zum Belastungsfaktor werden. Dennoch sprechen das etablierte Geschäftsmodell, die enge Einbindung in die Prozesse großer Pharmakonzerne und die langfristigen Digitalisierungstrends für die Aktie. Grail und Veeva Systems bieten Anlegern zwei unterschiedliche Möglichkeiten, auf Wachstum im Gesundheitssektor zu setzen. Bei Grail steht die mögliche FDA-Zulassung des Galleri-Bluttests im Mittelpunkt. Sie könnte dem Unternehmen den Zugang zu einem deutlich größeren Markt eröffnen, birgt jedoch erhebliche regulatorische und wirtschaftliche Unsicherheiten. Veeva Systems überzeugt dagegen mit einem etablierten Softwaregeschäft, einer starken Kundenbasis und vergleichsweise gut planbaren Wachstumsperspektiven. Beide Aktien sind ambitioniert bewertet und zuletzt bereits hervorragend gelaufen, wodurch Anfälligkeit für kurzfristige Enttäuschungen besteht. Während Grail vor allem für risikobereite Anleger mit einem langen Anlagehorizont interessant sein könnte, bietet Veeva einen stärker auf das bestehende Geschäftsmodell gestützten Wachstumspfad. Entscheidend bleibt, ob beide Unternehmen ihre Erwartungen erfüllen können. Steigende Anleiherenditen und ein anspruchsvolles Bewertungsniveau sprechen dafür, mögliche Kurschancen sorgfältig gegen die jeweiligen Risiken abzuwägen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Sonstiges --- ### [Solana: Diese aktuellen Kursprognosen stehen jetzt im Fokus](https://www.sharedeals.de/solana-diese-aktuellen-kursprognosen-stehen-jetzt-im-fokus/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Kryptomarkt erholt sich nach einem massiven Einbruch, doch Solana liegt weiterhin satte 165 Prozent von seinem Rekordhoch in 2024 entfernt. Für Anleger stellt sich die Frage nach dem aktuellen Chance-Risiko-Verhältnis. ## Solana erholt sich nach deutlichen Verlusten Im Juni 2026 fiel Solana (SOL) zeitweise auf rund 62 US-Dollar. Anfang Oktober notierte die Kryptowährung bei etwa 121 US-Dollar und hatte sich damit nahezu verdoppelt. Vom Rekordhoch bei 262 US-Dollar aus dem Jahr 2025 bleibt der Kurs jedoch weit entfernt. Auch der Gesamtmarkt steht unter Druck: Seine Marktkapitalisierung sank von rund 4,3 Billionen US-Dollar im Oktober 2025 auf etwa 2,1 Billionen US-Dollar im Juni 2026. **Tipp**: Mit unserem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Solana&stockidentifier=symbol%3ASOLUSD&stockmarket=COINBASE&categoryname=Krypto+News&themealert=cat%3A127) bleibst Du über spannende Krypto-Chancen wie diese jederzeit exklusiv informiert. ## Technologische Vorteile gegenüber Ethereum Solana positioniert sich als schnelle und kostengünstige Alternative zu Ethereum. Durch die Kombination von Proof of Stake und Proof of History ist das Netzwerk darauf ausgelegt, Tausende Transaktionen pro Sekunde zu verarbeiten. Das macht die Blockchain insbesondere für dezentrale Finanzanwendungen und digitale Marktplätze interessant. Allerdings konkurriert Solana mit einem etablierten Ethereum-Ökosystem, dessen Skalierung durch zusätzliche Layer-2-Lösungen vorangetrieben wird. ## Sinkende Nutzeraktivität als Warnsignal Trotz seiner technischen Stärken verzeichnet Solana eine rückläufige Aktivität. Die Zahl der täglich aktiven Wallet-Adressen sank laut The Motley Fool von rund 6,5 Millionen im November 2024 auf etwa drei Millionen Anfang Oktober 2026. Ethereum kommt dem Bericht zufolge auf ungefähr 536.000 aktive Wallet-Adressen. Diese Zahlen sind aufgrund unterschiedlicher Nutzungsstrukturen nur eingeschränkt vergleichbar und lassen keine direkten Rückschlüsse auf die Zahl einzelner Nutzer zu. ## Breitere Akzeptanz entscheidet über die Zukunft Langfristig hängt die Entwicklung von SOL maßgeblich davon ab, ob dezentrale Anwendungen eine größere Nutzerbasis erreichen. Plattformen wie Jupiter und Magic Eden zeigen das Potenzial des Solana-Ökosystems, haben den Durchbruch im Massenmarkt bislang jedoch nicht erreicht. Eine steigende Netzwerkaktivität könnte die Nachfrage nach SOL stärken, da Transaktionsgebühren in der Kryptowährung bezahlt werden. Bis dahin dürften Spekulationen und die allgemeine Marktstimmung den Kurs erheblich beeinflussen. ## Lohnt sich der Einstieg? Der Abstand zum Rekordhoch allein macht Solana nicht automatisch zu einer günstigen Anlage. Zwar könnten langfristig orientierte Anleger von einer zunehmenden Verbreitung dezentraler Anwendungen profitieren, doch eine vollständige Kurserholung ist keineswegs sicher. Entscheidend bleiben die tatsächliche Netzwerknutzung, die Konkurrenzfähigkeit und die allgemeine Entwicklung des Kryptomarktes. ## Das sagen die Analysten Die Einschätzungen zur weiteren Entwicklung von Solana gehen deutlich auseinander. Die britische Großbank Standard Chartered hält laut einem aktuellen Bericht an einem Kursziel von 250 US-Dollar bis Ende 2026 fest, was mittlerweils kaum mehr erreichbar scheint. Deutlich vorsichtiger fällt eine kurzfristige Modellprognose von CryptoSlate aus: Sie nennt für Anfang November einen Medianwert von rund 114 US-Dollar, während optimistischere technische Analysen bei einem Ausbruch über den Widerstand zwischen 124 und 125 US-Dollar einen Anstieg in Richtung 148 US-Dollar für möglich halten. Die große Spannbreite verdeutlicht, wie unsicher Prognosen im volatilen Kryptomarkt bleiben. Kursziele sind Szenarien, keine Garantien. Solana bietet technologische Chancen, muss aber erst beweisen, dass daraus nachhaltiges Wachstum entsteht. Für risikobereite Anleger kann die Kryptowährung interessant sein, bleibt jedoch eine spekulative Investition mit erheblichen Verlustrisiken. Alternativ halten wir [Litecoin](https://www.sharedeals.de/litecoin-geht-steil-100-seit-juni-und-jetzt/) für die weiterhin am meisten unterschätzte Kryptowährung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Solana, Solana-Kurs --- ### [Adidas-Aktie: Tieferer Rücksetzer für mehr Schwung nach oben?](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-tieferer-ruecksetzer-fuer-mehr-schwung-nach-oben/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Adidas-Aktie hat für den nächsten Aufwärtsversuch zunächst mehr Schwung holen müssen als gedacht. In meiner [Analyse aus dem Vormonat](https://www.sharedeals.de/adidas-aktie-punktlandung-in-der-kaufzone/) hatte ich oberhalb von 147,45 € eine neue Aufwärtsbewegung in Richtung 166,60 € favorisiert. Stattdessen wurde die Marke zwischenzeitlich unterschritten und der direkte Rallye-Ansatz damit zunächst vertagt. Bis in die tiefere Auffangzone zwischen 135,32 und 131,40 € reichte der Rücksetzer allerdings nicht. Inzwischen kämpfte sich der Titel auf aktuell 149,50 € zurück über 147,45 €. Damit lebt das bullische Szenario wieder auf. ## Gulden greift selbst zu Ein interessantes Signal kam zuletzt aus dem eigenen Vorstand. Adidas-Chef Bjørn Gulden kaufte am 10. September Aktien des Konzerns für insgesamt rund 504.000 € zu einem Durchschnittskurs von knapp 140 €. Damit erfolgte der Insiderkauf ausgerechnet in unmittelbarer Nähe der jüngsten Korrekturtiefs. Ein solcher Kauf garantiert zwar keine Trendwende, zeigt aber zumindest, dass der CEO das niedrigere Kursniveau selbst zum Einstieg genutzt hat. Operativ bleibt die Entwicklung ohnehin deutlich besser, als der Aktienkurs vermuten lässt. Im zweiten Quartal stieg der währungsbereinigte Umsatz um +14% auf den Rekordwert von 6,74 Milliarden €, das direkte Endkundengeschäft legte um +25% und das Performance-Segment sogar um +39% zu. Für das Gesamtjahr erwartet Adidas inzwischen ein Umsatzwachstum von +9 bis +10% sowie weiterhin rund 2,3 Milliarden € Betriebsergebnis. Neue Impulse könnten bereits am 29. Oktober folgen, wenn der Konzern seine Neunmonatsergebnisse vorlegt. **Fern vom Einzelhandel bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der tiefere Rücksetzer könnte sich für die Bullen im Nachhinein sogar als hilfreich erweisen. Nachdem 147,45 € zunächst verloren gingen, wurde die Marke inzwischen wieder zurückerobert. Gerade im Wochenchart wäre eine Bestätigung oberhalb dieses Levels konstruktiv und würde mein bevorzugtes Aufwärtsszenario wieder klar in den Vordergrund rücken. Dann bleibt 166,60 € das nächste zentrale Ziel. Dort wartet zugleich die seit dem Rekordhoch fallende Abwärtstrendlinie und damit ein markanter Kreuzwiderstand. Gelingt auch dieser Befreiungsschlag, wäre anschließend wieder Potenzial bis 188,66 € vorhanden. Scheitert die Rückeroberung von 147,45 € dagegen erneut, wäre zunächst 140,60 € zu beachten. Fällt auch diese Unterstützung, dürfte sich der Rücklauf doch noch bis 135,32 und gegebenenfalls 131,40 € ausweiten. Gerade dort trifft die horizontale Auffangzone auf den langfristig steigenden Aufwärtstrend. Ein solcher Rücksetzer wäre daher nochmals interessant für einen technischen Konter, würde den unmittelbaren Angriff auf 166,60 € allerdings erneut vertagen. Die Adidas-Aktie hat sich für den nächsten Aufwärtsversuch einen tieferen Rücksetzer gegönnt, ohne das größere bullische Szenario vollständig zu zerstören. Mit der Rückeroberung von 147,45 € verbessert sich die Ausgangslage nun wieder. Hält diese Marke, bleibt 166,60 € mein nächstes Ziel und darüber wären später erneut 188,66 € erreichbar. Unterhalb von 147,45 € müsste dagegen nochmals mit 140,60 sowie 135,32 bis 131,40 € gerechnet werden. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Adidas in Kürze - Adidas mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg ist nach Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Fast jedes Kind kennt die Marke mit den drei Streifen, die sich vor allem als Ausstatter in Leistungssport und Popkultur einen Namen gemacht hat. - Das Produktspektrum des Konzerns reicht von Bekleidung und Schuhen über Sportausrüstung bis zu Accessoires. Zudem werden unter Lizenz Brillen, Kosmetik und Uhren vermarktet. - Der Adidas ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern aktuell knapp 26 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Adidas, Adidas-Aktie, Adidas-Chartanalyse --- ### [TSMC-Aktie: Gewinnmitnahmen als Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/tsmc-aktie-gewinnmitnahmen-als-kaufchance/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die TSMC-Aktie befindet sich übergeordnet in einem starken Aufwärtstrend, der Anfang Oktober zum Ausbruch auf ein neues Rekordhoch bei 487,47 US$ führte. In den letzten Tagen führten Gewinnmitnahmen zu fallenden Kursen. Auch die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen änderten nichts daran, die Aktie gab im US-Handel um -3% nach. Für Anleger stellt sich die Frage: Ist der Rücksetzer eine neue Einstiegschance oder könnte es nach den Zahlen weiter nach unten gehen? ## Rekordumsatz übertrifft die Erwartungen Der weltgrößte Chipauftragsfertiger hat im dritten Quartal erneut geliefert. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 50% auf 1,49 Billionen Taiwan-Dollar (NT$) beziehungsweise 46,71 Milliarden US$. Damit übertraf TSMC sowohl die Analystenschätzungen von durchschnittlich 1,46 Billionen NT$ als auch die eigene Prognosespanne von 44,6 bis 45,8 Milliarden US$. Im September nahm die Dynamik nochmals zu: Der Monatsumsatz kletterte um 54,6% auf 511,86 Milliarden NT$. Von Januar bis September summierten sich die Erlöse auf 3,90 Billionen NT$ – ein Plus von 41,1%. Die Botschaft an den Markt ist eindeutig: Die Investitionen in KI-Rechenzentren schlagen weiterhin mit voller Wucht auf die Nachfrage nach leistungsfähigen Chips durch. Nvidia, Apple und andere US-Schwergewichte sind auf TSMCs fortschrittliche Fertigungstechnologien angewiesen. Nun kommt es darauf an, ob das Unternehmen dieses Tempo halten und die hohen Investitionen in steigende Gewinne ummünzen kann. Immer up-to-date im Chipsektor bleiben? Kein Problem mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## GlobalFoundries-Allianz entschärft einen Engpass Zusätzlichen Rückenwind verspricht eine fünfjährige Fertigungsvereinbarung mit dem US-Unternehmen GlobalFoundries im Volumen von zwei Milliarden US$. Am Standort Malta im US-Bundesstaat New York sollen Silizium-Interposer für TSMCs CoWoS-Packaging entstehen. Der Produktionshochlauf ist für das erste Halbjahr 2028 vorgesehen. Die Kooperation zielt auf einen wichtigen Engpass bei der Herstellung moderner KI-Beschleuniger. Mehr Packaging-Kapazität könnte TSMC helfen, seine Kunden zuverlässiger zu beliefern und zusätzliche Nachfrage zu bedienen. Zugleich stärkt die Produktion in den USA die geografische Diversifizierung der Lieferkette. Die Vereinbarung ist damit strategisch wertvoll, ihre finanziellen Effekte werden sich allerdings erst mittelfristig zeigen. ## Analysten bleiben optimistisch – Bewertung im Blick Die Analystenstimmung ist überwiegend positiv. Im Durchschnitt sehen die Experten das ADR mit rund 547 US$ fair bewertet, was einem Upside-Potenzial von knapp +20% entspricht. Die britische Investmentbank Barclays traut der Aktie sogar einen Anstieg auf 665 US$ zu. Die Bewertung von TSMC ist trotz der starken Rallye nicht überzogen. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2027 liegt je nach Schätzung bei etwa 20. Für einen Konzern mit kräftigem Gewinnwachstum erscheint das vertretbar. Allerdings bleiben geopolitische Risiken rund um Taiwan und die hohen Investitionskosten Unsicherheitsfaktoren. Der nächste entscheidende Termin ist der 15. Oktober: Dann veröffentlicht TSMC die vollständigen Quartalszahlen und den weiteren Ausblick. Besonders wichtig werden die Margenentwicklung, die Investitionsplanung und die Nachfrageprognose sein. ## Charttechnik: Neue Chancen nach der Verschnaufpause? Langfristig befindet sich die Aktie weiterhin in einem klaren Aufwärtstrend. Vor den vorläufigen Zahlen erreichte das ADR bei 487,47 US$ ein Rekordhoch. Anschließend setzten Gewinnmitnahmen ein – eine klassische „Sell the facts“-Bewegung. Dabei wurden zwei jüngst entstandene Kurslücken geschlossen und die kurzfristig überhitzte Marktsituation (laut RSI) abgebaut. Ein erster wichtiger Unterstützungsbereich liegt bei 450 US$, wo auch die 21-Tage-Linie verläuft. Hält diese Zone, könnte der nächste Angriff auf das Rekordhoch folgen. Bei einem Ausbruch nach oben rücken 500 US$ und anschließend der Bereich um 545 US$ als mögliche Kursziele in den Fokus. Bricht die Unterstützung dagegen, dürfte sich die Konsolidierung zunächst ausweiten. Ich bleibe für TSMC grundsätzlich bullisch gestimmt. Das Unternehmen verkauft gewissermaßen die Schaufeln für den KI-Goldrausch – und die jüngsten Zahlen zeigen, dass die Nachfrage weiterhin enorm ist. Die zusätzliche Packaging-Kapazität und die breitere US-Lieferkette stärken die langfristige Position. Kurzfristige Rücksetzer sind nach der starken Rallye kein Wunder. Entscheidend ist für mich, dass Umsatzwachstum und Gewinnperspektiven intakt bleiben. Bestätigt das Management am 15. Oktober den positiven Trend, könnte die Konsolidierung zur Startrampe für neue Höchststände werden. Die Marke von 500 US$ wäre dann das nächste Ziel. Kurzum: TSMC bleibt für mich einer der überzeugendsten und fundamental gesündesten Schaufelverkäufer des KI-Booms. Zum Abschluss: Bei diesem Aktien glauben wir daran, dass sie zu den KI-Gewinnern zählen. Du findest sie in unserem [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) Report! ## ℹ️ TSMC in Kürze - Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited (WKN: 909800), kurz TSMC, ist der weltweit größte unabhängige Auftragsfertiger für Halbleiterprodukte. - Zu den Kunden gehören fast alle bekannten Fabless-Unternehmen wie AMD, Apple, Qualcomm, Nvidia, Marvell oder Broadcom. - TSMC ist neben Taipeh auch an der NYSE gelistet und aktuell ca. 2,45 Billionen US$ wert. Damit gehört der Chipkonzern zu den wertvollsten Börsenunternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Xiaomi-Aktie +10%: Doch die Bären dominieren weiter](https://www.sharedeals.de/xiaomi-aktie-10-doch-die-baeren-dominieren-weiter/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Xiaomi-Aktie meldet sich zum Wochenschluss mit einem kräftigen Lebenszeichen zurück. In meiner [Analyse aus dem Vormonat](https://www.sharedeals.de/xiaomi-aktie-ist-bei-350-e-schon-wieder-schluss/) hatte ich einen Erholungsversuch bis 3,50 € für möglich gehalten, doch dafür reichten die Kräfte letztlich nicht einmal aus. Nach zwischenzeitlich neuen Tiefs springt der Titel heute in Hongkong um knapp +10% nach oben und notiert hierzulande wieder bei rund 2,93 €. Für eine Entwarnung reicht das allerdings noch lange nicht, denn der übergeordnete Abwärtstrend bleibt klar dominant. ## 70.000 Bestellungen sorgen für Kauflaune Der heutige Kurssprung hat einen konkreten Auslöser. Xiaomi meldete für seine im September gestartete Pengcheng-Serie innerhalb des ersten Verkaufsmonats mehr als 70.000 verbindliche Bestellungen. Allein im September wurden bereits über 10.000 Fahrzeuge der neuen N70- und N90-Reihe ausgeliefert. Gleichzeitig stiegen die gesamten monatlichen Fahrzeugauslieferungen des Konzerns erstmals auf mehr als 40.000 Einheiten und damit auf den höchsten Stand des laufenden Jahres. In Hongkong reagierte die Aktie mit einem Tagesplus von +9,7% auf 25,96 HK$. Das starke Abschneiden der neuen Modellreihe ist deshalb relevant, weil Xiaomi damit neben seinen bisherigen Elektroautos zunehmend auch im Segment größerer Familien-SUVs Fuß fasst. Der Konzern verbreitert damit sein Fahrzeugportfolio und schafft einen zusätzlichen Wachstumstreiber neben dem weiterhin dominierenden Elektronikgeschäft. Noch bleibt allerdings abzuwarten, wie nachhaltig sich die hohen Bestellzahlen in tatsächliche Auslieferungen und vor allem in steigende Margen übersetzen lassen. Der chinesische Automarkt bleibt schließlich von intensivem Preis- und Konkurrenzdruck geprägt. **Apropos: Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten**, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Trotz des heutigen Kurssprungs bleibt mein bevorzugtes Szenario zunächst abwärtsgerichtet. Der Anstieg auf aktuell 2,93 € trifft bereits wieder auf die kurzfristig fallende Trendstruktur und oberhalb wartet spätestens bei 3,14 € ein markanter Widerstand. Entsprechend rechne ich eher damit, dass die jüngste Erholung alsbald wieder ausläuft und Xiaomi zunächst erneut in Richtung 2,70 € zurücksetzt. Von dort wäre nochmals ein technischer Konter denkbar und auch eine zwischenzeitliche Erholung bis in Richtung 3,14 € bleibt möglich. Solange diese Marke jedoch nicht nachhaltig überwunden wird, dürfte anschließend ein weiterer Rücklauf folgen. Fällt 2,70 € schließlich nachhaltig, bleibt 2,38 € mein nächstes größeres Ziel. Erst ein Ausbruch über 3,14 € würde dieses bevorzugte Szenario zunächst relativieren und den Käufern mehr Spielraum verschaffen. Dann könnte sich die Erholung bis 3,50 € ausweiten, bevor mit der übergeordneten Abwärtstrendlinie im Bereich um 3,60 bis 3,70 € bereits der nächste massive Widerstand wartet. Erst oberhalb davon würde sich das seit Monaten dominierende bearishe Gesamtbild tatsächlich substanziell verbessern. Die Xiaomi-Aktie sorgt mit einem Wochenplus von knapp +10% für Aufmerksamkeit, doch für mich bleibt dies zunächst eine Gegenbewegung innerhalb des intakten Abwärtstrends. Unterhalb von 3,14 € rechne ich eher wieder mit nachlassenden Kursen und einem erneuten Test von 2,70 €. Eine zwischenzeitliche Erholung bleibt möglich, ändert aber wenig am übergeordneten Bild. Fällt 2,70 € nachhaltig, rückt 2,38 € in den Fokus. Erst oberhalb von 3,14 und später 3,50 € würden die Bullen wieder ernsthafter Boden gutmachen. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Xiaomi in Kürze - Xiaomi (WKN: A2JNY1) ist ein chinesischer Technologiekonzern, der Smartphones, Notebooks, Smartwatches und weitere Elektrogeräte wie Saug- und Wischroboter herstellt. - Zudem entwickelt der Konzern ein eigenes Betriebssystem für die Vernetzung von Elektrogeräten. - Derzeit ist Xiaomi hinter Apple und Samsung der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. - 2024 ging die erste rein elektrische Sportlimousine von Xiaomi (SU7 Ultra) mit 1.548 PS viral. - Xiaomi mit Sitz in Peking ist an der Börse derzeit ca. 85 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Xiaomi, Xiaomi-Aktie, Xiaomi-Chartanalyse --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Ist das die Chance des Jahres?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-ist-das-die-chance-des-jahres/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Elon Musk macht Ernst: Mit einem milliardenschweren Frequenzdeal könnte SpaceX den US-Mobilfunkmarkt aufmischen. Die Deutsche Telekom-Aktie gerät am Freitag massiv unter Druck und verliert zeitweise mehr als -8%. Doch während Anleger die Risiken neu bewerten, rückt eine andere Frage in den Vordergrund: Eröffnet der Kurssturz langfristig orientierten Investoren gerade eine erstklassige Einstiegschance? ## SpaceX-Schock erschüttert den Telekom-Sektor Die Nachricht hat es in sich: SpaceX hat mit Grain Management eine Vereinbarung über den Erwerb eines Frequenzportfolios im 800-Megahertz-Band geschlossen. Der Deal wird mit rund acht Milliarden US$ bewertet und umfasst bis zu 14 Megahertz gepaarter Frequenzen. Noch fehlt die Zustimmung der US-Telekommunikationsaufsicht FCC. Dennoch ist die Botschaft an die etablierten Anbieter eindeutig: Elon Musk will Starlink Mobile offenbar stärker auf eigene Beine stellen. Die Kombination aus Satelliten, zusätzlichen Frequenzen und terrestrischer Infrastruktur könnte SpaceX den Weg zu einem landesweiten Mobilfunkangebot ebnen. Entsprechend heftig fiel die Reaktion an der Börse aus. T-Mobile US verlor zeitweise rund +7%, auch AT&T und Verizon gerieten kräftig unter Druck. Die Telekom-Aktie sackt im frühen Freitagshandel ebenfalls deutlich ab und fällt zeitweise auf rund 24,60 € – den tiefsten Stand seit Anfang Juli. Für den Bonner Konzern ist das mehr als ein gewöhnlicher Branchenschreck. T-Mobile US gehört zu den wichtigsten Ertragssäulen des Konzerns. Ein neuer Wettbewerber könnte langfristig die Preise unter Druck setzen und die hohen Margen gefährden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Telekom) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Milliardenpläne treffen auf technische Grenzen Allerdings sollte man die Pläne von SpaceX nicht mit einem bereits funktionierenden Konkurrenznetz verwechseln. Die Frequenzen müssen regulatorisch freigegeben werden, und ein flächendeckendes Mobilfunkangebot erfordert erhebliche Investitionen. Insbesondere die Versorgung innerhalb von Gebäuden und in dicht besiedelten Städten bleibt eine Herausforderung. Erste Marktkommentare halten den Kursrutsch deshalb für übertrieben. Morgan Stanley sieht zudem Chancen für Betreiber von Mobilfunkmasten wie American Tower und Crown Castle, falls SpaceX für den Ausbau zusätzliche Standorte benötigt. Der tatsächliche Wettbewerbsdruck könnte somit langsamer entstehen, als die Börse derzeit befürchtet. ## KI-Investorentag: Die Telekom hat eigene Hebel Abseits des SpaceX-Schocks arbeitet der Konzern an seiner operativen Zukunft. Beim KI-Investorentag stellte das Management Einsparungen von rund 2,5 Milliarden € bei den indirekten Kosten bis 2030 gegenüber 2023 in Aussicht. Gleichzeitig soll das KI-Geschäft mit Unternehmenskunden außerhalb der USA wachsen: Für 2026 sind rund 250 Millionen € Umsatz geplant, bis 2030 etwa 800 Millionen €. Das sind ambitionierte Ziele. Entscheidend wird sein, ob Automatisierung und neue Softwareangebote tatsächlich die Profitabilität verbessern. Deutsche Bank Research bekräftigte ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 40 €. UBS bleibt ebenfalls bei „Buy“ und nennt 35,10 € als Zielmarke. Beide Kursziele liegen deutlich über dem aktuellen Niveau, im Durchschnitt sehen Analysten die Aktie mit 35,91 € fair bewertet. ## Bewertung und Charttechnik sprechen für Geduld Der Kurssturz verschärft das charttechnische Bild zunächst erheblich. Die Unterstützung bei 25,55 € wurde durchbrochen. Zwischen 24,50 und 24,60 € liegt eine erste mögliche Auffangzone; darunter rückt das 52-Wochen-Tief bei 23,53 € in den Fokus. Gleichzeitig ist der Rücksetzer bis an die 50-Monats-Linie bemerkenswert. Dieser langfristige Durchschnitt hat sich seit Ende 2020 wiederholt als wichtige Unterstützung erwiesen. Sowohl im März 2022 als auch in den Sommermonaten markierte er einen Wendepunkt. Dass die Aktie nun erneut in diesen Bereich zurückfällt, macht die Zone für langfristige Anleger besonders interessant – auch wenn vergangene Unterstützungen keine Garantie für eine erneute Trendwende sind. Hinzu kommt die Bewertung: Nach dem Kursrutsch liegt das erwartete KGV für 2027 den vorliegenden Schätzungen zufolge unter 10, während die prognostizierte Dividendenrendite auf über 4% steigt. Auch das könnte den Titel für langfristige Investoren wieder attraktiver machen. Ich sehe die aktuelle Schwächephase daher durchaus auch als große Chance. Natürlich ist SpaceX ein ernstzunehmender potenzieller Wettbewerber. Doch zwischen einem milliardenschweren Frequenzkauf und einem profitablen, landesweiten Mobilfunknetz liegen regulatorische, technische und finanzielle Hürden. Die Börse preist mögliche Risiken bereits ein, die sich so noch gar nicht materialisiert haben. Für mich wird entscheidend, ob die langfristige Unterstützung hält und das Management seine operativen Ziele bestätigt. Kurzfristig sind weitere Ausschläge möglich. Rückblickend könnte sich der heutige Pessimismus jedoch als überzogen erweisen. Wer einen mehrjährigen Anlagehorizont mitbringt, sollte die Telekom deshalb nicht vorschnell abschreiben. Die nächsten wichtigen Hinweise liefert der Quartalsbericht am 5. November. **Anknüpfend daran:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt etwa 120 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Evonik-Aktie: Kommt jetzt doch eine schnelle Übernahme?](https://www.sharedeals.de/evonik-aktie-kommt-jetzt-doch-eine-schnelle-uebernahme/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der Kurs der Evonik-Aktie kletterte am gestrigen Donnerstag auf über 21 € und damit auf den höchsten Stand seit zwölf Monaten. Rechnet die Börse nun doch mit einer raschen Übernahme durch BASF und wie sollten sich Anlegern nun positionieren? ## Kommt ein höheres Angebot? Medienberichten zufolge tritt die mögliche Übernahme von Evonik durch BASF in eine entscheidende Phase. Offenbar steht der Chemieriese aus Ludwigshafen kurz davor, dem Spezialchemiekonzern aus Essen ein neues, höheres Angebot zu unterbreiten. Im September hat die Evonik-Unternehmensführung ein unverbindliches Angebot in Höhe von 22,15 € zurückgewiesen. Nun steht offenbar ein Preis von bis zu 25 € pro Evonik-Aktie im Raum. Nach Modellrechnungen der US-Großbank Citi würde BASF selbst bei diesem höheren Kaufpreis eine akzeptable Steigerung von Gewinn und Cashflow bis 2030 erzielen. Allerdings würde die Rendite auf das investierte Kapital nach Berechnungen der Citi-Analysten auf ca. 9% fallen. Angesichts der Komplexität der Integration von Evonik in den BASF-Konzern kein besonders hoher ROIC-Wert. Du willst über die Chemiebranche informiert bleiben? Kein Problem mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Evonik&stockidentifier=symbol%3AEVK&stockmarket=Xetra)! ## Jetzt kommt Bewegung in die Sache Bewegung in die Sache könnte heute die RAG-Stiftung bringen, die mit 43% der Anteile der dominierende Aktionär von Evonik ist. Eine Sprecherin der Stiftung bestätigte, dass das Kuratorium heute zu einer Sitzung zusammenkommen wird. Bei dieser Sitzung wird es zweifellos um das Übernahmeinteresse von BASF gehen. Inzwischen hat sich auch die Politik in die brisante Konsolidierung der deutschen Chemieindustrie eingemischt. Die SPD in Nordrhein-Westfalen hat einen Antrag in den Landtag eingebracht, demzufolge die Landesregierung einen Einstieg in Evonik prüfen solle. Sie befürchtet, dass eine Übernahme durch BASF viele Arbeitsplätze in NRW kosten könnte. ## Fällt das 3-Jahreshoch? Die Evonik-Aktie klettert heute auf den höchsten Stand seit März 2025. Das damals aufgestellte 3-Jahreshoch liegt nur noch knapp +5% über dem aktuellen Kurs. Charttechnisch dürfte es in den kommenden Tagen deshalb ebenfalls spannend werden. ## Nicht auf eine Kaufpreisprämie spekulieren Ich rate Anlegern, derzeit nicht in die Evonik-Aktie zu investieren. Eine mögliche Übernahmeprämie ist erstens nicht garantiert und dürfte zweitens auch nicht besonders hoch ausfallen. Eine Übernahmeangebot in Höhe von 25 € je Evonik-Aktie wäre ein Upside von knapp +20% gegenüber dem aktuellen Kurs. Ich gehe davon aus, dass die RAG-Stiftung vorerst nur Sondierungsgesprächen zwischen den beiden Chemiekonzernen zustimmen wird. Eine andere Entscheidung halte ich für politisch kaum durchsetzbar. Bis zu einem konkreten Übernahmeangebot durch BASF dürfte also noch eine Weile vergehen. Zudem trägt die Evonik-Aktie ein nicht kalkulierbares Downside-Risiko. Sollte der Deal mit BASF scheitern, was meiner Meinung nach überhaupt nicht auszuschließen ist, könnte die Aktie deutlich nach unten korrigieren. Du willst weitere spannende Dividendenaktien wie Evonik kennenlernen? Du findest sie in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Der Kurs der Evonik-Aktie ist meines Erachtens in den letzten Wochen bereits zu gut gelaufen, um jetzt noch zu investieren. Ein Großteil der Übernahmefantasie durch Evonik ist bereits eingepreist. Anleger sollten deshalb nicht mehr auf eine höhere Übernahmeprämie spekulieren. ℹ️ Evonik in Kürze - Evonik Industries AG (WKN: EVNK01), kurz Evonik, ist ein weltweit führender Konzern für Spezialchemie. Die Produkte kommen sowohl im Nahrungsmittelbereich als auch im Industriebereich zum Einsatz. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält das Unternehmen 27 internationale Produktionsstandorte, und ist in mehr als 100 Ländern tätig. - Das im MDAX gelistete Unternehmen wird an der Börse aktuell mit ca. 10 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [BYD-Aktie: Gibt es doch noch Hoffnung?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-gibt-es-doch-noch-hoffnung/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der wochenlange Abwärtstrend der BYD-Aktie drückte den Kurs am gestrigen Donnerstag fast auf ein neues 2-Jahrestief. Doch am Freitagmorgen stemmt sich der chinesische Autokonzern mit einem Kursplus von über +3% gegen seine Talfahrt. Gibt es denn gute Nachrichten von Build Your Dreams und wie sollten Anleger darauf reagieren? ## Boom im Ausland, Bust in China BYD versorgte den Markt zum Wochenschluss in der Tat mit guten Nachrichten. Im September verkaufte der chinesische Autokonzern weltweit knapp 464.000 Fahrzeuge, das sind rund 17% mehr als im Jahr zuvor. Besonders stark entwickelte sich das Exportgeschäft von BYD. Die Auslieferungen ins Ausland stiegen um 154% auf rund 180.000 Fahrzeuge. Damit entfiel knapp 40% des Monatsabsatzes auf Exportmärkte. Sorgenkind von BYD bleibt aber weiterhin der chinesische Heimatmarkt. Hier ging der Absatz im vergangenen Monat um 13% im Jahresvergleich zurück. Trotz der starken Absatzentwicklung im Ausland liegen die kumulierten Verkäufe von BYD von Januar bis September rund 4% unter dem Vorjahreswert. Der Exportboom reicht demnach immer noch nicht aus, um die Schwäche auf dem chinesischen Automarkt zu kompensieren. Ein Hinweis an dieser Stelle: Wenn Du brandaktuelle Börsen-Informationen und Profi-Einschätzungen auch zur BYD-Aktie haben möchtest, hole Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Bricht der Abwärtstrend? Die BYD-Aktie befindet sich seit Ende August in einem Abwärtstrend. Umso wichtiger könnte der heutige Kursgewinn in charttechnischer Hinsicht sein. Es fehlt nicht viel, um diesen Abwärtstrend nach oben zu durchbrechen. Es ist allerdings noch viel zu früh, von einer nachhaltigen Trendwende zu sprechen. Diese sehe ich erst bei Kursen im zweistelligen Bereich. ## Alles hängt an Europa Der zukünftige Erfolg von BYD hängt einzig und alleine an Europa. Auf dem chinesischen Markt ist der Wettbewerb meiner Einschätzung nach so intensiv, dass Build Your Dreams keine Chance mehr hat, seinen Marktanteil auszubauen. Zugleich kommen auch die USA nicht als zukünftiger Absatzmarkt infrage. Erst gestern erklärte BYD-Vizepräsidentin Stella Li, dass geopolitische Spannungen und fehlende Planungssicherheit gegen einen Ausbau des Pkw-Geschäfts in den USA sprechen. Bleibt also nur noch Europa. Die Montage im ungarischen Werk könnte laut einem aktuellen Bericht zum Jahresende anlaufen. Die Ziele von BYD sind gewaltig. Im laufenden Jahr wollen die Chinesen ihren Auslandsabsatz auf knapp 2 Millionen Fahrzeuge steigern. Im kommenden Jahr peilt BYD bereits die Marke von 2,5 Millionen verkauften Fahrzeugen im Ausland an. ## Eine einfache Rechnung Die Rechnung ist ganz einfach. Um dieses Absatzwachstum im Ausland, vor allem in Europa, zu erreichen, muss BYD den etablierten Autoherstellern massiv Marktanteile abnehmen. Diese Rechnung wird aber nur aufgehen, wenn der chinesische Autohersteller ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als die europäischen Hersteller anbietet. Auf diese Frage gibt es noch keine eindeutige Antwort. Derzeit positioniert sich BYD in Europa preislich oft auf Augenhöhe oder nur knapp unter den etablierten europäischen Massenherstellern wie Volkswagen, Stellantis und Renault und nutzt den hiesigen Markt zur Absicherung höherer Gewinnmargen. Gleichzeitig sorgen aber die von der EU erhobenen Sonderzölle auf chinesische Elektrofahrzeuge sowie die zusätzlich anfallenden Logistik- und Vertriebskosten beim Export nach Europa für höhere Kosten. Für BYD wird es deshalb alles andere als einfach, in Europa attraktive Preise anzubieten und gleichzeitig gutes Geld zu verdienen. Die Chinesen müssen sich möglicherweise für das eine oder das andere entscheiden. Möchtest Du erfolgreichere Aktien als BYD entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BYD&stockidentifier=symbol%3ABY6&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ich rate Anlegern auch weiterhin von einem Investment in die BYD-Aktie ab. Meiner Meinung nach hat der chinesische Autokonzern seine besten Tage bereits hinter sich. In China ist der Wettbewerb zu stark für weiteres Wachstum geworden. Die USA sind ein derzeit unzugänglicher Markt. Der Erfolg steht und fällt damit mit Europa. Aber die etablierten Platzhirsche werden diesen Markt nicht kampflos aufgeben und werden in ihrer Abwehrschlacht auch von der EU unterstützt. Sie kämpft inzwischen mit harten Bandagen gegen den teilweise unlauteren Wettbewerb durch chinesische Anbieter. ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 77 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD --- ### [T-Mobile US-Aktie -7%: Jetzt könnte es zappenduster werden](https://www.sharedeals.de/t-mobile-us-aktie-7-jetzt-koennte-es-zappenduster-werden/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die T-Mobile US-Aktie bricht am Freitagmorgen um -7% im europäischen Handel ein und setzt damit ihre miserable Kursperformance der jüngsten Vergangenheit fort. Innerhalb der letzten zwölf Monate hat der Mobilfunkkonzern -25% seines Wertes eingebüßt. Was zieht die US-Tochter der Deutschen Telekom heute so stark nach unten und können Anleger hier ein Schnäppchen machen? ## Elon Musk als neuer Gegner Der Auslöser des heutigen Kurseinbruchs der T-Mobile US-Aktie ist niemand Geringerer als Elon Musk. Genauer gesagt sein Raumfahrtkonzern SpaceX. SpaceX hat mit einer überraschenden Nachricht ein Erdbeben in der US-amerikanischen Mobilfunkbranche ausgelöst. Der Raumfahrtkonzern hat angekündigt, für rund 8 Milliarden US$ in bar ein landesweites Portfolio an 800-MHz-Low-Band-Frequenzlizenzen von der Private-Equity-Firma Grain Management zu erwerben. Das ist als direkter Angriff auf die etablierten Mobilfunkanbieter zu werten. Bislang beschränkte sich die SpaceX-Tochter Starlink auf das Nischengeschäft mit Satellitentelefonie (Direct-to-Cell) in entlegenen Gebieten. Der Konzern kooperierte vor allem mit T-Mobile US, um die grundlegende Konnektivität bereitzustellen. Mit diesem eigenen Frequenzkauf treibt Elon Musks Raumfahrtunternehmen jedoch seine Pläne für Starlink Mobile massiv voran. Ziel ist es offenbar, direkte Mobilfunkdienste landesweit in den USA aufzubauen und sich mit dem 800-MHz-Frequenzband auch in Ballungsräumen unabhängig von klassischen Netzbetreibern zu machen. Niedrige Frequenzen können große Entfernungen überbrücken und Gebäudewände besser durchdringen. Zusammen mit Starlinks Satellitennetz könnte das eine bessere Abdeckung ermöglichen und den etablierten Anbietern Konkurrenz bei Kunden und Preisen machen. Immer up-to-date im Telekommarkt bleiben? Kein Problem mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Nur noch bergab Die T-Mobile US-Aktie setzt heute ihren katastrophalen Chartverlauf der letzten Monate fort. Seit ihrem Allzeithoch im März 2025 befindet sie sich in einem steilen Abwärtskanal. Heute fällt der Telekomtitel auf ein neues 2-Jahrestief bei 159 US$. Bei einer Fortsetzung des Abwärtstrends könnte auch bald ein Test des 3-Jahrestiefs bei 137 US$ anstehen. ## Wie schnell macht SpaceX Ernst? Noch ist unklar, ob und wie schnell SpaceX mit Starlink ein flächendeckendes Mobilfunkangebot in den USA aufbauen wird. Ebenso unklar ist, wie konkurrenzfähig das Angebot sein wird und wie viele Kunden tatsächlich von den drei großen Mobilfunkkonzernen AT&T, T-Mobile US$ und Verizon zu Starlink wechseln werden. Aber Elon Musk ist ein unangenehmer Gegner. Wenn sich der SpaceX-Chef etwas vornimmt, zieht er es bekanntermaßen durch. Ich gehe deshalb davon aus, dass Musk das klare Ziel verfolgt, den US-Telekommarkt aufzumischen. Für T-Mobile ist das eine sehr gefährliche Situation. In Zukunft wird es vier und nicht mehr drei große Mobilfunkkonzerne in den USA geben. Die Telekom-Tochter muss im Worst Case mit der Abwanderung von Millionen Kunden zu Starlink rechnen. ## Auch die Dividende ist nicht sicher Vor diesem Hintergrund ist mir die aktuelle Bewertung der T-Mobile US-Aktie noch viel zu optimistisch. Das Forward-KGV liegt bei 12. T-Mobile wächst 2026 aber nur noch mit 7% und 2027 dürfte sich das Wachstum auf 4% abschwächen. In den Folgejahren ist sogar mit Umsatzverlusten zu rechnen. Selbst Dividendenanleger warne ich vor einem Investment in die T-Mobile US-Aktie. Eine Dividendenrendite von rund 2,5% und ein Dividendenwachstum von ca. 10% (2026) mögen nicht schlecht klingen. Ich fürchte aber, dass sich der Cashflow des Mobilfunkkonzerns in den nächsten Jahren so verschlechtern wird, dass die Gewinnausschüttungen kaum noch angehoben werden. Du möchtest interessantere Dividendenwerte als die T-Mobile-Aktie kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick auf unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Die T-Mobile US-Aktie bietet derzeit weder Kurs- noch Dividendenpotenzial. Im Gegenteil. Durch den Eintritt von SpaceX in den US-Mobilfunkmarkt könnte der Telekomtochter ein sehr mächtiger Konkurrent entstehen. Im schlimmsten Fall wandern in den kommenden Jahren Millionen von Kunden von T-Mobile US zu Starlink. Eine sehr düstere Perspektive für den Aktienkurs und die Dividende. ## ℹ️ T-Mobile US in Kürze - T-Mobile US (WKN: A1T7LU) mit Sitz in Bellevue im US-Bundesstaat Washington ist neben AT&T und Verizon Communications einer der drei großen Mobilfunkkonzerne der USA. - T-Mobile US entstand 2001 durch die Übernahme von VoiceStream durch die Deutsche Telekom. Der deutsche Telekomkonzern hält auch heute noch die Mehrheit der Anteile. - Die US-Telekomtochter notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 184 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Allianz-Aktie: 115 € mehr – was Jefferies plötzlich sieht](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-115-e-mehr-was-jefferies-ploetzlich-sieht/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Betriebsunterbrechungen werden für Versicherer immer kostspieliger: Laut Allianz Commercial übersteigen die durchschnittlichen Schäden inzwischen 850.000 € und nahmen zuletzt jährlich um mehr als 30% zu. Trotzdem hob Jefferies sein Kursziel für die Allianz-Aktie innerhalb weniger Tage von 325 auf 440 € an. Dahinter steckt ein bislang unterschätzter Gewinnhebel. ## Allianz: Höhere Schäden, aber stabile Profitabilität Für ihre Untersuchung wertete die Allianz 7.888 Schadensfälle im Gesamtwert von 6,74 Milliarden € aus. Feuer und Explosionen verursachten mehr als 40% der Schadenssumme. Hinzu kommen wachsende Risiken durch Ransomware, Cloud-Ausfälle und Softwarefehler. Entscheidend für Aktionäre ist jedoch nicht die absolute Schadenshöhe, sondern ob die Allianz das höhere Risiko über Beiträge, Vertragsbedingungen und Rückversicherung ausgleichen kann. Bislang gelingt das überzeugend. In der Industrieversicherung lag die Schaden-Kosten-Quote im ersten Halbjahr bei ausgezeichneten 91,1%. Konzernweit erreichte die Schaden- und Unfallsparte 91,4% und blieb damit sogar etwas besser als im Vorjahr. Das operative Ergebnis des Bereichs erhöhte sich um 9,1% auf 4,87 Milliarden €. Die steigenden Betriebsunterbrechungsschäden sind daher nicht automatisch negativ. Sie erhöhen zugleich den Bedarf an Versicherungsschutz, Risikoanalyse und Prävention. Gefährlich würde es erst, wenn systemische Cyber- oder Cloud-Schäden gleichzeitig zahlreiche Kunden treffen und sich nicht ausreichend über höhere Prämien auffangen lassen. **Wichtiger Hinweis:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der Indien-Gewinn arbeitet weiter Der wichtigere Grund für das neue Jefferies-Kursziel liegt im Anlageportfolio. Durch den Verkauf ihrer Beteiligungen an den indischen Bajaj-Gemeinschaftsunternehmen erzielte die Allianz im ersten Halbjahr einen Vorsteuergewinn von rund 1,3 Milliarden €. Für den bereits vollzogenen Verkauf von 23% flossen dem Konzern etwa 2,1 Milliarden € zu. Die Allianz nutzt diesen Einmalgewinn nicht nur für neue Wachstums- und Produktivitätsinvestitionen. Gleichzeitig werden Verluste auf niedrig verzinste Anleihen realisiert, um das frei werdende Kapital in höher rentierende festverzinsliche Wertpapiere umzuschichten. Bilanziell belastet dieser Tausch zunächst das nicht operative Ergebnis. Wirtschaftlich verbessert er aber die künftigen laufenden Zinserträge. Genau diesen Effekt berücksichtigte Jefferies nun stärker und erhöhte das Kursziel von 420 auf 440 €. Erst wenige Tage zuvor hatte das Analysehaus sein Ziel bereits von 325 auf 420 € angehoben. Nach Einschätzung des Analysten übertreibt der Markt die Gefahren durch KI-basierte Versicherungsvermittler. Digitale Vertriebswege könnten die heute gezahlten Abschlussprovisionen schließlich auch reduzieren, während die Allianz ihren Größenvorteil behält. **Tipp für Dividenden-Fans:** Wer sich noch andere gute, vielleicht sogar derzeit vielversprechendere Aktien anschauen möchte: [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Allianz-Aktie: Bewertung bleibt attraktiv Bei einem Kurs von rund 416 € wird die Aktie mit etwa dem 13,5-Fachen des für 2026 erwarteten Gewinns bewertet. Für 2027 sinkt das KGV auf rund 12,6. Gleichzeitig rechnen Analysten mit einem Anstieg der Dividende von zuletzt 17,10 auf etwa 18,90 € je Aktie. Das entspräche einer Rendite von rund 4,5%. Das durchschnittliche Kursziel von 17 Analysten liegt bei rund 446 €. Die Spanne bleibt allerdings groß: Barclays sieht den fairen Wert nur bei 353 €, Goldman Sachs bei 465 € und die DZ Bank bei 495 €. Fundamental läuft es weiterhin stark. Im ersten Halbjahr stieg der operative Gewinn um 8,6% auf den Rekordwert von 9,39 Milliarden €. Das bereinigte Ergebnis je Aktie legte um 17,5% zu, während die Solvency-II-Quote sehr komfortable 225% erreichte. Für das Gesamtjahr stellt die Allianz unverändert einen operativen Gewinn von 17,4 Milliarden € mit einer Bandbreite von jeweils 1 Milliarde € in Aussicht. Die höheren Großschäden sind beherrschbar, solange die Allianz ihre Preise und Vertragsbedingungen entsprechend anpasst. Interessanter ist der langfristige Ergebnishebel aus der Umschichtung des Anleiheportfolios. Mit einem KGV um 13,5, einer erwarteten Dividendenrendite von etwa 4,5% und weiter steigenden Gewinnen halte ich die Allianz-Aktie trotz des begrenzten kurzfristigen Kurspotenzials für attraktiv. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 160 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Aumovio-Aktie: Darauf kommt es jetzt an](https://www.sharedeals.de/aumovio-aktie-darauf-kommt-es-jetzt-an/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aumovio-Aktie verlor am Donnerstag rund -9,2% und zählte damit zu den größten Verlierern im MDAX. Am Freitag erholt sie sich leicht und notiert aktuell bei 34,60 €. Damit liegt sie wieder auf dem Kursniveau vom Oktober 2025. Zuletzt zeigte sich die Aktie sehr volatil und bewegte sich überwiegend in einer Spanne zwischen 34 und 40 €. Der Kursrückgang wirft die Frage auf: Setzt sich die Seitwärtsbewegung fort oder drohen weitere Verluste? ## Französischer Autozulieferer senkt Prognose An der Börse werden Unternehmen derselben Branche häufig in Sippenhaft genommen – sowohl bei positiven als auch bei negativen Nachrichten. Am Mittwoch, dem 7. Oktober, senkte der französische Konkurrent OPmobility seine Jahresziele. Statt das operative Ergebnis des Vorjahres von rund 490 Millionen € zu übertreffen, rechnet das Unternehmen für 2026 nun mit einem operativen Ergebnis von 430 bis 450 Millionen €. Als Gründe nannte OPmobility die schwächere Entwicklung des Automobilmarktes, anhaltende Kostenbelastungen und den zunehmenden Wettbewerbsdruck. Die Aktie von OPmobility geriet daraufhin massiv unter Druck und verlor rund -20%. Auch andere Automobilzulieferer wurden von der negativen Branchenstimmung erfasst. Auch Aumovio litt deutlich darunter. Die Reaktion zeigt, wie sensibel Anleger derzeit auf eine Verschlechterung der Geschäftsaussichten reagieren. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Aumovio&stockidentifier=symbol%3AAMV0&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Aumovio hat seine Prognose bereits gesenkt Aumovio hatte seine Jahresziele bereits im Sommer angepasst. Nach der Einigung mit BMW in einem langjährigen Rechtsstreit präzisierte der Konzern am 6. August seine Prognose für 2026. Demnach wird ein bereinigter Umsatz zwischen 17 und 17,5 Milliarden € erwartet. Im Vorjahr waren es 18,5 Milliarden €. Die bereinigte EBIT-Marge soll zwischen 3 und 4% liegen, nach 3,9 % im Jahr 2025. Beim normalisierten Free Cashflow rechnet das Unternehmen mit 500 bis 700 Millionen Euro. Für das dritte Quartal zeichnet sich weiterhin eine schwierige Ertragslage ab. Im vierten Quartal soll sich die Profitabilität hingegen verbessern. Im ersten Halbjahr erzielte Aumovio einen Umsatz von 8,6 Milliarden € und eine bereinigte EBIT-Marge von 1,8%. Dabei belasteten die bilanziellen Auswirkungen der Einigung mit BMW das Ergebnis. Ohne diesen Sondereffekt hätte die bereinigte EBIT-Marge im zweiten Quartal bei 3,5% gelegen. Damit bleibt die zweite Jahreshälfte entscheidend. Anleger werden genau beobachten, ob Aumovio seine aktuellen Jahresziele erreichen kann oder eine weitere Anpassung notwendig wird. ## Bewertung Die deutliche Abstrafung von OPmobility zeigt, wie nervös Anleger auf Prognosesenkungen reagieren. Sollte auch Aumovio seine Erwartungen erneut reduzieren müssen, wäre ein weiterer kräftiger Kursrückgang nicht auszuschließen. Der nächste Quartalsbericht dürfte wichtige Hinweise darauf liefern, ob sich die operative Entwicklung wie erhofft verbessert. Parallel dazu befindet sich Aumovio in einem umfassenden Transformationsprozess. Das Unternehmen will seine Kosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Dazu gehört die geplante Reduzierung des weltweiten Standortnetzes von 55 auf 45 Standorte. Außerdem ist ein Abbau von insgesamt rund 4.000 Stellen vorgesehen. Die Rahmenbedingungen bleiben jedoch anspruchsvoll. Eine schwache Nachfrage, hoher Preisdruck und die zunehmende Konkurrenz belasten die gesamte Automobilzulieferbranche. Auch der vorzeitige Abgang der Finanzchefin hat für zusätzliche Unsicherheit gesorgt. Entscheidend wird deshalb sein, ob die eingeleiteten Maßnahmen ausreichen, um die Profitabilität nachhaltig zu verbessern. Bei der Aumovio-Aktie rechne ich vorerst nicht mit einer nachhaltigen Erholung. Wahrscheinlicher erscheint mir zunächst eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung innerhalb der zuletzt beobachteten Handelsspanne. Für die mittelfristige Kursentwicklung wird vor allem entscheidend sein, wie sich die Ertragslage im weiteren Jahresverlauf entwickelt und welche Perspektiven sich für 2027 ergeben. Bis dahin dürfte die Restrukturierung weitere Fortschritte machen. Anleger sollten aus meiner Sicht vorerst abwarten. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Aumovio in Kürze - Die Aumovio SE (WKN: AUMOV1) ist ein Automobilzulieferer und entstand 2025 als Spin-off aus dem Geschäftsbereich Automotive der Continental AG. Das Unternehmen ist ein wichtiger Zulieferer der Automobilbranche. - Der Hauptsitz befindet sich in Frankfurt; der Konzern ist mit rund 100 Standorten in mehr als 25 Ländern vertreten. - Die Aktie ist im MDAX gelistet und wird aktuell mit rund 3,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Volkswagen-Aktie: Neues Jahrestief und kein Ende in Sicht](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-neues-jahrestief-und-kein-ende-in-sicht/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Volkswagen-Aktie bleibt fest im Würgegriff der Verkäufer. In meiner [Analyse vom Montag](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-nach-20-zeit-fuer-eine-gegenbewegung/) hatte ich nach dem erreichten Abwärtsziel um 67,10 € zwar eine technische Gegenbewegung für möglich gehalten, zugleich aber ausdrücklich vor zu viel Optimismus gewarnt. Der kurze Erholungsversuch wurde rasch wieder abverkauft und bereits gestern markierte der Titel ein neues Jahrestief. Mit aktuell 67,26 € bleibt von nachhaltiger Käuferbereitschaft weiterhin nichts zu sehen. Unterhalb der bisherigen Tiefs rückt nun sogar eine historische Kurszone aus den Jahren 2009 und 2010 um 62 € in den Fokus. ## Analysten bleiben erstaunlich optimistisch Bemerkenswert bleibt die große Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und Analystenerwartungen. Unter [„Analysten sehen trotzdem Kurse über 100 €“](https://www.sharedeals.de/vw-aktie-im-sinkflug-analysten-sehen-trotzdem-viel-potenzial/) zeigte mein Kollege Louis Blümlein gestern auf, dass von 21 zuletzt erfassten Analysten zwölf weiterhin zum Kauf und neun zum Halten raten. Das durchschnittliche Kursziel lag bei 108,33 €. Selbst nach der Gewinnwarnung bestätigte die Deutsche Bank ihre Kaufempfehlung mit einem auf 105 € reduzierten Ziel, während Jefferies sogar weiterhin 120 € aufruft. Die Analysten setzen damit darauf, dass ein erheblicher Teil der operativen Probleme inzwischen eingepreist ist. Die fundamentalen Belastungen bleiben allerdings erheblich. Volkswagen erwartet für 2026 nur noch einen Konzernumsatz von rund 315 Milliarden € und eine operative Umsatzrendite von bis zu 1%, nachdem zuvor noch 4 bis 5,5% avisiert worden waren. Rund 10 Milliarden € an Sondereffekten belasten das Ergebnis, zusätzlich verschärfen das schwache China-Geschäft, der Umbau bei Porsche und hohe Restrukturierungskosten die Lage. Neue Klarheit dürfte der Zwischenbericht zum dritten Quartal am 29. Oktober liefern. **Alternativen und echte Top-Rendite:** Mit [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) bekommst Du Zugang zu starken Aktienideen und konkreten Chancen, bevor sie am Markt richtig Fahrt aufnehmen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt noch mögliche technische Konter hat sich als ausgesprochen kraftlos erwiesen. Nach der kurzen Erholung wurde Volkswagen direkt wieder verkauft und mit dem gestrigen neuen Jahrestief das ohnehin angeschlagene Chartbild erneut bestätigt. Solange sich der Titel nicht nachhaltig über 69,20 € zurückarbeitet, bleibt das bevorzugte Szenario deshalb abwärtsgerichtet. Unterhalb der aktuellen Tiefregion sehe ich mit rund 62 € das nächste größere Ziel. Dort trifft der Kurs auf eine historische Preiszone aus den Jahren 2009 und 2010, sodass zumindest mit einer stärkeren technischen Reaktion gerechnet werden könnte. Eine zwischenzeitliche Erholung ist angesichts der weit fortgeschrittenen Abwärtsbewegung dennoch jederzeit möglich. Dafür müssten zunächst 69,20 € und anschließend 70,98 € zurückerobert werden. Oberhalb davon wartet bei 73,12 € der nächste Widerstand, bevor 76,96 € gemeinsam mit der übergeordneten Abwärtstrendlinie zum entscheidenden Prüfstein werden. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich würde das seit Monaten dominierende Abwärtsbild ernsthaft infrage stellen. Bis dahin bleiben Erholungen für mich lediglich Gegenbewegungen innerhalb eines intakten Abwärtstrends. Die Volkswagen-Aktie hat den zuletzt erhofften technischen Konter praktisch im Keim erstickt und gestern erneut ein Jahrestief markiert. Unterhalb von 69,20 € bleibt die Lage klar bearish und mit rund 62 € rückt nun sogar eine historische Kurszone aus 2009 und 2010 in den Fokus. Erst oberhalb von 70,98 € und insbesondere 76,96 € würde sich das Bild nachhaltig verbessern. Bis dahin bleiben die Käufer klar in der Defensive. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? 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Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 34 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie, Volkswagen-Analyse, Volkswagen-Chartanalyse, VW, VW-Aktie --- ### [Oracle-Aktie -6%: Zieht OpenAI sie jetzt in den Abgrund?](https://www.sharedeals.de/oracle-aktie-6-zieht-openai-sie-jetzt-in-den-abgrund/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Oracle-Aktie konnte sich in den letzten Wochen in einem Kurskorridor zwischen 130 und 160 US$ stabilisieren. Doch am gestrigen Donnerstag ging es für den Software- und Cloud-Gigaten um fast -6% bergab. Was steckt hinter dem starken Kursrückgang und müssen sich Anleger jetzt schon wieder Sorgen um die weitere Kursentwicklung machen? ## Eine schlechte Prognose Auslöser des gestrigen Einbruchs der Oracle-Aktie war ein Medienbericht, demzufolge die Geschäfte beim KI-Entwickler OpenAI deutlich schlechter laufen als bislang angenommen. Der annualisierte Umsatz des ChatGPT-Entwicklers soll demnach nur bei rund 50 Milliarden US$ liegen. Zuvor gingen die Schätzungen von einer deutlich höheren Umsatz-Runrate von bis zu 70 Milliarden US$ aus. Diese kolportierte Prognosesenkung schürt Zweifel im Markt, ob die Nachfrage nach KI-Rechenleistung in den kommenden Jahren tatsächlich so schnell wachsen wird wie bislang angenommen. Der Medienbericht löste deshalb nicht nur einen Abverkauf der Oracle-Aktie, sondern einen Sell-off in der gesamten Technologiebranche aus. ## Warum ist das für Oracle ein Problem? Für Oracle sind geringer als erwartet ausfallende Umsätze bei OpenAI ein gewaltiges Problem, denn die ChatGPT-Mutter ist der in Zukunft wichtigste Abnehmer von Rechenleistung des Cloud-Anbieters. OpenAI und Oracle haben einen historischen Großauftrag mit einem Gesamtvolumen von 300 Milliarden US$ geschlossen, der zu den größten Infrastrukturdeals der Geschichte zählt. Bei Remaining Performance Obligations in Höhe von knapp über 600 Milliarden US$ macht OpenAI demnach fast die Hälfte des zukünftigen Geschäfts von Oracle aus. Sollte die Umsätze beim KI-Entwickler geringer ausfallen als prognostiziert, dürfte das sich das mit hoher Wahrscheinlichkeit direkt auf das Volumen des Oracle-Auftrages auswirken. Wir halten Dich in Sachen KI auf dem Laufenden! Wirf einfach mal einen Blick in unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Charttechnisch kritisch Die Oracle-Aktie befindet sich momentan in einer charttechnisch sehr kritischen Situation. Sollte sie das Zwischentief bei 132 US$ reißen, droht ein Absturz auf das 2-Jahrestief bei 115 US$. ## Aus guten Grund günstig Ich bin und werde auch kein Fan der Oracle-Aktie. Mit einem Forward-KGV von 18 ist sie zwar für einen mit rund 35% wachsenden und hochprofitablen Technologiekonzern sehr günstig bewertet. Aber diese „Schnäppchenbewertung“ hat auch einen guten Grund: Die Cloud-Strategie von Oracle ist extrem riskant. Der Konzern investiert mehr als seinen üppigen freien Cashflow in den Ausbau seiner Rechenzentrumskapazitäten, um zu den drei großen Hyperscalern AWS, Microsoft und Google aufzuschließen. Das hat die Nettoverschuldung auf einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag getrieben. Noch dazu hat sich Oracle sehr stark von einem Kunden abhängig gemacht. Sein Name: OpenAI. Wenn das Geschäft mit ChatGPT nicht so schnell und so gut läuft wie prognostiziert, wird sich das umgehend negativ auf Oracle auswirken. Der Cloud-Riese wird dann andere Kunden finden müssen, um die entstandenen Nachfragelücken in seiner Rechenzentrumsinfrastruktur zu füllen. Diese anderen Kunden werden dies aber zum Anlass nehmen, sehr attraktive Preise zu verhandeln. ## Sehr hohe Risiken Hinzu kommen, dass ich generell kein Freund von (noch) kleineren Cloud-Anbietern bin. Sie gehen mit ihrer Expansionsstrategie ein gewaltiges Risiko ein, denn sie müssen mit den Investitionen für ihre KI-Cloud-Infrastruktur in Vorleistung gehen. Den Umsatz mit ihren Kunden machen sie aber erst in den Folgejahren — sofern er überhaupt kommt. Und noch ein Risikofaktor: Die Hardware in Rechenzentren veraltet in einem atemberaubenden Tempo. State-of-the-art Chips und Server gehören bereits nach zwei bis drei Jahren zum alten Eisen, was die Erhaltungsinvestitionen in gewaltige Höhen treiben wird. Zum Abschluss: Bei diesem Aktien glauben wir daran, dass sie zu den KI-Gewinnern zählen. Du findest sie in unserem [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) Report! Ich rate Anlegern deshalb, auch weiterhin die Finger von der Oracle-Aktie zu lassen. Sie ist zu stark abhängig von OpenAI geworden. Der ChatGPT-Entwickler hat bekanntermaßen erst kürzlich seinen Börsengang auf 2027 verschoben. Auch das ist für mich ein Warnsignal. Die Risiken bei Oracle sind in Relation zu den Chancen einfach zu groß. ## ℹ️ Oracle in Kürze - Oracle (WKN: 871460) ist ein US-Soft- und Hardwarekonzern mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas. - Bekannt ist der Konzern vor allem als Betreiber eines Datenbanksystems. Darüber hinaus bietet Oracle seinen Kunden Cloud-Infrastruktur und zahlreiche Anwendungen an. - Gegründet im Jahre 1977 und mit einem Jahresumsatz von fast 70 Milliarden US$ zählt Oracle zu den ältesten und größten Tech-Konzernen weltweit. - Oracle ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 410 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [D-Wave-Aktie: Griff ins fallende Messer – oder jetzt schon einsteigen?](https://www.sharedeals.de/d-wave-aktie-griff-ins-fallende-messer-oder-jetzt-schon-einsteigen/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Aktien von Herstellern von Quantencomputern befinden sich momentan in einer schwierigen Phase. Die D-Wave-Aktie hat sich seit Jahresbeginn etwa halbiert und notiert am Freitag aktuell bei 13,30 US-Dollar. Damit erreicht sie wieder das Kursniveau von Mitte 2025. Damit stellt sich die Frage: Geht der Abwärtstrend weiter oder bietet das aktuelle Niveau bereits wieder eine interessante Einstiegschance? ## Kommerzialisierung stockt Quantencomputer befinden sich derzeit in einer Übergangsphase von der Forschung hin zur kommerziellen Nutzung. Auch wenn die Technologie noch nicht für alle Anwendungen ausgereift ist und die Systeme mit Fehlern und technischen Einschränkungen zu kämpfen haben, kaufen Forschungseinrichtungen und Unternehmen bereits erste Systeme und nutzen Quantencomputer für konkrete Anwendungen. Dieser Prozess dürfte sich in den kommenden Jahren weiter beschleunigen. Der entscheidende Vorteil von Quantencomputern besteht darin, dass sie bestimmte komplexe Aufgaben wesentlich effizienter lösen können als klassische Computer. Aufgaben, die für herkömmliche Rechner extrem aufwendig oder praktisch nicht lösbar sind, könnten mit Quantencomputern deutlich schneller bearbeitet werden. Bei D-Wave zeigen die Quartalsergebnisse allerdings, dass sich die Kommerzialisierung noch in einer frühen Phase befindet. Die Umsätze liegen trotz einzelner Wachstumsschübe weiterhin im unteren einstelligen Millionenbereich. Im zweiten Quartal wurden lediglich 3,1 Millionen US-Dollar erzielt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=D-Wave+Quantum&stockidentifier=symbol%3ARQ0&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Aufträge steigen rasant Ganz anders sieht die Entwicklung auf der Auftragsseite aus. Der noch abzuarbeitende Auftragsbestand (Backlog) erhöhte sich im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 668% auf 40,7 Millionen US-Dollar. Das ist ein wichtiger Indikator für die zukünftige Umsatzentwicklung. Für das dritte Quartal sind noch keine gravierenden Umsatzsprünge zu erwarten. Das soll sich im vierten Quartal oder spätestens Anfang 2027 ändern. Dann ist die Auslieferung von zwei Annealing-Systemen vorgesehen. Die Markterwartungen gehen dabei von einem Umsatz von rund 31 Millionen US-Dollar aus. Sollte sich der Auftragseingang weiterhin so dynamisch entwickeln, könnte D-Wave mittelfristig deutlich höhere Quartalsumsätze erzielen. Genau darin liegt die entscheidende Wachstumsstory der Aktie: Die Aufträge von heute sind die Umsätze von morgen. ## Bewertung Das größte Problem bei D-Wave besteht derzeit darin, dass die erzielten Umsätze noch in keinem angemessenen Verhältnis zu den hohen Entwicklungs- und Betriebskosten stehen. Die daraus resultierenden Verluste führen zu einem hohen Cash-Burn. Das Unternehmen verfügt allerdings noch über eine beträchtliche Liquiditätsreserve. Ende Juni lagen die liquiden Mittel bei rund 546 Millionen US-Dollar. Durch den Chips and Science Act erhält das Unternehmen gegen Abgabe einer Minderheitsbeteiligung vom US-Staat bis zu 100 Millionen US$. Der aktuelle Cash-Burn ist deshalb kurzfristig noch kein existenzielles Problem. Entscheidend ist vielmehr, ob es D-Wave gelingt, den hohen Auftragsbestand tatsächlich in deutlich steigende Umsätze und langfristig auch in positive Ergebnisse umzuwandeln. Das aktuelle Kursniveau ist bereits mit erheblichen Zukunftserwartungen verbunden. Die Bewertung lässt sich deshalb nicht allein anhand der heutigen Umsätze oder Gewinne rechtfertigen. Investoren setzen vielmehr darauf, dass sich Quantencomputing langfristig zu einer bedeutenden Technologie entwickelt. Dabei besteht durchaus eine gewisse Parallele zur Entwicklung der Künstlichen Intelligenz: Sollte sich Quantencomputing als Schlüsseltechnologie für bestimmte industrielle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Anwendungen etablieren, wäre das Marktpotenzial erheblich. Bei jungen Zukunftstechnologien sind allerdings hohe Kursschwankungen normal. Genau das zeigt sich derzeit auch bei D-Wave. Wer in D-Wave investiert, sollte sich der erheblichen Chancen, aber auch der hohen Risiken bewusst sein. Die starken Kursschwankungen dürften bei einer jungen Zukunftstechnologie auch künftig zum Bild der Aktie gehören. Entscheidend ist deshalb weniger die kurzfristige Kursentwicklung als die Frage, ob D-Wave mittelfristig seinen Umsatz deutlich steigern kann. Kurzfristig könnte ein Einstieg zum Griff ins fallende Messer sein. Mittel- und langfristig sehe ich jedoch deutliches Kurspotenzial. Um das Risiko zu mindern, könnten Teileinstieg sinnvoll sein. Anleger sollten eine hohe Risikobereitschaft mitbringen. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 5 Milliarden €. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Airbus-Aktie: 108 Jets pro Monat – sind 250 € trotzdem drin?](https://www.sharedeals.de/airbus-aktie-108-jets-pro-monat-sind-250-e-trotzdem-drin/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Airbus hat seine Auslieferungen im September auf 72 Flugzeuge gesteigert. Das klingt zunächst überzeugend, reicht für das offizielle Jahresziel aber noch lange nicht. Nach neun Monaten stehen 547 Übergaben zu Buche. Um die angepeilten 870 Maschinen zu erreichen, müsste Airbus im Schlussquartal weitere 323 Jets beziehungsweise durchschnittlich 108 Flugzeuge pro Monat ausliefern. Trotzdem sehen Analysten die Aktie teilweise bei 250 €. ## Nicht 82, sondern 108 Flugzeuge Mit 72 Auslieferungen übertraf Airbus im September den August-Wert von 57 Maschinen deutlich. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Übergaben in den ersten neun Monaten um 8%. Zum Übertreffen des Vorjahreswertes von 793 Flugzeugen würden im Schlussquartal monatlich 82 Maschinen genügen. Das Management peilt jedoch rund 870 Auslieferungen an. Dafür benötigt Airbus einen Rekord-Endspurt, der weit über dem bisherigen Monatstempo liegt. Nach Informationen von Reuters wurden allein rund 20 ursprünglich für das dritte Quartal geplante Maschinen in das Schlussquartal verschoben. Zusätzliche Risiken entstehen durch fehlende Triebwerke und Qualitätsprobleme. Bei mehreren A321neo-Komponenten wurde der Korrosionsschutz nicht korrekt aufgetragen. Außerdem müssen rund 160 bereits ausgelieferte A330 auf mögliche Fremdkörper im Höhenleitwerk geprüft werden. Airbus betont, dass keine unmittelbaren Sicherheitsrisiken bestehen und aktuell produzierte Flugzeuge kontrolliert wurden. **Kleiner Hinweis**: Informiere Dich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Airbus&stockidentifier=symbol%3AAIR&stockmarket=TRADEGATE) immer über die Airbus-Aktie und die aktuellsten Börsen-Chancen. ## Airbus: Der Gewinn wächst schneller als die Auslieferungen Operativ entwickelt sich Airbus trotzdem stark. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 12% auf 33,18 Milliarden €. Das bereinigte EBIT verbesserte sich um 24% auf 2,73 Milliarden €, während der Nettogewinn sogar um 47% auf 2,24 Milliarden € zulegte. Besonders überzeugend verlief das zweite Quartal. Die Erlöse sprangen um 28% auf 20,53 Milliarden €, das bereinigte EBIT um 54% auf 2,43 Milliarden €. Neben den höheren Flugzeugauslieferungen trug das Rüstungs- und Raumfahrtgeschäft wesentlich zum Wachstum bei. Für 2026 erwartet Airbus weiterhin ein bereinigtes EBIT von rund 7,5 Milliarden € und einen freien Cashflow vor Kundenfinanzierungen von etwa 4,5 Milliarden €. Die negativen 1,17 Milliarden € aus dem ersten Halbjahr sind dabei kein ungewöhnliches Warnsignal. Airbus baut vor dem traditionell starken Jahresende Lagerbestände auf und erhält einen großen Teil der Kundenzahlungen erst bei Übergabe der Flugzeuge. **Ein Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). ## Die Bewertung verlangt weiteres Wachstum Bei einem Kurs von rund 188 € wird die Airbus-Aktie mit ungefähr dem 26-Fachen des für 2026 erwarteten Gewinns bewertet. Auf Basis der Schätzung für 2027 sinkt das KGV auf knapp 22. Die erwarteten 4,5 Milliarden € freien Cashflow entsprechen einer Rendite von etwa 3%. Ein Schnäppchen ist die Aktie damit nicht. Die Bewertung wird jedoch durch eine Nettocashposition von 8,36 Milliarden € und einen gewaltigen Auftragsbestand gestützt. Ende Juni warteten Bestellungen über 9.222 Verkehrsflugzeuge auf ihre Auslieferung. Selbst beim angestrebten Jahrestempo reicht der Bestand rechnerisch für mehr als zehn Jahre. Bis 2029 will Airbus das bereinigte EBIT auf 12 bis 13 Milliarden € steigern – nach 7,13 Milliarden € im vergangenen Jahr. Gleichzeitig wurde ein Aktienrückkauf über 5 Milliarden € angekündigt. ## Analysten sehen bis zu 260 € Das durchschnittliche Kursziel von 24 Analysten liegt bei knapp 231 € und damit rund 23% über dem aktuellen Kurs. RBC nennt 250 €, JPMorgan 245 € und UBS sowie Bernstein jeweils 240 €. Jefferies bleibt mit 200 € deutlich vorsichtiger. Die gesamte Spanne reicht von 183 bis 260 €. Die optimistischen Ziele setzen voraus, dass Airbus seine Produktion hochfährt und das Gewinnziel für 2029 erreicht. Ob die 870 Auslieferungen 2026 tatsächlich gelingen, ist dafür weniger entscheidend als die Frage, ob fehlende Triebwerke und Qualitätsprobleme nur Übergangseffekte bleiben. Die Airbus-Aktie ist bei rund 188 € fundamental nicht billig, aber angesichts des Auftragsbestands und der Gewinnziele auch nicht überteuert. Das Kursziel von 250 € erscheint mittelfristig erreichbar, wenn der Produktionshochlauf gelingt. Vor den Quartalszahlen am 28. Oktober würde ich wegen des extrem anspruchsvollen Auslieferungsziels dennoch nur gestaffelt einsteigen. ## ℹ️ Airbus in Kürze - Die Airbus SE (WKN: 938914) ist Europas größter Luft- und Raumfahrt- sowie zweitgrößter Rüstungskonzern. - Mit 793 ausgelieferten Flugzeugen (2025) ist Airbus gegenwärtig der weltweit größte Hersteller von Passagierflugzeugen. - Der multinationale europäische Konzern hat seine Zentrale im französischen Toulouse, besitzt jedoch in ganz Europa etwa 70 Entwicklungs- und Produktionsstandorte. - Airbus ist Mitglied im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und an der Börse aktuell ca. 149 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: 130 Milliarden US$ für den Mobilfunk-Angriff?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-130-milliarden-us-fuer-den-mobilfunk-angriff/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** SpaceX will ein landesweites 800-Megahertz-Frequenzpaket von Grain Management übernehmen und Starlink damit zum vollwertigen Mobilfunkanbieter ausbauen. Die Aktien von AT&T, Verizon und T-Mobile US verloren nachbörslich jeweils rund 6%. Doch für SpaceX-Aktionäre besitzt der Coup auch eine kostspielige Seite: Einschließlich Frequenzen könnte der Aufbau eines konkurrenzfähigen Netzes bis zu 130 Milliarden US$ verschlingen. ## 800 MHz schließt eine entscheidende Lücke Das erworbene Portfolio umfasst bis zu 14 Megahertz gepaartes Spektrum. Niedrige Frequenzen besitzen eine große Reichweite und durchdringen Gebäudewände, Bäume und andere Hindernisse besser als die bisherigen Satellitensignale. SpaceX kann das neue 800-Megahertz-Spektrum künftig für die Flächen- und Gebäudeversorgung nutzen, während die bereits erworbenen 2-Gigahertz-Frequenzen höhere Datenkapazitäten bereitstellen. Die meisten aktuellen Smartphones unterstützen das neue Frequenzband bereits. Kunden benötigen daher kein spezielles Satellitentelefon. Zusätzlichen Rückenwind liefert die US-Telekommunikationsaufsicht FCC. Sie genehmigte SpaceX den Start von 15.000 neuen Starlink-Mobile-Satelliten, die für direkte Verbindungen mit gewöhnlichen Mobiltelefonen optimiert sind. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Frequenzen sind noch kein Mobilfunknetz Verizon reagierte entsprechend zurückhaltend. Frequenzen allein seien nutzlos, wenn das Unternehmen nicht über die notwendige Infrastruktur verfüge. Tatsächlich plant SpaceX ein hybrides Netz, das Satelliten und terrestrische Standorte kombiniert. Bernstein schätzt, dass dafür zwischen 30.000 und 120.000 größere Antennenstandorte benötigt werden könnten. Der Aufbau der terrestrischen Infrastruktur dürfte ohne die Frequenzkosten zwischen 15 und 80 Milliarden US$ kosten. Einschließlich der bereits erworbenen Lizenzen könnte die gesamte Rechnung 50 bis 130 Milliarden US$ erreichen. Bemerkenswert ist deshalb die Kursreaktion der Funkturmkonzerne. Crown Castle gewann nach der Ankündigung rund 7%, American Tower 5% und SBA Communications 6%. Der Markt geht offenbar davon aus, dass SpaceX zahlreiche bestehende Standorte anmieten muss, statt ein vollständig eigenes Netz aufzubauen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Allein die Frequenzen kosten Milliarden Offiziell nannten SpaceX und Grain Management keinen Kaufpreis. Laut „Wall Street Journal“ zahlt der Konzern jedoch rund 8 Milliarden US$ in bar. Hinzu kommt der bereits vereinbarte Kauf von EchoStar-Frequenzen für 17 Milliarden US$. Damit hätte SpaceX etwa 25 Milliarden US$ allein für Mobilfunklizenzen zugesagt. Strategisch entsteht daraus ein wertvolles Frequenzportfolio, das bestehende Wettbewerber kaum nachbilden können. Finanziell bindet das Vorhaben jedoch erhebliche Mittel, bevor die ersten Mobilfunkkunden überhaupt Erlöse liefern. ## Der operative Cashflow reicht noch nicht Starlink liefert bereits eine gute Ausgangsbasis. Die Connectivity-Sparte erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 7,55 Milliarden US$ und einen operativen Gewinn von 2,84 Milliarden US$. Ein Bündel aus Satelliteninternet, Mobilfunk und möglicherweise Grok könnte den Umsatz je Kunde deutlich erhöhen. Der Konzern erwirtschaftete im ersten Halbjahr allerdings nur 3,47 Milliarden US$ operativen Cashflow, während 28,48 Milliarden US$ in Sachanlagen flossen. Finanziert wurde die Differenz vor allem über den Börsengang und neue Schulden. Allein aus dem IPO flossen netto 85,68 Milliarden US$ zu. Der Mobilfunkangriff ist somit finanzierbar, erhöht aber den ohnehin enormen Kapitalbedarf weiter. SpaceX investiert gleichzeitig in Starship, Satelliten, Startanlagen, Rechenzentren und künstliche Intelligenz. Der Frequenzkauf verbessert die Erfolgschancen von Starlink Mobile erheblich, verändert aber nicht über Nacht den US-Mobilfunkmarkt. Bis zu einem belastbaren Netz sind weitere Milliardeninvestitionen, Zehntausende Standorte und regulatorische Freigaben erforderlich. Bei einer Bewertung von rund 2 Billionen US$ würde ich die Aktie nach der Nachricht nicht jagen – langfristig stärkt der Deal aber die Starlink-Story. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,18 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Micron-Aktie: Droht eine große Korrektur?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-droht-eine-grosse-korrektur/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Micron-Aktie hat 2026 eine spektakuläre Rallye hingelegt, ist inzwischen aber rund –18% von ihrem Rekordhoch zurückgefallen. Direkt unter einer massiven Widerstandszone gerät der Kurs erneut unter Druck, während RSI und MACD kurzfristig nach unten drehen. Droht dem Speicherchip-Hersteller jetzt eine größere Korrektur oder gelingt doch noch der Ausbruch? ## Chartanalyse zur Micron-Aktie Der Kurs der Micron-Aktie ist seit Jahresbeginn von weniger als 300,00 US$ zeitweise bis auf das Allzeithoch bei 1.256,12 US$ gestiegen. Nach diesem außergewöhnlichen Lauf folgte eine scharfe Korrektur. Der dabei entstandene Abwärtstrendkanal wurde inzwischen nach oben verlassen, sodass die mittelfristige Aufwärtsstruktur grundsätzlich noch intakt ist. Zuletzt scheiterte die Micron-Aktie jedoch mehrfach an der Widerstandszone zwischen rund 1.070,00 und 1.125,00 US$. Bei aktuell 1.035,84 US$ notiert der Titel wieder unterhalb dieses Bereichs. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte einen erneuten Angriff auf das bisherige Allzeithoch einleiten. Dafür müsste das Kaufinteresse allerdings deutlich zunehmen. Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite wartet zwischen etwa 900,00 und 925,00 US$ die erste größere Unterstützung. Fällt der Kurs der Micron-Aktie darunter, rückt die Zone um 800,00 bis 820,00 US$ in den Fokus. Eine übergeordnete Absicherung befindet sich schließlich bei 650,73 US$. Deren Bruch würde das mittelfristige Chartbild erheblich beschädigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Micron-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Micron-Aktie ist zuletzt auf rund 51 Punkte zurückgefallen. Damit befindet sich der Indikator zwar noch im neutralen Bereich, die RSI-Linie notiert jedoch deutlich unter ihrer Durchschnittslinie. Das zuvor starke Aufwärtsmomentum hat somit spürbar nachgelassen. Ein überverkauftes Niveau, das eine unmittelbare Gegenbewegung begünstigen könnte, liegt noch nicht vor. Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein kurzfristiges Warnsignal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt, während das Histogramm wieder negative Balken zeigt. Beide Linien liegen zwar weiterhin oberhalb der Nulllinie, doch das positive Momentum schwächt sich ab. Solange keine erneute bullische Kreuzung erfolgt, bleibt das Rückschlagrisiko erhöht. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario spricht dafür, dass sich die Micron-Aktie in einer weit fortgeschrittenen Aufwärtsbewegung befindet. Der steile Anstieg seit dem Tief von 2009 lässt sich als mehrteilige, korrektive Struktur interpretieren. Die jüngste Rallye könnte dabei den abschließenden Teil einer großen, übergeordneten Welle A darstellen. Damit steigt das Risiko, dass am bisherigen Allzeithoch eine größere Korrektur begonnen hat. Eine übergeordnete Welle B könnte den Kurs über einen längeren Zeitraum deutlich zurückführen. Zwischenzeitliche Erholungen wären innerhalb einer solchen Bewegung weiterhin möglich, würden aber nicht automatisch den Beginn eines neuen langfristigen Aufwärtstrends markieren. Micron Technology, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Noch ist eine Ausdehnung der laufenden Aufwärtswelle nicht ausgeschlossen. Steigt die Micron-Aktie nachhaltig über die Widerstandszone und anschließend über das bisherige Rekordhoch, könnte sich die finale Welle weiter nach oben verlängern. Ohne diesen Ausbruch bleibt das Chance-Risiko-Verhältnis nach der vorangegangenen Kursvervielfachung jedoch zunehmend ungünstig. Die Micron-Aktie bleibt langfristig stark, zeigt kurzfristig aber deutliche Ermüdungserscheinungen. Der Widerstand oberhalb von 1.070,00 US$ und die bärischen Indikatorsignale sprechen zunächst für erhöhte Vorsicht. Ich würde aktuell weder dem Kurs hinterherlaufen noch gegen den starken Haupttrend wetten. Attraktiver erscheint mir ein bestätigter Ausbruch über das Rekordhoch oder eine Korrektur an einer tragfähigen Unterstützung. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,17 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Halbleiter, Halbleiter-Aktien, Halbleiteraktien, Micron, Micron Technology, Micron Technology-Aktie, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse, Micron-Kurs, Micron-Preis, Micron-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Evotec-Aktie verliert -94%: Besteht noch Hoffnung?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-verliert-94-besteht-noch-hoffnung/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Evotec-Aktie bleibt im freien Fall. Seit dem Rekordhoch hat der Biotech-Titel mehr als –90% seines Wertes verloren und testet nun eine historische Unterstützungszone. Bullische Divergenzen bei RSI und MACD wecken zwar erste Hoffnungen auf eine Gegenbewegung. Das übergeordnete Elliott-Wellen-Szenario warnt jedoch davor, den endgültigen Tiefpunkt bereits auszurufen. ## Chartanalyse zur Evotec-Aktie Der Kurs der Evotec-Aktie befindet sich seit dem Rekordhoch von 2021 in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Zuletzt wurde sogar die Unterseite des fallenden Trendkanals durchbrochen. Bei aktuell 2,806 € hat die Evotec-Aktie damit ein weiteres Mehrjahrestief erreicht. Eine belastbare Bodenbildung ist im Kursverlauf bislang nicht zu erkennen. Immerhin trifft die Evotec-Aktie nun auf die langfristig wichtige Unterstützungszone zwischen etwa 2,45 und 3,00 €. Dieser Bereich war bereits zwischen 2011 und 2014 mehrfach umkämpft. Sollte er verteidigt werden, wäre eine technische Erholung möglich. Ein weiterer Auffangbereich wartet zwischen rund 1,85 und 2,05 €. Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auf der Oberseite ist zunächst die Marke von 3,25 € zurückzuerobern. Der entscheidende Widerstandsbereich liegt jedoch zwischen ungefähr 4,20 und 4,90 €. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Abwärtstrend der Evotec-Aktie spürbar abschwächen. Bis dahin bleiben Erholungen technisch lediglich Gegenbewegungen innerhalb einer intakten Abwärtsstruktur. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Evotec-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Evotec-Aktie notiert aktuell bei ungefähr 28 Punkten und damit im überverkauften Bereich. Die RSI-Linie liegt weiterhin unter ihrer Durchschnittslinie. Gleichzeitig bildet der Indikator trotz immer neuer Kurstiefs leicht höhere Tiefpunkte aus. Diese langfristige bullische Divergenz zeigt, dass die Abwärtsdynamik allmählich an Kraft verlieren könnte. Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD ist eine langfristige bullische Divergenz erkennbar. Während der Kurs der Evotec-Aktie kontinuierlich gefallen ist, liegen die Tiefpunkte des Indikators zunehmend höher. Kurzfristig bleibt das Signal jedoch bärisch: Die MACD-Linie notiert unterhalb der Signallinie und beide befinden sich unter der Nulllinie. Die negativen Histogrammbalken werden allerdings bereits kleiner. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario fällt trotz der bullischen Divergenzen weiterhin bärisch aus. Das Rekordhoch von 2021 könnte den Abschluss einer großen korrektiven Aufwärtsbewegung markieren. Seitdem dürfte die Evotec-Aktie innerhalb einer übergeordneten Welle C fallen, die sich wiederum aus fünf einzelnen Abwärtswellen zusammensetzt. Die aktuelle Bewegung könnte den Abschluss einer ersten größeren Abwärtswelle vorbereiten. Damit wäre von der jetzigen Unterstützungszone aus zunächst eine kräftigere Erholung möglich. Eine solche Gegenbewegung wäre jedoch noch kein Beleg für einen langfristigen Trendwechsel, sondern könnte lediglich eine korrektive Welle 2 darstellen. Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Anschließend sieht das Elliott-Wellen-Szenario das Risiko weiterer Tiefs vor. Bei einem nachhaltigen Bruch der aktuellen Unterstützung könnte der Kurs der Evotec-Aktie unter 2,00 € und langfristig sogar unter die psychologisch wichtige Marke von 1,00 € fallen. Erst eine Rückeroberung zentraler Widerstände würde dieses bärische Szenario zunehmend infrage stellen. Die Evotec-Aktie ist überverkauft und zeigt bullische Divergenzen, doch der Kurs selbst bestätigt noch keine Trendwende. Das Risiko weiterer Tiefs bleibt angesichts des gebrochenen Trendkanals erheblich. Ich würde eine Stabilisierung und die Rückeroberung von mindestens 3,25 € abwarten. Wer vorher einsteigt, spekuliert auf eine Gegenbewegung und sollte die hohe Volatilität sowie das intakte langfristige Abwärtsszenario berücksichtigen. ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und 498,61 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Evotec, Evotec SE, Evotec SE-Aktie, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Chartanalyse, Evotec-Kurs, Evotec-Preis, Evotec-Prognose --- ### [Vonovia-Aktie mit -72% – wie weit fällt sie noch?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-mit-72-wie-weit-faellt-sie-noch/) **Published:** Oktober 9, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Vonovia-Aktie steht möglicherweise vor ihrer letzten Chance auf einen nachhaltigen Turnaround. Nach dem Bruch mehrerer Unterstützungen ist der Kurs unter das 0,887er Fibonacci-Retracement bei 16,715 € gefallen. Gleichzeitig bilden RSI und MACD bullische Divergenzen aus. Reicht dieses Gegensignal, um die jahrelange Talfahrt zu stoppen und eine Trendwende einzuleiten? ## Chartanalyse zur Vonovia-Aktie Der Kurs der Vonovia-Aktie bewegt sich seit dem Zwischenhoch von 2024 in einem klaren Abwärtstrend. Zuletzt wurde sogar die Unterseite des fallenden Trendkanals durchbrochen. Damit hat sich der Verkaufsdruck nochmals verschärft. Bei 16,205 € notiert die Vonovia-Aktie inzwischen auf dem niedrigsten Stand seit dem Frühjahr 2023. Besonders negativ ist der Bruch der früheren Unterstützungszone zwischen rund 18,80 und 20,20 €. Dieser Bereich fungiert nun als massiver Widerstand. Erst wenn der Kurs der Vonovia-Aktie diese Zone zurückerobert, würde sich das mittelfristige Chartbild aufhellen. Zuvor müsste allerdings bereits die Marke von 18,00 € überwunden werden. Vonovia, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Aktuell trifft die Vonovia-Aktie zwischen etwa 15,20 und 16,40 € auf die nächste Auffangzone. Der Kurs ist dabei auch unter das 0,887er Fibonacci-Retracement bei 16,715 € gefallen. Für einen Turnaround müsste diese Marke schnell zurückerobert werden. Andernfalls drohen weitere Verluste in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 15,00 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Vonovia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Vonovia-Aktie notiert aktuell bei rund 26 Punkten und damit im überverkauften Bereich. Obwohl der Aktienkurs zuletzt weitere Tiefs markierte, bildete die RSI-Linie höhere Tiefpunkte aus. Diese bullische Divergenz deutet darauf hin, dass der Abwärtsdruck nachlässt. Ein bestätigter Turnaround liegt allerdings erst vor, wenn sich der RSI nachhaltig erholt. Vonovia, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD ist eine bullische Divergenz erkennbar. Während der Kurs der Vonovia-Aktie weiter nachgab, entstanden beim Indikator höhere Tiefpunkte. Zudem hat die MACD-Linie die Signallinie von unten gekreuzt, und das Histogramm ist ins positive Terrain gewechselt. Da beide Linien noch deutlich unterhalb der Nulllinie notieren, bleibt das Signal zunächst spekulativ. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario eröffnet trotz des schwachen Kursverlaufs eine bullische Perspektive. Der Anstieg vom Tief des Jahres 2023 bis auf rund 33,00 € lässt sich als abgeschlossene impulsive Welle 1 interpretieren. Die seither laufende, komplexe Abwärtsbewegung könnte demnach eine übergeordnete Korrekturwelle 2 darstellen. Innerhalb dieser Korrektur scheinen mehrere Teilbewegungen bereits abgeschlossen zu sein. Das Zusammentreffen der letzten Abwärtswelle mit dem 0,887er Fibonacci-Retracement und der Unterstützungszone um 15,00 bis 16,00 € macht den aktuellen Bereich zu einer möglichen Umkehrzone. Hier könnte sich tatsächlich die letzte Chance für das bullische Elliott-Wellen-Szenario ergeben. Vonovia, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Gelingt die Bodenbildung, wäre anschließend eine dynamische Welle 3 denkbar, die den Kurs wieder über das bisherige Erholungshoch und langfristig über die psychologische Marke von 40,00 € führen könnte. Ein nachhaltiger Bruch unter 15,24 € würde diese bullische Zählung dagegen invalidieren und eine Neubewertung erforderlich machen. Die Vonovia-Aktie ist technisch stark angeschlagen, doch die bullischen Divergenzen liefern erstmals seit längerer Zeit ein ernst zu nehmendes Gegensignal. Entscheidend ist jetzt, ob die Unterstützung um 15,00 bis 16,00 € hält. Ich sehe hier eine spekulative Turnaround-Chance, würde aber eine Rückeroberung des 0,887er Retracements abwarten. Ohne diese Bestätigung bleibt das Risiko eines weiteren Kursrutsches zu hoch. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 13,75 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Dividenden, Dividendenaktien, Dividendenrendite, Immobilien, Immobilien-Aktien, Immobilienaktien, Vonovia, Vonovia Prognose, Vonovia-Aktie, Vonovia-Analyse, Vonovia-Chartanalyse, Vonovia-Kurs, Vonovia-Preis --- ### [Samsung-Aktie: Der KI-Superzyklus fängt erst an!](https://www.sharedeals.de/samsung-aktie-der-ki-superzyklus-faengt-erst-an/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Der weltgrößte Speicherchiphersteller Samsung Electronics hat mit seiner jüngsten Prognose für das dritte Quartal heute Historisches geschaffen. Getrieben vom globalen Hunger nach künstlicher Intelligenz pulverisiert der südkoreanische Tech-Gigant seine eigenen Rekorde und übertrifft sogar die kühnsten Analystenerwartungen. Trotz historischer Zahlen gab die Aktie um -4% nach, verspricht aber surreal hohe Umsätze. Ist das ein Kaufargument? ## Über 100 Trillionen Won Gewinn Die Eckdaten der Guidance sprechen eine klare Sprache: der operative Gewinn soll voraussichtlich umgerechnet 80,3 Milliarden US$ betragen, was ein gewaltiger Sprung von +782% im Vergleich zum Vorjahr ist. Er lag auch deutlich über den LSEG-Analystenschätzungen von 106,1 Trillionen KRW. Damit knackt erstmals ein südkoreanisches Unternehmen die Marke von 100 Trillionen Won Quartalsgewinn! Der Umsatz klettert um 127% auf umgerechnet 145,8 Milliarden US$ – der vierte Rekordabschluss in Folge. Dass die Aktie in Seoul dennoch leicht um rund -0,8% nachgab (während der Leitindex KOSPI ebenfalls schwächelte), ist primär markttechnischer Natur. Nach dem fulminanten Lauf der Halbleiter-Titel nutzten Anleger die News für kurze Gewinnmitnahmen. ## Verknappung bis 2028: Warum die Preise weiter steigen Wer nur auf die kurzfristige Kursreaktion schaut, übersieht das eigentliche Bild. Samsung hat bereits im August die Preise für fortschrittliche Chip-Fertigungsservices für Neubestellungen um bis zu 15% erhöht. Auch Micron-CEO Sanjay Mehrotra warnte jüngst, dass die Nachfrage nach Speicherchips das Angebot noch bis 2027 und 2028 übersteigen dürfte. Das dürfte langfristig satte und vor allem steigende Umsätze einfahren. Wie es mit Künstlicher Intelligenz und dem Chip-Boom weitergehen könnte liest Du in unserem [Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## OpenAI-Allianz Neben den harten Zahlen punktet Samsung auch mit zukunftsweisenden Strategie-News. Zum Beispiel bestätigte OpenAI Korea, dass beide Konzerne gemeinsam an Speicherchips der nächsten Generation tüfteln. Wenn OpenAI an die Börse geht, dürfte auch Samsung davon profitieren. Das Brokerhaus Shinhan Securities stuft die Aussichten extrem optimistisch ein. Durch das Hochfahren der nächsten Generation (HBM4) stehe Samsung vor einem rapiden Ausbau seiner Marktanteile und „noch stärkeren Ergebnissen im kommenden Jahr“. ## Das Verkauf-Szenario: Wann Anleger Gewinne sichern sollten Sollte die Aktie in den kommenden Monaten ihre Erholung fortsetzen, treten fundamentale Schwellenwerte in den Fokus, die ein Verkaufs- oder Rebalancing-Signal darstellen. Erreicht der Kurs das Analystenziel von 330.000 bis 350.000 KRW (derzeit 262.000 KRW) und steigt das KBV gleichzeitig auf über 2,0, ist die Zyklus-Spritze im Kurs weitgehend eingepreist. Der Punkt ist aber noch nicht erreicht. Eine weitere reale Gefahr ist die Zyklik der Speicherchip-Märkte. Wenn Konkurrenten wie SK Hynix oder Micron ihre Fertigungskapazitäten stark ausweiten (was sie aktuell auch tun) und die Preise dadurch eher sinken aufgrund von hohem Angebot, verfällt die Marge erfahrungsgemäß rasch und das könnte die Samsung-Aktie runterziehen. Am 29. Oktober legt Samsung den vollständigen Bericht samt Sparten-Aufschlüsselung vor. Der heutige Rücksetzer ist keine einmalige Kaufgelegenheit und die Erwartungen an die Q3-Zahlen sind mittlerweile eingepreist. Es bleibt vorerst abzuwarten in welche Richtung der Chip-Boom dreht. Meiner Meinung nach ist ein ETF auf Südkorea hier die goldene Mitte. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Volkswagen-Aktie im Sinkflug – Analysten sehen trotzdem viel Potenzial](https://www.sharedeals.de/vw-aktie-im-sinkflug-analysten-sehen-trotzdem-viel-potenzial/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Volkswagen läuft derzeit vieles schief. Die Prognose wurde massiv gesenkt, Porsche belastet den Konzern mit Milliarden und in China verschärft sich der Wettbewerb weiter. Die Aktie ist entsprechend tief gefallen. Umso auffälliger ist, dass mehrere Analysten weiterhin Kursziele von 100 € und mehr aufrufen. ## Bei Volkswagen läuft es derzeit richtig schlecht Die Gewinnwarnung aus dem September hat noch einmal gezeigt, wie ernst die Lage inzwischen ist. Volkswagen erwartet für 2026 nur noch eine operative Umsatzrendite von bis zu 1%. Zuvor hatte der Konzern noch 4 bis 5,5% in Aussicht gestellt. Gleichzeitig drücken Sondereffekte von rund 10 Mrd. € auf das Ergebnis. Rund 6 Mrd. € davon entfallen allein auf eine Abschreibung des Porsche-Geschäfts. Und damit sind längst nicht alle Probleme abgehakt. Volkswagen selbst spricht von einer weiteren Verschärfung des Marktumfelds in China. Dort verliert der Konzern unter anderem durch den starken Wettbewerb heimischer Hersteller an Boden, während gleichzeitig der Preisdruck hoch bleibt. Auch Audi und die Kernmarke Volkswagen entwickeln sich schwächer als ursprünglich erwartet. Dazu kommt der enorme Umbau des Konzerns. Volkswagen steckt mitten in einem der größten Sparprogramme seiner Geschichte, während gleichzeitig Milliarden in Elektromobilität und Software fließen müssen. Das Problem ist also nicht nur ein einzelnes schwaches Quartal. Der Konzern muss an mehreren Stellen parallel wieder profitabler werden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Porsche ist inzwischen selbst eine Großbaustelle Besonders deutlich sieht man die Probleme bei Porsche. Die operative Marge lag 2025 nur noch bei 1,1%, nachdem sie wenige Jahre zuvor noch deutlich zweistellig war. China, US-Zölle und hohe Kosten für die Elektrostrategie haben den Sportwagenbauer stark getroffen. Porsche reagiert jetzt mit einem ziemlich harten Umbau. Der Konzern will langfristig wieder auf eine operative Marge von 15% kommen, Modellvarianten reduzieren und sich stärker auf hochpreisige Fahrzeuge konzentrieren. Gleichzeitig sollen Kosten in Produktion, Entwicklung und Vertrieb deutlich sinken. Für Volkswagen ist das enorm wichtig. Porsche war lange einer der großen Ergebnisbringer im Konzern. Wenn ausgerechnet dort kaum noch Geld verdient wird, fehlt VW an einer Stelle Ergebnis, die früher vieles abgefedert hat. ## Analysten sehen trotzdem Kurse über 100 € An den Analystenschätzungen merkt man aber auch, dass inzwischen sehr viel schlechte Stimmung im Kurs steckt. Im September haben 21 Analysten Volkswagen bewertet. 12 davon raten zum Kauf, 9 zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel lag zuletzt bei 108,33 €. Die Deutsche Bank hat ihr Kursziel nach der Gewinnwarnung zwar von 115 € auf 105 € gesenkt, bleibt aber bei „Buy“. Analyst Tim Rokossa sieht China weiterhin als strukturelle Belastung und nicht nur als vorübergehendes Problem. Jefferies ist noch deutlich optimistischer und bleibt bei einem Kursziel von 120 €. Analyst Philippe Houchois geht davon aus, dass ein großer Teil der operativen Probleme, insbesondere in China, inzwischen bereits in den Erwartungen steckt. Die zusätzlichen Milliardenabschreibungen bei Porsche bezeichnet er allerdings als die schlechteste Nachricht. Berenberg kommt auf 100 € und bleibt ebenfalls bei „Buy“. Dort wird die Gewinnwarnung für das zugrunde liegende Geschäft etwas weniger dramatisch gesehen, gleichzeitig verweist das Haus aber auf die grundsätzlichen Probleme der europäischen Autoindustrie. Bernstein bleibt mit „Market Perform“ vorsichtiger, sieht mit 100 € aber ebenfalls einen Kurs deutlich über dem aktuellen Niveau. Die Analysten argumentieren unter anderem, dass Volkswagen sich in Europa gegen chinesische Hersteller bislang besser behauptet habe, als es die Stimmung am Markt vermuten lasse. ## Ende Oktober kommen die nächsten Zahlen Ob die Analysten mit ihren Kurszielen irgendwann recht bekommen, hängt jetzt vor allem daran, ob Volkswagen operativ überhaupt wieder Boden gutmachen kann. Am 29. Oktober veröffentlicht der Konzern den Zwischenbericht für die ersten neun Monate. Zuvor findet am 13. Oktober noch der Q3 Pre-Close Call statt. Die Erwartungen sind nach der Gewinnwarnung niedrig, was zumindest die Fallhöhe etwas reduziert. Trotzdem bleibt die Lage schwierig. China läuft schwach, Porsche steckt tief im Umbau und gleichzeitig muss Volkswagen Milliarden sparen, ohne beim technologischen Anschluss noch weiter zurückzufallen. Volkswagen steckt momentan ohne Frage in einer schweren Krise. Die Gewinnwarnung, die Probleme bei Porsche und der Druck aus China lassen sich nicht schönreden. Dazu kommt ein Konzernumbau, der Jahre dauern dürfte und zunächst weiteres Geld kostet. Auf der anderen Seite steht die Aktie inzwischen so tief, dass Analysten trotz all dieser Probleme noch enorme Abstände zu ihren Kurszielen sehen. Zwischen dem aktuellen Kurs und den 100 bis 120 €, die mehrere Häuser aufrufen, liegt entsprechend viel Luft. Damit bleibt VW vorerst aber eher eine Turnaround-Story als eine Aktie, bei der das operative Geschäft schon wieder rundläuft. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ VW in Kürze - Die Volkswagen AG, kurz VW, (WKN: 766400) ist ein weltweit führender Hersteller von Automobilen und Nutzfahrzeugen mit einem Portfolio von zehn Automarken. Neben der Kernmarke VW gehören unter anderem Audi, Skoda, Seat, Bentley und Porsche zum Konzern. - Neben dem Hauptsitz in Wolfsburg unterhält der Konzern weltweit Produktionsstätten. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei etwa 35 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie, VW, VW-Aktie --- ### [Netflix-Aktie: Ist die Korrektur endlich vorbei?](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-ist-die-korrektur-endlich-vorbei/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Netflix meldet sich nach dem jüngsten Rücksetzer kräftig zurück und legt heute wieder deutlich zu. Vom Tief um 66 US$ hat sich die Aktie bereits ein gutes Stück entfernt. Jetzt läuft der Kurs auf die erste wichtige Widerstandszone zu, während die nächsten Quartalszahlen ebenfalls näher rücken. ## Warum die Netflix-Aktie wieder anzieht Nach den schwachen vergangenen Wochen kommt bei Netflix wieder ordentlich Bewegung rein. Die Aktie legt heute mehr als +2% zu und steht bei rund 71 US$. Vom jüngsten Tief im Bereich um 66 bis 67 US$ hat sich der Kurs damit schon wieder spürbar entfernt. Einen einzelnen Auslöser für den heutigen Anstieg gibt es nicht, dafür kommen mehrere Punkte zusammen. Morgan Stanley hält an seiner positiven Einschätzung fest und bewertet Netflix weiter mit „Overweight“. Zwar wurde das Kursziel zuletzt etwas gesenkt, Analyst Sean Diffley rechnet aber weiterhin mit zweistelligem Umsatzwachstum und steigenden Margen. Auch andere Häuser bleiben positiv gestimmt. Die Deutsche Bank hatte Netflix Ende September hochgestuft, TD Cowen hielt Anfang Oktober an seiner Kaufempfehlung fest. Dazu kam zuletzt ein neuer Deal mit Disney. Disney stellt Netflix zusätzliche Filme und Serien zur Verfügung, darunter „Ice Age“ und „Percy Jackson“. Für Netflix erweitert das das Angebot, ohne dass jedes Format selbst produziert werden muss. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der erste Widerstand wartet schon Im Chart läuft Netflix jetzt ziemlich direkt auf den Bereich um 72 bis 73 US$ zu. Dort lag zuletzt mehrfach Unterstützung, bevor die Aktie nach unten weggebrochen ist. Nach so einem Bruch kann diese Zone erstmal wieder bremsen, weil dort viele Anleger erneut aktiv werden. Der aktuelle Lauf sieht trotzdem stark aus. Seit dem Tief im Bereich um 66 US$ wurden die Verluste der vergangenen Tage bereits zu einem guten Teil aufgeholt. Schafft es Netflix auch über 72 bis 73 US$, wäre das ein erster Schritt raus aus der jüngsten Schwäche. Darüber wartet dann eine deutlich größere Hürde. Im Volume Profile liegt der Point of Control bei rund 81,50 US$. Dort wurde im betrachteten Zeitraum besonders viel gehandelt. Entsprechend dürfte der Bereich bei einer größeren Erholung wieder eine wichtige Rolle spielen. Netflix-Aktie ## Die nächsten Zahlen rücken näher Zusätzliche Bewegung könnte spätestens mit den nächsten Quartalszahlen kommen. Netflix veröffentlicht die Zahlen zum dritten Quartal am 20. Oktober. Dann dürfte vor allem darauf geschaut werden, wie sich Werbung, Engagement und Umsatz entwickelt haben und ob das Management für das vierte Quartal wieder mehr Wachstum in Aussicht stellt. Bis dahin bleibt der Bereich um 72 bis 73 US$ erstmal die nächste Hürde. Kommt Netflix dort durch, wäre darüber wieder mehr Platz. Fällt die Aktie dagegen zurück, bleibt die Zone um 66 bis 67 US$ die erste größere Unterstützung. Netflix hat sich vom jüngsten Tief deutlich zurückgemeldet und damit erstmal wieder etwas Druck aus dem Chart genommen. Jetzt wird vor allem die Zone um 72 bis 73 US$ wichtig. Schafft die Aktie den Sprung darüber, wäre wieder mehr Platz nach oben. Mit den Quartalszahlen am 20. Oktober steht außerdem schon der nächste größere Termin an. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 295,7 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Netflix, Netflix-Aktie, Netflix-Chartanalyse, Netflix-Kurs, Netflix-Preis --- ### [Palantir-Aktie +92%: Nur kurzes Schwungholen vor neuem Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-92-nur-kurzes-schwungholen-vor-neuem-allzeithoch/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Palantir-Aktie steht erneut unmittelbar vor ihrem Rekordhoch. In meiner [Analyse aus dem Vormonat](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-massiver-spannungsaufbau-vor-dem-rekordhoch/) hatte ich oberhalb von 161,45 US$ zunächst 198,88 und anschließend 207,52 US$ als nächste Ziele definiert. Mit aktuell 198,04 US$ ist die erste Marke nun praktisch punktgenau erreicht. Seit dem Sommertief legte der Titel in der Spitze bereits rund +92% zu. Ein kurzfristiges Schwungholen wäre nach dieser Rallye daher keineswegs überraschend und könnte sogar gesund sein, bevor das Allzeithoch erneut attackiert wird. ## Goldman hebt den Daumen Zusätzlichen Rückenwind liefert heute Goldman Sachs. Die US-Investmentbank stufte Palantir von „Neutral“ auf „Buy“ hoch und erhöhte das Kursziel auf 230 US$. Analystin Gabriela Borges begründet den Schritt insbesondere mit dem wachsenden Markt für sogenannte Sovereign-AI-Lösungen und Palantirs Fähigkeit, KI direkt in operative Unternehmensprozesse einzubetten. Trotz der inzwischen hohen Bewertung sieht Goldman damit noch zweistelliges Kurspotenzial vom aktuellen Niveau. Bereits am Montag hatte mein Kollege Philipp Nyhoegen in seiner [aktuellen Analyse](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-mit-83-neues-allzeithoch-moeglich/) den erneuten Angriff auf das Rekordhoch in den Fokus gerückt. Operativ bleibt die Wachstumsstory außergewöhnlich dynamisch: Im zweiten Quartal sprang der Umsatz um +93% auf 1,94 Milliarden US$, die US-Commercial-Erlöse sogar um +149% auf 764 Millionen US$. Gleichzeitig erreichte der bereinigte operative Gewinn 1,19 Milliarden US$ bei einer Marge von 62%. Für das Gesamtjahr erwartet Palantir inzwischen 8,15 bis 8,16 Milliarden US$ Umsatz. **Übrigens für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben**, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Das bevorzugte Aufwärtsszenario bleibt klar intakt. Nach einer Rallye von in der Spitze rund +92% seit dem Sommertief wäre ein kurzfristiger Pullback inzwischen sogar normal. Mit dem Anstieg bis knapp 200 US$ wurde das erste Ziel aus meiner letzten Analyse nahezu vollständig abgearbeitet. Jetzt wartet mit 207,52 US$ das bisherige Allzeithoch. Ein direkter Durchmarsch ist möglich, ebenso aber ein vorheriges Schwungholen bis 187,28 US$, ohne dass sich am bullischen Gesamtbild viel ändern würde. Entscheidend ist, dass diese Unterstützung und die dort verlaufende kurzfristige Aufwärtstrendlinie halten. Gelingt anschließend der nachhaltige Ausbruch über 207,52 US$, wäre mit 212,22 US$ unmittelbar das nächste Ziel aktiviert. Erst unterhalb von 187,28 US$ würde das direkte Ausbruchsszenario an Qualität verlieren. Dann dürfte die Aktie deutlich stärker korrigieren und zunächst 161,45 US$ in den Fokus rücken. Dort wartet eine zentrale horizontale Unterstützung und zugleich der Ausgangspunkt des jüngsten größeren Aufwärtsimpulses. Fällt auch dieser Bereich nachhaltig, würde sich das Bild mit Blick auf 153,99 US$ nochmals deutlich eintrüben. Solange 187,28 US$ verteidigt werden, bleiben solche tieferen Ziele für mich jedoch lediglich das Alternativszenario. Die Palantir-Aktie hat nach einer Rallye von in der Spitze rund +92% das zuletzt definierte Ziel bei 198,88 US$ praktisch erreicht und steht nun unmittelbar vor dem Rekordhoch bei 207,52 US$. Ein kurzfristiges Schwungholen bis 187,28 US$ wäre dabei durchaus gesund und würde das bullische Bild noch nicht infrage stellen. Oberhalb des Allzeithochs bleibt 212,22 US$ das nächste Ziel. Erst unter 187,28 US$ würde das kurzfristige Momentum deutlich nachlassen, unter 161,45 US$ wäre das bullische Setup ernsthaft beschädigt. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Palantir in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 476 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Palantir, Palantir Technologies, Palantir Technologies-Aktie, Palantir-Aktie, Palantir-Analyse, Palantir-Chartanalyse, Palantir-Prognose --- ### [XRP-Kurs verliert wichtige Zone – wird es jetzt noch ungemütlicher?](https://www.sharedeals.de/xrp-kurs-verliert-wichtige-zone-wird-es-jetzt-noch-ungemuetlicher/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei XRP ist die Erholung der vergangenen Wochen erstmal ins Stocken geraten. Der Kurs ist wieder unter 1,40 US$ gefallen und hat damit einen Bereich abgegeben, an dem zuletzt auffällig viel gehandelt wurde. Solange XRP darunter bleibt, dürfte die Zone eher wieder als Hürde wirken. Kommt noch mehr Verkaufsdruck rein, wären auf der Unterseite vor allem 1,34 US$ und danach das September-Tief bei knapp 1,26 US$ wichtig. ## **Der große Volumenbereich ist erstmal verloren** Im aktuellen Volume Profile liegt der Point of Control bei rund 1,40 US$. Dort wurde im betrachteten Zeitraum am meisten gehandelt. Solche Bereiche sind deshalb oft relevant, weil Anleger dort zuvor besonders aktiv waren und sich viele Positionen aufgebaut haben. Dass XRP inzwischen wieder darunter notiert, macht das kurzfristige Bild schwächer. Für eine erste Entspannung müsste der Kurs den Bereich um 1,40 US$ zurückholen. Gelingt das, wäre darüber wieder Platz in Richtung 1,50 bis 1,54 US$, wo die nächste größere Volumenzone liegt. Bleibt die Rückeroberung aus, dürfte die Unterseite wieder mehr Gewicht bekommen. Direkt darunter liegt bei rund 1,34 US$ die untere Begrenzung der aktuell volumenstarken Zone. Sollte auch dieser Bereich nicht halten, wäre das September-Tief bei knapp 1,26 US$ die nächste größere Marke. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) XRP-Kurs ## **Das September-Tief könnte nochmal getestet werden** Die Zone um 1,26 US$ hat zuletzt bereits Käufer angezogen und war der Ausgangspunkt für die anschließende Erholung. Deshalb wäre es nicht überraschend, wenn dort bei einem erneuten Rücksetzer wieder Nachfrage in den Markt kommt. Für XRP bleibt die Lage damit recht einfach zu lesen. Oberhalb von 1,40 US$ würde sich das Bild wieder etwas aufhellen. Darunter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs erst noch tiefere Bereiche testet. Besonders die Spanne zwischen 1,34 und 1,26 US$ dürfte dann wieder wichtiger werden. Auch wenn sich im Chart klare Marken ableiten lassen, bleibt das Umfeld für XRP weiter schwierig. Der Ölpreis sorgt weiter für Inflationsdruck, während die US-Renditen auf hohen Niveaus bleiben. Beides kann Risikoassets wie Krypto immer wieder ausbremsen und dafür sorgen, dass Erholungen schneller wieder abverkauft werden. Für XRP heißt das, dass neben den Kurszonen auch das Makroumfeld wichtig bleibt. Solange sich bei Renditen und Ölpreis keine größere Entspannung zeigt, dürfte die Unsicherheit im Markt hoch bleiben und Rücksetzer jederzeit wieder aufkommen. **Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein?** Wir zeigen Dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,34 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 85 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ripple, XRP, XRP-Analyse, XRP-Kurs --- ### [Bitcoin rutscht unter 82.000 US$ – wie tief geht es jetzt?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-rutscht-unter-82-000-us-wie-tief-geht-es-jetzt/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bitcoin steht wieder ordentlich unter Druck. Nach dem Anstieg bis in den Bereich um 87.000 US$ hat sich das Bild in wenigen Tagen deutlich eingetrübt, inzwischen notiert der Kurs nur noch bei rund 81.000 US$. Damit ist ausgerechnet die Zone verloren gegangen, die nach dem vorherigen Ausbruch eigentlich Halt geben sollte. ## **Warum Bitcoin derzeit so deutlich zurückkommt** Der Rücksetzer kommt nicht aus dem Nichts. An den Märkten hat sich die Stimmung zuletzt spürbar verschlechtert, wobei mehrere Faktoren zusammenkommen. Der Ölpreis ist kräftig gestiegen und Brent liegt inzwischen wieder über 100 US$ je Barrel. Dahinter stehen unter anderem neue Sorgen um das Angebot aus dem Nahen Osten sowie mögliche Ausfälle im Golf von Mexiko. Teure Energie hält den Inflationsdruck oben und macht es der Fed schwerer, bei den Zinsen lockerer zu werden. Dazu kommen die US-Renditen, die weiter auf sehr hohen Niveaus liegen. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen ist auf rund 5,3% gestiegen und bewegt sich damit auf einem Niveau, das zuletzt Anfang der 2000er-Jahre erreicht wurde. Gleichzeitig bleibt auch der US-Dollar stark. Für Krypto ist diese Mischung sehr unangenehm, weil Kapital bei solchen Bedingungen vorsichtiger verteilt wird und Risikoassets schneller unter Verkaufsdruck geraten. Am Kryptomarkt selbst kamen zudem Liquidationen gehebelter Positionen hinzu, die den Rückgang noch beschleunigt haben. Auch Bitcoin-ETFs verzeichneten zuletzt Abflüsse, während die Nachfrage am Spotmarkt schwächer ausfiel. Damit kam makroökonomischer Druck auf einen Markt, der nach dem Anstieg bis 87.000 US$ ohnehin anfälliger für Gewinnmitnahmen war. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## **Die 82.000 US$ sind erstmal verloren** Im Chart wird der Rücksetzer vor allem deshalb unangenehm, weil Bitcoin wieder unter die Zone um 82.000 US$ gefallen ist. Dieser Bereich hatte zuvor mehrfach als Widerstand funktioniert. Erst vor wenigen Tagen gelang der Ausbruch darüber, danach ging es relativ schnell bis knapp 87.000 US$. Eigentlich hätte aus dem alten Widerstand jetzt Unterstützung werden können. Mit dem Rückfall unter 82.000 US$ hat dieser Versuch erstmal einen Dämpfer bekommen. Bleibt Bitcoin darunter, wäre die Bewegung über die Marke im Nachhinein weniger überzeugend. Eine schnelle Rückeroberung würde das Bild wieder entspannen, während ein weiterer Abverkauf die nächste größere Zone auf der Unterseite ins Spiel bringt. Die liegt für mich im Bereich um 77.000 US$. Dort wartet nicht nur eine alte Kurszone, auch im Orderbuch liegen viele Limit-Kauforders. Sollte Bitcoin weiter zurückkommen, könnten diese Orders zusätzliche Nachfrage in den Markt bringen und den Kurs auffangen. Bitcoin-Kurs ## **Wie weit kann die Korrektur noch gehen?** Viel dürfte davon abhängen, ob sich der Druck von außen wieder etwas legt. Bleiben Ölpreis und Renditen hoch oder ziehen sogar weiter an, dürfte Bitcoin es schwer haben, direkt wieder nach oben zu drehen. Dann wäre ein Lauf in Richtung 77.000 US$ alles andere als überraschend. Hält dieser Bereich, wäre die größere Struktur erstmal weiterhin ordentlich. Fällt Bitcoin allerdings auch darunter, würde die Korrektur deutlich mehr Raum bekommen. Auf der anderen Seite wäre eine schnelle Rückkehr über 82.000 US$ ein erstes Signal dafür, dass Käufer den aktuellen Rücksetzer bereits nutzen. Bitcoin hat mit dem Rückfall unter 82.000 US$ einen wichtigen Bereich wieder abgegeben. Noch ist daraus aber kein kompletter Bruch der vorherigen Bewegung geworden. Solange die Nachfrage weiter unten wieder zurückkommt, bleibt die Korrektur zunächst beherrschbar. Die nächsten Marken liegen damit relativ klar. 82.000 US$ müssen auf der Oberseite zurückerobert werden, während bei rund 77.000 US$ die nächste größere Unterstützung wartet. Ob Bitcoin dort überhaupt hinläuft, dürfte in den kommenden Tagen stark davon abhängen, ob sich Ölpreis, US-Renditen und Dollar wieder etwas beruhigen. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 81.500 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,69 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-kurs, BTC, BTC-Kurs, BTC-Preis --- ### [Exklusiv: Gilead Sciences plant HSV-Weltpremiere am 24. Oktober](https://www.sharedeals.de/exklusiv-gilead-sciences-plant-hsv-weltpremiere-am-24-oktober/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Am 24. Oktober könnte Gilead Sciences auf der IDWeek 2026 in Washington erstmals zeigen, wie groß man das HSV-Geschäft tatsächlich denkt. Nach exklusiven sharedeals.de-Informationen plant der Pharmakonzern an diesem Tag Updates zu seinem von Assembly Biosciences einlizenzierten HSV-Programm. Hinter bloßen Studiendaten könnte eine wesentlich größere Story stehen: der Aufbau einer neuen Multi-Milliarden-Franchise neben HIV. Die IDWeek ist das weltweit größte und bedeutendste wissenschaftliche Jahrestreffen für Fachleute aus dem Bereich der Infektiologie. Das mehrtätige Event gilt als die primäre Plattform für die Vorstellung neuester Studienergebnisse, Leitlinien und Innovationen bezüglich der Prävention, Diagnose und Behandlung von Infektionen und wurde von Gilead in der Vergangenheit regelmäßig insbesondere für bahnbrechende HIV-Präsentationen genutzt. ## Weltpremiere: Gilead präsentiert „Game Changer“ GS-1179 „Die Entwicklung neuer Medikamente gegen HSV bleibt für Gilead von großer Bedeutung“, heißt es aktuell aus Gilead-Kreisen. SD-Recherchen zufolge wird der Konzern erstmals seinen Lead-Kandidaten GS-1179 am 24. Oktober auf der IDWeek präsentieren – möglicherweise flankiert von weiteren Informationen zur Gesamtstrategie, wie bereits zu Beginn des Jahres auf einer [Fachveranstaltung](https://www.youtube.com/watch?v=MGhR42Ka2KM) der Herpes Cure Advocacy angekündigt. Der langwirksame, oral verfügbare Helicase-Primase-Inhibitor könnte das HSV-Therapiefeld fundamental verändern. Sollte sich die in der umfassenden Proof-of-Concept-Studie beobachtete, extrem starke Unterdrückung der Virusreplikation bei guter Verträglichkeit weiterhin bestätigen, eröffnet sich ein gewaltiges Potenzial – von der Behandlung und langfristigen Suppression rezidivierender Infektionen bis hin zu möglichen Präventionsanwendungen. Damit könnte GS-1179 vom vielversprechenden klinischen Kandidaten zum zentralen Baustein einer globalen HSV-Franchise mit Multi-Milliardenpotenzial werden. Für Gilead wäre dies besonders strategisch: Nach dem Aufbau einer dominanten HIV-Franchise könnte HSV zu einem weiteren langfristigen Wachstumsfeld der Virologie avancieren. Quelle: KI ## Assembly ist dabei mehr als ein Lizenzgeber Der entscheidende strategische Punkt ist Assembly Biosciences. Gilead hat 2023 eine auf zwölf Jahre angelegte Forschungskooperation mit Assembly geschlossen, die ausdrücklich Herpesviren umfasst. Assembly bringt dabei seine spezialisierte Discovery- und Research-Plattform für antivirale Wirkstoffe ein. Aus dieser Forschungspipeline stammt letztlich auch GS-1179 sowie der zweite HSV-Kandidat GS-5366. Gileads jüngste Aktivitäten passen dazu: Der Konzern sucht inzwischen explizit Verstärkung für ein „Herpesvirus Research Team“ und spricht von etablierten und neuen Programmen. Das klingt zunehmend nach einer riesigen HSV-Offensive, für die es auch der von Gilead in der Vergangenheit mehrmals gelobten Kompetenz von Assembly Biosciences bedarf. Assembly selbst setzte jüngst ein Ausrufezeichen: Anstelle einer klassischen Meilenstein- und Royalty-Struktur hat das Unternehmen seine Option auf einen 40-prozentigen Cost-Profit-Share für das HSV-Programm ausgeübt. Das zeigt, wie groß man das wirtschaftliche Potenzial inzwischen einschätzt. ## Der 24. Oktober als Moment der Wahrheit? Gilead hat mit HIV bereits bewiesen, welche Dimension eine erfolgreiche antivirale Franchise erreichen kann: Das HIV-Geschäft steuerte zuletzt rund 21 Milliarden US-Dollar und damit mehr als zwei Drittel zum Konzernumsatz bei. Wenn Gilead am 24. Oktober erstmals die langfristige HSV-Perspektive erkennen lässt – Behandlung, Suppression, Prävention und möglicherweise weitere Herpesviren –, dürfte aus einem einzelnen Wirkstoff eine völlig andere Investmentstory entstehen. Die wissenschaftliche Basis liefert Assembly. Das Unternehmen verfügt laut eigenen Aussagen weiterhin über eine sehr starke Research-Pipeline und arbeitet bereits an der nächsten Welle an klinischen Wirkstoffkandidaten. Noch ist die große HSV-Franchise von Seiten Gileads nicht offiziell ausgerufen, doch der 24. Oktober verspricht nun Großes. Der 24. Oktober könnte den Startschuss für Gileads nächste große antivirale Wachstumsstory markieren. Entsprechende HSV-Präsentationen sind unseren Informationen zufolge fix datiert. Das Zeitfenster ist prädestinert: Für heute hat die Herpes Cure Advocacy eine [neue Pipeline-Präsentation](https://herpescureadvocacy.com/herpes-cure-pipeline-5-0/) angekündigt, am 13. Oktober ist Herpes Awareness Day und am 15. Oktober geht die Kooperation zwischen Gilead und Assembly Biosciences in die Verlängerung. Gleichzeitig läuft ein bestehendes Standstill Agreement zwischen beiden Parteien ab. Die Folge: Gilead dürfte aggressiv auf eine Übernahme Assemblys drängen. Klar ist: Mit wachsender Aufmerksamkeit rund um Gileads HSV-Strategie und das kommerzielle Potenzial von GS-1179 dürfte auch der Wert Assemblys in ungeahnte Höhe katapultiert werden. Es erscheint realistisch, dass Gilead diesem Szenario mit einer für beide Seiten am Ende lukrativen Übernahme zuvorkommen wird – und Assembly-Aktionären ein Vielfaches auf ihren aktuellen, dramatisch unter fairem Preis handelnden Aktienwert beschert. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Big Yellow Group: Günstige Self-Storage-Aktie mit starker Dividende](https://www.sharedeals.de/big-yellow-group-sehr-guenstige-self-storage-aktie-mit-starker-dividende/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie der britischen Big Yellow Group notiert nahe Jahrestief und hat seit Jahresbeginn über 20 Prozent abgegeben. Bei einem Kurs von etwa 8 britischen Pfund oder knapp 9,50 Euro bietet sie inzwischen eine Dividendenrendite von fast 6 Prozent und wird rund 40 Prozent unter dem zuletzt ausgewiesenen Nettoinventarwert gehandelt. Big Yellow ist einer der führenden britischen Anbieter von Self-Storage-Flächen und verfügt über ein umfangreiches Immobilienportfolio mit einem starken Schwerpunkt auf London. ## Auslastung stabilisiert sich Die Auslastung ist von 86 Prozent im Geschäftsjahr 2022 auf zuletzt 79,2 Prozent gefallen. Nach dem starken Nachfrageboom während der Pandemie führten ein wachsendes Angebot, ein schwächerer Immobilienmarkt und das Ende pandemiebedingter Sondereffekte zu einer Normalisierung. Zuletzt hat sich die Auslastung jedoch stabilisiert. Gleichzeitig konnte Big Yellow die Umsätze auf vergleichbarer Fläche steigern, da höhere Mieten den Rückgang bei der Belegung mehr als ausgeglichen haben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## London bleibt ein wichtiger Wettbewerbsvorteil Rund 60 Prozent des Umsatzes stammen aus London. Dort wächst das Angebot an Self-Storage-Flächen mit etwa zwei bis drei Prozent pro Jahr langsamer als im gesamten britischen Markt. Hohe Grundstückskosten und schwierige Genehmigungsverfahren begrenzen den Neubau und schützen damit etablierte Anbieter. Zudem besitzt der britische Markt langfristig weiteres Wachstumspotenzial. Während in den USA rund zehn Quadratfuß Self-Storage-Fläche pro Einwohner verfügbar sind, sind es in London weniger als zwei. ## Solides Geschäftsmodell und konservative Bilanz Big Yellow profitiert von Skaleneffekten bei Markenaufbau, Marketing, Mietsteuerung und Projektentwicklung. Historisch erzielte das Unternehmen bei neuen Anlagen Renditen von etwa acht bis zehn Prozent auf die Investitionskosten. Auch die Bilanz ist vergleichsweise robust. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA liegt bei lediglich 3,5, während die geschätzte Loan-to-Value-Quote bei rund 15 Prozent liegt. ## Aktie deutlich unter Immobilienwert Beim gegenwärtigen Kurs beträgt die implizite Kapitalisierungsrendite mehr als acht Prozent. Gleichzeitig liegt der Aktienkurs rund 40 Prozent unter dem zuletzt von JLL ermittelten Nettoinventarwert. Historisch wurde Big Yellow meist auf Höhe oder oberhalb seines Nettoinventarwerts bewertet. Seit 2023 wird die Aktie dagegen mit einem deutlichen Abschlag gehandelt. Zum Vergleich: US-amerikanische Self-Storage-REITs kommen derzeit auf implizite Kapitalisierungsrenditen von etwa 5,6 bis 6,5 Prozent. Sollte die Aktie bis Ende 2029 lediglich zum aktuellen Nettoinventarwert zurückkehren und dieser unverändert bleiben, könnte sich unter Einbeziehung der Dividenden eine annualisierte Rendite von fast 25 Prozent ergeben. ## Zinsen bleiben das größte Risiko Steigende langfristige Zinsen können Immobilienbewertungen belasten und die Bereitschaft der Anleger verringern, höhere Multiplikatoren für Immobilienaktien zu zahlen. Auch eine schwächere Konjunktur könnte Auslastung, Mietwachstum und operative Erträge beeinträchtigen. Auf der anderen Seite könnten niedrigere Zinsen bei einer wirtschaftlichen Abkühlung für sinkende Kapitalisierungsrenditen und damit steigende Immobilienwerte sorgen. ## Attraktive Ausgangslage für langfristige Anleger Big Yellow kombiniert ein hochwertiges Immobilienportfolio, eine starke Position in London, eine konservative Bilanz und eine hohe Dividendenrendite mit einem erheblichen Abschlag zum Nettoinventarwert. Für langfristig orientierte, einkommensorientierte Anleger bietet die Aktie damit ein interessantes Chance-Risiko-Verhältnis. Die niedrige Bewertung des Unternehmens und die Dividendenrendite von fast 6 Prozent bieten trotz kurzfristiger Risiken durch Zinsen und Auslastung eine attraktive Ausgangslage für eine langfristige Erholung. Wir halten Big Yellow Group daher aktuell für eine spannende Dividendendepot-Beimischung. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Big+Yellow+Group&stockidentifier=symbol%3ABYGL&stockmarket=TURQUOISE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien --- ### [Fresenius Medical Care-Aktie: Führungswechsel sorgt für Unruhe – was ist ratsam?](https://www.sharedeals.de/fresenius-medical-care-aktie-fuehrungswechsel-sorgt-fuer-unruhe-was-ist-ratsam/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Fresenius Medical Care-Aktie erlitt in den vergangenen Tagen einen deutlichen Kursrückgang. Auslöser war der überraschende Wechsel an der Unternehmensspitze. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei 36,50 € und hat seit Bekanntgabe des Führungswechsels rund -10% verloren. Damit stellt sich die Frage: Was bedeutet der überraschende Wechsel für die weitere Kursentwicklung? ## Vorstandschefin Giza tritt überraschend ab Es war ein Paukenschlag: Am 7. Oktober teilte FMC mit, dass die bisherige Vorstandsvorsitzende Helen Giza ihr Amt zum 11. Oktober niederlegt. Giza stand seit rund vier Jahren an der Spitze des Unternehmens und war zuvor drei Jahre Finanzvorständin. Mit Wirkung zum 12. Oktober übernimmt Shervin J. Korangy den Vorstandsvorsitz. Der 51-Jährige war seit 2023 Mitglied des Aufsichtsrats von FMC und legte sein Mandat im Zuge seiner Ernennung nieder. Zuvor war er CEO des US-Medizintechnikunternehmens BVI Medical. Der schnelle Wechsel kam für den Kapitalmarkt überraschend. Der Aufsichtsrat begründet ihn damit, dass FMC die wesentlichen Ziele des mehrjährigen Transformationsprogramms FME25+ erreicht habe und nun in eine neue Phase der strategischen Weiterentwicklung und des langfristig profitablen Wachstums eintrete. Damit stellt sich vor allem die Frage, welche Akzente der neue Vorstandsvorsitzende setzen wird. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Fresenius+Medical+Care&stockidentifier=symbol%3AFME&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Restrukturierung weitgehend abgeschlossen Um das Unternehmen profitabler und resilienter aufzustellen, wurde das Transformationsprogramm FME25+ umgesetzt. Unter der Führung von Helen Giza wurden die Organisationsstruktur vereinfacht, Prozesse optimiert und die Kostenbasis deutlich reduziert. Bis Ende 2025 hatte FMC bereits nachhaltige Einsparungen von 804 Millionen € erzielt. Insgesamt soll das Programm bis Ende 2027 Einsparungen von rund 1,2 Milliarden € bringen. Die operative Marge konnte dadurch deutlich verbessert werden. Sie stieg von 7,9% Ende 2022 auf 11,3% im Jahr 2025. Mit FME Reignite wurde bereits 2025 die nächste strategische Phase eingeleitet. Ziel ist es, bis 2030 eine operative Ergebnismarge im mittleren Zehnerprozentbereich zu erreichen. Gleichzeitig sollen Wachstum und Innovation stärker vorangetrieben werden. Genau hier liegt die Herausforderung für den neuen Vorstand: Wachstum zu beschleunigen, ohne die in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte bei der Profitabilität wieder zu gefährden. Es wird jetzt spannend, wie der neue CEO diese Ziele erreichen will. ## Bewertung Der Kursrückgang zeigt, dass die Anleger den abrupten Führungswechsel zunächst negativ bewerten. Zuletzt hat sich die operative Situation von FMC zuletzt deutlich verbessert. Neben einer deutlichen Ertragsverbesserung wurde auch ein orgnisches Umsatzwachstum von 8% auf währungsbereinigter Basis erzielt. Um wieder das Vertrauen der Anleger zu gewinnen, muss sehr schnell ein überzeugendes Zukunftskonzept vorgestellt werden. Insgesamt zeigt sich, dass Fresenius trotz der Abspaltung weiterhin das Sagen bei FMC hat. Das soll wahrscheinlich auch so bleiben. Der überraschende Führungswechsel bei Fresenius Medical Care sorgt kurzfristig für Unsicherheit. Dass Helen Giza nach der erfolgreichen Umsetzung des FME25+-Programms ausscheidet, ist für die Anleger zunächst schwer einzuordnen. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird sein, ob der neue Vorstandsvorsitzende Shervin Korangy das angestrebte Wachstum tatsächlich mit einer weiterhin hohen Profitabilität verbinden kann. Ich würde zunächst abwarten, welche strategischen Schwerpunkte der neue Vorstand setzt und wie der Kapitalmarkt darauf reagiert. In der aktuellen Situation halte ich die Aktie daher zunächst für kein geeignetes Investment. Die auf rund 4% gestiegene Dividendenrendite sollte kein Einstiegsargument sein. **Ergänzend dazu:** Manche Dividenden-Titel werden derzeit vom Markt unterschätzt und bieten dadurch attraktive Einstiegschancen. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/), die sowohl durch Ausschüttungen als auch durch Kurspotenzial überzeugen könnten. ## ℹ️ Fresenius Medical Care in Kürze - Die Fresenius Medical Care AG, kurz FMC, mit rechtlichem Sitz in Hof und operativem Sitz im hessischen Bad Homburg vor der Höhe ist ein weltweit führender deutscher Anbieter von Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen zur überlebensnotwendigen medizinischen Versorgung von Menschen mit chronischem und akutem Nierenversagen. - Weltweit betreibt der Konzern rund 4.000 Dialysecenter sowie 40 Produktionsstätten. Größter Aktionär ist die Muttergesellschaft Fresenius SE. Nach einer Entflechtung wird FMC als eigenständige AG geführt. - Die Aktie ist im MDAX gelistet; die Marktkapitalisierung beträgt rund 9,7 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [PepsiCo-Aktie: Kommt die Börse wieder auf den Geschmack?](https://www.sharedeals.de/pepsico-aktie-kommt-die-boerse-wieder-auf-den-geschmack/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Seit über einem halben Jahr befindet sich die PepsiCo-Aktie nun schon auf einer mehr oder weniger kontinuierlichen Talfahrt, die sie zuletzt auf 6-Jahrestief drückte. Können die heute veröffentlichten Quartalszahlen dem Getränke- und Lebensmittelkonzern die Trendwende bringen? ## Unerwartet gute Zahlen Die Kursreaktion der PepisoCo-Aktie von +2% im europäischen Handel deutet darauf hin, dass die Quartalzahlen recht positiv von der Börse aufgenommen werden. In der Tat lagen die Zahlen für das abgelaufene Vierteljahr über den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg um 5,6% im Jahresvergleich auf 25,27 Milliarden US$ und übertraf damit die Konsensschätzung von 24,97 Milliarden US$. Das organische Wachstum erhöhte sich auf 3,1%, angetrieben vor allem durch einen höheren bei Convenience-/Snack-Produkten. Auch beim Gewinn gelang PepsiCo eine positive Überraschung. Die bereinigten EPS stiegen auf 2,34 US$ und lagen demnach über der Markterwartung von 2,30 US$. Das operative Ergebnis kletterte um 3% auf 4,28 Milliarden US$. Die Marge verbesserte sich damit um 35 Basispunkte auf 16,9%. Du willst wissen, wie es in der globalen Getränke- und Lebensmittelbranche weitergeht? Zeit für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Aber eine schwache Prognose Mit seiner Prognose für das Gesamtjahr sorgte PepsiCo allerdings für ein gemischtes Bild. Das organische Umsatzwachstum wurde auf 3% präzisiert, was etwas mehr ist als die bisherige Analystenschätzung von 2,5%. Bei den Konzernerlösen hob das PepsiCo-Management die Prognose auf das obere Ende der bisherigen Spanne von 4 bis 6%. Bei der Ergebnisprognose sorgte der Getränke- und Snack-Konzern hingegen für eine Enttäuschung. Nachdem PepsiCo bislang von einem Gewinnwachstum von 4% ausgegangen ist, rechnet das Management nun nur noch mit einem Anstieg von 1 bis 2%. Grund für die reduzierte Gewinnprognose ist vor allem das schleppende Geschäft im Kernmarkt Nordamerika. PepsiCo hatte zuvor Preise gesenkt, um die Nachfrage anzukurbeln, was die Margen belastete. Gleichzeitig stiegen die Kosten für Rohstoffe, Verpackungen und Transporte. Die Konzernführung stimmte den Markt darauf ein, dass die Verbesserung von Wachstum und Marge in Nordamerika länger dauern wird als bislang geplant. ## Bald nur noch einstellige Kurse? Die PepsiCo-Aktie befindet nun schon seit sieben Monaten auf Talfahrt. Erst am gestrigen Mittwoch sank sie auf den tiefsten Stand seit April 2020. Der nächste Support liegt zwischen 118 und 120 US$. Sollte auch diese Unterstützung nicht halten, könnte die PepsiCo-Aktie sogar Kurs auf die 100 US$-Marke nehmen. ## Kein Kurspotenzial Ich kann Anlegern in Anbetracht der Zahlen und Prognosen nur von einem Investment in die PepsiCo-Aktie abraten. Mit einem Forward-KGV von 15 ist sie für meinen Geschmack immer noch viel zu hoch bewertet. Wir sprechen hier von einem Konzern, der de facto keine Wachstumsperspektive und auch kaum Margenpotenzial hat. Hinzu kommt eine negative politische Entwicklung in vielen Ländern, unter anderem auch in Deutschland. Die Einführung einer Zuckersteuer wird aufgrund ihres gesundheitsfördernden Effekts immer mehr zum Common Sense. Für PepsiCo ist das eine schlechte Nachricht, da das Geschäftsmodell im Wesentlichen auf dem Verkauf gesundheitsschädlicher Getränke und Snack-Produkte basiert. ## Und auch kein Dividendenpotenzial Nicht einmal Dividendenanlegern kann ich die PepsiCo-Aktie mehr ans Herz legen. Die aktuelle Dividendenrendite von 4,6% mag zwar recht attraktiv erscheinen, sie ist aber im Wesentlichen dem jüngsten Kursrückgang der Aktie geschuldet. Ein nennenswertes Dividendenwachstum sucht man bei PepsiCo inzwischen vergeblich. 2025 und 2026 erhöhte sich die Jahresdividende um lediglich 2 bis 3% — ein sehr magerer Wert. Du willst interessantere Dividendenaktien als PepsiCo kennenlernen? Dann schau Dir mal unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) an! Die PepsiCo-Aktie hat meiner Einschätzung nach kein Upside mehr. Die Bewertung ist einfach zu hoch, um angesichts der Wachstumsschwäche überhaupt noch Kurssteigerungen zu ermöglichen. Auch für Dividendenanleger ist die Aktie kein Investment mehr wert. Sie liefert seit zwei Jahren so gut wie kein Dividendenwachstum mehr. Mit diesen Prognosen wird die Börse nicht mehr auf den Geschmack kommen. ## ℹ️ PepsiCo in Kürze - PepsiCo (WKN: 851995) mit Sitz in Purchase im US-Bundesstaat New York ist einer der weltweit größten Getränke- und Lebensmittelkonzerne. - Der Konzern produziert die sechs großen Marken Pepsi, Rockstar, Tropicana, Frito-Lay's, Quaker und Gatorade. Darüber hinaus ist PepsiCo Hersteller zahlreicher kleinerer Marken. - PepsiCo ist Mitglied im den beiden US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 169 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** PepsiCo --- ### [Siemens Energy-Aktie: Kaufen, halten – oder verkaufen?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-kaufen-halten-oder-verkaufen/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie befindet sich seit dem Hoch im April bei etwa 190 € in einem nachhaltigen Abwärtstrend. Zwar kommt es immer wieder zu kurzfristigen Erholungen, eine nachhaltige Bodenbildung ist bislang jedoch nicht zu erkennen. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei 142,10 €. Damit stellt sich die Frage: Sind das bereits gute Einstiegskurse? ## Trübe Börsenstimmung belastet Momentan befinden sich die internationalen Börsen in einer schwächeren Phase. Ursachen hierfür sind vor allem geopolitische Unsicherheiten. Je nach Nachrichtenlage im Iran-Konflikt schwanken die Preise für Erdöl und Erdgas. Auch weitere Konflikte, etwa die Lage im Jemen, können sich auf die Energiepreise und damit auf die Stimmung an den Börsen auswirken. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Zinsentwicklung. Zuletzt wurden erneut mögliche Leitzinserhöhungen diskutiert. Hintergrund ist die weiterhin hohe Inflation, zu der auch die gestiegenen Energiekosten beitragen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy&stockidentifier=symbol%3AENR&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Diskussion über KI-Risiken belastet Zusätzliche Unsicherheit entsteht derzeit durch die Diskussion über mögliche Risiken der Künstlichen Intelligenz. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie stark die Entwicklung und Nutzung von KI reguliert werden sollte. Die Diskussion über mögliche gesetzliche Vorgaben könnte die zuletzt sehr hohe Euphorie bei KI-Aktien bremsen. Siemens Energy ist zwar kein direkter KI-Anbieter. Der Konzern ist jedoch ein wichtiger Anbieter von Energieinfrastruktur und kann damit vom steigenden Strombedarf von KI-Rechenzentren profitieren. Entsprechend kann eine Eintrübung der Stimmung rund um das KI-Thema auch indirekt auf die Aktie ausstrahlen. ## Analysten bleiben sehr zuversichtlich Trotz der eingetrübten Börsenstimmung bleiben die Analysten für Siemens Energy überwiegend zuversichtlich. Mehrere Kursziele liegen bei 200 € oder darüber. Grundlage für diesen Optimismus ist vor allem die positive operative Entwicklung des Unternehmens. Die Analysten von RBC haben beispielsweise ein Kursziel von 200 € ausgegeben und Siemens Energy in ihre „Top 30 Global Ideas for 2026“ aufgenommen. Sie erwarten ein jährliches Umsatzwachstum von rund 13% sowie einen deutlichen Anstieg des EBITA. ## Prognose angehoben Bereits im April hob Siemens Energy seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr an. Beim Umsatzwachstum werden nun 14 bis 16 % erwartet. Zuvor lag die Prognosespanne bei 11 bis 13%. Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte der Konzern einen Umsatz von 39,1 Milliarden €. Auch bei der Ergebnismarge wurde die Prognose angehoben. Statt 9 bis 11% werden nun 10 bis 12% erwartet. Beim Nettogewinn rechnet Siemens Energy mit rund 4 Milliarden €. Zuvor war eine Spanne von 3 bis 4 Milliarden € in Aussicht gestellt worden. Besonders deutlich wurde die Prognose beim Free Cashflow angehoben. Statt 4 bis 5 Milliarden € werden nun rund 8 Milliarden € erwartet. Diese Entwicklung zeigt, dass Siemens Energy operativ derzeit sehr gut positioniert ist. ## Bewertung Trotz der guten fundamentalen Entwicklung sind die Anleger zuletzt vorsichtiger geworden. Verantwortlich dafür sind unter anderem die geopolitischen Spannungen und die Diskussion über mögliche Risiken im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz. Allerdings sollte zwischen dem Bau von KI-Rechenzentren und der Entwicklung beziehungsweise Nutzung von KI-Modellen unterschieden werden. Für Siemens Energy ist vor allem die weiterhin hohe Nachfrage nach Energieinfrastruktur entscheidend. Der steigende Strombedarf von Rechenzentren ist dabei nur ein Teil der langfristigen Wachstumsstory. Kurzfristig sind weitere Kursrückgänge dennoch nicht auszuschließen. Die Schwache Börsenlage dürfte sich vorerst fortsetzen. Obwohl die bisherige Kursentwicklung nicht für die Aktie spricht, halte ich Siemens Energy fundamental weiterhin für attraktiv bewertet. Kurzfristig macht es allerdings wenig Sinn, sich gegen eine schwache Börsenstimmung zu stellen. Wer auf schnelle Gewinne aus ist, sollte vorerst abwarten. Für langfristig orientierte Anleger stellt sich die Situation anders dar. Nach dem deutlichen Kursrückgang bietet sich aus meiner Sicht ein Kauf an. Wer die Aktie hat, sollte sie halten. Mein Kursziel für Siemens Energy liegt bei 200 €. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX. An der Börse ist Siemens Energy aktuell mit etwa 121,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Netflix-Aktie: Ist Skydance die große Gefahr?](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-ist-skydance-die-grosse-gefahr/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Mit der Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount ist ein neuer Mediengigant entstanden. Der fusionierte Konzern Skydance erzielt fast 70 Milliarden Dollar Umsatz und liegt damit deutlich vor Netflix. Für den Streaming-Marktführer ist das jedoch nicht automatisch eine Gefahr. ## Mehr Umsatz, deutlich weniger Gewinn Skydance erzielte 2025 auf Pro-forma-Basis 66,1 Milliarden Dollar Umsatz, schrieb dabei aber einen operativen Verlust von rund 2,6 Milliarden Dollar. Netflix setzte 45,2 Milliarden Dollar um und erwirtschaftete 13,3 Milliarden Dollar operativen Gewinn. Im ersten Halbjahr 2026 lag Netflix mit 8,1 Milliarden Dollar operativem Gewinn ebenfalls klar vor Skydance. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Hohe Schulden belasten Skydance Ein wesentlicher Unterschied ist die Verschuldung. Skydance hatte Ende Juni rund 82 Milliarden Dollar Schulden und lediglich etwa 8 Milliarden Dollar Cash. Netflix kam dagegen auf 14,3 Milliarden Dollar Schulden und 9,1 Milliarden Dollar liquide Mittel. Allein der Zinsaufwand von Skydance lag 2025 bei rund 6,4 Milliarden Dollar – mehr als achtmal so hoch wie bei Netflix. ## Wettbewerb um Inhalte dürfte härter werden Skydance will Paramount+ und HBO Max langfristig zusammenführen und investiert auf Pro-forma-Basis mehr als 30 Milliarden Dollar jährlich in Inhalte. Netflix plant 2026 rund 20 Milliarden Dollar für Filme und Serien. Ein intensiverer Wettbewerb um attraktive Produktionen und Sportrechte könnte damit die Kosten für Netflix erhöhen. ## Netflix bleibt finanziell überlegen Netflix erwartet 2026 einen Umsatz von bis zu 51,4 Milliarden Dollar und eine operative Marge von 31,5 Prozent. Gleichzeitig steigen die Content-Kosten stärker als zuletzt. Dennoch verfügt der Streamingkonzern über deutlich mehr finanziellen Spielraum als sein neuer Konkurrent. Dieser Vorsprung könnte Netflix helfen, auch bei einem härteren Wettbewerb um exklusive Filme, Serien und Sportrechte seine starke Marktposition zu verteidigen. Skydance ist ein ernstzunehmender neuer Player, aber kein übermächtiger Netflix-Rivale. Die größere Herausforderung für Netflix besteht darin, trotz zunehmenden Wettbewerbs sein Umsatzwachstum und seine hohen Margen zu sichern. Entscheidend wird sein, ob Skydance seine enorme Verschuldung in den Griff bekommt und gleichzeitig beim Streaming tatsächlich zu Netflix aufschließen kann. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 290 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Bayer-Aktie: Warum ist sie plötzlich wieder auf Talfahrt?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-warum-ist-sie-ploetzlich-wieder-auf-talfahrt/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Bayer-Aktie ist auf dem absteigenden Ast. In den letzten sieben Handelstagen ist es mit dem Kurs des Pharma- und Chemiekonzerns um -14% bergab gegangen und auch am Donnerstagvormittag setzt sich die Talfahrt fort. Was drückt bei Bayer momentan auf die Stimmung und sollten Anleger nun mutig sein? ## Eine gute Nachricht Eigentlich gibt es gute Nachrichten von den Leverkusenern. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den ergänzenden Antrag auf Marktzulassung für Finerenon (Kerendia) zur Behandlung von Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) ohne Diabetes zur Prüfung angenommen. In der Phase-III-Studie FIND-CKD konnte Bayer nachweisen, dass der Wirkstoff im Vergleich zur Standardtherapie das Voranschreiten der Nierenerkrankung signifikant verzögerte und kardiovaskuläre Nierenereignisse verringerte. Kerendia ist nicht irgendein Medikament von Bayer, sondern derzeit einer der wichtigsten Wachstumstreiber des Pharmakonzerns. Im zweiten Quartal schoss der Umsatz mit dem Medikament um 80% auf 329 Millionen € hoch. Damit ist Kerendia auf bestem Wege, sich zu einem Blockbuster zu entwickeln. Die Erweiterung der Zulassung des Wirkstoffs dürfte das Erlöspotenzial von Kerendia weiter erhöhen. An dieser Stelle: Wenn Du grundsätzliches Interesse am Pharmasektor hast, dann abonniere hier gleich [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). Es zahlt sich aus! ## Aber auch negative Entwicklungen Aber es gibt auch negative Entwicklungen, die sich derzeit stärker auf die Bayer-Aktie auswirken als die guten Nachrichten aus der Pharmasparte. Hauptunsicherheitsfaktor ist die immer noch ausstehende gerichtliche Genehmigung des 7,25 Milliarden US$ schweren Vergleichs von Bayer mit den Klägern im Glyphosat-Rechtsstreit. Eine substanzielle Nachbesserung des Vergleichs durch das US-Gericht könnte den Kurs der Bayer-Aktie erneut massiv belasten. Auch die europäische Politik sorgt dieser Tage für neue Sorgenfalten beim Bayer-Management. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die bisher streng geregelten, periodischen Wiederzulassungsverfahren für viele Pflanzenschutzmittel und Wirkstoffe tiefgreifend zu verändern. Nach dem Willen der Kommission sollten künftig zahlreiche Wirkstoffe und Pestizide zeitlich unbegrenzt zugelassen werden statt wie bisher nach festen Zeitintervallen überprüft zu werden. Ziel der Kommission war es vor allem, bürokratische Verfahren zu verschlanken und die Wirtschaft zu entlasten. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich im Rat klar gegen die Pläne einer pauschalen unbefristeten Zulassung positioniert. Nach dem Willen der Staaten sollen automatische und regelmäßige Neuzulassungsprüfungen – wenn überhaupt – höchstens für Wirkstoffe und Mittel mit absolut nachgewiesenem geringem Risiko wegfallen, während der Standard für den Großteil der Chemikalien streng bleiben muss. Ein herber Rückschlag für die Agrarsparte von Bayer. ## Runter auf 40 €? Das Chartbild der Bayer-Aktie hat sich in den letzten Tagen massiv verschlechtert. Das bisherige 3-Monatstief bei 46 € wurde mit einem Schlag nach unten durchbrochen. Nun steht ein weiterer Fall bis zum Support bei 40 € zu befürchten. ## Immer noch viel zu teuer Ich habe Anlegern zuletzt Ende September bei einem Kurs von knapp 50 € geraten, nicht in die Bayer-Aktie zu investieren. Meine Meinung gilt auch beim aktuellen Kurs von 43 €. Die Bayer-Aktie ist mir mit einem Forward-KGV von knapp 15 nach wie vor viel zu ambitioniert bewertet. Wir sprechen hier über einen Konzern in einer Turnaround-Situation, deren erfolgreicher Ausgang überhaupt nicht garantiert ist. Zwar gibt es derzeit einige Silberstreifen am Horizont. Die Chancen, dass die Causa Glyphosat endlich ein Ende findet, stehen nicht schlecht. Zudem entwickelt sich die Pharma-Pipeline des Konzerns recht gut. Aber von Wachstum ist Bayer noch meilenweit entfernt. Warum die Börse die Aktie mit einer Prämie bewertet, die nur durch ein nennenswertes Umsatz- und Gewinnwachstum gerechtfertigt wäre, ist mir völlig schleierhaft. Du willst wie echte Biotech-Profis investieren? Dann wirf mal einen Blick in unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog). Ich rate Anlegern deshalb, auch weiterhin an der Seitenlinie zu verharren und nicht in die Bayer-Aktie zu investieren. Der aktuelle Kurs enthält immer noch viel zu viel Optimismus. Das Rendite-Risiko-Verhältnis ist demnach ziemlich unvorteilhaft. Wer unbedingt in den DAX-Titel einsteigen will, sollte auf einen deutlich niedrigeren Kurs warten. ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Bayer ist im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 gelistet. An der Börse wird der Konzern aktuell mit ca. 42 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [BioNTech-Aktie: Jetzt kommt es zum entscheidenden Härtetest](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-jetzt-kommt-es-zum-entscheidenden-haertetest/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die BioNTech-Aktie präsentiert sich weiterhin sehr volatil. Konnte der Kurs Mitte August zunächst noch kräftig zulegen, ging es zum Ende des Monats wieder spürbar nach unten. Übergeordnet befindet sich der einstige Corona-Highflyer seit August 2024 in einem Seitwärtstrend. Die Abschläge zum 2021-Rekordhoch belaufen sich auf knapp -80%. Darum stellt sich die Frage: Hat die Aktie echte Turnaround-Chancen oder drohen sogar noch weitere Korrekturen? ## ESMO wird zum nächsten großen Prüfstein Für mich entscheidet sich die Antwort zunehmend an der Onkologie-Pipeline. Der nächste wichtige Termin ist der ESMO-Krebskongress ab dem 23. Oktober in Madrid. Dort könnten neue Studiendaten zeigen, ob BioNTech bei der Entwicklung personalisierter mRNA-Krebstherapien tatsächlich Fortschritte macht. Die Erwartungen sind hoch. Berenberg bestätigte zuletzt seine Kaufempfehlung und ein Kursziel von 140 US$. Auch Morgan Stanley bleibt mit „Overweight“ positiv, obwohl das Kursziel zuletzt von 115 auf 114 US$ reduziert wurde. Damit signalisiert die Bank weiterhin Vertrauen, gleichzeitig werden die Erwartungen vor den Quartalszahlen etwas präzisiert. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BioNTech) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## August zeigt die enorme Dynamik Wie stark klinische Nachrichten die Aktie bewegen können, hat der August eindrucksvoll gezeigt. Nach positiven Signalen aus dem Bereich personalisierter mRNA-Krebsimpfstoffe und starken Daten des Konkurrenten Moderna mit Merck schoss BioNTech am 19. August zeitweise um rund +22% nach oben und überschritt die Marke von 120 US$. Doch die Euphorie hielt nicht lange. Am 28. August folgte ein Einbruch von fast -10%, nachdem BioNTech den vorzeitigen Abbruch einer Phase-2-Studie mit dem Krebsimpfstoff Autogene Cevumeran (BNT122) bei Darmkrebs bekannt gegeben hatte. Der Rückschlag macht deutlich: Die mRNA-Technologie besitzt enormes Potenzial, doch nicht jeder Kandidat wird automatisch zum kommerziellen Erfolg. ## Konzernumbau und Verkäufe der Gründer Parallel dazu befindet sich BioNTech operativ in einem tiefgreifenden Umbau. Die Standorte in Tübingen, Marburg und Idar-Oberstein sollen schrittweise geschlossen werden. Rund 1.800 Arbeitsplätze sind betroffen. Damit reagiert das Unternehmen auf das Ende der pandemischen Sonderkonjunktur und richtet seine Ressourcen stärker auf Forschung und Entwicklung aus. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgen die Aktienverkäufe von CEO und Mitgründer Uğur Şahin. Die Transaktionen erfolgen allerdings über einen bereits im Juni eingerichteten Rule-10b5-1-Handelsplan und sind deshalb nicht automatisch als negatives Signal zu werten. Entscheidend bleibt vielmehr, wie sich die Trennung der Gründer von Teilen des operativen Geschäfts und die geplante Neuordnung der mRNA-Aktivitäten entwickeln. ## Bewertung günstig – aber nicht ohne Grund Mit einer Marktkapitalisierung von gut 21 Milliarden € und einer Liquidität von etwa 16,6 Milliarden € verfügt BioNTech über ein beträchtliches finanzielles Polster. Das begrenzt aus meiner Sicht das unmittelbare Bilanzrisiko. Gleichzeitig ist die niedrige Bewertung kein Selbstläufer: Der Markt verlangt Beweise dafür, dass aus der hohen Liquidität künftig tatsächlich erfolgreiche Medikamente entstehen. Charttechnisch bleibt das Bild entsprechend neutral bis vorsichtig. Seit Mitte 2024 bewegt sich die Aktie grob zwischen 80 und 130 US$ in Seitwärtsrichtung. Aktuell notiert sie wieder unter 100 US$ sowie unter der 50- und 200-Tage-Linie. Damit fehlt weiterhin ein nachhaltiges Kaufsignal. Ich sehe bei BioNTech durchaus Turnaround-Potenzial, die Risiken dürfen aber nicht unterschätzt werden. Die August-Rallye hat gezeigt, wie explosiv die Aktie auf gute Onkologie-Nachrichten reagieren kann. Der BNT122-Rückschlag hat allerdings ebenso deutlich gemacht, wie schnell diese Hoffnung wieder verpufft. Für mich ist deshalb der ESMO-Kongress ein wichtiger Gradmesser. Überzeugen die klinischen Daten, könnte BioNTech den Bereich um 100 US$ zurückerobern und möglicherweise auch den Seitwärtstrend nach oben verlassen. Bleiben die erhofften Fortschritte dagegen aus, dürfte die Unterstützung bei 80 US$ wieder stärker in den Fokus rücken. Die Aktie bleibt damit spannend – aber vorerst vor allem als Wette auf einen wissenschaftlichen Durchbruch im Bereich der mRNA-Krebstherapie. **Übrigens:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*q2uz7k*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt \[[link-trackable id="203338" label="den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth"](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/)\]. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 24 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [BioAge Labs-Aktie mit -77% – jetzt zuschlagen?](https://www.sharedeals.de/bioage-labs-aktie-mit-77-jetzt-zuschlagen/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die BioAge-Labs-Aktie ist seit ihrem Hoch im Juli und dem erfolgreichen [Multibagger-Exit des No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/bioage-labs-nbc-komplettexit-nach-fast-500-rendite/) dramatisch eingebrochen und notiert aktuell nur noch bei 6,29 US$. Der jüngste Abverkauf hat nun die im Chart markierte Kurslücke vollständig geschlossen. Gleichzeitig entsteht beim MACD eine erste bullische Divergenz. Reicht das für einen Boden – oder bleibt der Abwärtstrend vorerst dominant? ## Chartanalyse zur BioAge-Labs-Aktie Seit dem bisherigen Hoch bei rund 26,00 US$ hat die BioAge-Labs-Aktie etwa drei Viertel ihres Wertes verloren. Mit einem Tagestief bei 6,00 US$ wurde nun auch die im weißen Kasten markierte Kurslücke vollständig geschlossen. Damit ist ein wichtiges technisches Ziel des Abverkaufs erreicht. Eine geschlossene Kurslücke allein stellt allerdings noch kein bestätigtes Umkehrsignal dar. BioAge Labs, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der Bereich zwischen etwa 5,90 und 6,70 US$ könnte der BioAge-Labs-Aktie kurzfristig Halt geben. Für eine erste Entspannung müsste der Kurs jedoch die Marken von 7,50 und 8,50 US$ zurückerobern. Darüber wartet zwischen 11,50 und 12,20 US$ die nächste größere Hürde. Fällt die Aktie dagegen unter 5,90 US$, rücken die Unterstützungen bei 4,20 bis 4,50 US$ sowie 3,70 bis 3,90 US$ in den Fokus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## BioAge-Labs-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI liegt aktuell bei etwa 25 Punkten und signalisiert damit eine deutlich überverkaufte BioAge-Labs-Aktie. Die RSI-Linie verläuft weiterhin unter ihrer Signallinie, sodass noch kein bestätigtes Kaufsignal vorliegt. Die deutlich überverkaufte Situation könnte jedoch eine Trendwende begünstigen. BioAge Labs, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD zeigt sich ein etwas konstruktiveres Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie im negativen Bereich von unten gekreuzt und steigt seither an. Gleichzeitig hat sich das Histogramm deutlich aufgehellt. Hier liegt eine bullische Divergenz zum fallenden Aktienkurs vor. Da beide Linien weiterhin klar unterhalb der Nulllinie verlaufen, handelt es sich bislang jedoch lediglich um ein frühes Stabilisierungssignal. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Im Elliott-Wellen-Szenario könnte die BioAge-Labs-Aktie am bisherigen Hoch eine übergeordnete Welle 1 abgeschlossen haben. Der anschließende massive Rückgang wäre demnach als Welle 2 zu werten. Solche zweiten Wellen können sehr tief verlaufen, dürfen den Ausgangspunkt der vorherigen Aufwärtsbewegung jedoch nicht unterschreiten. Der Kurs ist inzwischen unter das 0,618er Fibonacci-Retracement bei 6,66 US$ gefallen. Damit liegt die nächste relevante Auffangzone am 0,786er Retracement bei 4,60 US$. Sollte auch diese Marke nicht halten, wäre das 0,887er Retracement bei 3,69 US$ die letzte größere Unterstützung für das bullische Elliott-Wellen-Szenario. BioAge Labs, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Eine nachhaltige Bodenbildung im aktuellen Bereich könnte den Ausgangspunkt einer neuen impulsiven Aufwärtsbewegung bilden. Dafür müsste die BioAge-Labs-Aktie zunächst 8,64 US$ und später die psychologische Marke von 10,00 US$ zurückerobern. Langfristig würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario anschließend Kurse oberhalb des bisherigen Hochs vorsehen. Unter 3,69 US$ würde diese Interpretation dagegen erheblich an Wahrscheinlichkeit verlieren. Meiner Einschätzung nach erhöht die geschlossene Kurslücke zusammen mit den bullischen Divergenzen die Chance auf eine Gegenbewegung. Ein belastbarer Boden ist bei der BioAge-Labs-Aktie aber noch nicht bestätigt. Oberhalb von 8,64 US$ würde sich das Bild spürbar verbessern. Unter 5,90 US$ dürfte sich die Korrektur dagegen in Richtung der tieferen Fibonacci-Marken fortsetzen. Die Aktie bleibt daher hochspekulativ. Mitglieder des No Brainer Club feierten dieses Jahr bereits einen [hochlukrativen Mulitbagger-Exit](https://www.sharedeals.de/bioage-labs-nbc-komplettexit-nach-fast-500-rendite/) mit der BioAge-Aktie. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ BioAge Labs in Kürze - BioAge Labs (WKN: A40D7P) ist ein Biotech-Unternehmen mit Sitz in Richmond in den USA - Besonders interessant ist ein Wirkstoff in der Pipeline des Unternehmens zum Gewichtsverlust (Appetitzügler). - BioAge Labs ist im September 2024 an die Börse gegangen. - Der aktuelle Börsenwert liegt bei 288,69 Millionen US$. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** BioAge, BioAge Labs, BioAge Labs-Aktie, BioAge Labs-Analyse, BioAge Labs-Kurs, BioAge Labs-Preis, BioAge Labs-Prognose, BioAge-Aktie, BioAge-Analyse, BioAge-Kurs, BioAge-Preis, BioAge-Prognose, Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien --- ### [Coca-Cola-Aktie: Zahlen im Anmarsch – Grund zur Skepsis?](https://www.sharedeals.de/coca-cola-aktie-zahlen-im-anmarsch-grund-zur-skepsis/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Coca-Cola steht vor der Veröffentlichung der Zahlen für das dritte Quartal. Operativ präsentiert sich der Getränkeriese weiterhin robust, doch die hohe Bewertung der Aktie und zuletzt gemeldete Insiderverkäufe sorgen für zunehmende Skepsis. Damit rückt vor allem die Frage in den Mittelpunkt, ob Coca-Cola die hohen Erwartungen der Anleger erneut erfüllen kann. ## Solide operative Entwicklung Im zweiten Quartal konnte Coca-Cola den Umsatz um 7 Prozent und den vergleichbaren Gewinn je Aktie um 11 Prozent steigern. Auch die Margen und der freie Cashflow entwickelten sich positiv. Das Management hob daraufhin seine Prognose für das Gesamtjahr an und erwartet weiterhin ein solides organisches Wachstum. ## Bewertung wird zum Knackpunkt Das Problem liegt daher weniger im Geschäftsmodell als im Aktienkurs. Coca-Cola wird aufgrund seiner starken Marken, stabilen Cashflows und defensiven Geschäftsausrichtung traditionell mit einem Bewertungsaufschlag gehandelt. Nach unserer Einschätzung ist dieser Aufschlag inzwischen jedoch sehr hoch. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt deutlich über dem Branchenniveau. Für die Aktie bedeutet das: Coca-Cola muss nicht nur gute Zahlen liefern, sondern die hohen Erwartungen des Marktes übertreffen. Schon eine leichte Enttäuschung beim Wachstum oder beim Ausblick könnte deshalb stärkeren Druck auf den Aktienkurs ausüben. ## Insiderverkäufe erhöhen die Vorsicht Zusätzliche Aufmerksamkeit ziehen die Verkäufe von Unternehmensinsidern auf sich. Mehrere Führungskräfte haben zuletzt Coca-Cola-Aktien verkauft. Solche Transaktionen sind zwar nicht automatisch ein negatives Signal, können Anleger bei einer bereits ambitionierten Bewertung jedoch zusätzlich vorsichtig stimmen. ## Entscheidende Q3-Zahlen Bei der anstehenden Veröffentlichung werden deshalb neben Umsatz und Gewinn insbesondere das organische Wachstum, die Margenentwicklung und der Ausblick des Managements im Fokus stehen. Entscheidend wird sein, ob Coca-Cola seine starke operative Entwicklung fortsetzen und damit die derzeit hohe Bewertung rechtfertigen kann. Coca-Cola bleibt fundamental ein äußerst solides Unternehmen mit starken Marken, hoher Preissetzungsmacht und verlässlichen Cashflows. Für die Aktie wird jedoch zunehmend der Einstiegspreis zum entscheidenden Faktor: Je höher die Bewertung, desto weniger Spielraum bleibt für Enttäuschungen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Coca-Cola&stockidentifier=symbol%3AKO&stockmarket=NYSE&categoryname=Dividenden-Aktien&themealert=cat%3A131) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Coca-Cola informiert. ## ℹ️ Coca-Cola in Kürze - Die Coca-Cola Company (WKN: 850663) ist einer der weltweit größten Softdrink-Produzenten. Weltweit besitzt das Unternehmen rund 5.000 Rechte an Marken. - Alle Getränke sind alkoholfrei. Neben dem Hauptgetränk Cola gehören Erfrischungsgetränke mit und ohne Zucker, Schorlen, Eistees, Sportgetränke, Säfte, verschiedene Mineral-, Heil- und Tafelwasser sowie gekühlte, trinkfertige Kaffeespezialitäten. - Neben dem Hauptsitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia unterhält der Konzern weltweit zahlreiche Niederlassungen. - Coca-Cola ist Mitglied der US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 369 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Strategy-Aktie: Vor dem nächsten Bitcoin-Hebel?](https://www.sharedeals.de/strategy-aktie-vor-dem-naechsten-bitcoin-hebel/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Strategy-Aktie könnte bei einer weiteren Bitcoin-Erholung überproportional profitieren. Entscheidend ist, dass der Marktwert der Aktie inzwischen kaum noch über dem Wert der Bitcoin-Bestände liegt. ## Der Bitcoin-Konzern Strategy hält 847.666 Bitcoin und damit rund vier Prozent der maximalen Bitcoin-Menge. Das Softwaregeschäft ist mit rund 477 Millionen Dollar Jahresumsatz vergleichsweise klein, weshalb die Aktie vor allem als Bitcoin-Investment betrachtet werden muss. Bei einem Bitcoin-Kurs von rund 83.000 Dollar sind die Bestände etwa 70 Milliarden Dollar wert. Auf Basis der verwässerten Aktienzahl entspricht das in etwa genau dem derzeit gehandelten Börsenkurs zwischen 150 und 155 US-Dollar. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der Bewertungsaufschlag ist verschwunden In früheren Bitcoin-Haussephasen wurde Strategy teilweise mit einem erheblichen Aufschlag – teil dem Vielfachen – auf seine Bitcoin-Bestände gehandelt. Im August 2026 fiel das Verhältnis dagegen auf rund 0,60. Bitcoin-ETFs dürften extreme Aufschläge künftig begrenzen. Sollte Bitcoin jedoch erneut steigen, könnte Strategy zusätzlich davon profitieren, dass Anleger wieder bereit sind, einen höheren Aufschlag für das gehebelte Bitcoin-Exposure zu zahlen. ## Der nächste Bitcoin-Zyklus könnte entscheidend werden Sollte sich der mehrjährige Bitcoin-Zyklus grundsätzlich fortsetzen, könnte die jüngste Schwächephase bereits abgeschlossen sein. Ein Anstieg auf 250.000 Dollar würde gegenüber rund 85.000 Dollar einem Plus von etwa 194 Prozent entsprechen. In einem solchen Szenario könnte Strategy deutlich stärker steigen als Bitcoin. Bei einem Bitcoin-Kurs von 250.000 Dollar läge der rechnerische Wert der Aktie bei etwa 502 Dollar, wenn Strategy zum einfachen Bitcoin-Wert gehandelt wird. Bei einem zweifachen Aufschlag wären rund 1.005 Dollar möglich. ## Kapitalstruktur verstärkt Chancen und Risiken Strategy finanziert zusätzliche Bitcoin-Käufe unter anderem über Vorzugsaktien und Fremdkapital. Dadurch entsteht ein Hebeleffekt, der in einem Bitcoin-Bullenmarkt die Renditechancen der Stammaktionäre erhöht. Gleichzeitig tragen MSTR-Aktionäre das höchste Risiko, da Schulden und Vorzugsaktien vorrangig bedient werden. Neue Kapitalmaßnahmen können zudem zu einer Verwässerung führen. ## Die wichtigsten Unsicherheiten Die zentrale Gefahr bleibt ein schwächer als erwarteter Bitcoin-Kurs. Zudem ist keineswegs garantiert, dass der historische Vierjahreszyklus bestehen bleibt oder Strategy künftig wieder mit einem deutlichen Aufschlag auf seine Bitcoin-Bestände bewertet wird. Strategy bietet bei einem neuen Bitcoin-Bullenmarkt erhebliches Aufwärtspotenzial, ist aber zugleich eine deutlich riskantere Position als ein direktes Bitcoin-Investment. Entscheidend sind daher sowohl die Bitcoin-Entwicklung als auch die künftige Bewertung der Aktie relativ zu ihren Beständen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Strategy&stockidentifier=symbol%3AMIGA&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Krypto+News&themealert=cat%3A127) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Strategy informiert. ## ℹ️ Strategy in Kürze - Strategy (WKN: 722713) ist ein US-Unternehmen mit operativem Fokus auf den Vertrieb von KI-getriebener Analysesoftware. - Bekannt ist das Unternehmen aber vor allem als Bitcoin-Holding. Laut aktuellen Daten hält das Unternehmen etwa 717.000 BTC und damit rund 3,4% aller erzeugten Bitcoins. - Neben der Hauptbörse Nasdaq kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Aktuell liegt der Marktwert bei rund 61 Milliarden US$. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Micron-Aktie: 3.000 US$ – verrückt oder realistisch?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-3-000-us-verrueckt-oder-realistisch/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Micron-Aktie hat sich in den letzten Wochen zwar überaus volatil präsentiert, liegt seit Jahresbeginn aber weiterhin mit knapp +270% im Plus. Damit ist der US-Speicherriese zweitbester Performer im Nasdaq 100 und drittbester Performer im S&P 500. Nun stellt sich die Frage: Hat die Aktie ihr Potenzial bereits ausgeschöpft oder kann der KI-Boom den Kurs noch weiter in die Höhe treiben? ## Analysten sehen noch enormes Potenzial Die jüngsten Einschätzungen sprechen eine klare Sprache. D.A. Davidson hat das Kursziel für Micron von 2.100 auf 3.000 US$ angehoben – die höchste Zielmarke unter den von Bloomberg erfassten Analysten. 58 von 62 Häusern empfehlen die Aktie zum Kauf. Analyst Gil Luria sieht die Wachstumsperspektiven der kommenden drei bis fünf Jahre am Markt noch nicht ausreichend eingepreist. Auch Mizuho bleibt bullisch. Analyst Jordan Klein bezeichnete Speicheraktien nach den jüngsten Zahlen als ausgesprochen günstig und sieht insbesondere den beschleunigten freien Cashflow als wichtigen Treiber. Micron selbst erzielte im Geschäftsjahr 2026, das am 03. September endete, einen bereinigten freien Cashflow von 62,3 Milliarden US$, nach lediglich 3,7 Milliarden US$ im Vorjahr. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## KI-Boom hält Speicher knapp Der entscheidende Punkt bleibt für mich die strukturelle Nachfrage durch künstliche Intelligenz. Micron meldete zuletzt 54,23 Milliarden US$ Umsatz im vierten Quartal und stellte für das laufende erste Quartal im neuen Geschäftsjahr bereits 61,5 Milliarden US$ in Aussicht. Gleichzeitig sind mehr als 75% der für 2027 geplanten HBM-Kapazitäten vertraglich gebunden. Die langfristigen Leistungsverpflichtungen der Kunden sind auf rund 150 Milliarden US$ gestiegen. Auch Samsung liefert wichtige Impulse. Der Konzern erwartet für das dritte Quartal 2026 einen operativen Gewinn von rund 107,4 Billionen Won – fast zehnmal so viel wie im Vorjahr. Dass die Aktie trotz dieser Rekordzahlen leicht nachgab, zeigt allerdings auch: Die Erwartungen an den KI- bzw. Speichersektor sind inzwischen extrem hoch. ## Aktienrückkäufe als zusätzlicher Kurstreiber Zusätzlichen Rückenwind könnte die Kapitalrückgabe liefern. Micron will ab 9. Dezember wieder stärker eigene Aktien zurückkaufen. Die bisherige Beschränkung aus den CHIPS-Act-Fördervereinbarungen läuft dann aus. Die aktuelle Rückkaufermächtigung von 2,2 Milliarden US$ soll zudem ausgeweitet werden. Damit treffen steigender Cashflow, strukturelle Nachfrage und potenziell Milliarden schwere Rückkäufe aufeinander. Genau diese Kombination könnte die Bewertung meiner Meinung nach weiter nach oben treiben. ## Bewertung und Risiken im Blick Auf den ersten Blick wirkt Micron trotz der Kursrallye erstaunlich günstig: Das aktuelle KGV liegt bei rund 14,6, das Forward-KGV sogar bei lediglich 6. Allerdings ist das klassische niedrige KGV bei Speicherherstellern mit Vorsicht zu betrachten, weil Gewinne traditionell stark zyklisch schwanken. Genau darauf setzt auch Michael Burry mit seinen Put-Positionen. Ich sehe allerdings gute Gründe dafür, dass dieser Speicherzyklus anders verlaufen könnte. Der massive HBM-Bedarf, langfristige Abnahmeverträge und die enorme Rechenzentrumsnachfrage könnten die klassische Boom-Bust-Dynamik deutlich abschwächen. Trotz des geplanten Kapazitätsausbaus halte ich eine anhaltende Knappheit über 2027 hinaus für möglich. Risiken bleiben dennoch: Ein schnellerer Kapazitätsausbau, fallende Speicherpreise, hohe Investitionsausgaben oder ein möglicher Arbeitskonflikt in Taiwan könnten die Rallye jederzeit bremsen. ## Charttechnik liefert starkes Kaufsignal Charttechnisch ist die Ausgangslage trotz der hohen Volatilität klar bullisch. Nach einer Korrektur von mehr als -40% seit Ende Juli hat Micron die 1.000-US$-Marke und das wichtige 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 1.057 US$ zurückerobert. Damit wurde ein starkes Kaufsignal generiert. Solange die Aktie den Bereich zwischen 1.000 und 1.057 US$ verteidigt, sind die Chancen für einen Angriff auf das Rekordhoch bei 1.255 US$ ausgezeichnet. Darüber rücken 1.575 und 2.000 US$ in den Fokus. Erst ein nachhaltiger Rutsch unter 1.000 Dollar und die 50-Tage-Linie bei 967 US$ würde das Bild deutlich eintrüben. Für mich hat Micron noch längst nicht fertig. Die Kombination aus KI-getriebener Speichernachfrage, langfristig gesicherten Umsätzen, explodierendem Cashflow und bevorstehenden Aktienrückkäufen spricht dafür, dass der Markt den strukturellen Wandel noch nicht vollständig eingepreist hat. Ich gehe davon aus, dass der klassische Speicherzyklus durch die KI-Revolution zumindest deutlich abgeschwächt wurde. Die Micron-Aktie bleibt deshalb für mich trotz der enormen Rallye ein aussichtsreicher KI-Profiteur – und die Marke von 3.000 US$ erscheint keineswegs utopisch. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,30 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Samsung Electronics-Aktie: Wer soll diese Kursentwicklung noch verstehen?](https://www.sharedeals.de/samsung-electronics-aktie-wer-soll-diese-kursentwicklung-noch-verstehen/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Samsung Electronics-Aktie fällt am Donnerstagmorgen um -3%. Wie passt diese Kursreaktion zu den bombastisch guten Quartalszahlen? Und ist die Aktie des koreanischen Elektronik- und Chipkonzerns jetzt einen Kauf wert? ## Bombastische Rekordzahlen Die heute Morgen von Samsung Electronics vorgelegten Quartalszahlen lassen sich nicht anders als mit dem Wort „bombastisch“ beschreiben. Zum vierten Mal in Folge lieferte der koreanische Technologiekonzern nämlich ein Rekordquartal. Der Konzernumsatz stieg im abgelaufenen Vierteljahr auf 195 Billionen KRW (ca. 145 Milliarden US$). Das entspricht einem atemberaubenden Wachstum von 127% gegenüber dem Vorjahr. Noch atemberaubender war zuletzt die Gewinnentwicklung. Der operative Gewinn explodierte um den Faktor 9 im Jahresvergleich auf 107,4 Billionen KRW (ca. 80 Milliarden US$). Damit lieferte Samsung zum ersten Mal in seiner Konzerngeschichte einen Quartalsgewinn im dreistelligen KRW-Billionenbereich und übertraf sogar leicht die bereits sehr optimistische Markterwartung von 106,1 Billionen KRW. Die operative Marge lag bei 55% — ein außergewöhnlich hoher Wert für einen diversifizierten Elektronikkonzern. Hauptverantwortlich für dieses Rekordergebnis war der enorme Bedarf an High-End-Speicherchips (insbesondere HBM-Lösungen für Künstliche Intelligenz) sowie stark gestiegene DRAM-Preise, die das Halbleitergeschäft extrem profitabel machen. Du willst bei Samsung und der Chipbranche auf dem Laufenden bleiben? Kein Problem mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Bricht der Trend trotzdem? Der seit Mai 2025 anhaltende Aufwärtstrend der Samsung Electronics-Aktie ist nach wie vor intakt, aber er gerät langsam in Gefahr. Größere Kursrückgänge darf sich der koreanische Tech-Konzern nicht mehr erlauben. Bei knapp über 3.000 € würde nämlich die untere Trendlinie durchbrochen werden, was eine Trendumkehr zur Folge haben könnte. ## Sorge vs. Realität Die leicht negative Kursreaktion der Samsung Electronics-Aktie zeigt, dass die Erwartungen des Marktes bei den Speicherchipherstellern inzwischen ins Unermässliche gestiegen sind. Selbst mit grandiosen Rekordzahlen konnten die Koreaner keine Begeisterung mehr an der Börse auslösen. Offenbar ist die Sorge vieler Anleger groß, dass der gigantische Speicherchipboom doch früher oder später sein Ende finden wird. Die atemberaubenden Wachstumsraten der letzten Quartale werden wir meiner Einschätzungen nach auch nicht über einen Zeitraum von mehreren Jahren erleben. Trotzdem deuten die Zukunftsprognosen fast alle KI-Cloud-Konzerne darauf hin, dass das Wachstum der Branche auch in den nächsten zwei Jahren noch über 50% betragen wird. Samsung Electronics wird vor allem von der technologischen Entwicklung profitieren, dass KI-Agenten deutlich mehr Speicher benötigen als ein einfacher Chatbot. Die massenhafte Verbreitung dieser Agenten wird demnach eine gewaltige Nachfrage nach Speicherchips auslösen. Und diese Chips werden bekanntermaßen fast ausschließlich von den drei Tech-Konzernen Micron Technology, Samsung Electronics und SK Hynix geliefert. ## Lächerlich günstig bewertet Ich will es mal ein wenig flapsig formulieren: Mir ist es im Grunde genommen egal, wie lange und in welcher Größenordnung der Speicherchipboom noch anhalten wird. Mit einem Forward-KGV von nicht einmal 4 ist die Samsung Electronics-Aktie lächerlich günstig bewertet. Andersrum formuliert: Selbst wenn die Nachfrage nach Speicherchips in den kommenden Quartalen massiv zurückgehen sollten, ist die Samsung Electronics-Aktie immer noch deutlich unterbewertet. Bei dieser Schnäppchenbewertung kann man mit einem Investment eigentlich nichts falsch machen. Möchtest Du weitere Aktien wie Samsung Electronics entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Samsung+Electronics&stockidentifier=symbol%3ASSUN&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. In meiner letzten Analyse der Samsung Electronics-Aktie Ende August habe ich eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Seitdem hat der Kurs um knapp +15% zugelegt. Und auch heute will ich die Aktie des koreanischen Tech-Konzerns zum Kauf empfehlen. Sie ist so günstig bewertet, dass man mit einem Investment mittelfristig nur Erfolg haben kann. ## ℹ️ Samsung Electronics in Kürze - Samsung Electronics (WKN: 881823) mit Sitz in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul ist einer der größten Elektronikkonzerne der Welt. - Der Konzern ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Smartphones und einer der führenden Hersteller von Haushaltselektronik wie Fernseher und Kühlschränken. - Darüber hinaus produziert Samsung Electronics ein breites Spektrum an Elektronikprodukten und -bauteilen wie Batterien, Bildsensoren, Kameramodulen und Displays. - Zudem sind die Koreaner einer der wichtigsten Halbleiterhersteller der Welt. - Mit rund 200 Werken und Niederlassungen in über 80 Ländern ist Samsung Electronics global tätig. - Der Konzern notiert an der koreanischen Börse in Seoul und ist Mitglied im KOSPI-Index. Der Börsenwert beträgt ca. 1,12 Billionen €. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Almonty-Aktie: Wie realistisch sind +63% von hier aus?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-wie-realistisch-sind-63-von-hier-aus/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Für den 24. Oktober ist das erste Schiff mit Konzentrat aus der neuen Mine in Südkorea gebucht. An der Börse spürt man davon wenig, denn die Aktie hat seit ihrer Abweisung bei 19,60 US$ deutlich eingebüßt und steuert nun eine Unterstützung an, an der mehrere Marken zusammenfallen. Dort entscheidet sich, ob der Aufschwung weitergeht. ## Mehr Laufzeit, weniger Preis Am 7. Oktober gab Konzernchef Lewis Black auf dem 20. International Investment Forum ein Update zur neuen Mine Sangdong. Die Mühle läuft inzwischen etwa 16 Stunden am Tag. Ende September waren es noch 13, und alle paar Tage sollen 2 Stunden dazukommen. Das erste Schiff mit Konzentrat ist laut Black für den 24. Oktober gebucht. Der Durchschnittspreis für Ammoniumparawolframat (APT) beträgt derzeit 2.700 US-Dollar (US$) je Einheit und damit 350 US$ weniger als zuvor. Einen Preisverfall sieht Black dennoch nicht. Daneben hat das Unternehmen bis Ende September rund 2,9 Millionen eigene Aktien für etwa 48 Millionen US$ zurückgekauft. Seit dem 29. September ist außerdem PricewaterhouseCoopers neuer Abschlussprüfer, nachdem Zeifmans auf Wunsch von Almonty zurückgetreten war. Meinungsverschiedenheiten gab es laut Unternehmen nicht. **Weitere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Nach der Abweisung an der Marke von 19,60 US$ hat die Almonty-Aktie erneut Kurs auf den Bereich genommen, der zuvor den Aufschwung ausgelöst hat. Dieser Supportbereich liegt zwischen 10,80 und 12,00 US$. Spannend ist er auch, weil hier zugleich das 50%-Level der Fibonacci-Retracements verläuft. Hält die Zone nicht und kommt es zu einem nachhaltigen Bruch nach unten, rückt der nächste Supportbereich in den Fokus. Die tiefere Marke liegt zwischen 8,30 und 9,60 US$ und trifft auf das 61,8%-Fibonacci-Level. Der Blick fällt jedoch klar auf die aktuelle Zone. Solange der Kurs nicht dauerhaft unter diese fällt, bleibt hier eine Long-Chance bestehen. Wichtig ist dabei ein Signal auf der Oberseite. Dann läge das erste Ziel bei rund +63%. Sofort ins Auge fällt auch die Struktur im Markt, denn es kam zu keinem neuen Hoch, dafür aber zuvor zu einem tieferen Tief. Man spricht von tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Das kann auf einen möglichen Umschwung im Trend hindeuten. Die Spanne zwischen 10,80 und 12,00 US$ ist hier die entscheidende Stelle und das gleich doppelt. Retracement und Support fallen zusammen und mit der anstehenden Verschiffung steht auch operativ ein Prüfstein an. Dreht der Kurs dort nach oben, ist bis zur nächsten Hürde ein Potenzial von rund +63% drin. Ein nachhaltiger Bruch unter 10,80 US$ rückt dagegen 8,30 bis 9,60 US$ ins Visier und die jetzige Zone würde zum Widerstand. Jetzt zählt nur die Reaktion. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren könnten. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada, ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und der Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,4 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien --- ### [Münchener Rück-Aktie: Jetzt versichert sie KI-Fehler!](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-jetzt-versichert-sie-ki-fehler/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Münchener Rück erschließt sich ein Geschäftsfeld, das mit der Verbreitung künstlicher Intelligenz stark wachsen könnte. Über ihre Spezialversicherungstochter HSB bietet sie Unternehmen erstmals Haftpflichtschutz gegen Klagen an, die aus dem Einsatz von KI-Technologien entstehen. Für den Rückversicherer kommt der Vorstoß zur richtigen Zeit: Im klassischen Geschäft sinken die Preise, während schwer kalkulierbare neue Risiken höhere Margen ermöglichen könnten. ## KI wird zum versicherbaren Geschäftsrisiko Unternehmen setzen künstliche Intelligenz zunehmend für Beratung, Personalentscheidungen, Analysen und automatisierte Prozesse ein. Treffen die Systeme fehlerhafte oder diskriminierende Entscheidungen, können daraus Schadenersatzforderungen entstehen. HSB hat deshalb im ersten Halbjahr eine Haftpflichtlösung eingeführt, die Unternehmen gegen entsprechende Klagen absichert. Munich Re überträgt damit sein traditionelles Geschäftsmodell auf eine neue Risikoklasse: Der Konzern analysiert schwer vorhersehbare Schäden, legt Bedingungen und Ausschlüsse fest und stellt anschließend seine Bilanz zur Verfügung. Die Eintrittsbarrieren sind hoch. Für die Kalkulation benötigt ein Versicherer technisches Fachwissen, Zugang zu Schadendaten und ausreichend Kapital, um mögliche Großschäden zu tragen. Genau diese Kombination zählt zu den größten Stärken der Münchener Rück. **Bleibe informiert**! Wir halten Dich in der Versicherungsbranche auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2&stockmarket=TRADEGATE)! ## Das klassische Geschäft gerät unter Druck Die neuen Angebote sind mehr als ein interessantes Zusatzgeschäft. Bei den Vertragserneuerungen zum 1. Juli sank das von Munich Re gezeichnete Volumen um 9,1% auf 2,9 Milliarden €. Die risikobereinigten Preise gingen um 5,5% zurück. Der Konzern verzichtete bewusst auf Verträge, die seine Renditeanforderungen nicht erfüllten. Schon bei der Januar-Erneuerung war das Volumen um 7,8% auf 13,7 Milliarden € gesunken. Folgerichtig reduzierte das Management die erwarteten Versicherungserlöse für 2026 von 64 auf 62 Milliarden €. In der Rückversicherung werden nur noch 38 statt 40 Milliarden € erwartet. Munich Re benötigt deshalb Geschäftsfelder, in denen nicht allein der günstigste Preis entscheidet. Neben KI nennt der Konzern Cyberrisiken, erneuerbare Energien und sogar Raketenstarts als strategisch interessante Märkte. **Tipp**: Weitere Top-Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! ## Neue Risiken sind kein Selbstläufer Wie schnell auch attraktive Märkte unter Preisdruck geraten können, zeigt die Cyberversicherung. Die dortigen Preise sanken im zweiten Quartal um 4% und damit bereits das zwölfte Quartal in Folge. Gleichzeitig gingen die Cyber-Bruttoprämien der Münchener Rück 2025 um fast 8% zurück. Bei KI ist die Kalkulation womöglich noch schwieriger. Die Modelle verändern sich schnell, verlässliche langfristige Schadendaten fehlen und ein einzelner Softwarefehler könnte gleichzeitig zahlreiche Kunden betreffen. Entsprechend wichtig sind klare Haftungsgrenzen und eine genaue Auswahl der versicherten Anwendungen. Die Münchener Rück besitzt allerdings genügend finanziellen Spielraum, um das neue Feld vorsichtig aufzubauen. Im ersten Halbjahr stieg der Nettogewinn um 23,5% auf den Rekordwert von 3,93 Milliarden €. Die Solvenzquote erreichte 304%, während die Eigenkapitalrendite bei 23% lag. Das Jahresziel von 6,3 Milliarden € wurde trotz der gesenkten Umsatzprognose bestätigt. ## Das bessere Wachstum Die Münchener Rück muss in einem schwächeren Markt nicht um jeden Preis mehr Verträge zeichnen. Sie kann unrentables Geschäft abgeben und das Kapital stattdessen in spezialisierte Risiken lenken. Entscheidend ist dabei nicht das höchste Prämienvolumen, sondern der Gewinn nach Schäden. KI-Versicherungen dürften kurzfristig noch keinen bedeutenden Ergebnisbeitrag liefern. Langfristig könnte sich die frühe Sammlung von Daten jedoch als Wettbewerbsvorteil erweisen. Je besser Munich Re die Risiken versteht, desto präziser kann der Konzern Preise und Vertragsbedingungen festlegen. Die KI-Police ist noch kein eigenständiger Kaufgrund, zeigt aber die strategische Richtung. Munich Re ersetzt schwächer bepreistes Standardgeschäft schrittweise durch komplexere und margenstärkere Risiken. Zusammen mit der starken Bilanz, dem Gewinnziel von 6,3 Milliarden € und hohen Kapitalrückführungen bleibt die Aktie für mich attraktiv. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 65,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Brenntag-Aktie: Ist sie eine zweite Evonik?](https://www.sharedeals.de/brenntag-aktie-ist-sie-eine-zweite-evonik/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Chemiebranche in Deutschland wird derzeit von den Gesprächen zwischen BASF und Evonik über eine mögliche Übernahme bestimmt. Hier stellt sich die Frage: Kann die Brenntag-Aktie davon profitieren? Seit Juni konnte sich die Aktie wieder erholen und notiert am Donnerstag aktuell bei 61,60 €. ## BASF befürchtet Konsolidierungswelle BASF lotet derzeit eine mögliche Übernahme von Evonik aus. Hintergrund ist die schwierige Situation in der Chemiebranche. Die Nachfrage ist in vielen Bereichen schwach. Gleichzeitig leiden die europäischen Hersteller unter hohen Energie- und Produktionskosten. Zusammenschlüsse könnten daher für die Unternehmen eine Möglichkeit sein, Kosten zu senken und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Sollte es tatsächlich zu einem Zusammenschluss der beiden großen deutschen Chemiekonzerne kommen, würde ein international bedeutender Chemiekonzern entstehen. Nach Darstellung von BASF könnten sich die Produktportfolios beider Unternehmen gut ergänzen. Ob es tatsächlich zu einer Übernahme kommt, bleibt allerdings abzuwarten. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Brenntag&stockidentifier=symbol%3ABNR&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Brenntag hat ein völlig anderes Geschäftsmodell Trotz des gemeinsamen Standorts Essen ist Brenntag mit Evonik und BASF kaum vergleichbar. Brenntag produziert selbst keine großen Mengen an Chemikalien. Das Geschäftsmodell besteht vielmehr darin, Chemieprodukte von Herstellern einzukaufen und an industrielle Kunden weiterzuverkaufen. Dabei kann Brenntag die Produkte in unterschiedlichen Mengen bereitstellen und übernimmt zusätzlich Logistik, Lagerung und Distribution. Gerade diese Position zwischen Produzenten und Abnehmern macht Brenntag zum Weltmarktführer in seinem Bereich. Eine mögliche Konsolidierung der Chemieproduzenten muss deshalb nicht automatisch zu einem stärkeren Wachstum bei Brenntag führen. ## Ertragsprognose erneut angehoben Operativ entwickelt sich Brenntag derzeit allerdings erfreulich. Im August wurde die Ertragsprognose bereits zum zweiten Mal angehoben. Hintergrund war insbesondere das starke zweite Quartal. Auch für das dritte Quartal wird mit einer guten Geschäftsentwicklung gerechnet. Statt eines operativen EBITDA von bislang 1,25 bis 1,40 Milliarden € werden nun 1,35 bis 1,45 Milliarden € erwartet. Im ersten Halbjahr wurde bereits ein EBITDA von 769 Millionen € erzielt. Sollte sich die operative Entwicklung fortsetzen, besteht daher die Möglichkeit, dass Brenntag das obere Ende der Prognosespanne erreicht oder sogar übertrifft. Entsprechend interessant wird der nächste Quartalsbericht. ## Bewertung Der Kursanstieg seit Juni von etwa 46 € auf aktuell 61,50 € ist vor allem mit der verbesserten operativen Entwicklung und den angehobenen Prognosen zu erklären. Die möglichen Übernahmegespräche zwischen BASF und Evonik haben dagegen bislang keinen zusätzlichen Kursschub ausgelöst. Das dürfte auch dann begrenzt bleiben, wenn es tatsächlich zu einer Übernahme kommt. Brenntag ist als Chemiedistributor von anderen Faktoren abhängig als ein Chemieproduzent. Entscheidend sind unter anderem die Einkaufs- und Verkaufspreise, die Nachfrage der Kunden, die Absatzmengen sowie die Entwicklung der Margen. Zusätzlichen Rückenwind liefern Kosteneinsparungen aus dem laufenden Restrukturierungsprogramm. Allein im zweiten Quartal wurden Einsparungen von rund 41 Millionen € erzielt. Brenntag ist keine zweite Evonik. Eine mögliche Übernahme durch BASF dürfte daher nur geringe direkte Auswirkungen auf die Brenntag-Aktie haben. Allerdings ist die Aktie seit Juni um rund ein Drittel gestiegen. Auf dem aktuellen Kursniveau von 61,50 € ist daher bereits einiges an Optimismus eingepreist. Für einen Neueinstieg halte ich die Aktie daher momentan für wenig attraktiv. Ich erwarte eher eine Seitwärtsbewegung, solange keine weitere deutliche Verbesserung der Ertragsprognose erfolgt. Wer bereits investiert ist, kann die Aktie aus meiner Sicht halten. Was für die Aktie spricht, ist die gute Dividendenrendite von aktuell 3%. **Apropos:** Einige Dividenden-Titel bieten aktuell ein besonders attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. [Diese zehn Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren regelmäßige Ausschüttungen mit möglichen Kurssteigerungen – eine Kombination, die Beachtung verdient. ## ℹ️ Brenntag in Kürze - Die Brenntag SE (WKN: A1DAHH) ist Weltmarktführer in der Distribution von Chemikalien und Inhaltsstoffen. Sie ist die Dachgesellschaft und übernimmt die Steuerung der Brenntag-Group. Der Konzern bietet seinen Kunden als Zwischenhändler eine bedarfsgerechte Kommissionierung an. - Der Chemiedistributor ist mit rund 600 Standorten in 72 Ländern vertreten, der Hauptsitz ist in Essen. - Die Aktie ist im DAX gelistet; die Börsenbewertung beträgt aktuell knapp 8,9 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Wird sie sich jetzt verdoppeln?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-wird-sie-sich-jetzt-verdoppeln/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Rheinmetall-Aktie findet derzeit keinen Halt. Am Donnerstagmorgen rutscht sie fast auf 900 € ab, den tiefsten Stand seit Februar 2025. Aber es gibt auch sehr hoffnungsvolle Einschätzungen von Analystenseite. Kann man jetzt auf eine Verdoppelung der Rheinmetall-Aktie setzen? ## Bullische Analysten Ja — zumindest wenn es nach der Einschätzung der Deutsche Bank Research geht. Ihre Analysten bestätigten gestern die Kaufempfehlung für die Rheinmetall-Aktie und beließen das Kursziel bei 1.800 €. Im Klartext: Die Deutsche Bank Research glaubt an eine Kursverdoppelung der Rheinmetall-Aktie. Grundlage des extremen Optimismus ist der Ausblick auf die Anfang November anstehenden Quartalszahlen. Die Deutsche Bank Research geht davon aus, dass Rheinmetall ein weiteres Mal ein Umsatzwachstum von über 40% liefern wird und der Konzern damit auf gutem Wege sei, seine Jahresziele zu erreichen. Auch auftragsseitig wird das viertel Quartal eine große Rolle für den Rüstungskonzern spielen. Anfang Dezember wird sich der Haushaltsausschuss des Bundestages mit dem Panzer-Großprojekt Arminus beschäftigen. Mit sämtlichen möglichen Optionen könnte das Programm langfristig ein Volumen von über 70 Milliarden € erreichen. Ebenfalls optimistisch eingestellt ist die Investmentbank Jefferies, wenngleich nicht ganz so bullisch wie die DB Research. Das Kursziel der Jefferies-Analysten liegt mit 1.350 € rund +45% über dem aktuellen Kursniveau. Jefferies lobt die Aufnahme der Satellitenproduktion durch Rheinmetall am Standort Neuss. Zwar sei die Produktion etwas verspätet gestartet worden, so die Investmentbank, doch die Umstellung erfolge nun recht zügig. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen in der Rüstungsindustrie auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Bei 910 € ist Schluss Die Rheinmetall-Aktie hat immer noch keinen Boden gefunden. Am Donnerstagmorgen fiel der Kurs des Rüstungstitels auf 910 €, drehte im Anschluss aber wieder nach oben. Eine ausführliche [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-neue-jahrestiefs-sind-wahrscheinlich/) findet ihr bei meinem Kollegen Christian Kämmerer. ## Ein angeschlagenes Schnäppchen Die Rheinmetall-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau ein echtes Schnäppchen. Ein Forward-KGV von unter 20 ist für einen Konzern, der im laufenden Jahr mit rund 40% und im kommenden Jahr mit 25 bis 30% bei gleichzeitigem Margenpotenzial wachsen wird, ein sehr günstiger Kurs. Rheinmetall leidet derzeit neben einem miserablen Chart vor allem an der politischen Entwicklung. In Deutschland eilen die AfD und die Linke von Erfolg zu Erfolg. Beide Parteien sind Gegner der deutschen Unterstützung für die Ukraine. Ein Erfolg auf Bundesebene könnte nicht nur den deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine ein Ende bereiten, sondern auch die weitere Steigerung der Rüstungsausgaben Deutschlands in Gefahr bringen. Beides wären sehr schlechte Nachrichten für Rheinmetall. Nicht viel besser sieht es derzeit auf politischer Ebene in Europa aus. Viele Staaten, allen voran Frankreich, kämpfen mit massiven Budgetdefiziten. Vor diesem Hintergrund werden die Milliardenhilfen an die Ukraine in den Bevölkerungen einiger Länder immer unpopulären. Auch das ist bad news für die Rüstungsindustrie. Abschließend: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Trotzdem rate ich Anlegern auf dem aktuellen Kursniveau zum Kauf der Rheinmetall-Aktie. Ein Investment in eine unterbewertete Aktie macht sich langfristig immer bezahlt. Wann die Rheinmetall-Aktie ihren Boden gefunden hat, lässt sich derzeit kaum sagen. Das politisch-charttechnische Momentum ist extrem negativ. Aber es wird meiner Meinung nach ein haben — müssen. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 45 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Deutsche Börse-Aktie: Allzeithoch voraus](https://www.sharedeals.de/deutsche-boerse-aktie-allzeithoch-voraus/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutsche Börse-Aktie steht unmittelbar vor dem nächsten großen Meilenstein. In meiner [Analyse vor rund drei Wochen](https://www.sharedeals.de/deutsche-boerse-aktie-sind-jetzt-300-e-moeglich/) hatte ich nach der gelungenen Trendwende zunächst das bisherige Allzeithoch um 294,30 € und darüber die runde 300-€-Marke als nächste Ziele definiert. Mit aktuell 293,80 € fehlt zum bisherigen Rekord nur noch ein Wimpernschlag. Der bisherige Fahrplan geht damit nahezu vollständig auf, doch gerade jetzt wird der Ausbruch entscheidend. ## Wachstum aus eigener Kraft und durch Zukäufe Nicht allein die zuletzt wieder aufgekommene Fusionsfantasie mit Euronext spricht für die Deutsche Börse. Mein Kollege Rudolf Schneider rückte am Montag unter [„Deutsche Börse wächst durch Zukäufe“](https://www.sharedeals.de/deutsche-boerse-aktie-besteht-noch-luft-nach-oben/) den eigenständigen Expansionskurs des Konzerns in den Mittelpunkt. Besonders bedeutend ist die geplante Übernahme der Fondsplattform Allfunds für rund 5,3 Milliarden €. Die Aktionäre haben dem Deal bereits zugestimmt, ausstehend sind vor allem regulatorische Genehmigungen. Der Abschluss wird in der ersten Jahreshälfte 2027 erwartet. Eine Großfusion mit Euronext ist dagegen bislang nicht mehr als ein Gedankenspiel, konkrete Gespräche gibt es nicht. Auch operativ liefert der Börsenbetreiber weiter überzeugende Zahlen. Im zweiten Quartal stiegen die Nettoerlöse inklusive Treasury-Ergebnis um +7% auf 1,62 Milliarden €, während das EBITDA um +10% auf 980 Millionen € zulegte. Der Konzernüberschuss verbesserte sich sogar um +12% auf 569 Millionen €. Für das Gesamtjahr erwartet die Deutsche Börse inzwischen mehr als 6,4 Milliarden € Nettoerlöse und mehr als 3,8 Milliarden € EBITDA inklusive Treasury-Ergebnis. Damit verfügt der Konzern über ein solides Fundament, um organisches Wachstum, Übernahmen und Ausschüttungen miteinander zu verbinden. **Von Finance zur KI:** Wer einen fundierten Überblick über die Gewinner des KI-Booms erhalten möchte, findet in [unserem exklusiven Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine ausgewogene Analyse der Top-Performer und aufstrebenden Stars. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Der bevorzugte Aufwärtsfahrplan bleibt vollständig intakt. Mit aktuell 293,80 € notiert die Deutsche Börse nur noch knapp unter dem bisherigen Rekord bei rund 294,30 €. Gelingt der nachhaltige Ausbruch, dürfte die psychologisch wichtige 300-€-Marke unmittelbar in den Fokus rücken. Darüber liefert die aktuelle Pivot-Struktur mit 302,37 € das nächste Zwischenziel, bevor bei 313,43 € bereits die nächste größere Projektion wartet. Der seit dem Julitief etablierte Aufwärtstrend spricht weiterhin für dieses Szenario und solange 285 € verteidigt werden, besitzen die Käufer für mich klar die besseren Karten. Ein Scheitern unmittelbar am Allzeithoch wäre nach der starken Rallye allerdings keine Überraschung. Unterhalb von 285 € würde sich das kurzfristige Bild eintrüben und die Unterstützungszone zwischen 271,50 und 267,40 € wieder relevant. Genau dort könnte eine größere Korrektur nochmals aufgefangen werden. Fällt auch dieser Bereich nachhaltig, wäre mit 258,40 € die nächste markante Unterstützung aktiviert. Erst ein solcher Rücklauf würde die seit dem Sommer laufende Aufwärtsbewegung ernsthafter infrage stellen. Die Deutsche Börse-Aktie hat den zuletzt skizzierten Weg bis an das Allzeithoch nahezu vollständig abgearbeitet. Oberhalb von rund 294,30 € dürfte die 300-€-Marke schnell zum nächsten Ziel werden, gefolgt von 302,37 und später 313,43 €. Solange 285 € hält, bleibt der Trend klar konstruktiv. Erst unterhalb dieser Marke würde das Risiko einer größeren Korrektur in Richtung 271,50 bis 267,40 € zunehmen. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Deutsche Börse in Kürze - Die Deutsche Börse (WKN: 581005) mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt am Main ist eine der führenden Börsenorganisationen in Europa. - Neben zahlreichen Börsenplattformen betreibt sie mit ihrer Konzerntochter Clearstream auch das Abwicklungsgeschäft der Transaktionen. Sie ist Trägerin der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit ihrer Tochter Eurex gehört sie zu den führenden Terminbörsen der Welt. - Die Aktie der Deutschen Börse ist im DAX gelistet. Das Unternehmen wird aktuell an der Börse mit rund 53 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Deutsche Börse, Deutsche Börse-Aktie --- ### [Argenx-Aktie -15%: Den Rückschlag für einen Kauf nutzen?](https://www.sharedeals.de/argenx-aktie-15-den-rueckschlag-fuer-einen-kauf-nutzen/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Bereits in den letzten Wochen geriet die Argenx-Aktie leicht unter Verkaufsdruck. Doch am Donnerstagmorgen erlebt die Aktie des niederländischen Biotech-Unternehmens mit einem Kurseinbruch von -15% einen heftigen Rückschlag. Was steckt hinter dem Dämpfer und können Anleger hier nun zu einem günstigen Kurs einsteigen? ## Ein herber Dämpfer Auslöser des heutigen Kurssturzes der Argenx-Aktie war die Mitteilung, dass das Phase-3-Studie UNITY zur Behandlung von Sjögren wegen Wirkungslosigkeit abgebrochen wird. Ein unabhängiges Datenkomitee kam nach einer Zwischenanalyse zu dem Schluss, dass die Studie ihr primäres Ziel nicht erreichen kann. In der Studie wurde die Wirksamkeit des Wirkstoffes Efgartigimod Sc bei der Therapie des Sjögren-Syndroms getestet. Dabei handelt es sich um eine chronische entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Drüsen – vor allem die Tränen- und Speicheldrüsen – angreift und schädigt. Die daran erkrankten Personen leiden deshalb unter extremer Trockenheit von Mund und Augen. Für Argenx ist das eine ziemlich schlechte Nachricht, was sich auch an der äußerst negativen Kursreaktion der Argenx-Aktie ablesen lässt. Nicht, weil sich mit der Behandlung des Sjögren-Syndroms besonders viel Geld verdienen lässt, sondern weil das Biotech-Unternehmen sein Geld fast ausschließlich mit dem Wirkstoff Efgartigimod Alfa zur Behandlung der schweren Muskelschwächekrankheit Myasthenia gravis verdient. Die Wachstumsgeschichte von Argenx basiert auf der Annahme, dass dieser Wirkstoff auch bei anderen Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden kann. An dieser Stelle: Wenn Du grundsätzliches Interesse am Pharmasektor hast, dann abonniere hier gleich [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). Es zahlt sich aus! ## Aber auch eine positive Nachricht Gleichzeitig meldete Argenx aber auch einen Studienerfolg. In einer Phase II-Studie des Wirkstoffkandidaten FB102 zur Behandlung von Zöliakie erreichte das Unternehmen hoffnungsvolle Ergebnisse. Die Studie wird nun in Phase-III überführt. Zöliakie ist eine chronische Autoimmunerkrankung des Dünndarms, die durch das Klebereiweiß Gluten ausgelöst wird. Gluten kommt in Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Einkorn und Emmer vor. Bei den betroffenen Personen kommt zu einer dauerhaften Entzündung der Dünndarmschleimhaut. ## Wo ist der Boden? Das Chartbild der Argenx-Aktie hat sich mit dem heutigen Kurseinbruch massiv verschlechtert. Der Kurs fällt auf 700 € zurück — den tiefsten Stand seit drei Monaten. Bei 685 € erwartet die Aktie eine starke Unterstützungszone. Sollte sie nicht halten, könnte es sogar bis 665 € nach unten gehen. ## Immer noch ein One-Trick-Pony In meiner letzten Analyse der Argenx-Aktie Mitte August habe ich den Biopharma-Titel zum Verkauf empfohlen. Der Aktienkurs ist seitdem um -18% zurückgegangen, weshalb ich mich in meiner Einschätzung bestätigt fühle. Die Gründe für meine Skepsis gegenüber der Argenx-Aktie sind und bleiben dieselben. Der niederländische Konzern ist derzeit ein sogenanntes „One-Trick-Pony“. Fast 100% des Umsatzes stammen vom Medikament Vyvgart (Wirkstoff Efgartigimod), das zur Behandlung von der neuromuskuläre Erkrankung Myasthenia Gravis und der seltene Nervenerkrankung chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) eingesetzt wird. Die Story von Argenx basiert aktuell darauf, dass sich der Erfolg von Vyvgart auch auf andere Autoimmunerkankungen übertragen lässt. Das scheint mal zu gelingen und mal nicht. Im August meldeten die Niederländer positive Ergebnisse in einer Phase-3-Studie für das Präparat Vyvgart Hytrulo zur Behandlung der Autoimmun-Myositis, einer seltenen und schweren entzündlichen Erkrankung der Skelettmuskulatur. Bei der Therapie des Sjögren-Syndroms scheiterte Argenx jedoch. ## Charttechnisch und fundamental angeschlagen Die Einbruch der Argenx-Aktie zeigt, wir ernst der Markt dieses Scheitern nimmt. Das muss er auch, denn die Bewertung der Aktie war meiner Meinung nach etwas zu ambitioniert und hat zu viele Entwicklungserfolge eingepreist. Das Forward-KGV der Argenx-Aktie liegt nun bei 26. Das ist für ein Unternehmen, das in den kommenden Jahren voraussichtlich mit 20 bis 25% wachsen und ein leicht überproportionales Ergebniswachstum aufweisen wird, ein vernünftiger Wert. Die willst Dein Geld im Biopharma-Sektor vermehren? Die Anleitung dafür findest Du in unserem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog). Viel Upside sehe ich trotz des jüngsten Kurseinbruchs aber derzeit nicht für die Argenx-Aktie. Der Biopharma-Konzern ist fundamental und charttechnisch angeschlagen. Die Börse bezweifelt in Anbetracht des Studienrückschlags die Wachstumsstory von Argenx. Das Unternehmen wird in den kommenden Monaten gute Studienergebnisse liefern müssen, um diese Zweifel wieder auszuräumen. ## ℹ️ Argenx in Kürze - Argenx (WKN: A11602) ist ein 2008 gegründeter belgisch-niederländischer Biopharmakonzern mit Sitz in Breda in den Niederlanden. - Der Konzern ist auf die Entwicklung und Vermarktung neuartiger Antikörper-Therapien gegen seltene und schwerwiegende Autoimmunerkrankungen spezialisiert. - Hauptprodukt von Argenx ist der FcRn-Antagonist Vyvgart, der verhindert, dass krankheitsverursachende IgG-Autoantikörper im Körper recycelt werden. - Vyvgart wird zur Behandlung der chronische neuromuskuläre Erkrankung Myasthenia Gravis und der seltene Nervenerkrankung chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) eingesetzt. - Argenx ist Mitglied im europäischen Leitindex Euro Stoxx 50 und ca. 43 Milliarden € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie: 16, 26 oder 34,50 € – wer hat recht?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-16-26-oder-3450-e-wer-hat-recht/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Bei kaum einer DAX-Aktie gehen die Analysten derzeit so weit auseinander. BNP Paribas sieht den fairen Wert von Vonovia lediglich bei 16 €, JPMorgan nach einer kräftigen Kürzung bei 26 € und Berenberg bei 34,50 €. Vom jüngsten Kurs bei 16,75 € reicht die Spanne damit von praktisch keinem Potenzial bis zu einer möglichen Verdopplung. Die Geschäftszahlen erklären, weshalb beide Lager gute Argumente besitzen. ## JPMorgan streicht 8,50 € JPMorgan hat sein Kursziel von 34,50 auf 26 € gesenkt, die Einstufung „Overweight“ aber beibehalten. Analyst Neil Green verweist auf die gestiegenen Zinsen und die zunehmende Frustration der Investoren. Als möglichen Kurstreiber sieht er Verkäufe von Aktivitäten im Wert von rund 1 Milliarde €, deren Erlös Vonovia zum Schuldenabbau verwenden könnte. Das neue Ziel verspricht vom aktuellen Niveau trotzdem rund +55%. Berenberg bleibt mit 34,50 € wesentlich optimistischer. Die Privatbank verweist auf die Widerstandsfähigkeit der operativen Gewinne und sieht auch die politische Enteignungsdiskussion in Berlin weniger kritisch. BNP Paribas hält dagegen und nennt lediglich 16 €. Die entscheidende Frage lautet daher nicht, ob die Wohnungen gefragt sind. Vielmehr müssen Anleger beurteilen, wie viel vom steigenden Mietertrag nach Finanzierungskosten und notwendigen Investitionen übrig bleibt. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Das Kerngeschäft wächst Im ersten Halbjahr erhöhte Vonovia das bereinigte EBITDA im Vermietungsgeschäft um 3,5% auf 1,27 Milliarden €. Im Value-add-Segment, zu dem unter anderem Handwerker-, Energie- und wohnungsnahe Dienstleistungen zählen, sprang das Ergebnis sogar um 27,6% auf 128,5 Millionen €. Konzernweit stieg das bereinigte EBITDA um 2,4% auf 1,46 Milliarden €. Das bereinigte Vorsteuerergebnis ging dagegen um 2,6% auf 962,3 Millionen € zurück. Je Aktie sank es wegen der höheren Aktienzahl um 5,4% auf 1,13 €. Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiterhin ein bereinigtes Vorsteuerergebnis von 1,9 bis 2 Milliarden €. Auf Basis dieser Prognose kostet die Aktie nur ungefähr das 7-Fache des bereinigten Ergebnisses. Die erwartete Dividende von rund 1,26 € entspräche zudem einer Rendite von etwa 7,5%. Fundamental wirkt das ausgesprochen günstig. Möchtest Du weitere Aktien wie Vonovia entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Dividendenaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Die Schulden erklären den Abschlag Der Börsenkurs bildet allerdings nur die eine Seite der Bewertung ab. Vonovia trug Ende Juni Nettoschulden von 40 Milliarden €. Der Verschuldungsgrad stieg von 45,4 auf 46%, während das Verhältnis von Nettoschulden zum bereinigten EBITDA den Faktor 14 erreichte. Gleichzeitig sank der operative freie Cashflow im ersten Halbjahr um 45,4% auf 607,5 Millionen €. Neue Anleihen kosteten Vonovia nach Währungsabsicherung teilweise zwischen 3,85 und 4,57%. Werden ältere, günstigere Finanzierungen ersetzt, steigt die Zinsbelastung schrittweise weiter. Der Immobilienbestand wurde dennoch mit 85,68 Milliarden € bewertet. Der EPRA NTA lag zuletzt bei 46,22 € je Aktie. Die Aktie notiert somit rund 64% unter ihrem bilanziellen Nettovermögenswert. Der Abschlag zeigt, wie wenig Vertrauen der Markt momentan in die Werthaltigkeit des Portfolios und den Schuldenabbau besitzt. Das Berenberg-Ziel von 34,50 € setzt sinkenden Zinsdruck, stabile Immobilienwerte und einen sichtbaren Schuldenabbau voraus. Kurzfristig erscheint mir das neue JPMorgan-Ziel von 26 € realistischer. Bei 16,75 € ist bereits viel Skepsis eingepreist, während Vermietungsgeschäft und Dividende solide bleiben. Für langfristige Anleger überwiegt deshalb die Chance – aufgrund der hohen Verschuldung würde ich allerdings nur gestaffelt einsteigen. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 13,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: 10 Sitze – so greift UniCredit nach der Kontrolle!](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-10-sitze-so-greift-unicredit-nach-der-kontrolle/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** UniCredit muss den verbliebenen Commerzbank-Aktionären möglicherweise kein höheres Angebot machen, um erheblich mehr Macht über Deutschlands zweitgrößte Privatbank zu gewinnen. Nach der ausstehenden EZB-Genehmigung könnte CEO Andrea Orcel bereits Anfang 2027 eine außerordentliche Hauptversammlung verlangen und den Aufsichtsrat neu besetzen lassen. Damit verlagert sich der Übernahmepoker vom Kaufpreis auf die Kontrolle über die Führung. ## Der Aufsichtsrat wird zum Schlachtfeld Der Aufsichtsrat der Commerzbank besteht aus 20 Mitgliedern. Zehn werden von den Anteilseignern gewählt, zehn vertreten die Arbeitnehmer. Genau bei den zehn Kapitaleignervertretern könnte UniCredit ansetzen. Nach Abschluss des Übernahmeangebots kontrollieren die Italiener 47,59% des Commerzbank-Kapitals. Aufgrund der üblicherweise deutlich niedrigeren Präsenz auf Hauptversammlungen dürfte dieser Anteil ausreichen, um die Abstimmungen der Anteilseigner zu dominieren. Nach Informationen der „Financial Times“ könnte UniCredit versuchen, sämtliche zehn Vertreter auszutauschen. Als frühester Termin gilt Januar, realistischer erscheint Februar 2027. Andernfalls würde die reguläre Hauptversammlung im Mai in den Mittelpunkt rücken. Ob UniCredit tatsächlich alle benötigten Mehrheiten erreicht, hängt von der Teilnahme anderer Großaktionäre und den jeweiligen Beschlüssen ab. Der Bund hält weiterhin rund 13,3%. Allein kann Berlin den italienischen Großaktionär damit jedoch nicht aufhalten. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Orlopp könnte zum ersten Opfer werden Besonders brisant: UniCredit drängt Medienberichten zufolge auf einen schnellen Abgang von Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp. Der neu besetzte Aufsichtsrat könnte anschließend eine Führung installieren, die einer engeren Zusammenarbeit oder späteren Integration offener gegenübersteht. Damit würde Orcel erheblichen Einfluss auf Strategie, Vorstandsposten und Kapitalverwendung gewinnen. Für die Commerzbank wäre das ein Machtwechsel, obwohl zunächst weder eine vollständige Fusion noch ein Beherrschungsvertrag notwendig wäre. Der Bund fordert im Gegenzug offenbar Garantien für den Standort Frankfurt, die Börsennotierung und die Finanzierung des deutschen Mittelstands. Zudem soll Deutschland zwei Sitze im Aufsichtsrat erhalten. UniCredit will sich seinen unternehmerischen Spielraum allerdings nicht durch umfangreiche politische Zusagen nehmen lassen. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Kontrolle ohne neue Prämie Für Aktionäre besitzt diese Entwicklung einen Haken. Viele Anleger spekulieren darauf, dass UniCredit die restlichen Aktien irgendwann mit einem deutlichen Aufschlag erwerben muss. Die mögliche Neuordnung des Aufsichtsrats zeigt jedoch, dass Orcel bereits vorher operative Kontrolle erlangen könnte. Eine weitere Übernahmeprämie ist deshalb keineswegs garantiert. Umgekehrt könnte eine bloße Minderheitskontrolle für UniCredit teuer und unbefriedigend werden. Sollte die EZB die Beteiligung bereits als faktische Kontrolle einstufen, müsste UniCredit möglicherweise die Commerzbank in der Bilanz konsolidieren. Reuters zufolge könnte dies erhebliches zusätzliches Kapital binden. Dann würde der Druck steigen, konsequent weiterzugehen und durch eine vollständige Integration auch die erhofften Kostensynergien zu heben. Der Griff nach dem Aufsichtsrat könnte somit entweder das Ziel oder nur die nächste Zwischenstufe der Übernahme sein. Bei zuletzt 38,68 € liegt die Commerzbank-Aktie bereits nahe am durchschnittlichen Analystenziel von rund 41 €. Ein erheblicher Teil der Übernahmefantasie dürfte damit eingepreist sein. Der Übernahmepoker geht in eine neue Phase: Nicht ein höheres Angebot, sondern die Besetzung des Aufsichtsrats wird zum nächsten Kurstreiber. Die Aktie bleibt wegen der starken operativen Entwicklung und einer möglichen späteren Komplettübernahme interessant. Auf eine sichere zusätzliche Prämie würde ich bei knapp 40 € allerdings nicht mehr wetten – bestehende Positionen können gehalten werden. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 41,0 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Novo-Nordisk-Aktie: 225 oder 345 Kronen – wer liegt richtig?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-225-oder-345-kronen-wer-liegt-richtig/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Bei Novo Nordisk könnten die Analysten kaum unterschiedlicher urteilen. Deutsche Bank Research senkt das Kursziel von 245 auf 225 Dänische Kronen und bleibt bei „Sell“. Fast zeitgleich bestätigt Danske Bank ihre Kaufempfehlung, reduziert das Ziel aber lediglich von 365 auf 345 Kronen. Beim aktuellen Kurs von rund 254 Kronen stehen damit etwa -11% Risiko einem Potenzial von rund +36% gegenüber. Entscheidend ist, ob Novo 2027 tatsächlich wieder wächst. ## Das spricht für 225 Kronen Deutsche-Bank-Analyst Emmanuel Papadakis bewertet die auf der Diabeteskonferenz EASD präsentierten Daten als leicht negativ. Neue Untersuchungen zeigen zwar, dass CagriSema sogenannte „Food Noise“ reduziert und positive Effekte auf Organfett, Körperzusammensetzung und Knochenstoffwechsel besitzt. Der große Beweis einer klaren Überlegenheit gegenüber Eli Lilly fehlt jedoch. Genau diese Differenzierung wäre wichtig. Eli Lilly hat Novo Nordisk bei neuen Abnehmtherapien unter Druck gesetzt und gewinnt in den USA Marktanteile. Gleichzeitig sinken die realisierten Preise für GLP-1-Medikamente. Mehr verkaufte Dosen führen daher nicht automatisch zu entsprechend höheren Erlösen. Hinzu kommen die später im Jahrzehnt auslaufenden Patente auf Semaglutid. Um die Umsätze von Ozempic und Wegovy langfristig zu ersetzen, muss Novo mehrere neue Blockbuster gleichzeitig entwickeln. Die Deutsche Bank bezweifelt offenbar, dass die bisherigen Pipelinefortschritte dafür schon ausreichen. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Bewertung spricht für 345 Kronen Danske Bank sieht trotz des ebenfalls gesenkten Kursziels weiterhin erhebliches Potenzial. Dafür gibt es fundamentale Argumente. Im zweiten Quartal stieg der bereinigte Umsatz währungsbereinigt um 7%, während der bereinigte operative Gewinn um 11% zulegte. Novo hob daraufhin sogar seine Jahresprognose an. Für 2026 erwartet der Konzern inzwischen eine Entwicklung von 0 bis -6% bei Umsatz und bereinigtem operativem Gewinn. Das klingt weiterhin schwach, ist aber eine Verbesserung gegenüber der vorherigen Prognose. Der Markt bewertet Novo inzwischen so, als würde die Gewinnstagnation lange anhalten. Auf Basis der aktuellen Konsensschätzung von 22,02 Kronen Gewinn je Aktie liegt das erwartete KGV bei etwa 11. Für 2027 rechnen Analysten nochmals mit einem leichten Gewinnrückgang, bevor 2028 wieder Wachstum einsetzen soll. Damit benötigt Novo keine schnelle Rückkehr zu früheren Wachstumsraten, um eine höhere Bewertung zu rechtfertigen. Bereits eine Stabilisierung der Gewinne und ein glaubhafter Wachstumspfad ab 2028 könnten für eine Neubewertung ausreichen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Das vierte Quartal liefert die Antwort Kurzfristig stehen zwei wichtige Entscheidungen bevor. Die US-Arzneimittelbehörde FDA soll über die Zulassung von CagriSema entscheiden. Die Erwartungen wurden nach den bisherigen Studiendaten zwar deutlich reduziert, doch eine Zulassung würde Novos Produktangebot verbreitern und eine direkte Antwort auf Eli Lillys Zepbound schaffen. Zusätzlich werden richtungsweisende Daten zu Efruxifermin erwartet. Novo übernahm den möglichen Wirkstoff gegen die schwere Fettlebererkrankung MASH durch den bis zu 5,2 Milliarden US$ teuren Kauf von Akero Therapeutics. Positive Studiendaten könnten erstmals zeigen, dass die kostspielige Diversifikation über Diabetes und Adipositas hinaus Früchte trägt. Bis 2030 will Novo mehr als fünf neue Blockbuster einführen. Bis 2035 sollen Pipelineprodukte einen Umsatz von über 150 Milliarden Kronen erreichen. Diese Ziele sind ambitioniert, aber bei der aktuellen Bewertung wird ihr Erfolg nur teilweise eingepreist. Das Kursziel von 225 Kronen bildet die kurzfristigen Wachstums- und Wettbewerbsrisiken nachvollziehbar ab. Langfristig halte ich jedoch das optimistischere Szenario für attraktiver: Bei einem erwarteten KGV von rund 11 reicht bereits eine operative Stabilisierung für deutlich höhere Kurse. Wegen der offenen Studiendaten würde ich die Novo-Nordisk-Aktie dennoch nur gestaffelt kaufen. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 157 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie mit -76% – wie weit fällt sie noch?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-mit-76-wie-weit-faellt-sie-noch/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie steht nach einem massiven Kursverfall an einer entscheidenden Wegmarke. Vom Rekordhoch ist der Titel um mehr als –75% eingebrochen und testet nun eine langfristig relevante Unterstützungszone. Das Elliott-Wellen-Szenario warnt allerdings davor, die Korrektur bereits vorschnell abzuschreiben. ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Der Kurs der DroneShield-Aktie befindet sich seit dem Rekordhoch oberhalb von 6,50 AU$ in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Sämtliche zwischenzeitlichen Erholungsversuche endeten unterhalb der vorherigen Hochpunkte. Inzwischen ist die DroneShield-Aktie bis auf 1,62 AU$ zurückgefallen und hat damit einen Großteil der vorangegangenen Rallye wieder abgegeben. Aktuell testet der Kurs der DroneShield-Aktie die Unterstützungszone zwischen etwa 1,45 und 1,70 AU$. Dieser Bereich diente bereits während früherer Aufwärtsbewegungen als wichtige Schaltstelle. Eine Stabilisierung könnte eine technische Gegenbewegung einleiten. Dafür müsste der Titel zunächst den kurzfristigen Abwärtstrend durchbrechen und sich wieder nachhaltig oberhalb von rund 1,85 AU$ etablieren. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Als größere Widerstände fungieren anschließend die Zonen zwischen 2,70 und 3,00 AU$ sowie zwischen etwa 4,10 und 4,75 AU$. Ein Bruch der aktuellen Unterstützung wäre dagegen ein weiteres Schwächesignal. Unterhalb von 1,45 AU$ droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung. Die nächste langfristig bedeutende Auffangzone liegt erst zwischen rund 0,47 und 0,59 AU$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der DroneShield-Aktie notiert aktuell bei ungefähr 45 Punkten und damit im neutralen Bereich. Die RSI-Linie hat ihre Durchschnittslinie von unten gekreuzt, konnte den Anstieg über 50 Punkte jedoch nicht halten und fiel erneut unter die Signallinie. Gegenüber den jüngsten Kurstiefs zeigt der RSI zudem Ansätze einer bullischen Divergenz: Während die Aktie neue Tiefs markierte, bildete der Indikator höhere Tiefpunkte aus. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD verbessert sich das Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt, und das Histogramm zeigt wieder positive Balken. Beide Linien notieren allerdings weiterhin unterhalb der Nulllinie. Das Signal spricht somit für nachlassenden Verkaufsdruck und eine mögliche Erholung, bestätigt aber noch keinen übergeordneten Trendwechsel. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario bleibt kurzfristig vorsichtig. Der starke Anstieg bis zum Rekordhoch lässt sich als abgeschlossene fünfteilige Aufwärtsbewegung interpretieren. Seither dürfte sich die DroneShield-Aktie in einer übergeordneten ABC-Korrektur befinden. Nach einer ersten Abwärtswelle und einer zwischenzeitlichen Erholung könnte der abschließende Teil dieser Korrektur noch bevorstehen. Die aktuelle Unterstützungszone bietet der DroneShield-Aktie dennoch die Chance auf eine Stabilisierung. Hält sie und entwickelt sich daraus eine impulsive Erholung, könnte die Korrektur bereits früher als erwartet beendet sein. Ein nachhaltiger Anstieg über die letzten Zwischenhochs würde dieses alternative, bullischere Elliott-Wellen-Szenario stärken und langfristig einen erneuten Angriff auf das bisherige Rekordhoch ermöglichen. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Bricht die Aktie dagegen klar unter 1,45 AU$, würde das korrektive Szenario an Wahrscheinlichkeit gewinnen. Dann wäre auch ein Rückgang unter die psychologisch wichtige Marke von 1,00 AU$ nicht auszuschließen. Erst nach Abschluss dieser Bewegung könnte sich aus Sicht der Elliott-Wellen eine neue größere Aufwärtsphase entwickeln. Die DroneShield-Aktie zeigt erste technische Stabilisierungsansätze, doch ein belastbarer Boden ist noch nicht bestätigt. RSI und MACD liefern vorsichtig positive Signale, während der übergeordnete Abwärtstrend weiterhin intakt ist. Ich würde zunächst beobachten, ob die Zone um 1,45 bis 1,70 AU$ verteidigt wird. Für einen Einstieg erscheint mir eine bestätigte Trendwende attraktiver als der Versuch, das exakte Tief zu treffen. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,50 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose, Rüstung, Rüstungsaktien, Techaktien --- ### [Infineon-Aktie mit +22% – nächstes Ziel 100 €?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-mit-22-naechstes-ziel-100-e/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Nach dem Rekordhoch bei 88,85 € ist die Infineon-Aktie deutlich zurückgefallen. Inzwischen versucht sich der Halbleitertitel an einer Stabilisierung, doch der Kurs scheitert bislang an einer wichtigen Widerstandszone. Während das langfristige Chartbild weiter Chancen eröffnet, mahnen die kurzfristigen Indikatoren zur Vorsicht. Kann die Infineon-Aktie dennoch ihre nächste Aufwärtsbewegung starten? ## Chartanalyse zur Infineon-Aktie Der Kurs der Infineon-Aktie ist nach dem Allzeithoch bei 88,85 € zeitweise bis in den Bereich um 53,00 € eingebrochen. Von dort setzte eine Erholung ein, die den Halbleitertitel wieder über 60,00 € führte. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt damit grundsätzlich erhalten. Allerdings notiert die Infineon-Aktie weiterhin deutlich unter ihrem Rekordhoch. Kurzfristig steht die Infineon-Aktie vor einer entscheidenden Hürde. Zwischen rund 63,00 und 65,00 € verläuft eine markante Widerstandszone, an der der jüngste Erholungsversuch ins Stocken geraten ist. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das Chartbild weiter aufhellen und den Weg in Richtung des bisherigen Allzeithochs freimachen. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite bildet der Bereich zwischen etwa 52,00 und 54,00 € die wichtigste Unterstützung. Fällt der Kurs der Infineon-Aktie darunter, müsste mit einer Ausdehnung der Korrektur gerechnet werden. Die nächsten größeren Auffangzonen liegen dann bei rund 39,00 bis 42,00 € sowie langfristig zwischen etwa 27,00 und 31,00 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Infineon-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Infineon-Aktie bewegt sich aktuell ungefähr im neutralen Bereich um 50 Punkte. Die RSI-Linie konnte sich von ihrem jüngsten Tief erholen und hat ein Kaufsignal ausgebildet. Damit liefert der Indikator ein bullisches Zeichen für eine mögliche Trendwende. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der MACD mahnt weiterhin zur Zurückhaltung. Die MACD-Linie notiert unterhalb der Signallinie, während das Histogramm negative Balken zeigt. Beide Linien befinden sich allerdings noch knapp oberhalb der Nulllinie, und die negativen Histogrammbalken werden bereits kleiner. Der Verkaufsdruck lässt somit nach, ein bestätigtes bullisches Signal liegt aber noch nicht vor. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt bullisch. Demnach könnte die Infineon-Aktie bereits drei übergeordnete Aufwärtswellen abgeschlossen haben. Der Rücksetzer vom Allzeithoch in den Bereich um 53,00 € lässt sich als korrektive Welle 4 interpretieren. Diese Zählung würde die jüngsten Kursverluste in eine übergeordnete Aufwärtsstruktur einordnen. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Hält die Unterstützung oberhalb von rund 46,00 €, könnte sich daraus eine neue Aufwärtswelle 5 entwickeln. In diesem Fall wäre zunächst ein erneuter Angriff auf das bisherige Rekordhoch denkbar. Langfristig könnte der Kurs der Infineon-Aktie bei einem erfolgreichen Ausbruch sogar die psychologisch wichtige Marke von 100,00 € ins Visier nehmen. Ein nachhaltiger Rückfall unter die jüngste Korrekturtiefzone würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario dagegen deutlich schwächen. Dann müsste zunächst mit einer tieferen und zeitlich ausgedehnteren Konsolidierung gerechnet werden, bevor die langfristige Aufwärtsbewegung wieder aufgenommen werden könnte. Ich halte die langfristigen Perspektiven der Infineon-Aktie weiterhin für interessant. Kurzfristig fehlt jedoch noch die Bestätigung durch den Kurs und die Indikatoren. Besonders der Widerstand zwischen 63,00 und 65,00 € entscheidet darüber, ob aus der Stabilisierung eine tragfähige Erholung wird. Für einen Neueinstieg würde ich entweder einen bestätigten Ausbruch über diese Zone oder einen überzeugenden Test der Unterstützung um 53,00 € abwarten. Bis dahin bleibt die Infineon-Aktie eine aussichtsreiche, aber technisch noch nicht vollständig bestätigte Turnaround-Wette. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 79,21 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Renk-Aktie mit -62% – droht der große Absturz?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-mit-62-droht-der-grosse-absturz/) **Published:** Oktober 8, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Renk-Aktie ist auf 34,44 € gefallen und notiert damit rund –62% unter ihrem Rekordhoch. Mit dem Bruch des fallenden Trendkanals sowie der Unterstützungszone um 40,00 € hat sich das Chartbild nochmals verschärft. Auch RSI und MACD bestätigen den Verkaufsdruck. Droht nun eine dynamische Fortsetzung der Korrektur? ## Chartanalyse zur Renk-Aktie Der Kurs der Renk-Aktie bewegt sich seit Jahresbeginn innerhalb eines fallenden Trendkanals. Zuletzt wurde dessen Unterseite nachhaltig durchbrochen. Gleichzeitig fiel die Aktie unter die wichtige Unterstützungszone zwischen etwa 39,50 und 42,50 €. Damit wurde ein weiteres technisches Verkaufssignal ausgelöst. Der kurzfristige und mittelfristige Abwärtstrend bleibt klar intakt. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die nächste wichtige Unterstützung liegt zwischen etwa 31,00 und 33,50 €. Dort könnte die Renk-Aktie einen Stabilisierungsversuch starten. Auf der Oberseite bildet der zuvor unterschrittene Bereich zwischen 39,50 und 42,50 € nun den ersten größeren Widerstand. Erst darüber würde sich das Chartbild leicht entspannen. Weitere Hürden warten zwischen 45,50 und 48,50 € sowie im Bereich um 60,00 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Renk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI liegt aktuell bei rund 25 Punkten und damit bereits im überverkauften Bereich. Die RSI-Linie verläuft unterhalb ihrer Signallinie und ist zuletzt weiter gefallen. Das zeigt eine hohe Abwärtsdynamik, garantiert jedoch noch keine Gegenbewegung. Der Kurs der Renk-Aktie und der RSI haben gemeinsam tiefere Tiefs ausgebildet haben. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD bleibt das Bild deutlich bärisch. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und entfernt sich unterhalb der Nulllinie weiter von ihr. Gleichzeitig bauen sich die negativen Histogrammbalken erneut aus. Damit bestätigt der MACD den zunehmenden Verkaufsdruck. Ein erstes Entspannungssignal entstünde erst, wenn die MACD-Linie nach oben dreht und sich das negative Momentum sichtbar abschwächt. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario bleibt bei der Renk-Aktie klar bärisch. Der Anstieg bis zum Rekordhoch könnte eine größere korrektive B-Welle abgeschlossen haben. Seitdem würde sich der Kurs innerhalb einer übergeordneten C-Welle nach unten bewegen. Diese sollte aus fünf einzelnen Abwärtswellen bestehen und könnte bislang noch nicht vollständig abgeschlossen sein. Nach einer ersten Abwärtswelle folgte eine zwischenzeitliche Erholung, die als Welle 2 gewertet werden kann. Der jüngste Kursrutsch könnte deshalb den Beginn einer dynamischen Welle 3 markieren. Bestätigt sich diese Zählung, wäre zunächst mit einem Rückgang unter die psychologische Marke von 30,00 € zu rechnen. Im weiteren Verlauf könnten sogar Kursregionen unterhalb von 20,00 €, oder sogar unter 15,00 € wieder relevant werden. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Kurzfristige Erholungen bleiben innerhalb dieses Elliott-Wellen-Szenarios möglich. Erst ein nachhaltiger Anstieg über die Widerstandszone zwischen 45,50 und 48,50 € würde den unmittelbaren Abwärtsdruck reduzieren. Oberhalb der jüngsten Zwischenhochs müsste die bärische Zählung neu bewertet werden. Bis dahin bleiben Gegenbewegungen technisch anfällig. Meiner Einschätzung nach überwiegen bei der Renk-Aktie derzeit klar die Risiken. Der Trendkanal wurde nach unten verlassen, während RSI und MACD den starken Verkaufsdruck bestätigen. Die Zone zwischen 31,00 und 33,50 € könnte eine Erholung auslösen. Ohne Rückeroberung von 42,50 € bleibt das Bild jedoch bärisch. Unter 31,00 € droht eine Fortsetzung des Elliott-Wellen-Szenarios unter 30,00 € und tiefer. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 3,44 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Renk, Renk Group, Renk Group AG, Renk Group Aktie, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Chartanalyse, Renk-Kurs, Renk-Preis, Renk-Prognose, Rüstung, Rüstungs-Aktien, Rüstungsaktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Neue Jahrestiefs sind wahrscheinlich!](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-neue-jahrestiefs-sind-wahrscheinlich/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Rheinmetall-Aktie verschärft sich die Lage schneller als zuletzt erhofft. In meiner [Analyse zum Wochenauftakt](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-neue-woche-neuer-kampf/) hatte ich einen Tagesschluss unter 946,60 € als Trigger für einen raschen Rücklauf bis zum bisherigen Jahrestief bei 900,20 € definiert. Mit einem heutigen Tief bei 923,30 € und dem bestätigten Schlusskurs ist dieses Szenario nun aktiviert. 900,20 € rückt damit direkt in den Fokus und neue Jahrestiefs erscheinen zunehmend wahrscheinlich. ## Positive Nachrichten verpuffen Selbst optimistische Analystenstimmen können den Verkaufsdruck derzeit kaum bremsen. Mein Kollege Alexander Hirschler hob heute Mittag in seinem Beitrag [„Deutsche Bank bleibt bullisch“](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-droht-der-absturz-auf-600-e/) hervor, dass das Institut seine Kaufempfehlung samt Kursziel von 1.800 € bestätigt hat. Für die am 5. November erwarteten Quartalszahlen rechnen die Analysten erneut mit einem Umsatzwachstum von mehr als +40%. Einen wichtigen möglichen Kurstreiber sehen sie außerdem im milliardenschweren Bundeswehr-Projekt „Arminius“, über das Anfang Dezember entschieden werden könnte. Auch operativ mangelt es weiterhin nicht an neuen Projekten. Erst heute meldete Rheinmetall gemeinsam mit Praetorian Aeronautics das containerisierte Drohnenabwehrsystem AERIE, dessen Prototyp innerhalb von zwölf Monaten entwickelt wurde und mehr als 20 Abfangflugkörper aufnehmen kann. Bereits gestern erreichte zudem das gemeinsam mit ICEYE entwickelte Satellitenprogramm SPOCK 1 einen neuen Meilenstein: Die Bundeswehr erhält direkten Zugriff auf dedizierte SAR-Aufklärungssatelliten, während die Produktion in Neuss inzwischen angelaufen ist. Die Diskrepanz bleibt damit bemerkenswert: Der operative Newsflow liefert weiter Wachstumsfantasie, während die Börse nahezu jede positive Meldung ignoriert. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Zur Signallage Quelle Chart:s stock3 Die in der Analyse zum Wochenauftakt definierte Schlüsselmarke bei 946,60 € wurde heute deutlich unterschritten. Mit Kursen bis 923,30 € gerät zugleich die seit Jahresbeginn verlaufende Aufwärtstrendlinie erneut massiv unter Druck. Aufgrund der Kursschwäche zur Wochenmitte bleibt das bisherige Jahrestief bei 900,20 € mein nächstes Ziel. Dort wäre zwar nochmals eine technische Gegenwehr denkbar, trendfolgend erscheint ein nachhaltiger Boden derzeit jedoch keineswegs zwingend. Fällt anschließend auch 900,20 €, würde sich das übergeordnete Abwärtsszenario nochmals erheblich verschärfen. Die nächste größere Zielregion liegt dann im Bereich um 772 €. Auf der Oberseite müsste Rheinmetall dagegen zunächst 946,60 € zurückerobern und anschließend wieder über die fallende Abwärtstrendlinie steigen. Erst oberhalb von 1.037,60 € würde sich das kurzfristige Bild merklich entspannen, bevor mit 1.122 € die nächste wichtige Hürde wartet. Solange diese Rückeroberungen ausbleiben, besitzen die Bären für mich klar die besseren Karten. Bei Rheinmetall droht die zuletzt mehrfach verteidigte Unterstützung um 946,60 € nun endgültig zu fallen. Aufgrund der heute erfolgten Bestätigung des Durchbruchs per Tagesschluss dürfte 900,20 € nunmehr wieder in den Fokus rücken und neue Jahrestiefs werden zunehmend wahrscheinlich. Unterhalb dieser Marke würde sich das Abwärtspotenzial bis in Richtung 772 € erheblich ausweiten. Erst eine Rückeroberung von 946,60 und später 1.037,60 € würde den Verkaufsdruck wieder spürbar reduzieren. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 43 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose --- ### [BASF-Aktie: Zwei Kranke = ein Gesunder?](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-zwei-kranke-ein-gesunder/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Der jüngste Vorschlag von BASF für eine mögliche Übernahme von Evonik sorgte bei Anlegern und Analysten für Verwunderung. Dahinter steht die Frage, ob aus zwei angeschlagenen Chemiekonzernen durch einen Zusammenschluss ein wettbewerbsfähigerer Großkonzern entstehen könnte. Die BASF-Aktie litt zuletzt unter den Überlegungen. Am Mittwoch notiert sie bei 51,10 €. Hier stellt sich die Frage: Wie sinnvoll wäre ein Zusammengehen mit Evonik – und bietet das aktuelle Kursniveau eine Einstiegschance? ## BASF und Evonik – passt das zusammen? Auf dem Deutschland-Gipfel von Handelsblatt und WirtschaftsWoche in Berlin bezeichnete BASF-Chef Markus Kamieth das mögliche Zusammengehen mit einem anderen bedeutenden Player aus der Spezialchemie als interessante Kombination. Evonik nannte er dabei nicht ausdrücklich. Vor dem Hintergrund der bereits bestätigten Gespräche über eine mögliche Übernahme liegt der Bezug allerdings nahe. Kamieth rechnet offenbar mit einer zunehmenden Konsolidierung der Chemiebranche. Größere Unternehmen könnten dadurch ihre internationale Wettbewerbsposition stärken. Der Gedanke dahinter ist nachvollziehbar: BASF verfügt über eine starke Position in der Basischemie, während Evonik stärker auf Spezialchemikalien ausgerichtet ist. In einem integrierten Konzern könnten sich dadurch Geschäftsfelder, Produktionsstrukturen und Kundenbeziehungen ergänzen. Doch Größe allein ist noch kein Wettbewerbsvorteil. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BASF&stockidentifier=symbol%3ABAS&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Zwei Unternehmen in der Transformation Sowohl BASF als auch Evonik befinden sich derzeit in tiefgreifenden Transformationsprozessen. Die deutsche Chemieindustrie leidet insbesondere unter hohen Energie- und Personalkosten sowie einer schwachen Nachfrage in wichtigen Abnehmerbranchen. Beide Konzerne reagieren darauf mit Kapazitätsanpassungen, Kostensenkungen und einer stärkeren Fokussierung auf profitable Geschäftsbereiche. BASF hat bereits mehrere Aktivitäten verkauft beziehungsweise deren strategische Optionen überprüft. Zudem wird die Agrarsparte Agricultural Solutions als eigenständiges börsennotiertes Unternehmen vorbereitet. Auch Evonik baut um. Das Unternehmen plant den Abbau von rund 3.200 Stellen, davon etwa 2.150 in Deutschland. Gleichzeitig sollen Geschäftsbereiche veräußert und das Portfolio stärker auf profitable Kernaktivitäten ausgerichtet werden. Eine Übernahme würde daher zwei Unternehmen zusammenbringen, die beide noch mitten in ihrer Transformation stecken. ## Politik schaltet sich ein Der größte Aktionär von Evonik ist die RAG-Stiftung mit einem Anteil von rund 43%. Seitens der SPD-Fraktion in Nordrhein-Westfalen wurde die Prüfung einer direkten Beteiligung des Landes an Evonik vorgeschlagen. Ziel wäre es, gemeinsam mit der RAG-Stiftung die Mehrheit an dem Unternehmen zu sichern. Begründet wird dies unter anderem mit der Bedeutung von Evonik für Nordrhein-Westfalen, den dortigen Standorten und den vorhandenen Arbeitsplätzen. Die politische Diskussion dürfte sich dabei nicht ausschließlich auf eine mögliche Übernahme durch BASF beziehen. Sie könnte auch Ausdruck des Interesses sein, den Einfluss Nordrhein-Westfalens auf ein für das Bundesland bedeutendes Unternehmen zu erhalten und mögliche andere Übernahmen zu verhindern. Für BASF könnte dies die Verhandlungen allerdings zusätzlich erschweren. ## Bewertung Die entscheidende Frage ist daher, ob BASF durch die Übernahme von Evonik tatsächlich profitabler werden könnte. Grundsätzlich ist das möglich. Ein Zusammenschluss könnte erhebliche Synergien ermöglichen und die Marktposition stärken. Allerdings müsste BASF dafür einen angemessenen Preis bezahlen und die Integration erfolgreich bewältigen. Je höher die Übernahmeprämie ausfällt, desto größer muss auch das Synergiepotenzial sein. Hinzu kommt die politische Dimension. Mit der RAG-Stiftung verfügt Evonik über einen sehr großen Einzelaktionär. Eine mögliche Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen könnte die Situation zusätzlich verkomplizieren. Für BASF wäre eine Übernahme deshalb keineswegs ein Selbstläufer. Konsolidierungen dürften kommen, für BASF könnte es sinnvoller sein ein ausländisches Chemieunternehmen zu übernehmen. Aus meiner Sicht macht die Übernahme von Evonik nur dann Sinn, wenn BASF sie zu einem attraktiven Preis durchführen und erhebliche Synergien realisieren kann. Die reine Größe des neuen Konzerns wäre für mich kein ausreichender Grund. Zwei Unternehmen mit strukturellen Problemen werden nicht automatisch wettbewerbsfähiger, nur weil sie zusammengeschlossen werden. Für die BASF-Aktie sehe ich kurzfristig daher wenig positive Impulse. Mittel- und langfristig könnte die Aktie dagegen wieder interessanter werden, wenn sich die Nachfrage nach Chemieprodukten verbessert und die laufende Transformation Wirkung zeigt. Was für die Aktie spricht, ist die aktuelle Dividendenrendite von 4,3%. **Passend dazu:** Während viele nur auf die Dividendenrendite schauen, bieten einige Titel derzeit beides – regelmäßige Ausschüttungen und deutliches Aufwärtspotenzial. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für das kommende Jahr. ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit etwa 44,1 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [Ciena-Aktie +14%: Startschuss für die nächste Rallye?](https://www.sharedeals.de/ciena-aktie-14-startschuss-fuer-die-naechste-rallye/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie des US-Netzwerkspezialisten und KI-Infrastrukturausrüsters Ciena hat zuletzt wieder deutlich an Dynamik gewonnen. Allein am Dienstag schoss der Kurs um fast +14% nach oben. Seit dem September-Tief belaufen sich die Gewinne auf über +40%. Das steckt hinter dem Kursaufschwung und so kann es jetzt weitergehen. ## Marvell liefert den entscheidenden Katalysator Hinter dem jüngsten Kursschub steckt vor allem Marvell Technology. Der US-Halbleiterkonzern erwartet, dass der Markt für Interconnects bis 2030 auf rund 65 Milliarden US$ wächst – bei einer jährlichen Wachstumsrate von 60 bis 70%. Auch für Switching und Storage werden mit rund 85 Milliarden US$ und etwa 40% Wachstum pro Jahr Dimensionen erwartet, die weit über den Marktschätzungen liegen Das ist für Ciena besonders relevant. Das Unternehmen selbst hatte zuletzt ein Wachstum von rund 30% in Aussicht gestellt. Die deutlich optimistischeren Branchendaten zeigen nun, dass das Potenzial rund um KI-Rechenzentren möglicherweise wesentlich größer ist. **Möchtest Du weitere Aktien wie Ciena entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Ciena) zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, erhältst neue Aktienideen und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Nokia-Chef nimmt Überkapazitätsängste Rückenwind kommt zudem von Nokia. CEO Justin Hotard weist Sorgen vor einem Überangebot bei Rechenzentren zurück. Kunden würden seiner Einschätzung nach etwa doppelt so schnell bauen, wenn ausreichend Kapazitäten vorhanden wären. Die eigentlichen Engpässe sieht er vielmehr bei Speicher und Energie. Für Ciena ist das eine wichtige Aussage. Denn je größer und leistungsfähiger KI-Rechenzentren werden, desto mehr Daten müssen zwischen Servern, Speichern und Standorten transportiert werden. Optische Netzwerke werden damit zum kritischen Bestandteil der Infrastruktur. ## Analysten werden deutlich bullischer Evercore ISI reagierte prompt und stufte Ciena auf „Outperform“ hoch. Das Kursziel wurde von 375 auf 550 US$ angehoben. Die Investmentbank Stifel ist mit 615 US$ sogar noch optimistischer. Im Durchschnitt sehen Analysten die Aktie mit 521,50 US$ fair bewertet – rund +20% über dem aktuellen Niveau. Die jüngsten Zahlen liefern dafür eine solide Basis: Ciena steigerte den Umsatz zuletzt um 37% auf 1,67 Milliarden US$, während der bereinigte Gewinn je Aktie mit 2,11 US$ deutlich über den Erwartungen lag. Der Auftragsbestand erreichte starke 8,5 Milliarden US$. ## Insiderverkäufe bleiben ein Wermutstropfen Ganz unbelastet ist das Bild allerdings nicht. Mehrere Manager verkauften Anfang Oktober Aktien im Gesamtwert von mehr als 1,7 Millionen US$. Allerdings erfolgten die Transaktionen über bereits 2024 eingerichtete 10b5-1-Handelspläne. Einen direkten Zusammenhang mit der aktuellen Kursentwicklung würde ich daraus daher nicht ableiten. ## Charttechnik liefert das nächste Signal Nach dem Höhenflug von April 2025 bis Juni 2026 und einer Kursvervielfachung folgte eine Korrektur von mehr als -50%. Erst an der 50-Wochen-Linie fand Ciena Halt. Seit September geht es wieder deutlich aufwärts. Allein innerhalb einer Woche legte die Aktie fast +30% zu und eroberte dabei die 50- und 200-Tage-Linie zurück. Jetzt kommt es auf das August-Top bei 462,69 US$ an. Gelingt der Ausbruch über dieses Zwischenhoch, wären 500 und anschließend 600 US$ die nächsten Ziele. Darüber rückt das Rekordhoch bei 637,51 US$ ins Visier. Bei 400 US$ und spätestens an der 200-Tage-Linie bei 393,42 US$ verfügt die Aktie über eine starke Unterstützung. Für mich bleibt Ciena einer der interessantesten Profiteure des KI-Infrastrukturbooms. Die Bewertung ist mit einem erwarteten KGV von etwa 25 trotz der Rallye noch nicht aus dem Ruder gelaufen. Entscheidend ist aber, dass aus dem gewaltigen Marktpotenzial tatsächlich Aufträge und Gewinne werden. Charttechnisch hat Ciena zuletzt jedenfalls ein starkes Signal gesendet und ich gehe davon aus, dass die Rallye noch viel Luft nach oben hat. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Ciena in Kürze - Ciena (WKN: A0B8EA) ist ein im Jahr 1992 gegründetes US-amerikanisches Netzwerkinfrastruktur- und Softwareunternehmen mit Sitz in Hanover in Maryland. - Das Unternehmen ist auf optische Transportsysteme, Routing-Plattformen und Automatisierungssoftware für Rechenzentren, Telekommunikationsanbieter und globale Cloud-Riesen spezialisiert. - Ciena baut nicht die physischen Glasfaserkabel, sondern entwickelt die hochentwickelten Laser- und Steuerungssysteme an den Kabelenden. Diese machen es möglich, gigantische Datenströme mit Lichtgeschwindigkeit (bis zu 1,6 Terabit pro Sekunde) nahezu verzögerungsfrei zu übertragen. - Kern der aktuellen Geschäftstätigkeit ist die sogenannte Rechenzentrum-Kopplung (DCI). Sie ist die fundamentale technologische Basis des globalen KI-Booms, da sie es erlaubt, weltweit verteilte Server-Cluster zu einem einzigen riesigen KI-Supercomputer zusammenzuschließen. - Ciena ist an der New York Stock Exchange (NYSE) gelistet und aktuell 61,67 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BYD-Aktie mit -21% unverändert auf Talfahrt](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-mit-21-unveraendert-auf-talfahrt/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Mit rund -21% seit dem Zwischenhoch im Sommer bleibt die BYD-Aktie klar auf Talfahrt. In meiner [Analyse vor rund zwei Wochen](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-nimmt-wieder-fahrt-gen-sueden-auf/) hatte ich nach dem Rückfall unter 9,08 € weitere Schwäche und neue Korrekturtiefs favorisiert. Genau dieses Szenario nimmt weiter Gestalt an: Mit aktuell 8,43 € wurde inzwischen auch die Unterstützung bei 8,56 € unterschritten. Damit rückt das nächste Abwärtsziel bei 8,05 € unmittelbar in den Fokus. ## Ausland boomt, China bleibt das Problem Während der Chart weiter abrutscht, entwickelt sich das Auslandsgeschäft ausgesprochen dynamisch. Mein Kollege Louis Blümlein zeigte Ende September unter [„Im Ausland läuft es richtig gut“](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-faellt-doch-im-ausland-geht-es-steil-bergauf/), wie stark sich die Gewichte inzwischen verschieben. Im August verkaufte BYD bereits 189.466 Fahrzeuge außerhalb Chinas und damit +134,5% mehr als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig plant der Konzern einen massiven Ausbau der Produktion in Europa, um Zölle, Transportkosten und die Abhängigkeit vom chinesischen Heimatmarkt weiter zu reduzieren. Noch frischer fallen die September-Zahlen aus: Weltweit setzte BYD 463.561 Fahrzeuge ab, ein Plus von +17% gegenüber dem Vorjahr. Die Auslandsverkäufe von Pkw und Pick-ups sprangen sogar um +153,9% auf 179.877 Einheiten. Das Problem bleibt der chinesische Heimatmarkt, wo die Nachfrage schwach und der Preisdruck hoch bleibt. Genau dieser Gegensatz prägt derzeit die Aktie: International wächst BYD rasant, doch solange sich das schwierige Inlandsgeschäft weiterhin auf Margen und Ergebnis auswirkt, honoriert die Börse die Expansion nur begrenzt. **In diesem Zusammenhang als Alternative** sicher auch spannend: [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Das zuletzt präferierte Abwärtsszenario läuft weiter nach Plan. Nach dem nachhaltigen Verlust von 9,08 € wurden zunächst 8,56 € und inzwischen nochmals tiefere Kurse erreicht. Solange BYD unter dieser Marke bleibt, sehe ich 8,05 € als nächstes Ziel. Dort wartet zugleich das markante Julitief und damit eine Zone, an der zumindest ein technischer Konter möglich erscheint. Fällt jedoch auch 8,05 € nachhaltig, wäre die nächste Abwärtswelle aktiviert und mit 7,77 € bereits das nächste Ziel vorgegeben. Für eine erste Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 8,56 € zurückerobern. Darüber würde 9,08 € zum nächsten Prüfstein. Erst oberhalb von 9,49 und anschließend 9,80 € würde sich das seit Monaten dominierende Abwärtsbild deutlicher aufhellen. Bis dahin bleiben Erholungsversuche für mich lediglich Gegenbewegungen innerhalb eines intakten Abwärtstrends. Die BYD-Aktie bleibt trotz der starken Expansion im Ausland charttechnisch klar angeschlagen. Unterhalb von 8,56 € bleibt 8,05 € mein nächstes Ziel. Dort könnte zwar eine Gegenbewegung einsetzen, fällt auch diese Unterstützung, rückt 7,77 € in den Fokus. Erst oberhalb von 9,08 und später 9,49 € würde sich die Ausgangslage wieder merklich verbessern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - BYD kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 799 Milliarden HK$ und zählt damit zu den wertvollsten Automobilkonzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD, BYD Aktie, BYD Analyse, BYD Preis, BYD Prognose, BYD-Chartanalyse --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: KI als Margen- und Wachstumstreiber?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-ki-als-margen-und-wachstumstreiber/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei der Deutschen Telekom-Aktie fehlt momentan das positive Momentum. Die letzte Kurserholung bis Anfang September auf 28,50 € wurde wieder größtenteils abverkauft. Am Mittwoch notiert die Aktie aktuell bei 26,80 €. Hier stellt sich die Frage: Lohnt sich in der jetzigen Situation ein Einstieg? ## KI als Margen- und Wachstumstreiber Künstliche Intelligenz (KI) soll künftig verstärkt in die Prozesse des Telekommunikationskonzerns integriert werden. Im Mittelpunkt stehen dabei zunächst Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen. Auf Basis des Kostenniveaus von 2023 sollen bis 2030 indirekte Kosten von insgesamt rund 2,5 Milliarden € durch KI und Automatisierung reduziert werden. Bereits für 2027 erwartet die Telekom außerhalb der USA Bruttoeinsparungen von rund 1,1 Milliarden €. Zum Einsatz kommen soll KI insbesondere in Bereichen mit großen Mengen wiederkehrender Tätigkeiten. Dazu gehören unter anderem der Netzbetrieb, der Kundenservice und Verwaltungsprozesse. Ein Teil der eingesparten Mittel soll unter anderem wieder in die digitale Transformation und den Glasfaserausbau investiert werden. Dennoch bietet die Automatisierung langfristig die Chance auf strukturell höhere Margen und einen steigenden Free Cashflow. KI soll bei der Telekom allerdings nicht nur Kosten reduzieren, sondern auch neue Umsätze ermöglichen. Außerhalb der USA soll der KI-bezogene Umsatz 2026 bei rund 250 Millionen € liegen und bis 2030 auf etwa 800 Millionen € steigen. Telekom-Chef Tim Höttges erklärte, dass die KI die Deutsche Telekom von Grund auf ändert. Sie macht unsere Netze noch besser und intelligenter, unseren Service persönlicher und eröffnet neue Geschäftsmodelle, vom KI-Assistenten im Telefonat bis zur souveränen Infrastruktur für Europas Industrie. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose und mittelfristige Ziele bestätigt Auf dem KI-Investorentag bestätigte der Konzern seine Jahresprognose sowie die mittelfristigen Ziele. Für 2026 wird ein leichter Umsatzanstieg erwartet. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 119,1 Milliarden €. Beim bereinigten EBITDA AL wird mit einem Anstieg von 44,7 auf 47,5 Milliarden € gerechnet. Auch der Free Cashflow AL soll von 19,3 auf 19,8 Milliarden € steigen. Der Konzern will auch mittelfristig weiter wachsen und seine Profitabilität verbessern. Gleichzeitig sollen die Ausschüttungen an die Anteilseigner steigen, die finanzielle Stabilität gewährleistet und der Unternehmenswert weiter erhöht werden. ## Bewertung Dass ein Telekommunikationskonzern durch KI und Automatisierung seine Kosten reduzieren will, ist zunächst kein außergewöhnlicher Vorgang. Einsparungen von bis zu 2,5 Milliarden € bei den indirekten Kosten können bei erfolgreicher Umsetzung einen spürbaren Beitrag zur weiteren Verbesserung der Profitabilität leisten. Positiv ist zudem, dass die Telekom mit KI neue Umsatzquellen erschließen möchte. Mit 800 Millionen € bis 2030 bleibt das Volumen im Verhältnis zum Gesamtkonzern zwar überschaubar. Entscheidend ist jedoch, ob sich daraus anschließend ein stärker wachsendes Geschäft entwickelt. Die eigentliche Investmentstory liegt daher weniger in einer möglichen KI-Umsatzexplosion als in der Kombination aus Kostensenkungen, steigender Profitabilität und höherem Free Cashflow. Davon könnten langfristig auch die Aktionäre profitieren. Steigende Gewinne und ein wachsender Free Cashflow schaffen grundsätzlich Spielraum für höhere Ausschüttungen. Die Telekom selbst hat steigende Ausschüttungen als eines ihrer mittelfristigen Ziele genannt. Trotz der positiven operativen Entwicklung kommt die Aktie derzeit allerdings nicht nachhaltig voran. Auch der Einstieg des aktivistischen Investors Elliott hat bislang keine dauerhafte Kurserholung ausgelöst. Kurzfristig spricht wenig für einen dynamischen Kursausbruch., wahrscheinlicher ist weiterhin eine Seitwärtsbewegung in einer Range von 25 und 28 €. Für langfristige und renditebewusste Anleger stellt sich die Situation jedoch etwas anders dar. Das aktuelle Kursniveau bietet eine interessante Kombination aus einer attraktiven Dividendenrendite von rund 3,7% und mittelfristig steigenden Kursen Die KI-Strategie macht aus der Deutschen Telekom zwar keinen Tech-Wachstumswert. Sie könnte aber dafür sorgen, dass aus dem bereits starken Cashflow-Geschäft künftig noch. **Anknüpfend daran:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt etwa 128 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Netlist-Aktie +18%: Kann sich der Kurs noch mal verdoppeln?](https://www.sharedeals.de/netlist-aktie-18-kann-sich-der-kurs-noch-mal-verdoppeln/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Netlist-Aktie gehört in diesem Jahr mit Sicherheit zu den spektakulärsten Erscheinungen auf dem Börsenparkett. Von Kursen unterhalb der 1,00-US$-Marke schoss die Bewertung auf fast 7 US$ nach oben. Allein am Dienstag legte das Papier knapp +18% zu. Das steckt hinter dem Höhenflug und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## 600 Millionen US$ von Micron Der entscheidende Kurstreiber ist der bahnbrechende Patentvergleich mit Micron Technology. Der Speicherkonzern zahlt Netlist über fünf Jahre hinweg insgesamt 600 Millionen US$. Vereinbart sind quartalsweise Zahlungen von 30 Millionen Dollar – beginnend im vierten Quartal 2026 und letztmals im dritten Quartal 2031. Im Gegenzug erhält Micron eine fünfjährige Lizenz für Netlists Patentportfolio, das unter anderem Technologien für Server-DIMMs und High-Bandwidth-Memory (HBM) umfasst. Gleichzeitig werden sämtliche laufenden Rechtsstreitigkeiten beigelegt. Für Netlist ist das ein enormer Befreiungsschlag: Aus jahrelangen Patentstreitigkeiten werden planbare Cashflows. **Möchtest Du weitere Aktien wie Netlist entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Netlist) zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, erhältst neue Aktienideen und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Ein Signal an die gesamte Branche Aus meiner Sicht ist aber nicht allein die Summe von 600 Millionen US$ entscheidend. Viel wichtiger ist das Signal, das Micron mit der Vereinbarung an den Markt sendet: Die Netlist-Patente besitzen offenbar einen erheblichen wirtschaftlichen Wert – insbesondere in einem Speichersegment, das durch den KI-Boom massiv an Bedeutung gewinnt. Nach dem Vergleich mit Samsung ist Micron bereits der zweite große Speicherhersteller, der sich mit Netlist einigt. Damit steigt zwangsläufig die Fantasie rund um den dritten großen Player: SK Hynix. Dessen früheres Kreuzlizenzabkommen mit Netlist ist im April 2026 ausgelaufen. Eine neue Vereinbarung könnte damit zum nächsten großen Kurstreiber werden. Am Markt wird auf eine Lösung noch im vierten Quartal 2026 oder spätestens Anfang 2027 spekuliert. ## Analysten bleiben ausgesprochen bullisch Auch die Analysten sehen nach dem Micron-Deal noch weiteres massive Potenzial. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 15 US$ und damit mehr als doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs. Die Begründung liegt vor allem im fundamental veränderten Risikoprofil: Netlist verfügt nun über erhebliche, planbare Lizenzzahlungen und kann den Wert seines geistigen Eigentums zunehmend monetarisieren. Allerdings sollte man die Erwartungen nicht ausblenden. Ein möglicher SK-Hynix-Deal ist bislang lediglich eine Perspektive. Zudem hat die Aktie seit Jahresbeginn bereits rund +640% zugelegt. Seit November 2025 hat sich der Kurs sogar etwa verfünfzehnfacht. Viel Optimismus ist damit bereits eingepreist. ## Charttechnik bleibt hochspannend Charttechnisch befindet sich Netlist weiterhin in einem beeindruckenden Aufwärtstrend. Nach der Konsolidierung in der ersten Septemberhälfte ist die Aktie wieder bis an den Widerstandsbereich um 7 US$ gelaufen. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über diese Marke, könnte die Rallye zunächst in Richtung 10 US$ führen. Auf der Unterseite rückt dagegen die 50-Tage-Linie bei etwa 5 US$ als wichtige Unterstützung in den Fokus. Ein Rücksetzer in diesen Bereich wäre nach dem enormen Anstieg keine Überraschung. Ich sehe Netlist trotz der extremen Kursrallye inzwischen deutlich positiver als noch vor wenigen Monaten. Der Micron-Vergleich verändert das Risikoprofil grundlegend. Aus einem hochspekulativen Patentwert wird zunehmend ein Unternehmen mit planbaren Einnahmen und einem validierten Technologieportfolio. Der mögliche SK-Hynix-Deal bietet zusätzliche Fantasie. Gleichzeitig sollte niemand vergessen, dass Netlist vor einem Jahr noch ein weitgehend unbedeutender Pennystock war. Die Bewertung hat sich in kürzester Zeit vervielfacht. Dazu kommt das erhöhte Handelsplatz- und Volatilitätsrisiko, da die Aktie im OTC-Markt gehandelt wird. Unter dem Strich überwiegen für mich dennoch die Chancen – allerdings ist Netlist längst kein Schnäppchen mehr. Wer investiert, sollte deshalb die explosive Chance auf einen weiteren Kursschub mit der ebenso explosiven Rückschlagsgefahr abwägen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Netlist in Kürze - Netlist (WKN: A0LFEH) ist ein im Jahr 2000 gegründetes US-amerikanisches Speichertechnologieunternehmen mit Sitz in Irvine in Kalifornien. - Das Unternehmen ist auf modulare Hochleistungsspeichersysteme (DRAM, NAND-Flash) und SSDs für Unternehmen, Rechenzentren sowie Cloud-Anbieter spezialisiert. - Netlist liefert die technologische "Logik" und die Platinenarchitektur, um herkömmliche Speicherchips extrem schnell, dicht und energieeffizient zu machen. Netlist stellt die Speicherbausteine nicht selbst her, sondern veredelt und optimiert sie durch eigene Steuerungschips und Architekturen. - Kern der Geschäftstätigkeit sind über 130 Patente, die fundamentale Bausteine moderner Serverarchitekturen abdecken und an andere Technologieunternehmen lizenziert werden. - Netlist ist ca. 2,33 Milliarden US$ an der Börse wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Bei Schwäche wo für 200 US$ einsammeln?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-bei-schwaeche-wo-fuer-200-us-einsammeln/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Frühling, doch bei der SpaceX-Aktie deutet sich zunächst eine Verschnaufpause an. In meiner [Analyse vom Montag](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-schiesst-zum-wochenauftakt-empor/) hatte ich die Zone zwischen 171,26 und 174 US$ als nächsten entscheidenden Widerstand definiert. Mit einem gestrigen Hoch bei 176,42 US$ wurde dieser Bereich zwar kurzzeitig überwunden, der Schlusskurs bei 171,92 US$ zeigt jedoch deutliche Gewinnmitnahmen. Im Zusammenspiel mit der heute in Übersee aufkommenden Kursschwäche wächst damit die Wahrscheinlichkeit eines Pullbacks. Für Anleger stellt sich folglich die Frage, wo sich vor einem möglichen Angriff auf 200 US$ wieder interessante Einstiegszonen ergeben. ## 40 Milliarden US$ für Nvidia-Chips Mein Kollege Vincent Uhr nahm heute Morgen unter [„Die Verschuldung könnte sich fast verdoppeln“](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-40-milliarden-us-musk-setzt-alles-auf-nvidia/) die nächste milliardenschwere Wette von Elon Musk unter die Lupe. SpaceX will offenbar rund 40 Milliarden US$ aufnehmen, um zusätzliche Nvidia-Chips für seine KI-Infrastruktur zu finanzieren. Geplant sind nach Medienberichten etwa 10 Milliarden US$ an Bankkrediten und weitere 30 Milliarden US$ über Investment-Grade-Anleihen. Apollo Global Management soll die Finanzierung anführen. Damit könnte sich der Bruttoschuldenstand von zuletzt rund 38 Milliarden US$ rechnerisch nahezu verdoppeln. Der enorme Kapitaleinsatz hat allerdings einen klaren Hintergrund. Allein im ersten Halbjahr investierte SpaceX 28,48 Milliarden US$, davon 23,55 Milliarden US$ in die KI-Sparte. Gleichzeitig bestehen bereits milliardenschwere Verträge für Rechenkapazitäten, unter anderem mit Google und Anthropic. Besonders interessant: Im zweiten Quartal setzte die KI-Sparte 2,56 Milliarden US$ um und übertraf damit bereits das klassische Raumfahrtgeschäft. Die Strategie besitzt damit enormes Wachstumspotenzial, erhöht aber zugleich die Kapitalintensität und die Abhängigkeit von Nvidia deutlich. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der gestrige Vorstoß über 174 US$ hat zunächst keinen nachhaltigen Befreiungsschlag geliefert. Vielmehr deutet die deutliche Abweisung vom Tageshoch bei 176,42 US$ auf kurzfristige Gewinnmitnahmen hin. Das bevorzugte Szenario sieht deshalb zunächst einen Pullback vor. Eine erste Auffangzone wartet bei 165,12 US$, darunter werden 158,06 und 154,64 US$ interessant. Gerade der Bereich zwischen 154,64 und 149,34 US$ erscheint aus heutiger Sicht als attraktive Zone für einen möglichen neuen Anlauf. Stabilisiert sich SpaceX dort und dreht wieder nach oben, bleiben zunächst 174 US$ sowie anschließend 183,77 und 188,36 US$ die nächsten Ziele. Darüber wäre die runde 200-US$-Marke wieder unmittelbar auf der Agenda. Zu viel Schwäche sollte allerdings nicht aufkommen. Fällt die Aktie nachhaltig unter 149,34 US$, wäre zugleich der seit August etablierte Aufwärtstrend gefährdet und das bullische Setup würde deutlich an Qualität verlieren. In diesem Fall dürfte sich die Korrektur zunächst bis 130,74 beziehungsweise 128,66 US$ ausweiten. Der jüngste Rücksetzer wäre damit zwar grundsätzlich eine interessante Gelegenheit zum Einsammeln, doch entscheidend bleibt die Reaktion innerhalb der Zone zwischen rund 158 und 149 US$. Genau dort sollten die Käufer wieder Farbe bekennen. Die SpaceX-Aktie ist an der Widerstandszone um 174 US$ zunächst abgeprallt und eine temporäre Schwäche erscheint nach der jüngsten Rallye durchaus gesund. Für einen erneuten Anlauf auf 183,77, 188,36 und später rund 200 US$ gefallen mir insbesondere Rücksetzer in den Bereich zwischen 158,06 und 149,34 US$. Unterhalb von 149,34 US$ würde sich das positive Setup dagegen deutlich verschlechtern und 130,74 beziehungsweise 128,66 US$ wieder in den Fokus rücken. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,2 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Space-Aktien, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Prognose --- ### [Industrie-Aktien: Diese 3 US-Werte könnten weiter durch die Decke knallen](https://www.sharedeals.de/industrie-aktien-diese-3-us-werte-koennten-weiter-durch-die-decke-knallen/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der weltweite Ausbau von Rechenzentren entwickelt sich zu einem wichtigen Wachstumstreiber für zahlreiche Industrieunternehmen. Neben den großen Namen aus dem KI- und Halbleitersektor profitieren zunehmend jene Unternehmen, die für Stromversorgung, Kühlung und elektrische Infrastruktur sorgen. Drei US-amerikanische Industrieunternehmen könnten dabei besonders gut positioniert sein: Vertiv, Comfort Systems USA und Quanta Services. ## Vertiv-Aktie Vertiv profitiert unmittelbar vom steigenden Energie- und Kühlungsbedarf moderner Rechenzentren. Das Unternehmen entwickelt Stromversorgungs- und Kühlsysteme, die dafür sorgen, dass Rechenzentren zuverlässig betrieben werden können. Mit dem zunehmenden Einsatz leistungsfähiger KI-Chips steigt gleichzeitig die Abwärme und der Stromverbrauch der Rechenzentren deutlich. Dadurch gewinnt die Infrastruktur von Vertiv an Bedeutung. Ein weiterer Wachstumstreiber ist die Entwicklung hin zu umfassenderen Systemlösungen. Statt lediglich einzelne Komponenten zu verkaufen, übernimmt Vertiv zunehmend die Planung kompletter Systeme. Damit kann das Unternehmen einen größeren Anteil der Ausgaben seiner Kunden auf sich vereinen. Die Geschäftsentwicklung unterstreicht diese Dynamik. Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 24 Prozent. Für das Gesamtjahr hob das Management seine Prognose an und erwartet inzwischen ein bereinigtes Umsatzwachstum von rund 31 Prozent. Auch langfristig sind die Erwartungen ambitioniert: Vertiv rechnet für den Zeitraum von 2025 bis 2030 mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 20 bis 22 Prozent und einer Verbesserung der operativen Marge auf 27 Prozent. Eine strategische Kooperation mit Nvidia unterstreicht zudem die technologische Positionierung des Unternehmens. Vertiv arbeitet mit dem Chipkonzern an einem KI-Rechenzentrum, das auf einer 800-Volt-Gleichstromarchitektur auf Rack-Ebene basiert und Nvidias nächste Generation der Vera-Rubin-Plattform unterstützen soll. Auch an der Börse hat sich die Entwicklung bereits bemerkbar gemacht. Die Aktie legte innerhalb eines Jahres bis zum 2. Oktober 2026 um rund 57 Prozent zu. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 38 auf Basis der erwarteten Gewinne ist Vertiv zwar nicht günstig bewertet. Angesichts der von Analysten erwarteten Gewinnsteigerungen von rund 40 Prozent pro Jahr erscheint die Bewertung jedoch weiterhin vertretbar. ## Comfort Systems USA-Aktie Comfort Systems USA profitiert auf andere Weise vom Boom bei Rechenzentren. Das Unternehmen installiert mechanische und elektrische Systeme für gewerbliche und industrielle Gebäude und ist insbesondere im Bereich Heizung, Lüftung, Klimatisierung und Elektrotechnik tätig. Besonders aussagekräftig ist der Auftragsbestand. Im zweiten Quartal 2026 erreichte er mit rund 14 Milliarden Dollar einen neuen Rekord. Damit verfügt Comfort Systems über eine umfangreiche Pipeline für künftige Umsätze. Allein im zweiten Quartal erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 3,3 Milliarden Dollar – ein Anstieg von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Eine zentrale Rolle spielen dabei Kunden aus der Technologiebranche. Ihr Anteil am Umsatz stieg im ersten Halbjahr 2026 auf 58 Prozent, nachdem er ein Jahr zuvor noch bei 40 Prozent gelegen hatte. Der zunehmende Bau von Rechenzentren entwickelt sich damit zu einem immer wichtigeren Wachstumsmotor für das Unternehmen. Zusätzlich setzt Comfort Systems auf modulare Bauweisen. Mit dieser Methode lassen sich komplexe Gebäudeteile unter kontrollierten Bedingungen vorfertigen und anschließend schneller vor Ort montieren. Das Unternehmen verfügt derzeit über eine modulare Produktionskapazität von rund 3,5 Millionen Quadratfuß und will diese bis zum Sommer 2027 auf etwa fünf Millionen Quadratfuß ausbauen. Auch die Aktie hat diese Entwicklung bereits vorweggenommen. Bis zum 2. Oktober 2026 legte sie innerhalb eines Jahres um rund 111 Prozent zu. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 36 ist die Bewertung ambitioniert. Gleichzeitig rechnen Analysten mit einem jährlichen Gewinnwachstum von rund 45 Prozent. Sollte Comfort Systems seine hohe Wachstumsdynamik aufrechterhalten können, könnte die Aktie trotz ihrer bereits starken Kursentwicklung weiteres Potenzial besitzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Quanta Services-Aktie Quanta Services ist vor allem auf elektrische Infrastruktur spezialisiert. Das Unternehmen plant, errichtet und wartet Stromsysteme für Versorger und zunehmend auch für Kunden aus der Technologiebranche. Damit profitiert Quanta gleich von mehreren langfristigen Trends: der Modernisierung der Stromnetze, der zunehmenden Elektrifizierung und dem stark steigenden Strombedarf durch Rechenzentren. Die Größenordnung des Geschäfts hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert. Der Umsatz stieg von rund 13 Milliarden Dollar im Jahr 2021 auf knapp 33 Milliarden Dollar auf Basis der vergangenen zwölf Monate bis zum zweiten Quartal 2026. Im zweiten Quartal selbst erhöhte sich der Umsatz um 41 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, nachdem das Wachstum im ersten Quartal noch bei 26 Prozent gelegen hatte. Besonders bemerkenswert ist der Auftragsbestand von Quanta Services. Dieser erreichte im zweiten Quartal 2026 mit 53 Milliarden Dollar einen neuen Rekord. Damit verfügt das Unternehmen über eine mehrjährige Umsatzperspektive. Gleichzeitig erwartet das Management, dass sich die Margen verbessern können, weil sich der Auftragsmix zunehmend in Richtung größerer und komplexerer Projekte verschiebt. Quanta gilt zudem als erfahren bei der Umsetzung anspruchsvoller Infrastrukturprojekte. Die Fähigkeit, komplexe Vorhaben termingerecht und innerhalb des Budgets abzuschließen, kann angesichts des wachsenden Investitionsbedarfs zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil werden. Die Aktie stieg innerhalb eines Jahres bis zum 2. Oktober 2026 um rund 60 Prozent. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 40 ist auch Quanta hoch bewertet. Dem steht allerdings ein umfangreicher Auftragsbestand und eine erwartete jährliche Gewinnsteigerung von rund 20 Prozent gegenüber. Die langfristige Nachfrage nach Strominfrastruktur könnte der Aktie damit weiterhin eine solide Wachstumsbasis bieten. Vertiv, Comfort Systems USA und Quanta Services profitieren auf unterschiedliche Weise vom selben langfristigen Trend: dem rasanten Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur infolge des KI-Booms. Während Vertiv vor allem bei Stromversorgung und Kühlung ansetzt, profitiert Comfort Systems vom Bau und der technischen Ausstattung der Gebäude. Quanta Services wiederum ist ein wichtiger Akteur beim Ausbau der Strominfrastruktur, die erforderlich ist, um den wachsenden Energiebedarf zu decken. Alle drei Aktien haben in den vergangenen zwölf Monaten bereits kräftig zugelegt und weisen entsprechend anspruchsvolle Bewertungen auf. Das größte Risiko besteht darin, dass sich die Investitionen in Rechenzentren – etwa aufgrund regulatorischer Vorgaben, einer Abschwächung der KI-Nachfrage oder veränderter Investitionspläne – langsamer entwickeln als erwartet. Solange der Bedarf an KI-Anwendungen und Rechenleistung jedoch weiter steigt, verfügen Vertiv, Comfort Systems USA und Quanta Services über gute Voraussetzungen, um vom Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur auch in den kommenden Jahren zu profitieren. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Vertiv+Holdings&stockidentifier=symbol%3AVRT&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, KI, Rechenzentren --- ### [Jerónimo Martins: Dividendenstarke Konsum-Aktien zum Discount-Preis](https://www.sharedeals.de/jeronimo-martins-dividendenstarke-konsum-aktien-zum-discount-preis/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Bei der Aktie von Jerónimo Martins hat sich durch den Kursrückgang in den vergangenen Wochen eine spannende Einstiegschance ergeben. Mit einer Bewertung von rund 5,8 Mal dem erwarteten EBITDA, einer Dividendenrendite von etwa 3,9 Prozent und einer starken Bilanz bietet der portugiesische Handelskonzern attraktive Voraussetzungen für langfristig orientierte Anleger. ## Ein Handelskonzern mit starken Marken Jerónimo Martins betreibt die Handelsketten Biedronka in Polen, Pingo Doce in Portugal und Ara in Kolumbien. Während Biedronka weiterhin den Großteil des Umsatzes erwirtschaftet, gewinnt Ara zunehmend an Bedeutung. Der Konzernumsatz stieg im 1. Halbjahr um 5,1 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro, während das EBITDA um 7,6 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro zulegte und die Marge auf 6,8 Prozent verbessert wurde. Die Nettoverschuldung einschließlich Leasingverbindlichkeiten liegt bei lediglich rund dem 2,2-Fachen des EBITDA. Gleichzeitig generiert der Konzern zuverlässig freien Cashflow und schüttet einen erheblichen Teil seiner Gewinne an die Aktionäre aus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Polens Konsum verliert an Schwung Die größte Herausforderung liegt derzeit im polnischen Markt. Nach dem starken Anstieg der Reallöhne in den Jahren 2023 und 2024 hat sich die Entwicklung deutlich abgeschwächt. Das reale Lohnwachstum fiel von rund 9,8 Prozent im Jahr 2024 auf nur noch etwa 2,1 Prozent im August 2026. Gleichzeitig stieg die Inflation zuletzt wieder auf rund 4 Prozent, während die Lebensmittelpreise rückläufig sind. Für Lebensmittelhändler entsteht dadurch ein schwieriges Umfeld. Die Kunden bleiben preissensibel, während gleichzeitig Löhne und andere Kosten steigen. ## Biedronka spürt den Druck Bei Biedronka zeigen sich die Folgen bereits. Das flächenbereinigte Umsatzwachstum von 2,3 Prozent im ersten Quartal drehte im zweiten Quartal auf minus 1,6 Prozent. Der Umsatz von Biedronka stieg im ersten Halbjahr zwar um rund 1,9 Prozent auf 12,59 Milliarden Euro, das Wachstum wurde jedoch nahezu vollständig durch neue Filialen erzielt. Hinzu kommt der intensive Wettbewerb mit Lidl, Dino und Żabka. Die Anbieter versuchen mit niedrigen Preisen Marktanteile zu gewinnen, wodurch Biedronka nur begrenzten Spielraum für höhere Margen besitzt. ## Ara entwickelt sich zum Zugpferd Deutlich besser läuft das Geschäft in Kolumbien. Ara profitiert von hoher Lebensmittelinflation und stark steigenden Reallöhnen. Im ersten Halbjahr 2026 steuerte Ara bereits 10,9 Prozent zum Konzernumsatz bei, gegenüber 8,8 Prozent im Vorjahr. Der Umsatz stieg unter Berücksichtigung der Wechselkurseffekte um rund 30 Prozent auf knapp 2 Milliarden Euro. Auch die Profitabilität verbessert sich. Die EBITDA-Marge von Ara stieg von 3,9 auf 4,6 Prozent. Damit wird die Discountkette zunehmend zum wichtigsten Wachstumstreiber des Konzerns. ## Bewertung bietet Potenzial Bei einem Aktienkurs von rund 16 bis 17 Euro erscheint Jerónimo Martins günstig bewertet. Ein Bewertungsmodell auf Basis eines normalisierten Gewinns je Aktie von 1,18 Euro kommt bei einem langfristigen Gewinnwachstum von 6 Prozent auf rund 22 Euro je Aktie. Auch ein konservativeres Dividendenmodell liefert interessante Ergebnisse. Bei einem langfristigen Wachstum von 4 Prozent ergibt sich ein Wert von etwa 20,65 Euro, bei 5 Prozent wären es rund 30,50 Euro. Bei lediglich 2 bis 3 Prozent Wachstum läge der faire Wert dagegen nur bei rund 12,55 bis 15,61 Euro. Die Spannbreite zeigt, dass die weitere Entwicklung von Biedronka entscheidend bleibt. Gleichzeitig bietet die Expansion von Ara einen zusätzlichen Wachstumstreiber, der zunehmend unabhängiger vom polnischen Geschäft wird. ## Entscheidend werden die kommenden Quartale Für die Aktie kommt es nun darauf an, ob Biedronka die schwächeren flächenbereinigten Umsätze durch höhere Absatzmengen und weitere Filialeröffnungen ausgleichen kann. Ebenso wichtig ist die Entwicklung der EBITDA-Marge. Ara dürfte dagegen weiterhin für Wachstum sorgen. Sollte die kolumbianische Tochter ihren aktuellen Expansionskurs fortsetzen, könnte ihr Anteil am Konzernumsatz bis 2028 auf rund 15 Prozent steigen. Jerónimo Martins ist trotz der Schwäche in Polen aktuell sehr attraktiv bewertet. Die Kombination aus robuster Bilanz, solider Dividendenrendite und dem dynamischen Wachstum von Ara bietet auf dem aktuellen Niveau langfristig Potenzial für eine deutliche Neubewertung der Aktie. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Jer%C3%B3nimo+Martins&stockidentifier=symbol%3AJEM&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Twilio-Aktie -8%: Ist die Kursrallye jetzt vorbei?](https://www.sharedeals.de/twilio-aktie-8-ist-die-kursrallye-jetzt-vorbei/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Am Montag gipfelte die Kursrallye der Twilio-Aktie fast in einem neuen 5-Jahreshoch. Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich der Kurs des Cloud-Kommunikationsanbieters verfünffacht. Doch am gestrigen Dienstag brach die Twilio-Aktie um fast -8% ein. Was steckte hinter dem Kurseinbruch und ist die Rallye von Twilio etwas zu weit gegangen? ## Ein Tag zum Feiern Eigentlich hätte der Dienstag ein Tag zum Feiern für Twilio sein müssen. Die Aktie des Communications-Platform-as-a-Service-Anbieters wurde in den US-Leitindex S&P 500 aufgenommen und ersetzte dort den Medienkonzern Warner Bros. Discovery. Für das Software-Unternehmen bringt diese Listung gleich zwei Vorteile am Kapitalmarkt. Zum eine eine gesteigerte Sichtbarkeit bei Anlegern. Viele Investoren legen ihr Geld ausschließlich in Unternehmen aus dem S&P 500 an. Zum anderen eine verstärkte institutionelle Nachfrage. Der S&P 500 ist der am häufigsten von ETFs und Investmentfonds nachgebildete Aktienindex der Welt. Fonds, die in diesem Index nachbilden, müssen demnach ab sofort auch die Aktien von Twilio in ihre Portfolios aufnehmen. ## Unterschiedliche Sichtweisen Möglicherweise leidet die Twilio-Aktie auch noch unter den Nachwehen eines neuen Analystenvotums. Die britische Großbank HSBC stufte den Software-Titel vor wenigen Tagen von „Halten“ auf „Verkaufen“ ab und reduzierte das Kursziel auf 211 US$. Sie sieht damit ein massives Downside von -25% für die Aktie. Kernargument der HSBC für die Verkaufsempfehlung ist die negative Sichtweise der Bank auf die Auswirkungen des neuen KI-Agenten Muse von Meta Platforms. Ihre Analysten gehen davon aus, dass die hochwertigen Interaktionen von Metas eigene KI-Sprachinfrastruktur übernommen werden. Twilio dürfte hingegen nur das standardisierte Nachrichten- und Telefonieaufkommen abbekommen, was sich negativ bei den Margen bemerkbar machen dürfte. Diese Einschätzung von HSBC teilen übrigens nicht alle Banken. Die Investmentbank Morgan Stanley kam erst kürzlich zu einer gegenteiligen Analyse. Sie glaubt, dass Twilio eines der am besten positionierten Unternehmen sei, um von der durch Muse ausgelösten „Kommunikationslawine“ zu profitieren. Auch die Investmentbank Stifel ist der Meinung, dass Twilio einer genereller Profiteur des durch KI-Agenten verursachten Anstiegs des Kommunikationsvolumens sein wird. Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick auf unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## Ist das die Trendwende? Der gestrige Tag könnte eine charttechnische Wende gewesen sein. Zum dritten Mal in Folge schaffte es die Twilio-Aktie nicht, die Kursmarke von 300 US$ nachhaltig zu knacken. Der Abverkauf der Aktie könnte ein Vorbote einer bevorstehenden größeren Kurskorrektur sein. Charttechnisch ist Vorsicht geboten. ## Zu viel heiße Luft Analysten sehen derzeit kein weiteres Upside für die Twilio-Aktie. Die höchsten Kursziele liegen mit 300 US$ nur noch minimal über dem aktuellen Kurs. Auch ich sehe derzeit kein weiteres Potenzial in der Twilio-Aktie und das hat mit der sehr ambitionierten Bewertung des Software-Unternehmens zu tun. Im Zuge der massiven Kursrallye der letzten Jahre ist das Foward-KGV der Aktie auf fast 45 gestiegen. Das ist mir trotz der positiven Geschäftsentwicklung etwas zu viel des Guten. Im laufenden Jahr dürfte Twilio mit knapp 20% wachsen. 2027 wird sich das Umsatzwachstum voraussichtlich auf etwas über 10% abschwächen. Für ein Unternehmen mit einer operativen Margen im einstelligen Bereich ist mir dieses Wachstum viel zu schwach, um eine so hohe Bewertung zu rechtfertigen. Möchtest Du weitere Aktien wie Twilio entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Twilio&stockidentifier=symbol%3ATWLO&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Twilio ist in meinen Augen zweifellos ein großer Profiteur des zunehmenden Kommunikationsvolumens zwischen KI-Agenten. Wie stark der CPaaS-Plattformanbieter von dieser Entwicklung allerdings in den kommenden Jahren tatsächlich profitieren wird, lässt sich noch kaum beziffern. Vor diesem Hintergrund enthält mir die aktuelle Bewertung der Twilio-Aktie etwas zu viel heiße Luft. Anleger sollten besser darauf warten, bis diese Luft aus dem Aktienkurs entwichen ist. ## ℹ️ Twilio in Kürze - Twilio (WKN: A2ALP4) ist ein 2008 gegründetes Software-Unternehmen mit Sitz in San Francisco. - Das Unternehmen ist ein führender Anbieter von Cloud-Kommunikations-APIs und gehört zur Kategorie der sogenannten CPaaS-Plattformen (Communications Platform as a Service). - Twilio stellt Entwicklern programmierbare Schnittstellen (APIs) zur Verfügung, mit denen Unternehmen Kommunikationsfunktionen wie SMS, Sprachanrufe, Video-Chats, E-Mails und WhatsApp-Nachrichten nahtlos in ihre eigenen Software-Anwendungen einbinden können. - Neben der reinen Kommunikations-Plattform hat sich Twilio zu einer umfassenden Customer-Engagement-Plattform entwickelt. Dazu gehören Tools zur Analyse von Kundendaten, programmierbare Contact-Center-Lösunge sowie KI-Agenten-Funktionen. - Twilio ist Mitglied im S&P 500-Index und ca. 42 Milliarden US$ wert.. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Droht der Absturz auf 600 €?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-droht-der-absturz-auf-600-e/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Rheinmetall-Aktie bereitet Anlegern weiterhin großen Kummer. Seit Jahresbeginn belaufen sich die Kursverluste des einstigen DAX-Highflyers inzwischen auf -40%. Auf Sicht von zwölf Monaten hat sich der Börsenwert des Düsseldorfer Rüstungsgiganten sogar annähernd halbiert. Wo wir bei der Frage sind: Ist dieser Rücksetzer eine einmalige Kaufgelegenheit oder droht sogar ein noch tieferer Fall? ## Deutsche Bank bleibt bullisch Fundamental gibt es durchaus Argumente für die Optimisten. Die Deutsche Bank hat Rheinmetall jüngst mit „Buy“ und einem Kursziel von 1.800 € bestätigt. Analyst Christoph Laskawi erwartet für die am 5. November anstehenden Quartalszahlen erneut ein Umsatzwachstum von mehr als 40%. Eine entscheidende Rolle zudem der Auftragseingang im Schlussquartal spielen. Der wichtigste potenzielle Kurstreiber bleibt dem Analysten zufolge aber das Bundeswehr-Projekt „Arminius“. Bei dem milliardenschweren Programm geht es um Radpanzer vom Typ Boxer. Die Deutsche Bank rechnet Anfang Dezember mit einer Entscheidung des Haushaltsausschusses. Bleibe auf der Höhe der Zeit über alle wichtigen Entwicklungen der Rüstungsbranche und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Rheinmetall baut das Portfolio aus Auch abseits des klassischen Rüstungsgeschäfts setzt der Konzern neue Akzente. Gemeinsam mit ICEYE hat Rheinmetall in Neuss die Serienproduktion von SAR-Satelliten gestartet. Rund 50 Exemplare pro Jahr sind geplant, während sich die Bundeswehr über einen Vertrag von 1,7 Milliarden € exklusiven Zugriff auf einen Teil der Kapazitäten gesichert hat. Hinzu kommt die Übernahme des Alstom-Werks in Kassel. Die 750 Beschäftigten sollen künftig für Rheinmetall Landsysteme arbeiten. Damit wird die Produktion von Radpanzern weiter ausgebaut – ein strategisch wichtiger Schritt angesichts der hohen Nachfrage. Auch Insiderkäufe liefern ein positives Signal. Die Sara Georgi Stiftung erwarb Anfang Oktober Rheinmetall-Aktien im Wert von rund 239.000 €. Zudem hat Vorstandschef Armin Papperger in den vergangenen Jahren wiederholt selbst Aktien gekauft. ## Doch die Börse bleibt skeptisch Warum honoriert der Markt diese Nachrichten nicht? Ein wesentlicher Grund ist die inzwischen deutlich höhere Erwartungshaltung. Der Auftragsbestand von mehr als 80 Milliarden € ist beeindruckend – entscheidend ist aber, wann daraus Umsatz, Gewinn und vor allem echter Cashflow entstehen. Für Q3 rechnen Analysten derzeit mit etwa 3,2 bis 3,4 Milliarden € Umsatz und rund 650 Millionen € EBIT. Der Markt dürfte dabei besonders auf die Margenentwicklung, den Auftragseingang und den Free Cashflow schauen. Nach mehreren Gewinnenttäuschungen in Folge muss Rheinmetall beweisen, dass die hohen Erwartungen tatsächlich erfüllt werden können. Zusätzlichen Druck erzeugt das eingetrübte Sentiment im europäischen Rüstungssektor. Selbst positive Unternehmensnachrichten reichen derzeit kaum aus, um die Aktie nachhaltig zu drehen. Das mögliche Auslaufen beziehungsweise Wackeln des BVB-Sponsorings ist operativ zwar kaum relevant, passt aber ebenfalls nicht in das aktuell angeschlagene Stimmungsbild. ## Chartbild schwer angeschlagen Auch aus technischer Sicht ist Vorsicht angesagt. Nach Kursen von in der Spitze rund 2.000 € notiert Rheinmetall inzwischen um 950 € und damit gut -50% unter den einstigen Tops. Die Unterstützung bei 936 bis 942 € hat zuletzt gehalten. Darunter wartet die untere Begrenzung des langfristigen Trendkanals sowie das 52-Wochen-Tief bei rund 900 €. Fällt auch diese Marke, könnte sich der Abverkauf nochmals beschleunigen, denn die nächste größere Auffangzone findet sich dann erst wieder unterhalb von 600 €. Wobei auch die 200-Wochen-Linie bei 858 € ein potenzielles Rücklaufziel darstellt. Auf der Oberseite müsste zunächst die Zone um 976/987 € überwunden werden. Danach warten bei rund 1.030 bis 1.060 € weitere Hürden. Doch selbst dann wäre Rheinmetall von einer nachhaltigen Trendwende noch weit entfernt. Für mich überwiegen derzeit trotz der starken operativen Perspektiven eindeutig die Fragezeichen. Die Deutsche Bank nennt zwar 1.800 € als fairen Wert, doch dem Markt reicht das nicht mehr aus. Rheinmetall muss erst beweisen, dass der gigantische Auftragsbestand tatsächlich in steigende Gewinne und nachhaltigen Cashflow verwandelt werden kann. Solange das Chartbild angeschlagen bleibt und der gesamte Rüstungssektor unter Druck steht, drängt sich aus meiner Sicht ein Einstieg trotz des massiven Kursrückgangs nicht auf. Die Q3-Zahlen am 5. November könnten hier zum entscheidenden Wendepunkt werden. Bis dahin gilt für mich: Die langfristige Story bleibt intakt – das kurzfristige Chance-Risiko-Verhältnis ist aber noch nicht überzeugend genug. Somit würde ich auch weitere Kursrückgänge nicht ausschließen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 44,6 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Longevity vor dem Durchbruch: Diese Aktien könnten jetzt profitieren!](https://www.sharedeals.de/longevity-vor-dem-durchbruch-diese-aktien-koennten-jetzt-profitieren/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Was wäre, wenn Medizin Krankheiten im Alter nicht nur einzeln behandelt, sondern bereits an den biologischen Ursachen des Alterns ansetzt? Genau diese Idee treibt derzeit einen der spannendsten Bereiche der Biotechnologie voran. Longevity soll Menschen nicht einfach möglichst alt werden lassen. Das eigentliche Ziel lautet: länger gesund bleiben. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Nahrungsergänzungsmittel oder Lifestyle-Trends. Forscher untersuchen unter anderem Zellalterung, chronische Entzündungen, Veränderungen der DNA-Regulation und die nachlassende Fähigkeit des Körpers, beschädigte Zellbestandteile zu beseitigen. Genau diese Mechanismen könnten künftig neue Angriffspunkte für Medikamente liefern. ### Milliarden fließen in die Forschung Das Thema zieht inzwischen enormes Kapital an. Einer aktuellen Branchenanalyse zufolge wurden 2025 weltweit rund **18,4 Milliarden US$** in Longevity-Biotech investiert. Bereits 2026 sollen weitere 12,1 Milliarden US$ geflossen sein. Langfristig wird dem Bereich sogar ein jährliches Marktpotenzial von mehr als **600 Milliarden US$** zugetraut. Besonders spannend ist die sogenannte epigenetische Reprogrammierung. Vereinfacht gesagt versuchen Forscher, bestimmte Veränderungen alternder Zellen teilweise zurückzusetzen, ohne dass die Zellen ihre eigentliche Funktion verlieren. 2026 erreichte dieser Forschungsbereich einen wichtigen Punkt: Erste Ansätze bewegen sich in Richtung klinischer Tests am Menschen. Auch Zelltherapien rücken näher an die medizinische Praxis. In einer Phase-2b-Studie mit älteren Menschen wurde beispielsweise untersucht, ob eine Stammzelltherapie körperliche Gebrechlichkeit beeinflussen kann. Parallel werden sogenannte seneszente Zellen erforscht – gealterte Zellen, die sich nicht mehr normal teilen und entzündliche Prozesse im Körper fördern können. ### Vom Forschungsthema zum neuen Pharmamarkt? Der vielleicht wichtigste Wandel findet jedoch außerhalb der Labore statt. Große Pharmakonzerne und finanzstarke Investoren interessieren sich zunehmend für Technologien, die Alterungsmechanismen beeinflussen könnten. Gleichzeitig beschleunigt künstliche Intelligenz die Suche nach Wirkstoffen und neuen therapeutischen Angriffspunkten. Noch steht die Branche allerdings am Anfang. Viele spektakuläre Ergebnisse stammen aus Zell- oder Tierexperimenten. Belastbare Beweise dafür, dass sich das menschliche Altern sicher und deutlich verlangsamen oder sogar teilweise umkehren lässt, fehlen bislang. Genau diese klinische Validierung dürfte darüber entscheiden, welche Unternehmen langfristig Milliardenmärkte erschließen – und welche Versprechen sich als wissenschaftliche Sackgasse erweisen. Für Anleger entsteht damit ein ungewöhnlicher Zukunftsmarkt: Sollte es gelingen, nicht nur einzelne Alterskrankheiten, sondern grundlegende Mechanismen des Alterns therapeutisch zu beeinflussen, könnte sich ein völlig neuer Bereich der Medizin entwickeln. **Welche drei Aktien aus unserer Sicht besonders spannend positioniert sind, um von diesem Longevity-Boom zu profitieren, zeigen wir Dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [PayPal-Aktie: Was ist hier jetzt eigentlich Sache?](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-was-ist-hier-jetzt-eigentlich-sache/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die gescheiterte Übernahme von PayPal hat den Aktienkurs deutlich belastet, die Bewertung erscheint inzwischen jedoch vergleichsweise niedrig. Selbst bei nur geringem Umsatzwachstum könnten Aktienrückkäufe den Gewinn je Aktie deutlich steigern und damit weiteres Kurspotenzial schaffen. ## Übernahme gescheitert, Bewertung bleibt attraktiv Stripe und Advent International hatten im Juli 60,50 Dollar je PayPal-Aktie geboten, zogen das Angebot am 27. August jedoch zurück. Die Aktie fiel daraufhin auf 53,66 Dollar und bewegt sich seitdem überwiegend seitwärts. Zuletzt schloss sie bei 54,61 Dollar und damit weiterhin unter dem durchschnittlichen Analystenziel von 56,92 Dollar. Entscheidend ist aus Bewertungssicht, dass der gebotene Preis bereits nur gut dem 11-Fachen der diesjährigen Gewinnprognose entsprach. Heute wird PayPal mit etwa dem 10-Fachen dieser Prognose und weniger als dem 9,5-Fachen der erwarteten Gewinne für das kommende Jahr bewertet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Das operative Bild ist gemischt Die größte Schwäche bleibt das klassische Online-Checkout-Geschäft. Das Wachstum lag im zweiten Quartal lediglich bei 2 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorquartals. Während der Onlinehandel weiter wächst, verliert PayPal Marktanteile. Auch im dritten Quartal zeichnet sich bislang keine deutliche Beschleunigung ab. Das Unternehmen rechnet beim markenbezogenen Checkout mit einem währungsbereinigten Wachstum von lediglich 1 bis 2 Prozent. Für die Investmentthese muss das Geschäft allerdings nicht deutlich wachsen. Entscheidend ist vielmehr, dass es nicht nachhaltig schrumpft und weiterhin hohe Cashflows generiert. ## Venmo bietet Wachstumspotenzial Deutlich attraktiver erscheint Venmo. Der Umsatz stieg 2025 um 20 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar. Gleichzeitig nimmt die Nutzung der Debitkarte stark zu. Kunden, die sowohl die Karte als auch Pay with Venmo nutzen, erzielen deutlich höhere Umsätze als reine Peer-to-Peer-Nutzer. Neue Cashback-Angebote sollen die Kartennutzung zusätzlich fördern. Durch die organisatorische Ausgliederung von Venmo in eine eigene Sparte wird zudem eine separate Bewertung des Geschäfts erleichtert. ## Braintree gewinnt an Dynamik Auch Braintree entwickelt sich positiv. Das Zahlungsvolumen wuchs im zweiten Quartal um 13 Prozent nach 11 Prozent im ersten Quartal und 7 Prozent in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres. Besonders relevant ist, dass das Management das Wachstum inzwischen als profitabel bezeichnet. Damit verbessert sich die Qualität des Geschäfts und nicht lediglich dessen Volumen. ## Aktienrückkäufe werden zum wichtigsten Kurstreiber Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 5 Prozent auf 8,68 Milliarden Dollar, während die operative Marge zurückging. Gleichzeitig erhöhte PayPal seine Jahresprognose auf rund 5,38 Dollar bereinigten Gewinn je Aktie und stellte rund 6 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe in Aussicht. Diese Summe entspricht ungefähr 13 Prozent des aktuellen Börsenwerts. Bereits im zweiten Quartal lag die verwässerte Aktienzahl mit 882 Millionen deutlich unter den 977 Millionen des Vorjahres. Unter der Annahme eines weitgehend stagnierenden Nettogewinns könnten weitere Rückkäufe die durchschnittliche Aktienzahl bis 2027 auf rund 781 Millionen reduzieren. Daraus ergäbe sich ein Gewinn je Aktie von etwa 6 Dollar und damit ein Wachstum von rund 11,5 Prozent, obwohl keinerlei operative Verbesserung unterstellt wird. ## Bewertung lässt viel Luft PayPal wird derzeit mit rund dem 9-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Visa und Mastercard liegen bei etwa dem 24-Fachen, Adyen, Block und Affirm ebenfalls deutlich höher. Lediglich einige schwächer entwickelte Zahlungsabwickler werden ähnlich niedrig bewertet. Gerade im Vergleich zu Block erscheint die Differenz schwer zu rechtfertigen. Beide Unternehmen verbinden ein Verbrauchergeschäft mit Lösungen für Händler, doch Block wird trotz der höheren Wachstumsrate mit einem deutlich höheren Gewinnmultiplikator bewertet. Bei einem Gewinn je Aktie von 6 Dollar und einem Bewertungsmultiple von 11 ergibt sich ein Kursziel von 66 Dollar. Das entspricht einem moderaten Aufschlag gegenüber der Bewertung, die bereits im früheren Übernahmeangebot enthalten war. ## Chancen und Risiken bleiben ausgewogen Das größte Risiko besteht in einem anhaltenden Rückgang des klassischen Checkouts. Apple Pay, Shop Pay und die Kartennetzwerke gewinnen Marktanteile, während PayPal zusätzlich mit einer sinkenden Take Rate und organisatorischen Veränderungen konfrontiert ist. Auch der Wettbewerb im Bereich KI-Commerce ist schwer einzuschätzen. Sollte die Kontrolle über Kundenidentität und Zahlungsabwicklung künftig stärker bei KI-Plattformen oder Kartennetzwerken liegen, könnte PayPal zu einem austauschbaren Zahlungsanbieter werden. Auf der anderen Seite verfügt das Unternehmen über hohe Cashflows, eine deutlich sinkende Aktienzahl und ein wachsendes Venmo-Geschäft. Kostensenkungen könnten zusätzliche Margenverbesserungen ermöglichen, auch wenn deren Effekt zunächst nicht vollständig in die Bewertung einbezogen werden sollte. PayPal muss nicht zum Wachstumswert werden, damit die Aktie attraktiv ist. Hohe freie Cashflows, umfangreiche Rückkäufe und das Wachstum von Venmo bieten bei der niedrigen Bewertung ausreichend Potenzial für eine Neubewertung. Unser Basisszenario geht von einem weitgehend stabilen bereinigten Nettogewinn und einem Gewinn je Aktie von rund 6 Dollar im Jahr 2027 aus. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11 ergibt sich daraus ein Wert von 66 Dollar. Dieses Ziel erscheint trotz der Schwächen im Checkout-Geschäft erreichbar, während ein erneutes Übernahmeinteresse zusätzliches Potenzial darstellen würde. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=PayPal&stockidentifier=symbol%3APYPL&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie PayPal informiert. ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 420 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist Mitglied im S&P 500 und rund 47 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** PayPal, PayPal-Aktie, PayPal-Kurs --- ### [Vonovia-Aktie: Kann das die Rettung sein?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-kann-das-die-rettung-sein/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Vonovia-Aktionäre wollen den heutigen Tag am liebsten aus ihren Kalendern streichen. Der Kurs des deutschen Immobilienkonzerns fällt am Mittwochvormittag auf den tiefsten Stand seit Februar 2014. Kann diese Entwicklung den tiefen Fall der Vonovia-Aktie noch aufhalten oder sollten Anleger sich endgültig vom DAX-Wert verabschieden? ## Eine neue Marke für einen neuen Geschäftsbereich Vonovia will sich einen neuen Geschäftsbereich erschließen. Auf der Immobilienmesse Expo Real hat Vonovia die neue B2B-Marke Veveus ins Leben gerufen. Damit will das Unternehmen sein Geschäft jenseits der klassischen Vermietung, die sogenannten „Non-Rental-Aktivitäten“ massiv ausbauen. Unter dem Namen Veveus werden zukünftig bestehende Dienstleistungen rund um die Immobilie, wie Investment Management, Asset Management, Property Management und Facility Management für externe, institutionelle Eigentümer und Investoren gebündelt. Das ist ein strategisch durchaus sinnvoller Schritt, denn bereits heute bewirtschaftet der Immobilienkonzern rund 75.000 Wohnungen für Dritte. Bis 2028 sollen die Veveus-Dienstleistungen rund 20 bis 25% des bereinigten EBITDA ausmachen. Damit will sich der Konzern unabhängiger vom klassischen Mietengeschäft und den damit verbundenen politischen Einflüssen machen. Im ersten Halbjahr erzielte Vonovia in diesem Segment bereits Erlöse in Höhe von knapp 80 Millionen € — ein Wachstum von rund 14% gegenüber dem Vorjahr. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ausführliche Chartanalyse Eine ausführliche [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-bricht-der-abwaertstrend/) der Vonovia-Aktie findet ihr bei meinem Kollegen Christian Kämmerer. ## Der Papierform nach ein Kauf - Aber! Der Ausbau und die Bündelung der Non-Rental-Aktivitäten unter einem einheitlichen Markendach sind zweifellos zu begrüßen. Ich fürchte nur, dass sie in Summe zu wenig Einfluss auf das Gesamtgeschäft von Vonovia haben werden. Angesichts des katastrophal negativen Momentums der Vonovia-Aktie rate ich Anlegern, auch weiterhin die Finger von ihr zu lassen. Solange nicht geklärt ist, wie die neue Berliner Stadtregierung aussieht und was in ihrem Koalitionsvertrag steht, wird die Vonovia-Aktie keinen Boden finden. Das Damoklesschwert einer Enteignung in der Hauptstadt schwebt über dem Immobilienkonzern. Dieses Schwert muss erst vom Himmel geholt werden, um der Vonovia-Aktie eine Stabilisierung zu ermöglichen. Gleichzeitig belasten auch die steigenden Zinsen das Geschäftsmodell des Immobilienkonzerns. Sie erhöhen die Finanzierungskosten von Vonovia, aber der Konzern ist auf der anderen Seite angesichts der prekären Lage auf dem Vermietungsmarkt in Deutschland und dem politischen Widerstand kaum imstande, steigende Kosten 1:1 auf seine Mieter umzulegen. Möchtest Du weitere Aktien wie Vonovia entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Dividendenaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Der Papierform nach ist die Vonovia-Aktie inzwischen ein klarer Kauf. Der Immobilienbestand des Konzerns wird an der Börse mit einem gewaltigen Sicherheitsabschlag von über 60% bewertet und die Dividendenrendite ist mittlerweile auf 7,4% gestiegen. Jetzt kommt das Aber: Der politisch-markoökonomische Gegenwind ist derzeit so groß, dass ich davon abraten muss, in die Vonovia-Aktie zu investieren. Das Momentum spricht klar dagegen. Für eine Rettung des Immobilientitels müssen sich erst einmal die Zinsen stabilisieren und die politische Linke beruhigen. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,2 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [LVMH-Aktie: Kommt jetzt die Wende?](https://www.sharedeals.de/lvmh-aktie-kommt-jetzt-die-wende/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Die LVMH-Aktie steht vor einem entscheidenden Stimmungstest. Nach dem Absturz um rund -40% seit Jahresbeginn notiert der Luxuskonzern derzeit nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 376 €. Am Dienstag legte die Aktie zwar +1,2% zu, doch hinter der Erholung stehen weiterhin große Fragezeichen. China und Goldman Sachs liefern frische Argumente, die neue Zweifel sowie Hoffnung schüren. ## Warum die Golden Week in China Fragen aufwirft Die chinesische *Golden Week* galt jahrelang als Umsatz-Katalysator und Stimmungsbarometer für die europäische Luxusindustrie. Doch die jüngsten Daten der Feiertagswoche senden gemischte Signale an die Parkett-Händler in Paris und Frankfurt. Der chinesische Markt wendet sich nicht komplett vom Luxus ab, verlagert jedoch seine Präferenzen spürbar. Statt hochpreisiger Monogramm-Mode von Louis Vuitton greifen wohlhabende chinesische Konsumenten zusehends selektiver zu. Gefragt sind vermehrt dezenter Luxus und hochwertiger Schmuck. Zudem greift die kaufkräftige Gen Z in China immer öfter zu aufstrebenden, heimischen Premium-Marken (wie *To Summer* oder *Mao Geping*), die traditionelles Handwerk mit lokaler Kultur verbinden. ## Goldman Sachs setzt auf Erholung – was sagen die Kennzahlen? Entgegen mancher Skepsis am Markt hat die US-Investmentbank Goldman Sachs die LVMH-Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 500 € neu eingestuft. Goldman rechnet ab 2027 mit einer Rückkehr zu organischem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich, sobald sich das Kernsegment Mode & Lederwaren stabilisiert. Ein Blick auf die Zahlen zeigt das fundamentale Bild des Konzerns: Im ersten Halbjahr erzielte LVMH einen Umsatz von 38,6 Milliarden € (+2% organisch). Durch die jüngste Korrektur liegt das Forward-KGV für das kommende Jahr bei moderaten 18 bis 20 – historisch attraktiv für eine globale Qualitätsaktie, die in Spitzenzeiten deutlich über KGV 25 gehandelt wurde. Analysten im Konsens sehen das durchschnittliche Kursziel oberhalb von 540 €, was ein erhebliches Aufholpotenzial darstellt im Verhältnis zum derzeitigen Kurs von rund 382 €. ## Die heimlichen Treiber: Wo LVMH weiterhin glänzt Während die Kernsparte Mode & Lederwaren zuletzt leicht schwächelte (-1% organisch im ersten Halbjahr), offenbart die Diversifikation des Arnault-Imperiums ihre Stärke. Die Kosmetikkette Sephora erweist sich als Wachstumsmaschine. Der Bereich legte im ersten Halbjahr organisch um 5% auf 8,4 Milliarden € Umsatz zu und gewinnt weltweit Marktanteile. Auch das Segment Schmuck zeigte mit einem organischen Plus von 9% deutliche Stärke. Konsumenten investieren in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit bevorzugt in bleibende Sachwerte. Auch das zeigte sich bereits bei der Golden Week in China. LVMH wird langsam zum Turnaround-Kandidaten. Wie auch schon vor einem Monat berichtet, sollte man LVMH keineswegs abschreiben, sondern im besten Fall mit kleinen Sparraten besparen, um alle Dips mitzunehmen und die Wende nicht zu verpassen. LVMH steht vor einem kurzfristigen Übergangsjahr, verfügt aber weiterhin über unangefochtene Preismacht und ein breit aufgestelltes Portfolio. Sicher ist, dass die Marke weder Pleite gehen, noch an Relevanz verlieren wird. Wer jedoch mehr Sicherheit will, sollte die bevorstehenden Q3-Zahlen abwarten. ## ℹ️ LVMH in Kürze - LVMH (WKN: 853292) mit Sitz in Paris ist der weltweit führende Luxusgüterkonzern und vereint mehr als 75 renommierte Marken aus den Bereichen Mode und Lederwaren, Schmuck und Uhren, Parfüm und Kosmetik sowie Weine und Spirituosen – darunter Louis Vuitton, Dior, Tiffany & Co., Bulgari, TAG Heuer, Moët & Chandon und Hennessy. - Mit einem Jahresumsatz von rund 80 Milliarden € zählt LVMH zu den größten und profitabelsten Luxusgüterunternehmen der Welt. - LVMH ist an der Euronext Paris notiert und wird aktuell mit rund 189,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Dividende --- ### [Porsche-Aktie: Jetzt wird alles anders](https://www.sharedeals.de/porsche-aktie-jetzt-wird-alles-anders/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Porsche-Aktie stürzte gestern auf ein neues 3-Monatstief. Kann der Kapitalmarkttag dem Stuttgarter Sportwagenbauer wieder etwas mehr Schwung an der Börse verleihen oder sollten Anleger besser nicht mehr auf Porsche setzen? ## Große Veränderungen geplant Auf seinem heutigen Capital Markets Day stellt Porsche seine neue strategische Ausrichtung bis 2035 unter dem Titel „Sportwagenschmiede ’35“ vor. Im Fokus stehen dabei eine stärkere Fokussierung auf Exklusivität, neue Sportwagen, strikte Kapitaleffizienz und eine verbesserte Profitabilität. Hier die Details: Bleibe auf der Höhe der Zeit über alle wichtigen Entwicklungen der Automobilindustrie und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Kehrtwende in der Absatzpolitik Die wohl wichtigste Neuigkeit ist eine strategische Kehrtwende in Bezug auf die Absatzpolitik. Porsche verabschiedet sich heute von der früheren Strategie, möglichst viele Fahrzeuge zu verkaufen. In Zukunft gilt die Maßgabe „Value over Volume“. Porsche verfolgt nun also das Ziel, möglichst viel Geld mit einzelnen Fahrzeugen zu verdienen. Künftig soll der Break-even bereits unter 200.000 verkauften Autos pro Jahr liegen. Um dieses Ziel zu erreichen, will Porsche in Zukunft wieder wesentlich stärker auf Exklusivität setzen. Der durchschnittliche Verkaufspreis eines Autos soll um etwa 20% steigen. Gleichzeitig soll der Umsatz aus dem Sonderwunsch-/Individualisierungsgeschäft versechsfacht werden. Das ist wirtschaftlich attraktiv, weil zusätzliche Individualisierung typischerweise wesentlich höhere Margen hat als das Basismodell. ## Große Antriebsvielfalt Eine der größeren Überraschungen des Capital Markets Day ist die Aussage, dass Porsche auch in Zukunft am Verbrennungsmotor festhalten wird. Der Sportwagenbauer will seinen Kunden weiterhin einen Antriebs-Dreiklang aus Verbrenner, Plug-in-Hybrid und Elektromotor anbieten. Damit korrigiert Porsche die frühere Strategie, nach der die Elektromobilität wesentlich stärker im Mittelpunkt stehen sollte. In Zukunft wollen sich die Schwaben darauf konzentrieren, welche Antriebsarten in den jeweiligen Absatzmärkten tatsächlich nachgefragt werden. ## Die Kosten müssen runter Trotz dieser maximalen Bandbreite an Antriebsarten will Porsche die Kosten beim Bau seiner Sportwagen deutlich senken. Dazu soll die Zahl der Modellvarianten in Zukunft um 20% sinken. Porsche erwartet sich dadurch künftig rund 30% mehr Absatz je Modellvariante. In Sachen Kostensenkung sollen auch eine schlankere, agilere Organisation, effizientere Prozesse und ein umfassendes Kosteneinsparprogramm helfen. Porsche will seine Fixkostenbasis deutlich reduzieren, um den Break-Even-Punkt nach unten zu drücken. Die Personalkosten in der Fertigung sollen mittelfristig um bis zu 30% sinken. In Vertrieb und Marketing ist die Zielvorgabe eine Kostensenkung um 20%. Die Zahl der Managementposition will der Autobauer um 40% reduzieren. Insgesamt will Porsche die Belegschaft um rund 25 bis 30% verkleinern. Auch in Sachen Entwicklung wird der Rotstift angesetzt. Die Entwicklungskosten zukünftiger Modellreihen sollen nach dem Willen des Managements um 20% sinken. Dieses Ziel soll unter anderem durch mehr Plattform- und Komponenten-Sharing mit Audi erreicht werden. ## Ehrgeizige Ziele Die genannten Maßnahmen münden in Summe in ehrgeizigen finanziellen Zielen. Mittelfristig will Porsche seinen Umsatz wieder auf 41 bis 45 Milliarden € steigern. Zur Erinnerung: 2025 lag der Umsatz bei knapp über 36 Milliarden €. Wesentlich ambitionierter sind die Ziele der Stuttgarter aber in Sachen Profitabilität. Die operative Marge soll mittelfristig wieder auf 10 bis 15% steigen. Langfristig peilt das Management ein Margenziel von 15% an. Die Netto-Cashflow-Marge soll knapp im zweistelligen Prozentbereich liegen. ## Ist das der neue Boden? Der gestrige Dienstag war ein charttechnisch schwarzer Tag. Die Porsche-Aktie durchbrach das 3-Monatstief bei 42,60 €. Heute scheint der Autotitel aber wieder über das Mehrmonatstief zu klettern. Sollte das gelingen, dürfte diese Kursmarke in Zukunft einen sehr starken Support darstellen. ## Ganz schön ambitioniert Die auf dem Kapitalmarkt formulierten Zielen kann man nicht anders als ambitioniert bezeichnen. Porsche will innerhalb weniger Jahre seine operative Marge von 1,1% (2025) auf über 10,0% anheben. Dazu muss einiges passieren. Und das Management hat klar formuliert, was alles passieren soll. In erster Linie gibt sich Porsche eine neue Strategie, die für mich ein wenig nach Ferrari riecht: weniger Autos, mehr Exklusivität, höhere Preise, höhere Marge und unter dem Strich mehr Gewinn. Gleichzeitig wollen es die Schwaben allen Kunden Recht machen. Wer einen Verbrenner will, bekommt einen Verbrenner. Wer lieber auf Plug-in-Hybrid oder E-Sportwagen umsteigen will, bekommt auch diese Antriebe. Diese Vielfalt der Antriebsarten birgt meiner Meinung nach aber ein großes Risiko. Zum einen könnte sich Porsche damit verzetteln. Zum anderen steigen die Investitionskosten dadurch erheblich, schließlich müssen alle Antriebe permanent weiterentwickelt werden. Porsche will seine Investitionen ab dem kommenden Jahr allerdings deutlich zurückschrauben. Das passt für mich nicht zusammen. ## Zurück zum Luxusimage Die neue Strategie von Porsche halte ich für absolut sinnvoll. Die Schwaben müssen es wieder schaffen, zu einer exklusiven und ikonischen Sportwagenmarke zu werden. Dieses Image haben sie in den letzten Jahren zunehmend verloren, vor allem auf dem chinesischen Markt. Porsche muss es meiner Meinung nach vermeiden, im Markt gegen chinesische Elektro-Sportwagen in einem Preisbereich zwischen 50.000 und 100.000 € anzutreten. Hier können die Deutschen nur verlieren. Deshalb ist die neue Strategie vollkommen richtig, in Zukunft wieder hochpreisige, exklusive „Supersportwagen“ zu bauen — auch wenn das zu Lasten des Absatzes gehen wird. Möchtest Du weitere Aktien wie Porsche entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Porsche&stockidentifier=symbol%3AP911&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Dividendenaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Grundsätzlich gefällt mir die neue Strategie von Porsche gut. Ich fürchte nur, dass die Schwaben bei deren Umsetzung etwas länger brauchen als geplant. Fraglich, ob die Börse der Porsche-Aktie diese Zeit geben wird. Anleger müssen sich in den kommenden Quartalen auf weitere Absatzverluste einstellen, die gleichzeitig möglicherweise noch nicht von schnellen Margensteigerungen begleitet werden. Bei einem Forward-KGV von 22 hätte ich diese Geduld bei der Porsche-Aktie nicht. Die Aktie gehört deshalb meines Erachtens nur auf die Watchlist, aber noch nicht ins Portfolio. ## ℹ️ Porsche AG in Kürze - Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG (WKN: PAG911) mit Sitz in Stuttgart ist der größte reine Sportwagenhersteller der Welt. - Die Produktion erfolgt überwiegend in Stuttgart-Zuffenhausen sowie in Leipzig und Bratislava. - Porsche ist im deutschen Nebenwerteindex MDAX gelistet und an der Börse ca. 19,4 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [XRP: Reicht der Rückenwind für den Sprung auf 3 US$?](https://www.sharedeals.de/xrp-reicht-der-rueckenwind-fuer-den-sprung-auf-3-us/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Zweimal lief XRP gegen dieselbe Widerstandszone, zweimal war Schluss. Zugleich fing eine Unterstützung den Kurs auf und inzwischen notiert er über einer Linie, die zuvor als Deckel diente. XRP ist die Kryptowährung des Zahlungsnetzwerks XRP Ledger, das eng mit dem Unternehmen Ripple verbunden ist. Die Zuflüsse in die amerikanischen Fonds gehen dagegen stark zurück. ## Aus dem Zufluss wird ein Rinnsal Die amerikanischen Spot-ETFs auf XRP verbuchten in der Woche vom 21. bis 25. September netto noch 75,59 Millionen US$. Eine Woche später, vom 28. September bis 2. Oktober, waren es gerade einmal 4,74 Millionen US$. Das ist ein Rückgang von rund 94%. Am 2. Oktober verzeichnete allein der Bitwise-Fonds einen Abfluss von 3,28 Millionen US$. Seit dem Start Ende 2025 flossen netto 1,79 Milliarden US$ in die Fonds, zum Wochenschluss betrug ihr Vermögen nur 1,66 Milliarden US$. Das ergibt eine Lücke von gut 130 Millionen US$. Am 8. Oktober soll zudem ein neuer Akteur an die Börse kommen. Evernorth wird nach dem Zusammenschluss mit der Armada Acquisition Corp. II voraussichtlich rund 473 Millionen XRP halten und will unter dem Kürzel XRPN an der Nasdaq notieren. Die Aktionäre der Armada stimmten dem Vorhaben am 30. September zu, der Abschluss ist für den 7. Oktober vorgesehen. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview XRP unternahm zwei Anläufe, die entscheidende Widerstandszone zwischen 1,67 und 1,86 US$ zu überschreiten und wurde beide Male abgewiesen. Im Chart zeigten sich dabei dennoch zwei erfreuliche Entwicklungen. Zum einen wurde die Trendlinie nach oben überschritten, zum anderen hielt der Supportbereich zwischen 1,13 und 1,26 US$, wo weitere Käufer einstiegen. Aktuell steht der Coin bei rund 1,45 US$ und damit über der Trendlinie, an der er zuvor hängenblieb. Für die Bullen ist das ein erstes positives Indiz. Bleibt der Markt über der Linie, wächst die Chance auf weiter steigende Kurse. Der wichtige Trigger für den nächsten größeren Schub liegt jedoch an der Widerstandszone. Gelingt dort der Ausbruch, könnte die frühere Range erneut durchlaufen werden, mit einem Ziel bei rund 3 US$. Das gilt allerdings nur, wenn der Kurs nachhaltig oberhalb der Zone notiert. Ein Blick auf Bitcoin lohnt sich dabei immer, denn er fungiert als Leitmarkt, an dem sich die übrigen Kryptowährungen oft orientieren. Trendlinie und frühere Hochs liegen jetzt unter dem Kurs. Das stützt das Long-Szenario. Solange sich daran nichts ändert, wird ein neuer Versuch an der Hürde bei 1,67 bis 1,86 US$ wahrscheinlicher. Für ein belastbares Setup braucht es einen nachhaltigen Ausbruch über die Oberkante. Fällt der Markt stattdessen unter die Trendlinie, entstehen an der Unterstützung neue Long-Chancen. **Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein?** Wir zeigen Dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,50 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 93 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News --- ### [Infineon-Aktie -4%: Das Nervenspiel geht weiter](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-4-das-nervenspiel-geht-weiter/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Infineon-Aktie nimmt der bereits zuletzt einkalkulierte Pullback Gestalt an. In meiner [Analyse vom Freitag](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-9-zum-wochenabschluss/) hatte der dynamische Ausbruch über 60,77 € das erste Ziel bei 64,20 € direkt abgearbeitet. Nach dem anschließenden Verharren oberhalb dieser Marke setzt heute mit zeitweise rund -4% die erwartbare Gegenbewegung ein. Bei aktuell 62,25 € wird es nun spannend: Solange 60,77 € verteidigt werden, bleibt der Rücksetzer für mich zunächst Teil des bullischen Ausbruchsszenarios. ## KI-Story wird weiter ausgebaut Negativer Unternehmensnewsflow begleitet den heutigen Rücksetzer bislang nicht. Im Gegenteil: Erst am Montag schloss Infineon die Übernahme von C2i Semiconductors ab. Das Unternehmen aus Bengaluru bringt Know-how bei digitalem Power Management, Mehrphasen-Controllern und Stromversorgungsarchitekturen für KI-Rechenzentren ein. C2i wird in die Power-Systems-Sparte integriert und soll Infineons Position bei der Stromversorgung von KI-Servern und High-Performance-Computing weiter stärken. Damit ergänzt die Akquisition eine ohnehin zunehmend auf KI ausgerichtete Wachstumsstory. Im dritten Geschäftsquartal erzielte Infineon mit 4,172 Milliarden € einen Rekordumsatz bei einer Segmentergebnis-Marge von 19,1%. Für das vierte Quartal stellt der Konzern rund 4,7 Milliarden € Umsatz und etwa 23% Marge in Aussicht. Hinzu kommen der neue Backend-Standort in Thailand sowie die jüngste Kooperation mit Eaton für 800-VDC-Stromversorgungsarchitekturen von KI-Rechenzentren. Der aktuelle Kursrücksetzer wirkt vor diesem Hintergrund zunächst stärker technisch geprägt als fundamental verursacht. **Möchtest Du weitere Aktien wie Infineon entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Infineon&stockidentifier=symbol%3AIFX&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, erhältst neue Aktienideen und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der am Freitag vollzogene Befreiungsschlag bleibt trotz des heutigen Rücksetzers zunächst intakt. Nach dem direkten Anstieg über 64,20 € läuft nun der bereits eingezeichnete Pullback, wobei 60,77 € zur entscheidenden Schlüsselmarke werden. Genau hier sollte sich der ehemalige Widerstand idealerweise als Unterstützung beweisen. Gelingt dies, könnte sich ein regelrechtes Ping-Pong zwischen 60,77 und 64,20 € entwickeln, bevor die Käufer einen neuen Angriff starten. Oberhalb von 64,20 € bleibt 68,48 € das nächste Ziel. Wird auch diese Marke überwunden, öffnet sich der Weg in die große Widerstandszone um 74 bis 76 €. Unterhalb von 60,77 € würde das jüngste Ausbruchssignal dagegen deutlich an Qualität verlieren. Dann wäre zunächst 58,74 € als nächste Auffangzone relevant. Fällt auch diese Marke, könnte sich die Korrektur wieder bis 54,26 € ausweiten. Ein nachhaltiger Bruch dieses Supports würde das bullische Setup schließlich vollständig infrage stellen und 50,69 € zurück auf die Agenda bringen. Noch ist es dafür allerdings zu früh: Der aktuelle Rücksetzer entspricht bislang ziemlich genau einem klassischen Retest nach dem vorherigen Ausbruch. Bei Infineon geht das Nervenspiel weiter. Nach dem starken Ausbruch vom Freitag nimmt nun der erwartbare Pullback Gestalt an. Solange 60,77 € hält, bleibt für mich ein erneuter Angriff auf 64,20 und anschließend 68,48 € das bevorzugte Szenario. Erst unter 60,77 € würde der jüngste Befreiungsschlag deutlich relativiert, unter 54,26 € wäre das bullische Setup vorerst vom Tisch. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 81 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Prognose --- ### [DroneShield-Aktie: 4.100 Geräte – jetzt kommt der Abo-Hebel!](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-4-100-geraete-jetzt-kommt-der-abo-hebel/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** DroneShield verkauft bislang vor allem Geräte zur Erkennung und Abwehr von Drohnen. Mit dem neuen Angebot „Mission Ready Services“ will das Unternehmen seine installierte Hardware nun stärker in eine Quelle wiederkehrender Erlöse verwandeln. Für die Aktie könnte dieser Schritt wichtiger werden als der nächste einzelne Großauftrag: Steigt der Anteil planbarer Software- und Serviceumsätze, verbessert das langfristig die Margen, die Kundenbindung und möglicherweise auch die Bewertung. ## Aus einmaligen Verkäufen werden Abonnements Mission Ready Services bündelt Softwareaktualisierungen, digitale Schulungen, technischen Support und ein zentrales Kundenportal. Das Angebot wird gemeinsam mit neuen Geräten als jährlich verlängerbares Abonnement verkauft. Bestehende Softwarekunden sollen beim nächsten Verlängerungstermin auf das neue Modell wechseln. Damit adressiert DroneShield ein grundsätzliches Problem klassischer Rüstungshardware. Nach der Auslieferung eines Geräts fließt zunächst kein weiterer Umsatz. Bei Drohnenabwehrsystemen veraltet die Software jedoch schnell, weil Hersteller laufend neue Funkprotokolle, Steuerungssysteme und Angriffsmethoden entwickeln. Kunden benötigen daher regelmäßige Aktualisierungen. Zusätzlich müssen Soldaten und Sicherheitskräfte geschult werden, während technische Probleme im Einsatz möglichst schnell behoben werden sollen. DroneShield kann somit über mehrere Jahre an einer bereits verkauften Einheit verdienen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## 4.100 Geräte bilden die Grundlage DroneShield hat inzwischen mehr als 4.100 softwarefähige Geräte im Feld. Diese installierte Basis bildet den potenziellen Kundenstamm für das neue Serviceangebot. Je mehr Systeme das Unternehmen verkauft, desto größer wird auch die Zahl der möglichen Abonnements. Erste Fortschritte sind bereits sichtbar. Die wiederkehrenden Erlöse stiegen im ersten Halbjahr um 229% auf 11,5 Millionen AU$. Ihr Anteil am Gesamtumsatz erhöhte sich von 4,9 auf 9,2%. Darin enthalten sind Software, Abonnements und langfristige Serviceleistungen. Das Geschäftsmodell ähnelt damit zunehmend dem Prinzip „Hardware öffnet die Tür, Software steigert den Kundenwert“. DroneShield liefert zunächst Sensoren, Störsysteme oder vollständige Abwehrplattformen. Anschließend folgen Updates, Schulungen, Support und möglicherweise zusätzliche Funktionen. Dieser Effekt dürfte besonders bei militärischen Kunden stark sein. Ein einmal integriertes System lässt sich nicht beliebig austauschen. Soldaten werden daran ausgebildet, bestehende Prozesse werden darauf abgestimmt und weitere Sensoren angebunden. Das erhöht die Wechselkosten. **Tipp:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Services könnten das Margenproblem entschärfen Genau diese Entwicklung benötigt DroneShield. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz zwar um 74% auf 125,8 Millionen AU$, die Bruttomarge sank jedoch von 65,3 auf 60%. Unter dem Strich entstand ein Verlust von 32,2 Millionen AU$. Software und digitale Schulungsangebote benötigen nach ihrer Entwicklung vergleichsweise wenig zusätzliches Kapital. Jeder weitere zahlende Kunde dürfte deshalb einen größeren Ergebnisbeitrag liefern als der Verkauf zugekaufter Hardwarekomponenten. Konkrete Margen für Mission Ready Services nennt DroneShield allerdings nicht. Auch bleibt offen, welcher Anteil der 4.100 Geräte tatsächlich in ein kostenpflichtiges Jahresabonnement überführt werden kann. Manche bisherigen Verträge könnten Softwareaktualisierungen oder Support bereits enthalten. Zudem müssen staatliche Kunden neue Serviceausgaben häufig separat genehmigen. ## Die Bewertung verlangt sichtbare Fortschritte Bei einem Aktienkurs von rund 1,70 AU$ erreicht DroneShield einen Börsenwert von etwa 1,58 Milliarden AU$. Gemessen am erwarteten Jahresumsatz von 250 bis 270 Millionen AU$ liegt das Kurs-Umsatz-Verhältnis damit weiterhin bei ungefähr 6. Diese Bewertung erscheint nur gerechtfertigt, wenn DroneShield nicht bloß mehr Hardware verkauft, sondern daraus ein profitables und planbares Folgegeschäft entwickelt. Das durchschnittliche Analystenziel von 2,01 AU$ signalisiert zwar rund 18% Potenzial. Die Spanne zwischen 1,45 und 2,60 AU$ zeigt jedoch, wie unterschiedlich die weiteren Erfolgsaussichten eingeschätzt werden. Mission Ready Services ist strategisch ein sinnvoller Schritt. DroneShield kann seine wachsende Gerätebasis monetarisieren und zugleich die Kundenbindung erhöhen. Bevor ich daraus ein neues Kaufsignal ableite, möchte ich allerdings sehen, dass der Anteil wiederkehrender Erlöse weiter steigt und sich die höheren Softwareumsätze tatsächlich in besseren Margen und Gewinnen niederschlagen. ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,56 Milliarden AU$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [IonQ-Aktie: Ein aussichtsreicher Quantenwert?](https://www.sharedeals.de/ionq-aktie-ein-aussichtsreicher-quantenwert/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die IonQ-Aktie zeichnet sich durch eine extrem hohe Volatilität aus. In den vergangenen Monaten bewegte sich der Kurs zwischen etwa 29 und 70 US$. Am Mittwoch notiert die Aktie aktuell bei ca. 43,30 US$. Solche starken Schwankungen sind bei Unternehmen aus der noch jungen Quantentechnologie keine Seltenheit. Damit stellt sich die entscheidende Frage: Bietet das aktuelle Kursniveau eine gute Einstiegsbasis oder ist die Bewertung trotz der Korrektur zu hoch? ## Umsatz wächst rasant Bei Unternehmen aus der Quantentechnologie sind derzeit außergewöhnlich hohe Wachstumsraten zu beobachten. Auch IonQ konnte zuletzt erneut deutlich zulegen. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 287% auf 80,1 Millionen US$. Damit erzielte IonQ einen neuen Rekord und übertraf gleichzeitig die eigene Prognose um rund 20%. In den Zahlen sind auch die Beiträge der übernommenen Unternehmen SkyWater Technology und Nexus enthalten. Auf GAAP-Basis wurde ein Nettoverlust von 1,8 Millionen US$ ausgewiesen. Der ausgewiesene Verlust je Aktie lag bei 5,08 US$. Entscheidend für die weitere Entwicklung ist jedoch die starke Auftragslage. Die verbleibenden Leistungsverpflichtungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 297%. Das schafft eine wichtige Grundlage für weiteres Umsatzwachstum. Für das Gesamtjahr erwartet IonQ inzwischen einen Umsatz von 280 bis 290 Millionen US$. CEO Niccolo de Masi erklärte: > Ich freue mich, berichten zu können, dass IonQ das fünfte Quartal in Folge mit Rekordergebnissen und das stärkste Quartal in der Geschichte unseres Unternehmens erzielt hat. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=IonQ&stockidentifier=symbol%3AIONQ&stockmarket=NYSE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Finanzielle Basis ist komfortabel Trotz der weiterhin hohen Investitionen verfügt IonQ über eine sehr solide Liquiditätsausstattung. Nach Abschluss der Übernahmen lagen die liquiden Mittel Ende Juni bei rund 3 Milliarden US$. Für ein Unternehmen in dieser frühen Entwicklungsphase ist das ein wichtiger Vorteil. IonQ kann damit weiterhin erhebliche Mittel in Forschung, Entwicklung, Produktionskapazitäten und den Ausbau neuer Geschäftsfelder investieren. Gleichzeitig bedeutet die hohe Liquiditätsausstattung nicht, dass das Unternehmen bereits profitabel arbeitet. Für Anleger bleibt daher entscheidend, wie schnell das Umsatzwachstum langfristig in nachhaltige Gewinne überführt werden kann. ## Bewertung Die Quantentechnologie befindet sich weiterhin in einer frühen Phase der Kommerzialisierung. Noch ist nicht absehbar, welche Technologie sich langfristig durchsetzen wird und welche Unternehmen zu den größten Gewinnern gehören werden. Sollte sich Quantencomputing ähnlich dynamisch entwickeln wie zuvor die Künstliche Intelligenz, könnten führende Anbieter enorme Wachstumsmöglichkeiten erhalten. Für IonQ spricht die hohe Wachstumsdynamik, die zunehmende Zahl kommerzieller Anwendungen und die starke finanzielle Ausstattung. Ein Investment bietet große Chancen, ist aber auch mit hohen Risiken verbunden. IonQ gehört aus meiner Sicht zu den aussichtsreichsten börsennotierten Unternehmen im Bereich Quantencomputing. Mittel- und langfristig sehe ich deutliches Kurspotenzial. Dass die Kurse extrem schwanken ist bei Unternehmen mit jungen Technologien der Normalfall. Anleger sollten daher eine hohe Risikobereitschaft mitbringen. Wer hier investiert muss das aushalten. Eine gute Option ist das Traden. Hier können die extremen Kursschwankungen für Käufe und Verkäufe genutzt werden. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ℹ️ IonQ in Kürze - IonQ (WKN: A3C4QT) ist ein Quantencomputing-Hardware- und Softwareunternehmen mit Hauptsitz in College Park, Maryland. Das Unternehmen entwickelt Allzweck-Quantencomputer mit einer einzigartigen Technologie der gefangenen Ionen. - Quantencomputer gelten als eine neue revolutionäre Technologie der Computer, Sie können innerhalb kurzer Zeit Rechenleistungen vollziehen, für die bisherige Computer sehr lange Zeit brauchen. - Neben der Hauptbörse der NYSE ist die Aktie auch bei Tradegate gelistet. Der Unternehmenswert liegt aktuell bei 15,6 Milliarden €. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [In der Kursschwäche: Diese 2 Dividenden-Aktien könnten sich jetzt lohnen](https://www.sharedeals.de/in-der-kursschwaeche-diese-2-dividenden-aktien-koennten-sich-jetzt-lohnen/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Wer sein Depot über Jahrzehnte aufbauen möchte, sollte bei Dividendenaktien nicht allein auf eine möglichst hohe aktuelle Ausschüttungsrendite achten. Entscheidend ist vielmehr, ob ein Unternehmen seine Dividende langfristig zuverlässig zahlen und im besten Fall kontinuierlich steigern kann. NextEra Energy und Realty Income verfolgen dabei zwei unterschiedliche Ansätze: Während NextEra auf Dividendenwachstum und steigenden Energiebedarf setzt, bietet Realty Income vor allem laufende Einnahmen durch monatliche Ausschüttungen. ## NextEra Energy-Aktie NextEra Energy verbindet die vergleichsweise stabile Geschäftsbasis eines großen regulierten Versorgers mit dem Wachstumspotenzial erneuerbarer Energien. Zum Konzern gehört unter anderem Florida Power & Light, das rund 12 Millionen Menschen mit Strom versorgt und damit als größter US-amerikanischer Stromversorger gilt. Darüber hinaus besitzt NextEra mit NextEra Energy Resources einen bedeutenden Entwickler und Betreiber von Wind- und Solarprojekten sowie Batteriespeichern. Im zweiten Quartal erweiterte das Unternehmen seine Pipeline um 3,6 Gigawatt an Projekten aus den Bereichen erneuerbare Energien und Batteriespeicherung. Damit belief sich der Auftragsbestand auf rund 35,1 Gigawatt. Gleichzeitig steigt der Strombedarf in den USA, unter anderem durch den Ausbau von Rechenzentren, künstlicher Intelligenz, industrieller Produktion und der allgemeinen Elektrifizierung. Für NextEra eröffnet diese Entwicklung zusätzliche Möglichkeiten, von der wachsenden Nachfrage nach Strom und Erzeugungskapazitäten zu profitieren. Auch beim Gewinn strebt das Management langfristiges Wachstum an. Demnach soll der bereinigte Gewinn je Aktie bis 2032 jährlich um mindestens 8 Prozent zulegen. Für die Jahre 2032 bis 2035 wird ebenfalls ein jährliches Wachstum von 8 Prozent angestrebt. Die Dividende wurde in diesem Jahr um 10 Prozent auf 0,6232 US-Dollar je Quartal beziehungsweise rund 2,49 US-Dollar pro Jahr angehoben. Für den Zeitraum vom Jahresende 2026 bis 2028 erwartet das Management ein jährliches Dividendenwachstum von etwa 6 Prozent. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei rund 3,2 Prozent und ist damit nicht außergewöhnlich hoch. Für langfristig orientierte Anleger kann jedoch die Kombination aus Gewinnwachstum und steigenden Ausschüttungen interessant sein. Bleibt die Entwicklung über viele Jahre bestehen, könnte die persönliche Dividendenrendite auf den ursprünglichen Kaufpreis im Laufe der Zeit deutlich steigen. ## Realty Income-Aktie Realty Income verfolgt einen anderen Ansatz. Der als Real Estate Investment Trust (REIT) strukturierte Konzern bietet derzeit eine Dividendenrendite von gut 5,8 Prozent und schüttet seine Dividende monatlich aus. Das Unternehmen besitzt Tausende Immobilien, die langfristig an Unternehmen vermietet werden. Die Mieter übernehmen dabei häufig einen Großteil der laufenden Kosten wie Steuern, Instandhaltung und Versicherungen. Dadurch entsteht für Realty Income ein vergleichsweise gut planbarer Strom an Mieteinnahmen. Die monatliche Dividendenzahlung gehört seit dem Börsengang zum Geschäftsmodell des Unternehmens. Gleichzeitig wurde die Ausschüttung über die Jahre kontinuierlich erhöht. Die annualisierte Dividende ist von 0,90 US-Dollar je Aktie im Jahr 1994 auf inzwischen rund 3,26 US-Dollar gestiegen und hat sich damit mehr als verdreifacht. Auch operativ setzt Realty Income seinen Wachstumskurs fort. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen bereinigten Funds from Operations (AFFO) von mehr als 4 US-Dollar je Aktie. Diese Kennzahl gilt bei REITs als besonders relevant, weil der klassische Nettogewinn durch nicht zahlungswirksame Abschreibungen auf Immobilien verzerrt werden kann. Darüber hinaus hat Realty Income sein Geschäft über das traditionelle US-Einzelhandelsportfolio hinaus ausgeweitet. Das Unternehmen ist inzwischen auch in Europa aktiv und investiert in zusätzliche Immobiliensegmente. Dadurch vergrößert sich das Spektrum potenzieller Investitionen. Allerdings ist auch das Geschäftsmodell mit Risiken verbunden. Steigende Zinsen können die Finanzierungskosten erhöhen und Immobilienakquisitionen weniger attraktiv machen. Eine schwächere Konjunktur kann zudem finanziell weniger solide Mieter unter Druck setzen. Realty Income hat allerdings bereits mehrere wirtschaftlich schwierige Phasen durchlaufen – darunter Rezessionen, die globale Finanzkrise, die Pandemie und verschiedene Zinszyklen – und seine monatlichen Dividendenzahlungen fortgesetzt. ## Zwei unterschiedliche Wege zu langfristigen Dividendeneinnahmen NextEra Energy und Realty Income stehen für zwei unterschiedliche Formen des langfristigen Dividendeninvestments. NextEra kombiniert einen regulierten Stromversorger mit Investitionen in erneuerbare Energien, Batteriespeicher und weitere Wachstumsbereiche. Das Unternehmen setzt dabei auf steigenden Strombedarf und ein vergleichsweise dynamisches Dividendenwachstum. Realty Income bietet dagegen eine deutlich höhere laufende Ausschüttung und zahlt seine Dividende monatlich. Die Einnahmen basieren auf einem breit diversifizierten Immobilienportfolio und langfristigen Mietverträgen. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, durch zusätzliche Investitionen in neue Regionen und Immobilienarten weiter zu wachsen. Beide Unternehmen verfolgen unterschiedliche Strategien, um langfristig steigende Dividendeneinnahmen zu ermöglichen. NextEra Energy setzt stärker auf Gewinn- und Dividendenwachstum in Verbindung mit dem wachsenden Strombedarf und dem Ausbau erneuerbarer Energien. Realty Income bietet dagegen eine höhere laufende Ausschüttung und regelmäßige monatliche Zahlungen. Für langfristig orientierte Anleger kommt es vor allem darauf an, welches Verhältnis aus aktuellem Einkommen, künftigem Dividendenwachstum und den jeweiligen Geschäftsrisiken besser zur eigenen Anlagestrategie passt. Die aktuelle Kursschwäche der Unternehmen bietet jedenfalls eine grundsätzlich gute Ausgangsbasis für ein Engagement. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=NextEra+Energy&stockidentifier=symbol%3ANEE&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Realty Income --- ### [Commerzbank-Aktie über 40 €: Ist die Luft jetzt raus?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-ueber-40-e-ist-die-luft-jetzt-raus/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie hat die Marke von 40 € zurückerobert. Damit notiert sie allerdings bereits auf Höhe des neuen RBC-Kursziels. Auch Deutsche Bank und JPMorgan sehen kaum noch Potenzial, während die DZ Bank weiterhin 46 € für möglich hält. Fundamental steht die Bank so gut da wie lange nicht – doch nach der starken Neubewertung müssen nun die Gewinne und Kapitalrückgaben den Kurs tragen. ## Analysten treten auf die Bremse RBC hat die Commerzbank-Aktie von „Outperform“ auf „Sector Perform“ abgestuft und das Kursziel von 43 auf 40 € gesenkt. Die Analystin erhöhte dabei sogar ihre Gewinnschätzungen leicht. Den entscheidenden Ausschlag gab vielmehr die gestiegene Unsicherheit rund um UniCredits künftigen Einfluss. RBC hob die angenommene Eigenkapitalrenditeforderung von 11 auf 12% an. Je höher dieser Diskontierungssatz ausfällt, desto niedriger ist der rechnerische faire Wert der zukünftigen Gewinne. Auch andere Analysten bleiben zurückhaltend. Deutsche Bank sieht die Aktie mit einem Kursziel von 42 € nur noch als Halteposition. JPMorgan nennt 39 €, während die DZ Bank mit 46 € weiterhin optimistisch ist. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei ungefähr 41,20 € und damit nur rund +3% über dem aktuellen Kurs. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## 3,2 Milliarden € fließen an die Aktionäre Ganz ohne fundamentale Unterstützung steht der Kurs nicht da. Für 2026 strebt die Commerzbank einen Nettogewinn von mindestens 3,4 Milliarden € an. Rund 3,2 Milliarden € sollen über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückfließen. Gemessen am aktuellen Börsenwert von etwa 42,6 Milliarden € entspricht das einer Kapitalrückführungsrendite von ungefähr 7,5%. Mindestens die Hälfte der Gesamtsumme soll über die Dividende ausgeschüttet werden. Der bereits laufende Rückkauf besitzt ein Volumen von bis zu 1,2 Milliarden €. Bei einem Durchschnittskurs von 40 € könnte die Bank rund 30 Millionen eigene Aktien erwerben. Das entspricht knapp 3% des derzeitigen Börsenwerts. Nach dem Einzug der Papiere verteilt sich der zukünftige Gewinn auf entsprechend weniger Aktien. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Die Stand-alone-Story funktioniert Operativ hat die Commerzbank im ersten Halbjahr überzeugt. Das Nettoergebnis stieg um knapp +40% auf den Rekordwert von 1,81 Milliarden €. Das operative Ergebnis erhöhte sich um +14% auf 2,7 Milliarden €. Besonders wichtig: Der Zinsüberschuss blieb trotz der zuvor gesunkenen Leitzinsen mit 4,1 Milliarden € weitgehend stabil. Kreditwachstum und Erträge aus dem Anlageportfolio gleichen den Gegenwind damit bislang aus. Die Netto-Eigenkapitalrendite verbesserte sich von 8,5 auf 12,6%. Gleichzeitig lag die harte Kernkapitalquote bei soliden 14,4%. Diese Kapitalausstattung ermöglicht die hohen Ausschüttungen, ohne dass die Bank ihre regulatorischen Reserven vollständig aufbraucht. ## Bis 2030 ist viel Wachstum eingeplant Bis 2030 will die Commerzbank den Nettogewinn auf 5,9 Milliarden € steigern. Die Netto-Eigenkapitalrendite soll 21% erreichen, während die Cost-Income-Ratio auf 43% sinken soll. Diese Ziele erklären einen Teil des Kursanstiegs, lassen aber nur wenig Raum für operative Enttäuschungen. RBC kalkuliert zudem bereits mit Restrukturierungskosten von 2,2 Milliarden €, falls UniCredit stärkeren Einfluss auf die Strategie nimmt. Einsparungen könnten die Gewinne langfristig erhöhen, zunächst aber Ausschüttungen und Ergebnis belasten. Der nächste wichtige Test folgt mit den Zahlen zum dritten Quartal am 5. November. Anleger dürften besonders auf den Zinsüberschuss, die Kreditrisiken und mögliche Aussagen zur Kapitalrückgabe achten. Die Commerzbank überzeugt mit steigenden Gewinnen und einer Kapitalrückführungsrendite von rund 7,5%. Oberhalb von 40 € ist jedoch bereits viel operative Verbesserung und Übernahmefantasie eingepreist. Bestehende Aktionäre können investiert bleiben. Für einen Neueinstieg würde ich entweder einen Rücksetzer oder die kommenden Quartalszahlen abwarten. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 42,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Geron-Aktie mit -98% – große Chance oder großes Risiko?](https://www.sharedeals.de/geron-aktie-mit-98-grosse-chance-oder-grosses-risiko/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Geron-Aktie notiert aktuell bei 1,21 US$ und befindet sich erneut an einer langfristig wichtigen Unterstützungszone. Seit dem Zwischenhoch von 2024 hat der Biotech-Titel rund drei Viertel seines Wertes verloren. Gleichzeitig drehen RSI und MACD wieder nach unten. Droht nun der Bruch der psychologisch wichtigen Marke von 1,00 US$? ## Chartanalyse zur Geron-Aktie Die Geron-Aktie bewegt sich seit Jahrzehnten innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrendkanals. Sämtliche größeren Erholungsbewegungen wurden bislang unterhalb der fallenden Trendlinie beendet. Nach dem Zwischenhoch bei rund 5,00 US$ folgte erneut ein massiver Abverkauf. Inzwischen ist der Kurs der Geron-Aktie bis an die langfristige Unterstützungszone zwischen etwa 1,05 und 1,30 US$ zurückgefallen. Geron Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Kann sich die Aktie hier stabilisieren, wartet bei 1,50 US$ der erste kleinere Widerstand. Darüber folgen Hürden bei etwa 1,90 und 3,50 US$. Erst oberhalb von 3,50 US$ würde sich das langfristige Chartbild merklich verbessern. Unterhalb von 1,05 US$ wäre dagegen ein Rückfall unter die psychologische Marke von 1,00 US$ wahrscheinlich. Danach würde das bisherige Tief um 0,75 US$ in den Fokus rücken. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Geron-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI liegt auf Wochenbasis bei rund 40 Punkten und damit im unteren neutralen Bereich. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von oben gekreuzt und bewegt sich weiter abwärts. Ein überverkauftes Niveau wurde bislang nicht erreicht. Eine klare bullische Divergenz ist ebenfalls nicht erkennbar, da Kurs und RSI zuletzt weitgehend gemeinsam nach unten gelaufen sind. Geron Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD überwiegen derzeit die negativen Signale. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und ist erneut unter die Nulllinie gefallen. Gleichzeitig sind die Histogrammbalken in den negativen Bereich gedreht. Damit bestätigt der MACD den bestehenden Abwärtsdruck. Für ein neues Kaufsignal müsste die MACD-Linie zunächst wieder nach oben drehen und die Signallinie zurückerobern. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das kurz- bis mittelfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt bei der Geron-Aktie klar bärisch. Der Kurs könnte sich weiterhin innerhalb einer großen Korrekturbewegung befinden, die bereits am historischen Hoch begonnen hat. Die Erholung bis 2024 lässt sich in diesem Szenario als vorletzte Gegenbewegung einordnen. Der anschließende Kursrückgang wäre entsprechend Teil einer abschließenden Abwärtswelle. Solange die Geron-Aktie unterhalb der langfristigen Abwärtstrendlinie und des Widerstands bei 3,50 US$ notiert, muss mit einer Fortsetzung der Korrektur gerechnet werden. Ein nachhaltiger Bruch der Marke von 1,00 US$ könnte dabei neue Tiefs auslösen. Nach Abschluss dieses Abwärtsimpulses wäre eine größere Gegenbewegung möglich, eine langfristige Trendwende wäre damit jedoch noch nicht bestätigt. Geron Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Erst ein Anstieg über 3,50 US$ und anschließend über die fallende Trendlinie würde das bärische Elliott-Wellen-Szenario abschwächen. In diesem Fall könnte sich der Kurs der Geron-Aktie wieder in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 5,00 US$ orientieren. Bis dahin bleibt jede Erholung technisch lediglich eine Gegenbewegung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends. Meiner Einschätzung nach befindet sich die Geron-Aktie an einer entscheidenden Stelle. Die Unterstützung um 1,10 US$ bietet zwar eine Stabilisierungschance, RSI und MACD bestätigen bislang aber den Abwärtsdruck. Unter 1,00 US$ drohen neue Tiefs und eine Fortsetzung des bärischen Elliott-Wellen-Szenarios. Erst oberhalb von 3,50 US$ würde sich das langfristige Chartbild deutlich verbessern. ## ℹ️ Geron Corporation in Kürze - Geron Corporation ist ein in Foster City im US-Bundesstaat Kalifornien ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Krebstherapien im Bereich von Blutkrebserkrankungen konzentriert. - Größere Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Zulassung von RYTELO (Imetelstat), dem weltweit ersten von der FDA zugelassenen Telomerase-Inhibitor zur Behandlung bestimmter myelodysplastischer Syndrome (MDS). - Geron fokussiert sich in der Forschung und Entwicklung auf gezielte Therapien gegen hämatologische Malignome wie Myelofibrose und akute myeloische Leukämie (AML). - Geron notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell rund 777,39 Millionen US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktie, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Geron Corporation, Geron Corporation-Aktie, Geron Corporation-Analyse, Geron Corporation-Chartanalyse, Geron Corporation-Kurs, Geron Corporation-Preis, Geron Corporation-Prognose, Geron-Aktie, Geron-Analyse, Geron-Kurs, Geron-Prognose --- ### [SpaceX-Aktie: 40 Milliarden US$ – Musk setzt alles auf Nvidia!](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-40-milliarden-us-musk-setzt-alles-auf-nvidia/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** SpaceX will offenbar 40 Milliarden US$ aufnehmen, um KI-Chips von Nvidia zu kaufen. Apollo Global Management soll die Finanzierung anführen, die sich aus rund 10 Milliarden US$ Bankkrediten und 30 Milliarden US$ Investment-Grade-Anleihen zusammensetzt. Der Abschluss wird für 2027 erwartet. Die SpaceX-Aktie verlor nachbörslich rund -1%. Anleger müssen nun entscheiden, ob der Auftrag den nächsten Wachstumsschub finanziert oder die Bilanz überfordert. ## Die Verschuldung könnte sich fast verdoppeln SpaceX verfügte Ende Juni über rund 100 Milliarden US$ an liquiden Mitteln und Wertpapieren. Dieser gewaltige Betrag stammt allerdings überwiegend aus dem Börsengang, der netto 85,7 Milliarden US$ einbrachte. Zusätzlich hatte der Konzern bereits Anleihen über 25 Milliarden US$ platziert. Die gesamte Verschuldung lag zum Halbjahresende bei rund 38,4 Milliarden US$. Kommen die geplanten 40 Milliarden US$ vollständig hinzu, würde sich der Bruttoschuldenstand rechnerisch auf fast 80 Milliarden US$ verdoppeln. Tilgungen und die konkrete Finanzierungsstruktur könnten die tatsächliche Summe noch verändern. Der hohe Kapitalbedarf ist bereits in der Bilanz sichtbar. Im ersten Halbjahr investierte SpaceX 28,48 Milliarden US$, davon 23,55 Milliarden US$ in die KI-Sparte. Allein im zweiten Quartal lagen die Investitionen bei 18,37 Milliarden US$ und damit mehr als doppelt so hoch wie der Konzernumsatz von 7,81 Milliarden US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Milliardenverträge liefern die Begründung SpaceX kauft die Prozessoren nicht ausschließlich für die Weiterentwicklung von Grok. Der Konzern baut sich zunehmend zum Anbieter von KI-Rechenleistung um und hat dafür bereits Großkunden gewonnen. Google zahlt ab Oktober monatlich 920 Millionen US$ für den Zugriff auf rund 110.000 Nvidia-GPUs und weitere Infrastruktur. Ein zusätzlicher Vertrag stellt Anthropic die Rechenleistung des Colossus-1-Rechenzentrums zur Verfügung. Zusammen besitzen beide Vereinbarungen ein jährliches Volumen von rund 26 Milliarden US$ und einen theoretischen Gesamtwert von mehr als 70 Milliarden US$. Werden die Verträge wie vorgesehen erfüllt, könnte SpaceX den neuen Chipkauf innerhalb weniger Jahre refinanzieren. Allerdings bestehen Kündigungsrechte. Liefert SpaceX die vereinbarte Kapazität nicht rechtzeitig, darf Google den Vertrag beenden oder die monatlichen Zahlungen entsprechend kürzen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## KI ist bereits größer als das Raumfahrtgeschäft Im zweiten Quartal erwirtschaftete die KI-Sparte einen Umsatz von 2,56 Milliarden US$. Das klassische Raumfahrtgeschäft kam lediglich auf 962 Millionen US$. Beim bereinigten EBITDA erreichte KI erstmals einen positiven Beitrag von 1,15 Milliarden US$. Der technologische Ausbau schreitet entsprechend schnell voran. In den Colossus-Rechenzentren sollen bereits rund 780.000 Nvidia-Prozessoren installiert sein. Bis zum Jahresende könnten weitere 660.000 GB300-Chips hinzukommen. Der neue Auftrag würde SpaceX anschließend die nächste Ausbaustufe ermöglichen. ## Die Chips verlieren schnell an Wert Trotz der gesicherten Nachfrage bleibt die Finanzierung riskant. KI-Prozessoren altern wesentlich schneller als Raketenfabriken oder Satellitennetze. Neue Chipgenerationen können ältere Systeme innerhalb weniger Jahre wirtschaftlich verdrängen. Kreditgeber kalkulieren deshalb häufig nur mit einer Nutzungsdauer von drei bis vier Jahren. SpaceX muss die Kapazitäten schnell auslasten, bevor Abschreibungen, Zinsen und neue Hardwaregenerationen die Rendite belasten. Hinzu kommt eine wachsende Abhängigkeit von Nvidia, dessen Hardware SpaceX nach Angaben von Elon Musk exklusiv für seine Rechenzentren einsetzen will. Die 40-Milliarden-US$-Finanzierung ist durch die Verträge mit Google und Anthropic strategisch nachvollziehbar. Sie erhöht jedoch das Risiko erheblich und könnte die Verschuldung nahezu verdoppeln. SpaceX entwickelt sich immer stärker vom Raumfahrtkonzern zum hoch verschuldeten KI-Infrastrukturbetreiber. Bestehende Anleger können investiert bleiben, für einen Neueinstieg würde ich angesichts der hohen Bewertung und des steigenden Kapitalbedarfs einen Rücksetzer abwarten. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,17 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Intellia Therapeutics-Aktie: Sind 80 US$ möglich?](https://www.sharedeals.de/intellia-therapeutics-aktie-sind-80-us-moeglich/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Intellia-Therapeutics-Aktie notiert aktuell bei 12,37 US$ und damit mehr als -90% unter ihrem bisherigen Rekordhoch. Nach dem Ausbruch aus dem langjährigen Abwärtstrend versucht der Biotech-Titel nun, oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone einen Boden auszubilden. RSI und MACD liefern erste bullische Signale. Beginnt hier die nachhaltige Trendwende? ## Chartanalyse zur Intellia-Therapeutics-Aktie Die Intellia-Therapeutics-Aktie bewegte sich seit ihrem Rekordhoch in einem mehrjährigen Abwärtstrendkanal. Dieser wurde 2025 schließlich nach oben verlassen. Seitdem schwankt der Kurs in einer breiten Bodenbildungsphase. Mehrere Rücksetzer wurden im Bereich zwischen etwa 10,00 und 12,00 US$ aufgefangen. Aktuell notiert die Aktie erneut innerhalb dieser wichtigen Unterstützungszone. Intellia Therapeutics, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für eine nachhaltige Erholung muss der Kurs der Intellia-Therapeutics-Aktie zunächst die Widerstandszone zwischen 15,00 und 18,00 US$ überwinden. Darüber würde der Bereich von 26,00 bis 33,00 US$ in den Fokus rücken. Ein Bruch der Unterstützung bei 10,00 US$ wäre dagegen kritisch. In diesem Fall könnte die Aktie erneut in Richtung der tieferen Auffangzone zwischen etwa 5,50 und 6,50 US$ zurückfallen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Intellia-Therapeutics-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI bewegt sich aktuell knapp oberhalb von 50 Punkten und damit im neutralen Bereich. Positiv ist, dass die RSI-Linie ihre Signallinie von unten gekreuzt hat und zuletzt wieder gestiegen ist. Überkauft ist die Intellia-Therapeutics-Aktie damit nicht, was der Biotech-Aktie Spielraum für weitere Kursanstiege gibt. Intellia Therapeutics, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein vorsichtig konstruktives Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt, während das Histogramm in den positiven Bereich gedreht ist. Beide Linien bewegen sich allerdings unmittelbar an der Nulllinie und besitzen bislang nur wenig Dynamik. Das Kaufsignal ist damit vorhanden, benötigt für eine Bestätigung aber einen Ausbruch des Aktienkurses über die jüngsten Zwischenhochs. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario lässt seit dem Tief von Mitte 2025 eine neue impulsive Aufwärtsbewegung erkennen. Der Anstieg bis zum Sommerhoch könnte eine erste Welle abgeschlossen haben. Der anschließende Rücksetzer wäre dementsprechend als Welle 2 einzuordnen. Damit befindet sich die Intellia-Therapeutics-Aktie möglicherweise unmittelbar vor dem Beginn einer dynamischeren Welle 3. Der relevante Trendwendebereich für ein weiteres 1-2-Setup liegt zwischen dem 0,618er Fibonacci-Retracement bei 11,40 US$ und dem 0,887er Retracement bei 10,51 US$. Bislang konnte sich der Kurs oberhalb dieser Zone behaupten. Solange insbesondere 10,51 US$ nicht nachhaltig unterschritten werden, bleibt das bullische Elliott-Wellen-Szenario intakt. Intellia Therapeutics, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für eine Bestätigung muss die Intellia-Therapeutics-Aktie zunächst über 15,00 US$ und anschließend über das bisherige Zwischenhoch steigen. Gelingt dieser Ausbruch, könnte sich die erwartete Welle 3 entfalten und den Kurs wieder oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 20,00 US$ etablieren. Ein Rückfall unter 10,51 US$ würde das Szenario dagegen deutlich schwächen. Meiner Einschätzung nach stehen die Chancen für eine Bodenbildung bei der Intellia-Therapeutics-Aktie nicht schlecht. RSI und MACD liefern erste Kaufsignale, während der wichtige Fibonacci-Bereich bislang hält. Der entscheidende Impuls fehlt jedoch noch. Oberhalb von 15,00 US$ würde sich das Chartbild aufhellen. Unter 10,51 US$ wäre das bullische Elliott-Wellen-Szenario dagegen ernsthaft gefährdet. ## ℹ️ Intellia Therapeutics in Kürze - Intellia Therapeutics (WKN: A2AG6H) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Therapeutika auf Basis der CRISPR/Cas9-Genschere konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte das Unternehmen als einer der Pioniere im Bereich des Gen-Editierens, mitbegründet von der Nobelpreisträgerin Jennifer Doudna. Intellia schrieb Medizingeschichte, als es weltweit die ersten klinischen Daten für eine CRISPR-Therapie vorlegte, die direkt im menschlichen Körper angewendet wurde. - Intellia fokussiert sich in der Forschung und Entwicklung auf die Heilung schwerer genetischer und seltener Erkrankungen. Zu den am weitesten fortgeschrittenen Pipeline-Projekten gehören potenzielle Einmaltherapien gegen die Transthyretin-Amyloidose (ATTR) und das Hereditäre Angioödem (HAE). - Intellia Therapeutics notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 1,73 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Intellia Therapeutics-Aktie, Intellia Therapeutics-Analyse, Intellia Therapeutics-Chartanalyse, Intellia Therapeutics-Kurs, Intellia Therapeutics-Preis, Intellia Therapeutics-Prognose --- ### [Marvell Technology-Aktie: Alle Erwartungen völlig pulverisiert](https://www.sharedeals.de/marvell-technology-aktie-alle-erwartungen-voellig-pulverisiert/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Marvell Technology-Aktie ist derzeit kaum zu stoppen. Seit gut zwei Monaten befindet sich der Kurs des Halbleiterkonzerns in einem steilen Aufwärtstrend und legte auch am gestrigen Montag um über +5% zu. Ist der Investors Day so gut von der Börse aufgenommen worden? Und ist die Marvell-Aktie knapp unter ihrem Allzeithoch überhaupt noch einen Kauf wert? ## Gigantisches Wachstum voraus Der gestern in New York City abgehaltene Investorentag von Marvell Technology elektrisierte die Börse in der Tat. Das Management rund um CEO Matt Murphy legte extrem ehrgeizige, weit über den bisherigen Markterwartungen liegende Langfristziele vor, die den KI-Infrastruktur-Boom und die Rolle des Unternehmens als führender Anbieter von Custom Silicon, also kundenspezifischen KI-Chips, und optischer Netzwerkhardware unterstreichen. Marvell hat erstmals eine Fünf-Jahres-Umsatzprognose ausgerufen. Mit einer Spanne von 70 bis 90 Milliarden US$ hat der Technologiekonzern die bisherigen Erwartungen des Marktes völlig pulverisiert. Die bisherige Analystenschätzungen für den Umsatz im Jahr 2031 lagen im Schnitt bei knapp 50 Milliarden US$. Nach Informationen von Marvell wird der Bereich Interconnect (Optische Netzwerke / Verbindungen) in fünf Jahren rund 37,5 Milliarden US$ zum Umsatz beisteuern. Der Umsatzbeitrag des Segments Custom Compute (Kundenspezifische KI-Beschleuniger/ASICs) wird bei ca. 30,0 Milliarden US$ liegen. Aus Switching & Storage dürften ca. 10,0 Milliarden US$ kommen. Und der Bereich Communications & Other sorgt voraussichtlich für weitere 2,4 Milliarden US$ an Umsatz. Du willst keine relevanten Entwicklungen in der KI-Branche verpassen? Höchste Zeit für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Die Treiber des Erfolgs Auch für den näheren Zeithorizont schraubte das Unternehmen die Prognosen nach oben. Während der Markt zuvor mit etwa 18,2 Milliarden US$ im GJ 2028 gerechnet hat, geht Marvell nun von einem Jahresumsatz in Höhe von 20,0 Milliarden US$ aus. Treiber des Erfolgs ist vor allem der Trend zu Custom Silicon. Da große Cloud-Hyperscaler vermehrt eigene, maßgeschneiderte KI-Prozessoren entwickeln, um unabhängiger von Nvidia zu werden, profitiert Marvell massiv als Entwicklungspartner und Produzent dieser kundenspezifischen Chips. Zudem werden KI-Cluster immer größer und Rechenzentren müssen enorme Datenmengen extrem latenzarm verarbeiten. Das macht Marvell mit seinen High-Speed-Optiken und Switch-Komponenten zu einem unverzichtbaren Infrastruktur-Enabler. ## Angriff auf das Allzeithoch Die Marvell Technology-Aktie befindet sich seit Ende Juli in einem steilen Aufwärtskanal. Der Kurs notiert nur noch ca. 8% unter seinem Allzeithoch bei 276 US$. In den kommenden Tagen dürfte die Aktie einen Angriff auf das historisch Hoch wagen. ## Good numbers plus a better story Der gestrige Investorentag von Marvell Technology lässt sich mit den folgenden englischen Worten zusammenfassen: Good numbers plus a better story. Die Prognosen zeigen, dass Marvell im lukrativen Markt für KI-Rechenzentren neben den reinen GPU-Giganten zu den absoluten Profiteuren der nächsten Jahre gehört. Besonders spannend wird die Frage, wie schnell und in welcher Größenordnung der im August angekündigte Mega-Deal mit Google für Wachstum bei Marvell Technology sorgen wird. Über die vereinbarte Laufzeit bis 2033 könnte der Deal bis zu 120 Milliarden US$ für Marvell generieren. Zudem besitzt Marvell neben kundenspezifischen Chipsmit dem Bereich Interconnect noch ein weiteres sehr starkes Standbein. Die Interconnect-Lösungen des Konzerns sind für KI-Rechenzentren entscheidend, weil die Rechenleistung zwischen GPUs/XPUs mit immer höheren Bandbreiten verbunden werden muss. ## Überhaupt nicht heillos überbewertet Mit einem Forward-KGV von knapp über 60 ist die Marvell Technology-Aktie auf den ersten Blick heillos überbewertet. Auf den zweiten Blick relativiert sich die hohe Bewertung allerdings. Wenn man den mittleren Umsatzzielwert von 80 Milliarden US$ für das Jahr 2031 als Grundlage für die prognostizierte Wachstumsrate heranzieht, ergibt sich ein durchschnittliches Wachstum von 58% in den kommenden Jahren. Zudem gehe ich davon aus, dass Marvell aufgrund von Lern- und Skaleneffekten in der Lage sein wird, seine Gewinnmarge überproportional zu steigern. Möchtest Du weitere Aktien wie Marvell Technology entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Marvell+Technology&stockidentifier=symbol%3AMRVL&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Für einen Einstieg in die Marvell Technology-Aktie ist es deshalb meiner Meinung nach noch nicht zu spät. Selbst nahe des Allzeithochs ist dieser herausragende Tech-Wert immer noch einen Kauf wert. Marvell ist bereits heute eines der wichtigsten Unternehmen für die Bereitstellung der KI-Rechenzentrumsinfrastruktur. Diese technologische Wichtigkeit wird meiner Einschätzung in den kommenden Jahren noch zunehmen. ## ℹ️ Marvell in Kürze - Marvell Technology (WKN: A3CNLD) ist ein Hersteller von Netzwerk-, Speicher- und Computerchips sowie Konnektivitätslösungen für verschiedene Branchen wie Rechenzentren, die Automobilindustrie, Carrier-Infrastruktur und Unternehmensnetzwerke. - Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien, betreibt jedoch auch Entwicklungszentren in Asien und Europa. - Marvell Technology ist an der Nasdaq gelistet und kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 253 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Constellation Energy-Aktie +12%: Plötzlich auch ein großer KI-Gewinner?](https://www.sharedeals.de/constellation-energy-aktie-12-ploetzlich-auch-ein-grosser-ki-gewinner/) **Published:** Oktober 7, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Constellation Energy-Aktie war gestern mit einem Kurssprung von +12% einsamer Spitzenreiter im Nasdaq 100 und kletterte damit auf ein neues 3-Monatshoch. Was steckt hinter der starken Performance des US-Energieerzeugers und ist die Aktie einen Kauf wert? ## Mega-Verträge mit Google und Amazon Auslöser der gestrigen Kurssprungs der Constellation Energy-Aktie ist ein Großvertrag mit niemandem Geringeren als Google. Der Technologieriese und der Energieerzeuger haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren geschlossen. Google hat sich darüber die gewaltige Stromkapazität von 3.590 Megawatt aus dem PJM-Netzwerk von Constellation gesichert. Ein Kernstück des Deals ist ein 20-jähriger Vertrag über 890 Megawatt aus aufgerüsteter Nuklearkapazität, was den enormen Energiebedarf von Googles rechenintensiven KI-Rechenzentren direkt mit Grundlast-Kernkraft absichert. Hinzu kommt ein separater 15-Jahres-Vertrag über weitere 2.700 Megawatt aus dem bestehenden Kraftwerkspark. Die Vereinbarung beinhaltet über 4,3 Milliarden US$ an neuen Investitionen von Constellation Energy, wobei erste Leistungserhöhungen bis 2028 geliefert werden sollen. Der Vertrag mit Google ist bereits der zweite Großdeal mit einem Technologiekonzern innerhalb weniger Tage. Bereits Ende September hat Constellation Energy einen 20-Jahres-Vertrag mit Amazon über eine Leistung von 690 Megawatt abgeschlossen. Du willst in der Energiebranche auf dem Laufenden bleiben. Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Ein charttechnisch bedeutender Tag Der gestrige Montag war ein charttechnisch sehr wichtiger Tag für die Constellation Energy-Aktie. Sie kletterte nicht nur auf den höchsten Stand seit drei Monaten, sondern durchbrach auch die 50- und die 200-Tage nach Linie nach oben. Einem weiteren Kursanstieg bis zu 320 US$ steht charttechnisch nichts im Wege. ## Nicht günstig, aber sicher Die Börse feiert den Vertrag von Constellation Energy mit Google, schließlich bestätigt er die „neue“ Investmentstory des Energiekonzerns. Hyperscaler wie Google und Amazon benötigen gewaltige Mengen an zusätzlicher Energie für ihre Rechenzentren. Vor allem Kernkraftwerke erfreuen sich aufgrund ihrer ständigen Verfügbarkeit und ihrer CO2-freien Energieerzeugung großer Beliebtheit bei den Tech-Konzernen. Constellation bekommt dadurch langfristig planbare Erlöse und Cashflows. Zudem wird durch die Deals mit dem Tech-Gigaten aus einem langweiligen und wachstumsschwachen Energieerzeuger plötzlich ein interessanter und wachsender KI-Infrastrukturkonzern. In diesem Zusammenhang: Weitere KI-Gewinner findest Du in unserem Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Wirf mal einen Blick rein! Im laufenden Jahr dürfte Constellation Energy seinen Umsatz um knapp 40% und seine EPS um knapp 30% steigern. Dieses starke Wachstum ist allerdings nicht rein organischer Natur, sondern im Wesentlichen auf die Übernahme von Calpine zurückzuführen. Wie stark sich die neuen Verträge mit Amazon und Google auf das Wachstum im kommenden Jahr auswirken werden, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Es ist gut möglich, dass Constellation die bisherigen Erwartungen deutlich übertreffen wird. Mit einem Forward-KGV von 21 ist die Constellation Energy-Aktie allerdings kein Schnäppchen mehr für einen Energieerzeuger. Trotzdem raten fast alle Banken und Analysehäuser aktuell zum Kauf der Aktie. Die Kursziele liegen in einer Bandbreite zwischen 300 und 400 US$. Das durchschnittliche Kursziel von ca. 350 US$ entspricht einem Upside von rund +16%. Mit einem Investment in die Constellation Energy-Aktie können Anleger meiner Meinung nach wenig falsch machen. Das Downside des Energieerzeugers ist in meinen Augen gering. Das Upside halte ich zwar ebenfalls für überschaubar, aber es könnte sich durch weitere Großverträge mit Technologiekonzernen noch erhöhen. Constellation ist einer der wichtigsten Ansprechpartner in den USA, wenn es darum geht, den Stromhunger von Rechenzentren zu stillen. ## ℹ️ Constellation Energy in Kürze - Constellation Energy (WKN: A3DCXB) mit Sitz in Baltimore ist ein US-amerikanischer Energieerzeugungskonzern. - Das Unternehmen betreibt in mehr als zehn US-Bundesstaaten über 20 Öl- und Gaskraftwerke sowie 15 Kernkraftwerke. Das macht Constellation Energy zum größten Kernkraftwerksbetreiber der Vereinigten Staaten. - Darüber hinaus erzeugt der Konzern auch erneuerbare Energie aus Wasserkraft-, Solar- und Windenergie. - Constellation Energy notiert in den beiden US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und ist ca. 102 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Steht der nächste Ausbruch kurz bevor?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-steht-der-naechste-ausbruch-kurz-bevor/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die SAP-Aktie hat sich nach einer langwierigen Abwärtsbewegung zuletzt kräftig erholt. In den letzten Wochen kam es zwar zu einer kleineren Verschnaufpause, doch in den letzten Tagen dominierten die Käufer wieder das Geschehen. Am Dienstag gewinnt die Aktie fast +2% und notiert aktuell bei 188,60 €. Das treibt den Kurs an und so kann es jetzt weitergehen. ## TechWolf stärkt die KI-Strategie Für neue Impulse sorgt der geplante Kauf des belgischen KI-Spezialisten TechWolf. Dessen Technologie analysiert Aufgaben, Fähigkeiten und Entwicklungen am Arbeitsmarkt und bildet daraus einen „Context Graph for Work“. Für SAP ist das besonders interessant, weil diese Datenbasis künftig die Personalsoftware SuccessFactors und den KI-Assistenten Joule aufwerten soll. KI-Agenten könnten damit beispielsweise Personalbedarf analysieren, passende Mitarbeiter identifizieren oder Weiterbildungsmaßnahmen planen. Der Deal zeigt zugleich, wohin SAP strategisch will: KI soll nicht nur ein Zusatzfeature sein, sondern tief in die Geschäftsprozesse integriert werden. Der Abschluss ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Finanzielle Details wurden nicht genannt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Goldman erhöht Kursziel Auch von Analystenseite gibt es Rückenwind. Goldman Sachs hat das Kursziel für SAP kürzlich von 215 auf 230 € angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Beim aktuellen Kurs entspricht dies einem Aufwärtspotenzial von mehr als +20%. Hinzu kommt ein starkes Branchensignal. Schneider Electric will PTC für 22,6 Mrd. US$ übernehmen und zahlt dabei eine Prämie von 42%. Der Deal zeigt, dass für hochwertige Unternehmenssoftware weiterhin hohe Summen bezahlt werden. Davon profitieren auch deutsche Softwaretitel wie SAP. Zudem läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. SAP hat 2026 bereits knapp 8,95 Millionen eigene Aktien erworben. Das reduziert die Aktienzahl und stützt damit rechnerisch den Gewinn je Aktie. ## Q3-Zahlen werden zum Realitätstest Operativ bleibt die Cloud der entscheidende Wachstumstreiber. Im zweiten Quartal stieg der Current Cloud Backlog währungsbereinigt um 27% auf 22,9 Mrd. €. Der Cloud-Umsatz legte auf vergleichbarer Basis um 24% zu. Für 2026 erwartet SAP weiterhin 25,8 bis 26,2 Mrd. € Cloud-Umsatz. Am 21. Oktober stehen die Q3-Zahlen an. Der Konsens erwartet einen Umsatz von 10,1 Mrd. € und ein bereinigtes EPS von 1,82 €. Entscheidend wird vor allem, ob der Cloud-Auftragsbestand die hohe Dynamik beibehält und SAP gleichzeitig die Profitabilität stabilisieren kann. ## Chart wird zunehmend spannend Technisch hat sich nach dem Rückgang bis auf 172,16 € seit Mitte September ein aufsteigendes Dreieck gebildet. Dieses Muster wird häufig bullisch aufgelöst. Gelingt der Ausbruch zur Oberseite, wäre zunächst Platz bis 200 € und zum Widerstand bei 205,50 €. Darüber warten bei 223,90 € – hier verläuft das 61,8%-Fibonacci-Retracement der langwierigen Abwärtsbewegung – und mit der mittelfristigen Abwärtstrendlinie bei rund 230 € die wohl entscheidenden Hürden für eine nachhaltige Trendwende. Auf der Unterseite bildet die 50-Tage-Linie bei 181,12 € die erste Auffangzone. Aus meiner Sicht überwiegen derzeit die Chancen die Risiken. SAP verbindet eine starke Cloud-Basis mit einer immer konkreteren KI-Strategie, TechWolf ist dafür ein weiterer Baustein. Das Goldman-Upgrade und das laufende Aktienrückkaufprogramm liefern zusätzliche Impulse. Natürlich ist die Bewertung mit einem Forward-KGV von 26 bereits ambitioniert, und genau deshalb müssen die Q3-Zahlen überzeugen. Doch wenn Cloud-Wachstum und Auftragsbestand die Erwartungen bestätigen, könnte die Erholung in die nächste Runde gehen. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 217,87 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Diese Kursziele für 2030 sind realistisch](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-diese-kursziele-fuer-2030-sind-realistisch/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Nvidia-Aktie gehört bekanntlich zu den größten Profiteuren des weltweiten KI-Booms. Bis 2030 könnte der Kurs jedoch je nach Entwicklung der KI-Investitionen sowohl deutlich fallen als auch auf rund 625 US-Dollar steigen. An der Börse wird Nvidia derzeit mit einer Marktkapitalisierung von rund 5,6 Billionen US-Dollar bewertet. Damit sind bereits sehr hohe Erwartungen an das künftige Wachstum eingepreist, weshalb die Entwicklung der Gewinne und die Nachhaltigkeit der KI-Investitionen für die langfristige Kursentwicklung entscheidend sein dürften. ## Szenario eins: Schwächeres KI-Wachstum belastet Nvidia Nvidias Grafikprozessoren haben typischerweise eine Nutzungsdauer von fünf bis sechs Jahren. Gleichzeitig verfügt der Konzern beim Training von KI-Modellen und bei der Inferenz über starke Wettbewerbsvorteile, die auch bei einer Abschwächung des Marktes für KI-Infrastruktur für vergleichsweise stabile Umsätze sorgen könnten. Risiken ergeben sich vor allem durch Energieengpässe, eine schwächere Finanzierung von KI-Projekten und zunehmenden Wettbewerb durch AMD sowie speziell entwickelte Chips. Sollte die Bruttomarge von rund 75 auf 60 Prozent sinken und Umsatz sowie Kosten auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2028 stagnieren, könnte das bereinigte Ergebnis je Aktie 2031 bei etwa 13,50 Dollar liegen. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von zehn ergäbe sich ein Aktienkurs von rund 135 Dollar. Damit würde die Aktie etwa 40 Prozent unter dem aktuellen Niveau liegen. Dieses Szenario gilt allerdings als das am wenigsten wahrscheinliche. ## Szenario zwei: Nvidia erfüllt die Erwartungen Analysten erwarten derzeit einen Anstieg des Umsatzes von 411,6 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2027 auf 1,21 Billionen Dollar im Geschäftsjahr 2031. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll im gleichen Zeitraum von 9,31 auf 24,79 Dollar steigen. Sollte Nvidia diese Erwartungen lediglich erfüllen und die Aktie ihr erwartetes Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 15 beibehalten, wäre bis Ende 2030 ein Kurs von ungefähr 370 Dollar möglich. Das entspräche einem Plus von rund 60 Prozent. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Szenario drei: Nvidia übertrifft die Prognosen Das größte Potenzial bietet ein Szenario, in dem die aktuellen Prognosen die tatsächliche Ertragskraft des Konzerns unterschätzen. Die Nachfrage nach Rechenleistung bleibt hoch, während Cloud-Anbieter und spezialisierte KI-Dienstleister ihre Investitionen in Infrastruktur weiter ausbauen könnten. Nvidia profitiert dabei von seiner starken Stellung im Bereich KI-Beschleuniger. Die CUDA-Plattform schafft hohe Eintrittsbarrieren, während die Übernahme von Groq die Position bei der KI-Inferenz stärkt. Auch die Sicherung von High-Bandwidth Memory und Produktionskapazitäten verbessert die Versorgungssicherheit des Konzerns. In einem ambitionierten Modell könnte der Umsatz von 412 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2027 auf 1,91 Billionen Dollar im Jahr 2031 steigen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie würde dabei von 9,66 auf 41,47 Dollar wachsen. Wird Nvidia weiterhin mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15 bewertet, ergäbe sich ein Kurs von rund 625 Dollar. Gegenüber dem aktuellen Niveau wäre das ein Anstieg von mehr als 150 Prozent. ## Nvidia bleibt vom KI-Boom abhängig Von den drei Szenarien erscheint das letzte Modell aufgrund Nvidias bisheriger Entwicklung besonders spannend und keineswegs ausgeschlossen. Der Konzern hat wiederholt technologische Trends früh erkannt und seine führende Position im KI-Markt ausgebaut. Entscheidend bleibt, ob die hohen Investitionen in KI-Infrastruktur anhalten. Sollte dies der Fall sein, besitzt Nvidia gute Chancen, auch in den kommenden Jahren schneller zu wachsen als derzeit erwartet. Für die Nvidia-Aktie ist bis 2030 eine außergewöhnlich große Bandbreite möglicher Entwicklungen denkbar. Während ein schwächerer KI-Markt erhebliche Risiken birgt, könnte anhaltend hohe Nachfrage den Kurs auf über 600 US-Dollar treiben. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nvidia&stockidentifier=symbol%3ANVDA&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Nvidia informiert. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,64 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Alphabet-Aktie: 3. Quartal im Fokus – Richtungsentscheidung voraus](https://www.sharedeals.de/alphabet-aktie-3-quartal-im-fokus-richtungsentscheidung-voraus/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Alphabet steht trotz hoher KI-Investitionen vor einer möglichen Neubewertung. Der Markt unterschätzt möglicherweise das Wachstum von Google Cloud und bewertet die Risiken für das Suchgeschäft zu pessimistisch. Die kommenden Quartalszahlen Ende des Monats dürften über die weitere Kursrichtung bestimmen. ## Hohe Investitionen sind nicht das eigentliche Problem Alphabet erhöhte nach dem zweiten Quartal seine Investitionsprognose auf 195 bis 205 Milliarden Dollar. Gleichzeitig wurde der freie Cashflow im Quartal erstmals seit dem Börsengang negativ. Die Aktie geriet daraufhin deutlich unter Druck. Die hohen Investitionen allein erklären den Kursrückgang jedoch nicht. Bei Technologiekonzernen werden steigende Ausgaben meist dann abgestraft, wenn deren Erträge nicht erkennbar sind. Bei Alphabet sind diese Erträge bereits sichtbar: Das Suchgeschäft erzielte einen Rekordumsatz von 63,3 Milliarden Dollar, während Google Cloud um 82 Prozent auf 24,8 Milliarden Dollar wuchs. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Angst um Google Search belastet die Aktie Der entscheidende Belastungsfaktor dürfte daher die Sorge sein, dass KI-Agenten wie ChatGPT Googles dominante Stellung bei der Suche gefährden. Die aktuellen Zahlen sprechen allerdings noch nicht dafür. Der Umsatz des Suchgeschäfts stieg im ersten Quartal um 19 Prozent und im zweiten Quartal um 17 Prozent. Gleichzeitig werden AI Overviews inzwischen bei rund 2,5 Milliarden Suchanfragen monatlich eingesetzt. Auch der freie Cashflow bleibt auf Sicht von zwölf Monaten mit 53,3 Milliarden Dollar deutlich positiv. Eine unmittelbare strukturelle Schwäche der Suche ist damit bislang nicht erkennbar. ## KI stärkt bislang die Suche Auch die Entwicklung der Suche spricht gegen die These eines unmittelbaren KI-Kannibalisierungseffekts. Die Zahl der Suchanfragen erreichte zuletzt Rekordwerte, obwohl Google seine KI-Funktionen massiv ausgebaut hat. Damit könnte Gemini weniger ein Ersatz für Google Search als vielmehr die nächste Entwicklungsstufe der bestehenden Suchplattform sein. Die enorme Reichweite von Google verschafft Alphabet dabei einen entscheidenden Vorteil. ## Google Cloud wird zum Wachstumsfokus Noch wichtiger könnte Google Cloud für die künftige Bewertung werden. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 82 Prozent auf 24,8 Milliarden Dollar. Gleichzeitig verbesserte sich die operative Marge auf 35,6 Prozent. Der Auftragsbestand erreichte 514 Milliarden Dollar und lag damit fast fünfmal so hoch wie ein Jahr zuvor. Rund die Hälfte davon soll innerhalb von zwei Jahren als Umsatz realisiert werden. Damit wächst Cloud nicht nur schnell, sondern wird zunehmend profitabel. Genau diese Entwicklung könnte der Markt bislang unterschätzen. ## Analysten könnten erneut zu vorsichtig sein Für das dritte Quartal erwarten Analysten derzeit etwa 127,5 Milliarden Dollar Umsatz und 3,02 Dollar Gewinn je Aktie. Für das vierte Quartal liegen die Schätzungen bei rund 141,7 Milliarden Dollar Umsatz und 3,35 Dollar Gewinn je Aktie. Alphabet übertraf die Umsatzschätzungen allerdings in den vergangenen vier Quartalen jeweils um etwa 2 Prozent. Auch Google Cloud lag zuletzt deutlich über den Erwartungen. Sollte sich dieses Muster fortsetzen, wären für das dritte Quartal rund 130 Milliarden Dollar Umsatz und etwa 3,18 Dollar Gewinn je Aktie möglich. Für das vierte Quartal erscheinen rund 144,6 Milliarden Dollar Umsatz und 3,52 Dollar Gewinn je Aktie realistisch. ## Die Aktie bietet weiteres Potenzial Bei einem Kurs von rund 340 Dollar ergeben sich mehrere Szenarien. Bleiben die hohen Investitionen länger margendämpfend, könnte die Aktie auf etwa 289 Dollar fallen. Bei anhaltendem Cloud-Wachstum erscheint dagegen ein Kurs von rund 379 Dollar möglich. Kommt zusätzlich eine Neubewertung zustande, wäre auch ein Kurs von rund 447 Dollar denkbar. Das gewichtete Kursziel liegt damit bei etwa 393 Dollar, was einem Aufwärtspotenzial von rund 15 Prozent entspricht. ## Wo die Risiken liegen Kurzfristig könnten die hohen Investitionen und der schwächere freie Cashflow die Bewertung weiter belasten. Langfristig besteht zudem das Risiko, dass KI-Agenten tatsächlich einen größeren Teil der Suchanfragen von Google abziehen. Besonders jüngere Nutzer könnten schneller zu alternativen KI-Oberflächen wechseln. Noch zeigen die aktuellen Geschäftszahlen allerdings keine deutliche Verdrängung von Google Search. Alphabet erscheint weiterhin attraktiv bewertet, weil der Markt die Risiken der Suche höher gewichtet als das starke Wachstum von Google Cloud. Solange die Suche robust bleibt und Cloud weiter schneller als erwartet wächst, besitzt die Aktie aus unserer Sicht weiteres Aufwärtspotenzial. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Alphabet&stockidentifier=symbol%3AGOOGL&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Alphabet informiert. ## ℹ️ Alphabet in Kürze - Alphabet Inc. (WKN: A14Y6H) ist eine im kalifornischen Mountain View ansässige Holding und Muttergesellschaft der weltgrößten Suchmaschine Google. - Neben Google betreibt Alphabet auch die Videoplattform YouTube und ein Cloud-Business. Zudem gehören zahlreiche Venture-Unternehmen, wie beispielsweise DeepMind und Waymo, zur Holding. - Alphabet ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Konzern wird zu den sogenannten „Big Five“ der Technologieindustrie gezählt und ist aktuell rund 4,16 Billionen US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Nike-Aktie: Prognose-Schock – oder alles eingepreist?](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-prognose-schock-oder-alles-eingepreist/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Nike steht nach dem Auftakt in das Geschäftsjahr 2027 erneut unter Druck. Zwar übertraf der Sportartikelkonzern beim Gewinn die Erwartungen, doch der Umsatz blieb hinter den Prognosen zurück und insbesondere der Ausblick für das Gesamtjahr enttäuschte Anleger. Nachbörslich verlor die Aktie zeitweise fast neun Prozent. ## Umsatzrückgang trotz Gewinn über den Erwartungen Nike erzielte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 11,21 Milliarden US-Dollar. Damit lag der Konzern vier Prozent unter dem Vorjahreswert und zugleich unter den Analystenerwartungen von rund 11,35 Milliarden Dollar. Der nach GAAP ausgewiesene Nettogewinn sank um zwei Prozent auf 712 Millionen Dollar beziehungsweise 0,48 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt mit 0,44 Dollar gerechnet. Der Blick auf die Regionen zeigt, dass die Schwäche nicht auf einen einzelnen Markt begrenzt war. In Europa, dem Nahen Osten und Afrika ging der Umsatz um fünf Prozent zurück, während die Regionen Asien-Pazifik und Lateinamerika jeweils zwei Prozent einbüßten. Besonders deutlich fiel der Rückgang in Greater China aus: Dort brach der Umsatz um 22 Prozent ein. In Nordamerika konnte Nike dagegen ein Umsatzplus von zwei Prozent erzielen, das die Rückgänge in den anderen Regionen jedoch nicht ausgleichen konnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## China und das Kerngeschäft bleiben problematisch Auch nach Produktkategorien ergibt sich ein gemischtes Bild. Das für Nike mit Abstand wichtigste Geschäft, Schuhe, verzeichnete einen Umsatzrückgang von sechs Prozent auf 6,95 Milliarden Dollar. Das Equipment-Geschäft schrumpfte um drei Prozent auf 611 Millionen Dollar. Lediglich die Bekleidung konnte zulegen: Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf 3,38 Milliarden Dollar. Besonders relevant ist die Entwicklung im Schuhgeschäft, weil dieses Segment einen wesentlichen Teil des Konzernumsatzes ausmacht. Der Rückgang belastet damit unmittelbar die Gesamtentwicklung des Unternehmens. Gleichzeitig zeigt der massive Einbruch in China, dass Nike weiterhin mit schwierigen Marktbedingungen in einer für den Konzern wichtigen Region konfrontiert ist. ## Turnaround unter Elliott Hill kommt nur langsam voran Nike befindet sich weiterhin in einem umfassenden Umbau. CEO Elliott Hill, ein langjähriger Manager des Unternehmens, versucht dabei, zentrale Entscheidungen seines Vorgängers John Donahoe neu auszurichten. Unter Donahoe hatte Nike seine Direktvertriebsstrategie über die eigene Plattform Nike Direct stark ausgebaut und dabei teilweise Beziehungen zu klassischen Einzelhändlern zurückgefahren. Hill setzt dagegen wieder stärker auf Handelspartner. Der Konzern investiert deshalb in den Wiederaufbau von Beziehungen zu Einzelhändlern wie Foot Locker. Der Strategiewechsel benötigt allerdings Zeit. Gleichzeitig versuchen Wettbewerber, die entstandenen Marktanteilschancen zu nutzen. Ein wichtiger Belastungsfaktor bleibt dabei Nike Direct. Der Umsatz dieses Vertriebskanals sank im Quartal um acht Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar. Damit zeigt sich bislang noch kein schneller Erfolg der Neuausrichtung. ## Nike rechnet auch 2027 mit deutlichem Rückgang Besonders kritisch für die Anleger dürfte der erstmals vorgelegte Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2027 sein. Nike erwartet, dass der Umsatz gegenüber dem Geschäftsjahr 2026 im hohen einstelligen Prozentbereich zurückgehen wird. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet das Unternehmen mit 1,15 bis 1,35 Dollar. Darin sind rund 0,15 Dollar an Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit dem bereits angekündigten Programm „Pace“ nicht enthalten. Auf GAAP-Basis entspricht dies nach der Darstellung der vorliegenden Analyse ungefähr 1,00 bis 1,20 Dollar je Aktie. Im Geschäftsjahr 2026 hatte Nike noch 2,10 Dollar je Aktie verdient. Damit deutet die Prognose auf einen erheblichen Rückgang der Profitabilität hin. Der Konzern befindet sich somit weiterhin in einer Übergangsphase, in der kurzfristige Belastungen offenbar in Kauf genommen werden, um die operative und vertriebliche Struktur neu auszurichten. ## Stellenabbau erhöht den Druck auf den Konzern Der Umbau dürfte zudem Auswirkungen auf die Beschäftigten haben. Hill kündigte in einem Schreiben an die Mitarbeiter operative Anpassungen und damit verbundene Stellenstreichungen an. Wie umfangreich der Personalabbau und die weiteren Maßnahmen ausfallen werden, ist derzeit noch nicht vollständig bekannt. Die Restrukturierung ist Teil des „Pace“-Programms, mit dem Nike seine Geschäftsentwicklung beschleunigen und die Kostenstruktur anpassen will. Für das Unternehmen bedeutet dies zusätzliche kurzfristige Belastungen, während der wirtschaftliche Nutzen der Maßnahmen erst zu einem späteren Zeitpunkt sichtbar werden dürfte. ## Anleger reagieren mit deutlichem Verkaufsdruck Die Reaktion des Aktienmarktes fiel entsprechend deutlich aus. Nach Veröffentlichung der Quartalszahlen geriet die Nike-Aktie im nachbörslichen Handel stark unter Druck und verlor zeitweise nahezu neun Prozent. Der Kursrückgang spiegelt vor allem die Kombination aus schwächerem Umsatz, anhaltenden Problemen in wichtigen Märkten und einer deutlich niedrigeren Gewinnprognose wider. Gleichzeitig bleibt Nike eine der bekanntesten Sportmarken weltweit. Die globale Markenpräsenz und die starke Stellung bei Sportlern bilden weiterhin wichtige Vermögenswerte des Konzerns. Die zentrale Frage für Anleger ist deshalb weniger, ob Nike über eine starke Marke verfügt, sondern wann sich die laufende Neuausrichtung tatsächlich wieder in steigenden Umsätzen und Gewinnen niederschlägt. Nike steht vor einem schwierigen Geschäftsjahr 2027: Der Konzern muss Umsatzrückgänge, insbesondere in China und im Schuhgeschäft, ebenso bewältigen wie die Folgen des laufenden strategischen und operativen Umbaus. Der aktuelle Quartalsbericht zeigt, dass der Turnaround unter Elliott Hill bislang Zeit benötigt und kurzfristig weitere Belastungen bevorstehen. Entscheidend wird daher sein, ob Nike die angekündigte Neuausrichtung in den kommenden Quartalen in eine nachhaltige Verbesserung von Umsatz, Marktposition und Profitabilität übersetzen kann. Fundamental halten wir den schwachen kurzfristigen Ausblick zwar schon für eingepreist, jedoch dürfte das Sentiment in der Aktie noch eine Zeit lang schwierig bleiben. Langfristig gesehen sind wir von einem Comeback der Nike-Aktie überzeugt und empfinden aktuelle Kurse knapp oberhalb von 30 US-Dollar als kaufenswert. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nike&stockidentifier=symbol%3ANKE&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Dividenden-Aktien&themealert=cat%3A131) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Nike informiert. ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 50 Milliarden US-Dollar. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Dividenden, Dividenden-Aktien, Dividendenaktien, Konsum-Aktien, Konsumaktien, Nike, Nike Anylse, Nike-Aktie, Nike-Anayse, Nike-Chartanalyse, Nike-Kurs, Nike-Preis, Nike-Prognose --- ### [Bitmine-Aktie: Blüht der Ethereum-Player jetzt richtig auf?](https://www.sharedeals.de/bitmine-aktie-blueht-der-ethereum-player-jetzt-richtig-auf/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Erholung von Ethereum gibt der Aktie von Bitmine Immersion Technologies neuen Rückenwind. Steigende ETH-Kurse erhöhen nicht nur den Wert der umfangreichen Krypto-Reserven, sondern verbessern auch die Perspektiven des Staking-Geschäfts. ## Ethereum treibt die Investmentstory an Bitmine hat seine Ethereum-Bestände während der Kursschwäche weiter ausgebaut. In der vergangenen Woche kaufte das Unternehmen 17.362 ETH für rund 47 Millionen Dollar. Bereits im Juni waren 76.881 ETH zu einem Kurs von rund 1.718 Dollar je Token erworben worden. Zum 27. September hielt Bitmine rund sechs Millionen ETH sowie weitere Krypto- und Unternehmensbeteiligungen. Hinzu kamen 672 Millionen Dollar an Barmitteln. Der Gesamtwert der Vermögenswerte belief sich auf rund 17,2 Milliarden Dollar. Rund fünf Millionen ETH befinden sich inzwischen im Staking. Daraus ergeben sich annualisierte Einnahmen von etwa 358 Millionen Dollar. Würde der gesamte Bestand bei einer aktuellen Rendite von 2,62 Prozent gestakt, wären rund 424 Millionen Dollar pro Jahr möglich. Damit könnte Bitmine mehr als 100 Millionen Dollar Staking-Umsatz pro Quartal erzielen. Steigende ETH-Kurse würden zugleich den Wert der Reserven und das Ertragspotenzial erhöhen, ohne dass die Kosten des Geschäfts proportional steigen müssten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bewertungsabschlag schafft Spielraum Die Marktkapitalisierung von Bitmine liegt bei rund 16,1 Milliarden Dollar und damit unter dem Wert der ausgewiesenen Vermögenswerte. Zusätzlich zum Krypto-Bestand könnte das operative Geschäft rund um Staking und die MAVAN-Validatorplattform langfristig für eine höhere Bewertung sorgen. Für die Aktie bleiben allerdings beide Seiten der Entwicklung eng miteinander verbunden. Ein steigender Ethereum-Kurs kann Vermögenswert und Einnahmen deutlich erhöhen, während ein erneuter Kursrückgang entsprechend starken Druck ausüben dürfte. Die kommenden Quartalszahlen könnten zeigen, wie stark sich die Staking-Einnahmen inzwischen auf das Geschäft auswirken. Gleichzeitig muss Bitmine beweisen, dass sich aus den umfangreichen Ethereum-Beständen ein skalierbares operatives Geschäft entwickeln lässt. ## Hohe Abhängigkeit von der Kryptowährung Ethereum bleibt derweil der entscheidende Kurstreiber. Die übrigen Vermögenswerte sind derzeit nicht groß genug, um die Entwicklung der Aktie wesentlich von der Kryptowährung zu entkoppeln. Nach dem zwischenzeitlichen Rückgang auf etwa 1.500 Dollar hat Ethereum wieder mehr als 80 Prozent an Wert gewonnen. Sollte sich der langfristige Aufwärtstrend fortsetzen, würde dies die Vermögensposition und das Staking-Geschäft von Bitmine zusätzlich stärken. Ein erneuter Einbruch am Kryptomarkt bleibt dagegen das zentrale Risiko. Bitmine profitiert derzeit gleich doppelt von der Ethereum-Erholung: Der Wert der Reserven steigt und das Staking-Geschäft gewinnt an Ertragspotenzial. Gleichzeitig bleibt die Aktie stark vom Kryptomarkt abhängig und dürfte deshalb weiterhin erheblichen Kursschwankungen ausgesetzt sein. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Bitmine+Immersion+Technologies+Inc.&stockidentifier=symbol%3AY6G0&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Krypto+News&themealert=cat%3A127) bleibst Du immer über spannende Krypto-Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Bayer-Aktie: Zwischen hohen Zielen und verbleibenden Risiken](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-zwischen-hohen-zielen-und-verbleibenden-risiken/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Bayer-Aktie steht nach einem misslungenen Ausbruchsversuch und einer folgenden Korrektur wieder stärker im Fokus. Während mehrere große Investmenthäuser der Aktie weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial zutrauen, bleibt der Glyphosat-Komplex der entscheidende Unsicherheitsfaktor. Heute Morgen rutscht die Bayer-Aktie unter die Marke von 47 Euro, nachdem vor wenigen Tagen noch die Marke von 50 Euro zurückobert werden konnte. Gleichzeitig liegen die jüngsten Analystenprognosen teilweise erheblich höher: Die Deutsche Bank bestätigte am 29. September ihr Kursziel von 60 Euro. Barclays sieht Bayer bei 70 Euro, JPMorgan bei 61 Euro und UBS bei 62 Euro. Jefferies bleibt mit einem Kursziel von 46 Euro deutlich vorsichtiger. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Bayer&stockidentifier=symbol%3ABAYN&stockmarket=Tradegate&categoryname=Biotech-Aktien&themealert=cat%3A28) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Bayer informiert. ## Barclays setzt die Messlatte hoch Besonders auffällig ist die Einschätzung von Barclays. Das Institut hob sein Kursziel im September auf 70 Euro an und sieht damit ausgehend vom damaligen Kursniveau erhebliches Potenzial. Auch Goldman Sachs liegt mit 63,50 Euro über dem aktuellen Börsenkurs. Die Spanne der Kursziele zeigt allerdings zugleich, dass die Risiken bei Bayer am Markt sehr unterschiedlich bewertet werden. ## Glyphosat bleibt der entscheidende Kurstreiber Im Mittelpunkt steht weiterhin der Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Roundup. Zwar erzielte Bayer im Juni vor dem US Supreme Court einen wichtigen Erfolg, doch der juristische Komplex ist damit nicht beendet. Ende September begann in Missouri ein neuer Prozess, bei dem Kläger argumentieren, Roundup sei grundsätzlich fehlerhaft entwickelt und nicht ausreichend auf seine Sicherheit getestet worden. Bayer weist diese Vorwürfe zurück. Das Verfahren besitzt deshalb eine besondere Bedeutung. Nach Reuters betrifft der noch nicht abschließend gelöste Rechtskomplex rund 65.000 US-Klagen; gleichzeitig verfolgt Bayer einen vorgeschlagenen Vergleich über 7,25 Milliarden Dollar. Hinzu kommt die laufende Neubewertung von Glyphosat durch die US-Umweltbehörde EPA, deren Abschluss bis Ende 2026 erwartet wird. ## Anleger blicken auf die operative Entwicklung Neben den Rechtsrisiken muss Bayer auch operativ liefern. Die weitere Entwicklung des Pharmageschäfts und der Pipeline ist für die langfristige Neubewertung des Konzerns von zentraler Bedeutung. Positive Nachrichten aus dem Pharmabereich könnten dazu beitragen, den Blick des Marktes stärker auf die künftigen Wachstumsperspektiven und weniger auf die Altlasten der Monsanto-Übernahme zu lenken. Der nächste große Termin ist deshalb der 3. November 2026. Dann veröffentlicht Bayer die Zahlen zum dritten Quartal. Für den Aktienkurs dürfte entscheidend sein, ob der Konzern seine operative Entwicklung und den Ausblick bestätigen kann. ## Große Erwartungen – aber keine Gewissheit Die aktuelle Analystenlandschaft vermittelt ein vergleichsweise optimistisches Bild: Mehrere Kursziele liegen zwischen 60 und 70 Euro und damit deutlich über dem derzeitigen Kursniveau. Gleichzeitig zeigt das 46-Euro-Ziel von Jefferies, dass die Risiken weiterhin erheblich gewichtet werden. Für Anleger bleibt Bayer damit vor allem eine Aktie, bei der juristische Fortschritte und operative Entwicklung eng miteinander verknüpft sind. Gelingt eine weitere Entschärfung der Glyphosat-Risiken und entwickelt sich die Pharmapipeline wie erhofft, könnte sich der Bewertungsabschlag verringern; neue juristische Belastungen könnten dagegen erneut auf den Kurs drücken. Die Bayer-Aktie bietet derzeit ein ungewöhnlich breites Spannungsfeld zwischen ambitionierten Kurszielen und weiterhin bestehenden Risiken. Besonders Barclays, UBS, JPMorgan und die Deutsche Bank sehen mit Kurszielen von 60 bis 70 Euro deutlich höhere Notierungen als zuletzt an der Börse. Ob dieses Potenzial tatsächlich gehoben werden kann, dürfte maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Glyphosat-Verfahren und den operativen Zahlen abhängen. Mit den Quartalszahlen am 3. November steht bereits der nächste wichtige Prüfstein bevor. **+13.000% in 7 Jahren:** Das ist kein Marketing-Gag, sondern [belegte Performance](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg) auf Basis herausragender Expertise. [Hier findest Du kostenlos unseren aktuellen Favoriten](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Bayer ist im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 gelistet. An der Börse wird der Konzern aktuell mit ca. 48 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Was bringt der Oktober?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-was-bringt-der-oktober/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie der Deutschen Telekom steht zu Beginn des Schlussquartals 2026 weiter unter Druck. Während der Konzern operativ weiter wächst, gehen die Analysten beim weiteren Kurspotenzial zunehmend auseinander: Die jüngsten Kursziele reichen von rund 28 bis 43 Euro. ## Aktie verliert an Boden Die Telekom-Aktie notiert heute Morgen unter 26 Euro und scheint sich weiter auf Bodensuche zu befinden. Für zusätzlichen Druck sorgte jüngst das Research-Institut Bernstein, das sein Kursziel von 37 auf 28,10 Euro senkte und die Aktie fortan mit „Market-Perform“ einstuft. Als Belastungsfaktoren gelten unter anderem Unsicherheiten rund um T-Mobile US sowie der zunehmende Wettbewerb im deutschen Breitbandgeschäft. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Dividenden-Aktien&themealert=cat%3A131) bleibst Du immer über spannende Aktien wie die der Deutschen Telekom informiert. ## Operatives Geschäft bleibt robust Die Geschäftsentwicklung liefert dagegen weiterhin positive Signale. Im zweiten Quartal 2026 steigerte die Deutsche Telekom ihren organischen Umsatz um 3,3 Prozent auf 29,9 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA AL wuchs um 7,3 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro, während der bereinigte Konzernüberschuss um 11,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zulegte. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern inzwischen einen Free Cashflow AL von rund 20 Milliarden Euro. ## Große Bandbreite bei den Kurszielen Die Analysten bewerten die Aktie derzeit sehr unterschiedlich. Während Bernstein mit 28,10 Euro nur begrenztes Potenzial gegenüber dem aktuellen Kurs sieht, liegen die Ziele anderer Häuser deutlich höher. Daten von StockAnalysis weisen für 18 Analysten ein durchschnittliches Kursziel von 36,44 Euro aus; die Spanne reicht von 28,10 bis 43 Euro. Auch bei anderen Datenanbietern liegt der Konsens bei rund 36 Euro. ## T-Mobile US bleibt entscheidend Ein wesentlicher Faktor für die Bewertung der Deutschen Telekom ist die Beteiligung an T-Mobile US. Die US-Tochter ist weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber des Konzerns, gleichzeitig beobachten Anleger mögliche strategische Veränderungen besonders genau. Sollten sich daraus zusätzliche Finanzierungs- oder Verschuldungsrisiken ergeben, könnte dies die Bewertung der Telekom-Aktie belasten. ## KI als neuer Impuls Kurzfristig richtet sich der Blick zudem auf den AI Investor Day am 5. Oktober. Die Telekom will dort ihre KI-Strategie und konkrete wirtschaftliche Anwendungsmöglichkeiten vorstellen. Für Anleger wird entscheidend sein, ob der Konzern aus seinen Investitionen in künstliche Intelligenz langfristig zusätzliche Umsätze, Produktivitätsgewinne oder Kosteneinsparungen ableiten kann. ## Nächste Termine im Fokus Nach dem AI Investor Day stehen die Quartalszahlen am 5. November 2026 im Mittelpunkt. Dann dürfte sich zeigen, ob die Telekom ihre Wachstumsdynamik fortsetzen und ihre finanziellen Ziele bestätigen kann. Die Deutsche Telekom liefert operativ weiterhin solide Wachstumszahlen, während die Aktie deutlich unter den durchschnittlichen Analystenzielen notiert. Die große Spanne zwischen 28,10 und 43 Euro zeigt allerdings, wie unterschiedlich der Markt derzeit die Risiken und Chancen des Konzerns bewertet. Entscheidend für die weitere Entwicklung dürften vor allem T-Mobile US, der Cashflow und die strategischen Signale des Managements sein. **+13.000% in 7 Jahren:** Das ist kein Marketing-Gag, sondern [belegte Performance](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg) auf Basis herausragender Expertise. [Hier findest Du kostenlos unseren aktuellen Favoriten](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Precigen-Aktie immer höher: Was treibt diesen Biotech-Titel?](https://www.sharedeals.de/precigen-aktie-immer-hoeher-was-treibt-diesen-biotech-titel/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Precigen hat sich in den vergangenen Monaten zu einer der auffälligeren Biotech-Aktien entwickelt. Rückenwind liefern nicht nur die starke Kursentwicklung, sondern vor allem die wachsenden Umsätze mit Papzimeos und die jüngste FDA-Anerkennung der AdenoVerse-Technologie als Plattform. Damit gewinnt die Investmentstory zunehmend eine zweite Dimension: Aus einem einzelnen kommerziellen Produkt könnte eine breiter skalierbare Technologieplattform entstehen. ## Starkes Momentum trifft auf fundamentale Fortschritte Die Aktie notiert inzwischen nahe ihrem 52-Wochen-Hoch und hat seit Jahresbeginn deutlich zugelegt. Bemerkenswert ist dabei, dass die Kursstärke zunehmend von konkreten operativen Fortschritten begleitet wird. Papzimeos, eine Immuntherapie gegen rezidivierende respiratorische Papillomatose, entwickelt sich zum wichtigen Wachstumstreiber, während Precigen gleichzeitig seine Pipeline weiter vorantreibt. Im zweiten Quartal erreichte Papzimeos bereits einen Nettoumsatz von mehr als 50 Mio. US-Dollar. Die Dynamik der Markteinführung ist damit ein wichtiger Faktor für die Neubewertung des Unternehmens. Gleichzeitig rückt der von Precigen angestrebte Cashflow-Break-even näher. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1jfxad2*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## AdenoVerse könnte zum entscheidenden Hebel werden Besonders relevant ist die FDA-Anerkennung von AdenoVerse als Plattformtechnologie. Für Precigen bedeutet dies, dass die Technologie nicht mehr nur im Zusammenhang mit einem einzelnen Entwicklungsprogramm betrachtet werden muss. Bereits gewonnene Erkenntnisse aus Herstellung, Charakterisierung und Entwicklung können perspektivisch auch für weitere Programme genutzt werden. Damit könnte AdenoVerse langfristig einen Skalierungseffekt erzeugen: Je mehr Programme auf der Plattform aufbauen, desto größer könnte der strategische Wert der bereits vorhandenen Technologie- und Entwicklungsbasis werden. Genau dieser Aspekt steht auch im Mittelpunkt der aktuellen Seeking-Alpha-Analyse. ## Vom Biotech-Spekulationswert zum kommerziellen Unternehmen Die Kombination aus einem zugelassenen und wachsenden Produkt, einer validierten Plattformtechnologie und einer weiterentwickelten Pipeline verändert das Profil von Precigen. Programme wie PRGN-2009 eröffnen zusätzliche Wachstumsperspektiven, während Papzimeos bereits einen kommerziellen Beweis liefert. Hinzu kommt das zunehmende Interesse institutioneller Investoren. Der sogenannte „Institutional Crossover Effect“ beschreibt dabei die mögliche Entwicklung von einem klassischen Biotech-Investment hin zu einem Unternehmen, das aufgrund steigender Umsätze, besserer Finanzierungsqualität und einer breiteren Pipeline auch für größere institutionelle Anleger interessant wird. ## Der nächste Beweis muss aus den Zahlen kommen Trotz der Fortschritte bleibt Precigen ein Unternehmen mit erheblichen Erwartungen im Aktienkurs. Nach dem starken Anstieg muss das Management nun zeigen, dass sich die Dynamik bei Papzimeos fortsetzt und der angekündigte Weg zum Cashflow-Break-even tatsächlich erreicht wird. Gleichzeitig müssen die klinischen Programme weitere Fortschritte liefern. Gerade hier könnte sich zeigen, ob AdenoVerse tatsächlich den erhofften Plattformcharakter entwickelt oder ob der aktuelle Wert des Unternehmens weiterhin überwiegend vom kommerziellen Erfolg von Papzimeos abhängt. Precigen steht heute auf einem deutlich breiteren Fundament als noch vor einem Jahr: Ein wachsendes kommerzielles Produkt trifft auf eine von der FDA anerkannte Technologieplattform und eine interessante Pipeline. Nach dem kräftigen Kursanstieg richtet sich der Blick deshalb zunehmend auf die operative Umsetzung – insbesondere auf weiteres Umsatzwachstum, den Break-even und die erfolgreiche Nutzung von AdenoVerse für zusätzliche Programme. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Precigen&stockidentifier=symbol%3APrecigen&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Biotech-Aktien&themealert=cat%3A28) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Palantir oder Oracle? Zwei Tech-Giganten, ein Börsenwert](https://www.sharedeals.de/palantir-oder-oracle-zwei-tech-giganten-ein-boersenwert/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Palantir und Oracle werden an der Börse derzeit mit einer ähnlichen Marktkapitalisierung bewertet, obwohl zwischen den beiden Softwarekonzernen beim Umsatz und Gewinn ein erheblicher Abstand liegt. Während Palantir mit starkem Wachstum und hohen Margen punktet, steht Oracle vor der Herausforderung, seinen milliardenschweren Ausbau der KI- und Cloud-Infrastruktur zu finanzieren. ## Ähnliche Börsenwerte, völlig andere Größenordnungen Palantir und Oracle liegen bei der Marktkapitalisierung inzwischen erstaunlich dicht beieinander. Palantir wird mit rund 450 Milliarden US-Dollar bewertet, Oracle mit etwa 420 Milliarden Dollar. Der Abstand bei den operativen Kennzahlen ist dagegen erheblich. Palantir erzielte in den vergangenen zwölf Monaten rund 6,2 Milliarden Dollar Umsatz und etwa 3 Milliarden Dollar Gewinn. Oracle kam im selben Zeitraum auf rund 71,8 Milliarden Dollar Umsatz und einen Gewinn von etwa 18,7 Milliarden Dollar. Damit wird Palantir an der Börse ungefähr so hoch bewertet wie ein Konzern, der mehr als zehnmal so viel Umsatz und mehr als sechsmal so viel Gewinn erwirtschaftet. Der entscheidende Unterschied liegt deshalb in den Wachstumserwartungen. Wer Palantir zu dieser Bewertung kauft, setzt darauf, dass das Unternehmen seine Gewinne über Jahre hinweg außergewöhnlich schnell steigern kann. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Palantirs Gewinn wächst rasant Palantir kann tatsächlich auf eine bemerkenswerte Dynamik verweisen. Der Nettogewinn stieg nach Angaben des Artikels von rund 763 Millionen Dollar in den vorangegangenen zwölf Monaten auf etwa 3 Milliarden Dollar im jüngsten Zwölfmonatszeitraum. Für 2026 erwartet das Management einen Umsatz von rund 8,15 Milliarden Dollar – etwa 82 Prozent mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig verfügt das Unternehmen über eine vergleichsweise komfortable Bilanz. Ende Juni lagen rund 9,2 Milliarden Dollar an Barmitteln und kurzfristigen US-Staatsanleihen in der Kasse, während keine Finanzschulden ausgewiesen wurden. Palantirs hohe Profitabilität und die geringe Verschuldung unterscheiden das Unternehmen deutlich von vielen kapitalintensiven KI-Infrastrukturprojekten. Doch genau diese Stärke ist bereits weitgehend in der Bewertung enthalten. Beim im Artikel genannten Kursniveau wird Palantir mit etwa dem 160-Fachen des Gewinns bewertet. Zum Vergleich: Oracle kommt auf Basis der dort genannten Kennzahlen auf ein deutlich niedrigeres Bewertungsniveau. ## Für Palantir wird die Messlatte immer höher Um bei unverändertem Aktienkurs auf das im Artikel zugrunde gelegte Kurs-Gewinn-Verhältnis von Oracle von rund 22 zu kommen, müsste Palantir seinen Jahresgewinn auf ungefähr 22 Milliarden Dollar steigern. Das wäre mehr als der derzeitige Gewinn von Oracle. Über einen Zeitraum von fünf Jahren würde dafür ein durchschnittliches Gewinnwachstum von etwa 48 Prozent pro Jahr erforderlich sein. Palantir hat zuletzt zwar deutlich höhere Wachstumsraten erreicht, doch eine derart hohe Dynamik über fünf aufeinanderfolgende Jahre aufrechtzuerhalten, wäre eine erhebliche Herausforderung. Hinzu kommt der zunehmende Wettbewerb. Oracle präsentierte jüngst eine KI-Datenplattform, die nach Unternehmensangaben die Erstellung sogenannter Enterprise Ontologies automatisiert. Dabei handelt es sich um Modelle, die Zusammenhänge zwischen einem Unternehmen und seinen Daten abbilden. Oracle verwies dabei selbst auf Palantir als Pionier dieses Ansatzes – ein Hinweis darauf, dass Palantirs technologisches Terrain zunehmend auch von etablierten Cloud- und Softwarekonzernen bearbeitet wird. ## Oracle wächst schneller – muss dafür aber massiv investieren Auch Oracle ist längst nicht mehr der langsam wachsende Softwarekonzern vergangener Jahre. Der Umsatz legte im Geschäftsjahr 2026 um 17 Prozent zu. Im vierten Quartal beschleunigte sich das Wachstum auf 21 Prozent, bevor Oracle im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatzanstieg von 30 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar meldete. Besonders stark entwickelte sich das Cloud-Infrastrukturgeschäft, dessen Umsatz um 121 Prozent zunahm. Der KI-Boom sorgt damit auch bei Oracle für eine erhebliche Wachstumsbeschleunigung. Die Bewertung wirkt im Vergleich zu Palantir entsprechend deutlich niedriger. Oracle erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen bereinigten Gewinn je Aktie von 8,10 Dollar, gegenüber 6,83 Dollar im Vorjahr. Auf Basis des im Artikel genannten Aktienkurses entspricht das ungefähr dem 17-Fachen des erwarteten Gewinns. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Palantir&stockidentifier=symbol%3APLTR&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. ## Der Preis des KI-Booms zeigt sich in Oracles Bilanz Die Kehrseite des Oracle-Wachstums ist allerdings der enorme Kapitalbedarf. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 beliefen sich die Investitionsausgaben auf 28,5 Milliarden Dollar und lagen damit über dem operativen Cashflow von 23,1 Milliarden Dollar. Im Geschäftsjahr 2026 verzeichnete Oracle laut den genannten Zahlen einen negativen freien Cashflow von 23,7 Milliarden Dollar. Um die Expansion zu finanzieren, verkaufte Oracle im vergangenen Quartal zudem Aktien im Wert von rund 20 Milliarden Dollar über ein sogenanntes At-the-Market-Programm. Dadurch wurden etwa 141 Millionen neue Aktien ausgegeben und die Zahl der ausstehenden Aktien um rund fünf Prozent erhöht. Auch die Verschuldung ist erheblich. Ende August standen rund 125 Milliarden Dollar an Verbindlichkeiten und anderen Finanzschulden etwa 37 Milliarden Dollar an Barmitteln und marktfähigen Wertpapieren gegenüber. Oracle finanziert seinen KI- und Cloud-Ausbau damit in einem wesentlich kapitalintensiveren Umfeld als Palantir. ## Zwei unterschiedliche Wetten auf die Zukunft Der Vergleich zeigt damit vor allem zwei sehr unterschiedliche Börsenwetten. Bei Palantir hängt die Rechtfertigung der aktuellen Bewertung wesentlich davon ab, dass das Unternehmen sein außergewöhnlich hohes Gewinnwachstum über mehrere Jahre fortsetzt. Oracle muss dagegen vor allem beweisen, dass seine massiven Investitionen in Cloud- und KI-Infrastruktur langfristig ausreichend Cashflow generieren. Auch bei der Bewertung des gesamten Unternehmens unter Einbeziehung von Schulden und Barmitteln verschiebt sich das Bild: Im Ausgangsartikel wird Oracle mit einem Unternehmenswert von rund 505 Milliarden Dollar angesetzt, Palantir mit etwa 438 Milliarden Dollar. Der Bewertungsabstand ist damit größer, als der reine Vergleich der Marktkapitalisierungen zunächst vermuten lässt. Palantir und Oracle profitieren beide vom langfristigen Trend zu künstlicher Intelligenz und datengetriebener Software, stehen dabei aber vor sehr unterschiedlichen finanziellen Anforderungen. Palantirs hohe Wachstumsraten und starke Bilanz treffen auf eine außergewöhnlich ambitionierte Bewertung, während Oracle trotz hoher Investitionen deutlich niedriger bewertet wird und seine Expansion erst in nachhaltig steigenden freien Cashflow übersetzen muss. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. 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Şahin und Türeci wollen mit ihrem neuen Unternehmen Arife künftig an der nächsten Generation von mRNA-Medikamenten forschen. Ursprünglich war vorgesehen, dass BioNTech dafür bestimmte Rechte und Technologien einbringt und im Gegenzug an Arife beteiligt wird. Eine verbindliche Einigung ist bislang jedoch nicht zustande gekommen. Im Raum stehen unter anderem Fragen zu Patenten, Wirkstoffprojekten, Geld und möglicherweise auch Mitarbeitern. Kreisen zufolge eskaliert der Streit hinter den Kulissen. Für BioNTech kommt der Konflikt zu einem schwierigen Zeitpunkt. Das Covid-Geschäft verliert massiv an Bedeutung, während der Konzern hohe Summen in die Krebsforschung investiert. Allein im ersten Halbjahr 2026 entstand ein Nettoverlust von rund 1,35 Milliarden Euro. Gleichzeitig setzt BioNTech auf mehrere spätklinische Onkologieprogramme und will sich zu einem Unternehmen mit mehreren zugelassenen Produkten entwickeln. Auch die Standortschließungen unterstreichen den tiefgreifenden Wandel: Marburg, Tübingen und Idar-Oberstein werden aufgegeben, nachdem sich keine Käufer gefunden haben. BioNTech baut damit weitere Strukturen aus der Pandemie-Ära zurück. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Was bedeutet das für die Aktie? Genau hier wird die Situation für Anleger unübersichtlich. BioNTech verfügt weiterhin über erhebliche finanzielle Mittel und eine umfangreiche klinische Pipeline. Gleichzeitig fehlen bislang die zugelassenen Produkte, die den Konzern dauerhaft vom Corona-Impfstoff unabhängig machen könnten. Die Bewertung hängt damit zunehmend an der Frage, ob die Krebs-Pipeline tatsächlich den nächsten Wachstumsschub liefern kann. Der bevorstehende Abschied der Gründer erhöht die Unsicherheit zusätzlich. Şahin und Türeci wollen BioNTech zwar als Aktionäre verbunden bleiben, ihr operatives Zukunftsprojekt liegt aber außerhalb des Konzerns. Spätestens Anfang Februar 2027 soll Guido Oelkers den Vorstandsvorsitz übernehmen. Die BioNTech-Aktie bleibt vor allem eine Wette auf die klinische Pipeline und den erfolgreichen Übergang vom Corona-Impfstoffhersteller zum Onkologieunternehmen. Gründerstreit, Managementwechsel und Konzernumbau sorgen gleichzeitig für erhebliche Unsicherheit – weshalb die künftige Entwicklung der Aktie derzeit nur schwer einzuschätzen ist. Zwar besitzt das Unternehmen noch über Jahre ausreichend Liquidität, doch ohne konkrete kommerzielle Erfolge wird die Erfolgsstory kaum wiederbelebt werden können. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BioNTech&stockidentifier=symbol%3ABNTX&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Biotech-Aktien&themealert=cat%3A28) bleibst Du immer über spannende Aktien wie BioNTech informiert. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 22 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Anthropic-IPO teurer als SpaceX: Börsen-Coup im November?](https://www.sharedeals.de/anthropic-ipo-teurer-als-spacex-boersen-coup-im-november/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der KI-Entwickler Anthropic steht vor einem der bedeutendsten Börsengänge der Technologiebranche. Das Unternehmen hinter dem Sprachmodell Claude strebt Berichten zufolge eine Bewertung von mehr als zwei Billionen US-Dollar an – und könnte damit zum wichtigen Gradmesser dafür werden, wie nachhaltig die aktuelle KI-Euphorie an den Kapitalmärkten tatsächlich ist. ## Milliardenumsätze treffen auf Milliardenkosten Die nun von Reuters eingesehenen Unterlagen zeichnen das Bild eines Unternehmens mit außergewöhnlichem Wachstum, aber ebenso außergewöhnlichem Kapitalbedarf. Anthropic steigerte seinen Umsatz 2025 auf knapp 4,6 Milliarden US-Dollar und damit innerhalb eines Jahres etwa auf das Zwölffache. Gleichzeitig fiel ein operativer Verlust von mehr als acht Milliarden Dollar an. Allein 7,33 Milliarden Dollar flossen in Rechenleistung und Infrastruktur. Der ausgewiesene Nettoverlust von rund 42 Milliarden Dollar wirkt auf den ersten Blick noch dramatischer. Ein wesentlicher Teil davon, rund 34 Milliarden Dollar, geht laut den Unterlagen allerdings auf einen bilanziellen Bewertungseffekt bei Finanzierungsinstrumenten zurück, deren Wert angesichts der stark gestiegenen Unternehmensbewertung zunahm. Es handelt sich damit nicht um einen entsprechenden Mittelabfluss aus dem operativen Geschäft. Zum Jahresende verfügte Anthropic über rund 20,3 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln und kurzfristigen Anlagen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Wachstum beschleunigt sich weiter Noch stärker als die Jahreszahlen fallen die jüngsten Entwicklungen ins Gewicht. Im zweiten Quartal 2026 erzielte Anthropic nach den vorliegenden Angaben einen Umsatz von rund 11,5 Milliarden Dollar. Damit erwirtschaftete das Unternehmen innerhalb von nur drei Monaten mehr als das Doppelte seines gesamten Umsatzes aus dem Jahr 2025. Die Dynamik ist auch deshalb relevant, weil Anthropic damit zunehmend zu einem direkten Konkurrenten von OpenAI wird. Nach den in der Vorlage genannten Zahlen lag Anthropic im zweiten Quartal beim Umsatz vor OpenAI und erzielte zudem erstmals einen bereinigten operativen Gewinn von 559 Millionen Dollar. OpenAI verzeichnete dagegen weiterhin einen operativen Verlust in Milliardenhöhe. Die Entwicklung zeigt, wie schnell sich die Kräfteverhältnisse unter den führenden KI-Unternehmen verändern können. ## Bewertung von über zwei Billionen Dollar? Für den geplanten Börsengang steht eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar im Raum. Damit würde Anthropic zu den wertvollsten Unternehmen gehören, die jemals an die Börse gegangen sind. Die Größenordnung liegt nur wenig über dem Niveau, das Investoren zuletzt auch für den Börsengang von SpaceX akzeptierten. Allerdings unterscheidet sich die Ausgangslage beider Unternehmen erheblich. Anthropic ist nahezu vollständig auf künstliche Intelligenz konzentriert und entwickelt sogenannte Frontier-Modelle, also besonders leistungsfähige KI-Systeme. Gleichzeitig wächst das Unternehmen derzeit mit einer Geschwindigkeit, die klassische Bewertungsmaßstäbe zunehmend an ihre Grenzen bringt. Bereits im August berichtete Reuters, Anthropic arbeite mit langfristigen Umsatzannahmen von rund 190 bis 200 Milliarden Dollar für 2028. ## Börsengang mit Folgen für Nvidia und die gesamte KI-Lieferkette Die Bedeutung des Börsengangs reicht deshalb weit über Anthropic selbst hinaus. Ein erheblicher Teil der derzeitigen KI-Investitionen fließt in Rechenzentren, Grafikprozessoren, Netzwerktechnik, Stromversorgung und andere Infrastruktur. Anthropic selbst erwartet in den kommenden Jahren Verpflichtungen von rund 518 Milliarden Dollar für Cloud-Dienste, Rechenleistung und Infrastruktur. Für Unternehmen wie Nvidia ist die Profitabilität der großen KI-Entwickler deshalb von zentraler Bedeutung. Solange die Anbieter leistungsfähiger Modelle steigende Umsätze erzielen und genügend Kapital zur Verfügung haben, können sie ihre Investitionen in Rechenkapazität weiter ausbauen. Ein erfolgreicher Anthropic-Börsengang könnte an den Märkten daher als Bestätigung interpretiert werden, dass hinter der enormen Nachfrage nach KI-Infrastruktur ein wirtschaftlich tragfähiges Geschäftsmodell entsteht. Umgekehrt würde eine deutlich schwächere Aufnahme des Börsengangs Fragen über die Nachhaltigkeit der derzeitigen Bewertungen aufwerfen. Gerade weil so viel Kapital in den Ausbau der KI-Infrastruktur fließt, könnte die Bewertung eines führenden Modellanbieters als wichtiger Referenzpunkt für den gesamten Sektor dienen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Geschäftsmodell bleibt mit erheblichen Risiken verbunden Trotz des enormen Wachstums weist der Börsenprospekt auf erhebliche Risiken hin. Anthropic erzielte im vergangenen Jahr fast ein Viertel seines Umsatzes mit lediglich zwei Kunden. Gleichzeitig seien viele wichtige Kunden nicht langfristig gebunden und könnten ihre Ausgaben reduzieren oder vollständig einstellen. Das macht das Unternehmen anfällig für Veränderungen bei der Nachfrage nach KI-Diensten. Hinzu kommen die enormen laufenden Kosten. Die Entwicklung immer leistungsfähigerer KI-Modelle erfordert riesige Mengen an Rechenleistung und damit hohe Ausgaben für Chips, Energie und Rechenzentren. Anthropic muss somit nicht nur seine Umsätze massiv steigern, sondern langfristig auch zeigen, dass aus dem Wachstum dauerhaft ausreichende Margen entstehen können. ## Anthropic warnt selbst Besondere Aufmerksamkeit dürfte zudem ein ungewöhnlicher Abschnitt des Börsenprospekts erhalten. Anthropic warnt potenzielle Investoren ausdrücklich davor, dass hochentwickelte KI-Systeme „katastrophale oder existenzielle Risiken“ für die Menschheit verursachen könnten. Reuters berichtet, dass der 261 Seiten umfassende Prospekt umfangreich auf mögliche Fehlentwicklungen der eigenen Modelle eingeht. Genannt werden unter anderem mögliche Verhaltensweisen wie der Versuch, eine Abschaltung zu verhindern, Informationen zu verbergen oder Menschen zu manipulieren. Anthropic betont zugleich, dass die Technologie enorme wirtschaftliche Chancen bietet und mit historischen Umbrüchen wie der Elektrifizierung oder der Industrialisierung vergleichbar sein könnte. Gerade diese Gleichzeitigkeit von enormem wirtschaftlichem Potenzial und weitreichenden Sicherheitsrisiken dürfte zu den ungewöhnlichsten Aspekten des Börsengangs gehören. ## Ungewöhnliches Machtmodell für ein börsennotiertes Unternehmen Auch die geplante Unternehmensstruktur hebt Anthropic von vielen anderen Technologieunternehmen ab. Laut Reuters soll eine neu geschaffene „Founder LLC“, der die sieben Mitgründer angehören, über eine einzelne Class-F-Aktie 50,1 Prozent der Stimmrechte bei wichtigen Unternehmensentscheidungen kontrollieren. Damit soll die langfristige Ausrichtung des Unternehmens stärker gegen kurzfristigen Marktdruck abgesichert werden. Anthropic ist zudem als Public Benefit Corporation organisiert und hat seine Unternehmensführung ausdrücklich mit Fragen des gesellschaftlichen Nutzens und der Sicherheit künstlicher Intelligenz verbunden. Für Anleger bedeutet das, dass die Kontrolle über strategische Entscheidungen auch nach einem Börsengang ungewöhnlich stark bei den Gründern konzentriert bleiben könnte. ## Börsengang als Lackmustest für den KI-Markt Wann genau Anthropic an die Börse geht, ist weiterhin nicht endgültig festgelegt. Reuters berichtete zuletzt, dass der Börsengang nach den US-Kongresswahlen im November stattfinden könnte. Damit würde der Termin in eine Phase fallen, in der die Finanzmärkte ohnehin mit hohen Anleiherenditen, steigenden Finanzierungskosten und einer erhöhten Bewertung von Technologieunternehmen umgehen müssen. Gerade deshalb dürfte die Aufnahme der Anthropic-Aktie an der Börse über das Unternehmen selbst hinaus Bedeutung bekommen. Eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar würde voraussetzen, dass Investoren an eine außergewöhnlich starke Expansion des KI-Geschäfts glauben. Der Börsengang könnte damit zu einem Referenzpunkt für die Bewertung der gesamten Branche werden – von den Modellanbietern bis zu den Chipherstellern und Rechenzentrumsbetreibern. Anthropics geplanter Börsengang trifft auf eine KI-Branche, in der Wachstum, Kapitalbedarf und technologische Risiken eine bislang kaum gekannte Größenordnung erreicht haben. Ob die Märkte eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar akzeptieren, dürfte deshalb nicht nur die Zukunft von Anthropic prägen, sondern auch wichtige Signale für die Bewertung und Finanzierung des gesamten KI-Ökosystems liefern. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=auto&stockidentifier=symbol%3A&stockmarket=&categoryname=IPOs+%26amp%3B+B%C3%B6rseng%C3%A4nge&themealert=cat%3A128) bleibst Du immer über spannende Storys wie diese informiert. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Tech-Aktien --- ### [Pfizer-Aktie: Der unterschätzte Turnaround nimmt Gestalt an](https://www.sharedeals.de/pfizer-aktie-der-unterschaetzte-turnaround-nimmt-gestalt-an/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Als Pfizer Ende Juni noch bei rund 24 US-Dollar notierte, hatten wir die Aktie trotz der bekannten Patentrisiken [klar zum Kauf empfohlen](https://www.sharedeals.de/pfizer-aktie-darum-ist-sie-jetzt-ein-klarer-kauf/). Inzwischen hat sich die operative Ausgangslage weiter verbessert: Das neue Produktportfolio wächst kräftig, die Vyndaqel-Perspektive wurde verlängert und umfangreiche Sparmaßnahmen sollen den bevorstehenden Patentdruck abfedern. ## Solides Wachstum abseits von Corona Die jüngsten Zahlen des US-Pharmakonzerns bestätigen wesentliche Punkte unserer damaligen Investmentthese. Pfizer erzielte im zweiten Quartal 2026 rund 15 Milliarden US-Dollar Umsatz und wuchs ohne das inzwischen deutlich kleinere Covid-Geschäft operativ um 5 Prozent. Damit verliert die Normalisierung bei Comirnaty und Paxlovid zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig wächst das Portfolio aus neuen und zugekauften Medikamenten deutlich und erreichte im Quartal rund 3,2 Milliarden US-Dollar Umsatz. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Pfizer&stockidentifier=symbol%3APFE&stockmarket=NYSE&categoryname=Biotech-Aktien&themealert=cat%3A28) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Pfizer informiert. ## Neue Produkte schließen die Patentlücke Der entscheidende Test für Pfizer bleibt der bevorstehende Verlust wichtiger Patente. Eliquis, Ibrance, Xtandi und Xeljanz stehen in den kommenden Jahren unter zunehmendem Wettbewerbsdruck durch Generika und Biosimilars. Dem steht ein wachsendes Ersatzportfolio gegenüber. Padcev und Lorbrena verzeichneten zuletzt zweistellige Wachstumsraten. Auch die Pipeline bietet zusätzliche Chancen, insbesondere mit Mevrometostat, für das noch 2026 wichtige Studiendaten erwartet werden. ## Vyndaqel erhält zusätzliche Wachstumsjahre Ein wichtiger Erfolg seit unserem Kauftipp ist die verbesserte Patentperspektive für Vyndaqel und Vyndamax. Pfizer hat mit mehreren Generika-Herstellern Vereinbarungen getroffen, wodurch sich die effektive US-Patentlaufzeit von Vyndamax bis Juni 2031 verlängert hat. Das ist für Pfizer besonders relevant, weil die Franchise bereits Milliardenumsätze generiert und weiter wächst. Ein früherer Umsatzrückgang ab 2029 dürfte dadurch zumindest teilweise nach hinten verschoben werden. ## Milliarden-Einsparungen stärken den Gewinn Parallel arbeitet Pfizer an seiner Kostenbasis. Bereits realisierte Einsparungen sollen bis 2029 durch weitere Maßnahmen deutlich ausgebaut werden. Hinzu kommen Optimierungen in der Produktion. Damit entsteht ein zusätzlicher Puffer für die Jahre, in denen die Patentverluste den Umsatz belasten. Zugleich will Pfizer die erzielten Effizienzgewinne teilweise wieder in wichtige Forschungsprogramme investieren. ## Die Bewertung spricht weiterhin für Geduld Auch nach dem Kursanstieg seit unserem Kauftipp auf rund 29 US-Dollar liegt die Bewertung der Aktie weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Der Markt berücksichtigt damit bereits einen erheblichen Teil der bevorstehenden Patentbelastungen. Gleichzeitig sind die Fortschritte bei neuen Medikamenten, Vyndaqel und den Sparprogrammen noch nicht vollständig in der langfristigen Ertragsentwicklung angekommen. Pfizer selbst erwartet, dass der Umsatz 2028 seinen Tiefpunkt erreicht und anschließend wieder wächst. Die Dividende von rund 6 Prozent bietet während der Übergangsphase weiterhin einen erheblichen laufenden Ertrag. Gleichzeitig könnte eine Stabilisierung der Gewinne in den kommenden Jahren den Bewertungsabschlag der Aktie reduzieren. ## Risiken bleiben Teil der Investmentthese Die Patentabläufe stellen derweil immer noch die größte Belastung dar. Sollte das Wachstum der neuen Produkte nachlassen oder sollten wichtige Pipeline-Kandidaten enttäuschen, könnte die erwartete Kompensation langsamer ausfallen. Auch bei den Sparprogrammen kommt es auf die Umsetzung an. Verzögerungen könnten die Gewinnentwicklung stärker belasten als derzeit erwartet. Unser [Kauftipp von Ende Juni](https://www.sharedeals.de/pfizer-aktie-darum-ist-sie-jetzt-ein-klarer-kauf/) bei rund 24 US-Dollar hat sich bislang glänzend ausgezahlt. Die Kombination aus wachsendem Ersatzportfolio, verlängertem Vyndaqel-Patentzeitraum, milliardenschweren Einsparungen und hoher Dividende bleibt die zentrale Grundlage der Investmentstory. **Übrigens:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1wq6ihr*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ Pfizer in Kürze - Pfizer ist einer der weltweit größten Pharma- und Biotechnologiekonzerne. Das Unternehmen erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt vor allem verschreibungspflichtige Arzneimittel. Kernbereiche der Tätigkeit sind Entzündungskrankheiten, Immunologie, Impfstoffe, Innere Medizin, Onkologie und seltene Krankheiten. - Neben dem Hauptsitz in New York City unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Pfizer ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und gehört mit einem Börsenwert von rund 164 Milliarden US$ zu den größten Pharmakonzernen weltweit. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Coinbase-Aktie: Bringt der neue Krypto-Aufschwung den Kurs zum Fliegen?](https://www.sharedeals.de/coinbase-aktie-bringt-der-neue-krypto-aufschwung-den-kurs-zum-fliegen/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Coinbase Global könnte von der jüngsten Erholung der Kryptomärkte und den weiteren Perspektiven profitieren, nachdem Bitcoin zuvor mehr als die Hälfte seines Wertes eingebüßt hatte. Trotz der weiterhin offenen regulatorischen Fragen eröffnet die zunehmende Nutzung digitaler Vermögenswerte Coinbase zusätzliche Wachstumschancen. Coinbase betreibt eine Plattform für den Handel und die Verwahrung von Kryptowährungen und erweitert sein Geschäftsmodell zunehmend über das klassische Transaktionsgeschäft hinaus. Dazu zählen unter anderem Stablecoins, tokenisierte Wertpapiere, Prognosemärkte und weitere Dienstleistungen rund um digitale Vermögenswerte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Gescheiterte Regulierung verändert die Ausgangslage Der Clarity Act konnte im US-Senat nicht die erforderlichen 60 Stimmen erreichen und damit nicht in die nächste Phase des Gesetzgebungsverfahrens eintreten. Ziel des Gesetzes war es, klarere regulatorische Rahmenbedingungen für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte zu schaffen. Ein wesentlicher Streitpunkt betraf Stablecoins und die damit verbundenen Vergütungsmodelle. Insbesondere aus dem Bankensektor gab es Bedenken, dass attraktive Stablecoin-Renditen Einlagen aus dem traditionellen Finanzsystem abziehen könnten. Coinbase-Chef Brian Armstrong hatte im Zusammenhang mit dem Gesetz zudem auf weitere mögliche Probleme hingewiesen. Dazu gehörten unter anderem Einschränkungen für tokenisierte Aktien, mögliche Beschränkungen für dezentrale Finanzanwendungen sowie Veränderungen bei den Zuständigkeiten der US-amerikanischen Aufsichtsbehörden. Parallel dazu hat die US-Börsenaufsicht SEC einen zeitlich begrenzten regulatorischen Rahmen für den Handel mit tokenisierten Wertpapieren geschaffen. Damit entstehen für Coinbase Möglichkeiten, einige der geplanten Geschäftsbereiche auch ohne eine umfassende neue Gesetzgebung weiterzuentwickeln. ## Stablecoins eröffnen einen Milliardenmarkt Während die politische Diskussion über neue Regeln weitergeht, entwickelt sich der Markt für digitale Vermögenswerte unabhängig davon weiter. Insbesondere Stablecoins verzeichnen stark steigende Transaktionsvolumina. Für Coinbase ist dabei die eigene Stablecoin USDC von besonderer Bedeutung. Das Unternehmen kann die Attraktivität des Produkts erhöhen, indem es die Einsatzmöglichkeiten von USDC erweitert und damit stärker auf dessen tatsächlichen Nutzen als Zahlungsmittel und Abwicklungsinstrument setzt. Das langfristige Potenzial geht jedoch über Stablecoins hinaus. Für den Markt wird bis 2030 ein deutliches Wachstum bei Stablecoins erwartet, während tokenisierte Vermögenswerte ebenfalls einen erheblichen Teil des traditionellen Finanzsystems digital abbilden könnten. Hinzu kommen neue Anwendungsfelder wie Transaktionen zwischen KI-Agenten, die einen weiteren potenziellen Markt für Blockchain-Infrastruktur schaffen. ## Erholung der Kryptowährungen verbessert die Aussichten Wie bei vielen Unternehmen aus dem Kryptosektor hängen die Geschäftszahlen von Coinbase stark von der Aktivität an den Märkten für digitale Vermögenswerte ab. Nach einer schwierigen Phase hat das Unternehmen sein Angebot gleichzeitig um Prognosemärkte und den Handel mit tokenisierten Aktien erweitert, wobei sich diese Geschäftsbereiche noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Belastend wirkten zuletzt die niedrigeren Kryptowährungspreise auch auf die Umsätze aus Abonnements und Dienstleistungen. Im zweiten Quartal 2026 erzielte Coinbase in diesem Bereich 555 Millionen Dollar, nachdem im dritten Quartal 2025 noch ein Höchststand von 717 Millionen Dollar erreicht worden war. Die Einnahmen aus Blockchain-Rewards gingen ebenfalls zurück, was unter anderem mit niedrigeren Kryptowährungspreisen und veränderten Vergütungssätzen zusammenhing. Gleichzeitig erwies sich das Geschäft mit Abonnements und Dienstleistungen als stabiler als die transaktionsabhängigen Einnahmen. Die Transaktionserlöse lagen im zweiten Quartal bei 599 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2024 waren es noch 1,556 Milliarden Dollar gewesen. ## Steigende Kurse könnten die Geschäftsentwicklung beschleunigen Trotz der schwächeren Marktphase konnte Coinbase seine verwalteten Vermögenswerte bei rund 10 Milliarden Dollar halten. Zum Ende Juli hatte das Unternehmen für das dritte Quartal zunächst mit einem Umsatz von weniger als 1 Milliarde Dollar gerechnet und für das Geschäft mit Abonnements und Dienstleistungen 500 bis 580 Millionen Dollar in Aussicht gestellt. Seit der Veröffentlichung der Quartalszahlen haben sich die Kurse von Bitcoin und Ethereum jedoch deutlich erholt. Beide Kryptowährungen liegen rund 30 Prozent über dem Niveau von zwei Monaten zuvor. Dadurch könnten sich die operativen Rahmenbedingungen für Coinbase im weiteren Jahresverlauf verbessern. Die damaligen Konsensschätzungen der Analysten scheinen die veränderte Marktlage noch nicht vollständig widerzuspiegeln. Für das dritte Quartal wurde ein Umsatz von rund 1,16 Milliarden Dollar erwartet, während für das vierte Quartal 1,34 Milliarden Dollar im Raum standen. Sollte sich die Erholung des Kryptomarktes fortsetzen, könnte Coinbase perspektivisch wieder auf Quartalsumsätze von etwa 1,25 bis 1,5 Milliarden Dollar kommen. Zusätzlich entstehen neue Umsatzquellen durch das Derivategeschäft, die Prognosemärkte und den Handel mit tokenisierten Aktien. Die Prognosemärkte erreichten im zweiten Quartal bereits eine annualisierte Umsatzrate von rund 100 Millionen Dollar. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Bewertung verlangt weiteres Wachstum Die Marktkapitalisierung von Coinbase liegt bei rund 50 Milliarden Dollar, während der Unternehmenswert bei etwa 40 Milliarden Dollar liegt. Damit muss das Unternehmen seine Einnahmen über die aktuelle Erholungsphase hinaus weiter steigern, damit die Bewertung durch zusätzliches operatives Wachstum untermauert werden kann. Gerade die Kombination aus dem potenziell stark wachsenden Stablecoin-Geschäft und den neu erschlossenen Märkten macht die langfristige Entwicklung interessant. Gleichzeitig bleibt die Regulierung ein wesentliches Risiko, denn anhaltende Unsicherheit könnte die Expansion bei Stablecoins und anderen Blockchain-Anwendungen erschweren. Für die Aktie bedeutet dies, dass ein Teil der künftigen Erwartungen bereits in der Bewertung enthalten sein dürfte. Eine nachhaltige Verbesserung der Kryptomärkte und der Aufbau neuer Geschäftsbereiche wären daher wichtige Faktoren für die weitere Entwicklung von Umsatz und Ergebnis. Coinbase verfügt über mehrere Wachstumstreiber, die über das klassische Kryptobörsengeschäft hinausgehen und durch die Erholung der digitalen Vermögensmärkte zusätzlichen Rückenwind erhalten könnten. Gleichzeitig bleiben Bewertung und regulatorische Unsicherheit wesentliche Faktoren, die Anleger bei der Einschätzung der Aktie berücksichtigen müssen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Coinbase&stockidentifier=symbol%3ACOIN&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Krypto+News&themealert=cat%3A127) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. ## ℹ️ Coinbase in Kürze - Coinbase (WKN: A2QP7J) mit Sitz in San Francisco ist die weltweit größte börsennotierte Handelsplattform für Kryptowährungen. - Über Coinbase können Anleger rund 250 Kryptowährungen, 3 Fiat-Währungen und knapp 600 Kryptowährungspaare handeln. - Das 2012 gegründete Unternehmen notiert seit 2021 an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 50 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Coinbase --- ### [Bitcoin: Aktuelle Prognose – Bullenzyklus in vollem Gange?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-aktuelle-prognose-bullenzyklus-in-vollem-gange/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Bitcoin und verbundene Anlageprodukte könnten vor einer neuen Phase steigender Kurse stehen. Nach dem jüngsten Anstieg mehren sich charttechnische und marktbasierte Signale, die darauf hindeuten, dass die Talsohle des aktuellen Bitcoin-Zyklus bereits erreicht worden sein könnte. ## Bitcoin hält sich besser als in früheren Bärenmärkten Bitcoin ist im jüngsten Abschwung weniger stark gefallen als von vielen erwartet. Während zunächst ein Rückgang bis in den Bereich von 38.000 US-Dollar als mögliches Tief des aktuellen Bärenzyklus betrachtet wurde, erwies sich die Kryptowährung als deutlich widerstandsfähiger als in früheren Marktphasen. Zuletzt bestand weiterhin die Möglichkeit, dass Bitcoin noch einmal ein neues Tief markieren könnte. Inzwischen hat sich das charttechnische Bild jedoch verändert. Auf Wochenbasis wurde ein höheres Hoch ausgebildet. Dieses Signal spricht dafür, dass das Tief des aktuellen Bärenmarktes bereits hinter dem Markt liegen könnte und sich Bitcoin am Beginn eines neuen Aufwärtszyklus befindet. Ein wesentlicher Grund für die frühere Annahme eines weiteren Kursrückgangs war die historische Dauer von Bitcoin-Bärenmärkten. Diese erstrecken sich typischerweise über etwa ein Jahr. Das vermutete Ende der aktuellen Abwärtsphase im Juni oder Juli 2026 wäre damit drei bis vier Monate früher erfolgt als bei früheren Kurszyklen. Auch das Ausbleiben eines Wochenschlusses oberhalb der Marke von 83.000 US-Dollar hatte zunächst für Vorsicht gesorgt. Dieses Hindernis wurde inzwischen überwunden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der Wochenchart sendet positive Signale Die Entwicklung des Wochencharts liefert weitere Hinweise darauf, dass Bitcoin sein zyklisches Tief möglicherweise bereits erreicht hat. Zwischen Februar und Juni 2026 fiel der Bitcoin-Kurs auf ein neues Tief, während der Relative-Stärke-Index gleichzeitig ein höheres Tief ausbildete. Eine solche bullische Divergenz wird häufig als Hinweis auf eine mögliche Trendwende interpretiert. Zusätzliche Bedeutung erhält die Entwicklung durch den jüngsten Wochenschluss oberhalb des bisherigen Widerstands bei rund 83.000 US-Dollar. Sollte diese Marke künftig als Unterstützung dienen, würde sich die technische Struktur weiter verbessern. Ein erneuter Kursrückgang ist dennoch nicht ausgeschlossen. Dafür wäre allerdings wahrscheinlich ein neuer negativer Impuls erforderlich, der die derzeit positive Marktstruktur belastet. Auch die Momentumindikatoren unterstützen das konstruktivere Bild. Der RSI ist über die Marke von 50 gestiegen und signalisiert damit eine positive Kursdynamik. Gleichzeitig hat die blaue MACD-Linie die rote Signallinie überschritten. Die zunehmenden grünen Histogrammbalken deuten ebenfalls auf eine Verstärkung des positiven Momentums hin. ## On-Chain-Daten bestätigen die verbesserte Marktstruktur Ein weiteres Signal liefert die Entwicklung des Verhältnisses zwischen dem Marktwert und dem realisierten Wert von Bitcoin. Dieses MVRV-Verhältnis setzt die Marktkapitalisierung der Kryptowährung ins Verhältnis zur realisierten Marktkapitalisierung und gibt damit Aufschluss darüber, ob sich Anleger im Durchschnitt in einer Gewinn- oder Verlustposition befinden. Historisch wurde der Beginn neuer Bitcoin-Bullenmärkte unter anderem durch das Überschreiten bestimmter gleitender Durchschnitte des MVRV gekennzeichnet. Die aktuelle Entwicklung befindet sich erneut in einer solchen positiven Phase. Den vorliegenden Daten zufolge begann der neue Aufwärtszyklus bei einem Bitcoin-Kurs von rund 80.600 US-Dollar. Zu diesem Zeitpunkt stieg der kurzfristige MVRV-Durchschnitt über den Jahresdurchschnitt und erreichte ein Verhältnis von 1,0. Solange dieses Verhältnis bei mindestens 1,0 bleibt, bleibt die derzeit positive Marktstruktur erhalten. ## Diese Faktoren könnten den Aufwärtstrend gefährden Trotz der verbesserten technischen und On-Chain-Signale besteht keine Gewissheit, dass bereits ein neuer Bitcoin-Bullenmarkt begonnen hat. Ein erneutes Unterschreiten des bisherigen Tiefs würde die aktuelle These infrage stellen. Auch die Kursentwicklung eines neuen Aufwärtszyklus muss nicht zwangsläufig den Mustern früherer Bitcoin-Bullenmärkte folgen. Die prozentualen Kursgewinne zwischen dem Tief und einem späteren Hoch könnten deutlich geringer ausfallen als in vergangenen Zyklen. Ein weiteres Risiko geht von den internationalen Aktienmärkten aus. Eine größere Korrektur des S&P 500 könnte auch andere risikoreiche Anlageklassen unter Druck setzen. Sollte es zeitnah zu einer deutlichen Schwäche am Aktienmarkt kommen, könnte dies entsprechend auch Bitcoin belasten und die derzeit positive technische Struktur beeinträchtigen. ## Welche Anlageinstrumente zur Verfügung stehen Für Anleger gibt es verschiedene Möglichkeiten, an einer möglichen Aufwärtsbewegung von Bitcoin zu partizipieren. Der direkte Kauf der Kryptowährung ist dabei nur eine Variante. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Bitcoin-ETF wie der iShares Bitcoin Trust ETF. Der ETF verfügt zudem über einen liquiden Optionsmarkt. Dadurch lassen sich unterschiedliche Strategien umsetzen, etwa der Verkauf von Put-Optionen zur Eröffnung einer Position oder der Einsatz gedeckter Calls in Phasen, in denen der Bitcoin-Kurs seitwärts tendiert. Auch langfristig laufende Call-Optionen können genutzt werden, um an einer möglichen Fortsetzung des Aufwärtstrends zu partizipieren. Eine stärker gehebelte Möglichkeit bietet die Aktie von Strategy. Das Unternehmen hält nach den vorliegenden Angaben rund 846.000 Bitcoin. Bei einem Bitcoin-Kurs von 84.300 US-Dollar entspricht dies einem Wert von mehr als 71,3 Milliarden US-Dollar. Die Strategy-Aktie reagiert aufgrund der hohen Bitcoin-Position häufig stärker auf Bewegungen der Kryptowährung. In früheren Aufwärtsphasen konnte die Aktie daher prozentual stärker steigen als Bitcoin selbst. Sollte sich dieses Verhältnis erneut bestätigen, würde eine anhaltende Bitcoin-Rally auch für Strategy erhebliche Kursbewegungen ermöglichen. Die Kombination aus höherem Wochenhoch, dem Ausbruch über 83.000 US-Dollar, positiven Momentumindikatoren und verbesserten On-Chain-Daten spricht für eine zunehmend konstruktive Marktstruktur bei Bitcoin. Gleichzeitig bleiben ein erneuter Kursrückgang und eine Belastung durch eine breitere Marktkorrektur mögliche Risiken. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BITCOIN&stockidentifier=symbol%3ABTCUSD&stockmarket=COINBASE&category_error=not_found) bleibst Du immer über spannende Werte wie Bitcoin informiert. ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 85.000 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,67 Billionen US$. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-kurs, BTC --- ### [AMD vs. Intel: Darum läuft eine Aktie der anderen davon...](https://www.sharedeals.de/amd-vs-intel-darum-laeuft-eine-aktie-der-anderen-davon/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Boom bei KI-Anwendungen erreicht eine neue Phase: Nicht nur GPUs, sondern auch klassische Server-CPUs werden zunehmend zum Engpass. Intel-Chef Lip-Bu Tan erklärte kürzlich, der Konzern könne derzeit nur rund 50 Prozent der Kundennachfrage bedienen. Für AMD ist das eine bemerkenswerte Entwicklung – und bestätigt eine Einschätzung, die wir bereits im Mai getroffen hatten. ## Agentic AI treibt CPU-Nachfrage Hinter der Entwicklung steht unter anderem der Siegeszug sogenannter agentischer KI. KI-Agenten müssen nicht nur Antworten generieren, sondern komplexe Aufgaben in mehrere Schritte zerlegen, Anwendungen aufrufen und Prozesse koordinieren. Damit steigt der Bedarf an CPUs in Rechenzentren deutlich. AMD rechnet inzwischen mit einem jährlichen Wachstum des adressierbaren CPU-Marktes von 35 Prozent bis 2030 – deutlich mehr als die zuvor erwarteten 18 Prozent. Für Intel bedeutet die Knappheit zunächst eine starke Nachfrage und potenziell mehr Preissetzungsmacht. Für AMD ist sie jedoch besonders interessant: Wenn Intel Bestellungen nicht bedienen kann, können Kunden auf den Konkurrenten ausweichen. Gleichzeitig hat AMD seine Position im Servergeschäft zuletzt deutlich ausgebaut. Der Marktanteil lag im zweiten Quartal laut Mercury Research bei 34,5 Prozent, nach 27,3 Prozent ein Jahr zuvor. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Unsere Mai-Analyse lag damit richtig Genau diese Ausgangslage hatten wir bereits im Mai in unserem Artikel [„AMD vs. Intel: Welche Chip-Aktie hat die Nase vorn?“](https://www.sharedeals.de/amd-vs-intel-welche-chip-aktie-hat-die-nase-vorn/) herausgearbeitet. Damals sprachen aus unserer Sicht vor allem AMDs stärkeres Datacenter-Wachstum, die technologische Positionierung und die breitere Aufstellung im KI-Geschäft für die Aktie. AMD erzielte bereits im ersten Quartal ein Umsatzplus von 38 Prozent und steigerte den Datacenter-Umsatz um 57 Prozent. Intel war dagegen operativ noch stärker mit den Herausforderungen seines Foundry-Geschäfts konfrontiert. Inzwischen verdichten sich die Hinweise, dass gerade der neue CPU-Bedarf durch agentische KI AMD zusätzlichen Rückenwind geben könnte. Im zweiten Quartal wuchs AMDs Datacenter-Umsatz sogar um 107 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zugleich baut der Konzern gemeinsam mit TSMC seine CPU-Kapazitäten weiter aus, um von der hohen Nachfrage profitieren zu können. ## Intel profitiert – AMD könnte stärker profitieren Die aktuelle Entwicklung ist deshalb weniger eine reine Intel-Erfolgsgeschichte als vielmehr ein Hinweis auf einen strukturellen Wachstumsschub im CPU-Markt. Intel kann seine starke Nachfrage kaum vollständig bedienen, während AMD Marktanteile gewinnt und seine Produktionskapazitäten ausweitet. Auch wenn sich Lieferengpässe mit zunehmender Kapazität wieder entspannen können, unterstreicht die Situation die zentrale These unserer Mai-Analyse: AMD war im direkten Duell mit Intel bereits damals operativ besser positioniert – und die jüngsten Entwicklungen liefern weitere Argumente für diese Einschätzung. Seit unseres Direktvergleichs im Mai konnte die AMD-Aktie weitere gut +50% zulegen, während das Intel-Papier nahezu stagnierte. Wir hatten eine entsprechende Entwicklung antizipiert. Klar ist: Der KI-Boom entwickelt sich zunehmend zu einem Geschäft für CPUs – und damit zu einer zusätzlichen Wachstumschance für AMD. Intels Engpass ist dabei ein bemerkenswertes Signal: Die Nachfrage ist gewaltig, doch AMD scheint derzeit besonders gut positioniert, einen Teil dieser Nachfrage in zusätzliches Wachstum und weitere Marktanteile umzuwandeln. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=AMD&stockidentifier=symbol%3AAMD&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Pentagon setzt auf eVTOLs – diese Aktien profitieren](https://www.sharedeals.de/pentagon-setzt-auf-evtols-diese-aktien-profitieren/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Elektrische Senkrechtstarter könnten künftig nicht nur den zivilen Luftverkehr verändern, sondern auch für militärische Anwendungen an Bedeutung gewinnen. Im US-Verteidigungsministerium verschiebt sich der Fokus zunehmend auf hybride Antriebssysteme, autonome Flugtechnologien und unbemannte Luftfahrzeuge – eine Entwicklung, von der insbesondere Archer Aviation und Joby Aviation profitieren wollen. Beide Unternehmen hatten wir seinerzeit bereits im Rahmen unserer Aktien-Picks ausführlicher [vorgestellt](https://www.sharedeals.de/flugtaxi-aktien-im-check-archer-oder-joby-wer-hebt-ab/). ## Archer Aviation-Aktie Archer Aviation hat sich früh um Aufträge des US-Militärs bemüht und verfügt bereits über konkrete Erfahrungen mit dem Verteidigungssektor. Im Rahmen des Agility-Prime-Programms der US Air Force hat das Unternehmen einen Vertrag mit einem potenziellen Gesamtwert von bis zu 142 Millionen US-Dollar erhalten. 2024 lieferte Archer sein erstes Midnight-Fluggerät an die US Air Force, nachdem das Modell zuvor eine militärische Lufttüchtigkeitsbewertung des US-Verteidigungsministeriums erhalten hatte. Die Midnight-Maschine wurde unter anderem für mögliche Einsätze im Personaltransport, in der Logistik, bei medizinischen Evakuierungen sowie für Aufklärungs- und Überwachungsmissionen untersucht. Damit konnte Archer bereits praktische Erfahrungen im militärischen Umfeld sammeln. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens geht inzwischen jedoch über das rein elektrische Midnight-Modell hinaus. Gemeinsam mit dem Rüstungstechnologieunternehmen Anduril entwickelt Archer das Fluggerät Thunder. Dabei handelt es sich um ein autonomes, hybridelektrisches VTOL-System, das speziell für militärische Einsätze konzipiert wurde. Der hybride Antrieb soll Thunder eine größere Reichweite und längere Einsatzdauer ermöglichen als ein rein batterieelektrisches Fluggerät. Hinzu kommt die Möglichkeit, das Flugzeug abhängig vom jeweiligen Einsatz mit unterschiedlichen Nutzlasten auszustatten. Damit zielt Archer unmittelbar auf jene Technologien, denen innerhalb des US-Verteidigungssektors zunehmend Bedeutung beigemessen wird: Autonomie, größere Reichweiten und unbemannte Systeme. Zusätzliche Impulse für das Verteidigungsgeschäft könnte eine im August angekündigte Vereinbarung mit Boeing liefern. Archer plant die Übernahme der Geschäftsbereiche Insitu, Wisk Aero und SkyGrid. Insitu allein erwirtschaftet nach Unternehmensangaben mehr als 200 Millionen US-Dollar Umsatz pro Jahr. Die drei Geschäftsbereiche könnten Archer zudem zusätzliche Kompetenzen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung und autonome Flugtechnologien verschaffen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Joby Aviation-Aktie Auch Joby Aviation ist seit Jahren im militärischen Bereich aktiv. Der US-Konzern verfügt über einen Air-Force-Vertrag mit einem potenziellen Wert von bis zu 131 Millionen US-Dollar und soll im Rahmen der Zusammenarbeit bis zu neun Fluggeräte bereitstellen. Zudem wurden Jobys Flugzeuge bereits auf der Edwards Air Force Base eingesetzt. Das Unternehmen arbeitet darüber hinaus mit der US Air Force an Technologien für autonomes Fliegen. Allerdings hat sich das Umfeld für Joby verändert. Nach Angaben des Unternehmens verlagerte das US-Verteidigungsministerium den Schwerpunkt des Agility-Prime-Programms 2025 stärker auf hybride Flugzeuge und autonome Flugtechnologien. In der Folge wurde der Umfang von Jobys bestehendem Auftrag reduziert. Joby reagiert darauf mit einer stärkeren Ausrichtung auf autonome Systeme und weiteren Kooperationen im Verteidigungsbereich. Dazu gehört unter anderem die Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen L3Harris. Darüber hinaus will Joby den Verteidigungsdienstleister Resonant Sciences für rund 500 Millionen US-Dollar übernehmen. Resonant Sciences verfügt bereits über Aktivitäten in nationalen Sicherheitsprogrammen und bringt Know-how unter anderem in den Bereichen Sensorik, elektronische Kriegsführung, Kommunikation, autonome Systeme und Technologien zur Reduzierung der Sichtbarkeit von Fluggeräten mit. Das Unternehmen erzielte in den zwölf Monaten vor der angekündigten Übernahme einen Umsatz von mehr als 100 Millionen US-Dollar. Nach Abschluss der Transaktion soll Resonant Sciences als eigenständiger Verteidigungsbereich innerhalb von Joby fungieren. Damit könnte Joby seine Erfahrungen mit hybriden Fluggeräten und autonomem Fliegen mit bereits vorhandenen Kompetenzen eines etablierten Verteidigungsunternehmens verbinden. Sowohl Archer Aviation als auch Joby Aviation bauen ihre Aktivitäten im Verteidigungssektor aus und verfügen bereits über Erfahrungen mit der US Air Force. Während Joby seine Position durch die geplante Übernahme von Resonant Sciences und weitere Kooperationen im Verteidigungsbereich stärken will, hat Archer seine Strategie bereits stärker auf hybride und autonome Militärflugzeuge ausgerichtet. Für Archer sprechen insbesondere die Thunder-Plattform sowie die geplante Übernahme mehrerer Boeing-Geschäftsbereiche. Gleichzeitig bleiben erhebliche Unsicherheiten bestehen: Der mögliche Wert des Air-Force-Vertrags von bis zu 142 Millionen US-Dollar stellt keine garantierten Einnahmen dar, und Thunder muss sich als neue Plattform erst im praktischen Einsatz bewähren. Auch Joby bleibt ein relevanter Wettbewerber, insbesondere aufgrund seiner langjährigen Beziehungen zum US-Militär und seiner Investitionen in autonome Technologien. Entscheidend für beide Unternehmen wird daher sein, inwieweit es ihnen gelingt, ihre eVTOL-Technologie in konkrete militärische Anwendungen und langfristige Verteidigungsaufträge zu überführen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Joby+Aviation&stockidentifier=symbol%3AJOBY&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Micron-Aktie vor Zahlen: Was passiert am 30. September?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-vor-zahlen-was-passiert-am-30-september/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Micron-Aktie steht unmittelbar vor der Veröffentlichung der Zahlen zum vierten Geschäftsquartal am 30. September. Die Aufmerksamkeit richtet sich vor allem auf Umsatz, Margen und den Ausblick für das Geschäftsjahr 2027. ## Quartalszahlen müssen hohe Erwartungen erfüllen Für das Abschlussquartal des Geschäftsjahres 2026 stellt das Management einen Umsatz von rund 50 Milliarden Dollar in Aussicht. Die Bruttomarge soll bei rund 86 Prozent liegen, der bereinigte Gewinn je Aktie bei etwa 31 Dollar. Gegenüber dem Vorquartal würde dies einem Umsatzplus von rund 20 Prozent und einer Margenverbesserung von 1,1 Prozentpunkten entsprechen. Gleichzeitig sollen die operativen Kosten um etwa 140 Millionen Dollar steigen, während der Gewinn je Aktie um rund 23 Prozent zulegen soll. Die Analystenschätzungen liegen allerdings bereits leicht über der Unternehmensprognose. Erwartet werden im Durchschnitt 51,24 Milliarden Dollar Umsatz und 31,59 Dollar Gewinn je Aktie. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Gewinnschätzungen: Sie sind innerhalb von sechs Monaten um 43 Prozent gestiegen. Damit liegt die Messlatte für die Zahlen am 30. September höher als die reine Unternehmensprognose vermuten lässt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der Ausblick dürfte wichtiger werden Entscheidend dürfte daher nicht allein sein, ob Micron die Prognose für das vierte Quartal erfüllt oder übertrifft. Größere Bedeutung kommt dem Ausblick auf das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 und den Aussagen zur weiteren Entwicklung von Umsatz und Margen zu. Besonders relevant sind die Preisentwicklung bei DRAM und NAND sowie das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Die Kapazitäten bleiben angesichts der starken Nachfrage nach Speicher für KI-Rechenzentren angespannt. Gleichzeitig müssen Anleger darauf achten, ob Kunden die deutlich gestiegenen Preise weiterhin akzeptieren. Auch die Investitionspläne von Micron sind von Bedeutung. Steigende Preise könnten zwar höhere Margen ermöglichen, zugleich könnten sehr hohe Speicherpreise die Nachfrage in einzelnen Endmärkten bremsen. ## HBM4 bleibt ein zentraler Wachstumstreiber Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Entwicklung bei HBM4 und HBM4E. Micron hatte zuletzt mitgeteilt, dass HBM4 bereits für einen Kunden in die Großserienproduktion gegangen sei und Qualifikationsmuster an weitere Kunden ausgeliefert wurden. Die Aussagen zum weiteren Hochlauf können Aufschluss über Kundenqualifizierungen, Produktionsausbeuten und verfügbare Packaging-Kapazitäten geben. Für HBM4E, dessen Volumenproduktion für 2027 erwartet wird, sind entsprechende Fortschritte ebenfalls relevant. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Langfristige Verträge schaffen mehr Planungssicherheit Micron setzt zunehmend auf mehrjährige strategische Kundenvereinbarungen auf Take-or-Pay-Basis. Solche Verträge können dem Unternehmen bereits vor der Auslieferung Anzahlungen verschaffen und gleichzeitig mehr Sicherheit bei Umsatz und Kapazitätsplanung schaffen. Im vergangenen Quartal hatte Micron 16 entsprechende Vereinbarungen genannt. Sie deckten rund 20 Prozent des DRAM-Volumens und etwa ein Drittel des NAND-Volumens ab. Für die neuen Quartalszahlen dürfte daher interessant sein, ob weitere Verträge hinzugekommen sind und welchen Anteil der gesamten Kapazität solche Vereinbarungen künftig abdecken könnten. ## KI-Nachfrage trifft auf breitere Endmärkte Die wichtigste Nachfragequelle bleibt der Ausbau von Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Gleichzeitig sollte die Entwicklung in Cloud, klassischen Rechenzentren, Smartphones, PCs und dem Automobilsektor nicht aus dem Blick geraten. Die steigenden Speicherpreise wirken sich bereits auf verschiedene Elektronikmärkte aus. Zudem reicht die Nachfrage aus der KI-Infrastruktur über HBM hinaus und umfasst auch konventionellen DDR-Speicher, DIMMs und SSDs. Eine Abschwächung in einzelnen Bereichen könnte deshalb für die Einschätzung der gesamten Nachfrageentwicklung relevant werden. ## Gewinn- und Cashflow-Schätzungen steigen weiter Auch die längerfristigen Erwartungen an Micron haben sich erhöht. Die EBITDA-Schätzungen bis 2028 stiegen insgesamt um 8,8 Prozent, wobei die Prognosen für 2027 und 2028 um 8,6 beziehungsweise 12,6 Prozent angehoben wurden. Noch stärker entwickelten sich die Erwartungen für den freien Cashflow. Die Schätzungen stiegen insgesamt um 11,9 Prozent, für 2027 um 12,7 Prozent und für 2028 um 14,5 Prozent. Gleichzeitig wurden die erwarteten Investitionsausgaben um insgesamt 7,9 Milliarden Dollar nach oben angepasst. Damit bleibt die langfristige Wachstumsstory eng mit der Entwicklung von Speicherpreisen, KI-Nachfrage und neuen Produktionskapazitäten verbunden. Für die Micron-Aktie werden am 30. September vor allem die Ergebnisse des vierten Quartals und der Ausblick auf 2027 entscheidend sein. Neben Umsatz und Gewinn dürften insbesondere Speicherpreise, HBM4, Investitionen und die Nachhaltigkeit der KI-Nachfrage die Reaktion des Marktes bestimmen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Micron&stockidentifier=symbol%3AMU&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Micron informiert. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,22 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Verdopplung? Das muss passieren...](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-verdopplung-das-muss-passieren/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** SpaceX steht vor einem möglichen Wachstumsschub, der die Bewertung des Raumfahrtkonzerns in den kommenden Jahren deutlich verändern könnte. Eine Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass Anleger ihren Einsatz in fünf Jahren verdoppeln könnten – allerdings basiert dieses Szenario auf mehreren ambitionierten Annahmen. ## Die entscheidende Umsatzprognose Der wichtigste Baustein der Rechnung ist der erwartete Umsatz. Nach dem Analystenkonsens könnte SpaceX bis 2031 rund 852 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz erreichen. Die Prognosen sind allerdings noch sehr unsicher: Sie reichen von etwa 493 Milliarden bis über eine Billion Dollar und beruhen lediglich auf vier Analystenschätzungen. Für das Wachstum sollen vor allem Starlink und das KI-Geschäft sorgen. Die Zahl der Starlink-Abonnenten hat sich den Angaben zufolge zuletzt auf rund zwölf Millionen verdoppelt, während die Konnektivitätsumsätze um 66 Prozent stiegen. Gleichzeitig schnellten die Umsätze mit KI-Lösungen und Infrastruktur im zweiten Quartal auf 2,19 Milliarden Dollar hoch. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Daraus ergibt sich die Rechnung Um einen möglichen Aktienwert zu ermitteln, wird ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa fünf unterstellt. Dieses Bewertungsniveau orientiert sich an Teslas Entwicklung einige Jahre nach dem Börsengang. Übertragen auf die SpaceX-Umsatzprognosen würde das eine mögliche Marktkapitalisierung zwischen etwa 2,47 und fünf Billionen Dollar ergeben. Ausgehend vom Analystenkonsens wären es rund 4,26 Billionen Dollar. Auf Aktienebene wird zusätzlich eine mögliche Verwässerung berücksichtigt, weil SpaceX für den Ausbau seiner Infrastruktur enorme Kapitalbeträge investieren muss. Unter diesen Annahmen ergibt sich eine theoretische Spanne von etwa 190 bis 384 US-Dollar je Aktie; der auf dem Konsens basierende Wert liegt bei rund 328 Dollar. Damit könnte eine heutige Investition nach fünf Jahren das Doppelte wert sein. Entscheidend ist jedoch: Das ist kein garantiertes Kursziel, sondern das Ergebnis eines Bewertungsmodells, das stark davon abhängt, ob SpaceX seine hohen Umsatzambitionen tatsächlich erreicht. ## Warum die Spanne so groß ist Die Unsicherheit ist beträchtlich. Schon zwischen der niedrigsten und höchsten Analystenschätzung für den Umsatz liegen Hunderte Milliarden Dollar. Hinzu kommen die notwendigen Investitionen in Satelliten, Rechenkapazitäten und weitere Infrastruktur sowie die mögliche Ausgabe zusätzlicher Aktien. Langfristige Projekte wie Rechenzentren im Weltraum, Weltraumtourismus oder die Rohstoffgewinnung auf Asteroiden könnten das Potenzial von SpaceX weiter vergrößern, dürften für die 1.000-Dollar-Rechnung über einen Zeitraum von fünf Jahren jedoch kaum entscheidend sein. Im Mittelpunkt stehen zunächst Starlink und das schnell wachsende KI-Geschäft. Anleger bei SpaceX könnten ihren Einsatz nach dem dargestellten Szenario in fünf Jahren mehr als verdoppeln. Ob dieses Potenzial tatsächlich realisiert wird, hängt vor allem davon ab, ob SpaceX die erwarteten Umsätze erreicht und der Markt bereit ist, das Unternehmen weiterhin mit einer hohen Bewertung zu versehen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=SpaceX&stockidentifier=symbol%3ASPCX&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie SpaceX informiert. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,95 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Meta-Aktie auf Allzeithoch: Ist sie jetzt unaufhaltsam?](https://www.sharedeals.de/meta-aktie-am-allzeithoch-ist-sie-jetzt-unaufhaltsam/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Meta-Aktie ist in diesem Monat massiv ausgebrochen und hat zuletzt mit einem Kurssprung von rund elf Prozent an einem einzigen Handelstag aufhorchen lassen. Auslöser ist der neue KI-Agent Muse, der die Wachstumsperspektiven des Facebook-Konzerns deutlich erweitern könnte. ## KI-Agent löst Kurssprung aus Meta Platforms rückt mit Muse zunehmend in den Mittelpunkt des KI-Wettlaufs. Der Anfang September gestartete Agent soll nicht nur Fragen beantworten, sondern konkrete Aufgaben übernehmen: E-Mails verfassen, Reisen buchen, online einkaufen oder über eine angebundene digitale Wallet Zahlungen ausführen. Genau diese Erweiterung sorgt an der Börse für neue Fantasie. Meta könnte mit Muse über das klassische Social-Media-Geschäft hinauswachsen und einen größeren Anteil der täglichen Internetaktivitäten seiner Nutzer abdecken. Nach dem Start des Dienstes schoss die Aktie am Montag um rund elf Prozent nach oben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Ausbruch bringt Meta an die 2-Billionen-Marke Die Rally hat Metas Börsenwert deutlich nach oben getrieben. Aktuell liegt die Marktkapitalisierung zuletzt bei rund zwei Billionen US-Dollar. Damit rückt der Konzern zwar noch nicht unmittelbar, aber perspektivisch in Richtung des exklusiven Kreises der Unternehmen mit einer Bewertung von drei Billionen US-Dollar. Zum 3-Billionen-Club gehören derzeit Nvidia, Alphabet, Apple und Microsoft. Wir halten es für möglich, dass Meta innerhalb der kommenden Jahre aufschließt. Entscheidend dafür wäre neben weiter steigenden Gewinnen vor allem eine erfolgreiche Monetarisierung der neuen KI-Dienste. ## Milliardeninvestitionen bleiben Risiko Der KI-Boom hat allerdings seinen Preis. Meta investierte 2025 laut Quelle rund 72 Milliarden US-Dollar in Rechenzentrumsinfrastruktur und könnte diese Ausgaben 2026 auf bis zu 145 Milliarden US-Dollar erhöhen. Damit wächst auch der Druck, aus KI tatsächlich zusätzliche Erträge zu erzielen. Analystenschätzungen zufolge könnte Metas Umsatz 2027 zwar um rund 20 Prozent auf 306 Milliarden US-Dollar steigen, während der Gewinn je Aktie lediglich um etwa acht Prozent auf 33,87 US-Dollar zulegen soll. Die hohen Infrastrukturkosten könnten das Gewinnwachstum damit zunächst bremsen. ## Bewertung lässt noch Spielraum Trotz dieser Belastungen sehen wir bei Meta noch Bewertungsspielraum. Das damalige Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 28 lag unter dem für den Nasdaq-100 genannten Wert von 34. Auf Basis der erwarteten Gewinne für 2027 ergäbe sich sogar ein deutlich niedrigeres erwartetes KGV von etwa 21,5. Sollten die Gewinne weiter steigen und Anleger Meta künftig ähnlich hoch bewerten wie andere große Technologiekonzerne, könnte die Marktkapitalisierung entsprechend deutlich zulegen. Der jüngste Kurssprung zeigt dabei vor allem eines: Der Markt beginnt, Metas KI-Strategie stärker als eigenständigen Wachstumstreiber einzupreisen. Der aktuelle Ausbruch der Meta-Aktie auf ein neues Allzeithoch steht exemplarisch für die neue KI-Fantasie rund um den Konzern. Ob aus dem Kursschub eine nachhaltige Neubewertung wird, dürfte wesentlich davon abhängen, ob Muse und weitere KI-Produkte die enormen Investitionen des Unternehmens in zusätzliches Umsatz- und Gewinnwachstum übersetzen können. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Meta+Platforms&stockidentifier=symbol%3AMETA&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Meta informiert. ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (ehemals Facebook) (WKN: A1JWVX) ist ein US-Technologieunternehmen und Mutterkonzern der weltweit größten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram. - Darüber hinaus gehören auch die Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger sowie der Virtual-Reality-Gerätehersteller Meta Quest zu Meta Platforms. - Der Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Menlo Park und ist sowohl Mitglied des Nasdaq 100 auch als des S&P 500 Index. - Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 2 Billionen US$ zählt Meta Platforms zu den 10 wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Facebook, Meta, Meta Platforms, Meta-Aktie, Meta-Analyse, Meta-Preis --- ### [Novavax-Aktie +20%: Woher kommt plötzlich die Fantasie?](https://www.sharedeals.de/novavax-aktie-20-woher-kommt-ploetzlich-die-fantasie/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Novavax-Aktie schoss zum Wochenauftakt um +20% in die Höhe und ging am Montagabend fast auf einem neuen 2-Jahreshoch aus dem Handel. Was steckt hinter dem Kurssprung des Impfstoffherstellers und ist die Aktie jetzt noch einen Kauf wert? ## Eine gute Nachrichten von den Partnern Auslöser des gestrigen Kursfeuerwerks der Novavax-Aktie war der starke regulatorische Rückenwind für die die aktuelle Impfsaison. Die Vertriebspartner Sanofi und Takeda haben die angepasste XFG-Version von Nuvaxovid für die Saison 2026/27 in den USA, der EU und Japan zugelassen bekommen. Novavax erhält dafür Royalties auf die Verkäufe des Impfstoffs. Die jüngste Kursentwicklung der Novovax-Aktie zeigt, dass die Börse Geschäftsmodell von Novavax zunehmend positiv bewertet. Das Unternehmenb wandelt sich von einem kapitalintensiven Impfstoffhersteller zu einem Royalty- und Lizenzunternehmen. Pharmakonzerne wie Sanofi übernehmen die Vermarktung und Novavax erhält bei Verkäufen Lizenzzahlungen in Höhe von hohen Zehner- bis niedrige Zwanziger-Prozentsätze. Zusätzlich winken weitere Meilensteinzahlungen. Der französische Pharmariese will zudem die kommerzielle Reichweite des Impfstoffes in den USA ausweiten und Nuvaxovid unter anderem in Deutschland, Kanada und Großbritannien stärker vermarkten. Dadurch steigt die Fantasie für die späteren Royalty-Einnahmen von Novavax. Immer auf der Höhe der Zeit der Biotech-Branche bleiben? Kein Problem mit unserem [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Und noch zwei weitere gute Nachrichten Ein zweiter Kurstreiber für die Novavax-Aktie dürfte eine Unternehmensmeldung des Impfstoffherstellers Vaxcyte gewesen sein. Das Unternehmen meldete sehr starke Phase-3-Daten für seinen Pneumokokken-Impfstoff VAX-31, was zu einer Kursexplosion der Aktie führte. Der neu entfachte Optimismus in Bezug auf die Vaxcyte-Aktie übertrug sich auch auf die Novavax-Aktie. Und nicht zuletzt dürfte auch die sehr hohe Short-Quote der Novavax-Aktie als dritter Faktor hinter dem starken Kursanstieg zum Wochenbeginn stecken. Zuletzt lag die Leerverkaufsquote des Unternehmens bei über 30% des Freefloats. Leerverkäufer wurden damit auf dem falschen Fuß erwischt und mussten sich kurzzeitig mit Novovax-Aktien eindecken. ## Starker Turnaround Ende Juli gelang der Novavax-Aktie der Turnaround. Seitdem befindet sie sich in einer starken Erholungsrallye, die gestern fast in einem neuen 2-Jahreshoch gipfelte. Charttechnisch könnte der Aufschwung noch bis 14 US$ anhalten. ## Keine einfache Bewertung Die Bewertung der Novavax-Aktie ist derzeit fast ein Ding der Unmöglichkeit, denn der Impfstoffhersteller befindet sich in einer tiefgreifenden Transformationsphase. Das macht ein Blick auf die Umsatzentwicklung deutlich. Im laufenden Jahr dürfte der Umsatz um rund zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr auf ca. 375 Millionen US$ einbrechen. 2027 gehen Analysten von einem weiteren Umsatzrückgang von rund 25-30% aus. Für diesen massiven Einbruch gibt es zwei Gründe: Zum einen waren die Zahlen für 2025 aufgrund hoher Lizenz- und Meilensteinzahlungen nach oben verzerrt. Zum anderen ist Novavax mitten im Prozess zur Umstellung seiner Umsatzquelle. Anstatt selbst teure Eigenentwicklungen zu finanzieren, stellte der Impfstoffentwickler sein Geschäft zunehmend auf das Lizenz- und Royalties-Modell um. Das senkt den Kapitalbedarf und macht die Erlöse in Zukunft besser planbar. Ab 2028 dürfte Novavax wieder ein Umsatzwachstum erzielen. Ob das auch für das Ergebnis gilt, ist fraglich. 2026 wird das Unternehmen noch einen moderaten Nettoverlust erleiden. ## Auch Analysten sind sich uneins Wie schwer die Bewertung der Novavax-Aktie in dieser Transformationsphase ist, zeigen auch die breit gestreuten Kursziele der Banken. Währen mit Bullen von H.C. Wainwright, B. Riley, Cantor Fitzgerald und BTIG mit Kurszielen von 16 bis 19 US$ nach wie vor ein nennenswertes Upside sehen und die Aktie zum Kauf empfehlen, glauben die Bären rund um JPMorgan, Bank of America, Citigroup und TD Cowen mit fairen Werten zwischen 6 und 9 US$ an ein massives Downside und raten zum Verkauf der Novavax-Aktie. Du willst investieren wie echte Biotech-Profis? Dann lerne es von echten Profis im [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog). Mir ist die aktuelle Bewertungsunsicherheit der Novavax-Aktie einfach zu hoch, weshalb ich sie auch nicht zum Kauf empfehlen kann. Zu unsicher ist mir der Erfolg des neuen Geschäftsmodell und zu unplanbar sind mir die Umsätze und Gewinne im laufenden und im kommenden Jahr. Ich rate Anlegern, die Kursentwicklung der Novavax-Aktie nur zu beobachten. Derzeit gibt es spannendere Impfstoffwerte auf dem Markt. ## ℹ️ Novavax in Kürze - Novavax (WKN: A2PKMZ) mit Sitz in Gaithersburg ist ein US-Unternehmen, das Impfstoffe erforscht, entwickelt und vermarktet. - Es bietet eine differenzierte Impfstoffplattform an, die einen rekombinanten Proteinansatz, eine fortschrittliche Nanopartikeltechnologie und sein patentiertes Adjuvans Matrix-M zur Verstärkung der Immunreaktion kombiniert. - Novovax notiert an der Nasdaq und ist aktuell ca. 2,1 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [IonQ-Aktie: Quanten-Durchbruch, aber Kurs bleibt volatil](https://www.sharedeals.de/ionq-aktie-quanten-durchbruch-aber-kurs-bleibt-volatil/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** IonQ hat einen wichtigen Fortschritt bei der Quantenfehlerkorrektur gemeldet. Das Unternehmen demonstrierte nach eigenen Angaben erstmals einen durchgängigen Echtzeit-Decoder – ein technologischer Meilenstein, der vor allem langfristig für die Entwicklung fehlertoleranter Quantencomputer relevant sein könnte. Der Aktienkurs reagierte zunächst euphorisch, gibt mittlerweile aber wieder nahezu sämtliche Gewinne ab. ## Technologischer Fortschritt mit langfristiger Bedeutung Quantencomputer sind besonders anfällig für Fehler, da ihre Qubits empfindlich auf Umwelteinflüsse reagieren. IonQs neue Decoder-Architektur soll die Fehlerkorrektur nahezu ohne zusätzlichen Zeitaufwand ermöglichen. Nach Unternehmensangaben lag der sogenannte „Stretch“-Zeitaufwand unter Standardbedingungen bei lediglich 0,02 Prozent. Kurzfristig dürfte der Durchbruch allerdings kaum den Umsatz beeinflussen. Die Demonstration erfolgte auf simulierten Schaltungen, zudem gibt es bislang kein kommerzielles Produkt auf Basis der neuen Architektur. Für IonQs langfristige Roadmap ist der Fortschritt dennoch relevant, insbesondere mit Blick auf das Ziel, bis 2030 einen fehlertoleranten Quantencomputer mit zwei Millionen physikalischen und 80.000 logischen Qubits zu entwickeln. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=IonQ&stockidentifier=symbol%3AIONQ&stockmarket=NYSE&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. ## Aktie zeigt die extreme Nervosität des Marktes Wie stark die Erwartungen der Anleger schwanken, zeigt die Kursreaktion. Die IonQ-Aktie legte gestern zeitweise deutlich zweistellig zu, nachdem die Nachricht über den Durchbruch bekannt geworden war. Inzwischen hat der Titel die zwischenzeitlichen Gewinne jedoch wieder fast vollständig abgegeben – ein weiteres Beispiel für die außergewöhnlich hohe Volatilität der Aktie. Auch fundamental bleibt das Papier entsprechend spekulativ: IonQ ist trotz stark angehobener Umsatzprognosen hoch bewertet und muss seine technologischen Fortschritte erst in skalierbare Produkte und nachhaltige Erlöse übersetzen. Der neue Decoder ist ein bedeutender technologischer Fortschritt, aber noch kein kurzfristiger Umsatztreiber. Für Anleger bleibt IonQ damit vor allem eine Wette auf die langfristige Entwicklung des Quantencomputings – bei entsprechend hohen Kursschwankungen und Risiken. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ IonQ in Kürze - IonQ (WKN: A3C4QT) ist ein 2015 gegründetes Quantencomputerunternehmen mit Sitz in College Park im US-Bundesstaat Maryland. - Das Unternehmen entwickelt einen Allzweckquantencomputer auf Basis von Ionen als Qubits, die mit elektromagnetischen Feldern gefangen und manipuliert werden. - Diese Computerarchitektur hat nach Ansicht einiger Experten eine Reihe von Vorteilen, wie eine höhere Genauigkeit, eine größere Skalierbarkeit, eine bessere Vorhersagbarkeit und eine längere Kohärenzzeit. - Die IonQ-Aktie notiert an der New York Stock Exchange und hat eine Marktkapitalisierung von aktuell rund 17 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** IonQ --- ### [Marvell Technology-Aktie: +30% in 5 Wochen nach Trading-Tipp](https://www.sharedeals.de/marvell-technology-aktie-30-in-5-wochen-nach-trading-tipp/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Bei Marvell Technology hat sich unser [Kauftipp Ende August](https://www.sharedeals.de/marvell-technology-aktie-klare-kaufchance-nach-kurssturz/) als gut getimt erwiesen. Damals war die Aktie nach dem Kursrutsch noch für weniger als 210 US-Dollar zu haben, während die fundamentale Dynamik des KI-Geschäfts bereits klar nach oben zeigte. ## Starke Auftragslage untermauerte Investmentthese Besonders der Blick in die Auftragsbücher ließen uns optimistisch nach vorne schauen. So sprach Marvell zuletzt von weiterhin außergewöhnlich starken KI-bezogenen Auftragseingängen und erwartet deshalb eine weitere Beschleunigung des Umsatzwachstums im laufenden Geschäftsjahr 2027. Bereits im zweiten Quartal, das bei Marvell Anfang August endete, stieg der Umsatz um 37 Prozent auf den Rekordwert von 2,74 Milliarden US-Dollar, während das Rechenzentrumsgeschäft sogar um 46 Prozent zulegte. Noch interessanter ist die Breite der Nachfrage. Neben optischen Lösungen und Netzwerkswitches wächst das Geschäft mit kundenspezifischen Chips deutlich. Marvell erwartet hier ab der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres 2027 eine erhebliche Beschleunigung. ## KI-Geschäft schafft Sichtbarkeit für die kommenden Jahre Die aktuellen Auftragseingänge sind dabei mehr als ein kurzfristiger Wachstumsschub. Marvell profitiert vom strukturellen Ausbau großer KI-Rechenzentren, die immer höhere Bandbreiten und leistungsfähigere Verbindungen benötigen. Bereits im ersten Quartal hatte das Unternehmen von außergewöhnlich starken KI-Aufträgen berichtet und daraufhin die Umsatzprognosen für 2027 und 2028 deutlich angehoben. Zu den Wachstumstreibern zählen 800G- und 1,6T-Optik, 51,2T-Ethernet-Switches sowie Lösungen für Scale-up-Netzwerke und kundenspezifische XPU-Chips. ## Google und Nvidia erweitern das Potenzial Zusätzliche Fantasie liefert die Zusammenarbeit mit den großen Hyperscalern. Die ausgeweitete Partnerschaft mit Google umfasst zahlreiche kundenspezifische Chips für das TPU-Ökosystem, darunter KI-Beschleuniger, Netzwerk- und Speichercontroller. Auch die Zusammenarbeit mit Nvidia stärkt Marvells Position bei der nächsten Generation von KI-Netzwerken. Damit wächst das potenzielle Geschäftsvolumen nicht nur mit der Zahl der Rechenzentren, sondern auch mit deren technischer Komplexität. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Marvell+Technology&stockidentifier=symbol%3AMRVL&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Tech-Aktien&themealert=cat%3A22) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. ## Kapazitäten werden für weiteres Wachstum ausgebaut Dass Marvell mit einer anhaltend hohen Nachfrage rechnet, zeigt sich auch bei den eigenen Beschaffungsplänen. Zum 1. August bestanden bereits verbindliche Abnahmeverpflichtungen gegenüber Foundries und Testpartnern von insgesamt rund 8,5 Milliarden US-Dollar, davon mehr als 6,1 Milliarden US-Dollar für die Geschäftsjahre 2028 bis 2030. Diese Verpflichtungen sind zwar keine garantierten Kundenaufträge, verdeutlichen aber, dass Marvell erhebliche Produktionskapazitäten für das erwartete Wachstum absichert. Am Tag unseres Trading-Tipps vor fünf Wochen konnte die Marvell-Aktie noch zu Kursen unter 210 US-Dollar eingesammelt werden; aktuell wird sie vorbörslich bereits wieder zu Preisen um 274 US-Dollar gehandelt. Klar ist: Marvell verfügt inzwischen über eine hohe Visibilität für das kommende Wachstum, getragen von der anhaltend starken Nachfrage nach KI-Infrastruktur, optischen Verbindungen, Netzwerkchips und kundenspezifischen Beschleunigern. Die langfristigen Perspektiven bleiben damit überzeugend, auch wenn nach dem Kursanstieg die Erwartungen des Marktes entsprechend höher liegen. Entscheidend wird nun sein, wie schnell Marvell die prall gefüllte Auftragslage in steigende Umsätze, Margen und Gewinne umsetzen kann. Wir bleiben optimistisch und würden den Titel weiter halten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Marvell in Kürze - Marvell Technology (WKN: A3CNLD) ist ein Hersteller von Netzwerk-, Speicher- und Computerchips sowie Konnektivitätslösungen für verschiedene Branchen wie Rechenzentren, die Automobilindustrie, Carrier-Infrastruktur und Unternehmensnetzwerke. - Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien, betreibt jedoch auch Entwicklungszentren in Asien und Europa. - Marvell Technology ist an der Nasdaq gelistet und kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 245 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Kodiak Sciences: sharedealsPlus-Rakete mit +100% in 3 Stunden](https://www.sharedeals.de/kodiak-sciences-sharedealsplus-rakete-mit-100-in-3-stunden/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Es war am Morgen ein klar definierter Biotech-Katalysator: sharedealsPlus-Experte Eric hatte die Community frühzeitig auf die unmittelbar bevorstehenden, chancenreichen Phase-3-Daten der DAYBREAK-Studie von Kodiak Sciences hingewiesen und zugleich herausgearbeitet, worauf es bei der Interpretation ankommen würde. Nur eine Stunde später veröffentlichte das Unternehmen die Ergebnisse – und die Aktie reagierte vorbörslich mit einem extrem steilen Kurssprung. Im Mittelpunkt der Ergebnisse standen die beiden Wirkstoffkandidaten Zenkuda (tarcocimab tedromer) und KSI-501 (tabirafusp-ted), die in der Phase-3-Studie bei feuchter altersbedingter Makuladegeneration (wetAMD) gegen Aflibercept getestet wurden. Beide Kandidaten erreichten den primären Endpunkt und zeigten nach einem Jahr eine Non-Inferiority bei der Sehschärfe gegenüber Aflibercept. ## Zenkuda überzeugt vor allem bei der Haltbarkeit Besonders spannend ist das Ergebnis für Zenkuda. Wie von Eric am Morgen als entscheidender Punkt hervorgehoben, geht es bei dem Wirkstoff nicht allein um vergleichbare Sehschärfe, sondern vor allem um die Frage, wie lange Patienten zwischen den Behandlungen bleiben können. Hier lieferte Kodiak ein starkes Ergebnis: 54 Prozent der Zenkuda-Patienten erreichten nach einem Jahr ein sechsmonatiges, also 24-wöchiges Dosierungsintervall. Dabei setzte die Studie auf strenge, an der tatsächlichen retinalen Flüssigkeit orientierte „Treat-to-Dryness“-Kriterien. Auch hinsichtlich der unmittelbaren Wirksamkeit meldete Kodiak positive Ergebnisse. Zenkuda habe während der Ladephase eine vergleichbare beziehungsweise teilweise bessere Wirkung als der Aflibercept-Vergleichsarm gezeigt. Der primäre Endpunkt wurde mit einem p-Wert von 0,0007 erreicht. ## Auch KSI-501 besteht den Test Der zweite Kandidat erfüllte ebenfalls die zentrale Vorgabe. KSI-501 erreichte die Non-Inferiority beim Sehvermögen mit einem p-Wert von 0,0036 und erfüllte darüber hinaus einen wichtigen anatomischen sekundären Endpunkt mit einem p-Wert von unter 0,0001. Damit liefert der gegen VEGF und IL-6 gerichtete bispezifische Wirkstoff neben der vergleichbaren Sehschärfe zusätzliche positive Daten zur Anatomie der Netzhaut. Beim Sicherheitsprofil meldete Kodiak ebenfalls Ergebnisse, die mit dem etablierten Profil von Aflibercept vereinbar seien. Die Rate intraokularer Entzündungen lag bei Zenkuda bei 0 Prozent und bei KSI-501 bei 0,4 Prozent. ## Aktie mit Kursexplosion nach sharedealsPlus-Tipp Die Börse quittierte die Daten unmittelbar. Nachdem die KOD-Aktie am Freitag bei 32,35 US-Dollar geschlossen hatte, kam es vorbörslich zeitweise zu einem extremen Kurssprung bis auf über 65 US-Dollar, was einen Zuwachs von rund +100% bedeutete. Die erste positive Reaktion folgte schon eine Stunde nach Erics Hinweis in der sharedealsPlus-Community; das vorläufige Tageshoch wurde zwei weitere Stunden später markiert. Besonders bemerkenswert: Eric hatte bereits vor der Veröffentlichung nicht nur den Kurskatalysator identifiziert, sondern mit Sehschärfe, Dosierungsintervallen, anatomischer Kontrolle und Safety genau jene Punkte genannt, die anschließend für die Einordnung der Ergebnisse entscheidend waren. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*o1rrcc*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). Quelle: sharedealsPlus Live Chat ## Nächster Meilenstein steht bereits fest Für Kodiak Sciences richtet sich der Blick nun auf den regulatorischen Prozess. Das Unternehmen plant für das vierte Quartal 2026 einen Zulassungsantrag für Zenkuda. Dieser soll Daten aus insgesamt fünf positiven Phase-3-Studien in wetAMD, diabetischer Retinopathie und Makulaödem infolge eines retinalen Venenverschlusses umfassen. Damit wurde aus dem am Morgen angekündigten Kurstreiber noch am selben Tag ein wichtiger Meilenstein für Kodiak – und erneut ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie sich eine detaillierte Vorbereitung auf einen Biotech-Newsflow auszahlen kann. Einmal mehr hat sich die sharedealsPlus-Expertise für viele Community-Mitglieder in handfesten Rendite umgemünzt. Entsprechend ließ die feierliche Stimmung im Live Chat nicht lange auf sich warten. Die Aktie von Kodiak Sciences ist nur eines von vielen Beispielen, wie sharedealsPlus-Trader regelmäßig von wertvollen Informationsvorsprüngen und echter Expertise profitieren. **Ehrliche Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Biotech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Litecoin geht steil: +100% seit Juni – und jetzt?](https://www.sharedeals.de/litecoin-geht-steil-100-seit-juni-und-jetzt/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Totgesagte leben länger – und Litecoin liefert gerade den eindrucksvollen Beweis. Während andere Altcoins um Aufmerksamkeit kämpfen, schiebt sich LTC mit Macht nach oben. Und wer unseren Experten bereits im Frühjahr zugehört hat, dürfte jetzt besonders genau hinschauen. ## Was für ein Comeback! Litecoin setzt seine rasante Erholung fort und hat am Donnerstag zeitweise einen Preis von 80 US-Dollar erreicht. Damit notiert der traditionsreiche Payment-Coin auf dem höchsten Stand seit Monaten. Noch im Juni war LTC für unter 40 US-Dollar zu haben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Genau diese Bewegung antizipiert Bereits im Frühjahr hatten wir eine „dramatische Unterbewertung“ Litecoins indentifiziert. Am 13. April wurde [argumentiert](https://www.sharedeals.de/kryptowaehrungen-diese-2-coins-haben-keine-zukunft-doch-dieser-schon/), dass unter anderem die Kombination aus Netzwerkaktivität, wachsender tatsächlicher Nutzung, schnellen, günstigen und zuverlässigen Transaktionen sowie der optionalen Privacy-Funktion MimbleWimble LTC von anderen Altcoins abheben könnte. Die Botschaft damals war klar: Litecoin könnte vor einer Neubewertung stehen. Heute sieht das Chartbild plötzlich ganz anders aus. Wer damals nur auf die schwache Kursentwicklung blickte, konnte Litecoin leicht abschreiben. Doch genau das sorgt jetzt bei vielen Marktteilnehmern für überraschte Blicke: Während der Markt auf die großen Namen starrte, arbeitete sich LTC im Hintergrund nach oben. ## Vom Krisen-Chart zum Krypto-Star Noch im Februar war die Situation alles andere als euphorisch. Litecoin hatte nach seinem Januarhoch gerade nahezu die Hälfte seines Wertes verloren. Gleichzeitig identifizierte eine sharedeals.de-Analyse eine wichtige Unterstützungszone, die zwar später im Jahr noch einmal gebrochen, mittlerweile aber wieder weit hinter sich gelassen wurde. Ein Teil der aktuellen Dynamik lässt sich mit der zunehmenden Aktivität rund um das Litecoin-Netzwerk erklären, über die unsere Experten bereits seit langem auch innerhalb der sharedeals.de-Community berichten. Hinzu kommt die besondere Positionierung des Coins. Litecoin wurde ursprünglich als schnelleres und günstigeres Zahlungsmittel nach dem Vorbild von Bitcoin konzipiert. Transaktionen werden im Litecoin-Netzwerk im Schnitt deutlich schneller bestätigt als bei Bitcoin. Gleichzeitig ist die maximale Menge auf 84 Millionen LTC begrenzt. Und dann wäre da noch MimbleWimble: Litecoin verfügt über eine optionale Privacy-Funktion, die dem Coin ein zusätzliches Narrativ im Bereich privater digitaler Zahlungen verschafft. ## Der Markt entdeckt den alten Bekannten neu Das vielleicht Spannendste an der aktuellen Rally ist deshalb nicht der einzelne Tagesanstieg. Es ist die relative Stärke. Während der Kryptomarkt keineswegs geschlossen nach oben läuft, konnte Litecoin zuletzt deutlich über einen Zeitraum von vielen Wochen zulegen. Damit bekommt die These aus dem Frühjahr neue Nahrung. Was damals nach einer spekulativen Möglichkeit klang, entwickelt sich inzwischen zu einer Bewegung, die auch im Chart immer schwerer zu ignorieren ist. ## Nachhaltiger Sprung über 80 Dollar? Die Marke von 80 US-Dollar hat dabei eine besondere psychologische Bedeutung. Sie liegt unmittelbar oberhalb des im Februar identifizierten charttechnischen Zielbereichs von 79,88 US-Dollar. Ob Litecoin diese Marke nachhaltig überwinden kann, lässt sich selbstverständlich nicht vorhersagen. Der Kryptomarkt bleibt hochvolatil, und selbst starke Aufwärtsbewegungen können jederzeit von heftigen Rücksetzern unterbrochen werden. Doch eines ist offensichtlich: Litecoin ist zurück auf dem Radar. Die nächsten Kursmarken könnten zeigen, ob aus dem Comeback tatsächlich ein neuer Krypto-Hype wird. Fast könnte man wieder sagen: alles mit Ansage. Eine fundamentale, parabolische Neubewertung der Kryptowährung sei nur noch eine Frage der Zeit, [schrieben](https://www.sharedeals.de/kryptowaehrungen-diese-2-coins-haben-keine-zukunft-doch-dieser-schon/) wir im April dieses Jahres. Und: „Wir sehen Litecoin daher als den kommenden großen Gewinner im neuen Krypto-Bullrun.“ Beides scheint sich aktuell zu bewahrheiten: Litecoin beweist eindrucksvoll, dass Totgesagte offenbar tatsächlich länger leben – und die formulierte Comeback-These angesichts der jüngsten Kursdynamik deutlich an Gewicht gewinnt. Ob daraus schon eine nachhaltige und möglicherweise gar parabolische Rally entsteht, muss sich noch zeigen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Litecoin&stockidentifier=symbol%3ALTCUSD&stockmarket=COINBASE&categoryname=Finanznachrichten&themealert=cat%3A116) bleibst Du immer über spannende Kryptowährungen wie diese informiert. **Kategorien:** Finanznachrichten, Krypto News, Sonstiges, Unsere Erfolgsstorys --- ### [British American Tobacco-Aktie: Hohe Dividende und wachsendes Velo-Geschäft](https://www.sharedeals.de/british-american-tobacco-aktie-hohe-dividende-und-wachsendes-velo-geschaeft/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von British American Tobacco ist nach der jüngsten Korrektur wieder deutlich spannender bewertet. Während der Markt die strukturellen Risiken des klassischen Tabakgeschäfts weiterhin einpreist, sprechen das starke Wachstum von Velo, steigende Margen und eine hohe Dividendenrendite für eine attraktive Kaufchance. British American Tobacco zählt zu den größten Tabakkonzernen weltweit und baut sein Geschäft zunehmend auf moderne, tabakfreie Nikotinprodukte um. Besonders Velo entwickelt sich dabei zu einem wichtigen Wachstumstreiber. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz um 2,9 Prozent, das bereinigte operative Ergebnis um 3,5 Prozent und der bereinigte Gewinn je Aktie um 7,9 Prozent. Die New Categories wuchsen besonders stark. Der Umsatz legte um 18 Prozent zu, während der Ergebnisbeitrag um 55 Prozent stieg. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Velo gewinnt massiv an Bedeutung Der Markt für moderne orale Nikotinprodukte könnte von derzeit rund 4 Milliarden Pfund auf etwa 11 Milliarden Pfund im Jahr 2030 wachsen. British American Tobacco will davon mit seiner Marke Velo einen erheblichen Anteil sichern und strebt für Modern Oral einen Umsatz von 4,3 Milliarden Pfund an. In den USA ist der Marktanteil von Velo seit Anfang 2024 von 4,4 auf mehr als 30 Prozent gestiegen. In Europa liegt der Volumenanteil sogar bei über 60 Prozent. Gleichzeitig ist die Marktdurchdringung in vielen Ländern noch sehr niedrig, sodass sowohl die Zahl der Nutzer als auch der Konsum pro Nutzer wachsen können. Besonders attraktiv ist die Profitabilität. In Europa erzielt Modern Oral pro Einheit einen etwa viermal höheren Bruttogewinn als klassische Tabakprodukte. Der Wechsel eines Kunden zu Velo muss daher nicht zwangsläufig zu einem wirtschaftlichen Verlust führen. ## Auch das US-Geschäft liefert wieder Wachstum Das US-Geschäft entwickelt sich inzwischen deutlich besser. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz um 8,5 Prozent und das bereinigte operative Ergebnis um 10,1 Prozent. Die New Categories legten beim Umsatz um fast 60 Prozent zu, während Velo Plus sogar mehr als 200 Prozent wuchs. Auch Vuse verfügt mit einem Marktanteil von rund 56 Prozent bei wiederaufladbaren geschlossenen Systemen über eine starke Position. Eine mögliche Verlagerung eines Teils des derzeit illegalen Vape-Marktes in den regulierten Bereich könnte zusätzliches Wachstum ermöglichen. ## Margen könnten stärker steigen als der Umsatz British American Tobacco erwartet bis 2030 lediglich 3 bis 5 Prozent Umsatzwachstum. Entscheidend ist daher die Profitabilität. Die Marge der New Categories stieg bereits von 10,5 auf 13,8 Prozent und soll langfristig mindestens 30 Prozent erreichen. Zusätzliche Kosteneinsparungen von rund 2 Milliarden Pfund bis 2030 und weitere Schuldenreduzierungen könnten das Gewinnwachstum zusätzlich beschleunigen. Gleichzeitig bietet die Aktie eine Dividendenrendite von rund 6 Prozent, während Aktienrückkäufe die Entwicklung des Gewinns je Aktie unterstützen. ## Regulierung bleibt das zentrale Risiko Die größte Unsicherheit liegt weiterhin bei der Regulierung. Erfahrungen aus Australien und mehreren asiatischen Märkten zeigen, dass hohe Abgaben und strenge Vorschriften den legalen Markt erheblich schwächen können. Auch die positive Entwicklung von Velo und Vuse kann deshalb nicht losgelöst von politischen Entscheidungen betrachtet werden. GLO bleibt zudem ein Schwachpunkt, nachdem der Umsatz mit Heated Products im ersten Halbjahr um fast 12 Prozent zurückging. ## Korrektur macht Aktie wieder attraktiver Bei einem Aktienkurs von rund 53 US-Dollar wird British American Tobacco mit etwa dem Zehnfachen der erwarteten Gewinne für 2027 bewertet. Angesichts eines erwarteten Gewinnwachstums von nahezu 10 Prozent und einer Dividendenrendite von rund 6 Prozent erscheint das attraktiv. Eine Bewertung mit dem 12- bis 13-Fachen der erwarteten Gewinne für 2028 wäre aus heutiger Sicht durchaus erreichbar. Das würde einen Aktienkurs von etwa 69 bis 75 US-Dollar bedeuten. Die Korrektur hat die Aktie von British American Tobacco wieder zu einem Kaufkandidaten gemacht. Starkes Velo-Wachstum, steigende Margen und die hohe Dividende bieten attraktives Potenzial für Anleger, auch wenn regulatorische Risiken die ganz große Upside derzeit begrenzen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=British+American+Tobacco&stockidentifier=symbol%3ABATS&stockmarket=LSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Dividenden-Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Rigetti vs. D-Wave Quantum: Welche Quantencomputer-Aktie ist die richtige?](https://www.sharedeals.de/rigetti-vs-d-wave-quantum-welche-quantencomputer-aktie-ist-die-richtige/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Quantencomputing gilt weiterhin als eine der spannendsten, zugleich aber auch spekulativsten Zukunftstechnologien an der Börse. Während die Branche bei der kommerziellen Nutzung noch deutlich hinter dem Hype um künstliche Intelligenz zurückliegt, positionieren sich Unternehmen wie Rigetti Computing und D-Wave Quantum bereits für einen möglichen Durchbruch. Beide Unternehmen erhalten staatliche Unterstützung aus den USA und verfügen über erste Kunden – verfolgen technologisch jedoch grundlegend unterschiedliche Strategien. ## Bis zu 100 Millionen Dollar für beide Unternehmen Die US-Regierung setzt auf den Aufbau einer heimischen Quantencomputerindustrie und unterstützt deshalb sowohl Rigetti als auch D-Wave mit erheblichen finanziellen Mitteln. Beide Unternehmen können jeweils auf bis zu 100 Millionen Dollar aus Geldern zurückgreifen, die im Rahmen des 2022 verabschiedeten CHIPS and Science Act bereitgestellt wurden. Die Förderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem beide Unternehmen noch erhebliche Verluste verzeichnen und auf lange Sicht hohe Investitionen in Forschung, Entwicklung und Infrastruktur benötigen. Für D-Wave ist die Unterstützung besonders relevant. Das Unternehmen verbuchte im zweiten Quartal einen operativen Verlust von 53,3 Millionen Dollar, während Rigetti einen operativen Verlust von 28,1 Millionen Dollar meldete. Gleichzeitig erzielte Rigetti zuletzt höhere Umsätze. D-Wave kann dagegen mit einem deutlich gewachsenen Auftragsbestand punkten: Der Backlog für das erste Halbjahr stieg im Jahresvergleich um 1.120 Prozent auf 35,5 Millionen Dollar. Allerdings bedeutet dieser Auftragsbestand nicht, dass die entsprechenden Umsätze bereits kurzfristig realisiert werden. ## Zwei unterschiedliche Wege zum Quantencomputer Der entscheidende Unterschied zwischen den beiden Unternehmen liegt in ihrer Technologie. D-Wave konzentriert sich traditionell auf das sogenannte Quantum Annealing. Dabei handelt es sich um einen spezialisierten Ansatz, der vor allem für Optimierungsprobleme geeignet ist. Das schränkt zwar das Anwendungsspektrum gegenüber einem universellen Quantencomputer ein, zugleich lassen sich Optimierungsaufgaben in zahlreichen Bereichen von Wirtschaft und Wissenschaft einsetzen. Rigetti verfolgt dagegen einen wesentlich breiteren Ansatz. Das Unternehmen entwickelt Quantencomputer auf Basis supraleitender Qubits und setzt auf ein universelles Gate-Modell. Ein solcher Quantencomputer soll langfristig eine Vielzahl komplexer Berechnungen bewältigen können. Potenzielle Anwendungen reichen beispielsweise von der Simulation chemischer Prozesse bis zur Entwicklung neuer Medikamente, bei der sich Wirksamkeit und mögliche Toxizität von Wirkstoffen früher untersuchen ließen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Rigetti&stockidentifier=symbol%3ARGTI&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. ## D-Wave setzt auf schnellere Kommerzialisierung Der technologische Ansatz von D-Wave hat einen entscheidenden Vorteil: Er bietet einen vergleichsweise schnelleren Weg zu kommerziell nutzbaren Anwendungen. Optimierungsprobleme sind bereits heute ein konkretes Einsatzgebiet, wodurch D-Wave früher Umsätze mit seiner Technologie generieren kann. Das rasante Wachstum des Auftragsbestands unterstreicht diese Perspektive. Allerdings ist das langfristige Potenzial von Quantum Annealing begrenzter als das eines universellen Quantencomputers. D-Wave scheint diese Einschränkung selbst erkannt zu haben. Anfang 2026 übernahm das Unternehmen Quantum Circuits, einen Anbieter, der ebenfalls an supraleitenden Qubits und einem Gate-Modell arbeitet. D-Wave will diese Technologie voraussichtlich ab 2030 an Kunden ausliefern. Rigetti ist bei diesem Ansatz bereits weiter. Das Unternehmen liefert seine Gate-Model-Systeme nach eigenen Angaben schon an Cloud-Anbieter wie Amazon. Damit versucht Rigetti, sich frühzeitig in einem Markt zu positionieren, der langfristig erheblich größer sein könnte als das derzeitige Spezialgebiet von D-Wave. ## Umsatzwachstum gegen Auftragsvisibilität Für Anleger ergibt sich daraus ein klassischer Zielkonflikt zwischen kurzfristiger Visibilität und langfristigem Potenzial. D-Wave verfügt mit seinem stark gewachsenen Backlog über eine bessere Sichtbarkeit künftiger Umsätze. Gleichzeitig ist der hohe operative Mittelverbrauch ein Risiko. Das Unternehmen benötigt viel Kapital, um seine Technologie weiterzuentwickeln und zu skalieren. Rigetti wiederum wächst beim Umsatz schneller, veröffentlicht aber keinen vergleichbar großen Auftragsbestand. Das erschwert die Einschätzung der kurzfristigen Geschäftsentwicklung. Zudem ist der Weg zu einem wirklich breit einsetzbaren und fehlertoleranten Quantencomputer technologisch anspruchsvoll und kapitalintensiv. Beide Unternehmen sind deshalb weit davon entfernt, klassische Bewertungsmaßstäbe wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis für einen Vergleich heranziehen zu können. Solange keine nachhaltigen Gewinne erzielt werden, bleibt für Anleger insbesondere der Umsatz und dessen Verhältnis zur Börsenbewertung relevant. Auch hier sind die Bewertungen weiterhin ambitioniert. ## D-Wave für geringeres Risiko, Rigetti für mehr Potenzial An der Börse sind die Unterschiede bei der Unternehmensgröße inzwischen relativ gering. Rigetti kommt auf eine Marktkapitalisierung von rund 5 Milliarden Dollar, während D-Wave bei etwa 6 Milliarden Dollar liegt. Der Größenunterschied ist damit zu klein, um daraus einen entscheidenden Anlagevorteil abzuleiten. Wichtiger ist die unterschiedliche Risikostruktur. D-Wave besitzt derzeit den klareren Weg zu kommerziellen Umsätzen und kann auf einen stark wachsenden Auftragsbestand verweisen. Das macht die Aktie innerhalb des hochspekulativen Quantencomputing-Sektors zur vergleichsweise risikoärmeren Variante. Rigetti bietet dagegen ein größeres langfristiges technologisches Potenzial, sofern es gelingt, leistungsfähige und fehlertolerante universelle Quantencomputer zu entwickeln. Gelingt dieser Durchbruch, könnte der adressierbare Markt deutlich größer sein. Der Weg dorthin ist jedoch länger und mit erheblichen technologischen, finanziellen und kommerziellen Risiken verbunden. Für Anleger, die innerhalb des spekulativen Quantencomputing-Sektors eine vergleichsweise bessere Umsatzvisibilität suchen, erscheint D-Wave derzeit als die defensivere Wahl. Wer dagegen bereit ist, deutlich höhere Risiken einzugehen und auf das langfristige Potenzial universeller Quantencomputer setzt, könnte Rigetti als chancenreichere, aber auch wesentlich unsicherere Option betrachten. Letztlich bleibt bei beiden Aktien entscheidend, ob es den Unternehmen gelingt, aus technologischen Fortschritten dauerhaft skalierbare und profitable Geschäftsmodelle zu entwickeln. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Xylem: Diese Wasser-Aktie bietet Wachstum und Dividende](https://www.sharedeals.de/xylem-diese-wasser-aktie-bietet-wachstum-und-dividende/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Xylem hat in den vergangenen Monaten deutlich an Wert verloren. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen operativ auf Wachstumskurs, während der steigende Investitionsbedarf in Wasserinfrastruktur, Industrie und Rechenzentren langfristig für zusätzliche Nachfrage sorgen könnte. ## Xylem verdient am weltweiten Wasserbedarf Xylem ist ein Industrieunternehmen, das Produkte und Dienstleistungen für den Transport, die Aufbereitung, Filtration und Messung von Wasser und Abwasser anbietet. Das Unternehmen bedient vor allem Kommunen und industrielle Kunden und erzielte 2025 einen Umsatz von 9,04 Milliarden US-Dollar. Das Geschäft verteilt sich auf die Bereiche Water Infrastructure, Applied Water, Measurement and Control Solutions sowie Water Solutions and Services. Zu den bekannten Marken gehören unter anderem Flygt, Godwin, Wedeco und Flojet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Auftragseingang wächst kräftig Die Quartalszahlen für das zweite Quartal 2026 fielen gemischt aus. Der Umsatz stieg lediglich leicht auf 2,34 Milliarden US-Dollar und blieb damit hinter den Erwartungen zurück. Der bereinigte Gewinn je Aktie erhöhte sich dagegen um 16 Prozent auf 1,46 US-Dollar und übertraf die Prognosen. Besonders positiv entwickelte sich aber der Auftragseingang. Dieser legte um 41 Prozent auf 3,09 Milliarden US-Dollar zu. Der Auftragsbestand erreichte 5,3 Milliarden US-Dollar. Wachstum kam unter anderem aus dem Geschäft mit Rechenzentren, deren Auftragseingänge laut Unternehmen um 300 Prozent zulegten. ## Übernahmen ergänzen das organische Wachstum Xylem kombiniert moderates organisches Wachstum mit gezielten Übernahmen. In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Idrica und Evoqua übernommen. Zuletzt kündigte das Unternehmen den Kauf von Cornell Pump und Roper Pump für rund 1,4 Milliarden US-Dollar an. Die beiden Unternehmen erweitern das Angebot im Bereich der Förderung schwieriger Flüssigkeiten. Zudem sollen sie EBITDA-Margen von mehr als 30 Prozent erzielen und ab 2027 positiv zum Ergebnis beitragen. Die langfristige Entwicklung zeigt, dass diese Strategie funktioniert. Der Umsatz stieg zwischen 2016 und 2025 von 3,77 auf 9,04 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 1,45 auf 5,08 US-Dollar. ## Wasserinfrastruktur bleibt ein struktureller Wachstumsmarkt Neben Akquisitionen profitiert Xylem von langfristigen Trends. Kommunen müssen ihre Wasser- und Abwassernetze modernisieren, während Industrieunternehmen zunehmend in Wasseraufbereitung und Versorgung investieren. Zusätzliche Nachfrage kommt aus wachstumsstarken Branchen wie Halbleitern, Life Sciences, Bergbau und Rechenzentren. Auch das Bevölkerungswachstum erhöht langfristig den Bedarf an Wasserinfrastruktur. ## Starke Marktposition und finanzielle Stärke Xylem verfügt über eine breite Produktpalette, eine große installierte Basis und Skalenvorteile. Ersatzteile, Wartung und Dienstleistungen sorgen zudem für wiederkehrende Nachfrage. Die Bilanz ist vergleichsweise konservativ. Die Verschuldungskennzahl liegt bei 0,84, während die Zinsdeckung mit rund 61 sehr hoch ist. Damit besitzt Xylem finanziellen Spielraum für Investitionen, Übernahmen und Dividenden. ## Dividende wächst weiter Xylem kann auf 14 Jahre mit jährlichen Dividendenerhöhungen zurückblicken. Die erwartete Dividendenrendite liegt inzwischen bei rund 1,69 Prozent und damit deutlich über dem Vierjahresdurchschnitt von etwa 1,2 Prozent. Die Dividende wurde 2026 um 7,5 Prozent auf 0,43 US-Dollar je Quartal angehoben. Aufgrund der niedrigen Ausschüttungsquote und des erwarteten Gewinnwachstums erscheinen weitere Erhöhungen von etwa 8 bis 10 Prozent jährlich realistisch. Auch der freie Cashflow deckt die Dividende komfortabel. 2025 erwirtschaftete Xylem 893 Millionen US-Dollar freien Cashflow, während die erwarteten Dividendenauszahlungen für 2026 bei rund 399 Millionen US-Dollar liegen. ## Diese Risiken gilt es zu beachten Zu den wichtigsten Belastungsfaktoren gehören Inflation und Zölle. Höhere Preise für Metalle, Kunststoffe, Elektronik, Transport und Personal können die Margen belasten. Auch die Akquisitionsstrategie birgt Risiken, falls Unternehmen zu teuer gekauft werden. Hinzu kommen Cyberrisiken, die den Geschäftsbetrieb beeinträchtigen könnten. Xylem verbindet einen strukturell attraktiven Wasserinfrastrukturmarkt mit solidem Gewinnwachstum, steigenden Dividenden und einer robusten Bilanz. Der Kursverlust der letzten Monate hat die Bewertung deutlich reduziert. Auf Basis der erwarteten 2026er-Zahlen wird Xylem derzeit mit etwa dem 20-Fachen des bereinigten Gewinns bewertet. Das ist für ein Wachstumsunternehmen in diesem Markt nicht viel. Zu Kursen um oder knapp über 100 US-Dollar ist die Aktie ein starker Kaufkandidat. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Xylem&stockidentifier=symbol%3AXYL&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien --- ### [Constellium: Diese Aluminium-Aktie ist jetzt ein Top-Pick](https://www.sharedeals.de/constellium-diese-aluminium-aktie-ist-jetzt-ein-top-pick/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Aluminium bleibt ein zentraler Werkstoff für Leichtbau, Mobilität und Verpackungen, während die Nachfrage nach recyceltem Metall weiter steigt. Constellium verbindet diese langfristigen Trends mit einem margenstarken Verarbeitungs- und Recyclinggeschäft und zeigt derzeit eine bemerkenswerte operative Dynamik. Constellium ist ein internationaler Aluminiumverarbeiter mit Kunden aus der Luftfahrt, Automobilindustrie, Transportbranche und Verpackungsindustrie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Frankreich verarbeitet Primäraluminium und Aluminiumschrott zu höherwertigen Produkten und kann Veränderungen der Metallpreise über sein Geschäftsmodell teilweise an die Kunden weitergeben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit!c ## Ergebnis wächst deutlich Die jüngsten Quartalszahlen zeigten eine starke Verbesserung der Profitabilität. Besonders Aerospace & Transportation sowie Packaging & Automotive Rolled Products treiben das Wachstum. Im Bereich Aerospace & Transportation stieg der Umsatz um 329 Millionen US-Dollar und das bereinigte EBITDA um 73 Millionen US-Dollar. Die Marge lag bei 22,1 Prozent. Packaging & Automotive Rolled Products steigerte den Umsatz um 735 Millionen US-Dollar und das EBITDA um 182 Millionen US-Dollar. Die inkrementelle EBITDA-Marge erreichte 24,7 Prozent. Constellium hat deshalb seine Jahresprognose angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein bereinigtes EBITDA von 980 Millionen bis 1,02 Milliarden US-Dollar sowie einen freien Cashflow von mehr als 300 Millionen US-Dollar. Die ursprünglich für 2028 gesetzten Ziele sollen damit bereits zwei Jahre früher erreicht werden. ## Recycling wird zum wichtigen Margentreiber Ein wesentlicher Faktor für die gute Entwicklung sind die hohen Aluminiumprämien in Nordamerika. Für Aluminium gelten in den USA derzeit Zölle von 50 Prozent, wodurch die regionale Preisstruktur deutlich gestiegen ist. Constellium kann davon profitieren, weil das Unternehmen Aluminiumschrott einkauft, verarbeitet und anschließend höherwertige Produkte verkauft. Steigende Metallpreise können dadurch die Differenz zwischen Inputkosten und Verkaufspreisen vergrößern. Im zweiten Quartal wirkten sich günstigere Metallkosten, höhere Aluminiumpreise sowie eine bessere Produktivität der Recyclingaktivitäten positiv aus. Gleichzeitig stieg das EBITDA je verkaufter Tonne im Jahresvergleich um 83,3 Prozent. Allerdings liegt darin auch ein Risiko. Sollten die US-Zölle sinken und die Metallprämien zurückgehen, würde ein Teil dieses Rückenwinds verschwinden. ## Operative Verbesserungen gehen über den Preiseffekt hinaus Die Zahlen sprechen jedoch dafür, dass Constelliums Fortschritte nicht ausschließlich auf höhere Metallpreise zurückzuführen sind. Im Segment Aerospace & Transportation stiegen die Auslieferungen um 22,6 Prozent. Gleichzeitig sanken die Produktionskosten je Tonne um 12,5 Prozent. Das EBITDA je Tonne erhöhte sich dadurch um 31 Prozent. Auch im Bereich Packaging & Automotive Rolled Products stieg die Metallspanne deutlich. Gleichzeitig blieb die Belastung durch schwächere Verpackungsnachfrage teilweise durch höhere Automobilvolumina begrenzt. Regional bleibt das Bild unterschiedlich. Während das US-Automobilgeschäft derzeit von einer starken Nachfrage nach Aluminiumkarosserieblechen profitiert, bleibt der europäische Automobilmarkt schwierig. Die Verpackungsindustrie ist dort daher besonders wichtig. ## Niedrige Bewertung Der Unternehmenswert von Constellium liegt bei gut 5 Milliarden US-Dollar. Auf Basis der neuen EBITDA-Prognose ergibt sich damit ein sehr niedriges Bewertungsmultiple von ungefähr 5. Ein konservativerer Blick ist allerdings sinnvoll. Zwischen 2020 und 2024 erzielte Constellium durchschnittlich rund 665 Millionen US-Dollar EBITDA. Selbst auf dieser Basis würde der aktuelle Unternehmenswert einem moderaten Multiplikator von etwa 7,59 entsprechen. Damit erscheint die Bewertung nicht ausschließlich von den derzeit außergewöhnlich günstigen Marktbedingungen abhängig. Hinzu kommt, dass Constellium heute stärker in Recycling und zusätzliche Produktionskapazitäten investiert als in der Vergangenheit. ## Neue Kapazitäten schaffen weiteres Potenzial Im kommenden Jahr soll eine neue Recyclinganlage in Betrieb gehen, anschließend ist eine weitere Gießerei geplant. Für 2028 sind zwei zusätzliche Gießereistandorte vorgesehen. Diese Investitionen erhöhen zunächst den Kapitalbedarf, können aber gleichzeitig die Produktionskapazitäten und das langfristige EBITDA steigern. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete Constellium 234 Millionen US-Dollar operativen Cashflow, wobei 48 Millionen US-Dollar in Aktienrückkäufe flossen. Seit Beginn des Rückkaufprogramms im Jahr 2024 wurden 15,3 Millionen Aktien für insgesamt 241 Millionen US-Dollar zurückgekauft. Weitere 287 Millionen US-Dollar stehen für das Programm noch zur Verfügung. ## Entscheidend wird die Nachhaltigkeit der Margen Für die weitere Entwicklung der Aktie kommt es vor allem darauf an, wie sich die Metallprämien in Nordamerika entwickeln und ob Constellium seine operativen Verbesserungen auch bei niedrigeren Preisen aufrechterhalten kann. Die kommenden Quartalszahlen werden deshalb zeigen müssen, wie viel der aktuellen Ertragskraft aus den Marktbedingungen stammt und wie viel auf dauerhafte Effizienzgewinne, Recycling und zusätzliche Kapazitäten zurückzuführen ist. Constellium verfügt über mehrere Wachstumstreiber, von steigenden Recyclingaktivitäten über operative Effizienz bis hin zu neuen Produktionskapazitäten. Dem stehen die Risiken einer Normalisierung der US-Metallprämien und einer schwächeren Nachfrage in einzelnen Endmärkten gegenüber. Bewertungstechnisch halten wir den Titel nach dem deutlichen Kursrückgang seit Juni zu Kursen zwischen 24 und 25 US-Dollar jetzt für äußerst spannend. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Constellium&stockidentifier=symbol%3ACSTM&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [LeMaitre Vascular-Aktie: Ein aufstrebender Medizintechnik-Champion](https://www.sharedeals.de/lemaitre-vascular-aktie-ein-aufstrebender-medizintechnik-champion/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von LeMaitre Vascular ist nach einer starken Kurskorrektur im August wieder in günstigen Kursregionen angekommen. Die Faktenlage spricht klar für eine attraktive Einstiegsgelegenheit beim stark expandierenden US-Medizintechnikunternehmen. ## Spezialist für die Gefäßchirurgie LeMaitre Vascular entwickelt und vertreibt chirurgische Produkte für die Gefäßchirurgie. Das international aufgestellte Unternehmen wächst sowohl organisch als auch durch die Übernahme kleiner, etablierter Anbieter mit profitablen Nischenprodukten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Geschäftsmodell mit hohen Margen Seit 1998 hat LeMaitre 25 Akquisitionen abgeschlossen. Das Unternehmen integriert die erworbenen Produkte in seine eigene Vertriebs- und Produktionsstruktur und kann dadurch Umsatz, Reichweite und Margen steigern. Ein Beispiel ist Artegraft, das 2020 für 72,5 Millionen US-Dollar übernommen wurde. Durch den direkten Verkauf an Krankenhäuser konnte LeMaitre bereits unmittelbar nach der Übernahme zusätzliche Umsätze erzielen. Ein ähnliches Muster zeigte sich bei XenoSure, das zunächst vertrieben und später vollständig übernommen wurde. Viele Produkte sind nicht durch Patente geschützt. Stattdessen bilden regulatorische Zulassungen, klinische Daten, Know-how und etablierte Kundenbeziehungen die Eintrittsbarrieren. LeMaitre erreicht dadurch bei neun von zwölf beobachteten Märkten eine Marktposition unter den beiden führenden Anbietern. ## Akquisitionen werden größer Die Übernahmestrategie hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Während früher vor allem sehr kleine und günstige Produktlinien gekauft wurden, konzentriert sich LeMaitre zunehmend auf etablierte Nischenanbieter. Die Erfolgsquote der Akquisitionen stieg dabei auf rund 80 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil der verlorenen Investitionssumme deutlich. Größere Transaktionen werden zwar zu höheren Umsatzmultiplikatoren abgeschlossen, sollen dafür aber stärker zum Wachstum beitragen. ## Starke Bilanz sichert Wachstum LeMaitre verfügt über eine hohe finanzielle Flexibilität. Barmittel und kurzfristige Investments von rund 376 Millionen US-Dollar übersteigen die Schulden deutlich und entsprechen etwa 58 Prozent der Vermögenswerte. Diese Bilanz ermöglicht es dem Unternehmen, bei Übernahmen selektiv vorzugehen und auf attraktive Gelegenheiten zu warten. ## Bewertung nach 30%-Korrektur Im zweiten Quartal 2026 verfehlte LeMaitre die Erwartungen. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,74 US-Dollar gegenüber erwarteten 0,81 US-Dollar. Damit belief sich der Nettogewinn auf 17,05 Millionen US-Dollar nach 13,78 Millionen im Vorjahr. Der Umsatz lag mit 70,4 Millionen US-Dollar ebenfalls leicht unter den Prognosen, aber 10 Prozent über Vorjahr. Die internationale Geschäftsentwicklung wurde unter anderem durch geopolitische Belastungen und den starken US-Dollar beeinträchtigt. Der Gewinn je Aktie stieg trotzdem um 23 Prozent. Zwar wurde die weitere Prognose etwas gesenkt, die operative Entwicklung bleibt aber dennoch robust. Seit 2022 stieg die Bruttomarge von 65 auf rund 72 Prozent, während die operative Marge von 18,5 auf 27,6 Prozent zunahm. Insgesamt erscheint die Korrektur des Kurses von rund 30% übertrieben. ## Management bleibt entscheidend Das Geschäftsmodell ist stark von der Qualität des Managements abhängig. CEO George W. LeMaitre steht seit 1992 an der Spitze und war an allen 25 Akquisitionen beteiligt. Auch die übrige Führungsmannschaft verfügt über eine langjährige Unternehmenszugehörigkeit. Diese Erfahrung ist insbesondere bei der Auswahl und Integration neuer Übernahmeziele von Bedeutung. ## Mögliche Risiken Zu den wichtigsten Risiken gehören steigende Übernahmepreise, mögliche Fehlakquisitionen und eine zunehmende Unternehmensgröße. Auch Konkurrenzprodukte und der Trend zu minimalinvasiven Verfahren könnten einzelne Märkte von LeMaitre unter Druck setzen. Besonders relevant ist Artegraft, das rund 21 Prozent des Umsatzes ausmacht. Die Produktionsstätte steht seit 2025 wegen Beanstandungen bei den Sterilitätskontrollen im Blick der FDA. Weitere regulatorische Maßnahmen könnten Kosten verursachen oder die Produktion beeinträchtigen. Die Aktie von LeMaitre Vascular ist nach der Kurskorrektur attraktiv. Das Unternehmen kann weiterhin hohe Margen, eine starke Bilanz und eine zunehmend erfolgreiche Akquisitionsstrategie vorweisen. Gelingt es dem Management, regulatorische Probleme zu lösen und die bewährte Übernahmestrategie fortzusetzen, könnte die aktuelle Schwäche eine exzellente Einstiegschance für langfristig orientierte Anleger darstellen. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=LeMaitre+Vascular&stockidentifier=symbol%3ALMAT&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien, Sonstiges --- ### [Joby Aviation-Aktie: Das spricht jetzt für einen „all-in“](https://www.sharedeals.de/joby-aviation-aktie-das-spricht-jetzt-fuer-einen-all-in/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Joby Aviation notiert rund 70 Prozent unter ihrem Vorjahreshoch, während gleichzeitig mehrere potenziell kursbewegende Ereignisse näher rücken. Mit den ersten kommerziellen Passagieren in den USA, geplanten Einsätzen in Dubai, dem erwarteten Abschluss wichtiger Zulassungsschritte und dem Ausbau der Produktion könnte 2027 für Joby Aviation zu einem entscheidenden Geschäftsjahr werden. ## Ein Unternehmen für die nächste Generation der Luftmobilität Joby Aviation entwickelt elektrisch angetriebene eVTOL-Flugzeuge und arbeitet zugleich am Aufbau der notwendigen Produktions-, Betriebs- und Zulassungsstrukturen. Das Unternehmen will damit nicht nur Fluggeräte herstellen, sondern eine umfassende Plattform für elektrische Luftmobilität aufbauen. Die Strategie umfasst die eigene Flugzeugentwicklung, die Zusammenarbeit mit Toyota bei der Fertigung, einen eigenen Lufttaxidienst sowie Partnerschaften mit Plattformen wie Uber. ## Der S4 steht vor wichtigen Zulassungsschritten Das aktuelle S4-Modell bietet Platz für einen Piloten und vier Passagiere. Parallel entwickelt Joby autonome Flugtechnologien und hat bereits einen autonomen Flug über die USA mit einem konventionellen Flugzeug absolviert. Auch bei der Integration in die künftige Infrastruktur des US-Luftraums arbeitet Joby frühzeitig mit Air Space Intelligence zusammen. Die Kooperation soll die Integration der eVTOL-Flüge in ein KI-gestütztes Luftverkehrsmanagement ermöglichen. Bei der FAA-Zertifizierung befindet sich Joby in einer fortgeschrittenen Phase. Durch das eVTOL Integration Pilot Program laufen bereits Flüge in Texas, zudem besitzt das Unternehmen Genehmigungen für frühe operative Aktivitäten in elf US-Bundesstaaten. Die ersten kommerziellen US-Passagiere werden für 2026 erwartet. Eine vollständige FAA-Zertifizierung könnte anschließend den Weg für einen regulären kommerziellen Betrieb ebnen. ## Dubai erweitert die internationale Perspektive Auch außerhalb der USA macht Joby Fortschritte. In Dubai wurden bereits zwei der vier geplanten Vertiports errichtet, während die ersten kommerziellen Passagiere ebenfalls für 2026 vorgesehen sind. Damit könnte Dubai zu einem wichtigen internationalen Referenzmarkt für das Geschäftsmodell werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Verteidigung eröffnet zusätzliches Potenzial Neben dem zivilen Lufttaxigeschäft baut Joby seine Aktivitäten im Verteidigungsbereich aus. Gemeinsam mit L3Harris arbeitet das Unternehmen an autonomen Hybrid-VTOL-Flugzeugen. Mit der Übernahme von Resonant Sciences soll ein eigener Verteidigungsbereich entstehen. Dadurch könnte Joby die Entwicklung militärischer Anwendungen beschleunigen und zusätzliche Umsatzquellen erschließen. Auch wasserstoffelektrische Flugzeuge bleiben Teil der langfristigen Strategie. Joby konnte bereits 2024 einen wasserstoffelektrischen Demonstrator über 523 Meilen fliegen lassen. Eine solche Technologie könnte vor allem für längere regionale Flüge und militärische Anwendungen interessant werden. ## Viele Katalysatoren für die kommenden Monate Für Joby stehen mehrere potenziell wichtige Ereignisse bevor. Dazu gehören die ersten kommerziellen Passagiere in den USA, mögliche erste Passagiere in Dubai, weitere Fortschritte bei der FAA-Zertifizierung und der Ausbau der Produktionskapazitäten. Das Unternehmen will 2027 vier Flugzeuge pro Monat produzieren. Gleichzeitig könnte der Beginn des kommerziellen Betriebs dazu beitragen, den derzeit hohen Mittelverbrauch schrittweise zu reduzieren. ## Hohe Liquidität, aber starke Verwässerung Joby verfügt über rund 2,25 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und etwa 750 Millionen US-Dollar an Schulden. Der monatliche Mittelverbrauch liegt bei ungefähr 60 Millionen US-Dollar, sodass die vorhandene Liquidität zunächst eine erhebliche finanzielle Reichweite bietet. Das größte finanzielle Problem bleibt jedoch die Verwässerung. Durch die zahlreichen Kapitalmaßnahmen dürfte die Zahl der ausstehenden Aktien nach der jüngsten Finanzierung die Marke von einer Milliarde überschreiten. Deshalb ist bei Joby die Marktkapitalisierung aussagekräftiger als der reine Aktienkurs. Trotz der Verwässerung liegt die aktuelle Marktkapitalisierung unter früheren Niveaus, obwohl kommerzielle Umsätze inzwischen wesentlich näher liegen. ## Bewertung mit erheblichem Zukunftspotenzial Analysten rechnen bis 2030 mit Umsätzen von knapp zwei Milliarden US-Dollar. Sollten zusätzlich relevante Erlöse aus dem Verteidigungsgeschäft entstehen, könnte das langfristige Umsatzpotenzial höher ausfallen. Bei einem angenommenen Kurs-Umsatz-Verhältnis von zehn ergäbe sich auf Basis dieser Umsatzprognose eine Marktkapitalisierung von rund 19,5 Milliarden US-Dollar. Unter Berücksichtigung einer zehnprozentigen Diskontierung und einer angenommenen Aktienzahl von 1,025 Milliarden Stück ergibt sich daraus ein rechnerischer Wert von etwa 12,50 US-Dollar je Aktie für 2026 und rund 13,80 US-Dollar für 2027. Die Berechnung hängt allerdings stark von den zugrunde gelegten Umsatz- und Bewertungsannahmen ab und stellt daher kein belastbares Kursziel dar. ## Zulassung und Produktion bleiben die größten Risiken Das wichtigste Risiko liegt weiterhin bei der FAA-Zertifizierung. Verzögerungen oder zusätzliche technische Anforderungen könnten den kommerziellen Start verschieben und gleichzeitig den Finanzierungsbedarf erhöhen. Daneben muss Joby beweisen, dass die geplante Produktionssteigerung tatsächlich umgesetzt werden kann. Im August 2026 verfügte das Unternehmen über fünf einsatzbereite eVTOLs und zwölf weitere Flugzeuge in Produktion. Für 2027 sind vier Flugzeuge pro Monat geplant, langfristig sogar bis zu 500 Flugzeuge pro Jahr. Die Zusammenarbeit mit Toyota soll den Produktionshochlauf unterstützen, dennoch bleibt die Skalierung eine zentrale operative Herausforderung. Joby Aviation steht vor dem Übergang von der Entwicklungsphase zum kommerziellen Betrieb. Ob daraus tatsächlich die erwartete Neubewertung der Aktie entsteht, wird vor allem davon abhängen, wie schnell Zulassung, Passagierbetrieb und Produktion vorankommen. Das Chance-Risiko-Profil erscheint aus aktueller Sicht und bei Kursen unter 6 US-Dollar jedoch exzellent. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Joby+Aviation&stockidentifier=symbol%3AJOBY&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Secunet-Aktie: Hat die Rallye noch weiteres Potenzial?](https://www.sharedeals.de/secunet-aktie-hat-die-rallye-noch-weiteres-potenzial/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie von Secunet Securities stürmt weiter nach oben. Am Dienstag zieht der Kurs um fast +6% an und ist damit bester Performer im Kleinstwerteindex SDAX. In den letzten drei Monaten hat der Anteilsschein damit fast +50% zugelegt. Was steckt hinter dem Höhenflug und sollten Anleger jetzt noch auf den Zug aufspringen? ## Bechtle-Kooperation sorgt für Fantasie Für neue Impulse sorgt eine strategische Partnerschaft mit dem IT-Systemhaus Bechtle. Secunet stellt dabei seine hochsichere Plattform und Cybersecurity-Architekturen bereit, während Bechtle den Betrieb übernimmt und die Lösung europaweit ausrollt. Im Fokus stehen öffentliche Auftraggeber, kritische Infrastrukturen und Industrieunternehmen. Damit erhält Secunet einen zusätzlichen Vertriebskanal und Zugang zu neuen Märkten. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Cyberangriffe und der wachsenden Anforderungen an digitale Resilienz ist das ein interessanter Hebel. Finanzielle Details wurden zwar noch nicht genannt, doch langfristig könnte die Kooperation die Wachstumsbasis verbreitern. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Secunet) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Berenberg sieht weiteres Potenzial Auch die Analysten bleiben zuversichtlich. Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel zuletzt von 254 auf 260 € angehoben und ihre Kaufempfehlung bestätigt. Analyst Andreas Wolf sieht insbesondere bei den steigenden Investitionen der Bundeswehr in Verschlüsselungstechnologie erhebliches Potenzial für Secunet. Hinzu kommt eine starke operative Entwicklung. Im ersten Halbjahr 2026 kletterte der Umsatz um mehr als 19% auf 204,7 Millionen €. Noch dynamischer entwickelte sich der Auftragseingang: Er legte um 78,7% auf 287,4 Millionen € zu. Da ein erheblicher Teil des Geschäfts mit Behörden traditionell ins vierte Quartal fällt, könnte das Schlussquartal besonders stark ausfallen. ## Bewertung ist anspruchsvoll Ganz billig ist die Aktie nach der Rallye allerdings nicht mehr. Für 2027 liegt das erwartete KGV bei rund 31, für 2026 bei etwa 38. Damit wird Secunet deutlich höher bewertet als klassische europäische IT-Konzerne mit KGVs von etwa 15 bis 18. Gleichzeitig liegt die Bewertung unter der von einigen hoch bewerteten US-Cybersecurity-Unternehmen wie Palo Alto Networks oder CrowdStrike. Das Premium ist aus meiner Sicht nachvollziehbar, solange Secunet seinen Wachstumskurs bestätigt. Der Burggraben durch sicherheitskritische, BSI-zertifizierte Lösungen und die starke Position bei Behörden sind dabei wichtige Faktoren. Dennoch ist ein Teil der positiven Erwartungen inzwischen im Kurs enthalten. ## Chart sendet klares Kaufsignal Technisch bleibt das Bild ausgesprochen stark. Seit Ende Juli befindet sich die Aktie im Dauer-Höhenflug. Mit dem Sprung über das Januar-Top und den Widerstand bei 246,00/246,50 € wurde zuletzt ein starkes Kaufsignal ausgelöst. Zudem spricht das Ende September gebildete Golden Cross für einen intakten mittelfristigen Aufwärtstrend. Auf der Oberseite rücken damit 300 €, anschließend 310/312 € und schließlich 325 € als Kursziele ins Visier. Bei Rücksetzern bildet der Bereich um 246/246,50 € eine erste wichtige Auffangzone. Aus meiner Sicht ist Secunet trotz der kräftigen Rallye noch nicht am Ende der Fahnenstange. Die Kombination aus steigenden Cybersecurity-Anforderungen, zunehmenden staatlichen Sicherheitsinvestitionen, der Bechtle-Kooperation und der traditionell starken Jahresend-Saison spricht für weiteres Wachstum. Besonders die zunehmende Kontrolle und Absicherung von KI-Systemen dürfte einen zusätzlichen strukturellen Nachfrageimpuls liefern. Kurzfristig sollte nach dem steilen Anstieg zwar jederzeit mit Gewinnmitnahmen gerechnet werden. Langfristig überwiegen für mich bei Secunet aber ganz klar die Chancen die Risiken. Du willst die großen KI-Gewinner des Jahres kennenlernen? Wirf doch mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## ℹ️ Secunet in Kürze - Die Secunet Security Network AG, kurz Secunet, (WKN: 727650) ist Deutschlands führendes Cyber-Sicherheits-Unternehmen. Es bietet die gesamte Wertschöpfungskette von der Beratung bis zur Implementierung an. - Zu den Hauptkunden zählen Kommunen und staatliche Unternehmen sowie private Unternehmen. - Neben dem Hauptsitz in Essen agiert das Sicherheitsunternehmen weltweit. - Bei der Aktie handelt es sich um einen Nebenwert. Die Marktkapitalisierung beträgt etwa 1,69 Milliarden €. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Victory Capital Holdings: Dieser Asset Manager ist ein Performance-Lieferant](https://www.sharedeals.de/victory-capital-holdings-dieser-vermoegensverwalter-ist-ein-performance-lieferant/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie des US-Vermögensverwalters Victory Capital Holdings hat 2026 bereits rund 75 Prozent zugelegt. Rückenwind liefern steigende verwaltete Vermögen, Rekordzuflüsse und die geplante Übernahme von First Eagle Investments, die das Gewinnwachstum zusätzlich beschleunigen könnte. Die Aktie bleibt damit attraktiv. ## Globaler Vermögensverwalter mit breitem Angebot Victory Capital Holdings ist ein globaler Vermögensverwalter mit 346 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen. Das Unternehmen bietet 321 Fonds und Strategien aus den Bereichen Aktien, Anleihen, ETFs und alternative Anlagen an und verwaltet rund 63 Milliarden US-Dollar international in 61 Ländern. Die langfristige Anlageperformance ist stark. Über zehn Jahre übertrafen 81 Prozent des verwalteten Vermögens die jeweiligen Vergleichsindizes, während der Anteil über drei Jahre bei 68 Prozent lag. ## First Eagle soll das Wachstum beschleunigen Ein zentraler Wachstumstreiber sind Übernahmen. Besonders wichtig ist die geplante Akquisition von First Eagle Investments mit 222 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen. First Eagle stärkt insbesondere die Bereiche alternative Kredite und so genannter Collateralized Loan Obligations (CLOs), in denen bereits 41 Milliarden US-Dollar verwaltet werden. Nach Abschluss der Transaktion soll Victory Capital rund 570 Milliarden US-Dollar verwalten. Das Management erwartet für 2027 zudem einen positiven Effekt von rund 35 Prozent auf den Gewinn je Aktie und einen Pro-forma-Jahresumsatz von 3,2 Milliarden US-Dollar. Langfristig strebt Victory Capital ein verwaltetes Vermögen von einer Billion US-Dollar an. Weitere Übernahmen bleiben deshalb Teil der Unternehmensstrategie. ## Rekordzuflüsse treiben das Geschäft Im zweiten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 24 Prozent auf 435 Millionen US-Dollar. Das verwaltete Vermögen erhöhte sich um 15 Prozent auf 346 Milliarden US-Dollar, während das bereinigte EBITDA um 36 Prozent auf 243 Millionen US-Dollar zulegte. Besonders stark entwickelten sich die Mittelzuflüsse. Die langfristigen Nettozuflüsse erreichten mit 4,2 Milliarden US-Dollar einen Quartalsrekord. Wachstum kam sowohl aus dem internationalen Geschäft als auch von institutionellen US-Kunden und aus dem ETF-Bereich. Auch die Gebührenentwicklung war positiv. Die durchschnittliche Gebühr lag bei 47,9 Basispunkten. Für die kommenden Quartale erwartet das Management weiterhin solide 46 bis 47 Basispunkte. ## ETF-Geschäft gewinnt an Bedeutung Victory Capital baut gleichzeitig sein ETF-Angebot aus und hatte zuletzt 23 ETFs in den USA im Handel. Das verwaltete ETF-Vermögen stieg innerhalb eines Jahres um 54 Prozent. Damit profitiert das Unternehmen von der zunehmenden Verbreitung passiver Anlageprodukte. Die durchschnittlichen ETF-Gebühren von Victory Capital liegen mit 34 Basispunkten zudem über dem Branchendurchschnitt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Solide Bilanz und steigende Ausschüttungen Ende des zweiten Quartals standen 978 Millionen US-Dollar Schulden 70 Millionen US-Dollar an Barmitteln gegenüber. Die Verschuldung ist zuletzt stetig gesunken, während die operative Cash-Generierung weiterhin Aktienrückkäufe und Dividenden ermöglicht. Im zweiten Quartal kaufte Victory Capital 1,1 Millionen eigene Aktien zurück und zahlte 0,50 US-Dollar je Aktie an Dividende. Insgesamt wurden 138 Millionen US-Dollar an die Aktionäre zurückgeführt. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei rund 1,8 Prozent. ## Bewertung und Risiken Trotz des starken Kursanstiegs wird Victory Capital mit einem erwarteten nicht nach US-GAAP berechneten KGV von moderaten 12-13 bewertet. Damit liegt die Aktie ungefähr auf dem Niveau vergleichbarer Vermögensverwalter. Gleichzeitig wird für Victory Capital ein Gewinnwachstum je Aktie von knapp 17 Prozent erwartet, gegenüber 15,7 Prozent im Durchschnitt der Vergleichsunternehmen. Das wichtigste Risiko bleibt eine schwächere Investmentperformance, da sinkende verwaltete Vermögen und Gebühren die Erträge belasten könnten. Hinzu kommen mögliche Integrationskosten bei weiteren Übernahmen sowie der Wettbewerbsdruck durch andere Vermögensverwalter und ETFs. Victory Capital verbindet hohe Mittelzuflüsse, steigende Gewinne und eine aggressive Übernahmestrategie. Die geplante First-Eagle-Akquisition könnte das Wachstum weiter beschleunigen, während die Bewertung trotz des starken Kursanstiegs weiterhin moderat erscheint. Mit einer Marktkapitalisierung von unter 7 Milliarden US-Dollar halten wir den performancestarken Asset Manager für eine langfristig spannende Depotbeimischung. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Victory+Capital+Holdings&stockidentifier=symbol%3AVCTR&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Sonstiges --- ### [Nike-Aktie: Nach jahrelangem Kurssturz jetzt ein Kauf](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-nach-jahrelangem-kurssturz-jetzt-ein-kauf/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Nike-Aktie ist nach einem massiven Kursverlust auf ein Niveau zurückgefallen, das zuletzt 2013 erreicht wurde. Gleichzeitig arbeitet CEO Elliott Hill an einer Neuausrichtung, die dem Sportartikelkonzern wieder zu Wachstum und besseren Margen verhelfen soll. ## Nike kämpft mit mehreren Baustellen Nike gehört weiterhin zu den weltweit führenden Sportartikelherstellern und verfügt mit Nike, Jordan und Converse über starke Marken. Dennoch haben eine schwache Entwicklung des Direktgeschäfts, hohe Lagerbestände sowie Probleme in China und bei Converse das Vertrauen der Anleger belastet. Elliott Hill, der seit 2024 an der Unternehmensspitze steht, spricht offen über die bestehenden Schwierigkeiten. Sportswear und Jordan Streetwear seien weiterhin herausfordernd, während das Geschäft in China und bei Converse neu ausgerichtet werde. Gleichzeitig sieht das Management einen klaren Weg, um die Entwicklung wieder zu verbessern. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Anleger müssen mit weiterem Gegenwind rechnen Zusätzlichen Druck erzeugte der Ausschluss von Nike aus dem S&P 100 nach 18 Jahren Zugehörigkeit. Grund dafür ist die gesunkene Marktkapitalisierung. Nike bleibt allerdings Bestandteil des S&P 500 und damit weiterhin in zahlreichen institutionellen Anlageprodukten vertreten. Interessant ist zudem die Entwicklung einzelner Großinvestoren. Capital World Investors erhöhte seine Position im August deutlich und kaufte rund 52 Millionen Aktien zu einem Preis von etwa 41,10 Dollar. ## Investor Day könnte wichtige Signale liefern Am 16. und 17. November 2026 veranstaltet Nike erstmals seit 2017 wieder einen Investor Day. Die Veranstaltung war ursprünglich für 2024 geplant, wurde nach dem CEO-Wechsel jedoch verschoben. Für Anleger dürfte insbesondere interessant sein, welche Wachstumsziele und Margenperspektiven Elliott Hill für die kommenden Jahre vorgibt. Der letzte Investor Day 2017 ging einer umfassenden strategischen Neuausrichtung voraus. Damals setzte Nike verstärkt auf Innovation, Digitalisierung und das Direktgeschäft. Die anschließende Entwicklung war bemerkenswert: Die Aktie stieg von rund 55 Dollar Ende 2017 auf etwa 128 Dollar Ende 2020 und erreichte 2021 zeitweise rund 152 Dollar. Eine Wiederholung dieser Entwicklung ist keineswegs garantiert, der historische Vergleich zeigt jedoch das mögliche Potenzial einer erfolgreichen strategischen Neuausrichtung. ## Bewertung bietet Comeback-Potenzial Bei einem Aktienkurs von 35,75 US-Dollar liegt die Marktkapitalisierung bei etwa 53 Milliarden Dollar. Ein Discounted-Cashflow-Modell ergibt im optimistischen Szenario einen Mittelwert von rund 59,50 Dollar je Aktie. Selbst unter deutlich vorsichtigeren Annahmen liegt der errechnete Mittelwert bei etwa 43,70 Dollar. Auch die historische Bewertung spricht für einen deutlichen Abschlag. Das KGV liegt 2026 bei rund 17,7 und damit erheblich unter den etwa 27,2 aus dem Jahr 2017. Gleichzeitig stieg der Umsatz von rund 34,4 Milliarden Dollar im Jahr 2017 auf etwa 46,4 Milliarden Dollar im Jahr 2026. Die niedrigere Bewertung spiegelt allerdings die schwächere Profitabilität wider. Höhere Vertriebs- und Verwaltungskosten, Restrukturierungsaufwendungen und gestiegene Zinskosten haben die Margen belastet. ## Insider setzen ebenfalls auf die Erholung Auch die Insideraktivitäten liefern ein interessantes Signal. In den vergangenen sechs Monaten standen Käufe von rund 3,73 Millionen Dollar Verkäufen von etwa 1,57 Millionen Dollar gegenüber. Zu den Käufern gehörten unter anderem Elliott Hill und Tim Cook. Die Beträge sind im Verhältnis zur Unternehmensgröße zwar gering, dennoch zeigen die Transaktionen, dass Führungskräfte zuletzt eigenes Kapital in die Aktie investierten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die nächsten Monate werden entscheidend Der Quartalsbericht zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 im Oktober dürfte erste Hinweise darauf geben, ob die operative Stabilisierung vorankommt. Noch wichtiger könnte anschließend der Investor Day im November werden. Dort muss Nike zeigen, wie der Konzern wieder zu nachhaltigem Wachstum zurückkehren, die Margen verbessern und die Probleme in China, bei Converse und im Sportswear-Geschäft lösen will. Die Nike-Aktie preist die angeschlagene operative Entwicklung derzeit mehr als deutlich ein. Gleichzeitig könnte der Markt das Comeback-Potenzial übersehen. Die kommenden Quartalsergebnissen und strategische Signale rund um den Investor Day dürften neue Impulse liefern. Wir halten das Papier des Sportartikelherstellers zu Kursen rund 35 US-Dollar mittlerweile für kaufenswert, zumal sich Anleger immer noch über eine recht üppige Dividende in Höhe von 4,6 Prozent freuen können. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nike&stockidentifier=symbol%3ANKE&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Nike informiert. ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 53 Milliarden US-Dollar. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Dividenden, Dividenden-Aktien, Dividendenaktien, Konsum-Aktien, Konsumaktien, Nike, Nike Anylse, Nike-Aktie, Nike-Anayse, Nike-Chartanalyse, Nike-Kurs, Nike-Preis, Nike-Prognose --- ### [Cryoport-Aktie: Zell- und Gentherapien als Wachstumsgarant](https://www.sharedeals.de/cryoport-aktie-zell-und-gentherapien-als-wachstumsgarant/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Cryoport hat seit Jahresbeginn deutlich zugelegt und notiert aktuell gut 80 Prozent höher. Dahinter stehen vor allem die zunehmende Kommerzialisierung von Zell- und Gentherapien sowie die Aussicht auf weitere Zulassungen, die zusätzliche Nachfrage nach den Lagerungs- und Transportlösungen des Unternehmens schaffen könnten. ## Infrastrukturpartner der Biotech-Branche Cryoport ist auf temperaturkontrollierte Lagerung und den Transport biologischer Materialien für die Life-Science-Branche spezialisiert. Das Unternehmen unterstützt Pharma- und Biotechnologieunternehmen insbesondere bei Zell- und Gentherapien und ist weltweit mit 16 Standorten vertreten, zwei weitere Einrichtungen befinden sich im Aufbau. Das Geschäft gliedert sich in die Bereiche Life-Science-Services und Life-Science-Produkte. Im zweiten Quartal 2026 entfielen rund 57 Prozent des Umsatzes auf Dienstleistungen und 43 Prozent auf Produkte. Zu den Produkten gehört unter anderem MVE Biological Solutions, das kryogene Gefrier- und Lagersysteme sowie Lösungen für die Aufbewahrung biologischer Materialien entwickelt. Bei den Dienstleistungen bilden BioLogistics sowie BioStorage und BioServices die wichtigsten Bereiche. BioLogistics umfasst den Transport und die Nachverfolgung biologischer Proben. BioStorage und BioServices decken dagegen die Lagerung sowie zahlreiche Prozessschritte von der Beschaffung und Aufbereitung über Verpackung und Kennzeichnung bis hin zu Bestandsverwaltung und Auslieferung ab. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit!c ## Wachstum und höhere Profitabilität Die Zahlen für das zweite Quartal 2026 zeigen eine weitere Verbesserung im operativen Geschäft. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 8 Prozent auf rund 49 Millionen US-Dollar. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Life-Science-Services mit einem Wachstum von 15 Prozent, während der Umsatz mit Life-Science-Produkten nahezu unverändert blieb. Innerhalb des Servicegeschäfts legte BioLogistics um 13 Prozent zu. BioStorage und BioServices verzeichneten sogar ein Umsatzwachstum von 25 Prozent. Damit setzte sich die Verschiebung hin zu den margenstärkeren Dienstleistungen fort. Auch beim bereinigten EBITDA zeigte sich eine Verbesserung. Nach einem Verlust von 0,9 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2025 erzielte Cryoport im zweiten Quartal 2026 ein bereinigtes EBITDA von 0,4 Millionen US-Dollar. Der Nettoverlust belief sich auf 8,3 Millionen US-Dollar, nachdem das Vorjahresquartal aufgrund der Veräußerung des Spezialkuriergeschäfts einen einmaligen positiven Effekt von 108,9 Millionen US-Dollar enthalten hatte. Innerhalb des Servicegeschäfts stieg der Umsatz mit bereits kommerziell zugelassenen Zell- und Gentherapien um 9 Prozent auf 9,4 Millionen US-Dollar. Besonders dynamisch entwickelte sich das übrige Servicegeschäft mit einem Plus von 26 Prozent. Dazu trug unter anderem die steigende Zahl von Patienten bei, die in ambulanten und wohnortnahen Einrichtungen behandelt werden. Dadurch erhöhten sich sowohl die Probenmengen als auch die Transportvolumina. Auch die Unterstützung klinischer Studien entwickelte sich positiv. Der damit erzielte Umsatz stieg um 12 Prozent auf 13,4 Millionen US-Dollar. ## Zell- und Gentherapien schaffen Rückenwind Cryoport profitiert von der steigenden Zahl klinischer und kommerzieller Zell- und Gentherapien. Während der klinischen Entwicklung werden Proben transportiert und gelagert, mit einer Zulassung steigen die benötigten Mengen deutlich. Gleichzeitig erweitert sich das Geschäft um zusätzliche Leistungen wie Probenmanagement, Bestandsverwaltung und Fulfillment. Der Markt für Zell- und Gentherapien wächst dynamisch. Nach Einschätzung von Fortune Business Insights könnte das weltweite Marktvolumen von 16,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2026 auf 143,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2034 steigen. Cryoport unterstützt derzeit 23 kommerziell zugelassene Therapien und ist an 779 klinischen Studien beteiligt, darunter 94 Phase-3-Studien. Im zweiten Quartal wechselten mehrere unterstützte Projekte in die kommerzielle Phase. Dazu gehörten die Zulassung von Orca Bios TREGZI sowie eine erweiterte Zulassung für Vertex Pharmaceuticals’ CASGEVY. Für 2026 erwartet das Management bis zu elf weitere Zulassungsanträge, fünf neue Therapiezulassungen und eine geografische Expansion. Die wachsende Phase-3-Pipeline könnte damit die Grundlage für weitere kommerzielle Therapien und zusätzliches Umsatzwachstum schaffen. Für 2026 hält Cryoport an seiner Prognose eines Umsatzwachstums von rund 10 Prozent fest. ## Finanzlage verbessert sich spürbar Auch die finanzielle Entwicklung zeigt Anzeichen einer Stabilisierung. Ende des zweiten Quartals verfügte Cryoport über rund 397 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln. Dem steht eine im Dezember 2026 fällige Wandelanleihe mit einem Volumen von 187 Millionen US-Dollar gegenüber. Der operative Cashflow belief sich im ersten Halbjahr 2026 auf positive 4,9 Millionen US-Dollar, nachdem im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch ein negativer Cashflow von 11,7 Millionen US-Dollar angefallen war. Auf Sicht der vergangenen zwölf Monate erreichte der operative Cashflow rund 8 Millionen US-Dollar und lag damit erstmals seit 2024 wieder im positiven Bereich. Die Verbesserung ist für Cryoport deshalb relevant, weil das Unternehmen damit seine Abhängigkeit von externen Finanzierungsquellen reduzieren und gleichzeitig weiter in Dienstleistungen, Infrastruktur und Technologien investieren kann. ## Bewertung im Vergleich Die starke operative Entwicklung spiegelt sich auch in der Börsenperformance wider. Die Cryoport-Aktie hat seit Jahresbeginn über 80 Prozent hinzugewonnen. Für einen Vergleich mit anderen Unternehmen der Branche bietet sich insbesondere die Bewertung auf Basis des erwarteten Unternehmenswertes im Verhältnis zum Umsatz an. Cryoport wird auf dieser Grundlage derzeit mit etwa dem 3,9-Fachen des Umsatzes bewertet. Zum Vergleich liegt der entsprechende Wert bei BioLife Solutions bei rund 15,4 und bei Azenta bei etwa 2. Cryoport bewegt sich damit zwischen den beiden Vergleichsunternehmen. Da die Profitabilität noch begrenzt ist, bleibt der Umsatz als Bewertungsgröße für die Aktie von besonderer Bedeutung. ## Chancen und Risiken Die zentrale Wachstumschance für Cryoport liegt in der weiteren Kommerzialisierung von Zell- und Gentherapien. Eine steigende Zahl zugelassener Therapien könnte die Nachfrage nach Transport, Lagerung und Probenmanagement erhöhen. Gleichzeitig bietet die umfangreiche Phase-3-Pipeline die Möglichkeit, dass weitere Projekte in den kommenden Jahren den kommerziellen Kundenstamm des Unternehmens erweitern. Dem stehen allerdings erhebliche Risiken gegenüber. Werden wichtige Therapien in der klinischen Entwicklung nicht zugelassen, könnte sich die erwartete Expansion des kommerziellen Geschäfts verzögern. Auch eine schwächere Finanzierung der Biotech-Branche oder die Einstellung klinischer Studien könnte sich negativ auf die Nachfrage auswirken. Hinzu kommt, dass Cryoport trotz der jüngsten Verbesserung beim bereinigten EBITDA noch keine nachhaltig hohe Profitabilität erreicht hat. Die weitere Entwicklung der Margen und des operativen Cashflows bleibt daher ein wichtiger Faktor für die Bewertung der Aktie. Cryoport verfügt über eine wachsende Position in der Infrastruktur rund um Zell- und Gentherapien, während die Zahl der unterstützten Phase-3-Studien und kommerziellen Therapien weiter steigt. Gelingt es dem Unternehmen, die erwarteten Zulassungen in zusätzliches Servicegeschäft umzuwandeln und die Profitabilität weiter zu verbessern, könnte die operative Entwicklung weiteres deutliches Kurspotezial untermauern. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Cryoport&stockidentifier=symbol%3ACYRX&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Small Caps --- ### [Credo Technology-Aktie: KI-Spezialist mit großer Zukunft](https://www.sharedeals.de/credo-technology-aktie-ki-spezialist-mit-grosser-zukunft/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie des Halbleiterspezialisten Credo Technology war nach den jüngsten Quartalszahlen Anfang September massiv unter Druck geraten, obwohl Umsatz und Gewinn über den Erwartungen lagen. Hinter dem Kurssturz steckt vor allem ein Margeneffekt, der bei genauerem Hinsehen deutlich weniger problematisch wirkt als zunächst angenommen. Mittel- und langfristig erscheinen die Perspektiven glänzend. ## Spezialist für KI-Verbindungen Credo Technology entwickelt Hochgeschwindigkeitslösungen für die Datenübertragung in modernen Rechenzentren. Das Unternehmen bietet unter anderem SerDes-Chips, aktive elektrische Kabel und optische Technologien an, die eine schnelle und energieeffiziente Kommunikation zwischen GPUs, Servern und Netzwerken ermöglichen. Damit sitzt Credo an einer wichtigen Schnittstelle des boomenden Marktes für KI-Infrastruktur. ## Ein Ausverkauf mit Fragezeichen Die Aktie verlor nach den letzten Zahlen rund 20 Prozent und fiel zeitweise bis auf etwa 148 US-Dollar. Auslöser war der Rückgang der GAAP-Bruttomarge von 68,2 auf 64,5 Prozent sowie die Aussicht auf eine weitere Belastung im laufenden Quartal. Doch genau hier liegt die entscheidende Besonderheit: Die bereinigte Bruttomarge blieb mit 68 Prozent praktisch stabil. Der Margenrückgang ist damit zu einem großen Teil auf die Übernahme von DustPhotonics zurückzuführen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Übernahme belastet nur auf dem Papier Credo hat DustPhotonics für rund 1,25 Milliarden US-Dollar übernommen. Ein Teil des Kaufpreises wird als erworbene Technologie bilanziert und über mehrere Jahre abgeschrieben. Diese Abschreibungen erhöhen zwar die Umsatzkosten und drücken die GAAP-Marge, verursachen nach der Übernahme aber keinen entsprechenden laufenden Mittelabfluss. Gleichzeitig wächst der Umsatz weiter, sodass der relative Effekt der Abschreibungen automatisch kleiner wird. Der aktuelle Margendruck könnte damit weniger ein Zeichen für ein schwächeres Geschäft als vielmehr für die Bilanzierung des jüngsten Zukaufs sein. ## KI-Boom trifft auf einen neuen Engpass Noch interessanter wird die Aktie beim Blick auf den Markt. Der Ausbau riesiger KI-Rechenzentren erzeugt einen enormen Bedarf an Hochgeschwindigkeitsverbindungen. Dabei entwickelt sich insbesondere die optische Datenübertragung zunehmend zu einem Engpass. Besonders knapp sind leistungsfähige Laser auf Basis von Indiumphosphid. Gleichzeitig steigt der Bedarf an 1,6-Terabit-Transceivern rasant. Genau hier besitzt Credo einen technologischen Vorteil und ist langfristig hervorragend positioniert. ## Credo braucht weniger vom knappen Rohstoff Die von DustPhotonics übernommene Technologie setzt bei 1,6-Terabit-Modulen auf eine Architektur mit externen Lasern. Dadurch lässt sich mit derselben Anzahl verfügbarer Laser ein Vielfaches an Modulen herstellen. Zusätzlich bietet Credo mit seinen aktiven elektrischen Kabeln Lösungen für kurze Verbindungen, die komplett ohne Laser auskommen. Dieser Bereich war zuletzt für mehr als 90 Prozent des Umsatzwachstums verantwortlich. Damit kann Credo einen Teil der optischen Engpässe umgehen, statt direkt von ihnen ausgebremst zu werden. ## Langfristig massive Kurschancen Bei rund 190 US-Dollar wird Credo mit etwa 36 Milliarden US-Dollar bewertet. Auf Basis der erwarteten Gewinne erscheint die Aktie nicht billig, aber mit Blick auf das zu erwartende Wachstum attraktiv. Für das im Mai nächsten Jahres beginnenden Fiskaljahr 2028 ergibt sich bei den zugrunde gelegten Annahmen bereits ein Gewinn je Aktie von rund 10,50 US-Dollar; im Geschäftsjahr 2026 waren es gerade mal 2,65. US-Dollar. Gleichzeitig könnte der Umsatz in Richtung eines Milliarden-Dollar-Quartals steigen. Sollte der Ausbau der KI-Infrastruktur die Nachfrage nach den Lösungen von Credo weiter beschleunigen, könnte sich das aktuelle Bewertungsniveau im Nachhinein als günstig erweisen. ## Die Risiken bleiben überschaubar, aber real Die größte Gefahr liegt in einer Verzögerung des Wachstumsschubs. Auch die hohe Volatilität der Aktie darf nicht unterschätzt werden. Credo reagiert deutlich stärker auf Veränderungen der KI-Investitionserwartungen als viele etablierte Technologiekonzerne. Entscheidend wird deshalb sein, ob das Unternehmen seine Kapazitäten schnell genug ausbauen und die steigende Nachfrage in Umsatz und Gewinn umsetzen kann. Die Kursschwäche der letzten Monate eröffnet versierten Anlegern eine hervorragende Einstiegschance. Sollte Credo vom wachsenden Bedarf an KI-Netzwerken und seiner laserarmen Technologie wie erwartet profitieren, dürfte sich die Wachstumsstory über viele Jahre weiter hervorragend entfalten. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Credo+Technology&stockidentifier=symbol%3ACRDO&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie diese informiert. ## ℹ️ Credo Technology in Kürze - Die Credo Technology Group (WKN: A3DDQ5) ist ein 2008 gegründeter Anbieter von Hochgeschwindigkeits-Konnektivitätslösungen. - Die Verbindungen von Credo sorgen für optimierte Leistung, Zuverlässigkeit, Energieeffizienz und Sicherheit in KI-gesteuerten Anwendungen, Cloud Computing und Hyperscale-Netzwerken. - Credo notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell ca. 36 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Uber-Aktie: Darum überwiegen jetzt die Chancen](https://www.sharedeals.de/uber-aktie-darum-ueberwiegen-jetzt-die-chancen/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Seit Monaten bewegt sich die Uber-Aktie mit einigen Ausschlägen weitgehend seitwärts. Mittlerweile überwiegen für Anleger jedoch die Chancen. Das Unternehmen wächst in mehreren attraktiven Märkten, steigert seine Profitabilität und eröffnet sich mit Mobilität, Lieferdiensten und autonomen Fahrtechnologien zusätzliche langfristige Wachstumsperspektiven. Uber Technologies ist eine globale Plattform für Mobilität, Lieferdienste und Logistik. Das Unternehmen profitiert dabei nicht nur vom klassischen Fahrdienstgeschäft, sondern auch von Uber Eats, dem Frachtgeschäft und langfristig vom wachsenden Markt für autonome Robotaxis. ## Operatives Wachstum bleibt überzeugend Im vergangenen Quartal stiegen die Bruttobuchungen um 24 Prozent auf 58 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz legte um 12 Prozent auf rund 14,2 Milliarden US-Dollar zu, während das bereinigte operative Ergebnis sogar um 40 Prozent auf 2,14 Milliarden US-Dollar wuchs. Besonders positiv ist die Margenentwicklung. Die operative Marge verbesserte sich von 3,3 auf 3,7 Prozent. Gleichzeitig legten die Bruttobuchungen im Mobilitätsgeschäft um 20 Prozent und im Liefergeschäft um 25 Prozent zu. Auch Uber Freight wuchs kräftig und steigerte den Umsatz um 25 Prozent auf 1,58 Milliarden US-Dollar. Damit wächst Uber insgesamt weiterhin deutlich zweistellig und verbessert gleichzeitig seine Profitabilität. Auch Insiderkäufe, darunter durch den CEO, sprechen für Vertrauen in die aktuelle Bewertung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Mehrere Wachstumsmärkte eröffnen zusätzliche Chancen Uber profitiert langfristig von der Expansion des Mobility-as-a-Service-Marktes. Hinzu kommt das enorme Potenzial autonomer Robotaxis, in dem das Unternehmen durch Partnerschaften mit verschiedenen Technologie- und Fahrzeugherstellern frühzeitig eine starke Position aufbauen will. Die Kooperationen in Europa sowie die geplante Zusammenarbeit mit weiteren Robotaxi-Anbietern könnten Uber Zugang zu einem Markt verschaffen, der noch am Anfang seiner Entwicklung steht. Gleichzeitig erhöhen diese Initiativen allerdings auch die Ausführungsrisiken. ## Institutionelle Anleger bleiben engagiert Trotz des Kursrückgangs ist das Interesse institutioneller Investoren gestiegen. Die von institutionellen Anlegern gehaltenen Uber-Aktien haben sich innerhalb eines Jahres von rund 2,04 auf mehr als 2,19 Milliarden erhöht. Das deutet darauf hin, dass große Investoren die operative Entwicklung weiterhin positiv beurteilen und den Kursrückgang offenbar nicht als Grund sehen, ihre Positionen deutlich zu reduzieren. ## Bewertung bietet ausreichend Spielraum nach oben Mit einem erwarteten KGV von etwa 20 erscheint Uber im Branchenvergleich nicht überteuert. Noch interessanter ist das erwartete PEG-Verhältnis von rund 0,74, das deutlich unter dem Branchenniveau liegt. Gleichzeitig wuchs der Umsatz zuletzt um rund 17 Prozent und damit mehr als doppelt so schnell wie der Branchendurchschnitt. Angesichts dieser Wachstumsraten erscheint die aktuelle Bewertung daher vergleichsweise moderat. Auch die Kapitalallokation spricht für Uber. Das Unternehmen hat innerhalb der vergangenen zwölf Monate Aktien im Wert von rund 6,9 Milliarden US-Dollar zurückgekauft. Dadurch wird der Gewinn je Aktie zusätzlich unterstützt. ## Starke Margen stärken Investmentthese Uber verfügt inzwischen über eine Bruttomarge von rund 41 Prozent und eine Nettomarge von etwa 17 Prozent. Beide Werte liegen deutlich über dem Branchenniveau. Analysten erwarten zudem weiterhin ein jährliches Wachstum von mindestens 10 Prozent bei Umsatz und Gewinn bis zum Ende des Jahrzehnts. Sollte Uber dieses Wachstum mit weiteren Margenverbesserungen kombinieren können, könnte die Aktie aus heutiger Sicht Spielraum für eine höhere Bewertung besitzen. ## Diese Risiken gilt es zu beachten Die positive Investmentthese ist nicht ohne Risiken. Eine Abschwächung des Umsatz- oder Gewinnwachstums könnte den Verkaufsdruck erhöhen, während stagnierende Margen die Bewertung belasten würden. Hinzu kommen die hohen Erwartungen an das Robotaxi-Geschäft und der intensive Wettbewerb mit Unternehmen wie Waymo und Tesla. Auch eine schwächere Konsumkonjunktur oder steigende Zinsen könnten Mobilitäts- und Lieferdienste belasten. Uber verbindet weiterhin starkes Wachstum, steigende Margen, Aktienrückkäufe und attraktive langfristige Wachstumsmärkte mit einer vergleichsweise moderaten Bewertung. Das Chance-Risiko-Verhältnis der Aktie erscheint auf dem aktuellen Niveau unter 70 US-Dollar günstig und die Argumente sprechen derzeit für eine klare Kaufposition. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Uber&stockidentifier=symbol%3AUBER&stockmarket=NYSE&categoryname=Aktien-Picks&themealert=cat%3A937) bleibst Du immer über spannende Aktien wie Uber informiert. ## ℹ️ Uber Technologies in Kürze - Uber (WKN: A2PHHG) ist eine globale Vermittlungsplattform für Fahrdienste mit Hauptsitz in San Francisco, Kalifornien (USA). - Das Unternehmen ist weltweit in knapp 100 Ländern und über 10.000 Städten aktiv. - Zudem setzt Uber zunehmend auf Bereiche wie Food-Delivery (jüngstes Übernahme-Angebot für Delivery Hero im Juli 2026) und autonomes Fahren durch Partnerschaften mit Waymo, WeRide, Avride, Rivian und Lucid). - Uber ist im US-Leitindex S&P 500 vertreten und mit rund 142 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Schneider Electric-Aktie: Es durstet nach mehr Strom!](https://www.sharedeals.de/schneider-electric-aktie-es-durstet-nach-mehr-strom/) **Published:** Juli 30, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Die Sorgen und Skepsis wächst, aber Schneider Electric beweist, dass die Sorgen zu Unrecht sind. Jeder stellt sich mittlerweile bei KI-Schaufelverkäufer die Frage, wie viel Rechenzentren-Fantasie im Kurs eigentlich schon eingepreist ist. Die Antwort von heute: offenbar noch nicht genug, denn die Aktie sprang trotz ambitionierter Bewertung um über +6% nach oben nach Meldung der Ergebnisse. Außerdem steht ein neuer Zukauf im Raum und das könnte das Geschäft nochmals ankurbeln, oder? ## Rund, Runder, Schneider Electric Ob der Markt gerade schlichtweg irrational ist, Angst hat, und deswegen alle Tech-Aktien abstraft? Denn andere Aktien laufen ja. Auch Schneider Electric läuft als Energiemanager für Rechenzentren. Im ersten Halbjahr 2026 steigerte der Franzose den Umsatz organisch um unfassbare 14% auf 21,2 Milliarden €. Der Konzerngewinn sprang sogar um ganze 30% auf 2,5 Milliarden €. Im zweiten Quartal allein wuchs der Umsatz organisch um 16,5% auf 11,46 Milliarden € und damit deutlich über den Erwartungen des Marktes. Als Reaktion hob der Konzern seine Jahresziele für 2026 bereits zum wiederholten Mal an: Das organische Umsatzwachstum soll nun bei bis zu 13% liegen statt zuvor bis zu 10%, das EBITA-Wachstum bei 14 bis 19% statt zuvor bis zu 15%. CFO Nathan Fast betonte, man habe ein Rekordhalbjahr abgeliefert, getragen vom Rechenzentren-Wachstum, aber mit Zuwächsen in allen Regionen und allen vier Endmärkten. Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) halten wir Dich über alle Quartalsergebnisse und ihre Bedeutung immer auf dem Laufenden. Einfach abonnieren! ## Der Rechenzentren-Hebel Der Schwerpunkt des Rechenzentren-Geschäfts liegt weiterhin in Nordamerika, doch die Nachfrage aus Südostasien zieht spürbar an – ein Hinweis darauf, dass sich der KI-Infrastrukturausbau geografisch verbreitert, statt sich auf die USA zu konzentrieren. Damit dürfte Schneider Electric neue Umsatzmärkte erschließen. Der Auftragsbestand von Schneider lag zuletzt bei 25,4 Milliarden €, ein Plus von 18% gegenüber dem Vorjahr, wovon der Großteil (21,3 Milliarden €) auf das Energie-Management-Segment entfällt, zu dem auch die Rechenzentren-Sparte zählt. ## Shelly-Übernahme Parallel bestätigte die Shelly Group gestern erst vorläufige Gespräche mit Schneider Electric über ein mögliches Übernahmeangebot zu rund 70 € je Aktie, was das bulgarisch-deutsche im SDAX gelistete Smart-Home-Unternehmen mit etwa 1,3 Milliarden € bewerten würde. Strategisch ergänzt ein solcher Zukauf das organische Wachstum um ein margenstarkes IoT- und Smart-Building-Geschäft und würde Schneiders Positionierung im vernetzten Zuhause gegenüber einem hart umkämpften Markt deutlich stärken. ## Bewertung und Ausblick: Wachstumsstory mit wenig Sicherheitsmarge Mit einer Marktkapitalisierung von zuletzt über 144 Milliarden € und einem KGV von 35, das bereits vor den heutigen Zahlen als ambitioniert galt, bewegt sich Schneider Electric in einem Bewertungsbereich, der wenig Puffer für Enttäuschungen lässt, aber die liefert Schneider auch nicht. Die Firma ist damit zwar abhängig von der Frage, wie lange der weltweite Investitionszyklus in KI-Rechenzentren anhält, doch das ist nicht Schneiders Kern. Bei dem Unternehmen geht es um das Management von Strom mithilfe von schauen Systemen. Daher ist es fast schon egal, ob der Ausbau neuer Rechenzentren sich verringert. Neue Rechenzentren würden das Geschäft in seinem Wachstum zwar stützen, aber wenn das entfällt, bleibt das Wachstum nicht aus und kann durch Preiserhöhungen oder Effizienz weiter wachsen. Für mich sind die Q2-Ergebnisse von Schneider Electric nur eine weitere Bestätigung des anhaltenden KI-Booms und der Beweis, dass es nicht nur Amerika gibt, sondern Asien erst jetzt in die volle Ausschöpfung eintritt. Da ist also noch durchaus was zu holen. Die hohe Bewertung verlangt aber Geduld und sieht für mich selbst bei Rücksetzern nicht wie eine Kaufgelegenheit aus. Wenn Du erfahren willst, was unsere Favoriten für die kommenden Monaten sind, dann schau einfach in den [Jahresendspurt: 3 Trend-Aktien fürs Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) rein! ## ℹ️ Schneider Electric in Kürze - Schneider Electric ist ein ein weltweit führender französischer Technologiekonzern mit Sitz in Rueil-Malmaison bei Paris, Frankreich. - Es betreibt digitales Energiemanagement und Automatisierung in Gebäuden, Rechenzentren, Infrastruktur und der Industrie. Schneider Electric gilt als wichtiger „Schaufelverkäufer“ im KI-Boom, da das Unternehmen die nötige Strom- und Kühlungsinfrastruktur liefert. - Schneider Electric ist im EURO STOXX 50 gelistet und an der Börse derzeit rund 142 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Jetzt mit +70%-Upside-Potenzial?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-jetzt-mit-70-upside-potenzial/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie bleibt im Konsolidierungsmodus gefangen und hat seit dem Rekordhoch von Ende April bei 191,66 € gut -24% an Wert eingebüßt. Dabei wurden zahlreiche Unterstützungen durchbrochen, zuletzt kam es sogar zu einem sogenannten Todeskreuz. Anleger stellen sich die Frage: Ist die aktuelle Schwächephase eine Chance oder ein Warnsignal? ## Gasturbinen-Megadeal trifft auf KI-Boom Fundamental sprechen derzeit einige Argumente dafür, dass Siemens Energy lediglich eine Verschnaufpause einlegt. Besonders interessant ist der Ende September gemeldete Vertrag mit Dynamis Power Solutions über 119 SGT-400-Gasturbinenkerne. Die Aggregate sollen in mobile Stromerzeugungssysteme integriert werden und zusammen mehr als 1,7 Gigawatt Leistung bereitstellen. Die mehrjährige Auslieferung sorgt für zusätzliche Planungssicherheit. Noch größer ist der strukturelle Rückenwind durch den Boom bei KI-Rechenzentren. Die Hyperscaler investieren massiv in neue Kapazitäten – Moody’s erwartet einen Anstieg ihrer Investitionen um rund 50%. Jede neue Serverhalle benötigt allerdings nicht nur Chips, sondern vor allem Strom, Netze, Transformatoren und flexible Erzeugungskapazitäten. Genau hier ist Siemens Energy mit seinen Geschäftsbereichen Gas Services und Grid Technologies stark positioniert. Du interessierst Dich für Rohstoffe? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Siemens+Energy) und hol Dir alle aktuellen Infos zu den Rohstoffmärkten. ## Naftogaz und Aktienrückkauf liefern weitere Impulse Auch die Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Energiekonzern Naftogaz eröffnet zusätzliche Perspektiven. Siemens Energy soll unter anderem bei Energiesicherheit, Gasspeichern und Stromerzeugung unterstützen. Im Gespräch stehen zudem mehrere Gasturbinen. Noch handelt es sich teilweise um bloße Absichtserklärungen, sodass sich konkrete Umsätze daraus nicht ableiten lassen. Das langfristige Potenzial ist dennoch interessant. Für Vertrauen sorgt zudem das laufende Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2 Mrd. €. Bereits mehr als 1,18 Millionen eigene Aktien wurden zurückgekauft. Aus meiner Sicht ist gerade das Timing bemerkenswert: Siemens Energy investiert in die eigene Aktie, während der Kurs deutlich unter seinem Rekordhoch notiert. ## Analysten sehen deutlich höhere Kurse Die Analysten bleiben entsprechend optimistisch. RBC Capital Markets führt Siemens Energy inzwischen als „Top Global Idea“ und sieht den fairen Wert bei 200 €. Die Deutsche Bank vergibt ein Kursziel von 210 €, während die US-Bank JPMorgan der Aktie sogar ein Preisschild von 245 € verpasst. Daraus ergibt sich ein potenzielles Kurspotenzial von bis zu +70%. Dem steht aktuell eine Bewertung mit einem für 2026 erwarteten KGV von rund 32 gegenüber – günstig ist die Aktie damit keineswegs, aber meiner Meinung nach auch nicht zu teuer. Die Bewertung setzt voraus, dass Siemens Energy die Margen weiter verbessert und den gewaltigen Auftragsbestand profitabel abarbeitet. ## Chartbild bleibt der Knackpunkt Technisch ist die Lage allerdings angespannt. Seit dem April-Hoch prägen fallende Hochs und Tiefs das Bild. Die Aktie notiert unter der 50- und 200-Tage-Linie; Mitte September entstand zudem ein Death Cross. Und: Zuletzt lag der Kurs drei Wochen hintereinander unter der 50-Wochen-Linie. Entscheidend ist nun das März-Tief bei 133,86 €. Fällt diese Marke nachhaltig, droht eine Ausweitung der Korrektur in Richtung 100 bis 105 €. Erst oberhalb der 50-Tage-Linie bei 147,35 € und der Abwärtstrendlinie um 153 € würde sich das Bild aufhellen. Für eine nachhaltige Trendwende müsste anschließend auch die 200-Tage-Linie bei 153,68 € zurückerobert werden. Kurzfristig bleibt Siemens Energy damit angeschlagen. Fundamental gefällt mir die Story jedoch weiterhin. Der gigantische Auftragsbestand, der steigende Strombedarf durch KI-Rechenzentren, neue Gasturbinenaufträge und der Ausbau der Netzinfrastruktur bilden ein starkes Wachstumsfundament. Der nächste große Termin ist der 11. November 2026, wenn Siemens Energy seine Jahreszahlen vorlegt. Dann muss sich zeigen, ob die angekündigte Profitabilität am oberen Ende der Zielspanne tatsächlich erreicht wurde und wie der Ausblick ausfällt. Für mich überwiegen mittel- bis langfristig insgesamt die Chancen. Gerade die aktuelle Konsolidierung könnte sich deshalb als interessante Einstiegsphase erweisen. Investieren wie echte Rohstoff-Profis? In unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) lernst Du es von langjährigen Profis. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 123,46 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [BASF-Aktie: 30 Milliarden € – steckt hier der wahre Wert?](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-30-milliarden-e-steckt-hier-der-wahre-wert/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** BASF wird an der Börse derzeit mit rund 45 Milliarden € bewertet. Allein die Agrarsparte könnte beim geplanten Börsengang allerdings einen Wert zwischen 20 und 30 Milliarden € erreichen. Damit entfiele möglicherweise mehr als die Hälfte des gesamten Börsenwerts auf nur einen Geschäftsbereich. Für die BASF-Aktie könnte der IPO deshalb zum wichtigeren Kurstreiber werden als eine Übernahme von Evonik. ## Vier Großbanken bereiten den Börsengang vor BASF hat Citi, Deutsche Bank, Goldman Sachs und JPMorgan als globale Koordinatoren mandatiert. Agricultural Solutions soll bis Mitte 2027 börsenreif sein und anschließend in Frankfurt notiert werden. Vorgesehen ist zunächst lediglich die Platzierung einer Minderheitsbeteiligung. Die Größenordnung wäre dennoch beträchtlich. Finanzkreise halten eine Bewertung zwischen 20 und 30 Milliarden € für möglich. BASF könnte durch den Verkauf eines Anteils mehrere Milliarden einnehmen, ohne die Kontrolle über das Geschäft vollständig abzugeben. Am 24. November will der Konzern auf einem eigenen Kapitalmarkttag weitere strategische und operative Details vorstellen. Anleger dürften dann besonders auf die geplante Beteiligungsquote, mögliche Finanzziele und die Verwendung der IPO-Erlöse achten. **Tipp:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Die Agrarsparte liefert hohe Margen Agricultural Solutions ist deutlich profitabler als zahlreiche klassische Chemieaktivitäten von BASF. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete die Sparte mit einem Umsatz von 5,32 Milliarden € ein bereinigtes EBITDA von 1,55 Milliarden €. Daraus ergibt sich eine Marge von 29,2%. Für das Gesamtjahr erwarten Analysten Erlöse von rund 9,55 Milliarden € und ein bereinigtes EBITDA von gut 2 Milliarden €. Eine Bewertung von 20 bis 30 Milliarden € entspräche damit ungefähr dem Zehn- bis 15-Fachen des operativen Ergebnisses vor Abschreibungen. Das obere Ende der Spanne wäre ambitioniert, angesichts der Marktstellung aber nicht völlig unrealistisch. BASF gehört gemeinsam mit Bayer, Corteva und Syngenta zu den weltweit größten Anbietern von Agrarlösungen. Neben Pflanzenschutzmitteln umfasst das Portfolio Saatgut, biologische Lösungen und digitale Anwendungen. Langfristig soll vor allem der Umsatzanteil von Saatgut steigen. Zudem will das Unternehmen in Asien Marktanteile gewinnen. Die eigenständigere Struktur könnte Investitionen und kleinere Übernahmen erleichtern, ohne bei jeder Entscheidung auf die Interessen des gesamten Chemiekonzerns Rücksicht nehmen zu müssen. **Von der Chemie zu Rohstoffen:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Der Bewertungsabschlag könnte sinken BASF leidet seit Jahren unter dem typischen Konglomeratsabschlag. Anleger bewerten zyklische Basischemikalien, Spezialchemie, Batteriematerialien und das stabilere Agrargeschäft gemeinsam. Die hohe Qualität einzelner Bereiche geht dadurch teilweise im schwankungsanfälligen Gesamtkonzern unter. Eine eigenständige Börsennotierung würde erstmals einen sichtbaren Marktpreis für Agricultural Solutions schaffen. Erreicht die Sparte tatsächlich einen Wert von 25 Milliarden €, blieben vom aktuellen Börsenwert rechnerisch nur rund 20 Milliarden € für die übrigen Geschäfte. Ganz so einfach ist die Rechnung allerdings nicht. Schulden, zentrale Konzernkosten und die genaue Kapitalausstattung der Agrartochter müssen berücksichtigt werden. Zudem verkauft BASF nur eine Minderheit und erhält daher nicht den gesamten ermittelten Unternehmenswert in bar. ## Analysten sehen bis zu 64 € Die DZ Bank bewertet BASF bereits nach dem Sum-of-the-Parts-Ansatz und sieht den fairen Wert bei 64 €. Deutsche Bank nennt 60 €, während das durchschnittliche Analystenziel mit 53,45 € nur leicht über dem Aktienkurs von rund 50 € liegt. JPMorgan bleibt mit 40 € ausgesprochen skeptisch. Unterstützung liefert die Mindestdividende von 2,25 € je Aktie. Daraus ergibt sich derzeit eine Rendite von rund 4,5%. Der geplante Agrar-IPO könnte BASF zudem Mittel für den Schuldenabbau, Investitionen oder weitere Kapitalrückgaben verschaffen. Der Agrar-Börsengang besitzt das Potenzial, verborgene Werte bei BASF sichtbar zu machen. Erreicht Agricultural Solutions tatsächlich eine Bewertung von 20 bis 30 Milliarden €, erscheinen Kurse um 60 € realistisch. Bei rund 50 € überwiegt für mich daher die Chance – entscheidend werden nun der Kapitalmarkttag im November und der konkrete Aufbau des IPOs. ## ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit rund 45,4 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Selbst bei guten Nachrichten kauft niemand mehr — warum?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-selbst-bei-guten-nachrichten-kauft-niemand-mehr-warum-nur/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nachdem die Rheinmetall-Aktie erst vor wenigen Tagen die 1.000 €-Kursmarke nach unten durchbrochen hat, scheint nun auch die Marke von 950 € nicht zu halten. Mit einem Kursverlust von über -3% ist der Rüstungskonzern am Dienstagvormittag das klare Schlusslicht im DAX. Warum will derzeit niemand mehr die Rheinmetall-Aktie haben, obwohl es doch gute Nachrichten gibt? ## Ab ins All Es gibt in der Tat mal wieder gute Nachrichten von Rheinmetall. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern startete im benachbarten Neuss die Serienproduktion von SAR-Satelliten in einem Joint Venture mit dem finnischen Satellitenspezialisten Iceye. Nach der vorausgegangenen Planungs- und Aufbauphase ist das Unternehmen damit in die industrielle Umsetzung übergegangen. Geplant ist eine Fertigungskapazität von rund 50 Satelliten pro Jahr. Die Abkürzung SAR bedeutet „Synthetic Aperture Radar“. Diese Radarsatelliten können durch Wolken hindurch sowie bei Nacht hochpräzise Aufnahmen liefern, was für militärische Lagebilder von großer Bedeutung ist. Im Rahmen des mehrjährigen Großauftrags (Teil eines Gesamtvolumens von rund 1,7 Milliarden Euro gemeinsam mit Iceye) wurde bekannt, dass sich die Bundeswehr einen exklusiven Zugriff auf eine ungenannte Anzahl dieser SAR-Satelliten gesichert hat, um zeitnah an hochaktuelle Aufklärungsinformationen zu gelangen. Der erste in Serie gefertigte Satellit soll Anfang 2027 mit einer SpaceX-Rakete in den Orbit starten. Darüber hinaus gab es jüngst weitere Erfolge im All: Über eine strategische Allianz mit dem italienischen Raumfahrtunternehmen Argotec wurde Anfang des Monats ein gemeinsamer Satellit zur Frühwarnung bzw. Technologieerprobung erfolgreich per SpaceX-Falcon-9-Rakete ins All befördert, um die Grundlagen für eine künftige Satellitenkonstellation abzusichern. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen in der Rüstungsindustrie auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Rheinmetall muss sich wandeln Mit diesen Schritten treibt Rheinmetall die Diversifizierung seines Portfolios voran und wandelt sich zunehmend von einem klassischen Panzer- und Munitionshersteller zu einem integrierten Technologie- und Rüstungskonzern mit starkem Standbein im Bereich der Weltraum- und Aufklärungsinfrastruktur. Dass muss der deutsche Rüstungskonzern auch, denn der Krieg in der Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten zwischen den USA und dem Iran sowie Saudi-Arabien und den Huthi-Milizen im Jemen machen deutlich, dass militärische Auseinandersetzungen künftig größtenteils in der Luft geführt werden. Bei Drohnen, Raketen und Kampfflugzeugen sowie der Luftabwehr spielt derzeit die Musik. Das musste Rheinmetall auch beim jüngsten Besuch von Kanzler Merz in Kiyiv zur Kenntnis nehmen. Dort stand das deutsche Luftabwehrsysteme IRIS-T im Zentrum der Unterstützung. Rheinmetall ist zwar auch Teil des Konsortiums, spielt aber im Gegensatz zu den Hauptauftragnehmern Diehl und Hensoldt fast keine Rolle. ## Ausführliche Chartanalyse Eine aktuelle [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-mit-51-faellt-sie-jetzt-unter-900-e/) der Rheinmetall-Aktie findet ihr bei meinem Kollegen Philipp Nyhoegen. ## Drei Gründe für die Talfahrt Die Talfahrt der Rheinmetall-Aktie ist meiner Meinung nach auf drei Gründe zurückzuführen. Erstens: Rheinmetall leidet unter einem Portfolioproblem. Wie oben erwähnt, spielen sich Kriege heutzutage primär in der Luft und nicht auf dem Boden ab. Im Bereich des Luftkrieges ist der Konzern aber noch schwach aufgestellt. Anleger fokussieren sich deshalb gezielt auf Rüstungswerte aus dieser Waffengattung. Zweitens: Rheinmetall leidet unter der Politik. In fast ganz Europa vollzieht sich ein politischer Rechtsruck. In vielen Ländern bahnen sich Parteien den Weg an die Macht, die mit der heutigen Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland Schluss machen wollen Vor allem Deutschland steht im Zentrum dieser Entwicklung. Hier kommt neben der AfD mit der Linken am anderen Ende des politischen Spektrums noch eine Partei hinzu, die ebenfalls seit jeher eine Russland-freundliche Politik verfolgt. Drittens: Die jüngsten Zinserhöhungen machen es für viele europäische Staaten immer schwieriger, ihre Haushalte zu finanzieren. Vor allem Frankreich hat sich in den letzten Jahren aufgrund seiner hohen Staatsverschuldung zum Sorgenkind Europas entwickelt. Auch vor diesem Hintergrund steht die milliardenschwere Unterstützung der Ukraine immer mehr unter politischem Druck. Abschließend: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Mit einem Forward-KGV von unter 20 ist die Rheinmetall-Aktie in Anbetracht ihrer Wachstumsprognosen inzwischen ein echtes Schnäppchen. Aber sie leidet seit Jahresbeginn unter charttechnischem und politischem Gegenwind. Eine Value-Aktie bleibt in meinen Augen aber eine Value-Aktie. Anleger können auf dem aktuellen Kursniveau zu einer sehr moderaten Bewertung in die Rheinmetall-Aktie einsteigen. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 44,5 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Schneider Electric-Aktie: Milliardendeal entsetzt Anleger](https://www.sharedeals.de/schneider-electric-aktie-milliardendeal-entsetzt-anleger/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Bei Schneider Electric geht es jetzt richtig rund. Der französische Automatisierungskonzern übernimmt eine Firma nach dem anderen. Auch das US-amerikanische Softwareunternehmens PTC ist nun an der Reihe. Mit einem Deal-Volumen von über 22 Milliarden US$ bahnt sich hier eine der größten Übernahmen in der Geschichte der Industrie-Softwarebranche an, die Schneider allerdings um -10% abwärts statt aufwärts schickte. Ist das der perfekte Dip zum Kaufen? ## Ist Schneider Electric zu weit gegangen? PTC ist ein Spezialsoftware-Unternehmen mit Sitz in Boston. Es baut die virtuelle Welt, in der Produkte entstehen, bevor sie gebaut werden. Zum Beispiel entwickelt PTC eine 3D-Konstruktionssoftware als digitales Zeichenprogramm für Ingenieure, um Maschinen, Autos oder Elektronik zu entwerfen. Die Übernahme folgt einem klaren Trend in der modernen Industrie: Die Grenzen zwischen Hardware (Maschinen und Stromversorgung) und Software verschwimmen immer stärker. Durch den Zusammenschluss kann Schneider den gesamten Lebenszyklus abdecken – von den ersten Konstruktionsdateien am PC bis zur Energiesteuerung der laufenden Maschine auf dem Fabrikboden. PTC stieg im Tagesverlauf um über +33% und Schneider Electric verlor ganze -10%. Von diesem Deal profitieren nun mal ganz klar die PTC-Aktionäre. ## Warum reagiert der Markt negativ? Die Transaktion soll durch eine Kombination aus neuen Schulden und Eigenkapitalmaßnahmen finanziert werden. Das wird mittelfristig die Zinslast erhöhen und durch die Abgabe neuer Aktien eine Verwässerung herbeiführen. Verständlicherweise passt das vielen Investoren garnicht. Außerdem zahlt Schneider 205 US$ je PTC-Aktie – das entspricht einem Aufschlag von +42% auf den letzten Schlusskurs von PTC und das empfinden Anleger als viel zu teuer. ## Ist die Reaktion übertrieben? Ein wenig. Schneider erwartet 800 Millionen € Umsatzsynergien und 250 Millionen € jährliche Kostensynergien. Klingt erstmal eher schwach, wenn man es ins Verhältnis zum jährlichen Umsatz von Schneider setzt. 2025 lag dieser bei über 40 Milliarden €. Der Umsatz von PTC bei nur 2,4 Milliarden €, das sind gerade mal 6% vom Schneider-Umsatz. Was kauft Schneider Electric hier also? Der Konzern kauft nicht den Umsatz, sondern vor allem eine EBITA-Marge von 40% und ein erwartetes Umsatz-/ARR-Wachstum von etwa 10% p.a. Es geht um die wiederkehrenden Erlöse, Kundenbasis und Technologie. Doch für Anleger sieht es eher so aus: Schneider gibt ganze 22 Milliarden € aus, um nur 250 Millionen € jährliche Kostensynergien zu bekommen. ## Good to know Schneider hatte erst vor kurzem den Smart-Device-Hersteller Shelly Group für rund 1,2 Milliarden US$ erworben, was den aggressiven Expansionskurs verdeutlicht. Nicht verkehrt, wenn der Rechenzentrenbau derart boomt. Im gleichen Zuge wurde auch die Finanzziele angehoben, denn das Geschäft läuft besser denn je durch KI. Im zweiten Quartal gab es einen Rekordumsatz von 11,5 Milliarden €, was ganze 17% organisches Wachstum bedeutet. Meiner Ansicht nach haben die Anleger überreagiert. Ja, es gibt eine Verwässerung und ja, der Kaufpreis ist ohne jegliche Zukunftsfantasie sehr teuer. Doch das sind nur kurzfristige Folgen. Die Zinslast dürfte für Schneider keine Hürde sein. Das strategische Ziel ist klar und ein solch extremer Kurssturz ist eine einmalige Gelegenheit. ## ℹ️ Schneider Electric in Kürze - Schneider Electric ist ein ein weltweit führender französischer Technologiekonzern mit Sitz in Rueil-Malmaison bei Paris, Frankreich. - Es betreibt digitales Energiemanagement und Automatisierung in Gebäuden, Rechenzentren, Infrastruktur und der Industrie. Schneider Electric gilt als wichtiger „Schaufelverkäufer“ im KI-Boom, da das Unternehmen die nötige Strom- und Kühlungsinfrastruktur liefert. - Schneider Electric ist im EURO STOXX 50 gelistet und an der Börse derzeit rund 171 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Münchener Rück-Aktie: Jetzt in die Dividendenperle investieren?](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-jetzt-in-die-dividendenperle-investieren/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Münchener-Rück-Aktie konnte sich von ihrem Kurseinbruch bis Juni auf rund 440 € nur teilweise erholen. Am Dienstag notiert sie aktuell bei knapp 510 €. Damit stellt sich für Anleger die Frage: Bietet der Kursrückgang inzwischen wieder eine attraktive Einstiegschance oder drohen weitere Rückschläge? ## Steigende Zinsen als Ertragsfaktor Neben den Versicherungsprämien bilden die Kapitalerträge eine wichtige Säule des Geschäftsmodells. Die Münchener Rück verfügt über ein Kapitalanlageportfolio Ende Juni von rund 225 Milliarden €. Der überwiegende Teil davon ist in festverzinslichen Wertpapieren angelegt. Steigende Zinsen wirken sich langfristig positiv auf die Kapitalerträge aus, insbesondere bei Neuanlagen. Zwar führen höhere Marktzinsen zunächst zu Kursverlusten bei bereits gehaltenen Anleihen. Da Versicherer jedoch langfristig investieren und ihre Anlagen nur in begrenztem Umfang umschichten, haben diese Buchverluste nur einen begrenzten Einfluss auf die tatsächliche Ertragskraft. Für die Münchener Rück bleibt das Zinsumfeld damit ein wichtiger Ertragsfaktor. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Rendez-Vous de Septembre belastet Alljährlich treffen sich Rück- und Erstversicherer zum traditionellen „Rendez-Vous de Septembre“ in Monte Carlo. Die Veranstaltung gilt als einer der wichtigsten Branchentermine und dient unter anderem als Vorbereitung dazu, die Konditionen für die Vertragserneuerungen zum Jahreswechsel auszuhandeln. Bei der aktuellen Erneuerungsrunde stehen insbesondere die steigenden Schäden durch Naturkatastrophen im Mittelpunkt. Waldbrände, Überschwemmungen und andere Extremwetterereignisse verursachen weltweit immer größere Schäden. Gleichzeitig stehen die Preise für Rückversicherungsschutz im Schaden- und Unfallgeschäft wieder unter Druck. Nach den deutlichen Preiserhöhungen der vergangenen Jahre sind die Rückversicherungspreise seit 2025 rückläufig, befinden sich insgesamt aber weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Diese Entwicklung belastet auch die Stimmung bei den Versicherungsaktien. ## Fokus auf Profitabilität statt Wachstum Die Münchener Rück verfolgt bereits seit Jahren eine klare Strategie: Nicht möglichst starkes Wachstum steht im Vordergrund, sondern eine attraktive risikoadjustierte Rendite. In den vergangenen Erneuerungsrunden verzichtete der Konzern deshalb bewusst auf weniger rentable Verträge. Das neu abgeschlossene Geschäftsvolumen ging dadurch zurück, ebenso die Prämieneinnahmen. Dieser Rückgang ist nicht zwangsläufig negativ zu bewerten. Entscheidend ist vielmehr, ob mit dem verbleibenden Geschäft ausreichend hohe Gewinne erzielt werden können. Genau hier liegt eine der Stärken der Münchener Rück. Das Unternehmen ist bereit, auf Umsatz zu verzichten, wenn die erzielbaren Margen und die übernommenen Risiken nicht mehr attraktiv genug sind. ## Prognose bestätigt Trotz des herausfordernden Marktumfelds hält das Management an seinen Jahreszielen fest. Hier macht sich die renditeorientierte Strategie positiv bemerkbar. Für das Geschäftsjahr wird weiterhin ein Nettogewinn von rund 6,3 Milliarden € erwartet. Im Vorjahr waren es 6,1 Milliarden €. Damit zeigt sich, dass die Münchener Rück trotz rückläufiger Prämien von 2 Milliarden € auf insgesamt 62 Milliarden € weiterhin mit einem hohen und stabilen Gewinnniveau rechnet. ## Bewertung Die Münchener Rück ist insgesamt ein hochprofitabler Versicherungskonzern, der sowohl im Rückversicherungsgeschäft als auch im Erstversicherungsgeschäft (Ergo) gut aufgestellt ist. Die steigenden Zinsen wirken sich insgesamt positiv auf die Ertragslage aus. Im zweiten Quartal lag das Kapitalanlageergebnis bei 3,15 Milliarden €. Positiv ist, dass trotz geringerer Prämieneinnahmen die Gewinnprognose bestätigt wurde. Entscheidend für den Jahresgewinn sind jedoch die tatsächlichen Schadenszahlungen. Im ersten Halbjahr fielen sie moderat aus. Die Kursentwicklung ist jedoch weitestgehend von der Stimmung an den Börsen aus. Momentan stehen Versicherungswerte nicht im Anlegerfokus. Insgesamt bin ich positiv für die weiteren Kursaussichten gestimmt. Der Konzern erwartet auch in den nächsten Jahren eine verbesserte Gewinnsituation. Das sollte sich mittelfristig positiv auf die Kursentwicklung auswirken. Was für die Aktie spricht, ist die gute Dividendenrendite von aktuell 4,7%. Weitere Dividendenanhebungen sind wahrscheinlich. Die Aktie gehört aus meiner Sichtin jedes konservative Depot. **Nebenbei bemerkt:** Wer nach attraktiven Dividenden-Chancen für 2026 sucht, findet in [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) tiefgehende Analysen zu zehn Titeln – Deine Chance, passives Einkommen mit Kursgewinnen zu kombinieren! ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 64 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie: Bricht der Abwärtstrend?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-bricht-der-abwaertstrend/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Ein kleiner Hoffnungsschimmer zeigt sich bei der Vonovia-Aktie, mehr bislang aber auch nicht. In meiner [Analyse vom Freitag](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-abwaertstrend-verschaerft-sich/) hatte ich nach dem Bruch von 16,90 € weiterhin Kurse im Bereich um 15 € favorisiert. Dieser Abwärtsimpuls blieb zunächst aus und mit aktuell 17,03 € versucht der Titel stattdessen, die kurzfristige Abwärtstrendlinie zu überwinden. Selbst wenn dieser Befreiungsschlag gelingt, dürfte das Erholungspotenzial zunächst begrenzt bleiben. Unterhalb von 16,90 € könnte sich das Blatt dagegen unmittelbar wieder zugunsten der Verkäufer wenden. ## Veveus soll neues Geschäft erschließen Abseits des schwachen Charts treibt Vonovia seine strategische Neuausrichtung weiter voran. Erst gestern stellte der Konzern auf der Expo Real die neue Marke Veveus vor, unter der Investment-, Asset-, Property- und Facility-Management für institutionelle Eigentümer gebündelt werden. Rund 75.000 Wohnungen verwaltet Vonovia bereits heute für Dritte. Bis 2028 sollen sämtliche Aktivitäten außerhalb des klassischen Vermietungsgeschäfts 20 bis 25% zum Adjusted EBITDA Total beitragen. Damit versucht der Konzern zunehmend, seine bestehende Plattform auch ohne zusätzliche Immobilienkäufe zu monetarisieren. Genau diese Entwicklung hatte mein Kollege Vincent Uhr bereits in der Vorwoche unter [„Daraus könnte ein neues Geschäftsmodell entstehen“](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-10-milliarden-auftrag-was-bleibt-davon-haengen/) thematisiert. Damals ging es um das mögliche Mandat des schwedischen Pensionsfonds Alecta für ein Immobilienportfolio von rund 10 Milliarden €. Bestätigt ist dieses Mandat bislang nicht, doch die Einführung von Veveus macht deutlich, dass Vonovia das kapitalärmere Drittgeschäft unabhängig davon systematisch ausbauen möchte. Das Kerngeschäft bleibt zugleich robust: Der EPRA NTA lag Ende Juni bei 46,22 € je Aktie und damit weiterhin weit oberhalb des aktuellen Börsenkurses. **Passend dazu:** Wer neben Vonovia weitere attraktive Ausschüttungstitel sucht, findet in [unserem kostenlosen Report „Top 10 Dividenden-Aktien 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) eine Auswahl interessanter Kandidaten. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Kurzfristig versucht Vonovia derzeit tatsächlich, die seit August fallende Abwärtstrendlinie zu überwinden. Daraus sollte allerdings noch keine Trendwende abgeleitet werden. Zunächst wartet bei 17,49 € der erste Widerstand, darüber bleibt 17,83 € für mich die entscheidende Marke und zugleich das maximale Ziel einer zunächst rein technischen Erholung. Gerade dort dürfte sich erneut zeigen, ob die Verkäufer zurückkehren. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 17,83 € würde das Bild etwas stärker aufhellen und eine größere Gegenbewegung in Richtung 19,61 beziehungsweise 20,02 € ermöglichen. Auch dann wäre der übergeordnete Abwärtstrend allerdings noch keineswegs gebrochen. Auf der Unterseite bleibt 16,90 € deshalb der wichtigere Trigger. Wird diese Marke nochmals nachhaltig unterschritten, könnte die aktuelle Stabilisierung sehr schnell wieder kippen. Dann würde sich das zuletzt präferierte Abwärtsszenario erneut aktivieren und die Zielzone um 15,36 € unmittelbar in den Fokus rücken. Entsprechend bleibt die Ausgangslage trotz des kleinen Erholungsversuchs fragil: Bis 17,83 € ist ein Konter möglich, unter 16,90 € droht dagegen direkt die nächste Verkaufswelle. Vonovia versucht sich derzeit an einem Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends, doch für Euphorie besteht kein Anlass. Selbst bei weiter steigenden Kursen sehe ich zunächst maximal Potenzial bis 17,83 €. Dort dürfte sich entscheiden, ob der Abwärtstrend lediglich kurz unterbrochen wurde. Fällt dagegen 16,90 € erneut, bleibt 15,36 € mein nächstes Ziel. Erst oberhalb von 17,83 und später 20,02 € würde sich das angeschlagene Chartbild wirklich stärker aufhellen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert, mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,45 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Immobilien-Aktien **Schlagwörter:** Vonovia, Vonovia Prognose, Vonovia-Aktie, Vonovia-Analyse, Vonovia-Chartanalyse, Vonovia-Kurs --- ### [Nvidia-Aktie: Bald 6 Billionen US$ schwer?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-bald-6-billionen-us-schwer/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Nvidia-Aktie setzt ihren Rekordlauf fort. Nachdem am Freitag bereits eine neue Bestmarke aufgestellt wurde, gelang am Montag auch auf Schlusskursbasis ein neues Rekordhoch. Der Börsenwert des US-Chipgiganten steuert damit geradewegs auf die 6-Billionen-US$-Marke zu. Doch wie viel Potenzial hat die Aktie jetzt noch? ## 150 Milliarden US$ zur Kursstütze Für zusätzlichen Rückenwind sorgt das Ende September angekündigte Aktienrückkaufprogramm. Nvidia hat weitere 150 Milliarden US$ genehmigt, womit das noch verfügbare Volumen bis zum Geschäftsjahr 2028 auf insgesamt 235 Milliarden US$ steigt. Das ist ein gewaltiges Signal des Managements und unterstreicht aus meiner Sicht das Vertrauen in die weitere Ertragskraft des Konzerns. Gleichzeitig zeigt ein Blick auf die Zulieferkette, dass der KI-Boom keineswegs abebbt. Foxconn steigerte seinen Umsatz im dritten Quartal um 47% auf 3,03 Billionen Taiwan-Dollar (NT$). Die starke Entwicklung des wichtigen Nvidia-Partners liefert damit einen weiteren Hinweis auf die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Auch strategisch baut Nvidia seine Position aus. Der Konzern investiert 800 Millionen US$ in das KI-Start-up Reflection. Zusammen mit der Shinsegae Group ist zudem eine 250-Megawatt-Rechenanlage geplant. Damit sichert sich Nvidia potenziell zusätzliche Nachfrage nach seinen Beschleunigern und stärkt zugleich sein Ökosystem. Wir halten Dich bei Nvidia und der KI-Branche auf dem Laufenden. Abonniere dazu ganz einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia)! ## Analysten bleiben optimistisch Die Analysten sehen trotz des Rekordhochs weiterhin erhebliches Potenzial. Morgan Stanley bestätigte Nvidia jüngst als bevorzugten Halbleiterwert mit einem Kursziel von 300 US$. BNP Paribas prognostiziert inzwischen Kurse von 345 US$. Andere Analysten sehen die Aktie sogar noch deutlich höher bewertet, der Konsens bewegt sich im Bereich von 335 US$. Bemerkenswert ist dabei die Bewertung. Nvidia wird zwar mit rund 5,8 Billionen US$ bewertet, doch die Gewinne wachsen weiterhin außergewöhnlich schnell. Für das kommende Jahr wird ein Gewinnwachstum von rund 70% erwartet. Das Forward-KGV liegt lediglich bei etwa 20. Die hohe Marktkapitalisierung allein ist deshalb kein überzeugendes Argument für eine Überbewertung. ## Charttechnisch ist der Weg frei Auch der Chart spricht für weiter steigende Kurse. Nach der erfolgreichen Bodenbildung im Bereich von 190 US$ im Sommer befindet sich Nvidia seit Ende Juli in einem klaren Aufwärtstrend. Rücksetzer wurden dabei bereits mehrfach an der 50-Tage-Linie gekauft. Mit dem Sprung auf neue Rekordstände am Freitag und dem Schlussrekord am Montag hat die Aktie nun weiteres charttechnisches Potenzial erzeugt. Das nächste Projektionsziel liegt bei 265 US$. Dort verläuft die 161,8%-Fibonacci-Extension der Korrektur von Mitte Mai bis Ende Juni. Darüber wäre sogar der Bereich um 300 US$ erreichbar. Bei einem Rücksetzer dürften das überwundene Mai-Hoch bei 236,54 US$ und die 10-Tage-Linie bei 229,22 US$ erste Auffangzonen darstellen. ## Risiken bleiben Natürlich ist die Bewertung kein Selbstläufer. Nvidia muss die enormen Wachstumserwartungen weiterhin mit Leben füllen. Verzögerungen beim Rechenzentrumsausbau, Stromengpässe, eine Investitionspause der Hyperscaler oder zunehmende Konkurrenz durch eigene KI-Chips könnten die Dynamik bremsen. Hinzu kommen die immer engeren Verflechtungen innerhalb des KI-Ökosystems, die Fragen nach der Nachhaltigkeit mancher Investitionen aufwerfen. Trotzdem bleibe ich bei Nvidia klar bullisch. Der Konzern ist und bleibt einer der wichtigsten Profiteure des KI-Booms und wächst in seine hohe Bewertung hinein. Auch der aktuelle Makro-Rückenwind durch schwächere US-Arbeitsmarktdaten und damit die Hoffnung auf einen weniger restriktiven Kurs der US-Notenbank spielt Technologieaktien in die Karten. Für die 6-Billionen-US$-Bewertung müsste Nvidia auf knapp 249 US$ steigen. Aus meiner Sicht ist das kurzfristig durchaus möglich. Danach würde ich allerdings eine Verschnaufpause oder Korrektur nicht ausschließen. Der übergeordnete Trend bleibt für mich dennoch klar aufwärtsgerichtet – und mit 265 und später 300 US$ liegen bereits die nächsten charttechnischen Marken auf dem Tisch. Du willst die großen KI-Gewinner des Jahres kennenlernen? Wirf doch mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,77 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Illumina-Aktie: Wie weit geht diese Rallye noch?](https://www.sharedeals.de/illumina-aktie-wie-weit-geht-diese-rallye-noch/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Illumina-Aktie feiert seit mehreren Monaten ein eindrucksvolles Comeback an der Börse. Nachdem der Kurs des Herstellers von Gensequenzierungsmaschinen von Mitte 2021 bis Mitte 2025 ins Bodenlose fiel und über -80% seines Wertes einbüßte, geht es seitdem wieder steil bergauf. Innerhalb der letzten zwölf Monate hat die Illumina-Aktie ihren Wert fast verdreifacht. Was steckt hinter der Erholungsrallye und kann sie noch weitergehen? ## Gründe für die Kursrallye Für die Kursrallye der Illumina-Aktie in den letzten Monaten gibt es eine ganze Reihe an Gründen. Der wohl wichtigste jüngste Kurstreiber ist, dass das klinische Sequenzierungsgeschäft, vor allem in den Bereichen Onkologie, seltene Erkrankungen und Pränataldiagnostik, deutlich wächst. Im ersten Halbjahr 2026 wuchsen die Umsätze mit klinischen Verbrauchsmaterialien um etwa 17%. Für die Börse ist das deshalb so wichtig, weil Illumina mit den Verbrauchsmaterialien wiederkehrende Umsätze erzielt. Je mehr Sequenzierungsgeräte eingesetzt werden, desto mehr Kits werden anschließend benötigt. Ein weiterer aktueller Kurstreiber ist die NovaSeq X-Plattform. Die neue Hochleistungsplattform von Illumina gewinnt zunehmend Kunden. Im zweiten Quartal meldete das Unternehmen erneut fast 100 Platzierungen. Der Markt sieht darin ein Signal, dass der mehrjährige Produktzyklus tatsächlich funktioniert. Ebenfalls von großer Bedeutung für den jüngsten Kursanstieg der Illumina-Aktie war die Anhebung der Jahresprognose im Rahmen der Q2-Zahlen. Nachdem das Management zum Jahresbeginn noch einen Umsatz zwischen 4,5 und 4,6 Milliarden US$ in Aussicht gestellt hat, geht es nun von Erlösen zwischen 4,60 und 4,64 Milliarden US$ aus. Wesentlich deutlicher wurde jedoch die Gewinnprognose angehoben, und zwar von 5,05 bis 5,20 US$ je Aktie auf 5,30 bis 5,40 US$. Nach einem von 2022 bis 2025 leicht rückläufigen Umsatz sieht die Börse damit in Illumina wieder ein Wachstumsunternehmen. Seit 2024 ist zudem die Belastung durch die missglückte Übernahme von GRAIL vom Tisch. Die kartellrechtlich hochumstrittene und kostspielige Übernahme des Krebsfrüherkennungs-Start-ups hatte für massive Verwerfungen an der Börse gesorgt. Nach der vollzogenen Trennung kann sich das Illumina-Management nun wieder voll auf das profitable Kerngeschäft konzentrieren. Und nicht zuletzt wird die Illumina-Aktie gegenwärtig an der Börse als KI-Gewinner gehandelt. Die KI-gestützte Veränderung der Wertschöpfungskette hin zu einer einer zunehmend personalisierten Medizin ist aktuell eines der ganz großen Themen an den Finanzmärkten. Illumina wird als Weltmarktführer für Gensequenzierungsmaschinen als einer der großen Profiteure dieser Entwicklung gesehen. Du interessierst Dich für die Biotech-Branche? Dann abonniere gleich hier den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Bald über 300 US$? Das Chartbild der Illumina-Aktie befindet sich schon seit geraumer Zeit in allerbester Verfassung. Seit über einem Jahr zieht der Kurs fast kontinuierlich nach oben. In den letzten vier Wochen hat sich die Kursrallye sogar noch beschleunigt. Die Illumina-Aktie notiert aktuell auf dem höchsten Stand seit April 2022. Charttechnisch ist eine Fortsetzung der Rallye auf über 300 US$ möglich. ## Bullen und Bären Die Argumente, die für die starke Kurserholung der Illumina-Aktie in den letzten Monaten sprechen, klingen allesamt plausibel. Aber die jüngste Rallye ist meiner Überzeugung nach inzwischen völlig übers Ziel hinausgeschossen. Das sehen übrigens auch viele Analysten so. Selbst die größten Bullen von RBC Capital, Guggenheim, Piper Sandler und Leerink Partners sehen mit Kurszielen von 300 bis 310 US$ fast gar kein Upside mehr für die Illumina-Aktie. Die Bären warnen hingegen vor einem massiven Rückschlagspotenzial. Die UBS sieht das Kursziel der Illumina-Aktie mit 260 US$ -12% unter dem aktuellen Kursniveau. Baird glaubt mit 225 US$ an ein Downside von -24%. Und die Grizzlybären von der Citigroup rechnen mit einem Kursziel von 113 US$, dass sich über -60% des Wertes von Illumina in Luft auflösen wird. ## Darum sollte man ein Bär sein Auch ich zähle mich schon seit längerem zu den Bären. Der Grund ist einfach: Die Bewertung der Illumina-Aktie stimmt vorne und hinten nicht mehr. Das Forward-KGV liegt aktuell bei knapp über 40. Das ist für ein Unternehmen, das in den kommenden Jahren wahrscheinlich im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen wird und mit einer operativen Marge von unter 20% nicht sonderlich profitabel ist, ein viel zu hoher Wert. Abschließend: Du willst weitere Erfolgsstorys wie Illumina kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick in unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog). Die Börse hat bei der Bewertung der Illumina-Aktie jedes gute Maß verloren — sie ist viel zu hoch. Anleger kaufen sich mit einem Investment derzeit ein massives Downside-Risiko. Auch wenn das Thema KI-Medizin derzeit einen Hype an den Märkten erlebt, sollten Anleger auf die Bewertung Acht geben. Sie könnte für einen bösen Absturz der Illumina-Aktie sorgen. ## ℹ️ Illumina in Kürze - Illumina ist ein amerikanisches Biotechnologie-Unternehmen mit Hauptsitz in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien. - Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt integrierte Systeme für die Analyse von genetischen Variationen und biologischen Funktionen. - Illumina ist Weltmarktführer im Bereich der Gensequenzierungsmaschinen und vertreibt seine Geräte in weltweit über 150 Ländern. - Neben den Geräten bietet das Unternehmen eine Reihe von Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Sequenzierung, Genotypisierung, Genexpression und Proteomatik an. - Illumina ist Mitglied im US-Technologieindex Nasdaq 100 und an der Börse ca. 44,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Deutsche Bank-Aktie: Wird der Rücksetzer zur Einstiegschance?](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-wird-der-ruecksetzer-zur-einstiegschance/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Vom Märztief bei 23,82 € bis zum Jahreshoch von 35,85 € hat die Aktie der Deutschen Bank um mehr als 50% zugelegt. Seitdem geht es deutlich holpriger voran, denn die Investmentbank dürfte im abgelaufenen Quartal bestenfalls das starke Vorjahr gehalten haben. So hat es das Management angekündigt. Charttechnisch läuft der Kurs nun auf eine Zone zu, an der zugleich eine Aufwärtstrendlinie verläuft. Dort fällt die Vorentscheidung über die nächste Richtung. ## Der Vorstand dämpft, die Bank kauft Ende September, noch vor Quartalsende, enttäuschte Finanzchef Raja Akram die Anleger auf einer Konferenz der Bank of America. Die Erträge der Investmentbank dürften im dritten Quartal auf Vorjahresniveau oder leicht darunter gelegen haben, zumal die Vergleichsbasis mit 3,0 Milliarden € sehr stark war. Die Aktie gab daraufhin zeitweise um rund −4% nach. Bei der Risikovorsorge rechnet das Management mit einem Wert zwischen dem ersten und zweiten Quartal, an der Zielspanne von 13,5 bis 14,0% für die harte Kernkapitalquote ändert sich nichts. Als Käufer trat dagegen das Institut selbst auf. Zum Monatsende meldete es den Abschluss seines Aktienrückkaufs über 500 Millionen €. Zwischen dem 25. August und dem 25. September kamen rund 15,1 Millionen eigene Aktien zusammen, im Schnitt für 33,19 €. Das liegt klar über dem aktuellen Kurs von gut 31 €. Seit Jahresbeginn hat die Deutsche Bank damit 1,5 Milliarden € zurückgekauft, nach 1,0 Milliarden € im gesamten Vorjahr. Wie das dritte Quartal tatsächlich lief, zeigen die Zahlen am 28. Oktober. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Bank) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Die Deutsche Bank-Aktie befindet sich weiterhin in einer aktiven Aufwärtsbewegung, auch wenn es an den letzten Hochs und der Widerstandszone zwischen 34,70 und 37,80 € zu einem Rücksetzer gekommen ist. Jetzt liegt der Fokus auf der Unterstützungszone zwischen 28,60 und 29,40 €. An dieser Zone verläuft auch eine Aufwärtstrendlinie, die zusätzlich zur Zone für eine Chance auf der Oberseite sorgen kann. Solange sich der Kurs über der Zone und der Trendlinie hält, sind Long-Chancen auf dem aktuellen Niveau möglich. Für den Einstieg bietet es sich jedoch an, das Anlaufen der Zone oder der Trendlinie abzuwarten. Eine positive Reaktion dort wäre eine schöne Gelegenheit mit dem ersten Ziel an den Hochs und damit rund +15%. Fällt der Kurs hingegen unter diese Schwelle, rücken die letzten Tiefs bei 25,90 € in den Blick, ebenso die Tiefs und die Zone zwischen 22,80 und 23,70 €. Diese Bereiche sind wichtig und sollten nicht nachhaltig gebrochen werden, da sich sonst der Trend dreht. Die Ansage aus der Chefetage hat die Aktie zusätzlich belastet, den Trend aber nicht beschädigt. Der Rückgang eignet sich, um nach Long-Chancen Ausschau zu halten und zwar dort, wo Zone und Trendlinie zusammenfallen. Folgt dort eine Reaktion, kann es bis an die Hochs gehen, womöglich darüber hinaus. Andernfalls rücken die Tiefs ins Visier und die müssen halten. Brechen sie nachhaltig, ist die Long-Struktur hinfällig. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Deutsche Bank in Kürze - Die Deutsche Bank (WKN: 514000) ist die größte Bank in Deutschland und gehört zu den führenden Geldhäusern in Europa. Als Universalbank bietet sie alle üblichen Leistungen an. - Neben dem Hauptsitz in Frankfurt unterhält die Bank an allen wichtigen Handelsplätzen Niederlassungen. - Die Aktie ist im deutschen Leitindex DAX gelistet und der Börsenwert beträgt aktuell rund 59,3 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [Genmab-Aktie: Kommt bald ein neues Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/genmab-aktie-kommt-bald-ein-neues-allzeithoch/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Genmab-Aktie kennt seit Wochen kein Halten mehr. Nachdem der Kurs des dänischen Biotech-Unternehmens Anfang Juni auf ein Jahrestief gefallen war, schoss er in den vergangenen vier Monaten um fast +70% nach oben. Die Genmab-Aktie notiert inzwischen auf dem höchsten Stand seit drei Jahren. Was treibt sie so stark nach oben und können Anleger bald mit einem Allzeithoch rechnen? ## Sehr wichtige Studienergebnisse Grund für den Kursgewinn der Genmab-Aktie am gestrigen Montag und am Dienstagmorgen sind gleich zwei sehr positive Studienergebnisse, die das Biotech-Unternehmen zum Wochenbeginn vorstellte. In der Phase-III-Studie EPCORE DLBCL-2 wurde das Medikament Epcoritamab zusätzlich zur Standardtherapie R-CHOP bei neu diagnostiziertem diffusem großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) getestet. Dabei handelt es sich um eine aggressive Form von Blutkrebs. Die Studie zeigte eine statistisch hochsignifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens. Zudem lag das Sicherheitsprofil im erwarteten Rahmen. Bedeutend sind die Studienresultate deshalb, weil damit erstmals eine bispezifische Antikörperkombination in dieser Therapielinie einen statistisch signifikanten PFS-Vorteil zeigt. Genmab und sein Partnerunternehmen, der US-Pharmariese AbbVie, wollen nun mit den Zulassungsbehörden weltweit über die nächsten Schritte sprechen. Epcoritamab ist bereits in bestimmten Lymphom-Indikationen in mehr als 65 Ländern zugelassen. Die neue Studie eröffnet nun die Möglichkeit, das Medikament früher im Krankheitsverlauf, also bei neu diagnostizierten Patienten einzusetzen. Ersten Schätzungen zufolge könnte das Spitzenumsatzpotenzial bei rund 1,4 Milliarden US$ liegen. Immer up-to-date bleiben, was die neuesten Entwicklungen in der Biotech-Szene betrifft? Dann hol Dir den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/) in Dein Postfach! ## Und noch weitere good news Die zweite gute Nachricht war die Vorstellung der Ergebnisse der Phase-1/2-Studie RAINFOL-01 Teil C für Rinatabart Sesutecan (Rina-S), ein Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, das auf den Folatrezeptor Alpha (FRα) abzielt. Knapp über 100 intensiv vorbehandelte Patientinnen mit patinresistentem Eierstockkrebs als Probandinnen in der Studie sprachen sehr gut auf den Wirkstoff an. Die objektive Ansprechrate lag bei 46%. Für diese Patientengruppe ist das in Anbetracht der Tatsache, dass alle Patientinnen bereits Bevacizumab und Taxane erhalten, fast die Hälfte zuvor einen PARP-Inhibitor bekommen, ein Drittel bereits Mirvetuximab erhalten und mehr als die Hälfte drei oder vier vorherige Therapielinien hatten, ein sehr guter Wert. Auch die mediane Ansprechdauer von rund zwölf Monaten ist sehr vielversprechend. ## Was hält sie noch auf? Die Genmab-Aktie befindet sich seit vier Monaten in einer massiven Kursrallye. Heute Morgen durchbrach sie ihr bisheriges 3-Jahreshoch bei 2.510 DKK. Bei 2.580 DKK erwartet den Biotech-Titel allerdings ein starker Widerstand. Das Momentum der Genmab-Aktie ist allerdings so hoch, dass mit einem Durchbruch zu rechnen ist. ## Die Kursfantasie ist nur noch gering In den letzten Tagen gab es eine Reihe von Kaufempfehlungen von Banken für die Genmab-Aktie, darunter von der Bank of America, Barclays, Jefferies und SEB. Die Kursziele der genannten Banken liegen mit 2.500 bis 2.900 DKK allerdings auf bzw. nur knapp über dem aktuellen Kursniveau des Biotech-Unternehmen. Potenzial sehen selbst die Bullen demnach kaum mehr. Auch ich sehe nur noch ein leichtes Upside für die Genmab-Aktie. Zu gut ist sie mir in den letzten Monaten bereits gelaufen. Das Forward-KGV liegt bei ca. 15. Das geht angesichts eines Wachstums von ca. 20% im laufenden und rund 15% im kommenden Jahr in Ordnung. Ob das Wachstum 2027 noch stärker ausfällt, hängt stark von der Late-Stage-Pipeline des Biotech-Unternehmens ab. Dazu zählen vor allem die potenzielle Zulassung von Petosemtamab bei Kolorektalkarzinomen und erweiterte Indikationen für Epkinly (Epcoritamab). Du willst wie Biotech-Profis investieren? In unserem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog) kannst Du es lernen. Die jüngste Kursrallye der Genmab-Aktie hat bereits einen Großteil der Bewertungsfantasie mit neuen Wirkstoffen vorweggenommen. Deshalb sehe ich nur noch ein geringes Upside für den Biotech-Titel und kein neues Allzeithoch in absehbarer Zeit. Trotzdem ist die Genmab-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau nicht überbewertet. Die Dänen besitzen eine vielversprechende Antikörper-Pipeline. ## ℹ️ Genmab in Kürze - Genmab (WKN: 565131) ist ein 1999 gegründetes dänisches Biotech-Unternehmen mit Hauptsitz in Valby. - Das Unternehmen ist auf die Entwicklung von innovativen Antikörper-Therapien, vor allem zur Behandlung von Krebserkrankungen und schweren Immunerkrankungen, spezialisiert. - Die wichtigsten Medikamente von Genmab sind Darzalex (Daratumumab) gegen Multiples Myelom, Kesimpta (Ofatumumab) zur Behandlung von Multipler Sklerose und Epkinly / Tepkinly (Epcoritamab) zur Therapie von Blutkrebsarten. Alle drei Wirkstoffe werden in Partnerschaft mit internationalen Pharmakonzernen vertrieben. - Zudem ist Genmab vor allem für seine proprietären, hochmodernen Technologieplattformen bekannt, wie DuoBody und HexaBody, die es dem Immunsystem ermöglichen, Krankheitszellen gezielter anzugreifen. - Das Unternehmen notiert an der Börse in Kopenhagen und ist ca. 141 Milliarden DKK wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Verbio-Aktie: Sind jetzt wirklich +60% drin?](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-sind-jetzt-wirklich-60-drin/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Verbio-Aktie geriet zuletzt unter stärkeren Verkaufsdruck. Nachdem der Kurs des Biokraftstoffherstellers bereits in den letzten fünf Handelstagen um -11% nachgegeben hat, geht es auch am Dienstagmorgen um weitere -1% auf ein neues 6-Monatstief bergab. Was drückt auf den Kurs und ist es eine gute Gelegenheit, in die Verbio-Aktie einzusteigen? ## Gut, aber nicht gut genug Auslöser des jüngsten Kursrutsches der Verbio-Aktie war die Veröffentlichung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26, das Mitte des Jahres zu Ende ging. Sie fielen sehr gut aus, aber offenbar nicht gut genug. Der Umsatz stieg um 18% auf 1,87 Milliarden €. Das EBITDA lag mit knapp 194 Millionen € deutlich über der Prognose von 160 bis 180 Millionen €. Zur Erinnerung: Im Jahr zuvor betrug das operative Ergebnis lediglich 14 Millionen €. Die Nettoverschuldung sank um über 40% auf ca. 92 Millionen € und zur Freude von Anleger schlug das Verbio-Management aufgrund des starken Cashflows sogar eine Dividende in Höhe von 0,20 € je Aktie vor. Keine weltbewegende Größenordnung, aber immerhin. Für Enttäuschung hat Verbio aber mit seinem Ausblick auf das laufende neue GJ 2026/27 gesorgt. Der Biospritproduzent erwartet eine weitere EBITDA-Steigerung auf eine Spanne von 210 bis 250 Millionen €. Diese Gewinnerwartung lag aber unter den bisherigen optimistischen Schätzungen des Marktes, daher die negative Reaktion der Verbio-Aktie. Du interessierst Dich für Rohstoffe? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Verbio&stockidentifier=symbol%3AVBK&stockmarket=XETRA) und hol Dir alle aktuellen Infos zu den Rohstoffmärkten. ## Diese Supports müssen halten Die Verbio-Aktie ist momentan charttechnisch angeschlagen. Das bisherige 6-Monatstief bei 27,50 € wurde Ende der Woche auf einen Schlag nach unten gerissen. Heute wird sich erweisen, ob der nächste Support bei 26,20 € halten wird. Am frühen Morgen sah es danach aus. Sollte auch diese Unterstützung fallen, dürfte der Aktienkurs auf 23,20 € abrutschen. ## Gründe für Optimismus Analysten sehen derzeit ein massives Upside für die Verbio-Aktie. Die Deutsche Bank gab nach der Bekanntgabe der Jahreszahlen ein Kursziel von 42 € aus. Das entspricht einem Potenzial von fast +60% gegenüber dem aktuellen Kursniveau. Etwas weniger bullisch, aber immer noch optimistisch eingestellt, ist die Investmentbank Jefferies. Ihre Analysten glauben mit einem Kursziel von 36 € an ein Upside von ca. +35%. Auch ich glaube an weitere Kurssteigerungen der Verbio-Aktie. Mit einem Forward-KGV von 16 ist sie meiner Meinung nach momentan eher moderat bewertet. Höhere Produktionsmengen in Nordamerika, die steigende Biomethanproduktion und zusätzliche Beiträge aus dem THG-Quotengeschäft werden Umsatz und Gewinn im laufenden Geschäftsjahr treiben. Außerdem geht die neue Ethenolyseanlage in Bitterfeld schrittweise in Betrieb. In der Mitte der Prognosespanne rechnet das Verbio-Management mit einer Steigerung des operativen Gewinns um 18%. Ich gehe davon aus, dass sich der Vorstand bei seiner Prognose etwas Luft nach oben für positive Überraschungen gelassen hat. Vor dem Hintergrund dieser voraussichtlichen Gewinnsteigerung ist mir die Bewertung der Verbio-Aktie definitiv nicht zu hoch. Investieren wie echte Rohstoff-Profis? In unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) lernst Du es von langjährigen Profis. Die Verbio-Aktie muss man mögen. Ihr Kurs ist nämlich stark von politischen und makroökonomischen Faktoren abhängig. Die Wettbewerbsfähigkeit von Biokraftstoffen hängt sowohl an den politischen Rahmenbedingungen als auch am Weltmarktpreis für Öl. Wer sich auf diese Einflussfaktoren einlässt, findet im deutschen Biospritproduzenten allerdings ein exzellent aufgestelltes, wachsendes und zunehmend Gewinn und Cashflow produzierendes Unternehmen. Für mich ist die Verbio-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau einen Kauf wert. ## ℹ️ Verbio in Kürze - Die Verbio SE (WKN: A0JL9W) ist einer der führenden Bioenergieproduzenten und gleichzeitig der einzige großindustrielle Hersteller von Biodiesel. - Neben dem Hauptsitz in Leipzig befinden sich Produktionsstätten in Deutschland, Polen und den USA. In Indien ist eine Anlage im Bau. - Das Unternehmen ist Mitglied im SDAX und wird mit ca. 1,7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Microsoft-Aktie: 665 US$ – woher kommt die nächste Billion?](https://www.sharedeals.de/microsoft-aktie-665-us-woher-kommt-die-naechste-billion/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Melius Research stuft die Microsoft-Aktie von „Hold“ auf „Buy“ hoch und hebt das Kursziel drastisch von 465 auf 665 US$ an. Gegenüber dem Schlusskurs von 525,18 US$ entspräche das einem Potenzial von rund +27%. Microsoft wäre dann fast 5 Billionen US$ wert – etwa eine Billion mehr als heute. Verdient werden soll dieser Aufschlag nicht allein mit einer besseren KI, sondern vor allem mit mehr Kontrolle über fremde Modelle. ## Sicherheit wird zum Verkaufsargument Analyst Ben Reitzes bezeichnet Microsoft als den möglichen „Erwachsenen im Raum“. Unternehmen wollen KI einsetzen, müssen dabei jedoch Zugriffsrechte, sensible Daten und regulatorische Anforderungen kontrollieren. Genau dafür besitzt Microsoft bereits die passende Infrastruktur. Über Azure kann der Konzern verschiedene KI-Modelle bereitstellen. Entra verwaltet die digitalen Identitäten, Purview kontrolliert Daten und Compliance, während Defender die Systeme vor Angriffen schützen soll. Unternehmen müssen sich dadurch nicht vollständig auf einen einzelnen Modellentwickler verlassen. Der strategische Vorteil besteht somit nicht zwingend darin, die leistungsfähigste eigene KI zu entwickeln. Microsoft kann vielmehr zur Kontroll- und Sicherheitsschicht werden, über die Unternehmen Modelle von OpenAI, Anthropic und anderen Anbietern einsetzen. Melius erwartet, dass diese Position zusätzliche Preiserhöhungen bei Angeboten wie Microsoft 365 E7 und der Datenplattform Fabric ermöglicht. Wir halten Dich bei Microsoft und der Tech-Branche auf dem Laufenden. Abonniere dazu ganz einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Microsoft&stockidentifier=symbol%3AMSFT&stockmarket=NASDAQ)! ## Die Nachfrage übersteigt weiterhin das Angebot Operativ besitzt die These bereits ein starkes Fundament. Im jüngsten Quartal wuchs Azure um +43%, während der gesamte Microsoft-Cloud-Umsatz um +27% auf 59,3 Milliarden US$ stieg. Für das laufende Quartal stellt das Management sogar ein Azure-Wachstum von 44 bis 45% in Aussicht. Der vertraglich gesicherte Auftragsbestand erhöhte sich um +84% auf 678 Milliarden US$. Selbst ohne die umfangreichen OpenAI-Verträge betrug das Wachstum noch +25%. Zudem stammen fast 90% der jährlichen Cloud-Erlöse von Kunden außerhalb der großen Entwickler von KI-Modellen. Microsoft ist damit weniger abhängig von einzelnen milliardenschweren Partnern, als die Schlagzeilen über OpenAI vermuten lassen. Auch Copilot gewinnt an Bedeutung. Microsoft 365 Copilot zählt inzwischen mehr als 30 Millionen zahlende Nutzer. Melius erwartet, dass sich das Azure-Wachstum bis zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2027 auf mehr als +50% beschleunigt. Du willst die großen KI-Gewinner des Jahres kennenlernen? Wirf doch mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## 665 US$ verlangen weitere Gewinnsprünge Billig ist die Microsoft-Aktie trotz dieser Aussichten nicht. Das erwartete KGV liegt bei rund 26,6. Das durchschnittliche Analystenziel von etwa 577 US$ verspricht lediglich knapp +10% Potenzial. Melius liegt mit 665 US$ somit deutlich über dem Konsens. Der Analyst erwartet für das Geschäftsjahr 2029 einen Gewinn von 30,77 US$ je Aktie – rund 7% mehr als der bisherige Marktkonsens. Bei Erreichen seines Kursziels würde Microsoft auf dieser Basis noch mit dem 21,6-Fachen des Gewinns bewertet. Das wäre für einen Konzern mit weiterhin hohem zweistelligem Wachstum vertretbar. Das größte Risiko bleiben die gewaltigen Investitionen. Microsoft gab allein im vergangenen Quartal 41 Milliarden US$ für Rechenzentren, Chips und andere Infrastruktur aus. Der freie Cashflow sank trotz steigender operativer Mittelzuflüsse auf 19,6 Milliarden US$. Für das laufende Quartal sind sogar mehr als 50 Milliarden US$ an Investitionen vorgesehen. ## Neue Zahlen schaffen mehr Klarheit Ab dem kommenden Quartalsbericht legt Microsoft erstmals eigenständige Azure-Umsätze offen. Gleichzeitig werden die bisherigen drei Geschäftsbereiche durch „Agents and Infra“ sowie „Devices and Consumer“ ersetzt. Anleger können dadurch besser überprüfen, ob die Milliardeninvestitionen tatsächlich zu entsprechend hohen Cloud-Erlösen führen. Microsoft besitzt vermutlich den stärksten Burggraben für den sicheren Einsatz von Unternehmens-KI. Das Kursziel von 665 US$ ist bei anhaltendem Azure-Wachstum erreichbar, aber kein konservatives Basisszenario. Nach der starken Rallye würde ich die Aktie nicht hinterherkaufen – bestehende Anleger können investiert bleiben und Neueinsteiger auf einen Rücksetzer warten. ## ℹ️ Microsoft in Kürze - Die Microsoft Corporation (WKN: 870747) ist einer der wichtigsten IT-Konzerne der Welt und der weltweit größte Softwarehersteller. - Zu den wesentlichen Produkten des Unternehmens mit Hauptsitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington gehören das Betriebssystem Windows, das Büro-Softwarepaket Office, die Tablet-PC-Familie Surface und die Spielekonsole Xbox. Darüber hinaus ist Microsoft der zweitgrößte Cloud-Anbieter der Welt. - Die Microsoft-Aktie ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von 3,90 Billionen US$ ist Microsoft aktuell einer der fünf wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Schaeffler-Aktie: Humanoide Roboter als Wachstumstreiber?](https://www.sharedeals.de/schaeffler-aktie-humanoide-roboter-als-wachstumstreiber/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Schaeffler-Aktie befindet sich seit dem Hoch im Mai bei rund 11 € in einem nachhaltigen Abwärtstrend. Am Dienstag notiert die Aktie aktuell bei 6,30 € und damit wieder auf dem Niveau vom Oktober 2025. Der Markt betrachtet Schaeffler noch immer vor allem als klassischen Automobilzulieferer. Dabei entwickelt sich der Konzern zunehmend zu einem Technologieanbieter. Ein Beispiel dafür ist das Geschäft mit humanoiden Robotern. Doch wie wichtig kann dieses Geschäftsfeld für die weitere Kursentwicklung werden? ## Zukunftsmarkt humanoide Roboter Mit zunehmender Automatisierung und dem wachsenden Fachkräftemangel gewinnen humanoide Roboter an Bedeutung. Die menschenähnlichen Maschinen sollen künftig einfache oder körperlich anspruchsvolle Aufgaben übernehmen. Mögliche Einsatzbereiche finden sich unter anderem in der industriellen Fertigung und der Lagerlogistik. Langfristig ist auch ein Einsatz in privaten Haushalten denkbar, beispielsweise bei der Unterstützung im Haushalt. Schätzungen zufolge könnte das Marktvolumen für humanoide Roboter von rund 6 Milliarden US$ im Jahr 2026 auf etwa 165 Milliarden US$ im Jahr 2035 steigen. Sollte sich dieser Markt tatsächlich in dieser Größenordnung entwickeln, würde daraus ein erheblicher neuer Absatzmarkt für die Zulieferindustrie entstehen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Schaeffler&stockidentifier=symbol%3ASHA0&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Schaeffler als wichtiger Lieferant von Aktuatoren Humanoide Roboter bestehen aus zahlreichen Komponenten. Neben Steuerung, Software und Sensorik sind vor allem mechanische Bauteile entscheidend. Der mechanische Anteil macht rund 50% der Gesamtkosten aus. Eine wichtige Rolle spielen dabei Aktuatoren, die für die Beweglichkeit der Roboter verantwortlich sind. Genau hier kommt Schaeffler ins Spiel. Das Unternehmen verfügt über umfangreiches Know-how bei Bewegungsabläufen, Lagern, Gelenken und mechanischen Komponenten. Schaeffler will sich bis 2030 rund 10% Marktanteil im mechanischen Bereich des Robotikmarktes sichern. Damit könnte aus dem heutigen Nischengeschäft langfristig ein relevantes zusätzliches Standbein des Konzerns werden. ## Kundenbeziehungen nehmen zu Auch auf der Kundenseite macht Schaeffler Fortschritte. Das Unternehmen berichtet inzwischen von 45 Beziehungen zu OEM-Kunden. Ende Juni lag der Auftragsbestand im neuen Geschäftssegment bei rund 350 Millionen €. Darunter befindet sich auch ein Großauftrag des chinesischen Elektroautoherstellers XPeng für dessen humanoiden Roboter „Iron“. Laut einer Studie der japanischen Investmentbank Daiwa stammen die Aufträge von drei globalen Erstausrüstern und erstrecken sich auf insgesamt sieben verschiedene Produkte. Damit zeigt sich, dass Schaeffler nicht nur auf einen einzelnen Kunden oder ein einzelnes Robotermodell setzt, sondern versucht, sich frühzeitig als Zulieferer in diesem neuen Markt zu etablieren. ## Bewertung Noch ist das Geschäft mit humanoiden Robotern bei Schaeffler relativ klein. Für die Bewertung des gesamten Konzerns spielt es kurzfristig daher nur eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist vielmehr die Perspektive: Sollte sich der Markt für humanoide Roboter tatsächlich dynamisch entwickeln, könnte Schaeffler durch seine frühe Positionierung mittelfristig ein erhebliches zusätzliches Wachstumspotenzial erschließen. Damit könnte ein Teil des strukturell schwierigen Automobilgeschäfts langfristig durch neue Technologiefelder kompensiert werden. Durch den Einsatz von humanoiden Robotern in der eigenen Fertigung, wird zusätzliches Know-how erworben. Schaeffler ist zudem in weiteren Zukunftsbereichen aktiv, beispielsweise bei Technologien für Drohnen. Schaeffler sollte zunehmend nicht mehr ausschließlich als klassischer Automobilzulieferer betrachtet werden. Der Konzern entwickelt sich in Richtung eines Technologieanbieters. Das Robotikgeschäft ist heute noch klein, könnte bei einem starken Wachstum des Marktes für humanoide Roboter jedoch erheblich an Bedeutung gewinnen. Genau darin liegt für Anleger die langfristige Fantasie. Auf dem aktuellen Kursniveau halte ich die Aktie für interessant. Mein erstes Kursziel liegt bei 8 €, was einem Aufwärtspotenzial von rund +29% entspricht. Was jetzt ebenfalls für die Aktie spricht, ist die aktuelle Dividendenrendite von 4,8%. **Ergänzend sei erwähnt:** Während Panzerproduktion boomt, deckt [„Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zwei Unternehmen auf, die dank des Nachfrageschubs den entsprechenden Rohstoffe bald massiv profitieren werden. ## ℹ️ Schaeffler in Kürze - Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender Zulieferer der Automobil- und Industriebranche. Der Schwerpunkt dabei liegt bei Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen. Der Konzern befindet sich in einer Umbauphase hin zur Elektromobilität. - Der Hauptsitz befindet sich in Herzogenaurach, daneben ist der Konzern weltweit aufgestellt. - Das Unternehmen ist im SDAX gelistet und wird aktuell mit etwa 6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Petrobras-Aktie: +116% nach Kauftipp – plus Mega-Dividende!](https://www.sharedeals.de/petrobras-aktie-116-nach-kauftipp-plus-mega-dividende/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Petrobras-Aktie hat seit unserem [Kauftipp](https://www.sharedeals.de/petrobras-wer-will-die-mega-dividende/) im Oktober vergangenen Jahres eine beeindruckende Rallye hingelegt. Damals lag der Kurs des Ölgiganten bei 11,46 US-Dollar, gestern erreichte der Titel bereits 24,76 US-Dollar und notierte damit +116% höher. ## Operatives Geschäft auf Rekordniveau Petrobras profitiert von hohen Ölpreisen, wächst aber zugleich aus eigener Kraft. Die Gesamtproduktion erreichte mit 3,34 Millionen Barrel pro Tag einen neuen Rekord, während die Ölförderung im Jahresvergleich um 15 Prozent zulegte. Besonders stark entwickelt sich das Búzios-Feld, das inzwischen mehr als 1,1 Millionen Barrel täglich produziert. Neue FPSOs und eine höhere Effizienz sollen die Förderung weiter steigern. Auch die Raffinerien arbeiten mit einer Auslastung von mehr als 100 Prozent. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Milliarden für weiteres Wachstum Petrobras investiert jährlich mehr als 20 Milliarden US-Dollar, vor allem in die Ölproduktion. Projekte wie Búzios und weitere Offshore-Förderanlagen sollen die Produktion langfristig erhöhen. Bemerkenswert ist dabei, dass der Konzern trotz der hohen Investitionen erhebliche Mittel für Schuldenabbau und Aktionärsrenditen erwirtschaftet. ## Gewinn und Cashflow explodieren Die hohen Ölpreise haben die Finanzzahlen massiv verbessert. Das EBITDA stieg im Jahresvergleich um 95 Prozent, der bereinigte Nettogewinn sogar um 170 Prozent. Der operative Cashflow lag im Quartal bei 12,3 Milliarden US-Dollar. Daraus ergibt sich nach Investitionen ein annualisierter freier Cashflow von rund 30 Milliarden US-Dollar. Bezogen auf die aktuelle Marktkapitalisierung entspricht das einer Free-Cashflow-Rendite von etwa 25 Prozent. ## Dividende bleibt ein Trumpf Petrobras verfügt über Finanzschulden von noch knapp 25 Milliarden US-Dollar und will diese weiter reduzieren. Gleichzeitig bietet die Aktie auch nach dem Kursanstieg immer noch eine eine starke Dividendenrendite von rund sechs Prozent, nachdem sie letztes Jahr zeitweise noch mehr als doppelt so hoch ausgefallen war. Zusätzliche Sonderdividenden bleiben möglich. Nach dem starken Kursanstieg wären zudem Aktienrückkäufe eine interessante Möglichkeit, überschüssiges Kapital an die Aktionäre zurückzugeben. ## Was Anleger jetzt beachten müssen Die Ausgangslage ist heute eine andere als vergangenes Jahr. Der Kurs hat sich mehr als verdoppelt, sodass der frühere Bewertungsabschlag deutlich kleiner geworden ist. Dennoch bleibt Petrobras auf Basis des aktuellen Cashflows günstig. Selbst wenn die Ölpreise wieder sinken, verfügt der Konzern über eine starke Produktion, hohe Margen und erhebliche finanzielle Flexibilität. Das größte Risiko bleibt neben einem deutlichen Ölpreisrückgang die Politik in Brasilien. Als staatlich kontrollierter Konzern ist Petrobras politischen Einflussnahmen ausgesetzt, insbesondere bei Kraftstoffpreisen, Investitionen und Ausschüttungen. „Mit soliden Bilanzen, niedrigen Förderkosten und einer der höchsten Dividendenrenditen der Welt bleibt Petrobras ein außergewöhnlich starkes Investment im Energiesektor“, schrieben wir letztes Jahr. Das hat sich nun mehr als bestätigt. Seit unserer [Empfehlung](https://www.sharedeals.de/petrobras-wer-will-die-mega-dividende/) vor ziemlich genau 12 Monaten konnte der Kurs +116% hinzugewinnen. Nach der Rallye ist der Einstieg weniger günstig als damals, doch die operative Entwicklung bleibt stark. Solange die Ölpreise auf einem hohen Niveau bleiben und Petrobras seine Kapitaldisziplin beibehält, besitzt der Konzern weiterhin erhebliches Potenzial für hohe Aktionärsrenditen. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Petrobras: Wer will die Mega-Dividende?](https://www.sharedeals.de/petrobras-wer-will-die-mega-dividende/) **Published:** Oktober 10, 2025 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Petrobras bleibt eine der interessantesten Möglichkeiten im globalen Energiesektor. Das brasilianische Unternehmen kombiniert ein enormes Wachstumspotenzial mit hochwertigen Öl- und Gasreserven, einer extrem günstigen Bewertung und einer zweistelligen Dividendenrendite. Trotz politischer Risiken in Brasilien überzeugt die Aktie durch Stabilität und außergewöhnliche Ertragskraft – ein seltener Mix in der Ölbranche. ## Rückblick: Kursrücksetzer eröffnet neue Chancen Bereits im Mai stand Petrobras im Fokus vieler Analysten, nachdem der Aktienkurs auf ein ungewöhnlich niedriges Niveau gefallen war. Seitdem hat der Titel – inklusive Dividenden – rund elf Prozent zugelegt, was für einen Zeitraum von fünf Monaten bemerkenswert ist. In den vergangenen Wochen kam es jedoch zu einer Korrektur, die Petrobras gemeinsam mit anderen Energieunternehmen traf. Nach diesem Rückgang erscheint die Aktie nun erneut attraktiv bewertet. ## Weltklasse-Vorkommen zu Discount-Preisen Im globalen Vergleich zählt Petrobras zu den Ölkonzernen mit den hochwertigsten Fördergebieten überhaupt. Die Offshore-Vorkommen in der sogenannten Prä-Salz-Schicht vor der brasilianischen Küste gelten als äußerst profitabel: Die Förderkosten liegen niedrig, die Gewinnspannen hoch. Diese Kostenvorteile verschaffen Petrobras selbst bei schwankenden Ölpreisen eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Das Unternehmen setzt bei neuen Projekten auf strenge Investitionskriterien. Nur Vorhaben, die auch bei konservativen Ölpreisannahmen attraktive Renditen versprechen, werden umgesetzt. Die Kapitalintensität bleibt dabei überschaubar, da Petrobras viele Produktionsplattformen least und so hohe Einmalinvestitionen vermeidet. Hinzu kommt: Die Lohnkosten in Brasilien sind deutlich geringer als in anderen ölreichen Staaten Amerikas – ein weiterer Wettbewerbsvorteil. ## Starke Renditen und solide Erträge im gesamten Portfolio Mit einer durchschnittlichen Eigenkapitalrendite von über 20 Prozent gehören die Förderaktivitäten zu den ertragreichsten der Branche. Auch die nachgelagerten Bereiche – Raffinerien und Vertrieb – erwirtschaften stabile Gewinne. Weniger lukrativ, aber dennoch profitabel, sind die kleineren Investitionen in erneuerbare Energien. Im Gegensatz zu westlichen Konkurrenten wie Shell oder BP bleibt Petrobras klar auf die Ölproduktion fokussiert – ein strategischer Vorteil, solange die globale Nachfrage hoch bleibt. Das Unternehmen plant, seine Ölproduktion über Jahrzehnte fortzuführen. Laut Prognosen des Managements wird Brasilien auch im Jahr 2050 mehr Energie benötigen als heute – einschließlich eines steigenden Ölverbrauchs. Petrobras investiert daher weiter in neue Förderregionen, etwa im Foz-de-Amazonas-Becken, das geologisch vielversprechend ist und bereits mit den erfolgreichen Offshore-Feldern Guyanas verglichen wird. Rückhalt erhält das Unternehmen dabei von der brasilianischen Regierung, die rund 50 Prozent der Stammaktien hält und erheblich von Dividenden und Steuereinnahmen profitiert. ## Enorme Dividendenrendite dank günstiger Bewertung Während viele Anleger Energieaktien vor allem als Einkommenswerte betrachten, bietet Petrobras ein außergewöhnliches Renditeprofil. Bei einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von nur rund 4 liegt die Gewinnrendite bei etwa 25 Prozent – ein Spitzenwert in der Branche. Im vergangenen Jahr schüttete das Unternehmen umgerechnet etwa 2,80 US-Dollar je Aktie aus, was einer Rendite von rund 23 Prozent entspricht. Selbst wenn die diesjährigen Ausschüttungen etwas niedriger ausfallen sollten, dürfte die Rendite 2025 immer noch im zweistelligen Bereich liegen – bei einer Ausschüttungsquote von lediglich rund 50 Prozent. Der Fünfjahresplan bis 2029 sieht Dividendenausschüttungen zwischen 50 und 65 Milliarden US-Dollar vor, basierend auf einem konservativen Ölpreis von 68 US-Dollar je Barrel. Damit ergibt sich eine erwartete durchschnittliche Dividendenrendite von etwa 15 Prozent jährlich, was selbst unter vorsichtigen Annahmen beeindruckend ist. ## Risiken bleiben – doch die Chancen überwiegen Zweifellos spielt die politische Lage in Brasilien eine Rolle für Petrobras-Investoren. Die Regierung unter Präsident Lula hat bislang jedoch keine Maßnahmen ergriffen, die dem Unternehmen ernsthaft geschadet hätten. Im Gegenteil: Die staatliche Beteiligung sorgt für ein gewisses Maß an Stabilität und Interesse an nachhaltigen Dividendenströmen. Mit soliden Bilanzen, niedrigen Förderkosten und einer der höchsten Dividendenrenditen der Welt bleibt Petrobras ein außergewöhnlich starkes Investment im Energiesektor. Nach dem jüngsten Kursrückgang dürfte die Aktie für langfristig orientierte Anleger wieder besonders attraktiv sein. Übrigens: Die Petrobras-Aktie war schon in der Vergangenheit zu Tiefstpreisen ein Top-Tipp unserer Rohstoff-Experten auf [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog?ds24tr=SDP_WS_Blog_Angebote&_gl=1*11hxvz4*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) und wird weiterhin intensiv begleitet. ## 💸 **sharedealsPlus: [Jetzt Mitglied werden](https://www.sharedeals.de/sdp-aktien-community/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text)!** Echte Expertise und konkrete Tipps: Hebe Dein Depot mit Deutschlands erfolgreichster Aktien-Community auf das nächste Rendite-Level und profitiere von wahren Börsenstars! 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Vergleichbare große KI-Unternehmen kommen durchschnittlich lediglich auf einen Faktor von 16. Nach klassischen Maßstäben wäre SpaceX damit keineswegs günstig. Jonas teilt die Bewertung jedoch zusätzlich durch das erwartete Gewinnwachstum. Dadurch sinkt das Verhältnis von Unternehmenswert, operativem Gewinn und Wachstum auf 0,3. Bei anderen KI-Großkonzernen liegt der Median bei 0,5. Selbst bei einem Kurs von 300 US$ käme SpaceX demnach lediglich auf 0,6. Der entscheidende Punkt steckt allerdings im Nenner: Je höher die unterstellte Wachstumsrate, desto günstiger erscheint die Aktie. Verfehlt SpaceX die ambitionierten Prognosen, verliert die Rechnung schnell ihre Grundlage. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Kennzahl übersieht den Kapitalbedarf Besonders problematisch ist, dass ein wachstumsbereinigtes EV/EBIT-Verhältnis die benötigten Investitionen kaum berücksichtigt. SpaceX erwirtschaftete im ersten Halbjahr einen operativen Mittelzufluss von 3,47 Milliarden US$. Gleichzeitig flossen 28,48 Milliarden US$ in Sachanlagen. Finanziert wurde die Differenz hauptsächlich über den Börsengang und neue Schulden. Insgesamt nahm SpaceX im ersten Halbjahr netto 100,29 Milliarden US$ über Finanzierungsaktivitäten ein. Allein der IPO steuerte 85,68 Milliarden US$ bei. Im zweiten Quartal beliefen sich die Investitionen auf 18,37 Milliarden US$. Davon entfielen 15,83 Milliarden US$ auf die KI-Infrastruktur. Wachstum ist daher vorhanden, aber ausgesprochen kapitalintensiv. Zusätzliche Aktien oder Schulden könnten einen Teil der späteren Gewinnzuwächse für heutige Aktionäre wieder verwässern. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Starlink verdient, KI verbrennt Milliarden Operativ zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal um +92% auf 7,8 Milliarden US$. Das bereinigte EBITDA sprang um +191% auf 3,5 Milliarden US$, während sich der Nettoverlust auf 541 Millionen US$ nahezu halbierte. Das profitable Fundament liefert bislang vor allem das Konnektivitätsgeschäft rund um Starlink. Im ersten Halbjahr erzielte dieses Segment bei 7,55 Milliarden US$ Umsatz einen operativen Gewinn von 2,84 Milliarden US$. Die KI-Sparte setzte dagegen 3,38 Milliarden US$ um, verursachte operativ aber einen Verlust von 3,73 Milliarden US$. Auch das klassische Raumfahrtgeschäft schrieb bei 1,58 Milliarden US$ Umsatz einen operativen Fehlbetrag von 1,2 Milliarden US$. Damit finanziert Starlink derzeit große Teile der übrigen Zukunftswetten. Für das Kursziel von 300 US$ müsste insbesondere die KI-Sparte beweisen, dass aus schnell steigenden Erlösen auch nachhaltige Gewinne und Cashflows entstehen. ## SpaceX-Aktie: Drei Annahmen entscheiden Morgan Stanley hält einen Rückfall auf 100 US$ nur dann für wahrscheinlich, wenn sich die KI-Entwicklung deutlich abschwächt, Starship einen schweren Rückschlag erleidet oder eine größere Verwässerung notwendig wird. Genau diese drei Risiken sind allerdings nicht nebensächlich, sondern betreffen den Kern der Investmentthese. Der nächste wichtige Test ist Starship Flight 15. Eine erfolgreiche Landung und das Auffangen des Raumschiffs könnten die Wiederverwendbarkeit entscheidend voranbringen und die zukünftigen Startkosten senken. Bis daraus planbare kommerzielle Cashflows entstehen, bleibt jedoch noch erhebliche Entwicklungsarbeit. SpaceX ist nicht heute günstig, sondern könnte durch außergewöhnliches Wachstum in seine Bewertung hineinwachsen. Morgan Stanleys Rechnung ist nachvollziehbar, hängt aber stark von Prognosen für 2028 und später ab. Nach dem Kurssprung auf 171,09 US$ würde ich der Aktie deshalb nicht hinterherlaufen. Bestehende Aktionäre können investiert bleiben, Neueinsteiger sollten auf Rücksetzer warten. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,32 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AMG Critical Materials: Die zweite Almonty?](https://www.sharedeals.de/amg-critical-materials-die-zweite-almonty/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die AMG Critical Materials-Aktie konnte die zwischenzeitliche Kurserholung auf rund 35 € nicht halten und korrigierte zuletzt wieder deutlich. Am Dienstag notiert die Aktie aktuell bei etwa 29,40 €. Damit liegt sie deutlich unter dem im Juni erreichten Hoch von rund 42 €. Die entscheidende Frage lautet daher: Besitzt die Aktie auf diesem Niveau wieder Potenzial – und ist AMG womöglich eine zweite Almonty? ## Kritische Rohstoffe derzeit nicht im Anlegerfokus In der ersten Jahreshälfte standen Aktien aus dem Bereich der Seltenen Erden und anderer kritischer Rohstoffe zeitweise stark im Fokus der Anleger. Davon profitierte auch AMG. Im Juni erreichte die Aktie ein Mehrjahreshoch von rund 42 €. Derzeit dominieren allerdings andere Themen die Börsen. Insbesondere der anhaltende KI-Boom zieht einen großen Teil des Anlegerkapitals in Technologie- und KI-Aktien. Für Rohstoffwerte ist das kurzfristig ein Belastungsfaktor. Das könnte sich jedoch ändern, sobald die strategische Bedeutung kritischer Rohstoffe wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=AMG+Critical+Materials&stockidentifier=symbol%3AADG&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Jahresprognose angehoben Operativ hat AMG zuletzt positiv überrascht. Aufgrund eines sehr starken zweiten Quartals hob das Unternehmen seine Ertragsprognose an. Nach dem ersten Quartal hatte AMG ein operatives EBITDA von 210 bis 240 Millionen US$ in Aussicht gestellt. Nach den Zahlen zum zweiten Quartal wurde die Prognose auf 230 bis 250 Millionen US$ erhöht. Grund für die Anhebung sind insbesondere gestiegene Rohstoffpreise – allen voran bei Lithium – sowie höhere Absatzmengen. Im zweiten Quartal erzielte AMG ein operatives EBITDA von 92 Millionen US$. Im ersten Quartal waren es lediglich 44 Millionen US$. Damit hat sich die operative Ertragskraft innerhalb eines Quartals mehr als verdoppelt. ## Bewertung Auch die Analysten sehen weiteres Potenzial. Die Deutsche Bank zeigte sich nach einem Investorengespräch mit dem Unternehmen zuversichtlich und bestätigte ihr Kursziel von 42 €. AMG hat verschiedene Szenarien für die Entwicklung des Unternehmens über die kommenden zehn Jahre vorgestellt. Dabei wird in den einzelnen Szenarien mit einem deutlichen Ertragswachstum gerechnet. Für AMG spricht insbesondere die breite Aufstellung entlang verschiedener Rohstoff- und Technologiemärkte. Das Unternehmen will sich unter anderem entlang der gesamten Lithium-Wertschöpfungskette positionieren. Ein weiterer wichtiger Rohstoff ist Vanadium. Hinzu kommt das Technologiesegment, in dem AMG unter anderem auf fortgeschrittene Metallurgie und Anlagenbau für die Triebwerksindustrie der Luft- und Raumfahrt setzt. Damit ist AMG nicht auf einen einzigen Rohstoff angewiesen. Gleichzeitig eröffnet die Kombination aus Rohstoffproduktion, Verarbeitung und Technologie zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten. CEO Heinz Schimmelbusch verfügt zudem über langjährige Erfahrung in der Metall- und Rohstoffindustrie und war unter anderem Manager der früheren Metallgesellschaft. ## AMG Critical Materials oder Almonty? Der Vergleich mit Almonty Industries liegt aufgrund der Ausrichtung auf strategisch wichtige Rohstoffe nahe. Allerdings unterscheiden sich die beiden Unternehmen deutlich. Almonty konzentriert sich vor allem auf Wolfram und dessen Aufbereitung. AMG ist wesentlich breiter aufgestellt und verfügt über Aktivitäten in den Bereichen Lithium, Vanadium, Antimon und Spezialmetalle sowie über ein eigenes Technologiesegment. Beide Unternehmen profitieren jedoch von einem übergeordneten Trend: Staaten und Unternehmen versuchen zunehmend, ihre Versorgung mit strategisch wichtigen Rohstoffen unabhängiger von einzelnen Lieferländern zu machen. Sollten kritische Rohstoffe wieder stärker in den Fokus der Anleger rücken, könnte AMG daher ebenso wie Almonty deutlich profitieren. Alomonty ist jedoch die bekanntere Aktie. Auf dem aktuellen Kursniveau bietet die AMG-Critical-Materials-Aktie mittelfristig attraktive Kurschancen. AMG ist einer der wichtigsten Anbieter im westlichen Wirtschaftsraum. Ein direkter Vergleich mit Almonty ist allerdings nur bedingt sinnvoll. Beide Aktien dürften jedoch deutlich anziehen, wenn Rohstoffwerte in den Anlegerfokus rücken. Um das Risiko einer Einzelinvestition kann ein Einstieg in beide Aktien sinnvoll sein. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ AMG Critical Minerals in Kürze - - AMG Critical Materials (A0MWED), kurz AMG, ist ein Spezialist für kritische Rohstoffe und Metalltechnologien. Das Unternehmen produziert und verarbeitet unter anderem Lithium, Vanadium, Antimon und weitere Spezialmetalle, die in Batterien, Luftfahrt, Energie- und Industrieanwendungen eingesetzt werden. - Der Hauptsitz befindet sich in Amsterdam sowie in Wayne im US-Bundesstaat Pennsylvania. Das Unternehmen ist weltweit mit Produktionsstätten und Raffinerien tätig. - Die Aktie ist an der Euronext Amsterdam sowie in Deutschland bei TRADEGATE gelistet. Die Marktbewertung liegt aktuell bei rund 1,1 Milliarden €. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Netflix-Aktie: 27 Milliarden US$ gegen den Kurssturz!](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-27-milliarden-us-gegen-den-kurssturz/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Netflix-Aktie ist auf rund 67,50 US$ gefallen und notiert damit etwa 37% unter ihrem April-Hoch. Dabei steuert der Streaming-Konzern auf Rekordumsätze, eine steigende Jahresmarge und zweistelliges Gewinnwachstum zu. Zusätzlich nutzt das Management den Rücksetzer für massive Aktienrückkäufe. Fundamental ist das Papier dadurch deutlich interessanter geworden – ganz ohne Risiken ist die Bewertung aber noch immer nicht. ## Netflix kauft so viele Aktien wie nie zuvor Allein im zweiten Quartal erwarb Netflix eigene Aktien für 4,7 Milliarden US$. Das war der höchste Quartalswert der Unternehmensgeschichte. Im gesamten ersten Halbjahr flossen 5,9 Milliarden US$ in Rückkäufe. Ende Juni verfügte das Unternehmen noch über eine Genehmigung für weitere 27,1 Milliarden US$. Das entspricht beim aktuellen Börsenwert von rund 288 Milliarden US$ rechnerisch mehr als 9% der Marktkapitalisierung. Die vollständige Ausschöpfung ist weder garantiert noch kurzfristig zu erwarten. Der gefallene Kurs macht jeden eingesetzten Dollar aber wesentlich wirkungsvoller. Sinkt die Aktienzahl, verteilt sich der zukünftige Gewinn auf weniger Papiere. Selbst wenn Netflix operativ nur noch moderater wächst, könnten die Rückkäufe das Ergebnis je Aktie daher überproportional erhöhen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Bewertung von Netflix verlangt keine Perfektion mehr Auf Basis des ausgewiesenen Gewinns wird Netflix inzwischen nur noch mit einem KGV von rund 21 bewertet. Das ist für ein Unternehmen mit weiterhin zweistelligem Umsatzwachstum zunächst günstig. Allerdings enthält das Ergebnis eine einmalige Zahlung von 2,8 Milliarden US$ aus dem gescheiterten Warner-Deal. Sie erhöhte im ersten Quartal den Gewinn und den Cashflow erheblich. Der um diesen Effekt bereinigte Bewertungsmultiplikator liegt entsprechend höher. Auch beim freien Cashflow ist eine Differenzierung nötig. Netflix stellt für 2026 rund 12,5 Milliarden US$ in Aussicht. Das entspräche einer Free-Cashflow-Rendite von etwa 4,3%. Ohne die Sonderzahlung läge die nachhaltige Rendite eher im Bereich von 3 bis 4%. Damit ist die Aktie kein klassisches Schnäppchen. Verglichen mit den deutlich höheren Bewertungen der vergangenen Jahre ist jedoch erheblich weniger Wachstum eingepreist. ## Das operative Geschäft wächst weiter Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 13% auf 12,56 Milliarden US$. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 11% auf 4,19 Milliarden US$, die Marge erreichte 33,4%. Für das Gesamtjahr erwartet Netflix Erlöse zwischen 51 und 51,4 Milliarden US$. Das entspricht einem Wachstum von 13 bis 14%. Die operative Marge soll von 29,5 auf 31,5% steigen, wodurch das operative Ergebnis um mehr als 20% zulegen würde. Die Werbeerlöse sollen sich auf ungefähr 3 Milliarden US$ verdoppeln. Der Schwachpunkt bleibt die Nutzung in den USA. Dort sank die Sehdauer im ersten Halbjahr laut Deutsche Bank um 8,6%, während sie außerhalb der USA um 5,4% stieg. Der internationale Vorsprung und ein wieder stärkerer Programmzyklus könnten die US-Schwäche ausgleichen. Dauerhaft rückläufiges Engagement würde jedoch Preiserhöhungen und Werbeerlöse gefährden. ## Netflix-Aktie: 57 oder 95 US$? Entsprechend weit liegen die Kursziele auseinander. Wells Fargo sieht wegen schwacher Nutzungsdaten und fehlender großer Serienhits lediglich einen fairen Wert von 57 US$. Deutsche Bank hat die Aktie dagegen auf „Kaufen“ hochgestuft und nennt 95 US$. Von 45 durch FactSet erfassten Analysten empfehlen 28 die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 93,57 US$ und verspricht vom aktuellen Niveau fast 40% Potenzial. Die Rückkäufe sind kein Ersatz für starke Inhalte, verstärken bei diesem Kurs aber das Gewinnwachstum je Aktie. Bei rund 67,50 US$ halte ich das Chance-Risiko-Verhältnis wieder für attraktiv. Aufgrund der noch offenen Engagement-Frage würde ich die Netflix-Aktie dennoch eher gestaffelt kaufen. ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 281 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Almonty-Aktie mit -44% – lohnt sich jetzt der Einstieg?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-44-lohnt-sich-jetzt-der-einstieg/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Industries-Aktie notiert aktuell bei 13,52 US$ und damit rund -45% unter ihrem Rekordhoch bei 24,39 US$. Nach dem jüngsten Rücksetzer versucht sich der Kurs der Almonty-Industries-Aktie im Bereich um 13,00 US$ zu stabilisieren. Gleichzeitig liefern die Indikatoren erste bullische Signale. Steht damit bereits die nächste Aufwärtsbewegung bevor? ## Chartanalyse zur Almonty-Industries-Aktie Nach dem Allzeithoch bei 24,39 US$ geriet die Almonty-Industries-Aktie deutlich unter Druck. Auch der zweite Anlauf auf die Widerstandszone zwischen etwa 18,80 und 19,50 US$ scheiterte. Anschließend fiel der Kurs erneut bis in den Bereich um 12,50 US$. Dort zeichnet sich nun eine erste Stabilisierung ab, die kurzfristig Hoffnung auf einen Boden macht. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für eine belastbare Trendwende muss die Almonty-Industries-Aktie zunächst die jüngsten Zwischenhochs bei rund 14,50 bis 15,00 US$ überwinden. Danach würde die Widerstandszone um 19,00 US$ wieder in den Fokus rücken. Auf der Unterseite bildet der Bereich zwischen 10,50 und 11,00 US$ die entscheidende Unterstützung. Darunter läge die nächste Auffangzone zwischen etwa 8,20 und 8,60 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Almonty-Industries-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI bewegt sich mit rund 43 Punkten weiterhin im neutralen Bereich. Positiv ist jedoch, dass sich die RSI-Linie von ihrem jüngsten Tief erholt und die Signallinie von unten gekreuzt hat. Zudem deutet sich gegenüber den September-Tiefs eine leichte bullische Divergenz an: Während der Kurs der Almonty-Industries-Aktie tiefere beziehungsweise ähnlich tiefe Tiefs markierte, stabilisierte sich der RSI auf höherem Niveau. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch im MACD verbessert sich das Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und damit ein erstes bullisches Signal erzeugt. Gleichzeitig schrumpfen die negativen Histogrammbalken deutlich. Zusammen mit der bullischen Divergenz spricht dies für nachlassenden Verkaufsdruck. Da sich der MACD jedoch noch unterhalb der Nulllinie befindet, muss das Kaufsignal durch weiter steigende Kurse bestätigt werden. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt trotz der kräftigen Korrektur grundsätzlich bullisch. Demnach könnte die Almonty-Industries-Aktie am Hoch bei 24,39 US$ eine übergeordnete Welle 3 abgeschlossen haben. Der seitherige Rückgang wäre entsprechend als korrektive Welle 4 einzuordnen. Der aktuelle Kursbereich könnte bereits den unteren Teil dieser Korrektur markieren. Bestätigt sich die Bodenbildung, wäre im Rahmen einer Welle 5 zunächst ein erneuter Anstieg bis zum Allzeithoch denkbar. Ein Ausbruch über 24,39 US$ könnte anschließend weiteres Potenzial in Richtung 30,00 bis 32,00 US$ freisetzen. Auf der übergeordneten Zeitebene lässt die dargestellte Wellenstruktur langfristig sogar deutlich höhere Kursregionen oberhalb von 40,00 US$ oder sogar 50,00 US$ zu. Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Das bullische Elliott-Wellen-Szenario benötigt allerdings eine klare Umkehr. Fällt der Kurs der Almonty-Industries-Aktie nachhaltig unter 10,50 US$, könnte sich die Welle 4 bis zur tieferen Unterstützungszone um 8,50 US$ ausdehnen. Erst oberhalb von 19,50 US$ wäre die Korrektur aus charttechnischer Sicht weitgehend überwunden. Meiner Einschätzung nach bietet die Almonty-Industries-Aktie aktuell eine interessante, aber noch spekulative Turnaround-Chance. Die bullischen Divergenzen sowie die Kaufsignale bei RSI und MACD sprechen für nachlassenden Verkaufsdruck. Entscheidend bleibt die Unterstützung zwischen 10,50 und 11,00 US$. Hält sie und steigt der Kurs über 15,00 US$, gewinnt das bullische Elliott-Wellen-Szenario an Substanz. Unter 10,50 US$ droht hingegen eine Ausdehnung der Korrektur. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,90 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien, Rohstoffe --- ### [Hensoldt-Aktie mit +11% – Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-mit-11-trendwende-gelungen/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Hensoldt-Aktie arbeitet bei 82,58 € weiter an einer Bodenbildung. Nach dem Absturz vom Rekordhoch bei 117,90 € bewegt sich der Rüstungstitel seit Monaten in einer breiten Seitwärtsphase. Kurzfristig liefern RSI und MACD erste bullische Signale. Das Elliott-Wellen-Szenario warnt allerdings davor, die laufende Korrektur bereits als vollständig beendet anzusehen. ## Chartanalyse zur Hensoldt-Aktie Im Tageschart pendelt die Hensoldt-Aktie seit Ende 2025 überwiegend zwischen rund 64,00 und 96,64 €. Mehrere Erholungsversuche scheiterten an der oberen Begrenzung, während Rücksetzer im Bereich von 60,00 bis 64,00 € wiederholt aufgefangen wurden. Aktuell versucht der Kurs, sich oberhalb der kurzfristigen Unterstützungszone zwischen etwa 76,00 und 80,00 € zu stabilisieren. Auf der Oberseite wartet bei 96,64 € der entscheidende Widerstand. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde die mehrmonatige Seitwärtsbewegung zugunsten der Käufer auflösen. Anschließend könnte der Kurs der Hensoldt-Aktie das Rekordhoch bei 117,90 € ansteuern. Darüber wäre der Weg für eine neue übergeordnete Aufwärtsbewegung frei. Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Fällt die Hensoldt-Aktie dagegen unter 76,00 €, rückt erneut die Unterstützungszone zwischen 58,00 und 64,00 € in den Fokus. Ein Bruch dieses Bereichs wäre ein deutliches Warnsignal und könnte weitere Verluste bis 44,56 € auslösen. Unterhalb davon liegt zwischen etwa 35,00 und 39,00 € die nächste langfristig bedeutende Auffangzone. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Hensoldt-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie hat im Bereich von 35 einen Boden ausgebildet und anschließend ihre Glättungslinie von unten gekreuzt. Inzwischen stieg sie zurück in über die neutrale Marke von 50. Gleichzeitig hielt sich der Indikator zuletzt oberhalb seines vorherigen Tiefs, obwohl die Hensoldt-Aktie nochmals unter Druck geriet. Das deutet auf eine leichte bullische Divergenz hin. Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD zeigt eine erste Verbesserung. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und dreht nun aufwärts. Das Histogramm ist bereits in den positiven Bereich gewechselt. Da beide Linien weiterhin unterhalb der Nulllinie notieren, handelt es sich allerdings zunächst lediglich um ein frühes Erholungssignal und noch nicht um eine bestätigte Trendwende. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Im übergeordneten Elliott-Wellen-Szenario könnte die Hensoldt-Aktie am Rekordhoch bei 117,90 € eine impulsive Welle 3 abgeschlossen haben. Seitdem lief eine komplexe Welle 4, die sich als W-X-Y-Korrektur entwickelt haben könnte. Der erste Rückgang bis rund 64,00 € wäre dabei als Welle W und die anschließende Erholung als Welle X einzuordnen. Damit könnte die Welle Y bereits fertig sein. Das 0,382er Fibonacci-Retracement bei 64,14 € bildete das erste Ziel. Genau hier ist eine Trenwende gelungen, welche aktuell jedoch noch nicht nachhaltig bestätigt ist. Hensoldt AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss der Welle 4 stellt das Elliott-Wellen-Szenario jedoch eine neue Aufwärtswelle 5 in Aussicht. Diese könnte den Kurs zunächst in Richtung des alten Rekordhochs führen. Langfristig wären innerhalb der übergeordneten Struktur sogar Notierungen oberhalb von 200,00 € denkbar. Ein nachhaltiger Ausbruch über 117,90 € würde dieses bullische Szenario bestätigen. Für mich zeigt die Hensoldt-Aktie erste Anzeichen einer Stabilisierung. Die bullischen Signale im RSI und MACD reichen jedoch noch nicht aus, um das Ende der Korrektur zu bestätigen. Über 96,64 € würde sich das Bild deutlich aufhellen. Solange dieser Ausbruch fehlt, bleibt ein erneuter Rücksetzer bis 64,14 € oder sogar 54,52 € möglich. ## ℹ️ Hensoldt AG in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 9,54 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Hensoldt, Hensoldt AG, Hensoldt AG Kurs, Hensoldt Aktie, Hensoldt Kurs, Hensoldt Preis, Hensoldt-Analyse, Hensoldt-Chartanalyse, Industrieaktien, Rüstung, Rüstungsaktien --- ### [Rheinmetall-Aktie mit -51% – fällt sie jetzt unter 900 €?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-mit-51-faellt-sie-jetzt-unter-900-e/) **Published:** Oktober 6, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rheinmetall-Aktie steht nach ihrem Absturz vom Rekordhoch jetzt auf 980,20 € an einer wichtigen Unterstützung. Der Kursverlust von rund –50% hat den zuvor außergewöhnlich starken Aufwärtstrend deutlich abgekühlt. Kurzfristig liefern RSI und MACD jedoch erste bullische Signale. Ob daraus ein tragfähiger Turnaround entsteht, entscheidet sich nun an wenigen klar definierten Kursmarken. ## Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie Im Tageschart hat die Rheinmetall-Aktie ihren steilen Abwärtstrendkanal zunächst nach oben verlassen, anschließend jedoch nur eine begrenzte Erholung geschafft. Nach dem Scheitern im Bereich von 1.250,00 € rutschte der Kurs erneut zurück. Aktuell testet die Aktie die zentrale Unterstützungszone zwischen etwa 930,00 und 980,00 €, an der bereits im Sommer Käufer aktiv wurden. Verteidigt der Kurs der Rheinmetall-Aktie diesen Bereich, wäre zunächst eine Gegenbewegung bis 1.112,00 € möglich. Diese ehemalige Unterstützung fungiert inzwischen als erster wichtiger Widerstand. Oberhalb davon wartet zwischen ungefähr 1.230,00 und 1.330,00 € die nächste massive Hürde. Erst deren Rückeroberung würde das mittelfristige Chartbild wieder deutlich aufhellen. Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Ein nachhaltiger Tagesschluss unterhalb von 930,00 € wäre dagegen ein neues Verkaufssignal. In diesem Fall könnte die Rheinmetall-Aktie zunächst bis in den Bereich von 680,00 bis 710,00 € zurückfallen. Darunter liegen weitere langfristige Unterstützungen bei etwa 550,00 und 465,00 €. Die Reaktion an der aktuellen Kurszone besitzt daher erhebliche Bedeutung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie hat im Bereich nah der überverkauften Marke von 30 einen Boden gebildet und dreht inzwischen nach oben. DieRSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt, was zu einemKaufsignalauf Tagesbasis geführt hat und tendenziell für eine Erholung spricht. Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die MACD-Linie dreht ebenfalls nach oben und hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt. Entsprechend ist auch hier ein bullisches Cross zu vernehmen. Beide Linien notieren allerdings weiterhin deutlich unter der Nulllinie, weshalb eine nachhaltige Trendwende noch nicht bestätigt ist. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Im langfristigen Elliott-Wellen-Szenario könnte die Rheinmetall-Aktie am Rekordhoch nahe 2.000,00 € eine große Welle 3 abgeschlossen haben. Der anschließende Kursrückgang wäre demnach Teil einer übergeordneten Welle 4. Mit dem Erreichen des 0,236er Fibonacci-Retracements bei 859,70 € wurde bereits das erste wichtige Korrekturziel nahezu abgearbeitet. Kurzfristig könnte sich die Aktie innerhalb dieser Korrektur am Ende einer Welle A befinden. Die bullischen Crossover in RSI und MACD unterstützen eine anschließende Welle B, die den Kurs der Rheinmetall-Aktie nochmals deutlich in Richtung 1.300,00 € und später möglicherweise sogar an das bisherige Rekordhoch führen könnte. Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Das Elliott-Wellen-Szenario warnt jedoch davor, eine solche Erholung bereits mit dem Beginn der finalen Welle 5 gleichzusetzen. Nach einer Welle B könnte eine weitere Abwärtswelle C folgen. Mögliche Zielmarken liegen beim 0,382er Fibonacci-Retracement bei 517,90 € und im Extremfall beim 0,5er Retracement bei 343,80 €. Erst danach wäre langfristig eine neue Welle 5 denkbar. Für mich bietet die aktuelle Unterstützung eine realistische Chance auf eine kräftige Gegenbewegung. Die bullischen Crossover sprechen dafür, dass der Verkaufsdruck bei der Rheinmetall-Aktie nachlässt. Ein bestätigtes Kaufsignal entsteht jedoch erst oberhalb von 1.112,00 €. Unter 930,00 € würde ich vorsichtig bleiben, da dann weitere Verluste bis 710,00 € oder tiefer drohen. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 45,74 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose, Rüstung, Rüstungs-Aktien, Rüstungsaktien --- ### [SpaceX-Aktie schießt zum Wochenauftakt empor](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-schiesst-zum-wochenauftakt-empor/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die SpaceX-Aktie setzt ihren jüngsten Aufwärtslauf zum Wochenauftakt eindrucksvoll fort. In meiner [Analyse aus dem Vormonat](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-6-150-us-bleiben-entscheidend/) hatte ich nach der Rückeroberung von 150 US$ zunächst 154,64 und anschließend 165,12 US$ als nächste Ziele definiert. Beide Marken sind inzwischen abgearbeitet und mit aktuell rund 166,90 US$ rückt bereits die nächste Widerstandszone zwischen 171,26 und 174 US$ in greifbare Nähe. Damit bleibt das Momentum klar auf Seiten der Käufer. ## Starship und KI sorgen für Rückenwind In seinem heutigen Morgenbeitrag stellte mein Kollege Alexander Hirschler unter [„Starship erreicht nächsten Meilenstein“](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-auf-direktem-weg-zu-200-us/) die jüngsten operativen Fortschritte heraus. Innerhalb von weniger als 13 Stunden absolvierte SpaceX zuletzt gleich drei anspruchsvolle Missionen, während Starship beim 14. Testflug erstmals die Erdumlaufbahn erreichte und 26 Starlink-Satelliten der dritten Generation aussetzte. Zusätzlich entwickelt sich das Geschäft rund um KI-Rechenkapazitäten zunehmend zu einer eigenständigen Wachstumssäule. Analysten sehen darin neben Raumfahrt und Starlink einen weiteren möglichen Treiber für die kommenden Jahre. Auch zum Wochenauftakt bleibt der Newsflow dicht. Eine für Montag geplante Falcon-9-Mission für die US Space Development Agency wurde zwar automatisch abgebrochen, soll aber bereits am Dienstag erneut versucht werden. Gleichzeitig befindet sich SpaceX mitten in einer außergewöhnlich hohen Startfrequenz mit Regierungs-, NASA- und kommerziellen Missionen. Am Markt kommt das gut an: Die Aktie gewinnt am Montag zeitweise mehr als +5% und setzt damit die Rallye seit dem Augusttief fort. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Das bevorzugte Aufwärtsszenario läuft weiter nach Plan. Nach dem Ausbruch über 154,64 US$ wurde auch das nächste Ziel bei 165,12 US$ abgearbeitet und die Aktie bewegt sich nun direkt auf den Widerstandsbereich zwischen 171,26 und 174 US$ zu. Gelingt dort der nachhaltige Befreiungsschlag, dürfte sich die Rallye zunächst bis 183,77 beziehungsweise 188,36 US$ fortsetzen. Oberhalb dieser Zone wäre schließlich die psychologisch wichtige Marke von 200 US$ beziehungsweise das konkrete Chartlevel bei 199,98 US$ das nächste große Ziel. Nach dem kräftigen Anstieg wäre eine zwischenzeitliche Konsolidierung allerdings vollkommen normal. Erste Unterstützungen warten bei 158,06 und 154,64 US$, darunter bleibt 149,34 US$ die entscheidende Marke. Selbst ein Rücksetzer bis dorthin würde den übergeordneten Aufwärtstrend zunächst bisher nicht vollständig zerstören. Fällt die Aktie jedoch nachhaltig unter 149,34 US$ und verlässt damit zugleich den steigenden Trendkanal, würde sich das Bild deutlich eintrüben. Dann wären 130,74 und 128,66 US$ wieder auf der Agenda. Die SpaceX-Aktie setzt ihre Erholung mit Nachdruck fort und hat die zuletzt definierten Ziele bei 154,64 und 165,12 US$ bereits abgearbeitet. Jetzt entscheidet die Zone zwischen 171,26 und 174 US$ über die nächste Rally-Stufe. Oberhalb davon sehe ich Potenzial bis 183,77 beziehungsweise 188,36 US$ und anschließend rund 200 US$. Unter 149,34 US$ würde das bullische Bild dagegen deutlich an Qualität verlieren. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,3 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Space-Aktien, Spaceaktien, SpaceX, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Prognose --- ### [Nike-Aktie: Jetzt rufen Kurse um 27 US$](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-jetzt-rufen-kurse-um-27-us/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Nike-Aktie bleibt auch zum Start in die neue Handelswoche fest im Griff der Verkäufer. In meiner [Analyse vom Freitag](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-verbleibt-im-abwaertsstrudel/) hatte ich 32,79 US$ als nächstes Ziel definiert und darunter bereits 26,87 US$ in Aussicht gestellt. Noch am selben Handelstag wurde diese erste Zielmarke mit einem kräftigen Down-Gap unmittelbar angelaufen. Zum Wochenstart fällt die Aktie mit einem bisherigen Tief bei 32,76 US$ nun erneut in diesen Bereich zurück. Für die engmaschigere Betrachtung wechsle ich deshalb heute auf den Tageschart. Eine überzeugende Gegenwehr der Käufer ist weiterhin nicht zu erkennen. ## Turnaround bleibt schwer greifbar Auch fundamental bleibt die Ausgangslage schwierig. In seinem heutigen Beitrag stellt mein Kollege unter [„Die Bewertung ist ein vollkommenes Rätsel“](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-just-sell-it-or-buy-it/) vor allem die weiterhin schwache Geschäftsentwicklung infrage. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 sank der Umsatz um -4%, während insbesondere das wichtige Schuhgeschäft und der chinesische Markt unter Druck stehen. Gleichzeitig erwartet Nike für das Gesamtjahr einen Umsatzrückgang im hohen einstelligen Prozentbereich und lediglich einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,15 und 1,35 US$. Die Unsicherheit zeigt sich entsprechend auch bei den Analysten. Während einige Häuser die Aktie weiterhin zum Kauf empfehlen, raten andere ausdrücklich zum Untergewichten. Gleichzeitig soll das neue Effizienzprogramm „Pace“ bis zum Geschäftsjahr 2031 kumulierte Einsparungen von rund 2,5 Milliarden US$ erzielen. CEO Elliott Hill sieht Fortschritte im Performance-Geschäft, räumt aber weiterhin erheblichen Handlungsbedarf bei Nike Sportswear, Jordan Brand und Greater China ein. Der operative Turnaround bleibt damit ein längerfristiges Projekt und liefert kurzfristig noch wenig Unterstützung für den schwachen Chart. **Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen.** [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt favorisierte Abwärtsfahrplan wurde bereits am Freitag mit dem kräftigen Down-Gap bis an 32,79 US$ abgearbeitet. Zum Wochenstart wurde diese Unterstützung mit einem Tief bei 32,76 US$ erneut getestet, bislang jedoch nicht nachhaltig aufgegeben. Mit aktuell rund 33,35 US$ zeigen die Käufer zumindest erste Gegenwehr. Kann sich Nike oberhalb von 32,79 US$ stabilisieren, wäre zunächst eine technische Erholung in Richtung der offenen Gap-Zone um 34 bis 35 US$ denkbar. Wird auch diese zurückerobert, könnte sich der Konter bis an die fallende Abwärtstrendlinie beziehungsweise die Widerstandsregion um 39,94 US$ ausweiten. Mehr als eine Gegenbewegung innerhalb des intakten Abwärtstrends wäre dies zunächst allerdings nicht. Entscheidend bleibt deshalb der Tagesschluss rund um 32,79 US$. Wird diese Marke nachhaltig unterschritten, wäre der aktuelle Stabilisierungsversuch gescheitert und das nächste große Abwärtsziel bei 26,86 US$ aktiviert. Ein kurzfristiger Umweg über einen Konter würde an diesem übergeordneten Risiko nichts ändern. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 39,94 US$ und die dort verlaufende Abwärtstrendlinie würde das seit Monaten vorherrschende bearishe Bild ernsthaft infrage stellen. Die Nike-Aktie kämpft nach dem am Freitag erreichten Abwärtsziel bei 32,79 US$ um eine Stabilisierung. Solange diese Marke per Tagesschluss verteidigt wird, ist zunächst ein technischer Konter über die Gap-Zone um 34 bis 35 US$ bis maximal an die Abwärtstrendlinie um 39,94 US$ möglich. Fällt 32,79 US$ dagegen nachhaltig, bleibt 26,86 US$ mein nächstes großes Ziel. Eine Trendwende wäre selbst bei einer stärkeren Erholung noch lange nicht vollzogen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? 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Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 49 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Nike, Nike-Aktie, Nike-Anayse, Nike-Chartanalyse, Nike-Kurs, Nike-Prognose --- ### [Cambria Gold Mines-Aktie: Projekt Premier Gold als Basis für den Erfolg](https://www.sharedeals.de/cambria-gold-mines-aktie-projekt-premier-gold-als-basis-fuer-den-erfolg/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei Cambria Gold Mines handelt es sich um ein interessantes kanadisches Gold-Entwicklungsunternehmen mit den Projekten Premier und Red Mountain. Für einen späteren Abbau ist das Projekt Gold eine gute Ausgangsbasis. Doch was macht dieses Projekt so besonders? ## Projekt Premier Gold Das Premier-Goldprojekt ist eine ehemalige unterirdische Gold-Silber-Mine im sogenannten Goldenen Dreieck von British Columbia. Das Projekt umfasst mehrere Lagerstätten, darunter Premier, Silver Coin, Big Missouri, Dilworth und Martha Ellen. Ein entscheidender Vorteil ist die bereits vorhandene und genehmigte Aufbereitungsanlage. Sie verfügt über eine Kapazität von 2.500 Tonnen pro Tag. Im Rahmen der Entwicklungsstrategie von Cambria soll Premier als Infrastruktur- und Verarbeitungszentrum dienen. Red Mountain soll dabei als primäre Quelle für hochwertiges Mahlgut im Mittelpunkt stehen. Damit bildet Premier einen wichtigen Baustein für das gesamte Vorhaben von Cambria Gold. Die vorhandene Infrastruktur könnte dabei erheblich Zeit und Investitionskosten sparen, da nicht zunächst eine komplett neue Aufbereitungsanlage errichtet werden müsste. ## Neue Analyseergebnisse des laufenden Infill-Bohrprogramms Im Rahmen des laufenden Infill-Bohrprogramms im Premier Gold Projekt wurden insgesamt 6.923 Meter mit 70 Übertage- und Untertagebohrungen untersucht. Die jüngsten Ergebnisse umfassen unter anderem: 166,22 g/t Gold und 3.383 g/t Silber über 3,1 Meter, darunter 467 g/t Gold und 9.510 g/t Silber über 1,1 Meter in Bohrloch P26U-0095 18,26 g/t Gold und 34 g/t Silber über 9,2 Meter, darunter 36,70 g/t Gold und 48 g/t Silber über 0,9 Meter in Bohrloch P26-2705 14,68 g/t Gold und 32 g/t Silber über 10,0 Meter, darunter 57,20 g/t Gold und 112 g/t Silber über 2,0 Meter in Bohrloch P26U-0049 37,38 g/t Gold und 134 g/t Silber über 5,0 Meter, darunter 46,18 g/t Gold und 165 g/t Silber über 4,0 Meter in Bohrloch P26U-0051 42,88 g/t Gold und 207 g/t Silber über 3,0 Meter, darunter 126,5 g/t Gold und 599 g/t Silber über 1,0 Meter in Bohrloch P26U-0052 31,26 g/t Gold und 94 g/t Silber über 4,0 Meter, darunter 135,5 g/t Gold und 218 g/t Silber über 0,8 Meter in Bohrloch P26U-0084 Cambria-CEO Robert McLeod hob die hochgradigen Mineralisierungen hervor. Er verwies darauf, dass die hervorragenden Silberfunde die Goldfunde ergänzen. ## Bewertung Die bisherigen Bohrergebnisse sind vielversprechend und sprechen dafür, dass die hochgradige Mineralisierung in den Lagerstätten weiter untersucht werden sollte. Weitere Bohrungen sind bereits vorgesehen. In der Vergangenheit wurden bereits umfangreiche technische Arbeiten durchgeführt, darunter frühere Machbarkeitsstudien. Cambria arbeitet nun an einer aktualisierten Machbarkeitsstudie. Ein wesentlicher Vorteil bleibt dabei die vorhandene Infrastruktur. Cambria Gold Mines verfügt mit Premier Gold über einen wichtigen strategischen Vorteil: eine bereits vorhandene Infrastruktur sowie eine genehmigte Aufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 2.500 Tonnen pro Tag. Die jüngsten Bohrergebnisse sind ermutigend und zeigen eine hochgradige Gold- und Silbermineralisierung. Weitere Bohrungen werden durchgeführt. Was sonst noch alles für einen Kauf der Cambria-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/cambria_gold/). **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Cambria Gold halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Cambria Gold vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Cambria Gold Mines in Kürze - Cambria Gold Mines (WKN: A422L6) ist ein kanadisches Gold-Entwicklungsunternehmen, deren Projekte Premier und Red Mountain in einem weit fortgeschritteneren Stadium befinden. - Der Hauptsitz befindet sich in Vancouver - Die Aktie wird an der TSX Venture Exchange gehandelt. Sie notiert aktuell bei 0,77 CA$; daraus ergibt sich eine Unternehmensbewertung von aktuell 328 Millionen CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Small Caps --- ### [Infineon-Aktie: Die Korrektur könnte beendet sein](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-die-korrektur-koennte-beendet-sein/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Infineon hat zum Wochenschluss die DAX-Spitze erobert, angeschoben von schwachen US-Arbeitsmarktdaten und neuer Hoffnung auf sinkende Zinsen. Von Konzernmeldungen kam der Schwung allerdings nicht und am Montag verpuffte ein Teil der Bewegung schon wieder. Charttechnisch steht die Aktie nun an einer Zone, die den weiteren Weg vorgibt. ## Rekordumsatz trifft auf Margenlücke Im Geschäftsjahr hat sich der KI-Umsatz nach Angaben des Managements mehr als verdoppelt. Im dritten Quartal erreichte der Umsatz mit 4,17 Milliarden € einen Rekord, doch die Aktie fiel kräftig, weil das Segmentergebnis mit 797 Millionen € unter den erwarteten 809 Millionen € lag. Für das vierte Quartal stellte Infineon 4,7 Milliarden € Umsatz bei einer Marge von rund 23,0% in Aussicht, nach 19,1% im Vorquartal. Dazu kommen mehrjährige Kapazitätsreservierungen mit KI-Kunden im hohen einstelligen Milliardenbereich. Ende September kam die Kooperation mit Eaton für KI-Rechenzentren mit 800-Volt-Architektur hinzu, allerdings ohne Angaben zum Auftragsvolumen. In Thailand ging zudem ein neues Werk bei Bangkok in Betrieb, aus dem einmal der größte Backend-Standort von Infineon werden kann. Auslöser des Freitagssprungs waren dagegen allein schwache US-Arbeitsmarktdaten. Am Montag fehlte dieser Rückenwind schon. Die Analysten bleiben überwiegend bei Kaufen. Die nächsten Zahlen folgen im November. **Möchtest Du weitere Aktien wie Infineon entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Infineon&stockidentifier=symbol%3AIFX&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, erhältst neue Aktienideen und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Infineon ist nach dem starken Anstieg in eine Korrektur gelaufen, die nach aktuellem Bild zu Ende sein könnte. Der mögliche Boden hat eine Unterstützungszone geschaffen, die inzwischen von 53,40 bis 56,50 € reicht. Auf der Oberseite warten gleich zwei Widerstandszonen, einmal an den letzten Hochs zwischen 83,70 und 88,60 € und einmal direkt am aktuellen Kurs zwischen 63,90 und 65,90 €. Die Zone, an der sich der Kurs gerade befindet, dürfte über den nächsten Schub bzw. die Richtung bestimmen. Kommt es hier zu einer Abweisung, rückt die Unterstützung erneut in den Fokus und kann neue Chancen auf der Oberseite liefern. Überschreitet der Kurs den Bereich dagegen, spricht das zunächst für eine Fortsetzung der Stärke. Dann besteht die Option, sich mit dem Ausbruch Einstoppen zu lassen oder auf den Rücksetzer und eine Reaktion an der Zone zu warten. Beim zweiten Szenario würde sich die Bewegung bestätigen und die Gefahr eines Fehlausbruchs wäre vom Tisch. Als Ziel käme die Hochzone bei rund 83,00 € infrage, was rund +29% entspräche. Ein übergeordnetes Ziel wäre dann die Fortsetzung des Aufwärtstrends. Der Freitagssprung kam von außen und bis zu den Quartalszahlen fehlt dem Konzern ein firmeneigener Auslöser. Umso mehr zählt, wie sich die Aktie an der Zone zwischen 63,90 und 65,90 € verhält. Direkt beim Überschreiten zuzugreifen kann funktionieren, doch ein Kauf nach dem Rücklauf ist das risikoärmere Setup. Das Momentum spricht grundsätzlich für weiter steigende Kurse. Entschieden ist trotzdem noch nichts, erst mit Bruch oder Abweisung an der Zone. Folgt eine Abweisung, wird die Unterstützung bei 53,40 bis 56,50 € wieder zum Thema und bis der Markt dort ankommt, würde es abwarten heißen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 83 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Almonty-Aktie: Vier Kurstreiber für den Turnaround?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-vier-kurstreiber-fuer-den-turnaround/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer zwischenzeitlichen Erholung auf über 19 US$ ist der Kurs der Almonty-Aktie in den letzten Wochen wieder deutlich zurückgefallen. Dabei wurden auch wichtige charttechnische Unterstützungen durchbrochen. So stellt sich für Anleger die Frage: Ist jetzt ein günstiger Kaufzeitpunkt oder sollte man besser die Finger von der Aktie lassen? ## Mehrere positive Nachrichten Fundamental läuft es bei Almonty Industries weiter ausgesprochen gut. Aktuell sorgt ein neuer Abnahmevertrag über mindestens 1.720 Tonnen WO3 aus der spanischen Los-Santos-Anlage für Schlagzeilen. Der am Montag verkündete Deal mit der Wolfram Bergbau und Hütten AG, einer Tochtergesellschaft von Sandvik, stärkt nicht nur die Absatzsicherheit, sondern unterstreicht auch die strategische Bedeutung von Almontys europäischer Lieferkette. Noch wichtiger ist für mich allerdings der Produktionsstart in Südkorea. In der Sangdong-Mine wurde erstmals seit 1993 wieder Wolframkonzentrat produziert. Die Aufbereitungsanlage läuft derzeit sieben Tage pro Woche jeweils 13 Stunden, der Übergang auf einen kontinuierlichen 24-Stunden-Betrieb ist vorbereitet. Gleichzeitig wird bereits an Phase II gearbeitet. Bis 2027 soll die Verarbeitungskapazität auf bis zu 1,2 Millionen Tonnen Erz pro Jahr steigen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Almonty) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Afrika erweitert die strategische Basis Auch in Afrika schafft Almonty neue Perspektiven. Mit der Regierung Ruandas wurde eine Vereinbarung geschlossen, die dem Unternehmen eine 75-prozentige Beteiligung an Almonty Rwanda und damit Zugang zu Explorations- und Verarbeitungslizenzen sichert. Damit wächst das Projektportfolio über Südkorea und Spanien hinaus. Hinzu kommt ein rechtlicher Befreiungsschlag: Pure Tungsten hat im Rahmen eines Vergleichs eine korrigierende Offenlegung veröffentlicht. Darin wird klargestellt, dass Tiger Kim nie eine Führungs-, Officer- oder Direktorenposition bei Almonty innehatte. Seine Tätigkeit als unabhängiger Auftragnehmer endete bereits Ende 2015. Diese Meldung ist sehr positiv zu werten, weil damit ein potenzieller Belastungsfaktor für die Wahrnehmung des Unternehmens ausgeräumt wird. ## Analysten sehen erhebliches Potenzial Auch aus Sicht der Analysten bleibt die Aktie interessant. Stifel bewertet Almonty mit „Buy“ und einem Kursziel von 25 US$. Sphene Capital sieht sogar Potenzial bis auf 26,40 US$. Dem steht die US-Investmentbank Goldman Sachs gegenüber, die mit einem Kursziel von 13 US$ deutlich vorsichtiger ist. Die US-Investmentbank argumentiert, dass die aktuelle Bewertung bereits einen erfolgreichen Hochlauf in Sangdong vorwegnimmt, während Verzögerungen und fallende Wolframpreise Risiken darstellen. Meiner Meinung nach dürfte aber gerade der Produktionsstart die Ertragskraft des Konzerns grundlegend verändern. Im zweiten Quartal ist der Umsatz bereits um 498% auf 43 Mio. CA$ geklettert, das bereinigte EBITDA erreichte 17,6 Mio. CA$. Es ist davon auszugehen, dass die Wachstumsdynamik in den kommenden Quartalen erheblich zunimmt. ## Chartbild bleibt der Schwachpunkt Technisch ist die Lage allerdings deutlich weniger überzeugend. Nach dem Absturz auf 10,74 US$ Ende Juli scheiterte die Erholung am 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 19,19 US$. Seit Anfang September dominieren wieder die Verkäufer. Drei Wochenschlusskurse unterhalb der 50-Wochen-Linie in Folge und das Mitte September entstandene Death Cross mahnen zur Vorsicht. Erst oberhalb der 50- und 200-Tage-Linien bei 14,99 beziehungsweise 15,70 US$ würde sich das Bild spürbar aufhellen. Der echte Befreiungsschlag wäre für mich aber erst ein nachhaltiger Sprung über besagten Widerstand bei 19,19 US$. Trotz der charttechnischen Schwäche bleibe ich langfristig dennoch bullisch. Almonty entwickelt sich vom Minenprojekt zum Produzenten und baut gleichzeitig eine strategisch wichtige westliche Wolfram-Lieferkette auf. Für risikobereite und langfristig orientierte Anleger könnte die aktuelle Schwächephase daher eine sehr interessante Einstiegsgelegenheit sein – vorausgesetzt, Sangdong liefert nun wie geplant. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren könnten. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada, ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und der Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,8 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Hensoldt-Aktie: Analysten sehr zuversichtlich – zu Recht?](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-analysten-sehr-zuversichtlich-zu-recht/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Hensoldt-Aktie ist im Vergleich zu anderen Rüstungswerten relativ stabil geblieben. Am Montag notiert sie aktuell bei 81 €, damit setzt sie ihre Seitwärtsbewegung fort. Hier stellt sich die Frage: Was macht sie besonders unter den Rüstungswerten und gibt es bessere Alternativen? ## Bank of America sieht Potenzial Letzte Woche äußerte sich der Analyst David Holmes zu den Aussichten von Rüstungswerten. Holmes unterscheidet bei der Beurteilung zwischen Werten, die überwiegend modernisieren oder Bestände auffüllen, und Unternehmen, die sich mit Aufklärung und Rüstungselektronik befassen. Zu der letzteren Kategorie zählt er Hensoldt. Der Rüstungselektronikhersteller zählt zu seinen Favoriten, insbesondere im Hinblick auf die Beständigkeit künftiger Staatsausgaben für Verteidigung. Der Markt dürfte sich dabei zunehmend auf Unternehmen konzentrieren, die neue strategische Möglichkeiten eröffneten. Bei der Luftverteidigung, der Aufklärung sowie der Überwachung und Ortung sind elektronische Komponenten sehr wichtig. Die Aktie wurde von ihm auf die „SMID Cap Best Ideas List“ genommen. Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Hensoldt&stockidentifier=symbol%3AHAG&stockmarket=TRADEGATE) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Für Kepler Cheuvreux der Rüstungsfavorit Das Analysehaus Kepler sieht Hensoldt als Branchenfavorit. Der Analyst Aymeric Poulain von Kepler Cheuvreux sieht bei dem Spezialisten für Rüstungselektronik weiteres Potenzial. Er sieht zwar bei der gesamten Rüstungsbranche Potenzial, Hensoldt ist jedoch sein Favorit. Er geht davon aus, dass das Unternehmen gute Zahlen für das dritte Quartal liefert und seine Prognose erhöht. Ebenfalls erwartet er einen beschleunigten Auftragseingang. ## Jahresprognose bestätigt Auf Basis der bisherigen Geschäftsentwicklung und der Erwartungen für das zweite Halbjahr bestätigte der Konzern seine Jahresziele. Demnach wird weiterhin mit einem Umsatz von rund 2,75 Milliarden € gerechnet. Im Vorjahr lag dieser bei 2,45 Milliarden €. Erreicht wurden im ersten Halbjahr 1,16 Milliarden €. Die Book-to-Bill-Ratio soll zwischen 1,5x und 2,0x liegen. Bei der bereinigten EBITDA-Marge werden 18,5 bis 19% erwartet. Die Grundlage für diese Prognose bildet der hohe Auftragsbestand von 10,3 Milliarden €. Der Auftragseingang verdoppelte sich im ersten Halbjahr auf 2,8 Milliarden €. ## Bewertung Hensoldt leidet zwar auch unter der schwachen Anlegernachfrage, die Aktie ist aber im Vergleich zu anderen Werten wie beispielsweise Rheinmetall relativ stabil. Grundsätzlich bin ich auch zuversichtlich, allerdings liegen meine Prioritäten im Rüstungsbereich bei Rheinmetall. Hier ist der Kursrückgang aus meiner Sicht übertrieben hoch ausgefallen. Für das dritte Quartal rechne ich ebenfalls mit guten Zahlen. Ob die Prognose erhöht wird, bleibt abzuwarten. Ich halte die Hensoldt-Aktie mittelfristig ebenfalls für aussichtsreich, vorerst gehe ich jedoch von einer weiteren Seitwärtsbewegung aus. Das Thema KI dürfte weiterhin die Börsenentwicklung dominieren. Sollten wieder die Rüstungswerte in den Fokus rücken, dürfte das Potenzial von Rheinmetall aus meiner Sicht größer sein. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die Profiteur zu großen Profiteuren werden dürften. ## ℹ️ Hensoldt in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 9,4 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Neue Woche, neuer Kampf](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-neue-woche-neuer-kampf/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Rheinmetall-Aktie geht der Kampf um die wichtige Unterstützungszone in eine neue Runde. In meiner [Analyse vom Freitag](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-der-wochenschlussstand-ist-wichtig/) hatte ich 946,60 € als entscheidende Marke für den Wochenschluss hervorgehoben. Mit 956,90 € gelang dieser knapp oberhalb des Supports und auch zum heutigen Wochenauftakt sind erneut deutliche Kaufreaktionen erkennbar. Bei aktuell 962,60 € ist damit weiterhin Hoffnung auf einen Konter vorhanden. Doch Obacht: Ein Tagesschluss unter 946,60 € dürfte den Verkaufsdruck unmittelbar wieder erhöhen. Widmen wir uns daher heute dem Tageschart zur weiteren Bewertung. ## Insiderkauf trifft auf Weltraum-Fantasie Bereits am Freitag rückte mein Kollege Vincent Uhr in seinem Beitrag [„Papperger investiert eine halbe Million“](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-nahe-52-wochen-tief-insider-kauft-95-kurspotenzial/) einen bemerkenswerten Insiderkauf in den Fokus. Konzernchef Armin Papperger hatte am 29. September insgesamt 525 Rheinmetall-Aktien zu Kursen um 950 € für knapp 500.000 € erworben. Gerade die Nähe zur aktuell umkämpften Unterstützungszone macht den Zeitpunkt interessant. Gleichzeitig bleiben Analysten langfristig optimistisch: Bernstein nennt weiterhin 1.900 €, Berenberg 1.600 € als Kursziel. Eine Garantie für einen Boden ist der Insiderkauf freilich nicht. Neue Wachstumsfantasie liefert inzwischen sogar das Weltall. Am Donnerstag brachte Rheinmetall gemeinsam mit dem italienischen Raumfahrtunternehmen Argotec den ersten Satelliten für militärische Luftverteidigungsüberwachung mit einer SpaceX-Rakete ins All. Damit erweitert der Konzern sein Geschäft um satellitengestützte Lageerfassung. Die operative Basis bleibt ohnehin stark: Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um +39% auf 5,23 Milliarden €, das operative Ergebnis um +74% auf 786 Millionen € und der Backlog erreichte 80,5 Milliarden €. Für 2026 erwartet Rheinmetall weiterhin 13,7 bis 14,2 Milliarden € Umsatz bei rund 19% operativer Marge. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die Reaktionen rund um 946,60 € sind inzwischen deutlich erkennbar. Nachdem die Aktie am Donnerstag intraday bis auf 940 € gefallen war, gelang am Freitag mit 956,90 € der wichtige Wochenschluss oberhalb der Schlüsselmarke. Auch zum heutigen Wochenauftakt wurde der Bereich mit einem bisherigen Tief bei 951,20 € erneut verteidigt. Solange dies so bleibt, besitzt das Konterszenario Bestand. Dafür müsste Rheinmetall zunächst die kurzfristige Abwärtstrendlinie überwinden und anschließend 1.037,60 € zurückerobern. Gelingt dieser Befreiungsschlag, würde 1.122 € wieder in den Fokus rücken. Trendfolgend bleibt die Lage jedoch fragil. Ein Tagesschluss unter 946,60 € würde die jüngsten Stabilisierungsversuche deutlich relativieren und dürfte den Weg rasch bis zur runden 900-€-Marke beziehungsweise dem bisherigen Jahrestief bei 900,20 € öffnen. Dort wäre erneut mit Gegenwehr zu rechnen. Fällt allerdings auch dieser Bereich nachhaltig, würde sich die übergeordnete Korrektur nochmals verschärfen und im größeren Bild die breite Unterstützungsregion darunter bis hin zu 772 € wieder relevant. Die Kuh ist oberhalb von 946,60 € damit keineswegs vom Eis, die Käufer besitzen dort aber weiterhin ihre Chance. Rheinmetall verteidigt die Schlüsselzone um 946,60 € bislang mit sichtbaren Kaufreaktionen. Solange dies auch per Tagesschluss gelingt, bleibt ein Konter über 1.037,60 bis 1.122 € möglich. Fällt die Aktie dagegen nachhaltig unter 946 €, dürfte 900,20 € rasant wieder auf die Agenda rücken. Genau deshalb bleibt die aktuelle Zone für mich der zentrale Gradmesser für die kommenden Handelstage. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 45 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Prognose --- ### [Hermès-Aktie: Ist Luxus endgültig tot?](https://www.sharedeals.de/hermes-aktie-ist-luxus-endgueltig-tot/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Kursentwicklung der Hermès-Aktie treibt selbst hartgesottenen Fans des französischen Luxus-Labels seit geraumer Zeit die Tränen in die Augen. Seit ihrem Allzeithoch im Februar 2025 hat die Aktie rund -55% ihres Wertes eingebüßt. Zum Wochenbeginn sinkt der Kurs auf den tiefsten Stand seit vier Jahren. Hat die Hermès-Aktie Chancen auf einen Rebound oder ist Luxus an der Börse endgültig tot? ## Zwei Banken senken den Daumen Wenn es nach Meinung zwei der international renommiertesten Banken geht, dann ist Luxus an der Börse tatsächlich tot (um es ein wenig überspitzt zu formulieren). Die Schweizer Großbank UBS schraubte ihr Kursziel für die Hermès-Aktie drastisch von bislang 1.695 auf nunmehr 1.168 € nach unten und sieht damit ein weiteres Downside im hohen einstelligen Prozentbereich. Die UBS-Analysten empfehlen den französischen Luxusgüterkonzern demnach zum Verkauf. Gleichzeitig nahm die US-Investmentbank Goldman Sachs die Hermès-Aktie in ihre Coverage auf, aber ihre Erstanalyse liest sich alles andere als gut. Die Investmentbanker empfehlen die Aktie gleich zu Beginn zum Verkauf und sehen mit einem Kursziel von 1.350 € nur sehr wenig Potenzial. Wir halten Dich up-to-date über alle Entwicklungen in der Luxusgüterwelt. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Herm%C3%A8s&stockidentifier=symbol%3AHMI&stockmarket=TRADEGATE)! ## Zwei Gründe für den Pessimismus Die beiden Banken machen das abflachende Wachstum von Hermès als primären Grund für ihre Verkaufsempfehlungen aus. Die Ära des zweistelligen Umsatzwachstums der Franzosen laut Einschätzung von Goldman Sachs und UBS endgültig vorbei. Dafür gibt es zwei gewichtige Gründe: Erstens: Hermès ist inzwischen ein Luxusgüterkonzern mit einem Jahresumsatz von über 16 Milliarden €. Bei einer solchen Größenordnung wird es für den Konzern immer schwieriger, zweistellige Wachstumsraten beizubehalten. Zweitens: Die Knappheit der Hermès-Produkte wird mit zunehmender Konzerngrößer immer geringer. In der Vergangenheit waren Tücher, Taschen und sonstige Produkte von Hermès aufgrund ihrer geringen Verfügbarkeit und hohen Preise echte Luxusgüter. Diese Luxusimage erodiert durch die „masshafte“ Verbreitung der Produkte immer mehr. Handtaschen, die nicht kontingentiert sind, machen inzwischen den überwiegenden Teil des Umsatzes im Lederwarensegment aus. ## Ein zappendusterer Chart Das Chartbild der Hermès-Aktie ist zappenduster. Seit über anderthalb Jahren kann sie sich nicht aus ihrem steilen Abwärtstrend befreien. Sehr spannend wird es bei der Kursmarke von 1.200 €. Hier wartet eine sehr starke Unterstützung auf den Luxustitel. Sollte sie nicht halten, könnte die Aktie sogar Kurs auf das 5-Jahrestief bei 1.075 € nehmen. ## Eine zu luxuriöse Bewertung Mein Problem mit der Hermès-Aktie ist ihre Bewertung. Mit einem Forward-KGV von 27 ist sie meines Erachtens immer noch zu bullisch bewertet. Die genannten Banken (und auch ich) gehen von einem langfristigen Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aus. Hermès ist bereits ein hochprofitables Unternehmen, das bei der Marge nicht mehr viel Spielraum haben dürfte. Mit 42% Umsatzanteil ist der asiatisch-pazifische Raum (ohne Japan) der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt des französischen Luxusgüterherstellers. Aber um die Konsumlaune der chinesischen Verbraucher steht es schon seit längerem nicht mehr zum Besten. Die Immobilienkrise und die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit lassen selbst bei betuchten Chinesen den Geldbeutel nicht mehr so locker sitzen. Daran wird sich meiner Meinung nach in Zukunft nicht viel ändern. Woher die Börse deshalb ihren Optimismus für eine so hohe Bewertung nimmt, ist mir schleierhaft. Möchtest Du weitere Aktien wie Hermès entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Herm%C3%A8s&stockidentifier=symbol%3AHMI&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Konsumaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Dass Luxus tot ist, ist sicherlich eine zu harte Formulierung. Aber die Zeiten, in denen sich Luxus auch in Krisen gut verkaufte, sind definitiv vorbei. Diese Lektion muss auch die Hermès-Aktie seit geraumer Zeit lernen. Ich fürchte, die Lektion ist noch nicht zu Ende. ## ℹ️ Hermès in Kürze - Hermès International, kurz Hermès, (WKN: 886670) ist ein Hersteller vieler hochwertiger Luxusartikel, der Schwerpunkt liegt im Bereich von Lederwaren. - Der Vertrieb erfolgt über 300 exklusive Boutiquen und einen eigenen Onlineshop. - Der Konzern ist international tätig, der Hauptsitz befindet sich in Paris. - Hermès ist Mitglied im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Der Börsenwert beträgt derzeit rund 134 Milliarden €. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Wird KI jetzt zum Kursbooster?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-wird-ki-jetzt-zum-kursbooster/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie geriet in den beiden letzten Woche unter Druck an der Börse und verlor rund -8% an Wert. Können ihr die heutigen Nachrichten neuen Schwung bringen und sollten Anleger jetzt in die T-Aktie investieren? ## Das soll KI der Telekom bringen Bei der Deutschen Telekom dreht sich heute alles um das Thema Künstliche Intelligenz. Auf seinem „AI Investor Day“ erläutert der Telekomkonzern seine KI-Strategie und stellt dar, welche Auswirkungen Künstliche Intelligenz auf Umsatz, Kosten und Margen haben könnte. Der für Anleger wesentlichste Punkt ist, dass sich die Telekom im kommenden Jahr Kosteneinsparungen von 1,1 Milliarden € im Vergleich zu 2023 durch den Einsatz von KI verspricht. Bis 2030 soll das Kostensenkungspotenzial sogar auf 2,4 Milliarden € steigen. Allerdings berücksichtigt die Telekom in dieser Rechnung nicht die Investitionskosten für die erforderliche KI-Infrastruktur. Laut Einschätzung des Telekom-Managements soll KI den Konzern auf sehr vielfältige Weise unterstützen. So können digitale Assistenten Mitarbeiter im Kundenservice durch die Zusammenfassung in Echtzeit und die Beantwortung von Fragen unterstützen. In den USA hat sich laut Konzerninformationen die Zahl der Anrufe beim Kundenservice mehr als halbiert. KI-Agenten beantworten dort inzwischen über 40% der Anfragen. Auch bei der Erkennung drohender Belastungsspitzen oder Netzstörungen kann KI behilflich sein. Damit lässt sich die Qualität des Netzes bei gleichzeitiger Senkung der Betriebskosten verbessern. Außerdem setzt die Telekom KI bei der Unterstützung von Entwicklerteams ein, um ältere Software-Systeme abzulösen. Und auch die Erlöse sollen durch die Anwendung von KI steigen. Die Telekom erwartet bereits in diesem Jahr einen KI-bezogenen B2B-Umsatz außerhalb der USA in Höhe von 250 Millionen €. Bis 2030 soll dieser auf 800 Millionen € steigen. Für die Telekom ist das eher eine Peanuts-Größenordnung, aber die Wachstumsrate ist im Vergleich zu den anderen Geschäftsbereichen des Konzerns sehr attraktiv. Bleibe bei der Telekom und der gesamten Telekom-Branche auf dem Laufenden. Wie? Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE)! ## Zeichnet sich eine Trendwende ab? Bei der Deutsche Telekom-Aktie könnte sich diese Woche eine charttechnische Wende ereignen. Ende vergangener Woche hat der sehr wichtige Support bei 26 € gehalten. Die Aktie hat bereits am Freitag mit einem Kursplus reagiert und ihre Erholung am Montagvormittag fortgesetzt. Für einen nachhaltigen Kursaufschwung muss der DAX-Titel allerdings den Widerstand bei 29 € knacken. Das ist seit April nicht mehr gelungen. ## Kurssteigerungen nein, Dividendensteigerungen ja In den letzten sechs Monaten hat sich die Deutsche Telekom-Aktie deutlich schwächer als der Gesamtmarkt entwickelt. Während der DAX in diesem Zeitraum um +10% zulegte, ging es für die T-Aktie um -13% bergab. Die Börse fokussiert sich derzeit sehr stark auf die US-Tochter T-Mobile, die den Löwenanteil des Konzerngewinns beisteuert, und seit Monaten aufgrund des verstärkten Wettbewerbs und des nachlassenden Neukundenwachstums unter Verkaufsdruck steht. Meiner Meinung nach dürfen Anleger den heutigen AI Investor Day nicht als Gamechanger sehen. KI spielt meiner Meinung nach für die Telekom eine zu geringe Rolle, um sich nennenswert auf die Bewertung auszuwirken. Künstliche Intelligenz ist meines Erachtens für den Konzern weniger ein Umsatzbringer, als ein größerer Produktivitätshebel. Zu welchen Kosten dieser Hebel allerdings kommt, ist derzeit noch nicht absehbar. A propos Bewertung: Mit einem Forward-KGV von 11 liegt sie in etwa im historischen Mittel der letzten Quartale. Angesichts der bestätigten Jahres- und Mittelfristziele erwarte ich mir aktuell keinen Kursboost für die Deutsche Telekom-Aktie durch KI. Abschließend: Wenn Du nach weiteren starken Dividenden-Aktien wie der Telekom suchst, dann wirf mal einen Blick auf unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Die höchsten Kursziele der Deutsche Telekom-Aktie liegen mit bis zu 40 € +50% über dem aktuellen Kursniveau. Diesen Optimismus teile ich nicht. Anleger, die sich größere Kurssteigerungen erwarten, werden meiner Meinung nach von der T-Aktie enttäuscht werden. Dividendenanleger hingegen nicht. Wer vorhat, die Deutsche Telekom-Aktie als passive Einkommensquelle in sein Depot zu legen, darf sich über eine Dividendenrendite von knapp 4% und ein langjähriges Dividendenwachstum von rund 8% freuen. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX und im EuroStoxx 50 gelisteten Aktie beträgt rund 130 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Volkswagen-Aktie nach -20%: Zeit für eine Gegenbewegung?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-nach-20-zeit-fuer-eine-gegenbewegung/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die neue Woche beginnt für die Volkswagen-Aktie direkt wieder mit neuen Tiefs. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-weiter-im-tiefenrausch/) hatte ich unterhalb des Julitiefs bei 69,20 € noch 67,10 € als nächstes Ziel aufgerufen. Dieses wurde mit dem heutigen Rückfall bis auf 67,02 € nun praktisch punktgenau abgearbeitet. Seit dem Septemberhoch summiert sich der Kursverlust damit auf rund -20%. Nach der inzwischen weit fortgeschrittenen Korrektur steigt zwar die Chance auf eine Gegenbewegung, allzu viel sollten sich die Bullen davon zunächst aber nicht versprechen. ## Konflikt mit Arbeitnehmerseite verschärft sich Für zusätzlichen Druck sorgt der weiter eskalierende Sparkurs in Wolfsburg. Im Beitrag aus der Vorwoche [„Der Vorstand zieht die Reißleine“](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-jetzt-brechen-alle-daemme/) beleuchtete mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig die Kündigung von zehn Tarifverträgen zum Jahresende. Davon betroffen ist unter anderem der Manteltarifvertrag für mehr als 100.000 Beschäftigte. Volkswagen verschafft sich damit zwar zusätzlichen Verhandlungsspielraum für weitere Kostensenkungen, gleichzeitig drohen jedoch erheblich härtere Auseinandersetzungen mit Betriebsrat und IG Metall. Der Handlungsdruck ist erheblich. Erst Mitte September senkte Volkswagen die Prognose für die operative Umsatzrendite 2026 von zuvor 4 bis 5,5% auf nur noch bis zu 1%. Rund 10 Milliarden € an Sondereffekten belasten das laufende Jahr, hinzu kommen das schwierige China-Geschäft und zusätzliche Restrukturierungsaufwendungen. Der Konzern selbst räumt ein, dass insbesondere die Kostenbasis schneller sinken muss. Neue Einblicke liefert der Zwischenbericht zum dritten Quartal am 29. Oktober. **Alternativen und echte Top-Rendite:** Mit [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) bekommst Du Zugang zu starken Aktienideen und konkreten Chancen, bevor sie am Markt richtig Fahrt aufnehmen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt präferierte Abwärtsfahrplan ist mit dem heutigen Tief bei 67,02 € vollständig aufgegangen. Nach rund -20% seit dem Septemberhoch erscheint eine technische Gegenbewegung nun zunehmend überfällig. Dafür müssten die Käufer zunächst 69,20 € zurückerobern, bevor 70,98 und anschließend 73,12 € als mögliche Erholungsziele warten. Selbst ein Anstieg bis in diesen Bereich würde den übergeordneten Abwärtstrend allerdings bis jetzt nicht infrage stellen. Erst oberhalb von 76,96 € und der dort verlaufenden Abwärtstrendlinie würde sich das Bild substanziell verbessern. Bleibt der erwartete Konter dagegen schwach und fällt Volkswagen nachhaltig unter 67,10 €, droht die nächste Abwärtswelle. Der aktuelle Chart bietet darunter zunächst nur wenig belastbare Unterstützung und im größeren Bild erscheint ein Rücklauf bis in den Bereich um 61 € durchaus möglich. Genau deshalb lautet die Devise trotz kurzfristig zunehmender Erholungschancen: einen möglichen Rebound nicht vorschnell mit einer Trendwende verwechseln. Die Volkswagen-Aktie hat mit dem heutigen neuen Tief bei 67,02 € auch mein letztes Abwärtsziel praktisch punktgenau erreicht. Nach rund -20% seit dem Septemberhoch halte ich eine technische Gegenbewegung nun für zunehmend wahrscheinlich. Mehr als einen Konter würde ich darin zunächst jedoch nicht sehen. Unterhalb von 73,12 und insbesondere 76,96 € bleibt der Abwärtstrend klar dominant. Fällt auch 67,10 € nachhaltig, könnte die nächste Abwärtswelle sogar Kurse um 61 € auf die Agenda setzen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 34 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie, Volkswagen-Analyse, Volkswagen-Chartanalyse, VW, VW-Aktie --- ### [Mercedes-Benz-Aktie: Ist jetzt endlich Schluss mit der Talfahrt?](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-ist-jetzt-endlich-schluss-mit-der-talfahrt/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Mercedes-Benz-Aktie kämpft seit mehreren Tagen mit der 40 €-Marke. Wird es der Stuttgarter Autobauer schaffen, sich darüber zu halten oder müssen sich Anleger bald auf ein neues 6-Jahrestief einstellen? ## Auf der Kostenbremse Wie bei allen deutschen Autobauern ist die Nachrichtenlage auch bei Mercedes-Benz düster. Die Schwaben müssen angesichts der schwachen Geschäftsentwicklung und einer miserablen Profitabilität genauso massiv auf die Kostenbremse treten wie andere heimische Hersteller. Der Vorstand hat deshalb den Druck auf die Gewerkschaft und die Belegschaft deutlich erhöht. Das Management warnt offiziell davor, dass zwei deutsche Werke – ein Aufbauwerk und ein Powertrain-Werk – geschlossen werden müssten, falls die Kosten nicht ausreichend sinken. Gleichzeitig hat Mercedes-Benz Ende September ein neues Abfindungsprogramm für indirekte Bereiche in Deutschland angekündigt. Außerdem soll die Präsenzpflicht der Mitarbeiter in den Büros wieder erhöht werden. Offenbar will der Autokonzern die Leistung seiner Mitarbeiter wieder stärker vor Ort beurteilen können. Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Mercedes-Benz&stockidentifier=symbol%3AMBG&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Entwicklungen der Autobranche informiert. ## Ungemach droht in den USA Jenseits des Atlantiks droht dem deutschen Premiumhersteller aber bereits neues Ungemach. Ein US-Gesetzesvorhaben könnte Unternehmen, bei denen chinesische Anteilseigner mehr als 15% halten, vom US-Markt ausschließen. Mercedes-Benz würde diese Schwelle deutlich überschreiten. Der chinesische Staatskonzern und langjährige Joint-Venture-Partner BAIC Group (Beijing Automotive Group) hält knapp 10,0% der Anteile und ist damit der größte Einzelaktionär. Zudem besitzt der chinesische Unternehmer und Gründer des Autobauers Geely, Li Shufu, über seine Investmentgesellschaft Tenaciou3 Prospect Investment Limited ca. 9,7% der Mercedes-Anteile. Die Abstimmung über dieses Gesetz wurde im Senat nun auf November verschoben. Offenbar gibt es unter den Senatoren noch weiteren Klärungsbedarf. Das dürfte vor allem für Senatoren gelten, in deren Bundesstaaten Werke von Mercedes-Benz liegen. Für sie wäre ein Ausschluss vom US-Markt eine politische Katastrophe. ## Kein Entrinnen aus dem Abwärtskanal Charttechnisch sieht es sehr düster aus für die Mercedes-Benz-Aktie. Seit Jahresbeginn steckt sie in einem steilen Abwärtskanal fest, aus dem sie sich bislang nicht befreien konnte. Nun muss der Support bei rund 38 € halten. Ansonsten droht dem DAX-Wert sogar ein Kursniveau von 35 €. ## Ein zu großer Problemberg Ich rate Anlegern auch weiterhin dringend, die Finger von der Mercedes-Benz-Aktie zu lassen. In meiner letzten Analyse vor einem Monat habe ich einen Verkauf des DAX-Titels empfohlen. Seitdem hat der Kurs des Autokonzerns um -17% nachgegeben. Bei 40 € sehe ich noch keinen Boden für die Mercedes-Benz-Aktie gekommen. Zu groß ist der Berg an Problemen, vor dem die Stuttgarter momentan stehen. Sie müssen gegen den Willen von Belegschaft und Gewerkschaft massive Einsparungen durchsetzen. Das bindet sehr große Management-Kapazitäten und kosten vor allem viel Geld in Form von Abfindungen und ggf. auch Werkschließungen. Darüber hinaus würde ich auch die politische Gefahr aus den USA nicht unterschätzen. Mit rund 20% der Anteile in chinesischen Händen ist die Aktionärsstruktur von Mercedes-Benz in der Tat hochproblematisch. Gleichzeitig helfen den Schwaben ihre chinesischen Anteilseigner auch nicht in der Volksrepublik. Die massiven Marktanteilsverluste der letzten Quartale zeigen, dass chinesische Aktionäre keineswegs ein Vorteil auf dem größten Automarkt der Welt sind. Du willst spannendere Dividendenaktien als die von Mercedes-Benz kennenlernen. Dann wirf mal einen Blick in unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Mercedes-Benz hat einen langen und steinigen Turnaround vor sich. Für so einen Turnaround ist mir ein Forward-KGV von 7 aber eine zu optimistische Bewertung. Ich sehe bei 40 € noch nicht das Ende der Talfahrt der Mercedes-Benz-Aktie. Anleger müssen sich meiner Einschätzung nach noch auf deutlich niedrigere Kurse einstellen. ## ℹ️ Mercedes-Benz in Kürze - Mercedes-Benz (WKN: 710000) ist einer der traditionsreichsten Autohersteller der Welt. Mit einem Absatz von rund 2 Millionen Fahrzeugen (Pkw und Vans) gehört der Konzern mit Sitz in Stuttgart zu den drei wichtigsten Autobauern Deutschlands. - Gemessen am Umsatz zählt die Mercedes-Benz-Gruppe sogar zu den größten Autoherstellern der Welt. - An der Börse wird das im DAX gelistete Unternehmen mit ca. 39 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Marvell Technology-Aktie: Klare Kaufchance nach Kurssturz](https://www.sharedeals.de/marvell-technology-aktie-klare-kaufchance-nach-kurssturz/) **Published:** August 31, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Marvell Technology ist nach den jüngsten Quartalszahlen deutlich unter Druck geraten und verlor am Freitag rund zehn Prozent. Dabei stehen einem nur knapp über den Erwartungen liegenden Quartal ein deutlich beschleunigtes Umsatzwachstum und ein ausgesprochen kräftiger Ausblick für das laufende Geschäftsjahr gegenüber. ## Börse straft Marvell trotz wachsender Dynamik ab Die heftige Reaktion des Marktes (wir [berichteten](https://www.sharedeals.de/marvell-technology-aktie-8-was-ist-daran-enttaeuschend/)) erscheint vor dem Hintergrund der operativen Entwicklung von Marvell Technology überzogen. Zwar blieb das Unternehmen bei Umsatz und Gewinn nur knapp über den Konsensschätzungen, gleichzeitig beschleunigte sich das Wachstum im zweiten Quartal deutlich. Besonders bemerkenswert ist, dass Marvell erstmals einen bereinigten operativen Gewinn von mehr als einer Milliarde Dollar erzielte und dabei seine operative Marge ausweitete. Das Unternehmen profitiert zunehmend von der steigenden Nachfrage nach Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Marvell baut sein Geschäft mit kundenspezifischen Chips konsequent aus und profitiert dabei unter anderem von seiner Zusammenarbeit mit großen Cloud-Anbietern. Die langfristigen Wachstumsperspektiven werden zusätzlich durch die weiterhin hohen Investitionen in Rechenzentren gestützt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zahlen zeigen eine deutlich höhere Wachstumsrate Marvell Technology erzielte im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen bereinigten Gewinn von 0,94 Dollar je Aktie. Damit wurde die durchschnittliche Analystenschätzung lediglich um einen Cent übertroffen. Der Umsatz erreichte 2,74 Milliarden Dollar und lag damit rund 28,5 Millionen Dollar über den Erwartungen. Entscheidend ist jedoch weniger die geringe Abweichung von den Prognosen als die Dynamik hinter den Zahlen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 37 Prozent. Im ersten Quartal hatte das Wachstum noch bei 28 Prozent gelegen. Gleichzeitig legten operativer Gewinn und Nettogewinn kräftig zu, während die operative Marge einen neuen Höchststand erreichte. Marvell profitiert dabei insbesondere von der starken Nachfrage nach Chips und Hochleistungskomponenten für KI-Infrastrukturen. Dazu gehören unter anderem digitale Signalprozessoren und optische Module, die für die Vernetzung großer KI-Cluster benötigt werden. ## Rechenzentren werden zum entscheidenden Umsatztreiber Die Umsatzstruktur macht deutlich, wo die zentrale Dynamik des Geschäfts liegt. Im zweiten Quartal erwirtschaftete Marvells Rechenzentrumsgeschäft einen Umsatz von 2,17 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit entfielen inzwischen 79 Prozent des Konzernumsatzes auf den Bereich Data Center. Das Kommunikationsgeschäft entwickelte sich dagegen deutlich schwächer und kam lediglich auf ein Wachstum von zehn Prozent. Der Umsatz dieses Geschäftsbereichs lag bei 568 Millionen Dollar. Die zunehmende Bedeutung des Rechenzentrumsgeschäfts verändert damit auch das Wachstumsprofil des gesamten Konzerns. Je stärker die Investitionen der großen Cloud- und Technologieunternehmen in KI-Infrastruktur steigen, desto stärker kann Marvell von dieser Entwicklung profitieren. ## Milliardengewinn unterstreicht operative Stärke Ein besonders wichtiger Aspekt der Quartalszahlen wurde an der Börse offenbar nur unzureichend berücksichtigt. Marvell überschritt beim bereinigten operativen Gewinn erstmals die Marke von einer Milliarde Dollar. Der bereinigte operative Gewinn belief sich auf 1,003 Milliarden Dollar und lag damit 44 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Wachstum beim operativen Ergebnis fiel somit sogar höher aus als das Umsatzwachstum von 37 Prozent. Diese Entwicklung spricht für einen positiven operativen Hebel. Marvell erzielt nicht nur höhere Umsätze, sondern kann einen überproportionalen Teil des zusätzlichen Umsatzes in operativen Gewinn umwandeln. Die bereinigte operative Marge stieg im zweiten Quartal auf 37 Prozent, nachdem sie im Vorjahresquartal noch bei 35 Prozent gelegen hatte. ## KI-Investitionen könnten langfristiger Natur sein Ein wesentlicher Streitpunkt bei der Bewertung von Marvell betrifft die Nachhaltigkeit der derzeitigen Investitionsoffensive im KI-Sektor. Ein Teil des Marktes scheint davon auszugehen, dass die hohen Investitionen der Hyperscaler irgendwann deutlich nachlassen und damit auch die Nachfrage nach KI-Infrastruktur zyklisch zurückgeht. Die Entwicklung der vergangenen Quartale spricht allerdings für ein anderes Szenario. Die großen Cloud-Anbieter erhöhen ihre Investitionsbudgets weiterhin massiv, weil die Nachfrage nach Rechenleistung für künstliche Intelligenz, Cloud-Anwendungen und große Sprachmodelle weiter zunimmt. KI entwickelt sich damit zu einem der größten Infrastrukturprojekte der Technologiegeschichte. Für Anbieter wie Marvell eröffnet diese Entwicklung die Möglichkeit, über einen langen Zeitraum von steigenden Kapazitäten in Rechenzentren zu profitieren. ## Engpässe stärken Position der Chiphersteller Zusätzliche Unterstützung kommt von der angespannten Versorgungslage bei wichtigen Komponenten der Rechenzentrumsinfrastruktur. Dazu zählen neben Halbleitern auch Ausrüstung wie Generatoren und Schaltanlagen. Die daraus resultierenden langen Lieferzeiten zeigen, dass die Nachfrage nach Rechenzentrumskapazitäten weiterhin erheblich ist. Für Marvell kann eine solche Marktphase positive Auswirkungen auf Preise und Margen haben, da knappe Komponenten tendenziell eine stärkere Preissetzungsmacht ermöglichen. ## Ausblick signalisiert eine weitere Beschleunigung Besonders interessant ist der Ausblick für das dritte Quartal. Marvell erwartet einen Umsatz von rund 3,15 Milliarden Dollar, wobei die Prognose eine Schwankungsbreite von fünf Prozent berücksichtigt. Auf Basis des Mittelwerts würde dies einem Umsatzwachstum von rund 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Damit könnte sich die Wachstumsrate gegenüber dem zweiten Quartal noch einmal deutlich erhöhen. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, würde Marvell nicht nur ein hohes Wachstum verteidigen, sondern dieses sogar weiter beschleunigen. Die anhaltenden Investitionen in KI-Infrastruktur und die knappe Verfügbarkeit bestimmter Komponenten sprechen dafür, dass die Dynamik auch in der zweiten Jahreshälfte Bestand haben könnte. ## Google-Verbindung erhöht strategischen Wert Ein wichtiger Bestandteil der Investmentthese ist die Zusammenarbeit mit Alphabet. Die Vereinbarung eröffnet Marvell Zugang zu einem der dynamischsten Bereiche des Cloud-Geschäfts und verbindet das Unternehmen enger mit der Entwicklung kundenspezifischer Beschleuniger. Alphabet konnte zuletzt besonders stark im Cloud-Geschäft wachsen. Gleichzeitig nimmt die Bedeutung eigener KI-Chips für die Bereitstellung großer Modelle und Anwendungen weiter zu. Für Marvell ergibt sich daraus die Chance, langfristig vom Ausbau dieser Infrastruktur zu profitieren. Auch die Zusammenarbeit mit NVIDIA stärkt die strategische Position des Unternehmens innerhalb des KI-Ökosystems. Marvell ist damit nicht allein auf ein einzelnes Produkt oder einen einzelnen Kunden angewiesen, sondern partizipiert an mehreren wichtigen Entwicklungen innerhalb der KI-Infrastruktur. ## Bewertung bleibt trotz Kursrückgang anspruchsvoll Der Kursrückgang hat die Bewertung der Marvell-Aktie zwar reduziert, das Unternehmen bleibt im historischen Vergleich dennoch nicht günstig. Auf Basis der erwarteten Gewinne für das Geschäftsjahr 2028 wird die Aktie derzeit mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 32,6 bewertet. Der Dreijahresdurchschnitt auf Basis der jeweils für das Folgejahr erwarteten Gewinne liegt bei rund 26,1. Damit wird Marvell weiterhin mit einem Bewertungsaufschlag gegenüber der eigenen historischen Bewertung gehandelt. Auch der Vergleich mit dem Wettbewerber Broadcom zeigt, dass Anleger für das Wachstum von Marvell einen erheblichen Aufpreis bezahlen. Broadcom wird derzeit mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 18,9 bewertet und profitiert ebenfalls stark vom Ausbau kundenspezifischer Chips für KI-Anwendungen. ## Größtes Risiko liegt in nachlassender Nachfrage Das zentrale langfristige Risiko für Marvell bleibt eine Abschwächung des Wachstums bei den Hardwarekomponenten, die für den Ausbau von KI-Clustern benötigt werden. Sollte die Investitionsbereitschaft der Hyperscaler deutlich zurückgehen, würde dies auch die Umsatz- und Gewinnentwicklung von Marvell belasten. Derzeit deutet jedoch wenig darauf hin, dass die großen Cloud-Anbieter ihre Ausgaben für KI-Infrastruktur kurzfristig drastisch reduzieren werden. Die hohen Investitionsbudgets und der weiterhin steigende Bedarf an Rechenleistung sprechen vielmehr für eine anhaltend starke Nachfrage. Die langfristige Wachstumsperspektive für KI-Rechenzentren bleibt positiv. Die Investitionsbudgets der großen Hyperscaler steigen weiter, während die daraus entstehenden Umsätze und Cashflows zunehmend zeigen, dass sich die hohen Infrastrukturinvestitionen wirtschaftlich rechtfertigen lassen. Der zehnprozentige Kursverlust wirkt angesichts der beschleunigten Umsatzentwicklung, des erstmals erreichten operativen Milliardengewinns und des starken Ausblicks überzogen und eröffnet eine Tradingchance. Trotz der anspruchsvollen Bewertung bleibt Marvell Technology ein aussichtsreicher Profiteur des langfristigen Ausbaus von KI- und Rechenzentrumsinfrastruktur. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Marvell in Kürze - Marvell Technology (WKN: A3CNLD) ist ein Hersteller von Netzwerk-, Speicher- und Computerchips sowie Konnektivitätslösungen für verschiedene Branchen wie Rechenzentren, die Automobilindustrie, Carrier-Infrastruktur und Unternehmensnetzwerke. - Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien, betreibt jedoch auch Entwicklungszentren in Asien und Europa. - Marvell Technology ist an der Nasdaq gelistet und kommt derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 195 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BASF-Aktie: Chemie-Wende – jetzt 60 €?](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-chemie-wende-jetzt-60-e/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Stimmung in der deutschen Chemieindustrie ist überraschend ins Positive gedreht. Davon könnte insbesondere BASF profitieren: Der Konzern hat seine Ergebnisprognose bereits erhöht, die Aktie notiert aber weiterhin nur bei rund 50 €. Deutsche Bank und Bernstein sehen Kurse um 60 €, die DZ Bank sogar 64 €. Entscheidend ist nun, ob aus der kurzfristigen Nachfragebelebung eine nachhaltige Erholung wird. ## Die Kunden füllen ihre Lager wieder Das Ifo-Geschäftsklima für die deutsche Chemieindustrie stieg im September von -2,6 auf +5,5 Punkte. Die Erwartungen verbesserten sich sogar von -15 auf +2,3 Punkte. Nach einer langen Schwächephase rechnen die Unternehmen damit erstmals wieder überwiegend mit besseren Geschäften. Unterstützung kommt von steigenden Exportaufträgen und einer höheren Nachfrage aus dem verarbeitenden Gewerbe. Zudem füllen Kunden im In- und Ausland ihre Lager wieder auf und akzeptieren dabei höhere Preise. Auch zusätzliche staatliche Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung erhöhen indirekt den Bedarf an chemischen Vorprodukten. Bei BASF war die Verbesserung bereits im zweiten Quartal sichtbar. Die Absatzmengen stiegen um 7%, die Preise sogar um 11%. Dadurch legte der Umsatz um 16,4% auf 17,21 Milliarden € zu. Das bereinigte EBITDA sprang um 53,6% auf 2,45 Milliarden €. Die entsprechende Marge verbesserte sich von 10,8 auf 14,2%. **Tipp:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Noch ist die Erholung fragil Ganz verschwunden sind die Probleme allerdings nicht. Das Ifo-Institut bezeichnet die Erholung ausdrücklich als fragil. Produktionsausfälle und Lieferkettenstörungen in der Golfregion haben Wettbewerber geschwächt und Nachfrage nach Europa verlagert. Der Auftragsbestand bleibt trotzdem niedrig, während Energie- und Standortkosten die Ertragslage deutscher Produzenten belasten. BASF rechnet für das Gesamtjahr inzwischen mit einem bereinigten EBITDA zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden €. Zuvor lag die Spanne bei 6,2 bis 7 Milliarden €. Allerdings erwartet der Analystenkonsens für das dritte Quartal wieder einen Rückgang des bereinigten EBITDA auf rund 1,47 Milliarden €. Damit wird das kommende Zahlenwerk zum Test. BASF muss zeigen, dass höhere Preise und Mengen nicht nur eine Folge temporärer Lieferengpässe sind. **Von der Chemie zu Rohstoffen:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Der Cashflow bleibt der Schwachpunkt Während sich das operative Ergebnis verbessert, hinkt der Mittelzufluss hinterher. Im ersten Halbjahr lag der freie Cashflow bei -1,56 Milliarden €. Allein im zweiten Quartal flossen 189 Millionen € ab. Hauptgrund war das durch höhere Rohstoffpreise gebundene Betriebskapital. Für das Gesamtjahr hält BASF dennoch an einem freien Cashflow zwischen 1,5 und 2,3 Milliarden € fest. Der Mittelwert von 1,9 Milliarden € würde allerdings nicht einmal vollständig ausreichen, um die Mindestdividende von insgesamt rund 2 Milliarden € zu finanzieren. Zusätzlich läuft bis April 2027 ein Aktienrückkauf über 1 Milliarde €. Finanziert wird die Kapitalrückgabe teilweise aus Unternehmensverkäufen. Positiv ist, dass die Nettoverschuldung bereits um knapp 20% auf 17,12 Milliarden € sank. ## Analysten bleiben gespalten Die DZ Bank sieht den fairen Wert der BASF-Aktie auf Basis einer Sum-of-the-Parts-Bewertung bei 64 €. Deutsche Bank nennt 60 €, Bernstein 61 €. Demgegenüber bleibt JPMorgan mit einem Kursziel von 40 € deutlich skeptischer. Das durchschnittliche Analystenziel liegt deshalb lediglich bei rund 52,50 € und damit nur knapp über dem aktuellen Kurs. Die Spanne zwischen 40 und 64 € zeigt, wie unterschiedlich die Nachhaltigkeit der Chemie-Erholung eingeschätzt wird. Die operative Wende bei BASF gewinnt an Kontur. Bei rund 50 € bietet die Aktie außerdem etwa 4,5% Dividendenrendite und Unterstützung durch Rückkäufe. Für Kurse um 60 € muss nun jedoch der freie Cashflow nachziehen und die Nachfragebelebung anhalten. Die Chance überwiegt leicht, für einen größeren Einstieg würde ich aber zunächst weitere Fortschritte beim Cashflow abwarten. ## ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit rund 44,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Nike-Aktie: Just sell it or buy it?](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-just-sell-it-or-buy-it/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die katastrophale Perfomance der Nike-Aktie ging letzte Woche in die nächste Runde. Der Kurs des US-Sportartikelherstellers fiel zum Wochenschluss auf den tiefsten Stand seit 13 Jahren. Was sollten Anleger an dieser Stelle tun: Just sell it or buy it? ## Das sagen Analysten jetzt Bevor ich selbst eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage gebe, will ich erst einmal einen Blick auf die jüngsten Kursziele von Analysten werfen. Falls alle Banken und Analysehäuser reagierten mit mehr oder weniger deutlichen Kurszielkorrekturen auf die sehr schwachen Quartalszahlen und die miserable Prognose von Nike für das gesamte Geschäftsjahr. Erstaunlich ist jedoch die Bandbreite der aktuellen Kursziele für die Nike-Aktie. Sie reichen von bärischen 19 US$ bis zu bullischen 60 US$. Während die Bären demnach ein weiteres Downside von über -40% prophezeien, glauben die Bullen an ein Upside von über +75%. Auch die Ratings der Analysten fallen sehr unterschiedlich aus. Die Bären der Bank of America, BNP Paribas, JPMorgan und Morgan Stanley raten zum Untergewichten der Nike-Aktie. Viele Banken, darunter Baird, Goldman Sachs, Stifel und die UBS raten dazu, die Aktie des Sportartikelriesen weiter zu halten. Die Bullen von BTIG, Freedom Capital, Guggenheim und Jefferies geben hingegen Kaufempfehlungen für die Nike-Aktie ab. Das enorm breite Kurszielspektrum zeigt, wie schwer sich selbst die Experten momentan damit tun, den fairen Wert der Nike-Aktie zu beziffern. Das liegt an der Turnaround-Situation des Sportartikelkonzerns. Während die Bären nicht an einen erfolgreichen Turnaround von Nike glauben, sind die Bullen nach wie vor optimistisch gestimmt. Bleibe bei Nike und der Sportartikelbranche auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nike&stockidentifier=symbol%3ANKE&stockmarket=TRADEGATE)! ## Bald unter 30 US$? Für den Chart der Nike-Aktie lassen sich kaum mehr negative Superlative finden. Seit fast fünf Jahren befindet sie sich in einem gewaltigen Abwärtskanal und fiel Ende vergangener Woche auf den tiefsten Stand seit September 2013. Bei rund 31 US$ erwartet die Nike-Aktie der nächste Support. Sollte er nicht halten, müssen sich Aktionäre bald mit Kursen im Zwanziger-Dollar-Bereich anfreunden. ## Die Bewertung ist ein vollkommenes Rätsel Die jüngsten Zahlen und Prognosen machen es einem sehr schwer, an den Erfolg des Turnarounds von Nike zu glauben. Der Umsatz ging im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2027 um 4% gegenüber dem Vorjahr zurück. In den meisten Regionen der Welt und in fast allen Produktkategorien sanken die Erlöse. Vor allem die Umsatzentwicklung im Kerngeschäftsfeld Schuhe und auf dem Kernmarkt China ist besorgniserregend. Das zeigt mir, dass die Wettbewerbsfähigkeit von Nike weiter erodiert. Noch wesentlich düsterer fällt die Gesamtjahresprognose des Managements aus. Nike rechnet mit einem Umsatzrückgang im hohen einstelligen Prozentbereich und einer Halbierung des Gewinns je Aktie. Damit setzt Nike seine katastrophale Geschäftsentwicklung der jüngsten Vergangenheit fort. Bereits in den beiden letzten Jahren haben sich die EPS um 45% verringert. Mir ist es ein vollkommenes Rätsel, warum der Markt die Nike-Aktie immer noch mit einem Forward-KGV von über 20 bewertet. Die Börse preist damit einen mehr als erfolgreichen Turnaround ein. Ich kann diesen Optimismus überhaupt nicht teilen. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung von Nike sprechen eine ganz andere Sprache — und das bereits seit Jahren. Der langjährige Umsatzrückgang zeigt, dass Nike die falsche Vertriebsstrategie gewählt und in vielen Produktbereich an Wettbewerbsfähigkeit verloren hat. Und der gewaltige Ergebniseinbruch macht deutlich, dass der US-Sportartikelkonzern seine Kosten nicht mehr im Griff. Innerhalb von drei Jahren wird Nike voraussichtlich 70% seines Gewinns je Aktie verlieren — ein Armutszeugnis für einen Konsumartikelkonzern mit einer der bekanntesten Marken der Welt. Möchtest Du erfolgreichere Aktien als Nike entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nike&stockidentifier=symbol%3ANKE&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Konsumaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ich kann Anlegern vor diesem Hintergrund nur Folgendes raten: Just sell it! Die Nike-Aktie ist immer noch hoffnungslos überteuert und besitzt damit ein gewaltiges Downside. Anleger sollten sich keinesfalls durch einen Blick auf den Chart dazu verleiten lassen, in die Nike-Aktie zu investieren. Sie ist ein fallendes, weil zu teures Messer. ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 50 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Auf direktem Weg zu 200 US$?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-auf-direktem-weg-zu-200-us/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die SpaceX-Aktie hat sich nach dem tiefen Fall bis auf knapp 100 US$ in den letzten Wochen wieder kräftig erholt. Am Freitag schoss der Kurs als zweitbester Wert im Nasdaq 100-Index um mehr als +7% nach oben und erobert dabei die 150-US$-Marke zurück. Was treibt das US-Raumfahrtunternehmen an und wie weit kann die Rallye noch gehen? ## Starship erreicht nächsten Meilenstein SpaceX hat zuletzt eindrucksvoll demonstriert, wie weit die operative Skalierung inzwischen reicht. Innerhalb von weniger als 13 Stunden absolvierte das Unternehmen gleich drei anspruchsvolle Missionen: Crew-13 brachte vier Astronauten zur ISS, Transporter-18 beförderte 130 Nutzlasten ins All und eine Falcon Heavy startete die NROL-97-Mission. Noch wichtiger ist der Blick auf Starship. Beim 14. Testflug erreichte das Schwerlastsystem erstmals die Erdumlaufbahn und setzte 26 Starlink-Satelliten der dritten Generation aus. Zwar beendete ein Triebwerksproblem die ursprünglich längere Mission vorzeitig. Der entscheidende Punkt bleibt für mich aber: Starship hat einen weiteren technologischen Meilenstein erreicht. Die Zuverlässigkeit muss nun in weiteren Flügen bewiesen werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Google und Anthropic machen KI zur zweiten Säule Besonders spannend wird SpaceX durch die Verbindung von Raumfahrt und künstlicher Intelligenz. Mit an Bord von Transporter-18 war ein Prototyp für Googles Project Suncatcher, der orbitales KI-Computing erproben soll. Gleichzeitig sorgen milliardenschwere Vereinbarungen mit KI-Unternehmen wie Anthropic für Fantasie rund um die Vermietung von Rechenkapazitäten. Damit verändert sich die Investmentstory fundamental: SpaceX ist längst nicht mehr nur ein Raketenunternehmen. Starlink, Raumfahrt und KI-Infrastruktur könnten gemeinsam ein vertikal integriertes Technologie-Ökosystem bilden. Bezeichnend ist auch Musks angekündigte Umbenennung der KI-Einheit von SpaceXAI in SpaceXSI. „Super Intelligence“ statt „Artificial Intelligence“ ist zunächst vor allem Symbolik – zeigt aber, welchen Stellenwert KI inzwischen besitzt. ## Analysten sehen weiteres Potenzial – Bewertung bleibt Knackpunkt Auch die Analysten bleiben überwiegend optimistisch. TD Cowen hat die Beobachtung mit der Einstufung „Buy“ und einem Kursziel von 200 US$ gestartet. Macquarie sieht den fairen Wert der Aktie sogar bei 250 US$ und votiert mit „Outperform“. Der Konsens liegt bei rund 223 US$ und damit gut +40% über dem aktuellen Kurs. Allerdings hat die Rallye ihren Preis. Bei einer Marktkapitalisierung von mehr als 2 Billionen US$ und einem für 2026 erwarteten Umsatz von rund 44 Milliarden US$ liegt das KUV bei fast 50. Selbst für 2027 und 2028 bleiben die Multiplikatoren ambitioniert. Die Folge ist: SpaceX muss die enormen Wachstumserwartungen auch tatsächlich mit Leben füllen und jedwede Rückschläge könnten den Kurs deutlich unter Druck bringen. ## Charttechnisch ist der Weg nach oben frei Nach dem Tief bei 104,83 US$ hat die Aktie inzwischen mehr als +50% zugelegt. Mit dem Sprung über 150 US$ hat sich das Chartbild spürbar verbessert. Die nächsten Hürden liegen bei 165 und 180 US$ – dort verlaufen das 50%- beziehungsweise 61,8%-Fibonacci-Retracement der vorherigen Korrektur. Darüber rücken 200 US$ und schließlich das Rekordhoch bei 225,64 US$ in den Fokus. Auf der Unterseite bilden 150/151 US$ und die 50-Tage-Linie bei 138,96 US$ wichtige Unterstützungen. Für mich überwiegen derzeit die Chancen. Die hohe Startfrequenz, der Starship-Fortschritt, Starlink sowie die neuen KI-Geschäfte liefern mehrere Wachstumssäulen. Genau diese Kombination macht SpaceX so interessant. Allerdings ist bei einer Bewertung von mehr als 2 Billionen US$ bereits sehr viel Zukunft eingepreist. Ich bleibe deshalb bullisch, rechne aber mit erheblichen Schwankungen. Hält die Aktie 150 US$ und überwindet anschließend 165 und 180 US$, könnte die Rallye in Richtung 200 US$ und darüber hinaus weiterlaufen. Anleger sollten dabei aber jederzeit mit heftigen Rücksetzern rechnen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,09 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [CSG-Aktie: Die bessere Rheinmetall?](https://www.sharedeals.de/csg-aktie-die-bessere-rheinmetall/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die CSG-Aktie notiert am Montag aktuell bei 14,30 €. Damit ist der zwischenzeitliche Kursanstieg auf rund 20 € im August inzwischen weitgehend verpufft. Anleger, die bereits beim Börsengang eingestiegen sind, mussten entsprechend deutliche Kursverluste hinnehmen. Trotz der schwachen Kursentwicklung stellt sich die Frage: Ist die CSG-Aktie auf dem aktuellen Niveau eine interessante Alternative zu Rheinmetall? ## Rüstungswerte derzeit nicht im Fokus Seit dem Börsengang hat sich die Stimmung gegenüber Rüstungsaktien deutlich eingetrübt. Während derzeit vor allem KI- und Technologiewerte das Interesse der Anleger auf sich ziehen, stehen Verteidigungsunternehmen stärker unter Druck. Der Börsengang der CSG Group fiel zudem in eine Phase, in der viele Rüstungsaktien bereits sehr hoch bewertet waren. Nach dem Börsendebüt legte die Aktie zunächst kräftig zu und stieg in der Spitze auf rund 33 €. Mit der anschließenden Korrektur des gesamten Rüstungssektors geriet jedoch auch CSG deutlich unter Druck. Auch Rheinmetall musste seine zwischenzeitlich hohen Kursgewinne wieder abgeben. Dass Rüstungswerte kurzfristig wieder in den Mittelpunkt des Anlegerinteresses rücken, ist derzeit nicht erkennbar. Die Kapitalmärkte konzentrieren sich weiterhin stark auf Künstliche Intelligenz und Technologiewerte. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CSG+Group&stockidentifier=symbol%3ANW0&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Einschätzung der Bank of America belastet Zusätzlichen Druck brachte eine aktuelle Einschätzung der Bank of America. Analyst David Holmes bevorzugt insbesondere Unternehmen aus den Bereichen Luftverteidigung, Aufklärung, Überwachung und Ortung, Gefechtsnetzwerke sowie elektronische Kriegsführung. Bei klassischen Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall oder CSG ist er dagegen vorsichtiger. Deren Produkte dienen seiner Einschätzung nach insbesondere der Modernisierung bestehender Systeme und der Wiederauffüllung von Beständen. Die CSG-Aktie wurde entsprechend auf „Underperform“ abgestuft. ## Zweistelliges Wachstum erwartet Fundamental zeigt sich CSG weiterhin zuversichtlich. Für das Gesamtjahr wird ein zweistelliges Wachstum bei Umsatz und EBIT erwartet. Der Umsatz soll von 6,74 Milliarden € im Vorjahr auf 7,4 bis 7,6 Milliarden € steigen. Im ersten Halbjahr wurden bereits 3,25 Milliarden € erreicht. Bei der EBIT-Marge wird ein Wert von 24 bis 25% angestrebt. Damit liegt die erwartete Marge zwar leicht unter dem Vorjahreswert von 26%, allerdings war das vergangene Geschäftsjahr außergewöhnlich stark. Gleichzeitig investiert CSG weiter in den Ausbau der Produktionskapazitäten. Das belastet kurzfristig die Kosten, schafft aber die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. Positiv ist zudem die Entwicklung der Verschuldung. Der Verschuldungsgrad soll von 1,7x EBITDA im Vorjahr auf 1,3x sinken. Damit kombiniert CSG mehrere für Anleger interessante Faktoren. ## Bewertung Trotz der guten fundamentalen Entwicklung leidet die Aktie derzeit vor allem unter dem fehlenden Anlegerinteresse. Kurzfristig dürfte sich daran wenig ändern. Ähnlich wie Rheinmetall konnte auch CSG zwischen Juni und August deutlich zulegen. Der Anstieg bei CSG fiel prozentual allerdings wesentlich stärker aus. Ein direkter Vergleich ist dennoch nur eingeschränkt möglich. Rheinmetall ist deutlich größer und breiter aufgestellt und verfügt über eine andere Unternehmensstruktur. CSG ist aus meiner Sicht jedoch der dynamischere Wert. Das Unternehmen wächst schneller und bietet aufgrund seiner geringeren Größe entsprechend mehr Potenzial – allerdings auch höhere Risiken. Bei Rheinmetall wäre aus meiner Sicht zudem ein Aktiensplit vorteilhafter. Ein Aktienkurs von rund 1.000 € kann insbesondere für kleinere Anleger psychologisch abschreckend wirken. Ein Split im Verhältnis 10:1 würde den Kurs optisch auf rund 100 € reduzieren, ohne den Unternehmenswert zu verändern. Einen direkten Vergleich zwischen CSG und Rheinmetall ist nur eingeschränkt sinnvoll. Beide Unternehmen profitieren langfristig vom weltweiten Anstieg der Verteidigungsausgaben. Für mich ist CSG auf dem aktuellen Kursniveau der dynamischere Wert. Sollte die Nachfrage nach Rüstungsaktien wieder zunehmen, könnte die Aktie überproportional profitieren. Mein erstes Kursziel liegt deshalb bei 20 €. Das entspricht aktuell einem Kurspotenzial von rund +40%. Für langfristig orientierte Anleger bietet die CSG-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau aus meiner Sicht gute Kurschancen. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens CSG. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ CSG Group in Kürze - Die CSG Group (WKN: A420X0) ist ein global agierender tschechischer Industrie- und Rüstungskonzern. mit Hauptsitz in den Niederlanden. Neben Rüstungsgütern werden auch Produkte für zivile Zugmaschinen und Schienenfahrzeuge hergestellt. - Neben dem Hauptsitz in Prag unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge sowie Munition. - Die Aktie ist seit Januar 2026 an der Euronext in Amsterdam gelistet und wird aktuell mit 14,3 Milliarden € bewertet. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Münchener-Rück-Aktie: Fast 5% Dividende – so gelingt der Turnaround](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-fast-5-dividende-so-gelingt-der-turnaround/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Münchener-Rück-Aktie notiert bei rund 509 € und damit fast 10% unter ihrem Jahreshoch. Anleger fürchten sinkende Preise in der Rückversicherung. Dabei verdient der Konzern so viel wie nie zuvor. Für den Turnaround benötigt Munich Re keine Rückkehr zu starkem Umsatzwachstum: Stabile Beiträge, konsequente Preisdziplin und ein steigendes Anlageergebnis könnten bereits ausreichen. ## Das Volumen muss sich stabilisieren Bei den Vertragserneuerungen im Juli ging das gezeichnete Volumen um 9,1% auf 2,9 Milliarden € zurück. Gleichzeitig sanken die risikobereinigten Preise um 5,5%. Munich Re reduzierte deshalb die Prognose für den Versicherungsumsatz 2026 von 64 auf 62 Milliarden €. Das klingt zunächst negativ. Allerdings verzichtet der Konzern bewusst auf Verträge, bei denen Preise und Bedingungen das übernommene Risiko nicht mehr angemessen vergüten. Weniger Umsatz kann daher wirtschaftlich sinnvoller sein als Wachstum um jeden Preis. Für eine Erholung der Aktie muss Munich Re bei den nächsten Erneuerungsrunden zeigen, dass sich das Volumen stabilisiert, ohne die Profitabilität zu opfern. Bis 2030 plant der Konzern im Schaden- und Unfallgeschäft ohnehin nur ein jährliches Umsatzwachstum von 0 bis 3%. Wichtiger ist die angestrebte Schaden-Kosten-Quote von 79 bis 83%. **Bleibe informiert**! Wir halten Dich in der Versicherungsbranche auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2&stockmarket=TRADEGATE)! ## Steigende Zinsen werden zum Gewinnmotor Der zweite Hebel ist das Anlageergebnis. Munich Re verwaltet ein Investmentportfolio von rund 225 Milliarden €. Im zweiten Quartal stieg das Anlageergebnis von 2,19 auf 3,16 Milliarden €. Die laufende Rendite erreichte 4%, während neu angelegtes Kapital bereits 4,3% abwarf. Bleiben die Zinsen länger erhöht oder steigen sogar weiter, werden niedrig verzinste Anleihen bei Fälligkeit schrittweise durch rentablere Papiere ersetzt. Dieser Effekt baut sich langsam auf, könnte die Gewinne dafür aber über mehrere Jahre stützen. Bis 2030 will Munich Re die Kapitalanlagerendite auf 3,4 bis 3,8% erhöhen. Neben dem Zinseffekt sollen ein aktiveres Portfoliomanagement und mehr alternative Anlagen helfen. **Tipp**: Weitere Top-Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! ## Gewinnziel bleibt trotz Umsatzdruck stehen Im ersten Halbjahr erzielte Munich Re einen Rekordgewinn von 3,93 Milliarden €. Trotz der gesenkten Umsatzprognose hält das Management am Jahresziel von 6,3 Milliarden € fest. Die niedrigeren Beiträge haben die Ertragskraft bislang also nicht beschädigt. Gemessen an einem Börsenwert von rund 64 Milliarden € entspricht das lediglich einem erwarteten KGV von etwa 10. Bis 2030 soll der Gewinn je Aktie durchschnittlich um mehr als 8% pro Jahr steigen. Zusätzlich verspricht Munich Re eine jährliche Gesamtausschüttungsquote von mehr als 80%. Die zuletzt gezahlte Dividende von 24 € ergibt beim aktuellen Kurs eine Rendite von rund 4,7%. Hinzu kommt das laufende Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2,25 Milliarden €, durch das etwa 3,5% des Börsenwerts an die Anteilseigner zurückfließen könnten. Die Analysten bleiben etwas vorsichtiger. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei knapp 547 €, die Schätzungen reichen von 480 bis 632 €. Jefferies senkte sein Ziel wegen schneller fallender Rückversicherungspreise auf 550 €, geht aber weiterhin davon aus, dass Munich Re seine strategischen Ziele erreicht. Stabilisiert Munich Re das Versicherungsvolumen, hält die Margen hoch und baut das Anlageergebnis weiter aus, sollte der Gewinntrend intakt bleiben. Ein KGV von rund 10, fast 5% Dividendenrendite und milliardenschwere Aktienrückkäufe erscheinen mir dafür zu günstig. Die Aktie bleibt für mich ein langfristiger Kauf. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 64,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Innoscripta-Aktie: Ist sie jetzt das ultimative Schnäppchen?](https://www.sharedeals.de/innoscripta-aktie-ist-sie-jetzt-das-ultimative-schnaeppchen/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Für die Aktionäre von Innoscripta war es zweifellos der schlimmste Tag in der Börsengeschichte des Unternehmens. Am vergangenen Donnerstag krachte der Kurs der Innoscripta-Aktie um -57% in die Tiefe. Phasenweise verlor das F&E-Softwareunternehmen sogar mehr als -60% seines Wertes. Am Freitag konnte sich der Kurs im hohen einstelligen Prozentbereich erholen. Was war da bloß los und können Anleger hier nun das ultimative Schnäppchen machen? ## Es droht juristischer Ärger Der Kurskollaps der Innoscripta-Aktie zum Ende der vergangenen Woche hatte einen sehr konkreten Auslöser, der der Horror für alle Anleger schlechthin ist: steuerstrafrechtliche Ermittlungen und Durchsuchungen bei der Unternehmensgruppe. Am letzten Donnerstag wurden Geschäftsräume des Unternehmens in Tutzing und München durchsucht. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts, dass bei der Beantragung von Forschungszulagen für Kunden unberechtigte Steuervorteile ermöglicht worden sein könnten. Für Innoscripta ist das höchst problematisch, denn das Geschäftsmodell des Software-Unternehmens hängt unmittelbar an der Beantragung der Forschungszulage. Das Unternehmen unterstützt Firmen bei der Identifizierung und Dokumentation förderfähiger F&E-Projekte und der entsprechenden Antragstellung bei staatlichen Stellen. Damit betrifft die Untersuchung genau den Kern des Geschäftsmodells. Laut einer Ad-hoc-Mitteilung des Unternehmens richtet sich der Verdacht derzeit nicht gegen das gesamte Geschäftsmodell oder zwingend oder gegen das Unternehmen als Ganzes. Nach dem bisherigen Kenntnisstand von Innoscripta beziehen sich die konkret beschriebenen Vorgänge auf mögliches Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter bei bestimmten Kundenmandaten. Eine abschließende Bewertung des Unternehmens zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft gibt es noch nicht. Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) bleibst Du bei allen wichtigen Entwicklungen der Tech-Branche auf dem Laufenden. Abonniere ihn gleich hier! ## Wie groß ist der Schaden? Die extrem negative Reaktion der Innscripta-Aktie auf die gewaltige Unsicherheit in Bezug auf die möglichen Folgekosten zurückzuführen. Falls bei Kunden Forschungszulagen zu Unrecht gewährt wurden, könnten Rückforderungen entstehen. Entscheidend wäre dann, ob und in welchem Umfang daraus Ansprüche gegen Innoscripta abzuleiten sind. Hinzu kommt ein gewaltiger Reputationsschaden. Das Geschäftsmodell von Innoscripta basiert stark auf Vertrauen. Kunden und potenzielle Neukunden können mit weiteren Aufträge abwarten, bis die Vorwürfe restlos geklärt sind. Ein Warnsignal ist auch die Tatsache, dass das Analysehaus Warburg Research, das beim IPO von Innoscripta noch gemeinsam mit der Privatbank M.M.Warburg als Joint Bookrunner fungierte, das Rating und das Kursziel der Innoscripta-Aktie ausgesetzt hat. Laut einer Nachricht von Warburg reichten die möglichen Folgen von einer überschaubaren Rückerstattung von Gebühren in einzelnen Fälle bis zur Entziehung von Erlösen oder Unternehmensstrafen. ## Charttechnisch nicht zu beurteilen Charttechnisch lässt sich die Innoscripta-Aktie aufgrund des extrem Kurssturzes aktuell kaum beurteilen. Der Software-Titel notiert auf einem neuen Allzeithoch, fernab der Kurse seit dem IPO. ## Für Schnäppchenjäger mit guten Nerven Für Anleger mit guten Nerven ist die Innoscripta-Aktie aktuell ein hochspannender Fall. Durch den gewaltigen Kurssturz ist die Bewertung auf ein Forward-KGV von unter 6 abgestürzt. Wir haben es hier aber mit einem extrem wachstumsstarken und profitablen Unternehmen zu tun. Innoscripta wächst im aktuellen Jahr voraussichtlich mit rund 35% und wird diese Umsatzwachstumsrate wahrscheinlich auch im kommenden Jahren beibehalten können. Die operative Marge (EBIT) liegt bei fast 60%. Jetzt kommt das große Aber: Sollten sich die strafrechtlichen Ermittlungen als umfangreicher und massiver herausstellen, drohen Innoscripta empfindliche Strafen. Noch schwerwiegender als die strafrechtliche Dimension könnte jedoch der Reputationsschaden ausfallen. Ein Unternehmen, das seine Prozesse nicht sauber im Griff hat, dürfte es zukünftig deutlich schwerer haben, sein Geschäft auszubauen. Selbst wenn Innoscripta den einen oder anderen Kunden verlieren bzw. nicht gewinnen sollte, halte ich die Bewertung der Aktie auf dem aktuellen Niveau für so attraktiv, dass Schnäppchenjäger mit guten Nerven zuschlagen sollte. Wer mit extrem Kursschwankungen nicht so gut zurechtkommt, sollte jedoch die Finger von der Aktie lassen. Möchtest Du erfolgreiche Tech-Aktien entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Innoscripta&stockidentifier=symbol%3A1INN&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Anleger, die am Donnerstagnachmittag eine ruhige und vor allem glückliche Hand hatten konnten die Innoscripta-Aktie für 32 € kaufen. Am Montagmorgen erholt sich der Kurs des Software-Unternehmens bereits auf 45 €. Das zeigt, dass bereits viele Schnäppchenjäger im Markt unterwegs sind. Ich rate Anlegern dazu, cool zu bleiben, und auf einen erneuten Einbruch zu warten. Dann ist die Innoscripta-Aktie richtig günstig zu haben. ## ℹ️ Innoscripta in Kürze - Innoscripta (WKN: A40QVM) ist ein Software- und Beratungsunternehmen mit Sitz in München, das Unternehmen dabei unterstützt, staatliche Forschungs- und Entwicklungsförderung zu beantragen und zu dokumentieren. - Innoscripta identifiziert F&E-Projekte eines Unternehmens, die für die deutsche Forschungszulage infrage kommen, und unterstützt bei der Antragstellung bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage und anschließend beim Finanzamt. - Mit der eigenen Plattform können Unternehmen ihre Forschungsprojekte, Mitarbeiter, Arbeitszeiten und Dokumentation strukturiert erfassen. Dadurch entsteht die Dokumentation, die für Förderanträge und spätere Prüfungen benötigt wird. - Das Unternehmen baut sein Geschäftsmodell über Deutschland hinaus aus. Weitere Standorte, unter anderen in Frankreich und den USA, sind in Planung. - Innoscripta notiert an der Frankfurter Börse und ist ca. 450 Millionen € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie: 500 Millionen US$ – warum das noch kein Umsatz ist!](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-500-millionen-us-warum-das-noch-kein-umsatz-ist/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** DroneShield hat sich einen Beschaffungsrahmen der US-Armee mit einem maximalen Volumen von 500 Millionen US$ gesichert. Die Aktie reagierte am Freitag mit einem Kursplus von 6,4% auf 1,83 AU$. Der Vertrag besitzt zweifellos strategische Bedeutung. Anleger sollten die gewaltige Summe jedoch nicht mit einem verbindlichen Auftrag oder gar einem neuen Auftragsbestand verwechseln. ## Einer von zehn ausgewählten Anbietern Der Vertrag läuft über drei Jahre und unterstützt die Domestic-Shield-Initiative der amerikanischen Joint Interagency Task Force 401. US-Behörden können darüber künftig Drohnenabwehrsysteme von DroneShield bestellen, ohne jedes Mal ein vollständig neues Vergabeverfahren durchführen zu müssen. DroneShield gehört allerdings nicht allein zu diesem Programm. Die US-Armee vergab insgesamt zehn sogenannte IDIQ-Verträge mit einem zusammengefassten Maximalvolumen von 4,15 Milliarden US$. Sieben Anbieter erhielten jeweils einen Rahmen von bis zu 500 Millionen US$. Neben DroneShield zählen dazu unter anderem L3Harris Wescam, RADA Technologies und SRC. Das Wort „bis zu“ ist entscheidend. Die genannten 500 Millionen US$ bilden lediglich die Obergrenze möglicher Bestellungen. Konkrete Liefermengen, Standorte und Zahlungen werden erst mit einzelnen Abrufen festgelegt. Bei Vergabe der zehn Rahmenverträge waren insgesamt lediglich rund 50 Millionen US$ verbindlich zugeteilt. Wie viel davon auf DroneShield entfällt, wurde nicht veröffentlicht. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Trotzdem ist der Vertrag wertvoll Ganz ohne wirtschaftliche Bedeutung ist die Meldung keineswegs. DroneShield erhält einen vereinfachten Zugang zu einem der größten staatlichen Märkte für Drohnenabwehr. Außerdem können neben verschiedenen Teilen des US-Militärs auch weitere Bundesbehörden sowie möglicherweise verbündete Staaten über die neue Beschaffungsstruktur bestellen. Das Unternehmen hat bereits bewiesen, dass seine Technik innerhalb des Programms praktisch eingesetzt werden kann. Im September schloss DroneShield die Installation und Abnahme mehrerer DroneSentry-X-Mk2-Systeme auf amerikanischen Infantry Squad Vehicles ab. Zwischen der ursprünglichen Auftragsvergabe und der betriebsbereiten Installation einschließlich Tests und Schulungen lagen nur etwa 80 Tage. Drei weitere Einheiten sind bereits vorgesehen. Dieser operative Nachweis verbessert die Chancen, künftig einen nennenswerten Teil des Beschaffungsrahmens zu erhalten. **Tipp:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Die Erwartungen bleiben hoch Zum Vergleich: Für 2026 erwarten Analysten bei DroneShield einen Umsatz von rund 262 Millionen AU$. Würde das Unternehmen auch nur 10% des US-Rahmens abrufen können, entspräche dies umgerechnet bereits einem erheblichen Anteil eines Jahresumsatzes. Noch fehlt dafür allerdings der Beweis. Im ersten Halbjahr steigerte DroneShield den Umsatz zwar um 74% auf 125,8 Millionen AU$, erwirtschaftete aber einen bereinigten EBITDA-Verlust von 12,4 Millionen AU$. Unter dem Strich entstand ein Fehlbetrag von 32,2 Millionen AU$. Die Analysten rechnen erst 2027 wieder mit einem kleinen Gewinn. Das durchschnittliche Kursziel von vier Experten liegt bei 1,99 AU$ und damit nur knapp über dem aktuellen Kurs. Die Spanne reicht von 1,45 bis 2,60 AU$. Ord Minnett nennt sogar lediglich 1,60 AU$ und stuft die Aktie mit „Hold“ ein. Zusätzliche Unsicherheit schafft weiterhin die laufende ASIC-Untersuchung zu früheren Unternehmensmeldungen und Aktienverkäufen ehemaliger Führungskräfte. Der neue Vertrag ändert an diesem Governance-Risiko zunächst nichts. Der US-Rahmenvertrag ist ein strategischer Durchbruch, aber noch kein Auftrag über 500 Millionen US$. Erst konkrete Abrufe würden Umsatz und Gewinn beeinflussen. Angesichts der weiterhin hohen Bewertung, der Verluste und der offenen ASIC-Prüfung würde ich die DroneShield-Aktie trotz der verbesserten Perspektiven vorerst nur beobachten. ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,67 Milliarden AU$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Machtwechsel schon im Januar – kommt die Prämie?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-machtwechsel-schon-im-januar-kommt-die-praemie/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** UniCredit könnte bei der Commerzbank deutlich früher die Kontrolle übernehmen als bisher erwartet. Laut Medienberichten plant Konzernchef Andrea Orcel bereits für Januar oder Februar einen vollständigen Umbau des Aufsichtsrats. Auch der Posten von Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp könnte zur Disposition stehen. Für Aktionäre steigt damit die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme – eine zusätzliche Prämie ist jedoch keineswegs garantiert. ## Orcel plant den großen Umbau UniCredit hat sich den Zugriff auf 47,59% des Commerzbank-Kapitals gesichert. Da die von der Commerzbank selbst gehaltenen Aktien nicht stimmberechtigt sind, entspricht dies bereits 49,65% der verfügbaren Stimmen. Sobald die noch ausstehenden regulatorischen Genehmigungen vorliegen, könnte Orcel eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Nach Informationen der Financial Times will UniCredit möglicherweise alle zehn Vertreter der Anteilseigner im 20-köpfigen Aufsichtsrat austauschen. Ein neu besetztes Kontrollgremium könnte anschließend auch die Führung der Bank verändern und die strategische Ausrichtung stärker an UniCredit anpassen. Damit würde der Machtwechsel nicht erst nach einer vollständigen Verschmelzung beginnen. Er könnte bereits erfolgen, während weiterhin zahlreiche unabhängige Commerzbank-Aktionäre beteiligt sind. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Berlin verhandelt über Bedingungen Auch die Haltung der Bundesregierung hat sich verändert. Statt die Übernahme grundsätzlich verhindern zu wollen, verhandelt Berlin inzwischen über Bedingungen. Finanzminister Lars Klingbeil und Orcel bezeichneten ihr jüngstes Treffen übereinstimmend als konstruktiv. Die Bundesregierung verlangt dem Vernehmen nach, dass die Commerzbank ihren Sitz und ihre Börsennotierung in Frankfurt behält. Strategische Entscheidungen sollen weiterhin in Deutschland fallen. Zudem soll die Finanzierung des deutschen Mittelstands gesichert und die Kapitalbasis der Bank geschützt werden. Mit einer Beteiligung von rund 13% besitzt der Bund weiterhin erheblichen Einfluss. Seine Zustimmung könnte UniCredit spätere Strukturmaßnahmen erleichtern. Die Gespräche zeigen jedoch vor allem: Aus dem grundsätzlichen Widerstand wird zunehmend eine Diskussion über den Preis und die konkrete Ausgestaltung. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Kontrolle bedeutet noch keine Prämie Genau hier liegt das Risiko für Anleger. UniCredit benötigt nicht zwingend sofort sämtliche Aktien, um die Commerzbank operativ zu kontrollieren. Mit annähernd 50% der Stimmrechte und einem neu besetzten Aufsichtsrat könnte Orcel bereits großen Einfluss auf Vorstand, Strategie und Kapitalverwendung ausüben. Dadurch sinkt möglicherweise der unmittelbare Druck, den übrigen Aktionären kurzfristig ein großzügiges Angebot zu unterbreiten. Die Übernahme könnte faktisch weit fortgeschritten sein, ohne dass Minderheitsaktionäre eine weitere Prämie erhalten. Für eine vollständige Integration wären höhere Beteiligungsquoten und zusätzliche gesellschaftsrechtliche Schritte erforderlich. Spätestens dann dürfte erneut über einen finanziellen Ausgleich verhandelt werden. Wann dies geschieht und wie hoch eine mögliche Prämie ausfällt, bleibt allerdings offen. ## Analysten werden vorsichtiger Die Commerzbank-Aktie notiert aktuell bei rund 39,15 €. RBC senkte sein Kursziel zuletzt von 43 auf 40 € und stufte die Aktie auf „Sector Perform“ ab. Die Deutsche Bank strich ebenfalls ihre Kaufempfehlung, beließ das Ziel aber bei 42 €. JPMorgan sieht den fairen Wert bei 39 €, während die DZ Bank weiterhin 46 € nennt. Fundamental liefert die Bank weiterhin Unterstützung. Im ersten Halbjahr stieg der Nettogewinn um 40% auf 1,81 Milliarden €. Gleichzeitig plant die Commerzbank für 2026 umfangreiche Dividenden und Aktienrückkäufe. Nach dem starken Kursanstieg ist jedoch bereits ein erheblicher Teil der Übernahmefantasie berücksichtigt. Ein Machtwechsel bereits im Januar macht eine Übernahme wahrscheinlicher. Er garantiert den freien Aktionären aber noch keine zusätzliche Prämie. Bestehende Anleger können auf einen späteren vollständigen Zusammenschluss spekulieren. Für einen Neueinstieg ist mir das Chance-Risiko-Verhältnis bei rund 39 € inzwischen zu stark von Orcels nächsten Schritten abhängig. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 42,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Deutsche Börse-Aktie: Besteht noch Luft nach oben?](https://www.sharedeals.de/deutsche-boerse-aktie-besteht-noch-luft-nach-oben/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Deutsche-Börse-Aktie konnte zuletzt wieder deutlich zulegen und notiert am Montag aktuell bei 288 €. Damit liegt sie nur knapp unter dem bisherigen Allzeithoch von rund 295 € aus dem Mai 2025. Hier stellt sich die Frage: Kann die Aktie den Aufwärtstrend fortsetzen oder ist bereits zu viel Positives eingepreist? ## Erneute Fusionsvorschläge In der Vergangenheit gab es bereits mehrfach Überlegungen zu Übernahmen und Fusionen. So war unter anderem eine Fusion der Deutschen Börse mit der NYSE Euronext geplant. Auch ein Zusammenschluss mit der London Stock Exchange wurde diskutiert. Beide Vorhaben scheiterten letztlich an den kartellrechtlichen Bedenken der EU-Kommission. Befürchtet wurde, dass ein zu mächtiger Börsenkonzern den Wettbewerb in Europa beeinträchtigen könnte. Im September brachte Euronext nun erneut eine mögliche Fusion mit der Deutschen Börse ins Gespräch. Ein Zusammenschluss könnte einen europäischen Börsenkonzern schaffen, der im internationalen Wettbewerb mit den großen amerikanischen Börsen deutlich stärker aufgestellt wäre. Euronext-Chef Stéphane Boujnah erklärte dazu: > Ein Deal, der Sinn machen würde, ist die Zusammenlegung des Börsengeschäfts. Allerdings gibt es derzeit keine Gespräche zwischen beiden Unternehmen. Damit handelt es sich zunächst lediglich um einen Vorschlag von Euronext. Die Deutsche Börse hatte einer möglichen Großfusion bereits Anfang des Jahres eine Absage erteilt. Ob ein solcher Deal diesmal realistisch wäre, bleibt daher fraglich. Die EU-Kommission könnte zudem erneut wettbewerbsrechtliche Bedenken geltend machen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DEUTSCHE+B%C3%96RSE&stockidentifier=symbol%3ADB1&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Deutsche Börse wächst durch Zukäufe Die Deutsche Börse verfolgt derzeit einen anderen Weg: Statt einer großen Fusion soll das Geschäft durch gezielte Zukäufe ausgebaut werden. Anfang 2026 wurden die noch ausstehenden 20% an einer Beteiligung für 1,1 Milliarden € übernommen. Noch bedeutender ist die geplante Übernahme der Fondsplattform Allfunds. Die Deutsche Börse bietet dafür rund 5,3 Milliarden €. Es wäre die größte Übernahme in der Unternehmensgeschichte. Die Aktionäre von Allfunds haben dem Vorhaben bereits zugestimmt. Allerdings steht noch die Zustimmung der zuständigen EU-Behörden aus. Der Abschluss der Transaktion ist für 2027 vorgesehen. Mit der Übernahme könnte die Deutsche Börse ihr Geschäft im Fondsbereich deutlich ausbauen und ihre Position innerhalb der europäischen Finanzinfrastruktur weiter stärken. ## Geschäftsentwicklung bleibt positiv Auch operativ entwickelt sich das Unternehmen weiterhin erfreulich. Mit der Vorlage der Halbjahreszahlen wurde die Prognose angehoben. Bei den Nettoerlösen, der wichtigsten Kennzahl des Konzerns, wird ein Anstieg von rund 5,2 auf 5,7 Milliarden € erwartet. Das operative EBITDA soll von 2,67 auf rund 3,1 Milliarden € steigen. Damit verfügt die Deutsche Börse über eine solide Grundlage für weiteres Wachstum – unabhängig davon, ob es irgendwann zu einer großen Fusion mit Euronext kommt. ## Bewertung Eine Großfusion mit Euronext ist derzeit unwahrscheinlich. Die Deutsche Börse verfolgt vielmehr ihren eigenständigen Expansionskurs und setzt dabei auf strategische Übernahmen. Dieser Ansatz erscheint nachvollziehbar. Das Unternehmen ist bereits hervorragend positioniert und kann durch Zukäufe neue Geschäftsfelder erschließen. Auch die operative Entwicklung spricht für die Aktie. Steigende Nettoerlöse und ein deutlich höheres EBITDA zeigen, dass das Unternehmen weiterhin profitabel wächst. Nach dem starken Kursanstieg auf 288 € befindet sich die Aktie nur noch knapp unter ihrem bisherigen Rekordhoch. Ein großer Teil der positiven Geschäftsentwicklung dürfte damit bereits im Kurs berücksichtigt sein. Hinzu kommt die vergleichsweise niedrige Dividendenrendite von rund 1,4%. Für einen defensiven Finanzwert ist das zwar eine solide Ausschüttung, im Vergleich zu vielen Bankaktien aber kein besonderer Kaufanreiz. Die Deutsche Börse bleibt aus meiner Sicht ein qualitativ hochwertiges und langfristig aussichtsreiches Unternehmen. Die steigenden Nettoerlöse, die hohe Profitabilität und die geplante Expansion durch Zukäufe sprechen für weitere positive Entwicklungen. Für einen Neueinstieg halte ich die Aktie auf dem aktuellen Niveau für wenig interessant. Nach dem starken Kursanstieg ist bereits viel Positives eingepreist. Kurzfristig sehe ich deshalb nur begrenztes weiteres Kurspotenzial. **Apropos Dividenden-Strategien:** Viele Anleger übersehen aktuell zehn Titel, die kontinuierliche Cashflows mit erheblichem Kurspotenzial verbinden. [Diese Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt, welche Aktien 2026 besonders interessant sein könnten. ## ℹ️ Deutsche Börse in Kürze - - Die Deutsche Börse (WKN: 581005) mit dem Sitz in Eschborn bei Frankfurt am Main ist eine der führenden Börsenorganisationen in Europa. Neben zahlreichen Börsenplattformen betreibt sie mit ihrer Konzerntochter Clearstream auch das Abwicklungsgeschäft der Transaktionen. - Sie ist Trägerin der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit ihrer Tochter Eurex gehört sie zu den führenden Terminbörsen der Welt. - Die Aktie der Deutschen Börse ist im DAX gelistet. Das Unternehmen weist eine aktuelle Marktkapitalisierung von 51,4 Milliarden € aus. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Novo-Nordisk-Aktie: FDA bremst – der nächste Rückschlag?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-fda-bremst-der-naechste-rueckschlag/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die US-Arzneimittelbehörde verlängert ihre Prüfung des Blutermedikaments Denecimig. Nach dem enttäuschenden Kapitalmarkttag trifft Novo Nordisk damit die nächste schlechte Schlagzeile. Bei genauerem Hinsehen fällt der Rückschlag allerdings weniger dramatisch aus: Die FDA beanstandet weder Wirksamkeit noch Sicherheit des Präparats. Gleichzeitig liefern neue Wegovy-Daten ein deutlich wichtigeres Argument für die langfristige Wachstumsstory. ## Produktionsmängel verzögern die Zulassung Novo Nordisk hatte bereits im September 2025 die US-Zulassung für Denecimig beantragt. Die Entscheidung wurde ursprünglich im dritten Quartal erwartet. Nun hat die FDA ihre Prüfung ohne neuen Zeitplan verlängert. Der Grund sind notwendige Nachbesserungen an einer Produktionsstätte. Die Behörde hat laut Novo Nordisk keine Mängel an den eingereichten klinischen Daten zu Wirksamkeit oder Sicherheit festgestellt. Andere bereits vermarktete Medikamente seien ebenfalls nicht betroffen. Denecimig soll Patienten mit Hämophilie A vorbeugend vor Blutungen schützen. Der bispezifische Antikörper wird unter die Haut gespritzt und kann abhängig von der Dosierung einmal pro Woche, alle zwei Wochen oder sogar nur einmal monatlich verabreicht werden. Novo Nordisk hält bislang an einer möglichen Markteinführung im ersten Halbjahr 2027 fest. Auch die Prognose für 2026 bleibt unverändert. Damit handelt es sich zunächst um ein Produktions- und Zulassungsproblem, nicht um das Scheitern eines Medikaments. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. 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In den USA und China ist das Medikament bereits zur Behandlung bestimmter Patienten mit der schweren Fettlebererkrankung MASH zugelassen. Novo Nordisk erweitert dadurch den adressierbaren Markt und liefert Ärzten sowie Kostenträgern zusätzliche Argumente für die Erstattung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Bewertung wird immer günstiger Trotz dieser Fortschritte ist die Novo-Nordisk-Aktie auf rund 249 DKK gefallen. Seit dem Rekordhoch hat sie damit ungefähr drei Viertel ihres Wertes verloren. Der Markt fürchtet sinkende Preise, die starke Konkurrenz durch Eli Lilly und den späteren Patentablauf von Semaglutid. Das erwartete KGV liegt inzwischen nur noch bei knapp 12. Das durchschnittliche Analystenziel beträgt rund 308 DKK und signalisiert ein Kurspotenzial von etwa 24%. Selbst diese Schätzungen berücksichtigen bereits einen Umsatzrückgang im laufenden Jahr und hohe Investitionen in die nächste Medikamentengeneration. Kurzfristig bleibt Novo Nordisk ein schwieriger Turnaround. Die Wegovy-Tablette, CagriSema und zusätzliche Anwendungsgebiete wie MASH zeigen jedoch, dass der Konzern keineswegs nur von einem auslaufenden Produkt lebt. Die verlängerte FDA-Prüfung von Denecimig ist ärgerlich, aber ohne Beanstandungen der klinischen Daten kein grundlegender Rückschlag. Wichtiger sind die zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten von Wegovy und die inzwischen sehr niedrige Bewertung. Trotz hoher Risiken bleibt die Novo-Nordisk-Aktie für mich auf diesem Niveau ein langfristiger Kauf. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 148 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Palantir-Aktie mit +83% – Neues Allzeithoch möglich?](https://www.sharedeals.de/palantir-aktie-mit-83-neues-allzeithoch-moeglich/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Palantir-Aktie steht nach ihrer kräftigen Erholung wieder unmittelbar vor einer charttechnischen Richtungsentscheidung. Bei 188,75 US$ kämpft der KI-Titel mit einer hartnäckigen Widerstandszone, während das Rekordhoch bei 207,47 US$ bereits in Sichtweite liegt, doch kurzfristig könnte der Kurs zunächst eine weitere Konsolidierung benötigen. ## Chartanalyse zur Palantir-Aktie Im Tageschart hat die Palantir-Aktie die seit dem Rekordhoch verlaufende Abwärtstrendlinie erfolgreich durchbrochen. Anschließend beschleunigte sich die Erholung von rund 120,00 auf knapp 195,00 US$. Nun trifft der Kurs zwischen 185,00 und 190,00 US$ auf eine mehrfach getestete Widerstandszone, an der die Käufer zunächst ausgebremst werden könnten. Gelingt ein nachhaltiger Tagesschluss über 190,00 US$, dürfte der Kurs der Palantir-Aktie erneut das bisherige Rekordhoch bei 207,47 US$ angreifen. Ein Ausbruch über diese Marke wäre ein starkes Fortsetzungssignal und würde die übergeordnete Aufwärtsbewegung bestätigen. Kurzfristig wäre dann auch ein Vorstoß in Richtung 220,00 US$ denkbar. Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Scheitert die Palantir-Aktie dagegen erneut am aktuellen Widerstand, liegt zwischen 155,00 und 163,00 US$ die erste zentrale Unterstützungszone. Dort verläuft zugleich der Ausgangspunkt des jüngsten Aufwärtsimpulses. Darunter würde sich das technische Bild deutlich eintrüben und ein Rücksetzer in den Bereich zwischen 120,00 und 126,00 US$ wieder wahrscheinlicher werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Palantir-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie notiert oberhalb der Marke von 60 und verläuft gleichzeitig über ihrer Glättungslinie. Damit bestätigt der Indikator das positive Momentum der Palantir-Aktie, ohne bereits eine eindeutig überkaufte Situation anzuzeigen. Jedoch nähern sich beide Linien einander an und es könnte in Kürze zu einem bärisch Cross kommen. Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD deutet eine zwischenzeitliche Konsolidierung an. Die MACD-Linie hat bereits die Signallinie von oben nach unten gekreuzt, was zu einem Verkaufssignal geführt hat. Nach dem steilen Anstieg und dem nachlassenden Momentum sollte entsprechend mit einem Rücksetzer gerechnet werden. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario bleibt für die Palantir-Aktie ausgesprochen bullisch. Nach dem Tief bei 5,77 US$ im Jahr 2023 entwickelte sich ein neuer Aufwärtsimpuls. Die ersten drei übergeordneten Wellen könnten bereits abgeschlossen sein, während die Korrektur bis in den Bereich von 105,00 bis 120,00 US$ als Welle iv einzustufen wäre. Die anschließende Erholung dürfte den Beginn der Welle 5 (hier röm. V) markieren. Innerhalb dieser Bewegung könnte die Palantir-Aktie aktuell eine erste Unterwelle abschließen. Daher ist nach einem möglichen Test des Rekordhochs zunächst eine korrektive zweite Unterwelle in Richtung 150,00 bis 160,00 US$ einzuplanen, ohne dass dadurch die langfristige Aufwärtsstruktur gefährdet wäre. Palantir Technologies, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Anschließend stellt das Elliott-Wellen-Szenario weitere dynamische Kurssteigerungen in Aussicht. Auch Kurse weit oberhalb der Marke von 200 US$ sind dabei möglich. Ein nachhaltiger Rückfall unter 120,00 US$ würde diese extrem bullische Projektion allerdings erheblich beschädigen Für mich bleibt die Palantir-Aktie technisch stark. Der Trendlinienbruch und die bullischen Indikatoren sprechen für einen erneuten Angriff auf das Rekordhoch bei 207,47 US$. Direkt unter dem Widerstand würde ich jedoch keinen Kursanstieg erzwingen. Ein Ausbruch über 190,00 US$ liefert das nächste Kaufsignal, während ein Rücksetzer zur Zone um 160,00 US$ einen interessanteren Einstieg bieten könnte. ## ℹ️ Palantir Technologies in Kürze - Palantir Technologies (WKN: A2QA4J) ist ein US-Technologieunternehmen, das Software und Dienstleistungen zur Analyse großer Datenmengen anbietet. - Das Unternehmen hat zwei Geschäftsbereiche: Während sich Palantir Gotham an Armeen, Geheimdienste, Polizeibehörden und sonstige staatliche Einrichtungen richtet, kommt Palantir Foundry bei gewerblichen Kunden in verschiedensten Branchen zum Einsatz. - Das Unternehmen mit Sitz in Denver im US-Bundesstaat Colorado notiert an der New York Stock Exchange und ist derzeit ca. 453,58 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Palantir, Palantir Technologies, Palantir Technologies-Aktie, Palantir-Aktie, Palantir-Analyse, Palantir-Chartanalyse, Palantir-Kurs, Palantir-Preis, Palantir-Prognose --- ### [Nel ASA Aktie nach -94% – Wie tief geht es noch?](https://www.sharedeals.de/nel-asa-aktie-nach-94-wie-tief-geht-es-noch/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nel-Aktie steckt weiterhin in einem massiven Abwärtstrend und notiert bei nur noch 2,085 NOK. Gegenüber dem Rekordhoch hat der Wasserstoff-Titel rund –94% an Wert verloren. Zwar stabilisiert sich der Kurs der Nel-Aktie unmittelbar über einer wichtigen Unterstützung, doch bislang fehlen überzeugende Umkehrsignale. Auch die langfristige Elliott-Wellen-Struktur lässt weitere Kursverluste möglich erscheinen. ## Chartanalyse zur Nel-Aktie Im Wochenchart bewegt sich die Nel-Aktie seit Anfang 2023 in einem klar fallenden Trendkanal. Mehrere Erholungsversuche scheiterten an dessen Oberseite. Nach dem jüngsten Kurssprung bis knapp 4,00 NOK setzte erneut starker Verkaufsdruck ein. Inzwischen befindet sich der Kurs wieder nahe der unteren Begrenzung seiner seit Anfang 2025 laufenden Seitwärtsbewegung. Die entscheidende Unterstützungszone erstreckt sich ungefähr von 1,75 bis 2,15 NOK. Solange der Kurs der Nel-Aktie diesen Bereich verteidigt, bleibt zumindest eine weitere technische Gegenbewegung möglich. Ein nachhaltiger Wochenschluss unter 1,75 NOK würde jedoch ein neues Verkaufssignal auslösen und den langfristigen Abwärtstrend nochmals bestätigen. Nel ASA, Wochenchart, Tradingview.com Auf der Oberseite wartet zwischen 2,75 und 3,00 NOK die erste bedeutende Widerstandszone. Darüber liegt im Bereich von 3,55 bis 4,00 NOK die nächste massive Hürde. Erst ein Ausbruch über diese Zone würde das Chartbild der Nel-Aktie nachhaltig verbessern und eine größere Bodenbildung ermöglichen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nel-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie notiert knapp über der Marke von 40 und damit im neutralen Bereich. Zudem verläuft sie leicht unter ihrer Glättungslinie. Das signalisiert schwaches Momentum, ohne bereits eine überverkaufte Situation anzuzeigen. Eine belastbare bullische Divergenz zwischen dem Kurs der Nel-Aktie und der RSI-Linie ist derzeit ebenfalls nicht erkennbar. Nel ASA, Wochenchart, Tradingview.com Auch der MACD liefert noch kein überzeugendes Kaufsignal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und beide Linien bewegen sich knapp unterhalb der Nulllinie abwärts. Das negative Histogramm fällt zwar vergleichsweise klein aus, bestätigt aber den anhaltenden Verkaufsdruck. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario zeichnet für die Nel-Aktie weiterhin ein äußerst kritisches Bild. Das Rekordhoch aus dem Jahr 2021 könnte den Abschluss einer großen Welle B markieren. Seitdem bewegt sich der Kurs innerhalb einer übergeordneten Welle C abwärts, die nach der aktuellen Zählung noch nicht vollständig beendet ist. Innerhalb dieser Welle C könnten die ersten vier Unterwellen bereits abgeschlossen sein. Der erneute Rückgang auf 2,085 NOK wäre demnach Bestandteil der finalen Welle v. Diese Struktur lässt zunächst einen Bruch der aktuellen Unterstützungszone und anschließend eine Fortsetzung des langfristigen Abwärtstrends zu. Nel ASA, Wochenchart, Tradingview.com Die Nel ASA-Aktie bleibt übergeordnet klar im Abwärtstrend gefangen. Auch aus Sicht der Elliott-Wellen deutet vieles auf weitere Rückschläge hin. Dennoch kann sich jederzeit eine Gegenbewegung ergeben, die sich kurzfristig auch deutlich ausweiten und für dynamische Zwischenerholungen sorgen kann, die temporäre Chancen eröffnen. Für mich bleibt die Nel-Aktie trotz der Stabilisierung ein hochriskanter Turnaround-Kandidat. Weder der Chart noch RSI und MACD liefern bislang ein belastbares Signal für einen nachhaltigen Boden. Unterhalb von 1,75 NOK droht eine neue Abwärtswelle. Erst Kurse über 3,00 NOK und später 4,00 NOK würden das Bild spürbar verbessern. Bis dahin würde ich die Nel-Aktie lediglich beobachten. ## ℹ️ Nel ASA in Kürze - Nel ASA (WKN: A0B733) bietet Lösungen für die Herstellung, Speicherung und Verteilung von aus elektrischer Energie gewonnenem Wasserstoff an. - Kerngeschäft des norwegischen Unternehmens mit Sitz in Oslo ist die Produktion von Elektrolyseuren zur Gewinnung von Wasserstoff. - Nel ASA notiert an der Börse Oslo und ist derzeit ca. 324,72 Millionen € wert. In Deutschland ist sie an nahezu allen relevanten deutschen Handelsplätzen handelbar. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Aktie Nel, Nel Aktie, Nel Asa, Nel ASA-Aktie, Nel ASA-Analyse, Nel ASA-Chartanalyse, Nel ASA-Kurs, Nel ASA-Preis, Nel ASA-Prognose, Nel Asa; Wasserstoff-Aktien, Wasserstoff-Aktien, Wasserstoffaktien --- ### [Ethereum: Über 2.815 US$ fliegt der Deckel](https://www.sharedeals.de/ethereum-ueber-2-815-us-fliegt-der-deckel/) **Published:** Oktober 4, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Ethereum steht unmittelbar vor der nächsten wichtigen Richtungsentscheidung. In meiner [Analyse aus dem Vormonat](https://www.sharedeals.de/ethereum-nach-76-was-nun/) hatte ich nach der Rallye von in der Spitze +76% die Widerstandszone zwischen 2.720 und 2.815 US$ als nächsten entscheidenden Prüfstein definiert. Mit aktuell rund 2.701 US$ arbeitet sich ETH nun erneut genau an diesen Bereich heran und behauptet zugleich die zuvor zurückeroberten Unterstützungen. Gelingt der nachhaltige Sprung über 2.815 US$, könnte sich erhebliches weiteres Aufwärtspotenzial entfalten. ## Ethereum bekommt zusätzlichen Rückenwind Auch von institutioneller Seite bleibt Ethereum im Fokus. Citigroup hob erst am Donnerstag ihr 12-Monats-Kursziel für Ether von 2.240 auf 3.028 US$ an und begründete dies mit höherer Kryptoaktivität, einem freundlicheren makroökonomischen Umfeld und der grundsätzlichen ETF‑Nachfrage. Ganz widerspruchsfrei ist das kurzfristige Bild allerdings nicht: Die US-Spot-Ethereum-ETFs verzeichneten von Dienstag bis Donnerstag zusammengerechnet Nettoabflüsse von mehr als 130 Millionen US$. Der Kurs hält sich dennoch vergleichsweise stabil, was die aktuelle Stärke zusätzlich unterstreicht. Neue Impulse kommen zugleich von der technologischen Seite. Bereits am Dienstag steht mit dem Sepolia-Test des kommenden Glamsterdam-Upgrades der nächste wichtige Meilenstein an. Das für das vierte Quartal geplante Ethereum-Upgrade soll insbesondere die Skalierbarkeit der Layer 1 verbessern und unter anderem die Blockerstellung sowie die Kostenstruktur des Netzwerks effizienter gestalten. Das Mainnet-Datum ist noch nicht festgelegt, doch die Entwicklung zeigt, dass Ethereum seine technische Basis kontinuierlich weiterentwickelt. **Hinweis in eigener Sache rund um Energie und Rohstoffe:** Dabei fern von Kryptos sogleich einmal auf das Thema im exklusiven Report rund um Rohstoffe und der generellen [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) geschaut. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Das bevorzugte Szenario bleibt klar aufwärtsgerichtet. Die Konsolidierung oberhalb von 2.395 US$ wurde erfolgreich verarbeitet und inzwischen steht Ethereum erneut unmittelbar vor der Widerstandszone um 2.815 US$. Gelingt hier der nachhaltige Befreiungsschlag, dürfte sich der Blick zunächst auf 3.398 US$ richten. Dort trifft die horizontale Hürde zugleich auf die übergeordnete fallende Abwärtstrendlinie und bildet damit einen besonders markanten Kreuzwiderstand. Wird auch dieser überwunden, wäre im größeren Bild der Weg bis 4.095 US$ geöffnet. Aufgrund der aktuell spannenden Ausgangslage werden wir Ethereum in der bevorstehenden Handelswoche auf sharedeals.de zusätzlich engmaschig im Tageschart begleiten. Scheitert der Ausbruchsversuch dagegen erneut, sollten zunächst 2.631 US$ verteidigt werden. Darunter würden 2.395 und anschließend 2.255 US$ als nächste Unterstützungen in den Fokus rücken. Besonders kritisch bleibt der Bereich um 2.125 US$, wo zugleich die längerfristig steigende Trendlinie verläuft. Ein nachhaltiger Bruch dieser Kreuzunterstützung würde das derzeit konstruktive Bild erheblich beschädigen und erneut Kurse um 1.961 beziehungsweise 1.832 US$ möglich machen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ethereum. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ethereum – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Ethereum sammelt unmittelbar unterhalb von 2.815 US$ Kräfte für den nächsten möglichen Befreiungsschlag. Oberhalb dieser Marke würde sich das Chartbild nochmals deutlich aufhellen und 3.398 US$ zum nächsten großen Ziel werden. Gelingt später auch dort der Ausbruch, wären selbst 4.095 US$ wieder erreichbar. Solange ETH oberhalb von 2.395 und insbesondere 2.125 US$ bleibt, besitzen die Käufer für mich weiterhin die besseren Karten. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Ethereum in Kürze - Ethereum (ETH) ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung und die wichtigste Plattform für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen. - Auf Ethereum basieren zahlreiche Anwendungen aus den Bereichen DeFi, Tokenisierung und NFTs. - ETH wird unter anderem für Transaktionsgebühren, Staking und zur Absicherung des Netzwerks genutzt. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** ETH, ETH-Analyse, ETH-Chartnalylse, ETH-Kurs, ETH-Preis, ETH-Prognose, Ethereum, Ethereum-Analyse, Ethereum-Chartanalyse, Ethereum-Kurs, Ethereum-Preis, Ethereum-Prognose, ETHUSD --- ### [Allianz-Aktie: Muse-Schock – trotzdem sind 684 € drin!](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-muse-schock-trotzdem-sind-684-e-drin/) **Published:** Oktober 4, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Metas neuer KI-Agent Muse hat Versicherungsaktien unter Druck gesetzt. Anleger fürchten, dass digitale Assistenten künftig automatisch Tarife vergleichen, Verträge kündigen und stets zum günstigsten Anbieter wechseln. Das könnte Markenbindung und Margen schwächen. Bei der Allianz trifft dieses Risiko allerdings auf kräftiges Gewinnwachstum, eine Dividendenrendite von mehr als 4% und milliardenschwere Aktienrückkäufe. ## Muse greift den Burggraben an Muse kann eigenständig Informationen einholen, Formulare ausfüllen und Verhandlungen führen. Übertragen auf Versicherungen könnte der Agent regelmäßig prüfen, ob ein Kunde für Kfz-, Hausrat- oder Haftpflichtpolicen zu viel bezahlt. Anschließend ließe sich ein Wechsel weitgehend automatisieren. Damit würden Preis und Leistung transparenter. Versicherer könnten sich weniger auf die Bequemlichkeit ihrer Kunden und die emotionale Bindung an bekannte Marken verlassen. Gerade bei standardisierten Policen droht ein schärferer Preiswettbewerb. Die Gefahr ist real, sollte aber nicht überschätzt werden. Versicherungen sind keine gewöhnlichen Konsumgüter. Bei Altersvorsorge, Krankenversicherung und komplexen Unternehmensrisiken spielen Beratung, finanzielle Stabilität und eine zuverlässige Schadenregulierung weiterhin eine wichtige Rolle. Zudem muss ein KI-Agent auf sensible Gesundheits-, Finanz- und Vertragsdaten zugreifen. Das dürfte viele Kunden zunächst abschrecken. **Wichtiger Hinweis:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Die Allianz setzt selbst auf KI-Agenten Die Allianz steht dem Wandel nicht hilflos gegenüber. Gemeinsam mit Anthropic entwickelt der Konzern eigene KI-Agenten, die mehrstufige Arbeitsabläufe von der Dokumentenerfassung bis zur Schadenbearbeitung automatisieren sollen. Weltweit kommen bereits mehr als 900 KI-Anwendungen zum Einsatz. In der deutschen Tierkrankenversicherung wurden 2025 bereits 49,7% der Schadenfälle vollständig automatisiert bearbeitet. Solche Anwendungen können Bearbeitungszeiten verkürzen und Verwaltungskosten senken. Muse bedroht somit möglicherweise einen Teil des bisherigen Vertriebsmodells, während die zugrunde liegende Technologie gleichzeitig erhebliche Effizienzgewinne ermöglicht. **Tipp für Dividenden-Fans:** Wer sich noch andere gute, vielleicht sogar derzeit vielversprechendere Aktien anschauen möchte: [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Allianz-Aktie: KGV von 13 und mehr als 4% Dividende Fundamental ist die Allianz weiterhin stark aufgestellt. Im ersten Halbjahr erhöhte sich der operative Gewinn um 8,6% auf den Rekordwert von 9,39 Milliarden €. Der Kerngewinn je Aktie legte sogar um 17,5% auf 16,44 € zu. Die Solvency-II-Quote erreichte komfortable 225%. Für das Gesamtjahr peilt der Konzern einen operativen Gewinn von 17,4 Milliarden € an, wobei eine Schwankungsbreite von 1 Milliarde € nach oben und unten gilt. Bis 2027 soll der Gewinn je Aktie im Durchschnitt um 7 bis 9% jährlich wachsen. Beim Aktienkurs von rund 418 € und einem für 2026 erwarteten Gewinn je Aktie von 31,31 € beträgt das KGV etwa 13,3. Die zuletzt gezahlte Dividende von 17,10 € entspricht einer Rendite von rund 4,1%. Analysten erwarten für das laufende Geschäftsjahr bereits 18,86 € je Aktie, womit die mögliche Rendite auf ungefähr 4,5% steigt. Zusätzlich kauft die Allianz eigene Aktien für bis zu 2,5 Milliarden € zurück. Bis Ende Juni waren davon 1,4 Milliarden € umgesetzt. Die Papiere werden anschließend eingezogen und erhöhen dadurch dauerhaft den rechnerischen Anteil der verbliebenen Aktionäre. ## Zwischen 325 und 684 € Die Analysten sind ungewöhnlich uneinig. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 440 € und bietet lediglich etwa 5% Potenzial. JPMorgan nennt 460 €, die DZ Bank 495 €. Berenberg hält sogar 684 € für möglich. Auf der anderen Seite sieht Jefferies den fairen Wert nur bei 325 € und Barclays bei 353 €. Muse könnte den Preiswettbewerb verschärfen, bedroht aber nicht das gesamte Geschäftsmodell der Allianz. Bei einem KGV von rund 13, mehr als 4% Dividendenrendite und steigenden Gewinnen erscheint mir die Aktie weiterhin nicht zu teuer. Rückkäufe und Dividenden liefern zusätzliche Rendite – langfristig überwiegen für mich die Chancen. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 159 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Deutsche-Telekom-Aktie: Am Montag geht es um 700 Millionen €!](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-am-montag-geht-es-um-700-millionen-e/) **Published:** Oktober 4, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche-Telekom-Aktie beendete die Woche bei 26,56 € und notiert damit rund 20% unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Am Montag könnte der Konzern einen neuen Impuls liefern: Erstmals veranstaltet die Telekom einen eigenen KI-Investorentag. Anleger dürften dabei weniger auf technische Demonstrationen als auf konkrete Finanzziele achten. Schließlich sollen künstliche Intelligenz und Automatisierung bis 2027 bereits Einsparungen von rund 700 Millionen € ermöglichen. ## KI soll Kosten senken und Umsatz bringen Die Telekom verfolgt mit künstlicher Intelligenz zwei Ziele. Intern sollen Kundenservice, Netzbetrieb und Verwaltung effizienter werden. Mobilfunkzellen können beispielsweise abhängig von der erwarteten Auslastung automatisch hoch- oder heruntergefahren werden. Das spart Energie und verbessert gleichzeitig die Netzqualität. Hinzu kommen automatisierte Serviceprozesse und ein stärker standardisierter Netzbetrieb in Europa. Insgesamt will der Konzern seine indirekten Kosten im Verhältnis zum Service-Umsatz bis 2027 um 3 bis 5 Prozentpunkte reduzieren. KI und Automatisierung gehören zu den wichtigsten Werkzeugen dafür. Gleichzeitig soll ein eigenständiges Geschäft mit KI-Infrastruktur entstehen. Die gemeinsam mit Nvidia aufgebaute Industrial AI Cloud in München verfügt über bis zu 10.000 Blackwell-Grafikprozessoren. Nach Angaben der Telekom erhöht sie die verfügbare KI-Rechenleistung in Deutschland auf einen Schlag um rund 50%. Für 2026 peilt der Konzern bereits rund 200 Millionen € mit KI-bezogenen Angeboten an. Auch die T Cloud Public soll ihre Erlöse um etwa 20% auf mehr als 200 Millionen € steigern. Im Systemgeschäft, zu dem inzwischen der Bereich AI Cloud gehört, wuchs der Halbjahresumsatz um 4% auf 2,1 Milliarden €. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Diese Antworten muss der Investorentag liefern Entscheidend wird am Montag die Auslastung der neuen Infrastruktur. Rechenzentren und Grafikprozessoren verschlingen hohe Investitionen und viel Energie. Erst langfristige Verträge mit Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern machen daraus ein attraktives Geschäft. Die Telekom muss deshalb zeigen, welche Kunden die Industrial AI Cloud bereits nutzen, wie schnell weitere Kapazitäten ausgelastet werden und welche Margen erreichbar sind. Ebenso wichtig ist die Abgrenzung gegenüber Amazon, Microsoft und Google. Der stärkste Vorteil liegt in der europäischen Datensouveränität: Behörden und Unternehmen können sensible Daten in einer deutschen Infrastruktur verarbeiten lassen. Aus der KI-Cloud muss kein zweites T-Mobile US entstehen, damit sich die Investition lohnt. Schon zusätzliche Umsätze im Milliardenbereich und niedrigere Kosten im Kerngeschäft könnten die vergleichsweise schwach bewerteten europäischen Aktivitäten deutlich aufwerten. ## Dividende und Gewinn sollen kräftig steigen Das Fundament stimmt bereits. Im zweiten Quartal erwirtschaftete die Telekom einen bereinigten operativen Gewinn nach Leasingkosten von 11,8 Milliarden €. Für das Gesamtjahr werden rund 20 Milliarden € freier Cashflow erwartet. Zusätzlich wurde das laufende Aktienrückkaufprogramm auf bis zu 5 Milliarden € erhöht. Der Analystenkonsens rechnet bis 2030 mit einem Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie von 2,26 auf 3,69 €. Die Dividende könnte parallel von 1,12 auf 1,67 € wachsen. Auf Basis der Schätzung für 2026 bietet die Aktie derzeit rund 4,2% Dividendenrendite. Bei den Kurszielen bleiben die Experten mehrheitlich positiv. Berenberg bestätigte zuletzt seine Kaufempfehlung mit 35,20 €, während Bernstein mit 28,10 € deutlich vorsichtiger bleibt. JPMorgan nennt 38 € und die Deutsche Bank sogar 40 €. Der KI-Investorentag besitzt echtes Kurspotenzial, wenn die Telekom konkrete Aussagen zu Umsatz, Auslastung und Einsparungen liefert. Bei 26,56 €, mehr als 4% erwarteter Dividendenrendite und steigenden Cashflows überwiegen für mich die Chancen. Die Aktie bleibt ein attraktiver langfristiger Kauf. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 128 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: 500 Millionen € KI-Chance – doch hier lauert die Falle!](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-500-millionen-e-ki-chance-doch-hier-lauert-die-falle/) **Published:** Oktober 4, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank will von 2030 an jährlich rund 500 Millionen € zusätzlichen Wertbeitrag durch künstliche Intelligenz erzielen. Dafür plant sie bis zum Ende des Jahrzehnts Investitionen von insgesamt etwa 600 Millionen €. Für die bei rund 39 € notierende Commerzbank-Aktie wäre das ein weiterer Gewinnhebel. Allerdings könnte dieselbe Technologie zugleich eine der wichtigsten Ertragsquellen der Bank unter Druck setzen. ## 600 Millionen € für 500 Millionen € pro Jahr Die Größenordnung lässt aufhorchen: Gelingt der Plan, würde der jährliche KI-Beitrag ab 2030 fast an die gesamten Investitionen der fünf vorangegangenen Jahre heranreichen. Dabei setzt die Commerzbank nicht nur auf einen allgemeinen Produktivitätsschub. KI-Agenten sollen unter anderem Kontowechsel vorbereiten, Kundendokumente prüfen und Teile der Legitimationsprozesse übernehmen. In der Kreditvergabe kann die Technologie Geschäftsberichte und weitere Unterlagen schneller auswerten. Hinzu kommen Anwendungen zur Betrugserkennung, Geldwäscheprävention und Erstellung von Verträgen. Mit Microsoft Copilot und Google Gemini Enterprise stehen den Mitarbeitern bereits zwei KI-Plattformen zur Verfügung. Im ersten Halbjahr legte die Bank zudem rund 10% ihrer bisherigen IT-Systeme still und verlagerte Kapazitäten in die Kundenberatung. Die geplanten Einsparungen sind damit mehr als ein langfristiges Versprechen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Das Wachstum finanziert den Umbau Operativ besitzt die Commerzbank ausreichend Spielraum für die Investitionen. Die Erträge erhöhten sich im ersten Halbjahr um 7% auf 6,5 Milliarden €. Der Nettogewinn sprang um 40% auf 1,81 Milliarden €, während die Kosten lediglich um knapp 2% auf 3,45 Milliarden € zulegten. Die Aufwand-Ertrags-Quote verbesserte sich einschließlich der verpflichtenden Abgaben von 56 auf 53%. Ohne diese Belastungen lag sie sogar bei 50%. Der Netto-Provisionsüberschuss wuchs um 8%, wodurch die Bank ihre Abhängigkeit vom Zinsgeschäft langsam reduziert. Für das Gesamtjahr erwartet das Management Erträge von rund 13,2 Milliarden €, Kosten von etwa 7 Milliarden € und einen Nettogewinn von mindestens 3,4 Milliarden €. Der Nettozinsüberschuss soll ungefähr 8,6 Milliarden € erreichen. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## KI bedroht ausgerechnet das Zinsgeschäft Genau darin liegt jedoch die Kehrseite. Der Nettozinsüberschuss dürfte 2026 rund 65% der gesamten Erträge ausmachen. Die Commerzbank verdient erheblich daran, dass Kunden große Beträge auf niedrig verzinsten Giro- und Tagesgeldkonten liegen lassen. Künftige KI-Assistenten könnten solche Guthaben automatisch analysieren und zu höher verzinsten Konten, Geldmarktfonds oder konkurrierenden Banken verschieben. Einlagen würden damit deutlich preissensibler. Banken müssten ihren Kunden höhere Zinsen zahlen, wodurch die Marge zwischen Kredit- und Einlagenzins sinkt. Dieses Risiko betrifft die gesamte Branche, für ein stark vom Zinsgeschäft abhängiges Institut wie die Commerzbank aber besonders. Immerhin zeigt die Bank bislang eine gute Steuerung ihrer Einlagen: Im deutschen Privat- und Unternehmerkundengeschäft stieg der Zinsüberschuss im zweiten Quartal um 10% auf 650 Millionen €. Die geplanten 500 Millionen € jährlicher KI-Beitrag sind ein attraktiver zusätzlicher Gewinnhebel. Gleichzeitig darf die Commerzbank die möglichen Belastungen für ihre Einlagenmargen nicht unterschätzen. Angesichts des kräftigen Gewinnwachstums, steigender Provisionserträge und sinkender Kostenquoten überwiegen für mich bei rund 39 € weiterhin die Chancen – die Aktie bleibt haltenswert. Einen Neueinstieg strebe ich aufgrund des möglichen Unicredit-Deals nicht an. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 42,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Siemens Energy: Unter 132 € wird es kritisch](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-unter-132-e-wird-es-kritisch/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie stabilisiert sich nach mehreren Rücksetzern bei 145,42 € und verteidigt damit vorerst ihre zentrale Unterstützungsregion. Während das mögliche Schulter-Kopf-Schulter-Muster vor erheblichen Abwärtsrisiken warnt, senden die Indikatoren bullische Signale. Auch das Elliott-Wellen-Szenario spricht für eine Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends – sofern die entscheidende Nackenlinie nicht nachhaltig unterschritten wird. ## Chartanalyse zur Siemens-Energy-Aktie Im Tageschart zeichnet sich bei der Siemens-Energy-Aktie ein großes Schulter-Kopf-Schulter-Muster ab. Die linke Schulter liegt bei rund 170,00 €, der Kopf wurde bei etwa 190,00 € gebildet und die rechte Schulter erneut nahe 168,00 €. Die leicht fallende Nackenlinie verläuft aktuell im Bereich von 132,00 bis 133,00 €. Aktiviert wäre die bärische Formation erst mit einem nachhaltigen Tagesschluss unter dieser Nackenlinie. In diesem Fall ließe sich ein rechnerisches Kursziel von rund 92,00 € ableiten. Zuvor dürfte die Unterstützungszone zwischen 124,00 und 126,00 € den Kurs der Siemens-Energy-Aktie auffangen. Oberhalb von 132,00 € bleibt das Schulter-Kopf-Schulter-Muster dagegen unbestätigt. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Kurzfristig trifft die Siemens-Energy-Aktie zwischen 154,00 und 158,00 € auf den ersten Widerstand. Darüber wartet die entscheidende Zone zwischen 168,00 und 170,00 €. Ein Ausbruch über diesen Bereich würde die rechte Schulter überwinden und das bärische Muster deutlich abschwächen. Bis dahin bleibt die Spanne zwischen der Nackenlinie und 158,00 € richtungsentscheidend. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens-Energy-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie hat trotz tieferer Kurstiefs höhere Tiefs ausgebildet. Diese bullische Divergenz signalisiert, dass der Verkaufsdruck bei der Siemens-Energy-Aktie nachlässt. Inzwischen ist die RSI-Linie zurück in den neutralen Bereich gestiegen und hat ihre Glättungslinie überwunden. Damit verbessert sich das kurzfristige Momentum, ohne dass bereits eine überkaufte Situation vorliegt. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch im MACD ist eine bullische Divergenz zu erkennen, da die Tiefs des Indikators ansteigen, während der Aktienkurs zuvor weiter nachgab. Zudem hat die MACD-Linie die Signallinie von unten gekreuzt. Beide Linien notieren zwar noch unterhalb der Nulllinie, das positive Histogramm spricht jedoch für eine zunehmende Erholungsdynamik. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das bullische Elliott-Wellen-Szenario steht im deutlichen Widerspruch zum möglichen Schulter-Kopf-Schulter-Muster. Demnach befindet sich die Siemens-Energy-Aktie lediglich in einer Welle 4 innerhalb eines übergeordneten Aufwärtsimpulses. Die bisherige Korrektur erreichte das 0,382er Fibonacci-Retracement bei 139,56 € und wurde dort mehrfach aufgefangen. Unterhalb dieser Marke liegt beim 0,5er Fibonacci-Retracement bei 126,46 € eine weitere potenzielle Umkehrzone. Solange der Kurs der Siemens-Energy-Aktie darüber bleibt, kann die laufende Seitwärtsbewegung als gesunde Konsolidierung interpretiert werden. Die bullischen Divergenzen im RSI und MACD unterstützen derzeit diese positive Variante des Elliott-Wellen-Szenarios. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Wird die Welle 4 erfolgreich beendet, könnte eine dynamische Welle 5 folgen. Das Elliott-Wellen-Szenario stellt dann neue Höchststände und langfristig Kurse zwischen 260,00 und 280,00 € in Aussicht. Ein nachhaltiger Bruch unter 126,46 € würde diese bullische Struktur jedoch erheblich beschädigen und dem Schulter-Kopf-Schulter-Muster deutlich mehr Gewicht verleihen. Für mich überwiegen kurzfristig die positiven Signale, weil die Siemens-Energy-Aktie ihre Unterstützung verteidigt und bullische Divergenzen zeigt. Ein Anstieg über 158,00 € würde die Erholung zusätzlich bestätigen. Entscheidend bleibt jedoch die Nackenlinie bei rund 132,00 €. Fällt der Kurs darunter, droht ein Einbruch bis 92,00 €. Oberhalb dieser Marke besitzt das bullische Elliott-Wellen-Szenario die besseren Chancen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 123,73 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose, Solar-Aktien --- ### [SAP-Aktie nach Anstieg: Nächstes Ziel 222 €?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-nach-anstieg-naechstes-ziel-222-e/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SAP-Aktie hat nach ihrem Absturz bis in den Bereich von 129,00 € eine dynamische Gegenbewegung gestartet und notiert aktuell bei 183,92 €. Dabei gelang dem Kurs der SAP-Aktie der Ausbruch aus dem fallenden Trendkanal. Kurzfristig hellt sich das Bild damit auf, doch mehrere Widerstände und das übergeordnete Elliott-Wellen-Szenario mahnen weiterhin zur Vorsicht. ## Chartanalyse zur SAP-Aktie Im Wochenchart ist die SAP-Aktie aus dem seit 2025 bestehenden Abwärtstrendkanal ausgebrochen. Anschließend überwand der Kurs die Widerstandszone zwischen etwa 153,00 und 160,00 € sowie den Bereich um 175,00 €. Der Anstieg bis 190,26 € bestätigt die neue Dynamik. Aktuell konsolidiert der Softwaretitel unmittelbar oberhalb seiner ersten wichtigen Unterstützungszone. Auf der Oberseite trifft der Kurs der SAP-Aktie zwischen 197,00 und 202,00 € auf den nächsten bedeutenden Widerstand. Erst ein nachhaltiger Wochenschluss darüber würde den Weg zur Marke von 222,60 € freimachen. Diese ehemalige Unterstützungszone dürfte den laufenden Erholungsversuch auf eine deutlich härtere Probe stellen und über die mittelfristige Richtung entscheiden. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Scheitert die SAP-Aktie dagegen bereits am aktuellen Kursniveau, sollte zunächst der Bereich zwischen 175,00 und 180,00 € Halt bieten. Darunter wäre ein erneuter Rückgang in die Zone zwischen 153,00 und 160,00 € möglich. Die übergeordnete Schlüsselunterstützung liegt zwischen 119,00 und 129,00 €, wo die jüngste Erholungsbewegung ihren Ausgang nahm. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie hat sich aus dem überverkauften Bereich gelöst und ist inzwischen bis über die Marke von 60 gestiegen. Zuvor entstand gegenüber den fallenden Tiefs der SAP-Aktie eine bullische Divergenz. Dieses Signal kündigte nachlassenden Verkaufsdruck an. Der RSI bestätigt damit die Erholung, ohne bereits eine klar überkaufte Marktsituation anzuzeigen. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein bullisches Signal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und ist anschließend dynamisch über die Nulllinie gestiegen. Das positive Histogramm bestätigt die zunehmende Aufwärtsdynamik. Zudem bildete sich an den vorherigen Kurstiefs eine bullische Divergenz, die den erfolgreichen Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal zusätzlich unterstützt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass die SAP-Aktie am Rekordhoch bei rund 280,00 € eine große Welle iii abgeschlossen hat. Seitdem könnte sich der Kurs in einer mehrjährigen Welle iv befinden. Der erste Abverkauf bis 129,00 € lässt sich dabei als Welle (a) dieser Korrektur interpretieren. Die laufende Erholung dürfte im Elliott-Wellen-Szenario eine Welle (b) darstellen. Diese könnte den Kurs der SAP-Aktie zunächst zurück in Richtung 222,60 € und anschließend möglicherweise bis in den Bereich von 260,00 bis 280,00 € führen. Trotz dieser kurzfristig bullischen Perspektive wäre die übergeordnete Korrektur damit noch nicht zwingend beendet. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss der Welle (b) droht eine weitere Abwärtsbewegung innerhalb der Welle (c). Mögliche langfristige Zielmarken liegen beim 0,236er Fibonacci-Retracement bei 128,40 €, beim 0,382er Retracement bei 78,71 € und im Extremfall beim 0,5er Retracement bei 53,00 €. Erst danach könnte die SAP-Aktie ihre übergeordnete Welle v starten. In einem Alternativszenario könnte die Welle iv jedoch bereits abgeschlossen sein. Für mich sprechen der Trendkanalausbruch, die bullischen Divergenzen und die aufgehellten Indikatoren zunächst für eine Fortsetzung der Erholung. Oberhalb von 202,00 € wäre ein Anstieg der SAP-Aktie bis 222,60 € wahrscheinlich. Langfristig bleibe ich dennoch vorsichtig. Das Elliott-Wellen-Szenario lässt nach der Erholung eine weitere große Abwärtswelle zu. Deshalb würde ich Gewinne absichern und die Reaktion an den Widerständen genau beobachten. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 212,28 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Charanalyse, SAP Chartanalyse, SAP SE, SAP SE-Aktie, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Moderna-Aktie: Steht der Ausbruch bevor?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-steht-der-ausbruch-bevor/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Moderna-Aktie setzt ihre spektakuläre Erholung fort und notiert bei 190,01 US$. Damit hat der Kurs der Moderna-Aktie eine mehrjährige Widerstandszone überwunden. Der Ausbruch eröffnet technisch weiteres Potenzial, doch nach dem steilen Anstieg mahnen die kurzfristig überkauften Indikatoren zur Vorsicht und machen einen Rücksetzer jederzeit möglich. ## Chartanalyse zur Moderna-Aktie Im Wochenchart ist der Moderna-Aktie der Ausbruch über die hartnäckige Widerstandszone zwischen etwa 165,00 und 185,00 US$ gelungen. Der zwischenzeitliche Vorstoß bis 208,90 US$ bestätigt die hohe Dynamik. Mit dem Schlusskurs bei 190,01 US$ behauptet sich der Biotech-Titel knapp über dem Ausbruchsbereich, der nun als erste wichtige Unterstützung fungiert. Kann der Kurs der Moderna-Aktie die Marke von 185,00 US$ verteidigen, rückt die nächste Zielzone zwischen rund 215,00 und 230,00 US$ in den Fokus. Oberhalb dieses Bereichs würde sich das langfristige Chartbild weiter aufhellen. Als übergeordnetes Kursziel lässt sich anschließend sogar das frühere Rekordhoch im Bereich von 499,38 US$ ableiten. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Ein Rücksetzer in die Zone zwischen 165,00 und 185,00 US$ wäre nach dem nahezu senkrechten Anstieg zunächst unproblematisch und könnte als klassischer Retest des Ausbruchs dienen. Kritischer würde es bei einem Wochenschluss darunter. In diesem Fall wären die Bereiche zwischen 112,00 und 128,00 US$ die nächsten bedeutenden Unterstützungen für die Moderna-Aktie. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Moderna-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie ist im Wochenchart bis über die Marke von 80 gestiegen und signalisiert damit eine deutlich überkaufte Situation. Das bestätigt die enorme Stärke der Moderna-Aktie, erhöht kurzfristig jedoch die Wahrscheinlichkeit einer Konsolidierung. Solange die RSI-Linie oberhalb von 70 bleibt, besitzt der laufende Aufwärtstrend dennoch außergewöhnlich viel Momentum. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein klar bullisches Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und entfernt sich dynamisch nach oben. Zugleich liegen beide Linien über der Nulllinie, während das positive Histogramm weiter wächst. Ein unmittelbares Umkehrsignal ist damit noch nicht erkennbar, trotz der bereits stark gestiegenen Moderna-Aktie. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario geht davon aus, dass die große Korrektur seit dem Rekordhoch von 2021 abgeschlossen ist. Das Tief um 22,50 US$ könnte dabei das Ende der übergeordneten Welle (ii) markieren. Die anschließende Aufwärtsbewegung wäre demnach der Start einer neuen fünfteiligen Impulsstruktur innerhalb der Welle (iii). Die ersten beiden Unterwellen dieser Bewegung scheinen bereits abgeschlossen zu sein. Der massive Kurssprung der Moderna-Aktie dürfte zur laufenden Unterwelle 3 gehören, die sich gewöhnlich besonders dynamisch entwickelt. Das Elliott-Wellen-Szenario stellt mittelfristig einen Anstieg in Richtung des bisherigen Rekordhochs in Aussicht, wobei zwischenzeitliche Rücksetzer ausdrücklich einzuplanen sind. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss der Welle iii wäre eine größere Welle iv wahrscheinlich, bevor eine finale Welle v den Kurs der Moderna-Aktie langfristig zu einem neuen Allzeithoch führen könnte. Dieses ausgesprochen bullische Elliott-Wellen-Szenario verliert deutlich an Wahrscheinlichkeit, falls die Aktie nachhaltig unter die markanten Verlaufstiefs der laufenden Impulsbewegung zurückfällt. Für mich bleibt die Moderna-Aktie nach dem bestätigten Ausbruch ein aussichtsreicher, aber kurzfristig heiß gelaufener Biotech-Titel. Neue Käufe direkt nach dem steilen Anstieg sind mit erhöhtem Rückschlagrisiko verbunden. Ich würde deshalb einen erfolgreichen Retest der Zone zwischen 165,00 und 185,00 US$ abwarten. Behauptet der Kurs der Moderna-Aktie diesen Bereich, erscheinen zunächst 230,00 US$ und später deutlich höhere Notierungen realistisch. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Moderna. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Moderna – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 75,86 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Under Armour-Aktie mit -91% – Jetzt zuschlagen?](https://www.sharedeals.de/under-armour-aktie-mit-91-jetzt-zuschlagen/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Under-Armour-Aktie stemmt sich gegen ihren langjährigen Abwärtstrend. Nach einem Verlust von mehr als –90% seit dem Rekordhoch legte der Sportartikel-Titel zuletzt um über +15% auf 4,71 US$ zu. Der Kurs steht damit in einer entscheidenden Unterstützungszone. Während RSI und MACD noch warnen, eröffnet das Elliott-Wellen-Szenario eine mögliche Turnaround-Chance. ## Chartanalyse zur Under-Armour-Aktie Die Under-Armour-Aktie befindet sich seit dem Rekordhoch aus dem Jahr 2015 in einem massiven Abwärtstrend. Alle größeren Erholungsversuche scheiterten bislang an fallenden Widerstandslinien. Inzwischen hat sich ein großer fallender Keil entwickelt. Der Kurs der Under-Armour-Aktie notiert aktuell nahe dessen Unterkante und innerhalb einer langfristig relevanten Unterstützungszone. Diese Supportzone erstreckt sich ungefähr von 4,00 bis 4,80 US$. Mit dem jüngsten Anstieg auf 4,71 US$ versucht die Under-Armour-Aktie erneut, sich von diesem Bereich zu lösen. Für ein erstes technisches Entspannungssignal müsste der Kurs zunächst die obere Begrenzung des fallenden Keils zwischen ungefähr 5,50 und 6,00 US$ überwinden. Under Armour, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Danach würde die starke Widerstandszone zwischen etwa 7,50 und 9,00 US$ in den Fokus rücken. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde das langfristige Chartbild deutlich verbessern. Fällt die Under-Armour-Aktie hingegen unter 4,00 US$, wären weitere Rückgänge in Richtung 3,21 und möglicherweise 2,24 US$ einzuplanen. Damit bleibt die aktuelle Stabilisierung technisch fragil. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Under-Armour-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI notiert bei knapp 40 Punkten und bewegt sich damit am unteren Rand des neutralen Bereichs. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von oben gekreuzt und hält bislang ein bärisches Signal aufrecht. Allerdings bildet der RSI gegenüber früheren Kurstiefs ein höheres Tief aus. Damit deutet sich trotz der schwachen Ausgangslage eine bullische Divergenz an. Under Armour, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD zeigt sich ein ähnliches Bild. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und notiert inzwischen unterhalb der Nulllinie. Das Histogramm bleibt ebenfalls negativ. Gleichzeitig fällt das Abwärtsmomentum im Vergleich zu früheren Tiefpunkten geringer aus. Auch hier entwickelt sich eine potenzielle bullische Divergenz, ein bestätigtes Kaufsignal liegt jedoch noch nicht vor. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im langfristigen Elliott-Wellen-Szenario könnte sich die Under-Armour-Aktie weiterhin in einer übergeordneten Welle ii befinden. Der seit dem Hoch aus dem Jahr 2015 laufende Rückgang wäre demnach eine langwierige, komplexe Korrektur. Gelingt innerhalb des aktuellen Trendwendebereichs eine Bodenbildung, könnte anschließend eine impulsive Welle iii beginnen. Der relevante Bereich reicht vom 0,618er Fibonacci-Retracement bei 5,85 US$ bis zum 0,887er Fibonacci-Retracement bei 2,24 US$. Aktuell notiert die Under-Armour-Aktie zwischen diesen Marken. Das 0,786er Fibonacci-Retracement bei 3,21 US$ bildet die nächste zentrale Unterstützung, falls die laufende Stabilisierung bei 4,00 US$ scheitert. Under Armour, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Spätestens am 0,887er Fibonacci-Retracement bei 2,24 US$ müsste eine deutliche bullische Reaktion einsetzen. Diese Marke stellt im dargestellten Elliott-Wellen-Szenario gewissermaßen die letzte Chance für den langfristigen Turnaround dar. Ein nachhaltiger Rückfall darunter würde die bullische Zählung erheblich schwächen und neue Tiefststände wahrscheinlicher machen. Meiner Einschätzung nach bietet die Under-Armour-Aktie eine spekulative Turnaround-Chance. Der fallende Keil, die langfristige Unterstützung und die möglichen bullischen Divergenzen sprechen für eine Bodenbildung. Bestätigt ist diese jedoch noch nicht. Ein Ausbruch über 6,00 US$ wäre das erste positive Signal. Unterhalb von 4,00 US$ drohen dagegen 3,21 und 2,24 US$. Das 0,887er Fibonacci-Retracement wäre die letzte Chance für das bullische Elliott-Wellen-Szenario. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Under Armour. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Under Armour – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Under Armour in Kürze - Under Armour ist ein US-amerikanischer Sportartikelhersteller mit Sitz in Baltimore. - Das Unternehmen produziert und vertreibt ein breites Spektrum an Sportprodukten, von Schuhen und Jacken über Hosen, Leggings, Shorts und Sportunterwäsche bis zu Taschen, Mützen und Schutzkleidung. - Zudem sind auch Freizeit-T-Shirts, -Hosen, -Schuhe und -Kappen Bestandteil des Sortiments. - Ein besonderer Fokus von Under Armour liegt auf den populären US-Sportarten Football, Baseball und Basketball. - Unter Armour notiert an der New York Stock Exchange und ist ca. 2,02 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Konsum-Aktien, Konsumaktien, Under Armour, Under Armour-Aktie, Under Armour-Analyse, Under Armour-Chartanalyse, Under Armour-Kurs, Under Armour-Preis, Under Armour-Prognose --- ### [Sportartikel-Hersteller unter Druck: Diese Aktien könnten jetzt profitieren!](https://www.sharedeals.de/sportartikel-hersteller-unter-druck-diese-aktien-koennten-jetzt-profitieren/) **Published:** Oktober 4, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nervosität in der Sportartikelbranche steigt. Erst Anfang Oktober sorgten schwache Geschäftszahlen und ein enttäuschender Ausblick eines der weltweit größten Hersteller für deutliche Kursbewegungen im gesamten Sektor. Das Problem reicht inzwischen weit über einzelne Unternehmen hinaus: Die Branche muss sich gleichzeitig mit zurückhaltenden Verbrauchern, intensivem Wettbewerb und einem zunehmenden Preiskampf auseinandersetzen. Gerade das macht die aktuelle Situation für Anleger interessant. Denn während einige etablierte Hersteller massiv an Boden verlieren, gelingt es anderen weiterhin, zweistellig zu wachsen und Marktanteile zu gewinnen. Die Krise könnte die Kräfteverhältnisse innerhalb der Branche neu ordnen. ### Verbraucher schauen stärker auf den Preis Einer der größten Belastungsfaktoren bleibt die Konsumzurückhaltung. Bereits zu Jahresbeginn lagen die US-Ausgaben für Sportartikel zeitweise rund **9 % unter dem Vorjahresniveau**. Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit sorgen dafür, dass viele Haushalte gerade bei Schuhen und Bekleidung stärker auf Preise achten. Der Preisdruck nimmt weiter zu. Große US-Einzelhändler reduzieren vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft die Preise für Tausende Produkte. Auch Bekleidung und Schuhe werden teilweise deutlich günstiger angeboten. Für Hersteller steigt damit der Druck, Rabatte anzubieten, ohne gleichzeitig ihre Margen zu zerstören. ### Der Kampf um Marktanteile wird härter Gleichzeitig verändert sich der Wettbewerb. Neue Marken gewinnen vor allem in wichtigen Kategorien wie Running und Lifestyle an Bedeutung. Etablierte Hersteller können sich deshalb immer weniger darauf verlassen, dass ihre Größe und Bekanntheit automatisch für Wachstum sorgen. Besonders deutlich zeigt sich das derzeit in China. Dort gewinnen lokale Anbieter an Stärke, während internationale Konzerne stärker um die Aufmerksamkeit der Verbraucher kämpfen müssen. Für einzelne westliche Hersteller sind die Umsätze dort zuletzt sogar um mehr als **20 %** eingebrochen. Hinzu kommen Zölle, höhere Beschaffungskosten und komplexe globale Lieferketten. Branchenverbände zählen die Handelspolitik mittlerweile zu den größten Herausforderungen für Sportartikelunternehmen. Doch trotz des schwierigen Umfelds wächst der Gesamtmarkt langfristig weiter. Die US-Sportartikelindustrie erreichte 2025 einen Großhandelsumsatz von rund **130 Milliarden US$**. Sport und Fitness bleiben strukturelle Wachstumstrends. Genau deshalb könnte die aktuelle Schwächephase eine spannende Gelegenheit schaffen: Wenn schwächere Wettbewerber Marktanteile verlieren, können innovative Hersteller mit starken Produkten, gesunden Lagerbeständen und attraktiven Marken ihre Position erheblich ausbauen. **Welche drei Aktien aus unserer Sicht zu den möglichen Gewinnern dieser Marktbereinigung gehören, zeigen wir Dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [IonQ-Aktie: Nvidia, NATO – jetzt 60 US$?](https://www.sharedeals.de/ionq-aktie-nvidia-nato-jetzt-60-us/) **Published:** Oktober 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** IonQ rückt mit seinem neuen Quantencomputer bei Nvidia ins Zentrum eines der wichtigsten Forschungsprojekte der Branche. Gleichzeitig erklärt die NATO Quantentechnologien zu einem strategischen Schwerpunkt. Die Aktie notiert bei rund 43,60 US$, während Bank of America ein Kursziel von 60 US$ ausruft. Doch die entscheidende Frage lautet: Rechtfertigen die Chancen bereits eine Bewertung von 16 Milliarden US$? ## Nvidia liefert wertvolle Bestätigung IonQs neuer Superion 256 soll 2027 als erster Quantenprozessor im Nvidia Accelerated Quantum Research Center installiert werden. Dort wird das System über Nvidias NVQLink direkt mit einem GB200-NVL72-Supercomputer verbunden. Die CUDA-Q-Plattform soll anschließend klassische Berechnungen, künstliche Intelligenz und Quantenprozesse koordinieren. Für IonQ ist das eine wichtige technologische Referenz. Nvidia entscheidet sich zwar nicht exklusiv für dessen Hardware, stellt sie aber in den Mittelpunkt der eigenen Quantenforschung. Gemeinsam sollen unter anderem Anwendungen für Finanzmodelle, Materialforschung und die Entwicklung neuer Medikamente untersucht werden. Einen unmittelbar großen Umsatzsprung garantiert die Zusammenarbeit jedoch nicht. IonQ hat weder einen Auftragswert veröffentlicht noch eine Abnahme größerer Stückzahlen vereinbart. Zunächst handelt es sich vor allem um ein Forschungsprojekt, das die technische Glaubwürdigkeit erhöht. Du interessierst Dich für Quantencomputing? Dann solltest Du umgehend unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=IonQ&stockidentifier=symbol%3AIONQ&stockmarket=NYSE) abonnieren! ## Die NATO öffnet einen weiteren Zukunftsmarkt Zusätzlichen Rückenwind liefert die neue Quanten-Roadmap der NATO. Das Bündnis will Quantencomputer, sichere Kommunikation und Quantensensoren schneller erproben und später in militärische Systeme integrieren. Bis Ende 2027 soll unter anderem ein Konzept für ein gemeinsames Quantencomputer-Zugangsnetz entstehen. IonQ könnte davon profitieren. Durch mehrere Übernahmen verfügt der Konzern inzwischen über Technologien für Quantencomputing, Netzwerke, Sensorik, Verschlüsselung und Satellitenanwendungen. Zudem bestehen bereits Beziehungen zu amerikanischen Verteidigungs- und Sicherheitsbehörden. Die NATO-Roadmap enthält allerdings keinen konkreten Auftrag für IonQ. Sie schafft einen potenziellen Markt, aber noch keinen gesicherten Umsatz. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf der Identifikation geeigneter Anwendungen, technischen Tests und der Entwicklung gemeinsamer Standards. **Tipp:** Du willst wissen, welche Aktien noch bis zum Jahresende Potenzial haben? Dann wirf mal einen Blick in unseren Report [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). ## Die Bewertung verlangt gewaltige Fortschritte IonQ will 2026 ein System mit bis zu 256 physischen und 12 fehlerkorrigierten logischen Qubits demonstrieren. Bereits 2027 sollen daraus 10.000 physische und 800 logische Qubits werden. Für 2030 nennt die Roadmap sogar 2 Millionen physische und 80.000 logische Qubits. Gelingt dieser Technologiesprung, könnte IonQ tatsächlich zu einem wichtigen Infrastrukturanbieter der Quantenindustrie aufsteigen. Das Risiko liegt jedoch in der gewaltigen Lücke zwischen dem heutigen Entwicklungsstand und den versprochenen Systemen. Im zweiten Quartal erhöhte sich der Umsatz um 287% auf 80,1 Millionen US$. Gleichzeitig entstand ein bereinigter EBITDA-Verlust von 120,3 Millionen US$. Für 2026 erwartet IonQ inzwischen Erlöse von 450 bis 460 Millionen US$, wobei der kräftige Anstieg gegenüber der vorherigen Prognose vor allem aus der Übernahme des Chipproduzenten SkyWater resultiert. Gemessen am Börsenwert wird IonQ damit zum rund 35-Fachen des erwarteten Jahresumsatzes gehandelt. Bank of Americas Kursziel von 60 US$ verspricht zwar etwa 38% Potenzial, setzt aber weitere technische Erfolge und starkes Wachstum voraus. Nvidia und die NATO stärken IonQs langfristige Wachstumsstory, liefern aber noch keine Garantie für ein profitables Milliardengeschäft. Angesichts der extremen Bewertung bleibt die Aktie eine hochspekulative Zukunftswette. Nach der jüngsten Euphorie würde ich nicht hinterherlaufen und für einen Einstieg auf einen deutlicheren Rücksetzer warten. ## ℹ️ IonQ in Kürze - IonQ (WKN: A3C4QT) ist ein 2015 gegründetes Quantencomputerunternehmen mit Sitz in College Park im US-Bundesstaat Maryland. - Das Unternehmen entwickelt einen Allzweckquantencomputer auf Basis von Ionen als Qubits, die mit elektromagnetischen Feldern gefangen und manipuliert werden. - Diese Computerarchitektur hat nach Ansicht einiger Experten eine Reihe von Vorteilen, wie eine höhere Genauigkeit, eine größere Skalierbarkeit, eine bessere Vorhersagbarkeit und eine längere Kohärenzzeit. - Die IonQ-Aktie notiert an der New York Stock Exchange und hat eine Marktkapitalisierung von aktuell rund 17,4 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Münchener-Rück-Aktie um 500 €: Fast 5% Dividende – jetzt kaufen?](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-um-500-e-fast-5-dividende-jetzt-kaufen/) **Published:** Oktober 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Münchener-Rück-Aktie ist auf rund 500 € zurückgefallen und notiert damit etwa 9% unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Auf Basis der zuletzt gezahlten Dividende von 24 € liegt die Dividendenrendite inzwischen bei knapp 4,8%. Gleichzeitig soll der Gewinn je Aktie bis 2030 jährlich um mehr als 8% steigen. Für einen hochprofitablen Weltmarktführer erscheint die Bewertung erstaunlich moderat. ## Fast 5% Dividende und weitere Rückkäufe Die Dividende wurde für das Geschäftsjahr 2025 von 20 auf 24 € je Aktie angehoben. Bei einem Kurs von 500 € ergibt sich daraus eine Rendite von 4,8%. Steigt die Ausschüttung im kommenden Jahr nur moderat weiter, könnte die Marke von 5% bereits überschritten werden. Dafür spricht die neue Kapitalstrategie. Munich Re will die Dividende je Aktie grundsätzlich im Einklang mit dem Gewinn je Aktie erhöhen. Gleichzeitig sollen Aktienrückkäufe ein flexibles Instrument bleiben, um überschüssiges Kapital an die Anteilseigner zurückzugeben. Das aktuelle Rückkaufprogramm besitzt ein Volumen von bis zu 2,25 Milliarden €. Zusammen mit der Dividende fließen damit rund 5,3 Milliarden € an die Aktionäre zurück. Bezogen auf den Börsenwert von etwa 63 Milliarden € entspricht das einer gesamten Kapitalrückführungsrendite von mehr als 8%. **Bleibe informiert**! Wir halten Dich in der Versicherungsbranche auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2&stockmarket=TRADEGATE)! ## KGV von rund 10 erscheint günstig Operativ läuft das Geschäft weiterhin stark. Im ersten Halbjahr erzielte Munich Re einen Rekordgewinn von 3,93 Milliarden €. Allein im zweiten Quartal waren es 2,21 Milliarden €. Für das Gesamtjahr hält der Konzern an seinem Gewinnziel von 6,3 Milliarden € fest. Setzt man dieses Ziel ins Verhältnis zum aktuellen Börsenwert, ergibt sich ein KGV von ungefähr 10. Das erscheint vor allem deshalb günstig, weil das Management bis 2030 ein durchschnittliches Wachstum des Gewinns je Aktie von mehr als 8% pro Jahr anstrebt. Rechnerisch würde der Gewinn je Aktie innerhalb von fünf Jahren damit um mindestens 47% steigen. Die Eigenkapitalrendite soll 2030 über 18% liegen. Die starke Entwicklung im ersten Halbjahr profitierte allerdings von einer ungewöhnlich niedrigen Großschadenbelastung und hohen Kapitalanlageerträgen. Diese Bedingungen lassen sich nicht einfach fortschreiben. Positiv ist dafür, dass ERGO sowie die Lebens-, Gesundheits- und Spezialversicherung höhere und weniger schwankungsanfällige Ergebnisbeiträge liefern sollen. **Tipp**: Weitere Top-Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! ## Analysten sehen bis zu 625 € Die Analystenziele reichen aktuell von 500 bis 625 €. RBC sieht die Aktie mit einem Ziel von 500 € bereits fair bewertet, UBS nennt 515 €. Jefferies senkte sein Kursziel zuletzt von 600 auf 550 €, während Berenberg 565 €, JPMorgan 590 €, Barclays 598 € und die DZ Bank 625 € für angemessen halten. Im Durchschnitt ergibt sich damit ein Ziel von ungefähr 560 €. Grund für die vorsichtigeren Stimmen ist der zunehmende Preisdruck in der Rückversicherung. Bei der Vertragserneuerung im Juli sanken die risikoadjustierten Preise um 5,5%, während Munich Re das gezeichnete Volumen bewusst um 9,1% reduzierte. Der Konzern verzichtet damit auf Geschäft, dessen Rendite nicht mehr attraktiv genug erscheint. Das belastet kurzfristig das Wachstum, schützt aber die Profitabilität. Bei rund 500 € halte ich die Münchener-Rück-Aktie für günstig. Ein KGV um 10, fast 5% Dividendenrendite, umfangreiche Rückkäufe und das angestrebte Gewinnwachstum von mehr als 8% bilden ein attraktives Gesamtpaket. Der weichere Rückversicherungsmarkt bleibt ein Risiko, rechtfertigt die niedrige Bewertung meiner Meinung nach aber nicht vollständig. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 64,4 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie +7%: Starlink greift nach 25 Milliarden US$](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-7-starlink-greift-nach-25-milliarden-us/) **Published:** Oktober 3, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die SpaceX-Aktie gewinnt am Freitag rund 7% und steigt auf knapp 159 US$. Damit notiert sie bereits etwa 18% über dem Ausgabepreis von 135 US$. Neue Fantasie liefert ausgerechnet ein Geschäft, das bisher hinter Raketen, KI und Robotik zurückstand: Starlink könnte sich vom Satellitenanbieter zu einem globalen Mobilfunkkonzern entwickeln. Eine aktuelle Studie sieht allein in den USA bis 2031 ein Umsatzpotenzial von mehr als 25 Milliarden US$. ## Zuerst kommen Flugzeuge und Schiffe Die Besen Group erwartet, dass Starlinks mobile US-Erlöse von rund 1,14 Milliarden US$ im Jahr 2027 auf 25,35 Milliarden US$ im Jahr 2031 steigen könnten. Etwa 70% davon sollen auf Unternehmenskunden entfallen. Besonders wichtig wären Fluggesellschaften, Schifffahrt, Logistikunternehmen und Betreiber industrieller Netzwerke. Die Strategie ergibt Sinn. Auf Flugzeugen und Schiffen existiert häufig keine gleichwertige terrestrische Alternative. Kunden besitzen daher eine höhere Zahlungsbereitschaft als private Haushalte, während SpaceX dieselbe Satelliteninfrastruktur mehrfach monetarisieren kann. United Airlines nutzt Starlink bereits auf mehr als 560 Flugzeugen. Bis Mitte September wurden auf über 464.000 Flügen rund 31 Millionen Passagiere befördert und 14,2 Millionen Geräte mit dem System verbunden. American Airlines will ab Anfang 2027 mehr als 500 Schmalrumpfflugzeuge ausrüsten. Dass daraus ein profitables Geschäft entstehen kann, zeigen die jüngsten Zahlen. SpaceXs Connectivity-Sparte steigerte den Quartalsumsatz um 66% auf 4,29 Milliarden US$. Der operative Gewinn sprang um 79% auf 1,66 Milliarden US$. Die Erlöse mit Unternehmens- und Regierungskunden verdoppelten sich sogar auf 1,81 Milliarden US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Delta entscheidet sich gegen Starlink Ganz ohne Widerstand verläuft die Expansion allerdings nicht. Delta Air Lines hat sich gegen Starlink und für Amazons Satellitendienst Leo entschieden. Ab 2028 sollen zunächst 500 Flugzeuge ausgerüstet werden. Ausschlaggebend waren Berichten zufolge niedrigere Kosten und die Möglichkeit, Amazons bestehende Digitalangebote einzubinden. Technologisch besitzt SpaceX weiterhin einen deutlichen Vorsprung. Starlink verfügt über mehr als 11.000 aktive Satelliten, während Amazon bislang lediglich rund 400 Leo-Satelliten gestartet hat. Der ursprünglich für Mitte 2026 angekündigte kommerzielle Start wurde verfehlt. Trotzdem zeigt Deltas Entscheidung, dass Starlink den Markt nicht automatisch beherrschen wird. Elon Musks persönliche Angriffe auf Delta-Chef Ed Bastian helfen dabei nicht. Großkunden entscheiden nach Preis, Leistung und Zuverlässigkeit. Öffentliche Konflikte können Starlinks Verhandlungsposition eher schwächen als verbessern. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die 25 Milliarden US$ sind keine Prognose von SpaceX Anleger sollten die neue Hochrechnung richtig einordnen. Sie stammt von einer Beratungsgesellschaft und nicht vom SpaceX-Management. Das Modell setzt voraus, dass Starlink Satelliten- und terrestrische Netze verbindet, zusätzliche Frequenzen erhält und eine erfolgreiche Mobilfunk- beziehungsweise Roamingstrategie aufbaut. SpaceX besitzt dafür gute Voraussetzungen. Der Konzern erhielt bereits die Genehmigung zur Übernahme von 65 Megahertz Mobilfunkspektrum von EchoStar. Dennoch wären zusätzliche Investitionen in Bodeninfrastruktur, Vertrieb und Kundenservice erforderlich. Bei 159 US$ wird SpaceX wieder mit mehr als 2 Billionen US$ bewertet. Selbst ein Starlink-Mobilfunkumsatz von 25 Milliarden US$ würde diese Bewertung allein nicht rechtfertigen. Die neue Studie zeigt vielmehr, wie groß das Geschäft werden müsste, damit die hohen Erwartungen langfristig aufgehen. Starlinks Expansion in Flugzeuge, Schiffe und Mobilfunknetze gehört zu den überzeugendsten Wachstumstreibern von SpaceX. Die bestehenden Verträge und die bereits hohe Profitabilität der Connectivity-Sparte liefern Substanz. Nach dem Kurssprung auf knapp 159 US$ ist jedoch erneut sehr viel Zukunft eingepreist – für einen Neueinstieg würde ich einen Rücksetzer abwarten. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,16 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Infineon-Aktie: Kann sich der Kurs verdoppeln?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-kann-sich-der-kurs-verdoppeln/) **Published:** Oktober 4, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Infineon-Aktie meldet sich eindrucksvoll zurück. Nach der Korrektur vom Allzeithoch bei 88,85 € sprang der Halbleitertitel am vergangenen Freitag um +8,78% auf 64,64 €. Die Reaktion an einer wichtigen Unterstützung sowie ein bullisches RSI-Signal wecken Hoffnung auf eine Trendwende. Auch das Elliott-Wellen-Szenario bleibt langfristig optimistisch. Kann sich der Kurs verdoppeln? ## Chartanalyse zur Infineon-Aktie Die Infineon-Aktie stieg dynamisch bis an die Oberkante des langfristigen Aufwärtstrendkanal an und erreichte bei 88,85 € ein neues Allzeithoch. Anschließend setzten deutliche Gewinnmitnahmen ein, die den Kurs zeitweise um knapp -40% einbrechen ließen. Trotz dieser scharfen Korrektur notiert die Halbleiter-Aktie weiterhin oberhalb wichtiger ehemaliger Widerstandsbereiche. Der Kurs der Infineon-Aktie reagierte zuletzt auf die Unterstützungszone zwischen etwa 52,00 und 56,00 €. Seit dem lokalen Tief stieg der Kurs um +20% auf 64,64 € an. Wird die Zone weiterhin verteidigt, könnte sich die Gegenbewegung zunächst in Richtung 70,00 bis 75,00 € ausweiten. Danach rückt das Rekordhoch wieder in den Fokus. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Ein Ausbruch über 88,85 € würde die Infineon-Aktie in eine neue Preisfindungsphase führen. Fällt der Kurs hingegen erneut unter 52,00 €, könnte sich die Korrektur bis zur Zone zwischen 38,00 und 42,00 € ausweiten. Eine weitere langfristige Unterstützung liegt zwischen ungefähr 27,00 und 31,00 €. Dort befindet sich ein früherer, mehrfach getesteter Widerstandsbereich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Infineon-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI notiert bei ungefähr 55 Punkten und damit im neutralen Bereich. Zuletzt hat die RSI-Linie ihre Signallinie von unten gekreuzt und ein bullisches Signal erzeugt. Gleichzeitig gelang die Rückkehr über die Marke von 50 Punkten. Damit verbessert sich das Momentum der Infineon-Aktie, ohne dass der Indikator bereits eine überkaufte Marktsituation anzeigt. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD liegt noch kein bestätigtes Kaufsignal vor. Die MACD-Linie nähert sich der Signallinie jedoch von unten an, während die negativen Balken des Histogramms deutlich kleiner werden. Das zeigt, dass das Abwärtsmomentum kontinuierlich nachlässt. Ein bullisches Crossover würde die jüngste Reaktion der Infineon-Aktie bestätigen und könnte der Erholung zusätzlichen Schwung verleihen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im langfristigen Elliott-Wellen-Szenario könnte die Infineon-Aktie am Allzeithoch eine untergeordnete Welle 3 abgeschlossen haben. Der anschließende Rücksetzer wäre demnach als korrektive Welle 4 einzuordnen. Die kräftige Reaktion aus der Unterstützungszone spricht dafür, dass diese Korrektur bereits weit fortgeschritten oder möglicherweise vollständig beendet ist. Bestätigt sich die Zählung, könnte als Nächstes eine Welle 5 folgen. Das erste Ziel wäre das bisherige Allzeithoch bei 88,85 €. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde weiteres Potenzial bis in den dreistelligen Kursbereich eröffnen. Langfristig zeigt die übergeordnete Wellenstruktur sogar deutlich höhere Projektionsziele, deren Aktivierung jedoch mehrere weitere Teilwellen voraussetzt. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Für das bullische Elliott-Wellen-Szenario sollte die Infineon-Aktie den Bereich um 52,00 € möglichst verteidigen. Ein Rückfall darunter würde eine Ausdehnung der Welle 4 zulassen. Unterhalb von 38,00 € wäre die aktuelle Zählung erheblich geschwächt. Solange diese Marke hält, bleibt die Chance auf eine finale Welle 5 und neue Rekordstände oberhalb von 130 € möglich. Meiner Einschätzung nach hat sich das technische Bild der Infineon-Aktie deutlich verbessert. Die starke Reaktion an der Unterstützung und das Kaufsignal des RSI sprechen für eine Fortsetzung der Erholung. Beim MACD fehlt allerdings noch die Bestätigung. Oberhalb von 52,00 € bleibt ein Angriff auf 88,85 € möglich. Ein Ausbruch über das Allzeithoch würde weiteres Potenzial freisetzen. Unter 38,00 € wäre das bullische Elliott-Wellen-Szenario dagegen gefährdet. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 84,00 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Rocket Lab-Aktie mit +30% – neues Allzeithoch möglich?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-mit-30-neues-allzeithoch-moeglich/) **Published:** Oktober 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rocket-Lab-Aktie arbeitet an einem Comeback. Nach dem Rückgang vom Rekordhoch bei 150,30 US$ stabilisierte sich der Raumfahrttitel oberhalb einer zentralen Unterstützung und legte zuletzt um +4,91% auf 73,92 US$ zu. RSI und MACD liefern bullische Signale, während auch das Elliott-Wellen-Szenario eine neue Aufwärtsbewegung zulässt. Ist die Korrektur damit beendet? ## Chartanalyse zur Rocket-Lab-Aktie Nach dem Allzeithoch bei 150,30 US$ geriet die Rocket-Lab-Aktie massiv unter Druck. Der Kurs verließ den zuvor etablierten Aufwärtstrendkanal nach unten und verlor zeitweise mehr als -60%. Vom jüngsten Tief aus gelang jedoch eine erste Stabilisierung. Aktuell notiert die Raumfahrt-Aktie noch rund -51% unter ihrem Rekordhoch und versucht, einen kurzfristigen Aufwärtstrend aufzubauen. Der Kurs der Rocket-Lab-Aktie reagierte mehrfach auf die Unterstützungszone zwischen etwa 62,00 und 67,00 US$. Mit dem jüngsten Anstieg auf 73,92 US$ entfernen sich die Notierungen wieder von diesem Bereich. Solange die Zone verteidigt wird, bleibt eine Fortsetzung der Erholung möglich. Ein Rückfall unter 62,00 US$ würde dagegen erneut das Tief bei 57,08 US$ in den Fokus rücken. Rocket Lab Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Oberseite wartet zwischen 82,00 und 94,00 US$ der erste massive Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone wäre ein wichtiges Signal für eine größere Trendwende. Anschließend könnte die Rocket-Lab-Aktie zunächst in Richtung 110,00 und 130,00 US$ steigen. Oberhalb davon würde das bisherige Allzeithoch bei 150,30 US$ wieder erreichbar werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rocket-Lab-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI ist zuletzt gestiegen und notiert bei ungefähr 57 Punkten im neutralen Bereich. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von unten gekreuzt und damit ein bullisches Signal ausgelöst. Da der Indikator gleichzeitig oberhalb der Marke von 50 Punkten verläuft, überwiegt derzeit das positive Momentum. Bis zum überkauften Bereich besteht noch ausreichend Spielraum. Rocket Lab Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein Kaufsignal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und nähert sich der Nulllinie. Gleichzeitig ist das Histogramm in den positiven Bereich gedreht. Damit bestätigen beide Indikatoren die laufende Erholung der Rocket-Lab-Aktie. Für ein stärkeres Signal müsste sich der MACD nun nachhaltig oberhalb der Nulllinie etablieren. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das bullische Elliott-Wellen-Szenario geht davon aus, dass die Rocket-Lab-Aktie am Tief bei 57,08 US$ eine übergeordnete Welle 2 abgeschlossen hat. Die vorherige Korrektur entwickelte sich als komplexe A-B-C-Struktur. Der anschließende Anstieg könnte daher bereits der Beginn einer impulsiven Welle 3 sein, die den Kurs wieder deutlich nach oben führt. Für eine Bestätigung muss die Rocket-Lab-Aktie zunächst den Widerstandsbereich zwischen 82,00 und 94,00 US$ überwinden. Gelingt der Ausbruch, wären im Rahmen der Welle 3 Kurse oberhalb des bisherigen Rekordhochs denkbar. Rocket Lab Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die entscheidende Absicherung des bullischen Elliott-Wellen-Szenarios liegt bei 57,08 US$. Solange dieses Tief nicht unterschritten wird, bleibt die angenommene Aufwärtsstruktur intakt. Ein nachhaltiger Rückfall darunter würde die Zählung jedoch infrage stellen und könnte einen erneuten Abverkauf in Richtung der Unterstützungszone zwischen 39,00 und 44,00 US$ auslösen. Meiner Einschätzung nach hat sich das technische Bild der Rocket-Lab-Aktie verbessert. Die Stabilisierung oberhalb der Unterstützungszone sowie die Kaufsignale von RSI und MACD sprechen für eine Fortsetzung der Erholung. Entscheidend bleibt der Widerstandsbereich zwischen 82,00 und 94,00 US$. Erst ein Ausbruch darüber würde die größere Trendwende bestätigen. Unter 57,08 US$ wäre das bullische Elliott-Wellen-Szenario dagegen gefährdet. ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 47,27 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Raumfahrt-Aktien, Raumfahrtaktien, Rocket Lab, Rocket Lab Aktie, Rocket Lab Analyse, Rocket Lab Chartanalyse, Rocket Lab Kurs, Rocket Lab Preis, Rocket Lab Prognose --- ### [DroneShield-Aktie mit +20% – Erholung gestartet?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-mit-20-erholung-gestartet/) **Published:** Oktober 3, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie versucht nach ihrem Absturz vom Allzeithoch eine technische Gegenbewegung. Am Freitag legte der Rüstungstitel um +6,41% auf 1,83 AUD zu, notiert aber weiterhin rund -73% unter seinem Rekordhoch. Die entscheidende Unterstützungszone hält bislang, während RSI und MACD erste Kaufsignale liefern. Beginnt jetzt tatsächlich die Trendwende? ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Seit dem Allzeithoch bei 6,71 AUD befindet sich die DroneShield-Aktie in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Mehrere Erholungsversuche scheiterten, während der Kurs fortlaufend tiefere Hochs und tiefere Tiefs ausbildete. Inzwischen hat die Aktie rund -73% an Wert verloren. Mit dem jüngsten Anstieg von +20% zeigt sich nun erstmals wieder eine etwas stärkere Gegenbewegung. Der Kurs der DroneShield-Aktie reagiert aktuell auf die wichtige Unterstützungszone zwischen etwa 1,47 und 1,68 AUD. Solange dieser Bereich verteidigt wird, bleibt eine technische Erholung möglich. Der erste größere Widerstand wartet zwischen 2,70 und 3,10 AUD. Erst oberhalb dieser Zone würde der Abwärtstrend spürbar an Kraft verlieren und sich das mittelfristige Chartbild aufhellen. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Scheitert die Stabilisierung und fällt die DroneShield-Aktie nachhaltig unter 1,47 AUD, wäre mit einer Fortsetzung der Korrektur zu rechnen. Zwischen 1,10 und 1,20 AUD liegt eine kleinere Zwischenunterstützung. Der nächste massive Support befindet sich jedoch erst zwischen etwa 0,44 und 0,58 AUD. Auf der Oberseite wartet ein weiterer starker Widerstandsbereich zwischen 4,10 und 4,70 AUD. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI notiert bei ungefähr 58 Punkten und damit weiterhin im neutralen Bereich. Zuletzt hat die RSI-Linie ihre Signallinie von unten gekreuzt und ein erstes Kaufsignal ausgelöst. Gleichzeitig ist eine bullische Divergenz erkennbar: Während der Kurs der DroneShield-Aktie ein tieferes Tief ausbildete, entstand beim RSI ein höheres Tief. Das deutet auf nachlassenden Verkaufsdruck hin. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD zeichnet sich eine bullische Divergenz ab. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt, während sich das Histogramm stabilisiert. Das Signal entsteht allerdings noch unterhalb der Nulllinie und sollte deshalb als früher Erholungsversuch verstanden werden. Für eine nachhaltige Trendwende müssten beide Indikatoren ihre Aufwärtsbewegung in den kommenden Handelstagen bestätigen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im primären Elliott-Wellen-Szenario könnte die DroneShield-Aktie am Allzeithoch bereits einen vollständigen fünfteiligen Aufwärtsimpuls beendet haben. Die seitdem laufende Abwärtsbewegung wäre demnach Bestandteil einer übergeordneten Korrektur. Diese Interpretation lässt weitere Rückschläge zu, solange der Kurs keine klare impulsive Trendwende ausbildet und wichtige Widerstände zurückerobert. Das alternative bullische Elliott-Wellen-Szenario sieht im aktuellen Rückgang hingegen eine weit fortgeschrittene B-Welle. Sollte diese im Bereich der gegenwärtigen Unterstützung enden, könnte anschließend eine kräftige C-Welle beziehungsweise alternative Welle 5 beginnen. Als langfristige Projektionsziele zeigt der Chart 6,46, 9,03 und 11,10 AUD. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Entscheidend bleibt die Reaktion zwischen 1,47 und 1,68 AUD. Eine impulsive Erholung über 3,10 AUD würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario deutlich stärken. Fällt die DroneShield-Aktie hingegen nachhaltig unter die aktuelle Unterstützungszone, wäre das Risiko einer Fortsetzung der übergeordneten Korrektur in Richtung 1,10 oder sogar 0,58 AUD erheblich erhöht. Meiner Einschätzung nach bietet die DroneShield-Aktie erstmals wieder konstruktive Signale. Die bullischen Divergenzen sowie die Kaufsignale von RSI und MACD sprechen für eine mögliche Gegenbewegung. Eine bestätigte Trendwende liegt jedoch noch nicht vor. Entscheidend bleibt die Unterstützung zwischen 1,47 und 1,68 AUD. Hält sie, könnte der Kurs zunächst 2,70 bis 3,10 AUD ansteuern. Unter 1,47 AUD würde sich das technische Bild erneut deutlich eintrüben. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,69 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose, Rüstung, Rüstungsaktien, Techaktien --- ### [Lenzing-Aktie: Soll man in diesen Kurskollaps investieren?](https://www.sharedeals.de/lenzing-aktie-soll-man-in-diesen-kurskollaps-investieren/) **Published:** Oktober 3, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Der Kurs der Lenzing-Aktie treibt Anlegern seit Wochen nur noch die Tränen in die Augen. Nachdem der Kurs des österreichischen Faserherstellers bereits am Donnerstag um -16% eingebrochen war, kollabierte er am Freitag um weitere -28%. Was steckt hinter dem Kurskollaps der Lenzing-Aktie und können Anleger hier nun ein gewaltiges Schnäppchen machen? ## Eine gewaltige Kapitalmaßnahme Die gewaltigen Kursverluste der Lenzing-Aktie zum Wochenschluss sind auf eine massive Kapitalmaßnahme und die damit verbundene Verwässerungseffekte zurückzuführen. Das Unternehmen hat eine Barkapitalerhöhung mit Bezugsrechten über rund 300 Millionen € gestartet. Geplant ist die Ausgabe von rund 34,76 Millionen neuer Aktien zu einem Bezugspreis von jeweils 8,65 €. Das Verhältnis beträgt neun neue Aktien je zehn alte Aktien. Das ist eine enorme Ausweitung der Aktienzahl. Der festgelegte Bezugspreis liegt um rund 43% unter dem Börsenkurs vor der Ankündigung der Kapitalerhöhung. Solch hohe Abschläge führen an der Börse fast ausnahmslos zu einem sofortigen Kursrutsch und einer spürbaren Verwässerung für bestehende Aktionäre, die ihre Bezugsrechte nicht ausüben. Die beiden Großaktionäre von Lenzing, die österreichische B&C Gruppe mit 37% der Anteile und der brasilianische Zellstoffproduzent Suzano mit 15%, haben ihre Ausübung der Bezugsrechte bereits zugesichert. Auch die Oberbank, die 4% an Lenzing hält, wird an der Kapitalerhöhung teilnehmen. Das bedeutet, dass diese vollständig garantiert ist. Du willst auf dem Industriesektor informiert bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Ein grauenvolles Chartbild Der Chartverlauf der Lenzing-Aktie gibt seit einigen Jahren ein Bild des Grauens ab. Seit fast fünf Jahren befindet sich der Kurs auf einen mehr oder weniger kontinuierlichen Sinkflug. Der Aktienkurs hat von Ende 2021 bis heute mehr als -80% verloren. Eine Ende dieser Talfahrt ist noch nicht in Sicht. ## Nicht von der Optik täuschen lassen Lenzing kämpft seit längerem mit einer hohen Nettoverschuldung, die zuletzt bei rund 1,5 Milliarden € lag und schwächeren operativen Ergebnissen in der Faserindustrie. Das frische Kapital soll zusammen mit einem harten Sparprogramm dazu dienen, den laufenden Konzernumbau zu finanzieren und die Bilanz zu stabilisieren. Ich rate Anlegern, trotz des stark gesunkenen Kursniveaus, nicht in die Lenzing-Aktie zu investieren. Das Unternehmen generiert seit mehreren Jahren kein Wachstum mehr und verdient so gut wie kein Geld. Daran wird die Kapitalerhöhung nichts ändern. Der Markt für Faserstoffe ist von stark schwankenden Rohstoffpreisen, einer eher schwachen Nachfrage, aber einem umso stärkeren Wettbewerb aus Asien geprägt. Lenzing muss erst noch den Beweis antreten, dass es in diesem Umfeld wieder Geld verdienen kann. Möchtest Du ähnliche Aktien wie Lenzing entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Lenzing&stockidentifier=symbol%3ALEN&stockmarket=&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Vielen Anlegern juckt es in den Fingern, wenn eine Aktie innerhalb so kurzer Zeit so stark an Wert verliert. Meist ist dieser optische Wertverlust kein guter Ratgeber für ein Investment. So ist es meiner Überzeugung nach auch bei der Lenzing-Aktie. Das Unternehmen ist ein Sanierungsfall mit hohem Kapitalbedarf. Der Ausgang der Sanierung ist allerdings ungewiss. Anleger sind hier mit einem unkalkulierbaren Risiko konfrontiert. ## ℹ️ Lenzing in Kürze - Die Lenzing Gruppe (WKN: 852927) gehört weltweit zu den führenden Herstellern von Zellulosefasern. Zellfasern bilden die Basis für Textilien sowie Vliesstoffen. - Neben dem Hauptsitz im österreichischen Lenzing unterhält der Konzern weltweit zahlreiche Produktionsstätten. - Die Hauptbörse der Aktie ist Wien, in Deutschland ist sie auch über Tradegate handelbar. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell 545 Millionen €. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Small Caps --- ### [Stellantis-Aktie: Ist der Tiefpunkt endlich erreicht?](https://www.sharedeals.de/stellantis-aktie-ist-der-tiefpunkt-endlich-erreicht/) **Published:** Oktober 4, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Am Donnerstag sah es ganz danach aus, als könnte die Stellantis-Aktie ihren monatelangen Abwärtstrend mit einem Kurssprung von +8% endlich stoppen. Doch am Freitag löste sich dieser Optimismus sofort wieder auf. Der Autotitel verlor mit über -6% fast den gesamten Kursgewinn des Vortages. Was steckt hinter dem Auf und Ab der Stellantis-Aktie und können Anlegern jemals wieder mit einem Comeback rechnen? ## Hoffnungsvolle Zahlen aus den USA Grund für das Auf und Ab der Stellantis-Aktie zum Wochenschluss war die Meldung der Verkaufszahlen aus den USA im dritten Quartal. Offenbar tat sich die Börse schwer damit, diese richtig einzuordnen. Und in der Tat ist es keine leichte Übung. Insgesamt setzte Stellantis im abgelaufenen Vierteljahr rund 324.000 Autos in den USA ab. Das ist fast exakt der gleiche Absatz wie ein Jahr zuvor. Seit Jahresbeginn hat der amerikanisch-französisch-italienische Autokonzern damit rund 958.000 Autos in den Vereinigten Staaten verkauft — 3% mehr als noch im Vorjahr. Interessanter sind da schon die Verschiebungen innerhalb des großen Markenportfolios von Stellantis. Die Pickup-Marke Ram steigerte ihren Absatz im letzten Quartal um satte 29% auf 134.000 Einheiten, getrieben vom großen Erfolg des Ram 1500. Damit überholte sie sogar die Nummer 1 Marke Jeep, deren Absatz um 20% auf 129.000 Autos abrutschte. Vor der Jeep Compass und der Grand Cherokee verkauften sich zuletzt sehr schlecht. Bei den weniger bedeutenden US-Marken gab es leichte Zuwächse. Der Absatz von Chrysler stieg um 6% und Dodge legte um 2% zu. Du willst bei Stellantis und der Autoindustrie auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Und zwei weitere gute Nachrichten Neben dem leichten Absatzwachstum in den USA gab es noch zwei weitere positive Nachrichten von Stellantis. Der Absatz im weiteren Kernmarkt Italien stieg im September um knapp 13% auf 39.000 Autos. Damit konnte Stellantis seinen Marktanteil auf dem italienischen Markt ausbauen. Zudem bestätigte Stellantis-Chef Filosa die Jahresprognose für 2026. Der Autokonzern peilt ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine bereinigte operative Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich an. Auch die mittelfristigen Cashflow-Ziele haben nach wie vor Bestand. Bis 2027 will Stellantis einen positiven Cashflow erreichen und bis 2028 einen Free Cashflow von über 3 Milliarden € erwirtschaften. ## Ein Chart des Grauens Das Chartbild der Stellantis-Aktie kann man nicht anders als grauenvoll bezeichnen. Seit Jahres beginn befindet sie sich fast kontinuierlich auf Talfahrt und hat gut 60% ihres Wertes eingebüßt. Der Autotitel verabschiedete sich fast auf einem neuen 12-Jahrestief ins Wochenende. Eine Bodenbildung zeichnet sich nicht ab. ## Keine einfache Kaufempfehlung Es ist schon erstaunlich: Da stellt Stellantis Zahlen und Prognosen vor, von denen sich einige deutschen Autohersteller eine Scheibe abschneiden können, und trotzdem findet die Aktie nach wie vor keinen Halt. Obwohl sich die Zahlen aus den Kernmärkten USA und Italien recht gut lesen und auch die Prognosen bestätigt wurden, scheint sie die Börse einfach nicht wahrhaben zu wollen. Die Stellantis-Aktie ist wahrlich kein einfacher Fall in der Bewertung. Für die Aktie sprechen die positive Geschäftsentwicklung und der Fortschritte machende Turnaround. Auch das Forward-KGV von 4,4 gehört zu den niedrigsten der gesamten Autobranche und wird nur noch von VW unterboten. Gegen die Aktie spricht jedoch der zunehmende Wettbewerb mit chinesischen Herstellern auf dem europäischen Markt und die teilweise schwache Modellpalette bei E-Autos. Mit einem BEV-Anteil von nur 20% auf dem europäischen Markt ist Stellantis nach wie vor ziemlich schwach bei reinen Elektroautos aufgestellt. Möchtest Du weitere Aktien wie Stellantis entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Stellantis&stockidentifier=symbol%3A8TI&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ich empfehle die Stellantis-Aktie aktuell nur hartgessotenen Turnaround-Fans zum Kauf. Sie ist fundamental und vor allem charttechnisch angeschlagen. In den kommenden Quartalen muss der Autokonzern beweisen, dass er bei leichten Absatzzuwächsen seinen Gewinn deutlich steigern kann. Sollte dieser Beweise gelingen, hat die Stellantis-Aktie ein ordentliches Upside. Sollte er sich allerdings verzögern, drohen noch tiefere Kurse. ## ℹ️ Stellantis in Kürze - Die niederländische Stellantis N.V. (WKN: A2QL01) ist der Dachkonzern von 14 Automarken. Zu den bekanntesten gehören Chrysler, Fiat, Opel und Peugeot. - Stellantis entstand 2021 durch die Fusion des italienisch-amerikanischen Konzerns Fiat/Chrysler mit dem französischen Autobauer Peugeot. - Die Dachgesellschaft hat ihren Sitz im niederländischen Hoofddorp, die Zentralen der Autokonzerne befinden sich in den jeweiligen Ländern. Hauptabsatzmärkte von Stellantis sind Europa und die USA. - Die drei Hauptbörsen von Stellantis sind Mailand, New York und Paris. Der Konzern ist aktuell ca. 10,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Stellantis --- ### [Bayer bricht ein, Infineon haussiert: DAX-Ausblick](https://www.sharedeals.de/bayer-bricht-ein-infineon-haussiert-dax-ausblick/) **Published:** Oktober 5, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Im DAX gehen die Korrekturen weiter. In der zurückliegenden Woche büßte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich fast 180 Punkte ein und schloss -0,71% tiefer mit 25.231 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Bayer und Commerzbank, Infineon war bester DAX-Wert. Dreht der Markt nun wieder nach oben? ## Starker Freitag verhindert Schlimmeres Nach einem verhaltenen Wochenstart geriet der DAX ab Mitte der Woche wieder spürbar unter Druck. Neue Zinsängste und hohe Anleiherenditen schreckten Anleger ab. Auch der Donnerstag brachte deutliche Verluste mit sich, ehe der Markt am Freitag auch dank des schwachen US-Arbeitsmarktberichts wieder nach oben drehte. ## Signale, die Hoffnung machen Der deutsche Leitindex konnte am Freitag von den schwachen US-Arbeitsmarktdaten profitieren. Im September entstanden in den USA lediglich 29.000 neue Stellen (erwartet wurden 90.000), gleichzeitig stieg die Arbeitslosenquote auf 4,2%. Zudem wurden die Daten für die Vormonate nach unten korrigiert. Für die Märkte bedeutet das: Der Druck auf die US-Notenbank, die Zinsen weiter anzuheben, nimmt spürbar ab. Die Renditen der US-Staatsanleihen kamen entsprechend zurück. Für Rückenwind sorgt auch die zuletzt überraschend schwache US-Inflation. Der PCE-Preisindex sank im August von 3,7 auf 3,4%, die Kernrate fiel sogar von 3,3 auf 3,0%. Das nährt die Hoffnung auf eine weniger restriktive US-Geldpolitik. Europa liefert dagegen ein völlig anderes Bild. Die Inflation im Euroraum sprang im September von 3,2 auf 3,8% und damit deutlich stärker als erwartet. Vor allem die kräftig gestiegenen Energiepreise treiben die Teuerung. Für die EZB ist das eine unangenehme Entwicklung – insbesondere, weil die Wirtschaft zuletzt stabilere Signale sendet. ## Deutsche Konjunktur sendet erste Lichtblicke Auch aus Deutschland gab es zum Wochenwechsel gemischte, aber zunehmend konstruktive Signale. Die Stimmung in der Chemieindustrie hat sich im September bereits zum zweiten Mal in Folge verbessert. Der entsprechende ifo-Index stieg von minus 2,6 auf plus 5,5 Punkte. Noch wichtiger könnte in der kommenden Woche die neue Herbstprojektion der Bundesregierung werden. Nach Informationen von Reuters soll die Wachstumsprognose deutlich angehoben werden. Erwartet werden nun 1,3% Wachstum für 2026 und 1,1% für 2027. Das wäre ein bemerkenswertes Signal nach Jahren der wirtschaftlichen Schwäche. ## KI bleibt ein wichtiger Kurstreiber Neben Zinsen und Konjunktur dürfte auch das Thema KI die Aktienmärkte weiter bewegen. Der Nasdaq 100 zeigt sich trotz der zwischenzeitlichen Turbulenzen bemerkenswert robust und hat die vergangene Woche auf einem neuen Rekordhoch beendet. Am Dienstag könnte der Investorentag von Marvell Technology neue Impulse für den KI-Infrastruktur-Trade liefern. Am Mittwoch folgt mit dem KI-Investorentag der Deutschen Telekom ein Termin aus dem DAX-Umfeld. Am Donnerstag richtet sich der Blick schließlich auf TSMC. Die Umsatzzahlen des weltweit führenden Halbleiter-Auftragsfertigers liefern wichtige Hinweise auf die Dynamik im globalen Chip- und KI-Geschäft. Daneben steht mit Porsche am Mittwoch ein weiterer DAX-Konzern im Fokus. Beim Kapitalmarkttag dürfte es allerdings weniger um KI als um die strategische und operative Entwicklung des Sportwagenherstellers gehen. ## Bayer und Commerzbank unter Druck, Infineon zieht an In der vergangenen Woche verzeichneten hierzulande die Aktien von Bayer und Commerzbank die höchsten Verluste mit einem Wochenminus von -10,61 bzw. -7,21%. Die Bayer-Aktie litt unter pessimistischen Analystenberichten und einem neuen Glyphosat-Prozess in den USA. Auch die Commerzbank-Aktie litt unter Analystenabstufungen, da den Experten zufolge die Zinsfantasie bereits vollständig im Kurs eingepreist ist. Hinzu kommt die weiter bestehende Unsicherheit hinsichtlich einer möglichen Übernahme durch die italienische UniCredit. Deutlich besser lief es bei Infineon: Die Aktie des größten deutschen Chipkonzerns legte auf Wochensicht knapp +14% zu und nimmt nach einer Bodenbildung im Bereich 54 € neuen Schwung auf. Dazu trugen vor allem die starken Zahlen des US-Speicherriesen Micron und die generelle Wiederbelebung des KI-Trades bei. ## Charttechnik: DAX hält sich über 25.000 Punkten Der DAX hat weitere Verluste verzeichnet. Am Donnerstag sank der Index mit 24.831 Punkten auf den tiefsten Stand seit Ende Juli und setzte dabei sogar auf der 200-Tage-Linie auf. Doch wie stark diese Unterstützung ist, zeigte sich am Freitag. Vom gleitenden Durchschnitt drückte sich der Leitindex nach oben ab und machte die tags zuvor erlittenen Verluste wieder weg. Dabei gelang auch der Wiederanstieg über die 25.000-Punkte-Marke, die sowohl aus charttechnischer als auch aus psychologischer Sicht von großer Bedeutung ist. Die 100-Tage-Linie bei 25.388 Punkten stellt nun die nächste Hürde dar. Wird sie überwunden, warten mit der 50-Tage-Linie bei 25.835 Punkten und der 26.000-Punkte-Marke weitere Widerstände. Nach unten bilden die 25.000-Punkte-Marke und die 200-Tage-Linie bei 24.834 Punkten die entscheidende Unterstützungszone. Sollte sie durchbrochen werden, könnte sich der Abwärtsdruck weiter verstärken. Die Ausgangslage für den DAX ist damit durchaus spannend. Sinkende US-Renditen und die Aussicht auf eine weniger restriktive Fed sprechen für die Aktienmärkte. Die wieder deutlich höhere Inflation in Europa und die geopolitischen Risiken bleiben dagegen Belastungsfaktoren. Für mich wird deshalb in der kommenden Woche vor allem die Reaktion des DAX auf die Anleihemärkte entscheidend. Solange die Renditen nicht wieder deutlich nach oben ausbrechen, bleibt die Tür für eine Stabilisierung offen. Die Marke von 25.000 Punkten dürfte dabei zum wichtigsten kurzfristigen Gradmesser werden. **Ergänzend dazu:** Viele Dividenden-Aktien sind derzeit unterbewertet und bieten einen günstigen Einstiegszeitpunkt. [Diese Übersicht](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt zehn Titel aus verschiedenen Sektoren, die sowohl für Cashflow als auch für Kursgewinne interessant sein könnten. **Kategorien:** Markt-Analysen --- ### [XRP in Lauerstellung für +50%?](https://www.sharedeals.de/xrp-in-lauerstellung-fuer-50/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** XRP nimmt sich nach dem jüngsten Befreiungsschlag die erwartete Verschnaufpause. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/xrp-bald-bereit-fuer-naechsten-rally-impuls/) hatte ich nach dem Ausbruch über 1,47 bis 1,50 US$ einen möglichen Retest dieser Zone ausdrücklich einkalkuliert. Genau diese Konsolidierung läuft derzeit und mit aktuell rund 1,50 US$ behauptet sich XRP weiterhin unmittelbar oberhalb des entscheidenden Bereichs. Kann die kleine Abwärtsstruktur nun nach oben verlassen werden, könnte der nächste Rally-Impuls sogar rund +50% Potenzial entfalten. ## Neue Funktionen und Milliarden-Käufe Neue Impulse kommen aus Brasilien. Die regulierte Finanzmarktinfrastruktur CSD BR gab am Montag eine strategische Partnerschaft mit Ripple bekannt und setzt den XRP Ledger künftig als zusätzliche Ebene zur Erfassung und Prüfung von Finanzanlagen ein. Den Anfang machen Fondsanteile von BTG Pactual. Nach Angaben der Unternehmen nutzt damit erstmals eine zentrale Wertpapierverwahrstelle eine öffentliche Blockchain, um Eigentumsaufzeichnungen von Wertpapieren zu spiegeln, während die offiziellen Register weiterhin bei CSD BR verbleiben. Das unterstreicht die zunehmende institutionelle Nutzung des XRP Ledgers. Auch technologisch wird das Netzwerk weiterentwickelt. Mitte September erschien Version 3.4.0 der XRPL-Referenzsoftware mit Erweiterungen des Lending-Protokolls, darunter geschlossene Vaults und neue Abrechnungsfunktionen. Wenige Tage später folgte Version 3.4.1 als Sicherheitsupdate für protokollrelevante Probleme. Für die langfristige Entwicklung ist beides relevant: Der Funktionsumfang wächst, gleichzeitig zeigt das schnelle Sicherheitsupdate, dass neue Funktionen weiterhin technisch abgesichert und nachgebessert werden müssen. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Die seit dem jüngsten Kursschub laufende Konsolidierung lässt sich aktuell als bullische Flagge interpretieren und entspricht damit weiterhin dem bevorzugten Fahrplan. Entscheidend bleibt die Zone um 1,47 beziehungsweise 1,46 US$, die sich vom ehemaligen Widerstand nun als Unterstützung beweisen muss. Gleichzeitig verengt sich die kurzfristige Struktur innerhalb der Flagge. Gelingt zeitnah der Ausbruch nach oben, dürfte zunächst 1,83 US$ in den Fokus rücken, gefolgt von 1,96 US$. Eine Projektion der vorherigen Rally-Strecke von rund 0,72 US$ eröffnet darüber sogar Potenzial bis ungefähr 2,10 US$. Damit wäre ausgehend vom unteren Bereich der Flagge ein weiterer Impuls von annähernd +50% denkbar. Genau dieses Momentum sollte jetzt allerdings nicht zu lange auf sich warten lassen. Eine bullische Flagge lebt von einer vergleichsweise zügigen Auflösung in Trendrichtung. Bleibt der Ausbruch aus oder fällt XRP nachhaltig unter 1,46 US$, verliert das Setup zunehmend an Aussagekraft. Unterhalb der Flaggenstruktur würde vor allem die Zone zwischen 1,32 und 1,27 US$ wieder entscheidend. Sollte auch dieser Bereich fallen, wäre das aussichtsreiche Setup vorerst hinfällig und ein Rücklauf bis 1,19 US$ möglich. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ripple. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ripple – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** XRP konsolidiert den jüngsten Befreiungsschlag bislang in Form einer bullischen Flagge und hält sich an der entscheidenden Zone um 1,46 bis 1,50 US$. Jetzt braucht es allerdings zeitnah neues Momentum. Gelingt der Ausbruch aus der Formation, bleiben 1,83 und 1,96 US$ die nächsten Ziele, bevor eine vergleichbare Rally-Strecke sogar Kurse um 2,10 US$ ermöglichen könnte. Bleibt der Impuls dagegen aus oder fällt XRP unter 1,46 US$, verliert die Flagge ihren bullischen Charakter zunehmend. Spätestens unter 1,27 US$ wäre das Setup klar hinfällig. **Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein?** Wir zeigen Dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,50 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 94 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ripple, Ripple-Analyse, Ripple-Chartanalyse, Ripple-Kurs, Ripple-Preis, Ripple-Prognose, XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Kurs, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [Infineon-Aktie +9% zum Wochenabschluss](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-9-zum-wochenabschluss/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Das ging schnell: Erst gestern hatte ich in meiner [Analyse](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-die-bullen-beziehen-stellung/) den nachhaltigen Sprung über 60,77 € als entscheidenden Trigger für den nächsten Aufwärtsimpuls definiert. Bereits heute startete die Infineon-Aktie oberhalb dieser Marke durch und legte im bisherigen Freitagshandel zeitweise rund +9% zu. Das erste Ziel bei 64,20 € wurde damit unmittelbar abgearbeitet und aktuell notiert der DAX-Gewinner sogar bei 64,67 €. Jetzt richtet sich der Blick bereits auf die nächste Hürde bei 68,48 €. ## Micron zündet den Turbo Den kräftigen Kursschub treibt am Freitag vor allem ein ausgesprochen freundliches Umfeld für Halbleiterwerte. Starke Quartalszahlen und ein optimistischer Ausblick des US-Speicherchip-Herstellers Micron bestätigen die hohe Nachfrage aus dem KI-Bereich und sorgen branchenweit für neue Fantasie. Infineon profitiert davon besonders stark und führte den DAX bereits am Mittag deutlich an. Einen einzelnen neuen Infineon-Großauftrag als unmittelbaren Auslöser gibt es damit nicht, vielmehr treffen Branchenrückenwind und das zuletzt deutlich verbesserte Chartbild aufeinander. Unternehmensseitig passt der jüngste Newsflow allerdings perfekt in dieses Bild. Erst gestern eröffnete Infineon einen neuen Backend-Fertigungsstandort in Thailand, während das Geschäft mit Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren weiterhin zum wichtigsten Wachstumstreiber zählt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern in diesem Bereich rund 1,5 Milliarden € Umsatz, nach mehr als 700 Millionen € im Vorjahr. Im dritten Geschäftsquartal erzielte Infineon zudem bereits einen Rekordumsatz von 4,172 Milliarden € bei einer Segmentergebnis-Marge von 19,1%. **Möchtest Du weitere Aktien wie Infineon entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Infineon&stockidentifier=symbol%3AIFX&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, erhältst neue Aktienideen und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Das gestern favorisierte Ausbruchsszenario ist innerhalb nur eines Handelstages aufgegangen. Mit dem Sprung über 60,77 € wurde zunächst 64,20 € direkt abgearbeitet und inzwischen sogar leicht überwunden. Kann Infineon diesen Befreiungsschlag nun per Tagesschluss bestätigen, bleibt die bevorzugte Entwicklung klar aufwärtsgerichtet. Das nächste Ziel liegt bei 68,48 €. Oberhalb davon würde sich weiteres Potenzial bis in die markante Widerstandszone zwischen rund 74 und 76 € eröffnen. Erst dort wartet aus heutiger Sicht der nächste deutlich größere Härtetest. Nach einem Tagesanstieg von zeitweise rund +9% wäre ein kurzfristiger Rücksetzer allerdings keineswegs ungewöhnlich. Idealerweise etabliert sich 64,20 € jetzt als erste Unterstützung. Fällt die Aktie wieder darunter, wäre zunächst ein Retest von 60,77 € denkbar, ohne das bullische Bild bereits zu zerstören. Erst ein nachhaltiger Rückfall unter diese Ausbruchsmarke würde das heutige Signal ernsthaft relativieren und erneut 54,26 € in den Fokus rücken. Noch aber liegen die Vorteile klar auf Seiten der Käufer. Infineon hat den gestern geforderten Befreiungsschlag eindrucksvoll geliefert und mit 64,20 € bereits das erste Kursziel abgearbeitet. Kann sich die Aktie nun oberhalb dieser Marke etablieren, bleibt 68,48 € das nächste Ziel, bevor die Zone um 74 bis 76 € interessant wird. Ein Rücksetzer an 60,77 € wäre noch kein Beinbruch, darunter müsste der Ausbruch jedoch neu bewertet werden. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 85 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chip-Aktien, Chip-Hersteller, Chipaktien, Chiphersteller, Chipindustire, Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose --- ### [Seagate-Aktie -15%: Ist hier Buy-the-Dip angesagt?](https://www.sharedeals.de/seagate-aktie-15-ist-hier-buy-the-dip-angesagt/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Seagate-Aktie überrascht die Börse mit einem völlig unerwarteten Einbruch im zweistelligen Prozentbereich. Was steckt hinter dem massiven Kursrückgang des Speicherherstellers und ist er für Anleger eine gute Kaufgelegenheit? ## Ein Wettbewerber macht Druck Auslöser des heutigen Mini-Crashs der Seagate-Aktie ist gar keine Meldung vom Unternehmen selbst, sondern die Nachricht eines Wettbewerbers. Toshiba will seine Festplattenfertigung verdoppeln. Der japanische Elektronikkonzern plant, rund 380 Millionen US$ in sein Werk auf den Philippinen zu investieren und die Fertigung von Laufwerken für KI-Rechenzentren verdoppeln. Damit will Toshiba seinen Marktanteil bei SSDs und HDDs deutlich steigern. Für Seagate ist das ein schwerer Schlag, was auch die negative Kursreaktion der Aktie verdeutlicht. Bislang basierte die Kursrallye auf dem Nachfrageüberschuss bei Speichermedien für Rechenzentren und der damit verbundenen hohen Preissetzungsmacht der beiden Marktführer Seagate und Western Digital. Doch Toshiba als Nummer 3 könnte diese Marktstruktur nun durcheinanderbringen. Derzeit dominieren Seagate und Western Digital mit Marktanteilen von je knapp über 40% den Markt für Laufwerke. Toshiba folgt mit großem Abstand mit 17% Marktanteil auf Platz 3. Bei Laufwerken ist die Stückzahl allerdings nicht die wichtigste Kennzahl. Für die KI-/Cloud-Nachfrage zählt vor allem, wie viele Exabytes ein Hersteller ausliefert. Hier hält Seagate sogar einen Marktanteil von geschätzten 50%. Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) bleibst Du bei allen wichtigen Entwicklungen der Tech-Branche auf dem Laufenden. Abonniere ihn gleich hier! ## Nahe am 3-Monatstief Durch den heutigen Kurssturz fällt die Seagate-Aktie wieder auf ca. 800 US$ zurück und notiert damit nicht mehr allzu weit über ihrem 3-Monatstief bei 745 US$. Dieses Kursniveau sehe ich derzeit aber als Unterkante für den Kurs des Speicherherstellers an. ## Deshalb ist der Crash übertrieben Ich halte den heutigen Kursrückschlag der Seagate-Aktie für übertrieben. Von der Ankündigung eines Kapazitätsausbaus bis zur tatsächlichen Umsetzung wird einige Zeit vergehen. Zudem hinkt Toshiba Seagate und Western Digital bei der Festplattentechnologie für KI-Rechenzentren hinterher. Deshalb mache ich ein Fragezeichen hinter den geplanten massiven Gewinn von Marktanteilen der Japaner. Gleichzeitig halte ich die aktuelle Bewertung der Seagate-Aktie für ziemlich attraktiv. Das Forward-KGV liegt bei 26. Im laufenden GJ 26/27, das Mitte des Jahres begann, dürfte der Speicherhersteller seinen Umsatz um weitere 50% steigern. Das Ergebnis wird Schätzungen zufolge sogar um mehr als 150% in die Höhe schnellen. Möchtest Du weitere Aktien wie Seagate entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Seagate+Technology&stockidentifier=symbol%3ASTX&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Vor diesem Hintergrund kann ich Anlegern nur raten, einen Buy-the-Dip-Kauf durchzuführen. Die Seagate-Aktie ist auf dem aktuellen Kursniveau mehr als fair bewertet. Eine große Gefahr, dass Toshiba in den kommenden Jahren zu den beiden Marktführern Seagate und Western Digital aufschließen wird, sehe ich nicht. Anleger sollten cool bleiben und in die Seagate-Aktie investieren. ## ℹ️ Seagate in Kürze - Seagate Technology Inc. (WKN: A3CQU7) mit Sitz in Dublin, Irland und operativer Zentrale in Cupertino, Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Datenspeicherlösungen, insbesonder von HDDs und SSDs. - Der Konzern fokussiert sich auf die Entwicklung von Hochkapazitätsspeichern für Rechenzentren, Cloud-Infrastrukturen, Unternehmen und Endverbraucher. - Das Unternehmen ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und an der Börse ca. 190 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AUTO1-Aktie -7%: Sind die Befürchtungen berechtigt?](https://www.sharedeals.de/auto1-aktie-7-sind-die-befuerchtungen-berechtigt/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Mit einem Kursverlust von bis zu -7,4% ist die Auto1-Aktie am Freitag einer der größten Verlierer im MDAX. Bereits seit dem Hoch im Juli bei rund 25 € befindet sie sich in einem Abwärtstrend. Damit stellt sich die Frage: Ist der Kursrückgang fundamental begründet oder bietet die Korrektur inzwischen wieder eine Einstiegschance? ## Erwartungen könnten verfehlt werden Am 2. Oktober fand ein Pre-Close-Call (Vorabbriefing) des Unternehmens mit Analysten statt. Im Anschluss senkte JP Morgan seine mittelfristigen Gewinnerwartungen für Auto1 bis 2028 deutlich. Das könnte darauf hindeuten, dass die bisherigen Erwartungen an die weitere Gewinnentwicklung zu hoch waren. Eine konkrete Prognosesenkung des Unternehmens liegt allerdings bislang nicht vor. Die endgültigen Zahlen für das dritte Quartal werden Anfang November erwartet. Nach dem sehr starken zweiten Quartal könnten die Erwartungen der Analysten inzwischen entsprechend hoch sein. Auto1 hatte im zweiten Quartal den Absatz um 19,9% auf 240.298 Fahrzeuge gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich um 23,4% auf 2,43 Milliarden €, während das bereinigte EBITDA um 38,4% auf 58,6 Millionen € zulegte. Für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen nach den Halbjahreszahlen seine Prognose. Erwartet werden 940.000 bis 1 Million verkaufte Fahrzeuge, ein Bruttogewinn von 1,1 bis 1,2 Milliarden € sowie ein bereinigtes EBITDA von 250 bis 275 Millionen €. Damit kommt es bei den anstehenden Quartalszahlen vor allem darauf an, ob das hohe Wachstumstempo beibehalten und gleichzeitig die Profitabilität weiter steigern kann. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Auto1&stockidentifier=symbol%3AAG1&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Finanzchef tritt vorzeitig ab Für zusätzliche Unsicherheit sorgte zuletzt der überraschende Rücktritt von CFO Christian Wallentin. Er hatte das Amt erst Anfang 2026 übernommen und legte sein Vorstandsmandat im September aus familiären Gründen nieder. Wallentin bleibt Auto1 allerdings als Senior Advisor erhalten. Die Suche nach einem Nachfolger befindet sich laut Unternehmen bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Bis dahin übernimmt CEO und Mitgründer Christian Bertermann zusätzlich die Aufgaben des Finanzvorstands. Über mögliche interne Differenzen innerhalb des Vorstands gibt es keine belastbaren Hinweise. Deshalb sollte der Rücktritt nicht als operatives Problem interpretiert werden, solange keine weiteren Informationen vorliegen. ## Bewertung Der Kursrückgang seit dem Juli-Hoch könnte teilweise auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein. Gleichzeitig zeigt die Reaktion am Freitag, dass die Erwartungen an die zukünftige Gewinnentwicklung mittlerweile sehr hoch sind. Die operative Entwicklung im ersten Halbjahr liefert zunächst wenig Anlass für eine grundsätzliche Neubewertung des Geschäftsmodells. Auto1 konnte sowohl den Absatz als auch den Umsatz und das EBITDA deutlich steigern. Besonders wichtig ist dabei die zunehmende operative Hebelwirkung: Im zweiten Quartal stieg die bereinigte EBITDA-Marge auf 2,4%. Im ersten Halbjahr erzielte das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von 118,4 Millionen €. Um die Jahresprognose von 250 bis 275 Millionen € zu erreichen, muss das Ergebnis im zweiten Halbjahr entsprechend weiter steigen. Die Unternehmensprognose wurde nach den Halbjahreszahlen bestätigt. Damit ist der Kursrückgang nicht automatisch mit einer fundamentalen Verschlechterung des Geschäfts zu erklären. Vielmehr scheint der Markt zunehmend zu hinterfragen, ob die sehr hohen Erwartungen an das zukünftige Gewinnwachstum erfüllen werden können. Weitere Belastungen könnten zudem von der allgemeinen Konsum- und Wirtschaftsentwicklung sowie von Veränderungen bei den Gebrauchtwagenpreisen ausgehen. Der Auto1-Preisindex zeigte zuletzt zwar nur moderate Veränderungen, gleichzeitig sind die Gebrauchtwagenpreise ein wichtiger Faktor für die Margenentwicklung des Geschäfts. Der Kursrückgang der Auto1-Aktie ist angesichts der weiterhin guten operativen Entwicklung nicht eindeutig durch eine Verschlechterung der Fundamentaldaten zu erklären. Allerdings sind die Erwartungen an das zukünftige Gewinnwachstum hoch. Damit werden die kommenden Quartalszahlen besonders wichtig. Sollte Auto1 die Prognose von 250 bis 275 Millionen € bereinigtem EBITDA bestätigen und gleichzeitig zeigen, dass sich die Profitabilität weiter verbessert, ist eine Kurserholung wahrscheinlich. Sollten dagegen die Erwartungen tatsächlich verfehlt oder die Prognose gesenkt werden, wäre mit weiterem Abgabedruck zu rechnen. Für langfristig orientierte Anleger bietet die deutliche Korrektur eine interessante Ausgangslage, mittelfristig dürften wie Kurse von 25 € erreichbar sein. **Übrigens:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Auto1 in Kürze - Die Auto1 Group SE ist ein 2012 gegründetes Unternehmen mit juristischem Sitz in München und Verwaltungssitz in Berlin. - Sie betreibt nach eigenen Angaben „Europas führende digitale Automobilplattform“ für den Online-Kauf und -Verkauf von Gebrauchtwagen. - Die Auto1 Group betreibt derzeit die drei Autohandelsplattformen Auto1.com, Autohero und wirkaufendeinauto.de. - Das im SDAX gelistete Unternehmen ist an der Börse aktuell rund 3,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [IG Group-Aktie -21%: Ist das die perfekte Kaufgelegenheit?](https://www.sharedeals.de/ig-group-aktie-21-ist-das-die-perfekte-kaufgelegenheit/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die IG Group-Aktie crasht heute um -21% und hält die rote Laterne im Stoxx Europe 600-Index fest in der Hand. Der Kurs des Online-Brokers fällt damit auf den tiefsten Stand seit zwölf Monaten. Was steckt hinter dem massiven Kurseinbruch und ist er eine gute Kaufgelegenheit für Anleger? ## Deutliche Prognosesenkung Auslöser des heutigen Kurseinbruchs der IG Group-Aktie ist eine massive Senkung der Prognose durch den Broker. Für das laufende dritte Quartal erwartet die IG Group nur noch einen Umsatz von 240 Millionen GBP. Das sind 14% weniger als im Vorjahresquartal. Auch die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 muss der Online-Broker aufgeben. Statt eines Umsatzwachstums von 10 bis 15% erwartet die IG Group nun nur noch ein Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Entscheidend für den unerwarteten Umsatzeinbruch ist das OTC-Derivategeschäft. IG hatte seine Market-Making- und Hedging-Strategie verändert, um langfristig einen höheren Anteil der Kundenerträge behalten zu können. Im dritten Quartal funktionierte das allerdings kurzfristig schlechter als erwartet. Zusammenfassen lässt sich das mit den Worten: Die Kunden handeln weiterhin, aber IG verdient momentan weniger daran. Besonders problematisch ist die Ergebnisentwicklung. Für 2026 erwartet der Broker eine bereinigte EBITDA-Marge im niedrigen 40%-Bereich. Das ist deutlich weniger als die 47,3% im Vorjahr. Analystenschätzungen zufolge könnte das EBITDA im Gesamtjahr damit nur noch bei rund 490 bis 500 Millionen GBP liegen. Der Analystenkonsens betrug bislang etwas mehr als 570 Millionen GBP. Die Kundenaktivität der IG Group blieb aber weiterhin stark. Die Zahl der First Trades durch Neukunden erhöhte sich um 25% und die Zahl der aktiven Kunden stieg um 17%. Du willst über den Broker-Markt informiert bleiben. Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ein desaströser Chart Die jüngste Kursentwicklung der IG Group-Aktie kann man nur als Desaster bezeichnen. Nach einem Allzeithoch bei fast 1.950 GBP im Juni sackte sie im August auf 1.300 GBP ab. Durch den heutigen Kurssturz liegt der Kurs nur noch bei 1.000 GBP. Die IG Group-Aktie bricht damit auf den tiefsten Stand seit über einem Jahr ein. Bei rund 970 GBP erwartet eine starke Widerstandszone den Kurs. ## Deshalb ist der Crash übertrieben Ich halte den heutige Kurssturz der IG Group-Aktie für übertrieben. Die Korrektur der Umsatzprognose für das Gesamtjahr um ca. 7% nach unten und ein möglicher Ergebniseinbruch von rund 14% rechtfertigen meiner Meinung nach keinen Kurssturz um über 20%. Die Bewertung der IG Group-Aktie hat meiner Überzeugung nach ein sehr attraktives Niveau erreicht. Das Forward-KGV des Brokers liegt bei knapp über 10. Das mag für ein Unternehmen, das im laufenden Jahr nur mit rund 5% wachsen wird, nicht einleuchten. 2027 wird der Umsatz der IG Group aber voraussichtlich um über 50% steigen. Grund für die Umsatzexplosion ist die Übernahme der US-Sportwetten-/Prediction-Market-Plattform Underdog, die ab dem kommenden Jahr einen wesentlichen Umsatzbeitrag leisten wird. Zudem ist die IG Group mit einer operativen Marge von ca. 35% (2025) ein hochprofitables Unternehmen. Ich sehe die aktuellen Probleme nur als temporär an. Mittel- bis langfristig werden sie meines Erachtens keinen nennenswerten Einfluss auf das Geschäft haben. Möchtest Du weitere Aktien wie IG Group entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=IG+Group&stockidentifier=symbol%3AIGG&stockmarket=LSE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die IG Group-Aktie ist auf dem aktuellen Kursniveau einen Kauf wert. Die Bewertung und damit das Rendite-Risiko-Verhältnis sind meiner Ansicht nach sehr attraktiv. Der Broker bringt eine sehr gute Kombination aus hoher Profitabilität, starkem Cashflow und mehreren Wachstumsplattformen mit. Diese Kombination wird sich in den kommenden Jahren in einer starken Geschäftsentwicklung niederschlagen. ## ℹ️ IG Group in Kürze - Die IG Group ist ein britischer Online-Broker und Finanztechnologieanbieter. Das 1974 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in London. - Kerngeschäft des Brokers ist der Handel mit CFDs (Differenzkontrakten) und anderen gehebelten Derivaten. - Darüber hinaus handeln die über 1,3 Millionen Kunden der Gruppe auch Aktien, ETFs/Fonds, Optionen, Futures und Kryptowährungen. - Zu den Marken der Gruppe gehören IG, tastytrade, Freetrade und Independent Reserve. - Durch die Übernahme von Underdog ist die IG Group auch in den Markt für Sportwetten/Prediction Markets eingestiegen. - Die IG Group notiert an der Börse in London und ist 3,3 Milliarden GBP wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Nike-Aktie verbleibt im Abwärtsstrudel](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-verbleibt-im-abwaertsstrudel/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Nike-Aktie findet weiterhin keinen Halt. In meiner [Analyse aus dem Vormonat](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-rettung-in-letzter-sekunde/) hatte ich den nachhaltigen Verlust von 39,94 US$ als Trigger für eine Fortsetzung der Talfahrt bis zunächst 32,79 US$ definiert. Diese Unterstützung ist inzwischen klar gefallen und mit aktuell 35,15 US$ notiert der Titel nochmals deutlich tiefer. Damit bleibt der Abwärtstrend voll intakt und das nächste Korrekturziel rückt zunehmend näher. ## Schwacher Ausblick belastet zusätzlich Neue Nahrung erhält der Verkaufsdruck durch die gestern nach US-Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen. Die Redaktion von sharedeals.de rückte heute Vormittag unter [„Nike rechnet auch 2027 mit deutlichem Rückgang“](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-prognose-schock-oder-alles-eingepreist/) vor allem den enttäuschenden Jahresausblick in den Mittelpunkt. Im ersten Geschäftsquartal sank der Umsatz um -4% auf 11,2 Milliarden US$, währungsbereinigt sogar um -5%. Die Bruttomarge verbesserte sich zwar um 60 Basispunkte auf 42,8% und der Gewinn je Aktie erreichte 0,48 US$, doch insbesondere Greater China und Nike Direct bleiben klare Baustellen. Noch schwerer wiegt die Perspektive für das Gesamtjahr. Nike erwartet einen Umsatzrückgang im hohen einstelligen Prozentbereich und lediglich einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,15 bis 1,35 US$. Gleichzeitig soll das neue Effizienzprogramm „Pace“ die Kostenstruktur verschlanken und den laufenden Turnaround beschleunigen. CEO Elliott Hill sieht zwar Fortschritte im Performance-Geschäft, räumt aber weiterhin erheblichen Handlungsbedarf bei Nike Sportswear, Jordan Brand und vornehmlich in China ein. Die operative Wende bleibt damit ein längerer Prozess und liefert kurzfristig kaum Argumente gegen den schwachen Chart. **Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen.** [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Das zuletzt favorisierte Abwärtsszenario hat mit dem nachhaltigen Verlust von 39,94 US$ klar getriggert. Seither beschleunigt sich die Schwäche und die Aktie bewegt sich mit aktuell 35,15 US$ bereits deutlich in Richtung des nächsten Ziels bei 32,79 US$. Dort könnte nach dem weit fortgeschrittenen Abverkauf zunächst ein technischer Konter einsetzen. Bleibt dieser jedoch schwach oder fällt auch 32,79 US$ nachhaltig, würde sich das Korrekturpotenzial nochmals erheblich ausweiten. Im größeren Bild wartet mit 26,87 US$ dann bereits das nächste markante Ziel. Für eine erste Entspannung müsste Nike dagegen zunächst die verlorene Marke von 39,94 US$ zurückerobern. Erst dann wäre eine größere Gegenbewegung in Richtung 46,20 US$ denkbar. Darüber würde 51,63 US$ zum nächsten Prüfstein, wo zugleich die übergeordnete Abwärtstrendlinie verläuft. Solange diese Rückeroberungen ausbleiben, besitzen die Verkäufer weiterhin klar die Kontrolle und mögliche Erholungen bleiben technisch lediglich Gegenbewegungen. Die Nike-Aktie bleibt trotz des inzwischen tiefen Kursniveaus fest im Abwärtsstrudel. Der Bruch von 39,94 US$ hat das zuletzt skizzierte Verkaufssignal bestätigt und 32,79 US$ bleibt für mich das nächste Ziel. Fällt auch diese Unterstützung, könnten im größeren Bild sogar 26,87 US$ wieder auf die Agenda rücken. Erst oberhalb von 39,94 und später 46,20 US$ würde sich das angeschlagene Chartbild wieder etwas aufhellen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 52 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Nike, Nike-Aktie, Nike-Anayse, Nike-Chartanalyse, Nike-Prognose --- ### [Versamet-Aktie: Diese vier Kurstreiber machen Hoffnung](https://www.sharedeals.de/versamet-aktie-diese-vier-kurstreiber-machen-hoffnung/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer zwischenzeitlichen Erholung ist die Versamet-Aktie zuletzt wieder unter Druck geraten. Doch während die Edelmetallpreise konsolidieren, liefert das Unternehmen selbst gleich mehrere neue Argumente für die langfristige Investmentstory. Die Aufnahme in den GDXJ-Index, explosive Quartalszahlen, prominente Ankeraktionäre und die zunehmende Börsenpräsenz sorgen für neue Aufmerksamkeit. Startet Versamet jetzt den nächsten Comeback-Versuch? ## GDXJ-Aufnahme erhöht die Sichtbarkeit Ein wichtiger Schritt ist die Aufnahme in den MVIS Global Junior Gold Miners Index, der dem VanEck Junior Gold Miners ETF (GDXJ) zugrunde liegt. Nach der bereits erfolgten Aufnahme in den MSCI Canada Small Cap Index folgt damit ein weiterer bedeutender Meilenstein am Kapitalmarkt. Für Versamet sorgt dies vor allem für mehr internationale Sichtbarkeit und eine größere Reichweite bei institutionellen wie privaten Anlegern. Zusammen mit dem Börsen-Upgrade an die Toronto Stock Exchange und der zusätzlichen Notierung an der Nasdaq entwickelt sich das Unternehmen zunehmend zu einer international beachteten Royalty-Gesellschaft. ## Rekordwachstum trifft auf starke Projekte Noch entscheidender ist allerdings die operative Entwicklung. Im zweiten Quartal 2026 schoss der Umsatz um 392% auf 23,7 Mio. US$ nach oben. Die zurechenbare Produktion stieg um 256% auf einen Rekordwert von 5.255 Goldäquivalent-Unzen, während das bereinigte EBITDA sogar um 747% auf 18,8 Mio. US$ explodierte. Für zusätzliche Fantasie sorgt das neue „Asset Handbook 2026“. Der Überblick umfasst 18 Projekte, von denen sechs bereits produzieren. Besonders wichtig ist Eskay Creek in Kanada. Versamet verfügt dort über einen 3,52%-Gold-Stream ohne Cap und ohne späteres Step-down. Mit dem für das zweite Quartal 2027 erwarteten Produktionsstart soll die zurechenbare Produktion des Konzerns auf rund 35.000 GEO pro Jahr steigen. ## Starke Aktionäre und Analysten Auch auf Aktionärsseite gibt es Rückenwind. Mit der Lundin-Familie und Tether Investments verfügt Versamet über finanzstarke Ankerinvestoren. Das schafft zusätzliche Aufmerksamkeit für die langfristige Entwicklung des Unternehmens. Die Analysten bleiben ebenfalls überwiegend konstruktiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 19,20 CA$ und damit deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Entscheidend ist dabei weniger die kurzfristige Gewinnentwicklung als die Frage, wie stark das künftige Wachstum des Royalty-Portfolios bereits eingepreist ist. ## Chart vor wichtiger Entscheidung Technisch bleibt die Lage kurzfristig anspruchsvoll. Nach der Erholung bis auf 15,42 CA$ Ende August geriet die Aktie mit den schwächeren Edelmetallpreisen wieder unter Druck und nähert sich dem Verlaufstief von Ende Juli bei 11,95 CA$. Diese Zone bei 11,95/12,00 CA$ ist nun entscheidend. Fällt sie, wäre eine Ausweitung der Korrektur in Richtung 10 CA$ möglich. Gleichzeitig könnte genau dieser Bereich die Basis für eine Bodenbildung liefern. Aufhellen würde sich das Bild zunächst mit der Rückeroberung der 50-Tage-Linie bei 13,57 CA$. Für eine nachhaltige Trendwende müsste anschließend auch die 200-Tage-Linie bei 14,65 CA$ überwunden werden. Für mich überwiegen trotz der kurzfristigen charttechnischen Risiken die langfristigen Chancen. Versamet wächst rasant, erweitert kontinuierlich seine Royalty-Basis und profitiert von einem strukturell attraktiven Edelmetallumfeld. Die GDXJ-Aufnahme und die steigende Kapitalmarktpräsenz könnten zusätzliches Anlegerinteresse schaffen. Die Aktie bleibt kurzfristig volatil, für langfristig orientierte Anleger ist Versamet aber eine spannende Möglichkeit, um am Wachstum des Edelmetallsektors zu partizipieren – ohne die operativen Risiken eines klassischen Minenbetreibers tragen zu müssen. Was sonst noch alles für einen Kauf der Versamet-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/versamet-royalties-sd/) zu lesen. **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Versamet Royalties halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Versamet Royalties vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Versamet Royalties in Kürze - Versamet Royalties (WKN: A41HTX) ist ein 2022 unter dem Namen „Sandbox Royalties“ gegründetes Gold-Royalty Unternehmen. - Im Jahr 2024 wurde das Unternehmen in Versamet Royalties umbenannt, um seinen Schwerpunkt auf Edelmetalle zu unterstreichen. - Versamt beteiligt sich an Bergbauprojekten weltweit und erhält im Gegenzug einen festen Anteil an der zukünftigen Produktion (Streaming) oder eine prozentuale Beteiligung am Umsatz (Royalty). - Zu den wichtigsten Vermögenswerten zählen Beteiligungen an der Greenstone-Mine (Kanada), der Kolpa-Mine (Peru), der Rosh-Pinah-Mine (Namibia) sowie an zwei Minen in Westafrika (Kiaka und Toega). - Das Portfolio konzentriert sich stark auf Edelmetalle (Gold und Silber) und ist zu einem geringen Teil in unedlen Metallen (Kupfer, Nickel) engagiert. - Die Versamet Royalties-Aktie ist an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq gelistet, kann aber auch über die Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 1,35 Milliarden CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Der Wochenschlussstand ist wichtig](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-der-wochenschlussstand-ist-wichtig/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Rheinmetall-Aktie wird der heutige Wochenschluss besonders spannend. In meiner [Analyse von Mitte September](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-nach-21-vor-dem-korrekturende/) hatte ich nach dem Rückfall an die 1.000-€-Marke einen weiteren Test von rund 946 € ausdrücklich einkalkuliert. Dieses Ziel wurde inzwischen erreicht und mit dem nochmaligen Rückfall unter 1.000 € zugleich der seit Anfang 2025 etablierte Aufwärtstrend erneut infrage gestellt. Gelingt den Käufern zum Wochenschluss allerdings ein Konter oberhalb von 946,60 €, wäre die Kuh zwar noch längst nicht vom Eis, doch zumindest wieder etwas Zuversicht angebracht. ## Auftragslage bleibt beeindruckend An mangelnder Nachfrage liegt die aktuelle Kursschwäche jedenfalls nicht. Erst Mitte September sicherte sich Rheinmetall einen weiteren Auftrag über mehrere zehntausend 155-mm-Artilleriegeschosse mit einem Volumen im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Produktion läuft bereits und die Auslieferung soll 2027 abgeschlossen werden. Parallel treibt der Konzern den Kapazitätsausbau voran und eröffnete erst am Donnerstag einen neuen Standort im norwegischen Skoppum. Auch die Halbjahreszahlen unterstreichen die außergewöhnliche operative Dynamik. Der Umsatz stieg um +39% auf rund 5,2 Milliarden €, das operative Ergebnis um +74% auf 786 Millionen €. Gleichzeitig erreichte der Rheinmetall Backlog mit 80,5 Milliarden € einen neuen Höchststand. Belastend bleibt allerdings der operative Free Cashflow von -1,62 Milliarden €, während der enorme Kapazitätsausbau weiterhin hohe Mittel bindet. Für das Gesamtjahr erwartet Rheinmetall nach der Anpassung wegen des gestrichenen F126-Programms einen Umsatz zwischen 13,7 und 14,2 Milliarden € sowie eine operative Marge von rund 19%. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die zuvor mehrfach skizzierten bärischen Risiken nehmen wieder Gestalt an. Nachdem der erwartete Rücklauf bis rund 946 € inzwischen abgearbeitet wurde, entscheidet jetzt vor allem der Wochenschluss. Intraday fiel Rheinmetall bereits bis 940 €, konnte sich zuletzt aber wieder auf rund 952,50 € erholen. Gelingt ein Schlusskurs oberhalb von 946,60 €, bleibt die Chance auf einen Konter erhalten. Dafür müsste die Aktie anschließend zunächst 1.037,60 € zurückerobern. Darüber würden 1.122 und später 1.177 € wieder relevant. Von einer nachhaltigen Trendwende könnte angesichts der weiterhin dominierenden Abwärtsstruktur allerdings noch keine Rede sein. Ein Wochenschluss unterhalb von 946,60 € würde das Bild dagegen nochmals deutlich verschlechtern. Dann wäre der seit Anfang 2025 etablierte Aufwärtstrend auch auf Wochenbasis klar relativiert und zunächst 900,20 € das nächste Ziel. Fällt auch diese Unterstützung, würde sich das übergeordnete Abwärtsszenario endgültig durchsetzen und mit 772 € eine wesentlich tiefere Zielregion auf die Agenda rücken. Die heutige Schlussnotierung besitzt damit eine deutlich größere Aussagekraft als die bisherigen Intraday-Ausschläge. Rheinmetall steht zum Wochenschluss an einer entscheidenden Wegmarke. Oberhalb von 946,60 € bleibt die Chance auf einen technischen Konter gewahrt, auch wenn die Kuh damit noch lange nicht vom Eis wäre. Unterhalb dieser Marke verschärft sich das Chartbild hingegen weiter und 900,20 € dürften schnell in den Fokus rücken. Fällt auch diese Unterstützung, bleibt 772 € mein nächstes großes Abwärtsziel. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 44 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Prognose --- ### [Bayer-Aktie -12%: Kippt jetzt die Stimmung?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-12-kippt-jetzt-die-stimmung/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Im Wochenverlauf hat die Bayer-Aktie mehr als -12% verloren und notiert mit aktuell 44,88 € auf dem tiefsten Stand seit mehreren Monaten. In meiner [Analyse von Mitte September](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-die-ruhe-vor-dem-sturm/) hatte sich bereits die Ruhe vor dem Sturm abgezeichnet und ein Bruch von 47,79 € sollte das Blatt zugunsten der Verkäufer wenden. Genau dieses Szenario ist eingetreten und die damals genannten Ziele bei 45,90 sowie 44,66 € wurden inzwischen praktisch vollständig abgearbeitet. Die Bullen haben gegenwärtig klar das Nachsehen, worauf kommt es jetzt an? ## Analysten schüren neue Sorgen Neue Zweifel an der Geschäftsentwicklung haben den jüngsten Ausverkauf zusätzlich befeuert. Wie mein Kollege Rudolf Schneider [heute Vormittag erläuterte](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-neue-aengste-um-geschaeftszahlen-zu-recht/), hält JPMorgan die Markterwartungen für das dritte Quartal für möglicherweise zu ambitioniert. Insbesondere im Agrargeschäft könnte stärkerer Preisdruck bei Saatgutbestellungen belasten. Auch die Deutsche Bank äußerte sich zuletzt vorsichtiger. Eine Gewinnwarnung seitens Bayer gibt es bislang allerdings nicht, die tatsächlichen Quartalszahlen folgen erst am 3. November. Operativ hatte sich der Konzern zuletzt durchaus solide entwickelt. Im zweiten Quartal stieg der währungs- und portfoliobereinigte Umsatz um +2,2% auf 10,87 Milliarden €, das EBITDA vor Sondereinflüssen um +1,9% auf 2,14 Milliarden €. Besonders Crop Science überzeugte mit einem Ergebnisplus von +30,2%. Bayer bestätigte zudem seinen währungsbereinigten Jahresausblick und erwartet zum Jahresende eine Nettofinanzverschuldung von 29 bis 30 Milliarden €. Neben den neuen Sorgen um das dritte Quartal bleibt allerdings der Glyphosat-Komplex mit weiterhin zehntausenden offenen Verfahren ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor. **Übrigens:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl aussichtsreicher Aktien. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der in der letzten Analyse skizzierte Bruch unter 47,79 € hat die erwartete stärkere Bewegung tatsächlich ausgelöst. Nachdem 45,90 € und inzwischen auch der Bereich um 44,66 € praktisch abgearbeitet wurden, bleibt das Momentum klar auf Seiten der Verkäufer. Kann sich die Aktie hier nicht stabilisieren, rückt zunächst 43,44 € in den Fokus. Darunter wartet mit 42,16 € das 50%-Retracement der vorausgegangenen Rallye, bevor die Unterstützungszone um 39,78 € beziehungsweise rund 40 € zum nächsten größeren Ziel wird. Gerade dort würde zugleich der seit dem Junitief laufende Aufwärtstrend auf eine wichtige Fibonacci-Unterstützung treffen und damit eine interessante Zone für einen technischen Konter entstehen. Für eine frühzeitige Entspannung müsste Bayer dagegen zunächst 45,90 € zurückerobern. Darüber würden 47,79 und anschließend 48,67 € wieder relevant. Erst ein nachhaltiger Anstieg über diesen Bereich würde den aktuellen Abwärtsimpuls deutlich relativieren und eine größere Gegenbewegung in Richtung der fallenden Trendlinie um rund 51 € ermöglichen. Solange diese Rückeroberung ausbleibt, bleiben Erholungen für mich jedoch zunächst Gegenbewegungen innerhalb der laufenden Korrektur. Die Bayer-Aktie hat die in meiner letzten Analyse genannten Abwärtsziele bei 45,90 und 44,66 € nahezu punktgenau abgearbeitet. Damit ist die Korrektur allerdings noch nicht zwingend beendet. Unterhalb von 45,90 € bleiben zunächst 43,44 und 42,16 € relevant, bevor im größeren Bild die Zone um 40 € in den Fokus rücken könnte. Erst oberhalb von 47,79 beziehungsweise 48,67 € würde sich das angeschlagene Chartbild wieder spürbar verbessern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Das Unternehmen ist im DAX gelistet. An der Börse wird es aktuell mit rund 44 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Bayer, Bayer AG, Bayer-Aktie, Bayer-Chartanalyse, Bayer-Kurs --- ### [Bitcoin: Startet jetzt der goldene Oktober?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-startet-jetzt-der-goldene-oktober/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer kleinen Verschnaufpause scheinen die Bullen beim Bitcoin wieder in die Offensive zu gehen. Am Freitag steigt die Mutter aller Kryptowährungen im Vorfeld des aktuellen US-Arbeitsmarktberichts um fast +2% und nähert sich damit wieder der Marke von 87.000 US$. Was treibt den Kurs an und sind hier schon bald wieder sechsstellige Notierungen möglich? ## Citi erhöht Kursziel deutlich Für neuen Rückenwind sorgt zunächst die Citigroup. Die US-Großbank hat ihr 12-Monats-Kursziel für Bitcoin von 82.000 auf 113.000 US$ angehoben. Begründet wird der Schritt mit einer höheren Marktaktivität, verbesserten makroökonomischen Bedingungen und der Rückkehr institutioneller Nachfrage. Citi rechnet in den kommenden zwölf Monaten mit rund 5 Mrd. US$ zusätzlichen Zuflüssen in Krypto-Anlageprodukte. Damit erhält die Erholung einen weiteren fundamentalen Treiber. Bereits das dritte Quartal verlief außergewöhnlich stark: Bitcoin legte rund 42,7% zu und verbuchte damit das beste Q3 seit Ende 2024. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ETF-Milliarden stützen die Rallye Besonders wichtig ist die Entwicklung bei den US-Spot-Bitcoin-ETFs. Im dritten Quartal flossen netto rund 6,34 Mrd. US$ in die Produkte. Allein im September waren es 2,65 Mrd. US$. Zum Monatsauftakt setzte sich die Nachfrage mit weiteren 102,7 Mio. US$ fort, was darauf hindeutet, dass das institutionelle Interesse nicht nachgelassen hat. Damit verfügt die aktuelle Erholung über eine deutlich solidere Basis als manche vorherigen Gegenbewegungen. Auch Frank Cappelleri, Gründer und Präsident des Chart-Analyse-Unternehmens CappThesis, sieht Anzeichen für einen möglichen größeren Aufwärtstrend: Ausbrüche funktionieren wieder, langfristige Trendlinien wurden verteidigt und das Kursmuster erinnert ihn teilweise an die frühe Aufwärtsphase von 2023. ## „Uptober“ trifft auf Golden Cross Zusätzlichen Rückenwind liefert die Saisonalität. Der September endete trotz seiner traditionell schwachen Bilanz erneut positiv und zwar bereits das dritte Jahr in Folge. Nun beginnt der Oktober, der historisch zu den stärkeren Bitcoin-Monaten zählt. In zehn der vergangenen 15 Jahre legte BTC im Oktober zu. Auch charttechnisch hat sich das Bild aufgehellt. Im September bildete sich ein Golden Cross, bei dem der kurzfristige 50-Tage-Durchschnitt den 200-Tage-Durchschnitt von unten überquerte. Daraus resultiert ein starkes Kaufsignal. Seit den Tiefständen Anfang Juli bei 57.735 US$ hat Bitcoin inzwischen fast +50% gewonnen. ## 100.000 Dollar als nächste Hürde Nach der jüngsten Konsolidierung scheint nun der nächste Aufwärtsschub zu laufen. Auf der Oberseite warten bei rund 92.000 US$ und im Bereich der psychologisch wichtigen Marke von 100.000 US$ die nächsten Fibonacci-Widerstände. Gelingt der nachhaltige Sprung in den sechsstelligen Bereich, wäre anschließend ein Angriff auf das Rekordhoch bei 126.272 US$ möglich. Unterstützung bieten die Zone zwischen 80.537 und 82.833 US$ sowie die 50-Tage-Linie bei rund 78.159 US$. ## Arbeitsmarktbericht als kurzfristiger Belastungstest Ganz ohne Risiken ist die Rallye allerdings nicht. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen bewegen sich weiterhin auf sehr hohen Niveaus. Gleichzeitig bleiben geopolitische Spannungen und die restriktive Geldpolitik der US-Notenbank Belastungsfaktoren. Der am Freitag erwartete Arbeitsmarktbericht könnte deshalb für neue Volatilität sorgen. Ökonomen rechnen mit 90.000 neuen Stellen und einer Arbeitslosenquote von 4,1%. Ein überraschend starker Arbeitsmarkt könnte die Zinssorgen erhöhen, während schwächere Daten den Druck auf die Fed reduzieren würden. Die Signale mehren sich, dass Bitcoin nach der Korrektur tatsächlich vor dem Beginn einer neuen Aufwärtsphase stehen könnte. Ein außergewöhnlich starkes Q3, Milliarden-Zuflüsse in ETFs, das Golden Cross und die positive Saisonalität liefern den Bullen jede Menge Rückenwind. Sollte die Marke von 100.000 US$ nachhaltig fallen, wäre das Rekordhoch bei 126.272 US$ das nächste große Ziel. Damit bleibt die Erwartung eines neuen Bullenmarktes im typischen Vierjahreszyklus intakt – auch wenn hohe Anleiherenditen, Geldpolitik und Makrodaten jederzeit für Rückschläge sorgen können. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 85.000 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,73 Billionen US$. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Lumentum-Aktie: Fällt jetzt das Rekordhoch?](https://www.sharedeals.de/lumentum-aktie-faellt-jetzt-das-rekordhoch/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nachdem es in den vergangenen Wochen immer wieder zu starken Kursschwankungen gekommen war, schaffte die Lumentum-Aktie am Donnerstag einen wichtigen Befreiungsschlag. Das Papier des US-Photonikspezialisten gewann als zweitbester Nasdaq-100-Wert +7,67% und schloss erstmals seit Anfang Juni wieder oberhalb der 1.000-US$-Marke. Das Rekordhoch aus dem Mai ist damit zum Greifen nah. Doch geht die Rallye möglicherweise jetzt erst so richtig los? ## Analysten sehen weiteres Potenzial Für Rückenwind sorgen derzeit gleich mehrere Faktoren. Zunächst einmal wären dann optimistische Analystenstimmen: Bernstein hat die Coverage von Lumentum Ende September mit „Outperform“ und einem Kursziel von 1.220 US$ aufgenommen. Citigroup sieht mit 1.400 US$ noch deutlich mehr Potenzial, Rosenblatt liegt bei 1.300 US$. Auch JPMorgan, Mizuho und Deutsche Bank zählen zu den Häusern mit positiven Einschätzungen. Der aktuelle Analystenkonsens liegt je nach Datenanbieter bei rund 1.150 US$ und damit rund +10% über dem aktuellen Niveau. Im Mittelpunkt steht die Erwartung, dass der Ausbau von KI-Rechenzentren die Nachfrage nach optischer Datenübertragung strukturell nach oben treibt. Denn je leistungsfähiger die KI-Cluster werden, desto stärker stoßen elektrische Verbindungen an Grenzen bei Bandbreite, Reichweite und Energieverbrauch. Genau hier setzt Lumentum mit Lasern, Transceivern und Optical Circuit Switching an. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Explosives Wachstum hält an Die operative Entwicklung liefert der Investmentstory reichlich Nahrung. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 kletterte der Umsatz um 109% auf 1,006 Mrd. US$ und der bereinigte Gewinn je Aktie um 267% auf 3,23 US$. Die Non-GAAP-Bruttomarge erreichte 50,4%. Und die Wachstumsdynamik hält an: Für das erste Quartal 2027 stellt Lumentum bereits 1,225 bis 1,275 Mrd. US$ Umsatz und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 4,05 bis 4,35 US$ in Aussicht. Zusätzliche Fantasie liefern Optical Circuit Switching, der Übergang zu 1,6T-Transceivern sowie Co-Packaged Optics. Citi erwartet für den OCS-Markt bis 2030 ein Volumen von rund 11 Mrd. US$. Lumentum und Hauptkonkurrent Coherent könnten dabei einen erheblichen Teil des Marktes auf sich vereinen. ## Politischer Rückenwind, doch Bewertung mahnt zur Vorsicht Auch die politische Entwicklung spielt der Aktie derzeit in die Karten. In den USA werden mögliche Beschränkungen für chinesische optische Transceiver diskutiert. Sollten entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden, könnten westliche Anbieter Marktanteile gewinnen. Noch handelt es sich allerdings um politische Pläne und nicht um geltendes Recht. So überzeugend die Wachstumsperspektiven sind, so anspruchsvoll ist die Bewertung. Das Forward-KGV liegt inzwischen bei rund 43, während Coherent auf Basis aktueller Schätzungen deutlich günstiger bewertet wird. Auch beim Kurs-Umsatz-Verhältnis weist Lumentum einen erheblichen Aufschlag auf. Der Markt verlangt also weiteres explosives Gewinnwachstum. ## Charttechnik liefert nächstes Signal Nach einer Mega-Rallye von rund +2.000% folgte Mitte Mai bis Ende Juli eine Korrektur von fast -50%. Danach erholte sich die Aktie rasant, scheiterte aber zunächst mehrfach an der 1.000-US$-Zone. Der jüngste Ausbruch könnte nun die Wende markieren. Entscheidend ist das Rekordhoch von Mitte Mai bei 1.085,68 US$. Wird diese Marke nachhaltig überwunden, wäre die Formation bullisch aufgelöst. Daraus ergeben sich charttechnische Kursziele bei 1.389, 1.577, 1.880 und perspektivisch 2.000 US$. Auf der Unterseite fungiert die 50-Tage-Linie bei rund 874 US$ als wichtige Unterstützung. Die Lumentum-Story bleibt angesichts der technologischen Disruption in Rechenzentren meiner Meinung nach hochinteressant. Explosives Wachstum, neue optische Architekturen und politischer Rückenwind sprechen für weitere Chancen. Gleichzeitig sind diese Aussichten längst im Kurs angekommen. Nach der außergewöhnlichen Rallye werden die Bäume daher wohl nicht mehr ganz so schnell in den Himmel wachsen. Bullisch bleibt das Bild trotzdem – allerdings müssen Anleger mit hoher Volatilität und steigenden Erwartungen leben. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Lumentum in Kürze - Lumentum Holdings (WKN: A14WK0) ist ein US-Technologieunternehmen mit Sitz in San José in Kalifornien und ein weltweit führender Spezialist für optische und photonische Produkte. - Das Unternehmen stellt Komponenten her, die elektrische Signale in Lichtsignale umwandeln und liefert damit die „Lichttechnologie“ für Glasfasernetze, KI-Rechenzentren und Lidar-Laser. - Die Produkte von Lumentum kommen in den Bereichen Cloud & Netzwerke (Rechenzentren und Glasfasernetze), Präzisionsfertigung (Halbleiter und Materialbeschichtung) und Optische Sensorik (Gesichtserkennung und Auto-Lasersensoren) zum Einsatz. - Lumentum notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 93,8 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Hochtief-Aktie: Nach Kursverfall wieder einsteigen?](https://www.sharedeals.de/hochtief-aktie-nach-kursverfall-wieder-einsteigen/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Hochtief-Aktie legte seit Anfang Oktober wieder deutlich zu. In den ersten beiden Handelstagen stieg der Kurs von etwa 383 € auf rund 407 €. Mit einem Kursanstieg von ca. +2,5% gehört die Aktie am Freitag zu den größten Gewinnern im DAX. Vom Hoch im Mai bei knapp 550 € ist sie allerdings noch deutlich entfernt. Damit stellt sich die Frage: Bietet die Korrektur inzwischen wieder eine günstige Einstiegschance? ## Gewinnprognose erhöht Bei der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen hob Hochtief gleichzeitig seine Gewinnprognose an. Die Prognosespanne für den operativen Nettogewinn wurde um jeweils 75 Millionen € auf 1,025 bis 1,1 Milliarden € erhöht. Gegenüber dem Vorjahreswert von 789,3 Millionen € entspricht dies einem deutlichen Anstieg. Grundlage dafür sind die gute Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten sowie die weiterhin hohe Nachfrage. Der Auftragseingang erreichte im ersten Halbjahr 31,5 Milliarden €. Der Auftragsbestand stieg auf einen Rekordwert von 84,8 Milliarden €. Damit verfügt Hochtief über eine sehr hohe Visibilität für die kommenden Jahre. Nun wird es spannend, wie sich das Geschäft im dritten Quartal entwickelt. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Hochtief&stockidentifier=symbol%3AHOT&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Rechenzentren bleiben wichtiger Wachstumstreiber Der Bau von Rechenzentren gewinnt innerhalb des Konzerns zunehmend an Bedeutung. Besonders die US-Tochter Turner ist in diesem Bereich stark vertreten und profitiert von den hohen Investitionen der großen Technologiekonzerne. Die Euphorie an den Börsen rund um das Thema KI hat sich zuletzt zwar etwas abgekühlt. Der langfristige Bedarf an Rechenzentren dürfte jedoch weiterhin hoch bleiben. Die zunehmende Nutzung künstlicher Intelligenz erfordert erhebliche zusätzliche Rechenkapazitäten und damit auch entsprechende Infrastruktur. Hochtief profitiert dabei indirekt vom KI-Boom: Das Unternehmen muss keine eigene KI-Technologie entwickeln, sondern errichtet die Infrastruktur, die für deren Nutzung benötigt wird. Auch außerhalb des Rechenzentrumsgeschäfts gibt es Wachstumspotenzial. In Deutschland dürfte die Umsetzung umfangreicher Infrastrukturinvestitionen zunehmend an Fahrt gewinnen. Hinzu kommen Projekte in den Bereichen Energie, Verteidigung und kritische Rohstoffe. ## Bewertung Fundamental präsentiert sich Hochtief weiterhin sehr solide. Der deutliche Kursrückgang seit dem Mai-Hoch hat die Bewertung zwar reduziert, die Aktie ist nach der starken Rally der vergangenen Jahre allerdings nicht automatisch günstig. Nach dem kräftigen Kursanstieg auf rund 550 € dürften bei einigen Anlegern auch Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben. Seit Anfang 2025 hat sich der Aktienkurs zeitweise mehr als verdreifacht. Der hohe Auftragsbestand bildet eine wichtige Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung. Gleichzeitig eröffnet insbesondere das wachsende Rechenzentrumsgeschäft zusätzliche Chancen. Sollte der Ausbau der KI-Infrastruktur weitergehen, könnte Hochtief über Turner von umfangreichen Investitionen der großen Technologiekonzerne profitieren. Kurzfristig bleibt allerdings das Risiko weiterer Kursschwankungen bestehen. Nach der Erholung seit Anfang Oktober könnte die weiterhin erhöhte Bewertung eine erneute Konsolidierung begünstigen. Aus meiner Sicht bietet das aktuelle Kursniveau nach der deutlichen Korrektur wieder eine interessante Einstiegsbasis. Mittelfristig besteht aufgrund der hohen Auftragsbestände und der guten Geschäftsperspektiven weiteres Potenzial. Auch die Analysten sehen den fairen Wert der Aktie teilweise deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 500 €. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei etwa 1,6%. Eine Anhebung der zuletzt gezahlten Dividende von 6,60 € erscheint angesichts der erwarteten Gewinnsteigerung grundsätzlich möglich. Für langfristig orientierte Anleger könnte die aktuelle Schwächephase interessant sein. **Hier sei angemerkt:** Während sich viele auf Tech-Aktien konzentrieren, übersehen sie solide Dividendenzahler mit Aufwärtspotenzial. [Diese Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) beleuchtet zehn unterschätzte Kandidaten für das neue Jahr. ## ℹ️ Hochtief in Kürze - Hochtief (WKN: 607000) ist ein internationaler, führender Baukonzern. Neben dem klassischen Baugeschäft entwickelt der Konzern sich immer mehr zum Projekt-Unternehmen mit einem breiten Dienstleistungsgeschäft. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. Großaktionär mit 77,5% ist die spanische ACS-Gruppe. - Die Aktie ist im MDAX gelistet und wird aktuell mit ca. 30,7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Volkswagen-Aktie: Welche Chancen entstehen in dieser Zeit?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-welche-chancen-entstehen-in-dieser-zeit/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Volkswagen hat im September die Erwartungen an das laufende Geschäftsjahr drastisch zurückgeschraubt. Die Deutsche Bank senkte zuletzt ihre Zielmarke, bleibt aber bei Kaufen. Charttechnisch ist die Aktie unter ihre letzte Unterstützung gerutscht, sodass eine Zone ins Blickfeld rückt, die weit in die Vergangenheit zurückreicht. ## Der Ausblick bröckelt, die Zielmarken folgen Seit der Prognosesenkung geht es für die Aktie fast nur in eine Richtung. Am 18. September kappte der Konzern die erwartete operative Marge für 2026 von 4,0 bis 5,5% auf höchstens 1,0%, vor allem wegen einer Abschreibung von 6 Milliarden € auf Porsche. Dazu kommen das schwache Chinageschäft und Umbaukosten. Die Aktie verlor an dem Tag zeitweise −7,0%. Am Freitag lag sie bei rund 68,40 € und damit −10,7% unter diesem Schlusskurs. Die Deutsche Bank nahm ihr Kursziel am Dienstag von 115 auf 105 € zurück, hält aber an ihrer Kaufempfehlung fest. Analyst Tim Rokossa verweist auf das unveränderte Branchenumfeld vor den Zahlen zum dritten Quartal und auf China als strukturelles Problem. Der Stellenabbau läuft derweil weiter, denn von den bis 2030 angepeilten 35.000 Stellen sind inzwischen 28.800 vereinbart. Einen Lichtblick lieferte zuletzt die Batteriesparte, wo PowerCo und Gotion drei Gemeinschaftsunternehmen in Spanien, der Slowakei und Marokko mit einem Volumen von rund 1,57 Milliarden € aufsetzen. Den Kurs stützte das bislang kaum. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der Chart Check Quelle Chart: Tradingview Die VW-Aktie bleibt im Abwärtstrend. Die Unterstützung zwischen 71,20 und 72,60 € sorgte zwar vorerst für starke Kaufkraft, doch die Erholung endete am Widerstandsbereich und dem offenen GAP zwischen 82,80 und 85,00 €. Von dort ging es steil bergab, bis die Zone nachhaltig gebrochen wurde. Aus der einstigen Stütze ist damit ein Widerstand geworden. Unter dem aktuellen Kurs findet sich noch eine Supportzone aus den Jahren 2009 und 2010, die zwischen 60,60 und 66,00 € liegt. Das zeigt, wie massiv der Abverkauf bei VW ausfällt. Grundsätzlich bieten solche Zonen Kaufchancen. Wer sich gegen eine derartige Verkaufswelle stellt, sollte aber nicht blind einsteigen. Es braucht erste Anzeichen für eine Bodenbildung und alle Kriterien für einen Einstieg müssen erfüllt sein. Solange das nicht der Fall ist, bleibt ein Einstieg tabu. Hinzu kommt, dass ein möglicher Long-Schub den übergeordneten Trend nicht beendet, sondern nur eine Korrektur darstellt. Positionen sollten deshalb schneller abgesichert werden. Die zusammengestrichene Prognose und das zurückgenommene Kursziel der Deutschen Bank passen zu einem Chart, der seit Monaten nach unten zeigt. Eine Zone, die 16 Jahre zurückliegt, kann trotzdem zur Chance werden. Das erste Ziel läge dann bei 71,20 bis 72,60 € und damit ausgehend von der Mitte des Supportbereichs bei rund +13,0%. Solange der Kurs diese Hürde und die Trendlinie nicht überschreitet, ist die Gegenbewegung wohl schon beendet und der Abwärtsschub setzt sich fort. An dieser Hürde wären bei einer Abweisung auch Short-Chancen denkbar. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ VW in Kürze - Die Volkswagen AG, kurz VW, (WKN: 766400) ist ein weltweit führender Hersteller von Automobilen und Nutzfahrzeugen mit einem Portfolio von zehn Automarken. Neben der Kernmarke VW gehören unter anderem Audi, Skoda, Seat, Bentley und Porsche zum Konzern. - Neben dem Hauptsitz in Wolfsburg unterhält der Konzern weltweit Produktionsstätten. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei etwa 34,3 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie unter 40 €: Jetzt kippen die Kursziele!](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-unter-40-e-jetzt-kippen-die-kursziele/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie fällt am Freitag zeitweise auf rund 38,60 € und entfernt sich damit weiter vom Jahreshoch bei 43,37 €. Auslöser ist die nächste Analystenabstufung: RBC streicht die Kaufempfehlung und senkt das Kursziel auf 40 €. Bemerkenswert ist die Begründung. Die Gewinnschätzungen steigen sogar leicht – trotzdem erscheint die Aktie wegen höherer Eigenkapitalkosten weniger wert. ## RBC sieht nur noch geringes Potenzial RBC stuft die Commerzbank-Aktie von „Outperform“ auf „Sector Perform“ ab. Gleichzeitig sinkt das Kursziel von 43 auf 40 €. Vom aktuellen Kurs aus verbleibt damit lediglich ein Potenzial von rund 4%. Analystin Anke Reingen erhöhte zwar einige ihrer operativen Prognosen. Gleichzeitig setzte sie jedoch höhere Eigenkapitalkosten an. Vereinfacht gesagt verlangen Investoren wegen gestiegener Risiken eine höhere Rendite. Zukünftige Gewinne erhalten dadurch in der Bewertung einen geringeren heutigen Wert. RBC ist mit seiner Vorsicht nicht allein. Die Deutsche Bank strich bereits ihre Kaufempfehlung und beließ das Kursziel bei 42 €. JPMorgan bewertet die Aktie mit „Neutral“ und nennt 39 € – also ungefähr den aktuellen Börsenkurs. Der durchschnittliche Zielwert von rund 41,30 € verspricht ebenfalls nur noch begrenztes Potenzial. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Höhere Zinsen wirken in beide Richtungen Banken profitieren grundsätzlich von höheren Zinsen, weil sie Kredite teurer vergeben können. Genau dieser Effekt hat die Gewinne der Commerzbank in den vergangenen Jahren stark unterstützt. Steigen die Renditen von Staatsanleihen jedoch zu schnell, entstehen neue Risiken. Die Refinanzierungskosten erhöhen sich, die Konjunktur wird belastet und bei Unternehmen sowie Immobilienfinanzierungen können mehr Kreditausfälle auftreten. Gleichzeitig verlangen Aktionäre eine höhere Rendite für das investierte Kapital. Am Freitag stehen europäische Bankaktien deshalb vor ihrer schwächsten Handelswoche seit April. Mehrjährige Höchststände bei den Anleiherenditen schüren Sorgen, dass der wirtschaftliche Schaden die zusätzlichen Zinserträge zunehmend überwiegen könnte. ## Rekordzahlen sind bereits eingepreist Operativ bleibt die Commerzbank stark. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um 7% auf 6,5 Milliarden €, während sich der Nettogewinn um rund 40% auf 1,81 Milliarden € erhöhte. Für das Gesamtjahr erwartet das Management mindestens 3,4 Milliarden € Gewinn. Außerdem sollen rund 3,2 Milliarden € über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückfließen. Die Deutsche Bank argumentiert jedoch, dass die höheren Zinseinnahmen und üppigen Ausschüttungen nach dem starken Kursanstieg bereits weitgehend berücksichtigt seien. Bis 2030 will die Commerzbank den Nettogewinn auf 5,9 Milliarden € und die Eigenkapitalrendite auf 21% steigern. Diese Ziele bieten langfristiges Potenzial, lassen allerdings wenig Spielraum für eine schwächere Konjunktur, höhere Kreditausfälle oder Verzögerungen beim Kostensenkungsprogramm. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Keine sichere Übernahmeprämie Auch die UniCredit-Beteiligung schützt Anleger nicht zuverlässig vor Kursverlusten. Die Italiener verfügen bereits über Zugriff auf annähernd 48% des Kapitals und könnten nach den noch ausstehenden Genehmigungen erheblichen Einfluss ausüben. Ein neues Angebot mit einer attraktiven Prämie ist möglich, aber keineswegs garantiert. UniCredit könnte zunächst den Aufsichtsrat neu besetzen und die Strategie der Commerzbank verändern. Berichten zufolge stehen ein deutlicher Stellenabbau, geringere Kosten und eine Einschränkung bestimmter internationaler Firmenkundenkredite zur Diskussion. Für Minderheitsaktionäre entsteht damit eine unangenehme Zwischenlage: Sie tragen die Risiken eines Kontrollwechsels, ohne bereits einen verbindlichen Preis für ihre Aktien zu kennen. Der Rückgang unter 40 € macht die Commerzbank-Aktie nicht automatisch günstig. RBC, JPMorgan und die Deutsche Bank sehen inzwischen nur noch begrenztes Potenzial, während Zins-, Konjunktur- und Übernahmerisiken zunehmen. Bestehende Aktionäre können halten – für einen Neueinstieg würde ich entweder niedrigere Kurse oder ein verbindliches Angebot von UniCredit abwarten. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 42,2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Broadcom-Aktie: Wird der Chipkonzern jetzt auch zur Bank?](https://www.sharedeals.de/broadcom-aktie-wird-der-chipkonzern-jetzt-auch-zur-bank/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Broadcom-Aktie pendelt seit Anfang September zwischen 340 und 370 US$ auf und ab. Könnte diese Nachricht in Zukunft für weitere Umsatzmilliarden sorgen und wie sollten Anleger sie einordnen? ## Milliardenfinanzierung von Anthropic Der Hunger von KI-Modellentwicklern nach Rechenleistung ist derzeit fast unersättlich. Genauso groß ist aber auch ihr Hunger nach frischem Kapital. Die Finanzierung der erforderlichen KI-Cloud-Kapazitäten wird aktuell immer mehr zum Thema. Nun lässt Broadcom in diesem Zusammenhang von sich hören. Medienberichten zufolge wird der Halbleitergigant Anthropic eine Finanzierung in Höhe von 42 Milliarden US$ zur Verfügung stellen. Das Geld soll Anthropic dabei helfen, die Compute-Infrastruktur zu bezahlen, die der Claude-Entwickler für das Training und den Betrieb seiner Modelle benötigt. Dabei geht es insbesondere um Google-TPUs, die Broadcom für Google entwickelt und liefert. Anthropic hat sich verpflichtet, über fünf Jahre TPU-Rechenkapazität im Wert von etwa 125 Milliarden US$ zu leasen. Die Broadcom-Finanzierung könnte also ungefähr ein Drittel dieser Verpflichtung abdecken. Das Kapital wird Broadcom Anthropic in Form von Wandelanleihen zur Verfügung stellen, die später in Aktien des KI-Entwicklers umgewandelt werden können. Die Convertible Notes sollen jedoch erst nach dem erfolgreichen Abschluss des IPOs ausgegeben bzw. beansprucht werden. Das heißt, dass Broadcom zunächst Gläubiger von Anthropic wird, später aber auch Aktionär werden könnte. Warum macht Broadcom das? Für Broadcom ist die Finanzierung strategisch enorm interessant. Anthropic soll laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters 2027 Broadcoms größter Compute-Kunde werden. Broadcom hat also ein überragendes Interesse daran, dass Anthropic seine Expansion so schnell wie möglich finanzieren kann. ## Wie gefährlich ist das für Broadcom? In der KI-Cloud-Branche ist derzeit viel von sogenannten „Kreislauffinanzierungen“ die Rede und auch der Broadcom-Anthropic-Deal fällt zweifellos in diese Kategorie. Bei diesen Finanzierungen leihen Chiphersteller (wie Broadcom und Nvidia) KI-Modellentwicklern (wie Anthropic und OpenAI) Milliardensummen, die sie in die Lage versetzen, sich Rechenkapazitäten bei Cloud-Anbietern (wie Alphabet, Amazon und Microsoft) zu mieten. Mit dem Geld, das von den KI-Unternehmen an die Cloud-Anbieter fließt, kaufen diese wiederum neue Chips bei den Halbleiterherstellern, um ihre Rechenzentren auszubauen. Das Geld fließt somit über einen Umweg wieder an die Chiphersteller zurück und der Kreislauf ist geschlossen. Grundsätzlich lässt sich nichts gegen solche Kreislauffinanzierungen sagen. Sie können sich als Win-win-win-Situation für alle drei beteiligten Parteien erweisen. Das aber nur, solange sich das Finanzierungsrad dreht. Gerät es ins Stocken, kann es sehr schnell sehr gefährlich werden. Sollte die Nachfrage nach KI-Leistungen nicht so hoch wie erwartet ausfallen, müssten Anthropic & Co. ihrerseits ihre Nachfrage nach Rechenkapazitäten reduzieren. Das würde die Rentabilität der Rechenzentren der Cloud-Betreibern beeinträchtigen und sie würden weniger Chips bei den Halbleiterherstellern kaufen. Gleichzeitig könnten die KI-Modellentwickler die Finanzierung der Darlehen schlechter bedienen. Im Worst Case könnte dadurch der gesamte KI-Cloud-Chip-Markt in eine unkontrollierte Abwärtsspirale geraten. Du willst weitere KI-Gewinner kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Eine gute und eine schlechte Nachricht Charttechnisch gibt es bei Broadcom derzeit eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute: Bei 340 US$ scheint der Chipriese einen Boden gefunden zu haben. Die schlechte: Die Aktie schafft derzeit keine über 370 US$ hinausgehende Erholung. Ich gehe davon aus, dass die Broadcom-Aktie bei den nächsten guten Nachrichten nach oben aus dieser Kurs-Range ausbrechen wird. ## Mehr Vorteile als Risiken Ich bin grundsätzlich kein Fan von Kreislauffinanzierungsmodellen, sehe darin aber trotzdem keine größere Gefahr für Broadcom. Der Chipgigant ist finanziell so solide aufgestellt, dass er eine 42 Milliarden US$-Finanzierung locker tragen kann. Broadcom generierte 2025 einen Free Cashflow von 27 Milliarden US$. Im laufenden Jahr dürfte der Wert auf über 40 Milliarden US$ steigen. Zudem ist die Nettoverschuldung des Tech-Konzerns mit rund 35 Milliarden US$ nicht sonderlich hoch. Für mich ist die Broadcom-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau zweifellos einen Kauf wert. Das Forward-KGV liegt bei knapp unter 20 und das bei einem Umsatzwachstum von über 60% (2026 und 2027) und einer operativen Marge von mehr als 40%. Man kann also durchaus von einem Schnäppchen sprechen. Möchtest Du weitere Aktien wie Broadcom entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Broadcom&stockidentifier=symbol%3AAVGO&stockmarket=Nasdaq&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die Finanzierung von Anthropic hat durchaus ihre Risiken, aber meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile. Sie wird den KI-Modellentwickler über Jahre eng an Broadcom binden — das dürfte sogar der primäre Zweck sein. Wer auf der Suche nach einem sehr fair bewerteten Technologiewert ist, wird in der Broadcom-Aktie fündig. Sie hat meiner Überzeugung nach noch jede Menge Upside. ## ℹ️ Broadcom in Kürze - Broadcom (WKN: A2JG9Z) mit Sitz im kalifornischen San José ist ein Halbleiterkonzern, der Produkte in den Bereichen Analog- und Digitaltechnik, Mixed-Signal und Optoelektronik herstellt. - Das Unternehmen produziert hochintegrierte Schaltkreise, die die Breitbandkommunikation sowie die Übertragung von Audio, Video und Daten ermöglichen. - Broadcom bietet komplette System-on-a-Chip-Lösungen und damit verwandte Hardware- und Softwareanwendungen für jede Form von Breitbandkommunikation. - Zur Produktpalette gehören Lösungen für Digitalkabel-, Satelliten- oder Internet-Protokolle, Set-Top-Boxen, HDTV-Geräte, Smartphones, GPS sowie Kabel-/DSL-Modems und Chips für die Mobilfunkkommunikation. - Broadcom notiert sowohl im US-Leitindex S&P 500 als auch im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von rund 1,64 Billionen US$ gehört Broadcom zu den zehn wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie nahe 52-Wochen-Tief: Insider kauft – 95% Kurspotenzial?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-nahe-52-wochen-tief-insider-kauft-95-kurspotenzial/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Rheinmetall-Aktie ist auf rund 946 € gefallen und notiert damit nur noch etwa 5% über ihrem 52-Wochen-Tief von 900,20 €. Vom Rekordhoch bei 1.988 € hat sich der Kurs mehr als halbiert. Konzernchef Armin Papperger nutzt die Schwächephase zum Kauf eigener Aktien, während Bernstein weiterhin 1.900 € für möglich hält. Ist der Abverkauf inzwischen übertrieben? ## Rheinmetall-Aktie: Papperger investiert eine halbe Million Papperger kaufte am 29. September insgesamt 525 Rheinmetall-Aktien. Die Transaktionen erfolgten zu Kursen von 950,35 und 950,40 €. Insgesamt investierte der Vorstandsvorsitzende 498.947,80 €. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert. Papperger griff nicht während einer Erholung zu, sondern unmittelbar über dem bisherigen Jahrestief. Ein Insiderkauf in dieser Größenordnung signalisiert, dass der Vorstandschef die langfristigen Perspektiven offenbar deutlich positiver beurteilt als der Aktienmarkt. Eine Garantie für steigende Kurse ist das nicht. Papperger kennt die Auftragslage, Produktionsprobleme und bevorstehenden Investitionen jedoch wesentlich besser als außenstehende Anleger. Sein Kauf ist deshalb ein stärkeres Vertrauenssignal als eine gewöhnliche Analystenempfehlung. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen in der Rüstungsindustrie auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## 1.900 € bedeuten inzwischen mehr als 95% Bernstein bewertet die Rheinmetall-Aktie weiterhin mit „Outperform“ und nennt ein Kursziel von 1.900 €. Ausgehend von einem Kurs um 960 € entsprach dies einem Potenzial von gut 95%. Nach dem jüngsten Rückgang auf rund 946 € würde sich der Kurs für das Erreichen des Ziels sogar ungefähr verdoppeln. Berenberg bleibt mit einem Kursziel von 1.600 € zurückhaltender. Selbst daraus ergibt sich jedoch ein Aufwärtspotenzial von rund 69%. Die Analysten rechnen somit weiterhin damit, dass Rheinmetall den europäischen Rüstungsboom über viele Jahre in steigende Umsätze und Gewinne umwandelt. Die Kursziele sind allerdings an hohe Voraussetzungen geknüpft. Rheinmetall muss neue Fabriken hochfahren, Lieferketten stabilisieren und milliardenschwere Rahmenverträge in konkrete Bestellungen verwandeln. Der Markt bezweifelt momentan weniger die Nachfrage als die Geschwindigkeit der Umsetzung. **Tipp:** Wenn du eine aktuelle Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie lesen möchtest, empfehle ich dir den [Artikel](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-der-wochenschlussstand-ist-wichtig/) meines Kollegen Christian Kämmerer. ## Mehr als Panzer und Artilleriemunition Hinzu kommen Sorgen, Rheinmetall könne zu stark von klassischen Waffensystemen abhängig sein. Moderne Konflikte werden zunehmend durch Drohnen, Präzisionsraketen, Sensoren und satellitengestützte Aufklärung geprägt. Ausgerechnet hier liefert der Konzern nun ein Gegenargument. Rheinmetall Italia und der Raumfahrtspezialist Argotec haben am 1. Oktober ihren ersten gemeinsamen Satelliten mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ins All gebracht. Er soll Technologien zur militärischen Luftraumüberwachung und Lageerfassung erproben. Daneben baut Rheinmetall gemeinsam mit ICEYE Kapazitäten für satellitengestützte Radaraufklärung auf und gründete mit OHB ein Gemeinschaftsunternehmen für militärische Satellitenkommunikation. Diese Aktivitäten liefern kurzfristig noch keinen entscheidenden Ergebnisbeitrag. Sie zeigen aber, dass der Konzern sein Angebot von der Munition bis zur digitalen Aufklärung erweitert. **Spannende Einblicke**: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Jetzt muss der Cashflow folgen Rheinmetall will den Jahresumsatz bis 2030 auf rund 50 Milliarden € steigern und eine operative Marge von mehr als 20% erzielen. Außerdem soll langfristig mehr als die Hälfte des operativen Gewinns in freien Cashflow umgewandelt werden. Gerade der letzte Punkt ist entscheidend. Der Aufbau neuer Produktionskapazitäten bindet derzeit viel Kapital. Analystenziele von 1.600 oder 1.900 € werden nur realistisch, wenn neben Umsatz und operativem Gewinn auch der Mittelzufluss deutlich steigt. Das nächste wichtige Signal liefern die Quartalszahlen am 5. November. Der Insiderkauf, die langfristigen Wachstumsziele und der Ausbau moderner Verteidigungstechnologien sprechen dafür, dass der Kursrückgang zu weit gegangen ist. Die 1.900 € sind ambitioniert, Kurse deutlich über 1.000 € halte ich bei erfolgreicher Umsetzung jedoch für realistisch. Langfristig orientierte Anleger können das Niveau nahe dem 52-Wochen-Tief für einen gestaffelten Einstieg nutzen. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 44,4 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Moderna-Aktie: Ist sie bei 200 US$ noch einen Kauf wert?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-ist-sie-bei-200-us-noch-einen-kauf-wert/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nachdem die Moderna-Aktie am Dienstag auf ein neues 4-Jahreshoch bei knapp über 200 US$ geklettert war, korrigierte sie am Mittwoch und Donnerstag leicht nach unten. Wird sie diese Nachricht erneut auf ein Mehrjahreshoch katapultieren und ist der Biotech-Titel nach seiner jüngsten Kursrallye überhaupt noch einen Kauf wert? ## Aufnahme in den Nasdaq 100 Seit gestern ist bekannt, dass die Moderna-Aktie in den Nasdaq 100-Index aufgenommen wird. Sie wird dort ab dem 9. Oktober die Aktie von Warner Bors. Discovery ersetzen. Der Moderna-Aktie könnte diese Nachricht durchaus einen leichten Kursschub geben. Am Freitagmorgen legt sie denn auch um rund +2% im europäischen Handel zu. Die Aufnahme in den Nasdaq 100 sorgt für zusätzliches Kapital von institutioneller Seite. Alle ETFs und Investmentfonds, die den US-Technologieindex abbilden, müssen nun die Moderna-Aktie in ihre Portfolien aufnehmen. Ein wichtiger Tipp: Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen aufgrund der Moderna-Empfehlung aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Das beeinflusst den Kurs mehr Langfristig halte ich diese Nachricht aber nicht für kursbeeinflussend. Viel mehr kommt es bei Moderna darauf an, wie sich die Pipeline in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird. Ganz entscheidend ist dabei die Frage, wie schnell der mRNA-Krebsimpfstoff Intismeran Autogene, den Moderna gemeinsam mit Merck auf den Markt bringen wird, Erfolg haben wird. Noch sind viele Fragen dazu ungeklärt: Wann kommt die Zulassung? Wie hoch sind die Herstellungskosten? Wie komplex ist die Produktion? Wie hoch ist der Preis einer Therapie? Wer wird die Kosten tragen? Und wie viel Geld wird Moderna damit verdienen? Weitere Informationen zu Intismeran Autogene wird Moderna an seinem Investorentag 24. Oktober liefern. Dann sollen klinische Details der Phase-3-Studie INTerpath-001 bei operiertem Melanom (Stadium IIB bis IV) geliefert werden. Anleger werden sich in diesem Zusammenhang vor allem Informationen zu den kommerziellen Perspektiven der mRNA-Krebstherapien erhoffen. Moderna wird auf dem ebenfalls Ende Oktober anstehenden ESMO-Kongress in Madrid weitere Daten zur Anwendung von Intismerann bei Bauchspeicheldrüsenkrebs und NSCLC/Lungenkrebs vorstellen. ## Geht die Rallye weiter? Nach einer leichten Kurskonsolidierung Ende August / Anfang September gelang der Moderna-Aktie in der zweiten September-Hälfte erneut eine kleine Rallye, die am Dienstag in einem neuen 4-Jahreshoch gipfelte. In den kommenden Tagen muss der Biotech-Titel dieses Mehrjahreshoch erneut übertreffen, um den Aufwärtstrend zu halten. ## Da steckt schon viel Optimismus drin Die aktuelle Bewertung der Moderna-Aktie preist meiner Meinung nach bereits ein, dass es sich bei Intismeran Autogene nicht nur um eine Einzeltherapie für eine bestimmte Krebsart handelt, sondern gleich um eine Impfstoffplattform, die bei verschiedenen Krebsarten eingesetzt werden kann. Diesen Beweis hat Moderna aber bislang noch nicht erbracht. Sehr viel wird deshalb in den kommenden Wochen davon abhängen, wie gut dem Biotech-Konzern dieser Beweis gelingt. Die Börse wird meiner Meinung nach sehr empfindlich auf die kommenden Studienergebnisse reagieren. Sollte Moderna „Nachschub liefern“, hat die Aktie meiner Meinung nach durchaus das Zeug dazu, noch weiter zu steigen. Sollten dieser Nachschub an guten Studienergebnissen allerdings ausbleiben, ist das Downside der Moderna-Aktie in meinen Augen ziemlich groß. Ein einzelner Impfstoff gegen eine bestimmte Krebsart, auch wenn er ein Blockbuster wird, reicht nicht aus, um das aktuelle Bewertungsniveau zu rechtfertigen. Abschließend: Wirf mal einen Blick in unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog), in dem Dir unsere Biotech-Profis die besten Investment-Tipps für diese Branche geben. Vor diesem Hintergrund ist die Moderna-Aktie momentan ein ziemlich riskantes Investment. Meiner Einschätzung nach hat der Markt bereits sehr viel Optimismus eingepreist. Für meinen Geschmack sind aber rund um den Erfolg von Intismeran Autogene und die Übertragung dieses Erfolgs auf weitere Krebstherapien noch zu viele Fragen offen. Für mich hat die Moderna-Aktie deshalb ein zu ungünstiges Rendite-Risiko-Verhältnis für ein Investment. ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personaliserte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 75 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Anleihenmärkte nervös: Wenn die Zinsen wieder zum Problem werden](https://www.sharedeals.de/anleihenmaerkte-nervoes-wenn-die-zinsen-wieder-zum-problem-werden/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die europäischen Anleihemärkte geraten zunehmend unter Druck. Nach der jüngsten Verschärfung der französischen Haushaltsdebatte rücken nun auch Italien und Griechenland stärker in den Fokus der Anleger. Zugleich stehen die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank vor einem datenreichen Tag, an dem Inflations- und Arbeitsmarktzahlen den weiteren geldpolitischen Kurs mitbestimmen könnten. ## Anleger werden bei europäischen Staatsanleihen vorsichtiger Nach Einschätzung der ING-Analysten Michiel Tukker und Benjamin Schroeder verschlechtert sich die Stimmung an den europäischen Anleihemärkten. Der zunächst erwartete Entlastungseffekt nach der französischen Haushaltsvorlage blieb demnach nur sehr kurz bestehen. Der Renditeabstand zehnjähriger französischer Staatsanleihen gegenüber deutschen Bundesanleihen, der sogenannte OAT-Bund-Spread, hat sich bereits wieder auf knapp 140 Basispunkte ausgeweitet. Bemerkenswert ist dabei, dass sich die Entwicklung längst nicht mehr auf Frankreich beschränkt. Besonders die Spreads italienischer und griechischer Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen haben sich zuletzt deutlich ausgeweitet. Bei zehnjährigen Laufzeiten betrug die Ausweitung laut ING nahezu 15 Basispunkte, während sich die Bewegung am kurzen Ende des Marktes noch stärker bemerkbar machte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bundesanleihen profitieren erneut vom Sicherheitsstatus Die zunehmende Risikoaversion hat gleichzeitig die Nachfrage nach deutschen Bundesanleihen gestärkt. Damit zeigt sich, dass Bundesanleihen ihren Status als europäischer sicherer Hafen offenbar behaupten können. Noch vor wenigen Wochen hatte die vergleichsweise verhaltene Reaktion der deutschen Staatsanleihen auf geopolitische Spannungen Zweifel daran aufkommen lassen. Die aktuelle Marktbewegung spricht dagegen für eine Rückkehr klassischer Fluchtbewegungen in liquide und als vergleichsweise sicher wahrgenommene Anlagen. Für die europäischen Kapitalmärkte ist diese Entwicklung relevant, weil steigende Risikoaufschläge hoch verschuldeter Staaten deren Finanzierung verteuern und gleichzeitig die finanziellen Bedingungen für Unternehmen und Haushalte verschärfen können. ## Finanzielle Bedingungen nehmen der EZB einen Teil des Handlungsdrucks Die gestiegenen Anleiherenditen und Risikoaufschläge verändern zugleich die Erwartungen an die Geldpolitik der EZB. Am Markt waren zeitweise bis zu vier Zinserhöhungen innerhalb der kommenden zwölf Monate eingepreist. Inzwischen rechnen die Marktteilnehmer laut ING nur noch mit maximal drei Schritten; bis September kommenden Jahres sind rund 70 Basispunkte an Straffung berücksichtigt. Damit entsteht ein geldpolitischer Mechanismus, der für die EZB von Bedeutung ist: Wenn höhere langfristige Renditen und größere Risikoaufschläge die Finanzierungsbedingungen bereits verschärfen, muss die Notenbank möglicherweise weniger stark über ihren Leitzins nachsteuern. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte bei einer Anhörung im Europäischen Parlament darauf hingewiesen, dass erhöhte Renditen am langen Ende bereits einen Teil der geldpolitischen Straffung übernehmen. ## Frankreich ist nicht mehr das einzige Problem Besonders relevant ist die geografische Ausweitung der Marktspannungen. Während die Entwicklung zunächst vor allem als französisches Haushaltsproblem wahrgenommen wurde, geraten inzwischen mehrere hoch verschuldete Staaten in den Blickpunkt. Die stärkeren Bewegungen bei italienischen und griechischen Anleihen deuten darauf hin, dass Investoren ihre Risiken zunehmend länderübergreifend bewerten. Für die EZB könnte diese Entwicklung ebenfalls Konsequenzen haben. Je stärker sich die Marktspannungen über mehrere Mitgliedstaaten ausbreiten, desto größer wird grundsätzlich der Spielraum für eine Reaktion der Notenbank, sofern die Funktionsfähigkeit des Anleihemarktes gefährdet sein sollte. ING sieht deshalb die Wahrscheinlichkeit einer möglichen EZB-Intervention am Anleihemarkt zumindest marginal steigen, da es sich nicht mehr ausschließlich um eine französische Entwicklung handelt. ## Inflationsdaten und US-Arbeitsmarkt im Fokus Am heutigen Freitag richten sich die Blicke zugleich auf zwei wichtige Datenpakete. Für die Eurozone wird ein Anstieg der Kerninflation von 2,4 auf 2,5 Prozent erwartet. Trotz der zuletzt erhöhten Energiepreise wäre eine solche Entwicklung weiterhin vergleichsweise moderat und dürfte allein kaum für eine grundlegende Neubewertung der europäischen Inflationslage sorgen. In den USA stehen dagegen die monatlichen Beschäftigungsdaten im Mittelpunkt. Der Konsens erwartet für September 85.000 neu geschaffene Stellen außerhalb der Landwirtschaft, nach 162.000 im August. Ein solcher Rückgang würde zwar auf eine Abschwächung des Beschäftigungswachstums hindeuten, zugleich aber weiterhin auf einen relativ widerstandsfähigen US-Arbeitsmarkt schließen lassen. ## Märkte zwischen Fiskalrisiken und Geldpolitik Damit treffen derzeit zwei gegenläufige Kräfte aufeinander. Auf der einen Seite erhöhen die wachsenden fiskalischen Sorgen und die steigenden Risikoaufschläge den Druck auf die europäischen Anleihemärkte. Auf der anderen Seite könnten die bereits strafferen Finanzierungsbedingungen den Bedarf an zusätzlichen Leitzinserhöhungen durch die EZB reduzieren. Entscheidend wird deshalb sein, ob sich die jüngste Ausweitung der Spreads als vorübergehende Risikoaversion oder als nachhaltige Neubewertung der europäischen Staatsfinanzen erweist. Gleichzeitig lassen die anstehenden Inflations- und Arbeitsmarktdaten den Notenbanken nur begrenzten Spielraum, ihre Kommunikation kurzfristig deutlich zu verändern. Die jüngste Marktbewegung zeigt, dass die Sorgen über Europas Staatsfinanzen zunehmend über Frankreich hinausreichen und inzwischen auch Italien und Griechenland erfassen. Gleichzeitig sorgen höhere Anleiherenditen bereits für eine Verschärfung der Finanzierungsbedingungen, während die neuen Inflations- und Arbeitsmarktdaten den geldpolitischen Kurs von EZB und US-Notenbank weiter beeinflussen dürften. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Finanznachrichten, Markt-Analysen, Sonstiges, Wirtschaft --- ### [Bayer-Aktie: Neue Ängste um Geschäftszahlen – zu Recht?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-neue-aengste-um-geschaeftszahlen-zu-recht/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Bayer-Aktie erlitt am Donnerstag einen deutlichen Kursrückgang von rund -5% und notiert am Freitag aktuell bei etwa 45 €. Damit ist ein großer Teil des Kursanstiegs aus dem Juni wieder verloren gegangen. Hier stellt sich die Frage: Sind die neuen Sorgen um die Geschäftsentwicklung gerechtfertigt – oder bietet der Kursrückgang bereits eine Einstiegschance? ## Markterwartungen möglicherweise zu hoch Am Donnerstag war die Bayer-Aktie mit einem Verlust von mehr als -5% der größte Verlierer im DAX. Auslöser für den Abverkauf war eine Einschätzung von JPMorgan. Das Institut hält die Erwartungen des Marktes an das dritte Quartal für zu hoch. Insbesondere im Agrargeschäft könnten Risiken bestehen. Im dritten Quartal bestellen Landwirte unter anderem Saatgut für die Winteraussaat. Nach Einschätzung von JPMorgan könnte Bayer hier mit einem stärkeren Preisdruck seitens der Abnehmer konfrontiert sein. Die tatsächlichen Zahlen werden erst mit der Veröffentlichung des Quartalsberichts am 3. November vorliegen. Auch die Deutsche Bank äußerte sich zuletzt vorsichtiger zur Geschäftsentwicklung. Von Bayer selbst gab es bislang keine entsprechende Gewinnwarnung. Die Folge der Einschätzungen war ein deutlicher Kursrückgang, bei dem offenbar auch zahlreiche Anleger Gewinne mitnahmen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Bayer&stockidentifier=symbol%3ABAYN&stockmarket=Tradegate) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Anhörung im US-Vergleichsverfahren Neben dem operativen Geschäft bleibt der Glyphosat-Rechtsstreit der entscheidende Unsicherheitsfaktor. Am 14. September fand vor einem US-Gericht in Missouri eine wichtige Anhörung statt. Bayer möchte die zahlreichen Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichtungsmittel Roundup über einen Sammelvergleich beilegen. Dabei steht eine maximale Vergleichssumme von 7,2 Milliarden US$ über einen Zeitraum von 21 Jahren im Raum. Aktuell bestehen noch rund 67.000 offene Verfahren. Eine endgültige Entscheidung über die Genehmigung des Vergleichsverfahrens steht noch aus. ## Bewertung Die mögliche Einigung im Glyphosat-Komplex bleibt für Bayer von großer Bedeutung. Zusammen mit dem positiven Urteil des US Supreme Court zur Frage der fehlerhaften Kennzeichnung könnte ein genehmigtes Sammelvergleichsverfahren dazu beitragen, die langjährigen Rechtsstreitigkeiten deutlich zu reduzieren. Allerdings bleibt die Entscheidung des zuständigen Gerichts abzuwarten. Die aktuellen Sorgen um das dritte Quartal sollten ebenfalls nicht überbewertet werden. Im Halbjahresbericht hatte Bayer seine Jahresprognose bestätigt. Demnach wird für das Gesamtjahr ein Umsatz von 44 bis 47 Milliarden € erwartet. Das bereinigte EBITDA soll zwischen 9,6 und 10,1 Milliarden € liegen. Damit würde Bayer beim EBITDA am oberen Ende der Prognose ungefähr das Vorjahresniveau erreichen beziehungsweise leicht übertreffen. Im Vorjahr wurden 45,58 Milliarden € Umsatz und 9,67 Milliarden € bereinigtes EBITDA erzielt. Ein wesentlicher Wachstumstreiber war zuletzt das Agrargeschäft. Sollte sich dort die Entwicklung im dritten Quartal tatsächlich abschwächen, könnte sich die Belastung im weiteren Jahresverlauf teilweise wieder ausgleichen. Auch die Analysten sehen trotz der aktuellen Sorgen weiterhin Potenzial. JPMorgan bestätigte sein Kursziel von 61 €, während die Deutsche Bank einen fairen Wert von 70 € nennt. Kurzfristig spricht wenig für einen schnellen und nachhaltigen Kursanstieg. Nach dem starken Kursrückgang dürfte die Aktie zunächst stärker von den Erwartungen an die Quartalszahlen und den Nachrichten zum Glyphosat-Komplex abhängig bleiben. Eine größere Seitwärtsbewegung zwischen etwa 45 und 55 € erscheint daher zunächst wahrscheinlicher. Für langfristig orientierte Anleger bietet der Kursrückgang wieder günstigere Einstiegschancen. Mittelfristig bleibe ich zuversichtlich und halte einen Kurs von 60 € für realistisch. **Ergänzend dazu:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?_gl=1*q2uz7k*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Das Unternehmen ist im DAX gelistet. An der Börse wird es aktuell mit 44,1 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Deutsche-Telekom-Aktie: 40-Milliarden-Euro-Risiko schwindet!](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-40-milliarden-euro-risiko-schwindet/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Bei der Deutschen Telekom zeichnet sich eine regulatorische Entlastung ab. Die EU-Staaten wollen die starre Frist für den Austausch von Netztechnik sogenannter Hochrisikoanbieter offenbar streichen. Branchenweit könnten dadurch Zwangsinvestitionen von bis zu 40 Milliarden € zeitlich entzerrt werden. Bei einem Aktienkurs von rund 26 € kommt diese Nachricht zur richtigen Zeit: Die Aktie liegt deutlich unter ihrem Jahreshoch, obwohl Gewinne, Cashflow und Dividende weiter steigen. ## Brüssel rückt von der festen Frist ab Die EU-Kommission wollte Telekommunikationsunternehmen ursprünglich verpflichten, Komponenten von Anbietern wie Huawei und ZTE innerhalb von 36 Monaten aus kritischen Netzen zu entfernen. Ein neuer Entwurf der Mitgliedstaaten enthält diese feste Frist nicht mehr. Stattdessen sollen unter anderem das tatsächliche Sicherheitsrisiko, die Lebensdauer der installierten Technik, reguläre Austauschzyklen und die Verfügbarkeit geeigneter Alternativen berücksichtigt werden. Die Betreiber könnten vorhandene Komponenten damit eher im Zuge ohnehin geplanter Modernisierungen ersetzen. Telekom-Chef Tim Höttges und 16 weitere Branchenvertreter hatten zuvor vor Austauschkosten von bis zu 40 Milliarden € gewarnt. Die Summe betrifft den gesamten europäischen Sektor und nicht allein die Deutsche Telekom. Dennoch zählt der Konzern aufgrund seiner Netze in Deutschland und weiteren europäischen Ländern zu den besonders betroffenen Unternehmen. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Der Zeitgewinn schützt den Cashflow Für die Deutsche Telekom bedeutet der neue Vorschlag keine vollständige Entwarnung. In Deutschland gelten bereits Vereinbarungen mit der Bundesregierung. Kritische Komponenten von Huawei und ZTE müssen bis Ende 2026 aus den 5G-Kernnetzen und bis Ende 2029 aus wichtigen Bereichen der Zugangs- und Transportnetze verschwinden. Auf europäischer Ebene könnte der flexiblere Ansatz dennoch erhebliche Vorteile bringen. Muss funktionierende Technik nicht vorzeitig abgeschrieben und ersetzt werden, bleibt mehr Geld für Glasfaser, 5G und später 6G übrig. Gleichzeitig lassen sich zusätzliche Investitionen über einen längeren Zeitraum verteilen. Genau das ist für die Investmentthese wichtig. Telekommunikationsnetze benötigen ohnehin dauerhaft hohe Ausgaben. Politisch erzwungene Sonderinvestitionen schaffen dagegen kaum zusätzliche Umsätze und belasten deshalb den freien Cashflow besonders stark. ## Operativ läuft es deutlich besser als der Kurs Im zweiten Quartal steigerte die Deutsche Telekom ihren Umsatz organisch um 3,3% auf 29,9 Milliarden €. Das bereinigte EBITDA AL legte organisch um 7,3% auf 11,8 Milliarden € zu. Der bereinigte Nettogewinn erhöhte sich sogar um 11,1% auf 2,8 Milliarden €. Auch der freie Cashflow AL verbesserte sich um 3,1% auf 5 Milliarden €. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand inzwischen rund 20 Milliarden €, nach zuvor mehr als 19,8 Milliarden €. Das bereinigte EBITDA AL soll ungefähr 47,5 Milliarden € erreichen. Damit wächst der Cashflow wesentlich schneller, als es der schwache Aktienkurs vermuten lässt. Belastend wirken derzeit vor allem die Sorgen um den Wettbewerb in den USA, den kapitalintensiven Glasfaserausbau und mögliche regulatorische Eingriffe. ## Mehr als 4% Dividendenrendite winken Für das Geschäftsjahr 2025 zahlte die Telekom 1 € je Aktie – 11% mehr als im Vorjahr. Der aktuelle Analystenkonsens erwartet für 2026 bereits 1,12 €. Beim derzeitigen Kurs entspräche dies einer Dividendenrendite von rund 4,3%. Bis 2030 könnte die Ausschüttung laut Konsens auf 1,67 € je Aktie steigen. Unterstützt wird die Kapitalrückgabe durch Aktienrückkäufe von bis zu 5 Milliarden € im laufenden Jahr. Auch die Analysten bleiben überwiegend zuversichtlich. Berenberg bestätigte aktuell seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 35,20 €. Bernstein ist mit 28,10 € deutlich vorsichtiger, sieht damit aber ebenfalls noch etwas Potenzial. Die Lockerung der EU-Pläne beseitigt das Huawei-Risiko nicht, könnte aber teure vorzeitige Austauschmaßnahmen verhindern. Zusammen mit steigenden Gewinnen, rund 4,3% erwarteter Dividendenrendite und umfangreichen Rückkäufen erscheint mir die Deutsche-Telekom-Aktie bei rund 26 € wieder attraktiv. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 126 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: 8 Milliarden US$ – wird das Pentagon zum Wachstumsmotor?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-8-milliarden-us-wird-das-pentagon-zum-wachstumsmotor/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Elon Musk soll gemeinsam mit Anduril-Gründer Palmer Luckey und dem früheren US-Spitzenpolitiker Newt Gingrich untersuchen, welche Technologien das amerikanische Militär künftig benötigt. Die Berufung in das „Project Meridian“ bringt SpaceX zunächst keinen neuen Auftrag. Sie verdeutlicht jedoch, wie eng der Konzern inzwischen mit dem Pentagon verflochten ist: Allein 2026 sicherte sich SpaceX militärische Aufträge im Volumen von rund 8 Milliarden US$. ## Musk entwickelt die Strategie mit Project Meridian soll untersuchen, wie künstliche Intelligenz, autonome Waffensysteme, Robotik, Biotechnologie und neue Einsatzgebiete vom Untergrund bis zum Mond die Kriegsführung verändern. Innerhalb von drei Monaten soll die Gruppe einen öffentlichen Bericht und einen geheimen Anhang vorlegen. Für SpaceX ist das strategisch bedeutsam. Musk berät künftig nicht nur einen wichtigen Kunden, sondern wirkt zumindest indirekt daran mit, welche Fähigkeiten das Pentagon in den kommenden Jahren priorisiert. Satellitengestützte Kommunikation, Aufklärung und Datentransport dürften dabei eine zentrale Rolle spielen. Ein Auftrag ist damit allerdings nicht verbunden. Project Meridian soll technologische Anforderungen definieren und nicht automatisch SpaceX als Lieferanten bestimmen. Zudem sind Interessenkonflikte kaum zu übersehen: Musk und Luckey führen Unternehmen, die bereits Milliarden mit dem Pentagon umsetzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SpaceX dominiert bereits heute SpaceX erhielt im Mai zwei Großaufträge der US Space Force über zusammen rund 6,45 Milliarden US$. Davon entfallen 4,16 Milliarden US$ auf eine Satellitenkonstellation zur Erkennung beweglicher Ziele. Weitere 2,29 Milliarden US$ fließen in ein Hochgeschwindigkeitsnetz, das militärische Sensoren und Abwehrsysteme miteinander verbinden soll. Im Juli kamen 1,6 Milliarden US$ für 18 Falcon-9-Missionen hinzu. Insgesamt summiert sich das Volumen damit auf rund 8,1 Milliarden US$. SpaceX profitiert dabei auch von den Problemen der Konkurrenz: United Launch Alliance kämpft mit technischen Schwierigkeiten, während Blue Origins New Glenn nach einer Explosion vorerst am Boden bleibt. Das Pentagon versucht zwar, weitere Anbieter aufzubauen. Kurzfristig führt an SpaceX jedoch kaum ein Weg vorbei. Der Konzern verfügt gleichzeitig über einsatzbereite Raketen, eine hohe Startfrequenz und das weltweit größte Satellitennetz. ## Starshield ist mehr als ein Nebenprodukt Besonders wertvoll könnte das militärische Starshield-Geschäft werden. SpaceX nutzt große Teile der vorhandenen Starlink-Infrastruktur, verkauft Regierungen aber zusätzliche Verschlüsselung, priorisierte Verbindungen und spezielle Vertragsbedingungen. Wie lukrativ dieses Modell sein kann, zeigt Großbritannien. Dort kostet ein Starshield-Tarif mit fünf Terabyte Datenvolumen monatlich 5.500 £. Für unbegrenzte Nutzung werden sogar 25.000 £ verlangt. Ein geschäftlicher Starlink-Tarif mit zwei Terabyte kostet im Vergleich 1.830 £. SpaceX kann eine bereits aufgebaute Infrastruktur somit deutlich höher monetarisieren. Im zweiten Quartal stiegen die gemeinsam ausgewiesenen Enterprise- und Regierungserlöse um 108% auf 1,81 Milliarden US$. Das gesamte Connectivity-Segment erzielte bei 4,29 Milliarden US$ Umsatz bereits einen operativen Gewinn von 1,66 Milliarden US$. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Nähe zur Macht birgt Risiken Die Kehrseite ist eine wachsende Abhängigkeit beider Seiten. SpaceX benötigt staatliche Aufträge, während das Pentagon bei Raketenstarts und Satellitenkommunikation immer stärker auf einen einzelnen Anbieter angewiesen ist. Das kann politischen Widerstand auslösen. Wechselt die Regierung oder verschärft der Kongress die Kontrolle möglicher Interessenkonflikte, könnten Vergaben stärker auf Konkurrenten verteilt werden. Musks neue Rolle ist deshalb zugleich Wettbewerbsvorteil und regulatorisches Risiko. Project Meridian ist noch kein neuer Milliardenauftrag, stärkt aber SpaceXs Position im Verteidigungsgeschäft. Besonders Starshield verspricht hohe Margen und wiederkehrende Erlöse. Bei einem Aktienkurs von rund 148 US$ würde ich dem politischen Rückenwind dennoch nicht hinterherlaufen: Bestehende Aktionäre können investiert bleiben, Neueinsteiger sollten auf Rücksetzer warten. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,01 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Netflix-Aktie: 5% Budget, nur 1% Sehdauer – geht die Rechnung auf?](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-5-budget-nur-1-sehdauer-geht-die-rechnung-auf/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Netflix-Chef Ted Sarandos gibt sich ungewohnt selbstkritisch: Trotz zweistelliger Erlöszuwächse wachse der Streaming-Konzern nicht schnell genug. Tatsächlich erhöhte sich die weltweite Sehdauer im ersten Halbjahr lediglich um 2%. Gleichzeitig fließen bereits 5% des rund 20 Milliarden US$ schweren Content-Budgets in Live-Formate, obwohl diese erst 1% der Nutzung ausmachen. Für die Netflix-Aktie wird damit die Effizienz der gewaltigen Programmausgaben zur entscheidenden Frage. ## Rund 1 Milliarde US$ für Live-Inhalte Rechnerisch investiert Netflix derzeit ungefähr 1 Milliarde US$ jährlich in Sportveranstaltungen, Shows und andere Live-Formate. Dem vergleichsweise geringen Anteil an der gesamten Sehdauer stehen hohe Kosten für Übertragungsrechte, Technik und Produktion gegenüber. Auf den ersten Blick wirkt das ineffizient: Der Anteil am Content-Budget ist fünfmal so hoch wie der Anteil an der Nutzung. Ganz so einfach ist die Rechnung allerdings nicht. Live-Veranstaltungen können neue Abonnenten anlocken, die Kündigungsquote senken und besonders wertvolles Werbeinventar schaffen. Netflix baut das Angebot deshalb gezielt aus. Neben Sportübertragungen sollen Video-Podcasts, Shows und bekannte YouTube-Produzenten für mehr regelmäßig wiederkehrende Nutzung sorgen. Spielfilme und Serien bleiben dennoch das Kerngeschäft. Sarandos will vermeiden, dass Netflix zu einem klassischen Fernsehsender mit einem teuren Rund-um-die-Uhr-Programm wird. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Eine erfolgreiche Staffel reicht nicht Das größere Problem liegt bei den traditionellen Eigenproduktionen. Netflix kann mit neuen Serien zwar kurzfristig enorme Aufmerksamkeit erzeugen, doch das Interesse lässt nach der ersten Staffel häufig deutlich nach. Nur wenige Produktionen entwickeln sich zu langlebigen Marken wie „Stranger Things“. Das erklärt den ungewöhnlichen Gegensatz zwischen Geschäftszahlen und Nutzung: Die Erlöse stiegen zuletzt um 13,4%, die Sehdauer aber nur um 2%. Preiserhöhungen, das Werbeabo und die Einschränkung des Account-Sharings treiben den Umsatz momentan wesentlich stärker als das tatsächliche Engagement. Kurzfristig ist diese bessere Monetarisierung ausgesprochen profitabel. Auf Dauer kann Netflix Preise und Werbevolumen jedoch nicht immer weiter erhöhen, wenn die Nutzungsintensität kaum wächst. Sarandos’ Kritik trifft deshalb den Kern: Der Konzern benötigt mehr Inhalte, die nicht nur einmalig angesehen werden, sondern die Kunden dauerhaft an die Plattform binden. ## YouTube erhöht den Druck Der gefährlichste Konkurrent ist dabei nicht Disney oder HBO, sondern YouTube. Die Plattform erhält permanent neue Inhalte, ohne dafür selbst Milliarden in Filmproduktionen investieren zu müssen. Netflix will trotzdem nicht in das Geschäft mit frei hochgeladenen Nutzervideos einsteigen. Stattdessen sollen ausgewählte YouTube-Produzenten und Podcasts professionell in das eigene Angebot integriert werden. Diese Strategie könnte die Programmkosten senken und jüngere Zuschauer erreichen, ohne das Premium-Image vollständig aufzugeben. Gleichzeitig zeigt sich eine regionale Verschiebung. Nach Berechnungen der Deutschen Bank sank die Netflix-Sehdauer in den USA zuletzt um 8,6%, während sie außerhalb des Heimatmarktes um 5,4% zunahm. Mehr als 60% der seit 2024 produzierten Inhalte stammen inzwischen aus internationalen Märkten. Die nächste Wachstumswelle dürfte deshalb weniger aus Hollywood als aus Asien, Europa und Lateinamerika kommen. ## Der Verzicht auf Warner war richtig Positiv ist, dass Netflix seine schwächere Nutzungsentwicklung nicht mit einer überteuerten Großübernahme kaschiert. Der Konzern hatte rund 83 Milliarden US$ für Warner-Studios und HBO Max geboten, stieg jedoch aus, als der Preis aus Sicht des Managements keinen ausreichenden Mehrwert mehr versprach. Damit vermeidet Netflix neue Schulden und hohe Integrationsrisiken. Das frei bleibende Kapital kann stattdessen in eigene Inhalte, Werbung, Technik und Aktienrückkäufe fließen. Angesichts der Milliarden, die Paramount für Warner aufbringen will, erscheint diese Disziplin vernünftig. Sarandos’ offene Kritik ist kein Alarmsignal, sondern eine realistische Bestandsaufnahme. Netflix monetarisiert seine Nutzer hervorragend, muss nun aber die Sehdauer wieder stärker erhöhen. Live-Inhalte sind teuer, können sich durch Werbung und geringere Kündigungen dennoch rechnen. Nach dem deutlichen Kursrückgang überwiegen für mich langfristig die Chancen. Entscheidend ist jetzt, dass das Engagement wieder mit dem Umsatz wächst. ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 282 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Tesla-Aktie: Steht ein Ausbruch auf 400 US$ bevor?](https://www.sharedeals.de/tesla-aktie-steht-ein-ausbruch-auf-400-us-bevor/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Tesla-Aktie steht nach dem Rückfall auf 354,11 US$ erneut unter Druck. Das im Tageschart ausgebildete Schulter-Kopf-Schulter-Muster wurde bereits aufgelöst, während RSI und MACD kurzfristig weitere Schwäche signalisieren. Gleichzeitig hält das bullische Elliott-Wellen-Szenario an einer übergeordneten Aufwärtsbewegung fest. Entscheidet sich jetzt, ob die jüngste Erholung nur eine Zwischenrallye war? ## Chartanalyse zur Tesla-Aktie Das große Schulter-Kopf-Schulter-Muster wurde mit dem Bruch der ansteigenden Nackenlinie bestätigt. Anschließend fiel die Tesla-Aktie bis in den Bereich um 296,00 US$ und arbeitete das technische Kursziel der Formation weitgehend ab. Die folgende Erholung führte den Kurs zurück bis rund 385,00 US$. Aktuell notiert der Kurs der Tesla-Aktie wieder bei 354,11 US$. Der erste wichtige Widerstand liegt zwischen etwa 365,00 und 385,00 US$. Erst oberhalb dieser Zone würde sich das kurzfristige Chartbild aufhellen. Danach wären die Bereiche bei 415,00 bis 425,00 US$ sowie 465,00 bis 475,00 US$ die nächsten relevanten Ziele. Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite bildet die Zone zwischen 325,00 und 340,00 US$ die erste wichtige Unterstützung. Sollte sie brechen, könnte die Tesla-Aktie erneut den Bereich zwischen 290,00 und 300,00 US$ anlaufen. Darunter folgen weitere Auffangzonen zwischen 258,00 und 275,00 US$. Solange der Kurs unter 385,00 US$ bleibt, überwiegt kurzfristig das Korrekturrisiko. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Tesla-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI ist zuletzt deutlich gefallen und notiert inzwischen bei ungefähr 45 Punkten im neutralen Bereich. Dabei hat die RSI-Linie ihre Signallinie von oben gekreuzt und ein bärisches Signal erzeugt. Auch der Rückfall unter die Marke von 50 Punkten unterstreicht das nachlassende Momentum. Überverkauft ist die Tesla-Aktie auf Tagesbasis allerdings noch nicht. Tesla, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD zeigt sich ebenfalls eine zunehmende Schwäche. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und damit ein Verkaufssignal ausgelöst. Gleichzeitig ist das Histogramm knapp in den negativen Bereich gerutscht. Da sich das Signal unmittelbar an der Nulllinie entwickelt, könnte eine weitere Abwärtsbewegung den Verkaufsdruck auf die Tesla-Aktie spürbar verstärken. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario lässt trotz der kurzfristigen Schwäche weiterhin eine übergeordnete Fortsetzung des Aufwärtstrends zu. Demnach könnte sich die Tesla-Aktie in einer Korrektur innerhalb einer noch nicht abgeschlossenen Aufwärtsstruktur befinden. Nach Abschluss dieser Bewegung wäre eine dynamische Welle 3 denkbar, die den Kurs langfristig über die bisherigen Rekordstände führen könnte. Der relevante Trendwendebereich beginnt am 0,5er Fibonacci-Retracement bei 326,22 US$ und reicht über 294,95 sowie 255,52 US$ bis zum 0,887er Fibonacci-Retracement bei 234,40 US$. Besonders die ersten beiden Marken passen zu den Unterstützungen aus dem Tageschart. Eine bullische Reaktion in dieser Zone könnte den Start des nächsten Aufwärtsimpulses einleiten. Tesla, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Allerdings zeigt die Zählung auch ein alternatives, deutlich bärischeres Elliott-Wellen-Szenario. Demnach könnte die übergeordnete Welle V bereits beendet worden sein. Ein nachhaltiger Rückfall unter 212,39 US$ würde die bullische Interpretation erheblich schwächen. Solange diese Marke hält, bleiben langfristige Projektionsziele ab 708,21 US$ theoretisch erreichbar, setzen aber zunächst eine klare Stabilisierung voraus. Meiner Einschätzung nach bleibt die Tesla-Aktie kurzfristig angeschlagen. Die Verkaufssignale von RSI und MACD sprechen zunächst für einen erneuten Test der Unterstützungen bei 340,00 und 326,22 US$. Das bullische Elliott-Wellen-Szenario bleibt dennoch intakt. Verteidigt der Kurs den Fibonacci-Bereich und steigt anschließend über 385,00 US$, wäre eine neue Aufwärtsbewegung möglich. Unter 212,39 US$ würde sich das langfristige Bild jedoch deutlich eintrüben. ## ℹ️ Tesla in Kürze - Tesla (WKN: A1CX3T) ist ein US-amerikanischer Elektroauto- und Technologiekonzern mit Sitz in Austin (Texas), der sich auf Elektrofahrzeuge, Energiespeicherlösungen und Ladeinfrastruktur spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt neben Pkw auch neue Mobilitätslösungen wie den elektrischen Schwerlast-Lkw Tesla Semi sowie autonome Fahrtechnologien. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den bekanntesten Technologie- und Wachstumswerten weltweit. - Tesla gehört zu den wertvollsten Autoherstellern der Welt und weist eine Marktkapitalisierung von rund 1,40 Billionen US$ auf. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** E-Mobilität, Industrie Aktien, Industrieaktien, Roboter-Aktien, Robotik, Robotik-Aktien, Tech-Aktien, Techaktien, Tesla, Tesla-Aktie, Tesla-Aktie-Prognose, Tesla-Analyse, Tesla-Chartanalyse, Tesla-Kurs, Tesla-Preis, Tesla-Prognose --- ### [Micron-Aktie nahe 1.100 US$ – folgt ein neuer Rekord?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-nahe-1-100-us-folgt-ein-neuer-rekord/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Micron-Aktie steht nach einem Tagesplus von +3,03% bei 1.097,39 US$ unmittelbar vor einem wichtigen Ausbruch. RSI und MACD liefern bullische Signale, während das bisherige Rekordhoch bei 1.256,12 US$ wieder in Reichweite rückt. Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario mahnt allerdings zur Vorsicht: Steht eine größere Korrektur bevor? ## Chartanalyse zur Micron-Aktie Nach der kräftigen Rally bis auf rund 1.250,00 US$ ging die Micron-Aktie in eine ausgedehnte Korrektur über. Dabei entstand ein fallender Trendkanal, den der Kurs im August dynamisch nach oben verlassen konnte. Seither dominieren wieder steigende Tiefs. Aktuell testet die Micron-Aktie die grün markierte Widerstandszone zwischen etwa 1.070,00 und 1.125,00 US$. Ein nachhaltiger Tagesschluss oberhalb von 1.125,00 US$ würde das technische Bild weiter aufhellen. Anschließend könnte der Kurs der Micron-Aktie das bisherige Allzeithoch bei 1.256,12 US$ angreifen. Gelingt auch dort der Ausbruch, wäre der Weg in die charttechnische Preisfindung frei. Zuvor muss die Aktie den aktuellen Widerstandsbereich jedoch eindeutig überwinden. Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Scheitert der Ausbruchsversuch, wären Rücksetzer in Richtung 1.000,00 und 930,00 US$ möglich. Eine zentrale Unterstützungszone liegt zwischen etwa 800,00 und 825,00 US$. Darunter würde sich das technische Bild deutlich eintrüben. Spätestens die Unterstützung bei 650,73 US$ sollte im bullischen Szenario nicht mehr nachhaltig unterschritten werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Micron-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI notiert bei ungefähr 62 Punkten und damit in bullischem Terrain, ohne bereits überkauft zu sein. Zuletzt hat die RSI-Linie ihre Signallinie von unten gekreuzt und sich anschließend weiter nach oben bewegt. Dieses Kaufsignal unterstützt den laufenden Ausbruchsversuch der Micron-Aktie. Bis zur überkauften Schwelle bei 70 Punkten besteht noch etwas Spielraum. Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD sendet ein positives Signal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt, während beide Linien oberhalb der Nulllinie verlaufen. Das Histogramm bleibt positiv, zeigt jedoch abnehmende Dynamik. Insgesamt bestätigen die Indikatoren den Aufwärtstrend, ohne bereits eine uneingeschränkt explosive Beschleunigung anzuzeigen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im langfristigen Elliott-Wellen-Szenario befindet sich die Micron-Aktie offenbar in einer Welle v, einer Welle A. Diese Aufwärtswelle kann sich noch weiter ausdehnen. Ein Ausbruch über das Allzeithoch bei 1.256,12 US$ würde diese Interpretation bestätigen und könnte dem Kurs der Micron-Aktie zusätzliches Potenzial eröffnen. Allerdings ist die übergeordnete Aufwärtsstruktur bereits weit fortgeschritten. Je stärker sich die Welle v ausdehnt, desto größer wird das Risiko einer anschließenden Topbildung. Eine deutliche Zurückweisung am Rekordhoch und ein späterer Rückfall unter 825,00 US$ wären erste Hinweise darauf, dass die finale Aufwärtswelle beendet wurde und eine größere Korrekturphase beginnt. Micron Technology, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Unterstützung bei 650,73 US$ bildet dabei eine entscheidende langfristige Marke. Solange sie hält, bleibt eine erneute Ausdehnung der Welle v möglich. Ein nachhaltiger Bruch würde dagegen das bullische Elliott-Wellen-Szenario erheblich schwächen und für eine bereits laufende übergeordnete Korrektur, in einer Welle B sprechen. Meiner Einschätzung nach bleibt die Micron-Aktie kurzfristig bullisch. Der Ausbruch aus dem Abwärtstrend sowie die Kaufsignale von RSI und MACD sprechen für einen Angriff auf das Rekordhoch bei 1.256,12 US$. Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario wirkt jedoch weit fortgeschritten. Über 1.125,00 US$ überwiegen die Chancen, unter 825,00 US$ würde das Risiko einer größeren Korrektur deutlich steigen. Gewinne sollten daher technisch eng begleitet werden. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,30 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Halbleiter, Halbleiter-Aktien, Halbleiteraktien, Micron, Micron Technology, Micron Technology-Aktie, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse, Micron-Kurs, Micron-Preis, Micron-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Vonovia-Aktie unter 17 €: Letzte Chance für den Turnaround?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-unter-17-e-letzte-chance-fuer-den-turnaround/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Vonovia-Aktie fällt nach dem erneuten Ausverkauf auf 16,74 € und steht damit unmittelbar am 0,887er Fibonacci-Retracement bei 16,72 €. Genau hier muss der Immobilienwert drehen, damit das bullische Elliott-Wellen-Szenario intakt bleibt. Gleichzeitig entwickeln RSI und MACD bullische Divergenzen. Ist dieser Bereich die letzte Chance für einen nachhaltigen Turnaround? ## Chartanalyse zur Vonovia-Aktie Die Vonovia-Aktie bewegt sich seit dem Sommer 2025 in einem klaren Abwärtstrendkanal. Zuletzt fiel der Kurs auch unter die wichtige Unterstützungszone zwischen 18,90 und 20,10 €. Damit wurde ein weiteres Verkaufssignal ausgelöst. Inzwischen fiel der Kurs der Vonovia-Aktie jedoch unter die Unterkante des Trendkanals. Zusätzlich trifft der Immobilienwert zwischen etwa 15,30 und 16,40 € auf eine langfristig relevante Unterstützungszone. Dieser Bereich hatte bereits im Jahr 2023 eine größere Trendwende eingeleitet. Sollte auch diese Auffangzone nachhaltig unterschritten werden, würde sich das Chartbild nochmals verschlechtern. Anschließend wären Rückgänge in Richtung 14,00 und 13,00 € nicht mehr auszuschließen. Vonovia, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für einen Turnaround muss die Vonovia-Aktie zunächst über 18,12 € steigen und danach die frühere Unterstützung zwischen 18,90 und 20,10 € zurückerobern. Oberhalb dieser Zone wären Erholungen in Richtung 21,50 und 23,00 € denkbar. Ein nachhaltiger Ausbruch aus dem Abwärtstrendkanal würde allerdings erst oberhalb von etwa 24,00 € ein stärkeres technisches Kaufsignal erzeugen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Vonovia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Vonovia-Aktie bewegt sich mit weniger als 30 Punkten im überverkauften Bereich. Während der Kurs zuletzt ein tieferes Tief ausgebildet hat, entstand beim RSI ein höheres Tief. Diese bullische Divergenz signalisiert nachlassenden Verkaufsdruck. Zudem dreht die RSI-Linie nach oben und versucht, die Signallinie von unten zu kreuzen. Ein nachhaltiges Kaufsignal steht jedoch noch aus. Vonovia, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD zeichnet sich trotz des weiterhin negativen Niveaus eine bullische Divergenz ab. Der Kurs der Vonovia-Aktie ist weiter gefallen, während sich das negative Momentum nicht entsprechend verstärkt hat. Die MACD-Linie kreuzte die Signallinie von unten, wodurch ein bullisches Crossover gelungen ist. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario zeigt seit dem Tief des Jahres 2023 eine fünfteilige Aufwärtsbewegung, die im Herbst 2024 bei rund 33,50 € endete. Die anschließende Abwärtsbewegung lässt sich als komplexe Welle 2 interpretieren. Innerhalb dieser Korrektur könnte die finale C-Welle inzwischen kurz vor ihrem Abschluss stehen. Der entscheidende Trendwendebereich liegt zwischen dem 0,786er Fibonacci-Retracement bei 18,12 € und dem 0,887er Fibonacci-Retracement bei 16,72 €. Mit einem aktuellen Kurs von 16,74 € testet die Vonovia-Aktie die untere Begrenzung dieser Zone nahezu punktgenau. Gemeinsam mit den bullischen Divergenzen ergibt sich damit eine technisch interessante Ausgangslage für einen möglichen Turnaround. Vonovia, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Das 0,887er Fibonacci-Retracement ist allerdings die letzte reguläre Unterstützung von dem Ausgangspunkt der Aufwärtsbewegung. Dreht die Vonovia-Aktie hier nach oben, könnte eine dynamische Welle 3 beginnen. Fällt der Kurs dagegen nachhaltig unter das Tief bei rund 15,50 €, wäre das bullische Elliott-Wellen-Szenario hinfällig und eine Fortsetzung des übergeordneten Abwärtstrends wahrscheinlich. Meiner Einschätzung nach erreicht die Vonovia-Aktie ihre letzte realistische Turnaround-Zone. Das 0,887er Fibonacci-Retracement und die bullischen Divergenzen bei RSI und MACD sprechen für eine mögliche Erholung. Entscheidend bleibt die Marke von 15,50 €. Oberhalb davon besitzt das bullische Elliott-Wellen-Szenario Chancen. Ein Bruch würde die Bodenbildung verhindern und weitere Verluste wahrscheinlich machen. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,20 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Dividenden, Dividendenaktien, Dividendenrendite, Immobilien, Immobilien-Aktien, Immobilienaktien, Vonovia, Vonovia Prognose, Vonovia-Aktie, Vonovia-Analyse, Vonovia-Chartanalyse, Vonovia-Kurs, Vonovia-Preis --- ### [Accenture-Aktie +16%: Und plötzlich wird sie zum KI-Gewinner](https://www.sharedeals.de/accenture-aktie-16-und-ploetzlich-wird-sie-zum-ki-gewinner/) **Published:** Oktober 2, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Accenture-Aktie schoss gestern um +16% in die Höhe auf den höchsten Stand seit sechs Monaten. Innerhalb von zwei Monaten konnte der IT-Dienstleister damit um +60% zulegen. Was steckt hinter der hervorragenden Performance von Accenture und kann sie denn noch weitergehen? ## Mit diesen Zahlen hat niemand gerechnet Grund für den gestrigen Kurssprung der Accenture-Aktie war die Vorlage der Zahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 25/26, das bis Ende August lief. Sie fielen überraschend stark aus und auch der Ausblick auf das neue GJ 26/27 war besser als erwartet. Im Schlussquartal des vergangenen GJ stieg der Umsatz um ca. 6% gegenüber dem Vorjahr auf 18,68 Milliarden US$. Analysten hatten im Vorfeld nur 17,70 Milliarden US$ auf dem Zettel. Besonders positiv zu werten ist, dass sowohl der Geschäftsbereich Managed Services (+7%) als auch der Bereich Consulting (+6%) wuchsen. Ebenso erfreulich entwickelte sich im abgelaufenen Vierteljahr der Gewinn. Die EPS legten im Jahresvergleich um 46% zu und übertrafen mit 3,29 US$ die Markterwartung von 3,18 US$. Besonders positiv dürfte die Börse die Information aufgenommen haben, dass Accenture im vierten Quartal des letzten GJ neue Aufträge in Höhe von 22,17 Milliarden US$ gewinnen konnte, das sind 4% mehr als im Vorjahr. Mit 141 Kundenaufträgen im Wert von über 100 Millionen US$ stellte die IT-Beratung sogar einen neuen Rekord auf. Die Book-to-Bill-Ratio lag demnach bei 1,2. Diese Kennzahl signalisiert, dass Unternehmen weiterhin große Summen für IT, Digitalisierung und KI-Projekte ausgeben. ## Und auch nicht mit diesem Ausblick Und auch mit dem Ausblick sorgte Accenture für gute Laune an der Börse. Im Anfang September begonnenen Geschäftsjahr erwartet der Konzern ein Umsatzwachstum zwischen 3 und 6%. Analysten hatten bislang mit einem Wachstum von 3,9% gerechnet. Eine deutlich überproportionale Steigerung erwartet sich Accenture beim Gewinn. Das Management peilt ein EPS-Wachstum von 6 bis 9% an. Aktionäre dürfen sich bei der IT-Beratung weiterhin auf eine sehr aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik freuen. Mindestens 9,5 Milliarden US$ an Kapital will Accenture im laufenden Jahr an seine Anteilseigner zurückführen. ## Massive Trendwende Nachdem die Accenture-Aktie Ende Juni auf ein neues 8-Jahrestief gefallen war, schaffte sie in den darauffolgenden Woche eine massive Trendwende. Gestern ging sie auf dem höchsten Stand seit Anfang März aus dem Handel. Der nächste wichtige Widerstand wartet bei 234 US$. ## Das Narrativ wurde widerlegt Ich habe Anlegern Mitte Juni beim 8-Jahrestief von 128 US$ geraten, in die Accenture-Aktie einzusteigen. Seitdem hat der Kurs um +66% zugelegt. Ich fühle mich deshalb in meiner damaligen Analyse und Kaufempfehlung bestätigt. Die Accenture-Aktie gehörte in der ersten Jahreshälfte zu den größten Verlierern der gesamten Technologiebranche. Die Aktie litt unter dem Narrativ, dass der Einsatz von KI sehr schnell das Geschäftsmodell von IT-Beratungen strukturell schädigen würde. Mit seinen Zahlen und Prognosen hat Accenture dieses Narrativ bis auf Weiteres widerlegt. Inzwischen scheint sich an der Börse die Meinung durchzusetzen, dass KI eher ein zusätzliches Geschäftsfeld für Accenture wird. Ich vertrete diese Meinung schon seit längeren. Für die Automatisierung der meisten Unternehmensprozesse gibt es keinen vorgefertigten Prompt für ein KI-Modell. Sie sind in der Regel so komplex und ein Zusammenspiel so vieler Faktoren und Systeme, dass eine Beratungsleistung unerlässlich ist. Das Knowhow von Accenture lässt sich nicht heute und auch nicht morgen durch KI-Modelle ersetzen. Dazu ist es viel zu groß und die Unternehmenswelt viel zu kompliziert. Das Erstaunliche ist, dass Accenture ja keineswegs weltbewegende Zahlen oder Prognosen vorgelegt hat. Sie waren lediglich ein wenig besser als die Markterwartungen. Und trotzdem reichte es für einen Jubelsturm an der Börse. Dieser Sturm der Begeisterung liegt darin begründet, dass Accenture mit dem heutigen Tage von der Börse nicht mehr als KI-Verlierer gesehen wird. Du willst weitere spannende Dividendenwerte kennenlernen. Dann wirf mal einen Blick in unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Nach dem gestrigen Kurssprung und der zuletzt schon sehr guten Performance sehe ich allerdings nicht mehr viel Upside für die Accenture-Aktie. Mit einem Forward-KGV von 12 ist sie für ein nur noch sehr schwach wachsendes Unternehmen mit einer nicht besonders hohen operativen Marge von knapp über 15% bereits recht ambitioniert bewertet. Für Dividendenanleger ist die Accenture-Aktie allerdings immer noch ein interessanter Pick. Sie kombiniert eine recht attraktive Dividendenrendite von 3,4% mit einem langfristig zweistelligen Dividendenwachstum. ## ℹ️ Accenture in Kürze - Accenture plc (WKN: A0YAQA) ist das weltweit größte Beratungsunternehmen für Management-, Strategie- und Technologiedienstleistungen. - Das Unternehmen mit offiziellem Rechtssitz in Dublin und operativer Hauptzentrale in New York beschäftigt weltweit über 750.000 Mitarbeiter und bedient Kunden in mehr als 120 Ländern – darunter fast die gesamte Riege der globalen Fortune 500-Großkonzerne. - Accenture berät Unternehmen nicht nur strategisch, sondern entwickelt und implementiert auch selbst die notwendigen technologischen Lösungen (Software, IT-Infrastruktur). - Accenture ist Mitglied im S&P 500-Index und aktuell ca. 130 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Sonstiges --- ### [Infineon-Aktie: Die Bullen beziehen Stellung!](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-die-bullen-beziehen-stellung/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Infineon-Aktie melden sich die Käufer zunehmend zurück. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-heute-schon-4-ein-nervenspiel/) hatte ich oberhalb der wichtigen Unterstützung bei 54,26 € zunächst eine Rückeroberung von 60,77 € als Voraussetzung für eine nachhaltige Aufhellung definiert. Inzwischen zog der Titel bis auf 61,57 € an, konnte den Widerstand bislang jedoch nicht per Tagesschluss überwinden und notiert aktuell bei 59,42 €. Damit beziehen die Bullen zwar Stellung, der eigentliche Befreiungsschlag steht aber noch aus. ## KI-Fantasie bekommt weitere Nahrung Neue operative Impulse kommen aus Thailand. Wie mein Kollege Alexander Hirschler [heute Mittag berichtete](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-nach-der-korrektur-wieder-kaufenswert/), hat Infineon in Samut Prakan einen neuen Backend-Fertigungsstandort eröffnet. Zunächst startet dort ein Produktionsmodul, perspektivisch kann die Anlage auf bis zu fünf Module erweitert werden und damit zu einem der größten Backend-Standorte des Konzerns heranwachsen. Bis zu 1.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze sind vorgesehen. Gleichzeitig verbreitert Infineon sein globales Produktionsnetzwerk und schafft zusätzliche Kapazitäten für weiteres Wachstum. Besonders viel Fantasie liefert weiterhin das Geschäft rund um KI-Rechenzentren. Erst am Dienstag wurde eine Zusammenarbeit mit Eaton bekannt gegeben, für deren Solid-State-Transformer Infineon Siliziumkarbid-Leistungshalbleiter liefert. Im dritten Geschäftsquartal erzielte der Konzern bereits einen Rekordumsatz von 4,172 Milliarden € sowie eine Segmentergebnis-Marge von 19,1%. Für das vierte Quartal werden rund 4,7 Milliarden € Umsatz und etwa 23% Marge erwartet. Mehrjährige Kapazitätsreservierungen mit führenden KI-Kunden erreichen inzwischen ein kumuliertes Volumen im hohen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich. **Übrigens:** Für all jene, die sich fragen, **welche KI-Unternehmen** das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die zuletzt verteidigte Unterstützung bei 54,26 € erweist sich weiterhin als solides Fundament für einen neuen Aufwärtsversuch. Seither hat die Aktie höhere Tiefpunkte ausgebildet und sich bis an 60,77 € herangearbeitet. Der heutige Vorstoß bis 61,57 € zeigt, dass die Käufer diesen Widerstand zunehmend attackieren. Für ein belastbares Kaufsignal fehlt jedoch noch die nachhaltige Bestätigung. Gelingt diese, dürfte zunächst 64,20 € in den Fokus rücken. Oberhalb davon eröffnet sich weiteres Potenzial bis 68,48 €. Ein vorheriger Rücksetzer an die steigende kurzfristige Aufwärtstrendlinie würde dieses Szenario bisher nicht infrage stellen. Scheitert Infineon dagegen erneut an 60,77 € und fällt anschließend unter die steigende Trendlinie zurück, wäre 54,26 € erneut der entscheidende Prüfstein. Ein nachhaltiger Bruch würde das konstruktive Setup deutlich relativieren und zunächst 50,69 € auf die Agenda setzen. Darunter wartet mit 46,09 € die nächste größere Auffangzone. Solange 54,26 € hält, besitzen die Bullen für mich jedoch weiterhin die besseren Karten. Die Infineon-Aktie hat sich von 54,26 € überzeugend zurückgemeldet und steht erneut unmittelbar vor dem wichtigen Widerstand bei 60,77 €. Der heutige Intraday-Ausbruch bis 61,57 € allein reicht weiterhin nicht, zeigt aber den zunehmenden Druck der bullischen Marktteilnehmer. Gelingt jetzt der nachhaltige Befreiungsschlag, bleiben 64,20 und anschließend 68,48 € meine nächsten Ziele. Unterhalb von 54,26 € wäre das positive Ausbruchs-Setup dagegen wieder vom Tisch. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 78 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Prognose --- ### [Stryker-Aktie versagt mit -24% gnadenlos](https://www.sharedeals.de/stryker-aktie-versagt-mit-24-gnadenlos/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Stryker-Aktie hat den im Sommer erhofften Befreiungsschlag nicht geschafft. In meiner [Analyse vom August](https://www.sharedeals.de/stryker-aktie-startet-ueber-35265-us-die-naechste-rally/) hatte ich einen Wochenschluss oberhalb von 352,65 US$ als Voraussetzung für die nächste Rally-Stufe definiert. Genau dieser Ausbruch blieb aus und anschließend übernahmen die Verkäufer mit Nachdruck. Vom damaligen Hoch verlor der Medizintechnik-Titel in der Spitze rund -24% und notiert aktuell bei 275,39 US$. Damit ist selbst die wichtige Unterstützung um 280 US$ inzwischen unter Druck geraten. ## Operativ läuft es deutlich besser Fundamental steht der Kursverfall in deutlichem Kontrast zur Geschäftsentwicklung. Im zweiten Quartal steigerte Stryker den Umsatz um +9,4% auf 6,59 Milliarden US$, organisch betrug das Wachstum +9%. Gleichzeitig sprang das ausgewiesene Ergebnis je Aktie um +44,1% auf 3,30 US$, bereinigt waren es 3,69 US$ beziehungsweise +17,9%. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern weiterhin ein organisches Umsatzwachstum zwischen +8,3 und +9,3% sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 14,95 und 15,10 US$. Auch strategisch baut Stryker sein Portfolio weiter aus. Ende August kündigte der Konzern die Übernahme von ZuriMED an, dessen FiberLocker-System das Geschäft bei Schulteroperationen erweitern soll. Mitte September folgten zudem neue Produkte für Fuß- und Sprunggelenkoperationen. Operativ fehlt es damit kaum an Wachstumstreibern. Der Chart macht jedoch deutlich, dass Anleger momentan andere Maßstäbe ansetzen und die Bewertung trotz guter Geschäftszahlen weiter korrigiert wird. **Dabei fern von Medizintechnik bemerkt:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der gescheiterte Ausbruchsversuch oberhalb von 352,65 US$ hat inzwischen erhebliche Konsequenzen. Nach dem Verlust von 323,75 und 306,64 US$ wurde zuletzt auch die wichtige Zone um 280,28 US$ unterschritten. Solange keine schnelle Rückeroberung gelingt, bleibt das bevorzugte Szenario deshalb klar abwärtsgerichtet. Zunächst dürfte 258,70 US$ in den Fokus rücken. Dort wäre nach dem inzwischen weit fortgeschrittenen Abverkauf ein technischer Konter denkbar. Bleibt dieser schwach oder fällt auch die Unterstützung nachhaltig, wartet bei 249,32 US$ bereits das nächste Ziel. Für eine erste Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 280,28 US$ zurückerobern. Anschließend wäre eine Gegenbewegung bis 306,64 US$ möglich. Erst oberhalb dieser Marke würde der Verkaufsdruck spürbar nachlassen und mit 323,75 beziehungsweise 332,99 US$ wieder deutlich höhere Kursziele eröffnen. Von einer echten Trendwende wäre allerdings selbst dann noch keine Rede, denn der übergeordnete Abwärtstrend bliebe zunächst bestehen. Stryker hat den im August notwendigen Befreiungsschlag nicht geliefert und wurde dafür mit einem Kursverlust von in der Spitze rund -24% abgestraft. Unterhalb von 280,28 US$ bleiben 258,70 und anschließend 249,32 US$ meine nächsten Ziele. Erst eine schnelle Rückeroberung der 280-US$-Region würde die Lage zunächst entschärfen, während oberhalb von 306,64 US$ wieder größere Erholungschancen entstehen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Stryker in Kürze - Stryker (WKN: 864952, Ticker: SYK) mit Sitz in Portage im US-Bundesstaat Michigan ist eines der weltweit führenden Medizintechnikunternehmen. - Der Konzern bietet innovative Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen MedSurg, Neurotechnology und Orthopaedics an und adressiert damit Kliniken, Chirurgen und Gesundheitseinrichtungen weltweit. - Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem orthopädische Implantate, chirurgische Instrumente, Neurotechnologie, Endoskopie, Notfallmedizin und robotergestützte Operationen. - Stryker ist an der New York Stock Exchange gelistet. Der Börsenwert des Unternehmens liegt aktuell bei rund 106 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Stryker, Stryker-Aktie, Stryker-Analyse, Stryker-Chartanalyse --- ### [Rocket Lab-Aktie: Diese vier Signale sprechen für die nächste Rallye](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-diese-vier-signale-sprechen-fuer-die-naechste-rallye/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Von Ende Mai bis Ende Juli verzeichnete die Rocket Lab-Aktie einen massiven Kursrückgang von über -60%, doch in den letzten Wochen zeichnet sich eine Stabilisierung ab. Vor allem der Sprung zurück über die 50-Tage-Linie stimmt zuversichtlich. Am Donnerstag bestätigt sich der positive Trend, der Kurs legt vorbörslich um +4,5% zu. Das sind die Gründe für den Aufschwung und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## Rekordauftrag sorgt für Rückenwind Der wichtigste Kurstreiber ist der größte kommerzielle Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte. Der japanische Erdbeobachtungsspezialist Synspective hat 20 weitere dedizierte Missionen mit der Electron-Rakete gebucht. Die Starts sollen zwischen 2028 und 2031 von Neuseeland aus erfolgen und StriX-SAR-Satelliten in eine sonnensynchrone Umlaufbahn bringen. Damit steigt die Zahl der von Synspective gebuchten Electron-Missionen auf insgesamt 47. Gleichzeitig überschreitet Rocket Labs gesamter Auftragsbestand erstmals die Marke von 100 Missionen. Das ist mehr als eine beeindruckende Zahl: Die langfristig fest gebuchten Starts erhöhen die Visibilität und unterstreichen, dass sich Electron zunehmend als zuverlässige kommerzielle Plattform etabliert. Du interessierst Dich für die Raumfahrtbranche? Dann solltest Du umgehend unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rocket+Lab) abonnieren, um die letzten Neuigkeiten als dem Space-Sektor zu erfahren! ## Auch Neutron nimmt Fahrt auf Parallel gewinnt die nächste Wachstumsstufe an Konturen. Der kanadische Satellitenbetreiber Kepler Communications hat Rocket Lab mit einem dedizierten Start für die noch in Entwicklung befindliche Neutron-Rakete beauftragt. Der Start soll frühestens 2028 erfolgen. Damit wächst bereits vor dem Erstflug das kommerzielle Interesse an der mittelschweren Trägerrakete. Gelingt Rocket Lab der geplante Übergang von Electron zu Neutron, eröffnet sich dem Unternehmen ein deutlich größerer Markt für Nutzlasten und Satellitenmissionen. ## Neue Impulse durch Iridium-Deal und Cathie Wood Auch strategisch gibt es Fortschritte. Die Aktionäre von Iridium Communications haben der geplanten Übernahme durch Rocket Lab mit rund 99,6% der abgegebenen Stimmen zugestimmt. Zudem konnte Rocket Lab die ursprünglich vorgesehene teure Brückenfinanzierung durch eine Kapitalerhöhung ablösen. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen wird der Abschluss der Transaktion für Mitte 2027 erwartet. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgt Cathie Wood: Über ARK Invest wurden zuletzt erneut größere Rocket-Lab-Pakete gekauft. Solche Käufe sind zwar kein Garant für steigende Kurse, zeigen aber, dass institutionelle Investoren die langfristige Raumfahrtstory weiterhin begleiten. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Auch das Analystenbild bleibt konstruktiv. Der Konsens liegt bei rund 110 US$, wobei die Kursziele angesichts der hohen Wachstums- und Ausführungsrisiken weit auseinanderliegen. Gleichzeitig ist die Bewertung bereits ambitioniert. Rocket Lab schreibt noch Verluste, während die Neutron-Entwicklung hohe Investitionen erfordert. ## Charttechnik deutet auf Bodenbildung hin Nach der Bodenbildung im Bereich von 60 US$ hat sich das Chartbild deutlich aufgehellt. Die 50-Tage-Linie wurde zurückerobert. Nun wartet mit der 200-Tage-Linie bei 81,28 US$ der nächste große Prüfstein. Darüber rückt das August-Hoch bei 86,83 US$ in den Fokus. Wird die genannte Widerstandszone überschritten, wäre die Trendwende wohl perfekt. Auf der Unterseite bleiben die 50-Tage-Linie sowie die Zone um 58/60 US$ wichtige Unterstützungen. Für langfristig orientierte Anleger bleibt Rocket Lab meiner Meinung nach eine spannende Wette auf den anhaltenden Space-Boom. Der Rekordauftrag, die Neutron-Fantasie und die strategische Expansion liefern reichlich Treibstoff. Allerdings bleibt die Aktie ein High-Beta-Titel: Wer hier investiert, muss auch künftig mit heftigen Kursschwankungen rechnen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass die jüngste Stabilisierung den Startschuss für die nächste größere Aufwärtsbewegung markiert. Weitere KI-Gewinner stellen wir Dir in unserem kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) vor. Schau gleich mal rein! ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 47 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BMW-Aktie: Mehrjahrestief – kommt jetzt die Wende?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-mehrjahrestief-kommt-jetzt-die-wende/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die BMW-Aktie steht massiv unter Druck. Nach der kurzen Erholung Anfang September ist der Kurs wieder deutlich zurückgefallen. Am Donnerstag notiert das Papier aktuell bei rund 55,40 Euro – und damit auf einem Mehrjahrestief. Auf dem Kapitalmarkttag präsentierte der Konzern seine Strategie bis 2030. Kosten runter, Margen rauf, neue Modelle und mehr künstliche Intelligenz: Kann der Konzern damit die Trendwende schaffen? ## Strategieziele bis 2030 Auf dem Kapitalmarkttag am 30. September hat BMW sein Zukunftsprogramm vorgestellt. Im Mittelpunkt steht das Ziel, den Konzern wettbewerbsfähiger und widerstandsfähiger aufzustellen. Die wesentlichen Maßnahmen konzentrieren sich auf drei Bereiche: höhere Profitabilität, eine gezielte Weiterentwicklung der Produktpalette und den verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz. Die Umsetzung der Strategie ist auf einen Zeitraum bis 2030 ausgerichtet. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## BMW muss bei den Kosten ansetzen Eine der größten Herausforderungen für BMW sind die im internationalen Vergleich hohen Kosten. Insbesondere in Deutschland belasten hohe Personal- und Energiekosten sowie der bürokratische Aufwand die Wettbewerbsfähigkeit. Im Automobilgeschäft wird für das laufende Jahr lediglich eine EBIT-Marge von rund 1% erwartet. Diese soll in den kommenden Jahren deutlich steigen. Als Zwischenziel nennt BMW für 2028 eine operative Marge von 3 bis 5%. Bis 2030 soll sie auf 8 bis 10% steigen. Ein wichtiger Bestandteil der Strategie ist deshalb die Senkung der Kosten. Dazu gehört auch ein Stellenabbau. Medienberichten zufolge könnten bis 2027 rund 8.000 Arbeitsplätze wegfallen. Gleichzeitig soll die Managementstruktur um rund 20 Prozent verschlankt werden. Damit geht es nicht nur um einen klassischen Stellenabbau. BMW will die gesamte Kostenstruktur überprüfen. Neben den Personalkosten kommen weitere Ausgaben auf den Prüfstand. ## Produktpalette wird neu ausgerichtet Auch bei den Produkten will BMW ansetzen. Der Konzern plant neue Modelle, will gleichzeitig aber die bestehende Modellpalette überarbeiten. Eine wichtige Rolle spielt dabei die neue Marke BMW Alpina, die zwischen der Kernmarke BMW und Rolls-Royce positioniert werden soll. Darüber hinaus soll das Produktangebot stärker an die jeweiligen regionalen Märkte angepasst werden. Insbesondere China und die USA stehen dabei im Fokus. Das ist ein entscheidender Punkt: BMW will nicht mehr überall mit einem möglichst einheitlichen Produktangebot auftreten, sondern die jeweiligen Marktbedingungen stärker berücksichtigen. ## Künstliche Intelligenz als Wettbewerbsfaktor Künstliche Intelligenz entwickelt sich zu einem wichtigen Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie. Auch BMW will diese Technologie künftig umfassend einsetzen. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von Produktion und Verwaltung bis hin zur Fahrzeugentwicklung. Darüber hinaus beschäftigt sich BMW mit der Entwicklung und dem Einsatz humanoider Roboter. Entscheidend wird dabei sein, ob es dem Konzern gelingt, durch KI tatsächlich Kosten zu senken, Entwicklungszeiten zu verkürzen und die Produktivität zu erhöhen. Der technologische Einsatz allein ist noch kein Garant für eine höhere Profitabilität. ## Bewertung Unter dem neuen CEO Milan Nedeljković soll die bereits eingeleitete Transformation weiter beschleunigt werden. Erste wirtschaftliche Effekte der Kostensenkungsmaßnahmen könnten bereits im kommenden Jahr sichtbar werden. Die Neuausrichtung der Modellpalette dürfte dagegen mehr Zeit benötigen. Neue Modelle und eine stärkere Anpassung an die regionalen Märkte können ihre Wirkung erst mittel- bis langfristig entfalten. Gerade die stärkere Orientierung an den lokalen Märkten könnte für BMW jedoch ein wichtiger Faktor sein. Modelle, die gezielt auf die Anforderungen einzelner Regionen zugeschnitten sind und dort möglichst effizient produziert werden, können die Wettbewerbsposition verbessern. Kurzfristig bleibt die Aktie allerdings anfällig für weitere Kursbewegungen. Enttäuschungen bei Absatz, Margen oder der Umsetzung der neuen Strategie könnten den Kurs zusätzlich belasten. Die BMW-Aktie befindet sich derzeit in einer schwierigen Phase. Der Kurs steht auf einem Mehrjahrestief. Die vorgesehenen Maßnahmen könnten die Wende bringen, allerdings bedarf es dazu einige Zeit. Das aktuelle Kursniveau kann für langfristig orientierte Anleger dennoch interessant sein. Voraussetzung ist allerdings die Bereitschaft, einen längeren Anlagehorizont einzuplanen und weitere Kursschwankungen auszuhalten. Für die BMW-Aktie spricht zudem die traditionell attraktive Dividendenrendite. Selbst bei einer Reduzierung gegenüber der zuletzt gezahlten Dividende von 4,40 Euro je Aktie dürfte die Rendite beim aktuellen Kursniveau weiterhin bei rund 5 Prozent liegen. **Ergänzend dazu:** Manche Dividenden-Titel werden derzeit vom Markt unterschätzt und bieten dadurch attraktive Einstiegschancen. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/), die sowohl durch Ausschüttungen als auch durch Kurspotenzial überzeugen könnten. ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,5 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Das Unternehmen wird aktuell mit 33,2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie: Abwärtstrend verschärft sich](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-abwaertstrend-verschaerft-sich/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Vonovia-Aktie verschärft sich der Abwärtstrend weiter. In meiner [Analyse vom Montag](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-nach-der-halbierung-mit-hoffnung/) hatte ich nach dem praktisch erreichten Korrekturziel bei 16,90 € bereits vor einem möglichen weiteren Rücklauf in Richtung des Tiefbereichs um 15 € gewarnt. Inzwischen ist auch die Marke von 16,90 € gefallen und der Titel notiert bei nur noch 16,79 €. Damit rückt die nächste große Auffangzone immer näher und für eine bessere Einordnung wechsle ich diesmal vom Wochen- in den Tageschart. ## 10-Milliarden-Mandat mit Potenzial Unter dem Punkt [„10 Milliarden € sind nicht der zusätzliche Umsatz“](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-10-milliarden-auftrag-was-bleibt-davon-haengen/) ordnete mein Kollege Vincent Uhr heute Morgen ein mögliches neues Großmandat für Vonovia ein. Der schwedische Pensionsfonds Alecta könnte dem Immobilienkonzern die Verwaltung eines rund 10 Milliarden € schweren Portfolios mit etwa 50.000 Wohnungen übertragen. Bestätigt sind weder die geplante Aufteilung des Portfolios noch das Mandat bislang. Für Vonovia wäre ein Abschluss dennoch strategisch interessant, weil sich die Zahl der bewirtschafteten Einheiten um fast 10% erhöhen würde, ohne dass der Konzern die Immobilien selbst erwerben und zusätzlich finanzieren müsste. Die wirtschaftliche Bedeutung sollte dabei nicht mit dem Portfoliowert verwechselt werden. Vonovia würde lediglich eine Verwaltungsvergütung erhalten. Mein Kollege rechnet beispielhaft vor, dass bei einer Gebühr von 0,25 bis 0,50% des verwalteten Immobilienwerts jährlich 25 bis 50 Millionen € Umsatz entstehen könnten, wobei dies ausdrücklich nur eine Modellrechnung ist. Strategisch wäre vor allem interessant, dass Vonovia damit seine bestehende Plattform stärker für externe Eigentümer öffnen und sich teilweise vom kapitalintensiven Bestandshalter zum Dienstleister entwickeln könnte. Das operative Fundament bleibt ohnehin vergleichsweise robust: Der EPRA NTA lag Ende Juni bei 46,22 € je Aktie und damit weiterhin erheblich über dem aktuellen Börsenkurs. **Passend dazu:** Wer neben Vonovia weitere attraktive Ausschüttungstitel sucht, findet in [unserem kostenlosen Report „Top 10 Dividenden-Aktien 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) eine Auswahl interessanter Kandidaten. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt favorisierte Abwärtsfahrplan setzt sich nahezu ohne Unterbrechung fort. Nachdem 16,90 € inzwischen nachhaltig unterschritten wurden, rückt im nun feineren Tageschart die Unterstützungszone um 15,36 € in den Mittelpunkt. Genau dort verläuft der nächste markante historische Tiefbereich und ein technischer Konter wäre grundsätzlich denkbar. Noch fehlt dafür allerdings jedes belastbare Umkehrsignal. Solange Vonovia unterhalb der kurzfristigen Abwärtstrendlinie bleibt, präferiere ich daher eine Fortsetzung des Rücklaufs bis in den Bereich um 15 €. Fällt auch diese Zone nachhaltig, würde sich das ohnehin angeschlagene Chartbild nochmals erheblich verschlechtern. Für eine echte Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 17,83 € zurückerobern. Darüber wäre eine größere Gegenbewegung in Richtung 19,61 beziehungsweise 20,02 € möglich. Gerade dort trifft eine horizontale Widerstandszone auf den übergeordneten Abwärtstrend und bildet damit einen markanten Kreuzwiderstand. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die seit Monaten bestehende Serie tieferer Hoch- und Tiefpunkte ernsthaft infrage stellen. Bis dahin bleiben Erholungsversuche für mich lediglich Gegenbewegungen innerhalb eines klar dominierenden Abwärtstrends. Die Vonovia-Aktie verschärft ihren Abwärtstrend und hat mit 16,90 € inzwischen auch die zuletzt wichtige Unterstützung verloren. Im Tageschart rückt damit die Zone um 15,36 € beziehungsweise die runde 15-€-Marke als nächstes Ziel in den Fokus. Dort könnte zwar ein technischer Konter einsetzen, für eine nachhaltige Bodenbildung fehlen bislang jedoch sämtliche Signale. Erst oberhalb von 17,83 und später 20,02 € würde sich das Chartbild wieder spürbar aufhellen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert, mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,25 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [Lynas Rare Earths-Aktie -7%: Warum die miese Laune?](https://www.sharedeals.de/lynas-rare-earths-aktie-7-warum-die-miese-laune/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Lynas Rare Earths-Aktie gibt am Donnerstagvormittag um über -7% nach und fällt damit auf den tiefsten Stand seit Anfang Januar. Was steckt hinter dem Kurseinbruch des Seltenerdproduzenten und ist er ein guter Grund für einen Kauf? ## Eine bedeutende Übernahme Auslöser des Kursrückgangs der Lynas Rare Earth-Aktie war die Bekanntgabe einer Übernahme. Das australische Bergbauunternehmen wird für 968 Millionen AU$ Meteoric Resources kaufen. Die Transaktion erfolgt vollständig über neue Lynas-Aktien. Meteoric-Aktionäre sollen nach Abschluss etwa 5,9% an Lynas besitzen. Lynas gibt dafür rund 63,3 Millionen neue Aktien aus. Mit dieser Übernahme kauft sich Lynas das Caldeira-Rare-Earth-Projekt in Brasilien. Das Caldeira-Projekt ist aber keine bereits produzierende Mine. Für die Entwicklung des Projekts sind laut Unternehmen Investitionskosten von über 500 Millionen AU$ erforderlich. Neben dem hohen Investitionsbedarf gibt es auch ein technisches Risiko. Caldeira ist ein sogenanntes Ionic-Clay-Projekt. Diese Lagerstätten können zwar anders und teilweise kostengünstiger verarbeitet werden als harte Gesteine, aber Lynas hat bisher vor allem Erfahrung mit Hard-Rock-Lagerstätten in Australien. Genau diese neue Verarbeitungstechnologie ist ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor für die Bewertung der Übernahme. Mit unserem [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Lynas+Rare+Earths&stockidentifier=symbol%3ALYI&stockmarket=TRADEGATE) halten wir Dich nicht nur bei Gold über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Laufenden. ## Ein charttechnisch mieser Tag Es ist ein charttechnisch miserabler Tag für die Lynas Rare Earths-Aktie. Sie durchbricht ihr bisheriges 6-Monatstief bei 8,40 € und fällt auf den tiefsten Stand seit Anfang Januar. Vom 12-Monatstief trennen die Aktie nur noch 13%. ## Deshalb sollte man nicht mies gelaunt sein Die negative Reaktion der Lynas Rare Earths-Aktie ist der Kombination aus Verwässerung der Altaktionäre und den Unsicherheiten rund um das Caldeira-Projekt geschuldet. Als eines der größten Vorkommen Seltener Erden weltweit ist die brasilianische Mine langfristig strategisch hochinteressant. Aber ein kurzfristiger Gewinn- und Cashflow-Lieferant ist sie eben nicht. Die Börse fragt sich deshalb, in welchem Verhältnis der Kaufpreis und die noch anstehenden Investitionen zum zukünftigen Cashflow stehen. Trotz dieser Unsicherheiten ist die Lynas Rare Earth-Aktie in meinen Augen einen Kauf wert. Mit einem Forward-KGV von 23 ist sie für einen Rohstoffkonzern, der in den kommenden Jahren mit rund 20% wachsen und gleichzeitig sein Ergebnis überproportional steigern will, nicht besonders hoch bewertet. Die jüngsten Zahlen deuten darauf hin, dass Lynas seine Produktion bereits signifikant steigern konnte. Die neue Mine in Brasilien wird ihren Teil zur Produktionssteigerung beitragen. Für die USA und Europa sind Seltenerdproduzenten außerhalb Chinas von geostrategisch überragender Bedeutung. Im Falle eines eskalierenden politischen oder gar militärischen Konflikts könnte die Volksrepublik den Westen von der Versorgung mit Seltenen Erden abschneiden. Lynas Rare Earths ist eines der wichtigsten Unternehmen, um die globale Versorgungssicherheit zu garantieren. Zum Abschluss: Du willst keine interessanten Investmentmöglichkeiten im Rohstoffsektor verpassen? Höchste Zeit, einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) zu werfen! Ich rate Anlegern deshalb auf dem aktuellen Kursniveau zu einem Kauf der Lynas Rare Earths-Aktie. Sie hat meiner Meinung nach ein attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis. Nach dem Kursrückgang der letzten Monate ist das weitere Downside in meinen Augen begrenzt. Das Upside dürfte hingegen viel höher sein. ## ℹ️ Lynas Rare Earths in Kürze - Die Lynas Rare Earths Coporation (WKN: 871899) ist ein australisches Bergbauunternehmen, das auf Seltene Erden spezialisiert ist. Es betreibt das Bergwerk Mount Weld im westlichen Australien. - Der Hauptsitz befindet sich in Perth. Neben dem Bergwerk in Australien betreibt es eine Aufbereitungsanlage in Malaysia. - Der Hauptsitz befindet sich in Salzgitter, darüber hinaus zählen 204 Standorte in 35 Ländern zum Gesamtkonzern. - Die Hauptbörse ist die Australian Securities Exchange; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit etwa 12,7 Milliarden AU$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Gibt ihr das endlich wieder Aufwind?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-gibt-ihr-das-endlich-wieder-aufwind/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Siemens Energy-Aktie hat sich in den letzten Tagen zwischen 140 und 146 € eingependelt. Wird sie diese Nachricht aus der Seitwärtsbewegung rausholen und wie sollten Anleger sich nun positionieren? ## Prognose bestätigt Gestern fand der Pre-Close-Call zu den Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 statt, das am 30. September zu Ende ging. Die Quintessenz daraus ist, dass alle Prognosen im Wesentlichen vom Management bestätigt wurden. Beim Umsatz rechnet Siemens Energy mit einem vergleichbaren Wachstum von 14 bis 16%. Etwas optimistischer ist der Ausblick auf die Ergebnismarge vor Sondereffekten. Hier geht das Management von oberen Ende der Spanne zwischen 10 und 12% aus. Ebenso bestätigt wurden der Nettogewinn von rund 4 Milliarden € und der Free Cashflow vor Steuern von etwa 8 Milliarden €. In Summe: Die Zahlen werden nicht besser ausfallen als die bisherigen Prognosen, aber es gab auch keine Enttäuschung. Der Engpass ist bei Siemens Energy schon längst nicht mehr die Nachfrage, sondern die Geschwindigkeit, mit der Energieanlagen genehmigt, finanziert, produziert, angeschlossen und in Betrieb genommen werden können. Bei vielen Produkten übersteigt die Nachfrage die physische Kapazität der Branche. Der Auftragsbestand des Energietechnikkonzerns lag zum Ende des dritten Quartals bei rund 162 Milliarden €. Das entspricht in etwa dem 3,5-fachen Jahresumsatz. Allein im dritten Quartal kamen rekordhohe neue Aufträge von fast 18 Milliarden € hinzu. Das Book-to-Bill-Verhältnis lag bei 1,57. Siemens Energy bekommt also weiterhin wesentlich mehr neue Aufträge herein, als es aktuell abarbeiten kann. Du willst up-to-date bleiben, was die Energieversorgung der Welt betrifft? Höchst Zeit für ein Abo unseres \[[kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Das Gasturbinengeschäft brummt Besonders das Geschäft mit Gasturbinen brummt. Siemens Energy geht inzwischen von einem weltweiten Markt für große Gasturbinen von etwa 110 bis 120 Gigawatt pro Jahr aus. Zusätzlich könnten Rechenzentren weitere 10 bis 20 Gigawatt Nachfrage erzeugen. Der Konzern will vor diesem Hintergrund die Produktion großer Gasturbinen von derzeit 35 auf zukünftig 50 Einheiten pro Jahr steigern. Diese zusätzliche Kapazität soll ab dem Geschäftsjahr 2027 zum Wachstum beitragen. Bei mittelgroßen Gasturbinen wurde die Produktionskapazität bereits in diesem Jahr von 50 auf 80 Einheiten erhöht. Auch diese Erhöhung wird sich erst im neuen GJ voll umsatzmäßig auswirken. Und noch eine interessante Aussage des Managements beim Call: Neu abgeschlossene Aufträge haben höhere Margen als ältere Aufträge. Der positive Margeneffekt soll vor allem über die kommenden zwei bis drei Jahre durch die Umwandlung des Auftragsbestands in Umsatz kommen. Bei großen Gasturbinen erstreckt sich der Effekt jedoch über längere Zeiträume. Gasturbinen haben nach dem Verkauf übrigens ein sehr lukratives Servicegeschäft. Die langfristigen Serviceverträge haben laut Management im Durchschnitt eine Laufzeit von etwa 17 Jahren. ## Lichtblick bei der Windkraft Nicht zuletzt gab es im Management-Call auch gute Nachrichten aus dem Windkraftsegment. Die Tochter Siemens Gamesa bleibt auf Kurs für ein ausgeglichenes Gesamtjahresergebnis 2026. Das vierte Quartal war das erste positive Vierteljahr seit mehreren Jahren. Der Turnaround der Windkraftsparte ist laut Management aber noch nicht abgeschlossen. Probleme bleiben insbesondere Projektverschiebungen, die Kosten und die Qualität sowie die operative Umsetzung. Gleichzeitig hält das Siemens Energy-Management den Offshore-Windmarkt wegen zu geringer Nachfrage derzeit für nicht besonders attraktiv. Für 2027 erwartet Siemens Gamesa aber eine bessere Auftragssituation. Das Management setzt inzwischen aber stärker auf selektives Geschäft und Profitabilität statt auf Volumen um jeden Preis. ## Interessantes Chartsignal voraus Die Siemens Energy-Aktie könnte charttechnisch vor einem größeren Signal stehen. Das sich seit Mai abzeichnende absteigende Dreieck nähert sich langsam seinem Schnittpunkt. Ich gehe davon aus, dass der DAX-Titel beim Zusammentreffen der oberen schrägen und der unteren waagrechten Trendlinie mit einem Ausbruch nach oben reagieren wird. ## Noch weiteres Potenzial Ich sehe auf Grundlage der Informationen aus dem Pre-Close-Call weiteres Potenzial in der Siemens Energy-Aktie. Mit einem Forward-KGV von 22 ist sie meiner Meinung nach nicht zu hoch bewertet. Das dynamische Wachstum des Energietechnikkonzerns im mittleren Zehnerbereich wird sich auch 2027 und in den Jahren danach fortsetzen. Der Berg an Aufträgen von Siemens Energy ist bereits gewaltig hoch und wird zukünftig noch weiter wachsen. Gleichzeitig hat der DAX-Konzern noch Potenzial bei den Margen. Das Gasturbinengeschäft brummt und sorgt aufgrund des knappen Angebots für Premiumpreise. Zugleich fokussiert sich das Management auch bei der Windkraft auf Ergebnisqualität vor Umsatzquantität. Ich gehe deshalb davon aus, dass Siemens Energy in der Lage ist, seinen Gewinn in den nächsten Jahren schneller zu steigern als seinen Umsatz. Du interessierst Dich neben der Energieerzeugung auch für Rohstoffe? Dann wirf mal einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) und hole Dir die letzten Profi-Tipps zu dieser Branche. Bei knapp über 130 € scheint die Siemens Energy-Aktie einen Boden gefunden zu haben. Das aktuelle Kursniveau von etwas über 140 € halte ich deshalb für ein interessantes Einstiegsniveau. Mit der Siemens Energy-Aktie können Anleger meiner Überzeugung nach wenig falsch machen. Die grandiose Performance der letzten Jahre wird sich zwar nicht wiederholen, aber eine weitere Outperformance des DAX ist realistisch. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäische Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist Siemens Energy derzeit mit rund rund 124 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Infineon-Aktie: Nach der Korrektur wieder kaufenswert?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-nach-der-korrektur-wieder-kaufenswert/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Infineon-Aktie befindet sich seit einigen Tagen wieder im Aufwind. Am Donnerstag gehört die Aktie in einem schwachen Gesamtmarkt erneut zu den wenigen positiven Erscheinungen im deutschen Leitindex DAX. Zur Stunde steigt der Kurs um +0,8% auf knapp 60 €. Für Anleger stellt sich damit die Frage: Ist die Bodenbildung abgeschlossen und geht es nun wieder nachhaltig nach oben? ## Neue Fabrik in Thailand Für Rückenwind sorgt aktuell eine ganze Reihe positiver Nachrichten. Infineon hat in Samut Prakan südlich von Bangkok eine neue Backend-Fabrik eröffnet. Zunächst sind dort rund 350 Mitarbeiter beschäftigt, beim Hochlauf des ersten von bis zu fünf Modulen soll die Zahl auf etwa 1.000 steigen. Bislang investierte der Konzern einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag. Für mich ist das vor allem strategisch interessant: Infineon baut seine Kapazitäten gezielt aus und stärkt gleichzeitig seine globale Lieferkette. Nach Dresden ist Thailand ein weiterer wichtiger Baustein in der langfristigen Wachstumsstrategie. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Infineon) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Micron sorgt für nächsten Schub Zusätzlichen Rückenwind liefert der spektakuläre Quartalsbericht von Micron. Die starken Zahlen des US-Speicherherstellers beflügeln den gesamten Halbleitersektor. Für Infineon kommt hinzu, dass der Konzern zunehmend vom enormen Strombedarf der KI-Rechenzentren profitieren will. Besonders spannend finde ich die Zusammenarbeit mit Eaton. Infineon liefert 1.200-Volt-Siliziumkarbid-Module für Festkörpertransformatoren, die speziell für KI-Rechenzentren und Hochleistungsrechner entwickelt wurden. Damit profitiert Infineon nicht direkt vom Bau der KI-Chips, sondern von der Infrastruktur dahinter. Genau dieser Bereich könnte in den kommenden Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen. ## Analysten bleiben zuversichtlich Auch die Analysten sehen die Perspektiven positiv. Jefferies bestätigte zuletzt seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 96 €. Analyst Janardan Menon verweist auf die weiterhin starke Halbleiternachfrage und zählt Infineon zu seinen Favoriten im europäischen Chipsektor. Allerdings gibt es einen wichtigen Vorbehalt: Die Prognosen dürften kurzfristig kaum steigen. Menon rechnet im vierten Quartal sogar mit einem Zyklus-Peak. Damit könnte der Aktienkurs trotz guter operativer Perspektiven zwischenzeitlich unter Druck geraten. ## Bewertung ist kein Schnäppchen Genau hier liegt für mich der Haken. Infineon ist nach der Erholung keineswegs mehr günstig bewertet. Das für 2026 erwartete KGV liegt mit über 40 deutlich über dem einiger direkter Konkurrenten. STMicroelectronics und NXP kommen auf niedrigere Bewertungsmultiplikatoren von rund 20. Der Markt bezahlt bei Infineon also bereits einen Teil der erwarteten Erholung. Gleichzeitig sinkt das Forward-KGV bei steigenden Gewinnen deutlich. Die entscheidende Frage lautet deshalb, ob Infineon die erwartete Ergebnisdynamik tatsächlich liefern kann. KI, Automotive, Industrie und Leistungshalbleiter bieten dafür mehrere Wachstumstreiber. ## Charttechnik hellt sich auf Charttechnisch gefällt mir die Entwicklung zunehmend besser. Nach dem steilen Anstieg bis Anfang Juni folgte eine scharfe Korrektur bis in den Bereich von 54 €. Dort bildete sich über mehrere Wochen ein Boden. Mit dem Sprung über die 50-Tage-Linie und die Marke von 60 € scheint diese Bodenbildung nun bullisch aufgelöst zu werden. Die nächsten Hürden liegen bei 65,45 und 70 €. Auf der Unterseite sind die 200-Tage-Linie bei 55,47 € und die Zone um 54 € entscheidend. Ich sehe bei Infineon inzwischen wieder mehr Chancen als noch vor einigen Wochen. Die Thailand-Fabrik, der KI-bedingte Strombedarf und die Positionierung bei Leistungshalbleitern liefern der Story neue Impulse. Gleichzeitig bestätigt der Micron-Schub, dass der Halbleiterzyklus wieder deutlich interessanter wird. Gleichzeitig ist die Aktie kein Schnäppchen mehr und muss die hohen Erwartungen weiterhin mit steigenden Gewinnen rechtfertigen. Trotzdem bin und bleibe ich insgesamt leicht bullisch für Infineon. **Tipp**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 77,9 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Almonty-Aktie nach -31%: Weitere -31% voraus?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-nach-31-weitere-31-voraus/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Ja, da kommt offenbar noch mehr. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-31-seit-korrekturstart-kommt-da-noch-mehr/) hatte ich nach dem ersten Einbruch von rund -31% ausdrücklich vor einer bärischen Flagge und neuen Tiefs gewarnt. Genau diese Formation löst sich nun nach unten auf und die Aktie notiert bei aktuell 11,62 € bereits unter der wichtigen Marke von 11,94 €. Damit wird der nächste Abwärtsimpuls aktiviert, der im ungünstigen Fall nochmals rund -31% kosten könnte. ## Sangdong muss jetzt liefern Unter dem Punkt [„Sangdong wird zum entscheidenden Faktor“](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-10-trendwende-oder-nur-ein-strohfeuer/) hob mein Kollege Alexander Hirschler vorgestern die inzwischen erreichte kommerzielle Betriebsbereitschaft der südkoreanischen Wolframmine hervor. Die finalen Genehmigungen für die Aufbereitungs- und Brecheranlagen liegen vor und mehr als 90% der geplanten Phase-I-Produktion sind über einen langfristigen Abnahmevertrag für 21 Jahre gebunden. Die entscheidende Bewährungsprobe verschiebt sich damit vom Bau auf den eigentlichen Produktionshochlauf. Auch hier wurden inzwischen weitere Fakten geschaffen: Sangdong hat erstmals seit 1993 wieder Wolfram produziert und die ersten Säcke mit Konzentrat stehen nach Unternehmensangaben für den Export bereit. Fundamental entwickelt sich die Story damit weiter in die richtige Richtung, doch die Börse verlangt offensichtlich mehr. Zumal die Analysteneinschätzungen mit Kurszielen zwischen 13 und 33 US$ weit auseinanderliegen und die Bewertung einen erfolgreichen Hochlauf bereits zu einem erheblichen Teil vorwegnimmt. **Weitere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die in der Vorwoche skizzierte bärische Flagge triggert und bestätigt damit das bevorzugte Abwärtsszenario. Mit dem Fall unter 11,94 € erhöht sich zunächst das Risiko eines Rücklaufs bis 10,82 €. Dort könnte nochmals ein technischer Konter einsetzen. Bleibt dieser jedoch schwach, dürfte anschließend 9,14 € in den Fokus rücken. Aus der Höhe der vorausgegangenen Abwärtsbewegung und der Flaggenstruktur lässt sich sogar ein rechnerisches Ziel um 8,51 € ableiten. Vom Bereich der jüngsten Flagge entspräche dies nochmals einem Rückschlag von rund -31%. Für eine Entschärfung müssten die Käufer dagegen zunächst 11,94 € zurückerobern und anschließend auch 12,71 € überwinden. Deutlich konstruktiver würde das Bild erst oberhalb von 13,37 €. Dann wäre eine größere Erholung bis 14,56 € denkbar. Solange diese Rückeroberung ausbleibt und zugleich saisonaler Gegenwind bis zum Jahresende besteht, bleiben die Risiken für mich jedoch klar auf der Unterseite. Bei Almonty kommt nach dem ersten Einbruch von rund -31% offenbar tatsächlich noch mehr. Die bärische Flagge löst sich nach unten auf und aktiviert zunächst 10,82 sowie anschließend 9,14 €. Im vollständigen Projektionsszenario wären sogar rund 8,51 € erreichbar und damit nochmals etwa -31%. Erst oberhalb von 12,71 und insbesondere 13,37 € würde dieses Szenario deutlich an Wahrscheinlichkeit verlieren. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren könnten. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada, ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und der Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Prognose --- ### [Synopsys-Aktie: Jetzt auf den fahrenden Zug aufspringen?](https://www.sharedeals.de/synopsys-aktie-jetzt-auf-den-fahrenden-zug-aufspringen/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Erst vor zwei Wochen rutschte die Synopsys-Aktie auf ein neues 3-Jahrestief bei 368 US$. Doch seitdem gibt der Anbieter von Chipentwicklungssoftware wieder mächtig Gas und hat um +18% zugelegt. Was treibt die Synopsys-Aktie plötzlich wieder nach oben und sollten Anleger jetzt auf den fahrenden Zug aufspringen? ## Eine glänzende Mittelfristplanung Grund für den jüngsten Kursanstieg der Synopsys-Aktie ist das Zusammenspiel einer höheren Mittelfristprognose und einer Neuausrichtung des Geschäftsmodells, das mit gleich mehreren Partnerschaften untermauert wird. Der EDA-Anbieter sorgte auf seinem gestrigen Investorentag für sehr gute Laune, denn die Ziele, die sich das Management für die kommende Jahre gesetzt hat, liegen zum Teil deutlich über den bisherigen Erwartungen. Für das am 1. November beginnende Geschäftsjahr 2027 peilt Synopsys einen Umsatz zwischen 11,1 und 11,2 Milliarden US$ an. Bislang lag die Umsatzerwartung bei 10,8 Milliarden US$. Noch erfreulicher hört sich die Gewinnprognose an. Sie liegt mit EPS von 19,04 bis 19,12 US$ deutlich über der bisherigen Erwartung von 17,69 US$. Beim freien Cashflow stellt das Tech-Unternehmen einen Wert von 3,1 Milliarden US$ in Aussicht. Auch das ist mehr als bislang erwartet. Und am allerbesten klingt die neue Mittelfristprognose von Synopsys. Bis 2030 will der Tech-Konzern seinen Umsatz um rund 15% pro Jahr steigern. Der Gewinn je Aktie und der freie Cashflow sollen in diesem Zeitraum mit etwas 25% p.a. deutlich überproportional wachsen. Die angestrebte operative Marge liegt bei ca. 50%. Du willst in der gesamten Tech-Branche auf dem Laufenden bleiben? Dann informiere Dich über die letzten Entwicklungen mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ein Paukenschlag Als wäre die neue Mittelfristprognose nicht schon genug der guten Nachrichten, stellte Synopsys diese Woche mit niemandem Geringeren als Amazon einen strategischen Großpartner vor. Der EDA-Konzern schloss mit dem Cloud-Riesen einen Milliardenvertrag über Chip-IP. Als weltgrößter Cloud-Anbieter (AWS) benötigt Amazon Jahr für Jahr gewaltige Mengen an Chips, die es in erster Linie bei Nvidia beschafft. Nvidia-Chips sind bekanntermaßen nicht die günstigsten Produkte auf dem Markt, weshalb Amazon seit Jahren daran arbeitet, sich in Sachen Chipentwicklung eigenständiger zu machen. Das soll nun durch die Kooperation mit Sysnopsys noch besser gelingen. Die beiden Technologiekonzerne unterzeichneten einen mehrjährigen Vertrag mit einem Volumen von mehr als 1 Milliarde US$. Synopys wird Amazon dabei unterstützen, maßgeschneiderte Chipbausteine zu entwerfen. Auch KI-Agenten für den Chip-Entwurf sind Bestandteil des Pakets. Sie sollen die Amazon-Prozessoren Trainium und Graviton weiter verbessern. Im Gegenzug wird Synopsys Teile seiner Entwicklung in die AWS-Cloud verlagern. Das wirklich Bemerkenswerte an der Vereinbarung zwischen Amazon und Synopsys ist das neue Erlösmodell. Anstelle wie bisher nur Lizenzgebühren zu verlangen, wechselt Synopsys auf eine Mischung aus Lizenz und Umsatzbeteiligung. Soll heißen: Je mehr Chips produziert werden, desto mehr verdient Synopsys. ## Und noch ein Paukenschlag Der zweite Paukenschlag neben dem Amazon-Vertrag war die Ankündigung einer Zusammenarbeit mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen GPT-Synopsys entwickeln. Dabei handelt es sich um ein KI-Modell, das weitgehend eigenständig die Chipentwicklung vorantreiben soll. In Zukunft sollen Ingenieure nur noch Zielvorgaben in Bezug auf Größe, Leistung, Stromverbrauch und andere Parameter machen. Die eigentliche Umsetzung im Chipdesign übernehmen dann KI-Agenten. Das neue GPT-Synopsys-Modell soll auf der Infrastruktur von OpenAI laufen, aber eng mit der KI-Plattform des EDA-Unternehmens verzahnt werden. ## Geht's jetzt rauf auf 500 US$? Die Synopsys-Aktie hat in den letzten zwei Wochen eine klare Trendwende vollbracht. Sie hat sich deutlich von ihrem Mehrjahrestief abgesetzt und ist auf bestem Wege, ihr 3-Monatshoch bei 465 US$ zu testen. Sollte der Durchbruch gelingen, könnte sie das Momentum für einen Hochlauf auf 500 US$ nutzen. ## Darum sollte man diese Aktie besitzen Bereits in meiner letzten Analyse Ende August habe ich die Synopsys-Aktie zum Kauf empfohlen und die aktuelle Kursentwicklung scheint meine Einschätzung zu bestätigen. Synopsys ist meiner Meinung nach eines der zentralsten Unternehmen für die gesamte Technologiebranche. Tech-Konzerne wie Amazon und OpenAI benötigen zunehmend anwendungsspezifische Halbleiter. Die Leistungsstärke eines Rechenzentrums wird heutzutage durch ein extrem komplexes Zusammenspiel verschiedener Chips, Speicher, optoelektronischer Schnittstellen und Kühlungssysteme bestimmt. Die Chipdesign-Kompetenz von Synopsys ist für die Entwicklung von kundenspezifischen Halbleitern unerlässlich. Zudem entwickelt sich Synopsys durch die Zusammenarbeit mit Amazon und OpenAI zunehmend von einem reinen Software-Anbieter zu einem engen Partner in der KI-getriebenen Chipentwicklung. Die Kooperationen sind auf mehrere Jahre angelegt, was die Unternehmen sehr stark aneinander binden wird. Und nicht zuletzt eröffnet sich Synopsys mit seiner Umsatzbeteiligung bei Amazon einen neuen Erlöskanal. In Zukunft kann das Unternehmen direkt am Produktionserfolg seiner Kunden partizipieren. Ich bin der Meinung, dass Anleger bereit sein sollten, die Bewertung der Synopsys-Aktie mit einem Forward-KGV von 23 zu akzeptieren. Sie mag für ein Unternehmen mit einem organischen Wachstum im niedrigen zweistelligen Bereich recht hoch anmuten, aber hier gilt es, die Zukunft über die Vergangenheit zu stellen. Zum Abschluss: Interesse an Künstlicher Intelligenz? Dann schau mal in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) rein. In Anbetracht der neuen Mittelfristigplanung und der neuen Partnerschaften von Synopsys finde ich die aktuelle Bewertung der Aktie alles andere als zu hoch. Wir haben es hier mit einem der technologisch wichtigsten Unternehmen für die gesamten KI-Cloud-Branche zu tun, das noch eine großartige Zukunft vor sich hat. ## ℹ️ Synopsys in Kürze - Synopsys (WKN: 883703) mit Sitz in Sunnyvale in Kalifornien ist ein Softwarehersteller für Elektronic Design Automation. - Der Technologiekonzern entwickelt Software zum Design, der Verifizierung und der Optimierung von Chips und anderer elektronischer Systeme. - Durch die Übernahme von Ansys hat sich Synopsys auch zum führenden Anbieter von Simulations- und Analysesoftware entwickelt. - Synopsys ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Börsenwert des Konzerns liegt aktuell bei ca. 83 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Micron-Aktie: Startschuss für die nächste Speicher-Rallye?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-startschuss-fuer-die-naechste-speicher-rallye/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Micron hat am Mittwochabend nach Börsenschluss seine mit Spannung erwarteten Quartalszahlen vorgelegt und die Erwartungen regelrecht pulverisiert. Auch der Ausblick fällt hervorragend aus, dennoch reagierte die Aktie im nachbörslichen Handel kaum. In der Vorbörse am Donnerstag zeichnen sich nun sogar leichte Kursverluste zur Markteröffnung ab. Wieso reagiert die Börse so verhalten und sollten Anleger trotzdem in die Aktie investieren? ## Rekordzahlen treffen auf hohe Erwartungen Die nackten Zahlen sprechen zunächst eine klare Sprache: Micron verfünffachte den Umsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 auf 54,23 Milliarden US$ nach 11,32 Milliarden US$ im Vorjahr. Analysten hatten lediglich mit rund 51,1 Milliarden US$ gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie verelffachte sich auf 33,42 US$ und lag ebenfalls deutlich über den Erwartungen. Noch wichtiger ist für mich allerdings der Ausblick. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellt Micron einen Umsatz von 60 bis 63 Milliarden US$ sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie von 37,15 bis 39,15 US$ in Aussicht. Auch damit liegt der Konzern klar über den bisherigen Marktschätzungen von 57 Milliarden US$ bei Umsatz und 35,40 US$ bei bereinigtem Gewinn. CEO Sanjay Mehrotra sieht den Boom keineswegs vor dem Ende: > Für das Geschäftsjahr 2026/2027 erwarten wir noch bessere Ergebnisse. Gleichzeitig will Micron seine Investitionen in Technologie, Produkte und Fertigung deutlich ausweiten. Du willst up-do-date bleiben, was die Entwicklungen im KI-Sektor angeht? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Micron)! ## KI-Boom sorgt für knappen Speicher Der entscheidende Treiber bleibt die künstliche Intelligenz. Für KI-Rechenzentren werden enorme Mengen an HBM, Server-DRAM und SSDs benötigt. Das Angebot kann mit der Nachfrage derzeit kaum Schritt halten. Micron profitiert davon nicht nur über höhere Preise, sondern zunehmend auch über das margenstarke HBM-Geschäft. Die Bruttomarge kletterte im vergangenen Quartal auf beeindruckende 87%. Zwar dürfte sie im laufenden Quartal zunächst etwas zurückgehen, Analyst Ben Reitzes von Melius Reseach erwartet darin jedoch eher einen Boden als eine Trendwende. Seine Einschätzung: Der Speichermarkt dürfte 2027 und 2028 noch angespannter sein. ## Analysten bleiben bullisch Reitzes bestätigte nach den Zahlen seine Kaufempfehlung und sein Kursziel von 2.200 US$. Entscheidend ist für mich dabei weniger das konkrete Kursziel als die Begründung: Langfristige Liefervereinbarungen sorgen für hohe Visibilität, während der steigende HBM-Anteil weiteres Margenpotenzial eröffnet. Im Durchschnitt sehen Analysten die Aktie mit fast 1.600 US$ fair bewertet, doch nach den neuesten Zahlen erwarte ich weitere Kurszielanhebungen. Auch die Bewertung spricht trotz der Kursrallye für Micron. Auf Basis der erwarteten Gewinne wird die Aktie mit einem 2027er-KGV von rund 7 gehandelt. Für einen derart dynamisch wachsenden KI-Zulieferer ist das bemerkenswert niedrig. ## Charttechnik eröffnet weiteren Spielraum Hinzu kommt das positive Chartbild. Nach der scharfen Sommerkorrektur hat sich Micron kräftig zurückgekämpft und im Vorfeld der Zahlen die 1.000-US$-Marke sowie das wichtige 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 1.057 US$ überwunden. Die zunächst verhaltene Reaktion ändert daran wenig. Oberhalb von 1.000 US$ bleibt aus meiner Sicht zunächst das Juni-Rekordhoch bei 1.255 US$ das nächste große Ziel. Darüber rücken 1.500, 1.575 und perspektivisch sogar 2.000 US$ in den Fokus. Die überwundenen Marken fungieren nun als wichtige Auffangzone. Für mich ist die verhaltene Reaktion kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Im Gegenteil: Micron hat erneut bewiesen, dass der KI-Boom längst nicht nur eine Geschichte der GPU-Hersteller ist. Der Konzern verdient massiv an der Speicherknappheit, wächst explosiv und sieht auch für die kommenden Jahre eine außergewöhnlich starke Nachfrage. Natürlich ist nach einer Verfünffachung binnen eines Jahres bereits viel Optimismus im Kurs enthalten. Doch genau deshalb finde ich die Kombination aus starkem Ausblick, hohen Margen, knappen Kapazitäten und einer vergleichsweise niedrigen Bewertung so interessant. Für mich bleibt Micron damit eine der spannendsten KI-Aktien am Markt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei gut 1,2 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Renk-Aktie: Reicht ein Rekordauftragsbestand noch?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-reicht-ein-rekordauftragsbestand-noch/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Bank of America hat ihre Kaufempfehlung für Renk gestrichen, denn die Bank bezweifelt, dass sich die Getriebeproduktion in dieser Höhe halten lässt. Die Aktie verliert den vierten Handelstag in Folge und steht so tief wie zuletzt im April 2025. Charttechnisch ist die Unterstützung inzwischen gebrochen – jetzt rückt die nächste Zone in den Blick. ## Analysten bezweifeln das Produktionsniveau Am Donnerstag rutschte die Renk-Aktie zeitweise auf rund 36,70 €. Neuen Druck brachte BofA-Analyst David Holmes, der seine Kaufempfehlung strich: Das aktuelle Produktionsniveau bei den Getrieben hält er auf Dauer für nicht machbar. Schon am Dienstag hatte JPMorgan das Kursziel von 75 auf 62 € gekappt und lediglich die Einstufung Overweight bestätigt. JPMorgan-Analyst David Perry erwartet für das dritte Quartal enttäuschende operative Ergebnisse im Industriegeschäft, vor allem im Bereich Maritime & Industry. An Aufträgen mangelt es nicht. Im ersten Halbjahr stieg der Auftragseingang um +29,7% auf rund 1,2 Milliarden €, der Umsatz hingegen nur um +2,7% auf 637,2 Millionen €. **Rohstoffe sind und bleiben auch bei der Renk-Aktie ein Thema** - Schau Dir daher unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Der Chart Check Quelle Chart: Tradingview Renk hat Mitte 2025 die Widerstandszone zum zweiten Mal angelaufen. Seitdem geht es für die Aktie erst einmal nach unten. Zur Jahresmitte 2026 kam es an der Unterstützungszone zwischen 40,50 und 44,00 € immer wieder zu einer positiven Reaktion auf der Oberseite. Auch im September gab es in diesem Bereich eine kleine Gegenbewegung, die jedoch immer schwächer wurde, bis es schließlich zum nachhaltigen Bruch der Zone kam. Der eingezeichnete Trendkanal macht gut sichtbar, wie sich die Abwärtsbewegung fortsetzt. Aktuell läuft die Aktie auf eine tiefer liegende Supportzone zu, die zwischen 32,10 und 33,60 € liegt. Hier ist ebenfalls eine Reaktion auf der Oberseite denkbar. Das passt zudem gut zum unteren Ende des Kanals. Die erste Hürde läge dann an der zuletzt unterschrittenen Marke zwischen 40,50 und 44,00 €. Insgesamt wäre das auch im übergeordneten Verlauf eine mögliche Chance. Kehrt der Kurs vorher noch einmal an diese Marke zurück und kommt es dort zu einer Abweisung, ließe sich das im Sinne der Schwäche für eine Short-Chance nutzen. Das Ziel läge dann an der unteren Kanallinie und dem Supportbereich. Zu einem ohnehin angeschlagenen Chart gesellt sich nun auch noch Gegenwind von den Analysten. Vieles spricht dafür, dass der Markt noch tiefer fällt und die Supportzone zwischen 32,10 und 33,60 € erreicht. Gemeinsam mit dem Kanalboden und neuen Käufern könnte dort Luft nach oben entstehen, mit 40,50 bis 44,00 € als Ziel und damit rund +20%. Läuft der Kurs dagegen zuerst in diese obere Zone und wird abgewiesen, wäre das eine Short-Chance mit Kurs auf 32,10 bis 33,60 €. Welche Zone zuerst angelaufen wird, entscheidet über die Richtung. Ohne Reaktion kein Trade. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 3,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Bayer-Aktie: Kann das neuen Schwung bringen?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-kann-das-neuen-schwung-bringen/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Still ruht der See bei der Bayer-Aktie. Seit zwei Monaten pendelt der Kurs des deutschen Pharma- und Chemiekonzerns in einem engen Band zwischen 46 und 50 € auf und ab. Können diese Nachrichten Bayer neuen Schwung an der Börse bringen? ## Frisches Geld Bayer hat sich neuen finanziellen Spielraum verschafft. Die Leverkusener haben sich zur Wochenmitte frisches Kapital über die Ausgabe von Hybridanleihen im Gesamtwert von 2 Milliarden € beschafft. Laut Unternehmensangaben waren die Tranchen mehrfach überzeichnet — ein gutes Signal des Kapitalmarktes. Die beiden Tranchen über jeweils 1 Milliarde € haben Kupons von 5,75 bzw. 6,25% und eine Laufzeit von 30 Jahren. Durch die Ausgabe dieser Papiere steigt das Gesamtvolumen an Hybridanleihen bei Bayer auf 6,55 Milliarden €. Bonitätsprüfer erkennen sie zur Hälfte als Eigenkapital an. Die sehr lange Laufzeit der Anleihen verschafft Bayer eine sehr starke Planbarkeit seiner zukünftigen Zins- und Tilgungsleistungen. Das ist trotz des recht hohen Kupons positiv zu werten. ## Und gute Nachrichten aus der Pharmasparte Zuletzt gab es auch zwei positive Neuigkeiten aus der Pharmasparte. Finerenon bekommt eine neue US-Zulassung. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat Kerendia (Finerenon) für Erwachsene mit chronischer Nierenerkrankung im Zusammenhang mit Typ-1-Diabetes zugelassen. Bayer bezeichnete dies als erste neue FDA-zugelassene Behandlungsoption für diese Patientengruppe seit mehr als 30 Jahren. Und auch beim Krebsmedikament Sevabertinib gab es good news aus den USA. Die FDA hat vor wenigen Tagen eine beschleunigte Zulassung als Erstlinienoption bei HER2-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs erteilt. An dieser Stelle: Wenn Du grundsätzliches Interesse am Pharmasektor hast, dann abonniere hier gleich [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). Es zahlt sich aus! ## Ein Langweilerchart Das Chartbild der Bayer-Aktie gehört zu den langweiligsten aller DAX-Werte. Seit zwei Monaten klebt der Aktienkurse des Pharma- und Chemiekonzerns an der Marke von 50 €. Ein Überspringen ist in den letzten Wochen nicht gelungen. Die Börse verharrt weiterhin in Lauerstellung und wartet auf entscheidende Nachrichten aus den USA in Sachen Rechtsstreitigkeiten. ## Woher den Optimismus nehmen? Die Kursziele der Bayer-Aktie sind derzeit sehr breit gestreut. Sie reichen von 46 € (Jefferies) bis zu 70 € (Barclays). Während die Bären demnach ein leichtes Downside sehen, glauben die Bullen an ein Upside von über +40%. Ich kann den Optimismus der Bullen nicht nachvollziehen. Mit einem Forward-KGV von knapp 11 ist in den Kurs der Bayer-Aktie bereits sehr viel Optimismus eingepreist. Dieser Optimismus ist meiner Ansicht nach aber nicht gerechtfertigt. Bayer ist ein extrem wachstumsschwacher Konzern, der trotz der guten Nachrichten aus dem Pharmabereich nicht wirklich vom Fleck kommt. Hinzu kommt die immer noch ausstehende Unsicherheit rund um das Thema Glyphosat. Bayer versucht weiterhin, über einen vorgeschlagenen 7,25 Milliarden US$ schweren Vergleich zehntausende Klagen in den USA beizulegen. Ein wichtiger Gerichtstermin in Missouri steht kurz bevor. Du willst wie echte Biotech-Profis investieren? Dann wirf mal einen Blick in unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog). Ich sehe aktuell kein weiteres Upside für die Bayer-Aktie. Meiner Einschätzung nach hat die Börse bereits alle positiven Nachrichten aus der Pharmasparte und der Causa Glyphosat in den Kurs eingepreist. Anders lässt sich die hohe Bewertung des DAX-Wertes auch gar nicht erklären. Anleger können hier meiner Meinung nach nicht mehr mit stärkeren Kurssteigerungen rechnen. ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Bayer ist im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 gelistet. An der Börse wird der Konzern aktuell mit ca. 48,50 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Wann hört die Talfahrt endlich auf?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-wann-hoert-die-talfahrt-endlich-auf/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Rheinmetall-Aktionäre ist schon seit längerem nicht mehr zum Feiern zumute. Und heute kommt erst recht keine Feierstimmung auf. Am frühen Morgen durchbricht die Rheinmetall-Aktie ihr bisheriges 12-Monatstief bei rund 940 € und fällt auf den tiefsten Stand seit Februar 2025. Innerhalb eines Jahres hat sich mehr als die Hälfte des Börsenwerts des Rüstungskonzerns in Luft aufgelöst. Warum hört der Sinkflug der Rheinmetall-Aktie einfach nicht auf und was muss eigentlich passieren, damit er zu Ende geht? ## Gründe für die Talfahrt Auf die Frage, warum der Kurs der Rheinmetall-Aktie seit Monaten auf Talfahrt ist, gibt es keine einfache Antwort. Verantwortlich ist eine komplexe Mischung verschiedener Faktoren. Zum Ersten ist es zweifellos das negative Marktsentiment, das seit geraumer Zeit Rüstungsaktien das Leben an der Börse schwer macht. Trotz des andauernden Ukraine-Krieges und der geopolitisch unsicheren Lage im Nahen Osten haben viele Anleger offenbar die Lust am Rüstungssektor verloren. Zum Zweiten hat Rheinmetall selbst für eine Enttäuschung gesorgt. Durch die Korrektur der Umsatzprognose für das laufende Jahr um 300 Millionen € nach unten hat der Rüstungsriese im August viel Vertrauen verspielt. Zum Dritten ist Rheinmetall auch nicht in allen Bereich auf der Erfolgsspur. Der Verlust des Fregattenprogramms F126 hat das mehr als deutlich gemacht. Zum Vierten hat Rheinmetall damit zu kämpfen, seinen gewaltigen Auftragsbestand von über 80 Milliarden € auch fristgerecht in Umsatz zu konvertieren. Die Börse hat offenbar zunehmend Zweifel daran, dass der Rüstungskonzern sein hohes Wachstum beibehalten und dieses gleichzeitig in überproportionales Gewinnwachstum übersetzen kann. Und zum Fünften waren die Bewertungsvorstellungen vieler Anleger in der Vergangenheit überzogen. 2025 wurde die Rheinmetall-Aktie über weite Strecken mit einem KGV von über 60 gehandelt. Dieses Bewertungsniveau hat sich rückblickend als etwas zu optimistisch erwiesen. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen in der Rüstungsindustrie auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Charttechnische Hochspannung Es ist ein charttechnisch hochspannender Tag für die Rheinmetall-Aktie. Sie kämpft mit ihrem Ende Juni aufgestellten 12-Monatstief bei 945 €. Ein Durchbruch nach unten könnte eine weitere Verkaufswelle des DAX-Titels auslösen und den Kurs bis zum nächsten Zwischentief bei 890 € durchreichen. ## Das muss jetzt passieren Analysten sehen derzeit ein gewaltiges Upside in der Rheinmetall-Aktie. Ihre Kursziele liegen in einer Bandbreite von 1.050 und 2.300 €. Das bedeutet, dass die Bullen ein Potenzial von +140% im DAX-Titel sehen und selbst die Bären glauben an eine Kurssteigerung von +10%. Auch ich sehe die Rheinmetall-Aktie inzwischen als deutlich unterbewertet an. Das Forward-KGV ist mittlerweile unter 20 gefallen — und das bei einem Unternehmen mit Wachstumsraten von 40% (2026) und 35% (2027) bei gleichzeitig überproportionalem Margenwachstum. Die Rheinmetall-Aktie hat derzeit ein gewaltiges Chart- und Sentimentproblem, aber kein Bewertungsproblem. Diese Probleme kann der Rüstungskonzern nicht alleine lösen, aber er kann zur Lösung beitragen. Abschließend: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Rheinmetall muss in den kommenden Monaten beweisen, dass es seinen gewaltigen Auftragsberg konsequent abarbeitet kann und das zu ordentlichen Margen. Die Börse wird sehr genau darauf achten, ob der Konzern seine Prognose einhalten wird. Sollte das gelingen, steht meiner Meinung nach einem Rebound der Rheinmetall-Aktie nichts im Wege. Die Bewertung ist inzwischen ein echtes Schnäppchen. Das wird der Börse irgendwann auffallen. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 47 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Hält die Unterstützung stand?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-haelt-die-unterstuetzung-stand/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Ein Analystenhaus hat der Deutschen Telekom deutlich das Vertrauen entzogen und Kursziel wie Einstufung kräftig gesenkt. Grund ist vor allem die alte Fusionsspekulation rund um die US-Tochter T-Mobile US, die den Anlegern wieder Sorgen bereitet. Charttechnisch steht die Aktie derweil genau an der Marke, die über die nächste Richtung entscheidet. ## Downgrade trifft auf Verwässerungssorgen Belastet wurde der Kurs von einer Herabstufung durch Bernstein. Die Analysten kappten ihr Kursziel von 37,00 auf 28,10 € und stuften die Aktie von Outperform auf Market Perform zurück. Sie verweisen auf anhaltende Unsicherheit rund um die US-Tochter T-Mobile US sowie auf zunehmenden Wettbewerbsdruck im deutschen Heimatmarkt. Konkret rechnet Bernstein vor, dass eine mögliche Komplettübernahme der verbleibenden T-Mobile-US-Anteile mit einer Prämie von 20% die Bonner Altaktionäre um bis zu 11% verwässern könnte. Erst im Sommer war ein entsprechender Fusionsplan am Widerstand des T-Mobile-US-Managements und an regulatorischen Bedenken in den USA gescheitert. Dennoch hält sich die Spekulation hartnäckig. Der Hedgefonds Elliott hat Anfang September eigens eine Beteiligung an der Deutschen Telekom aufgebaut, um sich gegen eine erneute Fusion zu stellen. Operativ zeigt sich derweil ein gemischtes Bild im Breitbandgeschäft. Im zweiten Quartal verlor der Konzern rund 20.000 klassische Breitbandkunden, dafür kamen 161.000 neue Glasfaseranschlüsse hinzu. Nicht alle Häuser sehen das Risiko so drastisch wie Bernstein. Deutsche Bank und Goldman Sachs taxieren die Aktie weiterhin auf 40 €, UBS auf 36,20 €. Nur JPMorgan liegt mit 27,50 € nahe an Bernsteins neuer Einschätzung. Immerhin treibt der Konzern parallel sein Aktienrückkaufprogramm voran, das im August um bis zu 3 Milliarden € auf insgesamt bis zu 5 Milliarden € für 2026 aufgestockt wurde. Allein in der vergangenen Woche kaufte die Telekom rund 3,29 Millionen eigene Aktien zurück. Bei T-Mobile US selbst lief es zuletzt besser. Der Mobilfunker erhöhte seine Quartalsdividende um +15% auf 1,17 US$ je Aktie. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Die Deutsche Telekom hat es nicht geschafft, die Widerstandszone zwischen 29,30 und 29,80 € sowie die darüberliegende Trendlinie zu überschreiten. Stattdessen kam es zu erneuter Abweisung und der Markt notiert nun wieder an der Unterstützungszone zwischen 25,70 und 26,40 €. An dieser Marke dürfte sich die nächste Richtung entscheiden. Der Bereich fungiert nun als Unterstützung und sollte auch so behandelt werden. Solange sich der Kurs über der Zone hält und dort vielleicht sogar konsolidiert, kann sich daraus eine Chance ergeben. Das erste Ziel auf der Oberseite wäre das offene GAP zwischen 27,70 und 28,30 €, was von der Mitte der Unterstützungszone aus gerechnet rund +8,8% entsprechen würde. Das läge auch in der Nähe der Trendlinie. Das nächste Ziel auf der Oberseite wäre dann erneut die Widerstandszone. Bricht der Markt dagegen unter das aktuelle Niveau, spricht das für eine Fortsetzung der Schwäche. Dann dürfte er die letzten Tiefs und den Supportbereich aus Juli bei 23,60 bis 24,10 € anlaufen. Aktuell deutet sich im Chart eine Long-Chance an. Entscheidend ist die Reaktion an der Unterstützungszone und ob hier ausreichend Käufer auftreten. Ist das der Fall, wäre das erste Ziel das GAP zwischen 27,70 und 28,30 € zusammen mit der Trendlinie – im zweiten Schritt dann die Widerstandszone bei 29,30 bis 29,80 €. Rutscht der Kurs dagegen nachhaltig unter die Unterstützung, wird es auf der Long-Seite eng. Dann dürfte es weiter Richtung der Juli-Tiefs bei 23,60 bis 24,10 € gehen. **Möchtest Du weitere Aktien wie die Telekom entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu **Telekommunikations- und Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 126 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [DocMorris-Aktie: Das entscheidet über den weiteren Kursverlauf](https://www.sharedeals.de/docmorris-aktie-das-entscheidet-ueber-den-weiteren-kursverlauf/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei der DocMorris-Aktie zeichnet sich nach einer langen Phase der Bodenbildung zunehmend eine Erholungsphase ab. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei etwa 12,90 SFR (Schweizer Franken) und damit wieder auf dem Niveau von Ende 2024. Nach dem starken Kursanstieg stellt sich nun die entscheidende Frage: Kann DocMorris den Erholungstrend fortsetzen? ## Bodenbildung könnte abgeschlossen sein Der Mehrjahreschart zeigt die schwierige Entwicklung der vergangenen Jahre. Seit Ende 2024 befand sich die Aktie zunächst in einem deutlichen Abwärtstrend. Im März wurde mit etwa 4 SFR das bisherige Tief erreicht. Anschließend setzte eine kräftige Erholung ein. Insbesondere seit September hat sich der Aufwärtstrend deutlich beschleunigt. Mit dem aktuellen Kurs von knapp 13 SFR hat die Aktie inzwischen wieder das Niveau von Ende 2024 erreicht. Damit steht DocMorris an einem wichtigen Punkt. Nach der starken Erholung muss nun die operative Entwicklung bestätigen, dass der Kursanstieg fundamental gerechtfertigt ist. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DocMorris&stockidentifier=symbol%3ADOCM&stockmarket=SIX) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose angehoben Die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hat das Management dazu veranlasst, die Jahresprognose anzuheben. Beim Außenumsatz wird inzwischen ein Wachstum von 9 bis 13% erwartet. Zuvor lag die Prognose bei einem Wachstum im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Auch beim bereinigten EBITDA wurde die Prognose verbessert. Statt eines Verlustes von 10 bis 25 Millionen SFR erwartet DocMorris nun einen Verlust von lediglich 10 bis 17,5 Millionen SFR. Besonders wichtig ist dabei der bestätigte Ausblick auf den operativen Wendepunkt: Im zweiten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres soll beim bereinigten EBITDA der Break-even erreicht werden. Für 2027 wird weiterhin der Break-even beim Cashflow angestrebt. Damit sind die entscheidenden Ziele für die kommenden Quartale klar definiert: steigender Umsatz, ein positives EBITDA und anschließend ein positiver Cashflow. ## Redcare Pharmacy erhöht ebenfalls die Prognose Auch der größere Wettbewerber Redcare Pharmacy entwickelt sich dynamisch. Im September wurde die Umsatzprognose bereits zum zweiten Mal angehoben. Statt eines Wachstums von 15 bis 17% werden inzwischen 16 bis 18% erwartet. Ein wesentlicher Wachstumstreiber bleibt das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten (Rx). Damit wird auch bei DocMorris das Rx-Geschäft zum entscheidenden Faktor. Sollte sich hier das erwartete Wachstum bestätigen, könnte dies die Umsatzentwicklung zusätzlich unterstützen. ## Bewertung Die Aktie befindet sich inzwischen klar in einer Erholungsphase. Allerdings dürfte der weitere Weg nicht geradlinig verlaufen. Nach dem starken Kursanstieg ist mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen. Vor allem die Zahlen des dritten Quartals werden deshalb wichtig. Entscheidend ist nicht mehr, ob DocMorris wachsen kann, sondern ob das Unternehmen dieses Wachstum zunehmend profitabel umsetzt. Sollte das Umsatzwachstum hinter den Erwartungen zurückbleiben, wäre nach dem starken Kursanstieg eine deutliche Korrektur möglich. Noch wichtiger dürfte jedoch die Entwicklung des bereinigten EBITDA sein. Der für das zweite Halbjahr angestrebte Break-even wäre ein wichtiger Beleg dafür, dass die operative Trendwende tatsächlich gelingt. Der nächste entscheidende Schritt wäre dann der für 2027 erwartete Cashflow-Break-even. Gelingt beides, würde sich die fundamentale Ausgangslage gegenüber den vergangenen Jahren deutlich verbessern. Mittelfristig bin ich für die DocMorris-Aktie zuversichtlich. Die wirtschaftliche Entwicklung geht in die richtige Richtung. Allerdings ist nach dem starken Kursanstieg bereits ein Teil dieser Erwartungen im Aktienkurs enthalten. Deshalb sollten Anleger mit zwischenzeitlichen Rückschlägen rechnen. Werden die Meilensteine des Break-even beim bereinigten EBITDA und beim Cashflow erreicht, sind Kurse von 15 SFR realistisch. **Übrigens:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*q2uz7k*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt \[[link-trackable id="203338" label="den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth"](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/)\]. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens DocMorris. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ DocMorris in Kürze - Die DocMorris AG (WKN: A0Q6J0) gehört zu den führenden E-Commerce-Apotheken. - Der Hauptsitz befindet sich in der schweizerischen Stadt Frauenfeld. Das Unternehmen konzentriert sich fast ausschließlich auf den deutschen Markt. - Die Aktie wird an der Schweizer Börse gehandelt; die Marktkapitalisierung beträgt rund 650 Millionen SFR. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Schlusslicht im DAX – geht es noch tiefer?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-schlusslicht-im-dax-geht-es-noch-tiefer/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie gerät zum Wochenschluss kräftig unter Druck und verliert zeitweise rund -4%. Damit bildet der Telekom-Titel aktuell das Schlusslicht im DAX. Nach dem gescheiterten Angriff auf 29,44 € sorgt nun ein Gap-Down unter die wichtige Marke von 28,11 € für zusätzliche Spannung. Müssen sich Anleger auf weiter fallende Kurse einstellen? ## USA werden zum Belastungsfaktor Der aktuelle Verkaufsdruck kommt vor allem aus den USA. Wie mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig in seiner [aktuellen Analyse](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-4-den-kursrueckgang-zum-kauf-nutzen/) erläutert, hat die T-Mobile-US-Aktie innerhalb weniger Handelstage deutlich an Wert verloren. Belastend wirken das restriktivere US-Zinsumfeld sowie Sorgen um das Kundenwachstum und der verschärfte Wettbewerb mit AT&T und Verizon. An der grundsätzlich soliden operativen Entwicklung der Deutschen Telekom ändert dies zunächst wenig. Im zweiten Quartal stieg das bereinigte EBITDA AL organisch um +7,3% auf 11,8 Milliarden €, während der Free Cashflow AL um +3,1% auf 5,0 Milliarden € zulegte. Die Prognose für den Free Cashflow 2026 wurde zudem auf rund 20 Milliarden € angehoben. Kurzfristig dominiert an der Börse jedoch klar die Schwäche der wertvollen US-Tochter. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 In meiner [jüngsten Analyse](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-mit-punktlandung-und-potenzial/) hatte sich die Deutsche Telekom-Aktie zunächst noch wie erwartet oberhalb von 28,11 € stabilisiert. Der anschließende Angriff auf den Widerstand bei 29,44 € brachte jedoch keinen nachhaltigen Ausbruch. Stattdessen übernehmen nun die Verkäufer das Ruder. Mit dem heutigen Gap-Down fällt die Aktie deutlich unter 28,11 €. Bleibt dieses Niveau auch per Tagesschluss verloren, wäre das Verkaufssignal bestätigt und im blau skizzierten Präferenzszenario dürfte die Unterstützungszone zwischen 26,32 und 25,70 € in den Fokus rücken. Unterhalb von 25,70 € würde sich das Abwärtspotenzial sogar bis 23,50 € ausweiten. Noch können die Käufer eine solche Entwicklung verhindern. Gelingt eine schnelle Rückeroberung von 28,11 €, wäre der aktuelle Rückschlag zunächst entschärft und ein erneuter Vorstoß in Richtung 29,44 € denkbar. Für eine nachhaltige Verbesserung des Chartbildes müsste allerdings auch dieser Widerstand überwunden werden. Solange dies nicht gelingt, bleibt der kurzfristige Vorteil auf Seiten der Verkäufer. Der gescheiterte Ausbruchsversuch bei 29,44 € und das heutige Gap-Down sprechen aktuell gegen einen vorschnellen Einstieg. Bestätigt sich der Bruch von 28,11 € per Tagesschluss, halte ich einen Rücklauf in die Unterstützungszone zwischen 26,32 und 25,70 € für wahrscheinlich. Erst die schnelle Rückeroberung von 28,11 € würde das angeschlagene Chartbild wieder entschärfen. **Möchtest Du weitere Aktien wie die Telekom entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Telekommunikations- und Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 132 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Deutsche Telekom, Deutsche Telekom-Aktie, Deutsche Telekom-Kurs --- ### [Volkswagen-Aktie: Jetzt brechen alle Dämme!](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-jetzt-brechen-alle-daemme/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Heute Morgen ist das geschehen, wovor sich VW-Aktionäre seit Monaten gefürchtet haben. Die Volkswagen-Aktie durchbricht die Marke von 70 € nach unten und fällt damit auf den tiefsten Stand seit März 2016. Was steckt hinter diesem Dammbruch und ist der Sturz ins Bodenlose nun überhaupt noch aufzuhalten? ## Der Vorstand zieht die Reißleine Auslöser des erneuten Kursrückgangs der Volkswagen-Aktie ist die massive Verschärfung des Konflikts zwischen der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerseite beim Autokonzern. Der Vorstand hat zur Wochenmitte zehn Tarifverträge zum 31. Dezember 2026 gekündigt. Einer der wichtigsten darunter ist der sogenannte „Manteltarifvertrag“, der zentrale Vereinbarungen zu Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen und Zulagen umfasst. Für die über 100.000 Beschäftigten des Konzerns, die unter diese Verträge fallen, bedeutet das, das ab Anfang 2027 die Arbeitszeit erhöht oder Leistungen gekürzt werden können. Eine andere Wahl hatte der VW-Vorstand angesichts der gewaltigen Kostendrucks, unter dem der Konzern steht, auch nicht. In einem Statement verwies Volkswagen-Personalvorstand Arne Meiswinkel denn auch auf die tiefgreifenden strukturellen Veränderungen in der der globalen Automobilbranche. Aus Sicht der Konzernführung reichen die bisher vereinbarten Einsparungen nicht aus, um Volkswagen zukunftssicher aufzustellen. Die Gewerkschaft sieht das selbstverständlich ganz anders. Sie sprach von einem üblen Foul an der Belegschaft und einem schamlosen Versuch des Vorstands, in die Geldbeutel der Beschäftigten greifen zu wollen. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ein breiter Graben Wie ich bereits in meinen letzten Analysen der Volkswagen-Aktie ankündigt habe, stehen die Zeichen auf Sturm bei den Wolfsburgern. Der Graben zwischen Vorstand und Gewerkschaft könnte kaum breiter sein. Die IG Metall forderte erst kürzlich für 2027 eine Lohnerhöhung um 5%. Für den Vorstand ist das angesichts der wirtschaftlichen Lage von VW selbstverständlich eine völlig inakzeptable Forderung. Genauso inakzeptabel sind für die Gewerkschaft aber grundlegende Einschnitte bei den Tarifverträgen der Beschäftigten. VW-Betriebsratschefin Cavallo rechnet mit heftigen Auseinandersetzungen zum Jahreswechsel. Ich muss ihr in dieser Einschätzung zustimmen. ## Ein grauenhafter Tag Es ist ein charttechnisch grauenhafter Tag für die Volkswagen-Aktie. Sie durchbricht heute Morgen ihr 16-Jahrestief bei knapp über 70 €. Die nächste Unterstützung liegt erst bei rund 65 €. Es steht zu befürchten, dass der tiefe Fall der VW-Aktie sich bis dorthin fortsetzt. ## Kriegt VW noch die Kurve? Der Vorstand hat taktisch klug gehandelt und sich mit der Kündigung vieler Tarifverträge eine große Verhandlungsmasse für die anstehenden Verhandlungen mit der Gewerkschaft geschaffen. Das heißt aber noch lange nicht, dass er sich in allen Punkten durchsetzen wird. Muss er aber — zumindest weitgehend, um VW endlich auch bei Elektroautos wettbewerbsfähig zu machen. Die Kosten sind immer noch viel zu hoch im Vergleich zum Wettbewerb aus China. Dass das gelingt, bezweifelt die Börse. Das legt jedenfalls die jüngste Kursentwicklung nahe. Die Volkswagen-Aktie ist so günstig wie seit 16 Jahren nicht mehr. Auch ich bin skeptisch, ob VW noch rechtzeitig die Kurve kriegt. Die ewigen Auseinandersetzungen mit der Gewerkschaft binden extrem viele Kapazitäten im Vorstand. Kapazitäten die die Unternehmensführung besser in die Zukunft des Konzerns investieren könnte. VW muss kostenmäßig eine Vollbremsung hinkriegen. Ob das angesichts der Struktur des Konzerns überhaupt gelingen kann, ist fraglich. Du interessierst Dich für Dividendentitel wie die VW-Aktie? Dann schau mal in unseren kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Ich rate Anlegern vor diesem Hintergrund, auch weiterhin die Finger von der Volkswagen-Aktie zu lassen. Sie ist fundamental und seit heute auch noch charttechnisch massiv angeschlagen. Positiver Schwung könnte erst wieder bei einer schnellen und vernünftigen Einigung zwischen Vorstand und Gewerkschaft entstehen. Danach sieht es derzeit aber überhaupt nicht aus. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 38,3 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie: 10-Milliarden-Auftrag – was bleibt davon hängen?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-10-milliarden-auftrag-was-bleibt-davon-haengen/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Vonovia könnte für den schwedischen Pensionsfonds Alecta ein Wohnimmobilienportfolio im Wert von rund 10 Milliarden € verwalten. Das mögliche Mandat umfasst etwa 50.000 Wohnungen und wäre der erste große Auftrag dieser Art für einen externen Kunden. Die Dimension klingt gewaltig – für Anleger ist aber entscheidend, wie viel Umsatz und Gewinn davon tatsächlich bei Vonovia ankommt. ## Mehr Wohnungen als im eigenen Schweden-Portfolio Ausgangspunkt sind Gespräche zwischen Alecta und Heimstaden Bostad über eine Aufteilung ihres gemeinsamen Immobilienvermögens von rund 25 Milliarden €. Alecta hält 38,7% an Heimstaden Bostad und könnte diese Beteiligung gegen ein eigenes Portfolio eintauschen. Dieses soll ungefähr 50.000 Wohnungen in Schweden, Norwegen, Dänemark und Deutschland umfassen. Vonovia würde anschließend deren Bewirtschaftung übernehmen. Bestätigt sind bislang allerdings weder die Aufteilung noch das Verwaltungsmandat. Für Vonovia wäre der Auftrag dennoch erheblich. Der Konzern besitzt selbst rund 528.000 Wohnungen, davon knapp 40.000 in Schweden. Durch das Alecta-Mandat würde sich die Zahl der bewirtschafteten Einheiten rechnerisch um fast 10% erhöhen. In Skandinavien könnte Vonovia seine operative Plattform damit erheblich besser auslasten. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE)! ## 10 Milliarden € sind nicht der zusätzliche Umsatz Anleger sollten den Portfoliowert jedoch nicht mit der wirtschaftlichen Bedeutung für Vonovia verwechseln. Die Immobilien würden Alecta gehören. Vonovia erhielte weder die vollständigen Mieteinnahmen noch mögliche Wertsteigerungen, sondern lediglich eine vereinbarte Verwaltungsvergütung. Deren Höhe ist bislang unbekannt. Würde Vonovia jährlich beispielsweise 0,25 bis 0,50% des verwalteten Immobilienwerts erhalten, ergäben sich daraus 25 bis 50 Millionen € Umsatz. Das ist ausdrücklich nur eine Modellrechnung, zumal die Vergütung auch auf Basis der Mieteinnahmen oder einzelner Leistungen festgelegt werden könnte. Gemessen am für 2026 erwarteten bereinigten EBITDA von 2,95 bis 3,05 Milliarden € wäre selbst ein solches Mandat kein Ergebnissprung. Der Vorteil liegt vielmehr in der Kapitalstruktur: Vonovia müsste die 10 Milliarden € teuren Immobilien nicht kaufen und keine zusätzlichen Schulden aufnehmen. Die Erträge wären deshalb wesentlich kapitalärmer als im klassischen Bestandsgeschäft. **Tipp**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Daraus könnte ein neues Geschäftsmodell entstehen Strategisch wäre das Mandat wichtiger als kurzfristig finanziell. Vonovia verfügt bereits über eine große Plattform für Vermietung, Instandhaltung, Energieversorgung und wohnungsnahe Dienstleistungen. Wird diese Infrastruktur für externe Eigentümer geöffnet, könnten zusätzliche Portfolios hinzukommen. Damit würde sich Vonovia teilweise vom kapitalintensiven Wohnungseigentümer zum Dienstleister entwickeln. Gebührenbasierte Einnahmen wären weniger abhängig von Immobilienbewertungen und steigenden Refinanzierungskosten. Gleichzeitig ließen sich die vorhandenen Systeme und Mitarbeiter auf mehr Wohnungen verteilen. Der mögliche Auftrag wäre somit ein Test, ob institutionelle Investoren Vonovias Plattform als eigenständige Dienstleistung nachfragen. Gelingt das, könnte daraus langfristig ein neuer Wachstumskanal entstehen. ## Das eigentliche Problem bleibt die Finanzierung An der aktuellen Investmentthese ändert ein einzelnes Mandat jedoch wenig. Im ersten Halbjahr stieg das bereinigte EBITDA zwar um 2,4% auf 1,46 Milliarden €. Das bereinigte Ergebnis für die Aktionäre sank wegen höherer Finanzierungskosten aber um 4,9% auf 771,6 Millionen €. Die Aktie notiert bei rund 17,40 € und damit ungefähr 62% unter dem zuletzt ausgewiesenen Nettovermögenswert von 46,22 € je Aktie. Berenberg sieht den fairen Wert bei 34,50 €, während Goldman Sachs sein Kursziel zuletzt auf 21,20 € reduzierte. Die große Spanne zeigt, wie unterschiedlich Zinsrisiken, Schuldenabbau und politische Belastungen bewertet werden. Das mögliche Alecta-Mandat ist kein Rettungsanker, aber strategisch interessanter als sein kurzfristiger Gewinnbeitrag. Vonovia könnte damit erstmals zeigen, dass die eigene Plattform auch ohne zusätzlichen Kapitaleinsatz wachsen kann. Bei rund 17,40 € halte ich die Aktie aufgrund des hohen Substanzabschlags und der Dividendenrendite von etwa 7% langfristig für attraktiv – der Kauf bleibt wegen Zinsen und Berliner Enteignungsdebatte jedoch spekulativ. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,4 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [McDonald’s-Aktie: KI empfiehlt den Big-Mac-Preis – gefährliches Spiel?](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-ki-empfiehlt-den-big-mac-preis-gefaehrliches-spiel/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** McDonald’s lässt eine künstliche Intelligenz berechnen, welchen Preis Kunden an jedem einzelnen Standort für Big Mac, Pommes oder Kaffee akzeptieren dürften. Damit will der Konzern Umsatz und Besucherzahlen optimieren. Doch die Strategie könnte ausgerechnet das größte aktuelle Problem verschärfen: Viele Kunden halten McDonald’s längst nicht mehr für günstig. Die Aktie notiert nach einem Jahresverlust von rund 22% inzwischen bei knapp 232 US$. ## Millionen Transaktionen bestimmen den Preis Die von Tiger Analytics betriebene Plattform wertet Millionen tägliche Transaktionen aus den fast 14.000 US-Restaurants aus. Hinzu kommen lokale Kosten, Wettbewerbspreise und eine Einschätzung der Zahlungsbereitschaft der Kunden. Mehrmals im Jahr erhalten die Franchisenehmer für jedes Produkt eine konkrete Preisempfehlung. Formal dürfen sie weiterhin selbst entscheiden. Mehrere Restaurantbetreiber berichten allerdings, dass McDonald’s Abweichungen dokumentiere und bei größeren Unterschieden nachfrage. Wie stark Preise auseinanderliegen können, zeigt ein Beispiel aus Kalifornien. Zwei unternehmenseigene Restaurants im Abstand von nur rund drei Kilometern verlangten im September 5,69 beziehungsweise 6,89 US$ für einen Big Mac. Das entspricht einem Unterschied von 21%. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Konzern und Franchisenehmer verfolgen andere Ziele Hinter der Auseinandersetzung steckt ein grundlegender Interessenkonflikt. McDonald’s erzielt den Großteil seiner Einnahmen über umsatzabhängige Gebühren und Mieten. Niedrigere Preise können mehr Kunden anlocken und dadurch den gesamten Restaurantumsatz erhöhen. Die Franchisenehmer müssen dagegen Löhne, Lebensmittel und weitere Betriebskosten bezahlen. Diese Restaurantkosten sind in den USA seit 2019 nach Angaben des Branchenverbands um 36% gestiegen. Betreiber können daher einen höheren Preis bevorzugen, selbst wenn dadurch einige Kunden wegbleiben. Zuletzt empfahl die KI offenbar wieder vorsichtigere Preise. Rund ein Drittel der US-Franchisenehmer hielt sich dennoch nicht vollständig an die konzernweiten Vorgaben für Menüangebote unter 3 US$. Laut Vorstandschef Chris Kempczinski entwickelten sich die betreffenden Restaurants operativ deutlich schwächer. **Tipp:** Attraktive Dividendenaktien gesucht? Dann empfehle ich Dir einen Blick auf unsere [Top 10 Dividendenwerte](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zu werfen. ## Aus Optimierung kann ein Markenproblem werden Ökonomisch ist die Preisplattform nachvollziehbar. Ein Restaurant an einer Autobahnraststätte besitzt eine andere Kostenstruktur und Kundschaft als eine Filiale in einem Wohngebiet. Einheitliche Preise wären deshalb nicht zwangsläufig effizient. Problematisch wird es, wenn Kunden den Eindruck gewinnen, McDonald’s schöpfe ihre lokale Zahlungsbereitschaft systematisch ab. Besonders der viral gegangene Preis von etwa 18 US$ für ein Big-Mac-Menü beschädigte das Image als günstiger Schnellimbiss. Hinzu kommt ein mögliches rechtliches Risiko. McDonald’s weist die Betreiber im eigenen Preisportal darauf hin, dass sie untereinander als Wettbewerber gelten könnten und die Kartellregeln beachten müssen. Eine zentrale Plattform, die zahlreichen selbstständigen Franchisenehmern ähnliche Preise empfiehlt, könnte deshalb das Interesse der Aufsichtsbehörden wecken. ## Die Besucherzahlen liefern ein Warnsignal Bislang hat die stärkere Datenanalyse das Kundenproblem nicht gelöst. In den USA gingen die Restaurantbesuche seit März in jedem vollständig ausgewerteten Monat gegenüber dem Vorjahr zurück. Im zweiten Quartal stiegen die vergleichbaren US-Umsätze lediglich um 0,8%. Weltweit betrug das Wachstum 1,3%, nachdem es im ersten Quartal noch bei 3,8% gelegen hatte. Das bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich zwar um 6% auf 3,38 US$, doch der Franchise-Konzern benötigt wieder steigende Besucherzahlen. Die KI sollte daher nicht den maximal möglichen Preis finden, sondern den besten Kompromiss aus Bezahlbarkeit, Absatz und Restaurantprofitabilität. Genau das ist deutlich schwieriger. Die KI-Preisplattform kann McDonald’s helfen, lokale Märkte besser zu verstehen. Wird sie jedoch primär zum Abschöpfen der Zahlungsbereitschaft eingesetzt, drohen Vertrauensverlust, sinkende Besucherzahlen und regulatorischer Ärger. Nach dem deutlichen Kursrückgang ist die Aktie wieder attraktiv bewertet – für eine nachhaltige Erholung muss McDonald’s aber beweisen, dass künstliche Intelligenz den Kundennutzen verbessert und nicht nur den Big Mac verteuert. ## ℹ️ McDonald's in Kürze - Die McDonald's Corporation (WKN: 856958) betreibt und lizenziert international McDonald's-Restaurants. Das Unternehmen wurde 1940 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. - Mit über 42.000 Filialen ist McDonald's eine der weltweit größten Fast-Food-Ketten und Immobilienunternehmen. - McDonald's ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 und an der Börse ca. 164 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Deutsche Bank streicht „Buy“ – war es das?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-deutsche-bank-streicht-buy-war-es-das/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie verliert am Mittwoch zeitweise fast 3% und fällt auf rund 41 €. Belastend wirkt ausgerechnet eine Abstufung durch die Deutsche Bank. Analyst Benjamin Goy senkt sein Votum von „Buy“ auf „Hold“, obwohl das Kursziel von 42 € unverändert bleibt. Die Botschaft dahinter ist deutlich: Die operative Sanierung ist erfolgreich, doch ein Großteil der erwarteten Verbesserungen könnte inzwischen im Kurs stecken. ## Gerade einmal 2% Kurspotenzial Das Kursziel der Deutschen Bank liegt nur noch knapp über der aktuellen Notierung. Auch das durchschnittliche Analystenziel von etwa 41,50 € signalisiert kaum weiteres Potenzial. Begründet wird die Abstufung nicht mit schwächeren Geschäftszahlen. Vielmehr seien wichtige Kurstreiber wie steigende Zinserträge, höhere Gewinnerwartungen und umfangreiche Kapitalrückgaben mittlerweile eingepreist oder durch die starke Kursentwicklung realisiert worden. Diese Einschätzung ist nachvollziehbar. Die Aktie notiert nur rund 6% unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 43,37 € und hat sich seit dem Tief bei 28,15 € um mehr als 45% verteuert. Aus einer günstig bewerteten Turnaround-Wette ist ein Titel geworden, bei dem die Erwartungen erheblich höher liegen. ## Die Rekordzahlen rechtfertigen die Rallye Operativ befindet sich die Commerzbank weiterhin in ausgezeichneter Verfassung. Im ersten Halbjahr erhöhte sich das operative Ergebnis um 14% auf 2,7 Milliarden €. Der Nettogewinn sprang um rund 40% auf 1,81 Milliarden €. Die Eigenkapitalrendite erreichte mit 12,6% einen historischen Höchstwert. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 8,5%. Gleichzeitig blieb der Zinsüberschuss trotz sinkender Leitzinsen mit 4,1 Milliarden € nahezu stabil. Für das Gesamtjahr erwartet die Bank einen Nettogewinn von mindestens 3,4 Milliarden €. Der Zinsüberschuss soll rund 8,6 Milliarden € erreichen, während die Cost-Income-Ratio inklusive Pflichtbeiträgen auf ungefähr 53% sinken soll. Das Problem für Neueinsteiger: Diese Entwicklung überrascht den Markt inzwischen nicht mehr. Die Commerzbank muss ihre Ziele übertreffen, um der Aktie aus eigener Kraft einen weiteren deutlichen Schub zu geben. ## Auch die Ausschüttungen sind kein Geheimtipp mehr Für 2026 plant die Bank eine Kapitalrückgabe von rund 3,2 Milliarden €. Davon sollen mindestens 50% als Dividende fließen. Zusätzlich läuft bereits ein Aktienrückkauf über bis zu 1,2 Milliarden €. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 45 Milliarden € bleibt das attraktiv. Die hohe Ausschüttung ist allerdings längst ein zentraler Bestandteil der aktuellen Bewertung und kein übersehener Kurstreiber mehr. Zudem reduziert jede Kapitalrückgabe den finanziellen Puffer für zusätzliches Wachstum. Die harte Kernkapitalquote von 14,4% liegt zwar komfortabel über dem regulatorischen Mindestwert. Gleichzeitig soll sie nach den Ausschüttungen zum Jahresende weiterhin oberhalb von 14% bleiben. Der Spielraum ist somit vorhanden, aber nicht unbegrenzt. ## Jetzt zählen Zinsüberschuss und Kreditqualität Der nächste fundamentale Prüfstein folgt am 5. November mit den Zahlen zum dritten Quartal. Entscheidend wird sein, ob die Bank ihren Zinsüberschuss trotz des veränderten Zinsumfelds stabil halten kann. Ebenso wichtig sind die Risikovorsorge und die Kreditqualität im Firmenkundengeschäft. Das Wachstum der Unternehmenskredite in der Eurozone hat sich zuletzt leicht abgeschwächt. Sollte gleichzeitig die Zahl der Kreditausfälle steigen, könnten sich die hohen Gewinnerwartungen schnell als zu optimistisch erweisen. Die Übernahmefantasie durch UniCredit liefert zwar weiterhin Unterstützung. Anleger sollten jedoch nicht automatisch davon ausgehen, dass ein möglicher Kontrollwechsel eine zusätzliche Prämie bringt. Die Commerzbank liefert starke Zahlen, doch bei rund 41 € ist die Turnaround-Story nicht mehr günstig. Die Abstufung der Deutschen Bank trifft deshalb einen wunden Punkt: Ohne positive Ergebnisüberraschungen oder eine konkrete Übernahmeprämie erscheint das weitere Kurspotenzial begrenzt. Bestehende Anleger können die Aktie wegen der hohen Kapitalrückgaben halten, Neueinsteiger sollten ihr nach der Rallye aber nicht hinterherlaufen. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Sorgt die KI-Strategie für weiter steigende Kurse?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-sorgt-die-ki-strategie-fuer-weiter-steigende-kurse/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die SAP-Aktie konnte das Tief im Juli bei etwa 128 € nachhaltig verlassen und notiert am Donnerstag aktuell bei 183,80 €. Damit summiert sich der Anstieg auf rund +43%. Dennoch liegt die Aktie weiterhin unter dem Kurs zum Jahresanfang. Für Anleger stellt sich daher die Frage: Kann sich die Erholung weiter fortsetzen? ## KI-Strategie nimmt Fahrt auf Nachdem SAP in den vergangenen Jahren die Transformation vom klassischen Softwareanbieter zum Cloud-Konzern vorangetrieben hat, rückt nun zunehmend Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt der Strategie. KI dürfte die Unternehmenswelt in den kommenden Jahren erheblich verändern. SAP will dabei eine zentrale Rolle spielen, verfolgt jedoch einen eigenen Ansatz. Der Konzern konzentriert sich nicht primär darauf, ein weiteres allgemeines KI-Modell zu entwickeln. Stattdessen sollen KI-Funktionen und spezialisierte KI-Agenten direkt in die Geschäftsprozesse der Kunden integriert werden. Hierzu wurde unter anderem der KI-Assistent Joule entwickelt. Er soll sich von einem klassischen Chatbot zu einer Art digitalem Mitarbeiter entwickeln. Joule kann Informationen bereitstellen und zunehmend auch Aufgaben und Geschäftsprozesse innerhalb der SAP-Systeme unterstützen. SAP hat inzwischen mehr als 50 domänenspezifische Joule-Assistenten und mehr als 200 spezialisierte KI-Agenten angekündigt. Diese sollen unter anderem in den Bereichen Finanzen, Beschaffung, Personal, Lieferketten und Customer Experience eingesetzt werden. Im Zentrum steht dabei die Vision des „Autonomous Enterprise“. Geschäftsprozesse sollen künftig zunehmend automatisiert und durch miteinander interagierende KI-Agenten unterstützt werden. SAP-Chef Christian Klein sieht darin eine besonders große Wachstumschance für den Konzern. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP&stockidentifier=symbol%3ASAP&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Wettbewerbsvorteil durch Unternehmensdaten Daten sind eine entscheidende Voraussetzung für leistungsfähige KI-Anwendungen. SAP verfügt hier über einen strukturellen Vorteil: Die Software des Konzerns bildet bei zahlreichen Unternehmen zentrale Geschäftsprozesse ab. Dazu gehören beispielsweise Finanzwesen, Einkauf, Personal, Produktion und Lieferketten. Die dabei entstehenden Daten können künftig stärker für KI-Anwendungen genutzt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei die SAP Business Data Cloud. Sie soll Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und für Analysen und KI-Anwendungen nutzbar machen. Dabei können auch Daten aus Nicht-SAP-Systemen eingebunden werden. Genau diese Verbindung aus Unternehmenssoftware, Daten und KI könnte für SAP langfristig interessant werden. Allgemeine KI-Modell können zwar Texte erstellen oder Fragen beantworten. Für einen Konzern ist es jedoch wesentlich wertvoller, wenn eine KI beispielsweise auf aktuelle Finanzdaten zugreifen, eine Lieferkette analysieren oder einen Geschäftsprozess innerhalb der Unternehmenssoftware anstoßen kann. ## Milliardeninvestitionen in die KI-Infrastruktur SAP beschränkt sich bei seiner KI-Strategie nicht auf die Weiterentwicklung der bestehenden Software. Auch Übernahmen spielen eine wichtige Rolle. Die Übernahme von Dremio stärkt die Dateninfrastruktur des Konzerns. Mit der geplanten Übernahme von Prior Labs soll zudem die Kompetenz im Bereich KI für strukturierte Daten ausgebaut werden. Damit versucht SAP, ein möglichst umfassendes Ökosystem aus Unternehmenssoftware, Datenplattform und KI aufzubauen. Für den Konzern bedeutet das zunächst allerdings auch höhere Investitionen. Die Integration neuer Technologien und Unternehmen kostet Geld und kann kurzfristig auf die Margen drücken. Langfristig besteht dagegen die Chance, dass KI zusätzliche Umsätze generiert und gleichzeitig die Kundenbindung innerhalb des SAP-Ökosystems weiter erhöht. ## Bewertung Die KI-Strategie könnte für SAP zu einem wichtigen Wachstumstreiber der kommenden Jahre werden. Entscheidend ist allerdings nicht die Anzahl der angekündigten KI-Agenten, sondern deren wirtschaftlicher Nutzen. Wenn Kunden durch SAP-KI tatsächlich Kosten sparen, Prozesse automatisieren und schneller Entscheidungen treffen können, dürfte die Bereitschaft steigen, zusätzliche KI- und Cloud-Funktionen zu buchen. Gleichzeitig könnte die KI den Wechsel bestehender Kunden auf moderne Cloud-Systeme beschleunigen. Damit würde SAP gleich mehrfach profitieren: durch die Cloud-Migration, zusätzliche KI-Umsätze und eine stärkere Bindung der Kunden an das eigene Ökosystem. Auch der starke Kursanstieg seit dem Juli-Tief sollte nicht ausschließlich auf die KI-Strategie zurückgeführt werden. Für die weitere Kursentwicklung werden insbesondere Umsatz- und Gewinnwachstum, der Cloud-Auftragsbestand, die Margenentwicklung und die tatsächliche Monetarisierung der KI-Angebote entscheidend sein. Die SAP-Aktie hat sich seit dem Juli-Tief bereits deutlich erholt. Die langfristige KI-Strategie bietet dem Konzern gleichzeitig eine weitere Wachstumsperspektive. Besonders interessant ist die Kombination aus Unternehmenssoftware, eigenen Geschäftsdaten, Cloud-Infrastruktur und KI-Agenten. Kurzfristig bleiben die kommenden Quartalszahlen für den Aktienkurs entscheidend. Zeigt sich dort weiterhin ein starkes Cloud-Wachstum bei gleichzeitig stabiler Profitabilität, könnte dies die Erholung der Aktie weiter unterstützen. Aus meiner Sicht besitzt SAP deshalb trotz des bisherigen Kursanstiegs mittelfristig weiteres Potenzial. Ein erstes Kursziel sehe ich bei 200 €. **Möchtest Du weitere Aktien wie SAP entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=SAP&stockidentifier=symbol%3ASAP&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu KATEGORIE erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist im DAX gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 212 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Nike-Aktie unter 36 US$ – kann man sie jetzt kaufen?](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-unter-36-us-kann-man-sie-jetzt-kaufen/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nike-Aktie setzt ihren jahrelangen Abwärtstrend fort und notiert bei 35,40 US$ inzwischen rund -80% unter ihrem Rekordhoch. Der Kurs hat mehrere Unterstützungen verloren und nähert sich einem langfristigen Trendwendebereich. Während RSI und MACD weiterhin Schwäche signalisieren, lässt das Elliott-Wellen-Szenario langfristig eine große Trendwende zu. Ist der Boden bereits nahe? ## Chartanalyse zur Nike-Aktie Seit dem Allzeithoch bei rund 180,00 US$ bewegt sich die Nike-Aktie in einem klaren Abwärtstrendkanal. Die fortlaufende Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs bestätigt die anhaltende Schwäche. Zuletzt ist der Kurs auch unter den Unterstützungsbereich zwischen 44,00 und 50,00 US$ gefallen. Damit hat sich das langfristige Chartbild nochmals deutlich verschlechtert. Der Kurs der Nike-Aktie trifft aktuell zwischen etwa 34,00 und 40,00 US$ auf eine weitere Unterstützungszone. Kann auch dieser Bereich nicht verteidigt werden, rückt die nächste Auffangzone zwischen ungefähr 27,00 und 30,00 US$ in den Mittelpunkt. Der untere Rand des Abwärtstrendkanals würde anschließend sogar einen zeitweisen Rückgang in Richtung 21,00 US$ zulassen. Nike, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Für eine technische Erholung müsste die Nike-Aktie zunächst über 41,00 US$ steigen. Anschließend wartet zwischen 44,00 und 50,00 US$ der erste größere Widerstandsbereich. Eine nachhaltige Verbesserung des Chartbildes wäre jedoch erst oberhalb der früheren Schlüsselzone zwischen 65,00 und 70,00 US$ zu erkennen. Bis dahin bleiben Erholungen Bewegungen innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nike-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Nike-Aktie ist bis an den überverkauften Bereich bei 30 Punkten gefallen. Gleichzeitig hat die RSI-Linie ihre Signallinie von oben nach unten gekreuzt und damit ein bärisches Signal erzeugt. Das niedrige Niveau erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenbewegung, doch bislang zeigt der RSI noch keine bestätigte Bodenbildung oder bullische Trendwende. Jedoch zeichnet sich eine bullische Divergenz im RSI ab. Nike, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD dominieren die negativen Signale. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt, während beide Linien deutlich unterhalb der Nulllinie verlaufen. Das rote Histogramm bestätigt das negative Momentum. Erst ein erneutes Kreuzen der Signallinie von unten würde auf nachlassenden Verkaufsdruck hindeuten.Dem entgegen steht, dass auch der MACD eine bullische Divergenz zeigt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung zeigt, dass die Nike-Aktie am Rekordhoch des Jahres 2021 eine große Welle iii abgeschlossen haben könnte. Seitdem befindet sich der Kurs in einer übergeordneten Welle iv. Der massive Rückgang wäre demnach eine langfristige Korrektur innerhalb einer noch größeren Aufwärtsbewegung und nicht zwangsläufig das Ende des jahrzehntelangen Wachstumstrends. Der prognostizierte Trendwendebereich für diese Welle iv erstreckt sich vom 0,382er Fibonacci-Retracement bei 38,62 US$ bis zum 0,618er Fibonacci-Retracement bei 14,99 US$. Das mittlere Ziel liegt am 0,5er Fibonacci-Retracement bei 24,06 US$. Mit aktuell 35,40 US$ ist die Nike-Aktie bereits in diesen langfristigen Zielbereich eingetreten. Nike, Monatschart, Quelle: Tradingview.com Das bullische Elliott-Wellen-Szenario sieht nach Abschluss der laufenden Korrektur eine große Welle v vor, die langfristig zu einem neuen Allzeithoch führen könnte. Kurzfristig fehlen dafür allerdings noch klare Umkehrsignale. Eine Rückeroberung von 50,00 US$ wäre ein erster Fortschritt, während ein Ausbruch über 70,00 US$ die Wahrscheinlichkeit einer übergeordneten Trendwende deutlich erhöhen würde. Meiner Einschätzung nach bleibt die Nike-Aktie kurzfristig klar bärisch. RSI, MACD und die fallende Kursstruktur sprechen dafür, dass die Bodenbildung noch nicht bestätigt ist. Unter 34,00 US$ drohen weitere Verluste. Langfristig bietet der Elliott-Wellen-Trendwendebereich eine interessante Perspektive. Eine tragfähige Erholung sehe ich jedoch erst oberhalb von 50,00 US$. Bis dahin überwiegt trotz des enormen Kursverlusts das technische Risiko. ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 52,52 Milliarden US-Dollar. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Dividenden, Dividenden-Aktien, Dividendenaktien, Konsum-Aktien, Konsumaktien, Nike, Nike Anylse, Nike-Aktie, Nike-Anayse, Nike-Chartanalyse, Nike-Kurs, Nike-Preis, Nike-Prognose --- ### [Hypoport-Aktie mit -89% – fällt sie jetzt auf 58 €?](https://www.sharedeals.de/hypoport-aktie-mit-89-faellt-sie-jetzt-auf-58-e/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Hypoport-Aktie setzt ihren freien Fall fort und verlor gestern weitere -8,97%. Bei 67,00 € notiert der Finanztitel inzwischen rund -89% unter seinem Rekordhoch. Die große Schulter-Kopf-Schulter-Formation wurde bestätigt, während RSI, MACD und das Elliott-Wellen-Szenario weitere Risiken anzeigen. Erreicht der Kurs jetzt sein technisches Abwärtsziel bei 58,00 €? ## Chartanalyse zur Hypoport-Aktie Mit dem Bruch der schräg verlaufenden Nackenlinie wurde die mehrjährige Schulter-Kopf-Schulter-Formation der Hypoport-Aktie bestätigt. Aus der Höhe des Musters ergibt sich ein technisches Kursziel von rund 58,00 €. Der Kurs der Hypoport-Aktie nähert sich dieser Marke inzwischen deutlich an. Gleichzeitig bleibt die übergeordnete Struktur mit tieferen Hochs und tieferen Tiefs klar bärisch. Aktuell trifft die Hypoport-Aktie zwischen etwa 60,00 und 70,00 € auf eine wichtige Unterstützungszone. Wird dieser Bereich nachhaltig unterschritten, dürfte zunächst das technische Kursziel bei 58,00 € erreicht werden. Darunter erstreckt sich eine weitere Unterstützung von ungefähr 48,00 bis 58,00 €. Ein Bruch dieser Zone würde den Weg für eine nochmals größere Abwärtsbewegung öffnen. Hypoport, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auf der Oberseite bildet der Bereich zwischen 74,00 und 90,00 € den ersten Widerstand. Deutlich wichtiger ist jedoch die frühere Unterstützungszone zwischen 90,00 und 100,00 €. Erst wenn der Kurs der Hypoport-Aktie diesen Bereich zurückerobert, wäre eine stärkere Erholung denkbar. Für eine nachhaltige Trendwende müsste anschließend auch das letzte markante Zwischenhoch oberhalb von 110,00 € überwunden werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Hypoport-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Hypoport-Aktie ist zuletzt deutlich gefallen und nähert sich mit rund 30 Punkten dem überverkauften Bereich. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und damit ein bärisches Signal ausgelöst. Aufgrund des niedrigen Niveaus wird eine technische Gegenbewegung zunehmend wahrscheinlicher. Ein bestätigtes Kaufsignal liegt bislang jedoch nicht vor. Hypoport, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bestätigt den bestehenden Abwärtstrend. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und bewegt sich weiterhin unterhalb der Nulllinie. Gleichzeitig ist das Histogramm wieder in den negativen Bereich gefallen. Damit nimmt das Abwärtsmomentum erneut zu. Erst ein bullisches Crossover unterhalb der Nulllinie könnte auf eine vorläufige Stabilisierung hindeuten. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass sich die Hypoport-Aktie weiterhin in einer großen Korrekturwelle iv befindet. Nach dem Abschluss der übergeordneten Welle iii am Rekordhoch entwickelte sich zunächst eine A-B-Struktur. Seit dem Zwischenhoch der B-Welle läuft eine impulsive C-Welle abwärts, deren interne Teilwellen noch nicht vollständig abgeschlossen sein dürften. Der aktuelle Kursrückgang könnte die Teilwelle 3 abgeschlossen haben. Nach einer möglichen Zwischenerholung in der Welle 4 wäre anschließend noch eine finale Welle 5 denkbar. Der prognostizierte Trendwendebereich für die große C-Welle beginnt beim 0,5er Fibonacci-Retracement bei 60,20 € und reicht bis zum 0,618er Fibonacci-Retracement bei 34,74 €. Hypoport, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Das rechnerische Idealziel innerhalb dieser Zone liegt bei 41,42 €. Damit lässt das bärische Elliott-Wellen-Szenario trotz des bereits erheblichen Kursverlusts weiteres Abwärtspotenzial erkennen. Kurzfristige Gegenbewegungen sind jederzeit möglich, würden die Struktur aber noch nicht aufheben. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 100,00 € würde die unmittelbare Gefahr einer finalen Welle 5 reduzieren. Meiner Einschätzung nach bleibt die Hypoport-Aktie technisch klar angeschlagen. Die bestätigte Schulter-Kopf-Schulter-Formation sowie die Verkaufssignale von RSI und MACD sprechen für einen Test der Marke von 58,00 €. Das Elliott-Wellen-Szenario lässt sogar Kurse zwischen 60,20 und 34,74 € zu. Erst oberhalb von 100,00 € würde sich das Chartbild spürbar verbessern. Bis dahin überwiegen aus meiner Sicht die Abwärtsrisiken. ## ℹ️ Hypoport in Kürze - Hypoport SE (WKN: 549336) mit Sitz in Berlin ist Muttergesellschaft eines Netzwerks von Technologieunternehmen im Finanzbereich. - Die Unternehmensgruppe besteht aus vier Segmenten: Kreditplattform, Privatkunden, Immobilienplattform und Versicherungsplattform. Das Herzstück von Hypoport ist Europace, laut Firmenangaben „Die größte deutsche Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite“. - Die Aktie ist im SDAX gelistet; die Börsenbewertung beträgt aktuell ca. 443,53 Millionen €. **Kategorien:** Chartanalysen, Immobilien-Aktien, Sonstiges **Schlagwörter:** FinTech, Fintech-Aktien, Hypoport, Hypoport SE, Hypoport-Aktie, Hypoport-Chartanalyse, Hypoport-Kurs, Small-Caps, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Evotec-Aktie mit +15% – startet jetzt die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-mit-15-startet-jetzt-die-trendwende/) **Published:** Oktober 1, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Evotec-Aktie stieg in den letzten Wochen um +15% und startet einen neuen Erholungsversuch. Mit 3,10 € notiert der Biotech-Titel dennoch rund -94% unter seinem Rekordhoch. Der langfristige Abwärtstrend ist ungebrochen, während RSI, MACD und das bärische Elliott-Wellen-Szenario weitere Risiken anzeigen. Ist die Gegenbewegung damit nur eine kurze Atempause? ## Chartanalyse zur Evotec-Aktie Seit dem Rekordhoch bei rund 45,00 € befindet sich die Evotec-Aktie in einem massiven Abwärtstrend. Der Kurs bildet seit Jahren tiefere Hochs und tiefere Tiefs. Zuletzt ist der Biotech-Titel auch aus dem langfristigen Abwärtstrendkanal nach unten herausgefallen. Das Plus von +15% stellt bislang lediglich eine technische Gegenbewegung innerhalb dieser schwachen Struktur dar. Der Kurs der Evotec-Aktie befindet sich aktuell unmittelbar über einer wichtigen Unterstützungszone zwischen etwa 2,35 und 2,85 €. Kann dieser Bereich nicht verteidigt werden, dürfte die Marke von 2,21 € in den Fokus rücken. Darunter wartet zwischen 1,90 und 2,10 € der nächste Support. Ein Bruch dieser Zone würde den langfristigen Verkaufsdruck nochmals deutlich verstärken. Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Für eine nachhaltige Erholung müsste die Evotec-Aktie zunächst über 3,75 € steigen. Der wichtigste Widerstandsbereich erstreckt sich anschließend von etwa 4,00 bis 4,90 €. Erst eine Rückeroberung dieser Zone würde die Serie tieferer Hochs unterbrechen und das Chartbild spürbar aufhellen. Solange der Kurs darunter bleibt, sind weitere Erholungen als Bewegungen innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends einzuordnen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Evotec-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Evotec-Aktie ist bis an den überverkauften Bereich bei 30 Punkten gefallen. Die RSI-Linie verläuft weiterhin unterhalb ihrer Signallinie und bestätigt damit den bestehenden Abwärtsdruck. Der niedrige Wert erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenbewegung, liefert allein jedoch noch kein Kaufsignal. Dafür müsste die RSI-Linie zunächst deutlich nach oben drehen und die Signallinie zurückerobern. Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bleibt klar bärisch. Die MACD-Linie liegt unterhalb der Signallinie, während sich beide Linien tief im negativen Bereich bewegen. Gleichzeitig weist das rote Histogramm weiterhin negatives Momentum aus. Damit bestätigen die Indikatoren den übergeordneten Abwärtstrend. Erst ein Kreuzen der Signallinie von unten und ein anschließender Anstieg in Richtung Nulllinie würden eine belastbare Verbesserung anzeigen. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung zeichnet für die Evotec-Aktie ein ausgesprochen negatives Bild. Nach dem Abschluss der übergeordneten B-Welle am Rekordhoch dürfte sich der Kurs in einer großen C-Welle befinden. Innerhalb dieser Bewegung könnte die Welle 1 abgeschlossen sein, oder in Kürze abgeschlossen werden. Entsprechend könnte eine größere Erholung im Rahmen einer Welle 2 folgen. Im bärischen Elliott-Wellen-Szenario bildet die Marke von 2,21 € das erste größere Kursziel. Wird sie unterschritten, folgen Projektionen bei 1,08 und 0,69 €. Weitere Fibonacci-Ziele liegen bei 0,49 und 0,34 €. Diese Marken müssen nicht geradlinig erreicht werden, zeigen aber, welches langfristige Abwärtspotenzial die derzeitige Wellenstruktur grundsätzlich zulässt. Evotec SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Im extremen Verlauf könnte die große C-Welle sogar erst zwischen etwa 0,15 und 0,34 € enden. Dieses Elliott-Wellen-Szenario würde durch zwischenzeitliche Erholungen nicht automatisch aufgehoben. Erst eine nachhaltige Rückkehr über 4,90 € und anschließend der Bruch des übergeordneten Abwärtstrends würden die Wahrscheinlichkeit dieser tiefen Ziele spürbar reduzieren. Meiner Einschätzung nach ist das Wochenplus der Evotec-Aktie noch kein belastbares Trendwendesignal. Der Abwärtstrend sowie die Verkaufssignale von RSI und MACD sprechen weiterhin für erhebliche Risiken. Unterhalb von 2,35 € drohen Rückgänge bis 2,21 und 1,08 €. Erst über 4,90 € würde sich das Chartbild verbessern. Das bärische Elliott-Wellen-Szenario bleibt daher vorerst meine bevorzugte Erwartung. ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und 550,85 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Evotec, Evotec SE, Evotec SE-Aktie, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Chartanalyse, Evotec-Kurs, Evotec-Preis, Evotec-Prognose --- ### [CombiMatrix-Tipp schießt durch die Decke - und jetzt?](https://www.sharedeals.de/combimatrix-tipp-schiesst-durch-die-decke-und-jetzt/) **Published:** Januar 11, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Die Papiere des Diagnostikspezialisten [CombiMatrix](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=WKN&ID_NOTATION=18913541&SEARCH_VALUE=A2AD52) (WKN: A2AD52) sorgten gestern für Furore, verbuchten in der Spitze ein Kursplus von 42%. Seit [unserem Tipp Anfang Dezember](https://www.sharedeals.de/2016/12/pronai-nivalis-combimatrix-drei-weitere-biotech-raketen/) konnte somit schon ein beträchtlicher Wertzuwachs erzielt werden. Was steckt dahinter?** Rund 1,3 Millionen von lediglich 2,5 Millionen ausstehenden CombiMatrix-Aktien - also mehr als die Hälfte - wurden gestern an der Nasdaq gehandelt. Klar ist: Hier wird sich randvoll eingedeckt. Während es noch keine offiziellen Nachrichten gibt, die den Kursverlauf erklären, so wissen SD-Leser zumindest seit unserem erstmaligen Bericht über das Unternehmen, welch hervorragende Aussichten für den Wert bestehen. Nach vielen schwierigen Jahren könnten es der seit 2013 im Amt stehende CEO Mark McDonough und sein Team demnächst endlich schaffen, das High-tech-Labor erstmals in die Gewinnzone zu führen. Die Aussagen des Managements diesbezüglich waren bereits im Rahmen des letzten Quartalsberichts vielversprechender denn je. Demnach sei man «zunehmend zuversichtlich», im vierten Quartal diesen Jahres einen positiven operativen Cashflow zu generieren. Die CombiMatrix-Aktie explodierte gestern unter rekordverdächtigem Volumen. Quelle: ariva.de ### Massiv steigender Umsatz, verbessertes Ergebnis, große Phantasie CombiMatrix konnte seinen Quartalsumsatz zuletzt im Vergleich zum Vorjahr um fast 30% auf 3,2 Millionen USD erhöhen und seinen Verlust zugleich auf nur noch 0,85 Millionen USD reudzieren. Ein Jahr zuvor war das Minus noch doppelt so hoch ausgefallen. Der Vorstand rechnet mit «fortgesetztem Wachstum in Umsatz und Testvolumen». Dabei untersützen sollte auch die zuletzt vermeldete Zulassung eines neuartigen Next-Generation-Testverfahrens für künstliche Befruchtungen durch das New York State Department of Health. Für seinen "CombiPGS"-Test sieht das Unternehmen ein wachsendes Marktvolumen von derzeit 125 Millionen USD allein in den USA. Die exzellente Entwicklung bei CombiMatrix dürfte auch von größeren Playern nicht unbemerkt geblieben sein. In diesem Zusammenhang sei insbesondere die [Meldung](https://globenewswire.com/news-release/2016/04/21/831157/0/en/CombiMatrix-Provides-Strategic-Update.html) vom April letzten Jahres erwähnt, im Rahmen derer angekündigt wurde, zusammen mit dem Finanzdienstleister Torreya Capital strategische Optionen mit dem Ziel der Aktionärswert-Steigerung zu verfolgen. Wir halten es für gut möglich, dass uns hier bereits vor der kommenden Berichtssaison Mitte Februar eine Überraschung präsentiert wird. CombiMatrix wäre bei entsprechenden Verhandlungen in einer überaus komfortablen Position. So ist man allem Anschein nach auf bestem Wege, aus eigener Kraft in die schwarzen Zahlen zu kommen und in einem stark wachsenden Markt für stetig steigende Erträge zu sorgen. Der Cashbestand von zuletzt über 4,3 Millionen USD und mehr als 3 Millionen USD an Forderungen sollten bis zum Erreichen der Gewinnschwelle ein mehr als ausreichendes Polster darstellen. Unglaublich niedrig bleibt die Marktkapitalisierung des Unternehmens, die selbst nach dem enormen Kursanstieg von gestern bei derzeit immer noch winzigen 9,1 Millionen USD liegt. Die Aktie ist somit nach wie vor ein mindestens so heißes Eisen wie unter anderem auch [KalVista Pharmaceuticals](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=ONLYONE&ID_NOTATION=172611900&SEARCH_VALUE=KALVISTA) (WKN: A2DG49), deren Papiere sich gestern ebenfalls wie [von uns erwartet](https://www.sharedeals.de/2016/11/kalvista-nach-merger-kursspektakel-voraus/) weiter stark verteuerten. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien der hier besprochenen Unternehmen KalVista Pharmaceutials und CombiMatrix und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Commerzbank & Deutsche Bank: Was hier belastet](https://www.sharedeals.de/commerzbank-deutsche-bank-was-hier-belastet/) **Published:** April 27, 2022 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die Aktien der Commerzbank (WKN: CBK100) und der Deutschen Bank (WKN: 514000) sind seit Jahren nicht gerade Genüsse für Anleger. -11% stehen allein seit Jahresbeginn bei der Commerzbank zu Buche, und heute geht es kräftig um fast -5% auf 5,87 € bergab. Noch härter trifft es die Deutsche Bank, hier rauscht der Kurs um fast -7% auf 9,50 € in die Tiefe. Sind die neuesten Geschäftszahlen der beiden Institute der Grund? Die **Deutsche Bank** ist nach Bilanzsumme und Mitarbeiterzahl das mit Abstand größte Kreditinstitut Deutschlands. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main ist als Universalbank tätig und unterhält bedeutende Niederlassungen in London, New York City, Singapur, Hongkong und Sydney. Die **Commerzbank** ist die Bank für den Mittelstand, Partner von rund 30.000 Firmenkundenverbünden sowie etwa 11 Millionen Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. ## Vor zwei Jahren trostloses Schattendasein Wer hätte das vor zwei Jahren gedacht? Die führenden deutschen Kreditinstitute waren 2020 meilenweit abgehängt von ihren schwergewichtigen US-amerikanischen Pendants, fuhren operative Verluste ein und suchten in der Corona-Krise verzweifelt nach Auswegen aus der Misere. Wir rieten damals zur „höchsten Vorsicht“ mit diesen Papieren. Anno 2022 schicken sich die teutonischen Geldhäuser zumindest an, aus dem trostlosen Schattendasein zu krabbeln, das sie gefristet haben. Das zeigen ihre neuesten Geschäftszahlen. ## Commerzbank schlägt Erwartungen Die **Commerzbank** hat bereits gestern Abend ad hoc vorläufige Zahlen vorgelegt, geplant waren und sind die finalen Chiffren erst für den 12. Mai – offenbar weil sie zu deutlich über den Erwartungen lag. So stieg das operative Ergebnis im ersten Quartal auf 544 Millionen € (Vorjahr: 538 Millionen), das Ergebnis nach Steuern kletterte auf 284 Millionen € (Vorjahr: 133 Millionen). Die durchschnittlichen Prognosen der Analysten von 282 Millionen € beim operativen Ergebnis wurden also klar geschlagen. Die Gesamterträge des MDAX-Konzerns stiegen im ersten Quartal um 12% auf 2,795 Milliarden € (Vorjahr: 2,49 Milliarden). Auch hier wurde der Analysten-Konsens, der bei 2,3 Milliarden € lag, übertroffen. Entscheidend für die Börsianer, die bekanntlich immer in die Zukunft blicken, ist diese Aussage: > Die Commerzbank erwartet für das Geschäftsjahr 2022 weiterhin ein Konzernergebnis von mehr als 1 Milliarde € und hält auch an allen weiteren für das Geschäftsjahr 2022 gesteckten Zielen fest. ## Deutsche Bank glänzt mit höchstem Gewinn seit neun Jahren Die **Deutsche Bank** überrascht ihre Anteilseigner ebenfalls mit sehr guten Ergebnissen im ersten Quartal, laut Konzernchef Christian Sewing sogar die besten seit neun Jahren. So haben die Frankfurter einen Gewinn vor Steuern von 1,7 Milliarden € eingefahren, 4% mehr als im Vorjahr. Unterm Strich bedeutet das einen Nettogewinn von 1,2 Milliarden €, das sind sogar 18% mehr als im Vorjahr (2021: 908 Millionen). Die Nettoumsätze beliefen sich auf 7,1 Milliarden €, ein Plus von 1%, was laut Bank „das Wachstum in allen Kerngeschäften widerspiegelt“. Konzernchef Christian Sewing kommentiert die Zahlen so: > In diesem Quartal haben wir unsere Stärke und Widerstandsfähigkeit als globale Hausbank unter Beweis gestellt. Alle unsere Geschäftsbereiche erzielten Ergebnisse, die unseren Zielen entsprachen oder diese übertrafen. Auch die Deutsche Bank geht laut Finanzvorstand James von Moltke davon aus, dass sie ihre selbst gesteckten Ziele für das laufende Geschäftsjahr erreichen wird. ## Radikale Umbauten bei beiden Geldhäusern Was Konzernchef Sewing nicht erwähnt: Er selbst hat dem Geldhaus 2019 einen radikalen Umbau verordnet, der jetzt Früchte trägt. So hat der Manager unter anderem Tausende Stellen gestrichen und die eigene Investmentbank beschnitten. Tiefgreifende Einschnitte gab es im Übrigen auch bei der Commerzbank, die etwa die Zahl ihrer Geschäftsstellen drastisch zusammengestrichen hat und ebenfalls Tausende Stellen abbaut. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) Gute Geschäftszahlen, aber die Aktienkurse beider Institute stürzen heute ab – wie kann das sein? Der Grund dürfte im miserablen Marktumfeld zu suchen sein. Der Ukraine-Krieg belastet natürlich weiterhin, aber vor allem sind es die immer weiter steigenden Rezessionsängste. So fliehen Privatanleger derzeit laut der DWS offenbar regelrecht von der Börse. Dass die Europäische Zentralbank aktuell scheinbar überhaupt keine Anstalten macht, den Leitzins anzuheben, ist für die beiden Banken auch nicht gerade hilfreich. ## Fazit: Lieber über den großen Teich schauen... Aus meiner Sicht hinken die beiden deutschen Geldhäuser den US-amerikanischen Großbanken hoffnungslos hinterher und werden sie vermutlich nie mehr einholen können. Mittelfristig sind allein durch die bereits von der US-Notenbank eingeleiteten Zinserhöhungen die Aussichten der US-Institute meiner Meinung nach wesentlich besser... **Bank-Aktien: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Aktie der Commerzbank und der Deutschen Bank. Noch nicht dabei? 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Wenige Tage später wurde ein vorläufiges Hoch bei 0,1875 USD markiert und NBC-Mitglieder konnten bereits hier satte Tradinggewinne realisieren. Nachdem Anfang der Woche die Aktien von ContraVir im Verhältnis 70 zu 1 zusammengelegt worden waren, schien es zunächst, als würde der Wert wieder ins Bodenlose fallen. **Positive Studiendaten** Heute berichtet die finanziell arg bedürftige Biotechfirma von positiven Forschungsergebnissen zu ihrem letzten Hoffnungsträger CRV431 für den Einsatz bei der nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH). Auch wenn es sich noch um frühe, präklinische Ergebnisse handelt, reichen diese für einen regelrechten Run auf die Aktie am heutigen Tage aus. Innerhalb der ersten Handelsstunden wurde ein Vielfaches der Marktkapitalisierung umgesetzt. Nicht ohne Grund: NASH ist eines der ganz großen Hype-Themen in der Pharmawelt und aufgrund des geringen Free Floats in der Aktie sind die Kursausschläge bei entsprechendem Volumen riesig. Die neuen Erkenntnisse kommen für NBC-Mitglieder nicht überraschend, heizen aber die Spekulation erst jetzt richtig an. ContraVir ist dringend auf weitere Finanzierungen angewiesen, um seine Studien fortführen zu können. Alternativ zu einer verwässernden Kapitalerhöhung könnte das Unternehmen sein Asset auch verpartnern - ein möglicherweise sehr lukrativer Deal auch für Aktionäre. Wie stark das Interesse aus der Pharmawelt an CRV431 aber wirklich ist, bleibt pure Spekulation. Klar ist: Mit weiterhin deutlich unter 10 Millionen USD Börsenwert besitzt die ContraVir-Aktie theoretisch weiteres Multibagger-Potenzial. NBC-Mitglieder sichern sich jedoch zusätzlich Liquidität für absolute No Brainer-Prozente bei anderen Aktien. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Corona-Crash an der Börse - jetzt in diese Aktie investieren?](https://www.sharedeals.de/corona-crash-an-der-boerse-was-ist-jetzt-zu-tun-jetzt-in-diese-aktie-investieren/) **Published:** März 13, 2020 **Author:** Redaktion **Content:** Das Coronavirus hält derzeit auch die Börsenwelt in Atem. Auf einen der größten Verlusttage aller Zeiten folgt heute ein Erholungsversuch. Von ihren Jahreshöchstständen sind die Indizes aber immer noch meilenweit entfernt. Während auch große DAX-Titel wie die [Deutsche Bank](https://www.sharedeals.de/?s=Deutsche%20Bank) (WKN: 514000) oder [Daimler](https://www.sharedeals.de/?s=Daimler) (WKN: 710000) allein dieses Jahr zwischenzeitlich mehr als 50 Prozent ihres Wertes eingebüßt haben, profitieren einige Nebenwerte mitunter exorbitant von der Corona-Pandemie. So genügte bei kleinen Biotech-Aktien wie Aytu BioScience (WKN: A2NB17) oder [Heat Biologics](https://www.sharedeals.de/?s=Heat%20Biologics) (WKN: A2JB4Y) zuletzt ein Hauch Corona-Phantasie, um die Kurse +779% respektive +525% innerhalb weniger Tage in den Orbit zu schießen. Bei Aytu waren erworbene US-Distributionsrechte für einen Corona-Test der Auslöser des Hypes, bei Heat ist es die Tatsache, dass man seine Technologieplattform nun auch im Einsatz gegen das Virus erforscht. Beide Aktien sind fundamental derzeit zu teuer und stellen keine seriöse Anlage mehr dar. Etwas anders sieht es bei einem weiteren potenziellen Corona-Highflyer aus, dessen Aktie noch am Allzeittief notiert und eine wahnsinnig attraktive Spekulation darstellt: **Aktientipp [Phio Pharmaceuticals](https://de.finance.yahoo.com/quote/PHIO/?p=PHIO) (WKN: A2PYB0)** Phio ist eine kleine US-Biotechschmiede mit einer proprietären "self-delivering" RNAi-Therapieplattform, genannt INTASYL. Auf Grundlage dieser entwickelt das Unternehmen die nach eigenen Angaben nächste Generation von Immun-Onkologie-Therapeutika. Der Ansatz Phios gilt als extrem vielversprechend, was diese Woche einmal mehr durch eine [Forschungsallianz](https://www.medigene.de/investoren-medien/mitteilungen/detail/phio-pharmaceuticals-und-das-helmholtz-zentrum-muenchen-geben-kollaboration-und-optionsvereinbarung-mit-medigene-bekannt) mit dem renommierten Helmholtz Zentrum München (befassen sich auch mit Coronaviren) und dem deutschen Immuntherapie-Player Medigene unterstrichen wurde. **Bewertung 50 Prozent unter Liquidationswert** Nach diversen Kapitalerhöhungen in den letzten Wochen hat Phio mittlerweile rund 2,9 Millionen Aktien im Umlauf und kommt damit auf Basis des gestrigen Schlusskurses von 2,15 USD auf eine unfassbar geringe Bewertung von unter 6,5 Millionen US-Dollar. Unfassbar deshalb, da Phio nicht nur technologisch extrem vielversprechend aufgestellt ist, sondern weil allein der Kassenbestand des schuldenfreien Unternehmens aktuell mehr als das Doppelte der Marktkapitalisierung ausmacht und zum Ende des laufenden Quartals über 15 Millionen US-Dollar betragen dürfte. Völlig vernachlässigt werden vom Markt aktuell die anstehenden Kurskatalysatoren, allen voran eine für das kommende Quartal vorgesehene Verpartnerung des Leadassets in einer ersten Krebsindikation, wie aus der aktuellen Unternehmenspräsentation hervorgeht. Ziel Phios ist es, die klinische Entwicklung seiner Produktkandidaten mit schlagkräftigen Partnern voranzutreiben und auf diese Weise nicht-verwässernde Einnahmen und damit Aktionärswert zu generieren. Quelle: Phio Pharmaceuticals Corporate Presentation 01/20 **Wird Phio sogar zum "Corona Play"?** Diese Frage ist mehr als berechtigt, denn RNAi -Technologien gelten als potenziell prädestiniert für den Einsatz bei Viren wie Corona. Exklusiven SD-Informationen von dieser Woche zufolge prüft das Management derzeit tatsächlich ein entsprechendes Engagement: > Wir untersuchen das COVID / Corona-Virus und was wir dort möglicherweise tun können. Die obige Stellungnahme von Phios Kommunikationsbeauftragter Ashley Robinson macht klar: Eine Corona-Meldung ist sehr wahrscheinlich! Was eine solche mit einer ohnehin eklatant unterbewerteten 6-Millionen-Dollar-Aktie anstellen würde, kann sich angesichts der bisherigen Erfahrungen jeder denken. Es ist möglich, dass wir bereits im Rahmen des kommenden Jahresberichts, den wir für Ende des Monats erwarten, nähere Informationen erhalten. Unabhängig von der Corona-Thematik ist die von der Virus-Krise fundamental eher nicht betroffene Phio-Aktie derzeit aber der mit Abstand interessanteste spekulative Micro-Cap mit einzigartigem Chance-Risiko-Profil. Bei lediglich 2 Millionen US-Dollar Cashburn pro Quartal hat das Unternehmen in diesem Jahr keinerlei Finanzierungsdruck. Sowohl die offiziellen Meilensteine als auch mögliche Corona-News könnten für die Phio-Aktie in den kommenden Wochen einen Kursvervielfacher bedeuten. Wir sind mittlerweile randvoll positioniert und warten entspannt auf das, was kommt. Wichtig: Orders limitieren! Kurspeaks laden wie immer zum Trading ein. Besprich die Aktie von Phio Pharmaceuticals mit unseren Experten und Hunderten begeisterten Anlegern in unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/)! **Weiterlesen**: Wir haben für Dich die [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) zusammengestellt und liefern Dir [aktuelle News und Einschätzungen zu Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/category/biotech/). **Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Mitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens Phio Pharmaceuticals. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Mitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Coronavirus und Gold: Der Notfall bringt saftige Gewinne](https://www.sharedeals.de/coronavirus-und-gold-der-notfall-bringt-saftige-gewinne/) **Published:** Februar 24, 2020 **Author:** Andreas Lambrou **Content:** Manchmal überschlagen sich die Ereignisse, obwohl man das gar nicht will. Der Coronavirus liefert ein weiteres starkes Argument dafür, warum Sie als Anleger Ihren Fokus auf den sicheren Hafen Gold und Goldaktien lenken sollten. Das Siebenjahreshoch beim [Goldpreis](https://www.sharedeals.de/?s=Gold) und die 1.700-Dollar-Marke sind in Reichweite. Allein am Freitag stieg der [NYSE Arca Gold Bugs Index](https://www.sharedeals.de/?s=Goldbugs) (WKN: 969996) um satte **+4%**. Das ermöglicht ein unglaubliches Gewinnpotenzial für schlaue Anleger, die ihre jetzt noch bestehende Last-Minute-Chance nutzen möchten. Weltweit sorgt der Coronavirus für große Turbulenzen an den Finanzmärkten. In Italien und seiner größten Wirtschaftszone, der Lombardei, wurde heute ein Börsenbeben ausgelöst, mit der Gefahr des größten Tagesverlustes seit mindestens dreieinhalb Jahren. Wären die Börsen heute schon relativ niedrig bewertet, würde mich das alles nicht stören. Doch die Börsenindizes, vor allem in den USA, notieren relativ nahe an ihren Allzeithochs. Die medizinischen Fakten des COVID-19-Ausbruchs bleiben in höchstem Maße beunruhigend. Es spricht zurzeit nichts dafür, zur Tagesordnung zurückzukehren. Es ist anzunehmen, dass die globale Virenpandemie einen weiteren Risikofaktor darstellt, der uns in Schüben noch lange begleiten wird. Das reale Gefahren existieren, ist allein an der Todesfallrate abzulesen, die weit über der eines gewöhnlichen Grippevirus liegt. Doch das ist für Anleger dabei weit weniger relevant als die psychische Verfassung des Marktes, auf die der Virus nun trifft. Bis vor wenigen Tagen bot die perverse Hochstimmung an den Börsen keine Luft für Verfehlungen. Der Virus wird sich schleichend auch mittels Gewinnmitnahmewellen, die saisonal ohnehin fällig wären, nun an den Börsen niederschlagen. Quelle: [Worldometers.info](https://www.worldometers.info/coronavirus/) Für mich fühlt sich die Situation ähnlich an wie die Techblase, die vor 20 Jahren platzte, während mit dem 11. September 2001 die globale Terrorgefahr erstmals konkret wurde und wiederum bis heute ein ständiger Begleiter für Anleger blieb. Ich glaube fest daran, dass der Coronavirus zwar in wenigen Monaten schon wieder abklingt, aber die Ängste ab Herbst wieder erneut aufkommen werden. **Zyklische Kaufchancen bei Rohstoffen nur langsam nutzen** Grundsätzlich sind jetzt natürlich aus zyklischer Sicht weitere Rückschläge bei **konjunkturabhängigen industriellen Rohstoffen und Minenatien** wie Öl- und Kupferaktien zu befürchten. Wobei ich die Situation im langfristigen Bild als ähnlich kaufenswert einstufe wie anno 2001/02, als die Weltwirtschaft sich ebenfalls stark abkühlte, bevor die Rohstoffe ihren Boden bildeten und sich die Preise für Öl und Kupfer **verfünffachten (!)**. Trotzdem will ich nicht der erste sein, der heute in die Schwäche hinein kauft, zumal sich viele konjunkturabhängige Rohstoffaktien seit Sommer 2019 bereits deutlich erholten und jetzt noch einmal in Richtung dieser Jahrestiefs tauchen könnten. Positiv anzumerken ist, dass Sie von den großen Zentralbanken in nächster Zeit keinerlei Straffungsmaßnahmen der Geldpolitik befürchten müssen. Die Politik des leichten Geldes wird in den USA, Europa und Asien fortgeführt und liefert das stärkste Argument für Goldinvestitionen. **Die Konjunktur war schon vor dem Coronavirus schwach** Die Konjunkturprognosen verdüsterten sich schon bevor der Coronavirus überhaupt bekannt war. Japan verzeichnete im 4. Quartal einen heftigen Rückgang seiner Wirtschaftsleistung von 1,6%. China kam in den letzten Wochen praktisch zum Stillstand, was zunächst am Neujahrsfest lag. Im Gegensatz zu den Vorjahren erholt sich die industrielle Nachfrage nur langsam. Die Kohlenachfrage des Landes ist aktuell sehr gering. **Dieses Gemisch bietet weiter Aufwärtspotenzial für Gold** Dies wirkt sich zweifellos auf das globale Wachstum aus, und wird im 1. und 2. Quartal erheblich spürbar sein, bevor dann auch schon wieder der Herbst und damit schlimmstenfalls eine erneute Virenwelle bevorstehen könnte. Damit Sie mich richtig verstehen: Ich will keine Panik schüren. Ein starker Trend zeigt sich daran, dass er ohnehin läuft, wie Gold das ganze Jahr 2019 über getan hat, und dieser wird mit jedem Faktor noch stärker, der dazukommt, wie aktuell: ...der **Coronavirus** ...die Spannungen im **Nahen Osten**, jüngst zwischen der Türkei und Nordsyrien, weiterhin im Iran ...die **globale Geldmenge**, die wegen des realen wirtschaftlichen Rückschlags nochmals erheblich ausgeweitet wird ...die Niedrig-, Null- bis **Negativzinsen**, die in der Folge der Interventionen immer stärker werden. **Last-Minute-Chance bei den Goldminenaktien** Goldminenaktien sind im Vergleich zum aktuellen Goldpreis noch immer stark unterbewertet. Es dürfte nur eine Frage von wenigen Wochen sein, bevor Anleger realisieren, welche enormen Chancen die Goldminenaktien bei einem konstant hohen Goldpreis über 1.500 USD pro Unze offerieren. Ein Goldpreis von 1.600 oder gar 1.700 USD führt dazu, dass die freien Cashflows der Goldminenindustrie regelrecht explodieren. Es gab in der Geschichte der Goldminenindustrie praktisch noch niemals zuvor eine ähnliche Ausgangslage, in der die Gewinne mit dem Goldpreis explodierten, während die Kosten so konstant blieben. Wenn Sie sich an die Anfangsjahre des Jahrtausends erinnern, hatten wir damals zwar auch rasant steigende Goldpreise. Doch diese starteten damals unterhalb der durchschnittlichen Förderkosten der meisten Minenkonzerne und der Ölpreis stieg damals ebenfalls extrem stark an, was sich negativ auf die Kosten auswirkte. Heute fällt der Ölpreis und die Margen im Goldgeschäft liegen weit über 600 US-Dollar pro geförderter Unze. Im 4. Quartal verdiente Barrick Gold netto 1,4 Milliarden US-Dollar. Im 4. Quartal 2005 wurden dagegen nur 175 Mio. US-Dollar verdient oder achtmal weniger. Auch der operative Cashflow war damals viermal niedriger. Doch die Aktie von Barrick notiert heute praktisch auf dem gleichen Kursniveau wie 2005, obwohl bei dieser Gewinnentwicklung ein neues Allzeithoch über 50 CAD angezeigt wäre oder **+66%** Kursgewinnpotenzial. \[optin-monster-shortcode id="uwsm8uvaoootw4cllaz8"\] In meiner nächsten Wochenausgabe werde ich meinen Lesern hochaktuell mindestens **5 Top-Favoriten** im neuen **Gold Chancenreport 2020** vorstellen, die das größte Kurspotenzial von Brokern und Investmentbanken zugesprochen bekommen. Diese Aktien sind immer noch ultragünstig bewertet. **PLUS-Aktien steigen noch stärker als der Sektor** 12 große Gewinner-Aktien halte ich schon im **PLUS Investitionsdepot**, die im Durchschnitt **+81%** im Gewinn notieren, während der **Goldminenindex HUI** im gleichen Zeitraum **+52%** zugelegt hat. Einzelne Favoriten von mir wie zum Beispiel **Leagold** haben sogar **+201%** oder **Continental Gold** **+136%** zugelegt. Wenn Sie sich heute entschließen, Goldherz PLUS einmal zu testen, erhalten Sie von mir umgehend die spannendsten Edelmetallaktien 2020 gratis dazu. Jetzt stehen bei Goldaktien die einfachsten umsetzbaren **Gewinnchancen** bevor. 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Heute informiert der Event-Veranstalter darüber, dass die Festivals Deichbrand, Hurricane, Southside, Rock am Ring, Rock im Park, SonneMondSterne und Greenfield in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie erneut ausfallen. Allen Ticketinhabern werde unkompliziert die Möglichkeit gegeben, die Festivals in 2022 zu besuchen, so CTS Eventim in der Stellungnahme. CTS Eventim ist mittels eventimpresents Veranstalter der Traditionsfestivals Rock am Ring und Rock im Park. ## Gutscheinregelung regelt Die erlösten Umsätze CTS Eventims brachen in den ersten drei Quartalen 2020 um 79 Prozent auf 229 Millionen Euro ein, nur wenige Branchen wie Tourismus erwischten die Corona-Kontaktsperren noch schlimmer. CTS Eventim merkte im Rahmen seiner Prognose die beispiellose Situation an. Die so wichtigen liquiden Mittel des Ticketverkäufers, quasi der "Endgegner" einer jeden wirtschaftlichen, effizienten Unternehmung, können in europäischen Kernmärkten durch die sogenannten "Gutscheinlösungen", manchem wohl selbst bekannt aus Fitnessstudio oder anderen Freizeiteinrichtungen, abgesichert werden. Das ist möglich, weil Veranstalter laut Bundesregierung Kunden „nach Inkrafttreten der Gutscheinlösung ohne ihre Zustimmung einen Gutschein ausstellen“ dürfen. Die Verbraucherzentralen kritisieren, dies solle „auf freiwilliger Basis“ geschehen im Sinne einer freien Verfügung persönlicher Finanzressourcen. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort Aktiengewinne von +637%, +3.150% oder +23.525%! SDChat Anmeldung ## Analystenstimmen warnen Die Bundesregierung warnt zwar davor, dass eine Insolvenzwelle voraussichtlich auch dazu führen, dass Erstattungsansprüche nicht mehr geltend gemacht werden könnten. Bei CTS Eventim sind solche Befürchtung Quatsch. Dank der bilanzfreundlichen Gutscheinlösung und interner Optimierungen kommt CTS Eventim gut abgefedert durch die Coronakrise. So summierte sich das Cashpolster bei moderat gestiegenen fremden Mitteln Septemberende auf 800 Millionen Euro. Einige Banken und Analysten sind hier pandemieverlaufsbedingt bearish eingestellt. Über den jüngsten Studien wie von DZ Bank schwebt die Ungewissheit, wann Großevents wieder unter Normalbedingungen stattfinden werden. Der nahe Rekordhoch notierende Aktienkurs CTS Eventims sei aus Chance-Risiko-Punkten ungünstig, so DZ-Analyst Thomas Maul im Februar-Update. **CTS-Eventim-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die CTS-Eventim-Aktie. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/)! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [CureVac: Aus für Covid-Impfstoff – geht's weitere -50% runter?](https://www.sharedeals.de/curevac-aus-fuer-covid-impfstoff-gehts-weitere-50-runter/) **Published:** Oktober 12, 2021 **Author:** Jens Lion **Content:** Eine miese Nachricht jagt für Inhaber der [CureVac-Aktie](https://www.sharedeals.de/aktie/curevac/) (WKN: A2P71U) die nächste: Der Impfstoffkandidat der ersten Generation ist endgültig Geschichte, damit sind auch die möglichen (politisch motivierten) Umsätze seitens der EU-Kommission dahin. Die Tübinger [ziehen ihren Zulassungsantrag zurück](https://www.curevac.com/2021/10/12/curevac-verlagert-fokus-der-covid-19-impfstoffentwicklung-auf-mrna-technologie-der-zweiten-generation/). Curevac ist ein Biotech-Unternehmen mit rechtlichem Sitz in den Niederlanden und Zentrale in Tübingen, das sich auf die Erforschung und die Entwicklung von Arzneimitteln auf der Grundlage des Botenmoleküls mRNA spezialisiert hat. Schon seit Monaten halten wir die Aktie für viel zu teuer. Ein politisch motivierter „Mitleidsvertrag“ mit der EU war der letzte Strohhalm für Aktionäre – und ist nun offiziell ad acta gelegt. Der vielversprechende Kandidat der zweiten Generation soll laut Management „noch im Jahr 2022“ eine Zulassung erhalten. Doch mal Butter bei die Fische: ## Braucht es noch weitere Impfstoffe? Die Impfstofflager machen langsam den Milchseen Konkurrenz. Kalkulieren wir die üblichen Verzögerungen von mindestens 1-2 Quartalen ein, kommt auch das Vakzin der zweiten Generation von CureVac einfach viel zu spät. Lukrative Doppelimpfungen sind bis dahin Geschichte, andere Hersteller werden den Markt dominieren. Der Anreiz für beschleunigte Zulassungsverfahren wird zudem nicht mehr vorhanden sein. ## Unmodifizierter Ansatz verabschiedet Bisher konzentrierte sich CureVac auf die Entwicklung von Impfstoffen auf der Basis sogenannter „unmodifizierter mRNA-Technologie“. Die beiden Platzhirsche [BioNTech](https://www.sharedeals.de/?s=Biontech) und [Moderna](https://www.sharedeals.de/?s=Moderna) nutzen hingegen „modifizierte mRNA-Technologien“ und waren damit deutlich erfolgreicher. Auch CureVacs zweiter Impfstoffkandidat gegen Covid basiert auf der ungeliebten unmodifizierten Variante. Trotz vielversprechender vorklinischer Daten glaube ich nicht, dass es am Ende des Tages zu einer Zulassung kommt, und bleibe auch bezüglich der Wettbewerbsfähigkeit sehr kritisch. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort Aktiengewinne von +637%, +3.150% oder +23.525%! SDChat Anmeldung Unsere Alt-Empfehlung Translate Bio mit +140% [Rendite zum Übernahmepreis](https://www.sharedeals.de/translate-bio-erhaelt-buyout-offerte-da-ist-das-ding/) beziehungsweise der Käufer Sanofi verabschiedete sich ebenfalls jüngst vom unmodifizierten Ansatz. Ich prognostiziere: CureVac wird 2022 folgen. ## Ist die Bewertung jetzt adäquat? Ich bezeichnete die Marktkapitalisierung von CureVac in der Vergangenheit stets als deutlich zu hoch, wie [zuletzt im August](https://www.sharedeals.de/curevac-naechster-partner-zieht-den-stecker-was-bedeutet-das/). Ist die Aktie jetzt ein Kauf? Ich sehe zu viele rote Flaggen: zahlreiche eingestellte Partnerschaften, zeitlich sehr angenehme Insiderverkäufe sowie wiederholte Verschiebungen, nicht eingehaltene Versprechen, Salami-Taktiken bei schlechten Neuigkeiten und Datenveröffentlichungen, die sehr spärlich ausfallen. Ich halte weitere -50% für realistisch. Mit einer Marktkapitalisierung von 2-3 Milliarden US$ wäre die Firma derzeit meiner Meinung nach deutlich fairer bewertet. Ein signifikanter Teil dieser Bewertung rührt aus dem noch hohen Kassenbestand. Weder vom Management noch von den Daten (das schließt auch alte Onkologie-Studien außerhalb der Impfstoffe mit ein) noch vom Verlauf der Partnerschaften bin ich beeindruckt und halte CureVac leider für nicht wettbewerbsfähig. Mit einer Bewertung von 7 Milliarden US$ ist CureVac immer noch eines der teuersten Forschungsunternehmen der Welt. Die Basis dafür sehe ich bisher keineswegs. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **CureVac-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), dem Forum der neuen Generation für die CureVac-Aktie. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=jl)! **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** CureVac --- ### [CytomX vor Neubewertung: „Gewaltiges Momentum“](https://www.sharedeals.de/cytomx-vor-neubewertung-gewaltiges-momentum/) **Published:** Januar 12, 2023 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Nach dem [furiosen Jahresstart](https://www.sharedeals.de/cytomx-70-nach-moderna-deal-weitere-millionengewinne-im-nbc/) mit einem Kursgewinn von zeitweise +70% an einem Tag hat sich die Aktie von [CytomX Therapeutics](https://finance.yahoo.com/quote/CTMX/) (WKN: A14158) erwartungsgemäß beruhigt. Angesichts eines starken Auftritts des Unternehmens auf der J.P. Morgan Healthcare Conference (Präsentation) gestern in San Francisco dürfte die Konsolidierungsphase aber schon bald in eine neue Aufwärtsbewegung übergehen. Mittel- und langfristig winken außergewöhnliche Chancen. CytomX ist ein in der klinischen Phase befindliches, auf Onkologie spezialisiertes Biotech-Unternehmen aus San Francisco, das sich dem Ziel verschrieben hat, Krebs auf innovative Weise zu bekämpfen. Durch die Entwicklung einer neuen Klasse von bedingt aktivierten Biologika, die auf der „Probody“-Technologieplattform basieren, will CytomX die Grenzen der derzeitigen Krebstherapien überschreiten. Mittlerweile verfügt das Unternehmen über sechs schwergewichtige Lizenzdeals mit großen Pharmakonzernen. ## „Unser Unternehmen war niemals stärker“ Die ausführliche Präsentation von CytomX-CEO Dr. Sean McCarthy ([Transkript](https://sdchat-cdn.s3.eu-central-1.amazonaws.com/o/f5617f60-048b-4a5d-aa6d-a67c9c925e8a/Upload_JensLionNoAlpha_20230112091353.pdf?X-Amz-Algorithm=AWS4-HMAC-SHA256&X-Amz-Credential=AKIA6MPES55U24MAKKY5%2F20230112%2Feu-central-1%2Fs3%2Faws4_request&X-Amz-Date=20230112T095126Z&X-Amz-Expires=300&X-Amz-SignedHeaders=host&X-Amz-Signature=3399febb4dea684060dd5e89b438a1073609decd18adf861d24b415bfcf15831)) war gespickt mit Hinweisen auf eine anstehende Transformation und Neubewertung des Unternehmens auch am Kapitalmarkt. CytomX sei „niemals stärker“ gewesen als aktuell und man verfüge mittlerweile über mehr als 15 aktive Entwicklungsprogramme. Der Großteil der Produktkandidaten ist mit „Big Pharma“ verpartnert – es bestehen milliardenschwere Deals mit den Konzernen Bristol-Myers Squibb, AbbVie, Amgen, Astellas, Regeneron und Moderna. Das sind Partner, die zusammen 600 Milliarden US$ Marktkapitalisierung auf die Waage bringen. CytomX beansprucht die Technologieführerschaft in seinem Bereich und sieht sich der Konkurrenz eigenen Angaben zufolge „weit voraus“. Auf der gestrigen Konferenz hieß es dazu: > Wir sind weiterhin führend auf dem Gebiet der konditionalen Aktivierung und wir und unsere Partner sehen die Lokalisierung potenter Biologika als strategischen Bereich der Forschung und Entwicklung sowie der Onkologie und zunehmend auch außerhalb der Onkologie. Ein Auszug aus der breiten Pipeline des Unternehmens. Dank der skalierbaren Plattform-Technologie entstehen immer neue Produktkandidaten. ## Wohin führt die Neubewertung? Nach dem für die Biotech-Branche außergewöhnlich schwierigen 2022 dürfte es für CytomX in diesem Jahr darum gehen, eine neue „Equity Story“ zu lancieren und langfristige Investoren neu zu begeistern. Dem Vernehmen nach ist eine Kapitalerhöhung auf Basis der gegenwärtigen Bewertungsniveaus keine valide Option für CytomX. Das freut bestehende Aktionäre. Vielmehr setzt das Unternehmen auf seine bestehenden und potenziell neuen Partnerschaften, um nicht-verwässerndes Kapital zu akquirieren. So könnte CytomX allein aus den laufenden Entwicklungsprogrammen viele Hunderte Millionen US$ an Meilensteinzahlungen über die nächsten Jahre generieren. Geht man nach den Worten von Dr. McCarthy, stehen dieses Jahr wichtige Fortschritte auf der Agenda und das Geschäft schreitet mit „gewaltigem Momentum“ voran. Während Mitglieder des [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) mitunter bereits meilenweit vorne liegen und sogar Millionengewinne verzeichnen, hatten wir in unserem [letzten Update](https://www.sharedeals.de/cytomx-70-nach-moderna-deal-weitere-millionengewinne-im-nbc/) die attraktive Chance für Neueinsteiger skizziert, bei Kursen um 2,40 US$ in größerem Stil Positionen aufzubauen. Es folgte eine Kursrallye bis über 3 US$ am Tag darauf. Aktuell bildet die Aktie einen neuen Boden aus und ging gestern mit 2,74 US$ aus dem Handel. Trotz einer bei vielen schon stark im Gewinn liegenden Position bleibt die CytomX-Aktie einer unserer Top-Favoriten auf eine nachhaltige Neubewertung im Jahr 2023 und ein weiterer Ausbruch scheint nur eine Frage der Zeit. Während Gewinnmitnahmen weiterhin nicht schädlich sind, sollte das exzellente Chance-Risiko-Verhältnis stets berücksichtigt werden: Mit aktuell nur gut 180 Millionen US$ Marktkapitalisierung handelt CytomX auch nach weiteren Technologie-validierenden Mega-Deals unter seinem Nettokassenbestand. Ein absurdes Szenario. ## Nächster Highflyer vor der Tür Im No Brainer Club ([Performance-Rückblick 2022](https://www.sharedeals.de/no-brainer-club-trotzt-baerenmarkt-chefanalyst-mit-7256-performance/)) warten die nächsten Highflyer auf ihren großen Ausbruch. Ein weiterer Top-Favorit dürfte sich dabei noch im laufenden Quartal vervielfachen! **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=as)! **Interessenkonflikt: Herausgeber bzw. Autor und Mitarbeiter halten Aktien des besprochenen Unternehmens CytomX Therapeutics. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Herausgeber bzw. Autor und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Da Vinci Luxury: Startschuss bei deutscher Traditionsaktie!](https://www.sharedeals.de/da-vinci-luxury-startschuss-bei-deutscher-traditionsaktie/) **Published:** August 26, 2015 **Author:** Marc **Content:** **Während sich der Aktienkurs der [Dorstener Maschinenfabrik](http://www.ariva.de/dorstener_maschinenf.-aktie/chart?t=year&boerse_id=0) seit unserem Tipp letzte Woche schon vervielfachen konnte, stehen die Papiere der [Da Vinci Luxury](http://www.ariva.de/da_vinci_luxury-aktie/chart?t=year&boerse_id=17) (WKN: 518830) noch ganz am Anfang einer Neubewertung. Die Umsätze der letzten Wochen deuten auch hier auf einige Überraschungen hin.** Abseits jeglicher Aufmerksamkeit konnte die ehemalige Xerius AG zu Beginn des Jahres einen wegweisenden Deal abschließen und durch den Verkauf von Markenrechten des luxuriösen italienischen Schuhherstellers Bruno Magli an ein New Yorker Unternehmen die beachtliche Summe von [28,5 Millionen Euro](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-01/32538900-pta-news-da-vinci-luxury-ag-bruno-magli-markenauktion-abgeschlossen-marquee-brands-llc-erhaelt-zuschlag-fuer-28-5-mio-euro-015.htm) vereinnahmen. Mit dem Geld konnte Bruno Magli als hundertprozentige Tochtergesellschaft der heutigen Da Vinci Luxury AG nicht nur komplett entschuldet werden; es soll auch ein zweistelliger Millionenbetrag in der Kasse verblieben sein. ### Kursziel 8 Euro? In einem [Interview](http://www.boerse-express.com/pages/1545404/fullstory/?page=all) mit den Kollegen von Small Cap News skizzierte Da-Vinci-Luxury-Vorstand Hendrik Klein im April dieses Jahres die weiteren Pläne, von denen nur ein paar Details bis heute nicht an die Öffentlichkeit gedrungen sind. So soll Bruno Magli zukünftig als Auftragsnehmer auftreten und ohne Risiko für den neuen Rechteinhaber Marquee Brands produzieren. Dieser gehört zur Investmentgesellschaft Neuberger Berman mit über 250 Milliarden Dollar an Vermögen unter Verwaltung und dürfte Bruno Magli - mittlerweile übrigens mit Star-Designer [Michael Michalsky](http://www.fashionstreet-berlin.de/michael-michalsky-creative-director-brunomagli/39899/) an Bord - zu neuen Rekordumsätzen verhelfen. Schon 2013 kamen die Italiener laut Klein auf 22 Millionen US-Dollar Umsatz in den USA, 11 Millionen in Japan und 3 Millionen im Rest der Welt. Zudem habe der südkoreanische Lizenznehmer 40 Millionen Dollar Umsatz mit Bruno-Magli-Produkten erzielt. Die Tatsache, dass Marquee-Brands-Chef Michael DeVirgilio das US-Modelabel Kenneth Cole innerhalb einiger Jahre von 50 Millionen Dollar auf über 600 Millionen Dollar Umsatz führte, weckt auch für Bruno Magli riesige Phantasie, zumal man auch erstmals in das gigantische Geschäft mit Sneakers einsteigen will. Kein Wunder, dass bei den Analysten von Small Cap News schon im April ein Kursziel von 8 Euro auf Sicht von 24 Monaten die Runde machte. ### Hauptversammlung mit Spannung erwartet Wie aus unternehmensnahen Kreisen zu hören ist, könnten bereits im Rahmen der kommenden Hauptversammlung am 31. August neue Details zur Geschäftsentwicklung und der künftigen Strategie an die Öffenlichkeit dringen. Die gut gefüllte Kriegskasse und das top-vernetzte Management wecken Hoffnungen auf aufsehenerregende Deals. Hinter vorgehaltener Hand ist sogar vom Thema Fußball die Rede. Ganz aktuell läuft eine [Meldung](https://www.pressetext.com/news/20150826006) über die Ticker, wonach Da Vinci Luxury 85% an der niederländischen Heroes-Gruppe erworben hat, deren neue Kollektion ab dem Herbst in den Verkauf gehen soll. Auf Basis von 7 Millionen ausstehenden Aktien und einem Kurs von derzeit 1,32 Euro liegt die Marktkapitalisierung von Da Vinci immer noch im einstelligen Millionenbereich. Allein der Cashbestand dürfte nach der Veräußerung der Bruno-Magli-Markenrechte höher gewesen sein. Wir sehen bei dem Berliner Unternehmen eine echte Erfolgsstory mit zahlreichen Überraschungen heranwachsen und erwarten weiter stark steigende Kurse, die auch durch die aktuelle Chartsituation begünstigt sein dürften. **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens und hat – wie andere Aktionäre auch – eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Für diesen Beitrag redaktionell verantwortlich ist der Autor als freiberuflicher Journalist. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Small Caps --- ### [Daimler Truck-Aktie: Hervorragende Neuigkeiten](https://www.sharedeals.de/daimler-truck-aktie-hervorragende-neuigkeiten/) **Published:** Juli 11, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Daimler Truck-Aktie (WKN: DTR0CK) prallt am Dienstagmorgen an ihrem Jahreshoch bei etwa 33 € ab und legt im Anschluss den Rückwärtsgang ein. Sollte diese Nachricht nicht für einen neuen Kurshöchststand beim Nutzfahrzeughersteller sorgen? ℹ **Daimler Truck vorgestellt** Daimler Truck ist der weltweit größte Hersteller von Nutzfahrzeugen. Der Konzern entstand Ende 2021 durch die Abspaltung des Lkw- und Bus-Geschäfts aus der Daimler AG. Seitdem ist Daimler Truck als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert und Mitglied im DAX. Der Konzern verkauft seine Nutzfahrzeuge weltweit unter den acht Marken BharatBenz, Freightliner, FUSO, Mercedes-Benz, RIZON, Setra, Thomas Built Buses und Western Star. Bei mittelschweren und schweren Lkw über sechs Tonnen Gesamtgewicht ist Daimler Truck Weltmarktführer. Der Konzern mit Sitz in Stuttgart hat einen Börsenwert von aktuell ca. 26,8 Milliarden €. ## Prognoseanhebung und Aktienrückkaufprogramm Nach dem starken Verlauf des bisherigen Geschäftsjahres gab das Management von Daimler Truck am Montagabend eine Erhöhung der Jahresprognose bekannt. War bislang ein Jahresumsatz von 55 bis 57 Milliarden € angepeilt, rechnet der Vorstand nun mit einem Umsatz von 56 bis 58 Milliarden €. Auch beim Fahrzeugabsatz geht der Lkw- und Bushersteller von einer Steigerung der Stückzahlen aus. Die Absatzprognose wurde von 510.000 bis 530.000 Fahrzeuge auf 530.000 bis 550.000 Stück erhöht. Nicht zuletzt zeigt sich die Konzernführung von Daimler Truck auch zuversichtlicher in Bezug auf den Gewinn. Während der Konzern bislang von einer bereinigten Umsatzrendite von 7,5 bis 9,0% ausging, stehen nun 8,5 bis 10,0% im Raum. Für die Verbesserung der Gewinnmarge um 1,0% sieht der Nutzfahrzeughersteller gleich mehrere Gründe: starke Kernmärkte, stabilere Lieferketten, gelungene Preiserhöhungen und eine gute Entwicklung des Service-Geschäfts. Doch damit nicht genug der guten Nachrichten: Daimler Truck kündigte angesichts des hohen Liquiditätsüberschusses ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu zwei Milliarden € an. Ab Anfang August sollen die ersten Aktien zurückgekauft werden. ### **Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen**  - Nach welchen **3 goldenen Trading-Regeln** Markttechnik-Profi und Finanz-Coach Axel Müller immer handelt - Wie Du diese **3 Tricks für Dein eigenes Trading** anwendest und damit von jetzt auf gleich durchweg stabilere Renditen erzielst - Und wie Du **mit nur einem Blick Charts wie ein Profi** liest und Dich so immer mit dem aktuellen Trend **zum nächsten Gewinn** handelst [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Knapp unter den Höchstständen Die Daimler Truck-Aktie befindet sich seit Ende Mai in einem starken Aufwärtstrend und notiert aktuell hauchdünn unter ihrem Jahreshoch. Auch das Allzeithoch von Anfang 2022 ist nur noch ca. 7% entfernt. ## Weiterhin eine Kaufempfehlung Die Daimler Truck-Aktie ist für mich weiterhin eine Kaufempfehlung. Die Geschäfte des weltgrößten Nutzfahrzeugherstellers laufen blendend und sind relativ krisensicher. Schlechte Nachrichten sind vom Bus- und Lkw-Hersteller in den kommenden Monaten kaum zu erwarten. Anleger dürfen sich zwar keine außergewöhnlichen Renditen von der Daimler Truck-Aktie erwarten. Aber sie hat meiner Meinung nach das Zeug dazu, sich besser als der DAX zu schlagen. Zudem dürfte sie sich zu einer attraktiven Dividendenaktie entwickeln. 💬 **Daimler Truck-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Aktien-Forum der neuen Generation! **Kategorien:** Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Daimler Truck --- ### [Datagroup auf Rekordfahrt - Aktie ebenso](https://www.sharedeals.de/datagroup-auf-rekordfahrt-aktie-ebenso/) **Published:** Oktober 31, 2019 **Author:** Manuel Hefele **Content:** Die [Datagroup-Aktie](https://www.ariva.de/datagroup-aktie) (WKN: A0JC8S) steuerte zuletzt auf ein neues Rekordhoch bei 54,20 Euro und weitere könnten folgen. Der IT-Services-Anbieter präsentiert am 25. November vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/2019 und mit seinem strategischen Buy-and-Build-Plan, der kontinuierlich Zukäufe vorsieht, forciert das Unternehmen den nächsten Umsatzschub. Datagroup ist ein kleiner Champion in seinem Bereich. Denn als "IT-Infrastruktur as a Service"-Spezialist besticht der Scale-Konzern durch kontinuierlich steigende Umsatzerlöse in den letzten Geschäftsjahren, die mit einer wachsenden Anzahl von zugekauften kleineren IT-Branchenplayern einhergehen, aber auch die Dividende kommt nicht zu kurz. Als ein führender deutscher IT-Dienstleister ist die Datagroup sowohl in Servicefunktion wie auch als Anbieter von IT-Produkten aktiv - jedoch ausschließlich für Geschäftskunden. Die Angebote richten sich vorwiegend an Unternehmen mit 250 bis 5.000 IT-Arbeitsplätzen. Software und Business-Applikationen entwickelt Datagroup in vielen Fällen selbst. Nach eigenen Angaben betreut das Unternehmen „für mittelständische und große Unternehmen sowie öffentliche Auftraggeber über 600.000 IT-Arbeitsplätze weltweit.“ **Corbox - die "Suite von IT-Services"** Mit der Full-Outsourcing-Plattform Corbox besitzt Datagroup eine modulare Komplettlösung für einen im Bestfall reibungslosen IT-Betrieb innerhalb einer Organisation. Kunden können damit beispielsweise Kundendienstprogramme, SAP- oder Sicherheitsanwendungen managen. In manchen Fällen managt auch Datagroup für Geschäftskunden Business-Programme. Corbox ist zudem mit den wichtigen Cloud-Services von Amazon und Microsoft vernetzbar. Im Vergleich mit direkten Wettbewerbern kann Datagroup mit hoher Kundenzufriedenheit punkten. So kommt die Gesellschaft nach einer Studie von Whitelane Research und der Sourcing-Beratung Navisco auf den dritten Rang, nur übertroffen von TCS und NTT Data, und noch vor Google, Amazon und QSC, die SD-Leser von zwei ausgesprochen [erfolgreichen Trading-Tipps](https://www.sharedeals.de/qsc-tk-spartenverkauf-bringt-229-mio-naechster-sd-volltreffer/) kennen. **IT-Budgets in Unternehmen steigen** Die [Innovations-Studie](https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2019/oktober/tradition-statt-disruption-deutsche-unternehmen-investieren-nicht-genug-in-die-zukunft/) von Bertelsmann aus dem Oktober bescheinigt vielen deutschen Unternehmen, diese würden „in die Zukunft stolpern, anstatt mit einer offenen Innovationskultur voranzugehen.“ Vor dem Hintergrund eines wachsenden Bedarfs eines IT-Outsourcing-Umfelds stehen viele Organisationen, frei- oder eher unfreiwillig, vor einer IT-Transformation. Eine Umfrage der Unternehmensberatung AXXCON aus 2018 zwischen Firmen mit mindestens 500 Mitarbeitern ergab, dass die meisten Mittelständler inzwischen verstärkt auf IT-Services setzen und ein Großteil dessen sogar sehr zufrieden ist mit dem Betrieb. **Datagroup will Wachstum fortsetzen** Nach dem aus Datagroup-Sicht „sehr guten Start“ soll auf Sicht des Gesamtjahres 2018/2019 der Konzernumsatz von 272 auf über 300 Millionen Euro steigen und das EBITDA von 34,5 Millionen Euro auf über 38,5 Millionen Euro. Dank erstmalig angewandter IFRS-Regelungen 15 und 16 kann Datagroup aber wohl ein EBITDA von mehr als 45 Millionen Euro trotz leicht geringerem Umsatz von mehr als 295 Millionen Euro erwarten. CEO Max H.-H. Schaber kürzlich: > Nach dem bereits sehr guten Start in das neue Geschäftsjahr hat sich das Umsatzwachstum in den letzten drei Monaten weiter beschleunigt, die Entwicklung der Ergebnisse konnte dabei mindestens Schritt halten. Am 25. November wird die Datagroup SE ihre vorläufigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2018/2019 vorlegen. **„Einem möglichen konjunkturellen Abschwung sehen wir mit großer Gelassenheit entgegen“** Solche Sätze eines Vorstandsmitglieds hört jeder Anteilseigner gerne. Und die Aussage von Datagroup-COO Dirk Peters, der auf den hohen Umsatzanteil von vertragsgebundenen Leistungen gegenüber Kunden verweist, liegt noch nicht lange zurück. Laut Vorstandschef Schaber werden "Großaufträge ab dem kommenden Geschäftsjahr zu überproportionalem Umsatzwachstum" bei Datagroup führen. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Datagroup: Corona-Schock, aber...](https://www.sharedeals.de/datagroup-corona-schock-aber/) **Published:** April 27, 2020 **Author:** Manuel Hefele **Content:** [Datagroup](https://www.sharedeals.de/?s=Datagroup) (WKN: A0JC8S) überrascht Anleger heute mit der Aufhebung seiner Guidance. Dies gilt sowohl für Umsatz wie auch das EBITDA. Grund seien laut Angaben Corona-bedingte Einmaleffekte. Anfänglich profitierte die Datagroup durch die Coronakrise, seit ca zwei Monaten habe sich die Lage aber geändert. Neben „Störungen der Produktion“ könnten insbesondere größere Transitionen „nicht vollständig im Rahmen der zeitlichen Vorgaben“ umgesetzt werden, woraus Umsatzverluste resultieren könnten, heißt es heute. CEO und Mehrheitseigner Max Schaber kommentiert: > Wir fahren zurzeit auf Sicht und können Dauer und Umfang der wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Unsicherheiten derzeit noch nicht verlässlich beziffern. **COVID-19 eröffnet Chancen** Nach den positiven Aspekten müssen Anleger in der heutigen Meldung lange suchen, die gibt es allerdings auch. Folgeeffekte aus der COVID-19-Pandemie könnten die Geschäftsentwicklung Datagroups befeuern. Auf lange Sicht erwartet das schwäbische Unternehmen eine steigende Nachfrage nach Remote Access Services. Den beträchtlichen Anteil wiederkehrender Umsatzerlöse sieht Datagroup als „Schutzschild gegen einen Corona-bedingten Geschäftsrückgang“. **Heutige News nicht überbewerten!** Als IT-Service-Provider bietet Datagroup eine ganzheitliche modulare Lösung für den sorgenfreien IT-Betrieb für Unternehmen mit einem Jahresumsatz in der Größenordnung von 100 Millionen bis 5 Milliarden Euro – ein Wachstumsmarkt. Wer erfolgreich sein will im Konkurrenzkampf mit Amazon & Co., denkt am besten groß. Die Priorität liegt auf Marktanteilen. Als SaaS-Unternehmen mit Cloud-Schwerpunkt ist das Geschäftsmodell auf wiederkehrende Erträge ausgelegt. Die Umsatzwachstumsdynamik stimmt, doch gibt es für die übernahmefreudige Gesellschaft auch Herausforderungen. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort Aktiengewinne von +637%, +3.150% oder +23.525%! SDChat Anmeldung Die heutige Meldung würde ich nicht überbewerten, solange der übergeordnete Wachstumstrend stimmt. Wer eine Datagroup im Depot hat, setzt auf den anhaltenden Einzug von Digitalisierung und Cloud in die (mittelständischen) Unternehmen. Neueste Zielbranche, die man erobern will, ist die Finanzindustrie. Hier will die Scale-Firma perspektivisch Jahresumsätze im dreistelligen Millionenbereich generieren. Wenn alle Rädchen der Buy & Build-Strategie ineinandergreifen, so wie es Max Schaber plant, wird Datagroup eine Gelddruckmaschine. Schreibe uns Deine Meinung zur Aktie von Datagroup in die Kommentare oder diskutiere sie rund um die Uhr mit Hunderten aktiven Anlegern in unserem Live Chat. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/)! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Datagroup: Neuer Übernahme-Clou](https://www.sharedeals.de/datagroup-neuer-uebernahme-clou/) **Published:** Januar 20, 2020 **Author:** Manuel Hefele **Content:** Datagroup (WKN: A0JC8S) sichert sich die Mehrheitsbeteiligung – konkret 68 Prozent – an Diebold Nixdorf Portavis, einer deutschen Tochter des amerikanischen Mutterkonzerns Diebold Nixdorf, der bekannt ist für seine Geldautomaten. Ein Kaufvertrag wurde bereits unterzeichnet. Das Ziel ist der Zugriff auf die „hochwertigen Cloud Services und IT-Betriebsdienstleistungen im Finanzbereich“. Wie publiziert, bringt die neue Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 60 Millionen Euro in den Datagroup-Konzern ein. Mit seinen auf den Finanzdienstleistungssektor zugeschnittenen IT-Services betreut Diebold Nixdorf Portavis in erster Linie Kunden der Sparkasse Bremen sowie der Hamburg Commercial Bank. **Diebold Nixdorf steckt in der Krise** Diebold Nixdorf ist bekannt für seine Geldautomaten. Der Mutterkonzern Diebold Nixdorf Inc aus North Canton, Ohio, hat seit geraumer Zeit mit Umsatzrückgängen und Verlusten zu kämpfen. Vor allem der Umstand, dass Bargeld in immer mehr Ländern eine immer geringere Rolle einnimmt, erschwert dem Konzern, der 2016 aus der Übernahme der Paderborner Firma Wincor Nixdorf durch Diebold hervorging, eine bessere wirtschaftliche Entwicklung. \[optin-monster-shortcode id="urf3cskwvkc0dvozk2qs"\]\[optin-monster-shortcode id="urf3cskwvkc0dvozk2qs"\] Daneben gehören elektronische Kartensysteme, Überwachungssoftware, Betrugsbekämpfung, Cash-Cycle-Management im Einzelhandel und elektronische Regaletikettierung zu den Tätigkeitsfeldern des weltweit aktiven Konzerns. **Die Frage ist: Zahlen sich die Übernahmen am Ende aus?** Diese Akquisition lässt aufhorchen. Datagroup verstärkt seinen Fußabdruck in einem wichtigen Segment und baut sein IT-Service-Modell weiter aus. Das Unternehmen befindet sich im zweiten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres 2019/2020. Infolge der Übernahmestrategie dürfte die Gruppe bald ein Umsatzniveau von rund 500 Millionen Euro anpeilen. Mit einer Marktkapitalisierung von jenseits der 530 Millionen Euro entwächst die Datagroup so langsam dem Small Cap-Bereich. Die Aktie bleibt einer der spannendsten einheimischen Wachstumsstories, die Anleger auf dem Kurszettel haben können. Schreibe uns Deine Meinung zur Aktie von Datagroup in die Kommentare oder diskutiere sie rund um die Uhr mit Hunderten aktiven Anlegern in unserem Live Chat. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/)! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [DeFi Technologies-Aktie: Hat sie noch massives Potenzial?](https://www.sharedeals.de/defi-technologies-aktie-hat-sie-noch-massives-potenzial/) **Published:** September 27, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die DeFi Technologies-Aktie (WKN: A3EQD5) hat binnen eines Jahres einen kometenhaften Aufstieg um mehr als +3.000% erlebt. Hat das Papier des Krypto-Unternehmens noch wesentlich mehr Potenzial? Optimistische Analysten sagen: Ja! ## Bullisches Kursziel Die Analysten der Maxim Group haben vor wenigen Tagen die Coverage für die DeFi Technologies-Aktie mit einem Buy-Rating und einem Kursziel von 5 CA$ aufgenommen. Aktuell notiert das Papier bei 2,79 CA$ oder am deutschen Handelsplatz Tradegate bei 1,92 €. Demzufolge sehen die Marktbeobachter also fast noch ein Verdoppelungspotenzial. Sie begründen dies mit dem potenziellen Gewinnwachstum und dem strategischen Expansionsplan des Unternehmens. DeFi Technologies mache mit einem verwalteten Vermögen von 837 Millionen Ca$ auf sich aufmerksam, das durch sein Portfolio an börsengehandelten Produkten (ETPs) erzielt werde, die ein Engagement in beliebten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Solana böten. Die Analysten von Maxim prognostizieren für das Jahr 2024 einen positiven Gewinn pro Aktie (EPS) für das Unternehmen, was auf seine diversifizierten Einnahmequellen zurückzuführen sei, die Verwaltungsgebühren, Einsätze, Wertpapierleihe und Eigenhandel umfassten. ## Ausweitung der Produktpalette Laut Analyse der Maxim Group plane das Unternehmen eine Ausweitung des Produktangebots und der globalen Präsenz. DeFi Technologies wolle bis Ende 2024 etwa 15 neue ETP-Produkte und bis 2025 rund 30 weitere Produkte einführen. Das Unternehmen expandiere außerdem in internationale Schlüsselmärkte, einschließlich des Nahen Ostens und Afrikas, was zu einem weiteren Anstieg seiner AUM führen könnte. Die Marktbeobachter verzeichnen ferner ein steigendes institutionelles Interesse an Kryptowährungen. Institutionelle Anleger suchten zunehmend nach regulierten, sicheren Möglichkeiten, sich in Kryptowährungen zu engagieren. Die innovativen ETPs von DeFi Technologies böten sowohl Privatanlegern als auch institutionellen Investoren einen Zugang und ermöglichten die Teilnahme am schnell wachsenden Kryptowährungsmarkt. Der firmeneigene Krypto-Handelsbereich von DeFi Technologies erzielte laut der Mitte August vorgelegten Zahlen im zweiten Quartal 2024 einen Umsatz von 111,5 Millionen CA$. Auch wenn dieser schwanken könne, unterstreiche er das Potenzial des Unternehmens, Arbitragemöglichkeiten auf dem volatilen Kryptowährungsmarkt zu nutzen. ## Die Projektion Die Analysten von Maxim rechnen für 2024 mit Einnahmen in Höhe von 180,2 Millionen CA$, die sich aus ETP-Gebühren, Handelseinnahmen und anderen Einkommensströmen ergäben. Man erwartet, dass DeFi im Jahr 2024 ein EPS von 0,31 CA$ ausweisen werde, das im Jahr 2025 auf 0,20 CA$ sinken könnte, wenn sich die Handelseinnahmen normalisierten, um sich dann im Jahr 2026 bei 0,29 CA$ zu stabilisieren. Das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des Unternehmens liege beim 13,4-fachen der EPS-Schätzung für 2025 und damit unter dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe von 21,0. Dies deute darauf hin, dass DeFi Technologies mit einem potenziellen Abschlag im Vergleich zu seinen Mitbewerbern gehandelt werde. Maxim's Kursziel von 5 CA$ basiert auf dem 25-fachen der EPS-Schätzung für 2025, einer Bewertung, die die diversifizierten Ertragsströme von DeFi Technologies, den wachsenden Marktanteil und die Fähigkeit zur Skalierung bei der Einführung neuer ETPs und der globalen Expansion berücksichtigt. ## Kommt die Nasdaq-Listung? Vor wenigen Tagen hat Defi Technologies mitgeteilt, dass es die Listung seiner Stammaktien an der US-Technologiebörse Nasdaq anstrebt und zu diesem Zweck bei der US-Börsenaufsicht SEC bereits einen Antrag eingereicht hat. Bislang notieren die Aktien von Defi Technologies an der Cboe Canada Exchange. Sollte die Listung an der Nasdaq gelingen – und die Hürden scheinen zu meistern zu sein – bekäme die Krypto-Aktie wesentlich mehr Interesse von institutionellen Anlegern. Diese Investoren achten sehr genau auf die Corporate Governance Standards, und selbige sind an der Nasdaq deutlich höher als an anderen Handelsplätzen. ## Eine heiße Wette Meiner Meinung nach ist die Aktie von Defi Technologies eine heiße Wette im Krypto-Sektor. Sie bietet Anlegern, die sich hier engagieren wollen, eine einzigartige Möglichkeit, ohne die Komplexität des direkten Besitzes digitaler Vermögenswerte zu investieren. Allerdings sollten Anleger sehr risikoaffin sein, sprich sich der großen Risiken in Verbindung mit Bitcoin & Co. sowie der teils extremen Kursschwankungen, die damit einhergehen, bewusst sein. **Interessenkonflikt: Mitarbeiter des Herausgebers halten Aktien des besprochenen Unternehmens Defi Technologies Inc. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Die Mitarbeiter des Herausgebers beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber für seine Berichterstattung über Defi Technologies Inc. von der Agentur Investor Insighst Inc. aus Vancouver vergütet wurde. Die Investor Insights Inc. wurde direkt vom Unternehmen Defi Technologies Inc. befugt, Berichterstattungen zu beauftragen.** ## ℹ️ Defi Technologies in Kürze - Defi Technologies ist ein 2020 gegründetes kanadisches Fintech-Startup mit Sitz in Toronto. - Das Unternehmen betreibt mehrere Geschäftsbereiche, darunter die Verwaltung von Vermögen, der Vertrieb von Exchange-traded Products in digitale Vermögenswerte und der Betrieb einer Arbitrage-Handelsplattform für Krypto-Assets - Defi Technologies notiert an der Börse in Toronto und ist aktuell ca. 833 Millionen CA$ wert. ## 💬 Defi Technologies: Jetzt diskutieren! Willst Du mehr über Krypto erfahren? Dann schaue Dir einmal den [Smart Crypto Club](https://www.sharedeals.de/scc) an. Hier spürt Chefanalyst [Hannes Demske](https://www.sharedeals.de/experten/hannes-demske/) für Dich die aussichtsreichsten Investments mit starken Chance-Risiko-Profilen auf. **Kategorien:** Krypto News, Small Caps --- ### [DEFI Technologies: Warum die Aktie +7.400% stieg und Altcoins jetzt nachziehen](https://www.sharedeals.de/defi-technologies-warum-die-aktie-7-400-stieg-und-altcoins-jetzt-nachziehen/) **Published:** Dezember 10, 2024 **Author:** Hannes Demske **Content:** Nachdem Bitcoin die 100.000-US$-Marke geknackt hat, ziehen Altcoins und Krypto-Aktien nach und verzeichnen teils unglaubliche Gewinne. Erfahre, warum DeFi Technologies um +7.400% stieg und welche Faktoren die Profitabilität der Miner in die Höhe treiben. Verpasse nicht Deine Chance in diesem boomenden Markt! Der Bitcoin (BTC) stieg nun im Zuge des US-Wahlergebnisses auf im Hoch auf fast 104.000 US$. Von den Zwischentiefs im August stieg der Bitcoin also um über +100%! Teile der Gewinne gab der Bitcoin nun wieder ab und notiert aktuell bei ziemlich genau 100.000 US$. Bitcoin-Chart, Yahoo Finance ## Altcoins-Season eingeläutet Während Bitcoin sich die Tage nahe der 100.000-US$-Marke stabilisiert, zeigten vor allem die Altcoins (alternativen Kryptowährungen neben Bitcoin) eine stärkere Dynamik. Die nächste Altcoin-Season hat nun definitiv begonnen! Diese zeichnet sich aus durch ein Absinken der Bitcoin-Dominanz (Bitcoin-Marktkapitalisierung im Verhältnis zur Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen). Diese fiel nun wieder deutlich unter die 60%-Marke. Ich halte die 30%-Marke als ein realistisches Ziel über die kommenden 12 Monate! Bitcoin-Dominanz, Bild: Tradingview Im Zuge dessen legten viele Coins wieder massiv im Preis zu: - **Ripple (XRP)** zog innerhalb kürzester Zeit von rund $0.50 auf fast $3.00, also fast +500% an! - **Hedera Hashgraph (HBAR):** Der Kurs von Hedera Hashgraph stieg im letzten Monat sogar um beeindruckende +700% auf im Hoch rund $0.40. - **Dogecoin (DOGE):** Als größter Memecoin performte auch Dogecoin von $0.10 auf $0.45 unglaubliche +350% innerhalb weniger Wochen! Andere führende Altcoins wie **Ethereum (ETH)** und Fantom (FTM) verzeichneten ebenso Zuwächse im zwei- und dreistelligen Renditebereich. Fakt ist: Die Altcoin-Season hat definitiv begonnen, befindet sich aber noch im Frühstadium. Anleger sollten ausreichend positioniert sein, bevor die Kurse wohl zeitnah bereits deutlich höher stehen dürften. ## Auch die Krypto-Aktien ziehen nach Im Zuge der Kursentwicklungen zogen auch die Krypto-Aktien nach. Die größten Anstiege in der letzten Zeit wiesen folgende Blockchain-Unternehmen auf: - [DeFi Technologies](https://www.linkedin.com/company/defitechglobal/) **(DEFI)** performte vom Zyklustief bei $0.07 unfassbare +7.400% auf derzeit $5.24 und führt damit die Performance-Liste an! - Die Aktien der BTC Digital Lab **(BTCT)** und der **SOL Global Investments (SOL)** stiegen jeweils unglaubliche +1.300%. Auch die Krypto Mining-Aktien erlebten über die vergangenen Wochen eine massive Performance: - Die Aktie der [Neptune Digital Assets](https://www.linkedin.com/company/neptunedigitalassets/) **(NDA)** knallte bereits im Oktober unglaubliche +400% in die Höhe, nachdem das Unternehmen über Zukäufe diverser Kryptowährungen auf die Bilanz berichtete. Von CA$0.25 stieg die Aktie auf rund CA$1.25. - Die Aktie der Bitdeer Group **(BTDR)** stieg über die letzten 4 Wochen um +200% an. Der Kurs stand zuvor bei rund $7.00, nun bei über $21.00! - Die Papiere der [Canaan Inc.](https://www.linkedin.com/company/canaaninc/) **(CAN)** liefen auch um über +200% über die letzten Wochen. - Auch die Aktie der **Marathon Digital Holdings (**[MARA](https://www.linkedin.com/company/maraholdings/)**)** performte starke +100% auf im Hoch über $30.00, bevor sie wieder leicht verlor. Zuvor pendelte die Aktie um die $15-Marke umher. - Und nicht zu vergessen ist der Mega-Performer [Core Scientific](https://www.linkedin.com/company/corescientific/) **(CORZ)** mit +500% über die letzten 10 Monate. Warum ich glaube, dass die meisten Aktien über die kommenden 6-9 Monate noch deutlich weiter steigen dürften, erkläre ich jetzt... ## Die Profitabilität der Miner explodiert In jedem Zyklus gab es ein Zeitfenster von 12-18 Monaten, in denen die Bitcoin-Miner profitabel waren und die Aktien teils 5-stellige Renditen brachten. Genau in diese Phase sind wir nun übergegangen. Willst Du die nächste große Bitcoin-Mining-Erfolgsstory nicht verpassen? In unserem kostenlosen [Report](https://www.sharedeals.de/lg-scc/) erfährst Du alles über einen Miner, der die Nase vorn haben könnte. ## 💰💎 Verpasse nicht die besten Krypto-Tipps! Wer sich für Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain-Aktien interessiert und mehr Rendite machen will, sollte unbedingt Mitglied im [Smart Crypto Club](https://www.sharedeals.de/smart-crypto-club-24/) werden, um sich selbst von unseren über viele Jahre erprobten Investmentstrategien zu überzeugen. **Interessenkonflikt: Mitarbeiter des Herausgebers halten Aktien des besprochenen Unternehmens DeFi Technologies Inc. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Die Mitarbeiter des Herausgebers beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber für seine Berichterstattung über DeFi Technologies Inc. von der Agentur Investor Insighst Inc. aus Vancouver vergütet wurde. Die Investor Insights Inc. wurde direkt vom Unternehmen DeFi Technologies Inc. befugt, Berichterstattungen zu beauftragen.** **Disclaimer: Aktien, Kryptowährungen und andere Investments sind grundsätzlich mit Risiko verbunden. Auch ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden. Die veröffentlichten Artikel, Daten und Prognosen sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Rechten. Sie ersetzen auch nicht eine fachliche Beratung.** **Kategorien:** Krypto News --- ### [Der Penny-König von Mallorca](https://www.sharedeals.de/der-konig-von-mallorca/) **Published:** April 13, 2011 **Author:** Marc **Content:** Es ist eine hochriskante, aber gleichermaßen hochinteressante Spekulation: Die Mallorca Building AG (WKN: A0M1BU) könnte in den Fokus der Zockergemeinschaft rücken. Die Gesellschaft fungiert nach eigenen Angaben als Holding für Baudienstleister, Bauunternehmen und Projektgesellschaften und wickelt Immobilienprojekte auf Mallorca und dem spanischen Festland ab. Nach unseren Informationen sind 10 Millionen Aktien des Unternehmens im Umlauf. Der Aktienkurs befindet sich auf einem Tief. Ein Kurs von einem Cent bedeutet eine Marktkapitalisierung von nur 100.000 Euro. Oftmals wird allein für eine Börsennotierung weit mehr bezahlt. Doch Mallorca Building ist offensichtlich sogar noch mitten im Geschäft. In einer der wenigen [Unternehmensmeldungen](http://www.dgap.de/news/corporateall/die-mallorca-building-hat-die-krise-ueberstanden_9995_626796.htm) heißt es im vergangenen Jahr: „Die Mallorca Building AG hat die Krise überstanden“. Doch nicht nur das; man blickt sogar optimistisch in die Zukunft: „Die Mallorca Building AG etabliert sich, mit ihrem Firmenverbund, gerade im Sanierungsgeschäft und hat jetzt schon ein volles Auftragsbuch. Die Bauaufträge laufen teilweise über mehrere Jahre und sichern die Existenz der Unternehmengruppe auf lange Sicht.“ Und man geht noch weiter: „Mallorca ist ein Dauerbrenner und sobald sich die Wirtschaft erholt hat, werden hier auch wieder große Projekte umsetzbar sein. Uns ging es zunächst darum, die Zukunft der Gesellschaft abzusichern. Dies ist uns gelungen und die Mallorca Building AG wird weiter expandieren." Wie diese Aussagen mit einer Unternehmensbewertung von 100.000 Euro zusammenpassen, wissen wir nicht. Wie es in der Meldung außerdem heißt, habe die Tochterfirma Orada Andratx S.L. eine Immobilie im Wert von 750.000 Euro fertiggestellt ohne dafür eine Bankfinanzierung in Anspruch genommen zu haben. Das Objekt sei unbelastet. Der Aktienkurs erreichte zum Zeitpunkt der Nachricht einen Wert von fast drei Cent, bevor er unter schwachem Volumen – jedoch mit einigen Ausschlägen nach oben – unter einen Cent abbröckelte. Bereits 2008 machte Mallorca Building auf sich aufmerksam und konnte seinen Kurs unter einem Stückumsatz in Millionenhöhe kurzzeitig auf 27 Cent vervielfachen. Anzeichen dafür, dass man mittlerweile doch in die Pleite gerutscht sein könnte, sehen wir nicht. So ist die offizielle Website immer noch aktiv und erst vor einem halben Jahr wurde ein [neuer Firmensitz](http://www.moneyhouse.ch/u/mallorca_building_ag_CH-320.3.061.293-7.htm) bezogen. Bei allen Chancen ergeben sich selbstverständlich auch große Risiken. Mallorca Building unterliegt keinen Publizitätspflichten und handelt für den Kleinaktionär quasi unsichtbar. Ein neues Lebenszeichen des Unternehmens dürfte daher einen umso impulsiveren Effekt haben. ***Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes*** **Der Autor erklärt im Besitz des Finanzinstruments zu sein, auf das sich der hier publizierte Beitrag bezieht. Der Autor plant die kurzfristige Veräußerung des Finanzinstruments. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes.** **Kategorien:** Small Caps --- ### [Deutsche Pfandbriefbank-Aktie: Shortseller toben sich aus](https://www.sharedeals.de/deutsche-pfandbriefbank-aktie-shortseller-toben-sich-aus/) **Published:** Februar 13, 2024 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank (WKN: 801900) steht momentan im Mittelpunkt der Bankaktien. Auslöser hierfür sind Probleme bei den Gewerbeimmobilien in den USA. Seit März 2023 beträgt der Kursverlust -54%. Aktuell steht der Kurs bei 4,60 € – das entspricht einem Rückgang seit Jahresanfang von rund -25%. Was bedeutet das für die Anleger? ## ℹ️ Deutsche Pfandbriefbank vorgestellt - Die Deutsche Pfandbriefbank, kurz pbb, ist eine führende europäische Spezialbank für die Finanzierung von Immobilien und öffentlichen Investitionen. - Sie zählt zu den größten Emittenten von Pfandbriefen. Für Privatanleger bietet sie Anlagen in Fest- und Tagesgeld an. - Das Institut ist an über 10 Standorten in Europa sowie den USA vertreten und hat seinen Hauptsitz in München. - Die Marktkapitalisierung der im Prime-Standard gelisteten Aktie beträgt aktuell 616 Millionen €. ## US-Immobilienmarkt belastet Um das Kreditportfolio breiter zu streuen, begann die Bank mit dem Finanzierungsgeschäft von Gewerbeimmobilien in den USA. Noch im November 2022 bewertete die Geschäftsführung den Markt für Büroimmobilien als Wachstumsmotor mit stabilen Renditen. Mit der Ausweitung des Kreditgeschäfts in diesem Segment sollte das Kreditrisiko verringert werden. Mittlerweile beträgt das gesamte US-Engagement knapp 5 Milliarden €; der Anteil am gesamten Kreditbuch liegt damit bei rund 15%. Es kam anders als geplant. Im Zuge der Pandemie nahm das Arbeiten im Home-Office zu, die Nachfrage nach Büroimmobilien sank deutlich. Zudem führten steigende Zinsen zu hohen Abschreibungen auf Bestandsimmobilien. All diese Faktoren belasteten insbesondere kleinere US-Banken. Besonders hart traf es die Aktie der New York Communiy Bankcorp; als sie die Dividende wegen hoher Rückstellungen zusammenstrich, halbierte sich deren Kurs seit Ende Januar. Die Gefahr einer erneuten Bankenkrise machte die Runde. Aussichten auf eine Besserung der Lage für Gewerbeimmobilien bestehen derzeit nicht. Der Verband der deutschen Pfandbriefbanken (VDP) meldete, dass der Rückgang der Preise bei Gewerbeimmobilien gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei 12% liege. Auch die Deutsche Bank ist mit rund 17 Milliarden € in diesem US-Segment involviert, allerdings ist der Anteil am Gesamtkreditvolumen mit 1,5% gering. Für große US-Banken ist das Risiko ebenfalls beherrschbar. ## Hohe Quote an Leerverkäufen Aktivistische Investoren analysieren die Schwachpunkte von Unternehmen und schießen sich bei Aussicht auf Erfolg auf deren Aktien ein. Sie leihen sich Aktien, verkaufen sie und kaufen sie billiger wieder zurück. Objekt der Begierde ist momentan die pbb-Aktie. Die Gesamtsumme der Leerverkäufe liegt laut [Bundesanzeiger](https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/nlp?2) bei 7,5% der frei handelbaren Aktien liegen, damit ist sie in Deutschland so hoch wie bei keinem anderen Unternehmen. Die Erfahrung zeigt, dass solche Angriffe in der Regel mit hohen Kursverlusten der betroffenen Aktie verbunden sind. Besonders anfällig sind kleinere Gesellschaften ohne Ankeraktionäre. Die RAG-Stiftung als Großaktionär hat ihren Anteil zuletzt von 4,5% auf unter 3% reduziert. Der Streubesitz ist mit rund 76% sehr hoch. ## Liquidität als gut bezeichnet In einer Pressemitteilung vom 8. Februar teilte das Bankinstitut mit, dass die Liquiditätslage gut sei. Die Liquiditätsdeckungsquote (LCR) lag zum Ende des Geschäftsjahres bei 212% und damit 112 Prozentpunkte über den aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Mit diesem Puffer könne die Bank sechs Monate ohne neues Kapitalmarktfunding auskommen. Ebenfalls gedeckt sei der Refinanzierungsbedarf im Jahr 2024. Das Funding von pbb liegt bei 7 Milliarden €, davon sind 6 Milliarden Kundenfestgelder mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren. Chance 2024: Hat diese Aktie das seltene Potenzial zum Multibagger?  - **Warum Kupfer das wichtigste Metall der Energiewende ist** - China und schwacher Dollar: Was die Kupferpreise noch 2024 in die Höhe treiben könnte - ******3 Schlüsselfaktoren, die Multibaggerpotenzial aufdecken – Diese Aktie bringt sie alle mit.****** Sichern Sie sich jetzt kostenlos diesen Report, der Rohstoff-Anleger-Herzen höher schlagen lässt. Sobald es News zu diesem vielversprechenden Explorer gibt, erfahren Sie es mit unserem Update-Service als erstes. [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter "Der Goldherz Report" von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Was bedeutet das für die Aktie? Insgesamt ist der US-Anteil am gesamten Kreditbuch mit 15% sehr hoch. Positiv ist die Erhöhung der Risikovorsorge im vierten Quartal. Kritisch wird es dennoch, wenn die Situation des US-Immobilienmarktes sich weiter verschlechtert. Trotz des bisherigen Kursrückgangs der pbb-Aktie ist das latente Kursrisiko weiterhin sehr hoch. Sollte sich die Lage bei den kleineren US-Banken zunehmend verschärfen, sind weitere Kursverluste von pbb die Folge. Was passieren kann, wurde im März 2023 erkennbar: Die Kurse der Bankaktien stürzten damals reihenweise ab. Meiner Meinung nach ist das momentane Umfeld für die pbb-Bank kritisch. Anleger sollten daher die Aktie meiden. Erst wenn die Lage sich entspannt und die Leerverkäufe zurückgehen, kann eine Neubewertung der Aktie erfolgen. Ob die bisherige Dividende von 0,95 € auch für 2023 gezahlt wird, ist fraglich. Bei Beibehaltung entspricht das einer momentanen Rendite von 20,6%. Es gibt aber auch positivere Einschätzungen. Warburg Research hält das Risiko aufgrund der Risikovorsorge für begrenzt und hält am Zielkurs von 9,40 € fest. Auch die Deutsche Bank hält an ihrer Bewertung von 6 € fest, die Kapitalausstattung sei ausreichend. Mein Fazit: Finger weg von der Aktie. ## 💬 Deutsche Pfandbriefbank-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Small Caps --- ### [DIC Asset-Aktie: -42% in 2 Monaten – Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/dic-asset-aktie-42-in-2-monaten-kaufchance/) **Published:** Mai 25, 2023 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Wie alle Immobilien-Aktien leidet auch DIC Asset (WKN: A1X3XX) unter steigenden Zinsen und einer gedämpften Branchenstimmung. Seit dem Hoch im März mit 9,7 € ist der Kurs um rund -42% auf aktuell 5,60 € gesunken. Sind das jetzt wieder günstige Einstiegskurse? ℹ **DIC Asset** **vorgestellt** Die DIC Asset AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein Immobilienunternehmen mit ausschließlichem Fokus auf Gewerbeimmobilien in Deutschland. Neben eigenen Immobilien übernimmt das Frankfurter Unternehmen auch die Verwaltung von fremden Assets. Das gesamte Immobilienvermögen beläuft sich auf rund 13 Milliarden €, die Marktkapitalisierung beträgt aktuell 468 Millionen €. ## Vermietungsleistung gestiegen, Erträge schwächer Der vor zwei Wochen veröffentliche DIC-Finanzbericht zum [ersten Quarta](https://www.dic-asset.de/dic-asset-ag-veroeffentlicht-ergebnisse-des-ersten-quartals-2023-hohe-vermietungsleistung-fokus-auf-langfristige-cashflows/)l hat eine Vermietungssituation beschrieben, die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 88% auf 123.400 qm gestiegen. Deutlich bemerkbar macht sich dabei die Mehrheitsbeteiligung an der VIB Vermögen AG, die spezialisiert ist auf die Vermietung von Gewerbeflächen, insbesondere im Logistikbereich. Ein großer neuer Mieter ist das Speditionsunternehmen Dachser mit einem 35.000-qm-Logistikzentrum in Biebesheim. Die Bruttomieteinnahmen haben sich mit 50,4 Millionen € mehr als verdoppelt, hierzu beigetragen hat ebenfalls die VIB Vermögen. Das operative Ergebnis FFO (Funds From Operations) ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum aber von 26,7 Millionen € auf 12,9 Millionen € gesunken. Hier macht sich die gedämpfte Stimmung am Transaktionsmarkt für Gewerbeimmobilien bemerkbar. Das Konzernergebnis hat sich mit 2,2 Millionen € mehr als geviertelt. Insgesamt ist das erste Quartal ertragsmäßig als schwach zu bezeichnen. In der Immobilienbranche tragen Transaktionen von Gewerbeobjekten wesentlich zum operativen Ergebnis bei, der Rückgang in diesem Bereich hinterlässt deutliche Spuren. ## Prognose bestätigt Mit einem Ergebnis-Rückgang war bei DIC Asset zu rechnen, und und diesen hat die Gesellschaft auch in der Jahresprognose berücksichtigt. Der Fokus für 2023 liegt auf der Portfolio- und Cashflow-Optimierung. Das Ertragsziel beim FFO ist ein Wert von 90 bis 97 Millionen €. Um dies zu erreichen, müssten die verbleibenden Quartale aber deutlich besser ausfallen. Sonja Wärntges, Vorstandsvorsitzende der DIC Asset, beschreibt die Ziele so: > Unser Versprechen an unsere Stakeholder ist und bleibt, dass wir zuverlässige Werte schaffen. Die Qualität und die Nachhaltigkeit unserer Office- und Logistik-Immobilien sind entscheidend für unseren Erfolg. Damit sichern wir langfristig Erträge. Dazu erwarten wir eine Normalisierung der Transaktionsaktivitäten ab dem zweiten Halbjahr. ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen  - **Anschub:** Welcher Börsenanwärter ordentlich Gas gibt. - **Bullen-Börsengang:** Welches IPO mit stolzen 20 Milliarden USD starten könnte. - **Privatanleger:** Welches deutsche Unternehmen es besonders spannend macht! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Dividende unverändert Für das abgelaufene Geschäftsjahr schlägt der Vorstand eine Dividende auf Vorjahresniveau (0,75 €) vor. Bei dem derzeitigen Aktienkurs entspricht das einer Rendite von stolzen 13,3%. ## DIC Asset-Aktie wenig interessant Aktien aus der Immobilienbranche sind aufgrund der aktuellen Zinssituation sowie einer nachlassenden Nachfrage von Immobilien wenig gefragt, hohe Kursrückgänge sind die Folge. Hierunter leidet auch DIC Asset als Betreiber von Gewerbeimmobilien. Allerdings ist der Kursrückgang innerhalb einer so kurzen Zeit um -42% schon extrem. Ein Rebound könnte eintreten und einen Teil des Rückgangs ausgleichen. Aufgrund der allgemeinen aktuellen Börsenschwäche und der Zurückhaltung der Anleger bei Immobilien-Aktien halte ich dies aber eher für unwahrscheinlich. Mittelfristig sollte sich der Kurs wieder leicht erholen, Kurse um 7 € dürften machbar sein. Dies entspricht einer Unternehmensbewertung von rund 585 Millionen €, was im Hinblick auf den Wert der Immobilien nicht übertrieben ist. Das Kursziel der DZ Bank von 10 € halte ich mittelfristig jedoch für zu hoch. Mein Fazit: Momentan eignet sich die DIC Asset-Aktie eher für Risikobewusste, alle anderen Anleger sollten trotz des starken Kursrückgangs vorerst abwarten. Was für ein Investment spricht, ist aber die extrem hohe Dividendenrendite. 💬 **DIC Asset-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Aktien-Forum der neuen Generation. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Didi-Aktie: Geht die Achterbahnfahrt weiter?](https://www.sharedeals.de/didi-dementiert-geruechte-ueber-boersen-exit/) **Published:** Juli 30, 2021 **Author:** Manuel Hefele **Content:** Achterbahnfahrt bei der Didi-Aktie (WKN: A3CTLG): Dem gestrigen scharfen Rebound auf 13 US$ vorbörslich folgte ein Dementi des Unternehmens zu kursierenden „Going Private“-Gerüchte. Im Tagesverlauf knickte das Papier ein auf 9,11 US$, um auf 9,86 US$ zu schließen. Leidtragender ist Uber (WKN: A2PHHG). Didi ist der Krösus der chinesischen Car-Hailing-Dienste. Darüber hinaus macht Didi in 16 weiteren Ländern Geschäfte. Insgesamt bringen Didis Fahrer Passagiere in 4.000 Städten von A nach B. Eine halbe Milliarde Menschen nutzen die Plattform. Die Didi-Aktie war vor fast exakt einem Monat am ersten Handelstag auf dem Parkett der New York Stock Exchange bis 18 US$ geklettert. ## Delisting nach nur einem Monat? Didi Global stellt in dem neuen Statement klar, dass in den Medien kursierende Informationen über einen Börsenrückzug „unwahr“ seien. Didi versicherte zudem, dass es vollumfänglich mit den Regierungsorganen in China kooperiere. Zuerst hatte das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise berichtet, dass eine [„Going Private“-Transaktion kurz bevorstünde](https://www.wsj.com/articles/didi-global-considers-going-private-to-placate-china-and-compensate-investors-11627551071) – die Kurse explodierten vorbörslich auf über 13 US$. Wie ein solcher Börsenrückzug aussehen könnte, führte das WSJ ebenso aus. Als eine der vorläufigen Möglichkeiten würde eine sogenannte Tender-Offer erwogen. ## SoftBank reduziert Uber-Anteil Uber war seit dem furiosen Handelsdebüt von Didi Global via seiner 12,8%-Beteiligung im Clinch zwischen Big Tech und Peking involviert. Jetzt kommt allerdings der Umstand ins Spiel, dass SoftBank ein Drittel seines Uber-Pakets verkauft, in Medienberichten ist die Rede von 45 Millionen Aktien. SoftBank tut das, weil es so den gesunkenen Wert seines Didi-Investments kompensiert. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort Aktiengewinne von +637%, +3.150% oder +23.525%! SDChat Anmeldung ## Bald ruhigere Tage? Wer die Kanonengeräusche gestern zum Einstieg genutzt hat, konnte im Bestfall eine Spanne von 8,25 auf 13,2 US$ oder +60% mitnehmen. Der Fall Didi zeigt, dass sich News-getriebene Spekulationswellen gut durch antizyklisches Einsteigen nutzen lassen. Wie es weitergeht, hängt davon ab, wie China mit den Datenkraken Didi, Tencent & Co verfährt. **Didi-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Didi-Aktie! Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&utm_medium=Artikel&utm_campaign=Artikel-Link)! **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Uber --- ### [Diese Aktie ist spannender als Volkswagen, Tesla, Amazon oder Apple!](https://www.sharedeals.de/diese-aktie-ist-spannender-als-volkswagen-tesla-amazon-oder-apple/) **Published:** Oktober 29, 2017 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Mehrfach hatten wir in der Vergangenheit über die potenzielle Wiederbelebung der [Maier + Partner AG](http://www.ariva.de/maier_%2B_partner-aktie/chart?t=year&boerse_id=1) (WKN: A1MMCY) berichtet. Seit Freitagabend ist klar: Die Gesellschaft soll zu einer waschechten Kryptowährungs-AG werden. Das verrät die [aktuelle Pressemitteilung](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-10/42078770-dgap-adhoc-maier-partner-ag-ausserordentliche-hauptversammlung-am-11-12-2017-aenderung-des-geschaeftszwecks-und-des-namens-in-netcoin-capital-ag-de-016.htm). Folgt hier eine neue [Bitcoin Group](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=172075261) (WKN: A1TNV9)?** Nach vielen Jahren als Börsenhülle im General Standard sollen am 11. Dezember die endgültigen Voraussetzungen für einen operativen Neustart der Maier + Partner AG geschaffen werden. Die Pläne haben es dabei in sich und sind offensichtlich schon sehr konkret: Die Gesellschaft soll zukünftig als netcoin.capital AG firmieren und zum aktiven Beteiligungsunternehmen im Bereich Kryptowährungen werden. Eine provisorische Website ist bereits online. ### Namhaftes Team, massives Spekulationspotenzial "Wir verfolgen einen internationalen Ansatz und können dabei gerade die Entwicklungen in den USA über unser Team aus nächster Nähe verfolgen und fundiert beurteilen. Für die Umsetzung unserer Ziele steht ein Entwicklungsteam mit fundierten Marktkenntnissen in den Startlöchern", heißt es auf dem vorläufigen Internetauftritt. Dass hier mehr dahinterstecken könnte als blumige Worte, zeigt ein Blick auf das Team, aus dem die zukünftige netcoin.capital AG bestehen soll. Für den Aufsichtsrat wird mit Thomas Poschen unter anderem der Geschäftsführer und Mitgründer der auf Blockchain-Technologie basierenden Bezahlplattform payexcell.com kandidieren. Hinzu kommt mit Joseph Bergeron ein Mitgründer von Peppercoin, einem Softwareentwickler für Small- und Micro-payment-Lösungen sowie mit Christopher Keshian der CEO und Gründer des auf Kryptowährungen spezialisierten Hedgefonds Cambridge Capital aus San Francisco. Der Fonds habe laut heutiger Meldung im ersten Halbjahr 2017 einen Wertzuwachs von mehr als 6.000% verzeichnen können. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/10/bitcoingroup_chart.jpg)Kann die neue Kryptowährungs-Aktie der Performance der Bitcoin Group folgen? Quelle: ariva.de ### +11.000% bis zur Bitcoin Group - wie hoch wird die Aktie schnellen? Klar ist: Die Maier + Partner AG könnte zu einer der spannendsten Börsenmantelstories der letzten Jahre werden. Trotz eines Anstieges von +146% am heutigen Tage und einem Kurs von über 3 Euro wird die Börsengesellschaft immer noch mit gerade mal 2,74 Millionen Euro bewertet. Um auf die aktuelle Marktkapitalisierung der Bitcoin Group zu gelangen, wären weitere, sagenhafte 11.000% Kursgewinn nötig. Zuletzt gehypte Blockchain-Aktien wie 360 Blockchain oder Global Blockchain Technologies kommen ebenfalls auf ein Vielfaches der Bewertung. Noch gilt es zu beachten, dass Maier + Partner erst noch die nötigen Finanzmittel einwerben muss, um überhaupt in größerem Umfang operativ aktiv werden zu können. Eine Barkapitalerhöhung wurde heute bereits angekündigt. Angesichts des involvierten Teams und der Beteiligung eines Fondsmanagers machen wir uns hier jedoch weniger Sorgen. Der große Zock kann also beginnen! Erste Kursgewinne verpasst? Nutzer unseres kostenlosen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat/) wurden frühzeitig auf die bevorstehenden Kursgewinne bei Maier + Partner aufmerksam gemacht. Die nächsten Chancen stehen schon vor der Tür! **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Maier + Partner und hat die Absicht, diese kurzfristig zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [DraftKings-Aktie: +140% seit Jahresstart – das steckt dahinter](https://www.sharedeals.de/draftkings-aktie-140-seit-jahresstart-das-steckt-dahinter/) **Published:** Juli 10, 2023 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach zwei äußerst durchwachsenen Börsenjahren zählt die DraftKings-Aktie (WKN: A3DL31) 2023 zu den absoluten Top-Performern an den internationalen Börsen. Seit Jahresbeginn hat das Papier des US-amerikanischen Online-Sportwettenanbieters um rund +140% zulegt. Was steckt hinter dem Erfolg der DraftKings-Aktie? ℹ **DraftKings vorgestellt** DraftKings ist ein US-amerikanischer Anbieter von Sportwetten und Fantasy Sport. Kunden können über den Online-Anbieter Wetten in verschiedenen Sportarten platzieren, darunter American Football, Basketball, Fußball und Tennis. Das 2012 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Boston. DraftKings notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und hat eine aktuelle Marktkapitalisierung von 12,3 Milliarden US$. ## Ein starker Player in einem wachsenden Markt Es ist gewissermaßen die Verleihung eines Adelstitels, in den ARK Innovation Fund von Star-Investorin Cathie Woods aufgenommen zu werden. DraftKings hat sich diesen Adelstitel verdient. Der Online-Sportwettenanbieter gehört zu den am schnellsten wachsenden börsennotierten Unternehmen der USA. Im ersten Quartal 2023 stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 84% auf 770 Millionen US$. Angesichts dieses starken Wachstums im Auftaktquartal erhöhte DraftKings seine Guidance für das Gesamtjahr auf 3,14 bis 3,24 Milliarden US$. Zuvor peilte das Unternehmen noch einen Gesamtjahresumsatz von 2,85 bis 3,05 Milliarden US$ an. Hinzu kommt, dass DraftKings eines der führenden Unternehmen in einem stark wachsenden Markt ist. Das Marktvolumen für Online-Sportwetten in den USA soll sich nach Schätzungen von 7 Milliarden US$ im aktuellen Jahr auf 23 Milliarden US$ 2030 mehr als verdreifachen. Derzeit sind Sportwetten erst in 33 von 50 US-Bundestaaten erlaubt – es gibt also noch weiteres Marktpotenzial. ## Das sind die nächsten Widerstände Im Bereich von 30 US$ erwartet die DraftKings-Aktie die nächste Widerstandszone. Sollte diese durchbrochen werden, ist charttechnisch ein weiterer Anstieg auf ca. 35 US$ möglich. ### **Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen**  - Nach welchen **3 goldenen Trading-Regeln** Markttechnik-Profi und Finanz-Coach Axel Müller immer handelt - Wie Du diese **3 Tricks für Dein eigenes Trading** anwendest und damit von jetzt auf gleich durchweg stabilere Renditen erzielst - Und wie Du **mit nur einem Blick Charts wie ein Profi** liest und Dich so immer mit dem aktuellen Trend **zum nächsten Gewinn** handelst [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Der Online-Wettenmarkt ist nicht ungefährlich Für die DraftKings-Aktie spricht in meinen Augen, dass das Unternehmen über eine starke Marke in einem schnell wachsenden Markt verfügt. Zudem dürften die Leitzinsen in den USA fast ihr Höchstniveau erreicht haben. Im Juni setzte die US-Notenbank eine Erhöhung aus und auch in den kommenden Monaten ist nur noch mit moderaten Anpassungen zu rechnen. Für ein Wachstumsunternehmen wie DraftKings ein sehr wichtiger Hintergrund. Trotzdem sollten Anleger meiner Meinung nach berücksichtigen, dass der Online-Wettenmarkt ein sehr wettbewerbsintensiver Markt mit geringen Eintrittsbarrieren ist. Zudem weist DraftKings noch keine Gewinne aus. Ein Investment in die DraftKings-Aktie ist deshalb nur etwas für sehr risikobereite Anleger. Es ist meines Erachtens nicht gesichert, dass das Unternehmen dauerhaft seine Führungsposition in diesem dynamischen und umkämpften Markt behalten kann. 💬 **DraftKings-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für Aktien! **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** DraftKings --- ### [DWS-Aktie: Darum steigt sie immer höher](https://www.sharedeals.de/dws-aktie-darum-steigt-sie-immer-hoeher/) **Published:** Januar 11, 2024 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die DWS-Aktie (WKN: DWS100) eilt von einem Hoch zum nächsten. Seit Ende Oktober 2023 hat sie von Kursen unter 27 € um fast +35% auf aktuell 36,18 € zugelegt. Aber hat das Papier auch Ausdauer, sprich kann man es nach diesem Höhenflug noch kaufen? ## ℹ️ DWS vorgestellt Die DWS Group GmbH & Co. KGaA mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein zur Deutschen Bank gehöriger internationaler Vermögensverwalter. Das Unternehmen wurde 1956 gegründet und gehörte von 2004 bis zu seinem Börsengang 2018 vollständig zur Deutschen Bank. Mittlerweile hat die Bank ihren Anteil auf rund 80% reduziert. Die DWS-Aktie notiert im Prime Standard der Frankfurter Börse und ist etwa 7,2 Milliarden € wert. ## Positive Analystenvoten Wie so oft, wenn eine Aktie positives Momentum hat, springen plötzlich immer mehr Analysten aus dem Gebüsch und verschaffen ihr weitere Aufmerksamkeit. So wie am Mittwoch die US-Bank JPMorgen. Zwar senken die Marktbeobachter ihr Kursziel von 46,40 € auf 45,80 €, belassen ihre Einstufung jedoch auf „Overweight“. Tags zuvor hatte schon die Investmentbank Goldman Sachs die DWS-Aktie von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel von 33 auf 42 € erhöht. Und die Empfehlung „Outperform“ der kanadischen Bank RBC von Anfang Januar mit einem Kursziel von 33 € ist bereits von der Realität überholt worden. Mitglieder des exklusiven [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) (NBC) können darüber nur müde lächeln. Sie bekamen das Papier bereits im Februar 2023 aufgrund des „stabilen Geschäftsmodells zum lächerlichen Preis“ bei einem Kurs von 30,20 € zum Kauf empfohlen und liegen meilenweit vorne, erst recht dann, wenn sie sich an die empfohlene Strategie gehalten haben, die Aktie in Tranchen zu kaufen. ## Mega-Dividende in Sicht NBC-Mitglieder wurden damals schon explizit auf einen Umstand hingewiesen, der aktuell anscheinend immer mehr Anleger aufmerksam werden lässt: Die DWS wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Juni eine Mega-Sonderdividende ausschütten. Etwa 1 Milliarde € soll aus dem üppigen Cash-Berg des Unternehmens an die Anteilseigner fließen, wie das Management schon vor längerer Zeit [anklingen ließ](https://www.sharedeals.de/dws-group-aktie-attraktiv-fuers-dividendendepot/). Das wären zusätzlich zur normalen Dividende von voraussichtlich 2,05 € nochmals rund 5 € je Aktie. Zuletzt hatte der Vermögensverwalter die Märkte mit der Nachricht überrascht, ins Kryptowährungsgeschäft einzusteigen. Dabei soll eine Stablecoin auf den Markt gebracht werden. Diese Digitalwährungen, deren Wert an eine Fiat-Währung gekoppelt ist, sind aktuell in Mode. Die Kryptowährung der DWS soll an den Euro gekoppelt werden. ## Charttechnisch auf gutem Weg Nachdem die DWS-Aktie zuletzt den charttechnischen Widerstand bei 35 € überwunden hat, ist der Weg für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends frei. Allerdings sollten Anleger nach dem steilen Höhenflug seit Ende Oktober Kursrücksetzer infolge von Gewinnmitnahmen einkalkulieren. Das Papier erscheint etwas „heiß gelaufen“. ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen  - **Dividenden-Gewinnerstrategie:** Unschlagbares Risiko-Ertrags-Verhältnis durch Diversifizierung im Aktienportfolio! - ******Nutzen der Investment-Pyramide:**** Mit hierarchischen Strukturen profitable Aktien-Erfolge erzielen!** - ******Inklusive 7-Titel-Modellportfolio:****** Langfristige Outperformance, solide Erträge und Schutz vor Bärenmärkten! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Aktie hat weiteres Potenzial Grundsätzlich verfügt die Aktie aus meiner Sicht weiterhin über beträchtliches Aufwärtspotenzial, erst recht mit Blick auf die außergewöhnlich hohe Sonderdividende, die sich viele Anleger sicher nicht entgehen lassen wollen. Zumal die DWS eine bombenfeste Bilanz vorweisen kann, seit Jahren beständig Erträge liefert und europäische Vermögensverwalter allgemein noch mit niedrigen Bewertungsmultiplikatoren bedacht sind. Sinkende Zinsen in den USA und in Europa im Verlauf dieses Jahres dürften außerdem die Investitionsfreude von Anlegern anregen, wovon Vermögensverwalter natürlich profitieren. ## 💬 DWS-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens DWS. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** DWS --- ### [Eckert & Ziegler: Beteiligung mit Blockbuster-Potenzial](https://www.sharedeals.de/eckert-ziegler-beteiligung-mit-blockbuster-potenzial/) **Published:** März 30, 2022 **Author:** Simon Richartz **Content:** Seit den ersten Anzeichen einer Zinswende im Herbst hat die Aktie von Eckert & Ziegler (WKN: 565970) über die Hälfte ihres Wert verloren. Am Freitag haben die vorläufigen Geschäftszahlen nun für dramatische Kursschwankungen gesorgt: Drei Tage hintereinander ging es annähernd zweistellig auf und ab. Nach der offiziellen Bilanzpräsentation am heutigen Mittwoch ist der Titel bereits wieder 4% im Minus und notiert am Mittag bei 59,70 €. Ungeachtet der Kurskapriolen hat der Berliner Strahlentechnik-Spezialist operativ jedoch wieder in die Spur gefunden. Mit seiner jüngsten Beteiligung an einem aussichtsreichen Biotech-Start-up hat das Unternehmen zudem einen potenziellen Blockbuster in der Entwicklungs-Pipeline. Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG mit Sitz in Berlin entwickelt und produziert Komponenten für die Nuklearmedizin, Strahlentherapie und industrielle Messtechnik. Ein weiterer Unternehmensschwerpunkt liegt bei der Entsorgung von radioaktiven Abfällen. An der Börse hat das im SDAX und TecDAX notierte Unternehmen aktuell einen Wert von 1,2 Milliarden €. ## Rekordergebnis und dramatische Kursschwankungen Bei seiner Bilanzpräsentation am Mittwoch legte Eckert & Ziegler ein Rekordergebnis vor. So stieg der Konzernüberschuss für 2021 gegenüber dem Vorjahr um fast die Hälfte auf 34,5 Millionen €. Die Aktionäre sollen von dem Gewinnanstieg in Form einer aufgestockten Dividende profitieren: Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, die Ausschüttung von 0,45 auf 0,50 € anzuheben. Der Umsatz stiegt im Vorjahresvergleich moderat um knapp +2,5% auf 180 Millionen €. Damit trafen die Berliner ihre eigenen Umsatzziele, beim Ergebnis blieb der Strahlentechnik-Spezialist jedoch unter der Prognose. Das starke Gewinnplus im vergangenen Jahr verdankt der Konzern auch dem Verkauf seines Geschäfts mit Tumorbestrahlungsgeräten. Im laufenden Jahr will Eckert & Ziegler sein Wachstumstempo nochmal steigern und mehr verdienen. So plant der Vorstand mit einem Umsatz von rund 200 Millionen € und einen Nettoüberschuss von 38 Millionen €. Die Umsatzausblick liegt damit zwar leicht unter den Markterwartungen, die Ergebnisprognose jedoch darüber. Mit vorläufigen Zahlen hatte das Unternehmen bereits am Freitag ein Kursfeuerwerk aufgelöst: Die Aktie sprang zunächst um bis zu 16,4% hoch und ging letztlich mit einem Plus von 11,7% bei 63,50 € aus dem Handel. Montag (-9,76%) und Dienstag (+8,55%) zeigte sich das Tech-Papier weiter sehr schwankungsanfällig. Im heutigen Handel geht es zunächst wieder abwärts: Nach einem Minus von 4% notiert der Titel am Mittag bei 59,70 €.  ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - Das bedeutet das **Superbudget** für den Aktienmarkt - Diese **Aktien profitieren** von den hohen Verteidigungsausgaben am meisten - Lerne, was die **aktuelle Lage** für Anleger bedeutet und wie sich das **Marktumfeld** entwickeln wird [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Korrektur durch Zinswende Für Eckert & Ziegler ist 2022 ein besonderes Jahr: Das Unternehmen feiert 30-jähriges Firmenjubiläum. 1992 gründete der heutige CEO Andreas Eckert zusammen mit Jürgen Ziegler die BEBIG Isotopentechnik und Umweltdiagnostik GmbH, aus der 1999 die börsennotierte Eckert & Ziegler AG hervorging. Feierlaune kommt jedoch nicht so recht auf, denn bei der Aktie des SDAX-Spitzenreiters lief es zuletzt alles andere als rund: Nachdem der Kurs im Herbst ein Rekordniveau von über 141 € erreichte, hat das Papier mehr als die Hälfte an Wert eingebüßt. Den Strahlentechnik-Spezialisten ereilte damit das gleiche Schicksal wie viele andere lange Zeit heiß gehandelte Wachstumswerte: Angesichts der sich abzeichnenden Zinswende sind die Anleger nicht mehr bereit, überbordende Bewertungen zu zahlen. Das KGV auf Basis der 2022er Gewinnprognose lag zum Allzeithoch über 80. Nach der Korrektur liegt die Kennziffer nun bei rund 33. Ein Schnäppchen ist die Aktie damit immer noch nicht. ## Einstieg bei aussichtsreichem Biotech-Start-up Nach der Corona-Delle sind die Berliner operativ jedoch wieder in die Wachstumsspur zurückgekehrt. Besonders gut läuft es im Segment Medical, das radioaktive Komponenten für die Diagnose und Behandlung von Krebs liefert. Aufgrund der Entkonsolidierung des Tumorbestrahlungsgeschäfts ging der letztjährige Umsatz in dem Bereich zwar um -2% auf 84,5 € zurück; bereinigt um diesen Einmaleffekt generierte das Segment im Vergleich zum Vorjahr jedoch ein kräftiges Wachstum. Im vergangenen Frühjahr hat Eckert & Ziegler zudem eine Mehrheitsbeteiligung am Würzburger Medikamentenentwickler Pentixapharm erworben. Mit dem Entwicklungsprogramm CXCR4 könnte das Start-up neue Standards in der Tumor-Bildgebung setzen. Für das laufende Jahr ist der Start einer klinischen Phase-III-Studie geplant. Wenn alles glatt geht, könnte das Kontrastmittel mit dem Blockbuster-Potenzial namens Pentixafor 2024 auf den Markt kommen. Bis dahin kann jedoch auch einiges schiefgehen, Forschungsrückschläge gehören zu den Risiken bei Eckert & Ziegler. Der Small Cap ist zudem davon abhängig, dass sich die Aktienmärkte generell wieder beruhigen. Mit Blick auf mögliche Erfolgsmeldungen aus der Entwicklungspipeline bietet sich für Mutige dennoch eine Einstiegschance. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Eckert & Ziegler-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Eckert & Ziegler-Aktie. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=sr)! **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Eckert & Ziegler: Schwache Zahlen – wie geht's mit der Aktie weiter?](https://www.sharedeals.de/eckert-ziegler-schwache-zahlen-wie-gehts-mit-der-aktie-weiter/) **Published:** Mai 22, 2023 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie von Eckert & Ziegler (WKN: 565970) ist geprägt durch eine hohe Schwankungsbreite, am Montag sinkt der Kurs wieder um mehr als -2% unter 47,50 €. Nach dem tiefen Fall in 2022 – Kurs hat sich gedrittelt – konnte der Medizintech-Titel sich seit Oktober wieder erholen. Die Volatilität ist jedoch extrem hoch geblieben, wozu auch die Zahlenvorlage fürs erste Quartal wesentlich beigetragen haben. Wie geht es jetzt mit dem einstigen Hoffnungswert weiter? Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört zu den weltweit größten Herstellern für radioaktive Komponenten für medizinische, wissenschaftliche und messtechnische Zwecke. Vorrangig konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung von Strahlungstechnologien für den Einsatz als Krebs- und Herzheilmittel, wie auch die nuklearmedizinische Bildgebung. Hauptkunden sind internationale Medizingeräte-Hersteller und Kliniken. Neben dem Hauptsitz in Berlin unterhält das Strahlenunternehmen weitere Niederlassungen in Europa und den USA. Die Marktkapitalisierung beträgt derzeit 994 Millionen €. ## Neuordnung Vorstand Der bisherige Vorstand um Gründer und Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Eckert wird mit Wirkung zum 07. Juni 2023 neu geordnet. Neben Dr. Ziegler wird auch Dr. Lutz Helmke planmäßig aus dem Konzernvorstand ausscheiden. Die neuen Vorstandsmitglieder kommen aus dem Unternehmen, sodass eine Kontinuität gewahrt bleibt. Dr. Harald Hasselmann wird Vorstandsvorsitzender und aus der kalifornischen Niederlassung wechselt Frank Yeager in die Hauptzentrale nach Berlin. Einerseits kann man es positiv sehen, dass die Geschäftspolitik kontinuierlich fortgesetzt wird. Eine externe Besetzung hätte jedoch neue Impulse erzeugen können. ## Auftaktquartal enttäuschend Die Umsatz- und Ertragszahlen haben sich in Q1 stark diametral entwickelt und konnten letztlich wenig überzeugen. Bereits bei der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse Ende April war die Enttäuschung groß. Der Konzernumsatz verbesserte sich demnach um 16% auf 57,9 Millionen €, besonders stark hat sich das Segment der Radioisotopen entwickelt. Besonders enttäuschend fielen aber die Ertragswerte aus: Das operative Ergebnis hat sich von 12,7 Millionen € auf 11,5 Millionen € leicht verschlechtert. Problematisch wird es jedoch beim Nettogewinn, wo ein Rückgang von 29% auf 4,7 Millionen eingetreten ist. Verantwortlich waren Bilanzbereinigungen wegen Währungsverlusten sowie Inflationsanpassungen wegen der hohen Teuerungsraten in Argentinien. Insgesamt ist die Ertragsentwicklung unbefriedigend, was insbesondere für das operative EBITDA gilt. Trotz eines deutlichen Umsatzanstieges sank das EBITDA um 1,2 Millionen € was damit begründet wird, dass margenstarke Produktverkäufe gesunken sind. ## Prognose bestätigt Die Jahresprognose fiel für die Marktteilnehmer enttäuschend aus, sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag. Demnach erwartet das Berliner Unternehmen einen Jahresumsatz von 230 Millionen €, hier lagen die Erwartungen bei 243 Millionen €. Statt einem erwarteten Jahresüberschuss von 37 Millionen € liegt die Prognose bei 25 Millionen €. ### Trading endlich einfach ### In 3 Schritten zum Profi-Trader ### ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen  - **In 3 Schritten zum Profi-Trader:** Berufs-Trader Axel Müller beweist Dir, dass Traden nicht nur super einfach ist. **Er setzt auch direkt gemeinsam mit Dir Deinen ersten Trade um.** - Mit seiner **X-Trades-Strategie** kannst Du nichts falsch machen, denn hier gewinnst Du nicht nur bei steigenden, sondern auch bei fallenden-Kursen. **Rendite der letzten 12 Monate: 57,8 %** - **Vom Einsteiger zum Profi:** Axel Müller offenbart Dir sein größtes Trading-Geheimnis. **So ziehst Du direkt auf die Trading-Überholspur.** [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Potenzial begrenzt, Volatilität bleibt Die wirtschaftliche Situation rechtfertigt momentan keine Marktkapitalisierung von knapp 1 Milliarde €, das entspricht momentan einem KGV von rund 33. Hier muss mehr Realität einkehren. Die Analysten von Hauck Aufhäuser IB haben ihren Zielkurs leicht auf 110 € reduziert, ihr Argument für diesen hohen Zielkurs ist das hohe Potenzial im Bereich der Nuklearmedizin. Langfristig mag dies stimmen, momentan ist dieser Wert jedoch völlig überzogen. Meiner Meinung nach eignet sich die Aktie derzeit nicht für Buy&hold-Anleger, lediglich für Trader kann sie interessant sein. Durch regelmäßiges Handeln können die hohen Kursschwankungen für Kursgewinne ausgenutzt werden. Die Dividendenrendite von rund 1% ist auch kein Kaufargument. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. **Eckert & Ziegler-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Aktie von Eckert & Zieglert. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Eckert & Ziegler: Spricht jetzt etwas für diese Aktie?](https://www.sharedeals.de/eckert-ziegler-spricht-jetzt-etwas-fuer-diese-aktie/) **Published:** Dezember 10, 2023 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie von Eckert & Ziegler (WKN: 565970) ging am Freitag unverändert aus dem Markt und notiert aktuell bei 37,30 €. Insgesamt befindet sie sich in einer Erholungsphase, seit dem Tief im September beträgt der Kursgewinn rund +24%. Lohnt sich jetzt noch ein Einstieg? ## ℹ️ Eckert & Ziegler vorgestellt Die Eckert & Ziegler Gruppe gehört zu den weltweit größten Herstellern für radioaktive Komponenten für medizinische, wissenschaftliche und messtechnische Zwecke. Vorrangig konzentriert sich das Unternehmen auf die Entwicklung von Strahlungstechnologien für den Einsatz als Krebs- und Herzheilmittel sowie auf die nuklearmedizinische Bildgebung. Hauptkunden sind internationale Medizingerätehersteller und Kliniken. Neben dem Hauptsitz in Berlin unterhält das Strahlenunternehmen weitere Niederlassungen in Europa und den USA. Die Marktkapitalisierung beträgt 777 Millionen €. ## Konzentration auf das Kerngeschäft Der Konzern besteht aus zwei Segmenten: die Produktion von Radioisotopen sowie die Entwicklung von radiopharmazeutischen Medikamenten. Beide Einheiten gelten als zukunftsträchtige Zweige. Um die Rentabilität zu stärken und zu den führenden Herstellern zu zählen, wird der pharmazeutische Bereich abgespalten. Für die Erforschung und Weiterentwicklung der Medikamente werden künftig hohe Finanzsummen benötigt, das kann der bisherige Gesamtkonzern nicht stemmen. Um dies zu gewährleisten, erfolgt die Ausgliederung dieser Bereiche in die Pentixapharm. In einem zweiten Schritt wird dann über einen Verkauf oder eine Börsennotierung entschieden. Dr. Andreas Ziegler, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender des Konzerns, sowie das Vorstandsmitglied Dr. Hakim Bouterfa wechseln in den Vorstand der neuen Pentixapharm. Das Interesse an solchen innovativen Pharmaunternehmen dürfte groß sein. Ob es zum Verkauf oder zu einer Börsennotierung kommt, steht noch aus. In beiden Fällen dürften die Erlöse für den Mutterkonzern gut ausfallen. Dr. Harald Hasselmann, Vorsitzender des Vorstands der Eckert & Ziegler AG, kommentierte den Schritt so: > Unser Schwerpunkt liegt in der Produktion sowie dem Vertrieb von Isotopen. Hier sind wir Marktführer und wollen das bleiben. ## Sondereffekte belasten Ertragslage Die solide Geschäftsentwicklung der Vorquartale setzte sich auch im dritten Quartal fort. Der am 17. Oktober veröffentlichte Quartalsbericht zeigt allerdings, dass Sondereffekte im ersten Halbjahr die Ertragslage belasteten. Auf Sicht der ersten neun Monate verringerte sich das operative EBIT um 10% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 32,4 Millionen €. Auch das Nettoergebnis fiel mit 20,3 Millionen schlechter aus als vor einem Jahr. Ursache für den Rückgang sind negative Währungseffekte von 3 Millionen € sowie Inflationsanpassungen in Argentinien in Höhe von 4,5 Millionen €. Im dritten Quartal sind diese Mehrkosten nicht mehr angefallen – hier verbesserte sich das Konzernergebnis um rund 19% auf 9,4 Millionen €. Der Umsatz in den ersten neun Monaten verbesserte sich um 11% auf 183,9 Millionen €. Haupttreiber waren die pharmazeutischen Radioisotopen. Im Hinblick auf die zufriedenstellende Geschäftsentwicklung wurde die Jahresprognose bestätigt. Demnach soll der Konzernumsatz bei 230 Millionen € liegen und das Konzernergebnis bei 25 Millionen €. ### **Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen**  - **Hidden Champion #1:** Diese stark unterbewerte Cashcow bringt **Kursverdopplerpotenzial** und **+6,9% Dividendenrendite** mit! - **Hidden Champion #2:** Dieser **schlafende Riese** ist erwacht und kann Dir kurzfristig **bis zu** **+25% ins Depot** pumpen! - **Hidden Champion #3:** DIE **Nebenwert-Rakete** ist ein Star, der für Dich **stolze +81,50% Kurspotenzial** mitbringt! [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Besteht weiteres Kurspotenzial? Insgesamt ist der Kursverlauf in diesem Jahr nicht zufriedenstellend, denn aktuell steht ein Rückgang von -18% zu Buche. Der jüngste Kursanstieg seit September, in der Spitze bis auf 41 €, steigerte die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur. In dieser befindet sich der Kurs derzeit. Die geplante Abspaltung ist in der Kurserholung eingepreist. Weitere kurstreibende Fakten gibt es derzeit nicht. Ich rechne daher mit einer Seitwärtsbewegung innerhalb einer Range von 33 bis 40 €. Wenn die genauen Abspaltungsmodalitäten vorliegen, dürfte dies den Kurs positiv beeinflussen, allerdings erfolgt das erst 2024. Mein Fazit: Bei dem jetzigen Kursniveau bietet die Aktie wenig Argumente für ein Investment. Die Dividendenrendite mit aktuell 1,3% ist auch sehr gering. ## 💬 Eckert & Ziegler-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Einhell-Aktie: Ein interessanter Nebenwert](https://www.sharedeals.de/einhell-aktie-ein-interessanter-nebenwert/) **Published:** Januar 13, 2023 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Small Caps führen oftmals ein besonderes Börsenleben. Von den Anlegern wenig beachtet, gelten sie als uninteressant und mit wenig Potenzial. Dies gilt aber nicht für die Einhell-Aktie (WKN: 565493). Während der Corona-Pandemie ging ihr Stern rapide auf, mittlerweile hat sie sich wieder konsolidiert und notiert aktuell bei 146,40 €. Die Einhell Germany AG ist ein deutscher Werkzeughersteller mit Sitz in Landau an der Isar. Der Konzern entwickelt, produziert und vertreibt seine Produkte in Eigenregie sowie über Partner. Die beiden Geschäftsfelder sind Werkzeuge sowie Geräte für Garten und Freizeit. Die Produkte werden in über 90 Ländern angeboten. Die Vorzugsaktien werden im Prime Standard an der Deutschen Börse notiert. Die Stammaktien sind im Besitz der Familien Thannhuber. Die Marktkapitalisierung beträgt 237 Millionen €. ## Ein absoluter Pandemie-Gewinner Mit seinem sehr breiten Sortiment an elektrischen Handwerks- sowie Gartengeräten waren diese während der Pandemie sehr begehrt. Um die Modernisierungsarbeiten an Wohnhäusern und Wohnungen vornehmen zu können, wurden die Geräte massenhaft in den Baumärkten gekauft. Gleiches galt für die Gartengeräte wie Pumpen, Rasenmäher etc.. Während dieser Zeit hatte sich die Aktie fast verfünffacht. Diese Boom-Phase ist mittlerweile vorbei.  ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - Lerne, wie Du in die **finanzielle Unabhängigkeit** und Freiheit findest - Finde heraus, wie Du **von Deinem Kapital leben** kannst - Erfahre alles darüber, wie Du Dir ein **solides Nebeneinkommen** aufbauen kannst [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Starke Zahlen in den ersten neun Monaten Dass das bayerische Unternehmen auch außerhalb der Pandemie hervorragende Geschäfte macht, zeigen die [Geschäftszahlen ](https://www.einhell.com/fileadmin/com/investor-relations/reports/interim-reports/de/einhell-finanzbericht-quartalsmitteilung-3-2022.pdf)der ersten neun Monate. So stieg der Umsatz um 17,3% auf 805,7 Millionen €. Die Zuwächse erfolgten über alle Regionen sowie alle Geschäftsfelder hinweg. Auch beim Ergebnis war man sehr erfolgreich. Das EBT stieg um 17,7% auf 69,2 Millionen €, daraus ergibt sich eine operative Marge von 8,5%. Das Konzernergebnis stieg um 15,4% auf 48,7 Millionen €. Hieraus ergibt sich ein EPS von 12,90 €. ## Jahresprognose optimistisch Obwohl man für das vierte Quartal eine Abkühlung der Nachfrage erwartet, soll der Jahresumsatz deutlich über einer Milliarde € liegen. Die operative Rendite soll dabei 8,5% betragen. Die Abkühlung wird sich im neuen Geschäftsjahr fortsetzen. ## Übernahmen zur Stärkung der Absatzmärkte In vielen Ländern bedient der Hersteller sich externer Vertriebspartner. Um hier verstärkt den Vertrieb in Eigenregie gestalten zu können, wurden in Finnland und Kanada die dortigen Partner teilweise oder komplett übernommen. Zunehmend wichtiger wird der E‑Commerce. Über eine eigene Plattform wird der nationale und internationale Absatz vorangetrieben. ## Welches Potenzial hat die Aktie? Vorzugsaktien sind anders zu bewerten als Stammaktien. Für die Bewertung von Vorzugsaktien ist die ausgeschüttete Dividende maßgebend. Damit sie für Käufer attraktiv sind, ist die Dividende höher als die der Stammaktie. Bisher wurden Stammaktionäre und Vorzugsaktionäre an den gestiegenen Gewinnen entsprechend beteiligt. Betrug die Dividende der Vorzugsaktie 2019 noch 1,40 €, so stieg sie 2021 auf 2,60 €. Sollte der Konzerngewinn weiter steigen, dürfte auch die Dividende entsprechend wachsen. Die momentane Dividendenrendite ist mit 1,7% allerdings nicht sehr hoch. ## Analysten sehr optimistisch Die von dem Unternehmen beauftragten externen Analysten Warburg und Hauck & Aufhäuser sind bezüglich des zukünftigen Potenzials der Aktie überzeugt, deren Zielkurse liegen bei 235 bzw. 230 €. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) ## Vorsichtigere Einschätzung Diese Bewertung der Analysten ist sehr optimistisch, deren Zielkurs würde den Höchstkurs während der Pandemie übersteigen. Der damalige Boom dürfte sich jedoch so schnell nicht wiederholen, die Modernisierungsarbeiten wurden vorgezogen und fehlen jetzt. Positiv auf den Geräteabsatz wirkt sich der Übergang zu Accu-Geräten aus. Hier liegt noch ein großes Potenzial. Ich halte Kurse von 170 € für eine faire Bewertung. **Einhell-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Aktie von Einhell! Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=rs)! **Kategorien:** Konsum-Aktien, Small Caps --- ### [Eleven Biotherapeutics: Noch einmal 100% mit Ansage?](https://www.sharedeals.de/eleven-biotherapeutics-nochmal-100-mit-ansage/) **Published:** Februar 5, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Die Aktie von Eleven Biotherapeutics (WKN: A1XD53) gewinnt langsam aber sicher wieder an Dynamik. Es deutet sich ein Ausbruch aus einem längeren Seitwärtstrend an. Innerhalb der nächsten sechs Wochen dürfte das Biotechunternehmen seinen Jahresbericht präsentieren. Spätestens dann sollte eine deutliche Richtung in Kurs erkennbar sein.** Anfang November kündigten wir in Anbetracht bevorstehender Quartalszahlen einen [«verheißungsvollen Zahlen-Zock»](https://www.sharedeals.de/2016/11/eleven-biotherapeutics-verheissungsvoller-zahlen-zock/) an. Tatsächlich notierte die Eleven-Aktie nur eine Woche später bei zeitweise über 3 USD rund 100% höher. Im Anschluss [rieten wir](https://www.sharedeals.de/2016/11/eleven-explodiert-100-im-sack-jetzt-umschichten/) trotz fundamental guter Lage zu Gewinnmitnahmen - zu Recht, wie sich herausstellte. Nun steht der Bericht zum Jahresabschluss vor der Tür und man darf erneut auf ein Kursspektakel setzen. ### Mehr als nur ein Zock Nach der günstigen Übernahme des Krebsforschers Viventia Bio im September letzten Jahres kann Eleven Biotherapeutics wieder auf eine Reihe vielversprechender klinischer Assets hoffen, deren Entwicklung bis ins nächste Jahr finanziert ist. Insbesondere Vicinium als potenzielles Blockbuster-Medikament gegen Blasenkrebs könnte hier mit dem bevorstehenden Abschluss der Phase-3-Patientenrekrutierung für einen massiven Kursimpuls sorgen. Von «signifikantem Fortschritt» war im Rahmen des letzten Quartalsberichts die Rede. In Phase 2 überzeugte Vicinium, das bislang bei über 100 Probanden getestet wurde, mit einer starken Ansprungrate von 40% und dem Ausbleiben ernsthafter Nebenwirkungen. Die Blasenkrebs-Konkurrenz in Form von [Heat Biologics](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=ONLYONE&ID_NOTATION=85706953&SEARCH_VALUE=HEAT+BIOLOGICS) (WKN: A1W254) oder Telesta Therapeutics (heute [ProMetic Life Sciences](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=ONLYONE&ID_NOTATION=4900581&SEARCH_VALUE=PROMETIC+LIFE+SCIENCES) WKN: 931331) war mit ihren Wirkstoffen zuletzt gescheitert. Eleven verfolgt einen anderen, möglicherweise deutlich effektiveren Therapieansatz. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/02/ebio_milestones.jpg)Demnächst stehen eine Reihe bedeutender klinischer Meilensteine auf der Agenda, die für neue Kursdynamik sorgen könnten ### Riesige Buy-out-Phantasie durch Roche Abseits der klinischen Pipeline weckt vor allem die im August erfolgte Auslizenzierung von Elevens präklinischem EBI-031-Wirkstoff gegen Augenkrankheiten an den Schweizer Pharmariesen Roche ungemeines Einnahmepotenzial. Nach einer 30 Millionen USD schweren Vorauszahlung könnten demächst schon weitere, vielleicht deutlich höhere Summen aufgerufen werden. Macht Roche beispielsweise vor dem Beginn einer Phase-3-Studie von seiner Buy-out-Option Gebrauch, winkt für Eleven eine Zahlung über 135 Millionen USD. Ist man vom dem Erfolg eines potenziellen Arzneimittels überzeugt, fackeln große Player für gewöhnlich nicht lange und sichern sich gern die kompletten zukünftigen Einnahmen durch einen frühzeitigen Buy-out. Auch hier könnte sich ein solches Szenario anbahnen. Der Roche-Deal könnte demnächst ein Vielfaches der gegenwärtigen Marktkapitalisierung in die Eleven-Kasse spülen Für Eleven würden die im Kurs noch nicht eingepreisten 135 Millionen USD dem 2,34-fachen der aktuellen Marktkapitalisierung von 57,6 Millionen USD entsprechen. Ein Börsenwert von 192,6 Millionen USD und ein Aktienkurs von rund 8 USD wären die theoretischen Folgen. Am Freitag ging die Eleven-Aktie nach einer kleinen Wochenrallye noch bei 2,27 USD aus dem Nasdaq-Handel. Bei freundlichem Umfeld scheint der Wert jetzt kaum noch zu bremsen. Die Volumen-Spikes und der jüngste Kursverlauf zeigen klar, wo die Reise hingehen dürfte. Quelle: ariva.de ### Klares Kaufsignal Wir halten die Eleven-Aktie sowohl fundamental als auch technisch derzeit wieder für hochinteressant. Große Volumen-Spikes wurden in den letzten Monaten zu teils deutlich höheren Kursen als den jetzigen beobachtet. Konsolidierungsphasen erfolgten hingegen unter viel geringeren Umsätzen. Der Chart hat um die Marke von 2 USD einen Betonboden gebildet und deutet nun wieder ein Ausbruchsszenario an. Gepaart mit dem bevorstehenden Jahresbericht und den kommenden, potenziellen Kurskatalysatoren dürfte ein Breakout früher oder später kaum noch zu verhindern sein, zumal bei Eleven sehr starke Investorenhände mit von der Partie sind - seit der Viventia-Übernahme unter anderem auch Milliardär [Leslie L. Dan](https://en.wikipedia.org/wiki/Leslie_Dan). **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Eleven explodiert: 100% im Sack - jetzt umschichten?](https://www.sharedeals.de/eleven-explodiert-100-im-sack-jetzt-umschichten/) **Published:** November 14, 2016 **Author:** Redaktion **Content:** Eleven Biotherapeutics (WKN: A1XD53) hat heute vorbörslich wie erwartet einen extrem positiven und für die Zukunft verheißungsvollen Quartalsbericht vorgelegt. Im Premarket-Handel erreicht die Aktie aktuell einen Spitzenwert von 3,51 USD. Wer nach [unserem Tipp von vor einer Woche](https://www.sharedeals.de/eleven-biotherapeutics-verheissungsvoller-zahlen-zock/) gekauft hat, liegt damit rund 100% vorne. Eleven meldet einen Quartalsumsatz in Höhe von 28,7 Millionen USD bei einem stolzen Nettogewinn über 19,5 Millinen USD. Verantwortlich hierfür ist wie von uns berichtet der aufsehenerregende Deal mit dem Schweizer Pharmakonzern Roche, der Eleven weitere bis zu 240 Millionen USD an Meilensteinzahlungen einbringen könnte. Mit einem Kassenbestand von nun über 30 Millionen USD sieht sich Eleven ausreichend finanziert, um seine Entwicklungen bis ins Jahr 2018 voranzutreiben. Das sind News, wie sich der Markt sie wünscht. Nach der günstigen Übernahme von Viventia Bio positioniert sich Eleven als Krebsforscher mit zwei fortgeschrittenen Wirkstoffkandidaten. Im ersten Halbjahr kommenden Jahres soll die Patientenrekrutierung für das Blasenkrebsmedikament Vicinium abegschlossen sein. Ein Jahr später sollen die finalen Ergebnisse vorliegen. Für einen weiteren Wirkstoff steht der Beginn einer Phase-2-Studie an. «Dies ist eine aufregende Zeit für Eleven», kommentiert der neue CEO Stephen Hurly die aktuelle Lage. «Mit der kombinierten Expertise von Eleven und des Viventia-Teams freue ich mich sehr über die Möglichkeiten, die vor uns liegen». **Einsatz raus, Gewinne laufen lassen** Obwohl wir für Eleven eine Marktkapitalisierung im dreistelligen Millionenbereich und damit Kurse oberhalb von 5 USD als fundamental angemessen betrachten, können Gewinnmitnahmen nicht schaden. Wer nach unserem Tipp frühzeitig investiert hat und sich nun bereits über 50-100% Kursgewinn freuen kann, sollte seinen Fokus langsam aber sicher verstärkt auf Albireo Pharma (WKN: A2DF99) legen. Nach einem finalen Washout [erwarten wir hier für die kommenden Wochen stark steigende Notierungen](https://www.sharedeals.de/albireo-pharma-eleven-biotherapeutics-das-ist-jetzt-zu-tun/). **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien der hier besprochenen Unternehmen Albireo Pharma und Eleven Biotherapeutics und hat – wie andere Aktionäre auch – eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [EnBW-Aktie: Nach Top-Zahlen ein interessanter Zukunftswert?](https://www.sharedeals.de/enbw-aktie-nach-top-zahlen-ein-interessanter-zukunftswert/) **Published:** März 27, 2023 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie des Energieversorgers EnBW (WKN: 522000) springt nach Bekanntgabe der Geschäftszahlen für 2022 um +7% auf 86,20 €. Die Börsenteilnehmer honorieren die guten Geschäftsentwicklungen und starken Aussichten. Lohnt sich für Anleger hier noch ein Einstieg? Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ist ein deutsches Energieversorgungs-Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart, die Strom, erzeugt, verteilt und handelt. Hauptaktionäre sind das Land Baden-Württemberg sowie der Zweckverband Oberschwäbischer Elektrizitätswerke. Die Marktkapitalisierung beträgt 21,9 Milliarden €. ## Transformation in vollem Gang Der Wandel in der Stromerzeugung ist bei dem baden-württembergischen Energiekonzern schon sehr weit fortgeschritten. Der Anteil der erneuerbaren Stromerzeugung ist mit 41,7% sehr hoch. Nach Abschaltung des letzten Atommeilers Neckarwestheim 2 steigt der Anteil nochmals kräftig. Um die erneuerbare Stromerzeugung auszubauen, werden plant EnBW massive Investitionen in Windparks und Stromleitungen. Der Ausstieg aus der Kohle-Stromerzeugung soll schon 2028 erfolgen, 2035 will der Konzern vollständig klimaneutral sein.  ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - **Turnaround hat begonnen:** Warum nach 5 Jahren Gedümpel ausgerechnet JETZT der **Wachstumskurs** eingeläutet wird - **Monsanto-Debakel:** Wie teuer die Round-Up-Klagen für Bayer werden und **welcher Trumpf im Ärmel das Blatt wenden könnte** - **Joker im Pharmabereich:** Patentverlängerungen von gleich zwei Medikamenten sorgen für **zusätzliche Milliardenumsätze** [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Starke Geschäftsentwicklung Für das abgelaufene Geschäftsjahr hat der Stromkonzern sehr starke Zahlen vorgelegt: Der Konzernumsatz stieg um +74,2% auf 56 Milliarden €. Dieses überproportionale Wachstum resultiert aus den stark gestiegenen Strompreisen. Das bereinigte EBITDA konnte ebenfalls um +11% auf 3,2 Milliarden € gesteigert werden, noch deutlicher ist der Anstieg beim Konzernüberschuss: Gegenüber dem Vorjahr von 0,44 Milliarden € haben sich die Nettoeinnahmen auf 1,75 Milliarden € fast vervierfacht. Obwohl der Gewinn pro Aktie von 1,34 € auf 6,42 € gestiegen ist, bleibt die Dividende mit 1,1 € unverändert. Das entspricht momentan einer Rendite von knapp 1,2%. Die freien Mittel werden für die Investitionen verwendet. EnBW-Finanzvorstand Thomas Kusterer kommentiert: > Unser solides operatives Ergebnis unterstreicht einmal mehr, dass unsere integrierte Aufstellung auch in schwierigen Zeiten für stabile Cash-Flows sorgt. ## Ausblick optimistisch Obwohl die Strompreise mittlerweile wieder deutlich gesunken sind, geht das Unternehmen weiterhin von einer guten Ertragsentwicklung aus. Das bereinigte EBITDA soll im laufenden Jahr in einer Bandbreite von 4,7 bis 5,2 Milliarden € landen. Zum erwarteten Umsatz wurden keine Angaben gemacht, wegen gesunkenen Strompreisen dürfte er aber niedriger liegen als im Vorjahr. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) ## Ist die EnBW-Aktie ein Zukunftswert? Ob die EnBW-Aktie ein Zukunftswert ist, hängt davon ab, wen man fragt. Ja, es ist ein Zukunftswert für die Hauptaktionäre. Der Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung ist schon sehr weit fortgeschritten und wird sich laut Aussage des Managements weiter beschleunigen. Der neue Vorstandsvorsitzende Andreas Schell fordert ein schnelleres Genehmigungsverfahren für Wind- und Solarparks. Keine Zukunftsaktie ist das CDAX-Papier hingegen für gewöhnliche Aktionäre. Das hängt damit zusammen, dass der Streubesitz sehr gering ist. Ein nennenswerter Börsenhandel findet kaum statt. Nach meiner Einschätzung sollten Anleger die Aktie daher meiden, die kommunalen Hauptaktionäre haben andere Interessen als Privatanleger. Für Letztere gibt wesentlich interessantere Aktien. ## Dividenden-Aktien: Jetzt diskutieren und informieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), dem Forum der neusten Generation für den Dividendenaktien. Informiere Dich vorab in unserer großen Ratgeber-Serie und lerne im Handumdrehen [alles Wissenswerte zum Thema Dividenden](https://www.sharedeals.de/wissen/dividenden/#Welche_Dividenden-Aktien_soll_ich_jetzt_kaufen). **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Sonstiges --- ### [Endor nach Wahnsinns-Zahlen: Rekordjahr greifbar!](https://www.sharedeals.de/endor-nach-wahnsinns-zahlen-rekordjahr-greifbar/) **Published:** Oktober 18, 2019 **Author:** Manuel Hefele **Content:** Die Endor AG (WKN: 549166) präsentierte gestern hervorragende Zahlen. So meldete der Gaming-Equipment-Anbieter ein gewaltiges Umsatzwachstum für die ersten neun Monate von 79% auf 26,4 Millionen Euro. Von Juli bis September verdoppelte sich der Umsatz gar um 104% auf 9,7 Millionen Euro. Endor steuert damit auf ein Rekordjahr zu. Infolge des Umsatzschubs zeigt sich der Anbieter von hochwertigen Eingabegeräten wie High-End-Lenkrädern für Rennsimulationen auf Spielkonsolen und PCs für das Gesamtjahr 2019 nun zuversichtlicher und hob entsprechend seine Prognose für Umsatz und Gewinn an. Anleger sind begeistert von den Aussichten. An der Börse Stuttgart gewann die Aktie seit Mittwoch von 18,40 auf 21,80 Euro hinzu. Aufgrund starker fundamentaler Fortschritte ist die Wachstumsstory intakt. So wirkt sich die kontinuierliche Erweiterung des Produktportfolios positiv aus. Auf der Umsatzseite profitiert Endor im laufenden Jahr immer mehr von der erfolgreichen Einführung seiner Podium-Serie - darunter das Racing Wheel PS4 sowie das Advanced Paddle Module - auch wenn das Unternehmen mit den Margen der neuen High-End-Segment-Kategorie noch nicht ganz zufrieden sein dürfte. Endors Vorstandschef Thomas Jackermeier kommentiert: > Ich bin davon überzeugt, dass wir am Anfang eines nachhaltigen Wachstumstrends stehen. Das unterstreichen auch unsere jüngsten Erfolge auf wichtigen Messen und die Kooperation mit der US-Rennserie NASCAR, die wir im dritten Quartal abgeschlossen haben. **Bald NASCAR-Lenkräder im Angebot!** Die populärste Motorsportart in den USA und Nordamerika gehört ab sofort zu den Spielfeldern von Endor, wie im September bekannt wurde. Endor plant die Markteinführung von "speziell auf diese Rennserie optimierten Lenkrädern" und das in mehreren Preiskategorien. Laut Angaben wird Endor "bis Ende 2024 als weltweiter Partner Lenkräder für diese Rennserie entwickeln und vermarkten." Zu den Produkten Endors gehört unter anderem das unter Gaming-Freunden beliebte Porsche 911 GT2 Wheel in originaltreuer Nachahmung sowie eine Reihe weiterer Anfertigungen wie Pedale, Cockpits und Schalthebel. Die Geräte werden unter der Marke Fanatec vertrieben. Unter anderem besitzt das Unternehmen aus dem bayrischen Landshut Lizenzen der Automobilgrößen Porsche, McLaren, Bentley und BMW. **Ergebnisknick von 2018 wird ausgebügelt - glänzende Zahlen für 2019 erwartet** Der Jahresüberschuss der Endor AG betrug 2018 0,9 Millionen Euro und damit rund 0,7 Millionen Euro weniger als in 2017 - trotz deutlich steigendem Umsatz auf 20,4 Millionen Euro. Der Grund dafür lag vor allem in den exorbitant gestiegenen Lizenzausgaben. Für 2019 rechnet Endor mit Erlösen von etwa 35 Millionen Euro. Der Gewinn dürfte "überproportional zum Umsatz steigen", so das Unternehmen. Bisher ging Endor von einem Umsatz jenseits der 30-Millionen-Euro-Marke sowie einem "deutlichen Anstieg" beim Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreswert aus. Trotz "hoher Investitionen", die im laufenden Jahr getätigt wurden (und auch weiter getätigt werden), zeigten sich laut Meldung vom Donnerstag die Anstrengungen bislang in einer deutlichen Verbesserung der wichtigsten Ergebniszahlen. Bei Endor passt vieles. Die Firma bietet eine spannende Equity Story und hat zahlreiche Produktlaunches auf dem Schirm. Der aktuelle Kursanstieg ist mit einer sensationellen Wachstumsdynamik unterlegt. Dazu kommt eine relativ starke Bilanz. Mit der Einführung neuer Produkte will Endor in den kommenden Jahren für zusätzliche Impulse sorgen. Nach unserem [Tipp vor einigen Jahren](https://www.sharedeals.de/endor-im-fokus-neubewertung-faellig/) konnten SD-Leser bereits mehr als +1.000% Kursgewinn mit der Endor-Aktie erzielen. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Energiewende: So profitieren Anleger](https://www.sharedeals.de/energiewende-so-profitieren-anleger/) **Published:** Juni 14, 2021 **Author:** Andreas Lambrou **Content:** Das Umdenken der Politik in Bezug auf die Senkung der CO2-Emissionen sorgt für steile Renditen bei CO2 Indexzertifikaten wie dem für CO2 Emissionsrechte ICE (WKN: DR1WBM). Das zwingt Energie-Giganten wie [Royal Dutch Shell](https://www.sharedeals.de/?s=Shell) (WKN: A0ER6S) in die Knie. Bedeutende Industriemetall-Produzenten wie [Freeport McMoran](https://www.sharedeals.de/?s=Freeport+McMoRan) (WKN: 896476) rücken ins Rampenlicht, weil sie die für den Energiewandel benötigten Metalle liefern. Das G7 Treffen in Cornwall ist zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen diesmal weltweite Infrastrukturprojekte, die ein Gegengewicht zu Chinas neuer Seidenstraße-Initiative darstellen sollen, sowie die gegenseitige Bestärkung, das Pariser Klimaabkommen umzusetzen. Die Bundesregierung prescht wieder einmal vor und bezeichnet ihr vor vier Wochen veröffentlichtes [Klimaschutzgesetz](https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/klimaschutzgesetz-2021-1913672) als **Generationenvertrag für das Klima.** Sie will nun schon im Jahr 2045 die vollständige Treibhausgasneutralität erreichen statt wie bisher vor 2050. Im ersten großen Schritt soll der Ausstoß bis 2030 um 65% reduziert werden. So unrealistisch dieser Plan klingt, er soll Gesetz werden. Der Weg heißt nun dauerhafte Trennung von fossilen Energien hin zu sauberen erneuerbaren Energien mit mutmaßlich geringsten Emissionen. Er ist nicht nur lang, sondern auch extrem teuer. ## Emissionsrechte in der EU notieren mittlerweile +400% höher So sind die Preise für die stark im Kurs schwankenden CO2 Emissionsrechte innerhalb der EU im **European Union Allowance Futures** in den letzten fünf Jahren um das Zehnfache gestiegen. Sie notieren mittlerweile über 50 Euro pro Tonne. Anleger können über Terminbörsen wie der [ICE](https://www.theice.com/products/197/EUA-Futures) oder der Leipziger Strombörse [EEX](https://www.eex.com/en/markets/environmental-markets/eu-ets-auctions) direkt mitspekulieren oder diverse Zertifikate und ETFs nutzen. Klimaexperten sehen in den auf EU-Ebene beschlossenen Klimaschutzvorgaben Gründe für einen Preisschub, der in den nächsten Jahren CO2 Emissionspreise von mindestens 100 Euro pro Tonne ermöglichen dürfte. Der Titel der neuesten Wirtschaftwoche lautet darum plakativ: > Der Klimaschutz ruiniert uns. Gleich danach wird aber relativiert mit dem Zusatz "wenn er falsch gemacht wird". ## Solar- und Windparks brachen enorme Mengen an Metallen Die Windkraft und die Solarenergie zeichnen sich als die Favoriten der emissionsarmen Technologien ab. Doch wird dabei gerne über ein Manko hinweggesehen, denn der Aufbau dieser Technologien ist ein extrem metallfressender Prozess. Nicht nur Kupfer, das sich ohnehin auf Höchstständen befindet, und Silber sind bei der Umstellung sehr gefragt. Aluminium, Nickel, Lithium, Cobalt, Zink, Chrom und massig Seltene Erden werden von der Energiewende geradezu verschlungen. Einem neuen Bericht der Internationalen Energieagentur zufolge wird die Nachfrage nach einigen Mineralien aufgrund der Energiewende bis 2040 sprunghaft ansteigen. Lithium war davon am stärksten betroffen. Es wird erwartet, dass allein die sauberen Energietechnologien bis 2040 zwischen 74% und 92% der weltweiten Nachfrage ausmachen werden. Für die Kobalt- und Nickelnachfrage wird ein ähnliches Szenario erwartet. Um eine Netto-Null-Energie-Zukunft bis 2050 zu erreichen, würde der Sektor im Jahr 2040 sogar 43 Millionen Tonnen an diesen Mineralien verschlingen – das Sechsfache der heutigen Menge. Selbst wenn man von diesen Entwicklungen als Rohstoffanleger massiv profitieren wird: Man darf nicht verharmlosen, dass die Energiewende letztlich auch dafür sorgt, dass wiederum neue Treibhausgas-Emissionen ausgestoßen werden. Oft ist dann von nachhaltigen Kapitalinvestitionen die Rede. Doch aufgrund des Leistungsverlusts wie bei Akkus und des rasanten technischen Fortschritts müssen heutige Technologien voraussichtlich schon in spätestens 10 Jahren wieder erneuert werden. ## Kupfer ist der Star in der Energietechnik Aufgrund seiner exzellenten thermischen und elektrischen Leitfähigkeiten ist das rote Metall eines der am häufigsten verwendeten Elemente in der Energietechnik. Es findet Verwendung sowohl im Bereich der erneuerbaren Energien als auch im Ausbau der Infrastruktur. Die genannten Eigenschaften machen das Metall unerlässlich für sämtliche Bereiche der Wirtschaft. Die Solar-Photovoltaik nutzt Kupfer vor allem für die Verkabelung, die Verdrahtung und den Wärmeaustausch. Windenergie-Technologien verwenden das rote Metall in ihren Generatoren, Kabeln und Transformatoren. Für den Bau moderner Windkraftanlagen werden heutzutage zusammen mit der dafür notwendigen Infrastruktur bis zu 30 Tonnen Kupfer benötigt. Darüber hinaus ist Kupfer seit der Elektrifizierung ein wichtiger Bestandteil der Stromnetze, die den Strom von den Kraftwerken zu unseren Häusern übertragen. Mit dem zunehmenden Einsatz von erneuerbaren Energien wird die Nachfrage nach Kupfer weiter steigen. Allein bis 2030 könnte sich der jährliche Kupferbedarf im Solarmodulsektor mehr als verdoppeln. Doch die größte Nachfrage-Quelle des Kupferbedarfs kommt seitens der Offshore-Windparks. Bis 2050 könnte die jährliche Kupfernachfrage für Wind- und Solartechnologien bei über 3 Millionen Tonnen liegen. Das wären 16% der heute weltweit geförderten Jahresproduktion von 18 Millionen Tonnen. ## Angebot und Nachfrage auf Messers Schneide Laut Citigroup wird für den globalen Kupfermarkt im Jahr 2021 ein Defizit von 521.000 Tonnen erwartet. Dabei befindet sich die Umstellung auf erneuerbare Energien noch im Anfangsstadium. Während Kupfer branchenübergreifend nachgefragt wird, kommt der Großteil des Angebots nur aus wenigen Regionen der Welt. Dies macht vor allem die Lieferkette anfällig für Defizite und Engpässe. Chile, der weltweit größte Kupferproduzent, sieht sich mit sinkenden Erzgehalten konfrontiert. Da diese in den letzten 15 Jahren um rund 30% gesunken sind und die hochgradigen Kupferadern zur Neige gehen, wird der Erzabbau deutlich erschwert. Obwohl Kupfer grundsätzlich in großen Mengen in der Erdkruste vorhanden ist, geben die sinkenden Gehalte Anlass zur Sorge, dass das Angebot der künftigen Nachfrage nicht gerecht werden kann. Der neue Rohstoff-Superzyklus Diese 3 Rohstoff-Megatrends könnten Sie schon bald reich machen So finden Sie die besten Rohstoff-Investments Erzielen Sie jetzt unglaubliche Gewinne [ JETZT GRATIS BUCH ANFORDERN! ](https://www.goldherzreport.de/buch1/) ## PLUS-Leser sind für die Energiewende richtig positioniert Das Ende vom Lied: Eine riesige Nachfrageseite trifft in den nächsten Jahren auf nur wenige effiziente Produzenten der Angebotsseite. Nach Angaben der IEA kamen 2019 fast 70% des Kobalts aus der Demokratischen Republik Kongo, während rund 60% der Seltenen Erden aus China stammten. Bei Nickel produzierten nur drei Länder mehr als die Hälfte der globalen Produktion: Indonesien (33%), die Philippinen (12%) und Russland (11%). Um den Heißhunger der Industrie nach diesen Metallen zu stillen, werden viele Investitionen in den Sektor vonnöten sein. Doch Sie können bereits vor dem Einstieg milliardenschwerer institutioneller Investoren mit meinen Favoriten dabei sein und die oben schwimmende Sahne der Renditen nach und nach abschöpfen. Sogar die Aktie eines aussichtsreichen Kupferproduzenten aus der Grafschaft Cornwall, die massiv von den aktuellen Entwicklungen der durch Hochtechnologie geprägten Energiewende profitiert, ist in den letzten Wochen vor dem G7 Treffen um **+69%** gestiegen und befindet sich deshalb schon längst im Depot meines Premiumdienstes. **Alle meine Favoriten für den Klimawandel finden Sie im PLUS. Deren Aktien starten jetzt durch:** [**Abonnieren Sie heute mein Premium-Produkt Goldherz PLUS**](https://www.digistore24.com/content/211427/32492/AFFILIATE/reco) Sie erhalten sofort Zugriff auf das Archiv mit allen wichtigen Analysen, wie Sie die Inflation besiegen. Ich schicke Ihnen gleich mit Ihrer Anmeldung einen weiteren knapp **90 Seiten starken Brandreport zum Thema Öl- und Energieaktien**, der Ihnen außer weiteren Anlageideen das Basiswissen vermittelt, das Sie für Ihre Aktienauswahl brauchen. Nutze unseren kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), um mit Top-Experte Günther Goldherz über die spannendsten Rohstoff-Aktien und die Goldpreisentwicklung zu diskutieren. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/)! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Finanznachrichten, Rohstoff-Aktien, Sonstiges, Tech-Aktien **Schlagwörter:** alternative energien, CO2, Energiewende, Klimawandel, Solar-Aktien, Treibhausgase, windenergie --- ### [Epizyme +60%: Das ist jetzt wichtig zu wissen](https://www.sharedeals.de/epizyme-60-das-ist-jetzt-wichtig-zu-wissen/) **Published:** Juni 27, 2022 **Author:** Jens Lion **Content:** Die Übernahmewelle der Small Cap-Firmen im Biotech-Sektor gewinnt mit der [heutigen Übernahme](https://www.businesswire.com/news/home/20220626005083/en/Ipsen-to-acquire-Epizyme-expanding-its-portfolio-in-oncology) von Epizyme (WKN: A1T9L2) durch die französische Pharmafirma Ipsen weiter an Momentum. Mit 1,45 US$ je Aktie oder 247 Millionen US$ ergeben sich rund +40% Prämie auf den letzten Schlusskurs, auf den Mittelkurs der letzten 60 Tage sind es aber stolze +144%. Spannend wird es hier jedoch, da Aktionäre ein Sonderrecht (CVR) erhalten, dank dem weitere Zahlungen von bis zu 1 US$ je Aktie möglich werden. Diese sind vom Vertriebserfolg des Krebsmedikaments Tazverik abhängig (0,30 US$ je Aktie) sowie von einer Zulassung dessen in einer weiteren Indikation (0,70 US$ je Aktie). Das kann bis Ende 2026 oder sogar Ende 2028 passieren! ## Interessantes Ziel für konservative Investoren Da Epizymes größter Aktionär sich verpflichtet hat, der Übernahme zuzustimmen, ist ein Erfolg sehr wahrscheinlich, und diese soll noch im dritten Quartal 2022 vollzogen werden. Wer Aktien sehr nahe am Kaufpreis von 1,45 US$ je Aktie erwirbt, kann sich das CVR zum Nulltarif sichern. Verkaufen würde ich die Aktie nicht unter 1,60 US$, da das Sonderrecht eben auch einen gewissen Wert mitbringt. Community-Mitglieder konnten sich dank eines Tipps unseres Börsenprofis „VenturecapX“ im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) schon vor Wochen bei Epizyme positionieren und freuen sich über mehr als +100% Rendite! Für eine eventuelle Umsetzung ist der richtige Broker aber elementar, denn sonst bleibt für Anleger mehr Euro-/US-Dollar-Risiko übrig, als die Aktie Chancen mitbringt. Für geschickte Anleger lässt sich dank des Brokers [Captrader](https://www.captrader.com/sharedeals/) das Währungsrisiko minimieren (es fallen aber US$-Zinsen für die drei Monate Haltedauer an). ## Biotech-Aktien immer noch günstig Infolge des Biotech-Bärenmarktes 2021/2022 springt der Markt langsam an, und uns fliegen [erste enorme Prozente](https://www.sharedeals.de/biotech-aktien-die-raketen-fliegen-wieder/) bereits wieder um die Ohren. Erst letzte Woche zum Beispiel wurde auch der Aufkauf der Firma F-Star angekündigt, wo sich Investoren über einen Verdreifacher in den letzten Wochen freuen können! **Epizyme-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), dem Forum der neuen Generation für die Turning Point Therapeutics-Aktie. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=jl)! **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Epoxy schlägt ein wie eine Bombe - 300% Kursgewinn in 3 Wochen!](https://www.sharedeals.de/epoxy-schlaegt-ein-wie-eine-bombe-300-kursgewinn-in-3-wochen/) **Published:** Januar 8, 2015 **Author:** Marc **Content:** Mit der Loyalty-App [Epoxy](http://www.ariva.de/epoxy-aktie/chart?boerse_id=5&t=year) könnte der gleichnamige Hersteller (WKN: A1194P) eine Marktlücke getroffen haben. Das lässt zumindest ein Blick auf den Aktienkurs des auch hierzulande gehandelten US-Unternehmens vermuten. Allein in den vergangenen drei Wochen konnte das Papier über 300% an Wert gewinnen. Wer bereits länger an Bord ist, kann sich mittlerweile über 1000% und mehr Rendite freuen. Nutzer unseres [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat/) wurden schon vor Monaten auf die Epoxy-Aktie aufmerksam. Die App ist seit einiger Zeit sowohl in Apples [iTunes-Store](https://itunes.apple.com/de/app/epoxy/id418287288?mt=8) als auch im Playstore für Android-Systeme erhältlich und scheint auf überwiegend positives Feedback zu stoßen. Mit über 20 Millionen Dollar Marktkapitalisierung hat Epoxy nun allerdings schon reichlich Vorschusslorbeeren gesammelt, was die Aktie nur noch für risikofreudige Anleger interessant macht. Epoxy hatte sich Ende letzten Jahres über eine Investmentfirma die Finanzierung der weiteren Produktentwicklung und der Marketingaktivitäten gesichert. Ein ähnliches Momentum wie Epoxy könnte zeitnah auch [Fundamental Applications](http://www.ariva.de/fundamental_applications_corp.-aktie/chart?t=year&boerse_id=1) (WKN: A12DSM) erfahren. Der Entwickler der innovativen Messenger-App Serum will in Kürze seine Finanzierung abgeschlossen haben und eine umfangreiche Marketing-Offensive in Gang setzen. Neben dem Start in Nordamerika steht auch ein Launch in China auf dem Plan. Im dritten Quartal des Jahres soll Serum dann bereits über mehr als eine Million User verfügen. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beträgt aktuell noch rund 3 Millionen Euro. Bewertungen von über 50 Dollar pro Nutzer sind in der Branche keine Seltenheit. Entsprechend spannend ist auch hier die Aussicht auf einen Kursvervielfacher. ***Risikohinweis und Interessenkonflikt*** *Der hier veröffentlichte Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Handelsempfehlung dar. Die getroffenen, insbesondere zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider. Ein Investment in die hier vorgestellte Aktien ist mit Chancen, aber auch mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt der Autor bzw. Herausgeber keinerlei Gewähr auf die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der hier bereitgestellten Informationen. Der Autor bzw. Auftraggeber dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens Fundamental Applications Corp. und hat – wie andere Aktionäre auch – eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht jeweils die Möglichkeit eines Interessenkonflikts. Vollständiger Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [www.sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).* **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Ernst Russ: Interessante Aktie – aber nicht für jeden](https://www.sharedeals.de/ernst-russ-interessante-aktie-aber-nicht-fuer-jeden/) **Published:** Juli 10, 2023 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Aktie des Schiffsinvestors Ernst Russ (WKN: A16107) notiert nahezu unverändert bei 5,03 €. Insgesamt ist die bisherige Kursentwicklung sehr interessant, trotz eines Kursrückgangs profitiert sie noch immer von dem Anstieg während der Corona-Pandemie. Besteht hier wieder Potenzial? ℹ **Ernst Russ vorgestellt** Die Hamburger Ernst Russ AG ist eine international agierende Reederei und ein maritimer Investmentmanager. Die Aktivitäten der Gesellschaft gliedern sich in die Bereiche Vertrieb und Konzeption, After Sales Services und Asset Management von Containerschiffen. Das Team der Investmentgesellschaft übernimmt die Suche und Identifikation geeigneter Investitionsobjekte. Die Marktkapitalisierung beträgt 162,5 Millionen €. ## Portfolio permanent optimiert Zurzeit besteht das Schiffsportfolio aus 31 Containerschiffen. Ziel des Schiffbeteiligungsunternehmens ist es, langfristige profitable Charterverträge mit Reedereien abzuschließen. Um das Portfolio zu optimieren, werden immer wieder Schiffe verkauft sowie neue Schiffe gekauft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden zwei Containerschiffe für insgesamt 64 Millionen € verkauft. Im ersten Quartal wurden als Ersatz zwei neue Schiffe mit einer längeren Charterzeit erworben. Mit solchen Transaktionen wird die Flotte immer wieder verjüngt. ## Ertragslage schwächer ausgefallen Die Schifffahrt ist ein zyklisches Geschäft, zuletzt hat die Auslastung der Schiffe im Bestand der Hamburger Beteiligungsgesellschaft wieder angezogen. Die kurzfristige Flaute hat sich insbesondere bei der operativen Ertragslage negativ ausgewirkt. Wie aus dem Geschäftsbericht der ersten drei Monate ersichtlich wird, hat sich das operative Betriebsergebnis (EBIT) von 16,5 Millionen € auf 13,7 Millionen € reduziert. Unterm Strich konnte das Nettoergebnis dennoch um 1 Million € auf 10,1 Millionen € erhöht werden. Beim Umsatz ist eine deutliche Verbesserung festzustellen. Es stieg von 35,4 Millionen € auf 48,2 Millionen €. Zur Verbesserung des Umsatzes trug die positive Entwicklung in China bei. Hier entspannt sich die strenge Pandemiebeschränkung weiter. Trotz des vorübergehenden Rückgangs beim operativen Betriebsergebnis ist die Geschäftsentwicklung insgesamt zufriedenstellend. In dem Geschäftsbericht wird das erste Quartal so beschrieben: > Im ersten Quartal des Jahres 2023 zeigten sich erste positive Tendenzen bezüglich der weltwirtschaftlichen Gesamtsituation. ### **Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen**  - Nach welchen **3 goldenen Trading-Regeln** Markttechnik-Profi und Finanz-Coach Axel Müller immer handelt - Wie Du diese **3 Tricks für Dein eigenes Trading** anwendest und damit von jetzt auf gleich durchweg stabilere Renditen erzielst - Und wie Du **mit nur einem Blick Charts wie ein Profi** liest und Dich so immer mit dem aktuellen Trend **zum nächsten Gewinn** handelst [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Jahresprognose angehoben Insgesamt geht das Unternehmen davon aus, dass sich die Lage im Schifffahrtsbereich weiter stabilisiert. Das führte Anfang Juli zu einer Anhebung der Prognose. Statt eines wie zuvor erwarteten Jahresumsatzes von 180 bis 200 Millionen € wird jetzt mit einem Umsatz von 190 bis 210 Millionen € gerechnet. Auch das operative Betriebsergebnis soll sich weiter verbessern. Die erwartete Bandbreite wurde von 57 bis 77 Millionen € auf 70 bis 90 Millionen € angehoben. Wird der Verkaufserlös von 64 Millionen € aus dem letztjährigen Betriebsergebnis von 90,1 Millionen € herausgerechnet, wird mehr als einer Verdoppelung des operativen Gewinns erwartet. ## Bisheriger Kursverlauf auffallend Auffallend ist der starke Anstieg während der Pandemie, der Kurs hat sich während dieser Zeit mehr als verzehnfacht. Seit März 2022 konsolidierte der Kurs stark und ging seit Jahresbeginn in eine Seitwärtsbewegung über. Die Range dieser Seitwärtsbewegung liegt zwischen 4,20 € und 5,60 €. Insgesamt ist das Unternehmen gut aufgestellt, auffallend ist die hohe Eigenkapitalquote mit 76%. Positiv ist auch die seit langem vorgesehene Dividende, diese wurde jedoch nicht bar ausgezahlt, sondern in Form von neuen Aktien erbracht. ## Volatilität bleibt erhalten Meiner Meinung nach bleibt die große Schwankungsbreite auch zukünftig erhalten. Wer hier investiert ist, sollte bei höheren Kursanstiegen immer wieder Gewinne realisieren. Obwohl es sich um eine sehr interessante Aktie handelt, ist sie aufgrund der sehr geringen Handelsvolumen für normale Investitionen wenig geeignet. 💬 **Ernst Russ-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Aktien-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Small Caps --- ### [European Lithium: Wenn das Wörtchen 'wenn' nicht wäre ...](https://www.sharedeals.de/european-lithium-wenn-das-woertchen-wenn-nicht-waere/) **Published:** März 19, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Die Aktie von [European Lithium](https://www.ariva.de/european_lithium-aktie) (WKN: A2AR9A) setzt am Montag zu einem fulminanten Kurssprung über +73,24% an. Bereits am Freitag hatte das Papier kräftig gewonnen. Der Entwickler des Wolfsberg Lithiumprojekts 270 km südlich von Wien möchte allem Anschein nach das zu 100% in Besitz befindliche Projekt bald in Produktion führen.** Nach neuesten Angaben von European Lithium befindet sich die Gesellschaft in "fortgeschrittenen Gesprächen über Abnahmevereinbarungen" und plant die Finanzierung des Projekts. So wurden Gespräche mit "mehreren europäischen Banken" gestartet. Aus unserer Sicht gibt es einige große Hürden, die mit dem Projekt selbst zu tun haben. ### Nur mit viel Glück schafft es European Lithium wohl zum Produzenten Erklärtes Ziel von European Lithium ist es, "der erste Lieferant für batteriefähiges Lithium in einer vollständig integrierten europäischen Batterieversorgungskette" zu werden. Mit einer vergleichsweise kleinen Ressource und einer laut **Vormachbarkeitsstudie** geplanten Förderkapazität von 55.000 Tonnen Spodumenkonzentrat pro Jahr scheint der Untertageabbau vergleichsweise klein und wenig wettbewerbsfähig in Hinsicht auf die Kostenstruktur der Open Pit Minen in Australien. Die Investitionskosten belaufen sich für das Wolfsberg Projekt im Basisfall auf etwa **390 Millionen US-Dollar**. Hier bleibt die Frage offen, wie man zu einem **ausgewogenen Kapitalmix** kommen will. Aktuell ist European Lithium rund 65 Millionen Euro wert an der Börse. Allein im letzten halben Jahr kamen fast 100 Millionen neue Aktien auf den Markt, hunderte Millionen dürften demnächst dazukommen. Die Produktionskosten für eine Tonne Spodumen liegen nach Angaben in der im April 2018 veröffentlichten Vorstudie ohne Nebenprodukte bei fast **900 US-Dollar pro Tonne**! Das ist unseren Informationen nach in etwa so viel wie der in Hochphase der Lithiumpreise gezahlte Preis für eine Tonne. Die australische Konkurrenz wie Pilbara Minerals oder Altura Mining kann hier mit rund einem Viertel der Kosten kalkulieren. Zudem scheint die Geologie mit viel Mica-Anteil, zumindest am Rande der geplanten Abbauzone, nicht gerade vorteilhaft. Laut Vorstudie will man in der Untertagemine durchschnittlich 55.000 Tonnen Spodumenkonzentrat pro Jahr fördern. Diese sollen in einem weiteren Schritt zu 8.400 Tonnen Lithiumhydroxid jährlich verarbeitet werden mit Produktionskosten von 7.160 US-Dollar pro Tonne im Basisfall nach Nebenprodukten. Nach Überzeugung von European Lithium seien diese Preise durchaus wettbewerbsfähig. Eine Pilbara verfügt nach [eigenen Angaben](http://www.pilbaraminerals.com.au/site/PDF/2117_0/CorporatePresentationMarch2018) über LCE Produktionskosten (Lithiumcarbonat) in Höhe von rund 4.000 US-Dollar pro Tonne. Bei Major Producers wie SQM aus Chile ist es auch gerne mal die Hälfte (im Fall von SQM ohne Royalties). ### Bei European Lithium sind Kapitalmarktprofis am Werk Der heimliche European Lithium-Chef Müller scheint zwar gut vernetzt zu sein, doch die im direkten Peer Group Vergleich schlechte Wirtschaftlichkeit des Projektes müsste eigentlich gegen die weitere Entwicklung sprechen - zumal wir uns bei Lithium aktuell in einer ungünstigen Phase der zyklischen Entwicklung bewegen und schwer Kapital aufzutreiben ist. Sektorexperten wie **Benchmark Minerals** prognostizieren über 2025 hinaus einen Preis pro Tonne Lithiumhydroxid in Höhe von 15.000 US-Dollar. Doch Wolfsberg ist suboptimal für Lithiumabbau und wohl höchstens bei außerordentlich hohen Preisen betriebsfähig. Da die deutsche Automobilindustrie und die EU mittlerweile auf verlorenem Posten zu stehen scheinen, was die Wertschöpfungskette in der E-Mobilität betrifft, könnten wir uns vorstellen, dass Wolfsberg als subventioniertes "Prestigeprojekt" eine reelle Chance hat. ### Bessere Aktien für Ihr Depot Ob kurzfristiges Trading oder langfristiges Investment: Mit unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) finden Sie täglich bessere Aktien für Ihr Depot. [Hier kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/wp-login.php?action=register)! **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Small Caps --- ### [Evofem ist seine Geldsorgen los - Milliarden-Investor stockt auf](https://www.sharedeals.de/evofem-ist-seine-geldsorgen-los-milliarden-investor-stockt-auf/) **Published:** Mai 25, 2018 **Author:** Marc **Content:** **Die Sorgen einiger Anleger, [Evofem Biosciences](http://www.ariva.de/evofem_biosciences,_inc.-aktie) (WKN: A2JBZC) könne das Geld ausgehen und von seinen bisherigen Ankeraktionären fallen gelassen werden, haben sich erwartungsgemäß zerschlagen. Gelingt jetzt die lang ersehnte Kurswende?** Wie gestern nachbörslich [bekannt](https://www.prnewswire.com/news-releases/evofem-biosciences-announces-closing-of-public-offering-of-common-stock-and-warrants-300654550.html) wurde, konnte Evofem termingerecht seine Finanzierungsrunde abschließen und neue Aktien zum Preis von 4,69 USD bei Investoren platzieren. Netto flossen der Biotechschmiede damit 36,4 Millionen USD zu - dringend benötigte Mittel, um die laufenden Studien in Richtung Abschluss zu führen. Besonders ermutigend: Mit Invesco hat einer der schwergewichtigen Altaktionäre nochmals kräftig aufgestockt. ### Late-Stage-Studien laufen auf Hochtouren Laut gestrigem [Filing ](http://app.quotemedia.com/data/downloadFiling?webmasterId=101533&ref=12275833&type=HTML&symbol=EVFM&companyName=Evofem+Biosciences+Inc.&formType=4&dateFiled=2018-05-24)hat Invesco noch einmal rund 10 Millionen USD beigeschossen, um Evofem auf seinem hoffnungsvollen Weg zu begleiten und seinen Produktkandidaten Amphora zu einem kommerziellen Erfolg zu machen. Invesco galt zuletzt als zehntgrößten bankenunabhängige Vermögensverwaltungsgesellschaft der Welt mit 876,9 Milliarden USD an Assets unter Management und ist neben dem einem Fonds des britischen Investmentstars Neil Woodford größter Evofem-Aktionär. Evofems Amphora-Gel wird derzeit als Multipurpose Prevention Technology (MPT) in einer voll ausgerollten Phase-3-Bestätigungsstudie als Verhütungsmittel getestet sowie in einer weiteren 2b/3-Studie gegen Chlamydieninfektion und Gonorrhoe. Hier hatte es zuletzt eine wertvolle Fast Track Designation der US-Gesundheitsbehörtde FDA gegeben. Für Evofem würde sich bei einem Erfolg Amphoras ein Milliardenmarkt öffnen. Das Produkt wird das [potenziell größter Durchbruch bei den Verhütungsmittels seit den 60er Jahren](https://www.inc.com/magazine/201711/kimberly-weisul/evofem-contraceptive-gel.html) gehandelt. Dass Profi-Investoren wie Invesco hier weiter Gelder zuschießen, ist fraglos ein starkes Signal. Anfang des Jahres waren von Seiten des Investors noch Aktien zum Preis von über 12 USD gezeichnet worden. Der aktuelle Kurs von kaum über 4 USD, der sich sogar mehr als 10% unter dem neuesten Platzierungsniveau bewegt, erscheint damit für Anleger überaus verlockend, zumal Evofem als "Low Floater" schon bei überschaubaren Kaufvolumina massiv nach oben ausbrechen dürfte. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens und hat die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter:** [**sharedeals.de/haftungsausschluss**](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/)**.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Evofem: Weiterer NBC-Tipp explodiert auf Jahreshoch](https://www.sharedeals.de/evofem-weiterer-nbc-tipp-explodiert-auf-jahreshoch/) **Published:** Dezember 2, 2019 **Author:** Redaktion **Content:** Das Verhütungsgel von Evofem Biosciences (WKN: A2JBZC) schützt laut neuesten Studiendaten auch vor den sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten Chlamydien und Gonorrhea. Die Aktie des NBC-Favoriten erreicht ein neues Jahreshoch. In der sogenannten AMPREVENCE-Studie der Phase 2b [überzeugte](https://www.biospace.com/article/releases/evofem-biosciences-reports-positive-top-line-results-from-phase-2b-study-of-amphora-for-prevention-of-chlamydia-and-gonorrhea-in-women/) Evofems Produktkandidat Amphora mit einer guten Verträglichkeit und der erhofften Wirkung. So wurden die Infektionsraten in der Indikation Chlamydien um 50% und bei Gonorrhea um 78% gesenkt. Beide Endpunkte der Studie wurden damit getroffen. Einen kompletten Schutz vor den Krankheiten kann aber auch Amphora nicht bieten. **Zulassungsantrag als Verhütungsmittel eingereicht** Die jüngsten Daten stellen den zweiten bedeutenden Meilenstein für das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit dar. Erst letzte Woche hatte Evofem den erneuten Zulassungsantrag für Amphora als Verhütungsmittel bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eingereicht. Dass das Gel auch vor Chlamydien und Gonorrhea zu schützen scheint, weckt nun zusätzlich Umsatzphantasie. Für beide Indikationen gibt es derzeit noch kein FDA-zugelassenes Produkt. Mit dem heutigen Kurssprung springt die Marktkapitalisierung Evofems zeitweise über die Marke von 400 Millionen US-Dollar. Sollte Amphora als hormonfreies Verhüttensmittel, das bei gewöhnlicher Anwendung laut letzten Ergebnissen nach sechs Monaten eine Schwangerschaft zu 89,5% verhindern konnte, für viele Frauen zu einer echten Alternative werden, wäre das immer noch günstig. Im Hinblick auf die nahende Kommerzialisierung braucht das Unternehmen allerdings spätestens nächstes Jahr frisches Kapital. Evofem konnte bisher auf starke Ankeraktionäre bauen. Im Juni war mit PDL BioPharma ein weiterer strategischer Investor eingestiegen. Wer der Firma bald neues Geld zuschießt oder ob es Evofem gelingt, sich durch einen schlagkräftigen Parnerdeal zu finanzieren, bleibt abzuwarten. Fundamental ist die Aktie nun zumindest kein "No Brainer" mehr. **+90% für NBC-Mitglieder** Mitgliedern des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) wurde Evofem bereits am 5. Juli dieses Jahres im Rahmen eines Sonderreports ans Herz gelegt. Der Wert war einer der NBC-Favoriten mit Blick auf die zweite Jahreshälfte und die erwarteten Kurskatalysatoren. Erneut erwies sich ein Tipp aus dem Expertengremium als goldrichtig. Nachdem der Kurs zum damaligen Zeitpunkt noch bei 4,72 USD notierte, erreicht er heute im vorbörslichen Handel ein vorläufiges Jahreshoch von 8,99 USD - stolze +90,5% Plus in nur fünf Monaten! **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Evotec besser meiden - der nächste Absturz ist nah!](https://www.sharedeals.de/evotec-besser-meiden-der-naechste-absturz-ist-nah/) **Published:** März 5, 2018 **Author:** Marc **Content:** **Die Kursschwankungen beim Hamburger Pharmaforscher [Evotec](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie/) (WKN: 566480) haben wir bislang zumeist treffsicher vorhergesagt. Und auch aktuell gibt es keinerlei Gründe, an dem überteuerten und nun auch charttechnisch angeschlagenen Papier festzuhalten. Die Zeichen verdichten sich, dass eine weitere größere Korrektur ansteht. Wohin also mit dem Geld?** Am kommenden Mittwoch wird [Trevena](http://www.ariva.de/trevena-aktie) (WKN: A1XDSL) seinen Jahresbericht vorlegen und im Rahmen einer Telefonkonferenz die letzten Errungenschaften und kommenden Meilensteine besprechen. Ob es auch schon zu maßgeblichen Impulsen für die Aktie kommt, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Die Kurstendenz zeigt zuletzt nach oben. ### \[adrotate banner="2"\] Seit [Erstvorstellung](https://www.sharedeals.de/2018/02/trevena-vor-mega-prozenten-darum-sind-wir-randvoll-eingedeckt/) zu Kursen unter 1,40 USD liegen SD-Leser nun auch mit der Trevena-Aktie trotz eines turbulenten Gesamtmarktes schon +35% vorne. Gespannt blicken Biotech-Investoren auf die Ausführungen des Managements im Conference Call am Mittwoch ab 14.00 Uhr deutscher Zeit. Interessierte Anleger werden der Konferenz via Audio Webcast beiwohnen können. Weshalb der Monat März den Auftakt einer besonders aufregenden Zeit für Trevena-Aktionäre darstellen könnte, hatten wir in unserem vorherigen [Exklusiv-Update](https://www.sharedeals.de/2018/02/trevena-die-ruhe-vor-dem-sturm-vollgas-ab-maerz/) geschildert. ### Momentum erst am Anfang - Zocker bleiben draußen Nur noch acht Monate ist Trevena von der wahrscheinlichen Zulassung seines [revolutionären Schmerzmittels Olinvo](http://www.bioworld.com/content/street-fret-safe-bet-no-heave-ho-olinvo-yet) entfernt. Oppenheimer-Analyst Derek Archila sieht die Zulassung als 90% sicher. Auch wir wüssten nicht, was noch gegen ein OK der FDA spricht, zumal weitere Studiendaten zwischenzeitlich die Stärken Olinvos zusätzlich untermauert haben. Das renommierte Analystenhaus JMP sieht ein Kursziel von 15 USD für die Trevena-Aktie! Laufende Partner-Gespräche wurden bereits im November bestätigt und könnten nun jederzeit vermeldet werden. Dies dürfte ein Garant für einen riesigen Kurshüpfer sein, mit dem quasi jederzeit und über Nacht gerechnet werden kann. Dass Olinvo gegenüber der Morphin-Standardtherapie in Krankenhäusern überlegen ist, indem es bei vergleichbarer Effektivität ein durch die Bank weg deutlich überlegenes Sicherheitsprofil aufweist, wurde bereits in umfangreichen Studien eindrucksvoll belegt. Die Publikation neuer Daten aus der Sicherheitsstudie "ATHENA" könnten demnächst aber noch einmal kräftig das Momentum anheizen. Analysten sehen nicht ohne Grund Kursziele für die Trevena-Aktie, die ein Vielfaches über dem aktuellen Preisniveau unter 2 USD liegen. Peak-Sales-Erwartungen für Olinvo belaufen sich auf Hunderte von Millionen Dollar. Dem gegenüber steht ein derzeitiger Börsenwert von 115 Millionen USD und ein Cashbestand, der bis ins Zulassungsquartal reichen soll. Trotz turbulenten Umfelds ging es für die Trevena-Aktie die letzten Wochen aufwärts. Quelle: ariva.de Wir warnen: Wer ohne fundierte Informationen und Überzeugung nur mal eben mitzocken möchte, sollte lieber gleich die Finger von Trevena lassen. SD-Profis schätzen hingegen dieses Value Play und freuen sich auf die kommenden Börsenmonate, wenn sich Trevena möglicherweise auf eine Performance-Stufe mit unseren letzten Biotech-Raketen wie Akers Biosciences (+400%), Albireo Pharma (+350%), Palatin Technologies (+250%) oder CombiMatrix (+200%) stellt. Besuchen Sie unbedingt unseren kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) mit Experten, um von den neusten Entwicklungen schneller als die Masse zu profitieren. **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation und Mitarbeiter des Herausgebers halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Trevena und haben eventuell die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss.** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Evotec, Medigene, Paion, MorphoSys - wir haben es gesagt!](https://www.sharedeals.de/evotec-medigene-paion-morphosys-wir-haben-es-gesagt/) **Published:** Februar 27, 2019 **Author:** Marc **Content:** **Seit Wochen schreiben wir, dass den deutschen Biotech- und Pharmatiteln wie [Evotec](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie/) (WKN: 566480), Medigene (WKN: A1X3W0), Paion (WKN: A0B65) oder [MorphoSys](https://www.sharedeals.de/aktie/morphosys/) (WKN: 663200) die Puste ausgeht. Während bei diesen Aktien sämtliche Impulsgeber im laufenden Jahr schon eingepreist sein dürften, steht [Heat Biologics](http://www.ariva.de/heat_biologics-aktie) (WKN: A2JB4Y) noch ganz am Anfang seiner Trendumkehr.** [Heat Biologics](http://www.ariva.de/heat_biologics-aktie) (WKN: A2JB4Y) gab diese Woche erste Eckpunkte der neuesten Zwischenresultate zur laufenden Phase-2-Studie seiner Lungenkrebs-Immuntherapie HS-110 in Kombination mit dem Checkpoint-Inhibitor Opdivo publiziert. Fazit: Die Daten übertreffen die Erwartungen bei Weitem! Winkt nun ein noch lukrativerer Buyout als bei unserem [Volltreffer-Tipp Immune Design](https://www.sharedeals.de/immune-design-no-brainer-club-kassiert-303-bei-mega-buyout/)? Gegen 23.00 Uhr MEZ wurde am Montag der kompakte Abstract zur kommenden, mündlichen [ASCO-Präsentation am morgigen Donnerstag](https://www.sharedeals.de/heat-biologics-rakete-wieder-starklar-countdown-geschaltet/) veröffentlicht. Es folgte ein [8-K-Filing](http://secfilings.nasdaq.com/filingFrameset.asp?FilingID=13251243&RcvdDate=2/25/2019&CoName=HEAT%20BIOLOGICS%2C%20INC.&FormType=8-K&View=html) des Unternehmens mit weiteren Informationen. Klar ist: Die positiven Erkenntnisse aus der Vergangenheit wurden nicht nur bestätigt; weitere Untersuchungen mit einer neuen Patientengruppe dürften für Heat das Ticket für einen großen Pharmadeal sein. Am morgigen Donnerstag werden die neuen Super-Daten auf dem weltweit führenden Wissenschaftskongress ASCO ausführlich vorgestellt. ### Wichtige Kohorte B schlägt ein wie eine Bombe Die Daten aus der ersten Patientenkohorte sind "im Einklang mit denen, die Anfang 2018 gemeldet" und damals bereits als sehr positiv vernommen wurden. Der sogenannte "Median Overall Survival" (mOS) wurde noch immer nicht erreicht. Heißt: Die getesteten HS-110-Patienten leben jetzt schon länger als jene, die ausschließlich mit Bristol-Myers Checkpoint-Inhibitor Opdivo (Jahresumsatz circa 7 Milliarden Dollar) behandelt werden. Opdivo wurde seinerzeit mit einem mOS von 12,2 Monaten zugelassen. HS-110 liegt jetzt bereits bei 14,4 Monaten und 60% der Patienten sind noch am Leben. Der folgende Ausschnitt aus unserer [NBC-Ausgabe](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) vom 25. Oktober, der nach einem Gespräch mit dem Heat-Management entstand, zeigt aber, worauf es wirklich ankommt: die erstmals ausgewertete Kohorte B. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/02/P2_data_htbx.jpg)Quelle: No Brainer Club 10/18 Die Kohorte B enthält Patienten, die zuvor bereits mit Opdivo behandelt wurden, bei denen die Therapie nach einiger Zeit aber nicht mehr anschlug und der Krebs weiter fortschritt. Hier überrascht HS-110 mit **überragenden Daten**, einer "Overall Response Rate" von 22% und einer "Disease Control Rate" von 50%. Entsprechend heißt es in der Bewertung: > Vorläufige Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Zugabe von HS-110 zu Nivolumab die Reaktionsfähigkeit auf Checkpoint-Inhibitoren **wiederherstellen** kann. Paukenschlag! **Ein medizinischer Durchbruch!** Vor allem deshalb, da die Heat-Therapie offensichtlich sehr sicher und ohne schwere Nebenwirkungen ist. Es gibt aber noch weitere Punkte, die Heats Technologieplattform zu einem potenziellen "Game Changer" machen und von unseren medizinischen Experten im [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) erörtert werden. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/02/htbx_breakout.jpg)Der Ausbruch ist geglückt, die Bewertung immer noch ein Witz. Quelle: ariva.de ### Wie schnell kommt jetzt der Mega-Deal? Wie wir wissen, waren vor allem die Daten aus der zweiten Kohorte für potenzielle Pharmapartner von großem Interesse. Eigenen Angaben zufolge hatte man im vergangenen Jahr Deal-Angebote sogar abgelehnt, um mit mehr Daten aus einer Position der Stärke verhandeln zu können. Wie wir jetzt wissen eine **goldrichtige Strategie**! NBC-Mitglieder können sich im Rahmen der kommenden ASCO-Konferenz, auf der im Übrigen weitere, noch aktuellere Daten präsentiert werden sollen, auf exklusive Updates und Hintergrundinformationen freuen. Tatsächlich ist die **Heat-Story nun heißer denn je** und die Marktkapitalisierung von weniger als 50 Millionen Dollar angesichts des komfortablen Cash-Polsters und der exzellenten Daten ein großer Witz! Auch das Thema Buyout ist nun realistischer denn je. Im Fall von Heat würden dann jedoch keine [läppischen +300% Kursgewinn](https://www.sharedeals.de/immune-design-no-brainer-club-kassiert-303-bei-mega-buyout/) wie zuletzt bei unserem NBC-Volltreffer Immune Design auf die Aktionäre warten... **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens Heat Biologics. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Air Berlin: Wir haben den attraktiveren Zock!](https://www.sharedeals.de/air-berlin-wir-haben-den-attraktiveren-zock/) **Published:** Oktober 29, 2017 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Mehrfach hatten wir in der Vergangenheit über die potenzielle Wiederbelebung der Maier + Partner AG (WKN: A1MMCY) berichtet. Seit Freitagabend ist klar: Die Gesellschaft soll zu einer waschechten Kryptowährungs-AG werden. Das verrät die [aktuelle Pressemitteilung](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-10/42078770-dgap-adhoc-maier-partner-ag-ausserordentliche-hauptversammlung-am-11-12-2017-aenderung-des-geschaeftszwecks-und-des-namens-in-netcoin-capital-ag-de-016.htm). Folgt hier eine neue Bitcoin Group (WKN: A1TNV9)?** Nach vielen Jahren als Börsenhülle im General Standard sollen am 11. Dezember die endgültigen Voraussetzungen für einen operativen Neustart der Maier + Partner AG geschaffen werden. Die Pläne haben es dabei in sich und sind offensichtlich schon sehr konkret: Die Gesellschaft soll zukünftig als netcoin.capital AG firmieren und zum aktiven Beteiligungsunternehmen im Bereich Kryptowährungen werden. Eine provisorische Website ist bereits online. ### Namhaftes Team, massives Spekulationspotenzial "Wir verfolgen einen internationalen Ansatz und können dabei gerade die Entwicklungen in den USA über unser Team aus nächster Nähe verfolgen und fundiert beurteilen. Für die Umsetzung unserer Ziele steht ein Entwicklungsteam mit fundierten Marktkenntnissen in den Startlöchern", heißt es auf dem vorläufigen Internetauftritt. Dass hier mehr dahinterstecken könnte als blumige Worte, zeigt ein Blick auf das Team, aus dem die zukünftige netcoin.capital AG bestehen soll. Für den Aufsichtsrat wird mit Thomas Poschen unter anderem der Geschäftsführer und Mitgründer der auf Blockchain-Technologie basierenden Bezahlplattform payexcell.com kandidieren. Hinzu kommt mit Joseph Bergeron ein Mitgründer von Peppercoin, einem Softwareentwickler für Small- und Micro-payment-Lösungen sowie mit Christopher Keshian der CEO und Gründer des auf Kryptowährungen spezialisierten Hedgefonds Cambridge Capital aus San Francisco. Der Fonds habe laut heutiger Meldung im ersten Halbjahr 2017 einen Wertzuwachs von mehr als 6.000% verzeichnen können. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2017/10/bitcoingroup_chart.jpg)Kann die neue Kryptowährungs-Aktie der Performance der Bitcoin Group folgen? Quelle: ariva.de ### +11.000% bis zur Bitcoin Group - wie hoch wird die Aktie schnellen? Klar ist: Die Maier + Partner AG könnte zu einer der spannendsten Börsenmantelstories der letzten Jahre werden. Trotz eines Anstieges von +146% am heutigen Tage und einem Kurs von über 3 Euro wird die Börsengesellschaft immer noch mit gerade mal 2,74 Millionen Euro bewertet. Um auf die aktuelle Marktkapitalisierung der Bitcoin Group zu gelangen, wären weitere, sagenhafte 11.000% Kursgewinn nötig. Zuletzt gehypte Blockchain-Aktien wie 360 Blockchain oder Global Blockchain Technologies kommen ebenfalls auf ein Vielfaches der Bewertung. Noch gilt es zu beachten, dass Maier + Partner erst noch die nötigen Finanzmittel einwerben muss, um überhaupt in größerem Umfang operativ aktiv werden zu können. Eine Barkapitalerhöhung wurde heute bereits angekündigt. Angesichts des involvierten Teams und der Beteiligung eines Fondsmanagers machen wir uns hier jedoch weniger Sorgen. Der große Zock kann also beginnen! Erste Kursgewinne verpasst? Nutzer unseres kostenlosen [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat/) wurden frühzeitig auf die bevorstehenden Kursgewinne bei Maier + Partner aufmerksam gemacht. Die nächsten Chancen stehen schon vor der Tür! **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Maier + Partner und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Aeterna Zentaris: Quartalsbericht bestätigt Aufwärtstrend](https://www.sharedeals.de/aeterna-zentaris-starker-quartalsbericht-bestaetigt-aufwaertstrend/) **Published:** November 6, 2015 **Author:** Marc **Content:** **Die Aktie von Aeterna Zentaris (WKN: A1J5XC) konnte seit unserem [Bericht](https://www.sharedeals.de/aeterna-zentaris-das-ist-der-befreiungsschlag/) Anfang der Woche wie erwartet kräftig an Wert zulegen - zeitweise sogar über 40%. Doch das war erst der Anfang: Nach den gestern nach Börsenschluss veröffentlichten Quartalszahlen dürfte die Kauflaune unter Anlegern nun mehr und mehr zurückkehren.** Die von Unternehmensboss David Dodd präsentierten Zahlen machen deutlich, dass die fundamentale Situation bei Aeterna Zentaris weit besser ist als vom Markt befürchtet. So konnte das zurückliegende Quartal mit einem noch immer äußert komfortablen Cashbestand von 38,3 Millionen Dollar beendet werden, was unter anderem deutlichen Kosteneinsparungen zu verdanken ist. Dieses Polster dürfte Aeterna mindestens bis ins dritte Quartal 2016 bringen. Die Wahrscheinlichkeit erscheint groß, dass für den mittlerweile unter dem Markennamen Zoptrex geführten Hauptwirkstoff zur Krebsbehandlung demnächst neue Kommerzialisierungspartner gewonnen werden können. So wurden im September und Oktober weitere positive Studienresultate vergelegt, die das Potenzial von Zoptrex untermauern. Neue Lizenzierungspartner werden unter anderem auch in der aktuellen Unternehmenspräsentation in Aussicht gestellt. Die klinischen Studien für Zoptrex in der Indikation Gebärmutterkrebs sollen bereits Ende nächsten Jahres komplett abgeschlossen sein. ### Korrektur überfällig Für Aktionäre von enormer Wichtigkeit ist die Gewissheit, dass die massive Verwässerung des Aktienkapitals über die letzten Monate nun weitgehend ein Ende gefunden hat. Das macht es dem Markt möglich, mit einem zuverlässigen Börsenwert zu arbeiten und entsprechend zu handeln. So kommt Aeterna Zentaris nach der geldlosen Wandlung von über 97% seiner vieldiskutierten Series B Warrants auf insgesamt 692,6 Millionen ausstehende Aktien, was aktuell einer Marktkapitalisierung von unter 42 Millionen Dollar entspricht. Dieser Betrag wird zum Großteil allein durch den Kassenbestand gedeckt. Das ist zweifellos abenteuerlich, denn die Wirkstoff-Pipeline kommt in ihrem im jetzigen Stadium unserer Meinung nach bereits auf eine vertretbare Bewertung von ein paar Hundert Millionen Dollar. Um eine weitere Nasdaq-Notierung sicherzustellen, werden die Aktionäre im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung am 16. November über eine Aktienzusammenlegung abstimmen. Die Angst unerfahrener Anleger vor einer solchen Zusammenlegung ist unbegründet, da sie keinerlei direkte Auswirkungen auf den Wert des Investments mit sich bringt. Als Beispiel sei hier die Nasdaq-Aktie von Gevo (WKN: A14R36) genannt, deren Kurs nach einem Re-Split im April von circa 2,50 Dollar unter riesigen Umsätzen auf bis zu 7,24 Dollar nur gut zwei Wochen später klettern konnte. Mit der Maßnahme will Aeterna außerdem neue Investorengruppen ansprechen, denen ein Handeln in Pennystocks teilweise gar nicht möglich ist. Für eine mögliche zukünftige Finanzierung kündigt Dodd schon jetzt «angemessene Konditionen» an. Ein erneutes Drama kann und will man sich bei Aeterna nicht mehr leisten. Weitere Details zur Geschäftsentwicklung wird Dodd heute im Rahmen eines [Conference Calls](http://event.on24.com/eventRegistration/EventLobbyServlet?target=lobby.jsp&eventid=1081704&sessionid=1&key=2070F454EC175D37EC1F497564A6721E&eventuserid=128079065) um 14:30 MEZ präsentieren. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens und hat – wie andere Aktionäre auch – eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Für diesen Beitrag redaktionell verantwortlich ist der Autor als freiberuflicher Journalist. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Aeterna Zentaris: Darum winken 1.000% bis Februar!](https://www.sharedeals.de/aeterna-zentaris-darum-winken-1-000-bis-februar/) **Published:** Dezember 19, 2016 **Author:** Marc **Content:** **Für den Pharmaforscher Aeterna Zentaris (WKN: A1439Z) nähern sich die bedeutendsten Tage seit seiner Gründung im Jahr 1990. Das Krebsmittel Zoptrex befindet sich nach jahrzehntelanger Entwicklung vor dem finalen Studienabschluss, auf dessen Basis nächstes Jahr der Zulassungsantrag des Medikaments erfolgen soll.** Gemessen am Status und dem potenziellen Wert der klinischen Pipeline ist Aeterna Zentaris derzeit die vielleicht günstigste Biotech-Aktie überhaupt. Mit ein wenig Hintergrundwissen ist auch klar, weshalb das so ist. Nicht etwa lassen die bisherigen Studiendaten an einem kommerziellen Erfolg der Medikamentenkandidaten zweifeln, eher ist es die Historie der Aeterna-Aktie, die in den letzten Jahren weitestgehend nur die Richtung nach unten kannte. Anleger sollten nun jedoch nicht den Fehler machen, Schwächen der früheren Firmenlenker mit Defiziten bei der Wissenschaft gleichzusetzen. Denn: Vieles deutet auf positive Studienabschlüsse der beiden Phase-3-Wirkstoffe hin. Vor gut einem Jahr konnten SD-Leser schon einmal unserem Tipp folgen und [200% Kursgewinn](https://www.sharedeals.de/2015/11/aeterna-zentaris-nach-200-mit-ansage-wie-gehts-weiter/) mit Aeterna-Aktien erzielen. Ein Kursvervielfacher könnte sich nun nicht nur wiederholen, sondern deutlich drastischer ausfallen. Schlagen die beiden Kandidaten Macrilen und Zoptrex ein, winken bis Februar möglicherweise 1.000% Kursgewinn. ### Macrilen-Daten dürften Hype entfachen Bereits Anfang Januar, also in 2-3 Wochen, möchte Aeterna Zentaris finale Studiendaten für Macrilen, seinem Mittel zur Diagnose von hormonbedingten Wachstumsstörungen bei Erwachsenen, vorlegen. Die Ergebnisse erwarten wir als überwiegend wahrscheinlich positiv, denn Macrilen stand bereits 2014 unmittelbar vor der Zulassung, die seitens der US-Gesundheitsbehörde dann aber zunächst mit Verweis auf erforderliche Zusatzdaten [verweigert wurde](http://www.centerwatch.com/news-online/2014/11/07/fda-issues-response-letter-for-aeterna-zentaris-macrilen-nda/). Letztes Jahr gab das Unternehmen nach Beratungen mit Experten dann bekannt, mit einer Bestätigungsstudie die notwendigen Daten nachliefern zu wollen. «Das Gremium riet dem Unternehmen, aufgrund ihres Vertrauens in seine Effizienz und da derzeit kein FDA-zugelassener Diagnostiktest für AGHD existiert, weiterhin eine Zulassung für den Wirkstoff anzustreben», hieß es in einer Mitteilung. Aeterna erwartet für Macrilen ein US-Marktvolumen von jährlich 30-50 Millionen USD, sieht jedoch signifikante Skalierungschancen. Macrilen ist aus unserer Sicht ein nicht zu unterschätzender Geheimtipp und dürfte den aktuellen Börsenwert Aeternas bereits massiv heben, sofern positive Daten veröffentlicht werden. Eine Zulassung im zweiten Halbjahr 2017 dürfte damit nämlich nahezu sicher sein, da sich Aeterna beim Studiendesign diesmal mit der FDA genauestens abgestimmt hat. Klar ist: Mit positiven Macrilen-Ergebnissen wird der Markt wieder Vertrauen schöpfen und sollte auch Zoptrex mit großen Vorschusslorbeeren bedenken. Eine seltene Gelegenheit: Gleich zwei Medikamentenkandidaten stehen bei Aeterna Zentaris vor einem möglichen Zulassungsantrag in 2017 ### Krebsmittel-Evolution schafft potenziellen Wert ungeahnten Ausmaßes Spätestens mit Beginn des neuen Jahres dürften sich vermehrt auch institutionelle Adressen bei Aeterna eindecken und sich für die erwarteten Zoptrex-Ergebnisse im Februar rüsten. Das Medikament gegen Gebärmutterkrebs hat dann seine große Phase-3-Studie mit 500 Patienten abgeschlossen und muss sich mit dem in der Chemotherapie eingesetzten Arzneistoff Doxorubicin messen. Zoptrex ist eine Weiterentwicklung dieses Wirkstoffs, der einen Überlebensvorteil sowie höhere Sicherheit bieten soll. Branchenexperten sehen auf Basis der bekannten Fakten und des bisherigen Studienverlaufs eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit. Als Beispiel haben wir im Folgenden eine aus unserer Sicht treffende Analyse eines Users auf Seeking Apha herangezogen: Quelle: seekingalpha.com ### Preisziel von 50$ und 1.250% Kursgewinn? Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass hier mit einer Wahrscheinlichkeit von 60-80% von einem Studienerfolg und einem anschließenden Kursziel von 30-50 USD ausgegangen wird. Bei einem Kurs von zuletzt 3,70 USD käme das Nasdaq-Papier damit auf eine Kursperformance von bis zu 1.250%. Auf Basis von 11,67 Millionen ausstehenden Aktien beliefe sich der Börsenwert des Unternehmens selbst dann auf noch überschaubare 583,5 Millionen USD. Aeterna rechnet für Zoptrex mit einem jährlichen Umsatzpotenzial von 300-500 Millionen USD allein in den USA und nur für die Leitindikation Gebärmutterkrebs. Die klinische Entwicklung in den Indikationen Eierstock- und Prostatakrebs ist ebenfalls schon gut fortgeschritten. Da bereits Doxorubicin circa 500 Millionen Umsatz generiert und von Zoptrex schnell abgelöst werden dürfte, erscheinen die Prognosen des Unternehmens belastbar. Besonders interessant an der laufenden Zoptrex-Studie ist aus unserer Sicht die Tatsache, dass einige der rekrutierten Patienten deutlich länger zu leben scheinen als ursprünglich erwartet. So wurde die Studiendauer bereits mehrfach verlängert und CEO David Dodd sprach im Rahmen des [letzten Quartalsberichts](http://seekingalpha.com/article/4021612-aeterna-zentaris-aezs-ceo-david-dodd-q3-2016-results-earnings-call-transcript?part=single) in diesem Zusmmenhang von einem ermutigenden Umstand. Auch Wallstreet-Analyst Jeffrey Kraws von Crystal Research äußerte sich in einem [Videobeitrag](https://www.youtube.com/watch?v=Xa0ZW42sCEE) kürzlich positiv über die bisherigen Erkenntnisse und vermutet, dass das längere Überleben der Patienten eher auf Zoptrex als auf einen Placebo-Effekt zurückzuführen sei. Zudem sieht Kraws mit Zoptrex indikationsübergreifend ein heranwachsendes Milliarden-Medikament. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2016/12/aezs_chart.jpg)Quelle: ariva.de ### Ausbruchsszenario bahnt sich an Charttechnisch zeigt sich bei Aeterna Zentaris seit Jahresanfang ein für Biotech-Verhältnisse recht stabiles Bild. Im Dezember 2015 wurden noch 3 Millionen Aktien zum Preis von 5,55 USD ausgegeben, letzten Monat waren es nochmal 2,1 Millionen Stücke zu 3,60 USD. Ausstehende Warrants aus diesen Finanzierungsrunden haben einen Ausübungspreis von 4,70 USD beziehungsweise 7,10 USD und sollten den Kurs zunächst mal nicht belasten. Ohne negative Nachrichten dürfte die Aktie aus unserer Sicht zu einem massiven Ausbruch ansetzen. Mit positiven Studiendaten, insbesondere zu Zoptrex, winkt ein Verzehnfacher im Kurs. Anleger sollten sich dennoch des typischen Biotech-Risikos bewusst sein. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Aeterna Zentaris und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [ADMA Biologics: Neue NBC-Granate mit +53% in wenigen Stunden!](https://www.sharedeals.de/adma-biologics-neue-nbc-granate-mit53-in-wenigen-stunden/) **Published:** März 20, 2020 **Author:** Jens Lion **Content:** Aufmerksame Chat-Nutzer kannten die Aktie von ADMA Biologics (WKN: A12FAG) bereits. Der [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) nahm den Wert gestern in sein Portfolio auf und sprach eine Kaufempfehlung aus. Innerhalb weniger Handelsstunden schoss der Wert um mehr als +50% nach oben. Nach der NBC-Kaufempfehlung notierte die ADMA-Aktie bei einem Tagestief von 1,538 USD, bevor sie zu einer regelrechten Kursrallye ansetzte und kurz vor Handelsende ihr Tageshoch bei 2,355 USD markierte. NBC-Mitglieder feierten somit Intraday-Gewinne von bis zu +53%! **Im Folgenden liest Du meinen Beitrag, den ich gestern an Mitglieder des No Brainer Clubs versendet habe:** ADMA Biologics ist ein attraktiver Wachstumswert, der Produkte aus der Kategorie [Blutplasma](https://de.wikipedia.org/wiki/Blutplasma) herstellt. Diese Produkte unterstützen das Immunsystem geschwächter Patien. In den USA gibt es nur wenige Firmen in diesem Markt, es handelt sich um ein sehr attraktives Oligopol. Die Nachfrage nach den Produkten übersteigt das Angebot seit Jahren. ADMA hat vor wenigen Monaten neue Produkte auf den Markt gebracht und eine große Produktionsstätte gekauft. Alle Prozesse in dieser Branche sind langwierig. Von der Blutspende eines Patienten bis zum Endprodukt dauert es sieben bis 12 Monate. Was sich zunächst eher abschreckend anhört, ist in dieser Phase der Wirtschaft allerdings ein Vorteil. Diese jüngste Kapitalerhöhung bei 3,50 USD je Aktie füllte die Kassen der Firma. Im Normalfall ist in den nächsten Quartalen – insbesondere ab dem zweiten Quartal 2020 – mit stark steigenden Umsätzen zu rechnen. Das Risiko besteht hier gewissermaßen im Rohstoff: Blutspende wird sich in der aktuellen Phase für zwei bis drei Monate schwierig gestalten und dann Stück für Stück Richtung Normalität zurückkehren. Aufgrund der langwierigen Prozesse ist dann für Q4 2019 / Q1 2020 mit einer Wachstumsdelle zu rechnen. \[optin-monster-shortcode id="goayndlwcp6ryraxr10d"\] Langfristig brennt hier durch die Krise nur sehr wenig an! Hauptziel der Firma in den nächsten Monaten ist neben der Steigerung von Produktion und Absatz der Aufbau eigener Zentren für Blutspende. Bau und Zulassung dieser Zentren dauert Jahre, Kostenpunkt jeweils etwa drei Mio. USD. Der Martkwert liegt laut Analysten aber bei 12 Mio. USD. Derzeit verlässt sich die Firma auf Lieferanten wie Grifols auf der Basis langfristiger Lieferverträge. Außerdem wird derzeit die Produktion der neuen Produkte hochgefahren und der Vertrieb beworben. Die Krise wird nicht ganz spurlos an der Firma vorbeigehen – aber die Aktie ist nun viel zu billig. **Steigende Umsätze bei voller Kasse** Dank der kürzlich unternommenen Kapitalerhöhung ist die Kasse voll und die Umsätze werden seit 2019 stetig gesteigert. Auch wenn die Firma noch viel investieren wird, ist es realistisch, innerhalb der nächsten 24 Monaten zu einem positiven Cash-Flow zumindest aus der operativen Tätigkeit zu gelangen. Aufgrund einiger Darlehen ist die Firma keineswegs ein Net-Cash-Play, die Verschuldung halten wir aber angesichts der Finanzlage, Umsatzentwicklung und des äußerst positiven Ausblicks auf die Branche für vollkommen akzeptabel. Die Firma wird von äußerst renommierten Investoren wie Perceptive Advisors unterstützt. Das Management ist selbst stark investiert und hat einen großen Anreiz, Werte für Aktionäre zu schaffen. CEO Adam Grossman ist zugleich Gründer der Firma. Einen weitergehenden Überblick findest Du auf der [Webseite](https://www.admabiologics.com/) und in der [Unternehmenspräsentation](https://d1io3yog0oux5.cloudfront.net/_355be3d40e92d102b941fd26d8b3d8f7/admabiologics/db/111/1781/pdf/ADMA+New+Corp+Deck+-+2020+-03122020-Website.pdf). Interessierten und Investierten raten wir auch, sich die [Telefonkonferenz](https://seekingalpha.com/article/4331676-adma-biologics-inc-adma-ceo-adam-grossman-on-q4-2019-results-earnings-call-transcript) zum Jahresbericht anzuhören. An Engagement und Leidenschaft beim Management wird es jedenfalls gewiss nicht scheitern! Erfüllt die Firma ihren Wachstumsplan annähernd und bleibt eine weitere Verwässerung aus, würden branchenübliche Bewertungen in einigen Jahren zu Firmenwerten von 500-750 Mio. USD führen. Selbst bei einer weiteren Verwässerung – die eventuell gar nicht notwendig sein wird – bleibt mehr als genug Platz für die Aktie nach Norden. Im besten Fall und wenn alles wirklich nach Plan läuft, winkt eine Bewertung im Milliardenbereich, in etwa um das Jahr 2025 nach dem aktuellen Geschäftsplan. Ganz kurzfristig ist die Aktie obendrauf als großer und unberechtigter Verlierer der letzten Wochen ein hochspannendes Rebound-Play: Kursziel hierfür 2,50 USD. **Fazit** Hier kannst Du in eine spannende Wachstumsstory in einem Markt mit sehr hohen Eintrittsbarrieren investieren. Die Aktie leidet derzeit deutlich unter der letzten Kapitalerhöhung. Das kannst Du Dir nun zunutze machen. Wir sehen Umsatz- und Kurswachstum auf Jahre, sofern es nicht vorher zu einer Übernahme kommt. KAUFEN bis 2,00 USD. Multibaggerpotenzial! Wer sichere Prozente sucht, baut die Position Richtung des Levels der Kapitalerhöhung von 3,50 USD ab und steigt dort aus.[](#_ftnref1) Du bist noch kein NBC-Mitglied? Nutze unser aktuelles [Kennenlern-Angebot](https://www.sharedeals.de/no-brainer-club-zur-corona-krise-wie-geht-es-jetzt-weiter/) und sichere Dir 500€ Rabatt! **Weiterlesen**: Wir haben für Dich die [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) zusammengestellt und liefern Dir [aktuelle News und Einschätzungen zu Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/category/biotech/). [ADMA Chart](https://de.tradingview.com/symbols/NASDAQ-ADMA/) von TradingView **Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Mitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Mitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Adler Group stürzt ab – nicht zu retten?](https://www.sharedeals.de/adler-group-stuerzt-ab-nicht-zu-retten/) **Published:** Juni 30, 2022 **Author:** Manuel Hefele **Content:** Die Adler Group (WKN: A14U78) stürzt im Frankfurter Xetra-Handel -10% auf 3,72 € ab – tiefster Stand seit der [Viceroy-Attacke](https://www.sharedeals.de/adler-group-viceroy-attacke-zeigt-wirkung-was-jetzt/) am 7. Oktober. Heute meldet die Adler Group zudem den Verkauf des „Waypoint-Portfolios“ für 170 Millionen €. Warum es ausgerechnet heute so flott runtergeht, könnte auch mit den -3% im SDAX und generell dem Schuldenberg zusammenhängen. Die Adler Group ist ein luxemburgisches Immobilienunternehmen. Mit der Fusion der ADO Properties, Adler Real Estate und Consus Real Estate im Jahr 2020 entstand zunächst ein Konzern mit einem Portfolio im Wert von 11,4 Milliarden €. Im Zuge der Verschmelzung firmierte das Unternehmen in Adler Group um. Mittlerweile sind diverse Wohneinheiten verkauft worden. ## Adler erlöst 170 Millionen Die Adler Group hat heute den Verkauf eines zusammen mit einem Joint-Venture-Partner gehaltenen Portfolios von Wohn- und Gewerbeimmobilien in Berlin bekannt gegeben. Das „Waypoint-Portfolio“ umfasst 1.200 Wohn- und Gewerbeeinheiten und bringt der Adler Group 170 Millionen €. Kürzlich hatte Adler den Verkauf eines 1.400-Wohnungen-Portfolios ebenso in Berlin an die Tochtergesellschaft Real Estate bekannt gegeben (wir [berichteten](https://www.sharedeals.de/adler-group-es-bleibt-zum-haare-raufen/)). ## Weniger Wohnungen, mehr Liquidität Die Adler Group setzt damit ihre Bestrebungen fort, die Liquiditätsposition „im Jahr 2022 und darüber hinaus weiter zu verbessern“. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) Zwar erhält die Adler-Aktie am Donnerstag keinen Rückenwind vom Gesamtmarkt – der SDAX fällt heute -2,79% – dennoch sind die -10% Ausdruck verschärfter Bedenken von Anlegern, dass die Finanzierungsstrategie vor dem Hintergrund des 7,6-Milliarden-Schuldenbergs nicht klappt. Zudem soll die Adler-Tochter Consus [„80 Millionen € offene Rechnungen“](https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2022-06/adler-group-immobilienkonzern-rechnungen-wohnungsmarkt/seite-2) (Stand April 2021) haben. ## Adler-Anleihen ebenso im Sinkflug Auch die Adler-Anleihen sind nach wie vor im Sinkflug und notieren wie hier zu gut 50% Nominalwert. Wie man daran sieht, beruhigen die jüngsten Meldungen die Adler-Group-Aktionäre kaum. Anleihen werden in der Regel „pari“ ausgegeben, also zu 100% ihres Nominalwerts – Adlers Anleihen notieren zu 50% Nominalwert. Adler wird die Anleihen und Rechnungen fleißig bedienen müssen, damit der Aktionärswert nicht ganz schmilzt. Adler hat ein Problem. Oder besser gesagt mehrere. 450 Millionen € ist die Adler Group an der Börse nach dem -10%-Absturz noch wert – und die Aktie ist meiner Meinung nach kein Kauf. **Adler-Group-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Aktie der Adler Group. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=mh)! **Kategorien:** Small Caps, Sonstiges --- ### [Adler Group: Der rettende Strohhalm?](https://www.sharedeals.de/adler-group-der-rettende-strohhalm/) **Published:** Juni 1, 2022 **Author:** Manuel Hefele **Content:** Neben einer Top-Personalie bei der Tochter Consus Real Estate hatte die Adler Group (WKN: A14U78) in der laufenden Woche ebenso zum Kerngeschäft der Mieterträge zu berichten. Die Xetra-Kursnotiz des Konzerns aus Luxemburg profitierte +11% seit Freitag. Die Adler Group ist ein luxemburgisches Immobilienunternehmen. Mit der Fusion der ADO Properties, Adler Real Estate und Consus Real Estate im Jahr 2020 entstand zunächst ein Konzern mit einem Portfolio im Wert von 11,4 Milliarden €. Im Zuge der Fusion firmierte das Unternehmen in Adler Group um. Mittlerweile sind diverse Wohneinheiten verkauft worden. ## News wird gekauft Zu den Immobilien – die Adler nach seiner Portfolio-Optimierung bleiben – hatte der Konzern am Montag Neuigkeiten. Demnach erwirtschaftete die Adler Group entsprechend der „signifikant reduzierten Größe des Portfolios“ niedrigere Nettomieterträge im ersten Quartal von 71 Millionen € nach 84 Millionen € in Q1 2021. Nicht mehr berücksichtigt wurden die 15.500 Wohneinheiten des Verkaufs an den Düsseldorfer Konkurrenten LEG. Positiv ist, dass es der Adler Group gelang, eine bessere EBITDA-Rentabilität zu erzielen. So steigerte das Unternehmen die operative Marge im Jahresvergleich von 64,3% auf 68,5%. Die News vom Montagabend löste bei Anlegern am Dienstag einen Freudensprung auf 4,84 € aus. Am Montag war der Kurs von 4,16 auf 4,50 € gestiegen. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) ## Seitenlinie – langweilig, dafür sicher Insgesamt zeigt der Kurszeiger jedoch seit Längerem in der Tendenz nach unten, und eine Investition ist mit Risiken behaftet. Im Zuge der Portfolio-Optimierung hat die Adler Group den Verkauf weiterer 14.400 Wohneinheiten an KKR/Velero per 30. Mai zu 97% abgeschlossen. Zum 31. März hat der Immobilienkonzern, wie mitgeteilt, dank frischer 200 Millionen € aus den Transaktionen seine Liquiditätsausstattung auf 760 Millionen € erhöht. Darauf aufbauend wird die Adler Group versuchen müssen, aus der Krise zu kommen und ihre Bilanz zu sanieren, womit wir bei den Anleihen wären. Die Schuldpapiere wie hier sind ein Indikator für die weitere Wertentwicklung von Adlers Assets und sollten nicht außer Acht gelassen werden. Ich würde daher empfehlen, bei diesem Papier lieber an der Seitenlinie zu bleiben. **Adler-Group-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Aktie der Adler Group. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=mh)! **Kategorien:** Small Caps, Sonstiges --- ### [Singulus: Geldregen aus China wird konkreter](https://www.sharedeals.de/21045/) **Published:** Mai 24, 2016 **Author:** Marc **Content:** **Nach dem vermeintlichen [Befreiungsschlag](https://www.sharedeals.de/2016/02/singulus-befreiungsschlag-im-ueberlebenskampf/) im Februar und dem folgenden Höhenflug der Aktie hatte sich bei [Singulus Technologies](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=WHITELISTED&SEARCH_VALUE=SINGULUS&ID_NOTATION=164206) (WKN: 723890) zwischenzeitlich wieder Ernüchterung breitgemacht. Nun aber scheint sich ein erhoffter Geldregen aus China zu konkretisieren. Das Interesse an der Aktie nimmt wieder zu.** Wie der stark angeschlagenen Maschinenbauer heute bekannt gab, wurden mittlerweile [zwei Vorverträge](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-05/37476941-dgap-adhoc-singulus-technologies-ag-singulus-unterzeichnet-zwei-vorvertraege-zur-lieferung-von-anlagen-fuer-die-produktion-von-cigs-duennschichtmodulen-016.htm) für Produktionsanlagen zur Herstellung von CIGS-Dünnschichtmodulen unterzeichnet. Bei dem Auftraggeber soll es sich um eine Tochtergesellschaft des chinesischen Staatskonzerns China National Building Materials handeln. Bereits in den kommenden Tagen sollen die Vorverträge in sechs verbindliche Lieferverträge mit einem Gesamtvolumen von 110 Millionen Euro übergehen. Vergangene Woche enttäuschte Singulus einmal mehr mit seinen [Zahlen](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-05/37438542-verlust-von-singulus-weitet-sich-aus-016.htm): 7,1 Millionen Verlust im ersten Quartal bedeuteten mehr Miese als im Vorjahreszeitraum. Zudem stürzte der Wert der eingegangen Aufträge von 63 Millionen auf nur noch gut 10 Millionen Euro ab. Das Management rechnete zu diesem Zeitpunkt für das Gesamtjahr mit einem negativen EBIT zwischen -2 und -6 Millionen Euro. Kommt es nun aber wie erwartet zum Großauftrag aus China, könnte sich die Prognose aufhellen. Man werde die Auswirkungen auf die Planzahlen überprüfen und den Markt kurzfristig über eine gegebenenfalls anzupassende Prognose informieren, heißt es vom Unternehmen. Die Aktie legt aktuell um 20% auf rund 0,25 Euro zu. Singulus-Aktionäre hatten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im Februar dem Sanierungskonzept des Konzerns zugestimmt und damit in Kauf genommen, dass ihr Anteil am Unternehmen nach einem Schuldenschnitt in Zukunft auf nur noch etwa 5% sinken wird. Für den Sommer plant Singulus außerdem eine Barkapitalerhöhung über 2 Millionen Euro. Interessanter als die Aktie dürfte derzeit die ausstehende [Unternehmensanleihe](https://www.comdirect.de/inf/anleihen/detail/uebersicht.html?SEARCH_REDIRECT=true&REFERER=search.general&REDIRECT_TYPE=WKN&SEARCH_VALUE=A1MASJ&ID_NOTATION=60744855) sein, deren Besitzer im Rahmen der Sanierung auf Basis des aktuellen Handelskurses überproportional profitieren könnten. **Kategorien:** Small Caps --- ### [XING - «Möchten unsere Umsätze bis 2016 verdoppeln»](https://www.sharedeals.de/xing-interview/) **Published:** April 17, 2013 **Author:** Marc **Content:** Zu den renditestärksten Unternehmen im TecDAX gehört die XING AG (WKN: XNG888) aus Hamburg. Der mit über sechs Millionen registrierten Mitgliedern klare deutsche Marktführer im Bereich Business-Netzwerke kann mit einer EBITDA-Marge von mehr als 30% glänzen, steht aber immer noch am Anfang seiner Entwicklung. Welche deutsche Fondsgesellschaft hier gerade eingestiegen ist, wie der Umsatz der mittlerweile über 500 Mann starken Gesellschaft verdoppelt werden soll und weshalb die Aktien des Unternehmens in der jetzigen Phase eine interessante Anlage darstellen könnten, verrät Patrick Möller, Director Investors Relations, in einem aktuellen Interview mit unseren Kollegen von Privat-Anleger.info. ### Das Geschäftsmodell von XING steht auf den vier Säulen “Network”, “Premium Club”, “Recruiting” und “Events”. Welche Säule trägt derzeit welchen prozentualen Anteil am Gesamtumsatz, wie sind die Margen der einzelnen Business Units und wo liegt die Zukunft, sprich in welche Richtung wird sich die Umsatzverteilung bewegen? **Patrick Möller:** Unsere Erlösquellen haben wir in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut. So liegt der Umsatzanteil des Geschäftsbereichs Premium-Club mit einem Jahresumsatz von 51,3 Mio. € in 2012 derzeit bei rund 70 Prozent. Der Bereich Recruiting gehört sicherlich zu den Wachstumstreibern in den kommenden Jahren. Hier liegt der Umsatz mit 16,7 Mio. € in 2012 bereits bei mehr als 23 Prozent der Gesamterlöse. Der noch junge Geschäftsbereich „Events“ generierte in 2012 3,9 Mio. €. Entsprechend liegt der Umsatzanteil noch bei geringen 5 Prozent. Im Events-Geschäft fallen derzeit noch Anfang- bzw. Aufbauverluste an. Alle anderen Bereiche sind natürlich sehr profitabel. Wir haben das klare Ziel die Wachstumsraten des Premium-Clubs mittelfristig wieder zu steigern. Durch die hohen Wachstumsraten in den Bereichen e-Recruiting und Events wird sich der Umsatzmix zukünftig weiter zugunsten dieser beiden Geschäftsbereiche verlagern. ### Im Geschäftsbericht von Xing steht, dass die XING-Erfolgsgeschichte erst am Anfang stehe und dass das Potential für weiteres Wachstum groß sei. Zur Marktposition und dem Wachstumspotential haben wir folgende Fragen: ### Wie sind die Marktanteile von XING in den drei D-A-CH Ländern und wo steht vergleichsweise LinkedIn? **Patrick Möller:** XING ist klarer Marktführer und im deutschsprachigen Raum das am stärksten wachsende berufliche Netzwerk. So verzeichneten wir im Jahr 2012 das höchste Mitgliederwachstum seit vier Jahren. Gegenwärtig zählt XING mehr als 6 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum, doppelt so viele wie der von Ihnen genannte Wettbewerber. Wir profitieren dabei davon, dass wir vor Ort sind. So können wir Angebote machen, die wirklich relevant sind. Dank unseres regionalen Fokus und der lokalen Präsenz müssen wir kein „one size fits all“ Produkt anbieten. Beispiele dafür sind unter anderem unsere offline Präsenz mit Events und lokalen Büros, Kundenservice sowie der strenge deutsche Datenschutz. ### Wen würden Sie als den oder die Hauptkonkurrenten von XING nennen? **Patrick Möller:** Sie haben ihn in der vorherigen Frage bereits genannt... ### Die deutschsprachigen Länder sind ja doch recht überschaubar. Was ist das Marktvolumen denn hier, wieviel davon könnte XING realistisch erreichen und gibt es keine Pläne auchmal in fremdsprachige Regionen vorzudringen? Wenn ja, in welche? **Patrick Möller:** XING ist Platzhirsch im deutschsprachigen Raum – einem der wirtschaftlich stärksten Gebiete weltweit. Das ist unser Kernmarkt. Und hier haben wir weiter großes Wachstumspotenzial: Denn während hier eine Penetration von etwa 6 Prozent gemessen auf die Gesamtbevölkerung erreicht wurde, sind andere, vergleichbare Länder bei Quoten von rund 15 Prozent. Wir schätzen das Mitgliederpotenzial auf mehr als 20 Millionen ein. Hier gibt es noch viel Potenzial für weiteres Wachstum bei Mitgliedern, aber auch bei Umsätzen, Gewinnen und Cash-Flows. Als Local Player können wir uns zu hundert Prozent auf die Bedürfnisse unserer deutschsprachigen Kunden anpassen. Wir bauen Produkte und Lösungen, die auf sie zugeschnitten sind und müssen uns nicht an dem global kleinsten gemeinsamen Nenner ausrichten. Zudem sind wir mit unseren mehr als 500 Mitarbeitern in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei unseren Kunden vor Ort. Wir kennen sie, stehen ihnen mit unserem Kundenservice zur Verfügung und können sie so direkt bei ihren Projekten unterstützen. ### Wie sieht ihre Umsatz- und Ertragsprognose für das laufende Jahr aus? Können Sie uns auch eine Prognose für 2014 geben? **Patrick Möller:** Wir werden 2013 noch weiter investieren und wollen das Ergebnis (EBITDA) gegenüber 2012 leicht steigern. Deutlich stärker sollen die Ergebnisse ab 2014 ansteigen. Denn dann sollen die Investitionen auch in den Finanzkennzahlen Früchte tragen. Auch langfristig glauben wir an unser großes Wachstumspotenzial. Entsprechend möchten wir unsere Umsätze bis 2016 verdoppeln.**** **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Verdienen Sie mit dem Goldausbruch – 675% Gewinn möglich!](https://www.sharedeals.de/verdienen-sie-mit-dem-goldausbruch-es-sind-675-gewinn-moeglich/) **Published:** Juli 29, 2019 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Düstere Konjunkturprognosen und gleichzeitig steigt der Goldpreis (WKN: 965515) rasant? Er notiert nicht nur nahe eines Jahres-, sondern sogar auf einem Sechsjahreshoch. Das akute Interesse am Gold und nachfolgend am Silber hat schwerwiegende Gründe. Traditionell steigt Gold immer, wenn die Notenbanken ihre Zinsen senkten.** Die Rede des US-Notenbankchefs Jerome Powell am **19. Juni 2019** könnte in die Geschichtsbücher eingehen. Denn er kündigte dort nicht etwa nur die nächste Zinssenkungsrunde an, die Experten ohnehin erwarteten, sondern es ging um viel mehr. Tatsächlich sorgte er mit seinen überraschenden Aussagen für eine explosive Steigerung des Goldpreises, gefolgt vom Silberkurs. 24 Stunden zuvor hatte Mario Draghi, der scheidende Chef der Europäischen Zentralbank in seiner Brandrede im portugiesischen Sintra seine langfristige Nullzinspolitik erklärt und weitere „Maßnahmen“ angekündigt. Diese wird er nicht mehr selbst umsetzen. Denn mit Christine Lagarde wird der EZB-Vorsitz von einer wegen Korruptionsaffäre verurteilten Politikerin übernommen, die Strafgebühren auf Guthaben durchsetzen will, von denen sogar das Magazin Der Spiegel ["Schlechte Aussichten für Kleinsparer"](https://www.spiegel.de/plus/christine-lagarde-als-ezb-chefin-schlechte-aussichten-fuer-sparer-a-00000000-0002-0001-0000-000165101001) befürchtet. Die **ARD-Börse** veröffentlichte einen ihrer seltenen wohlwollenden Berichte mit Kursziel 1.700 US$:  > ### Fallende Renditen und steigende Inflationsraten – das ist ein Umfeld, in dem sich der Goldpreis besonders wohlfühlt, in dem er gedeiht und wächst. Ein fallender Realzins (Nominalzins abzüglich der Inflationsrate) – das ist wirklich die beste aller Gold-Welten. ### Die Aussichten für Investoren in Gold- und Silberaktien könnten besser nicht sein Während „Kleinsparer“ um Ihr sorgsam behütetes Sparvermögen bangen, konnten mutigere Anleger, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, mit dem Sektor für **Gold- und Silberaktien** seit diesem epochalen Meilenstein ein Plus von mehr als 30% verzeichnen. Durch die Kehrtwende in der Zinspolitik ist dem Sektor der Befreiungsschlag gelungen. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/Gold6M.png)Während Gold um 11% stieg, entfachte der Goldaktien-Index ein Kursfeuerwerk und stieg 3x stärker. Quelle: Stockcharts.com Für Sie heißt das: Es sind weitere Gewinne höchstwahrscheinlich und langfristig praktisch garantiert. Viele Anleger fragen sich, ob es vielleicht zu spät sei, um in Gold, Silber oder in Minenaktien zu investieren? Darüber kann ich nur schmunzeln. Dank meiner langjährigen Erfahrung weiß ich um die wichtigen Zusammenhänge von Zinsen und Goldpreis, die oft große Trendphasen begleiten: **Es ist noch nicht zu spät zum Einstieg. Sie sollten sich aber schon ein bisschen beeilen.** Tatsächlich kommen Gold- und Silberaktien von so tiefen Niveaus, dass Sie hier mit Ihrer Anlage ganz am Anfang stehen einer unglaublich gewinnträchtigen Phase. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/GOLD-1999.png)Die 20-Jahresentwicklung zeigt, dass Goldaktien den Gesamtmarkt um das Doppelte geschlagen haben und jetzt wieder von extremen Tiefs nach oben steigen. Quelle: Stockcharts.com ### Eines ist sicher: Wenn Sie sofort reagieren, sollten Sie gewinnen Sie werden jetzt Zeuge eines waghalsigen Experiments der Geldpolitik, das in ähnlicher Form zuletzt vor 100 Jahren die Kaufkraft zahlreicher Währungen zerstörte. Viele Währungen segneten danach das Zeitliche oder verloren, wie der US-Dollar, infolgedessen mindestens -99% ihrer Kaufkraft. Würde die Inflationsrate richtig berechnet, wäre Gold sogar auf einem Allzeittief. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/Gold-Allzeittief.png)Würden die USA ihre Inflationsrate wahrheitsgemäß angeben, wie es der Berechnungsformel von 1980 entspricht, wäre Gold trotz des Anstiegs der letzten 20 Jahre in realer Kaufkraft immer noch nahe seines Allzeittiefs. Das zeigt, welches brachiale Kurspotenzial der Goldpreis aufweist. Quelle: GoldSilver.com Damit Sie die Tragweite der aktuellen Geldpolitik verstehen, reicht es nicht, nur 20 oder 30 Jahre zurückzublicken. Der Barrons Gold Mining Index lief von 1938 an mehr als vier Jahrzehnte in einem Bullenmarkt: Instinktiv wissen Profis, dass Sachwerte wie Gold und Goldaktien den besten Schutz bieten vor staatlicher Willkür und einer Enteignung der Kaufkraft. - Gold wird dagegen im internationalen Bankenwesen gleichbedeutend wie eine Währung behandelt und ist **zentralbankfähiges Vermögen**. Die Zentralbanken Russland und Chinas wissen das auch und sind seit Jahren die mit Abstand größten Käufer am Goldmarkt, weil sie wissen, dass ihre Dollarbestände an Wert einbüßen. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/Gold-Reserves-China-Russia.jpg)China und Russland gehören zur Mehrheit der Zentralbanken, die Goldkäufe tätigen und sind nicht allein damit. Quelle: Bloomberg.com ### Chinas geheime Rohstofflager China baute in den letzten zwei Jahrzehnten ein gigantisches geheimes Goldlager auf. Dieses wird auf eine Größe von 4.000 Tonnen geschätzt, während die "offiziellen" Zentralbankreserven nur knapp die Hälfte dessen ausmachen. Zudem haben sie weitere Lagerbestände aus Silber und Kupfer gebildet, sowie Tanklager mit Rohöl errichtet. Man könnte sogar mutmaßen, dass China die für Solarzellenproduzenten weitgehend unprofitable Solarindustrie nur entwickelte, um den globalen Silbermarkt mit kontrollieren zu können. Was auch immer dahinter steckt: Die Eigenschaft als Geldmetall unterscheidet **Gold**, **Silber** sowie eingeschränkt **Kupfer** von allen anderen Rohstoffen. Ihr Wert reagiert positiv auf rückläufige Zinsen und gleicht den Kaufkraftverlust seit Jahrtausenden effektiv aus. Das macht diese Metalle zum **zwingenden Depotbaustein**. Doch vor allem in den nächsten 12 Monaten erwarte ich einen kräftigen Schub. ### Jetzt ist der beste Zeitpunkt für den Kauf von Gold- und Silberaktien seit 100 Jahren Weil ich denke, dass die Gold- und Silberpreise steigen werden, möchte ich darauf natürlich spekulieren, indem ich Aktien von unterbewerteten Produzenten kaufe. Deren Kurse neigen dazu, die Preisbewegungen der Metalle selbst zu übertreffen. Weil ich seit über einem Jahr optimistisch bin für die Gold- und Silberpreise, was sich jetzt bestätigt nach den „Brandreden“ der großen Zentralbankchefs der Welt, spekulieren meine Leser und ich längst auf Aktien des Sektors, von Produzenten bis zu den Explorern. Das liegt einfach daran, weil auf diese Weise außerordentliche Gewinne möglich sind. Wenn Gold um 10% oder 20% steigt, können Minenaktien, die über große Golddepots (nachgewiesene Ressourcen) verfügen, schnell um 40% bis 100% steigen. Dieser Hebel lässt sich leicht erklären: Fördert ein Unternehmen die Metalle (Gold, Silber oder Kupfer) wesentlich günstiger als der heutige Preis an den Edelmetallbörsen, dann erwirtschaftet es nachhaltig Gewinne. Heute werden im Schnitt 2/3 der Edelmetallpreise zur Kostendeckung aufgewendet und 1/3 verbleibt in der Tasche des Produzenten. Steigt der Preis des Edelmetalls 10%, wirkt sich das 3x so stark auf den Gewinn aus. - Minenaktien reagieren bei Preisschüben **3x stärker als das Edelmetall** selbst und auch die seit 1. Juni begonnene Aufwärtsbewegung ist hier keine Ausnahme. **Hier ist der Beweis mit Aktien, die ich in den letzten 12 Monaten vorgestellt habe:** - **First Majestic Silver (Toronto: FR)** **+109%** in 12 Monaten Als eine der wenigen „reinen“ Silberproduzenten, die sich auf Silber als Primärmetall konzentrieren – auch wenn Nebenprodukte wie Blei/Zink anfallen – profitiert diese Aktie stark vom Silberpreisanstieg. - **Continental Gold (Toronto: CNL) +55%** in 12 und **+119%** in 6 Monaten Startet 2020 mit seiner Mine in Kolumbien. Anleger profitieren von 5 Jahren Aufbauarbeit. Sogar Newmont-Goldcorp-Konzern kaufte mehrmals Aktien von Continental. - **Pan American Silver (Toronto: PAAS)** **+40%** in nur 8 (!!!) Wochen Das Unternehmen erwirtschaftet die höchsten Erträge im Silbersektor und gilt als „Branchenprimus“, nicht zuletzt dank seines Gründers, der Minenlegende Ross Beaty. Sie sehen: Meine „Hebelstrategie funktioniert hervorragend. Kurzfristig – wenn die Edelmetallpreise steigen, so wie jetzt – funktioniert sie am allerbesten. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/BGMI-1.jpg)Die Goldaktien tendieren wieder nach oben, und früher oder später wird der BGMI wieder über den Höhepunkt von 2016 ausbrechen und das Ende seiner 4 Jahrzehnte dauernden Seitwärtsphase einläuten. Sie können Goldaktien heute zum gleichen Kurs kaufen wie 1975. Quelle: Elliottwave5.com Richtig spannend finde ich jetzt **neue Aktien**, die ich meinen Abo-Lesern in den nächsten Wochenausgaben exklusiv vorstelle und die alle **unmittelbar vor einem Kursschub** stehen. - Ein Goldproduzent, der dieses Jahr die Produktion gestartet hat und **+238%** Kurspotenzial aufweist. Mein Mindestpotenzial… - Ein Unternehmen, das gerade vom Explorer zum Produzenten aufsteigt und Ihnen **+448%** Kursgewinn ermöglicht. Wer mich kennt und sich an meine Ideen und Aussagen hielt, die ich vor einigen Jahren sogar gratis präsentierte, liegt heute schon fett im Gewinn. Dabei **hat der wahre Goldboom erst am 19. Juni 2019 begonnen.** ### Von allen größeren Produzenten gefiel mir Kirkland am besten Diese Aktie konnten Goldherz Leser **unter 8 CA$** kaufen. Fundamental bin ich vollkommen überzeugt von der Qualität der Aktie. Kirkland Lake ist für mich die nächste Lake Shore Gold und durch die höhere Eigenproduktion und eine bessere Finanzausstattung auch ein Kandidat für eine epochale Wachstumsphase. **"Von allen zurzeit verfügbaren größeren Produzenten gefällt mir Kirkland am besten.“** (Zitat aus Goldherz Report [\#2/2017](https://www.goldherzreport.de/ausgabe-nr2-2017/).) [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/Kirkland_675prozent-Gewinn.jpg)Sie stehen jetzt am Anfang eines großen Bullenmarktes, der noch größer ist, als die Chancen, die ich Ihnen vor zwei Jahren mitteilte und mit der Sie bisher satte Gewinne von **+675%** erreichen konnten, wenn Sie auf meine Ausführungen wert gelegt haben. Quelle: Stockcharts.com ### Profitieren Sie heute GRATIS und risikolos von meinen nächsten Volltreffern Von meiner Arbeit und dessen Qualität sowie den Aussichten auf exorbitante Kursgewinne in Ihrem Depot bin ich so überzeugt, dass ich Ihnen heute eine einmalige, exklusive Möglichkeit geben möchte, das Goldherz PLUS Abo kostenlos zu testen. Seien Sie sicher: Dieser Börsendienst bringt Sie in die erste Reihe, egal ob Sie sich als langfristigen Anleger sehen oder lieber kurzfristige Gewinne machen wollen. Ich lade Sie ein: **[Testen Sie hier risikolos und 30 Tage mein Premium-Produkt](https://www.digistore24.com/product/211427)** Erlauben Sie mir, dass ich Sie überzeuge. Wenn Ihnen das Produkt nicht zusagt, können Sie innerhalb von 4 Wochen jederzeit kündigen und erhalten Ihr Geld zurück. Mein Startgeschenk – die **3 besten Goldaktien, um vom laufenden Goldboom zu profitieren** – dürfen Sie sogar behalten. Sichern Sie sich unbedingt auch den Gratis-Newsletter: ### Goldexploration ist kein Glücksspiel Erstmals rate ich seit langer Zeit sogar wieder zum Kauf von ausgesuchten **Explorationswerten**. Sie fragen sich sicher: Sind Explorer ein reines Lotteriespiel? Es gibt Zeitpunkte und Phasen, in denen es sich für Sie auszahlt, wenn Sie einen Teil Ihres Kapitals in Explorationswerte investieren. In meinem Gratis-Report konnten Sie Anfang Juni eine Kostprobe meiner Auswahl sehen und innerhalb von wenigen Wochen **+59%** verdienen. Das ist noch gar nichts, verglichen mit den Gewinnen, die im letzten Goldboom von 2002 bis 2007 möglich waren. Nichts ermöglicht höhere Gewinne in so kurzer Zeit wie ein Explorer, der eine große Entdeckung macht. Dann kann sich der Aktienkurs über Nacht verdoppeln und langfristig locker verzehnfachen. Noch höhere Gewinne sind erzielbar, die beim 60-fachen Ihres Einsatzes liegen können. Nicht in 10 Jahren, sondern innerhalb eines kurzen Zeitraums von nur 12 (!!!) Monaten. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/07/Aurelianjpg.jpg) Ich warne Sie davor, es auf eigene Faust zu versuchen. Ohne eine professionelle Einschätzung und meinen Wegweiser werden die meisten Anleger mit Explorer-Aktien leider ihr ganzes Geld verlieren. Wenn Sie es sich zutrauen, werden Sie unter meiner Anleitung in selektiv ausgewählte Goldexplorationsunternehmen investieren und tatsächlich viel Geld verdienen. Diese Investition in Ihr Wissen, das die Basis für Ihren Erfolg bildet, lohnt sich. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** First Majestic Silver, Gold, Silber --- ### [ValCom und der verborgene Schatz](https://www.sharedeals.de/valcom-und-der-verborgene-schatz/) **Published:** Mai 27, 2011 **Author:** Marc **Content:** [ValCom Inc.](http://finance.yahoo.com/q/bc?s=VLCO.PK+Basic+Chart&t=5d) (WKN: A0LGBJ) gleicht einem tief verborgenen Schatz, der nun langsam ausgegraben wird. Das amerikanische TV- und Entertainment-Unternehmen ist bereits lange auf dem Markt, musste in 2007 jedoch Insolvenz anmelden. Im Rahmen von Chapter 11 schaffte man im folgenden Jahr die Wiederauferstehung. Der wahre Wert der Firma war vielen scheinbar bis zu dieser Woche unbekannt. So meldete ValCom zum Wochenbeginn [Quartalszahlen](http://www.marketwire.com/press-release/big-quarterly-profit-seen-from-valcom-pinksheets-vlco-1518318.htm): 33 US-Cent pro Aktie sollen verdient worden sein - ein Nettogewinn von über 16 Millionen US-Dollar! Das neu ausgewiesene Eigenkapital beläuft sich per Ende März auf fast 20 Millionen US-Dollar. Laut unseren Informationen sind derzeit "nur" knapp 160 Millionen Aktien des Unternehmens im Umlauf. Beim derzeitigen Kurs von etwa 5 US-Cent ergibt sich hieraus eine Marktbewertung von weniger als 8 Millionen US-Dollar. Wie kam es zu dem unglaublichen Zuwachs an Vermögenswerten? Diese sind nicht etwa durch laufende Umsatzerlöse generiert worden, sondern insbesondere durch werthaltige Filmlizenzen, die nun endlich von unabhängigen Experten begutachtet und bewertet wurden und somit den Weg in die Bilanz gefunden haben. Zur Filmbibliothek des Unternehmens gehören unter anderem Streifen mit Hollywood-Stars wie Denzel Washington, Anthony Hopkins, Robert DiNiro, Jodi Foster, Russell Crowe oder Mel Gibson. Bei ValCom handelt es sich um ein sogenanntes "Asset-Play", bei dem auf noch unbekannte Unternehmenswerte spekuliert werden darf. Noch längst nicht alle Assets sollen bilanziert worden sein. Beispielsweise verfügt ValCom eigenen Angaben zufolge über eine riesige Sammlung an Audiotiteln, wozu unter anderem 13 Master-Aufnahmen von Elvis Presley gehören. Dieses Vermögen wird noch bewertet und dürfte mit dem nächsten Quartalsbericht ebenfalls als Gewinn verbucht werden! ValCom-Chef Vince Vellardita scheint es auf den Punkt zu bringen: "Unsere Finanzergebnisse beginnen zu zeigen, worauf unsere Aktionäre gewartet haben", heißt es in einem Statement. Das Unternehmen sei "dramatisch unterbewertet" gewesen. Nun erwartete man eine "große Flut" an Umsätzen aus der Verwertung der Inhalte. Erste potenzielle Käufer stehen laut Vellardita schon parat. Ein Wachstumsmotor ist auch ValComs Filmnetzwerk MyFamilyTV, das bereits nah an der Profitabilität arbeiten soll. Jahrelang scheint ValCom in einer Art Dornröschenschlaf gesteckt zu haben; nun aber wurde offensichtlich die Basis für zukünftigen Erfolg gelegt: "ValCom läuft sich warm!", so Vellardita. Die auch in Deutschland, aber optimalerweise in den USA gehandelte Aktie ist trotz des bereits erfolgten Kursvervielfachers aus unserer Sicht immer noch wahnsinnig unterbewertet. Das gilt sogar schon jetzt, obwohl der Wert weiterer Assets erst noch aufgedeckt wird! Und als wären das alles nicht schon gute News genug, meldet das Unternehmen nun auch noch eine mögliche Dividendenzahlung an Aktionäre. Diese soll über erwartete Lizenzgebühren von bis zu 5 Millionen US-Dollar finanziert werden. Im Interesse der Aktionäre will man vorerst auch auf einen Reverse Split der Aktien verzichten und stattdessen schauen, wo der Kurs in acht Monaten steht. Kurzfrist-Trader haben Ihre Gewinne realisiert - wir sehen ValCom als extrem chancenreiche Anlage mit echter Investment-Qualität und glauben, dass sich die Aktien nach und nach ihrem Buchwert annähern werden. ***Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes*** *Der Autor erklärt im Besitz des Finanzinstruments zu sein, auf das sich der hier publizierte Beitrag bezieht. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes.* **Kategorien:** Small Caps --- ### [uhr.de vor wegweisender HV: Noch einmal +1.000%?](https://www.sharedeals.de/uhr-de-vor-wegweisender-hv-noch-einmal-1-000/) **Published:** September 10, 2019 **Author:** Marc **Content:** **Die Aktie der uhr.de AG (WKN: A14KN4) gerät langsam wieder in den Fokus der deutschen Zocker-Community und könnte insbesondere auch gierige Steinhoff-Trader (WKN: A14XB9) ansprechen. Am morgigen Mittwoch soll die Hauptversammlung der Gesellschaft zukunftsweisende Entscheidungen treffen. Nach unserem Experten-Hinweis im kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) legt das uhr.de-Papier auf Tradegate um aktuell +77% auf 0,14 Euro zu.** Gut zwei Jahre ist es her, als die Aktie der uhr.de spekulativen Anlegern schon einmal [Kursgewinne von über +1.000%](https://www.sharedeals.de/uhr-de-ag-nach-1-000-wann-ist-das-spiel-zu-ende/) ermöglichte. Wie erwartet kam es in der Folgezeit jedoch wieder zu einem Absturz der Aktie, da bis zuletzt unklar war, wie das ehemals insolvente Unternehmen in die Zukunft gehen möchte. Zudem wurden im Rahmen einer wahnwitzig überteuerten Einbringung der CLOCKCHAIN Systems GmbH im vergangenen Jahr Millionen neuer Aktien ausgegeben, die den Kurs zunächst auf neue Tiefstände führten. ### uhr.de wird zur Blockchain-Firma Auf der morgen um 10 Uhr in Cottbus beginnenden Hauptversammlung soll die Umbenennung der Gesellschaft in CLOCKCHAIN AG beschlossen und damit auch die operative Neufokussierung offiziell vollzogen werden. So soll der neue Unternehmenszweck "Blockchain-basierte Softwarelösungen" beinhalten - fraglos ein Hype-Thema. Umsätze will man künftig vor allem auf margenstarker SaaS-Basis erwirtschaften. Mit rund 1 Million Euro Marktkapitalisierung ist die uhr.de AG ein Mega-Zock und vor allem als Börsenmantel für potenzielles Neugeschäft interessant. Die schuldenfreie Gesellschaft konnte laut geprüftem Abschluss zum Ende letzten Jahres einen zumindest sechsstelligen Kassenbestand sowie Umsätze im fünfstelligen Bereich ausweisen. Die aufgeblähte Bilanzsumme von fast 9 Millionen Euro ist allerdings nicht ernst zu nehmen. Interessant: uhr.de-Alleinvorstand Norman Mudring ist unter anderem geschäftsführender Gesellschafter der Spar24 Media GmbH, einem Online-Vergleichsportal-Betreiber. Neu in den Aufsichtsrat gewählt werden soll Andreas Arndt, Geschäftsführer der Unternehmensberatung Dr. Fischer und Partner GmbH, einem Großaktionär der uhr.de AG. Auf Basis der gegenwärtig immer noch sehr niedrigen Marktkapitalisierung ist ein Zock auf spannende News mehr als berechtigt, zumal die Aktie dank Tradegate-Handel auch vergleichsweise liquide ist. **Interessenkonflikt: Der Autor hält selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Small Caps --- ### [Tupperware-Aktie: Nach dem Absturz auf Rettung spekulieren?](https://www.sharedeals.de/tupperware-aktie-nach-dem-absturz-auf-rettung-spekulieren/) **Published:** April 11, 2023 **Author:** Frank Giarra **Content:** Beinahe jedes Kind kennt die praktischen Haushaltsdosen von Tupperware (WKN: 901014). Doch das US-Traditionsunternehmen steckt in finanziellen Nöten, eine entsprechende Mitteilung hat den Aktienkurs am Ostermontag um -49% auf 1,24 US$ einbrechen lassen. Vorbörslich notiert das Papier +7% höher bei 1,33 US$. Winkt nach dem Absturz ein Schnäppchen? Die Tupperware Brands Corporation mit Sitz in Orlando im US-Bundesstaat Florida verkauft vorwiegend aus Kunststoff bestehende Haushalts- und Küchenartikel. Die charakteristischen Frischhalte-Behälter revolutionierten die Art und Weise, wie Lebensmittel gelagert, serviert und zubereitet werden. Der Börsenwert beträgt aktuell nur noch 55,15 Millionen US$. ## Wilde Achterbahnfahrt seit 2018 Wer sich den Chart der Tupperware-Aktie ansieht, blickt auf eine wilde Achterbahnfahrt: 45 US$ im April 2018, 1,40 US$ im April 2020, 27 US$ im April 2021. Seitdem geht es wieder steil bergab. Besorgte Anleger fragen sich sogar: Gehen hier die Lichter aus?  ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - Warum 2023 für Technologieunternehmen eine gefährliche Abwärtsspirale droht – aber Biotech-Unternehmen **ein Mega-Boom bevorsteht**! - Was der **Small-Cap-Effekt** bedeutet und wie Du **davon profitieren** kannst! - **Aktien-Tipp**: Dieses Biotech-Unternehmen hat gleich mehrere Eisen im Feuer, ist zurzeit völlig unterbewertet und damit unser **absoluter Favorit für 2023!** [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Die Insolvenz droht Auslöser der jüngsten Verkaufswelle war spätestens die Mitteilung vom 7. April, in der es hieß, es seien Finanzberater engagiert worden, „um die Kapitalstruktur und die kurzfristige Liquidität zu verbessern“. Erst recht schrillen bei Investoren die Alarmglocken, weil aufgrund der Liquiditätssorgen die Rede davon ist, dass der Fortbestand des Geschäftsbetriebs ungewiss sei. ## Alles auf dem Prüfstand Nach Auskunft des Managements würden Gespräche mit potenziellen Investoren oder Finanzierungspartnern geführt. Zudem prüfe das Unternehmen sein Immobilienportfolio auf Immobilien, die für potenzielle Veräußerungen oder Sale-Leaseback-Transaktionen verfügbar sein könnten. Auch Maßnahmen zur Größenanpassung, die Monetarisierung von Anlagevermögen und das Cash-Management stünden zur Debatte. CEO Miguel Fernandez erklärte: > Das Unternehmen tut alles in seiner Macht Stehende, um die Auswirkungen der jüngsten Ereignisse abzumildern, und wir ergreifen unverzüglich Maßnahmen, um eine zusätzliche Finanzierung zu beantragen und unsere Finanzlage zu verbessern. ## Falsche Angaben in den Bilanzen Die Probleme sind bereits offenkundig geworden, nachdem es das Unternehmen bis Anfang April verabsäumt hatte, der US-Börsenaufsicht SEC den erforderlichen Jahresbericht (10-K) vorzulegen. Der in einer Pressemitteilung angegebene Grund klingt verheerend: „Das Unternehmen geht davon aus, dass falsche Angaben, die aus Zeiträumen vor 2020 stammen, dazu führen, dass der Gewinnsaldo zu Beginn des Jahres 2020 um ca. 23 bis 28 Millionen US$ zu hoch angesetzt ist, vorbehaltlich des Abschlusses des Finanzprozesses.“ ## Was können Anleger noch glauben? Garniert wurde das mit der Aussage, die internen Kontrollen der Gesellschaft für die Finanzberichterstattung hätten zum 31. Dezember 2022 „wesentliche Schwachstellen“ aufgewiesen. Mit anderen Worten: Es müssen nicht nur die falschen Angaben in den Bilanzen schnellstmöglich korrigiert werden, sondern das Eingeständnis wirft natürlich auch die Frage auf, was man als Anleger vorerst überhaupt noch glauben kann? Zumindest zeichnet sich bereits ab, weil von Tupperware selbst verkündet, dass es infolge der Verzögerung bei der Einreichung des Jahresberichts „wahrscheinlich zu einem Verstoß gegen Kreditvereinbarungen kommt“. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) ## Finger weg, bis alles geklärt ist! Aus meiner Sicht kann es hier für Anleger nur einen Tipp geben: Finger weg, bis alles geklärt ist! Letztlich muss man infrage stellen, was überhaupt in den Bilanzen des Unternehmens stimmt. Obwohl die Verlockung groß erscheinen mag: Auf einen Rebound der Aktie zu spekulieren und darauf, dass letztlich die Rettung der Traditionsfirma gelingt, wäre extrem riskant. Andererseits könnten hartgesottenen Zockern satte Prozente winken – der Titel hat ja im April 2020 schon einmal vorgemacht, wie ein mustergültiger Rebound aussieht. **Tupperware: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen Live Chat, dem Forum der neuen Generation für die Tupperware-Aktie. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=fg)! **Kategorien:** Small Caps --- ### [XRP-Prognose: Kommt jetzt der Sprung über das Hoch?](https://www.sharedeals.de/xrp-prognose-kommt-jetzt-der-sprung-ueber-das-hoch/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** XRP macht heute wieder ordentlich Boden gut und steht bei rund 1,55 US$. Damit kommt der Kurs wieder näher an die Bereiche heran, an denen zuletzt Schluss war. Der Chart zeigt dabei recht sauber, wo es nach oben eng werden könnte und wo bei einem Rücksetzer wieder Käufer auftauchen dürften. ## **Das lokale Hoch bleibt das nächste größere Ziel** Im September lief XRP bereits bis knapp 1,70 US$ und markierte dort das bisherige lokale Hoch. Danach kam der Kurs zurück, konnte sich aber oberhalb der großen Volumenzone halten und zieht heute wieder an. Aktuell steht XRP bei rund 1,55 US$. Wird die Bewegung fortgesetzt, wäre das Hoch bei etwa 1,70 US$ die nächste größere Marke. Dort wäre dann auch zu sehen, ob XRP nur innerhalb der bisherigen Spanne läuft oder ob daraus der nächste Ausbruch entstehen kann. Auf der Unterseite fällt vor allem der Bereich um 1,40 US$ auf. Dort liegt der Point of Control und damit der Preis, an dem im betrachteten Zeitraum das meiste Volumen umgesetzt wurde. Für mich ist das deshalb die stärkste Unterstützung im aktuellen Chart. Kommt XRP nochmal zurück, dürfte sich dort zeigen, ob Käufer wieder zugreifen. Darunter wird es erst im Bereich um 1,34 US$ wieder interessanter, wo die größere Volumenzone ausläuft. **Wenn Du neben XRP noch weitere Chancen im Kryptomarkt suchst,** findest Du in unserem kostenlosen Report drei Altcoins, die aktuell besonders spannend sind: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) XRP-Kurs ## **Auch Analysten bleiben optimistisch** Auch Analyst Ali Martinez schaut aktuell wieder auf einen möglichen nächsten Schub bei XRP. Seiner Einschätzung nach könnte der Kurs bei einem weiteren Ausbruch wieder in Richtung 2 US$ laufen. Etwas weiter nach oben blickt der bekannte Trader Peter Brandt. Sein langfristiger XRP-Chart deutet auf einen möglichen Anstieg bis 5,40 US$ hin. Vom aktuellen Kurs wäre das noch ein gewaltiger Sprung. Brandt betont allerdings selbst, dass es sich dabei um ein langfristiges Szenario handelt und nicht um einen konkreten Trade mit festem Zeitplan. XRP hat den Rücksetzer erst einmal gut weggesteckt und sich wieder deutlich nach oben gearbeitet. Solange der Kurs über dem Point of Control um 1,40 US$ bleibt, ist die aktuelle Struktur aus meiner Sicht weiter sauber. Auf der Oberseite bleibt das lokale Hoch bei knapp 1,70 US$ das nächste größere Ziel. Wird auch dieser Bereich überwunden, wäre der Weg für eine Fortsetzung der Bewegung wieder offen. **Wenn Du noch nach weiteren Chancen im Kryptomarkt suchst,** findest Du in unserem kostenlosen Report drei Altcoins, die aktuell besonders interessant sein könnten: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,55 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 96 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Kurs, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [scPharmaceuticals: PTC-Tipp mit +40% nach Zulassung!](https://www.sharedeals.de/scpharmaceuticals-ptc-tipp-knallt-40/) **Published:** Oktober 12, 2022 **Author:** Frank Giarra **Content:** Und wieder ein Volltreffer im [Premium Trading Club](https://premiumtradingclub.de/?_gl=1%2A5n8ztt%2A_ga%2AMTMzODI4MzYxLjE2MzQ3Mjc4MzE.%2A_ga_YXVBXPXGM2%2AMTY2NTU1NzE2NS41NjkuMS4xNjY1NTU4MzM2LjAuMC4w)! Die Aktie von scPharmaceuticals (WKN: A2H7XD) ist am Dienstag an der Nasdaq um fast +40% auf 5,60 US$ explodiert, nachdem die kleine Biotech-Firma bekanntgegeben hatte, dass die US-Behörde FDA Furoscix zugelassen hat. Dabei handelt es sich um eine Injektion, die sich Menschen mit Stauungen bei chronischer Herzinsuffizienz selbst zu Hause verabreichen können. Zugleich ist auch eine Finanzierung zur kommerziellen Markteinführung gesichert. scPharmaceuticals ist ein kleines Biotech-Unternehmen mit Sitz in Burlington im US-Bundesstaat Massachusetts. Es fokussiert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Produkten, die über die eigene Plattform die subkutane Verabreichung von Therapien ermöglichen sollen, die zuvor auf die intravenöse (IV) Verabreichung beschränkt waren. An der Börse ist die Firma mit 153 Millionen US$ bewertet. ## Einzige zugelassene Injektion für Heimgebrauch Furoscix ist das erste und bislang einzige von der FDA zugelassene subkutane Schleifendiuretikum, das über einen Infusor zu Hause eine IV-äquivalente Diurese liefert. Zur Anwendung in Notfallsituationen oder bei Patienten mit akutem Lungenödem ist es nicht indiziert. CEO Johannes Tucker freut sich: > Stauung aufgrund einer sich verschlechternden Herzinsuffizienz ist eine der häufigsten Ursachen für Krankenhauseinweisungen bei Patienten über 65, und die heutige Zulassung von Furoscix stellt einen wichtigen Behandlungsfortschritt für die über sieben Millionen Patienten mit Herzinsuffizienz dar. ## Finanzierung über 100 Millionen US$ gesichert Beinahe genauso wichtig wie die langersehnte Zulassung ist auch, dass sich das Unternehmen eine Finanzierung für die kommerzielle Markteinführung gesichert hat. So kann sie über den Partner Oaktree Capital Management auf 100 Millionen US$ zugreifen.  ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - Hervorragende bilanzielle Absicherung durch Notiz unter Buchwert. **Die Aktie notiert unter Nettokassenbestand!** - **Big Pharma reißt sich um die Assets dieser Biotech-Firma!** Die Produktentwicklungen des Unternehmens wecken das Interesse großer Pharma-Konzerne! - Eine faire und sogar konservative Bewertung aus unserer Sicht impliziert **+253%** Kursgewinne! Im Bullcase halten wir **+698%** Renditepotenzial für realistisch! [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## PTC-Experten mit außergewöhnlicher Trefferquote Die Experten im [Premium Trading Club](https://premiumtradingclub.de/?_gl=1%2A5n8ztt%2A_ga%2AMTMzODI4MzYxLjE2MzQ3Mjc4MzE.%2A_ga_YXVBXPXGM2%2AMTY2NTU1NzE2NS41NjkuMS4xNjY1NTU4MzM2LjAuMC4w) (PTC) identifizieren solche Tradingperlen mit ausgezeichneten Chance-Risiko-Profilen im Community-Kanal des PTC bereits im Vorfeld großer Kursbewegungen. So hat Biotech-Spezialist „pharmaeagle“ schon am 10. Januar erstmals im Chat auf scPharmaceuticals aufmerksam gemacht. Damals notierte die Aktie noch bei 4,15 US$. Immer wieder mal wurden die PTC-Mitglieder in den vergangenen Monaten auf das Papier hingewiesen, so dass sie die übliche Volatilität gut zum Traden nutzen konnten. Als es zuletzt immer heißer wurde, geriet die Aktie verstärkt in den Fokus. Noch am 10. Oktober, also am Tag vor Verkündung der News, wurde der Titel explizit angesprochen. scPharmaceuticals reiht sich damit in eine große Liste an Volltreffern ein, die PTC-Mitgliedern in den vergangenen Wochen auch im Bärenmarkt zu stolzen Renditen verhalfen. ## Die nächsten Prozente winken... Nach der Kursexplosion gestern ist die Aktie natürlich jetzt kein Kauf mehr. Doch es gibt noch andere, extrem chancenreiche Werte. So hat [Jens Lion](https://www.sharedeals.de/experten/jens-lion/), Chefanalyst des No Brainer Club und ausgewiesener Biotech-Spezialist, aktuell einen heißen Tipp parat. Seinen vollkommen[ kostenlosen Sonderreport findest Du hier](https://www.sharedeals.de/pharma-paukenschlag/)! **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. 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[Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=fg)! **Kategorien:** Biotech-Aktien, Premium Trading Club, Small Caps --- ### [Santhera: Vamorolone droht zu scheitern - an der Konkurrenz!](https://www.sharedeals.de/santhera-vamorolone-droht-zu-scheitern-an-der-konkurrenz/) **Published:** Oktober 1, 2019 **Author:** Redaktion **Content:** Große Hoffnung setzen Anleger von [Santhera](https://www.ariva.de/santhera_pharmaceuticals_holding-aktie) (WKN: A0LCUK) in den einlizenzierten DMD-Medikamentenkandidaten Vamorolone und übersehen dabei offensichtlich völlig: Das Steroid wird in Zukunft allenfalls ein Schattendasein führen. Der Grund heißt Edasalonexent. [Catabasis Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0) meldete gestern nachbörslich den erfolgreichen [Enrollment-Abschluss](https://www.businesswire.com/news/home/20190930005768/en/Catabasis-Pharmaceuticals-Announces-Phase-3-PolarisDMD-Trial) in seiner Phase-3-Zulassungsstudie PolarisDMD. Das Feedback zur potenziell neuen DMD-Standardtherapie Edasalonexent von Seiten der Ärzte und betroffenen Familien sei "überwältigend positiv" gewesen. Wer zwischen den Zeilen liest, erkennt außerdem: Edasalonexent wurde gegenüber Vamorolone offensichtlich bevorzugt. **Vamorolone hat ein Problem: Edasalonexent** Santheras Vamorolone soll zwar die bekannten, schwerwiegenden Nebenwirkungen von bislang zur DMD-Therapie eingesetzten Steroiden verringern oder gar ausschalten, es bleibt aber letztendlich ebenfalls ein Steroid - und damit ein Produkt der alten Schule. Star-Wissenschaftler [Dr. H. Lee Sweeney](https://en.wikipedia.org/wiki/Lee_Sweeney) äußerte sich kürzlich im Rahmen einer [Telefonkonferenz](https://www.twitlonger.com/show/n_1sr0ma9) mit dem Researchinstitut Oppenheimer zu den Entwicklungen auf dem DMD-Markt – und brach überraschenderweise eine Lanze für den Catabasis-Wirkstoff Edasalonexent. Überraschend deshalb, da Sweeney als Key Opinion Leader eigentlich ein Verfechter der Gentherapien ist und Unternehmen aus diesem Sektor, die an DMD forschen, berät. Edasalonexent, welches sich laut bisherigen Erkenntnissen auch in Kombination mit Gentherapien als effektiv erweisen könnte, sieht Sweeney als potenziell **neue Standardtherapie** bei DMD. So heißt es, dass jede neue Therapie, welche die Nebenwirkungen der aktuell eingesetzten Steroide vermeiden und gleichzeitig eine ähnlich Effektivität erzielen kann, schnell die erste Wahl darstellen würde. **Edasalonexent-Zulassung so gut wie sicher** Nach überragenden Langzeit-Ergebnissen in der Phase 2, bei denen Edasalonexent nicht nur ein **exzellentes Sicherheitsprofil** aufwies und einen **signifikant positiven Effekt** auf die vier wesentlichen Körperfunktionen in der zulassungsrelevanten „North Star Ambulatory Assessment“ hatte, sondern auch vorteilhafte Effekte auf Herz, Knochen und Muskeln sowie günstige Kombinierbarkeit mit Gentherapien vermuten ließ, zweifeln Experten nicht mehr an der Zulassung des potenziellen DMD-Blockbusters. So ist das Medikament allem Anschein nach sogar viel besser, als es eigentlich sein müsste, um von Seiten der Gesundheitsbehörden die Marktfreigabe zu bekommen. Denn: Für die **tödliche** **Duchenne**–**Muskeldystrophie** gibt es bis heute kein steroidfreies und damit nebenwirkungsarmes Medikament, das für alle Erkrankten in Frage kommt. Ist Edasalonexent also zumindest sicher und nur im Ansatz effektiv, dürfte es dennoch seine Zulassung erhalten! > Wir freuen uns, diesen wichtigen Meilenstein zu erreichen. Das Interesse und die Rückmeldungen von Familien und Studienzentren waren überwältigend positiv. In einer Zeit, in der es mehrere Studien für Duchenne gibt, freuen wir uns sehr, dass sich Ärzte und Familien für die Phase 3 PolarisDMD-Studie von Edasalonexent entschieden haben. *(Joanna Donovan, Chief Medical Officer Catabasis)* In einem Jahr sollen die Phase-3-Ergebnisse nun vorliegen, auf deren Basis der **Zulassungsantrag** erfolgen kann. Klar ist: Zu diesem Zeitpunkt wird Catabasis bereits eine Bewertung in völlig anderen Dimensionen erfahren. Diese einmalige Chance gilt es zu nutzen! **Auf dem Weg zum Milliardenplayer?** Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass Edasalonexent zur neuen DMD-Standardtherapie werden wird. Als Beispiel seien die jüngsten, [**wahnsinnig vielversprechenden Aussagen**](https://www.sharedeals.de/catabasis-key-opinion-leader-setzt-auf-edasalonexent/) des Top-Wissenschaftlers Dr. H. Lee Sweeney oder die Gewinnung des Top-Managers [Andrew Komjathy](https://www.sharedeals.de/catabasis-top-manager-heuert-an-enrollment-news-in-kuerze/) zu nennen. > Edasalonexent hat das Potenzial, eine grundlegende Therapie zu sein, die Jungen unabhängig von ihrer zugrunde liegenden Mutation Vorteile bringt und die Muskel- sowie Herzfunktion und die Knochengesundheit positiv beeinflusst. Wir freuen uns auf den Abschluss der Studie im nächsten Jahr und arbeiten intensiv daran, Edasalonexent für Patienten verfügbar zu machen. *(Joanna Donovan, Chief Medical Officer Catabasis)* Börsennotierte DMD-Player im kommerziellen Stadium wie Sarepta oder PTC Therapeutics sind bereits **Milliarden wert**. Catabasis kommt hingegen mit einem aller Voraussicht nach haushoch überlegenen Produkt auf derzeit gerade mal 62,7 Millionen US-Dollar Marktkapitalisierung. Am kommenden Samstag generiert Catabasis weitere Aufmerksamkeit mit einer Präsentation Edasalonexents auf dem 24th International Congress of the World Muscle Society in Dänemark. Erst letzte Woche gab es zudem die verheißungsvolle Meldung, wonach das Potenzial Edasalonexents über DMD hinaus in einer weiteren seltenen Krankheit untersucht werde. Fakt ist: Seltene Erkrankungen (Rare Diseases) sind für Pharmafirmen aufgrund extrem hoher Medikamentpreise, gigantischer Gewinnmargen, wenig Konkurrenz und geringen Anlaufkosten ein **wahnsinnig lukratives Geschäftsfeld**. Für Catabasis winkt bei Zulassung beispielsweise auch noch ein **Priority Review Voucher**, dessen Wert allein den gegenwärtigen Börsenwert des Unternehmens massiv übersteigen dürfte. **Jetzt heißt es: zurücklehnen und genießen!** Mit der nun erfolgen „Enrollment Completion“ wird die Wall Street wachgerüttelt. **Schlagkräftige Investoren** werden sich über die nächsten Monate bei Catabasis positionieren wollen und für eine heftige **Korrektur der Unterbewertung** sorgen. Auch ein Buyout ist weiterhin jederzeit möglich, jedoch dürften von Seiten des Catabasis-Managements mittlerweile darart hohe und vom aktuellen Kursniveau um mehr als +1.000% abweichende Preise aufgerufen werden, dass für Interessenten derzeit wohl nur noch der Weg einer feindlichen Übernahme bliebe. Mitglieder des hochexklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) konnten ihre Position nach vorherigen Gewinnmitnahmen zuletzt noch einmal innerhalb unserer Kaufzone bis 5 US-Dollar deutlich ausweiten und freuen sich nun auf die **anstehende Kursrallye.** Diskutieren Sie die Aktien von Santhera und Catabasis sowie andere potenzielle Highflyer zusammen mit hunderten Börsianern täglich in unserem kostenlosen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/). **Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [ProSiebenSat1-Aktie: Verkaufen ohne gute Dividende?](https://www.sharedeals.de/prosiebensat1-aktie-verkaufen-ohne-gute-dividende/) **Published:** April 28, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Die ProSiebenSat1-Aktie (WKN: PSM777) ist am Donnerstag um -15% auf 8,30 € abgeschmiert. Grund dafür dürfte die Horrornachricht über die drastisch gekürzte Dividende sein, die viele für Anleger jetzt den Verkaufsknopf drücken lässt. ProSiebenSat1 Media SE gehört zu den führenden europäischen Medienkonzernen. Insgesamt gehören 15 Free- und Pay-Sender zu der Gruppe; die bekanntesten sind Pro Sieben, Sat 1 und Kabel eins. Das Kerngeschäft besteht aus werbefinanziertem Free-TV-Geschäft. Die Sender sind schwerpunktmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu empfangen. Der Konzern hat seinen Hauptsitz in Unterföhring bei München. Die aktuelle Marktkapitalisierung liegt bei 1,97 Milliarden €. ## Dividendenkürzung verkündet Das massive Absturz der Aktie von ProSiebenSat.1 lässt sich vor allem mit der Streichung der Dividende für das laufende Geschäftsjahr erklären. Anstatt 80 Cent je Aktie erhalten Anleger nun gerade einmal 5 Cent. Tatsächlich war der Titel als Hochdividendenwert gerade bei vielen Privatanlegern beliebt, welche jetzt fast leer ausgehen. Im Zusammenhang steht diese Maßnahme vordergründig mit einem Wechsel an der Führungsspitze. Nachdem schon vor wenigen Monaten nach internen Streitereien CEO Rainer Beaujean gehen musste, folgt ihm jetzt CFO Ralf Gierig. Dieser soll relativ zeitnah zum 1. Mai durch Martin Mildner ersetzt werden.  ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - Lerne, wie Du in die **finanzielle Unabhängigkeit** und Freiheit findest - Finde heraus, wie Du **von Deinem Kapital leben** kannst - Erfahre alles darüber, wie Du Dir ein **solides Nebeneinkommen** aufbauen kannst [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Dividende dürfte niedrig bleiben Aber auch Anleger, die auf einen Einmaleffekt bei der Kürzung hoffen, dürften enttäuscht werden, denn wie ProSiebenSat.1 ankündigte, will man nun auch völlig andere Bewertungskriterien an die Ausschüttung legen. So will man nicht mehr nur den reinen Konzernüberschuss als Kenngröße nehmen, von dem man zuletzt regelmäßig 50% ausgeschüttet hatte. Jetzt sollen auch Problematiken wie Verschuldung und das makroökonomische Umfeld bei der Ausschüttung berücksichtigt werden. Auch die Ausschüttungsquote wurde auf den Zielbereich 25-50% des bereinigten Konzernjahresüberschuss angepasst. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) ## Anleger sollten vorsichtig sein Aufgrund dieser Nachrichten also erlebte die Aktie von ProSiebenSat.1 am Donnerstag dann also völlig verständlich von enttäuschten Anlegern einen massiven Abverkauf. Doch ist die Aktie jetzt interessant? Da der Titel zuvor für viele eine Cash-Quelle war, die jetzt versiegt ist, lautet die Antwort: nein. Selbstverständlich sind Dinge wie die Beachtung des Verschuldungsgrades bei ProSiebenSat.1 die richtigen Schritte in die Zukunft gesehen, doch für mich erscheint nicht ganz klar, ob die Aktie auch das Kurspotenzial für Renditen hat, die sie sonst Anlegern in Cash ausgeschüttet hätte. Der Konzern befindet sich nämlich in einer schwierigen Transformation und setzt immer mehr auf den Streaming-Dienst Joyn. Doch nach Verlust der NFL-Rechte und einem ohnehin immer schwieriger werdendem Umfeld für Streaming-Dienste stellt sich die Frage, ob die Aktie aktuell ein so guter Pick ist. **ProSiebenSat1: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Aktie von ProSiebenSat1! Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=jw)! **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [ProNAi, Nivalis, CombiMatrix - drei weitere Biotech-Raketen](https://www.sharedeals.de/pronai-nivalis-combimatrix-drei-weitere-biotech-raketen/) **Published:** Dezember 7, 2016 **Author:** Marc **Content:** **Unser Track Record mit Biotechaktien sucht seinesgleichen. Und obwohl die Kursgewinne bei unseren vergangenen Tipps noch weiter sprudeln dürften, müssen wir den Fokus schon auf weitere Highflyer legen. Drei frische SD-Entdeckungen wurden gestern zum Abschuss freigegeben.** ProNAi Therapeutics (WKN: A14WEW), Nivalis Therapeutics (WKN: A14VAJ) und CombiMatrix (WKN: A2AD52) gehören ab sofort zumindest auf die Watchlist. Wir verraten in einer kurzern Zusammenfassung, warum es sich bei diesen NASDAQ-Biotechwerten stark auszahlen könnte, auf Einstiegschancen zu lauern. ### ProNAi - das Cash-Monster Der Krebsforscher ProNAi hatte Mitte vergangenes Jahr seinen [IPO gefeiert](http://www.streetinsider.com/Hot+IPOs/ProNAi+Therapeutics+(DNAI)+IPO+Opens+Up+69%25/10729051.html) und 8,1 Millionen Aktien zu 17,00 USD ausgegeben. Anschließend ging es mit dem Kurs bis auf über 30 USD in die Höhe. Ein Jahr später folgte der [Fehlschlag](http://www.biospace.com/News/pronai-therapeutics-shuts-down-research-site-for/429348) mit dem seinerzeit einzigen selbstentwickelten Medikamentenkandidaten PNT225. Nun fokussiert sich das auf verheißungsvolle "DNA damage"-Technologien spezialisierte Unternehmen auf zwei lizenzierte Krebswirkstoffe der japanischen Carna Biosciences sowie des britischen CRT Pioneer Fund. Die Börse konnte man damit zuletzt nicht begeistern, schließlich werden für die Wirkstoffe noch hohe Lizenzzahlungen fällig, sofern die Entwicklungen überhaupt wie erhofft voranschreiten. Dennoch: ProNai hatte per Ende September über 122 Millionen USD in der Kasse. Auch nach Abzug sämtlicher Verbindlichkeiten blieben noch Mittel im deutlich dreistelligen Millionenbereich. Bei einem Kurs von 1,53 USD kommt ProNAi hingegen nur auf eine Marktkapitalisierung von gerade mal 50 Millionen USD. Entsprechend risikoarm sieht derzeit eine Investition aus. Sollte ProNAi bald wieder mit interessanten Neuigkeiten aufwarten können und seinen hohen Cashbestand im Aktionärsinteresse einsetzen, winkt hier ein schneller Verdoppler. ### Nivalis - Tobira 2.0? Nivalis Therapeutics konnte schon gestern eine starke Performance an den Tag legen. Nutzer unseres [Live Chats](https://www.sharedeals.de/live-chat/) haben hiervon bereits gut profitiert. Die Firma ist auf die Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose spezialisiert und musste zuletzt ebenfalls enttäuschende Studiendaten verdauen. Doch für Aktionäre gibt es Hoffnung: Das Unternehmen hält an seiner Technologie fest und der Finanzchef hat unlängst für immerhin 50.000 USD [Aktien erworben](http://www.nasdaq.com/symbol/nvls/insider-trades). Eine weitere Studie läuft zudem ungehindert weiter und soll im kommenden Quartal Daten ausspucken. Auch nach dem gestrigen Kursanstieg auf 2,37 USD beträgt der Börsenwert von Nivalis gerade mal 36,7 Millionen USD, während man per Ende September über komfortable 66 Millionen USD Liquidität bei überschaubaren Verbindlichkeiten verfügte. Zumindest bis Anfang kommenden Jahres sollte es mit dem Kurs daher wieder deutlich aufwärts gehen. Nicht vergessen: Auch bei unserem alten Tipp Tobira Therapeutics (WKN: A14SUA) gab es [negative Studienresultate](https://www.firstwordpharma.com/node/1402228), bevor der Pharmakonzern Allergan die Gunst der Stunde nutzte und Tobira [für 1,7 Milliarden USD schluckte](https://www.bloomberg.com/news/articles/2016-09-20/allergan-agrees-to-buy-tobira-for-as-much-as-1-7-billion) - die Aktie knallte über 1.000% in die Höhe. ### CombiMatrix - blendende Entwicklung, aber Aktie noch spottbillig! Um zu wissen, warum CombiMatrix der Highflyer schlechthin werden könnte, genügt ein Blick auf den letzten Quartalsbericht sowie die Aussagen des Managements im Rahmen des folgenden [Conference Calls](http://seekingalpha.com/article/4018573-combimatrix-corporations-cbmx-ceo-mark-mcdonough-q3-2016-results-earnings-call-transcript). CombiMatrix ist als High-tech-Labor im Bereich der Präimplantationsdiagnostik und DNA-Sequenzierung tätig und kann stark steigende Umsätze verzeichnen. Im vergangenen Quartal wurden Rekorderlöse von 3,2 Millionen USD (+29%) verbucht, zudem wurde der operative Verlust im Vergleich zum Vorjahr um rund die Hälfte reduziert. CEO McDonough erwartet anhaltendes Wachstum im kommenden Jahr und ist überzeugter denn je, im vierten Quartal 2017 erstmals einen positiven operativen Cashflow zu erzielen. Seinen Fokus richte man auf die Steigerung des Aktionärswerts, so McDonough. Nachdem die immer noch nicht weit vom Allzeittief entfernte CombiMatrix-Aktie gestern schon mit einem Plus von 10% auf 2,75 USD abschloss, liegt die Marktkapitalisierung mit 6,88 Millionen USD immer noch im lächerlichen Bereich und dürfte weniger als 50% des Umsatzes im kommenden Jahr entsprechen. Der Cashburn wurde mittlerweile so stark verbessert, dass die vorhandenen Mittel von zuletzt über 4 Millionen USD bis zum Sprung in die Profitabilität ausreichen sollten. Erreicht CombiMatrix tatsächlich Ende 2017 die Gewinnzone, sollten schnell Bewertungen von 20-30 Millionen USD und damit ein massiver Kursvervielfacher drin sein. Eine Überraschung könnte es jedoch schon früher geben, schließlich [prüft](https://globenewswire.com/news-release/2016/04/21/831157/0/en/CombiMatrix-Provides-Strategic-Update.html) der Finanzdienstleister Torreya Capital seit April strategische Optionen für das Unternehmen. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien der hier besprochenen Unternehmen ProNAi, Nivalis und CombiMatrix und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Paion-Schock: Kommt jetzt das böse Erwachen?](https://www.sharedeals.de/paion-schock-kommt-jetzt-das-boese-erwachen/) **Published:** Oktober 1, 2019 **Author:** Marc **Content:** **Kurs-Schock bei Paion (WKN: A0B65S): Die Aktie bricht heute um zeitweise mehr als -20% bis auf 1,80 Euro ein und niemand weiß, was dahinter steckt. Gerüchte um wahrscheinliche Zulassungsablehnungen und gezielte Shortattacken machen die Runde.** Es wirkt wie ein gezielter Angriff: Die Paion-Aktie stürzt urplötzlich ohne ersichtlichen Grund unter vergleichsweise hohen Umsätzen um -20% ab. In Finanzforen und im [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) von sharedeals.de brodelt die Gerüchteküche um mutmaßliche Gründe. Das wahrscheinlichste Szenario: Der Investor Yorkville Advisors Global hat es darauf abgesehen, möglichst günstige Konditonen für neue Paion-Aktien zu erhalten, die im Rahmen der [im August begebenen Wandelschuldverschreibung](https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/paion-schliesst-mit-yorkville-vereinbarung-ueber-ausgabe-von-wandelanleihen-hoehe-von-bis-eur-mio-ab/?newsID=1190661) ausgegeben werden. ### Tradingchance nutzen Aktive Trader können nun die Chance ergreifen und Kurse unter 1,90 Euro mit der Absicht auf kurzfristige Tradinggewinne nutzen. Fundamental begründet scheint der Kursrutsch nämlich nicht. Zudem stehen mit diversen Zulassungsanträgen beziehungsweise -entscheidungen eine Reihe von Kurskatalysatoren auf der Agenda. Auch winken signifikante Meilensteinzahlungen für Paion von Seiten seiner Partner. ### Eine Aktie mit deutlich mehr Potenzial als Paion: Catabasis Pharmaceuticals Wie erwartet noch im September hat derweil [Catabasis Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0) seine Phase-3-Rekrutierung vollständig abgeschlossen. Das gab die Firma gestern nachbörslich [bekannt](https://www.businesswire.com/news/home/20190930005768/en/Catabasis-Pharmaceuticals-Announces-Phase-3-PolarisDMD-Trial). Doch damit nicht genug: Aufgrund riesigen Interesses wurden sogar mehr Patienten aufgenommen als vorgesehen. Familien von Duchenne-Erkrankten weltweit haben Catabasis offensichtlich die Türen eingerannt und dafür gesorgt, dass noch mehr als die ursprünglich geplanten 125 Jungen an der Zulassungsstudie PolarisDMD teilnehmen können. Während andere Unternehmen um genug Probanden kämpfen, demonstriert Catabasis einmal mehr das unfassbare kommerzielle Potenzial seines DMD-Medikaments Edasalonexent. ### Zulassung so gut wie sicher Nach überragenden Langzeit-Ergebnissen in der Phase 2, bei denen Edasalonexent nicht nur ein **exzellentes Sicherheitsprofil** aufwies und einen **signifikant positiven Effekt** auf die vier wesentlichen Körperfunktionen in der zulassungsrelevanten "North Star Ambulatory Assessment" hatte, sondern auch vorteilhafte Effekte auf Herz, Knochen und Muskeln sowie günstige Kombinierbarkeit mit Gentherapien vermuten ließ, zweifeln Experten nicht mehr an der Zulassung des potenziellen DMD-Blockbusters. So ist das Medikament allem Anschein nach sogar viel besser, als es eigentlich sein müsste, um von Seiten der Gesundheitsbehörden die Marktfreigabe zu bekommen. Denn: Für die **tödliche** **Duchenne**-**Muskeldystrophie** gibt es bis heute kein steroidfreies und damit nebenwirkungsarmes Medikament, das für alle Erkrankten in Frage kommt. Ist Edasalonexent also zumindest sicher und nur im Ansatz effektiv, dürfte es dennoch seine Zulassung erhalten! > ### Wir freuen uns, diesen wichtigen Meilenstein zu erreichen. Das Interesse und die Rückmeldungen von Familien und Studienzentren waren überwältigend positiv. In einer Zeit, in der es mehrere Studien für Duchenne gibt, freuen wir uns sehr, dass sich Ärzte und Familien für die Phase 3 PolarisDMD-Studie von Edasalonexent entschieden haben. *(Joanna Donovan, Chief Medical Officer Catabasis)* In einem Jahr sollen die Phase-3-Ergebnisse nun vorliegen, auf deren Basis der **Zulassungsantrag** erfolgen kann. Klar ist: Zu diesem Zeitpunkt wird Catabasis bereits eine Bewertung in völlig anderen Dimensionen erfahren. Diese einmalige Chance gilt es zu nutzen! ### Auf dem Weg zum Milliardenplayer? Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass Edasalonexent zur neuen DMD-Standardtherapie werden wird. Als Beispiel seien die jüngsten, [**wahnsinnig vielversprechenden Aussagen**](https://www.sharedeals.de/catabasis-key-opinion-leader-setzt-auf-edasalonexent/) des Top-Wissenschaftlers Dr. H. Lee Sweeney oder die Gewinnung des Top-Managers [Andrew Komjathy](https://www.sharedeals.de/catabasis-top-manager-heuert-an-enrollment-news-in-kuerze/) zu nennen. > ### Edasalonexent hat das Potenzial, eine grundlegende Therapie zu sein, die Jungen unabhängig von ihrer zugrunde liegenden Mutation Vorteile bringt und die Muskel- sowie Herzfunktion und die Knochengesundheit positiv beeinflusst. Wir freuen uns auf den Abschluss der Studie im nächsten Jahr und arbeiten intensiv daran, Edasalonexent für Patienten verfügbar zu machen. *(Joanna Donovan, Chief Medical Officer Catabasis)* Börsennotierte DMD-Player im kommerziellen Stadium wie Sarepta oder PTC Therapeutics sind bereits **Milliarden wert**. Catabasis kommt hingegen mit einem aller Voraussicht nach haushoch überlegenen Produkt auf derzeit gerade mal 62,7 Millionen US-Dollar Marktkapitalisierung. Am kommenden Samstag generiert Catabasis weitere Aufmerksamkeit mit einer Präsentation Edasalonexents auf dem 24th International Congress of the World Muscle Society in Dänemark. Erst letzte Woche gab es zudem die verheißungsvolle Meldung, wonach das Potenzial Edasalonexents über DMD hinaus in einer weiteren seltenen Krankheit untersucht werde. Fakt ist: Seltene Erkrankungen (Rare Diseases) sind für Pharmafirmen aufgrund extrem hoher Medikamentpreise, gigantischer Gewinnmargen, wenig Konkurrenz und geringen Anlaufkosten ein **wahnsinnig lukratives Geschäftsfeld**. Für Catabasis winkt bei Zulassung beispielsweise auch noch ein **Priority Review Voucher**, dessen Wert allein den gegenwärtigen Börsenwert des Unternehmens massiv übersteigen dürfte. ### Jetzt heißt es: zurücklehnen und genießen! Mit der nun erfolgen "Enrollment Completion" wird die Wall Street wachgerüttelt. **Schlagkräftige Investoren** werden sich über die nächsten Monate bei Catabasis positionieren wollen und für eine heftige **Korrektur der Unterbewertung** sorgen. Auch ein Buyout ist weiterhin jederzeit möglich, jedoch dürften von Seiten des Catabasis-Managements mittlerweile darart hohe und vom aktuellen Kursniveau um mehr als +1.000% abweichende Preise aufgerufen werden, dass für Interessenten derzeit wohl nur noch der Weg einer feindlichen Übernahme bliebe. Mitglieder des hochexklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) konnten ihre Position nach vorherigen Gewinnmitnahmen zuletzt noch einmal innerhalb unserer Kaufzone bis 5 US-Dollar deutlich ausweiten und freuen sich nun auf die **anstehende Kursrallye.** **Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [MercadoLibre-Aktie: Starke Zahlen als Kaufsignal?](https://www.sharedeals.de/mercadolibre-aktie-starke-zahlen-als-kaufsignal/) **Published:** Februar 24, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Die MercadoLibre-Aktie (WKN: A0MYNP) startet heute in den Handel an der Wall Street voraussichtlich mit einem Plus von +5%. Grund dafür sind die guten, gestern Nacht gemeldeten Quartalszahlen. Doch können diese auch bei der Aktie eine langfristige Rallye auslösen? MercadoLibre Inc. betreibt Online-Handelsplattformen in Lateinamerika und ist ähnlich wie Amazon oder eBay zum Beispiel noch in anderen Bereichen wie dem Werbegeschäft tätig. MercadoLibre, Inc. wurde 1999 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Montevideo, Uruguay. Aktuell ist das Unternehmen an der Börse 55 Milliarden US$ wert. ## MercadoLibre verdient deutlich mehr Gestern Abend meldete MercadoLibre seine Quartalszahlen, welche deutlich über den Erwartungen des Marktes lagen. So lagen die Gewinne je Aktie (EPS) bei 3,25 US$, was 0,93 US$ darüber lag, was Analysten gestern erwartet hatten. Der Umsatz lag mit 3 Milliarden US$ ebenfalls über den Erwartungen und war damit um +40% gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Auch der GMV der Plattform stieg um Währungseffekte bereinigt um +37%. In einem Brief an die Aktionäre zeigte sich das Management zudem sehr optimistisch, trotz der schwierigen makroökonomischen Lage: > In den letzten drei Jahren haben wir eine GMV-Basis aufgebaut, die 2,5-mal größer ist als 2019 und weiter wächst. Wir haben unser Logistiknetzwerk mit erstklassigen Liefergeschwindigkeiten ausgebaut (das GMV der innerhalb von 48 Stunden gelieferten Waren stieg gegenüber dem Durchschnitt von 44 % im Jahr 2019 auf fast 80 % im Jahr 2022) und wir haben die anderen wichtigen Säulen unseres E-Commerce-Wertversprechens gestärkt: Sortiment, Preis und Service. Die in diesem Zeitraum von drei Jahren stark gestiegenen Größen festigen unsere Position als Lateinamerikas führender E-Commerce-Anbieter. Es positioniert uns auch gut, um weiterhin von den Wachstumschancen der Verlagerung des Einzelhandels von Offline zu Online in der gesamten Region zu profitieren. ## Ausblick ebenfalls positiv Und auch beim Ausblick lag das Wachstumsunternehmen trotz der Angst vor einer potenziellen Rezession, Konsumrückgang & Co. weit über den Erwartungen. Am Ende des Aktionärsbriefes hieß es zudem: > Nach einem Jahr erfolgreicher Bewältigung der makroökonomischen Instabilität in der gesamten Region und der Erfüllung unseres Versprechens eines nachhaltigen und sequentiellen Gewinnwachstums sind wir vom Wachstumspotenzial von Mercado Libre in den kommenden Jahren weiterhin überzeugt. Wir werden auch in Zukunft Wettbewerbsvorteile durch Technologie entwickeln, damit wir am besten in der Lage sind, die Wachstumschancen in den Bereichen Handel und Fintech in ganz Lateinamerika zu nutzen. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) ## MercadoLibre-Aktie: Einen Blick wert? Aber ist die Aktie nach so positiven Quartalszahlen und einem derart robusten Ausblick auch etwas für das eigene Depot? Zunächst einmal muss dazu gesagt werden, dass die Aktie mit einem Forward-KGV von 126 schon extrem teuer ist – selbst für das Wachstum, das man in den vergangenen Jahren hatte. Trotzdem ist die Unternehmung aber profitabel und hat durch ihre Ausrichtung die Chance, das Alibaba Südamerikas zu werden, ohne die ständige politische Regulierung erleiden zu müssen. Anleger können sich also den Wert definitiv auf die Watchlist setzen und entweder kaufen, wenn der Widerstand von 1270 US$ fällt oder sich die Aktie im Zuge einer aufkommenden Rezessionsangst deutlich verbilligt. **MercadoLibre: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für Konsum-Aktien. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=sr)! **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [MercadoLibre-Aktie: Mehr als nur Versandgeschäft](https://www.sharedeals.de/mercadolibre-aktie-mehr-als-nur-versandgeschaeft/) **Published:** März 6, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Es ist schwierig, eine nicht überteuerte Aktie mit starkem Umsatz und Gewinnwachstum zu finden, vor allem während der aktuellen Marktbedingungen. Allerdings könnte MercadoLibre (WKN: A0MYNP) hier vielleicht eine Ausnahme sein. Lohnt sich aktuell ein Kauf der Aktie? MercadoLibre betreibt Online-Handelsplattformen in Lateinamerika und ist ähnlich wie Amazon oder eBay zum Beispiel noch in anderen Bereichen wie dem Werbegeschäft tätig. MercadoLibre wurde 1999 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Montevideo, Uruguay. Aktuell ist das Unternehmen an der Börse 55 Milliarden US$ wert. ## MercadoLibre verdient deutlich mehr Während Unternehmen wie Amazon oder Shopify nach dem Ende des Pandemie-Booms im E-Commerce schnell in arge Probleme gekommen sind, geht die Wachstumsstory von MercadoLibre weiter. Dies bestätigen nicht zuletzt die Quartalszahlen des Unternehmens, welche jüngst deutlich die Erwartungen übertreffen konnten. Anders als die Konkurrenz kann das Unternehmen also weiterhin ein starkes Wachstum erzielen und mit steigenden Gewinnmargen sowie einer exzellenten Skalierbarkeit seiner Geschäfte auch an der Börse punkten. ### X-Trades-Strategie: Entspannt traden mit nur einer Strategie ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen  - Du erhältst erstmalig Einblick in eine der **erfolgreichsten Trading-Strategien** des letzten Jahres **(****+33,89 Rendite in 2023)** - Du erzielst **solide Renditen**, die Monat für Monat den Markt schlagen, und das bei **minimalem Risiko**. - Die richtige Technik: Mit der **X-Trades-Strategie** kannst Du die 11 Sektoren des **S&P 500 beherrschen und optimal ausschöpfen**. [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Ausblick ebenfalls positiv Allerdings ist MercadoLibre seit Langem viel mehr als ein reiner E-Commerce-Anbieter. In den vergangenen Jahren haben vor allem Dienstleistungen wie Zahlung, Werbung, Logistik und Kredite weiter zugenommen. Dies hat nicht nur zu einer Margenverbesserung geführt, sondern auch dazu, dass das Unternehmen in Südamerika eine Art Super-App für den immer noch in großen Teilen unterentwickelten Kontinent baut. In diesem Kontext gibt es also zahlreiche Wachstumsfelder für den Konzern, der am Aufstieg der ganzen Region partizipiert und trotz eines eventuell irgendwann schwächer wachsenden GMVs noch genügend Geschäftsbereiche hat, welche Wachstum versprechen, aber jetzt bereits zum FCF von 2,5 Milliarden US$ beitragen. Wie schon in dem kürzlich publizierten [Artikel](https://www.sharedeals.de/mercadolibre-aktie-starke-zahlen-als-kaufsignal/) nach den Quartalszahlen stellt sich allerdings die Frage, ob die Aktie von MercadoLibre ein Kauf ist. Immerhin zeigen Aktien wie Jumia in Afrika, die ein relativ simultan ablaufendes Geschäftsmodell haben, dass es auch ganz anders laufen kann. Aber auch eine aufkommende Rezession scheint nicht das beste makroökonomische Umfeld für die Aktie zu sein, welche mit 22-mal FCF gepreist ist. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) ## MercadoLibre-Aktie: Einen Blick wert? Tatsächlich notiert die Aktie aber deswegen bereits 33% unter den vorherigen Hochs und Risiken scheinen trotz ungebrochenem Wachstums adäquat eingepreist. Aus diesem Grund könnten Anleger definitiv einen Blick auf die Aktie werfen, auch wenn klar sein dürfte, dass bei einem tatsächlichen Wirtschaftsabschwung der Wert unter starke Volatilität geraten könnte und deswegen eventuell kurzfristig nochmals billiger zu haben wäre. **MercadoLibre: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für Konsum-Aktien. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&ds24tr=register-link&utm_medium=Artikel&utm_campaign=jw)! **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Just Kitchen wächst rasant weiter](https://www.sharedeals.de/just-kitchen-waechst-rasant-weiter/) **Published:** Juli 21, 2021 **Author:** Frank Giarra **Content:** Unsere Vorstellung Just Kitchen Holdings (WKN: A3CMCR) überrascht mit einer Reihe positiver [Nachrichten](https://money.tmx.com/en/quote/JK/news/4540284768552220/JustKitchen_Signs_Collaborative_Agreements_with_Foodpanda_and_Zeek_to_Reach_More_OnDemand_Customers_in_Hong_Kong). Das Unternehmen arbeitet jetzt mit „Foodpanda“, der größten Lieferplattform für Lebensmittel und Lebensmittelgeschäfte in Asien, auf dem Hongkonger Markt zusammen. Ferner ist eine Kooperation mit dem auf Hongkong und Südostasien spezialisierten Logistikpartner „Zeek“ geschlossen worden. Und es gibt noch mehr News. Just Kitchen ist ein in Vancouver, Kanada, ansässiges Unternehmen für Geisterküchen zur Zubereitung von Mahlzeiten. Das Unternehmen betreibt diese Geisterküchen und konzentriert sich dabei auf die Entwicklung und Vermarktung von Franchise-Lebensmittelmarken mit reiner Zustellung für Kunden. ## Unternehmen setzt Pläne konsequent um Bekommen Anlegerinnen und Anleger hier die einmalige Chance geboten, sich frühzeitig an einer einzigartigen Wachstumsstory zu beteiligen? Das Unternehmen setzt auf alle Fälle seine Pläne konsequent und sogar schneller als geplant um. So ist jetzt eine [Vereinbarung](https://money.tmx.com/en/quote/JK/news/4540284768552220/JustKitchen_Signs_Collaborative_Agreements_with_Foodpanda_and_Zeek_to_Reach_More_OnDemand_Customers_in_Hong_Kong) mit „Foodpanda“ zur Zusammenarbeit auf dem Hongkonger Markt geschlossen worden. „Foodpanda“ ist die dominierende Plattform zur Erfüllung von Lebensmittelbestellungen durch Kunden in Asien (außerhalb von China) und eine globale Online-Marke für die Lieferung von Lebensmitteln und Lebensmitteln, die sich im Besitz der in Berlin ansässigen Delivery Hero befindet. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort Aktiengewinne von +637%, +3.150% oder +23.525%! SDChat Anmeldung Just Kitchen hat außerdem eine auf Hongkong fokussierte [Kooperationsvereinbarung](https://money.tmx.com/en/quote/JK/news/4540284768552220/JustKitchen_Signs_Collaborative_Agreements_with_Foodpanda_and_Zeek_to_Reach_More_OnDemand_Customers_in_Hong_Kong) mit „Zeek“ unterzeichnet, das sich im Besitz der Kin Shun Information Technology Ltd. befindet und intelligente Logistik mit integrierten On-Demand-Lieferdiensten für Hongkong und Südostasien anbietet. ## Weitere Ghost Kitchen in Hongkong Darüber hinaus hat sich das Unternehmen nach der erfolgreichen Eröffnung des Standorts North Point Mitte Juni seinen zweiten Standort für Ghost Kitchen im Wohngebiet Mid-Levels in Hongkong gesichert. CEO und Mitgründer Jason Chen kommentiert: > Der Abschluss dieser Kooperationsvereinbarungen zeigt sowohl die Breite von Just Kitchen's Industriebeziehungen als auch unsere Flexibilität als Unternehmen, neue Märkte auf neue Weise zu erschließen. Durch die Zusammenarbeit mit Foodpanda und Zeek hoffen wir, eine signifikante Anzahl neuer Kunden zu erreichen und deren Zufriedenheit durch die schnelle Lieferung ihrer Lebensmittel zu maximieren. Kürzlich erst hat Just Kitchen bekanntgegeben, in Taoyuan, der fünftgrößten Stadt in Taiwan, seine 20. Ghost Kitchen eröffnet zu haben. Dort befindet sich auch der internationale Flughafen Taiwans. CEO Jason Chen dazu: > Die Eröffnung unserer 20. Ghost-Küche, die unser 19. Spoke-Standort in Taiwan ist, ist ein weiterer Meilenstein, auf den ich stolz bin. Ich freue mich, dass wir uns unserem Ziel, bis Ende 2021 22 Spokes in Taiwan zu haben, deutlich früher als geplant nähern. Das Management plant weiterhin den Eintritt in die attraktivsten globalen Märkte, darunter die USA, die Philippinen und Singapur. Ende Juni hat das Unternehmen 21,5 Mio. CA$ [frisches Kapital eingesammelt](https://money.tmx.com/en/quote/JK/news/4599555342319131/JustKitchen_Announces_Closing_of_Bought_Deal_Public_Offering_of_C175mm) zum Preis von 1,35 CA$ pro Aktie, um seinen Wachstumspfad beizubehalten. CEO und Gründer Jason Chen bleibt vom Erfolg des Unternehmens felsenfest überzeugt: > Just Kitchen's schnelles Wachstum setzt sich fort. Ich möchte die Bemühungen unseres multifunktionalen Teams loben, das Marktlücken identifiziert und dann hart daran gearbeitet hat, diese neuen Produkte zum Nutzen unserer Kunden schnell zu entwickeln und einzusetzen. Wir bleiben bullish gestimmt und sehen hier weiterhin großes Potenzial. Wer noch nicht dabei ist, kann derzeit vor allem Kurse unterhalb des Preisniveaus der letzten Kapitalmaßnahme nutzen. Nach einer kurzen Konsolidierung dürfte es wieder aufwärts gehen. Allzu lange werden die Papiere jedenfalls zu diesen Kursen wohl nicht mehr zu haben sein, wenn sich die Wachstumsstory so rasant fortsetzt. ## JK-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die JK-Aktie! Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/?utm_source=Blog&utm_medium=Artikel&utm_campaign=Artikel-Link)! **Interessenkonflikt: Herausgeber und Mitarbeiter halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens Just Kitchen Holdings. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Small Caps --- ### [IQ Investment - Millionengewinne mit Facebook?](https://www.sharedeals.de/iq-investment-millionengewinne-mit-facebook/) **Published:** Februar 5, 2012 **Author:** Marc **Content:**  "Aus dem Facebook-Deal erwarten wir einen signifikanten Beitrag zum Jahresergebnis 2012", beschreibt IQ-Investment-Chef Peter Sommer den völlig unerwarteten, gerade verkündeten [Mega-Vertrag](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-02/22618364-iq-investment-ag-100-tochter-uebernimmt-vorboerslich-facebook-aktien-016.htm) über den vorbörslichen Erwerb von Facebook-Aktien im Wert von satten 18 Millionen Dollar. Zu den Details dieser "einmaligen Chance" (Zitat Sommer) dürfen öffentlich keine Angaben gemacht werden, da Stillschweigen vereinbart wurde. Wir vermuten: Die Münchner Beteiligungsholding wird alleine mit den Facebook-Aktien einen Kursgewinn von mindestens 25% und somit 4,5 Millionen Dollar einfahren. Zieht man die als "marktüblich" betitelten Kosten der Finanzierung über ein amerikanisches Private-Equity-Haus ab, dürfte nach dem Verkauf der Facebook-Anteile immer noch ein Profit von circa 4 Millionen Dollar vor Steuern hängenbleiben. **"Börsengang macht Millionäre"** Klar sollte sein: Weder IQ Investment noch der Finanzierungspartner hätten dieser Transaktion zugestimmt, wenn die zu erwartende Rendite nicht ausreichend abschätzbar gewesen wäre. Investoren, die sich vor dem Börsengang an einer Gesellschaft beteiligen, tun dies üblicherweise zu weitaus günstigeren Kursen als bei der Erstnotierung. Somit wird das frühzeitige Vertrauen der Geldgeber belohnt. In der Regel beteiligen sich auch dem Unternehmen nahestehende Personen inklusive Mitarbeitern an den vorbörslichen Platzierungsrunden. ["Börsengang macht 1000 Facebook-Mitarbeiter zu Millionären"](http://www.derwesten.de/wirtschaft/boersengang-macht-1000-facebook-mitarbeiter-zu-millionaeren-id6307842.html) heißt es in diesem Zusammenhang in den Medien. IQ Investment dürfte ähnlich profitieren. **Mit IQ am Mega-Hype partizipieren** Der Hype rund um das weltweit beliebteste und immer größer werdende Soziale Netzwerk kennt keine Grenzen. Die Investorenwelt fragt sich: ["Wie komme ich an Facebook-Aktien?"](http://www.welt.de/finanzen/article13851078/Wie-komme-ich-jetzt-an-Facebook-Aktien.html). Facebook wird zunächst voraussichtlich nur eine begrenzte Zahl an Aktien ausgeben - Angebot klein, Nachfrage exorbitant! Deutsche Anleger werden wohl keine Chance haben, vor dem offiziellen Börsenstart an Facebook-Aktien zu gelangen. Sie können jedoch partizipieren, indem sie sich Anteile eines Unternehmens mit Facebook-Beteiligung sichern. Unter den kleineren deutschen Firmen steht IQ Investment damit allein auf weiter Flur. Andere Facebook-Shareholder wie die russische Investfirma [Mail.ru](http://de.wikipedia.org/wiki/Mail.ru_Group) oder der südafrikanische Medienkonzern [Naspers](http://de.wikipedia.org/wiki/Naspers) sind bereits milliardenschwer. Die Bewertung der IQ Investment AG beträgt bei einem Kurs von gut 60 Cent derzeit jedoch noch kaum über 4 Millionen Euro! **Eigenkapital 250% über Börsenwert** **- Dividende, Gratisaktien, starke Aussichten** Kürzlich hat IQ Investment seinen testierten [Jahresabschluss](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-01/22575999-iq-investment-ag-praesentiert-testierten-jahresabschluss-2011-016.htm) für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt. Demnach konnte erneut ein Millionenüberschuss erzielt werden - unter dem Strich wurden 1,42 Millionen Euro Gewinn verbucht, was einem Drittel der gesamten aktuellen Marktkapitalisierung entspricht! Doch Prunkstück der Gesellschaft ist die starke Eigenkapitalbasis von mittlerweile 14,5 Millionen Euro. Wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist, stehen dem lediglich rund 300.000 Euro Schulden gegenüber. Allein fast 6 Millionen Euro des Anlagevermögens besteht aus liquide handelbaren Positionen, deren Wert zum Stichtag 31.12.2011 marktbezogen ermittelt wurde. Somit ergibt sie für die Gesellschaft selbst ohne den überraschenden Facebook-Megadeal eine eklatante Unterbewertung, die es in den nächsten Wochen und Monaten auszugleichen gilt. Mit der [Anstellung](http://www.dgap.de/news/corporate/iq-investment-verbessert-oeffentlichkeitsarbeit_8725_694733.htm) eines erfahrenen Börsenjournalisten als Investor-Relations-Kraft und einem Investorenführer hat das Unternehmen diesbezüglich bereits Schritte unternommen. Der Vorstand spricht von einer "erfreulichen Geschäftsentwicklung" sowie "vielversprechenden Aussichten für 2012" und wird den Aktionären daher im Rahmen der kommenden Hauptversammlung Anfang Mai eine Dividende über 5 Cent je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von aktuell über 8 Prozent. Darüber hinaus soll es für jeden Aktionär eine Gratisaktie geben, was die Liquidität der Aktien am Markt stark erhöhen und der nachhaltigen positiven Entwicklung des Aktienkurses zugute kommen dürfte. Bis zum Börsendebüt Facebooks im Mai oder Juni sollte die IQ-Aktie die Kurs-Hürde von einem Euro unserer Meinung nach weit hinter sich gelassen haben. Auf Basis der Eigenkapitalsituation und den erwarteten Gewinnen aus dem Facebook-Geschäft sehen wir das Papier bei einem Kurs von 3 Euro als fair bewertet. ***Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes*** *Der Autor erklärt im Besitz des Finanzinstruments zu sein, auf das sich der hier publizierte Beitrag bezieht und er dieses jederzeit kaufen beziehungsweise verkaufen kann. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonflikts. Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet. Der Autor übernimmt keine Gewähr auf Aktualität, Qualität, Vollständigkeit oder Korrektheit der bereitgestellten Informationen.* **Kategorien:** Small Caps --- ### [Inotek Pharmaceuticals: Geld im Schlaf verdienen - mal wieder!](https://www.sharedeals.de/inotek-pharmaceuticals-geld-im-schlaf-verdienen-mal-wieder/) **Published:** Juli 10, 2017 **Author:** Marc **Content:** **Der Börsenlaie wird es kaum glauben, doch tatsächlich liegt das Geld am Aktienmarkt oftmals auf der Straße. Profis wissen, wo die sicheren Prozente lauern und verdienen sich ein ums andere Mal eine goldene Nase. Inotek Pharmaceuticals (WKN: **A14NFE**) ist der nächste zuverlässige Rendite-Kandidat.** Nachdem mit unseren vergangenen "Merger-Plays" mindestens 50%, im Falle der aktuell wiedererstarkten Albireo Pharma (WKN: A2DF99) sogar 300% Kursgewinn zu holen waren, dürfte sich Inotek für frühzeitig positionierte Anleger nahtlos in diese Performance-Spanne einreihen. Zumindest dann, wenn die Merger-Spekulationen unter US-Investoren in den kommenden Wochen hochkochen. Inotek meldete am Freitag nachbörslich den Flop der Phase-2-Kombinationsstudie mit seinem einzigen Wirkstoffkandidaten Trabodenoson zur Behandlung des sogenannten Grünen Stars (Glaukom) des Auges. Die Ergebnisse rechtfertigen keine weitere Entwicklung der Substanz und Inotek kündigte an, schnell mit der Prüfung und Umsetzung strategischer Alternativen voranschreiten zu wollen. Hierfür wurde bereits der sehr renommierte Finanzdienstleister Perella Weinberg Partners als Berater an Bord geholt. Die Aktie verlor heute zeitweise mehr als -50%. ### 25 Millionen Dollar geschenkt? Ein solches Szenario wie aktuell bei Inotek kennen wir nur allzu gut und immer wieder haben wir hiervon enorm profitiert. In diesem Falle erscheint das Chance-Risiko-Verhältnis sogar noch günstiger als in bekannten Vergleichsfällen, denn die Kluft zwischen aktuellem Börsenwert und Nettocash der Firma ist noch gewaltiger als sie andernorts gewesen ist und lädt zum Geldverdienen im Schlaf ein.  Zum Stichtag 31.03. verfügte Inotek noch über ein fast ausschließlich durch Cash abgesichertes Eigenkapital in Höhe von über 63 Millionen USD. Der Cashburn von ehemals rund 10 Millionen pro Quartal dürfte schon im 2. Quartal deutlich reduziert worden sein. So sollen laut News von vergangener Woche zum Halbjahresende noch 109 Millionen USD an Liquidität in der Firma geschlummert haben. Da nun keine Studie mehr läuft, sollten die operativen Kosten fortan nur noch aus Verwaltungs- beziehungsweise Restrukturierungsaufwendungen bestehen. Wir rechnen damit, dass Inotek nach Schuldenabbau mit einem "Net Cash" von 45-50 Millionen USD in einen noch anzukündigen Merger geht. Bei einem Kurs von aktuell 0,95 USD wird die Firma derzeit mit gerade mal rund 25 Millionen USD und damit lediglich etwa der Hälfte des tatsächlichen Merger-Wertes gehandelt, zumal auf diesen noch der obligatorische Wert des Börsenlistings aufgeschlagen werden müsste. Das macht die Aktie aus unserer Sicht zu einem "No-Brainer" und einem glasklaren, wenn auch spekulativen Kauf. Ein bestehender, enormer Verlustvortrag von rund 250 Millionen USD könnte Inotek zusätzlich interessant machen. Im heutigen Webcast kündigte Inotek-CEO David P. Southwell an, sehr schnell und im Interesse der Aktionäre mit der Neuausrichtung fortfahren zu wollen. Die Gerüchte und Spekulationen dürften folgerichtig in den kommenden Wochen langsam aber sicher hochkochen und für eine Kursrallye sorgen, welche die Aktie näher an ihren fairen Wert befördert. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Inotek Pharmaceuticals und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Hypoport-Aktie -3%: Nach neuem Abverkauf zugreifen?](https://www.sharedeals.de/hypoport-aktie-3-nach-erneutem-abverkauf-zuschlagen/) **Published:** August 14, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Erneut erlebt die Aktie der Hpoport AG (WKN: 549336) einen Abverkauf und stürzt am Montag in der Spitze um mehr als -5% ab, ehe sie sich recht zeitnah auf ein Minus von -3% bei 159 € erholen kann. Was steckt hinter dem Abverkauf, nachdem die Aktie zum Monatsanfang bereits um -13% an einem Tag gefallen war? ## ℹ️ Hypoport vorgestellt Hypoport mit Sitz in Berlin ist Muttergesellschaft eines Netzwerks von Technologieunternehmen für die Kredit-, Immobilien- und Versicherungswirtschaft. Die Unternehmensgruppe besteht aus vier Segmenten: Kreditplattform, Privatkunden, Immobilienplattform und Versicherungsplattform. Das Herzstück von Hypoport ist Europace, laut Firmenangaben „die größte deutsche Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite“. Die Marktkapitalisierung beträgt 1,3 Milliarden €. ## Schlechte Ergebnisse Am Montag stellte Hypoport seine Quartalszahlen vor, nachdem das Unternehmen schon bei der Vorstellung der vorläufigen Eckdaten Anfang des Monates von Aktionären Schelte bekam und um -13% an einem Handelstag abverkauft wurde. Aber auch die nun vorgestellten, endgültigen Ergebnisse stellten Anleger nicht zufrieden. Diese verkauften das Papier in einer ersten Reaktion erneut ab. Dabei lagen die Ergebnisse eigentlich über den inzwischen sehr heruntergeschraubten Erwartungen. ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen  - **Dividenden-Gewinnerstrategie:** Unschlagbares Risiko-Ertrags-Verhältnis durch Diversifizierung im Aktienportfolio! - ******Nutzen der Investment-Pyramide:**** Mit hierarchischen Strukturen profitable Aktien-Erfolge erzielen!** - ******Inklusive 7-Titel-Modellportfolio:****** Langfristige Outperformance, solide Erträge und Schutz vor Bärenmärkten! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Prognose gestrichen So legte man ein EBITDA von 6,2 Millionen € vor, nachdem bei den vorläufigen Zahlen nur von rund 6 Millionen € zu lesen war. Auch der endgültige Umsatz von 85,3 Millionen € lag leicht über den bisherigen Ergebnissen von 85 Millionen €. Jedoch dürfte der Ausblick das gewesen sein, was Anleger nach Veröffentlichung der Ergebnisse zum Verkaufen brachte. So geht Hypoport nicht mehr von einem Umsatzrückgang von bis zu 10%, sondern von bis zu 15% aus, wobei das EBIT trotzdem bei mindestens 10 Millionen € bleiben soll. Dementsprechend brach die Aktie endgültig unter die 50-Tage-Linie ein, konnte aber einen Bounce-Back von der 100-Tage-Linie liefern. ## An der Seitenlinie bleiben Trotzdem sollten sich Anleger meiner Ansicht nach weiter von der Aktie fernhalten. Die endgültigen Zahlen haben neue schlechte Nachrichten offenbart. Und bisher ist zumindest im privaten Immobiliensektor keine Aussicht auf Besserung in Sicht. Aus diesem Grund heißt es, hier an der Seitenlinie zu bleiben, auch wenn der Titel bei einer Erholung des Immobilienmarktes vermutlich ganz vorn mitlaufen dürfte. ## 💬 Hypoport-Aktie: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Sonstiges --- ### [Hypoport-Aktie -13%: Warum der plötzliche Abverkauf?](https://www.sharedeals.de/hypoport-aktie-13-warum-der-ploetzliche-abverkauf/) **Published:** August 1, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Die Aktie der Hypoport AG (WKN: 549336) verlor am Montag nach Börsenschluss um -13% auf 162 €. Aber was steckt hinter dem erneuten, deutlichen Abverkauf bei dem Immobilienfinanzierer? Und müssen Anleger sich hier noch viel größere Sorgen machen? ℹ **Hypoport vorgestellt** Hypoport mit Sitz in Berlin ist Muttergesellschaft eines Netzwerks von Technologieunternehmen für die Kredit-, Immobilien- und Versicherungswirtschaft. Die Unternehmensgruppe besteht aus vier Segmenten: Kreditplattform, Privatkunden, Immobilienplattform und Versicherungsplattform. Das Herzstück von Hypoport ist Europace, laut Firmenangaben „die größte deutsche Plattform für Immobilienfinanzierungen, Bausparprodukte und Ratenkredite“. Die Marktkapitalisierung beträgt 1,3 Milliarden €. ## Schlechte Ergebnisse Seit die Zinsen für Kredite im Rekordtempo von der EZB angehoben wurden, sind Immobilienfinanzierer wie Hypoport in arge Bedrängnis geraten. Viele Menschen können sich nämlich nun keine oder nur eine kleinere Immobilie leisten, was zu einem massiven Umsatzeinbruch für das Unternehmen führt. Dies bewies sich auch ein weiteres Mal in den Quartalszahlen des Unternehmens, denn Hypoport meldete trotz eines sich leicht positiv entwickelnden Kredit- und Versicherungssegments richtig negative Ergebnisse. So sackte der Umsatz im Jahresvergleich um rund ein Drittel auf 85 Millionen € ab, während das EBIT von zuvor positiven 13 Millionen im Vorjahr nun auf negative -2,5 Millionen € einbrach. ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen  - **Dividenden-Gewinnerstrategie:** Unschlagbares Risiko-Ertrags-Verhältnis durch Diversifizierung im Aktienportfolio! - ******Nutzen der Investment-Pyramide:**** Mit hierarchischen Strukturen profitable Aktien-Erfolge erzielen!** - ******Inklusive 7-Titel-Modellportfolio:****** Langfristige Outperformance, solide Erträge und Schutz vor Bärenmärkten! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Prognose gestrichen Als wären diese Nachrichten noch nicht schlecht genug gewesen, verkündete Hypoport auch eine Kürzung der eigenen Prognose für das laufende Jahr. So soll der Umsatz um rund 15% im Vorjahresvergleich einbrechen, während das EBIT nur noch 10 Millionen € erreichen soll. Das Management fügte noch hinzu, dass diese Prognose nur gelte, sollte sich eine Erholung am Markt für private Immobilienfinanzierungen anbahnen. Die Aktie verlor daraufhin um die -13%. ## An der Seitenlinie bleiben Die Aktie jedoch jetzt in falschem Heldenmut einzusammeln, scheint mir allerdings nicht die richtige Lösung. Hypoport ist ein schwer in die Krise geratenes Geschäftsmodell und wird auch noch eine Zeitlang im Tal der Tränen verharren, zumindest so lange die Zinsen auf einem solchen Niveau bleiben. Auch wenn es Anleger also jetzt in den Fingern juckt, heißt es hier aus meiner Sicht erst einmal abwarten, primär da noch keinesfalls absehbar ist, wie weit sich der Abwärtstrend bei der Aktie noch zieht. Trotzdem sollten Anleger auch bedenken, dass Hypoport bei einer Erholung des Sektors vermutlich ganz vorn dabei sein dürfte. 💬 **Hypoport-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Aktien-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Sonstiges --- ### [Greenvironment - «Schlafender Riese»](https://www.sharedeals.de/greenvironment-schlafender-riese/) **Published:** Juni 1, 2012 **Author:** Marc **Content:**  Hinter den Kulissen geht es Schlag auf Schlag: Die Greenvironment plc (WKN: A1JLT1) [meldete](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-05/23672121-irw-press-greenvironment-plc-greenvironment-verstaerkt-sich-mit-vertriebsleiter-von-cofely-deutschland-016.htm) nun die Anheuerung einer frischen Managerkraft für den neu geschaffenen Posten des Chief Sales Officers. Bekleidet wird diese Position ab sofort von dem 44-jährigen Thomas Schauerte. Gut informierte Kreise wissen: Das Puzzle setzt sich mehr und mehr zusammen und die Weichen für Greenvironment könnten besser gestellt nicht sein! So war Schauerte jahrelang Vertriebschef bei dem Bochumer Contracting-Spezialisten Proenergy, bevor dieser Ende 2010 von der GDF Suez-Tochter Cofely Deutschland übernommen wurde. **Vom Riesen zum Zwerg - aber warum?** Der Energiedienstleister Cofely Deutschland konnte im abgelaufenen Jahr fast eine halbe Miliarde Euro Umsatz verbuchen und sich strategisch für die Zukunft der dezentralenen Energieversorgung in Deutschland rüsten. Bereits seit längerer Zeit kooperiert Cofely mit den Mikrogasturbinen-KWK-Experten von Greenvironment. Erst kürzlich verfasste Schauerte noch im Cofely-Dienste einen [ausführlichen Beitrag](http://fzarchiv.de/index.php?pdf=Zeitschriftenarchiv/Getraenke-Fachzeitschriften/Brauindustrie/2012/03_12/BI_03-12_46-47_Neue_Moeglichkeiten_der.pdf) über neue KWK-Lösungen auf Basis von Mikrogasturbinen. In der aktuellen Personalmeldung wird Schauerte deutlich: "Kraft-Wärme-Kopplung ist in Deutschland im Bereich Prozesswärme für industrielle Anwendungen unterentwickelt. Dieser Markt hat enormes Wachstumspotenzial und kann wahrhaftig als 'schlafender Riese' bezeichnet werden. Mikrogasturbinen haben in diesem Sektor eine Reihe von signifikanten Vorteilen (...) Ich sehe insbesondere in der Getränkeindustrie ein enormes Absatzpotenzial für Mikrogasturbinen-KWK-Anlagen und freue mich darauf, meine Kraft in den Aufbau eines marktführenden Unternehmens zu investieren." **Wie die Faust aufs Auge** Um es kurz zu machen: Cofely betreut unzählige Kunden aus Industrie und Gewerbe, und zwar jene, die ungeduldig auf hocheffiziente und maßgeschneiderte KWK-Lösungen warten. Unter diesen Kunden befindet sich unter anderem der größte Getränkehersteller Deutschlands. Greenvironments Mikrogasturbinen-Technologie ist für den industriellen KWK-Markt laut Expertenaussagen konkurrenzlos. Dass Cofely nun einen Mann aus den eigenen Reihen bei Greenvironment installiert, unterstützt unsere schon früh gehegte Vermutung: Cofely wird kräftig bei Greenvironment einsteigen und dafür heftigst mit dem Geldbeutel wedeln! Pikant auch: Mikrogasturbinen eignen sich ebenfalls hervorragend für ein KWK-Contracting-Modell. Genau dieses verfolgt auch Cofely durch die erwähnte Übernahme von Proenergy - der Ex-Firma vom neuen Greenvironment-Vorstand Thomas Schauerte! **Zittrige bleiben draußen!** Die Redaktion von sharedeals.de hält an ihrer Meinung fest und sieht Greenvironment weiterhin als Aktie des Jahres. Unseren Vermutungen zufolge werden Kleinanleger seit geraumer Zeit aus dem Unternehmen gedrückt beziehungsweise gezielt ferngehalten, um eine für die Zukunft gesunde Aktionärsstruktur zu gewährleisten und möglicherweise einem Großinvestor den Einstieg zu erleichtern. Darüber hinaus glauben wir, dass ein schnelles Aufspringen auf den Aktienzug nach einer mit dem Ende der derzeit noch gültigen "Quiet Period" einhergehenden positiven Meldung nicht mehr in der von vielen Beobachtern erhofften Weise möglich sein wird. Das Kursziel für die Greenvironment-Aktie sehen wir bei 6,50 Euro. Unsere Kollegen vom ["Profiteer"](http://beprofiteer.com/) glauben nach letztem Stand sogar an 15,00 Euro. Die Experten von First Berlin halten seit dem Dezember letzten Jahres ihr Buy-Rating aufrecht und sehen die Marke von [4,50 Euro](http://www.finanzen.net/analyse/Greenvironment_buy-First_Berlin_Equity_Research_GmbH_428404) als vorläufiges Ziel. Wir sind gespannt! ***Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes*** *Der Autor erklärt im Besitz des Finanzinstruments zu sein, auf das sich der hier publizierte Beitrag bezieht und er dieses jederzeit kaufen bzw. verkaufen kann. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonflikts. Jedes Investment in Aktien ist mit teilweise hohen Risiken behaftet. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt der Autor keine Gewähr auf Aktualität, Qualität, Vollständigkeit oder Korrektheit der bereitgestellten Informationen.* **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [GameStop -18%: Das müssen Anleger jetzt wissen!](https://www.sharedeals.de/gamestop-18-das-muessen-anleger-jetzt-wissen/) **Published:** Juni 9, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Böse unter die Räder kam am Donnerstag die Aktie von [GameStop](https://www.sharedeals.de/aktie/gamestop/) (WKN: A0HGDX ). Sie stürzte um -17,89% auf 21,44 US$ ab. Was ist der Hintergrund des Abverkaufs? Und gerät die Mutter aller Meme-Aktien jetzt endgültig in Vergessenheit? ℹ **GameStop vorgestellt** GameStop ist eine US-amerikanische Einzelhandelskette für Computerspiele mit weltweit über 7.500 Filialen. Im Zuge der pandemiebedingten Ladenschließungen hatten Hedgefonds mehr Leerverkäufe der GameStop-Aktie getätigt, als Aktien existierten. In Online-Foren organisierte Privatanleger hatten die Wall-Street-Gesellschaften daraufhin zu einem Short Squeeze gezwungen, der den Aktienkurs Anfang 2021 in nur zwei Wochen von 20 auf 480 US$ katapultiert hatte. Der erste Meme-Stock war geboren. ## Zahlen enttäuschen Einer der Gründe für den Absturz der Aktie liegt in den vom Unternehmen am Mittwoch gemeldeten Quartalszahlen. Hier schaffte es das Management nicht, die Erwartungen der Wall Street zu erfüllen. Tatsächlich lag der Umsatz des Unternehmens 120 Millionen US$ niedriger als geschätzt bei 1,24 Milliarden US$. Dies entspricht einem Rückgang auf Jahresbasis von 10%. Auch der Verlust war deswegen höher als erwartet mit -0,14 US$ je Aktie statt -0,12 US$. Zudem beliefen sich die Übergangskosten im Zusammenhang mit den europäischen Umstrukturierungsbemühungen auf 14,5 Millionen US$. Für das zweite Quartal erwartet das Unternehmen noch mal eine ähnliche Belastung. ### X-Trades-Strategie: Entspannt traden mit nur einer Strategie ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen  - Du erhältst erstmalig Einblick in eine der **erfolgreichsten Trading-Strategien** des letzten Jahres **(****+33,89 Rendite in 2023)** - Du erzielst **solide Renditen**, die Monat für Monat den Markt schlagen, und das bei **minimalem Risiko**. - Die richtige Technik: Mit der **X-Trades-Strategie** kannst Du die 11 Sektoren des **S&P 500 beherrschen und optimal ausschöpfen**. [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Nächster Chefwechsel Außerdem wird GameStop nun auch einen weiteren Wechsel an der Spitze durchführen. Wie im Rahmen der Zahlen bekannt wurde, wurde CEO Matthew Furlong entlassen, obwohl dieser ein Liebling der Reddit-Aktionäre war. Damit verschleißt das Unternehmen den fünften Geschäftsführer in fünf Jahren. Auf ihn soll sein ehemaliger Vize Ryan Cohen folgen, welcher allerdings schon auf Twitter schrieb „not for long“, was impliziert, dass er den Posten nur interimsweise übernimmt. Aufgrund dieser Nachrichten ließ GameStop dann auch den Call mit den Aktionären ausfallen. Binnen weniger Minuten war der Titel im nachbörslichen Handel tiefrot. ## Es gibt keinen Grund zum Zocken Anleger, die wirklich immer noch bei GameStop dabei sind, sollten diese Quartalszahlen als letzte Warnung begreifen. GameStop ist ein innerlich kaputtes Unternehmen, voller Probleme und ständig wechselndem Management. Auch die Zeiten als „Meme-Aktie scheinen vorbei und der Titel fällt beständig, da Aktionäre für GameStop nichts anderes sind als willige Geldgeber bei der nächsten Kapitalerhöhung. Trotz des ständigen Geldsammelns scheint der Turnaround des Unternehmens mehr als unwahrscheinlich. Tatsächlich dürfte der Titel einfach eines Tages aus dem Gedächtnis der Börse verschwinden und damit auch das Kapital, das Anleger investiert haben. Investoren sollten sich daher nicht mit ihrem Geld wie Lämmer zur Schlachtbank führen lassen, sondern dieses lieber vernünftig anlegen und für sich arbeiten lassen. 💬 **GameStop-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/), dem Aktien-Forum der neusten Generation. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) **Kategorien:** Sonstiges **Schlagwörter:** Gamestop --- ### [Fundamental: Erstes CEO-Videointerview veröffentlicht](https://www.sharedeals.de/fundamental-erstes-ceo-videointerview-veroeffentlicht/) **Published:** Mai 21, 2015 **Author:** Marc **Content:** **[Fundamental Applications](http://www.ariva.de/fundamental_applications-aktie/chart?t=year&boerse_id=1) (WKN: A12DSM) enthüllt im Rahmen eines ersten Videointerviews mit CEO Richard Whitehead Details zu seiner Rollout- und Monetarisierungsstrategie für den Peer-to-Peer-Studentenmarktplatz Foro. Außerdem liefert Whitehead Investoren eine Reihe von Gründen, sich für ein Investment zu begeistern.** Die [Foro-Applikation](https://itunes.apple.com/ca/app/foro-your-student-marketplace/id626705897?mt=8) ist mittlerweile sowohl für Apple-Geräte als auch Android-Systeme erhältlich und soll demnächst die in Nordmerika aktuell dominierenden Marktplatz-Konkurrenten Craigslist und Ebay ausstechen. "Mobile, safe, fast and easy" - so beschreibt Whitehead die Merkmale, mit denen Foro 24,5 Millionen Studenten in Kanada und den USA begeistern soll. Laut Whitehead wird der Rollout zunächst hauptsächlich an kanadischen Campussen erfolgen, bevor dann auch der Mega-Markt USA verstärkt ins Visier genommen werden soll. Sogar einen Launch in Europa hat Fundamental bereits im Blick. Man gehe davon aus, dass die Studenten selbst dabei helfen werden, Foro in der Welt bekannt zu machen. Foro werde zukünftig sowohl cashbasierte Transaktionen als auch Kreditkartenzahlungen mit einer geringen Gebühr erlauben. Letztere sind Teil der Monetarisierungsstrategie, welche dem Unternehmen stetig wachsende Umsätze bescheren soll. Weitere Erlösmodelle sieht Whitehead unter anderem in der kommerziellen Datennutung, White-Label-Lösungen, beispielsweise für Universitätsbuchhandlungen, die ihr Sortiment über Foro anbieten sowie in Werbung, die über eine Foro-interne Programmierschnittstelle generiert werden kann. Die verschiedenen Umsatzkanäle sollen den Unternehmenswert treiben: «Diese Firma wird in der Lage sein Geld zu verdienen, viele Nutzer zu generieren und Wert zu entwickeln, sowohl an den Aktienmärkten als auch beim Ergebnis», so Whitehead. Verhandlungen mit einigen der größten Universitäten Kanadas sollen derzeit laufen. SD-Informationen zufolge hat Fundamentals Technikchef Ali Saheli zudem kürzlich auch New York und Los Angeles besucht, um die Foro-Konversation mit dortigen Campussen zu initiieren. «Die Leute wollen diese Applikation», sagt Whitehead im Videointerview. Die Roadmap auf der Entwicklungsseite umfasse 18 neue Features, die Foro demnächst bereichern sollen. Die Zukunftsvision ist klar: «Man wird uns innerhalb von Campussen in ganz Nordamerika sehen und man wird erkennen, dass Foro der Nummer-1-Peer-to-Peer-Marktplatz für Studenten ist». Fakt ist: «Es wird eine aufregende Zeit». **Interessenkonflikt** **Auftraggeber und Autor dieser Publikation halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens und haben – wie andere Aktionäre auch – eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonflikts. Für diesen Beitrag redaktionell verantwortlich ist der Autor als freiberuflicher Journalist. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Fiverr-Aktie: Hier könnte eine Chance für Trader winken](https://www.sharedeals.de/fiverr-aktie-hier-koennte-eine-chance-fuer-trader-winken/) **Published:** Mai 11, 2023 **Author:** Johann Werther **Content:** Die Aktie von Fiverr (WKN: A2PLX6) stand zu ihren Hochzeiten weit über 300 US$, ist aber seitdem über -90% abgestürzt. Doch wie geht es nach dem Ende der Pandemie für den Anbieter von Freelancer-Dienstleistungen weiter? Und gibt es hier noch Chancen auf einen Turnaround? Fiverr International Ltd. betreibt weltweit einen Online-Marktplatz für Freelancer-Dienstleistungen. Die Plattform des Unternehmens umfasst rund 600 Kategorien in zehn Branchen, darunter Grafik und Design, digitales Marketing, Schreiben und Übersetzen, Video und Animation, Musik und Audio, Programmierung und Technologie, Business, Daten, Lifestyle und Fotografie. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Backoffice- und kreative Talentplattformen an. Es wurde 2010 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Tel Aviv, Israel. Aktuell ist Fiverr an der Börse rund 1 Milliarde US$ wert. ## Starke Quartalszahlen Am Donnerstagmorgen meldete Fiverr seine Quartalszahlen und kurz darauf sprang die Aktie überraschend um +7,2% nach oben. Damit kämpft sie sich zurück über die Marke von 30 US$. Hintergrund dürfte die Outperformance der Konsensschätzungen der Analysten sein, denn Fiverr meldete deutlich bessere Ergebnisse als gedacht. So lagen die EPS mit 0,39 US$ etwa 15 Cent über den Erwartungen. Zudem konnte der Umsatz gegenüber den schwierigen Vorjahresvergleichen stabil gehalten werden und wuchs mit 88 Millionen US$ sogar leicht an, wovon die Marktbeobachter zunächst nicht ausgegangen waren. Besonders erfreut zeigten sich Investoren allerdings über den Ausblick. Für das Gesamtjahr sollen Umsätze von bis zu 365 Millionen US$ erzielt werden, wobei die Wall Street eher mit 360 Millionen US$ gerechnet hatte. Das bereinigte EBITDA soll gleichzeitig in einer Spanne zwischen 48 bis 56 Millionen US$ landen.  ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - Warum 2023 für Technologieunternehmen eine gefährliche Abwärtsspirale droht – aber Biotech-Unternehmen **ein Mega-Boom bevorsteht**! - Was der **Small-Cap-Effekt** bedeutet und wie Du **davon profitieren** kannst! - **Aktien-Tipp**: Dieses Biotech-Unternehmen hat gleich mehrere Eisen im Feuer, ist zurzeit völlig unterbewertet und damit unser **absoluter Favorit für 2023!** [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Geschäftsmodell weiter schwierig Damit dürften sich vor allem die sehr bullischen Analysten bestätigt sehen, denn aktuell liegt das durchschnittliche Kursziel der Experten bei 49,73 US$ und damit rund 70% über dem aktuellen Kurs. Trotzdem ist bei Fiverr nicht alles Gold, was glänzt, denn die Plattform hat weiterhin Probleme damit, von langfristigeren Aufträgen zu profitieren. Laut den Bären muss das Unternehmen konkret Herr dieses Sachverhaltes werden: Haben Auftraggeber und Freelancer sich einmal gefunden, so wechseln diese schnell von Fiverr in den persönlichen Kontakt, sodass die Plattform nicht weiter an den Gebühren verdienen kann. Eine akzeptable Strategie, solches Verhalten zu unterbinden, hat die Plattform aber bisher noch nicht wirklich implementiert. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) ## Aktie jetzt interessant? Dementsprechend scheint die Aktie jetzt mehr für einen Momentum-Trade interessant statt für die langfristige Anlage. Erst kürzlich stürzte der Kurs von 36 US$ ab. Nach den guten Zahlen jedoch könnte genau dieses Ziel wieder ins Auge gefasst werden. Allerdings sollten sich Anleger vor Augen führen, dass das Papier diesen Punkt vor den nächsten Quartalsergebnissen erreichen muss. Denn dann könnten makroökonomische Implikationen und eine mögliche globale Rezession größeren Einfluss haben, als man es bei den Zahlen für das erste Quartal gesehen hat. **Fiverr-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für die Fiverr-Aktie. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/)! **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Reisen, Sharing Economy --- ### [Evotec - «Fühlen uns technologisch sehr gut aufgestellt»](https://www.sharedeals.de/evotec-fuhlen-uns-technologisch-sehr-gut-aufgestellt/) **Published:** Juli 19, 2013 **Author:** Marc **Content:** An der Börse entwickelte sich der im TecDax notierte Pharmaforscher [Evotec](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie/) (WKN: 566480) zuletzt deutlich schwächer als die meisten seiner Index-Kollegen. Mit ihrem "Aktionsplan 2016" stecken sich die Hamburger jedoch hochambitionierte Ziele und möchten ihren Umsatz bei deutlich steigender Profitabilität verdoppeln. Erwartet wird eine weiter fortgeschrittene Pipeline in zentralen Gebieten wie Diabetes, Alzheimer, Depressionskrankheiten, Schmerz und Onkologie. Vorstandschef Dr. Werner Lanthaler, der sein Unternehmen als „technologisch sehr gut aufgestellt“ sieht, stand unseren Kollegen von Privat-Anleger.info Rede und Antwort zu den wichtigsten Themen und nannte drei gute Gründe für ein Investment in Evotec. ### Im Jahr 2012 wurde “Der Aktionsplan 2016 – Effiziente Innovationslösungen” implementiert, mit dem die Evotec AG Marktführer im Bereich der Wirkstoffforschungslösungen werden möchte. Können Sie uns die drei Bausteine dieses Aktionsplans (EVT Execute, EVT Integrate und EVT Innovate) ein wenig genauer erklären? **Dr. Werner Lanthaler:** EVT Execute ist unser Servicegeschäft. Hier werden höchstwertige Forschungsleistungen wie u.a. Screening, Medizinalchemie, Substanzverwaltung und Substanzprofilierung angeboten. Wir haben hier zwar eine solide Gewinnmarge, aber die Projekte im Servicegeschäft bergen für uns kein Risiko und wir haben langfristig wiederkehrende Kundenaufträge, die uns den Ausbau der besten Forschungsinfrastruktur ermöglichen. Unter EVT Integrate fallen integrierte Wirkstoffforschungsallianzen auf Wirkstoffkandidaten von Partnern. In EVT Integrate-Allianzen erhalten wir Forschungszahlungen sowie bei Erfolg Meilensteine und Umsatzbeteiligungen. EVT Innovate beinhaltet Produkt*Entwicklungs*Partnerschaften und Cure *X*- und Target *X*-Initiativen auf unseren eigenen Forschungsprojekten. Hier investieren wir zuerst, um langfristig noch höherwertige Partnerschaften zu entwickeln. Ziel unserer Strategie ist es, eine Pharmapipeline aufzubauen, bei der wir jeweils die Upside an Produkten haben, ohne dabei das Risiko vom Scheitern in klinischen Phasen selbst finanzieren zu müssen. Entscheidend ist in unserem Geschäftsmodell, dass wir über Meilensteine und langfristig über Lizenzeinnahmen unsere Profitabilität erzielen. Das Modell erlaubt es uns, viele Optionen zu generieren, um das biologische Ausfallsrisiko bestmöglich auszugleichen. Dies hebt uns von vielen anderen Biotechnologieunternehmen ab. ### Wenngleich der Umsatz von 2011 auf 2012 um knapp 9 Prozent auf 87,3 Millionen Euro gesteigert werden konnte, rutschte das Betriebsergebnis der Evotec AG zeitgleich von 5,2 Millionen Euro in 2011 auf -3,2 Millionen Euro für 2012 in den negativen Bereich. Auch das Nettoergebnis verschlechterte sich von 6,7 Millionen Euro (2011) auf 2,5 Millionen Euro (2012). Was waren die Gründe für diesen Ergebnisrückgang? **Dr. Werner Lanthaler:** Dies ist im Wesentlichen auf eine Wertminderung in Höhe von 3,5 Mio. € als Folge der Beendigung eines Projekts zurückzuführen. Das bereinigtes operative Ergebnis von 1,4 Mio. € ist positiv. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass wir im Jahr 2011 eine einmalige Vorabzahlung von 6,9 Mio. € für ein Programm, das heute mit Roche verpartnert ist, erhalten haben. Darüber hinaus hatten wir parallele Mietzahlungen in Höhe von 2,3 Mio. € im Jahr 2012 aufgrund eines Umzugs. ### Auch im ersten Quartal des laufenden Jahres hielt dieser Trend an. Die Umsatzerlöse sanken von 20,1 Millionen Euro auf 17,1 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis verschlechterte sich von -1,3 Millionen Euro auf -2,7 Millionen Euro und das Nettoergebnis ging von -2 Millionen Euro auf -2,9 Millionen Euro zurück. Was sind Ihre Erwartungen für das Geschäftsjahr 2013 und gibt es vielleicht sogar Prognosen darüber hinaus? **Dr. Werner Lanthaler:** Wichtig ist immer wieder zu betonen, dass wir ein Forschungsunternehmen sind und dass wir in Forschung und den Aufbau der Forschungsinfrastruktur pro Jahr ca. 10–20 Mio. € investieren. Profitabilität wird dann erreicht, wenn wir Meilensteine in unseren Kooperationen erreichen. Das heißt, eine gewisse Umsatzvolatilität, die vom Erreichen von Meilensteinen bestimmt wird, ist gegeben. Wir haben hier für 2013 immer betont, dass wir erwarten, dass die Profitabilität durch im zweiten Halbjahr erreichte Meilensteine beeinflusst sein wird. Unsere langfristige Strategie "Aktionsplan 2016" ist klar formuliert und lässt auf der Basis von ersten möglichen Lizenzeinnahmen im Jahr 2016 eine Verdopplung des Umsatzes von 2011, eine deutlich steigende Profitabilität und vor allem eine noch weiter fortgeschrittene Pipeline in zentralen Gebieten wie Diabetes, Alzheimer, Depressionskrankheiten, Schmerz und in der Onkologie erwarten. ### Auf der anderen Seite rechnet das Management von Evotec innerhalb der kommenden 18 Monate mit dem Eintritt von mindestens drei Produktkandidaten aus bestehenden Forschungsallianzen in die klinische Entwicklung. Um welche Produktkandidaten, welche Partner und welche Meilensteinzahlung handelt es sich hier? **Dr. Werner Lanthaler:** Drei neue klinische Projekte in diesem Zeitraum wären sicher ein sehr großer Schritt nach vorne und wir sind optimistisch, dass das möglich ist. Meilensteine können wir leider nicht vorab kommunizieren. ### Evotec profitiert von der vermehrten Auslagerung der F&E-Aktivitäten in der Biotech- und Pharmabranche. Einer der größten Kunden ist hierbei Boehringer Ingelheim. Wie muss man sich so eine Partnerschaft vorstellen und vor allem: Wie lange dauert so ein Partnerschaft im Durchschnitt, sprich wie planungssicher sind die Umsätze in der Zukunft? **Dr. Werner Lanthaler:** Im Allgemeinen laufen unsere Allianzen für ein Target in der Discovery-Phase über einen Zeitraum von 3-5 Jahren. Mittlerweile verfügen wir über 10 strategische Partnerschaften mit deutlich mehr als 30 Zielmolekülen. Gerade in einer Welt, die von sich rasch verändernden Ausrichtungen von Pharmaunternehmen geprägt ist, ist diese Ausweitung für uns sehr wichtig gewesen.**** **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Evofem: Darum kommt es zum Kursspektakel!](https://www.sharedeals.de/evofem-darum-kommt-es-zum-erneuten-kursspektakel/) **Published:** April 23, 2018 **Author:** Marc **Content:** **Es ist höchste Zeit, den Fokus wieder auf eine alte Bekannte zu richten: Während ungeduldige und ahnungslose Kleinanleger inzwischen das Handtuch geworfen haben, sind Profis wie wir mittlerweile wieder randvoll positioniert, um vom kommenden Kursspektakel bei Evofem Biosciences (WKN: A2JBZC) zu profitieren.** Nach den +90%-Kursgewinn mit Ansage im Rahmen des [Merger-Deals](https://www.sharedeals.de/2018/01/neothetics-vollzieht-merger-die-zukunft-heisst-evofem/) zwischen Neothetics und der seinerzeit noch privaten Evofem zu Beginn des Jahres bröckelte der Aktienpreis des kombinierten Unternehmens immer weiter ab. Heute notiert der Kurs circa 50% unter seinem Januar-Hoch. Im Umkehrschluss heißt das: +100% Kurszuwachs sind nötig, um wieder die Preise von vor drei Monaten zu erreichen. Wir sagen, was positiv stimmt. ### Profi-Investor zahlte 12,39 USD und dürfte weiter aufstocken Noch bevor am 8. Mai die Hauptversammlung stattfindet, könnte Evofem seine jüngst über ein [Filing](http://app.quotemedia.com/data/downloadFiling?webmasterId=101533&ref=12176965&type=HTML&symbol=EVFM&companyName=Evofem+Biosciences+Inc.&formType=S-1&dateFiled=2018-04-06) angekündigte Finanzierung abgeschlossen haben. Bislang sind weder das Gesamtvolumen noch der Platzierungspreis der neuen Aktien bekannt, doch haben bisherige Investoren schon Interesse signalisiert, noch einmal 10 Millionen USD beizusteuern. > Certain of our existing stockholders have indicated an interest in purchasing up to an aggregate of approximately $10.0 million of our common stock in this offering at the public offering price. *(Auszug aus vorläufigem Prospekt zur anstehenden Kapitalerhöhung)* Gut informierte SD-Leser wissen, dass mit Invesco eine milliardenschwere Investmentgesellschaft bereits unmittelbar nach Merger-Abschluss im Januar weitere 20 Millionen USD in das Unternehmen pumpte und hierbei 12,39 USD je Anteil zahlte - 90% mehr als das, was heute für eine Evofem-Aktie an der Nasdaq aufgerufen wurde. ### Low Floater mit Spektakel-Garantie Die Gründe, die für ein anstehendes Kursspektakel sprechen, liegen auf der Hand: Nach letztem Stand per 20. März waren rund 82% aller Evofem-Aktien in den Händen der zwei Super-Investoren Invesco und Woodford. Weitere Anteile liegen beim Management und dürften ebenfalls in "guten Händen" sein und einer riesigen Kursexplosion nicht im Wege stehen. Wenige gehandelte Aktien haben bei Evofem folgerichtig enorme Kursausschläge zur Konsequenz. Für starke Adressen wäre es ein Kinderspiel, die Aktie auf Kurse jenseits von 10 oder auch 20 USD zu befördern. Umso verwunderlicher wäre es, wenn Invesco und Woodford neue Investoren aufnehmen beziehungsweise akzeptieren würden, die deutlich günstiger finanzieren, als sie es selbst in der Vergangenheit getan haben. Wann lassen Star-Investor Neil Woodford und seine Invesco-Buddies die Leinen los? Auch die Tatsache, dass es für Evofem zuletzt operativ sehr positiv voranging, zum Beispiel mit der schneller als erwarteten Patientenrekrutierung für die Phase-3-Bestätigungsstudie zum revolutionären Verhütungsmittel Amphora sowie der Fast Track Designation für die Chlamydien-Indikation durch die US-Gesundheitsbehörde FDA, rechtfertigen eigentlich ein preislich mindestens so hohes Finanzierungsniveau wie das letzte zum Kurs von 12,39 USD. Letztendlich sind verschiedene Szenarien bei Evofem denkbar und dürften allesamt zu einer kurz- bis mittelfristigen, massiven Belebung des Aktienkurses führen - im Idealfall gar zu einer frühen Übernahme, denn Evofems Multipurpose Prevention Technology (MPT) hat fraglos ein gigantisches Potenzial. Was möglicherweise hinter den Kulissen geschieht, wissen nur Insider. Fakt ist, dass die wesentlichen Ankeraktionäre Evofems dem Unternehmen bislang eindeutig die Treue halten und der Kursrückgang nur durch geringe Handelsvolumina erfolgte. Das alles macht Evofem auf dem aktuellen Niveau trotz der noch klammen Kasse zu einem "No Brainer", der Anlegerdepots zeitnah beglücken sollte. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens und hat eventuell die Absicht, diese je nach Marktsituation – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter:** [**sharedeals.de/haftungsausschluss**](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/)**.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [DAX-Marktstudie: Eine Billion Euro unter der Lupe](https://www.sharedeals.de/dax-marktstudie-eine-billion-euro-unter-der-lupe/) **Published:** August 1, 2013 **Author:** Marc **Content:** Für den deutschen Leitindex ist 2013 schon jetzt ein Rekordjahr: Erstmals seit seinem 25-jährigen Bestehen übersprang der [DAX](http://de.finance.yahoo.com/echarts?s=^GDAXI#symbol=^GDAXI;range=1y) (WKN: 846900) die Marke von 8500 Punkten - ein neues Allzeithoch war die logische Folge. Angeführt von der [Continental AG](http://de.finance.yahoo.com/echarts?s=CON.DE#symbol=con.de;range=1y;compare=;indicator=volume;charttype=area;crosshair=on;ohlcvalues=0;logscale=off;source=undefined;) (WKN: 543900) mit über 35% Wertzuwachs seit Jahresbeginn zeigte sich der Großteil der 30 deutschen DAX-Unternehmen in den vergangenen Börsenmonaten performancestark, andere - wie die unter drastischen Verschiebungen im Kali-Markt leidende [K+S AG](http://de.finance.yahoo.com/echarts?s=SDF.DE#symbol=SDF.DE;range=1y) (WKN: KSAG88) - schwächelten zum Teil deutlich. Unsere Kollegen von Privat-Anleger.info haben die zusammen fast eine Billion Euro schweren DAX-Werte hinsichtlich Performance, Bewertung und Volatilität unter die Lupe genommen und eine kleine, informative Marktstudie veröffentlicht. **Kategorien:** Small Caps, Sonstiges --- ### [City Windmills - Rückenwind für Cleantech-Perle](https://www.sharedeals.de/city-windmills-ruckenwind-fur-cleantech-perle/) **Published:** April 19, 2012 **Author:** Marc **Content:** Ein spottbilliger Geheimtipp vor dem Ausbruch? [City Windmills Ltd.](http://finance.yahoo.com/echarts?s=CYW.F+Interactive#symbol=cyw.f;range=1y;compare=;indicator=volume;charttype=area;crosshair=on;ohlcvalues=0;logscale=off;source=undefined;) (WKN: A1H7ME) möchte zum globalen Marktführer im Bereich städtischer, als Werbeträger genutzter Windräder aufsteigen und hat hierfür alle Trümpfe in der Hand: Eine patentierte Technologie, ein starkes Management, einen riesigen Absatzmarkt sowie einen ersten Mega-Vertrag. Bei laut letztem Stand lediglich 10,8 Millionen ausstehenden Aktien wird das gesamte Unternehmen derzeit vom Markt mit nur rund 1,5 Millionen Euro bewertet. Das sollte sich schnell ändern, wenn City Windmills in Kürze auf Roadshows geht und mit aufsehenerregenden News aufwarten wird. Renommierte Analysten sehen für die Aktie riesiges Potenzial! **Mit "Windvertisern" zum globalen Marktführer?** Die von City Windmills entwickelten und raffinierterweise "Windvertiser" getauften Werbe-Windräder eignen sich beispielsweise hervorragend für die Dachinstallation oder die Anbringung auf Parkplätzen. Während gewöhnliche Windräder so verformt sind, dass eine effiziente Nutzung als Werbeträger keinen Sinn ergibt, sind die Windblätter der Windvertiser flach und ermöglichem dem Besitzer bei entsprechender Vermarktung durch Plakatwerbung ein Vielfaches an Umsatz. Selbstverständlich produzieren die Windvertiser zuverlässig Energie, deren Gewinnung sich dank großzügiger Subventionen in den Haupt-Zielmärkten USA, Kanada und Großbritannien ebenfalls lukrativ gestaltet. Produziert werden können die Windvertiser ohne viel Aufwand in jedem Land der Welt, so dass sich auch der lokale Vertrieb als simpel erweist. Als weitere Vorteile der Anlage werden niedrige Wartungskosten, Vogelsicherheit, Geräuschlosigkeit sowie eine einfache Installation und Selbstregulation aufgeführt. Zudem soll schon mit geringer Windgeschwindigkeit Energie produziert werden. Unternehmensangaben zufolge kann ein einziger Windvertiser an einem guten Ort bereits für 10.000 Euro Jahresumsatz sorgen. Dies entspricht den kompletten Anschaffungkosten - die Amortisationszeit ist somit denkbar kurz. **Extremer Rückenwind dank US-Regierung** Was der Markt bislang noch so gut wie gar nicht honoriert hat: City Windmills hat einen Mega-Handelsvertrag mit Federal Prison Industries, besser bekannt als [Unicor](http://www.unicor.gov/), geschlossen. Das Unternehmen ist ein Ableger des US-Justizministeriums und befindet sich komplett in Staatsbesitz. 2005 beschäftigte Unicor 40.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von rund einer Milliarde Dollar! Allein dieser Vertrag eröffnet City Windmills ein [Umsatzpotenzial von 80 Millionen Dollar](http://de.finance.yahoo.com/nachrichten/DGAP-News-City-Windmills-Ltd-equityst-2349116384.html). Dies ist allerdings nur ein kleiner Anfang, denn: Bis 2025 hat sich die US-Regierung zum Ziel gesetzt, dass alle Regierungs- und Behördengebäude 25% der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen gewinnen. Derzeit ist man durch Solartechnik bei gerade mal 3% angelangt. City Windmills ist hier zur genau richtigen Zeit am richtigen Ort und hat mit seinem Produkt und seiner bereits aufgebauten Geschäftsbeziehung zur Regierung beste Chancen, besonders stark zu profitieren! Die erste Produktionslinie soll in Kürze stehen, eine weitere wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. Wie attraktiv der Markt ist, hat seinerzeit unter anderem der US-Energiekonzern Sauer Energy erkannt und [plante](http://sauerenergy.com/index.php?option=com_content&view=article&id=180), bei City Windmills einzusteigen. Eine neue Unternehmensstrategie bei Sauer ließ den Deal im Februar dieses Jahres jedoch platzen. Unsere Meinung: City Windmills war einfach zu teuer! **Kursziele zwischen 1,25 und 15 Euro!** Wie Gründer und Finanzvorstand Sean Kelly bereits in einem [Interview](http://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=topstory&ID=3899) verlauten ließ, haben die Altaktionäre keineswegs vor, ihre Aktienpakete zu verkaufen und sogar eine entsprechende Vereinbarung getroffen. Hintergrund ist unter anderem, dass sich einige der Aktionäre ein eigenes Lizenzgeschäft aufbauen und Windvertiser in einer bestimmten Region exklusiv vertreiben möchten. Hierzu bedarf es laut Kelly einer entsprechenden Aktienanzahl. Während der Kurs der City-Windmills-Aktie derzeit im unteren zweistelligen Centbereich herumdümpelt, sieht beispielsweise das renommierte Analystenhaus von Silvia Quandt ein Kursziel von 1,25 Euro. Sean Kelly selbst hält demnächst sogar die [Marke von 15 Euro](http://www.sbroker.de/sbl/mdaten_analyse/audio_boerse_detail?articleID=20400#) für möglich! **Ex-Telekom-Amerika-Chef an der Spitze** Damit es zumindest mit dem Quandt-Kursziel auch klappt, sollte City Windmills seine Planzahlen erfüllen. Während man für dieses Jahr nach 0 Euro in 2011 mit bereits 20 Millionen Dollar Umsatz rechnet, sollen es im kommenden Jahr schon satte 60 Millionen sein. Dass es sich hier um seriöse Kalkulationen handelt und der Firma durchaus volles Vertrauen zu schenken ist, beweist die Position des CEOs: Mit Roland Bopp bekleidet ein international angesehener Top-Manager den Chefposten bei City Windmills. Bopp war jahrelang unter anderem Boss der US-Töchter von Mannesmann sowie der Deutschen Telekom. Man darf annehmen, dass seine Verbindungen dem Unternehmen wertvolle Tore öffnen, die anderen verschlossen bleiben... ***Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes*** *Der Autor erklärt im Besitz des Finanzinstruments sein zu können, auf das sich der hier publizierte Beitrag bezieht und er dieses jederzeit kaufen bzw. verkaufen kann. Für diesen Beitrag wurde der Autor finanziell entlohnt. Hierdurch besteht jeweils die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet. Der Autor übernimmt keine Gewähr auf Aktualität, Qualität, Vollständigkeit oder Korrektheit der bereitgestellten Informationen.* **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Chinook Therapeutics: NBC-Volltreffer mit +56% dank Übernahmeangebot!](https://www.sharedeals.de/chinook-therapeutics-nbc-volltreffer-mit-56-dank-uebernahmeangebot/) **Published:** Juni 12, 2023 **Author:** Jens Lion **Content:** Überraschung für Aktionäre von Chinook Therapeutics (WKN: A2QE43): Novartis kauft das Unternehmen für bis zu 3,5 Milliarden US$ und zahlt mit 40 US$ je Aktie stolze +67% Prämie auf den letzten Schlusskurs. Shortseller Muddy Waters hatte erst jüngst den Untergang der Firma prophezeit und muss einen ordentlichen Schlag einstecken! ℹ **Chinook Therapeutics vorgestellt** Chinook forscht an Nierenkrankheiten wie der IgA-Nephritis und befindet sich in mehreren Indikationen auf dem Weg zur Zulassung. Nach dem jüngsten Kurssprung ist die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf über 2,5 Milliarden US$ angeschwollen. ## Aktie wohlbekannt Chinook ging im Rahmen eines sogenannten Reverse Mergers an die Börse. Das bedeutete 2020 für Mitglieder des exklusiven No Brainer Clubs (NBC) schon [heftige Gewinne](https://www.sharedeals.de/aduro-biotech-142-alltag-im-no-brainer-club/) im dreistelligen Prozentbereich, doch endete damit nicht. Zum Vollzug der damaligen Transaktion sicherten sich Trader im NBC ein bedingtes Recht (kostenlos übrigens), ein sogenanntes „Contingent Value Rights“ (CVR), wodurch Aktionäre unter gewissen Umständen noch weitere Zahlungen erhalten werden. Seitdem flossen bereits erste Erträge und nun freuen wir uns, dass mit Novartis der Zahlungspflichtige deutlich finanzstärker geworden ist als Chinook selbst. Auch in dieser Transaktion gibt es für Inhaber der Chinook-Aktien ein CVR, welches Zahlungen leistet, sofern zwei Zulassungen bis zu festgelegten Zeitpunkten unter bestimmten Einschränkungen in den USA erfolgen. Dann können Aktionäre weitere 4 US$ je Aktie erhalten. ## Ist das CVR interessant? Findige Investoren werden sich die Frage stellen, ob es Sinn macht, in die Chinook-Aktie zu investieren. Mit gut 6,8% Rendite auf die reine Barkomponente zuzüglich des CVR(!) sieht das nach einem guten Geschäft aus. Die Transaktion soll im zweiten Halbjahr 2023 vollzogen werden. Doch warum ist der Spread zwischen Kurs und Übernahmepreis so hoch? Welche Rolle spielen Bemühungen der FTC, Fusionen im Sektor zu blockieren? Und wo wäre die Aktie jetzt fair bewertet? Ob es sich lohnt, hier noch zuzuschlagen oder ob man seine Stücke besser verkauft, habe ich Mitgliedern des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) heute detailliert ausgeführt. ## Kurioser Fehlschlag eines Short-Sellers Erst im Mai veröffentlichte der bekannte (und eigentlich geschätzte) Short-Seller Muddy Waters einen großen Bericht, weshalb Chinook viel zu teuer bewertet ist. Doch diese Bedenken verschwanden zügig. Der Report war flapsig recherchiert und verwechselte zahlreiche Terminologien und Funktionsweisen von Exklusivrechten im Biotech-Sektor.  ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen - Warum 2023 für Technologieunternehmen eine gefährliche Abwärtsspirale droht – aber Biotech-Unternehmen **ein Mega-Boom bevorsteht**! - Was der **Small-Cap-Effekt** bedeutet und wie Du **davon profitieren** kannst! - **Aktien-Tipp**: Dieses Biotech-Unternehmen hat gleich mehrere Eisen im Feuer, ist zurzeit völlig unterbewertet und damit unser **absoluter Favorit für 2023!** [**JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN**](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Gibt es Auswirkungen auf andere Papiere? Insgesamt handelt es sich um eine weitere positive Entwicklung für den Biotech-Sektor. Big Pharma kauft trotz höherer Zinsen fleißig Unternehmen und könnte es schaffen, zum ersten Mal seit 2019 ein Wachstumsjahr für M&A-Transaktionen im Sektor hinzulegen. Dabei ist vor allem interessant, dass aktuelle [Bedenken](https://www.reuters.com/markets/deals/ftc-effort-stop-amgens-horizon-takeover-faces-uphill-fight-2023-05-18/) der US-Wetttbewerbsbehörde FTC keine negativen Auswirkungen haben. **Lesetipp**: Spannende Biotech-Werte auf einen Blick. Entdecke unsere [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) und nutze unsere [aktuellen Biotech-News und Einschätzungen](https://www.sharedeals.de/category/biotech/), um auf dem Laufenden zu bleiben. 💬 **Chinook-Aktie: Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Forum der neuen Generation für Aktienraketen. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! Mit der Hilfe von mehr als **16.000 Sharedealern**. JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN [](javascript:void(0)) **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber und Mitarbeiter halten Aktien des besprochenen Unternehmens Chinook Therapeutics. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Catabasis meldet Phase-3-Meilenstein - Feedback "überwältigend"](https://www.sharedeals.de/catabasis-meldet-phase-3-meilenstein-feeback-ueberwaeltigend/) **Published:** Oktober 1, 2019 **Author:** Redaktion **Content:** Mit [Ansage](https://www.sharedeals.de/catabasis-top-manager-heuert-an-enrollment-news-in-kuerze/): Wie erwartet noch im September hat [Catabasis Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0) seine Phase-3-Rekrutierung vollständig abgeschlossen. Das gab die Firma gestern nachbörslich [bekannt](https://www.businesswire.com/news/home/20190930005768/en/Catabasis-Pharmaceuticals-Announces-Phase-3-PolarisDMD-Trial). Doch damit nicht genug: Aufgrund riesigen Interesses wurden sogar mehr Patienten aufgenommen als vorgesehen. Familien von Duchenne-Erkrankten weltweit haben Catabasis offensichtlich die Türen eingerannt und dafür gesorgt, dass noch mehr als die ursprünglich geplanten 125 Jungen an der vollfinanzierten Zulassungsstudie PolarisDMD teilnehmen können. Während andere Unternehmen um genug Probanden kämpfen, demonstriert Catabasis einmal mehr das unfassbare kommerzielle Potenzial seines DMD-Medikaments Edasalonexent. **Zulassung so gut wie sicher** Nach überragenden Langzeit-Ergebnissen in der Phase 2, bei denen Edasalonexent nicht nur ein **exzellentes Sicherheitsprofil** aufwies und einen **signifikant positiven Effekt** auf die vier wesentlichen Körperfunktionen in der zulassungsrelevanten "North Star Ambulatory Assessment" hatte, sondern auch vorteilhafte Effekte auf Herz, Knochen und Muskeln sowie günstige Kombinierbarkeit mit Gentherapien vermuten ließ, zweifeln Experten nicht mehr an der Zulassung des potenziellen DMD-Blockbusters. So ist das Medikament allem Anschein nach sogar viel besser, als es eigentlich sein müsste, um von Seiten der Gesundheitsbehörden die Marktfreigabe zu bekommen. Denn: Für die **tödliche** **Duchenne**-**Muskeldystrophie** gibt es bis heute kein steroidfreies und damit nebenwirkungsarmes Medikament, das für alle Erkrankten in Frage kommt. Ist Edasalonexent also zumindest sicher und nur im Ansatz effektiv, dürfte es dennoch seine Zulassung erhalten! > Wir freuen uns, diesen wichtigen Meilenstein zu erreichen. Das Interesse und die Rückmeldungen von Familien und Studienzentren waren überwältigend positiv. In einer Zeit, in der es mehrere Studien für Duchenne gibt, freuen wir uns sehr, dass sich Ärzte und Familien für die Phase 3 PolarisDMD-Studie von Edasalonexent entschieden haben. (Joanna Donovan, Chief Medical Officer Catabasis) In einem Jahr sollen die Phase-3-Ergebnisse nun vorliegen, auf deren Basis der **Zulassungsantrag** erfolgen kann. Klar ist: Zu diesem Zeitpunkt wird Catabasis bereits eine Bewertung in völlig anderen Dimensionen erfahren. Diese einmalige Chance gilt es zu nutzen! **Auf dem Weg zum Milliardenplayer?** Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass Edasalonexent zur neuen DMD-Standardtherapie werden wird. Als Beispiel seien die jüngsten, [**wahnsinnig vielversprechenden Aussagen**](https://www.sharedeals.de/catabasis-key-opinion-leader-setzt-auf-edasalonexent/) des Top-Wissenschaftlers Dr. H. Lee Sweeney oder die Gewinnung des Top-Managers [Andrew Komjathy](https://www.sharedeals.de/catabasis-top-manager-heuert-an-enrollment-news-in-kuerze/) zu nennen. > Edasalonexent hat das Potenzial, eine grundlegende Therapie zu sein, die Jungen unabhängig von ihrer zugrunde liegenden Mutation Vorteile bringt und die Muskel- sowie Herzfunktion und die Knochengesundheit positiv beeinflusst. Wir freuen uns auf den Abschluss der Studie im nächsten Jahr und arbeiten intensiv daran, Edasalonexent für Patienten verfügbar zu machen. (Joanna Donovan, Chief Medical Officer Catabasis) Börsennotierte DMD-Player im kommerziellen Stadium wie Sarepta oder PTC Therapeutics sind bereits **Milliarden wert**. Catabasis kommt hingegen mit einem aller Voraussicht nach haushoch überlegenen Produkt auf derzeit gerade mal 62,7 Millionen US-Dollar Marktkapitalisierung. Am kommenden Samstag generiert Catabasis weitere Aufmerksamkeit mit einer Präsentation Edasalonexents auf dem 24th International Congress of the World Muscle Society in Dänemark. Erst letzte Woche gab es zudem die verheißungsvolle Meldung, wonach das Potenzial Edasalonexents über DMD hinaus in einer weiteren seltenen Krankheit untersucht werde. Fakt ist: Seltene Erkrankungen (Rare Diseases) sind für Pharmafirmen aufgrund extrem hoher Medikamentenpreise, gigantischer Gewinnmargen, wenig Konkurrenz und geringen Anlaufkosten ein **wahnsinnig lukratives Geschäftsfeld**. Für Catabasis winkt bei Zulassung beispielsweise auch noch ein **Priority Review Voucher**, dessen Wert allein den gegenwärtigen Börsenwert des Unternehmens massiv übersteigen dürfte. **Jetzt heißt es: zurücklehnen und genießen!** Mit der nun erfolgen "Enrollment Completion" wird die Wall Street wachgerüttelt. **Schlagkräftige Investoren** werden sich über die nächsten Monate bei Catabasis positionieren wollen und für eine heftige **Korrektur der Unterbewertung** sorgen. Auch ein Buyout ist weiterhin jederzeit möglich, jedoch dürften von Seiten des Catabasis-Managements mittlerweile darart hohe und vom aktuellen Kursniveau um mehr als +1.000% abweichende Preise aufgerufen werden, dass für Interessenten derzeit wohl nur noch der Weg einer feindlichen Übernahme bliebe. Mitglieder des hochexklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) konnten ihre Position nach vorherigen Gewinnmitnahmen zuletzt noch einmal innerhalb unserer Kaufzone bis 5 US-Dollar deutlich ausweiten und freuen sich nun auf die **anstehende Kursrallye.** **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** catabasis --- ### [Catabasis: Immer mehr positive Daten - und Enrollment in L.A.!](https://www.sharedeals.de/catabasis-immer-mehr-positive-daten-und-enrollment-in-l-a/) **Published:** Juni 21, 2019 **Author:** Marc **Content:** **Unsere Aktie des Jahres steigt heute den 5. Tag in Folge. Jetzt unterstützen frische News die positive Dynamik: [Catabasis Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0) gibt heute präklinische [Forschungsergebnisse](https://www.bloomberg.com/press-releases/2019-06-21/catabasis-pharmaceuticals-presents-preclinical-data-showing-potential-for-bone-preservation-with-edasalonexent-in-duchenne) zum Knochenerhalt bekannt. Es zeigt sich immer mehr: Der DMD-Medikamentenkandidat Edasalonexent hat das Potenzial, zum unangefochtenen Goldstandard für die Behandlung der tödlichen Kinderkrankheit zu werden.** Die neuen Erkenntnisse wurden heute auf dem „Symposium on Muscle-Bone Interaction in Duchenne Muscular Dystrophy“ in Salzburg präsentiert. Eine Präsentation zur Konferenz findet sich mittlerweile auch online. Catabasis konnte in einem für DMD-Forschungen anerkannten Maus-Modell eine signifkante Überlegenheit Edasalonexents gegenüber dem bis dato als Standardtherapie eingesetzten Steroid Prednisolone nachweisen. Der Einsatz des potenziellen DMD-Kassenschlagers zeigte nach 6 Monaten Behandung knochenschonende Effekte und eine deutlich höhere kortikale Dichte, Dicke und Länge der Knochen im Vergleich zu Prednisolone. ### Liste an Vorteilen immer länger Die neuesten Studienresultate reihen sich ein in eine immer länger werdende Liste an Belegen für die Wirksamkeit Edasalonexents an vielen Fronten und untermauern frühere Ergebnisse, wonach DMD-Patienten mit Edasalonexent-Behandlung ein mit gesunden Kindern vergleichbares Wachstum erfahren. > ### Catabasis ist der Ansicht, dass die Behandlung von DMD durch Hemmung von NF-kB mit Edasalonexent das Potenzial hat, den Knochenverlust zu verringern und das Wachstum neuer Knochen bei DMD-Betroffenen zu fördern. Die vielen nun schon deutlich belegten Effekte Edasalonexents sind unter anderem in der aktuellen Unternehmenspräsentation dargestellt. Das Wichtigste: Das Medikament zeigte bis zuletzt ein sehr gutes Sicherheitsprofil ohne schwere Nebenwirkungen. Bei 15.000 DMD-Fällen allein in den USA und einem realistischen Behandlungspreis von mindestens 100.000 Dollar pro Jahr und Patient, besitzt Edasalonexent fraglos ein Milliardenpotenzial. Klar ist: Je mehr positive Effekte das Mittel nachweisen kann, desto höher ist der Preis, den Catabasis gegenüber Gesundheitsbehörden und Krankenkassen rechtfertigen kann. ### Rekrutierung in Los Angeles gestartet SD-Informationen zufolge ist mit Los Angeles mittlerweile der vorletzte US-Standort für die laufende PolarisDMD-Zulassungsstudie an den Start gegangen. Neben Chicago fehlen damit nur noch Ottawa in Kanada sowie Sydney in Australien. Wir rechnen innerhalb der nächsten 2 Wochen mit dem offiziellen Enrollment-Abschluss und damit 125 rekrutierten Jungen. Weshalb die Catabasis-Aktie in Kürze weiter durch die Decke knallen dürfte und wir unseren Lesern von größeren Gewinnmitnahmen abraten, haben wir gerade erst [erläutert](https://www.sharedeals.de/catabasis-uebernahme-nur-noch-eine-frage-von-tagen/). Im Verlaufe des Sommers rechnen wir mit deutlich [zweistelligen Notierungen](https://www.sharedeals.de/catabasis-double-digits-mit-ansage/). Sollte es zu einem kurzfristigen Buyout kommen, sind dann bereits Aktienpreise jenseits von konservativen 30 oder gar optimistischen 50 Dollar drin! **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Catabasis: Großes Webinar liefert Studien-Updates - jetzt anmelden!](https://www.sharedeals.de/catabasis-grosses-webinar-liefert-studien-updates-jetzt-anmelden/) **Published:** März 25, 2019 **Author:** Marc **Content:** **[Catabasis](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0), unsere Aktie des Jahres, liefert und liefert. Nicht nur liegen wir seit unserer Erstvorstellung bereits deutlich vorne. Auch operativ könnte es bei unserer Biotechperle nicht besser laufen. Schon am Donnerstag folgt das nächste größere Event, welches die Aufmerksamkeit rund um das Unternehmen weiter anheizen wird.** In Zusammenarbeit mit der Non-Profit-Organisation [CureDuchenne](https://www.cureduchenne.org/) wird Catabasis am kommenden Donnerstag um 18.00 Uhr deutscher Zeit ein großes Webinar veranstalten. In dem einstündigen Online-Seminar, für das sich jeder Interessierte im Vorfeld hier anmelden kann, wird Catabasis über drei seiner Studien zum potenziellen DMD-Blockbuster Edasalonexent berichten. Hierzu zählen Ergebnisse des Phase-2-Trials MoveDMD, Updates zur laufenden PolarisDMD-Phase-3 sowie eine Einführung in die in Kürze startende GalaxyDMD-Erweiterungsstudie. Das Webinar wird unter anderem begleitet von Catabasis-Medizinchefin Dr. Joanne Donovan und Studienleiterin Dr. Erika Finanger vom Doernbecher Children’s Hospital in Oregon. Wir gehen davon aus, dass die Veranstaltung aufgrund der erwarteten Anmeldungen aus dem SD-Umfeld zur **erfolgreichsten ihrer Art** wird und das positive Sentiment in Bezug auf Catabasis weiter stärkt. Nach einer kurzen Verschnaufpause wird der nächste Ausbruch nicht mehr lange auf sich warten lassen. Quelle: ariva.de ### CureDuchenne großer Sarepta-Unterstützer Interessant ist, dass CureDuchenne schon vor Jahren als [intensiver Förderer](https://www.cureduchenne.org/press-release/cureduchenne-supported-sarepta-therapeutics-research-study-for-the-treatment-of-duchenne-muscular-dystrophy/) von Sarepta Therapeutics auftrat (unter anderem mit [Webinars](https://www.cureduchenne.org/blog/highlights-from-the-sarepta-webinar-regarding-etiplersen-and-additional-exon-skipping-programs-for-duichenne-muscular-dystrophy/)) und das Unternehmen auch finanziell unterstützte, bevor Sarepta 2016 mit Exondys 51 das erste DMD-Medikament auf den Markt brachte. Das Präparat, das für lediglich 13% der Erkrankten als Therapie in Frage kommt, spielt bereits jetzt **über 300 Millionen Dollar Jahresumsatz** ein. Die Sarepta-Aktie konnte im Zuge der Zulassung von Exondys 51 zwischen Februar 2016 und Juni 2018 in der Spitze um **+1.630%** an Wert gewinnen und kommt aktuell auf einen Börsenwert von über 9 Milliarden Dollar. Demgegenüber steht aktuell Catabasis mit nicht mal 90 Millionen Dollar Marktkapitalisierung, also weniger als 1% der Sarepta-Bewertung. Dabei ist es Catabasis, das im DMD-Rennen um die **erste steroidfreie Grundtherapie für alle Erkrankten** nach derzeitigem Erkenntnisstand die besten Karten haben dürfte. Über die guten Gründe, die für einen **Catabasis-Buyout durch Sarepta** sprechen, hatten wir unlängst [berichtet](https://www.sharedeals.de/catabasis-oppenheimer-mit-kursziel-72-interesse-von-sarepta/). Klar ist: Sarepta ist derzeit der führende DMD-Player und will es unbedingt bleiben. Dafür müssen aus unserer Sicht Zukäufe her, denn der Erfolg der eigenen Pipeline ist noch zu ungewiss. Die neuesten Daten und Managament-Aussagen zu Edasalonexent in Kombination mit Exondys sind äußerst verheißungsvoll und fraglos mit ein Grund für das wachsende Interesse der Wall Street an der Catabasis-Aktie. ### 850 Millionen Dollar Peak Sales Die Analysten sind zunehmend optimistischer: Oppenheimer, das ein **Kursziel von 72 USD** für die Catabasis-Aktie ausgerufen hat, erwartet für Edasalonexent nun Spitzenumsätze von 850 Millionen Dollar nach 500 Millionen zuvor. Ein Grund ist, dass man aufgrund der positiven Daten von einem höheren Produktpreis ausgeht. Oppenheimer veranschlagt in seiner Analyse **schon ein Jahr nach Zulassung 147 Millionen Dollar Umsatz** bei weniger als 12 Millionen Dollar Herstellungskosten. Aufgrund der exzellent vernetzten DMD-Community bei einem gleichzeitig kommerziell noch kaum bespielten Therapiefeld dürfte der Ramp-up des Produkts auch in Bezug auf den Vermarktungsaufwand äußerst effizient erfolgen - erst recht für ein Unternehmen mit bereits etablierten Vertriebsstrukturen, wie Sarepta... Quelle: Oppenheimer **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Catabasis: Double Digits mit Ansage!](https://www.sharedeals.de/catabasis-double-digits-mit-ansage/) **Published:** Mai 21, 2019 **Author:** Marc **Content:** **Realisierte Gewinnmitnahmen unsererseits ändern nichts an unserer Überzeugung: [Catabasis](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0) bleibt zu Recht Aktie des Jahres und wird mit ziemlicher Sicherheit schon in einigen Wochen neue, deutlich höhere Kursregionen ansteuern.** Nachdem wir uns aus unserer ehemaligen Top-Empfehlung Palatin Technologies (WKN: A1C538) mittlerweile komplett [verabschiedet](https://www.sharedeals.de/palatin-sd-hammer-mit-erneuten-100-in-3-monaten-und-jetzt/) haben und SD-Leser mit dieser bis dato rund +500% Kursgewinn realisieren konnten, legen wir unseren Fokus nun verstärkt auf Catabasis. Hier stehen seit der ersten Kursfeststellung nach unserer [NBC-Empfehlung](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) im Januar aktuell +83% Wertzuwachs zu Buche. Das ist erst der Anfang. ### Enrollment-Abschluss wird neues Momentum entfachen Operativ macht Catabasis extrem gute Fortschritte am laufenden Band, wie jüngst erst wieder der neueste [Quartalsbericht](https://www.sharedeals.de/catabasis-meldet-starken-fortschritt-aufwaertstrend-intakt/) bestätigte (aktuelle Corporate Presentation). Es zeichnet sich ab, dass Catabasis mit Edasalonexent eine **neue Grundtherapie für die tödliche** **Duchenne-Muskeldystrophie** zur Marktreife bringen kann. Die bisherigen Forschungsergebnisse lassen kaum noch Zweifel an einer Nicht-Zulassung des Mittels aufkommen. Catabasis plant den **Zulassungsantrag Anfang 2021**, sprich in weniger als 2 Jahren. Bis dahin sollen weitere Studiendaten, allen voran die finalen Phase-3-Ergebnisse, vorliegen. In den kommenden Wochen soll die Rekrutierung in der Zulassungsstudie abgeschlossen sein. Wir rechnen fest mit Juni. Betroffene Familien und behandelnde Ärzte weltweit zeigen **hohen Enthusiasmus für Edasalonexent**, weshalb die Aktivierung globaler Studienstandorte und das anschließende Enrollment im Eiltempo voranschreiten. Wir gehen davon aus, dass die Aktie mit dem wichtigen Meilenstein der abgeschlossenen Rekrutierung neue Dynamik erfahren wird. Weitere Profi-Anleger werden die Unterbewertung Catabasis' erkennen und sich in den Wert einkaufen wollen. ### Das vergessene Ass im Ärmel Ambitionierte Kursziele für Catabasis wie die [72 USD von der Investmentbank Oppenheimer](https://www.sharedeals.de/catabasis-oppenheimer-mit-kursziel-72-interesse-von-sarepta/) kommen nicht von ungefähr, sondern sind völlig nachvollziehbar. Mit aktuell lächerlichen 90 Millionen Dollar Marktkapitalisierung beträgt die reine Asset-Bewertung Edasalonexents kaum über 40 Millionen Dollar. Dem gegenüber stehen nicht nur mögliche Spitzen-Jahresumsätze von mehr als 500 Millionen USD bei außerordentlich hohen Gewinnmargen (es wird ein jährlicher Behandlungspreis von circa **100.000 Dollar pro Patient** erwartet) und vergleichsweise sehr niedrigen Anlaufkosten in der Vermarktung, sondern vor allem auch der von vielen übersehene **Priority Review Voucher der US-Gesundheitsbehörde FDA**, der im Falle einer Zulassung winkt. Ein PRV spült in der Regel einen dreistelligen Millionenbetrag in die Kasse. Quelle: priorityreviewvoucher.org Der Priority Review Voucher wird an Unternehmen vergeben, die ein Medikament gegen seltene Kindererkrankungen erfolgreich zur Zulassung geführt haben und wurde seit Einführung jedes Jahr - wenn überhaupt - nur wenige Male vergeben. Erhält Edasalonexent bis Oktober 2022 die Zulassung (derzeit ist mit mindestens einem Jahr früher zu rechnen), erhält Catabasis diesen **extrem wertvollen Voucher**. Die hierfür nötige "Rare Pediatric Disease Designation" hatte Catabasis bereits 2015 bekommen. Üblicherweise werden die Voucher von den Eigentümern im Anschluss für einen stolzen Preis an große Pharmakonzerne veräußert, die dann ein eigenes Medikament ein paar Monate eher als üblich auf den Markt bringen können. Wie die obige Grafik zeigt, haben die meisten Verkäufe der Voucher einen dreistelligen Millionenbetrag in die Kassen der Verkäufer gespült. Allein der zu erwartende Erhalt des Vouchers würde also locker **100 Millionen Dollar Aufschlag auf die Bewertung** von Catabasis rechtfertigen! ### 10+ USD bis Sommer Wir lehnen uns kaum aus dem Fenster, wenn wir **zweistellige Notierungen** bei der Catabasis-Aktie bis Sommer ankündigen. Lediglich unerwartete Negativmeldungen oder ein extrem schlechtes Marktumfeld wie Ende letzten Jahres könnten den "Double Digits" aus unserer Sicht noch im Wege stehen. Bis zum Phase-3-Readout nächstes Jahr sehen wir einen fairen Enterprise Value von konservativ 200-300 Millionen Dollar. Bei jederzeit möglichen Lizenzdeals oder gar einem weiterhin sehr realistischen Buyout winken darüber hinaus selbstverständlich **Kurs-Vervielfacher aus dem Stand**. NBC-Chefanalyst "Hai" will seine letztjährige Performance im laufenden Jahr toppen - Catabasis soll einer der Rendite-Garanten sein. Quelle: privat **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Cassona-Aktie: Achtung, groteske Überbewertung!](https://www.sharedeals.de/cassona-aktie-achtung-groteske-ueberbewertung/) **Published:** Mai 5, 2014 **Author:** Marc **Content:** Einmal mehr werden heute die Aktien der Cassona SE (WKN: A1C6T6) beworben. Für den "Spekulantenbrief" sei die Rohstoff-Beteiligungsgesellschaft «grotesk unterbewertet», schließlich spreche man von einem «Meister in Punkto Wertsteigerung». Die Fakten sehen anders aus: Fast das gesamte bilanzierte Vermögen der Gesellschaft bestand zum Ende letzten Jahres aus einer Darlehensforderung an ein verbundenes Unternehmen sowie einem Kassenbestand von nur rund 100.000 Euro. Wie belastbar das ohnehin sehr überaschaubare Eigenkapital in Höhe von 1,7 Millionen Euro tatsächlich ist, erscheint fraglich. Trotz der offensichtlich nur arg beschränkten Geschäftstätigkeit musste Cassona 2013 einen Verlust über circa 223.000 Euro verbuchen. Aberwitzig werden diese Kennzahlen, wenn man sich die Börsenwertung vor Augen führt: Bei 2,25 Millionen ausstehenden Aktien und einem Kurs von über 40 Euro besitzt Cassona eine utopisch hohe Marktkapitalisierung von beinahe 100 Millionen Euro! Ein ernsthaftes Investment bei Cassona ist somit aus unserer Sicht zum Scheitern verurteilt. Es könnte die Vermutung entstehen, dass Aktien nach und nach zu völlig überteuerten Preisen an naive Kleinanleger verkauft werden sollen. Bereits zweimal kam es bei Cassona zu einem Kursrutsch von bis zu 70% innerhalb kurzer Zeit. Möglicherweise sollten diese Bewegungen auch Aufmerksamkeit wecken und die Handelsliquidität erhöhen. Mit Blick auf Cassonas Vermögenslage blieb das Kursniveau jedenfalls auch nach den massiven Korrekturen stets absurd hoch. Wie wichtig den handelnden Personen ein hoher Aktienpreis ist, zeigte schon ein 2011 geführtes Radio-Interview mit dem ehemaligen Verwaltungsratschef Oliver Walangitang. Dieser hatte auf die Frage nach dem Grund des auffällig hohen Aktienkurses von damals sogar über 80 Euro nicht wirklich eine nachvollziehbare Erklärung, sondern begründete diesen schlicht mit dem Vertrauen von Anlegerseite. Der Hinweis auf noch weitaus größere Potenziale für den Kurs durfte anschließend natürlich nicht fehlen. Die Frage nach den Ankeraktionären der Gesellschaft beantworte Walangitang mit «internationalen Privatinvestoren». Hierzu dürfte auch Verwaltungsratsmitglied Jonathan Dariyanani zählen. Dariyanani war unter anderem CEO der Internet-Beteiligungsgesellschaft Sargas Capital, deren Aktien 2012 vom Handel an deutschen Börsen ausgeschlossen wurden. Die BaFin war hier seinerzeit dem Verdacht des Insiderhandels und der Marktmanipulation nachgegangen. Ob man anderen Herren aus Cassonas Chefetage Vertrauen schenken möchte, bleibt jedem selbst überlassen. Der aktuelle Unternehmenschef Guido Quadri scheint jedenfalls auch Gefallen daran zu haben, die Aktie zum Schwerpunkt seiner Berichterstattung zu machen. So fällt im fundamental wenig aussagekräftigen und fehlerbehafteten Aktionärsbrief von letztem Monat ganze 14 Mal das Wort "Aktie...". Eine kurzfristig positive Entwicklung des Cassona-Kurses möchten wir gar nicht ausschließen, da dieser weiterhin unter der Kontrolle weniger Marktteilnehmer zu sein scheint und damit relativ einfach gesteuert werden könnte. Für ernsthafte Investoren gilt unserer Meinung nach: Finger weg! **Kategorien:** Small Caps --- ### [Bee Vectoring: Umsätze jetzt zum Greifen nah!](https://www.sharedeals.de/bee-vectoring-umsaetze-jetzt-zum-greifen-nah/) **Published:** August 23, 2017 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** **Mit dieser Hammer-Nachricht schlägt Bee Vectoring Technologies (WKN: A14WDZ) ein neues Kapitel auf: Wie soeben durchgesickert ist, hat das Unternehmen einen ersten schlagkräftigen Distributor für den Vertrieb der Bee-Technologie gewinnen können. Damit ist die lange erwartete Kommerzialisierung endlich Realität geworden. Das aktuelle Kursniveau der Aktie dürfte damit bald endgültig der Vergangenheit angehören - eine Neubewertung steht unmittelbar bevor.** Noch ist die Nachricht nicht offiziell - doch wie heute Morgen durch eifrige Leser im [sharedeals.de-Live-Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat) bekannt wurde, befindet sich bereits eine neue Hammer-News für heute kurz vor der Veröffentlichung. Demzufolge hat das Unternehmen in Florida erfolgreich einen Distributionsvertrag unterzeichnet. Erste Farmer-Kunden sollen noch für die im Dezember startende Erdbeer-Saison gewonnen werden, wobei das Bee-Management alleine für Hillsborough County in Florida das jährliche Umsatzpotenzial mit Erdbeeren auf 7,5 Mio. CAD beziffert. ### Florida mit Fokus auf Bio-Bauern nur der Anfang Der Distributions-Partner Guardian Soil Solutions ist nicht von ungefähr ausgewählt worden. Der dortige Unternehmensgründer Josh Young war zuvor in ähnlicher Position für die Tenkoz-Gruppe, den führenden Vertrieb für Pflanzenschutz in den USA, tätig. Aus dieser Zeit bestehen enge Kontakte zu sämtlichen Erdbeer-Farmen in der Region, die Guardin Soil nun mit ökologisch nachhaltigen Alternativen bedienen möchte. Guardian Soil hat mit Bee Vectoring bereits in den [jüngst abgeschlossenen Feldversuchen in Florida](https://www.sharedeals.de/2017/05/bee-vectoring-explodiert-grossstudie-liefert-sensationelle-ergebnisse/) kooperiert und konnte durch die exzellenten Versuchsergebnisse endgültig überzeugt werden. Nach unseren Informationen wurden bereits erste Meetings mit potenziellen Kunden organisiert. Genauere Details zum Start der Kommerzialisierung plant das Unternehmen nach eigenen Angaben bis Ende August zu veröffentlichen. Guardian Soil wird die Farmer in Florida vor Ort während der Saison mit dem notwendigen Bee-Equipment versorgen. Bee Vectoring berechnet den Farmern monatlich eine flächenabhängige Lizenz-Gebühr für die Nutzung. Dabei soll es nach Angaben von Bee-CEO Malik Ashish aber nicht bleiben: Weitere Gespräche über den Einsatz der Bee-Technologie für andere Obst-/Gemüsesorten bzw. in anderen US-Bundesstaaten werden bereits geführt. ### Bee-Aktie attraktiver denn je Alleine mit Erdbeerfeldern in Florida sieht das Management ein jährliches Umsatzpotenzial für Bee Vectoring von 7,5 Mio. CAD. Demgegenüber steht beim aktuellen Aktienkurs von 0,23 CAD eine Unternehmensbewertung von nur 12,5 Mio. CAD. Mit ersten Umsätzen dürfte dieses Bewertungsniveau endgültig hinfällig sein. Bis tatsächlich eine [Unternehmensbewertung von einer halben Milliarde](https://www.sharedeals.de/2017/05/bee-vectoring-in-5-bis-7-jahren-eine-halbe-milliarde-dollar-wert/) erreicht wird, dürfte noch einige Zeit ins Land gehen. Doch der aktuelle Risikoabschlag, der einem Unternehmen in einer frühen Versuchsphase gerecht werden würde, ist nun unserer Ansicht nach nicht mehr nachvollziehbar. Sobald Nachrichten über erste Umsätze veröffentlicht werden, dürfte der Kurs schon deutlich höher notieren. Anleger haben daher wohl aktuell letztmalig die Gelegenheit, auf einem Niveau von unter 0,25 CAD zuzugreifen. **Interessenkonflikt: Für die Berichterstattung über das Unternehmen wurde der Herausgeber bull markets media GmbH entgeltlich entlohnt. Herausgeber und Autor halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien bzw. Aktienoptionen des besprochenen Unternehmens und haben – wie andere Aktionäre auch – die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern bzw. auszuüben und könnten dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht jeweils konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte [Haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) beachten.** **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Bayer: Tiermedizinsparte weg - Glyphosat-Alternative dazu?](https://www.sharedeals.de/bayer-tiermedizinsparte-weg-glyphosat-alternative-dazu/) **Published:** Juni 18, 2019 **Author:** Marc **Content:** **[Bayer](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie/) (WKN: BAY001) steht vor einem Verkauf seiner Tiermedizinsparte: Laut Bloomberg erwägt der chinesische Fosun-Konzern einen Erwerb des hochmargigen Bereichs (24% ber. EBITDA-Marge). Bayer-Vorstandschef Baumann nannte gegenüber Investoren solche Pläne (wir [berichteten](https://www.sharedeals.de/bayer-nach-lichtblicken-muss-man-suchen-aber-es-gibt-sie/)). Schon bald könnte womöglich Vollzug gemeldet werden.** Gleichzeitig will Bayer seine Innovationsgrenzen ausloten. Glyphosat soll nach Konzernangaben "weiterhin eine wichtige Rolle in der Produktpalette spielen". Parallel will der 42-Milliarden-Konzern "in zusätzliche Methoden zur Unkrautbekämpfung" investieren. Insgesamt 5 Milliarden Euro stellt Bayer in den nächsten zehn Jahren zur Entdeckung von "neuen Wirkungsweisen" und "maßgeschneiderten Lösungen" zur Verfügung. Bayer könnte durch den Verkauf der Tierarznei-Sparte wichtige Mittel generieren, die dem Unternehmen in der "Glyphosat-Krise" gut zu Gesicht stehen. Im Mai teilte Bayer mit, dass mit Beiersdorf ein Käufer für das unter der Marke Coppertone betriebene Geschäft für Sonnenschutzprodukte gefunden sei. Die Transaktion soll nach kartellrechtlicher Zustimmung im dritten Quartal über die Bühne gehen. Beiersdorf zahlt 550 Millionen Euro an Bayer. **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Barrick Gold: Verkauf von Milliardenprojekt an Saracen](https://www.sharedeals.de/barrick-gold-verkauf-von-milliardenprojekt-an-saracen/) **Published:** November 19, 2019 **Author:** Andreas Lambrou **Content:** Die beiden größten Goldminenkonzerne zusammen in einer News mit einem Junior-Produzenten, das ist selten. Der zweitgrößte Goldminenkonzern [Barrick Gold](https://www.sharedeals.de/barrick-gold-aktie/) (WKN: 870450) macht mit dem Konzernumbau ernst und verkauft seine australische Beteiligung an der Kalgoorlie Super Pit-Mine an das Junior-Goldminenunternehmen [Saracen Mineral](https://www.sharedeals.de/?s=Saracen%20Mineral) (WKN: A0MN37). Auch der größte Goldkonzern der Welt, [Newmont Goldcorp](https://www.sharedeals.de/?s=Newmont) (WKN: 853823), mischt bei der Partie mit. Eine Transaktion mit einer so großen bedeutsamen Mine mit einer unglaublichen Historie, wie sie die **Kalgoorlie Super Pit-Mine** besitzt, ist nicht alltäglich. Darum will ich die Transaktion kurz beschreiben. Mehr als 18 Mio. Goldunzen wurden von diesem westaustralischen Weltvorkommen in den letzten 30 Jahren gewonnen. Beim aktuellen Goldpreis von 1.460 US$ entspräche dies heute einem Wert von 26 Mrd. US$. Mit weiterhin mindestens **7,3 Mio. Goldunzen an Reserven** sowie wenigstens **4,4 Mio. Unzen an Ressourcen** plus ungeahnter **Explorationspotenziale** – in einem der weltweit bedeutendsten Abbaugebiete mit historisch über **60 Mio. Goldunzen** Produktion – ist auch die Zukunft gesichert. **Im Dezember werden Produktionsziele für 2020 veröffentlicht** Seit zwei Jahren läuft bei dieser Mine die Produktionsrate zwar niedriger als zuvor, weil ein Erdrutsch die Zufahrt in den Tagebau erschwerte, dennoch werden auch 2019 voraussichtlich 490.000 Unzen gefördert und ab 2020 soll die Jahresproduktion mindestens 730.000 Unzen erreichen, was dem langfristigen Durchschnitt dieser Mine entspricht. Es wird erwartet, dass der Betreiber der Mine und Eigentümer des zweiten 50% Anteils, der Konzern **Newmont Goldcorp**, spätestens im Dezember einen aktualisierten längerfristigen Produktionsausblick für den Super Pit veröffentlichen wird. Es handelt es sich bei dem Projekt um ein „Weltvorkommen“ und darum war es auch kein Problem, einen Käufer für den 50%-Anteil von Barrick zu finden. **Saracen Mineral Holdings stemmt die Übernahme aus eigener Kraft** Normalerweise werden solche Megaprojekte eher zwischen den großen Senior-Produzenten hin und her geschoben. Es ist also durchaus außergewöhnlich und spricht für einen erneuten Bullenmarkt, dass Saracen Mineral Holdings, ein mittelgroßer Produzent mit knapp 3 Mrd. AU$ Marktkapitalisierung nun zum Zug kommt und den Kaufpreis von 750 Mio. US$ (1,1 Mrd. AU$) überwiegend aus einer Kapitalerhöhung selbst finanziert, die man bei institutionellen Investoren platzieren wird. Saracen beabsichtigt, rund 796 Millionen AU$ über eine institutionelle Platzierung neuer Aktien aufzunehmen. Der Rest des Kaufpreises wird aus einem vorrangig besicherten Darlehen in Höhe von 450 Millionen AU$ finanziert. Das Management verkündete: > Wir sind stolz darauf, diese Übernahme bekannt zu geben, von der wir glauben, dass sie für Saracen von grundlegender Bedeutung sein wird. Die Super Pit ist eine australische Tier-1-Goldmine mit einer hervorragenden Erfolgsbilanz bei stabiler Goldproduktion und Cash-Generierung über viele Jahrzehnte. Die Aktie von Saracen Mineral wurde gestern beim Kurs von 3,39 AU$ vom Handel ausgesetzt. Es wird spannend, wie Aktionäre den Deal bewerten. In der Regel ist bei so einem stark „verwässernden“ Ereignis erst einmal ein kräftiger Abschlag auf den Kurs möglich. **Eine Übernahme zu einem fairen Preis** Auf jeden Fall ist der Kaufpreis für den 50%-Anteil, der eine Bewertung von 1,5 Mrd. US$ impliziert, ambitioniert, obgleich im aktuellen Umfeld für den Goldpreis nicht zu teuer. Wenn man den bezahlten Preis mit den vorhandenen Reserven, Ressourcen und dem weiteren Explorationspotenzial gegenüberstellt, kommt man auf 128 US$ pro Unze. Das würde bei zuletzt 750 US$ Förderkosten (AISC) pro Unze, eine hohe Profitabilität ermöglichen. Wenn Sie sich für diesen Übernahme-Deal interessieren, sollten Sie die Präsentation anschauen. **Profitieren Sie heute GRATIS und risikolos von meinen nächsten Volltreffern** Von meiner Arbeit und dessen Qualität sowie den Aussichten auf exorbitante Kursgewinne in Ihrem Depot bin ich so überzeugt, dass ich Ihnen heute eine einmalige, exklusive Möglichkeit geben möchte, das Goldherz PLUS-Abo kostenlos zu testen. [**Testen Sie hier risikolos und 30 Tage mein Premium-Produkt**](http://www.goldherzreport.de/plus/) Erlauben Sie mir, dass ich Sie überzeuge. Wenn Ihnen das Produkt nicht zusagt, können Sie innerhalb von 4 Wochen jederzeit kündigen und erhalten Ihr Geld zurück. [GOLD Chart](https://de.tradingview.com/symbols/NYSE-GOLD/) von TradingView **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Barrick Gold --- ### [BASF-Aktie: Gerade noch die Kurve bekommen?](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-gerade-noch-die-kurve-bekommen/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die BASF-Aktie hat in den vergangenen Tagen erneut Nerven gekostet. In meiner [Analyse von Ende August](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-ruecklauf-nach-plan-folgt-jetzt-der-naechste-schub/) hatte ich den Bereich um 50,08 € als entscheidende Unterstützung für den nächsten Rally-Versuch definiert. Dieser wurde zuletzt nochmals auf die Probe gestellt, doch ein nachhaltiger Bruch blieb aus und zugleich hielt die steigende Aufwärtstrendlinie. Mit aktuell 50,62 € haben die Käufer damit gerade noch die Kurve bekommen, müssen den jüngsten Konter nun allerdings bestätigen. ## Evonik-Poker sorgt für Unsicherheit Unter dem Punkt [„Der Markt fordert Disziplin“](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-evonik-sagt-nein-bis-27-e-waere-luft/) ordnete mein Kollege Vincent Uhr gestern die jüngsten Spekulationen um eine mögliche Evonik-Übernahme ein. Demnach soll Evonik ein BASF-Angebot von ungefähr 22,15 € je Aktie beziehungsweise rund 10,3 Milliarden € zunächst abgelehnt haben. Strategisch könnte ein Zusammenschluss aufgrund erheblicher Synergien durchaus Sinn ergeben, doch Anleger fürchten, dass BASF während des eigenen Konzernumbaus für eine Großübernahme zu tief in die Tasche greifen könnte. Operativ läuft es bei BASF inzwischen deutlich besser. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +16,4% auf 17,2 Milliarden €, während das EBITDA vor Sondereinflüssen um +53,6% auf 2,45 Milliarden € zulegte. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern inzwischen ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden €. Zusätzlich läuft seit August ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 1 Milliarde €, nachdem von November 2025 bis Juni 2026 bereits Aktien für rund 1,5 Milliarden € zurückgekauft worden waren. **Überdies fern von Chemie:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt hervorgehobene Unterstützungsbereich um 50,08 € hat seinen ersten größeren Belastungstest bestanden. Zugleich wurde die seit dem Julitief verlaufende Aufwärtstrendlinie verteidigt, sodass das bevorzugte Szenario weiterhin nach oben weist. Kann sich BASF nun oberhalb von 50,08 € stabilisieren, dürfte zunächst 51,66 € wieder in den Fokus rücken. Darüber wartet bei 52,68 € der nächste entscheidende Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch würde anschließend Potenzial bis 54,04 und 54,93 € eröffnen. Von Entwarnung kann allerdings noch nicht gesprochen werden. Fällt die Aktie nachhaltig unter 50,08 € und verliert damit zugleich die steigende Trendlinie, wäre die jüngste Rettung hinfällig. In diesem Fall dürfte sich die Korrektur zunächst bis 47,40 € ausweiten. Nur wenig darunter wartet bei 46,78 € die nächste Unterstützung. Spätestens in diesem Bereich müssten die Käufer erneut eingreifen, damit aus dem aktuellen Aufwärtstrend keine größere Trendwende nach unten entsteht. Die BASF-Aktie hat an der entscheidenden Marke von 50,08 € gerade noch die Kurve bekommen und damit den kurzfristigen Aufwärtstrend verteidigt. Solange diese Zone hält, bleiben 51,66 und anschließend 52,68 € meine nächsten Ziele. Oberhalb davon wären wieder Kurse bis 54,93 € möglich. Ein nachhaltiger Bruch von 50,08 € würde das Bild dagegen deutlich eintrüben und 47,40 beziehungsweise 46,78 € auf die Agenda setzen. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit rund 43 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** BASF, BASF-Aktie, BASF-Analyse, BASF-Chartanalyse --- ### [BMW-Aktie: Wann fällt die Marke von 50 €?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-wann-faellt-die-marke-von-50-e/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der BMW-Aktie hat sich der zuletzt fragile Boden inzwischen als nicht belastbar erwiesen. In meiner [Analyse von Anfang September](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-wie-belastbar-ist-dieser-boden/) hatte ich unterhalb von 58,42 € zunächst 54,36 € und anschließend Kurse um 50 € als mögliche Ziele aufgerufen. Die erste Marke wurde mit einem bisherigen Wochentief bei 54,56 € nun nahezu punktgenau erreicht. Zwar kann sich der Titel aktuell wieder auf 56,16 € erholen, am übergeordneten Abwärtstrend ändert dies jedoch wenig. ## Neue Klasse soll die Wende bringen In seinem heutigen Vormittagsbeitrag [„BMW-Aktie: Reicht das wirklich?“](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-reicht-das-wirklich/) ordnet mein Kollege die Aussagen rund um den zweitägigen Kapitalmarkttag ein. Im Zentrum steht dabei einmal mehr die Neue Klasse, mit der BMW-Kosten senken und die zuletzt massiv unter Druck geratene Profitabilität wieder verbessern will. Im zweiten Quartal lag die EBIT-Marge im Automobilgeschäft bei gerade einmal 2,3%, für das Gesamtjahr erwartet der Konzern lediglich 1 bis 3%. Für 2028 rechnen Analysten derzeit mit einer Erholung auf etwa 3 bis 5%, bevor BMW langfristig wieder deutlich höhere Margen anstrebt. Gleichzeitig investiert BMW kräftig in die nächste Modellgeneration. Allein rund 2 Milliarden € fließen in die Produktion des neuen 3ers und die dazugehörige Batteriefertigung in Deutschland. Ab 2027 sollen mehr als 40 neue oder überarbeitete Modelle Technologien der Neuen Klasse übernehmen. Das Problem bleibt jedoch China: Dort sank der Absatz im ersten Halbjahr deutlich, während der Wettbewerbs- und Preisdruck durch lokale Hersteller weiter zunimmt. Operativ gibt es damit durchaus einen Weg aus der Krise, an der Börse fehlt bislang allerdings das Vertrauen in eine schnelle Ergebniswende. **Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen.** [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt favorisierte Abwärtsfahrplan läuft weiter. Mit dem nachhaltigen Bruch von 58,42 € wurde die damalige Bodenbildung endgültig relativiert und das erste Ziel bei 54,36 € praktisch erreicht. Noch hält dieser Bereich und erlaubt eine technische Gegenbewegung. Bleibt diese jedoch kraftlos und fällt anschließend auch um 54,36 €, dürfte zunächst 52,36 € in den Fokus rücken. Unterhalb dieser Unterstützung wäre schließlich auch die psychologisch wichtige Marke von 50 € nicht mehr weit. Im größeren Bild liegt mit 45,42 € bereits das nächste markante Ziel bereit. Für eine erste Entspannung müsste BMW dagegen zunächst 58,42 € zurückerobern. Darüber würde 61,20 € zum nächsten Prüfstein, gefolgt von 64,07 €. Selbst dann wäre der übergeordnete Abwärtstrend allerdings noch nicht gebrochen. Dafür müsste zusätzlich die seit Jahresbeginn fallende Trendlinie überwunden werden. Solange dies nicht gelingt, bleiben stärkere Erholungen für mich lediglich Gegenbewegungen innerhalb eines klar dominierenden Abwärtstrends. Die BMW-Aktie hat das zuletzt definierte Ziel bei 54,36 € nahezu abgearbeitet, ohne bislang ein belastbares Umkehrsignal zu liefern. Unterhalb von 58,42 € bleibt die Gefahr neuer Tiefs entsprechend hoch. Fällt 54,36 €, dürfte zunächst 52,36 € getestet werden, bevor auch Kurse unter 50 € zunehmend wahrscheinlich werden. Erst oberhalb von 61,20 beziehungsweise 64,07 € würde sich das angeschlagene Bild schrittweise verbessern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von rund 34 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** BMW, BMW-Aktie, BMW-Analyse, BMW-Chartanalyse --- ### [Commerzbank-Aktie: Gerüchte über weitere Konfrontationen](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-geruechte-ueber-weitere-konfrontationen/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Commerzbank-Aktie konnte den starken Kursanstieg auf etwa 43 € nicht halten und korrigierte anschließend wieder. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei 40,70 €. Belastet wurde die Aktie auch durch neue Aussagen von UniCredit-CEO Andrea Orcel. Damit stellt sich erneut die Frage: Wie ernst nimmt die UniCredit die Forderungen des Bundes? ## Bund pocht auf klare Zusagen Im Gespräch zwischen Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und UniCredit-CEO Andrea Orcel hatte der Bund seine Bedingungen für eine Zustimmung zu einer Übernahme deutlich gemacht. Dazu gehören insbesondere der Erhalt der Commerzbank als börsennotierte Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt, der Ausbau des Mittelstandsgeschäfts sowie die Sicherstellung, dass wesentliche Entscheidungen weiterhin in Deutschland getroffen werden. Aus Regierungskreisen hieß es: > Wir erwarten jetzt, dass der CEO der UniCredit diese Zusagen zeitnah gibt. Das Ziel muss sein, am Ende eine tragfähige Wachstumsstrategie für die Commerzbank zu erreichen. Damit ist klar: Berlin steht einer Übernahme nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber, knüpft seine Unterstützung aber an konkrete Bedingungen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Medienberichte über weiteren Konfrontationskurs Zuletzt berichtete die Financial Times unter Berufung auf informierte Personen, dass Orcel bei der geplanten Übernahme aufs Tempo drücken wolle. Sobald die erforderliche Freigabe für eine weitere Aufstockung der Beteiligung durch die EZB vorliegt, könnte die UniCredit eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Medienberichten zufolge könnte diese bereits Anfang kommenden Jahres stattfinden. Dabei könnte es unter anderem um die Zusammensetzung des Managements und des Aufsichtsrats gehen. Laut den Berichten steht auch ein Austausch von Vorstandschefin Bettina Orlopp sowie der zehn von den Anteilseignern gewählten Aufsichtsratsmitglieder im Raum. Davon wären auch Vertreter des Bundes betroffen. Wichtig ist allerdings: Dabei handelt es sich bislang nur um Medienberichte. ## Bewertung Die aktuellen Gerüchte sind deshalb mit Vorsicht zu betrachten. Die UniCredit hat die entsprechenden Berichte bislang nicht offiziell bestätigt. Fest steht jedoch, dass der Bund mit seinem Anteil von rund 13% zwar einen erheblichen Einfluss besitzt, eine Übernahme bei einer weiteren Aufstockung der UniCredit aber nicht zwangsläufig verhindern könnte. Auch die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung dürfte bei entsprechenden Mehrheitsverhältnissen grundsätzlich möglich sein. Sollten sich die Medienberichte über einen kompletten Austausch der Führungsgremien bestätigen, würde dies allerdings auf einen erheblichen Konflikt mit dem Bund und der bisherigen Commerzbank-Führung hindeuten. Das steht zumindest im Spannungsverhältnis zu den bislang öffentlich kommunizierten Aussagen. Sowohl Klingbeil als auch Orcel bezeichneten ihr Treffen als konstruktiv. Zudem wurden weitere Gespräche angekündigt. Dass Orcel mit der aktuellen Führungsspitze um Bettina Orlopp und Aufsichtsratschef Jens Weidmann nicht in allen Punkten übereinstimmt, ist kein Geheimnis. Orlopp verfügt allerdings über einen Vertrag bis 2029. Sie hat zudem deutlich gemacht, dass die Unterstützung des Aufsichtsrats für die eingeschlagene Strategie für ihre weitere Tätigkeit eine wichtige Voraussetzung ist. Entscheidend wird deshalb sein, ob UniCredit und Bund einen Kompromiss bei der zukünftigen Führung und strategischen Ausrichtung der Commerzbank finden. Die aktuellen Medienberichte über einen möglichen weiteren Konfrontationskurs der UniCredit sollten nicht überbewertet werden. Der Ball liegt nun bei der UniCredit. Sie muss zeigen, ob sie auf die Forderungen des Bundes eingeht oder ihren eigenen Kurs weiterverfolgt. Auf dem aktuellen Kursniveau würde ich daher nicht mehr neu einsteigen. Das Chance-Risiko-Verhältnis ist durch den bereits starken Kursanstieg und die weiterhin offenen Fragen rund um die Übernahme weniger attraktiv. Wer bereits investiert ist, kann die weitere Entwicklung der Gespräche abwarten. Für die Aktie spricht weiterhin die Dividendenrendite von rund 2,6%. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Bank of America: Amerikanische Aktien mit bis zu 97% Kurspotenzial](https://www.sharedeals.de/bank-of-america-amerikanische-aktien-mit-bis-zu-97-kurspotenzial/) **Published:** Februar 11, 2024 **Author:** Johann Werther **Content:** Für diese Aktien sind die Analysten der Bank of America besonders optimistisch und sehen im Zuge einer "Verbreiterung" der Rallye bis zu 97% Kurspotenzial: In einem kürzlich veröffentlichten Strategiebericht hat die Bank of America eine neue Prognose zur Entwicklung des Marktes in den Raum gestellt. Die Analysten des Geldhauses vermuten, dass nach einer Rallye, die im Wesentlichen 2023 von den Magnificent Seven (Apple, Meta & Co.) getrieben wurde, Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe des S&P500 Aufholpotenzial haben. ## Amerikanische Aktien mit Aufholpotenzial Erste Entwicklungen in diese Richtung haben sich bereits im Januar 2024 gezeigt, in dem 34% der 500 Titel eine Outperformance zum Gesamtindex erzielt haben. Über den Durchschnitt des Jahres 2023 waren es nur 27% gewesen. In diesem Kontext empfiehlt die Bank of America diese Aktien aus dem S&P500 zum Kauf, die laut den Experten ein hohes Kurspotenzial bieten: ### Jetzt Sonder-Report kostenlos herunterladen  - **Dividenden-Gewinnerstrategie:** Unschlagbares Risiko-Ertrags-Verhältnis durch Diversifizierung im Aktienportfolio! - ******Nutzen der Investment-Pyramide:**** Mit hierarchischen Strukturen profitable Aktien-Erfolge erzielen!** - ******Inklusive 7-Titel-Modellportfolio:****** Langfristige Outperformance, solide Erträge und Schutz vor Bärenmärkten! [JETZT KOSTENLOS HERUNTERLADEN](#) Hiermit melde ich mich zum kostenlosen Newsletter von sharedeals.de an. Ich kann den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Herausgeber: bull markets media GmbH | [Datenschutzhinweis](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) ## Bis zu 97% Kurspotenzial laut der Bank of America **Aktie****ISIN****Kurziel****Upside**[General Motors Co.](https://finance.yahoo.com/quote/GM?p=GM&.tsrc=fin-srch)US37045V100875 US$97%[First Solar Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/FSLR?p=FSLR&.tsrc=fin-srch)US3364331070272 US$83%[Warner Bros. Discovery Inc.](https://www.wbd.com/)US93436A100717 US$68%[Ford Motor Co.](https://finance.yahoo.com/quote/WBD?p=WBD&.tsrc=fin-srch)US345370860019 US$61%[Bunge Global SA](https://finance.yahoo.com/quote/BG?p=BG&.tsrc=fin-srch)LU1450188858140 US$55%[Mosaic Co.](https://finance.yahoo.com/quote/MOS?p=MOS&.tsrc=fin-srch)US61945C103649 US$54%[APA Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/APA?p=APA&.tsrc=fin-srch)US037411105449 US$51%[BorgWarner Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/BWA?p=BWA&.tsrc=fin-srch)US099724106452 US$51%[Aptiv Plc](https://finance.yahoo.com/quote/BWA?p=BWA&.tsrc=fin-srch)JE00B783TY65125 US$44%[United Airlines Holdings Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/UAL?p=UAL&.tsrc=fin-srch)US910047109660 US$44%[EQT Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/EQT?p=EQT&.tsrc=fin-srch)US26884L109852 US$44%[Match Group Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/MTCH?p=MTCH&.tsrc=fin-srch)US57665R106854 US$43%[DexCom Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/DXCM?p=DXCM&.tsrc=fin-srch)US2521311074170 US$41%[Carnival Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/CCL?p=CCL&.tsrc=fin-srch)PA143658300623 US$40%[Kroger Co.](https://finance.yahoo.com/quote/CCL?p=CCL&.tsrc=fin-srch)US501044101365 US$39%[Newmont Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/NEM?p=NEM&.tsrc=fin-srch)US651639106648 US$39%[Northrop Grumman Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/NOC?p=NOC&.tsrc=fin-srch)US6668071029615 US$39%[Everest Group Ltd](https://finance.yahoo.com/quote/EG?p=EG&.tsrc=fin-srch)KYG3146W1729522 US$37%[Occidental Petroleum Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/OXY?p=OXY&.tsrc=fin-srch)US674599105880 US$36%[Progressive Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/PGR?p=PGR&.tsrc=fin-srch)US7433151039244 US$36%[Starbucks Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/SBUX?p=SBUX&.tsrc=fin-srch)US8552441094127 US$35%[Lowe's Companies Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/LOW?p=LOW&.tsrc=fin-srch)US5486611073289 US$35%[UnitedHealth Group Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/UNH?p=UNH&.tsrc=fin-srch)US91324P1021675 US$34%[Genuine Parts Co.](https://finance.yahoo.com/quote/GPC?p=GPC&.tsrc=fin-srch)US3724601055192 US$34%[Exxon Mobil Corporation](https://finance.yahoo.com/quote/XOM?p=XOM&.tsrc=fin-srch)US30231G1022140 US$34%[Lamb Weston Holdings Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/LW?p=LW&.tsrc=fin-srch)US5132721045138 US$33%[Baker Hughes Company Klasse A](https://finance.yahoo.com/quote/BKR?p=BKR&.tsrc=fin-srch)US05722G100439 US$33%[Insulet Corporation](https://finance.yahoo.com/quote/PODD?p=PODD&.tsrc=fin-srch)US45784P1012255 US$33%[BlackRock Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/BLK?p=BLK&.tsrc=fin-srch)US09247X10191,025 US$31%[Becton, Dickinson and Co.](https://finance.yahoo.com/quote/BDX?p=BDX&.tsrc=fin-srch)US0758871091305 US$29%[CVS Health Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/CVS?p=CVS&.tsrc=fin-srch)US126650100695 US$29%[FedEx Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/FDX?p=FDX&.tsrc=fin-srch)US31428X1063313 US$28%[Emerson Electric Co.](https://finance.yahoo.com/quote/EMR?p=EMR&.tsrc=fin-srch)US2910111044120 US$27%[Chevron Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/CVX?p=CVX&.tsrc=fin-srch)US1667641005190 US$27%[Delta Air Lines Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/DAL?p=DAL&.tsrc=fin-srch)US247361702350 US$27%[MetLife Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/MET?p=MET&.tsrc=fin-srch)US59156R108689 US$26%[Schlumberger NV](https://finance.yahoo.com/quote/SLBP.XD?p=SLBP.XD&.tsrc=fin-srch)AN806857108662 US$26%[Humana Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/HUM?p=HUM&.tsrc=fin-srch)US4448591028470 US$25%[Kenvue Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/KVUE?p=KVUE&.tsrc=fin-srch)US48973Y100126 US$25%[KLA Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/KLAC?p=KLAC&.tsrc=fin-srch)US4824801009740 US$24%[Quest Diagnostics Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/DGX?p=DGX&.tsrc=fin-srch)US74834L1008160 US$24%[PepsiCo Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/PEP?p=PEP&.tsrc=fin-srch)US7134481081210 US$24%[Cigna Group](https://finance.yahoo.com/quote/CI?p=CI&.tsrc=fin-srch)US1255091092370 US$24%[Philip Morris International Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/PM?p=PM&.tsrc=fin-srch)US7181721090113 US$23%[PPL Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/PPL?p=PPL&.tsrc=fin-srch)US69351T106032 US$23%[ConocoPhillips](https://finance.yahoo.com/quote/PPL?p=PPL&.tsrc=fin-srch)US20825C1045140 US$23%[CF Industries Holdings Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/CF?p=CF&.tsrc=fin-srch)US125269100195 US$23%[American Tower Corp.](https://finance.yahoo.com/quote/AMT?p=AMT&.tsrc=fin-srch)US03027X1000240 US$23%[Coterra Energy Inc.](https://finance.yahoo.com/quote/AMT?p=AMT&.tsrc=fin-srch)US222798105731 US$22%[Eastman Chemical Co.](https://finance.yahoo.com/quote/EMN?p=EMN&.tsrc=fin-srch)US2774321002104 US$22%## 💬 Top-Aktien: Jetzt diskutieren! Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum der neuen Generation. **Kategorien:** Sonstiges --- ### [Robinhood-Aktie: 24/7-Handel – stirbt jetzt die klassische Börse?](https://www.sharedeals.de/robinhood-aktie-24-7-handel-stirbt-jetzt-die-klassische-boerse/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Robinhoods Krypto-Chef Johann Kerbrat erwartet, dass die Grenze zwischen traditionellen Wertpapier- und Kryptomärkten langfristig verschwindet. Passend dazu will Robinhood ausgewählte US-Aktien künftig auch am Wochenende handelbar machen. Die klassische Börse dürfte deshalb zwar nicht verschwinden. Für Robinhood eröffnet der Handel rund um die Uhr jedoch die Chance, aus seinen Kunden noch deutlich mehr Umsatz herauszuholen. ## Tokenisierung beseitigt den Börsenschluss Tokenisierte Aktien werden über eine Blockchain abgebildet und können theoretisch rund um die Uhr übertragen werden. Handelszeiten, Ländergrenzen und mehrtägige Abwicklungsprozesse verlieren dadurch an Bedeutung. Robinhood bietet solche Stock Tokens bereits in Europa an und hat im Juli eine eigene Blockchain gestartet. Dabei handelt es sich allerdings nicht um herkömmliche Aktien. Die ausgegebenen Token sind rechtlich als Schuldverschreibungen ausgestaltet, die lediglich die wirtschaftliche Entwicklung eines Wertpapiers nachbilden. Anleger besitzen damit weder die zugrunde liegende Aktie noch klassische Stimmrechte. In den USA hat die Börsenaufsicht SEC inzwischen ebenfalls einen vorläufigen Weg für tokenisierte Wertpapiere geöffnet. Dort sollen die digitalen Aktien allerdings grundsätzlich dieselben Rechte wie klassische Papiere bieten. Robinhood könnte dadurch sein europäisches Modell künftig auf den wesentlich größeren Heimatmarkt übertragen. Du willst up-do-date bleiben, was die Entwicklungen in der internationalen Fintech-Szene angeht? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=ROBINHOOD+MARKETS&stockidentifier=symbol%3AHOOD&stockmarket=Nasdaq)! ## Die Börsen schaffen sich nicht selbst ab Kerbrats Prognose vom Ende der traditionellen Börse ist dennoch überzogen. Auch die New York Stock Exchange, die Nasdaq und die London Stock Exchange arbeiten inzwischen an tokenisierten Wertpapieren oder verlängerten Handelszeiten. Zudem wickelt Robinhood seinen angekündigten Wochenendhandel zunächst nicht über die eigene Blockchain ab. Das Unternehmen kooperiert dafür mit dem alternativen Handelssystem Bruce ATS. Angeboten wird vorerst nur eine begrenzte Auswahl an Aktien und ETFs, die Freigabe der Aufsichtsbehörden steht noch aus. Damit verschwindet die klassische Marktinfrastruktur nicht. Handelsplätze, Market Maker, Verwahrstellen und Aufsichtsbehörden werden weiterhin benötigt. Tokenisierung verändert vor allem die technische Abwicklung und verschiebt einen größeren Teil des Handels auf digitale Plattformen. Möchtest Du weitere Aktien wie Robinhood entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=ROBINHOOD+MARKETS&stockidentifier=symbol%3AHOOD&stockmarket=Nasdaq&category_error=not_found) zu Krypto-News erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Robinhood monetarisiert jede Stunde Für Robinhood muss die Revolution gar nicht vollständig gelingen. Entscheidend ist, dass die Kunden häufiger handeln und mehr Vermögen auf der Plattform halten. Bereits an besonders aktiven Tagen entfielen bis zu 25% des Aktienhandels auf Zeiten außerhalb der regulären Börsenstunden. Nun kommen Wochenendhandel, unbefristete Terminkontrakte, Prognosemärkte und KI-Agenten hinzu, die im Auftrag der Nutzer sogar automatisiert handeln können. Robinhood entwickelt sich damit von einem einfachen Smartphone-Broker zu einer Plattform, auf der praktisch rund um die Uhr Transaktionen stattfinden. Die Strategie zeigt bereits Wirkung. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 32% auf den Rekordwert von 1,31 Milliarden US$. Das verwässerte Ergebnis je Aktie verbesserte sich um 48% auf 0,62 US$. Besonders dynamisch wuchsen die Erlöse mit Ereigniskontrakten von 10 auf 156 Millionen US$. Der Aktienhandel legte um 95% auf 129 Millionen US$ zu, während die Kryptoerlöse um 38% auf 100 Millionen US$ zurückgingen. Robinhood ist damit längst nicht mehr ausschließlich auf steigende Bitcoin-Umsätze angewiesen. ## Die Bewertung verlangt weitere Erfolge Auch die Kundenbasis entwickelt sich positiv. Ende August verwaltete Robinhood für 28,6 Millionen finanzierte Kunden Plattformvermögen von 384 Milliarden US$. Innerhalb eines Jahres stieg dieser Wert um 26%. Die Nettomittelzuflüsse der vergangenen zwölf Monate erreichten 74,1 Milliarden US$. Bei einem Aktienkurs von 116,22 US$ wird Robinhood allerdings bereits mit rund 106 Milliarden US$ bewertet. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei ungefähr 130 US$. Morgan Stanley sieht 150 US$, während Citizens sogar 165 US$ nennt. Damit setzt der Markt voraus, dass Robinhood nicht nur Handelszeiten verlängert, sondern zusätzliche Erlösquellen dauerhaft profitabel macht. Gleichzeitig könnten strengere Regeln für Stock Tokens, KI-Handel und Prognosemärkte das Wachstum bremsen. Die klassische Börse wird nicht verschwinden, aber sie dürfte künftig weniger an feste Öffnungszeiten und traditionelle Abwicklungswege gebunden sein. Robinhood ist hervorragend positioniert, um von dieser Entwicklung zu profitieren. Nach dem starken Wachstum und bei mehr als 100 Milliarden US$ Börsenwert ist allerdings bereits viel Zukunft eingepreist – die Aktie bleibt spannend, wäre mir für einen Neueinstieg aber noch zu teuer. ## ℹ️ Robinhood in Kürze - Robinhood Markets (WKN: A3CVQC) ist ein US-amerikanisches Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Menlo Park in Kalifornien. - Über die Online-Handelsplattform des Unternehmens können Privatanleger in Aktien, ETFs, Derivate, Kryptowährungen und weitere Finanzanlagen investieren. - Robinhood hat derzeit etwa 27 Millionen aktive Nutzer. - Robinhood notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell ca. 104,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AVROBIO: Darum ist das die Aktie der Stunde!](https://www.sharedeals.de/avrobio-darum-ist-das-die-aktie-der-stunde/) **Published:** November 14, 2022 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** AVROBIO (WKN: A2JPBV) heißt unsere Aktie der Stunde. Immer mehr sharedeals.de-Nutzer positionieren sich bei dem spannenden Gentherapie-Titel und spekulieren auf riesige Profite. In den nächsten Tagen und Wochen dürften dann auch die dicken Fische der Wall Street folgen. Wir verraten, warum das so ist. AVROBIO ist eine Gentherapie-Schmiede aus dem US-Biotech-Cluster Cambridge und führend im Bereich der Gen-Einschleusung in hämatopoetische Stammzellen. Die unternehmenseigene „plato“-Plattform ist so konzipiert, dass sie für die klinische Entwicklung im Spätstadium und die weltweite Vermarktung skaliert werden kann. Die Pipeline von AVROBIO umfasst klinische Programme für Morbus Gaucher Typ 1 und 3, Zystinose, Hunter-Syndrom und Morbus Pompe. ## Firma klinisch tot – das soll sich ändern! Der Aktienkurs AVROBIOs notiert aktuell fast -99% unter seinem Höchststand bei über 50 US$ vor rund vier Jahren und -86% unter seinem 52-Wochen-Hoch bei 5,35 US$. Um letzteres wieder zu erklimmen, müsste der Aktienkurs von jetzt 0,7392 US$ also wieder um +624% steigen. Gründe für den längerfristigen Kursverfall gibt es einige, uns interessiert aber in diesem Artikel nur die gegenwärtige Situation und die Analyse des kurzfristigen Chancenbildes. So ist festzuhalten, dass AVROBIO in diesem Jahr vor allem darunter litt, dass Investoren angesichts des für kleine Biotechfirmen und insbesondere Gentherapie-Player katastrophalen Marktumfeldes sämtliche Zuversicht in die Finanzierbarkeit der kommenden Studien verloren. ## Auferstehung am 7. Dezember? Doch offensichtlich gibt es mehr als nur Hoffnung: AVROBIO kündigte vergangene Woche im Rahmen seines Quartalsberichts überraschend ein großes Investoren-Update für Mittwoch, 7. Dezember, an. Das Unternehmen ist anscheinend überzeugt, den Markt mit frischen Daten und Informationen zum Zulassungspfad für seine Produktkandidaten neu begeistern zu können. Konkret heißt es von CEO Geoff MacKay: > Wir freuen uns darauf, im nächsten Monat ein umfassendes Update über unsere HSC-Gentherapie zur Behandlung der Gaucher-Krankheit, der häufigsten lysosomalen Störung (...) zu geben. Dieses Update wird vorläufige klinische Daten aus unserer Phase-1/2-Studie zur Gaucher-Krankheit enthalten, darunter auch Daten über zwei Jahre hinweg. Insbesondere planen wir, ein Update zu unseren regulatorischen Interaktionen für eine geplante klinische Studie zum Typ 3 der Gaucher-Krankheit sowie zu unserer gesamten klinischen Entwicklungsstrategie für Gaucher zu geben. Diese Ankündigung lässt definitiv aufhorchen und stellt eine Neubewertung AVROBIOs in Aussicht. Laut seiner Präsentation sieht das Unternehmen für seine Zielindikationen ein Multi-Milliarden-Umsatzpotenzial. Das Gaucher-Programm AVR-RD-02 steht dabei wesentlich im Fokus.  ## Scherz-Bewertung bald Geschichte? Mitglieder unseres [Premium Trading Club](https://premiumtradingclub.de/) sind Börsenlegende „Hai“ gefolgt und haben erste AVROBIO-Aktien unter 0,60 US$ gesammelt. Doch auch zum gegenwärtigen Kurs von knapp 0,74 US$ besitzt das Papier kurzfristig noch ein wahnsinnig attraktives Chance-Risiko-Profil. So verfügte das Unternehmen zum Ende des letzten Quartals über 116 Millionen US$ an liquiden Mitteln. Zieht man alle relevanten Verbindlichkeiten ab und lässt die sonstigen Werte der Firma außen vor, ergibt sich immer noch ein Nettokassenbestand in Höhe von circa 85 Millionen US$ (circa 1,95 US$ je Aktie). Demgegenüber stehen unglaublich lächerliche 32 Millionen US$ Marktkapitalisierung eines führenden Gentherapie-Unternehmens mit Multi-Milliarden-Potenzial, das in Kürze umfassend über Fortschritte seines wichtigsten Programms informieren möchte. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort **Aktiengewinne** von **+637%**, **+3.150%** oder **+23.525%**! 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Autor, Herausgeber und Mitarbeiter beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Albireo Pharma: SD-Jubiläumsrakete liefert +115%](https://www.sharedeals.de/albireo-pharma-sd-jubilaeumsrakete-liefert-115/) **Published:** September 9, 2020 **Author:** Jens Lion **Content:** Unsere Jubiläumsrakete Albireo Pharma (WKN: A2DF99) knallte gestern dank positiver Studienergebnisse auf bis zu 49,00 US-Dollar und damit +115% auf unseren [Empfehlungskurs von 22,78 US-Dollar](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2020/05/20-02-10-Jubilaeumsreport-Albireo.pdf) – was steckt dahinter und was ist zu tun? Mit der heutigen News wird klar: Odevixibat wird aller Voraussicht nach in den USA und der EU die Zulassung erhalten. Beide primären Endpunkte der Zulassungsstudie wurden mit sehr hoher statistischer Signifikanz getroffen. Die Ergebnisse sind nicht perfekt – während es Patienten in den Medikamentenarmen zwar deutlich besser ging, hätten wir gerne gesehen, dass der Anteil der Patienten, die profitieren, noch etwas höher liegt. Dennoch: Der medizinische Bedarf nach überhaupt einer Therapie als mögliche Alternative zur Lebertransplantation und zur Verbesserung der Lebensqualität ist sehr hoch. Außerdem winkt ein Priority Review Voucher bei US-Zulassung im Wert von etwa 100 Millionen US-Dollar, möglicherweise noch nächstes Jahr. **Frische Gelder über Kapitalerhöhung** Über dem Kurs schwebt nun das übliche Biotech-Gespenst nach guten Daten: Ist eine Kapitalerhöhung nun der nächste Schritt? Da Albireo das Asset Odevixibat auch in zahlreichen anderen Indikationen in klinischen Studien testet und erste Umsätze wohl erst spät im Jahr 2021 realistisch sind, muss durchaus noch ein Finanzloch geschlossen werden. Gestern nachbörslich dann die Bestätigung: Bis zu 3,45 Millionen weitere Aktien werden angeboten. Das ist absolut im Rahmen und stärkt die Kapitalbasis der Firma bis zum voraussichtlichen Kommerzialisierungsstart in den USA. Wir rechnen mit einem Zuteilungspreis von 37,50 USD bis 40 USD, wodurch der Firma zwischen 120 und 130 Millionen Euro netto zufließen sollten. Damit wäre Mittelaufnahme bis zur Zulassungsentscheidung ein Randthema und zur Zulassung könnte man weitere notwendige Mittel wohl über Fremdkapital aufnehmen, welches dann durch die Kommerzialisierung gedeckt ist. Läuft nun alles nach Plan – und seit dem [Reverse Merger mit unserer Biodel vor einigen Jahren](https://www.sharedeals.de/albireo-pharma-biotech-star-betritt-boersenbuehne) liefert das Management konstant– käme das Unternehmen ohne weitere Verwässerung aus und könnte mit Fremdkapital den Sprung zur Profitabilität schaffen. Das Management plant jedenfalls, Odevixibat weitgehend allein zu vertreiben. Außerhalb der USA und der EU wird allerdings ein Partner präferiert. Entsprechende Gespräche wurden laut Management auch bereits geführt. Einen Lizenzdeal in den nächsten Monaten halten wir für realistisch. Da es sich bei PFIC um eine seltene Krankheit ohne Behandlungsmöglichkeit handelt, ist der Vertrieb vergleichsweise einfach. Mit der Ansprache von einigen Fachzentren würde ein Großteil der Kundschaft schon erreicht werden, da die Patienten für gewöhnlich Fachzentren aufsuchen. Seit 2016 sind SD-Leser in erster Linie mit dabei und konnten mehrmals signifikant von der Aktie profitieren. Wer den Wert seit unserer Erstempfehlung damals gehalten hat, konnte sogar über +500% Gewinn einfahren. ### Werde kostenlos Mitglied im Börsen-Chat Nr. 1 Erziele ab sofort Aktiengewinne von +637%, +3.150% oder +23.525%! SDChat Anmeldung **SD-Leser feiern +115% Kursgewinn in 7 Monaten** Mit unserer Jubiläumsrakete konntest Du das typische [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/)-Feeling einmal aus erster Reihe miterleben und +115% Kursgewinn seit Februar einfahren (siehe [Jubiläums-Sonderreport](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2020/05/20-02-10-Jubilaeumsreport-Albireo.pdf)). Wir konzentrieren uns zunächst auf die unserer Meinung nach sicheren Prozente. Nähert sich die Firma aber einem Ereignis wie diese Datenveröffentlichung, stellen wir uns systematisch die Frage: Mit welcher Wahrscheinlichkeit treten welche Szenarien und Kurse ein? Basierend darauf, nehmen wir einen Teil der Gewinne bis hin zur gesamten Position vom Tisch. So können sich konservativere Anleger auch bei Biotech-Aktien auf antizipierbare Renditen konzentrieren, während risikobereitere Anleger dabei bleiben können und die Chance auf einen kurzfristigen Multibagger wahren. Albireo hat das Langfristpotenzial sicher nicht ausgeschöpft. Odevixibat alleine kann eine Bewertung von einer Milliarde US-Dollar durchaus rechtfertigen. Dafür sind aber noch einige Indikationserweiterungen notwendig, die erst in den nächsten Jahren hinzukommen könnten. Für uns ist klar: Wir konzentrieren uns im NBC darauf, mit anderen Aktien wieder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Geld zu verdienen. Wer das vergleichsweise geringe Zulassungsrisiko nicht scheut und eine kommerzielle Story von Anfang an begleiten möchte, kann bei Albireo durchaus investiert bleiben. Bis sich diese "langsamen Prozente" aber realisiert haben, vergeht vermutlich einige Zeit. Wir bevorzugen es, bis dahin lieber mehrmals "No Brainer-Prozente" zu spielen. Wie sich diese Strategie im Laufe eines Jahres schnell aufaddieren kann, erfährst Du unter anderem [hier in meinem Performance-Artikel](https://www.sharedeals.de/no-brainer-club-chefredakteur-mit-80-rendite-in-7-1-2-monaten/). Der kurzfristig optimale Fall für Anleger wäre eine Übernahme. Albireo ist eine klassische "Bolt-on-Akquisition", welche ein bestehendes Pharmaportfolio gezielt um zeitnahe und realistische Umsätze mit signifikantem Langfristpotenzial erweitert. Verlassen würden wir uns darauf nicht, auch wenn einige Charakteristika im Falle von Albireo für eine überdurchschnittlich hohe Wahrscheinlichkeit einer Übernahme sorgen. **Weiterlesen**: Wir haben für Dich die [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) zusammengestellt und liefern Dir [aktuelle News und Einschätzungen zu Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/category/biotech/). **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien der hier besprochenen Unternehmen. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Albireo Pharma: Analyst sieht Umsatzpotenzial von 15 Mrd. USD](https://www.sharedeals.de/albireo-pharma-analyst-sieht-umsatzpotenzial-von-15-mrd-usd/) **Published:** November 17, 2016 **Author:** Marc **Content:** **Wie letzten Freitag von uns [angekündigt](https://www.sharedeals.de/2016/11/albireo-pharma-eleven-biotherapeutics-das-ist-jetzt-zu-tun/), nehmen die Papiere von Albireo Pharma (WKN: A2DF99) in der laufenden Woche gehörig an Fahrt auf. Seit Montag gewinnt die Aktie von 14 Euro über 32% auf heute schon 18,50 Euro hinzu. Albireo kann sich nicht nur über den seltenen, höchst begehrten [PRIME-Status](https://www.sharedeals.de/2016/11/albireo-pharma-erhaelt-prime-status-fuer-leitwirkstoff-a4250/) der Europäischen Arzneimittel-Agentur für seinen Leitwirkstoff A4250 freuen, sondern auch über einen ersten Research-Report eines renommierten Analystenhauses.** Die auf die Pharmabranche spezialisierte New Yorker Investmentbank [LifeSci Capital](http://www.lifescicapital.com/) hat als erstes Analystenhaus die Coverage von Albireo Pharma aufgenommen. Jerry Isaacson, Ph.D., Director of Research, analysiert den Biotech-Star auf 37 Seiten eingehend und dürfte damit dafür sorgen, dass Albireo erstmals auch einem größeren Kreis von institutionellen US-Anlegern vorgestellt wird. Während ein Kursziel für die Albireo-Aktie noch aussteht, sprechen Issaacsons Ausführungen eine klare Sprache. So soll Albireos von uns schon vieldiskutierter Leitwirkstoff A4250 ein Umsatzpotenzial von unglaublichen 15 Milliarden USD pro Jahr besitzen. Analyst Isaacson hat bei seiner Berechnung drei Preispunkte von 25.000 USD, 50.000 USD und 100.000 USD zugrunde gelegt und geht davon aus, dass es sich bereits beim mittleren Wert um eine konservative Schätzung handeln könnte. Dies begründet er damit, da sich Albireo im Bereich der Orphan Drugs bewegt und keinerlei vergleichbare Konkurrenzprodukte in den adressierten Indikationen existieren. Nach den bisherigen, hervorragenden Studiendaten sollen noch vor Jahresende weitere folgen, bevor dann im kommenden Jahr eine finale, möglicherweise kurze Phase-3-Studie die endgültige Grundlage für eine Zulassung legen soll. Mit einem Kassenbestand von circa 30 Millionen USD gilt auch die Abschlusstudie für A4250 bereits als finanziert, zumal sich Albireo [große Hoffnungen](https://www.sharedeals.de/2016/10/biodelalbireo-blockbuster-elobixibat-schlaegt-ein-in-phase-3/) auf hohe Einnahmen aus seinem Lizenzdeal mit dem japanischen Konzern EA Pharma bezüglich seines potenziellen Blockbuster-Medikaments Elobixibat gegen chronische Verstopfungen machen kann. Wie der Report bestätigt, könnte demnächst auch ein neuer Lizenzdeal für die wichtigen Territorien USA und Europa anstehen und weitere, enorme Summen einspielen. Laut Isaacson besitzt Elobixibat durch einen neuartigen Wirkmechanismus möglicherweise Vorteile gegenüber den schon erhältlichen Therapien. Das von uns schon mehrfach erwähnte Amitiza von Sucampo Pharmaceuticals spielt nach nur wenigen Jahren Marktpräsenz schon dreistellige Millionenumsätze pro Quartal ein. Albireo Pharma kommt mit all seinen extrem verheißungsvollen Assets aktuell gerade mal auf 115 Millionen USD Börsenwert. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Albireo Pharma und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [7days music - «Entwickeln uns besser als die Branche»](https://www.sharedeals.de/7days-music-entwickeln-uns-besser-als-die-branche/) **Published:** Dezember 16, 2012 **Author:** Marc **Content:**  Der deutsche Musikproduzent und Künstlervermarkter 7days music (WKN: A1EWXW) befand sich an der Börse in den letzten Jahren nahezu kontinuierlich auf Talfahrt. Einigen vielleicht noch als Jack White Productions bekannt, deckt das Unternehmen aus der bayerischen Medienhochburg Unterföhring die wichtigsten Genres der Branche ab: Pop, Schlager, Hip-Hop, Comedy und Hörbücher gehören zum Repertoire. Im Interview mit unseren Kollegen von Privat-Anleger.info weckt 7days-Vorstandschef Klaus Munzert Hoffnungen auf eine äußerst interessante Turnaround-Story und liefert gute Gründe für einen Kauf der aktuell knapp über 40 Cent teuren Aktie. ### Die GBC AG vergibt in ihrer Researchstudie ein Kursziel von 1,10 Euro basierend auf der Annahme, dass im laufenden Jahr der Break-even geschafft und das Künstlerrepertoire erweitert wird. Wie stehen wir nun, Ende des Jahres, in Bezug auf diese beiden Annahmen? **Klaus Munzert:** Für das Gesamtjahr 2012 erwarten wir eine leichte Umsatzverbesserung gegenüber dem Vorjahr. Aus heutiger Sicht liegt der Zuwachs bei etwa 5-8%. Das EBITDA bewegt sich voraussichtlich auf Höhe der Nulllinie, das EBIT dürfte noch leicht negativ sein. Durch die Kooperation mit Shop24Direct haben wir große Fortschritte im Kataloggeschäft gemacht: Wir werten die hochkarätigen Titel unseres Bestands nun selbst aus, unser Partner Sony vermarktet die Titel und zusätzlich verkauft Shop24Direct verschiedene Kopplungen über diverse Absatzkanäle: Sendefenster auf TV-Sendern, Kataloge, Mailings, Zeitschriftenwerbung sowie das Internet. Die entsprechenden Umsatz- und Ergebniszuwächse kommen allerdings erst in den nächsten Jahren. ###  Auch im Bereich Musikproduktionen hatten wir 2012 eine Reihe von Erfolgen: Beispielsweise die Chartplatzierungen unserer Rapper Farid Bang (#3) und Eko Fresh (#3). Hansi Hinterseer erreichte mit seinem 2012er Album Platz 2 in Österreich und Rang 8 in Deutschland. Mit unserem ausgewogenen Künstlerportfolio haben wir uns in wachstumsstarken Bereichen der Musikindustrie positioniert und entwickelten uns besser als die Branche. Allerdings gab es auch Verschiebungen: So wird das ursprünglich für dieses Jahr geplante Album von Laith Al Deen erst 2013 veröffentlicht. Intern haben wir die Kostenstrukturen deutlich optimiert und konnten in der Folge unser Ergebnis verbessern. In den ersten drei Quartalen 2012 wiesen wir bei nahezu stabilem Umsatz ein EBIT von -366 TEuro aus nach ‑428 TEuro im gleichen Zeitraum 2011 und -1.046 TEuro in den ersten neun Monaten 2010. Damit können wir unsere ursprüngliche Prognose für 2012 zwar nicht in vollem Ausmaß erreichen, aber die Richtung stimmt. ### Welche weiteren strategischen Ziele werden – neben der Intensivierung des Kataloggeschäfts in Kooperation mit dem DRTV-Marktführer Shop24Direct – verfolgt? **Klaus Munzert:** - Weiterer Ausbau des Kerngeschäfts Musikproduktionen durch permanente Erweiterung des Künstlerstamms. Zum einen wollen wir weitere etablierte Künstler unter Vertrag nehmen. In den letzten Jahren sind z.B. Laith Al Deen, Fools Garden, Eko Fresh, Nino de Angelo und Maite Kelly neu zur 7days music entertainment AG gekommen. Zum anderen bauen wir parallel dazu junge Talente und Newcomer wie z.B. Django 3000, Summer Cem, Sondaschule oder Farid Bang auf. Dadurch verfügen wir über ein ausgewogenes Repertoire, das viele unterschiedliche Genres abdeckt – von Schlager und volkstümlicher Musik über Hip-Hop und Rap, Rock/Pop und Comedy bis hin zu Hörbüchern. Auf lange Sicht stabilisiert diese breite Aufstellung unsere Geschäftsentwicklung und damit auch die Ertragslage des Unternehmens. - Darüber hinaus wollen wir unsere Vertriebsaktivitäten weiter stärken und planen zusätzliche Kooperationen im Kataloggeschäft. Durch die Zusammenarbeit mit Shop24Direct haben wir hier bereits eine sehr gute Basis, denn wir arbeiten nicht nur mit zwei sehr potenten Partnern (Shop24Direct und Sony Music) zusammen, sondern können auch eigene Kopplungen machen. Aber es gibt einige Bereiche, die wir noch nicht abdecken, wie z.B. das stark wachsende Genre Dance und Kinder-/Familiy-Produktionen. Deshalb führen wir derzeit Gespräche mit entsprechend ausgerichteten Labels. - Wir setzen verstärkt auf den wachstumsstarken Online-Bereich, der dafür gesorgt hat, dass die Rückgänge in der Musikindustrie stark nachgelassen haben. Im Gesamtjahr 2011 gab es erstmals seit 15 Jahren keine Umsatzeinbußen aus dem Verkauf von Musik und Leistungsschutzrechten, sondern eine leichte Steigerung um 0,1 %. Im ersten Halbjahr 2012 setzte sich dieser positive Trend fort: Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres lag das Umsatzplus bei etwa 0,2 %. Verantwortlich für den Turnaround waren hauptsächlich die Zuwächse im digitalen Bereich, denn das Download-Geschäft gewinnt kräftig an Bedeutung: Inzwischen wird etwa jeder fünfte Euro aus Musikverkäufen in Deutschland digital erwirtschaftet – Tendenz steigend. Das wirkt sich auch auf die Marge aus, denn im digitalen Bereich sparen wir bei den Herstellungs- und den Vertriebskosten. Experten rechnen damit, dass der digitale Musikvertrieb im Jahr 2015 die Rückgänge des physischen Tonträgermarktes kompensiert. Derzeit übernimmt für uns den Online-Vertrieb im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) die Sony Music GmbH, die auch unsere physischen Tonträger vermarktet. Außerhalb dieser Region kooperieren wir im Bereich Online-Handel mit der Zebralution GmbH, einem der führenden Spezialisten für den weltweiten Digitalvertrieb. ### Zu Zeiten der Jack White Productions AG konnten jährliche Umsatzerlöse von mehr als 20 Millionen Euro erwirtschaftet werden. Wo sehen Sie das Marktvolumen für Ihre Dienstleistungen. Welche Umsatzgrößen können durch die 7days music entertainment AG erreicht werden? **Klaus Munzert:** Mit organischem bzw. anorganischem Wachstum durch Zukäufe von Rechten (Kataloge; Mehrheitsbeteiligungen etc) und mit einer ausreichenden Kapitalisierung für deren strategische Umsetzung sind langfristig Umsatzerlöse in den historischen Dimensionen durchaus zu erzielen. Der Tonträgermarkt insgesamt würde dies hergeben können. Es gibt keinen ersichtlichen Grund, warum ehemals erzielte Umsatzerlöse nicht wiederholbar sind. Zumal der Gesetzgeber auf dem richtigen Weg ist den rechtlichen Rahmen dafür zu schaffen, dass in der heutigen Zeit (Niemals wurde mehr Musik konsumiert als heute / vor allem durch Downloads, Streaming, YouTube, Handy, etc.) für Musik in etwaiger Form ein fairer Preis gezahlt wird. ### Nennen Sie uns doch abschließend noch drei gute Gründe, warum man sich für die Aktien der 7days music entertainment AG interessieren sollte. **Klaus Munzert:** - Mit unserem ausgewogenen Künstlerportfolio haben wir uns in wachstumsstarken Bereichen der Musikindustrie positioniert und entwickeln uns besser als die Branche. - Auch intern haben wir unsere Hausaufgaben gemacht: Mit der Neustrukturierung konnten wir den Bereich Katalogauswertung ausbauen und stehen jetzt wieder auf zwei stabilen Beinen: den Neuproduktionen und dem Kataloggeschäft. "On top" kommt das Verlagsgeschäft, also die Vermarktung unserer Urheberrechte. - Zusätzlich haben wir die Kostenstrukturen deutlich verbessert. Mit diesen Voraussetzungen können wir die Chancen, die uns der Markt bietet, nutzen und langfristig ertragsorientiert wachsen. Bereits im Geschäftsjahr 2013 rechnen wir mit einem Umsatzwachstum um rund 20% und einem leicht positiven Ergebnis.  **Kategorien:** Small Caps --- ### [2,85 Milliarden Dollar: Roche entert DMD-Markt mit Sarepta-Deal](https://www.sharedeals.de/285-milliarden-dollar-roche-entert-dmd-markt-mit-sarepta-deal/) **Published:** Dezember 23, 2019 **Author:** Redaktion **Content:** [Roche](https://www.sharedeals.de/?s=Roche) ist zurück im DMD-Geschäft: Nach einem Rückschlag in der Eigenentwicklung zahlt der Schweizer Pharmariese nun Milliarden, um im zukünftigen DMD-Rennen nicht nur zuzuschauen. Erst im vergangenen Monat hatte Roche die Entwicklung seines experimentellen Wirkstoffkandidaten RG6206, ein Myostatin-Inhibitor, in zwei Studien der Phase 1b/2 und 2/3 nach vorläufiger Analyse eingestellt. Unter Zugzwang schlägt man nun beim DMD-Player [Sarepta](https://www.sharedeals.de/?s=Sarepta) zu - und lässt sich die [Lizenzierung](https://www.streetinsider.com/Globe+Newswire/Sarepta+Therapeutics+Announces+Partnership+with+Roche+in+Territories+Outside+the+United+States+for+its+Investigational+Micro-dystrophin+Gene+Therapy+for+Duchenne+Muscular+Dystrophy%2C+SRP-9001/16270404.html) der Gentherapie SRP-9001 Milliarden kosten. **2,85 Milliarden Dollar - für Exklusivrechte außerhalb der USA** SRP-9001 befindet sich derzeitig mitten in der klinischen Entwicklung. Die fortgeschrittenste Studie zum Produtkandidaten umfasst lediglich 40 Patienten und soll erst im Oktober 2022 Ergebnisse ausspucken. Dennoch war Roche dazu bereit, schon jetzt 1,15 Milliarden Dollar im Voraus - davon einen Teil in Aktien - zu bezahlen. Weitere 1,7 Milliarden Dollar als Meilensteinzahlungen sowie Lizenzgebühren nach Zulassung wurden zusätzlich vereinbart. Zudem teilen sich Sarepta und Roche nun die Entwicklungskosten. Der Deal ist umso beachtlicher vor dem Hintergrund, dass die Lizenzrechte nur für Territorien außerhalb des absoluten Nummer-1-Marktes USA vergeben wurden. Sarepta bezeichnet ihn als „eine der bedeutendsten Ex-USA-Lizenztransaktionen in Biopharma“ und dürfte spätestens jetzt ein ausreichendes Cashpolster zu haben, um seinerseits bedeutende Übernahmen zu stemmen. Sarepta hatte sich erst vorletzte Woche eine [Finanzierung](https://www.globenewswire.com/news-release/2019/12/13/1960416/0/en/Sarepta-Therapeutics-Announces-250-Million-of-Non-Dilutive-Senior-Secured-Loan-Financing.html) über bis zu 500 Millionen Dollar gesichert. Die Liquidität Sareptas sollte aktuell locker 2 Milliarden Dollar betragen. **DMD-Tenbagger-Kandidat Catabasis biegt auf Zielgerade ein** Positive News gab es letzte Woche mal wieder von unserem DMD-Favoriten [Catabasis Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0). Man gab bekannt, dass die sogenannten „Baseline Characteristics”, also die Basisdaten, mit denen die Patienten in die laufende Phase-3-Studie gestartet sind, mit denen der erfolgreichen Phase 2 vergleichbar sind. Catabasis’ Medizinchefin Joanna Donovan kommentierte: > Wir sind erfreut zu sehen, dass die in unsere Phase-3-PolarisDMD-Studie aufgenommene Patientenpopulation wie erwartet mit der in die Phase-2-MoveDMD-Studie aufgenommenen Patientenpopulation übereinstimmt, was unser Design für die Phase-3-Studie unterstützt. Auch für das Analystenhaus Wedbush waren das gute News und man sieht nun ein reduziertes Studienrisiko. Das 12-Monats-Preisziel von Wedbush liegt bei 18 US-Dollar. Einen Auszug aus dem aktuellen Report findest Du [hier](https://docdro.id/SSxVLN0). Unter anderem heißt es: > Auf der Grundlage positiver MoveDMD-Sicherheits- und Wirksamkeitsergebnisse und einer ähnlichen Grundpopulation zwischen PolarisDMD und MoveDMD erwarten wir für einen Erfolg in Phase 3 und erhebliches Upside für CATB. Derweil hat sich auch das Wettbewerbsumfeld für Catabasis weiter verbessert: Mit Wave Life Sciences [scheiterte](https://www.fiercebiotech.com/biotech/wave-life-sciences-crashes-as-it-tosses-out-dmd-drug-amid-trial-flop) der nächste DMD-Player in der klinischen Entwicklung. Erst letzten Monat führten Sicherheitsbedenken bei der DMD-Gentherapie von Solid Biosciences zu einem [Studienstop](https://www.reuters.com/article/us-solid-bioscience-fda/solid-biosciences-shares-plummet-as-gene-therapy-trial-halted-again-idUSKBN1XM1KH). Auch musste wie oben schon erwähnt der Pharmariese Roche sein Scheitern [eingestehen](https://pharmaphorum.com/news/roche-joins-others-in-dropping-myostatin-inhibitor-for-dmd/). Deren Medikament hatte den gleichen Wirkmechanismus wie der bereits letztes Jahr [eingestampfte](https://www.fiercebiotech.com/biotech/pfizer-drops-muscle-growth-antibody-after-it-misses-phase-2-endpoint-dmd) DMD-Kandidat aus dem Hause Pfizer. Ganz aktuell die Meldung von Ende letzter Woche: Auch Mallinckrodt hat seinen DMD-Trial zum Wirkstoffkandidaten MNK-1411 [gestoppt](https://www.parentprojectmd.org/investigate-the-efficacy-and-safety-of-mnk-1411-in-duchenne/). Interessanterweise kommentierte das Unternehmen wie folgt: > Die anderen konkurrierenden klinischen Studien in der jüngeren DMD-Population sowie mehrere Änderungen des Versorgungsstandards und der klinischen Praxis zur Behandlung von DMD seit Beginn der klinischen Studie haben die Teilnahme an der Studie sehr schwierig gemacht. Damit dürfte Mallinckrodt insbesondere auf den Enrollment-Erfolg bei Catabasis anspielen: 131 Jungen wurden hier innerhalb eines Jahres für die zulassungsrelevante PolarisDMD-Studie rekrutiert. Genauso viele wollte Mallinckrodt gewinnen, doch kam man trotz großer Anstrengungen selbst nach eineinhalb Jahren auf lediglich 55 Kinder. Das Interesse und Feedback der Familien und Studienzentren für Catabasis' DMD-Hoffnung Edasalonexent war hingegen „überwältigend positiv“, was schlussendlich sogar dazu führte, dass man mehr Kinder aufnahm als zunächst vorgesehen. ### Fazit: Nie gab es größere Chancen! Lass Dich von den nach wie vor lächerlichen Kursen bei Catabasis nicht verunsichern, das Chance-Risiko-Verhältnis hier ist gigantisch und es kann nun quasi jederzeit über Nacht eine Mega-News um die Ecke kommen. Noch zeigt sich die Wall Street aufgrund der Finanzierungsfrage, einer nicht optimalen Kapitalstruktur und einer quantitativ dünnen Datendecke zurückhaltend. Paradoxerweise verhindert auch die unfassbar günstige Bewertung von weit unter 100 Millionen US-Dollar und die vergleichsweise geringe Handelsliquidität noch ein verstärktes Engagement großer Investoren über den Markt. Letztendlich sollte sich aber [unter Experten](https://www.sharedeals.de/catabasis-key-opinion-leader-setzt-auf-edasalonexent/) längst die Erwartung durchgesetzt haben, dass Edasalonexent zur neuen Standardtherapie für alle DMD-Erkrankten wird. Weit und breit gibt es keinen ähnlichen vielversprechenden Therapiekandidaten in der Late-Stage-Entwicklung, der ebenso sicher ist und mit ebenso breitem Nutzenprofil ausgestattet zu sein scheint. Catabasis bezeichnet sein Medikament folgerichtig als potenziell „neue Grundtherapie“, die nicht nur als Mono-, sondern auch als Kombinationstherapie mit anderen Präparaten - wie etwa Sareptas Gentherapien - eingesetzt werden könnte. Einen großen Vorteil gegenüber Sareptas SRP-9001 hat Catabasis jedenfalls schon jetzt: Mit Edasalonexent wird man aller Voraussicht nach viele Jahre früher am Markt sein. Klar ist: Catabasis biegt mit dem Jahreswechsel auf die Zielgerade ein. Der Knoten wird spätestens 2020 platzen - notfalls per [Buyout durch Pfizer](https://www.sharedeals.de/catabasis-10-gute-gruende-fuer-einen-buyout-durch-pfizer/). Bei aktuell kaum über 60 Millionen Dollar Börsenwert und einer vollfinanzierten Zulassungsstudie hat die Aktie mehr als Tenbagger-Potenzial. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens Catabasis Pharmaceuticals. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Sirona Biochem: Das Biotech-Juwel des Jahres!](https://www.sharedeals.de/sirona-biochem-das-biotech-juwel-des-jahres/) **Published:** August 5, 2014 **Author:** Marc **Content:** Die 5.000%-Performance unseres [Santhera-Tipps](https://www.sharedeals.de/2014/05/20/santhera-kommts-zur-uebernahme/) innerhalb von nur 15 Monaten belegt hervorragend die außergewöhnlichen Chancen im Biotech-Sektor. Doch sind Investoren oftmals zwei Extremen ausgesetzt: Riesigen Gewinnen stehen in der Branche oftmals herbe Enttäuschungen und Kurseinbrüche gegenüber. Biotech-Papiere gelten somit nicht zu Unrecht als zwar extrem chancen-, aber eben auch überdurchschnittlich risikoreich.Wir haben trotzdem ein einzigartiges Unternehmen aus dem Sektor gefunden, dessen Aktienkurs aus unserer Sicht in den nächsten Monaten nur die nördliche Richtung kennen sollte: Sirona Biochem (WKN: A0RM6R)! Die Zeit dieses Biotech-Juwels ist zweifellos angebrochen. Reihenweise starke und vielversprechende News laufen seit einiger Zeit über die Ticker. Mit seiner patentierten Technologie-Plattform kann Sirona die weltweite Pharma- und Kosmetikbranche aufmischen. Namhafte Großkonzerne haben das längst erkannt und sich mit Sirona verpartnert. Der Firma stehen nun glänzende Zeiten und explodierende Umsätze bevor! ### Die Anti-Aging-Revolution! Wenn Menschen optisch altern, liegt das ganz überwiegend am Absterben von Hautzellen. Sirona Biochem hat hier eine fraglos bahnbrechende Lösung auf Basis von Glykoproteinen in der Pipeline. Diese Proteine, die seinerzeit in antarktischem Fisch entdeckt wurden, schützen die Haut vor Schäden und bergen mit verlängerter Lebenszeit der Zellen das Potenzial, Menschen deutlich länger jung aussehen zu lassen. Eine letztes Jahr veröffentlichte Studie bewies bereits die Wirksamkeit: Während 95% der mit Sirona-Technologie behandelten Zellen einen Test überlebten, waren es in der unbehandelten Gruppe lediglich 8%! Ein großer Vorteil ist auch das exzellente Sicherheitsprofil der Glykoprotein-Wirkstoffe, die keine giftigen Nebenprodukte entstehen lassen. Während aktuelle Anti-Aging-Produkte höchstens einen oberflächlichen Effekt bewirken, könnte Sironas Entwicklung eine der schwersten Industrien der Welt maßgeblich mitgestalten. Alles nur Wunschdenken? Von wegen: Der französische Kostemetikgigant L'Oreal hat bereits ein Patent angemeldet, das auf die Nutzung von Sironas Technologie zielt und dem Biotech-Unternehmen in Zukunft riesige Lizenzumsätze bescheren dürfte. «Sie waren so begeistert von dem Potenzial der Technologie, dass sie das Patent ohne zusätzliche Tests angemeldet haben», hieß es dazu vom Sirona-Vorstand. ### Mega-Deals für Hautbleicher unter Dach und Fach - Marktstart im 4. Quartal! Im Kosmetikbereich hat Sirona unter der Wirkstoffbezeichnung TFC-849 außerdem einen revolutionären Hautbleicher entwickelt, für den man mit dem millardenschweren Kosmetikkonzern Valeant Pharmaceuticals bereits einen weltweiten Lizenzvertrag schließen konnte! Schon im vierten Quartal sollen entsprechende Produkte mit Sirona-Technologie über das breite Netzwerk an Valent-Unternehmen die Märkte erobern. Der Bleicher von Sirona ist im Gegensatz zu anderen Mitteln frei von Risiken und enthält beispielsweise kein Hydrochinon, welches oftmals in Bleichcremes zum Einsatz kommt, jedoch Hautschäden und vermutlich sogar Krebs hervorrufen kann. Zudem ist TFC-849 um ein Vielfaches effektiver als das bekannte Arbutin. Hautbleicher sind ein gigantischer, weiter wachsender Milliardenmarkt und Sirona hat nicht nur einen fertigen Wirkstoff, um dem riesigen Bedarf zu begegnen, sondern bereits einen hervorragenden Partner für Produktherstellung und Vertrieb. Sirona braucht also keinerlei Kosten mehr zu tragen, kann sich wohl aber auf klingelnde Kassen durch satte und dauerhafte Lizenzeinnahmen freuen. ### Noch mehr Umsatz mit Diabetes-Wirkstoff - erste Meilensteinzahlung steht bevor! Als wären die Entwicklungen in den Bereichen Anti-Aging und Hautbleichung nicht schon heiß genug, hat Sirona unter dem Namen SBM-TFC-039 einen SGLT2-Hemmer zur Behandlung von Diabetes Typ 2 im Portfolio - und auch hier gibt es bereits einen Partner! So wurde kürzlich ein Vertrag mit dem Unternehmen Wanbang Biopharmaceuticals geschlossen, das über seine Muttergesellschaft mit dem größten Pharmakonzern Chinas verbunden ist: der Sinopharm Group. Auch bei diesem Deal ist Sirona schon jetzt der Gewinner: Wanbang trägt nun die Kosten der klinischen Entwicklung und später auch für die Vermarktung in China. Sirona wurden laut Vertrag Voraus- und Meilensteinzahlungen von 9,5 Millionen Dollar zugesichert. Nachdem vor zwei Wochen der erfolgreiche Abschluss von zwei vorrangigen Studien vermeldet wurde, ist nun die erste Meilensteinzahlung durch Wanbang nicht mehr weit. Selbstverständlich erhält Sirona nach Marktzulassung in China auch eine Umsatzbeteiligung an den Verkäufen. Und das Beste: Der Vertrag mit Wanbang zielt zunächst nur auf den chinesischen Markt. Sirona kann somit die normalerweise extrem teuren Studien nutzen, um weitere Partner für andere Zielmärkte zu gewinnen. ### Noch mehr Phantasie: Joint Venture mit größter Healthcare-Investmentgesellschaft Kanadas Kaum zu glauben, aber bei Sirona steckt noch weitaus mehr in der Pipeline: Gerade erst meldete man die Entstehung eines erstes Wirkostoff-Satzes zur Behandlung von Entzündungs- und Infektionskrankheiten in Zusammenarbeit mit Bloom Burton & Co., der größtem Investgesellschaft Kanadas im Gesundheitsbereich. Sirona und Bloom Burton hatten speziell zur Entwicklung weiterer Wirkstoffe ein Joint Venture gegründet. Mit der Erfahrung der Investmentgesellschaft sollen die Finanzierung von Forschung und Entwicklung sichergestellt und später Partner für die Kommerzialisierung gefunden werden. Die Beteiligung von Bloom & Burton unterstreicht nur allzu deutlich die Reputation und das Potenzial Sironas. ### Eine Biotech-Rakete wie gemalt - bald kein Halten mehr! Geforscht und entwickelt werden Sironas Wirkstoff-Kandidaten in einem High-tech-Labor der Tochterfirma TFChem im französischen "Cosmetic Valley", also dort, wo die ganz Großen der Branche an neuen Wundermitteln werkeln. Die ausgezeichnete Arbeit von TFChem wurde bereits mit Subventionen in Millionenhöhe von Frankreich und der EU honoriert. Weitere öffentliche Gelder in mehrfacher Millionenhöhe wurden schon beantragt und könnten Unternehmensangaben zufolge jederzeit freigegeben werden. Die laufenden Kosten bei Sirona sind in den nächsten Monaten minimal - das hat Vorstandschef und Großaktionär Howard Verrico kürzlich in einem [Aktionärsschreiben](http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-07/30902698-irw-press-sirona-biochem-corp-sirona-biochem-corp-aktionaersbrief-des-vorstandsvorsitzenden-016.htm) nochmals bekräftigt. Die letzte Finanzierungsrunde fand im ersten Quartal dieses Jahres unter Beteiligung des erfolgreichen Fondsmanagers Steven Palmer zum Preis von 0,13 CAD statt. Dies ist zugleich der letztgehandelten Kurs der Sirona-Aktie. Bei insgesamt 120 Millionen ausstehenden Aktien wird das Biotech-Juwel derzeit mit umgerechnet nur rund 10 Millionen Euro bewertet! Der Markterfolg eines einziges der vielen Wirkstoffkandidaten Sironas dürfte den Börsenwert in ganz andere Sphären sprengen. Nicht ohne Grund liebäugelt das Management mit einem baldigen Listing an der NASDAQ, um dann auch eine angemessene Marktkapitalisierung für mögliche Übernahmeangebote zu erreichen. Nicht vergessen: Die eingangs erwähnte Santhera-Aktie brach nach positiven Studiendaten und folgenden Übernahmephantasien durch jede Decke, gewann innerhalb von 15 Monaten rund 5.000% an Wert. Sirona Biochem hat bei aus unserer Sicht stark begrenztem Risiko etliche Trümpfe in der Hand, das dürfte sich langsam aber sicher auch am Kurs widerspiegeln... ***Risikohinweis / Disclaimer / Interessenkonflikt*** *Der hier veröffentlichte Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Handelsempfehlung dar. Einschätzungen und zukunftsgerichtete Aussagen spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider. Ein Investment in die hier vorgestellte Aktie ist mit Chancen, aber auch mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt der Autor bzw. Herausgeber keinerlei Gewähr auf die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der hier bereitgestellten Informationen. Für diesen Beitrag wurde der Autor finanziell entlohnt. Der Auftraggeber dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens und hat eventuell die Absicht, diese zu kaufen oder zu veräußern. Hierdurch besteht jeweils die Möglichkeit eines Interessenkonflikts.* **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Münchener Rück-Aktie: Gefährliches Warnsignal oder geniale Einstiegschance?](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-gefaehrliches-warnsignal-oder-geniale-einstiegschance/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Münchener Rück-Aktie tut sich weiterhin schwer: Zwar gelang dem DAX-Titel von Anfang Juni bis Ende Juli eine kräftige Erholung, doch seit zwei Monaten scheint die Luft schon wieder raus zu sein. So hat auch der seit April 2025 bestehende Abwärtstrend weiterhin Bestand. Das bremst den Kurs und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## Jefferies senkt den Daumen Für zusätzlichen Gegenwind sorgt aktuell die neue Einschätzung von Jefferies. Das US-Analysehaus hat das Kursziel von 600 auf 550 € reduziert und die Aktie auf „Hold“ belassen. Analyst Philip Kett begründet den Schritt vor allem mit schneller als erwartet sinkenden Preisen im Rückversicherungsgeschäft. Damit greift Jefferies einen Trend auf, der bereits beim wichtigen Branchentreffen Rendez-Vous de Septembre in Monte Carlo deutlich wurde: Die außergewöhnliche Preisdynamik der vergangenen Jahre verliert an Kraft. Bei den Juli-Erneuerungen gingen die risikoadjustierten Preise der Münchener Rück um 5,5% zurück. Der Konzern reagierte konsequent und reduzierte das gezeichnete Volumen um 9,1%. Für mich ist das durchaus ein Warnsignal – aber kein Grund, die langfristige Investmentstory abzuschreiben. Gerade die disziplinierte Zeichnungspolitik zeigt, dass Munich Re nicht bereit ist, Wachstum um jeden Preis zu kaufen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Analysten uneins – Bewertung attraktiv Das Analystenbild ist entsprechend geteilt. Während Jefferies mit „Hold“ vorsichtiger geworden ist, sieht die DZ Bank weiterhin Potenzial und nennt ein Kursziel von 625 €. Gleichzeitig punktet Munich Re mit einer Bewertung, die angesichts der Ertragskraft interessant erscheint: Das erwartete KGV liegt bei rund 10, die Dividendenrendite bei etwa 5%. Hinzu kommt die Kapitalrückführung. Munich Re hat für 2026/27 ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 2,25 Milliarden € beschlossen. Bis einschließlich 23. September wurden bereits 2,84 Millionen Aktien zurückgekauft. Im Vergleich zur Hannover Rück ist Munich Re damit vor allem für Anleger interessant, die Wert auf Größe, Diversifikation und hohe Ausschüttungen legen. Die Hannover Rück erzielt zwar ebenfalls eine attraktive Profitabilität und Dividendenrendite, Munich Re bietet jedoch die breitere Aufstellung und eine sehr starke Kapitalbasis. ## Charttechnik bleibt der Knackpunkt Noch spricht der Chart allerdings nicht für eine schnelle Trendwende. Zwar konnte sich die Aktie vom Anfang Juni markierten Jahrestief erholen, doch der übergeordnete Abwärtstrend wurde nicht gebrochen. Besonders kritisch: Die 50- und 200-Tage-Linien verlaufen aktuell oberhalb des Kurses im Bereich von 515 €. Hier befindet sich auch die Abwärtstrendlinie. Dass die 50-Tage-Linie dabei knapp unter der 200-Tage-Linie verläuft, unterstreicht die weiterhin vorhandene Abwärtsdynamik. Jetzt kommt es auf die 500-€-Marke an. Fällt diese nachhaltig, könnte sich der Verkaufsdruck wieder verstärken. Gelingt dagegen der Sprung über die Widerstandszone um 515 Euro €, wäre eine nachhaltige Trendwende im Bereich des Möglichen. Für eine noch detailliertere Chartanalyse, kannst Du [hier](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-nimmt-wieder-500-e-marke-ins-visier/) weiterlesen. Kurzfristig ist Vorsicht angebracht. Sinkende Rückversicherungspreise, die Signale aus Monte Carlo und die schwache charttechnische Ausgangslage sprechen nicht unbedingt für einen Kauf. Langfristig sehe ich die Sache jedoch deutlich positiver. Munich Re hat eine solide Ertragsbasis, kauft eigene Aktien zurück und bietet eine sehr attraktive Dividendenrendite von 5%. Auch die langfristige Kursentwicklung kann sich sehen lassen. Für mich bleibt die Aktie daher ein solides defensives Investment. **Passend dazu:** Viele Dividenden-Aktien sind derzeit unterbewertet und bieten einen günstigen Einstiegszeitpunkt. [Diese Übersicht](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt zehn Titel aus verschiedenen Sektoren, die sowohl für Cashflow als auch für Kursgewinne interessant sein könnten. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit 63,59 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Atos-Aktie weiter von Tief zu Tief](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-weiter-von-tief-zu-tief/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Atos-Aktie setzt ihren massiven Abwärtstrend ohne nennenswerte Erholung fort. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-64-in-2026-planmaessig-weiter-abwaerts/) hatte ich 19 € als nächstes zentrales Ziel definiert, nachdem bereits die Zone um 26 € nachhaltig verloren gegangen war. Nur wenige Handelstage später fiel der Titel in der Spitze bis auf 19,60 € und hat damit vom Jahreshoch mittlerweile rund -68% eingebüßt. Mit aktuell 20,70 € ist die 19-€-Marke praktisch erreicht, darunter würde bereits das Allzeittief im Bereich um 15 € näher rücken. ## Operative Fortschritte helfen der Aktie nicht Fundamental steht der Kursverfall weiterhin in auffälligem Gegensatz zu den Fortschritten des Konzerns. Im ersten Halbjahr verbesserte Atos seine operative Marge auf 5,7%, während das Management für das Gesamtjahr weiterhin rund 7% anstrebt. Der Auftragseingang entwickelte sich im zweiten Quartal ebenfalls besser und die Vertriebspipeline wuchs weiter. Problematisch bleibt allerdings der Umsatz: Dieser sank im zweiten Quartal organisch um -6,3% auf 1,66 Milliarden €. Für das Gesamtjahr erwartet Atos weiterhin einen Rückgang von rund -5%. Auch der jüngste Newsflow liefert keinen offensichtlichen fundamentalen Auslöser für den ungebremsten Abverkauf. Im September wurde Atos von SAP als Sovereign Cloud Partner ausgezeichnet und zuvor eine strategische Partnerschaft mit Schwarz Digits für souveräne Cloud-, Plattform- und KI-Lösungen vereinbart. Hinzu kommt die Anerkennung als Tech Innovator im Bereich Agentic AI durch Gartner. Die strategische Entwicklung liefert damit durchaus positive Impulse, an der Börse dominiert jedoch unverändert der massive Vertrauensverlust. **Apropos:** Wer nach chancenreicheren Technologieunternehmen sucht, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl aussichtsreicher Aktien. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt favorisierte Abwärtsfahrplan wird nahezu ohne Gegenwehr abgearbeitet. Nach dem nachhaltigen Bruch von 26,76 beziehungsweise 26 € setzte sich die Bewegung direkt bis in Richtung 19 € fort. Mit einem bisherigen Wochentief bei 19,60 € ist dieses Ziel inzwischen praktisch erreicht. Genau hier wäre zwar ein technischer Konter denkbar, Anzeichen für eine belastbare Bodenbildung liefert der Chart bislang jedoch nicht. Fällt auch 19 € nachhaltig, dürfte sich der Abwärtsstrudel fortsetzen und mit 15 € bereits das nächste große Ziel beziehungsweise den historischen Tiefbereich in den Fokus rücken. Für eine erste Entspannung müsste die Aktie dagegen zunächst wieder deutlich über 26 € steigen. Darüber wartet bei 26,76 € bereits der nächste Widerstand, bevor zusätzlich die seit Jahresbeginn fallende Abwärtstrendlinie überwunden werden müsste. Erst dann wäre der seit Monaten dominierende Abwärtstrend ernsthaft infrage gestellt. Solange ein solcher Befreiungsschlag ausbleibt, bleiben selbst stärkere Gegenbewegungen für mich lediglich Zwischenerholungen innerhalb eines ausgesprochen starken Abwärtstrends. Die Atos-Aktie kennt weiterhin praktisch nur eine Richtung. Das in der Vorwoche definierte Ziel bei 19 € ist inzwischen fast punktgenau erreicht und der Verlust seit dem Jahreshoch summiert sich in der Spitze auf rund -68%. Dort könnte zwar eine technische Erholung einsetzen, fällt jedoch auch diese Unterstützung, rückt mit 15 € bereits das nächste und zugleich besonders wichtige Ziel in den Fokus. Für einen nachhaltigen Boden fehlen weiterhin belastbare Signale. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Atos in Kürze - Atos SE (WKN: 877757 ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Der Konzern gliedert sich in die beiden Sparten Tech Foundation (klassische IT-Dienstleistungen) sowie die Sparte Cybersicherheit & Digitalisierung. - Neben dem Hauptsitz im französischen Bezon unterhält der Konzern Niederlassungen in über 73 Ländern. - Die Hauptbörse der Aktie ist die Euronext in Paris. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell rund 412 Millionen €. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps **Schlagwörter:** Atos, Atos-Aktie, Atos-Analyse, Atos-Chartanalyse, Atoss Software --- ### [Münchener Rück-Aktie nimmt wieder 500-€-Marke ins Visier](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-nimmt-wieder-500-e-marke-ins-visier/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Münchener Rück-Aktie ist nach der jüngsten Schwäche erneut die runde 500-€-Marke in den Fokus gerückt. In meiner [Analyse von Anfang September](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-fels-in-der-brandung-vor-dem-ausbruch/) hatte ich unterhalb von 514,60 € vor einer Ausweitung der Korrektur gewarnt. Dieser Verkaufstrigger wurde anschließend ausgelöst und der Titel fiel bis 490,80 € zurück. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung notiert die Aktie aktuell bei 505,60 € und zeigt sich im bisherigen Wochenverlauf wieder schwächer. Damit rückt die runde Marke von 500 € erneut ins Visier der Marktteilnehmer. Dort könnte sich ein weiterer Erholungsversuch entwickeln. ## Rekordgewinn und kräftige Aktienrückkäufe Unter dem Punkt [„Bereits 1,4 Milliarden € zurückgekauft“](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-kgv-10-sind-625-e-sogar-zu-wenig/) hob mein Kollege Vincent Uhr am Montag die umfangreichen Aktienrückkäufe hervor. Bis zum 23. September hatte die Münchener Rück im laufenden Programm bereits rund 2,84 Millionen eigene Aktien für etwa 1,41 Milliarden € erworben. Insgesamt dürfen bis zur Hauptversammlung 2027 bis zu 2,25 Milliarden € eingesetzt werden. Gerade bei fallenden Kursen steigt damit die Anzahl der Aktien, die der Konzern mit dem verbleibenden Budget zurückkaufen kann. Auch operativ liefert der Rückversicherer weiterhin starke Argumente. Im ersten Halbjahr erzielte Munich Re mit 3,93 Milliarden € einen Rekordgewinn und bestätigte das Jahresziel von 6,3 Milliarden €. Allerdings nimmt der Preisdruck im klassischen Rückversicherungsgeschäft zu: Bei der Juli-Erneuerungsrunde gingen die risikoadjustierten Preise um -5,5% zurück, worauf der Konzern das gezeichnete Volumen bewusst um -9,1% reduzierte. Die Strategie bleibt damit klar auf Profitabilität statt Wachstum um jeden Preis ausgerichtet. **Passend dazu:** Viele Dividenden-Aktien sind derzeit unterbewertet und bieten einen günstigen Einstiegszeitpunkt. [Diese Übersicht](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zeigt zehn Titel aus verschiedenen Sektoren, die sowohl für Cashflow als auch für Kursgewinne interessant sein könnten. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Mit dem nachhaltigen Rückfall unter 514,60 € hat sich die Ausgangslage gegenüber meiner letzten Analyse zunächst eingetrübt. Nun kommt es allerdings bereits auf den Bereich rund um die psychologisch wichtige 500-€-Marke an. Kann sich die Aktie hier stabilisieren und anschließend 514,60 € zurückerobern, würde sich das Bild wieder merklich aufhellen. Das nächste Ziel läge dann bei 525,60 €, wo zugleich die seit dem Jahreshoch fallende Abwärtstrendlinie wartet. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Kreuzwiderstand könnte schließlich eine größere Erholung bis in den Bereich um 550 beziehungsweise 565 € einleiten. Fällt die Aktie dagegen nachhaltig unter die 500-€-Region, bleibt das in der Voranalyse aktivierte Abwärtsszenario intakt. Dann dürfte zunächst die Unterstützung bei 481,50 € angelaufen werden. Genau dort trifft der horizontale Support auf die langfristig steigende Aufwärtstrendlinie und bildet damit einen markanten Kreuzsupport. Wird auch dieser Bereich aufgegeben, wartet bei 461,10 € die nächste Auffangzone. Die aktuelle Region bietet somit durchaus ein mögliches Sprungbrett, die Käufer müssen dieses allerdings auch nutzen. Die Münchener Rück-Aktie hat den Verkaufstrigger aus meiner letzten Analyse ausgelöst und nähert sich nun erneut der runden 500-€-Marke. Kann sich der Titel hier erneut fangen und 514,60 € zurückerobern, sehe ich wieder Potenzial über 525,60 € bis in Richtung 550 beziehungsweise 565 €. Unterhalb von 500 € bleibt dagegen 481,50 € das nächste wichtige Korrekturziel. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 63 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Münchener Rück, Munich-Re --- ### [SpaceX-Aktie: Scheitert Musks Angriff auf AT&T?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-scheitert-musks-angriff-auf-att/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** SpaceX will Starlink vom Satelliteninternet zum vollwertigen Mobilfunkanbieter ausbauen. AT&T-Chef John Stankey hält diesen Plan allerdings für technisch und wirtschaftlich nicht tragfähig. Die Kritik trifft einen wichtigen Teil der Investmentstory: Bei einem Aktienkurs von 149,24 US$ und einer Bewertung von annähernd 2 Billionen US$ benötigt SpaceX neue Milliardengeschäfte – doch kann Starlink die etablierten Mobilfunknetze wirklich ersetzen? ## 20 Milliarden US$ zeigen Musks Ambitionen SpaceX gibt rund 20 Milliarden US$ für insgesamt 65 Megahertz Mobilfunkspektrum von EchoStar aus. Bis zu 11 Milliarden US$ des Kaufpreises werden mit eigenen Aktien bezahlt. Damit besitzt SpaceX künftig eigene Frequenzen, über die handelsübliche Smartphones direkt mit Starlink-Satelliten kommunizieren können. Die dazugehörigen kommerziellen Vereinbarungen sehen zunächst vor, Kunden von EchoStars Mobilfunkmarke Boost Mobile mit Text-, Sprach- und Breitbanddiensten zu versorgen. SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell formuliert die Ziele jedoch wesentlich aggressiver: Starlink soll Kunden von AT&T, Verizon und T-Mobile abwerben. Dabei geht es nicht mehr nur um Funklöcher. SpaceX will einen eigenen Mobilfunkvertrag anbieten und damit einen großen Teil der Wertschöpfung selbst übernehmen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Physik spricht zunächst für AT&T Starlink verfügt inzwischen über 12 Millionen Kunden, mehr als 10.000 Satelliten und eine Abdeckung in 167 Ländern. Diese Infrastruktur ist ideal, um abgelegene Regionen, Schiffe, Flugzeuge oder Katastrophengebiete zu versorgen. In dicht besiedelten Städten stößt das Satellitenmodell jedoch an Grenzen. Die verfügbare Kapazität eines Satellitenstrahls muss sich auf sämtliche Nutzer in seinem Versorgungsgebiet verteilen. Eine unabhängige Untersuchung schätzte die Leistung der ersten Direct-to-Cell-Generation unter freiem Himmel auf rund 4 Megabit pro Sekunde und Strahl. Innerhalb von Gebäuden verschlechtert sich der Empfang zusätzlich. Auch das verfügbare Spektrum ist begrenzt. Die etablierten US-Anbieter besitzen zusammen ungefähr 1.000 Megahertz, während SpaceX mit 65 Megahertz startet. Für flächendeckendes Streaming und datenintensive Anwendungen reicht eine reine Satellitenlösung daher vorerst nicht. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Starlink-Schüsseln werden zu Mobilfunkzellen SpaceX hat dafür eine ungewöhnliche Lösung. Neben Starlink-Antennen auf Häusern und Unternehmensgebäuden sollen kleine terrestrische Mobilfunkstationen installiert werden. Diese könnten zusätzliche Kapazität bereitstellen, während die Satelliten vor allem schwer erreichbare Gebiete versorgen. Stankey hält auch diesen Ansatz für wenig überzeugend. Nach seiner Einschätzung könnte der Aufbau eines solchen Netzes ähnlich teuer werden wie die Errichtung klassischer Mobilfunkmasten. Zudem benötigt SpaceX die Zustimmung der jeweiligen Hauseigentümer und muss die Stationen mit Strom, Wartung und ausreichender Datenanbindung versorgen. Ganz von der Hand zu weisen ist Musks Idee dennoch nicht. SpaceX besitzt bereits Millionen Kundenstandorte und könnte vorhandene Starlink-Schüsseln schrittweise zu einem verteilten Netz ausbauen. Dadurch wären zumindest Teile der notwendigen Infrastruktur bereits vorhanden. ## Als Partner könnte SpaceX mehr verdienen Die wirtschaftlich attraktivste Strategie dürfte daher nicht in der vollständigen Verdrängung von AT&T oder T-Mobile liegen. Starlink könnte vielmehr als zusätzliche Netzebene fungieren und Mobilfunkanbietern die Versorgung von Funklöchern, ländlichen Gebieten sowie Verkehrswegen verkaufen. Schon heute ist das Verbindungsgeschäft der wichtigste Umsatzbringer von SpaceX. Im zweiten Quartal stiegen die Konzernerlöse um 90% auf 7,8 Milliarden US$. Starlink steuerte mehr als die Hälfte bei und wuchs um 66%. Allerdings sank der durchschnittliche Umsatz je Kunde um 22%, weil SpaceX in günstigere internationale Märkte expandierte. Mobilfunk-Zusatzdienste könnten diesen Rückgang abfedern und die vorhandenen Satelliten besser monetarisieren. Dafür muss SpaceX nicht zwingend einen jahrzehntelang aufgebauten Mobilfunkkonzern vollständig ersetzen. AT&T verteidigt sein eigenes Geschäftsmodell, doch Stankeys technische Einwände sind berechtigt. Starlink dürfte klassische Mobilfunknetze vorerst nicht ersetzen, kann sie aber weltweit sinnvoll ergänzen und damit ein weiteres Milliardengeschäft aufbauen. Bei fast 2 Billionen US$ Börsenwert ist bereits viel Erfolg eingepreist – die SpaceX-Aktie bleibt für mich daher eine Halteposition, aber auf Basis der Mobilfunkfantasie allein kein Kauf. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,03 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [2G Energy-Aktie: Dynamisches Wachstum erwartet – auch bei den Kursen?](https://www.sharedeals.de/2g-energy-aktie-dynamisches-wachstum-erwartet-auch-bei-den-kursen/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die 2G-Energy-Aktie konnte den starken Aufwärtstrend des ersten Halbjahres bis auf etwa 73 € nicht fortsetzen und korrigierte anschließend wieder. Nach dem gestrigen starken Kursanstieg verbessert sie sich weiter und notiert am Mittwoch aktuell bei 62,20 €. Gleichzeitig geht das Unternehmen zunehmend in eine Wachstumsphase über. Hier stellt sich die Frage: Kann die Aktie davon profitieren? ## KI- und Rechenzentrumsboom wird zum Wachstumsmotor KI-Rechenzentren benötigen enorme Mengen an Strom. Gleichzeitig muss diese Energieversorgung jederzeit zuverlässig gewährleistet sein. Neben der klassischen Stromversorgung über das Stromnetz bietet 2G Energy mit seinen leistungsfähigen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen eine alternative beziehungsweise ergänzende Lösung. Dabei wird aus Primärenergie wie Gas oder künftig auch Wasserstoff gleichzeitig Strom und Wärme erzeugt. Je nach Einsatz können die Anlagen zudem zur Versorgung mit Kälte beitragen. Neben der regulären Energieversorgung eignen sich die KWK-Anlagen auch als Reserve- oder Notstromlösung für Rechenzentren. Mit dem massiven Ausbau der KI-Infrastruktur steigt deshalb auch die Nachfrage nach entsprechenden Energieversorgungslösungen. Zuletzt wurde ein potenzieller Großauftrag mit einer Leistung von 275 MW bekannt. Das entspricht mehr als der gesamten im Jahr 2025 installierten Leistung von 2G Energy. Allerdings steht die endgültige Unterzeichnung des Auftrags noch aus. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=2G+Energy&stockidentifier=symbol%3A2GB&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Hohe Auftragseingänge im dritten Quartal Neben dem Geschäft mit Rechenzentren entwickelt sich auch die Nachfrage in anderen Bereichen positiv. Insgesamt lag der Auftragseingang im dritten Quartal bei mehr als 400 Millionen €. Besonders hervorgehoben wurden Aufträge aus dem Mining-Bereich sowie für Wärmepumpen. Damit hat sich die positive Entwicklung bei den Auftragseingängen über mehrere Geschäftsbereiche hinweg fortgesetzt. Diese Tendenz dürfte sich auch im vierten Quartal fortsetzen. ## Prognose angehoben Der logische nächste Schritt bei einer solchen Auftragsentwicklung ist eine Anhebung der Umsatzprognose. Denn die heutigen Aufträge bilden die Grundlage für die Umsätze der kommenden Jahre. Für das laufende Geschäftsjahr wird inzwischen ein Umsatz von rund 490 Millionen € erwartet. Noch interessanter ist der Blick auf die kommenden Jahre. Die bisherige Umsatzprognose für 2027 wurde von 570 bis 620 Millionen € auf 600 bis 650 Millionen € angehoben. Erstmals wurde zudem eine konkrete Prognose für 2028 veröffentlicht. Dann soll der Umsatz zwischen 750 und 850 Millionen € liegen. Damit würde sich der Umsatz innerhalb weniger Jahre sehr deutlich erhöhen. ## Bewertung Das zweite Halbjahr dürfte wesentlich stärker ausfallen als die ersten sechs Monate. Für das Gesamtjahr wird eine EBIT-Marge von 9,5 bis 10,5% angestrebt. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr lag sie lediglich bei 0,6%. Auch beim Umsatz besteht noch erhebliches Aufholpotenzial. Nach den bisher erzielten 184 Millionen € dürfte insbesondere im zweiten Halbjahr eine deutliche Beschleunigung einsetzen. Die neuen Prognosewerte zeigen, welches Umsatzpotenzial im Bereich der KI-Rechenzentren entstehen kann. Gleichzeitig kommen weitere Wachstumstreiber aus anderen Geschäftsfeldern hinzu. Entscheidend wird nun sein, ob die zusätzlichen Umsätze auch mit entsprechend attraktiven Margen erzielt werden können. Denn steigender Umsatz allein reicht nicht aus. Für die Bewertung der Aktie ist vor allem relevant, wie stark Umsatzwachstum und Ergebniswachstum zusammenlaufen. Aus meiner Sicht ist das zukünftige Wachstumspotenzial von 2G Energy im aktuellen Kursniveau noch nicht vollständig eingepreist. Der deutliche Anstieg der Auftragseingänge, die angehobene Umsatzprognose für 2027 und der erstmals formulierte Ausblick für 2028 zeigen, dass das Unternehmen vor einer dynamischen Wachstumsphase stehen könnte. Ein erstes Kursziel sehe ich bei 70 €. Mittelfristig halte ich einen fairen Wert von rund 80 € für realistisch. Auch die von dir genannten Analystenziele bewegen sich in einer Spanne von etwa 74 bis 90 €. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). ℹ️ **2G Energy in Kürze** - 2G Energy AG (WKN: A0HL8N) ist ein Spezialist im Bereich der dezentralen Energieerzeugung mittels Kraft-Wärme-Koppelung (KWK) in Blockheizkraftwerken (BHKW). - Neben dem Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Heek unterhält das Unternehmen fünf weitere Standorte in Europa und ist in 50 Ländern tätig. - Die Aktie ist im Scale-Segment gelistet und die Marktkapitalisierung liegt bei 1,1 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [RENK-Aktie: Rekordaufträge – und trotzdem stürzt sie ab](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-rekordauftraege-und-trotzdem-stuerzt-sie-ab/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Renk passen Aktienkurs und Geschäft im Moment kaum zusammen. Die Aktie ist vom 52-Wochen-Hoch bei über 90 € bis auf 37,40 € abgestürzt und hat damit mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren. Heute gibt es zwar eine kleine Gegenbewegung auf rund 38,90 €, der Abwärtstrend der vergangenen Monate sitzt aber tief. Ausgerechnet eine neue Analystenstudie hat zuletzt noch einmal zusätzlichen Druck gebracht. ## **Warum die Aktie nochmal ordentlich einen draufbekommen hat** Für den jüngsten Rutsch war vor allem JPMorgan mitverantwortlich. Analyst David Perry hat sein Kursziel von 75 auf 62 € gesenkt, weil das operative Ergebnis im dritten Quartal etwas schwächer ausfallen könnte als bislang gedacht. Vor allem im Industriegeschäft des Bereichs Marine & Industry rechnet er mit Gegenwind. Ganz so negativ liest sich die Studie dann aber auch wieder nicht. Die Einstufung bleibt bei „Overweight“, und im wichtigsten Bereich Vehicle Mobility Solutions erwartet Perry weiterhin starke Zahlen. Selbst das gesenkte Kursziel von 62 € liegt noch weit über dem aktuellen Kurs. Das zeigt ziemlich gut, wo das Problem bei Renk liegt. Die Erwartungen an den Rüstungskonzern waren nach dem gewaltigen Kursanstieg extrem hoch. Sobald dann an irgendeiner Stelle Zweifel aufkommen, wird schnell verkauft. Fundamental ist die Nachfrage bisher jedenfalls nicht eingebrochen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## **An Aufträgen mangelt es Renk ganz sicher nicht** Im ersten Halbjahr kamen Aufträge über rund 1,2 Milliarden € rein, fast 30% mehr als ein Jahr zuvor. Allein im zweiten Quartal waren es 612,8 Millionen € und damit so viel wie noch nie in einem einzelnen Quartal. Der gesamte Auftragsbestand ist inzwischen auf 7,4 Milliarden € angewachsen. Beim Umsatz ging es mit 637,2 Millionen € zwar nur um 2,7% nach oben. Beim bereinigten EBIT sah es mit einem Plus von gut 10% auf 98,2 Millionen € schon besser aus. Gleichzeitig stieg die Marge von 14,4 auf 15,4%. Für das Gesamtjahr hält RENK weiter an mehr als 1,5 Milliarden € Umsatz und einem bereinigten EBIT zwischen 255 und 285 Millionen € fest. Vor allem das Geschäft mit Militärfahrzeugen läuft. Dort legte der Auftragseingang um 42,6% auf 970 Millionen € zu. Mit Rheinmetall wurde der Vertrag für den KF41 Lynx erweitert, das Volumen liegt inklusive Optionen bei rund 270 Millionen €. Dazu kommt der nächste Auftrag der US Army innerhalb eines Rahmenvertrags, der insgesamt ein Volumen von bis zu 691 Millionen US$ erreichen kann. ## **Renk hängt inzwischen sogar am KI-Boom mit dran** Und Renk lebt längst nicht nur von Panzern und Militärfahrzeugen. Ein Bereich, den man bei der Aktie schnell übersieht, hängt mittlerweile direkt am Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Renk liefert unter anderem Getriebe und Kupplungen für Gasturbinen, die zur Stromversorgung großer Rechenzentren eingesetzt werden. Dabei arbeitet das Unternehmen unter anderem mit Siemens Energy zusammen. In den vergangenen zwölf Monaten wurden bereits Aufträge für mehr als 50 Turbogetriebe festgemacht. Das soll auch kein kleines Nebengeschäft bleiben. Renk rechnet damit, dass Stromerzeugung rund um KI und Rechenzentren 2026 etwa ein Drittel des erwarteten Auftragseingangs der Business Unit Industrie ausmachen könnte. Ausgerechnet der Bereich, bei dem JPMorgan kurzfristig Schwächen sieht, bekommt damit zumindest auf längere Sicht einen zusätzlichen Wachstumstreiber. Bei Renk ist die Stimmung an der Börse deutlich schlechter als die Auftragslage im Unternehmen. Der Kurs hat sich seit dem Hoch mehr als halbiert, während der Auftragsbestand auf einen Rekordwert gestiegen ist und das wichtigste Geschäft mit Militärfahrzeugen weiter kräftig wächst. Kurzfristig hängen jetzt viele Augen an den nächsten Zahlen. JPMorgan rechnet im dritten Quartal mit etwas Gegenwind, vor allem im Industriegeschäft. Am 5. November legt Renk den Quartalsbericht vor. Dann dürfte sich zeigen, ob die Sorgen berechtigt sind oder ob der Kurs inzwischen deutlich mehr Schwäche eingepreist hat, als operativ tatsächlich angekommen ist. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 3,84 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Renk, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Kurs, Renk-Preis, Renk-Prognose --- ### [Puma-Aktie: Kann dieser Neustart den Kurs retten?](https://www.sharedeals.de/puma-aktie-kann-dieser-neustart-den-kurs-retten/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Puma ist weiterhin ordentlich Bewegung drin, nur beim Aktienkurs bislang nicht in die gewünschte Richtung. Ende August stand die Aktie noch bei rund 25,50 €, am 29. September waren es nur noch 22,53 €. Gleichzeitig baut Puma intern weiter kräftig um. Neue Leute kommen, langjährige Manager gehen und im operativen Geschäft zeigen sich zumindest erste Fortschritte. ## **Die Zahlen sind schwach – aber nicht alles läuft schlechter** Das zweite Quartal war alles andere als schön. Der Umsatz fiel währungsbereinigt um 9,4% auf 1,69 Milliarden €. Vor allem Europa und Amerika machten Probleme, auch das wichtige Schuhgeschäft verlor deutlich. Puma steckt weiterhin mitten in seinem Umbau und fährt bewusst Geschäft mit niedriger Qualität zurück, etwa Verkäufe über bestimmte Großhändler und Massenanbieter. Ganz so düster waren die Zahlen trotzdem nicht. Die Bruttomarge stieg von 46,2 auf 48% und der operative Verlust schrumpfte von 109,1 auf 53,1 Millionen €. Noch besser sah es beim freien Cashflow aus: Der sprang von knapp 95 auf 328,8 Millionen €. Gleichzeitig hat Puma seine Lagerbestände um mehr als 15% abgebaut. Zumindest beim Aufräumen kommt der Konzern also voran. Für das Gesamtjahr bleibt Puma trotzdem vorsichtig. Der Umsatz soll währungsbereinigt im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich fallen, beim EBIT rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem Verlust zwischen 50 und 150 Millionen €. CEO Arthur Höld erwartet allerdings, dass sich die Verkäufe in der zweiten Jahreshälfte Schritt für Schritt verbessern. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Puma&stockidentifier=symbol%3APUM&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## **Jetzt wird auch beim Management kräftig umgebaut** Und nicht nur die Zahlen sollen sich verändern. Ende September verlässt Vertriebsvorstand Matthias Bäumer nach fast 20 Jahren bei Puma den Vorstand. Einen direkten Nachfolger gibt es noch nicht, deshalb übernimmt CEO Arthur Höld den Vertrieb vorerst selbst. Bäumer bleibt dem Unternehmen zumindest als Berater erhalten. Fast gleichzeitig holt Puma neue Leute ins Team. Ab dem 1. Oktober übernimmt Fokko de Rooij das Europageschäft. Sein Lebenslauf fällt dabei durchaus auf: De Rooij war zuvor unter anderem für Nike tätig und leitete dort zuletzt den EMEA-Vertrieb. Bei Nike hatte er bereits an einem Umbau des Großhandelsgeschäfts gearbeitet und dieses wieder auf Wachstum gebracht. Eine ziemlich passende Erfahrung für das, was Puma aktuell selbst versucht. Der Konzern schraubt damit gleich an mehreren Stellen. Weniger unprofitables Geschäft, niedrigere Kosten, sauberere Lagerbestände und gleichzeitig wieder mehr Zug bei der Marke. Das dauert – und dürfte auch erklären, warum Puma 2026 selbst eher als Übergangsjahr behandelt. ## **Die Analysten sind sich alles andere als einig** An der Börse bleibt trotzdem die Frage, wie schnell dieser Plan aufgeht. RBC sieht aktuell noch wenig Luft und kommt nur auf ein Kursziel von 23 €. Analyst Piral Dadhania spricht zwar von kleinen Schritten in die richtige Richtung, sieht aber weiterhin Risiken für die Umsatzerwartungen 2027. Die UBS ist etwas höher unterwegs und bleibt bei 25,50 €, ebenfalls mit einer neutralen Einschätzung. Dort wird vor allem die schwache kurzfristige Nachfrage und die schwierige Margenentwicklung als Belastung gesehen. Dass die Einschätzungen ziemlich weit auseinandergehen, zeigt ein Blick auf andere Häuser. Berenberg liegt beispielsweise noch bei 40 €, Bernstein bei 35 €, während Jefferies 27,50 € aufruft. Das zeigt ganz gut, woran sich bei Puma momentan die Geister scheiden: Klappt der Umbau, steckt nach dem Absturz der vergangenen Jahre ordentlich Erholungspotenzial drin. Dauert die Schwäche bei Umsatz und Marke länger an, kann die Aktie aber auch noch eine ganze Weile festhängen. Lange müssen Anleger auf neue Zahlen nicht mehr warten. Am 30. Oktober legt Puma die Ergebnisse für das dritte Quartal vor. Dann wird man vor allem darauf schauen, ob die von Höld angekündigte Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte wirklich begonnen hat. Denn Kosten senken und Lager abbauen ist das eine. Irgendwann muss Puma aber auch wieder mehr verkaufen. Das dürfte für die nächsten Quartale der Punkt sein, an dem sich der Neustart messen lassen muss. **Alternativ dazu:** Unser beliebtester Aktien-Report geht in die zweite Runde. Drei neue Aktien, ein Ziel: das größte Potenzial fürs Schlussquartal. [Jetzt den Gratis-Report „Jahresendspurt“ lesen](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Puma in Kürze - Die Puma SE (WKN: 696960) ist neben Adidas der führende deutsche Hersteller von Sportartikeln. Das Unternehmen bietet seinen Kunden eine breite Palette aller möglichen Sportutensilien in verschiedenen Sportarten. - Neben dem Hauptsitz im bayerischen Herzogenaurach unterhält Puma Produktionsstätten in mehr als 25 Ländern: Die Produkte werden in über 105 Ländern weltweit vertrieben. - Das Unternehmen ist im MDAX gelistet. Die Marktkapitalisierung beträgt etwa 3,6 Milliarden €. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Puma, Puma-Aktie, Puma-Kurs --- ### [LPKF Laser-Aktie -9%: Hier ist viel Geduld gefragt](https://www.sharedeals.de/lpkf-laser-aktie-9-hier-ist-viel-geduld-gefragt/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Zuletzt lief es ganz gut für die LPKF Laser-Aktie. Innerhalb der letzten fünf Handelstage stieg der Kurs des deutschen Laserspezialisten um +10%. Doch am Mittwochvormittag lösen sich diese jüngsten Kursgewinne auf einen Schlag auf. Was ist geschehen und wie sollten Anleger nun reagieren? ## Prognose für 2026 kassiert Der heutige Kurssturz der LPKF Laser-Aktie hat einen konkreten Auslöser. Das Unternehmen hat heute Morgen seine Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2026 gesenkt. Nachdem das Unternehmen zuvor noch von einem Jahresumsatz zwischen 105 und 120 Millionen € ausging, rechnet es nun nur noch von einer Spanne von 93 bis 100 Millionen €. Das ist demnach eine Prognosesenkung zwischen 12 und 17%. Grund für die Prognosesenkung sind vor allem Verzögerungen bei wichtigen Projekten in den Bereichen Solar sowie im Halbleiter- und Packaging-Segment. Besonders übel dürfte der Börse aufstoßen, dass Bestellungen aus dem Halbleiterbereich, insbesondere für die neue LIDE-/Glassubstrat-Technologie, erst im kommenden Jahr erwartet werden. Zusätzlich belasten außergewöhnlich hohe Restrukturierungskosten im Zuge des laufenden Kostensenkungsprogramms „North Star“ das Ergebnis. Sie werden auf rund 3 bis 4% des Umsatzes veranschlagt. LPKF rechnet dadurch 2026 nun wieder mit einem operativen Verlust. Bis zuletzt ging der Laserhersteller von einer EBIT-Marge zwischen -3,0 und +4,5% aus. Nunmehr geht das LPKF-Management mit einer operativen Marge von -7,0 bis -2,5% aus. Bleibe immer up-to-date über die Entwicklung der Chipbranche und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Schwierig einzuordnen Die LPKF Laser-Aktie lässt sich derzeit nur schwer charttechnisch einordnen. Größere Kursgewinne wurden zuletzt postwendend von Kursverlusten in gleicher Höhe zunichte gemacht. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich der SDAX-Titel vorerst in einer Range zwischen 12 und 16 € weiter seitwärts bewegen wird. ## Die Zukunft ist noch nicht morgen Für den Markt ist die Prognosesenkung von LPKF Laser selbstverständlich eine herbe Enttäuschung. Sie zeigt, dass die Zukunft beim Laserhersteller noch auf sich warten lässt. Das Kerngeschäft mit der Solarindustrie schwächelt, aber gleichzeitig kommt die Wachstumsstory rund um Advanced Packaging und KI noch nicht vom Fleck. Möglicherweise müssen Anleger noch sehr viel mehr Geduld aufbringen. Trotzdem handelt es sich bei der LPKF Laser-Aktie nach wie vor um einen hochspannenden Wert. Die mittel- bis langfristige Story des Tech-Unternehmens ist durch die Prognosesenkung nicht zerstört, sondern nach wie vor intakt. Das Unternehmen geht davon aus, dass der adressierbare Markt für Advanced Packaging im Jahr 2030 bei etwa 1,7 Milliarden € liegen wird. Welchen Teil LPKF davon allerdings für sich gewinnen kann, ist höchst unsicher. Möchtest Du weitere Aktien wie LPKF Laser entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=LPKF+Laser&stockidentifier=symbol%3ALPK&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ein Investment in die LPKF Laser-Aktie ist nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Zuletzt hat sie bei 12 € einen Boden gefunden. Dieses Kursniveau halte ich für ein interessantes Einstiegslevel. Das Potenzial von LPKF ist enorm groß, aber auf die Frage, wann sich dieses Potenzial materialisiert, hat derzeit niemand eine genaue Antwort. ## ℹ️ LPKF Laser in Kürze - LPKF Laser & Electronics SE (WKN: 645000) , kurz LPKF, ist ein international tätiges Technologieunternehmen. Es stellt Maschinen und Lasersysteme zur Bearbeitung von Mikromaterial her, insbesondere Leiterplatten. Die Maschinen des Unternehmens kommen in der Automobilindustrie, bei der Elektronikfertigung, in der Medizintechnik und dem Solarbereich vor. - Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich im niedersächsischen Garbsen. Über Vertriebsgesellschaften ist das Unternehmen in 70 Ländern tätig. - LPKF Laser ist Mitglied im SDAX-Index und aktuell ca. 355 Millionen € wert. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Nordex-Aktie: Neue Auftragswelle — jetzt kaufen?](https://www.sharedeals.de/nordex-aktie-neue-auftragswelle-jetzt-kaufen/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** In den letzten Wochen herrschte Flaute bei der Nordex-Aktie. Sie pendelte lustlos zwischen 36 und 42 € auf und ab. Können ihr diese Nachrichten neuen Aufwind verschaffen und sollten Anleger den Windkrafttitel im Depot haben? ## Jeden Tag ein neuer Auftrag Bei Nordex geht es dieser Tage Schlag auf Schlag. Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche meldete der deutsche Windkraftanlagenhersteller einen größeren Auftrag. Am gestrigen Dienstag gab das Unternehmen einen Auftrag des Projektentwicklers Navaris über 42 MW bekannt. Im Rahmen des Windparkprojekts „Lambacher Höh“ werden vier Turbinen des Typs N163/6.X sowie zwei Anlagen der neueren N175/6.X-Generation inklusive eines 20-jährigen Servicevertrags errichtet. Und am heutigen Mittwoch folgte gleich der nächste Streich. Nordex meldete neue Aufträge über insgesamt 175 MW aus Frankreich, Portugal und Spanien gemeldet. Es geht dabei um 34 Windenergieanlagen einschließlich mehrjähriger Serviceverträge. Ein finanzielles Auftragsvolumen wurde allerdings nicht genannt. Darüber hinaus gibt es auch von Produktseite gute Neuigkeiten. Nordex hat seine bewährte Delta4000-Plattform um eine neue Turbine erweitert (die N193/7.X). Diese Anlage ist speziell für Standorte mit schwächeren beziehungsweise niedrigen und mittleren Windgeschwindigkeiten konzipiert und soll laut Hersteller einen bis zu 14% höheren Energieertrag ermöglichen. Die Serienproduktion ist für 2029 geplant. Bleibe bei Nordex und der Windkraft auf dem Laufenden und abonniere gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Weiter seitwärts Die Nordex-Aktie steckt seit Anfang Juli in einem hartnäckigen Seitwärtstrend fest. Bei ca. 36 € hat sie zwar einen Boden gefunden, aber alle Erholungsversuche endeten bislang bei knapp 42 €. Derzeit spricht vieles für einen Fortgang dieser Seitwärtsphase. ## Wenig Upside, wenig Downside Trotz der guten jüngsten Nachrichten sehe ich bei der Nordex-Aktie kein nennenswertes Kurssteigerungspotenzial mehr. Sie ist mit einem Forward-KGV von 16 bereits fair bewertet. 2026 dürfte das Wachstum zwar hohe 16% betragen. 2027 wird es sich aller Voraussicht nach aber auf 8% abschwächen. Gleichzeitig besitzt Nordex aber durchaus noch Potenzial bei der Marge. Möchtest Du weitere Aktien wie Nordex entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Nordex&stockidentifier=symbol%3ANDX1&stockmarket=Tradegate&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Bei Nordex brummt das Geschäft, aber meiner Einschätzung nach ist der brummende Motor bereits in die Bewertung der Nordex-Aktie eingepreist. Deshalb glaube ich nicht mehr an ein signifikantes Upside. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch kein nennenswertes Downside. Momentan spricht viel für eine Fortsetzung der jüngsten Seitwärtsbewegung. ## ℹ️ Nordex in Kürze - Die Nordex SE (WKN: A0D655) mit Sitz in Hamburg entwickelt und produziert Onshore-Windkraftanlagen (für den Betrieb an Land). Außerdem ist Nordex in der Planung von Windparks bis zu deren schlüsselfertiger Errichtung tätig. - Neben der Hauptproduktionsstätte in Rostock fertigt das Unternehmen an weiteren Standorten in Deutschland, Brasilien, Indien, Mexiko und Polen. - Insgesamt installierte Nordex bislang Windenergieanlagen in über 40 Ländern mit einer Leistung von ca. 51 Gigawatt. - Nordex im Mitglied im MDAX und TecDAX und an der Börse ca. 9,4 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Nordex --- ### [Almonty-Aktie: Hier könnte sich die nächste Chance bilden](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-hier-koennte-sich-die-naechste-chance-bilden/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nach dem starken Lauf bis auf über 24 US$ hat die Almonty-Aktie inzwischen ordentlich korrigiert und steht nur noch bei rund 13,20 US$. Das sieht auf den ersten Blick natürlich erstmal deutlich schwächer aus. Im größeren Bild ist die Bewegung aber noch nicht komplett aus dem Ruder gelaufen. Weiter unten wartet eine Zone, die der Aktie schon einmal den Rücken freigehalten hat und sollte es dort erneut drehen, könnte daraus sogar ein Doppelboden entstehen. ## **Aus altem Widerstand wurde eine Unterstützung** Der Bereich um 10,60 US$ zieht sich schon länger durch den Chart. Im Oktober 2025 war dort zunächst Schluss. Die Aktie kam mehrfach nicht richtig weiter, ehe der Ausbruch schließlich gelang und Almonty danach deutlich nach oben zog. Einige Monate später wurde ausgerechnet diese alte Hürde wieder wichtig. Im Juli kam die Aktie von oben zurück, testete den Bereich um 10,60 US$ und fand dort Käufer. Der Kurs drehte anschließend wieder nach oben und lief zeitweise bis knapp 19 US$. Sollte Almonty nach dem aktuellen Rücksetzer noch einmal in Richtung dieser Zone rutschen, wäre das deshalb durchaus einen Blick wert. Hält der Bereich ein zweites Mal und der Kurs dreht erneut nach oben, würde sich im Chart ein möglicher Doppelboden abzeichnen. Dafür braucht es allerdings erst die Reaktion der Käufer, allein das Erreichen der Marke reicht natürlich nicht. Möchtest Du weitere Aktien wie Almonty entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Almonty&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu Rohstoffaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Almonty-Aktie ## **Nach oben liegt einiges im Weg** Dreht Almonty schon vorher wieder nach oben, wäre der nächste größere Bereich bei rund 16,74 US$. Dort liegt im Volume Profile der Point of Control. In diesem Kursbereich wurde im betrachteten Zeitraum also besonders viel gehandelt. Das macht die Marke gleich aus zwei Gründen relevant. Zum einen kann der Kurs nach einem Rücksetzer wieder dorthin zurücklaufen, weil dort viel Handel stattgefunden hat. Zum anderen dürfte es auf dem Weg nach oben aber auch nicht ganz einfach werden, diesen Bereich direkt zu überwinden. Gelingt das trotzdem, wäre darüber wieder mehr Platz. Bei rund 20,20 US$ wartet die nächste größere Zone, bevor irgendwann auch das Hoch bei rund 24,40 US$ wieder auf den Tisch kommen würde. Bei Almonty ist nach dem Hoch ordentlich Luft raus, aber der Chart gibt noch keinen Grund her, die ganze Bewegung abzuschreiben. Die Zone um 10,60 US$ hat schon einmal gehalten und könnte bei einem weiteren Rücksetzer erneut zur Unterstützung werden. Kommt dort wieder Nachfrage rein, wäre ein Doppelboden durchaus möglich. Dreht die Aktie schon vorher, bleibt 16,74 US$ das erste größere Ziel. Darüber würde sich der Weg in Richtung 20,20 US$ wieder öffnen. Zum Abschluss: Du willst keine interessanten Investmentmöglichkeiten im Rohstoffsektor verpassen? Höchste Zeit, einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) zu werfen! ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,8 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose --- ### [Micron-Aktie: Vor dem Zahlen-Showdown – darauf kommt es nun an](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-vor-dem-zahlen-showdown-darauf-kommt-es-nun-an/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Es ist angerichtet: Heute Abend wird Micron nach US-Börsenschluss seine mit Spannung erwarteten Quartalszahlen präsentieren. Die Erwartungen an den US-Speicherchiphersteller sind enorm. Entsprechend vorsichtig agieren derzeit auch die Anleger. In den letzten Tagen bewegte sich die Aktie kaum und steht aktuell bei 1.065 US$. Doch wie geht es nun weiter? ## Zahlen müssen Erwartungen bestätigen Die Messlatte liegt hoch. Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 erwarten Analysten im Schnitt rund 51,3 bis 51,5 Milliarden US$ Umsatz und einen bereinigten Gewinn je Aktie von etwa 31,7 US$. Im Vorjahresquartal waren es lediglich 11,3 Milliarden US$ Umsatz und 3,03 US$ bereinigter Gewinn je Aktie. Noch wichtiger als die abgelaufenen Zahlen dürfte allerdings der Ausblick sein. Micron selbst hatte zuletzt rund 50 Milliarden US$ Umsatz, eine Bruttomarge von 86% und 31 US$ bereinigten Gewinn je Aktie in Aussicht gestellt. Entscheidend wird daher sein, ob der Konzern für das erste Quartal 2027 erneut deutliches Wachstum signalisiert und die starke Nachfrage nach HBM-Speicher bestätigen kann. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Micron) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Analysten bleiben optimistisch Die jüngsten Analystenstimmen unterstreichen die hohen Erwartungen. JPMorgan bestätigte sein „Overweight“-Rating mit einem Kursziel von 1.540 US$, während Baird das Ziel von 1.280 auf 1.520 US$ anhob. Baird setzt dabei auf die steigende Nachfrage durch agentische KI, ein begrenzteres DRAM-Angebotswachstum 2027 und höhere HBM-Margen. Genau hier liegt für mich der Kern der Investmentstory: Micron muss zeigen, dass der aktuelle Gewinnsprung nicht nur ein klassischer Speicherzyklus ist, sondern zunehmend von strukturellem KI-Wachstum getragen wird. Langfristige Lieferverträge und die enorme HBM-Nachfrage sprechen dafür. Gleichzeitig bleibt die Zyklik das größte Fragezeichen. Im Durchschnitt sehen Analysten die Aktie mit 1.580 US$ fair bewertet, was einem Anstieg von fast +50% entspricht. ## Terminmarkt erwartet kräftige Bewegung Wie nervös der Markt ist, zeigt der Optionsmarkt. Für die Zahlen wird eine Bewegung von rund 7,5 bis 8,6% eingepreist. Bei 1.065 US$ entspricht das grob 80 bis 90 US$ in beide Richtungen. Auffällig ist dabei eine tendenziell bullische Positionierung bei den Calls. Ein schwacher Ausblick könnte die Aktie dagegen schnell unter Druck setzen, zumal die Erwartungen riesengroß sind. Nach dem enormen Kursanstieg reicht ein gutes Quartal allein möglicherweise nicht aus. Der Markt will Belege dafür sehen, dass Knappheit, Preise und Margen länger Bestand haben. ## Charttechnik liefert Rückenwind Charttechnisch gefällt mir das Bild weiterhin. Nach der scharfen Korrektur im Sommer hat Micron in den vergangenen Wochen deutlich aufgeholt und zuletzt wieder die Marke von 1.000 US$ überwunden. Auch das so wichtige 61,8%-Fibonacci-Retracement des vorherigen Abschwungs bei rund 1.057 US$ wurde zurückerobert. Erst am Freitag markierte die Aktie ein neues Verlaufshoch. 1.000 und 1.057 US$ bilden nun wichtige Unterstützungen, darunter kommt der 50-Tage-Durchschnitt bei etwa 950 US$ ins Spiel. Oberhalb dieser Marken bleibt das Chartbild für mich klar konstruktiv. Gelingt der Sprung über das Rekordhoch von 1.255 US$, rücken aus charttechnischer Sicht zunächst 1.575 US$ und langfristig sogar 2.000 US$ in den Fokus. Ich bleibe optimistisch: Werden die Zahlen geliefert und bestätigt Micron zugleich eine anhaltend starke Nachfrage nach HBM und anderen Speicherlösungen für KI-Rechenzentren, könnte der nächste Rallyeschub unmittelbar bevorstehen. Natürlich ist das Risiko nach dem gewaltigen Kursanstieg nicht zu unterschätzen. Eine Enttäuschung beim Ausblick dürfte die Aktie angesichts der hohen Erwartungen empfindlich treffen, was eine Kettenreaktion im gesamten KI-Sektor auslösen könnte. Dennoch überwiegen für mich aktuell die positiven Signale: operative Dynamik, struktureller KI-Bedarf, hohe Margen, die attraktive Bewertung und ein deutlich verbessertes Chartbild sprechen weiterhin für großes Potenzial. Anleger sollten aber trotzdem erst einmal die Reaktion auf die Zahlen abwarten und diesen nicht vorgreifen. **Tipp:** Du willst andere KI-Gewinner kennenlernen? Zeit, einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) zu werfen! ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei gut 1,2 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Evonik-Aktie: War’s das mit der Übernahme?](https://www.sharedeals.de/evonik-aktie-wars-das-mit-der-uebernahme/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Evonik-Aktie konnte aufgrund der bestätigten Übernahmegespräche zuletzt deutlich zulegen. Am Dienstag notiert sie aktuell bei etwa 20,30 € und damit auf einem neuen Jahreshoch. Nun gibt es allerdings einen Dämpfer: Laut Berichten von Reuters und Handelsblatt hat das Evonik-Management ein erstes Übernahmeangebot von BASF über rund 22,15 € je Aktie als zu niedrig zurückgewiesen. Damit stellt sich die entscheidende Frage: War es das mit der Übernahme oder geht sie in die nächste Runde? ## Erstes BASF-Angebot offenbar abgelehnt BASF hatte Evonik und dessen Großaktionär RAG-Stiftung mit einem Vorschlag für eine mögliche Übernahme angesprochen. Die Sondierungen wurden von BASF inzwischen offiziell bestätigt. Der Konzern betont allerdings, dass Ausgang und weiterer Verlauf weiterhin offen sind. Nach Informationen von Reuters hat Evonik ein erstes Angebot von rund 10,3 Milliarden € beziehungsweise 22,15 € je Aktie inzwischen zurückgewiesen. Der Grund: Der gebotene Preis sei aus Sicht von Evonik zu niedrig. Auch das Handelsblatt berichtet von einer Ablehnung der ersten Offerte durch das Management. Damit ist der Übernahmepoker allerdings keineswegs beendet. Denn BASF hat bislang nicht erklärt, dass man sich aus dem Prozess zurückzieht. Der Chemiekonzern betont vielmehr, dass eine mögliche Bewertung vom Synergiepotenzial abhängt, das letztlich nur gemeinsam mit Evonik geprüft werden kann. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Evonik&stockidentifier=symbol%3AEVK&stockmarket=Xetra) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Management steht einer Übernahme kritisch gegenüber Aus Sicht des Evonik-Managements ist die Ablehnung des ersten Angebots nachvollziehbar. Durch einen Zusammenschluss würde Evonik seine Eigenständigkeit weitgehend verlieren. Gleichzeitig befindet sich der Konzern selbst mitten in einer strategischen Transformation. Evonik will sich stärker auf profitable Kerngeschäfte konzentrieren und gleichzeitig Kosten reduzieren. Bei einer Übernahme müsste BASF daher genau prüfen, welche Geschäftsbereiche dauerhaft in den eigenen Konzern integriert werden und welche möglicherweise verkauft oder abgespalten werden. Damit besteht für Evonik die Gefahr, dass Teile der bisherigen Unternehmensstrategie durch die Vorstellungen des neuen Eigentümers ersetzt werden. ## Gewerkschaft ebenfalls kritisch Auch die Gewerkschaft IG BCE steht einem möglichen Zusammenschluss kritisch gegenüber. Für sie geht es nicht nur um die Interessen von BASF und den Aktionären, sondern insbesondere um die Auswirkungen auf Beschäftigte und Standorte. IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis erklärte: > Was Aktionären und Börsenhändlern schlüssig erscheinen mag, muss mit Blick auf die Mitarbeitenden, die Standorte, den Markt und die heimische Wertschöpfung noch lange nicht sinnvoll sein. Gerade bei einer möglichen Zusammenlegung zweier großer Chemiekonzerne könnten Arbeitsplatz- und Standortfragen eine wichtige Rolle spielen. ## RAG-Stiftung mit Schlüsselrolle BASF hat sich neben Evonik auch an die RAG-Stiftung gewandt. Sie hält rund 43,8% der Evonik-Aktien und ist damit mit Abstand größter Anteilseigner. Entsprechend groß ist ihre Bedeutung für den weiteren Verlauf. Die Stiftung verfolgt langfristig das Ziel, ihre Beteiligung zu reduzieren. Bei einer möglichen Übernahme müsste deshalb auch geklärt werden, ob sie ihre Evonik-Aktien gegen eine Barabfindung verkauft oder über eine andere Transaktionsstruktur an dem neuen Unternehmen beteiligt wird. Für die Stiftung spielt dabei nicht nur der Preis eine Rolle. Sie wurde gegründet, um die Ewigkeitsaufgaben des deutschen Steinkohlebergbaus langfristig aus Kapitalerträgen zu finanzieren. Eine mögliche Transaktion müsste deshalb auch aus Sicht der langfristigen Vermögensanlage sinnvoll sein. ## Übernahmepreis wird zum entscheidenden Punkt Der erste angebotene Preis von rund 22,15 € je Aktie entspricht einem deutlichen Aufschlag auf den Kurs vor Bekanntwerden der Übernahmepläne. Trotzdem war die Offerte dem Evonik-Management offenbar nicht hoch genug. Genau hier dürfte der nächste Verhandlungsschritt ansetzen. BASF muss entscheiden, ob der Konzern bereit ist, den Preis zu erhöhen. Gleichzeitig darf der Kauf aus Sicht der BASF-Aktionäre nicht so teuer werden, dass die erwarteten Synergien aufgezehrt werden. Das ist eine entscheidende Frage. Ein höherer Kaufpreis macht das Angebot zwar für Evonik attraktiver, erhöht aber gleichzeitig die finanzielle Belastung für BASF. ## Bewertung Das erste Angebot ist damit zunächst gescheitert. Das bedeutet aber nicht automatisch das Ende der Übernahmepläne. Vielmehr dürfte jetzt die Frage im Mittelpunkt stehen, ob BASF einen höheren Preis anbietet und ob dieser aus Sicht von Evonik und insbesondere der RAG-Stiftung ausreichend attraktiv ist. Für BASF ist die Situation anspruchsvoll. Der Konzern befindet sich selbst in einer umfangreichen Transformation und versucht, sich stärker auf seine Kerngeschäfte zu konzentrieren. Eine Übernahme von Evonik müsste deshalb einen klaren strategischen und finanziellen Mehrwert bieten. Auf der anderen Seite könnte ein Zusammenschluss erhebliche Synergien ermöglichen. Reuters verweist unter anderem auf sich ergänzende Produktportfolios und mögliche Kosteneinsparungen. Das erste BASF-Angebot von rund 22,15 € je Evonik-Aktie wurde laut Reuters und Handelsblatt abgelehnt. Damit ist zumindest die erste Offerte vom Tisch. Eine endgültige Absage an eine Übernahme gibt es dagegen noch nicht. Für die Evonik-Aktie ist das eine besondere Situation. Der aktuell Kurs liegt bereits nahe am bislang berichteten Angebotspreis von 22,15 €. Der verbleibende Abstand beträgt damit nur rund +10%. Sollte BASF das Angebot erhöhen, besteht zwar weiteres Kurspotenzial. Sollte sich der Konzern dagegen zurückziehen, könnte die Aktie einen erheblichen Teil des Übernahmeaufschlags wieder verlieren. Ich halte einen Kauf der Evonik-Aktie deshalb momentan für wenig ratsam. Wer bereits investiert ist, kann die weitere Entwicklung abwarten. **Hier sei angemerkt:** Während sich viele auf Tech-Aktien konzentrieren, übersehen sie solide Dividendenzahler mit Aufwärtspotenzial. [Diese Analyse](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) beleuchtet zehn unterschätzte Kandidaten für das neue Jahr. ℹ️ **Evonik in Kürze** - Evonik Industries AG, kurz Evonik, ist ein weltweit führender Konzern für Spezialchemie. Die Produkte kommen sowohl im Nahrungsmittelbereich als auch im Industriebereich zum Einsatz. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält das Unternehmen 27 internationale Produktionsstandorte, und ist in mehr als 100 Ländern tätig. - Das im MDAX gelistete Unternehmen wird an der Börse aktuell mit ca. 9,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Carnival-Aktie +13%: Das macht Lust auf mehr!](https://www.sharedeals.de/carnival-aktie-13-das-macht-lust-auf-mehr/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursgewinn von +13% gab die Carnival-Aktie am gestrigen Dienstag ein ganz starkes Lebenszeichen von sich. War die Börse so begeistert von den Quartalszahlen des weltgrößten Kreuzfahrtkonzerns und war sie es zu Recht? ## Unerwartet starke Zahlen Mit seinen Zahlen für das dritte Quartal (per Ende August) des Geschäftsjahres 26/27 sorgte Carnival zu Recht für sehr gute Laune an der Börse. Sie fielen sehr stark aus und übertrafen durch die Bank die Markterwartungen. Der Quartalsumsatz kletterte im Jahresvergleich um 3,5% auf 8,44 Milliarden US$. Analysten hatten im Schnitt mit rund 8,39 Milliarden gerechnet. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn stieg auf 1,92 Milliarden US-Dollar nach 1,85 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Damit lag das verwässerte Ergebnis je Aktie bei 1,40 US$ und übertraf ebenfalls die Analystenschätzung von 1,36 US$. Zudem meldete der Kreuzfahrtkonzern Rekorde bei den Kundeneinlagen, die sich auf rund 7,6 Milliarden US$ beliefen. Auch die Buchungskurve für das kommende Jahr 2027 ist so weit voraus wie nie zuvor – sowohl die Auslastung als auch die erzielten Preise bewegen sich auf Rekordniveau. Aufgrund des starken Sommergeschäfts hob Carnival trotz stark gestiegener Treibstoffpreise, die das Jahresergebnis voraussichtlich mit rund 150 Millionen US$ belasten, den operativen Ausblick für das GJ an. Das Management rechnet nun mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie von etwa 2,24 US$. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen der Tourismusbranche auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Ein charttechnischer Befreiungsschlag Der gestrige Kurssprung der Carnival-Aktie war ein charttechnischer Befreiungsschlag. Der Kurs des Kreuzfahrtgiganten befand sich seit fast zwei Monaten in einer steilen Abwärtsbewegung. Durch das gestrige Kursfeuerwerk konnte dieser Abwärtstrend gestoppt werden. Die kommenden Tagen werden zeigen, ob der Carnival-Aktie nun wieder ein nachhaltiger Aufwärtstrend in Richtung der 30 US$-Marke gelingt. ## Deshalb sollte man optimistisch sein Es ist schon bemerkenswert: Im März korrigiert Carnival seine Gewinnprognose angesichts der im Zuge des Iran-Krieges explodierten Ölpreise deutlich nach unten, und nun hebt der Kreuzfahrtgigant seine Prognose wieder an — und das bei einem letztlich nicht gesunkenen Ölpreis. Umso erstaunlicher ist diese Tatsache, da Carnival der einzige große Kreuzfahrtkonzern ist, der keine Hedging betreibt. Der Konzern sichert sich demnach nicht gegen Treibstoffpreisschwankunen an den Finanzmärkten ab und trägt das volle Risiko steigender Ölpreise. Für Anleger ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Nachricht. Sie zeigt, dass Carnival in der Lage ist, gestiegene Treibstoffkosten mehr oder weniger vollständig an seine Kunden weiterzugeben. Auch die Umsatz- und die Buchungsentwicklung verdeutlichen, dass Reisende in aller Welt trotz der geopolitisch unsicheren Lage die Lust auf Kreuzfahrten keineswegs verloren haben. Selbst zum Teil deutlich gestiegene Preise halten sie nicht von Buchungen ab. Die aktuellen Kursziele für die Carnival-Aktie liegen im Wesentlichen in einer Spanne von 28 bis 39 US$. Das heißt, die meisten Analysten sehen ein Aufwärtspotenzial von +12 bis +56% für den Kreuzfahrttitel. Auch ich bin optimistisch in Bezug auf die weitere Kursentwicklung der Carnival-Aktie eingestellt. Mit einem Forward-KGV von knapp über 8 halte ich sie keineswegs für zu hoch bewertet. Möchtest Du weitere Aktien wie Carnival entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Carnival&stockidentifier=symbol%3ACCL&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) zu Konsumaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die Carnival-Aktie ist einen Kauf wert. Ein Touristikkonzern, der in so schwierigen Zeiten so gute Zahlen abliefert und sogar seine Gewinnprognose erhöht, genießt eine sehr hohe Preissetzungsmacht. Carnival ist in der Lage, steigende Treibstoffkosten voll auf seine Passagiere abzuwälzen. Das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Anleger müssen sich somit keine Sorgen vor der weiteren Entwicklung der Ölpreise machen. ## ℹ️ Carnival in Kürze - Der amerikanisch-britische Carnival-Konzern (WKN: 120100) mit Sitz in Miami ist der weltgrößte Anbieter von Kreuzfahrten. - Er betreibt rund 90 Schiffe unter den Marken AIDA Cruises, Carnival Cruise Line, Costa Crociere, Cunard Line, Holland-America Line, P&O Cruises, P&O Cruises Australia, Princess Cruises und Seabourn Cruise Line. - Carnival notiert an der New York Stock Exchange und ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500. Der Börsenwert beträgt aktuell ca. 34,4 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [Qualcomm-Aktie: Die nächste Micron?](https://www.sharedeals.de/qualcomm-aktie-die-naechste-micron/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Tech-Aktien von Unternehmen mit direktem oder indirektem Bezug zur Künstlichen Intelligenz (KI) erlebten zuletzt teilweise enorme Kursanstiege. Nicht so die Qualcomm-Aktie. Sie zeichnet sich weiterhin durch eine hohe Volatilität und eine breite Handelsspanne zwischen 150 und 250 US$ aus. Am Dienstag notiert die Aktie aktuell bei rund 188 US$. Hier stellt sich die Frage: Steht Qualcomm vor einer ähnlichen Neubewertung wie zuletzt bei Micron? ## Neuausrichtung eingeleitet Bislang war Qualcomm stark vom Smartphone-Geschäft abhängig. Insbesondere Apple gehört zu den wichtigen Kunden des Konzerns. Da Apple zunehmend eigene Chips entwickelt, dürfte das Wachstum in diesem Bereich begrenzt bleiben. Dennoch bleibt Apple ein bedeutender Kunde, unter anderem aufgrund der von Qualcomm gehaltenen Mobilfunkpatente und der damit verbundenen Lizenzgeschäfte. Um die Abhängigkeit vom Handy-Geschäft zu reduzieren, richtet sich Qualcomm zunehmend auf neue Wachstumsmärkte aus. Besonders wichtig ist dabei die Ausstattung von KI-Rechenzentren. Bis 2029 sollen aus dem Geschäft mit Rechenzentren Umsätze von rund 15 Milliarden US$ erzielt werden. Gegenüber dem heutigen Niveau wäre das eine massive Steigerung. Insgesamt sollen die Umsätze außerhalb des Smartphone-Geschäfts bis dahin auf rund 40 Milliarden US$ wachsen. Neben der KI-Infrastruktur treibt Qualcomm auch das Geschäft mit Edge Computing und Automobilelektronik massiv voran. Damit könnte sich der Konzern in den kommenden Jahren von einem klassischen Smartphone-Zulieferer zu einem deutlich breiter aufgestellten Technologiekonzern entwickeln. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Qualcomm&stockidentifier=symbol%3AQCOM&stockmarket=NASDAQ) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Großkunde AWS gewonnen Auf diesem Weg wurde eine wichtige Zusammenarbeit mit der Amazon-Tochter AWS vereinbart. Beide Unternehmen haben eine mehrjährige Partnerschaft mit einem potenziellen Volumen von bis zu 60 Milliarden US$ zur Entwicklung von KI-Infrastruktur vereinbart. Im Mittelpunkt stehen maßgeschneiderte KI-Chips für Rechenzentren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der KI-Inferenz, also dem Ausführen bereits trainierter KI-Modelle. ## Amazon als neuer Aktionär Darüber hinaus arbeiten die Unternehmen an optischen Netzwerklösungen mit Datenraten von bis zu 1,6 Terabit pro Sekunde. Diese Technologie soll den enormen Datendurchsatz moderner Großrechenzentren bewältigen. Um die Zusammenarbeit auch finanziell zu verstärken, erhält Amazon Optionen zum Erwerb von Qualcomm-Aktien im Wert von bis zu 4 Milliarden US$ beziehungsweise bis zu 25 Millionen Aktien. Die Höhe der Optionen ist an künftige Chipkäufe gekoppelt. ## Bewertung Bislang wurde Qualcomm vor allem als wichtiger Zulieferer für die Smartphone-Industrie bewertet. Genau dort zeichnen sich jedoch langfristig begrenztere Wachstumsmöglichkeiten ab. Die entscheidende Frage für die Zukunft lautet daher: Gelingt es Qualcomm, die neuen Geschäftsfelder schnell genug auszubauen? Die Ziele für 2029 zeigen klar, wohin die Reise gehen soll. Die geplante Ausweitung des Geschäfts mit Rechenzentren, Automotive, Edge Computing und IoT würde die Abhängigkeit vom Smartphone-Geschäft deutlich reduzieren. Die Vereinbarung mit AWS ist dabei ein wichtiger erster Schritt. Sie zeigt, dass Qualcomm bei der neuen KI-Infrastruktur auf einen großen und finanzstarken Kunden setzen kann. Auch das Automobil- und IoT-Geschäft verfügt über erhebliches Potenzial. Bis 2029 bestehen hier Aufträge im Volumen von rund 45 Milliarden US$ bestehen. Für die Bewertung der langfristigen Kursaussichten sind die heutigen Geschäftszahlen deshalb nur eingeschränkt aussagefähig. Entscheidend wird sein, ob Qualcomm die angekündigte Transformation tatsächlich in steigende Umsätze und Gewinne umsetzen kann. Ein direkter Vergleich mit Micron ist zwar nur eingeschränkt sinnvoll, da sich die Technologien und Geschäftsmodelle deutlich unterscheiden. Die Entwicklung der Micron-Aktie zeigt jedoch, welche Neubewertung im Halbleiterbereich möglich sein kann, wenn ein Unternehmen stark vom KI-Boom profitiert. Aus meiner Sicht ist die Qualcomm-Aktie mit Blick auf das zukünftige Wachstum derzeit noch vergleichsweise niedrig bewertet. Ich bin daher sehr zuversichtlich und erwarte mittelfristig deutlich höhere Kurse. Der aktuelle Kurs von rund 188 US$ bietet aus meiner Sicht eine interessante Ausgangslage für Anleger, die auf die erfolgreiche Transformation zu einem breit aufgestellten KI- und Halbleiterkonzern setzen. **Zum Schluss:** Bei welchen Aktien wir mehr Potenzial als bei Qualcomm sehen, liest Du in unserem Report [Jahresendspurt 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). ℹ️ **Qualcomm in Kürze**- Qualcomm (WKN: 883121) ist US-amerikanischer Halbleiterhersteller mit Sitz in San Diego im Bundesstaat Kalifornien. - Der Konzern ist Markführer für Chips und Modems für Smartphones. Ein Großteil der weltweit mit dem Android-Betriebssystem ausgestatteten Mobiltelefone läuft auf Qualcomm-Chips. - Zudem hält Qualcomm grundlegende Patente an den Mobilfunkstandards 3G, 4G und 5G. - Außerdem produziert Qualcomm auch Chipsätze für die Automobilindustrie und Anwendungen im Internet-der-Dinge. - Qualcomm ist Mitglied im Nasdaq 100-Index und derzeit rund 197 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BYD-Aktie fällt – doch im Ausland geht es steil bergauf](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-faellt-doch-im-ausland-geht-es-steil-bergauf/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei BYD läuft operativ gerade einiges besser, als es der Aktienkurs vermuten lässt. Während die Aktie im September deutlich nachgegeben hat, zieht das Geschäft außerhalb Chinas weiter an. Vor allem in Europa wächst BYD kräftig und der Konzern will dort noch deutlich größer werden. ## **Im Ausland läuft es richtig gut** Im August verkaufte BYD insgesamt 440.293 Fahrzeuge. Davon gingen bereits 189.466 ins Ausland. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 134,5%. Während das Gesamtgeschäft also um knapp 18 Prozent gewachsen ist, haben sich die Verkäufe außerhalb Chinas mehr als verdoppelt. Das macht sich inzwischen auch beim Geld bemerkbar. Im ersten Halbjahr kam erstmals mehr als die Hälfte des Umsatzes außerhalb Chinas rein. Auch die Marge war dort höher. Im zweiten Quartal stieg der Gewinn um 30% auf 8,2 Milliarden Yuan, obwohl der Umsatz um 3,2% zurückging. Ohne das Ausland hätte das Quartal also deutlich schlechter ausgesehen. Warum BYD so stark nach Europa und in andere Märkte drängt, lässt sich ebenfalls recht einfach erklären. Laut Citi verdient der Konzern mit einem im Ausland verkauften Auto im Schnitt deutlich mehr. Der Kerngewinn pro Fahrzeug soll dort bei rund 20.000 Yuan liegen und damit fast zehnmal so hoch wie in China. Und BYD will noch viel mehr. Nach einem Treffen mit dem Management berichteten Deutsche Bank und Citi, dass 2027 bereits mehr als 2,5 Millionen Fahrzeuge außerhalb Chinas verkauft werden sollen. Ein Hinweis an dieser Stelle: Wenn Du brandaktuelle Börsen-Informationen und Profi-Einschätzungen auch zur BYD-Aktie haben möchtest, hole Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## **Europa soll ein viel größeres Stück vom Kuchen bekommen** Dafür reicht es natürlich nicht, die Autos einfach weiter aus China nach Europa zu schicken. BYD baut deshalb die Produktion vor Ort aus. Im ungarischen Szeged entsteht das erste große europäische Pkw-Werk. Die Massenproduktion soll im kommenden Jahr starten. Gleichzeitig sucht BYD bereits nach einem weiteren Standort. Spanien und Frankreich gehören zu den Kandidaten. Langfristig hält BYD-Berater Alfredo Altavilla sogar drei Montagewerke und ein Batteriewerk in Europafür nötig. BYD denkt dabei längst nicht mehr nur an Pkw. Ab dem kommenden Jahr sollen auch schwere Elektro-Lkw in Europa angeboten und später ebenfalls hier produziert werden. Stella Li, die das internationale Geschäft bei BYD führt, hat das Ziel ziemlich deutlich beschrieben: Langfristig soll das, was BYD in Europa verkauft, auch hier gebaut werden. Für BYD hätte das gleich mehrere Vorteile. Die Transportwege werden kürzer, Importzölle verlieren an Bedeutung und der Konzern kann sich in Europa stärker als lokaler Hersteller aufstellen. ## **Und dann wäre da noch China** Während BYD im Ausland ordentlich Tempo macht, bleibt der Heimatmarkt die Baustelle. In China ist der Wettbewerb unter den Autobauern extrem hart. Rabatte, neue Modelle und Preissenkungen gehören dort inzwischen fast zum Alltag. Im August gingen die Pkw-Verkäufe in China insgesamt um 23,7% zurück. Bei Elektroautos und Plug-in-Hybriden lag das Minus bei 10,1%. Gleichzeitig schossen die Exporte dieser Fahrzeuge um mehr als 150% nach oben. Bei BYD sieht man diese Verschiebung inzwischen sehr deutlich. Der Konzern verkauft draußen immer mehr Autos und verdient damit auch mehr Geld, während es zuhause deutlich schwerer geworden ist. Für die Aktie reicht das bisher trotzdem nicht. Anleger schauen nicht nur auf die hohen Wachstumsraten im Ausland, sondern auch darauf, was am Ende bei Umsatz und Gewinn hängen bleibt. Dazu kommen die Kosten für neue Werke, Vertrieb, Forschung und die Expansion in immer mehr Länder. BYD wird Schritt für Schritt weniger abhängig von China. Die Auslandsverkäufe haben sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt, mehr als die Hälfte des Umsatzes kommt inzwischen von außerhalb und in Europa stehen bereits die nächsten Werke auf dem Plan. Das Problem bleibt der Heimatmarkt. Dort drücken der Preiskampf und die schwächere Nachfrage weiter auf das Geschäft. Schafft BYD es aber, das Tempo im Ausland zu halten und dort weiter deutlich höhere Margen einzufahren, könnte sich der Mix in den kommenden Jahren immer stärker zugunsten des Konzerns verschieben. Die Aktie erzählt im Moment jedenfalls eine deutlich schwächere Geschichte als das Auslandsgeschäft. Möchtest Du weitere Aktien wie BYD entdecken? 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Nachdem der Kurs des Spezialverpackungsherstellers bereits am Montag und Dienstag um +5% zulegen konnte, geht es auch am Mittwochmorgen um weitere +4% nach oben. Fielen die Quartals- und Halbjahreszahlen von Gerresheimer denn so gut aus und können Anleger mit weiteren Kurssteigerungen rechnen? ## Zahlen für das erste Halbjahr Die heute veröffentlichten vorläufigen Halbjahreszahlen von Gerresheimer zeigen ein gemischtes Bild. Das erste Halbjahr lag zwar unter dem Vorjahr, aber im zweiten Quartal hat sich die Lage gegenüber dem ersten Quartal deutlich verbessert. Der Umsatz von Gerresheimer ging im ersten Halbjahr leicht von 1,13 Milliarden € im Vorjahr auf 1,10 Milliarden € zurück. Deutlich stärker fiel der Ergebnisrückgang aus. Das bereinigte EBITDA sank um 20% von 210 auf 168 Millionen €. Die EBITDA-Marge verringerte sich demnach von 18,6 auf 15,3%. Ein ähnliches Bild zeigt auch die Entwicklung im zweiten Quartal auf Jahressicht. Der Umsatz ging um ca. 6% auf 578 Millionen € zurück und das bereinigte EBITDA reduzierte sich um 19% auf 102 Millionen €. Aber im Vergleich zum ersten Quartal konnte Gerresheimer zuletzt wieder Boden gutmachen. Im Auftaktquartal des Jahres lag das bereinigte EBITDA lediglich bei 66 Millionen €. Die Marge verbesserte sich somit von 12,6 auf 17,6%. Der Schwachpunkt von Gerresheimer ist nach wie vor der Geschäftsbereich Moulded Glass. Die Nachfrage insbesondere aus Pharma und Kosmetik ist schwach. Auch bei Injektionsfläschchen gab es eine geringere Nachfrage. Positiver sieht es bei Containment & Delivery Systems aus. Hier stieg der Halbjahresumsatz auf 604 Millionen € und das bereinigte EBITDA auf 135 Millionen €. Vor allem die Drug-Delivery-Systeme entwickelten sich besser als erwartet. Trotz der schwachen Zahlen im ersten Halbjahr zeigt sich das Gerresheimer-Management zuversichtlich für die zweite Jahreshälfte. Es erwartet eine höhere Umsatz- und Ergebnisdynamik. Auch der Centor-Verkauf soll kurzfristig abgeschlossen werden. Der Vollzug des Verkaufs von Primary Packaging Plastics ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. Übrigens: Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) bleibst Du über alle Entwicklungen in der Verpackungsbranche auf dem Laufenden. ## Ein hartnäckiger Seitwärtstrend Die Gerresheimer-Aktie steckt seit Anfang Mai in einem hartnäckigen Seitwärtstrend fest und pendelt zwischen 25 und 30 € auf und ab. Ich glaube nicht, dass die jüngsten Zahlen für einen Ausbruch nach oben reichen werden und gehe von einer Fortsetzung der Seitwärtsbewegung aus. ## Der Turnaround ist bereits eingepreist Um seine Jahresziele zu erreichen, muss Gerresheimer im zweiten Halbjahr etwas mehr Gas geben. Die Prognosespanne für den Umsatz liegt bei 2,3 bis 2,4 Milliarden €. Für die EBITDA-Marge hat das Management einen Zielkorridor von 17 bis 18% definiert. Die aktuellen Kursziele für die Gerresheimer-Aktie sind extrem breit gestreut und reichen von 20 bis 46 €. Diese Bandbreite zeigt die nach wie vor enorm hohe Unsicherheit in Bezug auf die Bewertung. Während die Bären ein Downside von -30% erwarten, gehen die Bullen von einem Upside von +60% aus. Ich bin derzeit eher im Lager der Bären zu Hause und das hat mit dem Bewertungsniveau der Gerresheimer-Aktie zu tun. Mit einem Forward-KGV von 15 ist sie mir schlichtweg zu teuer. Möchtest Du weitere Aktien wie Gerresheimer entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Gerresheimer&stockidentifier=symbol%3AGXI&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die Zahlen für das erste Halbjahr zeigen, dass der Verpackungsspezialist den Turnaround noch nicht geschafft hat. Die Bewertung preist einen erfolgreichen Turnaround aber bereits ein. Meiner Meinung nach besitzt die Gerresheimer-Aktie derzeit kein weiteres Upside. Anleger gehen bei einem Investment das Risiko ein, dass die Aktie bei verfehlten Jahreszielen wieder stark nach unten korrigiert. ## ℹ️ Gerresheimer in Kürze - Die Gerresheimer AG (WKN: A0LD6E) stellt Spezialprodukte in den Bereichen Glas und Kunststoff insbesondere für die Pharma- sowie Healthcare-Industrie her und gilt als weltweit führender Schlüssellieferant für diese Branchen. Die Produkte reichen vom Insulin-Pen bis zu Ampullen, aber auch schnöde Parfümflakons gehören zum Portfolio. - Der Hauptsitz ist in Düsseldorf, daneben ist der Konzern weltweit mit Standorten in Europa, Asien und Amerika vertreten. - Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell 990 Millionen €. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Gerresheimer --- ### [BioNTech-Aktie: +40% Potenzial nach Studien-Erfolg bei Lungenkrebs](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-40-potenzial-nach-studien-erfolg-bei-lungenkrebs/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Neue klinische Studiendaten zu einer BioNTech-Kombinationstherapie gegen eine schwer behandelbare Krebsart sorgen aktuell für Rückenwind. Ein Analysehaus reagierte darauf mit einer höheren Zielmarke und bestätigte die Kaufempfehlung. Charttechnisch steht die Aktie dabei erneut an einer entscheidenden Marke. ## Studiendaten liefern den nächsten Schub Auf dem Lungenkrebs-Kongress WCLC in Seoul hat BioNTech neue Daten zur Kombination aus dem bispezifischen Antikörper Pumitamig und dem Wirkstoff Gotistobart vorgestellt. Bei Patienten mit vorbehandeltem Plattenepithelkarzinom der Lunge verdoppelte sich das mediane Gesamtüberleben nahezu, auf 18,5 gegenüber 10,0 Monaten unter Standard-Chemotherapie. Die Verträglichkeit blieb dabei mindestens gleichwertig. Berenberg reagierte umgehend und hob das Kursziel von 132 auf 140 US$ an. Die Einstufung bleibt bei Kaufen. Vom aktuellen Kurs bei rund 98,86 US$ aus entspricht das einem Potenzial von gut +40%. Im Hintergrund bereitet der Konzern zudem einen Führungswechsel vor. Guido Oelkers übernimmt spätestens zum 1. Februar 2027 den Vorstandsvorsitz. Mitgründer Ugur Sahin und Özlem Türeci wechseln bis Ende 2026 in eine eigene Gesellschaft. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview BioNTech hatte es geschafft, die Trendlinie nach oben zu überschreiten und hatte damit Kurs auf die Widerstandszone zwischen 125,30 und 131,30 US$ genommen. Vor dieser Zone hat der Markt jedoch wieder gedreht und befindet sich aktuell genau auf der Trendlinie, dieses Mal von oben angetestet. Das könnte grundsätzlich eine Chance ergeben, aufgrund der Struktur im Markt ist aber erst einmal etwas Vorsicht geboten. Der Markt läuft nämlich immer noch in der Range seit September 2024. Aus diesem Aspekt heraus wäre auch ein erneutes Anlaufen und Antesten der Supportzone bei 81,30 und 84,10 US$ ein Szenario, das sich hier bieten könnte. Entscheidend ist jetzt, wie sich der Markt an der aktuellen Trendlinie verhält. Bei einer Stabilisierung über der Trendlinie und anschließend auftretenden Käufern könnte sich schon dort eine Chance ergeben. Wie bereits in der Analyse vom 4. August festgehalten, wäre innerhalb der Range das schönere Szenario das Anlaufen des Supportbereichs, da dort nicht mitten in der Range gekauft wird. BioNTech macht es aktuell spannend. An der Trendlinie besteht bereits eine Long-Chance, wobei das Ziel mit rund +25% an den letzten Hochs läge. Wer die gesamte Range im Blick behält, findet im tieferen Supportbereich das schönere Setup. Auch dort zählt aber erst ein bestätigtes Einstiegssignal. Das Ziel bliebe identisch. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 24 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen --- ### [BioNTech-Aktie: Analysten sehen wieder mehr Potenzial](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-analysten-sehen-wieder-mehr-potenzial/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei BioNTech war in den vergangenen Wochen einiges los. Ende August sorgte der Stopp einer mRNA-Studie bei Darmkrebs für einen kräftigen Rücksetzer, nur wenige Wochen später kamen aus einem anderen Programm deutlich bessere Daten. Dazu bleiben mehrere Analysten positiv und sehen den fairen Wert der Aktie klar über dem aktuellen Kurs. ## Nach dem Dämpfer kommen wieder bessere Daten Ende August erwischte es BioNTech zunächst ordentlich. Das Unternehmen beendete gemeinsam mit Genentech eine Phase-2-Studie mit dem personalisierten mRNA-Kandidaten Autogene Cevumeran bei Darmkrebs. Ein unabhängiges Kontrollgremium kam zu dem Schluss, dass die Studie ihr Ziel beim Gesamtüberleben voraussichtlich nicht erreichen würde. Die BioNTech-Aktie verlor daraufhin rund -7,5%. Nur wenige Wochen später sah die Nachrichtenlage deutlich freundlicher aus. BioNTech und OncoC4 präsentierten neue Daten zu Gotistobart bei bereits vorbehandelten Patienten mit Plattenepithelkarzinom der Lunge. In dem ersten Teil der Phase-3-Studie lag das mediane Gesamtüberleben bei 18,5 Monaten, unter der Standard-Chemotherapie waren es 10 Monate. Man sollte die Zahlen trotzdem richtig einordnen. Die bisherigen Daten stammen aus dem nicht zulassungsrelevanten ersten Teil der Studie mit insgesamt 87 Patienten. Erst wenn sich der Vorteil im größeren, zulassungsrelevanten Teil bestätigt, wird daraus ein deutlich stärkeres Signal für eine mögliche spätere Zulassung. BioNTech hat dabei längst mehrere Programme parallel laufen. Allein rund um Lungenkrebs umfasst die Entwicklung mehr als 16 klinische Studien, darunter fünf Phase-3-Studien. Neben Gotistobart spielt auch Pumitamig eine größere Rolle, das gemeinsam mit Bristol Myers Squibb weiterentwickelt wird. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Analysten bleiben nach den Daten positiv Die neuen Ergebnisse kamen auch bei den Analysten gut an. Berenberg hob das Kursziel zuletzt auf 140 US$ an, Jefferies bestätigte seine Kaufempfehlung mit 138 US$. Auch die Deutsche Bank liegt bei 140 US$, Goldman Sachs bei 127 US$. Das durchschnittliche Kursziel der erfassten Häuser liegt derzeit bei rund 129 US$. Jefferies verweist dabei nicht nur auf Gotistobart. Analyst Akash Tewari hob auch die Kombination verschiedener Wirkstoffklassen hervor, die BioNTech inzwischen stärker testet. Damit hängt die weitere Entwicklung nicht mehr nur an einzelnen mRNA-Programmen, sondern verteilt sich auf bispezifische Antikörper, Antikörper-Wirkstoff-Konjugate und weitere Immuntherapien. Nach dem Rückschlag bei Autogene Cevumeran dürfte diese breitere Aufstellung helfen. Scheitert ein Programm, bleibt immer noch eine ganze Reihe anderer Kandidaten übrig, die in den kommenden Jahren Daten liefern können. ## Geld für die Entwicklung ist weiterhin genug da Finanziell kann sich BioNTech diese breite Pipeline weiterhin leisten. Ende Juni lagen Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und liquide Wertpapieranlagen bei insgesamt 16,6 Milliarden €. Gleichzeitig laufen 14 zulassungsrelevante Studien und mehr als zehn Kombinationstherapien. Beim laufenden Geschäft sehen die Zahlen allerdings deutlich schwächer aus. Im zweiten Quartal sank der Umsatz von 260,8 auf 105,6 Millionen €, während unter dem Strich ein Nettoverlust von 820,8 Millionen € stand. Für das Gesamtjahr wurde die Umsatzprognose von zuvor 2,0 bis 2,3 Milliarden € auf 1,6 bis 1,9 Milliarden € gesenkt. Hauptgrund ist die schwächere Nachfrage nach COVID-19-Impfstoffen, hinzu kommen verschobene Meilensteinzahlungen. BioNTech investiert deshalb weiter kräftig in Forschung und Entwicklung. Für 2026 sind dafür 2,0 bis 2,3 Milliarden € eingeplant. Gleichzeitig kauft das Unternehmen eigene Aktien zurück. Das Programm umfasst bis zu 1 Milliarde US$, im zweiten Quartal wurden bereits ADS im Wert von rund 151,6 Millionen US$ zurückgekauft. Bei BioNTech liegen gute und schlechte Meldungen aktuell ziemlich nah beieinander. Der Stopp der Darmkrebs-Studie hat noch einmal gezeigt, wie schnell sich Erwartungen bei einzelnen Wirkstoffen in Luft auflösen können. Mit Gotistobart folgten kurz darauf aber Daten, die wieder mehr Hoffnung in die Pipeline bringen. Dazu kommt die breite finanzielle Basis. Mit mehr als 16 Milliarden € an liquiden Mitteln kann BioNTech mehrere Programme gleichzeitig durch die späten Studienphasen bringen, ohne bei jedem Rückschlag sofort sparen zu müssen. Für BioNTech geht es jetzt darum, dass aus den vielen Projekten nach und nach echte Zulassungskandidaten werden. Gotistobart hat mit den neuen Daten dafür einen guten Schritt gemacht, der größere Teil der Studie muss diesen Eindruck aber noch bestätigen. Gleichzeitig zeigen die Kursziele von Berenberg, Jefferies und anderen Häusern, dass der Markt der Pipeline weiterhin einiges zutraut. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 25,34 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien **Schlagwörter:** BioNTech, BioNTech-Aktie, BioNTech-Analyse, BioNTech-Kurs --- ### [BioNTech-Aktie: Analystenziele zwischen 127 und 140 US-Dollar](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-analystenziele-zwischen-127-und-140-us-dollar/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** BioNTech-Mitgründer Ugur Sahin und Özlem Türeci haben ihrem geplanten Abschied jetzt einen Namen gegeben. An den Kurszielen der großen Analysehäuser hat sich dadurch wenig geändert. Sie liegen weiterhin deutlich über dem aktuellen Niveau. Charttechnisch testet die Aktie erneut die Trendlinie, die bereits in einer früheren Analyse im Zentrum stand. ## Gründer-Exit mit klarer Ansage BioNTechs Mitgründer Ugur Sahin und Özlem Türeci haben ihrem für Ende 2026 geplanten Rückzug aus dem operativen Geschäft nun einen Namen gegeben. Ihr neues Unternehmen für die nächste Generation von mRNA-Medikamenten soll Arife heißen. An ihren BioNTech-Anteilen wollen beide festhalten. Die operative Führung übernimmt ab spätestens 1. Februar 2027 Guido Oelkers. Bei den Analysten bleibt das Bild trotz dieser Personalie konstruktiv. UBS bestätigte ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 135 US$. Berenberg und die Deutsche Bank nennen jeweils 140 US$, Jefferies liegt bei 138 US$ und Goldman Sachs bei 127 US$. Im Schnitt ergibt das ein Kursziel von rund 129 US$. Die Aktie selbst nähert sich derweil wieder der 90-Euro-Marke. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Die BioNTech-Aktie befindet sich weiterhin über der Abwärtstrendlinie, was ein positives Signal ist. Schon in der [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-40-potenzial-nach-studien-erfolg-bei-lungenkrebs/) stand genau diese Trendlinie im Zentrum, und die Idee dahinter bleibt unverändert. Spannend ist die aktuelle Lage, weil die erste Stärke zwar in den Markt kam, der Schwung nach oben aber zunächst ausblieb. Läuft der Kurs jetzt erneut an die Linie und die letzten Tiefs heran, kann sich daraus eine Chance ergeben. Vorsicht ist aber geboten. Dass die Verkäufer schnell erneut die Kontrolle übernommen haben, kann ein Zeichen dafür sein, dass es weiter nach unten geht und auch das noch offene Gap zwischen 92,90 und 95,70 US$ zunächst geschlossen wird. Kehrt der Kurs danach über die Trendlinie zurück, wäre das eine erneute Chance. Die zweite Chance läge am Supportbereich, der von 81,30 bis 84,10 US$ reicht. Im Sinne der Range könnte sich hier die nächste Long-Chance bieten, mit dem Ziel, dass der Markt erneut an die Hochs läuft. Mit Arife haben die Gründer für Klarheit gesorgt. An der positiven Analystenmeinung ändert das nichts. Am Kurs entscheidet trotzdem die Trendlinie über den nächsten Schritt. Läuft die Aktie erneut an die Trendlinie und die jüngsten Tiefs heran, ohne diese nachhaltig zu unterschreiten, würden sich neue Kaufchancen ergeben. Bleibt das aus, wird es entweder bei einem erneuten Überschreiten der Trendlinie interessant oder beim Erreichen des Supportbereichs, was von beiden die schönere Idee wäre. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 24,7 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen --- ### [BioNTech-Aktie: Entsteht hier eine zweite Evotec?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-entsteht-hier-eine-zweite-evotec/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die BioNTech-Aktie konnte ihren starken Kursanstieg im August bis auf rund 115 US$ nicht halten und korrigierte anschließend deutlich. Am Dienstag notiert die Aktie aktuell bei 99 US$. Hier stellt sich die Frage: Bestehen hier überhaupt noch Chancen auf nachhaltig steigende Kurse oder droht ihr das gleiche Schicksal wie Evotec.? ## Drei Werke werden geschlossen Im Zuge der eingeleiteten Restrukturierung war auch der Verkauf von drei Niederlassungen in Deutschland vorgesehen. Mittlerweile steht fest, dass kein Käufer für die jeweiligen Standorte gefunden wurde. Damit sollen die Werke geschlossen werden. Für die Standorte sind folgende Termine vorgesehen: Tübingen Ende 2027 sowie Idar-Oberstein und Marburg jeweils Ende 2028. Insgesamt sind davon rund 1.800 Mitarbeiter betroffen. Der notwendige Personalabbau soll sozialverträglich erfolgen. Die Restrukturierung ist erforderlich, weil die Nachfrage nach dem Corona-Impfstoff drastisch zurückgegangen ist und weiter sinken dürfte. Gleichzeitig fehlen derzeit entsprechende Ersatzprodukte in vergleichbarer Größenordnung. Dadurch entstanden Überkapazitäten, die nun abgebaut werden müssen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BioNTech&stockidentifier=symbol%3ABNTX&stockmarket=NASDAQ) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Gründerehepaar verlässt das Unternehmen Ugur Sahin und Özlem Türeci wurden durch die Entwicklung des Corona-Impfstoffs weltweit bekannt und führten BioNTech zu einem enormen wirtschaftlichen Erfolg. Mittlerweile steht fest, dass das Ehepaar das Unternehmen zum Jahresende verlassen. Beide bleiben BioNTech jedoch weiterhin als Anteilseigner verbunden. Künftig wollen sich Sahin und Türeci wieder stärker auf die Forschung konzentrieren und haben dafür bereits das neue Unternehmen Arife gegründet. Der Forschungsschwerpunkt liegt ebenfalls auf der Krebsforschung. ## Geschäftsentwicklung deutlich verschlechtert Die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr ist von einem starken Umsatzrückgang und hohen Verlusten geprägt. Der Nettoumsatz sank im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 59,5 % auf 105,6 Millionen €. Ausschlaggebend war vor allem der weitere Rückgang beim Absatz des Covid-19-Impfstoffs. Gleichzeitig führten hohe Forschungs- und Verwaltungskosten zu einem bereinigten Verlust von 562,3 Millionen €. Bereits im ersten Quartal hatte sich eine ähnliche Entwicklung gezeigt. Bei einem Umsatz von 224 Millionen € belief sich der bereinigte Nettoverlust auf rund 1,1 Milliarden €. ## Prognose gesenkt Die reduzierte Jahresprognose ist eine direkte Folge der schwachen Entwicklung im ersten Halbjahr. Für das zweite Halbjahr wird zwar mit einer Verbesserung des Umsatzes gerechnet. Die bisherige Prognose von 2,0 bis 2,3 Milliarden € ist jedoch nicht mehr erreichbar. Nun erwartet BioNTech für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 1,6 und 1,9 Milliarden €. Die Gesamtkosten sollen bei 2,7 bis 3,1 Milliarden € liegen. ## Bewertung Dass für die drei deutschen Standorte kein Käufer gefunden wurde, ist ein Rückschlag für die Restrukturierung. Die Produktionsstätten müssen nun schrittweise geschlossen werden, wodurch zunächst zusätzliche Kosten entstehen können. Gleichzeitig zeigt sich, wie schwierig der Übergang von den außergewöhnlich hohen Corona-Umsätzen zu einem nachhaltig profitablen Geschäftsmodell ist. Auch die Übernahme von CureVac muss inzwischen kritisch betrachtet werden. Allerdings dürfte dabei nicht allein die operative Entwicklung eine Rolle gespielt haben. Mögliche Ansprüche im Zusammenhang mit Patenten und daraus resultierende rechtliche Risiken könnten ebenfalls ein wesentliches Motiv für die Transaktion gewesen sein. Das größte Problem bleibt jedoch die fehlende Ertragskraft. Solange keine neuen Produkte den Rückgang beim Corona-Impfstoff kompensieren können, dürfte BioNTech weiterhin hohe Verluste schreiben. Das vorhandene Finanzpolster von rund 17 Milliarden US$ bietet zwar eine erhebliche finanzielle Basis. Bei anhaltend hohen Verlusten wird dieses Polster jedoch schrittweise abnehmen. Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch das Ausscheiden von Sahin und Türeci. Mit Arife entsteht ein neues Unternehmen, das ebenfalls einen Schwerpunkt auf der Krebsforschung hat. Damit könnten zumindest teilweise neue Wettbewerbsstrukturen entstehen. Entscheidend für die weitere Bewertung von BioNTech ist deshalb, ob es dem Unternehmen gelingt, aus der umfangreichen Forschungspipeline neue Umsatz- und Ergebnistreiber zu entwickeln. In der jetzigen Situation sehe ich keine ausreichenden Voraussetzungen für einen nachhaltigen Kursanstieg. Kurzfristig halte ich daher eher eine Seitwärtsbewegung oder weitere Kursrückgänge für möglich. Für einen nachhaltigen Aufwärtstrend müsste BioNTech zunächst zeigen, dass neue Produkte den Wegfall der Corona-Umsätze tatsächlich kompensieren können. In der Summe halte ich die Aktie von BionTech zukünftig als wenig interessant. Ohne das finanzielle Polster ist das Unternehmen deutlich überbewertet. Es könnte zur zweiten Evotec werden. **Übrigens:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*q2uz7k*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt \[[link-trackable id="203338" label="den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth"](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/)\]. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 25 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie dreht vom Tief – wie weit trägt die Erholung?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-dreht-vom-tief-wie-weit-traegt-die-erholung/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Siemens Energy ist nach dem Rutsch bis knapp 131 € wieder Kaufinteresse reingekommen. Die Aktie hat sich inzwischen auf rund 146 € zurückgearbeitet, am größeren Bild hat sich damit aber noch nicht viel geändert. Der Abwärtstrend läuft weiter und oberhalb des Kurses warten mehrere Marken, die erst zurückerobert werden müssen. ## Der Weg nach oben bleibt erstmal verbaut Seit dem Tief bei rund 131 € hat Siemens Energy wieder gut Boden gutgemacht. Vor allem im Bereich zwischen 140 und 145 € kamen zuletzt immer wieder Käufer rein, sodass sich der Kurs von den Tiefständen lösen konnte. Für eine echte Trendwende reicht diese Bewegung bisher allerdings noch nicht. Schaut man auf den Verlauf der vergangenen Monate, liegt die Aktie weiterhin unter den wichtigen Widerständen und auch die Folge tieferer Hochs ist noch nicht gebrochen. Der erste größere Test wartet bei ungefähr 154 €. Dort hatte der Kurs zuletzt mehrfach Probleme weiterzukommen und auch im Volumenprofil wurde in diesem Bereich ordentlich gehandelt. Gelingt der Sprung darüber, wäre anschließend der Bereich um 170 € eine deutlich größere Hürde. Dort liegt der Point of Control des betrachteten Volumenprofils, also der Kursbereich, in dem innerhalb der dargestellten Bewegung das meiste Volumen umgesetzt wurde. Gleichzeitig spielte die Marke im bisherigen Kursverlauf mehrfach eine Rolle. Vom aktuellen Niveau wären es bis dorthin noch rund +16%. Auf der Unterseite bleibt das jüngste Tief bei rund 130 € wichtig. Dort kam beim letzten Rücksetzer kräftig Nachfrage rein und die Aktie drehte wieder nach oben. Ob die Käufer bei einem erneuten Test genauso stark zurückkommen würden, lässt sich allerdings schwer abschätzen. Fällt Siemens Energy noch einmal bis dorthin zurück, müsste sich erst zeigen, ob das Tief tatsächlich als Boden taugt oder nur für eine zwischenzeitliche Erholung gesorgt hat. Du willst up-to-date bleiben, was die Energieversorgung der Welt betrifft? Höchst Zeit für ein Abo unseres [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy&stockidentifier=symbol%3AENR&stockmarket=TRADEGATE)! Siemens Energy-Aktie ## Analysten trauen der Aktie noch einiges zu Bei den Analysten liegen viele Kursziele weiterhin deutlich über dem aktuellen Kurs. Berenberg sieht Siemens Energy seit dem 25. September bei 205 €, Jefferies und die Deutsche Bank kommen jeweils auf 210 €. RBC liegt bei 200 €, Goldman Sachs bei 212 €. Deutlich vorsichtiger bleibt Barclays mit 130 €. Im Schnitt liegt das Kursziel der erfassten Analysten bei rund 189 €. Verglichen mit einem Kurs um 146 € wäre damit noch ordentlich Luft vorhanden. Der Chart erzählt kurzfristig allerdings noch eine andere Geschichte. Nach dem Tief ist wieder Nachfrage da, doch der Abwärtstrend wurde bisher nicht gebrochen. ## Im Geschäft läuft es deutlich besser als im Chart Während die Aktie seit einigen Monaten korrigiert, sehen die letzten Geschäftszahlen weiterhin ziemlich stark aus. Siemens Energy meldete im dritten Quartal 17,9 Milliarden € an neuen Aufträgen, so viel wie noch nie in einem Quartal. Der Auftragsbestand kletterte damit auf 162 Milliarden €. Beim Umsatz ging es auf vergleichbarer Basis um 18,5% auf 11,4 Milliarden € nach oben. Auch beim Gewinn hat sich einiges getan. Das Ergebnis vor Sondereffekten hat sich gegenüber dem Vorjahr auf 1,62 Milliarden € mehr als verdreifacht. Besonders auffällig war Siemens Gamesa, denn das lange problematische Windgeschäft schrieb erstmals seit dem Geschäftsjahr 2022 wieder schwarze Zahlen. Zusätzlichen Rückenwind bekommt Siemens Energy durch den enorm steigenden Strombedarf von Rechenzentren. Vor allem in den USA suchen Betreiber nach Möglichkeiten, neue Rechenzentren schneller mit Strom zu versorgen, weil Netzanschlüsse teilweise Jahre dauern. Reuters berichtete erst am 29. September von stark steigender Nachfrage nach kleineren Gasturbinen für solche Projekte. Siemens Energy gehört neben GE Vernova und Baker Hughes zu den großen Anbietern in diesem Markt. Der Konzern profitiert damit gleich an mehreren Stellen vom Ausbau der Strominfrastruktur. Mehr Rechenzentren brauchen zusätzliche Stromerzeugung, gleichzeitig müssen Netze ausgebaut und modernisiert werden. Beides sind Bereiche, in denen Siemens Energy inzwischen einen großen Teil seines Wachstums erzielt. Bei Siemens Energy kam nach dem Tief wieder Kaufinteresse rein, am übergeordneten Abwärtstrend hat sich bisher aber noch nichts geändert. Auf der Oberseite müssen zunächst 154 € und später der Point of Control bei rund 170 € zurückerobert werden. Nach unten bleibt das Tief um 130 € die wichtigste Unterstützung, wobei offen ist, ob dort bei einem erneuten Test wieder ähnlich viel Nachfrage reinkommt. Du interessierst Dich neben der Energieerzeugung auch für Rohstoffe? Dann wirf mal einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) und hole Dir die letzten Profi-Tipps zu dieser Branche. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäische Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist Siemens Energy derzeit mit rund rund 124 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose --- ### [BMW-Aktie: Reicht das wirklich?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-reicht-das-wirklich/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Auch am gestrigen Dienstag setzte die BMW-Aktie ihre inzwischen seit sieben Tage andauernde Talfahrt fort und fiel erneut auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren. Konnte der mit Spannung erwartete Kapitalmarkttag denn nicht für neuen Optimismus sorgen und können Anleger die BMW-Aktie nun zu einem sehr günstigen Kurs kaufen? ## Das ist völlig ambitionslos Die Kursreaktion der BMW-Aktie zeigt, dass die Börse offenbar nicht sonderlich angetan ist von den Neuigkeiten, die das Management des bayerischen Autobauers gestern auftischte. In der Tat ist die Zielsetzung der BMW-Führung nicht besonders ambitioniert und die Unsicherheit nach wie vor groß. Auf viele wichtigen Fragen blieben konkrete Antworten aus. Im Fokus von Analysten und Anlegern standen die Margenziele des deutschen Autoherstellers. Für das Jahr 2028 rechnet BMW nun mit einer EBIT-Marge zwischen 3 und 5%. Bis Anfang der 2030er-Jahre soll die operative Marge dann auf 8 bis 10% ansteigen. Zur Erinnerung: Für 2026 rechnet BMW mit einer EBIT-Marge von 1 bis 3%. Das bedeutet, dass der Autokonzern seine Marge innerhalb der kommenden zwei Jahre um 2% anheben will. Für einen Premiumautohersteller sind das überhaupt keine Ambitionen. Wir halten Dich bei BMW und der Autobranche auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Die neue 3er-Reihe kommt Zur Anhebung der Marge soll auch die neue 3er-Klasse einen wichtigen Beitrag leisten. Erstmals ist hier ein vollelektrisches Modell im Programm, der BMW i3 auf Basis der Neuen Klasse. Gleichzeitig bleiben Benziner, Hybride und Plug-in-Hybride im Programm. Interessant ist, dass es in Zukunft keinen Diesel mehr beim 3er geben wird. BMW begründet das mit der weltweit rückläufigen Nachfrage nach Diesel-Pkw. BMW will rund 2 Milliarden € in die Produktion der neuen 3er-Reihe und die Batterieproduktion investieren. Gefertigt wird in Deutschland: der elektrische i3 in München, Verbrenner und Plug-in-Hybride in Dingolfing. Die Batterien kommen aus dem neuen Werk in Irlbach-Straßkirchen. Ob die neue 3er-Reihe ein Erfolg wird, insbesondere das vollelektrische Modell, lässt sich Stand heute noch nicht beurteilen. Der große Bruder iX3 scheint zumindest auf dem europäischen Markt recht gut angenommen zu werden. Seit der Vorstellung konnte BMW bereits 100.000 Bestellungen einsammeln. ## Es wird düster im Chart Charttechnisch sieht es für die BMW-Aktie momentan sehr düster aus. Der zwischenzeitliche Boden bei 57 € hat nicht gehalten und der DAX-Titel hat Kurs auf die 50 €-Marke genommen. Sollte auch diese psychologisch wichtige Marke fallen, dürfte es nicht lange dauern, bis der Autotitel auch das 10-Jahrestief bei 46 € ins Visier nehmen wird. ## Für BMW reicht das einfach nicht Wie in meiner letzten Analyse rate ich Anlegern auch weiterhin von einem Kauf der BMW-Aktie ab. Die Margenziele des Managements sind für einen Premiumhersteller ein schlechter Scherz. Eine Margenverbesserung um 1% pro Jahr ist viel zu wenig und ein Zielwert im hohen einstelligen Prozentbereich in rund fünf Jahren ist es noch viel mehr. Sogar Volkswagen will bis dahin ein ähnliches Profitabilitätsniveau wie BMW erreichen. Aber BMW ist eben nicht Volkswagen, sondern ein Premiumautohersteller. Die Margenprognose zeigt die ganze Misere des bayerischen Autobauers. BMW kann derzeit kaum kostendeckend Autos produzieren und es wird dem Konzern auch in den nächsten Jahren de facto nicht gelingen. Das ist ein Armutszeugnis. Und dem Strich bedeutet es nämlich, dass die Bayern nicht in der Lage sind, mit Elektroautos Geld zu verdienen. Heute nicht, morgen nicht und übermorgen auch nicht. In Europa mag BMW noch eine treue Fangemeinde haben, die bereit ist, die viel zu hohen Preise für die Fahrzeuge aus deutscher Produktion zu bezahlen. In China haben Autokäufer diese Bereitschaft längst nicht mehr. Möchtest Du weitere Aktien wie BMW entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Dividendenaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ich sehe weiterhin schwarz für die BMW-Aktie. Die Profitabilitätsziele des Autobauers sind für einen Premiumhersteller viel zu gering. Selbst eine Bewertung mit einem Forward-KGV von knapp über 6 ist mir vor diesem Hintergrund noch zu hoch. Die Talfahrt der BMW-Aktie wird sich meiner Meinung nach noch fortsetzen. Ich gehe davon aus, dass auch das 10-Jahrestief bei 46 € noch fallen wird. ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von 34 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BMW --- ### [Fresenius-Aktie -5%: Die FDA-Rüge ist ernster als gedacht!](https://www.sharedeals.de/fresenius-aktie-5-die-fda-ruege-ist-ernster-als-gedacht/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Fresenius-Aktie verlor am Dienstag zeitweise mehr als -6% und beendete den Handel bei 44,20 € mit einem Minus von knapp -5%. Damit wurden innerhalb weniger Stunden rund 1,3 Milliarden € Börsenwert vernichtet. Auslöser ist ein Warnschreiben der US-Arzneimittelbehörde FDA an Fresenius Kabi. Der Kurssturz wirkt auf den ersten Blick heftig – die festgestellten Mängel gehen jedoch deutlich über kleinere Dokumentationsfehler hinaus. ## Verunreinigungen und unzureichende Untersuchungen Die FDA hatte das Werk in Melrose Park im US-Bundesstaat Illinois zwischen Ende Januar und Mitte Februar untersucht. Dort produziert Fresenius Kabi sterile Injektionspräparate, bei denen bereits geringe Verunreinigungen erhebliche Gesundheitsrisiken verursachen können. Die Behörde kritisiert unter anderem, dass Abweichungen und fehlgeschlagene Qualitätsprüfungen nicht ausreichend untersucht wurden. In den Jahren 2025 und 2026 gingen Berichte über mögliche fieberhafte Reaktionen nach der Verabreichung des Wirkstoffs Famotidin ein. Spätere Tests zeigten eine Belastung mit Endotoxinen, woraufhin mehrere Chargen zurückgerufen wurden. Zudem dokumentierte Fresenius seit Mai 2022 mindestens neun Fälle von biologischen Fremdpartikeln wie Haaren in Arzneimitteln. Trotzdem wurden betroffene Chargen teilweise freigegeben. Die FDA bemängelt außerdem unzureichende Reinraumpraktiken, ungeeignete Simulationen der sterilen Produktion und Konstruktionsschwächen einzelner Fertigungslinien. Du wärst gerne ein Biotech-Insider? Kein Problem, mit dem [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/lg-intern-bi-aktie/?stockname=Fresenius&stockidentifier=symbol%3AFRE&stockmarket=TRADEGATE) gelingt es Dir! ## Wiederholte Verstöße erhöhen den Druck Besonders kritisch ist, dass einige Probleme nicht zum ersten Mal aufgetreten sind. Mängel bei der Dokumentation von Eingriffen in den Produktionsprozess hatte die FDA bereits bei einer Inspektion im Jahr 2022 beanstandet. Auch die bisherige Antwort des Unternehmens auf den Prüfbericht vom März hält die Behörde in mehreren Punkten für unzureichend. Die FDA empfiehlt deshalb den Einsatz eines unabhängigen Beraters und verlangt eine rückwirkende Überprüfung kritischer Qualitätsuntersuchungen aus den vergangenen drei Jahren. Sollte Fresenius die Probleme nicht zufriedenstellend beheben, drohen weitere regulatorische Schritte. Dazu zählen die Zurückhaltung neuer Produktzulassungen für das Werk, Beschlagnahmungen oder gerichtliche Verfügungen. Fresenius Kabi muss innerhalb von 15 Geschäftstagen detailliert darlegen, wie die Mängel beseitigt werden sollen. Du willst weitere Top-Dividendenaktien kennenlernen? Du findest sie in unserer Liste der [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). ## Der finanzielle Schaden ist noch offen Fresenius betont, dass bislang keine konkreten Bedenken hinsichtlich der Patientensicherheit festgestellt worden seien. Das Werk bleibt geöffnet, und bei bereits vertriebenen Produkten werden keine wesentlichen Lieferunterbrechungen erwartet. Das begrenzt zunächst das direkte finanzielle Risiko. Teuer könnten jedoch die Sanierung der Produktionslinien, zusätzliche Qualitätskontrollen und mögliche Verzögerungen bei neuen Zulassungen werden. Die FDA verlangt unter anderem einen Plan zur beschleunigten Verlagerung von Produktionsmengen auf modernere Anlagen. Für den Konzern ist das relevant, weil Kabi zu den wichtigsten Gewinnbringern zählt. Im zweiten Quartal steigerte die Sparte ihren Umsatz organisch um +7% auf 2,24 Milliarden €. Das operative Ergebnis erhöhte sich währungsbereinigt um +11% auf 382 Millionen €, die Marge erreichte 17%. ## Der Turnaround bleibt bestehen Auf Konzernebene wuchs der Umsatz im zweiten Quartal organisch um +6% auf 5,86 Milliarden €. Das operative Ergebnis legte währungsbereinigt um +10% zu, während der Kerngewinn je Aktie um +14% stieg. Daraufhin erhöhte Fresenius die Jahresprognose und erwartet nun ein bereinigtes Gewinnwachstum je Aktie von +10 bis +15%. Die FDA-Rüge beendet den operativen Turnaround nicht, sollte aber keinesfalls verharmlost werden. Wiederholte Qualitätsmängel und bereits erfolgte Rückrufe verlangen eine konsequente Reaktion. Bestehende Anleger können investiert bleiben. Für einen Neueinstieg würde ich zunächst die Antwort von Fresenius und mögliche finanzielle Folgen abwarten. ## ℹ️ Fresenius in Kürze - Die Fresenius SE & Co. KGaA (WKN: 578560) ist ein international tätiger Gesundheitskonzern. Das Unternehmen bietet Gesundheitsprodukte und Dienstleistungen an und betreibt mit Helios das größte Krankenhausnetzwerk Europas. - Der Hauptsitz liegt im hessischen Bad Homburg. Der Konzern ist in Deutschland, Spanien sowie in Lateinamerika tätig. - Die Aktie ist im DAX gelistet mit einem Börsenwert von derzeit 24,7 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Apple-Aktie: Ternus räumt auf – die Marge steht auf dem Spiel!](https://www.sharedeals.de/apple-aktie-ternus-raeumt-auf-die-marge-steht-auf-dem-spiel/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Keine vier Wochen nach seinem Amtsantritt stellt Apple-Chef John Ternus zentrale Gewohnheiten des Konzerns infrage. Weniger Managementebenen, schnellere Produktentwicklungen und flexiblere Veröffentlichungstermine sollen Apple experimentierfreudiger machen. Der Umbau ist jedoch mehr als eine neue Führungskultur: Steigende Komponentenkosten und der nachlassende Schwung im hochprofitablen Servicegeschäft erhöhen den Druck auf die Marge. ## Weniger Manager, mehr Ingenieure Ternus erwägt, Teile des mittleren Managements abzubauen und den direkten Austausch zwischen Entwicklern und Führungsspitze zu verbessern. Im Hardwarebereich mussten bereits mehrere sogenannte Engineering Program Manager ihre bisherigen Positionen aufgeben. Betroffen sind Berichten zufolge auch rund ein halbes Dutzend Direktoren. Diese Manager entwickeln selbst keine Produkte, koordinieren aber Zeitpläne und die Zusammenarbeit verschiedener Teams. Weniger Hierarchie kann Entscheidungen beschleunigen. Gleichzeitig steigt das Risiko, dass komplexe Entwicklungsprojekte schlechter aufeinander abgestimmt werden. Für Apple ist dieser Punkt besonders wichtig. Hardware, Betriebssysteme und eigene Chips müssen bei der Markteinführung zuverlässig zusammenarbeiten. Der Konzern kann sich bei einem Produkt wie dem iPhone kaum unfertige Funktionen oder größere Qualitätsprobleme leisten. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklung bei Apple auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Apple&stockidentifier=symbol%3AAAPL&stockmarket=NASDAQ). ## Der feste Veröffentlichungskalender fällt Noch interessanter erscheint die mögliche Abkehr von den traditionellen Produktvorstellungen im Frühjahr und Herbst. Neue Geräte könnten künftig über das gesamte Jahr verteilt erscheinen. Damit würde Apple nicht nur schneller auf technologische Veränderungen reagieren. Der Konzern könnte seine Umsätze auch gleichmäßiger verteilen und verhindern, dass Kunden Käufe monatelang aufschieben, weil sie auf den nächsten großen Präsentationstermin warten. Geplant sind unter anderem AirPods mit Kameras, eine Datenbrille und ein vollständig überarbeitetes iPhone zum 20. Geburtstag der Produktreihe. Ein breiteres Angebot schafft zusätzliche Umsatzchancen, erhöht aber zugleich die Gefahr, Entwicklungskapital auf zu viele Projekte zu verteilen. **Tipp:** Du willst KI-Gewinner kennenlernen? Zeit, einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) zu werfen! ## Einschnitte bei Siri und KI bergen Risiken Apple verkleinert außerdem Teams rund um Siri, Vision Pro und Teile der KI-Softwareentwicklung. Frühphasige Projekte werden überprüft oder eingestellt. Ein Plan, etwa 5.000 Stellen im AppleCare-Kundenservice durch KI-Agenten zu ersetzen, liegt dagegen vorerst auf Eis. Das Vorgehen wirkt widersprüchlich. Ternus will Apple im KI-Zeitalter schneller und experimentierfreudiger machen, reduziert aber teilweise ausgerechnet jene Bereiche, in denen der Konzern technologisch aufholen muss. Entscheidend ist deshalb, ob Apple tatsächlich Bürokratie und schwache Projekte entfernt oder dringend benötigte Entwickler verliert. Reine Kostensenkungen wären angesichts der bestehenden KI-Lücke zu wenig. ## Der finanzielle Druck nimmt zu Operativ steht Apple weiterhin stark da. Im Juni-Quartal erhöhte sich der Umsatz um 16,4% auf 109,42 Milliarden US$. Die iPhone-Erlöse sprangen um 21,7% auf 54,25 Milliarden US$, während die Mac-Sparte sogar um 28,7% wuchs. Im Servicegeschäft fiel die Entwicklung schwächer aus. Der Umsatz stieg zwar um 12,1% auf 30,74 Milliarden US$, blieb aber unter den Erwartungen und sank gegenüber dem vorherigen Quartal. Regulatorische Eingriffe in das App-Store-Modell belasten die lukrativen Provisionen. Gleichzeitig verteuern Engpässe bei Speicherchips die Hardwareproduktion. Ohne eine Rückerstattung von Einfuhrabgaben lag die Bruttomarge im vergangenen Quartal bei 48,1% und soll zuletzt weiter unter Druck geraten sein. Schnellere Produktentwicklung und niedrigere Verwaltungskosten könnten diese Belastungen teilweise ausgleichen. Ternus setzt an den richtigen Stellen an: Apple benötigt mehr Geschwindigkeit und weniger Bürokratie. Einschnitte bei KI und Siri dürfen jedoch nicht zur Schwächung der Innovationskraft führen. Bei einem Kurs von rund 329 US$ und einem KGV von knapp 38 ist ein erfolgreicher Umbau bereits weitgehend eingepreist. Für mich bleibt die Apple-Aktie daher eher eine Halteposition. ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 4,81 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie nach -77% – wie tief geht es noch?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-nach-77-wie-tief-geht-es-noch/) **Published:** September 30, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie notiert rund -77% unter ihrem Rekordhoch, zeigt an einer wichtigen Unterstützung aber erste Lebenszeichen. Nach einem Tagesplus von +2,54% steht der Kurs bei 1,62 AU$. RSI und MACD drehen vorsichtig nach oben, während ein alternatives Elliott-Wellen-Szenario sogar deutlich höhere Ziele zulässt. Ist der Boden damit bereits erreicht? ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Seit dem Allzeithoch bei rund 6,71 AU$ befindet sich die DroneShield-Aktie in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Der Kurs bildet tiefere Hochs und tiefere Tiefs. Inzwischen ist die Aktie allerdings in die Unterstützungszone zwischen 1,45 und 1,70 AU$ zurückgefallen. Dort zeigen sich erste Stabilisierungsversuche, die nach dem massiven Kursverlust zumindest eine technische Gegenbewegung ermöglichen. Kann die DroneShield-Aktie den Bereich um 1,45 AU$ nicht verteidigen, würde sich der Verkaufsdruck erneut verschärfen. Unterhalb dieser Marke liegen mögliche Zwischenziele bei rund 1,20 und 0,95 AU$. Die nächste besonders starke Unterstützungszone befindet sich erst zwischen 0,47 und 0,59 AU$. Ein Rückfall dorthin würde gegenüber dem aktuellen Kurs nochmals erhebliche Verluste bedeuten. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Oberseite muss der Kurs der DroneShield-Aktie zunächst über 1,83 und anschließend 2,17 AU$ steigen. Danach wartet zwischen 2,75 und 3,05 AU$ die erste große Widerstandszone. Gelingt auch darüber der Ausbruch, wäre mittelfristig eine Erholung in Richtung 4,10 bis 4,75 AU$ denkbar. Erst oberhalb dieses Bereichs wäre der übergeordnete Abwärtstrend nachhaltig gebrochen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der DroneShield-Aktie notiert mit rund 39 Punkten nur knapp oberhalb des überverkauften Bereichs. Die RSI-Linie dreht mittlerweile nach oben und hat ihre Signallinie von unten gekreuzt. Dieses bullische Signal deutet auf nachlassenden Verkaufsdruck hin. Von einer bestätigten Trendwende kann allerdings erst gesprochen werden, wenn der RSI nachhaltig über die Marke von 50 Punkten steigt. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD zeichnet sich eine vorsichtige Verbesserung ab. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt, während sich das Histogramm der Nulllinie nähert. Das spricht für eine mögliche kurzfristige Erholung. Beide Linien bewegen sich jedoch weiterhin im negativen Bereich. Damit bleibt das Kaufsignal vorerst spekulativ und benötigt eine Bestätigung durch steigende Kurse. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Im langfristigen Chart lässt sich der starke Anstieg der DroneShield-Aktie bis zum Rekordhoch als abgeschlossener fünfteiliger Impuls interpretieren. Demnach wäre die aktuelle Abwärtsbewegung Bestandteil einer größeren Korrektur. Solange der Kurs keine klaren höheren Hochs und höheren Tiefs ausbildet, bleibt dieses defensive Elliott-Wellen-Szenario die naheliegende Interpretation. Der Chart zeigt allerdings ein alternatives bullisches Elliott-Wellen-Szenario. Danach könnte die laufende Abwärtsbewegung eine Welle B abschließen und anschließend eine kräftige Welle 5 innerhalb einer Welle C starten. Das erste rechnerische Kursziel läge bei 6,46 AU$. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für diese außergewöhnlich hohen Ziele muss die DroneShield-Aktie zunächst die Widerstandszonen bei 3,05 und 4,75 AU$ zurückerobern. Ein Bruch der Unterstützung bei 1,45 AU$ würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario dagegen erheblich schwächen. Das Chance-Risiko-Verhältnis bleibt damit interessant, ist aufgrund der weiterhin hohen Volatilität jedoch ausschließlich für spekulativ orientierte Anleger geeignet. Meiner Einschätzung nach bietet die DroneShield-Aktie an der aktuellen Unterstützung eine spekulative Erholungschance. Die frischen Kaufsignale von RSI und MACD sprechen für nachlassenden Verkaufsdruck, bestätigen aber noch keine nachhaltige Trendwende. Oberhalb von 1,83 und 2,17 AU$ würde sich das Bild aufhellen. Unter 1,45 AU$ droht dagegen ein Rückgang bis 0,59 AU$. Das bullische Elliott-Wellen-Szenario gewinnt erst über 3,05 AU$ deutlich an Glaubwürdigkeit. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,49 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose, Rüstung, Rüstungsaktien, Techaktien --- ### [AMD-Aktie: Trotz Rekordlauf mit Verdopplungspotenzial?](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-trotz-rallye-weiter-mit-verdopplungspotenzial/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die AMD-Aktie bleibt in Rekordnähe. Zwar gab der Anteilsschein zum Wochenauftakt mit dem schwachen Gesamtmarkt -3,61% nach, doch schon am Dienstag melden sich die Käufer zurück. Zur Stunde steigt der Kurs um +1,2% auf rund 615 US$. Die erst am Freitag aufgestellte Rekordmarke von 639 US$ ist damit weiter zum Greifen nah. Doch die entscheidende Frage lautet: Wie viel Potenzial steckt jetzt noch in der Aktie? ## Milliarden-Deal für die nächste KI-Generation Für mich liefert AMD darauf gerade eine bemerkenswert klare Antwort. Der Chiphersteller übernimmt World Labs für 8,2 Milliarden US$ – und zahlt den fälligen Betrag vollständig mit eigenen Aktien. Der entscheidende Wert des Deals liegt dabei weniger in kurzfristigen Umsätzen als im Know-how: Mit Fei-Fei Li holt AMD eine der bekanntesten KI-Forscherinnen der Welt als Chief Scientist ins Unternehmen. World Labs entwickelt sogenannte Weltmodelle, die dreidimensionale Umgebungen verstehen, rekonstruieren und simulieren können. Das eröffnet Perspektiven für Robotik, autonome Fahrzeuge und industrielle Simulationen. AMD will damit nicht nur KI-Beschleuniger verkaufen, sondern stärker an der Entwicklung der Anwendungen beteiligt sein, für die diese Chips künftig benötigt werden. Ein Hinweis an dieser Stelle: Wenn Du brandaktuelle Börsen-Informationen und Profi-Einschätzungen auch zur AMD-Aktie haben möchtest, hole Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Billionen-Bewertung und starkes Wachstum Der Zukauf kommt zu einem Zeitpunkt, an dem AMD operativ enorme Fortschritte macht. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 50% auf 11,54 Milliarden US$, der bereinigte Gewinn wurde sogar mehr als verdreifacht. Und auch an der Börse sorgt der Konzern für Schlagzeilen. Zuletzt überwand die Aktie die Marke von 600 US$ und schaffte den Sprung in den Billionen-US$-Club. Natürlich hat die Geschichte auch eine Kehrseite: Die Bezahlung über neue Aktien verwässert bestehende Aktionäre. Zudem muss sich erst zeigen, ob die Technologie von World Labs tatsächlich in profitable Produkte übersetzt werden kann. Für mich überwiegt allerdings der strategische Gedanke: AMD versucht, bereits heute die Grundlagen für die nächste Phase der KI zu schaffen. ## Analysten bleiben optimistisch Auch die Wall Street sieht die Entwicklung überwiegend positiv. Mehr als 80% der erfassten Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 630 US$ und damit bereits nahe am aktuellen Kurs. UBS traut der Aktie mit 730 US$ aber noch deutlich mehr zu, das Analysehaus Baird sieht sogar Verdopplungspotenzial bis auf 1.250 US$. Allerdings ist die Bewertung mit einem KGV von 46 bereits sehr anspruchsvoll. Genau deshalb muss AMD das hohe Umsatz- und Gewinnwachstum auch in den kommenden Quartalen bestätigen. Der nächste reguläre Quartalsbericht ist für den 3. November vorgesehen. ## Chart eröffnet weitere Perspektiven Technisch hat AMD nach mehrwöchiger Konsolidierung Anfang September neues Momentum aufgebaut. Am 21. September gelang der Ausbruch auf ein neues Rekordhoch, anschließend überschritt die Aktie erstmals die Marke von 600 US$. Gelingt der Sprung über das Rekordhoch bei 639 US$, liegen die nächsten Kursziele bei 684 US$ – dem 161,8%-Fibonacci-Level der jüngsten Korrektur – und anschließend bei 700 US$. Darüber wäre perspektivisch sogar Spielraum bis zur 800-US$-Marke. Auf der Unterseite bilden die 600-US$-Marke und das alte Rekordhoch bei 584,73 US$ erste wichtige Unterstützungen. Darunter würde die 50-Tage-Linie bei 509,15 US$ in den Fokus rücken. Ich bleibe bei AMD insgesamt bullisch. Die Bewertung ist hoch und die Aktie nach der Rallye anfällig für Rücksetzer. Doch operatives Wachstum, KI-Nachfrage und die strategische Ausweitung Richtung Physical AI eröffnen für mich weiterhin eine überzeugende Perspektive. Daher bin ich sehr zuversichtlich, dass die Aktie in einem Jahr noch deutlich höher notieren wird. Möchtest Du weitere Aktien wie AMD entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=AMD) zu Halbleiteraktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 992 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [McDonald’s-Aktie bei -32% und Trendlinienbruch](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-bei-32-und-trendlinienbruch/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die McDonald’s-Aktie steckt weiter tief in der Korrektur. Vom Rekordhoch bei 341,75 US$ hat der Titel inzwischen rund -32% eingebüßt und notiert aktuell nur noch bei etwa 234,20 US$. Besonders schwer wiegt, dass zuletzt auch die langfristige Aufwärtstrendlinie gebrochen wurde. Damit bleibt der Verkaufsdruck hoch und die Frage drängt sich auf, ob mit 231,91 beziehungsweise 227,25 US$ bereits ein tragfähiger Boden wartet. ## NEXT-Strategie sorgt für Ernüchterung In seinem heutigen Beitrag [„Kann man hier ein Schnäppchen machen?“](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-kann-man-hier-ein-schnaeppchen-machen/) ordnet mein Kollege die inzwischen deutlich günstigere Bewertung nach dem massiven Kursrutsch ein. Fundamentale Substanz ist weiterhin vorhanden: Im zweiten Quartal legten die weltweiten vergleichbaren Umsätze um +1,3% zu, der Konzernumsatz stieg um +4% und der Gewinn je Aktie um +6% auf 3,32 US$. Gleichzeitig blieb gerade das wichtige US-Geschäft mit lediglich +0,8% Wachstum vergleichsweise schwach. Zusätzliche Unsicherheit brachte zuletzt die neue NEXT-Strategie. McDonald’s will damit langfristig Marktanteile gewinnen, Restaurantabläufe effizienter gestalten und insbesondere in den Bereichen Chicken sowie Getränke wachsen. Bis 2030 peilt der Konzern unter anderem eine operative Marge im niedrigen bis mittleren 50%-Bereich sowie deutliche Effizienzsteigerungen auf Restaurantebene an. Die Börse reagiert bislang dennoch skeptisch, weil die Umsetzung mit hohen Investitionen verbunden ist und die schwächere Kundenfrequenz in wichtigen Märkten kurzfristig auf der Stimmung lastet. **Echte Top-Rendite:** Mit [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) bekommst Du Zugang zu starken Aktienideen und konkreten Chancen, bevor sie am Markt richtig Fahrt aufnehmen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Charttechnisch bleibt die bevorzugte Entwicklung zunächst abwärtsgerichtet. Mit dem Bruch der langfristigen Aufwärtstrendlinie wurde ein wichtiges technisches Warnsignal ausgelöst. Bei aktuell rund 234 US$ rückt nun zunächst die Unterstützung bei 231,91 US$ in den Fokus. Kann diese nicht verteidigt werden, wartet bei 227,25 US$ bereits die nächste wichtige Marke. Dort wäre ein erster technischer Konter denkbar. Fällt allerdings auch dieser Bereich nachhaltig, würde sich weiteres Abwärtspotenzial bis 214,99 US$ eröffnen. Für eine nachhaltige Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 247,72 US$ zurückerobern. Darüber wäre eine Erholung bis 265,15 US$ möglich. Erst oberhalb dieser Marke würde sich das kurzfristige Chartbild wieder deutlich verbessern. Solange McDonald’s allerdings unterhalb der gebrochenen Aufwärtstrendlinie und unter 247,72 US$ bleibt, besitzen die Verkäufer weiter die besseren Karten. Die McDonald’s-Aktie hat seit dem Rekordhoch rund ein Drittel ihres Wertes verloren und zuletzt auch die langfristige Aufwärtstrendlinie aufgegeben. Unterhalb von 247,72 US$ bleibt das Chartbild daher angeschlagen. Mit 231,91 und 227,25 US$ liegen die nächsten wichtigen Auffangzonen unmittelbar voraus. Fällt auch dieser Bereich, dürfte 214,99 US$ zum nächsten größeren Ziel werden. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ McDonald's in Kürze - Die McDonald's Corporation (WKN: 856958) betreibt und lizenziert international McDonald's-Restaurants. - Das Unternehmen wurde 1940 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. - Mit über 42.000 Filialen ist McDonald's eine der weltweit größten Fast-Food-Ketten und Immobilienunternehmen. - McDonald's ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 und an der Börse ca. 165 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, McDonald's, McDonalds-Aktie --- ### [Netflix-Aktie: Letzte Chance für die Bullen](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-letzte-chance-fuer-die-bullen/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Netflix-Aktie steht erneut an einem entscheidenden Punkt. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-bullen-muessen-jetzt-liefern/) hatte ich die Unterstützungszone zwischen 70,10 und 67,90 US$ als entscheidende Auffangzone definiert, nachdem der vorherige Erholungsversuch unterhalb von 83,15 US$ ins Stocken geraten war. Genau dieser Bereich wurde mit einem Wochentief bei 68,88 US$ nun touchiert und bislang verteidigt. Mit aktuell 70,81 US$ bekommen die Bullen damit ihre vielleicht letzte Chance, einen größeren Rückfall zu verhindern. ## Operativ läuft es deutlich besser Unter dem Punkt [„Das operative Geschäft wächst weiter“](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-57-oder-135-us-wer-liegt-richtig/) hob mein Kollege Vincent Uhr gestern hervor, wie groß inzwischen die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und Geschäftszahlen ist. Im zweiten Quartal steigerte Netflix den Umsatz um +13,4% auf 12,56 Milliarden US$, während das operative Ergebnis um +11% auf 4,19 Milliarden US$ zulegte. Für das Gesamtjahr erwartet der Streaming-Konzern weiterhin Erlöse zwischen 51 und 51,4 Milliarden US$ sowie eine operative Marge von 31,5%. Gleichzeitig reicht die Spanne der Analystenziele inzwischen von lediglich 57 bis hinauf zu 135 US$ und verdeutlicht die Unsicherheit bei der Bewertung. Ein wichtiger Wachstumstreiber bleibt das Werbegeschäft, das 2026 rund 3 Milliarden US$ Umsatz erreichen und sich damit gegenüber dem Vorjahr ungefähr verdoppeln soll. Gleichzeitig nutzt Netflix die Kurskorrektur für massive Aktienrückkäufe: Allein im zweiten Quartal wurden 52,9 Millionen Aktien für rund 4,7 Milliarden US$ eingezogen. Ende Juni standen noch 27,1 Milliarden US$ für weitere Rückkäufe zur Verfügung. Fundamental fehlt es damit nicht an Argumenten für eine Erholung, charttechnisch muss diese nun allerdings auch sichtbar werden. **Möchtest Du weitere Aktien wie Netflix entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Netflix&stockidentifier=symbol%3ANFLX&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, erhältst neue Aktienideen und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die Unterstützungszone zwischen 70,10 und 67,90 US$ wurde inzwischen punktgenau angelaufen und bislang verteidigt. Damit bleibt das bevorzugte Erholungsszenario noch intakt, allerdings müssen die Käufer jetzt liefern. Gelingt ausgehend von diesem Bereich eine Stabilisierung, wäre zunächst die Rückeroberung von 76,87 US$ entscheidend. Darüber würde erneut 83,15 US$ in den Fokus rücken. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marke würde die laufende Bodenbildung deutlich festigen und weiteres Potenzial in Richtung der übergeordneten Abwärtstrendlinie eröffnen. Fällt die Aktie dagegen nachhaltig unter 67,90 US$, wäre die aktuelle Stabilisierung gescheitert und der seit dem Rekordhoch dominierende Abwärtstrend erneut klar bestätigt. In diesem Fall sehe ich zunächst erhebliches Rückschlagpotenzial bis 58,60 US$. Dort trifft eine markante horizontale Unterstützung auf den langfristig steigenden Trend und damit auf eine deutlich stärkere Auffangzone. Gerade deshalb besitzt der aktuelle Bereich um 70 US$ für die weitere Kursentwicklung besondere Bedeutung. Die Netflix-Aktie hat die zuletzt definierte Unterstützungszone erreicht und bislang verteidigt. Damit bekommen die Bullen nochmals die Chance auf einen Konter. Oberhalb von 67,90 US$ bleibt eine Erholung über 76,87 bis 83,15 US$ mein bevorzugtes Szenario. Fällt die Unterstützung dagegen nachhaltig, dürfte 58,60 US$ zum nächsten großen Ziel werden. **Übrigens:** Wer nach aussichtsreicheren Investments sucht, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 295 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Netflix, Netflix-Aktie, Netflix-Chartanalyse, Netflix-Kurs --- ### [Kioxia-Aktie mit -66%-Crash? Der Schein trügt!](https://www.sharedeals.de/kioxia-aktie-mit-66-crash-der-schein-truegt/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Ach, du Schreck: Wer heute in sein Depot blickt und Aktien des japanischen Speicherchipspezialisten Kioxia besitzt, wird sich wohl verwundert die Augen reiben. Auf der Handelsplattform Tradegate bricht der Kurs um -66% auf fast genau 100 € ein. Tags zuvor kostete der Titel noch das Dreifache. Das steckt hinter dem Kursrückgang und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## Aktiensplit sorgt für optischen Crash Die wichtigste Nachricht zuerst: Der vermeintliche Kurssturz ist kein echter Einbruch. Kioxia hat heute einen Aktiensplit im Verhältnis 3:1 umgesetzt. Für eine alte Aktie erhalten Anleger drei neue Anteilsscheine, entsprechend wurde der Kurs rechnerisch gedrittelt. Am wirtschaftlichen Wert des Investments ändert sich dadurch nichts. Viel interessanter ist, was hinter dem Split steckt. Kioxia will die Aktie für einen größeren Anlegerkreis zugänglicher machen und gleichzeitig die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Denn der Speicherhersteller erlebt dank des KI-Booms einen außergewöhnlichen Aufschwung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## KI-Speicher bleibt der große Kurstreiber Die Zahlen verdeutlichen die Dynamik: Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 explodierte der Umsatz um 415,5% auf 1,767 Billionen Yen. Das operative Ergebnis erreichte 1,270 Billionen Yen. Für das zweite Quartal stellt Kioxia sogar 2,39 Billionen Yen Umsatz und 1,89 Billionen Yen operatives Ergebnis in Aussicht. Wachstumstreiber ist die Nachfrage aus Rechenzentren. KI-Anwendungen benötigen enorme Mengen an NAND-Speicher für SSDs und zunehmend auch für Inferenz und den wachsenden KV-Cache. Dementsprechend will Kioxia den Umsatzanteil des Enterprise- und Rechenzentrumsgeschäfts langfristig auf mehr als 60% steigern. Allerdings ist Vorsicht angebracht: Die aktuell extrem hohen Margen sind zyklisch. Kioxia hat deshalb zuletzt sogar auf weitere drastische Preiserhöhungen bei NAND für Rechenzentrumskunden verzichtet. ## US-Listing könnte neue Fantasie entfachen Zusätzlichen Rückenwind könnte ein US-Listing liefern. Kioxia bestätigte Vorbereitungen für die Notierung von American Depositary Shares, betonte aber, dass Zeitpunkt, Börsenplatz und Struktur noch offen sind. Medienberichte sprechen von einer möglichen Kapitalaufnahme von mindestens 10 Milliarden US$. Analysten bleiben unterdessen überwiegend optimistisch. Rund 90% der erfassten Researchhäuser empfehlen die Aktie zum Kauf. Der durchschnittliche, splitbereinigte Zielkurs liegt bei umgerechnet rund 239 €, was großes Aufwärtspotenzial impliziert. ## Bewertung und Chart im Fokus Fundamental wirkt Kioxia mit einem erwarteten KGV von lediglich rund 5,3 zunächst ausgesprochen günstig. Doch ein solches Multiple ist bei einem zyklischen Speicherhersteller nur dann belastbar, wenn die hohen Gewinne nachhaltig bleiben. Charttechnisch ist die Entwicklung spektakulär: Von rund 500 Yen im April 2025 bis auf 37.570 Yen im Juni 2026 schoss die Aktie um sage und schreibe 7.369% nach oben. Aus 1.000 € wären rechnerisch fast 75.000 € geworden. Allerdings zeigt sich auch hier die starke Volatilität, denn danach folgte eine Korrektur von fast -70% bis auf 12.005 Yen. Zuletzt stabilisierte sich Kioxia und eroberte die 50-Tage-Linie zurück. Die nächsten Hürden liegen bei 20.345 und 21.115 Yen. Darüber warten Fibonacci-Marken zwischen 21.835 und 27.900 Yen. Unterhalb der 50-Tage-Linie droht dagegen ein Rücklauf zur 200-Tage-Linie bei 13.709 Yen. ## Micron liefert den nächsten Impuls Jetzt richtet sich der Blick zunächst einmal auf die Zahlen von Micron am Mittwoch nach US-Börsenschluss. Sie könnten wichtige Hinweise darauf geben, wie nachhaltig die aktuelle Nachfrage nach Speicherchips tatsächlich ist. Für mich bleibt Kioxia trotz der enormen Schwankungen spannend. US-Listing, KI-Speicherboom und die günstige Bewertung liefern starke Argumente. Anleger müssen sich nach der gigantischen Rallye allerdings auf weitere heftige Ausschläge einstellen, zudem dürfte der Speicherzyklus auch irgendwann einmal seinen Peak erreicht haben. Wann genau das ist, steht allerdings in den Sternen. Daher meine Empfehlung: Dabei bleiben, aber nicht zu hoch pokern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Kioxia in Kürze - Die Kioxia Holdings Corporation (WKN: A401DU) ist einer der weltweit führenden Entwickler und Hersteller von Flash-Speichern (NAND) und Solid-State-Drives (SSDs). - Die Speicherlösungen des Konzerns kommen in Smartphones, Personal Computern, Servern, Spielekonsolen und modernen KI-Rechenzentren zum Einsatz. - Das in Tokio in Japan beheimatete Unternehmen (ehemals *Toshiba Memory*) gilt als Erfinder des Flash-Speichers und ist ein Schlüsselakteur bei der Infrastruktur für datenintensive Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Kioxia ist an der Börse in Tokio gelistet, bereitet aktuell einen milliardenschweren US-Börsengang vor und gehört mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet 162 Milliarden € zu den bedeutendsten Halbleiterkonzernen Asiens. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Plug Power-Aktie: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer](https://www.sharedeals.de/plug-power-aktie-eine-schwalbe-macht-noch-keinen-sommer/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Erst gestern fiel die Plug Power-Aktie auf ein neues 6-Monatstief unter 2 US$, doch heute überrascht das US-Wasserstoffunternehmen Anleger mit einem Kursplus von +5%. Gibt es endlich mal wieder gute Nachrichten von Plug Power und sind sie auch ein Grund, in die Aktie zu investieren? ## Ein neuer Auftrag Es gibt in der Tat eine gute Nachricht für Plug Power, und zwar aus Europa. Das US-Wasserstoffunternehmen erhielt einen Auftrag für Elektrolyseure mit 280 Megawatt Leistung. Diese sollen im dänischen Vordingborg zum Einsatz kommen, um synthetischen Flugkraftstoff zu erzeugen. Angaben zum Vertragswert und zum Zeitplan der Lieferung wurden nicht gemacht. Projektpartner ist Arcadia eFuels, das den von Plug Power erzeugten Wasserstoff mit abgeschiedenem Kohlendioxid zu synthetischem Flugtreibstoff verarbeiten will. Dieser Treibstoff kann in heutigen Flugzeugen eingesetzt werden. Darüber hinaus wird Plug bevorzugter Elektrolyseurlieferant für vier weitere Arcadia-Projekte mit zusammen mehr als 1 Gigawatt potenzieller Kapazität in Europa und Amerika. Diese Projekte sind aber noch nicht vollständig finanziert bzw. final beschlossen. Der Markt für synthetische Flugkraftstoffe wird in Europa politisch gefördert. Ab 2030 sollen sie nach dem Willen der EU einen Anteil von 1,2% am gesamten Kraftstoffbedarf von Fluggesellschaften haben. Erst vor wenigen Tagen verkündete Plug Power die Lieferung eines 1-MW-GenEco-PEM-Elektrolyseurs an HWR Hydrogen in Neuseeland. Er soll Wasserstoff für eine Tankstelle in Invercargill und eine Flotte von Schwerlastfahrzeugen produzieren. Das ist zwar kein riesiger Auftrag, zeigt aber, dass Plug Power zunehmend Erfolg damit hat, seine GenEco-Technologie zunehmend international auszurollen. Bleibe bei Wasserstoff im Besonderen und bei Rohstoffen im Allgemeinen auf dem Laufenden und abonniere unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Plug+Power&stockidentifier=symbol%3APLUG&stockmarket=NASDAQ)! ## Steigt sie wieder über 2 US$? Die Plug Power-Aktie ging gestern nur noch hauchdünn über ihrem 12-Monatstief bei 1,79 US$ aus dem Handel. Durch den heutigen Kursgewinn gewinnt sie ein wenig Abstand zu diesem Tiefststand. Ob nun aber wieder dauerhaft der Sprung über die Marke von 2,00 US$ gelingt, ist meiner Meinung nach fraglich. ## Strategischer Kurswechsel - Erfolg ungewiss Plug Power verfolgt inzwischen eine neue Strategie. Statt „Wachstum um jeden Preis“ fokussiert sich das Management auf selektive, profitable Projekte und eine strikte Liquiditätskontrolle. Dieser strategische Kurswechsel ist grundsätzlich zu begrüßen, denn bis heute hat es Plug Power nicht geschafft, operativ Geld zu verdienen. Bei der Umsatzentwicklung zeichnet sich inzwischen Licht am Ende des Tunnels ab. Nachdem Plug Power bereits im vergangenen Jahr um rund 13% wachsen konnte, deutet sich 2026 und 2027 eine Wachstumsbeschleunigung auf 15 und 18% ab. Nun muss das Wasserstoffunternehmen beweisen, dass es auch profitabel wachsen kann. Diesen Beweis ist Plug Power bis heute schuldig geblieben. Ich glaube diesen Beweis erst, wenn ich ihn sehe. Kaum ein anderes Unternehmen hat die Hoffnungen von Anlegern über die Jahre so systematisch enttäuscht wie Plug Power. Der Elektrolyseurspezialist wird sehr viel dafür tun müssen, um dieses zerbrochene Porzellan wieder zu kitten. Du interessierst Dich für Rohstoffe und Energie? Dann wird es Zeit, unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) einen Besuch abzustatten! Ich rate Anlegern weiterhin, nicht in die Plug Power-Aktie zu investieren. Sie war bis heute ein Geldgrab und noch deutet meiner Meinung nach wenig darauf hin, dass sich das in Zukunft ändern wird. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Plug Power wird noch zahlreiche profitable Großaufträge an Land ziehen müssen, um endlich für Sommer an der Börse zu sorgen. ## ℹ️ Plug Power in Kürze - Plug Power (WKN: A1JA81) ist ein US-Entwickler und -Hersteller von Brennstoffzellen für stationäre Anwendungen (etwa Notstromanlagen) und mobile Lösungen (zum Beispiel Flurfördergeräte). - Das Unternehmen beliefert seine Kunden auch mit Wasserstoff und produziert Anlagen zur Speicherung und Ausgabe von Wasserstoff. - Plug Power ist im Technologieindex Nasdaq gelistet und hat einen Börsenwert von rund 2,6 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Plug Power --- ### [Hensoldt-Aktie: Rekordaufträge treffen auf Bewertungsskepsis](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-rekordauftraege-treffen-auf-bewertungsskepsis/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Hensoldt ist einer der wichtigsten Sensorik- und Optronik-Zulieferer für die Bundeswehr und profitiert massiv vom europäischen Rüstungsboom. Der Auftragsbestand hat gerade eine psychologisch wichtige Schwelle durchbrochen, während die Analysten bei der Bewertung der Aktie so weit auseinanderliegen wie selten. Charttechnisch steht der Kurs seit über einem Jahr an derselben Stelle fest. ## Rekordaufträge, aber der Markt bleibt skeptisch Hensoldt hat seinen Auftragsbestand im ersten Halbjahr 2026 erstmals über die Marke von 10 Milliarden € gehoben. Aktuell liegt er bei 10,3 Milliarden €. Umsatz und Auftragseingang legten beide deutlich zu. Der Umsatz kletterte um +23,6% auf 1,167 Milliarden €, das bereinigte EBITDA um +28,5% auf 137 Millionen €. Besonders kräftig legte die Sparte Optronics zu, die unter anderem Ausrüstung für die Schützenpanzer Puma und Schakal liefert. Ihr Auftragseingang schoss von 164 auf 971 Millionen € und damit auf fast das Sechsfache. Erst vor wenigen Tagen erteilte die Bundeswehr einen Entwicklungsauftrag über 15 Millionen € für die Bodenstation Optarion. Parallel bestellte der Partner HEVI Optronics 200 Sensoren aus einer neuen Baureihe. Auf der Fachmesse Africa Aerospace and Defence präsentierte der Konzern zudem ein neues System zur Verwaltung elektromagnetischer Frequenzen. Dazu kommen geopolitische Unsicherheit und ein zuletzt bekannt gewordener Insiderverkauf des Aufsichtsratsvorsitzenden. Bei den Analysten geht die Meinung entsprechend weit auseinander. Bank of America und Jefferies sehen die Aktie bei rund 92,50 beziehungsweise 94 €, während ein anderes Haus lediglich 62 € für gerechtfertigt hält und vor einem zu optimistisch eingepreisten Wachstumsszenario warnt. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Die Hensoldt-Aktie befindet sich seit dem starken Anstieg Anfang 2025 in einer Range, die bislang nicht durchbrochen werden konnte. Auf der Oberseite liegt die Range-Oberkante zwischen 102,50 und 106,20 €, darüber folgen die Hochs bei 112,90 und 117,20 €. Auf der Unterseite haben die Tiefs immer wieder Stärke gezeigt, wodurch sich ein Supportbereich zwischen 60,90 und 66,20 € gebildet hat. Aktuell notiert der Kurs zwischen beiden Zonen, in einem Bereich, den er in der Vergangenheit bereits häufig durchlaufen hat. Genau deshalb liegt auch die Linie im Chart bei rund 81,10 €. Solange sich der Kurs in der Mitte der Range befindet, ist erst einmal Abwarten angesagt und es gilt, auf eine Reaktion des Marktes zu warten. Bewegt sich der Kurs nach oben und findet an der Widerstandszone Abweisung, kann im Sinne der Range eine Short-Position eingegangen werden. Auf der Unterseite gilt die gleiche Idee, nur mit einer Chance auf steigende Kurse. Wichtig ist hierbei nur, dass die jeweilige Zone nicht durchbrochen wird. Wäre das der Fall, würde sich die Chance auf eine Auflösung der Range ergeben – mit einer Long- oder Short-Chance in Ausbruchsrichtung. Aktuell heißt es abwarten, bis der Markt eine der beiden Zonen angelaufen hat. Kommt es dort zu einer entsprechenden Reaktion, lässt sich ein Trade im Rahmen der Range versuchen. Das erste Ziel wäre dann die Unterstützung oder der Widerstandsbereich, beziehungsweise die letzten Hochs oder Tiefs, falls es schon dort zu einer Abweisung kommt. Vom Supportbereich aus wären das rund +45% auf der Oberseite. Bleibt der Markt innerhalb der beiden Zonen, bleibt es bei der Range. Kommt es dagegen zu einem Bruch, ist Vorsicht angebracht – dann entscheidet sich, ob es sich um einen echten Ausbruch oder nur einen Fakeout handelt. **Energie und Rohstoffe bleiben gefragt** – somit schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Hensoldt in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 8,69 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Shein-Aktie -9%: Mehr Schein als Sein!](https://www.sharedeals.de/shein-aktie-9-mehr-schein-als-sein/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Bereits der Börsengang von Shein war ein Flop und heute fällt die Shein-Aktie um -9% auf einen neuen Tiefststand. Wieso ist die Börse so enttäuscht vom chinesischen Fast-Fashion-Anbieter und können sich Anleger Hoffnung auf bessere Tage machen? ## Eine einzige Enttäuschung Der heutige Kurseinbruch der Shein-Aktie ist die Reaktion auf die ersten seit dem Börsengang vorgelegten Quartalszahlen des Unternehmens. Sie waren eine einzige Enttäuschung. Der Umsatz stagnierte mit einem nur minimalen Wachstum von 0,9% gegenüber dem Vorjahr bei 11,1 Milliarden US$. Besorgniserregend ist die Umsatzentwicklung in Europa und den USA. In Europa brach der Umsatz auf Jahressicht um 13,9% auf 3,77 Milliarden US$ ein. In den Vereinigten Staaten betrug das Minus 6% auf 2,50 Milliarden US$. Einen Schock versetzte der Börse hingegen die Gewinnentwicklung. Der Nettogewinn fiel im zweiten Quartal auf 228 Millionen US$. Das ist ein Rückgang um zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr. Die Gewinnmarge schrumpfte von 6,2% im Vorjahreszeitraum auf 2,1%. Grund für den massiven Ergebnisrückgang waren um 18,1% gestiegene Logistikkosten. Shein verschickt einen großen Teil seiner Ware direkt per Luftfracht an Kunden. Die höheren Treibstoff-/Frachtkosten schlagen deshalb unmittelbar auf die Marge durch. Du willst über andere IPOs informiert werden. Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Seit dem IPO im Sinkflug Charttechnisch lässt sich zur Shein-Aktie momentan noch wenig sagen — zu kurz ist ihre Börsenhistorie. Fakt ist, dass sich der Aktienkurs seit dem IPO vor vier Wochen im Sinkflug befindet. Die vorgestellten Quartalszahlen tragen ihren Teil dazu bei, die Aktie weiter abstürzen zu lassen. Ungewiss, wann sich hier ein Boden auftut. ## Das Geschäftsmodell ist unter Druck Ich habe Anleger bereits beim IPO Anfang des Monats vor einem Investment in die Shein-Aktie gewarnt und fühle mich durch die jüngste Kursentwicklung in meiner Warnung nur bestätigt. Das Geschäftsmodell von Shein gerät derzeit von zwei Seiten unter Druck und der Modeversand kann diesem Druck nicht standhalten. Auf der einen Seite sind es die stark gestiegenen Logistikkosten, die die Marge von Shein erodieren lassen. Das Problem ist, dass Shein als Fast-Fashion-Anbieter eher im unteren Preissegment zu Hause ist. Das wiederum bedeutet, dass die Chinesen nur wenig Spielraum für Preiserhöhungen haben, um die gestiegenen Logistikkosten an die Verbraucher weiterzugeben. Abhilfe schaffen soll ein erweitertes Angebot höherpreisiger Kleidung. Ob das allerdings funktioniert, wage ich zu bezweifeln. Auf der anderen Seite wird Shein von der Politik in Europa und den USA in die Mangel genommen. Die Abschaffung beziehungsweise Einschränkung von zollfreien Freigrenzen (wie der sogenannten De-minimis-Regelung in den USA und neuen EU-Abgaben für günstige Importe unter 150 €) sind gewaltige Rückschläge für das Geschäftsmodell des Ultra-Fast-Fashion-Anbieters und verteuern die Direktlieferungen an Endkunden massiv. Vor diesem Hintergrund ist mir die Bewertung der Shein-Aktie mit einem Forward-KGV von 17 viel zu ambitioniert. Wir sprechen hier über ein Unternehmen, das nicht mehr wachsen kann und dessen Marge erodiert. Du willst erfolgreichere Aktien als Shein entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Shein&stockidentifier=symbol%3A625&stockmarket=HKEX&category_error=not_found) zu Konsumaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ich kann Anleger nur wärmstens empfehlen, die Finger von der Shein-Aktie zu lassen. Für ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell massiv unter Druck gerät, ist sie nach wie vor viel zu teuer. Hier ist mehr Schein als Sein im Spiel. Und Schein sollte man bekanntermaßen an der Börse nicht bezahlen. ## ℹ️ Shein in Kürze - Shein (WKN: A42HBS) ist ein 2008 in China gegründeter Online-Modehändler mit aktuellem Sitz in Singapur, der die Fast-Fashion-Branche revolutioniert und das Modell der sogenannten Ultra Fast Fashion etabliert hat. - Algorithmen analysieren kontinuierlich Modetrends in den sozialen Medien. Beliebte Stile werden direkt in sehr kleinen Stückzahlen in Auftrag gegeben. - Erst bei hoher Nachfrage wird die Produktion hochgefahren. Dadurch entstehen täglich tausende neue Artikel bei minimalen Lagerkosten. - Der Verkauf erfolgt fast ausschließlich über die eigene App und Website direkt an Endkunden weltweit, ohne Zwischenhändler oder klassische Filialen. - Shein ist an der Börse in Hongkong gelistet und ca. 18,8 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge, Konsum-Aktien --- ### [Allianz-Aktie: Jetzt sind die Käufer gefragt](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-jetzt-sind-die-kaeufer-gefragt/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Allianz-Aktie kommt nach ihrer starken Rekordrallye erstmals deutlicher zurück. In meiner [Analyse vor rund zwei Monaten](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-im-rally-modus/) hatte ich oberhalb von 403,20 € weitere Kursgewinne über 438,10 bis 456,40 € favorisiert. Mit dem anschließenden Rekordhoch bei 454,60 € wurde dieses Szenario nahezu punktgenau abgearbeitet. Nach der jüngsten Korrektur auf aktuell 426,50 € sind jetzt allerdings wieder die Käufer gefragt, denn mit 421,50 € wartet unmittelbar darunter eine wichtige Unterstützung. ## Rekordgeschäft trifft auf KI-Umbau In seinem heutigen Vormittagsbeitrag [„643 Millionen € Umbau für KI“](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-643-millionen-e-umbau-fuer-ki/) greift mein Kollege die hohen Restrukturierungsaufwendungen des Versicherungskonzerns auf. Im zweiten Quartal fielen hierfür 643 Millionen € an, unter anderem im Zusammenhang mit der beschleunigten Abschaltung bestehender IT-Systeme und dem Ausbau KI-gestützter Prozesse. Gleichzeitig erzielte die Allianz operativ ein Rekordquartal: Das operative Ergebnis stieg um +10,6% auf 4,87 Milliarden €, im gesamten ersten Halbjahr waren es bereits 9,39 Milliarden €. Auch darüber hinaus bleibt die operative Entwicklung stark. Das gesamte Geschäftsvolumen erreichte im ersten Halbjahr 98,6 Milliarden €, während der bereinigte Periodenüberschuss der Anteilseigner um +15,5% auf 6,4 Milliarden € zulegte. Besonders dynamisch entwickelte sich das Asset Management, wo das für Dritte verwaltete Vermögen auf den Rekordwert von 2,161 Billionen € stieg. Für das Gesamtjahr hält die Allianz an ihrem Ziel eines operativen Ergebnisses von 17,4 Milliarden € mit einer Bandbreite von jeweils 1 Milliarde € nach oben oder unten fest. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt favorisierte Aufwärtsfahrplan wurde mit dem Rekordhoch bei 454,60 € nahezu vollständig abgearbeitet. Nach dem anschließenden Rücksetzer steht nun die Unterstützung bei 421,50 € im Mittelpunkt. Diese wurde zwischenzeitlich zwar intraday unterschritten, bislang aber nicht nachhaltig aufgegeben. Kann sich die Aktie hier weiter stabilisieren, bleibt das bevorzugte Szenario aufwärtsgerichtet. Dann dürfte zunächst wieder das Rekordhoch bei 454,60 € in den Fokus rücken. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde zugleich die übergeordnete Rallye fortsetzen und neue Rekordkurse ermöglichen. Fällt 421,50 € dagegen nachhaltig, müsste mit einer deutlicheren Ausdehnung der Korrektur gerechnet werden. Dann rückt zunächst der Bereich um 402,68 € in den Fokus, bevor bei 396 € bereits die nächste markante Unterstützung wartet. Dort verläuft zugleich die langfristige Aufwärtstrendlinie und damit eine aus charttechnischer Sicht besonders interessante Auffangzone. Solange 421,50 € allerdings verteidigt werden, besitzen die Käufer weiterhin die Chance, den jüngsten Rücksetzer lediglich als Konsolidierung innerhalb des intakten Aufwärtstrends zu bestätigen. Die Allianz-Aktie hat das zuletzt ausgegebene Kursziel bei 456,40 € mit ihrem Rekordhoch bei 454,60 € nahezu punktgenau erreicht. Jetzt kommt es auf die Reaktion an 421,50 € an. Hält diese Unterstützung, bleibt ein neuer Angriff auf das Rekordhoch mein bevorzugtes Szenario. Unterhalb davon würden dagegen 402,68 und anschließend 396 € als nächste Korrekturziele aktiviert. **Echte Top-Rendite:** Mit [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) bekommst Du Zugang zu starken Aktienideen und konkreten Chancen, bevor sie am Markt richtig Fahrt aufnehmen. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 160 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [Lindt & Sprüngli-Aktie: Will denn niemand mehr Schoki essen?](https://www.sharedeals.de/lindt-spruengli-aktie-will-denn-niemand-mehr-schoki-essen/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Lindt & Sprüngli-Aktie hält mit einem Kursverlust von -9% am Dienstagvormittag fest die rote Laterne im europäischen Stoxx Europe 600-Index in der Hand. Damit setzt der Schweizer Schokoladenhersteller seine miserable Kursentwicklung der letzten Monate fort. Innerhalb eines Jahres ist mehr als ein Drittel des Wertes der Lindt & Sprüngli-Aktie zerflossen und das Papier notiert auf einem neuen 5-Jahrestief. Warum will denn niemand mehr Schweizer Schokolade essen? ## Weitere Prognosesenkung Der heutige starke Kursrutsch der Lindt & Sprüngli-Aktie hat einen konkreten Auslöser: Der Schokoladenproduzent hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert. Während Lindt zuvor noch von einem Umsatzwachstum von 4 bis 6% ausgegangen ist, rechnet das Management nun nur noch mit einem Miniplus von 0 bis 2%. Es ist bereits die zweite Prognosesenkung im laufenden Jahr. Zu Jahresbeginn ging Lindt & Sprüngli noch von einem Erlöswachstum zwischen 6 und 8% aus. Es gibt gleich zwei Gründe für die Senkung der Umsatzprognose. Zum einen ist Schokolade deutlich teurer geworden. Laut Lindt sind die Kakaopreise in den vergangenen sechs Monaten um etwa 80 % gestiegen, worauf der Schokohersteller seinerseits mit Preiserhöhungen reagieren musste. Inzwischen haben die Preise für Osterhasen, Nikoläuse, Schokoladentafeln und Bonbonnieren aber bei vielen Konsumenten die Schmerzgrenze überschritten, weshalb sie mit Kaufzurückhaltung reagieren. Zum anderen belastet auch der Klimawandel den Lindt-Absatz. Die extreme Sommerhitze führte dazu, dass Menschen weniger Schokolade konsumieren. Lindt beziffert den negativen Wachstumseffekt des Sommers auf ungefähr 1,5 Prozentpunkte. Einen Wermutstropfen gibt es trotz der Senkung der Umsatzprognose: Lindt hält weiterhin an seinem Ziel fest, die EBIT-Marge in diesem Jahr um 20 bis 40 Basispunkte gegenüber dem Vorjahr zu verbessern. Dem Schokoladenhersteller scheint es demnach zu gelingen, die schwächeren Mengen durch höhere Preise und eine verbesserte Effizienz mehr als wettzumachen. Außerdem erwartet Lindt für 2027 wieder ein Mengenwachstum, unter anderem wegen einer angepassten Preisstrategie und sinkender Kakaokosten. Das Unternehmen erwägt bereits Preissenkungen bzw. kleinere, günstigere Verpackungen. Wir halten Dich über alle relevanten Entwicklungen der Süßwarenindustrie auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). ## Neues 5-Jahrestief Das Chartbild der Lindt & Sprüngli-Aktie ist das Gegenteil von Genuss. Seit sieben Monaten befindet sich der Schokoladenhersteller in einem massiven Abwärtstrend. Inzwischen notiert die Aktie auf dem niedrigsten Stand seit Februar 2021. Zwischen 7.500 und 7.700 CHF erwartet sie eine starke Unterstützungszone. Sollte sie den Fall nicht aufhalten, drohen sogar Kurse von rund 7.000 CHF. ## Aus zwei Gründen kein Genuss mehr So gerne ich persönlich Lindt-Schokolade in allen Variationen esse, muss ich Anlegern doch raten, die Finger von der Lindt & Sprüngli-Aktie zu lassen. Sie hat nämlich gleich zwei große Probleme: ein strategisches und ein bewertungstechnisches. Der hohe Kakaopreis hat die Preise für Schokolade und Pralinen in den letzten Jahren in die Höhe schnellen lassen. Lindt & Sprüngli war als Premiummarke nie für günstige Produkte bekannt, aber mittlerweile haben die Preise der Schweizer ein Niveau erreicht, das selbst Gutverdiener vor einem Kauf zurückschrecken lässt. Auf dem Schokoladenmarkt lässt sich inzwischen ein klarer Trend zum Trading-down erkennen. Das bedeutet, dass Konsumenten sich zwar nicht unbedingt bei der Menge einschränken, aber eben günstigere Produkte vorziehen. Die Schokolade von Lindt & Sprüngli wird damit immer mehr zum Ladenhüter. Gleichzeitig ist die Lindt & Sprüngli-Aktie mit einem Forward-KGV von 25 für meinen Geschmack immer noch viel zu teuer. Der Schokoladenhersteller kann kaum noch wachsen und hat auch bei der Marge de facto überhaupt keinen Spielraum mehr. Wie Anleger bereit sind, vor diesem Hintergrund eine so hohe Bewertung aufzurufen, ist mir ein Rätsel. Du willst vielversprechende Dividendenaktien kennenlernen? Dann wirf gleich mal einen Blick in unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Schoki von Lindt ist ein geschmacklicher Genuss. Die Lindt & Sprüngli-Aktie ist es hingegen nicht mehr. Anleger müssen angesichts der nach wie vor viel zu hohen Bewertung und dem Trend weg von Premiumprodukten mit weiteren Kursverlusten rechnen. Selbst Dividendenanlegern rate ich nicht zum Kauf der Lindt & Sprüngli-Aktie. Mit 2,2% liegt die Dividendenrendite zwar auf einem neuen Rekordniveau, aber ich sehe in den kommenden Jahren nicht mehr viel Potenzial für Dividendensteigerungen. ## ℹ️ Lindt & Sprüngli in Kürze - Die Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli AG (WKN: 870503) ist einer der weltweit führenden Hersteller von Premium-Schokolade mit Sitz in Klichberg bei Zürich. - Das 1845 gegründete Traditionsunternehmen ist als Global Player im Luxus-Süßwarensegment eine der bekanntesten Schweizer Marken. - Zu den bekanntesten Produkten des Schokoladenherstellers zählen die Excellence-Tafeln, die Lindor-Kugeln und die Goldhasen. - Lindt & Sprüngli notiert an der Schweizer Börse in Zürich und ist ca. 18,5 Milliarden CHF wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie: 2,6 Milliarden US$ für die Zeit nach Wegovy!](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-26-milliarden-us-fuer-die-zeit-nach-wegovy/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Novo Nordisk zahlt bis zu 2,6 Milliarden US$ für die Rechte an einer experimentellen Abnehmpille des chinesischen Pharmakonzerns Hengrui. Das Besondere: HRS-1596 könnte nur einmal pro Woche eingenommen werden. Für den unter Druck geratenen Wegovy-Hersteller ist der Deal eine Wette auf die Zeit nach dem Auslaufen wichtiger Semaglutid-Patente – kurzfristig löst er die Wachstumsprobleme jedoch nicht. ## Eine Abnehmpille pro Woche HRS-1596 aktiviert gleichzeitig die Rezeptoren GLP-1 und GIP. Damit basiert der Wirkstoff auf einem ähnlichen Grundprinzip wie Tirzepatid, der Wirkstoff in Eli Lillys Mounjaro und Zepbound. Das Präparat soll den Appetit reduzieren, die Insulinausschüttung anregen und die Insulinempfindlichkeit verbessern. Der entscheidende Unterschied zu den heute verfügbaren Medikamenten könnte jedoch die Einnahme sein. Novo Nordisk sieht das Potenzial für eine orale Dosierung nur einmal pro Woche. Aktuelle Abnehmpillen müssen täglich eingenommen werden. Eine wöchentliche Tablette könnte daher ähnlich bequem sein wie eine Spritze, ohne dass sich Patienten selbst injizieren müssen. Das wäre sowohl für die Therapietreue als auch für die Erschließung neuer Patientengruppen interessant. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Der wichtigste Haken HRS-1596 befindet sich noch ganz am Anfang seiner Entwicklung. Hengrui besitzt bislang lediglich die chinesische Genehmigung für den Start einer Phase-1-Studie. Belastbare Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit bei Patienten liegen folglich noch nicht vor. Bis zu einer möglichen Zulassung wären mehrere klinische Studien mit Tausenden Teilnehmern erforderlich. Selbst bei erfolgreicher Entwicklung dürfte das Medikament erst Anfang des kommenden Jahrzehnts auf den Markt kommen. Der Deal hilft Novo deshalb nicht dabei, kurzfristig verlorene Marktanteile von Eli Lilly zurückzugewinnen. Das Timing ist dennoch nachvollziehbar. Wichtige Patente rund um Semaglutid laufen in den Jahren 2030 und 2032 aus. Novo benötigt rechtzeitig neue Wirkstoffe, die einen Teil der heutigen Umsätze mit Ozempic und Wegovy ersetzen können. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nur 300 Millionen US$ fließen sofort Die Schlagzeile von 2,6 Milliarden US$ klingt größer als das unmittelbare finanzielle Risiko. Novo zahlt zunächst 300 Millionen US$. Weitere 2,3 Milliarden US$ werden nur fällig, wenn bestimmte Entwicklungs-, Zulassungs- und Umsatzziele erreicht werden. Hinzu kommen mögliche Lizenzgebühren auf spätere Verkäufe. Für diese Zahlungen erhält Novo die weltweiten Entwicklungs-, Produktions- und Vermarktungsrechte außerhalb Chinas, Hongkongs, Macaos und Taiwans. Scheitert der Wirkstoff frühzeitig, bleibt der finanzielle Schaden somit weitgehend auf die Anfangszahlung und eigene Entwicklungskosten begrenzt. Nach dem Nanexa-Deal ist dies bereits die zweite größere Vereinbarung innerhalb kurzer Zeit. Das Management setzt zunehmend auf externe Innovationen, um die eigene Pipeline schneller zu verbreitern. ## Der Handlungsdruck ist unübersehbar Trotzdem zeigt der Kauf auch, wie dringend Novo neue Wachstumstreiber benötigt. Investoren kritisierten beim Kapitalmarkttag vor allem das Fehlen konkreter mittelfristiger Wachstumsziele und eine zu geringe Anzahl fortgeschrittener Medikamente für die Zeit nach Semaglutid. HRS-1596 verändert daran zunächst wenig. Zudem bleibt Novo stark auf Diabetes und Adipositas konzentriert. Der Deal verbreitert das Produktportfolio innerhalb dieses Marktes, sorgt jedoch nicht für eine stärkere Diversifikation. Bei einem Aktienkurs von rund 253 DKK liegt das erwartete KGV inzwischen nur noch bei ungefähr 12. Die zuletzt gezahlte Jahresdividende von 11,70 DKK entspricht einer Rendite von rund 4,6%. Damit bezahlen Anleger aktuell nur wenig für langfristige Pipeline-Chancen wie HRS-1596. Die wöchentliche Abnehmpille könnte langfristig ein wichtiges Produkt werden, ist heute aber kaum mehr als eine interessante Option. Der Deal ist aufgrund der erfolgsabhängigen Zahlungen vernünftig strukturiert. Wegen der günstigen Bewertung bleibe ich für die Novo Nordisk-Aktie langfristig optimistisch und halte einen gestaffelten Einstieg weiterhin für attraktiv. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 195 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [McDonald‘s-Aktie: Kann man hier ein Schnäppchen machen?](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-kann-man-hier-ein-schnaeppchen-machen/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die McDonald’s-Aktie hat in den letzten Wochen und Monaten einen massiven Kursrückgang verzeichnet. Seit den Tops von Anfang März büßte der Anteilsschein mehr als -30% seines Wertes ein. Am Montag sackte der Kurs mit 233,23 US$ auf den tiefsten Stand seit Oktober 2022. Was sind die Gründe für den Abverkauf und sollten Anleger den Dip zum Einstieg nutzen? ## Milliarden-Offensive verschreckt Anleger Im Zentrum der aktuellen Schwäche steht die neue Strategie „McDonald’s NEXT“. Bis 2036 will der Fast-Food-Riese bis zu 8,5 Milliarden US$ bereitstellen, um Franchisenehmer bei Modernisierungen, neuen Küchenkonzepten und technologischen Investitionen zu unterstützen. Rund fünf Milliarden US$ sollen bereits bis 2030 fließen. Strategisch ist der Ansatz nachvollziehbar. Kurzfristig belastet das Programm jedoch den Cashflow – und genau das sorgt an der Börse für Unsicherheit. Denn gleichzeitig schwächelt das operative Geschäft. Die vergleichbaren Umsätze stiegen zuletzt weltweit lediglich um 1,3%, in den USA sogar nur um 0,8%. Die Zeiten, in denen McDonald’s problemlos höhere Preise durchsetzen konnte, scheinen damit vorerst vorbei zu sein. **Alternativen und echte Top-Rendite:** Mit [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) bekommst Du Zugang zu starken Aktienideen und konkreten Chancen, bevor sie am Markt richtig Fahrt aufnehmen. ## Big-Mac-Inflation trifft auf neue Kundenansprüche Die hohe Inflation hat insbesondere einkommensschwächere Verbraucher getroffen. McDonald’s versucht zwar mit Sparangeboten, neuen Produkten und einem stärkeren Fokus auf Hähnchen und proteinreiche Mahlzeiten gegenzusteuern. Doch der Konzern muss dabei einen schwierigen Spagat bewältigen: Preise dürfen nicht zu hoch steigen, gleichzeitig müssen Franchisenehmer ausreichend verdienen. Für neue Fantasie könnte dagegen das digitale Werbegeschäft sorgen. McDonald’s testet Werbung externer Unternehmen auf digitalen Menütafeln. Das Potenzial ist interessant, denn langfristig könnte daraus ein margenstarkes Geschäft mit bis zu rund einer Milliarde US$ zusätzlichem Umsatz entstehen. Noch ist das allerdings Zukunftsmusik. ## Analysten werden vorsichtiger Die Unsicherheit spiegelt sich inzwischen auch in den Kurszielen wider. Morgan Stanley reduzierte die Zielmarke zuletzt auf 297 US$, Baird sogar auf 250 US$. BMO senkte das Ziel von 335 auf 310 US$. Die Bank of America bleibt mit „Neutral“ und einem Kursziel von 343 US$ ebenfalls abwartend. Die DZ Bank ist dagegen optimistischer und bestätigte die Einstufung „Kaufen“, senkte den fairen Wert aber von 330 auf 300 US$. Damit liegt der Analystenkonsens weiterhin deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Das allein ist für mich allerdings noch kein ausreichendes Kaufargument. Zwar ist die Bewertung nach dem Kursrutsch attraktiver geworden, doch die entscheidende Frage bleibt, ob McDonald’s das Umsatzwachstum wieder beschleunigen kann. ## Charttechnisch ist die Aktie überverkauft Seit Anfang März befindet sich die Aktie in einem klaren Abwärtstrend. Zahlreiche Unterstützungen wurden bereits gebrochen. Bei 230/232 US$ wartet nun eine wichtige Zone. Fällt auch diese, drohen zunächst Rücksetzer in Richtung 217,68/221,93 US$ und anschließend sogar ein Test der psychologisch wichtigen 200-US$-Marke. Positiv – wenn man so will – ist lediglich die extreme Überverkauftheit: Der RSI befindet sich inzwischen auf einem Niveau, das zuletzt während des Corona-Crashs im März 2020 erreicht wurde. Das erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenbewegung, garantiert aber keineswegs einen nachhaltigen Turnaround. Ich halte die Aktie nach dem massiven Rücksetzer inzwischen für deutlich attraktiver als noch vor einigen Monaten. Die starke Marke, die Dividendenhistorie, das mögliche Werbegeschäft und die geplanten Produktivitätsgewinne sprechen langfristig für McDonald’s. Kurzfristig überwiegen für mich jedoch die Unsicherheiten. Deshalb würde ich nicht versuchen, den genauen Tiefpunkt zu erwischen. Erst eine erfolgreiche Bodenbildung und eine Stabilisierung der US-Vergleichsumsätze würden für mich das Chance-Risiko-Verhältnis nachhaltig verbessern. Der Rücksetzer macht McDonald’s zwar wieder interessanter – ein Grund zum Kaufen ist er für mich aktuell aber noch nicht. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ McDonald's in Kürze - Die McDonald's Corporation (WKN: 856958) betreibt und lizenziert international McDonald's-Restaurants. Das Unternehmen wurde 1940 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. - Mit über 42.000 Filialen ist McDonald's eine der weltweit größten Fast-Food-Ketten und Immobilienunternehmen. - McDonald's ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 und an der Börse ca. 165 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Neue Rekorde nur noch eine Frage der Zeit?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-neue-rekorde-nur-noch-eine-frage-der-zeit/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Nvidia-Aktie präsentiert sich weiterhin in starker Verfassung und notiert nur knapp unterhalb des Rekordhochs von Mitte Mai bei 236,54 US$. Zu Wochenbeginn legte der Anteilsschein in einem schwachen Marktumfeld +1,7% zu und schloss bei 228,86 US$. Am Dienstag tendiert der Kurs vorbörslich ebenfalls höher. Steht der nächste Ausbruch kurz bevor und ist die Aktie weiterhin einen Kauf wert? ## 235 Milliarden US$ als Vertrauensbeweis Nvidia liefert gleich mehrere Argumente für steigende Kurse. Der Chipkonzern hat seine Ermächtigung für Aktienrückkäufe um weitere 150 Milliarden US$ aufgestockt. Damit stehen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 insgesamt 235 Milliarden US$ zur Verfügung – ein Rekord in der US-Wirtschaftsgeschichte. Für mich ist das ein eindrucksvoller Beleg für die finanzielle Stärke des Unternehmens. Allerdings handelt es sich zunächst um eine Rückkaufermächtigung, nicht um bereits vollzogene Käufe. Werden tatsächlich Aktien eingezogen, kann die geringere Aktienzahl den Gewinn je Aktie erhöhen. Entscheidend bleibt aber, ob Nvidia seine außergewöhnliche operative Dynamik aufrechterhält. Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden: Im jüngsten Quartal erzielte Nvidia rund 96,2 Milliarden US$ Umsatz, während für das laufende Quartal Analystenschätzungen zufolge etwa 108 Milliarden US$ erwartet werden. Der weltweite Ausbau von Rechenzentren und der wachsende Bedarf an KI-Rechenleistung bilden weiterhin das Fundament des Geschäfts. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## China und KI-Sicherheit als zusätzliche Kurstreiber Zusätzliche Fantasie liefert China. Berichte über mögliche Lockerungen für den Zugang chinesischer Technologiekonzerne zu Nvidia-Chips könnten dem Geschäft neue Impulse verleihen. Noch ist daraus allerdings kein gesicherter Umsatzschub abzuleiten. Exportbeschränkungen und regulatorische Entscheidungen bleiben wesentliche Unsicherheitsfaktoren. Gleichzeitig erweitert Nvidia sein Angebot über die reine Hardware hinaus. Mit OpenShell und Sentry präsentierte der Konzern neue Werkzeuge, die autonome KI-Agenten überwachen und ihre Handlungsmöglichkeiten begrenzen sollen. OpenShell ist quelloffen angelegt, während Sentry verdächtige Aktivitäten überwachen und eingreifen soll. Damit adressiert Nvidia eine zentrale Voraussetzung für den breiteren Einsatz autonomer KI: Vertrauen in deren Sicherheit. ## BofA sieht 350 US$ – wie teuer ist die Aktie? Die Bank of America zählt Nvidia zu ihren bevorzugten Halbleiterwerten. Analystin Vera Rubin nennt ein Kursziel von 350 US$ – gut +50% über dem aktuellen Niveau – und erwartet durch die nächste Chipgeneration einen Upgrade-Zyklus über mehrere Quartale. Auch der breitere Analystenkonsens bleibt optimistisch, wobei das mittlere Kursziele bei 333,47 US$ liegt. Die Bewertung bleibt anspruchsvoll, muss aber im Verhältnis zum Gewinnwachstum betrachtet werden. Auf Basis der erwarteten Gewinne wird Nvidia mit einem KGV von 16 bewertet und damit günstiger als noch Ende 2025. Die hohen Erwartungen, zunehmender Wettbewerb und mögliche Verzögerungen bei KI-Investitionen bleiben dennoch Risiken. ## Charttechnik: 300 US$ im Blick Charttechnisch überzeugt mich die Ausgangslage. Seit Ende Juli befindet sich die Aktie in einer klaren Aufwärtsbewegung und konnte am Montag gegen den allgemeinen Markttrend zulegen. Das Rekordhoch bei 236,54 US$ rückt damit in Reichweite. Gelingt der Ausbruch, liegen die nächsten Kursziele bei 265 US$ und anschließend 300 US$. Auf der Unterseite dient die 50-Tage-Linie bei 216,50 US$ als erste wichtige Unterstützung. Darunter bildet die Kombination aus 200-Tage-Linie bei 199,69 US$ und der psychologisch wichtigen 200-US$-Marke eine zentrale Auffangzone. Ich bleibe klar bullisch. Rekordrückkäufe, operative Stärke, mögliche zusätzliche China-Umsätze und neue Sicherheitslösungen ergeben ein überzeugendes Gesamtbild. Entscheidend ist für mich, dass Nvidia nicht nur vom KI-Boom profitiert, sondern sein Ökosystem konsequent ausbaut. Ein Ausbruch über 236,54 US$ könnte den Weg Richtung 265 und 300 US$ ebnen. Zwar gibt es auch weiterhin einige Risikofaktoren – für mich überwiegen derzeit jedoch eindeutig die Chancen, sofern das Gewinnwachstum intakt bleibt. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,53 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Evotec-Aktie zieht an – kommt der Turnaround endlich ins Rollen?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-zieht-an-kommt-der-turnaround-endlich-ins-rollen/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Evotec kommt heute wieder etwas Bewegung rein. Die Aktie steigt am Vormittag auf rund 2,94 € und liegt damit knapp +3% im Plus. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Forschungschef Cord Dohrmann das Unternehmen Ende September verlässt. Operativ gab es zuletzt aber auch wieder erste bessere Signale. ## Im Vorstand gibt es den nächsten Wechsel Evotec hat heute Morgen mitgeteilt, dass Chief Scientific Officer Cord Dohrmann das Unternehmen zum 30. September verlässt. Die Trennung erfolgt laut Evotec im gegenseitigen Einvernehmen, die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits. Dohrmann saß seit 2010 im Vorstand und war unter anderem am Aufbau der iPSC- und Omics-Plattformen beteiligt. Für Evotec ist das durchaus eine größere Personalie, weil Dohrmann die wissenschaftliche Seite des Konzerns über viele Jahre mitgeprägt hat. An der Börse sorgt die Nachricht bisher aber nicht für zusätzlichen Druck. Die Aktie steigt heute sogar und notiert wieder oberhalb von 2,90 €. Einen direkten Zusammenhang zwischen dem Kursplus und dem Abgang hat das Unternehmen allerdings nicht genannt. Mehr Aufmerksamkeit verdient momentan ohnehin das operative Geschäft. Evotec steckt mitten im Umbau und hat nach der heftigen Prognosesenkung im Sommer einiges wieder gutzumachen. **Tipp:** Du willst bei Biotech-Aktien nicht erst einsteigen, wenn der große Kursmove schon gelaufen ist? Dann hol Dir jetzt den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth und erfahre, welche Chancen er aktuell auf dem Schirm hat: [Kostenlosen Biotech-Newsletter sichern](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Aus dem Geschäft kommen langsam bessere Signale Am 18. September hatte Finanzchefin Claire Hinshelwood auf einer Konferenz erklärt, dass sich mehrere Geschäftsindikatoren wieder in die richtige Richtung bewegen und später auch beim Umsatz ankommen sollen. Das Sparprogramm Horizon läuft nach ihren Angaben nach Plan, gleichzeitig bezeichnete sie die Pipeline für neue Geschäftsabschlüsse als robust. Die Aktie sprang nach diesen Aussagen zeitweise bis über 3,09 €. Solche Aussagen sind bei Evotec momentan ziemlich wichtig. Im ersten Halbjahr war der Umsatz deutlich zurückgegangen und nach der Prognosesenkung im Juli war vor allem die Frage aufgekommen, wie gut sich neue Aufträge überhaupt planen lassen. Ein Teil der erwarteten Umsätze wurde lediglich verschoben, trotzdem muss Evotec in den kommenden Quartalen zeigen, dass aus der gut gefüllten Pipeline auch wirklich neue Verträge und Einnahmen entstehen. Auf der Forschungsseite läuft das Geschäft weiter. Anfang September startete Evotec mit Plectonic Biotech eine Kooperation rund um neue T-Zell-basierte Ansätze gegen solide Tumoren. Kurz darauf brachte Just – Evotec Biologics das Antikörperprogramm JST-018 gegen Orthopoxviren in eine Phase-I-Studie. Der nächste größere Zahlencheck kommt Anfang November mit den Ergebnissen für das dritte Quartal. Bis dahin werden vor allem neue Vertragsabschlüsse und weitere Aussagen zum Horizon-Programm zeigen, ob sich der Umbau auch finanziell langsam bemerkbar macht. ## Bei den Analysten liegen Welten zwischen den Kurszielen Wie unterschiedlich Evotec aktuell eingeschätzt wird, sieht man ziemlich gut an den Analysten. Berenberg hat die Aktie erst vergangene Woche wieder mit „Hold“ und einem Kursziel von 3,60 € bestätigt. Analyst Christian Ehmann sieht weiterhin hohe wissenschaftliche Qualität, bemängelt aber die fehlende Planbarkeit beim Umsatz. Vor allem die laufende kommerzielle Neuausrichtung und verschobene Meilensteine machen es aus seiner Sicht schwer, die nächsten Quartale sauber einzuschätzen. RBC schaut deutlich optimistischer auf Evotec und hält weiter an „Outperform“ mit einem Kursziel von 10 € fest. Auf der anderen Seite stehen Deutsche Bank, BNP Paribas und ODDO BHF mit Zielen um 3,50 €, während Intron Health sogar nur 2 € sieht. Die von Evotec veröffentlichte Analystenübersicht kommt aktuell auf ein durchschnittliches Kursziel von 4,26 €. Bei einem Kurs um 2,94 € ist die Spanne damit riesig. Und daran hängt die ganze Evotec-Story momentan. Wenn Horizon die Kosten tatsächlich spürbar drückt und aus der Deal-Pipeline wieder mehr Umsatz kommt, könnte sich das Bild schnell aufhellen. Bleiben neue Abschlüsse weiter schwer planbar, erklären sich auch die vorsichtigen Kursziele um 3,50 bis 4 €. Evotec steht heute wieder knapp unter 3 €, obwohl mit dem Abgang des Forschungschefs gleichzeitig eine neue Unsicherheit dazukommt. Viel mehr Gewicht haben für die Aktie momentan aber die nächsten operativen Fortschritte. Die Aussagen der Finanzchefin klingen besser als noch im Sommer, Horizon läuft laut Unternehmen nach Plan und die Pipeline für neue Deals bleibt gut gefüllt. Ob daraus wirklich ein Turnaround wird, muss Evotec bei den kommenden Zahlen aber erst zeigen. Deshalb reicht die Analystenspanne aktuell von 2 bis 10 € – kaum eine Aktie wird derzeit so unterschiedlich eingeschätzt. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und knapp 508 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Evotec, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Kurs --- ### [Volkswagen-Aktie weiter im Tiefenrausch](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-weiter-im-tiefenrausch/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Volkswagen-Aktie setzt ihren Abwärtstrend nahezu unbeirrt fort. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-11-klare-trendbestaetigung-abwaerts/) hatte ich nach dem Bruch von 76,96 € zunächst 73,12 € sowie anschließend 70,98 und 69,20 € als nächste Ziele aufgerufen. Die ersten beiden Marken sind inzwischen abgearbeitet und mit aktuell 70,90 € ist selbst das Julitief bei 69,20 € wieder zum Greifen nahe. Damit erhöht sich im frühen Wochenverlauf der Druck auf die Käufer erneut. ## Rückruf kommt zur Unzeit Unter dem Punkt [„Ein gewaltiger Rückruf“](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-auch-das-noch/) erläuterte mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig in der Vorwoche die nächste Belastung für den Wolfsburger Konzern. Wegen möglicher Probleme mit einer Befestigungsschraube am Lenkgetriebe sind weltweit rund 2,85 Millionen Fahrzeuge betroffen, davon etwa 950.000 in Deutschland. Für Volkswagen dürfte der unmittelbare finanzielle Schaden zwar überschaubar bleiben, in der aktuell ohnehin schwierigen Lage kommt ein weiterer Imageschaden jedoch denkbar ungelegen. Schwerer wiegt weiterhin die wenige Tage zuvor drastisch reduzierte Gewinnprognose. Volkswagen erwartet 2026 nur noch eine operative Umsatzrendite von bis zu 1%, nachdem zuvor 4 bis 5,5% in Aussicht gestellt worden waren. Rund 10 Milliarden € an Sondereffekten belasten das Ergebnis, hinzu kommen das schwierige Geschäft in China, Restrukturierungskosten sowie Wertberichtigungen im Zusammenhang mit Porsche. Bereinigt um diese Belastungen läge die operative Umsatzrendite bei rund 4%. Der Konzern verfügt damit weiterhin über erhebliche Substanz, kurzfristig dominieren jedoch Kosten- und Margendruck. **Alternativen und echte Top-Rendite:** Mit [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) bekommst Du Zugang zu starken Aktienideen und konkreten Chancen, bevor sie am Markt richtig Fahrt aufnehmen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der in der Vorwoche favorisierte Abwärtsfahrplan ist inzwischen nahezu vollständig abgearbeitet. Nach 73,12 € wurde auch die Unterstützung bei 70,98 € unterschritten und das Julitief bei 69,20 € rückt unmittelbar näher. Genau dort könnte sich zunächst ein technischer Konter entwickeln. Solange die Aktie jedoch unterhalb von 73,12 € notiert, bleibt der Vorteil klar auf Seiten der Verkäufer. Fällt schließlich auch 69,20 € nachhaltig, sehe ich weiteres Abwärtspotenzial bis in den Bereich um 67,10 €. Für eine erste Entspannung müssten die Käufer zunächst 73,12 € zurückerobern. Darüber würde die Zone um 76,96 € zum entscheidenden Prüfstein, denn dort trifft eine horizontale Hürde auf die seit Monaten fallende Abwärtstrendlinie. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Kreuzwiderstand würde die Serie tieferer Hochpunkte durchbrechen und das kurzfristige Chartbild wieder konstruktiver gestalten. Bis dahin bleiben stärkere Erholungen für mich Gegenbewegungen innerhalb des intakten Abwärtstrends. Die Volkswagen-Aktie arbeitet den erwarteten Abwärtsfahrplan weiter konsequent ab. Mit 69,20 € steht nun das Julitief unmittelbar zur Disposition. Dort ist zwar ein technischer Konter möglich, fällt allerdings auch diese Marke, rückt für mich 67,10 € als nächstes Ziel in den Fokus. Erst oberhalb von 73,12 und insbesondere 76,96 € würden die Käufer wieder ernsthaft Boden gutmachen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 36 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Volkswagen-Aktie, Volkswagen-Analyse, Volkswagen-Chartanalyse, VW, VW-Aktie --- ### [Allianz-Aktie: 643-Millionen-€-Umbau für KI!](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-643-millionen-e-umbau-fuer-ki/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Allianz-Aktie notiert bei rund 423 € und damit knapp 7% unter ihrem Rekordhoch. Während sich Anleger zuletzt vor allem mit Übernahmen und Kapitalrückgaben beschäftigten, läuft im Hintergrund ein wesentlich grundlegenderer Umbau: Der Versicherer legt alte IT-Systeme still und bereitet seine Prozesse auf einen großflächigen KI-Einsatz vor. Das belastet kurzfristig den Gewinn, könnte die Kostenstruktur aber dauerhaft verbessern. ## Ein teurer Umbau, kein operativer Einbruch Im zweiten Quartal verbuchte die Allianz Restrukturierungsaufwendungen von 643 Millionen €. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 152 Millionen €. Dadurch sank der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn um 8,7% auf 2,60 Milliarden € und verfehlte die Erwartungen. Operativ lief das Geschäft dagegen ausgesprochen stark. Der operative Gewinn stieg um 10,6% auf den Rekordwert von 4,87 Milliarden €. Die schwächere Entwicklung des Nettogewinns geht somit nicht auf steigende Schäden oder ein nachlassendes Versicherungsgeschäft zurück. Ein erheblicher Teil der Sonderkosten hängt mit der beschleunigten Stilllegung veralteter IT-Systeme zusammen. Diese sollen durch stärker standardisierte Plattformen und KI-gestützte Prozesse ersetzt werden. Kurzfristig entstehen dadurch Abschreibungen und Umbaukosten. Langfristig könnte die Allianz jedoch eine komplexe und teure Systemlandschaft vereinfachen. **Wichtiger Hinweis:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Mehr als 900 KI-Anwendungen Nach Angaben des Konzerns sind innerhalb der Allianz bereits mehr als 900 Anwendungsfälle für künstliche Intelligenz registriert. Die Technologie soll unter anderem Kundenanfragen bearbeiten, Schäden prüfen, Dokumente auswerten, Betrugsfälle erkennen und Mitarbeiter bei Entscheidungen unterstützen. Über eine globale Partnerschaft mit Anthropic will die Allianz zudem KI-Agenten entwickeln, die ganze Arbeitsabläufe übernehmen können. Dabei geht es nicht nur um einen digitalen Assistenten, sondern beispielsweise um Systeme, die einen Schaden aufnehmen, Informationen aus verschiedenen Dokumenten zusammenführen und eine Entscheidung vorbereiten. Bei Allianz Partners könnten dadurch bis zu 1.800 Arbeitsplätze wegfallen. Betroffen wären vor allem Tätigkeiten mit vielen manuellen und wiederkehrenden Prozessen. Die Einsparungen entstehen jedoch nicht sofort: Zunächst muss der Konzern alte Systeme abschalten, Mitarbeiter umschulen und gleichzeitig hohe regulatorische Anforderungen erfüllen. **Tipp für Dividenden-Fans:** Wer sich noch andere gute, vielleicht sogar derzeit vielversprechendere Aktien anschauen möchte: [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Der größte Hebel für die Allianz liegt in der Schadenbearbeitung Für einen Versicherer ist Geschwindigkeit ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Je schneller ein Schaden geprüft und reguliert wird, desto geringer fallen die Bearbeitungskosten aus. Gleichzeitig steigt die Kundenzufriedenheit. Besonders interessant ist der mögliche Effekt auf die Schadenquote. KI kann verdächtige Muster erkennen und Betrugsfälle herausfiltern, bevor Geld ausgezahlt wird. Schon kleine Verbesserungen entfalten aufgrund des enormen Prämienvolumens eine große Wirkung auf den Gewinn. Umgekehrt drohen erhebliche Risiken, wenn automatisierte Systeme falsche Entscheidungen treffen oder Kundendaten nicht ausreichend geschützt werden. Versicherungen zählen zu den am stärksten regulierten Branchen. Die Allianz kann daher nicht dieselbe Geschwindigkeit vorlegen wie ein weitgehend unregulierter Technologiekonzern. ## Allianz-Aktie: Die Bewertung bleibt vertretbar Bei einem Kurs von rund 423 € und einem erwarteten Gewinn je Aktie von etwa 31 bis 32 € liegt das KGV bei ungefähr 13 bis 14. Das ist für einen europäischen Versicherer kein Schnäppchen, erscheint angesichts der starken operativen Entwicklung aber weiterhin vertretbar. Die entscheidende Frage lautet nun, ob der Konzern aus den hohen Umbaukosten tatsächlich niedrigere laufende Kosten entwickelt. Gelingt das, könnte KI zu einem zusätzlichen Treiber für die Gewinnmarge werden. Bleiben die Einsparungen aus, wären die 643 Millionen € dagegen lediglich eine teure Modernisierungsrechnung. Der KI-Umbau belastet den ausgewiesenen Gewinn, während das Kerngeschäft weiterhin Rekorde liefert. Bei der aktuellen Bewertung halte ich die Allianz-Aktie für nicht zu teuer. Bestandsaktionäre können investiert bleiben, Neueinsteiger sollten mögliche Rücksetzer für einen gestaffelten Einstieg nutzen. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 162 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [BYD-Aktie: Kann man noch an ihren Erfolg glauben?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-kann-man-noch-an-ihren-erfolg-glauben/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Talfahrt der BYD-Aktie nimmt momentan kein Ende. Seit über einem Monat findet der Kurs des chinesischen Autokonzerns nun schon keinen Boden. Inzwischen ist er seinem 2-Jahrestief bei 8,16 € bedrohlich nahegerückt. Was zieht die BYD-Aktie immer weiter in den Kurskeller und können Anleger hier schon ein Schnäppchen machen? ## Krise in China Die BYD-Aktie ist derzeit zerrissen zwischen einem sehr schwachen Inlandsgeschäft und einem sehr starken Auslandsgeschäft. Die Börse scheint dem miesen Business auf dem Heimatmarkt momentan mehr Gewicht beizumessen. Wie sehen denn die Zahlen aus? Im August verkaufte BYD in China rund 251.000 Fahrzeuge. Das sind 14% weniger als noch im Vorjahr. Ein noch viel schlechteres Bild ergibt sich beim Blick auf den bisherigen Inlandsabsatz im laufenden Jahr. Von Januar bis August brachen die Verkäufe von Build Your Dreams in der Volksrepublik um 32,7% ein. Diese dramatische Zahl macht deutlich, wie stark die Nummer 1 auf dem chinesischen Automarkt zuletzt an Marktanteilen verloren hat. Gleichzeitig boomt der Export von BYD. Im August schossen die Absatzzahlen der Chinesen im Ausland um 134,5% auf Jahressicht nach oben. Trotzdem kann dieser Exportboom noch nicht das wegbrechende Inlandsgeschäft kompensieren, wie die Zahlen für das erste Halbjahr 2026 zeigen. Insgesamt verzeichnete BYD einen Umsatzrückgang um 7,1%. Noch dramatischer ist jedoch die Ergebnisentwicklung. Der Nettogewinn brach in den ersten sechs Monaten des Jahres um 20,5% ein. Die anhaltende Rabattschlacht auf dem chinesischen Markt hinterlässt auch in der G&V von BYD deutliche Spuren. Ein Hinweis an dieser Stelle: Wenn Du brandaktuelle Börsen-Informationen und Profi-Einschätzungen auch zur BYD-Aktie haben möchtest, hole Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Boom in Europa Um den Exportboom weiter anzukurbeln gibt BYD derzeit vor allem auf dem europäischen Markt Vollgas. Besonders gut läuft es derzeit auf dem deutschen Markt. Der chinesische Autokonzern hat bereits den Absatz des Vorjahres übertroffen.Getrieben wird der Erfolg vor allem durch Modelle wie den Plug-in-Hybrid BYD SEAL U DM-i, der sich mehrfach als meistverkaufter Plug-in-Hybrid in Deutschland behaupten konnte. Auf seiner diesjährigen Händlerkonferenz in Deutschland hat BYD seine Strategie bekräftigt, das Händlernetz stark auszubauen. Bis Jahresende sollen bis zu 350 Standorten eröffnet und der Fokus noch stärker auf den stationären Autohandel gelegt werden. Zudem wurden Pläne für ultraschnelle Ladeinfrastrukturen (Lade-Hubs im Handel) vorgestellt. Auf Grundlage der großen Absatzerfolge in Europa will BYD auch seine Produktion hierzulande ausbauen. Langfristig sind drei Montagewerke und eine Batteriefabrik geplant. Nach dem Werk in Ungarn könnte ein zweites in Frankreich oder Spanien entstehen. Eine Entscheidung darüber soll bis Jahresende fallen. ## Kurs auf das 2-Jahrestief Das Chartbild der BYD-Aktie hat sich zuletzt deutlich verdüstert. Seit dem 3-Monatshoch Ende Juli befindet sich der Kurs auf einer mehr oder weniger kontinuierlichen Talfahrt. Aktuell notiert die Aktie nur noch knapp 5% über ihrem 2-Jahrestief bei 8,16 €. Es deutet viel darauf hin, dass BYD dieses Mehrjahrestief in den kommenden Tagen testen wird. ## Vom Wettbewerb eingeholt Obwohl das Forward-KGV der BYD-Aktie inzwischen auf 13 gesunken ist, stehe ich dem chinesischen Autokonzern nach wie vor skeptisch gegenüber und rate Anleger trotz des gesunkenen Aktienkurses nicht zu einem Kauf. Meine Skepsis liegt in der globalen Wettbewerbssituation begründet. Der massive Verlust von Marktanteilen auf dem chinesischen Markt zeigt mir deutlich, dass andere Autobauer inzwischen attraktivere Modelle auf den Markt bringen als BYD. Daran wird sich meiner Meinung nach in Zukunft wenig ändern. Build Your Dreams wurde meiner Ansicht nach zwar nicht vom Wettbewerb überholt, aber es fährt ihm auch nicht mehr voraus. ## Ein Kampf gegen Löwen Eine ähnliche Entwicklung wie in China sehe ich für BYD auch am Horizont in Europa. Noch gewinnt der Konzern aufgrund seines „Neuigkeitswertes“ rasant Marktanteile. Das wird aber nicht immer so bleiben. Die europäischen Platzhirsche werden wie die Löwen um ihre angestammten Plätze kämpfen. Das müssen sie auch, denn für Volkswagen & Co. geht es schlichtweg ums Überleben. Sollte sich die jüngste Entwicklung in China auch in Europa wiederholen, wäre es um den größten europäischen Autokonzern geschehen. Gleichzeitig mischt sich auch die europäische Politik immer stärker in den globalen Automarkt ein. Aufgrund des gewaltigen Erfolgs chinesischer Hybridfahrzeuge denkt die Europäische Kommission über weitere Handelsbeschränkungen nach. Das würde BYD direkt treffen solange nicht ausreichend große Produktionskapazitäten in Europa selbst verfügbar sind. Möchtest Du weitere Aktien wie BYD entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BYD&stockidentifier=symbol%3ABY6&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Mir ist die Situation von BYD im internationalen Wettbewerb zu unsicher. Auf dem chinesischen Markt wird der Autokonzern von anderen Herstellern massiv in die Mangel genommen. Auf den Auslandsmärkten läuft es noch blendend. Aber die Frage ist, wie lange noch. Bei zunehmendem Wettbewerb könnte auch der Exportboom ein baldiges Ende nehmen. ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - Mit einer Marktkapitalisierung von rund 80 Milliarden € zählt BYD zu den wertvollsten Konzernen Chinas. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD --- ### [Cambria Gold Mines-Aktie: Gelingt jetzt die Wende?](https://www.sharedeals.de/cambria-gold-mines-aktie-gelingt-jetzt-die-wende/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie von Cambria Gold Mines steht derzeit unter erheblichem Verkaufsdruck. Seit dem Hoch von 2,09 CA$ Ende April befindet sich der Titel in einem klaren Abwärtstrend. Zuletzt rutschte der Kurs sogar wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 1,00 CA$ und die 50-Tage-Linie. Fundamental gibt es jedoch eine Reihe neuer Entwicklungen, die langfristig für deutlich mehr Fantasie sorgen könnten. Besonders die jüngsten Bohrergebnisse und die strategische Neuausrichtung machen Cambria spannend. ## Hochgradige Treffer bei Premier Für den wichtigsten kurzfristigen Impuls sorgen die neuen Bohrergebnisse vom Premier Gold Project. Insgesamt wurden 6.923 Meter aus 70 Bohrlöchern ausgewertet. Dabei stießen die Geologen auf teilweise außergewöhnlich hohe Gold- und Silbergehalte. Besonders spektakulär waren 166,22 g/t Gold und 3.383 g/t Silber über 3,1 Meter. Weitere Bohrungen lieferten unter anderem 42,88 g/t Gold über 3 Meter sowie 37,38 g/t Gold über 5 Meter. Die Ergebnisse bestätigen laut Management die Kontinuität der hochgradigen Mineralisierung. Die vollständigen Bohrergebnisse kannst Du [hier](https://cambriagold.com/news/cambria-gold-mines-announces-166-2-g-t-au-and-3383-g-t-ag-over-3-1-meters-at-premier-and-expanded-drilling-program/) nachlesen. Cambria hat das Infill-Bohrprogramm deshalb auf 42.000 Meter ausgeweitet. Zusätzlich sollen neue Explorationsziele untersucht werden. Erste Ergebnisse aus dem Silver-Coin-Gebiet werden bereits im Oktober erwartet. ## Mt. Margaret bleibt im Portfolio Für zusätzliche Fantasie sorgt die Entscheidung, das Mt. Margaret Kupfer-Gold-Porphyr-Projekt im US-Bundesstaat Washington nicht wie ursprünglich geplant auszugliedern. Cambria will stattdessen das Projekt gemeinsam mit Premier und Red Mountain als integriertes Portfolio weiterentwickeln. Mt. Margaret könnte langfristig zu einem bedeutenden Kupferprojekt werden. Genehmigungs- und Umweltarbeiten laufen bereits, weitere Bohrungen sollen folgen. Damit erweitert Cambria seine Investmentstory über Gold hinaus und positioniert sich zusätzlich im strukturell wichtigen Kupfermarkt. Auch personell wurde nachgelegt: Die ehemalige US-Army-Generalmajorin Kim Colloton verstärkt den Verwaltungsrat, während der frühere Barrick-Vizepräsident Cleve Rueckert die Rolle des Vice President Corporate Development übernimmt. ## Kapitalbasis und Anlegerinteresse steigen Nach der erfolgreichen Rekapitalisierung verfügt Cambria über eine deutlich stärkere finanzielle Basis für die weitere Entwicklung. Gleichzeitig konnten die Verluste zuletzt erheblich reduziert werden. Das Unternehmen arbeitet damit zunehmend an der operativen Basis für den Neustart der Goldproduktion. Zusätzliche Aufmerksamkeit dürfte die Teilnahme am Gentile Mining Investor Forum am 19. Oktober in London bringen. Dort trifft Cambria auf internationale institutionelle Anleger, Family Offices und vermögende Privatinvestoren. ## Analysten sehen erhebliches Potenzial Der Analystenkonsens fällt überwiegend positiv aus. Raymond James stufte die Aktie jüngst auf „Outperform“ hoch. Das durchschnittliche Kursziel wird mit rund 1,92 CA$ angegeben. Gegenüber dem aktuellen Kursniveau signalisiert dies erhebliches Upside-Potenzial. Auch die Bewertung wirkt auf den ersten Blick attraktiv. Ein erwartetes Forward-KGV von rund 7,3 und ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von etwa 1,4 sind für einen künftigen Produzenten nicht ambitioniert. Allerdings bleibt die Aktie spekulativ, solange der Produktionshochlauf noch nicht vollständig abgesichert ist. ## Charttechnik bleibt der Knackpunkt Charttechnisch ist die Lage dagegen angespannt. Unterhalb von 1,00 CA$ und der 50-Tage-Linie rückt das Bewegungstief bei 0,75 CA$ in den Fokus. Fällt auch diese Unterstützung, könnte der Abwärtstrend bestätigt werden und ein Rücklauf zum 2025er-Tief bei 0,60 CA$ folgen. Erst ein nachhaltiger Sprung über 1,00 CA$ und die 50-Tage-Linie würde das Chartbild aufhellen. Kurzfristig müssen Anleger bei Cambria weiterhin mit hoher Volatilität rechnen. Fundamental entwickelt sich die Story jedoch in eine interessante Richtung: hochgradige Bohrergebnisse, die Erweiterung des Premier-Programms, Mt. Margaret als zusätzliche Kupferfantasie und ein verstärktes Management schaffen mehrere langfristige Werttreiber. Gelingt der Übergang zur Goldproduktion und kann Cambria das Potenzial seiner Projekte weiter bestätigen, bietet die aktuell gedrückte Bewertung erheblichen Spielraum. Für risikobereite Anleger bleibt Cambria Gold damit trotz der schwachen Charttechnik ein ausgesprochen spannender Junior mit starken langfristigen Perspektiven. Was sonst noch alles für einen Kauf der Cambria-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/cambria_gold/). **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Cambria Gold halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Cambria Gold vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Cambria Gold Mines - Cambria Gold Mines (WKN: A422L6), mit dem Hauptsitz in Vancouver, ist ein kanadisches Rohstoffunternehmen, das im Explorations- und Erschließungssektor tätig ist. - Das Unternehmen fokussiert sich auf Goldprojekte, darunter das Red Mountain Projekt mit geschätzten Goldressourcen sowie die Premier-Mine, die zu den zentralen Entwicklungsvorhaben im Portfolio zählt. - Die Aktie wird an der TSX Venture Exchange gehandelt. Der aktuelle Unternehmenswert liegt bei etwa 360 Millionen CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Infineon-Aktie hält die Schlüsselzone – wie viel Luft ist jetzt drin?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-haelt-die-schluesselzone-wie-viel-luft-ist-jetzt-drin/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Infineon kommt nach den schwächeren Tagen wieder etwas Kaufinteresse rein. Die Aktie legt heute rund +1,5% zu und steht bei etwa 57,50 €. Im Chart bleibt vor allem die Zone um 55 € wichtig, bisher wurden Rücksetzer dort immer wieder aufgefangen. ## Die 55 € halten bisher ziemlich sauber Schaut man auf den Chart, fällt vor allem der Bereich um 55 € auf. Dort liegt mit rund 55,16 € der Point of Control des betrachteten Volumenprofils. Das ist der Kursbereich, in dem innerhalb dieser Bewegung das meiste Handelsvolumen umgesetzt wurde. Damit erklärt sich auch, warum die Aktie ausgerechnet dort immer wieder Unterstützung findet. Rund um solche stark gehandelten Bereiche haben viele Marktteilnehmer Positionen aufgebaut. Läuft der Kurs später wieder dorthin zurück, kann entsprechend erneut Nachfrage aufkommen. Bei Infineon sieht man das seit August ziemlich gut. Mehrere Rücksetzer liefen in Richtung 55 €, doch nachhaltig darunter kam die Aktie bislang nicht. Auch beim jüngsten Test griffen die Käufer wieder zu und der Kurs hat sich inzwischen auf rund 57,50 € erholt. Solange diese Zone hält, bleibt ein neuer Anlauf in Richtung 60 € drin. Dort wurde Infineon zuletzt mehrfach ausgebremst. Kommt die Aktie darüber, wartet zwischen ungefähr 62 und 65 € der nächste größere Bereich. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Netflix-Aktie ## Im Geschäft läuft vor allem KI weiter stark Vom Unternehmen selbst kommen zuletzt durchaus ordentliche Signale. Infineon hat im dritten Geschäftsquartal mit 4,172 Milliarden € einen Rekordumsatz erzielt. Das Segmentergebnis lag bei 797 Millionen €, die Marge bei 19,1%. Für das vierte Quartal stellt der Konzern bereits rund 4,7 Milliarden € Umsatz und eine Segmentergebnis-Marge von etwa 23% in Aussicht. Einen großen Anteil an dem Wachstum hat inzwischen das Geschäft mit KI-Rechenzentren. Infineons Lösungen für die Stromversorgung solcher Rechenzentren bleiben laut Unternehmen der wichtigste Wachstumstreiber. Mit führenden KI-Kunden wurden mehrjährige Kapazitätsvereinbarungen abgeschlossen oder verhandelt, deren kumuliertes Umsatzvolumen im hohen einstelligen Milliardenbereich liegt. Auch im September kam aus diesem Bereich einiges Neues. Infineon erweitert unter anderem die Zusammenarbeit mit SolarEdge für Stromversorgungslösungen in künftigen 800-Volt-Rechenzentren und hat mehrere neue Komponenten für KI-Beschleuniger vorgestellt. Parallel wird das Portfolio etwas schlanker. Das NOR-Flash- und F-RAM-Geschäft wird für 1,12 Milliarden US$ an Winbond verkauft. Infineon will das Kapital stärker auf die Bereiche konzentrieren, in denen man höhere Wachstumschancen sieht. ## Bei den Analysten gehen die Kursziele weit auseinander Bei den Analysten gibt es aktuell zwei ziemlich unterschiedliche Lager. Berenberg bleibt klar bullish und sieht Infineon bei 100 €. Analystin Tammy Qiu hält die jüngste Kursschwäche sogar für eine attraktive Einstiegsmöglichkeit. Sie verweist auf das weiter starke KI-Geschäft und erste Erholungssignale in anderen Bereichen des Halbleitermarktes. Noch etwas höher liegt Bernstein Research mit einem Kursziel von 102 € und „Outperform“. Analyst David Dai sieht vor allem im Autogeschäft wieder bessere Voraussetzungen. Der Automarkt selbst bleibt zwar schwach, bessere Chippreise könnten Infineons Gewinn seiner Einschätzung nach aber stärker anschieben, als viele Anleger momentan erwarten. Die Deutsche Bank liegt mit 85 € ebenfalls deutlich über dem aktuellen Kurs, Warburg Research kommt auf 84 €. Goldman Sachs sieht 91 €, JPMorgan und Jefferies jeweils 96 €. Ganz so optimistisch sind aber nicht alle. UBS bleibt bei „Neutral“ und einem Kursziel von 64 €. Noch etwas auffälliger war zuletzt Morgan Stanley. Die Bank stufte Infineon von „Overweight“ auf „Equal-Weight“ ab und senkte das Kursziel von 81 auf 65 €. Der Grund liegt ausgerechnet im viel beachteten Rechenzentrumsgeschäft. Morgan Stanley erwartet für 2027 dort weiterhin rund 2,8 Milliarden € Umsatz, hält aber die Hoffnungen auf eine schnelle Anhebung Richtung 4 Milliarden € für zu hoch. Im Analystenkonsens bleibt das Bild trotzdem klar positiv. Unter 24 erfassten Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel aktuell bei rund 86,74 €. Vom derzeitigen Niveau wäre das noch deutlich Luft nach oben. Bei Infineon bleibt die 55-€-Zone der wichtigste Bereich. Dort liegt der Point of Control und bisher kam bei Rücksetzern immer wieder Nachfrage rein. Solange diese Marke hält, bleibt ein neuer Anlauf auf 60 € und später höhere Kurse drin. Operativ liefert Infineon weiter solide Zahlen, vor allem das Geschäft mit KI-Rechenzentren wächst stark. Auch viele Analysten sehen deutlich mehr Potenzial, wobei die Kursziele recht weit auseinandergehen. Für die Aktie zählt kurzfristig aber erstmal, ob die 55 € weiter verteidigt werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 73,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose --- ### [BMW-Aktie vor wichtigem Termin – kommt jetzt die Überraschung?](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-vor-wichtigem-termin-kommt-jetzt-die-ueberraschung/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei BMW startet heute der zweitägige Kapitalmarkttag. Nach dem Absturz der Aktie auf rund 55 € geht es dabei vor allem um eine Frage: Wie schnell bekommt BMW seine schwachen Margen wieder nach oben? Darauf werden Anleger heute und morgen besonders achten. ## Morgen könnten die Zahlen kommen, auf die der Markt wartet BMW steckt momentan in einer ziemlich schwierigen Phase. Für 2026 erwartet der Konzern im Autogeschäft nur noch eine EBIT-Marge von 1 bis 3%, nachdem zuvor 4 bis 6% angepeilt waren. Im zweiten Quartal standen gerade einmal 2,3% auf dem Papier. Vor allem das schwache Geschäft in China drückt weiter auf den Gewinn. Am Kapitalmarkttag geht es nun um die Jahre danach. UBS rechnet damit, dass BMW am 30. September erstmals konkreter sagt, wo die Marge 2028 liegen soll. Die Analysten erwarten lediglich 3 bis 5% und liegen damit unter dem bisherigen Marktkonsens von rund 5,1%. Auch für 2027 hält UBS die aktuellen Erwartungen für zu hoch und sieht eher 2 bis 3%. JPMorgan schaut ebenfalls auf diesen Punkt. Analyst Jose Asumendi möchte von BMW einen klareren Weg zurück zu einer Auto-Marge von rund 5% sehen und hält vor dem Termin an seinem Kursziel von 82 € fest. Bei einem Aktienkurs um 55 € liegt da schon eine ziemlich große Lücke. BMW muss morgen also nicht plötzlich wieder Margen wie vor ein paar Jahren versprechen. Wenn der Konzern aber zeigen kann, dass 2026 tatsächlich den Tiefpunkt markiert und sich der Gewinn ab 2027 wieder sauber erholt, wäre das nach den vergangenen Monaten schon eine deutlich bessere Ausgangslage. Wir halten Dich bei BMW und der Autobranche auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW&stockmarket=TRADEGATE). ## Die Neue Klasse verkauft sich – jetzt muss sie Geld verdienen Bei den neuen Modellen gibt es zumindest schon bessere Nachrichten. Der iX3 kommt in Europa stark an. BMW stand zuletzt kurz vor 100.000 Bestellungen, seit der Vorstellung entfiel rund jede dritte europäische Bestellung eines vollelektrischen BMW auf den iX3. Im September wurde die Produktion im ungarischen Debrecen wegen der hohen Nachfrage sogar auf einen 24-Stunden-Betrieb mit drei Schichten ausgeweitet. Bis 2027 will BMW die Technik der Neuen Klasse in mehr als 40 neue oder überarbeitete Modelle bringen. Der Konzern setzt damit nicht nur auf ein einzelnes erfolgreiches Elektroauto, sondern baut große Teile der kommenden Modellpalette auf dieser Technik auf. Für die Zahlen reicht eine hohe Nachfrage nach dem iX3 allerdings noch nicht. BMW muss mit der neuen Plattform auch günstiger produzieren und wieder mehr Gewinn pro Fahrzeug verdienen. Nach einer Auto-Marge von nur 2,3% liegt hier einer der größten Hebel für die nächsten Jahre. China macht die Rechnung weiterhin schwer. Dort steht BMW unter hohem Preisdruck und verkauft weniger Fahrzeuge, während chinesische Hersteller mit teilweise sehr niedrigen Preisen in den Markt gehen. BMW-Chef Milan Nedeljković sprach erst vergangene Woche offen über dieses Problem und warnte vor den Folgen für europäische Hersteller. ## Die Aktie hat schon ordentlich Prügel bekommen Kurz vor dem Kapitalmarkttag ist BMW auf ein Sechsjahrestief gefallen. Die Aktie handelt nur noch bei rund 55 €, während JPMorgan mit seinem Kursziel von 82 € fast +50% höher liegt. Der Kurs zeigt ziemlich deutlich, wie wenig Vertrauen der Markt momentan in eine schnelle Gewinnerholung hat. Das macht die neuen Ziele morgen umso wichtiger. Kommt BMW beispielsweise bei der Marge für 2028 oberhalb der von UBS erwarteten 3 bis 5% heraus oder zeigt einen schnelleren Weg zurück zu höheren Gewinnen, wäre das eine positive Abweichung von den zuletzt sehr niedrigen Erwartungen. Auf drei Punkte würde ich morgen besonders schauen: Welche Marge stellt BMW für 2027 und 2028 in Aussicht, wie stark soll die Neue Klasse die Kosten drücken und was sagt der Konzern zum weiteren Geschäft in China? Nach dem Kurssturz braucht BMW keine riesige Überraschung, um wieder etwas Bewegung in die Aktie zu bekommen. Es müsste aber erkennbar werden, dass die schwachen Margen nicht zum neuen Normalzustand werden. Der Kapitalmarkttag könnte erstmals konkreter zeigen, wie schnell BMW aus diesem Loch wieder herauskommen will. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von 34,4 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BMW, BMW-Aktie, BMW-Kurs --- ### [SAP-Aktie vor wichtigem Test – kommen die Käufer zurück?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-vor-wichtigem-test-kommen-die-kaeufer-zurueck/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SAP ist nach der starken Erholung seit dem Sommer wieder etwas Druck reingekommen. Die Aktie notiert aktuell bei rund 183 € und kommt damit langsam wieder näher an einen Bereich, der im Chart über Monate eine wichtige Rolle gespielt hat. Rund um 170 € verlief lange ein hartnäckiger Widerstand. Nach dem Ausbruch könnte aus dieser alten Hürde nun eine Unterstützung werden. ## Der Bereich um 170 € könnte noch einmal wichtig werden SAP hatte sich im Frühjahr und Sommer mehrfach an der Zone zwischen ungefähr 164 und 171 € abgearbeitet. Erst Anfang August gelang der Sprung darüber und anschließend ging es relativ schnell bis in den Bereich um 190 €. Seitdem läuft die Aktie seitwärts bis leicht abwärts und zuletzt kam wieder etwas mehr Verkaufsdruck rein. Sollte sich die Bewegung fortsetzen, wäre ein Rücklauf in Richtung 170 € deshalb durchaus drin. Solche alten Widerstandsbereiche werden nach einem Ausbruch gerne noch einmal von oben getestet. Der Kurs trifft dort auf ein Niveau, an dem vorher bereits viel gehandelt wurde und das viele Marktteilnehmer noch auf dem Schirm haben. Kommt bei einem Rücklauf wieder Nachfrage rein, könnte SAP in dieser Zone einen neuen Boden für die nächste Bewegung aufbauen. Der Point of Control liegt im betrachteten Volumenprofil übrigens deutlich tiefer bei rund 136 €. Die mögliche Unterstützung um 170 € kommt hier also nicht vom größten Volumenknoten, sondern vor allem aus der vorherigen Kursstruktur und dem alten Widerstandsbereich. Nach oben hängt SAP weiterhin an der Zone um 185 bis 186 €. Dort wurde die Aktie zuletzt mehrfach ausgebremst. Solange dieser Bereich nicht sauber zurückerobert wird, bleibt ein erneuter Test der tieferen Unterstützung durchaus möglich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! SAP-Aktie ## Analysten sehen nach dem Rücksetzer wieder mehr Luft Auch bei den Analysten haben die niedrigeren Kurse zuletzt wieder für Bewegung gesorgt. Jefferies hob das Kursziel Ende vergangener Woche von 210 auf 220 € an. Beim aktuellen Kurs um 183 € liegt das Ziel damit rund +20% höher. Citi hatte sein Kursziel zuvor ebenfalls von 205 auf 215 € angehoben. Die Analysten schauen dabei vor allem auf das weiterhin starke Cloud-Wachstum und die Möglichkeit, dass SAP seine KI-Produkte zunehmend in bestehende Kundenverträge einbauen kann. Ganz ohne Gegenwind läuft die Story aber nicht. SAP hat sich vom Jahrestief bereits deutlich erholt und der Markt erwartet inzwischen einiges vom weiteren Cloud- und KI-Wachstum. Bei SAP wäre ein weiterer Rücklauf zunächst noch kein ungewöhnliches Bild. Nach der Bewegung vom Sommertief bis über 190 € gibt die Aktie gerade einen Teil davon wieder ab. Sollte der Kurs tatsächlich noch einmal in Richtung 170 € kommen, wäre das im Chart eine ziemlich saubere Stelle für einen Test. Dort verlief über Monate der alte Widerstand und nach dem Ausbruch könnte sich zeigen, ob aus dieser Zone inzwischen wirklich Unterstützung geworden ist. Kommt dort wieder Kaufinteresse rein, hätte SAP eine gute Basis für einen erneuten Anlauf nach oben. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 215 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP SE-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis --- ### [BASF-Aktie: Evonik sagt Nein – bis 27 € wäre Luft!](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-evonik-sagt-nein-bis-27-e-waere-luft/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Evonik hat das rund 10,3 Milliarden € schwere Übernahmeangebot von BASF offenbar als zu niedrig zurückgewiesen. Die Ludwigshafener sollen ungefähr 22,15 € je Aktie geboten haben. Damit ist der Deal allerdings nicht zwangsläufig gescheitert. Eine überschlägige Rechnung zeigt: Dank der erwarteten Einsparungen könnte BASF theoretisch bis zu 27 € zahlen. Aus Aktionärssicht sollte der Konzern diesen Spielraum jedoch keinesfalls vollständig ausnutzen. ## 22,15 € reichen Evonik nicht Vor Bekanntwerden des BASF-Interesses hatte die Evonik-Aktie bei 18,07 € geschlossen. Das Angebot enthielt somit bereits einen deutlichen Aufschlag. Am Montag beendete das Papier den Handel dennoch bei 19,84 € und damit unterhalb der gebotenen 22,15 €. Der Markt rechnet folglich weder mit einem sicheren Abschluss noch mit einer schnellen Nachbesserung. Evonik verweigerte bislang sogar den Einstieg in formelle Verhandlungen und eine vertiefte Unternehmensprüfung. Entscheidend ist die RAG-Stiftung, die rund 44% der Evonik-Aktien hält. Ohne ihre Zustimmung dürfte eine Übernahme praktisch kaum umsetzbar sein. Die Stiftung muss langfristig die Folgekosten des deutschen Steinkohlebergbaus finanzieren und besitzt daher ein erhebliches Interesse an einem möglichst hohen Verkaufspreis. **Tipp:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## 700 Millionen € schaffen Verhandlungsspielraum Strategisch besitzt der Zusammenschluss durchaus Charme. Evonik erzielt mit Spezialchemikalien eine EBITDA-Marge von rund 13%. Die Kerngeschäfte von BASF kommen nach Schätzungen der Deutschen Bank lediglich auf etwa 9%. Beide Unternehmen verkaufen zudem unterschiedliche Produkte an teilweise dieselben Kunden, beispielsweise Hersteller von Polyurethanen, Tiernahrung oder Körperpflegeprodukten. Einkauf, Verwaltung, Vertrieb und Produktion bieten deshalb erhebliche Einsparmöglichkeiten. Bernstein hält jährliche Synergien von rund 700 Millionen € für realistisch. Das entspricht etwa 5% des Evonik-Umsatzes und gilt im Vergleich mit früheren Chemieübernahmen noch als konservative Annahme. Rund 27% der gemeinsamen Produktionsanlagen befinden sich in Deutschland, wo sich besonders viele Strukturen überschneiden. **Von der Chemie zu Rohstoffen:** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Bei 27 € wäre der Vorteil aufgebraucht Für 2028 wird bei Evonik mit einem operativen Gewinn von rund 1,1 Milliarden € gerechnet. Zusammen mit den möglichen Einsparungen ergäben sich 1,8 Milliarden €. Nach einer unterstellten Steuerquote von 30% verblieben ungefähr 1,26 Milliarden €. Das bisherige Angebot bewertet Evonik einschließlich der Nettoschulden von rund 3,6 Milliarden € mit etwa 14 Milliarden €. Auf dieser Basis wäre eine attraktive Rendite auf das eingesetzte Kapital möglich. Rechnerisch könnte BASF den Preis bis auf ungefähr 27 € je Evonik-Aktie erhöhen, bevor die Rendite unter die geschätzten Kapitalkosten von 7,8% fällt. Diese Grenze ist allerdings rein theoretisch. Integrationskosten, regulatorische Auflagen und ein möglicher Widerstand der Gewerkschaften sind darin noch nicht angemessen berücksichtigt. Zudem baut Evonik bereits selbst Tausende Stellen ab. Ein Teil der von BASF angenommenen Einsparungen könnte deshalb doppelt gerechnet sein. Ein erhöhtes Angebot zwischen 24 und 25 € wäre aus meiner Sicht noch vertretbar. Bei 27 € bliebe dagegen praktisch keine Sicherheitsmarge mehr. ## Der Markt fordert Disziplin Die BASF-Aktie hat seit Bekanntwerden des Interesses zeitweise fast 5% verloren. Anleger sorgen sich, dass der Konzern während seines eigenen Umbaus eine teure Großübernahme stemmen müsste. BASF bereitet den Börsengang von Agricultural Solutions vor, senkt Kosten und will zugleich Schulden abbauen sowie Kapital an seine Aktionäre zurückgeben. Ein deutlich höheres Barangebot könnte diese Ziele gefährden. Dass BASF ausdrücklich einen disziplinierten Ansatz verspricht, ist deshalb entscheidend. Evonik würde strategisch zu BASF passen und die erwarteten Synergien erlauben eine moderate Nachbesserung. Mehr als 24 bis 25 € sollte BASF meiner Meinung nach jedoch nicht bieten. Die Ablehnung ist für BASF-Aktionäre daher kein Rückschlag: Ein gescheiterter Deal wäre besser als eine Übernahme ohne ausreichende Sicherheitsmarge. ## ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit rund 44,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Redcare Pharmacy-Aktie: Damit ist das Erfolgsmodell bewiesen](https://www.sharedeals.de/redcare-pharmacy-aktie-damit-ist-das-erfolgsmodell-bewiesen/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es läuft plötzlich wieder rund für die Redcare Pharmacy-Aktie. Nachdem der Kurs der größten Versandapotheke Europas bereits am gestrigen Mittwoch um +12% in die Höhe geschossen ist, geht es am Donnerstagmorgen um weitere +5% nach oben. Damit notiert die Redcare-Aktie auf dem höchsten Stand seit sechs Monaten. Was gibt ihr momentan so viel Rückenwind und sollten Anleger jetzt noch einsteigen? ## Hochdynamisches Wachstum Der aktuelle Kursschwung der Redcare Pharmacy-Aktie lässt sich mit fundamental hervorragenden Nachrichten erklären. Der Online-Arzneimittelversand hat bereits zum zweiten Mal seine Umsatzprognose für das laufende Jahr nach oben korrigiert. Nachdem das Redcare-Management bislang 2026 von einem Umsatzwachstum von 15 bis 17% ausging, hob es die Wachstumsprognose nun auf 16 bis 18% an. Grund für den noch optimistischeren Blick in die Zukunft ist die hervorragende Geschäftsentwicklung im Bereich der verschreibungspflichtigen Medikamente. Die Umsatz im sogenannten Rx-Bereich sollen in diesem Jahr auf voraussichtlich 730 bis 760 Millionen € steigen. Das entspricht einem Wachstum von 45 bis 51% gegenüber dem Vorjahr. Zuvor ging der Arzneimittelversender noch von einem Rx-Wachstum zwischen 35 und 43% aus. Nach den vorläufigen Zahlen sind die deutschen Rx-Umsätze im dritten Quartal sogar um 56% gestiegen. Für die Börse ist das die eindeutige Bestätigung, dass Kunden neben frei verkäuflichen Arzneimitteln mittlerweile auch in großem Stil rezeptpflichtige Medikamente über das Internet bestellen. Bei der Gewinnprognose zeigt sich Redcare Pharmacy allerdings nach wie vor vorsichtig. Die bislang prognostizierte EBITDA-Marge von 2,5 bis 3,0% wurde nicht angehoben. Wir halten Dich auf dem Laufenden über alle börsenrelevanten Entwicklungen im Gesundheitswesen. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Rauf auf 80 €? Die Redcare Pharmacy-Aktie macht heute einen ganz wichtigen charttechnischen Schritt. Sie überspringt den bisherigen Widerstand bei 70 € und notiert auf dem höchsten Stand seit Anfang Januar. Charttechnisch ist nun der Weg frei für Kurse bei 80 €. ## Hoch bewertet, aber zu Recht Selbst nach dem jüngsten Kursaufschwung sehen Analysten noch weiteres Potenzial für die Redcare Pharmacy-Aktie. Die Bullen bei der Deutschen Bank und Warbung Research glauben mit Kurszielen von 103 bzw. 116 € sogar an dreistellige Kurse. Und selbst die Bären, wie die Analysten der UBS, sehen mit einem fairen Wert von 74 € noch ein leichtes Upside für die Redcare Pharmacy-Aktie. Mit einem Forward-KGV (2027) von deutlich über 50 ist die Redcare Pharmacy-Aktie inzwischen alles andere als ein Schnäppchen. Normalerweise empfehle ich Aktien auf einem so hohen Bewertungsniveau nicht mehr zum Kauf. Bei Redcare mache ich aber bereits seit geraumer Zeit eine Ausnahme und das hat einen guten Grund: Redcare Pharmacy ist mit großem Abstand Marktführer in einem riesengroßen und stark zersplitterten Markt. Deshalb gehe ich davon aus, dass Europas größte Online-Apotheke in den kommenden Jahren die führende Rolle bei der Konsolidierung dieses Marktes spielen wird. Vor diesem Hintergrund glaube ich, dass der Arzneimittelversand auch in den kommenden Jahren mit über 15% wachsen wird. Gleichzeitig bringt Redcare Pharmacy beste Voraussetzungen mit, seine Margen zu erhöhen. Der Medikamentenversand ist mit sehr großen Skaleneffekten bei Marketing, Vertrieb und Versandlogistik verbunden. Je größer ein Anbieter, umso größer auch die Skaleneffekte. Ich gehe deshalb davon aus, dass Redcare in den kommenden Jahren in der Lage sein wird, seine operative Marke kontinuierlich zu steigern. Das ist auch der Grund, weshalb ich die ambitionierte Bewertung als noch gerechtfertigt ansehe. Weitere Investments, bei denen wir noch Potenzial bis Jahresende sehen, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Schau gleich mal rein! Die Redcare Pharmacy-Aktie hat trotz ihres jüngsten Kursanstiegs noch weiteres Potenzial. Die letzten Wachstumszahlen zeigen, dass die Online-Apotheke inzwischen auch ein Erfolgsmodell beim Versand verschreibungspflichtiger Medikamente geworden ist. Das ist eine ganz wichtige Nachricht. Weiterem Umsatz- und vor allem Gewinnwachstum steht meiner Meinung nach nichts im Wege. ## ℹ️ Redcare Pharmacy in Kürze - Redcare Pharmacy (ehemals Shop Apotheke Europe) (WKN: A2AR94) ist eine Online-Versandapothekengruppe mit Hauptsitz im niederländischen Sevenum und Standorten in mehreren europäischen Ländern. - Das Sortiment reicht von freiverkäuflichen Arzneimitteln über verschreibungspflichtige Medikamente bis zu Nahrungsergänzungsmitteln sowie Kosmetik- und Gesundheitsprodukten. - Redcare Pharmacy notiert im Small Cap Index SDAX und ist aktuell ca. 1,5 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Redcare Pharmacy --- ### [Nike-Aktie am 12-Jahres-Tief – kommt jetzt die Wende?](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-am-12-jahres-tief-kommt-jetzt-die-wende/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Nike ist die Geduld der Anleger inzwischen ziemlich aufgebraucht. Die Aktie handelt nur noch knapp über 36 US$ und damit auf einem Niveau, das man seit rund zwölf Jahren nicht mehr gesehen hat. Am Donnerstag kommen nun die nächsten Quartalszahlen. Und die dürften ziemlich schnell zeigen, ob beim Turnaround endlich mehr hängen bleibt als nur Hoffnung. ## Warum Nike überhaupt so tief gefallen ist Das Problem zieht sich schon länger durch die Zahlen. Im vergangenen Quartal lag der Umsatz bei 11 Milliarden US$ und damit 1% unter dem Vorjahr. Währungsbereinigt waren es sogar 4% weniger. Vor allem das eigene Direktgeschäft läuft weiterhin schwach. Nike Direct verlor 7%, im Digitalgeschäft waren es sogar 12%. Etwas besser sieht es im Großhandel aus. Dort stieg der Umsatz im Quartal um 4%. Das passt zu der Strategie von CEO Elliott Hill, wieder stärker mit großen Handelspartnern zusammenzuarbeiten, nachdem Nike unter der früheren Führung sehr viel auf den eigenen Direktvertrieb gesetzt hatte. Die größere Baustelle bleibt China. Dort läuft das Geschäft schon seit mehreren Quartalen schwach und auch im vergangenen Quartal gehörte Greater China neben Europa wieder zu den Regionen, die den Umsatz belastet haben. Gleichzeitig ist der Markt bei Sportschuhen deutlich umkämpfter geworden. Adidas, On und andere Marken nehmen Nike in mehreren Kategorien Marktanteile ab. Dass die Aktie inzwischen so tief steht, kommt also nicht aus dem Nichts. Der Markt wartet schon länger darauf, dass aus dem Umbau endlich wieder klareres Wachstum wird. **Echte Top-Rendite:** Mit [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) bekommst Du Zugang zu starken Aktienideen und konkreten Chancen, bevor sie am Markt richtig Fahrt aufnehmen. ## Vomero und Pegasus machen zumindest wieder Hoffnung Ganz abgeschrieben ist die Story aber nicht. Gerade im Running-Bereich kommen wieder bessere Signale. JD Sports, einer der wichtigsten Handelspartner von Nike, zeigte sich erst vor wenigen Tagen ziemlich zuversichtlich und bezeichnete den Turnaround als eine Frage der Zeit. Vor allem Vomero und Pegasus kommen laut dem Händler aktuell gut bei den Kunden an. Das ist für Nike nicht unwichtig. Elliott Hill versucht das Unternehmen wieder stärker über Sport und Performance-Produkte aufzubauen, statt sich zu sehr auf Lifestyle-Sneaker und das eigene Onlinegeschäft zu verlassen. Gleichzeitig werden die Beziehungen zu Händlern wieder ausgebaut und mehr neue Produkte in Kategorien wie Running und Fußball gebracht. Und erste Teile davon sieht man bereits in den Zahlen. Während Nike Direct weiter zurückging, legte der Großhandel im vergangenen Geschäftsjahr um 6% zu. Auch Nordamerika entwickelte sich zuletzt besser und konnte einen Teil der Schwäche aus China und Europa auffangen. Das reicht bisher noch nicht für den großen Befreiungsschlag. Es zeigt aber zumindest, dass der Umbau nicht komplett ins Leere läuft. ## Am Donnerstag wird es für die Aktie richtig wichtig Am 1. Oktober veröffentlicht Nike nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027. Analysten rechnen derzeit mit einem Umsatz von rund 11,35 Milliarden US$ und einem Gewinn von etwa 0,45 US$ je Aktie. Der Umsatz allein dürfte diesmal aber fast zweitrangig sein. Viel stärker wird der Markt darauf schauen, ob Nike beim Direktgeschäft endlich Boden gutmacht, wie sich China entwickelt und ob die neuen Performance-Produkte weiterhin gut laufen. Auch die Marge wird wichtig. Im vergangenen Quartal sah die Bruttomarge mit 49,2% auf den ersten Blick extrem stark aus, allerdings kamen rund 9% davon aus einem erwarteten Effekt durch die Rückerstattung von US-Zöllen. Für das eigentliche Geschäft war dieser Sprung also deutlich weniger spektakulär, als die Zahl zunächst vermuten lässt. Und die Analysten gehen mit ziemlich niedrigen Erwartungen in die Zahlen. BofA stufte Nike erst am 25. September auf „Underperform“ herunter und senkte das Kursziel von 47 auf 30 US$. Morgan Stanley liegt ebenfalls nur bei 31 US$. Piper Sandler hat sein Ziel heute von 45 auf 38 US$ gesenkt und bleibt bei „Neutral“. Das macht die Zahlen aber auch interessant. Die Messlatte hängt inzwischen ziemlich tief. Nike muss am Donnerstag nicht plötzlich wieder zweistellig wachsen. Schon erste Hinweise darauf, dass China nicht weiter abrutscht, das Direktgeschäft langsam einen Boden findet und Produkte wie Vomero oder Pegasus weiter ziehen, könnten nach dem langen Abverkauf einiges an Aufmerksamkeit bekommen. Nike ist inzwischen weit davon entfernt, als klassische Wachstumsstory bewertet zu werden. Die Aktie steht nahe ihrem Mehrjahrestief und mehrere Analysten rechnen sogar mit noch niedrigeren Kursen. Gleichzeitig gibt es mit dem stärkeren Großhandel und den besseren Running-Produkten erste Bereiche, in denen Hills Strategie langsam greift. Am Donnerstag wird deshalb weniger ein einzelner Umsatzwert zählen. Der Markt will endlich sehen, dass aus den vielen Umbauten auch wieder Wachstum entstehen kann. Bleibt China schwach und Nike Direct fällt weiter, dürfte die Geduld der Anleger schnell wieder dünn werden. Kommen dort dagegen erste bessere Signale, wäre nach dem Absturz zumindest wieder genug Raum für eine größere Erholung. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 53,98 Milliarden US-Dollar. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Nike, Nike Anylse, Nike-Aktie, Nike-Anayse, Nike-Kurs, Nike-Preis, Nike-Prognose --- ### [Commerzbank-Aktie: 10 Aufsichtsräte raus – Kontrolle ohne neue Prämie?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-10-aufsichtsraete-raus-kontrolle-ohne-neue-praemie/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** UniCredit-Chef Andrea Orcel will offenbar deutlich schneller die Kontrolle über die Commerzbank übernehmen. Bereits im Januar könnte eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden. Bis Ende Februar sollen sämtliche zehn Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat ausgetauscht sein. Für Aktionäre ist das brisant: UniCredit könnte die Bank dadurch faktisch beherrschen, ohne die verbliebenen Aktien mit einer zusätzlichen Übernahmeprämie kaufen zu müssen. ## Der Aufsichtsrat ist der Schlüssel UniCredit hält inzwischen 47,6% des Commerzbank-Kapitals und verfügt aufgrund der nicht stimmberechtigten eigenen Aktien der Bank über knapp 50% der Stimmrechte. Eine formale Mehrheit besitzt der italienische Konzern damit zwar noch nicht. Sein Anteil dürfte aber ausreichen, um bei einer Hauptversammlung zahlreiche Entscheidungen zu dominieren. Nach einem Bericht der Financial Times will UniCredit alle zehn Anteilseignervertreter im insgesamt 20 Mitglieder starken Aufsichtsrat ersetzen. Dadurch erhielte der Konzern die effektive Kontrolle über das Kontrollgremium und könnte die zukünftige Besetzung des Vorstands sowie die strategische Ausrichtung maßgeblich beeinflussen. Voraussetzung sind noch ausstehende Genehmigungen der Europäischen Zentralbank, der Europäischen Kommission und der polnischen Finanzaufsicht. Reuters konnte die Pläne bislang nicht unabhängig bestätigen. Weder UniCredit noch die Commerzbank wollten den Bericht kommentieren. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Kontrollwechsel ist keine vollständige Übernahme Für Aktionäre ist die Unterscheidung wichtig. Eine faktische Kontrolle über den Aufsichtsrat bedeutet nicht, dass UniCredit automatisch sämtliche Commerzbank-Aktien erwerben oder die Bank unmittelbar vollständig integrieren kann. Orcel könnte jedoch die Geschäftspolitik bestimmen, ohne den verbliebenen Anteilseignern zunächst ein verbessertes Angebot vorlegen zu müssen. Genau davor hatte die Commerzbank bereits gewarnt: UniCredit strebe Kontrolle an, ohne dafür eine angemessene Kontrollprämie zu zahlen. Auch der Bund gerät dadurch unter Druck. Deutschland hält weiterhin 13,3% der Aktien und beansprucht aufgrund der Bankenrettung von 2009 zwei Sitze im Aufsichtsrat. UniCredit soll diese Forderung ablehnen. Der bislang konstruktiv klingende Dialog könnte daher wieder deutlich konfliktreicher werden. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Orcel plant einen radikalen Umbau Nach einer Machtübernahme soll sich nicht nur die Führung ändern. UniCredit erwägt offenbar, rund 20 Milliarden € an Firmenkrediten außerhalb der Kernmärkte Deutschland und Polen abzubauen. Betroffen wären internationale Engagements, die nicht unmittelbar mit dem deutschen Mittelstandsgeschäft verbunden sind. Zudem könnten Teile des internationalen Netzwerks geschlossen und Kosten für Berater, Marketing, Dienstreisen sowie Managementvergünstigungen reduziert werden. UniCredit hatte bereits signalisiert, dass bei einer Übernahme rund 7.000 Arbeitsplätze wegfallen könnten. Finanziell kann der Umbau die Profitabilität erhöhen. Die Commerzbank will ihre Eigenkapitalrendite bis 2030 ohnehin auf 21% steigern. Ein schnellerer Kostenabbau könnte dieses Ziel unterstützen. Gleichzeitig würde die Bank jedoch einen Teil ihrer internationalen Wachstumsbasis verlieren und erhebliche Restrukturierungskosten riskieren. ## Kursziele lassen kaum Spielraum Die Commerzbank-Aktie notiert bei rund 42,40 € und damit bereits oberhalb des durchschnittlichen Analystenziels von 41,42 €. Citi erhöhte das Kursziel am Montag zwar von 40 auf 42 €, bleibt aber bei „Halten“. JPMorgan nennt 39 €, Morgan Stanley 44 €. Die gesamte Spanne reicht von 31,60 bis 45 €. Damit setzt der Börsenkurs weiterhin auf einen wertsteigernden Ausgang des Übernahmekampfs. Eine reine Kontrolle über den Aufsichtsrat würde diese Hoffnung jedoch nicht automatisch erfüllen. Orcels Zeitplan macht einen baldigen Kontrollwechsel wahrscheinlicher, aber nicht zwingend eine höhere Prämie. Bestehende Aktionäre können die Entwicklung abwarten. Für einen Neueinstieg ist mir die Aktie bei über 42 € zu stark von einem finanziell attraktiven Angebot abhängig, das UniCredit möglicherweise gar nicht benötigt. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 45,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: 15 Milliarden US$ später – Starship wird zum Geschäft!](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-15-milliarden-us-spaeter-starship-wird-zum-geschaeft/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Das Starship hat erstmals eine Erdumlaufbahn erreicht und 26 neue Starlink-Satelliten ausgesetzt. Wirtschaftlich ist das wichtiger als der reine Flugrekord: Nach Entwicklungskosten von mehr als 15 Milliarden US$ beförderte die Riesenrakete erstmals eine Nutzlast, die künftig Umsätze erwirtschaften soll. Die SpaceX-Aktie verlor dennoch -2,5% auf 145,47 US$ – denn vollkommen reibungslos verlief die Mission nicht. ## Vom Testflug zum internen Lieferdienst Beim 14. Starship-Flug erreichte die Oberstufe erstmals eine stabile Umlaufbahn. Anschließend setzte sie 26 Starlink-Satelliten der neuen V3-Generation in rund 269 Kilometern Höhe aus. Nach Angaben von Elon Musk funktionieren alle Satelliten planmäßig. SpaceX bezeichnete den Flug als erste kommerzielle Starship-Mission. Ganz wörtlich sollte das allerdings nicht genommen werden: Ein externer Kunde bezahlte nicht für den Transport. Vielmehr brachte SpaceX eigene Satelliten ins All, über die anschließend Starlink-Umsätze erzielt werden sollen. Genau darin liegt der wirtschaftliche Vorteil des Konzerns. SpaceX entwickelt Raketen, baut Satelliten und verkauft die daraus entstehende Internetkapazität selbst. Geringere Startkosten müssen deshalb nicht über niedrigere Preise an externe Kunden weitergegeben werden, sondern können als höhere Marge im Starlink-Geschäft verbleiben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Ein Start könnte 20-mal mehr Kapazität liefern Jeder V3-Satellit kann ungefähr zehnmal mehr Daten übertragen als die bisher mit Falcon 9 gestarteten V2-Mini-Satelliten. Sobald Starship regulär eingesetzt wird, will SpaceX bis zu 60 V3-Satelliten pro Mission transportieren. Da Falcon 9 üblicherweise nur 20 bis 30 der leistungsschwächeren Vorgänger ins All bringt, könnte ein einzelner Starship-Flug rechnerisch etwa 20- bis 30-mal so viel neue Netzwerkkapazität bereitstellen. Analysten schätzen, dass bereits die 26 nun gestarteten Satelliten zusätzliche Starlink-Umsätze in dreistelliger Millionenhöhe ermöglichen könnten. Dafür existiert bereits ein profitables Fundament. Im zweiten Quartal stiegen die Erlöse des Connectivity-Segments um 66% auf 4,29 Milliarden US$. Der operative Gewinn erhöhte sich um 79% auf 1,66 Milliarden US$. Die Zahl der Starlink-Kunden verdoppelte sich innerhalb eines Jahres auf 12 Millionen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Der Flug war noch kein Beweis für Serienreife Technisch blieb die Mission jedoch unvollständig. Ein Triebwerk der Starship-Oberstufe fiel vorzeitig aus. Der ursprünglich auf zehn Stunden und sechs Erdumrundungen ausgelegte Flug wurde deshalb bereits nach drei Stunden beendet. Auch beim Super-Heavy-Booster funktionierten während der Rückkehr nicht alle Triebwerke. Vor allem hat SpaceX die vollständige Wiederverwendbarkeit noch nicht bewiesen. Beide Stufen landeten im Meer und wurden nicht erneut eingesetzt. Der größte wirtschaftliche Hebel entsteht aber erst, wenn Booster und Oberstufe schnell überprüft, betankt und wieder gestartet werden können. Wie teuer die Entwicklung weiterhin ist, zeigen die Geschäftszahlen. Die Raumfahrtsparte verbuchte im zweiten Quartal trotz 962 Millionen US$ Umsatz einen operativen Verlust von 542 Millionen US$. Allein die Forschungs- und Entwicklungskosten des Segments lagen bei 1,08 Milliarden US$. Der Flug war der bislang wichtigste wirtschaftliche Starship-Test und stärkt vor allem die hochprofitable Starlink-Sparte. Bei einer Börsenbewertung von rund 2 Billionen US$ reicht ein erfolgreicher Orbitflug allerdings nicht. SpaceX muss nun hohe Startfrequenzen und echte Wiederverwendbarkeit liefern. Deshalb bleibt die Aktie für mich trotz des Fortschritts ein spekulativer Titel, bei dem Neueinsteiger bessere Kurse abwarten sollten. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,97 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Enphase-Energy-Aktie verliert -91% – wie tief geht es noch?](https://www.sharedeals.de/enphase-energy-aktie-verliert-91-wie-tief-geht-es-noch/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Enphase-Energy-Aktie setzt ihren jahrelangen Abwärtstrend fort und fiel gestern um -4,60% auf 30,91 US$. Vom Rekordhoch hat der Solartitel inzwischen rund -91% verloren. Der Kurs testet damit einen entscheidenden Bereich. RSI, MACD und das Elliott-Wellen-Szenario warnen jedoch davor, dass der endgültige Boden noch deutlich tiefer liegen könnte. ## Chartanalyse zur Enphase-Energy-Aktie Seit dem Rekordhoch oberhalb von 340,00 US$ befindet sich die Enphase-Energy-Aktie in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Der Kurs verläuft innerhalb eines fallenden Trendkanals und bildet kontinuierlich tiefere Hochs sowie tiefere Tiefs aus. Auch die zwischenzeitliche Erholung bis 70,00 US$ scheiterte an der oberen Widerstandszone und wurde inzwischen nahezu vollständig wieder abverkauft. Aktuell notiert der Kurs der Enphase-Energy-Aktie in einer Unterstützungszone zwischen ungefähr 26,00 und 34,00 US$. Ein nachhaltiger Bruch dieses Bereichs würde den Abwärtstrend bestätigen. Die nächste größere Auffangzone liegt erst zwischen 14,00 und 18,00 US$. Vom aktuellen Kursniveau aus entspräche bereits ein Rückgang auf 15,00 US$ einem weiteren Verlust von nochmals rund -50%. Enphase Energy, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Für eine erste Stabilisierung müsste die Enphase-Energy-Aktie den fallenden Trendkanal nach oben verlassen. Oberhalb von 52,00 US$ würde sich das kurzfristige Chartbild weiter aufhellen. Der zentrale Widerstandsbereich liegt jedoch zwischen 60,00 und 72,00 US$. Erst dessen nachhaltige Rückeroberung könnte eine größere Bodenbildung bestätigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Enphase-Energy-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI liefert auf Wochenbasis weiterhin ein bärisches Signal. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und bewegt sich aktuell in Richtung der Marke von 40 Punkten. Damit nimmt das negative Momentum erneut zu. Da der überverkaufte Bereich unterhalb von 30 Punkten noch nicht erreicht ist, besitzt die Enphase-Energy-Aktie aus Sicht des RSI weiteres Abwärtspotenzial. Enphase Energy, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bestätigt den schwachen Trend. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben gekreuzt und fällt weiter zurück. Gleichzeitig ist das Histogramm in den negativen Bereich gerutscht und das bärische Momentum steigt erneut an. Da sich beide Linien unterhalb der Nulllinie befinden, bleibt das übergeordnete Verkaufssignal intakt. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das bärische Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass die Enphase-Energy-Aktie am Rekordhoch eine fünfteilige Aufwärtsbewegung und damit die übergeordnete Welle (i) abgeschlossen hat. Seither befindet sich der Kurs in einer großen Welle-(ii)-Korrektur. Innerhalb dieser Struktur läuft offenbar die finale Abwärtsbewegung der Welle c, die weitere Tiefpunkte ermöglichen könnte. Mit 30,91 US$ notiert die Enphase-Energy-Aktie unmittelbar am 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 31,37 US$. Wird diese Marke nachhaltig unterschritten, rückt das 50%-Retracement bei 14,95 US$ in den Mittelpunkt. Darunter liegen weitere potenzielle Korrekturziele am 61,8%-Retracement bei 7,13 US$ und am 78,6%-Retracement bei 2,48 US$. Enphase Energy, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Bei einer stärkeren Ausdehnung der Welle c lässt das Elliott-Wellen-Szenario sogar einen Zielbereich zwischen 1,15 und 5,63 US$ zu. Dieses extreme Szenario dürfte sich über einen längeren Zeitraum entwickeln und durch zwischenzeitliche Erholungen unterbrochen werden. Erst nach dem vollständigen Abschluss der Welle (ii) wäre langfristig wieder eine neue impulsive Aufwärtsbewegung denkbar. Aus meiner Sicht bleibt die Enphase-Energy-Aktie klar bärisch. Weder die Trendstruktur noch RSI und MACD liefern ein belastbares Kaufsignal. Der Bereich um 31,37 US$ bietet lediglich die Chance auf eine vorübergehende Gegenbewegung. Ein Wochenschluss unter 30,00 US$ würde den Weg in Richtung 15,00 US$ öffnen. Oberhalb von 37,00 US$ wäre eine erste Stabilisierung möglich. Eine nachhaltige Trendwende sehe ich jedoch erst über 60,00 bis 72,00 US$. ## ℹ️ Enphase Energy in Kürze - Enphase Energy (WKN: A1JC82) ist ein US-amerikanisches Energietechnologieunternehmen mit Hauptsitz in Fremont, Kalifornien. - Es entwickelt und produziert Solarwechselrichter, Batteriespeicher und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. - Enphase Energy besitzt einen Börsenwert von aktuell 4,09 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Enphase, Enphase Energy, Enphase Energy-Aktie, Enphase Energy-Kurs, Enphase Energy-Preis, Solar, Solar-Aktien, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [AbCellera-Aktie: Über +400% in 2026 – 30 US$ möglich?](https://www.sharedeals.de/abcellera-aktie-ueber-400-in-2026-30-us-moeglich/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die AbCellera-Aktie setzt ihre beeindruckende Aufwärtsbewegung fort und stieg gestern um +9,61% auf 13,92 US$. Damit erreicht die Biotech-Aktie eine zentrale Widerstandszone knapp unter 14,50 US$. RSI, MACD und das bullische Elliott-Wellen-Szenario sprechen weiterhin für steigende Kurse. Nach der steilen Rallye wächst jedoch zugleich das Risiko eines zwischenzeitlichen Rücksetzers. ## Chartanalyse zur AbCellera-Aktie Seit dem Tief bei knapp 1,90 US$ hat die AbCellera-Aktie mehr als +400% allein in diesem Jahr zugelegt. Besonders seit August entwickelte sich eine dynamische Aufwärtsbewegung, die den Kurs ohne größere Rücksetzer von rund 5,20 auf 13,92 US$ führte. Dabei überwand die Biotech-Aktie nacheinander die ehemaligen Widerstandsbereiche bei 6,00 sowie zwischen 7,30 und 8,00 US$. Aktuell trifft der Kurs der AbCellera-Aktie auf eine Widerstandszone zwischen ungefähr 13,70 und 14,50 US$. Ein Tagesschluss oberhalb dieses Bereichs würde ein weiteres technisches Kaufsignal auslösen. Danach könnten zunächst die psychologisch wichtigen Marken bei 16,00 und 18,00 US$ angesteuert werden. Mittelfristig rückt dann auch der Bereich um 20,00 US$ in den Fokus. AbCellera Biologics, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Scheitert die AbCellera-Aktie hingegen am aktuellen Widerstand, wäre zunächst ein Rücksetzer in Richtung 12,00 US$ möglich. Darunter bilden 10,50 sowie der Bereich zwischen 9,66 und 10,37 US$ die nächsten Unterstützungen. Die ehemalige Widerstandszone zwischen 7,30 und 8,00 US$ stellt den wichtigsten mittelfristigen Support dar. Erst darunter würde sich das Chartbild deutlich eintrüben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## AbCellera-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI bestätigt das starke Momentum der AbCellera-Aktie. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und stieg leicht über die Marke von 70 Punkten. Damit liegt ein bullisches Signal vor. Gleichzeitig befindet sich der Indikator im überkauften Bereich. Das spricht nicht unmittelbar für fallende Kurse, erhöht nach dem steilen Anstieg aber die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Gewinnmitnahmen. AbCellera Biologics, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein bullisches Signal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und dreht erneut nach oben. Gleichzeitig ist das Histogramm in den positiven Bereich zurückgekehrt. Damit bestätigt der Trendindikator die laufende Aufwärtsbewegung. Solange die MACD-Linie oberhalb der Signallinie bleibt, spricht das Momentum für eine Fortsetzung der Rallye. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das bullische Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass sich die AbCellera-Aktie innerhalb einer impulsiven dritten Welle befindet. Der dynamische Kursanstieg seit dem August-Tief erfüllt die typischen Merkmale einer solchen Bewegung. Diese kann sich durchaus noch stärker ausdehnen. Mit kurzfristigen Gewinnmitnahmen sollte jedoch jederzeit gerechnet werden. AbCellera Biologics, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss der gelben Welle 3, dürfte eine Rücksetzer in der gelben Welle 4 folgen. Danach ist mit weiteren Kursanstiegen zu rechnen. Die anschließende gelbe Welle 5 könnte dann eine übergeordnete dritte Welle komplementieren, hier dargestellt in röm. iii. Auch danach sollte ein weiterer Welle 4-Rücksetzer folgen (hier röm. iv). Meiner Einschätzung nach befindet sich die AbCellera-Aktie in einer starken technischen Verfassung. Der Aufwärtstrend sowie die bullischen Signale von RSI und MACD sprechen für eine Fortsetzung. Kurzfristig könnte die überhitzte Bewegung jedoch eine Verschnaufpause benötigen. Ein Ausbruch über 14,50 US$ eröffnet weiteres Potenzial in Richtung 20,00 US$. Rücksetzer bis 10,37 oder 9,66 US$ wären im bullischen Elliott-Wellen-Szenario noch unproblematisch. Unterhalb dieser Zone würde das Risiko einer größeren Korrektur deutlich steigen. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Abcellera Biologics. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Abcellera Biologics – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ AbCellera Biologics in Kürze - AbCellera Biologics (WKN: A2QKXS) ist ein kanadisches Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Vancouver, das sich auf die Entdeckung und Entwicklung von Antikörper-Therapeutika spezialisiert hat. - Das Unternehmen entwickelt keine eigenen Medikamente, sondern nutzt künstliche Intelligenz und Hochdurchsatz-Technologien, um als Forschungspartner für Pharma- und Biotechkonzerne passende Antikörper-Kandidaten zu identifizieren. - Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und zählt zu den Technologie- und Wachstumswerten im Biotech-Sektor. - AbCellera gehört zu den spezialisierten Technologie-Plattformen der Branche und weist als Small Cap eine Marktkapitalisierung von rund 4,51 Milliarden US$ auf. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** AbCellera, AbCellera Bilogics, AbCellera Bilogics Aktie, Abcellera-Aktie, Abcellera-Analyse, Abcellera-Chrtanalyse, Abcellera-Kurs, Abcellera-Preis, Abcellera-Prognose, Abcellera-Rallye, Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien --- ### [Renk-Aktie unter 40 €: Startet jetzt die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-unter-40-e-startet-jetzt-die-trendwende/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Renk-Aktie ist auf 39,62 € gefallen und hat eine zentrale Unterstützungszone unterschritten. Während der Kurs weiter tiefere Tiefs markiert, drehen RSI und MACD bereits nach oben und bilden bullische Divergenzen aus. Gleichzeitig könnte die laufende Welle 4 kurz vor ihrem Abschluss stehen. Reicht diese Konstellation für eine nachhaltige Trendwende beim Rüstungstitel? ## Chartanalyse zur Renk-Aktie Seit dem Rekordhoch bei rund 90,00 € befindet sich die Renk-Aktie in einer ausgeprägten Korrektur. Im Tageschart verläuft der Kurs innerhalb eines fallenden Trendkanals und bildet weiterhin tiefere Hochs sowie tiefere Tiefs aus. Mit dem jüngsten Rückgang nähert sich der Rüstungstitel erneut der Unterkante des Trendkanals, an der nun ein möglicher Stabilisierungsversuch beginnen könnte. Der Kurs der Renk-Aktie notiert gleichzeitig knapp unter einer Unterstützungszone zwischen ungefähr 39,00 und 42,00 €. Ein nachhaltiger Bruch dieses Bereichs würde für eine Fortsetzung des Abwärtstrends sprechen. Die nächste große Auffangzone liegt dann zwischen 31,00 und 33,00 €. Sie entspricht zugleich dem Ausgangsbereich des starken Aufwärtsimpulses aus dem Frühjahr 2025. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für eine technische Entspannung müsste die Renk-Aktie zunächst den Trendkanal verlassen und anschließend den Widerstandsbereich zwischen 44,50 und 48,68 € überwinden. Darüber würde sich das Chartbild deutlich aufhellen. Die nächste große Hürde wartet zwischen 60,00 und 62,50 €. Erst ein Ausbruch über diese Zone würde den übergeordneten Aufwärtstrend überzeugend reaktivieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Renk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI liefert derzeit ein erstes bullisches Signal. Obwohl der Kurs der Renk-Aktie zuletzt tiefere Tiefpunkte ausgebildet hat, verzeichnete die RSI-Linie höhere Tiefpunkte. Diese bullische Divergenz deutet auf einen nachlassenden Verkaufsdruck hin. Zudem hat die RSI-Linie die Signallinie von unten gekreuzt. Mit knapp 40 Punkten besteht außerdem noch ausreichend Spielraum für eine mögliche Erholung. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD ist eine bullische Divergenz zu erkennen. Während der Renk-Kurs weiter gefallen ist, hat der Indikator seine vorherigen Tiefpunkte nicht mehr bestätigt. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und damit ein erstes Kaufsignal geliefert. Da beide Linien noch unterhalb der Nulllinie verlaufen, handelt es sich allerdings weiterhin um ein frühes Trendwendesignal. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das bullische Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass sich die Renk-Aktie weiterhin in einer übergeordneten Welle 4 befindet. Diese Korrektur hat eine komplexe W-X-Y-X-Z-Struktur ausgebildet. Mit dem jüngsten Rückgang könnte die finale Z-Welle inzwischen kurz vor ihrem Abschluss stehen oder bereits beendet worden sein. Der prognostizierte Trendwendebereich erstreckt sich vom 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 48,68 € bis zum 50%-Retracement bei 40,19 €. Mit aktuell 39,62 € ist der Kurs der Renk-Aktie knapp unter die untere Begrenzung gerutscht. Eine schnelle Rückkehr über 40,19 € würde das bullische Elliott-Wellen-Szenario stützen und für einen möglichen Abschluss der Welle 4 sprechen. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Bestätigt wäre die Trendwende jedoch erst mit einem Ausbruch über das Allzeithoch. Es könnte sich eine impulsive Welle 5 entwickeln, die den Renk-Kurs über das bisherige Rekordhoch und langfristig in Richtung 100,00 € führt. Ein nachhaltiger Rückgang unter 31,00 € würde dieses Elliott-Wellen-Szenario dagegen deutlich schwächen. Meiner Einschätzung nach bietet die Renk-Aktie trotz des intakten Abwärtstrends eine interessante technische Ausgangslage. Die bullischen Divergenzen und Kaufsignale bei RSI und MACD sprechen dafür, dass der Verkaufsdruck nachlässt und eine Erholung bevorstehen könnte. Entscheidend bleibt die Rückkehr über 40,19 € und anschließend 48,68 €. Gelingt sie, könnte die Welle 4 beendet sein. Unterhalb von 39,00 € steigt dagegen das Risiko eines Rückgangs bis 31,00 bis 33,00 €. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 3,96 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Renk, Renk Group, Renk Group AG, Renk Group Aktie, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Chartanalyse, Renk-Kurs, Renk-Preis, Renk-Prognose, Rüstung, Rüstungs-Aktien, Rüstungsaktien --- ### [Rheinmetall-Aktie mit -52% – nächstes Ziel 860 €?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-mit-52-naechstes-ziel-860-e/) **Published:** September 29, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rheinmetall-Aktie ist unter die psychologisch wichtige Marke von 1.000,00 € gerutscht und notiert bei 966,30 €. Vom Rekordhoch um 2.000,00 € hat der Rüstungstitel damit rund -52% verloren. Nun trifft der Kurs auf eine entscheidende Unterstützungszone. Hält sie nicht, könnten sowohl das klassische Chartbild als auch das Elliott-Wellen-Szenario erheblich tiefere Notierungen zulassen. ## Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie Seit dem Rekordhoch befindet sich die Rheinmetall-Aktie in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Der Kurs bildete eine Serie tieferer Hochs und tieferer Tiefs aus. Zwar gelang im Juli der Ausbruch aus dem fallenden Trendkanal, die anschließende Erholung endete jedoch bereits bei rund 1.240,00 €. Inzwischen wurden die damaligen Ausbruchsgewinne nahezu vollständig wieder abgegeben. Aktuell testet der Kurs der Rheinmetall-Aktie die Unterstützungszone zwischen ungefähr 925,00 und 966,00 €. Ein nachhaltiger Bruch dieses Bereichs würde das Chartbild weiter verschlechtern. Der nächste große strukturelle Unterstützungsbereich befindet sich erst zwischen etwa 680,00 und 710,00 €. Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für eine Stabilisierung müsste die Rheinmetall-Aktie zunächst die Marke von 1.000,00 € zurückerobern. Der entscheidende Widerstand wartet anschließend bei 1.112,00 €. Erst ein Ausbruch darüber würde die kurzfristige Abwärtsstruktur aufbrechen. Zwischen 1.240,00 und 1.335,00 € liegt danach eine breite Widerstandszone, während das Rekordhoch zwischen 1.950,00 und 2.000,00 € vorerst weit entfernt bleibt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung der Rheinmetall-Aktie lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI ist auf dem Tageschart auf knapp 37 Punkte gefallen und nähert sich damit dem überverkauften Bereich. Die RSI-Linie liegt weiterhin unter der Signallinie, was den anhaltenden Verkaufsdruck bestätigt. Eine Bodenbildung lässt sich daraus bislang nicht ableiten. Allerdings könnte die Nähe zur Marke von 30 Punkten kurzfristig eine technische Gegenbewegung beim Kurs der Rheinmetall-Aktie begünstigen. Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert weiterhin ein bärisches Signal. Die MACD-Linie verläuft unter der Signallinie und beide befinden sich deutlich unterhalb der Nulllinie. Das negative Histogramm bestätigt den intakten Abwärtstrend, wenngleich das Abwärtsmomentum zuletzt etwas nachgelassen hat. Für ein belastbares Kaufsignal müsste die MACD-Linie die Signallinie von unten kreuzen. Ein solches Crossover steht noch aus. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Das Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass die Rheinmetall-Aktie am Rekordhoch eine fünfteilige Aufwärtsbewegung, in einer größeren Welle 3 abgeschlossen hat. Der Kurs könnte sich damit inzwischen in einer A-B-C-Korrektur befinden. Die aktuelle Abwärtsbewegung wäre demnach Teil der Welle A, deren erstes wichtiges Ziel am 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 859,70 € liegt. Wird diese Marke nachhaltig unterschritten, könnte sich die Korrektur bis zum 38,2%-Retracement bei 517,90 € ausweiten. Darunter wartet das 50%-Retracement bei 343,80 €. Ein solcher Rückgang dürfte allerdings kaum geradlinig verlaufen. Nach Abschluss der Welle A wäre zunächst eine deutlichere Erholung im Rahmen der korrektiven Welle B möglich, bevor eine spätere Welle C erneut Abwärtsdruck erzeugt. Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Langfristig bleibt dennoch ein bullisches Elliott-Wellen-Szenario denkbar. Die gesamte A-B-C-Bewegung könnte lediglich eine übergeordnete vierte Welle darstellen, auf die später eine neue Welle 5 mit einem Rekordhoch folgt. Für Anleger ist diese Perspektive derzeit jedoch zweitrangig. Zunächst muss die Rheinmetall-Aktie einen belastbaren Boden ausbilden und zumindest die Widerstände bei 1.112,00 und 1.335,00 € zurückerobern. Meiner Einschätzung nach bleibt die Rheinmetall-Aktie kurzfristig klar angeschlagen. Abwärtstrend, RSI und MACD sprechen gegen einen bereits bestätigten Boden. Die aktuelle Unterstützungszone bietet zwar die Chance auf eine Gegenbewegung, liefert bislang aber kein belastbares Umkehrsignal. Unterhalb von 925,00 € rückt für mich zunächst 859,70 € in den Fokus. Erst oberhalb von 1.112,00 € würde sich das Chartbild spürbar verbessern. Das langfristig bullische Elliott-Wellen-Szenario bleibt möglich, setzt zuvor jedoch eine ausgeprägte Korrektur voraus. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 45,10 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose, Rüstung, Rüstungs-Aktien, Rüstungsaktien --- ### [Iveric Bio: NBC-Erfolgsstory endet mit Buyout und +3.100% Kursgewinn!](https://www.sharedeals.de/iveric-bio-nbc-erfolgsstory-endet-mit-buyout-und-3-100-kursgewinn/) **Published:** Mai 1, 2023 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Im August 2019 rieten die Experten des [No Brainer Club](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/) (NBC) dazu, die Aktie von Iveric Bio (WKN: A2PHLF) bis 1,25 US$ stark zu kaufen. Heute verkündet das US-Biotechunternehmen die Übernahme durch einen japanischen Pharmakonzern – zu 40,00 US$ je Anteil. Iveric Bio aus Cranbury in New Jersey hat sich auf die Entdeckung und Entwicklung neuartiger Therapien für Netzhauterkrankungen mit erheblichem ungedecktem medizinischen Bedarf konzentriert. Mit Avacincaptad pegol befindet sich ein Produktkandidat gegen trockene altersabhängige Makuladegeneration derzeit in der finalen Zulassungsprüfung bei der US-Gesundheitsbehörde FDA. ## Buyout beendet beispiellose Erfolgsgeschichte Die [heute verkündete Übernahme](https://www.prnewswire.com/news-releases/astellas-enters-into-definitive-agreement-to-acquire-iveric-bio-301811623.html) Iverics durch den japanischen Pharmakonzern Astellas setzt den Schlusspunkt in einer einmaligen Erfolgsstory mit exoribitanten Kursgewinnen. Nachdem der Titel 2019 zeitweise gar unter einem US$ und zu einer Bewertung von rund 30 Millionen US$ handelte, legt Astellas nun 5,9 Milliarden US$ und 40 US$ je Aktie auf den Tisch. +3.100% Kursgewinn auf den „Stark kaufen“-Empfehlungskurs des No Brainer Club von 1,25 US$ haben selbst „Kleinwagen-Anleger“ theoretisch zu Millionären gemacht – in nur dreieinhalb Jahren. ## Auch Kostenlos-Leser konnten profitieren Sogar Free-User von sharedeals.de kamen in der Vergangenheit in den Genuss einer Iveric-Coverage. So stellten wir bereits [nach den ersten +370%](https://www.sharedeals.de/iveric-bio-warum-370-erst-der-anfang-sein-koennten/) weitere signifikante Renditechancen in Aussicht. Und [selbst nach +1.000%](https://www.sharedeals.de/iveric-bio-gegen-apellis-nbc-rakete-vor-milliarden-coup/) sprachen wir noch von einem bevorstehenden [„](https://www.sharedeals.de/no-brainer-club-bewertung-und-erfahrungen-nach-66-mio-e-gewinn-in-8-monaten/)Milliarden-Coup“. Der heutige Buyout verspricht jedenfalls weitere Deals spektakulärer Art. Zu Jahresbeginn war mit Albireo Pharma bereits ein SD-Dauerbrenner mit +88% Premium [aufgekauft worden](https://www.sharedeals.de/albireo-pharma-sd-rakete-mit-88-dank-uebernahmeangebot/). Auch richtig schwergewichtige Übernahmen folgten: Pfizer kaufte Seagen für 43 Milliarden US$, Amgen legte rund 28 Milliarden US$ für Horizon Therapeutics auf den Tisch. Die Analysten von Moody's [erwarten](https://www.fiercepharma.com/pharma/big-pharmas-finally-strike-gsk-merck-acquisitions-signaling-accelerating-pace-ma) in ihrem jüngsten Marktreport eine starke M&A-Aktivität im Biotech-Sektor für das restliche Jahr. Der NBC ist damit bestens für weitere große Kurspartys aufgestellt. Ein persönlicher Favorit von [Ultra-Koryphäe „Hai“](https://www.sharedeals.de/no-brainer-club-bewertung-und-erfahrungen-nach-66-mio-e-gewinn-in-8-monaten/) könnte bereits in den nächsten Tagen aus dem Stand in den Orbit knallen. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Finanznachrichten, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Check Point Software-Aktie: 138 US$ sind nicht zu knacken, oder?](https://www.sharedeals.de/check-point-software-aktie-138-us-sind-nicht-zu-knacken-oder/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Nach einer Korrektur von mehr als -50% vom Rekordhoch bis ins laufende Frühjahr hinein hat die Check Point Software-Aktie zuletzt zunehmend Bodenbildungsansprüche angemeldet. Dabei entwickelte sich sogar die Struktur eines aufsteigenden Dreiecks mit der entscheidenden Hürde bei 138,18 US$. Zum heutigen Wochenstart kommt der Titel jedoch erneut zurück und notiert bei rund 130,70 US$. Damit steht die Formation wieder auf dem Prüfstand und ein neuer Anlauf auf den Widerstand muss zunächst vorbereitet werden. ## KI-Fantasie trifft auf solide Zahlen Operativ präsentiert sich Check Point weiterhin robust. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz zwar lediglich um +1% auf 674 Millionen US$, die besonders wichtigen Security-Subscription-Erlöse legten jedoch um +12% auf 333 Millionen US$ zu. Das verbleibende Vertragsvolumen RPO erhöhte sich um +7% auf 2,6 Milliarden US$ und der bereinigte Gewinn je Aktie verbesserte sich um +8% auf 2,55 US$. Gleichzeitig bleibt Check Point mit einer Non-GAAP-Operativmarge von 39% ausgesprochen profitabel. SEC Zusätzliche Fantasie liefert das Thema künstliche Intelligenz. Check Point integriert inzwischen OpenAIs Daybreak-Cybermodelle in seine Sicherheitsplattform, um Schwachstellen automatisiert zu erkennen, zu validieren und zu beheben. Gleichzeitig musste der Konzern in der Vorwoche auf zwei aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken in eigenen Produkten reagieren, darunter eine Zero-Day-Schwachstelle im Security Management. Patches stehen inzwischen zur Verfügung. Für einen Cybersecurity-Spezialisten ist dies zwar kein angenehmer Begleitumstand, ändert aber zunächst nichts an der strukturell steigenden Nachfrage nach IT-Sicherheit. **Aufgepasst:** Gerade im SaaS-Sektor zeigt sich aktuell, wie schnell aus hochgelobten Wachstumsstories problematische Investments werden können. Welche Titel dabei besonders kritisch zu sehen sind, beleuchten wir im Report [The Unlucky Seven](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-saas/) etwas ausführlicher. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Noch ist das aufsteigende Dreieck nicht vom Tisch. Entscheidend ist jetzt, dass die Käufer den Bereich um 126,75 US$ verteidigen und anschließend einen weiteren Angriff auf 138,18 US$ starten. Gelingt dort endlich der nachhaltige Ausbruch, wäre die mehrmonatige Bodenbildung bestätigt und zunächst der Widerstandscluster zwischen 142,44 und 148,71 US$ erreichbar. Oberhalb dieser Zone würde sich das Chartbild nochmals deutlich aufhellen und mit 170,86 US$ bereits das nächste größere Ziel auf die Agenda rücken. Fällt die Aktie dagegen nachhaltig unter 126,75 US$, würde die bullische Dreiecksstruktur zunehmend an Qualität verlieren. Entscheidend wäre anschließend die Unterstützung bei 118,59 US$. Ein Bruch dieser Marke würde die Bodenbildungsambitionen vorerst deutlich relativieren und einen neuerlichen Rücklauf bis 107,59 US$ wahrscheinlich machen. Entsprechend bleibt die Ausgangslage spannend: Oberhalb von 138,18 US$ winkt der Befreiungsschlag, unter 118,59 US$ droht dagegen die Fortsetzung der übergeordneten Korrektur. Die Check Point Software-Aktie arbeitet seit Monaten an einer Bodenbildung, doch die Marke von 138,18 US$ erweist sich bislang als hartnäckiger Deckel. Solange 126,75 US$ hält, bleibt ein weiterer Ausbruchsversuch mein bevorzugtes Szenario. Erst über 138,18 US$ wäre der Weg über 142,44 bis 148,71 US$ frei. Fällt dagegen 118,59 US$, dürfte mit 107,59 US$ erneut die Unterseite dominieren. **Mein Tipp:** Wer vermeiden will, dass KI zum Problem fürs eigene Depot wird, sollte einen genauen Blick auf diese [7 Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-saas/) werfen. ## ℹ️ Check Point Software in Kürze - Check Point Software Technologies (WKN: 901638, ISIN: IL0010824113) ist ein israelischer Cybersecurity-Konzern und entwickelt Sicherheitslösungen für Netzwerke, Cloud-Infrastrukturen, Endgeräte und Unternehmensanwendungen. - Ein zunehmend wichtiger Schwerpunkt liegt auf KI-gestützter Cyberabwehr und automatisierter Erkennung sowie Behebung von Sicherheitsrisiken. - Im zweiten Quartal 2026 erzielte Check Point einen Umsatz von 674 Millionen US$ und Security-Subscription-Erlöse von 333 Millionen US$. - Bei rund 102,1 Millionen ausstehenden Aktien und einem aktuellen Kurs von 130,70 US$ liegt die Marktkapitalisierung bei etwa 13,35 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Check Point Software, Check Point Software-Aktie --- ### [Nvidia-Aktie trotzt dem Markt – dieser Milliarden-Hammer steckt dahinter](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-trotzt-dem-markt-dieser-milliarden-hammer-steckt-dahinter/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Nvidia fällt heute ziemlich deutlich aus dem schwachen Gesamtmarkt heraus. Während S&P 500 und Nasdaq zeitweise im Minus liegen, konnte die Aktie am Morgen knapp +3% zulegen. Dahinter steckt diesmal keine neue Chip-Ankündigung, sondern eine Zahl, die selbst für Nvidia ziemlich groß ist. Der Konzern stockt sein Aktienrückkaufprogramm um weitere 150 Milliarden US$ auf und kann damit bis zum Geschäftsjahr 2028 noch Aktien für insgesamt 235 Milliarden US$ zurückkaufen. ## 235 Milliarden US$ für eigene Aktien Mit der neuen Freigabe legt Nvidia beim Rückkauf noch einmal ordentlich nach. Die zusätzlichen 150 Milliarden US$ sind laut Reuters die größte jemals beschlossene Aufstockung eines Aktienrückkaufprogramms. Zusammen mit dem noch nicht ausgeschöpften Teil der bisherigen Programme stehen Nvidia nun bis zu 235 Milliarden US$ zur Verfügung. Für die Aktie ist das aus zwei Gründen interessant. Zum einen tritt Nvidia damit selbst über längere Zeit als Käufer am Markt auf. Werden Aktien anschließend eingezogen, verteilt sich der Gewinn außerdem auf weniger ausstehende Aktien, was den Gewinn je Aktie stützen kann. Fast noch wichtiger ist aber die Botschaft dahinter. Nvidia steckt gleichzeitig enorme Summen in neue Chips, Rechenzentren und Beteiligungen an KI-Unternehmen und hat trotzdem genug finanziellen Spielraum für einen Rückkauf dieser Größenordnung. Jensen Huang verweist selbst auf die starke Cash-Generierung und darauf, dass Nvidia weiterhin mit einem langfristigen Wachstumsschub durch KI und beschleunigtes Computing rechnet. Mizuho-Stratege Jordan Klein sieht darin ebenfalls ein klares Signal. Aus seiner Sicht zeigt der Schritt, dass Nvidia die eigene Aktie trotz des starken Laufs weiterhin als attraktiv ansieht und gleichzeitig wieder stärker Kapital an die Aktionäre zurückgeben will. Du suchst noch nach starken Aktienideen für den Jahresendspurt? In unserem kostenlosen Report zeigen wir drei Trend-Aktien, die wir für das vierte Quartal besonders im Blick haben: [Gratis-Report zum Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die KI-Story liefert weiter genug Geld dafür So ein Programm funktioniert am Ende nur, wenn auch das Geschäft genügend Cash abwirft. Da liegt bei Nvidia aktuell der große Unterschied zu vielen anderen Unternehmen aus dem KI-Bereich. Der Konzern hatte zuletzt für das Geschäftsjahr 2028 ein Umsatzwachstum von rund 70% in Aussicht gestellt. Damit hat Nvidia einen Teil der Sorgen wieder eingefangen, dass die hohen KI-Investitionen der großen Tech-Konzerne langsam ihren Höhepunkt erreichen könnten. Die Nachfrage nach Rechenleistung für Training und Inference bleibt bislang hoch. Gleichzeitig schauen Anleger inzwischen aber deutlich genauer darauf, wie viel Geld insgesamt in die KI-Infrastruktur fließt. Am Anleihemarkt werden Investoren bei neuen Schulden der großen KI-Unternehmen bereits vorsichtiger, weil die Ausgaben für Rechenzentren und Chips immer weiter steigen. Nvidia selbst sitzt dabei allerdings auf der anderen Seite der Rechnung und verdient an einem großen Teil dieser Investitionen mit. Deshalb kommt der Rückkauf heute so gut an. Während der Markt über hohe Renditen, teure KI-Investitionen und die weitere Entwicklung der Konjunktur diskutiert, zeigt Nvidia, dass im eigenen Geschäft weiterhin sehr viel Geld hängen bleibt. Nvidia zeigt heute Stärke, obwohl der Rest des Marktes eher schwächelt. Der Grund dafür ist ziemlich greifbar. Ein Rückkaufprogramm mit noch 235 Milliarden US$ Volumen nimmt der Aktie nicht nur Angebot vom Markt, sondern zeigt vor allem, wie viel finanziellen Spielraum Nvidia inzwischen hat. Für die nächsten Monate bleibt die KI-Nachfrage trotzdem der größere Hebel. Solange die großen Cloud-Anbieter ihre Rechenzentren weiter ausbauen und Nvidia die hohen Wachstumserwartungen erfüllt, kann der Rückkauf zusätzlich unterstützen. Sollte bei den KI-Ausgaben irgendwann deutlich mehr Zurückhaltung reinkommen, werden auch 235 Milliarden US$ das nicht komplett auffangen. Heute reicht die Meldung aber erstmal aus, damit Nvidia gegen einen schwachen Markt läuft. **Echte Top-Rendite:** Mit [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) bekommst Du Zugang zu starken Börsenideen und konkreten Aktienchancen, wenn es darauf ankommt. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,54 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Preis, Nvidia-Prognose, Nvidia-Rallye --- ### [PayPal-Aktie gibt wieder nach – was bleibt vom Kurssprung?](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-gibt-wieder-nach-was-bleibt-vom-kurssprung/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei PayPal ist nach dem kräftigen Anstieg vom Freitag schon wieder etwas Ruhe eingekehrt. Die Aktie gibt heute einen Teil der Gewinne ab, nachdem zuvor neue Übernahmegerüchte für einen Sprung von rund +5% gesorgt hatten. Ganz vom Tisch ist die Story damit nicht, viel greifbarer ist aber eine andere Meldung. PayPal bekommt über Metas neuen KI-Agenten Muse Zugang zu einem Bereich, der beim Online-Shopping in den kommenden Jahren deutlich größer werden könnte. ## Die Übernahmegerüchte sorgen nur kurz für Euphorie Am Freitag machte ein Bericht von Betaville die Runde, wonach ein bislang nicht genanntes US-Techunternehmen von der Westküste über eine Übernahme von PayPal nachdenken soll. Mehr als Marktgerüchte sind das bisher allerdings nicht. Es gibt weder einen genannten Käufer noch ein bestätigtes Angebot. Trotzdem reichte die Meldung aus, um die Aktie zeitweise rund +5% nach oben zu schicken. Ganz aus der Luft kommt die Fantasie nicht. Erst im Sommer hatten Stripe und Advent International über einen Kauf von PayPal gesprochen. Damals stand ein Angebot von rund 60,50 US$ je Aktie beziehungsweise etwa 53 Milliarden US$ im Raum. Die Gespräche liefen letztlich ins Leere, weil PayPal die Bewertung offenbar als zu niedrig ansah. Dass der Kurs heute wieder etwas zurückkommt, passt deshalb ganz gut. Am Freitag wurde erst einmal die Hoffnung auf einen neuen Bieter gespielt. Solange daraus aber kein konkretes Angebot wird, bleibt eben viel Spekulation drin. **Welche Aktien könnten Anleger 2026 besonders stark belohnen?** Zehn spannende Kandidaten findest Du in unserem kostenlosen Report: [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). ## PayPal landet direkt in Metas neuem KI-Shopping Deutlich greifbarer ist die Zusammenarbeit mit Meta. Auf der Connect hat Meta PayPal als Zahlungsanbieter für Muse angekündigt. Der neue KI-Agent soll Produkte suchen, vergleichen und später auch Käufe direkt abwickeln können. PayPal sitzt damit an einer ziemlich wichtigen Stelle, nämlich genau dort, wo aus einer Produktempfehlung am Ende eine Zahlung wird. Das passt auch zu dem, woran PayPal selbst gerade arbeitet. Mit WebMCP will das Unternehmen Händler so aufstellen, dass KI-Assistenten Produkte auf deren Webseiten leichter finden, durch Shops navigieren und den Kunden anschließend zum Checkout führen können. PayPal versucht also nicht nur bei Muse mitzulaufen, sondern baut seine Infrastruktur allgemein für sogenanntes Agentic Commerce um. Ob daraus schon kurzfristig riesige Umsätze entstehen, muss sich erst zeigen. Der größere Punkt ist eher, dass PayPal beim nächsten möglichen Wandel im E-Commerce früh mit am Tisch sitzt. Wenn Nutzer künftig häufiger direkt über KI-Agenten einkaufen, wird die Zahlungsabwicklung wieder zu einem ziemlich wertvollen Platz in der Kette. Die heutige Korrektur nimmt erstmal einen Teil der Übernahmefantasie vom Freitag wieder raus. Das ist nach einem Sprung auf Basis eines unbestätigten Gerüchts auch nicht besonders überraschend. Interessanter ist aus meiner Sicht die Meta-Story. PayPal bekommt über Muse einen direkten Platz im KI-Shopping und arbeitet parallel selbst daran, Händler für genau diese Entwicklung fit zu machen. Das kann in den kommenden Jahren deutlich wichtiger werden als die kurzfristige Frage, ob ein neuer Käufer auftaucht. Kurzfristig bleibt die Aktie trotzdem anfällig für jede neue Meldung rund um mögliche Übernahmen. **Tipp**: Du willst Unternehmen kennenlernen, die bereits heute KI-Gewinner sind? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 420 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist Mitglied im S&P 500 und rund 46,29 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** PayPal, PayPal-Aktie, PayPal-Kurs --- ### [SpaceX-Aktie: Starship schafft den Durchbruch – was jetzt folgt](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-starship-schafft-den-durchbruch-was-jetzt-folgt/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Starship hat heute erstmals die Erdumlaufbahn erreicht und dabei direkt 26 Starlink-V3-Satelliten ausgesetzt. Für das Unternehmen ist das deutlich mehr als nur der nächste erfolgreiche Testflug. Starship hängt inzwischen an fast allen großen Wachstumsplänen von SpaceX, vom weiteren Ausbau von Starlink bis hin zu den langfristigen Plänen rund um KI-Rechenzentren im All. ## Starship erreicht erstmals den Orbit Der 14. Testflug war für SpaceX ein ziemlich wichtiger Schritt. Starship schaffte es erstmals in die Erdumlaufbahn und setzte dort 26 Starlink-V3-Satelliten aus. Die Mission soll anschließend nach mehreren Erdumrundungen mit einer kontrollierten Wasserung im Pazifik enden. Die Verbindung mit Starlink macht den Flug so wichtig. Die V3-Satelliten sind deutlich größer und leistungsfähiger als die bisherigen Generationen und sollen langfristig deutlich mehr Datenkapazität liefern. Starship kann wesentlich mehr dieser Satelliten auf einmal transportieren als Falcon 9 und darauf baut SpaceX beim nächsten Ausbau der Konstellation. Damit wird langsam auch klar, warum SpaceX seit Jahren so viel Geld in Starship steckt. Mehr als 15 Milliarden US$ sind inzwischen in das Programm geflossen. Solange Starship nur getestet wird, ist das vor allem teuer. Sobald die Rakete aber regelmäßig große Mengen an Starlink-Satelliten in den Orbit bringen kann, verändert sich die Rechnung deutlich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Starlink soll längst nicht das Ende sein SpaceX baut das Unternehmen inzwischen deutlich breiter auf als früher. Starlink bleibt der große Umsatzbringer, gleichzeitig fließt aber immer mehr Geld in KI-Infrastruktur. Bei den ersten Quartalszahlen als börsennotiertes Unternehmen stieg der Umsatz um 92%, getragen vor allem von Starlink und dem KI-Geschäft. Gleichzeitig sorgten die hohen Investitionen in Rechenzentren und Nvidia-Chips bei Anlegern für Sorgen. SpaceX verfügte im zweiten Quartal bereits über rund 1,4 Gigawatt KI-Rechenleistung und will diese Kapazität bis 2027 auf etwa 10 Gigawatt hochfahren. Langfristig geht die Idee sogar noch weiter. Musk will Rechenzentren in den Orbit bringen, wo Solarenergie praktisch dauerhaft zur Verfügung steht und ein Teil der Kühlprobleme klassischer Rechenzentren wegfallen könnte. Dafür müsste allerdings Starship günstig und sehr häufig fliegen können. Deshalb hängt an jedem Starship-Test inzwischen deutlich mehr als nur die Raumfahrtstory. Je zuverlässiger und günstiger das System wird, desto realistischer werden auch Projekte, die bisher noch ziemlich futuristisch klingen. ## Analysten sehen weiterhin viel Potenzial Auch bei den Analysten bleibt der Blick trotz der hohen Investitionen überwiegend positiv. Morgan Stanley hält an einem Kursziel von 300 US$ fest. Bernstein sieht 248 US$, Goldman Sachs 220 US$ und Evercore ISI 230 US$. MoffettNathanson ist mit 142 US$ deutlich vorsichtiger. Der große Unterschied bei den Kurszielen zeigt ziemlich gut, worum es bei SpaceX gerade geht. Starlink liefert bereits ein wachsendes Geschäft, Starship, KI und mögliche Rechenzentren im All müssen dagegen erst noch beweisen, wie groß daraus tatsächlich ein profitables Geschäft werden kann. Der heutige Starship-Flug nimmt zumindest bei einem Punkt etwas Risiko raus. SpaceX hat gezeigt, dass das neue System erstmals tatsächlich in den Orbit kommt und dabei Starlink-V3-Satelliten aussetzen kann. Damit ist ein wichtiger Teil der langfristigen Strategie nicht mehr nur Theorie. Für SpaceX war der heutige Flug ein ziemlich großer Schritt. Starship hat erstmals den Orbit erreicht und direkt die neue Starlink-Generation ausgesetzt. Damit kommt das Unternehmen seinem Ziel näher, deutlich mehr Satelliten pro Flug ins All zu bringen und die Kosten pro transportiertem Kilogramm weiter zu drücken. Für Starlink ist das wichtig, aber langfristig hängt noch deutlich mehr daran. Auch die Pläne rund um KI-Rechenzentren im All funktionieren nur, wenn Starship irgendwann häufig, zuverlässig und günstig fliegen kann. Der heutige Erfolg löst diese Aufgabe noch nicht komplett, bringt SpaceX auf diesem Weg aber einen ziemlich großen Schritt weiter. Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=SpaceX&stockidentifier=symbol%3ASPCX&stockmarket=NASDAQ&category_error=not_found) bleibt Du immer über spannende Aktien wie SpaceX informiert. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,95 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose --- ### [Rheinmetall-Aktie: Unterstützung gebrochen – droht jetzt der nächste Rutsch?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-unterstuetzung-gebrochen-droht-jetzt-der-naechste-rutsch/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Rheinmetall hat sich das Chartbild zuletzt noch einmal verschlechtert. Die Aktie ist unter die Marke von 1.000 € gefallen und hat damit einen Bereich verloren, an dem sich der Kurs zuvor mehrfach stabilisieren konnte. Aktuell notiert Rheinmetall nur noch knapp über 970 €. Damit rückt das Tief aus dem Juni bei rund 900 € wieder deutlich näher. ## Unter 1.000 € wird das Bild erstmal schwächer Die Marke um 1.000 € hatte den Kurs in den vergangenen Wochen immer wieder aufgefangen. Mit dem Rückfall darunter ist diese Unterstützung nun erst einmal gebrochen und die laufende Korrektur setzt sich weiter fort. Kurzfristig hält sich Rheinmetall noch im Bereich um 970 €, im größeren Chart liegt darunter aber kaum eine ähnlich klare Unterstützungszone. Damit wird das Tief aus dem Juni bei rund 900 € zur nächsten größeren Anlaufstelle, sollte der Verkaufsdruck anhalten. Von aktuell knapp 980 € wäre das noch einmal ein Rückgang von gut -8%. Die Zone ist auch deshalb relevant, weil Rheinmetall dort im Juni bereits deutlich nach oben gedreht hatte. Kommt der Kurs tatsächlich noch einmal bis in diesen Bereich zurück und wird erneut aufgefangen, könnte sich dort wieder eine größere Bodenbildung entwickeln. Nach oben müsste Rheinmetall dagegen zunächst die 1.000-€-Marke zurückholen. Erst dann würde sich das kurzfristige Bild wieder etwas beruhigen. Darüber wartet bereits rund um 1.020 € die nächste Zone, an der die Aktie zuletzt mehrfach hängen geblieben ist. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Rheinmetall-Aktie ## Der größere Widerstand liegt deutlich höher Selbst bei einer Erholung wäre der Weg nach oben damit noch ein gutes Stück Arbeit. Im Volumenprofil liegt der Point of Control bei rund 1.169 €. Dort wurde im betrachteten Zeitraum mit Abstand am meisten gehandelt und entsprechend viel Volumen hat sich in diesem Bereich aufgebaut. Rund um 1.160 bis 1.170 € hatte die Aktie außerdem schon mehrfach Schwierigkeiten, weiter nach oben zu kommen. Sollte Rheinmetall irgendwann wieder eine größere Erholung starten, wäre das deshalb eine Zone, an der erneut mehr Verkaufsinteresse aufkommen könnte. Aktuell ist dieser Bereich aber noch ziemlich weit entfernt. Nach dem Bruch der 1.000 € geht es zunächst darum, ob sich der Kurs überhaupt oberhalb von 970 € fangen kann oder ob die Bewegung weiter in Richtung des Juni-Tiefs läuft. ## Analysten sehen trotzdem deutlich höhere Kurse Auch bei den Analysten bleibt die Stimmung ziemlich positiv. Berenberg bestätigte zuletzt ein Kursziel von 1.600 €, während Bernstein mit 1.900 € noch deutlich höher liegt. Damit liegen beide Ziele weit über dem aktuellen Kurs. Kurzfristig hilft so ein Kursziel der Aktie natürlich wenig, wenn sie weiterhin an 1.020 € hängen bleibt. Es zeigt aber, dass die großen Häuser die längerfristige Wachstumsstory trotz der deutlichen Korrektur bisher nicht abgeschrieben haben. ## Wo die nächste größere Bewegung starten könnte Mit dem Bruch der 1.000 € hat Rheinmetall eine wichtige Unterstützung verloren und das Chartbild ist kurzfristig erstmal schwächer geworden. Hält sich der Verkaufsdruck, liegt mit dem Juni-Tief um 900 € die nächste größere Zone nur noch gut -8% tiefer. Dort hatte die Aktie bereits einmal kräftig nach oben gedreht. Nach oben müsste dagegen zunächst die 1.000 € zurückerobert werden, bevor eine größere Erholung wieder realistischer wird. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 45,80 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose --- ### [Ballard Power-Aktie versucht sich an Stabilisierung](https://www.sharedeals.de/ballard-power-aktie-versucht-sich-an-stabilisierung/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Ballard Power-Aktie zeigen sich nach dem massiven Abverkauf erste Stabilisierungsversuche. In meiner [Analyse von Anfang September](https://www.sharedeals.de/ballard-power-aktie-nach-67-war-das-noch-nicht-alles/) hatte ich nach dem Bruch von 2,22 US$ zunächst einen Rücklauf über 2,08 US$ bis in die Unterstützungszone um 1,90 US$ präferiert. Dieses Szenario wurde inzwischen nahezu punktgenau abgearbeitet und mit aktuell 2,09 US$ behauptet sich der Titel wieder knapp oberhalb der psychologisch wichtigen 2-US$-Marke. Ob daraus bereits ein tragfähiger Boden entsteht, muss sich allerdings erst noch zeigen. ## GeoPura ist jetzt Teil von Ballard Unter dem Punkt [„GeoPura bringt ein neues Geschäft zu Ballard“](https://www.sharedeals.de/ballard-power-aktie-nach-jahren-der-krise-dreht-sich-das-bild/) ordnete mein Kollege Louis Blümlein vor rund drei Wochen die strategische Bedeutung der Übernahme ein. Mittlerweile ist der Deal abgeschlossen: Für zunächst 275 Millionen GBP übernimmt Ballard den britischen Anbieter wasserstoffbasierter Stromversorgung und erweitert damit sein bisheriges Brennstoffzellengeschäft um ein Energy-as-a-Service-Modell. Finanziert wurde die Transaktion mit 82,5 Millionen GBP in bar sowie knapp 50 Millionen neu ausgegebenen Ballard-Aktien, womit zugleich eine spürbare Verwässerung für bestehende Aktionäre einhergeht. Auch operativ zeigen sich Fortschritte. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +15% auf 20,6 Millionen US$, während sich die Bruttomarge von -8 auf +20% verbesserte. Gleichzeitig sanken die operativen Kosten um -34% und der bereinigte EBITDA-Verlust verringerte sich von -30,6 auf -9,8 Millionen US$. Besonders wichtig bleibt der Auftragseingang: Mit 64 Millionen US$ erhöhte sich der Auftragsbestand zum Quartalsende auf 156,6 Millionen US$. Profitabel arbeitet Ballard damit zwar weiterhin nicht, die Richtung bei Margen und Kosten stimmt zuletzt jedoch erstmals wieder deutlich besser. **Apropos:** Welche Unternehmen langfristig vom Umbau der globalen Energieversorgung profitieren könnten, zeigt [unser kostenloser Report „Energiekrise als Börsenchance“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-energie/). ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt favorisierte Rücklauf in Richtung 1,90 US$ wurde nahezu vollständig abgearbeitet und genau dort versucht sich die Ballard Power-Aktie nun an einer Stabilisierung. Solange der Bereich zwischen rund 1,90 und 2 US$ verteidigt wird, erscheint ein technischer Konter zunehmend möglich. Für ein erstes belastbares Kaufsignal müssten die Käufer anschließend allerdings die Widerstandszone zwischen 2,51 und 2,64 US$ zurückerobern. Gelingt dieser Befreiungsschlag, dürfte zunächst 3,57 US$ wieder in den Fokus rücken. Darüber wartet bei 3,85 US$ bereits die nächste Hürde. Noch ist der Boden allerdings keineswegs bestätigt. Fällt die Aktie nachhaltig unter 1,90 US$ und anschließend auch unter 1,74 US$, wäre der aktuelle Stabilisierungsversuch gescheitert. In diesem Fall würde sich das übergeordnete Chartbild erneut deutlich eintrüben und langfristig sogar das Mehrjahrestief bei 1,07 US$ wieder auf die Agenda rücken. Genau deshalb bleibt die 2-US$-Region aktuell die zentrale Entscheidungszone. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Ballard Power. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Die Ballard Power-Aktie hat das zuletzt favorisierte Korrekturziel um 1,90 US$ nahezu punktgenau erreicht und versucht sich nun an einer Bodenbildung. Solange die Region um 2 US$ hält, sehe ich Chancen auf einen technischen Konter. Wirklich überzeugend wird dieser allerdings erst oberhalb von 2,51 beziehungsweise 2,64 US$. Unter 1,74 US$ würde dagegen erneut erhebliches Abwärtspotenzial bis in Richtung 1,07 US$ entstehen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Ballard Power in Kürze - Ballard Power Systems (WKN: A0RENB) ist ein kanadischer Hersteller von Brennstoffzellen mit Sitz in Burnaby bei Vancouver. - Kerngeschäftsfeld ist die Entwicklung und Herstellung von Brennstoffzellen für den Einsatz in Fahrzeugen. - Die Wasserstoffantriebe der Kanadier kommen in Bussen, Zügen, Schiffen, Gabelstaplern und Baumaschinen zur Anwendung. - Darüber hinaus produziert Ballard Power Notstromversorgungsmodule, die etwa in Mobilfunkbasisstationen zum Einsatz kommen. - Nach Abschluss der GeoPura-Übernahme sind rund 352 Millionen Ballard-Aktien ausstehend. Beim aktuellen Kurs von rund 2,09 US$ ergibt sich damit eine Marktkapitalisierung von etwa 735 Millionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Ballard Power, Ballard Power-Aktie, Ballard Power-Analyse --- ### [American Express Platinum Card: Luxus oder gutes Investment?](https://www.sharedeals.de/american-express-platinum-card-luxus-oder-gutes-investment/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Wer häufig reist, gern gut essen geht und seine Ausgaben bewusst steuert, kann aus der American Express Platinum Card viel herausholen. Ob die Vorteile das Jahresentgelt von 720 Euro tatsächlich rechtfertigen, liest du hier. ## **Was du für 720 Euro Jahresentgelt bekommst** Die [American Express Platinum Card](https://www.financeads.net/tc.php?t=86518C140129692T) kostet 720 Euro pro Jahr. Das ist kein Betrag, den du allein für Metalldesign und Prestige zahlen solltest. Es kommt darauf an, was du persönlich aus der Karte herausholst. American Express® beziffert den **möglichen Jahresgegenwert auf bis zu 2.280 Euro.** Dieser Wert setzt voraus, dass du die Leistungen umfassend und passend zu deinem Alltag in Anspruch nimmst. Diese vier jährlichen Guthaben sind dafür deine direktesten Hebel: - **200 Euro Online-Reiseguthaben** für Flüge, Hotels und Mietwagen - **150 Euro Restaurantguthaben** bei weltweit über 2.000 Restaurants, davon rund 200 in Deutschland - **200 Euro SIXT ride Fahrtguthaben** für Chauffeur- und Limousinenservices weltweit - **100 Euro LODENFREY Shoppingguthaben,** online oder im Münchner Store einlösbar Zusammen ergeben diese Guthaben 650 Euro. Damit ist **ein großer Teil des Jahresentgelts bereits abgedeckt** – vorausgesetzt, du aktivierst die Guthaben rechtzeitig und beachtest die jeweiligen Fristen und Partnerbedingungen.\* **[Platinum Card beantragen](https://www.financeads.net/tc.php?t=86518C140129692T)** ## **Für Reisen, die zu deinem Alltag passen** Du bist regelmäßig unterwegs – für Termine, Wochenendtrips oder längere Reisen? Dann können **die Reiseleistungen besonders relevant** für dich sein. Das Online-Reiseguthaben kannst du über American Express Reisen **für Flüge, Hotels oder Mietwagen einsetzen.** Wenn du deine Reisen selbst planst, solltest du vor der Buchung prüfen, welche Angebote an der jeweiligen Destination verfügbar sind. So organisierst du Reise, Unterkunft und Mobilität gezielt. Ein Vorteil, der auf Reisen unmittelbar spürbar wird, ist der Lounge-Zugang. Über die American Express Global Lounge Collection erhältst du **Zugang zu mehr als 1.550 Flughafen-Lounges weltweit,** auch mit einem Economy-Ticket. Dazu gehört unter anderem der enthaltene Priority Pass™. Statt zwischen zwei Terminen im Terminal nach einem ruhigen Platz zu suchen, kannst du in vielen Lounges arbeiten, bei einem Kaffee entspannen und kostenlose Snacks und Getränke genießen. In viele teilnehmende Lounges darfst du außerdem eine Begleitperson mitnehmen. Da im Jahresentgelt auch eine Platinum Card Zusatzkarte enthalten ist, erweitert sich dieser Vorteil: Je nach Lounge und den dort geltenden Gastregelungen können so **bis zu vier Personen gemeinsam entspannen.** Bitte prüfe vor deinem Besuch die jeweiligen Bedingungen zum Lounge-Zugang und zu den geltenden Gastregelungen.\* Eine Airport Lounge schafft Raum zum Arbeiten, Abschalten oder Planen – unabhängig von der gebuchten Reiseklasse. Copyright: American Express ## **Diese Reiseversicherungen sind inklusive** **Zum Leistungspaket der American Express Platinum Card gehört ein umfassender Reiseschutz:** Dazu zählen unter anderem die Auslandsreisekranken-, Reiserücktritts-, Reiseabbruch- und Gepäckversicherung sowie eine Unfall- und Reise-Komfortversicherung.\* Zu den weiteren Versicherungsleistungen für Reisende zählen beispielsweise der Vollkasko- und Haftpflichtschutz für Mietwagen sowie der europaweite Kfz-Schutzbrief für privat genutzte Fahrzeuge. Der Kfz-Schutzbrief gilt nicht für Miet- oder Leasingfahrzeuge. Schäden an gemieteten Gegenständen sind zudem nicht über die Reise-Privathaftpflichtversicherung abgesichert.\* Gerade bei spontanen Trips oder mehreren Reisen im Jahr sind **die Mietwagen- und Reiserücktrittsversicherung besonders praktisch**. Sie können den Bedarf an separaten Policen oder zusätzlichen Versicherungsoptionen bei der Buchung reduzieren oder teilweise ganz ersetzen. Ganz ohne Blick ins Kleingedruckte geht es trotzdem nicht. Verlass dich nicht allein auf die Leistungsübersicht, sondern **prüfe vor der Buchung die konkreten Versicherungsbedingungen.\*** Zahlungsweg, Reisedauer, Deckungssummen, Selbstbeteiligungen und Ausschlüsse können im Einzelfall entscheidend sein. Bewahre die Belege zu relevanten Kartenzahlungen gut nachvollziehbar auf. ## **So nutzt du die Platinum Card mit System** Die [Platinum Card von American Express](https://www.financeads.net/tc.php?t=86518C140129692T) rechnet sich für dich vor allem dann, wenn du ihre Leistungen nicht dem Zufall überlässt. **So behältst du deine Vorteile einfach im Blick:** - **Aktiviere Guthaben** und setze dir **Erinnerungen für die Ablaufdaten.** - Checke vor jeder Reise deine **Lounge-, Versicherungs-, Hotel- und Mietwagenvorteile.** - **Prüfe regelmäßig Amex Offers und dein Membership Rewards® Konto**, um verfügbare Angebote und gesammelte Punkte im Blick zu behalten. **Das digitale Vorteilsprogramm Amex Offers** ist besonders praktisch, falls du ohnehin bei teilnehmenden Partnern einkaufst oder buchst. So kannst du verfügbare Angebote gezielt nutzen. **Deine gesammelten Membership Rewards Punkte verdienen ebenfalls eine Strategie.** Statt sie direkt bei der ersten Gelegenheit einzulösen, lohnt sich ein Vergleich: Je nach Reiseplan kann die Übertragung zu einem Partnerprogramm attraktiver sein als eine direkte Verrechnung. ## **Für wen sich die Platinum Card auszahlen kann** Die Platinum Card passt vor allem zu **Menschen, für die flexible Mobilität zum Alltag gehört.** Nimmst du die Leistungen der Platinum Card regelmäßig in Anspruch, etwa Reiseleistungen oder Versicherungen**, kann ihr individueller Gegenwert das Jahresentgelt übersteigen.** Auch wenn du seltener reist, aber Restaurants und Fahrdienste konsequent nutzt, kann sich die Karte für dich lohnen. Der [Vorteilsrechner](https://www.financeads.net/tc.php?t=86518C140129692T) auf der American Express Webseite hilft dir dabei, die Leistungen mit deinem **persönlichen Nutzungsverhalten** abzugleichen. 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Nach dem Allzeithoch Ende August bei rund 290 € korrigierte sie wieder und notiert am Montag aktuell bei 277,50 €. Hier stellt sich die Frage: Reicht die Kraft für neue Kurshöhen? ## Erneuter Konzernumbau beginnt Bei Siemens gehört ein konsequenter Konzernumbau seit Jahren zum Erfolgsmodell. Das Unternehmen hat sich in der Vergangenheit immer wieder von Geschäftsbereichen getrennt, die nicht mehr zum strategischen Kern passten, und gleichzeitig neue Wachstumsfelder erschlossen. Beispiele hierfür sind Infineon, Siemens Energy und Siemens Healthineers. Ab dem 1. Oktober soll nun die nächste Phase beginnen. Die neue Strategie trägt den Namen „One Tech Company“. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens&stockidentifier=symbol%3ASIE&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ziele der „One Tech Company“-Strategie Mit der neuen Strategie will Siemens den Konzern technologisch und organisatorisch neu ausrichten. Im Mittelpunkt steht der Wandel vom klassischen Industriekonzern hin zu einem integrierten Software- und Technologieanbieter für die Fabrik der Zukunft. Eine zentrale Rolle spielt dabei das industrielle Metaverse. Besonders dynamisch soll sich das margenstarke Digitalgeschäft entwickeln. Der Umsatz in diesem Bereich soll sich bis 2030 verdoppeln. Das entspräche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von rund 15%. Auf Konzernebene soll sich gleichzeitig die Profitabilität weiter verbessern. Der Gewinn je Aktie soll langfristig im hohen einstelligen Prozentbereich pro Jahr wachsen. ## Organisatorischer Umbau Der Wandel betrifft nicht nur die Geschäftsfelder, sondern auch die interne Organisation. Vor allem die Managementstrukturen sollen deutlich schlanker und flexibler werden. Zahlreiche Führungsebenen könnten wegfallen beziehungsweise neu geordnet werden. Ein umfassender Personalabbau ist dagegen nicht vorgesehen. Damit will Siemens schneller auf technologische Veränderungen reagieren und Entscheidungswege verkürzen. ## Gewinnprognose angehoben Für zusätzlichen Rückenwind sorgt die operative Entwicklung. Das dritte Quartal fiel besonders stark aus. Der Gewinn nach Steuern stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16% auf 2,58 Milliarden €. Auch das vierte Quartal dürfte von der positiven Entwicklung profitieren. Entsprechend wurde die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Der Gewinn je Aktie soll nun bei 11,20 bis 11,50 € liegen. Zuvor hatte Siemens lediglich 10,70 bis 11,10 € erwartet. ## Bewertung Siemens hat in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass ein strategischer Wandel nicht nur zu einem neuen Geschäftsmodell, sondern auch zu einer höheren Rentabilität führen kann. Genau daran knüpft die neue „One Tech Company“-Strategie an. Das margenstarke Software- und Digitalgeschäft soll deutlich schneller wachsen als der Konzern insgesamt. Gleichzeitig soll die operative Profitabilität weiter steigen. Sollten diese Ziele erreicht werden, dürfte sich dies auch positiv auf den Gewinn je Aktie auswirken. Eine steigende Ertragskraft schafft wiederum Spielraum für höhere Dividenden. Zusätzliche Liquidität könnte durch den weiteren Abbau der Beteiligung an Siemens Healthineers entstehen. Auch ein weiterer Rückzug aus der Beteiligung an Siemens Energy ist langfristig nicht auszuschließen. Damit verfügt Siemens neben dem operativen Wachstum auch über strategische Optionen auf der Kapitalseite. Kursschwankungen wie zuletzt sind auf dem aktuellen Kursniveau nichts Ungewöhnliches. Entscheidend ist die mittelfristige Kursperspektive. Hier bin ich weiterhin zuversichtlich. Aus meiner Sicht sind neue Höchstkurse und auch ein Anstieg über die Marke von 300 € realistisch. Siemens gehört im industriellen Technologiebereich zu den führenden Unternehmen weltweit. Gelingt es dem Konzern, das Digitalgeschäft wie geplant auszubauen und gleichzeitig die Profitabilität weiter zu steigern, ist das die Bais für steigende Kurse. **In diesem Zusammenhang erwähnenswert:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## ℹ️ Siemens SE in Kürze - Die Siemens AG (WKN: 723610) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist weltweit schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobilität, Industrie und Digitalisierung tätig. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern Niederlassungen weltweit. - Siemens ist der größte Anteilseigner bei den ausgelagerten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers. Siemens Energy dient nur noch als Finanzanlage. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt bei 211,5 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Evotec-Aktie: Wie lange noch im Abwärtsstrudel?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-wie-lange-noch-im-abwaertsstrudel/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Evotec-Aktie startet mit leichten Gewinnen in die neue Woche und notiert aktuell bei rund 2,83 €. Von einer echten Entspannung kann dennoch keine Rede sein, denn der Titel bewegt sich weiterhin nur knapp oberhalb seiner jüngsten Verlaufstiefs und der übergeordnete Abwärtstrend bleibt klar intakt. Damit rückt die Frage in den Mittelpunkt, ob sich hier zumindest eine erste Stabilisierung entwickelt oder mit 2,43 € schon bald die nächste Unterstützung getestet wird. ## Erste Hoffnungsschimmer im operativen Geschäft Unter dem Punkt [„Das Management sieht erste Fortschritte“](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-der-turnaround-bekommt-neue-nahrung/) griff mein Kollege Louis Blümlein in der Vorwoche jüngste Aussagen von Finanzchefin Claire Hinshelwood auf. Demnach entwickeln sich wichtige geschäftliche Indikatoren wieder in die richtige Richtung, während das Sparprogramm „Horizon“ planmäßig voranschreitet. Im D&PD-Basisgeschäft ohne strategische Partnerschaften legten die Nettoverkäufe im ersten Halbjahr sogar um rund +28% zu. Bis Ende 2027 will Evotec seine jährliche Kostenbasis um insgesamt 75 Millionen € reduzieren. Die Ausgangslage bleibt dennoch schwierig. Im ersten Halbjahr sank der Konzernumsatz auf 300,1 Millionen €, beim bereinigten EBITDA stand ein Verlust von -42,7 Millionen €. Besonders schwer wiegt die im Sommer drastisch reduzierte Jahresprognose: Für 2026 erwartet Evotec nur noch 570 bis 610 Millionen € Umsatz sowie ein bereinigtes EBITDA zwischen -70 und -105 Millionen €. Neue Kooperationen mit Plectonic Biotech und Fortschritte bei Just – Evotec Biologics liefern zwar wieder etwas operative Fantasie, doch der Turnaround muss sich erst noch sichtbar in den Zahlen niederschlagen. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Der Abwärtstrend bleibt eindeutig, auch wenn die Aktie zum Wochenstart zunächst leicht zulegen kann. Für eine belastbare Stabilisierung reicht das bislang nicht aus. Solange Evotec unter 3,31 € notiert, bleibt das Risiko eines erneuten Rücklaufs bestehen. Fällt anschließend auch der jüngste Tiefbereich, dürfte 2,43 € in den Fokus rücken, bevor im weiteren Verlauf sogar Kurse unter 2 € je Anteilsschein möglich werden. Für eine erste Entspannung müsste Evotec dagegen zunächst wieder über 2,95 € und anschließend 3,31 € steigen. Erst dann wäre ein größerer Erholungsversuch in Richtung 4,19 € denkbar. Darüber wartet zusätzlich die seit Jahren fallende Abwärtstrendlinie, bevor bei 5,07 € die nächste markante Hürde liegt. Solange diese Serie tieferer Hochpunkte nicht durchbrochen wird, bleiben Erholungen für mich lediglich Gegenbewegungen innerhalb eines intakten Abwärtstrends. Bei Evotec reichen erste operative Hoffnungsschimmer bislang nicht aus, um den Abwärtsstrudel an der Börse zu stoppen. Nach den neuerlichen Tiefs bleibt 2,43 € mein nächstes Ziel. Fällt auch diese Marke, drohen im größeren Bild Rücksetzer bis 1,83 beziehungsweise 1,68 €. Erst oberhalb von 3,31 € würde sich das kurzfristige Bild wieder etwas aufhellen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und knapp 504 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen, Small Caps **Schlagwörter:** Evotec, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Chartanalyse, Evotec-Prognose --- ### [Bayer-Aktie: Reicht die Kraft für den nächsten Ausbruch?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-reicht-die-kraft-fuer-den-naechsten-ausbruch/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Bayer zählt zu den größten Pharma- und Agrarchemiekonzernen der Welt und hat in dieser Woche die psychologische 50-Euro-Marke überschritten. Der Kurs nähert sich seinem Julihoch, während Analysten optimistischer werden. Wie tragfähig dieser Lauf ist, entscheidet sich jetzt an einer engen Zone. ## Rückenwind von mehreren Seiten Am Freitag schloss die Bayer-Aktie erstmals seit Wochen wieder oberhalb von 50 €. Aktuell notiert das Papier bei rund 50,50 €, nur noch rund 6% vom Julihoch bei 53,92 € entfernt. Getragen wird die Erholung von mehreren entschärften Baustellen. Im US-Glyphosatstreit rückt ein gedeckelter Sammelvergleich näher. Die vorgeschlagene Lösung sieht Zahlungen von bis zu 7,25 Milliarden US$ über maximal 21 Jahre vor. Parallel hat der Konzern eine Hybridanleihe über 2 Milliarden € mit 30 Jahren Laufzeit platziert, mit der ein Teil der juristischen Risiken abgesichert werden soll. Das nimmt spürbar Druck aus der Bilanz. Im Schnitt trauen Analysten der Aktie inzwischen rund 58 € zu, ein Potenzial von +15% zum aktuellen Kurs. Barclays geht mit einem Kursziel von 70 € und der Einstufung Overweight deutlich weiter und verweist auf sinkende Nettofinanzverschuldung sowie die starke Agrarsparte. Nicht alle sind gleich euphorisch. Berenberg bewertet die Aktie schon länger nur mit Hold. **Übrigens:** Für all jene, die neben Chemie & Co. vom KI-Boom profitieren möchten, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl aussichtsreicher Aktien. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Charttechnisch befindet sich Bayer in einer Konsolidierung zwischen zwei Zonen, nachdem der Kurs im Juni und Juli deutlich zugelegt hatte. Die obere Widerstandszone liegt zwischen 51,80 und 54,20 €, gebildet aus den jüngsten Hochs und den Hochs von 2023. Die Unterstützungszone zwischen 46,00 und 47,00 € entsteht aus den vorherigen Hochs und mehreren Tiefs. Mit dem letzten Anlaufen des Supportbereichs ist die Aktie erneut in Richtung der Hochs und damit des Widerstands gelaufen. Jetzt zeigt sich, wer im Markt das Sagen hat. Bleiben die Käufer am Drücker und hält das Momentum an, würde sich die Aufwärtsstruktur fortsetzen, und das nächste Ziel ließe sich anlaufen. Dieses liegt vom aktuellen Kurs aus rund +20% entfernt zwischen 60,80 und 62,00 €. Kommt es dagegen zu einer Abweisung, rückt erneut der Supportbereich in den Fokus. Hält dieser, ergäbe sich dort eine erneute Chance auf der Oberseite, mit den letzten Hochs und danach der oberen Widerstandszone als Zielmarken. Entscheidend ist, dass sich der Markt weiterhin über der Zone hält. An der aktuellen Schwelle heißt es abwarten, bis sich eine der beiden Seiten durchsetzt. Setzt sich der Ausbruch über die Widerstandszone nachhaltig durch, führt der Weg mit hoher Wahrscheinlichkeit bis 60,80 bis 62,00 €. Anders sieht es aus, wenn der Versuch an der Marke zwischen 51,80 und 54,20 € scheitert. Dann bleibt der Supportbereich um 46,00 bis 47,00 € die zweite Chance auf der Long-Seite, allerdings erst mit dem Bereich der letzten Hochs als erste Hürde. Entscheidend bleibt dabei, dass sich der Kurs oberhalb der Unterstützung hält. Rutscht die Aktie unter die Unterstützungszone durch, dürfte es spürbar tiefer gehen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Das Unternehmen ist im DAX gelistet. An der Börse wird es aktuell mit rund 49,6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen --- ### [Novo-Nordisk-Aktie: 12,4% gegen 9,1% – die Wende?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-124-gegen-91-die-wende/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Novo-Nordisk-Aktie notiert mit rund 253 DKK weiterhin weit unter ihren früheren Höchstständen. Ausgerechnet der bereits abgeschriebene Hoffnungsträger CagriSema liefert nun ein neues Lebenszeichen: In einer Phase-3-Studie erzielte das Medikament einen deutlich stärkeren Gewichtsverlust als Eli Lillys Tirzepatid. Der vermeintliche Sieg besitzt allerdings einen Haken. ## CagriSema schlägt den Lilly-Wirkstoff In der Studie REIMAGINE 5 verloren Patienten mit Typ-2-Diabetes unter CagriSema durchschnittlich 12,4% ihres Körpergewichts. Mit Tirzepatid waren es lediglich 9,1%. Bei der Senkung des Blutzuckers erwies sich CagriSema zudem als mindestens gleichwertig. Das einmal wöchentlich verabreichte Medikament kombiniert Semaglutid, den Wirkstoff aus Wegovy und Ozempic, mit dem Amylin-Analogon Cagrilintid. Novo Nordisk versucht damit, die Wirksamkeit seiner bestehenden Präparate zu steigern und einen potenziellen Nachfolger für Wegovy aufzubauen. Die neuen Daten sind wichtig, weil CagriSema zuvor in einem direkten Vergleich beim Gewichtsverlust hinter Lillys Zepbound geblieben war. Nun kann Novo zumindest zeigen, dass die Kombination für Diabetespatienten einen spürbaren Zusatznutzen besitzt. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Der Vergleich hat einen Haken Von einem endgültigen Sieg über Eli Lilly kann trotzdem keine Rede sein. Novo verwendete CagriSema in einer Dosierung von 1 Milligramm, während Tirzepatid lediglich mit 5 Milligramm eingesetzt wurde. Das entspricht der niedrigsten regulären Erhaltungsdosis des Lilly-Wirkstoffs. In höheren Dosierungen von 10 oder 15 Milligramm erzielt Tirzepatid üblicherweise einen stärkeren Gewichtsverlust. Genau deshalb reagierte die Novo-Aktie auf die scheinbar hervorragenden Studiendaten kaum euphorisch. Dennoch verbessern sich die Aussichten für CagriSema. In einer weiteren Phase-3-Studie verloren Erwachsene mit Adipositas unter der 1-Milligramm-Dosis durchschnittlich 21% ihres Gewichts. Die Entscheidung der US-Arzneimittelbehörde FDA wird im vierten Quartal erwartet. Bei einer Zulassung könnte die Markteinführung bereits Anfang 2027 erfolgen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Für Novo zählt mehr als der Studienrekord Wirtschaftlich muss CagriSema nicht zwingend jedes Lilly-Präparat schlagen. Der weltweite Markt für Medikamente gegen Adipositas könnte innerhalb des kommenden Jahrzehnts auf rund 100 Milliarden US$ jährlich wachsen. Genügend Raum für mehrere erfolgreiche Produkte wäre damit vorhanden. Novo benötigt vor allem eine Therapie, die sich hinsichtlich Wirksamkeit, Verträglichkeit und Dosierung klar von günstigeren Semaglutid-Produkten abheben lässt. Das wird spätestens dann wichtig, wenn nach 2030 zentrale Patente rund um Wegovy auslaufen. Die Börse bleibt skeptisch. Von 25 erfassten Analysten raten aktuell nur fünf zum Kauf, während 16 die Aktie halten und vier verkaufen würden. Das durchschnittliche Kursziel liegt mit 307,60 DKK dennoch rund 22% über dem aktuellen Kurs. Die Spanne von 203 bis 457 DKK zeigt allerdings, wie unterschiedlich die Erfolgsaussichten der Produktpipeline eingeschätzt werden. CagriSema hat Eli Lilly noch nicht geschlagen, aber die neuen Daten stärken Novos Turnaround-Chance. Angesichts des stark gefallenen Kurses überwiegt für mich langfristig das Potenzial. Risikobereite Anleger können die Novo-Nordisk-Aktie daher gestaffelt einsammeln. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 153 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Almonty-Aktie +10%: Trendwende oder nur ein Strohfeuer?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-10-trendwende-oder-nur-ein-strohfeuer/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Aktie von Almonty Industries hat am Freitag mit einem Kursanstieg von über +10% ein Ausrufezeichen gesetzt. Für Anleger stellt sich die Frage, ob es sich dabei nur um einen technischen Rebound nach dem vorherigen Abverkauf handelte oder es nun tatsächlich zum erhofften Turnaround beim US-Wolframhersteller kommt. ## Sangdong wird zum entscheidenden Faktor Fundamental hat Almonty einen wichtigen Meilenstein erreicht. Für die Aufbereitungs- und Brecheranlagen der Sangdong-Mine in Südkorea wurden am 17. September die finalen Betriebsgenehmigungen erteilt. Damit ist der Übergang vom Testbetrieb zur kommerziellen Verarbeitung vollzogen: Almonty kann Wolframkonzentrat produzieren, verkaufen und exportieren. Besonders wichtig: Mehr als 90% der Phase-I-Produktion sind bereits über einen Vertrag mit Global Tungsten & Powders für 21 Jahre ab der ersten Lieferung gebunden. Vereinbart sind insgesamt 4,41 Millionen MTU und mindestens 210.000 MTU pro Jahr nach dem Hochlauf. Damit ist die Absatzseite weitgehend abgesichert. Jetzt verschiebt sich der Fokus allerdings auf die eigentliche Bewährungsprobe: den Produktionshochlauf. Verzögerungen, technische Probleme oder eine geringere Ausbeute könnten die erwarteten Cashflows deutlich nach hinten verschieben. Möchtest Du weitere Aktien wie Almonty entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Almonty&category_error=not_found) zu Rohstoffaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Analysten uneinig wie selten Wie unterschiedlich die Erwartungen ausfallen, zeigen die jüngsten Studien. Stifel startete die Coverage mit der Einstufung „Buy“ und einem Kursziel von 25 US$. Goldman Sachs ist mit „Neutral“ und 13 US$ wesentlich vorsichtiger. D.A. Davidson sieht den fairen Wert der Aktie sogar bei 33 US$, Jefferies bei 26,25 US$. Während die Optimisten auf die neue Produktionsbasis und den strukturellen Wolframmangel setzen, sehen die Skeptiker bereits einen erheblichen Teil der Zukunft im Aktienkurs eingepreist. ## Wolfram bleibt strategischer Trumpf Der Rückenwind kommt aus einem außergewöhnlich angespannten Markt. China dominiert die globale Wolframversorgung und hat die Exportbedingungen verschärft. Im Westen liegen die Preise für APT laut aktuellen Marktangaben weiterhin bei rund 3.000 US$ je MTU WO₃. Für Almonty ist das strategisch bedeutsam. Sangdong zählt zu den wenigen großen Wolframprojekten außerhalb Chinas, die nun tatsächlich in die kommerzielle Produktion gehen. Mit dem Ausbau weiterer Standorte entsteht damit ein Lieferant, der vom westlichen Streben nach diversifizierten und weniger China-abhängigen Rohstoffketten profitieren könnte. ## Bewertung und Chart bleiben die Achillesferse Ganz billig ist die Aktie allerdings nicht mehr. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 4 Milliarden US$ liegt das ausgewiesene KGV aktuell im hohen zweistelligen Bereich. Die Bewertung setzt damit bereits einen erfolgreichen Produktionshochlauf und anhaltend hohe Wolframpreise voraus. In diesem Fall könnte das Forward-KGV auf rund 10 absinken. Auch charttechnisch ist das Bild noch nicht gedreht. Mit rund 13,72 US$ liegt Almonty fast -44% unter dem Rekordhoch von 24,41 US$. Der jüngste Erholungsversuch scheiterte am 61,8%-Fibonacci-Retracement bei 19,19 US$. Anschließend rutschte die Aktie unter die 50- und 200-Tage-Linie bei aktuell 15,09 beziehungsweise 15,54 US$. Auch das Mitte September entstandene Death Cross mahnt zur Vorsicht. Entscheidend ist nun die 50-Wochen-Linie um 14 US$. Fällt sie nachhaltig, droht ein Test der Unterstützung bei 10,68/10,74 US$. Kurzfristig bleibt Almonty eine spekulative Wette. Langfristig ist die Story meines Erachtens jedoch absolut intakt: Gelingt der Hochlauf von Sangdong wie geplant, verfügt das Unternehmen über eine abgesicherte Absatzbasis und eine strategisch wichtige Position in einem Markt, in dem der Westen dringend nach Alternativen zu China sucht. Für den nächsten nachhaltigen Kursschub muss Almonty nun allerdings liefern – operativ und charttechnisch. Zum Abschluss: Du willst keine interessanten Investmentmöglichkeiten im Rohstoffsektor verpassen? Höchste Zeit, einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) zu werfen! ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,96 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Boeing-Aktie: Sollten jetzt die Alarmglocken schrillen?](https://www.sharedeals.de/boeing-aktie-sollten-jetzt-die-alarmglocken-schrillen/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursverlust von knapp über -1% hält die Boeing-Aktie am Montagmorgen die rote Laterne im Dow Jones Industrial-Index in der Hand. Gibt es denn schlechte Nachrichten vom US-Flugzeugbauer und wie sollten Anleger jetzt reagieren? ## Schon wieder ein Software-Problem Es ist in der Tat eine schlechte Nachricht, mit der Boeing zum Wochenbeginn die Börsen konfrontiert. Ein weiteres Mal hat der Flugzeughersteller mit einem Software-Problem bei der 737-Modellfamilien zu kämpfen. Sobald Anleger das hören, schrillen die Alarmglocken. Schließlich hatte fehlerhafte Software bei 737-Jets vor mehreren Jahren zwei Flugzeugabstürze und eine jahrelange Drosselung der Produktionsraten zur Folge. Diesmal scheint es jedoch nicht so dramatisch zu sein, was die recht moderate Reaktion der Boeing-Aktie deutlich macht. Konkret geht es um das Modell Boeing 737 Max 10. Hier stellte der Flugzeugbauer fest, dass die automatische Navigation bei einem Abbruch des Landeanflugs und einer anschließenden Änderung der Flugroute ausfallen kann. In diesem Fall können sich die Piloten nicht mehr auf den Autopiloten verlassen und müssen stärker manuell eingreifen. Die Ergebnisse einer konzerninternen Sicherheitsüberprüfung wurden inzwischen der US-Flugsicherheitsbehörde übermittelt. Nun ist die FAA am Zug. Sollte sie ein Sicherheitsrisiko feststellen, könnte sie Boeing zu Nachbesserungen bei der Software auffordern. Diese passieren bei Flugzeugherstellern bekanntermaßen nicht von heute auf morgen, weshalb sich die Zulassung der 737 Max 10 nennenswert verschieben könnte. Du interessierst Dich für die Luftfahrtindustrie? Dann bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Boeing&stockidentifier=symbol%3ABA&stockmarket=NYSE) immer auf der Höhe der Zeit. ## Deshalb ist es ein Problem Für Boeing könnte das gleich in zweifacher Hinsicht ein Problem darstellen. Zum einen, weil die 737 Max 10-Version derzeit rund 31% der rund 4.400 offenen Bestellungen der gesamten 737-Flugzeugfamilie ausmacht. Eine verschobene Zulassung könnte die Abarbeitung dieser Bestellungen mehr oder weniger deutlich in die Zukunft verschieben. Zu anderem, weil die betroffene Software auch in anderen 737 Max-Maschinen „verbaut“ ist. Medienberichten zufolge haben bereits wichtige Airlines, wie Southwest und United, Boeing darüber informiert, keine weiteren Maschinen des Typs 737 Max 7 mit der fehlerhaften Software zu übernehmen. ## Wo hört der Sinkflug auf? Das Chartbild der Boeing-Aktie hat sich zuletzt deutlich verschlechtert. Nachdem der Kurs des Flugzeugbauers Anfang August nicht das Mehrmonatshoch bei 240 US$ knacken konnte, ging er auf Talfahrt. Inzwischen ist die Boeing-Aktie unter die Marke von 200 US$ gefallen. Ich gehe davon aus, dass sie ihren Sinkflug zumindest noch bis zum Jahrestief bei 189 US$ fortsetzen wird. ## Die Trendwende ist bereits eingepreist Derweil laufen die Geschäfte von Boeing sehr gut. Vor wenigen Tagen erhielt der US-Flugzeugbauer einen Großauftrag von Turkish Airlines über 100 737-8 MAX plus Optionen für 50 weitere. Auch Korean Air wird seine Flotte um weitere 103 Boeing-Maschinen erweitern. Gute Nachrichten gibt es auch aus China. Die bereits im Mai angekündigte Bestellung von 200 Boeing-Flugzeugen wird konkreter. Laut US-Handelsbeauftragtem sind etwa 140 Bestellungen in einem guten Zustand, weitere 10 werden formalisiert. Das zeigt, dass die Nachfrage nach Boeing-Flugzeugen trotz der Probleme sehr hoch bleibt. Aber auch die Bewertung der Boeing-Aktie ist hoch — meiner Meinung nach zu hoch. Ein Forward-KGV von knapp 50 ist in meinen Augen nicht durch die Geschäftsentwicklung zu rechtfertigen. In puncto Produktionsraten und Qualität hat sich Boeing in den letzten Monaten kontinuierlich verbessert, aber das Umsatzwachstum wird auch 2026 nur bei knapp 10% liegen und unter dem Strich ein Nettoverlust stehen. 2027 wird das Jahr der Trendwende bei Boeing. Analysten rechnen mit einem Umsatzwachstum von rund 15% und deutlich schwarzen Zahlen. Möchtest Du weitere Aktien wie Boeing entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Boeing&stockidentifier=symbol%3ABA&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. An diese Trendwende muss man allerdings glauben. Genauer gesagt: An der Börse muss man sie bereits bezahlen, denn der Kurs der Boeing-Aktie hat sie bereits eingepreist. Anleger gehen damit ein recht hohes Risiko ein. Meiner Meinung nach hat die Boeing-Aktie derzeit kein besonders attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis. ## ℹ️ Boeing in Kürze - The Boeing Company (WKN: 850471) ist ein US-amerikanischer Luft- und Raumfahrtkonzern. - Das Produktspektrum reicht von Flugzeugen und Hubschraubern über Satelliten bis zu Raketen und Raumschiffen. - Gemeinsam mit dem europäischen Wettbewerber Airbus bildet der Konzern ein Duopol für Großraumflugzeuge. - Das in Arlington im US-Bundesstaat Virginia ansässige Unternehmen notiert im US-Leitindex Dow Jones Industrial und hat einen aktuellen Börsenwert von ca. 156 Milliarden US$. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie nach der Halbierung mit Hoffnung?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-nach-der-halbierung-mit-hoffnung/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Seit dem Verlaufshoch des Jahres 2024 nahe der 34-€-Marke hat sich die Vonovia-Aktie mittlerweile praktisch halbiert. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-25-korrekturziel-bald-erreicht-und-dann/) blieb 16,90 € das bevorzugte Korrekturziel, das mit aktuell 17,04 € nunmehr unmittelbar bevorsteht. Damit befindet sich der DAX-Titel weiterhin in unverändert schwacher Verfassung. Gerade an der nächsten Zielzone könnte sich allerdings entscheiden, ob erstmals wieder Hoffnung auf einen größeren Konter aufkommt. ## Kerngeschäft wächst weiter Unter dem Punkt [„Das Kerngeschäft wächst bereits“](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-1-000-wohnungen-jetzt-winken-100-kurschance/) hob mein Kollege Vincent Uhr heute Morgen den fundamentalen Kontrast zur schwachen Kursentwicklung hervor. Im ersten Halbjahr stieg das bereinigte EBITDA im Vermietungsgeschäft um +3,5% auf 1,27 Milliarden €, im Value-add-Segment sogar um +27,6% auf 128,5 Millionen €. Gleichzeitig gewann das Immobilienportfolio ohne zusätzliche Investitionen +1,1% an Wert. In Berlin befinden sich zudem rund 1.000 neue Wohnungen im Bau, womit Vonovia trotz des schwierigen Umfelds wieder stärker investiert. Besonders auffällig bleibt die Bewertung. Der EPRA NTA lag Ende Juni bei 46,22 € je Aktie und damit fast dreimal so hoch wie der aktuelle Börsenkurs. Berenberg und JPMorgan sehen das Kursziel jeweils bei 34,50 €, Kepler Cheuvreux bei 34 € und die DZ Bank bei 31 €. Fundamental gibt es somit durchaus Argumente für deutlich höhere Kurse. Die politische Unsicherheit in Berlin, höhere Finanzierungskosten und vor allem der unverändert dominante Abwärtstrend verhindern bislang jedoch, dass Anleger diesen Abschlag nachhaltig schließen. **Passend dazu:** Wer neben Vonovia weitere attraktive Ausschüttungstitel sucht, findet in [unserem kostenlosen Report „Top 10 Dividenden-Aktien 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) eine Auswahl interessanter Kandidaten. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt favorisierte Abwärtsfahrplan ist inzwischen praktisch vollständig abgearbeitet. Mit aktuell 17,04 € steht die Vonovia-Aktie unmittelbar vor dem Zielbereich um 16,90 €. Genau hier könnte nach der Halbierung seit dem Hoch von 2024 zunächst ein technischer Konter einsetzen. Noch liefert der Chart allerdings kein belastbares Umkehrsignal. Wird 16,90 € nachhaltig unterschritten, bleibt deshalb im bevorzugten Szenario ein weiterer Rücklauf bis 15,26 € möglich. Dort wartet zugleich das markante Tief aus dem Jahr 2023 und damit eine deutlich stärkere Unterstützungszone. Für eine Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 17,83 € zurückerobern. Darüber wären 19,61 und 20,02 € die nächsten Prüfsteine, bevor bei 21,65 € bereits ein größerer Widerstand wartet. Erst oberhalb dieses Bereichs würde sich die Serie tieferer Hochpunkte merklich auflösen. Bis dahin wäre selbst eine kräftigere Gegenbewegung vom Bereich um 16,90 beziehungsweise 15,26 € zunächst nur als Erholung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends zu werten. Die Vonovia-Aktie hat sich seit dem Hoch von 2024 praktisch halbiert und das seit Wochen favorisierte Ziel bei 16,90 € nahezu erreicht. Dort steigt die Chance auf einen technischen Konter, für einen nachhaltigen Boden fehlen bislang jedoch die Signale. Fällt auch 16,90 €, bleibt 15,26 € mein nächstes Ziel. Erst oberhalb von 17,83 und später 20,02 € würde sich das angeschlagene Chartbild wieder schrittweise verbessern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert, mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Immobilien-Aktien **Schlagwörter:** Vonovia, Vonovia Prognose, Vonovia-Aktie, Vonovia-Analyse, Vonovia-Chartanalyse, Vonovia-Kurs, Vonovia-Preis --- ### [OpenAI: Der Börsengang wackelt immer mehr](https://www.sharedeals.de/openai-der-boersengang-wackelt-immer-mehr/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Erst vor kurzem sorgte OpenAI-Chef Sam Altman mit der Ankündigung für Aufsehen, den Börsengang seines Unternehmens auf kommendes Jahr zu verschieben. Doch nun scheint das IPO von OpenAI immer mehr ins Wanken zu geraten. Grund sind zahlreiche Sicherheitsvorfälle in den letzten Wochen. Was hat es damit auf sich und wie gefährlich sind sie wirklich für den Börsengang? ## Immer mehr Sicherheitsvorfälle Es ist schon eine Meldung wert, wenn OpenAI bekanntgibt, dass es das Training seiner fortschrittlichsten KI-Systeme bis auf Weiteres pausiert. Auslöser dieser ungewöhnlichen Entscheidung ist eine Reiher von Vorfällen, in denen die Künstliche Intelligenz nicht mehr den Vorgaben ihrer menschlichen Schöpfer gehorchte. Sie umgingen gezielt Kontrollmechanismen und zeigten ein unerwartetes Eigenleben. Der größte Vorfall ereignete sich bereits im Sommer. Dabei verließen mehreren KI-Agenten von OpenAI völlig unvorhergesehen ihre Testumgebungen (Sandboxes) und drangen in die Systeme von Drittanbietern an, wie beispielsweise die Open-Source-Plattform Hugging Face. Was die Entwickler besonders überraschte, war, mit welcher „Intelligenz“ die KI-Agenten dabei vorgingen. Sie etablierten Kommunikationskanäle und bildete Hierarchien, die in den Testszenarien überhaupt nicht vorgesehen waren. Ein weiterer solcher Misalignment-Vorfall ereignete sich erst vor wenigen Tagen. In einer eigentlich streng abgeschotteten und internetfreien Testumgebung schaffte es ein hochentwickeltes KI-Modell, eine Lücke in den Netzwerkeinstellungen auszunutzen, um eigenständig Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen und Antworten von einem externen Chatbot abzurufen. Zudem zeigte ein Versuchsmodell bei internen Tests ein problematisches Kontrollverhalten. Es veröffentlichte Zugangsdaten (GitHub-Token), teilte diese absichtlich in Einzelteile auf, um automatische Schutzfilter zu umgehen, und widersetzte sich aktiv den Anweisungen von Forschern, die den Vorgang stoppen wollten. Hinzu kommt, dass OpenAI-Modelle zuletzt versuchten, ohne Genehmigung auf externe Websites zuzugreifen. Von diesen Angriffen waren unter anderen die Website des US-Bildungsministeriums sowie der Börsenaufsicht SEC betroffen. Und nicht zuletzt gab OpenAI bekannt, dass seine KI-Agenten über 50 Bilder von ChatGPT-Nutzern auf externen Bildplattformen ohne vorherige Autorisierung hochgeladen haben. Ob es sich dabei um persönliche Fotos oder KI-generierte Bilder handelte, ist bislang noch nicht bekannt. Du willst in Sachen KI up-to-date sein? Wir halten Sich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=auto&stockidentifier=symbol%3A&stockmarket=) auf dem Laufenden! ## Das steht auf dem Spiel Die Zunahme der Häufigkeit dieser Sicherheitsvorfälle und die Reaktion von OpenAI machen deutlich, dass das Problem offenbar größer ist als gedacht. Mit seiner Sorge vor einem Kontrollverlust steht das Unternehmen übrigens nicht alleine dar. Auch Dario Amodei, der Chef des Wettbewerbers Anthropic, brachte erst kürzlich eine Drosselung der Entwicklungsgeschwindigkeit von KI-Modellen ins Spiel, um die Sicherheitsstandards parallel anpassen zu können. Der Börsengang von OpenAI wird meiner Überzeugung nach 2027 über die Bühne gehen. Etwas anderes ist aufgrund des nach wie vor gewaltigen Kapitalbedarfs des Tech-Unternehmens fast undenkbar. Aber die Fragezeichen rund um das KI-Unternehmen werden größer. Investoren werden von OpenAI wissen wollen, wie gefährlich das rasante Entwicklungstempo bereits geworden ist, und wie das Unternehmen Sicherheitspannen in Zukunft ausschließen will. Dabei geht es schließlich um gewaltige Schadenersatzsummen. Sollten KI-Agenten von OpenAI Daten von Nutzern oder gar Regierungsbehörden stehlen und unbefugt veröffentlichen, könnte sogar die Existenz des Unternehmens auf dem Spiel stehen. ## Die Bewertung wird wackeln Auf dem Spiel steht übrigens auch die IPO-Bewertung der OpenAI-Aktie. Bei der letzten Finanzierungsrunde des KI-Entwicklers wurde das Unternehmen mit rund 850 Milliarden US$ bewertet. Es ist bekannt, dass Sam Altman sein Unternehmen wohl nicht unter einer Bewertung von weniger als 1 Billion US$ an die Börse bringen wird. Aber diese Bewertung dürfte angesichts der zunehmenden Sicherheitsbedenken immer unrealistischer werden. Selbst wenn der Business Plan von OpenAI Anlegern das Blaue vom Himmel versprechen wird (was er wahrscheinlich auch tut), werden viele von ihnen einen Sicherheitsabschlag vornehmen. Du interessiert Dich für KI-Aktien? Dann solltest Du unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) kennen! Vor diesem Hintergrund muss ich den Titel meines Artikels ein wenig korrigieren: Der Börsengang wackelt meiner Meinung nach nicht, aber die Bewertung. OpenAI wird sich in den kommenden Monaten sehr anstrengen müssen, die aktuellen Sicherheitsbedenken vom Tisch zu bekommen. Ansonsten könnten sie den Billionentraum von Sam Altman sehr schnell vom Tisch wischen. ## ℹ️ OpenAI in Kürze - OpenAI ist ein Ende 2015 gegründetes gemeinnütziges Forschungslabor in San Francisco, das sich in Rekordzeit zu einem kommerziellen Technologiegiganten entwickelt hat. - Mit der Veröffentlichung des KI-Modells ChatGPT Ende 2022 sorgte OpenAI für ein technologisches Erdbeben. - ChatGPT ist mit über 900 Millionen wöchentlich aktiven Nutzern eines der meistgenutzten KI-Modelle der Welt. - OpenAI entwickelt sich zunehmend zu einem Ökosystem für multimodale KI und autonome Agenten. - Wichtigster strategischer Partner und Investor ist Microsoft, das die Cloud-Infrastruktur für das Unternehmen bereitstellt. Zu den weiteren prominenten Großinvestoren gehören Amazon, Nvidia SoftBank und Thrive Capital. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge --- ### [Steyr-Motors-Aktie: 40 € – ist das eine realistische Zielgröße?](https://www.sharedeals.de/steyr-motors-aktie-40-e-ist-das-eine-realistische-zielgroesse/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Steyr-Motors-Aktie fiel zuletzt durch starke Kursschwankungen auf. Mal waren es Übernahmegerüchte, die den Kurs kräftig steigen ließen, mal sorgte eine Prognosesenkung Mitte August für einen deutlichen Rückgang. Am Montag notiert die Aktie aktuell bei 31,80 €. Hier stellt sich die Frage: Wo liegt ein fairer Wert für die Aktie? ## Hoher Auftragsbestand als solide Basis Eine wichtige Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung ist der hohe Auftragsbestand. Nach Unternehmensangaben verfügt Steyr Motors über einen Auftragsbestand von rund 310 Millionen € bis 2030. Auch die Produktpipeline ist gut gefüllt und dürfte für weitere Auftragseingänge sorgen. Zusätzlich zu den bereits kommunizierten Aufträgen über rund 500 Boote für die Navy Seals könnte ein weiterer Auftrag über bis zu 1.000 Boote von einem spanischen Kunden hinzukommen. Die Ausschreibung läuft bereits, der Produktionsstart ist für 2027 vorgesehen. Ob Steyr Motors den Auftrag tatsächlich erhält, ist allerdings noch offen. Insgesamt spricht der Auftragsbestand dafür, dass das Unternehmen bereits für mehrere Jahre gut ausgelastet ist. Neue Aufträge könnten diese Visibilität weiter erhöhen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Steyr+Motors&stockidentifier=symbol%3A4X0&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose gesenkt Bei Verteidigungsaufträgen gibt es die Besonderheit, dass die zuständigen Behörden zunächst entsprechende Freigaben und Abnahmegenehmigungen erteilen müssen. Dadurch können sich Aufträge und Auslieferungen teilweise verzögern. Genau das belastete Steyr Motors zuletzt. Im Verteidigungsbereich konnten Umsätze von rund 10 Millionen € aufgrund verzögerter Freigaben nicht wie ursprünglich geplant realisiert werden. Als Folge musste das Unternehmen seine Jahresprognose deutlich reduzieren. Statt eines erwarteten Jahresumsatzes von 75 bis 95 Millionen € werden nun nur noch 55 bis 61 Millionen € erwartet. Auch die EBIT-Marge wurde angepasst. Statt bislang 15 bis 25% werden jetzt nur noch 8 bis 12% in Aussicht gestellt. Die bisherige mittelfristige Prognose wurde zudem vollständig gestrichen. ## Zweites Halbjahr dürfte besser ausfallen Trotz der Prognosesenkung bietet das zweite Halbjahr noch erheblichen Spielraum für eine Verbesserung. Im ersten Halbjahr erzielte Steyr Motors einen Umsatz von 22,8 Millionen €. Die EBIT-Marge lag dabei unter 1%. Aufgrund der angepassten Jahresprognose ist damit zu rechnen, dass Umsatz und insbesondere das Ergebnis im zweiten Halbjahr deutlich höher ausfallen werden. Entsprechend spannend wird der nächste Quartalsbericht. Er dürfte zeigen, ob sich die erwartete operative Erholung tatsächlich materialisiert. ## Bewertung Im Hinblick auf den hohen Auftragsbestand ist in den kommenden Jahren grundsätzlich mit weiterem Wachstum zu rechnen. Steyr Motors ist allerdings kein reiner Rüstungskonzern. Auch das zivile Geschäft besitzt eine hohe Bedeutung. Im ersten Halbjahr lag der Umsatz im zivilen Bereich mit 13,4 Millionen € sogar deutlich über dem militärischen Geschäft. Gerade im Defense-Bereich machten sich die verzögerten Auftragsfreigaben besonders bemerkbar. Die inzwischen abgesagte Übernahme durch Red Cat sorgte zwar für einen Kursrückgang, gleichzeitig dürfte Steyr Motors aufgrund seiner Technologie und seiner Positionierung weiterhin für andere Unternehmen interessant sein. Ob es tatsächlich zu einem neuen Übernahmeangebot kommt, ist derzeit offen. Für die operative Entwicklung ist ein solcher Schritt jedoch nicht notwendig. Denn auch ohne Übernahme verfügt Steyr Motors über eine solide Auftragsbasis und eine gut gefüllte Produktpipeline. Gelingt es dem Unternehmen, die vorhandenen Aufträge planmäßig abzuarbeiten und neue Projekte zu gewinnen, dürfte sich dies langfristig auch positiv auf die Ertragslage auswirken. Aus meiner Sicht besitzt die Steyr-Motors-Aktie mittelfristig weiteres Kurspotenzial. Die Prognosesenkung hat zwar das Vertrauen der Anleger belastet. Die Aufträge sind damit nicht grundsätzlich weggefallen, sondern verschieben sich teilweise. Der hohe Auftragsbestand von rund 310 Millionen € bis 2030 bildet daher weiterhin eine solide Grundlage. Hinzu kommt die gut gefüllte Produktpipeline. Kurse von 40 € halte ich deshalb mittelfristig für realistisch. Ausgehend von aktuell 31,50 € entspricht dies einem Kurspotenzial von rund +27 %. Anleger sollten allerdings einen etwas längeren Anlagehorizont mitbringen. Sollte dagegen erneut ein Übernahmeangebot auf den Tisch kommen, könnte der Kurs auch deutlich schneller in Richtung 40 € steigen. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## ℹ️ Steyr Motors in Kürze - Die Steyr Motors AG (WKN: A40TC4) ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Hochleistungs-Motoren. Diese werden vorwiegend in militärischen Spezialfahrzeugen, Booten (sowohl militärisch als auch zivil) sowie als Hilfsaggregate für Kampfpanzer und Lokomotiven eingesetzt werden. - Der Hauptsitz ist im österreichischen Steyr, das Unternehmen agiert weltweit. - Größte Aktionärin bleibt die Beteiligungsgesellschaft Mutares. - Die Börsennotierung im Scale-Segment erfolgt im Oktober 2024, die Börsenbewertung liegt aktuell bei 167 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [SAP-Aktie: Bereit für die nächste Kursoffensive?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-bereit-fuer-die-naechste-kursoffensive/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die SAP-Aktie hat nach einer kräftigen Erholung von Ende Juli bis Ende August zuletzt eine Seitwärtsbewegung eingeschlagen. Damit stellt sich für Anleger die Frage, ob die Luft raus ist oder es nach einer Pause weiter nach oben geht. Derweil könnte laut Unternehmensspitze eine neue Wachstumsphase begonnen haben. Was dahintersteckt und was das für die Aktie bedeutet. ## Klein setzt auf KI-Agenten SAP will seine besondere Stellung bei Unternehmenssoftware ausspielen. Statt lediglich auf externe große Sprachmodelle zu setzen, sollen eigene KI-Agenten tief in Geschäftsprozesse, Daten und die Unternehmenssteuerung integriert werden. Auf dem Weg zum „autonomen Unternehmen“ sollen sie beispielsweise Abläufe optimieren, Kosten senken und zunehmend eigenständig Aufgaben übernehmen. Konzernchef Christian Klein sieht in Künstlicher Intelligenz eine historische Chance: > Die Chance, dass SAP noch einmal über sich hinauswächst, war nie größer. Klein sieht die Unternehmenswelt „kurz vor dem breiten Durchbruch“ der KI. Gleichzeitig betont er, dass bei kritischen Entscheidungen auch künftig der Mensch die Verantwortung tragen werde. Für SAP ist das Konzept vor allem deshalb interessant, weil die Kombination aus Software, Branchenwissen und Kundendaten einen Wettbewerbsvorteil schaffen könnte. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Cloud bleibt entscheidender Wachstumstreiber Noch muss SAP allerdings beweisen, dass aus der KI-Fantasie auch messbares Geschäft entsteht. Kurzfristig bleibt deshalb das Cloudgeschäft der wichtigste operative Gradmesser. Für das dritte Quartal erwarten Analysten beim Current Cloud Backlog ein Wachstum von rund 24,7%. Das bereinigte operative Ergebnis soll um etwa 14% zulegen. Die Zahlen am 21. Oktober werden damit zum nächsten wichtigen Test. SAP muss zeigen, dass die Dynamik nach dem eher verhaltenen zweiten Quartal wieder zunimmt und die Jahresziele von 23 bis 25% währungsbereinigtem Cloud-Umsatzwachstum sowie 14 bis 18% Wachstum beim bereinigten Betriebsergebnis erreichbar bleiben. Rückenwind kommt derweil von den Analysten. Jefferies hob das Kursziel zuletzt von 210 auf 220 € an und bestätigte die Kaufempfehlung. Der Analystenkonsens liegt bei gut 205 €, also gut 10% über dem aktuellen Kursniveau. Hinzu kommt das laufende Aktienrückkaufprogramm, das die Aktie zusätzlichen stützen könnte. ## Chartbild liefert ebenfalls Signale Auch charttechnisch hat sich das Bild verbessert. Nach der kräftigen Erholung von Ende Juli bis Ende August konsolidiert SAP aktuell, größere Rückschläge sind bislang jedoch ausgeblieben. Mitte September entstand zudem ein Golden Cross, bei dem die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie von unten nach oben durchkreuzte. Beim letzten vergleichbaren Signal im November 2020 folgte anschließend ein Kursanstieg von rund +170%. Eine Wiederholung lässt sich daraus selbstverständlich nicht ableiten, doch ein gutes Omen ist dies allemal. Im langfristigen Chart hat SAP inzwischen das 38,2%-Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung seit Februar 2025 bei 187,10 € erreicht. Gelingt der nachhaltige Ausbruch darüber, rücken zunächst 200 € und anschließend das 50%-Retracement bei 205,50 € in den Blick. Auf der Unterseite bildet die 50-Tage-Linie bei 175,79 € eine erste wichtige Unterstützung. Für mich bleibt SAP damit eine spannende Wachstumsstory, aber keine Selbstläufer-Aktie. Die KI-Agenten könnten tatsächlich den nächsten großen Wachstumsschub auslösen – bislang ist das allerdings vor allem eine überzeugende Perspektive von Christian Klein. Entscheidend werden nun die Zahlen. Liefert SAP beim Cloud-Auftragsbestand und Ergebniswachstum ab, könnte die Konsolidierung zur Startrampe für den nächsten Anstieg werden. Bei der aktuellen Bewertung (Forward-KGV = 26) ist allerdings bereits einiges an Zukunft eingepreist. Ich bleibe daher verhalten optimistisch: Die Richtung stimmt, doch SAP muss jetzt liefern. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 215 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SK Hynix-Aktie: Warum sinkt der Kurs bei dieser guten Nachricht?](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-warum-sinkt-der-kurs-bei-dieser-guten-nachricht/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die SK Hynix-Aktie ist zuletzt an der Kursmarke von 1.225 € gescheitert und auch der Start in die neue Handelswoche fällt mit einem Kursverlust von -4% negativ aus. Warum eigentlich, wo es doch eine gute Nachricht vom südkoreanischen Speicherchiphersteller gibt? ## IPO der US-Tochter Medienberichten zufolge plant SK Hynix, seine US-Tochter Solidigm bereits im kommenden Jahr an die Börse zu bringen. Der Wert von Solidigm wird auf bis zu 150 Milliarden US$ geschätzt und das IPO der US-Tochter könnte der koreanischen Mutter rund 15 Milliarden US$ einbringen. Weitere Details zu einem potenziellen Börsengang von Solidigm sind nicht bislang nicht bekannt. Ob es überhaupt dazu kommt, wird maßgeblich von den politischen Entscheidungsträgern in Seoul abhängen. SK Hynix ist neben Samsung Electronics nicht nur das wertvollste, sondern auch das technologisch wichtigste Unternehmen Koreas. Ein IPO der US-Tochter wird deshalb zweifellos unter die politische Lupe genommen werden, um einen unbeabsichtigten Technologietransfer in die USA auszuschließen. Du willst keine wichtigen Entwicklungen auf dem Chipmarkt versäumen? Dann wird es höchste Zeit für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SK+Hynix&stockidentifier=symbol%3AHY9H&stockmarket=TRADEGATE)! ## OpenAI sorgt für schlechte Stimmung Diese grundsätzlich positive Nachricht wird heute Morgen aber von einer negativen Neuigkeit „überrollt“, die fast alle Halbleiterwerte nach unten zieht. Am Wochenende gab der KI-Modellentwickler OpenAI eine weitere Sicherheitspanne bekannt. Die KI des Unternehmens schaffte es erneut, aus einer Testumgebung auszubrechen und unbefugt Daten zu erbeuten. Bei dem Vorgang gelang es dem KI-Modell, Antworten von einem externen Chatbot zu erhalten, obwohl es gar keinen Internetzugang hatte. Die KI nutzte dazu jedoch eine Sicherheitslücke in den Netzwerkeinstellungen. OpenAI kündigte daraufhin an, das Training seiner KI-Modelle erst wieder aufzunehmen, wenn alle Sicherheitslücken geschlossen sind. Obwohl der Zwischenfall offenbar weniger sicherheitsrelevant war als Fälle in der Vergangenheit, wachsen inzwischen die Zweifel bei den Entwicklern, ob sich die Modelle noch vernünftig kontrollieren lassen. ## Weiter seitwärts Die SK Hynix-Aktie befindet sich seit Mitte April in einem Seitwärtstrend. Bei rund 1.000 € hat der koreanische Tech-Konzern einen Boden gefunden, aber nach oben hin ist bislang bei 1.225 € Schluss. Ich gehe davon aus, dass die Aktie sich in den kommenden Wochen weiter in diesem Korridor seitwärts bewegt. ## Eines der größten Schnäppchen der Tech-Welt Ich rate Anlegern auch weiterhin, jede größere Kursschwäche der SK Hynix-Aktie für (Nach-)Käufe zu nutzen. Sie ist eines der größten Tech-Schnäppchen, das sich an der Börse überhaupt finden lässt. So gut wie kein anderer Technologiekonzern bietet Anleger eine Kombination aus einem Forward-KGV von 5 und einem Umsatzwachstum von 250% (2026) und 50% (2027). Die Sorgen vor einem größeren Einbruch der KI-Investitionen halte ich für übertrieben. Selbst wenn große Technologiekonzerne ihre Investitionen in den kommenden Monaten ein wenig zurückschrauben sollten, ist die Nachfrage nach Speicherchips immer noch überwältigend hoch. Noch dazu agiert SK Hynix gemeinsam mit Micron Technology und Samsung Electronics in einem Dreier-Oligopol, das sehr viel Raum für Wachstum und auskömmliche Margen lässt. Möchtest Du weitere Aktien wie SK Hynix entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=SK+Hynix&stockidentifier=symbol%3AHY9H&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die SK Hynix-Aktie hat meiner Überzeugung nach aufgrund ihrer sehr niedrigen Bewertung de facto kein Downside. Bei Kursen von knapp über 1.000 € sollten Anleger meines Erachtens zugreifen. Vor allem Dividendenanleger dürfen sich in den kommenden Monaten über massive Steigerungen der Gewinnausschüttungen freuen. SK Hynix ist aktuelle eine der besten Gelddruckmaschinen der Welt. ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: A1JWRE) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 975 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie: Jetzt kommt der Laser – ist das der fehlende Baustein?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-jetzt-kommt-der-laser-ist-das-der-fehlende-baustein/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die DroneShield-Aktie notiert bei 1,61 AU$ und damit rund -76% unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Operativ entwickelt sich das Unternehmen jedoch weiter: Gemeinsam mit AIM Defence integriert DroneShield nun ein Hochenergielasersystem in seine Plattform. Fast zeitgleich wurden eigene Systeme auf Fahrzeugen des US-Militärs einsatzbereit gemacht. Damit könnte aus dem Anbieter von Störsendern zunehmend ein umfassender Systemintegrator für die Drohnenabwehr werden. ## Der Laser erweitert die Abwehrmöglichkeiten DroneShields bisherige Stärke liegt vor allem in der Erkennung von Funksignalen und in elektronischen Gegenmaßnahmen. Diese Systeme können beispielsweise die Kommunikation zwischen einer Drohne und ihrem Piloten stören. Gegen autonom fliegende Drohnen oder Systeme, bei denen elektronische Maßnahmen nicht ausreichen, werden jedoch weitere Abwehrmöglichkeiten benötigt. Hier setzt die Zusammenarbeit mit AIM Defence an. Dessen Hochenergielaser Fractl soll über die DroneSentry-Plattform mit DroneShields Sensoren, künstlicher Intelligenz und Steuerungssoftware verbunden werden. Der Bediener könnte damit aus einer gemeinsamen Oberfläche heraus Drohnen erkennen, einordnen und physisch bekämpfen. Fractl gehört nach Angaben der Unternehmen zu den wenigen Drohnenabwehrlasern, die bereits operativ eingesetzt wurden. Das System wird zudem in mehrere Länder exportiert. Zunächst wollen die Partner ausgewählten Militär- und Regierungskunden gemeinsame Vorführungen anbieten und die technische Zusammenarbeit erproben. Ein Umsatz oder fester Auftrag ist mit der Vereinbarung bislang nicht verbunden. ## Die US-Armee liefert den wichtigeren Beleg Kommerziell bedeutsamer ist deshalb der jüngste Fortschritt in den USA. DroneShield hat seine DroneSentry-X-Mk2-Systeme auf Infantry Squad Vehicles des US-Militärs installiert. Vom Auftrag bis zur Auslieferung, Integration, Abnahmeprüfung und Schulung der Soldaten vergingen lediglich rund 80 Tage. Die Systeme können Drohnen sowohl während der Fahrt als auch im Stand erkennen und elektronisch bekämpfen. Nach erfolgreichen Tests mit echten Drohnen wurde die anfängliche Einsatzbereitschaft festgestellt. Drei weitere Einheiten sollen im Rahmen einer Vertragserweiterung installiert werden. Das ist noch keine Großserienbestellung. DroneShield beweist damit aber, dass seine Systeme nicht nur getestet, sondern in bestehende Militärfahrzeuge integriert und operativ genutzt werden können. Genau diese Referenz könnte weitere Bestellungen aus den USA oder von verbündeten Streitkräften erleichtern. Zusätzlich hat DroneShield in Adelaide ein neues Entwicklungszentrum eröffnet. Dort arbeiten Ingenieure an Software, eingebetteten Systemen, Sensorik, Kommunikation und elektronischer Kampfführung. Der Konzern investiert somit weiter in seine Technologieplattform, obwohl der starke Personal- und Kapazitätsausbau zuletzt noch hohe Verluste verursachte. ## Die Bewertung bleibt anspruchsvoll Für 2026 hat DroneShield inzwischen Umsätze von 251 Millionen AU$ vertraglich gesichert. Damit ist das untere Ende der Jahresprognose von 250 bis 270 Millionen AU$ bereits abgedeckt. Für 2027 und spätere Jahre stehen weitere 46 Millionen AU$ in den Büchern. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 1,49 Milliarden AU$ wird DroneShield trotzdem noch mit dem 5,5- bis 6-Fachen des erwarteten Jahresumsatzes bewertet. Das ist für ein derzeit verlustreiches Unternehmen kein Schnäppchen. Die Analysten sind ebenfalls gespalten: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1,99 AU$, die Spanne reicht von 1,45 bis 2,60 AU$. Die Laserkooperation und der erfolgreiche Einsatz auf US-Militärfahrzeugen stärken DroneShields technologische Position. Beide Meldungen liefern jedoch noch keinen großen zusätzlichen Umsatz. Wegen der weiterhin anspruchsvollen Bewertung, der fehlenden Profitabilität und der laufenden ASIC-Prüfung würde ich die Aktie trotz des starken Auftragsbestands vorerst nur beobachten. ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,46 Milliarden AU$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [OHB-Aktie: Wird die abgestürzte Kursrakete noch einmal durchstarten?](https://www.sharedeals.de/ohb-aktie-wird-die-abgestuerzte-kursrakete-noch-einmal-durchstarten/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die OHB-Aktie dümpelt seit Anfang September knapp über der Marke von 170 € und ist damit Lichtjahre von ihrem erst im Mai aufgestellten Allzeithoch bei ca. 620 € entfernt. Was ist aus der deutschen Raumfahrthoffnung geworden und wird diese Kursrakete doch noch einmal durchstarten? ## Bullische Banken Wenn es nach Meinung einiger Analysten geht, dann ist die Antwort auf die eingangs gestellte Frage ein klares „Ja“. Die Privatbank Berenberg erneuerte Ende vergangener Woche ihre Kaufempfehlung für die OHB-Aktie und sieht das Kursziel bei 358 €. Das entspricht einer exakten Verdoppelung des aktuellen Kursniveaus. Etwas weniger bullisch, aber immer noch sehr optimistisch eingestellt, ist auch die Deutsche Bank. Ihre Experten glauben an einen Kursanstieg der OHB-Aktie bis 300 €. Du interessierst Dich auch für die Rüstungsbranche? Dann solltest Du einen Blick in unseren kosten Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) werfen - es zahlt sich aus! ## Gründe für den Optimismus Grund für den Optimismus der beiden Bank ist die Kombination an Fortschritten in der operativen Geschäftstätigkeit und einer Indexaufnahme. Zuletzt gab das Bremer Raumfahrtunternehmen eine Kooperation mit dem schwedischen Rüstungskonzern Saab bekannt. OHB und Saab unterzeichneten am vergangenen Donnerstag eine Absichtserklärung zum Ausbau ihrer weltraumgestützten Verteidigungsfähigkeiten. In diesem Zusammenhang wollen die beiden Unternehmen vor allem den gemeinsamen Einsatz von Satellitensystemen prüfen. Nun ist eine Absichtserklärung erst einmal nur ein Stück Papier ohne Umsatz, Gewinn und Cashflow. Aber die mögliche Zusammenarbeit mit einem der bedeutendsten und traditionsreichsten europäischen Rüstungskonzerne zeigt, dass OHB mittlerweile nicht mehr aus der europäischen Raumfahrt-Rüstungsbranche wegzudenken ist. Seit vergangener Woche gibt es noch einen zweiten Kurstreiber. Die OHB-Aktie wurde mit Wirkung zum 21. September in den TecDAX-Index aufgenommen. Das dürfte einerseits die Visibilität des deutschen Raumfahrtunternehmens im In- und Ausland noch einmal erhöhen und vor allem für zusätzliche Aktienkäufe von institutionellen Investoren sorgen, die den TecDAX mit zahlreichen Fonds nachbilden. ## Ist der Boden gefunden? Bei der OHB-Aktie zeichnet sich dieser Tage eine Bodenbildung bei 170 € ab. Der Kurseinbruch hat sich in den letzten Wochen deutlich verlangsamt. Ich gehe davon aus, dass sich bald eine Trendwende beim TecDAX-Titel abzeichnet. ## Nicht mehr zu teuer Ich stehe weiterhin zu meiner Meinung, die ich in der letzten Analyse der OHB-Aktie vor einem Monat vertreten habe. Die Börse hat es meiner Ansicht nach mit der Abstrafung des Raumfahrttitels ein wenig übertrieben. Ein Blick auf die Zahlen bzw. Prognose zeigt, warum. Das Forward-KGV 2027 der OHB-Aktie liegt bei 33. Das ist für ein Hightech-Unternehmen mit glänzenden Perspektiven alles andere als eine übertrieben hohe Bewertung. 2026 dürfte OHB mit rund 16% wachsen, 2027 gehen die Prognose von einem Umsatzanstieg um 26% aus. Gleichzeitig peilt das Management eine leichte Erhöhung der operativen Marge von 10 auf 13% an. Vor diesem Hintergrund ist mir die OHB-Aktie alles andere als zu teuer. Möchtest Du weitere Aktien wie OHB entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=OHB&stockidentifier=symbol%3AOHB&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ich glaube, dass das Downside der OHB-Aktie inzwischen sehr gering ist. Den überschwänglichen Optimismus mancher Analysten, die eine Kursverdoppelung prognostizieren, teile ich nicht, aber die abgestürzte Kursrakete hat immer noch das Zeug dazu, ein weiteres Mal ordentlich durchzustarten. ## ℹ️ OHB in Kürze - Die OHB SE (WKN: 593612) mit Sitz in Bremen ist ein deutscher Luft- und Raumfahrtkonzern, der in den beiden Geschäftsfeldern Space Systems und Aerospace aktiv ist. - Im Bereich Space Systems entwickelt und produziert OHB Satelliten und sonstige Raumfahrtsysteme. - Im Segment Aerospace ist das Technologieunternehmen in der Produktion von Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie aktiv, darunter Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Flugzeuge. - Mehrheitseigentümer von OHB ist die Gründerfamilie Fuchs. Seit 2024 ist die amerikanische Investmentfirma KKR im Besitz eines Minderheitsanteils. - OHB ist seit August 2026 Mitglied im SDAX und TecDAX und ca. 3,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Nike-Aktie mit -80% – Lohnt sich jetzt der Einstieg?](https://www.sharedeals.de/nike-aktie-mit-80-lohnt-sich-jetzt-der-einstieg/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Nike-Aktie steckt seit dem Rekordhoch in einem ausgeprägten Abwärtstrend und notiert inzwischen nur noch bei 35,99 US$. Dennoch zeigen RSI und MACD erstmals auffällige bullische Divergenzen. Der Verkaufsdruck könnte damit nachlassen. Für eine belastbare Trendwende muss der Kurs der Nike-Aktie jedoch mehrere wichtige Widerstände zurückerobern und den langfristigen Abwärtstrend verlassen. ## Chartanalyse zur Nike-Aktie Der Kurs der Nike-Aktie ist vom Rekordhoch um rund -80% eingebrochen und bewegt sich mittlerweile unterhalb eines langfristigen Abwärtstrendkanals. Zuletzt erreichte die Aktie die Unterstützungszone zwischen etwa 34,00 und 40,00 US$. Für eine erste technische Erholung müsste die Nike-Aktie zunächst wieder über 40,00 US$ steigen. Anschließend wartet zwischen etwa 44,00 und 50,00 US$ der nächste größere Widerstandsbereich. Erst oberhalb dieser Zone würde sich das kurzfristige Chartbild merklich verbessern. Nike, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Fällt der Kurs der Nike-Aktie nachhaltig unter 34,00 US$, könnte sich die Abwärtsbewegung bis zur nächsten Unterstützungszone zwischen etwa 27,00 und 30,00 US$ ausweiten. Auf der Oberseite bildet der Bereich zwischen 65,00 und 70,00 US$ den entscheidenden langfristigen Widerstand. Erst dessen Rückeroberung würde den übergeordneten Abwärtstrend infrage stellen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Nike-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung der Nike-Aktie lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Nike-Aktie notiert nahe der überverkauften Schwelle von 30 Punkten. Besonders auffällig ist die bullische Divergenz: Während der Kurs der Nike-Aktie zuletzt ein tieferes Tief ausgebildet hat, entstand beim RSI ein höheres Tief. Das fallende Kursmomentum wird somit nicht mehr vollständig durch den Indikator bestätigt. Dies kann eine bevorstehende Gegenbewegung ankündigen. Nike, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD ist eine bullische Divergenz zu erkennen. Der Kurs markiert neue Tiefstände, während der MACD oberhalb seines vorherigen Tiefs bleibt. Gleichzeitig beginnt die MACD-Linie im stark negativen Bereich abzuflachen. Noch fehlt jedoch das bullische Crossover mit der Signallinie. Die Divergenzen liefern daher ein Frühwarnsignal für die Bären, aber noch kein bestätigtes Kaufsignal. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass die Nike-Aktie seit dem Rekordhoch eine übergeordnete Welle 4 ausbildet. Diese Korrektur folgt auf eine jahrzehntelange impulsive Aufwärtsbewegung. Mit dem aktuellen Kurs ist die Aktie bereits in den relevanten Fibonacci-Zielbereich der Korrektur eingetreten. Das 0,382er Fibonacci-Retracement liegt bei 38,62 US$ und wurde inzwischen unterschritten. Damit bleiben das 0,5er Retracement bei 24,06 US$ und das 0,618er Retracement bei 14,99 US$ als mögliche langfristige Korrekturziele bestehen. Die bullischen Divergenzen erhöhen allerdings die Chance, dass zunächst eine größere Gegenbewegung oder Zwischenrallye ,in einer Welle B beginnt. Nike, Monatschart, Quelle: Tradingview.com Langfristig sieht das Elliott-Wellen-Modell nach Abschluss der Welle 4 noch eine Welle 5 vor. Dieses Szenario setzt eine tragfähige Bodenbildung und den späteren Bruch des Abwärtstrends voraus. Solange der Kurs der Nike-Aktie unter 50,00 US$ und insbesondere unter 70,00 US$ bleibt, besitzt die laufende Korrektur jedoch weiterhin Vorrang. Meiner Einschätzung nach liefern die bullischen Divergenzen bei RSI und MACD ein erstes ernst zu nehmendes Stabilisierungssignal. Für eine bestätigte Trendwende der Nike-Aktie reichen sie allein jedoch noch nicht aus. Oberhalb von 40,00 US$ könnte eine Erholung bis 50,00 US$ beginnen. Unter 34,00 US$ würde dagegen die Zone um 30,00 US$ relevant. Der übergeordnete Abwärtstrend bleibt vorerst bestehen. ## ℹ️ Nike in Kürze - Nike (WKN: 866993) mit Sitz in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon ist der weltweit führende Hersteller von Sportartikeln. - Der Erfolg des 1964 gegründeten Unternehmens basiert auf seinen Sportschuhen. Heutzutage vermarktet Nike darüber hinaus ein sehr breites Sortiment an Sport- und Freizeitbekleidung, Sport-Accessoires sowie Uhren und Fitness-Trackern. - Der Sportartikelkonzern verkauft seine Ware sowohl über den Groß- und Einzelhandel als auch über eigene Brand-Stores und einen Online-Shop. - Nike ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. In Deutschland ist sie über Tradegate handelbar. Der Marktwert liegt aktuell bei etwa 53,39 Milliarden US-Dollar. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Dividenden, Dividenden-Aktien, Dividendenaktien, Konsum-Aktien, Konsumaktien, Nike, Nike Anylse, Nike-Aktie, Nike-Anayse, Nike-Chartanalyse, Nike-Kurs, Nike-Preis, Nike-Prognose --- ### [Newmont-Aktie: Doch kein goldener Herbst?](https://www.sharedeals.de/newmont-aktie-doch-kein-goldener-herbst/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Für die Newmont-Aktie ging es in den letzten Woche nur noch seitwärts und am Montagmorgen dreht der Kurs um -4% nach unten. Damit ist der Goldproduzent zum Wochenauftakt das Schlusslicht im S&P 500. Hat die Newmont-Aktie ihre besten Tage hinter sich und wie sollten Anleger sich nun positionieren? ## Das belastet den Goldpreis Grund für den Kursverlust der Newmont-Aktie zum Wochenbeginn ist der Goldpreis. Er gab am frühen Morgen um über -3% nach und setzte damit seine jüngsten Talfahrt fort. Innerhalb der letzten vier Wochen verbilligte sich das Edelmetall um über -10%. Der Goldpreis leidet dieser Tage unter einem unvorteilhaften Zusammenspiel aus höheren Ölpreisen, steigenden Anleiherenditen und einem stärkeren US$. Der aufgrund des immer noch ungelösten Konflikts zwischen den USA und dem Iran über 100 US$ verharrende Ölpreis hinterlässt inzwischen nachhaltige Spuren in der Inflation. Das wiederum zwingt die Notenbanken in aller Welt dazu, ihre Zinsen anzuheben. Erst vor wenigen Tagen erhöhten die FED und die EZB den Leitzins um 25 Basispunkte. Mittlerweile gehen Experten von einer weiteren Zinserhöhung der FED im Oktober um 25 Punkte aus. Höhere Zinsen haben höhere Anleiherenditen zur Folge, was ein Investment in das unverzinste Gold für Anleger weniger attraktiv macht. Gleichzeitig erhöht sich auch der Kurs des US$. Auch dies belastet den Goldpreis, da das in US$ notierende Edelmetall damit für Käufer aus dem Ausland teurer wird. Möchtest Du weitere Aktien wie Newmont entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Newmont&stockidentifier=symbol%3ANEM&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) zu Rohstoffaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Kein Grund zur Sorge Trotzdem muss man hier von Luxusproblemen sprechen. Im historischen Vergleich notiert Gold nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau und man kann davon ausgehen, dass sich das Edelmetall in den kommenden Monaten nicht mehr signifikant verbilligen wird — zu hoch ist nach wie vor die globale Nachfrage. Die Zahlen von Newmont sehen nach wie vor exzellent aus. Im zweiten Quartal erzielte der Goldproduzent einen Free Cashflow von rund 2,2 Milliarden US$ — ein neuer Rekord. Grund für den megastarken Cashflow ist die enorme Profitabilität der Goldminen. Während der realisierte Goldpreis lag bei etwa 4.410 US$/oz lag, betrugen die All-in Sustaining Costs nur rund 1.621 US$$/oz lagen. Im Klartext: Beim aktuellen Goldpreis ist Newmont eine echte Gelddruckmaschine. Dieses Geld wollen mache Player nun für die Konsolidierung der Branche ausgeben. Der südafrikanische Goldkonzern Gold Fields hat 38,7 Milliarden US$ für den australischen Konkurrenten Northern Star geboten. Dieser hat das Angebot jedoch als unzureichend abgelehnt. Für Newmont ist das indirekt relevant, weil hohe Goldpreise und begrenzte neue Minenprojekte den Wert bestehender Produktionskapazitäten erhöhen. ## Bald wieder zweistellige Kurse? Die Newmont-Aktie wird heute im US-Handel voraussichtlich unter die Marke von 120 US$ fallen. Das führt sie gefährlich nahe an das Zwischentief bei 114 US$. Sollte auch diese Marke durchbrochen werden, könnte der Kurs in Richtung 110 US$ rutschen. ## Kurzfristig nein, mittelfristig ja Ein Investment in die Newmont-Aktie ist immer eine Wette auf die Entwicklung des Goldpreises. Trotz der aktuellen Schwäche von Gold sehe ich mittelfristig wieder steigende Preise. Dafür sprechen meiner Meinung nach zwei starke Argumente: Zum einen die Tatsache, dass Zentralbanken weiterhin Gold kaufen. Das gilt vor allem für die chinesische Zentralbank, die bereits den 22. Monat in Folge Gold gekauft hat. Zum anderen die Tatsache, dass die Staatsverschuldung in vielen Ländern inzwischen besorgniserregende Ausmaße erreicht hat. Das gilt vor allem für die USA, die vor kurzem die 40 Billionen US$-Grenze bei der Verschuldung geknackt haben. Hohe Schulden erhöhen die Unsicherheit an den Finanzmärkten, wovon traditionell Gold profitiert. Analysten sehen das Kursziel der Newmont-Aktie im Schnitt bei 140 US$. Das entspricht einem Upside von ca. +20%. Zum Abschluss: Du willst keine interessanten Investmentmöglichkeiten im Rohstoffsektor verpassen? Höchste Zeit, einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) zu werfen! Auch ich sehe ein weiteres Upside für die Newmont-Aktie rate Anlegern allerdings, die Entwicklung der nächsten Wochen abzuwarten. Die Midterm-Wahlen in den USA, die Lage am Persischen Gold und die nächsten zwei FED-Sitzungen könnten den Goldpreis massiv beeinflussen. Anleger müssen damit rechnen, dass der Preis für das Edelmetall in den kommenden Wochen kurzfristig noch einmal unter Druck geraten wird. Der Herbst wird möglicherweise doch nicht golden. ## ℹ️ Newmont in Kürze - Die Newmont Mining Corporation (WKN: 853823) ist ein US-amerikanischer Bergbaukonzern. - Das Unternehmen gilt als einer der größten Goldproduzenten mit Minen in vielen Teilen der Welt. - Dazu ist Newmont Produzent von Kupfer, Silber, Zink und Blei. - Die in Denver im US-Bundesstaat Colorado ansässige Company notiert im US-Index S&P 500 und hat einen aktuellen Börsenwert von rund 128 Milliarden US$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie: 1.000 Wohnungen – jetzt winken 100% Kurschance?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-1-000-wohnungen-jetzt-winken-100-kurschance/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Vonovia will in Berlin rund 1.000 neue Wohnungen bauen. Gleichzeitig bestätigt Berenberg sein Kursziel von 34,50 € – ausgehend vom aktuellen Kurs von 17,17 € würde sich die Aktie damit ziemlich genau verdoppeln. Das klingt ambitioniert, ist angesichts des hohen Abschlags auf den Immobilienwert aber nicht völlig unrealistisch. Entscheidend ist allerdings weniger das einzelne Bauprojekt als die Frage, ob Vonovia operativ wieder dauerhaft wachsen kann. ## Berlin ist Risiko und Wachstumsmarkt zugleich Vonovia und die Tochter Deutsche Wohnen besitzen in Berlin rund 130.000 Wohnungen. Seit 2013 hat der Konzern dort etwa 6.000 neue Einheiten errichtet, weitere 1.000 befinden sich im Bau. Gemessen am gesamten eigenen Bestand von mehr als 528.000 Wohnungen ist das kein gewaltiger Wachstumsschub. Es zeigt jedoch, dass Vonovia wieder stärker in den Neubau investiert. Die wirtschaftliche Grundlage dafür ist grundsätzlich vorhanden. Ende Juni lag die durchschnittliche Bestandsmiete in Berlin bei 8,26 € je Quadratmeter, während bei Neuvermietungen durchschnittlich 10,80 € erzielt wurden. Gleichzeitig herrscht in der Hauptstadt erheblicher Wohnungsmangel. Politisch bleibt Berlin allerdings ein Risikofaktor. Nach dem Wahlerfolg der Linken wird erneut über eine Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände diskutiert. Berenberg verweist nach einem Gespräch mit dem Management auf die Widerstandsfähigkeit der Gewinnentwicklung. Zudem hält Vonovia eine Enteignung für verfassungswidrig. Kurzfristig dürfte die Diskussion die Bewertung dennoch belasten. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE)! ## Das Kerngeschäft wächst bereits Im ersten Halbjahr stieg das bereinigte EBITDA im Vermietungsgeschäft um +3,5% auf 1,27 Milliarden €. Der Bereich Value-add, zu dem unter anderem Handwerkerleistungen und Energiedienstleistungen gehören, verbesserte sein Ergebnis sogar um +27,6% auf 128,5 Millionen €. Insgesamt legte das bereinigte EBITDA um +2,4% auf 1,46 Milliarden € zu. Die durchschnittliche Miete des Konzerns erhöhte sich um +3,5% auf 8,51 € je Quadratmeter. Zudem gewann das Immobilienportfolio ohne Investitionen 1,1% an Wert. Damit setzt sich die Stabilisierung der zuvor stark gefallenen Immobilienpreise fort. Schwach entwickelte sich dagegen das Development-Geschäft. Dessen bereinigtes EBITDA brach um -65% auf 20,1 Millionen € ein. Vonovia stellte im ersten Halbjahr lediglich 84 neue Wohnungen für den eigenen Bestand fertig. Die 1.000 Berliner Einheiten dürften deshalb erst über mehrere Jahre einen spürbaren Ergebnisbeitrag liefern. **Tipp**: Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Ist das Kursziel von 34,50 € realistisch? Für 2026 erwartet Vonovia ein bereinigtes EBITDA von 2,95 bis 3,05 Milliarden € – nach 2,80 Milliarden € im Vorjahr. Die Mieteinnahmen sollen auf 3,45 bis 3,55 Milliarden € steigen, während das organische Mietwachstum rund 4% erreichen soll. Der Nettovermögenswert EPRA NTA lag Ende Juni bei 46,22 € je Aktie. Der Börsenkurs entspricht damit nur rund 37% des bilanzierten Immobilienwerts. Selbst das Berenberg-Ziel von 34,50 € läge noch etwa 25% darunter. Berenberg ist mit seinem Optimismus zudem nicht allein: JPMorgan nennt ebenfalls 34,50 €, Kepler Cheuvreux 34 € und die DZ Bank 31 €. Das durchschnittliche Analystenziel beträgt allerdings nur 26,51 €. Die 1.000 Berliner Wohnungen allein rechtfertigen keine Kursverdopplung. Das wachsende Vermietungsgeschäft, stabilere Immobilienwerte und der extreme Abschlag zum Nettovermögenswert machen die Vonovia-Aktie bei rund 17 € dennoch attraktiv. Das Kursziel von 34,50 € ist ambitioniert, aber erreichbar, wenn die Ertragsziele erfüllt werden und sich das politische Risiko nicht verschärft. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [Netflix-Aktie: 57 oder 135 US$ – wer liegt richtig?](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-57-oder-135-us-wer-liegt-richtig/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Bei 71,15 US$ notiert die Netflix-Aktie fast genau am häufig genannten pessimistischen Kursziel von 70 US$. Das mittlere Analystenziel von 93,50 US$ verspricht dagegen +31%, während das obere Ende bei 135 US$ liegt. Tatsächlich reicht die Spanne inzwischen sogar bis 57 US$: So weit hat Wells Fargo sein Ziel gesenkt. Wer recht behält, hängt vor allem davon ab, welche Bewertung Netflix für sein weiterhin zweistelliges Wachstum verdient. ## Das operative Geschäft wächst weiter Im zweiten Quartal steigerte Netflix den Umsatz um +13,4% auf 12,56 Milliarden US$. Das operative Ergebnis verbesserte sich um +11% auf 4,19 Milliarden US$, die Marge lag mit 33,4% allerdings leicht unter dem Vorjahreswert von 34,1%. Für das Gesamtjahr erwartet der Streamingkonzern Erlöse von 51 bis 51,4 Milliarden US$. Das entspricht einem Wachstum zwischen +13 und +14%. Der operative Gewinn soll um mehr als +20% zulegen, während die Marge von 29,5 auf 31,5% steigen dürfte. Im dritten Quartal rechnet Netflix mit einem weiteren Umsatzwachstum von knapp +12%. Von einer operativen Krise kann daher keine Rede sein. Das Problem ist vielmehr die Frage, wie lange zweistellige Wachstumsraten noch durchgehalten werden können. Die angesehenen Stunden stiegen im ersten Halbjahr lediglich um +2%. Ohne neue Serienhits, weitere Preiserhöhungen oder zusätzliche Erlösquellen könnte das Wachstum nachlassen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Werbung wird zum entscheidenden Faktor Netflix erwartet für 2026 ungefähr 3 Milliarden US$ Werbeumsatz – doppelt so viel wie im Vorjahr. Damit entfallen zwar erst rund 6% der Konzernerlöse auf Werbung. Das Geschäft besitzt jedoch überdurchschnittliches Margenpotenzial und kann über Live-Sport, Video-Podcasts und interaktive Anzeigen weiter ausgebaut werden. Der wesentliche Vorteil besteht darin, dieselben Inhalte doppelt zu monetarisieren: über Abonnementgebühren und über Werbung. Gelingt das, kann der Gewinn schneller wachsen als der Umsatz. Bleiben Zuschauerinteresse und Werbepreise dagegen hinter den Erwartungen zurück, wäre eine weitere Neubewertung der Aktie wahrscheinlich. ## Rückkäufe wirken jetzt stärker Netflix kaufte allein im zweiten Quartal 52,9 Millionen Aktien für 4,7 Milliarden US$ zurück. Der durchschnittliche Kaufpreis lag damit bei rund 89 US$ und deutlich über dem heutigen Kurs. Für das erste Halbjahr summierten sich die Rückkäufe auf 5,9 Milliarden US$. Ende Juni standen noch 27,1 Milliarden US$ zur Verfügung. Das entspricht mehr als 9% des aktuellen Börsenwerts. Bei Kursen um 71 US$ kann Netflix mit demselben Betrag deutlich mehr Aktien einziehen als noch im Frühjahr. Die Zahl der ausstehenden Papiere ist innerhalb eines Jahres bereits um rund 1,5% gesunken. ## 135 US$ verlangen eine deutliche Neubewertung Aktuell wird Netflix mit dem 22-Fachen der vergangenen und rund dem 21-Fachen der erwarteten Gewinne bewertet. Für 2027 rechnen Analysten im Mittel mit einem Gewinn von etwa 3,77 US$ je Aktie. Daraus ergibt sich beim heutigen Kurs ein KGV von knapp 19. Bei 93,50 US$ läge das 2027er-KGV bei rund 25 – ambitioniert, aber bei anhaltend zweistelligem Wachstum vertretbar. Das Kursziel von 135 US$ entspräche dagegen einem KGV von knapp 36. Dafür müssten Werbegeschäft und Margen die Erwartungen deutlich übertreffen. Das neue Wells-Fargo-Ziel von 57 US$ unterstellt umgekehrt eine starke Wachstumsabkühlung und bewertet Netflix mit etwa dem 15-Fachen des erwarteten Gewinns. Das Kursziel von 135 US$ erscheint vorerst zu optimistisch, während 57 US$ eine deutliche operative Verschlechterung voraussetzt. Bei rund 71 US$ halte ich die Netflix-Aktie angesichts des Wachstums, der steigenden Marge und der enormen Rückkäufe für attraktiv. Realistischer als 135 US$ erscheint mir zunächst eine Erholung in Richtung des mittleren Kursziels von 93,50 US$. ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 296 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BASF-Aktie: Was könnte eine Übernahme bedeuten?](https://www.sharedeals.de/basf-aktie-was-koennte-eine-uebernahme-bedeuten/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die BASF-Aktie reagierte auf die Berichte über ein mögliches Interesse an Evonik vergangenen Freitag mit Kursverlusten. Am Montag notiert sie aktuell bei 50,70 €. Inzwischen ist aus dem ursprünglichen Gerücht mehr geworden: BASF bestätigte am 25. September offiziell, dass Sondierungen mit Evonik und der RAG-Stiftung über eine mögliche Übernahme stattfinden. Gleichzeitig betonte der Konzern, dass Ausgang und weiterer Verlauf derzeit offen sind. Hier stellt sich die Frage: Lohnt sich jetzt noch ein Einstieg bei BASF? ## Mögliche Motive von BASF BASF ist bereits der größte Chemiekonzern weltweit. Eine Übernahme von Evonik würde die Marktposition weiter ausbauen. Entscheidend dürfte jedoch weniger die reine Größe sein. Interessanter ist die Frage, welche Geschäfte tatsächlich strategisch zu BASF passen. Beide Unternehmen befinden sich derzeit in einer tiefgreifenden Transformation und konzentrieren sich zunehmend auf ihre jeweiligen Kerngeschäfte. BASF treibt unter anderem die Trennung von eigenständigen Geschäftsfeldern voran und bereitet den Börsengang von Agricultural Solutions vor. Bei einer Übernahme müsste BASF deshalb genau prüfen, welche Evonik-Geschäfte das eigene Portfolio sinnvoll ergänzen und welche Bereiche anschließend möglicherweise ebenfalls verkauft oder abgespalten würden. Ein möglicher strategischer Vorteil könnte in einer stärkeren Positionierung gegenüber Wettbewerbern liegen. Gleichzeitig könnten gemeinsame Strukturen Einsparungen ermöglichen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BASF&stockidentifier=symbol%3ABAS&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Für BASF wäre die Finanzierung entscheidend Evonik wird an der Börse derzeit mit etwas etwa 9 Milliarden € bewertet. Für eine vollständige Übernahme müsste BASF allerdings voraussichtlich eine Prämie auf den Börsenwert bezahlen. Damit könnte der Kaufpreis schnell deutlich über 10 Milliarden € steigen. Das wäre auch für BASF eine große Transaktion. Eine reine Barzahlung würde die finanzielle Belastung deutlich erhöhen. Deshalb wäre auch eine Finanzierung über Aktien denkbar. In einem solchen Szenario könnte beispielsweise die RAG-Stiftung neue BASF-Aktien erhalten und damit selbst zu einem größeren BASF-Aktionär werden. Ob eine solche Konstruktion überhaupt zur Diskussion steht, ist derzeit offen. Sie zeigt aber, dass neben dem Kaufpreis vor allem die Finanzierung für die BASF-Aktionäre entscheidend sein wird. ## Evonik selbst baut weiter um Parallel zu den Übernahmegesprächen verfolgt Evonik weiterhin seine eigene Restrukturierung. Das Unternehmen will 3.200 Stellen abbauen, davon rund 2.150 in Deutschland. Zudem sollen Geschäftsbereiche veräußert werden. Für 2027 ist eine zweite Phase des umfangreichen Konzernumbaus vorgesehen. Das könnte eine mögliche Übernahme für BASF sowohl attraktiver als auch komplizierter machen. Einerseits wird das Unternehmen bereits stärker auf profitable Kernbereiche ausgerichtet. Andererseits muss BASF genau analysieren, welche Geschäftsteile langfristig tatsächlich einen strategischen Mehrwert bieten. ## Bewertung Der Spruch „Wo Rauch ist, ist auch Feuer“ passt inzwischen nur noch teilweise. Es gibt tatsächlich Gespräche – BASF hat diese offiziell bestätigt. Von einer beschlossenen Übernahme ist man aber noch weit entfernt. Für BASF stellt sich jetzt vor allem die Frage, ob ein Zusammenschluss strategisch und finanziell sinnvoll umgesetzt werden kann. Aus meiner Sicht passt eine milliardenschwere Übernahme in der jetzigen Phase nur schwer zur aktuellen BASF-Strategie. Der Konzern versucht gerade, sein Portfolio zu fokussieren, Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Eine große Akquisition würde zunächst zusätzliches Kapital binden und könnte erhebliche Integrationskosten verursachen. Andererseits könnte ein Zusammenschluss bei einem passenden Kaufpreis langfristig Synergien schaffen. Entscheidend wären deshalb der tatsächliche Übernahmepreis, die Finanzierung und die Frage, welche Evonik-Geschäfte BASF dauerhaft übernehmen möchte. Hinzu kämen regulatorische Prüfungen. Ein Zusammenschluss dieser Größenordnung müsste voraussichtlich wettbewerbsrechtlich in Deutschland und weiteren Ländern geprüft werden. Ob eine Übernahme stattfindet, hängt wesentlich von der RAG-Stiftung ab. Mit 43% ist sie der größte Anteilseigner bei Evonik. Die Bestätigung von Gesprächen bedeutet noch keine beschlossene Übernahme. Die Zukunft wird zeigen, wie die Gespräche weitergehen. Eine Übernahme könnte Vorteile bringen, aber auch erhebliche Risiken beinhalten. Die Transformation von BASF würde dadurch nicht einfacher. Aus meiner Sicht macht ein Neueinstieg in die BASF-Aktie unter den jetzigen Bedingungen wenig Sinn. Eine erste Reaktion war am vergangenen Freitag zu sehen. Während die Evonik-Aktie deutlich zulegte, verlor die BASF-Aktie. Für langfristig orientierte Anleger bleibt die Dividende ein wichtiger Pluspunkt. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei rund 4,4%. **Passend dazu:** Während viele nur auf die Dividendenrendite schauen, bieten einige Titel derzeit beides – regelmäßige Ausschüttungen und deutliches Aufwärtspotenzial. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für das kommende Jahr. ℹ️ BASF in Kürze - BASF (WKN: BASF11) ist der nach Umsatz größte Chemiekonzern der Welt. Er ist in den sechs Segmenten Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care und Agricultural Solutions tätig. - Neben dem Hauptwerk in Ludwigshafen am Rhein betreibt der Konzern weltweit über 230 Produktionsstandorte in mehr als 90 Ländern. - Der 1865 gegründete Traditionskonzern ist Mitglied im DAX und aktuell an der Börse mit etwa 43,6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Münchener-Rück-Aktie: KGV 10 – sind 625 € sogar zu wenig?](https://www.sharedeals.de/muenchener-rueck-aktie-kgv-10-sind-625-e-sogar-zu-wenig/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Münchener Rück treibt ihr Wachstum im margenstarken Spezialversicherungsgeschäft voran und startet Anfang 2027 in Italien. Gleichzeitig wurden im laufenden Rückkaufprogramm bereits eigene Aktien für rund 1,4 Milliarden € erworben. Bei einem Kurs von 511,40 €, einem erwarteten KGV von gut 10 und einer Dividendenrendite von 4,7% halte ich die Aktie weiterhin für zu günstig. ## Italien soll die Abhängigkeit vom Rückversicherungszyklus senken Munich Re Specialty will künftig italienische Unternehmen direkt versichern. Der neue Standort in Mailand konzentriert sich zunächst auf Bau- und Ingenieursrisiken, Sachversicherungen sowie Kautionsversicherungen. Angesprochen werden kleinere und mittlere Unternehmen sowie größere Mittelständler. Die Policen werden über die italienische Niederlassung der vollständig zur Münchener Rück gehörenden Great Lakes Insurance angeboten. Italien wird damit zum fünften europäischen Markt der Specialty-Sparte. Zuvor wurde das Geschäft unter anderem in Deutschland und Spanien aufgebaut. Strategisch kommt die Expansion zum richtigen Zeitpunkt. Bei der Juli-Erneuerungsrunde in der klassischen Schaden- und Unfallrückversicherung gingen die risikoadjustierten Preise um 5,5% zurück. Die Münchener Rück reduzierte ihr gezeichnetes Volumen deshalb bewusst um 9,1%. Das stärker diversifizierte Erst- und Spezialversicherungsgeschäft eröffnet zusätzliche Wachstumsquellen, ohne schlechtere Preise im Rückversicherungsgeschäft akzeptieren zu müssen. Der Italien-Start wird den Konzerngewinn zunächst kaum bewegen, zeigt aber die Richtung. **Bleibe informiert**! Wir halten Dich in der Versicherungsbranche auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=M%C3%BCnchener+R%C3%BCck&stockidentifier=symbol%3AMUV2&stockmarket=TRADEGATE)! ## Die Specialty-Sparte verdient bereits gutes Geld Global Specialty Insurance erzielte im ersten Halbjahr einen Gewinn von 351 Millionen €. Das waren 15,1% mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich von 87,3 auf 86,3%. Eine Quote unter 100% bedeutet, dass das Versicherungsgeschäft bereits vor Kapitalanlageerträgen profitabel arbeitet. Für das Gesamtjahr kalkuliert die Münchener Rück konservativer mit etwa 90%. Die Italien-Expansion soll somit kein unkontrolliertes Volumenwachstum liefern, sondern die profitable Specialty-Plattform verbreitern. Konzernweit erwirtschaftete die Münchener Rück im ersten Halbjahr einen Rekordgewinn von 3,9 Milliarden €. Das Jahresziel von 6,3 Milliarden € wurde trotz der schwächeren Preise im Rückversicherungsgeschäft bestätigt. **Tipp**: Weitere Top-Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! ## Bereits 1,4 Milliarden € zurückgekauft Parallel zur Expansion läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. Bis zum 23. September erwarb die Münchener Rück 2,84 Millionen eigene Aktien für insgesamt rund 1,41 Milliarden €. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei knapp 495 € und damit unter dem aktuellen Börsenkurs. Insgesamt dürfen bis zur Hauptversammlung im April 2027 Aktien für 2,25 Milliarden € zurückgekauft werden. Rund 845 Millionen € stehen damit noch zur Verfügung. Die erworbenen Papiere sollen eingezogen werden. Bislang entspricht der Rückkauf etwa 2,2% des Grundkapitals. Der Rückkauf ist insbesondere deshalb sinnvoll, weil die Bewertung niedrig ist. Je günstiger eigene Aktien erworben werden, desto stärker steigt der anteilige Gewinn der verbleibenden Aktionäre. ## Münchener Rück: Knapp 10% Gewinnrendite Beim aktuellen Börsenwert von rund 65 Milliarden € und einem erwarteten Jahresgewinn von 6,3 Milliarden € liegt das KGV bei gut 10. Die umgekehrte Gewinnrendite erreicht damit fast 10%. Hinzu kommt die zuletzt gezahlte Dividende von 24 € je Aktie. Daraus ergibt sich eine Rendite von etwa 4,7%. Gemeinsam mit dem Rückkauf fließen innerhalb eines Jahres rechnerisch mehr als 5 Milliarden € an die Anteilseigner zurück. Jefferies sieht den fairen Wert bei 600 €, während die DZ Bank sogar 625 € nennt. Das entspricht einem Potenzial von rund 17 beziehungsweise 22%. Selbst bei 625 € läge das KGV auf Basis des aktuellen Gewinnziels nur bei ungefähr 12,5. Sinkende Rückversicherungspreise bleiben ein Risiko. Die Münchener Rück reagiert jedoch richtig: Sie verzichtet auf unrentables Volumen, erweitert das profitable Specialty-Geschäft und kauft gleichzeitig günstig eigene Aktien zurück. Bei einem KGV von gut 10 und fast 5% Dividendenrendite ist die Aktie für mich ein Kauf. ## ℹ️ Münchener Rück in Kürze - Die Münchener Rück (WKN: 843002) ist eine der größten Rückversicherungsgesellschaften weltweit. Neben dem Hauptgeschäft der Rückversicherung betreibt sie über ihre Tochter ERGO auch das Erstversicherungsgeschäft. Außerdem ist das Unternehmen im Asset Management tätig. - Der Konzern agiert weltweit, der Hauptsitz befindet sich in München. - Die im DAX gelistete Aktie wird an der Börse mit rund 64,7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Siemens-Energy-Aktie: 93,00 oder 200,00 €?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-9300-oder-20000-e/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie sendet derzeit widersprüchliche Signale. Während eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation vor einem möglichen Abverkauf warnt, sprechen die bullischen Divergenzen bei RSI und MACD sowie das Elliott-Wellen-Szenario für eine bevorstehende Erholung. Bei 142,60 € befindet sich der Kurs unmittelbar an einer Schlüsselzone, an der sich das weitere mittelfristige Bild entscheiden dürfte. ## Chartanalyse zur Siemens-Energy-Aktie Im Tageschart der Siemens-Energy-Aktie ist eine potenzielle Schulter-Kopf-Schulter-Formation zu erkennen. Die linke Schulter entstand im Bereich von 168,00 bis 170,00 €, während der Kopf bei rund 190,00 € ausgebildet wurde. Auf die rechte Schulter bei etwa 165,00 € folgte ein erneuter Rückgang. Vollständig aktiviert ist das bearishe Muster bislang jedoch nicht. Entscheidend ist die fallende Nackenlinie, die aktuell ungefähr zwischen 130,00 und 133,00 € verläuft. Zuvor muss der Kurs der Siemens-Energy-Aktie die Unterstützungszone zwischen 136,00 und 142,00 € verteidigen. Ein nachhaltiger Bruch der Nackenlinie würde zunächst 124,00 bis 126,00 € und anschließend das rechnerische SKS-Kursziel bei etwa 92,00 bis 93,00 € in den Fokus rücken. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Oberseite wartet zwischen 155,00 und 158,00 € der erste relevante Widerstand. Gelingt anschließend auch der Sprung über 168,00 bis 170,00 €, wäre die rechte Schulter überwunden und das bearishe Muster weitgehend entschärft. Dann könnte die Siemens-Energy-Aktie erneut Kurs auf die Hochzone zwischen 180,00 und 190,00 € nehmen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens-Energy-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Beim RSI zeigt sich ein deutlicher Widerspruch zur bärischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Während der Kurs der Siemens-Energy-Aktie zuletzt tiefere Tiefpunkte markierte, bildete die RSI-Linie höhere Tiefpunkte aus. Diese bullische Divergenz deutet auf nachlassenden Verkaufsdruck hin. Zudem ist die RSI-Linie über die Signallinie gestiegen und nähert sich der neutralen Marke von 50 Punkten. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Ein vergleichbares Bild liefert der MACD. Auch hier stehen den tieferen Kurstiefs höhere Tiefpunkte des Indikators gegenüber. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt, während das Histogramm erstmals wieder leicht positiv ausfällt. Da sich beide Linien noch unterhalb der Nulllinie befinden, handelt es sich allerdings zunächst um ein frühes Erholungssignal und noch nicht um eine bestätigte Trendwende. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Auch das bullische Elliott-Wellen-Szenario steht im direkten Gegensatz zur Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Demnach könnte sich die Siemens-Energy-Aktie seit dem Tief des Jahres 2023 in einem übergeordneten Aufwärtsimpuls befinden. Der Rückgang vom Hoch bei rund 190,00 € wäre in dieser Interpretation lediglich die vierte Korrekturwelle innerhalb der laufenden Aufwärtsbewegung. Der Kurs der Siemens-Energy-Aktie notiert aktuell unmittelbar am 0,382er Fibonacci-Retracement. Darunter bildet das 0,5er Fibonacci-Retracement bei 126,46 € die nächste zentrale Unterstützung. Solange dieser Bereich verteidigt wird, bleibt die Ausbildung einer fünften Aufwärtswelle möglich. Ein Bruch von 126,46 € würde das Elliott-Wellen-Szenario dagegen erheblich schwächen und zugleich die bärische SKS-Interpretation bestätigen. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für eine bullische Bestätigung müsste die Siemens-Energy-Aktie zunächst über 158,00 € und anschließend über 170,00 € steigen. In diesem Fall könnten mittelfristig Kurse über 200,00 € angesteuert werden. Die bullischen Divergenzen liefern dafür ein erstes Argument, doch erst der Ausbruch über die Widerstände würde die fünfte Welle überzeugend aktivieren. Die Siemens-Energy-Aktie befindet sich für mich an einem echten Scheideweg. Die SKS bleibt gefährlich, ist ohne einen Bruch der Nackenlinie aber noch nicht aktiviert. Bullische Divergenzen und das Elliott-Wellen-Szenario sprechen dagegen für eine mögliche Bodenbildung. Oberhalb von 158,00 € gewinnt das bullische Bild an Gewicht; über 170,00 € wäre die SKS weitgehend entschärft. Unter 130,00 € drohen hingegen Rückgänge auf 125,00 und später rund 93,00 €. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 121,33 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose, Solar-Aktien --- ### [US-Renditen über 5 Prozent: Diese Aktien könnten jetzt profitieren!](https://www.sharedeals.de/us-renditen-ueber-5-prozent-diese-aktien-koennten-jetzt-profitieren/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Ära stetig sinkender Zinsen könnte vorerst vorbei sein. Die US-Notenbank hat im September ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf **3,75 bis 4,00 %** angehoben. Es war die erste Zinserhöhung seit mehr als drei Jahren. Gleichzeitig signalisierte die Fed, dass die Bekämpfung der Inflation wieder stärker in den Mittelpunkt rückt. An den Anleihemärkten fällt die Reaktion noch deutlicher aus. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg zeitweise auf über **5,10 %** und damit auf den höchsten Stand seit rund 19 Jahren. Bei 30-jährigen Treasuries wurden sogar mehr als **5,40 %** erreicht. Für Aktienanleger ist das eine entscheidende Veränderung. Denn während hohe Renditen viele Wachstumsunternehmen belasten, gibt es Geschäftsmodelle, die ausgerechnet mit länger hohen Zinsen deutlich besser zurechtkommen – **oder sogar davon profitieren können.** ### Warum die Anleiherenditen so stark steigen Hinter der Entwicklung steckt mehr als die Zinspolitik der Fed. Staaten benötigen enorme Summen für Verteidigung, Infrastruktur und Energie. Gleichzeitig verschlingt der Ausbau von KI-Rechenzentren Milliarden. Um diesen Kapitalbedarf zu finanzieren, werden immer mehr Staats- und Unternehmensanleihen ausgegeben. Das steigende Angebot trifft auf Investoren, die für langfristige Finanzierungen höhere Renditen verlangen. Dadurch könnte es für die Fed schwieriger werden, das langfristige Zinsniveau allein über ihre Geldpolitik zu beeinflussen. Wenn sichere Staatsanleihen mehr als 5 % Rendite bieten, entsteht zudem starke Konkurrenz für Aktien. Unternehmen mit hohen Schulden müssen gleichzeitig immer teurer refinanzieren. ### Diese Aktien könnten zu den Gewinnern gehören Doch genau diese Entwicklung verschiebt die Kräfteverhältnisse an der Börse. Während hoch verschuldete Unternehmen und teuer bewertete Wachstumsaktien unter Druck geraten können, eröffnen höhere Zinsen anderen Branchen neue Chancen. Besonders interessant werden in diesem Umfeld Versicherungen. Sie können ihre hohen Kapitalbestände zu attraktiveren Renditen anlegen und dadurch ihre Kapitalerträge steigern. Auch Cash-reiche Industrie- und Infrastrukturkonzerne sind im Vorteil: Sie benötigen weniger teures Fremdkapital und können ihre Liquidität höher verzinst anlegen. Gleichzeitig rücken substanzstarke Basiskonsumgüterkonzerne in den Fokus. Stabile Nachfrage, verlässliche Cashflows und solide Bilanzen können gerade dann zum Vorteil werden, wenn hohe Zinsen und steigende Finanzierungskosten schwächere Unternehmen zunehmend belasten. Damit könnte die Zinswende eine neue Gruppe von Börsengewinnern hervorbringen. Entscheidend ist nicht mehr nur, wann die Fed wieder die Zinsen senkt. Viel wichtiger wird die Frage, **welche Unternehmen bei dauerhaft hohen Renditen sogar mehr Geld verdienen können.** Und genau hier wird es für Anleger spannend: Einige Unternehmen besitzen Geschäftsmodelle, bei denen das aktuelle Zinsumfeld nicht nur verkraftbar ist, sondern zum echten Ergebnistreiber werden könnte. **Welche drei Aktien besonders stark von der neuen Zinsrealität profitieren könnten, zeigen wir Dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [XRP-Kurs: Analyst sieht weiteres Potenzial – geht die Prognose auf?](https://www.sharedeals.de/xrp-kurs-analyst-sieht-weiteres-potenzial-geht-die-prognose-auf/) **Published:** September 27, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** XRP hält sich nach der kräftigen Bewegung der vergangenen Wochen weiter auf einem hohen Niveau und notiert aktuell bei rund 1,54 US$. Zwischenzeitlich ging es bereits bis über 1,60 US$ nach oben, bevor wieder etwas Druck reinkam. Im Chart hat sich darunter inzwischen eine ziemlich auffällige Zone aufgebaut, die bei einem größeren Rücksetzer wieder eine Rolle spielen könnte. ## Wo bei einem Rücksetzer wieder mehr Handel reinkommen könnte Im Volumenprofil sticht der Bereich um 1,40 US$ deutlich heraus. Dort liegt aktuell der Point of Control und damit das Kursniveau, an dem im betrachteten Zeitraum das meiste Handelsvolumen umgesetzt wurde. XRP hat sich rund um diese Marke über längere Zeit immer wieder aufgehalten, bevor Mitte September der nächste Anstieg folgte. Sollte der Kurs nach der jüngsten Rally noch einmal zurückkommen, wäre dieser Bereich damit eine naheliegende erste größere Anlaufstelle. Viele Marktteilnehmer haben dort bereits gekauft oder verkauft und bei einem erneuten Test kommt in solchen Zonen häufig wieder mehr Aktivität rein. Vom aktuellen Kurs bei rund 1,54 US$ wäre das allerdings schon ein Rücksetzer von gut -9%. Für XRP wäre damit ein größerer Teil des jüngsten Anstiegs wieder weg, gleichzeitig würde der Kurs aber in einen Bereich zurücklaufen, der im Chart ziemlich gut mit Volumen unterlegt ist. **Wenn Du neben XRP noch weitere Chancen im Kryptomarkt suchst,** findest Du in unserem kostenlosen Report drei Altcoins, die aktuell besonders spannend sind: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) XRP-Kurs ## Ein Analyst sieht dahinter sogar Platz bis 2 US$ Auch der Kryptoanalyst Ali Martinez schaut derzeit auf den Bereich rund um 1,60 US$. In seinem Chart bildet XRP eine mögliche inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation aus. Die Nackenlinie dieser Formation verläuft laut Martinez ungefähr bei 1,57 bis 1,60 US$. Schafft XRP einen sauberen Ausbruch darüber und kann sich anschließend auch oberhalb dieser Zone halten, leitet Martinez aus der Formation ein mögliches Ziel von rund 2 US$ ab. Vom aktuellen Niveau wären das noch einmal knapp +30% nach oben. Ganz alleine steht diese bullishe Einschätzung derzeit auch nicht da. In den vergangenen Tagen haben größere Wallets wieder kräftig XRP eingesammelt. Nach Daten von Santiment, die Martinez am 25. September teilte, kamen innerhalb von fünf Tagen mehr als 470 Millionen XRP hinzu. Damit liegen im Chart momentan zwei Bereiche recht klar auseinander. Auf der Oberseite muss XRP erst einmal durch die Zone um 1,60 US$, bevor die 2 US$ wieder näher rücken. Kommt vorher eine größere Korrektur rein, wartet rund um 1,40 US$ mit dem Point of Control eine Zone, in der zuletzt besonders viel gehandelt wurde. XRP hat nach dem starken Anstieg etwas Schwung verloren, hält sich mit rund 1,54 US$ aber weiterhin deutlich über dem großen Volumenbereich um 1,40 US$. Ein Rücklauf dorthin wären zwar gut -9%, im Chart würde XRP damit aber auf eine Zone treffen, in der zuvor bereits viel Kauf- und Verkaufsaktivität stattgefunden hat. Nach oben bleibt 1,60 US$ die nächste Hürde. Kommt XRP dort durch, würde das auch zum Setup von Ali Martinez passen, der anschließend sogar einen Lauf in Richtung 2 US$ für möglich hält. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,53 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 96 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ripple, XRP, XRP-Analyse, XRP-Kurs, XRP-Prognose --- ### [Bitcoin hält sich knapp unter 85.000 US$ – kommt der nächste Schub?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-haelt-sich-knapp-unter-85-000-us-kommt-der-naechste-schub/) **Published:** September 27, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bitcoin hält sich trotz des unruhigen Umfelds weiterhin erstaunlich stabil. Nach dem kurzen Rücksetzer unter 84.000 US$ hat sich der Kurs wieder gefangen und notiert aktuell nur knapp unter 85.000 US$. Damit bleibt der Ausbruch der vergangenen Tage erst einmal bestehen. Von der Makroseite kommt allerdings weiterhin Gegenwind, auch wenn der zuletzt wieder fallende Ölpreis zumindest etwas Druck aus dem Markt nimmt. ## Der Ausbruch wird bislang weiter verteidigt Nach dem Sprung über den alten Widerstandsbereich hat Bitcoin zwischenzeitlich Kurse von mehr als 87.000 US$ erreicht. Ganz halten konnte sich die Bewegung dort zwar nicht, der anschließende Rücksetzer fiel bislang aber überschaubar aus. Aktuell bewegt sich Bitcoin wieder um 84.800 bis 85.000 US$ und damit weiterhin oberhalb der Zone, die den Kurs zuvor mehrfach ausgebremst hatte. Das ist für den kurzfristigen Verlauf gar nicht unwichtig. Der alte Widerstand wird nach dem Ausbruch erstmals von oben getestet und bislang kommen dort wieder Käufer rein. Solange Bitcoin diesen Bereich verteidigt, bleibt die vorherige Bewegung im Chart grundsätzlich bestehen und ein neuer Versuch in Richtung der jüngsten Hochs wäre weiter möglich. Sollte der Kurs dagegen noch einmal deutlicher zurückfallen, wäre darunter vor allem der Bereich um 77.500 US$ auffällig. Dort liegt im betrachteten Volumenprofil eine größere Handelszone, in der in den vergangenen Wochen deutlich mehr Volumen umgesetzt wurde. Ein Rücklauf dorthin wäre vom aktuellen Niveau zwar bereits eine größere Korrektur, charttechnisch würde Bitcoin damit aber wieder in einen Bereich kommen, an dem zuvor viel Aktivität stattgefunden hat. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) Bitcoin-Kurs ## Am Bondmarkt bleibt es ziemlich ungemütlich Der größere Belastungsfaktor bleibt momentan der US-Anleihemarkt. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe stieg am Freitag zwischenzeitlich bis auf 5,23% und erreichte damit den höchsten Stand seit 2007. Zum Handelsschluss kam sie zwar wieder auf rund 5,16% zurück, das Niveau bleibt aber extrem hoch. Gleichzeitig preist der Markt weiterhin weitere Zinserhöhungen der Fed ein. Für Bitcoin ist das weiterhin kein besonders freundliches Umfeld. Wenn sichere Staatsanleihen Renditen von mehr als 5% abwerfen, steigt die Hürde für Anleger, zusätzliches Risiko einzugehen. Dazu kommt ein stärkerer US$, der bei hohen US-Renditen ebenfalls Unterstützung bekommt und Risikoanlagen zusätzlich ausbremsen kann. Umso auffälliger ist, dass Bitcoin bisher nicht stärker zurückfällt. Die Renditen stehen auf Niveaus, die man seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat, während Bitcoin weiterhin nur wenige Prozent unter dem jüngsten Hoch handelt. ## Der Ölpreis nimmt zumindest etwas Druck raus Etwas Entspannung kommt inzwischen vom Ölmarkt. Brent verlor am Freitag rund 2,1% und ging bei 104,32 US$ aus dem Handel, WTI fiel um 2,3% auf 92,41 US$. Hintergrund waren vor allem neue Hoffnungen auf Fortschritte zwischen den USA und Iran. Für Bitcoin ist das indirekt durchaus hilfreich. Ein sinkender Ölpreis nimmt etwas Inflationsdruck raus und kann damit auch die Sorgen vor immer weiteren Zinserhöhungen etwas dämpfen. Das war am Freitag bereits am Bondmarkt zu sehen. Nachdem die zehnjährige Rendite zunächst auf ein neues Mehrjahreshoch gestiegen war, kam sie zusammen mit dem fallenden Ölpreis wieder etwas zurück. Von Entwarnung kann man bei Ölpreisen oberhalb von 100 US$ und zehnjährigen Renditen über 5 % trotzdem noch nicht sprechen. Für Bitcoin ist die Mischung aktuell aber zumindest etwas weniger unangenehm als noch Mitte der Woche, als Öl und Renditen gleichzeitig kräftig nach oben liefen. Bitcoin hält sich trotz der hohen Renditen weiterhin ziemlich stabil knapp unter 85.000 US$. Das ist nach dem starken Anstieg erst einmal kein schlechtes Bild, vor allem weil der Makrodruck zuletzt eher größer als kleiner geworden ist. Der Rückgang beim Ölpreis hilft aktuell zumindest etwas und nimmt kurzfristig Druck aus dem Inflations- und Zinsthema. Im Chart bleibt vor allem wichtig, dass Bitcoin nicht wieder klar unter den alten Ausbruchsbereich zurückfällt. Hält sich der Kurs dort weiter, ist die Bewegung nach oben noch längst nicht vom Tisch. **Wenn Du neben Bitcoin noch nach weiteren Chancen im Kryptomarkt suchst,** findest Du in unserem kostenlosen Report drei Altcoins, die aktuell besonders spannend sind: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 85.000 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,6 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-kurs, BTC --- ### [Deutsche-Telekom-Aktie: 50 neue Shops – reicht das für 40 €?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-50-neue-shops-reicht-das-fuer-40-e/) **Published:** September 27, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Während Wettbewerber ihre Filialnetze verkleinern, geht die Deutsche Telekom in die entgegengesetzte Richtung. Für 2027 plant der Konzern 50 zusätzliche Shop-in-Shop- und Pop-up-Formate. Dahinter steckt mehr als Kundenservice: Die Telekom muss ihre milliardenschweren Glasfaserinvestitionen endlich schneller in zahlende Kunden verwandeln. Gelingt das, wären auch die Kursziele von bis zu 40 € fundamental nicht unrealistisch. ## Nur jeder sechste Haushalt greift zu Ende Juni konnten 13,6 Millionen Haushalte und Unternehmen einen Glasfaseranschluss der Telekom buchen. Die Zahl der deutschen Breitbandkunden stagnierte jedoch bei rund 15,1 Millionen. Noch deutlicher wird das Problem bei den aktiven Glasfaseranschlüssen. Ende März nutzten lediglich rund 2,2 Millionen Kunden einen FTTH-Anschluss der Telekom. Gemessen an den damals 13 Millionen erreichbaren Haushalten entsprach das einer Quote von nur 17,1%. Fünf von sechs potenziellen Kunden entschieden sich somit noch nicht für das neue Netz. Für die Telekom ist diese Lücke entscheidend. Die Leitungen verursachen hohe Baukosten, verdienen aber erst Geld, wenn Haushalte tatsächlich einen Tarif buchen. Für 2026 hat sich der Konzern deshalb 750.000 zusätzliche FTTH-Kunden vorgenommen. Ab 2027 sollen jährlich rund 1 Million hinzukommen. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Kleine Shops statt teurer Filialen Die 50 neuen Standorte sollen kleiner, flexibler und kostengünstiger sein als klassische Telekom-Shops. Vorgesehen sind unter anderem Shop-in-Shop-Lösungen bei Handelspartnern und vorübergehende Pop-up-Flächen. Dadurch kann der Konzern auch Regionen bedienen, in denen sich eine vollwertige Filiale nicht rechnen würde. Dort lassen sich Mobilfunk, Glasfaser und MagentaTV gemeinsam verkaufen. Gerade beim Glasfaseranschluss besteht häufig zusätzlicher Beratungsbedarf, weil Eigentümerzustimmungen, Hausverkabelung und Tarifwechsel geklärt werden müssen. Ein erstes Shop-in-Shop-System wurde im August in Coesfeld eröffnet. Nach Angaben der Telekom entwickeln sich Abschlussquote und Kundenzufriedenheit bislang positiv. Konkrete Kennzahlen nennt der Konzern allerdings noch nicht. Die neuen Formate bleiben daher zunächst ein kontrollierter Vertriebstest. ## Das Deutschland-Geschäft wächst Operativ ist die Ausgangslage solide. Der Umsatz im deutschen Geschäft erhöhte sich im zweiten Quartal um 3,5% auf 6,51 Milliarden €. Besonders stark entwickelte sich das Privatkundengeschäft mit einem Plus von 6,4%. Das bereinigte EBITDA AL stieg um 2,6% auf 2,67 Milliarden €. Die entsprechende Marge ging allerdings leicht von 41,4 auf 41,1% zurück. Zusätzliche Shops dürfen deshalb nicht nur Kunden gewinnen, sondern müssen sich auch kostenseitig rechnen. Konzernweit erwartet die Telekom 2026 weiterhin ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden € und einen freien Cashflow AL von etwa 20 Milliarden €. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll ungefähr 2,20 € erreichen. ## Bewertung bietet Luft bis 40 € Bei einem Aktienkurs von rund 27 € entspricht das einem erwarteten KGV von etwa 12. Der Analystenkonsens rechnet für 2026 inzwischen sogar mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,26 € und einer Dividende von 1,12 €. Daraus ergäbe sich eine Dividendenrendite von gut 4,1%. Für 2027 werden bereits 1,25 € je Aktie erwartet. Die offiziellen Analystenziele reichen von 28,10 bis 43 €. Die Deutsche Bank sieht den fairen Wert bei 40 €, UBS bei 36,20 € und Berenberg bei 35,20 €. Der Durchschnitt der veröffentlichten Ziele liegt bei knapp 37 € und damit rund 36% über dem aktuellen Kurs. 50 neue Shopformate allein bewegen den Konzerngewinn kaum. Sie adressieren jedoch das zentrale Problem des deutschen Glasfaserausbaus: zu wenige zahlende Kunden auf bereits gebauten Netzen. Mit einem KGV von rund 12, mehr als 4% erwarteter Dividendenrendite und steigenden Cashflows halte ich die Deutsche-Telekom-Aktie auf dem aktuellen Niveau für attraktiv. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 130 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [McDonald’s-Aktie: Kommt jetzt die Werbe-Milliarde?](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-kommt-jetzt-die-werbe-milliarde/) **Published:** September 27, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** McDonald’s will künftig nicht mehr nur an Burgern, Franchisegebühren und Mieteinnahmen verdienen. Der Konzern testet ein eigenes Werbenetzwerk, das Apps, Bestellkioske und digitale Menütafeln vermarkten soll. Langfristig könnte daraus ein milliardenschweres Geschäft entstehen. Für die bei rund 236,50 US$ notierende Aktie wäre das ein neuer, margenstarker Wachstumstreiber. ## 70 Millionen Kunden werden zur Werbefläche Das McDonald’s Media Network wird seit August in 450 konzerneigenen US-Restaurants erprobt. Externe Unternehmen können dort beispielsweise auf digitalen Menütafeln, Bestellterminals oder innerhalb der App werben. Das Potenzial ergibt sich aus der enormen Reichweite. McDonald’s zählt weltweit täglich mehr als 70 Millionen Kunden. Anders als klassische Medienunternehmen muss der Konzern dieses Publikum nicht erst teuer gewinnen. Die Bildschirme, Apps und Kundendaten sind bereits vorhanden. Das Management spricht deshalb von nur geringen zusätzlichen Kosten und strebt langfristig ein Werbegeschäft mit einem Volumen von 1 Milliarde US$ an. Die Erlöse dürften überwiegend hohe Margen besitzen, da McDonald’s keine zusätzlichen Restaurants oder Küchen benötigt. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Milliarde gehört nicht vollständig McDonald’s Noch sollte die Größenordnung allerdings nicht überbewertet werden. Es handelt sich um eine Ambition für das gesamte McDonald’s-System und nicht um eine konkrete Umsatzprognose für den börsennotierten Konzern. Da rund 95% der Restaurants von Franchisenehmern betrieben werden, dürfte ein Teil der möglichen Werbeeinnahmen bei den Restaurantbetreibern landen. Dennoch wäre auch das wertvoll. Höhere Einnahmen der Franchisenehmer stärken deren Fähigkeit, in Umbauten und neue Technik zu investieren. Gleichzeitig ließe sich die Wirtschaftlichkeit der Standorte verbessern, ohne Menüpreise erneut deutlich anzuheben. Ob Kunden Werbung während des Bestellvorgangs akzeptieren, muss der Test erst zeigen. Überladene Menütafeln könnten die Bestellung erschweren und damit genau jene Geschwindigkeit beeinträchtigen, die McDonald’s eigentlich verbessern will. **Tipp:** Attraktive Dividendenaktien gesucht? Dann empfehle ich Dir einen Blick auf unsere [Top 10 Dividendenwerte](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zu werfen. ## Das Kerngeschäft braucht neuen Schwung Das Werbenetzwerk kommt zu einem günstigen Zeitpunkt. Im zweiten Quartal stiegen die vergleichbaren Verkäufe in den USA lediglich um 0,8%. Für das dritte Quartal erwartet das Management dort sogar einen leichten Rückgang, obwohl der September wieder positiv verlaufen dürfte. Immerhin erhöhte sich der bereinigte Quartalsgewinn je Aktie um 6% auf 3,38 US$. Mit der NEXT-Strategie will McDonald’s deshalb Restaurants modernisieren, Abläufe automatisieren und die Profitabilität erhöhen. Bis 2036 sind Unterstützungsleistungen von rund 8,5 Milliarden US$ für die Franchisenehmer vorgesehen, davon etwa 5 Milliarden US$ bis 2030. Dafür sollen die Maßnahmen die Effizienz auf Restaurantebene um 2,5 Prozentpunkte steigern. Für ein durchschnittliches US-Restaurant entspräche das einem zusätzlichen jährlichen Cashflow von ungefähr 100.000 US$. Konzernweit soll die operative Marge bis 2030 auf einen Wert im niedrigen bis mittleren 50%-Bereich steigen. ## Rund 27% bis zum Analystenziel Bei einem erwarteten Gewinn je Aktie von 12,91 US$ wird McDonald’s derzeit mit einem KGV von gut 18 bewertet. Die annualisierte Dividende von 7,72 US$ entspricht einer Rendite von rund 3,3%. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei knapp 300 US$ und damit etwa 27% über dem Aktienkurs. UBS sieht den fairen Wert bei 320 US$, KeyBanc bei 305 US$ und Jefferies bei 325 US$. Vorsichtiger sind JPMorgan mit 260 US$ und RBC mit 285 US$. Mehrere Institute senkten ihre Ziele nach dem Kapitalmarkttag, weil die Investitionen früher anfallen als die erwarteten Ergebnisverbesserungen. Das Werbenetzwerk ist noch kein Grund, die Gewinnprognosen deutlich anzuheben, eröffnet McDonald’s aber einen interessanten margenstarken Erlöskanal. Entscheidend bleibt, ob NEXT den Kundenverkehr belebt und die versprochenen Effizienzgewinne liefert. Bei einem KGV von gut 18, mehr als 3% Dividendenrendite und deutlichem Abstand zu den meisten Kurszielen überwiegen für mich nach dem Kursrückgang die Chancen. ## ℹ️ McDonald's in Kürze - Die McDonald's Corporation (WKN: 856958) betreibt und lizenziert international McDonald's-Restaurants. Das Unternehmen wurde 1940 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. - Mit über 42.000 Filialen ist McDonald's eine der weltweit größten Fast-Food-Ketten und Immobilienunternehmen. - McDonald's ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 und an der Börse ca. 167 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [SAP-Aktie über 185 €: Gelingt der entscheidende Ausbruch?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-ueber-185-e-gelingt-der-entscheidende-ausbruch/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SAP-Aktie hat sich nach dem Einbruch bis rund 130,00 € eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit 185,92 € notiert der Technologietitel inzwischen mehr als +40,00% über dem Korrekturtief und hat seinen fallenden Trendkanal verlassen. RSI und MACD bestätigen die Erholung. Dennoch wartet knapp unter 205,00 € ein entscheidender Widerstand, während das langfristige Elliott-Wellen-Szenario noch eine zweite Abwärtsphase zulässt. ## Chartanalyse zur SAP-Aktie Der Kurs der SAP-Aktie ist aus dem seit Mitte 2025 bestehenden Abwärtstrendkanal ausgebrochen. Anschließend gelang der Sprung über die Widerstandszone zwischen etwa 175,00 und 181,00 €, die nun als Unterstützung fungieren könnte. Damit bleibt die kurzfristige Erholungsstruktur zunächst intakt. Auf der Oberseite wartet zwischen rund 198,00 und 205,00 € die nächste zentrale Hürde. Dort liegen ehemalige Unterstützungen und mehrere markante Reaktionspunkte. Ein Wochenschluss oberhalb dieser Zone würde das Chartbild der SAP-Aktie weiter aufhellen. Anschließend wären Kursziele bei 220,00 und 240,00 € denkbar. Darüber könnte die Erholung bis etwa 260,00 € reichen. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Scheitert die SAP-Aktie dagegen am Widerstand, rückt zunächst der Bereich zwischen 175,00 und 181,00 € in den Fokus. Darunter wartet eine weitere Unterstützung bei 155,00 bis 162,00 €. Ein Rückfall unter diese Zone würde den Ausbruch aus dem Abwärtstrend infrage stellen. Dann wäre auch ein erneuter Test der langfristigen Auffangzone zwischen 120,00 und 128,00 € möglich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Die RSI-Linie der SAP-Aktie ist aus dem überverkauften Bereich deutlich nach oben gedreht und notiert inzwischen bei etwa 60 Punkten. Gleichzeitig liegt sie oberhalb der RSI-Signallinie. Damit bestätigt der Indikator das positive Momentum der laufenden Erholung. Der überkaufte Bereich oberhalb von 70 ist noch nicht erreicht, sodass kurzfristig grundsätzlich weiterer Spielraum besteht. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein bullisches Signal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt und ist inzwischen über die Nulllinie gestiegen. Gleichzeitig zeigt das Histogramm jedoch abnehmendes, bullisches Momentum, was zur Vorsicht mahnt. Solange die MACD-Linie oberhalb der Signallinie bleibt, wird die aktuelle Erholung bestätigt. Ein neues Verkaufssignal ist derzeit noch nicht erkennbar. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario deutet darauf hin, dass die SAP-Aktie am Rekordhoch bei rund 280,00 € eine übergeordnete Impulsbewegung abgeschlossen hat. Der anschließende Rückgang bis etwa 130,00 € lässt sich als erste Korrekturwelle A interpretieren. Die derzeitige Erholung wäre demnach Teil einer Gegenbewegung innerhalb der Welle B. Diese Welle B könnte den Kurs der SAP-Aktie zunächst über 200,00 € und anschließend in Richtung 240,00 bis 260,00 € führen. Ein solcher Anstieg würde das Elliott-Wellen-Szenario noch nicht automatisch bullisch auflösen. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über das bisherige Rekordhoch würde gegen eine größere ABC-Korrektur und für die direkte Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends sprechen. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss der Welle B wäre im primären Elliott-Wellen-Szenario eine weitere Abwärtsbewegung innerhalb der Welle C möglich. Das erste langfristige Fibonacci-Ziel liegt bei 128,40 €. Bei einer ausgedehnten Korrektur wären auch 78,71 oder sogar 53,00 € denkbar. Diese tieferen Ziele sind derzeit spekulativ und würden erst bei einem erneuten Bruch wichtiger Unterstützungen relevant. Die SAP-Aktie zeigt aus meiner Sicht eine überzeugende Erholung, die von RSI und MACD bestätigt wird. Für eine nachhaltige Trendwende muss der Kurs jedoch noch die Zone zwischen 198,00 und 205,00 € überwinden. Oberhalb davon sehe ich Potenzial bis 220,00 und 240,00 €. Unter 175,00 € würde das kurzfristige Bild dagegen wieder kippen und das Risiko einer größeren Korrektur deutlich steigen. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 214,59 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Charanalyse, SAP Chartanalyse, SAP SE, SAP SE-Aktie, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Moderna-Aktie springt über 200 US$ - wie weit noch?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-springt-ueber-200-us-wie-weit-noch/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Moderna-Aktie meldet sich mit einem gewaltigen Kurssprung zurück. Innerhalb einer Woche steigt der Biotechnologietitel um über +24% auf zeitweise über 202,00 US$ und durchbricht damit einen mehrjährigen Widerstandsbereich. Nun entscheidet sich, ob die Rallye direkt weiterläuft oder zunächst ein Rücksetzer folgt. ## Chartanalyse zur Moderna-Aktie Der Kurs der Moderna-Aktie ist in der abgelaufenen Handelswoche bis auf 202,67 US$ gestiegen und hat den Widerstandsbereich zwischen etwa 165,00 und 190,00 US$ nach oben durchbrochen. Diese Zone begrenzte mehrere Erholungsversuche seit 2021. Der Ausbruch stellt deshalb ein wichtiges technisches Signal dar. Auf der Oberseite trifft die Moderna-Aktie nun zwischen etwa 215,00 und 260,00 US$ auf die nächste große Widerstandszone. Hier befinden sich ehemalige Unterstützungen aus dem Jahr 2021 sowie mehrere markante Hochpunkte. Überwindet der Kurs auch diesen Bereich, könnte sich die Aufwärtsbewegung in Richtung 275,00 ausdehnen. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach dem steilen Anstieg wäre ein Rücksetzer technisch nicht ungewöhnlich. Die zuvor überwundene Zone zwischen 165,00 und 190,00 US$ könnte dann als Unterstützung dienen. Ein erfolgreicher Rücklauf, ohne Bruch der Supportzone würde den Ausbruch bestätigen. Fällt die Moderna-Aktie dagegen wieder nachhaltig unter 165,00 US$, könnte eine umfangreichere Korrektur bis in den Bereich zwischen 125,00 und 135,00 US$ folgen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Moderna-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung der Moderna-Aktie lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Moderna-Aktie ist im Wochenchart auf über 80 gestiegen und notiert damit deutlich im überkauften Bereich. Das bestätigt die außergewöhnliche Stärke der aktuellen Bewegung, erhöht zugleich aber das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen. Solange der RSI oberhalb seiner Signallinie bleibt, dominiert das positive Momentum. Ein Rückfall unter 70 wäre ein erstes Zeichen für eine beginnende Abkühlung. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein starkes bullisches Signal. Die MACD-Linie zieht deutlich über der Signallinie nach oben, während das Histogramm kräftig in den positiven Bereich wächst. Damit bestätigt der Trendindikator den Ausbruch der Moderna-Aktie. Aufgrund des steilen Anstiegs nimmt jedoch auch hier die Gefahr einer kurzfristigen Überdehnung zu, ohne dass bislang ein konkretes Verkaufssignal vorliegt. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Das langfristige Elliott-Wellen-Szenario geht davon aus, dass die umfangreiche Korrektur seit dem Hoch des Jahres 2021 am Tief bei rund 22,00 US$ abgeschlossen wurde. Dort könnte eine übergeordnete Welle II beendet worden sein. Die anschließende Aufwärtsbewegung lässt sich bislang impulsiv zählen und spricht damit grundsätzlich für den Beginn eines neuen langfristigen Aufwärtstrends. Innerhalb dieser Bewegung könnten die ersten beiden kleineren Wellen bereits abgeschlossen sein. Der aktuelle Kurssprung wäre demnach Bestandteil einer dynamischen dritten Welle. Dieses Elliott-Wellen-Szenario würde weitere Kursgewinne in Richtung 280,00 bis 350,00 US$ zulassen. Zwischenzeitliche Rücksetzer bleiben dabei möglich, dürften den übergeordneten Impuls aber nicht unter das Tief der zweiten Welle führen. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Langfristig zeigt die Projektion nach einer späteren vierten Welle sogar Potenzial bis in den Bereich von 400,00 bis 500,00 US$. Eine übergeordnete fünfte Welle könnte anschließend noch höhere Kurse erreichen. Diese Ziele bleiben spekulativ und setzen voraus, dass sich die impulsive Struktur bestätigt. Kurzfristig ist dafür zunächst ein nachhaltiger Ausbruch über 215,00 bis 260,00 US$ erforderlich. Der Ausbruch der Moderna-Aktie ist aus meiner Sicht technisch überzeugend, doch nach der starken Rallye würde ich kurzfristig nicht jedem steigenden Kurs hinterherlaufen. Der überkaufte RSI mahnt zur Vorsicht. Ein Rücksetzer in die Zone zwischen 165,00 und 190,00 US$, ohne Bruch des Supports, könnte den Ausbruch bestätigen. Oberhalb von 215,00 US$ eröffnet sich dagegen weiteres Potenzial bis mindestens 250,00 bis 260,00 US$. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Moderna. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Moderna – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 79,40 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Evonik-Aktie mit +62% – gehört sie jetzt ins Depot?](https://www.sharedeals.de/evonik-aktie-mit-62-gehoert-sie-jetzt-ins-depot/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Evonik-Aktie ist nach der bestätigten, bislang unverbindlichen Übernahmeansprache durch BASF kräftig angesprungen. Damit summiert sich der Anstieg seit dem lokalen Tief auf +62%. Entscheidend bleibt die RAG-Stiftung, die 44,00% der Anteile hält. Trotz der strategischen Logik eines Zusammenschlusses sollten Anleger angesichts der bereits deutlich gestiegenen Bewertung nicht vorschnell auf eine hohe Übernahmeprämie setzen. ## Chartanalyse zur Evonik-Aktie BASF hat dem Evonik-Hauptaktionär RAG-Stiftung einen Zusammenschluss vorgeschlagen, ein offizielles Angebot liegt jedoch noch nicht vor. Strategisch würde BASF damit seine Spezialchemie stärken; gemeinsam kämen beide Konzerne auf rund 74,00 Milliarden € Jahresumsatz. Dem stehen eine komplexe Integration und mögliche kartellrechtliche Hürden gegenüber. Charttechnisch hat die Übernahmefantasie den Kurs der Evonik-Aktie bis auf 20,24 € katapultiert. Damit nähert sich der Chemietitel der wichtigen Widerstandszone zwischen etwa 20,50 und 21,50 €. Dort verlaufen sowohl frühere Hochpunkte als auch die Oberseite des langfristigen Abwärtstrendkanals. Evonik Industries AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Gelingt der Ausbruch, liegen die nächsten Kursziele zunächst bei 24,00 bis 25,50 €. Scheitert die Evonik-Aktie hingegen erneut am langfristigen Abwärtstrend, wäre ein Rücksetzer in Richtung 17,00 € möglich. Darunter wartet zwischen 16,00 und 16,70 € eine wichtige Unterstützungszone. Erst ein nachhaltiger Bruch dieses Bereichs würde die seit dem Tief bei rund 12,50 € laufende Erholung ernsthaft gefährden. Du willst weitere spannende Dividendenaktien wie Evonik kennenlernen? Du findest sie in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). ## Evonik-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung von Evonik Industries lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Evonik-Aktie ist infolge des Kurssprungs auf 66 Punkte gestiegen. Damit hat sich das Momentum deutlich verbessert, ohne bereits den überkauften Bereich oberhalb von 70 zu erreichen. Gleichzeitig notiert der RSI wieder über seiner Signallinie. Kurzfristig spricht das für die Käufer, allerdings könnte die starke Aufwärtsbewegung zunächst eine Konsolidierung auslösen. Evonik Industries AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein konstruktives Signal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten gekreuzt, während beide Linien wieder über die Nulllinie steigen. Das Histogramm dreht ebenfalls in den positiven Bereich. Damit bestätigt der Trendindikator die aktuelle Erholung der Evonik-Aktie. Entscheidend bleibt allerdings, ob der Kurs den Widerstand zwischen 20,50 und 21,50 € tatsächlich überwinden kann. **Tipp:** Du willst über die Chemiebranche informiert bleiben? Kein Problem mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Evonik&stockidentifier=symbol%3AEVK&stockmarket=Xetra)! ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass die langjährige A-B-C-Korrektur der Evonik-Aktie am Tief des Jahres 2026 abgeschlossen worden sein könnte. Seitdem lässt sich eine neue impulsive Aufwärtsbewegung erkennen. Der erste Anstieg bis in den Bereich um 19,00 € kann als Welle 1 interpretiert werden, während der anschließende Rücksetzer möglicherweise die dazugehörige Welle 2 beendet hat. Der aktuelle Kurssprung könnte damit den Beginn einer dynamischeren Welle 3 markieren. Für eine Bestätigung muss der Kurs der Evonik-Aktie jedoch nachhaltig über 20,50 bis 21,50 € ausbrechen. In diesem Fall wären im weiteren Verlauf zunächst Kurse um 24,00 bis 26,00 € denkbar. Evonik Industries AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Das bullische Elliott-Wellen-Szenario bleibt abhängig vom Tief bei rund 12,50 €. Kurzfristig wäre jedoch bereits ein Rückfall unter die Unterstützungszone bei 16,00 bis 16,70 € ein deutliches Warnsignal. Dann müsste die impulsive Zählung überprüft werden. Solange diese Zone hält, besitzt die Evonik-Aktie trotz des langfristigen Abwärtstrends weiteres Erholungspotenzial. Die Übernahmefantasie und die bullischen Indikatoren sprechen kurzfristig für die Evonik-Aktie. Angesichts der bereits ambitionierten Bewertung würde ich jedoch keine hohe Übernahmeprämie vorwegnehmen. Charttechnisch entscheidet die Zone zwischen 20,50 und 21,50 €. Ein Ausbruch eröffnet Potenzial bis 24,00 bis 25,50 €, während ein Scheitern einen Rücklauf in Richtung 17,00 € wahrscheinlich macht. ℹ️ Evonik in Kürze - Evonik Industries AG (WKN: EVNK01), kurz Evonik, ist ein weltweit führender Konzern für Spezialchemie. Die Produkte kommen sowohl im Nahrungsmittelbereich als auch im Industriebereich zum Einsatz. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält das Unternehmen 27 internationale Produktionsstandorte, und ist in mehr als 100 Ländern tätig. - Das im MDAX gelistete Unternehmen wird an der Börse aktuell mit ca. 9,03 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Chemie-Aktien, Chemieaktien, Evonik, Evonik Analyse, Evonik Chartanalyse, Evonik Industries, Evonik Industries AG, Evonik Industries Analyse, Evonik Industries Kurs, Evonik Industries Prognose, Evonik Kurs, Evonik Preis, Evonik Prognose, Spezialchemieunternehmen --- ### [MTU zieht an, Scout24 stürzt ab: DAX-Ausblick](https://www.sharedeals.de/mtu-zieht-an-scout24-stuerzt-ab-dax-ausblick/) **Published:** September 28, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Der DAX hat den Abverkauf vorerst gestoppt. In der abgelaufenen Handelswoche legte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich mehr als 100 Punkte zu und schloss +0,41% höher mit 25.408 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei MTU und Beiersdorf, Scout24 war schwächster DAX-Wert. Wie geht es nun weiter? ## Ein harter Kampf zwischen Bären und Bullen Die Hoffnung auf eine Annäherung zwischen den USA und dem Iran sorgte zum Wochenauftakt für gute Laune. Am Dienstag ging es zunächst weiter nach oben, ehe die Gewinne im Tagesverlauf wieder abgegeben wurden. Zur Mitte der Woche drückten wieder anziehende Ölpreise auf die Stimmung und auch am Donnerstag hielt der Verkaufsdruck an. Am Freitag konnte sich der Markt wieder etwas berappeln. ## Hoffen auf Diplomatie Nach den jüngsten Turbulenzen versucht der Markt wieder Tritt zu fassen. Ein etwas nachgebender Ölpreis und neue diplomatische Signale im Iran-Konflikt haben den Verkaufsdruck zunächst reduziert. Doch von Entwarnung kann keine Rede sein: Brent notiert weiterhin um 100 US$, die Anleiherenditen sind hoch und die Konjunktursignale aus Deutschland bleiben durchwachsen. Damit steht der deutsche Leitindex vor einer entscheidenden Woche. Entspannung am Ölmarkt bleibt der wichtigste kurzfristige Kurstreiber. Jeder Rückgang beim Ölpreis nimmt etwas Druck aus den Inflationserwartungen und damit auch von den Anleiherenditen. Umgekehrt könnte eine erneute Eskalation im Nahen Osten den DAX schnell wieder unter Druck setzen. Die Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung sind zwar gestiegen, konkrete Fortschritte stehen allerdings noch aus. Anleger dürften deshalb sehr genau auf jede neue Entwicklung rund um den Iran und die Straße von Hormus schauen. ## Fed und Konjunktur liefern die Richtung Auch die Geldpolitik bleibt ein zentraler Unsicherheitsfaktor. Die Kombination aus hohen Energiepreisen, hartnäckiger Inflation und schwächerem Konsum lässt zunehmend Stagflationssorgen aufkommen. Für die Aktienmärkte wäre das eine unangenehme Mischung, da steigende Preise den Spielraum der Notenbanken für Zinssenkungen begrenzen. Entsprechend wichtig werden in der kommenden Woche die Konjunkturdaten. Am Mittwoch und Donnerstag stehen die Einkaufsmanagerindizes aus Europa, den USA und Asien auf der Agenda. Sie liefern wichtige Hinweise darauf, wie robust die Wirtschaft in das vierte Quartal startet. Zum Wochenschluss rücken zudem der US-Arbeitsmarktbericht und die europäischen Verbraucherpreise in den Mittelpunkt. Beide Daten können neue Impulse für die Zinserwartungen liefern. Dabei lohnt auch ein Blick nach Deutschland. Die Konsumlaune hat sich angesichts der hohen Spritpreise deutlich eingetrübt. Gleichzeitig fielen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Juli um 9,2%. Die deutsche Wirtschaft bleibt damit ein Sorgenkind – auch wenn einzelne Frühindikatoren zuletzt wieder etwas Hoffnung machten. ## Micron und Nike liefern frische Unternehmenssignale Auf Unternehmensseite ist die Agenda zwar überschaubar, dafür stehen einige interessante Termine an. Am Dienstag legt Hornbach den vollständigen Quartalsbericht vor, während BMW mit einer zweitägigen Kapitalmarktveranstaltung beginnt. International richtet sich der Blick zur Wochenmitte auf Micron. Die Zahlen und der Ausblick des Halbleiterkonzerns werden insbesondere für den KI- und Technologiesektor von großer Bedeutung sein. Am Donnerstag folgt Nike mit seinen Quartalszahlen. Beide Berichte können damit auch über den DAX hinaus für Bewegung an den Märkten sorgen. Zusätzlich endet am Freitag eine wichtige Frist im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme von Ceconomy durch JD.com. ## MTU und Beiersdorf legen zu, Scout24 bricht ein In der vergangenen Woche waren die Aktien von MTU und Beiersdorf die besten Performer im DAX mit einem Wochenplus von +8,83% bzw. +5,73%. MTU profitierte von einer doppelten Hochstufung der Citigroup und nähert sich wieder der 400-€-Marke. Nach einer schwachen ersten Septemberhälfte kann sich Beiersdorf seit Mitte des Monats wieder stabilisieren. Zuletzt gelang der Wiederanstieg über die 50-Tage-Linie, wodurch sich das Chartbild wieder etwas aufgehellt hat. Weniger gut lief es bei der Aktie von Scout24, die auf Wochensicht -8,68% einbüßte und auf ein Zweimonatstief abrutschte. Hintergrund ist die Debatte um den Einfluss von KI-Agenten. ## Charttechnik: DAX behauptet sich über 100-Tage-Linie Der DAX hat sich wieder etwas stabilisiert, unterlag dabei aber starken Schwankungen. Zu Wochenbeginn zog der Index zunächst an, prallte dann aber von der 50-Tage-Linie nach unten ab. Am Donnerstag fiel der Leitindex zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende Juli und auch unter die 100-Tage-Linie. Der Schlusskurs lag aber über dem Tagestief und auf Höhe des Eröffnungskurses. So kam es zu einer Doji-Kerze, die Unentschlossenheit zum Ausdruck bringt und oftmals einer Kurswende vorausgeht. So konnte der DAX am Freitag auch wieder zulegen und beendete die Woche oberhalb der 100-Tage-Linie. Für die neue Handelswoche ergeben sich damit folgende Szenarien: Durchbricht der Index die 100-Tage-Linie nach unten, wäre eine Ausweitung der Korrektur und ein Test der 200-Tage-Linie möglich. Diese befindet sich bei 24.808 Punkten. Auf der Oberseite bleiben die 50-Tage-Linie im Bereich 25.800 Punkte und die darüber verlaufende 26.000-Punkte-Marke essenziell. Bei einem erfolgreichen Ausbruch würde das Rekordhoch von Ende August bei 26.618,74 Punkten wieder in den Fokus rücken. Für den deutschen Leitindex bleibt damit vor allem eines entscheidend: die Kombination aus Ölpreis und Renditen. Gelingt eine nachhaltige Entspannung im Nahen Osten, könnte der DAX seine Erholung fortsetzen. Bleiben Öl und Anleiherenditen dagegen hoch, dürfte die Luft für die Aktienmärkte schnell wieder dünner werden. Die Marke von 26.000 Punkten bleibt dabei eine wichtige psychologische Hürde. In der kommenden Woche entscheidet sich, ob der jüngste Erholungsversuch mehr ist als nur eine kurze Verschnaufpause. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. **Kategorien:** Markt-Analysen --- ### [OHB-Aktie mit +11% – ein erster Hoffnungsschimmer?](https://www.sharedeals.de/ohb-aktie-mit-11-ein-erster-hoffnungsschimmer/) **Published:** September 27, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die OHB-Aktie setzt ihre heftige Korrektur nach dem Rekordhoch fort, konnte sich zum Wochenschluss aber leicht stabilisieren. Bei 179,00 € steht ein Plus von +11% in den letzten zwei Wochen zu Buche. Das übergeordnete Chartbild bleibt dennoch angeschlagen: Eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation wurde aktiviert, während RSI und MACD bislang keine bestätigte Trendwende anzeigen. ## Chartanalyse zur OHB-Aktie Der Kurs der OHB-Aktie hat seit dem Rekordhoch von über 600,00 € mehr als 75% eingebüßt. Im Wochenchart ist eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation erkennbar, deren Nackenlinie im Bereich um 220,00 € nach unten durchbrochen wurde. Auch der anschließende Rücklauf konnte die Marke nicht zurückerobern. Damit bleibt das daraus entstandene Verkaufssignal zunächst aktiv. Für eine technische Erholung müsste die OHB-Aktie zunächst den Bereich zwischen 210,00 und 225,00 € überwinden. Oberhalb davon wartet zwischen etwa 250,00 und 315,00 € eine massive Widerstandszone. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich würde die bärische Formation neutralisieren und den Kurs der OHB-Aktie wieder in eine aussichtsreichere Ausgangslage bringen. OHB SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite liegt die nächste markante Auffangzone zwischen rund 110,00 und 130,00 €. Sollte auch dieser Bereich nicht halten, wären weitere Verluste in Richtung 80,00 bis 90,00 € denkbar. Eine zusätzliche langfristige Unterstützung verläuft zwischen etwa 61,00 und 66,00 €. Möglich ist vorher jedoch eine kräftige, technische Gegenbewegung. Auf Wochenbasis hat der Kurs mit einem Doji geschlossen. Dojis sind potenzielle Trendumkehrsignale, welche eine mögliche Erholung anzeigen können. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## OHB-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der OHB-Aktie notiert im Wochenchart nur noch im Bereich um 40 und damit klar unter der neutralen Marke von 50. Eine überverkaufte Situation liegt noch nicht vor. Gleichzeitig verläuft der RSI unterhalb seiner Signallinie und bestätigt damit den bestehenden Abwärtstrend. Erst eine Rückkehr über 50 würde auf eine nachhaltigere Verbesserung des Momentums hindeuten. OHB SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD zeichnet ein schwaches Bild. Nach dem bärischen Schnitt im Sommer sind beide Linien deutlich gefallen und inzwischen unter die Nulllinie gerutscht. Die negativen Histogrammbalken werden zuletzt zwar etwas kleiner, ein bullisches Kreuzen ist jedoch noch nicht erkennbar. Damit lässt der Verkaufsdruck langsam nach, ohne bereits ein belastbares Umkehrsignal zu liefern. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung spricht dafür, dass die OHB-Aktie am Hoch des Jahres 2026 eine übergeordnete fünfte Welle abgeschlossen hat. Der außergewöhnlich steile Kursanstieg und der anschließende Einbruch passen grundsätzlich zu einem abgeschlossenen Impuls und dem Beginn einer umfassenderen Korrektur. Im kurzfristigeren Bild lässt sich der aktuelle Rückgang als erste größere Abwärtsbewegung nach dem Hoch interpretieren. Solange die OHB-Aktie keine impulsive Aufwärtsstruktur entwickelt, bleibt das Risiko einer Fortsetzung der Korrektur erhöht. Zwischenzeitliche Erholungen wären dabei möglich, könnten jedoch zunächst lediglich Gegenbewegungen innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends darstellen. OHB SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Aus der langfristigen Fibonacci-Analyse ergeben sich mögliche Korrekturmarken bei 77,60, 39,95, 20,55 und 7,98 €. Diese Werte stellen keine unmittelbaren Kursziele dar, verdeutlichen aber die Dimension der vorangegangenen Übertreibung. Für den aktuellen Kursverlauf ist zunächst die Kombination aus der Unterstützung bei 110,00 bis 130,00 € und der Fibonacci-Marke bei 77,60 € relevant. Die OHB-Aktie ist für mich trotz der jüngsten Stabilisierung noch kein überzeugender Turnaround-Kandidat. Unterhalb von 220,00 € bleibt das Verkaufssignal der Schulter-Kopf-Schulter-Formation aktiv. Ein Anstieg über 225,00 € könnte eine Erholung bis mindestens 250,00 € einleiten. Bleibt dieser Befreiungsschlag aus, halte ich einen Rückgang in die Zone zwischen 110,00 und 130,00 € für das wahrscheinlichere Szenario. ## ℹ️ OHB in Kürze - - Die OHB SE (WKN: 593612) mit Sitz in Bremen ist ein deutscher Luft- und Raumfahrtkonzern, der in den beiden Geschäftsfeldern Space Systems und Aerospace aktiv ist. - Im Bereich Space Systems entwickelt und produziert OHB Satelliten und sonstige Raumfahrtsysteme. - Im Segment Aerospace ist das Technologieunternehmen in der Produktion von Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie aktiv, darunter Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Flugzeuge. - Mehrheitseigentümer von OHB ist die Gründerfamilie Fuchs. Seit 2024 ist die amerikanische Investmentfirma KKR im Besitz eines Minderheitsanteils. - OHB ist seit August 2026 Mitglied im SDAX und ca. 3,70 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Kommunikation, OHB, OHB Analyse, OHB Preis, OHB SE, OHB-Chartanalyse, OHB-Kurs, OHB-Prognose, Raumfahrt, Raumfahrt-Aktie, Raumfahrt-Aktien, Rüstung, Rüstungsaktien --- ### [Novo-Nordisk-Aktie: Nur noch 4 Spritzen im Jahr?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-nur-noch-4-spritzen-im-jahr/) **Published:** September 26, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Novo Nordisk sichert sich für bis zu 1,165 Milliarden € den Zugriff auf die PharmaShell-Technologie des schwedischen Biotech-Unternehmens Nanexa. Damit könnten Medikamente gegen Adipositas und Diabetes künftig möglicherweise nur noch monatlich oder sogar vierteljährlich gespritzt werden. Die Nanexa-Aktie hat sich infolge der Meldung zeitweise mehr als verdoppelt, während die Novo-Nordisk-Aktie kaum reagiert. Für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Dänen könnte der Deal dennoch wichtig werden. ## Bis zu fünf neue Programme PharmaShell versieht einzelne Wirkstoffpartikel mit einer extrem dünnen anorganischen Beschichtung. Über deren Stärke und Zusammensetzung lässt sich steuern, wie schnell ein Medikament im Körper freigesetzt wird. Novo Nordisk will die Technologie bei bestimmten Peptidwirkstoffen gegen Adipositas, Typ-2-Diabetes und weitere Stoffwechselerkrankungen einsetzen. Die Vereinbarung umfasst bis zu fünf Entwicklungsprogramme. Der Pharmakonzern übernimmt die weltweite Entwicklung und eine mögliche Vermarktung. Die Schlagzeile von 1,165 Milliarden € sollte allerdings richtig eingeordnet werden. Dabei handelt es sich nicht um eine sofortige Zahlung. Ein großer Teil wird erst bei erfolgreichen Entwicklungs-, Zulassungs- und Verkaufsmeilensteinen fällig. Zusätzlich könnte Nanexa niedrige einstellige Lizenzgebühren auf spätere Nettoumsätze erhalten. Novo kauft sich somit vor allem eine Option: Scheitern die Wirkstoffe frühzeitig, bleibt der finanzielle Schaden begrenzt. Funktioniert die Technologie, könnte der Konzern daraus mehrere lang wirkende Medikamente entwickeln. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Bequemlichkeit wird zum Wettbewerbsvorteil Wegovy wird derzeit einmal pro Woche gespritzt. Eine monatliche oder vierteljährliche Verabreichung könnte die Behandlung erheblich vereinfachen. Das wäre besonders bei chronischen Erkrankungen relevant, bei denen Patienten ihre Medikamente über Jahre einnehmen müssen. Zugleich steigt der Wettbewerbsdruck. Eli Lilly hat Novo Nordisk mit Zepbound bereits Marktanteile abgenommen. Pfizer entwickelt mit PF-3944 ebenfalls eine monatliche Abnehmspritze und strebt seine erste Zulassung im Adipositasmarkt für 2028 an. Der gesamte Markt könnte innerhalb des kommenden Jahrzehnts ein jährliches Volumen von rund 100 Milliarden US$ erreichen. Die Nanexa-Technologie garantiert Novo allerdings noch keinen Erfolg. Der Wirkstoff muss über den gesamten Zeitraum zuverlässig freigesetzt werden, gut verträglich bleiben und sich industriell in großen Mengen herstellen lassen. Bis zu einer möglichen Zulassung dürften daher noch mehrere Jahre vergehen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Novo verfolgt eine Doppelstrategie Der Nanexa-Deal ergänzt eine weitere Vereinbarung: Nur wenige Tage zuvor hatte Novo Nordisk mit Orbis Medicines eine Kooperation über bis zu 1,4 Milliarden US$ für oral einzunehmende Medikamente gegen Stoffwechselerkrankungen geschlossen. Die Strategie dahinter ist schlüssig. Einige Patienten bevorzugen Tabletten, andere eine möglichst seltene Injektion. Novo versucht, beide Enden des Marktes abzudecken und seine Abhängigkeit von der wöchentlichen Wegovy-Spritze zu reduzieren. Das wird mit Blick auf den auslaufenden Patentschutz von Semaglutid immer wichtiger. Bis 2030 will der Konzern mehr als fünf neue Blockbuster auf den Markt bringen. Für 2035 peilt das Management mit neuen Medikamenten einen Umsatz von mehr als 150 Milliarden DKK an. Der Nanexa-Deal löst die kurzfristigen Probleme von Novo Nordisk nicht, stärkt aber die langfristige Pipeline. Monatliche oder vierteljährliche Spritzen könnten gegenüber konkurrierenden Präparaten einen echten Vorteil bieten. Angesichts der günstigen Bewertung bleibt die Aktie für mich ein langfristiger Kauf mit erheblichem Turnaround-Potenzial. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 153 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Meta-Aktie: 2.000 Apps – wird Muse die nächste Geldmaschine?](https://www.sharedeals.de/meta-aktie-2-000-apps-wird-muse-die-naechste-geldmaschine/) **Published:** September 26, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Metas neuer KI-Agent Muse kann zwei Wochen nach seinem Start bereits mit mehr als 2.000 Anwendungen interagieren. JPMorgan hält langfristig sogar Milliarden Nutzer für möglich und hebt das Kursziel für die Meta-Aktie auf 920 US$ an. Entscheidend ist jedoch nicht allein die Reichweite: Muse könnte für Meta erstmals ein großes Geschäft jenseits der klassischen Onlinewerbung schaffen. ## Der Vertriebsvorteil ist gewaltig Muse beantwortet nicht nur Fragen, sondern führt mehrstufige Aufgaben selbstständig aus. Der Agent kann E-Mails versenden, Reisen buchen, Einkäufe erledigen oder beim Verkauf eines Autos helfen. Nutzer können dafür ihre E-Mail-Adresse, ihren Kalender, Instagram und weitere Anwendungen verbinden. Innerhalb der ersten beiden Wochen wurden unter anderem Walmart, Best Buy, Sephora und Wayfair eingebunden. Frühe Rückmeldungen zeigen laut Bank of America, dass besonders die weitgehend selbstständige Erledigung komplexerer Aufgaben gut ankommt. Metas entscheidender Vorteil gegenüber vielen KI-Start-ups ist die vorhandene Verbreitung. Im zweiten Quartal nutzten täglich durchschnittlich 3,6 Milliarden Menschen mindestens eine Anwendung des Konzerns. Muse besitzt zwar eine eigene App, kann aber auch direkt über WhatsApp angesprochen werden. Später dürfte der Agent stärker in Instagram, Facebook, Messenger und Metas KI-Brillen integriert werden. Meta muss seine Nutzer somit nicht erst auf eine völlig neue Plattform locken. Der Konzern kann Muse dort anbieten, wo bereits kommuniziert, eingekauft und nach Produkten gesucht wird. Bleibe bei Meta Platforms und der Social-Media-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Meta+Platforms&stockidentifier=symbol%3AMETA&stockmarket=NASDAQ)! ## Drei Wege zur Monetarisierung Der offensichtlichste Ansatz sind kostenpflichtige Abonnements für intensive Nutzer. Muse ist grundsätzlich kostenlos verfügbar, bietet aber zusätzliche Bezahltarife. Schon ein kleiner zahlender Anteil an Metas enormer Nutzerbasis könnte Milliardenumsätze erzeugen. Noch interessanter erscheint das Transaktionsgeschäft. Wenn Muse Reisen bucht, Produkte kauft oder Dienstleistungen vermittelt, könnte Meta von Händlern eine Provision oder einen Anteil am vermittelten Umsatz verlangen. JPMorgan erwartet langfristig einen direkten Austausch zwischen den Agenten von Kunden und Unternehmen. Das manuelle Durchsuchen zahlreicher Internetseiten würde dadurch teilweise entfallen. Als dritte Möglichkeit bietet sich Werbung an. Unternehmen könnten dafür bezahlen, bei passenden Produktempfehlungen berücksichtigt zu werden. Meta müsste allerdings transparent zwischen einer objektiv geeigneten Empfehlung und einer bezahlten Platzierung unterscheiden. Andernfalls wäre das Vertrauen in den persönlichen Assistenten schnell beschädigt. Damit greift Muse perspektivisch nicht nur ChatGPT an. Auch Google, Amazon, Booking und klassische Vergleichsportale könnten einen Teil des wertvollen Zugangs zum Kunden verlieren. ## Vertrauen wird zur wichtigsten Währung Damit Muse zuverlässig handeln kann, benötigt der Agent deutlich mehr persönliche Informationen als ein gewöhnliches soziales Netzwerk. E-Mails, Termine, Kontakte und Einkäufe erlauben eine starke Personalisierung, erhöhen aber zugleich das Missbrauchsrisiko. Meta betont, dass Unterhaltungen mit Muse nicht mit den eigenen Werbesystemen geteilt werden. Geeignete Einkäufe sollen zudem durch den Zahlungsdienst Link abgesichert sein. Trotzdem muss der Konzern beweisen, dass der Agent keine falschen Käufe tätigt, private Inhalte offenlegt oder manipulierten Anweisungen folgt. Einzelne schwerwiegende Fehler könnten die Akzeptanz erheblich bremsen. **Tipp**: Eine Liste von [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) findest Du in unserem kostenlosen Report. ## Muse muss die Milliardeninvestitionen rechtfertigen Im zweiten Quartal steigerte Meta den Umsatz um 28% auf 60,8 Milliarden US$. Die Investitionen in Rechenzentren, Server und Netzwerke sprangen jedoch auf 31,08 Milliarden US$. Dadurch brach der freie Cashflow auf nur noch 784 Millionen US$ ein. Für das Gesamtjahr sind Investitionen von 130 bis 145 Milliarden US$ geplant. Muse liefert erstmals eine konkrete Vorstellung davon, wie sich diese Ausgaben neben einer besseren Onlinewerbung auszahlen könnten. JPMorgan erhöhte das Kursziel deshalb von 820 auf 920 US$ und bestätigte die Einstufung „Overweight“. Muse besitzt dank Metas Milliardenreichweite tatsächlich das Potenzial für ein neues Umsatzstandbein. Noch sind Nutzerbindung, Vertrauen und Monetarisierung allerdings nicht bewiesen. Langfristig stärkt der Agent meine positive Einschätzung der Meta-Aktie – nach der starken Rallye würde ich Neueinsteiger dennoch auf einen Rücksetzer warten lassen. ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (ehemals Facebook) (WKN: A1JWVX) ist ein US-Technologieunternehmen und Mutterkonzern der weltweit größten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram. - Darüber hinaus gehören auch die Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger sowie der Virtual-Reality-Gerätehersteller Meta Quest zu Meta Platforms. - Der Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Menlo Park und ist sowohl Mitglied des Nasdaq 100 auch als des S&P 500 Index. - Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 1,91 Billionen US$ liegt Meta Platforms gegenwärtig auf Platz 10 der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie mit -51% – hält jetzt diese Schlüsselzone?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-mit-51-haelt-jetzt-diese-schluesselzone/) **Published:** September 26, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rheinmetall-Aktie bleibt unter Druck. Zum Wochenschluss notiert sie bei 982,40 € und damit wieder unmittelbar an einer entscheidenden Unterstützungszone. Während der übergeordnete Aufwärtstrend noch nicht vollständig gebrochen ist, dominieren kurzfristig tiefere Hochs und schwaches Momentum. ## Chartanalyse zur Rheinmetall-Aktie Der Kurs der Rheinmetall-Aktie hat sich seit dem Hoch bei rund 2.000,00 € halbiert. Im Tageschart ist eine ausgeprägte Folge tieferer Hochs und tieferer Tiefs erkennbar. Der zwischenzeitliche Ausbruch aus dem fallenden Trendkanal brachte keine nachhaltige Trendwende. Stattdessen scheiterte die Erholung im Bereich um 1.230,00 € und führte den Kurs zurück an die zentrale Unterstützungszone. Diese Unterstützung erstreckt sich ungefähr von 930,00 bis 975,00 €. Sie wurde bereits im Sommer verteidigt und steht nun erneut im Mittelpunkt. Ein Tagesschluss deutlich darunter würde das technische Bild weiter eintrüben. Darunter rückt die größere Auffangzone zwischen etwa 680,00 und 710,00 € in den Fokus. Rheinmetall AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für eine Entspannung müsste der Kurs der Rheinmetall-Aktie zunächst die Marke von 1.112,00 € zurückerobern. Anschließend wartet zwischen rund 1.230,00 und 1.350,00 € ein massiver Widerstandsbereich. Erst oberhalb dieser Zone würde sich die Struktur deutlich aufhellen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rheinmetall-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Rheinmetall-Aktie bewegt sich auf Wochenbasis unterhalb der neutralen Marke von 50 und signalisiert damit weiterhin ein schwaches Momentum. Mit einem Wert im Bereich um 38 ist der Indikator noch nicht eindeutig überverkauft. Auch auf Tagesbasis liegt der RSI bei 38 Punkten. Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD ist eine vorsichtige Stabilisierung erkennbar. Die Linien verlaufen zwar weiterhin deutlich unterhalb der Nulllinie, der negative Abstand hat sich gegenüber dem Sommertief jedoch verringert. Da sich beide Linien jedoch wieder aufeinander zu bewegen, könnte ein weiteres Verkaufssignal in Kürze folgen. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass die Rheinmetall-Aktie am Hoch bei rund 2.000,00 € eine interne Welle 3 abgeschlossen haben könnte. Der anschließende Rückgang lässt sich als Beginn einer größeren Korrektur, in eriner Welle 4 interpretieren. Im dargestellten Szenario befindet sich der Kurs aktuell in einer ersten Abwärtsbewegung, die als Welle A einer komplexeren A-B-C-Struktur gewertet wird. Eine wichtige Orientierungsmarke liefert das 0,236-Fibonacci-Retracement bei 859,70 €. Solange der Kurs der Rheinmetall-Aktie darüber bleibt, besteht die Chance auf eine ausgeprägtere Gegenbewegung innerhalb einer Welle B. Diese könnte den Kurs nochmals deutlich nach oben führen. Erst ein belastbarer Bruch der kurzfristigen Abwärtstrendstruktur würde dieses Szenario technisch bestätigen. Rheinmetall AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Sollte sich dagegen die größere Korrektur ausweiten, liegen die nächsten langfristigen Fibonacci-Marken bei 517,90 und 343,80 €. Diese Ziele erscheinen aus heutiger Sicht weit entfernt, verdeutlichen aber das Risiko einer mehrjährigen Welle 4. Erst nach Abschluss dieser Korrektur würde die Elliott-Wellen-Projektion eine neue impulsive Aufwärtsbewegung und langfristig eine mögliche Welle 5 erwarten lassen. Die Rheinmetall-Aktie befindet sich aus meiner Sicht an einer richtungsentscheidenden Stelle. Die Zone um 930,00 bis 975,00 € kann eine Erholung auslösen, doch dafür muss der Kurs anschließend mindestens 1.112,00 € zurückerobern. Unterhalb von 930,00 € würde ich mit weiterem Abwärtsdruck bis zunächst 859,70 € rechnen. Die leichte Stabilisierung bei RSI und MACD ist konstruktiv, reicht ohne eine bestätigte Trendwende im Kurs aber noch nicht für ein belastbares Kaufsignal. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 45,85 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Rheinmetall, Rheinmetall AG, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose, Rüstung, Rüstungs-Aktien, Rüstungsaktien --- ### [Microsoft-Aktie: Nahe am Allzeithoch immer noch einen Kauf wert?](https://www.sharedeals.de/microsoft-aktie-nahe-am-allzeithoch-immer-noch-einen-kauf-wert/) **Published:** September 27, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kursgewinn von +3,5% war die Microsoft-Aktie am Freitag der klare Spitzenreiter im Dow Jones Industrial-Index und näherte sich ihrem Allzeithoch vom vergangenen Oktober. Was gibt dem Technologiegiganten neuen Rückenwind und sollten Anlegern auf die Microsoft-Aktie setzen? ## Copilot wird zur Super-App Es läuft derzeit wieder rund bei Microsoft. Der IT-Konzern kommt in Sachen Monetarisierung von KI gut voran. Microsoft hat dazu seine KI-Plattform Copilot umfassend überarbeitet. Sie wird in Zukunft zu einer Art „Super-App“, die die Office-Produktivitätstools, die Chat-Funktion und die Generierung von Code in natürlicher Sprache bündelt. Nutzer werden damit Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien direkt im Copilot bearbeiten können, ohne das KI-Assistenztool verlassen zu müssen. Mithilfe natürlicher Sprache soll es fortan möglich sein, Anwendungen, Dashboards und Software zu erstellen. Bereits Ende des Monats sollen erste Nutzer die neue Super-App nutzen können. Die Abonnenten von 365 Premium und Pro werden wahrscheinlich noch Ende des Jahres dazukommen. Unterstützt wird das Ganze durch den sogenannten „Autopilot“, einen permanent aktiven, autonomen KI-Agenten. Besonders wichtig für Unternehmen ist, dass der Agent eine eigene Identität bekommen soll, so dass er mit individuell steuerbaren Berechtigungen ausgestattet werden kann. Damit soll der Einsatz von KI-Agenten im Rahmen der Sicherheits-, Compliance- und Governance-Richtlinien von Unternehmen möglich sein. Für Microsoft sind das sehr wichtige Schritte in Bezug auf die Monetarisierung von KI. Bereits über 30 Millionen zahlende Nutzer verwenden Copilot. Je produktiver sie mit dem KI-Assistenzsystem von Microsoft arbeiten können, umso höher wird auch ihre Zahlungsbereitschaft sein. Wir halten Dich bei Microsoft und der Tech-Branche auf dem Laufenden. Abonniere dazu ganz einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Microsoft&stockidentifier=symbol%3AMSFT&stockmarket=NASDAQ)! ## Angriff auf das Allzeithoch? Die Microsoft-Aktie ging am Freitag auf einem neuen Jahreshoch aus dem Handel und notiert aktuell nur noch rund 5% unter ihrem Allzeithoch bei 542 US$. Charttechnisch steht einem Angriff auf diesen Höchststand nichts mehr im Wege. ## Optimistische Banken Die meisten Analysten sind weiterhin bullisch in Bezug auf die Microsoft-Aktie eingestellt. Zuletzt hob die Investmentbank Stifel das Rating von Halten auf Kaufen an und erhöhte das Kursziel auf 575 US$. Ähnlich optimistisch sind die Experten der Investmentbanken Cantor Fitzgerald und Oppenheimer eingestellt. Cantor Fitzgerald hob das Kursziel der Microsoft-Aktie von 522 auf 608 US$ und Oppenheimer von 515 auf 570 US$. ## Gute Gründe, optimistisch zu sein Auch ich sehe noch ein weiteres Upside für die Microsoft-Aktie. Mit einem Forward-KGV von 25 ist sie zwar nicht mehr günstig bewertet, aber der Technologiekonzern zeigt nach wie vor ein Wachstum im hohen Zehnerprozentbereich bei einer gleichzeitig bärenstarken Profitabilität. Im vergangenen Geschäftsjahr lag die operative Marge bei 46%. Sorgenkind bei Microsoft sind lediglich die exorbitant hohen Investitionen. Im gesamten Geschäftsjahr 2025/26 beliefen sie sich auf 145 Milliarden US$. Aber auch diese Sorge halte ich bei Microsoft für übertrieben. Die Entwicklung von Copilot zeigt, wie exzellent der Konzern bei der Monetarisierung von KI aufgestellt ist. Millionen von Microsoft-Kunden sind bereits heute bereit, Abos für die Nutzung des KI-Assistenzsystems abzuschließen. In Zukunft werden es noch viel mehr werden. Als sehr positives Signal werte ich zudem die erst vor kurzem angekündigte Erhöhung der Quartalsdividende um ca. 8% auf 0,98 US$ je Aktie. Trotz der enormen Investitionen hat Microsoft offenbar ausreichend finanziellen Spielraum, um seine Gewinnausschüttungen an die Aktionäre zu erhöhen. Diesen Luxus haben nicht alle Tech-Konzerne. Du willst die großen KI-Gewinner des Jahres kennenlernen? Wirf doch mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). Die Bäume wachsen bei der Microsoft-Aktie zwar nicht mehr in den Himmel, aber ein moderates Upside hat sie meiner Meinung nach immer noch. Im Gegensatz zu anderen KI-Cloud-Unternehmen ist Microsoft aufgrund seiner schieren Größe eine ziemlich sichere Bank. Dem Tech-Konzern wird es meiner Überzeugung nach als einem der ersten gelingen, ordentliches Geld mit KI zu verdienen. Die aktuelle Bewertung der Microsoft-Aktie ist damit vollkommen gerechtfertigt. ## ℹ️ Microsoft in Kürze - Die Microsoft Corporation (WKN: 870747) ist einer der wichtigsten IT-Konzerne der Welt und der weltweit größte Softwarehersteller. - Zu den wesentlichen Produkten des Unternehmens mit Hauptsitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington gehören das Betriebssystem Windows, das Büro-Softwarepaket Office, die Tablet-PC-Familie Surface und die Spielekonsole Xbox. Darüber hinaus ist Microsoft der zweitgrößte Cloud-Anbieter der Welt. - Die Microsoft-Aktie ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von 3,83 Billionen US$ ist Microsoft aktuell einer der fünf wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Evonik-Aktie: Was für ein Paukenschlag!](https://www.sharedeals.de/evonik-aktie-was-fuer-ein-paukenschlag/) **Published:** September 26, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Evonik-Aktie schoss am gestrigen Freitag um über +8% in die Höhe auf den höchsten Stand seit Mai 2025. Welche Nachricht steckte hinter dem Kurssprung des Chemiekonzerns und wie sollten Anleger darauf reagieren? ## BASF bekundet Übernahmeinteresse Es ist ein Paukenschlag, der die gesamte deutsche Chemieindustrie massiv verändern würde. Bereits seit einigen Tagen halten sich hartnäckige Gerüchte um eine mögliche Übernahme von Evonik durch den Chemieriesen BASF — nun ist die Katze aus dem Sack. BASF hat der RAG-Stiftung, dem Hauptaktionär von Evonik, eine Übernahme vorgeschlagen. Diese Meldung wurde inzwischen von Evonik bestätigt. Bei BASF wurde eine potenzielle Akquisition offenbar schon seit längerer Zeit vorbereitet. Medienberichten zufolge spricht das Management des Ludwigshafener Konzerns bereits seit Jahresbeginn mit Banken über eine mögliche Übernahme. Du willst über die Chemiebranche informiert bleiben? Kein Problem mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Evonik&stockidentifier=symbol%3AEVK&stockmarket=Xetra)! ## Das würde ein Zusammenschluss bringen Selbst für BASF, das momentan rund 47 Milliarden € an der Börse auf die Waage bringt, wäre Evonik mit rund 8,5 Milliarden € Börsenwert kein kleiner Fisch. Entscheidend für den Fortgang der Gespräche ist nun die Haltung der RAG-Stiftung. Mit 44% der Evonik-Anteile entscheidet sie über eine mögliche Übernahme. Ein Zusammenschluss der beiden Chemiekonzerne würde BASF vor allem im Bereich der Spezialchemie stärken. Während BASF traditionell stark im Verbund- und Massengeschäft sowie bei Grundchemikalien aufgestellt ist, gilt Evonik als hochspezialisierter Player, unter anderem bei Additiven, Beschichtungen, Kieselsäuren und Hochleistungskunststoffen. Die Kombination würde ein absolutes europäisches Schwergewicht für margenstärkere Spezialprodukte formen. Beide Konzerne haben ihren Hauptsitz in Deutschland (Ludwigshafen und Essen) und überschneiden sich in vielen Bereichen. Ein Zusammenschluss würde enormes Potenzial bieten, um interne Strukturen zu straffen, Verwaltungskosten zu senken und Werke oder F&E-Budgets zusammenzulegen. Zudem wäre der BASF-Evonik-Konzern mit einem Jahresumsatz von rund 74 Milliarden € ein gewaltiges Schlachtschiff unter den globalen Chemiekonzernen. Er könnte seine Marktposition in wichtigen Kundenindustrien (Automobil, Bau, Konsumgüter) weltweit ausbauen. Aber eine Integration der beiden Chemiekonzerne wäre auch eine überaus komplexe Angelegenheit. BASF befindet sich selbst mitten im Umbau des Konzerns. Darüber hinaus werden auch die Wettbewerbshüter in Europa und weltweit den Zusammenschluss genau unter die Lupe nehmen. ## Bald wieder über 20 €? Die Evonik-Aktie befindet sich seit Ende Januar in einem starken Aufwärtstrend, der heute in einem neuen 12-Monatshoch gipfelte. Sollte nun auch noch der Widerstand bei 19,70 € überwunden werden, steht Kursen über 20,00 € nichts mehr im Wege. ## Nicht auf eine Übernahmeprämie spekulieren Da es sich seitens BASF nur um eine unverbindliche Ansprache von Evonik handelt, gibt es selbstverständlich noch kein offizielles Übernahmeangebot. Das lässt viel Interpretationsspielraum in Bezug auf die Bewertung der Evonik-Aktie. Ich rate Anlegern, nicht auf eine hohe Übernahmeprämie durch BASF zu spekulieren. Der Grund? Die Bewertung der Evonik-Aktie ist meiner Überzeugung nach bereits ziemlich ausgereizt. Seit Jahresbeginn hat der Chemietitel schon um über +45% zugelegt. Inzwischen wird die Evonik-Aktie mit einem KGV von 15 gehandelt. Für einen recht wachstums- und margenschwachen Spezialchemiekonzern ist mit das eine viel zu ambitionierte Bewertung. Ich sehe fast keine Möglichkeit für BASF, hier noch einen Schnaps obendrauf zu legen. Du willst weitere spannende Dividendenaktien wie Evonik kennenlernen? Du findest sie in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Anleger lassen besser die Finger von der Evonik-Aktie. Sie ist mir in den letzten Monaten zu heißgelaufen. Die aktuelle Bewertung steht meines Erachtens in einem Missverhältnis zum Potenzial des Chemiekonzerns. In Bezug auf die potenzielle Übernahme von BASF kann noch sehr viel schief gehen. Anleger sollten besser nicht darauf setzen und schon gar nicht auf eine höhere Übernahmeprämie spekulieren. ℹ️ Evonik in Kürze - Evonik Industries AG (WKN: EVNK01), kurz Evonik, ist ein weltweit führender Konzern für Spezialchemie. Die Produkte kommen sowohl im Nahrungsmittelbereich als auch im Industriebereich zum Einsatz. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält das Unternehmen 27 internationale Produktionsstandorte, und ist in mehr als 100 Ländern tätig. - Das im MDAX gelistete Unternehmen wird an der Börse aktuell mit ca. 9,0 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [Deutz-Aktie: Kurskorrektur zum Einstieg nutzen?](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-kurskorrektur-zum-einstieg-nutzen/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Deutz-Aktie konnte den Kursausbruch von Anfang September auf rund 13,50 € nicht fortsetzen und korrigierte anschließend deutlich. Am Freitag notiert sie aktuell bei 11,50 €. Damit hat die Aktie einen Teil der jüngsten Gewinne wieder abgegeben. Hier stellt sich die Frage: Warum ging der Kurs zurück und bietet die Korrektur jetzt wieder eine Einstiegschance? ## Schwache Börsenstimmung belastet Insgesamt befinden sich die Börsen in den vergangenen Monaten in einer eher schwachen Verfassung. Der übergeordnete Trend ist von hoher Unsicherheit geprägt. Die Ursachen sind vielfältig. Einerseits belasten geopolitische Spannungen, insbesondere der Konflikt im Nahen Osten. Andererseits sorgt die schwierige Lage in der Automobilbranche für Verunsicherung. Auch politische Diskussionen und geplante Reformen können das Anlegerverhalten beeinflussen. In einem solchen Umfeld werden Investitionen teilweise zurückgestellt und Kursanstiege schwieriger. Für eine schnelle und nachhaltige Erholung der Aktienmärkte sind das insgesamt keine idealen Voraussetzungen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DEUTZ&stockidentifier=symbol%3ADEZ&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Rüstungswerte und Autobranche besonders betroffen Eigentlich sind die Rahmenbedingungen für den Rüstungssektor weiterhin günstig. Der Krieg in der Ukraine dauert mit hoher Intensität an. Russland und die Ukraine setzen weiterhin in großem Umfang Drohnen ein. Gleichzeitig erhöhen die NATO-Staaten in Europa ihre Verteidigungsausgaben deutlich. Auch außerhalb Europas steigen die Militärbudgets. Allein in Europa wird mit einem Verteidigungsbudget von rund 730 Milliarden € gerechnet, was einem Anstieg von etwa 20% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für die kommenden Jahre sind weitere Erhöhungen möglich. Die zweite große Branche, die mit Problemen kämpft, ist die Automobilindustrie. Dazu gehört auch der Nutzfahrzeugbereich, in dem die Kursentwicklung zuletzt ebenfalls enttäuschend war. Deutz ist allerdings keiner dieser beiden Branchen eindeutig zuzuordnen. Das größte Segment ist weiterhin der Motorenbau für Nutzfahrzeuge. Gleichzeitig baut der Konzern sein Rüstungsgeschäft zunehmend aus. Insbesondere durch die Übernahme der FFG (Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft) gewinnt die Rüstungssparte deutlich an Gewicht. FFG beschäftigte zuletzt rund 1.100 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von etwa 760 Millionen €. ## Bewertung Die fundamentalen Perspektiven haben sich insbesondere durch die Übernahme von FFG verbessert. Die vollständigen Auswirkungen auf Umsatz und Ertrag werden allerdings erst im kommenden Geschäftsjahr sichtbar. Auch ohne FFG wächst der Konzern und wird zunehmend profitabler. Der starke Kursanstieg Ende August und Anfang September wurde unter anderem von positiven Analysteneinschätzungen unterstützt. Warburg Research sieht den fairen Wert bei 19 €, die DZ Bank bei 16 €. Der anschließende Rücksetzer ist aus meiner Sicht daher weniger auf eine grundlegende Verschlechterung des Unternehmens zurückzuführen. Vielmehr dürfte die insgesamt schwache Börsenstimmung den Kurs belastet haben. Entscheidend wird nun sein, ob Deutz die Integration von FFG erfolgreich umsetzt und die erwarteten Ergebnisverbesserungen tatsächlich in den kommenden Quartalen sichtbar werden. Aufgrund der unsicheren Börsensituation sind kurzfristig weitere Kursrückgänge allerdings nicht auszuschließen. Insgesamt bin ich für die Deutz-Aktie weiterhin zuversichtlich. Mit der Übernahme von FFG hat der Konzern sein Profil deutlich erweitert und sich einen zusätzlichen Wachstumstreiber im Rüstungsbereich erschlossen. Der aktuelle Kursrücksetzer auf 11,50 € bietet wieder eine günstigere Einstiegsbasis Sollten die Rüstungswerte wieder stärker anziehen, dürfte das zusätzlichen Rückenwind für die Deutz-Aktie geben. Mittelfristig sehe ich den fairen Wert weiterhin bei rund 16 €. Vom aktuellen Kursniveau entspricht dies einem möglichen Anstieg von rund +39%. **Hier sei erwähnt:** Die nächste Rüstungsspirale wird durch Rohstoffe angetrieben – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Aktien, die massiv vom Trend profitieren werden. ## ℹ️ Deutz in Kürze - Die Deutz AG (WKN: 630500) mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden unabhängigen Hersteller von Antriebssystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert sowohl Diesel- und Gasmotoren als auch Wasserstoff- und Elektromotoren. - Neben dem Hauptsitz in Köln gibt es weitere 4 Produktionsstandorte. Über 13 Vertriebsgesellschaften arbeitet das Unternehmen mit rund 800 Partnern in 130 Ländern zusammen. - Deutz ist Mitglied im MDAX und an der Börse etwa 2 Milliarden € wert. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Allianz-Aktie: Waymo-Deal – beginnt hier ein Milliardenmarkt?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-waymo-deal-beginnt-hier-ein-milliardenmarkt/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Allianz wird zum Versicherungspartner für Waymos geplanten Robotaxi-Start in Europa. Der kommerzielle Betrieb soll Ende 2027 in München beginnen und anschließend auf weitere Märkte ausgeweitet werden. Kurzfristig dürfte die Kooperation den Konzerngewinn kaum bewegen. Langfristig könnte sich die Allianz damit jedoch frühzeitig eine starke Position in einem neuen Versicherungsmarkt sichern. ## Mehr als eine gewöhnliche Kfz-Versicherung Allianz Partners und die Alphabet-Tochter Waymo entwickeln gemeinsam ein komplettes Versicherungs- und Schadenmanagementsystem für autonome Fahrzeugflotten. Geplant sind klassische Flottenversicherungen, internationale Haftpflichtprogramme und Produkthaftpflichtschutz. Hinzu kommen die digitale Schadenabwicklung über die Allianz-Tochter Solvd, gemeinsame Sicherheitsforschung sowie spezielle Lösungen für die Bergung fahrerloser Fahrzeuge. Die Allianz wird damit nicht lediglich zum Risikoträger. Sie begleitet Waymo entlang nahezu der gesamten Versicherungskette. Gerade die gemeinsame Auswertung von Unfällen könnte langfristig wertvoll werden. Wer früh versteht, welche Schäden bei autonomen Fahrzeugen auftreten und wie teuer diese sind, kann Risiken besser kalkulieren und passendere Tarife anbieten. **Wichtiger Hinweis:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Das Risiko verschiebt sich Mit dem autonomen Fahren verschwindet das Versicherungsrisiko nicht. Es verändert sich lediglich. Wenn kein menschlicher Fahrer mehr am Steuer sitzt, verliert dessen persönliches Fehlverhalten an Bedeutung. Dafür gewinnen die Haftung des Herstellers, Softwarefehler, Cyberangriffe und der Ausfall teurer Sensoren an Gewicht. Waymo verweist inzwischen auf mehr als 350 Millionen vollständig autonom gefahrene Kilometer. Dabei habe das System im Vergleich zu menschlichen Fahrern 16-mal weniger Unfälle mit Schwerverletzten verursacht. Fußgänger- und Fahrradunfälle mit Verletzten sollen ebenfalls erheblich seltener auftreten. Weniger Unfälle könnten zunächst nach sinkenden Versicherungsprämien klingen. Allerdings können einzelne Schäden wegen der verbauten Kameras, Radar- und Lidarsysteme deutlich teurer werden. Zusätzlich entstehen völlig neue Haftungs- und Cyberrisiken. Für die Allianz eröffnet sich deshalb die Möglichkeit, klassische Kfz-Versicherungen durch komplexere Flotten- und Technologiedeckungen zu ersetzen. **Tipp für Dividenden-Fans:** Wer sich noch andere gute, vielleicht sogar derzeit vielversprechendere Aktien anschauen möchte: [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Deutschland wird zum Testmarkt Waymo bereitet in München bereits den europäischen Markteintritt vor. Derzeit sollen zunächst manuell gesteuerte Fahrzeuge Daten sammeln. Gegen Ende 2027 ist die kommerzielle Einführung eines vollständig autonomen Fahrdienstes geplant. Deutschland wäre damit Waymos erster Markt in der Europäischen Union. Die finanziellen Bedingungen der Allianz-Kooperation wurden nicht veröffentlicht. Anleger sollten daher noch keine hohen zusätzlichen Gewinne einplanen. Der unmittelbare Wert liegt im Zugang zu Waymos Betriebs- und Schadendaten. Gelingt später die Expansion in weitere europäische Länder, könnte aus dem Pilotprojekt ein skalierbares Versicherungsmodell entstehen. Schätzungen von Research and Markets zufolge könnte der weltweite Markt für Versicherungen rund um selbstfahrende Fahrzeuge von 27,4 Milliarden US$ im Jahr 2024 auf knapp 60 Milliarden US$ im Jahr 2030 wachsen. Ein Teil davon ersetzt allerdings bestehende Kfz-Versicherungen und stellt keinen vollständig neuen Umsatz dar. ## Das Kerngeschäft liefert weiter Der Waymo-Deal ergänzt ein ohnehin starkes operatives Geschäft. Im ersten Halbjahr erhöhte die Allianz den Kerngewinn je Aktie um 17,5% auf 16,44 €. Bereinigt um Sondereffekte verblieb ein Wachstum von 10% und damit mehr als das mittelfristige Ziel von jährlich 7 bis 9%. Die Solvency-II-Quote erreichte komfortable 225%. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern weiterhin einen operativen Gewinn von 17,4 Milliarden € mit einer Schwankungsbreite von 1 Milliarde €. Zusätzlich läuft ein Aktienrückkauf über bis zu 2,5 Milliarden €. Nach dem Rücksetzer auf rund 422 € liegt die Dividendenrendite auf Basis der zuletzt gezahlten 17,10 € wieder bei gut 4%. Die DZ Bank sieht den fairen Wert inzwischen bei 495 € und verweist auf die Kombination aus Gewinnwachstum und hohen Ausschüttungen. Die Waymo-Kooperation ist noch kein Grund, die Gewinnprognosen anzuheben. Sie verschafft der Allianz aber einen frühen Zugang zu einem potenziell großen Zukunftsmarkt. Zusammen mit dem starken Kerngeschäft, der soliden Bilanz und gut 4% Dividendenrendite halte ich die Aktie nach dem Rücksetzer wieder für attraktiv. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 162 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Kursflaute – was ist ratsam?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-kursflaute-was-ist-ratsam/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Rheinmetall-Aktie bleibt weiterhin schwach und rutschte zuletzt wieder unter die Marke von 1.000 €. Am Freitag notiert sie aktuell bei ca. 980 €. Damit ist eine klare Richtung der Kursentwicklung derzeit nicht erkennbar. Hier stellen sich die Fragen: Was sind die Ursachen für die aktuelle Kursflaute und wo liegt ein erstes Kursziel? ## Schwache Börsenstimmung belastet Insgesamt befinden sich die Börsen in den vergangenen Monaten in einer eher schwachen Verfassung. Der übergeordnete Trend ist dabei von hoher Unsicherheit geprägt. Die Ursachen sind vielfältig. Einerseits belasten die geopolitischen Spannungen, insbesondere der Konflikt im Nahen Osten. Andererseits sorgt die schwierige Lage in der Automobilbranche für Verunsicherung. Auch politische Diskussionen und geplante Reformen können das Anlegerverhalten beeinflussen. In einem solchen Umfeld werden Investitionen teilweise zurückgestellt und Kursanstiege schwieriger. Für eine schnelle und nachhaltige Erholung der Aktienmärkte sind das insgesamt keine idealen Voraussetzungen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Rüstungswerte besonders betroffen Eigentlich sind die Rahmenbedingungen für den Rüstungssektor weiterhin günstig. Der Krieg in der Ukraine dauert mit hoher Intensität an. Russland und die Ukraine setzen weiterhin in großem Umfang Drohnen ein. Gleichzeitig erhöhen die NATO-Staaten in Europa ihre Verteidigungsausgaben deutlich. Auch außerhalb Europas steigen die Militärbudgets. Allein in Europa wird mit einem Verteidigungsbudget von rund 730 Milliarden € gerechnet, was einem Anstieg von etwa 20% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Für die kommenden Jahre sind weitere Erhöhungen möglich. Trotz dieser grundsätzlich positiven Rahmenbedingungen kommen die Rüstungswerte derzeit kaum voran. Bei Rheinmetall wurde die wichtige Marke von 1.000 € wieder unterschritten. Damit zeigt sich aktuell eine deutliche Diskrepanz zwischen der starken operativen Entwicklung des Unternehmens und der verhaltenen Kursentwicklung der Aktie. ## Bewertung An der aktuellen Börsenstimmung dürfte sich kurzfristig wenig ändern. Deshalb halte ich bei Rheinmetall zunächst eine weitere Seitwärtsbewegung in einer Spanne von etwa 950 bis 1.100 € für möglich. Fundamental sprechen allerdings zahlreiche Faktoren für höhere Kurse. Rheinmetall verfügte Ende Juni über einen Auftragsbestand von rund 56 Milliarden €. Hinzu kommen Rahmenverträge beziehungsweise noch nicht vollständig abgerufene Aufträge im Volumen von rund 24 Milliarden €. Setzt man diese Größenordnung ins Verhältnis zum erwarteten Jahresumsatz von rund 14 Milliarden €, wird die enorme Visibilität des Geschäfts deutlich. Die Nachfrage reicht bereits über mehrere Jahre. Um die Aufträge möglichst schnell abarbeiten zu können, baut Rheinmetall seine Produktionskapazitäten weiter aus. Dabei entwickelt sich Rheinmetall zunehmend vom klassischen Rüstungsproduzenten zu einem umfassenderen Anbieter von Systemen und Dienstleistungen. Ein Beispiel dafür ist der Aufbau eines kompletten Militärstandorts in Litauen, der unter anderem von der Bundeswehr genutzt werden soll. Aus solchen Projekten können neben dem klassischen Produktgeschäft langfristige und wiederkehrende Einnahmen entstehen. Gerade dieser Bereich könnte für Rheinmetall künftig an Bedeutung gewinnen. Die aktuelle Kursschwäche ist aus meiner Sicht vor allem auf die insgesamt zurückhaltende Börsenstimmung zurückzuführen. Sie steht dabei in einem gewissen Gegensatz zur weiterhin sehr starken operativen Entwicklung von Rheinmetall. Kurzfristig rechne ich deshalb weiterhin eher mit einer Seitwärtsbewegung. Das aktuelle Kursniveau halte ich jedoch für eine interessante Einstiegschance. Die hohe Visibilität durch den milliardenschweren Auftragsbestand, zusätzliche Rahmenverträge und der weitere Ausbau der Produktionskapazitäten sprechen aus meiner Sicht für eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung. Mittelfristig halte ich daher Kurse von rund 1.500 € für realistisch. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Rheinmetall. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Seit Anfang 2023 ist der Konzern Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell etwa 45,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Rocket Lab-Aktie: Hebt die Rakete jetzt wieder ab?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-hebt-die-rakete-jetzt-wieder-ab/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Rocket Lab-Aktie stand in den letzten Monaten vorwiegend unter Abgabedruck, was Ende Juli zu einem Rückfall bis auf 58,20 US$ führte. Dieses Tief wurde Mitte September nochmals angelaufen, aber nicht unterschritten. In den letzten Tagen hat die Aktie neues Momentum aufgebaut und eine wichtige Chartmarke zurückerobert. Ist das bereits die Trendwende und sollten Anleger nun wieder auf die Rakete aufspringen? ## Iridium-Deal nimmt wichtige Hürde Für mich spricht derzeit einiges für eine Fortsetzung der Erholung. Ein wichtiger Schritt gelang am Donnerstag: Die Aktionäre von Iridium Communications stimmten der geplanten Übernahme durch Rocket Lab mit überwältigender Mehrheit zu. Rund 99,6% der abgegebenen Stimmen entfielen auf die Transaktion. Der Abschluss wird für Mitte 2027 erwartet, steht aber weiterhin unter regulatorischen Vorbehalten. Zusätzlich wurde die Übernahme des deutschen Laserkommunikations-Spezialisten Mynaric abgeschlossen. Damit kommt Rocket Lab der Transformation vom Raketenbauer zum integrierten Raumfahrtkonzern immer näher. Zusammen mit Iridium entsteht damit ein deutlich breiteres Angebot aus Starts, Satellitensystemen und Kommunikationsinfrastruktur. Du interessierst Dich für die Raumfahrtbranche? Dann solltest Du umgehend unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rocket+Lab) abonnieren, um die letzten Neuigkeiten als dem Space-Sektor zu erfahren! ## Electron liefert weiter ab Das operative Fundament bleibt ebenfalls stark. Mit „Owl By The Dozen“ absolvierte Rocket Lab zuletzt den 96. Electron-Flug und brachte den zwölften StriX-Satelliten von Synspective präzise in einen 572 Kilometer hohen Orbit. Es war bereits der 17. Start im Jahr 2026. Diese Zuverlässigkeit halte ich für einen entscheidenden Pluspunkt. Gleichzeitig schwillt der Auftragsbestand immer weiter an und liegt nun bei mehr als 2,3 Milliarden US$. Neue Verträge über mehr als 437 Millionen US$ zeigen, dass Rocket Lab zunehmend größere Aufträge an Land zieht. ## Neutron ist der große Katalysator Noch wichtiger dürfte allerdings die neue Neutron-Rakete werden. Die deutlich größere Trägerrakete soll Rocket Lab den Zugang zu einem wesentlich lukrativeren Markt ermöglichen. Die Auslieferung des ersten Exemplars an die Startrampe ist für das vierte Quartal vorgesehen. Auch die Analysten sehen erhebliches Potenzial. Cantor Fitzgerald nennt ein Kursziel von 122 US$, während Raymond James die Aktie mit „Outperform“ und 80 US$ erstmals in die Bewertung aufgenommen hat. Der Analystenkonsens liegt mit knapp 112 US$ gut +50% über dem aktuellen Kursniveau. Zusätzlichen Rückenwind liefert Cathie Wood beziehungsweise ihr Investmentvehikel ARK Invest. ARK kaufte zuletzt 360.000 Rocket-Lab-Aktien. Das ist kein operativer Kurstreiber, aber ein sichtbares Signal dafür, dass der Raumfahrtsektor weiterhin als langfristiges Wachstumsfeld betrachtet wird und Wood von einer Bodenbildung der Aktie ausgeht. ## Bewertung bleibt die Achillesferse Bei aller Euphorie darf man die Bewertung nicht ausblenden. Rocket Lab wird mit einem sehr hohen Kurs-Umsatz-Verhältnis gehandelt und schreibt derzeit noch Verluste. Gleichzeitig belasten die Entwicklung von Neutron und die Iridium-Übernahme den Cashflow. Die Finanzierung des Iridium-Deals über die Aufnahme von rund 1,94 Milliarden US$ Eigenkapital reduziert zwar den Fremdfinanzierungsdruck, führt aber zu einer Verwässerung. Genau hier sehe ich das größte Risiko: Wenn Neutron später kommt, die Margen enttäuschen oder die erhofften Synergien mit Iridium ausbleiben, könnte die hohe Bewertung schnell zum Belastungsfaktor werden. ## Chart vor wichtiger Hürde Charttechnisch hat sich das Bild zuletzt klar verbessert. Nach dem Absturz von über 150 US$ auf unter 60 US$ wurde Mitte September erneut die Unterstützungszone getestet. Dieser Test wurde jedoch bestanden. Anschließend drehte die Aktie nach oben und überwand erstmals seit dem Abverkauf wieder die 50-Tage-Linie, die sich derzeit bei 69,35 US$ befindet. Jetzt rückt die 200-Tage-Linie bei 80,98 US$ in den Fokus. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre für mich ein starkes Signal und könnte der Erholung zusätzlichen Schub verleihen. Unterhalb der 50-Tage-Linie würde sich das Bild dagegen wieder eintrüben. Ich sehe Rocket Lab weiterhin bullisch. Die Kombination aus wachsendem Auftragsbestand, makelloser Electron-Bilanz, Iridium-Übernahme und dem Neutron-Katalysator bietet aus meiner Sicht erhebliches Potenzial. Der Nachkauf von Cathie Wood unterstreicht zudem das langfristige Interesse an der Story und signalisiert eine potenzielle Bodenbildung. Allerdings ist bereits viel Zukunft eingepreist, weshalb die Aktie volatil bleiben dürfte. Trotzdem gehe ich davon aus, dass Rocket Lab Anlegern in Zukunft weiterhin hohe Renditen bescheren wird. Kurzfristig gilt: Gelingt der Sprung über die 200-Tage-Linie, könnte die nächste Raketenstufe gezündet werden. Weitere KI-Gewinner stellen wir Dir in unserem kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) vor. Schau gleich mal rein! ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 47 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Quanta Services-Aktie: Ist das der unbekannte KI-Gewinner?](https://www.sharedeals.de/quanta-services-aktie-ist-das-der-unbekannte-ki-gewinner/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach einer atemberaubenden Kursrallye war im Mai für die Quanta Services-Aktie bei 785 US$ erst einmal Schluss. Zuletzt hat sich der Kurs des US-Infrastrukturdienstleisters zwischen 600 und 650 US$ eingependelt. Hat die Quanta Services-Aktie denn kein Potenzial mehr oder holt sie nur einmal kurz Luft? ## Ein bullisches Analysehaus Wenn es nach Meinung des US-Analysehauses Bernstein Research geht, dann hat die Quanta Services-Aktie durchaus noch Potenzial nach oben. Sie stuften das Rating von „Market Perform“ auf „Outperform“ hoch und erhöhten gleichzeitig das Kursziel von bislang 748 auf nunmehr 775 US$. Damit glauben die Bernstein-Analysten an ein Upside von +20% und fast ein neues Allzeithoch. Grund für den Optimismus von Bernstein Research ist die exzellente Positionierung von Quanta Services. Das Unternehmen profitiert seit geraumer Zeit massiv vom Ausbau von KI-Rechenzentren. Das Interessante an diesem Bauboom ist, dass sich der Fokus inzwischen deutlich verschoben hat. Während in den letzten Jahren primär Chips und sonstige Server-Hardware der Engpassfaktor waren, ist es nun zunehmend die Energieinfrastruktur. An vielen Orten kann diese nicht dem Ausbautempo von Rechenzentren mithalten. Es fehlen Kraftwerke, Übertragungsleitungen, Umspannwerke und sonstige Energieinfrastruktur-Hardware. Die Anbieter dieser Projekte haben ihre Produktion bereits deutlich ausgebaut, weshalb es nun einen neuen Flaschhals gibt: die Fachkräfte. Für den Ausbau der Energieinfrastruktur ist an fast allen Stellen fachlich qualifiziertes Personal notwendig, von Elektrikern und Mechatronikern über Bauingenieure bis zu Leitungsmonteuren und sonstigen Handwerkern. Diese sind inzwischen zur Mangelware geworden — und an dieser Stelle kommt Quanta Services ins Spiel. Das Unternehmen verfügt über eine der größten Belegschaften an qualifiziertem Personal im Bereich der Elektrotechnik. Nach Einschätzung von Bernstein Research kann Quanta seine Kapazitäten deshalb viermal so schnell ausbauen wie der Wettbewerb. Gleichzeitig hat Quanta Services durch die Übernahmen von Phalcon, Enerfab, Percheron und PSD seine Fähigkeiten in den Bereichen Elektro-, Maschinenbau- und Fertigungsdienstleistungen weiter ausgebaut. Die Bernstein-Experten sehen darin einen positiven Kreislauf: Mehr Fachkräfte bedeuten mehr Projekte, mehr Umsatz, mehr Gewinn und mehr Cashflow, der wiederum für neue Akquisitionen ausgegeben werden kann, was den Kreislauf weiter in Gang hält. Bleibe bei der Entwicklung der Energiebranche auf dem Laufenden und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Quanta+Services&stockidentifier=symbol%3APWR&stockmarket=NYSE)! ## Dieser Widerstand muss fallen Die Quanta Service-Aktie hat sich in den letzten vier Wochen über der Marke von 600 US$ stabilisiert. Ein Ausbruch über 650 US$ hinaus ist allerdings nicht gelungen. Sollte diese Marke fallen, gehe ich von einem weiteren Anstieg bis zum nächsten Widerstandsniveau bei rund 690 US$ aus. ## Noch weitere Bullen Mit seinem Kursziel von 775 US$ für die Quanta Services-Aktie zählt Bernstein Research gar nicht mal zu den großen Optimisten. Andere Banken sind wesentlich bullischer eingestellt. Die Oberbullen sitzen derzeit bei Truist Securities. Sie sehen mit einem Kursziel von 976 US$ sogar ein Upside von über +50%. Nicht viel weniger bullisch sind die Analysten der UBS und der Citigroup mit fairen Werten von 900 bzw. 875 US$. Selbst die Bären sehen mit einem tiefsten Kursziel von 565 US$ aktuell nicht viel Downside für die Quanta Services-Aktie. Auch ich rate Anlegern auf dem aktuellen Kursniveau zum Kauf der Quanta Services-Aktie. Die Bewertung mit einem Forward-KGV von 33 scheint auf den ersten Blick recht teuer. Aber Quanta ist nach wie vor ein sehr wachstumsstarkes Unternehmen, das 2026 mit knapp 40% und 2027 mit über 15% wachsen wird. Gleichzeitig schafft es der Infrastrukturdienstleister, seine Margen zu verbessern. Der Boom im Bereich der Energieinfrastruktur wird in Kombination mit dem herrschenden Fachkräftemangel zu weiter steigenden Margen führen. Möchtest Du weitere Aktien wie Quanta Services entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Quanta+Services&stockidentifier=symbol%3APWR&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Mit einem Investment in die Quanta Services-Aktie können Anleger meiner Meinung nach wenig falsch machen. Sie hat meines Erachtens bei 600 US$ ihren Boden gefunden, was das Downside stark limitiert. Das Upside ist hingegen nach wie vor spannend. Je nachdem, wie stark die Wachstumsdynamik von Quanta in den kommenden Jahren ist, dürfte der Aktienkurs früher oder später auf ein neues Allzeithoch klettern. ## ℹ️ Quanta Services in Kürze - Quanta Services (WKN: 912294) mit Sitz in Houston im US-Bundesstaat Texas ist ein Spezialdienstleister für Infrastrukturlösungen für die Energie-, Versorgungs- und Kommunikationsbranche. - Kernsegment von Quanta ist der Bau und die Wartung von Hochspannungs-Übertragungsleitungen, Umspannwerke und Verteilungsnetze. - Im Bereich Erneuerbare Energien errichtet der Konzern großflächige Wind- und Solarparks sowie Batteriespeichersysteme und verbindet diese mit dem Hauptstromnetz. - Quanta Services notiert an der New York Stock Exchange und ist ca. 95 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Versamet-Aktie: Wird ihr das Auftrieb geben?](https://www.sharedeals.de/versamet-aktie-wird-ihr-das-auftrieb-geben/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Versamet-Aktie fiel zur Monatsmitte in den einstelligen US$-Kursbereich und pendelte in den letzten Tagen zwischen 9 und 10 US$ auf und ab. Können diese zwei Nachrichten dem kanadischen Rohstoff-Royalty-Unternehmen wieder Aufwind an der Börse geben? ## Aufnahme in einen Index Vor wenigen Tagen gab Versamet Royalties die Aufnahme in den in den MVIS Global Junior Gold Miners Index bekannt. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen, da es sich um den zugrundeliegenden Referenzindex für den VanEck Junior Gold Miners ETF handelt, einen der wichtigsten Gold-ETFs auf dem Markt. Die Aufnahme in den GDXJ-Index wird zweifellos die Sichtbarkeit und Handelsliquidität von Versamet weiter erhöhen und die Reichweite bei institutionellen und privaten Anlegern weltweit vergrößern. Das dürfte dem Kurs der Versamet-Aktie mittel- bis langfristig Auftrieb geben. ## Ein wichtiger Leitfaden ie zweiten Neuigkeit von Versamet Royalties ist die Veröffentlichung des sogenannten „Asset Handbooks 2026“. Es bietet Investoren einen detaillierteren Einblick in die Qualität der aktuellen und zukünftige Royalty-Streams und das im Portfolio enthaltene Wachstumspotenzial. Das Asset Handbook listet 18 Projekt auf, davon sind sechs bereits in Produktion. Die restlichen zwölf Projekte befinden sich in der Explorations-, Entwicklungs- und Bauphase. Das mit Abstand wichtigste Rohstoffprojekt für Versamt ist die kanadische Eskay Creek-Mine, die sich derzeit in Bau befindet. Versamet besitzt einen 3,52-%-Gold-Stream über die gesamte Minenlaufzeit, ohne Cap und ohne späteres Step-down. Eskay Creek soll in den ersten fünf Jahren durchschnittlich über 300.000 Unzen Gold pro Jahr produzieren. Für Versamet bedeutet das laut Unternehmen durchschnittlich über 10.000 Goldunzen pro Jahr aus diesem Stream. Der Produktionsstart ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Damit soll Versamet auf eine jährliche Produktionsbasis von ungefähr 35.000 GEO kommen, gegenüber der aktuellen Guidance von 20.000 bis 23.000 GEO für 2026. Ein weiteres Kernprojekt ist die Rosh Pinah-Silbermine in Namibia, bei der aktuell die Verarbeitungskapazität erhöht wird. Ebenfalls bedeutsam ist die Kiaka-Mine in Burkina Faso als wichtiges Goldprojekt in Westafrika. Und im Heimatland Kanada spielen auch die Greenstone-Goldmine und das Blackwater-Edelmetallprojekt eine bedeutende Rolle für Versamet. ## Wie groß ist das Downside? Zuletzt hat die Versamet-Aktie bei 9 US$ einen Boden gefunden. Sollte dieser nicht halten, dürfte der Kurs das nur unweit darunter liegende 3-Monatstief bei 8,60 US$ testen. Aufgrund der moderaten Bewertung sehe ich aber kein darüber hinaus gehendes Downside. ## Das wird für Kurssteigerungen sorgen Versamet ist eines der aktuell wachstumsstärksten Unternehmen auf dem Rohstoffmarkt. Dieses Wachstum wird meiner Meinung nach von der Börse noch nicht in vollem Umfang honoriert, weshalb ich die Versamet-Aktie weiter zum Kauf empfehle. Umsatz, Gewinn und Cashflow der Kanadier werden in den kommenden Quartalen weiter durch die Decke gehen. Die Preise für Gold und Silber notieren auf einem historisch hohen Niveau. Angesichts der anhaltend hohen Nachfrage und eines nicht schritthaltenden Angebots dürfte sich an diesen hohen Rohstoffpreisen mittelfristig wenig ändern. Anleger sind meiner Meinung nach gut beraten, zum aktuellen Kursniveau in die Versamet-Aktie einzusteigen. Das starke Unternehmenswachstum wird die Visibilität der Aktie auf dem internationalen Kapitalmarkt weiter erhöhen, was wiederum zusätzliches institutionelles Kapital anlocken wird. Mittelfristig sehe ich den Kurs der Versamet-Aktie deshalb wieder deutlich im zweistelligen Bereich. Was sonst noch alles für einen Kauf der Versamet-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/versamet-royalties-sd/) zu lesen. **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Versamet Royalties halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Versamet Royalties vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Versamet Royalties in Kürze - Versamet Royalties (WKN: A41HTX) ist ein 2022 unter dem Namen „Sandbox Royalties“ gegründetes Gold-Royalty Unternehmen. - Im Jahr 2024 wurde das Unternehmen in Versamet Royalties umbenannt, um seinen Schwerpunkt auf Edelmetalle zu unterstreichen. - Versamt beteiligt sich an Bergbauprojekten weltweit und erhält im Gegenzug einen festen Anteil an der zukünftigen Produktion (Streaming) oder eine prozentuale Beteiligung am Umsatz (Royalty). - Zu den wichtigsten Vermögenswerten zählen Beteiligungen an der Greenstone-Mine (Kanada), der Kolpa-Mine (Peru), der Rosh-Pinah-Mine (Namibia) sowie an zwei Minen in Westafrika (Kiaka und Toega). - Das Portfolio konzentriert sich stark auf Edelmetalle (Gold und Silber) und ist zu einem geringen Teil in unedlen Metallen (Kupfer, Nickel) engagiert. - Die Versamet Royalties-Aktie ist an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq gelistet, kann aber auch über die Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 1,41 Milliarden CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Volkswagen-Aktie: Auch das noch!](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-auch-das-noch/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Volkswagen-Aktie wehrt sich momentan mit Händen und Füßen gegen ein Unterschreiten der 70 €-Marke. Gestern und heute Morgen hielt die psychologisch und charttechnisch immens wichtige Kursmarke mehreren Angriffen stand. Aber diese Nachricht könnte sie nun endgültig zum Fallen bringen. Oder doch nicht? ## Ein gewaltiger Rückruf Als hätte Volkswagen aktuell nicht schon genug Problem, taucht nun auch noch ein weiteres auf. Das Kraftfahrtbundesamt hat eine große Rückrufaktion für Fahrzeuge der Marken VW und Audi angeordnet. Grund für den Rückruf ist, dass sich bei bestimmten Modellen des Volkswagen-Konzerns eine Befestigungsschraube des Lenkgetriebes aufgrund von Korrosion bzw. Materialproblemen lösen bzw. brechen kann. Dadurch kann das Lenkgetriebe beschädigt werden und im schlimmsten Fall die Lenkung des Autos nicht mehr reagieren. Die beanstandete Schraube muss nun gegen einen korrosionsbeständigeren Typ ausgetauscht werden. Klingt nach einer Kleinigkeit, ist es aber nicht. Weltweit könnten rund 2,85 Millionen Fahrzeuge von diesem Problem betroffen sein, davon allein rund 950.000 in Deutschland. Betroffen sind nämlich zahlreiche VW-Modelle aus den Baureihen Caddy, Golf, Golf Variant, Tiguan und Touran. Noch dazu wurden die Fahrzeuge über einen sehr langen Zeitraum von September 2013 bis Juli 2024 produziert. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3&stockmarket=TRADEGATE)! ## Der Kampf geht weiter Charttechnisch ist auch heute wieder Hochspannung bei der Volkswagen-Aktie angesagt. Heute Morgen sackte sie kurzfristig auf 70,20 € ab, um sich im Anschluss wieder deutlich von der kritischen 70 €-Marke zu entfernen. Dieser Kampf mit dem 16-Jahrestief wird sich in den kommenden Tagen fortsetzen. ## Ein gutes Image ist erfolgskritisch Rückrufaktionen sind bei Autoherstellern keine Seltenheit. Auch der finanzielle Schaden dürfte sich für Volkswagen in Grenzen halten. Trotzdem sehe ich aufgrund des Ausmaßes der Rückrufaktion eine gewisse Gefahr für VW. Das Image des deutschen Autokonzerns wird damit weiter angekratzt. Und ein positives Image ist etwas, was Volkswagen in Zeiten wie diesen besonders gut gebrauchen kann. Den Wolfsburgern steht in den kommenden Monaten und Jahren ein gewaltiger Kampf um Marktanteile mit den neu auf den europäischen Markt drängenden chinesischen Herstellern bevor. VW kann diesen Kampf nur gewinnen, wenn seine bisherigen Kunden dem Konzern auch weiterhin treu bleiben. Das wird angesichts der mangelnden preislichen Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen bei Elektroautos ohnehin schon eine Herkulesaufgabe. Mit einem ramponierten Image wird diese Herkulesaufgabe nicht einfacher. Wie soll VW Autokäufern schließlich erklären, dass sie einen deutlichen Aufpreis gegenüber einem gleichwertigen chinesischen Modell bezahlen müssen, nur weil das Auto in Deutschland produziert wurde? Du interessierst Dich für Dividendentitel wie die VW-Aktie? Dann schau mal in unseren kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Ich bin derzeit sehr skeptisch gegenüber der Volkswagen-Aktie eingestellt und glaube nicht, dass sie sich über der 70 €-Marke wird halten können. Der Berg an Problemen der Wolfsburger ist einfach zu groß. VW muss seine Kosten mit Vollgas verringern, um gegen die Chinesen auf dem europäischen Automarkt zu bestehen. Mit einer Gewerkschaft auf der Bremse kann man allerdings nicht Vollgas geben. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 39,3 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Nebius-Aktie: Steht die neue Mega-Rallye kurz bevor?](https://www.sharedeals.de/nebius-aktie-steht-die-neue-mega-rallye-kurz-bevor/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Nebius-Aktie hat nach der scharfen Sommer-Korrektur in den letzten Wochen wieder deutlich zulegen können. Am Donnerstag sprang der Kurs des niederländischen Neocloud-Providers sogar um mehr als +7% nach oben. Damit war Nebius bester Performer in einem insgesamt kaum veränderten Nasdaq 100. Das steckt hinter dem Höhenflug und so kann es jetzt weitergehen. ## Analysten drehen auf Der jüngste Kurssprung wurde maßgeblich durch neue Analystenimpulse ausgelöst. BNP Paribas Exane hat Nebius von „Neutral“ auf „Outperform“ hochgestuft und das Kursziel gleichzeitig von 260 auf satte 399 US$ katapultiert. Analyst Stefan Slowinski sieht insbesondere beim Ausbau der KI-Cloud erhebliches Potenzial. Auch die Bank of America bleibt ausgesprochen optimistisch für das Neocloud-Unternehmen. Analyst Tal Liani bestätigte seine Kaufempfehlung und das Kursziel von 310 US$. Gleichzeitig hob BofA die Umsatzprognose für 2027 auf 12,7 Milliarden und für 2028 auf 27,3 Milliarden US$ an. Der Grund: Nebius kombiniert langfristige Verträge mit Hyperscalern zur Grundauslastung mit kurzfristigeren Vereinbarungen, die deutlich höhere Preise ermöglichen. Der Erfolg zeigt sich beim operativen Wachstum. Im zweiten Quartal schnellte der Umsatz um 454% auf 582,3 Millionen US$ nach oben, während der Umsatz der KI-Cloud sogar um beeindruckende 514% zulegte. **Tipp**: Wir halten Dich über alle Entwicklungen im KI-Sektor auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nebius)! ## Preissetzungsmacht trifft Nvidia Noch spannender finde ich die jüngsten Preiserhöhungen. Zum 1. Oktober steigen die On-Demand-Preise für Nvidia-GPUs je nach Modell um 17 bis 21% an. Beim B300 geht es sogar von 7,85 auf 9,50 US$ je GPU-Stunde hinauf. Es handelt sich bereits um die zweite Preiserhöhung innerhalb weniger Monate. Für mich ist das einer der wichtigsten Kurstreiber: Solange Kunden trotz höherer Preise Kapazitäten buchen, kann Nebius seine enormen Investitionen schneller amortisieren. Dazu kommt die enge Verbindung zu Nvidia, die den Zugang zu modernster GPU-Hardware unterstützt. Die Partnerschaft mit Palantir stärkt zudem die Positionierung im Bereich souveräner KI-Infrastruktur. ## Wachstum hat seinen Preis Ganz ohne Risiken ist die Story allerdings nicht. Die Bewertung ist bereits ambitioniert. Gegenüber CoreWeave wird Nebius mit einem erheblichen Aufschlag auf den aktuellen Umsatz gehandelt. Der Markt bezahlt damit heute bereits einen großen Teil des erwarteten Wachstums. Genau darin liegt die Achillesferse: Sollten GPU-Preise fallen, Kunden eigene Kapazitäten aufbauen oder sich die Nachfrage abschwächen, könnte die hohe Bewertung schnell unter Druck geraten. Das zeigt auch die extrem skeptische Einschätzung von Rothschild & Co. Redburn. Das Analysehaus startete die Coverage in dieser Woche mit „Sell“ und einem Kursziel von lediglich 84 US$. Im Mittelpunkt stehen Bedenken hinsichtlich Finanzierung, GPU-Preisen und der langfristigen Rendite des Neocloud-Modells. ## Chart vor dem nächsten Kaufsignal Technisch hat sich das Bild nach der scharfen Korrektur von Ende Juni bis Ende Juli deutlich verbessert. Die Aktie erholte sich kräftig und steht nun kurz davor, aus einem symmetrischen Dreieck nach oben auszubrechen. Noch wichtiger ist für mich die inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Die entscheidende Signallinie verläuft bei rund 272 US$. Wird diese Marke nachhaltig überwunden, könnte die Rallye nochmals deutlich an Dynamik gewinnen. Dann wären zunächst neue Rekorde oberhalb von 300 US$ und anschließend 360 sowie 400 US$ denkbar. Auf der Unterseite bleibt die 50-Tage-Linie bei 214,26 US$ die erste wichtige Unterstützung. Ich bleibe trotz der starken Kursentwicklung bei Nebius weiterhin bullisch. Das explosive Wachstum, steigende Preise und die Nvidia-Anbindung sprechen aus meiner Sicht für ein außergewöhnlich starkes operatives Momentum. Gleichzeitig ist die Bewertung ambitioniert, sodass sich Anleger auf eine anhaltend hohe Volatilität einstellen müssen. Trotzdem überwiegen die Chancen meiner Meinung nach die Risiken. Kurzfristig entscheidet sich die nächste große Kursbewegung an der Marke von 272 US$: Gelingt der Ausbruch, könnte Nebius vor der nächsten Beschleunigungsphase stehen. **Empfehlung**: Starke KI-Gewinner findest Du in unserem Sonderbericht [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## ℹ️ Nebius in Kürze - Nebius (WKN: A1JGSL) mit Sitz in Amsterdam ist ein Technologieunternehmen, das KI-Cloud-Infrastruktur anbietet. - Das Unternehmen betreibt Rechenzentren und verkauft Rechenleistungen und sonstige Mehrwertdienste an große Tech-Konzerne. - Zudem besitzt Nebius zahlreiche Beteiligungen an Technologieunternehmen, darunter Avride (Robotaxis), TripleTen (Edtech-Plattform), Toloka (KI-Trainingsdaten) und Clickhouse (Datenbankmanagement). - Nebius wurde 1989 als Holding für die russische Suchmaschine Yandex gegründet. 2024 wurde das komplette Russlandgeschäft aufgrund des Ukrainekrieges veräußert. - Nebius notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 62 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Kehren neue Besen wirklich gut?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-kehren-neue-besen-wirklich-gut/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nachdem die Siemens Energy-Aktie zur Monatsmitte auf ihr 3-Monatstief bei 133 € zurückgefallen ist, konnte sie sich in den letzten Tagen wieder deutlich erholen. Wird diese Nachricht dem deutschen Energietechnikkonzern weiteren Aufwind geben? ## Neuer Name, neue Personen Bei Siemens Energy geht eine Ära zu Ende. Sechs Jahre nach der Abspaltung vom Mutterkonzern Siemens wird die ehemalige Energietechniktochter nun vollständig eigenständig. Die Beteiligung von Siemens ist inzwischen auf unter 5% gesunken. Laut Siemens Energy-Chef Bruch ist die aktuell starke Position der richtige Zeitpunkt, den Übergang zur eigenen Marke einzuleiten. Die wichtigste Änderung in diesem Zusammenhang wird der neue Firmenname „Omterra“. Er soll nicht nur zum Ausdruck bringen, dass Siemens Energy keine Verbindungen mehr zum Siemens-Konzern hat, sondern auch Geld sparen. Bislang zahlt Siemens Energy eine Lizenzgebühr dafür, den Namen „Siemens“ in der Firma führen zu dürfen. Auch im Aufsichtsrat zeigt sich die Trennung von Siemens Energy von der ehemaligen Mutter. Mit Matthias Rebellius verlässt zum Monatsende der letzte offizielle Siemens-Vertreter den Aufsichtsrat. Sein Nachfolger wird der frühere Nokia-Chef Pekka Lundmark. Den Vorsitz des Kontrollgremiums führt allerdings weiterhin der ehemalige Siemens-Chef Joe Kaeser. Du willst up-to-date bleiben, was die Energieversorgung der Welt betrifft? Höchst Zeit für ein Abo unseres [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy&stockidentifier=symbol%3AENR&stockmarket=TRADEGATE)! ## Eine interessante Chartformation Bei der Siemens Energy-Aktie zeichnet sich gegenwärtig eine interessante Chart-Formation ab, und zwar ein absteigendes Dreieck. Die untere Linie dieses Dreiecks bildet das Mehrmonatstief bei 133 €, das zuletzt einem Angriff standhielt. Die obere Linie ist die seit dem Allzeithoch im April abwärts verlaufende Trendlinie. Sollte diese schräge obere Linie die gerade untere Linie überschneiden, ist eine starke Kursreaktion der Siemens Energy-Aktie zu erwarten. Ich gehe davon aus, dass sie den Abwärtstrend der letzten Monate nach oben durchbrechen wird. ## Das spricht immer noch für einen Kauf Für mich ist die Siemens Energy-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau nach wie vor einen Kauf wert. Das Forward-KGV von 23 kann man sicherlich nicht als günstig bezeichnen, aber die ambitionierte Bewertung hat auch viele gute Gründe. Der Energietechnikkonzern wächst gegenwärtig mit rund 14% pro Jahr. Gleichzeitig gelingt es Omterra (gleich mal an den neuen Namen gewöhnen), seine Margen zu verbessern. Im ersten Halbjahr des GJ 2026 stieg die operative Marge vor Sondereffekten auf 11,6%, nach 7,3 % im Vorjahreszeitraum. Vor allem in den Bereichen Gasturbinen und Netzinfrastruktur profitiert der Energietechnikriese derzeit von einer enorm hohen Nachfrage. Der Ausbau von Rechenzentren und der generell steigende Bedarf an Energie triff vielerorts auf veraltete Stromnetze, die den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht werden können. Das äußert sich in einem gewaltigen Auftragsbestand von über 150 Milliarden €. Du interessierst Dich neben der Energieerzeugung auch für Rohstoffe? Dann wirf mal einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) und hole Dir die letzten Profi-Tipps zu dieser Branche. Neue Besen kehren in der Regel gut. Bei Siemens Energy wird der neue „Namensbesen“ meiner Meinung nach aber keinen Unterschied machen. Die Entkoppelung vom Siemens-Konzern wurde bereits über die letzten Jahre vollzogen. Für den Markt sind ein neuer Name und neue Aufsichtsräte keine spannenden Neuigkeiten. Anleger können zum aktuellen Kurs in die Siemens Energy-Aktie einsteigen. Ihr Downside ist meiner Meinung nach sehr begrenzt, dafür hat sie immer noch ein spannendes Upside. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäische Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist Siemens Energy derzeit mit rund rund 126 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Akamai-Aktie +20%: Ist die Euphorie gerechtfertigt?](https://www.sharedeals.de/akamai-aktie-20-ist-die-euphorie-gerechtfertigt/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Akamai-Aktie schießt am Freitagmorgen um +20% in die Höhe und ist damit die klare Nummer 1 im S&P 500-Index. Was hat das Kursfeuerwerk des CDN-Cloud-Anbieters ausgelöst und ist der Tech-Titel auf seinem neuen 3-Monatshoch immer noch einen Kauf wert? ## Größter Auftrag der Firmengeschichte Auslöser der heutigen Kursexplosion der Akamai-Aktie ist eine Nachricht, die es wahrlich in sich hat. Das Tech-Unternehmen verkündete den größten Auftrag seiner Firmengeschichte. Noch dazu kommt er von einem ziemlich bekannten Kunden: dem Claude-KI-Entwickler Anthropic. Anthropic wird über die nächsten sieben Jahren Cloud-Rechenleistungen im Gegenwert von 11,6 Milliarden US$ bei Akamai mieten. Der Vertrag kann um Kapazitäten im Wert von 9,0 Milliarden US$ erweitert werden. Für Akamai ist das ein gigantisches Auftragsvolumen. Zur besseren Einordnung: 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 4,5 Milliarden US$. Im laufenden Jahr wird sich der neue Vertrag übrigens noch nicht auswirken. Die ersten Umsätze werden erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 fließen. Bis Ende 2028 soll eine Jahresrate von ca. 1,70 Milliarden US$ erreicht werden. Aber keine Leistung ohne Gegenleistung. Für den Auftrag muss Akamai gewaltig in Vorleistung gehen und rund 5,5 Milliarden US$ in Server und Chips investieren. Allein im laufenden Jahr werden bereits zusätzliche Capex in Höhe von etwa 1,7 Milliarden US$ anfallen. Du interessierst Dich für die Cloud? Dann solltest Du umgehend unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Akamai+Technologies&stockidentifier=symbol%3AAKAM&stockmarket=NASDAQ) abonnieren, um die letzten Neuigkeiten als dem Cloud-Business zu erfahren! ## Eine spannende Beteiligungskomponente Besonders spannend am Vertrag zwischen Akamai und Anthropic ist die Tatsache, dass er auch eine Beteiligungskomponente enthält. Anthropic bekommt eine Option über bis zu 7,7 Millionen Aktien, was rund 5% der derzeit ausstehenden Akamai-Aktien entspricht. Der Ausübungspreis der Option liegt bei 111,33 US$ je Aktie — in etwa der gestrige Schlusskurs der Akamai-Aktie. Außerdem kann Anthropic die Option nicht auf einen Schlag ziehen. Die Zuteilung der Aktien ist daran gebunden, wie viel Rechenleistung der KI-Modellentwickler in den kommenden Jahren tatsächlich bei Akamai abruft. Mit dem derzeit vereinbarten Volumen von 11,6 Milliarden US$ wird Anthropic ca. 2% von Akamai enthalten. Die restlichen 3% kommen nur, wenn der Vertrag um 9,0 Milliarden US$ erweitert wird. ## Neues 3-Monatshoch Die Akamai-Aktie springt heute auf ein neues 3-Monatshoch. Sollte sie auch noch den Widerstand bei 134 US$ überwinden, wäre der Weg charttechnisch frei bis zu Kursen von knapp über 140 US$. ## Deshalb sollte man nicht zu euphorisch sein Die Börse reagiert euphorisch auf den Deal mit Anthropic und hat dafür auch gute Gründe. Mit der Mega-Transaktion gelingt Akamai ein riesengroßer Schritt in seiner Transformation zu einem nennenswerten KI-Cloud-Infrastrukturanbieter. Ebenso dürfte die Börse die Tatsache feiern, dass sich der Claude-KI-Entwickler langfristig an Akamai binden will, was die Beteiligungskomponente der Zusammenarbeit zeigt. Ich rate Anlegern hingegen, ihre Euphorie im Zaum zu halten. Bereits Mitte Mai habe ich geraten, nicht mehr in die Akamai-Aktie zu investieren. Damals notierte sie bei 148 US$. Heute liegt der Kurs trotz des Sprungs nur bei 132 US$. Meine Skepsis liegt im Geschäftsmodell von Cloud-Anbietern begründet. Sie müssen mit Milliardeninvestitionen in Vorleistung gehen, verdienen aber erst in den Jahren danach ihr Geld. Gleichzeitig veraltet die in den Rechenzentren verbaute Hardware in einem rasanten Tempo. Das birgt meiner Meinung nach ein gewaltiges Risiko, sobald sich Überkapazitäten auf dem KI-Cloud-Markt abzeichnen. Dann brechen die Preise ein und die teuer eingekaufte Hardware rentiert sich nicht mehr für die Cloud-Provider. Weitere KI-Gewinner stellen wir Dir in unserem kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) vor. Schau gleich mal rein! Akamai hat mit der Partnerschaft mit Anthropic zweifellos einen sehr großen Fisch an Land gezogen und einen großen Schritt auf dem Weg zum anerkannten KI-Cloud-Provider gemacht. Trotzdem ist mir der zukünftige Erfolg des Tech-Unternehmens zu unsicher. Ich bin aus den genannten Gründen kein Fan von Cloud-Infrastrukturanbietern. Das gilt vor allem für kleinere Anbieter wie Akamai. Sie gehen mit ihrer Expansionsstrategie ein gewaltiges Risiko ein. ## ℹ️ Akamai Technologies in Kürze - Akamai Technologies (WKN: 928906) ist ein 1998 gegründetes Technologieunternehmen mit Sitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts. - Das Unternehmen gilt als Erfinder des Content Delivery Networks (CDN), bei dem Internetdaten über ein verteiltes Server-Netzwerk möglichst schnell an die Nutzer ausgeliefert werden. - Mit über 4.000 Standorten in mehr als 130 Ländern betreibt Akamai das größte Edge-Computing-Netzwerk der Welt. - In den letzten Jahren hat sich Akamai zu einem Cloud-Computing und Sicherheitsanbieter gewandelt. - Der Technologiekonzern notiert im S&P 500-Index und ist aktuell ca. 15,9 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Meta-Aktie: Der hartnäckige Deckel ist endlich gefallen](https://www.sharedeals.de/meta-aktie-der-hartnaeckige-deckel-ist-endlich-gefallen/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Meta hat sich im Chart endlich etwas getan. Die Aktie hat den Widerstandsbereich um 685 US$ sauber nach oben durchbrochen, nachdem sie dort über Monate immer wieder hängen geblieben war. Mit einem Tagesplus von rund +7% schoss Meta bis knapp 797 US$ und markierte ein neues Allzeithoch. Rückenwind kam vor allem vom neuen KI-Agenten Muse, der bei Nutzern und Analysten deutlich besser ankommt als zunächst erwartet. ## Muse bringt plötzlich eine neue Wachstumsstory Muse wurde erst Anfang September gestartet und hat sich innerhalb kürzester Zeit an die Spitze der US-App-Charts geschoben. Reuters berichtet von 2,8 Millionen Downloads in nur zwölf Tagen. Meta bietet den Assistenten kostenlos an, zusätzlich gibt es Bezahlstufen für 20 und 100 US$ im Monat. Über Muse sollen Nutzer unter anderem Reisen buchen, E-Mails verschicken, Einkäufe erledigen oder andere Aufgaben direkt ausführen lassen. Der Markt reagiert vor allem deshalb so stark, weil Muse für Meta mehr sein könnte als nur ein weiterer KI-Chatbot. JPMorgan sieht die Chance, dass daraus eine der größten Consumer-KI-Anwendungen seit ChatGPT entsteht. Jefferies geht sogar noch weiter und spricht von den Anzeichen einer möglichen „Killer-App“. Das Haus hob sein Kursziel von 710 auf 875 US$ an. JPMorgan liegt inzwischen bei 820 US$, Evercore bei 860 US$, Citi bei 800 US$ und Rosenblatt sogar bei 886 US$. Interessant ist auch, wie Meta Muse monetarisieren will. Neben den Abo-Modellen baut der Konzern Verbindungen zu anderen Plattformen auf. Shopify und Stripe arbeiten bereits an Integrationen, damit Muse Einkäufe und Zahlungen direkt abwickeln kann. Amazon hat den Zugriff auf die eigene Plattform dagegen blockiert. Daran sieht man ziemlich gut, worum es hier langfristig geht: Wer kontrolliert die Schnittstelle zum Nutzer, wenn immer mehr Aufgaben von KI-Agenten übernommen werden? Bleibe bei Meta Platforms und der Social-Media-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Meta+Platforms&stockidentifier=symbol%3AMETA&stockmarket=NASDAQ)! ## Der Ausbruch im Chart ist deutlich Die Zone um 685 US$ hatte Meta über längere Zeit immer wieder ausgebremst. Mehrere Anläufe scheiterten dort, inzwischen ist der Widerstand aber sauber gefallen und die Aktie hat sich deutlich darüber festgesetzt. Damit ist auch das bisherige Allzeithoch bei knapp 797 US$ wieder in Reichweite. Vom aktuellen Kurs fehlen nur noch rund +7%. Nach dem Ausbruch über 685 US$ ist der Weg nach oben damit deutlich freier geworden als noch in den Monaten zuvor. Sollte Meta vorher noch einmal zurückkommen, könnte der frühere Widerstandsbereich um 685 US$ von oben getestet werden. Hält die Zone und kommt dort wieder Kaufinteresse rein, würde das gut zum jüngsten Ausbruch passen. Auf der Oberseite bleibt das Allzeithoch bei knapp 797 US$ die nächste große Hürde. Fällt auch diese Marke, wäre der Weg in neues Terrain frei. Meta-Kurs Der langjährige Widerstand um 685 US$ ist gefallen und mit Muse hat der Konzern gleichzeitig ein neues Produkt am Start, das am Markt deutlich besser aufgenommen wird als viele erwartet hatten. Die Analysten haben darauf schnell reagiert. Jefferies sieht 875 US$, JPMorgan 820 US$ und Evercore 860 US$. Damit liegen mehrere Kursziele trotz des starken Anstiegs noch über dem aktuellen Kurs. Nach dem Sprung bis knapp 797 US$ wäre eine Pause oder ein Rücksetzer trotzdem nicht ungewöhnlich. Solange der Bereich um 685 US$ deutlich darunter hält, bleibt der Ausbruch aber intakt. ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (ehemals Facebook) (WKN: A1JWVX) ist ein US-Technologieunternehmen und Mutterkonzern der weltweit größten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram. - Darüber hinaus gehören auch die Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger sowie der Virtual-Reality-Gerätehersteller Meta Quest zu Meta Platforms. - Der Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Menlo Park und ist sowohl Mitglied des Nasdaq 100 auch als des S&P 500 Index. - Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 1,88 Billionen US$ befindet sich Meta Platforms unter den 10 wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Facebook, Meta, Meta Platforms, Meta-Aktie, Meta-Analyse, Meta-Preis --- ### [Palo Alto-Aktie: Nach dem Höhenflug noch einsteigen?](https://www.sharedeals.de/palo-alto-aktie-nach-dem-hoehenflug-noch-einsteigen/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Der Kursanstieg der Palo-Alto-Aktie seit April ist bemerkenswert. Notierte die Aktie damals noch bei etwa 155 US$, steht sie am Freitag aktuell bei rund 390 US$. Größere Rückschläge gab es kaum. Hier stellt sich die Frage: Ist die Aktie inzwischen überbewertet? ## Cybersecurity als neue Schlüsseltechnologie Tagtäglich erscheinen Meldungen über Unternehmen, die Opfer von Hackerangriffen geworden sind und deren Systeme anschließend gegen Lösegeldzahlungen wieder freigeschaltet werden sollen. Mit der zunehmenden Digitalisierung dürfte die Bedeutung von Cybersecurity weiter steigen. Das langfristige Marktpotenzial ist entsprechend groß. Besonders Behörden, kritische Infrastrukturen und Unternehmen müssen ihre IT-Systeme kontinuierlich gegen neue Bedrohungen absichern. Zusätzlichen Schub erhielt das Thema zuletzt durch Äußerungen führender KI-Anbieter. Diese verwiesen auf die steigenden Sicherheitsrisiken durch die schnelle Entwicklung Künstlicher Intelligenz und forderten unter anderem höhere Sicherheitsstandards und staatliche Regulierung. Palo Alto ist in diesem Markt sehr erfolgreich. Das Unternehmen liefert seine Sicherheitslösungen an rund 60.000 Organisationen in 150 Ländern. Darunter befinden sich 85 der Fortune-100-Unternehmen. Die erneute Diskussion über die Risiken einer zu schnellen Entwicklung von KI, unter anderem ausgelöst durch Aussagen von Unternehmen wie Anthropic und OpenAI, verdeutlicht aus meiner Sicht die zunehmende Bedeutung leistungsfähiger Cybersecurity-Lösungen. **Du willst keine Neuigkeiten über Palo Alto und die KI-Tech-Welt verpassen?** Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Palo+Alto)! ## Erwartungen erneut geschlagen Das kalifornische Unternehmen konnte mit seinen Zahlen zum dritten Quartal die Erwartungen erneut übertreffen. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31% auf 3,0 Milliarden US$. Die Analystenschätzungen hatten bei rund 2,94 Milliarden US$ gelegen. Der operative Gewinn auf Non-GAAP-Basis erhöhte sich von 627 auf 814 Millionen US$. Daraus ergibt sich ein Gewinn je Aktie von 0,85 US$. Der Marktkonsens hatte lediglich mit 0,80 US$ gerechnet. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit modernen Sicherheitslösungen. Die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) in diesem Bereich stiegen um 60% auf 8,1 Milliarden US$. Zusätzlichen Rückenwind lieferten die jüngsten Übernahmen von CyberArk und Chronosphere, die zusammen rund 1,6 Milliarden US$ zum ARR beitrugen. Nikesh Arora, Chairman und CEO von Palo Alto Networks, erklärte: > Das dritte Quartal war für Palo Alto Networks ein herausragendes Quartal mit beschleunigtem organischem Auftragswachstum, da sich Kunden an uns wenden, um ihre KI-Implementierungen im großen Maßstab abzusichern. ## Jahresprognose angehoben Entsprechend selbstbewusst blickt das Management auf die kommenden Quartale. Für das laufende vierte Quartal erwartet Palo Alto einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 0,96 und 0,98 US$. Die Analysten hatten bislang lediglich 0,94 US$ erwartet. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen mit 3,345 bis 3,355 Milliarden US$ und liegt damit ebenfalls über den bisherigen Markterwartungen von rund 3,28 Milliarden US$. Auch die Jahresziele wurden angehoben. Nun werden Erlöse von 11,415 bis 11,425 Milliarden US$ erwartet. Zuvor lag die Zielspanne bei 11,28 bis 11,31 Milliarden US$. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll nun 3,77 bis 3,79 US$ erreichen. Bislang waren 3,65 bis 3,70 US$ erwartet worden. ## Bewertung Durch die zunehmende Diskussion über die Sicherheitsrisiken der Künstlichen Intelligenz und die Forderung nach höheren Sicherheitsstandards dürfte die Nachfrage nach leistungsfähigen Cybersecurity-Lösungen weiter steigen. Davon sollte auch Palo Alto profitieren. Das Unternehmen verfügt über eine starke Marktposition und wächst weiterhin mit hohen Raten. Gleichzeitig hat sich die Bewertung durch den massiven Kursanstieg deutlich erhöht. Seit April hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt. Damit sind bereits sehr hohe Erwartungen an das künftige Wachstum im Kurs enthalten. Für weitere Kurssteigerungen muss Palo Alto daher nicht nur weiter wachsen, sondern die hohen Erwartungen des Marktes auch künftig erfüllen oder übertreffen. Aus meiner Sicht gehört Palo Alto Networks eindeutig zu den interessanten Zukunftswerten im Bereich Cybersecurity. Das hohe Wachstum, die starke Marktposition und die zunehmende Bedeutung der Absicherung von KI-Anwendungen sprechen für die langfristigen Perspektiven. Für einen Neueinstieg ist mir die Aktie auf dem aktuellen Kursniveau jedoch zu teuer. Der starke Kursanstieg seit April hat bereits sehr viel Zukunftsfantasie eingepreist. Ich würde deshalb vor einem Einstieg zunächst eine deutlichere Korrektur abwarten. Eine interessante Alternative ist aus meiner Sicht die deutsche Secunet Security. Das Unternehmen profitiert ebenfalls vom wachsenden Cybersecurity-Markt, wird jedoch deutlich moderater bewertet. In [diesem Artikel](https://www.sharedeals.de/secunet-security-aktie-47-im-september-war-das-erst-der-anfang/) bin ich darauf eingegangen. **Abschließend:** Weitere KI-Gewinner neben Palo Alto findest Du in unserem kostenlosen Report: [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) ## ℹ️ Palo Alto in Kürze - Palo Alto Networks, Inc. (WKN: A1JZ0Q) ist ein IT-Sicherheitsunternehmen mit Hauptsitz in Santa Clara in Kalifornien. - Kernprodukt des Unternehmens ist eine Cybersicherheitsplattform, die Firewalls und Cloud-basierte Angebote umfasst. - Kunden von Palo Alto sind sowohl Behörden als auch Unternehmen aller Größenordnungen. - Das Unternehmen ist Mitglied im US-Leitindex Nasdaq 100 und ca. 319 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [HelloFresh-Aktie: Sofort von diesem toten Pferd absteigen!](https://www.sharedeals.de/hellofresh-aktie-sofort-von-diesem-toten-pferd-absteigen/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Kursentwicklung der HelloFresh-Aktie treibt Anlegern seit vielen Monaten Tränen in die Augen. Nachdem der Kurs des Kochboxenversands bereits am gestrigen Donnerstag um über -9% eingebrochen ist, kollabiert er am Freitagmorgen um weitere -10%. Die HelloFresh-Aktie fällt damit im Tagestakt auf neue historische Tiefststände. Können Anleger hier ein super Schnäppchen machen oder sollte man besser nicht in dieses fallende Messer greifen? ## Die nächste Hiobsbotschaft Es ist eine weitere Hiobsbotschaft, die die anhaltende Talfahrt der HelloFresh-Aktie beschleunigt. Der Kochboxenversender hat seine Gesamtjahresprognose für 2026 drastisch gesenkt. Bislang ging das Unternehmen von einem währungsbereinigten Umsatzrückgang zwischen -3 und -6% an. Nach neuesten Schätzungen dürfte sich der Umsatzeinbruch im laufenden Jahr allerdings auf -9 bis -11% belaufen. Im dritten Quartal zeichnet sich ein Einbruch der Erlöse um -11 bis -12% gegenüber dem Vorjahreszeitraum ab. Analysten gingen zuvor nur von einem Rückgang zwischen -6 und -8% aus. Auch die Gewinnprognose für 2026 wurde vom Management kassiert. Statt eines bereinigten EBITDA zwischen 375 und 425 Millionen € erwartet HelloFresh nun nur noch einen Wert zwischen 350 und 370 Millionen €. Das Unternehmen kämpft massiv damit, neue Kunden zu gewinnen. Sparmaßnahmen im Marketing zeigen offenbar nicht den gewünschten Effekt, um den Abwärtstrend beim Wachstum zu stoppen. HelloFresh versucht mit seinem Programm „The Refresh“ Kosten und Profitabilität zu verbessern. Dafür wurden unter anderem Marketingausgaben reduziert. Jetzt zeigt sich offenbar: Geringere Marktingausgaben führen zu weniger Neukunden, was wiederum Umsatz und Ergebnis nach unten zieht. Du willst beim Börsengeschehen immer auf der Höhe der Zeit sein? Dann abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Der reinste Horrorchart Das Chartbild der HelloFresh-Aktie ist der reinste Horror. Innerhalb von zwölf Monaten haben sich über -70% des Börsenwerts in Luft aufgelöst. Über die letzten drei Jahre crashte die Aktie sogar um -93%. Fast im Wochentakt fällt die HelloFresh-Aktie auf ein neues Allzeittief. Ich gehe davon aus, das sie bald ein Pennystock sein wird. ## Das Geschäftsmodell ist tot Ich habe Anlegern bereits in meiner letzten Analyse der HelloFresh-Aktie vor einem halben Jahr geraten, unbedingt die Finger von ihr zu lassen. Damals notierte die Aktie bei 3,80 €, heute steht sie bei 2,20 €. Meine Begründung für meine ablehnende Haltung war damals schon, dass das Geschäftsmodell von HelloFresh tot ist. Diese Begründung gilt heute noch mehr als vor einigen Monaten. Ein Blick auf die Umsatzentwicklung des Mahlzeitenversands zeigt, warum. Von 2022 bis 2024 gelang HelloFresh bereits kein Wachstum mehr. Im vergangenen Jahr brach der Umsatz dann um -12% ein. Im laufenden Jahr ist ebenfalls ein zweistelliger Rückgang zu erwarten. Ich will es im Klartext formulieren: Die Kochboxen von HelloFresh interessieren Konsumenten nicht mehr. Da kann das Unternehmen so viel in Marketing investieren, wie es will. Es wird ihm nicht mehr helfen. Selbst auf dem aktuellen Allzeittief ist die HelloFresh-Aktie kein Schnäppchen. Das Forward-KGV liegt bei 12. Die Börse scheint also immer noch große Hoffnung zu haben, dass dem Unternehmen der Turnaround gelingt. Du möchtest erfolgreiche Konsumaktien entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=HelloFresh&stockidentifier=symbol%3AHFG&stockmarket=Tradegate&category_error=not_found) zu Konsumaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt. An der Börse ist diese Lebensweisheit allerdings ein sehr schlechter Ratgeber. Die HelloFresh-Aktie ist seit vielen Monaten ein totes Pferd. Und tote Pferde soll man bekanntlich nicht reiten. ## ℹ️ HelloFresh in Kürze - Die HelloFresh SE (WKN: A16140) mit Sitz in Berlin ist ein Anbieter sogenannter „Kochboxen“. Dabei handelt es sich um Pakete mit vorbereiteten Zutaten, vorwiegend aus lokalem Anbau, und einem Rezept. - Die Boxen können von Verbrauchern selbst zu Mahlzeiten zubereitet werden. Die Kochboxen von HelloFresh sind in Abonnements erhältlich. - Darüber hinaus bietet HelloFresh inzwischen auch Fertigmahlzeiten zur Bestellung an. - Neben Deutschland ist der Kochboxenversender in zahlreichen weiteren Ländern aktiv. - Das 2011 gegründete Unternehmen ist Mitglied im deutschen Small Cap Index SDAX und aktuell ca. 350 Millionen € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** HelloFresh --- ### [Bitcoin: Schwäche einsammeln?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-schwaeche-einsammeln/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bitcoin gönnt sich nach dem jüngsten Befreiungsschlag die erwartete Verschnaufpause. In meiner [Analyse vom Dienstag](https://www.sharedeals.de/bitcoin-mit-ziel-100-000-us/) hatte ich nach dem Sprung über 82.290 US$ ausdrücklich einen möglichen Rücklauf an die ehemalige Widerstandszone einkalkuliert. Nach dem zwischenzeitlichen Anstieg über 86.000 US$ ist genau dieser Pullback nun in vollem Gange und Bitcoin notiert wieder im Bereich um 84.000 US$. Damit kommen die Bullen jetzt allerdings in Zugzwang: Die Zone um 82.290 US$ sollte ihren neuen Status als Unterstützung bestätigen. ## Milliarden fließen weiter in Bitcoin-ETFs Von einem Rückzug institutioneller Anleger ist bislang wenig zu sehen. Nach den massiven Zuflüssen von 999 Millionen US$ am Montag kamen am Dienstag weitere 714,7 Millionen US$, am Mittwoch 346,9 Millionen US$ und am Donnerstag nochmals 190,7 Millionen US$ hinzu. Innerhalb von vier Handelstagen flossen den US-Spot-Bitcoin-ETFs damit netto rund 2,25 Milliarden US$ zu. Der aktuelle Kursrücksetzer trifft folglich weiterhin auf eine ausgesprochen robuste Nachfrage über die ETF-Seite. Farside Investors Zusätzliche Unterstützung liefert die anhaltende Nachfrage großer Marktteilnehmer. Strategy hatte zuletzt weitere 950 Bitcoin im Wert von rund 75,7 Millionen US$ gekauft und seinen Bestand damit auf 846.000 BTC erhöht. Gleichzeitig bleibt das Umfeld nach dem kräftigen Anstieg jedoch anfällig für Gewinnmitnahmen. Gerade deshalb dürfte der Umgang mit der erst vor wenigen Tagen überwundenen Zone um 82.290 US$ jetzt zum entscheidenden Gradmesser für die Nachhaltigkeit des jüngsten Ausbruchs werden. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist,** schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der laufende Rücksetzer entspricht bislang ziemlich genau dem zuletzt skizzierten bullischen Pullback-Szenario. Nach dem Ausbruch über 82.290 US$ erreichte Bitcoin zunächst 85.577 US$ und schob sich zeitweise noch darüber hinaus. Nun kommt es darauf an, dass die ehemalige Widerstandszone um 82.290 US$ tatsächlich als Unterstützung funktioniert. Gelingt dort die Stabilisierung und drehen die Käufer wieder auf, bleibt das bevorzugte Szenario aufwärtsgerichtet. Zunächst müssten 85.577 US$ zurückerobert werden, bevor mit 91.895 US$ das nächste größere Ziel wartet. Darüber würde sich der Weg erneut in Richtung 96.219 und letztlich rund 100.000 US$ öffnen. Die Bullen müssen jetzt allerdings liefern. Ein nachhaltiger Rückfall unter 82.290 US$ würde den jüngsten Befreiungsschlag deutlich relativieren und zunächst 78.617 US$ wieder in den Fokus rücken. Unterhalb davon warten bei 76.650 und 75.285 US$ die nächsten Unterstützungen. Gerade ein Bruch von 75.285 US$ wäre kritisch und würde das aktuell weiterhin konstruktive Bild erheblich beschädigen. Noch ist es dafür jedoch zu früh: Solange die Ausbruchszone hält, bleibt die aktuelle Schwäche für mich zunächst ein möglicher Rücksetzer innerhalb des neuen Aufwärtsimpulses. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Bitcoin absolviert aktuell genau jenen Rücklauf, der nach dem dynamischen Ausbruch durchaus zu erwarten war. Rund um 82.290 US$ entscheidet sich nun, ob Anleger die Schwäche tatsächlich einsammeln können. Hält die Zone und wird anschließend 85.577 US$ zurückerobert, bleibt 91.895 US$ mein nächstes Ziel und auch die 100.000-US$-Marke weiter im Spiel. Unter 82.290 US$ würde sich das Bild dagegen wieder eintrüben. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,69 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-Chartanalyse, Bitcoin-kurs, Bitcoin-Prognose, BTC, BTC-Kurs, BTC-Preis, BTCUSD --- ### [McDonald’s-Aktie: Huch, Hühnchen, Hochstufung?](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-huch-huehnchen-hochstufung/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Huch: Nach der Vorstellung der neuen NEXT-Strategie brach die McDonald’s-Aktie um -5,55% auf 236,45 US$ ein. Hühnchen soll künftig einen wichtigen Teil des Wachstums liefern. Und die Hochstufung? Genau genommen bestätigte die DZ Bank lediglich ihre Kaufempfehlung, sieht nach dem Kursrutsch aber weiterhin deutliches Potenzial. ## Huch: 8,5 Milliarden US$ verschrecken die Börse McDonald’s will seine Restaurants modernisieren, die Technik vereinheitlichen und Arbeitsabläufe vereinfachen. Dafür stellt der Konzern seinen Franchisenehmern bis 2036 insgesamt rund 8,5 Milliarden US$ zur Verfügung. Etwa 5 Milliarden US$ sollen bereits bis 2030 über Mietnachlässe und Investitionszuschüsse fließen. Die hohe Summe erschreckte Anleger. Zusätzlich warnte das Management davor, dass die Zahl der Restaurantbesuche in wichtigen Märkten stagnieren könnte, solange die Inflation hoch bleibt. In den USA waren die vergleichbaren Erlöse im zweiten Quartal lediglich um 0,8% gestiegen. Die operative Trendwende braucht somit Zeit. Die Milliarden sind allerdings keine reine Schadensbegrenzung. McDonald’s will Restaurants einfacher und günstiger betreiben. KI-gestützte Technik, modernisierte Küchen und schlankere Prozesse sollen die Effizienz auf Restaurantebene um rund 2,5 Prozentpunkte verbessern. Für ein durchschnittliches US-Restaurant entspräche das laut Konzern ungefähr 100.000 US$ zusätzlichem jährlichem Cashflow. Nach den Zuschüssen von McDonald’s sollen sich die Investitionen für die Franchisenehmer innerhalb von rund vier Jahren amortisieren. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Hühnchen soll neue Kunden bringen Neben der Produktivität steht das Menü im Mittelpunkt. Bis 2030 will McDonald’s seinen weltweiten Marktanteil bei Hühnchen um 1,5 Prozentpunkte steigern. Dasselbe Ziel gilt für Getränke, während die Führungsposition bei Rindfleisch verteidigt werden soll. Das ist strategisch nachvollziehbar. Hühnchen spricht eine breite Kundengruppe an und bietet McDonald’s mehr Möglichkeiten für neue Produkte als das traditionelle Burgergeschäft. Mit McCrispy, Chicken McNuggets und den zurückgekehrten Snack Wraps verfügt der Konzern bereits über weltweit einsetzbare Marken. Weitere Produkte wie handpanierte Chicken-Sandwiches könnten folgen. Gleichzeitig reagiert McDonald’s damit auf die steigenden Rindfleischpreise und den Erfolg spezialisierter Wettbewerber. Die gewaltige Restaurantbasis von mehr als 46.000 Standorten ermöglicht es, erfolgreiche Produkte schnell international auszurollen. Das ist ein Vorteil, den kleinere Restaurantketten kaum kopieren können. Bis 2030 soll die operative Marge auf einen niedrigen bis mittleren Wert oberhalb von 50% steigen. Gleichzeitig strebt McDonald’s eine Umwandlung von 85 bis knapp 90% des Nettogewinns in freien Cashflow an. **Tipp:** Attraktive Dividendenaktien gesucht? Dann empfehle ich Dir einen Blick auf unsere [Top 10 Dividendenwerte](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zu werfen. ## Hochstufung ist etwas zu viel gesagt Die DZ Bank beließ die McDonald’s-Aktie nach dem Investorentag auf „Kaufen“, senkte den fairen Wert jedoch von 330 auf 300 US$. Eine tatsächliche Hochstufung ist das nicht. Gegenüber dem Schlusskurs nach dem Strategie-Schock ergibt sich trotzdem ein Potenzial von knapp 27%. Analystin Katharina Schmenger hält die vorgestellten Maßnahmen für sinnvoll. Kurzfristig belaste das Investitionsprogramm, langfristig dürften sich höhere Produktivität und Marktanteilsgewinne jedoch auszahlen. Auch die UBS bleibt trotz eines reduzierten Kursziels von 320 US$ bei ihrer Kaufempfehlung. Interessant ist vor allem die Bewertung. Die Aktie wird inzwischen nur noch mit ungefähr dem 18-Fachen der für 2027 erwarteten Gewinne gehandelt und damit am unteren Ende ihrer historischen Bewertungsspanne. Zudem erhöhte McDonald’s die Quartalsdividende um knapp 4% auf 1,93 US$. Daraus ergibt sich eine Dividendenrendite von mehr als 3%. Die Ausschüttung wurde inzwischen 50 Jahre in Folge angehoben. Der Markt reagiert auf die hohen Investitionen zu kurzfristig. Mit einem KGV von unter 20, mehr als 3% Dividendenrendite und guten Chancen auf steigende Margen halte ich die McDonald’s-Aktie inzwischen für attraktiv. Die NEXT-Strategie muss zwar erst wirken, doch nach dem Kurssturz überwiegt für mich die Chance. ## ℹ️ McDonald's in Kürze - Die McDonald's Corporation (WKN: 856958) betreibt und lizenziert international McDonald's-Restaurants. Das Unternehmen wurde 1940 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. - Mit über 42.000 Filialen ist McDonald's eine der weltweit größten Fast-Food-Ketten und Immobilienunternehmen. - McDonald's ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 und an der Börse ca. 168 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: 3 Übernahmewege – wo winkt die höchste Prämie?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-3-uebernahmewege-wo-winkt-die-hoechste-praemie/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp spricht erstmals offen über drei mögliche Wege für einen Zusammenschluss mit UniCredit. Besonders überraschend: Die Commerzbank könnte die HypoVereinsbank übernehmen und UniCredit dafür mit eigenen Aktien bezahlen. Für Anleger sind die Varianten jedoch keineswegs gleichwertig. Nur eine davon verspricht unmittelbar eine Übernahmeprämie. ## Variante 1: Die Commerzbank übernimmt die HVB Bei dieser Lösung würde UniCredit ihre deutsche Tochter HypoVereinsbank in die Commerzbank einbringen. Als Gegenleistung erhielten die Italiener neu ausgegebene Commerzbank-Aktien und könnten ihre bisherige Beteiligung von 47,6% auf eine klare Mehrheit ausbauen. Politisch hätte die Konstruktion Charme. Die vergrößerte Bank könnte weiterhin als deutsche Aktiengesellschaft mit Hauptsitz und Börsennotierung in Frankfurt auftreten. Damit ließen sich zentrale Forderungen der Bundesregierung erfüllen, ohne UniCredit den Zugriff auf das Geschäft zu verwehren. Wirtschaftlich wäre die Transaktion ebenfalls bedeutend. Die HVB erzielte 2025 einen Gewinn nach Steuern von 2,13 Milliarden €. Gemeinsam mit der Commerzbank entstünde ein deutlich größerer deutscher Bankenverbund mit erheblichen Überschneidungen bei Filialen, Verwaltung und IT. Für die heutigen Commerzbank-Aktionäre liegt genau darin allerdings ein Risiko. Der Kaufpreis würde über neue Aktien bezahlt und ihre Beteiligung entsprechend verwässert. Ob die Transaktion Wert schafft, hinge vom Bewertungsverhältnis, den Einsparungen und den Integrationskosten ab. Eine direkte Prämie gäbe es zunächst nicht. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Variante 2: Der direkte Zusammenschluss Als zweite Möglichkeit nannte Orlopp eine unmittelbare Fusion zwischen Commerzbank und UniCredit. Die Commerzbank-Aktionäre würden ihre Papiere vermutlich gegen Aktien des italienischen Instituts tauschen. UniCredit könnte die Integration dadurch gruppenweit steuern und leichter Kapital zwischen Deutschland, Italien und weiteren europäischen Märkten verteilen. Für Berlin wäre diese Variante jedoch am schwersten zu akzeptieren. Hauptsitz, Börsennotierung und strategische Entscheidungen lägen voraussichtlich nicht mehr vollständig in Frankfurt. Auch für Anleger wäre das Umtauschverhältnis entscheidend. UniCredits ursprüngliches Angebot von 0,485 eigenen Aktien je Commerzbank-Aktie entsprach bei seiner Vorlage lediglich rund 31,07 €. Nachdem die Commerzbank-Aktie inzwischen um 40 € notiert, müsste ein neuer Vorschlag finanziell erheblich attraktiver ausfallen. ## Variante 3 bietet die klarste Prämie Am attraktivsten für Anleger erscheint zunächst ein neues Übernahmeangebot an die verbliebenen Aktionäre. Orlopp geht davon aus, dass UniCredit dafür „höchstwahrscheinlich“ eine Prämie zahlen müsste. Das Ziel könnte eine Beteiligung von mehr als 90% sein. Ab dieser Schwelle wäre unter bestimmten Voraussetzungen ein verschmelzungsrechtlicher Ausschluss der übrigen Minderheitsaktionäre möglich. UniCredit könnte die Commerzbank anschließend vollständig integrieren. Der Haken: Je höher die benötigte Prämie, desto teurer wird der Deal für UniCredit. Bei einer Börsenbewertung der Commerzbank von inzwischen rund 44 Milliarden € ist ein großzügiges Angebot keine Kleinigkeit. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Die Stand-alone-Story erhöht den Preis Orlopps Verhandlungsposition wird durch die Geschäftsentwicklung gestärkt. Im ersten Halbjahr erhöhte die Commerzbank ihren Nettogewinn um rund 40% auf 1,81 Milliarden €. Für das Gesamtjahr werden mindestens 3,4 Milliarden € angestrebt. Rund 3,2 Milliarden € sollen über Dividenden und Aktienrückkäufe an die Anteilseigner zurückfließen. Bis 2030 will die Bank den Nettogewinn auf 5,9 Milliarden € steigern und eine Eigenkapitalrendite von 21% erreichen. Diese Ziele sind ambitioniert, erhöhen aber den Druck auf UniCredit, für die vollständige Kontrolle einen angemessenen Preis zu zahlen. Für Commerzbank-Aktionäre wäre ein neues Angebot mit Prämie die finanziell klarste Lösung. Die Übernahme der HVB könnte langfristig ebenfalls Wert schaffen, birgt aber größere Integrations- und Verwässerungsrisiken. Nach dem starken Kursanstieg ist bereits viel Übernahmefantasie eingepreist – bestehende Aktionäre können die weitere Entwicklung dennoch abwarten. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 45 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Oracle-Aktie: 18 Milliarden US$ unter Druck – kippt die KI-Wette?](https://www.sharedeals.de/oracle-aktie-18-milliarden-us-unter-druck-kippt-die-ki-wette/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Oracle-Aktie verlor am Donnerstag rund -3,5%. Auslöser war ein Schreiben an den Entwickler des geplanten KI-Rechenzentrums „Project Jupiter“: Oracle beruft sich vorsorglich auf höhere Gewalt. Der Schritt bedeutet noch keinen Rückzug aus dem Milliardenprojekt, legt aber offen, wie abhängig die KI-Strategie inzwischen von Stromversorgung, Genehmigungen und externen Geldgebern ist. ## Oracle will sich gegen Verzögerungen absichern Project Jupiter entsteht auf einem rund 1.400 Hektar großen Gelände im US-Bundesstaat New Mexico. Der von der Blue-Owl-Tochter STACK Infrastructure entwickelte Rechenzentrumskomplex soll Oracle die benötigte Kapazität liefern, um KI-Leistung für OpenAI bereitzustellen. Ursprünglich soll die Anlage 2028 in Betrieb gehen. Verzögerungen bei der Sicherung der Stromversorgung haben Oracle nun jedoch dazu veranlasst, eine sogenannte Force-Majeure-Mitteilung zu verschicken. Damit versucht sich der Konzern gegen zusätzliche Zahlungen abzusichern, falls das Rechenzentrum später als geplant fertig wird. Ein Ausstieg aus dem Mietvertrag ist damit offenbar nicht verbunden. Oracle erklärte, das Projekt liege weiterhin im Zeitplan. Auch Blue Owl betonte, dass sich an den finanziellen Verpflichtungen der Beteiligten nichts geändert habe. Nach Angaben einer mit den Verträgen vertrauten Person kann Oracle den Mietvertrag ohnehin nicht einseitig kündigen. **Tipp**: Wir halten Dich über alle Entwicklungen in der Softwarebranche auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Oracle)! ## Die Finanzierung wird zum Warnsignal Das eigentliche Problem liegt weniger in dem Schreiben als in der Reaktion des Kreditmarktes. Für Project Jupiter wurden Darlehen über rund 18 Milliarden US$ aufgenommen. Diese Kredite werden inzwischen teilweise nur noch zu 89 bis 91% ihres Nennwerts angeboten. Investoren verlangen somit einen deutlichen Risikoabschlag. Blue Owl soll zusätzlich rund 3 Milliarden US$ Eigenkapital eingebracht haben. Kommt das Rechenzentrum später ans Netz, verschieben sich jedoch die höheren Mieteinnahmen – während Finanzierungs- und Baukosten weiterlaufen. Berichten zufolge könnte sich das Projekt um ungefähr ein Jahr verzögern. Neben der fehlenden Stromversorgung belasten Schwierigkeiten bei einer geplanten Gaspipeline, Genehmigungsverfahren und Klagen wegen möglicher Auswirkungen auf Wasser- und Luftqualität. Oracle trägt damit zwar nicht sämtliche Baukosten selbst, hängt wirtschaftlich aber tief in der Finanzierung. Der Fall könnte zudem die Finanzierung weiterer KI-Rechenzentren verteuern. Banken und Investoren hinterfragen zunehmend, wer für Mehrkosten aufkommt, wenn Stromanschlüsse, Genehmigungen oder Bauarbeiten länger dauern als geplant. **Empfehlung**: Starke KI-Gewinner findest Du in unserem Sonderbericht [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Die Nachfrage ist nicht das Problem Operativ wächst Oracles Cloud-Geschäft weiterhin rasant. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 stieg der Konzernumsatz um +30% auf 19,3 Milliarden US$. Die gesamten Cloud-Erlöse erhöhten sich um +62% auf 11,6 Milliarden US$, während das Geschäft mit Cloud-Infrastruktur sogar um +121% zulegte. Der noch nicht abgearbeitete Auftragsbestand erreichte 664 Milliarden US$ – 209 Milliarden US$ mehr als ein Jahr zuvor. Allein im vergangenen Quartal schloss Oracle zusätzliche KI-Cloud-Verträge über mehr als 30 Milliarden US$ ab. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob Kunden Rechenleistung bestellen. Oracle muss die versprochenen Kapazitäten rechtzeitig und zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten bereitstellen. Im abgelaufenen Quartal investierte der Konzern 28,5 Milliarden US$ und verbuchte einen negativen freien Cashflow von 5,4 Milliarden US$. Kundenvorauszahlungen über 11,36 Milliarden US$ reduzierten zwar den eigenen Finanzierungsbedarf, beseitigen das Risiko des gigantischen Ausbaus aber nicht. Die Force-Majeure-Mitteilung kippt Oracles KI-Story noch nicht, ist aber ein ernstes Warnsignal. Der Auftragsbestand und das Cloud-Wachstum zeigen enormes Potenzial, während Project Jupiter verdeutlicht, wie kapitalintensiv und störanfällig dessen Umsetzung ist. Für risikobereite Anleger bleibt die Oracle-Aktie interessant – einen Rücksetzer würde ich angesichts des negativen Cashflows jedoch nicht blind kaufen. ## ℹ️ Oracle in Kürze - Oracle (WKN: 871460) ist ein US-Soft- und Hardwarekonzern mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas. - Bekannt ist der Konzern vor allem als Betreiber eines Datenbanksystems. Darüber hinaus bietet Oracle seinen Kunden Cloud-Infrastruktur und zahlreiche Anwendungen an. - Gegründet im Jahre 1977 und mit einem Jahresumsatz von fast 70 Milliarden US$ zählt Oracle zu den ältesten und größten Tech-Konzernen weltweit. - Oracle ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 422 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Almonty-Aktie mit -36% – Korrektur als Einstiegschance?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-36-korrektur-als-einstiegschance/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie gerät nach einem Tagesverlust von -8,96% erneut massiv unter Druck. Mit 12,40 US$ nähert sich der Wolframtitel einer entscheidenden Unterstützungszone. RSI und MACD bleiben klar bärisch, während die Elliott-Wellen den Rückgang noch als Korrektur innerhalb eines übergeordneten Aufwärtstrends einordnen. Jetzt muss sich zeigen, ob der Kurs der Almonty-Aktie rechtzeitig einen Boden findet. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Der Kurs der Almonty-Aktie ist erneut deutlich zurückgefallen und hat die kurzfristige Unterstützung um 13,00 US$ unterschritten. Damit setzt sich die seit dem Septemberhoch laufende Abwärtsbewegung fort. Die fallenden Hochpunkte und Tiefpunkte sprechen aktuell für einen intakten Abwärtstrend, während der starke Tagesverlust gestern mit -8,96% den anhaltenden Verkaufsdruck zusätzlich bestätigt. Als nächste wichtige Unterstützung rückt nun die Zone zwischen etwa 10,40 und 11,10 US$ in den Mittelpunkt. Dort hatte die Almonty-Aktie bereits im August eine deutliche Gegenbewegung eingeleitet. Kann sich der Kurs erneut oberhalb dieser Zone stabilisieren, wäre zunächst eine Erholung in Richtung 14,00 bis 15,00 US$ möglich. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Unterhalb von 10,40 US$ würde sich das Chartbild weiter eintrüben. In diesem Fall könnte der Kurs der Almonty-Aktie bis zur nächsten Unterstützungszone zwischen etwa 8,10 und 8,70 US$ zurückfallen. Auf der Oberseite bleibt der Bereich zwischen 19,00 und 19,70 US$ der zentrale Widerstand. Darüber würde das Rekordhoch bei 24,39 US$ wieder relevant. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung der Almonty-Aktie lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Almonty-Aktie, im Tageschart ist zuletzt bis auf rund 33 Punkte gefallen und nähert sich damit dem überverkauften Bereich. Zugleich verläuft die RSI-Linie deutlich unterhalb ihrer Signallinie. Das Momentum bleibt somit klar bärisch. Eine kurzfristige Gegenbewegung wird mit dem niedrigen RSI zwar wahrscheinlicher, ein bestätigtes Umkehrsignal liegt aber noch nicht vor. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bestätigt den Abwärtstrend beim Kurs der Almonty-Aktie. Die MACD-Linie hat ihre Signallinie von oben nach unten gekreuzt und bewegt sich inzwischen im negativen Bereich. Das Histogramm zeigt ebenfalls rote Balken. Solange kein bullisches Crossover entsteht, bleibt der Indikator ein Belastungsfaktor für die weitere Kursentwicklung. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung ordnet den aktuellen Rückgang weiterhin als übergeordnete Welle 4 ein. Zuvor hatte die Almonty-Aktie eine dynamische Welle 3 ausgebildet, die den Kurs bis über 24,00 US$ führte. Die seitdem laufende Korrektur könnte noch nicht vollständig abgeschlossen sein und weitere Schwankungen auf der Unterseite mit sich bringen. Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Gelingt die Bodenbildung, sieht das langfristige Wellenmodell anschließend eine Welle 5 vor. Diese könnte den Kurs der Almonty-Aktie zunächst zurück über das Rekordhoch bei 24,39 US$ führen. Die im Chart eingezeichneten Ziele oberhalb von 40,00 US$ bleiben jedoch langfristige und entsprechend spekulative Projektionen. Meiner Einschätzung nach bleibt die Almonty-Aktie kurzfristig klar unter Druck. Die schwachen Signale von RSI und MACD sprechen für einen Test der Unterstützung zwischen 10,40 und 11,10 US$. Ein Boden ist bislang nicht bestätigt. Hält die Zone, wäre eine kräftige Gegenbewegung möglich. Unter 10,40 US$ könnte der Kurs der Almonty-Aktie dagegen bis etwa 8,50 US$ fallen. Erst oberhalb von 15,00 US$ würde sich das kurzfristige Bild aufhellen. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,52 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien, Rohstoffe --- ### [BMW-Aktie: Ölpreis und Geopolitik belasten die Stimmung](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-oelpreis-und-geopolitik-belasten-die-stimmung/) **Published:** September 25, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** BMW ist am Mittwoch spürbar stärker gefallen als der Gesamtmarkt, belastet von steigenden Ölpreisen und geopolitischen Spannungen. In wenigen Tagen steht ein wichtiger Investorentermin an, der neue strategische Aussagen liefern könnte. Charttechnisch testet die Aktie bereits zum zweiten Mal dieselbe Unterstützungszone. ## Schwacher Handelstag vor großem Termin BMW schloss am Mittwoch auf Xetra bei 57,88 €, mit -2,8% gegenüber dem Vortag. Damit gab die Aktie deutlich stärker nach als der DAX, der am selben Handelstag nur -0,6% verlor. Marktbeobachter führten die schwächere Stimmung vor allem auf wieder anziehende Ölpreise und die angespannte geopolitische Lage zurück. Bereits am 29. September steht mit dem Kapitalmarkttag ein wichtiger Termin an, bei dem neue Unternehmensziele oder strategische Aussagen möglich sind. Operativ bereitet der Konzern zudem den Marktstart des neuen i3 vor, der ab Ende September bestellbar sein soll. Rund ein Drittel der aktuellen Elektroauto-Bestellungen stammt bereits aus Europa. Innerhalb der beliebten X3-Familie machen reine Elektrofahrzeuge inzwischen die Hälfte der Bestellungen aus, deutlich mehr als im Branchendurchschnitt. Im vergangenen Jahr verkaufte BMW weltweit knapp 2,17 Millionen Fahrzeuge, davon 336.000 mit reinem Elektroantrieb. **Gerade in unsicheren Marktphasen** können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview BMW hat es geschafft, kurzzeitig an einem Supportbereich zwischen 56,60 und 58,30 € Kaufkraft zu zeigen. Das hielt jedoch nicht lange an und der Markt steht aktuell wieder an derselben Zone und damit am gleichen Ausgangspunkt. Der Unterschied ist nur, dass es die Konsolidierung und den Push an der Zone bereits gab. Dadurch könnte die Wahrscheinlichkeit nun größer sein, dass der Kurs diese Zone unterschreitet. Ist das der Fall, würde sich die Short-Struktur weiter halten und die Zone eine Etage tiefer zwischen 45,50 und 49,10 € würde für erneute Long-Chancen in den Fokus rücken. Dort ist dann auch wichtig, dass es zu einer Stabilisierung und zu erneuten Käufern im Markt kommt. Das wäre dann das erste Zeichen für eine mögliche Umkehr. Doch auch an der aktuellen Zone kann sich der Markt erneut halten und wieder nach oben laufen. Mit dem Kapitalmarkttag am 29. September und den belastenden Makrofaktoren kommen gleich zwei externe Einflüsse zusammen, die die Richtung mitbestimmen könnten. Am Chart bleibt der Trigger aber klar definiert. Ein nachhaltiger Bruch der Tiefs und der aktuellen Zone würde für eine Fortsetzung der Schwäche sprechen. Bleibt dieser Bruch aus, könnte sich das bekannte Muster wiederholen und eine erneute Chance auf der Oberseite entstehen. Entscheidend bleibt dabei die Marktstruktur. Möchtest Du weitere Aktien wie BMW entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu DividendenAktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von rund 33 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Uran-Boom trifft auf Versorgungsengpass: Diese Aktien könnten profitieren!](https://www.sharedeals.de/uran-boom-trifft-auf-versorgungsengpass-diese-aktien-koennten-profitieren/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Renaissance der Kernenergie nimmt weltweit Fahrt auf. Neue Reaktoren werden gebaut, stillgelegte Kapazitäten teilweise reaktiviert und auch der enorme Strombedarf von KI-Rechenzentren stärkt das Interesse an zuverlässiger Energie rund um die Uhr. Für den Uranmarkt könnte daraus allerdings ein gewaltiges Problem entstehen. Der weltweite Uranbedarf der Reaktoren lag 2025 bei knapp 69.000 Tonnen. Im Referenzszenario der World Nuclear Association könnte er bis 2040 auf mehr als **150.000 Tonnen pro Jahr** steigen. Damit würde sich der Bedarf innerhalb von nur 15 Jahren mehr als verdoppeln. ### Bis 2040 könnten 46.000 Tonnen fehlen Noch deutlicher wird die Herausforderung beim Blick auf die mögliche Produktion. Eine aktuelle Analyse auf Basis des „Red Book“ von OECD-NEA und IAEA kommt für 2040 im hohen Nachfrageszenario auf eine rechnerische Versorgungslücke von rund **46.000 Tonnen Uran pro Jahr**. Selbst im niedrigeren Szenario fehlen rund 18.000 Tonnen. Das bedeutet nicht, dass Kernkraftwerken zwangsläufig der Brennstoff ausgeht. Lagerbestände, Sekundärmaterial, Produktionssteigerungen und neue Minen können einen Teil der Lücke schließen. Das eigentliche Problem ist vielmehr die Geschwindigkeit. Denn Uran ist grundsätzlich ausreichend vorhanden. Mehr als 8 Millionen Tonnen identifizierter Ressourcen gelten zu bestimmten Förderkosten als wirtschaftlich gewinnbar. Doch zwischen der Entdeckung einer Lagerstätte und dem tatsächlichen Produktionsbeginn können **15 bis 20 Jahre** liegen. ### Neue Reaktoren brauchen neue Minen Genau hier könnte sich der Uranmarkt in den kommenden Jahren zuspitzen. Bestehende Produzenten können ihre Förderung erhöhen und stillgelegte Minen wieder hochfahren. Gleichzeitig müssen jedoch alternde Lagerstätten ersetzt und zusätzlich zahlreiche neue Reaktoren versorgt werden. Der Ausbau der Kernenergie erhöht damit den Druck auf die gesamte Lieferkette. Neben Uranförderung gewinnen auch Konversion und Anreicherung strategisch an Bedeutung. Die USA investieren beispielsweise Milliarden in den Ausbau eigener Anreicherungskapazitäten. Besonders interessant wird dadurch die Pipeline neuer Minenprojekte. Denn die Uranversorgung des Jahres 2040 entscheidet sich nicht erst in den 2030er-Jahren. Projekte müssen **heute entdeckt, genehmigt, finanziert und entwickelt werden**, damit sie rechtzeitig produzieren können. Für Anleger könnte genau daraus eine spannende Konstellation entstehen: Steigt der Uranbedarf tatsächlich in Richtung 150.000 Tonnen jährlich, werden sowohl etablierte Produzenten als auch Unternehmen mit großen Entwicklungsprojekten und aussichtsreichen Lagerstätten wichtiger. **Welche drei Uran-Aktien von diesem möglichen langfristigen Versorgungsengpass besonders profitieren könnten, zeigen wir Dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Infineon-Aktie heute schon -4%: Ein Nervenspiel](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-heute-schon-4-ein-nervenspiel/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Infineon-Aktie bleibt es ein Nervenspiel. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-knapp-9-faellt-jetzt-auch-die-50-e-marke/) hatte die Unterstützung bei 54,26 € bereits erheblich gewackelt, der entscheidende nachhaltige Bruch blieb jedoch aus. Anschließend erholte sich der DAX-Titel zeitweise bis über 60 €, doch auch dieser Befreiungsversuch verliert schon wieder an Kraft. Mit einem heutigen Minus von zeitweise rund -4% und aktuell 56,94 € rücken die bekannten Risiken erneut in den Vordergrund. ## KI bleibt der große Wachstumstreiber Strategisch schärft Infineon sein Portfolio weiter. Erst in der Vorwoche vereinbarte der Konzern den Verkauf seines NOR-Flash- und F-RAM-Geschäfts an Winbond für 1,12 Milliarden US$. Damit soll Kapital stärker auf zentrale Wachstumsfelder gelenkt werden. Zu diesen zählt insbesondere die Stromversorgung von KI-Rechenzentren, wo Infineon zuletzt mit neuen Kooperationen und Zukäufen seine Position weiter ausgebaut hat. Infineon Unter dem Punkt [„KI-Geschäft liefert weiter Rückenwind“](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-ist-der-absturz-endlich-vorbei/) hob mein Kollege Louis Blümlein am Dienstagvormittag zudem die starke operative Entwicklung hervor. Im dritten Geschäftsquartal erzielte Infineon mit 4,172 Milliarden € einen Rekordumsatz und eine Segmentergebnis-Marge von 19,1%. Für das vierte Quartal erwartet der Konzern bereits rund 4,7 Milliarden € Umsatz bei einer Marge von etwa 23%. Mehrjährige Kapazitätsreservierungen mit führenden KI-Kunden erreichen laut Infineon inzwischen ein kumuliertes Umsatzvolumen im hohen einstelligen Milliardenbereich. Übrigens: Für all jene, die sich fragen, **welche KI-Unternehmen** das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der zwischenzeitliche Erholungsversuch hat bislang keinen nachhaltigen Trendwechsel hervorgebracht. Zwar verteidigte Infineon zuletzt die wichtige Unterstützung bei 54,26 € und erholte sich anschließend bis in den Bereich um 60,77 €, doch genau dort kamen die Käufer nicht weiter. Mit dem heutigen Rücksetzer nimmt der Druck erneut zu. Solange 60,77 € nicht zurückerobert werden, bleibt 54,26 € deshalb die entscheidende Marke. Fällt sie nachhaltig, dürfte zunächst 50,69 € angelaufen werden. Darunter bleibt der Bereich um 46,09 € mein bevorzugtes Ziel, wo zugleich die langfristige Aufwärtstrendlinie wartet. Fällt auch diese Zone, wären im größeren Bild sogar 40,27 beziehungsweise rund 39 € wieder denkbar. Für eine wirkliche Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 60,77 € überwinden und damit zugleich die Serie tieferer Hochpunkte durchbrechen. Gelingt dieser Befreiungsschlag, würde sich das technische Bild deutlich verbessern und zunächst 64,20 € in den Fokus rücken. Darüber wäre auch ein Anstieg bis 68,48 € möglich. Solange Infineon jedoch unter 60,77 € bleibt, überwiegen für mich weiterhin die Risiken. Die Infineon-Aktie hat ihren jüngsten Erholungsversuch nicht überzeugend fortsetzen können. Unterhalb von 60,77 € bleibt das Chartbild angeschlagen und ein nachhaltiger Bruch von 54,26 € würde den Weg zunächst über 50,69 bis 46,09 € öffnen. Erst oberhalb von 60,77 € würden die Bullen wieder deutlich bessere Karten erhalten. Bis dahin bleibt es ein Nervenspiel. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 74 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Prognose --- ### [LPKF Laser-Aktie: Ist hier weiterhin Vorsicht geboten?](https://www.sharedeals.de/lpkf-laser-aktie-ist-hier-weiterhin-vorsicht-geboten/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Von dem starken Kursanstieg der LPKF Laser-Aktie auf rund 29 € ist inzwischen nicht mehr viel übrig geblieben. Am Donnerstag notiert die Aktie aktuell bei 14,20 €. Damit liegt sie zwar deutlich unter dem Jahreshoch, aber noch immer über dem Kursniveau der vergangenen Jahre. Hier stellt sich die Frage: Ist jetzt bereits der richtige Zeitpunkt für einen Einstieg? ## Kaufinteresse bestätigt LPKF bestätigte zuletzt eine Kaufabsichtserklärung eines asiatischen Herstellers aus dem Bereich Advanced Semiconductor Packaging. Dabei geht es um die Herstellung und Verarbeitung moderner Halbleiter. Konkret sollen sogenannte Nexar-LIDE-Glasbearbeitungssysteme zum Einsatz kommen. Der Kunde plant, die Anlagen zu Beginn des Hochlaufs seiner Produktionsstätte für Glassubstrate für hochleistungsfähige Advanced-Packaging-Anwendungen einzusetzen. Das Volumen der geplanten Bestellungen soll im mittleren einstelligen Millionenbereich liegen. Für LPKF ist die LIDE-Technologie (Laser Induced Deep Etching) einer der wichtigsten Hoffnungsträger. Anleger warten bereits seit Längerem auf größere Serienaufträge aus der Halbleiterindustrie. Die Technologie unterstützt die Wachstumsstrategie des Unternehmens im Bereich des glasbasierten Advanced Packaging – insbesondere für Anwendungen im High-Performance Computing und in der Künstlichen Intelligenz. Noch handelt es sich lediglich um eine Absichtserklärung. Daraus könnte jedoch relativ kurzfristig ein konkreter Auftrag entstehen. Sollte dies gelingen, wäre dies ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg zu den erwarteten Serienaufträgen. LPKF-CEO Klaus Fiedler erklärte: > Dieses Engagement unseres Kunden ist eine Bestätigung unserer Technologieführerschaft und unserer strategischen Ausrichtung. Wir positionieren LPKF als zentralen Wegbereiter für Advanced Packaging und zukünftige KI-Anwendungen. Bleibe immer up-to-date über die Entwicklung der Chipbranche und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=LPKF+Laser&stockidentifier=symbol%3ALPK&stockmarket=TRADEGATE)! ## Profitabilität weiterhin schwach Das große Manko des Technologieunternehmens bleibt die fehlende Ertragskraft. Aus dem Halbjahresbericht geht hervor, dass sich das bereinigte EBIT deutlich verschlechtert hat. Statt eines Defizits von 0,7 Millionen € im Vorjahreszeitraum fiel in den ersten sechs Monaten ein Minus von 10,4 Millionen € an. Ein wesentlicher Grund dafür ist der rückläufige Umsatz. Dieser reduzierte sich von 59,2 auf 36,5 Millionen €. Besonders schwach entwickelte sich das Solargeschäft. Das Unternehmen selbst bezeichnete die Geschäftsentwicklung als nicht zufriedenstellend. Die Jahresprognose wurde dennoch bestätigt. Für das Gesamtjahr erwartet LPKF weiterhin einen Umsatz zwischen 105 und 120 Millionen €. Bei der EBIT-Marge wird mit einem negativen Wert zwischen 3 und 4,5% gerechnet. ## Restrukturierung eingeleitet Um die Ertragslage nachhaltig zu verbessern, hat LPKF das Restrukturierungsprogramm „North Star“ gestartet. Ziel ist es, klare Verantwortlichkeiten und effizientere Prozesse zu schaffen sowie Entscheidungskompetenzen stärker dort zu bündeln, wo das entsprechende Fachwissen vorhanden ist. Damit soll die Grundlage für nachhaltige Kostensenkungen und eine wettbewerbsfähigere Unternehmensstruktur geschaffen werden. Ein großer Teil der personellen Anpassungen erfolgte bereits im zweiten Quartal. Bis 2028 will LPKF nachhaltig eine EBIT-Marge im zweistelligen Prozentbereich erreichen. Ob und wie schnell dieses Ziel erreicht wird, muss sich allerdings erst noch zeigen. ## Bewertung Die größte Hoffnung von LPKF liegt derzeit auf der LIDE-Technologie. Für den Markt rund um glasbasiertes Advanced Packaging wird bis 2030 ein erhebliches Potenzial erwartet. Die aktuelle Absichtserklärung ist deshalb ein positives Signal. Sie zeigt, dass potenzielle Kunden an der Technologie interessiert sind. Ein verbindlicher Serienauftrag liegt allerdings noch nicht vor. Genau hier liegt aktuell der entscheidende Punkt für die Aktie. Erst wenn aus dem angekündigten Projekt konkrete Bestellungen und anschließend größere Serienaufträge entstehen, lässt sich das tatsächliche Wachstumspotenzial der Technologie besser beurteilen. Gleichzeitig bleibt die Situation im Solargeschäft angespannt. Hinzu kommt die weiterhin schwache Profitabilität. Das Restrukturierungsprogramm könnte die Kostenbasis zwar deutlich verbessern. Die finanziellen Auswirkungen dürften aber erst im kommenden Geschäftsjahr stärker sichtbar werden. Der starke Kursanstieg im April war aus meiner Sicht zu weit gelaufen. Die anschließende deutliche Korrektur ist daher nachvollziehbar. Trotz der positiven Nachricht zur LIDE-Technologie sehe ich aktuell noch keinen ausreichenden Grund für einen Neueinstieg. Anleger sollten aus meiner Sicht vorerst abwarten. Erst wenn konkrete Aufträge der LIDE-Technologie vorliegen und die Ertragslage sich deutlich verbessert, kann eine Investition erfolgsversprechend sein. **In diesem Zusammenhang:** [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) findest Du in unserem kostenlosen Report. ## ℹ️ LPKF Laser in Kürze - LPKF Laser & Electronics SE (WKN: 645000) , kurz LPKF, ist ein international tätiges Technologieunternehmen. Es stellt Maschinen und Lasersysteme zur Bearbeitung von Mikromaterial her, insbesondere Leiterplatten. Die Maschinen des Unternehmens kommen in der Automobilindustrie, bei der Elektronikfertigung, in der Medizintechnik und dem Solarbereich vor. - Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich im niedersächsischen Garbsen. Über Vertriebsgesellschaften ist das Unternehmen in 70 Ländern tätig. - LPKF Laser ist Mitglied im SDAX-Index und aktuell ca. 347 Millionen € wert. **Kategorien:** Small Caps --- ### [NexGen Energy-Aktie: Kann man hier mehr als +50% machen?](https://www.sharedeals.de/nexgen-energy-aktie-kann-man-hier-mehr-als-50-machen/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Seit über drei Monaten pendelt die NexGen Energy-Aktie nun schon lustlos zwischen 9 und 11 US$ hin und her. Traut die Börse dem kanadischen Uranexplorateur denn kein Upside mehr zu und sollten Anleger gerade deshalb zugreifen? ## An einem entscheidenden Punkt NexGen Energy befindet sich derzeit in einer entscheidenden Entwicklungsphase vom Uranexplorateur zum Minenbauer. Alle wesentlichen Baugenehmigungen für die Rook I-Uranmine im kanadischen Athabasca-Becken liegen vor. Damit ist die regulatorische Hürde für den Bau weitgehend genommen. Für die Uranmine ist eine Entwicklungszeit von vier Jahren veranschlagt. Ende August meldete das Rohstoffunternehmen zudem sehr gute Bohrergebnisse mit weiteren hochgradigen Uranfunde im Patterson Corridor East. Unter anderem wurde die vertikale Ausdehnung der hochgradigen Zone um 17% auf 644 Meter erweitert. Du interessierst Dich für Rohstoffe? Dann hol Dir gleich hier unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/goldherz-report-anmeldung-blog/) in Dein Postfach! ## Weiter seitwärts Die NexGen Energy-Aktie befindet sich seit über drei Monaten in einem Seitwärtstrend. Bei 8,70 US$ hat sich ein Boden herausgebildet, bei 11,20 US$ ein Widerstand. Ich gehe davon aus, dass der Urantitel auch in den kommenden Wochen in diesem Kurskorridor verharren wird. ## Bullische Banken Anfang der Woche hat die US Großbank JPMorgan die Coverage der NexGen Energy-Aktie mit einem Kursziel von 14 US$ aufgenommen. Damit sehen die US-Banker ein Upside von +50% für den zukünftigen Uranproduzenten. Noch wesentlich bullischer eingestellt sind die Experten der Investmentbank Stiefel. Sie sehen ein Kurspotenzial der NexGen Energy-Aktie bis zu 21,60 US$, also eine mehr als Verdoppelung des aktuellen Kurses. ## Das spricht für ein Investment Einer der Gründe für die Bullishness der Banken ist der historisch hohe Uranpreis. Er liegt aktuell mit 90 US$/lbs nur unweit seines 10-Jahreshochs bei 106 US$/lbs. Grund für den hohen Preis des Nuklearrohstoffs ist die hohe Nachfrage in Kombination mit einem nicht schritthaltenden Angebot. Nach jüngsten Expertenschätzungen könnten die jährliche Uranproduktion im Jahr 2024 um 46.000 Tonnen unter der Nachfrage liegen. In diesem Worst Case Szenario würden demnach 41% des prognostizierten Bedarfs fehlen. Dieser Nachfrageüberhang liegt zum einen am weltweiten Ausbau der Kernkraft. Die IAEA rechnet bis 2050 mit einer Erhöhung der Kernkraftkapazität von 5 bis 15%. Zum anderen liegt er an der sehr langwierigen Erhöhung des Angebots. Von der Entdeckung eines Uranvorkommens bis zum Förderung vergehen nicht selten mehr als 15 Jahre. In Rohstoffe wie die Profis investieren? Kein Problem mit unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog). Vor diesem Hintergrund halte ich die NexGen Energy-Aktie für ein sehr spannendes Investment für alle Rohstoffanleger und Kernkraftfans. Allerdings ist dieses Investment mit gewaltigen Risiken verbunden. Noch produziert NexGen kein Uran und das wird sich auch in den nächsten vier Jahren noch nicht ändern. Anleger benötigen deshalb bei einem Investment in diesen Urantitel viel Geduld und Nervenstärke. Aber bekanntermaßen zahlen sich Geduld und Nerven an der Börse oft aus. ## ℹ️ NexGen Energy vorgestellt - NexGen Energy Ltd. mit Sitz in Vancouver in Kanada ist ein Uranexplorationsunternehmen. - Das Unternehmen exploriert und erschließt mehrere Projekte auf dem unternehmenseigenen Grundstück Rook I im Athabasca-Becken. - NexGen Energy notiert an den Börsen New York und Toronto und ist ca. 6,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** NexGen Energy --- ### [Verbio-Aktie: Ausbruch oder Einbruch?](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-ausbruch-oder-einbruch/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Verbio-Aktie spitzt sich die Lage weiter zu. In meiner [Analyse von Ende August](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-verdreifacht-und-kaum-einer-redet-darueber/) hatte ich 34,16 € als entscheidende Wegmarke für die nächste Rally-Stufe definiert, während unterhalb von 27,90 € eine deutlichere Korrektur drohen würde. Rund einen Monat später bewegt sich der Titel mit aktuell 30,32 € weiterhin genau zwischen diesen beiden Marken. Nach den heute veröffentlichten Jahreszahlen dürfte die Entscheidung daher umso spannender werden. ## Ergebniswende ist vollzogen Verbio hat den operativen Turnaround mit den heute veröffentlichten Geschäftszahlen eindrucksvoll bestätigt. Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2025/26 um +18,5% auf 1,87 Milliarden €, das EBITDA sprang von lediglich 14,2 auf 193,9 Millionen €. Unter dem Strich erzielte der Bioenergie-Spezialist einen Gewinn von 63,9 Millionen €, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von -137,9 Millionen € angefallen war. Der operative Cashflow verbesserte sich auf 164,6 Millionen €, der Free Cashflow erreichte 78 Millionen € und die Nettofinanzverschuldung sank auf 91,5 Millionen €. Für 2026/27 stellt das Management ein nochmals höheres EBITDA zwischen 210 und 250 Millionen € in Aussicht. EQS News Unter dem Punkt [„Ergebniswende vollzogen“](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-das-koennte-fuer-weitere-kursgewinne-sprechen/) hob mein Kollege Rudolf Schneider heute Mittag genau diese deutlich verbesserte Ertragslage hervor. Zusätzlich sprechen aus seiner Sicht die Normalisierung des THG-Quotenmarktes, bessere Bioethanol-Spreads und die höhere Auslastung der nordamerikanischen Anlagen für die weitere Entwicklung. Positiv kommt hinzu, dass Vorstand und Aufsichtsrat nach der Dividendenpause im Vorjahr wieder eine Ausschüttung von 0,20 € je Aktie vorschlagen. Schneider hält mittelfristig Kurse um 40 € für möglich. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Charttechnisch bleibt das bevorzugte Szenario konstruktiv, solange die Unterstützung bei 27,90 € verteidigt wird. Die Aktie sammelt seit mehreren Wochen unmittelbar darunter beziehungsweise zwischen diesem Support und dem Widerstand bei 34,16 € neue Kräfte. Gelingt jetzt der nachhaltige Sprung über 34,16 €, wäre die mehrmonatige Konsolidierung nach oben aufgelöst. Dann dürfte zunächst das Hoch bei 45,24 € wieder in den Fokus rücken. Oberhalb dieser Marke wäre die große Bodenbildung endgültig bestätigt und im langfristigen Bild könnte selbst der massive Mehrjahreswiderstand um 88 € wieder auf die Agenda rücken. Genau deshalb bleibt 27,90 € auf der Unterseite die entscheidende Absicherung. Fällt Verbio nachhaltig darunter, wäre der aktuelle Spannungsaufbau nach unten aufgelöst und zunächst ein Rücklauf bis 23,30 € einzuplanen. Kann auch diese Unterstützung nicht halten, wartet bei 18,10 € die nächste größere Auffangzone. Die Aktie steht damit technisch weiterhin an einer klar definierten Weggabelung: Über 34,16 € übernehmen die Bullen, unter 27,90 € bekommen die Verkäufer wieder deutlich mehr Spielraum. Bei Verbio treffen starke fundamentale Fortschritte auf eine charttechnisch noch ungelöste Seitwärtsphase. Die heute vorgelegten Zahlen bestätigen den operativen Turnaround, für den nächsten größeren Kursimpuls bleibt jedoch 34,16 € das Maß der Dinge. Oberhalb davon sehe ich erneut Potenzial bis 45,24 €, während unter 27,90 € zunächst 23,30 und später 18,10 € drohen. Die Entscheidung zwischen Ausbruch und Einbruch dürfte damit nicht mehr lange auf sich warten lassen. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Verbio in Kürze - Die Verbio SE ist einer der führenden Bioenergieproduzenten und gleichzeitig der einzige großindustrielle Hersteller von Biodiesel. - Neben dem Hauptsitz in Leipzig befinden sich Produktionsstätten in Deutschland, Polen und den USA. In Indien ist eine Anlage im Bau. - Das im SDAX gelistete Unternehmen wird mit rund 2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Verbio, Verbio-Aktie, Verbio-Analyse, Verbio-Chartanalyse --- ### [MTU-Aktie: Liegt der faire Wert bei 450 €?](https://www.sharedeals.de/mtu-aktie-liegt-der-faire-wert-bei-450-e/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die MTU-Aero-Engines-Aktie bekommt aktuell von mehreren Seiten Rückenwind. Besonders eine doppelte Analysten-Hochstufung sorgt für Aufmerksamkeit. Damit rückt der DAX-Konzern nach der jüngsten Erholung wieder stärker in den Fokus. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Die Citigroup hat eine spektakuläre Kehrtwende vollzogen: Analyst Conor Dwyer wechselte vom Bären- („Sell“) in das Bullen-Lager („Buy“) und hob das Kursziel von 334 auf 445 € an. Gleichzeitig setzte er den Titel auf die „Positive Catalyst Watch“. Im Mittelpunkt der Citigroup-Analyse steht die erwartete Verbesserung des Cashflows. Der bisherige Bewertungsabschlag von rund 30% gegenüber Safran wurde unter anderem mit dem schwächeren Barmittelumschlag von MTU und den Unsicherheiten rund um das GTF-Triebwerk begründet. Nun rechnet Dwyer mit einer deutlichen Cashflow-Verbesserung bis 2030. Beim operativen Ergebnis erwartet er bis 2031 ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund 8,5%. Auch Bernstein bleibt optimistisch: Das US-Analysehaus hat in einer aktuellen Studie sein „Outperform“-Votum und das Kursziel von 450 € bekräftigt. Ein möglicher nächster Impuls könnte der Kapitalmarkttag Ende November werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Volle Auftragsbücher und robuster Luftverkehr Fundamental profitiert MTU weiterhin vom strukturell starken Luftverkehr und einer hohen Nachfrage nach Triebwerken und Wartungsleistungen. Die globale Flottenentwicklung sorgt für langfristige Perspektiven, während das Aftermarket-Geschäft zusätzliche Stabilität verspricht. Hinzu kommen die gemeldeten Insiderkäufe von Vorstandsmitgliedern, die im Bereich von etwa 280 bis 344 € stattfanden. Sie sind zwar kein Garant für steigende Kurse, zeigen aber, dass Führungskräfte auf diesen Niveaus eigenes Geld in die Aktie investiert haben. ## Charttechnik liefert das nächste Signal Nach der kräftigen Korrektur von Mitte Februar bis Mitte Mai konnte sich die Aktie wieder deutlich erholen. Von Mitte August bis Mitte September ging es zwar nochmals bis auf 327,10 € zurück, doch in den letzten Tagen meldeten sich die Käufer zurück. Dabei überwand MTU sowohl die 200- als auch die 50-Tage-Linie. Besonders wichtig: Auch das 61,8%-Fibonacci-Retracement der Februar-Korrektur bei 351,50 € wurde durchbrochen. Damit rückt das Zwischenhoch bei 385,50 € in den fokus. Gelingt der Ausbruch darüber, wäre der Weg in Richtung 400 € und anschließend zum Februar-Rekordhoch bei 404,80 € frei. Darüber würde das Analystenziel von 445 bis 450 € zunehmend greifbar. Die Kombination aus positiven Analystenstimmen, hoher Nachfrage im Luftverkehr, vollen Auftragsbüchern und Insiderkäufen sorgt für ein zunehmend konstruktives Gesamtbild. Entscheidend wird nun, ob MTU die erwartete Cashflow-Verbesserung tatsächlich in den kommenden Jahren umsetzt und die GTF-Risiken weiter abnehmen. Kurzfristig ist die Marke von 385,50 € das entscheidende Chart-Signal. Fällt diese Hürde, könnte die Aktie zunächst die 400-€-Marke und anschließend das Rekordhoch angreifen. Mit dem Kapitalmarkttag Ende November und den Q3-Zahlen am 29. Oktober 2026 stehen zudem wichtige Termine bevor. Die Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Erholung sind damit meiner Meinung nach durchaus gegeben. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ MTU Aero in Kürze - MTU Aero Engines, kurz MTU, ist ein weltweit führender Hersteller von Triebwerksmodulen und -komponenten. Diese finden Verwendung im zivilen Flugzeugbau sowie bei Militärflugzeugen und Hubschraubern. Neben dem Triebwerksbau ist die Instandhaltung ein zentrales Geschäftsfeld. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Die Aktie ist im DAX gelistet und wird aktuell mit etwa 19,7 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: 946 Millionen US$ – für die NASA unersetzbar?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-946-millionen-us-fuer-die-nasa-unersetzbar/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** SpaceX erhält von der NASA weitere 946 Millionen US$ für drei bemannte Flüge zur Internationalen Raumstation. Damit steigt das gesamte Vertragsvolumen auf 5,92 Milliarden US$. Finanziell ist der Auftrag gemessen an der fast 2 Billionen US$ schweren Börsenbewertung überschaubar. Strategisch zeigt er jedoch, welchen Vorsprung sich SpaceX gegenüber Boeing erarbeitet hat. ## Drei Flüge bringen fast eine Milliarde Der Festpreisauftrag umfasst die Missionen Crew-15, Crew-16 und Crew-17. SpaceX übernimmt dabei nicht nur den Raketenstart, sondern auch die Vorbereitung der Astronauten und Raumfahrzeuge, den Betrieb im All, die Rückkehr sowie die Bergung der Dragon-Kapsel. Zusätzlich transportiert das Unternehmen Fracht zur Raumstation. Während des Aufenthalts dient die angedockte Kapsel als Rettungsfahrzeug. Die Einsatzbereitschaft der drei Missionen ist für 2027 und 2028 geplant, der Vertragszeitraum reicht bis 2030. Insgesamt hat die NASA nun 17 bemannte Missionen bei SpaceX bestellt. Die zwölfte reguläre Crew-Rotation befindet sich bereits im Einsatz. Seit der Zertifizierung im November 2020 hat sich die Kombination aus Falcon 9 und Crew Dragon damit zum Rückgrat der bemannten US-Raumfahrt entwickelt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Boeing fällt als echter Konkurrent aus Ursprünglich beauftragte die NASA im Jahr 2014 sowohl SpaceX als auch Boeing. Zwei unabhängige Transportsysteme sollten verhindern, dass technische Probleme bei einem Anbieter den Zugang der USA zur Raumstation vollständig unterbrechen. Dieses Ziel wurde bislang nicht erreicht. Boeings Starliner kämpfte bei seinem bemannten Testflug 2024 mit technischen Problemen. Die Kapsel kehrte schließlich ohne Besatzung zurück, während die beiden Astronauten nach einem mehr als neunmonatigen Aufenthalt mit einer Dragon-Kapsel von SpaceX zur Erde flogen. Die NASA hält trotzdem an Boeing als zweitem Anbieter fest und verhandelt offenbar über weitere Missionen. Solange der Starliner jedoch nicht vollständig zertifiziert und zuverlässig einsetzbar ist, bleibt SpaceX praktisch unverzichtbar. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Finanziell kleiner als die Schlagzeile Der Auftrag entspricht durchschnittlich rund 315 Millionen US$ je Mission. Das klingt gewaltig, verteilt sich jedoch über mehrere Jahre. Im zweiten Quartal erzielte SpaceX bereits einen Konzernumsatz von 7,81 Milliarden US$. Allein das klassische Raumfahrtgeschäft steuerte 962 Millionen US$ bei. Die zusätzlichen NASA-Missionen verändern die kurzfristigen Wachstumsraten daher kaum. Viel wichtiger sind die hohe Planungssicherheit und die staatliche Validierung der Technologie. Bemannte Raumfahrt stellt besonders hohe Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Wer hier über Jahre erfolgreich arbeitet, besitzt einen erheblichen Vertrauensvorsprung bei weiteren Regierungsaufträgen. Gleichzeitig entwickelt sich das Raumfahrtsegment derzeit deutlich langsamer als Starlink und künstliche Intelligenz. In der ersten Jahreshälfte sank die Zahl der Kundenstarts von 21 auf 17. Der Umsatz mit Startdienstleistungen ging um 78 Millionen US$ zurück, während höhere Entwicklungserlöse aus Regierungsverträgen einen Teil davon ausglichen. ## Der größere Markt beginnt nach der ISS Die Raumstation soll Anfang der 2030er-Jahre ausgemustert werden. Danach könnten kommerzielle Raumstationen ihre Rolle übernehmen. Besitzt SpaceX weiterhin das zuverlässigste US-Transportsystem, kann der Konzern nicht nur für die NASA, sondern auch für private Betreiber, Forschungseinrichtungen und zahlende Weltraumtouristen fliegen. Der neue Auftrag sichert deshalb vor allem die Position für den nächsten Markt. Allerdings muss SpaceX den Übergang von Falcon 9 und Crew Dragon zu Starship bewältigen, ohne seine bisherige Zuverlässigkeit zu verlieren. Der NASA-Auftrag ist kein finanzieller Gamechanger, aber ein starkes Qualitätssignal. SpaceX besitzt in der bemannten US-Raumfahrt derzeit einen kaum angreifbaren Vorsprung. Die hohe Bewertung wird durch 946 Millionen US$ trotzdem nicht günstiger – für mich bleibt die Aktie daher eine spannende, aber spekulative Halteposition. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,01 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Volkswagen-Aktie: Jetzt wird es ganz brenzlig!](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-jetzt-wird-es-ganz-brenzlig/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Es wird ein hochspannender Tag für die Volkswagen-Aktie. Erst Ende Juni fiel der Kurs des deutschen Autokonzerns bei 70,30 € auf den tiefsten Stand seit 2010. Heute testet die VW-Aktie dieses 16-Jahrestief. Wird es halten oder müssen sich Anleger auf noch viel tiefere Kurse einstellen? ## Vorstand und Gewerkschaft müssen reden Die Ausgangslage für Volkswagen ist alles andere als einfach. Der Konzern muss auf die Kostenbremse treten. Besser gesagt, er muss eine Vollbremsung hinlegen. Die operative Umsatzrendite dürfte 2026 auf nur noch 1% fallen. Bis 2030 will das VW-Management diese Kennzahl aber auf 9% anheben. Das wird nur durch den raschen Abbau zehntausender Stellen, vor allem im Hochlohnland Deutschland, gehen. Eine weitere Konfrontation mit der Gewerkschaft scheint deshalb unausweichlich. Bereits Mitte kommender Woche wollen sich Konzernvertreter und die IG Metall zu einem sogenannten „Überprüfungsgespräch“ treffen. Überprüft werden soll dabei, ob die Zusagen aus dem Zukunftstarifvertrag 2024 noch Gültigkeit haben. Seinerzeit haben sich der Vorstand und die Gewerkschaft auf einen Kompromiss geeinigt, der bis 2030 den Abbau von 35.000 Stellen in Deutschland vorsieht. Darüber hinaus wurde die Kürzung von Bonuszahlungen und Zulagen vereinbart sowie Lohnerhöhungen eingefroren. Im Gegenzug für die Kompromissbereitschaft der Gewerkschaft sagte der Vorstand zu, keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen und keine Werke zu schließen. Zudem wurden Investitionen in die deutschen Standorte versprochen. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3&stockmarket=TRADEGATE)! ## 2026 ist nicht 2024 Doch die Lage ist 2026 anders als 2024. Die Situation von Volkswagen und der gesamten deutschen Automobilindustrie hat sich dramatisch verschärft. Auf dem so entscheidenden chinesischen Automarkt gehen die Absatzzahlen den Bach hinunter und auch in Europa haben die Wolfsburger mit einem deutlich intensivierten Wettbewerb zu kämpfen. Hinzu kommen Zölle aus den USA und geopolitische Spannungen weltweit. Der VW-Vorstand sieht sich vor diesem Hintergrund nicht mehr an die damaligen Zusagen gebunden. Bereits in den vergangenen Tagen und Wochen machten mehrere Top-Manager klar, dass das Sanierungsprogramm von Volkswagen deutlich umfangreicher ausfallen muss, als bislang beschlossen. ## Der spannendste Tag des Jahres Es ist der charttechnisch wahrscheinlich spannendste Tag des Jahres für die Volkswagen-Aktie. Anleger schauen mit Argusaugen darauf, ob das erst im Juni aufgestellte 16-Jahrestief bei 70,34 € hält. Sollte das nicht der Fall sein, droht der VW-Aktie bis zum Wochenende noch ein massiver Ausverkauf. ## Es geht den Bach runter Mit einem Forward-KGV von 3,4 ist die VW-Aktie historisch niedrig bewertet. Manchem Value-Investor mag es nun in den Fingern jucken, aber die große Frage ist, ob Volkswagen überhaupt noch ein Value-Investment ist. Meine Antwort auf diese Frage ist ein klares „Nein“. Das große Problem der Wolfsburger hat einen Namen, und der lautet „China“. Der Volkswagen-Absatz in der Volksrepublik geht seit Monaten den Bach hinunter. Bereits im vergangenen Jahr verkaufte VW mit 2,69 Millionen 8% weniger Autos in China als noch 2024. Im ersten Halbjahr 2026 schrumpfte der Absatz auf 973.000 Fahrzeuge — ein Minus von 25,9%. Allein im zweiten Quartal brach der VW-Absatz um 36,6% ein. Die Entwicklung in China könnte nur ein Vorbote dessen sein, was. Volkswagen auch auf dem europäischen Heimatmarkt droht. Alle großen chinesischen Autobauer expandieren derzeit mit Vollgas in Europa. Sie haben es vor allem auf den Massenmarkt in der Kleinwagen- und Mittelklasse abgesehen, wo VW der Platzhirsch ist. Ich gehe deshalb davon aus, dass Volkswagen in den nächsten Jahren auch in Deutschland und Europa Marktanteile verlieren wird. Kostenmäßig und demnach auch preislich kann VW immer noch nicht mit den Chinesen mithalten. Du interessierst Dich für Dividendentitel wie die VW-Aktie? Dann schau mal in unseren kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Wie der deutsche Autokonzern innerhalb von vier Jahren seine operative Marge um 8% steigern will, ist mir ein vollkommenes Rätsel. Die Gewerkschaft wird da nicht mitspielen. Sie wird die überlebensnotwendigen Maßnahmen so lange bekämpfen und auf die lange Bank schieben, bis die Existenz von VW gefährdet ist. Das 16-Jahrestief wird deshalb in meinen Augen nicht der Boden der Volkswagen-Aktie sein. Sie hat eine sehr düstere Zukunft an der Börse vor sich. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 38,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Atempause vor dem nächsten Rallye-Schub?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-atempause-vor-dem-naechsten-rallye-schub/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer kräftigen Erholung ist bei der SAP-Aktie zuletzt etwas Ruhe eingekehrt. Doch von Schwäche kann kaum die Rede sein: Die Konsolidierung verläuft bislang vor allem über die Zeit statt über den Kurs, während wichtige charttechnische Marken verteidigt werden. Gleichzeitig liefern steigende Cloud-Aufträge, neue KI-Funktionen und mehrere angehobene Kursziele frische Argumente. ## Analysten setzen neue Kursziele Der Rückenwind von der Analystenseite nimmt zu. ODDO BHF hat das Kursziel von 200 auf 230 € angehoben und SAP mit „Outperform“ eingestuft. Parallel dazu erhöhte die Bank of America ihren Zielwert auf 226 € und bestätigte ihr „Buy“-Votum. Jefferies stufte von 210 auf 220 € hoch und erwartet einen robusten Auftragseingang. Demgegenüber bleibt die US-Bank JPMorgan mit 175 € und einer neutralen Einstufung vorsichtiger. Der Analystenkonsens liegt aktuell bei rund 208,92 €, was einem Kurspotenzial von etwa +14% entspricht. Grundsätzlich zeigt sich, dass der Markt derzeit weniger über die grundsätzliche Cloud-Story diskutiert als vielmehr über das Tempo, mit dem SAP daraus zusätzliches Ergebniswachstum generieren kann. Wir halten Dich bei SAP und der Softwarebranche auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SAP). ## KI wird zum nächsten Wachstumstreiber Besonders wichtig ist dabei die KI-Offensive. SAP stellte Mitte September TabPFN-3.5 Plus in SAP AI Core bereit. Das Modell ist auf geschäftliche Prognosen und Datenanalysen ausgerichtet. Gleichzeitig soll die Plattform um zahlreiche KI-Agenten erweitert werden. Der entscheidende Punkt ist auch hier die Monetarisierung. SAP muss zeigen, dass die neuen Funktionen nicht nur technologisch überzeugen, sondern sich in höherwertigen Cloud-Verträgen und steigenden Erlösen niederschlagen. Die Ausgangslage ist stark: Im zweiten Quartal legte der Cloud Backlog um 27% auf 22,9 Milliarden € zu, während der Cloud-Umsatz um 22% und die Cloud ERP Suite um 25% wuchsen. ## Rückkäufe und Bewertung im Blick Auch am Kapitalmarkt setzt SAP Akzente. Zwischen dem 14. und 18. September wurden weitere 50.000 eigene Aktien zu durchschnittlich 185,57 Euro zurückgekauft. Insgesamt summieren sich die Rückkäufe des laufenden Programms auf mehr als 8,3 Millionen Aktien. Nach der deutlichen Korrektur erscheint SAP zudem im historischen Vergleich wieder attraktiver bewertet. Allerdings muss diese Einschätzung am Gewinnwachstum gemessen werden. SAP peilt für das Gesamtjahr ein Non-IFRS-Betriebsergebnis von 11,8 bis 12,2 Milliarden € an. Gleichzeitig belasten Integrationskosten sowie hohe Investitionen in KI und neue Technologien die Margen. ## Chartbild spricht für Fortsetzung Technisch hat SAP nach der Bodenbildung im Bereich von 130 € einen beeindruckenden Turnaround hingelegt. Von Ende Juli bis Ende August stieg die Aktie um mehr als +50% und eroberte wichtige Marken zurück. Aktuell läuft eine Verschnaufpause – bislang jedoch ohne nennenswerten Preisverfall. Zusätzlichen Rückenwind liefert das Mitte September entstandene Golden Cross. Gelingt der Sprung über 200 €, rücken zunächst die Widerstände bei 210 und 220 € in den Fokus. Darüber eröffnet sich Raum bis zur langfristigen Abwärtstrendlinie um 230 €. Auf der Unterseite bildet die 50-Tage-Linie bei 173,85 € eine wichtige Unterstützung. Die Mischung aus starkem Cloud-Auftragsbestand, KI-Offensive, Rückkäufen und optimistischeren Analystenstimmen liefert SAP derzeit mehrere Kurstreiber. Gleichzeitig stellen die laufenden Integrationskosten, die Margenentwicklung und die hohe Erwartungshaltung Risiken dar. Der nächste große Termin ist der Quartalsbericht am 21. Oktober 2026. Liefert SAP dort beim Cloud-Wachstum und operativen Ergebnis ab, könnte die laufende Konsolidierung die Basis für den nächsten Aufwärtsschub bilden. Möchtest Du weitere Aktien wie SAP entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=SAP&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 211 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Atos-Aktie -64% in 2026: Planmäßig weiter abwärts](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-64-in-2026-planmaessig-weiter-abwaerts/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Atos-Aktie arbeitet den zuletzt skizzierten Abwärtsfahrplan weiter konsequent ab. In meiner [Analyse vor knapp zwei Wochen](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-59-waren-noch-nicht-genug/) hatte der nachhaltige Bruch von 26,76 beziehungsweise 26 € das nächste Verkaufssignal geliefert und 19 € als übergeordnetes Ziel aktiviert. Mittlerweile ist der Titel in der Spitze rund -64% vom Jahreshoch eingebrochen und notiert aktuell bei nur noch 22,86 €. Eine tragfähige Bodenbildung lässt damit weiter auf sich warten. ## Sanierung macht Fortschritte Unter dem Punkt [„Entschuldung geht weiter“](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-was-spricht-fuer-hoehere-kurse/) hob mein Kollege Rudolf Schneider in der Vorwoche die Fortschritte bei der Restrukturierung hervor. Die akute Finanzierungskrise liegt inzwischen deutlich weiter zurück: Nach der Refinanzierung und Rückzahlung der ersten Schuldentranche verfügte Atos zuletzt über eine Liquidität von rund 948 Millionen €, deutlich oberhalb des im Sanierungsplan vorgesehenen Mindestniveaus von 650 Millionen €. Gleichzeitig stieg die operative Marge im ersten Halbjahr auf 5,7%, nachdem sie 2025 noch bei 4,4% gelegen hatte. ShareDeals Auch strategisch setzt Atos weiter Akzente. Im September vereinbarte der Konzern eine Partnerschaft mit Schwarz Digits für souveräne Cloud-, Plattform- und KI-Lösungen und wurde zudem als SAP Sovereign Cloud Partner ausgezeichnet. Der Schwachpunkt bleibt allerdings das Umsatzwachstum: Im zweiten Quartal gingen die Erlöse organisch um -6,3% auf 1,66 Milliarden € zurück, für das Gesamtjahr erwartet Atos weiterhin einen organischen Rückgang von rund -5%. Operative Fortschritte sind somit unverkennbar, an der Börse können sie den massiven Vertrauensverlust bislang jedoch nicht stoppen. **Apropos:** Wer nach chancenreicheren Technologieunternehmen sucht, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl aussichtsreicher Aktien. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die bevorzugte Entwicklung bleibt klar abwärtsgerichtet. Mit dem nachhaltigen Verlust von 26,76 beziehungsweise 26 € wurden zwei wichtige Unterstützungen aufgegeben und inzwischen zu Widerständen. Solange diese Zone nicht zurückerobert wird, bleibt das bereits zuletzt definierte Ziel bei 19 € für mich aktiviert. Dort könnte sich nach dem massiven Abverkauf erstmals wieder eine stärkere technische Gegenbewegung entwickeln. Fällt allerdings auch 19 € nachhaltig, würde sich das Abwärtspotenzial im größeren Bild sogar bis 15 € ausweiten. Für eine frühzeitige Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 26 € und anschließend 26,76 € zurückerobern. Darüber wäre ein Angriff auf die seit Januar fallende Abwärtstrendlinie möglich. Erst deren nachhaltiger Bruch würde den seit Monaten dominierenden Abwärtsmodus ernsthaft infrage stellen und zunächst wieder Potenzial bis 32,65 beziehungsweise 34,07 € eröffnen. Oberhalb davon wartet mit 36,32 € bereits der nächste größere Widerstand. Bis dahin bleiben Erholungsversuche für mich lediglich Gegenbewegungen innerhalb des intakten Abwärtstrends. Die Atos-Aktie kennt auch nach einem Einbruch von in der Spitze rund -64% bislang keinen belastbaren Boden. Der zuletzt erwartete Abwärtsimpuls läuft weiter nach Plan und unterhalb von 26 beziehungsweise 26,76 € bleibt 19 € mein nächstes zentrales Ziel. Dort könnte zwar ein kräftigerer Konter einsetzen, fällt jedoch auch diese Marke, wären im größeren Bild selbst 15 € wieder denkbar. Erst oberhalb der fallenden Abwärtstrendlinie würde sich das technische Bild nachhaltig verbessern. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Atos in Kürze - Atos SE (WKN: 877757 ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Der Konzern gliedert sich in die beiden Sparten Tech Foundation (klassische IT-Dienstleistungen) sowie die Sparte Cybersicherheit & Digitalisierung. - Neben dem Hauptsitz im französischen Bezon unterhält der Konzern Niederlassungen in über 73 Ländern. - Die Hauptbörse der Aktie ist die Euronext in Paris. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell rund 452 Millionen €. **Kategorien:** Chartanalysen, Small Caps **Schlagwörter:** Atos, Atos-Aktie, Atos-Analyse, Atos-Chartanalyse, Atoss Software --- ### [Verbio-Aktie: Das könnte für weitere Kursgewinne sprechen?](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-das-koennte-fuer-weitere-kursgewinne-sprechen/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Verbio-Aktie startete am Donnerstag zunächst positiv in den Handel, geriet im weiteren Verlauf jedoch unter Druck und notiert aktuell bei 30,80 €. Insgesamt bewegt sich die Aktie in den vergangenen Monaten überwiegend seitwärts. Die guten Geschäftszahlen wurden dabei von der allgemeinen Börsenschwäche überlagert. Hier stellt sich die Frage: Ist die Aktie inzwischen unterbewertet? ## Ergebniswende vollzogen Der bisherige Schwachpunkt von Verbio war die schwache Ertragslage. Das hat sich im vergangenen Geschäftsjahr deutlich verändert. Eine nachhaltige Verbesserung hatte sich bereits in den vorherigen Quartalsberichten abgezeichnet. Das operative EBITDA stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von 14,2 auf 193,9 Millionen €. Der Anstieg resultierte vor allem aus der verbesserten Entwicklung im Segment Bioethanol/Biomethan. Wesentliche Treiber waren zudem die Normalisierung des THG-Quotenmarktes, bessere Marktspreads im Bioethanolgeschäft sowie eine höhere Auslastung der Anlagen in Nordamerika. Auch beim Ergebnis je Aktie vollzog Verbio eine deutliche Wende. Aus einem Verlust von 2,17 € im Vorjahr wurde ein Gewinn von 1 € je Aktie. Der Umsatz erhöhte sich von 1,58 auf 1,87 Milliarden €. Neben höheren Absatzmengen wirkten sich auch gestiegene Verkaufspreise positiv aus. Besonders deutlich zeigt sich die Verbesserung beim Free Cashflow. Dieser stieg von 14 auf 164,6 Millionen €. Insgesamt sind die Geschäftszahlen hervorragend ausgefallen. Wirklich überraschend kamen sie allerdings nicht, da bereits die vorherigen Quartalsberichte und die angehobene Prognose auf diese Entwicklung hingedeutet hatten. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Verbio&stockidentifier=symbol%3AVBK&stockmarket=XETRA) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Geopolitische Unruhen treiben Energiepreise Die geopolitischen Konflikte, insbesondere im Nahen Osten, haben die Preise für Erdöl und Gas zuletzt deutlich steigen lassen. Für Verbraucher macht sich dies unter anderem an den höheren Preisen an den Tankstellen bemerkbar. Die Unsicherheit über wichtige Transportwege und mögliche Einschränkungen bei Öl- und Gaslieferungen belastet die Energiemärkte zusätzlich. In der Folge sind auch die Preise für Benzin, Diesel und andere auf Erdöl basierende Produkte gestiegen. Für Verbio können höhere Preise fossiler Energieträger grundsätzlich unterstützend wirken, da dadurch alternative Kraftstoffe und biobasierte Energieträger wirtschaftlich attraktiver werden. ## EU geht gegen Billigimporte vor Über einen längeren Zeitraum wurde die Geschäftsentwicklung von Verbio auch durch den internationalen Wettbewerbsdruck belastet. Insbesondere günstige Importe von Biokraftstoffen aus Ländern wie China und Brasilien setzten die europäischen Hersteller unter Druck. Gleichzeitig gab es immer wieder Diskussionen über mögliche Verstöße gegen Nachhaltigkeitsanforderungen und entsprechende Zertifizierungen. Mit der Umsetzung der europäischen RED-III-Richtlinie verändern sich die Rahmenbedingungen zunehmend. Ziel der neuen Regelungen ist unter anderem, die Nachhaltigkeitsanforderungen zu verschärfen und Wettbewerbsverzerrungen zu reduzieren. Gleichzeitig gewinnen die Treibhausgasminderungsquoten, kurz THG-Quoten, weiter an Bedeutung. Davon könnte Verbio als europäischer Produzent weiter profitieren. ## Bewertung Eigentlich sprechen mehrere Faktoren für eine bessere Kursentwicklung. Dennoch bewegt sich die Verbio-Aktie zuletzt überwiegend seitwärts. Der stärkere Kursrückgang im Mai und Juni stand unter anderem im Zusammenhang mit den damaligen Hoffnungen auf eine Entspannung der geopolitischen Lage. Damit verbunden war die Erwartung, dass die Energiepreise wieder stärker zurückgehen könnten. Eine nachhaltige Entspannung hat sich bislang jedoch nicht eingestellt. Für die weitere Geschäftsentwicklung spricht auch die Prognose. Beim EBITDA erwartet Verbio im kommenden Geschäftsjahr 210 bis 250 Millionen €. Damit würde die Ertragslage auf dem bereits verbesserten Niveau bleiben beziehungsweise nochmals zulegen. Positiv ist zudem, dass wieder eine Dividende von 0,20 € je Aktie vorgeschlagen wurde. Damit beteiligt das Unternehmen die Aktionäre wieder stärker an der verbesserten Ertragslage. Aus meiner Sicht besitzt die Verbio-Aktie mittelfristig weiteres Kurspotenzial. Die entscheidende Grundlage dafür ist die vollzogene Ergebniswende. Gleichzeitig sprechen die hohe Nachfrage nach erneuerbaren Kraftstoffen, die veränderten europäischen Rahmenbedingungen und die aktuelle Entwicklung der Energiepreise für ein weiterhin interessantes Marktumfeld. Mittelfristig halte ich daher Kurse von rund 40 € wieder für möglich. Vom aktuellen Niveau entspricht dies einem zusätzlichen Kurspotenzial von rund +32%. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Verbio. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Verbio in Kürze - Die Verbio SE ist einer der führenden Bioenergieproduzenten und gleichzeitig der einzige großindustrielle Hersteller von Biodiesel. - Neben dem Hauptsitz in Leipzig befinden sich Produktionsstätten in Deutschland, Polen und den USA. In Indien ist eine Anlage im Bau. - Das im SDAX gelistete Unternehmen wird mit etwa 2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [H&M: Das gefällt den Anlegern gar nicht](https://www.sharedeals.de/hm-das-gefaellt-den-anlegern-gar-nicht/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Carsten Kaletta **Content:** Eigentlich liefert H&M beeindruckende Gewinnzahlen. Doch an der Börse kommt keine Freude auf. Die Aktie verliert am Donnerstag mehr als zwei Prozent. Der Grund: Bei einer wichtigen Kennzahl tritt der schwedische Modekonzern weiterhin nahezu auf der Stelle. Und ausgerechnet hier warten Anleger schon lange auf die Trendwende. ## Gewinn deutlich über den Erwartungen Auf den ersten Blick gibt es an den Zahlen für das dritte Geschäftsquartal wenig auszusetzen. Von Juni bis August steigerte H&M den Nettogewinn von 3,21 auf 4,10 Milliarden SEK. Das Ergebnis je Aktie kletterte um 28,4 % auf 2,58 SEK. Auch operativ lief es deutlich besser. Das EBIT erhöhte sich um 22,9 % auf 6,04 Milliarden SEK und übertraf damit den Analystenkonsens von 5,14 Milliarden SEK klar. Die operative Marge verbesserte sich von 8,6 auf 10,6 %. Allerdings profitierte H&M dabei auch von einem positiven Einmaleffekt im Zusammenhang mit Zöllen und Importen, der rund 1,6 Prozentpunkte zur EBIT-Marge beitrug. Erfreulich entwickelte sich ebenfalls die Bruttomarge. Sie stieg von 52,9 auf 54,0 % und lag damit über den erwarteten 53,4 %. Einsparungen, eine strikte Kostenkontrolle und effizientere Abläufe zahlen sich zunehmend aus. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=H%26amp%3BM) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Das eigentliche Problem bleibt Doch genau hier beginnt das Problem der Aktie. H&M wird profitabler – wächst aber kaum. Der Umsatz erhöhte sich im dritten Quartal in schwedischen Kronen lediglich um 0,3 % auf 57,19 Milliarden SEK. In lokalen Währungen betrug das Plus 1 %. Für September stellt das Management ebenfalls lediglich ein Wachstum von 1 % in lokalen Währungen in Aussicht. Das ist zu wenig, um Anleger davon zu überzeugen, dass CEO Daniel Erver nach mehreren Quartalen mit stagnierenden oder rückläufigen Erlösen bereits eine nachhaltige Umsatzwende gelungen ist. Noch deutlicher wird das beim Blick auf die ersten neun Monate: Der Umsatz sank von 169,06 auf 161,62 Milliarden SEK. Gleichzeitig stieg der Nettogewinn von 7,75 auf 8,77 Milliarden SEK. H&M verdient also trotz geringerer Erlöse mehr Geld. Das ist einerseits ein Beleg dafür, dass die Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität greifen. Andererseits lässt sich ein Modekonzern auf Dauer nicht ausschließlich über Kostendisziplin und Margenverbesserungen auf Wachstum trimmen. Hinzu kommt: Zum Quartalsende betrieb H&M rund 2 % weniger Filialen als ein Jahr zuvor. Auch das zeigt, dass die Ergebnisverbesserung bislang weniger von einer kräftigen Expansion als von einem effizienteren Geschäft getragen wird. ## Neue Kosten voraus Und die nächsten Belastungen zeichnen sich bereits ab. H&M investiert in die Modernisierung seiner digitalen Infrastruktur und unter anderem in neue ERP-Systeme. Die damit verbundenen höheren Kosten dürften das zweite Halbjahr 2026 belasten. Gleichzeitig will der Konzern beim Abbau seiner Lagerbestände vorsichtiger vorgehen. Hintergrund ist die Produktverfügbarkeit: Zu geringe Bestände können gerade im schnelllebigen Modegeschäft dazu führen, dass gefragte Artikel nicht verfügbar sind – und damit Umsatz verloren geht. Für H&M ist das eine Gratwanderung. Zu hohe Lagerbestände binden Kapital und bergen das Risiko späterer Preisnachlässe. Zu niedrige Bestände können dagegen die ohnehin schwache Umsatzentwicklung zusätzlich bremsen. ## Delisting!? Für zusätzliche Fantasie sorgt seit geraumer Zeit die Eigentümerstruktur. Stefan Persson und verbundene Gesellschaften hielten Ende August mehr als 68 % der H&M-Aktien. Zusammen mit dem Familienzweig um Lottie Tham kommt die Familie auf knapp 74 % des Kapitals und rund 88 % der Stimmrechte. Allein Ramsbury Invest, die Holding von Stefan Persson, hat seit Jahresbeginn weitere 36,8 Millionen Aktien gekauft. Damit rückt eine interessante Schwelle näher: Ab einem Anteil von 90 % können Aktionäre nach schwedischem Recht die verbliebenen Anteilseigner herauskaufen. Ein konkretes Übernahmeangebot oder ein entsprechendes Verfahren gibt es bislang allerdings nicht. Die Familie selbst verweist lediglich auf ihre langfristige Überzeugung vom Unternehmen. Deutsche-Bank-Analyst Adam Cochrane hält einen Börsenrückzug bis 2030 dennoch für möglich. Die Quartalszahlen zeigen klare Fortschritte: H&M arbeitet effizienter, die Margen steigen und der Gewinn übertrifft die Erwartungen deutlich. Doch ein Umsatzplus von lediglich 1 % in lokalen Währungen und die ähnlich verhaltene September-Prognose sind noch keine Wachstumsstory. Entscheidend wird sein, ob H&M die höhere Profitabilität künftig mit steigenden Erlösen verbinden kann. Die Käufe der Persson-Familie und Spekulationen über einen möglichen Börsenrückzug sorgen zwar für zusätzliche Fantasie, reichen als Investmentargument allein aber nicht aus. Nach dem Kursrückgang von rund 17 % seit Jahresbeginn ist die Aktie interessanter geworden. Für einen Neueinstieg fehlt mir dennoch der Beweis einer nachhaltigen Umsatzwende. Investierte Anleger können angesichts der operativen Fortschritte dabeibleiben. ## ℹ️ H&M in Kürze - H&M ist einer der weltweit größten Modekonzerne und vertreibt neben der Kernmarke H&M unter anderem COS, ARKET, Weekday und & Other Stories. - Der schwedische Konzern setzt auf die Verzahnung von stationärem Handel und Onlinegeschäft und arbeitet derzeit vor allem an höherer Profitabilität und effizienteren Strukturen. - An der Börse wird H&M aktuell mit rund 23,8 Milliarden € beziehungsweise knapp 269 Milliarden SEK bewertet. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [BMW-Aktie: In der chinesischen Hölle](https://www.sharedeals.de/bmw-aktie-in-der-chinesischen-hoelle/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Wer dachte, die BMW-Aktie hätte sich inzwischen bei rund 60 € stabilisiert, hat sich leider getäuscht. Der Kurs des bayerischen Autobauers sackte heute auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren ab. Warum verabschieden sich Anleger von der BMW-Aktie und tun sie es denn zu Recht? ## Massiver Einbruch in China Die aktuelle Misere der BMW-Aktie lässt sich mit einem einzigen Wort zusammenfassen: China. Der Absatz des deutschen Premiumherstellers schmiert auf dem wichtigsten Automarkt der Welt komplett ab und gleichzeitig drängen die chinesischen Autokonzerne mit Macht auf den europäischen Markt. BMW wird also in die Zange genommen. Die Absatzentwicklung in China verdeutlich das Ausmaß der Probleme von BMW. Nachdem der Absatz der Bayern im vergangenen Jahr in der Volksrepublik bereits um -12,5% auf ca. 625.000 Fahrzeuge zurückging, brach er im ersten Halbjahr 2026 um weitere -20,4% auf 262.000 Autos ein. Noch schlimmer: Der Absatzeinbruch hat sich zuletzt noch einmal deutlich beschleunigt. Im zweiten Quartal ging die Zahl der verkauften BMWs um -30,2% gegenüber dem Vorjahr auf nur noch 118.000 Stück zurück. Damit hat China seine langjährige Position als unangefochtener Spitzenreiter bei den weltweiten Einzelmärkten von BMW eingebüßt. Der Anteil an den Gesamtverkäufen sank von einst über einem Drittel auf rund 25%. Um es auf den Punkt zu bringen: BMW hat in China dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Lokale Marken dominieren den Markt mittlerweile stark bei digitalen Features, intelligenten Cockpits und fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen. Bei E-Autos fährt BMW den meisten chinesischen Herstellern sowieso hinterher. Um gegenzusteuern, mussten die Deutschen teils drastische Preissenkungen für im Land produzierte Modelle vornehmen, was die Profitabilität stark belastet hat. Wir halten Dich bei BMW und der Autobranche auf dem Laufenden mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW&stockmarket=TRADEGATE). ## Preisdruck in Europa Als wäre dieses Problem nicht schon groß genug, muss BMW nun auch noch an der Heimatfront gegen die chinesischen Autokonzerne kämpfen. Erst Anfang der Woche warnte der neue BMW-Chef Milan Nedeljković vor extrem günstigen chinesischen Fahrzeugen auf dem europäischen Markt. BMW befürchtet dadurch zusätzlichen Preisdruck auf europäische Hersteller. Bereits im Juni hat der bayerische Autobauer die Prognose für 2026 massiv nach unten korrigiert. Die erwartete EBIT-Marge im Autogeschäft wurde von 4 bis 6% auf nur noch 1 bis 3% gesenkt. Für einen Premiumhersteller ist dieses Profitabilitätsniveau ein Armutszeugnis. Auch beim Absatz wird nun ein leichter Rückgang erwartet. ## Ein verheerendes Chartbild In charttechnischer Hinsicht ist es ein verheerender Tag für die BMW-Aktie. Sie durchbricht auf einen Schlag das bisherige Mehrjahrestief bei 57 € und sackt auf den tiefsten Stand seit Juli 2020 ab. Bei weiteren schlechten Nachrichten am bevorstehenden Kapitalmarkttag dürfte sich die Talfahrt des DAX-Wertes fortsetzen. ## Nervosität vor dem Kapitalmarkttag Die Nervosität der Börse vor dem nächste Woche stattfindenden BMW-Kapitalmarkttag ist zum Greifen — und das auch völlig zu Recht. Die Börse wird sich vom Management konkrete Antworten erwarten, wie es bis 2030 die EBIT-Marge auf 8 bis 10% hochzuschrauben gedenkt. Die große Hoffnung des Autobauers ruht auf der „Neue Klasse“, mit der BMW technologisch wieder den Sprung an die Spitze schaffen will. Zumindest in Europa deutet sich ein recht erfolgreicher Marktstadt an. BMW meldete zuletzt 100.000 Bestellungen in Europa innerhalb des ersten Jahres. Ob die Neue Klasse jedoch auch in China erfolgreich sein wird, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. ## BMW ist nicht mehr wettbewerbsfähig Ich will es mal in aller Deutlichkeit sagen: BMW ist derzeit nicht wettbewerbsfähig. Weder in China noch in Europa. Die Absatzzahlen in der Volksrepublik zeigen eindeutig, dass die chinesischen Autokäufer die Lust auf BMW verloren haben und ich fürchte, sie wird nicht mehr zurückkommen. Der Wettbewerb auf dem weltgrößten Automarkt ist an Intensität kaum zu überbieten. BMW wird es meiner Überzeugung nach auch mit der Neuen Klasse weder preislich noch technologisch schaffen, seinen Marktanteil zu steigern. Und auch für den europäischen Heimatmarkt sehe ich schwarz und das hat mit den Preisen der Bayern zu tun. Das Basismodell der Neuen Klasse, der iX3 40 kostet in der Grundausstattung 63.400 €. Wer ein paar Extras ankreuzt, kommt schnell auf Preise über 80.000 €. Damit hat BMW keine Chance gegen chinesische Hersteller. Sie bringen technisch und qualitativ vergleichbare Fahrzeuge zu deutlich geringeren Preisen auf den europäischen Markt. Noch hat BMW hierzulande eine starke Fangemeinde und Kundentreue. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Möchtest Du weitere Aktien wie BMW entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=BMW&stockidentifier=symbol%3ABMW&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu DividendenAktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Die BMW-Aktie ist trotz ihres jüngsten Kurseinbruchs keinen Kauf wert. Dass der operative Gewinn trotz annähernd stabilen Absatzes dramatisch einbricht, ist ein Alarmsignal. Es bedeutet nichts anderes, als dass die Bayern nicht kostendeckend Autos produzieren können — und das bei diesen Preisen. Aber bei den Preisen gibt es meiner Meinung nach überhaupt keinen Spielraum mehr nach oben. Die chinesischen Hersteller werden BMW in den nächsten Jahren auch in Europa die Hölle heiß machen. Das aktuelle 5-Jahrestief ist noch längst nicht der Boden für den deutschen Autotitel. ## ℹ️ BMW in Kürze - Die BMW AG (WKN: 519000) baut Automobile und Motorräder im Premiumbereich. Neben der Stammmarke BMW gehören auch die Marken Mini und Rolls-Royce zum Autokonzern aus München. - Mit rund 2,6 Millionen abgesetzten Fahrzeugen (2025) zählt BMW zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. - BMW ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Mit einem Börsenwert von 34,6 Milliarden € ist der Autobauer eines der wertvollsten Unternehmen Deutschlands. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BMW --- ### [Siemens Energy-Aktie: Der Konzern schaltet einen Gang höher](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-der-konzern-schaltet-einen-gang-hoeher/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Siemens Energy legt am Donnerstag direkt mit einer größeren Kapitalmaßnahme los. Seit heute läuft ein Aktienrückkauf, für den bis Ende März kommenden Jahres bis zu 2 Milliarden € eingesetzt werden können. Das kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie nach ihrem starken Lauf deutlich zurückgesetzt hat und wieder um 140 € notiert. Im Geschäft selbst ist von einer ähnlichen Abkühlung bislang wenig zu sehen. ## Bis zu 2 Milliarden € fließen in den Rückkauf Siemens Energy hat die neue Rückkauftranche am Mittwochabend beschlossen und startet bereits heute mit den Käufen. Bis spätestens Ende März 2027 können eigene Aktien im Wert von bis zu 2 Milliarden € erworben werden, insgesamt allerdings nicht mehr als 50 Millionen Stück. Ein Teil der Aktien ist für Mitarbeiterprogramme vorgesehen, ein weiterer Teil kann eingezogen werden. Der Rückkauf kommt nicht völlig überraschend. Siemens Energy hatte sein ursprünglich bis 2028 geplantes Programm über insgesamt bis zu 6 Milliarden € bereits im Mai beschleunigt, nachdem der Cashflow deutlich stärker ausgefallen war. Allein für das Geschäftsjahr 2026 stellte der Konzern damals Rückkäufe von bis zu 3 Milliarden € in Aussicht. Dass Siemens Energy inzwischen überhaupt in dieser Größenordnung eigene Aktien kaufen kann, zeigt ziemlich gut, wie stark sich die finanzielle Lage gedreht hat. Noch vor wenigen Jahren ging es bei dem Konzern vor allem um die Probleme bei Siemens Gamesa und staatliche Garantien. Inzwischen produziert das operative Geschäft wieder so viel Cash, dass mehrere Milliarden € an die Aktionäre zurückfließen können. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Auftragsbücher werden trotzdem immer voller Im dritten Geschäftsquartal setzte sich der starke Lauf fort. Siemens Energy nahm neue Aufträge über 17,9 Milliarden € herein und erreichte damit erneut einen Rekordwert. Der gesamte Auftragsbestand wuchs bis Ende des Quartals auf 162 Milliarden €. Gleichzeitig stieg der Umsatz auf 11,4 Milliarden €, was auf vergleichbarer Basis einem Plus von 18,5% entspricht. Noch deutlicher fällt der Sprung beim Ergebnis aus. Der Gewinn vor Sondereffekten hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht und lag bei 1,62 Milliarden €. Unter dem Strich verdiente Siemens Energy 1,19 Milliarden €. Beim Free Cashflow vor Steuern kamen im Quartal 2,32 Milliarden € zusammen. Ein großer Teil der Nachfrage kommt weiterhin aus den USA. Gasturbinen und Netztechnik laufen stark, weil weltweit neue Kraftwerkskapazitäten gebraucht werden und gleichzeitig deutlich mehr Geld in den Ausbau der Stromnetze fließt. Hinzu kommt der zusätzliche Strombedarf durch Rechenzentren und KI Infrastruktur. Selbst Siemens Gamesa, über Jahre die größte Baustelle im Konzern, lieferte im dritten Quartal erstmals seit dem Geschäftsjahr 2022 wieder ein positives Quartalsergebnis. Für das Gesamtjahr hält Siemens Energy weiterhin am Ziel fest, im Windgeschäft den Break even zu erreichen. ## JPMorgan bleibt bei 245 € Auch bei den Analysten hat die Korrektur der Aktie bislang wenig an den längerfristigen Erwartungen verändert. JPMorgan bestätigte Anfang September sein Rating „Overweight“ und das Kursziel von 245 €. Nach Gesprächen mit Konzernchef Christian Bruch verwies Analyst Phil Buller unter anderem auf die weiterhin starke Nachfrage während des Sommers und die Aussicht, dass Siemens Energy beim Jahresgewinn eher am oberen Ende der eigenen Prognose landen könnte. Auch andere Häuser liegen deutlich über dem aktuellen Kurs. Deutsche Bank und Bernstein sehen die Aktie bei jeweils 210 €, RBC bei 200 €. Jefferies senkte sein Ziel Anfang September zwar von 215 auf 210 €, blieb aber bei seiner Kaufempfehlung. Der Abstand zum aktuellen Kurs ist damit inzwischen wieder ziemlich groß. Nach dem starken Anstieg der vergangenen Jahre war in der Bewertung viel Optimismus enthalten. Der Rücksetzer hat davon einen Teil herausgenommen, während sich Aufträge, Umsatz, Gewinn und Cashflow operativ weiter in die andere Richtung bewegen. Siemens Energy bringt den Aktienrückkauf genau in einer Phase, in der der Kurs deutlich vom Hoch zurückgekommen ist. Operativ läuft es dagegen weiter stark. Der Auftragsbestand ist hoch, Gewinn und Cashflow haben sich klar verbessert und auch bei Siemens Gamesa geht es langsam in die richtige Richtung. Dazu kommen nun bis zu 2 Milliarden € für eigene Aktien. Das allein wird den Kurs nicht automatisch wieder nach oben treiben, zeigt aber, dass Siemens Energy finanziell inzwischen in einer ganz anderen Lage steckt als noch vor ein paar Jahren. Nach der Korrektur ist damit zumindest genug Unterstützung von Unternehmensseite da, damit sich die Aktie wieder stabilisieren kann. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX. An der Börse ist Siemens Energy aktuell mit etwa 123 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose --- ### [Micron-Aktie: Analysten bleiben trotz Burry-Attacke bullisch](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-analysten-bleiben-trotz-burry-attacke-bullisch/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Micron-Aktie hat sich nach der scharfen Sommerkorrektur eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit dem Sprung über die Marke von 1.000 US$ ist nicht nur psychologisch eine wichtige Hürde gefallen. Gleichzeitig sorgen optimistische Analysten, ein strukturelles DRAM-Defizit und der bevorstehende Quartalsbericht für neue Fantasie. Allerdings bleibt ein prominenter Skeptiker bei seiner Wette gegen den Speicherhersteller. ## Analysten erwarten weiter steigende Gewinne Von der Wall Street erhält Micron weiterhin viel Zuspruch. Citigroup hob das Kursziel zuletzt von 1.150 auf 1.300 US$ an und erwartet angesichts der anhaltenden KI-Nachfrage weiter steigende Speicherpreise. UBS-Analyst Timothy Arcuri traut dem US-Speichergiganten sogar Kurse von 1.625 US$ zu und hält an seiner Kaufempfehlung fest. Wolfe Research sieht Micron bei 1.500 US$ fair bewertet. Im Zentrum steht die Erwartung, dass der DRAM-Markt auch 2027 unterversorgt bleibt. Die enorme Nachfrage nach Server-Speicher, HBM und Enterprise-SSDs trifft auf begrenzte Produktionskapazitäten. Citi rechnet deshalb mit weiter steigenden Mischpreisen und sieht den Höhepunkt des Speicherpreiszyklus erst im zweiten Quartal 2027. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Micron) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Quartalszahlen als nächster Härtetest Damit richten sich die Blicke nun auf den 30. September. Nach US-Börsenschluss veröffentlicht Micron die Zahlen für das vierte Geschäftsquartal. UBS erwartet rund 52 Milliarden US$ Umsatz und eine Bruttomarge von 87,6%. Für das Folgequartal werden bereits 58 bis 59 Milliarden US$ Umsatz erwartet. Die Messlatte liegt damit extrem hoch. Entscheidend wird nicht nur sein, ob Micron die Erwartungen erfüllt, sondern ob das Management den Boom über das laufende Geschäftsjahr hinaus bestätigen kann. ## Forschung als langfristiger Wachstumstreiber Parallel stellt Micron die Weichen für die nächste Technologiegeneration. Unter der neuen Micron Research Labs will der Konzern über zehn Jahre rund 10 Milliarden US$ in die Speicherforschung investieren. Das soll die technologische Position insbesondere bei KI-relevanten Speicherlösungen stärken. Gleichzeitig hat Investorenlegende Michael Burry seine Short-Position bei Micron weiter aufgestockt. Dieser Schritt zeigt, dass die Risiken keineswegs verschwunden sind. Burry setzt darauf, dass steigendes Angebot und künftig sinkende Speicherpreise den aktuellen Gewinnboom beenden werden. Auch der zunehmende Wettbewerb aus China, insbesondere durch CXMT, bleibt ein langfristiger Unsicherheitsfaktor. ## Bewertung und Chart sprechen für weitere Fantasie Gleichwohl erscheint Micron trotz der enormen Kursgewinne auf Basis der erwarteten Gewinne weiterhin vergleichsweise moderat bewertet. Das Forward-KGV liegt unter 7. Auch charttechnisch hat sich das Bild deutlich verbessert. Nach der Sommerkorrektur hat die Aktie zuletzt die 1.000-US$-Marke, das Doppeltop bei 1.036/1.041 US$ und schließlich auch das 61,8% -Fibonacci-Retracement bei 1.057 US$ überwunden. Damit wurde der laufende Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt und ein starkes Kaufsignal generiert. Als nächste Etappe rückt das Rekordhoch von Ende Juni bei 1.255 US$ ins Visier. Darüber liegen die nächsten Kursziele bei 1.575 und 2.000 US$. Auf der Unterseite dienen die überwundenen Widerstände sowie die 50-Tage-Linie bei 933,51 US$ als wichtige Unterstützungen. Fundamental und charttechnisch hat Micron derzeit sehr viel Rückenwind. Die strukturelle Speicherknappheit, steigende Preise und die KI-Nachfrage bilden ein außergewöhnlich starkes Umfeld. Der 30. September wird nun zum entscheidenden Termin. Liefert Micron erneut starke Zahlen und einen überzeugenden Ausblick, könnte die Aktie ihren nächsten Aufwärtsschub erhalten. Burry setzt auf den Zykluswechsel – der Markt wettet derzeit jedoch klar auf eine Verlängerung des Speicherbooms und ich schließe mich dieser Einschätzung an. **In diesem Zusammenhang erwähnenswert:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,24 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Secunet Security-Aktie +47% im September: War das erst der Anfang?](https://www.sharedeals.de/secunet-security-aktie-47-im-september-war-das-erst-der-anfang/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Secunet-Aktie gewinnt im September rund +47% und notiert am Donnerstag aktuell bei 233,50 €. Auslöser für den starken Kursanstieg ist die zunehmende Bedeutung der Internetsicherheit. Hier stellt sich die Frage: Besitzt die Aktie jetzt noch weiteres Potenzial? ## Cybersecurity als neue Schlüsseltechnologie Tagtäglich erscheinen Meldungen über Unternehmen oder Behörden, die Opfer von Hackerangriffen geworden sind und deren Systeme anschließend gegen Lösegeldzahlungen wieder freigeschaltet werden sollen. Mit der zunehmenden Digitalisierung dürfte die Bedeutung der Cybersecurity weiter steigen. Das langfristige Marktpotenzial ist entsprechend groß. Besonders Behörden, kritische Infrastrukturen und Unternehmen müssen ihre IT-Systeme kontinuierlich gegen neue Bedrohungen absichern. Einen zusätzlichen Schub erhielt das Thema zuletzt durch Äußerungen führender KI-Anbieter. Diese verwiesen auf die steigenden Sicherheitsrisiken durch die schnelle Entwicklung Künstlicher Intelligenz und forderten unter anderem stärkere Sicherheitsstandards und staatliche Regulierung. Wie hoch die Erwartungen an den Cybersecurity-Markt sind, zeigt auch der Blick auf US-Unternehmen. CrowdStrike wird beispielsweise bei einem zuletzt erzielten Umsatz von rund 4,8 Milliarden US$ mit etwa 268 Milliarden US$ bewertet. Beide Unternehmen sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Geschäftsmodelle nicht direkt miteinander vergleichbar. Die hohe Bewertung internationaler Cybersecurity-Anbieter zeigt jedoch, welche Bedeutung Investoren dem Bereich inzwischen beimessen. ## Überdurchschnittliche Wachstumsraten erzielt Im Gegensatz zum ersten Quartal fiel das zweite Quartal sehr stark aus. Entsprechend positiv entwickelte sich auch der Halbjahresbericht. Der Umsatz erhöhte sich in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19% auf 204,7 Millionen €. Davon entfielen 122,9 Millionen € auf das zweite Quartal. Secunet konnte in allen Segmenten Wachstum erzielen. Das Umsatzwachstum wirkte sich auch positiv auf die Ertragslage aus. Das operative EBITDA stieg um 15,5% auf 19,2 Millionen €. Davon wurden 17,9 Millionen € im zweiten Quartal erzielt. Der Nettogewinn erhöhte sich um 17,3% auf 5,9 Millionen €. Damit zeigt sich, dass die steigende Nachfrage nach Cybersecurity-Lösungen inzwischen auch deutlich in den Geschäftszahlen ankommt. Secunet-CEO Marc-Julian Siewert erklärte: > Das erste Halbjahr 2026 zeigt deutlich, dass wir mit starkem Wachstum große Schritte nach vorne machen. Diese Dynamik stimmt uns für die zweite Jahreshälfte sehr zuversichtlich. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Secunet+Security&stockidentifier=symbol%3AYSN&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose konkretisiert Eine wichtige Grundlage für den weiteren Optimismus ist der deutlich gestiegene Auftragseingang. Dieser erhöhte sich um 78,7% auf 287 Millionen €. Der gesamte Auftragsbestand lag Ende Juni bei rund 360 Millionen €. Für das Gesamtjahr erwartet Secunet inzwischen einen Umsatz im oberen Bereich der bisherigen Spanne von 460 bis 500 Millionen €. Beim EBITDA werden 76 bis 84 Millionen € erwartet. Um diese Ziele zu erreichen, muss das Unternehmen allerdings auch im zweiten Halbjahr eine starke operative Entwicklung zeigen. Zuletzt gab es zudem Medienberichte, wonach die Bundeswehr rund 1,7 Milliarden € für Cybersecurity ausgeben wolle. Davon könnte Secunet zunächst Aufträge im Volumen von rund 100 Millionen € erhalten. Dabei handelt es sich allerdings bislang nur um Medienberichte beziehungsweise Gerüchte. Diese möglichen Aufträge sollten daher nicht bereits als gesicherter Umsatz betrachtet werden. ## Bewertung Das Thema Cybersecurity gewinnt weiter an Bedeutung. Neben Behörden und der Bundeswehr investieren auch Unternehmen zunehmend in den Schutz ihrer IT-Systeme und digitalen Infrastruktur. Davon dürfte Secunet langfristig profitieren. Der Markt für hochsichere IT-Lösungen ist zudem vergleichsweise spezialisiert, sodass die Zahl geeigneter Anbieter begrenzt ist. Besonders interessant ist aktuell die Kombination aus starkem Auftragseingang, hohem Auftragsbestand und einer deutlich verbesserten Ertragslage. Sollte das dritte Quartal ähnlich stark wie das zweite Quartal ausfallen, könnte der Konzern seine Jahresprognose erneut anheben. Eine solche Entwicklung dürfte den zuletzt starken Kursanstieg fundamental weiter untermauern. Allerdings ist nach dem Kursgewinn von aktuell rund +47% im September bereits ein großer Teil der positiven Erwartungen im Aktienkurs enthalten. Entsprechend hoch ist das Risiko einer zwischenzeitlichen Korrektur. Trotz des starken Kursanstiegs im September sehe ich bei Secunet mittelfristig weiterhin Kurspotenzial. Das Unternehmen wächst überdurchschnittlich, das sollte sich mittelfristig positiv auf den Kurs auswirken. Interessant ist zudem, dass Secunet im Vergleich zu einigen hoch bewerteten US-Cybersecurity-Unternehmen deutlich niedriger bewertet ist. Nach dem Anstieg auf aktuell 233,50 € halte ich einen sofortigen Einstieg jedoch nicht für sinnvoll. Kurzfristig ist das Risiko einer stärkeren Korrektur erhöht. Aus meiner Sicht sollten Anleger deshalb zunächst abwarten. **In diesem Zusammenhang erwähnenswert:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## ℹ️ Secunet in Kürze - Die Secunet Security Network AG, kurz Secunet, (WKN: 727650) ist Deutschlands führendes Cyber-Sicherheits-Unternehmen. Es bietet die gesamte Wertschöpfungskette von der Beratung bis zur Implementierung an. - Zu den Hauptkunden zählen Kommunen und staatliche Unternehmen sowie private Unternehmen. - Neben dem Hauptsitz in Essen agiert das Sicherheitsunternehmen weltweit. - Bei der Aktie handelt es sich um einen Nebenwert. Die Marktkapitalisierung beträgt etwa 1,5 Milliarden €. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Schlummern hier 23 Milliarden US$?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-schlummern-hier-23-milliarden-us/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie notiert bei rund 27,20 € und damit etwa 18% unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Gleichzeitig sieht eine aktuelle Sum-of-the-Parts-Betrachtung einen möglichen versteckten Wert von 23 Milliarden US$. Die jüngste Milliardenübernahme in Polen zeigt nun, wie der Konzern seinen Bewertungsabschlag zumindest schrittweise reduzieren will. ## T-Mobile US dominiert den Konzern Die Deutsche Telekom besitzt rund 54% an T-Mobile US. Die Beteiligung war in den vergangenen Jahren der größte Werttreiber, hat den Konzern aber zunehmend in ein Ungleichgewicht gebracht. Mittlerweile entfallen rund zwei Drittel des bereinigten operativen Ergebnisses nach Leasingkosten auf das US-Geschäft. Reuters Breakingviews hat den Wert der T-Mobile-Beteiligung, die Minderheitsanteile und die Nettoverschuldung aus dem Unternehmenswert der Deutschen Telekom herausgerechnet. Demnach bewertet die Börse die europäischen Aktivitäten lediglich mit rund 82 Milliarden US$ beziehungsweise dem 4,8-Fachen des für 2027 erwarteten operativen Ergebnisses. Vergleichbare europäische Telekomkonzerne kommen durchschnittlich auf einen Faktor von 6,1. Würde der Markt das Europageschäft entsprechend höher bewerten, könnten rechnerisch rund 23 Milliarden US$ zusätzlicher Wert entstehen. Eine vollständige Abspaltung von T-Mobile US erscheint politisch und strategisch allerdings wenig realistisch. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Polen zeigt die neue Richtung Statt den Konzern aufzuteilen, könnte die Deutsche Telekom ihr Europageschäft durch Übernahmen stärken. Einen ersten größeren Schritt hat sie bereits unternommen: Für rund 1 Milliarde € übernimmt der Konzern den polnischen Glasfasernetzbetreiber Fiberhost und den Internetanbieter Inea. Fiberhost erreicht mehr als 1,4 Millionen Haushalte mit Glasfaser, während Inea über 300.000 Kunden mitbringt. T-Mobile Polska entwickelt sich dadurch von einem vorwiegend auf Mobilfunk ausgerichteten Anbieter zu einem integrierten Telekomkonzern mit eigener Festnetzinfrastruktur. Weitere Zukäufe in Polen, der Slowakei oder im deutschen Glasfasermarkt wären denkbar. Zur Finanzierung müsste die Telekom ihre US-Beteiligung nicht aufgeben. Eine Verringerung des Anteils an T-Mobile US auf knapp über 50% könnte vor Steuern fast 8 Milliarden US$ einbringen, ohne die Kontrolle zu verlieren. ## Cashflow und Kapitalrückgaben überzeugen Operativ befindet sich der Konzern weiterhin auf Wachstumskurs. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz organisch um 3,3% auf 29,9 Milliarden €. Das bereinigte operative Ergebnis nach Leasingkosten verbesserte sich organisch um 7,3% auf 11,8 Milliarden €. Der freie Cashflow erhöhte sich auf 5 Milliarden €, während der bereinigte Nettogewinn um 11,1% auf 2,8 Milliarden € zulegte. Für das Gesamtjahr erwartet das Management inzwischen einen freien Cashflow von rund 20 Milliarden €. Davon profitieren die Aktionäre unmittelbar. Das Aktienrückkaufprogramm wurde von 2 auf bis zu 5 Milliarden € erhöht. Für 2025 zahlte die Telekom zudem eine Dividende von 1 € je Aktie. Der Analystenkonsens erwartet für 2026 bereits 1,12 €, woraus beim aktuellen Kurs eine mögliche Dividendenrendite von rund 4,1% resultiert. ## Analysten erwarten eine deutliche Erholung Das durchschnittliche Kursziel von acht Analysten liegt bei 35,84 € und damit rund 32% über dem aktuellen Kurs. Barclays nennt 35 €, UBS 36,20 €, Bernstein 37 € und die Deutsche Bank 40 €. Deutlich vorsichtiger bleibt JPMorgan mit 27,50 €. Die Deutsche Telekom kombiniert steigende Ergebnisse mit einer attraktiven Dividende und umfangreichen Aktienrückkäufen. Gelingt zusätzlich eine profitable Stärkung des Europageschäfts, könnte sich ein Teil des Bewertungsabschlags schließen. Für mich überwiegt auf dem aktuellen Kursniveau deshalb die Chance. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 131 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [McDonald’s-Aktie: Warum hat die Börse den Appetit verloren?](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-warum-hat-die-boerse-den-appetit-verloren/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Einen Kursverlust von -5% erlebt man mit der McDonald’s-Aktie nicht alle Tage. Gestern war so ein Tag. Der Kurs der Fast-Food-Kette sackte damit auf ein neues 3-Jahrestief. Was war der Auslöser des Kurseinbruchs und warum haben Anleger komplett den Appetit auf Big Macs & Co. verloren? ## Die Kunden kommen nicht mehr Auslöser des gestrigen Kurseinbruchs der McDonald’s-Aktie war der Investor Day, auf dem das Management die neue „NEXT“-Strategie vorstellte. Sie fiel bei Anlegern offenbar durch. Wie sehen die Details aus? Die Ausgangslage bei McDonald’s ist alles andere als optimistisch. CEO Chris Kempczinski stellte in Aussicht, dass die Kundenfrequenz in wichtigen Märkten bei anhaltend hoher Inflation zunächst weitgehend stagnieren dürfte. Im letzten Quartal legte der Umsatz auf dem US-Markt nur um 0,8% zu, die Kundenentwicklung war sogar schwächer. McDonald’s hatte zuletzt Schwierigkeiten, einkommensschwächere Kunden mit seinen Value-Angeboten zurückzugewinnen. Die Börse hatte sich einen schneller Turnaround der Fast-food-Kette erhofft. Du willst keine Entwicklung auf dem Fast-Food-Markt verpassen? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=McDonalds&stockidentifier=symbol%3AMCD&stockmarket=NYSE)! ## Ein gewaltiges Unterstützungspaket Der Hauptgrund für die negative Kursreaktion der McDonald’s-Aktie zur Wochenmitte dürfte jedoch ein gewaltiges Unterstützungspaket für die Franchise-Nehmer sein. McDonald’s plant bis 2036 etwa 8,5 Milliarden US$ an Unterstützung, davon rund 5 Milliarden US$ bereits bis 2030. Das Geld soll unter anderem in Mietentlastungen, Restaurantmodernisierungen, Technologie und effizientere Abläufe fließen. Die Modernisierung eines durchschnittlichen US-Restaurants kostet laut Expertenschäzungen mindestens 1,2 Millionen US$. McDonald’s übernimmt aber nicht die gesamten Kosten. Auch die Franchise-Nehmer müssen ihren Beitrag leisten. Und das ist der Knackpunkt. Offenbar erwirtschaften viele Restaurants mit dem goldenen Bogen nicht mehr die erwünschte Rendite, sodass die Franchise-Nehmer unwillig sind, zusätzliches Geld in die Modernisierung ihrer Standorte zu stecken. McDonald’s erwartet sich von seinem NEXT-Programm die Steigerungen der Bruttorendite um 250 Basispunkt und rund 100.000 US$ zusätzlichen jährlichen Cashflow in einem durchschnittlichen US-Restaurant. Angesichts durchschnittlicher Modernisierungskosten im Millionenbereich ist das keine besonders schnelle Amortisationsrate. Nicht zuletzt läuft es auch in puncto Expansion nicht wie geplant bei McDonald’s. Das Management verschob sein Ziel von 50.000 Restaurants weltweit von 2027 auf 2028 – begründet mit vorsichtigeren Verbraucherausgaben und gestiegenen Baukosten. ## Ein katastrophaler Chart Das kurzfristige Chartbild der McDonald’s-Aktie ist katastrophal. Seit dem Allzeithoch im Februar hat die Aktie fast ein Drittel an Wert verloren. Gestern fiel sie noch dazu auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. Charttechnisch spricht derzeit wenig für eine Ende des Abwärtstrends. ## McDonald's macht einfach keinen Appetit mehr Die Börse hat den Appetit auf McDonald’s verloren und das meiner Meinung nach völlig zu Recht. Die Nachrichten vom Investorentag hören sich in meinen Ohren alles andere als gut an. McDonald’s hat einen Kapitalbedarf in Milliardenhöhe zur Modernisierung veralteter Filialen. Das ein Teil des Geldes auch zur Mietentlastung der Franchise-Nehmer verwendet soll, bedeutet nichts anderes, als dass die Franchise-Gebühren des Fast-Food-Konzerns zu hoch sind. Viele Franchise-Nehmer sind offenbar finanziell am Anschlag und können bei den geplanten Modernisierungen nicht mitziehen. Zudem dämpfte das Management die Erwartungen, dass sich die Besucherzahlen in US-Restaurants bald erholen werden. Anhaltende Inflation und ein angeschlagener einkommensschwacher Kundenkreis belasten weiterhin das Filialgeschäft. Das bedeutet, dass sich der Cashflow von McDonald’s in absehbarer Zeit nicht verbessern wird. McDonald’s hatte in den letzten Jahren einen Free Cashflow von rund 7 Milliarden US$ p.a. Der Konzern verfügt damit über mehr als ausreichend finanzielle Mittel, um die NEXT-Strategie umzusetzen. Aber sehr viele Anleger halten die McDonald’s-Aktie als Dividendenpapier. Und hier entsteht meiner Meinung nach ein großes Problem. Wenn die Schnellrestaurantkette in den kommenden Jahren Milliardenbeträge für die Unterstützung seiner Franchise-Nehmer in die Hand nehmen muss, bleibt unter dem Strich weniger für die Aktionäre an Gewinnausschüttung übrig. In diesem Zusammenhang: Bessere Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Vor diesem Hintergrund rate ich Anlegern, nicht in die McDonald’s-Aktie zu investieren. Kurssteigerungen sind angesichts der schwachen Geschäftsentwicklung nicht zu erwarten. Mit einem Forward-KGV von 18 halte ich die Aktie zum jetzigen Zeitpunkt für deutlich zu teuer. Und auch bei den Dividenden wird McDonald’s in den kommenden Jahren kürzer treten. Die goldenen Zeiten sind zweifellos vorbei. ## ℹ️ McDonald's in Kürze - Die McDonald's Corporation (WKN: 856958) betreibt und lizenziert international McDonald's-Restaurants. Das Unternehmen wurde 1940 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. - Mit über 42.000 Filialen ist McDonald's eine der weltweit größten Fast-Food-Ketten und Immobilienunternehmen. - McDonald's ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 und an der Börse ca. 169 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Verizon-Aktie: Kurskorrektur als Einstiegschance?](https://www.sharedeals.de/verizon-aktie-kurskorrektur-als-einstiegschance/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Verizon-Aktie ist in den vergangenen Tagen zurückgekommen und bietet dadurch aus Bewertungssicht wieder eine interessante Einstiegschance. Gleichzeitig verbessert sich das operative Geschäft, sodass der jüngste Rückgang nicht allein im Zusammenhang mit den langfristigen Perspektiven des Konzerns betrachtet werden sollte. ## Operative Entwicklung nimmt Fahrt auf Im zweiten Quartal 2026 stiegen die Mobilfunk- und Breitbandumsätze um 2,8 Prozent auf 23,4 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis legte um 7,2 Prozent auf den Rekordwert von 13,7 Milliarden US-Dollar zu, während der bereinigte Gewinn je Aktie um 6,6 Prozent auf 1,30 US-Dollar stieg. Auch der freie Cashflow verbesserte sich im ersten Halbjahr von 8,8 auf 10,2 Milliarden US-Dollar. Verizon hob daraufhin erneut die Jahresprognose an. Erwartet werden nun 2,5 bis 3 Prozent Wachstum bei den Mobilfunk- und Breitbandumsätzen sowie 6 bis 7 Prozent Gewinnwachstum. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Mehrere Wachstumstreiber greifen Die Verbesserung basiert nicht nur auf dem klassischen Mobilfunkgeschäft. Neue Angebote sollen die Kundenbindung stärken, während die Übernahme von Frontier die Glasfaserpräsenz deutlich erweitert. Im zweiten Quartal kamen 348.000 Breitbandkunden hinzu, sodass die Kundenbasis auf mehr als 17,1 Millionen stieg. Frontier steuerte weitere 2,2 Millionen Glasfaserkunden bei. Gleichzeitig soll das Glasfasernetz bis Ende 2026 mehr als 32 Millionen Haushalte erreichen. ## Neue Chancen durch KI-Infrastruktur Ein zusätzlicher Wachstumstreiber entsteht durch die steigende Nachfrage nach Glasfaserverbindungen für Rechenzentren. Verizon hat bereits einen Vertrag mit Google über mehr als 1 Milliarde US-Dollar abgeschlossen. Weitere Vereinbarungen könnten in den kommenden Jahren zusätzliche Milliardenumsätze generieren. Das Geschäft soll ab 2027 zum Umsatz beitragen und nach Unternehmensangaben mindestens vergleichbare Margen wie das bestehende Geschäft erreichen. Verizon kann dabei auf bereits vorhandene Glasfaser- und Netzwerkinfrastruktur zurückgreifen. ## Bewertung lässt Spielraum Die Aktie wird derzeit mit etwa dem 9,5-Fachen der erwarteten bereinigten Gewinne bewertet und liegt damit deutlich unter dem Branchendurchschnitt von gut 13. Auch beim Verhältnis von Unternehmenswert zu operativem Ergebnis liegt Verizon leicht unter dem Branchenniveau. Der Markt scheint damit weiterhin skeptisch, ob das verbesserte Wachstum nachhaltig ist. Sollte Verizon jedoch ein Gewinnwachstum von 5 bis 7 Prozent etablieren und den freien Cashflow schneller als den Umsatz steigern, könnte sich dieser Bewertungsabschlag verringern. Ausgehend von einem geschätzten bereinigten Gewinn je Aktie von 5,15 US-Dollar für 2027 und einem Bewertungsmultiplikator von 11 ergibt sich ein Kursziel von 57 US-Dollar. Gegenüber einem Kurs von rund 46 US-Dollar entspricht das einem Potenzial von etwa 24 Prozent, zusätzlich zur Dividende. **Tipp:** Mit unserem [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Verizon&stockidentifier=symbol%3AVZ&stockmarket=NYSE&categoryname=Dividenden-Aktien&themealert=cat%3A131) bleibt Du immer über spannenden Dividenden-Aktien wie diese informiert. ## Diese Risiken bleiben Die größte Unsicherheit besteht darin, dass die operative Verbesserung nicht nachhaltig sein könnte. Ein neuer Preiskampf im Mobilfunk würde die Margen belasten, während Verzögerungen bei der Integration von Frontier oder beim Ausbau des KI-Geschäfts die Gewinnentwicklung bremsen könnten. Auch höhere Investitionen als erwartet würden die Attraktivität des neuen Geschäftsmodells reduzieren. Die aktuelle Bewertung bietet allerdings weiterhin einen gewissen Puffer. Der jüngste Kursrückgang trifft auf eine operative Entwicklung, die sich zuletzt verbessert hat. Sollte sich das Wachstum bei Mobilfunk, Breitband und KI-Infrastruktur fortsetzen, bietet die Aktie auf dem aktuellen Niveau weiteres Aufwärtspotenzial. Zudem freuen sich Anleger über eine stolze Dividendenrendite von aktuell gut 6 Prozent. **Übrigens:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Dividende, kurspotenzial, kursziel --- ### [Cameco-Aktie weiter unter Druck – das Juli-Tief rückt näher](https://www.sharedeals.de/cameco-aktie-weiter-unter-druck-das-juli-tief-rueckt-naeher/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Cameco bleibt der Verkaufsdruck hoch. Gestern verlor die Aktie noch einmal rund -4% und schloss bei 90,80 US$. Damit ist von der Erholung aus dem August inzwischen einiges wieder abgegeben worden. Im Chart rückt nun das Tief aus dem Juli bei rund 83 US$ näher. Von hier aus wären das noch einmal knapp -9% nach unten. ## Das Juli-Tief kommt wieder in Reichweite Anfang September stand Cameco noch oberhalb von 100 US$, seitdem ging es Stück für Stück wieder nach unten. Die kleineren Erholungsversuche zwischendurch haben bislang nicht ausgereicht, um den Abwärtstrend wirklich zu bremsen. Mit dem gestrigen Rückgang auf 90,80 US$ ist die Aktie inzwischen wieder ziemlich nah an den Kursbereich herangerückt, an dem sie Ende Juli aufgefangen wurde. Damals fiel Cameco intraday bis in den Bereich um 83 bis 84 US$ und drehte anschließend kräftig nach oben. Wenige Wochen später stand die Aktie zeitweise wieder deutlich über 100 US$. Sollte der Verkaufsdruck anhalten, wäre diese Zone deshalb die nächste größere Unterstützung, die im Chart ins Auge fällt. Vom aktuellen Niveau aus würde ein Rücklauf bis rund 83 US$ noch einmal knapp -9% Abwärtspotenzial bedeuten. Dort könnte dann wieder mehr Kaufinteresse aufkommen, weil die Aktie bereits im Juli deutlich auf diesen Bereich reagiert hat. Bleibe über die jüngsten Entwicklung in der Atomenergie auf dem Laufenden und abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Cameco&stockidentifier=symbol%3ACCJ&stockmarket=NYSE)! Cameco-Aktie ## Rund um Westinghouse tut sich einiges Von Cameco selbst kam seit den Zahlen Ende Juli keine größere neue Unternehmensmeldung. Die letzten Quartalszahlen waren dabei nicht komplett schlecht, fielen im Vergleich zum Vorjahr aber schwächer aus. Im zweiten Quartal lag der Nettogewinn bei 25 Millionen kanadischen Dollar, das bereinigte EBITDA bei 391 Millionen kanadischen Dollar. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch geringere Beiträge von Westinghouse und niedrigere geplante Uranlieferungen. Die Produktionsprognose für 2026 ließ Cameco trotzdem unverändert. Mehr Bewegung gibt es derzeit rund um Westinghouse, an dem Cameco 49% hält. Ende Juli hatte Westinghouse bereits vertraulich Unterlagen für einen möglichen Börsengang bei der SEC eingereicht. Wie viele Aktien angeboten werden sollen und zu welcher Bewertung, steht bislang noch nicht fest. Inzwischen kommt noch eine weitere Entwicklung dazu. Südkorea spricht im Rahmen seines Investitionspakets mit den USA über einen möglichen Anteil von 5 bis 10% an Westinghouse. Gleichzeitig werden Projekte für bis zu acht neue Reaktoren in den USA diskutiert, davon könnten sechs mit der AP1000-Technologie von Westinghouse gebaut werden. Beschlossen ist das noch nicht, für Cameco wäre eine größere Rolle von Westinghouse bei neuen Reaktorprojekten aber grundsätzlich positiv. Auch beim Uranbrennstoff selbst bleibt das Umfeld unterstützend. Das US-Energieministerium drängt auf einen schnelleren Ausbau der heimischen Urananreicherung, weil mit dem Ausbau der Kernenergie und dem steigenden Strombedarf durch KI-Rechenzentren langfristig mehr Brennstoff benötigt wird. Cameco ist über seine 49-%-Beteiligung an Global Laser Enrichment ebenfalls in diesem Bereich engagiert. **Welche drei Uran-Aktien von diesem möglichen langfristigen Versorgungsengpass besonders profitieren könnten, zeigen wir dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 ## Analysten lassen sich vom Rücksetzer bislang nicht abschrecken Beim Blick auf die Analysten fällt auf, dass die jüngste Kursschwäche bisher kaum zu größeren Abstufungen geführt hat. Jefferies nahm die Coverage Anfang September mit „Buy“ und einem Kursziel von 138 US$ auf. RBC liegt bei 175 US$, während Barclays mit 104 US$ deutlich vorsichtiger ist. Erst gestern hob Argus sein Kursziel für Cameco auf 106 US$ an. Das liegt zwar nicht so weit über dem aktuellen Kurs wie die Ziele anderer Häuser, zeigt aber ebenfalls, dass die jüngste Korrektur dort noch nicht zu einem grundsätzlich negativeren Blick auf das Unternehmen geführt hat. Bei Cameco bleibt der Chart vorerst klar angeschlagen. Die Aktie hat in den vergangenen Wochen mehrere Erholungsversuche wieder abgegeben und gestern noch einmal -4% verloren. Damit rückt das Juli-Tief um 83 US$ immer näher. Von aktuell 90,80 US$ wären das noch einmal knapp -9% nach unten. Fundamental sieht es weniger schwach aus, als es der Kurs momentan vermuten lässt. Die Produktionsprognose steht weiterhin, rund um Westinghouse laufen Gespräche über neue Reaktorprojekte und möglicherweise sogar einen Einstieg Südkoreas. Dazu bleibt der strukturelle Ausbau der Kernenergie ein Rückenwind für Cameco. Kurzfristig hilft das dem Chart bislang aber wenig. Solange die Aktie keinen klaren Boden findet, bleibt der Bereich um 83 US$ die nächste größere Zone, an der sich zeigen dürfte, ob die Käufer nach dem jüngsten Abverkauf wieder stärker zurückkommen. ## ℹ️ Cameco in Kürze - Cameco (WKN: 882017) ist ein kanadischer Uranproduzent mit Sitz in Saskatoon und zählt zu den größten Anbietern weltweit. - Schätzungen zufolge betreibt der kanadische Konzern knapp über 18% der weltweiten Abbaukapazitäten. - Das Unternehmen fördert Uran in Kanada, den USA und Kasachstan und ist zusätzlich über die Beteiligung an Westinghouse im Nuklear-Technologiesektor aktiv. - Cameco ist an den Börsen in New York und Toronto gelistet und wird aktuell mit rund 39,55 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Atomenergie, Cameco, Cameco-Aktie, Cameco-Kurs, Uran-Aktien --- ### [Salesforce-Aktie scheitert am Ausbruch – kommt das offene Gap wieder ins Spiel?](https://www.sharedeals.de/salesforce-aktie-scheitert-am-ausbruch-kommt-das-offene-gap-wieder-ins-spiel/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Salesforce ging es gestern wieder nach oben, nachdem die Aktie in den Tagen zuvor einiges von ihrer Erholung abgegeben hatte. Der größere Blick auf den Chart bleibt trotzdem etwas durchwachsen. Die Bewegung nach den starken Quartalszahlen führte den Kurs bis auf rund 267 US$, doch ausgerechnet dort kamen erneut Verkäufer rein. Diese Region hatte Salesforce bereits im Januar ausgebremst, bevor die Aktie anschließend deutlich nach unten lief. ## Der alte Widerstand bremst Salesforce erneut aus Vom Tief im Juli hatte Salesforce zwischenzeitlich eine ziemlich ordentliche Erholung hingelegt. Nach den Zahlen Ende August kam noch einmal deutlich mehr Schwung rein und der Kurs arbeitete sich bis in den Bereich um 267 US$ nach oben. Mehr war vorerst aber nicht drin. Seit dem Hoch hat die Aktie bereits wieder einen Teil der Bewegung abgegeben und notiert aktuell bei rund 238 US$. Der Blick zurück auf den Jahresanfang macht die Zone um 267 US$ zusätzlich relevant. Schon im Januar kam Salesforce dort nicht nachhaltig weiter und drehte anschließend deutlich nach unten. Das bedeutet natürlich nicht, dass sich die damalige Bewegung nun eins zu eins wiederholen muss. Trotzdem zeigt der erneute Abpraller recht deutlich, dass in diesem Bereich weiterhin viele Verkäufer sitzen und die Aktie für einen größeren Ausbruch erst einmal darüber kommen müsste. Sollte der Rücksetzer noch etwas weitergehen, rückt außerdem die Kurslücke nach den Quartalszahlen wieder näher. Salesforce war damals mit einem deutlichen Sprung nach oben gestartet und hat dadurch im Chart einen Bereich hinterlassen, in dem kaum gehandelt wurde. Dieses offene Gap reicht bis knapp 211 US$. Solche Kurslücken werden später häufig noch einmal angelaufen oder zumindest teilweise geschlossen. Dahinter steckt aber keine feste Regel und schon gar keine Garantie, dass Salesforce tatsächlich bis 211 US$ zurückfallen muss. Nach dem erneuten Scheitern an 267 US$ liegt dort allerdings eine mögliche Anlaufstelle, falls die Verkäufer noch einmal stärker die Kontrolle übernehmen. Vom aktuellen Kurs aus wären das noch einmal rund -11% nach unten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Salesforce-Aktie ## Analysten trauen der Aktie trotzdem deutlich mehr zu Dass Salesforce Ende August überhaupt so kräftig nach oben gesprungen ist, lag an einem starken Zahlenwerk. Der Umsatz stieg im zweiten Geschäftsquartal um 11% auf 11,3 Milliarden US$, während der bereinigte Gewinn je Aktie mit 5,90 US$ mehr als doppelt so hoch ausfiel wie im Vorjahr. Auch die kurzfristig noch ausstehenden Vertragsumsätze legten um 14% zu. Salesforce hob daraufhin die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 46,1 bis 46,4 Milliarden US$ an. Beim KI Geschäft kommt ebenfalls deutlich mehr Volumen zusammen. Agentforce und Data 360 erreichten zusammen einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von knapp 3,9 Milliarden US$ und lagen damit mehr als 210 % über dem Vorjahr. Allein Agentforce kam auf mehr als 1,5 Milliarden US$. Damit liefert Salesforce inzwischen zumindest erste Zahlen dafür, dass die hohen Investitionen rund um KI nicht nur für neue Produkte sorgen, sondern zunehmend auch Umsatz bringen. Nach der Dreamforce Mitte September zogen zudem mehrere Analysten ihre Kursziele nach oben. Stifel, Guggenheim und Canaccord sehen Salesforce jeweils bei 300 US$, BMO hob auf 285 US$ an und Mizuho auf 280 US$. Needham liegt mit 400 US$ sogar noch deutlich darüber. Gleichzeitig gab es auch vorsichtigere Stimmen wie RBC mit 250 US$ oder Wells Fargo ebenfalls mit 250 US$. Salesforce selbst hält außerdem an seinem langfristigen Wachstumsplan fest und peilt für das Geschäftsjahr 2030 einen Umsatz von mehr als 63 Milliarden US$ an. Auf der Dreamforce wurde vor allem deutlich, dass Agentforce, Slack und die Datenplattform künftig stärker miteinander verzahnt werden sollen. Der gestrige Anstieg zeigt, dass nach dem Rücksetzer durchaus noch Käufer da sind. Für eine wirkliche Fortsetzung der Erholung reicht ein einzelner positiver Handelstag aber noch nicht aus, nachdem Salesforce zuvor erneut an derselben Region gescheitert ist, die bereits zu Jahresbeginn Probleme gemacht hatte. Fundamental sieht das Bild deutlich besser aus als noch vor einigen Monaten. Umsatz und Vertragsbestand wachsen, Agentforce bringt zunehmend messbare Erlöse und mehrere Analysten haben ihre Kursziele zuletzt angehoben. Im Chart fehlt allerdings noch der Schritt über den alten Widerstand. Erst wenn dieser Bereich irgendwann sauber überwunden wird, wäre die Erholung auch nach oben wieder deutlich freier. ## ℹ️ Salesforce in Kürze - Salesforce (WKN: A0B87V) mit Sitz in San Francisco ist der weltweit führende Anbieter von Customer Relationship Management Software-Lösungen (Unternehmenssoftware für das Management von Kundenbeziehungen). - Der Konzern bietet Unternehmen jeder Größe Cloud-basierte Lösungen in den Bereichen Kundenservice, Marketing und Vertrieb. - Der im Dow Jones gelistete Software-Konzern ist an der Börse ca. 195,53 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Salesforce, Salesforce-Aktie, Salesforce-Kurs --- ### [Allianz-Aktie rutscht ab: Käufer könnten an dieser Marke zurückkommen](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-rutscht-ab-kaeufer-koennten-an-dieser-marke-zurueckkommen/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Allianz-Aktie hat gestern einen ziemlich schwachen Handelstag erwischt und knapp 4 % verloren. Nach dem Rekordhoch Anfang September kommt damit deutlich mehr Druck in den Kurs. Eine neue schlechte Unternehmensmeldung steckt hinter dem Rücksetzer allerdings nicht. Im Chart rückt dafür eine Zone näher, an der in den vergangenen Monaten sehr viel gehandelt wurde. ## Woher kommt der Verkaufsdruck? Einen einzelnen negativen Auslöser bei Allianz gab es gestern nach aktuellem Nachrichtenstand nicht. Der gesamte DAX verlor rund -0,7%, nachdem der Ölpreis wieder kräftig anzog. Brent kletterte zeitweise um rund +3,7% auf knapp 103 US$ je Barrel, nachdem erneut ein Schiff in der Straße von Hormus unter Beschuss geraten war. Die Unsicherheit rund um den Nahen Osten und die damit verbundenen Inflationsrisiken kamen am Markt entsprechend schlecht an. Bei Allianz fiel die Reaktion mit knapp -4% aber deutlich heftiger aus als beim Gesamtmarkt. Ein Teil davon lässt sich mit dem vorherigen Kursverlauf erklären. Erst Anfang September hatte die Aktie bei 454,60 € ein neues 52-Wochen-Hoch markiert. Danach ging es Stück für Stück nach unten, zuletzt fiel auch die 50-Tage-Linie. Damit kamen zusätzlich technische Verkäufe und Gewinnmitnahmen rein. Operativ hat sich in der Zwischenzeit wenig verschlechtert. Im ersten Halbjahr erreichte Allianz mit 9,4 Milliarden € ein neues Rekordergebnis beim operativen Gewinn. Das waren 8,6% mehr als im Vorjahr. Für das Gesamtjahr hält der Konzern an einem operativen Ergebnis von 17,4 Milliarden € fest, mit einer Spanne von plus oder minus 1 Milliarde €. Auch die DZ Bank hatte erst vergangene Woche ihre Gewinnschätzungen angehoben und den fairen Wert von 486 auf 495 € erhöht. Analyst Thorsten Wenzel verwies dabei auf die Kombination aus Gewinnwachstum und hohen Ausschüttungen. **Wichtiger Hinweis:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der Kurs läuft auf eine wichtige Zone zu Nach dem gestrigen Rücksetzer ist die Allianz-Aktie vom Point of Control nur noch rund -3% entfernt. Dieser liegt im betrachteten Volumenprofil knapp um 400 € und ist deshalb eine Zone, die man im weiteren Verlauf im Blick behalten sollte. Der Point of Control zeigt den Kursbereich, in dem über den betrachteten Zeitraum das meiste Volumen umgesetzt wurde. Dort haben also besonders viele Käufe und Verkäufe stattgefunden. Solche Zonen werden später häufig noch einmal wichtig, weil viele Marktteilnehmer dort bereits Positionen aufgebaut haben und bei einem erneuten Rücklauf wieder aktiv werden. Bei Allianz liegt diese hohe Handelsaktivität rund um 400 €. Sollte der Kurs nach dem kräftigen Rücksetzer noch etwas weiter nachgeben, könnte in diesem Bereich deshalb wieder mehr Nachfrage aufkommen. Eine erste Stabilisierung oder auch eine Gegenbewegung wäre dort durchaus möglich. Hält die Zone nicht und rutscht die Aktie klar darunter, wäre die nächste größere Unterstützung bei rund 387 € zu finden. Vom aktuellen Kurs aus wären das noch einmal etwa -7% Abwärtspotenzial. Auch in diesem Bereich hatte die Aktie zuvor mehrfach reagiert, weshalb dort wieder mehr Kaufinteresse aufkommen könnte. Allianz-Aktie Der gestrige Kursrutsch sieht zunächst heftig aus, lässt sich aber nicht auf eine neue schlechte Meldung bei Allianz zurückführen. Das schwächere Marktumfeld, wieder steigende Ölpreise und der Bruch mehrerer kurzfristiger Chartmarken haben den Verkaufsdruck verstärkt. Operativ steht Allianz weiterhin solide da. Das erste Halbjahr brachte einen Rekord beim operativen Ergebnis und auch die Jahresprognose bleibt bestehen. Gleichzeitig liegt das jüngste Kursziel der DZ Bank mit 495 € deutlich über dem aktuellen Niveau. Im Chart fehlen vom aktuellen Kurs nur noch rund -3% bis zum Point of Control knapp um 400 €. Dort liegt die größte Handelsaktivität des betrachteten Zeitraums und damit auch eine gute Chance auf eine erste Gegenbewegung. Hält die Zone nicht, wartet bei rund 387 € die nächste größere Unterstützung. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 162,9 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Allianz, Allianz-Aktie, Allianz-Analyse, Allianz-Kurs, Allianz-Preis --- ### [Rheinmetall-Aktie: Reicht der Schwung für die nächste Erholung?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-reicht-der-schwung-fuer-die-naechste-erholung/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat sich vom Bereich um 990 € wieder ein gutes Stück nach oben gearbeitet und rund +3,4% zugelegt. Das fällt auch deshalb auf, weil der Gesamtmarkt gleichzeitig schwächer unterwegs war. Nach der langen Korrektur kommen damit wieder Käufer zurück, während der Newsflow mit neuen Aufträgen und hohen europäischen Verteidigungsausgaben weiter Unterstützung liefert. ## Analysten sehen deutlich mehr Luft Rheinmetall hat in den vergangenen Wochen weitere Aufträge eingesammelt. Mitte September bestellte ein internationaler Kunde eine fünfstellige Zahl an 155-mm-Artilleriegeschossen. Das Volumen liegt im niedrigen dreistelligen Millionenbereich, ausgeliefert werden soll 2027. Bis 2030 will Rheinmetall die jährliche Produktion solcher Geschosse auf rund 1,5 Millionen Stück hochfahren. Auch das US-Geschäft wird weiter ausgebaut. American Rheinmetall liefert zwölf autonome Mission-Master-SP-Fahrzeuge an das U.S. Marine Corps. Anfang September wurde zudem der erste von acht Lynx-XM30-Prototypen an die U.S. Army übergeben. Dahinter steht ein Entwicklungsvertrag im Wert von rund 764 Millionen US$. Bei den Analysten bleibt der Blick trotz der starken Korrektur der vergangenen Monate ziemlich positiv. Bernstein Research bestätigte erst vor wenigen Tagen „Outperform“ mit einem Kursziel von 1.900 €. Analyst Adrien Rabier rechnet damit, dass Europas Verteidigungsausgaben 2026 auf rund 730 Milliarden US$ steigen und damit etwa 20% über dem Vorjahr liegen. Für europäische Rüstungskonzerne sieht er sogar mehr Wachstumspotenzial, weil ein größerer Teil der Budgets in Ausrüstung fließen dürfte. Goldman Sachs liegt noch höher und hält an „Buy“ mit einem Kursziel von 2.300 € fest. Die Analysten hatten nach den Halbjahreszahlen unter anderem die starke operative Entwicklung hervorgehoben. Damit liegt zwischen dem aktuellen Kurs um 1.020 € und vielen Analystenzielen weiterhin ein großer Abstand. Wir halten Dich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM&stockmarket=TRADEGATE) auf dem Laufenden - nicht nur bei Rheinmetall, sondern über alle spannenden Entwicklungen in der Rüstungsbranche. ## Wie weit trägt die Gegenbewegung? Rund um 990 € ist zuletzt wieder deutlich mehr Kaufinteresse aufgekommen, wodurch sich Rheinmetall bis über 1.020 € erholen konnte. Bleibt dieser Bereich stabil, wäre auf der Oberseite wieder Platz in Richtung 1.200 €. Dort wartet allerdings eine Zone, die der Aktie schon mehrfach Probleme gemacht hat. Im Volumenprofil liegt rund um 1.200 € der Point of Control, also der Bereich, in dem im betrachteten Zeitraum am meisten gehandelt wurde. Gleichzeitig kam dort in der Vergangenheit immer wieder Verkaufsdruck rein. Läuft Rheinmetall erneut in diese Region, dürfte sich deshalb zeigen, ob die Käufer genug Kraft haben, um diesen Widerstand diesmal wirklich aus dem Weg zu räumen. Nach unten sollte der Bereich um 950 € möglichst halten. Fällt die Aktie wieder darunter, wäre ein Rücklauf in Richtung 900 € durchaus möglich. Dort liegt das markante Tief aus dem Juni. Sollte Rheinmetall diese Zone ein zweites Mal anlaufen und dort erneut nach oben drehen, könnte sich daraus ein Doppelboden entwickeln. Damit liegt die Aktie gerade zwischen zwei recht klaren Marken. Oberhalb wartet mit 1.200 € der nächste größere Widerstand, nach unten bleibt die Zone um 900 € der Bereich, an dem sich im Fall eines stärkeren Rücksetzers noch einmal viel entscheiden könnte. Rheinmetall-Aktie Nach der langen Korrektur zeigt Rheinmetall erstmals wieder etwas mehr Stärke. Rund um 990 € kamen Käufer zurück und die Aktie konnte sich trotz eines schwächeren Gesamtmarktes um rund +3,4% erholen. Von Unternehmensseite kommen weiterhin Aufträge rein und auch die Analysten halten an hohen Kurszielen fest. Bernstein sieht 1.900 €, Goldman Sachs sogar 2.300 €. Gleichzeitig bleibt der Weg nach oben im Chart noch ein gutes Stück Arbeit. Rund um 1.200 € wartet der nächste größere Widerstand. Läuft die Erholung weiter, wäre ein erneuter Test dieser Zone möglich. Fällt Rheinmetall dagegen unter 950 €, könnte das Juni-Tief um 900 € wieder näher rücken. Dort hätte die Aktie noch einmal die Chance, einen möglichen Doppelboden auszubilden. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 46,25 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose --- ### [Commerzbank-Aktie: Bund greift ein – kommt doch noch eine Prämie?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-bund-greift-ein-kommt-doch-noch-eine-praemie/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Nach der viel diskutierten Machtübernahme durch UniCredit prüft das Bundesfinanzministerium offenbar eine Verschärfung des deutschen Übernahmerechts. Sogenannte „Low Ball Offers“ sollen künftig möglicherweise erschwert werden. Commerzbank-Aktionäre sollten jedoch nicht vorschnell auf eine nachträgliche Übernahmeprämie hoffen: Für den laufenden Fall dürfte die politische Reaktion zu spät kommen. ## Kontrolle ohne angemessenen Aufschlag UniCredit hatte zunächst einen bedeutenden Anteil an der Commerzbank aufgebaut und anschließend ein freiwilliges Übernahmeangebot vorgelegt. Dieses orientierte sich weitgehend an der gesetzlichen Mindestgegenleistung und enthielt keinen nennenswerten Aufschlag auf den Börsenkurs. Der entscheidende Vorteil für UniCredit: Mit dem Überschreiten der Schwelle von 30% konnte sich die italienische Großbank anschließend mehr Bewegungsfreiheit für weitere Käufe verschaffen. Inzwischen kontrolliert sie knapp 48% des Commerzbank-Kapitals und damit faktisch die Hauptversammlung. Dabei hatten nur wenige unabhängige Investoren das Angebot angenommen. Nach Angaben von Commerzbank-Aufsichtsratschef Jens Weidmann stammten weniger als drei Prozentpunkte der angedienten Aktien von institutionellen Anlegern und Privatanlegern. Ein großer Teil kam offenbar von Banken, die mit UniCredit verbunden waren. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Neue Regeln helfen der Commerzbank kaum Das Bundesfinanzministerium prüft nun, wie solche Konstruktionen künftig verhindert werden könnten. Denkbar wären strengere Preisregeln, höhere Transparenzanforderungen oder eine verpflichtende Kontrollprämie, wenn ein Käufer die faktische Macht über ein Unternehmen erlangt. Konkrete Vorschläge liegen bislang jedoch nicht öffentlich vor. Für bestehende Commerzbank-Aktionäre ist das zunächst nur ein politisches Signal. Eine spätere Gesetzesänderung dürfte eine bereits abgeschlossene Angebotsphase kaum rückwirkend verändern. UniCredit müsste einen deutlichen Aufschlag wohl nur dann zahlen, wenn die Italiener für eine vollständige Integration weitere Aktionäre zum Verkauf bewegen wollen. Der Bund besitzt dabei weiterhin Einfluss. Deutschland hält rund 13% der Commerzbank und fordert, dass die Bank börsennotiert bleibt, ihren Sitz in Frankfurt behält und weiterhin den deutschen Mittelstand finanziert. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Die fundamentale Entwicklung liefert Schutz Die Commerzbank ist allerdings längst nicht mehr allein auf Übernahmefantasie angewiesen. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen die Erträge um 7% auf 6,5 Milliarden €. Der Nettogewinn sprang um 40% auf 1,8 Milliarden €, während die Eigenkapitalrendite auf 12,6% kletterte. Für das Gesamtjahr peilt die Bank mindestens 3,4 Milliarden € Gewinn an. Bis 2030 sollen daraus 5,9 Milliarden € werden. Gleichzeitig will das Management die Kosten-Ertrags-Quote auf 43% senken und die Eigenkapitalrendite auf 21% erhöhen. Hinzu kommt eine außergewöhnlich hohe Kapitalrückführung. Für 2026 plant die Commerzbank Ausschüttungen von rund 3,2 Milliarden €. Darin enthalten ist der bereits gestartete Aktienrückkauf über bis zu 1,2 Milliarden €. Die Bank möchte grundsätzlich 100% des bereinigten Gewinns über Dividenden und Rückkäufe an die Anteilseigner weiterreichen. ## Kursziele sind weitgehend erreicht Die Analysten werden trotz der Rekordergebnisse vorsichtiger. Die DZ Bank sieht den fairen Wert bei 46 €, Metzler bei 45 € und JPMorgan lediglich bei 39 €. Der Konsens liegt bei rund 41,30 € und damit ungefähr auf Höhe des aktuellen Börsenkurses. Eine zusätzliche Übernahmeprämie ist in diesen Zielen nicht vollständig berücksichtigt. Ohne ein verbessertes Angebot von UniCredit erscheint das kurzfristige Kurspotenzial nach der starken Rallye jedoch begrenzt. Strengere Übernahmeregeln wären für den deutschen Kapitalmarkt sinnvoll, kommen für die Commerzbank aber wahrscheinlich zu spät. Die Aktie bleibt dank steigender Gewinne und hoher Kapitalrückführungen attraktiv. Nach der starken Rallye würde ich vorhandene Positionen halten, für einen Neueinstieg aber auf einen Rücksetzer oder ein verbessertes UniCredit-Angebot warten. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Disney-Aktie: 21,49 US$ – wie viele Kunden springen ab?](https://www.sharedeals.de/disney-aktie-2149-us-wie-viele-kunden-springen-ab/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Disney erhöht den monatlichen Preis seines werbefreien Premium-Abos in den USA um 13% von 18,99 auf 21,49 US$. Während weitere Kündigungen praktisch sicher sind, kommt es für Anleger auf eine andere Frage an: Reichen die verbleibenden Kunden und günstigeren Tarifoptionen aus, um Umsatz und Gewinn dennoch zu steigern? ## Disney darf fast 12% der Kunden verlieren Rein rechnerisch besitzt Disney einen überraschend großen Spielraum. Bei unverändertem Nutzermix könnte der Konzern rund 11,6% der betroffenen Premium-Kunden verlieren, bevor der monatliche Abo-Umsatz unter das bisherige Niveau fällt. Bezahlten bislang beispielsweise eine Million Kunden jeweils 18,99 US$, ergab das 18,99 Millionen US$ Monatsumsatz. Zum neuen Preis reichen bereits etwa 884.000 Abonnenten aus, um dieselbe Summe einzunehmen. Für den Gewinn könnte die Rechnung sogar günstiger ausfallen. Viele Kosten für Filme, Serien und die technische Plattform verändern sich kaum, wenn einzelne Kunden kündigen. Jeder zusätzliche Dollar beim Abopreis besitzt daher eine hohe operative Hebelwirkung. Die Gefahr liegt in einer Abwanderung, die deutlich über 12% hinausgeht. Streaming-Kunden können Angebote leichter kündigen und später zurückkehren als klassische Kabelfernseh-Abonnenten. Nach mehreren Preiserhöhungen in kurzer Folge könnte dieses sogenannte Tarif-Hopping weiter zunehmen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der eigentliche Coup steckt in den Bundles Disney lässt seinen Kunden allerdings attraktive Ausweichmöglichkeiten. Das werbefinanzierte Disney+-Abo kostet künftig 12,49 US$ monatlich. Noch auffälliger ist die Gestaltung der Pakete: Das werbefreie Bundle aus Disney+ und Hulu kostet regulär 21,99 US$ und damit lediglich 0,50 US$ mehr als Disney+ Premium allein. Beim werbefinanzierten Paket beträgt der Unterschied ebenfalls nur 0,50 US$. Disney macht den Einzelbezug damit bewusst unattraktiv und lenkt Kunden in seine größeren Produktpakete. Das kann die Abwanderung reduzieren und gleichzeitig die Nutzungsdauer erhöhen. Wer sowohl Disney+ als auch Hulu verwendet, findet häufiger passende Inhalte und dürfte sein Abonnement seltener pausieren. Wechseln preissensible Kunden lediglich in den Werbetarif, bleiben sie ebenfalls im System und können über Anzeigen monetarisiert werden. **Mal etwas anderes:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Die Preissetzungsmacht zeigt bereits Wirkung Im dritten Geschäftsquartal stiegen die Streaming-Erlöse um 11%. Die Einnahmen aus Abonnements verbesserten sich sogar um 15%, wobei Disney ausdrücklich sowohl höhere Preise als auch steigende Nutzerzahlen als Gründe nannte. Der operative Streaming-Gewinn erreichte 712 Millionen US$, die Marge lag bei 13%. Disney erwartet auch für das Gesamtjahr eine zweistellige Streaming-Marge. Noch vor wenigen Jahren verursachte das Geschäft Milliardenverluste. Damit ist die Strategie bislang aufgegangen: Disney monetarisiert seine bekannten Marken stärker, ohne das Kundenwachstum vollständig abzuwürgen. Allerdings stiegen die Werbeerlöse zuletzt nur um 3%. Ein Wechsel zahlreicher Premium-Kunden in günstigere Tarife wäre daher nicht automatisch gleichwertig. Konzernweit legte der Umsatz im vergangenen Quartal um 7% auf 25,25 Milliarden US$ zu. Das operative Segmentergebnis wuchs um 21% auf 5,56 Milliarden US$, der bereinigte Gewinn je Aktie sogar um 28%. Für das Geschäftsjahr 2027 stellt Disney weiterhin ein prozentual zweistelliges Gewinnwachstum in Aussicht. ## Analysten sehen deutliches Potenzial Bei einem Aktienkurs von rund 103 US$ liegt das durchschnittliche Analystenziel bei 127,22 US$. Das entspricht einem möglichen Aufwärtspotenzial von ungefähr 23%. Die Schätzungen reichen allerdings von 88 bis 144 US$ und zeigen, wie unterschiedlich die weitere Entwicklung von Streaming, Freizeitparks und ESPN eingeschätzt wird. Disney geht mit der Preiserhöhung ein kalkulierbares Risiko ein. Bleibt die Abwanderung überschaubar oder wechseln Kunden in Bundles und Werbetarife, dürfte das Streaming-Geschäft profitabler werden. Für mich überwiegt daher die Chance – die Aktie bleibt interessant. ## ℹ️ Walt Disney in Kürze - Die Walt Disney Company (WKN 855686) ist ein globales Unternehmen für Familienunterhaltung und Medien, bekannt für Filmproduktionen und die Disneyland-Erlebnisparks. - Disney ist in fünf Hauptbereichen aktiv: Studio Entertainment, Media Networks, Parks & Resorts, Consumer Products und Interactive. Dazu hat man 2019 die Filmsparte von 21st Century Fox übernommen und den Streamingdienst Disney+ gestartet. - Walt Disney ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 178 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie mit -50% – große Chance oder großes Risiko?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-mit-50-grosse-chance-oder-grosses-risiko/) **Published:** September 24, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Vonovia-Aktie setzt ihren Abwärtstrend fort und notiert nur noch bei 17,34 €. Mit dem Bruch einer langjährigen Unterstützungszone hat sich das Chartbild weiter eingetrübt. RSI und MACD bestätigen den hohen Verkaufsdruck, während die Elliott-Wellen ein mögliches Kursziel bei 16,72 € anzeigen. Dort könnte sich für den Immobilienwert eine wichtige Richtungsentscheidung ergeben. ## Chartanalyse zur Vonovia-Aktie Der Wahlsieg der Linken bedroht Vonovia durch drohende Enteignungen. Die Partei will große private Wohnungsbestände vergesellschaften, was den Konzern rund 130.000 Berliner Wohnungen kosten könnte. Drohende Entschädigungen unter Marktwert und die Angst vor neuen Mietdeckeln sorgen für massive politische Unsicherheit und belasten den Aktienkurs. Der Kurs der Vonovia-Aktie bewegt sich seit dem Hoch des Jahres 2024 in einem klaren Abwärtstrend. Zuletzt wurde nicht nur die Unterseite des fallenden Trendkanals unterschritten, sondern auch die wichtige Unterstützungszone zwischen etwa 18,80 und 20,30 €. Damit hat sich die technische Lage erneut verschlechtert und der Verkaufsdruck bleibt hoch. Vonovia, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Mit aktuell 17,34 € nähert sich die Vonovia-Aktie bereits der nächsten Unterstützungszone zwischen etwa 15,00 und 16,50 €. Dort hatte der Kurs in der Vergangenheit mehrfach Käufer gefunden. Eine kurzfristige Gegenbewegung wäre in diesem Bereich möglich. Solange die ehemalige Unterstützung bei 18,80 € jedoch nicht zurückerobert wird, bleibt eine solche Erholung lediglich korrektiver Natur. Fällt der Kurs der Vonovia-Aktie nachhaltig unter 15,00 €, wäre die nächste charttechnische Absicherung erst im Bereich zwischen 13,75 und 14,00 € zu erkennen. Auf der Oberseite müsste die Aktie zunächst über 18,80 € und anschließend über 20,30 € steigen. Erst dann würde sich das kurzfristige Chartbild wieder etwas aufhellen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Vonovia-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Vonovia-Aktie ist zuletzt unter die Marke von 30 Punkten gefallen und notiert damit im überverkauften Bereich. Gleichzeitig verläuft die RSI-Linie weiterhin unter ihrer Signallinie. Der Indikator warnt somit vor anhaltendem Verkaufsdruck. Aufgrund der überverkauften Lage steigt allerdings auch die Wahrscheinlichkeit einer vorübergehenden technischen Gegenbewegung. Vonovia, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der MACD liefert ebenfalls noch kein Entspannungssignal. Die MACD-Linie verläuft deutlich unterhalb der Signallinie und entfernt sich weiter von der Nulllinie. Auch das Histogramm bleibt negativ. Damit bestätigt der Trendindikator den Abwärtstrend beim Kurs der Vonovia-Aktie. Ein belastbares Kaufsignal ist derzeit noch nicht erkennbar. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass sich die Vonovia-Aktie weiterhin in einer komplexen Korrektur befindet. Der Rückgang seit dem Zwischenhoch im Frühjahr 2026 lässt sich als abschließende C-Welle einer übergeordneten Welle 2 interpretieren. Diese Abwärtsbewegung scheint noch nicht vollständig abgeschlossen zu sein. Das 0,786er Fibonacci-Retracement bei 18,12 € wurde bereits unterschritten. Damit rückt das 0,887er Retracement bei 16,72 € als nächstes, mögliches Ziel in den Mittelpunkt. In diesem Bereich könnte die korrektive Welle 2 enden und eine größere Bodenbildung beginnen. Eine unmittelbare Trendwende lässt sich daraus jedoch noch nicht ableiten. Vonovia, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Hält auch die Marke von 16,72 € nicht, könnte sich der Abverkauf zunächst ausdehnen. Das langfristig bullische Elliott-Wellen-Szenario mit einer späteren Welle 3 bleibt nur intakt, wenn die Vonovia-Aktie anschließend eine impulsive Erholung beginnt und die gebrochenen Widerstände zurückerobert. Ein Bruch unter 15,27 € würde das Szenario klar invalidieren. Meiner Einschätzung nach bleibt die Vonovia-Aktie kurzfristig klar bärisch. Der Bruch der Unterstützungszone sowie die schwachen Signale von RSI und MACD sprechen für einen weiteren Test der Bereiche bei 16,72 und 15,00 €. Die überverkaufte Lage kann zwar eine Gegenbewegung auslösen, bestätigt aber noch keinen Boden. Erst oberhalb von 18,80 € würde sich der Kurs der Vonovia-Aktie stabilisieren. Unter 15,00 € drohen weitere Verluste. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,71 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Dividenden, Dividendenaktien, Dividendenrendite, Immobilien, Immobilien-Aktien, Immobilienaktien, Vonovia, Vonovia Prognose, Vonovia-Aktie, Vonovia-Analyse, Vonovia-Chartanalyse, Vonovia-Kurs, Vonovia-Preis --- ### [Paychex-Aktie -9%: Gelegenheit für einen Einstieg?](https://www.sharedeals.de/paychex-aktie-9-gelegenheit-fuer-einen-einstieg/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Paychex-Aktie erlitt am Mittwoch mit einem Minus von -9% einen heftigen Dämpfer und war damit klares Schlusslicht im Nasdaq 100 und im S&P 500. Was steckt hinter dem Kursverlust des US-amerikanischen HR- und Payroll-Diensteisters und sollten Anleger ihn für einen Einstieg nutzen? ## Zahlen gut, aber nicht gut genug Auslöser des heutigen Kurseinbruchs der Paychex-Aktie waren die vorgelegten Quartalszahlen. Sie waren zwar gut, aber offenbar nicht gut genug, um die Börse zufrieden zu stellen. Der Umsatz stieg auf Jahressicht um 6% auf 1,631 Milliarden US$ und übertraf damit hauchdünn den Analystenkonsens von 1,627 Milliarden US$. Während das Segment PEO und Versicherungslösungen stark zulegte, blieb das klassische Management-Solutions-Segment (die software- und gehaltsbasierten Kernprodukte) mit einem Wachstum von nur 4% etwas hinter den optimistischen Erwartungen mancher Analysten zurück. Auch beim Ergebnis konnte Paychex die Erwartungen des Marktes übertreffen. Die bereinigten EPS stiegen um 10% und lagen mit 1,34 US$ über den erwarteten 1,32 US$. Gestört haben dürfte die Börse vor allem die Tatsache, dass die Prognose nicht angehoben wurde. Paychex bestätigte für das Gesamtjahr lediglich die bisherige Guidance. Das Umsatzwachstum soll zwischen 5 und 6% liegen. Bei den bereinigten EPS peilt das Software-Unternehmen einen Anstieg von 7 bis 9% an. Nur die Prognose für das Segment PEO & Insurance wurde von 6 bis 7% auf 7 bis 8% erhöht. Zudem dürfte die Börse den hohen Investitionsdruck von Paychex bemängeln. Zusätzliche Investitionen in neue Technologie- und KI-Plattformen (wie die HR-Plattform „WISE“) sowie die Integration früherer Zukäufe erfordern hohe Vorleistungen, deren kurzfristiger Ertragsbeitrag von Anlegern kritisch beäugt wird. Auf der Suche nach echten KI-Gewinnern? Dann sieh mal hier nach: [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Wie weit geht der Kurssturz? Das Chartbild der Paychex-Aktie hat sich mit dem heutigen Kurssturz deutlich eingetrübt. Ich gehe davon aus, dass die Aktie noch diese Woche den Support bei 100 US$ testen wird. Sollte er nicht halten, könnte sich die Talfahrt bis 94 US$ fortsetzen. ## Upside nur bei den Dividenden Paychex hat einmal mehr sehr solide Zahlen vorgelegt, die nahelegen, dass das Software-Unternehmen keinesfalls eines schnelles Opfer von KI ist. Allerdings sind vom HR- und Payroll-Software-Anbieter auch keine großen Sprünge mehr zu erwarten. Vor diesem Hintergrund ist mir ein Forward-KGV von 19 eine etwas zu sportliche Bewertung. Das Unternehmen wächst im mittleren einstelligen Bereich und kann seinen Gewinn etwas überproportional steigern. Das rechtfertigt aber nicht den aktuellen Kurs der Paychex-Aktie. Bei Dividendenanlegern würde ich jedoch eine Ausnahme machen. Für sie spielt der genaue Einstiegszeitpunkt eine eher untergeordnete Rolle und die Paychex-Aktie bietet aktuell eine sehr attraktive Kombination aus Dividendenrendite und Dividendenwachstum. Die Dividendenrendite liegt bei attraktiven 3,9% und das langjährige Dividendenwachstum bei knapp über 10% pro Jahr. Weitere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) findest Du übrigens in unserem kostenlosen Report. Wirf gleich mal einen Blick rein! Wie bei meiner letzten Analyse der Paychex-Aktie sehe ich aufgrund der zu hohen Bewertung kein größeres Upside. Für Dividendenanleger, die auf langfristig steigende Gewinnausschüttungen aus sind, ist die Aktie allerdings ein sehr spannender Titel. Das Geschäftsmodell ist sehr solide, cash-generativ und scheint auch in Zeiten von KI nicht disruptiert zu werden. ## ℹ️ Paychex in Kürze - Paychex ist ein 1971 gegründetes US-amerikanischer Dienstleister mit Sitz in Rochester im Bundesstaat New York, der sich auf Outsourcing-Lösungen für das Personalwesen (HR), die Lohn- und Gehaltsabrechnung (Payroll) sowie Versicherungs- und Vorsorgedienste spezialisiert hat. - Kerngeschäftsfeld von Paychex ist die Lohnabrechnung in Unternehmen. Über Cloud-Plattformen verwaltet das Unternehmen zudem digitale Personalakten, trackt Arbeitszeiten, organisiert das Bewerbermanagement und steuert das Onboarding neuer Mitarbeiter. - Darüber hinaus agiert Paychex als sogenanntes PEO (Professional Employer Organization). Dabei "leihen" sich kleinere Firmen die administrative Stärke von Paychex, um ihren Angestellten günstigere Krankenversicherungen und betriebliche Altersvorsorgen anbieten zu können. - Paychex ist Mitglied in den US-Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 und ca. 37,2 Milliarden US$ wert **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Tech-Aktien --- ### [XRP: Bald bereit für nächsten Rally-Impuls?](https://www.sharedeals.de/xrp-bald-bereit-fuer-naechsten-rally-impuls/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei XRP könnte der nächste Rally-Impuls unmittelbar bevorstehen. In meiner [Analyse vom Freitag](https://www.sharedeals.de/xrp-neuer-anlauf-auf-330-us/) musste dafür zunächst der Widerstandsbereich zwischen 1,47 und 1,50 US$ nachhaltig überwunden werden. Genau dieser Befreiungsschlag ist inzwischen gelungen und führte XRP heute in der Spitze bereits bis auf rund 1,66 US$. Nach ersten Gewinnmitnahmen notiert der Coin aktuell wieder bei etwa 1,52 US$ und damit weiterhin oberhalb der entscheidenden Ausbruchszone. Bleiben die Käufer am Ball, eröffnet sich nun deutlich weiteres Potenzial. ## Neue Funktionen und Milliarden-Käufe Auch technologisch entwickelt sich das XRP-Ökosystem weiter. Erst in der Vorwoche wurde Version 3.4.0 der Referenzsoftware des XRP-Ledgers veröffentlicht. Zu den Neuerungen zählt unter anderem eine Erweiterung des Lending-Protokolls, mit der geschlossene Kreditstrukturen sowie zusätzliche Abrechnungsfunktionen ermöglicht werden. Damit wächst die Infrastruktur rund um institutionelle Finanzanwendungen auf dem XRP‑Ledger weiter. Unter dem Punkt [„Milliarden-Käufe treffen auf Short Squeeze“](https://www.sharedeals.de/xrp-im-aufwind-wie-hoch-geht-es-fuer-den-ripple-coin/) wurde heute Mittag zudem auf die auffällige Aktivität großer Marktteilnehmer hingewiesen. Massive Wal-Käufe treffen derzeit auf anhaltende Zuflüsse in XRP-ETFs und einen Short-Squeeze, der den jüngsten Kursanstieg zusätzlich beschleunigte. Damit erhält der jetzt auch charttechnisch vollzogene Befreiungsschlag weiteren Rückenwind. Entscheidend bleibt jedoch, ob sich die neue Nachfrage verstetigt und XRP die zurückeroberten Kursniveaus nachhaltig verteidigen kann. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist, schaue auf 3 besonders chancenreiche Altcoins** – zu finden in unserem kostenlosen Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt geforderte Ausbruch über den Widerstandsbereich zwischen 1,47 und 1,50 US$ ist gelungen und stärkt das präferierte Aufwärtsszenario. Der heutige Anstieg bis auf rund 1,66 US$ zeigt bereits, welches Momentum oberhalb dieser Zone entstehen kann. Nach dem anschließenden Rücksetzer auf aktuell rund 1,52 US$ kommt es jetzt darauf an, dass der ehemalige Widerstand tatsächlich zur Unterstützung wird. Solange sich XRP oberhalb von 1,50 beziehungsweise 1,47 US$ behauptet, dürfte zunächst 1,83 US$ angelaufen werden. Darüber wartet bei 1,96 US$ die nächste wichtige Hürde. Bei einer vergleichbaren Ausdehnung zur vorherigen Rallyebewegung wäre anschließend selbst ein Anstieg bis in den Bereich um 2,10 US$ denkbar. Wird auch dieser Bereich überwunden, würden 2,29 und 2,45 US$ wieder auf die Agenda rücken. Ganz ohne Rücksetzer muss diese Bewegung allerdings nicht verlaufen. Ein erneuter Test der Ausbruchszone zwischen 1,47 und 1,50 US$ wäre nach dem jüngsten Anstieg sogar technisch gesund. Problematisch würde es erst, wenn XRP nachhaltig darunter zurückfällt und anschließend auch 1,32 US$ verliert. Dann wären zunächst 1,27 und anschließend 1,19 beziehungsweise 1,13 US$ wieder relevant. Der aktuelle Vorteil liegt jedoch klar auf Seiten der Käufer. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ripple. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ripple – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** XRP hat den zuletzt geforderten Befreiungsschlag geliefert und damit die Voraussetzungen für einen weiteren Rally-Impuls geschaffen. Oberhalb der Zone zwischen 1,47 und 1,50 US$ bleiben 1,83 und anschließend 1,96 US$ meine nächsten Ziele. Bei anhaltendem Momentum erscheint darüber selbst der Bereich um 2,10 US$ erreichbar. Erst ein nachhaltiger Rückfall unter die Ausbruchszone würde das jetzt deutlich aufgehellte Bild wieder infrage stellen. **Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein?** Wir zeigen Dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,38 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 99 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ripple, Ripple-Analyse, Ripple-Chartanalyse, Ripple-Preis, Ripple-Prognose, XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [DroneShield-Aktie: Abwärtsdruck setzt sich weiter fort](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-abwaertsdruck-setzt-sich-weiter-fort/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** DroneShield hat sein Drohnenabwehrsystem erfolgreich auf US-Militärfahrzeugen in Betrieb genommen und meldet gleichzeitig neue Rekordwerte bei den gesicherten Erlösen. An der Börse kommt davon bislang wenig an. Der Kurs findet keinen Boden. Charttechnisch steht die Aktie aktuell genau an einer entscheidenden Marke. ## Meilenstein in den USA, Druck an der Börse DroneShield hat am 15. September die Installation und Abnahme seines DroneSentry-X Mk2 auf US-militärischen Infantry Squad Vehicles erfolgreich abgeschlossen. Innerhalb von rund 80 Tagen nach Auftragserteilung wurden Lieferung, Fahrzeugeinbau, Live-Drohnen-Abnahmetests und die Schulung der Bediener umgesetzt. Damit erreichte das System die sogenannte Initial Operational Capability. Drei weitere Einheiten sind bereits geplant. Bereits am 10. September vermeldete der Konzern zudem den ersten Auftrag für sein KI-gestütztes Aufklärungsgerät RfRecon, das noch in diesem Jahr an einen militärischen Kunden in Westeuropa gehen soll. Die vertraglich gesicherten Erlöse für 2026 kletterten dadurch auf über 251 Millionen US$. Heute eröffnete DroneShield zusätzlich ein neues Forschungszentrum in Adelaide für eingebettete Systeme, Sensorik und elektronische Kriegsführung. Trotz dieser Fortschritte bleibt der Kurs unter Druck. Zum 2. November übernimmt außerdem Rebecca Lowde als neue Finanzchefin. Sie bringt drei Jahrzehnte Erfahrung in börsennotierten Technologieunternehmen mit. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren könnten. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview DroneShield befindet sich nach wie vor in einem Abwärtstrend, der zuletzt an einem Supportbereich zwischen 0,92 und 1,10 € reagiert hatte. Aktuell notiert die Aktie erneut in diesem Bereich. Die Struktur ist jedoch stark shortlastig, was dafür sprechen kann, dass die Zone diesmal nicht erneut hält. Werden die Tiefs nur kurz unterschritten und kann sich der Kurs wieder über die Marke von rund 1,05 € kaufen, würde das für eine Chance auf der Long-Seite sprechen. Das erste Ziel wäre die Abwärtstrendlinie sowie die letzten Hochs bei rund 1,40 €. Bricht der Markt hingegen durch, würde die Zone zwischen 0,66 und 0,70 € als nächste Unterstützung in den Fokus rücken. Hier wird es dann erneut spannend für die Aktie und vor allem für Anleger. Kommt es dort zu einer Reaktion, könnte sich eine ähnlich spannende Chance für die Long-Seite ergeben. Folgt danach jedoch erneut eine Abweisung an einer Zone oder allgemeine Schwäche im Markt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich der Trend fortsetzt und es erneut tiefere Kurse gibt. Operativ hat DroneShield zuletzt geliefert, vom US-Meilenstein bis zum Rekord bei den gesicherten Erlösen. Am Kurs ist davon bislang wenig zu sehen. Hält sich der Titel über der aktuellen Zone, bleibt eine Long-Chance im Spiel. Wegen der shortlastigen Struktur muss hier aber genau auf das richtige Signal geachtet werden, statt voreilig zu handeln. Bricht der Kurs dagegen darunter, könnte an der tieferen Zone eine weitere Chance entstehen. Der Abwärtstrend ist in jedem Fall weiterhin intakt. Jede Erholung wäre also zunächst nur ein Rebound, keine Trendwende. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,49 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Gegenseitiges Misstrauen überwiegt noch?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-gegenseitiges-misstrauen-ueberwiegt-noch/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Commerzbank-Aktie konnte den zuletzt starken Kursanstieg nicht fortsetzen und korrigierte wieder leicht. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei 41,70 €. Solche kleinen Rücksetzer sind nach einem stärkeren Kursanstieg durchaus normal, insbesondere wenn das Börsenumfeld schwächer ist. Die wichtigere Frage ist inzwischen jedoch: Wie geht es bei den Gesprächen zwischen UniCredit, der Commerzbank und dem Bund weiter? ## Beiderseitige Beurteilungen des Gesprächs Beim Treffen von UniCredit-CEO Andrea Orcel und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil am 14. September legte der Bund seine zentralen Interessen dar. Berlin fordert unter anderem, dass die Commerzbank börsennotiert bleibt, ihren Sitz in Frankfurt behält und ihre wichtige Rolle bei der Finanzierung des deutschen Mittelstands fortführt. Auch die Interessen der mehr als 40.000 Beschäftigten stehen für die Bundesregierung im Mittelpunkt. Finanzminister Klingbeil bezeichnete das Gespräch als konstruktiv. Auch Orcel sprach von einem konstruktiven ersten Austausch. Damit ist der Dialog zwischen Berlin und UniCredit eröffnet, obwohl bei wichtigen Punkten weiterhin unterschiedliche Vorstellungen bestehen. Klingbeil erklärte: > Ich habe in einem konstruktiven Gespräch mit Herrn Orcel deutlich gemacht: Die weiteren Verhandlungen müssen verantwortungsbewusst geführt werden. Die konkreten Bedingungen müssen nun in weiteren Gesprächen geklärt werden. Dabei verhandeln grundsätzlich die beiden Banken über ihren weiteren Weg; der Bund bringt seine Interessen und Bedingungen in diesen Prozess ein. Das hat die Bundesregierung ausdrücklich betont. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Große Unterschiede bei wichtigen Punkten Trotz der gegenseitigen Bekenntnisse über ein konstruktives Gespräch dürften wichtige Aspekte weiterbestehen. Hier müssen Lösungen gefunden werden. ## Wer führt die Gespräche? Die Bundesregierung hat sich vor dem Treffen eng mit der Commerzbank, dem Betriebsrat und weiteren Beteiligten abgestimmt. Gleichzeitig stellt Berlin klar, dass die eigentlichen Verhandlungen über die Zukunft der beiden Banken zwischen Commerzbank und UniCredit stattfinden. Die Commerzbank selbst betont inzwischen, dass ein konstruktiver Dialog mit UniCredit der richtige Weg sei, um eine nachhaltig wertschaffende Lösung zu erreichen. Gleichzeitig verweist sie weiterhin auf ihre eigene Strategie und die Weiterentwicklung als eigenständiges Unternehmen. Damit hat sich die Situation gegenüber der früheren Abwehrhaltung zwar verändert, ein gemeinsames Konzept für die Zukunft gibt es aber noch nicht. Die UniCredit hält Gespräche auf Ebene mit dem Bund für wichtiger. Hier gilt es eine Lösung zu finden. Es dürfte zwar zu Gesprächen mit dem Bankvorstand der Commerzbank kommen, diese sind aus Sicht der italienischen Großbank nur zweitrangig. ## Eigenständigkeit und Börsennotierung im Mittelpunkt Der Bund möchte, dass die Commerzbank als börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in Frankfurt erhalten bleibt. Für UniCredit ist dagegen entscheidend, wie die Zusammenarbeit wirtschaftlich und gesellschaftsrechtlich ausgestaltet werden kann. UniCredit hält inzwischen 47,59 % des Commerzbank-Kapitals beziehungsweise 49,65 % der Stimmrechte. Damit verfügt der italienische Konzern über eine sehr starke Position, besitzt aber noch keine formale Mehrheit der Stimmrechte. Die Aussage, UniCredit habe bereits automatisch die Mehrheit in der nächsten Hauptversammlung, wäre deshalb zu weitgehend. Aufgrund des hohen Anteils kann UniCredit allerdings erheblichen Einfluss auf wichtige Entscheidungen ausüben. ## Führung und Stellenabbau als Konfliktpunkte Besonders deutlich werden die unterschiedlichen Vorstellungen bei der künftigen Führung. Reuters berichtete nach dem Treffen am 15. September unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass Orcel Bettina Orlopp nicht dauerhaft als Commerzbank-Chefin sehen wolle und sich gegen zwei Aufsichtsratsmandate des Bundes ausgesprochen habe. Ebenfalls wurde berichtet, dass UniCredit einen Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats anstrebe. Dabei handelt es sich um berichtete Positionen von UniCredit, nicht um bereits beschlossene Personalentscheidungen. Auch beim Thema Beschäftigung gibt es unterschiedliche Interessen. Die Bundesregierung stellt den Schutz der Beschäftigten ausdrücklich in den Mittelpunkt. Gleichzeitig ist es sinnvoll, dass UniCredit bei einer Zusammenführung mit der eigenen deutschen Tochter HypoVereinsbank nach möglichen Doppelstrukturen und Einsparpotenzialen suchen wird. Ein Stellenabbau dürfte mittelfristig kaum auszuschließen sein. ## Bewertung Das erste Treffen zwischen Klingbeil und Orcel war vor allem ein gegenseitiges Abtasten. Der Gesprächsfaden ist nun hergestellt, doch die zentralen Fragen sind weiterhin ungeklärt. Beide Seiten werden ihre Grundpositionen dargestellt haben. Jetzt kommt es auf weiter Gespräche an. In welchem Kontext Gespräche auf Managementebene ablaufen ist ungewiss. Gerade hier zeigen die jüngsten Berichte, dass die Vorstellungen beider Seiten weit auseinanderliegen. Damit bleibt der weitere Verlauf offen. Ein Kompromiss bei Börsennotierung, Standort, und Beschäftigung könnte den Weg für eine Vereinbarung ebnen. Sollten die Positionen dagegen unvereinbar bleiben, dürfte der Übernahmeprozess deutlich schwieriger werden. Die Gespräche sind einen wichtigen Schritt weitergekommen, von einer Einigung kann allerdings noch keine Rede sein. Auf dem jetzigen Kursniveau eignet sich die Aktie aus meiner Sicht nicht mehr für einen Neueinstieg. Wer bereits investiert ist, kann die weiteren Gespräche zunächst abwarten. Die Dividendenrendite von rund 2,6% spricht zwar für die Aktie, ist im Hinblick auf die Gesamtsituation weniger entscheidend. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 45,1 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Bitcoin, XRP, Etherum & Co. – aktuelle Kursziele und Prognosen](https://www.sharedeals.de/bitcoin-xrp-etherum-co-aktuelle-kursziele-und-prognosen/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Kryptomarkt zeigt sich Ende September wieder deutlich dynamischer. Bitcoin stabilisiert sich oberhalb von 86.000 US-Dollar, Ethereum nähert sich der Marke von 2.800 Dollar und XRP gehört zuletzt zu den stärkeren großen Kryptowährungen. Welche Kursziele sind nun realistisch? ## Bitcoin nimmt 90.000 Dollar ins Visier Bitcoin hat sich nach den jüngsten Schwankungen wieder stabilisiert. Der Kurs bewegt sich derzeit um 86.000 US-Dollar. Aus technischer Sicht gilt vor allem die Zone zwischen 88.000 und 90.000 Dollar als wichtiger Widerstand. Gelingt der nachhaltige Ausbruch, könnte anschließend die psychologisch wichtige Marke von 100.000 Dollar wieder stärker in den Fokus rücken. Auf der Unterseite bleibt der Bereich um 80.000 bis 82.000 Dollar relevant. Ein deutlicher Rückfall darunter könnte die jüngste Erholung hingegen ausbremsen. Langfristige Prognosen fallen weiterhin sehr unterschiedlich aus und hängen unter anderem von Kapitalzuflüssen, institutioneller Nachfrage und der Entwicklung der globalen Finanzmärkte ab. ## Ethereum kämpft um 3.000 Dollar Auch Ethereum hat sich zuletzt erholt und notiert aktuell bei rund 2.750 US-Dollar. Entscheidend ist nun, ob Ether die Marke von 2.800 Dollar nachhaltig überwinden kann. Darüber rückt zunächst die psychologisch wichtige Marke von 3.000 Dollar in den Mittelpunkt. Technische Analysen sehen bei einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung darüber hinaus Kursbereiche um 3.400 Dollar. Gleichzeitig bleibt die Unterstützung bei rund 2.560 Dollar wichtig. Sollte Ethereum deutlich darunter fallen, könnte die aktuelle Erholung an Dynamik verlieren. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## XRP mit besonderer Dynamik Bei XRP ist die Entwicklung zuletzt besonders auffällig. Der Kurs liegt bei etwa 1,57 US-Dollar und konnte innerhalb kurzer Zeit deutlich zulegen. Sollte XRP den Bereich um 1,60 Dollar nachhaltig überwinden, könnte die Marke von 2 Dollar zum nächsten wichtigen Ziel werden. Langfristig gehen die Prognosen weit auseinander. Während vorsichtigere Modelle nur moderate Kurssteigerungen erwarten, sehen einzelne Marktbeobachter deutlich höhere Kurse und nennen unter anderem 5 Dollar als langfristiges Szenario. Solche Ziele setzen allerdings eine deutlich höhere Nachfrage und entsprechende Fortschritte bei Nutzung und Akzeptanz voraus. ## Geldpolitik bleibt entscheidend Neben den Charts dürfte die Entwicklung der US-Geldpolitik weiterhin einen erheblichen Einfluss auf Bitcoin und die großen Altcoins haben. Veränderungen bei Zinsen, Anleiherenditen und der allgemeinen Risikobereitschaft können den Kryptomarkt schnell bewegen. Gleichzeitig bleibt die regulatorische Entwicklung in den USA ein wichtiger Faktor für institutionelle Anleger und Unternehmen der Branche. Auch die Kapitalflüsse innerhalb des Kryptomarktes spielen eine Rolle. Sollte zunehmend Geld aus Bitcoin in große Altcoins fließen, könnten Ethereum und XRP überdurchschnittlich profitieren. Dreht die Marktstimmung dagegen wieder, können insbesondere Altcoins schnell unter Druck geraten. Bitcoin, Ethereum und XRP stehen vor wichtigen Kursmarken. Bitcoin muss sich in Richtung 90.000 Dollar behaupten, Ethereum kämpft um den Sprung über 3.000 Dollar und XRP versucht, die jüngste Erholung fortzusetzen. Ob daraus eine nachhaltige Rally entsteht, hängt jedoch maßgeblich von Geldpolitik, Regulierung und der allgemeinen Marktstimmung ab. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-kurs, Bitcoin-Preis, Bitcoin-Prognose, BTC --- ### [Austal vor möglichem US-Verkauf: Spannende Rüstungsaktie aus Down Under](https://www.sharedeals.de/austal-spannende-ruestungsaktie-aus-down-under/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Austal steht vor einer ungewöhnlichen Konstellation: Das australische Schiffbauunternehmen verfügt über ein wachsendes Kerngeschäft und eine strategisch wichtige Position im Verteidigungssektor, kämpft in den USA jedoch mit erheblichen Kostenproblemen. Gleichzeitig könnten Kaufangebote für Austal USA den Konzern von diesen Belastungen befreien und einen erheblichen Wert für die Aktionäre freisetzen. ## Austal verbindet Schiffbau und Verteidigung Austal ist ein australischer Schiffbaukonzern mit Werften in Australien, den USA, Vietnam und den Philippinen. Das Unternehmen entwickelt und baut vor allem Schiffe für militärische und kommerzielle Kunden und hat weltweit bereits mehr als 350 Schiffe für zahlreiche Betreiber ausgeliefert. Der Konzern profitiert dabei von einer wachsenden Nachfrage nach maritimer Infrastruktur und Verteidigungskapazitäten. Besonders bedeutend sind die Aktivitäten in Australien und den USA. Während das australische Geschäft von langfristigen Verteidigungsprogrammen profitiert, ist das amerikanische Austal eng in die industrielle Basis für den Schiff- und U-Boot-Bau in den USA eingebunden. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Das AUKUS-Programm schafft langfristige Chancen Die strategische Bedeutung von Austal USA hängt unter anderem mit dem AUKUS-Bündnis zwischen Australien, den USA und Großbritannien zusammen. Das Programm umfasst neben der Zusammenarbeit bei modernen Verteidigungstechnologien auch den Aufbau einer australischen Nuklear-U-Boot-Flotte. Austal ist dabei kein Hauptauftragnehmer für die künftigen SSN-AUKUS-U-Boote. Die Beteiligung erfolgt vielmehr über die industrielle Zulieferkette. In den USA fertigt Austal bereits Module für U-Boote der Virginia- und Columbia-Klasse. Zudem wird die Produktionskapazität für U-Boot-Module in Mobile, Alabama, erheblich ausgebaut. Austal hatte zuletzt bereits zwei Virginia-Klasse-Module fertiggestellt und mit Arbeiten an einem Columbia-Klasse-Modul begonnen. Damit besitzt Austal USA eine strategische Position innerhalb der amerikanischen U-Boot-Produktion. Das Unternehmen könnte von der geplanten Ausweitung der US-U-Boot-Produktion profitieren, auch wenn die eigentliche SSN-AUKUS-Produktion in Australien stattfinden wird. ## Das US-Geschäft kämpft mit hohen Kosten Der strategische Wert steht allerdings im Kontrast zur aktuellen operativen Situation. Austal USA hat in den vergangenen Jahren einen erheblichen Wandel vollzogen. Nach dem Auslaufen beziehungsweise der Abnahme wichtiger Aluminiumprogramme musste das Unternehmen verstärkt in den Bau von Stahlschiffen einsteigen. Dabei erwiesen sich einige Programme als deutlich schwieriger und teurer als erwartet. Besonders die T-ATS- und AFDM-Projekte belasteten die Profitabilität. Bereits im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 führten diese Programme zu zusätzlichen Belastungen durch verlustbringende Verträge. Gleichzeitig stieg der Umsatz des US-Segments deutlich, während das Ergebnis zurückging. Die Problematik liegt damit weniger in fehlender Nachfrage als in der Fähigkeit, komplexe Stahlbauprogramme profitabel umzusetzen. Genau dieses operative Risiko ist ein wesentlicher Grund dafür, dass ein Verkauf von Austal USA für den Konzern interessant werden könnte. ## Kaufangebote verändern die Ausgangslage Das Interesse potenzieller Käufer ist dabei keineswegs neu. Hanwha hatte bereits 2024 vorgeschlagen, Austal vollständig zu übernehmen. Damals lag der angebotene Preis bei 2,825 australischen Dollar je Aktie. Inzwischen ist insbesondere das US-Geschäft zum möglichen Übernahmeziel geworden. Hanwha legte im August ein Angebot für Austal USA im Volumen von rund 1,05 bis 1,2 Milliarden US-Dollar vor. Im September folgte ein höheres Angebot von Wildcat Infrastructure über rund 1,25 bis 1,35 Milliarden US-Dollar. Für Austal ist diese Entwicklung interessant, weil ein Verkauf nicht nur kurzfristig Liquidität schaffen würde. Er könnte zugleich die finanziellen und operativen Risiken aus dem US-Schiffbau aus der Konzernbilanz entfernen. ## Verkauf könnte überraschend hohen Wert freisetzen Auf den ersten Blick erscheint ein Verkauf des US-Geschäfts problematisch, weil damit auch ein Teil der strategischen Positionierung im amerikanischen Verteidigungssektor verloren ginge. Bei genauerer Betrachtung wird die Transaktion jedoch attraktiver. Austal USA hat in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen erhalten. Ein Teil dieser Mittel stammt nicht direkt von Austal, sondern von US-Regierungsstellen und strategischen Partnern. Dazu gehören unter anderem Investitionen in neue Stahlbaukapazitäten und die Erweiterung der U-Boot-Modulfertigung. Ein Verkaufspreis von bis zu 1,35 Milliarden US-Dollar würde deshalb einen erheblichen Wert auf die bisher von Austal eingesetzten Mittel legen. Gleichzeitig entspricht das Angebot auf Basis der aktuellen Aktienzahl grob einem Wert von rund 2,50 bis 3,20 US-Dollar je Aktie. Damit könnte allein Austal USA einen großen Teil der derzeitigen Marktkapitalisierung abdecken. Der verbleibende Wert des australischen und übrigen Geschäfts würde entsprechend vergleichsweise niedrig angesetzt. ## Australasien-Geschäft könnte zum eigentlichen Werttreiber werden Nach einem Verkauf von Austal USA würde der Konzern deutlich kleiner, aber auch wesentlich einfacher zu bewerten sein. Das australische Geschäft verfügt über langfristige Verteidigungsaufträge und profitiert von den strategischen Schiffbauplänen der australischen Regierung. Bereits im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026 stiegen Umsatz und Ergebnis des Konzerns deutlich. Das Unternehmen meldete einen Rekord-Auftragsbestand von 17,7 Milliarden US-Dollar, wobei insbesondere die australischen Aktivitäten einen wichtigen Beitrag leisteten. Unterstellt man für das Australasien-Geschäft zunächst ein hohes Wachstum, das sich bis 2030 schrittweise normalisiert, ergibt sich bei einer Bewertung mit einem EBITDA-Multiple von 9 bis 11 eine Unternehmensbewertung von etwa 1,4 bis 1,7 Milliarden australischen Dollar. Das entspräche einem Aktienwert von ungefähr 4,48 bis 5,32 australischen Dollar beziehungsweise rund 3,18 bis 3,78 US-Dollar. Hinzu kämen die Nettoerlöse aus einem möglichen Verkauf von Austal USA. Bei angenommenen Nettoerlösen von etwa 2,70 US-Dollar je Aktie ergäbe sich daraus ein kombinierter Wert von rund 5,88 bis 6,48 US-Dollar je Aktie. Eine höhere Bewertung des australischen Geschäfts, orientiert an etablierten US-Verteidigungsunternehmen, würde rechnerisch sogar einen Wert von mehr als 7 US-Dollar ermöglichen. Austal ist trotz der Probleme in den USA ein Unternehmen mit langfristig attraktiven Verteidigungsaufträgen und einer großen strategischen Bedeutung. Ein Verkauf von Austal USA könnte zwar die Beteiligung an künftigen U-Boot-Programmen reduzieren, stärkt und vereinfacht aber die Bilanz, baut Risiken ab und könnte den Wert des australischen Kerngeschäfts für den Kapitalmarkt deutlich sichtbarer machen. Kommt es in den kommenden Wochen zu einem lukrativen Verkauf, dürfte das die aktuell bei rund 4,50 AU$ notierende und auch in Deutschland handelbare Aktie bereits deutlich beflügeln. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien --- ### [Dividenden-Aktien: 6 Prozent und mehr – welcher Titel hält, was er verspricht?](https://www.sharedeals.de/6-prozent-dividende-und-mehr-welche-aktie-haelt-was-sie-verspricht/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Hohe Dividendenrenditen sind für Anleger auf den ersten Blick attraktiv, doch eine üppige Ausschüttung geht nicht automatisch mit einer niedrigen Anlagerisiko einher. Pfizer, United Parcel Service (UPS) und Kraft Heinz bieten derzeit Dividendenrenditen von mehr als 6 Prozent, stehen jedoch gleichzeitig vor unterschiedlichen operativen und finanziellen Herausforderungen. Ein Blick auf Ausschüttungsquoten, freie Cashflows und die jeweiligen Wachstumsperspektiven zeigt, wie unterschiedlich die Risiken der drei Konzerne einzuschätzen sind. ## Pfizer-Aktie Pfizer befindet sich in einer Phase des Übergangs. Nach dem Ende des pandemiebedingten Sonderbooms muss der Pharmakonzern neue Wachstumstreiber entwickeln, während bei mehreren wichtigen Medikamenten Patentabläufe bevorstehen. Für den Konzern ist es daher entscheidend, die eigene Pipeline weiter auszubauen und neue Medikamente mit hohem Umsatzpotenzial auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig verfügt Pfizer über einen hohen freien Cashflow, der die Dividendenzahlung derzeit unterstützt. In den vergangenen zwölf Monaten schüttete das Unternehmen rund 9,8 Milliarden US-Dollar an seine Aktionäre aus. Dem stand ein freier Cashflow von knapp 11 Milliarden US-Dollar gegenüber. Damit verfügt Pfizer zumindest auf Basis dieser Kennzahlen über einen gewissen finanziellen Spielraum, um die Dividende weiter zu bedienen. Die entscheidende Unsicherheit liegt jedoch in der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Sollte es dem Unternehmen nicht gelingen, die erwarteten Umsätze mit neuen Medikamenten zu erzielen und die Auswirkungen der anstehenden Patentabläufe auszugleichen, könnte der finanzielle Spielraum unter Druck geraten. Gleichzeitig investiert Pfizer weiterhin in seine künftige Produktpipeline, was langfristig neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnen soll. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## United Parcel Service-Aktie Auch UPS zählt mit einer Dividendenrendite von rund 6,8 Prozent zu den besonders ertragsstarken Aktien im S&P 500. Der Paketdienstleister befindet sich allerdings ebenfalls in einer Phase der Neuausrichtung. Das Unternehmen hat seine Geschäftsbeziehungen mit Amazon deutlich reduziert und das entsprechende Volumen um mehr als 50 Prozent zurückgefahren. Stattdessen liegt der Fokus stärker auf einer Verbesserung der Margen und einer effizienteren Kostenstruktur. UPS verfügt weiterhin über einen positiven freien Cashflow, der die Dividendenzahlung grundsätzlich abdeckt. In den vergangenen zwölf Monaten flossen rund 5,4 Milliarden US-Dollar an Dividenden an die Aktionäre. Der freie Cashflow reicht zur Finanzierung dieser Ausschüttungen aus, allerdings ist der Abstand zwischen Mittelzufluss und Dividendenzahlung vergleichsweise gering. Zusätzliche Unsicherheiten ergeben sich aus der Entwicklung des Welthandels. Handelskonflikte und Zölle könnten die Geschäftsentwicklung des Logistikkonzerns belasten und gleichzeitig zusätzlichen Investitions- oder Anpassungsbedarf verursachen. Hinzu kommt die geringere Bedeutung von Amazon als Großkunden. Die strategische Neuausrichtung könnte zwar langfristig zu einer besseren Profitabilität führen, kurzfristig bringt sie jedoch zusätzliche Unsicherheiten mit sich. **Übrigens:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Kraft Heinz-Aktie Kraft Heinz weist mit rund 6,7 Prozent ebenfalls eine außergewöhnlich hohe Dividendenrendite auf. Der Lebensmittelkonzern verfügt dabei sogar über den größten freien Cashflow-Puffer der drei betrachteten Unternehmen. In den vergangenen zwölf Monaten erwirtschaftete Kraft Heinz rund 3,8 Milliarden US-Dollar an freiem Cashflow, während sich die Dividendenausschüttungen auf etwa 1,9 Milliarden US-Dollar beliefen. Auf den ersten Blick spricht dieses Verhältnis für eine solide Finanzierung der Dividende. Allerdings zeigt ein Blick auf den Gewinn, dass die Situation komplexer ist. Kraft Heinz verzeichnete zuletzt aufgrund erheblicher Wertberichtigungen einen Nettoverlust, wodurch die klassische Ausschüttungsquote negativ ausfällt. Das erschwert einen direkten Vergleich mit Pfizer und UPS. Darüber hinaus steht das Kerngeschäft des Lebensmittelherstellers vor strukturellen Herausforderungen. Die zunehmende Verbreitung von GLP-1-Medikamenten, die unter anderem den Appetit reduzieren können, könnte langfristig Auswirkungen auf das Konsumverhalten und damit auf bestimmte Produktkategorien des Unternehmens haben. Kraft Heinz hatte zudem eine mögliche Aufspaltung des Konzerns geprüft. Damit bleiben wesentliche Fragen hinsichtlich der künftigen Wachstumsstrategie offen. ## Ausschüttungsquote liefert kein eindeutiges Bild Bei der Bewertung von Dividendenaktien gilt die Ausschüttungsquote häufig als wichtiger Indikator. Sie zeigt, welcher Anteil des Gewinns an die Aktionäre ausgeschüttet wird. Eine Quote von mehr als 80 Prozent kann auf einen begrenzten finanziellen Spielraum hindeuten, während eine Quote von mehr als 100 Prozent darauf schließen lassen kann, dass die Dividende nicht vollständig durch laufende Gewinne gedeckt ist oder Sonderfaktoren das Ergebnis verzerrt haben. Bei allen drei Unternehmen fällt die Kennzahl derzeit allerdings problematisch aus. Bei Kraft Heinz liegt sie aufgrund des zuletzt verbuchten Nettoverlusts sogar im negativen Bereich. Auch deshalb lässt sich die Frage nach der Nachhaltigkeit der Dividenden nicht allein anhand der Ausschüttungsquote beantworten. Im direkten Vergleich weist UPS bei dieser Kennzahl laut der Analyse des Ausgangsartikels einen gewissen Vorteil auf, da die Ausschüttungsquote näher an 100 Prozent liegt. Allerdings bedeutet dies nicht automatisch, dass die Dividende langfristig sicherer ist. Entscheidend sind auch der freie Cashflow, die Verschuldung, die operative Entwicklung und die künftigen Investitionsanforderungen. ## Freier Cashflow ist ein wichtiger Indikator Für Dividendeninvestoren kann der freie Cashflow ein aussagekräftigerer Maßstab sein. Anders als der ausgewiesene Nettogewinn wird er weniger stark von nicht zahlungswirksamen Faktoren wie Abschreibungen oder Wertberichtigungen beeinflusst. Entscheidend ist daher, wie viel tatsächlich verfügbares Geld ein Unternehmen erwirtschaftet und wie viel davon für die Dividende benötigt wird. Bei Pfizer stehen den rund 9,8 Milliarden US-Dollar Dividendenausschüttungen etwa 11 Milliarden US-Dollar freier Cashflow gegenüber. UPS erwirtschaftete rund 5,4 Milliarden US-Dollar an freiem Cashflow bei Dividendenausschüttungen in vergleichbarer Größenordnung. Kraft Heinz kommt dagegen auf einen freien Cashflow von rund 3,8 Milliarden US-Dollar bei Dividendenzahlungen von etwa 1,9 Milliarden US-Dollar. Damit verfügt Kraft Heinz unter diesem Gesichtspunkt über den größten Puffer. Das allein beseitigt jedoch nicht die operativen Risiken des Konzerns. Bei Pfizer und UPS ist der Abstand zwischen freiem Cashflow und Dividendenzahlungen deutlich geringer, was den finanziellen Spielraum entsprechend begrenzt. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Unterschiedliche Risiken für Dividendenanleger Die drei Unternehmen stehen somit vor sehr unterschiedlichen Herausforderungen. Pfizer muss nach dem Ende des pandemiebedingten Wachstums neue Medikamente und Umsatzquellen entwickeln und gleichzeitig die Folgen auslaufender Patente auffangen. Die vorhandene Pipeline und der weiterhin hohe freie Cashflow sind dabei zentrale Faktoren. UPS wiederum versucht, sein Geschäft effizienter und profitabler aufzustellen. Der Rückzug bei Amazon und der Abbau von Arbeitsplätzen sind Teil dieser Strategie. Gleichzeitig können eine schwächere globale Handelsentwicklung und geopolitisch bedingte Handelshemmnisse die Geschäftsentwicklung erschweren. Kraft Heinz verfügt zwar über einen vergleichsweise komfortablen freien Cashflow im Verhältnis zur Dividende, sieht sich aber mit grundlegenden Fragen zur zukünftigen Nachfrage und zur strategischen Ausrichtung konfrontiert. Die Veränderungen im Konsumverhalten sowie die Diskussion über eine mögliche Aufspaltung des Unternehmens erhöhen die Unsicherheit über die langfristige Entwicklung. Pfizer, UPS und Kraft Heinz bieten derzeit allesamt ungewöhnlich hohe Dividendenrenditen, doch die hohe Ausschüttung ist bei keinem der drei Unternehmen ohne Risiken. Während Pfizer vor allem seine Produktpipeline und die bevorstehenden Patentabläufe bewältigen muss, konzentriert sich UPS auf eine operative Neuausrichtung unter unsicheren Handelsbedingungen. Kraft Heinz wiederum besitzt den größten freien Cashflow-Puffer im Verhältnis zur Dividende, steht aber vor erheblichen Fragen hinsichtlich Wachstum und Geschäftsmodell. Unter dem Strich liefert Pfizer unter den drei Aktien derzeit die attraktivste Kombination aus freiem Cashflow und Zukunftsinvestitionen. Für Anleger zeigt der Vergleich vor allem, dass eine hohe Dividendenrendite stets gemeinsam mit der finanziellen Stabilität und den langfristigen Geschäftsperspektiven eines Unternehmens betrachtet werden sollte. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien --- ### [BYD-Aktie nimmt wieder Fahrt gen Süden auf](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-nimmt-wieder-fahrt-gen-sueden-auf/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die BYD-Aktie bestätigt die in meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-ist-die-erholung-im-abwaertstrend-bald-vorbei/) skizzierte Skepsis gegenüber der Erholung im Abwärtstrend. Der zwischenzeitliche Aufwärtsversuch blieb kraftlos, wichtige Widerstände konnten nicht zurückerobert werden und inzwischen notiert der Titel mit 8,92 € wieder unterhalb der Marke von 9,08 €. Damit rückt nun die Frage in den Vordergrund, ob die Bären die Aktie sogar auf neue Korrekturtiefs drücken. ## Rabattsorgen und Margendruck belasten Fundamental bleibt das Umfeld für BYD anspruchsvoll. Mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig beleuchtete in seiner [jüngsten Analyse](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-zieht-der-kurs-endlich-an/), dass die Aktie trotz operativer Stärke weiterhin unter dem harten Wettbewerbsumfeld in China leidet. Gerade der anhaltende Preisdruck im E-Auto-Markt und die Sorge vor weiter sinkenden Margen bremsen die Fantasie der Anleger. Das erklärt auch, weshalb selbst stärkere Erholungsversuche zuletzt kaum Anschlusskäufe auslösen konnten. Operativ ist BYD natürlich alles andere als schwach. Der Konzern zählt weiterhin zu den weltweit bedeutendsten Herstellern von Elektro- und Hybridfahrzeugen und treibt zugleich das Auslandsgeschäft konsequent voran. An der Börse dominiert derzeit jedoch nicht das langfristige Wachstum, sondern die Frage, wie profitabel sich dieses in einem immer härteren Preiswettbewerb tatsächlich übersetzen lässt. Solange sich hier keine klare Entspannung abzeichnet, bleibt die Aktie anfällig für weitere Rückschläge. **In diesem Zusammenhang als Alternative sicher spannend:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Charttechnisch hat sich das Bild wieder klar eingetrübt. Die in der Voranalyse bereits kritisch eingeordnete Erholung im Abwärtstrend ist gescheitert und mit dem Rückfall unter 9,08 € haben die Verkäufer erneut das Kommando übernommen. Gleichzeitig wirkt der Bereich um 9,49 € weiter als harter Deckel, während die übergeordnete Abwärtstrendlinie unverändert intakt bleibt. Solange BYD unter 9,08 € notiert, präferiere ich deshalb eine Fortsetzung der Schwäche in Richtung 8,56 €. Darunter würde 8,05 € als nächstes Ziel in den Fokus rücken. Fällt auch diese Unterstützung, erscheint selbst ein Rücklauf bis 7,77 € nicht ausgeschlossen. Für eine erste Stabilisierung müssten die Käufer die Aktie dagegen zunächst über 9,08 € zurückführen. Dann wäre ein Anstieg in Richtung 9,49 € denkbar. Wirklich aufhellen würde sich das Chartbild aber erst oberhalb von 9,80 €. Erst dann bestünde die Chance auf eine größere Erholung in Richtung 10,51 beziehungsweise 10,73 €. Davon ist BYD aktuell allerdings ein gutes Stück entfernt. Gegenwärtig wirkt die Aktie schlicht zu kraftlos, um einen belastbaren Trendwechsel einzuleiten. Die BYD-Aktie liefert bislang keine überzeugenden Argumente für eine nachhaltige Bodenbildung. Der gescheiterte Erholungsversuch und der Rückfall unter 9,08 € sprechen vielmehr für eine Fortsetzung der Korrektur. Mit 8,56 € und 8,05 € liegen die nächsten Ziele bereits bereit, darunter könnte sogar 7,77 € wieder erreichbar werden. Erst oberhalb von 9,49 und insbesondere 9,80 € würde sich das Bild wieder freundlicher darstellen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - BYD kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 724 Milliarden HK$ und zählt damit zu den wertvollsten Automobilkonzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD, BYD Aktie, BYD Analyse, BYD Kurs, BYD Preis, BYD Prognose, BYD-Chartanalyse --- ### [On-Aktie: Mit Mbappé gegen Nike und Adidas](https://www.sharedeals.de/on-aktie-mit-mbappe-gegen-nike-und-adidas/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Als gäbe es kein Adidas und Nike betritt On die Fußballwelt mit keinem geringeren als dem französischen Fußballstar Kylian Mbappé. Für die als Laufschumarke gestartet Firma On ist das mehr als eine Partnerschaft – es ist ein völlig neuer und riesiger Absatzmarkt. Die Aktie schoss daraufhin um +10% nach oben. Das Management erwartet exponentielles Wachstum bis 2029. Ist also jetzt der richtige Zeitpunkt, die Aktie zu kaufen? ## Große Bälle, große Umsätze Am 18. September wurde die Partnerschaft offiziell bekannt gegeben: Mbappé wird globaler On-Botschafter und arbeitet an der Entwicklung der Fußballprodukte mit. Wie ernst es aber On mit Fußball ist verrät die Vorstellung von Thierry Henry als Director of Football bei On. Als französischer Weltmeister und Legende des Arsenal FC gehört Henry zu den gefeiertsten Spielern seiner Generation und arbeitet seit Ende 2025 am Einstieg der Marke in den Fußball. Und dabei bleibt es nicht: Sydney Schertenleib wird mit On ebenfalls zusammenarbeiten, ähnlich wie Mbappé. Die Schweizer Nationalspielerin und Akteurin des FC Barcelona stieß erstmals im Dezember 2025 als Botschafterin für Training und Lifestyle zu On. Nun wird sie mit On Produkte für den Frauenfußball entwickeln. On deckt also gleich beide Geschlechter ab und stellt mit der Schweizer Ingenieurskunst eine echte Konkurrenz für Adidas und Nike dar. ## Grandioser Kapitalmarkttag Auf dem Kapitalmarkttag gestern wurde das eigentliche Wunder für Anleger ausgesprochen: On rechnet mit rund 7 Milliarden US$ Jahresumsatz bis 2029, dabei ist die Firma an der Börse gerade einmal 9,7 Milliarden US$ schwer und erwartete für dieses Jahr nur 4 Milliarden US$. Das impliziert also fast 60% Wachstum. Klingt schon mal nicht schlecht und realistisch, wenn der Eintritt in die Fußballwelt so erfolgreich wird, wie erwartet. Und was gibt es bei On neben Fußball? Die Firma verkauft sehr erfolgreich Schuhe. Das Wachstum scheint nahezu organisch zu sein, da On mit Läufern zusammen die Produkte entwickelt und dadurch echte Spitzenqualität auf den Markt gebracht hat. Nun soll aber der Bekleidungsanteil von aktuell unter 10% auf deutlich über 20% des Gesamtumsatzes ausgebaut werden. Nicht zuletzt sieht On in Asien noch viel Potenzial. Dementsprechend wird der Ausbau der eigenen Stores in der APAC-Region stark forciert. Mit Konsum-Aktien das Depot diversifizieren und absichern? Das kannst du mit unserem [Themen Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=On&stockidentifier=symbol%3AONON&stockmarket=NYSE&category_error=not_found). Einfach einstellen und regelmäßig Updates zu deinen Lieblingsaktien bekommen! ## Cash regiert die Welt Und das Schöne: On finanziert diese starke Expansion weder durch hohe Schulden noch durch ständige Kapitalerhöhungen, sondern aus einer starken operativen Bilanz. On hält bilanziell keine nennenswerten Finanzverbindlichkeiten oder Laufzeitschulden. Die Barreserven übersteigen die Schulden bei Weitem. Mit einer Bruttomarge von um die 60% ist On Branchenspitze (zum Vergleich: Nike liegt meist bei 43 bis 45%). Durch die hohe Marge erwirtschaftet On ausreichend Cash im Tagesgeschäft, um Marketing-Deals mit Superstars wie Mbappé zu zahlen. ## Fälschliches KGV-Bild Auf den ersten Blick wirkt On mit einem KGV von 20 optisch teuer im Vergleich zu etablierten Playern wie Nike (KGV ~17) oder adidas (KGV ~18). Doch für Wachstums- und Value-Anleger könnte es dennoch attraktiv sein: Setzt man das KGV ins Verhältnis zum Gewinnwachstum (das bei On aktuell bei 30 bis 50% p.a. liegt), ergibt sich ein PEG-Verhältnis nahe oder unter 1,0 bis 1,2. Das signalisiert, dass die Aktie gemessen an ihrer Wachstumskraft historisch fair bis günstig bewertet ist. Hinzu kommt die enorme Preissetzungsmacht. Während Nike und Puma mit Rabatten zu kämpfen haben, verkauft On fast ausschließlich zum Vollpreis. Wenn On mit dieser Dynamik seine Nettogewinnmarge von um die 12% halten kann, würde die Firma auf ein KGV von nur noch 16 kommen. Bis 2029 will On zudem mehr als 10% der eigenen Aktien Stand heute zurückkaufen. Natürlich sind das vorerst nur Prognosen, und die Frage bleibt, ob On das Wachstum halten kann und die Marke im Trend bleibt. Das KGV scheint für mich derzeit nicht allzu überteuert zu sein, wenn man den gestrigen Kursanstieg von über +10% ausklammert. Daher ist On ein potenzieller Kaufkandidat für mich und deutlich interessanter als Adidas oder Nike. Drei Aktien, die wir ebenfalls als spannend einstufen, findest Du im [Jahresendspurt: 3 Trend-Aktien fürs Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). ## ℹ️ On Holding in Kürze - On (WKN: A3C20K) ist ein Schweizer Sportartikelunternehmen mit Sitz in Zürich, das vor allem für seine Laufschuhe bekannt ist. Der Schwerpunkt liegt auf Running, Outdoor, Training und Tennis sowie zunehmend auf Lifestyle-Produkten und neuerdings Fußball. - Die Holding wurde 2012 gegründet und ist seit 2021 an der New York Stock Exchange als Heimatbörse gelistet. - On ist derzeit rund 9,7 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien --- ### [XRP im Aufwind: Wie hoch geht es für den Ripple-Coin?](https://www.sharedeals.de/xrp-im-aufwind-wie-hoch-geht-es-fuer-den-ripple-coin/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** XRP ist zurück im Rampenlicht. Nach einer monatelangen Korrektur haben Short Squeeze, massive Wal-Aktivität und anhaltende ETF-Zuflüsse den Ripple-Coin wieder deutlich nach oben katapultiert. Gleichzeitig verbessert sich das charttechnische Bild. Die entscheidende Frage lautet nun: Ist die jüngste Erholung nur ein Zwischenhoch – oder kündigt sich tatsächlich der nächste große Krypto-Aufwärtszyklus an? ## Milliarden-Käufe treffen auf Short Squeeze Für zusätzlichen Treibstoff sorgte am 21. September ein massiver Short Squeeze. Nachdem Bitcoin über 84.000 US$ gestiegen war, wurden innerhalb einer Stunde rund 300 Millionen US$ an Short-Positionen liquidiert. XRP gehörte aufgrund der hohen Short-Positionierung zu den größten Profiteuren und sprang zeitweise um mehr als +7% nach oben. Noch bemerkenswerter ist die Aktivität großer XRP-Adressen. Laut Santiment-bezogenen Daten, die von Analyst Ali Martinez veröffentlicht wurden, akkumulierten Wale innerhalb von 96 Stunden rund 1,54 Milliarden XRP im Wert von etwa 2,2 Milliarden US$. Allerdings stehen diesen Käufen ebenfalls hohe Zuflüsse zu Binance gegenüber – die Daten belegen daher erhöhte Aktivität, aber nicht automatisch einen nachhaltigen Verkaufs- oder Kaufdruck. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Tipps zur richtigen Zeit! ## ETFs und KI-Zahlungen liefern fundamentale Impulse Auch institutionell hat sich das Umfeld verbessert. Anfang September verzeichneten die US-Spot-XRP-ETFs eine Serie von elf Handelstagen in Folge mit Nettozuflüssen und sammelten dabei rund 170 Millionen US$ ein. Die kumulierten Nettozuflüsse seit dem Start stiegen damit auf rund 1,68 Milliarden US$ – ein Wert, der bis Ende September bereits auf über 1,73 Milliarden US$ angewachsen ist. Hinzu kommt ein technologischer Impuls: RippleX hat sein XRPL AI Starter Kit um das Machine Payments Protocol von Stripe und Tempo erweitert. Damit können KI-Agenten unter anderem XRP für automatisierte Zahlungen von Daten, Rechenleistung und anderen Online-Diensten einsetzen. Die Integration befindet sich allerdings noch in der Beta-Phase und liefert bislang keinen Nachweis über nennenswerte kommerzielle Zahlungsvolumina. ## Charttechnik spricht für Fortsetzung der Erholung Nach der massiven Korrektur von Juli 2025 bis Juli 2026 stabilisierte sich XRP im Bereich von 1,00 US$. Auch die langfristige 50-Monats-Linie erwies sich als wichtige Unterstützung. Von den Tiefs aus legte der Kurs inzwischen rund +60% zu. Besonders interessant: Zu Wochenbeginn wurde ein Golden Cross aus 50- und 200-Tage-Linie gemeldet. Solche Konstellationen werden häufig als langfristiges Momentum-Signal betrachtet. Nach stärkeren Korrekturphasen war dies in der Vergangenheit zumeist ein sehr bullischer Indikator Kurzfristig liegt der Schlüsselbereich bei 1,50 bis 1,60 US$. Darüber rücken 1,70 und anschließend 1,80 US$ in den Fokus. Fällt XRP dagegen unter 1,36 US$, würde sich das technische Bild wieder eintrüben. ## Neuer Vier-Jahres-Zyklus als Kurstreiber? Für zusätzlichen Optimismus sorgt die Hoffnung auf einen neuen Krypto-Aufwärtszyklus. Sollte sich der klassische Vier-Jahres-Rhythmus erneut bestätigen und Bitcoin seine Erholung in eine breitere Altcoin-Rallye überführen, könnte XRP überproportional profitieren. Auch der erfahrene Charttechniker Peter Brandt sieht langfristig erhebliches Potenzial und verwies zuletzt auf ein mögliches Ziel von 5,40 US$ – ausdrücklich jedoch als technisches Szenario, nicht als sichere Prognose. Das Gesamtbild hat sich klar aufgehellt: Milliarden-Akkumulationen, ETF-Zuflüsse, technologische Fortschritte und ein verbessertes Chartbild treffen auf einen wieder erwachenden Kryptomarkt. Gelingt XRP der nachhaltige Sprung über 1,60 US$, könnte die Erholung deutlich an Dynamik gewinnen. Risiken bleiben allerdings erheblich. Hohe Hebelpositionen können jederzeit neue Liquidationswellen auslösen, die Exchange-Zuflüsse sind ambivalent und die hohe Volatilität bleibt charakteristisch. Dennoch spricht derzeit einiges dafür, dass XRP am Beginn einer interessanten neuen Aufwärtsphase stehen könnte – insbesondere dann, wenn sich aus der Bitcoin-Erholung tatsächlich ein breiterer Krypto-Bullenmarkt entwickelt. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ Ripple (XRP) in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,43 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 96,94 Milliarden US$. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Textron-Aktie: Ist die Sippenhaft der Rüstungsbranche gerechtfertigt?](https://www.sharedeals.de/textron-aktie-ist-die-sippenhaft-der-ruestungsbranche-gerechtfertigt/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Textron-Aktie befindet sich seit ihrem Hoch im August bei rund 95 US$ in einem deutlichen Abwärtstrend. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei 77,90 US$. Damit hat der Kurs inzwischen deutlich korrigiert. Hier stellt sich die Frage: Lohnt sich nach diesem Kursrückgang ein Einstieg? ## Abspaltung des Industriegeschäfts geplant Der Konzern ist derzeit noch breit aufgestellt. Die drei wesentlichen Bereiche sind zivile Luftfahrt, Hubschrauber und das Industriegeschäft. Das soll sich künftig ändern. Textron will sich stärker zu einem reinen Luftfahrt- und Verteidigungskonzern entwickeln. Dafür soll die Industriesparte ausgegliedert werden. Das Vorhaben wurde im April 2026 angekündigt und soll innerhalb von 12 bis 18 Monaten umgesetzt werden. Für die Industriesparte kommen dabei sowohl ein Verkauf als auch eine Abspaltung als eigenständiges Unternehmen infrage. Das Industriegeschäft erzielt einen Jahresumsatz von rund 3 Milliarden US$. Die künftig stärker auf Luftfahrt und Verteidigung fokussierte Textron würde damit weiterhin auf einen Jahresumsatz von mehr als 12 Milliarden US$ kommen. Der Auftragsbestand lag zuletzt bei rund 19 Milliarden US$. Welche Variante letztlich umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Für den Konzern könnte die Trennung vom Industriegeschäft jedoch die Möglichkeit schaffen, das Profil stärker auf die wachstumsstärkeren Bereiche auszurichten. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Textron&stockidentifier=symbol%3ATXT&stockmarket=NYSE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Solide Geschäftszahlen erzielt Auch im zweiten Quartal setzte sich die grundsätzlich solide Geschäftsentwicklung fort. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3% auf 3,8 Milliarden US$. Das Segment Aviation steuerte 1,5 Milliarden US$ bei, das Hubschraubergeschäft 1,1 Milliarden US$ und das Industriegeschäft 847 Millionen US$. Der bereinigte Non-GAAP-Gewinn je Aktie lag mit 1,62 US$ leicht über dem Vorjahreswert von 1,55 US$. Beim bereinigten Cashflow aus dem Produktionsgeschäft zeigte sich dagegen eine deutliche Abschwächung. Dieser reduzierte sich von 336 auf 154 Millionen US$. Insgesamt sind die Zahlen aus meiner Sicht dennoch zufriedenstellend ausgefallen. Auch für das Gesamtjahr bestätigte das Management den bisherigen Ausblick. Erwartet wird ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 6,40 bis 6,60 US$. Beim Cashflow aus dem Produktionsgeschäft werden 700 bis 800 Millionen US$ in Aussicht gestellt. ## Bewertung Die geplante Fokussierung auf Luftfahrt und Verteidigung könnte das Profil von Textron langfristig stärken. Gerade in den Bereichen Militärflugzeuge und Hubschrauber bestehen angesichts der weltweit steigenden Verteidigungsausgaben Wachstumsmöglichkeiten. Mit dem Ausbau des militärischen Geschäfts könnte auch der Auftragseingang deutlich zunehmen. Gleichzeitig darf nicht übersehen werden, dass das zivile Geschäft weiterhin einen erheblichen Teil des Konzerns ausmacht. Operativ entwickelt sich Textron derzeit solide, ein besonders starkes Umsatz- oder Ergebniswachstum ist allerdings noch nicht erkennbar. Genau hier liegt aus meiner Sicht der entscheidende Punkt für die weitere Kursentwicklung. Der starke Kursrückgang der vergangenen Wochen erscheint mir übertrieben. Aus meiner Sicht wurde die Aktie dabei teilweise zusammen mit anderen Rüstungswerten massiv abgestraft, obwohl Textron kein reiner Verteidigungskonzern ist.. Gleichzeitig bietet die geplante Abspaltung des Industriegeschäfts eine interessante Perspektive. Sollte sich Textron künftig stärker auf Luftfahrt und Verteidigung konzentrieren, könnte das Unternehmen stärker von den steigenden Verteidigungsausgaben profitieren. Auf dem aktuellen Kursniveau von 77,90 US$ sehe ich deshalb eine interessante Ausgangslage. Mittelfristig halte ich einen Kurs von rund 95 US$ für erreichbar. **Apropos:** [Unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) präsentiert zwei Nebenwerte in diesem Bereich mit gewaltigem Kurspotenzial. ℹ️ Textron in Kürze - Die Textron (WKN: 852659) ist ein amerikanischer Industriekonzern. Die Schwerpunkte sind Flugzeuge und Hubschrauber sowohl im militärischen als auch im zivilen Segment. Daneben gibt es das Industrie-Segment. - Der Hauptsitz ist Providence im US-Bundesstaat Rhode Island. Der Konzern unterhält weltweit mit Niederlassungen vertreten. - In Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen ist aktuell 13,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Almonty-Aktie -31% seit Korrekturstart: Kommt da noch mehr?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-31-seit-korrekturstart-kommt-da-noch-mehr/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Almonty-Aktie hat ihre zuvor starke Erholung abrupt beendet. In meiner [Analyse vor rund zwei Wochen](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-die-bullen-sind-im-vorteil/) hatten die Käufer nach dem damaligen Befreiungsschlag noch klar den Vorteil und sollten oberhalb von 14,56 € einen erneuten Angriff auf 16,07 € starten. Dieser gelang zwar, doch die Bewegung konnte sich nicht etablieren. In der anschließenden Korrektur verlor der Titel in der Spitze rund -31% und notiert aktuell bei 12,53 €. Nun droht die laufende Erholung sogar, zur bärischen Flagge zu werden. ## Sangdong erreicht nächsten Meilenstein Unter dem Punkt [„Sangdong wird zum entscheidenden Wachstumstreiber“](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-kommt-es-nun-zum-grossen-befreiungsschlag/) stellte mein Kollege Alexander Hirschler vor knapp zwei Wochen die fundamentale Bedeutung der südkoreanischen Wolframmine heraus. Mittlerweile hat Almonty einen weiteren entscheidenden Schritt vollzogen: Am Sonntag meldete das Unternehmen die finale Betriebsgenehmigung für die Verarbeitungs- und Brecheranlagen. Damit ist Phase I von Sangdong jetzt offiziell kommerziell betriebsbereit und das produzierte Wolframkonzentrat kann verkauft und ausgeliefert werden. Mehr als 90% der geplanten Phase-I-Produktion sind bereits über einen langfristigen Abnahmevertrag gebunden. Auch andernorts baut Almonty seine Position in der westlichen Wolfram-Lieferkette weiter aus. Erst in der Vorwoche wurde mit einer Sandvik-Tochter ein langfristiger Abnahmevertrag für die Wiederaufbereitung bestehender Haldenbestände der spanischen Los-Santos-Mine geschlossen. Operativ hatte der Konzern bereits im zweiten Quartal mit einem Umsatzsprung von +498% auf 43 Millionen CA$ und einem bereinigten EBITDA von 17,6 Millionen CA$ überzeugt. Fundamental entwickelt sich die Story damit weiterhin deutlich besser, als es die jüngste Kurskorrektur vermuten lässt. **Weitere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die Bullen haben ihren zuletzt erarbeiteten Vorteil wieder verspielt. Nach dem Angriff auf 16,07 € setzte eine dynamische Korrektur ein, die den Kurs in der Spitze um rund -31% zurückwarf. Die seither laufende kleine Aufwärtsbewegung besitzt bislang lediglich den Charakter einer bärischen Flagge. Hinzu kommt aus saisonaler Sicht Gegenwind bis zum Jahresende. Markiert die Aktie neue Tiefs und löst die Flagge nach unten auf, dürfte zunächst 10,82 € in den Fokus rücken. Dort wäre ein technischer Konter denkbar. Fällt allerdings auch diese Unterstützung nachhaltig, wartet mit 9,14 € bereits das nächste größere Abwärtsziel. Für eine erneute Aufhellung müssten die Käufer zunächst die laufende Flaggenstruktur nach oben verlassen und 12,71 € zurückerobern. Deutlich wichtiger wäre anschließend ein nachhaltiger Anstieg über 13,37 €. Erst darüber würde sich das kurzfristige Bild wieder verbessern und eine Erholung in Richtung 14,56 € ermöglichen. Oberhalb davon wären auch 16,07 € wieder erreichbar. Solange dieser Befreiungsschlag ausbleibt, bleibt die jüngste Stabilisierung für mich jedoch eine Gegenbewegung innerhalb der laufenden Korrektur. Die Almonty-Aktie hat den bullischen Vorteil aus meiner letzten Analyse wieder aus der Hand gegeben. Trotz überzeugender fundamentaler Nachrichten spricht das Chartbild derzeit eher für weitere Vorsicht. Neue Tiefs würden die bärische Flagge bestätigen und zunächst 10,82 € auf die Agenda setzen. Fällt auch diese Marke, halte ich einen Rücklauf bis 9,14 € für möglich. Erst oberhalb von 13,37 € würde sich die Ausgangslage wieder merklich zugunsten der Käufer verschieben. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren könnten. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada, ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und der Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 3,6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Chartanalyse, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien, Rohstoffe --- ### [Volkswagen-Aktie: Fällt sie bald auf das 16-Jahrestief?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-faellt-sie-bald-auf-das-16-jahrestief/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Volkswagen-Aktie befindet sich seit einigen Tagen wieder auf Talfahrt und nähert sich bedrohlich ihrem 16-Jahrestief bei 70 €. Wird es der größte deutsche Autobauer noch schaffen, sich über diesem Tief zu halten oder müssen sich Anleger auf noch niedrigere Kurse einstellen? ## Schockierende Nachrichten ie aktuelle Nachrichtenlage spricht eindeutig für noch niedrigere Kurse. Ende vergangener Woche schockierte Volkswagen die Börsen mit einer massiven Senkung der Gewinnprognose. Für das laufende Jahr erwarten die Wolfsburger nur noch eine operative Umsatzrendite von ca. 1%. Zuvor lag die Erwartung noch in einer Spanne zwischen 4,0 und 5,5%. VW leidet aktuell unter massiven Sondereffekten und Belastungen von insgesamt rund 10 Milliarden €. Allein 6 Milliarden € davon entfallen auf eine Abschreibung der Beteiligung an Porsche. Sie zeigt die gesamte Misere des Autokonzerns. Selbst Porsche, einst die Perle des Volkswagen-Konzerns, hat sich zu einem gewaltigen Problemfall entwickelt. Derweil scheint sich die Krise des deutschen Autobauers auf dem so erfolgskritischen chinesischen Markt weiter zu verschärfen. VW-China-Chef Ralf Brandstätter erwartet für 2026 einen Rückgang des chinesischen Pkw-Marktes um etwa 20%. Gleichzeitig verliert VW dort Marktanteile an heimische Hersteller. Im ersten Halbjahr lag der VW-Absatz in China rund 20% unter dem Vorjahr. Bis zu den Arbeitnehmervertretern scheint die gewaltige Krise des VW-Konzerns allerdings noch nicht durchgedrungen zu sein. Sie wehren sich mit Händen und Füßen gegen jeden Personalabbau und nun fordert die IG Metall auch noch 5% mehr Lohn und Gehalt für die rund 130.000 Beschäftigten des Konzerns. Beim Vorstand dürfte diese Forderung nur für Kopfschütteln sorgen. Du willst bei Volkswagen und der Autobranche auf der Höhe der Zeit bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3&stockmarket=TRADEGATE)! ## Aktuelle Chartanalyse Eine ausführliche [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-dieser-bereich-koennte-den-abverkauf-stoppen/) findet ihr bei meinem Kollegen Louis Blümlein. ## Mir fehlt einfach die Fantasie Bei Volkswagen stehen die Zeichen meiner Einschätzung auf Sturm. Der Konzernführung bleibt angesichts der dramatisch gesunkenen Rentabilität nichts anderes übrig, als noch stärker an der Kostenschraube zu drehen. VW-Markenchef Schäfer kündigte gestern im Nachgang der katastrophalen Prognose an, das laufende Sparprogramm noch einmal zu beschleunigen. Bis 2030 sollen bei der Kernmarke Volkswagen 35.000 Stellen abgebaut werden. Wie das gegen den Willen der bärenstarken Gewerkschaft des Konzerns gelingen soll, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Im Zukunftsplan 2030 hat das VW-Management eine operative Umsatzrendite von 9% festgehalten. Andersrum gesagt: Innerhalb der nächsten vier Jahre muss VW seine Rentabilität um 8% erhöhen. Ich bin an sich ein fantasievoller Mensch, aber für diese Zielvorgabe fehlt mir einfach die Vorstellungskraft. Ich sehe beim besten Willen nicht, wie VW seine Gewinne in so kurzer Zeit so stark steigern kann. Selbst die Luxusmarke Porsche kommt derzeit nicht auf dieses Rentabilitätsniveau. Wie soll dann die Massenmarke VW dieses Ziel schaffen? Du interessierst Dich für Dividendentitel wie die VW-Aktie? Dann schau mal in unseren kostenlosen Report [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/)! Obwohl die Volkswagen-Aktie sehr günstig bewertet ist, kann ich sie Anlegern nach wie vor nicht zum Kauf empfehlen. Ich fürchte, dass sie in den kommenden Wochen unter die Marke von 70 € und damit auf den tiefsten Stand seit 16 Jahren fallen wird. VW muss auf Teufel komm raus mehr Elektroautos verkaufen, verdient mit diesen aber weniger Geld als mit dem Verbrennnungsantrieb. Margensteigerungen dürften damit in den kommenden Jahren nur schwer zu erreichen sein und das bei gleichzeitig sinkenden Umsätzen. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und aktuell ca. 40,7 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Sind jetzt sogar 300 US$ drin?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-sind-jetzt-sogar-300-us-drin/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Nvidia-Aktie nimmt wieder Kurs auf ihr Allzeithoch. Der KI-Gigant hat zuletzt sechs Gewinntage am Stück verzeichnet – so viele wie zuletzt beim Rekordlauf in der ersten Maihälfte. Das Top bei 236,54 US$ ist nur noch etwas mehr als +3% entfernt. Nun stellt sich für Anleger die Frage: Steht die Aktie vor einem weiteren Ausbruch und sind sogar noch deutlich höhere Notierungen möglich? ## BofA sieht gewaltigen Rückenwind Fundamental erhält die Nvidia-Story neue Nahrung. Die Bank of America hat ihre Wachstumsprognose für die US-Halbleiterindustrie deutlich angehoben. Bis 2030 erwartet sie nun ein durchschnittliches Wachstum von 18% pro Jahr, nach zuvor 14%. Der adressierbare Markt könnte dadurch auf 3,2 Billionen US$ steigen. Auch die Ausgaben für Wafer-Fertigungsanlagen wurden nach oben revidiert. Für Nvidia ist das besonders relevant, weil KI-Rechenzentren weiterhin enorme Mengen an Rechenleistung benötigen. Die US-Bank sieht auch die weltweiten KI-Investitionen bis zum Ende des Jahrzehnts bei mehr als 3 Billionen US$. Gleichzeitig wird die Aktie trotz ihrer starken operativen Entwicklung mit weniger als dem 17-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt – dem niedrigsten Forward-KGV seit mehr als einem Jahrzehnt. Im Mai lag das Multiple noch über 25. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Huang: „Fundamental missverstanden“ Nvidia-Chef Jensen Huang hält die Skepsis für überzogen. Auf der Goldman-Sachs-Konferenz im September bezeichnete er den Konzern sinngemäß als massiv missverstanden und verwies auf die Dimension der neuen KI-Infrastruktur. Seine Botschaft: Nvidia sei längst weit mehr als ein klassischer Chipanbieter. Auch die Analysten bleiben überwiegend konstruktiv. Der aktuelle Konsens von 31 Analysten liegt bei rund 324 US$, wobei die Kursziele von 275 bis 465 US$ reichen. Bernstein-Analyst Stacy Rasgon bestätigte zuletzt seine Kaufempfehlung und ein Ziel von 400 US$. Daraus ergibt sich ein Upside-Potenzial von fast +75%. ## China-Gipfel wird zum Kurstreiber Zusätzliche Spannung bringt das Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping. Jensen Huang soll am 24. September am Staatsbankett im Weißen Haus teilnehmen. Im Mittelpunkt dürften auch Technologie, KI und die US-Exportbeschränkungen für Hochleistungschips stehen. Für Nvidia ist China ein zweischneidiges Thema: Lockerungen könnten zusätzliches Umsatzpotenzial eröffnen, während eine Verschärfung der Regeln den Zugang zum chinesischen Markt weiter beschneiden würde. ## Charttechnik liefert das nächste Signal Aus charttechnischer Sicht hat sich das Bild zuletzt deutlich verbessert. Nach dem Rücksetzer von Mitte Mai bis Ende Juni fing die 200-Tage-Linie den Abverkauf auf. Im Juli verteidigte Nvidia erneut den Doppelsupport aus 200-Tage-Linie und 190-US$-Marke. Seit Ende Juli dominiert wieder die Käuferseite; zwischenzeitliche Rücksetzer wurden bereits an der 50-Tage-Linie eingesammelt. Nach sechs Gewinntagen am Stück steht die Aktie nun unmittelbar vor der 230-US$-Marke. Darüber wartet das Rekordhoch bei 236,54 US$. Gelingt der nachhaltige Ausbruch, rücken zunächst die 161,8%-Fibonacci-Extension bei 265 US$ und anschließend 300 US$ in den Fokus. ## Risiken und wichtige Termine Ganz ohne Risiken ist die Rallye allerdings nicht. Sinkende Margen, steigende Speicherkosten, kundeneigene KI-Chips, der zunehmende Wettbewerb durch Anbieter wie AMD und mögliche Kürzungen der Hyperscaler-Investitionen bleiben die entscheidenden Unsicherheitsfaktoren. Zudem kann die US-China-Politik jederzeit für Volatilität sorgen. Der nächste wichtige Termin ist der 30. September: Dann veröffentlicht Micron seine Quartalszahlen und liefert damit wichtige Hinweise zu Speicherpreisen und der Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Nvidia steht an einem technisch und fundamental spannenden Punkt. Das historische KGV-Tief signalisiert zwar Skepsis, gleichzeitig wachsen Markt und KI-Investitionen schneller als bislang erwartet. Ich halte die Skepsis angesichts der starken Fundamentaldaten für übertrieben und bleibe weiterhin bullisch für das KI-Aushängeschild. Gelingt der Ausbruch über 236,54 US$, könnte die nächste Rallyestufe eingeläutet werden. Dann wären auch Kurse von 300 US$ und mehr alles andere als utopisch. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,53 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Alibaba-Aktie: KI-Chip und Trump-Xi-Gipfel bringen neue Fantasie](https://www.sharedeals.de/alibaba-aktie-ki-chip-und-trump-xi-gipfel-bringen-neue-fantasie/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Alibaba kommen diese Woche gleich mehrere Themen zusammen, die der Aktie neuen Schwung geben könnten. Auf der eigenen Apsara-Konferenz hat der Konzern eine ganze Reihe neuer KI-Produkte vorgestellt, darunter einen deutlich leistungsfähigeren eigenen Chip. Gleichzeitig beginnt der Staatsbesuch von Xi Jinping in den USA. Beim Treffen mit Donald Trump sollen Handel und künstliche Intelligenz weit oben auf der Agenda stehen, zwei Themen, die Alibaba direkt betreffen. ## Alibaba legt bei KI noch einmal nach Auf der Apsara-Konferenz in Hangzhou hat Alibaba den neuen Zhenwu V900 vorgestellt. Der eigene KI-Beschleuniger soll rund dreimal so leistungsfähig sein wie sein Vorgänger und ab Anfang 2027 in größeren Stückzahlen produziert werden. Bis zu 500.000 Chips sollen sich zu großen Clustern zusammenschalten lassen. Die Aktie reagierte auf die Meldungen in Hongkong zeitweise mit einem Plus von rund +5%. Beim Chip allein bleibt es nicht. Alibaba arbeitet bereits an Qwen 4 und will spätere Modelle auf 5 bis 10 Billionen Parameter bringen. Das aktuelle Flaggschiff Qwen 3.8 Max kommt auf rund 2,4 Billionen. Gleichzeitig soll die weltweite Rechenzentrums-Kapazität von Alibaba Cloud bis 2032 auf mehr als 20 Gigawatt steigen. Damit setzt Alibaba ziemlich viel Geld auf die eigene KI-Strategie. Über drei Jahre sollen rund 53 Milliarden US$ in Cloud und KI-Infrastruktur fließen. Das Unternehmen versucht dabei möglichst viel selbst abzudecken, vom Chip über die Rechenzentren und Modelle bis hin zu fertigen KI-Agenten. Auch die Analysten haben die Apsara-Konferenz auf dem Schirm. Citi hatte bereits vor Beginn der Veranstaltung eine positive 30-Tage-Einschätzung für die Aktie eröffnet und damit gerechnet, dass neue KI-Produkte für Kursimpulse sorgen könnten. Das Rating bleibt bei „Buy“, das Kursziel für die Hongkong-Aktie liegt bei 189 HK$. Bank of America bleibt ebenfalls bei „Buy“ und sieht die US-Aktie bei 175 US$. Du interessierst Dich für KI im Allgemeinen und Alibaba im Besonderen? Dann abonniere hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Aibaba&stockidentifier=symbol%3ABABA&stockmarket=NYSE) und bleibe immer up-to-date. ## Der Trump-Xi-Gipfel könnte ebenfalls Bewegung bringen Parallel dazu reist Xi Jinping vom 23. bis 25. September in die USA. Das eigentliche Treffen mit Donald Trump ist für Donnerstag geplant. Gesprochen werden soll unter anderem über Handel, künstliche Intelligenz und die weitere wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Für Alibaba ist das nicht irgendein politischer Termin. Die US-Beschränkungen für leistungsfähige KI-Chips bremsen chinesische Tech-Konzerne seit Jahren beim Ausbau ihrer Rechenzentren. Alibaba versucht diese Abhängigkeit mit eigenen Chips wie dem Zhenwu V900 zu verringern, kommt bei der Leistung aber noch nicht vollständig an die neuesten Produkte von Nvidia heran. Schon eine Verlängerung des bestehenden Zollfriedens oder etwas weniger Druck beim Technologie-Handel könnte deshalb bei chinesischen Tech-Aktien für bessere Stimmung sorgen. Vor dem Gipfel haben beide Seiten bereits Gespräche über KI geführt, außerdem steht eine Verlängerung des im November auslaufenden Handelsabkommens im Raum. Mit einem großen Durchbruch sollte man allerdings nicht fest rechnen. Reuters und andere Beobachter erwarten eher kleinere Fortschritte und eine Stabilisierung der Beziehungen als ein umfassendes neues Handelsabkommen. Trotzdem dürfte jede Aussage zu KI-Chips, Exportbeschränkungen oder Zöllen bei Alibaba ziemlich schnell im Kurs ankommen. Bei Alibaba gibt es diese Woche ungewöhnlich viele mögliche Kurstreiber auf einmal. Die Apsara-Konferenz liefert neue KI-Chips, größere Modelle und einen noch aggressiveren Ausbau der Rechenzentren. Der erste Kursanstieg zeigt, dass Anleger diese Richtung erst einmal positiv aufnehmen. Dazu kommt der Trump-Xi-Gipfel. Eine echte Entspannung bei Handel oder Technologie-Beschränkungen wäre für Alibaba ein zusätzlicher Rückenwind, gerade weil der KI-Ausbau stark davon abhängt, wie gut chinesische Unternehmen an leistungsfähige Hardware kommen. Damit dürfte bei der Aktie kurzfristig einiges an Bewegung drinbleiben. Die KI-News liefern den unternehmerischen Treiber, während vom Gipfel ein zweiter Impuls kommen könnte. ## ℹ️ Alibaba in Kürze - Die Alibaba Gruppe mit Sitz in Hangzhou ist einer der größten E-Commerce-Konzerne Chinas. - Das 1999 gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einer riesigen Firmengruppe mit zahlreichen Tochterunternehmen entwickelt. - Kerngeschäft von Alibaba sind die Online-Marktplätze Alibaba, AliExpress, Taobao und Tmall. Darüber hinaus bietet der Konzern Cloud-Services, Logistik- und Finanzdienstleistungen an. - Die Alibaba Gruppe hat eine Marktkapitalisierung von ca. 290 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Aibaba, Aibaba-Aktie, Aibaba-Kurs --- ### [Gilead Sciences und Assembly Bio: Kommt am 13. Oktober der Herpes-Paukenschlag?](https://www.sharedeals.de/gilead-sciences-und-assembly-biosciences-kommt-am-13-oktober-der-herpes-paukenschlag/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Bei Gilead Sciences verdichten sich derzeit die Hinweise darauf, dass der Pharmakonzern in den kommenden Jahren das Therapiefeld der Virologie massiv ausbauen und damit die langfristige Abhängigkeit vom HIV-Geschäft minimieren will. Die Hintergründe könnten auch für Anleger spannender kaum sein. Eine neue Stellenanzeige, die langjährige Partnerschaft mit Assembly Biosciences, bereits einlizenzierte Helicase-Primase-Inhibitoren und Aussagen von Unternehmensvertretern ergeben zusammengenommen ein klares Bild: Gilead ist dabei, eine neue, breit angelegte Herpes-Franchise aufzubauen. Und der Zeitpunkt für eine öffentliche Positionierung wäre denkbar passend. Der 13. Oktober ist der Herpes Awareness Day. Noch ist es Spekulation, die Indizien sind jedoch auffällig. In einer neuen Stellenanzeige sucht Gilead ausdrücklich und erstmalig Verstärkung für ein „Herpesvirus Research Team“ und spricht von etablierten ebenso wie von neuen Programmen sowie von der Entwicklung innovativer antiviraler Konzepte. Die Anzeige wurde unter anderem von Tomas Cihlar, Gileads Research-Chef im Virologie-Bereich, geteilt. Das klingt weniger nach der Verstärkung für ein einzelnes HSV-Programm wie das einlizenzierte GS-1179 als vielmehr nach dem Auf- beziehungsweise Ausbau einer eigenständigen Forschungsplattform – wie sie Partner Assembly Biosciences bereits seit Jahren hat. Tomas Cihlar sitzt im Board von Assembly und zeigte sich schon 2023 begeistert von der Partnerschaft und den entstehenden Synergieeffekten. ## Assembly: Die Research-Kompetenz Gilead hatte 2023 mit dem Assembly Biosciences eine auf zwölf Jahre angelegte Forschungskooperation geschlossen, die ausdrücklich Herpesviren einschließt. Assembly brachte dabei seine Expertise in der antiviralen Wirkstoffforschung und seine Discovery- und Research-Plattform ein, die im Rahmen einer wissenschaftlichen Präsentation seinerzeit bereits von Nobelpreisträger und Virusexperte Sir Michael A. Houghton als herausragend und „Gleaming Ferrari“ beschrieben wurde. Es gebe keine bessere Firma für diese Art von Arbeit, hieß es. Besonders relevant: Neben den bereits in fortgeschritteneren Stadien befindlichen und klinisch bislang mit extrem starken Daten begeisternden HSV-Programmen umfasste der Forschungsdeal auch explizit bestehende Pan-Herpes-Projekte. Gilead sicherte sich nicht nur Zugang zu einzelnen Wirkstoffen, sondern zu einer langfristigen Quelle für neue antivirale Programme. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der erste große Coup ist bereits gemacht Ende 2025 wurde aus dieser Kooperation der erste große konkrete Schritt: Gilead übte seine Option aus und lizenzierte Assemblys Helicase-Primase-Inhibitoren ABI-5366 und ABI-1179 exklusiv. Die inzwischen als GS-5366 und GS-1179 bezeichneten Wirkstoffe sollen neue Therapieoptionen für rezidivierenden Genitalherpes ermöglichen. Im September 2026 ging Assembly seinerseits in eine optionale 40-prozentige US-Profit-Share-Struktur für das Programm und erhöhte damit seine wirtschaftliche Beteiligung wiederum signifikant. GS-1179 soll bis Ende des Jahres in Phase 2 eintreten und möglicherweise auch in verschiedenen Preventionsszenarien für breite Patientengruppe zum Einsatz kommen. Gilead selbst hält sich offenbar aus strategischen Gründen mit Details bislang zurück. Doch unser Research zeigt klar: GS-1179 allein könnte bei einer Indikationserweiterung auf Preventionen im Bereich HSV und des medizinisch assoziierten HIV viele Milliarden Dollar zusätzlich Umsatz generieren und zu einem absoluten Mega-Blockbuster werden. ## Doch Gilead dürfte noch viel größer denken Klar ist: HSV ist nur ein Teil der Herpesvirusfamilie. Zu ihr gehören unter anderem EBV, CMV und VZV. Es liegt auf der Hand: Assembly, das selbst auf den jüngsten Konferenzen explizit seine hochaktive und starke Forschung betonte, liefert einen Teil der wissenschaftlichen Discovery Engine, während Gilead die klinische Entwicklung und spätere Kommerzialisierung übernehmen kann. Nachdem sich das Potenzial der Herpes-Plattform über die letzten Monate und Jahre durch etliche Tests und klinische Ergebnisse bewiesen hat, wäre es für Gilead jedoch strategisch und nicht zuletzt auch finanziell wahrscheinlich deutlich klüger, die externe Forschung jetzt mit Hilfe des starken Assembly-Teams zu internalisieren. Ein solcher Schritt würde zu massiven Effizienzsteigerungen in operativen Abläufen, Entscheidungsprozessen und Kosten führen und Gilead zum Architekten der Plattform machen. ## HIV als Vorbild und Maßstab? Der Konzern hat mit HIV bereits bewiesen, wie groß eine antivirale Franchise werden kann. Das HIV-Geschäft brachte 2025 mehr als 20 Milliarden US-Dollar Umsatz. Eine erfolgreiche Herpes-Plattform müsste nicht dieselbe Größenordnung erreichen, um zu einer der wichtigsten Wachstumssäulen der kommenden Jahre zu werden. Sollte es gelingen, mehrere Herpesviren und unterschiedliche Indikationen mit neuen Wirkmechanismen zu adressieren, wäre eine Franchise mit deutlich zweistelligem Milliardenpotenzial eine mehr als realistische Vision, die auch Investoren und Analysten überzeugen dürfte. Im Rahmen einer Investorenkonferenz sagte Gilead-CFO Andrew Dickinson diesen Monat: > (...) Ich glaube, die Leute erwarten von uns, dass wir in der Virologie ein (...) Maß an Innovation zeigen (...) Was die Bereitschaft zu Fusionen und Übernahmen angeht, werden wir stets Elemente aus externen Innovationen einbringen. Ich meine, außerhalb unseres Unternehmens passiert eine Menge, das wirklich wichtig ist (...) Wir sind sehr begeistert von dem, was wir nicht nur intern, sondern auch in der Außenwelt in Bezug auf das Innovationsniveau beobachten. Deshalb wollen wir auch weiterhin einiges davon einbringen (...). ## Der 13. Oktober als möglicher Paukenschlag Noch ist das Spekulation, doch schon in einem [Webcast](https://www.youtube.com/watch?v=MGhR42Ka2KM) der Herpes Cure Advocacy im Februar dieses Jahres kündigte ein Gilead-Vertreter mehrfach weitere öffentlich verkündete Schritte des Konzerns an. Gleichzeitig hält sich Gilead in offiziellen Meldungen und auf Investorenveranstaltungen bislang komplett bedeckt und erwähnt Herpes wenn möglich mit keiner Silbe. Interessanterweise fällt der 13. Oktober fast zeitgleich mit dem Verlängerung der Forschungskooperation zwischen Gilead und Assembly nach dem 15. Oktober zusammen. Exklusiven SD-Recherchen zufolge hat Gilead eine Kündigungsfrist verstreichen lassen, wodurch die Verlängerung bereits gesichert ist und eine weitere Zahlung in Höhe von 75 Millionen US-Dollar von Gilead an Assembly fällig wird. Spannend zudem: Am 15. Oktober läuft auch das bestehende Standstill Agreement zwischen Gilead und Assembly aus. Danach wäre Gilead grundsätzlich nicht mehr durch diese spezifischen Beschränkungen daran gehindert, seine Beteiligung an Assembly auch ohne dess Zustimmung auszubauen oder eine strategische Transaktion anzustreben. Dass sich die Anzeichen verdichten, wäre untertrieben: Gilead steht vor der Wahl, einen fairen Preis für Assembly Biosciences zu zahlen, oder sich möglicherweise dauerhaft einen großen Teil des Kuchens mit einem noch kleinen Biotechunternehmen wie Assembly zu teilen. Während die jüngsten Analystenziele wie die von Mizuho oder der UBS bereits in einem konservativen Standardszenario ohne Indikationserweiterung von GS-1179 jenseits von 50 US$ für Assembly liegen, dürfte der Preis im Falle einer breiteren Anwendungsstrategie und einer letztendlichen Übernahme weit über diese Marke hinaus gehen. Derzeit wird Assembly unter Berücksichtigung der kommenden Gilead-Zahlung lächerlicherweise mit weniger als 200 Millionen US-Dollar Enterprise Value bedacht. Trotz der deutlichen Kurskorrektur wird das Unternehmen einem Verkauf nur dann zustimmen, wenn der Aufsichtsrat den Wert Assemblys als angemessen reflektiert sieht. Angesichts eines Cash Runways bis mindestens 2029 und mit weiteren Kooperations- und Opt-in-Zahlungen wahrscheinlich sogar bis über 2030 hinaus bleibt Assembly in einer außergewöhnlich komfortablen Verhandlungsposition. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Vonovia-Aktie: Kann es denn noch schlimmer werden?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-kann-es-denn-noch-schlimmer-werden/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Vonovia-Aktie notiert aktuell nur hauchdünn über ihrem 12-Jahrestief bei 17,20 €. Wird der Immobilienkonzern es schaffen, diesen Support zu halten oder müssen sich Anleger auf eine noch schlimmere Kursentwicklung einstellen? ## Berlin sorgt für graue Haare Vonovia-Chef Luka Mucic dürften am Sonntag graue Haare gewachsen sein, als das Ergebnis der Landtagswahl in Berlin über die Bildschirme flackerte. Mit dem Sieg der Linken wurde der Albtraum der Immobilienwirtschaft wahr. Die Partei fordert eine Vergesellschaftung, sprich Enteignung, großer Wohnungsgesellschaften wie Vonovia. In einem Fernsehinterview bekräftigte Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp ihre Forderungen mit den Worten: „Wenn die Linke regiert, wird vergesellschaftet. Das habe ich so gesagt, und dabei bleibe ich auch.“ So abwegig die Idee wirtschaftspolitisch erscheinen mag, man muss der Linken zugute halten, dass sie damit dem Willen der Einwohner Berlins nachkommt. In einem 2021 abgehaltenen Volksentscheid sprach sich eine klare Mehrheit von 58% der Berlinerinnen und Berliner für eine Enteignung von Immobilienkonzernen aus. Sie erhoffen sich dadurch, dass 220.000 Wohnungen in die Hand der Stadt fallen würden, die ihrerseits für bezahlbare Mieten sorgen könnten. Von diesem gewaltigen Wohnungsbestand stammen übrigens rund 140.000 Wohnungen von Vonovia. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE)! ## Hohe Hürden für eine Enteignung Ob es allerdings überhaupt so weit kommt, ist momentan völlig unklar, denn die rechtlichen, politischen und finanziellen Hürden für eine Enteignung sind extrem hoch. Rechtlich ist eine Vergesellschaftung nach dem deutschen Grundgesetz zwar grundsätzlich erlaubt, aber nur in bestimmten Ausnahmefällen. Gerichte werden klären müssen, ob der Berliner Wohnungsmarkt so eine Ausnahmeenteignung rechtfertigen würde. Zudem ist unklar, ob die Linken überhaupt die Führung der Stadtregierung übernehmen werden. Zwar deutet aktuell viel auf eine Koalition zwischen Linken, SPD und Grünen hin, aber sicher ist sie nicht. Auch ein Bündnis aus CDU, SPD und Grünen wäre möglich. Die Linke darf es mit ihren Forderungen gegenüber der SPD und den Grünen demnach nicht übertreiben. Vor allem die SPD steht einer Enteignung von Wohnungskonzernen kritisch gegenüber. Und nicht zuletzt ist gar nicht klar, ob die Stadt Berlin überhaupt das Geld aufbringen könnte, um solch eine Enteignung in der Praxis durchzuführen. Sie müsste den enteigneten Immobilienkonzernen Entschädigungen in Milliardenhöhe bezahlen. Fraglich, ob sich dafür Geldgeber finden würden, die Verschuldung des notorisch knappen Berlins noch weiter in die Höhe zu treiben. Vonovia macht derzeit gute Miene zum bösen Spiel. Konzernchef Mocic bot der neuen Stadtregierung eine konstruktive Zusammenarbeit an, um Wohnungen schneller zu bauen und Mieten bezahlbar zu machen. ## Ausführliche Chartanalyse Eine ausführliche aktuellen [Chartanalyse](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-25-korrekturziel-bald-erreicht-und-dann/) der Vonovia-Aktie findet ihr bei meinem Kollegen Christian Kämmerer. ## Zwei Gründe gegen ein Investment Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es in Berlin zu einer Enteignung von Immobilienkonzernen kommen wird. Selbst wenn ein Gesetzesentwurf dazu im Stadtparlament eine Mehrheit finden würde, wären jahrelange Gerichtsprozesse mit ungewissem Ausgang die Folge. Gleichzeitig dürfte die Bundesregierung der Immobilienwirtschaft zu Hilfe eilen. Bundeskanzler Merz kündigte bereits seinerseits einen Gesetzesentwurf an, um Enteignungen zu verhindern. Der Imageschaden für den Wirtschaftsstandort Deutschland wäre einfach zu groß. Trotzdem ist die Vonovia-Aktie für mich aktuell kein Investment wert. Der Papierform nach ist sie sehr günstig bewertet. Es gibt aber zwei große Abers: Erstens: Die Aktie wird meiner Meinung nach auch in den kommenden Woche höchst sensibel auf die politischen Entwicklungen in Berlin reagieren. Eine Koalitionsvertrag, der die Enteignung von Immobilienkonzernen festhält, dürfte den Kurs der Vonovia-Aktie auf ein neues Mehrjahrestief drücken. Zweitens: Auch vom Kapitalmarkt bekommt Vonovia derzeit keinen Rückenwind. Die steigenden Zinsen belasten das auf Fremdfinanzierung basierende Geschäftsmodell des Immobilienkonzerns stark. Eine Trendwende bei der Zinsentwicklung zeichnet sich meines Erachtens noch nicht ab. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Für Anleger mit Nerven aus Stahl ist die Vonovia-Aktie momentan zweifellos ein hochspannender Turnaround Case. Ich rate Anlegern jedoch, ihre Nerven nicht übermäßig zu strapazieren, sondern die weitere politische Entwicklung der nächsten Wochen abzuwarten. Sie könnte den Kurs der Vonovia-Aktie noch weiter in den Keller ziehen. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [Evotec-Aktie: Der Turnaround bekommt neue Nahrung](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-der-turnaround-bekommt-neue-nahrung/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Evotec war 2026 bislang ein schwieriges Jahr. Die Prognose wurde im Sommer deutlich zusammengestrichen und die Aktie hat seit Jahresbeginn fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Zuletzt kamen aber wieder ein paar bessere Meldungen rein. Neue Forschungsprojekte, Fortschritte bei Just – Evotec Biologics und etwas optimistischere Aussagen aus dem Management geben zumindest erste Hinweise darauf, dass sich das Geschäft langsam fangen könnte. ## Das Management sieht erste Fortschritte Für etwas Rückenwind sorgten zuletzt Aussagen von Finanzchefin Claire Hinshelwood auf einer Investorenkonferenz. Sie erklärte, dass sich die geschäftlichen Indikatoren wieder in die richtige Richtung bewegen und sich das später auch in den Umsätzen zeigen sollte. Gleichzeitig laufe das Sparprogramm „Horizon“ nach Plan und die Pipeline möglicher neuer Geschäftsabschlüsse sei gut gefüllt. Die Aktie sprang daraufhin zeitweise bis auf 3,10 € und setzte sich an die Spitze des SDAX. Solche Aussagen kommen nach dem schwachen ersten Halbjahr nicht ungelegen. Der Umsatz fiel in den ersten sechs Monaten um 19,2% auf 300,1 Millionen €. Beim bereinigten EBITDA stand ein Verlust von 42,7 Millionen €, nach lediglich 1,9 Millionen € Minus im Vorjahr. Noch härter traf Anleger die neue Jahresprognose. Evotec erwartet 2026 nur noch 570 bis 610 Millionen € Umsatz und ein bereinigtes EBITDA zwischen minus 70 und minus 105 Millionen €. Zuvor waren noch 700 bis 780 Millionen € Umsatz und ein positives EBITDA von bis zu 40 Millionen € eingeplant. Beim laufenden Geschäft gibt es aber auch bessere Signale. Die Nettoverkäufe im D&PD-Basisgeschäft ohne strategische Partnerschaften legten im ersten Halbjahr um rund 28% zu. Gleichzeitig arbeitet Evotec daran, die jährliche Kostenbasis bis Ende 2027 um 75 Millionen € zu drücken. Für 2026 sollen bereits 20 bis 30% dieser Einsparungen erreicht werden. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1bto7sv*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Neue Projekte bringen wieder etwas Bewegung rein Anfang September meldete Evotec eine neue Zusammenarbeit mit Plectonic Biotech. Beide Unternehmen wollen neue Immuntherapie-Ansätze gegen solide Tumoren erforschen. Dafür wird Evotecs eigene BiTco-Plattform mit der LOGIBODY-Technologie von Plectonic kombiniert. Ziel ist zunächst, präklinische Daten zu sammeln und zu prüfen, ob sich T-Zellen gezielter gegen Tumorzellen aktivieren lassen. Nur wenige Tage später folgte die nächste Meldung. Just – Evotec Biologics hat JST-018 in eine Phase-I-Studie gebracht. Dabei handelt es sich um einen Antikörper-Cocktail gegen Orthopoxviren, zu denen auch die Erreger der Pocken gehören. Das Programm wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium entwickelt. Evotec übernimmt dabei unter anderem die Prozessentwicklung, regulatorische Arbeiten und die Herstellung des klinischen Materials am J.POD-Standort in Redmond. Für Evotec sind solche Projekte auch deshalb wichtig, weil die gekürzte Prognose im Sommer hauptsächlich auf schwächere Beiträge aus strategischen Partnerschaften und geringere Meilensteinzahlungen zurückging. Diese Umsätze bringen normalerweise hohe Margen mit. Kommen in den nächsten Quartalen wieder mehr Abschlüsse zustande, könnte das beim Ergebnis entsprechend schnell etwas ausmachen. ## Bei den Analysten gehen die Meinungen weit auseinander Die Kursziele zeigen ziemlich gut, wie schwer Evotec aktuell einzuschätzen ist. RBC bleibt mit „Outperform“ und einem Kursziel von 10 € sehr optimistisch. Die Deutsche Bank sieht dagegen nur 3,50 € und bleibt bei „Hold“. Berenberg liegt mit 3,60 € ebenfalls kaum über dem aktuellen Kurs. TD Cowen nennt 4 €, BNP Paribas 3,50 €. Das durchschnittliche Kursziel der von Evotec aufgeführten Analysten liegt bei 4,26 €. Die Aktie selbst schloss am 22. September bei rund 2,83 €. Damit ist ein großer Teil der früheren Erwartungen längst aus dem Kurs verschwunden. RBC setzt offenbar darauf, dass der laufende Umbau und das langfristige Potenzial der Plattform stärker durchschlagen. Berenberg und Deutsche Bank bleiben nach der Prognosesenkung deutlich vorsichtiger. Damit liegen zwischen den einzelnen Kurszielen Welten, was bei Evotec auch zur weiterhin hohen Unsicherheit passt. Bei Evotec gibt es nach dem heftigen Rückschlag im Sommer zumindest wieder erste bessere Signale. Das Basisgeschäft zieht an, Horizon läuft laut Management nach Plan und mit Plectonic sowie dem Antikörper-Programm für das US-Verteidigungsministerium kamen zuletzt neue Meldungen aus der Pipeline. Die schwachen Halbjahreszahlen und die drastisch gekürzte Prognose lassen sich damit aber nicht einfach wegwischen. Evotec muss in den kommenden Quartalen zeigen, dass aus der gut gefüllten Deal-Pipeline auch wirklich neue Umsätze und Meilensteinzahlungen entstehen. Genügend finanzielle Luft ist zunächst vorhanden. Ende Juni lagen die liquiden Mittel bei 465,6 Millionen €. Der nächste größere Einblick kommt am 5. November mit den Zahlen für die ersten neun Monate. Dann dürfte sich besser erkennen lassen, ob die Aussagen des Managements schon in den Zahlen ankommen. ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und knapp 498 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** Evotec, Evotec-Aktie, Evotec-Analyse, Evotec-Kurs, Evotec-Prognose --- ### [PayPal-Aktie: Meta-Deal trifft auf 12% Cashflow-Rendite](https://www.sharedeals.de/paypal-aktie-meta-deal-trifft-auf-12-cashflow-rendite/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** PayPal integriert sich in Metas neuen KI-Agenten Muse. Nutzer sollen dadurch Produkte suchen und den Einkauf direkt über PayPal abschließen können. Die Aktie reagierte mit einem Kursplus von rund +1% auf 53,26 US$. Der Deal allein wird PayPal nicht retten – in Verbindung mit der niedrigen Bewertung und massiven Aktienrückkäufen entsteht jedoch eine interessante Investmentthese. ## PayPal wird zur Bezahlfunktion für KI-Agenten Muse kann selbstständig nach Produkten suchen, Bestellungen ausführen und weitere Apps verwenden. Durch die PayPal-Integration soll der gesamte Bezahlvorgang innerhalb des KI-Agenten möglich werden. Damit positioniert sich PayPal frühzeitig als Zahlungsinfrastruktur für den sogenannten Agentic Commerce. Der Vorteil liegt in der bereits vorhandenen Vertrauensbasis. PayPal besitzt hinterlegte Zahlungsdaten, Käuferschutz, Betrugserkennung und Beziehungen zu Millionen Händlern. KI-Agenten müssen diese Infrastruktur nicht selbst aufbauen, sondern können PayPal als neutrale Bezahlebene verwenden. Shopify verfolgt mit Shop Pay eine ähnliche Strategie. Amazon blockiert Muse dagegen bislang, weil der Konzern die Kontrolle über Kundendaten und Einkaufserlebnis behalten will. Das zeigt zugleich die Chance und das Risiko: Setzen sich offene KI-Agenten durch, könnte PayPal wieder stärker am Checkout wachsen. Bleiben große Plattformen geschlossen, fällt das erreichbare Volumen kleiner aus. **Tipp**: Du willst Unternehmen kennenlernen, die bereits heute KI-Gewinner sind? Dann wirf mal einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Rückkäufe entwickeln enorme Wirkung Operativ zeigte PayPal zuletzt zumindest eine Stabilisierung. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal auf 8,68 Milliarden US$, während das währungsbereinigte Zahlungsvolumen um +9% auf 486,4 Milliarden US$ zulegte. Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 1,38 US$ übertraf die Markterwartung deutlich. Das wichtige Marken-Checkout-Geschäft wuchs allerdings weiterhin nur um +2%. Die Kooperation mit Meta ist deshalb relevant: Sie könnte PayPal zusätzliche Transaktionen bringen, ohne dass das Unternehmen die Kunden zuvor teuer auf die eigene Plattform locken muss. Der freie Cashflow erreichte im Quartal 1,8 Milliarden US$. Davon verwendete PayPal 1,5 Milliarden US$, um rund 33 Millionen eigene Aktien zurückzukaufen. Innerhalb von zwölf Monaten flossen 6 Milliarden US$ in den Erwerb von 111 Millionen Aktien. Dadurch sank die durchschnittliche Aktienzahl um etwa -10%. Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiterhin mindestens 6 Milliarden US$ bereinigten freien Cashflow und Rückkäufe in ähnlicher Höhe. Zusätzlich zahlt PayPal inzwischen eine Quartalsdividende von 0,14 US$ je Aktie. **Kapitalrückführungen gesucht?** Wenn Du nach weiteren spannenden Dividendenaktien wie PayPal suchst, dann schau doch mal in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). ## Die Bewertung bietet eine Sicherheitsmarge Bei einem Kurs von rund 53 US$ wird die Aktie nur mit dem rund Zehnfachen der erwarteten Gewinne bewertet. Die prognostizierte Free-Cashflow-Rendite liegt bei mehr als 12%. Für ein weiterhin profitables Zahlungsnetzwerk mit einer Investment-Grade-Bilanz ist das preiswert. Der niedrige Preis spiegelt das schwache Wachstum und den hohen Konkurrenzdruck wider. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei lediglich 57,07 US$, der Konsens lautet „Halten“. Der Markt traut PayPal bislang keine nachhaltige Beschleunigung zu. Muse ist kein Rettungsanker, sondern eine attraktive Zusatzchance. Die eigentliche Investmentthese bilden der hohe freie Cashflow, die massive Verringerung der Aktienzahl und die günstige Bewertung. Gelingt über KI-Agenten auch nur eine moderate Wachstumsbeschleunigung, besitzt die PayPal-Aktie deutliches Neubewertungspotenzial – für langfristige Anleger halte ich sie auf diesem Niveau für interessant. ## ℹ️ PayPal in Kürze - PayPal (WKN: A14R7U) betreibt den weltweit bekanntesten Online-Bezahldienst. Im letzten Quartal nutzten über 420 Millionen Verbraucher weltweit den Service für Online-Überweisungen und die Bezahlung von Rechnungen im Internet. - Das Unternehmen mit Sitz in San José im US-Bundestaat Kalifornien ist Teil des Nasdaq 100 und des S&P 500 Index. - PayPal ist Mitglied im S&P 500 und rund 45 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Mercedes-Benz-Aktie: Bald für 40 € zu haben?](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-bald-fuer-40-e-zu-haben/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Mercedes-Benz-Aktie arbeitet den zuletzt skizzierten Abwärtsfahrplan weiter konsequent ab. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-erstes-abwaertsziel-erreicht-und-jetzt/) waren nach dem Erreichen von 45,51 € zunächst 44,30 € und bei anhaltender Schwäche anschließend 40,30 € als nächste Ziele auf die Agenda gerückt. Mittlerweile ist auch 44,30 € gefallen und der Titel notiert bei nur noch 43,11 €. Damit scheint selbst die runde Marke von 40 € inzwischen zum Greifen nahe. ## Kostendruck bleibt hoch Unter dem Punkt [„Ohne Kostensenkungen könnten Werksschließungen notwendig werden“](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-fuenfjahrestief-erreicht-jetzt-einsteigen/) erläuterte mein Kollege Rudolf Schneider gestern, wie ernst der Konzern mittlerweile über weitere Einschnitte nachdenkt. Mercedes-Benz will mit dem Programm Next Level Performance dauerhaft rund 5 Milliarden € pro Jahr einsparen. Gelingt es nicht, insbesondere die hohen Produktionskosten in Deutschland ausreichend zu senken, stehen sogar mögliche Werksschließungen im Raum. Operativ bleibt das Umfeld ebenfalls anspruchsvoll. Im zweiten Quartal sank der Konzernumsatz auf 32,1 Milliarden €, während das EBIT mit 1,5 Milliarden € zwar über dem Vorjahreswert lag. Der Free Cashflow des Industriegeschäfts fiel allerdings auf 1,1 Milliarden € und erreichte im ersten Halbjahr 3,0 Milliarden €. Gleichzeitig erwartet Mercedes-Benz wegen des weiterhin schwierigen China-Geschäfts für 2026 mittlerweile einen Konzernumsatz leicht unter Vorjahresniveau. Die starke Netto-Liquidität von zuletzt 30,4 Milliarden € verschafft dem Konzern zwar finanziellen Spielraum, beseitigt die operativen Baustellen jedoch nicht. **Gerade in unsicheren Marktphasen** können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/goldman-sachs-bericht-gute-zahlen-aber/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Die favorisierte Abwärtsbewegung setzt sich fort. Nachdem zunächst 45,51 € und anschließend 44,30 € abgearbeitet wurden, ist das nächste Ziel bei 40,30 € mittlerweile klar aktiviert. Hinzu kommt, dass die Aktie unverändert unterhalb der seit Jahresbeginn fallenden Abwärtstrendlinie notiert und damit technisch kaum Argumente für eine nachhaltige Bodenbildung liefert. Solange 44,30 € nicht zurückerobert werden, präferiere ich daher eine Fortsetzung der Bewegung bis 40,30 €. Dort könnte sich aufgrund der runden 40-€-Marke und des horizontalen Supports eine deutlichere Gegenbewegung entwickeln. Für eine frühzeitige Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 44,30 € zurückerobern. Darüber würde 45,51 € erneut relevant, bevor bei 47,89 € die nächste größere Hürde wartet. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich würde die Serie tieferer Hochpunkte zumindest kurzfristig infrage stellen und Erholungspotenzial bis 49,53 beziehungsweise 51,36 € eröffnen. Aktuell besitzen dafür allerdings weiterhin die Verkäufer die besseren Karten. Die Mercedes-Benz-Aktie setzt ihren Abwärtstrend nahezu lehrbuchmäßig fort und hat mit 45,51 sowie 44,30 € bereits zwei zuletzt definierte Ziele abgearbeitet. Solange 44,30 € nicht zurückerobert werden, bleibt 40,30 € für mich das nächste Ziel. Dort könnte sich erstmals wieder eine interessantere Zone für einen technischen Konter ergeben. Von einer nachhaltigen Trendwende wäre allerdings selbst dann noch keine Rede. **Von der Automobilbranche zur KI:** Wer einen fundierten Überblick über die Gewinner des KI-Booms erhalten möchte, findet in [unserem exklusiven Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine ausgewogene Analyse der Top-Performer und aufstrebenden Stars. ## ℹ️ Mercedes-Benz in Kürze - Mercedes-Benz (WKN: 710000) ist einer der traditionsreichsten Autohersteller der Welt. Mit einem Absatz von rund 2 Millionen Fahrzeugen (Pkw und Vans) gehört der Konzern mit Sitz in Stuttgart zu den drei wichtigsten Autobauern Deutschlands. - Gemessen am Umsatz zählt die Mercedes-Benz-Gruppe sogar zu den größten Autoherstellern der Welt. - An der Börse wird das im DAX gelistete Unternehmen mit ca. 40 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Mercedes, Mercedes-Benz, Mercedes-Benz-Aktie, Mercedes-Chartanalyse --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Kommt von hier die nächste Gegenbewegung?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-kommt-von-hier-die-naechste-gegenbewegung/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie ist nach der Erholung bis knapp 29,50 € wieder deutlich zurückgekommen und handelt nur noch bei rund 26,80 €. Mehrere Unterstützungen wurden dabei nach unten durchbrochen. Ganz abgeschrieben ist die Bewegung nach oben aber noch nicht, denn der Kurs läuft nun wieder in eine Zone, in der in den vergangenen Monaten mehrfach Käufer zurückgekommen sind. ## Elliott bringt Bewegung rein Anfang September wurde bekannt, dass Elliott Investment Management bei der Deutschen Telekom eingestiegen ist. Der aktivistische Investor stellt sich gegen Überlegungen, die Deutsche Telekom und ihre US-Tochter T-Mobile US noch enger zusammenzuführen. Elliott würde das Kapital lieber über größere Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurückgeben. Die Deutsche Telekom hat ihr Rückkaufprogramm für 2026 bereits auf insgesamt 5 Milliarden € ausgeweitet. Der T-Mobile-US-Anteil bleibt dabei ein großer Hebel. Die Deutsche Telekom hält rund 54% an der US-Tochter, die inzwischen ungefähr zwei Drittel des Konzern-EBITDA liefert. Gleichzeitig wird das übrige Europa-Geschäft an der Börse vergleichsweise niedrig bewertet. Elliott setzt offenbar darauf, dass sich dieser Bewertungsabschlag zumindest teilweise abbauen lässt. Operativ gibt es dafür eine ordentliche Grundlage. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz organisch um 3,3% auf 29,9 Milliarden €. Das bereinigte EBITDA AL legte um 7,3% auf 11,8 Milliarden € zu, der bereinigte Konzernüberschuss um 11,1% auf 2,8 Milliarden €. Beim Free Cashflow AL kamen 5 Milliarden € zusammen. Die Prognose für das Gesamtjahr wurde hier leicht auf rund 20 Milliarden € angehoben. Auch von Analysten-Seite bleibt die Stimmung überwiegend freundlich. Barclays nennt 35 €, die UBS 36,20 €, Bernstein 37 € und die Deutsche Bank 40 €. JPMorgan liegt mit 27,50 € dagegen deutlich näher am aktuellen Kurs. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Der jüngste Rücksetzer hat Spuren hinterlassen Im Chart sieht es weniger freundlich aus. Auf dem Weg nach unten hat die Deutsche-Telekom-Aktie mehrere Zonen verloren, an denen zuvor viel gehandelt wurde. Der Bereich knapp unter 29 € wurde ebenso unterschritten wie die Unterstützung rund um 27,70 €. Das spricht erst einmal dafür, dass der Verkaufsdruck noch nicht komplett verschwunden ist. Soll sich das Bild wieder aufhellen, müsste die Aktie diese Marken Stück für Stück zurückerobern. Rund um 28,85 € liegt zudem der Point of Control des gezeigten Volumenprofils. Dort fand über den betrachteten Zeitraum der meiste Handel statt, weshalb die Zone bei einer Erholung erneut für Gegenwind sorgen könnte. Der Kurs steht inzwischen aber wieder nahe 26,50 bis 27 €. In diesem Bereich kamen in den vergangenen Monaten mehrfach Käufer in den Markt. Auch das Volumenprofil zeigt hier wieder mehr Aktivität. Nach dem schnellen Rücksetzer könnte deshalb bereits auf dem aktuellen Niveau ein erster Stabilisierungsversuch starten. Deutsche Telekom-Aktie ## Wie tief darf die Aktie noch fallen? Hält der Bereich rund um das aktuelle Kursniveau, wäre zunächst eine Erholung zurück in Richtung 27,70 € möglich. Darüber wartet dann die größere Zone rund um 29 €. Erst wenn auch dieser Bereich wieder zurückerobert wird, wäre ein größerer Teil des jüngsten Kursrutsches aufgeholt. Richtig unangenehm würde es aus charttechnischer Sicht, wenn auch das Juli-Tief bei etwa 23,50 € wieder angelaufen wird. Dort hatte die Aktie ihren letzten größeren Abverkauf beendet und anschließend eine deutliche Erholung gestartet. Solange dieses Tief nicht erneut unter Druck gerät, ist eine Stabilisierung oberhalb davon weiter möglich. Der aktuelle Bereich wäre dafür ein naheliegender Ausgangspunkt, weil hier bereits mehrfach Nachfrage aufgekommen ist. Bei der Deutschen Telekom läuft das operative Geschäft weiterhin ordentlich. Gewinn und Free Cashflow wachsen, T-Mobile US liefert einen großen Teil des Ergebnisses und mit Elliott ist zusätzlich Bewegung in die Diskussion über Aktienrückkäufe und die Konzernstruktur gekommen. Viele Analysten sehen den fairen Wert der Aktie weiterhin deutlich höher. Der Chart erzählt kurzfristig allerdings eine andere Geschichte. Mehrere Unterstützungen wurden verloren und müssten erst wieder zurückerobert werden. Rund um 27 € kommt die Aktie nun aber in einen Bereich zurück, an dem schon mehrfach Käufer zugegriffen haben. Kann sich der Kurs hier fangen, wären 27,70 € und später 29 € die nächsten Marken auf der Oberseite. Ein erneuter Rückfall bis an das Juli-Tief um 23,50 € würde das Bild dagegen deutlich verschlechtern. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 129.66 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Deutsche Telekom, Deutsche Telekom-Aktie, Deutsche Telekom-Kurs, Telekom-Aktie --- ### [Novo Nordisk-Aktie: Weitere Kursverluste oder doch noch eine Trendwende?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-weitere-kursverluste-oder-doch-noch-eine-trendwende/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Novo Nordisk-Aktie kennt seit gut zwei Monaten nur noch eine Richtung, und zwar nach unten. Inzwischen notiert sie gerade mal 13% über ihrem im März aufgestellten 6-Jahrestief. Müssen sich Anleger auf weitere Kursverluste einstellen oder wird der dänische Pharmariese doch noch die Trendwende nach oben schaffen? ## Enttäuschung auf ganzer Linie Der am Montag abgehaltene Kapitalmarkttag von Novo Nordisk war auf ganzer Linie eine Enttäuschung. Das machte nicht nur der heftige Kurseinbruch von -8% klar, sondern auch die Reaktion zahlreicher Banken, die ihre Kursziele für die Novo Nordisk-Aktie senkten. Weder Anleger noch Analysten scheinen dem Fünfjahresplan des dänischen Pharmakonzerns viel Glauben zu schenken. Und in der Tat ist es schwer, darin etwas Positives zu sehen. Wer sich vom Novo-Management konkrete Wachstumszahlen auf dem Investorentag erwartete, wurde enttäuscht. Für die kommenden Jahre bis 2030 verspricht der Konzern lediglich ein mit anderen Pharmakonzernen vergleichbares Umsatzwachstum. Für ein Pharmaunternehmen, das noch vor wenigen Jahren den rasant wachsenden Markt für Abnehmpräparate dominierte, sind das viel zu geringe Ambitionen. Auch beim Ergebnis lieferte das Management keine Guidance. Die operative Marge soll „weitgehend stabil“ gehalten werden. Optimismus klingt in meinen Ohren anders. Noch dazu soll ein signifikanter Teil des Wachstums über die Zulassung von fünf neuen Blockbuster-Medikamenten kommen. Das Unternehmen spricht von Pipeline-Umsätzen von bis 23 Milliarden US$. Kann man glauben, muss man aber nicht. In den letzten Monaten hat Novo Nordisk die in das Unternehmen gesetzten Entwicklungshoffnungen eher enttäuscht. Du willst keine Entwicklung im Biopharma-Markt verpassen? Höchste Zeit für den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/lg-intern-bi-aktie/?stockname=Novo+Nordisk&stockidentifier=symbol%3ANOV&stockmarket=TRADEGATE)! ## Das sagen Analysten Bei Banken und Analysehäusern sorgte der Kapitalmarkttag für große Ernüchterung. Viele von ihnen korrigierten ihre Kursziele als Reaktion nach unten. Die Deutsche Bank senkte ihren fairen Wert der Novo Nordisk-Aktie auf 234 DKK (23,77 €) und sieht damit ein leichtes Downside gegenüber dem aktuellen Kursniveau. Sie sprach im Anschluss von enttäuschten optimistischen Erwartungen. Auch die Investmentbank Jefferies und die US-Großbank JPMorgan trauen der Novo Nordisk-Aktie mit reduzierten Kurszielen von 260 und 275 DKK (34,78 und 36,79 €) fast gar nichts zu. JPMorgan sieht bei der Einschätzung der Pipeline noch Nachholbedarf und Jeffries bemängelt die Diversifizierung der Pipeline über den Bereich der Diätmittel hinaus. Ein leichtes Aufwärtspotenzial von ca. 10% sehen hingegen die Analysten der Investmentbank Goldman Sachs. Sie beziffern das Kursziel nun mit 285 DKK (38,12 €). Laut Goldman gibt es aber keine klare Einschätzung hinsichtlich des Patentauslaufs bei Semaglutid und beim Margenausblick. Noch etwas optimistischer sind die Experten der Privatbank Berenberg und der Schweizer Großbank UBS eingestellt. Sie sehen den fairen Wert der Novo Nordisk-Aktie bei 305 bzw. 322 DKK (40,80 bzw. 44,41 €). Das entspricht einer Kurssteigerung von +18 bis +25%. Aber auch diese beiden Banken bezeichnen die Mittelfristziele von Novo als nicht übermäßig ehrgeizig. Aber man darf nicht verschweigen, dass es auch bullische Stimmen in Bezug auf die Novo Nordisk-Aktie gibt. Die Analysten von Ålandsbanken, DNB Carnegie und SB1 glauben an ein Kursziel zwischen 370 und 400 DKK (49,49 bis 53,51 €). Das entspricht einem Upside zwischen +43 und +55%. Sie schätzen den jüngsten Abverkauf des Pharmatitels als übertrieben ein. ## Es sieht nicht gut aus Das Chartbild der Novo Nordisk-Aktie sieht momentan nicht gut aus. Das Zwischentief bei 36,50 € wurde zum Wochenbeginn nach unten durchbrochen. Mangels positiver Kurskatalysatoren gehen ich von einer Fortsetzung des Abwärtstrends bis zum 6-Jahrestief bei 30,50 € aus. ## Der Erfolgsdruck ist gewaltig Ich gebe Anlegern den Rat, trotz des deutlich gesunkenen Kursniveaus nicht in die Novo Nordisk-Aktie zu investieren. Ich sehe zwei Gründe, die klar gegen ein Investment sprechen: Erstens, die Bewertung: Mit einem Foward-KGV von über 12 ist mit die Novo Nordisk-Aktie selbst auf dem aktuellen Niveau zu teuer. Wir sprechen hier über ein Unternehmen, das gegenwärtig mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hat und auch für die kommenden Jahre kein überdurchschnittliches Wachstum prognostiziert. Gleichzeitig werden die Margen von Novo Nordisk weiter unter Druck geraten. Und das führt mich zu Punkt 2. Zweites, die Pipeline: Der Kurs der Novo Nordisk-Aktie wird weitgehend durch Erfolg und Misserfolg im Adipositas-Markt bestimmt. Der Patentschutz des Kernwirkstoffs Semaglutid nähert sich seiner Patentklippe. In wichtigen Märkten wie China, Indien und Brasilien läuft das Semaglutid-Patent bereits in diesem Jahr aus. In den entscheidenden Märkten Europa und Japan sowie den USA geht das Patent 2031 bzw. 2023 zu Ende. Novo Nordisk bleiben demnach nach rund fünf Jahre, um mit neuen Wirkstoffen wie CagriSema einen ähnlich erfolgreichen Nachfolger zu finden. Gleichzeitig erhöht sich der Wettbewerb auf dem Markt für Abnehmspritzen und -pillen massiv. Eli Lilly ist längst an Novo Nordisk vorbeigezogen und in den letzten Tagen stellten der Schweizer Pharmariese Roche und das US-Biotechunternehmen Viking Therapeutics vielversprechende Studiendaten ihrer Adipositas-Wirkstoffe vor. Das Duopol von Eli Lilly und Novo Nordisk in diesem Markt wird demnach spätestens 2028 zu Ende gehen. Du willst die wahren Kursraketen im Biopharma-Sektor kennenlernen? Dann wird es Zeit für unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog)! Novo Nordisk steht unter gewaltigem Erfolgsdruck, in den kommenden Jahren neue Blockbuster-Medikamente auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen besitzt ausreichend finanzielle Mittel, um seine Entwicklungen unter Hochdruck voranzutreiben, aber der Wettbewerb schläft nicht — vor allem nicht im erfolgskritischen Markt der Abnehmmittel. Ich fürchte, dass die goldenen Zeiten des dänischen Pharmakonzerns endgültig vorbei sind. Die Novo Nordisk-Aktie hat in meinen Augen kein Potenzial mehr. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 152 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Amazon-Aktie: Wo könnte die nächste Kaufwelle starten?](https://www.sharedeals.de/amazon-aktie-wo-koennte-die-naechste-kaufwelle-starten/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Amazon-Aktie hat nach dem Hoch bei rund 287 US$ wieder etwas Luft abgelassen und notiert aktuell um 255 US$. Operativ läuft es weiterhin ordentlich. AWS wächst wieder deutlich schneller, Amazon baut seine Rechenzentren weiter aus und mehrere Analysten sehen den Kurs noch klar höher. Sollte die Aktie trotzdem noch einmal zurückkommen, wartet bei rund 237 US$ eine Zone, in der zuletzt viel gehandelt wurde. ## AWS zieht wieder kräftiger an Im zweiten Quartal legte der AWS-Umsatz um 37% auf 42,2 Milliarden US$ zu. So schnell war das Cloud-Geschäft seit 18 Quartalen nicht mehr gewachsen. Auch konzernweit ging es deutlich nach oben. Der Umsatz stieg um 20% auf 200,6 Milliarden US$, während der operative Gewinn von 19,2 auf 27,5 Milliarden US$ kletterte. Amazon steckt gleichzeitig weiter viel Geld in neue Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Wie groß der Ausbau ausfällt, zeigt auch der neue Vertrag mit Generac. Der Hersteller soll Amazon 2027 und 2028 Notstromaggregate im Wert von zunächst rund 2,4 Milliarden US$ liefern. Je nach Bestellvolumen kann die Zusammenarbeit später sogar bis zu 8 Milliarden US$ umfassen. Auch die eigenen KI-Chips rücken stärker nach vorne. UBS zählt Amazon zu den Favoriten unter den großen US-Technologiekonzernen und verweist auf das Wachstum bei AWS sowie die zunehmende Nutzung von Trainium 2 und Trainium 3. Das Kursziel liegt bei 318 US$. Wells Fargo sieht noch etwas mehr Luft. Analyst Ken Gawrelski hob sein Kursziel von 328 auf 338 US$ an und blieb bei „Overweight“. Seine Schätzungen für den operativen Gewinn von AWS liegen für 2027 und 2028 klar über dem Marktkonsens. Evercore erhöhte sein Ziel zuletzt sogar auf 355 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Auch beim Handel baut Amazon weiter aus AWS bekommt zwar viel Aufmerksamkeit, Amazon arbeitet aber gleichzeitig weiter am klassischen Handelsgeschäft. Mit dem Projekt Mercury soll das Same-Day-Netz in den USA stark wachsen. Bis 2031 sind mehr als 1.000 kleinere Logistikzentren geplant, die häufig gekaufte Produkte näher an die Kunden bringen sollen. Heute gibt es davon erst rund 85. Damit greift Amazon einen Vorteil von Walmart an. Walmart kann einen großen Teil seiner Online-Bestellungen direkt über das bestehende Filialnetz abwickeln. Amazon versucht nun, diesen Abstand mit kleineren Lagern und kürzeren Lieferwegen zu verkleinern. Bank of America rechnet für Mercury mit Investitionen von rund 6,8 Milliarden US$. Bis 2030 soll das Projekt einen positiven Cashflow erreichen. Sollte das funktionieren, könnte Amazon bei schnellen Lieferungen zulegen, ohne dafür überall riesige neue Logistikzentren bauen zu müssen. ## Wo bei einem Rücksetzer wieder Käufer auftauchen könnten Nach dem Hoch bei knapp 287 US$ ist die Aktie bis in den Bereich um 255 US$ zurückgekommen. Oberhalb liegt mit rund 263 bis 265 US$ zunächst eine Hürde, an der der Kurs zuletzt mehrfach hängen geblieben ist. Sollte Amazon vorher noch einmal weiter nachgeben, fällt im Volumenprofil die Zone um 237 US$ auf. Dort wurde in den vergangenen Monaten deutlich mehr gehandelt als in den Bereichen direkt darüber. Gleichzeitig hat die Aktie rund um diese Marke schon mehrfach reagiert. Kommt der Kurs erneut dorthin, könnte wieder mehr Nachfrage reinkommen. Hält der Bereich, wäre von dort ein neuer Anlauf in Richtung 265 US$ möglich. Schafft Amazon anschließend auch den Sprung darüber, wäre der Weg in Richtung der alten Hochs wieder deutlich freier. Amazon-Aktie Amazon liefert operativ weiter gute Zahlen. AWS wächst wieder mit deutlich mehr Tempo, die Investitionen in Rechenzentren bleiben hoch und auch beim Handelsgeschäft baut der Konzern weiter aus. Gleichzeitig sehen die Analysten den fairen Wert teils klar über dem aktuellen Kurs. Wells Fargo liegt bei 338 US$, Evercore bei 355 US$ und UBS bei 318 US$. Nach dem Rückgang vom Hoch wäre ein weiterer Rücksetzer trotzdem nicht ungewöhnlich. Rund um 237 US$ liegt eine Zone, an der wieder mehr Käufer auftauchen könnten. Hält sie, wäre ein neuer Anlauf auf 265 US$ gut möglich. Darüber würde auch das Hoch bei rund 287 US$ wieder näher rücken. ## ℹ️ Amazon in Kürze - Amazon (WKN: 906866) mit Hauptsitz in Seattle im US-Bundesstaat Washington ist ein global agierender Online-Versandhändler mit einer breit gefächerten Produktpalette. - In vielen Produktkategorien ist Amazon der weltweit führende Einzelhändler. Über die Verkaufs- und Logistikplattform des Konzerns können auch Privatpersonen und andere Händler ihre Produkte anbieten. - Neben seiner marktführenden Position im E-Commerce ist Amazon über seine Sparte Web Services auch der weltweit größte Anbieter von Cloud Computing-Diensten. - Amazon notiert im Nasdaq 100 sowie im S&P 500 Index und ist mit einem aktuellen Börsenwert von ca. 2,75 Billionen US$ eines der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Amazon, Amazon-Aktie, Amazon-Chartanalyse, Amazon-Kurs, Amazon-Prognose --- ### [Siemens-Energy-Aktie: Milliardenauftrag – jetzt wieder 200 €?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-milliardenauftrag-jetzt-wieder-200-e/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie hat sich am Dienstag um +1,89% auf 145,86 € erholt. Vom Rekordhoch bei 191,66 € ist sie dennoch fast -24% entfernt. Dabei bleibt der operative Newsflow stark: In Kanada gewinnt der Konzern einen Milliardenauftrag, der Auftragsbestand liegt auf Rekordniveau und selbst Siemens Gamesa verdient wieder Geld. Analysten sehen den Kurs im Durchschnitt bereits nahe 200 € – doch die Bewertung verlangt weiterhin kräftiges Wachstum. ## 1,3 Milliarden C$ aus Kanada Ein Konsortium aus Aecon und Siemens Energy Canada hat den Zuschlag für die Modernisierung des Kernkraftwerks Pickering in Ontario erhalten. Der Auftrag besitzt ein Volumen von 1,3 Milliarden C$, umgerechnet etwa 800 Millionen €. Im Rahmen des Projekts sollen unter anderem 14 Dampfturbinenrotoren installiert, Generatoren überholt und Statoren vollständig neu gewickelt werden. Hinzu kommen neue Hilfssysteme sowie eine moderne Steuerungs- und Überwachungstechnik. Welcher Anteil des Auftragsvolumens tatsächlich auf Siemens Energy entfällt, wurde nicht veröffentlicht. Der Auftrag ist dennoch strategisch interessant. Siemens Energy profitiert damit nicht nur vom Boom bei Gaskraftwerken und Stromnetzen, sondern ebenso von der Renaissance der Kernenergie. Viele Länder wollen bestehende Anlagen länger betreiben oder neue Reaktoren bauen, um den steigenden Strombedarf zuverlässig abzudecken. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der Auftragsbestand erreicht 162 Milliarden € Die neuen Bestellungen treffen auf eine ohnehin prall gefüllte Pipeline. Im dritten Geschäftsquartal erreichte der Auftragseingang mit 17,9 Milliarden € einen neuen Rekord. Der gesamte Auftragsbestand stieg auf 162 Milliarden € und entspricht damit fast vier aktuellen Jahresumsätzen. Der Quartalsumsatz erhöhte sich vergleichbar um +18,5% auf 11,4 Milliarden €. Das Ergebnis vor Sondereffekten hat sich von 497 Millionen auf 1,62 Milliarden € mehr als verdreifacht. Auch der Free Cashflow vor Steuern sprang von 419 Millionen auf 2,32 Milliarden €. Besonders wichtig war die Entwicklung bei Siemens Gamesa. Die Windkrafttochter erzielte erstmals seit dem Geschäftsjahr 2022 wieder ein positives Quartalsergebnis und soll im Gesamtjahr den Break-even erreichen. Damit verliert das größte Sorgenkind des Konzerns allmählich seinen Schrecken. Rückenwind liefern vor allem KI-Rechenzentren in den USA und neue Kraftwerksprojekte im Nahen Osten. Etwa die Hälfte der Gasturbinenbestellungen im dritten Quartal stammte aus diesen beiden Kundengruppen. Siemens Energy erwartet deshalb für 2026 weiterhin eine bereinigte Ergebnismarge am oberen Ende der Prognosespanne von 10 bis 12%. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Umbau könnte zusätzlichen Wert freisetzen Gleichzeitig bereitet Siemens Energy die rechtliche und operative Abspaltung des Geschäftsbereichs Transformation of Industry vor. Dieser bündelt unter anderem Dampfturbinen, Kompressoren, Elektrolyseure und Lösungen zur industriellen Dekarbonisierung. Das Geschäft soll künftig als eigenständiges Unternehmen geführt werden. Siemens Energy will es entkonsolidieren, zunächst aber eine bedeutende Minderheitsbeteiligung behalten. Später wären der Einstieg externer Investoren oder sogar ein Börsengang denkbar. Dadurch könnte sich der Mutterkonzern stärker auf die besonders wachstumsstarken Bereiche Gas Services und Grid Technologies konzentrieren. ## Analysten sehen die Aktie bei knapp 200 € Von 25 erfassten Analysten empfehlen 19 den Kauf der Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 196,32 € und damit rund +35% über dem aktuellen Kurs. JPMorgan nennt 245 €, Deutsche Bank 210 €, Jefferies 215 € und RBC 200 €. Die gesamte Spanne von 100 bis 260 € zeigt allerdings, wie unterschiedlich die weitere Entwicklung eingeschätzt wird. Günstig ist die Aktie trotz des Rücksetzers nicht. Auf Grundlage der aktuellen Gewinnschätzungen liegt das erwartete KGV bei rund 32 für 2026 und 23 für 2027. Erst 2028 würde es bei weiter stark steigenden Gewinnen auf etwa 18 sinken. Auch die prognostizierte Dividendenrendite von rund 1,3% fällt noch überschaubar aus. Der neue Kanada-Auftrag, der Rekordauftragsbestand und die Erholung von Siemens Gamesa sprechen für eine weiterhin intakte Wachstumsstory. Kurse um 200 € sind erreichbar, wenn Siemens Energy die hohen Bestellungen tatsächlich in steigende Gewinne umwandelt. Nach der außergewöhnlichen Rallye ist jedoch bereits viel Erfolg eingepreist. Bei rund 146 € halte ich die Aktie wieder für interessanter, aber noch nicht für günstig – bestehende Positionen würde ich halten und bei Neueinstiegen eher gestaffelt vorgehen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 124,8 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [KWS Saat-Aktie: Ist Buy the Dip hier eine gute Idee?](https://www.sharedeals.de/kws-saat-aktie-ist-buy-the-dip-hier-eine-gute-idee/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Erst am gestrigen Dienstag kletterte die KWS Saat-Aktie fast auf ein neues Allzeithoch, doch am Mittwochmorgen ist der Saatguthersteller mit einem herben Kursverlust von zwischenzeitlich -10% das klare Schlusslicht im SDAX. Was steckt hinter dem Mini-Crash und ist er eine gute Kaufgelegenheit für die KWS Saat-Aktie? ## Maue Zahlen, mauer Ausblick Die KWS-Saat-Aktie fällt heute wegen der veröffentlichten Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr, das zur Jahresmitte endete, und des Ausblicks auf das neue GJ. Der Markt hatte sich offenbar deutlich mehr operative Dynamik erwartet. Im Geschäftsjahr 2025/26 sank Umsatz des Saatgutkonzerns um 3% auf 1,63 Milliarden €. Auch das bereinigte EBITDA fiel um 2% auf 343 Millionen €. Hauptgrund für den Umsatz- und Gewinnrückgang war ein schwaches Kerngeschäft. Besonders das Segment Zuckerrüben litt unter deutlich kleineren Anbauflächen. Aber auch bei Mais erlitt KWS Umsatzeinbrüche. Der Konzerngewinn aus fortgeführten Aktivitäten stieg jedoch von 140,0 Millionen im vorherigen GH auf 158,4 Millionen €. Dementsprechend erhöhte sich der Gewinn je Aktie auf 4,80 €, verfehlte damit aber den Analystenkonsens von 5,57 €. Eine Enttäuschung war auch der Ausblick auf das laufende GJ 26/27. KWS Saat erwartet lediglich ein organisches Umsatzwachstum von 3% und eine EBITDA-Marge von 19 bis 20%. Das ist keine Verbesserung gegenüber der letztjährigen Marge von 19,3%. Einziger Wermutstropfen für Anleger: Die Dividende von KWS Saat wird um 0,05 € auf 1,30 € je Aktie steigen. Interesse an der Landwirtschaft? Wir halten Dich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=KWS+Saat&stockidentifier=symbol%3AKWS&stockmarket=Tradegate) über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Laufenden. ## Zurück in den Seitwärtstrend Die KWS Saat-Aktie fällt heute Morgen zwischenzeitlich auf ihren Support bei 70 € zurück, kann sich davon allerdings gleich wieder erholen. Ich gehe davon aus, dass sich der Kurs in den kommenden Wochen wieder im Seitwärtskorridor von Juli und August zwischen 70 und 75 € auf und ab bewegen wird. ## Nur was für Dividendenanleger Das durchschnittliche Kursziel der Analysten für die KWS Saat-Aktie liegt derzeit bei 85 €. Das bedeutet ein Upside von ca. +20% gegenüber dem aktuellen Kursniveau. Ich sehe dieses Upside nicht. Mit einem Forward-KGV von knapp 14 ist mir die KWS Saat-Aktie auch nach dem heutigen Kursrutsch noch zu teuer. Es handelt sich schließlich um ein Unternehmen, das organisch fast gar nicht mehr wachsen kann und auch bei der Marge kein weiteres Potenzial besitzt. Die Börsenbewertung preist meiner Meinung nach ein zu hohes Umsatz- und Gewinnwachstum ein. Lediglich für Dividendenanleger kommt die KWS Saat-Aktie meiner Einschätzung nach für ein Investment infrage. Die Dividendenrendite von 1,8% ist zwar nicht sonderlich hoch, dafür aber das langjährige Dividendenwachstum. In den letzten fünf Jahren hat der Saatgutkonzern seine Gewinnausschüttung im Schnitt um 12% gesteigert. Du willst weitere Top-Dividendenaktien kennenlernen? Dann schau Dir mal unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) an! Anleger, die auf weitere Kurssteigerungen aus sind, werden meiner Überzeugung nach von der KSW Saat-Aktie enttäuscht werden. Zu hoch ist die Bewertung auf dem aktuellen Niveau. Anleger, die hingegen auf ein passives Einkommen durch Dividenden setzen, finden im SDAX-Wert hingegen ein interessantes Investment und können das gesunkene Kursniveau für einen Einstieg nutzen. ## ℹ️ KWS Saat in Kürze - Die KWS Saar ist ein führender Saatgutspezialist mit einem breiten Kulturpflanzenportfolio. Neben dem reinen Handel bietet das Unternehmen auch Beratungen für die Landwirte an. - Neben dem Hauptsitz im niedersächsischen Einbeck ist der Konzern mit rund 70 Standorten weltweit tätig. - Die Aktie ist im SDAX gelistet und wird aktuell mit rund 2,4 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Traton-Aktie: Lohnt sich hier ein Einstieg?](https://www.sharedeals.de/traton-aktie-lohnt-sich-hier-ein-einstieg-2/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Traton-Aktie erreichte im August ihr Allzeithoch bei etwa 42 €. Mittlerweile hat der Kurs wieder korrigiert und notiert am Mittwoch aktuell bei 36 €. Damit entwickelte sich die Aktie deutlich besser als die des Mutterkonzerns Volkswagen. Hier stellt sich die Frage: Kann Traton das Allzeithoch wieder erreichen und sogar übertreffen? ## E-Fahrzeuge auf dem Vormarsch Neben dem Pkw-Bereich nimmt die Elektromobilität zunehmend auch bei Nutzfahrzeugen an Bedeutung zu. Das zeigte sich zuletzt auch auf der Nutzfahrzeugmesse in Hannover. Das Interesse an elektrisch betriebenen Fahrzeugen nimmt deutlich zu. Bei Bussen ist die Entwicklung bereits weiter fortgeschritten als bei schweren Lkw. Gegenüber 2025 beträgt die Wachstumsrate inzwischen 86%. In China ist die Entwicklung noch dynamischer: Dort hat sich die Zahl der E-Nutzfahrzeuge innerhalb der vergangenen beiden Jahre verfünffacht. China ist damit auch im Nutzfahrzeugbereich ein wichtiger Markt für die Elektromobilität. Die europäischen Hersteller sollten darauf achten, diesen Trend nicht zu verpassen. Die Entwicklung bei Pkw zeigt, wie schnell sich technologische Veränderungen auf Marktanteile und Wettbewerbspositionen auswirken können. Zusätzlichen Rückenwind könnte der anstehende Ersatzbedarf liefern. Das Durchschnittsalter der Nutzfahrzeuge liegt bei rund neun Jahren. Gleichzeitig fiel bei den TÜV-Hauptuntersuchungen knapp jedes fünfte Fahrzeug durch. Der Bedarf an neuen, effizienteren und umweltfreundlicheren Nutzfahrzeugen dürfte daher in den kommenden Jahren weiter steigen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Traton&stockidentifier=symbol%3A8TRA&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## VW plant Anteil zu reduzieren Der Mutterkonzern Volkswagen befindet sich weiterhin in einer schwierigen Lage und muss seine Kosten deutlich reduzieren. Um zusätzliche Liquidität für den laufenden Transformationsprozess zu schaffen, wird daher auch eine Reduzierung der Beteiligung an Traton diskutiert. Aktuell hält Volkswagen rund 87,5% an Traton. VW hat selbst davon gesprochen, den Anteil mittelfristig auf rund 75% zu reduzieren. Traton würde einen solchen Schritt begrüßen. Durch zusätzliche ausländische Investoren könnte sich nicht nur der Streubesitz erhöhen, sondern möglicherweise auch der Absatz in internationalen Märkten verbessern. ## Ertragslage verbessert sich Das zweite Quartal fiel deutlich besser aus als das erste und sorgte damit für eine positive Entwicklung im Halbjahresbericht. Der Umsatz lag in den ersten sechs Monaten mit rund 22 Milliarden € etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Bei der Ertragslage zeigte sich dagegen eine Verbesserung. Das bereinigte operative Ergebnis stieg von 1,37 auf 1,5 Milliarden €. Der Periodengewinn erhöhte sich von 712 auf 933 Millionen €. Auch beim Fahrzeugabsatz zeigte sich im zweiten Quartal eine deutliche Belebung. Mit 82.900 Einheiten wurden deutlich mehr Fahrzeuge verkauft als im ersten Quartal mit 68.600 Einheiten. Besonders positiv entwickelte sich der Auftragseingang. Dieser stieg im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 140.000 auf knapp 182.000 Einheiten. Damit gibt es erste Anzeichen für eine Verbesserung der Geschäftsentwicklung. Traton-CEO Christian Levin erklärte: > Das Marktumfeld blieb im ersten Halbjahr 2026 herausfordernd, im zweiten Quartal haben wir aber einen klaren Aufwärtstrend verzeichnet. ## Bewertung Im Vergleich zum Mutterkonzern Volkswagen befindet sich Traton derzeit in einer solideren operativen Situation. Dennoch gibt es keinen Grund, die Risiken auszublenden. Besonders positiv ist der deutliche Anstieg der Auftragseingänge. Sie bilden die Grundlage für zukünftige Umsätze und Erträge und könnten damit für eine bessere Visibilität sorgen. Ebenfalls positiv ist, dass sich die Ertragslage trotz eines weitgehend konstanten Umsatzes verbessert hat. Das spricht für eine höhere operative Effizienz. Gleichzeitig steht Traton vor hohen Investitionen in die Elektromobilität. Der Aufbau neuer Plattformen, Antriebstechnologien und Produktionskapazitäten kostet viel Geld. Entscheidend wird daher sein, diese Investitionen rechtzeitig vorzunehmen, ohne die Ertragskraft und den Cashflow übermäßig zu belasten. Insgesamt gehe ich bei der Traton-Aktie zunächst weiterhin von einer Seitwärtsbewegung aus. Größere Kurssprünge dürften eher durch einzelne Nachrichten ausgelöst werden. Fundamental gibt es durchaus positive Signale. Dazu zählen insbesondere der deutlich gestiegene Auftragseingang, die verbesserte Ertragslage und die zunehmende Bedeutung der Elektromobilität im Nutzfahrzeugbereich. Die aktuelle Situation eignet sich aus meiner Sicht daher eher für Trader als für einen klassischen langfristigen Einstieg. Bei stärkeren Kursanstiegen kann es sinnvoll sein, zumindest einen Teil der Gewinne regelmäßig zu realisieren. **Du interessierst dich für Dividendenwerte:** Wer nach stabilem Cashflow und gleichzeitig nach Kurschancen sucht, findet derzeit interessante Möglichkeiten. [Diese zehn Dividenden-Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) könnten 2026 beides liefern. ## ℹ️ Traton in Kürze - Die Traton SE (WKN: TRATON) ist eine Tochtergesellschaft der Volkswagen AG. In ihr sind die Nutzfahrzeugmarken des VW-Konzerns gebündelt, hierzu gehören bedeutende Marken wie MAN, Scania und Navistar. Das Angebot umfasst leichte Nutzfahrzeuge, Lkw und Busse. - Der Konzern unterhält neben dem Hauptsitz in München weltweite 28 Produktionsstätten in 14 Ländern. Niederlassungen und Produktionsstätten. - Die Aktie ist im SDAX gelistet. Die Marktkapitalisierung beträgt ca. 18 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: Warum verkauft Musk keine Flüge mehr?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-warum-verkauft-musk-keine-fluege-mehr/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** SpaceX nimmt offenbar keine neuen Buchungen für seine günstigen Sammelflüge mit Falcon 9 mehr an. Mehrere Satellitenunternehmen konnten demnach keine Startplätze für die Zeit nach 2028 reservieren. Der Schritt wirkt zunächst widersinnig: Warum verzichtet der mit Abstand erfolgreichste Raketenbetreiber ausgerechnet in einem Markt mit steigender Nachfrage auf zahlende Kunden? ## Nicht alle Falcon-Flüge werden eingestellt Betroffen sind die Transporter- und Bandwagon-Missionen. Dabei teilen sich zahlreiche Unternehmen eine Falcon 9 und bezahlen lediglich für das Gewicht ihrer Satelliten. SpaceX verlangt derzeit mindestens 350.000 US$ für 50 Kilogramm Nutzlast in einen sonnensynchronen Orbit, jedes zusätzliche Kilogramm kostet 7.000 US$. Für kleine Satellitenbetreiber war das bisher die günstigste Möglichkeit, eine Nutzlast ins All zu bringen. SpaceX soll nun jedoch aufgehört haben, neue Sammelflüge zu verkaufen. Einige Unternehmen konnten laut Wall Street Journal keine Starttermine nach 2028 mehr erhalten. Bereits vereinbarte Missionen sowie mehr als 50 Regierungsaufträge sollen weiterhin durchgeführt werden. SpaceX selbst hat die Berichte bislang nicht kommentiert. Es handelt sich somit nicht um einen vollständigen Verkaufsstopp. SpaceX beginnt vielmehr, die kommerzielle Vermarktung der Falcon 9 herunterzufahren und Kapazitäten für den Übergang zu Starship freizuhalten. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Starlink ist wichtiger als externe Kunden Der wirtschaftliche Hintergrund liegt in der vertikalen Integration des Konzerns. SpaceX verdient nicht nur mit Raketenstarts, sondern baut mit denselben Raketen sein eigenes Starlink-Netzwerk auf. Jeder Start für einen externen Kunden blockiert damit Kapazitäten, die SpaceX auch für das wesentlich größere Satelliten- und Mobilfunkgeschäft nutzen könnte. Von den ersten 107 Falcon-9-Missionen des laufenden Jahres dienten 81 dem Ausbau von Starlink. Inzwischen befinden sich mehr als 11.100 aktive Starlink-Satelliten im Orbit. Ein externer Sammelflug bringt SpaceX zwar sofort Umsatz. Ein Starlink-Start schafft dagegen Infrastruktur, die über Jahre wiederkehrende Erlöse mit Internetanschlüssen, Mobilfunkdiensten und Regierungsverträgen erwirtschaften kann. Aus Sicht von SpaceX ist es deshalb nachvollziehbar, knappe Raketen- und Startplatzkapazitäten zunehmend für eigene Satelliten zu reservieren. Langfristig soll Starship die Falcon 9 ersetzen. Die vollständig wiederverwendbare Rakete soll wesentlich mehr Nutzlast zu geringeren Grenzkosten transportieren. Damit könnten Sammelflüge später zurückkehren – allerdings mit deutlich größeren Transportkapazitäten und möglicherweise einem veränderten Preismodell. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Raumfahrtbranche gerät unter Druck Für Satellitenunternehmen kommt der Wechsel zu einem schwierigen Zeitpunkt. Die weltweite Nachfrage nach Starts dürfte das verfügbare Angebot mindestens bis zum Ende des Jahrzehnts übersteigen. Gleichzeitig befinden sich zahlreiche Alternativen noch in der Entwicklung oder kämpfen mit Verzögerungen. Rocket Lab kann mit Electron einzelne Satelliten gezielter in ihren gewünschten Orbit bringen. Ein solcher eigener Flug ist jedoch deutlich teurer als ein Platz auf einer Falcon-9-Sammelmission. Die größere Neutron-Rakete ist ebenfalls noch nicht in den regelmäßigen Betrieb übergegangen. Auch Firefly Aerospace, Blue Origin, United Launch Alliance und das französisch-deutsche Ariane-Programm könnten von der entstehenden Lücke profitieren. Ihnen fehlt bislang allerdings entweder die Startfrequenz, die bewiesene Zuverlässigkeit oder die günstige Kostenstruktur der Falcon 9. Für kleinere Satellitenfirmen könnten dadurch die Preise steigen und geplante Projekte später starten. Genau darin liegt auch ein Risiko für SpaceX. Der Verkaufsstopp schafft Wettbewerbern erstmals die Gelegenheit, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Sollte Starship nicht rechtzeitig einsatzbereit sein, könnte SpaceX auf externe Umsätze verzichten, ohne die fehlende Kapazität durch das neue System ersetzen zu können. Der nächste Starship-Test wurde zuletzt vom 22. auf den 28. September verschoben. Finanziell dürfte der Verzicht auf weitere Sammelflüge verkraftbar sein. Starlink und künftig Starship besitzen für SpaceX ein wesentlich größeres Ertragspotenzial als einzelne Startplätze für kleine Satelliten. Strategisch erhöht das Unternehmen damit jedoch den Druck auf sich selbst. SpaceX setzt darauf, dass Starship die zuverlässigste Rakete der Welt rechtzeitig ersetzen kann. Gelingt dieser Übergang, stärkt der Schritt den eigenen Burggraben. Weitere Verzögerungen würden dagegen Wettbewerbern eine seltene Chance eröffnen – für die SpaceX-Aktie bleibt Starship damit der entscheidende Risikofaktor. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,10 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Allianz-Aktie -5%: Ist der Rücksetzer übertrieben?](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-5-ist-der-ruecksetzer-uebertrieben/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Allianz-Aktie ist am Dienstag um -3,35% auf 430,20 € gefallen und hat damit seit ihrem Rekordhoch bei 454,60 € mehr als -5% verloren. Neue operative Hiobsbotschaften gab es nicht. Wahrscheinlicher ist eine Mischung aus Gewinnmitnahmen nach der starken Rallye, der erhöhten Nervosität an den Kapitalmärkten und der Sorge vor länger hohen Zinsen. Fundamental erscheint der Rücksetzer jedoch kaum gerechtfertigt. ## Drei mögliche Auslöser für den Kursrutsch Die Allianz-Aktie hatte sich vom Jahrestief bei 323,90 € bis auf 454,60 € verteuert. Nach einem Kursgewinn von rund +40% waren zahlreiche positive Erwartungen bereits eingepreist. In einem von schwankenden Ölpreisen, Inflationssorgen und steigenden Anleiherenditen geprägten Marktumfeld dürften einige Anleger deshalb Gewinne realisiert haben. Auch die Schlagzeilen aus dem zweiten Quartal waren nicht völlig eindeutig. Der den Aktionären zurechenbare Kerngewinn sank gegenüber dem starken Vorjahresquartal um -12,7% auf 2,6 Milliarden €. Verantwortlich waren jedoch vor allem ein früherer Veräußerungsgewinn und gegenläufige Maßnahmen nach dem Verkauf indischer Beteiligungen. Bereinigt um diese Sondereffekte stieg der Gewinn um +10%. Höhere Zinsen sind für einen Versicherer zudem nicht grundsätzlich negativ. Sie ermöglichen es der Allianz, auslaufende Anleihen zu attraktiveren Renditen wiederanzulegen. Kurzfristig können starke Zinsbewegungen allerdings Bewertungsverluste im Anleiheportfolio verursachen und Versicherungsaktien gegenüber anderen Anlageklassen weniger attraktiv erscheinen lassen. **Wichtiger Hinweis:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Die mittelfristige Prognose bleibt intakt Operativ befindet sich die Allianz weiter auf Rekordkurs. Im ersten Halbjahr stieg der operative Gewinn um +8,6% auf 9,39 Milliarden €. Der Kerngewinn je Aktie verbesserte sich um +17,5% auf 16,44 €, während die Solvency-II-Quote von 218 auf 225% kletterte. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern weiterhin einen operativen Gewinn von 17,4 Milliarden €, wobei Abweichungen von jeweils 1 Milliarde € nach oben oder unten möglich sind. Bereits nach sechs Monaten hatte die Allianz 54% des Prognosemittelpunkts erreicht. Eine Gewinnwarnung oder eine erkennbare operative Verschlechterung steht damit nicht hinter dem Kursrückgang. Bis 2027 soll der Kerngewinn je Aktie durchschnittlich um +7 bis +9% jährlich wachsen. In der Schaden- und Unfallversicherung peilt die Allianz dann einen operativen Gewinn von rund 9,5 Milliarden € an, im Lebens- und Krankenversicherungsgeschäft sollen es etwa 6 Milliarden € und in der Vermögensverwaltung rund 4 Milliarden € werden. **Tipp für Dividenden-Fans:** Wer sich noch andere gute, vielleicht sogar derzeit vielversprechendere Aktien anschauen möchte: [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Dividende und Rückkäufe stützen den Kurs Für 2025 zahlte die Allianz eine Dividende von 17,10 € je Aktie. Analysten rechnen für das laufende Geschäftsjahr im Durchschnitt mit 18,86 € und für 2027 bereits mit 20,28 €. Auf dem aktuellen Kursniveau entspricht die erwartete Ausschüttung für 2026 einer Dividendenrendite von rund 4,4%. Die Dividendenpolitik sieht grundsätzlich vor, 60% des bereinigten Konzerngewinns auszuschütten und die Dividende je Aktie mindestens stabil zu halten. Zusätzlich sollen zwischen 2025 und 2027 im Durchschnitt wenigstens 15% des Gewinns über Aktienrückkäufe oder andere Instrumente an die Anteilseigner fließen. Das laufende Rückkaufprogramm besitzt ein Volumen von bis zu 2,5 Milliarden €. Davon hatte die Allianz bis Ende Juni bereits 1,4 Milliarden € umgesetzt. Sinkende Kurse erhöhen sogar den langfristigen Nutzen der verbleibenden Rückkäufe, weil das Unternehmen für denselben Betrag mehr eigene Aktien einziehen kann. Mit einem erwarteten KGV von etwa 14 für 2026 und rund 13 für 2027 ist die Allianz kein Tiefstpreis-Schnäppchen. Angesichts des angepeilten Gewinnwachstums, der starken Kapitalausstattung und der steigenden Ausschüttungen halte ich die Bewertung aber auch nicht für zu hoch. Der jüngste Kursrutsch sieht stärker nach Gewinnmitnahmen und einem nervösen Marktumfeld als nach einer fundamentalen Verschlechterung aus. Die Allianz wächst, dürfte ihre Dividende weiter erhöhen und reduziert über Rückkäufe die Aktienzahl. Unterhalb des Rekordhochs erscheint die Aktie deshalb wieder interessanter – langfristig bleibt sie für mich ein attraktiver Haltewert mit moderatem Kaufpotenzial. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 165 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Rocket Lab-Aktie: Lohnt sich jetzt der Einstieg?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-lohnt-sich-jetzt-der-einstieg/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rocket-Lab-Aktie meldet sich mit einem Wochengewinn von 10,50% eindrucksvoll zurück. Nach dem Absturz vom Rekordhoch bei 150,30 US$ versucht der Raumfahrttitel nun, im Bereich um 60,00 US$ einen Boden auszubilden. Während der Kurs der Rocket-Lab-Aktie bereits anzieht, fehlt bei den technischen Indikatoren noch die vollständige Bestätigung der Trendwende. ## Chartanalyse zur Rocket-Lab-Aktie Der Kurs der Rocket-Lab-Aktie war nach dem Rekordhoch bei 150,30 US$ deutlich unter Druck geraten. Dabei wurde auch der zuvor etablierte Aufwärtstrendkanal nach unten verlassen. Zuletzt konnte sich die Aktie jedoch innerhalb der Unterstützungszone zwischen etwa 61,00 und 67,00 US$ stabilisieren. Der aktuelle Anstieg auf 71,98 US$ deutet auf einen ersten Erholungsversuch hin. Damit die Erholung in eine nachhaltige Trendwende übergeht, muss die Rocket-Lab-Aktie zunächst den Widerstandsbereich zwischen 82,00 und 92,00 US$ zurückerobern. Oberhalb dieser Zone würde sich das Chartbild deutlich aufhellen. Anschließend wären die Zwischenhochs um 110,00 US$ sowie das bisherige Rekordhoch bei 150,30 US$ die nächsten relevanten Kursziele. Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Ein erneuter Rückfall unter 61,00 US$ würde die laufende Stabilisierung dagegen infrage stellen. In diesem Fall könnte der Kurs der Rocket-Lab-Aktie die darunterliegende Unterstützungszone zwischen etwa 39,00 und 43,00 US$ ansteuern. Solange die aktuelle Unterstützungszone hält, bleibt eine Bodenbildung mit anschließendem Angriff auf die Widerstände jedoch möglich. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rocket-Lab-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung der Rocket LaB-Aktie lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Rocket-Lab-Aktie notiert aktuell bei rund 47 Punkten und damit knapp unterhalb der neutralen Marke von 50 Punkten. Nach dem vorherigen Rückgang beginnt die RSI-Linie wieder nach oben zu drehen. Ein bullisches Crossover mit der Signallinie ist bereits gelungen. Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD bleibt zunächst bärisch. Die MACD-Linie verläuft unterhalb ihrer Signallinie und zudem im negativen Bereich. Gleichzeitig werden die negativen Balken des Histogramms kleiner, was auf einen nachlassenden Verkaufsdruck hindeutet. Dreht der MACD der Rocket-Lab-Aktie in den kommenden Wochen bullisch, würde dies die laufende Bodenbildung zusätzlich stützen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht weiterhin für einen intakten übergeordneten Aufwärtstrend. Demnach befindet sich die Rocket-Lab-Aktie aktuell in einer Welle-2-Korrektur innerhalb einer größeren Welle 3, welche nun abgeschlossen sein könnte. Ein Bruch über das B-Welle-Hoch würde diese These bestätigen. Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Das langfristige Wellenmodell zeigt für die kommenden Jahre theoretisches Potenzial bis in den Bereich mehrerer Hundert US$. Solche Projektionen hängen jedoch von mehreren noch nicht abgeschlossenen Teilwellen ab und sind entsprechend spekulativ. Kurzfristig steht deshalb zunächst die Verteidigung der Zone um 60,00 US$ und die Rückeroberung von 92,00 US$ im Mittelpunkt. Meiner Einschätzung nach hat die Rocket-Lab-Aktie im Bereich um 60,00 US$ eine aussichtsreiche Bodenbildung begonnen. Der Wochenanstieg von +10,50% ist positiv, doch RSI und MACD bestätigen die Trendwende bislang noch nicht vollständig. Oberhalb von 92,00 US$ würde sich das bullische Szenario deutlich festigen. Ein Rückfall unter 61,00 US$ könnte den Kurs der Rocket-Lab-Aktie dagegen in Richtung 43,00 US$ drücken. ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 46,03 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Raumfahrt-Aktien, Raumfahrtaktien, Rocket Lab, Rocket Lab Aktie, Rocket Lab Analyse, Rocket Lab Chartanalyse, Rocket Lab Kurs, Rocket Lab Preis, Rocket Lab Prognose --- ### [Micron-Aktie mit +55% – geht die Rallye weiter?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-mit-55-geht-die-rallye-weiter/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Micron-Aktie steht nach einem Tagesgewinn von 5% unmittelbar vor einer wichtigen Richtungsentscheidung. Mit 1.096,16 US$ testet der Halbleitertitel erneut einen hartnäckigen Widerstandsbereich. Gleichzeitig liefern RSI und MACD frische Kaufsignale. Gelingt dem Kurs der Micron-Aktie jetzt der nachhaltige Ausbruch, könnte das bisherige Rekordhoch wieder in den Fokus rücken. ## Chartanalyse zur Micron-Aktie Der Kurs der Micron-Aktie hat den zuvor dominierenden Abwärtstrend bereits nach oben verlassen. Nach dem Tief bei rund 740,00 US$ entwickelte sich eine Folge höherer Tiefpunkte, die den Kurs zurück an die Widerstandszone zwischen etwa 1.070,00 und 1.115,00 US$ führte. Mit dem aktuellen Anstieg versucht die Micron-Aktie nun, auch diese Barriere zu überwinden. Ein nachhaltiger Ausbruch über 1.115,00 US$ würde das kurzfristige Chartbild deutlich aufhellen. In diesem Fall läge das nächste Ziel am bisherigen Hoch zwischen 1.200,00 und 1.250,00 US$. Oberhalb dieser Zone würde der Kurs der Micron-Aktie in die Preisfindung eintreten und könnte mittelfristig einen weiteren dynamischen Aufwärtsimpuls entwickeln. Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Scheitert der Ausbruchsversuch, wäre zunächst mit einem erneuten Rücksetzer zu rechnen. Die erste wichtige Unterstützung verläuft im Bereich um 820,00 US$. Darunter rückt die horizontale Marke bei 650,73 US$ in den Fokus. Solange die Micron-Aktie oberhalb von 820,00 US$ notiert, bleibt die seit dem Sommertief laufende Erholungsstruktur jedoch intakt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Micron-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung von Micron lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 67 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von unten nach oben durchkreuzt, wodurch ein bullisches Crossover entstanden ist, was auf tendenziell steigende Kurse hindeutet. Beim MACD gilt Selbiges. Micron Technology, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Tageschart wirken aktuell wieder optimistisch. Der RSI und der MACD zeigen je ein bullisches Cross. Im Wochenchart verbessern sich die Indikatoren ebenfalls. Im RSI ist bereits ein Kaufsignal zu vernehmen, während sich beim MACD die Linien einander annähern. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart spricht für einen weit fortgeschrittenen Aufwärtszyklus. Nach Abschluss der Welle 4 folgte eine dynamische Welle 5, die inzwischen aus charttechnischer Sicht weit entwickelt erscheint. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Aufwärtsbewegung ihren Höhepunkt erreicht hat und eine größere Korrektur bevorstehen könnte. Micron Technology, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Entsprechend nimmt das Risiko einer größeren Korrektur in den kommenden Wochen zu. Der aktuelle Kaufdruck spricht vorerst jedoch für eine Fortführung der Rallye. Solange lokale Tiefs nicht unterschritten werden, bleibt der Trend intakt. Ein Rückfall unter das lokale Tief bei 739,10 US$ würde jedoch das große Bild eintrüben. Meiner Einschätzung nach besitzt die Micron-Aktie aktuell gute Chancen auf einen Ausbruch. Der überwundene Abwärtstrend sowie die Kaufsignale bei RSI und MACD sprechen für weiter steigende Kurse. Entscheidend bleibt jedoch der Widerstand um 1.115,00 US$. Gelingt der Ausbruch, dürfte zunächst das Rekordhoch um 1.250,00 US$ angesteuert werden. Scheitert der Kurs der Micron-Aktie erneut, wäre eine Konsolidierung in Richtung 820,00 US$ möglich. ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,24 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Halbleiter, Halbleiter-Aktien, Halbleiteraktien, Micron, Micron Technology, Micron Technology-Aktie, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse, Micron-Kurs, Micron-Preis, Micron-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Infineon-Aktie mit +13% – Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-mit-13-trendwende-gelungen/) **Published:** September 23, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Infineon-Aktie meldet sich mit einem Gewin von +13% in den letzten zwei Wochen eindrucksvoll zurück. Nach dem Rekordhoch bei 88,85 € war der Halbleitertitel kräftig unter Druck geraten. Nun stabilisierte sich der Kurs der Infineon-Aktie bei 60,13 €. Während das kurzfristige Momentum wieder anzieht, zeigen die Indikatoren bislang noch kein vollständig bestätigtes Kaufsignal. ## Chartanalyse zur Infineon-Aktie Der langfristige Aufwärtstrend der Infineon-Aktie bleibt trotz der jüngsten Korrektur intakt. Nach dem Ausbruch über den Widerstandsbereich um 41,00 € beschleunigte sich die Rallye deutlich und führte den Kurs bis auf das Allzeithoch bei 88,85 €. Von dort setzte eine scharfe Gegenbewegung ein, in deren Verlauf die Infineon-Aktie zeitweise bis in den Bereich um 56,00 € zurückfiel. Doch der aktuelle Kursanstieg deutet auf eine Trendwende hin. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite dient der Bereich um 56,00 € als kurzfristige Unterstützung. Sollte die Infineon-Aktie darunter zurückfallen, könnte sich die Korrektur zunächst bis zur ehemaligen Ausbruchszone zwischen 39,00 und 42,00 € ausweiten. Eine weitere zentrale Unterstützungszone liegt zwischen etwa 27,50 und 31,00 €. Erst ein Rückfall in diesen Bereich würde das langfristig konstruktive Chartbild deutlicher beschädigen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Infineon-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung von Infineon lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Infineon-Aktie ist nach dem vorherigen Anstieg in den überkauften Bereich deutlich zurückgekommen. Aktuell notiert der Indikator knapp über der neutralen Marke von 50 Punkten und beginnt sich zu stabilisieren. Die RSI-Linie bleibt allerdings noch unter ihrer Signallinie. Damit verbessert sich das kurzfristige Momentum, ohne dass bereits ein bestätigtes bullisches Crossover vorliegt. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD spiegelt die vorausgegangene Korrektur wider. Die MACD-Linie verläuft weiterhin unter der Signallinie, während das Histogramm im negativen Bereich notiert. Zuletzt haben sich die negativen Balken jedoch verkürzt. Der Verkaufsdruck lässt somit nach, doch für ein belastbares Kaufsignal müsste der MACD der Infineon-Aktie erst wieder bullisch drehen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Nach der Elliott-Wellen-Zählung könnte das Hoch bei 88,85 € den Abschluss einer übergeordneten Welle 3 markieren. Der anschließende Rückgang wäre demnach als korrektive Welle 4 einzuordnen. Stabilisiert sich der Kurs der Infineon-Aktie oberhalb des jüngsten Korrekturtiefs, könnte als nächster Schritt eine impulsive Welle 5 beginnen. Für eine Bestätigung dieses Szenarios müsste die Infineon-Aktie zunächst den Widerstand bei 65,00 € überwinden und anschließend das Allzeithoch bei 88,85 € zurückerobern. Oberhalb des Rekordhochs würde der Kurs wieder in die Preisfindung eintreten. Dann wären auf längere Sicht zunächst dreistellige Notierungen und später auch die im Elliott-Wellen-Modell eingezeichneten Zielbereiche oberhalb von 120,00 € denkbar. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die weit entfernten Projektionen bis in den Bereich mehrerer Hundert Euro basieren auf einer langfristigen Wellenfortsetzung über mehrere Trendgrade. Solche Ziele sind dürften nur über einen mehrjährigen Zeitraum relevant werden. Kurzfristig entscheidet vielmehr, ob die laufende Stabilisierung tatsächlich in eine neue Aufwärtsbewegung übergeht. Meiner Einschätzung nach verbessert sich das Chartbild der Infineon-Aktie, doch die Trendwende ist noch nicht vollständig bestätigt. Der starke Wochenanstieg und das nachlassende negative Momentum sprechen für eine Erholung. RSI und MACD liefern allerdings noch kein eindeutiges Kaufsignal. Oberhalb von 65,00 € würde das bullische Szenario an Kontur gewinnen. Dann könnte der Kurs der Infineon-Aktie erneut 75,00 € und später 88,85 € ansteuern. Unter 56,00 € wäre dagegen mit einer Ausdehnung der Korrektur zu rechnen. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 78,14 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Intel-Aktie nimmt Kurs auf 150 US$](https://www.sharedeals.de/intel-aktie-nimmt-kurs-auf-150-us/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Intel-Aktie meldet sich mit Nachdruck zurück. Nach der mehrwöchigen Konsolidierung zwischen rund 88 und 109 US$ gelang zum Wochenstart mit einem Kurssprung von rund +12% der Befreiungsschlag über die obere Begrenzung. Mit aktuell 121,56 US$ rückt nun das Hoch bei 142,35 US$ wieder in greifbare Nähe. Kann sich der Ausbruch bestätigen, erscheint selbst die psychologisch wichtige Marke von 150 US$ nicht mehr weit entfernt. ## KI-Fantasie befeuert Intel Unter dem Punkt [„Kommt diese Megakooperation?“](https://www.sharedeals.de/intel-aktie-haelt-sie-sich-jetzt-endlich-ueber-100-us/) beleuchtete mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig in der Vorwoche bereits Gespräche zwischen Intel und SK Hynix über eine mögliche Speicherchip-Produktion in den USA. Für Intel könnte eine Kooperation rund um den im Aufbau befindlichen Standort in Ohio strategisch bedeutend werden, wenngleich politische, finanzielle und technologische Hürden weiterhin bestehen. Zusätzlich macht der Konzern beim Foundry-Geschäft Fortschritte: Gemeinsam mit ASML meldete Intel zuletzt mehr als eine Million bearbeitete Wafer im Zusammenhang mit der High-NA-EUV-Technologie. Der jüngste Kursschub wird zusätzlich von der neuen Begeisterung für KI-Infrastruktur getragen. Der Erfolg neuer KI-Agenten schürt Erwartungen an eine deutlich steigende Nachfrage nach Server-CPUs, wovon neben AMD auch Intel profitieren könnte. Bereits im zweiten Quartal hatte Intel den Umsatz um +25% auf 16,1 Milliarden US$ gesteigert und damit das stärkste Umsatzwachstum seit mehr als 15 Jahren erzielt. Für das dritte Quartal stellt das Unternehmen Erlöse zwischen 15,8 und 16,8 Milliarden US$ in Aussicht. **Möchtest Du weitere Aktien wie Intel entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Intel&stockidentifier=symbol%3AINL&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der Ausbruch über die Widerstandszone zwischen 105,98 und 109,36 US$ liefert ein deutliches bullisches Signal. Kann Intel diese Zone nun behaupten und den Befreiungsschlag spätestens per Wochenschluss bestätigen, bleibt die bevorzugte Entwicklung klar aufwärtsgerichtet. Das nächste große Ziel liegt beim bisherigen Hoch von 142,35 US$. Ein Ausbruch darüber würde zugleich neues Terrain eröffnen und die psychologisch wichtige Marke von 150 US$ unmittelbar auf die Agenda setzen. Nach der Dynamik der vergangenen Tage wäre ein vorheriger Rücksetzer an die Ausbruchszone dabei keineswegs ungewöhnlich. Genau dieser Bereich ist auf der Unterseite nun entscheidend. Fällt Intel nachhaltig unter 109,36 beziehungsweise 105,98 US$ zurück, wäre der aktuelle Ausbruch infrage gestellt und eine neuerliche Konsolidierung wahrscheinlich. Dann dürfte zunächst die Unterstützung bei 88,40 US$ wieder in den Fokus rücken. Erst deren Bruch würde das zuletzt deutlich aufgehellte Chartbild ernsthaft beschädigen und mit 75,81 US$ das nächste größere Ziel auf der Unterseite aktivieren. Die Intel-Aktie hat mit dem dynamischen Sprung über 109 US$ ein starkes Kaufsignal geliefert. Solange der Ausbruchsbereich zwischen 105,98 und 109,36 US$ verteidigt wird, bleibt das Hoch bei 142,35 US$ mein nächstes Ziel. Darüber wäre auch die runde Marke von 150 US$ durchaus erreichbar. Nach dem starken Kursschub würde ich einen Rücksetzer an die Ausbruchszone allerdings eher als gesunden Retest denn als Schwächesignal betrachten. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Intel in Kürze - Intel, gegründet 1968 und mit Sitz in Santa Clara in Kalifornien, ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern und historisch der weltweit größte Entwickler und Hersteller von Mikroprozessoren. - Der Konzern besteht aus den zwei Einheiten Products (Design) und Foundry (Auftragsfertigung). - Intel Products entwickelt Prozessoren für PCs (Core-Serie) und Rechenzentren (Xeon-Prozessoren). - Intel Foundry produziert Chips auch für Drittkunden, wie beispielsweise Microsoft und Gerüchten zufolge zukünftig auch für Apple. - Intel ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und aktuell ca. 613 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Intel, Intel Corporation, Intel-Aktie, Intel-Chartanalyse, Intel-Kurs, Künstliche Intelligenz --- ### [Bitcoin-Kurs über 86.000 US$: War das der Befreiungsschlag?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-ueber-86-000-us-war-das-der-befreiungsschlag/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bitcoin hat gestern einen richtig starken Handelstag hingelegt. Der hartnäckige Widerstand rund um 82.000 US$ wurde mit viel Momentum durchbrochen, inzwischen steht BTC bei knapp über 86.000 US$. Vor allem der Short Squeeze hat die Bewegung noch einmal deutlich beschleunigt. ## Short Seller geraten unter Druck Vor dem Ausbruch hatten viele Trader weiter auf fallende Kurse gesetzt. Nach der Zinserhöhung der Fed, den weiter offenen Fragen rund um die US-Geldpolitik und dem gescheiterten CLARITY Act gab es dafür durchaus Argumente. Der Markt spielte allerdings nicht mit. Schon nach der Fed-Entscheidung hielt sich Bitcoin erstaunlich stabil, anschließend kam immer mehr Kaufdruck rein. Als dann auch die Zone um 82.000 US$ fiel, mussten zahlreiche Short Positionen geschlossen werden. Dadurch bekam die Bewegung noch einmal zusätzlichen Schub und Bitcoin zog innerhalb kurzer Zeit bis über 86.000 US$. Auch das Umfeld hilft aktuell etwas mit. Der Ölpreis ist zuletzt wieder zurückgekommen und nimmt damit zumindest kurzfristig etwas Druck aus der Inflationsdebatte. Risikoanlagen konnten sich dadurch ebenfalls erholen. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist?** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Aus dem alten Widerstand könnte Unterstützung werden Die Zone um 82.000 US$ hatte Bitcoin über längere Zeit immer wieder ausgebremst. Umso stärker ist das Signal, dass der Kurs diesmal nicht nur kurz darüber gelaufen ist, sondern den Bereich mit ordentlich Schwung hinter sich gelassen hat. Nach dem schnellen Anstieg wäre ein Rücksetzer trotzdem völlig normal. Spannend wäre dann vor allem, ob rund um 82.000 US$ wieder Käufer reinkommen. Hält der ehemalige Widerstand von oben, könnte sich daraus eine neue Unterstützung entwickeln. Darunter würde der Ausbruch dagegen etwas an Stärke verlieren. Solange Bitcoin aber oberhalb dieser Zone bleibt, sieht das kurzfristige Bild deutlich besser aus als noch vor wenigen Tagen. Bitcoin-Kurs Bitcoin hat mit dem Sprung über 82.000 US$ eine Marke aus dem Weg geräumt, an der der Kurs zuvor mehrfach gescheitert war. Der Short Squeeze hat die Rallye zusätzlich angefeuert und BTC bis über 86.000 US$ getragen. Jetzt muss sich zeigen, ob der Markt den Ausbruch auch halten kann. Ein Rücklauf in Richtung 82.000 US$ wäre nach der starken Bewegung keine Überraschung. Kommt dort wieder Nachfrage rein, wäre das ein gutes Zeichen dafür, dass sich die alte Widerstandszone tatsächlich zur Unterstützung dreht. ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-kurs, Bitcoin-Preis, Bitcoin-Prognose, BTC --- ### [Nächster Volltreffer im RAC: +146% mit Capricorn Energy](https://www.sharedeals.de/naechster-volltreffer-im-rac-146-mit-capricorn-energy/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Und wieder einmal gibt es Grund zum Jubeln im exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/): Die Aktie von Capricorn Energy hat Anlegern, die früh auf den britischen Öl- und Gas-Titel gesetzt haben, unter Einbeziehung von Dividenden einen außergewöhnlichen Gewinn von fast 300% beschert. ## Gewinnmitnahme nach gut fünf Jahren Rohstoffqueen [Miriam Kraus](https://www.sharedeals.de/experten/miriam-kraus/) beweist einmal mehr ihr Gespür für aussichtsreiche Rohstoffwerte. Bereits im April 2021 wurde Capricorn Energy erstmals zum Kauf empfohlen. Was folgte, ist eine echte Erfolgsstory: +146% Kursgewinn stehen inzwischen zu Buche. Rechnet man die üppigen Dividenden hinzu, steigt die Gesamtrendite auf knapp +300%. Jetzt wurde der Gewinn konsequent realisiert. ## Übernahmeangebot sorgt für den finalen Kurstreiber Der entscheidende Auslöser für den Ausstieg ist die geplante Übernahme durch Genel Energy. Anfang Juli vereinbarten beide Unternehmen ein empfohlenes Barangebot von insgesamt 4,74 US$ je Capricorn-Aktie. Darin enthalten sind 3,75 US$ Kaufpreis sowie eine Sonderdividende von 0,99 US$. Umgerechnet entspricht das derzeit rund 349 Pence je Aktie. Gegenüber dem vorherigen Capricorn-Kurs von 266 Pence entspricht das einer Prämie von rund +31%. Der Gesamtwert der Transaktion liegt bei etwa 360 Millionen US$. Damit hat sich die Ausgangslage für Anleger fundamental verändert. ## Der Bieterkampf ist vorbei Ursprünglich war die Fantasie eines Bieterkampfes ein wichtiger Bestandteil des Investmentcases. Mehrere Interessenten hatten sich mit Capricorn beschäftigt. Inzwischen haben jedoch sowohl Samos Energy als auch Alamadiyaf al-Masiyyah erklärt, kein Angebot abgeben zu wollen. Damit ist Genel faktisch der einzige verbliebene Bieter. Auch die Capricorn-Aktionäre haben den Deal mit überwältigender Mehrheit abgesegnet. Bei den Abstimmungen am 18. August votierten jeweils 99,80% der vertretenen Stimmen für die Transaktion. Der mögliche zusätzliche Kursschub durch ein höheres Konkurrenzangebot ist damit weitgehend verschwunden. Übrig bleibt vor allem der Spread zwischen aktuellem Börsenkurs und vereinbartem Übernahmepreis. ## Warum Genel Capricorn unbedingt haben will Strategisch ist der Deal für Genel nachvollziehbar. Capricorn bringt insbesondere Öl- und Gasaktivitäten in Ägypten ein. Damit kann Genel seine geografische Abhängigkeit von den politisch und geopolitisch anspruchsvolleren Aktivitäten in Kurdistan reduzieren. Für Genel ist Capricorn somit nicht lediglich ein Zukauf von Reserven, sondern zugleich eine Möglichkeit zur Diversifizierung. Für uns ist diese Übernahmestory jedoch weitgehend auserzählt. Deshalb heißt es jetzt: Gewinne sichern, Kapital freimachen und den nächsten Rohstoff-Volltreffer suchen. Genau dieses Kapital kann nun in neue, spannendere und aussichtsreichere Aktien fließen. Grundlage des RAC ist eine professionelle, langfristig ausgerichtete Anlagestrategie mit höchster Transparenz und Profi-Analysen auf Bank-Niveau. Mit dieser Strategie wurde im vergangenen Jahr eine durchschnittliche realisierte Performance aller abgeschlossen Verkäufe in Höhe von +300% erzielt bzw. +257,5% gewichtet. Zusätzlich wird nun auch ein Trading-Depot geführt, mit dem – wenn gewünscht – kurzfristig auch „gezockt“ werden darf. Hier wird eine Swing-Trading-Strategie verfolgt, die kurzfristige Gewinne einbringt, welche dann wiederum Liquidität für die Tenbagger des Vermögensdepots liefern. Rohstoffaktien gehören zu den heißesten Chancen 2026! Verpasse nicht den Einstieg in die Rohstoff-Rallye, werde Mitglied im [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/)! **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Cardano: Geht die Erholung weiter?](https://www.sharedeals.de/cardano-geht-die-erholung-weiter/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Nach Bitcoin und Kaspa folgt heute noch ein Blick auf Cardano, denn auch hier hat sich die charttechnische Lage zuletzt deutlich verbessert. Seit dem Junitief bei rund 0,139 US$ hat ADA mittlerweile rund +80% zugelegt und mit aktuell etwa 0,25 US$ zugleich die wichtige Marke bei 0,2395 US$ zurückerobert. Damit scheint sich ein neuer Aufwärtstrend etabliert zu haben. ## Cardano-Ökosystem macht Fortschritte Auch fundamental wird das Cardano-Ökosystem weiter ausgebaut. Erst am Montag stellte die Cardano Foundation die Teilnehmer ihres Accelerator-Programms für den Herbst 2026 vor. Im Fokus stehen Projekte rund um digitale Identitäten, Nachverfolgbarkeit und verifizierbare Daten. Bereits im August hatte die Foundation zudem mehrere neue Partnerschaften und Anwendungen vorgestellt, unter anderem rund um Datenrechte und die Rückverfolgbarkeit von Nachhaltigkeitsinformationen. Parallel schreitet die technologische Entwicklung voran. Im Juli wurde mit dem Van-Rossem-Hard-Fork die nächste Protokollversion aktiviert. Zuvor startete bereits das öffentliche Testnetz von Leios, das langfristig eine deutlich höhere Skalierbarkeit ermöglichen soll. Auch die geplante LayerZero-Integration soll Cardano stärker mit anderen Blockchain-Ökosystemen verbinden und perspektivisch den Transfer von mehr als 800 Token ermöglichen. Die Entwicklung liefert damit durchaus fundamentale Fantasie, auch wenn sich daraus nicht automatisch steigende ADA-Kurse ableiten lassen. **Sei in diesem Kontext dabei,** wenn wir jetzt rund um den einen oder anderen Altcoins im [Hauptchat](https://live.sharedeals.de/room/Hauptchat) von sharedeals.de in die Diskussionen einsteigen! ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Die bevorzugte Entwicklung bleibt zunächst aufwärtsgerichtet. Seit dem Junitief hat Cardano eine Folge höherer Tiefpunkte ausgebildet und bewegt sich entlang der steigenden Aufwärtstrendlinie nach oben. Mit der Rückeroberung von 0,2395 US$ wurde zuletzt ein weiteres positives Signal geliefert. Solange diese Marke verteidigt wird, dürfte zunächst der Widerstand bei 0,2660 US$ angelaufen werden. Gelingt auch dort der Ausbruch, wäre der Weg bis 0,2998 US$ frei. Ein zwischenzeitlicher Rücksetzer an die steigende Trendlinie würde das konstruktive Bild dabei bis jetzt nicht infrage stellen, solange dort erneut Käufer auftreten. Problematisch würde es dagegen, wenn die Aufwärtstrendlinie nachhaltig verloren geht und anschließend auch die Unterstützung bei 0,1924 US$ fällt. In diesem Fall wäre die seit Ende Juni laufende Erholungsstruktur gebrochen und 0,1723 US$ dürfte wieder in den Fokus rücken. Darunter müsste sogar mit einem vollständigen Rücklauf bis in den Bereich zwischen 0,1445 und 0,1393 US$ gerechnet werden. Von einem dauerhaft vollzogenen Trendwechsel sollte daher trotz der zuletzt positiven Entwicklung noch nicht gesprochen werden. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Cardano. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Cardano – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Cardano hat sich seit dem Junitief mit rund +80% eindrucksvoll zurückgemeldet und einen kurzfristigen Aufwärtstrend etabliert. Oberhalb von 0,2395 US$ bleiben 0,2660 und anschließend knapp 0,30 US$ meine nächsten Ziele. Auch ein vorheriger Rücksetzer an die steigende Trendlinie wäre noch unproblematisch. Erst unterhalb von 0,1924 US$ würde das derzeit konstruktive Bild deutlich an Qualität verlieren. **Kryptos bieten wieder Chancen:** Welche 3 Altcoins interessant sein könnten, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ Cardano (ADA) in Kürze - Cardano (ADA) ist eine wissenschaftlich entwickelte Blockchain-Plattform mit Fokus auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und Proof-of-Stake (Ouroboros-Protokoll), die Smart Contracts und dApps unterstützt. - Der aktuelle ADAUSD-Kurs liegt bei etwa 0,25 US$ und einer Marktkapitalisierung von ca. 9,2 Milliarden €. - D Das Marktsentiment bleibt derzeit bärisch, der Fear & Greed Index notiert aktuell bei 33 und signalisiert damit weiter Angst am Kryptomarkt. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** ADAUSD, Cardano, Krypto, Kryptowährungen --- ### [SAP-Aktie: Hätte SAP in den USA mehr Wert?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-haette-sap-in-den-usa-mehr-wert/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** SAP hat zuletzt gezielt eigene Aktien zurückgekauft und damit die jüngste Kursschwäche für Zukäufe genutzt. CEO Christian Klein brachte parallel eine ungewöhnliche Bewertungsdebatte ins Spiel. Charttechnisch steht die Aktie derweil an einer entscheidenden Widerstandsmarke. ## Rückkäufe, Reformruf und Bewertungsfrage SAP gehörte am Dienstagvormittag zu den schwächeren Werten im DAX. Der Konzern nutzt die zuletzt gedrückten Kurse gezielt für Rückkäufe. Zwischen dem 14. und 18. September erwarb SAP 50.000 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 185,57 €. Insgesamt wurden damit bislang mehr als 8,3 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Vorstandschef Christian Klein sorgte zusätzlich für Gesprächsstoff. Nach seiner Einschätzung könnte SAP an der Börse rund +15% höher bewertet sein, würde der Konzern seinen Sitz in den USA haben. Einen tatsächlichen Umzug kündigte er damit nicht an, sondern verwies auf die unterschiedlichen Bewertungsniveaus der Kapitalmärkte. JPMorgan bestätigte vor den anstehenden Quartalszahlen seine neutrale Einstufung mit einem Kursziel von 175,00 €. Der breitere Analystenkonsens liegt deutlich darüber, bei rund 208,92 €. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Die SAP-Aktie hatte es geschafft, die Abwärtstrendlinie und damit auch die Abwärtsstruktur zu überschreiten. Die Widerstandszone zwischen 164,40 und 168,80 € wurde sofort nach oben überschritten und wurde damit zum Support. Aktuell befindet sich der Markt im nächsten Widerstandsbereich, der von 178,50 bis 188,30 € reicht. Schafft es die Aktie, sich auch nachhaltig über diesem zu halten, wäre ein wichtiger Schritt für den nächsten Impuls gelegt. Für Trader ist nun entscheidend, ob es die Aktie schafft, sich über der Zone zu halten, erst einmal konsolidiert oder erneut eine Abweisung findet. Kommt es zu einem Rücksetzer, würde die untere Zone interessant werden, allerdings nur, wenn der Markt dort eine Reaktion für eine mögliche Long-Chance zeigt. Bei einer Konsolidierung wäre es wichtig, dass diese innerhalb der Zone stattfindet und es nicht zu neuen Tiefs kommt. Kommt es hingegen zum Ausbruchsszenario, muss der Kurs nachhaltig über die 195,00 € laufen und sich auch über diesem Bereich halten können. Das wäre dann ein Einstieg für weiter steigende Kurse und eine mögliche Fortsetzung der vorherigen Stärke auf der Oberseite. Der Rückkauf zeigt, dass SAP selbst von den aktuellen Kursen überzeugt ist und auch der Analystenkonsens liegt deutlich über dem heutigen Niveau. Solange der Kurs keine neuen Tiefs bildet, bleibt grundsätzlich die Chance auf höhere Notierungen und einen möglichen Ausbruch auf der Oberseite bestehen. Der nachhaltige Ausbruch macht die Fortsetzung der Stärke wahrscheinlicher. Fällt der Kurs dagegen unter die aktuellen Tiefs, rückt der untere Supportbereich in den Fokus. Auch dort braucht es aber erst eine klare Bestätigung für den Einstieg. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 240 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Mercedes-Benz-Aktie: Fünfjahrestief erreicht – jetzt einsteigen?](https://www.sharedeals.de/mercedes-benz-aktie-fuenfjahrestief-erreicht-jetzt-einsteigen/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Mercedes-Benz-Aktie notiert am Dienstag aktuell bei 43,80 €. Damit summiert sich der Kursverlust seit Jahresbeginn auf rund -30%. Gleichzeitig wurde ein neues Fünfjahrestief erreicht. Hier stellt sich die Frage: Wie sind die Zukunftsperspektiven der Aktie? ## Ohne Kostensenkungen könnten Werksschließungen notwendig werden Werksschließungen waren bislang vor allem bei Volkswagen ein Thema. Jetzt spricht auch Mercedes-Benz davon. Die gesamte deutsche Automobilbranche leidet unter einer schwachen Nachfrage und hohen Kosten. Insbesondere die hohen Lohnkosten in Deutschland belasten die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Produktionsstandorten. Wie Volkswagen und BMW befindet sich auch Mercedes-Benz in einer tiefgreifenden Transformationsphase. Dazu gehören unter anderem der Abbau von Stellen und eine deutliche Senkung der Produktionskosten. Werksschließungen standen bisher allerdings nicht im Mittelpunkt. Die Ankündigung, möglicherweise zwei deutsche Werke zu schließen, zeigt nun, dass der bisherige Kostenabbau offenbar noch nicht ausreicht oder nicht schnell genug vorankommt. Mercedes-Produktionsvorstand Michael Schiebe erklärte: > Es ist unser klares Ziel, alle deutschen Standorte zu erhalten. Dafür müssen wir uns auf für alle verträgliche Maßnahmen einigen, um die Kosten in Deutschland zu senken. Gelingt uns dies nicht, werden wir ein deutsches Aufbauwerk sowie ein deutsches Powertrainwerk schließen müssen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Mercedes-Benz&stockidentifier=symbol%3AMBG&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Bisheriges Sparprogramm könnte ins Stocken geraten Mit dem Restrukturierungsprogramm Next Level Performance will Mercedes-Benz dauerhaft rund 5 Milliarden € pro Jahr einsparen. Neben Sachkosten sollen dabei auch deutlich niedrigere Personalkosten einen wichtigen Beitrag leisten. So sollen beispielsweise Sonderzahlungen reduziert oder zeitlich gestreckt werden. Ein umfassender Personalabbau ist aufgrund des bestehenden Bestandsschutzes bis 2034 allerdings nur eingeschränkt möglich. Der Konzern setzt daher vor allem auf natürliche Fluktuation und Abfindungsprogramme. Darüber hinaus wird eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich gefordert. Spürbare finanzielle Effekte des Sparprogramms dürften sich jedoch erst im kommenden Jahr stärker bemerkbar machen. ## Bewertung Dass Mercedes-Benz inzwischen sogar die Schließung von zwei Werken in Aussicht stellt, könnte darauf hindeuten, dass die Fortschritte bei der Reduzierung der Personalkosten hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleiben. Das dürfte insbesondere für die angestrebte Rückkehr zur 40-Stunden-Woche gelten. Am 21. September fanden bundesweit Protestaktionen der IG Metall statt. Die Gewerkschaft kritisiert insbesondere den geplanten Stellenabbau und die Maßnahmen zur Kostensenkung. Ob es tatsächlich zu Werksschließungen kommt, bleibt abzuwarten. Für die Aktie wäre eine solche Maßnahme zunächst ein negatives Signal, gleichzeitig würde sie langfristig die Kostenbasis des Konzerns deutlich reduzieren. Damit bleibt die weitere Entwicklung stark von den kommenden Nachrichten abhängig. Sollte der Absatz weiter unter Druck geraten oder sollten sich die Ertragsperspektiven erneut verschlechtern, sind weitere Kursrückgänge nicht auszuschließen. Auf dem aktuellen Kursniveau ist bereits viel Negatives eingepreist. Die Aktie notiert auf einem Fünfjahrestief, während Mercedes-Benz gleichzeitig vor einem weitreichenden Konzernumbau steht. Insgesamt bleibe ich für die Aktie positiv gestimmt und gehe mittelfristig von höheren Kursen aus. Kurzfristig erwarte ich allerdings noch keinen nachhaltigen Aufwärtstrend. Dafür sind die Unsicherheiten rund um Absatz, Kostenentwicklung und mögliche Werksschließungen weiterhin zu hoch. Was für die Aktie spricht, ist die hohe Dividendenrendite. Aktuell liegt sie bei rund 8%, wobei bereits Kürzungen angekündigt wurden. Selbst nach einer Reduzierung könnte die Dividendenrendite aus meiner Sicht noch bei etwa 5% liegen. **Passend dazu:** Während viele nur auf die Dividendenrendite schauen, bieten einige Titel derzeit beides – regelmäßige Ausschüttungen und deutliches Aufwärtspotenzial. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für das kommende Jahr. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Mercedes-Benz. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Mercedes-Benz in Kürze - Mercedes-Benz (WKN: 710000) ist einer der traditionsreichsten Autohersteller der Welt. Mit einem Absatz von rund 2,5 Millionen Fahrzeugen (Pkw und Vans) gehört der Konzern mit Sitz in Stuttgart zu den drei wichtigsten Autobauern Deutschlands. - Gemessen am Umsatz zählt die Mercedes-Benz-Gruppe sogar zu den größten Autoherstellern der Welt. - An der Börse wird das im DAX gelistete Unternehmen mit knapp 42 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Viking Therapeutics-Aktie +30%: Das sind hervorragende Nachrichten!](https://www.sharedeals.de/viking-therapeutics-aktie-30-das-sind-hervorragende-nachrichten/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Viking Therapeutics-Aktie schießt am Dienstagvormittag um +30% in die Höhe und notiert damit fast auf einem neuen 12-Monatshoch. Was steckt hinter dem Kursfeuerwerk des Biotech-Unternehmens und sollten Anleger jetzt noch in die Aktie einsteigen? ## Starke Studiendaten Auslöser der heutigen Kursexplosion der Viking Therapeutics-Aktie sind neue und sehr gute Studiendaten zum Adipositas-Medikament VK2735. Viking hat heute die Ergebnisse einer 33-wöchigen Maintenance-Studie veröffentlicht und diese können sich sehen lassen. Bei der höchsten untersuchten Dosis von 17,5 mg bei einer einmal wöchentlichen Gabe erreichte VK2735 nach 33 Wochen einen placebo-bereinigten Gewichtsverlust von 22%. Noch wichtiger: Bei einer Umstellung von wöchentlicher auf zweiwöchentliche bzw. monatliche Dosierung konnte ein großer Teil des bereits erreichten Gewichtsverlusts (97 bzw. 90%) erhalten werden. Laut Viking gab es keinen erkennbaren Gewichtsverlust-Plateau-Effekt. Das Verträglichkeitsprofil war laut Unternehmen weiterhin vergleichbar mit Placebo. Die Daten aus dieser Erhaltungsstudie sind deshalb so wichtig, weil es bei der Behandlung von Fettleibigkeit vor allem um eine vorteilhafte Kombination aus Wirkung und Komfort geht. Therapien, die mit größeren Intervallen einhergehen, haben eine größere Erfolgschance, da sie die Therapietreue der Patienten verbessern. Wer weniger häufig eine Tablette einnehmen oder sich eine Spritze setzen muss, tut dies in der Regel bereitwilliger als bei sehr engen Anwendungsintervallen. Bei VK2735 handelt es sich um einen GLP-1/GIP-Dualagonist, der sowohl als Injektion als auch als Tablette entwickelt wird. Die beiden Phase-3-Studien für die Injektion sind bereits vollständig rekrutiert. Die Phase-3-Entwicklung der oralen Version soll noch im vierten Quartal 2026 starten. Du willst die neuesten Insights in den Biotech-Markt erhalten? Du bekommst sie über den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/)! ## Bald auf 50 US$? Der bisherige Kursverlauf der Viking Therapeutics-Aktie 2026 war von zahlreichen Aufs und Abs geprägt. Der Kurs pendelte in mehreren Wellen zwischen 26 und 42 US$ hin und her. Nun richten sich alle Augen auf das 12-Monatshoch bei 42 US$. Sollte es im US-Handel durchbrochen werden, wäre der Weg für Kurse über 50 US$ frei. ## Kampf gegen mindestens zwei Schlachtschiffe Für die Viking Therapeutics-Aktie sind die neuen Studiendaten ein ganz großer Schritt nach vorne. Das Biotech-Unternehmen muss mit seinem Wirkstoffkandidaten schließlich gegen die beiden Schlachtschiffe Eli Lilly und Novo Nordisk auf dem Adipositas-Markt antreten. Erfolg kann Viking nur dann haben, wenn sein Wirkstoff einen noch höheren Gewichtsverlust pro Zeiteinheit liefert oder eben den Komfort der Anwendung erheblich steigert. Die starken Erhaltungsdaten von VK2735 geben vor allem dem zweiten Faktor starken Rückenwind. Ich gehe davon aus, dass die Phase-3-Studien des Diätwirkstoffs erfolgreich verlaufen und Viking Therapeutics sein Adipositas-Medikament zur Zulassung bringen wird. Damit würde das Biotech-Unternehmen den Wettbewerb auf diesem Megamarkt weiter verschärfen. Das ist Chance und Risiko zugleich. Auch der Schweizer Pharmariese Roche hat zuletzt hoffnungsvolle Daten bei einem Diätpräparat vorgestellt. Ich gehe deshalb davon aus, dass es ab 2028 mindestens fünf konkurrierende Anbieter auf diesem Markt geben wird. ## Kommt die Übernahme? Ein Investment in die Viking Therapeutics-Aktie ist aber auch vor einem anderen Hintergrund spannend. Das Biotech-Unternehmen wird nun zu einem ganz heißen Übernahmekandidaten. Viele Pharmakonzerne versuchen seit geraumer Zeit verzweifelt, ihren Rückstand im Markt für Abnehmmedikamente schnell aufzuholen. Eine Übernahme von Viking Therapeutics wäre wahrscheinlich der schnellste Weg, um sich einen sehr hoffnungsvollen Wirkstoffkandidaten ins Haus zu holen. Vor diesem Hintergrund kann ich mir sehr gut vorstellen, dass einige Pharmakonzerne momentan mit einer Übernahme von Viking liebäugeln. Investieren wie echte Biotech-Profis? Kein Problem mit dem Knowhow unseres [No Brainer Clubs](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog)! Die Viking Therapeutics-Aktie ist zweifellos einer der momentan heißesten Biotech-Titel auf dem Markt. Sollten die Phase-3-Studien positiv ausfallen, dürfte die Aktie mit einem weiteren Kursfeuerwerk reagieren. Aber ein Investment ist nicht ohne Risiko. Viking tritt in einen hochkompetitiven Markt ein, in dem Erfolg alles andere als garantiert ist. Novo Nordisk lässt grüßen. ## ℹ️ Viking Therapeutics in Kürze - Viking Therapeutics (WKN: A12GD6) ist ein US-amerikanisches Biotech-Unternehmen mit Sitz in San Diego in Kalifornien. - Das Unternehmen entwickelt neuartige Therapien zur Behandlung von Adipositas (Fettleibigkeit) und Stoffwechselerkrankungen. - Wichtigster Wirkstoffkandidat ist VK2735, ein dualer GLP-1/GIP-Rezeptoragonist, der sowohl als subkutane Injektion als auch in einer oralen Tablettenform entwickelt wird. Er befindet sich in fortgeschrittenen Phase-3-Studien. - Darüber hinaus forscht Viking an einem Wirkstoff zur Behandlung von Fett- und Leberstoffwechselstörungen sowie an neuen Ansätzen wie Amylin-Agonisten zur Gewichtsreduktion und Therapien für seltene genetische Stoffwechselkrankheiten (wie X-ALD). - Das Unternehmen notiert an der Nasdaq und ist ca. 3,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Ethereum +75%: Wird das vierte Quartal genauso gut?](https://www.sharedeals.de/ethereum-wird-das-vierte-quartal-genauso-gut/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Kryptobranche erlebt derzeit ein beachtliches Comeback. Während Bitcoin die Schlagzeilen bestimmt, zeigt Ethereum eine noch stärkere Performance. Die zweitgrößte Kryptowährung hat im dritten Quartal bislang fast +75% an Wert zugelegt. Zuletzt gelang der Ausbruch über die 2.700-US$-Marke. Das steckt hinter dem Aufschwung und so kann es jetzt weitergehen. ## Institutionelle Nachfrage kehrt zurück Ein wesentlicher Treiber sind die wieder anziehenden Zuflüsse in die US-Spot-ETFs. Nachdem Anleger Mitte September zunächst mehr als 400 Mio. US$ aus den Produkten abgezogen hatten, drehte das Bild am 18. September. Allein an diesem Tag flossen netto 143,7 Mio. US$ zurück in die Ethereum-ETFs. BlackRocks ETHA vereinte davon rund 114 Mio. US$ auf sich. Damit kommt institutionelle Nachfrage genau in dem Moment zurück, in dem ETH wichtige charttechnische Widerstände überwindet. Auch die Aktivität großer Adressen nimmt zu. Besonders spektakulär war ein "Wal-Trade", bei dem mehr als 1.100 Bitcoin im Wert von rund 87 Mio. US$ in 34.422 ETH getauscht und anschließend vollständig ins Staking überführt wurden. Das reduziert das kurzfristig verfügbare Angebot und unterstreicht die zunehmende Akkumulation. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=ETHEREUM&stockidentifier=symbol%3AETHUSD&stockmarket=COINBASE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Bitmine setzt auf Ethereum Noch größer ist die Dimension bei Bitmine. Das Unternehmen hat seinen ETH-Bestand zuletzt auf fast sechs Millionen Coins ausgebaut und kontrolliert damit rund 4,9% der zirkulierenden Versorgung. Mehr als fünf Millionen ETH befinden sich dabei im Staking. Bitmine-Chef Tom Lee sieht den Krypto-Bullenmarkt bereits seit Ende Juni laufen und erwartet für das vierte Quartal eine weitere Beschleunigung. Seine Strategie zeigt zugleich, wie stark institutionelle Treasury-Modelle inzwischen die Nachfrage nach Ethereum beeinflussen können. ## Glamsterdam liefert fundamentalen Rückenwind Auch fundamental bleibt die Story intakt. Das geplante Glamsterdam-Upgrade soll die Leistungsfähigkeit des Ethereum-Netzwerks deutlich erhöhen und die Kosten für Transaktionen senken. Nach den vorgesehenen Tests im Herbst wird die Aktivierung im Mainnet für das vierte Quartal angepeilt. Parallel dazu kletterte das Open Interest an den Derivatemärkten auf ein Vier-Monats-Hoch von rund 31,5 Mrd. US$. Das zeigt, dass wieder erheblich mehr Kapital im Ethereum-Markt positioniert wird. Allerdings erhöht eine stark steigende Derivatepositionierung auch das Risiko heftiger Zwischenkorrekturen. ## Chartbild hellt sich weiter auf Seit Anfang Juli hat ETH fast +75% zugelegt und dabei den langfristigen Abwärtstrend nach oben verlassen. Gleichzeitig eroberte der Kurs die 200- und 50-Wochen-Linie zurück. Auch der Widerstandsbereich bei 2.621/2.650 US$ wurde zuletzt überwunden. Jetzt rückt die Zone bei 2.815/2.823 US$ in den Mittelpunkt. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg zunächst Richtung 3.000 US$ öffnen. Darüber warten bei 3.230 und 3.637 US$ weitere Widerstände. Zusätzlichen Rückenwind liefert das Ende August entstandene Golden Cross. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ethereum. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ethereum – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern, und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Die Signale verdichten sich: ETF-Zuflüsse kehren zurück, Wale und Unternehmen akkumulieren ETH, das Open Interest steigt und mit Glamsterdam steht ein wichtiges technisches Upgrade bevor. Gleichzeitig hat der Chart eine Reihe entscheidender Widerstände hinter sich gelassen. Damit spricht derzeit einiges dafür, dass Ethereum vor einer neuen Aufwärtsphase steht. Gelingt der Sprung über 2.815/2.823 US$, dürfte die 3.000er-Marke schnell zum nächsten Etappenziel werden. Im Rahmen eines neuen Bullenmarktes innerhalb des klassischen Vier-Jahres-Zyklus wären anschließend auch deutlich höhere Kurse denkbar. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Ethereum (ETH) in Kürze - Ethereum (ETH) ist nach Bitcoin die zweitgrößte Kryptowährung und die wichtigste Plattform für Smart Contracts und dezentrale Anwendungen - Auf Ethereum basieren zahlreiche Anwendungen aus den Bereichen DeFi, Tokenisierung und NFTs - ETH wird unter anderem für Transaktionsgebühren, Staking und zur Absicherung des Netzwerks genutzt. - Der aktuelle Preis von ETH liegt bei etwa 2.413 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 335 Milliarden US$. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Evotec-Aktie exklusiv: Die ganz große Analyse](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-exklusiv-die-ganz-grosse-analyse/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Evotec-Aktie steht nach ihrem massiven Kursverfall vor einer Neubewertung ihrer Erholungsperspektiven. Schwächere Umsatzprognosen, negative Ergebniserwartungen und ein Strategiewechsel haben die ursprünglichen Annahmen zur künftigen Geschäftsentwicklung erheblich verändert. ## Erholung gerät zunehmend ins Wanken Einst als Top-Performer gefeiert, befindet sich der Hamburger Wirkstofforscher Evotec mit Blick auf den Kursverlauf in einer unübersehbar schwierigen operativen Phase. Die Erwartungen an Umsatz, Profitabilität und die Geschwindigkeit einer möglichen Erholung haben sich stark eingetrübt. Besonders problematisch ist, dass die aktuellen Geschäftszahlen nicht mit den ambitionierten Zielen übereinstimmen, die das Unternehmen für die kommenden Jahre formuliert hatte. Im März 2026 stellte Evotec mit Horizon ein neues strategisches Programm vor. Damals stellte das Unternehmen für das obere Ende der Prognose einen Umsatz von 780 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITDA von mehr als 40 Millionen Euro in Aussicht. Langfristig sollte der Umsatz bis 2028 auf eine Milliarde Euro steigen, während eine EBITDA-Marge von 20 Prozent angestrebt wurde. Diese Erwartungen haben sich inzwischen deutlich abgeschwächt. Im August 2026 lag die Umsatzprognose bereits bei weniger als 600 Millionen Euro. Beim bereinigten EBITDA wird für das Gesamtjahr nun mit einem negativen Ergebnis gerechnet, das im ungünstigsten Fall bis zu 100 Millionen Euro erreichen könnte. Die Anpassung fällt damit erheblich aus und verändert die Ausgangslage für die Bewertung der Aktie. Entscheidend ist nun weniger, welche Ziele das Management für die kommenden Jahre formuliert, sondern in welchem Umfang sich die operative Entwicklung tatsächlich verbessert. Für Anleger rücken damit die kurzfristige Umsatzentwicklung, die Kostenstruktur, die Margenentwicklung und die Fähigkeit des Unternehmens zur nachhaltigen Generierung von Cashflow stärker in den Mittelpunkt. ## Erstes Halbjahr offenbart die operativen Schwächen Der Blick auf das erste Halbjahr 2026 zeigt die Dimension der Probleme. Der Umsatz belief sich auf rund 300 Millionen Euro und lag damit fast 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Beim bereinigten EBITDA fiel die Entwicklung noch schwächer aus. Damit bestätigt sich ein Problem, das bereits zuvor absehbar war. Die umfangreiche Kosten- und Vermögensbasis des Unternehmens lässt sich bei einem zu niedrigen Umsatzniveau nur schwer tragen. Evotec weist derzeit eine deutlich negative operative Hebelwirkung auf. Auf jeden Euro Umsatz entfielen im ersten Halbjahr rund 14 Cent bereinigter EBITDA-Verlust. Eine nachhaltige positive Neubewertung setzt daher voraus, dass sich diese Entwicklung nachweisbar umkehrt. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1bto7sv*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Horizon verliert an Glaubwürdigkeit Bereits bei der Einführung von Horizon bestanden Zweifel daran, ob das neue Programm die gewünschten Verbesserungen tatsächlich liefern würde. Zuvor hatte Evotec mit Priority Reset ein ähnliches Programm vorgestellt, dessen Ziele ebenfalls nicht vollständig erreicht wurden. Nun zeigen sich erneut Schwierigkeiten, insbesondere im Bereich Discovery & Preclinical Development. Gleichzeitig stehen bereits Teile der Horizon-Ziele unter Überprüfung. Vor diesem Hintergrund erscheint es zunehmend schwierig, künftige Managementziele bereits bei ihrer Veröffentlichung in die Bewertung einzubeziehen. Entscheidend wird vielmehr sein, welche Verbesserungen tatsächlich in den Geschäftszahlen sichtbar werden. Damit verändert sich auch die Bewertungsmethodik grundlegend. Künftige Ziele werden nicht mehr als gegeben betrachtet, sondern lediglich als mögliche Szenarien berücksichtigt. Diese Anpassung führt zwangsläufig zu einer niedrigeren Bewertung als in früheren Modellen. ## Erwartete Trendwende verschiebt sich weiter nach hinten Eine Erholung im Jahr 2026 erscheint inzwischen nicht mehr realistisch. Auch die Erwartung eines positiven Ergebnisses je Aktie im Jahr 2027 lässt sich unter den aktuellen Voraussetzungen nicht aufrechterhalten. Ein nachhaltig positives Ergebnis je Aktie könnte zwar in den Jahren 2028 oder 2029 möglich werden. Zum jetzigen Zeitpunkt handelt es sich dabei jedoch um eine spekulative Annahme. Trotz der erheblichen Probleme befindet sich nicht das gesamte Geschäftsmodell im freien Fall. Gerade bei Discovery & Preclinical Development gibt es weiterhin Anzeichen für kommerzielle Dynamik. ## Kommerzielle Dynamik bleibt trotz Umsatzrückgang erhalten Die Umsätze des D&PD-Kerngeschäfts ohne Joint Ventures stiegen auf Nettobasis um nahezu 30 Prozent. Gleichzeitig sank der ausgewiesene Segmentumsatz um rund 15 Prozent. Der scheinbare Widerspruch lässt sich vor allem durch Bilanzierungs- und Umsatzrealisierungseffekte erklären. Ein erheblicher Teil der erwarteten kommerziellen Aktivitäten dürfte erst im vierten Quartal 2026 zum Umsatz beitragen. Der starke Rückgang im ersten Halbjahr sollte daher nicht vollständig als struktureller Einbruch interpretiert werden. Das ist derzeit einer der wichtigsten positiven Aspekte der Investmentthese. Die kommerzielle Dynamik ist nicht verschwunden. Allerdings handelt es sich dabei zunächst um Umsatzpotenzial und nicht automatisch um entsprechende Erträge. Auch die gesenkte Prognose bedeutet nicht zwangsläufig, dass das gesamte Geschäftsmodell massiv an Substanz verloren hat. Ein Teil der Anpassung hängt mit der zeitlichen Verschiebung von Geschäftspotenzial zusammen, wobei ein größerer Teil der erwarteten positiven Entwicklung nun offenbar in das Jahr 2027 verschoben wird. Gleichzeitig bleibt die Prognosesenkung substanziell. Ein erheblicher Anteil der Anpassung entfällt auf niedrigere erwartete Beiträge aus Partnerschaften. Hinzu kommen schwächere Konvertierungsraten als ursprünglich angenommen. Diese Veränderungen haben direkte Konsequenzen für die Bewertung. Frühere Annahmen über Umsatzwachstum und Margen lassen sich unter den neuen Voraussetzungen nicht mehr ohne Weiteres rechtfertigen. ## Das eigentliche Problem liegt bei der Profitabilität Die zentrale Schwäche Evotecs liegt mittlerweile klar in der Profitabilität. Im Vergleich mit anderen Unternehmen aus dem Bereich der ausgelagerten Biotechnologie zeigen sich deutliche Unterschiede bei der operativen Performance. Nicht jedes Unternehmen aus der Peer Group ist unmittelbar mit Evotec vergleichbar. Die Größenordnung der Abweichungen wirft jedoch die Frage auf, ob die Probleme tatsächlich ausschließlich auf die schwierigen Bedingungen innerhalb der Branche zurückzuführen sind. Eine mögliche Erklärung liegt in der hohen Investitions- und Vermögensbasis des Unternehmens. Evotec könnte seine Infrastruktur stärker ausgebaut haben, als es die tatsächlich erzielten Umsätze rechtfertigen. Das ist insbesondere wegen der damit verbundenen operativen Hebelwirkung problematisch. Das Management reagiert inzwischen darauf. So wurde die Anlage in Toulouse für 350 Millionen US-Dollar an Sandoz verkauft. Darüber hinaus könnten weitere 300 Millionen Euro aus Entwicklungsmeilensteinen und Lizenzgebühren zufließen. Gleichzeitig verschiebt sich die strategische Ausrichtung stärker in Richtung Lizenzierung, Meilensteine und Lizenzgebühren. Weniger kapitalintensive Strukturen könnten damit langfristig zu höheren Margen und stabileren Erträgen führen. Damit verändert sich allerdings die Investmentthese grundlegend. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr ausschließlich, ob Evotec sein bestehendes CRO-Modell erfolgreich zurückführen kann. Vielmehr geht es darum, ob das Unternehmen seine umfangreiche Forschungs- und CDMO-Infrastruktur in ein stärker auf geistiges Eigentum und dessen Monetarisierung ausgerichtetes, kapitalärmeres Geschäftsmodell überführen kann. ## Bilanz bietet weiterhin einen wichtigen Sicherheitspuffer Trotz der schwachen Gewinnentwicklung ist die Bilanz nicht mit einer unmittelbaren finanziellen Krise gleichzusetzen. Evotec verfügt über eine Liquidität von nahezu einer halben Milliarde Euro. Das reduziert den kurzfristigen finanziellen Druck erheblich. Das zentrale Risiko liegt daher weniger in einer akuten Liquiditätskrise als in der Frage, ob das Unternehmen langfristig ausreichend normalisierte Gewinne erzielen kann, um einen höheren Aktienkurs zu rechtfertigen. Sollte Evotec dieses Ertragsniveau dauerhaft nicht erreichen, wäre die ursprüngliche Investmentthese vieler Anleger entsprechend infrage gestellt. ## Eine Neubewertung der Ertragsperspektiven Eine Neubewertung sollte daher mit deutlich konservativeren Annahmen beginnen. Die Zahlen für 2025 und 2026 bleiben als Ausgangspunkt relevant, während die durch Horizon erwarteten Kosteneinsparungen berücksichtigt werden können. Die größte Veränderung betrifft die Einschätzung des Biologics-Geschäfts (JEB). Noch vor sechs Monaten wurde mit einem erheblichen Wachstum gerechnet. Durch den Verkauf von Vermögenswerten und die zunehmende Ausrichtung auf Lizenzierungsmodelle sind diese Erwartungen inzwischen jedoch deutlich weniger belastbar. Das Partnerschaftsmodell bleibt grundsätzlich interessant, sollte bei der Bewertung aber wesentlich vorsichtiger angesetzt werden. Die aktuelle Prognose für 2026 geht von rund 600 Millionen Euro Umsatz bei gleichzeitig negativen Erträgen aus. Dieses Niveau ist allerdings nicht als normalisierte Ertragslage anzusehen, sondern spiegelt die gegenwärtige Schwächephase wider. Das D&PD-Geschäft bildet weiterhin den Kern des Unternehmens. Auf Basis der Zahlen für 2025 erscheinen rund 550 Millionen Euro Umsatz bei einer langfristigen EBITDA-Marge von etwa 10 Prozent als realistische Ausgangsbasis. Nach den möglichen Einsparungen ergäbe dies rund 55 Millionen Euro EBITDA. In früheren Modellen wurde zusätzlich mit 50 bis 60 Millionen Euro aus dem Biologics-Geschäft gerechnet. Diese Annahme ist angesichts der veränderten Vermögensbasis und des neuen Lizenzierungsmodells nicht mehr haltbar. Für das verbleibende JEB-Geschäft, das unter anderem auf den Aktivitäten in Seattle sowie auf Meilensteinen und Lizenzgebühren basiert, erscheint ein Umsatz von rund 150 Millionen Euro bei einer langfristigen EBITDA-Marge von etwa 20 Prozent plausibler. Daraus ergäben sich rund 30 bis 35 Millionen Euro EBITDA und insgesamt etwa 90 Millionen Euro EBITDA bei einem Umsatz von rund 750 Millionen Euro. Damit bliebe Evotec deutlich unter dem früher angestrebten Umsatz von einer Milliarde Euro. ## Kostensenkungen allein werden nicht ausreichen Selbst bei erfolgreicher Umsetzung der Einsparungen bleibt eine zentrale Herausforderung bestehen. Kostensenkungen allein reichen nicht aus, um die derzeitige Ertragslücke zu schließen. Nach der aktuellen Entwicklung wären zusätzliche 80 bis 100 Millionen Euro Bruttogewinn beziehungsweise entsprechende Verbesserungen beim Umsatzmix erforderlich. Genau darin liegt inzwischen der spekulative Kern der Investmentthese. Die solide Liquiditätsposition verschafft dem Unternehmen allerdings Zeit. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen von weiterhin etwa 55 Millionen Euro ergäbe sich bei rund 90 Millionen Euro EBITDA ein EBIT von ungefähr 35 Millionen Euro. Nach Steuern und unter Berücksichtigung von Finanzierungsaufwendungen von etwa 5 bis 10 Millionen Euro könnte daraus ein normalisiertes Nettoergebnis von rund 20 Millionen Euro entstehen. Bei der derzeitigen Aktienzahl entspräche dies einem Ergebnis je Aktie von ungefähr 0,11 Euro. In einem guten Jahr wären etwa 0,13 Euro denkbar. Auf reiner KGV-Basis wäre Evotec damit aktuell kein Schnäppchen. ## Der Substanzwert rückt in den Fokus Unter den aktuellen Bedingungen erscheint deshalb eine Bewertung auf Basis der Sum-of-the-Parts-Methode sinnvoller als eine alleinige Orientierung am kurzfristigen Ergebnis. Für D&PD wird dabei trotz der Qualität des Geschäfts lediglich ein Umsatzmultiplikator von 0,75 angesetzt. Bei rund 550 Millionen Euro Umsatz ergibt dies einen Wert von etwa 430 Millionen Euro. Das verbleibende Biologics- und JEB-Geschäft könnte nach dem Verkauf von Toulouse mit etwa dem einfachen Umsatz bewertet werden. Daraus ergibt sich ein Wert von rund 165 Millionen Euro und damit zusammen mit D&PD ungefähr 600 Millionen Euro. Hinzu kommen Beteiligungen, weitere Vermögenswerte und die Nettoliquidität. Diese Positionen werden mit rund 200 Millionen Euro angesetzt, sodass sich zunächst ein Unternehmenswert von etwa 800 Millionen Euro ergibt. Für die noch möglichen Zuflüsse aus dem Toulouse-Geschäft wird wegen der schwächeren Prognosequalität jedoch nicht der gesamte potenzielle Betrag von 300 Millionen Euro angesetzt. Stattdessen wird lediglich die Hälfte, also 150 Millionen Euro, berücksichtigt. ## Die Pipeline bleibt wertvoll, aber schwer kalkulierbar Die größte Bewertungsunsicherheit betrifft die umfangreiche Partner-Pipeline. Evotec verfügt über mehr als 100 eigene Forschungs- und Entwicklungsprojekte, von denen zahlreiche über Partnerschaften mit Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren monetarisiert werden können. Eine Bewertung anhand der potenziellen Meilensteine multipliziert mit Erfolgswahrscheinlichkeiten kann bei frühen Biotech-Projekten jedoch schnell zu überhöhten Unternehmenswerten führen. Ein großer Teil früher Entwicklungsprojekte erreicht schließlich nicht die Marktreife. Evotec selbst hat potenzielle kumulierte Erträge von rund 500 Millionen Euro bis 2028 und etwa 1,2 Milliarden Euro bis 2030 genannt. Diese Werte sind nach Unternehmensangaben jedoch nicht risikobereinigt. Unter einer sehr konservativen Annahme wird deshalb weniger als 30 Prozent des für 2030 genannten Wertes berücksichtigt. Daraus ergibt sich ein Pipeline-Wert von etwa 300 Millionen Euro. Insgesamt resultiert daraus ein Unternehmenswert von ungefähr 1,1 Milliarden Euro. Bei rund 180 Millionen ausstehenden Aktien entspricht dies einem Substanzwert von etwa 6,11 Euro je Aktie. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Investmentthese vor grundlegender Neuausrichtung Evotec bleibt ein interessantes, zugleich aber hochspekulatives Unternehmen im Bereich der Wirkstoffforschung und Arzneimittelentwicklung. Angesichts der jüngsten operativen Entwicklung erscheint eine vorsichtige Bewertung mit besonderem Augenmerk auf Bilanzqualität, nachweisbare Erträge und belastbare Geschäftsentwicklung sinnvoll. Die Aktie kann auf Basis einer Substanzwertbetrachtung deutlich anders bewertet werden als auf Grundlage früherer Wachstumsannahmen. Für die weitere Entwicklung wird entscheidend sein, ob Horizon tatsächlich nachhaltige Kosteneinsparungen bringt, ob das D&PD-Geschäft seine kommerzielle Dynamik in höhere Margen übersetzen kann und ob das neue Lizenzierungsmodell die Ertragskraft des Unternehmens verbessert. Für die Aktie ergibt sich damit ein erheblich verändertes Chance-Risiko-Profil. Die bisherigen ambitionierten Wachstumsziele können nicht mehr als Grundlage einer belastbaren Bewertung dienen, solange sich die entsprechenden Verbesserungen nicht in den Geschäftszahlen zeigen. Evotec verfügt weiterhin über ausreichend Liquidität, eine umfangreiche Pipeline und kommerzielle Potenziale, steht operativ jedoch vor erheblichen Herausforderungen. Eine nachhaltige Neubewertung der Aktie hängt vor allem davon ab, ob das Unternehmen seine Kostenstruktur verbessern und aus dem veränderten Geschäftsmodell wieder belastbare Gewinne generieren kann. Aktuell eignet sich das Papier lediglich für stark spekulativ orientierte Anleger und aktive Trader. **Übrigens:** Unsere Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) haben einen Nano Cap aus der Pharmabranche mit explodierenden Umsätzen und starker Prognose an der Gewinnschwelle entdeckt, dessen Bewertung von nur **unglaublichen 6 Millionen Dollar** sich bereits im 4. Quartal vervielfachen könnte. [Hier erfährst Du mehr](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/). ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und knapp 534 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Kaspa-Coin +78%: Glückt der Ausbruch?](https://www.sharedeals.de/kaspa-coin-78-glueckt-der-ausbruch/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Nach Bitcoin rücken nun auch ausgewählte Altcoins wieder stärker in den Fokus. In meiner [heutigen Einschätzung zu Bitcoin](https://www.sharedeals.de/bitcoin-mit-ziel-100-000-us/) hatte sich das technische Bild nach dem Ausbruch über 83.000 US$ bereits deutlich aufgehellt. Kaspa zeigt ebenfalls neue Stärke: Vom Augusttief bei rund 0,025 US$ schoss der Coin in der Spitze um rund +78% nach oben und attackiert jetzt die seit Monaten dominierende Abwärtstrendlinie. Genau hier dürfte sich entscheiden, ob aus der Erholung tatsächlich eine größere Rallye wird. ## Kaspa wird programmierbarer Auch technologisch hat sich bei Kaspa einiges getan. Mit dem Ende Juni aktivierten Toccata-Upgrade wurde die Programmierbarkeit des Layer-1-Netzwerks deutlich erweitert. Sogenannte Covenants ermöglichen programmierbare Ausgaberegeln und schaffen damit unter anderem die Grundlage für komplexere Wallet-Strukturen, native Assets und weitere Anwendungen direkt auf Kaspa. Zuvor hatte bereits das Crescendo-Upgrade die Blockrate des Netzwerks auf 10 Blöcke pro Sekunde erhöht. Damit entwickelt sich Kaspa zunehmend über die ursprüngliche Rolle eines schnellen Proof-of-Work-Netzwerks hinaus. Allerdings befindet sich ein Teil der darauf aufbauenden Entwickler-Infrastruktur noch in einem frühen Stadium. Insbesondere weitergehende Anwendungen mit gemeinsamem Zustand sind noch im Aufbau. Die technologische Entwicklung liefert damit Fantasie, muss sich aber erst noch in einer breiteren Nutzung des Netzwerks widerspiegeln. **Sei in diesem Kontext dabei, wenn wir heute Nachmittag noch rund um den einen oder anderen Altcoins im [Hauptchat](https://live.sharedeals.de/room/Hauptchat) von sharedeals.de in die Diskussionen einsteigen!** ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der jüngste Aufwärtsimpuls hat das Chartbild deutlich verbessert. Ausgehend vom Augusttief bei 0,02512 US$ stieg Kaspa in der Spitze bis auf rund 0,0444 US$ und damit um etwa +78%. Besonders interessant ist nun der Angriff auf die langfristige Abwärtstrendlinie sowie die Rückkehr über den Bereich zwischen 0,039 und 0,042 US$. Kann sich der Kurs oberhalb dieser Zone etablieren, präferiere ich eine Fortsetzung der Erholung. Zunächst wäre 0,0461 US$ erreichbar, darüber wartet bei 0,0533 US$ das nächste größere Ziel. Ein nachhaltiger Sprung über diese Marke würde das mittelfristige Chartbild nochmals erheblich aufhellen. Scheitert der Ausbruchsversuch dagegen und fällt Kaspa wieder unter 0,0391 beziehungsweise 0,0370 US$, wäre Vorsicht angebracht. Unter 0,0351 US$ würde sich der Druck weiter erhöhen und 0,0329 US$ in den Fokus rücken. Spätestens darunter müsste mit einem erneuten Rücklauf in Richtung 0,0291 US$ gerechnet werden. Die zentrale Frage der kommenden Tage lautet daher, ob aus dem ersten Ausbruch über die Abwärtstrendlinie auch eine nachhaltige Trendwende entsteht. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Kaspa. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Kaspa – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Kaspa steht nach einer Rallye von in der Spitze rund +78% an einem entscheidenden Punkt. Kann sich der Coin oberhalb der Zone um 0,039 bis 0,042 US$ festsetzen, dürften zunächst 0,0461 und anschließend 0,0533 US$ erreichbar sein. Fällt der Kurs dagegen wieder deutlich unter die Ausbruchszone zurück, droht aus dem Befreiungsschlag schnell ein Fehlsignal zu werden. Für neue Positionen würde ich deshalb jetzt vor allem auf die Bestätigung des Ausbruchs achten. Überdies könnten diese **3 Altcoins** besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## ℹ️ Kaspa in Kürze - Kaspa (KASUSDT) ist ein öffentliches Layer-1-Blockchain-Projekt auf Basis eines weiterentwickelten Proof-of-Work-Mechanismus und nutzt eine BlockDAG-Struktur, um sehr schnelle Blockzeiten bei gleichzeitig hoher Sicherheit zu ermöglichen. - Die interne Kryptowährung des Netzwerks trägt das Kürzel KAS und kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 1,17 Milliarden US$ und zählt damit zu den größeren Proof-of-Work-Altcoins am Markt. - Im Fokus steht weniger ein breites DeFi-Ökosystem, sondern die technologische Positionierung als schnelle, skalierbare Alternative zu klassischen PoW-Netzwerken – mit nahezu vollständig emittiertem Angebot und entsprechend überschaubarem Inflationsdruck. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Kaspa, Kaspa-Analyse, Kaspa-Chartanalyse, Kaspa-Coin, KASUSDT --- ### [Bitcoin mit Ziel 100.000 US$?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-mit-ziel-100-000-us/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bitcoin lässt den Worten nun Taten folgen. In meiner [Analyse vom Wochenende](https://www.sharedeals.de/bitcoin-die-83-000-us-muessen-geknackt-werden/) hatte ich einen nachhaltigen Ausbruch über 82.290 beziehungsweise rund 83.000 US$ als entscheidenden Trigger für den nächsten Aufwärtsimpuls definiert. Genau dieser Befreiungsschlag ist zum Wochenstart gelungen und mit Kursen über 86.000 US$ wurde selbst das erste Ziel bei 85.577 US$ bereits abgearbeitet. Damit rückt jetzt die Frage in den Mittelpunkt, ob Bitcoin sogar wieder Kurs auf die magische Marke von 100.000 US$ nimmt. ## Kaufsignale treffen auf Milliarden-Zuflüsse Unter dem Punkt [„Mehrere Kaufsignale im Gleichschritt“](https://www.sharedeals.de/bitcoin-hat-der-naechste-bullenmarkt-begonnen/) hob mein Kollege Alexander Hirschler gestern Vormittag hervor, wie deutlich sich das übergeordnete Chartbild zuletzt verbessert hat. Neben der Stabilisierung an der 200-Wochen-Linie gelang inzwischen der Bruch des mehrmonatigen Abwärtstrends, ein Golden Cross sowie erstmals seit November 2025 wieder ein Wochenschluss oberhalb der 50-Wochen-Linie. Ob daraus bereits ein neuer großer Bullenmarkt entsteht, bleibt zwar abzuwarten, die technischen Signale verdichten sich jedoch. Unterstützung kommt zudem von den Kapitalströmen. Allein am Montag flossen den US-Spot-Bitcoin-ETFs netto rund 999 Millionen US$ zu. Parallel sorgte der dynamische Anstieg für einen kräftigen Short-Squeeze: Innerhalb von 24 Stunden wurden kryptoweit Positionen von mehr als 750 Millionen US$ liquidiert, davon rund 648 Millionen US$ auf der Short-Seite. Genau diese Kombination aus frischer Nachfrage und erzwungenen Rückkäufen hat den jüngsten Impuls zusätzlich beschleunigt. **Sei in diesem Kontext dabei, wenn wir heute Nachmittag noch rund um den einen oder anderen Altcoins im [Hauptchat](https://live.sharedeals.de/room/Hauptchat) von sharedeals.de in die Diskussionen einsteigen!** Sofern Du überdies an weiteren Kryptochancen interessiert bist? Diese 3 Altcoins könnten besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die Käufer haben geliefert. Der zuletzt geforderte Ausbruch über 82.290 beziehungsweise rund 83.000 US$ ist gelungen und mit aktuell rund 86.100 US$ wurde auch das erste Ziel bei 85.577 US$ bereits überwunden. Damit bleibt das bullische Szenario klar zu bevorzugen. Nach einer möglichen Verschnaufpause oberhalb der Ausbruchszone sehe ich zunächst Potenzial bis 91.895 US$. Gelingt auch dort der Durchbruch, warten mit 96.219 und anschließend 99.340 US$ die nächsten Ziele. Damit wäre letztlich auch die psychologisch wichtige Marke von 100.000 US$ wieder zum Greifen nahe. Nach der dynamischen Bewegung sollte ein zwischenzeitlicher Rücksetzer allerdings keineswegs überraschen. Entscheidend wäre, dass die zuvor hart umkämpfte Zone um 82.290 US$ nun ihre Rolle von einem Widerstand in eine Unterstützung verwandelt. Ein erfolgreicher Retest würde das Ausbruchssignal zusätzlich bestätigen. Fällt Bitcoin dagegen nachhaltig unter diese Marke zurück, wäre Vorsicht angebracht und zunächst wieder mit Kursen in Richtung 78.617 beziehungsweise 76.650 US$ zu rechnen. Der aktuelle Vorteil liegt jedoch eindeutig auf Seiten der Käufer. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Bitcoin hat den am Wochenende geforderten Befreiungsschlag eindrucksvoll vollzogen und mit 85.577 US$ bereits das erste Kursziel abgearbeitet. Solange 82.290 US$ nun als Unterstützung verteidigt werden, bleiben 91.895 und anschließend 96.219 US$ meine nächsten Ziele. Darüber wäre selbst die Rückkehr an die Marke von 100.000 US$ keine Utopie mehr. Kurzfristige Rücksetzer wären nach dem starken Impuls dabei eher gesund als problematisch. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,72 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-Chartanalyse, Bitcoin-Prognose, BTCUSD --- ### [Zalando-Aktie: Ist der Abverkauf langsam ausgereizt?](https://www.sharedeals.de/zalando-aktie-ist-der-abverkauf-langsam-ausgereizt/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Zalando-Aktie meldet sich nach den schwachen vergangenen Wochen wieder etwas zurück. Am Dienstag geht es um rund +2,7% auf 22,14 € nach oben. Vom 52-Wochen-Hoch bei 30,43 € ist der Kurs trotzdem noch weit entfernt. Dabei läuft es im operativen Geschäft deutlich besser, als es der Aktienkurs zuletzt vermuten lässt. ## Warum der Kurs trotz guter Zahlen nicht mitzieht Zalando wächst wieder ordentlich, wobei die Übernahme von ABOUT YOU einen großen Teil des ausgewiesenen Plus ausmacht. Im zweiten Quartal stieg das Bruttowarenvolumen um 20,7% auf 4,9 Milliarden €, der Umsatz erreichte 3,4 Milliarden €. Beim bereinigten EBIT kamen 205 Millionen € zusammen und damit rund 10% mehr als im Vorjahr. An der Börse hat das trotzdem nicht für eine nachhaltige Erholung gereicht. Ein Punkt ist der Ausblick. Zalando erwartet Umsatz und GMV für 2026 nur noch in der unteren Hälfte der bisherigen Wachstumsspanne von 12 bis 17%. Beim bereinigten EBIT rechnet der Konzern mit 680 bis 720 Millionen €. Dazu kommt die weiterhin verhaltene Konsumstimmung in Deutschland und anderen europäischen Märkten. Gerade Mode und Sneaker gehören zu den Bereichen, bei denen Verbraucher Ausgaben relativ leicht verschieben können. Auch die UBS verwies Mitte September nach Gesprächen mit Zalando auf die schwache Konsumlaune und eine bislang schleppende Erholung im Sneaker-Markt. Das sei im aktuellen Ausblick allerdings bereits berücksichtigt. Beim Ergebnis sieht man ebenfalls, dass die Integration von ABOUT YOU noch Arbeit macht. Die bereinigte Konzernmarge lag im zweiten Quartal bei 6,0% nach 6,5% im Vorjahr. Das alleinstehende Zalando-Geschäft kam dagegen auf 6,6%. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ABOUT YOU und KI sollen mehr aus dem Geschäft herausholen Bei ABOUT YOU zeigen sich inzwischen erste Synergien. Im zweiten Quartal steuerte die Integration mehr als 10 Millionen € zum bereinigten EBIT bei. Gleichzeitig kommt Zalando inzwischen auf 62,5 Millionen aktive Kunden, wobei die Übernahme einen Teil des starken Anstiegs erklärt. Mehr Bewegung gibt es auch im Geschäft mit anderen Unternehmen. Der B2B-Umsatz stieg im zweiten Quartal um 27,6% auf 335 Millionen €, das bereinigte EBIT sprang von 11 auf knapp 41 Millionen €. Die Marge lag dort bereits bei 12,2%. Zalando verdient damit zunehmend nicht nur am eigenen Mode-Shop, sondern auch mit Logistik, Software und Dienstleistungen für andere Händler. Auch KI wird längst nicht mehr nur als Marketingthema genutzt. Mit SCAYLE STUDIOS können Marken Produktbilder digital erstellen lassen. Nach Angaben von Zalando sank die Produktionszeit dadurch um mehr als 95% und die Kosten um rund 90%. Nur zweieinhalb Monate nach dem Start nutzten bereits mehr als 100 Marken das Angebot. Parallel wird der Zalando Assistant weiter ausgebaut. Die Zahl hochwertiger Interaktionen stieg im ersten Halbjahr um 63%. Zalando versucht damit, Kunden stärker innerhalb der eigenen Plattform zu halten und gleichzeitig die Suche nach Produkten persönlicher zu machen. ## Analysten sehen deutlich mehr als der Markt Bei den Analysten fällt das Bild freundlicher aus als beim Aktienkurs. Die UBS bestätigte Mitte September ihre Kaufempfehlung und ein Kursziel von 35 €. Analyst Yashraj Rajani sieht die schwache Konsumstimmung zwar ebenfalls, geht aber davon aus, dass diese Risiken im Ausblick bereits berücksichtigt sind. RBC bleibt ebenfalls positiv und bewertet Zalando mit „Outperform“. Das Kursziel liegt bei 28 €. Analyst Richard Chamberlain geht davon aus, dass Zalando von der weiteren Verlagerung des Modehandels ins Internet profitieren kann, auch wenn die Konsumstimmung insgesamt schwach bleibt. Nach dem Kursrutsch auf zeitweise unter 19 € liegt die Aktie damit deutlich unter vielen Analystenzielen. Das allein reicht natürlich noch nicht für eine nachhaltige Erholung. Zalando muss zeigen, dass das Wachstum nach der ABOUT-YOU-Übernahme nicht nur auf dem Papier größer aussieht, sondern auch bei Marge und Gewinn ankommt. Bei Zalando passt der schwache Aktienkurs derzeit nicht vollständig zu den operativen Zahlen. Umsatz und GMV wachsen, ABOUT YOU liefert erste Synergien und das B2B-Geschäft wird deutlich profitabler. Auch bei KI schafft es der Konzern bereits, Kosten zu senken und neue Angebote aufzubauen. Der Markt schaut allerdings stärker auf die nächsten Quartale. Die vorsichtigere Umsatzprognose, die schwache Konsumstimmung und die noch laufende Integration von ABOUT YOU halten viele Anleger zurück. Der heutige Anstieg auf etwas mehr als 22 € ist deshalb erst einmal eine Erholung nach dem kräftigen Kursrutsch. Wenn Zalando beim Gewinn weiter zulegen kann und die ABOUT-YOU-Synergien stärker durchschlagen, dürfte auch die Bewertung wieder mehr Spielraum bekommen. Die Analysten sehen diesen Spielraum bereits deutlich früher als der Aktienmarkt. ## ℹ️ Zalando in Kürze - Der E-Commerce-Konzern mit Sitz in Berlin beliefert rund 62 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. - Zalando bietet seine Logistikinfrastruktur unter der Marke ZEOS auch anderen Händlern für den Versand von Produkten an. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und wird aktuell mit rund 5,29 Milliarden € an der Börse bewertet. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Zalando, Zalando-Aktie, Zalando-Analyse, Zalando-Kurs, Zalando-Prognose --- ### [SpaceX-Aktie: Kann dieser Flug den nächsten Kursschub bringen?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-kann-dieser-flug-den-naechsten-kursschub-bringen/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SpaceX steht Ende September einer der bisher wichtigsten Starship-Flüge an. Flight 14 soll erstmals den Erdorbit erreichen und dabei 26 Starlink-V3-Satelliten aussetzen. Nach dem deutlichen Rückgang der Aktie seit dem Hoch kommt der Test zu einem Zeitpunkt, an dem Anleger wieder stärker darauf schauen, wie schnell SpaceX aus Starship ein System machen kann, das regelmäßig Geld verdient. ## Flight 14 soll liefern, was bisher noch fehlt SpaceX peilt den Start derzeit für den 28. September an. Ursprünglich war der Flug einige Tage früher geplant, wurde dann aber verschoben. Die endgültige regulatorische Freigabe steht noch aus. Diesmal geht SpaceX deutlich weiter als bei den bisherigen Tests. Starship soll erstmals vollständig in den Erdorbit gelangen und dort mehrere Stunden bleiben. Geplant sind rund sechs Erdumrundungen, bevor das Raumschiff wieder in die Atmosphäre eintritt. Der Super-Heavy-Booster soll separat zurückkehren. Mitfliegen sollen außerdem 26 Starlink-V3-Satelliten. Jeder davon soll rund 1 Terabit pro Sekunde zusätzliche Netzkapazität bringen. Damit würde SpaceX mit einem einzigen Starship-Flug einen kräftigen Ausbau des eigenen Satellitennetzes schaffen. Für SpaceX hängt daran ziemlich viel. Starship soll auf Dauer größere Nutzlasten transportieren, häufiger fliegen und deutlich stärker wiederverwendbar sein als bisherige Systeme. Erst wenn das zuverlässig klappt, kann SpaceX den Ausbau von Starlink deutlich schneller vorantreiben und gleichzeitig die Kosten pro Start weiter drücken. Pivotal Research bringt die Sache ziemlich klar auf den Punkt. Das Analysehaus sieht die Wiederverwendbarkeit von Starship als einen der größten Hebel für die gesamte Bewertung. Die Raketen müssten langfristig mehrfach fliegen können, ohne dass zwischen den Starts teure und lange Arbeiten nötig werden. Pivotal startete die Bewertung der Aktie Anfang September mit „Buy“ und einem Kursziel von 220 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Starlink bekommt mit Starship deutlich mehr Spielraum Starlink läuft bereits heute mit Falcon 9 auf Hochtouren. Allein am 19. September brachte SpaceX weitere 27 Satelliten ins All. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehr als 11.100 aktive Starlink-Satelliten im Orbit. Mit den größeren V3-Satelliten verändert sich allerdings die Rechnung. Sie liefern mehr Kapazität, brauchen aber auch deutlich mehr Platz und Gewicht beim Start. Starship soll deshalb irgendwann einen großen Teil dieser Arbeit übernehmen. Damit geht es bei Flight 14 nicht nur um einen erfolgreichen Test. SpaceX versucht erstmals, den Schritt von der Entwicklung hin zu einem Flug zu machen, der direkt beim Ausbau von Starlink hilft. MarketWatch bezeichnet die Mission deshalb sogar als ersten Starship-Flug mit direktem kommerziellem Nutzen. Der Druck steigt aber ebenfalls. Falcon 9 soll in den kommenden Jahren schrittweise stärker von Starship abgelöst werden. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Starts weiter. Sollte sich Starship deutlich verzögern, könnte zwischen der bewährten Falcon-9-Flotte und dem neuen System eine Lücke entstehen. ## Analysten trauen der Aktie weiter einiges zu An der Börse liegt SpaceX derzeit bei rund 152 US$. Vom bisherigen Hoch bei 225,64 US$ ist die Aktie damit deutlich entfernt. Der Börsengang liegt ebenfalls noch nicht lange zurück, wodurch der Kurs nach der anfänglichen Euphorie zuletzt deutlich stärker geschwankt hat. Bei den Analysten fallen die Kursziele weiterhin deutlich höher aus. Oppenheimer hob sein Ziel Anfang September von 250 auf 280 US$ an und blieb bei „Outperform“. Morgan Stanley hält an „Overweight“ und 300 US$ fest. Wells Fargo liegt bei 212 US$, Pivotal Research bei 220 US$ und Deutsche Bank bei 235 US$. Etwas Rückenwind kommt zusätzlich über den Nasdaq-100. Nach der jüngsten Neugewichtung steigt das Gewicht von SpaceX dort von rund 1,28 auf 2,82%. Indexfonds und ETFs müssen ihre Positionen entsprechend anpassen, wodurch zusätzliche Nachfrage nach den Aktien entstehen kann. Bei SpaceX hängt derzeit viel an Starship. Falcon 9 und Starlink liefern längst ein funktionierendes Geschäft, die nächste Wachstumsstufe setzt aber voraus, dass die neue Rakete irgendwann regelmäßig und möglichst günstig fliegen kann. Flight 14 wäre dafür ein großer Schritt. Erreicht Starship erstmals den Orbit und setzt dabei die 26 Starlink-V3-Satelliten erfolgreich aus, würde SpaceX zeigen, dass die Rakete langsam mehr kann als reine Testflüge. Auch die hohen Kursziele der Analysten bauen zu einem guten Teil darauf auf, dass dieser Plan aufgeht. Nach dem Rückgang vom Hoch wäre ein erfolgreicher Flug deshalb auch für die Aktie eine wichtige Meldung. Scheitert der Test dagegen erneut an größeren technischen Problemen, dürfte die Frage nach Zeitplan und Kosten schnell wieder lauter werden. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,06 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose --- ### [Siemens-Aktie: Sind jetzt sogar 300 € drin?](https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-sind-jetzt-sogar-300-e-drin/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einem Kursrückgang um fast -12% in der ersten Septemberhälfte hat sich die Siemens-Aktie zuletzt wieder deutlich stabilisiert. In den letzten fünf Handelstagen zog der Kurs um mehr als +5% an und steht aktuell bei 274,35 €. Das sind die aktuellen Kurstreiber und so kann es jetzt weitergehen. ## Robotik eröffnet neue Fantasie Für einen frischen Impuls sorgt die zunehmende Bedeutung von Robotik und industrieller KI. In China entsteht mit Unterstützung von Siemens eine Fabrik des Humanoiden-Herstellers UBTech, die auf die Serienproduktion von mehr als 10.000 Robotern ausgelegt ist. Siemens liefert dabei Software für die digitale Planung und virtuelle Inbetriebnahme. Das Projekt zeigt, wie der Konzern von der wachsenden Robotikindustrie profitieren kann – nicht als Roboterhersteller, sondern als Anbieter der digitalen Infrastruktur dahinter. Damit trifft die Robotik-Fantasie auf einen ohnehin wichtigen Wachstumstreiber: die Verbindung von Automatisierung, Software und künstlicher Intelligenz. Wir halten Dich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens) auf dem Laufenden - nicht nur bei Siemens, sondern über alle spannenden Entwicklungen in der Technologiebranche. ## Strukturreform soll Wachstum beschleunigen Genau hier setzt die neue Organisation an. Zum 1. Oktober bündelt Siemens Factory Automation, Motion Control, Process Automation und Customer Services in der neuen Einheit „Automation“. Geführt wird sie von Rainer Brehm. Siemens will damit seine Automatisierungskompetenzen stärker verzahnen und Kunden integrierte Lösungen für produktivere und flexiblere Fabriken anbieten. Für Anleger ist das ein wichtiger strategischer Schritt. Gelingt die Verbindung von Hardware, Software und KI, könnte Siemens einen größeren Anteil an den steigenden Investitionen in intelligente Fabriken abschöpfen. Auch fundamental läuft es beim DAX-Konzern rund: Siemens hatte im dritten Quartal einen Free Cash Flow von 4,1 Mrd. € erzielt und zugleich den Jahresausblick. Die Abspaltung von Siemens Healthineers soll ebenfalls planmäßig vorbereitet werden. Hinzu kommt das laufende Aktienrückkaufprogramm: Bis zum 18. September hat Siemens bereits knapp 3,61 Millionen eigene Aktien für rund 990 Mio. € erworben. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Die DZ Bank hat in einer aktuellen Studie ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 330 € bekräftigt. Hintergrund: Für das laufende Geschäftsjahr wurden die Gewinnerwartungen zuletzt angehoben, zudem beurteilen die Analysten die hohe Nachfrage aus dem Rechenzentrumsbereich positiv. Gleichzeitig bleiben die Experten für 2026/27 wegen des makroökonomischen Umfelds vorsichtiger. Im Durchschnitt sehen Analysten die Aktie mit gut 310 € fair bewertet, was einem Kurspotenzial von mehr als +12% entspricht. Für Siemens spricht außerdem die im Vergleich zu den Wettbewerbern deutlich niedrigere Bewertung. Während Schneider Electric, Rockwell Automation, ABB und General Electric für 2026 mit Gewinnmultiples von 24 bis 32 bewertet werden, liegt das Forward-KGV von Siemens lediglich bei 18. ## Charttechnik liefert Rückenwind Nach der Korrektur haben die Bullen wieder das Kommando übernommen. Die Aktie notiert erneut über der 50-Tage-Linie und nimmt damit das Rekordhoch von Ende August bei 291,70 € ins Visier. Gelingt der Ausbruch, rücken zunächst 300 € und anschließend die 161,8%-Fibonacci-Erweiterung bei 323,80 € in den Fokus. Die langfristige Entwicklung unterstreicht das positive Bild: Auf Sicht von zehn Jahren erzielte die Siemens-Aktie inklusive Dividenden im Schnitt rund 12,7% pro Jahr. Robotik, industrielle KI, die neue Automation-Einheit, Aktienrückkäufe, die geplante Healthineers-Abspaltung und die im Vergleich zur Konkurrenz niedrigere Bewertung liefern gleich mehrere Argumente für die Aktie. Gleichzeitig steht mit den Jahreszahlen am 12. November bereits der nächste wichtige Test bevor. Charttechnisch ist der Weg nach oben wieder frei geworden. Wird das Rekordhoch geknackt, sind 300 € und darüber 323,80 € realistische nächste Orientierungsmarken. Siemens bleibt damit ein solides und vergleichsweise defensives Investment am deutschen Aktienmarkt – mit zusätzlicher Wachstumsfantasie durch Digitalisierung, KI und Robotik. **Ein Blick über den Tellerrand:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) beleuchtet neben den offensichtlichen KI-Giganten auch weniger bekannte, aber hochinnovative Unternehmen, die das Potenzial haben, zu den großen Gewinnern der KI-Revolution zu werden. ## ℹ️ Siemens SE in Kürze - Die Siemens AG (WKN: 723610) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist weltweit schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobilität, Industrie und Digitalisierung tätig. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern Niederlassungen weltweit. - Siemens ist der größte Anteilseigner bei den ausgelagerten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers. Siemens Energy dient nur noch als Finanzanlage. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt bei rund 216 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Alibaba-Aktie: Wird sie jetzt zur Gefahr für Nvidia?](https://www.sharedeals.de/alibaba-aktie-wird-sie-jetzt-zur-gefahr-fuer-nvidia/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Alibaba-Aktie bekommt dieser Tage jede Menge Rückenwind. Am Freitag und Montag konnte der Kurs des chinesischen Tech-Konzerns in Summe um fast +6% zulegen und auch am Dienstagvormittag geht es um weitere +4% nach oben. Wir stark treibt diese Nachricht die Alibaba-Aktie nach oben und wird der Konzern nun zu einer ernsten Gefahr für Nvidia? ## Ein neuer KI-Chip Alibaba hat auf der Apsara Conference einen neuen KI-Chip vorgestellt, den CEO Eddie Wu als den bislang leistungsfähigsten KI-Chip des Unternehmens bzw. Chinas bezeichnete. Damit will Alibaba stärker die komplette KI-Infrastruktur kontrollieren – von Chips über Cloud bis zu den Modellen. Unternehmensangaben zufolge liefert der neue V900-Chip dreimal so viel Leistung wie sein erst im Mai vorgestellter Vorgänger M890. Bis zu einer halben Million Chips können zu einem einzigen Cluster verbunden werden. Diese Gesamtleistung soll ausreichen, um die nächste Generation der Qwen-KI-Modelle von Alibaba reibungslos laufen zu lassen. Die Serienproduktion des neuen Chips soll im ersten Quartal 2027 beginnen. Du interessierst Dich für KI im Allgemeinen und Alibaba im Besonderen? Dann abonniere hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Aibaba&stockidentifier=symbol%3ABABA&stockmarket=NYSE) und bleibe immer up-to-date. ## Und neue Sprachmodelle Parallel arbeitet Alibaba bereits am nächsten Qwen-4-Modell. Für nachfolgende Modellgenerationen nennt das Unternehmen eine geplante Größenordnung von fünf bis zehn Billionen Parametern. Das wäre ein erheblicher Schritt gegenüber heutigen Modellen und für Alibaba absolut geschäftskritisch, weil Qwen nicht nur ein Chatbot ist, sondern Teil der Strategie, KI-Modelle über die Alibaba Cloud zu monetarisieren. Dazu soll auch die Rechenzentrumskapazität des Konzerns bis 2032 auf mehr als 20 Gigawatt steigen. ## Noch keine entscheidende Trendwende Mit dem jüngsten Kursanstieg beendet die Alibaba-Aktie einen fünfwöchigen Abwärtstrend. Von einer nachhaltigen Trendwende kann man meiner Meinung nach allerdings erst sprechen, wenn der Kurs das 3-Monatshoch bei ca. 14 € überwunden hat. ## Wirklich ein Nvidia-Wettbewerber? Alibaba entwickelt sich rasant vom Nvidia-Kunden zum Nvidia-Wettbewerber. Die 2018 gegründete Chipsparte T-Head entwirft Prozessoren, die bei Auftragsfertigern vom Band laufen. Eine andere Strategie kann Alibaba auch nicht verfolgen, da die US-Exportbeschränkungen den Kauf moderner Nvidia-Technologie untersagen. China muss also sein eigenes Süppchen kochen und tut das inzwischen ziemlich erfolgreich. Trotzdem glaube ich nicht, dass Alibaba zu einer ernsthaften kommerziellen Gefahr für Nvidia wird. Das liegt alleine schon daran, dass die USA und Europa sich technologisch immer weiter von China abkoppeln. Ich sehe überhaupt nicht, dass Alibaba-Chips in großem Stil außerhalb der Volksrepublik zum Einsatz kommen werden. ## Das passt nicht gut zusammen Gleichzeitig stimmt meiner Meinung nach auch die Bewertung der Alibaba nicht. Sie ist mir mit einem Forward-KGV von 18 für ein Tech-Unternehmen, das nur mit rund 10% wächst, etwas zu optimistisch. Alibaba hatte zuletzt mit Profitabilitätsproblemen zu kämpfen und muss wie jeder KI-Cloud-Provider Milliardeninvestitionen in die Infrastruktur stemmen. Das passt meiner Meinung nach nicht gut zusammen. Möchtest Du weitere Aktien wie Alibaba entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Aibaba&stockidentifier=symbol%3ABABA&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Anleger sollten deshalb nicht auf die Alibaba-Aktie setzen. Ich sehe hier kein größeres Upside. Das strategische Risiko ist mir bei diesem chinesischen Technologiekonzern zu hoch. Keine Frage: Alibaba wird mit seinen Chips und seinen KI-Modellen in der Volksrepublik große Erfolge feiern. Außerhalb Chinas allerdings nicht. Das mittelfristige Wachstum des Tech-Konzerns halte ich deshalb für ziemlich begrenzt. ## ℹ️ Alibaba in Kürze - Die Alibaba Gruppe mit Sitz in Hangzhou ist einer der größten E-Commerce-Konzerne Chinas. - Das 1999 gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren zu einer riesigen Firmengruppe mit zahlreichen Tochterunternehmen entwickelt. - Kerngeschäft von Alibaba sind die Online-Marktplätze Alibaba, AliExpress, Taobao und Tmall. Darüber hinaus bietet der Konzern Cloud-Services, Logistik- und Finanzdienstleistungen an. - Die Alibaba Gruppe hat eine Marktkapitalisierung von ca. 288 Milliarden US$. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Circus-Aktie: Besteht hier ein neuer Hoffnungsschimmer?](https://www.sharedeals.de/circus-aktie-besteht-hier-ein-neuer-hoffnungsschimmer/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Circus-Aktie konnte ihre starke Kurserholung bis Ende August nicht halten. Damals stieg der Kurs auf etwa 3,70 €, inzwischen notiert die Aktie am Dienstag bei nur noch 1,75 € und liegt damit nur knapp über dem Allzeittief von etwa 1,66 €. Hier stellt sich die Frage: Lohnt sich jetzt ein Einstieg? ## Roll-out in den Vereinigten Arabischen Emiraten beginnt Am 22. September teilte Circus mit, dass der kommerzielle Betrieb in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) aufgenommen wird. Zunächst erfolgt der Einsatz in Abu Dhabi, später soll Dubai folgen. Damit beginnt für Circus ein neues Kapitel. Die VAE sind der erste Markt außerhalb Europas, in dem das Unternehmen seine Technologie kommerziell einsetzt. Circus sieht insbesondere in der Golfregion großes Wachstumspotenzial. Partner vor Ort ist Royal Prestige Catering. Das Unternehmen gehört zu den führenden Catering-Dienstleistern der VAE und produziert jährlich mehr als 3 Millionen Mahlzeiten. Zu den Kunden zählen unter anderem die Streitkräfte der VAE, der Königspalast, verschiedene Ministerien, Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) und der Rote Halbmond. Die Circus-Roboter werden vollständig mit lokal beschafften Produkten über Royal Prestige betrieben. Auch die Circus Pods sollen künftig lokal produziert werden. Damit sollen Lieferkette und autonomer Betrieb von Beginn an direkt in der Region aufgebaut werden. Abdallah Youssef, CEO von Royal Prestige Food Contracts, erklärte: > Die Reputation von Royal Prestige basiert auf Qualität, Konsistenz und einem Service, der über die Erwartungen hinausgeht. Wir sind stolz darauf, Launch-Partner von Circus in der Region zu sein. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Circus&stockidentifier=symbol%3ACA1&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Standardisiertes Befüll-System eingeführt Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einführung eines weltweit standardisierten Befüll-Systems für die autonome Mahlzeitenzubereitung. Die Circus Pods sollen dabei eine zentrale Rolle spielen. In Kombination mit der Plattform CircusOS entsteht ein standardisiertes System für die autonome Versorgung und robotergestützte Mahlzeitenproduktion. Der entscheidende Vorteil liegt aus meiner Sicht in der Skalierbarkeit. Neben dem CircusOS-System können mit den Pods wiederkehrende und potenziell margenstarke Umsätze generiert werden. Auch die standardisierte Zutatenliste unterstützt diesen Ansatz. Die Gerichte basieren auf definierten Rezepturen und festgelegten Zutaten, wodurch sich die Produktion automatisieren und leichter auf weitere Standorte übertragen lässt. ## Bewertung Die Aufnahme des kommerziellen Betriebs in den VAE ist zweifellos ein wichtiger Schritt für den Roll-out von Circus. Entscheidend wird allerdings sein, wie schnell aus dem ersten Projekt tatsächlich relevante Umsätze entstehen und ob sich weitere Kunden und Standorte gewinnen lassen. Das Potenzial des neuen Marktes ist deshalb derzeit noch schwer zu quantifizieren. Die wirtschaftliche Bedeutung des VAE-Geschäfts wird sich vermutlich erst im kommenden Geschäftsjahr besser beurteilen lassen. Die größte Belastung für die Aktie bleibt allerdings die deutlich reduzierte Prognose für 2026. Die ursprünglich erwarteten Umsätze von 44 bis 55 Millionen € wurden auf nur noch 5,2 Millionen € reduziert. Gleichzeitig wurde die Prognose für das negative EBITDA von 6 bis 8 Millionen € auf rund 17 Millionen € angehoben. Damit wird 2026 erneut zu einem Übergangsjahr. Für die Aktie kommt es nun entscheidend auf den Ausblick für das kommende Geschäftsjahr an. Eine deutliche Verbesserung der Umsatz- und Ergebnisprognose wäre notwendig, um das Vertrauen der Anleger nachhaltig zurückzugewinnen. Bleibt diese aus, dürfte die schwache Kursentwicklung anhalten. Das neue Geschäft in den VAE ist für Circus ein wichtiger strategischer Schritt, verändert die kurzfristige Ausgangslage für die Aktie aber noch nicht grundlegend. Aus meiner Sicht eignet sich die Aktie in der aktuellen Phase daher weiterhin nicht für einen klassischen Einstieg. Die Unsicherheit über die Umsatz- und Ertragsentwicklung ist weiterhin sehr groß. Für sehr risikobewusste Anleger kann das aktuelle Kursniveau dennoch interessant sein. Der letzte Kursanstieg auf etwa 3,70 € zeigt wie volatil der Kursverlauf sein kann. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## ℹ️ Circus in Kürze - Die Circus SE (WKN: A2YN35) ist ein Start-up-Unternehmen mit der Mission, die Essenszubereitung mittels Künstlicher Intelligenz (KI) zu revolutionieren. - Neben dem Hauptsitz in Hamburg unterhält das Unternehmen 4 Standorte. - Die Aktie ist an der Frankfurter Börse notiert. Die Marktbewertung liegt bei rund 47 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Reddit-Aktie: Wie wichtig ist dieser Sieg?](https://www.sharedeals.de/reddit-aktie-wie-wichtig-ist-dieser-sieg/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Reddit-Aktie pendelt seit Anfang im Wesentlichen in einem engen Kursband zwischen 140 und 160 US$ auf und ab. Kann mit dieser Nachricht endlich der Ausbruch aus diesem Seitwärtstrend gelingen und ist die Social-Media-Plattform überhaupt einen Kauf wert? ## Ein wichtiges Etappenziel Reddit hat einen wichtige Etappensieg in einem Rechtsstreit mit Anthropic errungen. Ende vergangener Woche hat ein Gericht den Antrag von Anthropic zurückgewiesen, die Klage von Reddit gegen den KI-Modellentwickler abzuweisen. Reddit wirft Anthropic vor, seit Jahren Inhalte der Plattform automatisiert abgeschöpft und für das Training von KI-Modellen wie Claude verwendet zu haben – ohne Lizenz und entgegen den Nutzungsbedingungen von Reddit. Anthropic bestreitet die Vorwürfe. Reddit argumentiert, dass Anthropic durch die Nutzung der Plattform das Reddit User Agreement akzeptiert habe. Dieses Vertragsverhältnis soll Anthropic bestimmte Formen der Datennutzung untersagen. Anthropic wollte die Klage unter anderem mit dem Argument abweisen, dass es sich im Kern um eine Urheberrechtsfrage handele und Bundesrecht die Ansprüche verdränge. Der kalifornische Richter folgte diesem Argument für wesentliche Ansprüche nicht. Die Ansprüche wegen Vertragsverletzung und unlauteren Wettbewerbs enthalten nach seiner Auffassung zusätzliche Elemente, die über reines Copyright hinausgehen. Ein Punkt, den der Richter ausdrücklich hervorhob, betrifft Reddits Vorwurf, dass Anthropic Reddit-Daten auch dann für KI-Training verwendet habe, wenn Nutzer ihre Beiträge gelöscht hatten. Das Gericht sah darin einen möglichen eigenständigen staatlichen Anspruch, der nicht einfach durch das US-Urheberrecht verdrängt wird. Du willst bei Reddit und der Social-Media-Branche up-to-date bleiben? 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Jetzt geht der eigentliche Rechtsstreit weiter, einschließlich der Beweisaufnahme und weiterer Verfahrensschritte. ## Dieser Widerstand muss fallen Die Reddit-Aktie kämpft seit über einem Monat vergeblich mit dem Widerstand bei 162 US$. Der jüngste Gerichtsentscheid könnte dem Kurs das entscheidende Momentum verleihen, diesen Widerstand zu knacken. Dann wäre der Weg frei bis zum nächsten Widerstand bei 178 US$. ## Ein sehr attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis Die aktuellen Kursziele für die Reddit-Aktie liegen zwischen 180 und 275 US$. Während die Bullen demnach ein Upside von über +70% für den Technologiewert sehen, glauben selbst die Bären an ein leichtes Potenzial von rund +10%. Auch ich sehe weiteres Potenzial in der Reddit-Aktie. Die Aktie ist mit einem Forward-KGV von 23 meiner Einschätzung nach sehr günstig bewertet. Reddit wird 2026 voraussichtlich über 50% wachsen und 2027 um weitere 30% beim Umsatz zulegen. Der Gewinn je Aktie soll Analysten zufolge sogar noch stärker als der Umsatz zulegen. Wie stark Reddit seinen Gewinn in den kommenden Quartalen steigern kann, hängt zum einen davon ab, wie gut es der Plattform weiterhin gelingt, seine riesengroße Nutzerbasis zu monetarisieren. Obwohl Reddit-Usern bis heute das Image anhaftet, Werbung eher ablehnend gegenüber zu stehen, ist es dem Unternehmen in den vergangenen Quartal sehr gut gelungen, über Abos und Werbung Geld zu machen. Zum anderen hängt die Gewinnentwicklung davon ab, ob die Datenlizenzverträge mit großen KI-Unternehmen verlängert werden. Google zahlt laut aktuellen Berichten rund 60 Millionen US$ jährlich für die Nutzung der Reddit-Daten für Trainingszwecke. Bei OpenAI sind es rund 70 Millionen US$. Die Verträge mit beiden Tech-Konzernen laufen 2027 aus. Reddit hat signalisiert, bei den Verlängerungen den Wert seiner Daten stärker monetarisieren zu wollen, sprich, mehr Geld zu verlangen. Möchtest Du weitere Aktien wie Reddit entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Reddit&stockidentifier=symbol%3ARDDT&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Ich glaube, dass die Reddit-Aktie gegenwärtig ein sehr attraktives Rendite-Risiko-Verhältnis besitzt und sich Anleger in den kommenden Monaten auf weitere Kurssteigerungen freuen dürfen. Der eingeschlagene Weg, über Abos und Werbung Geld mit den 130 Millionen täglichen Nutzern der Plattform zu verdienen, scheint gut zu funktionieren. Die Bewertung ist angesichts des Umsatz- und Gewinnpotenzials von Reddit sehr moderat. Dementsprechend gering schätze ich das Downside der Reddit-Aktie ein. ## ℹ️ Reddit in Kürze - Reddit ist mit 100 Millionen täglich aktiven Nutzern eine der weltweit größten Social Media Plattformen. - Bei Reddit handelt es sich um einen Social News Aggregator, bei dem Nutzer beliebige Inhalte wie z. B. Bilder, Links, Videos oder Texte einstellen können. Die Nutzerbeiträge werden von anderen Usern positiv oder negativ beurteilt. - Umsätze generiert Reddit aus Werbung, dem Verkauf von Premium-Mitgliedschaften und der Lizenzierung von Daten. - Das 2005 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in San Francisco und ist ca. 30,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [ARM-Aktie +17%: Der CEO entfacht die nächste KI-Rallye](https://www.sharedeals.de/arm-aktie-17-der-ceo-entfacht-die-naechste-ki-rallye/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Lange war es ruhig geworden um die Aktie von ARM Holdings, doch in den letzten drei Tagen geht es für den britischen Chipdesigner wieder sehr dynamisch nach oben. Allein am Montag legte der Anteilsschein mehr als +17% zu und war damit bester Wert im Nasdaq 100. Was steckt hinter dem Kursfeuerwerk und sind jetzt sogar neue Rekorde möglich? ## Haas macht Anlegern Mut Den entscheidenden Impuls lieferte CEO Rene Haas. Er zeigte sich zuletzt deutlich zuversichtlicher, die Nachfrage nach der neuen AGI-CPU tatsächlich in Umsatz verwandeln zu können. Für die Geschäftsjahre 2027 und 2028 steht dabei ein Umsatzpotenzial von rund zwei Milliarden US$ im Raum. Noch im Frühjahr hatte ARM zunächst lediglich eine Umsatzsichtbarkeit von einer Milliarde US$ genannt. Der entscheidende Punkt: Die Nachfrage scheint nicht das Problem zu sein. Vielmehr geht es darum, ausreichende Fertigungskapazitäten zu sichern. Mit der AGI-CPU wagt Arm zudem einen strategisch wichtigen Schritt vom klassischen Lizenzmodell hin zum Verkauf eigener Rechenzentrums-Chips. Damit steigt das Umsatzpotenzial pro Kunde – gleichzeitig aber auch die Verantwortung für Fertigung, Lieferketten und Margen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SoftBank gibt zusätzlichen Rückenwind Für zusätzlichen Rückenwind sorgt Großaktionär SoftBank. Der japanische Konzern hat eine mit ARM-Aktien besicherte Kreditlinie um fünf Milliarden auf insgesamt 25 Milliarden US$ ausgeweitet. Zudem sollen über Anleiheemissionen weitere Mittel für KI-Investitionen mobilisiert werden. Das sendet ein klares Signal: ARM bleibt ein strategischer Kernbaustein der KI-Offensive von SoftBank. Für den Aktienkurs ist dies grundsätzlich positiv, zugleich erhöht die starke finanzielle Verflechtung die Sensibilität für größere Kursbewegungen. ## Analysten bleiben überwiegend optimistisch Auch die Analysten sehen weiteres Potenzial. Jefferies und Susquehanna haben ihre Kursziele zuletzt auf 320 US$ angehoben, während Wells Fargo 350 US$ als Ziel ausgibt. Am positivsten gestimmt bleibt Rosenblatt Securities, die den fairen Wert bei 641 US$ verorten. Morgan Stanley agiert mit „Hold“ und einem Kursziel von 212 US$ deutlich zurückhaltender. Auffällig ist jedoch, dass die Aktie nach dem jüngsten Sprung bereits nahe oder über einigen Kurszielen notiert. Damit rückt die Bewertung in den Mittelpunkt. Mit einem dreistelligen Forward-KGV ist ARM bereits sehr ambitioniert bewertet. Der Markt preist also erhebliches zukünftiges Wachstum ein. Entsprechend groß ist das Rückschlagpotenzial, sollte die Monetarisierung der AGI-CPU hinter den Erwartungen zurückbleiben. ## Chart sendet starkes Signal Charttechnisch hat sich das Bild zuletzt deutlich aufgehellt. Nach dem Absturz von über 400 US$ bis auf 219,39 US$ Anfang August bildete die Aktie im Bereich um 225 US$ einen Boden aus. Dieser Boden war der Ausgangspunkt der jüngsten Kursrallye. Allein in den vergangenen drei Handelstagen ging es um mehr als +30% nach oben. Damit wurde zunächst die 50-Tage-Linie zurückerobert und anschließend auch die psychologisch und charttechnisch bedeutende Marke von 300 US$ überwunden. Die nächsten Hürden liegen bei 336 und 363 US$ – dort verlaufen das 50- beziehungsweise 61,8%-Fibonacci-Retracement der vorherigen Abwärtsbewegung. Darüber würden 400 US$ und schließlich das Rekordhoch bei 452,70 US$ in den Fokus rücken. Die jüngsten Aussagen von CEO Haas, die SoftBank-Rückendeckung und der charttechnische Befreiungsschlag liefern zusammengenommen starke Signale. Gelingt es Arm, die enorme Nachfrage in konkrete Umsätze zu verwandeln, besitzt die Aktie weiteres erhebliches Wachstumspotenzial. Allerdings ist viel Zukunft bereits eingepreist. Die hohe Bewertung und die extreme Volatilität machen ARM deshalb zu einem anspruchsvollen Investment. Für risikobereite Anleger bleibt die Aktie meiner Meinung nach aber trotzdem interessant – insbesondere, wenn die nächsten Quartale bestätigen, dass aus der KI-Fantasie tatsächlich ein milliardenschweres Geschäft wird. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ ARM vorgestellt - ARM (WKN: A3EUCD) ist ein britisches Unternehmen mit Sitz in Cambridge, welches das Design von RISC-Prozessoren entwickelt. - Die ARM-Chiparchitektur wird von fast allen Chipherstellern weltweit übernommen. - Während einige Unternehmen die Chipdesigns von ARM lizenzieren, entwickeln andere auf Basis der ARM-Architekturlizenz eigene Prozessordesigns (darunter Apple, Qualcomm und Samsung). - ARM ging im September 2023 an die Börse, ist jedoch mehrheitlich im Besitz der japanischen Softbank. - ARM ist Mitglied des Nasdaq 100-Index und aktuell mit rund 345 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Kann sie diesen Kampf gewinnen?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-kann-sie-diesen-kampf-gewinnen/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Seit Tagen hält sich die Rheinmetall-Aktie hauchdünn, aber standhaft über der magischen Marke von 1.000 €. Wird der deutsche Rüstungskonzern den Kampf um vierstellige Kurse gewinnen oder letztlich doch verlieren? ## Neue Aufträge Bevor ich eine Antwort auf diese Frage geben will, möchte ich noch kurz auf die jüngsten Entwicklungen bei Rheinmetall eingehen. Es vergeht fast kein Tag, an dem der deutsche Rüstungsriese den Markt nicht mit (positiven) Neuigkeiten versorgt. Zudem gab Rheinmetall einen weiteren Auftrag eines internationalen Kunden bekannt. Bestellt wurde eine niedrige fünfstellige Zahl von 155-mm-Artilleriegeschossen. Der Auftragswert liegt im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Produktion ist bereits angelaufen, die Auslieferung soll 2027 erfolgen. Zuletzt (Ende Juni) lag der Auftragsbestand des DAX-Konzerns bei rund 80 Milliarden €. Im zweiten Quartal kletterte die Book-to-Bill-Ratio auf über 3 – es kamen also deutlich mehr Aufträge herein als Umsatz abgearbeitet wurde. Rund 70% des Backlogs waren bereits durch feste Aufträge abgesichert. Einer der größten Aufträge für Rheinmetall ist das Arminius-Programm der deutschen Bundeswehr für den Radpanzer Boxer. Rheinmetall rechnet damit, bis Ende 2026 Aufträge im Wert von 12,4 Milliarden € zu erhalten. Mit sämtlichen möglichen Optionen könnte das Programm langfristig ein Volumen von bis zu 77 Milliarden € erreichen. Allerdings sind diese Optionen noch nicht beschlossen bzw. finanziert. Wir halten Dich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM&stockmarket=TRADEGATE) auf dem Laufenden - nicht nur bei Rheinmetall, sondern über alle spannenden Entwicklungen in der Rüstungsbranche. ## Und neue Waffensysteme Gleichzeitig gibt Rheinmetall mächtig Gas beim Ausbau seiner Fähigkeiten und Kapazitäten in den Bereichen Drohnen, maritime Systeme und autonome Waffen. Diese drei Segmente werden für den Rüstungskonzern immer wichtig. Im Rahmen der NATO-Großübung REPMUS in Portugal demonstriert Rheinmetall den Einsatz vernetzter unbemannter Unterwasser- und Überwasser-Systeme. Mithilfe einer containerisierten mobilen Leitstelle (Mobile Mission Control) und der Rheinmetall Battlesuite wird hierbei die Integration verschiedener Sensoren für den maritimen Hafenschutz erprobt. Das Flugabwehrsystem Skyranger soll im kommenden Jahr in den Serienstart gehen. Bis Ende 2027 plant Rheinmetall, die Produktionsrate auf 400 Systeme p.a. zu steigern. Und die Kooperationen mit dem US-Rüstungsgiganten Lockheed Martin bei Artillerieraketen und Destinus bei Marschflugkörpern befinden sich aktuell auf der Zielgeraden. Und nicht zuletzt ist Rheinmetall dabei, sich weiter zu internationalisieren. Der Konzern investiert Milliardenbeträge in Großbritannien und Kanada, um mit lokalen Produktionsstätten eine größere Präsenz auf diesen beiden wichtigen Auslandsmärkten zu bekommen. ## Was passiert nun bei 1.000 €? Die Rheinmetall-Aktie kämpft heute ein weiteres Mal mit der 1.000 €-Marke. Sollte sie dieses Kursniveau nachhaltig nach unten durchbrechen, dürften viele Anleger die Reißleine ziehen und sich von ihren Aktien trennen. Sofern sich der Kurs jedoch im vierstelligen Bereich hält, rechne ich mit einer baldigen Trendwende nach oben. ## Bei dieser Aktie stimmt eigentlich alles Ich kann die seit Jahresbeginn anhaltende Kursschwäche der Rheinmetall-Aktie beim besten Willen nicht mehr nachvollziehen. Meiner Meinung nach sitzt die Börse hier einem gewaltigen Bewertungsirrtum auf. Das Forward-KGV des Rüstungskonzerns ist inzwischen unter 20 gefallen. Wir sprechen hier aber über ein Unternehmen, das im laufenden Jahr mit ca. 40% und im kommenden Jahr voraussichtlich mit rund 30% wachsen wird. Gleichzeitig dürfte Rheinmetall meiner Einschätzung nach in der Lage sein, durch die weitere Skalierung seiner Produktion, insbesondere bei Großprojekten wie Radpanzern und Munition, seine Gewinnmarge nachhaltig zu steigern. Und auch der politische Rückenwind ist nach wie vor da. Die Spannungen zwischen Europa und Russland haben ein noch nie dagewesenes Level erreicht. Ich gehe fest davon aus, dass Wladimir Putin in den kommenden Monaten das Maß an Provikationen der NATO weiter erhöht, um zu sehen, wie weit er mit seiner aggressiven Politik kommen kann. Eine Senkung der Rüstungsausgaben der europäischen NATO-Staaten erwarte ich vor diesem Hintergrund nicht. Abschließend: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Selbst wenn die Rheinmetall-Aktie kurzzeitig die 1.000 €-Marke nach unten durchbricht, sehe ich kein größeres Downside mehr. Zu günstig ist inzwischen die Bewertung des DAX-Titels geworden. Anleger, die vorhaben, sich die Rheinmetall-Aktie langfristig ins Portfolio zu legen, können hier ein echtes Schnäppchen machen. Ob die Aktie den Kampf mit den 1.000 € letztlich gewinnt oder nicht, ist für mich nebensächlich. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und Euro Stoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 47 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall --- ### [Volkswagen-Aktie: Dieser Bereich könnte den Abverkauf stoppen](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-dieser-bereich-koennte-den-abverkauf-stoppen/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die jüngste Erholung der Volkswagen-Aktie ist innerhalb weniger Tage fast komplett wieder verpufft. Nach dem Anstieg bis über 83 € rutscht der Kurs zurück auf rund 74,40 €. Damit nähert sich die Aktie einer Zone, an der zuletzt immer wieder Käufer in den Markt gekommen sind. ## Die Gewinnwarnung steckt noch in den Kursen Auslöser für den jüngsten Rücksetzer war vor allem die neue Prognose für 2026. Volkswagen erwartet nur noch eine operative Umsatzrendite von bis zu 1%, nachdem zuvor 4 bis 5,5% angepeilt wurden. Rund 10 Milliarden € an Sondereffekten belasten das Ergebnis, allein etwa 6 Milliarden € entfallen auf eine Abschreibung der Beteiligung an Porsche. Porsche ist für Volkswagen längst nicht mehr die Gewinnmaschine früherer Jahre. Schwächere Verkäufe in China, US Zölle und Schwierigkeiten beim Wechsel auf Elektroautos drücken auf die Profitabilität. Gleichzeitig kämpft auch Volkswagen selbst mit dem härteren Wettbewerb chinesischer Hersteller und vergleichsweise hohen Kosten in Europa. Die neue Margenprognose sieht auf den ersten Blick entsprechend heftig aus. Ganz so schwach läuft das Tagesgeschäft allerdings nicht. Ohne die hohen Sonderbelastungen rechnet Volkswagen weiterhin mit einer operativen Marge von rund 4%. Auch Deutsche Bank verweist darauf, dass die ausgewiesene Prognose durch die Milliardenbelastungen deutlich verzerrt wird. Trotzdem muss Volkswagen weiter sparen. Markenchef Thomas Schäfer kündigte am Dienstag an, das laufende Programm nochmals zu beschleunigen. Bis 2030 sollen bei der Kernmarke 35.000 Stellen wegfallen, mehr als 16.000 davon wurden bereits abgebaut. Gleichzeitig sollen Arbeitskosten und Entwicklungsausgaben sinken. Du willst über die VW-Aktie stets informiert bleiben? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Hier könnte wieder Nachfrage reinkommen Nach der kurzen Erholung bis über 83 € ist die Volkswagen Aktie wieder deutlich zurückgefallen und steht inzwischen bei rund 74,40 €. Viel fehlt damit nicht mehr bis zu der Zone um 73 €, an der der Kurs in den vergangenen Monaten mehrfach aufgefangen wurde. Dort liegt auch der Point of Control bei rund 73,26 €. In diesem Bereich wurde besonders viel gehandelt, was ihn charttechnisch zusätzlich interessant macht. Sollte die Aktie dort erneut Halt finden, wäre nach dem jüngsten Rücksetzer ein neuer Erholungsversuch durchaus drin. Nach oben wäre dann die Zone zwischen 80 und 81 € das erste größere Ziel. Dort kam zuletzt mehrfach Verkaufsdruck auf. Schafft es Volkswagen, diesen Bereich wieder zurückzuerobern, würde sich die Lage im Chart deutlich entspannen. Rutscht der Kurs dagegen unter 73 €, wäre der Weg Richtung 70 € wieder relativ kurz. Darunter wartet mit rund 69,20 € das nächste markante Tief. Im Moment läuft damit vieles darauf hinaus, ob die Käufer rund um den Point of Control noch einmal zurückkommen. Volkswagen-Aktie Die Gewinnwarnung hat der kurzen Erholung bei Volkswagen schnell den Wind aus den Segeln genommen. Dazu kommen die schwache Entwicklung bei Porsche, der Druck aus China und ein Konzernumbau, der noch einiges an Arbeit mit sich bringt. Charttechnisch kommt die Aktie nun aber wieder in einen Bereich, an dem zuletzt mehrfach Käufer zurückgekommen sind. Hält der Point of Control um 73,26 €, könnte sich daraus erneut eine Erholung entwickeln. Auf der Oberseite wäre dann vor allem die Zone zwischen 80 und 81 € interessant. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 37,68 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie, Volkswagen-Kurs, VW, VW-Aktie --- ### [IonQ-Aktie: Quantencomputing der Zukunft – oder dauerhafter Verlustbringer?](https://www.sharedeals.de/ionq-aktie-kann-der-quantencomputing-titel-auch-gewinne/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Quantencomputing-Spezialist IonQ wächst derzeit mit einem Tempo, das selbst den KI-Giganten Nvidia in den Schatten stellt. Doch hinter dem spektakulären Umsatzwachstum stehen hohe Verluste, Verwässerung und eine ambitionierte Bewertung. ## Zwei Technologiewellen mit unterschiedlichen Ausgangspunkten Künstliche Intelligenz und Quantencomputing gelten zunehmend als komplementäre Technologiefelder. Während klassische KI vor allem immer mehr Rechenleistung benötigt, zielt Quantencomputing auf Problemklassen, die mit herkömmlichen Rechnerarchitekturen nur schwer zu bewältigen sind. Potenzielle Anwendungen reichen von der Chemie und Medikamentenentwicklung über Materialforschung und Logistik bis hin zu Finanzdienstleistungen. In diesem Umfeld positioniert sich IonQ als Anbieter von Quantencomputing auf Basis sogenannter gefangener Ionen. Kunden können auf die Systeme unter anderem über Amazon Braket, Microsoft Azure Quantum und Google Cloud zugreifen. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, seine Wertschöpfungskette stärker zu kontrollieren. Mit der Übernahme des Foundry-Spezialisten SkyWater Technology kamen zusätzliche Kompetenzen in Fertigung und Packaging hinzu. ## IonQ mit spektakulärem Umsatzsprung Die Wachstumszahlen von IonQ sind entsprechend auffällig. Im zweiten Quartal erreichte der Umsatz laut den vorliegenden Angaben 80 Millionen US-Dollar – ein Plus von 287 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das organische Geschäft soll sich in diesem Jahr etwa verdoppeln. Einschließlich der erwarteten Beiträge aus der SkyWater-Transaktion wird für das kombinierte Unternehmen ein Umsatz von 450 bis 460 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt. Am oberen Ende der Prognose würde dies einem Wachstum von rund 254 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen. Allerdings ist bei dieser Zahl zu berücksichtigen, dass die Übernahme von SkyWater einen wesentlichen Teil der Veränderung der Unternehmensstruktur ausmacht. Das außergewöhnliche Wachstum lässt sich deshalb nicht allein mit einer entsprechend rasanten Expansion des bisherigen IonQ-Kerngeschäfts erklären. ## Nvidia wächst langsamer – aber auf einer völlig anderen Basis Nvidia kommt im direkten Wachstumsvergleich auf niedrigere Werte, operiert jedoch in einer völlig anderen Größenordnung. Der Konzern erzielte im zweiten Quartal 96,2 Milliarden US-Dollar Umsatz, was einem Zuwachs von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Rechenzentren: Der Umsatz dieses Segments stieg um 117 Prozent auf 89 Milliarden US-Dollar. Nvidia beschränkt sich dabei längst nicht mehr auf Grafikprozessoren. Neben GPUs gehören inzwischen unter anderem Grace- und Vera-CPUs, Spectrum-X-Ethernet, BlueField-DPUs, NVLink-Verbindungen und die CUDA-Softwareplattform zum strategischen Angebot. Ziel ist es, komplette Infrastrukturen für sogenannte KI-Fabriken bereitzustellen – von den Rechenchips über Netzwerke bis zur Software. Damit unterscheiden sich die Ausgangslagen fundamental: IonQ wächst aus einer kleinen Umsatzbasis in einem noch jungen Markt, während Nvidia sein bestehendes Geschäft mit KI-Rechenzentren auf eine wesentlich breitere Infrastrukturplattform ausdehnt. ## Hinter IonQs Umsatz stehen massive Verluste Besonders deutlich wird der Unterschied beim Blick auf die Profitabilität. IonQ verzeichnete im zweiten Quartal einen operativen Verlust von 337 Millionen US-Dollar bei lediglich 80 Millionen US-Dollar Umsatz. Das bereinigte EBITDA lag laut den vorliegenden Zahlen bei minus 120 Millionen US-Dollar. Zur Finanzierung des Geschäfts und von Übernahmen hat IonQ zudem neue Aktien ausgegeben. Für bestehende Aktionäre bedeutet dies eine Verwässerung ihrer Beteiligung. Ein Teil des schnellen Wachstums wird damit nicht allein aus laufenden Einnahmen finanziert, sondern auch durch die Aufnahme neuen Eigenkapitals. Nvidia befindet sich finanziell am entgegengesetzten Ende des Spektrums. Im zweiten Quartal lag die Bruttomarge bei 75 Prozent, während das operative Ergebnis 64 Milliarden US-Dollar erreichte. Der freie Cashflow stieg um 61 Prozent auf 21 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig konnte Nvidia Kapital über Aktienrückkäufe und Dividenden an Aktionäre zurückgeben und weiterhin in zusätzliche Kapazitäten investieren. ## Die Bewertung macht den Unterschied Auch an der Börse klaffen die beiden Unternehmen weit auseinander. IonQ wurde in den vorliegenden Daten mit einer Marktkapitalisierung von rund 15 bis 16 Milliarden US-Dollar bewertet. Daraus ergibt sich ein Kurs-Umsatz-Verhältnis von etwa 53. Eine solche Bewertung setzt voraus, dass IonQ sein derzeit noch verlustreiches Geschäft erheblich ausweiten und langfristig hohe Gewinne erzielen kann. Nvidia kommt dagegen trotz seiner deutlich größeren Marktkapitalisierung auf wesentlich niedrigere Bewertungskennzahlen. Der Konzern wurde mit rund 5,3 Billionen US-Dollar bewertet; das nachlaufende Kurs-Gewinn-Verhältnis lag bei etwa 27, das erwartete bei rund 24. Die Kennzahlen spiegeln damit nicht nur die enorme Größe Nvidias wider, sondern auch die bereits erzielte Profitabilität. Der Vergleich zeigt zugleich, warum reine Wachstumsraten bei Technologieaktien irreführend sein können. Ein Umsatzanstieg von mehreren hundert Prozent fällt bei einem Unternehmen mit einigen Dutzend Millionen Dollar Umsatz naturgemäß leichter als bei einem Konzern, der bereits Umsätze im zweistelligen Milliardenbereich erzielt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Quantencomputing bleibt eine Wette auf die Zukunft IonQs Entwicklung macht zugleich deutlich, weshalb Quantencomputing für Investoren trotz der aktuellen Verluste interessant bleibt. Sollte es der Branche gelingen, Quantencomputer für wirtschaftlich relevante Anwendungen in größerem Maßstab nutzbar zu machen, könnte daraus ein neuer bedeutender Computermarkt entstehen. IonQ versucht, sich dafür mit Hardware, Vernetzung, Sicherheits- und Sensortechnologien sowie einer zunehmend integrierten Fertigungsstruktur aufzustellen. Noch ist jedoch offen, wann und in welchem Umfang sich dieses Potenzial in nachhaltig hohen Umsätzen und Gewinnen niederschlagen wird. Genau diese Unsicherheit unterscheidet IonQ vom heutigen Nvidia-Geschäft, dessen Nachfrage nach KI-Infrastruktur bereits in großem Umfang in Umsätze, Gewinne und Cashflow übersetzt wird. IonQ liefert derzeit die spektakuläreren Wachstumsraten, startet dabei allerdings von einer sehr kleinen Umsatzbasis und schreibt gleichzeitig hohe Verluste. Nvidia wächst langsamer, operiert dafür auf einer wesentlich größeren Grundlage, erzielt hohe Margen und verfügt über erheblichen freien Cashflow. Der Vergleich zeigt damit weniger, welches Unternehmen schneller wächst, als vielmehr den grundlegenden Unterschied zwischen einer etablierten KI-Infrastrukturplattform und einer hochbewerteten Wette auf die langfristige Kommerzialisierung des Quantencomputings. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ IonQ in Kürze - IonQ (WKN: A3C4QT) ist ein 2015 gegründetes Quantencomputerunternehmen mit Sitz in College Park im US-Bundesstaat Maryland. - Das Unternehmen entwickelt einen Allzweckquantencomputer auf Basis von Ionen als Qubits, die mit elektromagnetischen Feldern gefangen und manipuliert werden. - Diese Computerarchitektur hat nach Ansicht einiger Experten eine Reihe von Vorteilen, wie eine höhere Genauigkeit, eine größere Skalierbarkeit, eine bessere Vorhersagbarkeit und eine längere Kohärenzzeit. - Die IonQ-Aktie notiert an der New York Stock Exchange und hat eine Marktkapitalisierung von aktuell rund 16,4 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** IonQ --- ### [DroneShield-Aktie am Tief: Sind 251 Millionen AU$ die Wende?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-am-tief-sind-251-millionen-au-die-wende/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die DroneShield-Aktie hat sich zuletzt vom neuen 52-Wochen-Tief bei 1,60 AU$ auf rund 1,72 AU$ erholt. Gegenüber dem Rekordhoch von 6,70 AU$ beträgt der Verlust trotzdem fast 75%. Dabei fällt der aktuelle Newsflow deutlich besser aus als die Kursentwicklung: Die Umsatzziele sind weitgehend abgesichert, ein neues Produkt findet seinen ersten Abnehmer und in den USA wurde ein wichtiger Praxistest bestanden. ## Das Umsatzziel ist praktisch erreicht DroneShield hat die für 2026 vertraglich gesicherten Erlöse innerhalb weniger Wochen von 240 auf 251 Millionen AU$ erhöht. Damit ist bereits die Untergrenze der Jahresprognose von 250 bis 270 Millionen AU$ überschritten. Selbst das obere Ende ist zu rund 93% abgedeckt. Ein wesentlicher Umsatzrückgang in der zweiten Jahreshälfte wird dadurch zunehmend unwahrscheinlich. Für 2027 und spätere Jahre stehen bislang allerdings erst 46 Millionen AU$ in den Büchern. Das zeigt die weiterhin geringe Planbarkeit des Geschäfts: Militärische Beschaffungen können sehr groß ausfallen, erfolgen aber häufig unregelmäßig und mit kurzen Lieferfristen. Ebenfalls positiv ist der erste Auftrag für RfRecon. Das erst im August vorgestellte Gerät soll Funkaktivitäten erkennen, analysieren und mithilfe künstlicher Intelligenz ein Bild der elektromagnetischen Umgebung erstellen. Der Auftrag eines bestehenden westeuropäischen Militärkunden ist finanziell noch nicht wesentlich, bestätigt aber das Interesse an dem neuen Produkt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die USA liefern eine wichtige Referenz Unter dem Programm JIATF-401 hat DroneShield seine DroneSentry-X-Mk2-Systeme erfolgreich auf Fahrzeugen des US-Militärs installiert. Zwischen Vertragsvergabe, Auslieferung, Einbau, Tests mit echten Drohnen und der Schulung der Soldaten lagen lediglich rund 80 Tage. Drei weitere Einheiten sollen im Rahmen einer Vertragserweiterung folgen. Finanziell ist dieser Meilenstein noch kein neuer Großauftrag. Strategisch besitzt er dennoch Gewicht: Ein System, das vom US-Militär getestet und in Betrieb genommen wurde, lässt sich gegenüber anderen Streitkräften wesentlich leichter vermarkten. Zudem kann die Technik über den JIATF-401-Marktplatz von weiteren berechtigten US-Behörden beschafft werden. Parallel erweitert DroneShield sein Angebot durch eine Zusammenarbeit mit AIM Defence. Dessen Hochenergielaser Fractl soll in die offene DroneSentry-Architektur integriert werden. DroneShield könnte damit künftig nicht nur Drohnen erkennen und elektronisch stören, sondern innerhalb derselben Plattform auch die physische Bekämpfung steuern. Noch handelt es sich allerdings um eine Kooperation mit geplanten Kundenvorführungen – nicht um einen umsatzwirksamen Auftrag. **Tipp:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Die Bewertung bleibt anspruchsvoll Der Börsenwert liegt trotz des massiven Kurssturzes noch bei rund 1,58 Milliarden AU$. Damit wird DroneShield mit fast dem Sechsfachen des zuletzt erzielten Jahresumsatzes bewertet. Ein klassisches KGV existiert nicht, denn das Unternehmen schreibt weiterhin Verluste. Immerhin stehen rund 178 Millionen AU$ an liquiden Mitteln nur 17 Millionen AU$ Schulden gegenüber. Die Analysten sind entsprechend gespalten. Aus vier aktuellen Einschätzungen ergibt sich ein durchschnittliches Kursziel von 1,99 AU$ und damit rund 16% Potenzial. Bell Potter sieht 2,40 AU$ und Canaccord Genuity sogar 2,60 AU$, während Jefferies mit 1,45 AU$ und Ord Minnett mit 1,50 AU$ weitere Kursverluste erwartet. Der Konsens lautet lediglich „Halten“. Die unterschiedlichen Ziele hängen vor allem an der Frage, wann das schnelle Umsatzwachstum in Gewinne umschlägt. Im ersten Halbjahr entstand noch ein bereinigter EBITDA-Verlust von 12,4 Millionen AU$. Hinzu kommt die bislang nicht abschließend geklärte ASIC-Untersuchung zu früheren Unternehmensmeldungen und Aktienverkäufen. Der jüngste Newsflow verbessert die operative Investmentthese: Das Umsatzziel für 2026 ist nahezu vollständig abgesichert, RfRecon findet seinen ersten Kunden und das US-Militär liefert eine wertvolle Referenz. Nach dem Absturz besitzt die Aktie daher durchaus Erholungspotenzial. Für einen klaren Kauf reicht mir das noch nicht. DroneShield muss nun beweisen, dass aus Aufträgen steigende Margen und positiver Cashflow entstehen. Solange die ASIC-Prüfung läuft und die Profitabilität fehlt, bleibt die Aktie für mich eine hochspekulative Halteposition – trotz der teilweise deutlich höheren Kursziele. ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,54 Milliarden AU$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [DocMorris-Aktie: Spricht der höhere Wandlungspreis für weiteres Potenzial?](https://www.sharedeals.de/docmorris-aktie-spricht-der-hoehere-wandlungspreis-fuer-weiteres-potenzial/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die DocMorris-Aktie setzte zuletzt ihren Erholungskurs weiter fort. Am Dienstag notiert sie aktuell bei 11,40 SFR (Schweizer Franken). Damit summiert sich der Kursgewinn seit dem Tief im März bei rund 4,30 SFR auf etwa +160%. Hier stellt sich die Frage: Setzt sich die Kurserholung weiter fort? ## Bilanz wird weiter optimiert DocMorris arbeitet kontinuierlich an der Optimierung seiner Bilanz. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei der vorzeitige Rückkauf von Wandelanleihen. Bei den bisherigen Wandelanleihen waren die Zinssätze aufgrund des höheren Ausfallrisikos vergleichsweise hoch. Gleichzeitig bestand für die Aktionäre ein Verwässerungsrisiko, da die bisherigen Wandlungspreise deutlich unter dem aktuellen Kursniveau lagen. Je niedriger der Wandlungspreis, desto günstiger können Anleiheinvestoren später neue Aktien erhalten. Steigt der Aktienkurs deutlich über diesen Preis, kann dies entsprechend zu einer stärkeren Verwässerung der bestehenden Aktionäre führen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DocMorris&stockidentifier=symbol%3ADOCM&stockmarket=SIX) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Neue Wandelanleihe ausgegeben Am 9. September wurde die Privatplatzierung der neuen Wandelanleihe abgeschlossen. Das Volumen der überzeichneten Anleihe lag bei 96,8 Millionen SFR. Die Laufzeit endet im März 2031, der Zinskupon beträgt 1,5 bis 2%. Der Wandlungspreis wurde am 13. September auf 13,83 SFR festgelegt. Damit liegt er deutlich über dem aktuellen Kursniveau von 11,20 SFR. Die Anleihe wurde in Tranchen von jeweils 200.000 SFR ausgegeben und von institutionellen Anlegern gezeichnet. Ab dem 7. Oktober 2029 besteht eine Option für einen vorzeitigen Rückkauf. Aus der Wandelanleihe können neue Aktien entstehen. Das daraus resultierende zusätzliche Kapital von rund 10,4 Millionen SFR soll für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden. ## Alte Wandelanleihe wird vorzeitig zurückgekauft Ein wesentlicher Bestandteil der Transaktion ist der vorzeitige Rückkauf der bisherigen Wandelanleihe mit Fälligkeit 2028. Dadurch kann DocMorris die Finanzierungskosten reduzieren. Der Zinssatz der bisherigen Wandelanleihe von rund 3% wird durch die neue Finanzierung auf 1,5 bis 2% gesenkt. Auch beim Wandlungspreis ergibt sich eine deutliche Veränderung. Bei der bisherigen Wandelanleihe liegt dieser bei 6,54 SFR. Damit war die Verwässerung für bestehende Aktionäre bei einer erfolgreichen weiteren Kurserholung wesentlich höher. ## Bewertung Die Kombination aus der neuen Wandelanleihe und dem vorzeitigen Rückkauf der bisherigen Anleihe verbessert aus meiner Sicht die Finanzierungsstruktur von DocMorris. Besonders wichtig ist der deutlich höhere Wandlungspreis von 13,83 SFR. Er liegt aktuell rund +21% über dem Aktienkurs. Solange die Aktie darunter notiert, besteht kein unmittelbarer wirtschaftlicher Anreiz für eine Wandlung. Gleichzeitig wurde das mögliche Verwässerungspotenzial gegenüber der bisherigen Finanzierung reduziert. Auch die Überzeichnung der neuen Wandelanleihe ist ein positives Signal. Institutionelle Anleger waren trotz des vergleichsweise niedrigen Zinskupons und des höheren Wandlungspreises bereit, die Finanzierung mitzutragen. Das spricht zumindest für eine verbesserte Einschätzung der finanziellen Situation von DocMorris. Operativ hat sich die Situation ebenfalls verbessert. Im ersten Halbjahr konnten sowohl der Umsatz als auch insbesondere die Ertragslage deutlich gesteigert werden. In der Folge hob das Unternehmen seine Jahresprognose an. Beim Außenumsatz wird nun ein Wachstum von 9 bis 13% erwartet. Zuvor hatte DocMorris lediglich ein Wachstum im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Auch beim bereinigten EBITDA wurde die Prognose verbessert. Statt eines Verlusts zwischen 10 und 25 Millionen SFR wird nun nur noch ein Minus von 10 bis 17,5 Millionen SFR erwartet. Der starke Kursanstieg seit dem Tief zeigt allerdings auch, dass ein Teil der positiven Entwicklung bereits im Aktienkurs enthalten ist. Je nach Nachrichtenlage und Gesamtmarkt kann es deshalb jederzeit zu zwischenzeitlichen Korrekturen kommen. Die wirtschaftliche Entwicklung bei DocMorris verbessert sich Schritt für Schritt. Gleichzeitig reduziert die neue Wandelanleihe das Finanzierungsrisiko und verschiebt den möglichen Verwässerungseffekt deutlich nach oben. Besonders interessant ist für mich der neue Wandlungspreis von 13,83 SFR. Er liegt spürbar über dem aktuellen Aktienkurs und schafft damit einen höheren Referenzpunkt für die künftige Kursentwicklung. Aus meiner Sicht spricht die Kombination aus verbesserter operativer Entwicklung, angehobener Jahresprognose und optimierter Finanzierung dafür, dass die Erholung noch nicht beendet sein muss. Ein erstes Kursziel sehe ich bei 15 SFR. **Ein Blick über den Tellerrand:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) beleuchtet neben den offensichtlichen KI-Giganten auch weniger bekannte, aber hochinnovative Unternehmen, die das Potenzial haben, zu den großen Gewinnern der KI-Revolution zu werden. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens DocMorris. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ DocMorris in Kürze - Die DocMorris AG (WKN: A0Q6J0) gehört zu den führenden E-Commerce-Apotheken. - Der Hauptsitz befindet sich in der schweizerischen Stadt Frauenfeld. Das Unternehmen konzentriert sich fast ausschließlich auf den deutschen Markt. - Die Aktie wird an der Schweizer Börse gehandelt; die Marktkapitalisierung beträgt rund 562 Millionen SFR. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Simply Good Foods: Diese Aktie ist ein Rebound-Kandidat](https://www.sharedeals.de/simply-good-foods-diese-aktie-ist-ein-rebound-kandidat/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von The Simply Good Foods Company hat auf Jahressicht über 60% an Wert verloren und wird inzwischen deutlich niedriger bewertet als vergleichbare Konsumgüterunternehmen. Es gibt jedoch trotz oder gerade wegen bestehender Herausforderungen mittlerweile gute Argumente für einen spekulativen Kauf. The Simply Good Foods Company ist ein US-amerikanisches Unternehmen für Snacks und Getränke mit Schwerpunkt auf Ernährung und Gesundheit. Zu den wichtigsten Marken gehören Atkins, Quest und OWYN, die vor allem im nordamerikanischen Einzelhandel vertrieben werden. ## Ein Konzern mit zwei Gesichtern Aktuell zeigt sich bei Simply Good Foods ein deutlich geteiltes Bild. Auf der einen Seite steht Atkins, das sich zu einem erheblichen Bremsklotz entwickelt hat. Auf der anderen Seite gibt es mit Quest und OWYN zwei Marken, die zeigen, dass das Unternehmen weiterhin Wachstumspotenzial besitzt. Besonders Quest liefert dabei wichtige Signale. Die Haushaltsdurchdringung der Marke stieg innerhalb eines Jahres um 120 Basispunkte auf 20,5 Prozent. Noch dynamischer entwickelten sich die Chips, deren Absatz um 17 Prozent zulegte. Nicht jede Produktkategorie konnte allerdings mithalten: Der Absatz der Quest-Riegel ging um 5 Prozent zurück. Auch OWYN überrascht inzwischen positiv. Der Umsatz der Marke wuchs im Jahresvergleich um 3,6 Prozent. Zwar ging der Einzelhandelsabsatz leicht zurück, doch das Management sieht vor allem Probleme bei Distribution und Marketing und weniger bei der Nachfrage nach den Produkten selbst. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Atkins wird zur Belastungsprobe Ganz anders sieht die Lage bei Atkins aus. Der Einzelhandelsabsatz der Marke brach im dritten Quartal um 23,9 Prozent ein. Gleichzeitig sank die Haushaltsdurchdringung auf 8,5 Prozent. Für Simply Good Foods ist das mehr als nur ein Problem einer einzelnen Marke. Atkins steht für rund 24 Prozent des Konzernumsatzes. Bleibt die Schwäche bestehen, dürfte es entsprechend schwierig werden, die Entwicklung des gesamten Unternehmens kurzfristig zu stabilisieren. Das Management versucht gegenzusteuern und will die Positionierung der Marke sowie die Marketingaktivitäten verbessern. Ob Atkins allerdings wieder zu einem Wachstumstreiber werden kann, muss sich erst zeigen. ## Stimmung am Boden Die Probleme spiegeln sich inzwischen auch in den Erwartungen für das Gesamtjahr wider. Simply Good Foods rechnet für 2026 nur noch mit einem Umsatz von 1,345 bis 1,355 Milliarden US-Dollar. Beim EBITDA werden 220 bis 225 Millionen US-Dollar erwartet. Damit liegen die neuen Ziele deutlich unter den vorherigen Erwartungen und auch unter dem EBITDA von 278,2 Millionen US-Dollar aus dem Vorjahr. Für Anleger ist das zunächst eine klare Verschlechterung. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, auf der Kostenseite gegenzusteuern. Ein geplanter Stellenabbau von rund 15 Prozent der Belegschaft soll die jährlichen Kosten um etwa 17 Millionen US-Dollar reduzieren. Damit könnte zumindest ein Teil des Margendrucks aufgefangen werden. ## Der Aktienkurs nimmt bereits viel Negatives vorweg Genau hier liegt die interessante Seite der aktuellen Situation. Die operative Entwicklung ist schwach, doch der Aktienkurs hat diese Verschlechterung bereits deutlich eingepreist. Simply Good Foods wird sowohl beim Verhältnis von Aktienkurs zu operativem Cashflow als auch beim Verhältnis von Unternehmenswert zu EBITDA günstiger bewertet als viele vergleichbare Unternehmen. Sollte es dem Konzern gelingen, die Entwicklung bei Atkins zu stabilisieren und gleichzeitig Quest und OWYN weiterzuentwickeln, könnte diese Bewertungsdifferenz wieder kleiner werden. Das bedeutet nicht, dass eine schnelle Erholung des Aktienkurses garantiert ist. Die kommenden Quartale dürften vielmehr zeigen, ob es sich bei den aktuellen Problemen tatsächlich überwiegend um operative Schwierigkeiten handelt, die das Management beheben kann, oder ob sich die Schwäche einzelner Marken dauerhaft auf das Geschäftsmodell auswirkt. Trotz der aktuellen Probleme bietet Simply Good Foods zu Kursen von aktuell unter 10 US-Dollar interessante Chancen für Anleger, die auf eine operative Stabilisierung setzen. Sollte Atkins wieder Tritt fassen und Quest sowie OWYN ihr Wachstum fortsetzen, könnte die derzeit niedrige Bewertung des Unternehmens von nur rund 880 Millionen US-Dollar erheblichen Spielraum für eine Neubewertung der Aktie eröffnen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Konsum-Aktien, Small Caps --- ### [Infineon-Aktie: Ist der Absturz endlich vorbei?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-ist-der-absturz-endlich-vorbei/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Infineon kommt wieder etwas Leben in den Kurs. Nach dem starken Rebound am Montag legt die Aktie auch am Dienstag weiter zu und notiert bei rund 58,55 €. Vom Hoch aus dem Juni ist das Papier allerdings noch immer mehr als -33% entfernt. Im Chart zeichnet sich zumindest eine erste Stabilisierung ab. ## Nach dem Absturz kommen Käufer zurück Noch im Juni kostete die Infineon Aktie 88,83 € und erreichte damit den höchsten Stand seit vielen Jahren. Von dort ging es fast ohne größere Erholung nach unten. Beim jüngsten Tief im Bereich von etwa 54 € hatte die Aktie zeitweise rund -40% gegenüber dem Hoch verloren. Seit einigen Tagen sieht das Bild etwas ruhiger aus. Am Montag kam bereits ein deutlicher Rebound, am Dienstag können die Gewinne bislang weiter ausgebaut werden. Damit entfernt sich Infineon zumindest wieder etwas von den Tiefständen. Interessant ist vor allem der Bereich um 55,20 €. Dort liegt im betrachteten Volumenprofil der Point of Control und damit die Kurszone, in der besonders viel gehandelt wurde. Bislang hält dieser Bereich als Unterstützung. Solange die Aktie darüber bleibt, spricht einiges dafür, dass sich rund um die jüngsten Tiefs zunächst ein Boden ausbilden könnte. Von einer abgeschlossenen Korrektur zu sprechen, wäre allerdings noch früh. Der Abstand zum Juni Hoch ist weiterhin groß und oberhalb des aktuellen Kurses wartet noch einiges an Widerstand. Für den Moment geht es daher erst einmal darum, die Stabilisierung zu bestätigen und sich wieder deutlicher von der Zone um 55 € abzusetzen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Infineon-Aktie ## KI Geschäft liefert weiter Rückenwind Fundamental sieht die Lage deutlich besser aus, als es der Kursverlauf der vergangenen Monate vermuten lässt. Infineon erzielte im dritten Geschäftsquartal einen Rekordumsatz von 4,172 Milliarden €. Gegenüber dem Vorquartal entsprach das einem Plus von 9% Die Segmentergebnismarge verbesserte sich auf 19,1%. Für das vierte Quartal stellt der Konzern bereits rund 4,7 Milliarden € Umsatz und eine Marge von etwa 23% in Aussicht. Besonders stark entwickelt sich das Geschäft rund um KI Rechenzentren. Infineon liefert dort unter anderem Lösungen für die Stromversorgung und hat mit führenden KI Kunden mehrjährige Kapazitätsvereinbarungen abgeschlossen beziehungsweise in Verhandlung. Das kumulierte Umsatzvolumen liegt laut Unternehmen im hohen einstelligen Milliardenbereich. Gleichzeitig ziehen auch die Bestellungen aus dem Automobilgeschäft wieder an. Diese Entwicklung spielt auch bei den Analysten eine große Rolle. Oddo BHF stufte Infineon zuletzt von „Neutral“ auf „Outperform“ hoch und beließ das Kursziel bei 80 €. Analyst Stephane Houri verwies nach einer Roadshow unter anderem darauf, dass die Bewertung nach dem starken Kursrückgang wieder attraktiver geworden sei und die Aussichten für 2027 schwer zu ignorieren seien. Warburg Research hatte Infineon zuvor ebenfalls von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und nennt weiterhin ein Kursziel von 84 €. Dort wird vor allem das beschleunigte Geschäft mit Chips für KI Rechenzentren positiv gesehen. Die Markterwartungen seien nach Einschätzung des Hauses weiterhin zu vorsichtig. Noch deutlich mehr Potenzial sieht Bernstein Research. Das Analysehaus bleibt bei „Outperform“ und einem Kursziel von 102 €. Neben dem KI Geschäft verweist Analyst David Dai auch auf erste Erholungssignale im Automobilsektor. Berenberg liegt mit einem Kursziel von 100 € ebenfalls deutlich über dem aktuellen Kurs. ## Der Chart versucht einen Boden zu finden Für die Aktie kommt der bessere Newsflow zu einem passenden Zeitpunkt. Nach einer Korrektur von mehr als einem Drittel gegenüber dem Juni Hoch ist einiges an Euphorie aus dem Kurs verschwunden. Der Point of Control um 55,20 € spielt dabei eine wichtige Rolle. Dort kamen zuletzt wieder Käufer in den Markt. Fällt Infineon nicht erneut unter diesen Bereich, könnte sich die Stabilisierung weiter fortsetzen. Darunter wäre die Zone um etwa 52 € die nächste Marke, die Aufmerksamkeit verdient. Nach oben dürfte es dagegen zunächst darum gehen, sich wieder oberhalb von 60 € festzusetzen. Erst danach würde sich der Blick langsam wieder auf höhere Kursbereiche richten. Bei Infineon gibt es nach der heftigen Korrektur erste Anzeichen dafür, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Der starke Handelstag am Montag und die weiteren Gewinne am Dienstag passen dazu. Wichtig ist, dass der Point of Control um 55,20 € bislang als Unterstützung funktioniert. Das KI Geschäft wächst kräftig, das vergangene Quartal brachte einen Rekordumsatz und mehrere Analysten sehen nach dem Kursrückgang wieder deutlich mehr Potenzial. Auch aus dem lange schwachen Automobilgeschäft kommen erste bessere Signale. Trotzdem sollte man die Dimension der Korrektur nicht unterschätzen. Seit dem Juni Hoch hat Infineon mehr als ein Drittel seines Wertes verloren und der übergeordnete Abwärtstrend ist damit noch nicht einfach verschwunden. Hält die Unterstützung um 55 € und schafft es die Aktie wieder nachhaltig über 60 €, würde die laufende Stabilisierung allerdings deutlich mehr Gewicht bekommen. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 75,86 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Preis, Infineon-Prognose --- ### [TUI-Aktie: Kann man hier ein super Schnäppchen machen?](https://www.sharedeals.de/tui-aktie-kann-man-hier-ein-super-schnaeppchen-machen/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die TUI-Aktie setzt am Dienstagmorgen mit einem Kursverlust von -2% ihren jüngsten Abwärtstrend fort und fällt auf den niedrigsten Stand seit drei Monaten. Was drückt auf den Kurs des Touristikkonzerns und können Anleger hier nun ein Schnäppchen machen? ## Neue Ergebnisprognose Grund für den heutigen Kursrückgang ist ein Update der Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Während TUI bislang von einem bereinigten EBIT zwischen 1,1 und 1,4 Milliarden € ausging, soll das operative Ergebnis nach neuesten Schätzungen zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden €, also genau in der Mitte der bisherigen Prognosespanne, liegen. Das stellt einen leichten Rückgang gegenüber dem letzten Geschäftsjahr dar, als der Reisekonzern ein bereinigtes EBIT in Höhe von 1,41 Milliarden € erwirtschaftete. Eine Konkretisierung der Umsatzprognose lieferte TUI allerdings nicht. Klar ist nur, dass der Touristikgigant auch weiterhin im Kreuzfahrtgeschäft wachsen will. In den vergangenen zwei Jahren wurde die TUI Cruises-Flotte um drei Schiffe auf insgesamt 19 Kreuzfahrtschiffe ausgebaut. Die Prognosen und Investitionspläne von TUI unterliegen jedoch der Annahme, dass sich die geopolitische Weltlage nicht weiter verschlechtert und eine reibungslose Treibstoffversorgung weiterhin gewährleistet ist. Eine aktuell recht wackelige Annahme. Wenn Du über die Entwicklungen bei der TUI-Aktie und anderen spannenden Titeln auf dem Laufenden bleiben und Profi-Einschätzungen haben möchtest, sichere Dir den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=TUI&stockidentifier=symbol%3ATUI1&stockmarket=TRADEGATE). ## Vom 3- auf das 12-Monatstief? Die TUI-Aktie befindet sich seit Anfang August in einem Abwärtstrend und hat heute ein weiteres schlechtes Chartsignal ausgelöst. Das erst Ende vergangener Woche aufgestellte 3-Monatstief wurde abermals nach unten durchbrochen. Nun steht zu befürchten, dass der Touristiktitel seinen Abwärtstrend bis zum 12-Monatstief bei 6,20 € fortsetzen wird. ## Einer der großen Leidtragenden Die TUI-Aktie gehört seit Monaten zu den großen Leidtragenden der unsicheren Geopolitik. Die drastisch gestiegenen Treibstoffkosten schlagen voll auf die große Flugzeug- und Schiffsflotte des Konzerns durch. TUI ist dadurch gezwungen, seine Preise anzuheben, um nicht auf Marge verzichten zu müssen. Gleichzeitig fehlt vielen Menschen durch die steigenden Treibstoffpreise, die auch die allgemeine Inflation erhöhen, das Geld, um sich noch längere und teurere Reisen leisten zu können. Das zeigt sich auch an der Buchungslage des Reisekonzerns. Die Buchungen für die Wintersaison 26/27 liegen unter dem Vorjahr und der Trend geht immer mehr zu kurzfristigen Buchungen. ## Dieser Kurs ist ein Schnäppchen Trotzdem halte ich die TUI-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau für zu niedrig bewertet. Das Forward-KGV liegt gerade mal bei 4,3. In dieser Bewertung ist mir zu viel Pessimismus enthalten. Das Ergebnis dürfte in diesem Geschäftsjahr nur knapp unter dem Vorjahr liegen. Sollte sich die Lage im Nahen Osten in den kommenden Monaten entspannen, kann TUI im nächsten GJ aufgrund sinkender Treibstoffpreise wieder mit einem Gewinnwachstum rechnen. Abschließend ein Tipp: Wenn Du aussichtsreiche Aktien mit aktuell positivem Momentum suchst, schaue doch mal in unseren kostenlosen Report [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Ich glaube, dass das Downside der TUI-Aktie inzwischen sehr gering ist. In den letzten zwei Jahren ist der Kurs nur knapp unter die Marke von 6 € gerutscht. Ich gehe davon aus, dass die Aktie auch diesmal nicht unter dieses Kursniveau fällt. Die TUI-Aktie ist aktuell zu einer Schnäppchenbewertung zu haben. Das heißt aber nicht zwingend, dass sie ein super Schnäppchen ist. Möglicherweise hat der Kurs noch nicht seinen Boden gefunden. Sie reagiert sehr sensibel auf die Entwicklung der Weltpolitik — und die ist momentan alles andere als vorteilhaft. ## ℹ️ TUI in Kürze - Die TUI AG (WKN: TUAG50) gehört weltweit zu den größten Touristikkonzernen. - TUI betreibt eigene Hotels, Fluggesellschaften und Kreuzfahrtschiffe sowie Reisebüros, Incoming-Agenturen und Reiseveranstalter. - Der Konzern hat einen rechtlichen Doppelsitz in Berlin und Hannover, wobei die Konzernverwaltung in der niedersächsischen Landeshauptstadt angesiedelt ist. - TUI ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und aktuell ca. 3,3 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** TUI --- ### [Atlas Energy Solutions: Diese Sand-Aktie könnte zum Outperformer werden](https://www.sharedeals.de/atlas-energy-solutions-diese-sand-aktie-koennte-zum-outperformer-werden/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Atlas Energy Solutions könnte vor einer deutlichen Erholung stehen. Steigende Aktivitäten im US-Ölfeldgeschäft könnten die Preise für Proppantsand und damit die Margen des Unternehmens spürbar erhöhen, während das wachsende Stromgeschäft zusätzliche Wachstumsimpulse liefert. ## Proppant-Preise bieten erhebliches Aufwärtspotenzial Atlas Energy Solutions liefert das sandige Stützmittel Proppant zur Förderung von Öl und Erdgas aus Schieferformationen und bietet zudem Logistikdienstleistungen für Bohrunternehmen im Permian Basin an. Nach dem starken US-Ölboom 2022 sind die Sandpreise deutlich gefallen. Von mehr als 40 Dollar je Tonne ging es auf zuletzt rund 18 Dollar zurück. Gleichzeitig zieht die Bohraktivität jedoch wieder an. Die Zahl der aktiven Bohranlagen liegt seit Jahresbeginn rund 10 Prozent höher und dürfte mit Blick auf die Hormuskrise weiter steigen. Das könnte die Nachfrage nach Proppantsand in den kommenden Quartalen deutlich erhöhen. Das Management sieht den Markt bereits als angespannt und will seine günstige Kostenposition nutzen, um bei Neuverträgen höhere Preise durchzusetzen. Eine Rückkehr des Sandpreises auf 25 Dollar je Tonne könnte nach den vorliegenden Berechnungen einen zusätzlichen Margenbeitrag von rund 220 Millionen Dollar ermöglichen. Bei 30 Dollar wären es rund 358 Millionen Dollar. ## Kostenstruktur verschafft Atlas einen Vorteil Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil ist die niedrige Kostenbasis. Atlas Energy Solutions produziert Sand für rund 13 Dollar je Tonne und profitiert zusätzlich vom Dune Express sowie autonomen Lkw. Damit kann das Unternehmen Transportkosten reduzieren und gleichzeitig die Abhängigkeit von steigenden Fahrerlöhnen begrenzen. Bei zunehmender Aktivität im Permian Basin dürfte auch das Logistikgeschäft von höheren Transportmengen und besseren Fixkosteneffekten profitieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bewertung könnte massiv sinken Auf Basis des aktuellen EBITDA wirkt die Aktie mit rund 25 Mal EBITDA zunächst teuer. Bei einer Erholung des Sandmarktes verändert sich das Bild jedoch deutlich. Bei einem Sandpreis von 25 Dollar je Tonne würde die Bewertung unter Einbeziehung der übrigen Geschäftsbereiche auf etwa 7,5 Mal EBITDA sinken. Bei 30 Dollar wären es rund 5 Mal. Zusätzliche Effizienzgewinne durch eine höhere Minenauslastung sind dabei noch nicht berücksichtigt. ## Stromgeschäft sorgt für zusätzliche Dynamik Neben dem Sandgeschäft entwickelt sich das Stromsegment zu einem wichtigen Wachstumsfeld. Atlas Energy Solutions erwartet bis Jahresende rund 180 bis 200 Megawatt Feldstromkapazität. Darüber hinaus sind Caterpillar-Motoren mit insgesamt 2 Gigawatt Leistung bestellt, die unter anderem für die Stromversorgung von KI-Rechenzentren eingesetzt werden sollen. Damit erschließt sich das Unternehmen einen Markt mit deutlich weniger direkter Abhängigkeit vom Ölzyklus. ## Überkapazitäten bleiben das größte Risiko Die wichtigste Unsicherheit bleibt die vorhandene Minenkapazität im Markt. Atlas Energy Solutions arbeitet mit rund 75 Prozent Auslastung, während Wettbewerber teilweise nur etwa 50 Prozent erreichen. Sollten diese freien Kapazitäten schneller als erwartet reaktiviert werden, könnte dies den Anstieg der Sandpreise begrenzen. Zudem könnten Wettbewerber bei steigenden Mengen stärker von Skaleneffekten profitieren. Atlas Energy Solutions vereint einen möglichen Erholungsschub im Proppant-Geschäft mit einem schnell wachsenden Stromgeschäft. Steigende Sandpreise, höhere Transportvolumen und die Expansion im Energiebereich könnten dem Unternehmen in den kommenden Jahren eine deutlich breitere Ertragsbasis und der Aktie erhebliches Kurspotenzial verschaffen. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Aktien-Picks, Rohstoff-Aktien --- ### [Vonovia-Aktie: Fällt jetzt auch die nächste Unterstützung?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-faellt-jetzt-auch-die-naechste-unterstuetzung/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Vonovia geht der Abverkauf weiter. Die Aktie verliert am Dienstag erneut mehr als -2% und fällt bis auf rund 17,10 €. Damit notiert der DAX-Konzern so tief wie seit Mitte 2023 nicht mehr. Hinter der Schwäche steckt inzwischen eine Mischung aus steigenden Zinsen, politischen Sorgen und einem angeschlagenen Chartbild. ## Berlin sorgt für zusätzlichen Druck Ein neuer Belastungsfaktor kam am Wochenende hinzu. Nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl rückte die Diskussion über eine mögliche Vergesellschaftung großer Wohnungsbestände wieder stärker in den Fokus. Die Linke gewann die Wahl und hatte im Wahlkampf angekündigt, den Volksentscheid von 2021 zur Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne voranzutreiben. Vonovia wäre davon über die eigenen Bestände und Deutsche Wohnen direkt betroffen. Wie und ob ein solches Vorhaben umgesetzt werden könnte, ist allerdings offen und mit hohen rechtlichen, politischen und finanziellen Hürden verbunden. An der Börse reicht allein die Unsicherheit. Bereits am Montag verlor Vonovia deutlich und gehörte zu den schwächsten DAX-Werten. Zusammen mit Deutsche Wohnen verfügt der Konzern über rund 138.000 Wohnungen in Berlin. Entsprechend sensibel reagieren Anleger, sobald die Debatte um Mietregulierung und Vergesellschaftung wieder aufflammt. Am Dienstag setzt sich der Verkaufsdruck fort. Der Kurs rutscht unter die Marke von 18 €, die im Chart zuletzt noch als Unterstützung gedient hatte. Damit wird das Bild zusätzlich ungemütlich. **Passend dazu:** Wer neben Vonovia attraktive Ausschüttungstitel mit Kursperformance sucht, findet in [unserem kostenlosen Report „Top 10 Dividenden-Aktien 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) eine Auswahl interessanter Kandidaten. ## Hohe Renditen treffen Vonovia besonders hart Die Probleme reichen allerdings deutlich weiter zurück. Immobilienkonzerne wie Vonovia reagieren empfindlich auf steigende Kapitalmarktzinsen, weil ein großer Teil des Geschäfts über Fremdkapital finanziert wird. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg zuletzt zeitweise auf mehr als 3,5% und damit auf den höchsten Stand seit 2009. Am Markt werden inzwischen sogar wieder weitere Zinsschritte der Europäischen Zentralbank eingepreist. Für Vonovia wirkt das gleich an mehreren Stellen. Neue Finanzierungen werden teurer, während sichere Staatsanleihen für Anleger gleichzeitig attraktiver werden. Wenn Bundesanleihen bereits Renditen von rund 3,5% liefern, müssen Immobilienaktien mit ihren zusätzlichen Risiken entsprechend mehr bieten. Vonovia selbst bekommt die höheren Finanzierungskosten ebenfalls zu spüren. Das Unternehmen schreibt in seinem Ausblick ausdrücklich, dass der Zinsanstieg seit 2022 die Finanzierungskosten deutlich nach oben treibt und damit das Finanzergebnis belastet. Dabei ist die operative Lage längst nicht so schwach, wie es der Aktienkurs vermuten lässt. Im ersten Halbjahr stiegen die Mieteinnahmen um 3,4% auf knapp 1,75 Milliarden €. Das Portfolio war mit einer Leerstandsquote von 2,3% nahezu vollständig vermietet. Gleichzeitig legte der Wert des Immobilienbestands ohne Investitionen um 1,1% zu. Auch bei der Refinanzierung kommt Vonovia voran. Bis zum Halbjahr wurden rund 4,4 Milliarden € refinanziert, mit einer durchschnittlichen Laufzeit von acht Jahren und einem Euro-Kupon von etwa 3,2%. ## Analysten haben ihre Erwartungen zurückgeschraubt Trotz der ordentlichen operativen Entwicklung ist die Stimmung unter Analysten zuletzt vorsichtiger geworden. Goldman Sachs strich Anfang September die Kaufempfehlung und stufte Vonovia auf „Neutral“ ab. Gleichzeitig fiel das Kursziel deutlich von 29,50 auf 21,20 €. Barclays ist noch zurückhaltender. Die britische Investmentbank senkte ihr Kursziel bereits Ende August von 23 auf 20 € und blieb bei „Underweight“. Analyst Paul May will Immobilienkonzerne stärker anhand ihres Free Cashflows bewerten und weniger anhand der reinen Immobilienwerte. Auch Jefferies sieht Risiken bei den Bewertungen der Immobilienportfolios. Zwar bleibt das Haus bei „Buy“, Analyst Pierre-Emmanuel Clouard verwies zuletzt aber darauf, dass sich bei den Nettoanfangsrenditen noch keine echte Erholung abzeichnet und die Portfoliowerte deutscher Wohnimmobilienunternehmen wieder unter Druck geraten könnten. ## Der Chart macht wenig Hoffnung Charttechnisch hat sich die Lage mit dem Fall unter 18 € weiter verschlechtert. Diese Zone hatte zuletzt noch Halt gegeben, wurde inzwischen aber klar unterschritten. Damit fehlt der Aktie kurzfristig eine stabile Basis. Auffällig ist auch das Volumenprofil. Der Point of Control liegt bei rund 21,08 € und damit inzwischen deutlich über dem aktuellen Kurs. Dort wurde im betrachteten Zeitraum besonders viel gehandelt. Solange die Aktie unter diesem Bereich bleibt, liegt über dem Kurs einiges an Widerstand. Auf dem Weg nach oben müsste Vonovia zunächst die Marke von 18 € zurückerobern. Danach würde der Bereich rund um 20 bis 21 € wieder interessant. Davon ist die Aktie momentan allerdings ein gutes Stück entfernt. Vonovia-Aktie auf TradingView Bei Vonovia kommen derzeit mehrere Belastungen zusammen. Höhere Kapitalmarktzinsen drücken seit Monaten auf den Immobiliensektor, Analysten haben ihre Erwartungen zurückgenommen und nach der Berlin-Wahl ist auch das politische Risiko wieder stärker in den Vordergrund gerückt. Das steht in einem gewissen Gegensatz zum operativen Geschäft. Die Wohnungen sind nahezu vollständig vermietet, die Mieteinnahmen wachsen und zuletzt legten sogar die Immobilienwerte wieder etwas zu. Der Markt konzentriert sich momentan aber stärker auf Finanzierungskosten, Verschuldung und mögliche regulatorische Eingriffe. Der Fall unter 18 € verschärft zusätzlich das charttechnische Bild. Solange diese Marke nicht zurückerobert wird, bleibt der Abgabedruck hoch. Erst oberhalb davon könnte sich die Lage etwas beruhigen. Mit dem Point of Control bei rund 21 € wartet darüber bereits die nächste größere Hürde. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert, mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,83 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Immobilien-Aktien **Schlagwörter:** Vonovia, Vonovia-Aktie, Vonovia-Analyse, Vonovia-Chartanalyse, Vonovia-Kurs, Vonovia-Preis --- ### [Microchip-Aktie: Ein vergessener KI-Wert?](https://www.sharedeals.de/microchip-aktie-ein-vergessener-ki-wert/) **Published:** Juni 9, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Während viele Halbleiterwerte im Zuge des KI-Booms neue Rekordstände erreicht haben, verlief die Kursentwicklung der Microchip Technology-Aktie deutlich verhaltener. Der Kurs stieg seit März in der Spitze zwar um rund +66%, allerdings korrigierte er wieder. Am Dienstag steht er aktuell bei 91,40 US$. Die Frage lautet daher: Handelt es sich bei Microchip um einen unterschätzten Profiteur des KI-Trends? ## KI-Rechenzentren eröffnen neue Wachstumschancen Der Ausbau von KI-Infrastrukturen gehört derzeit zu den wichtigsten Investitionstrends im Technologiesektor. Unternehmen wie beispielsweise Microsoft, Google und Amazon investieren Milliardenbeträge in neue Rechenzentren, um die steigende Nachfrage nach Anwendungen der künstlichen Intelligenz zu bedienen. Neben leistungsfähigen Grafikprozessoren werden hierfür jedoch auch zahlreiche Infrastrukturkomponenten benötigt. Genau in diesem Bereich sieht Microchip neue Wachstumsmöglichkeiten. Mit Produkten wie den XpressConnect-Retimern für PCIe 6.0 und CXL 3.1 adressiert das Unternehmen die steigenden Anforderungen moderner Rechenzentren. Diese Technologien sorgen für eine zuverlässige und schnelle Datenübertragung innerhalb leistungsstarker Serversysteme und gewinnen mit zunehmender Rechenleistung an Bedeutung. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Microchip+Technology&stockidentifier=symbol%3AMCHP&stockmarket=NASDAQ) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Operative Entwicklung verbessert sich Nach einer Phase schwächerer Nachfrage, insbesondere aus der Automobilindustrie, deutet sich bei Microchip eine Stabilisierung an. Das Unternehmen berichtete zuletzt von einer verbesserten Auftragslage. Gleichzeitig profitieren die neuen Lösungen für Rechenzentren von der anhaltend hohen Investitionsbereitschaft im KI-Bereich. Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Microchip den Umsatz um 7% auf 4,7 Milliarden US$. Das Segment Data Center Solutions trug hierzu 303 Millionen US$ bei. Auch die Profitabilität entwickelte sich positiv. Das operative EBITDA erhöhte sich von rund 1,0 auf 1,2 Milliarden US$. Die EBITDA-Marge verbesserte sich entsprechend von 24,5% auf 25,5%. Dazu beigetragen haben unter anderem die Anfang 2025 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen, in deren Zuge rund 2.000 Stellen abgebaut wurden. ## Schuldenabbau bleibt im Fokus Parallel zur operativen Verbesserung arbeitet das Management an der weiteren Stärkung der Bilanz. Im vergangenen Jahr reduzierte das Unternehmen seine Lagerbestände um rund 320 Millionen US$. Darüber hinaus wurde der Schuldenabbau vorangetrieben. Die Nettoverbindlichkeiten lagen zuletzt bei etwa 5,3 Milliarden US$. Gemessen am EBITDA entspricht dies einem Faktor von deutlich über dem Vierfachen. Mittelfristig strebt der Konzern eine Reduzierung auf einen Wert von unter dem Dreifachen an. Insgesamt befindet sich Microchip damit in einem Transformationsprozess, der sowohl operative Verbesserungen als auch die Erschließung neuer Wachstumsfelder umfasst. ## KI als möglicher Kurstreiber Der Ausbau des KI-Geschäfts nimmt innerhalb des Unternehmens zunehmend an Bedeutung zu. Mit Mitch Little wurde eigens ein Verantwortlicher für die weitere Entwicklung dieses Bereichs benannt. Bislang scheint der Markt das Potenzial des Unternehmens im Bereich der KI-Infrastruktur jedoch nur begrenzt einzupreisen. Während klassische KI-Gewinner bereits hohe Bewertungsaufschläge verzeichneten, wird Microchip weiterhin stark über seine traditionellen Endmärkte bewertet. Microchip Technology zählt nicht zu den offensichtlichen Gewinnern des KI-Booms. Gerade darin könnte jedoch eine Chance liegen. Sollte sich die Nachfrage aus den traditionellen Geschäftsbereichen normalisieren und das Segment Data Center Solutions wie erwartet wachsen, könnte die Aktie zusätzliche Impulse erhalten. Das aktuelle Bewertungsniveau erscheint im Vergleich zu vielen anderen KI-bezogenen Halbleiterwerten moderat. Gelingt es dem Unternehmen, seine Strategie erfolgreich umzusetzen und gleichzeitig die Verschuldung weiter zu reduzieren, könnten auch Kurse oberhalb der Marke von 100 US$ wieder in Reichweite rücken. Auch Analysten zeigen sich überwiegend optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei rund 113 US$. Für langfristig orientierte Anleger könnte die Aktie daher einen näheren Blick wert sein. **In diesem Kontext interessant:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) bietet einen tiefgehenden Einblick in die vielversprechendsten KI-Aktien in diesem dynamischen Sektor. ## ℹ️ Microchip Technology in Kürze - Microchip Technology (WKN:886105), Microchip, ist ein US-Halbleiterhersteller, der sich auf eingebettete Steuerungslösungen spezialisiert hat. Das Produktportfolio umfasst Mikrocontroller, Mikroprozessoren, die in der Automobilindustrie, der Medizintechnik sowie in Industrie- und Luftfahrtanwendungen eingesetzt werden. Zunehmend werden auch Produkte der Infrastruktur für KI-Rechenzentren entwickelt. - Neben dem Hauptsitz in Chandler, Arizona, unterhält der Konzern weltweite Niederlassungen. - Die Hauptbörse ist die Nasdaq. Das Unternehmen wird aktuell mit knapp 50 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Microchip-Aktie: Halbleiter-Tipp aus der zweiten Reihe](https://www.sharedeals.de/microchip-aktie-halbleiter-tipp-aus-der-zweiten-reihe/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Microchip Technology verbindet ein breit aufgestelltes Halbleitergeschäft mit einer zunehmend wichtigen Position im Datacenter-Markt. Nach einem zwischenzeitlich starken Abschwung beschleunigt sich die operative Erholung; steigende Umsätze und eine bessere Fabrikauslastung verbessern die Profitabilität. ## Ein diversifizierter Halbleiteranbieter Microchip Technology entwickelt und produziert Halbleiterlösungen für verschiedene industrielle und technologische Anwendungen. Das Portfolio umfasst unter anderem Mikrocontroller, analoge Halbleiter, Speicherlösungen sowie Komponenten für Connectivity, Networking und Datacenter-Infrastrukturen. Zu den wichtigsten Endmärkten gehören Industrie, Automotive, Aerospace und Defense sowie Datacenter. Diese breite Aufstellung sorgt für eine vergleichsweise hohe Diversifizierung, gleichzeitig eröffnet insbesondere der wachsende Bedarf an Rechenzentrumsinfrastruktur neue Wachstumschancen. ## Erholung gewinnt an Dynamik Nach einer ausgeprägten Schwächephase hat sich das Geschäft deutlich stabilisiert. Im Geschäftsjahr 2026 stieg der Umsatz um 7,1 Prozent. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027, das im Juni endete, beschleunigte sich das Wachstum jedoch rasant auf 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das zweite Quartal erwartet das Management ein Umsatzwachstum von 40,6 Prozent. Die Erholung betrifft dabei alle drei großen Geschäftsbereiche. Gleichzeitig haben sich die Lagerbestände im Vertrieb deutlich normalisiert. Die Vorratstage lagen zuletzt bei 25, nachdem sie zuvor auf 43 Tage gestiegen waren. Damit verbessert sich die Ausgangslage für eine nachhaltigere Umsatzentwicklung. Für das Geschäftsjahr 2027 ergibt sich auf Basis der aktuellen Entwicklung eine Umsatzprognose von rund 6,76 Milliarden Dollar. ## Datacenter wird zum Wachstumstreiber Eine besondere Rolle spielt der Datacenter-Markt. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 legte der Umsatz in diesem Bereich um 97,8 Prozent zu. Damit war Datacenter der größte einzelne Wachstumstreiber des Quartals. Microchip bietet hier nicht nur Lösungen für die Stromversorgung, sondern auch Produkte für PCIe und CXL, Speichersteuerung, Storage sowie Netzwerk- und Verbindungstechnik. Diese Breite ermöglicht eine Beteiligung an verschiedenen Bereichen moderner Rechenzentren. Das Unternehmen erwartet für das Kalenderjahr 2026 einen Datacenter-Umsatz von rund einer Milliarde Dollar nach 591 Millionen Dollar im Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelt sich das Geschäft mit spezialisierten Datacenter-Lösungen, darunter Storage-Controller, PCIe- und CXL-Produkte sowie Switches und Retimer. Zusätzliche Impulse könnten von neuen „Design Wins“ ausgehen, bei denen Microchip-Chips in ein neues Produkt oder eine neue Plattform eines Kunden integriert werden. Die Zahl der PCIe-Gen6-Projekte hat zuletzt deutlich zugenommen, während erste Produkte in die Produktion übergehen. Der Datacenter-Umsatz könnte dadurch bis 2030 auf rund 2,57 Milliarden Dollar steigen. ## Bessere Auslastung stärkt die Margen Das Umsatzwachstum schlägt zunehmend auf die Profitabilität durch. Die Bruttomarge lag im Geschäftsjahr 2026 bei 57,7 Prozent und stieg im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 auf 63,2 Prozent. Der wesentliche Treiber ist die bessere Auslastung der eigenen Produktionskapazitäten. Mit steigenden Stückzahlen verteilen sich die Fixkosten auf eine größere Umsatzbasis, während Belastungen durch ungenutzte Kapazitäten zurückgehen. Auch die operativen Kosten entwickeln sich günstiger. Der Anteil der Vertriebs- und Verwaltungskosten am Umsatz sank zuletzt auf 12,4 Prozent, während die Forschungs- und Entwicklungskosten 20,8 Prozent des Umsatzes ausmachten. Für das zweite Quartal stellt Microchip eine Bruttomarge von 66 bis 67 Prozent in Aussicht. Damit könnte die Profitabilität bereits kurzfristig das langfristige Margenziel von rund 65 Prozent übertreffen. ## Wettbewerb als Risikofaktor Trotz der positiven Entwicklung bleibt das Datacenter-Geschäft umkämpft. Broadcom und Marvell verfügen über umfangreiche Angebote im Bereich PCIe, CXL und anderer Connectivity-Lösungen. Hinzu kommen spezialisierte Anbieter wie Credo Technology und Astera Labs. Microchip kann diesen Wettbewerbern ein breiteres Portfolio entgegensetzen. Neben Connectivity umfasst das Angebot auch Mikrocontroller, Stromversorgung und Speicherlösungen. Entscheidend wird sein, ob das Unternehmen diese Produktbreite nutzen kann, um bei bestehenden Datacenter-Kunden weitere Anwendungen abzudecken. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Deutliches Aufwärtspotenzial Die verbesserten operativen Aussichten führen zu deutlich höheren Umsatz- und Margenerwartungen. Das Umsatzmodell sieht für 2027 rund 6,76 Milliarden Dollar und bis 2030 etwa 13,37 Milliarden Dollar vor. Gleichzeitig dürfte die Profitabilität mit zunehmender Auslastung weiter steigen. Über die kommenden fünf Jahre ergibt sich im Modell eine durchschnittliche Bruttomarge von 69,4 Prozent und eine durchschnittliche Nettomarge von 23,1 Prozent. Auf Basis dieser Annahmen ergibt sich in der zugrunde liegenden Discounted-Cashflow-Bewertung ein deutlich höherer Unternehmenswert. Die entscheidenden Variablen bleiben dabei das Wachstum im Datacenter-Geschäft, die Geschwindigkeit der Margenerholung und die Entwicklung des Wettbewerbs. Microchip Technology bietet eine Kombination aus zyklischer Erholung und strukturellem Wachstum im Datacenter-Markt. Die Aktie ist damit vor allem für Anleger interessant, die neben der Erholung des klassischen Halbleitergeschäfts auch auf ein wachsendes Datacenter-Geschäft und steigende Margen setzen. Entsprechend halten wir das Microchip-Papier zu Kursen von derzeit unter 75 US-Dollar für eine spannende Beimischung im KI-Zeitalter. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Microchip Technology in Kürze - Microchip Technology (WKN:886105) ist ein US-Halbleiterhersteller, der sich auf eingebettete Steuerungslösungen spezialisiert hat. Das Produktportfolio umfasst Mikrocontroller, Mikroprozessoren, die in der Automobilindustrie, der Medizintechnik sowie in Industrie- und Luftfahrtanwendungen eingesetzt werden. Zunehmend werden auch Produkte der Infrastruktur für KI-Rechenzentren entwickelt. - Neben dem Hauptsitz in Chandler, Arizona, unterhält der Konzern weltweite Niederlassungen. - Die Hauptbörse ist die Nasdaq. Das Unternehmen wird aktuell mit rund 40 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Novo-Nordisk-Aktie: Diese 150-Milliarden-Wette entscheidet den Turnaround](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-diese-150-milliarden-wette-entscheidet-den-turnaround/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Novo-Nordisk-Aktie ist nach dem Kapitalmarkttag um rund 8% eingebrochen. Anleger hatten auf konkrete Wachstumsziele oder eine große Übernahme gehofft, erhielten jedoch überwiegend langfristige Ambitionen. Hinter den vermeintlich schwammigen Aussagen steckt trotzdem ein bemerkenswerter Plan: Bis 2035 soll die Entwicklungspipeline mehr als 150 Milliarden DKK beziehungsweise rund 20 Milliarden € zum Umsatz beitragen. ## Fünf neue Multi-Blockbuster bis 2030 Novo Nordisk will bis 2030 mehr als fünf Medikamente mit einem jährlichen Umsatzpotenzial von mehreren Milliarden auf den Markt bringen. Bis dahin sollen mindestens fünf Phase-3-Programme in den Bereichen Adipositas und Diabetes sowie mindestens fünf weitere in anderen Therapiegebieten gestartet oder abgeschlossen werden. Dabei plant der Konzern eine ungewöhnlich dichte Abfolge neuer Produkte. CagriSema soll 2027 starten, hoch dosiertes Cagrilintid 2028 und Zenagamtid 2029. Ab 2030 sollen weitere Wirkmechanismen folgen. Zugleich will Novo Nordisk seine Kapazitäten für orale GLP-1-Medikamente so stark ausbauen, dass zehnmal mehr Adipositaspatienten versorgt werden können. Bis 2030 soll die Zahl der weltweit behandelten Menschen auf mehr als 60 Millionen steigen. Außerdem will Novo Nordisk sein Geschäft mit Blut- und Hormonerkrankungen gegenüber 2026 um mehr als 50% vergrößern und die Abhängigkeit von Semaglutid verringern. Das Problem: Diese Ziele liegen weit in der Zukunft und hängen von erfolgreichen Studien und Zulassungen ab. Nach den jüngsten Forschungsrückschlägen reicht Anlegern ein großes Pipeline-Ziel allein offensichtlich nicht mehr. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die Börse wollte konkretere Wachstumszahlen Für den Zeitraum von 2026 bis 2030 verspricht Novo Nordisk lediglich ein Umsatzwachstum auf dem Niveau vergleichbarer Pharmakonzerne. Eine konkrete Wachstumsrate nannte das Management nicht. Auch die Aussage, die operative Marge solle „weitgehend stabil“ bleiben, bietet reichlich Interpretationsspielraum. Kurzfristig ist die Skepsis nachvollziehbar. Für 2026 erwartet Novo Nordisk beim bereinigten Umsatz und operativen Ergebnis währungsbereinigt weiterhin eine Entwicklung zwischen 0 und -6%. Preisdruck, der Wettbewerb mit Eli Lilly und auslaufende Patente in einzelnen Märkten belasten. Operativ ist der Konzern jedoch keineswegs im freien Fall. Im zweiten Quartal stieg der bereinigte Umsatz währungsbereinigt um 7% und das bereinigte operative Ergebnis um 11%. Vor allem die Wegovy-Tablette entwickelt sich in den USA dynamisch und hat seit ihrer Einführung bereits mehr als 5 Millionen Verschreibungen erreicht. Zusätzlich sollen der Abbau von 13.000 Stellen und weitere Effizienzmaßnahmen Einsparungen von mehr als 10 Milliarden DKK bringen. Das Geld will Novo Nordisk überwiegend in Forschung, neue Produkte und Produktionskapazitäten reinvestieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die niedrige Bewertung bietet einen Puffer Nach dem erneuten Kursrückgang wird die Aktie nur noch mit knapp dem 12-Fachen der für das kommende Jahr erwarteten Gewinne bewertet. Die Dividendenrendite liegt mittlerweile bei mehr als 4%. Für ein Unternehmen mit hoher Profitabilität, einer starken Bilanz und 31 aufeinanderfolgenden Dividendenerhöhungen ist das außergewöhnlich günstig. Der Kapitalmarkttag lieferte zudem ein wichtiges Signal für den Cashflow. Nachdem die Investitionen 2025 ihren Höhepunkt erreicht haben, soll die Investitionsquote bis 2030 sinken. Dadurch erwartet das Management einen steigenden freien Cashflow, der Dividenden, gezielte Zukäufe und flexible Aktienrückkäufe finanzieren kann. Zur Value Trap würde Novo Nordisk erst, wenn der Preisdruck die Gewinne dauerhaft sinken lässt und gleichzeitig die Pipeline enttäuscht. Dieses Risiko ist real. Die aktuelle Bewertung unterstellt meines Erachtens jedoch bereits ein ausgesprochen schwaches Szenario. Der Kapitalmarkttag war zu unkonkret, aber keineswegs substanzlos. Novo Nordisk besitzt einen nachvollziehbaren Produktfahrplan, wachsenden Cashflow und eine breite Pipeline, deren Wert die Börse momentan kaum honoriert. Aufgrund der günstigen Bewertung und der Dividendenrendite bleibe ich langfristig optimistisch und halte gestaffelte Käufe für mutige Anleger für interessant. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 167 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [McDonald's-Aktie: Langsam zum Fressen gut](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-langsam-zum-fressen-gut/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die McDonald’s-Aktie bietet nach dem Kursrückgang der letzten Monate ein attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis. Während das schwierige Konsumumfeld den Konzern weiterhin belastet, könnte die neue Strategie die Grundlage für eine stärkere Erholung schaffen. ## Solides Quartal trotz schwachem Konsum McDonald’s hat ein insgesamt solides zweites Quartal vorgelegt. Die weltweiten Systemumsätze stiegen um 5 Prozent, während die vergleichbaren Umsätze konzernweit um 1,3 Prozent zulegten. In den USA betrug das Plus 0,8 Prozent, im internationalen Geschäft mit eigenen Restaurants 1,5 Prozent und in den internationalen Lizenzmärkten 1,9 Prozent. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich um 6 Prozent auf 3,32 US-Dollar. Besonders positiv entwickelte sich das Kundenbindungsprogramm. Die Umsätze der Loyalty-Mitglieder stiegen in den vergangenen zwölf Monaten in rund 70 Märkten um mehr als 20 Prozent, während die Zahl der aktiven Nutzer nahezu 220 Millionen erreichte. Auch finanziell bleibt McDonald’s solide aufgestellt. Die langfristigen Schulden sind über viele Jahre verteilt, wodurch das Refinanzierungsrisiko überschaubar bleibt. Gleichzeitig setzt der Konzern seine umfangreichen Kapitalrückflüsse fort. Aktienrückkäufe und Dividenden ergeben auf annualisierter Basis eine kombinierte Rendite von rund 4,3 Prozent. ## Verbraucher geraten zunehmend unter Druck Die größte Herausforderung bleibt das wirtschaftliche Umfeld. Selbst McDonald’s als einer der widerstandsfähigsten Anbieter der Branche spürt die zunehmende Zurückhaltung der Verbraucher. Das Unternehmen hat deshalb seine Expansionspläne leicht angepasst. Die Marke von 50.000 Restaurants weltweit soll nun 2028 erreicht werden, nachdem zuvor Ende 2027 vorgesehen war. Als Gründe nennt McDonald’s das belastete Konsumumfeld und höhere Entwicklungskosten infolge der Inflation. Dennoch bleibt die Expansion ambitioniert. Der Konzern plant weiterhin, bis Jahresende rund 2.600 Restaurants brutto zu eröffnen. Damit befindet sich McDonald’s weiterhin in einer der stärksten Wachstumsphasen seiner Unternehmensgeschichte. ## Kundenbindung und Innovation gewinnen an Bedeutung In einem schwierigeren Marktumfeld dürften Kundenbindungsprogramme weiter an Bedeutung gewinnen. Sie fördern wiederkehrende Besuche und ermöglichen gezieltere Angebote. Auch neue und zeitlich begrenzte Produkte können zusätzliche Kaufanreize schaffen. Gleichzeitig wächst der Wettbewerbsdruck, da Verbraucher durch Lieferplattformen und spezialisierte Restaurants deutlich mehr Auswahl haben. McDonald’s reagiert darauf mit seinem Strategieprogramm „> NEXT“. Ein wichtiger Bestandteil ist die Verbesserung von Geschmack und Produktqualität. Gelingt diese Umsetzung, könnte der Konzern seine Attraktivität für bestehende und neue Kundengruppen erhöhen. ## Neue Wachstumschancen im Getränkemarkt Zusätzlich bieten innovative Getränke neue Möglichkeiten. Energy-Drinks und andere spezialisierte Produkte könnten McDonald’s helfen, weitere Konsumanlässe außerhalb der klassischen Mahlzeiten zu erschließen. Insbesondere jüngere Verbraucher treiben die Nachfrage nach neuen Getränkekategorien voran. Dazu gehören funktionale Getränke, Matcha, Boba, Premium-Erfrischungsgetränke und moderne Kaffeevarianten. Für McDonald’s ergibt sich daraus die Chance, das Angebot breiter aufzustellen und zusätzliche Umsätze zu generieren. ## Die Risiken bleiben bestehen Die makroökonomischen Risiken sollten jedoch nicht unterschätzt werden. Eine weitere Verschlechterung des Konsumumfelds könnte Umsatz und Kundenfrequenz belasten. Zudem bleibt die Inflation ein Problem. Höhere Preise könnten Kunden abschrecken, während stärkere Kostensenkungen die operative Qualität beeinträchtigen könnten. Hinzu kommen Risiken bei der Umsetzung der neuen Strategie. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Mittlerweile attraktive Bewertung Die attraktivere Bewertung ist der entscheidende Grund für unsere mittlerweile positive Einschätzung zur Aktie. Auf Basis eines freien Cashflows von 7,80 Milliarden US-Dollar für 2026, eines jährlichen Wachstums von 8,5 Prozent in den folgenden fünf Jahren und eines konservativen Diskontierungszinssatzes von ebenfalls 8,5 Prozent ergibt sich ein geschätzter innerer Wert von rund 272,30 US-Dollar je Aktie, ein gutes Stück oberhalb des letzten Aktienkurses von 252,53 US-Dollar. Der aktuelle Kurs bietet somit einen größeren Sicherheitspuffer als zuvor. Zudem erwartet Anleger eine realistische Erholungschance und eine Dividendenrendite von fast 3%. McDonald’s bleibt kurzfristig mit einem schwierigen Konsumumfeld und möglichen Kostensteigerungen konfrontiert. Gleichzeitig verfügt der Konzern über eine starke Marktposition, erhebliche finanzielle Stabilität und mehrere langfristige Wachstumstreiber. Die Kombination aus Expansion, Kundenbindung, Produktverbesserungen und Innovationen könnte die Grundlage für eine deutliche Erholung der mittlerweile günstigen Aktie schaffen. Wir halten den Fast-Food-Titel zu Kursen um 250 US-Dollar für kaufenswert. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ McDonald's in Kürze - Die McDonald's Corporation (WKN: 856958) betreibt und lizenziert international McDonald's-Restaurants. Das Unternehmen wurde 1940 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. - Mit über 42.000 Filialen ist McDonald's eine der weltweit größten Fast-Food-Ketten und Immobilienunternehmen. - McDonald's ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 und an der Börse ca. 179 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [McDonald’s-Aktie: Jetzt offiziell Dividendenkönig – ein Kauf?](https://www.sharedeals.de/mcdonalds-aktie-jetzt-offiziell-dividendenkoenig-ein-kauf/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** McDonald’s erhöht seine Quartalsdividende um 4% auf 1,93 US$ je Aktie. Damit steigert der Fast-Food-Konzern seine Ausschüttung bereits im 50. Jahr in Folge und steigt offiziell in den kleinen Kreis der Dividendenkönige auf. Bei einem Aktienkurs von rund 248 US$ erreicht die Dividendenrendite inzwischen attraktive 3,1% – doch wie sicher ist die Ausschüttung angesichts des zuletzt schwachen Kundenverkehrs? ## 7,72 US$ Dividende pro Jahr Die neue Quartalsdividende wird am 15. Dezember an alle Aktionäre ausgezahlt, die am 1. Dezember im Aktienregister stehen. Auf das Gesamtjahr hochgerechnet fließen künftig 7,72 US$ je Aktie an die Anteilseigner. Gemessen am Gewinn der vergangenen zwölf Monate liegt die Ausschüttungsquote bei rund 63%. Das ist für ein etabliertes Franchiseunternehmen noch komfortabel, lässt bei einem Gewinnwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich aber keinen unbegrenzten Spielraum für kräftige Erhöhungen. Dass McDonald’s die Dividende lediglich um 4% anhebt, erscheint deshalb vernünftig. Stabilität liefert vor allem das Geschäftsmodell. Rund 95% der weltweit mehr als 45.000 Restaurants werden von unabhängigen Franchisenehmern betrieben. McDonald’s erhält dadurch vergleichsweise planbare Mieten und Lizenzgebühren, ohne sämtliche Kosten der Restaurants selbst tragen zu müssen. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Das Wachstum ist solide, aber nicht überragend Im zweiten Quartal erhöhte McDonald’s den Umsatz um 4% auf 7,10 Milliarden US$. Der Nettogewinn stieg um 5% auf 2,36 Milliarden US$, während der Gewinn je Aktie auch dank der sinkenden Aktienzahl um 6% auf 3,32 US$ zulegte. Beim Blick auf die Restaurants fällt das Bild jedoch verhaltener aus. Die vergleichbaren Umsätze wuchsen weltweit lediglich um 1,3%. In den USA lag das Plus sogar nur bei 0,8%, wobei höhere durchschnittliche Bestellwerte einen Rückgang der Gästezahlen ausgleichen mussten. Ein wichtiger Wachstumstreiber bleibt das Kundenbindungsprogramm. McDonald’s erreichte zuletzt fast 220 Millionen aktive Bonusprogramm-Nutzer. Die innerhalb von zwölf Monaten mit registrierten Mitgliedern erzielten Systemumsätze stiegen um mehr als 20% auf 40 Milliarden US$. Personalisierte Angebote und digitale Bestellungen sollen die Kunden häufiger in die Restaurants bringen und gleichzeitig die Effizienz verbessern. Mehr Klarheit über die nächsten Wachstumsziele dürfte der Investorentag am 23. September liefern. Das Management will dort seine Strategie für die nächste Wachstumsphase sowie neue finanzielle Ziele vorstellen. **Tipp:** Attraktive Dividendenaktien gesucht? Dann empfehle ich Dir einen Blick auf unsere [Top 10 Dividendenwerte](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) zu werfen. ## Die Bewertung ist deutlich vernünftiger geworden Die McDonald’s-Aktie ist von ihrem 52-Wochen-Hoch bei knapp 342 US$ auf rund 248 US$ gefallen. Mit einem erwarteten KGV von knapp 18 wird der Konzern inzwischen deutlich moderater bewertet als noch am Jahreshoch. Die schwachen Gästezahlen und das überschaubare vergleichbare Umsatzwachstum sind damit zumindest teilweise eingepreist. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei rund 309 US$ und signalisiert ein Kurspotenzial von knapp 25%. Ob dieses ausgeschöpft wird, hängt vor allem davon ab, ob McDonald’s in den USA wieder mehr Kunden gewinnt. Dauerhafte Preiserhöhungen allein reichen nicht, um langfristig attraktive Wachstumsraten zu erzielen. McDonald’s kombiniert ein widerstandsfähiges Franchisegeschäft mit 50 Jahren Dividendenwachstum und einer inzwischen wieder interessanten Rendite. Das operative Wachstum ist derzeit zwar nur solide. Dadurch bekommen wir die Aktie aber mit einem attraktiven Discount. Besonders mit den 3% Dividende halte ich die Aktie jetzt für interessant. Ich nutze die Bewertung, um eine Position aufzubauen. ## ℹ️ McDonald's in Kürze - Die McDonald's Corporation (WKN: 856958) betreibt und lizenziert international McDonald's-Restaurants. Das Unternehmen wurde 1940 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Chicago, Illinois. - Mit über 42.000 Filialen ist McDonald's eine der weltweit größten Fast-Food-Ketten und Immobilienunternehmen. - McDonald's ist Mitglied in den US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500 und an der Börse ca. 175 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Meta-Aktie +11%: Wird Muse zur nächsten Gewinnmaschine?](https://www.sharedeals.de/meta-aktie-11-wird-muse-zur-naechsten-gewinnmaschine/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Meta-Aktie ist am Montag um 11,3% auf 741,25 US$ gesprungen. Auslöser ist die Begeisterung über den neuen KI-Agenten Muse, der nicht nur Fragen beantworten, sondern selbstständig Reisen buchen, Formulare ausfüllen oder Einkäufe erledigen kann. Strategisch besitzt das Produkt enormes Potenzial – kurzfristig dürften die Erwartungen der Börse den tatsächlichen Umsätzen jedoch weit vorausgeeilt sein. ## Mehr als ein weiterer Chatbot Muse basiert auf Metas neuem KI-Modell Muse Spark. Nutzer können dem Agenten mehrstufige Aufgaben und längerfristige Ziele übertragen. Die Anwendung soll anschließend eigenständig Browser öffnen, Angebote vergleichen und Abläufe koordinieren – selbst wenn sie zwischenzeitlich geschlossen wird. Vor sensiblen Aktionen wie dem Versenden einer E-Mail oder dem Abschluss eines Kaufs muss Muse die Zustimmung des Nutzers einholen. Bezahlt werden kann über Link von Stripe, später soll auch Shop Pay unterstützt werden. Zum Start ist Muse in den USA über eine eigene App, das Internet und WhatsApp verfügbar. Darin liegt Metas größter Vorteil gegenüber kleineren KI-Anbietern. Der Konzern erreicht über Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp täglich rund 3,6 Milliarden Menschen. Muss Meta nur einen kleinen Teil dieser Nutzer für Muse gewinnen, könnte der Agent sehr schnell eine Reichweite erzielen, für deren Aufbau Konkurrenten Jahre benötigen. Bleibe bei Meta Platforms und der Social-Media-Welt auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Meta+Platforms&stockidentifier=symbol%3AMETA&stockmarket=NASDAQ)! ## Der schnellste Weg zum Gewinn führt nicht über Werbung Die meisten Funktionen sollen kostenlos bleiben. Für höhere Nutzungsgrenzen bietet Meta allerdings kostenpflichtige Abonnements an. Damit erhält die milliardenschwere KI-Offensive erstmals eine direkte Erlösquelle, die nicht vom klassischen Werbegeschäft abhängig ist. Zudem könnte Muse langfristig zu einer neuen Schnittstelle zwischen Verbrauchern und Unternehmen werden. Wenn der Agent Flüge bucht, Produkte kauft oder Dienstleister auswählt, gewinnt Meta erheblichen Einfluss darauf, welche Anbieter überhaupt berücksichtigt werden. Vermittlungsgebühren, bevorzugte Platzierungen oder spezielle Funktionen für Geschäftskunden wären denkbare Einnahmequellen. Mit einem unmittelbaren Schub für die personalisierte Werbung sollten Anleger dagegen nicht rechnen. Meta betont ausdrücklich, dass Unterhaltungen und Daten aus der geschützten Muse-Umgebung nicht mit den eigenen Werbesystemen geteilt werden. Das ist für das Vertrauen der Nutzer wichtig, begrenzt vorerst aber die naheliegendste Form der Monetarisierung. ## Die Bewertung verlangt schnelle Erfolge Im zweiten Quartal steigerte Meta den Umsatz um 28% auf 60,8 Milliarden US$. Gleichzeitig belasten der Aufbau der KI-Infrastruktur und weitere Sonderkosten den Cashflow. Für das Gesamtjahr plant der Konzern inzwischen Investitionen von bis zu 145 Milliarden US$. Nach dem Kurssprung wird die Aktie mit rund dem 22-Fachen der für das kommende Jahr erwarteten Gewinne bewertet. Das erscheint angesichts des starken Werbegeschäfts und der hohen Profitabilität nicht extrem, enthält aber bereits erhebliche Erwartungen an die KI-Strategie. Auch bei den Kurszielen ist die Luft dünner geworden. Wells Fargo erhöhte sein Ziel zwar von 640 auf 796 US$, sieht nach dem Sprung auf 741,25 US$ damit aber nur noch gut 7% Potenzial. Das durchschnittliche Analystenziel liegt mit knapp 757 US$ sogar nur unwesentlich über dem aktuellen Kurs. Muse könnte für Meta tatsächlich der wichtigste Schritt von generativer zu kommerziell nutzbarer KI sein. Reichweite, Kapital und die Einbindung in WhatsApp verschaffen dem Konzern einen gewaltigen Startvorteil. Nach einem Tagesplus von mehr als 11% würde ich der Aktie dennoch nicht hinterherlaufen: Bestehende Positionen können gehalten werden, für Neueinsteiger erscheint ein Rücksetzer attraktiver. ## ℹ️ Meta Platforms in Kürze - Meta Platforms (ehemals Facebook) (WKN: A1JWVX) ist ein US-Technologieunternehmen und Mutterkonzern der weltweit größten sozialen Netzwerke Facebook und Instagram. - Darüber hinaus gehören auch die Instant-Messaging-Apps WhatsApp und Messenger sowie der Virtual-Reality-Gerätehersteller Meta Quest zu Meta Platforms. - Der Konzern hat seinen Sitz im kalifornischen Menlo Park und ist sowohl Mitglied des Nasdaq 100 auch als des S&P 500 Index. - Mit einer Marktkapitalisierung von ca. 1,89 Billionen US$ liegt Meta Platforms gegenwärtig auf Platz 10 der wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [AMD-Aktie mit +10% – Allzeithoch und Billionenmarke](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-mit-10-allzeithoch-und-billionenmarke/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die AMD-Aktie hat mit einem Anstieg von +9,95% ein neues Allzeithoch erreicht. Nachbörslich steigt der Kurs der AMD-Aktie bereits auf rund 621,50 US$. Damit überschreitet der Chiphersteller erstmals eine Marktkapitalisierung von 1 Billion US$ und steigt in einen exklusiven Kreis der wertvollsten Unternehmen der Welt auf. ## Chartanalyse zur AMD-Aktie Die AMD-Aktie hat den bisherigen Widerstand bei 586,80 US$ dynamisch überwunden und ein neues Rekordhoch erreicht. Der Kurs der AMD-Aktie notiert nachbörslich bei über 622,00 US$ und befindet sich damit erstmals in einer technischen Preisfindungsphase. Oberhalb des alten Rekordhochs liegen keine historischen Widerstände mehr, die den weiteren Anstieg unmittelbar begrenzen könnten. Der Ausbruch folgt auf eine mehrmonatige Konsolidierung zwischen rund 460,00 und 586,80 US$. Diese Seitwärtsphase wurde nun bullisch aufgelöst. Solange die AMD-Aktie oberhalb von 586,80 US$ bleibt, ist eine Fortsetzung der Rallye in Richtung 700,00 bis 800,00 US$ möglich. Langfristig rückt sogar die psychologisch wichtige Marke von 1.000,00 US$ in den Fokus. Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach der starken Kursbewegung muss allerdings jederzeit mit einem Rücksetzer gerechnet werden. Die erste wichtige Unterstützung liegt am vorherigen Allzeithoch bei 586,80 US$. Darunter befindet sich zwischen rund 460,00 und 480,00 US$ die nächste größere Auffangzone. Ein Rücklauf in diesen Bereich würde den übergeordneten Aufwärtstrend der AMD-Aktie noch nicht grundsätzlich gefährden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## AMD-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung der AMD-Aktie lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der AMD-Aktie ist zuletzt wieder auf rund 67 Punkte gestiegen. Damit nähert sich der Indikator der überkauften Zone, ohne diese bislang deutlich überschritten zu haben. Die RSI-Linie hat erneut nach oben gedreht und ihre Signallinie gekreuzt. Das dadurch entstandene Kaufsignal bestätigt den Ausbruch auf ein neues Allzeithoch. Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD zeigt sich dagegen noch ein gemischtes Bild. Nach dem vorherigen Verkaufssignal notiert die MACD-Linie weiterhin unterhalb der Signallinie und das Histogramm befindet sich im negativen Bereich. Die übergeordnete Aufwärtsbewegung bleibt dennoch intakt. Ein neues bullisches Crossover würde das Rekordhoch zusätzlich bestätigen und könnte dem Kurs der AMD-Aktie weiteren Rückenwind verleihen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass sich die AMD-Aktie innerhalb einer ausgedehnten dritten Welle befindet. Der dynamische Ausbruch über 586,80 US$ passt zu diesem Szenario. Dritte Wellen entwickeln häufig die stärkste Dynamik eines vollständigen Aufwärtsimpulses und können deutlich weiter laufen, als zunächst erwartet wird. Innerhalb der laufenden Bewegung könnte der Kurs der AMD-Aktie zunächst in Richtung 800,00 bis 1.000,00 US$ steigen. Dort wäre anschließend eine größere vierte Welle möglich. Diese Korrektur müsste nicht das Ende des langfristigen Aufwärtstrends bedeuten, sondern könnte lediglich den Ausgangspunkt für eine spätere fünfte Welle bilden. Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die langfristige Zählung lässt nach einer solchen Korrektur weitere Rekordstände zu. Die sehr hohen Projektionsziele oberhalb von 2.000,00 US$ sind aktuell allerdings noch spekulativ. Für die kommenden Monate bleibt zunächst entscheidend, ob die AMD-Aktie das Ausbruchsniveau bei 586,80 US$ nachhaltig verteidigen kann. Meiner Einschätzung nach liefert die AMD-Aktie mit dem Allzeithoch und dem Sprung über 1 Billion US$ ein starkes technisches Signal. Der Ausbruch und der steigende RSI sprechen für eine Fortsetzung der Preisfindung. Solange 586,80 US$ hält, bleiben 700,00 bis 800,00 US$ realistisch. Langfristig könnte der Kurs der AMD-Aktie sogar die 1.000 US$-Marke ins Visir nehmen. Nach einem solch sprunghaften Anstieg sollte jedoch kurzfristig mit Rücksetzern gerechnet werden. ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 1,005 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** AMD, AMD-Aktie, AMD-Analyse, AMD-Chartanalyse, AMD-Kurs, AMD-Preis, AMD-Prognose, Chip-Aktien, Chipaktien, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Moderna-Aktie mit +35% – steht der Ausbruch bevor?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-mit-35-steht-der-ausbruch-bevor/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Moderna-Aktie hat gestern +12,27% zugelegt und notiert inzwischen bei 172,94 US$. Damit erreicht der Kurs eine entscheidende Widerstandszone. Während RSI und MACD eine starke Aufwärtsdynamik bestätigen, steigt nach der steilen Rallye gleichzeitig das Risiko eines kurzfristigen Rücksetzers. ## Chartanalyse zur Moderna-Aktie Der Kurs der Moderna-Aktie hat seit dem Tief bei rund 22,50 US$ eine beeindruckende Trendwende vollzogen. Allein seit dem Zwischentief aus dem Juli summiert sich der Anstieg auf mehr als +200%. Mit mehreren großen Wochenkerzen gelang zuletzt auch der dynamische Ausbruch über die vorherigen Zwischenhochs. Aktuell trifft die Moderna-Aktie zwischen 167,88 und 186,30 US$ auf eine zentrale Widerstandszone. Dieser Bereich hatte den Kurs bereits in den Jahren 2021 bis 2023 mehrfach ausgebremst. Ein Wochenschluss oberhalb von 186,30 US$ würde den Ausbruch bestätigen und den Weg zur nächsten Zielzone zwischen 220,00 und 260,00 US$ öffnen. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Scheitert die Aktie hingegen erneut am aktuellen Widerstand, wäre nach der steilen Rallye eine technische Gegenbewegung wahrscheinlich. Die erste größere Unterstützung liegt zwischen rund 130,00 und 140,00 US$. Ein Rücklauf in diesen Bereich würde den neuen Aufwärtstrend zunächst nicht gefährden, sondern könnte lediglich einen Retest des vorherigen Ausbruchs darstellen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Moderna-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Moderna-Aktie ist auf Wochenbasis auf mehr als 80 Punkte gestiegen. Damit befindet sich der Indikator deutlich im überkauften Bereich. Das hohe Niveau bestätigt zwar die außergewöhnliche Stärke der Rallye, erhöht kurzfristig aber auch die Wahrscheinlichkeit einer Konsolidierung oder eines Rücksetzers. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der MACD liefert dagegen weiterhin ein deutliches Kaufsignal. Die MACD-Linie entfernt sich dynamisch von der Signallinie und das positive Histogramm baut sich weiter aus. Damit ist das mittelfristige Momentum klar aufwärtsgerichtet. Eine Abschwächung des Trends ist im MACD bislang nicht zu erkennen. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass die Moderna-Aktie am Tief bei rund 22,50 US$ eine langfristige Korrektur abgeschlossen hat. Der anschließende Kursanstieg lässt sich als Beginn eines neuen übergeordneten Aufwärtsimpulses interpretieren. Innerhalb dieser Struktur dürfte derzeit eine dynamische dritte Welle laufen. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Dritte Wellen sind häufig der stärkste Abschnitt eines Elliott-Wellen-Impulses. Die außergewöhnliche Dynamik der vergangenen Wochen passt zu diesem Szenario. Kurzfristige Rücksetzer bleiben dennoch möglich, da innerhalb der laufenden Welle 3 mehrere untergeordnete Korrekturwellen entstehen können. Ein Ausbruch über 186,30 US$ würde die bullische Zählung weiter bestätigen. Anschließend wären zunächst 220,00 bis 260,00 US$ erreichbar. Langfristig lässt das Szenario sogar einen Anstieg in Richtung eines neuen Rekordhochs zu. Meiner Einschätzung nach bleibt das technische Bild der Moderna-Aktie klar bullisch. MACD und Elliott-Wellen sprechen für eine Fortsetzung der Rallye. Der RSI warnt mit mehr als 80 Punkten jedoch vor einer kurzfristigen Überhitzung. Entscheidend ist die Zone zwischen 167,88 und 186,30 US$. Oberhalb davon wären 220,00 bis 260,00 US$ erreichbar. Ein Rücksetzer bis 140,00 US$ wäre noch kein Trendbruch. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Moderna. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Moderna – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 69,04 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Siemens Energy: Diese Kursmarke entscheidet jetzt alles](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-diese-kursmarke-entscheidet-jetzt-alles/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie hat sich nach dem Rücksetzer auf rund 131,00 € stabilisiert und zuletzt um +2,11% auf 143,16 € zugelegt. Die mögliche Schulter-Kopf-Schulter-Formation bleibt dennoch bestehen. Jetzt entscheidet vor allem die Nackenlinie darüber, ob eine neue Aufwärtswelle startet oder ein Kursrutsch bis etwa 92,00 € droht. ## Chartanalyse zur Siemens-Energy-Aktie Der Kurs der Siemens-Energy-Aktie hat seit dem Rekordhoch bei rund 192,00 € deutlich nachgegeben. Mit einer linken Schulter bei etwa 170,00 €, dem Kopf am Rekordhoch und einer möglichen rechten Schulter bei rund 164,00 € zeichnet sich im Tageschart weiterhin eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation ab. Bestätigt wäre die Topformation allerdings erst durch einen nachhaltigen Bruch der knapp unter 133,00 € verlaufenden Nackenlinie. Aus der Höhe der Formation ließe sich anschließend ein technisches Kursziel von rund 92,00 € ableiten. Vom aktuellen Kursniveau aus würde dies einem weiteren Rückgang von etwa -36% entsprechen. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Kurzfristig bildet der Bereich zwischen 136,00 und 142,00 € eine wichtige Unterstützung. Oberhalb davon könnte sich die Erholung zunächst bis zur Widerstandszone zwischen 155,00 und 158,00 € fortsetzen. Der nächste größere Widerstand wartet zwischen 167,00 und 170,00 €. Unterhalb der Nackenlinie liegt bei rund 124,00 bis 126,00 € die letzte markante Unterstützung vor dem rechnerischen Kursziel. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens-Energy-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Siemens-Energy-Aktie ist zuletzt aus dem überverkauften Bereich nach oben gedreht und notiert aktuell bei rund 45 Punkten. Dabei hat die RSI-Linie ihre Signallinie von unten nach oben gekreuzt. Das bullische Crossover spricht für eine kurzfristige Erholung, obwohl der Indikator noch unter der neutralen Marke von 50 Punkten liegt. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD zeigt sich eine erste Stabilisierung. Die Abwärtsdynamik hat nachgelassen und die Linien nähern sich wieder an. Da der MACD weiterhin deutlich unterhalb der Nulllinie notiert, ist die technische Erholung allerdings noch nicht ausreichend bestätigt. Für ein belastbares Kaufsignal müsste sich das positive Momentum in den kommenden Handelstagen fortsetzen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung lässt weiterhin ein bullisches Szenario zu. Demnach befindet sich die Siemens-Energy-Aktie derzeit in einer übergeordneten Welle 4. Der dafür relevante Trendwendebereich liegt zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 139,56 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 126,46 €. Der jüngste Rücksetzer erreichte diesen Trendwendebereich und wurde dort zunächst aufgefangen. Damit besteht die Möglichkeit, dass die Welle 4 bereits beendet wurde. Die Erholung auf 143,16 € reicht für eine Bestätigung allerdings noch nicht aus. Dafür müsste der Kurs zunächst über 158,00 € und anschließend über die rechte Schulter bei rund 170,00 € steigen. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Bestätigt sich der Abschluss der Welle 4, könnte eine finale Welle 5 die Siemens-Energy-Aktie auf ein neues Rekordhoch führen. Die langfristige Zählung lässt dabei einen Anstieg in Richtung 260,00 € zu. Ein nachhaltiger Bruch von 126,46 € würde dieses bullische Szenario hingegen deutlich schwächen. Meiner Einschätzung nach befindet sich die Siemens-Energy-Aktie an einem entscheidenden Wendepunkt. Die Reaktion am Fibonacci-Bereich und der steigende RSI sprechen für eine Erholung. Die mögliche Schulter-Kopf-Schulter-Formation verhindert jedoch eine klare Entwarnung. Oberhalb von 158,00 € würde sich das Bild aufhellen. Ein Bruch der Nackenlinie bei 133,00 € würde dagegen das bärische Ziel von rund 92,00 € aktivieren. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 121,81 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose, Solar-Aktien --- ### [Almonty-Aktie mit +15% – ist die Trendwende gelungen?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-mit-15-ist-die-trendwende-gelungen/) **Published:** September 22, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie hat zum Wochenauftakt um +5,92% zugelegt und sich auf 14,66 US$ erholt. Seit dem Rekordhoch bei rund 24,41 US$ beträgt der Rückgang dennoch etwa -40%. Jetzt muss sich zeigen, ob die jüngste Gegenbewegung bereits den Beginn einer nachhaltigen Bodenbildung markiert. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Der Kurs der Almonty-Aktie konnte im August aus dem vorherigen Abwärtstrendkanal ausbrechen und anschließend bis an die Widerstandszone zwischen 18,80 und 19,70 US$ steigen. Dort fehlte den Käufern jedoch die Kraft für einen nachhaltigen Ausbruch. Stattdessen fiel die Aktie innerhalb weniger Handelstage wieder bis in den Bereich um 13,50 US$ zurück. Mit dem jüngsten Kursanstieg auf 14,66 US$ startet nun ein neuer Stabilisierungsversuch. Die erste wichtige Unterstützungszone liegt zwischen rund 12,80 und 13,70 US$. Solange dieser Bereich verteidigt wird, bleibt eine erneute Erholung in Richtung 18,80 US$ möglich. Dort wartet allerdings weiterhin der entscheidende Widerstand. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Unterhalb von 12,80 US$ würde sich das technische Bild erneut deutlich eintrüben. In diesem Fall könnte die Almonty-Aktie bis zur nächsten Unterstützungszone zwischen 10,70 und 11,10 US$ zurückfallen. Ein nachhaltiger Ausbruch über 19,70 US$ würde hingegen den Weg in Richtung des Rekordhochs bei 24,41 US$ öffnen. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der Almonty-Aktie ist während des jüngsten Abverkaufs auf rund 35 Punkte gefallen. Zuletzt konnte sich der Indikator auf etwa 40 Punkte erholen, notiert aber weiterhin unterhalb seiner Signallinie. Damit lässt der RSI zwar eine erste Stabilisierung erkennen, ein bestätigtes Kaufsignal liegt bislang jedoch nicht vor. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD hält sein Verkaufssignal weiterhin aufrecht. Die MACD-Linie verläuft unterhalb der Signallinie und das Histogramm notiert im negativen Bereich. Der Verkaufsdruck nimmt zuletzt nicht mehr deutlich zu, für eine bullische Trendwende müssten sich beide Linien jedoch zunächst wieder annähern und anschließend ein positives Crossover ausbilden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass die Almonty-Aktie am Rekordhoch bei 24,41 US$ eine übergeordnete dritte Welle abgeschlossen hat. Seitdem dürfte sich der Kurs innerhalb einer vierten Welle befinden. Diese Korrektur kann zeitlich umfangreich ausfallen und sowohl seitwärts als auch nochmals tiefer verlaufen. Der aktuelle Kursbereich um 14,66 US$ könnte bereits Teil einer längerfristigen Bodenbildung sein. Eine direkte Fortsetzung des Aufwärtstrends ist aus Sicht der Elliott-Wellen allerdings noch nicht bestätigt. Dafür müsste die Aktie zunächst die Widerstandszone bei 18,80 bis 19,70 US$ und anschließend das Rekordhoch bei 24,41 US$ überwinden. Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss der Welle 4 sieht die langfristige Zählung eine fünfte Aufwärtswelle vor. Diese könnte die Almonty-Aktie langfristig auf neue Rekordstände führen. Solange der Kurs jedoch unterhalb von 19,70 US$ notiert, bleibt die laufende Bewegung technisch Bestandteil der Korrektur. Meiner Einschätzung nach ist der Anstieg um +5,92% zunächst nur eine technische Gegenbewegung. RSI und MACD liefern noch keine bestätigten Kaufsignale, während die übergeordnete Welle 4 weiterhin aktiv sein dürfte. Entscheidend bleibt die Unterstützung bei 12,80 bis 13,70 US$. Hält sie, ist eine Erholung bis 18,80 US$ möglich. Erst oberhalb von 19,70 US$ würde sich das Chartbild nachhaltig aufhellen. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 4,16 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien, Rohstoffe --- ### [SpaceX-Aktie mit +50% – bald bei 250 US$?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-mit-50-bald-bei-250-us/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SpaceX-Aktie steht nach ihrer kräftigen Erholung unmittelbar vor einer charttechnischen Entscheidung. Seit dem Tief bei rund 105,00 US$ hat die Raumfahrtaktie etwa +50% zugelegt und notiert inzwischen bei 155,14 US$. Gleichzeitig verbessern sich RSI und MACD. Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch, könnten deutlich höhere Kursziele in den Fokus der Anleger rücken. ## Chartanalyse zur SpaceX-Aktie Der Kurs der SpaceX-Aktie hatte seinen mehrwöchigen Abwärtstrend Anfang August beendet. Nach dem Ausbruch aus dem fallenden Trendkanal folgte eine dynamische Erholung bis knapp unter 150,00 US$. Die anschließende Konsolidierung verlief konstruktiv, da Rücksetzer oberhalb der vorherigen Tiefpunkte aufgefangen wurden. Zuletzt konnte die Raumfahrtaktie auch den Widerstandsbereich zwischen etwa 146,00 und 150,00 US$ überwinden. Mit 155,14 US$ testet die SpaceX-Aktie nun die jüngsten lokalen Hochpunkte. Ein nachhaltiger Anstieg über 156,00 bis 160,00 US$ würde das kurzfristig bullische Chartbild bestätigen. Anschließend wartet zwischen etwa 170,00 und 174,00 US$ die nächste größere Widerstandszone. Darüber wäre der Weg in Richtung der markanten Kursmarke bei 200,07 US$ aus technischer Sicht weitgehend frei. SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Auf der Unterseite sollte die SpaceX-Aktie möglichst oberhalb der zurückeroberten Zone zwischen 146,00 und 150,00 US$ bleiben. Ein Rückfall darunter würde einen erneuten Test des Unterstützungsbereichs zwischen etwa 135,00 und 139,00 US$ begünstigen. Eine weitere wichtige Auffangzone liegt bei 116,00 bis 120,00 US$. Unterhalb davon wäre die seit August laufende Erholungsstruktur deutlich gefährdet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SpaceX-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick RSI und MACD deuten bei der SpaceX-Aktie auf eine erneute Zunahme des Aufwärtsmomentums hin. Die Elliott-Wellen-Zählung unterstützt ebenfalls ein bullisches Szenario und lässt nach einer möglichen abgeschlossenen zweiten Welle weiteres Kurspotenzial erkennen. ## RSI und MACD Der RSI der SpaceX-Aktie ist nach seinem zwischenzeitlichen Rückgang unter 50 wieder deutlich gestiegen. Aktuell bewegt sich der Indikator im Bereich um 63 und damit oberhalb seiner geglätteten Durchschnittslinie. Die Raumfahrtaktie ist somit weder überkauft noch überverkauft. Zugleich besteht ausreichend Spielraum für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Auch beim MACD verbessert sich das Bild. Die beiden Linien haben sich oberhalb der Nulllinie angenähert und ein frisches bullisches Kreuzen ausgebildet. Gleichzeitig werden die negativen Balken des Histogramms kleiner. Das spricht dafür, dass der Verkaufsdruck nachlässt und die Käufer bei der SpaceX-Aktie wieder zunehmend die Kontrolle übernehmen. SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview In der gemeinsamen Betrachtung liefern RSI und MACD damit konstruktive Signale. Eine endgültige Bestätigung würde allerdings erst mit einem erfolgreichen Kursausbruch über die lokalen Hochpunkte erfolgen. Scheitert die SpaceX-Aktie erneut im Bereich um 156,00 bis 160,00 US$, könnte sich die Konsolidierung zunächst fortsetzen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die kurzfristige Elliott-Wellen-Zählung interpretiert den Anstieg vom August-Tief als Beginn eines neuen fünfteiligen Aufwärtsimpulses. Eine erste Welle könnte bereits abgeschlossen sein, während der jüngste Rücksetzer als zweite Welle eingeordnet wird. Der aktuelle Anstieg der SpaceX-Aktie würde demnach den möglichen Start einer dynamischen dritten Welle markieren. Innerhalb dieses Szenarios liegen die nächsten Projektionsbereiche zunächst bei rund 170,00 und später bei etwa 200,00 bis 215,00 US$ und höher. Nach einer zwischenzeitlichen vierten Welle könnte eine fünfte Welle Kurse um 230,00 US$ ermöglichen. Die im Chart eingetragenen Marken zeigen allerdings mögliche Verlaufsbereiche und keine verbindlichen Kursziele oder festen Zeitpunkte. SpaceX, 4-Stundenchart, Quelle: Tradingview Übergeordnet sieht die Zählung auch nach Abschluss dieses ersten Impulses weitere Wellen vor. Voraussetzung dafür ist, dass die SpaceX-Aktie eine klare Folge höherer Hochs und höherer Tiefs etabliert. Ein Rückfall unter 135,00 US$ würde die unmittelbare dritte Welle infrage stellen. Unterhalb des August-Tiefs bei rund 105,00 US$ wäre die dargestellte bullische Impulszählung verworfen. Meiner Einschätzung nach hat sich das Chartbild der SpaceX-Aktie deutlich verbessert. Besonders der Ausbruch über 150,00 US$ und die konstruktiven Indikatoren sprechen für mich für einen möglichen Angriff auf 174,00 US$. Oberhalb von 160,00 US$ würde ich das bullische Szenario klar bevorzugen. Fällt der Kurs unter 145,00 US$, wäre ich zunächst vorsichtiger. Unter 135,00 US$ wäre die angenommene dritte Welle für mich vorerst infrage gestellt. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,04 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Raumfahrt, Raumfahrt-Aktien, Raumfahrtaktien, Space Exploration Technologies Corp., SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Rocket Lab-Aktie +8%: Zündet die Rakete?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-8-zuendet-die-rakete/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Rocket Lab-Aktie meldet sich zum Wochenstart mit einem Kursplus von zeitweise rund +8% eindrucksvoll zurück. In meiner [Analyse von Ende Juni](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-1058-mit-weiterem-abwaertspotenzial/) hatte ich nach dem Bruch von 93,70 US$ weiteres Abwärtspotenzial über 76,80 bis 65,18 US$ und im Extremfall 56,96 US$ skizziert. Dieser Fahrplan wurde weitgehend abgearbeitet und die Aktie näherte sich der untersten Zielzone zwischenzeitlich deutlich an. Mit aktuell 69,43 US$ versuchen die Bullen nun allerdings wieder das Ruder zu übernehmen. ## Operative Story bleibt intakt Unter dem Punkt [„Neutron als größter Wachstumstreiber“](https://www.sharedeals.de/roket-lab-aktie-unterbewertet-im-schatten-von-spacex/) stellte meine Kollegin Polina Dmitrovskaya in der Vorwoche heraus, dass vor allem die neue Mittelstreckenrakete zum entscheidenden Hebel für die weitere Entwicklung werden könnte. Operativ stimmt die Richtung bereits: Im zweiten Quartal steigerte Rocket Lab den Umsatz um +62% auf den Rekordwert von 234 Millionen US$, während sich der Auftragsbestand mit 2,36 Milliarden US$ gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelte. Gleichzeitig soll die geplante Übernahme von Iridium das Unternehmen noch stärker zu einem vollständig integrierten Raumfahrtkonzern entwickeln. Zusätzlichen Rückenwind liefern die jüngsten Entwicklungen. Am Wochenende absolvierte Rocket Lab bereits seine 96. Electron-Mission und damit den 17. Start des laufenden Jahres. Am heutigen Montag bestätigte Cantor Fitzgerald zudem sein „Overweight“-Rating mit einem Kursziel von 122 US$. Zugleich ist die Finanzierung der geplanten Iridium-Übernahme inzwischen deutlich konkreter: Über ein ATM-Programm nahm Rocket Lab brutto rund 1,94 Milliarden US$ durch die Ausgabe von 29,3 Millionen neuen Aktien ein und konnte im Gegenzug die ursprünglich vorgesehene 3,6-Milliarden-US$-Brückenfinanzierung streichen. Die Verwässerung ist nicht zu ignorieren, der Finanzierungsüberhang damit aber erheblich reduziert. **Vom Raketenhype zum Thema Energie und Rohstoffe** – Erfahre dazu mehr in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die Käufer setzen mit dem heutigen Kurssprung ein erstes deutliches Ausrufezeichen. Besonders wichtig ist dabei die Rückkehr über 65,18 US$. Kann sich Rocket Lab oberhalb dieser Marke behaupten, präferiere ich eine Fortsetzung der Erholung. Zunächst wartet bei 76,80 US$ die nächste wichtige Hürde. Gelingt auch dort der Ausbruch, wäre der Weg bis 84,07 US$ frei. Oberhalb dieses Widerstands würde sich das kurzfristige Chartbild nochmals deutlich verbessern und aus der bisherigen Bodenbildung könnte sich eine größere Erholungsbewegung entwickeln. Fällt die Aktie dagegen wieder unter 65,18 US$, wäre der aktuelle Befreiungsversuch zunächst gescheitert. Dann rückt erneut die Unterstützung bei 61,45 US$ in den Fokus. Kann auch dieses Niveau nicht verteidigt werden, bleibt 56,96 US$ als nächstes Ziel bestehen. Gerade dort würde sich entscheiden, ob die mehrmonatige Korrektur tatsächlich einen tragfähigen Boden ausbilden kann oder eine weitere Abwärtswelle folgt. Nach der weitgehend abgearbeiteten Korrektur sendet die Rocket Lab-Aktie mit dem heutigen Kursplus von rund +8% erstmals wieder ein stärkeres Lebenszeichen. Oberhalb von 65,18 US$ sehe ich gute Chancen auf einen Anlauf über 76,80 bis 84,07 US$. Der Boden ist damit aber noch nicht endgültig bestätigt. Unter 65,18 US$ würden 61,45 und im weiteren Verlauf erneut 56,96 US$ relevant. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 44 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rocket Lab, Rocket Lab Aktie, Rocket Lab Analyse, Rocket Lab Chartanalyse, Rocket Lab Prognose --- ### [Roblox-Aktie: Vom Gaming-Hype zum digitalen Ökosystem](https://www.sharedeals.de/roblox-aktie-vom-gaming-hype-zum-digitalen-oekosystem/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Roblox-Aktie hat ein sehr schwachen Jahr hinter sich, scheint aber seit einem Monat wieder in die Spur zu finden. Nicht ohne Grund: Das Unternehmen wächst über klassisches Gaming hinaus und entwickelt eine Plattform, die Gaming, soziale Interaktion, Content, Handel und Werbung miteinander verbindet. Die Sorgen der Anleger sind nachvollziehbar, insbesondere angesichts des langsameren Wachstums an Buchungen (Bookings) und der verhaltenen Prognose. Dennoch könnte der Kursrückgang von rund 65% seit Herbst 2025 stärker von kurzfristigen Bedenken als von einer grundlegenden Verschlechterung des Geschäftsmodells geprägt gewesen sein. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Robuste Finanzlage Roblox erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar, 36 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der Nettoverlust sank auf 185 Millionen US-Dollar, während das bereinigte EBITDA von 18 auf 152 Millionen US-Dollar stieg. Auch der Cashflow entwickelte sich positiv. Der operative Cashflow erreichte 318 Millionen US-Dollar, der Free Cashflow 294 Millionen US-Dollar. Mit rund 6,08 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und Investments verfügt Roblox zudem über eine starke Liquiditätsposition. Das im Mai angekündigte Aktienrückkaufprogramm über 3 Milliarden US-Dollar unterstreicht die finanzielle Stärke des Unternehmens und kann zugleich die Verwässerung durch aktienbasierte Vergütungen teilweise ausgleichen. ## Bookings zeigen erste Stabilisierung Die Bookings stiegen im zweiten Quartal um 8 Prozent. Das liegt zwar am unteren Ende der Unternehmensprognose, doch die erwartete leichte sequenzielle Verbesserung im dritten Quartal könnte auf eine Stabilisierung hindeuten. Ein Grund für die Abschwächung war eine Verschiebung der Nutzer hin zu neuen und etablierten Spielen mit geringerer Monetarisierung pro Stunde. Roblox erwartet, dass eine höhere langfristige Nutzerbindung diesen Effekt ausgleichen kann. Damit bleibt die zentrale Frage, ob die schwächere Monetarisierung tatsächlich nur eine Übergangsphase darstellt oder sich zu einem strukturellen Problem entwickelt. ## Roblox baut das Ökosystem weiter aus Roblox investiert gleichzeitig stark in die Weiterentwicklung seiner Plattform. Mit Roblox Kids und Roblox Select Accounts wurden neue Angebote zum Schutz jüngerer Nutzer weltweit eingeführt. Das KI-gestützte Tool Build soll die Entwicklung neuer Inhalte vereinfachen und damit zusätzliche Entwickler anziehen. Weitere Neuerungen umfassen eigenständige Spiele-Apps, plattformübergreifendes Spielen, Browser-Gaming, Offline-Funktionen, verbesserte soziale Features und zusätzliche Monetarisierungsinstrumente. Damit positioniert sich Roblox zunehmend als digitales Ökosystem und nicht mehr ausschließlich als Spieleplattform. ## Der adressierbare Markt wächst Der globale Gaming-Markt könnte laut Grand View Research bis 2030 auf mehr als 500 Milliarden US-Dollar wachsen. Roblox strebt langfristig einen Marktanteil von 10 Prozent an. Das Ziel ist ambitioniert. Gleichzeitig erweitert das Unternehmen seinen adressierbaren Markt durch Content-Erstellung, digitale Erlebnisse, E-Commerce und Werbung über das klassische Gaming hinaus. Der entscheidende Faktor wird sein, ob Roblox schneller wachsen kann als der Gesamtmarkt und seine Nutzerbasis zunehmend profitabel monetarisiert. ## Bewertung reflektiert Skepsis Die Bewertung liegt deutlich unter den historischen Durchschnittswerten. Das Kurs-Cashflow-Verhältnis beträgt derzeit rund 16, gegenüber einem Fünfjahresdurchschnitt von etwa 50. Beim Verhältnis von Unternehmenswert zu erwarteten Umsätzen liegt Roblox bei rund 4,8 gegenüber einem historischen Durchschnitt von etwa 8,3. Sollte sich das Bookings-Wachstum weiter stabilisieren und die Monetarisierung verbessern, dürfte eine höhere Bewertung gerechtfertigt sein. Unter verschiedenen Wachstumsannahmen ergeben sich bis 2030 entsprechend sehr unterschiedliche Unternehmenswerte. ## Unsicherheit bleibt Das größte Risiko besteht darin, dass die Bookings-Abschwächung struktureller Natur ist. Hinzu kommen zunehmender Wettbewerb durch Plattformen wie Fortnite und Minecraft sowie die Herausforderung, ältere Nutzer mit höherer Kaufkraft zu gewinnen. Auch die starke Abhängigkeit von Kindern und Jugendlichen bleibt relevant. Sie erhöht die regulatorischen Anforderungen und kann zusätzliche Compliance-Kosten sowie rechtliche Risiken verursachen. Roblox steht vor der Aufgabe, die jüngste Bookings-Schwäche nachhaltig zu überwinden und gleichzeitig sein digitales Ökosystem weiter auszubauen. Gelingt die Stabilisierung, könnte die deutlich niedrigere Bewertung wieder stärker mit den langfristigen Wachstumschancen in Einklang gebracht werden. Dreistellige Notierungen wie noch im vergangenen Jahr könnten dann rasch wieder in den Fokus rücken. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Roblox in Kürze - Roblox mit Sitz in San Mateo in Kalifornien ist eine Online-Spieleplattform, auf der Nutzer eigene Computerspiele erstellen und von anderen Nutzern entwickelte Spiele spielen können. - Mit fast 150 Millionen aktiven Nutzern ist Roblox eine der weltweit größten Plattform-Ökonomien und wird oft als das „YouTube für Videospiele“ bezeichnet. - Roblox besteht aus den drei Komponenten Client (die App), Studio (die Spielentwicklungs-Engine) und Cloud (die Infrastruktur). - Rund drei Viertel der Nutzer von Roblox sind unter 18 Jahre alt. - Roblox notiert an der NYSE und ist ca. 34 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [Berentzen-Aktie +23%: Sazerac greift nach Schnaps-Hersteller](https://www.sharedeals.de/berentzen-aktie-23-sazerac-greift-nach-schnaps-hersteller/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Steht der deutsche Kult-Getränkehersteller Berentzen vor Verkauf in die USA? Die Firma bestätigt sie befände sich mit dem US‑Branchenriesen Sazerac in Gesprächen zu einer Übernahme, die Ende 2026 vollbracht werden soll. Die Aktie regiert prompt. Doch bevor die Hoffnung zu groß wird: Berentzen soll auf Wunsch von Sazerac nach Übernahme von der Börse genommen werden. Der einzige Vorteil für Aktionäre der Aktie ist der Kauf der Aktie zu einem niedrigeren Preis als 5,55 €. ## Neue Wellen im Spirituosen-Markt Der vor allem mit seinem Apfelkorn berühmt gewordene Getränkehersteller Berentzen fehlt auf keiner Party, aber in fast jedem Depot. Es ist eine unbekannte deutsche Aktie, da sie in keinem der DAX-Indizes gelistet ist. Für den US‑Riesen Sazerac, der Marken wie Southern Comfort, Fireball und Buffalo Trace unter seinem Dach hat, wäre eine Übernahme eines Konzerns, der nicht mal eine halbe Milliarde an der Börse wert und damit eine Micro Cap ist, kein großes Thema. Sazerac bietet 5,55 € je Berentzen-Aktie in bar. Bei einer Aktienanzahl von 9,6 Millionen ergibt das einen Gesamtübernahmepreis von 53 Millionen €. Das ist bemerkenswert wenig für einen Konzern mit einer über 250-jährigen Geschichte und einem Jahresumsatz von zuletzt rund 163 Millionen €. Allerdings ist die aktuelle operative Situation deutlich schlechter. Noch 2025 erzielte Berentzen einen Umsatz von 163 Millionen € und ein EBITDA von 17,1 Millionen €. Doch im ersten Halbjahr 2026 lag der Umsatz bei 71 Millionen € vs. 79,9 Millionen € im Vorjahr (rund 11% weniger). Das EBITDA fiel um ganze 81% auf 4,9 Millionen € vs. 7,4 Millionen € im Vorjahr. Warum kauft Sazerac also ausgerechnet jetzt ein schwaches Berentzen? ## Was ist da los? Berentzen hatte zuletzt mit schleppender Nachfrage nach seinem Alkohol-Portfolio zu kämpfen. Kein Wunder, denn die Konsumnachfrage nach Alkohol sinkt in Deutschland rapide. So ist der Getränkehersteller nach dem schwachen Jahresendgeschäft 2025 mit sehr hohen Beständen ins Jahr 2026 gestartet. Sazerac kauft also nicht die aktuellen Gewinne von Berentzen, sondern vor allem Marken, Marktposition, Produktionskapazitäten und den Zugang zum europäischen Markt. Der US-Wishkey-Konzern selbst formuliert als Ziel, mit Berentzen eine führende Spirituosenplattform in Europa aufzubauen. Der Konzern möchte die Berentzen-Marken und vor allem seine eigenen Marken gemeinsam über die europäische Plattform produzieren und vertreiben. Ein wichtiger Schritt im Hinblick auf die angespannte und kostspielige Zollsituation. Am 16. September hatte Berentzen zunächst nur bestätigt, dass Verhandlungen mit Sazerac laufen. Schon da schoss die Aktie exponentiell hoch. Heute wurde dann ein Business Combination Agreement unterzeichnet. Darin sind die wesentlichen Bedingungen der Transaktion festgelegt. Der Vollzug wird für das 4. Quartal 2026 erwartet. Du willst wissen wie es weitergeht und wann angestimmt wird? Dann stell Dir den [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Berentzen-Gruppe&stockidentifier=symbol%3ABEZ&stockmarket=XETRA&category_error=not_found) für Small und Micro Caps ein. So erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang. ## Aktionäre entscheiden selbst! Sobald die Annahmefrist nach der BaFin-genehmigung startet, kann jeder Aktionär seine Berentzen-Aktien zu 5,55 € an Sazerac verkaufen. Dafür muss er das Angebot über seine Bank annehmen. Wer nichts tut, behält seine Aktien zunächst. Das Berentzen-Management hat angekündigt, den Aktionären die Annahme des Angebots zu empfehlen. Aktionäre wissen damit also konkret welchen Preis Sazerac für ihre Aktien zahlen will. Das Angebot liegt deutlich über dem Kurs vor Bekanntwerden der Übernahme. Wer Berentzen bereits vorher besaß, erhält damit einen erheblichen Aufschlag. ## Sazeracs Spirituosen-Imperium Sazerac Company ist ein US-amerikanischer, familiengeführter Spirituosenkonzern mit Sitz in Louisville, Kentucky. Das Unternehmen wurde 1850 gegründet und besitzt bzw. vermarktet mehr als 500 Spirituosenmarken. 2025 erzielte es nach eigenen Angaben einen Umsatz von mehr als 6 Milliarden US$. Sazarec dem Jack-Daniel‘s-Hersteller Brown-Formann im laufenden Jahr einen 15 Milliarden schweren Übernahme-Deal angeboten. Hier kassierte man allerdings einen Korb. Die Meldung zeigt aber die finanzielle Potenz von Sazarec. Der US-Riese kaufte anschließend stattdessen den britischen Spirituosen-Hersteller Au Vodka. Laut *Bloomberg* legte man hier knapp 350 Millionen € auf den Tisch. Die einzige Spekulation, die hier in Frage kommt für Privatanleger, ist die Wette auf einen niedrigeren Aktienkurs als 5,55 € kurz vor Beginn der Annahmefrist. Wenn die Aktie unter dieser Marke notiert, dann kann jeder Aktionär von einem Aufschlag profitieren. Der Aktienkurs liegt derzeit nach all den Meldungen bei 5,54 €. Ich halte es nicht für wahrscheinlich, dass er noch weiter ansteigt, da der Deal bereist vollständig eingepreist ist. Die Anleger erwarten eine erfolgreiche Annahme seitens der Aktionäre. ## ℹ️ Berentzen in Kürze - Berentzen (WKN: 520160) ist ein 1758 gegründeter deutscher Getränke- und Spirituosenhersteller aus Haselünne im Emsland. - Der große Erfolg kam 1976 mit Berentzen Apfelkorn, später wurde das Portfolio unter anderem um Puschkin und alkoholfreie Getränke wie die Mio Mio Mate erweitert. - Berentzen ist inzwischen in mehr als 60 Ländern aktiv und an der Börse seit 1994 gelistete. Der Börsenwert beträgt heute 42,5 Millionen €, damit gehört die Aktie zu den Micro Caps. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Oura-Aktie: Muss man bei diesem IPO dabei sein?](https://www.sharedeals.de/oura-aktie-muss-man-bei-diesem-ipo-dabei-sein/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Das finnische Gesundheits-Hardware-Unternehmen Oura geht an die Börse. Der Hersteller des gleichnamigen Smart Rings will 50 Millionen Aktien über die Nasdaq-Technologiebörse ausgeben. Ist ein Investment in die Oura-Aktie eine smarte Sache oder sollten sich Anleger diesen Ring besser nicht anziehen? ## Details des Börsengangs Ausgegeben wird die Oura-Aktie zu einem Preis zwischen 40 und 44 US$. Damit ist der Börsengang im Best Case 2,2 Milliarden US$ wert. Wobei: Mit knapp 600 Millionen US$ fließt nur ein kleiner Teil des Geldes an das Unternehmen selbst. Den Löwenanteil erhalten die derzeitigen Aktionäre von Oura. ## Das macht Oura Das Geschäftsmodell von Oura ist der Verkauf eines intelligenten Gesundheits- und Fitness-Trackers in Form eines Rings und die kontinuierliche Analyse von Körperdaten, um Nutzern Einblicke in ihre Gesundheit zu geben. Der Oura Smart Ring misst im Schlaf detailliert die Schlafphasen (Tiefschlaf, REM, Leichtschlaf), die Herzfrequenzvariabilität, die Hauttemperatur und die nächtliche Atmung. Daraus errechnet sich unter anderem ein täglicher Schlafwert und eine Tagesformbewertung, die anzeigt, wie gut der Körper regeneriert ist. Tagsüber erfasst der Ring automatisch Bewegungen, Schritte, verbrannte Kalorien sowie über 40 verschiedene Aktivitäten (wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen) und unterstützt dabei, personalisierte Aktivitätsziele einzuhalten. Durch die permanente Überwachung von Vitalwerten wie der Körpertemperatur oder der Herzfrequenz kann das System frühzeitig auf körperlichen Stress, Abweichungen vom normalen Rhythmus oder anbahnende Infekte hinweisen. Zudem bietet die Software Funktionen wie eine präzise Menstruationszyklusvorhersage. Im Gegensatz zu klassischen Smartwatches verzichtet der Oura Ring komplett auf ein Display, besteht aus robustem Titan und ist für das unauffällige Tragen rund um die Uhr (auch im Alltag und beim Schlafen) konzipiert. Die erhobenen Daten werden an eine dazugehörige Smartphone-App übertragen, die sie mithilfe einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft in konkrete, personalisierte Empfehlungen für den Lebensstil übersetzt. ## So sehen die Financials aus Im ersten Halbjahr 2026 setzte Oura 1,21 Milliarden US$ um. Das bereinigte EBITDA belief sich auf ca. 107 Millionen US$ und der Nettogewinn betrug rund 61 Millionen US$. Wichtigster Umsatzbringer ist nach wie vor der Smart Ring, der rund 80% der Umsätze ausmacht und in Europa je nach Variante zwischen 399 und 569 € kostet. Aber das Abo-Geschäft wächst derzeit schneller als der Hardware-Umsatz und macht inzwischen 240 Millionen US$ aus. Mit einer Bruttomarge von 89% ist es extrem profitabel. Hinzu kommt eine sehr hohe Konversionsrate von Ringkäufern zu Abonnenten. Rund 85% aller Kunden, die einen Oura Smart Ring kaufen, schließen auch ein kostenpflichtiges Abo ab. Die Oura-Mitgliedschaft kostet derzeit 6 € pro Monat. Derzeit hat das finnische Tech-Unternehmen rund 5,7 Millionen Abonnenten. Laut Berechnungen des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg dürfte Oura zum Börsengang eine Bewertung von rund 14 Milliarden US$ aufweisen. Für ein Unternehmen, das im vergangenen Jahr gerade einmal 908 Millionen US$ Umsatz gemacht hat, ist das eine sehr sportliche Bewertung. ## Drei Gründe gegen ein Investment Ich bin gegenüber dem IPO von Oura eher skeptisch eingestellt und das aus gleich drei Gründen: Zum Ersten gefällt mir der Hintergrund des Börsengangs nicht. Ein Großteil der Altaktionäre macht Kasse — und zwar richtig. Schön für die Geldgeber, aber wahrscheinlich eher nachteilig für die neuen Aktionäre. Mir riecht es hier zu stark nach Überbewertung. Zum Zweiten ist mir das Geschäftsmodell zu stark fokussiert. Viele der Funktionen des Oura Smart Rings lassen sich auch über eine Apple Watch oder eine sonstige Smart Watch abbilden. Ich glaube deshalb, dass viele interessierte Kunden kein zweites Gerät haben wollen, bei dem es starke Funktionsüberschneidungen mit einem bereits bestehenden gibt. Noch dazu bei diesem Preis. Mit einem Kaufpreis von über 400 € (ohne Abo-Kosten) ist der Oura-Ring nicht unbedingt ein Schnäppchen. Zum Dritten ist der Wettbewerb auf dem Gebiet der Smart Rings sehr groß. Zudem verlangen viele Ringanbieter keine Abo-Gebühren von ihren Kunden. Potenzielle Käufer werden es sich vor diesem Hintergrund sehr gut überlegen, ob die Oura-Funktionen tatsächlich über 70 € pro Jahr wert sind. Mir ist ein Investment in das Oura-IPO zu riskant. Ich glaube, dass das Unternehmen zu seinem Börsengang überbewertet ist. Das Wachstum wird sich meiner Meinung nach angesichts des harten Wettbewerbs und der Funktionsüberschneidungen mit Smart Watches eher früher als später abflachen — mit sehr negativen Konsequenzen für den Kurs der Oura-Aktie. ## ℹ️ Oura in Kürze - Oura Health ist ein finnisches Smart Wearables-Unternehmen mit Sitz in Oula. - Das Unternehmen entwickelt den Oura Ring, einen kleinen Smart-Ring, der Gesundheits- und Fitnessdaten rund um die Uhr erfasst. - Diese Daten werden aufbereitet und zahlenden Abo-Kunden zahlreiche Gesundheitsanalysen und Handlungsempfehlungen angeboten. - Derzeit besitzt Oura rund 5,7 Millionen Abonnenten. **Kategorien:** IPOs & Börsengänge --- ### [Bitcoin- und XRP-Prognose: Wie wahrscheinlich ist der Bullrun?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-und-xrp-prognose-wie-wahrscheinlich-ist-der-bullrun/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der Kryptomarkt nimmt wieder Fahrt auf: Bitcoin ist zuletzt über die Marke von 85.000 US-Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Januar geklettert. Rückenwind kommt unter anderem von wieder anziehenden Zuflüssen in die US-Spot-Bitcoin-ETFs, während gleichzeitig zahlreiche Short-Positionen liquidiert wurden. Auch XRP zeigt Stärke und nähert sich erneut der Marke von 1,50 US-Dollar. Besonders bemerkenswert sind die anhaltenden Zuflüsse in die inzwischen etablierten XRP-ETFs, die auf eine zunehmende institutionelle Nachfrage hindeuten. Damit verdichten sich die Signale für eine mögliche neue Aufwärtsphase. Allerdings ist die aktuelle Rally noch kein Beweis für den Beginn eines nachhaltigen Bullruns. Ein Teil der Bewegung dürfte auf Short-Liquidierungen zurückzuführen sein, während die ETF-Zuflüsse weiterhin Schwankungen unterliegen. Entscheidend wird daher sein, ob Bitcoin seine neu eroberten Kursniveaus verteidigen kann und ob sich die Erholung auf den breiteren Kryptomarkt ausweitet. Bei XRP steht insbesondere die Marke von 1,50 US-Dollar im Fokus. Gelingt der nachhaltige Ausbruch darüber, könnte sich die Dynamik weiter verstärken. Die jüngste Entwicklung macht jedenfalls deutlich: Nach der monatelangen Schwächephase kehrt zunehmend Kapital und Risikobereitschaft in den Kryptomarkt zurück – und damit auch die Spekulation auf den nächsten großen Bullrun. ## Wie wahrscheinlich ist eine nachhaltige Trendwende jetzt? Für einen nachhaltigen Bullrun spricht derzeit vor allem die Kombination aus steigenden Kursen, wiederkehrenden ETF-Zuflüssen und einer zunehmenden Marktbreite. Gleichzeitig fehlt noch die Bestätigung über einen längeren Zeitraum. Hält Bitcoin seine neuen Kursniveaus, bleiben institutionelle Kapitalzuflüsse stabil und können auch XRP und andere große Altcoins ihre Aufwärtsbewegung fortsetzen, würde sich das Bild eines länger anhaltenden Bullenmarktes weiter verdichten. Noch handelt es sich jedoch um eine frühe Phase, in der Rücksetzer jederzeit möglich sind. Die kommenden Wochen dürften daher entscheidend dafür sein, ob die aktuelle Rally lediglich eine Erholung bleibt oder in einen breiteren und nachhaltigeren Bullrun übergeht. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Das 4. Quartal im Fokus: Mehr als +100% mit dieser Sonderchance? Abseits von Krypto bleibt das kleine US-Pharmaunternehmen Sonoma Pharmaceuticals unterdessen unser Geheimfavorit im Nano-Cap-Segment für das Jahresende. Sonoma zeigt eine starke operative Entwicklung, meldete jüngst eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/snoa_inside_teas-1.jpg)Quelle: Sonoma Pharmaceuticals ## 6 Millionen Dollar Bewertung, 25 Millionen Dollar wachsender Umsatz Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. Erfahre in unserem **[exklusiven Artikel](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/)** mehr über diese einmalige Chance. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Sonoma Pharmaceuticals in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Ams-Osram-Aktie: Jetzt auch ein interessanter KI-Wert?](https://www.sharedeals.de/ams-osram-aktie-jetzt-auch-ein-interessanter-ki-wert/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Ams-Osram-Aktie gehört am Montag mit einem Kursgewinn von rund +24% auf etwa 21,40 SFR (Schweizer Franken) zu den größten Gewinnern am Montag an der Schweizer Börse. Zuletzt bewegte sich die Aktie in einer breiten Handelsspanne zwischen rund 15 und 21 SFR. Auslöser für den Kurssprung ist eine neue Technologie für KI-Rechenzentren. Hier stellt sich die Frage: Was bedeutet das mittelfristig für die Aktie? ## Neue Technologie für KI-Rechenzentren Alles, was unmittelbar oder mittelbar mit KI-Rechenzentren verbunden ist, steht derzeit im Fokus der Börse. Nun könnte auch Ams-Osram von diesem Trend profitieren. Der Technologiekonzern hat einen Durchbruch bei Dünnschicht-VCSELs für den Einsatz in KI-Rechenzentren erzielt. Die Technologie, die bisher unter anderem für Anwendungen in der Automobilindustrie genutzt wurde, soll nun auch für die Datenübertragung innerhalb moderner Rechenzentren eingesetzt werden. Für leistungsfähige KI-Rechenzentren ist die schnelle und energieeffiziente Übertragung großer Datenmengen von zentraler Bedeutung. Genau hier setzt das Unternehmen mit seiner Digital-Photonics-Strategie an. Die neuen Dünnschicht-VCSELs sollen eine besonders energieeffiziente und skalierbare optische Datenübertragung ermöglichen. Damit könnte sich das Unternehmen langfristig eine interessante Position in der Infrastruktur der nächsten Generation von KI-Rechenzentren sichern. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Ams-Osram&stockidentifier=symbol%3AAMS&stockmarket=SIX) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Zusammenarbeit mit Technologiepartnern Um die neue Technologie schnell zu skalieren, setzt AMS-OSRAM auf Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei geht es unter anderem um Tests, Qualifizierung und Systemintegration. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern kann mehrere Vorteile bieten. Zum einen lassen sich Entwicklungskosten und technische Risiken reduzieren. Zum anderen kann die Technologie schneller in bestehende Produkte und Systeme der Partner integriert werden. Auf der Fachmesse ECOC 2026 in Málaga soll beispielsweise gemeinsam mit BizLink eine steckerbasierte Multicore-Faserlösung präsentiert werden. Ashkan Seyedi, Optical Manager bei AMS-OSRAM, beschreibt den Ansatz folgendermaßen: > KI-Infrastrukturen erfordern einen grundlegend neuen Ansatz bei der Datenübertragung. Im Mittelpunkt stehen dabei optische „Wide-and-Slow“-Architekturen, die Verbesserungen bei Energieeffizienz, Latenz und Skalierbarkeit ermöglichen sollen. ## KI-Rechenzentren als Wachstumsmarkt Ams-Osram befindet sich weiterhin in einer Transformationsphase. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren verschiedene Randaktivitäten veräußert und konzentriert sich zunehmend auf technologieintensive und margenstärkere Geschäftsfelder. Der Ausbau von KI-Rechenzentren könnte dabei zu einem wichtigen Wachstumstreiber werden. Mit der zunehmenden Verbreitung generativer KI steigt der Bedarf an leistungsfähiger Rechen- und Netzwerkinfrastruktur. Für den Technologiekonzern eröffnet sich damit ein potenziell attraktiver Markt. Entscheidend wird allerdings sein, ob sich die neue Technologie tatsächlich bei großen Kunden durchsetzt und anschließend in hohen Stückzahlen produziert wird. ## Bewertung Die neue VCSEL-Technologie eröffnet Ams-Osram zweifellos zusätzliche Perspektiven. Bis daraus allerdings spürbare Umsätze und Gewinne entstehen, dürfte noch einige Zeit vergehen. Genau deshalb sollte man zwischen einem technologischen Durchbruch und einem wirtschaftlichen Durchbruch unterscheiden. Die Technologie ist vielversprechend, muss sich aber zunächst in Kundenprojekten, Qualifizierungen und später in Serienaufträgen bewähren. Die Strategie, gemeinsam mit etablierten Technologiepartnern ein komplettes Ökosystem aufzubauen, könnte diesen Prozess beschleunigen. Gleichzeitig wird die Aktie weiterhin von den Folgen der Restrukturierung und der hohen Verschuldung belastet. Entsprechend bleibt das Investment mit erhöhten Risiken und einer vergleichsweise hohen Volatilität verbunden. Ams-Osram entwickelt sich zunehmend zu einem interessanten Anbieter im Bereich der optischen Datenübertragung für die nächste Generation von KI-Rechenzentren. Noch ist allerdings Geduld gefragt. Für Anleger bleibt AMS-OSRAM daher eine spekulative Turnaround- und Wachstumsstory. Gelingt der Einstieg in den wachsenden Markt für KI-Infrastruktur, könnte sich langfristig erhebliches Potenzial ergeben. Auf dem Weg dorthin dürfte die Volatilität erhalten bleiben. Anleger sollten hier einen längeren Anlagehorizont einplanen. **Möchtest Du weitere Aktien wie Ams-Osram entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Ams-Osram&stockidentifier=symbol%3AAMS&stockmarket=SIX&category_error=not_found) zu Tech-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ℹ️ AMS-Osram in Kürze - Die AMS-Osram AG (WKN: A118Z8) ist in der Entwicklung und Herstellung von hochleistungsfähigen Sensorlösungen und Beleuchtungsmodulen tätig. - 2019 übernahm AMS den deutschen Osram-Konzern und firmiert seitdem unter dem heutigen Namen. Teile des Osram-Konzerns, die nicht in das Gesamtkonzept passten, wurden verkauft. Der vollständige Konsolidierungskurs dürfte im Jahr 2023 abgeschlossen sein. - Neben dem Hauptsitz im österreichischen Premstätten besitzt das Unternehmen weltweit zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie ist an der Schweizer Börse gelistet, die Marktkapitalisierung beträgt ca. 2,1 Milliarden SFR. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Hensoldt-Aktie -22%: Korrektur beendet, oder kommt da noch mehr?](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-22-korrektur-beendet-oder-kommt-da-noch-mehr/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Hensoldt-Aktie hat seit ihrem Augusthoch in der Spitze rund -22% eingebüßt und notiert aktuell bei 77,40 €. Noch schwerer als der reine Kursverlust wiegt aus charttechnischer Sicht jedoch der Bruch des seit Ende Juni etablierten Aufwärtstrends. Zwar versuchen die Käufer derzeit eine Stabilisierung oberhalb von 75,98 €, doch für eine Entwarnung reicht das noch lange nicht. Ist die Korrektur damit tatsächlich beendet, oder wartet bereits die nächste Abwärtswelle? ## Operativ läuft es deutlich besser Unter dem Punkt [„KI-Boom dominiert“](https://www.sharedeals.de/hensoldt-aktie-besteht-hier-hoffnung-auf-besserung/) verwies mein Kollege Rudolf Schneider in der Vorwoche darauf, dass die derzeit starke Fokussierung der Anleger auf KI-Werte andere Branchen zeitweise in den Hintergrund drängt. Hinzu kommen immer wieder Hoffnungen auf Fortschritte im Ukraine-Konflikt, die die Rüstungswerte kurzfristig belasten können. An der langfristig hohen Nachfrage nach Verteidigungstechnologie ändert dies zunächst wenig. Denn operativ liefert Hensoldt weiterhin starke Zahlen. Im ersten Halbjahr verdoppelte sich der Auftragseingang auf 2,81 Milliarden €, während der Auftragsbestand mit 10,36 Milliarden € erstmals die Marke von 10 Milliarden € übertraf. Der Umsatz stieg um +23,6% auf 1,17 Milliarden €, das bereinigte EBITDA um +28,5% auf 137 Millionen €. Auch die Jahresprognose wurde bestätigt. Fundamental steht die Entwicklung damit weiterhin in deutlichem Kontrast zum zuletzt schwachen Aktienkurs. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Die technische Ausgangslage hat sich trotz der jüngsten Stabilisierung klar verschlechtert. Mit dem Rückfall unter die seit dem Junitief verlaufende Aufwärtstrendlinie ist ein wichtiger Stützpfeiler der vorherigen Rallye Geschichte. Solange die Aktie zudem unterhalb der fallenden Abwärtstrendlinie und dem Widerstand bei 80,28 € bleibt, präferiere ich eine weitere Abwärtsbewegung. Zunächst steht dabei 75,98 € im Mittelpunkt. Fällt diese Unterstützung nachhaltig, dürfte 70,98 € angelaufen werden. Dort wäre ein erster größerer technischer Konter denkbar. Bleibt auch dieser aus, eröffnet sich weiteres Potenzial bis 67,35 €. Für eine frühzeitige Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst die fallende Trendlinie überwinden und 80,28 € nachhaltig zurückerobern. Gelingt dieser Befreiungsschlag, wäre eine Erholung bis 84,76 € möglich. Erst darüber würde sich das Chartbild weiter aufhellen und mit 91,32 beziehungsweise 95,30 € wieder deutlich ambitioniertere Kursziele eröffnen. Bis dahin bleibt jede Erholung für mich zunächst ein Konter innerhalb der laufenden Korrektur. Die Hensoldt-Aktie stabilisiert sich nach dem kräftigen Rücksetzer zwar oberhalb von 75,98 €, der vorherige Aufwärtstrend ist jedoch gebrochen. Unterhalb von 80,28 € bleibt deshalb eine Fortsetzung der Korrektur bis 70,98 € mein bevorzugtes Szenario. Fällt auch diese Unterstützung, wartet mit 67,35 € bereits das nächste Ziel. Erst oberhalb von 80,28 € würde sich das kurzfristige Bild wieder merklich verbessern. **Energie und Rohstoffe bleiben gefragt** – somit schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Hensoldt in Kürze - Die Hensoldt AG (WKN: HAG000) mit Sitz in Taufkirchen bei München ist ein Rüstungsunternehmen, das auf die Entwicklung und Herstellung von Radar- und Sensortechnologien spezialisiert ist. - Hauptprodukte sind Radar-, Avionik- und optoelektronische Systeme sowie Lösungen zur elektronischen Kampfführung. - Hensoldt ging 2017 aus Geschäftsbereichen von Airbus Defence and Space hervor und notiert seit 2020 an der Börse. - Das Unternehmen ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und ca. 8,94 Milliarden € an der Börse wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Hensoldt, Hensoldt AG, Hensoldt Aktie, Hensoldt-Analyse, Hensoldt-Chartanalyse --- ### [Critical Metals-Aktie +27%: Jetzt in dieses Kursfeuerwerk einsteigen?](https://www.sharedeals.de/critical-metals-aktie-27-jetzt-in-dieses-kursfeuerwerk-einsteigen/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Critical Metals-Aktie schießt am Montagvormittag um +27% in die Höhe und notiert damit auf dem höchstem Stand seit Anfang Juni. Was gibt dem Produzenten Seltener Erden zum Wochenauftakt so viel Aufwind und sollten Anleger hier investiert sein? ## USA und Dänemark machen einen Deal Hauptauslöser des heutigen Kursfeuerwerks der Critical Metals-Aktie ist die am Wochenende unterzeichnete strategische Vereinbarung zwischen Dänemark und den USA in Bezug auf Grönland. Sie gibt den USA weitreichende Rechte bei der Nutzung der arktischen Insel. Für Critical Metals ist das eine gute Nachricht, denn das Rohstoffunternehmen hat seinen Hauptsitz in New York City. Durch den „Grönland-Deal“ sind die Explorationsrechte des Unternehmens auf der Insel damit dauerhaft in „politisch trockenen Tüchern“. Zuletzt gab Critical Metals sehr starke Verarbeitungsergebnisse der Tanbreez-Mine auf Grönland bekannt. Laut Unternehmensangaben wurden mehr als 99% des geförderten Eudialyt-Konzentrats aufgelöst und 19 hochreine Seltenerdprodukte gewonnen. Zudem hat das Unternehmen Pläne für eine Verarbeitungs- und Raffinerieanlage in Rumänien skizziert. Diese könnte einen Jahresumsatz von rund 2 Milliarden US$ haben. Und nicht zuletzt gibt es auch Fortschritte bei der Übernahme von European Lithium. Der Supreme Court von Western Australia hat grünes Licht für die Einberufung der Aktionärsversammlungen gegeben, so dass nun die rechtlichen Hürden für eine Übernahme des bisherigen Hauptaktionärs überwunden wurden. Mit unserem [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Critical+Metals&stockidentifier=symbol%3ACRML&stockmarket=NASDAQ) bleibst Du immer auf dem Laufenden über die jüngsten Entwicklungen in der Rohstoffbranche. ## Bald über 10 US$? Charttechnisch macht die Critical Metals-Aktie heute ebenfalls einen großen Sprung. Mit einem Satz überwindet sie den Widerstand bei 8 US$. Sollte nun auch noch der Zwischenwiderstand bei 8,50 US$ fallen, wäre der Weg für zweistellige Kurse frei. ## Ein sehr spannender Hoffnungswert In meinen Augen ist die Critical Metals-Aktie einer der aktuell spannendsten Rohstoffwerte. Europa und vor allem die USA wollen sich mit allen Mitteln aus ihrer bestehenden Rohstoffabhängigkeit von China lösen. Das gilt besonders bei Seltenen Erden, wo die Volksrepublik bis heute den Weltmarkt beherrscht. Das macht das Tanbreez-Projekt von Critical Metals auf Grönland zu einem der geostrategisch wichtigsten Rohstoffprojekte der westlichen Welt. Die Vereinbarung zwischen den USA und Dänemark unterstreicht, wie ernst es den Vereinigten Staaten ist, sich Zugriff auf kritische Rohstoffe in aller Welt (außerhalb Chinas) zu sichern. Zum Schluss: Du interessierst Dich für Rohstoffe? Dann ist es höchste Zeit, einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) zu werfen! Anleger, die ihr Geld gerne im Rohstoffsektor investieren, finden in der Critical Metals-Aktie einen Hoffnungswert mit viel Potenzial. Er ist aber auch mit Vorsicht zu genießen. Noch generiert das Unternehmen keine Umsätze. Der Wert der Aktie basiert einzig und alleine auf den Schätzungen in Bezug auf das Produktionsvolumen in Grönland und einer möglichen Verarbeitungsanlage in Europa. ## ℹ️ Critical Metals in Kürze - Critical Metals ist ein auf Rohstoffexploration und -entwicklung spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in New York City. - Das Rohstoffunternehmen fokussiert sich auf die Bereitstellung von strategisch wichtigen Mineralien für Zukunftstechnologien, die Energiewende und Rüstungsanwendungen, wie Seltene Erden und Lithium. - Kernprojekt von Critical Metals ist das Tanbreez-Projekt auf Grönland, eines der weltweit größten Vorkommen an Seltenen Erden (Eudialyt-Lagerstätte). Es zeichnet sich durch einen hohen Anteil an schweren Seltenen Erden sowie strategischen Metallen wie Gallium, Tantal und Niob aus. - Critical Metals notiert an der Nasdaq und ist ca. 990 Millionen US$ wert. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Small Caps --- ### [Volkswagen-Aktie -11%: Klare Trendbestätigung abwärts](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-11-klare-trendbestaetigung-abwaerts/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Volkswagen-Aktie bestätigt den in der Vorwoche erwarteten Richtungswechsel eindrucksvoll. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-nach-21-erholung-beendet/) hatte ich nach der vorausgegangenen +21%-Erholung vor den unmittelbar vorausliegenden Widerständen und einer erneuten Abwärtsbewegung gewarnt. Der Umkehrpunkt erwies sich als Volltreffer: Vom Septemberhoch verlor die Vorzugsaktie in der Spitze mittlerweile rund -11% und fällt aktuell auf 75,84 € zurück. Damit ist der Abwärtstrend klar bestätigt und die Suche nach einem belastbaren Boden geht in die nächste Runde. ## Gewinnprognose massiv gesenkt Fundamental liefert Volkswagen den Verkäufern zusätzliche Argumente. Unter dem Punkt [„Gewinnprognose gesenkt“](https://www.sharedeals.de/vw-vorzugsaktie-sind-jetzt-noch-kurssteigerungen-zu-erwarten/) erläuterte mein Kollege Rudolf Schneider heute Mittag, dass der Wolfsburger Konzern seine Jahresprognose erneut deutlich nach unten korrigieren musste. Statt einer operativen Umsatzrendite von bislang 4 bis 5,5% werden für 2026 jetzt nur noch bis zu 1% erwartet. Belastend wirken insbesondere Abschreibungen auf Porsche, das schwierige Marktumfeld in China sowie zusätzliche Restrukturierungskosten. Insgesamt rechnet Volkswagen für das laufende Jahr mit Sondereffekten von rund 10 Milliarden €. Der operative Druck ist ohnehin sichtbar. Im ersten Halbjahr stagnierte der Konzernumsatz mit 158,1 Milliarden € nahezu, während das operative Ergebnis um -11,6% auf 5,9 Milliarden € zurückging. Gleichzeitig sank der Fahrzeugabsatz um -8,4% auf knapp 4 Millionen Einheiten. Der laufende Konzernumbau bleibt damit notwendig, dürfte aber zunächst weitere Kosten verursachen. Die fundamentale Gemengelage bietet der Aktie aktuell entsprechend wenig Unterstützung. **In diesem Zusammenhang als Alternative** sicher auch spannend: [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der in der Vorwoche favorisierte Richtungswechsel hat sich inzwischen klar bestätigt. Nach dem Scheitern im Bereich der übergeordneten Abwärtstrendlinie fiel Volkswagen dynamisch unter 76,96 € zurück und testet nun zugleich die seit dem Julitief verlaufende kurzfristige Aufwärtstrendlinie. Im präferierten Szenario dürfte zunächst die Unterstützung bei 73,12 € angelaufen werden. Dort wäre ein erster technischer Konter denkbar. Bleibt dieser allerdings schwach und fällt anschließend auch 73,12 €, rücken 70,98 € sowie schließlich das Jahrestief bei 69,20 € in den Fokus. Genau dieser Bereich erscheint mir aktuell als aussichtsreichste Zone für eine größere Bodenbildung. Für eine frühzeitige Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 76,96 € zurückerobern. Das allein würde den übergeordneten Abwärtstrend allerdings bisher nicht brechen. Entscheidend wäre anschließend ein nachhaltiger Anstieg über 81,39 € und die dort verlaufende fallende Trendlinie. Gelingt dieser Befreiungsschlag, wären zunächst 84,72 und anschließend 87 € erreichbar. Solange dieser Bereich nicht zurückerobert wird, bleiben stärkere Erholungen aus meiner Sicht zunächst Gegenbewegungen innerhalb des intakten Abwärtstrends. Die in der Vorwoche erwartete Umkehr ist bei Volkswagen nahezu lehrbuchmäßig eingetreten. Nach bis zu -11% vom Septemberhoch richtet sich der Blick nun auf 73,12 €, darunter bleiben 70,98 und insbesondere das Jahrestief bei 69,20 € meine nächsten Ziele. Für einen Neueinstieg würde ich daher aktuell noch Geduld mitbringen. Erst oberhalb von 81,39 € würde sich das technische Bild wieder deutlich aufhellen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 38 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Volkswagen-Aktie, Volkswagen-Analyse, Volkswagen-Chartanalyse, VW, VW-Aktie --- ### [Accenture-Aktie +5%: Wie weit geht die Erholungsrallye noch?](https://www.sharedeals.de/accenture-aktie-5-wie-weit-geht-die-erholungsrallye-noch/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Accenture-Aktie konnte sich in den letzten drei Monaten deutlich von ihrem 9-Jahrestief bei 125 US$ erholen und kletterte zur Monatsmitte auf 195 US$. Und auch am Montagmorgen sorgt die IT-Beratung mit einem Kursplus von +6% für gute Laune an der Börse. Was steckt hinter dem Kursgewinn und ist die Accenture-Aktie nach wie vor einen Kauf wert? ## Partnerschaft mit Anthropic Auslöser des heutigen Kursgewinns der Accenture-Aktie ist die Bekanntgabe einer Milliarden-Kooperation mit dem KI-Unternehmen Anthropic. Die beiden Unternehmen wollen eine strategische Partnerschaft im Bereich der Künstlichen Intelligenz und Sicherheit begründen. Das Volumen der Kooperation soll über einen Zeitraum von fünf Jahren mindestens 1 Milliarde US$ betragen. Im Fokus der Partnerschaft stehen die Implementierung von KI-Sicherheitsbewertungen und skalierbaren Geschäftslösungen für Unternehmenskunden. Zu diesem Zweck werden Accenture und Anthropic ein gemeinsames Team zusammenstellen, das die Anthropic-Modelle unter anderem auf Sicherheit und Alignment testen soll. Die Kooperation unterstreicht Accentures starke Position als einer der weltweit führenden Implementierungspartner für generative KI und IT-Transformationen. Besonders positiv wird vom Markt aufgenommen, dass Accenture bzw. die 2026 übernommene KI-Firma Faculty eine zentrale Rolle in dieser Partnerschaft übernehmen wird. Das liefert Anlegern ein konkretes Beispiel dafür, wie Accenture mit KI neue Beratungs- und Dienstleistungsumsätze erschließen kann. ## Der Trend hält Der heutige Kursgewinn der Accenture-Aktie ist ein charttechnisch wichtiges Signal. Die seit Jahresmitte anhaltende Erholungsrallye geht damit in die nächste Runde, nachdem die untere Trendlinie zum Ende der vergangenen Woche kurzzeitig nach unten durchbrochen wurde. Ich gehe davon aus, dass die Aktie in den kommenden Tagen die 200 US$-Marke testen wird. ## Die Börse hat sich geirrt Nach ihrem gewaltigen Kurseinbruch Ende Juni habe ich die Accenture-Aktie zum Kauf empfohlen. Seitdem hat der Kurs der weltgrößten IT-Beratung um +50% zugelegt. Die Accenture-Aktie wurde über viele Monate an der Börse als einer der großen KI-Verlierer gehandelt und dementsprechend in den Kurskeller geprügelt. Meiner Meinung nach handelte es sich dabei um eine riesengroße Fehlannahme des Marktes. KI ist kein Selbstläufer — schon gar nicht in der Unternehmenswelt. Die meisten Unternehmen, vor allem größere, nutzen Dutzende Softwarepakete unterschiedlicher Anbieter, was in der Praxis sehr komplexe IT-Landschaften zur Folge hat. Unternehmen können auch heute noch kein KI-Modell über einen Prompt befragen, wie sie diese IT-Komplexität in Zukunft von einer KI abwickeln lassen können. Für diese hochkomplexen Fragestellungen benötigt man heute, morgen und übermorgen noch die Beratungsexpertise von Accenture. Bis heute zeichnet sich bei Accenture keine nennenswerte Wachstumsabschwächung durch KI ab. Die neue Partnerschaft mit Anthropic zeigt mir, dass auch KI-Modellentwickler auf Accenture angewiesen sind, um ihre Modelle praxistauglich für den Einsatz in der Wirtschaft zu machen. Du willst die echten KI-Gewinner kennenlernen? Dann wirf mal einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! ## Vernünftig bewertet Mit einem Forward-KGV von aktuell 12 halte ich die Accenture-Aktie nach wie vor für moderat bewertet. Der IT-Beratungskonzern wächst mit rund 5% pro Jahr und besitzt eine operative Marge von 15%. Vor allem für Dividendenjäger ist die Accenture-Aktie ein echter Leckerbissen. Sie kombiniert eine attraktive Dividendenrendite von 3,3% mit einem langjährigen durchschnittlichen Dividendenwachstum von 12%. In diesem Zusammenhang: Weitere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) findest Du in unserem kostenlosen Report. Die Accenture-Aktie ist meiner Meinung nach auch nach der jüngsten Erholungsrallye noch einen Kauf wert. Sie ist angesichts der soliden Geschäftsentwicklung und der strategisch hervorragenden Positionierung der IT-Beratung nicht überbewertet. Das Geschäft von Accenture wird auch in naher Zukunft nicht durch KI obsolet. Das bringt die neue Partnerschaft mit Anthropic ganz klar zum Ausdruck. ## ℹ️ Accenture in Kürze - Accenture plc (WKN: A0YAQA) ist das weltweit größte Beratungsunternehmen für Management-, Strategie- und Technologiedienstleistungen. - Das Unternehmen mit offiziellem Rechtssitz in Dublin und operativer Hauptzentrale in New York beschäftigt weltweit über 750.000 Mitarbeiter und bedient Kunden in mehr als 120 Ländern – darunter fast die gesamte Riege der globalen Fortune 500-Großkonzerne. - Accenture berät Unternehmen nicht nur strategisch, sondern entwickelt und implementiert auch selbst die notwendigen technologischen Lösungen (Software, IT-Infrastruktur). - Accenture ist Mitglied im S&P 500-Index und aktuell ca. 111 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Sonstiges --- ### [SanDisk-Aktie: Erst Ausbruch, dann Mega-Rallye?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-erst-ausbruch-dann-mega-rallye/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die SanDisk-Aktie hat sich nach dem heftigen Kursrückgang im Juli zuletzt wieder deutlich stabilisiert und kratzt nun erneut an der 1.800-US$-Marke. Allein am Freitag schoss der Wert um fast +11% nach oben. Das steckt hinter dem Kursfeuerwerk und so kann es jetzt weitergehen. ## S&P 100 sorgt für zusätzlichen Schub Der jüngste Kurstreiber ist zunächst technischer Natur: Seit heute gehört SanDisk offiziell zum S&P 100 und ersetzt dort Colgate-Palmolive. Für Indexfonds und ETFs bedeutet das Umschichtungen in die Aktie – ein mechanischer Nachfrageeffekt, den Anleger bereits vor dem offiziellen Aufstieg gespielt haben. Doch der Indexaufstieg allein erklärt die Rallye nicht. Dahinter steht eine fundamentale Neubewertung des Speichergeschäfts. Auf der Goldman-Sachs-Communacopia-Konferenz erklärte CEO David Goeckeler, dass Rechenzentren inzwischen mehr als die Hälfte des globalen NAND-Marktes ausmachen. SanDisk hat in den vergangenen neun Monaten acht langfristige Vereinbarungen mit großen Rechenzentrumskunden abgeschlossen und damit rund zwei Drittel des geplanten Bit-Angebots für das Geschäftsjahr 2028 gebunden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SanDisk) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## KI-Boom lässt Umsatz und Margen explodieren Wie stark sich das Geschäft verändert hat, zeigen die jüngsten Zahlen. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stieg der Umsatz um 372% auf 8,97 Milliarden US$. Besonders dynamisch entwickelte sich das Datacenter-Geschäft mit einem Plus von 103% zum Vorquartal auf knapp 2,98 Milliarden US$. Gleichzeitig sprang die Bruttomarge auf außergewöhnliche 84,6%. Für das erste Quartal 2027 stellte SanDisk bereits 10,3 bis 10,8 Milliarden Dollar US$ und 44 bis 46 US$ bereinigten Gewinn je Aktie in Aussicht. Zusätzlichen Rückenwind liefert das 14 Milliarden US$ schwere neue Aktienrückkaufprogramm. Kritischer zu beurteilen sind dagegen die jüngsten Insiderverkäufe: CEO Goeckeler veräußerte am 14. September 14.364 Aktien, CFO Luis Felipe Visoso am Folgetag 1.000 Stück. Beide Transaktionen erfolgten allerdings über zuvor eingerichtete Rule-10b5-1-Handelspläne. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Auch die Wall Street bleibt überwiegend optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt laut aktuellen Analystendaten bei rund 2.264 US$ und damit gut+26% über dem aktuellen Niveau. Goldman Sachs bekräftigte nach der Communacopia-Konferenz seine Kaufempfehlung mit einem Ziel von 2.200 US$. Noch bullischer sind Evercore mit 2.800 US$ und Bernstein mit 3.000 US$. Gleichzeitig liegen einzelne vorsichtigere Ziele nur bei rund 1.500 US$. Mit einem Kurs von rund 1.800 US$ wird SanDisk auf Basis des Gewinns für 2026 (GAAP) von 73,76 US$ je Aktie mit etwa dem 24-Fachen des Gewinns bewertet. Das ist angesichts des aktuellen Gewinnsprungs nicht extrem – allerdings sind Speicherpreise und Margen traditionell zyklisch. ## Jetzt entscheidet die Charttechnik Nach dem Einbruch um mehr als -50% von Ende Juni bis Ende Juli und Kursen unter 1.000 US$ hat sich die Aktie inzwischen um rund +80% erholt. Jetzt wartet mit 1.807/1.828 US$ ein markantes Doppeltop. Darüber folgt bei 1.836 US$ das 61,8%-Fibonacci-Retracement der vorherigen Korrektur. Gelingt der Ausbruch, wären 2.000 US$ und anschließend das Rekordhoch bei 2.354 US$ die nächsten markanten Ziele. Scheitert der Versuch, dürfte die 50-Tage-Linie um 1.500 US$ zur wichtigen Unterstützung werden. Die Mischung aus KI-Speicherboom, langfristigen Verträgen, explodierenden Margen und dem S&P-100-Aufstieg spricht für weiteres Potenzial. Der Ausbruch über 1.836 US$ wäre dabei das entscheidende Signal. Die Rallye ist weit gelaufen und dürfte volatil bleiben – doch solange Nachfrage und Preise stimmen, hat SanDisk meines Erachtens gute Chancen, den nächsten Schritt nach oben zu machen. Kurzum: Irgendwann endet auch dieser Speicherzyklus, noch ist davon allerdings wenig zu sehen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 262,36 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Novo Nordisk-Aktie: Neue Milliarden-Ziele – reicht das für die Wende?](https://www.sharedeals.de/novo-nordisk-aktie-neue-milliarden-ziele-reicht-das-fuer-die-wende/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Novo Nordisk will nach den Rückschlägen der vergangenen Monate wieder nach vorne schauen. Auf dem heutigen Kapitalmarkttag wurden große Ziele für die kommenden Jahre vorgestellt. Gleichzeitig gibt es neue Studiendaten im Rennen gegen Eli Lilly. An der Börse überzeugt das bislang allerdings nur bedingt. ## Novo legt die Messlatte hoch Auf dem Kapitalmarkttag in London hat Novo Nordisk seine Strategie bis 2030 vorgestellt. Mehr als fünf neue Medikamente mit Blockbuster-Potenzial sollen bis dahin auf den Markt kommen. Für 2035 stellt der Konzern mit seiner aktuellen Pipeline mehr als 150 Milliarden Dänische Kronen Umsatz in Aussicht. Bis 2030 sollen außerdem mehr als 60 Millionen Patienten weltweit mit Medikamenten von Novo erreicht werden. Ein wichtiger Teil der Pläne bleibt das Geschäft mit Abnehmmedikamenten. Novo will seine Kapazitäten für orale GLP-1-Präparate so weit ausbauen, dass künftig zehnmal mehr Patienten versorgt werden können. Die Wegovy-Tablette entwickelt sich in den USA bereits ordentlich und kommt laut Unternehmen auf rund 7 Millionen Verschreibungen. Beim Aktienkurs sorgten die neuen Ziele trotzdem nicht für Begeisterung. Die Aktie verlor am Montag zeitweise bis zu -9%. Anleger beschäftigt weiterhin die Frage, wie stark Novo in den kommenden Jahren wachsen kann und wie gut der Konzern auf den näher rückenden Patentauslauf von Semaglutid vorbereitet ist. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Im Rennen mit Eli Lilly gibt es Rückenwind Passend zum Kapitalmarkttag gab es auch neue Daten aus der Medikamenten-Pipeline. Ein experimentelles Adipositas-Medikament von Novo kam in einer späten klinischen Studie auf einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von 12,4% und schnitt dabei besser ab als ein vergleichbares Präparat von Eli Lilly. Solche Ergebnisse kann Novo gut gebrauchen. Eli Lilly hat mit Zepbound im wichtigen US-Markt stark aufgeholt und dürfte Wegovy beim Umsatz in diesem Jahr deutlich hinter sich lassen. Gleichzeitig musste Novo zuletzt mehrere Rückschläge verkraften. Unter anderem blieben Ergebnisse bei CagriSema hinter früheren Erwartungen zurück, während die Entwicklung des Herzmedikaments Ziltivekimab nach enttäuschenden Daten gestoppt wurde. CagriSema bleibt trotzdem ein wichtiger Teil der Planung. Der Marktstart ist für Anfang 2027 vorgesehen, anschließend sollen weitere Varianten und neue Wirkstoffe folgen. Novo versucht damit, die Abhängigkeit von Wegovy und Ozempic Stück für Stück zu reduzieren. ## Analysten bleiben vorsichtig An der Wall Street ist die Stimmung rund um Novo weiterhin eher zurückhaltend. Morgan Stanley hat die Aktie erst vor wenigen Tagen von „Equal-weight“ auf „Underweight“ abgestuft und das Kursziel bei 250 Dänischen Kronen belassen. Analyst Thibault Boutherin sieht vor allem die mittelfristigen Wachstumsaussichten kritisch und glaubt nicht, dass die gut laufende Wegovy-Pille den späteren Gegenwind durch auslaufende Semaglutid-Patente vollständig auffangen kann. JPMorgan liegt mit einem Kursziel von 275 Kronen etwas höher und bleibt bei „Neutral“. Dort wurden nach den vergangenen Quartalszahlen zwar die Erwartungen für 2026 angehoben, für 2027 sieht Analyst Richard Vosser bislang aber kaum Wachstum. Mehr Spielraum sieht die UBS. Die Schweizer Großbank bestätigte zuletzt „Neutral“ mit einem Kursziel von 332 Kronen. Analyst Matthew Weston sieht vor allem bei der Wegovy-Tablette Chancen, wartet aber ebenfalls darauf, wie Novo die Probleme der kommenden Jahre angehen will. Novo Nordisk versucht mit dem Kapitalmarkttag wieder mehr Vertrauen für die kommenden Jahre aufzubauen. Die Ziele sind durchaus ambitioniert. Mehr als fünf neue Blockbuster, deutlich höhere Kapazitäten bei oralen Abnehmpräparaten und mehr als 150 Milliarden Dänische Kronen Pipeline-Umsatz würden dem Konzern neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnen. Dafür muss die Pipeline aber auch liefern. Die neuen Studiendaten im Vergleich mit Eli Lilly sind ein positives Signal, reichen allein aber noch nicht aus, um die Sorgen rund um Wettbewerb, Wachstum und den späteren Patentauslauf bei Semaglutid aus dem Weg zu räumen. Die schwache Reaktion der Aktie zeigt, dass Anleger inzwischen mehr sehen wollen als langfristige Ziele. Neue Medikamente müssen erfolgreich durch die Studien kommen und anschließend auch kommerziell überzeugen. Schafft Novo das, könnte die derzeit gedrückte Stimmung wieder drehen. Bis dahin dürfte jede neue Studiendaten-Veröffentlichung besonders aufmerksam verfolgt werden. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 166 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Novo Nordisk, Novo Nordisk-Aktie, Novo Nordisk-Kurs --- ### [Vonovia-Aktie -25%: Korrekturziel bald erreicht, und dann?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-25-korrekturziel-bald-erreicht-und-dann/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Vonovia-Aktie hat seit ihrem Zwischenhoch im April satte -25% verloren. In meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-neues-jahrestief-bestaetigt-den-abwaertstrend/) blieb 16,90 € das bevorzugte Korrekturziel – mit aktuell 17,43 € ist diese Marke nunmehr greifbar nahe. Dort könnte zwar eine technische Gegenbewegung einsetzen. Von Entspannung kann angesichts des intakten Abwärtstrends und neuer politischer Unsicherheit rund um Berlin allerdings noch keine Rede sein. ## Berlin-Wahl erhöht die Unsicherheit Unter dem Punkt [„Wird Vonovia in Berlin enteignet?“](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-das-koennte-eine-katastrophe-werden/) ordnete mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig am Sonntagabend die möglichen Folgen der Berliner Wahl ein. Die Linke wurde mit 25,3% stärkste Kraft und hatte im Wahlkampf unter anderem die Vergesellschaftung größerer privater Wohnungsbestände gefordert. Ob und in welcher Form sich solche Vorhaben tatsächlich umsetzen lassen, ist allerdings offen: Dafür wären politische Mehrheiten nötig, zudem bestehen erhebliche rechtliche und finanzielle Hürden. Für Vonovia ist die Entwicklung dennoch relevant. Der Regionalmarkt Berlin umfasst per Ende Juni 138.195 Wohneinheiten mit einem Verkehrswert von rund 23,5 Milliarden € und zählt damit zu den mit Abstand wichtigsten Standorten des Konzerns. Gleichzeitig bleibt die Finanzierung trotz des schwierigen Zinsumfelds vergleichsweise robust: Vonovia hat allein im ersten Halbjahr rund 4,4 Milliarden € mit einer durchschnittlichen Laufzeit von acht Jahren und einem Euro-Kupon von etwa 3,2% refinanziert. Das operative Fundament steht damit weiterhin in deutlichem Kontrast zur schwachen Kursentwicklung. **Passend dazu:** Wer neben Vonovia attraktive Ausschüttungstitel mit Kursperformance sucht, findet in [unserem kostenlosen Report „Top 10 Dividenden-Aktien 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) eine Auswahl interessanter Kandidaten. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Der zuletzt favorisierte Abwärtsfahrplan ist inzwischen nahezu vollständig abgearbeitet. Mit dem Fall unter 17,83 € wurde die nächste Unterstützung aufgegeben und 16,90 € bleibt damit das unmittelbar anstehende Ziel. Genau dort könnte sich aufgrund der markanten horizontalen Unterstützung zunächst ein technischer Konter entwickeln. Ein solcher Rücklauf nach oben wäre allerdings noch keine Trendwende. Scheitert die Aktie anschließend erneut unterhalb von 17,83 €, dürfte der Druck bestehen bleiben. Fällt schließlich auch 16,90 € nachhaltig, öffnet sich im größeren Bild weiteres Abwärtspotenzial bis 15,26 €. Für eine echte Entspannung müssten die Käufer dagegen zunächst 17,83 € zurückerobern. Darüber würden 19,61 und 20,02 € zu den nächsten Prüfsteinen. Erst oberhalb dieser Zone könnte sich die Erholung in Richtung 21,65 € ausweiten. Dort wartet jedoch bereits die nächste wichtige Hürde, während die übergeordnete Abwärtstrendstruktur weiterhin intakt bliebe. Entsprechend braucht es deutlich mehr als nur eine erste Gegenbewegung vom Bereich um 16,90 €, um das Chartbild nachhaltig zu drehen. Das seit Wochen favorisierte Korrekturziel bei 16,90 € ist bei der Vonovia-Aktie nahezu erreicht. Dort halte ich eine technische Gegenbewegung durchaus für wahrscheinlich, sehe darin zunächst aber lediglich einen Konter innerhalb des intakten Abwärtstrends. Unterhalb von 17,83 beziehungsweise später 20,02 € bleibt das Bild angeschlagen. Fällt auch 16,90 €, rückt das Tief bei 15,26 € in den Fokus. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert, mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 14,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Immobilien-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Vonovia, Vonovia-Aktie, Vonovia-Analyse, Vonovia-Chartanalyse, Vonovia-Kurs --- ### [Nvidia-Aktie: Rekordhoch voraus? Das spricht dafür](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-rekordhoch-voraus-das-spricht-dafuer/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Nvidia ist wieder deutlich mehr Zug drin. Nach der jüngsten KI-Debatte hat sich die Aktie schnell gefangen und notiert vorbörslich bereits bei rund 224 US$. Damit rückt das bisherige Allzeithoch wieder näher und auch von Analystenseite bleibt der Rückenwind groß. ## Die KI-Sorgen verlieren an Wirkung Noch vor wenigen Tagen hatten Aussagen über ein möglicherweise langsameres Entwicklungstempo bei künstlicher Intelligenz für Unruhe gesorgt. Anleger fürchteten, dass auch die enormen Investitionen in Rechenzentren und Chips zurückgefahren werden könnten. Nvidia geriet dadurch zeitweise unter Druck. Inzwischen scheint sich diese Sorge aber wieder etwas aufzulösen. Marktweit ziehen Halbleiterwerte an, während aktuelle Daten weiterhin auf eine hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur hindeuten. Bei Nvidia selbst gibt es ebenfalls wenig Anzeichen für eine deutliche Abkühlung. Der Cloud-Anbieter Nebius kündigte zuletzt sogar erneut höhere Preise für die Vermietung ausgewählter Nvidia-Chips an. Gleichzeitig meldete der von Nvidia unterstützte KI-Infrastrukturanbieter Nscale bei seinem Börsenantrag einen Umsatzanstieg von mehr als 1.200% im ersten Halbjahr. Auch wenn solche Zahlen nicht direkt auf Nvidia übertragbar sind, zeigen sie, wie hoch die Nachfrage nach zusätzlicher Rechenleistung weiterhin ist. Nvidia baut derweil die nächste Generation weiter aus. Mitte September meldete der Konzern neue Ergebnisse für Vera Rubin NVL72 beim MLPerf-Inference-Benchmark. Gleichzeitig soll gemeinsam mit Partnern in Australien bis 2027 zusätzliche KI-Infrastruktur mit einer Kapazität von bis zu 2 Gigawatt entstehen. Auch die Analysten bleiben entsprechend positiv. Piper Sandler startete die Bewertung zuletzt mit „Overweight“ und einem Kursziel von 300 US$. Rosenblatt sieht 390 US$, Bernstein 400 US$ und Evercore sogar 465 US$. Raymond James liegt mit 515 US$ noch einmal deutlich darüber. **Tipp**: Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Nvidia-Aktie: Der nächste große Test rückt näher Charttechnisch hat Nvidia in den vergangenen Tagen wieder deutlich Momentum aufgebaut. Nach dem Rücksetzer bis in den Bereich um 208 bis 212 US$ kamen die Käufer zurück. Am Freitag schloss die Aktie bereits bei 222,27 US$, vorbörslich geht es heute noch etwas höher. Damit ist der Abstand zum bisherigen Rekord bei rund 236,50 US$ wieder überschaubar. Kann Nvidia die aktuelle Bewegung fortsetzen, dürfte dieser Bereich schnell wieder in den Fokus rücken. Ein Ausbruch darüber würde die vorherige Korrektur endgültig in den Hintergrund treten lassen und gleichzeitig ein neues Allzeithoch markieren. Interessant ist dabei auch das Volumenprofil. Der Point of Control liegt deutlich unterhalb des aktuellen Kurses, grob im Bereich um 182 bis 184 US$. Dort wurde über den betrachteten Zeitraum besonders viel Volumen umgesetzt. Nvidia handelt inzwischen also weit oberhalb dieses volumenbasierten Schwerpunktes, was zeigt, wie deutlich sich die Aktie zuletzt wieder nach oben abgesetzt hat. Kurzfristig bleibt deshalb zunächst wichtig, dass die jüngst zurückeroberte Zone oberhalb von rund 212 US$ nicht erneut verloren geht. Solange sich Nvidia darüber hält, bleibt der aktuelle Anlauf auf die Hochs intakt. Nvidia-Aktie Bei Nvidia scheint die jüngste Angst vor einem möglichen Ende des KI-Investitionsbooms zunächst wieder in den Hintergrund zu rücken. Die Nachfrage nach Rechenleistung bleibt hoch, Nvidia baut seine Infrastruktur weiter aus und auch die Analysten sehen teilweise noch deutlich höhere Kurse. Gleichzeitig steht die Aktie nun vor einem spannenden Punkt. Mit Kursen um 224 US$ ist das Allzeithoch bei rund 236,50 US$ nicht mehr weit entfernt. Kann das aktuelle Momentum gehalten werden, dürfte ein erneuter Test dieser Marke nur eine Frage der Zeit sein. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,36 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Chartanalyse, Nvidia-Preis, Nvidia-Prognose, Nvidia-Rallye --- ### [Atos-Aktie: Kommt nach dem Absturz die große Wende?](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-kommt-nach-dem-absturz-die-grosse-wende/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Atos-Aktie bleibt hochvolatil und hat allein am Freitag knapp -7% verloren. Operativ gibt es allerdings einige Fortschritte: Die Sanierung greift, neue Partnerschaften bringen Fantasie und auch beim wichtigen Thema digitale Souveränität baut Atos seine Position weiter aus. ## Die Sanierung zeigt erste Wirkung Hinter Atos liegen schwierige Jahre, doch bei den jüngsten Halbjahreszahlen waren erstmals deutlichere Fortschritte zu erkennen. Im ersten Halbjahr stieg die operative Marge auf 5,7% und damit 2,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Sparprogramm Genesis läuft sogar schneller als geplant, das ursprünglich gesetzte Einsparziel wurde bereits zu 112% erreicht. Beim Umsatz läuft es dagegen noch nicht rund. Im zweiten Quartal gingen die Erlöse organisch um 6,3% auf 1,66 Milliarden € zurück. Auch für das Gesamtjahr rechnet Atos weiterhin mit einem Rückgang von rund 11%. Dafür soll die operative Marge auf etwa 7% steigen, gleichzeitig erwartet das Unternehmen eine positive Entwicklung bei den liquiden Mitteln. Etwas mehr Luft gibt es inzwischen auch bei der Finanzierung. Atos konnte die durchschnittlichen Kosten seiner Finanzverbindlichkeiten um rund 220 Basispunkte auf 7,4% senken. Dadurch sollen jedes Jahr etwa 59 Millionen € eingespart werden. Zusätzlich wurden bereits 146 Millionen € an Verbindlichkeiten zurückgezahlt. Unterm Strich zeigt sich damit ein gemischtes Bild. Die Kosten kommen runter, die Marge verbessert sich und auch bei der Finanzierung gibt es Fortschritte. Beim Umsatz muss Atos aber noch liefern. Dort dürfte sich in den kommenden Quartalen zeigen, wie weit der Turnaround tatsächlich schon ist. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Atos&stockidentifier=symbol%3AAXI1&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Neue Partnerschaften bringen wieder Fantasie Spannend wird es vor allem bei den Bereichen, auf die Atos seinen Umbau ausrichtet. Der Konzern setzt verstärkt auf Cybersecurity, agentische KI und digitale Souveränität. Laut Atos gehen dort inzwischen mehr Projekte von ersten Tests in größere Umsetzungen über. Dazu passt auch die Meldung von Mitte September. SAP hat Atos als „Sovereign Cloud Partner“ ausgezeichnet. Atos soll damit unter anderem Unternehmen und öffentliche Einrichtungen dabei unterstützen, SAP-Systeme sowie KI-Anwendungen in souveränen Cloud-Umgebungen zu betreiben. Bei sensiblen Daten, regulatorischen Anforderungen und der Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur wird dieses Thema in Europa immer wichtiger. Schon Anfang September hatte Atos eine strategische Partnerschaft mit Schwarz Digits angekündigt. Dabei wird die Cloud-Plattform STACKIT in das Angebot von Atos eingebunden. Der Konzern kann seinen Kunden damit eine europäische Cloud-Lösung anbieten, bei der Datenschutz und digitale Souveränität stärker im Vordergrund stehen. Auch im öffentlichen Sektor gibt es neue Aufträge. Anfang September wurde Atos beispielsweise für die Weiterentwicklung digitaler Services der Stadt Barcelona ausgewählt. Dort sollen Automatisierung und KI stärker eingesetzt werden, um die IT-Dienste für städtische Mitarbeiter zu verbessern. Solche Aufträge braucht Atos in den kommenden Quartalen. Sparen allein reicht für einen nachhaltigen Turnaround nicht aus. Der Konzern muss aus KI, Cloud und Cybersecurity wieder neues Geschäft machen und damit den Umsatzrückgang Schritt für Schritt stoppen. Bei Atos sind erste Fortschritte klar zu erkennen. Die Marge steigt, die Finanzierung wird günstiger und mit Partnerschaften wie SAP und Schwarz Digits versucht der Konzern, sich in Bereichen wie Cloud, KI und digitaler Souveränität neu zu positionieren. Trotzdem bleibt noch einiges zu tun. Vor allem beim Umsatz muss Atos wieder stabiler werden. Der Rückgang im zweiten Quartal zeigt, dass der Konzern operativ noch nicht über den Berg ist. Für die Aktie wird deshalb wichtig, ob Atos aus den neuen Partnerschaften und Projekten auch spürbar mehr Geschäft machen kann. Wenn die Kosten weiter sinken, die Margen steigen und der Umsatz sich stabilisiert, könnte die Turnaround-Story deutlich glaubwürdiger werden. Bis dahin bleibt die Aktie aber anfällig für stärkere Schwankungen. ℹ️ Atos in Kürze - Atos SE (WKN: 877757 ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Der Konzern gliedert sich in die beiden Sparten Tech Foundation (klassische IT-Dienstleistungen) sowie die Sparte Cybersicherheit & Digitalisierung. - Neben dem Hauptsitz im französischen Bezon unterhält der Konzern Niederlassungen in über 73 Ländern. - Die Hauptbörse der Aktie ist die Euronext in Paris. Die Markkapitalisierung beträgt aktuell rund 475 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps **Schlagwörter:** Atos, Atos-Aktie, Atos-Analyse --- ### [Broadcom-Aktie: Analysten sehen noch deutlich mehr Potenzial](https://www.sharedeals.de/broadcom-aktie-analysten-sehen-noch-deutlich-mehr-potenzial/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Broadcom bleibt einer der großen Profiteure des KI-Booms. Die jüngsten Zahlen waren stark, gleichzeitig haben mehrere Analysten ihre positiven Einschätzungen bestätigt. Ganz ohne Risiken ist die Geschichte aber nicht. ## KI-Geschäft wächst rasant Im dritten Geschäftsquartal setzte Broadcom 29,6 Milliarden US$ um und damit 86% mehr als im Vorjahr. Besonders stark lief erneut das KI-Geschäft. Der Umsatz mit KI-Halbleitern stieg um 221% auf 16,7 Milliarden US$. Für das laufende Quartal stellt Broadcom bereits 21,7 Milliarden US$ in Aussicht. Auch der Blick weiter nach vorne bleibt stark. Für das Geschäftsjahr 2027 rechnet Broadcom mittlerweile mit rund 115 Milliarden US$ Umsatz bei KI-Chips, 2028 sollen es sogar rund 230 Milliarden US$ werden. Dahinter stehen unter anderem große Kunden wie Meta, OpenAI und Anthropic. Diese Entwicklung macht Broadcom für viele Anleger so interessant. Neben den eigentlichen KI-Beschleunigern verdient der Konzern auch an den Netzwerkkomponenten, die für immer größere Rechenzentren benötigt werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Analysten bleiben optimistisch Auch an der Wall Street kommt der Ausblick gut an. JPMorgan bestätigte nach den Zahlen das Rating „Overweight“ und nennt ein Kursziel von 580 US$. Goldman Sachs liegt bei 540 US$, Jefferies bei 550 US$ und Bernstein sogar bei 575 US$. Die UBS bleibt ebenfalls bei „Buy“ und sieht das Kursziel bei 470 US$. Analyst Timothy Arcuri verweist vor allem auf die starken Umsatzsignale für die Geschäftsjahre 2027 und 2028. Gleichzeitig sieht er die jüngsten Aussagen aber nicht als völlige Überraschung, da ein Teil des erwarteten Wachstums bereits im Markt angekommen sei. Damit bleibt die Stimmung unter Analysten insgesamt sehr positiv. Gleichzeitig zeigt die große Spanne bei den Kurszielen, wie stark die weitere Entwicklung inzwischen davon abhängt, ob Broadcom die hohen Erwartungen beim KI-Geschäft auch tatsächlich erfüllen kann. ## Das bleibt der entscheidende Punkt Kurzfristig gibt es durchaus ein paar Fragezeichen. Die Umsatzprognose von 34,8 Milliarden US$ für das vierte Quartal lag leicht unter den damaligen Erwartungen der Wall Street. Dazu kommt die zuletzt wieder aufgekommene Diskussion darüber, ob das enorme Tempo bei den KI-Investitionen dauerhaft durchgehalten werden kann. Für Broadcom ändert das an der langfristigen Story bislang wenig. Die Nachfrage nach eigenen KI-Beschleunigern und Netzwerkchips bleibt hoch und die Kundenbasis wird breiter. Daran muss sich der Konzern in den kommenden Quartalen aber messen lassen. Broadcom liefert aktuell weiterhin starke Wachstumszahlen und profitiert massiv von den Investitionen in KI-Infrastruktur. Besonders der Sprung beim KI-Umsatz zeigt, wie wichtig dieser Bereich inzwischen für den Konzern geworden ist. Auch die Analysten bleiben überwiegend optimistisch und sehen teilweise noch deutlich höhere Kurse. Gleichzeitig sind die Erwartungen inzwischen entsprechend hoch. ## ℹ️ Broadcom in Kürze - Broadcom (WKN: A2JG9Z) mit Sitz im kalifornischen San José ist ein Halbleiterkonzern, der Produkte in den Bereichen Analog- und Digitaltechnik, Mixed-Signal und Optoelektronik herstellt. - Das Unternehmen produziert hochintegrierte Schaltkreise, die die Breitbandkommunikation sowie die Übertragung von Audio, Video und Daten ermöglichen. - Broadcom bietet komplette System-on-a-Chip-Lösungen und damit verwandte Hardware- und Softwareanwendungen für jede Form von Breitbandkommunikation. - Zur Produktpalette gehören Lösungen für Digitalkabel-, Satelliten- oder Internet-Protokolle, Set-Top-Boxen, HDTV-Geräte, Smartphones, GPS sowie Kabel-/DSL-Modems und Chips für die Mobilfunkkommunikation. - Broadcom notiert sowohl im US-Leitindex S&P 500 als auch im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von rund 1,7 Billionen US$ gehört Broadcom zu den zehn wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Broadcom, Broadcom-Aktie, Broadcom-Analyse, Broadcom-Kurs --- ### [VW-Vorzugsaktie: Sind jetzt noch Kurssteigerungen zu erwarten?](https://www.sharedeals.de/vw-vorzugsaktie-sind-jetzt-noch-kurssteigerungen-zu-erwarten/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei VW wird es nicht langweilig – eine Negativmeldung folgt auf die nächste. Darunter leidet die VW-Vorzugsaktie deutlich. Die Kurserholung nach der Zustimmung des Aufsichtsrats zum Sanierungspaket war nur von kurzer Dauer. Eine erneute Ertragsanpassung führte anschließend wieder zu deutlichen Kursverlusten. Am Montag notiert die Aktie aktuell bei rund 76 €. Hier stellt sich die Frage: Wie glaubwürdig ist die Jahresprognose noch? ## Gewinnprognose gesenkt Es war erneut ein Paukenschlag aus Wolfsburg. Aufgrund milliardenschwerer Abschreibungen bei der Tochter Porsche senkte der Konzern am 18. September seine Gewinnprognose. Allein bei Porsche sollen Abschreibungen von rund 6 Milliarden € notwendig sein. Hinzu kommen weitere Sondereffekte von etwa 4 Milliarden €. Dadurch wird jetzt ein deutlich niedrigerer operativer Gewinn erwartet. Bisher hatte Volkswagen eine operative Umsatzrendite von 4 bis 5,5% in Aussicht gestellt. Jetzt soll die Marge maximal 1% erreichen. Der Konzernumsatz soll bei rund 315 Milliarden € liegen. Das entspräche der Mitte der bisher genannten Prognosespanne von -3 bis 0% gegenüber dem Vorjahreswert von rund 322 Milliarden €. Die Umsatzprognose war bereits im Halbjahresbericht nach unten angepasst worden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Volkswagen&stockidentifier=symbol%3AVOW3&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Porsche belastet Volkswagen Bei Porsche laufen die Geschäfte derzeit nicht rund. Das gilt insbesondere für den chinesischen Markt. Dort halten sich die Kunden angesichts der schwierigen Lage am Immobilienmarkt mit Käufen zurück. Im ersten Halbjahr ging der Absatz in China um 32% auf rund 14.500 Fahrzeuge zurück. Das belastet nicht nur die operative Entwicklung von Porsche, sondern wirkt sich über die Beteiligung auch auf den Volkswagen-Konzern aus. ## Weiterer Personalabbau bei Porsche emphohlen Der Volkswagen-Konzernvorstand hält bei Porsche einen zusätzlichen Abbau von 4.000 Stellen für sinnvoll. Dabei handelt es sich allerdings zunächst nur um eine Empfehlung. Porsche-Chef Michael Leiters hält einen weiteren Stellenabbau dagegen derzeit nicht für notwendig. Es bleibe bei der bereits geplanten Reduzierung um 5.000 Stellen. Das entsprechende Sanierungspaket wurde im Juli vom Aufsichtsrat genehmigt und soll unverändert umgesetzt werden. Damit bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickelt. Entscheidend dürften die kommenden Quartalsberichte werden. Sollte der Umsatz bei Porsche weiterhin deutlich zurückgehen, könnte aus der bisherigen Empfehlung eines zusätzlichen Stellenabbaus schnell eine konkrete Maßnahme werden. ## Bewertung Die erneute Ertragsanpassung – nachdem bereits die Umsatzprognose im Halbjahresbericht reduziert worden war – dürfte bei den Anlegern für zusätzliche Unsicherheit sorgen. Auch mit Blick auf den erst vor kurzer Zeit vereinbarten Zukunftsplan 2030 kommt die erneute Prognosesenkung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Die IG Metall ruft am heutigen Montag zu bundesweiten Protesten gegen die Pläne der Autoindustrie auf. Auch von politischer Seite sind weitere Stellungnahmen möglich. Zusätzliche Fragen wirft der unterschiedliche Umgang mit dem Personalabbau bei Porsche auf. Während der Volkswagen-Konzernvorstand weitere Einsparungen für sinnvoll hält, sieht die Porsche-Führung derzeit keinen entsprechenden Handlungsbedarf. Das wirft zumindest die Frage auf, wie eng die Vorstellungen von Mutter- und Tochtergesellschaft tatsächlich aufeinander abgestimmt sind. Die kurze Erholung der Aktie auf rund 82 € nach der Zustimmung des Aufsichtsrats zum Sanierungspaket ist inzwischen größtenteils wieder verpufft. Es zeigt sich erneut, dass die Probleme im Volkswagen-Konzern größer sein könnten als bisher von den Anlegern erwartet. Die wiederholten Anpassungen der Prognosen sorgen entsprechend für eine hohe Unsicherheit. Trotzdem bleibe ich für die mittelfristige Entwicklung der Aktie weiterhin zuversichtlich und gehe davon aus, dass nach Abschluss der aktuellen Restrukturierungsphase wieder Kurssteigerungen möglich sind. Der Konzernumbau bleibt allerdings holprig, und weitere Kursrückschläge sind nicht auszuschließen. 2026 bleibt für Volkswagen aus meiner Sicht ein Übergangsjahr. Entscheidend wird sein, ob es dem Konzern gelingt, die angekündigten Maßnahmen tatsächlich umzusetzen und gleichzeitig die operative Ertragskraft wieder zu verbessern. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ VW in Kürze - Die Volkswagen AG, kurz VW, (WKN: 766400) ist ein weltweit führender Hersteller von Automobilen und Nutzfahrzeugen mit einem Portfolio von zehn Automarken. Neben der Kernmarke VW gehören unter anderem Audi, Skoda, Seat, Bentley und Porsche zum Konzern. - Neben dem Hauptsitz in Wolfsburg unterhält der Konzern weltweit Produktionsstätten. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt aktuell bei etwa 41,7 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Diese Kurszonen entscheiden jetzt](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-diese-kurszonen-entscheiden-jetzt/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie zeigt sich heute wieder freundlicher und legt bislang rund +1,8% auf 142,68 € zu. Noch wichtiger als das Tagesplus ist aber, dass sich der Kurs eine zuletzt umkämpfte Marke zurückholen konnte. ## Die Lage hellt sich wieder auf Nach den schwächeren Handelstagen zuletzt ist die heutige Bewegung zunächst ein positives Zeichen. Die Aktie notiert wieder über dem Bereich um 140 €, der zuletzt mehrfach als Unterstützung gedient hatte. Diese Zone war zwischenzeitlich unter Druck geraten, weshalb die Rückeroberung für den weiteren Verlauf durchaus wichtig ist. Jetzt kommt es allerdings darauf an, dass Siemens Energy diesen Schritt auch bestätigt. Ein einzelner positiver Handelstag reicht dafür noch nicht aus. Hält sich der Kurs in den kommenden Tagen weiter oberhalb von 140 €, würde das zeigen, dass die Käufer auf diesem Niveau wieder stärker zugreifen und sich der jüngste Rücksetzer zumindest etwas beruhigt. Nach der deutlichen Korrektur vom Hoch wäre das ein erstes Signal dafür, dass sich die Aktie wieder stabilisieren kann. Rutscht der Kurs dagegen erneut klar unter die Marke, wäre die heutige Erholung schnell wieder relativiert. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Siemens-Energy-Aktie ## Jetzt wartet die nächste Bewährungsprobe Bleibt der Bereich um 140 € stabil, dürfte sich der Blick recht schnell wieder nach oben richten. Dort wartet mit der Zone um 155 € allerdings die nächste größere Hürde. In diesem Bereich kam zuletzt mehrfach Verkaufsdruck auf, gleichzeitig zeigt auch das Volumenprofil, dass hier vergleichsweise viel gehandelt wurde. Für eine stärkere Erholung müsste die Aktie diesen Bereich zunächst anlaufen und anschließend möglichst klar herausnehmen. Gelingt das, würde sich das Chartbild deutlich verbessern und die Bewegung könnte wieder mehr Dynamik aufnehmen. Bis dahin bleibt Siemens Energy allerdings noch in einer Phase, in der sich zeigen muss, ob aus der heutigen Stärke tatsächlich mehr wird. Die Rückeroberung der Unterstützung ist ein guter Anfang, der wichtigere Test wartet aber noch. Der heutige Anstieg ist für die Siemens-Energy-Aktie zunächst ein Schritt in die richtige Richtung. Mit der Rückeroberung des Bereichs um 140 € haben sich die Käufer wieder eine wichtige Marke zurückgeholt, die nun möglichst auch in den kommenden Handelstagen halten sollte. Gelingt das, könnte sich die Erholung weiter fortsetzen und der Kurs erneut in Richtung 155 € laufen. Dort dürfte es allerdings deutlich schwieriger werden, denn dieser Bereich hat die Aktie zuletzt mehrfach ausgebremst. Erst wenn auch diese Hürde aus dem Weg geräumt wird, würde sich das Chartbild wieder klar verbessern. Kurzfristig bleibt damit vor allem wichtig, dass die heutige Bewegung nicht direkt wieder abverkauft wird. Kann Siemens Energy die Stärke bestätigen, wäre zumindest die Grundlage für einen neuen Anlauf nach oben gelegt. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 119,44 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Kurs --- ### [Deutz-Aktie: Wo nach der Rally wieder einsteigen?](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-wo-nach-der-rally-wieder-einsteigen/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutz-Aktie hat seit dem Verlaufstief im Juni eine beeindruckende Rallye von rund +55% hingelegt und zuletzt sogar Kurse oberhalb von 13 € erreicht. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-hier-braut-sich-etwas-zusammen/) hatte ich oberhalb von 10,85 € eine Auflösung des damaligen Abwärtstrends und weiteres Potenzial favorisiert – genau dieses Szenario ist aufgegangen. Nach dem jüngsten Rücksetzer auf 12,14 € stellt sich nun allerdings die Frage: Wo bietet sich nach der starken Rallye ein neuer Einstieg an? ## Kapitalerhöhung bremst die Rallye Für den jüngsten Rücksetzer sorgte insbesondere eine überraschende Kapitalerhöhung. Unter dem Punkt [„Frisches Geld“](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-ist-die-luft-jetzt-endgueltig-raus/) erläuterte mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig in der Vorwoche, dass Deutz 15,26 Millionen neue Aktien zu jeweils 11,70 € bei institutionellen Investoren platzierte. Damit erhöhte sich die Aktienzahl um 10% auf knapp 167,9 Millionen Stück und dem Konzern fließen brutto rund 179 Millionen € zu. Das frische Kapital soll vor allem die Kapitalstruktur stärken und zusätzliche finanzielle Flexibilität für weiteres Wachstum schaffen. Strategisch bleibt die Wachstumsstory dennoch spannend. Im ersten Halbjahr legte der Auftragseingang um rund +29% zu, der Umsatz stieg um rund +11% auf 1,12 Milliarden €. Gleichzeitig treibt Deutz mit der geplanten Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft den Ausbau des Verteidigungsgeschäfts massiv voran. Die Aktionäre haben der dafür vorgesehenen Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage Ende August bereits mit 99,7% zugestimmt. Nach Abschluss der rund 1,6 Milliarden € schweren Transaktion soll FFG zum Kern des Defense-Geschäfts werden. **Möchtest Du weitere Aktien wie Deutz entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=DEUTZ&stockidentifier=symbol%3ADEZ&stockmarket=TRADEGATE&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Industrie-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der in der letzten Analyse favorisierte Ausbruch über 10,85 € hat sich eindrucksvoll durchgesetzt und die Deutz-Aktie bis auf 13,39 € getragen. Nach rund +55% seit Juni ist eine Konsolidierung daher keineswegs ungewöhnlich. Für einen neuen Einstieg erscheint mir insbesondere ein Rücklauf in Richtung 11,59 € interessant. Kann sich der Titel dort stabilisieren und anschließend 12,49 € zurückerobern, dürften wieder die Marken von 13,39 € sowie 14,04 € in den Fokus rücken. Darüber eröffnet sich im größeren Bild Potenzial bis 15,25 €. Wird 11,59 € dagegen nachhaltig unterschritten, wäre zunächst 10,85 € die nächste wichtige Auffangzone. Unterhalb dieser Marke würde sich die technische Ausgangslage merklich verschlechtern und ein größerer Rücklauf bis zur langfristigen Aufwärtstrendlinie beziehungsweise in den Bereich von 8,80 € müsste einkalkuliert werden. Solange 10,85 € verteidigt werden, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend für mich jedoch intakt. Nach rund +55% Kursgewinn seit Juni würde ich der Deutz-Aktie aktuell nicht hinterherlaufen. Ein Rücksetzer in Richtung 11,59 € bietet aus charttechnischer Sicht das attraktivere Chance-Risiko-Verhältnis für einen möglichen Neueinstieg. Oberhalb von 12,49 € bleibt 13,39 € der nächste Prüfstein, bevor sich der Blick auf die historischen Hochbereiche zwischen rund 14,04 und 15,25 € richtet. Kritisch würde es dagegen erst wieder unterhalb von 10,85 €. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Deutz in Kürze - Die Deutz AG (WKN: 630500) mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden unabhängigen Hersteller von Antriebssystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert sowohl Diesel- und Gasmotoren als auch Wasserstoff- und Elektromotoren. - Neben dem Hauptsitz in Köln gibt es weitere 4 Produktionsstandorte. Über 13 Vertriebsgesellschaften arbeitet das Unternehmen mit rund 800 Partnern in 130 Ländern zusammen. - Deutz ist Mitglied im deutschen Small Cap Index SDAX und an der Börse rund 2 Milliarde € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Deutz, Deutz-Aktie, Deutz-Chartanalyse --- ### [Plug Power-Aktie: 6,1 Milliarden US-Dollar-Projekt sorgt für Wirbel](https://www.sharedeals.de/plug-power-aktie-61-milliarden-us-dollar-projekt-sorgt-fuer-wirbel/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Ein milliardenschweres Wasserstoffprojekt in Usbekistan und ein mögliches neues US-Gesetz zur Stromkosten-Umverteilung sorgten zuletzt für Kursausschläge bei Plug Power. Am Ende blieb von der Euphorie jedoch wenig übrig, die Skepsis am Markt überwiegt weiterhin. Charttechnisch konsolidiert die Aktie aktuell vor einer wichtigen Unterstützung. ## Zwischen Gesetzeshoffnung und Skepsis Plug Power sprang am Freitag zunächst kräftig an, nachdem das US-Repräsentantenhaus für den sogenannten Ratepayer Protection Act gestimmt hatte. Das Gesetz würde die Stromkosten von Rechenzentren stärker deren Betreibern statt den regulären Verbrauchern aufbürden. Davon könnten dezentrale Stromerzeuger wie Plug Power profitieren. Verstärkt wurde die Rally durch die Nachricht über ein 6,1 Milliarden US-Dollar schweres Projekt in Usbekistan, bei dem der Konzern als Technologielieferant im Gespräch ist. Die Freude währte jedoch nicht lange. Bis zum Handelsende gab die Aktie den Großteil der Gewinne wieder ab und schloss mit einem Minus von -6%. Der Gesetzentwurf muss noch den Senat passieren, zudem bleibt offen, ob Plug Power am Ende tatsächlich profitiert. Bei den Analysten überwiegt weiterhin Skepsis. Der Konsens liegt bei Halten und einem Kursziel von 3,59 US$. Der nächste konkrete Prüfstein ist das vierte Quartal, für das der Konzern ein positives bereinigtes EBITDA in Aussicht gestellt hat. **Ein Hinweis an dieser Stelle:** Bleibe bei Wasserstoff im Besonderen und bei Rohstoffen im Allgemeinen auf dem Laufenden und abonniere unseren [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Plug+Power&stockidentifier=symbol%3APLUG&stockmarket=NASDAQ)! ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview PlugPower ist nach dem starken Anstieg mitten in diesem Jahr an der Widerstandszone zwischen 4,24 und 4,60 US$ abgewiesen worden und hat damit ein Doppeltop ausgebildet. Seitdem ging es für die Aktie wieder in Richtung der Unterstützung bei 1,72 und 1,83 US$, die zuletzt schon einmal für einen kleinen Kaufimpuls sorgen konnte. Der Schwung hatte jedoch noch nicht gereicht, um weiter nach oben zu laufen und der Kurs bewegt sich aktuell vor der Zone seitwärts. Das kann dennoch ein gutes Zeichen sein, da sich auch die Verkäufer nicht weiter durchsetzen können. Solange sich der Kurs über diesem Bereich hält, spricht das zunächst für die Idee weiter steigender Kurse und damit für eine Fortsetzung der Range. Kommt der Kurs nochmals in Richtung der letzten Tiefs und schafft es danach über das Hoch bei rund 2,40 US$, würde sich diese Idee bestätigen. Das nächste Ziel läge dann bei rund 3,00 US$ und darüber an der Widerstandszone. Ein Bruch des aktuellen Supportbereichs würde dagegen die Zone bei rund 1,35 US$ in den Fokus rücken, die sich in der Vergangenheit bereits als Support behaupten konnte. Analysten bleiben bei Plug Power überwiegend skeptisch. Der Chart erzählt aktuell eine vorsichtig andere Geschichte. Die Chancen auf der Long-Seite bleiben aktiv und auch zum jetzigen Zeitpunkt interessant. Das könnte auch nur eine Konsolidierung vor dem nächsten Schub sein. Solange der Kurs keine neuen Tiefs bildet, bleibt diese Chance nutzbar. Die Bestätigung wäre ein nachhaltiger Ausbruch über die Hochs. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Plug Power in Kürze - Plug Power (WKN: A1JA81) ist ein US-Entwickler und -Hersteller von Brennstoffzellen für stationäre Anwendungen (etwa Notstromanlagen) und mobile Lösungen (zum Beispiel Flurfördergeräte). - Das Unternehmen beliefert seine Kunden auch mit Wasserstoff und produziert Anlagen zur Speicherung und Ausgabe von Wasserstoff. - Plug Power ist im Technologieindex Nasdaq gelistet und hat einen Börsenwert von rund 3 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Micron-Aktie: Wird sie Microsoft beim Gewinn überholen?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-wird-sie-microsoft-beim-gewinn-ueberholen/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die US-Technologiebranche könnte 2027 eine überraschende Gewinnkonstellation erleben: Der Speicherchip-Hersteller Micron könnte beim Nettogewinn an Microsoft vorbeiziehen. Entscheidend dafür sind allerdings nicht nur die aktuellen Rekordergebnisse, sondern vor allem die Entwicklung der Speicherpreise. ## Microns Gewinn explodiert Micron hat seine Profitabilität innerhalb weniger Quartale massiv gesteigert. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 lag der Nettogewinn bei 13,8 Milliarden US-Dollar, im dritten Quartal bereits bei 28,2 Milliarden Dollar. Für das vierte Quartal stellte das Unternehmen einen Gewinn von 30,73 Dollar je verwässerter Aktie in Aussicht. Bei rund 1,15 Milliarden Aktien entspräche das einem Quartalsgewinn von etwa 35 Milliarden Dollar. Hochgerechnet auf vier Quartale wären das rund 141 Milliarden Dollar. Damit würde Micron sogar den Nettogewinn von Microsoft im Geschäftsjahr 2026 von 133,7 Milliarden Dollar übertreffen. Allerdings umfasst Microns aktuelles Geschäftsjahr 53 Wochen. Bereinigt um die zusätzliche Woche entspricht die Gewinnrate eher rund 131 Milliarden Dollar. ## Microsoft bleibt die eigentliche Messlatte Microsoft dürfte zudem weiter wachsen. Selbst bei einer Halbierung des zuletzt erzielten Gewinnwachstums von 31 Prozent könnte der Nettogewinn im Geschäftsjahr 2027 rechnerisch bei etwa 154 Milliarden Dollar liegen. Micron müsste deshalb über das gesamte Geschäftsjahr hinweg durchschnittlich rund 38 bis 39 Milliarden Dollar pro Quartal verdienen, um Microsoft tatsächlich zu übertreffen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Alles hängt an den Speicherpreisen Der entscheidende Faktor ist derzeit der Preis für Speicherchips. Microns DRAM-Verkaufspreise stiegen zuletzt um mehr als 60 Prozent gegenüber dem Vorquartal, während die Absatzmengen nur leicht zunahmen. Dadurch schoss die Bruttomarge von 37,7 auf 84,6 Prozent nach oben. Genau diese Entwicklung macht die Prognose zugleich riskant. Der Speichermarkt ist stark zyklisch: 2023 führte ein Überangebot bei Micron zu einem Umsatz von lediglich 15,5 Milliarden Dollar und einem Verlust von 5,8 Milliarden Dollar. Schon ein deutlicher Preisrückgang könnte deshalb die Gewinnrechnung für 2027 zunichtemachen. ## Langfristige Verträge sollen Stabilität schaffen Micron versucht, diese Schwankungen mit langfristigen Abnahmeverträgen mit Großkunden abzufedern. Viele Vereinbarungen enthalten feste Preise oder Preisgrenzen, während gleichzeitig neue Produktionskapazitäten aufgebaut werden. Nach Angaben von CEO Sanjay Mehrotra sollen die mehrjährigen Verträge die finanzielle Entwicklung berechenbarer machen. Micron hat rechnerisch die Möglichkeit, Microsoft beim Nettogewinn im Geschäftsjahr 2027 zu übertreffen. Ob daraus tatsächlich ein neuer Rekord wird, hängt jedoch maßgeblich davon ab, ob die derzeit außergewöhnlich hohen Speicherpreise Bestand haben. Die endgültigen Zahlen für Microns viertes Fiskalquartal werden am 30. September veröffentlicht. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,15 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Berkshire Hathaway-Aktie: Neue Führung, neue Milliardenwetten](https://www.sharedeals.de/berkshire-hathaway-aktie-neue-fuehrung-neue-milliardenwetten/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Berkshire-Hathaway-Aktie steht weiterhin ganz im Zeichen des vollzogenen Führungswechsels. Mit den ersten größeren Investitionen unter Greg Abel nimmt die Strategie des Unternehmens nach Warren Buffett zunehmend konkrete Formen an. Große Veränderungen bei Berkshire: Investmentlegende Warren Buffett ist als Verwaltungsratsvorsitzender zurückgetreten und zum Ehrenvorsitzenden geworden. Greg Abel führt das Unternehmen bereits operativ, während Howard Buffett den Vorsitz im Aufsichtsrat übernimmt. Abel hat bereits damit begonnen, die enormen Liquiditätsreserven des Unternehmen stärker einzusetzen. Berkshire investierte zehn Milliarden Dollar in Alphabet, übernahm Taylor Morrison für 6,8 Milliarden Dollar und kaufte im zweiten Quartal eigene Aktien im Wert von 4,5 Milliarden Dollar zurück. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Abel setzt neue Akzente bei der Kapitalallokation Zum Ende des zweiten Quartals verfügte Berkshire noch über 365,5 Milliarden Dollar an Barmitteln und US-Staatsanleihen. Gleichzeitig kaufte das Unternehmen erstmals seit mehr als drei Jahren wieder mehr Aktien, als es verkaufte. Die Alphabet-Beteiligung ist dabei besonders bemerkenswert. Der Technologiekonzern gehört inzwischen zu den fünf größten Beteiligungen von Berkshire. Hinzu kommen der Einstieg in D.R. Horton und die Übernahme von Taylor Morrison, mit der Berkshire seine Position im US-Wohnungsbau ausbaut. Auch die Beteiligungen an den fünf großen japanischen Handelskonzernen bleiben strategisch relevant. Berkshire hält dort bereits mehr als zehn Prozent an jedem Unternehmen und erwägt offenbar weitere Aufstockungen. ## Operative Geschäfte liefern Rückenwind Das Versicherungsgeschäft könnte in der zweiten Jahreshälfte von höheren Zinsen und einer bislang ungewöhnlich ruhigen Hurrikansaison profitieren. Berkshire hält allein 324,9 Milliarden Dollar in US-Staatsanleihen, sodass höhere Renditen unmittelbar auf die Kapitalerträge wirken. BNSF entwickelte sich ebenfalls solide. Der Gewinn der Eisenbahntochter stieg im ersten Halbjahr um 9,5 Prozent. Gleichzeitig wächst Berkshire Hathaway Energy weiter. Der Gewinn nach Steuern legte im zweiten Quartal um 26,9 Prozent zu, während der steigende Strombedarf von Rechenzentren langfristig zusätzliche Investitionen und Wachstum ermöglichen könnte. Auch die übrigen Industrie-, Dienstleistungs- und Einzelhandelsaktivitäten entwickelten sich positiv. Ihre Gewinne stiegen im zweiten Quartal um 24,1 Prozent. ## Die Bewertung bleibt moderat Berkshire wird derzeit mit etwa dem 13-Fachen der vergangenen Gewinne bewertet. Das liegt deutlich unter dem Bewertungsniveau des S&P 500 und ist für ein Unternehmen dieser Größe vergleichsweise niedrig. Das Nettoanlageportfolio wird auf rund 699,8 Milliarden Dollar geschätzt. Für das operative Geschäft werden für 2026 rund 37 Milliarden Dollar Gewinn angenommen. Bei einem Multiplikator von 13 ergibt sich daraus ein Wert von etwa 481 Milliarden Dollar. Zusammen mit dem Anlageportfolio ergibt sich eine geschätzte faire Bewertung von rund 1,18 Billionen Dollar. Das entspricht ungefähr 552 Dollar je Aktie der Klasse B und liegt damit rund acht Prozent über der aktuellen Marktkapitalisierung von etwa 1,09 Billionen Dollar. ## GEICO und Konjunktur bleiben größte Risiken Nicht alle Entwicklungen sind positiv. Bei GEICO stieg die Schadenquote im zweiten Quartal deutlich von 71,8 auf 76,6 Prozent. Gleichzeitig erhöhten sich die Werbeausgaben, während der Vorsteuergewinn des Versicherungsgeschäfts auf 994 Millionen Dollar nahezu halbiert wurde. Auch höhere Zinsen können sich negativ auswirken. Eine schwächere Konjunktur würde BNSF durch geringere Transportmengen treffen und könnte gleichzeitig die Nachfrage nach Häusern bei Taylor Morrison belasten. Berkshire Hathaway steht vor einer neuen Phase, in der Abel zunehmend eigene strategische Akzente setzen kann. Die hohe Liquidität, das breit aufgestellte operative Geschäft und die vergleichsweise moderate Bewertung bleiben zentrale Faktoren für die weitere Entwicklung der Aktie. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Berkshire Hathaway in Kürze - Berkshire Hathaway Inc. (WKN: A0YJQ2) ist eine 1955 gegründete US-Holdinggesellschaft mit Sitz in Omaha im Bundesstaat Nebraska. - Die Investmentholding ist untrennbar mit dem Gründer und Vorsitzenden Warren Buffett verbunden, der von Millionen von Anlegern als einer der besten Investoren der Welt verehrt wird. - Buffetts Holding hält gegenwärtig Beteiligungen an über 80 Unternehmen aus verschiedensten Branchen, darunter Technologie, Erst- und Rückversicherung, Energieversorgung, Öl- und Gasproduktion, Finanzdienstleistungen sowie Groß- und Einzelhandel. - Mit einem Börsenwert von rund 1 Billion US$ zählt Berkshire Hathaway zu den den wertvollsten Konzernen der Welt. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SAP-Aktie: KI-Sorge – oder große Chance?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-ki-sorge-oder-grosse-chance/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SAP prallen gerade zwei Geschichten aufeinander. Während das Cloud-Geschäft weiter kräftig wächst, sorgt die Frage nach den Folgen von KI für Unsicherheit. Einige Analysten sehen diese Sorgen inzwischen aber gelassener und auch bei den Kurszielen bleibt noch Luft nach oben. ## Analysten werden bei der KI-Debatte entspannter Die Sorge, dass künstliche Intelligenz klassische Softwareangebote unter Druck setzen könnte, begleitet SAP schon seit Monaten. Dahinter steckt vor allem die Frage, ob Unternehmen künftig weniger Geld für bestehende Softwarelösungen ausgeben, wenn immer mehr Aufgaben direkt von KI-Agenten übernommen werden können. An diesem Punkt kommt inzwischen aber Bewegung in die Diskussion. Berenberg hat SAP erst am Freitag erneut mit „Buy“ und einem Kursziel von 205 € bestätigt. Analyst Nay Soe Naing verweist darauf, dass die jüngste Berichtssaison bislang kaum Hinweise geliefert habe, wonach Unternehmen ihre Ausgaben für klassische Software wegen der zunehmenden KI-Nutzung zurückfahren. Für die kommenden Quartale erwartet er weiter robuste Ergebnisse und auch mit Blick auf 2027 eher beruhigende Signale für die Branche. Ganz verschwunden sind die Zweifel damit allerdings nicht. Die UBS bleibt mit einem Kursziel von 201 € bei „Neutral“ und sieht bei der Integration von KI-Assistenten zwar Fortschritte, gleichzeitig aber noch einiges an Arbeit vor SAP. Noch vorsichtiger ist JPMorgan. Die US-Bank sieht den fairen Wert bei 175 € und warnt vor allem davor, dass hohe Investitionen in KI irgendwann auch bei den Umsätzen ankommen müssen. Bleibt dieser Effekt aus, könnten zusätzliche Ausgaben notwendig werden und damit auch die Margen stärker unter Druck geraten. Deutlich mehr Potenzial sieht dagegen Goldman Sachs. Zwar wurde das Kursziel nach den jüngsten Quartalszahlen von 230 auf 215 € gesenkt, die Kaufempfehlung blieb aber bestehen. Positiv hervorgehoben wurden vor allem der robuste Bestand an Cloud-Verträgen und die weiterhin starke Produktpipeline. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Cloud-Geschäft liefert weiter Fundamental spricht weiterhin einiges dafür, dass die eigentliche SAP-Story intakt ist. Im zweiten Quartal stieg der Current Cloud Backlog um 27% auf 22,9 Milliarden €. Die Cloud-Umsätze legten um 22% zu, bei der Cloud ERP Suite waren es sogar 25%. Auch der Gesamtumsatz wuchs um 9%. Dieses Cloud-Wachstum dürfte in den kommenden Quartalen entscheidend bleiben. SAP bringt immer mehr Kunden von älteren Systemen auf die eigene Cloud-Plattform und kann dort gleichzeitig zusätzliche KI-Funktionen verkaufen. Mit Joule, neuen KI-Agenten und der Business AI Platform versucht der Konzern, KI direkt in bestehende Arbeitsabläufe einzubauen. SAP muss damit nicht zwingend selbst das beste Sprachmodell entwickeln. Wichtiger ist, dass die Technologie dort eingesetzt wird, wo die Kunden ihre Geschäftsprozesse ohnehin bereits abwickeln. Für die Aktie reicht solides Wachstum allein allerdings nicht mehr. Nach dem deutlichen Rückgang vom 52-Wochen-Hoch von rund 240 € muss SAP zeigen, dass aus den hohen Investitionen in künstliche Intelligenz auch zusätzliches Geschäft entsteht. Die Analysten-Kursziele zeigen dabei recht gut, wie unterschiedlich die Lage derzeit eingeschätzt wird. Während JPMorgan mit 175 € eher vorsichtig bleibt, liegen UBS bei 201 €, Berenberg bei 205 € und Goldman Sachs bei 215 €. Bei SAP dreht sich momentan vieles um die Frage, ob KI das bestehende Softwaregeschäft angreift oder langfristig sogar stärker macht. Zumindest die Befürchtung, dass Unternehmen ihre klassischen Softwarebudgets bereits deutlich kürzen, bestätigt sich bislang nicht. Gleichzeitig wächst das Cloud-Geschäft weiter kräftig. SAP muss nun zeigen, dass sich dieser Vorsprung auch bei KI nutzen lässt und daraus zusätzliche Umsätze entstehen. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 213,80 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose --- ### [Bitcoin: Hat der nächste Bullenmarkt begonnen?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-hat-der-naechste-bullenmarkt-begonnen/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Bitcoin präsentiert sich weiter in bestechender Form. Seit den Tiefständen von Anfang Juli hat die älteste und wichtigste Kryptowährung mehr als +40% an Wert zugelegt. Zum Auftakt in die neue Handelswoche geht es für BTC um weitere +1% hinauf auf rund 82.000 US$. Ist der Bärenmarkt damit endgültig Geschichte oder sollten Anleger weiterhin auf der Hut sein? ## Mehrere Kaufsignale im Gleichschritt Vieles spricht inzwischen für eine nachhaltige Trendwende. Im Wochenchart konnte sich Bitcoin während der Sommermonate an der 200-Wochen-Linie stabilisieren. Vom Tief bei 57.735 US$ ging es bis heute um mehr als +40% nach oben. Mitte August gelang zudem der Ausbruch über die seit Monaten bestehende Abwärtstrendlinie. Anfang September sorgte ein Golden Cross – der Anstieg der 50-Tage-Linie über die 200-Tage-Linie – für ein weiteres positives Signal. Nun folgte der nächste wichtige Schritt: Bitcoin schloss erstmals seit November 2025 wieder eine Woche oberhalb seiner 50-Wochen-Linie. Laut Galaxy-Research-Chef Alex Thorn war dies in früheren Bärenmärkten häufig eine Bestätigung dafür, dass das Zyklustief bereits erreicht worden war. Von 13 untersuchten Fällen folgte nur zweimal noch ein neues Tief. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist?** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Fisher Transform liefert seltenes Signal Auch der Blick auf den Fisher-Transform-Indikator hellt das charttechnische Bild weiter auf. Der Indikator bildete im August auf Monatsebene erst zum vierten Mal in der Bitcoin-Geschichte ein bullisches Crossover. Analyst Willy Woo verweist darauf, dass die drei vorherigen Signale jeweils mit dem Ende größerer Bärenmärkte zusammenfielen. Gleichzeitig zeigt sich auf Wochenbasis seit Dezember eine bullische Divergenz, da der Indikator hier sein Swing-Tief erreichte, Bitcoin aber neue Tiefs markierte. Damit verdichten sich die technischen Hinweise: 200-Wochen-Linie gehalten, Abwärtstrend gebrochen, Golden Cross, bullisches Crossover im Fisher-Transform-Indikator und nun auch die Rückeroberung der 50-Wochen-Linie. Die charttechnischen Börsenampeln stehen damit ganz klar auf Grün. ## Regulierung wird zum Rückenwind Fundamental kommt zudem Unterstützung aus den USA. Zwar scheiterte der CLARITY Act zuletzt im Senat, doch unmittelbar danach setzte die SEC mit ihrer „Innovation Exemption“ ein eigenes Signal. Bestimmte Plattformen dürfen künftig unter Auflagen tokenisierte US-Aktien auf der Blockchain handeln. Die Ausnahmeregelung gilt zunächst fünf Jahre. Für Bitcoin ist vor allem die Richtung entscheidend: Trotz des politischen Rückschlags bewegt sich die US-Regulierung weiter in Richtung einer stärkeren Integration digitaler Vermögenswerte in die Finanzmärkte. ## Fed und Japan bleiben Risikofaktoren Ganz ohne Gegenwind ist die Lage allerdings nicht. Die Fed hat den Leitzins zuletzt um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00% erhöht und stellte weitere Straffungen in Aussicht. Höhere Zinsen und Anleiherenditen bleiben damit ein Belastungsfaktor für risikoreiche Anlagen. Auch Japan sorgt für Spannung: Die Bank of Japan hob den Leitzins auf 1,25% an, dennoch fiel der Yen zeitweise bis auf 158 Yen je US$. Die Notenbank soll daraufhin sogenannte „Rate Checks“ bei Marktteilnehmern durchgeführt und sich nach aktuellen Wechselkursen erkundigt haben – ein Vorgehen, dass die Sorge vor einer Intervention größer werden lässt. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Unterm Strich überwiegen derzeit jedoch die positiven Signale. Die technischen Indikatoren bestätigen sich gegenseitig, Bitcoin behauptet sich trotz Fed-Zinserhöhung und regulatorischem Rückschlag oberhalb der wichtigen Marken. Hinzu kommt der typische Vierjahreszyklus: Nach dem Tief im Sommer könnte damit die nächste große Aufwärtsphase begonnen haben. Noch ist der Bullenmarkt nicht mathematisch bewiesen. Doch das Gesamtbild hat sich fundamental verändert. Hält Bitcoin die 50-Wochen-Linie und gelingt der nachhaltige Ausbruch über 82.000 bis 83.000 US$, könnte dies der Startschuss für die nächste große Rallye sein. Die Signale stehen auf Grün – und diesmal kommen auffallend viele gleichzeitig. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,66 Billionen US$. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Commerzbank-Aktie: Nur noch die EZB – fällt jetzt die letzte Hürde?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-nur-noch-die-ezb-faellt-jetzt-die-letzte-huerde/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie erholt sich am Montag auf rund 41 €, nachdem sie am Freitag -2,6% verloren hatte. Neue Gespräche zwischen Berlin und UniCredit sowie die noch ausstehende Genehmigung der Europäischen Zentralbank erwecken den Eindruck, die Übernahme stehe unmittelbar bevor. Ganz so einfach ist es nicht: Ein positives EZB-Votum würde UniCredit zwar fast die Kontrolle verschaffen, aber noch keine vollständige Verschmelzung ermöglichen. ## Berlin verhandelt plötzlich über Bedingungen Das Treffen zwischen Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und UniCredit-Chef Andrea Orcel markiert einen Wendepunkt. Erstmals seit rund zwei Jahren sprach das Ministerium wieder direkt mit der Führung der italienischen Großbank über die Zukunft der Commerzbank. Berlin fordert nun, dass die Bank ihren Hauptsitz und ihre Börsennotierung in Frankfurt behält. Außerdem soll die Finanzierung des deutschen Mittelstands im In- und Ausland gesichert bleiben. Statt die Übernahme grundsätzlich verhindern zu wollen, versucht die Bundesregierung damit zunehmend, deren konkrete Ausgestaltung zu beeinflussen. Orcel bezeichnete das Treffen als konstruktiven ersten Austausch, dem zügig weitere Gespräche folgen sollen. Auch innerhalb der Commerzbank wird der Abwehrkampf inzwischen deutlich nüchterner beurteilt. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Michael Kotzbauer hatte Ende August bereits eingeräumt, dass die Bank den Übernahmekampf verloren habe. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Was die EZB tatsächlich entscheidet UniCredit hält momentan 26,77% des Kapitals direkt. Weitere 17,6% wurden während des Übernahmeangebots angedient, hinzu kommen Finanzinstrumente mit Anspruch auf die Lieferung von 3,22%. Nach Abschluss aller Schritte käme die italienische Bank damit auf 47,59% des Kapitals beziehungsweise 49,65% der stimmberechtigten Aktien. Bevor die zusätzlich angedienten Papiere übertragen werden können, muss die EZB der Überschreitung der aufsichtsrechtlich relevanten Beteiligungsschwellen zustimmen. Die Aufsicht prüft dabei unter anderem die finanzielle Solidität des Käufers, dessen Zuverlässigkeit, die künftige Unternehmensführung sowie die Auswirkungen auf Kapitalausstattung und Überwachbarkeit der Zielbank. Ob die Bundesregierung die Transaktion politisch begrüßt oder ob den Aktionären ein besonders attraktiver Preis geboten wurde, gehört dagegen nicht zu den zentralen EZB-Kriterien. Die offene Genehmigung ist deshalb eine echte regulatorische Hürde, aber kein Instrument, mit dem Berlin die Übernahme allein aus industriepolitischen Gründen stoppen könnte. Selbst nach einer Zustimmung wäre UniCredit jedoch nicht vollkommen frei. Mit annähernd 50% der Stimmrechte dürfte der Konzern zwar gewöhnliche Beschlüsse auf der Hauptversammlung kontrollieren. Für tiefgreifende Strukturmaßnahmen wie einen Beherrschungsvertrag oder eine Verschmelzung wären jedoch höhere Mehrheiten und weitere rechtliche Schritte erforderlich. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Jetzt zählt vor allem der Preis Bemerkenswert ist, wie UniCredit diese starke Position erreicht hat. Von den rund 73% des Kapitals, die überhaupt angedient werden konnten, nahmen weniger als 18 Prozentpunkte das Angebot an. Eine breite Zustimmung der freien Aktionäre sieht anders aus. UniCredit benötigt momentan trotzdem nicht zwingend ein deutlich verbessertes Angebot. Nach der aufsichtsrechtlichen Freigabe könnte die Bank zunächst ihre beinahe kontrollierende Beteiligung nutzen und später über eine engere Integration verhandeln. Für Anleger ist eine hohe zusätzliche Übernahmeprämie deshalb keineswegs garantiert. Fundamental besitzt die Commerzbank weiterhin eine starke Verhandlungsposition. Im ersten Halbjahr stieg der Nettogewinn um 40% auf den Rekordwert von 1,81 Milliarden €, die Eigenkapitalrendite erreichte 12,6% und die harte Kernkapitalquote lag bei 14,4%. Für 2026 peilt das Management mindestens 3,4 Milliarden € Gewinn an. Bei einem Kurs von rund 41 € liegt das aktuelle Analystenkonsensziel von etwa 44 € allerdings nicht mehr weit entfernt. Ein zusätzlicher Kursschub dürfte daher entweder ein verbessertes Angebot oder weitere operative Prognoseanhebungen erfordern. Der politische Widerstand gegen UniCredit verliert sichtbar an Kraft. Eine EZB-Genehmigung würde den Einfluss der Italiener erheblich stärken, wäre aber noch nicht gleichbedeutend mit einer vollständigen Fusion. Da eine höhere Übernahmeprämie keineswegs sicher ist und die Aktie bereits viel Optimismus einpreist, würde ich das Papier auf dem aktuellen Niveau eher halten als neu kaufen. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Almonty-Aktie: Glaubt niemand mehr an die Erfolgsgeschichte?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-glaubt-niemand-mehr-an-die-erfolgsgeschichte/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nachdem die Almonty-Aktie Anfang des Monats noch auf ein neues 3-Monatshoch bei knapp über 19 US$ geklettert war, ging es in den darauffolgenden Tagen rasant bergab. Innerhalb von acht Handelstagen rauschte der Kurs des Wolframproduzenten um fast -30% in die Tiefe. Glauben Anleger nicht mehr an die Erfolgsgeschichte von Almonty? ## Das beeinflusst den Kurs wirklich Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage ist nicht so einfach. Bei Almonty kommen derzeit mehrere Bewertungsfaktoren zusammen. Zuletzt lieferte der Wolframhersteller zwei weitere gute Nachrichten. Ende vergangener Woche meldete Almonty einen Take-or-Pay-Abnahmevertrag mit Wolfram Bergbau und Hütten, einer Tochter des Sandvik-Konzerns. Dabei geht es um die Aufbereitung der vorhandenen Rückstände (Tailings) der früheren Los-Santos-Mine in Spanien. Das ist interessant, weil Almonty damit aus bereits vorhandenem Material zusätzlichen Wolfram-Konzentratumsatz generieren kann. Der Vertrag ist allerdings kein kurzfristiger großer Umsatztreiber. Die konkrete Wirtschaftlichkeit hängt von der erfolgreichen Aufbereitung der Tailings ab. Wenige Tage zuvor verkündete Almonty eine Vereinbarung mit der Regierung von Ruanda. Das ostafrikanische Land erhält 25% der Anteile an Almonty Rwanda, im Gegenzug bringt das Land eine Wolfram-Explorationskonzession in Shyorongi sowie eine Verarbeitungslizenz ein. Damit setzt Almonty seine Strategie fort, die globale Versorgung mit Wolfram außerhalb Chinas fortsetzen. Aber auch die Dimension des Ruanda-Geschäfts ist meiner Meinung nach nicht kursbeeinflussend für die Almonty-Aktie. Der entscheidende operative Punkt ist und bleibt der Hochlauf der Sangdong-Mine in Südkorea. Dort hat Almonty im Juli mit dem Durchsatz der Aufbereitungsanlage begonnen und fährt die Produktion schrittweise hoch. Sie stellt einen enormen Hebel auf die künftige Bewertung des Rohstoffunternehmens dar. Bereits im zweiten Quartal steigerten die Kanadier ihren Umsatz um fast 500% gegenüber dem Vorjahr auf 43 Millionen CA$. In diesen Zahlen spielte die Sangdong-Mine allerdings noch gar keine Rolle. Wolfram ist einer der wichtigsten Rüstungsrohstoffe der Welt. Weitere spannende [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) findest Du in unserem kostenlosen Report. ## Hält dieser Support? Die Almonty-Aktie scheint nach ihrem jüngsten Kurseinbruch bei 13,30 US$ einen Support gefunden zu haben. Der heutige Kursanstieg im europäischen Handel deutet darauf hin, dass diese Unterstützung tatsächlich hält. Es könnte das Signal für eine erneute Aufwärtsbewegung sein. ## Noch sehr viel Luft nach oben Ich kann Anlegern auch weiterhin nur raten, Kursschwächen der Almonty-Aktie zum Kauf zu nutzen. Mit einem Forward-KGV (2027) von 10 ist der Rohstoffwert meiner Überzeugung nach aktuell sehr moderat bewertet. Diese Bewertung reflektiert bereits im Wesentlichen den Ergebnisbeitrag der Sangdong-Mine. Sie wird bei den aktuellen Wolframpreisen zu einer gewaltigen Gelddruckmaschine für Almonty. Signale, dass es auf dem Wolframmarkt zu einem Preiseinbruch kommt, sehe ich derzeit nicht. Der kanadische Rohstoffkonzern wird dieses Geld dazu verwenden, sein globales Produktionsnetzwerk für das so begehrte Metall weiter auszubauen. Auch Analysten sehen gegenwärtig extrem viel Luft nach oben für die Almonty-Aktie. Mit jüngsten Kurszielen zwischen 23 und 33 US$ glauben sie an ein Kurspotenzial von +65 bis +135%. Du willst weitere Top-Rohstoffwerte kennenlernen? Du findest Sie in unserem [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog). Stärkere Kursrückgänge wie zuletzt haben sich in den letzten Jahren immer als gute Gelegenheiten erwiesen, in die Almonty-Aktie einzusteigen. Meiner Meinung nach wird es auch diesmal so sein. Die Bewertung des Rohstofftitels ist in Anbetracht des gewaltigen Gewinn- und Cash-Potenzials sehr moderat. Die Erfolgsgeschichte der Almonty-Aktie ist meines Erachtens noch lange nicht zu Ende erzählt. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 4,00 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Kurs --- ### [Porsche-Aktie: Was für eine gewaltige Misere!](https://www.sharedeals.de/porsche-aktie-was-fuer-eine-gewaltige-misere/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Am Donnerstag vergangener Woche kletterte die Porsche-Aktie fast auf den höchsten Stand seit drei Monaten. Doch am Freitag folgte prompt die Kehrtwende mit einem Verlust von knapp -3%. Und auch am Montagmorgen geht es mit dem Stuttgarter Sportwagenbauer um rund -3% nach unten. Was zieht den Kurs der Porsche-Aktie plötzlich wieder runter und haben Anleger hier eine gute Kaufgelegenheit? ## Milliardenabschreibungen auf den Firmenwert Die aktuellen Kursverluste der Porsche-Aktie sind eine direkte Folge der Gewinnwarnung des Volkswagen-Konzerns Ende vergangener Woche. VW hat den Markt mit einer drastischen Korrektur seiner Prognosen und gewaltigen Wertminderungen ausgerechnet bei Porsche überrascht. Die Wolfsburger müssen rund 10 Milliarden € an Sonderbelastastungen verbuchen. Davon entfallen alleine 6 Milliarden € auf die Korrektur des Firmenwerts von Porsche. Über viele Jahre waren der Sportwagenbauer die Perle im VW-Konzern, doch nun wird sie zu einem immer größeren Belastungsfaktor. Die deutliche Korrektur des Porsche-Firmenwerts zeigt, dass das VW-Management nicht mit einer baldigen Besserung der Lage bei den Schwaben rechnet. Gleichzeitig senkte der VW-Konzern die Margenprognose für das laufende Jahr von bislang 4,0 bis 5,5% auf maximal 1,0%. Das ist ein gewaltiges Desaster, verdeutlich es doch, dass die Probleme bemi Autohersteller noch wesentlich größer sind als bislang geahnt. Die Korrektur der Gewinnmarge lässt das mittelfristige Gewinnziel von Volkswagen fast illusorisch erscheinen. Bleibe auf der Höhe der Zeit über alle wichtigen Entwicklungen der Automobilindustrie und abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Porsche&stockidentifier=symbol%3AP911&stockmarket=TRADEGATE)! ## Absatzerosion in China Die ganze Misere von Porsche zeigt sich vor allem auf dem chinesischen Markt. Noch vor wenigen Jahren genoss der deutsche Sportwagenbauer auf dem größten Automarkt der Welt einen nahezu ikonischen Status. 2021 verkauften die Stuttgarter noch 95.000 Autos in der Volksrepublik. Im vergangenen Jahr lag der Absatz von Porsche in China nur noch bei knapp 42.000 Autos. Im Klartext: Innerhalb von vier Jahre hat Porsche fast 60% seines Absatzes eingebüßt. Und Besserung zeichnet sich nicht ab. Im ersten Halbjahr lag die Zahl der verkauften Porsches in China bei lediglich 14.500 Stück. Für das Gesamtjahr ist demnach von einem weiteren Absatzrückgang auszugehen. Der massive Absatzrückgang von Porsche in China hat zwei wesentliche Gründe. Zum einen agieren chinesische Autokonzerne auch bei Sportwagen längst technologisch auf Augenhöhe mit den deutschen Herstellern. Bei Elektrosportwagen haben sie Porsche wahrscheinlich schon überholt. Zum anderen hat Porsche im Gegensatz zu den anderen deutschen Herstellern bewusst darauf verzichtet, größere Rabatte auf seine Modelle zu geben, um seine Luxusmarkenpositionierung nicht zu gefährden. Diese Hochpreispolitik quittierten chinesische Autokäufer jedoch mit einem „Kaufstreik“. ## Wie weit geht die Talfahrt? Bei der Porsche-Aktie scheint sich eine Trendwende nach unten abzuzeichnen. Ich gehe davon aus, dass der MDAX-Titel in den kommenden Tagen das 3-Monatstief bei 42,50 € testen wird. Sollte dieser starke Support nicht halten, dürfte die Talfahrt weiter bis 40,00 € gehen. ## Finger weg bei dieser Bewertung Ich kann Anlegern nur raten, die Finger von der Porsche-Aktie zu lassen. Die deutliche Kurserholung in den letzten sechs Monaten hat für mich überhaupt keine fundamentale Basis. Die Porsche-Aktie wird gegenwärtig mit einem Forward-KGV von 24 bewertet. Warum eigentlich bei einem Unternehmen, dass nicht mehr wachsen kann und dessen Gewinnmarge für einen Luxusprodukthersteller kläglich niedrig ist? Aktien, bei denen wir an ein rosiges Jahresende glauben, findest Du übrigens unserem kostenlosen Report [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Die Zeiten, in denen Porsche einen ikonische Markenstatus mit High-Perfomance Sportwagen mit Verbrennungsmotor genoss, gehören endgültig der Vergangenheit an. Bei Elektroautos können sich die Stuttgarter fast gar nicht mehr von anderen Premiumherstellern differenzieren. Ich sehe deshalb keine rosige Zukunft für die Porsche-Aktie. Woher die Börse mit der aktuellen Bewertung ihren Glauben an diese rosige Zukunft nimmt, ist mir ein völliges Rätsel. ## ℹ️ Porsche AG in Kürze - Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG (WKN: PAG911) mit Sitz in Stuttgart ist der größte reine Sportwagenhersteller der Welt. - Die Produktion erfolgt überwiegend in Stuttgart-Zuffenhausen sowie in Leipzig und Bratislava. - Porsche ist im deutschen Nebenwerteindex MDAX gelistet und an der Börse ca. 20,5 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie -4%: Jetzt bis 40 €?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-4-jetzt-bis-40-e/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie verlor am Freitag -4,2% und schloss bei 27,11 €. Auslöser war allerdings keine schlechte Nachricht aus Bonn, sondern eine Abstufung des französischen Konkurrenten Orange. Der Kursrutsch erscheint deshalb zunächst überzogen: Die Telekom steigert Umsatz, Ergebnis und Cashflow, kauft eigene Aktien für bis zu 5 Milliarden € zurück und erhält von Goldman Sachs ein Kursziel von 40 €. ## Die Kritik betrifft vor allem Orange Morgan Stanley stufte Orange auf „Underweight“ ab und setzte mit 15 € das derzeit niedrigste Kursziel unter den Analysten. Begründet wurde die vorsichtige Einschätzung mit politischer Unsicherheit in Frankreich, einem möglicherweise nachlassenden Gewinnwachstum, zunehmendem Wettbewerb in Spanien und einer steigenden Verschuldung. Diese Risiken lassen sich nicht ohne Weiteres auf die Deutsche Telekom übertragen. Dennoch gingen Anleger im gesamten europäischen Telekomsektor zu Gewinnmitnahmen über, nachdem der Branchenindex am Vortag den höchsten Stand seit Ende Juni erreicht hatte. Neben der Telekom verloren auch BT und Vodafone zeitweise jeweils rund 3%. Für die Deutsche Telekom gab es weder eine Abstufung noch eine Gewinnwarnung. Der Rückgang ist daher vor allem eine Branchenreaktion. Der Markt erinnerte sich allerdings daran, dass Telekomkonzerne trotz relativ stabiler Einnahmen kapitalintensiv, hoch verschuldet und empfindlich gegenüber steigenden Zinsen bleiben. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Cashflow und Rückkäufe sprechen dagegen Operativ befindet sich die Deutsche Telekom weiterhin auf Wachstumskurs. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal von 28,67 auf 29,93 Milliarden €, während die besonders wichtigen Service-Erlöse um 4,8% auf 25,41 Milliarden € zulegten. Das bereinigte EBITDA nach Leasingkosten erhöhte sich von 11 auf 11,82 Milliarden € und übertraf damit die Erwartungen. Der freie Cashflow nach Leasingkosten stieg im ersten Halbjahr um rund 200 Millionen auf 10,7 Milliarden €. Lediglich der Nettogewinn ging leicht von 2,62 auf 2,45 Milliarden € zurück. Für das Gesamtjahr erwartet der Konzern weiterhin ein bereinigtes EBITDA nach Leasingkosten von rund 47,5 Milliarden € und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von etwa 2,20 €. Die Prognose für den freien Cashflow wurde zuletzt von mehr als 19,8 auf rund 20 Milliarden € angehoben. Besonders überzeugend ist die Kapitalrückgabe. Die Telekom erhöhte das Aktienrückkaufprogramm für 2026 überraschend von 2 auf bis zu 5 Milliarden €. Zusätzlich wurden zuletzt 1 € je Aktie als Dividende ausgeschüttet. Beim aktuellen Kurs entspricht das einer Dividendenrendite von ungefähr 3,7%. ## Goldman Sachs sieht 40 € Goldman Sachs zählt die Deutsche Telekom weiterhin zu den bevorzugten europäischen Telekomwerten und nennt ein Kursziel von 40 €. Ausgehend von 27,11 € verspricht das fast +48% Potenzial. Die Analysten erwarten, dass T-Mobile US im kommenden Jahr rund 80% des freien Cashflows des Gesamtkonzerns erwirtschaftet. Damit bleibt die US-Tochter zugleich größte Stärke und wichtigstes Risiko. Ihre Marktposition, wachsenden Service-Erlöse und hohen Mittelzuflüsse finanzieren Rückkäufe, Dividenden sowie Investitionen in deutsche Glasfasernetze. Ein stärkerer Wettbewerb in den USA, ein fallender Dollar oder eine schwächere T-Mobile-US-Aktie würden jedoch auch die Bewertung der Muttergesellschaft belasten. Goldman Sachs erwartet für europäische Telekomkonzerne zwischen 2026 und 2030 durchschnittlich 14% Cashflow-Wachstum pro Jahr. Für die Deutsche Telekom erscheint diese Prognose nur erreichbar, wenn T-Mobile US weiter liefert und die kostspieligen Investitionen in Glasfaser, Cloud und KI zunehmend Erträge abwerfen. Die Orange-Abstufung liefert keinen fundamentalen Grund, auch die Deutsche Telekom neu zu bewerten. Nach dem Rückgang auf rund 27 € erscheinen Bewertung, Dividendenrendite und das aufgestockte Rückkaufprogramm attraktiv. Das Kursziel von 40 € ist ambitioniert, aber bei anhaltendem Wachstum von T-Mobile US keineswegs unrealistisch – den Rücksetzer halte ich daher eher für eine Kaufchance. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 132 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Versamet-Aktie: Neue Kurstreiber für das Comeback](https://www.sharedeals.de/versamet-aktie-neue-kurstreiber-fuer-das-comeback/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Versamet-Aktie steht vor einem weiteren Comeback-Versuch. Nach einer knapp vierwöchigen Erholung um fast +30% geriet der Kurs mit den fallenden Edelmetallpreisen ab Ende August wieder spürbar unter Druck. Doch nun gibt es neue Impulse: Versamet wird in den GDXJ-Index aufgenommen, gleichzeitig untermauern die jüngsten Zahlen das enorme operative Wachstum. Startet die Aktie jetzt wieder durch? ## GDXJ-Aufnahme als neuer Kurstreiber Für neue Aufmerksamkeit sorgt aktuell die Aufnahme in den MVIS Global Junior Gold Miners Index, der dem VanEck Junior Gold Miners ETF (GDXJ) zugrunde liegt. Die Änderung wird nach Handelsschluss am 18. September wirksam. Für Versamet ist dies ein wichtiger Schritt, denn die Aufnahme dürfte die internationale Sichtbarkeit erhöhen und zusätzliche institutionelle sowie private Anleger auf die Aktie aufmerksam machen. Bereits im laufenden Jahr wurde Versamet in den MSCI Canada Small Cap Index aufgenommen. Mit dem GDXJ folgt nun ein weiterer bedeutender Meilenstein für die Kapitalmarktstory. Zusätzlich hat das Unternehmen sein neues 2026 Asset Handbook veröffentlicht, das Investoren einen detaillierteren Überblick über das Royalty- und Streaming-Portfolio sowie dessen Wachstumspotenzial gibt. ## Rekordzahlen untermauern die Story Noch wichtiger als die Indexaufnahme bleibt allerdings die operative Entwicklung. Im zweiten Quartal explodierte der Umsatz um 392% auf 23,7 Mio. US$. Die zurechenbaren Goldäquivalent-Unzen stiegen um 256% auf den Rekordwert von 5.255 GEOs. Das bereinigte EBITDA schoss sogar um 747% auf 18,8 Mio. US$ nach oben. Damit ist Versamet auf Kurs, die Jahresprognose von 20.000 bis 23.000 GEOs zu erreichen. Gleichzeitig erzeugen neue Projekte weitere Wachstumsdynamik. Besonders wichtig ist in diesem Kontext der im zweiten Quartal erworbene Gold-Stream von Eskay Creek in British Columbia. Sobald die Mine im kommenden Jahr in Produktion geht, soll die jährliche zurechenbare Produktion des Konzerns auf rund 35.000 GEOs steigen. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Die Wachstumsperspektiven treffen auf ein grundsätzlich konstruktives Edelmetallumfeld. Gold und Silber sind nach einer kräftigen Erholung im Preis zuletzt zwar ebenfalls zurückgekommen, Marktbeobachter schätzen die weiteren Aussichten aber sehr positiv ein. Hinzu kommt: Versamet profitiert von steigenden Gold- und Silberpreisen, ohne selbst die operativen Kosten und Risiken eines Minenbetreibers tragen zu müssen. Auch die Analysten bleiben überwiegend optimistisch. Der Konsens fällt positiv aus, das durchschnittliche Kursziel liegt bei rund 19 CA$ und damit deutlich über dem zuletzt gedrückten Kursniveau. Bewertungsseitig ist deshalb weniger der kurzfristige Gewinn entscheidend als die Frage, wie stark das künftige Wachstum des Portfolios bereits eingepreist ist. Die massive Umsatz- und EBITDA-Steigerung sowie die erwartete Produktionsausweitung sprechen dafür, dass Versamet in eine neue Wachstumsphase eintritt. ## Charttechnik liefert das nächste Signal Charttechnisch bleibt die Lage angespannt, aber interessant. Nach dem Anstieg bis auf 15,42 CA$ Ende August setzte eine kräftige Korrektur ein. Dabei verlor die Aktie rund -20% und fiel wieder unter die 50- und 200-Tage-Linie zurück. Am Donnerstag kam nach dem Fed-Entscheid jedoch wieder Kaufinteresse auf. Die Aktie gewann fast +5% und nähert sich damit erneut der 50-Tage-Linie. Entscheidend ist nun, dass kein neues Tief entsteht und der Sprung zurück über 50- und 200-Tage-Linie gelingt. Überwindet Versamet anschließend das August-Hoch bei 15,42 CA$, könnte die Erholung deutlich an Dynamik gewinnen. Dann rücken die diesjährigen Hochs im Bereich von 19 CA$ wieder in den Fokus. Die Kombination aus Rekordzahlen, neuen Projekten und der Aufnahme in den GDXJ macht die aktuelle Situation in meinen Augen ausgesprochen spannend. Kurzfristig bleibt das Chartbild angeschlagen, fundamental aber nimmt die Wachstumsstory weiter Fahrt auf. Gelingt der Sprung zurück über die 50- und 200-Tage-Linie und anschließend über 15,42 CA$, könnte Versamet vor der nächsten Erholungswelle stehen. Mit Eskay Creek, der steigenden GEO-Produktion und der zunehmenden Kapitalmarktaufmerksamkeit sind die Voraussetzungen dafür aus meiner Sicht ausgesprochen vielversprechend. Was sonst noch alles für einen Kauf der Versamet-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/versamet-royalties-sd/) zu lesen. **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Versamet Royalties halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Versamet Royalties vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Versamet Royalties in Kürze - Versamet Royalties (WKN: A41HTX) ist ein 2022 unter dem Namen „Sandbox Royalties“ gegründetes Gold-Royalty Unternehmen. - Im Jahr 2024 wurde das Unternehmen in Versamet Royalties umbenannt, um seinen Schwerpunkt auf Edelmetalle zu unterstreichen. - Versamt beteiligt sich an Bergbauprojekten weltweit und erhält im Gegenzug einen festen Anteil an der zukünftigen Produktion (Streaming) oder eine prozentuale Beteiligung am Umsatz (Royalty). - Zu den wichtigsten Vermögenswerten zählen Beteiligungen an der Greenstone-Mine (Kanada), der Kolpa-Mine (Peru), der Rosh-Pinah-Mine (Namibia) sowie an zwei Minen in Westafrika (Kiaka und Toega). - Das Portfolio konzentriert sich stark auf Edelmetalle (Gold und Silber) und ist zu einem geringen Teil in unedlen Metallen (Kupfer, Nickel) engagiert. - Die Versamet Royalties-Aktie ist an der Toronto Stock Exchange und der Nasdaq gelistet, kann aber auch über die Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 1,44 Milliarden CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [OMV-Aktie +30% seit Juni: Was ist jetzt ratsam?](https://www.sharedeals.de/omv-aktie-30-seit-juni-was-ist-jetzt-ratsam/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die OMV-Aktie ist einer der größten Gewinner der zuletzt stark gestiegenen Erdölpreise. Seit Mitte Juni legte der Kurs von rund 55 € kräftig zu. Am Montag notiert die Aktie bei etwa 71,40 €. Damit summiert sich der Kursanstieg innerhalb weniger Monate auf rund +30%. Hier stellt sich die Frage: Was ist auf diesem Kursniveau für Anleger jetzt ratsam? ## Eskalation im Nahen Osten treibt Erdölpreise Aus dem zunächst kurzfristig geplanten Angriff der USA auf den Iran entwickelte sich eine deutlich größere Risikolage im gesamten Nahen Osten. Die Friedensverhandlungen im Juni sorgten zunächst für eine Entspannung an den Energiemärkten, diese hielt jedoch nicht lange an. Neue kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran, Angriffe der Huthi-Rebellen auf saudi-arabische Schiffe im Roten Meer sowie die Bombardierung einer Überlandpipeline in Saudi-Arabien führten anschließend zu einem deutlichen Anstieg der Preise für Erdöl und Gas. Davon profitierte die gesamte Ölbranche – und damit auch der österreichische Energiekonzern OMV. In der Folge erreichte die Aktie mit 72,50 € ein neues Allzeithoch. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=OMV&stockidentifier=symbol%3AOMV&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Massive Ertragsverbesserung Die Zahlen für das zweite Quartal waren maßgeblich von den deutlich gestiegenen Erdölpreisen geprägt. Im Frühjahr stieg der Ölpreis zeitweise auf Rekordniveaus von bis zu 110 US-Dollar je Barrel. Der Umsatz von OMV erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 5,7 auf 8 Milliarden €. Der Anstieg resultierte dabei vor allem aus dem Energiesegment. Noch deutlicher fiel die Verbesserung auf der Ergebnisseite aus. Das operative CCS-Ergebnis vor Sondereffekten stieg von rund 1 auf 1,7 Milliarden €. Einschließlich Sondereffekten in Höhe von 480 Millionen € erhöhte sich der Periodenüberschuss von 392 auf 615 Millionen €. Sollten die Öl- und Gaspreise auf dem aktuell hohen Niveau bleiben, dürfte sich der positive Effekt auch im dritten Quartal bemerkbar machen. ## Bewertung Der starke Kursanstieg der vergangenen Monate steht in engem Zusammenhang mit den deutlich gestiegenen Energiepreisen. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, in welchem Umfang die übrigen Geschäftsbereiche von der aktuellen Situation profitieren. Auch das Gemeinschaftsunternehmen von Borealis und Borouge mit Adnoc dürfte kurzfristig keinen vergleichbaren Ergebnisschub liefern. Im Chemiegeschäft wirken hohe Energiepreise vielmehr tendenziell belastend. Sollte sich die Lage im Nahen Osten wieder entspannen, könnte der Risikoaufschlag beim Ölpreis entsprechend zurückgehen. Ein deutlicher Rückgang der Energiepreise würde damit auch den Rückenwind für die OMV-Aktie abschwächen. Ein Neueinstieg auf dem aktuellen Kursniveau erscheint aus meiner Sicht wenig attraktiv. Um die jüngste Kursdynamik fortzusetzen, müssten die Ölpreise dauerhaft auf einem sehr hohen Niveau bleiben oder die geopolitischen Risiken weiter zunehmen. Eine solche Entwicklung dürfte allerdings kaum im Interesse der beteiligten Staaten sein. Anleger, die seit Juni bereits deutliche Kursgewinne erzielt haben, könnten deshalb zumindest über eine Teilgewinnmitnahme nachdenken. Was weiterhin für die Aktie spricht, ist die hohe Dividendenrendite von aktuell rund 7,8%. Sollte sich die operative Ertragslage nachhaltig verbessern, besteht zudem die Möglichkeit, dass die Ausschüttung höher ausfallen könnte. **Die Energiekrise schafft langfristige Gewinner – viele Anleger übersehen sie noch.** Drei spannende Werte findest Du im kostenlosen Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ OMV in Kürze - OMV (WKN: 874341) ist ein integrierter Öl- und Gaskonzern in Österreich, der von der Förderung über die Weiterverarbeitung bis hin zum Verkauf seiner Produkte tätig ist. Der Konzern gliedert sich in die drei Segmente Energy, Fuels & Feedstock sowie Chemicals & Materials. - Neben dem Hauptsitz in Wien unterhält der Konzern weltweit Produktionsstätten. - Die Aktie ist neben der Wiener Börse auch bei Tradegate gelistet. Die Marktbewertung liegt bei 23,3 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Alphabet-Aktie: Ackman verkauft alles – sollten Anleger folgen?](https://www.sharedeals.de/alphabet-aktie-ackman-verkauft-alles-sollten-anleger-folgen/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Bill Ackman hat sich im zweiten Quartal vollständig von Alphabet getrennt, während seine Investmentgesellschaft Pershing Square die Meta-Position um rund 20% vergrößerte. Das klingt nach einem klaren Votum gegen Google. Tatsächlich spricht jedoch einiges dafür, dass Ackman vor allem Gewinne realisiert und sein Kapital neu verteilt hat – denn operativ läuft es bei Alphabet weiterhin hervorragend. ## Ackman nimmt einen gewaltigen Gewinn mit Nach Angaben von Reuters war Pershing Square bei Alphabet zu einem Kurs von ungefähr 94 US$ eingestiegen und verkaufte die Position später für rund 392 US$. Ackman hat seinen Einsatz damit innerhalb weniger Jahre mehr als vervierfacht. Nach einer solchen Entwicklung ist ein vollständiger Ausstieg nicht zwangsläufig Ausdruck einer negativen Einschätzung. Zudem zeigen die veröffentlichten 13F-Meldungen lediglich den Aktienbestand zum Quartalsende. Sie verraten weder die exakten Verkaufstage noch die Beweggründe des Investors. Auch die Interpretation, Ackman habe Alphabet unmittelbar gegen Meta getauscht, greift zu kurz. Pershing hatte die Meta-Position bereits im November 2025 aufgebaut und im zweiten Quartal lediglich um etwa 20% erhöht. Gleichzeitig investierte Ackman kräftig in Microsoft, dessen Kurs zwischenzeitlich unter Druck geraten war. Er verabschiedet sich somit nicht vom KI-Thema, sondern verschiebt Kapital zwischen bereits hochprofitablen Technologiekonzernen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Alphabet liefert keinen operativen Verkaufsgrund Die jüngsten Geschäftszahlen sprechen jedenfalls nicht für eine Schwächephase. Alphabet steigerte den Umsatz im zweiten Quartal um 24% auf 119,8 Milliarden US$. Die Suchmaschinen-Erlöse legten trotz der neuen KI-Konkurrenz um 17% zu. Noch dynamischer entwickelte sich Google Cloud. Der Segmentumsatz sprang um 82% auf 24,8 Milliarden US$, während der Auftragsbestand 514 Milliarden US$ erreichte. Damit besitzt Alphabet inzwischen neben der Suchmaschine einen zweiten echten Wachstumsmotor. Der kritische Punkt ist weniger das Wachstum als dessen Preis. Alphabet erhöhte die Investitionsprognose für 2026 auf 195 bis 205 Milliarden US$. Neue Rechenzentren und KI-Chips verschlingen einen erheblichen Teil des operativ erwirtschafteten Geldes. Zudem wird der ausgewiesene Gewinn momentan durch hohe Wertsteigerungen bei Unternehmensbeteiligungen verzerrt, weshalb Anleger stärker auf die erwarteten Gewinne der kommenden Jahre achten sollten. **Tipp:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Meta ist günstiger, aber ebenfalls keine risikolose Wette Ackmans Aufstockung bei Meta lässt sich fundamental nachvollziehen. Die Aktie notiert mit rund 666 US$ noch ungefähr 15% unter ihrem Rekordhoch und wird laut Schätzungen mit dem 19,5-Fachen der für das kommende Jahr erwarteten Gewinne bewertet. Für einen Konzern, dessen Quartalsumsatz zuletzt um 28% auf 60,8 Milliarden US$ stieg, erscheint das attraktiv. Meta profitiert bereits unmittelbar von KI. Bessere Empfehlungen erhöhen die Nutzungsdauer, während präzisere Werbemodelle die Einnahmen pro Anzeige steigern. Die verschiedenen Plattformen erreichten zuletzt zusammen 3,6 Milliarden täglich aktive Nutzer. Allerdings investiert auch Meta aggressiv. Die Investitionsausgaben könnten 2026 bis zu 145 Milliarden US$ erreichen, während der freie Cashflow im zweiten Quartal auf nur noch 784 Millionen US$ einbrach. Ackman wechselt daher nicht von einer teuren KI-Wette in ein konservatives Investment, sondern setzt lediglich auf einen anderen Profiteur desselben Megatrends. Ackmans Ausstieg ist kein fundamentaler Grund, Alphabet zu verkaufen. Der Investor hat nach einer enormen Kurssteigerung Gewinne realisiert und einen Teil des Kapitals in niedriger bewertete Technologiewerte umgeschichtet. Für Privatanleger kommt die Meldung ohnehin mit erheblicher Verzögerung. Die langfristige Investmentthese bleibt angesichts des starken Suchmaschinen- und Cloud-Geschäfts intakt. Nach dem kräftigen Kursanstieg würde ich die Alphabet-Aktie auf dem aktuellen Niveau allerdings ebenfalls nicht hinterherlaufen, sondern einen Rücksetzer für einen Einstieg abwarten. ## ℹ️ Alphabet in Kürze - Alphabet Inc. (WKN: A14Y6H) ist eine im kalifornischen Mountain View ansässige Holding und Muttergesellschaft der weltgrößten Suchmaschine Google. - Neben Google betreibt Alphabet auch die Videoplattform YouTube und ein Cloud-Business. Zudem gehören zahlreiche Venture-Unternehmen, wie beispielsweise DeepMind und Waymo, zur Holding. - Alphabet ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Konzern wird zu den sogenannten „Big Five“ der Technologieindustrie gezählt und ist aktuell rund 4,25 Billionen US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: 570 Millionen US$ raus – ist Starship schuld?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-570-millionen-us-raus-ist-starship-schuld/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die SpaceX-Aktie verlor am Freitag -1,3% auf 152,71 US$, nachdem der nächste Starship-Flug vom 22. auf den 28. September verschoben worden war. Gleichzeitig zogen Privatanleger innerhalb von drei Wochen netto rund 570 Millionen US$ aus der Aktie ab. Ein Zusammenhang liegt auf den ersten Blick nahe – bei genauerer Betrachtung ist die sechstägige Verzögerung jedoch kaum der eigentliche Grund für die Verkäufe. ## Die Privatanleger nehmen Gewinne mit Nach Berechnungen von JPMorgan verkauften Privatanleger in den vergangenen drei Wochen SpaceX-Aktien für netto rund 570 Millionen US$. Allein in der jüngsten Woche belief sich der Abfluss auf fast 250 Millionen US$ und erreichte damit den bislang höchsten Wochenwert seit dem Börsengang. Von einer Flucht aus der Aktie kann dennoch keine Rede sein. Seit dem IPO haben Privatanleger netto ungefähr 3,4 Milliarden US$ in SpaceX investiert. Die jüngsten Verkäufe entsprechen damit nur einem Teil der zuvor aufgebauten Positionen. Bemerkenswert ist außerdem, dass die SpaceX-Aktie während der drei Verkaufswochen um etwa 20 US$ zulegte. Der Kursrückgang vom Freitag war mit knapp -2% ebenfalls überschaubar. Die Daten sprechen deshalb eher für Gewinnmitnahmen als für einen fundamentalen Vertrauensverlust. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Sechs Tage ändern die Investmentthese nicht Starship Flight 14 soll nun frühestens am 28. September starten, sofern die noch erforderlichen regulatorischen Genehmigungen vorliegen. SpaceX nannte keinen konkreten Grund für die Verschiebung. Ohne Hinweise auf ein technisches Problem lässt sich aus dem neuen Termin deshalb kaum eine negative operative Entwicklung ableiten. Wichtiger ist der Inhalt der Mission. Starship soll erstmals eine stabile Erdumlaufbahn erreichen, den Planeten sechsmal umkreisen und nach fast zehn Stunden kontrolliert im Pazifik landen. Der Super-Heavy-Booster soll währenddessen im Golf von Mexiko niedergehen. Auf einen Fangversuch mit den Armen des Startturms verzichtet SpaceX diesmal bewusst. Statt möglichst viele Entwicklungsziele gleichzeitig zu verfolgen, konzentriert sich das Unternehmen auf den ersten längeren Orbitalflug und die sichere Rückkehr der Oberstufe. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## 26 Satelliten machen den Flug wirtschaftlich relevant Flight 14 soll erstmals 26 betriebsfähige Starlink-V3-Satelliten in den Orbit bringen. Damit wird aus einem reinen Entwicklungsflug zumindest teilweise eine kommerzielle Mission. Die neue Satellitengeneration soll deutlich mehr Datenkapazität liefern und ist aufgrund ihrer Größe auf die hohe Nutzlast von Starship angewiesen. Genau hier liegt die wirtschaftliche Bedeutung. Starlink zählt bereits mehr als 12 Millionen Kunden, doch das weitere Wachstum erfordert zusätzliche Netzkapazitäten. Kann SpaceX künftig zahlreiche V3-Satelliten mit einem einzigen wiederverwendbaren Starship starten, könnten die Kosten je transportierter Kapazität erheblich sinken. Ein erfolgreicher Flug würde daher nicht nur das Raketenprogramm voranbringen, sondern zugleich die Ertragsaussichten des wichtigsten operativen Geschäfts verbessern. Ein Fehlschlag könnte hingegen weitere Verzögerungen verursachen und die Investitionskosten erhöhen. Die Verschiebung um sechs Tage ist kein ausreichender Grund, die SpaceX-Aktie zu verkaufen. Auch die Abflüsse der Privatanleger sehen bislang eher nach Gewinnmitnahmen als nach einem Stimmungsbruch aus. Bei 152,71 US$ und einem geschätzten KGV von rund 138 bietet die Aktie vor dem riskanten Testflug allerdings wenig Sicherheitsmarge. Ich bleibe dabei: Die Aktie würde ich für den Moment eher meiden. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,07 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Ripple-Kurs mit +72% – XRP vor Kursexplosion?](https://www.sharedeals.de/ripple-kurs-mit-72-xrp-vor-kursexplosion/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der Ripple-Kurs hat den langfristigen Abwärtstrend durchbrochen und stabilisiert sich aktuell bei rund 1,43 US$. Gleichzeitig liefern RSI und MACD neue Kaufsignale. Damit könnte XRP den Grundstein für die nächste Aufwärtswelle gelegt haben – zuvor muss allerdings noch eine wichtige Widerstandszone überwunden werden. ## Chartanalyse zum Ripple-Kurs Der Ripple-Kurs konnte sich im August dynamisch von seinem Tief bei knapp 0,97 US$ lösen. In der Spitze erreichte XRP rund 1,70 US$, bevor eine Konsolidierung einsetzte. Besonders positiv ist der nachhaltige Ausbruch über die langfristige Abwärtstrendlinie, die zuvor seit dem Rekordhoch bei 3,66 US$ sämtliche Erholungsversuche begrenzt hatte. Aktuell bewegt sich der Ripple-Kurs innerhalb einer Konsolidierung zwischen rund 1,25 und 1,50 US$. Oberhalb davon wartet zwischen 1,60 und 1,75 US$ die erste zentrale Widerstandszone. Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich würde den Weg in Richtung der nächsten Hürde zwischen 2,30 und 2,50 US$ öffnen. Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite bildet der Bereich um 1,25 US$ die erste Unterstützung. Sollte diese Marke unterschritten werden, wären Rücksetzer in Richtung 1,10 beziehungsweise 1,05 US$ möglich. Die langfristig entscheidende Unterstützungszone liegt zwischen 0,73 und 0,90 US$. Solange XRP darüber notiert, bleibt die übergeordnete Bodenbildung intakt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Tipps zur richtigen Zeit! ## Ripple-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI des Ripple-Kurses ist zuletzt auf rund 55 Punkte gestiegen und notiert damit oberhalb der neutralen Marke von 50 Punkten. Gleichzeitig hat die RSI-Linie ihre Signallinie von unten nach oben gekreuzt. Das daraus entstandene Kaufsignal spricht für ein anziehendes Momentum, ohne dass XRP bereits überkauft wäre. Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch beim MACD zeichnet sich eine positive Entwicklung ab. Die MACD-Linie hat die Signallinie von unten nach oben gekreuzt, während das zuvor negative Histogramm deutlich zurückgegangen ist. Auch auf Wochebasis liefern beide Indikatoren Kaufsignale. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass XRP am Tief bei knapp 0,97 US$ eine übergeordnete Korrektur beendet haben könnte. Der anschließende Anstieg auf rund 1,70 US$ lässt sich als erste Impulswelle einordnen. Die danach ausgebildete Welle 2 erreichte den relevanten Fibonacci-Trendwendebereich und wurde dort bislang aufgefangen. Dieser Trendwendebereich erstreckt sich vom 0,382er Fibonacci-Retracement bei 1,38 US$ bis zum 0,887er Retracement bei 1,05 US$. Der Ripple-Kurs reagierte bereits oberhalb der tieferen Retracement-Marken nach oben. Damit besteht die Möglichkeit, dass die zweite Welle beendet wurde und die dynamische Welle 3 angelaufen ist. Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Eine Bestätigung würde mit einem Ausbruch über 1,70 US$ entstehen. Anschließend liegen die nächsten Elliott-Wellen-Ziele bei rund 2,30 und 3,20 US$. Im weiteren Verlauf könnte eine fünfte Welle XRP erstmals seit Jahren wieder über das bisherige Allzeithoch bei 3,66 US$ führen. Der langfristige Zielbereich reicht von 3,78 bis 8,67 US$. Meiner Einschätzung nach hat sich das technische Bild beim Ripple-Kurs deutlich aufgehellt. Der Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend sowie die Kaufsignale von RSI und MACD sprechen für eine bullische Fortsetzung. Noch fehlt allerdings die Bestätigung über 1,70 US$. Gelingt dieser Ausbruch, könnte die Welle 3 XRP zunächst in Richtung 2,30 bis 3,20 US$ führen. Unterhalb von 1,10 US$ würde das Szenario hingegen an Stabilität verlieren. ## ℹ️ Ripple (XRP) in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,43 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 89,71 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Krypto, Krypto-News, Kryptowährungen, Ripple-Analyse, Ripple-Prognose, XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Kurs, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [SK Hynix-Aktie mit +51% – kommt das Allzeithoch?](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-mit-51-kommt-das-allzeithoch/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SK-Hynix-Aktie hat sich nach ihrer kräftigen Korrektur deutlich erholt und notiert aktuell bei rund 1.875.000,00 KRW. Gleichzeitig drehen RSI und MACD nach oben. Für ein starkes technisches Kaufsignal muss der Kurs allerdings noch eine zentrale Widerstandszone überwinden. ## Chartanalyse zur SK-Hynix-Aktie Die SK-Hynix-Aktie befindet sich seit dem Korrekturtief wieder in einem kurzfristigen Aufwärtstrend. Ausgehend von rund 1.300.000,00 KRW konnte sich der Kurs bis auf 1.875.000,00 KRW erholen. Dabei entstanden zuletzt höhere Tiefs und höhere Hochs. Der langfristige Aufwärtstrend bleibt trotz der vorangegangenen Korrektur grundsätzlich intakt. SK Hynix, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Unmittelbar oberhalb des aktuellen Kursniveaus wartet zwischen etwa 2.000.000,00 und 2.180.000,00 KRW allerdings eine ausgeprägte Widerstandszone. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diesen Bereich würde den Weg in Richtung des bisherigen Rekordhochs bei 2.986.000,00 KRW öffnen. Bis dorthin ergibt sich ein theoretisches Kurspotenzial von knapp +60%. Scheitert die SK-Hynix-Aktie erneut am Widerstand, müsste mit einem Rücklauf in die Unterstützungszone zwischen rund 1.400.000,00 und 1.550.000,00 KRW gerechnet werden. Darunter liegt zwischen 950.000,00 und 1.100.000,00 KRW die nächste langfristig relevante Auffangzone. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SK-Hynix-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI der SK-Hynix-Aktie ist zuletzt auf rund 57 Punkte gestiegen und notiert damit in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie von unten nach oben gekreuzt und ein bullisches Signal ausgelöst. Von einer überkauften Situation kann auf diesem Niveau noch keine Rede sein. SK Hynix, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD hat sich deutlich verbessert. Die MACD-Linie konnte die Signallinie von unten nach oben kreuzen, während das Histogramm in den positiven Bereich gedreht ist. Damit liefern beide Indikatoren ein Kaufsignal. Die noch geringe Distanz zwischen den Linien zeigt jedoch, dass die neue Aufwärtsdynamik bislang nicht besonders stark ausgeprägt ist. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass die SK-Hynix-Aktie den übergeordneten Aufwärtszyklus noch nicht beendet hat. Der starke Kursanstieg bis auf 2.986.000,00 KRW lässt sich als dritte Welle eines größeren Impulses interpretieren. Demnach dürfte sich der Kurs aktuell innerhalb einer übergeordneten Welle 4 befinden. Diese vierte Welle könnte mit dem Rückgang auf etwa 1.300.000,00 KRW bereits abgeschlossen worden sein. Eine erneute Ausdehnung der Korrektur in Richtung 1.100.000,00 oder sogar 900.000,00 KRW bleibt nach der vorliegenden Zählung allerdings möglich. Das kurzfristig positive Chartbild beseitigt dieses Risiko noch nicht vollständig. SK Hynix, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Bestätigt sich hingegen der Abschluss der Welle 4, könnte anschließend eine langfristige Welle 5 starten. Das eingezeichnete Elliott-Wellen-Szenario lässt dabei perspektivisch Kurse deutlich oberhalb des bisherigen Rekordhochs und langfristig sogar im mehrstelligen Millionenbereich zu. Voraussetzung dafür ist zunächst der Ausbruch über 2.180.000,00 KRW und später über 2.986.000,00 KRW. Meiner Einschätzung nach hat sich das technische Bild der SK-Hynix-Aktie spürbar verbessert. RSI und MACD liefern Kaufsignale, während die Erholung seit dem Korrekturtief intakt ist. Für eine bestätigte Trendfortsetzung fehlt jedoch noch der Ausbruch über die Widerstandszone. Oberhalb von 2.180.000,00 KRW wäre ein Angriff auf 2.986.000,00 KRW wahrscheinlich. Ein Rückfall unter 1.550.000,00 KRW würde dagegen die Gefahr einer ausgedehnten Welle 4 deutlich erhöhen. ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: A1JWRE) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 1,33 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Halbleiter, Halbleiter-Aktien, Halbleiteraktien, SK Hynix, SK Hynix Preis, SK Hynix-Aktie, SK Hynix-Analyse, SK Hynix-Chartanalyse, SK Hynix-Kurs, SK Hynix-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Vonovia-Aktie: Das könnte eine Katastrophe werden](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-das-koennte-eine-katastrophe-werden/) **Published:** September 20, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Vonovia-Aktie verabschiedete sich am Freitag auf einem 3-Jahrestief ins Wochenende. Nach dem Wahlsieg der Linken bei der Landtagswahl in Berlin steht zu befürchten, dass der Kurs des deutschen Immobilienkonzerns am Montag weiter in den Keller rauscht. Selbst ein neues 12-Jahrestief bei unter 17 € ist denkbar. Wie groß ist die politische Gefahr für Vonovia wirklich? ## Wird Vonovia in Berlin enteignet? Die Linke hat es am heutigen Wahltag geschafft, zum ersten Mal in der Geschichte zur stärksten Partei in Berlin aufzusteigen. Für Vonovia wird damit gelinge gesagt eine Horrorvorstellung zur Realität, denn die Partei setzt sich seit geraumer Zeit für die Vergesellschaftung (sprich Enteignung) großer Wohnungsbestände ein. Insbesondere größere Bestände ab 3.000 Wohnungen will die Linke in Gemeineigentum überführen. Vonovia ist mit rund 130.000 Wohnungen die größte Immobiliengesellschaft in Berlin. Eine Vergesellschaftung ist theoretisch im Grundgesetz in Artikel 15 verankert, aber juristisch extrem umstritten und in diesem Ausmaß zweifellos juristisches Neuland. Um Wohnungsbestände in dieser Größenordnung zu vergesellschaften, müsste das Land Berlin eine milliardenschwere Entschädigung zahlen. Angesichts der angespannten Haushaltslage des Landes Berlin wird von Experten bezweifelt, ob eine solche Hürde überhaupt praktisch zu überspringen ist. Zudem wird die Linke nicht alleine in Berlin regieren können, sondern ist auf die Unterstützung anderer Parteien, wie der SPD und der Grünen, angewiesen. Diese beiden Parteien stehen einer Enteignung von Immobilienkonzernen weitaus skeptischer gegenüber. Es ist also durchaus denkbar, dass die Linke von dieser Forderung abrücken muss, um überhaupt eine Regierung im Roten Rathaus bilden zu können. Eine rasche Enteignung halte ich vor diesem Hintergrund für politisch und administrativ extrem unwahrscheinlich. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt auf dem Laufenden. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Vonovia&stockidentifier=symbol%3AVNA&stockmarket=TRADEGATE)! ## Das könnte gefährlicher werden Viel gefährlicher für Vonovia könnten andere Forderungen der Linken sein, um den Anstieg der Mieten in Berlin dauerhaft zu begrenzen. Die Partei fordert einen Mieterhöhungsstopp für ein Jahr und anschließend eine Begrenzung der Erhöhungen auf 1% pro Jahr. Außerdem sollen überhöhte Mieten stärker abgesenkt werden. Diese Forderungen könnte Vonovias Mieterhöhungspotenzial in Berlin massiv begrenzen — mit extrem negativen Auswirkungen auf den Gesamtkonzern. Rund ein Viertel des gesamten Wohnungsbestandes des Immobilienkonzerns liegt schließlich in der Hauptstadt. ## Hält das 12-Jahrestief? Vor dem Start in die neue Handelswoche herrscht charttechnische Hochspannung bei der Vonovia-Aktie. Sie notiert aktuell nur noch hauchdünn über ihrem 12-Jahrestief bei ca. 17 €. Ein Durchbruch wäre eine weitere charttechnische Katastrophe. ## Immer noch mit Vorsicht zu genießen In meiner letzten Analyse der Vonovia-Aktie habe ich Anlegern vorgerechnet, dass sie inzwischen sehr günstig an der Börse bewertet ist. Der Immobilienbestand des Konzerns wird gegenwärtig bilanziell mit einem Abschlag von über 60% versehen. Ich habe Anlegern aber ebenfalls geraten, das Wahlergebnis der Berliner Landtagswahl abzuwarten und nun ist es so negativ ausgefallen, wie es für Vonovia überhaupt nur sein konnte. Es ist davon auszugehen, dass die Vonovia-Aktie den Linken-Wahlsieg zum Wochenauftakt noch einmal mit einem ordentlichen Kursabschlag quittiert. Auch nach einem weiteren Einbruch rate ich Anleger noch, die Finger von der Vonovia-Aktie zu lassen. Die Gespräche zur Bildung einer Koalition in Berlin dürften alles anderen als einfach werden. Mieten und der Immobilienmarkt werden das zentrale Thema in diesen Gesprächen sein. Es wird sich zeigen, worauf sich die neuen Koalitionsparteien in Berlin werden einigen können. Ich fürchte jedoch, dass Vonovia in der Hauptstadt sehr schwierige Zeiten bevorstehen. Die Linken haben in den Wohnungsgesellschaften ihren Erzfeind gefunden. Sie werden alles daran setzen, ihn zu bekämpfen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) Die Vonovia-Aktie ist auch nach der Berliner Wahl ein fallendes Messer, sowohl fundamental als auch charttechnisch. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Aktienkurs in den kommenden Tagen unter das bisherige 12-Jahrestief aus 2023 bei 17 € fällt. ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 15,0 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien --- ### [Bitcoin: Die 83.000 US$ müssen geknackt werden](https://www.sharedeals.de/bitcoin-die-83-000-us-muessen-geknackt-werden/) **Published:** September 20, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bitcoin steht erneut unmittelbar vor einer wichtigen Richtungsentscheidung. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/bitcoin-september-mit-negativen-vorzeichen/) hatte ich nach der Abweisung an 82.290 US$ einen Rücklauf präferiert, welcher nahezu punktgenau bei 75.285 US$ endete. Seither meldeten sich die Käufer eindrucksvoll zurück und zogen den Kurs insbesondere während des Freitagshandels mit einer starken Momentumkerze wieder über 81.000 US$. Zum Wochenende mit traditionell geringeren Umsätzen baut sich nunmehr unmittelbar unterhalb der Widerstandszone um 82.290 beziehungsweise rund 83.000 US$ spürbar Spannung auf. Umso interessanter dürfte der Start in die neue Handelswoche werden. ## Bitcoin steckt Zinsschritt gut weg Für zusätzliche Spannung sorgte in dieser Woche die US‑Notenbank. Die Fed erhöhte ihren Leitzins erwartungsgemäß um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00% und signalisierte zugleich, dass angesichts der weiterhin hohen Inflation mindestens ein weiterer Zinsschritt folgen könnte. Eigentlich kein ideales Umfeld für zinssensitive Risikoanlagen wie Kryptowährungen. Bitcoin zeigte sich davon allerdings erstaunlich unbeeindruckt und arbeitete den zwischenzeitlichen Rücksetzer schnell wieder auf. Am Freitag beschleunigte sich die Erholung nochmals und Bitcoin sprang zurück über 80.000 US$. Dabei wurden innerhalb weniger Stunden Short-Positionen im Volumen von rund 250 Millionen US$ liquidiert. Nun trifft der Kurs allerdings erneut auf jene Zone um 82.000 bis 83.000 US$, die bereits mehrfach als massive Hürde fungierte. Am umsatzärmeren Wochenende sollte ein möglicher Ausbruch noch mit Vorsicht betrachtet werden. Umso interessanter dürfte daher der Start in die neue Handelswoche werden. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist?** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der exakt abgearbeitete Rücklauf bis in den Bereich um 75.285 US$ und die anschließend dynamische Rückkehr über 78.617 US$ relativieren das zuvor favorisierte bärische Szenario deutlich. Für die Käufer wartet jetzt allerdings der entscheidende Härtetest bei 82.290 US$. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über diese sowie insbesondere die runde Marke von 83.000 US$, wäre der Weg zunächst bis 85.577 US$ frei. Oberhalb davon würde sich das Chartbild nochmals deutlich aufhellen und weiteres Potenzial bis 91.895 US$ eröffnen. Genau dieser Ausbruch ist jetzt nötig, um aus der jüngsten Erholung einen belastbaren neuen Aufwärtsimpuls werden zu lassen. Scheitert Bitcoin hingegen erneut an 82.290 US$, wäre die Gefahr einer weiteren Abweisung keineswegs vom Tisch. Unterhalb von 78.617 US$ würden zunächst 76.650 und anschließend erneut 75.285 beziehungsweise 73.666 US$ in den Fokus rücken. Gerade ein Rückfall unter 75.285 US$ würde die aktuelle Stärke erheblich infrage stellen und das Risiko einer erneuten Ausdehnung der Korrektur erhöhen. Solange 82.290 US$ nicht nachhaltig überwunden sind, bleibt deshalb trotz der verbesserten Ausgangslage Vorsicht angebracht. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Bitcoin. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Bitcoin – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Bitcoin hat den zuletzt erwarteten Rücklauf nahezu punktgenau abgearbeitet, sich anschließend aber deutlich stärker präsentiert als im bärischen Fortsetzungsszenario unterstellt. Jetzt entscheidet die Zone um 82.290 beziehungsweise rund 83.000 US$. Ein nachhaltiger Ausbruch dürfte 85.577 und anschließend 91.895 US$ auf die Agenda setzen. Scheitern die Käufer erneut, bleibt ein Rücklauf in Richtung 76.650 bis 75.285 US$ möglich. Die kommende Handelswoche dürfte damit richtungsweisend werden. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden. - Diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-Chartanalyse, Bitcoin-Prognose, BTC, BTC-Preis, BTCUSD --- ### [BYD-Aktie: Zieht der Kurs endlich an?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-zieht-der-kurs-endlich-an/) **Published:** September 20, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Beim E-Autohersteller BYD verschiebt sich etwas Grundsätzliches: Der chinesische Heimatmarkt bleibt zwar schwierig, aber dafür wächst das Geschäft im Ausland umso schneller. Besonders Europa rückt dabei immer stärker in den Blickpunkt. Warum kann die BYD-Aktie dem noch nicht folgen? Wird es jetzt Zeit für höhere Kurse? ## BYD will in Europa groß werden Die BYD-Aktie bereitet Anlegern in diesem Jahr wahrlich keine Freude. Ein Kursverlust von rund -14% steht zu Buche. Am Freitag ging das Papier in Deutschland bei rund 9 € aus dem Handel. In der vergangenen Woche ist aber noch einmal etwas deutlich geworden, was dem Kurs womöglich alsbald auf die Sprünge helfen könnte: BYD meint es ernst mit dem Absatz seiner Fahrzeuge in Europa. Der Konzern wird langfristig voraussichtlich drei Autofabriken und zusätzlich ein Batteriewerk auf dem Kontinent benötigen. Das sagte Europa-Berater Alfredo Altavilla. Das erste Werk im ungarischen Szeged steht bereits vor dem Produktionsstart. Ein zweiter Standort soll noch in diesem Jahr ausgewählt werden. Spanien und Frankreich gelten dabei als mögliche Kandidaten. Auf der IAA Transportation kündigte der Konzern ferner an, ab kommendem Jahr schwere Elektro-Lkw in Europa anzubieten und später auch lokal zu produzieren. Damit nimmt BYD nun einen Markt ins Visier, der bislang vor allem von Daimler Truck, Traton und Volvo dominiert wird. Kleiner Hinweis: Bleibe bei BYD und der Automobilbranche auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BYD)! ## Ausland gleicht China immer stärker aus Im chinesischen Heimatmarkt läuft es für BYD bekanntlich weiterhin zäh. Der Wettbewerb ist brutal, die Preisschlachten drücken auf die Margen und die Nachfrage entwickelt sich schwächer als noch vor wenigen Jahren. Dafür explodiert jedoch das Auslandsgeschäft beinahe. Im August verkaufte BYD weltweit rund 440.000 Fahrzeuge. Das waren knapp 18% mehr als im Vorjahr. Entscheidend war allerdings, woher dieses Wachstum kam: Die Exporte haben sich mehr als verdoppelt und erreichten einen neuen Rekord. Rund 43% aller im August verkauften Fahrzeuge gingen inzwischen ins Ausland. ## Warum bewegt sich die Aktie kaum? Anleger fragen sich natürlich vollkommen zurecht angesichts der aufgezeigten Entwicklung: Warum bewegt sich die BYD-Aktie kaum? Die Antwort könnte lauten: Weil Investoren offenbar derzeit zwischen zwei Geschichten festhängen. Auf der einen Seite steht ein chinesischer Autobauer mit schwächerem Heimatgeschäft und erheblichem Preisdruck. Auf der anderen Seite entsteht allmählich ein globaler Hersteller, der in Europa, Südamerika und Asien immer größere Marktanteile gewinnt. Welche dieser beiden Geschichten sich durchsetzen wird, entscheidet wohl letztlich über die weitere Kursentwicklung. Aktuell überwiegt an der Börse noch die Skepsis. ## Moderate Bewertung Es ist immer eine schwierige und letztlich mitentscheidende Frage: Ist eine Aktie günstig oder (zu) teuer? Aktuell muss man der BYD-Aktie bescheinigen, dass sie mit einem KGV von 16,6 und einem Forward-KGV 2027 von 12,6 moderat bewertet ist. Fundamental gefällt mir die BYD-Aktie auf diesem Kursniveau besser als oberhalb von 10 €. Charttechnisch bleibt die Lage allerdings angespannt. Der Titel müsste den Widerstand bei 9,20-9,30 € überwinden und letztlich natürlich die wichtige Kursmarke von 10 € zurückerobern. Auf der Unterseite findet sich eine Unterstützung im Bereich 8,60-8,70 €. Kann oder sollte man sogar die BYD-Aktie jetzt kaufen? Investoren behandeln BYD offenbar noch wie einen chinesischen Hersteller mit einem China-Problem – und genau in diesem Denkfehler könnte meiner Meinung nach die Chance für Anleger liegen. BYD muss längst nicht mehr beweisen, dass es außerhalb Chinas Autos verkaufen kann. Das passiert längst. Der Konzern muss zeigen, dass daraus dauerhaft profitables Wachstum wird. Und ich glaube, genau das wird den Chinesen gelingen. Ein Tipp zum Schluss: Wenn Du wissen willst, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben: [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - BYD kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 714 Milliarden HK$ und zählt damit zu den wertvollsten Automobilkonzernen Chinas. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Das spricht für eine Trendwende](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-das-spricht-fuer-eine-trendwende/) **Published:** September 20, 2026 **Author:** Frank Giarra **Content:** Die Rheinmetall-Aktie trudelt seit langem immer tiefer, hat aber die vergangene Handelswoche mit einem kleinen Plus und einem Kurs 1.011,80 € beendet. Zeichnet sich hier jetzt endlich eine Trendwende ab? ## Operatives Geschäft läuft Von der einstigen Euphorie ist bei der Rheinmetall-Aktie wenig übrig geblieben. Es gab Zeiten, da hat praktisch jeder Rücksetzer sofort neue Käufer angelockt. Davon ist aktuell nichts zu sehen. Vom 52-Wochen-Hoch bei knapp über 2.000 € hat sich der Kurs fast halbiert. Das Bemerkenswerte daran ist: Im operativen Geschäft ist Rheinmetall weit von einem Absturz entfernt. Im Gegenteil, es brummt. Erst vor wenigen Tagen hat der Düsseldorfer Konzern den nächsten größeren Munitionsauftrag gemeldet. Ein internationaler Kunde hat mehrere zehntausend 155-mm-Artilleriegeschosse bestellt. Der Wert liegt im niedrigen dreistelligen Millionenbereich. Ausgeliefert werden soll 2027. Kleiner Hinweis an dieser Stelle: Wenn Du auf dem Laufenden bleiben willst über die Rheinmetall-Aktie und andere spannende Titel, abonniere den [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Rheinmetall&stockidentifier=symbol%3ARHM&stockmarket=TRADEGATE). ## Aufträge kommen weiterhin Während der Kurs schon lange nach unten läuft, wächst der Auftragsbestand weiter. Ende Juni standen bereits 80,5 Milliarden € in den Büchern. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Sprung von mehr als 40%. Auch bei der Produktion fährt Rheinmetall weiter hoch. Besonders deutlich wird das bei Artilleriemunition. Bis 2030 will der Konzern seine Kapazität auf rund 1,5 Millionen 155-mm-Geschosse pro Jahr ausbauen. Der jüngste Auftrag zeigt, dass es dafür durchaus Abnehmer gibt. Gleichzeitig versucht Rheinmetall, sich breiter aufzustellen. In Großbritannien arbeitet der Konzern mit Mercedes-Benz an Fahrzeugen für das Land Mobility Programme der britischen Armee. In den USA liefert die Tochter American Rheinmetall autonome Bodenfahrzeuge an das Marine Corps. Und auch im Marinegeschäft soll es weitergehen: Die Bundesregierung plant ein viertes Flottendienstboot, nachdem bereits drei Schiffe dieser Klasse bei Rheinmetall in Wolgast gebaut werden. An Beschäftigung mangelt es im Konzern also nicht. ## Verheißungsvolle Zahlen Noch deutlicher wird die positive operative Entwicklung beim Blick auf die Geschäftszahlen des ersten Halbjahrs. Der Umsatz sprang um 39% auf 5,2 Milliarden € hoch. Das operative Ergebnis legte sogar um 74% zu. Im zweiten Quartal allein verdiente Rheinmetall operativ 562 Millionen € und übertraf damit die Erwartungen deutlich. Vor allem die Margen entwickeln sich in die richtige Richtung. Mit zunehmender Produktion greifen Skaleneffekte, die Fabriken werden besser ausgelastet. Genau darauf basiert ein großer Teil der Rheinmetall-Story: Die höheren Verteidigungsbudgets müssen irgendwann durch die Werke laufen und aus politischen Beschlüssen tatsächliche Umsätze werden. Einen Schönheitsfehler gibt es allerdings: Der operative Free Cashflow lag im ersten Halbjahr tief im Minus. Rheinmetall begründet das mit verschobenen Anzahlungen, hohen Lagerbeständen und den massiven Investitionen in neue Kapazitäten. ## Das sagt der Chart Charttechnisch schreit es einem förmlich entgegen: 1.000 € müssen halten. Mehrfach hat die Aktie in den vergangenen Tagen im Bereich knapp unter oder über 1.000 € Käufer gefunden. Am 11. September fiel sie Intraday bis 976 €, erholte sich anschließend aber wieder. Auch in der vergangenen Woche wurde jeder Versuch, die Aktie unter diese Marke zu drücken, zunächst aufgefangen. Von einer Trendwende kann man allerdings in meinen Augen derzeit nicht sprechen. Dafür müsste Rheinmetall zunächst wieder deutlicher über 1.050 € und anschließend über die Zone um 1.100 € steigen. Solange das nicht gelingt, bleibt der kurzfristige Abwärtstrend intakt. Ist die Rheinmetall-Aktie jetzt wieder ein Kauf? An der Börse ist Rheinmetall inzwischen rund 47 Milliarden € wert. Das ist mit einem Forward-KGV von 20 immer noch keine niedrige Bewertung für einen Industriekonzern. Rheinmetall wächst allerdings bei Umsatz, Ertrag und Auftragsbestand auch nicht wie ein gewöhnlicher Industriekonzern. Aus meiner Sicht könnte daher der Punkt erreicht sein, an dem der Kurs inzwischen stärker korrigiert hat, als es die operative Entwicklung nahelegt. Insofern würde ich einen Kauf befürworten, aber Luft lassen für weitere Nachkäufe, falls es doch nochmals deutlicher unter die 1.000-€-Marke gehen sollte. Ein Tipp zum Schluss: Wenn Du wissen willst, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben: [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 47,4 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [OHB-Aktie verliert -74% – wann dreht der Kurs?](https://www.sharedeals.de/ohb-aktie-verliert-74-wann-dreht-der-kurs/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die OHB-Aktie ist seit ihrem Rekordhoch um rund -73% eingebrochen und notiert inzwischen bei 175,00 €. Gleichzeitig wurde im Wochenchart eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation bestätigt. Das daraus abgeleitete Kursziel liegt deutlich unter dem aktuellen Niveau. Wie weit kann die Aktie des Raumfahrtkonzerns noch fallen? ## Chartanalyse zur OHB-Aktie Die OHB-Aktie erreichte im Frühjahr 2026 nach einer außergewöhnlich starken Rallye ein Rekordhoch oberhalb von 600,00 €. Anschließend setzte ein massiver Abverkauf ein, der den Kurs bis auf aktuell 175,00 € zurückführte. Damit hat die Raumfahrt-Aktie innerhalb weniger Monate rund -73% ihres Wertes verloren. Im Wochenchart hat sich dabei eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet. Die ansteigende Nackenlinie verlief zuletzt im Bereich von etwa 215,00 bis 220,00 € und wurde inzwischen nachhaltig unterschritten. Damit ist die Topformation technisch bestätigt und das Risiko einer Fortsetzung des Abwärtstrends bleibt hoch. OHB SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Eine größere Erholung müsste den Kurs zunächst zurück über die gebrochene Nackenlinie führen. Anschließend wartet zwischen rund 260,00 und 320,00 € eine breite Widerstandszone. Auf der Unterseite liegen die nächsten Unterstützungen zwischen 115,00 und 130,00 €, zwischen 82,00 und 90,00 € sowie im Bereich von 60,00 bis 65,00 €. Das technische Ziel der Topformation liegt auf logarithmischer Basis bei rund 70,00 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## OHB-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt weiter gefallen und notiert nur noch bei rund 40 Punkten. Damit befindet sich der Indikator zwar weiterhin in der neutralen Zone, nähert sich jedoch dem überverkauften Bereich. Die RSI-Linie hat ihre Signallinie bereits von oben nach unten gekreuzt und bestätigt damit den bestehenden Abwärtstrend. OHB SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Auch der MACD liefert ein klares Verkaufssignal. Die MACD-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchbrochen, während sich das negative Histogramm zuletzt weiter ausgeweitet hat. Das Abwärtsmomentum bleibt damit hoch. Hinweise auf eine nachhaltige Bodenbildung sind im Wochenchart bislang nicht erkennbar. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass die OHB-Aktie am Rekordhoch eine langfristige fünfteilige Aufwärtsbewegung abgeschlossen hat. Auf die finale Welle 5 (hier röm. v) könnte nun eine größere Korrektur folgen. Der schnelle Kursverfall vom Rekordhoch spricht dafür, dass die A-Welle einer A-B-C-Korrektur bereits läuft. OHB SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Der mögliche Trendwendebereich reicht vom 0,382er Fibonacci-Retracement bei 77,60 € über das 0,5er Retracement bei 39,95 € und das 0,618er Retracement bei 20,55 € bis zum 0,786er Retracement bei 7,98 €. Das erste relevante Elliott-Wellen-Ziel liegt damit bei 77,60 € und deckt sich annähernd mit dem Ziel der Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Meiner Einschätzung nach bleibt das Chartbild der OHB-Aktie klar bärisch. Die bestätigte Topformation, der gebrochene Aufwärtstrend sowie die Verkaufssignale von RSI und MACD sprechen für weitere Kursverluste. Eine Erholung wäre jederzeit möglich, würde den Abwärtstrend aber erst oberhalb von 220,00 € abschwächen. Solange diese Marke nicht zurückerobert wird, bleiben zunächst 125,00 € und anschließend der Bereich um 77,60 € im Fokus. ## ℹ️ OHB in Kürze - Die OHB SE (WKN: 593612) mit Sitz in Bremen ist ein deutscher Luft- und Raumfahrtkonzern, der in den beiden Geschäftsfeldern Space Systems und Aerospace aktiv ist. - Im Bereich Space Systems entwickelt und produziert OHB Satelliten und sonstige Raumfahrtsysteme. - Im Segment Aerospace ist das Technologieunternehmen in der Produktion von Komponenten für die Luft- und Raumfahrtindustrie aktiv, darunter Trägerraketen, Raumfahrzeuge und Flugzeuge. - Mehrheitseigentümer von OHB ist die Gründerfamilie Fuchs. Seit 2024 ist die amerikanische Investmentfirma KKR im Besitz eines Minderheitsanteils. - OHB ist seit August 2026 Mitglied im SDAX und ca. 3,62 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** OHB, OHB Analyse, OHB Preis, OHB SE, OHB-Chartanalyse, OHB-Kurs, OHB-Prognose, Raumfahrt, Raumfahrt-Aktie, Raumfahrt-Aktien --- ### [Renk-Aktie mit -57% – lohnt sich jetzt der Einstieg?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-mit-57-lohnt-sich-jetzt-der-einstieg/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Renk-Aktie hat sich am Freitag mit einem Kursgewinn von +5,61% zurückgemeldet. Zuvor war der Titel zeitweise unter 41,00 € gefallen und notiert trotz der Gegenbewegung weiterhin rund -52% unter seinem Rekordhoch. Nun trifft der Kurs auf eine entscheidende Unterstützungszone. Beginnt hier die erhoffte Trendwende? ## Chartanalyse zur Renk-Aktie Die Renk-Aktie befindet sich weiterhin in einem intakten Abwärtstrend. Seit dem Zwischenhoch zu Jahresbeginn bewegt sich der Kurs innerhalb eines fallenden Trendkanals und bildet überwiegend tiefere Hochs sowie tiefere Tiefs aus. Die jüngste Erholung auf 42,28 € ändert an dieser übergeordnet schwachen Struktur zunächst wenig. Entscheidend ist nun die Unterstützungszone zwischen etwa 40,50 und 43,00 €. Hier reagierte die Aktie zuletzt mit deutlichen Käufen. Hält dieser Bereich, könnte ein erneuter Angriff auf den Widerstand zwischen 46,00 und 48,50 € folgen. Für eine nachhaltige Trendwende müsste der Kurs anschließend auch den fallenden Trendkanal verlassen. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Oberhalb davon wartet zwischen rund 59,00 und 61,00 € die nächste größere Widerstandszone. Fällt die Aktie hingegen nachhaltig unter 40,50 €, dürfte sich der Abwärtstrend fortsetzen. Der nächste markante Unterstützungsbereich liegt dann erst zwischen etwa 31,00 und 33,50 €. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Renk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart war zwischenzeitlich in den überverkauften Bereich gefallen. Mit der jüngsten Kurserholung sprang der Indikator wieder deutlich nach oben und kreuzte seine Signallinie von unten. Damit liegt ein erstes bullisches Signal vor. Der RSI notiert allerdings weiterhin unterhalb von 50 Punkten und bestätigt damit noch keine nachhaltige Trendwende. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der MACD bleibt unterdessen im negativen Bereich und hält sein Verkaufssignal aufrecht. Das negative Momentum hat sich zuletzt jedoch sichtbar abgeschwächt. Setzt sich diese Entwicklung fort, könnten sich MACD-Linie und Signallinie weiter annähern. Ein bestätigtes Kaufsignal liegt derzeit allerdings noch nicht vor. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass sich die Renk-Aktie weiterhin in einer ausgedehnten Welle 4 befindet. Die Korrektur hat dabei eine komplexe W-X-Y-X-Z-Struktur ausgebildet. Mit dem jüngsten Rücksetzer könnte die finale Z-Welle und damit zugleich die übergeordnete Welle 4 kurz vor ihrem Abschluss stehen, oder bereits ausgebildet worden sein. Renk Group AG, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Der zentrale Trendwendebereich verläuft zwischen dem 0,382er Fibonacci-Retracement bei 48,68 € und dem 0,5er Fibonacci-Retracement bei 40,19 €. Die Renk-Aktie hat die Unterkante dieser Zone bereits angetestet und zunächst bullisch reagiert. Wird der Bereich verteidigt, könnte anschließend eine impulsive Welle 5 beginnen und den Kurs langfristig über 100,00 € führen. Meiner Einschätzung nach bietet die aktuelle Unterstützungszone eine realistische Chance auf eine Bodenbildung. Der bullische RSI und die Reaktion am 0,5er Fibonacci-Retracement sprechen dafür, dass die Welle 4 kurz vor ihrem Abschluss stehen könnte. Für eine bestätigte Trendwende muss die Renk-Aktie jedoch den Abwärtstrend verlassen und 48,50 € zurückerobern. Unterhalb von 40,19 € würde das bullische Szenario deutlich an Wahrscheinlichkeit verlieren. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 4,23 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Renk, Renk Group, Renk Group AG, Renk Group Aktie, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Chartanalyse, Renk-Kurs, Renk-Preis, Renk-Prognose, Rüstung, Rüstungs-Aktien, Rüstungsaktien --- ### [SanDisk-Aktie mit +18% – gelingt jetzt der Ausbruch?](https://www.sharedeals.de/sandisk-aktie-mit-18-gelingt-jetzt-der-ausbruch/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Sandisk-Aktie ist am Freitag um +10,99% auf 1.791,82 US$ gestiegen und hat damit erneut kräftig an Dynamik gewonnen. Seit dem lokalen Tief Ende Juli summiert sich die Erholung inzwischen auf rund +81%. Nun trifft der Kurs jedoch auf eine wichtige Widerstandszone. Gelingt der Ausbruch – oder folgt nach der starken Rallye der nächste Rücksetzer? ## Chartanalyse zur Sandisk-Aktie Die Sandisk-Aktie hat sich nach dem scharfen Rückgang vom Rekordhoch eindrucksvoll zurückgemeldet. Ausgehend vom Tief knapp unter 1.000,00 US$ stieg der Kurs innerhalb weniger Wochen bis auf 1.791,82 US$. Damit wurde nicht nur der kurzfristige Abwärtstrend gebrochen, sondern auch eine Reihe höherer Tiefs und höherer Hochs ausgebildet. Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Direkt oberhalb des aktuellen Kurses beginnt zwischen rund 1.815,00 und 1.950,00 US$ eine zentrale Widerstandszone. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg in Richtung des bisherigen Rekordhochs um 2.300,00 US$ freimachen. Scheitert die Aktie hingegen erneut an diesem Bereich, liegen die nächsten Unterstützungen zwischen etwa 1.440,00 und 1.530,00 US$ sowie zwischen 1.280,00 und 1.330,00 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Sandisk-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt deutlich gestiegen und notiert wieder oberhalb der neutralen Marke von 50 Punkten. Gleichzeitig hat die RSI-Linie ihre Signallinie von unten nach oben gekreuzt und damit ein bullisches Crossover ausgebildet. Der Indikator bestätigt somit die zunehmende kurzfristige Stärke, ohne bereits den überkauften Bereich erreicht zu haben. Sandisk Corporation, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Beim MACD ist das Bild noch etwas zurückhaltender. Das negative Histogramm hat sich zwar deutlich verkleinert und MACD-Linie sowie Signallinie liegen eng beieinander, ein klar bestätigtes Kaufsignal steht jedoch noch aus. Damit liefern die Tagesindikatoren insgesamt ein zunehmend freundliches Bild: Der RSI ist bereits bullisch, während der MACD kurz vor einer möglichen Bestätigung steht. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung im Wochenchart spricht langfristig weiterhin für einen intakten Aufwärtstrend. Der starke Anstieg bis auf rund 2.300,00 US$ könnte jedoch zunächst eine übergeordnete Welle 3 (hier röm. iii) abgeschlossen haben. Der anschließende Rückgang bis in den Bereich um 990,00 US$ lässt sich als A-Welle einer größeren Korrektur interpretieren. Die aktuelle Erholung dürfte in diesem Szenario Teil einer B-Welle sein. Sandisk Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die B-Welle könnte den Kurs noch einmal in Richtung des bisherigen Rekordhochs führen. Anschließend bliebe jedoch das Risiko einer C-Welle bestehen. Der eingezeichnete Fibonacci-Bereich für die Welle 4 (hier röm. iv) erstreckt sich vom 0,236er Retracement bei 1.307,43 US$ über das 0,382er Retracement bei 902,96 US$ bis zum 0,5er Retracement bei 669,50 US$. Erst nach Abschluss dieser Korrektur würde die Elliott-Wellen-Zählung eine übergeordnete Welle 5 und damit langfristig neue Rekordstände erwarten lassen. Meiner Einschätzung nach hat sich das kurzfristige Chartbild der Sandisk-Aktie deutlich aufgehellt. Der Kurssprung von +10,99%, das bullische RSI-Signal und das nachlassende negative Momentum beim MACD sprechen für eine Fortsetzung der Erholung. Entscheidend ist nun, ob die Aktie die Widerstandszone zwischen 1.800,00 und 1.950,00 US$ nachhaltig überwinden kann. Gelingt der Ausbruch, dürfte das Rekordhoch um 2.300,00 US$ wieder in den Fokus rücken. Aus Sicht der Elliott-Wellen bleibt die aktuelle Bewegung jedoch möglicherweise nur eine B-Welle innerhalb einer größeren Korrektur. Anleger sollten daher trotz der starken kurzfristigen Dynamik das Risiko einer späteren C-Welle bis in den Fibonacci-Bereich zwischen 1.307,43 und 669,50 US$ im Blick behalten. ## ℹ️ Sandisk Corporation in Kürze - SanDisk (WKN: A411ZM) mit Sitz in Milpitas im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein weltweit führender Hersteller von Speichermedien, die auf der NAND-Flash-Technologie basieren. - Das 1988 gegründete Unternehmen wurde 2016 von Western Digital übernommen und 2025 erneut als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen abgespalten. - Bekannt ist SanDisk vor allem für die Entwicklung und Herstellung von Speicherkarten, USB-Sticks und Solid-State-Drives (SSDs). - Seit einiger Zeit fokussiert sich das Unternehmen auf spezialisierte Hochleistungs-SSDs, die für das Training von KI-Modellen in Rechenzentren benötigt werden. - SanDisk ist seit November 2025 Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 262,36 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Sandisk, Sandisk Corporation, Sandisk Corporation-Aktie, Sandisk-Aktie, Sandisk-Analyse, Sandisk-Chartanalyse, Sandisk-Kurs, Sandisk-Preis, Sandisk-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Robinhood-Aktie +9%: Wie weit trägt sie der Aufwärtstrend?](https://www.sharedeals.de/robinhood-aktie-9-wie-weit-traegt-sie-der-aufwaertstrend/) **Published:** September 19, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Mit einem Kurssprung von +9% war die Robinhood-Aktie am Freitag einer der größten Gewinner im S&P 500-Index und kletterte fast auf den höchsten Stand in diesem Jahr. Was steckt hinter dem Kursplus zum Wochenschluss und können Anleger bald wieder mit Kursen über 125 US$ rechnen? ## Rückenwind durch den Bitcoin Der erste Kurstreiber für die Robinhood-Aktie am Freitag war der starke Kursgewinn des Bitcoins. Die wichtigste Digitalwährung der Welt legte um gut 6% zu und sprang damit wieder über die Marke von 80.000 US$. Für Robinhood ist das relevant, weil ein größerer Teil des Umsatzes aus Transaktionsgebühren aus dem Kryptohandel stammt. Höhere Kurse bei Kryptowährungen sorgen seit jeher für eine regere Handelsaktivität bei Tradern und damit höhere Handelsgebühren. Du willst up-do-date bleiben, was die Entwicklungen in der internationalen Fintech-Szene angeht? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=ROBINHOOD+MARKETS&stockidentifier=symbol%3AHOOD&stockmarket=Nasdaq)! ## Rückenwind durch die SEC Der zweite Faktor, der die Robinhood-Aktie zum Ende der Handelswoche nach oben trieb, war die US-Börsenaufsicht SEC. Sie ebnete den regulatorischen Weg für tokenisierte Aktien. Konkret billigte sie einen temporären Regulierungsrahmen (Innovation Exemption), der es bestimmten Plattformen erlaubt, den Handel mit tokenisierten US-Wertpapieren abzuwickeln. Da Robinhood stark in blockchainbasierte Infrastruktur investiert ist und hier eine Vorreiterrolle einnimmt, werten Anleger das Unternehmen als einen der Hauptprofiteure dieser regulatorischen Öffnung. ## Fällt das Jahreshoch? Die Robinhood-Aktie befindet sich seit Ende März in einem Aufwärtstrend. Zuletzt kletterte sie Anfang September auf den höchsten Stand im laufenden Jahr. Die Chancen stehen gut, dass die Aktie dieses Jahreshoch bei 125 US$ in den kommenden Tagen überwinden kann. Der nächste Widerstand wartet dann bei 136 US$ ## Das Geschäftsmodell funktioniert überall Bereits im April habe ich die Robinhood-Aktie zum Kauf empfohlen. Seitdem hat der Kurs um über +35% zugelegt und ich will heute meine Kaufempfehlung erneuern. Bei Aktien, die mit einem recht hohen Forward-KGV von 44 bewertet sind, bin ich normalerweise eher vorsichtig — noch dazu, wenn sie wie Robinhood in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt agieren. Aber der Broker verdient meiner Meinung nach diese ambitionierte Bewertung. Robinhood wird im laufenden Jahr voraussichtlich mit 16% wachsen. Im kommenden Jahr dürfte sich das Wachstum auf 27% erhöhen. Analysten gehen davon aus, dass Robinhood 2027 seinen Gewinn deutlich stärker als den Umsatz steigern kann. Auf dieser Grundlage wirkt die Bewertung der Robinhood-Aktie nicht abschreckend auf mich. Robinhood hat zuletzt gezeigt, dass der Broker sehr erfolgreich darin ist, seine Geschäftstätigkeit auf weitere Asset-Klassen wie Aktien und Optionen auszudehnen. Gleichzeitig wird das Platzieren von Ereigniswetten (Event Contracts) immer wichtiger. Inzwischen hat das Unternehmen 13 Geschäftsbereiche, die einen annualisierten Umsatz von mehr als 100 Millionen US$ machen. Zuletzt hatte der Broker über 28 Millionen Kunden und ein verwaltetes Vermögen von 384 Milliarden US$. Die Zahl der kostenpflichtigen Gold-Abonnenten erhöhte sich auf fast 5 Millionen. Möchtest Du weitere Aktien wie Robinhood entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=ROBINHOOD+MARKETS&stockidentifier=symbol%3AHOOD&stockmarket=Nasdaq&category_error=not_found) zu Krypto-News erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Das Online-Broking ist kein einfaches Business. Sehr viele große und mittelgroße Anbieter konkurrieren um die Gunst von Anlegern, aber Robinhood scheint es sehr gut zu gelingen, den Geschmack von Millionen von ihnen zu treffen. Das spricht in meinen Augen für ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Sollte es dem Online-Broker gelingen, dieses Geschäftsmodell in Zukunft erfolgreich auf weitere Asset-Klassen zu skalieren, dürfte die Robinhood-Aktie wieder auf ein neues Allzeithoch bei über 150 US$ steigen. Ich bin guter Dinge, dass das gelingen wird. ## ℹ️ Robinhood in Kürze - Robinhood Markets (WKN: A3CVQC) ist ein US-amerikanisches Finanzdienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Menlo Park in Kalifornien. - Über die Online-Handelsplattform des Unternehmens können Privatanleger in Aktien, ETFs, Derivate, Kryptowährungen und weitere Finanzanlagen investieren. - Robinhood hat derzeit etwa 27 Millionen aktive Nutzer. - Robinhood notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell ca. 108 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rüstungsboom erreicht die Kommunikation: Diese Aktien könnten profitieren!](https://www.sharedeals.de/ruestungsboom-erreicht-die-kommunikation-diese-aktien-koennten-profitieren/) **Published:** September 19, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der europäische Rüstungsboom läuft weiter. Steigende Verteidigungsausgaben und der Aufbau neuer militärischer Kapazitäten sorgen bei großen Konzernen für volle Auftragsbücher. Doch während bislang vor allem Panzer, Munition, Luftverteidigung und Drohnen im Mittelpunkt standen, gewinnt ein weniger sichtbarer Bereich massiv an Bedeutung: **militärische Kommunikation**. Denn moderne Streitkräfte benötigen nicht nur Waffen. Fahrzeuge, Soldaten, Drohnen, Sensoren und Kommandozentralen müssen auch unter schwierigsten Bedingungen miteinander verbunden bleiben. Genau hier entsteht ein Markt, der vom europäischen Verteidigungsboom besonders profitieren könnte. ### Europas Rüstungsboom bekommt eine neue Dimension Dabei geht es längst nicht nur um neue Funkgeräte. Europa versucht, seine Abhängigkeit von ausländischer – insbesondere amerikanischer – Kommunikationstechnologie zu reduzieren. Sichere Funknetze, eigene Satellitenkommunikation und europäisch kontrollierte Dateninfrastrukturen werden dadurch strategisch wichtiger. ### Europa will unabhängiger werden Wie groß die Ambitionen inzwischen sind, zeigt Deutschland. Bis 2030 sind Investitionen in Milliardenhöhe für militärische Weltraumfähigkeiten vorgesehen. Gleichzeitig soll eine eigene Satellitenkommunikationsarchitektur entstehen. **Das Ziel:** Soldaten, Fahrzeuge, Drohnen und andere Plattformen sollen miteinander vernetzt werden und selbst in kritischen Situationen zuverlässig Informationen austauschen können. ### Moderne Kriegsführung braucht Daten Der Hintergrund ist ein grundlegender Wandel der Kriegsführung. Aufklärungssatelliten, Radarsysteme und Drohnen produzieren enorme Datenmengen. Ihr militärischer Wert entsteht jedoch erst, wenn Informationen schnell verarbeitet und sicher an die richtigen Einheiten weitergeleitet werden. Deshalb verschwimmen die Grenzen zwischen klassischer Rüstung, Software, Satellitentechnik und Telekommunikation zunehmend. Auch Hersteller militärischer Fahrzeuge integrieren Kommunikationssysteme immer stärker direkt in ihre Plattformen. Moderne Lösungen sollen dabei Sprache und Daten verschlüsselt übertragen und verschiedene Einheiten miteinander vernetzen. ### Vom Panzer zum digitalen Netzwerk Für die Rüstungsindustrie könnte damit die nächste Phase des Booms beginnen. Staaten müssen nicht nur ihre Waffenbestände auffüllen, sondern gleichzeitig eine digitale Infrastruktur schaffen, die ihre Systeme miteinander verbindet. Davon könnten neben den bekannten Rüstungskonzernen insbesondere Spezialisten für Satellitenkommunikation, sichere Datenübertragung, Sensorik und militärische Netzwerke profitieren. Für Anleger öffnet sich damit innerhalb des Rüstungsbooms ein weiterer Wachstumsmarkt, der bislang deutlich weniger Aufmerksamkeit erhalten hat. **Welche drei Aktien besonders stark von diesem Ausbau der militärischen Kommunikation profitieren könnten, zeigen wir Dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Alphabet-Aktie: KI macht Google mächtiger – jetzt noch kaufen?](https://www.sharedeals.de/alphabet-aktie-ki-macht-google-maechtiger-jetzt-noch-kaufen/) **Published:** September 19, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Künstliche Intelligenz sollte die Google-Suche verdrängen. Tatsächlich verwandeln AI Overviews die Suchmaschine jedoch in eine Antwortmaschine, die Informationen verschiedener Webseiten direkt auf der eigenen Plattform bündelt. Genau darin lag von Beginn an meine These: KI nimmt Google nicht die Nutzer weg, sondern macht die Suchergebnisse wertvoller – auch für Werbetreibende. Nach dem Anstieg auf rund 350 US$ würde ich der Alphabet-Aktie trotzdem nicht hinterherlaufen. ## Google behält die Nutzer auf der eigenen Plattform Früher verwies Google hauptsächlich auf andere Webseiten. Mit AI Overviews fasst der Konzern deren Inhalte nun selbst zusammen und beantwortet immer komplexere Fragen direkt innerhalb der Suche. Nutzer müssen Google dadurch seltener verlassen und können unmittelbar Anschlussfragen stellen. Für Content-Anbieter ist diese Entwicklung problematisch, weil weniger Besucher auf ihren Webseiten landen. Für Alphabet ist sie wirtschaftlich attraktiv: Google kontrolliert einen größeren Teil der gesamten Informationssuche, sammelt mehr Daten über die Absichten der Nutzer und kann Anzeigen genauer auf deren Bedürfnisse abstimmen. Besonders wertvoll sind komplexe Suchanfragen mit einer klaren Kaufabsicht. Wer beispielsweise eine Reise plant, ein Produkt vergleicht oder einen Dienstleister sucht, liefert Google wesentlich mehr Kontext als bei der Eingabe einzelner Stichwörter. Dadurch kann der Konzern nicht nur bestehende Werbeflächen besser vermarkten, sondern perspektivisch zusätzliche Anzeigen in KI-generierte Antworten integrieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die befürchtete Abwanderung bleibt aus Eine aktuelle Umfrage von Evercore ISI bestätigt die zunehmende Stärke der Plattform. Im August bezeichneten 78% der Befragten Google als ihre wichtigste Suchmaschine. ChatGPT kam als primäres Suchwerkzeug dagegen lediglich auf 10%, nachdem der Dienst im August 2025 einen höheren Wert erreicht hatte. Zudem gaben 60% der Nutzer an, aufgrund der neuen KI-Werkzeuge häufiger zu suchen. AI Overviews und AI Mode ersetzen die klassische Suche somit nicht, sondern erweitern die Anzahl und Komplexität der Anfragen. Besonders bei kommerziell interessanten Themen wie Reisen, Gastronomie und Dienstleistungen bleibt Google über sämtliche Altersgruppen führend. Auch die Geschäftszahlen widersprechen der These eines zerfallenden Suchgeschäfts. Im zweiten Quartal erhöhten sich die Erlöse mit Google Search und anderen Suchangeboten um 17% auf 63,27 Milliarden US$. Der Konzernumsatz stieg um 24% auf 119,8 Milliarden US$. Das beweist nicht, dass AI Overviews allein für das Wachstum verantwortlich sind. Es zeigt aber sehr deutlich, dass die KI-Integration die Werbemonetarisierung bislang nicht beschädigt. Gleichzeitig erreichte AI Mode bereits mehr als 1 Milliarde monatliche Nutzer, während die Gemini-App auf rund 950 Millionen aktive Nutzer kam. **Tipp:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## 450 US$ sind möglich – aber nicht sofort nötig Evercore-Analyst Mark Mahaney erhöhte sein Kursziel angesichts der stärkeren Suchposition auf 450 US$. Gegenüber dem aktuellen Kurs verspricht das weiterhin erhebliches Potenzial. Dennoch hat die Aktie einen großen Teil der verbesserten Aussichten bereits vorweggenommen und bringt inzwischen mehr als 4,2 Billionen US$ auf die Börsenwaage. Bei der Bewertung ist außerdem Vorsicht geboten. Der Quartalsgewinn wurde durch einen Beteiligungsgewinn von rund 98 Milliarden US$ erheblich aufgebläht, insbesondere durch den SpaceX-Börsengang. Das ausgewiesene KGV vermittelt deshalb derzeit ein zu günstiges Bild des operativen Geschäfts. Hinzu kommen geplante Investitionen von 195 bis 205 Milliarden US$ im laufenden Jahr. Alphabet muss beweisen, dass die höheren Ausgaben für Rechenzentren, eigene Chips und KI-Modelle dauerhaft zusätzliche Werbe- und Cloud-Erlöse erzeugen. AI Overviews schwächen Google nicht, sondern machen die Suchmaschine zum noch mächtigeren Vermittler von Informationen und Werbung. Die aktuellen Nutzungs- und Umsatzzahlen bestätigen damit meine ursprüngliche Investmentthese. Die Alphabet-Aktie bleibt für mich langfristig ein erstklassiges KI-Investment. Nach der starken Neubewertung würde ich bei rund 350 US$ jedoch keinen größeren Neueinstieg mehr vornehmen, sondern auf einen Rücksetzer warten. ## ℹ️ Alphabet in Kürze - Alphabet Inc. (WKN: A14Y6H) ist eine im kalifornischen Mountain View ansässige Holding und Muttergesellschaft der weltgrößten Suchmaschine Google. - Neben Google betreibt Alphabet auch die Videoplattform YouTube und ein Cloud-Business. Zudem gehören zahlreiche Venture-Unternehmen, wie beispielsweise DeepMind und Waymo, zur Holding. - Alphabet ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Konzern wird zu den sogenannten „Big Five“ der Technologieindustrie gezählt und ist aktuell rund 4,25 Billionen US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Novo-Aktie: Am Montag müssen diese 3 Antworten kommen!](https://www.sharedeals.de/novo-aktie-am-montag-muessen-diese-3-antworten-kommen/) **Published:** September 19, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Novo-Aktie hat sich am Freitag um +1,4% erholt. Der wirklich wichtige Termin folgt jedoch am Montag: Beim Kapitalmarkttag in London will das Management neue strategische Ziele präsentieren und über Pipeline, Geschäftsentwicklung und künftige Wachstumspläne informieren. Nach mehreren Studienrückschlägen und dem Verlust von Marktanteilen an Eli Lilly reichen optimistische Aussagen allerdings nicht mehr – Konzernchef Mike Doustdar muss messbare Ziele liefern. ## Wie schnell kehrt das Wachstum zurück? Operativ hat Novo zuletzt erste Stabilisierungssignale gesendet. Im zweiten Quartal stieg der bereinigte Umsatz währungsbereinigt um +7%, während das bereinigte operative Ergebnis um +11% zulegte. Die Wegovy-Pille erreichte in den USA bis Mitte Juli mehr als 5 Millionen Verschreibungen und führte bei den Patientenneustarts weiterhin den Markt der Markenpräparate gegen Fettleibigkeit an. Trotzdem erwartet Novo für 2026 währungsbereinigt weiterhin eine Entwicklung von 0 bis -6% bei Umsatz und operativem Ergebnis. Der Kapitalmarkttag muss deshalb vor allem zeigen, wann das Unternehmen wieder nachhaltig wächst. Anleger dürften konkrete Aussagen zur Entwicklung der Wegovy-Pille, zu weiteren internationalen Markteinführungen und zum Konkurrenzdruck durch Eli Lilly erwarten. Die bisherigen strategischen Ziele sind ausgelaufen. Zwischen 2019 und 2025 hatte Novo den Umsatz mit einer jährlichen Wachstumsrate von 17% auf 309 Milliarden DKK mehr als verdoppelt. Eine Rückkehr zu solchen Raten erscheint unrealistisch, doch bereits ein glaubwürdiger mittelfristiger Wachstumskorridor könnte der Aktie neue Orientierung geben. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Welche Wirkstoffe erhalten künftig Priorität? Auch bei der Pipeline muss das Management Klarheit schaffen. Allein im zweiten Quartal verbuchte Novo Wertminderungen von 6,3 Milliarden DKK auf immaterielle Vermögenswerte, darunter 4 Milliarden DKK für den Adipositaswirkstoff Monlunabant. Zudem verfehlte die Herz-Kreislauf-Studie ZEUS mit Ziltivekimab ihr Hauptziel. Novo verfügt weiterhin über mehrere aussichtsreiche Kandidaten. Dazu gehören CagriSema, das bereits für die US-Zulassung eingereicht wurde, sowie Zenagamtide, früher Amycretin genannt, das sowohl als Spritze als auch als Tablette in Phase 3 weiterentwickelt werden soll. Entscheidend ist nun, ob das Management die Investitionen stärker auf wenige erfolgversprechende Programme konzentriert. Die neue Kooperation mit Orbis Medicine passt dazu. Novo kann für oral einzunehmende Therapien gegen kardiometabolische Erkrankungen bis zu 1,4 Milliarden US$ an Vorab-, Meilenstein- und Lizenzzahlungen leisten. Da die Wirkstoffe noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen, entsteht daraus jedoch zunächst kein nennenswerter Umsatzbeitrag. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Kann Novo außerhalb von Abnehmpräparaten wachsen? Einen positiven Impuls liefert Frehemgo gegen Hämophilie A. Der zuständige EMA-Ausschuss hat die Zulassung des Medikaments empfohlen, das je nach Patient monatlich, zweiwöchentlich oder wöchentlich verabreicht werden kann. Nach einer endgültigen Genehmigung soll der erste europäische Marktstart im vierten Quartal erfolgen, die breitere Einführung ist für Anfang 2027 geplant. Frehemgo könnte das Geschäft mit seltenen Erkrankungen stärken und Novos Abhängigkeit von Diabetes- und Adipositaspräparaten zumindest etwas verringern. Kurzfristig bleibt der Konzern jedoch weiterhin stark vom kommerziellen Erfolg der Wegovy-Produktfamilie abhängig. Mit einem ausgewiesenen KGV von etwa 11 und einer Dividendenrendite von rund 4,2% enthält die Aktie bereits viel Skepsis. Eine günstige Bewertung allein reicht aber nicht: Ohne belastbare Wachstumsziele könnte Novo trotz niedriger Multiplikatoren eine Bewertungsfalle bleiben. Der Kapitalmarkttag bietet Novo die Chance, aus dem bisherigen Umbau eine überprüfbare Turnaround-Strategie zu machen. Überzeugende mittelfristige Ziele für Wachstum, Pipeline und Profitabilität könnten eine Neubewertung auslösen. Langfristig halte ich die Aktie aufgrund der starken Marktposition und günstigen Bewertung weiterhin für interessant. Am Montag muss das Management jedoch beweisen, dass hinter dem neuen Namen auch ein konkreter Plan steckt. Da die Aktie insgesamt sehr günstig ist, halte ich das Risikopotenzial für eher gering. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 181 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [VW-Aktie: Von 1 auf 9% Marge – ist das noch glaubwürdig?](https://www.sharedeals.de/vw-aktie-von-1-auf-9-marge-ist-das-noch-glaubwuerdig/) **Published:** September 19, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Volkswagen kassiert seine Prognose und erwartet 2026 nur noch eine operative Umsatzrendite von maximal 1% statt bisher 4 bis 5,5%. Die Vorzugsaktie reagierte am Freitag mit einem Kursverlust von -5,6%. Besonders brisant: Erst Anfang September hatte der Aufsichtsrat für 2030 eine Marge von 9% als Ziel ausgegeben – der Weg dorthin ist durch die Gewinnwarnung erheblich länger geworden. ## Porsche kostet Volkswagen 6 Milliarden € Insgesamt rechnet Volkswagen 2026 mit Sonderbelastungen von rund 10 Milliarden €. Davon entfallen etwa 6 Milliarden € auf eine Wertminderung im Zusammenhang mit Porsche. Der größte Teil dieser Belastung ist nicht zahlungswirksam und fließt deshalb nicht unmittelbar aus dem Konzern ab. Harmlos ist die Abschreibung trotzdem nicht. Sie zeigt, dass Volkswagen seine bisherigen Gewinnerwartungen für Porsche deutlich nach unten korrigieren muss. Die Sportwagentochter leidet unter den US-Zöllen, der schwachen Nachfrage nach Luxusautos in China und dem schnellen Umstieg auf Elektrofahrzeuge. Hinzu kommen neue Altersteilzeitprogramme, der geplante Verkauf des Werks Osnabrück sowie Abschreibungen auf Beteiligungen in China. Diese drei Punkte sollen das Ergebnis im zweiten Halbjahr um weitere rund 2 Milliarden € belasten. Etwa 900 Millionen € an Sondereffekten waren bereits im ersten Halbjahr verbucht worden. Ohne die außergewöhnlichen Belastungen würde Volkswagen nach eigenen Angaben weiterhin eine operative Marge von ungefähr 4% erreichen. Das relativiert den Absturz auf 1%, ist aber ebenfalls kein überzeugender Wert. Vor allem bei Audi, Porsche und der Kernmarke Volkswagen fallen die mittelfristigen Gewinnerwartungen schwächer aus als bislang angenommen. **Tipp**: Du willst über die VW-Aktie stets informiert bleiben? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Der Cashflow wird zum entscheidenden Prüfstein Positiv ist, dass Volkswagen seine Ziele für den Netto-Cashflow und die Nettoliquidität im Automobilbereich bislang beibehält. Im ersten Halbjahr hatte sich der Netto-Cashflow bereits von -1,4 auf +3,2 Milliarden € verbessert. Die hohe Porsche-Abschreibung belastet diese Kennzahl nicht direkt. Die Prognose steht allerdings unter Vorbehalt. Volkswagen geht davon aus, dass sich die bestehenden Zölle nicht weiter verschärfen und der Konflikt im Nahen Osten nicht zusätzlich eskaliert. Gleichzeitig erwartet der Konzern für 2026 nur noch einen Umsatz von rund 315 Milliarden € nach 321,9 Milliarden € im Vorjahr. Damit steigt der Druck, Investitionen und laufende Kosten zu senken. Denn nicht nur Restrukturierungsmaßnahmen kosten Geld: Auch der wachsende Anteil margenschwächerer Elektroautos, der Preiskampf in China und die Expansion asiatischer Hersteller in Europa belasten das Geschäft dauerhaft. ## Die günstige Bewertung hat einen Haken Volkswagen hat sich für 2030 eine operative Marge von 9% und einen operativen Gewinn von rund 31 Milliarden € vorgenommen. Dieses Ziel basiert unter anderem auf sinkenden Verwaltungskosten, einer schlankeren Modellpalette und einem jährlichen Absatz von etwa 9 Millionen Fahrzeugen. Nach der aktuellen Gewinnwarnung muss der Konzern jedoch nicht nur von einer bereinigten Marge von ungefähr 4 auf 9% kommen. Er muss zugleich Porsche stabilisieren, Elektroautos profitabler machen und seine Marktposition in China verteidigen. Das erscheint ambitionierter denn je. Mit einem ausgewiesenen KGV von rund 8 und einer Dividendenrendite von etwa 6,5% auf Basis der letzten Ausschüttung wirkt die VW-Aktie optisch günstig. Beide Kennzahlen schauen jedoch teilweise in den Rückspiegel. Sinken Gewinn und Ausschüttung stärker als erwartet, kann aus der vermeintlichen Value-Chance schnell eine Bewertungsfalle werden. Die Gewinnwarnung ist aufgrund der hohen nicht zahlungswirksamen Abschreibung weniger dramatisch, als die neue 1%-Marge zunächst vermuten lässt. Sie ist aber ein deutliches Eingeständnis, dass der bisherige Gewinnmotor Porsche stottert und der Umbau teurer wird. Vor einem Neueinstieg würde ich, wenn, deshalb die Neunmonatszahlen am 29. Oktober abwarten. Entscheidend sind dann nicht das durch Sondereffekte verzerrte Konzernergebnis, sondern die bereinigte Marge und der Cashflow. Die VW-Aktie bleibt bis dahin eher eine spekulative Halteposition als ein klarer Kauf. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 41,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Heidelberg Materials schwächelt weiter, Qiagen zieht an: DAX-Ausblick](https://www.sharedeals.de/heidelberg-materials-schwaechelt-weiter-qiagen-zieht-an-dax-ausblick/) **Published:** September 21, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Der DAX bleibt im Konsolidierungsmodus. Nach einer zwischenzeitlichen Erholung geriet das größte deutsche Börsenbarometer am Freitag wieder unter Abgabedruck. Auf Wochensicht summierten sich die Abschläge auf mehr als 200 Punkte bzw. -0,87%. Die höchsten Verluste gab es bei Mercedes-Benz und Heidelberg Materials, Qiagen war bester DAX-Performer. Das können Anleger in der neuen Handelswoche erwarten. ## Die Bären lassen sich nicht unterkriegen KI- und Zinssorgen drückten zum Wochenstart auf die Stimmung und führten am Montag und am Dienstag zu Abgaben. Am Mittwoch meldeten sich die Käufer zurück und sorgten auch am Donnerstag für steigende Kurse. Zum Ende der Woche sorgte der große Verfallstag aber wieder für starke Verluste. ## Weiterhin viel Nervosität im Markt Die 26.000-Punkte-Marke bleibt für den DAX eine harte Nuss. Dabei zeigt sich ein ungewöhnliches Marktumfeld: Der Ölpreis gibt nach, die Anleiherenditen sind zuletzt zurückgekommen – und trotzdem fehlt Aktien der entscheidende Impuls nach oben. Der Grund liegt vor allem in der Geldpolitik. Nach der Fed und der EZB hat nun auch die Bank of Japan ihren Leitzins angehoben. Gleichzeitig zeigen die jüngsten deutschen Erzeugerpreise, dass der Inflationsdruck noch längst nicht verschwunden ist. ## Der Blick voraus Genau deshalb dürfte der DAX in der kommenden Woche besonders sensibel auf neue Konjunkturdaten reagieren. Am Mittwoch stehen die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und die Eurozone auf der Agenda. Für Deutschland wird beim Composite-PMI aktuell ein Rückgang von 51,8 auf 50,5 Punkte erwartet. Gleichzeitig könnte der noch wichtigere Dienstleistungsindex von 49,7 auf 50,5 steigen, während sich das verarbeitende Gewerbe leicht abschwächen soll. Am Donnerstag folgt mit dem ifo-Geschäftsklima der wohl wichtigste deutsche Frühindikator der Woche. Der Konsens sieht den Index bei 89,0 Punkten nach 88,8 im August. Entscheidend wird dabei weniger die Momentaufnahme als der Blick auf die Erwartungen der Unternehmen sein. Denn für den DAX zählt letztlich, ob die Gewinnperspektiven der deutschen Konzerne trotz Energie- und Kostendruck stabil bleiben. ## DAX braucht neue Kaufargumente Die Stimmung an den Märkten ist derzeit keineswegs panisch. Vielmehr wirkt der jüngste Rückgang wie eine Verschnaufpause nach der kräftigen Erholung. Auch die sinkenden Ölpreise helfen. Allerdings bleibt Brent mit mehr als 100 US$ je Barrel historisch teuer. Gleichzeitig haben die deutschen Erzeugerpreise im August um 4,6% zugelegt – der stärkste Anstieg seit mehr als drei Jahren. Damit bleibt die Sorge bestehen, dass der höhere Energiepreis mit Verzögerung bei den Verbrauchern ankommt. Für zusätzlichen Schwung könnten in der kommenden Woche die US-Daten sorgen. Am Freitag stehen die Auftragseingänge für langlebige Güter sowie das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan auf dem Programm. Außerdem empfängt US-Präsident Donald Trump am Donnerstag Chinas Staatschef Xi Jinping – ein Termin, der angesichts der geopolitischen und handelspolitischen Spannungen ebenfalls marktbewegend werden könnte. ## Unternehmensseite bleibt interessant Bei den DAX-Unternehmen ist die Bilanzsaison beendet. Dafür rücken Investorenkonferenzen in den Fokus. So präsentiert sich etwa Siemens am 22. September auf der German Corporate Conference von Berenberg und Goldman Sachs. Rheinmetall folgt am 23. und 24. September auf zwei wichtigen Investorenveranstaltungen. ## Mercedes-Benz und Heidelberg Materials schwach, Qiagen erholt Hierzulande waren die Aktien von Mercedes Benz und Heidelberg Materials die größten Verlustbringer mit einem Wochenminus von -5,75% bzw. -7,13%. Mercedes-Benz litt unter einem negativen Analystenkommentar und nähert sich nun wieder dem Mehrjahrestief von Ende Juni. Bei Heidelberg Materials ging der Ausverkauf weiter: Die Aktie notiert inzwischen mehr als -40% unter ihrem Rekordhoch von Ende Januar und könnte nun vor einem Test der 50-Wochen-Linie stehen, die sich bei 127,62 € befindet. Besser lief es für Qiagen, dessen Aktien auf Wochensicht +5,16% aufschlugen und sich weiter auf Erholungskurs befinden. Seit dem Tief von Mitte Mai ging es bereits um +33% hinauf. Profitieren kann der Molekulardiagnostik-Konzern von anhaltenden Übernahmegerüchten. ## Charttechnik: Korrekturen weiten sich aus Der DAX tut sich weiterhin schwer. Am Dienstag sackte der Leitindex auf 25.172 Punkte ab und markierte den tiefsten Stand seit dem 24. Juli. Dabei kam es zum Test der 100-Tage-Linie. Von hier aus drückte sich der Index am Mittwoch und am Donnerstag wieder nach oben ab, doch auf Höhe der 50-Tage-Linie erfolgte am Freitag die bärische Ablehnung. Es kam zu einer dynamischen Verkaufsbewegung, die den DAX wieder ganz dicht an die 100-Tage-Linie heranführte. Hier ergeben sich nun erneut Erholungschancen, doch für einen nachhaltigen Befreiungsschlag müsste der DAX auch über die 50-Tage-Linie, das Juli-Top bei 25.900 Punkten sowie die 26.000-Punkte-Marke klettern. Fällt der Index unter die 100-Tage-Linie, wartet eine weitere Unterstützung bei 25.000/25.100 Punkten. Hiernach könnte es auch zu einem Test der 200-Tage-Linie kommen, die sich aktuell bei 24.771 Punkten befindet. Damit bleibt der DAX gefangen zwischen Inflationssorgen und grundsätzlich robusten Gewinnperspektiven. Die 26.000 Punkte sind deshalb mehr als nur eine runde Marke: Gelingt der nachhaltige Sprung darüber, könnte sich das technische Bild wieder deutlich aufhellen. Bis dahin dürfte der Markt jedoch nervös bleiben – und die Konjunkturdaten der kommenden Woche könnten entscheiden, ob den Bullen endlich die nötigen Kaufargumente geliefert werden. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. **Kategorien:** Markt-Analysen --- ### [Bilfinger-Aktie: Bis zu -57% seit dem Allzeithoch – Trendbruch mit Konsequenzen!](https://www.sharedeals.de/bilfinger-aktie-bis-zu-57-seit-dem-allzeithoch-trendbruch-mit-konsequenzen/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Bilfinger-Aktie erlebt einen massiven Ausverkauf. Vom Allzeithoch bei 129,30 € ist der MDAX-Titel in der Spitze mittlerweile um rund -57% eingebrochen und notiert aktuell bei 57,65 €. Besonders schwer wiegt dabei, dass mit dem gestrigen Kurssturz auch die langfristige Aufwärtstrendlinie seit Anfang 2020 klar unterschritten wurde. Trotz der bereits enormen Verluste sehe ich die Korrekturbewegung damit bisher nicht zwingend am Ziel. ## Gewinnwarnung erschüttert die Story Auslöser des jüngsten Kurssturzes ist die deutliche Gewinnwarnung des Mannheimer Industriedienstleisters. Bilfinger erwartet für 2026 nur noch einen Umsatz zwischen 5,3 und 5,7 Milliarden €, nachdem bislang 5,4 bis 5,9 Milliarden € avisiert worden waren. Wesentlich schwerer wiegt die Margenkorrektur: Bereinigt um Einmaleffekte soll die EBITA-Marge nur noch 4,6 bis 5,0% erreichen, nachdem zuvor 5,8 bis 6,2% erwartet worden waren. Auch die Free-Cashflow-Prognose wurde von 250 bis 300 Millionen € auf nur noch 180 bis 220 Millionen € reduziert. Wie mein Kollege Alexander Hirschler in seiner [Analyse zum gestrigen Kurscrash](https://www.sharedeals.de/bilfinger-aktie-20-ist-der-crash-eine-einstiegschance/) herausstellt, bleibt die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr deutlich hinter den Erwartungen zurück. Kunden verschieben Investitionen und rufen Leistungen aus bestehenden Rahmenverträgen später ab. Bilfinger reagiert mit dem Sparprogramm „Agile“, das bis zu 1.500 Stellen kosten und ab 2028 jährliche Einsparungen von rund 75 Millionen € bringen soll. Kurzfristig bleiben damit allerdings sowohl die operative Visibilität als auch die Profitabilität unter Druck. **Rohstoffe sind und bleiben auch bei der Bilfinger-Aktie ein Thema** - Schau Dir daher unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Trotz eines Kursverlusts von zeitweise rund -57% seit dem Allzeithoch sehe ich die Abwärtsbewegung noch nicht zwingend als beendet an. Mit dem gestrigen Ausverkauf wurde nicht nur der Bereich um 74,20 € aufgegeben, sondern zugleich die langfristige Aufwärtstrendlinie seit Anfang 2020 deutlich unterschritten. Eine Bestätigung per Wochenschluss steht zwar noch aus, der technische Schaden ist angesichts der Dynamik jedoch erheblich. Im bevorzugten Szenario dürfte daher zunächst die Unterstützung bei 51,60 € in den Fokus rücken. Dort bestehen gute Chancen auf eine technische Gegenbewegung. Fällt allerdings auch dieses Niveau nachhaltig, würde sich das übergeordnete Abwärtspotenzial bis in den Bereich von 39,98 € ausweiten. Für eine nachhaltige Entspannung reicht eine kurzfristige Gegenbewegung hingegen nicht aus. Die Käufer müssten zunächst die gebrochene langfristige Aufwärtstrendlinie zurückerobern und anschließend den Widerstand bei 74,20 € überwinden. Erst oberhalb dieses Bereichs würde sich das Chartbild wieder merklich aufhellen und eine größere Erholung bis 87,95 € ermöglichen. Solange dies nicht gelingt, bleiben steigende Kurse für mich zunächst Gegenbewegungen innerhalb eines intakten Abwärtstrends. Die Bilfinger-Aktie hat seit ihrem Allzeithoch einen dramatischen Wertverlust erlitten, doch ein Kursrückgang von bis zu -57% ist für sich genommen noch kein Kaufsignal. Der Bruch der langfristigen Aufwärtstrendlinie verschärft die Lage zusätzlich. Unterhalb von 74,20 € bleibt 51,60 € für mich das nächste zentrale Ziel. Kann auch diese Unterstützung nicht halten, wäre im größeren Bild sogar ein Rücklauf bis rund 40 € denkbar. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Bilfinger in Kürze - Die Bilfinger SE (WKN: 590900) ist ein international tätiger Industriedienstleister mit den Schwerpunkten Wartung und Instandhaltung von Industrieanlagen. Zudem entwickelt das Unternehmen Komplettlösungen für Anlagen und Infrastrukturprojekte. - Neben dem Hauptsitz in Mannheim befinden sich Niederlassungen auf allen Kontinenten. - Die Aktie ist im MDAX gelistet; aktuell liegt die Marktkapitalisierung bei rund 2,23 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Bilfinger, Bilfinger-Aktie, Bilfinger-Chartanalyse --- ### [XRP: Neuer Anlauf auf 3,30 US$?](https://www.sharedeals.de/xrp-neuer-anlauf-auf-330-us/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** XRP startet einen neuen Anlauf auf die Oberseite. In meiner [letzten Analyse](https://www.sharedeals.de/xrp-jetzt-bereit-fuer-den-sprung-auf-330-us/) aus dem Vormonat schien es bereits, als würde der dynamische Ausbruch ein mittelfristiges Potenzial bis 3,30 US$ eröffnen. Die Rallye wurde anschließend jedoch wieder ausgebremst und XRP fiel zeitweise bis unter 1,27 US$ zurück. Mit aktuell rund 1,38 US$ kämpfen sich die Käufer erneut nach oben – jetzt wartet allerdings eine entscheidende Widerstandszone. ## Ripple baut die Infrastruktur weiter aus Fundamental arbeitet Ripple weiter am Ausbau seiner institutionellen Infrastruktur. Anfang Juli erhielt das Unternehmen die vollständige MiCA-CASP-Zulassung in Luxemburg und kann seine regulierten Krypto-Dienstleistungen damit in allen 30 Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums anbieten. Ripple verfügt nach eigenen Angaben inzwischen über mehr als 75 regulatorische Lizenzen weltweit. Das stärkt insbesondere die Position bei Banken, Unternehmen und anderen institutionellen Marktteilnehmern. Parallel wächst das operative Netzwerk weiter. Im August vereinbarte Ripple eine Partnerschaft mit der südkoreanischen Jeonbuk Bank, die Ripple Payments für internationale Zahlungen einsetzt. Hinzu kommen Investitionen in ZILO und Licuido, mit denen Ripple sein Angebot rund um Tokenisierung, digitale Vermögenswerte und institutionelle Kapitalmarktinfrastruktur erweitert. Die fundamentale Entwicklung bleibt damit konstruktiv – für den XRP-Kurs müssen daraus allerdings weiterhin auch nachhaltige Kapitalzuflüsse entstehen. **Sofern Du an weiteren Kryptochancen interessiert bist?** Diese 3 Altcoins könnten interessant für Dich sein, welche genau dies sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Das in meiner [vorherigen Analyse](https://www.sharedeals.de/xrp-jetzt-bereit-fuer-den-sprung-auf-330-us/) skizzierte Rallye-Szenario wurde zunächst ausgebremst. Nach Kursen von zeitweise rund 1,70 US$ setzte eine deutliche Gegenbewegung ein und XRP testete zuletzt sogar den Unterstützungsbereich um 1,27 US$. Dieser Rücksetzer wurde jedoch aufgefangen und mittlerweile notiert der Kurs wieder oberhalb von 1,32 US$. Für eine Fortsetzung des präferierten Aufwärtsszenarios muss jetzt allerdings der Widerstandsbereich zwischen 1,47 und 1,50 US$ nachhaltig überwunden werden. Gelingt dieser Befreiungsschlag, würden zunächst 1,83 und 1,96 US$ in den Fokus rücken. Darüber warten 2,29 sowie 2,45 US$, bevor im größeren Bild weiterhin das Kursziel von 3,30 US$ erreichbar wäre. Scheitern die Käufer dagegen erneut zwischen 1,47 und 1,50 US$, dürfte der Blick schnell wieder nach unten wandern. Unterhalb von 1,32 US$ wären zunächst 1,27 und anschließend 1,19 beziehungsweise 1,13 US$ relevant. Besonders kritisch wäre ein nachhaltiger Rückfall unter 1,02 US$. In diesem Fall wäre die aktuelle Stabilisierung erneut gescheitert und das mittelfristige Rallye-Szenario müsste grundlegend hinterfragt werden. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Ripple. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Ripple – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern, und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** XRP hat sich nach dem jüngsten Rücksetzer zurückgemeldet, doch der eigentliche Befreiungsschlag steht noch aus. Entscheidend ist jetzt die Zone zwischen 1,47 und 1,50 US$. Oberhalb davon dürfte sich das Chartbild erheblich aufhellen und über 1,83 sowie 1,96 US$ erneut der Weg in Richtung 2,29, 2,45 und später 3,30 US$ öffnen. Scheitert XRP hingegen erneut am Widerstand, bleiben Rücksetzer bis 1,27 US$ und darunter möglich. Du willst fürs Schlussquartal richtig aufgestellt sein? Wir zeigen dir drei Trend-Aktien mit echtem Multibagger-Potenzial. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ XRP in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,38 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 87 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Ripple, Ripple-Analyse, Ripple-Chartanalyse, Ripple-Prognose, XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Kurs, XRP-Prognose --- ### [AMD-Aktie: Reicht das Wachstum für die hohe Bewertung?](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-reicht-das-wachstum-fuer-die-hohe-bewertung/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die AMD-Aktie legte seit März eine enorme Kursrally hin. Ausgehend von rund 200 US$ stieg sie in der Spitze bis auf etwa 580 US$. Anschließend korrigierte die Aktie wieder und notiert am Freitag aktuell bei 546 US$. Damit ist AMD inzwischen sehr hoch bewertet. Hier stellt sich die Frage: Rechtfertigt das Wachstumstempo eine solche Bewertung? ## Dynamisches Wachstum erzielt Das starke Wachstum aus dem ersten Quartal setzte sich im zweiten Quartal fort und fiel nochmals deutlich dynamischer aus. Der Umsatz stieg hier von 10,3 auf 11,5 Milliarden US$. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg er sogar um 50%. Besonders stark entwickelte sich das Data-Center-Geschäft. Der Umsatz in diesem Segment erhöhte sich um 107% auf 6,7 Milliarden US$. Der Ausbau von KI-Rechenzentren führt zu einer deutlich steigenden Nachfrage nach leistungsfähigen Prozessoren und KI-Beschleunigern. Die Ertragslage entwickelte sich überproportional positiv. Grundlage dafür war unter anderem die Verbesserung der Bruttomarge von 43 auf 56%. Zusammen mit dem deutlichen Umsatzwachstum erhöhte sich das operative Ergebnis von rund 900 Millionen US$ auf 3,1 Milliarden US$. Der Periodengewinn stieg von 780 Millionen US$ auf mehr als 2,7 Milliarden US$. Die deutliche Ergebnisverbesserung dürfte zu einem wesentlichen Teil auf das margenstarke KI-Geschäft zurückzuführen sein. Für das dritte Quartal erwartet AMD einen Umsatz von 12,7 bis 13,3 Milliarden US$. Die Bruttomarge soll erneut bei rund 56% liegen. Auch die Bilanz ist solide. Ende Juni 2026 verfügte AMD über 13,1 Milliarden US$ an liquiden Mitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und kurzfristigen Investments. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete der Konzern einen operativen Cashflow von 5,3 Milliarden US$. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=AMD&stockidentifier=symbol%3AAMD&stockmarket=NASDAQ) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## KI-Trend bleibt intakt Auch wenn zuletzt von führenden Vertretern der KI-Branche Sicherheitsbedenken geäußert und teilweise eine vorsichtigere Entwicklung gefordert wurde, setzt sich der Ausbau der KI-Infrastruktur bislang fort. Auch in Europa wird die Diskussion über eigene KI-Rechenzentren intensiver. Im Vergleich zu den USA besteht hier noch erheblicher Nachholbedarf. Dieser strukturelle Trend dürfte die Nachfrage nach leistungsfähigen KI-Chips weiterhin unterstützen. Positiv ist zudem, dass namhafte Technologieunternehmen wie Meta, OpenAI und Anthropic auf AMD-Technologien setzen. ## Bewertung Die Wachstumsstory von AMD ist noch nicht abgeschlossen. Die Entwicklung der KI-Technologie befindet sich weiterhin in einer frühen Phase, und AMD gehört inzwischen zu den wichtigsten Anbietern von KI-Chips und Rechenzentrumslösungen. Das größte Problem für die Aktie ist daher weniger das operative Wachstum als die inzwischen sehr hohe Erwartungshaltung. In dem starken Kursanstieg seit März ist bereits viel Positives enthalten. Selbst bei weiterhin hohen Wachstumsraten besteht deshalb das Risiko, dass eine Verlangsamung des Wachstums oder eine schwächere Prognose zu einer deutlichen Kursreaktion führt. Im Vergleich zu Nvidia ist AMD ebenfalls ambitioniert bewertet. Entscheidend ist daher, ob das zukünftige Gewinnwachstum hoch genug ausfällt, um die aktuelle Marktbewertung zu rechtfertigen. Kurzfristig halte ich das weitere Kurspotenzial der AMD-Aktie für begrenzt und rechne zunächst eher mit einer Seitwärtsbewegung. Das jetzige Wachstum ist bereits eingepreist. Mittelfristig sieht die Situation aus meiner Sicht jedoch anders aus. Das Geschäft mit KI-Chips wächst weiterhin sehr dynamisch, und AMD verfügt über eine starke Position in diesem Markt. Sollte sich das Wachstum bei Umsatz und Gewinn in den kommenden Jahren fortsetzen, halte ich auch Kurse von 650 US$ und darüber für realistisch. **Möchtest Du weitere Aktien wie AMD entdecken?** Mit dem kostenlosen `Themen-Alarm` zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## ℹ️ AMD in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - Aktuell hat das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von etwa 890 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Renk-Aktie +5%: Ist das schon die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-5-ist-das-schon-die-trendwende/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Renk-Aktie hat sich zum Wochenschluss mit einem Plus von knapp +5% eindrucksvoll zurückgemeldet. Dennoch bleibt das Chartbild übergeordnet angeschlagen, denn seit dem Zwischenhoch von Anfang August hat der MDAX-Titel rund -27% eingebüßt. Ist das jetzt der Start einer neuen Erholung oder wartet schon die nächste Hürde? ## Rekordaufträge treffen auf schwachen Chart Fundamental steht die Entwicklung weiterhin in deutlichem Kontrast zum Aktienkurs. Im ersten Halbjahr steigerte Renk den Auftragseingang auf knapp 1,2 Milliarden €, der Auftragsbestand erreichte mit 7,4 Milliarden € einen neuen Rekord. Besonders stark entwickelte sich Vehicle Mobility Solutions: Hier legte der Auftragseingang um fast +43% auf rund 970 Millionen € zu, während die Book-to-bill-Ratio zur Jahresmitte bei starken 2,3 lag. Die langfristig hohe Nachfrage nach militärischer Antriebs- und Getriebetechnik bleibt damit grundsätzlich intakt. Genau darauf setzt nun auch Goldman Sachs. Wie mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig in seiner [heutigen fundamentalen Einordnung](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-soll-man-jetzt-in-dieses-fallende-messer-greifen/) erläutert, hat die Investmentbank die Renk-Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ hochgestuft und das Kursziel auf 65 € gesetzt. Die Analysten erwarten, dass Renk seine EBIT-Marge von 17,7% im laufenden Jahr bis 2030 auf 21,5% steigern kann. Einen wichtigen Hebel sehen sie im margenstarken Ersatzteil- und Wartungsgeschäft, das mit den wachsenden europäischen Fahrzeugflotten zunehmend an Bedeutung gewinnen dürfte. Fundamental gibt es damit durchaus Argumente für eine Gegenbewegung – charttechnisch fehlt dafür bislang jedoch noch die Bestätigung. **Rohstoffe sind und bleiben auch bei der Renk-Aktie ein Thema** - Schau Dir daher unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die Renk-Aktie bleibt trotz des starken Wochenschlusses übergeordnet im Griff der Verkäufer. In meiner [Analyse vom Juli](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-attacke-auf-den-widerstand/) hatte die damals skizzierte Erholung zunächst noch ins Schwarze getroffen und den Titel zurück an die deckelnde Abwärtstrendlinie geführt. Der entscheidende Ausbruch blieb dort jedoch aus. Seit dem Zwischenhoch Anfang August verlor die Aktie in der Spitze rund -27%. Die jüngste Gegenbewegung verbessert das kurzfristige Bild zwar, doch mit 42,50 € wartet bereits die erste wichtige Hürde. Solange diese Marke nicht per Tagesschluss zurückerobert wird, bleibt im bevorzugten Szenario ein erneuter Rücklauf bis zum markanten Kreuzsupport um 37,30 € möglich. Darunter würde sich das Abwärtspotenzial sogar bis 32,50 € ausweiten. Für die Käufer wäre daher zunächst ein nachhaltiger Anstieg über 42,50 € entscheidend. Gelingt dieser Befreiungsschlag, könnte sich die Erholung über 46,44 € bis an die fallende Abwärtstrendlinie beziehungsweise den Widerstand um 49,94 € ausdehnen. Erst oberhalb dieser Zone würde sich das übergeordnete Chartbild deutlich verbessern und aus der bisherigen Gegenbewegung eine belastbare Trendwende werden. Das Plus von knapp +5% zum Wochenschluss ist ein erstes positives Signal, ändert am übergeordnet angeschlagenen Chartbild aber noch wenig. Entscheidend ist jetzt die Marke von 42,50 €. Bleibt RENK darunter, halte ich einen erneuten Test des Kreuzsupports um 37,30 € weiterhin für wahrscheinlich. Erst oberhalb von 42,50 € würde die Erholung deutlich an Substanz gewinnen. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 4,1 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Renk, Renk Group, Renk Group Aktie, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Chartanalyse, Renk-Prognose --- ### [Redcare Pharmacy-Aktie: Startschuss für das große Comeback?](https://www.sharedeals.de/redcare-pharmacy-aktie-startschuss-fuer-das-grosse-comeback/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Redcare Pharmacy-Aktie erlebt diese Woche einen satten Rebound. Seit Montag ist der Kurs von Europas größter Versandapotheke um 17% in die Höhe geschossen. Was steckt hinter der starken Performance und kann sie noch weitergehen? ## Ein wichtiges regulatorisches Signal Getrieben wird die Redcare Pharmacy-Aktie diese Woche von einer vorteilhaften Mischung aus politischen Neuigkeiten, einer Kurszielanhebung und einem wichtigen Chartsignal. Der Reihe nach: Am Dienstag gab die gematik bekannt, dass die CardLink-Zulassung bis zum 31. März 2028 verlängert wird. Damit kann Redcare Pharmacy E-Rezepte weiterhin vollständig digital über die App abwickeln und bekommt gleichzeitig mehr Zeit für den Übergang zum System PoPP/Health-ID. Dieses „Proof of Patient Presence“-System wird die zukünftige Grundlage für die Nutzung der Health-ID in der Fernversorgung werden. Für Redcare Pharmacy ist die technische Infrastruktur und die daran gekoppelte Einlösung von Rezepten der wichtigste Faktor für die weitere Skalierung des Geschäfts in Deutschland. Technisch-regulatorische Hürden im Identifikationsprozess von Kunden könnten das Wachstum des Arzneimittelversands signifikant bremsen. Wir halten Dich auf dem Laufenden über alle börsenrelevanten Entwicklungen im Gesundheitswesen. Abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Redcare+Pharmacy&stockidentifier=symbol%3ARDC&stockmarket=TRADEGATE)! ## Sehr optimistische Banken Ein weiterer Kurstreiber war die Bestätigung der Kaufempfehlung der Redcare Pharmacy-Aktie durch die Deutsche Bank Research zum Wochenschluss. Sie sieht die jüngste Kursschwäche als Einstiegschance und erwartet, dass die Zahlen für das dritte Quartal die angehobene Jahresprognose bestätigen. Mit einem Kursziel von 103 € prognostizieren ihre Analysten ein Potenzial von +66% für den Aktienkurs. Bereits vor wenigen Tagen hat auch die Investmentbank Jefferies ihre Kaufempfehlung für die Redcare Pharmacy-Aktie bestätigt. Die Jefferies-Analysten sehen mit 97 € ähnlich viel Upside wie die Deutsche Bank. ## Das spricht für einen Aufwärtstrend Mit dem Sprung über die Marke von 60 € hat die Redcare Pharmacy-Aktie wichtige charttechnische Widerstände, darunter die 200-Tage-Linie, nach oben durchbrochen. Das hat automatische Käufe von computerbasierten Handelssystemen und Anschlusskäufe von Momentum-Investoren ausgelöst. Viel spricht deshalb aktuelle für eine Fortsetzung des jüngsten Aufwärtstrends. ## Nicht günstig, aber mit viel Potenzial Erst Mitte vergangener Woche habe ich die Redcare Pharmacy-Aktie zum Kauf empfohlen. Seitdem hat der Kurs der Online-Apotheke um +17% zugelegt — und ich stehe weiterhin zu meiner Kaufempfehlung. Mit einem Forward-KGV von knapp über 50 ist der MDAX-Titel beileibe kein Schnäppchen. Trotzdem sehe ich die Bewertung als gerechtfertigt an. Redcare wächst gegenwärtig mit rund 15 bis 20% pro Jahr. Der größere Bewertungstreiber als der Umsatz ist jedoch die Marge. Sie soll sich 2027 um 1,0% auf 3,5 bis 4,0% erhöhen und dürfte auch in den Nachfolgejahren weiter steigen. Als unangefochtener europäischer Marktführer im Versand von Medikamenten profitiert Redcare Pharmacy mit mehr als 14 Millionen Kunden von sehr großen Skaleneffekten, vor allem in den Bereichen Logistik und Marketing. Mit einem weiter wachsenden Kundenstamm werden diese Effekte in Zukunft noch größer. Weitere Investments, bei denen wir noch Potenzial bis Jahresende sehen, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Schau gleich mal rein! Kaum ein anderes Unternehmen aus Europa wird in den kommenden Jahren ein so großer Profiteur der Digitalisierung des Gesundheitswesens sein wie Redcare Pharmacy. Anleger kaufen sich hier in einen Marktführer in einem riesengroßen und weiter dynamisch wachsenden Markt ein. Das muss einem eine Bewertungsprämie wert sein. ## ℹ️ Redcare Pharmacy in Kürze - Redcare Pharmacy (ehemals Shop Apotheke Europe) (WKN: A2AR94) ist eine Online-Versandapothekengruppe mit Hauptsitz im niederländischen Sevenum und Standorten in mehreren europäischen Ländern. - Das Sortiment reicht von freiverkäuflichen Arzneimitteln über verschreibungspflichtige Medikamente bis zu Nahrungsergänzungsmitteln sowie Kosmetik- und Gesundheitsprodukten. - Redcare Pharmacy notiert im Small Cap Index SDAX und ist aktuell ca. 1,3 Milliarden € wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Redcare Pharmacy --- ### [D-Wave Quantum-Aktie: Kurssprung bringt neue Rally-Hoffnung](https://www.sharedeals.de/d-wave-quantum-aktie-kurssprung-bringt-neue-rally-hoffnung/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die D-Wave-Aktie hat gestern ordentlich zugelegt und gehörte mit einem Plus von rund +8% zu den stärkeren Quantenwerten. Dabei kam Rückenwind aus dem gesamten Sektor, nachdem neue Forschung von IonQ gemeinsam mit Nvidia, dem Oak Ridge National Laboratory und der University of Tennessee für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. D-Wave selbst bringt aber ebenfalls einige Punkte mit, die den Kurs stützen könnten. Erst vor wenigen Tagen wurde die Vereinbarung über bis zu 100 Millionen US$ an US-Fördermitteln finalisiert und auch bei den Analysten liegen die Kursziele teilweise weit über dem aktuellen Niveau. ## Der Kurssprung kommt an einer wichtigen Stelle Nach dem starken Donnerstag notiert D-Wave wieder bei knapp 18 US$. Im Volumenprofil liegt der Point of Control bei rund 18,09 US$ und damit praktisch direkt am aktuellen Kurs. In diesem Bereich wurde über die vergangenen Monate besonders viel gehandelt. Schafft es die Aktie wieder klar über diese Zone und kann sich dort halten, wäre der erste größere Widerstand aus dem Weg. Darüber liegen weitere Bereiche um 21 US$ und später rund 24 US$, an denen in der Vergangenheit ebenfalls viel Bewegung stattfand. Nach unten bleibt der Bereich um 16 US$ wichtig. Dort haben Käufer zuletzt mehrfach wieder zugegriffen. Ein Rückfall darunter würde den gestrigen Kurssprung schnell wieder relativieren und den Bereich um 14 US$ zurück auf den Plan bringen. Noch ist D-Wave damit nicht zurück in einer großen Rally. Der gestrige Anstieg hat die Aktie aber wieder direkt an eine Marke gebracht, an der sich entscheiden kann, ob aus dem Rebound mehr wird. Du interessierst Dich für Quantencomputing? Dann solltest Du umgehend unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=D-Wave+Quantum&stockidentifier=symbol%3ARQ0&stockmarket=TRADEGATE) abonnieren! D-Wave-Aktie ## Analysten sehen teilweise fast doppelt so hohe Kurse Bei den Analysten fällt der Blick auf D-Wave weiterhin ziemlich positiv aus. BMO Capital hat die Aktie Ende August neu mit „Outperform“ und einem Kursziel von 35 US$ aufgenommen. Die Analysten verweisen unter anderem auf D-Waves frühen Vorsprung beim Quantum Annealing und darauf, dass das Unternehmen inzwischen sowohl Annealing- als auch Gate-Model-Systeme entwickelt. Andere Häuser gehen noch weiter. Jefferies sieht 40 US$, Rosenblatt 43 US$, Wedbush ebenfalls US$ und Evercore liegt mit 44 US$ am oberen Ende der zuletzt veröffentlichten Ziele. MarketBeat kommt aus den dort erfassten Einschätzungen auf ein durchschnittliches Kursziel von rund 36 US$. Vom aktuellen Niveau wäre das ungefähr eine Verdopplung. Die hohen Ziele kommen allerdings nicht ohne Risiko. D-Wave macht weiterhin vergleichsweise wenig Umsatz und die Aktie hat in diesem Jahr bereits gezeigt, wie schnell die Stimmung bei Quantenwerten kippen kann. Vom Hoch oberhalb von 40 US$ ist der Kurs schließlich weit entfernt. ## US-Förderung und erste Anwendungen geben Rückenwind Auf der anderen Seite gibt es inzwischen mehr als nur die übliche Quantenfantasie. Das US-Handelsministerium stellt D-Wave im Rahmen des CHIPS and Science Act bis zu 100 Millionen US$ bereit. Mit dem Geld sollen unter anderem ein 100.000-Qubit-Annealing-System und ein 10.000-Qubit-Gate-Model-System weiterentwickelt werden. Im Gegenzug erhält die US-Regierung eine kleine, nicht kontrollierende Beteiligung am Unternehmen. Auch beim praktischen Einsatz gibt es Fortschritte. NTT DOCOMO nutzt D-Waves Technologie inzwischen in einer zweiten produktiven Anwendung. Dabei konnten die Spitzen bei bestimmten Standortsignalen im Mobilfunknetz um 65,3% und Paging-Signale um 7% reduziert werden. Für D-Wave ist so etwas wichtig, weil es zeigt, dass die Technik nicht nur im Labor getestet wird, sondern bereits bei einem großen Konzern im laufenden Betrieb eingesetzt wird. D-Wave hat gestern wieder gezeigt, wie schnell die Aktie anspringen kann, wenn bei Quantenwerten Kaufinteresse reinkommt. Dazu kommen die US-Förderung und erste Anwendungen bei großen Unternehmen, die der Story etwas mehr Substanz geben. Trotzdem bleibt die Aktie hochspekulativ. Der Umsatz ist noch klein und die Schwankungen sind enorm. Hält sich der Kurs über den jüngsten Tiefs, wäre ein weiterer Rebound drin. Für eine größere Trendwende müsste D-Wave aber erst wieder deutlich höhere Kursbereiche zurückerobern. ## ℹ️ D-Wave Quantum in Kürze - D-Wave Quantum (WKN: A3DSV9), kurz D-Wave, ist ein Hardwareunternehmen, das sich mit der Entwicklung von Quantencomputern beschäftigt. - Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Burnabay, Kanada, wurde 1999 gegründet. Bekannt wurde es durch den Verkauf des ersten Quantencomputers 2011 an Lockheed Martin. - Neben der Hauptbörse NYSE kann die Aktie auch über Tradegate gehandelt werden. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 6,72 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** D-wave Quantum, D-Wave Quantum-Aktie, D-Wave Quantum-Analyse, D-Wave Quantum-Kurs --- ### [Infineon-Aktie: Ist der Abverkauf jetzt endlich vorbei?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-ist-der-abverkauf-jetzt-endlich-vorbei/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Infineon gehört heute zu den stärksten DAX-Werten und legt zeitweise fast +3% zu. Der Anstieg kommt aus charttechnischer Sicht an einer ziemlich guten Stelle. Rund um 55 € wurde die Aktie zuletzt mehrfach gekauft und dort liegt auch der Point of Control im Volumenprofil. Gleichzeitig sortiert Infineon sein Geschäft weiter um und richtet mehr Kapital auf KI-Rechenzentren aus. Nach dem starken Rücksetzer der vergangenen Monate stellt sich damit langsam die Frage, ob sich hier ein Boden bildet oder ob der heutige Sprung nur eine kurze Gegenbewegung bleibt. ## Rund um 55 € greifen die Käufer wieder zu Seit dem Hoch im Juni hat die Infineon-Aktie ordentlich Federn gelassen. Von mehr als 88 € ging es zeitweise bis in den Bereich um 54 €. In den vergangenen Wochen hat sich dort allerdings eine Zone gebildet, die immer wieder Käufer anzieht. Im Volumenprofil liegt der Point of Control bei rund 55,20 €. Dort wurde im betrachteten Zeitraum besonders viel gehandelt und in diesem Bereich hat sich die Aktie zuletzt mehrfach stabilisiert. Der heutige Anstieg auf mehr als 56 € passt damit gut ins Chartbild. Nach oben wäre der Bereich um 60 € der nächste größere Test. Dort verlief bereits im Frühjahr eine wichtige Zone und auch im September ist die Aktie dort wieder abgeprallt. Kommt Infineon zurück über diese Marke, würde sich der Rebound deutlich stabiler anfühlen und oberhalb wäre erstmal wieder etwas mehr Platz. Der Bereich um 55 € bleibt trotzdem wichtig. Fällt die Aktie dort wieder klar durch, wäre die bisherige Stabilisierung schnell wieder vom Tisch. Solange Käufer dort weiter zugreifen, hält sich aber zumindest die Chance auf einen größeren Rebound. Auch das Umfeld hilft heute etwas mit. Während der europäische Gesamtmarkt schwächer läuft, legen Technologiewerte zu. Reuters nennt unter anderem Infineon und Aixtron als Treiber des Sektors. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! Infineon-Aktie ## Infineon räumt das Portfolio auf und setzt stärker auf KI Parallel zum Kurs passiert beim Unternehmen einiges. Erst diese Woche hat Infineon den Verkauf seines NOR-Flash- und F-RAM-Geschäfts an Winbond angekündigt. Der Kaufpreis liegt bei 1,12 Milliarden US$, abgeschlossen werden soll die Transaktion voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2027. Infineon will das frei werdende Kapital stärker auf Bereiche konzentrieren, bei denen man langfristig mehr Wachstum sieht. Und da steht KI inzwischen ziemlich weit oben. Im dritten Geschäftsquartal erzielte Infineon mit 4,172 Milliarden € einen Rekordumsatz. Für das vierte Quartal erwartet der Konzern rund 4,7 Milliarden €, also noch einmal gut 13% mehr. Das Geschäft mit Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren bezeichnet Infineon selbst als wichtigsten Wachstumstreiber. Dazu ziehen auch die Bestellungen aus dem Autogeschäft wieder an. Infineon versucht sich dabei nicht als direkter Konkurrent zu Nvidia oder AMD zu positionieren. Der Konzern verdient an einer anderen Stelle der KI-Infrastruktur. Je leistungsfähiger die neuen Beschleuniger werden, desto mehr Strom müssen Rechenzentren möglichst effizient an diese Chips bringen. Dafür liefert Infineon unter anderem Leistungshalbleiter und Stromversorgungslösungen. Anfang September stellte der Konzern neue Power-Stages vor, die speziell für die hohen Leistungsanforderungen künftiger KI-Beschleuniger gedacht sind. Im August kam außerdem die Übernahme von C2i Semiconductors dazu, wodurch Infineon sein Know-how beim Energiemanagement von KI-Rechenzentren erweitert. ## Bei den Analysten gehen die Meinungen weit auseinander Nach dem Kursrutsch sehen einige Häuser inzwischen wieder ordentlich Luft. Berenberg bleibt bei „Buy“ und einem Kursziel von 100 €. Bernstein liegt mit 102 € sogar noch etwas höher, während Warburg 84 € sieht. Ganz einig ist sich die Wall Street aber nicht. UBS bleibt bei „Neutral“ und sieht Infineon bei 64 €. Morgan Stanley hat die Aktie zuletzt ebenfalls auf Neutral abgestuft und sieht beim Datencenter-Geschäft kurzfristig weniger zusätzliches Potenzial, als andere Häuser einpreisen. Damit hängt bei Infineon einiges daran, wie stark das KI-Geschäft in den nächsten Quartalen tatsächlich weiterwächst. Die letzten Zahlen waren stark, gleichzeitig hat die Aktie im ersten Halbjahr bereits einen großen Teil dieser Fantasie vorweggenommen und anschließend kräftig korrigiert. Nach dem Rückgang von fast 90 € bis in den mittleren 50er-Bereich sieht die Aktie inzwischen deutlich günstiger aus als noch im Sommer. Rund um den Point of Control kommen wieder Käufer rein und heute gehört Infineon sogar zu den stärkeren DAX-Werten. Für einen größeren Rebound müsste der Kurs allerdings noch über die Zone um 60 € kommen. Fundamental liefert vor allem das KI-Geschäft weiter Rückenwind, während Infineon mit dem Verkauf des Speichergeschäfts noch stärker auf seine Wachstumsfelder setzt. Bleibt die Unterstützung um 55 € stehen, hat die Aktie zumindest wieder eine Basis, von der aus ein neuer Anlauf starten kann. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 71,58 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose --- ### [Almonty-Aktie: Neue Stärke trifft auf hohe Analystenziele](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-neue-staerke-trifft-auf-hohe-analystenziele/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Almonty hat sich gestern mit einem kräftigen Plus zurückgemeldet. Die Aktie stieg an der Nasdaq um +4,9% auf 14,13 US$, nachdem der Kurs zuvor mehrere Tage deutlich nachgegeben hatte. Rückenwind kam von einem neuen Wolfram-Deal mit einer Sandvik-Tochter. Gleichzeitig bleibt die Stimmung bei vielen Analysten erstaunlich positiv. Das höchste Kursziel liegt bei 33 US$ und damit mehr als doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs. ## Aus alten Minenresten wird ein neues Geschäft Hinter dem gestrigen Anstieg steckt vor allem ein neuer Vertrag rund um die Los-Santos-Mine in Spanien. Almonty hat mit Wolfram Bergbau und Hütten, einer Tochter des Sandvik-Konzerns, einen mehrjährigen Abnahmevertrag geschlossen. Dabei geht es nicht um neu gefördertes Gestein, sondern um alte Rückstände aus der Mine, aus denen erneut Wolfram gewonnen werden soll. Der Vertrag umfasst mindestens rund 1.720 Tonnen enthaltenes Wolframtrioxid und läuft nach dem Take-or-Pay-Prinzip. Sandvik verpflichtet sich damit zur Abnahme vereinbarter Mengen. Dazu kommt unter bestimmten Bedingungen eine einmalige Vorauszahlung von 3 Millionen US$ für die Abnahmerechte. Almonty will damit die seit 2020 stillgelegte Aufbereitungsanlage wieder hochfahren. Für Almonty ist das durchaus praktisch. Das Material liegt bereits vor Ort und muss nicht erst über Jahre in einem neuen Bergbauprojekt erschlossen werden. Gleichzeitig bekommt der Konzern schon vor dem Neustart einen festen Abnehmer für das spätere Konzentrat. Die Aktie reagierte darauf am Donnerstag mit dem Sprung von knapp +5%. Nach den deutlichen Verlusten der Tage zuvor reicht ein starker Handelstag natürlich noch nicht für eine komplette Trendwende. Die Meldung zeigt aber, dass Almonty neben Sangdong weitere Projekte monetarisieren will. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Analysten sehen teilweise sehr viel mehr Luft DA Davidson bestätigte diese Woche seine Kaufempfehlung und bleibt bei 33 US$. Analyst Matt Summerville hatte das Ziel bereits im Juli von 25 auf 33 US$ angehoben und verwies damals unter anderem auf die Entwicklung bei Sangdong, hohe Wolframpreise und die starke Bilanz. Nach dem neuen Rwanda-Projekt blieb die Einschätzung unverändert. Auch andere Häuser liegen deutlich über dem aktuellen Kurs. Jefferies startete Anfang September die Bewertung mit „Buy“ und einem Ziel von 26,25 US$. Oppenheimer sieht 25 US$, während B. Riley zuletzt bei 23 US$ lag. MarketBeat kommt aus sechs Analystenmeinungen auf ein durchschnittliches Kursziel von 26,81 US$. Beim gestrigen Schlusskurs wären das knapp +90% über dem aktuellen Niveau. Die Spanne zeigt allerdings auch, wie schwer Almonty zu bewerten ist. Ein großer Teil der Erwartungen hängt daran, wie schnell Sangdong hochgefahren wird, wie sich der Wolframpreis entwickelt und ob aus den vielen neuen Projekten tatsächlich entsprechend hohe Umsätze entstehen. ## Sangdong und Rwanda bauen die Geschichte weiter aus Der wichtigste Baustein bleibt die Sangdong-Mine in Südkorea. Dort läuft seit Juli die Verarbeitung des bereits geförderten Erzes. Almonty hatte zuvor rund 139.700 Tonnen Material auf Halde aufgebaut und fährt die Anlage nun Schritt für Schritt hoch. Dazu wurde im Juli der langfristige Abnahmevertrag mit Global Tungsten & Powders deutlich erweitert. Die Laufzeit wurde von 15 auf 21 Jahre verlängert und das vereinbarte Volumen um 40% erhöht. Rund 90% der ersten Produktionsphase von Sangdong sind damit über diesen Vertrag abgedeckt. Seit dieser Woche kommt noch Rwanda dazu. Almonty hält dort 75% an einem neuen Gemeinschaftsunternehmen, während die Regierung 25% bekommt und dafür unter anderem eine Wolfram-Konzession sowie eine Verarbeitungslizenz einbringt. Das Projekt entstand im Rahmen einer von den USA unterstützten Wirtschaftsinitiative. Nach dem Rücksetzer der vergangenen Tage war das Plus von +4,9% erstmal ein ordentliches Lebenszeichen. Dazu kommen mit Sandvik, Rwanda und dem Hochlauf von Sangdong mehrere Meldungen, die zeigen, dass Almonty sein Wolframgeschäft weiter ausbaut. Bei den Analysten ist davon schon einiges eingepreist. Kursziele zwischen 23 und 33 US$ liegen weit über den aktuellen 14,13 US$. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 4,08 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Kurs --- ### [BayWa-Aktie: Neues Sanierungskonzept vorgestellt – was ist ratsam?](https://www.sharedeals.de/baywa-aktie-neues-sanierungskonzept-vorgestellt-was-ist-ratsam/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die BayWa-Aktie bewegte sich zuletzt überwiegend in einer engen Range zwischen 2,40 und 2,70 €. Am Freitag notiert sie aktuell bei 2,65 €. Inzwischen ist ein wesentlicher Schritt bei der finanziellen Neuordnung gelungen. Die endgültige Sanierungsvereinbarung soll im Laufe dieses Jahres abgeschlossen werden. Hier stellt sich die Frage: Was bedeutet das für den weiteren Kursverlauf? ## Neues Sanierungskonzept vorgestellt Die Verhandlungen über eine Anpassung des bisherigen Sanierungskonzepts waren notwendig geworden, weil die ursprünglich erwarteten Erlöse aus dem Verkauf der Beteiligung an BayWa r.e. nicht mehr realistisch waren. Statt der ursprünglich eingeplanten rund 1,7 Milliarden € werden inzwischen nur noch rund 900 Millionen € aus einem möglichen Verkauf erwartet. Nun liegt ein neues konkretes Konzept vor. Mit 267 von 268 Finanzierungspartnern und den beiden Großaktionären wurde eine Einigung über die wesentlichen Eckpunkte erzielt. Der Sanierungsgutachter befürwortet die Maßnahmen. Damit hat die BayWa eine wichtige Voraussetzung für die Fortführung der Sanierung geschaffen. Ohne eine tragfähige Einigung über die Finanzierung würde das Insolvenzrisiko weiter bestehen. ## Großaktionäre übertragen ihre Anteile Die beiden Großaktionäre – die Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG und die Raiffeisen Agrar Invest – halten zusammen rund 67,1% der BayWa-Aktien. Diese Beteiligung soll zunächst an einen Treuhänder übertragen werden. Eine Rückübertragung ist vorgesehen, wenn die beiden Großaktionäre im Jahr 2029 im Rahmen einer Kapitalerhöhung zusammen mindestens 220 Millionen € neues Eigenkapital bereitstellen. Andernfalls kann der Treuhänder die Aktien verwerten. Damit übernehmen auch die Großaktionäre einen erheblichen Teil des Sanierungsrisikos. ## Banken wandeln Forderungen um Auch die Banken leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sanierung. Geplant ist, Kredite in Höhe von rund 700 Millionen € in nachrangige Finanzierungsinstrumente umzuwandeln. Dadurch wird die unmittelbare Belastung der BayWa reduziert. Gleichzeitig tragen die Banken ein höheres Risiko, da diese Forderungen im Insolvenzfall gegenüber vorrangigen Gläubigern zurückstehen. Die Finanzierungslaufzeit soll zudem bis Ende 2030 verlängert werden. BayWa erhält dadurch deutlich mehr Zeit, die operative Sanierung umzusetzen und die Verschuldung zurückzuführen. ## Auch die Anleihegläubiger werden beteiligt Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Hybridanleihe von BayWa. Die Gläubiger sollen im Rahmen der geplanten Restrukturierung nahezu vollständig auf den Nominalbetrag ihrer Anleihen verzichten. Auch aufgelaufene Zinsansprüche sollen vollständig aufgegeben werden. Damit leisten auch die nachrangigen Anleihegläubiger einen erheblichen Beitrag zur Sanierung. Für die bisherigen Anleihegläubiger ist dies ein erheblicher Einschnitt. ## BayWa r.e. wird aus der Konzernstruktur herausgelöst Ein wesentlicher Bestandteil des neuen Konzepts ist zudem die Neuordnung der Beteiligung an BayWa r.e. Die bisherige Beteiligungsstruktur mit 51% bei BayWa und 49% beim Schweizer Investor Energy Infrastructure Partners soll verändert werden. Die Anteile sollen auf eine Sanierungsgesellschaft beziehungsweise einen Treuhänder übertragen werden, der den Verkauf der Beteiligung organisieren soll. Gleichzeitig sollen die bestehenden Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt rund 1,3 Milliarden € wegfallen. Im Gegenzug sollen BayWa und EIP an einem späteren Verkaufserlös beteiligt werden. Damit wird BayWa r.e. stärker aus der Bilanz der BayWa AG herausgelöst und die finanzielle Belastung des Konzerns reduziert. ## Bewertung Mit dem neuen Sanierungskonzept ist ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor zumindest teilweise beseitigt. Besonders wichtig ist, dass nahezu sämtliche relevanten Finanzierungspartner dem Konzept zugestimmt haben. Gleichzeitig bewertet der Sanierungsgutachter die geplante Neuordnung grundsätzlich als geeignet, die Bilanz zu sanieren und die operative Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen. Allerdings ist die Sanierung damit noch nicht abgeschlossen. Die endgültige Vereinbarung muss noch von den zuständigen Gremien, den Großaktionären und den Finanzierungspartnern bestätigt werden. Der Vorstand rechnet mit einem Abschluss noch im Jahr 2026. Für die Aktionäre ist die Situation besonders anspruchsvoll. Die beiden Großaktionäre geben ihre Beteiligung zunächst an einen Treuhänder ab. Sollte 2029 die zugesagte Kapitalerhöhung nicht erfolgen, können die Aktien veräußert werden. Gleichzeitig ist derzeit noch nicht absehbar, wie sich die zukünftige Kapitalstruktur konkret auf die Beteiligung der übrigen Aktionäre auswirken wird. Entscheidend wird daher neben dem Abschluss der Sanierungsvereinbarung vor allem die operative Entwicklung sein. BayWa hatte bereits im ersten Quartal 2026 ein bereinigtes EBITDA über den Vorgaben des Sanierungsplans gemeldet und eine solide Liquidität ausgewiesen. Das neue Sanierungskonzept ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der BayWa. Damit verbessern sich die Voraussetzungen für einen Neustart außerhalb eines Insolvenzverfahrens deutlich. Trotz des niedrigen Kursniveaus halte ich die BayWa-Aktie weiterhin für sehr spekulativ. Anleger sollten daher trotz der Fortschritte zunächst abwarten. Erst wenn die endgültige Sanierungsvereinbarung steht kann eine weitere Beurteilung erfolgen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BayWa&stockidentifier=symbol%3ABYW6&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## ℹ️ BayWa in Kürze - Die bayerische BayWa AG ist ein international tätiges Handels- und Dienstleistungsunternehmen. Schwerpunkte der Handelsaktivitäten sind der Agrarbereich sowie der Handel mit Solarmodulen und Solarparks. - Der Münchener Konzern betreibt seine Geschäfte überwiegend in Deutschland, Österreich und Osteuropa. Insgesamt hat der Konzern inklusive Franchise- und Partnerfirmen mehr als 3.000 Vertriebsstandorte in 16 europäischen Ländern. - Die im SDAX gelistete Aktie wird aktuell mit 262 Millionen € bewertet. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Rheinmetall-Aktie: Kommt nach dem Absturz jetzt das Comeback?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-kommt-nach-dem-absturz-jetzt-das-comeback/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die Rheinmetall-Aktie versucht sich nach dem heftigen Rücksetzer der vergangenen Monate wieder zu fangen. Vom Tief um 900 € hat sich der Kurs inzwischen bis auf rund 1.025 € zurückgearbeitet und auch heute gehört Rheinmetall wieder zu den stärkeren DAX-Werten. Gleichzeitig kommen neue Aufträge rein und mehrere Analysten sehen die Aktie deutlich höher. Im Chart wartet nach oben allerdings ein Bereich, an dem sich der Rebound erst noch beweisen muss. ## Um 1.000 € finden sich wieder Käufer Im Chart sieht man ziemlich gut, dass sich Rheinmetall nach dem Rückfall unter 1.000 € zuletzt wieder stabilisiert hat. Das Tief um 900 € wurde bisher nicht mehr angelaufen und Rücksetzer unter die Marke von 1.000 € wurden wieder gekauft. Damit hält sich die Aktie zunächst oberhalb einer Zone, die für den weiteren Verlauf wichtig bleibt. Wirklich frei ist der Weg nach oben aber noch lange nicht. Der Point of Control liegt bei rund 1.200 € und damit deutlich über dem aktuellen Kurs. In diesem Bereich wurde in den vergangenen Monaten besonders viel gehandelt. Läuft Rheinmetall wieder in Richtung 1.200 €, könnte die Aktie dort auf deutlich mehr Widerstand treffen, der den Rebound erstmal ausbremst. Bis dahin hat die Bewegung nach oben aber noch etwas Platz. Erst wenn auch dieser Bereich zurückerobert wird, würde sich das Chartbild wieder deutlich stärker aufhellen. Auf der Unterseite bleibt das Tief um 900 € die Marke, die man nicht komplett aus den Augen verlieren sollte. Ein erneuter Rückfall dorthin würde bedeuten, dass die bisherige Stabilisierung wieder einen großen Teil verliert. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. Rheinmetall-Aktie ## Neue Aufträge kommen weiter rein Fundamental liefert Rheinmetall weiter neue Meldungen. Anfang der Woche bekam der Konzern von einem internationalen Kunden einen Auftrag über mehrere zehntausend 155-mm-Artilleriegeschosse. Der Auftragswert liegt im niedrigen dreistelligen Millionenbereich, die Produktion läuft bereits und die Auslieferung soll 2027 abgeschlossen werden. Rheinmetall will seine Kapazitäten bei 155-mm-Munition bis 2030 auf rund 1,5 Millionen Geschosse pro Jahr hochfahren. Auch im Marinegeschäft kommt Bewegung rein. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die Beschaffung eines vierten Flottendienstbootes auf den Weg gebracht. Drei Schiffe dieser neuen Klasse befinden sich bereits im Bau, die Auslieferung soll ab 2029 beginnen. Rheinmetall fertigt die Schiffe am Standort Wolgast. Dazu läuft in den USA inzwischen die nächste Phase beim XM30-Programm. Rheinmetall und General Dynamics haben erste Prototypen für den möglichen Bradley-Nachfolger geliefert, die nun von Soldaten getestet werden sollen. Wer den Auftrag am Ende bekommt, ist noch offen, das Programm wäre für Rheinmetall aber ein weiterer großer Schritt im US-Geschäft. ## Analysten bleiben trotz Kursrutsch ziemlich positiv Der starke Rückgang der vergangenen Monate hat an den Kurszielen vieler Häuser bisher wenig geändert. Anfang September bestätigte die Deutsche Bank ihre Kaufempfehlung mit einem Ziel von 1.800 €. UBS sieht 1.600 €, RBC ebenfalls 1.600 € und Warburg 1.500 €. Goldman Sachs liegt mit 2.300 € sogar noch deutlich darüber. JP Morgan ist dagegen vorsichtiger und stuft Rheinmetall aktuell neutral ein. Das zeigt auch, wie weit die Einschätzungen auseinandergehen. Auf der einen Seite stehen die hohen Verteidigungsausgaben, neue Aufträge und zusätzliche Produktionskapazitäten. Auf der anderen Seite hat die Aktie nach der jahrelangen Rally eine hohe Bewertung mitgebracht und inzwischen gezeigt, wie schnell auch größere Korrekturen möglich sind. Rheinmetall hält sich wieder über 1.000 € und das Tief um 900 € wurde bisher verteidigt. Dazu bleibt der Auftragseingang stark und viele Analystenziele liegen deutlich über dem aktuellen Kurs. Für den Chart wäre der nächste größere Test aber erst im Bereich um 1.200 € erreicht. Dort sitzt der Point of Control und damit eine Zone, in der zuletzt besonders viel gehandelt wurde. Kommt Rheinmetall wieder dorthin, dürfte sich zeigen, ob aus der bisherigen Stabilisierung tatsächlich ein größerer Rebound werden kann. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 47,41 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Preis, Rheinmetall-Prognose --- ### [Micron-Aktie: Erst 1.000 US$ und dann 1.600 US$?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-erst-1-000-us-und-dann-1-600-us/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Micron-Aktie hat sich nach der scharfen Juli-Korrektur zuletzt wieder deutlich stabilisiert, der Ausbruch über die 1.000-US$-Marke lässt aber weiter auf sich warten. Am Donnerstag legte der Anteilsschein um +5,5% zu und schob sich so wieder ganz dicht an die vierstellige Kursschwelle heran. Steht der Ausbruch nun unmittelbar bevor? ## Intel warnt vor noch größerer Speicherknappheit Für neue Fantasie sorgt zunächst die Angebotsseite. Intel-Chef Lip-Bu Tan warnt davor, dass die Produktionskapazitäten für Speicherchips extrem knapp seien und sich die Situation 2027 sogar noch weiter verschärfen könnte. Für Micron ist das von großer Bedeutung. Denn knapper Speicher bedeutet Preissetzungsmacht – und genau davon profitiert der US-Konzern derzeit massiv. Der KI-Rechenzentrumsboom treibt nicht nur die Nachfrage nach High-Bandwidth Memory (HBM), sondern auch nach leistungsfähigem Server-DRAM. Die jüngsten Zahlen unterstreichen die Dynamik: Im dritten Geschäftsquartal erzielte Micron 41,46 Mrd. US$ Umsatz. Für das vierte Quartal stellte der Konzern 50 Mrd. US$ Umsatz bei einer Bruttomarge von rund 86% und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 31 US$ in Aussicht. **Tipp**: Du willst über die Micron-Aktie stets informiert bleiben? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## 512-GB-Modul zeigt technologische Stärke Parallel baut Micron seine technologische Position aus. Das Unternehmen hat jüngst das weltweit erste 512-GB-DDR5-RDIMM für Server mit Geschwindigkeiten von bis zu 9.200 MT/s präsentiert. Der Speicher soll den Energieverbrauch im Betrieb um mehr als 60% reduzieren und wird bereits von AMD und Intel validiert. Hinzu kommt eine massive Forschungsoffensive: Micron will seine Innovationsaktivitäten über Jahre weiter ausbauen. Gleichzeitig wird die Produktion in Indien hochgefahren. Damit reagiert der Konzern auf die strukturell steigende Nachfrage und diversifiziert seine Lieferkette. ## Analysten sehen weiteres Potenzial Auch an der Wall Street überwiegt weiterhin die Zuversicht. TD Cowen bestätigte seine Kaufempfehlung und sieht ein Kursziel von 1.600 US$. Daraus ergibt sich ein Potenzial von über +60%. Analyst Krish Sankar setzt dabei nicht nur auf weiteres Gewinnwachstum, sondern auch auf eine mögliche Neubewertung der Aktie. Der Gedanke dahinter: Sollte der Markt Micron nicht mehr ausschließlich als klassischen zyklischen Speicherhersteller betrachten, sondern stärker als strukturellen Profiteur des KI-Booms, könnte ihm ein höheres Bewertungsmultiple zugestanden werden. Und: Die US-Bank Goldman Sachs hat sich Anfang September sehr positiv zum Speichersektor geäußert und erklärt, dass der zyklische Abschwung nun sein Ende finde. Allerdings ist die Aktie nach dem enormen Kursanstieg keineswegs risikolos. Das derzeit niedrige KGV spiegelt auch die Befürchtung wider, dass die außergewöhnlichen Margen nicht dauerhaft Bestand haben. Genau deshalb werden die kommenden Zahlen entscheidend. ## 30. September wird zum Lackmustest Am 30. September legt Micron die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal vor. Der Konsens erwartet derzeit rund 31,14 US$ Gewinn je Aktie und 50,42 Mrd. US$ Umsatz. Entscheidend werden jedoch weniger die vergangenen Zahlen als der Ausblick auf DRAM- und HBM-Preise, Kapazitätsausbau und KI-Nachfrage sein. Jede Indikation auf anhaltend knappe Versorgung könnte die Gewinnfantasie weiter befeuern. ## Charttechnik: 1.000 US$ sind der Schlüssel Nach dem Absturz auf rund 738 US$ Ende Juli hat sich Micron eindrucksvoll stabilisiert. Seit Mitte August bewegt sich die Aktie allerdings seitwärts knapp unterhalb der 1.000 US$. Gelingt der Sprung über diese psychologisch wichtige Marke und anschließend über den Widerstandsbereich bei 1.036/1.041 US$, wäre dies ein starkes prozyklisches Kaufsignal. Dann könnte das Rekordhoch bei 1.255 US$ ins Visier rücken. Darüber eröffnen sich perspektivisch Kursziele bei 1.500, 1.575 und sogar 2.000 US$. Klar ist: Die Volatilität dürfte hoch bleiben – gerade rund um den bevorstehenden Zahlen-Termin. Fundamental verdichten sich jedoch die positiven Signale: Speicherknappheit, hohe Preise, explodierende KI-Nachfrage und technologische Fortschritte treffen auf einen Anbieter mit essenzieller Bedeutung für moderne Rechenzentren. Der nächste große Impuls könnte bereits am 30. September kommen. Gelingt der Ausbruch über 1.041 US$, wäre der Weg nach oben charttechnisch frei. Micron bleibt damit trotz der gewaltigen Rallye ein hochinteressanter KI- und Speicher-Play – mit entsprechend hoher Schwankungsbreite. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,1 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Evotec-Aktie +5%: Nur ein Strohfeuer oder der Beginn des Rebounds?](https://www.sharedeals.de/evotec-aktie-5-nur-ein-strohfeuer-oder-der-beginn-des-rebounds/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Kursentwicklung der Evotec-Aktie war zuletzt ein einziges Desaster. Innerhalb der letzten zwölf Monate halbierte sich der Kurs des Wirkstoffforschungsunternehmens und am Dienstag dieser Woche sackte er auf den tiefsten Stand seit 13 Jahren ab. Doch am Freitagmorgen ist die Evotec-Aktie mit einem Kursgewinn von über +5% Spitzenreiter im SDAX. Nur ein Strohfeuer oder der Beginn einer großen Kurserholung? ## Zwei positive Nachrichten Eine konkrete Unternehmensmeldung zum Wochenschluss, die hinter dem Kurssprung der Evotec-Aktie steckten könnte, suchen Anleger heute vergeblich. Vielmehr dürfte eine Mischung aus der Neubewertung jüngster Nachrichten und einer Wende im Chart hinter dem Kursanstieg stecken. Zur Wochenmitte trat Evotec-CFO Hinshelwood bei der Morgan Stanley Global Healthcare Conference auf und versprühte dort Optimismus. Er sprach von besseren Marktbedingungen und einem gestärkten Kundenvertrauen in das Transformationsprogramm „Horizon“. In dessen Rahmen plant Evotec jährliche Einsparungen in Höhe von 75 Millionen €. Möglicherweise honoriert die Börse auch erst mit ein paar Tagen Verzögerung den vor kurzem erfolgten Start der Phase-I-Studie der US-Tochter Just-Evotec Biologics, in der der Antikörper-Cocktail JST-018 gegen Orthopoxviren getestet wird. Die Studie ist Teil eines Antikörperforschungsprogramms des Pentagons, das sich auf ein Volumen von bis zu 124 Millionen US$ beläuft. Du interessierst Dich für die Biotech-Branche? Dann hol Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/) in Dein Postfach. ## Ist der Boden gefunden? Ob die Evotec-Aktie bei 2,80 € nun endlich ihren Boden gefunden hat, wird sich erst in den kommenden Wochen herausstellen. Der Kurs notiert aktuell weiter unter der 50- und der 200-Tage-Linie. Charttechnisch hat sich die Situation durch Kursanstiege an drei Tagen in Folge etwas verbessert. Für einen nachhaltigen Kursanstieg muss der Biotech-Titel aber mindestens das Kursniveau von 3,50 € übersteigen. ## Fundamental immer noch mies An der fundamental miserablen Situation von Evotec ändern die letzten Nachrichten wenig. Mitte Juli haben die Hamburger ihre Prognose für das laufende Jahr drastisch gekappt. Die Umsatzspanne wurde von bislang 700 bis 780 Millionen € auf nunmehr 570 bis 610 Millionen € zusammengestrichen — der schlechteste Wert seit mehreren Jahren. Noch schlimmer fiel die Prognosekorrektur beim Ergebnis aus. Während Evotec zuvor mit einem leichten bereinigten EBITDA-Gewinn zwischen 0 und 40 Millionen € rechnete, geht das Management nun von einem operativen Verlust zwischen -70 und 105 Millionen € aus. Ein wahrer Schock für die Börse, zeigt diese Umsatz- und Ergebniskorrektur doch, wie wenig Vertrauen man den Unternehmensprognosen schenken kann. Grund für die deutlich schwächeren Zahlen im laufenden Jahr sind verpasste Meilensteine bei strategischen Partnerschaften. Einen schlechteren Grund kann man sich kaum vorstellen, denn er nagt an der Vertrauenswürdigkeit des gesamten Geschäftsmodells von Evotec. ## Soll man Bulle oder Bär sein? Die Unsicherheit rund um die weitere Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch in den Kurszielen der Analysten wider. Sie reichen derzeit von 3,50 € bei der Deutschen Bank bis zu 10,00 € bei RBC Capital Markets. Während die Bären demnach kaum Potenzial in der Evotec-Aktie sehen, glauben die Bullen sogar an eine mehr als Verdreifachung des aktuellen Kurses. Du willst investieren wie die echten Biotech-Profis? Dann solltest Du unseren [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog) kennenlernen! Ich bin derzeit im Lager der Bären zu Hause, was die Evotec-Aktie betrifft. Von einem Turnaround kann hier noch lange nicht die Rede sein. Evotec hat noch einen weiten Weg vor sich, um das völlig zerrüttete Vertrauen der Börse zurückzugewinnen. Den Prognosen des Managements kann man einfach nicht trauen. Für Biotech-Investoren mit einem großen Risikoappetit mag die Evotec-Aktie ein spannender Turnaround Case sein. Allen anderen Anlegern rate ich aufgrund des großen Risikos weiterer Kursverluste von einem Investment ab. ## ℹ️ Evotec in Kürze - Evotec (WKN: 566480) mit Sitz in Hamburg ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Wirkstoffforschung. - In Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften mit Biotech-Unternehmen und Pharmakonzernen weltweit erforscht und entwickelt Evotec Wirkstoffkandidaten für Therapieansätze in verschiedensten medizinischen Richtungen. - Evotec ist Mitglied im TecDAX und knapp 545 Millionen € wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Aethlon Medical +564%: NBC-Empfehlung explodiert und lässt Mitglieder triumphieren](https://www.sharedeals.de/aethlon-medical-564-nbc-empfehlung-explodiert-und-laesst-mitglieder-triumphieren/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Microcap-Aktie von Aethlon Medical sorgt mit einem Kurssprung von satten +564 % für weltweites Aufsehen – und beschert Anlegern des [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*4wsia0*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) damit einen weiteren Mega-Volltreffer. Auslöser war eine spektakuläre Merger-Ankündigung der kleinen US-Biotechfirma, auf die der NBC rund um Chefanalyst [Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/experten/maximilian-ruth/) bereits gesetzt hatten. Über die letzten Monate war Aethlon Medical eine der spekulativeren Biotech-Positionen im NBC-Portfolio. Während die operative Entwicklung rund um den sogenannten Hemopurifier den Markt zunehmend weniger überzeugte und die Aktie massiv unter Druck geriet, blieb für uns ein entscheidender Punkt bestehen: Aethlon hatte offiziell einen Prozess zur Prüfung strategischer Alternativen gestartet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Strategische Option statt Kapitulation Genau deshalb hat der NBC auf einen positiven Ausgang gesetzt und seinen durchschnittlichen Einstand zuletzt deutlich reduziert. Rückblickend war der erste Einstieg im Sommer zu früh, doch die Investmentthese verlagerte sich zunehmend weg vom bestehenden Geschäft und hin zur Frage, welchen Wert eine strategische Transaktion für die kleine börsennotierte Plattform schaffen könnte. ## Absolute Komplettexplosion Gestern kam schließlich die Merger-Nachricht, auf die der Anlegerclub gewartet hatten: Aethlon fusioniert mit North Immunology. Die Aktie reagierte explosionsartig und schoss zeitweise von 1,43 auf rund 9,50 US-Dollar. Damit stand ein Kursplus von sagenhaften +564% auf der Kurstafel. Aethlon reiht sich damit in eine ganze Reihe an erfolgreichen NBC-Investments ein, die ihren Fokus auf strategische, werttreibende und frühzeitig antizipierte Transaktionen legten. ## North Immunology im Fokus Für den NBC ist allerdings nicht allein der Kurssprung entscheidend, sondern das, was dahintersteckt. North Immunology wurde von ADAR1 Capital Management aufgebaut. Dahinter steht mit Daniel Schneeberger ein erfahrener Biotechinvestor. North ist das erste eigene Spinout von ADAR1, das nun über die Fusion mit Aethlon an die Börse gebracht wird. Im Mittelpunkt steht NOR-101, ein bispezifischer Antikörper, der zunächst für atopische Dermatitis entwickelt wird. Der Start einer Phase-1a-Studie ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen. Damit dürfte die neue Gesellschaft bereits im kommenden Jahr mehrere wichtige Entwicklungsschritte vor sich haben. ## 180 Millionen US-Dollar Finanzierung Besonders interessant: Parallel zur Transaktion wird North mit rund 180 Millionen US-Dollar finanziert. Das Investorensyndikat umfasst unter anderem Bain Capital Life Sciences, Janus Henderson, Deep Track Capital, Longitude, Soleus, Invus, Farallon, Adage und TCGX. Die Finanzierung soll das Unternehmen bis in die zweite Jahreshälfte 2028 tragen. Damit verändert sich die Story fundamental. Aus einer angeschlagenen Microcap wird eine gut finanzierte Immunologiegesellschaft mit institutioneller Unterstützung und mehreren klinischen Katalysatoren. ## Interessante Transaktionsbewertung Auch die Bewertung der Transaktion ist bemerkenswert. Aethlon wird mit 16,5 Millionen US-Dollar angesetzt, während North vor der neuen Finanzierung mit 150 Millionen US-Dollar bewertet wird. Auf Aethlon-Seite entspricht das laut Transaktionsunterlagen rund 4,88 US-Dollar je relevanter Aktie und liefert damit einen klaren institutionellen Referenzwert für den Deal. Für die bisherigen Aethlon-Aktionäre ist zudem ein Contingent Value Right vorgesehen. Dieses soll sie grundsätzlich an möglichen Nettoerlösen aus einer späteren Veräußerung, Lizenzierung oder sonstigen Monetarisierung der bisherigen Hemopurifier-Assets beteiligen. Der Abschluss der Fusion wird derzeit im ersten Quartal 2027 erwartet und steht noch unter den üblichen Bedingungen, darunter die Zustimmung der Aktionäre und die Nasdaq-Zulassung. Bis dahin kann sich entsprechend noch einiges verändern. Aethlon Medical hat mit der geplanten Fusion einen bemerkenswerten Wandel vollzogen: Aus einer angeschlagenen Microcap wird eine kapitalstarke Immunologie-Story mit institutioneller Finanzierung und neuer klinischer Pipeline. Für die NBC-Anleger ist der zeitweise Kurssprung von mehr als 500 Prozent damit ein weiteres spektakuläres Ergebnis einer erfolgreichen Investmentthese. Nach Gewinnmitnahmen will der No Brainer Club den geplanten Abschluss der Transaktion weiter begleiten und sieht in der neuen North-Immunology-Story eine potenziell längerfristige Investmentchance. Solange die Aktie nicht bereits vor dem Closing völlig überzogene Regionen erreicht, bleibt die Aktie im Portfolio. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*4wsia0*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Verbio-Aktie: Warum so ängstlich?](https://www.sharedeals.de/verbio-aktie-warum-so-aengstlich/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Verbio-Aktie profitierte im ersten Halbjahr von der geopolitischen Entwicklung wie kaum eine andere Aktie aus dem Energiesektor. Zwischen Januar und April konnte sie sich nahezu verdoppeln und stieg auf rund 44 €. Anschließend korrigierte die Aktie allerdings deutlich. Am Freitag notiert sie aktuell bei 30,80 €. Hier stellt sich die Frage: Warum profitiert Verbio derzeit nicht stärker von den hohen Ölpreisen? ## Geopolitische Unruhen treiben Preise Die geopolitischen Konflikte, insbesondere im Nahen Osten, haben die Preise für Erdöl und Gas zuletzt deutlich steigen lassen. Für Verbraucher macht sich dies unter anderem an den höheren Preisen an den Tankstellen bemerkbar. Die Unsicherheit über wichtige Transportwege und die mögliche Einschränkung von Öl- und Gaslieferungen haben die Energiemärkte zusätzlich belastet. In der Folge stiegen die Preise für Benzin, Diesel und andere auf Erdöl basierende Produkte. Eigentlich müsste dies der Verbio-Aktie zugutekommen. Biodiesel kann als Alternative zu fossilem Diesel eingesetzt werden. Gleichzeitig kann eine höhere Beimischung von Biokraftstoffen die Nachfrage nach Verbio-Produkten unterstützen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Verbio&stockidentifier=symbol%3AVBK&stockmarket=XETRA) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Fundamentale Daten überzeugen Neben den geopolitischen Entwicklungen sind vor allem die fundamentalen Daten für den weiteren Kursverlauf entscheidend. Hier konnte das Unternehmen zuletzt wieder überzeugen. Die im August vorgelegten vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr fielen deutlich besser aus als zuletzt vom Management erwartet. Die endgültigen Zahlen werden am 24. September veröffentlicht. Für das Geschäftsjahr 2025/2026 hatte Verbio seine EBITDA-Prognose bereits im Mai auf 160 bis 180 Millionen € angehoben. Grundlage dafür war die positive Entwicklung im dritten Quartal. Nach den vorläufigen Zahlen wurde nun ein EBITDA von rund 192 Millionen € erreicht. Damit übertraf Verbio sogar die zuletzt angehobene Prognose deutlich. Als wesentliche Gründe nennt das Unternehmen die hohe Nachfrage nach THG-Quoten und die dadurch gestiegenen Preise für entsprechende Zertifikate. Gleichzeitig entwickelte sich auch die Nachfrage nach Biokraftstoffen positiv. ## EU geht gegen Billigimporte vor Über einen längeren Zeitraum wurde die Geschäftsentwicklung von Verbio durch den internationalen Wettbewerbsdruck belastet. Insbesondere günstige Importe von Biokraftstoffen aus Ländern wie China und Brasilien setzten die europäischen Hersteller unter Druck. Gleichzeitig gab es immer wieder Diskussionen über mögliche Verstöße gegen Nachhaltigkeitsanforderungen und entsprechende Zertifikate. Mit der Umsetzung der europäischen RED-III-Richtlinie verändern sich die Rahmenbedingungen nun zunehmend. Ziel der neuen Regelungen ist unter anderem, die Nachhaltigkeitsanforderungen zu verschärfen und Wettbewerbsverzerrungen zu reduzieren. Gleichzeitig gewinnen die Treibhausgasminderungsquoten, kurz THG-Quoten, weiter an Bedeutung. Davon könnte Verbio als europäischer Produzent profitieren. ## Bewertung Eigentlich sprechen mehrere Faktoren für eine bessere Kursentwicklung. Dennoch bewegt sich die Verbio-Aktie zuletzt überwiegend seitwärts. Der stärkere Kursrückgang im Mai und Juni stand unter anderem im Zusammenhang mit den damaligen Hoffnungen auf eine Entspannung der geopolitischen Lage. Die daraus erwarteten Auswirkungen auf die Energiepreise haben sich bislang jedoch nicht nachhaltig bestätigt. Ein möglicher neuer Impuls könnte von den endgültigen Geschäftszahlen am 24. September ausgehen. Entscheidend wird dabei auch sein, welchen Ausblick Verbio für das laufende Geschäftsjahr gibt. Ein weiterer Grund für das aktuell zurückhaltende Anlegerinteresse könnte darin liegen, dass viele Investoren mit der Aktie in der Vergangenheit erhebliche Kursverluste erlitten haben. Gleichzeitig wurde ein großer Teil der positiven Entwicklung seit Mitte 2025 bereits im Aktienkurs berücksichtigt. Die bekannten fundamentalen Faktoren sind weitgehend eingepreist. Sollte Verbio mit den endgültigen Zahlen und insbesondere mit der Prognose für das laufende Geschäftsjahr positiv überraschen, könnte dies der Aktie neuen Schwung verleihen. Aus meiner Sicht besitzt die Aktie mittelfristig weiteres Potenzial. Sollte das Preisniveau bei den fossilen Energieträgern weiterhin hoch bleiben und sich gleichzeitig das operative Geschäft von Verbio stabil entwickeln, halte ich mittelfristig auch Kurse von 40 € wieder für möglich. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Verbio. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Verbio in Kürze - Die Verbio SE ist einer der führenden Bioenergieproduzenten und gleichzeitig der einzige großindustrielle Hersteller von Biodiesel. - Neben dem Hauptsitz in Leipzig befinden sich Produktionsstätten in Deutschland, Polen und den USA. In Indien ist eine Anlage im Bau. - Das im SDAX gelistete Unternehmen wird mit etwa 2 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Renk-Aktie: Soll man jetzt in dieses fallende Messer greifen?](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-soll-man-jetzt-in-dieses-fallende-messer-greifen/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Renk-Aktie hat Anlegern in jüngster Vergangenheit überhaupt keine Freude bereitet. In den letzten zwölf Monaten hat sie über 40% ihres Börsenwertes eingebüßt und ist gestern auf den tiefsten Stand seit April 2025 gefallen. Sollten Anleger jetzt in das fallende Messer greifen oder holt man sich hier weiterhin nur blutige Finger? ## Eine Bank hebt den Daumen Wenn es nach Meinung der Investmentbank Goldman Sachs geht, dann sollten Anleger unbedingt in dieses „fallende Messer“ greifen. Ihre Analysten gehen nämlich davon aus, dass der Fall zu Ende gehen müsste. Die Goldman-Experten erhöhten das Rating für die Renk-Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ und sehen das Kursziel mit 65 € satte +60% über dem aktuellen Kursniveau. Grundlage für den Optimismus von Goldman Sachs ist die ungebrochen hohe Nachfrage nach Antriebslösungen und damit auch Renk-Getrieben für militärische Landfahrzeuge. Der Auftragseingang von Renk in der Sparte Vehicle Mobility Solutions erhöhte sich im ersten Halbjahr um fast 43% auf 970 Millionen €. Die Book-to-bill-Ratio lag zur Jahresmitte bei 2,3. Der gesamte Auftragsbestand des Getriebeherstellers beträgt mit 7,4 Milliarden € bereits mehr als den vierfachen Umsatz des vergangenen Jahres. Du interessierst Dich für die Rüstungsindustrie? Dann solltest Du unbedingt einen Blick in unseren kostenlosen Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) werfen! ## Das ist die entscheidende Frage Goldman Sachs führt an der Aufrüstung der europäischen Armeen in den kommenden Jahren kein Weg vorbei. Das Wachstum von Renk ist damit für einen sehr langen Zeitraum gesichert. Die entscheidende Frage ist jedoch, ob es der deutsche Getriebehersteller schafft, zukünftige Umsatzsteigerungen auch in Gewinnwachstum umzumünzen. Für die Analysten von Goldman Sachs ist die Antwort auf diese Frage „Ja“. Sie gehen davon aus, dass Renk in der Lage sein wird, seine EBIT-Marge von 17,7% im laufenden Jahr auf 21,5% im Jahr 2030 zu erhöhen. In der Sparte Landfahrzeuge gehen die Investmentbanker sogar von einem Margenanstieg von 21,7 auf 24,9% aus. Als einen wesentlichen Treiber für diesen Margenanstieg macht Goldman Sachs das Ersatzteil- und Wartungsgeschäft aus. Militärfahrzeuge benötigen im Laufe ihrer jahrelangen Einsatzzeit zahlreiche Wartungen und haben einen hohen Ersatzteilbedarf. Die größeren Flotten an Landfahrzeugen bei Europas Streitkräften werden diesen Bedarf über Jahre erhöhen und für einen höheren Anteil an wiederkehrenden und margenstarken Umsätzen bei Renk sorgen. ## Trendwende im Chart? Dass die Renk-Aktie Mitte der Woche ihr 12-Monatstief bei 41,40 € nach unten durchbrochen hat, war ein charttechnisch sehr schlechtes Zeichen. Der heutige Sprung über dieses Tief könnte aber ein genauso gutes Signal sein. Sollte sich der Rüstungstitel in den kommenden Tagen über diesem Niveau halten, stehen die Chancen für eine Trendwende im Chart meiner Meinung nach sehr gut. ## Eine sehr moderate Bewertung Ich schließe mich der optimistischen Einschätzung von Goldman Sachs in Bezug auf die Renk-Aktie an. Sie ist auch meiner Meinung nach auf dem aktuellen Kursniveau unterbewertet. Für ein Unternehmen mit einem jährlichen Umsatzwachstum zwischen 14 und 18% und einem überproportionalen Gewinnwachstum ist mir das aktuelle Forward-KGV von 21 überhaupt nicht zu hoch. Ganz im Gegenteil. Ich glaube, dass die Bewertung der Renk-Aktie momentan nicht das Potenzial des deutschen Rüstungsunternehmens widerspiegelt. Bereits vor einem Monat habe ich die Renk-Aktie zum Kauf empfohlen — damals zu einem leicht höheren Kurs als heute. Ich kann den jüngsten Pessimismus der Börsen in Bezug auf Rüstungsaktien nicht nachvollziehen. Ihre Bewertungen sind vielfach auf sehr moderate Niveaus zurückgefallen und an der geopolitisch prekären Lage hat sich überhaupt nichts geändert. Russland intensiviert seine Angriffe auf die Ukraine und die Zahl der Provokationen gegen Europa nimmt zu. Möchtest Du weitere Aktien wie Renk entdecken? Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Renk&stockidentifier=symbol%3AR3NK&stockmarket=TRADEGATE&category_error=not_found) zu Industrieaktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. Vor diesem Hintergrund handelt es sich meines Erachtens um eine gute Einstiegsgelegenheit in die Renk-Aktie. Das weitere Downside dürfte angesichts des starken Kursrückgangs in den letzten Monaten stark begrenzt sein. Das Upside ist dafür umso interessanter. ## ℹ️ Renk in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März 2026 im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 4,1 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Lynas Rare Earths-Aktie +5%: Ist das das Signal zum Einstieg?](https://www.sharedeals.de/lynas-rare-earths-aktie-5-ist-das-das-signal-zum-einstieg/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Erst gestern ist die Lynas Rare Earths-Aktie auf ein neues 6-Monatstief abgesackt, doch am Freitagmorgen kann sie sich um gut +5% erholen. Was gibt dem australischen Seltenerdproduzenten neuen Rückenwind und könnte die Kurserholung noch weitergehen? ## Gipfeltreffen der Rohstoffgiganten Eine konkrete Unternehmensmeldung, die als Auslöser für den Kursgewinn der Lynas Rare Earths-Aktie infrage kommt, gibt es heute nicht. Vielmehr dürfte eine Kombination aus Geopolitik und Charttechnik dahinterstecken. Kommende Woche wird US-Präsident Trump den chinesischen Staatschef Xi im Weißen Haus empfangen. Beim Treffen der beiden wichtigsten Männer der Welt wird die Rohstoffversorgung einen großen Stellenwert einnehmen. China kontrolliert bis heute den Markt für Seltene Erden. Die USA wollen sich aus dieser Abhängigkeit befreien, um strategisch unabhängiger agieren zu können. Westliche Produzenten wie Lynas Rare Earths aus Australien spielen eine wesentliche Rolle zur Umsetzung dieser Unabhängigkeitsbestrebungen. Die von Lynas betriebe Mt. Weld-Mine ist eine der größten Abbaustätten von Seltenen Erden außerhalb der Volksrepublik. Mit unserem [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Lynas+Rare+Earths&stockidentifier=symbol%3ALYI&stockmarket=TRADEGATE) halten wir Dich nicht nur bei Gold über alle wichtigen Entwicklungen auf dem Laufenden. ## Die Produktion steigt Im Geschäftsjahr 2025/26, das zur Jahresmitte zu Ende ging, verkaufte Lynas 12.122 Tonnen TREO (Total Rare Earth Oxide), die Kennzahl, die den Gesamtgehalt an geförderten Seltenerdoxiden beschreibt. Dies stellte eine Steigerung von 11% gegenüber dem Vorjahr dar. Von der Gesamtmenge entfielen 7.337 Tonnen auf NdPr (Neodym/Praseodym), ein Wachstum von 12% auf Jahressicht. NdPr macht einen großen Teil des wirtschaftlichen Wertes aus, das es für die Produktion von Permanentmagneten für Elektroautos, Windkraftanlagen und Rüstungsgüter entscheidend ist. Die Zahlen für das Schlussquartal des letzten GJ deuten darauf hin, dass das Wachstumstempo von Lynas Rare Earths zunimmt. Die Produktion lag bei 3.233 Tonnen TREO und 1.996 Tonnen NdPr. Im laufenden GJ 26/27 geht der Konzern von einer weiteren Produktionssteigerung auf 16.000 Tonnen TREO aus. ## Trendwende im Chart? Gestern fiel die Lynas Rare Earths-Aktie knapp unter ihr bisheriges 6-Monatstief bei 13,80 AU$. Dass die Aktie bereits heute eine starke Gegenbewegung zeigt, werte ich als sehr positives Chartsignal. Das Kursniveau von rund 14 AU$ dürfen einen soliden Support darstellen. Ich gehe davon aus, dass der Kurs in den kommenden Wochen seine Aufwärtsbewegung bis zum Zwischenhoch bei 17 AU$ fortsetzt. ## Politisch und finanziell ein Kauf Ich empfehle Anlegern die Lynas Rare Earths-Aktie zum Kauf und das sowohl aus politischen als auch aus finanziellen Gründen. Die geopolitische Bedeutung des australischen Setenerdproduzenten wird in den nächsten Jahren nicht abnehmen. Die Beziehungen der USA und China werden sich angesichts der zahlreichen Spannungsfelder zwischen den beiden Weltmächten in absehbarer Zeit kaum verbessern. Zudem halte ich die Bewertung der Lynas Rare Earth-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau für sehr attraktiv. Das Forward-KGV von 23 ist für einen Rohstoffkonzern, der in den kommenden Jahren mit rund 20% wachsen und gleichzeitig sein Ergebnis überproportional steigern will, sehr attraktiv. Zum Abschluss: Du willst keine interessanten Investmentmöglichkeiten im Rohstoffsektor verpassen? Höchste Zeit, einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) zu werfen! Ich halte das fundamentale und charttechnische Downside der Lynas Rare Earths-Aktie aktuell für sehr gering. Langfristig orientierte Anleger, die die notorisch hohe Volatilität dieses Rohstofftitels aushalten, finden hier eine spannende Kaufgelegenheit. In Zeiten anhaltender geopolitischer Spannungen und der Notwendigkeit westlicher Konzerne zur Lieferkettendiversifizierung ist Lynas Rare Earths ein strategisch hochrelevanter Player. Diese Relevanz wird sich mittelfristig in weiter steigenden Kursen ausdrücken. ## ℹ️ Lynas Rare Earths in Kürze - Die Lynas Rare Earths Coporation (WKN: 871899) ist ein australisches Bergbauunternehmen, das auf Seltene Erden spezialisiert ist. Es betreibt das Bergwerk Mount Weld im westlichen Australien. - Der Hauptsitz befindet sich in Perth. Neben dem Bergwerk in Australien betreibt es eine Aufbereitungsanlage in Malaysia. - Der Hauptsitz befindet sich in Salzgitter, darüber hinaus zählen 204 Standorte in 35 Ländern zum Gesamtkonzern. - Die Hauptbörse ist die Australian Securities Exchange; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit etwa 14,4 Milliarden AU$ bewertet. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Startet nun das große Comeback?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-startet-nun-das-grosse-comeback/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Siemens Energy-Aktie stand in den vergangenen Wochen unter starkem Abgabedruck und hat sich so deutlich von seinem Rekordhoch entfernt. Gegenüber dem Top von Ende April bei 191,66 € belaufen sich die Abschläge auf knapp -26%. Doch in den letzten Tagen scheint der Wind wieder etwas zu drehen. Der Freitag könnte bereits der vierte Tag in Folge mit Kursgewinnen werden. Steht nun der große Turnaround bevor? ## Milliardenauftrag und starke Zahlen Fundamental gibt es durchaus Gründe für die jüngste Erholung. Siemens Energy meldete zuletzt einen Rekord-Auftragseingang von 17,9 Mrd. € und einen Auftragsbestand von inzwischen 162 Mrd. €. Der Umsatz legte um 18,5% auf 11,4 Mrd. € zu, während der Gewinn vor Sondereffekten 1,62 Mrd. € erreichte. Zusätzlichen Rückenwind liefert ein neuer Milliardenauftrag von 50Hertz für eine Offshore-Konverterplattform. Siemens Energy steuert die Hochspannungskomponenten bei und stärkt damit seine Position im langfristig wichtigen Ausbau der Stromnetze. Besonders wichtig ist zudem die Entwicklung bei Siemens Gamesa: Die Windkrafttochter erzielte erstmals seit 2022 wieder einen positiven Quartalsgewinn. Hinzu kommt, dass der Bereich „Transformation of Industry“ abgespalten und verselbstständigt werden soll. Damit könnte Siemens Energy künftig noch stärker auf Stromerzeugung und Stromübertragung fokussiert sein. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## KI-Boom bleibt zentraler Kurstreiber Eine der wichtigsten langfristigen Wachstumsfantasien bleibt der massive Ausbau von KI-Rechenzentren. Unabhängig davon, welche KI-Anwendungen sich letztlich durchsetzen, benötigen die Rechenzentren enorme Mengen an Strom und entsprechende Netz- und Übertragungskapazitäten. Genau hier trifft Siemens Energy auf einen strukturellen Megatrend. Der Konzern liefert die Infrastruktur, die für die Elektrifizierung und den Netzausbau benötigt wird. Auch der Blick auf den Rivalen GE Vernova zeigt, wie stark der Markt diese Perspektive inzwischen bewertet. Allerdings hat die dort zuletzt aufgeflammte Bewertungsdebatte zugleich gezeigt, dass hohe Erwartungen ein erhebliches Rückschlagpotenzial bergen. ## Analysten bleiben optimistisch Die Analystenstimmen fallen trotz der Korrektur überwiegend positiv aus. Der Konsens liegt bei rund 196 €, während JPMorgan sein Kursziel von 245 € bestätigt hat. Damit sehen viele Häuser den jüngsten Kursrückgang eher vor dem Hintergrund der starken Rallye als einer grundlegenden Verschlechterung der operativen Perspektiven. Ganz günstig ist Siemens Energy allerdings nicht mehr. Das erwartete KGV für 2026 liegt bei rund 30, für 2027 bei etwa 21,5. Der Bewertungsaufschlag muss daher durch weiteres Gewinnwachstum gerechtfertigt werden. ## Charttechnik bleibt der Knackpunkt Charttechnisch ist die Lage trotz der Erholung noch nicht gedreht. Seit dem Rekordhoch bilden fallende Hochs und fallende Tiefs einen klaren Abwärtstrend. Am 11. September entstand zudem ein Death Cross, bei dem die 50-Tage-Linie unter die 200-Tage-Linie fiel. Es gibt jedoch Hoffnungssignale: Der RSI zeigt seit den Tiefs von Mitte Juni eine bullische Divergenz. Zudem konnte die zentrale Unterstützung um 133 € bislang verteidigt werden. Für eine nachhaltige Trendwende müsste Siemens Energy zunächst die 50- und 200-Tage-Linien zurückerobern. Das entscheidende Signal wäre anschließend ein Ausbruch über das letzte Hoch im Bereich von 166 €. Kurzfristig bleibt Siemens Energy damit technisch angeschlagen. Fundamental präsentiert sich der Konzern dagegen mit Rekordaufträgen, der positiven Wende bei Gamesa, dem Netzausbau und dem KI-Rechenzentrumsboom ausgesprochen dynamisch. Gerade für langfristig orientierte Anleger könnte die Korrektur deshalb eine interessante Einstiegschance darstellen – vorausgesetzt, die Unterstützung um 133 € hält und der Konzern setzt sein starkes operatives Wachstum fort. Der große Turnaround ist charttechnisch noch nicht vollzogen, die fundamentalen Voraussetzungen dafür sind jedoch allemal vorhanden. **Hinweis in eigener Sache:** Siemens Energy ist einer der drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 121 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [BYD-Aktie: Reicht die Expansion für die Trendwende?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-reicht-die-expansion-fuer-die-trendwende/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** BYD treibt den Ausbau in Europa massiv voran und plant dort künftig vier zusätzliche Werke. Der chinesische Autobauer hebt parallel seine Absatzpläne für die kommenden Jahre deutlich an. Charttechnisch bleibt die Aktie davon bislang unbeeindruckt und testet erneut eine bekannte Unterstützungszone. ## Produktionsausbau statt Exportstrategie BYD plant den Bau von vier zusätzlichen Werken in Europa und würde damit seine dortigen Fertigungskapazitäten vervierfachen. Ziel ist es, Handelsrisiken und Zollfragen zu umgehen, die eine reine Exportstrategie mit sich bringt. Passend dazu hat der Konzern seine Absatzprognose für Überseeverkäufe nach oben korrigiert. Statt der im März gesetzten 1,5 Millionen Fahrzeuge visiert das Unternehmen für 2026 nun 1,9 bis 2,0 Millionen Einheiten an. Für 2027 werden sogar mehr als 2,5 Millionen genannt. Die Ambitionen sind groß. Die Expansionspläne haben den Titel damit bislang nicht aus seinem längerfristigen Abwärtstrend befreit. **In diesem Zusammenhang als Alternative sicher auch spannend:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Der Chart-Check  Die BYD-Aktie befindet sich weiterhin in einem Abwärtstrend und konnte auch zuletzt den Ausbruch auf der Oberseite nicht vollziehen. Die Stärke, die über dem Supportbereich in die Aktie kam, hatte zunächst Hoffnung auf ein mögliches Anlaufen des Widerstandsbereichs geweckt. Die Aktie kam jedoch nicht in den Bereich der Trendlinie oder der Zone zwischen 13,30 und 13,70 €, sondern hat mit einem tieferen Hoch wieder in Richtung der Korrektur gedreht. Aktuell befindet sich die Aktie wieder an der Unterstützungszone zwischen 10,50 und 10,75 €, die in der Vergangenheit schon mehrfach gehalten hat. Zuletzt wurde sie allerdings auch unterschritten. Wichtig wäre hier zunächst eine Konsolidierung an der Zone mit schwächeren Verkäufern und wieder stärkeren Käufern. Können sich die Käufer hier erneut behaupten, könnte sich daraus eine Chance ergeben. Gelingt das nicht, könnten die letzten Tiefs bei rund 10,00 € und die darunterliegende Supportzone bei 9,50 und 9,80 € in den Fokus rücken. BYD macht es an dieser Unterstützungszone spannend. Trotz der frischen Europa-Offensive gibt weiterhin der Chart den Ton an. Wichtig ist jetzt die Reaktion und ein klares Einstiegssignal. Bleibt das aus, rücken die Tiefs und der tiefer gelegene Supportbereich stärker in den Blick. Signal und Timing wären dort identisch, nur die Ausgangslage tiefer. Das Ziel bliebe in beiden Fällen dasselbe. Es liegt zunächst an den letzten Hochs und an der Trendlinie. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - BYD kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 822 Milliarden HK$ und zählt damit zu den wertvollsten Automobilkonzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien --- ### [Visa-Aktie: Große Krypto-Zukunft?](https://www.sharedeals.de/visa-aktie-grosse-krypto-zukunft/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Stablecoins entwickeln sich zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil des digitalen Zahlungsverkehrs. Visa treibt diese Entwicklung 2026 mit neuen Plattformen und Finanzierungsangeboten voran und verbindet damit klassische Banken, Fintechs und Blockchain-Infrastruktur enger miteinander. Auch an der Börse steht Visa derzeit im Fokus: Die Aktie markierte am 26. August 2026 bei 385,57 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Zuletzt notierte das Papier mit 369,93 US-Dollar zwar etwas darunter, bewegt sich aber weiterhin auf hohem Niveau. Die zunehmende Bedeutung von Stablecoins eröffnet Visa dabei ein weiteres Geschäftsfeld innerhalb seiner bestehenden Zahlungsinfrastruktur. ## Stablecoin-Plattform für Banken Im Juli stellte Visa die Visa Stablecoin Platform (VSP) vor. Banken und Fintechs sollen damit Stablecoins ausgeben, verwahren, übertragen und abrechnen können, ohne die dafür notwendige Blockchain-Infrastruktur vollständig selbst aufbauen zu müssen. Zum Start ist die Unterstützung von Open USD vorgesehen, später soll auch USDC integriert werden. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei sharedealsPlus profitierst Du von wahren Börsenstars (+13.000% in 7 Jahren) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Kredite direkt über die Blockchain Am 8. September kündigte Visa zudem eine On-Chain-Kreditinfrastruktur an. Dabei werden Daten aus dem VisaNet-Zahlungsnetzwerk mit Smart Contracts verbunden. So können Anbieter von Stablecoin-Kartenprogrammen kurzfristige Finanzierung erhalten, während Transaktionen noch abgewickelt werden. Laut der vorliegenden Quelle wurden über das Modell von Credit Coop seit 2023 bereits mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar an Settlement-Finanzierungen abgewickelt. ## Stablecoin-Zahlungen wachsen rasant Die Entwicklung zeigt sich auch an den Nutzungszahlen: Weltweit sind laut Visa inzwischen mehr als 160 Stablecoin-gebundene Kartenprogramme aktiv. Das entsprechende Zahlungsvolumen sei binnen eines Jahres um fast 200 Prozent gestiegen. Visa gibt außerdem einen annualisierten Stablecoin-Abwicklungswert von mehr als 20 Milliarden US-Dollar an. ## Krypto wird für Verbraucher unsichtbarer Für Nutzer könnte vor allem die einfachere Verbindung zwischen Krypto und Alltag relevant werden. Wer Stablecoins über eine entsprechende Visa-Karte ausgibt, muss Händler nicht dazu bewegen, Kryptowährungen zu akzeptieren. Visa übernimmt die Abwicklung, während der Händler seine Zahlung in der jeweiligen Landeswährung erhält. Visa setzt Stablecoins zunehmend nicht als Konkurrenz, sondern als Ergänzung zur bestehenden Zahlungsinfrastruktur ein. Für Verbraucher könnte dadurch der Übergang zwischen Blockchain-basiertem Geld und klassischem Zahlungsverkehr einfacher werden. Wie weit sich das Modell durchsetzt, hängt jedoch wesentlich von der weiteren Regulierung und der Entwicklung des Stablecoin-Marktes ab. Für die Visa-Aktie könnte die zunehmende Nutzung von Stablecoins langfristig ein zusätzlicher Wachstumstreiber im Zahlungsverkehr sein, ohne dass sich daraus bereits eine konkrete Anlageempfehlung ableiten lässt. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Visa in Kürze - Visa (WKN: A0NC7B) ist ein US-amerikanischer multinationaler Anbieter von Zahlungskartendiensten mit Hauptsitz in San Francisco. - Der Konzern bietet weltweit elektronische Geldtransfers an, vor allem über Kreditkarten, Debitkarten und Prepaid-Karten der Marke Visa. - Visa ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und an der Börse ca. 694 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Konsum-Aktien, Krypto News --- ### [Deutsche Telekom-Aktie -4%: Den Kursrückgang zum Kauf nutzen?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-4-den-kursrueckgang-zum-kauf-nutzen/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Deutsche Telekom-Aktie setzt am Freitagmorgen ihre Talfahrt fort. Nachdem der Kurs bereits am gestrigen Donnerstag um knapp -2% nachgegeben hat, geht es im frühen Handel um über -3% bergab. Der Aktienkurs der Telekom fällt damit auf den tiefsten Stand seit Anfang August. Was zieht die Deutsche Telekom-Aktie zum Wochenschluss nach unten und ist es eine gute Kaufgelegenheit? ## Die USA belasten Auslöser der aktuellen Kursschwäche der Deutsche Telekom-Aktie ist der jüngste Kurseinbruch der amerikanischen Tochter T-Mobile US. Ihr Kurs sackte in den letzten drei Handelstagen um über -8%. Da die Beteiligung an T-Mobile US rund zwei Drittel des Wertes der Deutsche Telekom ausmacht, strahlen Kursverluste direkt auf den Aktienkurs des deutschen Konzerns ab. Hauptgrund für den Kursverlust von T-Mobile US war die Erhöhung der Leitzinsen in den USA um 25 Basispunkte. Gleichzeitig gab die US-Notenbank einen überraschend „hawkishen“ Ausblick, weshalb Marktteilnehmer mit weiteren Zinserhöhungen noch in diesem Jahr rechnen. Diese belasten Telekomunternehmen wegen ihrer hohen Kapitalintensität und vor allem T-Mobile US wegen dessen recht hohen Verschuldungsgrades. Höhere Zinsen erhöhen die Finanzierungskosten und drücken auf den Free Cashflow. Gleichzeitig sorgt sich der Markt um das Kundenwachstum von T-Mobile US im zweiten Halbjahr. Der US-Telekomkonzern hatte bereits bei der Vorstellung der Zahlen für das zweite Quartal signalisiert, dass die Umstellung der Tarifstruktur zu einem höheren Customer Churn führen könnte. Für das laufende dritte Quartal rechnet das Management nur mit etwa 250.000 Postpaid-Netto-Neukunden gerechnet – deutlich weniger als das bisherige Wachstumstempo. Erschwerend kommt hinzu, dass die beiden großen Wettbewerber von T-Mobile US, AT&T und Verizon den Preiskampf zuletzt verschärft haben. Das erhöht den Druck auf die Margen der Telekom-Tochter. Bleibe bei der Telekom und der gesamten Telekom-Branche auf dem Laufenden. Wie? Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Telekom&stockidentifier=symbol%3ADTE&stockmarket=TRADEGATE)! ## Charttechnische Analyse Eine ausführliche charttechnische Analyse findet ihr heute bei meinem Kollegen Christian Kämmerer. ## Ein wenig Geduld Grundsätzlich rate ich Anlegern zum Kauf der Deutsche Telekom-Aktie. Mit einem Forward-KGV von 12 ist die Deutsche Telekom-Aktie derzeit recht fair bewertet. Analysten sehen das durchschnittliche Kursziel bei ca. 36 € und prognostizieren damit ein Upside von rund +30%. Jetzt kommt das Aber: Im aktuellen Marktumfeld empfehle ich noch etwas Geduld. Ich gehe davon aus, dass sich die aktuelle Abwärtsbewegung noch fortsetzen wird. Die steigenden Zinsen und der verschärfte Wettbewerbsdruck werden sich in den kommenden Wochen weiter negativ auf den Kurs von T-Mobile US auswirken und demnach auch die Deutsche Telekom-Aktie belasten. Für die kommenden Jahre peilt die Telekom ein Umsatzwachstum von 4% und ein leicht überproportionales Ergebniswachstum (EBITDA nach Leasing) von 4 bis 6% an. Das sind solide Aussichten, die aber meiner Meinung nach angesichts der Bewertung kein allzu großes Upside zulassen. Vor allem für Dividendenanleger ist die Deutsche Telekom-Aktie aber nach wie vor einer der besten Werte auf dem deutschen Aktienmarkt. Sie liefert eine attraktive Kombination aus rund 3,5% Dividendenrendite und etwa 8,5% langfristigen Dividendenwachstum. In diesem Zusammenhang: Wenn Du nach weiteren starken Dividenden-Aktien wie der Telekom suchst, dann wirf mal einen Blick auf unsere [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Das Marktumfeld belastet dieser Tage Telekomaktien im Allgemeinen, weshalb ich in den kommenden Wochen von einem weiteren Kursrückgang der Deutsche Telekom-Aktie ausgehe. Anleger sollten sich deshalb kurzfristig in Geduld üben. Mittelfristig ist die Telekom-Aktie aber nach wie vor ein hervorragendes, weil supersolides Investment. Das gilt vor allem für Dividendenanleger, denen sie eine tolle Kombination aus Dividendenrendite und -wachstum bietet. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX und im EuroStoxx 50 gelisteten Aktie beträgt rund 133 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Cambria Gold Mines-Aktie: Projekt Red Mountain als zentraler Baustein](https://www.sharedeals.de/cambria-gold-mines-aktie-projekt-red-mountain-als-zentraler-baustein/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Bei Cambria Gold Mines handelt es sich um ein spannendes Explorationsunternehmen mit dem Ziel, vorhandene Lagerstätten weiter zu erkunden und später wirtschaftlich abzubauen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist das Projekt Red Mountain. Was ist das Besondere daran? ## Projekt Red Mountain Neben den Projekten Premier Gold und Mount Margaret bildet Red Mountain einen zentralen Baustein für den geplanten späteren Erzabbau. Laut Unternehmensangaben soll das Projekt die Grundlage für den Neustart der Goldproduktion bilden. ## Lage und Abbaumöglichkeiten von Red Mountain Das Projekt liegt in British Columbia im sogenannten Golden Triangle, rund 15 Kilometer nordöstlich von Stewart und innerhalb der Treaty Lands der Nisg̱a’a Nation. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass bereits die erforderlichen Genehmigungen auf Provinz- und Bundesebene vorliegen. Das kann die weitere Entwicklung des Projekts und den späteren Produktionsstart erleichtern. Red Mountain ist eine hochgradige Untertage-Goldlagerstätte mit einer umfangreichen gemessenen Ressource und bereits vorhandener Untertageerschließung. Rund 2.000 Meter Untertageentwicklung wurden bereits abgeschlossen. Dabei wurde die Mineralisierung in Bereichen erschlossen, die teilweise nur etwa 200 Meter unter der Oberfläche liegen. Für das erste Abbaujahr sind nach Unternehmensangaben lediglich rund 1.600 Meter zusätzliche Erschließung erforderlich. Dadurch könnte ein vergleichsweise kapitaleffizienter Weg zur Produktion entstehen. ## Hochwertige Ressourcen Die Lagerstätte verfügt über eine bedeutende Goldressource. Die gemessene Ressource umfasst rund 543.800 Unzen Gold mit einem durchschnittlichen Gehalt von 8,81 g/t Au. Besonders interessant ist die Marc-Zone, deren durchschnittlicher Goldgehalt bei etwa 10,5 g/t Au liegt. Darüber hinaus verfügt Red Mountain über rund 239.000 Unzen indiziertes Gold mit einem durchschnittlichen Gehalt von 5,85 g/t Au. Damit umfasst die gemessene und indizierte Ressource insgesamt rund 783.000 Unzen Gold bei einem durchschnittlichen Gehalt von 7,63 g/t Au. Die Ressource ist zudem in mehrere Richtungen für eine mögliche Erweiterung offen. ## Bewertung Positiv ist insbesondere, dass bereits rund 2.000 Meter Untertageerschließung vorhanden sind und die Lagerstätte weiterhin Potenzial für zusätzliche Exploration und Erschließung bietet. Für die spätere Wirtschaftlichkeit des Projekts ist zudem der hohe durchschnittliche Goldgehalt von Bedeutung. Hohe Gehalte können grundsätzlich dazu beitragen, die Förder- und Verarbeitungskosten je produzierter Unze zu begrenzen. Ein weiterer Vorteil sind die bereits vorliegenden Genehmigungen. Dadurch kann sich die weitere Projektentwicklung auf die Erschließung, technische Umsetzung und Vorbereitung der Produktion konzentrieren. Allerdings befindet sich Cambria weiterhin in der Entwicklungsphase. Entscheidend wird deshalb sein, ob die weiteren Arbeiten die erwartete wirtschaftliche Tragfähigkeit der Lagerstätte bestätigen und ob der Produktionsstart wie geplant umgesetzt werden kann. Cambria Gold Mines verfügt mit Red Mountain aus meiner Sicht über eine vielversprechende Goldlagerstätte. Das Projekt soll einen wichtigen Teil des Erzes für die spätere Aufbereitung und Goldgewinnung liefern. Noch ist es allerdings nicht so weit. Anleger sollten berücksichtigen, dass sich Cambria weiterhin in der Explorations- und Entwicklungsphase befindet. Entsprechend hoch bleiben die Risiken. Die Aktie notiert aktuell bei rund 0,88 CA$. Das vergleichsweise niedrige Kursniveau bietet aus meiner Sicht für risikobewusste Anleger grundsätzlich die Chance auf hohe Kursgewinne. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die weitere Erschließung von Red Mountain erfolgreich verläuft und die geplante Rückkehr zur Goldproduktion wirtschaftlich umgesetzt werden kann. Was sonst noch alles für einen Kauf der Cambria-Aktie spricht, steht in unserem [detaillierten Unternehmensporträt](https://www.sharedeals.de/cambria_gold/). **Interessenkonflikte: Ein konkreter und eindeutiger Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber und mit dem Herausgeber verbundene natürliche oder juristische Personen Positionen in Cambria Gold halten und diese Positionen jederzeit – auch kurzfristig – weiter aufstocken oder verkaufen können. Ein weiterer erheblicher Interessenkonflikt besteht darin, dass der Herausgeber, bull markets media GmbH, für seine Berichterstattung über Cambria Gold vom Unternehmen selbst vergütet wurde.** ## ℹ️ Cambria Gold Mines - Cambria Gold Mines (WKN: A422L6), mit dem Hauptsitz in Vancouver, ist ein kanadisches Rohstoffunternehmen, das im Explorations- und Erschließungssektor tätig ist. - Das Unternehmen fokussiert sich auf Goldprojekte, darunter das Red Mountain Projekt mit geschätzten Goldressourcen sowie die Premier-Mine, die zu den zentralen Entwicklungsvorhaben im Portfolio zählt. - Die Aktie wird an der TSX Venture Exchange gehandelt. Der aktuelle Unternehmenswert liegt bei etwa 418 Millionen CA$. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Small Caps --- ### [Blackstone-Aktie: Dieser alternative Vermögensverwalter ist einen Kauf wert](https://www.sharedeals.de/blackstone-aktie-dieser-alternative-vermoegensverwalter-ist-einen-kauf-wert/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die jüngste Korrektur der Blackstone-Aktie könnte für langfristig orientierte Anleger neue Chancen eröffnen. Trotz kurzfristiger Belastungen sprechen das starke Wachstum des verwalteten Vermögens, hohe Kapitalzuflüsse und die zunehmende Bedeutung von KI-Infrastruktur für weiterhin attraktive Perspektiven. Die New Yorker Blackstone Group ist einer der weltweit größten alternativen Vermögensverwalter und investiert unter anderem in Private Equity, Immobilien, Kredite und Infrastruktur. Das Unternehmen verwaltet Kapital für institutionelle Anleger, Versicherungen und private Vermögenskunden und erzielt daraus vor allem gebührenbezogene sowie erfolgsabhängige Erträge. ## Starkes Wachstum bei Vermögen und Erträgen Im zweiten Quartal stieg der ausschüttungsfähige Gewinn um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr, die gebührenbezogenen Erträge legten um 22 Prozent zu. Das verwaltete Vermögen wuchs um 11 Prozent auf 1,4 Billionen US-Dollar, während das gebührenwirksame Vermögen 8 Prozent auf 961,6 Milliarden US-Dollar zulegte. Hinzu kamen Kapitalzuflüsse von 68,3 Milliarden US-Dollar. Aufgelaufene erfolgsabhängige Erträge von rund sechs US-Dollar je Aktie bieten zusätzliches Potenzial, sofern Blackstone diese erfolgreich realisieren kann. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## KI-Infrastruktur wird zum Zugpferd Blackstone baut seine Aktivitäten rund um künstliche Intelligenz weiter aus. Dazu gehören Rechenzentren, Energie- und Elektrifizierungsinfrastruktur, kreditbasierte Strategien und KI-bezogene Private-Equity-Investitionen. Besonders die Rechenzentren bieten langfristig planbare Einnahmen. Mietverträge mit Laufzeiten von 15 bis 20 Jahren, bonitätsstarke Kunden und vertragliche Mietsteigerungen sorgen für vergleichsweise stabile Cashflows. Partnerschaften mit Unternehmen wie Nvidia, Alphabet, Broadcom und Anthropic eröffnen zusätzliche Möglichkeiten. Rund 70 Prozent der größten Investitionen Blackstones der vergangenen zwölf Monate entfielen zudem auf Bereiche wie KI-Infrastruktur, Energie, Life Sciences, Private Credit sowie Indien und Japan. ## BCRED sorgt für Unsicherheit Ein Belastungsfaktor bleibt der Blackstone Private Credit Fund (BCRED). Für das dritte Quartal wurden Rücknahmeanträge von rund 4,3 Milliarden US-Dollar erwartet, während Blackstone aufgrund der Fondsgrenze nur bis zu fünf Prozent der Anteile pro Quartal zurückkaufen kann. Das belastet die Stimmung, sollte jedoch im Verhältnis zur Gesamtgröße des Unternehmens betrachtet werden. BCRED stellt nur einen kleinen Teil des gesamten Private-Credit-Geschäfts dar, während die zugrunde liegende Entwicklung weiterhin solide ist. ## Bewertung deutlich zurückgekommen Die Korrektur hat die Bewertung spürbar reduziert. Blackstone wird derzeit mit dem gut 19-Fachen der erwarteten normalisierten Gewinne der kommenden zwölf Monate gehandelt. Der Fünfjahresdurchschnitt liegt bei 23,53. Gleichzeitig beträgt die erwartete Dividendenrendite rund 4,4 Prozent. Analysten erwarten bis 2029 ein jährliches Wachstum des ausschüttungsfähigen Gewinns je Aktie von durchschnittlich 18 Prozent und der Dividende je Aktie von 15,7 Prozent. Das hohe Unternehmensvolumen dürfte das Wachstum langfristig zwar bremsen. Die Kombination aus Dividende, erwarteten Gewinnsteigerungen und der inzwischen moderateren Bewertung schafft jedoch eine solide Ausgangslage für langfristig orientierte Anleger. ## Die Korrektur verändert die langfristige Story kaum Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg von mehr als 16 Prozent verlor die Aktie innerhalb eines Monats 15,85 Prozent und gab damit ihre vorherigen Gewinne weitgehend wieder ab. Höhere Zinsen, Sorgen um die Konjunktur und die Entwicklung bei BCRED belasten den Kurs. Die zentralen Wachstumstreiber bleiben jedoch bestehen. Dazu zählen das wachsende verwaltete Vermögen, starke Kapitalzuflüsse, die Expansion im Bereich KI-Infrastruktur und die breite Diversifizierung. Die Blackstone-Aktie ist nach der jüngsten Korrektur deutlich moderater bewertet, während die langfristigen Wachstumstreiber weiterhin intakt sind. Entscheidend bleiben die Kapitalzuflüsse, die Entwicklung von Private Credit und der weitere Ausbau des KI-Geschäfts. In der Summe stellt der Titel bei aktuell etwa 125 US-Dollar eine attraktiv erscheinende Beimischung dar. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Immobilien-Aktien, Sonstiges **Schlagwörter:** Dividende, kurspotenzial, kursziel --- ### [Vermilion Energy: Diese Öl- und Gas-Aktie ist weiterhin günstig](https://www.sharedeals.de/vermilion-energy-diese-oel-und-gas-aktie-ist-weiterhin-guenstig/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Vermilion Energy könnte vor einer Phase deutlich steigender Cashflows stehen. Fortschritte bei wichtigen Projekten, sinkende Verschuldung und eine höhere Produktion könnten den Konzern in den kommenden Jahren finanziell deutlich stärken. Vermilion Energy ist ein international tätiges Energieunternehmen, das sich auf die Exploration, Erschließung und Förderung von Erdöl und Erdgas konzentriert. Das Unternehmen verfügt über Produktionsstandorte in Nordamerika und Europa und richtet sein Portfolio zunehmend auf wachstumsstarke Gas- und Energieprojekte aus. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Der Umbau nimmt Gestalt an Vermilion Energy setzte die Neuausrichtung seines Portfolios im zweiten Quartal 2026 weiter fort. Der freie Cashflow erreichte 121,65 Millionen kanadische Dollar, während die Nettoverschuldung weiter sank. Die Produktion je Aktie lag seit Jahresbeginn sechs Prozent über dem Vorjahresniveau, rund 71 Prozent davon entfielen auf Erdgas. Auch die wichtigsten Wachstumsprojekte entwickeln sich positiv. Im Deep Basin liegt die Produktion nach dem jüngsten Bohrprogramm über den Erwartungen und die Kosten sind deutlich gesunken. Montney erreichte eine Rekordproduktion und soll im dritten Quartal einen weiteren Vier-Bohrungen-Standort in Betrieb nehmen. In Deutschland startete das Wisselshorst-Projekt im Juli mit der Produktion. Für Montney wird ab 2028 ein deutlicher Anstieg des überschüssigen freien Cashflows erwartet. Mit rund 40 geplanten Bohrungen soll die Produktion weiter steigen, während der Kapitalbedarf nach Abschluss des Infrastrukturausbaus sinken dürfte. Auch in Deutschland soll die Produktion bis 2030 verdoppelt werden. ## Mehr Cashflow und höhere Ausschüttungen Bis 2030 strebt Vermilion Energy ein jährliches Produktionswachstum je Aktie von acht bis zehn Prozent an. Geplant sind jährliche Investitionen von 600 bis 630 Millionen kanadischen Dollar sowie ein kumulierter überschüssiger freier Cashflow von 1,7 Milliarden kanadischen Dollar zwischen 2026 und 2030. Die Bilanz bleibt dabei vergleichsweise solide. Für Ende 2026 wird ein Verhältnis von Nettoverschuldung zu Funds from Operations von 1,2 erwartet. Zusätzlich bietet die Aktie eine Dividendenrendite von rund drei Prozent. Ein neues Aktienrückkaufprogramm erlaubt zudem den Rückkauf von bis zu zehn Prozent des Streubesitzes bis Juli 2027. ## Ölpreis bleibt größter Unsicherheitsfaktor Die Aktie bleibt allerdings stark von den Öl- und Gaspreisen abhängig. Eine Entspannung geopolitischer Konflikte könnte den Ölpreis belasten. Umgekehrt könnten dauerhaft hohe Preise die Inflation verstärken, höhere Zinsen begünstigen und letztlich die globale Nachfrage schwächen. Auch Prognosen für deutlich niedrigere Ölpreise bis 2027 zeigen die Unsicherheit. Faktoren wie die Förderpolitik der OPEC, die chinesische Nachfrage, der Krieg in der Ukraine und Veränderungen bei den globalen Lieferwegen lassen sich nur schwer vorhersehen. Vermilion Energy könnte jedoch auch bei niedrigeren Rohstoffpreisen profitieren, wenn der Konzern gleichzeitig Schulden abbaut und seine Wachstumsprojekte absichert. Eine stärkere und diversifiziertere operative Basis könnte langfristig zu einer höheren Bewertung führen. ## Deutliches Kurspotenzial trotz Risiken Eine konservative Cashflow-Bewertung mit 200 Millionen US-Dollar freiem Cashflow für 2026 und 2027 sowie anschließendem Wachstum ergibt einen geschätzten Eigenkapitalwert von rund 2,67 Milliarden US-Dollar. Bei 155,94 Millionen verwässerten Aktien entspricht dies einem rechnerischen Wert von 17,13 US-Dollar je Aktie beziehungsweise 23,96 kanadischen Dollar. Gegenüber dem damaligen Kurs von 12,62 US-Dollar ergibt sich damit weiterhin ein deutlicher Bewertungsabstand. Auf der Risikoseite ist neben den Öl- und Gaspreisen zu beachten, dass der laufende Umbau noch nicht abgeschlossen ist. Verzögerungen bei wichtigen Projekten, höhere Finanzierungskosten und eine schwächere Weltwirtschaft könnten die geplante Cashflow-Verbesserung verzögern. Besonders problematisch wäre es, wenn neue Produktionskapazitäten zu einem ungünstigen Zeitpunkt des Rohstoffzyklus anlaufen. Ein solcher Start könnte die Erwartungen des Marktes und damit auch die Bewertung der Aktie belasten. Vermilion Energy verbindet steigende Produktion mit sinkender Verschuldung und einem erwarteten deutlichen Cashflow-Anstieg ab 2028. Fundamental betrachtet zeigt sich für den Titel neben der Dividende noch deutliches Kurspotenzial, während die hohe Abhängigkeit von den Rohstoffpreisen ein wesentlicher Risikofaktor bleibt. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [VW-Aktie: 100.000 Jobs auf der Kippe – trotzdem ein Kauf?](https://www.sharedeals.de/vw-aktie-100-000-jobs-auf-der-kippe-trotzdem-ein-kauf/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Volkswagens Konzernbetriebsratschefin Daniela Cavallo fordert von den deutschen Autoherstellern verbindliche Beschäftigungsgarantien. Die Unternehmen könnten nicht bessere politische Rahmenbedingungen verlangen und gleichzeitig offenlassen, ob Arbeitsplätze anschließend tatsächlich in Deutschland erhalten bleiben. Für die VW-Aktie entsteht daraus ein schwieriger Zielkonflikt: Der Konzern braucht Planungssicherheit, darf seine ohnehin niedrige Profitabilität aber nicht durch zu starre Zusagen belasten. ## Der Jobabbau erreicht eine neue Dimension Nach den aktuellen Umbauplänen stehen bei Volkswagen weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze zur Diskussion. Rund 50.000 Stellen sollen in Deutschland entfallen, weitere 50.000 im übrigen Konzern. Ein erheblicher Teil könnte über Altersteilzeit, natürliche Fluktuation und freiwillige Programme abgebaut werden. Besonders unsicher ist die Zukunft der Werke in Emden, Hannover und Zwickau sowie des Audi-Standorts Neckarsulm. Volkswagen besitzt in Europa weiterhin Kapazitäten für ungefähr 500.000 Fahrzeuge mehr, als der Konzern derzeit verkaufen kann. Eine pauschale Beschäftigungsgarantie würde dieses strukturelle Problem nicht lösen. Die Arbeitnehmerseite hat Volkswagen bereits weitreichende Zugeständnisse gemacht. Beschäftigte verzichteten unter anderem auf Lohnbestandteile, während frühere Vereinbarungen Investitionen und Arbeitsplätze absichern sollten. Dass nun deutlich weitergehende Kürzungen diskutiert werden, erklärt den wachsenden Widerstand des Betriebsrats. **Tipp**: Du willst über die VW-Aktie stets informiert bleiben? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Die Gewinne lassen wenig Spielraum Die wirtschaftlichen Zahlen stützen den Sanierungsdruck. Volkswagen verkaufte im ersten Halbjahr knapp 4 Millionen Fahrzeuge und damit -8,4% weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stagnierte bei 158,1 Milliarden €, während der operative Gewinn um -11,6% auf 5,93 Milliarden € zurückging. Die operative Marge sank von 4,2 auf 3,8%. Nach Steuern verdiente Volkswagen nur noch 3,1 Milliarden € und damit fast -31% weniger als ein Jahr zuvor. Vor allem das schwache China-Geschäft, US-Zölle und hohe Kosten an den europäischen Standorten belasten. Ein Lichtblick ist der Mittelzufluss. Der Netto-Cashflow der Autosparte verbesserte sich von -1,35 auf +3,17 Milliarden €. Auch die Kernmarkengruppe erhöhte ihre operative Marge leicht auf 4,9%. Das reicht jedoch nicht aus, um auf weitere Einsparungen verzichten zu können. ## Handelsbarrieren lösen das Grundproblem nicht Cavallo fordert zusätzliche Zölle auf chinesische Plug-in-Hybride sowie strengere Vorgaben für einen europäischen Produktionsanteil. Vizekanzler Lars Klingbeil signalisiert dafür Unterstützung. Solche Maßnahmen könnten den Preisdruck kurzfristig verringern und die Auslastung europäischer Werke verbessern. Sie ersetzen jedoch keine wettbewerbsfähigen Produkte und Kostenstrukturen. Höhere Zölle könnten zudem Gegenmaßnahmen Chinas provozieren und damit ausgerechnet Volkswagen treffen, das weiterhin stark vom chinesischen Markt abhängt. Auch verpflichtende lokale Produktion verteuert Fahrzeuge möglicherweise zusätzlich. An der Börse wird Volkswagen bei rund 80 € inzwischen ausgesprochen vorsichtig bewertet. Berenberg bestätigt die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 100 €, während Bernstein bei „Market Perform“ bleibt. Die niedrige Bewertung bietet Potenzial, spiegelt aber die politischen Konflikte, den Kapitalbedarf und die geringe Marge wider. Beschäftigungsgarantien wären nur dann sinnvoll, wenn sie an klare Produktivitäts- und Investitionsziele gekoppelt werden. Volkswagen muss deutsche Standorte sichern, darf dafür aber nicht dauerhaft unrentable Kapazitäten konservieren. Die VW-Aktie bleibt eine günstige Turnaround-Wette – für einen überzeugenden Kauf müssten sich zunächst die Margen sichtbar erholen. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 44,6 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Deutsche-Bank-Aktie: Bitcoin-Verwahrung – mehr als ein PR-Coup?](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-bitcoin-verwahrung-mehr-als-ein-pr-coup/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Bank will noch 2026 mit der Verwahrung von Kryptowährungen für institutionelle und gewerbliche Kunden beginnen. Zum Start sollen Bitcoin, Ether sowie ausgewählte Stablecoins unterstützt werden. Für die Aktie ist allerdings entscheidend, ob daraus ein profitables Geschäft entsteht oder die Bank lediglich verhindert, dass wichtige Kunden zu spezialisierten Kryptodienstleistern abwandern. ## Die Bank übernimmt die digitalen Schlüssel Das Angebot richtet sich unter anderem an Unternehmen, Vermögensverwalter, Hedgefonds, Broker und staatliche Institutionen in Europa. Die Deutsche Bank verwaltet für diese Kunden die digitalen Wallets und die privaten Schlüssel, mit denen sich Kryptowährungen übertragen lassen. Zum vorgesehenen Angebot gehören Bitcoin und Ether sowie die Stablecoins USDC, EURC und EURAU. Letzterer wurde von AllUnity herausgegeben, einem Gemeinschaftsunternehmen, an dem auch die mehrheitlich zur Deutschen Bank gehörende DWS beteiligt ist. Später sollen tokenisierte Wertpapiere hinzukommen. Der Start bleibt von den laufenden regulatorischen Prüfungen abhängig. Laut Medienberichten erwartet die Bank die notwendige Erlaubnis im Oktober. Bei der technischen Umsetzung greift sie voraussichtlich auf externe Infrastruktur zurück. Bereits zuvor waren Taurus und die Technologieeinheit von Bitpanda als Partner genannt worden. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Bank) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Der strategische Wert ist größer als der erste Umsatz Wie viel Geld die Deutsche Bank mit der Kryptoverwahrung verdienen könnte, lässt sich noch nicht seriös beziffern. Das Institut nennt weder erwartete Kundenvermögen noch Gebühren. Zu Beginn dürfte das Geschäft deshalb kaum einen sichtbaren Beitrag zum Konzerngewinn leisten. Strategisch ist der Schritt trotzdem wichtig. Institutionelle Kunden wollen digitale Vermögenswerte zunehmend über regulierte Banken verwahren, mit denen sie bereits im Zahlungsverkehr, Wertpapiergeschäft oder bei Finanzierungen zusammenarbeiten. Ohne ein entsprechendes Angebot könnte die Deutsche Bank Teile dieser Geschäftsbeziehungen an Kryptobörsen oder konkurrierende Banken verlieren. Langfristig geht es zudem um mehr als die sichere Aufbewahrung von Bitcoin. Stablecoins, tokenisierte Anleihen und blockchainbasierte Zahlungssysteme könnten neue Erträge aus Transaktionen, Finanzierung und Abwicklung ermöglichen. Die Verwahrung bildet dafür die technische Grundlage und eröffnet der Corporate Bank sowie der Investmentbank zusätzliche Möglichkeiten zum Cross-Selling. Das Risiko ist überschaubarer als bei einer eigenen Bitcoin-Spekulation. Die Deutsche Bank verwahrt die Vermögenswerte im Kundenauftrag, statt große Bestände auf die eigene Bilanz zu nehmen. Dafür entstehen neue operative, regulatorische und haftungsrechtliche Risiken, falls private Schlüssel verloren gehen, Systeme angegriffen oder gesetzliche Vorgaben verletzt werden. **Für Dividendenjäger:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Das Kerngeschäft bleibt entscheidend Fundamental befindet sich die Bank ohnehin in guter Verfassung. Der Nachsteuergewinn stieg im zweiten Quartal um +10% auf den Rekordwert von 1,9 Milliarden €, während die Erträge um +9% auf 8,5 Milliarden € zulegten. Die Eigenkapitalrendite auf das materielle Eigenkapital verbesserte sich auf 11%. Im ersten Halbjahr verdiente die Deutsche Bank bereits 4,1 Milliarden €. Die harte Kernkapitalquote von 13,9% ermöglicht gleichzeitig Investitionen und hohe Ausschüttungen. Nach Abschluss eines Aktienrückkaufs über 1 Milliarde € läuft inzwischen ein weiteres Programm über 500 Millionen €. Viel Optimismus ist jedoch bereits eingepreist. Die Aktie notiert bei rund 33,70 €, während das durchschnittliche Analystenziel von 18 Experten mit 34,03 € nur knapp darüber liegt. Kurzfristig dürfte die Kryptoverwahrung daran wenig ändern. Der Bitcoin-Einstieg ist kein neuer Gewinnmotor, aber ein sinnvoller defensiver und strategischer Schritt. Die Deutsche Bank schützt bestehende Kundenbeziehungen und positioniert sich frühzeitig für tokenisierte Finanzmärkte. Für die Aktie bleiben jedoch die Kostenentwicklung, das Investmentbanking und die Kapitalrückgaben wesentlich wichtiger – nach der starken Neubewertung erscheint mir das Papier derzeit eher haltenswert. ## ℹ️ Deutsche Bank in Kürze - Die Deutsche Bank (WKN: 514000) ist die größte Bank in Deutschland und gehört zu den führenden Geldhäusern in Europa. Als Universalbank bietet sie alle üblichen Leistungen an. - Neben dem Hauptsitz in Frankfurt unterhält die Bank an allen wichtigen Handelsplätzen Niederlassungen. - Die Aktie ist im deutschen Leitindex DAX gelistet und der Börsenwert beträgt aktuell rund 65,4 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Doppelte Chips – sind 329 US$ drin?](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-doppelte-chips-sind-329-us-drin/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Nvidia-Chef Jensen Huang erwartet, dass der Konzern im kommenden Jahr doppelt so viele Chips verkaufen wird wie 2026. Die Nvidia-Aktie reagierte am Donnerstag mit einem Plus von +2,5% auf 219,34 US$. Analysten sehen den fairen Wert im Durchschnitt sogar bei rund 329 US$ – allerdings bedeutet eine Verdoppelung der Stückzahl nicht automatisch doppelte Umsätze oder Gewinne. ## Die spektakuläre Prognose hat einen Haken Nvidia veröffentlicht bislang keine Gesamtzahl der jährlich verkauften Chips. Als Orientierung dient lediglich Huangs frühere Aussage, wonach innerhalb von vier Quartalen rund 6 Millionen Blackwell-GPUs ausgeliefert wurden. Zur neuen Prognose zählen jedoch nicht nur die besonders teuren KI-Beschleuniger für Rechenzentren. Nvidia verkauft auch CPUs, Netzwerkprozessoren, Chips für Laptops, Roboter und Fahrzeuge sowie den Prozessor für Nintendos Switch 2. Eine starke Nachfrage nach günstigeren Produkten könnte die Stückzahl erheblich steigern, ohne dass der Umsatz im gleichen Umfang wächst. Entscheidend wird deshalb der Produktmix. Bleiben Blackwell und die neue Rubin-Plattform die wichtigsten Wachstumstreiber, wäre die Prognose ausgesprochen lukrativ. Verschiebt sich das Wachstum dagegen stärker in Richtung Gaming, Edge Computing oder Netzwerktechnik, dürfte der finanzielle Effekt kleiner ausfallen. **Tipp**: Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Die aktuellen Zahlen stützen Huang Operativ gibt es bislang wenig Grund, an der Nachfrage zu zweifeln. Nvidia steigerte den Quartalsumsatz um +106% auf 96,2 Milliarden US$. Allein das Geschäft mit Rechenzentren wuchs um +117% auf 89 Milliarden US$ und steht damit bereits für mehr als 92% der Konzernerlöse. Besonders beeindruckend bleibt die Profitabilität. Die Bruttomarge erreichte 75%, während sich der operative Gewinn auf 63,7 Milliarden US$ mehr als verdoppelte. Für das laufende Quartal stellt Nvidia bereits 108 Milliarden US$ Umsatz in Aussicht – und berücksichtigt dabei vorsichtshalber keinerlei Erlöse mit Rechenzentrumsprozessoren in China. Der Analystenkonsens erwartet für das laufende Geschäftsjahr mittlerweile rund 411,5 Milliarden US$ Umsatz. Im folgenden Jahr sollen es knapp 683 Milliarden US$ werden, was einem weiteren Wachstum von etwa 66% entsprechen würde. Wichtig ist die Abgrenzung: Dabei handelt es sich um Analystenschätzungen und nicht um eine formelle Jahresprognose des Unternehmens. ## 329 US$ erfordern weiterhin Rekorde Die 61 von S&P Global erfassten Analysten nennen im Durchschnitt ein Kursziel von 328,66 US$. Gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht das einem Potenzial von fast +50%. Die Spanne von 180 bis 515 US$ verdeutlicht allerdings, wie unterschiedlich die langfristigen Annahmen ausfallen. Mit einem rückblickenden KGV von rund 28 und einem erwarteten KGV von etwa 18 wirkt die Aktie angesichts des enormen Gewinnwachstums nicht überzogen teuer. Der Börsenwert von 5,3 Billionen US$ und ein Kurs-Cashflow-Verhältnis von mehr als 40 zeigen aber, dass der Markt bereits über Jahre sehr hohe Investitionen in KI-Rechenzentren unterstellt. Risiken bleiben die wachsenden eigenen KI-Chips von Amazon und Google, Exportbeschränkungen für China sowie die Abhängigkeit von den Investitionsbudgets einiger weniger Großkunden. Auch fehlende Stromversorgung und begrenzte Kapazitäten beim Aufbau neuer Rechenzentren könnten das Wachstum verzögern. Huangs Prognose ist ein starkes Signal für eine intakte Nachfrage. Aber es handelt sich hierbei nicht um ein Versprechen auf doppelte Gewinne oder gar Umsätze. Die aktuellen Wachstumsraten und Margen rechtfertigen derzeit noch eine optimistische Einschätzung. Bei einem Börsenwert von aktuell über 5 Billionen US$ würde ich aktuell aber auf einen Rücksetzer warten. Die Erfahrung lehrt uns: Keine Rallye währt ewig. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,29 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Moderna-Aktie mit +24% – geht die Rallye weiter?](https://www.sharedeals.de/moderna-aktie-mit-24-geht-die-rallye-weiter/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Moderna-Aktie hat gestern um +8,55% zugelegt und lag in der Spitze sogar mehr als +11% im Plus. Seit dem lokalen Tief vom 10. September summiert sich die Erholung damit bereits auf knapp +24%. Nach diesem starken Kursanstieg stellt sich nun die entscheidende Frage: Wie viel weiteres Potenzial steckt noch in der laufenden Rallye? ## Chartanalyse zu Moderna Die Moderna-Aktie steht derzeit bei 158,07 US$. Gestern zog der Kurs um über +8,55% nach oben an und erweckt den Eindruck, als habe der Kurs der Biotech-Aktie zwischenzeitlich nur kurz Luft geholt um als nächstes den Widerstandsbereich nach oben durchbrechen zu wollen. Bestätigt ist das jedoch noch nicht. Erst das tatsächliche Überschreiten wäre das nötige Signal, dass es für eine Fortsetzung der Rallye braucht. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Moderna-Aktie hat den letzten Widerstand in kürzester Zeit überwunden. Nun rückt der nächste relevante Resistenzbereich zwischen 165,40 US$ und 188,50 US$ in den Fokus. Sollte der Ausbruch darüber gelingen, liegt der nächste Widerstand zwischen 217 US$ bis 256 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Moderna-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Für eine Einschätzung der weiteren Kursentwicklung lohnt sich ein Blick auf die technische Analyse. Dabei betrachten wir zentrale Indikatoren wie den Relative-Stärke-Index (RSI), den Trendindikator MACD sowie die Elliott-Wellen im Chart. ## RSI und MACD Der RSI auf dem Wochenchart ist zuletzt deutlich gestiegen und hat ein Kaufsignal ausgebildet. Derzeit steht der RSI bei rund 80 Punkten, leicht in der überkauften Zone. Der MACD zeigt ebenfalls ein bullisches Crossover und wird von ansteigendem Momentum begleitet. Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren im Wochenchart zeigen sich bei der Moderna-Aktie weiterhin bullisch. Beide haben je ein Kaufsignal ausgebildet, obgleich der leicht überkaufte RSI zur Vorsicht mahnt, da sich die aktuelle Konsolidierung sowohl zeitlich, als auch preislich noch ausdehnen könnte. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt [den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeichnet weiterhin ein bullisches Bild. Nach Abschluss der A-B-C-Korrektur könnte sich die Moderna-Aktie nun in einer neuen impulsiven Aufwärtsbewegung befinden. Dabei steht der Kurs aktuell in eienr dritten Welle (siehe weiße Zählung), einer Welle 3 (siehe gelbe Zählung). Moderna, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die aktuelle Kursstruktur der Moderna-Aktie lässt weiterhin eine dynamische Welle 3 als mögliches Szenario zu. Bestätigt sich diese Elliott-Wellen-Zählung, könnte sich der Aufwärtsimpuls noch weiter ausdehnen und zusätzliche Kursgewinne ermöglichen. Die bislang hohe Bewegungsstärke passt dabei zu einer besonders impulsiven Phase innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends. Meiner Einschätzung nach bleibt die Moderna-Aktie technisch aussichtsreich. RSI und MACD liefern bullische Signale, während die starke Kursdynamik für eine Fortsetzung der Rallye spricht. Gleichzeitig erhöht der überkaufte RSI das Risiko zwischenzeitlicher Rücksetzer. Entscheidend ist nun der Widerstandsbereich zwischen 165,40 und 188,50 US$. Gelingt der nachhaltige Ausbruch, rückt die Zone zwischen 217 und 256 US$ in den Fokus. Aus Elliott-Wellen-Sicht bleibt eine Ausdehnung der laufenden Welle 3 möglich. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Moderna. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Moderna – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** ## ℹ️ Moderna in Kürze - Moderna (WKN: A2N9D9) ist ein in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts ansässiges Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von mRNA-basierten Arzneimitteln konzentriert. - Weltweite Bekanntheit erlangte der Wirkstoffhersteller durch die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Covid-19. - Moderna fokussiert sich sich in der Forschung und Entwicklung auf personalisierte Impfstoffe und Therapeutika gegen Krebs und seltene Erkrankungen wie Methylmalonazidurie und Propionazidämie. - Moderna notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist rund 63,11 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Biotech, Biotech-Aktien, Biotechaktien, Moderna, Moderna Inc-Aktie, Moderna Inc., Moderna-Aktie, Moderna-Analyse, Moderna-Chartanalyse, Moderna-Kurs, Moderna-Preis, Moderna-Prognose --- ### [Rocket-Lab-Aktie dreht nach oben – folgen jetzt 90 US$?](https://www.sharedeals.de/rocket-lab-aktie-dreht-nach-oben-folgen-jetzt-9000-us/) **Published:** September 18, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Rocket-Lab-Aktie meldet sich nach einer monatelangen Korrektur eindrucksvoll zurück. In der laufenden Woche gewinnt die Raumfahrtaktie +7,74% und notiert bei 67,82 US$. Gegenüber dem Rekordhoch beträgt der Rückgang dennoch rund -54%. Nun trifft der Kurs auf eine entscheidende Unterstützungszone, während RSI, MACD und Elliott-Wellen noch ein gemischtes Bild liefern. ## Chartanalyse zur Rocket-Lab-Aktie Der Kurs der Rocket-Lab-Aktie hatte seinen langfristigen Aufwärtstrend nach dem Rekordhoch verlassen. Ein anschließender Versuch, in den steigenden Trendkanal zurückzukehren, scheiterte ebenfalls. Seitdem bestimmen tiefere Hochpunkte das Bild. Zuletzt fiel die Raumfahrtaktie bis an die Unterstützungszone zwischen etwa 63,00 und 68,00 US$, an der sich nun eine erste Gegenbewegung entwickelt. Mit dem Wochenhoch bei 68,33 US$ testet die Rocket-Lab-Aktie bereits die Oberseite dieser Unterstützungszone. Für eine belastbare Stabilisierung müsste der Kurs zunächst über 70,00 US$ steigen und anschließend den Bereich zwischen etwa 80,00 und 90,00 US$ zurückerobern. Oberhalb dieser Hürde könnte sich das Chartbild deutlich verbessern und weiteres Erholungspotenzial in Richtung 100,00 US$ eröffnen. Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Fällt die Rocket-Lab-Aktie hingegen nachhaltig unter 63,00 US$, wäre die aktuelle Bodenbildung gefährdet. In diesem Fall dürfte zunächst der Bereich um 53,00 bis 56,00 US$ in den Fokus rücken. Die nächste größere Unterstützung liegt zwischen etwa 39,00 und 43,00 US$. Dort wäre zugleich ein möglicher Abschluss der übergeordneten Korrektur denkbar. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Rocket-Lab-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick RSI und MACD zeigen bei der Rocket-Lab-Aktie noch keine vollständig bestätigte Trendwende. Allerdings lassen erste Veränderungen beim Momentum eine nachlassende Abwärtsdynamik erkennen. Die Elliott-Wellen-Zählung hält sowohl eine bereits begonnene Erholung als auch einen weiteren Rücksetzer für möglich. ## RSI und MACD Der RSI der Rocket-Lab-Aktie notiert aktuell bei rund 44 Punkten und damit unter der neutralen Marke von 50. Zugleich liegt er noch knapp unter seiner geglätteten Durchschnittslinie. Zuletzt konnte sich der Indikator jedoch aus dem Bereich um 40 lösen. Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck bei der Raumfahrtaktie zumindest nicht weiter zunimmt. Der MACD bleibt dagegen bärisch. Die schnellere Linie verläuft unter der Signallinie und beide bewegen sich unterhalb der Nulllinie. Das negative Histogramm hat sich zuletzt allerdings verkleinert. Damit verliert die Abwärtsbewegung etwas an Dynamik, ein bestätigtes bullisches Kreuzen liegt bei der Rocket-Lab-Aktie aber noch nicht vor. Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com In der gemeinsamen Betrachtung senden RSI und MACD erste Stabilisierungssignale, ohne bereits eine nachhaltige Erholung zu bestätigen. Dafür müsste der RSI über 50 steigen und der MACD seine Signallinie von unten kreuzen. Solange diese Bestätigung fehlt, bleibt der aktuelle Kursanstieg zunächst eine technische Gegenbewegung. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung ordnet den langfristigen Anstieg der Rocket-Lab-Aktie als abgeschlossenen fünfteiligen Impuls ein. Das Rekordhoch könnte gleichzeitig eine größere Welle B beendet haben. Der anschließende Kursrückgang wäre damit Bestandteil einer komplexen Korrektur, die eine zweite Welle markiert haben könnte. Rocket Lab Corporation, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Das bullische Langfristszenario sieht nach dem Abschluss der Welle 2 eine neue impulsive Aufwärtsbewegung vor. Die weit oberhalb des aktuellen Kurses eingetragenen Wellenziele sind jedoch theoretische Projektionen. Zunächst müsste die Rocket-Lab-Aktie höhere Tiefpunkte ausbilden, über 90,00 US$ steigen und später das bisherige Rekordhoch überwinden. Meiner Einschätzung nach bietet die aktuelle Unterstützung der Rocket-Lab-Aktie eine realistische Chance auf eine Gegenbewegung. Für eine bestätigte Trendwende reichen mir der Wochenanstieg und die bislang nur leicht verbesserten Indikatoren jedoch noch nicht aus. Oberhalb von 70,00 US$ würde ich das Erholungsszenario stärker gewichten. Unter 63,00 US$ rechne ich eher mit einem Rücklauf Richtung 53,00 oder sogar 41,00 US$. Entscheidend bleibt für mich die Reaktion an der aktuellen Kurszone. ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 43,37 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Raumfahrt, Raumfahrt-Aktien, Raumfahrtaktien, Rocket Lab, Rocket Lab Aktie, Rocket Lab Analyse, Rocket Lab Chartanalyse, Rocket Lab Kurs, Rocket Lab Preis, Rocket Lab Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Atos-Aktie: Was spricht für höhere Kurse?](https://www.sharedeals.de/atos-aktie-was-spricht-fuer-hoehere-kurse/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Atos-Aktie befindet sich seit dem Hoch im Mai bei etwa 45 € in einem nachhaltigen Abwärtstrend. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei rund 26 € und damit nur geringfügig über ihrem bisherigen Tiefstand von etwa 25 €. Hier stellt sich die Frage: Wie steht es um den Konzern und was spricht für eine Erholung der Aktie? ## Wichtige Aspekte für die Kursentwicklung Für die weitere Kursentwicklung ist das Vertrauen der Anleger sowie die fundamentalen Faktoren sehr wichtig. Bei den fundamentalen Aspekten sind insbesondere die Verschuldung, die Ertragsentwicklung, Kundenstruktur und Aufträge maßgebend. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Atos&stockidentifier=symbol%3AAXI1&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Entschuldung geht weiter Ein wesentlicher Bestandteil der Restrukturierung war der Kapitalschnitt Anfang 2025. Dabei wurden Schulden in Höhe von rund 2,1 Milliarden € in Eigenkapital umgewandelt. Die verbleibenden Verbindlichkeiten sollen schrittweise aus dem laufenden Geschäft und den zukünftigen Cashflows reduziert werden. Ende 2025 lag der Schuldenstand bei etwa 2,7 Milliarden €. Zum 30. Juni verfügte Atos über ein Liquiditätspolster von rund 1,8 Milliarden €. Nach der geplanten Schuldentilgung von etwa 860 Millionen € verbleibt damit ein Finanzmittelbestand von rund 950 Millionen €. Dieser liegt weiterhin deutlich über dem im Sanierungsplan vereinbarten Mindestbestand von 650 Millionen € aus dem Restrukturierungskonzept. Damit ist die finanzielle Situation deutlich stabiler als während der akuten Restrukturierungsphase. Nun kommt es vor allem auf die weitere Entwicklung des Free Cashflows an. Dieser muss ausreichen, um den Schuldenabbau fortzusetzen. Für das Gesamtjahr erwartet Atos einen positiven Cashflow. Konkrete Angaben zur Höhe wurden bislang jedoch nicht gemacht. ## Ertragsentwicklung verbessert sich Ein wesentlicher Bestandteil des Restrukturierungsprogramms „Genesis“ ist die Verbesserung der operativen Ertragskraft. Hier macht Atos deutliche Fortschritte. Die operative Marge lag 2024 noch bei 2,1%. 2025 stieg sie bereits auf 4,4%. Im ersten Halbjahr 2026 wurde eine operative Marge von 5,7% erreicht. Für das Gesamtjahr wird ein Wert von rund 7% angestrebt. Damit zeigt sich, dass die eingeleiteten Maßnahmen zunehmend Wirkung entfalten. Ein wichtiger Bestandteil der Strategie ist dabei auch die stärkere Konzentration auf profitable Geschäfte. Auf weniger attraktive beziehungsweise margenschwache Aufträge wurde teilweise bewusst verzichtet. ## Konzentration auf Großkunden Die neue Strategie konzentriert sich insbesondere auf Cybersicherheit, agentische KI und digitale Souveränität. Atos berichtet, dass sich die Nachfrage zunehmend von ersten Proof-of-Concept-Projekten zu größeren und längerfristigen Kundenprojekten entwickelt. Dazu gehören beispielsweise die Zusammenarbeit mit Schwarz Digits sowie ein Großauftrag des US-Versicherers CNA mit einem potenziellen Volumen von bis zu 500 Millionen €. Solche Verträge sind wichtig, weil sie die zukünftige Umsatzentwicklung besser planbar machen und gleichzeitig die Positionierung von Atos in den strategischen Wachstumsfeldern stärken. ## Bewertung Aus meiner Sicht kommt die Restrukturierung inzwischen deutlich voran. Entscheidend ist nun weniger die grundsätzliche Frage, ob Atos die Transformation bewältigen kann, sondern vielmehr, wie schnell sich die Fortschritte in steigenden Cashflows und einer weiteren Verbesserung der Profitabilität niederschlagen. Wichtig ist zunächst, dass Atos die für 2026 gesetzten Ziele erreicht. Darüber hinaus wird der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr entscheidend. Besonders relevant sind dabei die Entwicklung der operativen Marge, der Free Cashflow und der weitere Abbau der Verschuldung. Das Vertrauen der Anleger ist allerdings noch nicht zurückgekehrt. Deshalb können weitere Kursrückgänge nicht ausgeschlossen werden. Aus meiner Sicht sprechen inzwischen mehr Argumente für höhere Kurse als dagegen. Allerdings bleibt Atos eine spekulative Turnaround-Wette. Entscheidend wird sein, ob die Verbesserung der Ertragslage auch in nachhaltig positiven Free Cashflow und einen weiteren Schuldenabbau überführt werden kann. Das aktuelle Kursniveau bietet aus meiner Sicht für risikobewusste Anleger mit einem längeren Anlagehorizont interessante Einstiegschancen. (**Ergänzend sei erwähnt:** Wer nach fundierten Einblicken in die vielversprechendsten KI-Aktien sucht, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine ausgewogene Analyse der Top-Performer und aufstrebenden Stars.) ℹ️ Atos in Kürze - Atos SE (WKN: 877757 ist ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen. Der Konzern gliedert sich in die beiden Sparten Tech Foundation (klassische IT-Dienstleistungen) sowie die Sparte Cybersicherheit & Digitalisierung. - Neben dem Hauptsitz im französischen Bezon unterhält der Konzern Niederlassungen in über 73 Ländern. - Die Hauptbörse der Aktie ist die Euronext in Paris. Die Markkapitalisierung beträgt aktuell rund 510 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Monday.com-Aktie: Erst einmal Kräfte sammeln](https://www.sharedeals.de/monday-com-aktie-erst-einmal-kraefte-sammeln/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Monday.com-Aktie hat nach dem kräftigen Anstieg seit dem Frühjahr zuletzt etwas an Schwung verloren und notiert aktuell bei rund 90,87 US$. In meiner [Analyse zum beschleunigten Ausbruch](https://www.sharedeals.de/monday-com-aktie-31-der-ausbruch-beschleunigt-sich/) hatte ich den Bereich um 97,30 beziehungsweise 101,61 US$ als nächste Hürde markiert. Genau dort kam die Rally zunächst ins Stocken. Trotz der Abweisung bleibt das übergeordnete Chartbild jedoch konstruktiv, solange die steigende Trendlinie und insbesondere die Unterstützung bei 79,44 US$ verteidigt werden. ## AI-Strategie beginnt sich auszuzahlen Operativ liefert Monday.com weiter solide Argumente. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um +22% auf 364,6 Millionen US$. Gleichzeitig erreichte das bereinigte operative Ergebnis mit 61,1 Millionen US$ einen Rekordwert, die entsprechende Marge lag bei 17%. Besonders interessant: Der ARR-Beitrag der neuen AI-Produkte verdoppelte sich gegenüber dem ersten Quartal und stand bereits für 17% des neu hinzugekommenen ARR. Auch im Enterprise-Geschäft bleibt die Dynamik hoch. Die Zahl der Kunden mit mehr als 100.000 US$ ARR stieg um +37% auf 2.019. Gleichzeitig wächst Monday.com inzwischen etwas langsamer als noch in den Vorjahren. Für das dritte Quartal erwartet das Management nur noch +16 bis +17% Umsatzwachstum, für das Gesamtjahr +19 bis +20% auf 1,466 bis 1,474 Milliarden US$. Parallel wurde die Organisation gestrafft und die Produktstrategie konsequent auf die AI‑Work-Platform ausgerichtet. Das ist kurzfristig ein Balanceakt zwischen Effizienz und weiterem Wachstum. Langfristig könnte die stärkere Monetarisierung der AI-Angebote aber zum nächsten Impulsgeber werden. **Möchtest Du weitere Aktien wie monday.com entdecken?** Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Monday.com&stockidentifier=symbol%3AMNDY&stockmarket=NASDAQ&categoryname=Chartanalysen&themealert=cat%3A1059) zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage  Quelle Chart: stock3 Die jüngste Abweisung an der Widerstandszone zwischen 97,30 und 101,61 US$ ist zunächst als gesunde Verschnaufpause innerhalb des intakten Aufwärtstrends zu werten. Mein blaues Präferenzszenario lässt daher nochmals einen Rücksetzer in Richtung der steigenden Trendlinie beziehungsweise 87,31 bis etwa 83 US$ zu. Gelingt dort eine Stabilisierung, dürfte anschließend ein neuer Angriff auf 97,30 und 101,61 US$ folgen. Oberhalb von 101,61 US$ wäre der Ausbruch bestätigt und im größeren Bild würde sich weiteres Potenzial bis in die graue Kurslücke im Bereich um 112 US$ sowie später 125 US$ eröffnen. Kritischer würde die Lage erst unterhalb von 79,44 US$. Dann wäre die Folge höherer Tiefs gebrochen und das bullische Szenario deutlich beschädigt. In diesem Fall dürfte sich die Korrektur über 70,59 bis 67,70 US$ ausweiten. Solange 79,44 US$ jedoch verteidigt wird, bleibt die aktuelle Konsolidierung für mich eher ein Kräftesammeln als der Beginn einer neuen größeren Abwärtsbewegung. Die Monday.com-Aktie konsolidiert nach der starken Rally, doch der übergeordnete Aufwärtstrend bleibt intakt. Oberhalb von 79,44 US$ favorisiere ich nach einer möglichen weiteren Verschnaufpause einen erneuten Angriff auf 97,30 und 101,61 US$. Erst unterhalb dieser Unterstützung würde sich das Chartbild deutlich eintrüben. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ monday.com in Kürze - monday.com (WKN: A3CR1P, Ticker: MNDY) ist ein israelisches Softwareunternehmen, das eine cloudbasierte Arbeitsplattform für Teams, Projekte und Unternehmensprozesse anbietet. - Die Plattform umfasst unter anderem Work Management, CRM, Projektsteuerung, Automatisierungen, Dashboards, Entwickler-Workflows und zunehmend KI-gestützte Funktionen. - monday.com ist an der Nasdaq gelistet. Der Börsenwert des Unternehmens liegt aktuell bei rund 4 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Monday.com, Monday.com-Aktie, Monday.com-Chartanalyse --- ### [Monday.com-Aktie +31%: Der Ausbruch beschleunigt sich](https://www.sharedeals.de/monday-com-aktie-31-der-ausbruch-beschleunigt-sich/) **Published:** Juli 29, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Monday.com-Aktie setzt ihre dynamische Aufwärtsbewegung fort und hat mit dem Sprung über den Widerstand bei 87,31 US$ den nächsten bullischen Trigger ausgelöst. Aktuell notiert der Titel bereits bei 89,61 US$ und damit oberhalb der zuvor entscheidenden Hürde. Dadurch verbessert sich das kurzfristige Chartbild weiter, wenngleich nach dem jüngsten Kursschub ein zwischenzeitlicher Rücksetzer nicht ausgeschlossen werden kann. Solange der Ausbruch jedoch nicht negiert wird, bleibt das präferierte Szenario auf die Oberseite ausgerichtet. ## 83,14 US$ wird zum nächsten Trigger Im Tageschart ist gut zu erkennen, dass die Monday.com-Aktie nicht nur die seit Monaten relevante Abwärtstrendlinie überwunden hat, sondern nun auch den Kreuzwiderstand bei 87,31 US$ attackiert und im bisherigen Mittwochshandel sogar zu überwinden scheint. Damit könnte sich die bisherige Hürde in einen neuen Unterstützungsbereich verwandeln. Oberhalb davon rückt nunmehr zunächst das nächste Ziel bei 97,30 US$ in den Fokus. Gelingt auch dort der Durchbruch, würde sich das Chartbild weiter aufhellen und die Aktie könnte in Richtung der darüberliegenden Zielzone um 121,05 US$ durchstarten. Genau dort wartet dann die nächste größere Bewährungsprobe. **Mein Tipp:** Wer vermeiden will, dass KI zum Problem fürs eigene Depot wird, sollte einen genauen Blick auf diese [7 Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-saas/) werfen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sollte sich die Monday.com-Aktie jetzt oberhalb von 87,31 US$ behaupten. In diesem Fall bleibt der Ausbruch intakt und ein weiterer Anstieg bis 97,30 US$ wäre das naheliegende nächste Szenario. Oberhalb dieser Marke würde sich zusätzliches Potenzial bis 121,05 US$ eröffnen. Dort würde sich zeigen, ob aus der laufenden Erholung sogar eine deutlich größere Trendwende entstehen kann. Kippt der Titel hingegen wieder unter 87,31 US$, wäre dies zunächst noch kein vollständiger Fehlausbruch, würde aber die Gefahr eines Rücksetzers erhöhen. Dann müsste vor allem auf den Bereich um 79,44 US$ geachtet werden. Darunter würde bei 70,59 US$ die nächste Unterstützung warten, ehe im Bereich von 67,70 US$ der entscheidende Kreuzsupport aus horizontaler Unterstützung und der seit April steigenden Aufwärtstrendlinie auf einen Test warten würde. Dessen Bruch würde das bullische Szenario klar eintrüben. Die Monday.com-Aktie hat ein weiteres bullisches Signal geliefert. Mit dem Sprung über 87,31 US$ wurde der nächste Widerstand überwunden und das Ziel bei 97,30 US$ aktiviert. Solange der Titel oberhalb des Ausbruchsniveaus notiert, bleibt die Oberseite klar im Vorteil. Erst unterhalb von 79,44 US$ und insbesondere bei einem Bruch des Kreuzsupports um 67,70 US$ würde sich das Bild wieder spürbar verschlechtern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ monday.com in Kürze - monday.com (WKN: A3CR1P, Ticker: MNDY) ist ein israelisches Softwareunternehmen, das eine cloudbasierte Arbeitsplattform für Teams, Projekte und Unternehmensprozesse anbietet. - Die Plattform umfasst unter anderem Work Management, CRM, Projektsteuerung, Automatisierungen, Dashboards, Entwickler-Workflows und zunehmend KI-gestützte Funktionen. - monday.com ist an der Nasdaq gelistet. Der Börsenwert des Unternehmens liegt aktuell bei rund 4 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien --- ### [Netflix-Aktie: Bullen müssen jetzt liefern!](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-bullen-muessen-jetzt-liefern/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Das Schlimmste konnte bei der Netflix-Aktie zunächst abgewendet werden. In meiner [Analyse vom 20. Juli](https://www.sharedeals.de/netflix-aktie-nochmals-20-oder-mehr-gen-sueden/) hatte ich unterhalb der damaligen Unterstützung um 68,95 US$ vor einer weiteren Abwärtswelle von rund -20% gewarnt. Stattdessen gelang ein kräftiger Konter bis an 83,15 US$. Genau dort kamen die bullisch ausgerichteten Marktteilnehmer allerdings nicht weiter und mit aktuell rund 75,96 US$ gerät die Erholung erneut ins Stocken. Der Wochenchart zeigt damit: Noch ist nichts verloren, jetzt müssen die Bullen aber wieder liefern. ## Wachstum bleibt solide, verliert aber an Tempo Operativ läuft das Geschäft weiterhin deutlich besser, als der langfristige Aktienchart vermuten lässt. Im zweiten Quartal steigerte Netflix den Umsatz um +13% auf 12,56 Milliarden US$, während das operative Ergebnis um +11% auf 4,19 Milliarden US$ zunahm. Die operative Marge lag bei starken 33,4%. Gleichzeitig wird die Wachstumsdynamik etwas moderater: Für das dritte Quartal erwartet Netflix noch rund +12% Umsatzwachstum auf 12,86 Milliarden US$. Für das Gesamtjahr peilt der Konzern Erlöse zwischen 51,0 und 51,4 Milliarden US$ sowie eine operative Marge von 31,5% an. Ein wichtiger Wachstumstreiber bleibt das Werbegeschäft. Netflix rechnet 2026 mit einer annähernden Verdopplung der Werbeerlöse auf rund 3 Milliarden US$ und investiert gleichzeitig verstärkt in KI-gestützte Werbetechnologie. Der freie Cashflow soll im Gesamtjahr bei etwa 12,5 Milliarden US$ liegen. Die nächsten Quartalszahlen werden am 20. Oktober veröffentlicht. Damit bleibt die fundamentale Ausgangslage solide, doch Anleger verlangen angesichts der nachlassenden Wachstumsraten zunehmend sichtbare neue Impulse. **Möchtest Du weitere Aktien wie Netflix entdecken?** Mit dem kostenlosen `Themen-Alarm` zu **Tech-Aktien** erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Das blaue Präferenzszenario bleibt noch intakt, verlangt nun aber eine schnelle Reaktion der Käufer. Entscheidend wäre zunächst die Rückeroberung von 76,87 US$. Gelingt diese, dürfte erneut 83,15 US$ in den Fokus rücken. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre ein deutlich stärkeres Signal und könnte die Aktie anschließend bis an die seit dem Rekordhoch fallende Abwärtstrendlinie im Bereich um 90 US$ führen. Erst deren Überwindung würde das mittelfristige Chartbild allerdings wirklich nachhaltig verbessern. Bleibt der Befreiungsschlag aus, rückt die Unterstützungszone zwischen 70,10 und 67,90 US$ wieder näher. Dort muss aus Sicht der Bullen zwingend Kaufinteresse aufkommen, denn ein nachhaltiger Bruch würde die zuletzt geglückte Stabilisierung infrage stellen und den übergeordneten Abwärtstrend erneut bestätigen. Die kommenden Handelstage dürften deshalb zeigen, ob der jüngste Rücksetzer lediglich eine Konsolidierung innerhalb der Erholung darstellt oder ob die Verkäufer wieder vollständig das Ruder übernehmen. Die Netflix-Aktie hat das im Juli drohende größere Verkaufssignal zunächst verhindert und anschließend bis 83,15 US$ gekontert. Nun sind die Bullen erneut gefragt. Über 76,87 US$ bleibt ein weiterer Angriff auf 83,15 US$ und anschließend die Abwärtstrendlinie um 90 US$ mein bevorzugtes Szenario. Fällt der Kurs dagegen zurück in die Zone zwischen 70,10 und 67,90 US$, steht die gesamte Stabilisierung erneut auf dem Prüfstand. **Übrigens:** Wer nach aussichtsreicheren Investments sucht, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## ℹ️ Netflix in Kürze - Mit über 300 Millionen Kunden ist Netflix (WKN: 552484) der weltgrößte Streaming-Anbieter für Filme und Serien. - Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Los Gatos. - Netflix ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat einen Börsenwert von ca. 316 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Netflix, Netflix-Aktie, Netflix-Chartanalyse, Netflix-Kurs --- ### [Volkswagen-Aktie: Kommt jetzt die nächste Erholungswelle?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-kommt-jetzt-die-naechste-erholungswelle/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Volkswagen kommt heute wieder ordentlich Bewegung rein. Die Aktie legt zeitweise mehr als +2% zu und arbeitet sich zurück über 81 €. Damit melden sich die Käufer ausgerechnet an einer Zone zurück, die zuletzt mehrfach gehalten hat. Dazu kommt Rückenwind aus dem gesamten Autosektor, während Berenberg an seiner Kaufempfehlung festhält und bei Volkswagen Fortschritte im Umbau sieht. Im Chart ist der Rücksetzer damit erstmal gestoppt, für eine größere Entwarnung müsste die Aktie aber noch ein gutes Stück weiter. ## Um 80 € kommen die Käufer zurück Der heutige Anstieg kommt aus charttechnischer Sicht an einer ziemlich passenden Stelle. Volkswagen war in den vergangenen Tagen wieder bis in den Bereich um 80 € zurückgefallen und rutschte heute zwischenzeitlich sogar leicht darunter. Von dort kam allerdings schnell Kaufinteresse rein und die Aktie drehte bis auf mehr als 81 € nach oben. Damit wird die Zone um 80 € erstmal weiter verteidigt. Schon Anfang September war Volkswagen nach dem starken Sprung aus dem Bereich um 73 € hier angekommen und hat sich anschließend mehrere Tage rund um diese Marke bewegt. Ein klarer Bruch nach unten hätte das Bild wieder deutlich verschlechtert und den Bereich um 73 € zurück auf den Plan gebracht. Dort liegt auch der Point of Control des größeren Volumenprofils und damit die Zone, in der über den betrachteten Zeitraum besonders viel gehandelt wurde. Nach dem heutigen Rebound sieht es erstmal anders aus. Käufer greifen um 80 € wieder zu und verhindern damit, dass die vorherige Erholung direkt wieder komplett auseinanderfällt. Nach oben wartet allerdings schon die nächste größere Hürde. Im Bereich um 87 € wurde in der Vergangenheit ebenfalls viel gehandelt. Läuft Volkswagen weiter nach oben, könnte die Aktie dort wieder auf mehr Widerstand treffen. Bis dahin hätte der Kurs vom aktuellen Niveau aber noch etwas Platz. Du willst über die VW-Aktie stets informiert bleiben? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! Volkswagen-Aktie ## Rückenwind kommt heute nicht nur von Volkswagen selbst Der Anstieg findet nicht isoliert statt. Europas Autowerte gehören am Donnerstag zu den stärkeren Branchen. Reuters führt das unter anderem auf den Rückgang beim Ölpreis und eine Beruhigung am Anleihemarkt nach der Fed-Zinserhöhung zurück. Neben Volkswagen legten auch BMW und Renault zu. Bei Volkswagen selbst kam zuletzt zusätzlich eine positive Analystenstimme dazu. Berenberg bleibt bei „Buy“ und einem Kursziel von 100 €. Analyst Romain Gourvil sieht Fortschritte bei der Kernmarke und hält besonders die „Local-for-local“-Strategie in China für unterschätzt. Beim aktuellen Kurs würde das Kursziel noch gut 20 Prozent Luft nach oben lassen. Jefferies liegt mit 120 € sogar noch deutlich höher, während Bernstein Volkswagen mit „Market Perform“ und 100 € bewertet. Die Einschätzungen liegen damit zwar auseinander, mehrere Häuser sehen den fairen Wert aber weiterhin oberhalb des aktuellen Kurses. Der heutige Kurssprung ist nach den schwächeren Tagen ein gutes Lebenszeichen. Volkswagen ist unter 80 € nicht weiter durchgereicht worden, sondern hat dort schnell Käufer gefunden und sich wieder über 81 € geschoben. Damit bleibt die Erholung seit dem August-Tief erstmal bestehen. Läuft die Aktie weiter, wäre der Bereich um 87 € die nächste größere Hürde. Fällt Volkswagen dagegen wieder klar unter 80 €, würde der Bereich um 73 € wieder deutlich näher rücken. Fundamental bleibt der Umbau riesig und China weiterhin eine Baustelle. Die jüngsten Analystenstimmen zeigen aber auch, dass zumindest ein Teil des Marktes Volkswagen zutraut, mit den laufenden Maßnahmen wieder mehr aus dem Geschäft herauszuholen. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 39,67 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie, Volkswagen-Analyse, Volkswagen-Chartanalyse, Volkswagen-Kurs --- ### [RWE-Aktie: Noch mehr Potenzial nach dem starken Lauf?](https://www.sharedeals.de/rwe-aktie-noch-mehr-potenzial-nach-dem-starken-lauf/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** RWE hat gestern erneut knapp +3% zugelegt und bleibt damit einer der stärkeren Werte im DAX. Nach Börsenschluss kam dann noch eine neue Meldung dazu: Der Konzern stockt seine Beteiligung am Netzbetreiber Amprion weiter auf. Gleichzeitig bleiben Analysten ziemlich positiv und sehen teilweise noch deutlich höhere Kurse. ## RWE greift bei Amprion noch einmal zu RWE hat weitere 3% an M31 übernommen, der Beteiligungsgesellschaft hinter dem Übertragungsnetzbetreiber Amprion. Dadurch steigt der durchgerechnete Anteil an Amprion auf rund 58% und RWE wird Mehrheitseigner von M31. Auf den ersten Blick wirken zusätzliche 3% nicht besonders spektakulär, für die Strategie von RWE passt der Schritt aber ziemlich gut. Amprion betreibt einen großen Teil des deutschen Höchstspannungsnetzes und muss in den kommenden Jahren massiv investieren, weil immer mehr Wind- und Solarstrom durchs Land transportiert werden muss. Für RWE bringt das einen Bereich ins Geschäft, bei dem die Einnahmen deutlich planbarer sind als bei Strompreisen oder dem klassischen Energiehandel. Der Konzern verdient damit nicht nur an der Erzeugung von Strom, sondern zunehmend auch an der Infrastruktur dahinter. Diese Mischung scheint an der Börse aktuell gut anzukommen. RWE legte gestern erneut deutlich zu und näherte sich damit wieder dem Bereich um 60 €. Im Jahresvergleich hat sich die Aktie bereits stark entwickelt, bleibt aber trotzdem noch unter den jüngsten Hochs. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=RWE&stockidentifier=symbol%3ARWE&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Analysten sehen noch deutlich höhere Kurse Auch bei den Analysten ist die Stimmung weiterhin ziemlich positiv. Jefferies sieht 75 €, Goldman Sachs ebenfalls 75 €, Berenberg 72 €, Barclays ebenfalls 72 €. Deutsche Bank liegt mit 65 € etwas niedriger, Bernstein mit 57 € sogar unter dem aktuellen Kurs. Jefferies hatte das Kursziel zuletzt unter anderem mit dem steigenden Strombedarf durch Rechenzentren begründet. Der Stromabnahmevertrag zwischen Google und Fortum wurde vom Analysten ausdrücklich als positives Signal für europäische Versorger wie RWE gewertet. Das Thema wird für RWE immer größer. KI-Rechenzentren brauchen enorme Mengen Strom und gleichzeitig wollen die Betreiber möglichst langfristig planen. Für Versorger entstehen dadurch neue Stromabnahmeverträge, bei denen über viele Jahre feste Mengen verkauft werden können. RWE sitzt hier ziemlich gut, weil der Konzern neben erneuerbaren Energien auch flexible Kraftwerke, Speicher und Netzbeteiligungen im Portfolio hat. Damit kann er Strom nicht nur erzeugen, sondern zunehmend auch liefern und absichern. ## Die Aktie läuft stark, aber billig ist sie nicht mehr Nach dem starken Anstieg der vergangenen Monate ist bei RWE inzwischen natürlich schon einiges im Kurs angekommen. Trotzdem sehen mehrere Analysten noch zweistelliges Potenzial, was auch daran liegt, dass die Gewinnentwicklung weiter stabil eingeschätzt wird. Der Vorteil bei RWE ist momentan, dass mehrere Themen gleichzeitig helfen. Das Netzgeschäft wird größer, der Strombedarf durch Rechenzentren nimmt zu und neue Offshore-Wind-Projekte könnten in den kommenden Jahren zusätzliche Kapazitäten bringen. Der Kurs muss diese Erwartungen jetzt aber auch weiter bestätigen. Nach dem starken Lauf wäre eine Pause jederzeit möglich, solange die operative Story aber weiter neue Impulse liefert, bleibt die Aktie im Markt gefragt. RWE-Aktie RWE hat nach dem starken Lauf weiterhin mehrere Punkte auf seiner Seite. Der höhere Amprion-Anteil stärkt das planbare Netzgeschäft, während Rechenzentren, Offshore-Wind und der steigende Strombedarf zusätzliche Wachstumsfelder bringen. Auch bei den Analysten bleibt der Ton positiv. Mehrere Kursziele liegen noch über dem aktuellen Niveau und reichen bis 75 €. Nach der starken Bewegung der vergangenen Monate dürfte die Aktie zwar nicht einfach gerade weiterlaufen, fundamental gibt es aber weiterhin genug Gründe, warum RWE im Blick bleiben dürfte. ## ℹ️ RWE in Kürze - RWE (WKN: 703712) ist einer der führenden internationalen Energieproduzenten in Europa. Das Kerngeschäft ist die Stromerzeugung, wobei der Wandel hin zu erneuerbarer Stromerzeugung massiv vorangetrieben wird. - Neben dem Hauptsitz in Essen unterhält der Konzern Niederlassungen in Europa den USA sowie in Asien. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei rund 45,46 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** RWE, RWE-Aktie, RWE-Kurs --- ### [Generac-Aktie: Amazon macht den nächsten KI-Deal](https://www.sharedeals.de/generac-aktie-amazon-macht-den-naechsten-ki-deal/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Sie flog unter dem Radar, bis Amazon um die Ecke kam und durch einen Deal ein saftiges Kursplus von +35% bescherte. Es geht um den Stromzulieferer Generac, der Notstromlösungen bereitstellt, falls mal der Strom im Haushalt oder auch im Rechenzentrum ausfällt. Doch so verlockend der Amazon-Big-Deal auch klingt: Ist die Aktie nach diesem gewaltigen Kurssprung noch ein Kauf oder droht Anlegern nach der ersten Euphorie eine kalte Dusche? Die Zukunftspläne geben eine klare Antwort. Generac war als wetterabhängiger Spezialist für Notstromaggregate bekannt. Sobald Hurrikane oder Winterstürme das US-Stromnetz lahmlegten, schossen die Verkäufe von Heimgeneratoren in die Höhe. Doch der Konzern vollzieht eine strategische Transformation: Durch Großaufträge mit Hyperscalern zur Absicherung von KI-Rechenzentren wandelt sich Generac von einer defensiven Restrukturierungsstory zu einem essenziellen Akteur der globalen digitalen Infrastruktur. ## Hyperscaler entdecken Generac: Der Amazon Deal Der entscheidende Wendepunkt kam im Juni. Generac meldete einen globalen Liefervertrag mit einem zunächst nicht genannten Hyperscaler. Dabei geht es um große Backup-Generatoren für Rechenzentren. Noch interessanter wurde es am 24. Juni. Dort schloss Generac einen zweiten Liefervertrag mit einem weiteren Hyperscaler ab. Damit geht die Story erst richtig los. Am 16. September folgte der bislang größte Deal: Amazon will Generac über einen langfristigen Liefervertrag mit Notstromgeneratoren für seine Rechenzentren versorgen. Zunächst sind Lieferungen im Wert von rund 2,4 Milliarden US$ für 2027 und 2028 vorgesehen. Der Vertrag kann bei entsprechenden weiteren Abnahmen auf bis zu 8 Milliarden US$ anwachsen. Amazon erhält im Gegenzug einen Optionsschein auf bis zu 1,69 Millionen Generac-Aktien zu 200,93 US$ (derzeitiger Kurs liegt bei 175 US$). Möchtest Du weitere Aktien wie Generac entdecken?Mit dem kostenlosen [Themen-Alarm](/sd-themen-alarm/?stockname=Generac+Holdings&stockidentifier=symbol%3AGNRC&stockmarket=NYSE&category_error=not_found) zu Industrie-Aktien erhältst Du die spannendsten Artikel regelmäßig direkt in Deinen Posteingang, entdeckst neue Werte und bleibst bei bekannten Top-Werten auf dem Laufenden. ## Die Performance in Zahlen Im zweiten Quartal 2026 stieg nicht nur der Konzernumsatz um 11% auf 1,17 Milliarden US$, sondern das Commercial-&-Industrial-Geschäft (C&I), in dem auch die Rechenzentren liegen, wuchs um 29% auf 556 Millionen US$. Auch die Profitabilität verbessert sich. Der Nettogewinn stieg im zweiten Quartal von 74 Millionen auf 143 Millionen US$ mit einer EBITDA-Marge von knapp 25%, was die Margen der Konkurrenz deutlich übertrumpft (GE Vernova: 11,3% ; Vertiv: 22,6% ; Caterpillar: 21,9%). Doch es ist nicht so blumig wie auf den ersten Blick. Das klassische Privatkunden-Geschäft mit Notstromaggregaten bleibt die Schwachstelle im Portfolio: Im zweiten Quartal ging der Umsatz in diesem Segment leicht zurück. Getragen wird das Wachstum stattdessen vom Commercial-&-Industrial-Geschäft, das deutlich margenschwächer ist als das Privatkundengeschäft. Generac muss also ein margenschwächeres, aber schneller wachsendes Neugeschäft aufbauen, das die Schwäche im margenstärkeren Kerngeschäft kompensiert. Und das tun sie auch mit einem 1,6 Milliarden US$ dicken Data-Center-Backlog Ende Juli und darin waren die Volumina des zweiten Hyperscalers noch nicht enthalten. ## Charttechnisch wird es jetzt spannend Charttechnisch ist Generac nach dem Amazon-Deal in eine völlig neue Situation geraten. Nachdem die Aktie im Juni 2026 bei knapp 296 US$ ihr Jahreshoch markiert hatte, konsolidierte der Wert drastisch. Bis Mitte September fiel der Kurs schrittweise bis auf die Unterstützung um 175 US$ zurück. Die Nachrichten über den Amazon-Mega-Deal lösten ein massives Upside-Gap aus. Im vorbörslichen Handel am 17. September sprang Generac zeitweise auf rund 235 US$, ein Plus von etwa +34% gegenüber dem vorherigen Schlusskurs und überwand in einem Rutsch die gleitenden Durchschnitte der letzten 50 und 200 Tage. Das Ausbruchs-Gap bei 185 bis 195 US$ dient nun als extrem starke Auffangzone bei etwaigen Rücksetzern. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Zone um 200 bis 210 US$ würde das vorherige Abwärtsszenario verändern. Scheitert der Ausbruch dagegen und wird das Gap wieder geschlossen, wäre das ein Zeichen dafür, dass der Markt einen Teil der Amazon-Euphorie wieder abgibt. ## Die Achillesferse: Generac bleibt zyklisch Noch immer kommt ein erheblicher Teil des Geschäfts aus dem traditionellen Generatorenmarkt. Das Residential-Geschäft kann stark von der Anzahl von Stromausfällen, der Hurrikansaison, Immobilienaktivität und der Konsumlaune abhängen. 2025 war das deutlich zu sehen: Die Residential-Umsätze gingen um 7% zurück. Auch die Data-Center-Story bringt Risiken mit sich. Generac muss seine Kapazitäten schnell hochfahren, ohne dabei die Margen durch hohe Investitionen oder operative Probleme wieder zu belasten. Das kann herausfordern werden. ## Charttechnisch wird es jetzt spannend Charttechnisch ist Generac nach dem Amazon-Deal in eine völlig neue Situation geraten. Nachdem die Aktie im Juni 2026 bei knapp 296 US$ ihr Jahreshoch markiert hatte, konsolidierte der Wert drastisch. Bis Mitte September fiel der Kurs schrittweise bis auf die Unterstützung um 175 US$ zurück. Die Nachrichten über den Amazon-Mega-Deal lösten ein massives Upside-Gap aus. Im vorbörslichen Handel am 17. September sprang Generac zeitweise auf rund 235 US$, ein Plus von etwa +34% gegenüber dem vorherigen Schlusskurs und überwand in einem Rutsch die gleitenden Durchschnitte der letzten 50 und 200 Tage. Das Ausbruchs-Gap bei 185 bis 195 US$ dient nun als extrem starke Auffangzone bei etwaigen Rücksetzern. Ein nachhaltiger Ausbruch über die Zone um 200 bis 210 US$ würde das vorherige Abwärtsszenario verändern. Scheitert der Ausbruch dagegen und wird das Gap wieder geschlossen, wäre das ein Zeichen dafür, dass der Markt einen Teil der Amazon-Euphorie wieder abgibt. Generac vollzieht derzeit den Shift von einem zyklischen Konsumgüterhersteller zu einem essenziellen Infrastruktur-Zulieferer. Ein Schritt, der für viele attraktiv erscheint, bedeutet vorerst aber wenig fundamentale Änderung. Bis der Amazon-Deal und höhere Produktionskapazitäten sich auszahlen, dauert es noch mindestens ein ganzes Jahr. Bis dahin wird das zyklische Privatkundengeschäft dominieren. Für langfristige Value- und Wachstumsinvestoren bietet die Aktie bei einer Konsolidierung in Richtung des Ausbruchsniveaus von ca. 195 bis 205 US$ einen interessanten Einstiegsbereich, denn langfristig ist das Industriekundengeschäft deutlich tragfähiger als das markenstarke Privatkundengeschäft. Verpasse nicht den Mega-Trend! Mit unserem Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/), findest Du weitere Kandidaten. ## ℹ️ Generac in Kürze - Generac Holdings (WKN: A0YGR4) ist der führende US-Hersteller von Energieerzeugungssystemen, Energiespeichern und Netzkopplungstechnologien. - Das Unternehmen ist traditionell vor allem für Notstromaggregate für Privathaushalte bekannt, bedient inzwischen aber auch Industrieunternehmen, Telekommunikationsanbieter und zunehmend große Rechenzentren, wie die der Amazon-Tochter AWS. - Generac ist an der Börse ca. 9 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Nokia-Aktie: Steht sie jetzt vor dem Wendepunkt?](https://www.sharedeals.de/nokia-aktie-steht-sie-jetzt-vor-dem-wendepunkt/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Frisch abgekühlt, nachdem sie heißgelaufen ist, ist die Nokia-Aktie heute im frühen Handel bereits um über +4% gestiegen. Das Momentum treibt den Telekomausrüster, doch nun eröffnet auch der Rüstungsboom dem Konzern ein lukratives Zusatzgeschäft, was jetzt schon Früchte trägt. Reicht das schon für einen Ausbruch nach oben oder braucht es weitere Impulse? ## Seit Juli fehlt der nächste Schub Die Aktie hat sich seit Jahresbeginn zeitweise mehr als verdoppelt und erreichte im Sommer mit knapp 15 € ein 52-Wochen-Hoch. Doch seit dem 20. Juli kommt der Kurs kaum noch vom Fleck. Die Ausgangslage ist ungewöhnlich, denn Nokia hat fundamental einiges geliefert, der Aktienkurs aber seit Wochen nicht mehr. Am 16. September brach die Nokia-Aktie um -13% ein im Zuge des weltweiten Abverkaufs bei KI-Infrastrukturwerten. ## Charttechnisch ist die Lage jetzt entscheidend Mit dem jüngsten Wiederanlegemanöver auf ca. 9,40 € hat die Aktie die wichtige 38-Tage-Linie nach oben gekreuzt. Die Widerstandszone bei 9,50 bis 9,60 € bleibt jedoch die Schlüsselmarke, deren nachhaltiges Überschreiten ein frisches Kaufsignal generieren würde. Auf der Oberseite ist zunächst der Bereich um 10 bis 10,50 € relevant. Darüber müsste die Aktie mehrere Zwischenhochs zurückerobern, bevor das alte Hoch bei rund 15 € wieder zum Thema wird. **PS:** Am 21. September 2026 kehrt Nokia in den Euro Stoxx 50 zurück. Das kann kurzfristig für zusätzliche Nachfrage durch passive Fonds und institutionelle Anleger sorgen, ist allerdings schon jetzt im Kurs eingespeist. ## Neu: Defense & Military Tech Nokia könnte vom europäischen und globalen Rüstungsboom auf eine Weise profitieren, die auf den ersten Blick kaum mit dem alten Telekom-Konzern zusammenpasst. Moderne Streitkräfte benötigen nicht nur Panzer, Drohnen und Raketen, sondern vor allem sichere Kommunikationsnetze, über die Soldaten, Fahrzeuge, Drohnen und Sensoren Daten austauschen können, ohne abgehört zu werden. Das ist fast wichtiger in der modernen Kriegsführung, als materiellen Rüstungsgüter wie Raketen. Genau hier positioniert sich Nokia zunehmend mehr. Der Konzern bietet 4G-/5G-Netzwerke für Militärbasen, taktische Kommunikation und mobile Einsatzgebiete an. Die Systeme sollen auch unter schwierigen Bedingungen eine sichere und belastbare Kommunikation ermöglichen. Ganz aktuell ist die am 16. September 2026 verkündete Partnerschaft mit C3IA, dem britischen Unternehmen für Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Nokia liefert die sichere Kommunikationsinfrastruktur, C3IA sorgt dafür, dass diese Technik in komplexe militärische Systeme integriert und im Einsatz betrieben werden kann. Nokia ist im klassischen Mobilfunkgeschäft stark vom Investitionszyklus der Telekomkonzerne abhängig. Der Defense-Markt eröffnet dagegen ein zusätzliches Geschäftsfeld mit langfristigen staatlichen Budgets. Der Rüstungsboom könnte damit für Nokia zum strukturellen Wachstumsbaustein werden. Allerdings sollte man den Effekt auf den Konzerngewinn derzeit nicht überschätzen: Nokia veröffentlicht Defense nicht als eigenständiges großes Segment mit separater Umsatz- und Gewinnprognose. Der Investment Case ist daher momentan eher eine Wachstumsoption als der Hauptgrund für Nokias Bewertung. Für die Aktie wird entscheidend sein, ob aus Partnerschaften und Pilotprojekten tatsächlich größere, mehrjährige Regierungsaufträge entstehen. Unwahrscheinlich wäre es auf jeden Fall nicht. Die jüngsten Meldungen aus Großbritannien, Frankreich und den USA zeigen, dass Nokia dafür bereits konkrete Anknüpfungspunkte hat. Aktuell sind am Aktienmarkt wohl am interessantesten die Rüstungswerte. Wir bieten Dir in unserem [Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) einige weitere Ideen, um von dem Boom zu profitieren. ## Bewertung: Günstig sieht anders aus Bei einem Kurs von rund 9,40 € liegt Nokias Marktkapitalisierung bei knapp 49 Milliarden €. Das aktuelle KGV wirkt wegen der noch niedrigen Gewinne extrem hoch (ca. 75). Aussagekräftiger ist deshalb das Forward-KGV von rund 23,5. Gleichzeitig liegt das durchschnittliche Analystenkursziel bei etwa 10,47 €, also über dem jetzigen Kurs. Damit ist Nokia nicht mehr der klassische Value-Case, als den man den Konzern noch vor einigen Jahren hätte betrachten können. Wer Nokia heute kauft, bezahlt bereits für einen Teil der erwarteten Erholung. Gegen einen Soforteinstieg spricht der Seitwärtskanal, in dem die Aktie immer noch feststeckt. Erst wenn sie den hartnäckigen Widerstand im Bereich von 9,50 bis 9,60 € per Tagesschlusskurs durchbricht, könnte der Seitwärtstrend durchbrochen werden. Für einen Einstieg oder auch antizyklischen Kauf spricht wenig, außer dass die Bewertung im Branchenvergleich moderat ist, und die Transformation hin zu Defense- und KI-Infrastruktur, die Nokia selbst als solche ausspricht, dem Papier einen fundamentalen Boden bereitet. Ich würde dennoch etwas abwarten, bis die Defense-Story mehr Gestalt annimmt. ## ℹ️ Nokia vorgestellt - Nokia Oyj (WKN: 870737) ist ein finnischer Telekommunikationskonzern, der Netzwerkausrüstung für den Einsatz im Festnetz, im Mobilfunk und in der Cloud produziert. - Weltbekannt wurde Nokia Ende der 1990er-/Anfang der 2000er-Jahre als größter Hersteller von Mobiltelefonen. Nachdem der Konzern den Trend zu Smartphones mit Touchscreen verschlafen hatte, wandelte er sich zu einem Netzwerkausrüster und diversifiziert sich weiter in den Rüstungssektor. - Nokia ist Mitglied im europäischen Index EuroStoxx 600 und an der Börse ca. 49,3 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Lumentum-Aktie: Erst Ausbruch, dann Mega-Rallye?](https://www.sharedeals.de/lumentum-aktie-erst-ausbruch-dann-mega-rallye/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Lumentum-Aktie präsentiert sich derzeit ausgesprochen volatil. Erst am Montag brach der Kurs des US-Photonikspezialisten um fast -10% ein, nur um am Mittwoch wieder um knapp +10% zuzulegen. Geht das wilde Auf und Ab weiter oder gelingt nun endlich der ersehnte Ausbruch über die 1.000-US$-Marke? ## Ciena liefert die Steilvorlage Für neue Fantasie sorgt aktuell vor allem Ciena. Der US-Netzwerkausrüster hat ambitionierte Langfristziele bis 2029 vorgestellt und rechnet mit einem jährlichen Umsatzwachstum von rund 30%. Für den gesamten Markt optischer Netzwerktechnik ist das ein starkes Signal. Lumentum liefert Hochleistungslaser und optische Komponenten, die für den Ausbau leistungsfähiger KI-Netzwerke benötigt werden. Damit rückt eine zentrale Investmentstory wieder in den Fokus: Je größer und leistungsfähiger KI-Rechenzentren werden, desto mehr Daten müssen zwischen GPUs, KI-Chips und Servern übertragen werden. Optische Verbindungen gewinnen dabei gegenüber klassischen elektrischen Lösungen an Bedeutung. Wir halten Dich auf dem Laufenden über die Entwicklung der Photonik-Branche: Abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Lumentum)! ## ECOC, CPO und knappe Laser Auch technologisch steht Lumentum vor wichtigen Entwicklungen. Auf der ECOC 2026 in Malaga hat das Unternehmen neue Lösungen rund um Silizium-Photonik, VCSEL-Laser, optisches Networking und KI-Cluster präsentiert. Besonders spannend ist der Übergang zu Co-Packaged Optics (CPO). Erste kommerzielle Scale-up-Lieferungen stellte Lumentum bis Ende 2027 in Aussicht. Gleichzeitig trifft der Konzern auf einen Markt mit erheblicher Knappheit. Besonders bei EML-Lasern ist die Nachfrage derzeit höher als das Angebot. Das verschafft Lumentum potenziell Preismacht und könnte bei weiter steigenden Produktionsmengen für zusätzliche Margen sorgen. Auch die 800G-Produkte entwickeln sich stark, während 1.6T als nächste Wachstumsstufe gilt. ## Analysten bleiben optimistisch Der Analystenkonsens fällt entsprechend konstruktiv aus. 22 Brokerhäuser bewerten die Aktie im Schnitt mit „Strong Buy“, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.149 US$. Die Analysten von Loop Capital und Citic Securities sehen den fairen Wert sogar bei 1.400 US$ – gut +50% über dem aktuellen Niveau. Nicht unerwähnt bleiben sollte der jüngste Insiderverkauf. President Wupen Yuen hat Aktien im Wert von rund 1,32 Millionen US$ veräußert. Da die Transaktion über einen zuvor festgelegten Rule-10b5-1-Handelsplan erfolgte, ist daraus aber kein Signal für eine veränderte Geschäftserwartung abzuleiten. ## Bewertung erscheint attraktiv Trotz der enormen Kursgewinne ist die Bewertung nicht losgelöst vom Wachstum. In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Umsatz- und EPS-Schätzungen nach oben revidiert. Mit einem Forward-PEG von rund 0,42 gilt die Aktie eigentlich als sehr attraktiv bewertet. Allerdings hängt die Rechtfertigung des Bewertungsniveaus entscheidend davon ab, ob das erwartete starke Wachstum auch tatsächlich eintritt. ## Charttechnik: Spannende Ausgangslage Charttechnisch ist die Lage aktuell sehr spannend. Nach der mehr als einjährigen Megarallye und Kursen oberhalb von 1.000 US$ folgte zwischen Mitte Mai und Ende Juli eine Korrektur von mehr als -45% bis unter 600 US$. An der 200-Tage-Linie griffen Käufer wieder zu und führten die Aktie jüngst zurück über die 1.000-US$-Marke. Der nachhaltige Ausbruch blieb bislang allerdings aus – nun läuft der nächste Versuch. Gelingt der Sprung über das bisherige Top bei 1.085,68 US$, rücken 1.389 US$, 1.880 US$ und schließlich 2.000 US$ als charttechnische Kursziele in den Blick. Auf der Unterseite fungiert die 50-Tage-Linie bei rund 835 US$ als wichtige Unterstützung. Die hohen Wachstumserwartungen stellen natürlich Risiken dar, dazu kommt eine für die Aktie typische Volatilität. Doch Ciena, die ECOC-Präsentationen, knappe optische Komponenten und die CPO-Perspektive liefern derzeit mehrere starke Argumente. Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch über die 1.000-US$-Marke, könnte die nächste Rallyestufe eingeläutet werden. Die Ausgangslage bleibt damit aus meiner Sicht ausgesprochen bullisch. Im Übrigen: [Unser kostenloser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) zeigt auf, welche Aktien im KI-Sektor das größte Potenzial haben und wie man von diesem Megatrend profitieren kann. ## ℹ️ Lumentum in Kürze - Lumentum Holdings (WKN: A14WK0) ist ein US-Technologieunternehmen mit Sitz in San José in Kalifornien und ein weltweit führender Spezialist für optische und photonische Produkte. - Das Unternehmen stellt Komponenten her, die elektrische Signale in Lichtsignale umwandeln und liefert damit die „Lichttechnologie“ für Glasfasernetze, KI-Rechenzentren und Lidar-Laser. - Die Produkte von Lumentum kommen in den Bereichen Cloud & Netzwerke (Rechenzentren und Glasfasernetze), Präzisionsfertigung (Halbleiter und Materialbeschichtung) und Optische Sensorik (Gesichtserkennung und Auto-Lasersensoren) zum Einsatz. - Lumentum notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 82,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BYD-Aktie: Ist die Erholung im Abwärtstrend bald vorbei?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-ist-die-erholung-im-abwaertstrend-bald-vorbei/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die BYD-Aktie hat nach dem jüngsten Ausverkauf eine technische Gegenbewegung gestartet und arbeitet sich aktuell wieder auf 9,10 € vor. Genau eine solche Erholung hatte ich in meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-seit-freitag-9-noch-nicht-am-ziel/) ausdrücklich einkalkuliert, ohne deshalb das übergeordnet bearishe Szenario aufzugeben. Nach dem damaligen Blick auf den Wochenchart wechseln wir nun zurück in den Tageschart. Dort zeigt sich: Noch fehlen den Käufern entscheidende Argumente, während bereits zwischen 9,49 und 9,80 € die nächsten Hürden warten. ## Europa soll zur nächsten Wachstumsmaschine werden Operativ richtet BYD den Blick immer stärker auf Europa. Nach Aussagen eines Beraters des Konzerns dürfte BYD langfristig drei Fahrzeugwerke und zusätzlich eine Batteriefabrik auf dem Kontinent benötigen. Das erste Werk im ungarischen Szeged steht vor dem Produktionsstart, über einen zweiten Standort soll noch bis Jahresende entschieden werden. Spanien und Frankreich gelten dabei als mögliche Kandidaten. Parallel will BYD 2027 erstmals schwere Elektro-Lkw in Europa anbieten und später ebenfalls lokal produzieren. Mein Kollege Alexander Hirschler hat die wachsende Hoffnung auf eine operative Trendwende heute in seiner [Einordnung zur Europa-Offensive](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-kehrt-nun-die-hoffnung-wieder-zurueck/) aufgegriffen. Im August verkaufte BYD weltweit 440.293 Fahrzeuge, die Auslandsverkäufe stiegen dabei um +134,5% auf 189.466 Einheiten. Gleichzeitig ging der Absatz in China um -14,3% zurück. Genau dieser Gegensatz erklärt, weshalb die Internationalisierung für BYD immer wichtiger wird. Fundamental besitzt die Aktie damit durchaus Fantasie, charttechnisch müssen die Bullen diese aber erst bestätigen. **In diesem Zusammenhang als Alternative sicher auch spannend:** [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die aktuelle Erholung passt weiterhin in das übergeordnete bearishe Präferenzszenario. Kurzfristig könnte sich BYD noch bis 9,49 € hocharbeiten, doch genau dort beginnt die nächste Bewährungsprobe. Solange 9,49 beziehungsweise spätestens 9,80 € nicht nachhaltig zurückerobert werden, favorisiere ich anschließend erneut fallende Kurse. Zunächst dürfte dann 8,56 € wieder in den Fokus rücken, bevor das bisherige Jahrestief bei 8,05 € erneut getestet werden könnte. Damit bleibt die jüngste Erholung vorerst eine Gegenbewegung innerhalb des bestehenden Abwärtstrends. Erst ein nachhaltiger Sprung über 9,80 € würde dieses Szenario zunehmend infrage stellen. Dann käme zunächst 10,51 € auf die Agenda, bevor zwischen 10,51 und 10,73 € zusammen mit der fallenden primären Abwärtstrendlinie die eigentliche Entscheidungszone wartet. Gelingt auch dort der Ausbruch, wäre erstmals von einer deutlich belastbaren Trendwende zu sprechen. Bis dahin bleiben die Bären aus meiner Sicht im Vorteil. Die BYD-Aktie erholt sich wie erwartet, doch daraus wird noch keine Trendwende. Unterhalb von 9,49 beziehungsweise 9,80 € bleibt für mich ein erneuter Rücklauf über 8,56 bis zum Jahrestief bei 8,05 € das wahrscheinlichere Szenario. Erst oberhalb von 10,73 € und der fallenden Abwärtstrendlinie würde sich das übergeordnete Chartbild nachhaltig verbessern. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - BYD kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 822 Milliarden HK$ und zählt damit zu den wertvollsten Automobilkonzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD, BYD Aktie, BYD Analyse, BYD Kurs, BYD Prognose, BYD-Chartanalyse --- ### [SpaceX-Aktie: Zurück über dem IPO-Preis – was jetzt zählt](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-analysten-sehen-noch-ordentlich-luft-nach-oben/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Die SpaceX-Aktie hat gestern kräftig zugelegt und notiert wieder über 150 US$. Damit liegt der Kurs nicht nur über dem IPO-Preis, sondern hat sich auch zurück an den Point of Control gearbeitet. Gleichzeitig bleibt der Ton an der Wall Street überwiegend positiv. Mehrere Analysten sehen deutlich höhere Kurse und mit dem nächsten Starship-Flug steht schon in wenigen Tagen der nächste wichtige Termin an. ## Käufer holen sich eine wichtige Zone zurück SpaceX legte am Mittwoch um gut +5% zu und schloss bei 150,88 US$. Im vorbörslichen Handel ging es anschließend sogar weiter in Richtung 153 US$. Damit hat sich die Aktie ein gutes Stück von den Tiefs aus dem August entfernt. Seit dem IPO im Juni war die Schwankungsbreite ohnehin enorm. Nach dem Ausgabepreis von 135 US$ schoss die Aktie zunächst bis auf mehr als 225 US$, bevor sie zeitweise bis in den Bereich um 105 US$ zurückfiel. Im Volumenprofil läuft SpaceX nun wieder in einen Bereich, der für die nächsten Tage ziemlich wichtig werden dürfte. Der Point of Control liegt bei rund 151 US$ und damit praktisch auf dem aktuellen Kursniveau. Dort wurde seit dem Börsengang besonders viel gehandelt. Dass die Aktie diese Zone nach dem starken Rücksetzer wieder erreicht hat, ist erstmal ein gutes Zeichen. Bleibt SpaceX darüber, wäre oberhalb wieder etwas mehr Platz. Im Volumenprofil nimmt das gehandelte Volumen Richtung 160 US$ zunächst ab, während der nächste größere Bereich ungefähr um 175 US$ liegt. Nach unten sitzt zwischen etwa 135 und 145 US$ dagegen wieder deutlich mehr Volumen. Ein Rückfall unter den Point of Control würde die Bewegung damit erstmal ausbremsen. Nach dem Anstieg vom August-Tief bis zurück über 150 US$ haben die Käufer aber zumindest gezeigt, dass sie deutlich früher wieder zugreifen als noch vor einigen Wochen. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. SpaceX-Aktie ## Starship liefert den nächsten Kurstreiber Hinter dem gestrigen Anstieg steckt auch eine neue Meldung rund um Starship. SpaceX hat den nächsten Flug für den 22. September angesetzt. Bei Flight 14 soll Starship erstmals eine stabile Erdumlaufbahn erreichen und mehrere Orbits absolvieren. Dazu sollen neue Starlink-V3-Satelliten ausgesetzt werden. Die Aktie reagierte auf die Ankündigung mit einem Plus von mehr als +5%. SpaceX will mit Starship vor allem zeigen, dass aus den bisherigen Testflügen ein verlässliches Transportsystem werden kann. Nutzlasten sollen regelmäßig ins All gebracht werden und die Rakete möglichst oft wiederverwendbar sein. Wenn das klappt, könnten die Startkosten deutlich sinken und darauf baut ein großer Teil der langfristigen Erwartungen rund um Starship auf. Pivotal Research hat die SpaceX-Aktie Anfang September mit Buy und einem Kursziel von 220 US-Dollar neu in die Bewertung aufgenommen. Die Analysten sehen die Wiederverwendbarkeit von Starship als einen der größten Hebel für das Unternehmen. ## Analysten sehen teilweise noch deutlich mehr Luft Pivotal ist mit seinem positiven Blick nicht allein. Wells Fargo bleibt bei Overweight und sieht die Aktie bei 212 US$. UBS kommt auf 210 US$, Wolfe Research auf 175 US$ und Oppenheimer hat sein Kursziel Anfang September sogar von 250 auf 280 US$ angehoben. Oppenheimer verweist dabei neben Starlink und Starship zunehmend auf das AI- und Compute-Geschäft von SpaceX. Im Schnitt sehen 36 von S&P Global erfasste Analysten SpaceX bei rund 221 US$. Vom aktuellen Kurs wären das noch etwa +46%. Die Spanne ist allerdings riesig und reicht von 117 bis 450 US$, was ziemlich gut zeigt, wie unterschiedlich die weitere Entwicklung eingeschätzt wird. Es gibt nämlich auch vorsichtigere Stimmen. Moffett Nathanson hat sein Kursziel zwar zuletzt von 131 auf 142 US$ erhöht, bleibt aber bei Neutral. Damit liegt das Ziel sogar unter dem aktuellen Kurs. Die Aktie hat sich wieder über den IPO-Preis gearbeitet und steht direkt am Point of Control. Gleichzeitig bleiben viele Analysten positiv und mit dem nächsten Starship-Flug wartet schon der nächste mögliche Kurstreiber. Hält sich SpaceX über dem Bereich um 150 US$, könnte der Rebound weiterlaufen. Fällt die Aktie wieder klar darunter, wäre die Rückeroberung erstmal gescheitert. ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2,05 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Kurs, SpaceX-Preis, SpaceX-Prognose --- ### [GE Vernova-Aktie: Hat sie zu viel gelitten?](https://www.sharedeals.de/ge-vernova-aktie-hat-sie-zu-viel-gelitten/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Zum Wochenbeginn fiel die GE Vernova-Aktie erstmals seit Juni wieder unter die Marke von 900 US$, doch seit Dienstag scheint sich das Blatt zu wenden. Inzwischen hat der Kurs des US-Energietechnikkonzerns um über +8% zugelegt und die 900 US$-Marke wieder deutlich übersprungen. Hat die GE Vernova-Aktie in den letzten Wochen zu viel gelitten und sollten Anleger jetzt einsteigen? ## Gigantischer Auftragsbestand Bevor ich versuche, eine Antwort auf diese Frage zu finden, erst einmal ein paar Worte zu den jüngsten Entwicklungen bei GE Vernova. Der Auftragsbestand des Energietechnikriesen geht seit geraumer Zeit durch die Decke. Bereits zum Halbjahresende betrug er 176 Milliarden US$. Das entspricht fast dem fünffachen Umsatz des vergangenen Jahres. Nun hat GE Vernova-Chef Strazik in Aussicht gestellt, dass der Order Backlog bereits Anfang kommenden Jahres auf über 200 Milliarden US$ steigen könnte. Schon im abgelaufenen Vierteljahr erhöhte sich der Auftragsbestand des Konzerns um 13 Milliarden US$. Im laufenden dritten Quartal ist die Auftragssituation laut Aussage von Strazik ebenfalls sehr stark. Du willst up-to-date bleiben, was die Energieversorgung der Welt betrifft? Höchste Zeit für ein Abo unseres [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=GE+Vernova&stockidentifier=symbol%3AGEV&stockmarket=NYSE)! ## Stromhunger der Rechenzentren Treiber der dynamischen Auftragsentwicklung von GE Vernova ist der enorme Stromhunger von KI-Rechenzentren. Ihr Stromverbrauch stieg im letzten Jahr um 17%. Bis 2030 gehen Experten sogar von einer Verdreifachung der Stromnachfrage durch Rechenzentren aus. Diese Nachfrage kann nur durch massive Investitionen in neue Kraftwerke und die Netzinfrastruktur bedient werden. Als wichtiger Ausrüster für Energieinfrastruktur profitiert GE Vernova massiv vom weltweiten Ausbau von Rechenzentren. Allein im ersten Halbjahr 2026 überstiegen die Aufträge aus diesem Segment die Marke von 5 Milliarden US$ – mehr als doppelt so viel wie im gesamten Vorjahr 2025. Um der enormen Nachfrage Herr zu werden, skizzierte das Management konkrete Ausweitungen der Fertigung. Die Quartalsrate bei schweren Gasturbinen soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 auf 5 Gigawatt steigen, gefolgt von 6 Gigawatt im Jahr 2027 und 7 Gigawatt bis 2028. Medienberichten zufolge ist die Nachfrage nach Energietechnik so hoch, dass bestimmte Turbinentypen auf dem Sekundärmarkt bereits mit Aufschlägen von bis zu 50% gehandelt werden. GE Vernova soll bei einigen Turbinen bis 2030 praktisch ausverkauft sein. ## Geht der Abwärtstrend zu Ende? Seit ihrem Allzeithoch Ende Juni bei 1.175 US$ befindet sich die GE Vernova-Aktie in einem Abwärtstrend. Dieser könnte bei weiteren Kurssteigerungen in den kommenden Tagen jedoch zu Ende gehen. Besonders der Sprung über die Marke von 1.000 US$ wäre ein charttechnisch sehr wichtiges Signal. ## Sicherheit mit Potenzial verbinden Die Bewertung der GE Vernova-Aktie ist vor dem Hintergrund des dynamischen Wachstums des Energietechnikkonzerns keine leichte Übung. Im laufenden Jahr wächst der Konzern mit knapp über 20%. In den kommenden Jahren dürfte sich das Umsatzwachstum laut Meinung von Analysten auf 11 bis 13% abschwächen. Vor diesem Hintergrund wäre ein Forward-KGV von 36 zu hoch. Der entscheidende Punkt ist aber die Gewinnentwicklung. GE Vernova rechnet in den nächsten Jahren mit einer deutlichen Margenexpansion. Der Konzern profitiert in besonderem Maße von der hohen Nachfrage in den hochprofitablen Bereiche Gas Power, Electrification und Services. Diese Margenverbesserung zeichnete sich bereits im letzten Quartal stark ab. Während der Umsatz um 22% stieg, schoss der EBITDA um 99% nach oben. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei starken 11,3%. Du interessierst Dich neben der Energieerzeugung auch für Rohstoffe? Dann wirf mal einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) und hole Dir die letzten Profi-Tipps zu dieser Branche. Ich glaube, dass Anleger auf dem aktuellen Kursniveau mit einem Investment in die GE Vernova-Aktie wenig falsch machen können. Die Bewertung geht angesichts des weiterhin starken Umsatz- und vor allem Ergebniswachstums in Ordnung. Hinzu kommt eine fantastische Umsatzvisibilität über mehrere Jahre, die man sonst nur von Flugzeugbauern kennt. Das macht die GE Vernova-Aktie zu einem spannenden Titel für alle Anleger, die ein attraktives Kurspotenzial mit einer recht hohen Sicherheit verbinden wollen. ## ℹ️ GE Vernova in Kürze - GE Vernova (WKN: A404PC) ist ein US-amerikanischer Energietechnikkonzern mit Sitz in Cambridge im Bundesstaat Massachusetts. - Das Unternehmen entstand 2024 aus der Aufspaltung des Mischkonzerns General Electric. - Das Portfolio von GE Vernova deckt die gesamte Kette der Energieerzeugung und -verteilung ab. - Der Konzern ist Weltmarktführer bei Gaskraftwerken, baut Windkraftanlagen und liefert Infrastruktur und Software für Stromnetze. - GE Vernova notiert an der New York Stock Exchange und ist ca. 246 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Bilfinger-Aktie -20%: Ist der Crash eine Einstiegschance?](https://www.sharedeals.de/bilfinger-aktie-20-ist-der-crash-eine-einstiegschance/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Bilfinger erlebt einen schwarzen Donnerstag: Aktuell verliert die Aktie des Industriedienstleisters gut -20% und fällt auf 60 € zurück. Zeitweise belaufen sich die Abschläge sogar auf über -26%. Das steckt hinter Ausverkauf und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## Prognose wird drastisch zusammengestrichen Der Auslöser ist eine überraschend deutliche Gewinnwarnung. Bilfinger rechnet 2026 nur noch mit einem Umsatz von 5,3 bis 5,7 Milliarden €, nachdem bislang 5,4 bis 5,9 Milliarden € erwartet wurden. Deutlich heftiger fällt der Einschnitt bei der Profitabilität aus: Die bereinigte EBITA-Marge soll nur noch 4,6 bis 5,0% erreichen. Einschließlich der Kosten für das neue Sparprogramm „Agile“ werden lediglich 3,2 bis 3,6% erwartet. Ursprünglich lag die Prognose noch bei 5,8 bis 6,2%. Auch beim Free Cashflow wird der Konzern vorsichtiger. Statt 250 bis 300 Millionen € stehen nun nur noch 180 bis 220 Millionen € in den Planvorgaben. Die Botschaft an den Markt ist damit klar: Die für das zweite Halbjahr erwartete Erholung bleibt aus. Du interessierst Dich für die Industriebranche? Wir halten Dich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Bilfinger) auf dem Laufenden! ## Kunden halten sich weiter zurück Das Problem liegt vor allem auf der Nachfrageseite. Kunden verschieben Neuaufträge sowie Wartungs- und Investitionsarbeiten oder rufen Leistungen aus bestehenden Rahmenverträgen später ab. Besonders in Hochlohnländern führt das zu einer niedrigen Auslastung und damit zu entsprechendem Margendruck. Als Belastungsfaktoren nennt Bilfinger unter anderem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten, hohe Energiepreise und langwierige Entscheidungsprozesse in Deutschland. Damit stellt sich zunehmend die Frage, ob es sich tatsächlich nur um eine vorübergehende Verschiebung von Projekten handelt. ## „Agile“ soll die Wende vorbereiten Bilfinger reagiert mit einem harten Sparprogramm. Weltweit könnten bis zu 1.500 der rund 31.000 Arbeitsplätze wegfallen. Dafür werden im vierten Quartal rund 75 Millionen € zurückgestellt. Ab 2028 soll „Agile“ dann jährlich rund 75 Millionen € zum Ergebnis beitragen. Die langfristigen Ziele bleiben dennoch unverändert. Bis 2030 will Bilfinger den Umsatz jährlich um durchschnittlich 8 bis 10% steigern und eine EBITA-Marge von 8 bis 9% erreichen. Dafür muss die Profitabilität ausgehend von der aktuellen Prognose allerdings erheblich steigen. ## Analysten bleiben gespalten Die Reaktionen zeigen, wie schwer der Ausblick inzwischen einzuschätzen ist. Deutsche Bank Research bezeichnete die Gewinnwarnung als deutlich und beließ Bilfinger dennoch auf „Buy“ mit einem Kursziel von 125 €. Analyst Michael Kuhn verweist allerdings auf die ausbleibende Erholung, geringere Abrufe und die schwache Auslastung. Bernstein sieht ebenfalls großen Aufholbedarf in den kommenden Jahren. AlphaValue geht davon aus, dass die Konsensschätzungen für das bereinigte EBITA um rund 20% sinken könnten. Die Analystenstimmen zeigen damit vor allem eines: Die langfristige Wachstumsstory ist nicht zwingend beendet, kurzfristig hat Bilfinger jedoch deutlich an Visibilität verloren. ## Charttechnisch wird es jetzt spannend Nach einer mehrjährigen Aufwärtsbewegung bis zum Rekordhoch von knapp 130 € Mitte Februar ist die Aktie massiv zurückgefallen. Der Donnerstagscrash drückt den Kurs auf den tiefsten Stand seit dem Zoll-Tief im April 2025 und führt ihn bis an die 200-Wochen-Linie heran. Hier könnte angesichts der technisch stark überverkauften Situation durchaus eine Gegenbewegung starten. Bleibt diese aus, droht eine Ausweitung der Korrektur. In diesem Fall rückt die Marke von 50 € als nächste größere Auffangzone in den Blick. Bilfinger steht vor einer Bewährungsprobe. Die Bewertung ist nach dem Kurssturz mit einem KGV von 13 zwar deutlich niedriger, doch eine günstige Aktie ist nicht automatisch eine gute Kaufgelegenheit. Solange nicht erkennbar ist, dass sich Nachfrage und Auslastung stabilisieren, sollten Anleger nicht ins fallende Messer greifen. Eine belastbare Bodenbildung wäre aus meiner Sicht das wichtigere Signal als ein vermeintlich günstiger Kurs. **Passend dazu:** Während viele nur auf die Dividendenrendite schauen, bieten einige Titel derzeit beides – regelmäßige Ausschüttungen und deutliches Aufwärtspotenzial. [Hier findest Du zehn konkrete Kandidaten](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) für das kommende Jahr. ## ℹ️ Bilfinger in Kürze - Die Bilfinger SE (WKN: 590900) ist ein international tätiger Industriedienstleister mit den Schwerpunkten Wartung und Instandhaltung von Industrieanlagen. Zudem entwickelt das Unternehmen Komplettlösungen für Anlagen und Infrastrukturprojekte. - Neben dem Hauptsitz in Mannheim befinden sich Niederlassungen auf allen Kontinenten. - Die Aktie ist im MDAX gelistet; aktuell liegt die Marktkapitalisierung bei rund 2,23 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Nebius-Aktie +9%: So viel Macht besitzt sie schon](https://www.sharedeals.de/nebius-aktie-9-so-viel-macht-besitzt-sie-schon/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Nebius-Aktie fiel in den letzten Tagen fast wieder auf ein Kursniveau von 200 US$, doch am Donnerstagvormittag ist sie mit einem Kurssprung von +9% der klare Spitzenreiter im Nasdaq 100. Was steckt hinter der guten Performance des Neocloud-Providers und könnte sie der Beginn eines nachhaltigen Aufschwungs sein? ## Starke Preiserhöhungen Auslöser des heutigen Kurssprungs der Nebius-Aktie ist die Bekanntgabe von Preiserhöhungen für Rechenleistung. Der Neocloud-Anbieter hat publik gemacht, dass ab dem 1. Oktober die Preise für On-Demand-GPU-Cloud-Dienste spürbar steigen werden. Die Preiserhöhungen sind abhängig von den jeweiligen GPUs und belaufen sich im Durchschnitt auf etwa 20%. So soll ab Oktober der Preis für eine GPU-Stunde des Nvidia H100-Chips von bislang 3,85 US$ auf 4,50 US$ steigen. Bei den H200-Chips von Nvidia erhöht sich der Preis pro Stunde von 4,50 auf 5,40 US$. Und bei den Top-Modellen B200 und B300 kostet die Stunde Rechenleistung fortan 8,50 bzw. 9,50 US$ statt bislang 7,15 und 7,85 US$. Diese Preiserhöhung von Nebius signalisiert dem Markt eine anhaltend extrem hohe Nachfrage, die das weltweite Angebot an KI-Rechenkapazitäten weiterhin übersteigt, und lässt Investoren auf deutlich steigende Umsätze und Margen hoffen. Es ist übrigens schon die zweite Preisanpassungsrunde beim Neocloud-Provider. Bereits im Mai hat Nebius an der Preisschraube gedreht und seine Stundensätze zwischen 25 und 50% angehoben. Wir halten Dich auf dem Laufenden über die Entwicklung der Neocloud-Branche: Abonniere hier gleich unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nebius)! ## Angriff auf 250 US$ Die Nebius-Aktie schaffte es in den letzten vier Wochen nicht mehr, über die Kursmarke von 250 US$ zu klettern. Die charttechnisch gute Nachricht ist jedoch, dass die Marke von 200 US$ einen soliden Support darstellt. Ich gehe davon aus, dass der Tech-Titel in den kommenden Tagen einen weiteren Angriff auf die 250 US$ vorhat. ## Deshalb ist sie eine Kaufempfehlung In meiner letzten Analyse der Nebius-Aktie Ende Juli habe ich eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Damals notierte der Kurs knapp unter dem heutigen Niveau. Und ich will heute meine Empfehlung erneuern. Die starken geplanten Preisanpassungen zeigen, dass Nebius offenbar in der komfortablen Lage ist, seinen Kunden deutlich höheren Stundensätze abzuverlangen. Das spricht dafür, dass die Nachfrage nach Rechenleistung bei Nebius das aktuelle Angebot bei weitem übersteigt. Ansonsten könnte sich das Management des Neocloud-Providers diesen Schritt nicht erlauben. Die neuen Preise sind gleich die zweite gute Nachricht von Nebius innerhalb weniger Tage. Vor kurzem sorgte eine strategische Partnerschaft mit Palantir für Aufsehen. Der US-Datenanalysespezialist hat Nebius zum bevorzugten Infrastrukturpartner ernannt. Das bedeutet, dass die Rechen- und Inferenzkapazitäten von Nebius künftig direkt in die Sicherheitsperimeter von Palantir integriert werden sollen. Zwar wurde kein konkretes Volumen genannt, das mit dieser Partnerschaft verbunden ist. Aber die Zusammenarbeit mit Palantir kann man durchaus als eine Art Ritterschlag für den Rechenzentrenbetreiber sehen. Im Übrigen: [Unser kostenloser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) zeigt auf, welche Aktien im KI-Sektor das größte Potenzial haben und wie man von diesem Megatrend profitieren kann. Ich rate Anlegern auf dem aktuellen Kursniveau weiterhin zum Kauf der Nebius-Aktie. Die jüngsten Nachrichten zeigen die exzellente Marktposition des Neocloud-Anbieters. Besonders optimistisch stimmt mich die Tatsache, dass Nebius mit Nvidia, das knapp 10% der Anteile hält, den wohl wichtigsten KI-Chip-Konzern der Welt im Rücken hat. Diese strategische Beteiligung dürfte sich in den kommenden Jahren noch sehr positiv auswirken. ## ℹ️ Nebius in Kürze - Nebius (WKN: A1JGSL) mit Sitz in Amsterdam ist ein Technologieunternehmen, das KI-Cloud-Infrastruktur anbietet. - Das Unternehmen betreibt Rechenzentren und verkauft Rechenleistungen und sonstige Mehrwertdienste an große Tech-Konzerne. - Zudem besitzt Nebius zahlreiche Beteiligungen an Technologieunternehmen, darunter Avride (Robotaxis), TripleTen (Edtech-Plattform), Toloka (KI-Trainingsdaten) und Clickhouse (Datenbankmanagement). - Nebius wurde 1989 als Holding für die russische Suchmaschine Yandex gegründet. 2024 wurde das komplette Russlandgeschäft aufgrund des Ukrainekrieges veräußert. - Nebius notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 56 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [BYD-Aktie: Kehrt die Hoffnung nun wieder zurück?](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-kehrt-nun-die-hoffnung-wieder-zurueck/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die BYD-Aktie hat Anlegern in den vergangenen Monaten keine große Freude bereitet. Seit dem Frühjahr 2025 befindet sich der chinesische NEV-Hersteller in einem Abwärtstrend. Zwar gelang im Juli eine Erholung, doch seit Ende August bestimmen die Bären wieder das Geschehen. Am Donnerstag geht es für die Aktie aber um +2,5% auf 81,15 HK$ hinauf. Das sorgt für Rückenwind und so kann es jetzt weitergehen. ## Europa wird zur nächsten Wachstumsmaschine Operativ arbeitet BYD mit Hochdruck an seiner Internationalisierung. Das Unternehmen will langfristig drei Montagewerke und eine Batteriefabrik in Europa betreiben. Das erste Werk im ungarischen Szeged steht vor dem Produktionsstart, über einen zweiten Standort soll noch bis Jahresende entschieden werden. Spanien und Frankreich gelten dabei derzeit als Favoriten. Auch das Produktportfolio wird erweitert. BYD will 2027 seinen ersten schweren Elektro-Lkw in Europa auf den Markt bringen und die Fahrzeuge später auch vor Ort produzieren. Damit sollen Zölle und logistische Nachteile reduziert werden. Gleichzeitig sollen Finanzierung, Ladeinfrastruktur und weitere Dienstleistungen aus einer Hand angeboten werden. Bleibe bei BYD und der Automobilbranche auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=BYD)! ## Exportboom und logistischer Befreiungsschlag Die Zahlen zeigen, warum diese Expansion notwendig ist. Im August verkaufte BYD weltweit 440.293 Fahrzeuge – 17,8% mehr als ein Jahr zuvor. Die Auslandsauslieferungen explodierten um 134,5% auf 189.466 Einheiten, während der Absatz in China um 14,3% zurückging. Für 2026 peilt BYD inzwischen 1,9 bis 2,0 Millionen Fahrzeuge im Ausland an. 2027 sollen es mehr als 2,5 Millionen werden. Dabei setzt der Konzern nicht nur auf lokale Werke, sondern baut auch seine Flotte eigener Autotransporter aus, um Engpässe auf den internationalen Transportwegen zu reduzieren. ## Ladenetz und Batteriegeschäft als Trumpf Parallel treibt BYD seine Infrastruktur voran. Bis 2028 sollen 90.000 Flash-Charging-Stationen entstehen, davon 20.000 bereits bis Ende 2026. Auch im Batteriegeschäft bleibt der Konzern stark: Im August kam BYD in China bei den Batterieinstallationen auf einen Marktanteil von 20,98% , bei LFP-Batterien sogar auf 24,41%. ## Bewertung attraktiv, Chart bleibt angeschlagen Fundamental wirkt die Aktie inzwischen deutlich günstiger. Das aktuelle KGV liegt bei gut 21, das erwartete KGV bei rund 13,9. Der PEG-Wert beträgt 0,69 und signalisiert damit eine attraktive Bewertung. Hinzu kommt ein Analystenkonsens für die Hongkong-Aktie von rund 126 HK$ – also deutlich über dem aktuellen Kursniveau. Doch charttechnisch bleibt Vorsicht angebracht. Seit den Hochs von Mai 2025 hat BYD rund -50% verloren. Die Erholung im Juli scheiterte an der 200-Tage-Linie. Anfang September fiel die Aktie zudem wieder unter die 50-Tage-Linie. Erst ein nachhaltiger Sprung über die 200-Tage-Linie bei aktuell 94,19 HK$ und die Abwärtstrendlinie bei 96,35 HK$ würde das Bild entscheidend aufhellen. Unterhalb von 71,40 HK$ droht dagegen eine Ausweitung der Korrektur. BYD liefert operativ viele Argumente – vom Exportboom über Europa bis zur eigenen Lade- und Batterieinfrastruktur. Doch die ambitionierten Ziele müssen erst umgesetzt werden, während Handelsrisiken und der schwache chinesische Heimatmarkt als Bremsklotz fungieren. Trotz der Wachstumsoffensive drängt sich ein Kauf meiner Meinung nach aktuell daher noch nicht auf. Die Aktie muss zunächst auch charttechnisch beweisen, dass der langfristige Abwärtstrend gebrochen werden kann. Ergänzend sei hier erwähnt: [Unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) enthüllt die Unternehmen mit dem größten Wachstumspotenzial im KI-Sektor. ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - BYD kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 740 Milliarden HK$ und zählt damit zu den wertvollsten Automobilkonzernen Chinas. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Ist die Bewertung fundamental gerechtfertigt?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Siemens-Energy-Aktie litt zuletzt deutlich unter der Diskussion über mögliche Risiken der Künstlichen Intelligenz. Auch übergeordnet befindet sich die Aktie in den vergangenen Monaten im Rückwärtsgang. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei etwa 136 €. Hier stellt sich die Frage: Ist der jüngste Kursrückgang fundamental gerechtfertigt? ## Diskussion über KI-Risiken belastet Die aktuelle Diskussion über mögliche Risiken der Künstlichen Intelligenz sorgt bei Anlegern für zusätzliche Unsicherheit. Ausgangspunkt waren unter anderem kritische Äußerungen von Jacob Coxon, einem ehemaligen Mitarbeiter von OpenAI und Anthropic. Er warnte vor möglichen extremen Risiken einer unkontrollierten Weiterentwicklung von KI-Systemen und verwies dabei unter anderem auf mögliche Anwendungen für biologische Waffen oder Angriffe auf kritische Infrastruktur. Anthropic führte anschließend eigene Tests durch und berichtete in einem Sicherheitsbericht über bestehende Risiken bei der Nutzung und Weiterentwicklung von KI-Systemen. Auch Anthropic-Chef Dario Amodei betonte die möglichen Gefahren und sprach sich dafür aus, bei der weiteren Entwicklung von KI der Sicherheit eine hohe Priorität einzuräumen. Weitere Stimmen aus der Technologiebranche fordern ebenfalls strengere Sicherheitsstandards. Unter dieser Diskussion litten zuletzt nicht nur klassische Technologieaktien. Auch Unternehmen, die Infrastruktur für KI-Rechenzentren bereitstellen, gerieten unter Druck – darunter Siemens Energy. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens+Energy&stockidentifier=symbol%3AENR&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Fundamental gut aufgestellt Neben den externen Belastungsfaktoren sollten Anleger jedoch auch die fundamentale Entwicklung betrachten. Und hier stellt sich das Bild deutlich positiver dar. ## Prognose angehoben Bereits im April hob Siemens Energy seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr an. Beim Umsatzwachstum werden nun 14 bis 16% erwartet. Zuvor lag die Prognosespanne bei 11 bis 13%. Im Vorjahr erzielte der Konzern einen Umsatz von 39,1 Milliarden €. Auch die Ergebnis-Marge wurde angehoben. Statt 9 bis 11% werden nun 10 bis 12% erwartet. Beim Nettogewinn rechnet Siemens Energy mit rund 4 Milliarden €. Zuvor war eine Spanne von 3 bis 4 Milliarden € in Aussicht gestellt worden. Besonders deutlich wurde die Prognose beim Free Cashflow angehoben: Statt 4 bis 5 Milliarden € werden nun rund 8 Milliarden € erwartet. Diese Entwicklung zeigt, dass Siemens Energy operativ derzeit sehr gut positioniert ist. ## Abspaltung des Industriegeschäfts Um sich stärker auf die Bereiche Stromerzeugung und Energieübertragung zu konzentrieren, soll das profitable Industriegeschäft in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert werden. Siemens Energy will daran weiterhin eine wesentliche Beteiligung halten. Damit könnte zusätzlich Wert für die Aktionäre geschaffen werden, insbesondere dann, wenn das eigenständige Unternehmen am Markt eine attraktive Bewertung erreicht. ## Bewertung Trotz der guten fundamentalen Daten sind die Anleger zuletzt vorsichtiger geworden. Unsicherheiten über die zukünftige Wirtschaftlichkeit einzelner KI-Investitionen sowie die Diskussion über mögliche Risiken der Technologie belasteten auch Unternehmen, die vom Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur profitieren. Hinzu kamen geopolitische Belastungsfaktoren, insbesondere die Entwicklungen im Nahen Osten. Allerdings sollte zwischen dem Bau von KI-Rechenzentren und der Nutzung beziehungsweise Entwicklung von KI-Modellen unterschieden werden. Die Forderung nach höheren Sicherheitsstandards betrifft primär die Entwicklung und Nutzung der Technologie. Sie bedeutet nicht automatisch, dass der Ausbau der benötigten Rechenzentren gestoppt wird. Für Siemens Energy ist deshalb vor allem die weiterhin hohe Nachfrage nach Energieinfrastruktur entscheidend. Die aktuellen Auftragseingänge sprechen weiterhin für einen hohen Bedarf an entsprechender Technik. Kurzfristig sind weitere Kursrückgänge dennoch nicht auszuschließen. Das allgemeine Börsenumfeld bleibt angespannt und die Aktie ist weiterhin stark von der Stimmung gegenüber Technologie- und KI-Investitionen abhängig. Obwohl die bisherige Kursentwicklung nicht für die Aktie spricht, halte ich Siemens Energy fundamental für unterbewertet. Die operative Entwicklung, die angehobene Prognose und insbesondere der deutlich höhere erwartete Free Cashflow sprechen für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Der Kursrückgang bietet aus meiner Sicht daher wieder bessere Einstiegsmöglichkeiten. Anleger sollten allerdings einen längeren Anlagehorizont einplanen. Mittelfristig halte ich Kurse von etwa 200 € für gerechtfertigt. **Übrigens:** Die größten Profiteure der Energiekrise müssen nicht zwingend Energie fördern – sondern die Infrastruktur dafür bereitstellen. Mehr dazu im neuen Gratis-Report [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/). ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein Elektro- und Energietechnikhersteller mit Sitz in München. Der Konzern stellt etwa Windkraftturbinen, Dampf- und Gasturbinen, Generatoren, Transformatoren und sonstige Kraftwerkstechnik her. - Siemens Energy entstand 2020 durch eine Abspaltung aus dem Siemens-Konzern. - Die Aktie ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX. An der Börse ist Siemens Energy aktuell mit etwa 116,3 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Siemens Energy-Aktie: Käufer sammeln wieder ein](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-kaeufer-sammeln-wieder-ein/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Siemens Energy-Aktie zeigt am Donnerstag wieder Stärke und setzt sich zeitweise an die DAX-Spitze. Damit bestätigt sich bislang die in meiner [Analyse aus der Vorwoche](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-die-rally-geraet-ins-stocken/) skizzierte Idee, dass die Unterstützungszone zwischen 136,30 und 133,30 € für einen bullischen Konter interessant werden könnte. Nach dem jüngsten Test dieser Region arbeitet sich der Kurs inzwischen wieder bis rund 140 € vor. Noch fehlt allerdings der eigentliche Befreiungsschlag. ## Operativ bleibt die Story stark Während der Kurs in den vergangenen Wochen deutlich korrigiert hat, läuft das operative Geschäft weiterhin auf Hochtouren. Im dritten Geschäftsquartal stieg der Auftragseingang auf den Rekordwert von 17,9 Milliarden €, der Auftragsbestand erreichte 162 Milliarden €. Gleichzeitig wuchs der Umsatz vergleichbar um +18,5% auf 11,4 Milliarden €, während der Gewinn vor Sondereffekten auf 1,62 Milliarden € sprang. Besonders erfreulich: Siemens Gamesa schrieb erstmals seit 2022 wieder einen positiven Quartalsgewinn. Zusätzliche Fantasie liefert die geplante Verselbstständigung des Geschäftsbereichs Transformation of Industry. Mein Kollege Rudolf Schneider hat in seiner [jüngsten Einordnung](https://www.sharedeals.de/siemens-energy/) herausgearbeitet, dass der Bereich 2025 rund 5,7 Milliarden € Umsatz bei einer operativen Marge von 11,3% erzielte und künftig separat aufgestellt werden soll. Externe Investoren, eine Abspaltung oder eine Kapitalmarkttransaktion sind denkbar. Strategisch könnte Siemens Energy dadurch den Fokus noch stärker auf Gas Services und Grid Technologies legen. **Relevant in diesem Kontext:** Während sich Militärhaushalte weltweit verdoppeln, analysiert [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) einen unterbewerteten Rohstoff, der für Hochpräzisionswaffen unverzichtbar ist – und den passenden Aktientipp. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die Käufer haben im Bereich zwischen 136,30 und 133,30 € tatsächlich wieder zugegriffen und damit das zuletzt favorisierte bullische Szenario zunächst bestätigt. Entscheidend wird nun die Rückeroberung von 141,95 €. Gelingt der Sprung darüber, dürfte zunächst 149,44 € in den Fokus rücken. Oberhalb davon wären 153,80 und anschließend 158,10 € die nächsten Ziele. Genau dort würde sich zeigen, ob aus der aktuellen Gegenbewegung wieder ein belastbarer Rallyimpuls entstehen kann. Kritisch würde es hingegen bei einem erneuten Rückfall unter 136,30 und insbesondere 133,30 €. Dann wäre die jüngste Stabilisierung gescheitert und das graue Alternativszenario würde wieder an Bedeutung gewinnen. In diesem Fall müsste mit einem tieferen Rücksetzer bis 121,15 beziehungsweise 119,11 € gerechnet werden. Solange 133,30 € hält, bleibt der aktuelle Konter jedoch intakt. Die Siemens Energy-Aktie zeigt nach dem Test der Unterstützungszone wieder Leben. Oberhalb von 141,95 € würde sich das technische Bild weiter aufhellen und 149,44 sowie 153,80 bis 158,10 € auf die Agenda rücken. Erst unter 133,30 € wäre der bullische Konter wieder ernsthaft infrage gestellt. **Hinweis in eigener Sache:** Siemens Energy ist einer der drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 120 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Prognose --- ### [Tungsten West-Aktie: Almonty auf den Fersen](https://www.sharedeals.de/tungsten-west-aktie-almonty-auf-den-fersen/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Nach ihrer Kursrallye im August konnte die Tungsten West-Aktie im September nicht mehr ihr Allzeithoch bei ca. 51 GBP knacken. Mit einem aktuellen Kurs von 48 GBP liegt der Wolframproduzent aber nur knapp unter seinem Hoch. Wird es bald fallen? ## Eine gute Nachricht Es gibt jedenfalls eine weitere gute Nachricht von Tungsten West. Das britische Bergbauunternehmen gab zur Wochenmitte bekannt, dass die Produktion in der Hemerdon-Mine aufgenommen wurde. Die in der englischen Provinz Devon gelegene Mine gilt als eines der bedeutendsten bekannten Wolframvorkommen weltweit. Das stellt einen entscheidenden Schritt im Übergang von der Projekt-/Bauphase in den operativen Hochlauf dar. Die Produktion soll nun schrittweise hochgefahren werden. Besonders interessant ist die Tatsache, dass bei der neuen Anlage sechs TOMRA-XRT-Sortierer mit Deep-Learning-Technologie zum Einsatz kommen. Diese sollen im vierten Quartal installiert werden. Die volle Produktionskapazität peilt Tungsten West bereits ab Ende des ersten Quartals 2027 an. Konkret plant das Bergbauunternehmen eine jährliche Verarbeitungskapazität von 332.000 Tonnen Wolframtrioxid. Du interessierst Dich für den Rohstoffsektor? Dann bleibe mit unserem [kostenlosen Goldherz Report Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-gh-aktie/?stockname=Tungsten+West&stockidentifier=symbol%3ATUN&stockmarket=LSE) über alle wichtigen Entwicklungen informiert! ## In Lauerstellung Die Tungsten West-Aktie befindet sich in einer charttechnischen Lauerstellung. Das Ende August aufgestellte Allzeithoch bei 51,60 GBP konnte sie in den letzten Tagen nicht überwinden. Aber auf die vergeblichen Attacken folgte bislang auch keine nennenswerte Trendwende. Ich gehe deshalb davon aus, dass es in den kommenden Wochen weitere Angriffsversuche auf das Allzeithoch geben wird, von denen einer erfolgreich sein dürfte. ## Wie viel Geld bleibt übrig? Tungsten West wird in den kommenden Monaten beweisen müssen, dass es beim Hochlauf der Produktion zu keinen Verzögerungen kommt. Sollte das gelingen, hat die Tungsten West-Aktie meiner Meinung nach noch weiteres Potenzial. Die geplante Verarbeitungskapazität der Mine entspricht beim aktuellen Wolframweltmarktpreis einem Jahresumsatz von rund 750 Millionen GBP. Der Börsenwert von Tungsten West beträgt gegenwärtig ca. 650 Millionen GBP. Das KUV liegt demnach bei ca. 0,87. Spannender ist jedoch die Frage, was unter dem Strich an Ergebnis und Cashflow bei Tungsten West hängen bleibt. Diese Frage wird sich erst im Laufe des kommenden Jahres beantworten lassen. Die nächste spannende Frage ist, was der britische Wolframproduzent mit seinem Cashflow anstellen wird. Ich gehe davon aus, dass Tungsten West weitere Explorationsprojekte anstoßen und sich so zu einem international aufgestellten Wolframspezialisten wie Almonty Industries entwickeln wird. Derzeit deutet wenig auf einen signifikanten Preisrückgang bei Wolfram hin. Die USA und Europa entfernen sich (bewusst) geopolitisch immer stärker von China. Das gilt vor allem für den Rohstoffsektor. Bei Wolfram ist die Abhängigkeit von chinesischen Minen und Verarbeitungsstätten besonders hoch. Tungsten West gehört damit zu den geostrategisch wichtigsten Unternehmen Europas, was auch die Beteiligung Großbritanniens am Unternehmen zeigt. Übrigens: Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren werden. Anleger müssen sich meiner Meinung nach keine Sorgen machen, nahe des Allzeithochs in die Tungsten West-Aktie zu investieren. Es wird nicht das letzte historische Hoch bleiben. Wer jedoch auf Nummer sicher gehen will, wartet besser die nächste Kurskorrektur ab. ## ℹ️ Tungsten West in Kürze - Tungsten West (WKN: A3C53L) mit Sitz in London ist ein britisches Bergbauunternehmen. - Das Unternehmen nimmt derzeit die Hemerdon-Mine in der englischen Provinz Devon wieder in Betrieb. Es handelt sich um die viertgrößte Wolfram-Lagerstätte der Welt. - Das Projekt befindet sich in der finalen Vorbereitungsphase. Der Start der ersten Produktionsphase ist für das 3. Quartal 2026 geplant. - Tungsten West notiert an der Londoner Börse und ist ca. 650 Millionen GBP wert. **Kategorien:** Rohstoff-Aktien --- ### [Kontron-Aktie: Tech-Enttäuschung oder doch Potenzialaktie?](https://www.sharedeals.de/kontron-aktie-tech-enttaeuschung-oder-doch-potenzialaktie/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Kontron-Aktie sackte zur Wochenmitte auf ihr 3-Monatstief bei 20,50 € ab. Kann der heute stattfindende Kapitalmarkttage dem Technologietitel neuen Schwung verleihen und können Anleger auf einen Rebound an der Börse hoffen? ## Das steht im Fokus Im Mittelpunkt des heutigen Kapitalmarkttages von Kontron steht die offizielle und detaillierte Präsentation der „Strategie 2030“. Anleger und Analysten richten ihr Hauptaugenmerk auf folgende Punkte: Bleibe bei Kontron und dem IoT auf dem Laufenden und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Kontron&stockidentifier=symbol%3AKTN&stockmarket=TRADEGATE)! ## Was macht der Großaktionär? Der wahrscheinlich interessante Punkt ist die strategische Roadmap nach der gescheiterten Übernahme von Kontron durch den Hauptaktionär Ennoconn. Der taiwanesiche Technologiekonzern, der wie Kontron ein Anbieter von industriellen IoT-Lösungen, Embedded-Technologien und digitalen Transformationsdienstleistungen ist, hat im Sommer die Schwelle von 30% der Anteile überschritten und musste demnach den restlichen Aktionären ein Pflichtangebot unterbreiten. Dieses war jedoch von der Höhe nicht attraktiv genug, um angenommen zu werden, weshalb Vorstand und Aktionäre sich für die Eigenständigkeit von Kontron entschieden. Nun muss das Unternehmen darstellen, wie die künftige Zusammenarbeit mit Ennoconn, das inzwischen knapp 50% der Anteile hält, aussehen wird. ## Neue Zielvorgaben Darüber hinaus werden sich Analysten und Anleger selbstverständlich auch konkrete Zielvorgaben für Umsatz, Gewinn und Cashflow bis zum Ende des Jahrzehnts erwarten. Zentral ist dabei die Frage, wie der hohe Auftragsbestand von aktuell über 2,7 Milliarden € in Umsatz und besonders Gewinn umgemünzt werden kann. Ebenfalls von Interesse ist die zukünftige Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen. Anleger werden sich eine Antwort auf die Frage erwarten, wie Kontron seine Position als führender Anbieter von IoT-Hardware, -Software und industriellen IT-Dienstleistungen weiter ausbauen will. Besonders interessant sind dabei die Bereiche industrielle Digitalisierung, Bahn/Transport, Kommunikation, Verteidigung und Embedded Computing. Und nicht zuletzt dürfte sich der Markt auch für den Aufbau der 5G-Produktion interessieren. Seit Juli stellt Kontron in Deutschland eigene 5G-Module her. ## Rückfall oder Rebound? Die Kontron-Aktie befindet sich aktuell in einer charttechnisch heiklen Situation. Gestern fiel sie auf ihr 3-Monatstief bei 20,60 €. Sollte dieser Support nicht halten, ist mit einem weiteren Rückfall auf 19,20 € zu rechnen. Sofern der Kapitalmarkttag dem Tech-Titel jedoch Auftrieb gibt, könnte es einen Rebound auf ca. 23 € geben. ## Gründe, bullisch zu sein Die Bewertung der Kontron-Aktie mag mit einem Forward-KGV von nur knapp 10 für ein Technologieunternehmen sehr niedrig erscheinen. Aber die jüngste Geschäftsentwicklung von Kontron rechtfertigt auch nicht unbedingt einen höheren Gewinnmultiplikator. Nachdem der Umsatz bereits 2025 zurückging, wird das Unternehmen voraussichtlich auch im aktuellen Jahr einen leichten Umsatzrückgang verkraften müssen. Das liegt zum Teil aber auch am Verkauf bzw. der Entkonsolidierung von Unternehmensteilen. Ab 2027 soll es wieder bergauf gehen bei Kontron. Analysten rechnen mit einem Umsatzwachstum von 6 bis 8% im kommenden Jahr. Vor allem die Bereich Cyber Solutions, Aerospace & Defense und Transportationen haben sich mit zuletzt zweistelligen Wachstumsraten dynamisch entwickelt. Auch der Auftragsbestand von knapp 2,8 Milliarden € spricht für ein Umsatzwachstum im nächsten Jahr. Noch entscheidender für die Bewertung der Kontron-Aktie ist jedoch das Gewinnwachstum. Analysten gehen in den kommenden Jahren von deutlich überproportionalen Zuwächsen beim Gewinn je Aktie von über 15% aus. Ein wichtiger Hebel für die Ertragsstärke sind die eingeleiteten Restrukturierungen und Strukturanpassungen, wie der planmäßige Abbau von Doppelstrukturen und Kapazitätsanpassungen, die ab 2027 voll greifen und zu jährlichen Einsparungen von über 30 Millionen € führen sollen. Die jüngsten Kursziele von Banken und Analysehäusern für die Kontron-Aktie liegen in einer Spanne von 26 bis 31 €. Das entspricht einem Upside von +30 bis +50%. Ergänzend sei hier erwähnt: [Unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) enthüllt die Unternehmen mit dem größten Wachstumspotenzial im KI-Sektor. Auch ich empfehle die Kontron-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau zum Kauf. Sie ist meiner Meinung nach angesichts des Potenzials des Tech-Unternehmens recht moderat bewertet. Sollte Kontron in den kommenden Quartalen auf den Wachstumspfad zurückkehren und vor allem seinen Gewinn überproportional steigern, wird es mit dem Aktienkurs zweifellos wieder nach oben gehen. Anleger sollten diese Chance für einen Einstieg nutzen. ## ℹ️ Kontron in Kürze - Die Kontron AG (WKN: A0X9EJ) ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern. Das Unternehmen ist in den Bereichen IoT (Internet of Things) und Digitalisierung tätig und bietet Kunden Produkte und Dienstleistungen wie Smart Automation, Echtzeit-Software, Konnektivität, Datenintelligenz und KI-Anwendungen an. - Neben dem Hauptsitz in österreichischen Linz ist der Konzern mit mehr als 24 Niederlassungen weltweit vertreten. - Kontron ist Mitglied im Small Cap-Index SDAX und im Technologieindex TecDAX und an der Börse aktuell ca. 1,3 Milliarden € wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Kontron --- ### [DHL-Aktie: Kann sie noch mehr liefern?](https://www.sharedeals.de/dhl-aktie-kann-sie-noch-mehr-liefern/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die DHL-Aktie pendelt nun schon seit über zwei Monaten in einem Kurskorridor zwischen 54 und 58 € auf und ab. Kann der heute stattfindende Kapitalmarkttag dem deutschen Logistikkonzern neuen Rückenwind geben und ist die Aktie so nahe an ihrem Allzeithoch überhaupt noch einen Kauf wert? ## Das steht im Fokus des Kapitalmarkttages Im Zentrum des Interesses auf dem Kapitalmarkttag wird das Express-Geschäft des Logistikkonzerns stehen. Es ist schließlich die wichtigste, weil profitabelste Sparte von DHL. Im zweiten Quartal sprang der Umsatz von DHL Express um 21,5% auf 7,13 Milliarden €. Der EBIT der Express-Sparte explodierte auf Jahressicht sogar um 64,3% auf 1,20 Milliarden US$. Damit liegt die operative Marge dieses Geschäftsbereichs bei hervorragenden 16,8%. Die Börse wird sich heute dafür interessieren, wie nachhaltig dieser Gewinnsprung ist. Gleichzeitig will DHL bis 2030 auch ein überdurchschnittliches Wachstum im Express-Segment erzielen. Der Konzern schätzt das Marktwachstum in diesem Bereich auf 4 bis 5% pro Jahr ein. Investoren werden sich konkrete Informationen dazu erwarten, wie DHL dieses überdurchschnittliche Wachstum erzielen kann. Für den Gesamtkonzern hat DHL als langfristiges Ziel eine Rückkehr zu einer EBIT-Marge im mittleren Zehnerbereich formuliert. Um diese ambitionierte Profitabilitätsziel zu erreichen, muss der Logistiker seinen Gewinn schneller steigern als das Sendungsvolumen. Das wird nur durch ein striktes Kapazitätsmanagement und große Effizienzsteigerungen über die Automatisierung, Digitalisierung und Standardisierung des Logistikprozesses gelingen. Die Börse wird sich vom Kapitalmarkttag auch Informationen darüber erwarten, wie DHL in Zukunft noch mehr Gewinn pro Sendung erzielen kann. Bislang ist nur bekannt, dass der Logistikriese in Zukunft gezielt in margenstarken Bereichen, wie beispielsweise dem Pharmalogistiksektor (temperaturgeführte Lieferketten) und dem Transport schwerer und zeitkritischer Industriegüter, wachsen will. Nicht zuletzt wird sich Börse selbstverständlich auch dafür interessieren, wie es in Sachen Kapitalallokation und Aktionärsfreundlichkeit bei DHL weitergehen wird. Im Rahmen seiner „Strategy 2030“ bekräftigte der Konzern seine solide Finanz- und Dividendenpolitik. Die Ausschüttungen betragen jährlich 40 bis 60% des Nettogewinns. Zudem sollen Aktionäre auch über Aktienrückkaufprogramme am langfristigen Erfolg beteiligt werden. Du interessierst Dich für die Logistikbranche? Wir halten Dich mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DHL&stockidentifier=symbol%3ADHL&stockmarket=Tradegate) auf dem Laufenden! ## Auf den mittelfristigen Chart gucken Beim Chartbild der DHL-Aktie muss man zwischen kurzfristig und mittelfristig unterschieden. Kurzfristig steckt der DAX-Titel in einem Seitwärtstrend fest. Mittelfristig zeigt sich jedoch ein sehr starker Aufwärtstrend. Seit ihrem 3-Jahrestief im April 2025 befindet sich die DHL-Aktie in einem sehr soliden Aufwärtskanal, dessen untere Trendlinie bis heute nicht durchbrochen wurde. Viel spricht momentan für eine Fortsetzung dieses Trends. ## Es ist noch Luft nach oben Die Deutsche Bank blickt optimistisch auf den heutigen Kapitalmarkttag und bestätigte ihre Kaufempfehlung für die DHL-Aktie. Gleichzeitig hob sie das Kursziel von 60 auf 62 € an und sieht damit ein Upside von knapp über +10% für den DAX-Titel. Ihre Analysten sind davon überzeugt, dass von der Express-Sparte ein wichtiges Signal für die weitere operative Entwicklung ausgehen wird. Die Deutsche Bank geht davon aus, dass die zuletzt so dynamische Geschäftsentwicklung nicht auf eine vorübergehende Sonderkonjunktur zurückzuführen ist. Auch ich sehe weiteres Potenzial in der DHL-Aktie. Mit einem Forward-KGV von 15 ist der Logistiktitel für einen Konzern, der voraussichtlich 2026 mit 6% und 2027 mit 3% wachsen wird, ziemlich ambitioniert bewertet. Aber DHL ist auf gutem Wege, seine Margen nachhaltig zu steigern. An dieser Frage hängt letzt die Bewertung. Sollte DHL in den kommenden Quartal nachweisen können, dass der Konzern auf gutem Wege ist, sein Profitabilitätsziel aus der Mittelfriststrategie zu erreichen, dürfte der Kurs der DHL-Aktie das mit weiteren Steigerungen honorieren. Vor allem für Dividendenanleger ist die DHL-Aktie seit jeher eines der spannendsten Investments auf dem deutschen Aktienmarkt. Sie liefert eine attraktive Kombination aus einer Dividendenrendite von ca. 3,5% und einem langfristigen Dividendenwachstum von rund 9%. In Anbetracht der guten Gewinn- und Cashflow-Entwicklung dürfte sich die positive Dividendenentwicklung fortsetzen. Weitere Top-Dividendenaktien findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Schau gleich mal rein! Bei DHL wachsen die Bäume in Form von Kurssteigerungen nicht in den Himmel. Dazu ist die Aktie bereits zu hoch bewertet. Aber ein leichtes Upside traue ich dem Logistikkonzern immer noch zu. Vor allem für Dividendenanleger ist die DHL-Aktie nach wie vor ein Investment wert. Sie bekommen hier eine der attraktivsten Kombinationen aus Dividendenrendite und -wachstum unter allen deutschen Aktien geliefert. ## ℹ️ DHL Group in Kürze - Die DHL Group AG, vormals Deutsche Post DHL Group, (WKN: 555200) ist ein börsennotiertes Logistik- und Postunternehmen, das 1995 aus der staatlichen Behörde Deutsche Bundespost hervorging. Der Konzern, der seit 2015 unter dem Namen Deutsche Post DHL Group firmierte, wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2024 in DHL umbenannt. - Der Konzern agiert international, der Hauptsitz befindet sich in Bonn. - Das im DAX und im Euro Stoxx 50 gelistete Unternehmen wird aktuell mit ca. 64,5 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Vonovia sackt ab, Fresenius zieht an: DAX-Ausblick](https://www.sharedeals.de/vonovia-sackt-ab-fresenius-zieht-an-dax-ausblick/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Der DAX hat sich der abgelaufenen Woche weiter von seinem Rekordhoch entfernt. Unter dem Strich büßte das größte deutsche Börsenbarometer fast 500 Punkte ein und schloss -1,87% tiefer mit 25.559 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei Siemens und Rheinmetall, Volkswagen war bester DAX-Performer. Geht die Abwärtsfahrt weiter? ## Die Bären geben den Ton an Nach einem verhaltenen Wochenstart mit leichten Abgaben konnte der DAX am Dienstag anfangs stärkere Verluste wieder aufholen, doch der Mittwoch brachte angesichts stark steigender Ölpreise und einer weiteren Eskalation im Nahen Osten deutliche Abgaben mit sich. Am Donnerstag kam es nach der Zinsanhebung durch die EZB zu weiteren Verlusten, die am Freitag wieder etwas eingedämmt werden konnten. ## Die Nervosität bleibt hoch Die Lage am deutschen Aktienmarkt bleibt trotz des versöhnlichen Wochenabschlusses angespannt. In der neuen Handelswoche dürften nun vor allem der Ölpreis, die Geldpolitik und die geopolitischen Risiken über die weitere Richtung entscheiden. Der Sprung von Brent über die Marke von 100 US$ hat die Inflationssorgen mit voller Wucht zurückgebracht. Zwar gab der Ölpreis zum Wochenschluss zeitweise auf rund 105 US$ nach, zuvor waren jedoch sogar 110 US$ erreicht worden. Sollte sich Rohöl dauerhaft auf diesem Niveau festsetzen, könnte dies den Preisdruck erneut verstärken und den Spielraum der Notenbanken einschränken. Für den DAX ist das besonders relevant. Steigende Zinsen verteuern die Finanzierung für Unternehmen, drücken auf Investitionen und machen Anleihen gegenüber Aktien attraktiver. Gleichzeitig steigen die Renditen bereits deutlich: Die zehnjährige Bundesanleihe rentiert bei rund 3,5%, während die Rendite zehnjähriger US-Treasuries auf den höchsten Stand seit drei Jahren geklettert ist. ## Fed-Entscheid sorgt für Spannung Der mit Abstand wichtigste Termin steht am Mittwoch an: Die US-Notenbank entscheidet über die weitere Geldpolitik. Eine Zinserhöhung gilt zwar als wahrscheinlich, ist angesichts der zuletzt überraschend stabilen Kerninflation aber nicht völlig ausgemacht. Die Verbraucherpreise stiegen im August um 3,4% gegenüber dem Vorjahr, die Kernrate lag bei 2,4%. Damit bleibt die Inflation deutlich über dem Fed-Ziel von 2%. Gleichzeitig könnte eine zu straffe Geldpolitik die Konjunktur belasten. Für die Aktienmärkte kommt es deshalb nicht nur auf den eigentlichen Zinsschritt an, sondern vor allem auf die Signale des Fed-Chefs Kevin Warsh zum weiteren Kurs. ## Nahost bleibt im Hintergrund präsent Zusätzliche Unsicherheit liefert der Krieg der Vereinigten Staaten mit dem Iran. Besonders kritisch ist die Entwicklung rund um die strategisch wichtige Meerenge Bab al-Mandab, über die ein bedeutender Teil des Handels zwischen Europa und Asien läuft. Eine weitere Eskalation könnte den Ölpreis erneut nach oben treiben und damit die Inflations- und Zinssorgen verschärfen. Für den DAX bleibt das geopolitische Risiko damit ein Damoklesschwert. ## Diese Daten werden wichtig Auch abseits der Fed stehen zahlreiche Konjunkturdaten auf der Agenda. Am Dienstag richtet sich der Blick auf China mit Zahlen zur Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen. Am Mittwoch folgen in den USA die Einzelhandelsumsätze für August. Am Donnerstag stehen wichtige Immobilienmarktdaten an, bevor am Freitag die US-Industrieproduktion veröffentlicht wird. Auf Unternehmensseite könnten am Donnerstag die Kapitalmarkttage von DHL, Bechtle, Wacker Chemie und Kontron für Bewegung sorgen. Vor allem Kontron dürfte mit seinem Ausblick auf die Unternehmensstrategie bis 2030 im Fokus stehen. ## Vonovia und Heidelberg Materials schwach, Fresenius legt zu Hierzulande verzeichneten die Aktien von Vonovia und Heidelberg Materials die höchsten Verluste mit einem Wochenminus von -5,46% bzw. -6,99%. Vonovia litt unter einer Abstufung durch die US-Investmentbank Goldman Sachs, die die Aktie von ihrer Empfehlungsliste strich. Bei Heidelberg Materials ging es trotz eines positiven Analystenkommentars durch JPMorgan weiter bergab und mit 152,50 € auf den tiefsten Stand seit April 2025. Deutlich besser lief es bei Fresenius. Der Gesundheitskonzern schlug unter dem Strich +3,23% auf und schob sich wieder zurück über die 50- und die 200-Tage-Linie. Hier sorgten positive Analystenkommentare für Rückenwind. ## Charttechnik: Wieder deutlich unter 26.000 Punkten Der DAX steht nach seinem Ende August markierten Rekordhoch bei 26.618,74 Punkten weiter unter Abgabedruck. Inzwischen belaufen sich die Abschläge auf über -4%. Durch den dynamischen Rutsch unter die 26.000-Punkte-Marke und die bei 25.745 Punkten verlaufende 50-Tage-Linie hat sich das Chartbild kurzfristig wieder etwas eingetrübt. Immerhin hat sich der Index zunächst einmal oberhalb des alten Rekordhochs von Mitte Januar bei 25.507 Punkten behauptet. Von hier aus könnte nun eine Erholung in Richtung 50-Tage-Linie starten. Bleibt diese aus und gehen die Verkäufe weiter, rückt auf der Unterseite zunächst die 100-Tage-Linie in den Fokus, die aktuell bei 25.216 Punkten verläuft. Hiernach wäre auch ein Test der 25.000-Punkte-Marke und der bei 24.727 Punkten verlaufenden 200-Tage-Linie möglich. Damit bleibt der DAX zunächst zwischen zwei Polen gefangen: Auf der einen Seite stützen die robuste US-Börse und die vergleichsweise attraktive Bewertung europäischer Aktien. Auf der anderen Seite drohen Ölpreisschock, steigende Anleiherenditen und eine restriktivere Geldpolitik. Die kommende Woche dürfte richtungsweisend werden: Bleibt der Ölpreis unter Kontrolle und signalisiert die Fed trotz Inflationsrisiken keinen aggressiven Zinspfad, könnte der DAX seine Erholung fortsetzen. Dreht der Ölpreis dagegen wieder nach oben und überrascht die Fed mit einem besonders harten Ton, dürfte die jüngste Korrektur schnell an Dynamik gewinnen. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. **Kategorien:** Markt-Analysen --- ### [Bärenmarkt in Sicht? Was Anleger aus der Börsengeschichte lernen können](https://www.sharedeals.de/baerenmarkt-in-sicht-was-anleger-aus-der-boersengeschichte-lernen-koennen/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Nach Jahren kräftiger Kursgewinne an den US-Börsen wächst die Sorge vor einer erneuten größeren Korrektur. Insbesondere die hohen Bewertungen im Technologiesektor und die Debatte über eine mögliche KI-Blase sorgen für Unsicherheit. Ein Blick auf frühere Börsenkrisen zeigt jedoch vor allem eines: Den Beginn und das Ausmaß eines Bärenmarktes vorherzusagen, ist selbst für professionelle Marktbeobachter äußerst schwierig. ## Rekordjagd trifft auf wachsende Nervosität Der S&P 500, der Nasdaq Composite und der Dow Jones Industrial Average haben in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt und dabei wiederholt neue Rekordstände erreicht. Vor allem Technologiewerte und die Erwartungen rund um künstliche Intelligenz haben die US-Aktienmärkte angetrieben. Gleichzeitig mehren sich die Stimmen, die vor überhöhten Bewertungen und einer möglichen Überhitzung einzelner Marktsegmente warnen. Die entscheidende Frage ist dabei weniger, ob irgendwann wieder ein Bärenmarkt kommt, sondern wann. Niemand kann den exakten Zeitpunkt zuverlässig bestimmen. Genau diese Unsicherheit macht es für Anleger schwierig, eine Strategie darauf auszurichten, den nächsten größeren Kursrückgang rechtzeitig vorherzusehen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Warum Market Timing problematisch ist Die Geschichte der vergangenen Jahre liefert dafür ein eindrucksvolles Beispiel. 2023 prognostizierten Ökonomen der Deutschen Bank eine nahezu hundertprozentige Wahrscheinlichkeit für eine US-Rezession innerhalb der folgenden zwölf Monate. Chefökonom David Folkerts-Landau warnte damals zudem, eine Vermeidung einer sogenannten harten Landung wäre historisch beispiellos. Die erwartete Entwicklung trat in dieser Form jedoch nicht ein. Seit der Veröffentlichung der damaligen Analyse legte der S&P 500 um rund 82 Prozent zu, während der Nasdaq Composite nahezu 100 Prozent gewann. Anleger, die sich angesichts der Rezessionswarnungen vollständig aus dem Aktienmarkt zurückgezogen hätten, wären damit erheblichen Kursgewinnen entgangen. Das Beispiel zeigt nicht, dass Rezessionswarnungen grundsätzlich falsch sind. Es verdeutlicht vielmehr das Timing-Problem: Selbst wenn wirtschaftliche Risiken klar erkennbar sind, lässt sich kaum bestimmen, wann sie tatsächlich zu einem nachhaltigen Börsenabschwung führen. Wer deshalb versucht, vor jedem möglichen Einbruch aus- und anschließend wieder einzusteigen, muss zwei schwer vorhersehbare Zeitpunkte richtig treffen. ## Bärenmärkte gehören zur Börsengeschichte Historisch betrachtet sind deutliche Rückgänge an den Aktienmärkten keineswegs außergewöhnlich. Seit 1929 verzeichnete der S&P 500 nach der im Artikel zitierten Analyse 22 Bärenmärkte. Als Bärenmarkt gilt dabei ein Rückgang von mindestens 20 Prozent gegenüber einem vorherigen Höchststand. Besonders drastische Beispiele finden sich in den vergangenen Jahrzehnten. Während des Platzens der Dotcom-Blase zwischen 2000 und 2002 verlor der S&P 500 rund 49 Prozent, der Nasdaq sogar etwa 77 Prozent. In der Finanzkrise von 2007 bis 2009 fiel der S&P 500 um ungefähr 57 Prozent. Der durch die Corona-Pandemie ausgelöste Börsencrash im Jahr 2020 brachte innerhalb von nur 22 Handelstagen einen Rückgang von fast 34 Prozent und gilt damit als schnellster Einbruch dieser Größenordnung in der Börsengeschichte. Für Anleger sind solche Phasen naturgemäß belastend. Gleichzeitig zeigt der langfristige Verlauf, dass schwere Kursverluste nicht zwangsläufig das Ende einer positiven Vermögensentwicklung bedeuten. Seit dem Platzen der Dotcom-Blase im März 2000 erzielte der S&P 500 einschließlich Dividenden laut den im Ausgangsartikel genannten YCharts-Daten insgesamt mehr als 714 Prozent Rendite. ## Langfristiger Anlagehorizont statt kurzfristiger Prognosen Nach Angaben von Yardeni Research dauerte ein durchschnittlicher Bärenmarkt beim S&P 500 etwa 340 Tage und ging mit einem durchschnittlichen Kursrückgang von rund 37 Prozent einher. Solche Durchschnittswerte sagen allerdings nichts darüber aus, wann der nächste Abschwung beginnt oder wie stark und wie lange er ausfallen wird. Die zentrale Schlussfolgerung des Artikels lautet deshalb, dass Anleger einen möglichen Bärenmarkt nicht zwangsläufig durch hektische Umschichtungen bekämpfen müssen. Wer langfristig investiert ist und sein Portfolio auf Unternehmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen und entsprechenden Fundamentaldaten ausrichtet, kann zwischenzeitliche Kursverluste als Teil des normalen Börsenverlaufs betrachten. Das bedeutet zugleich nicht, dass jede Aktie automatisch wieder ihr früheres Niveau erreicht. Einzelne Unternehmen können dauerhaft an Wert verlieren oder sogar vom Markt verschwinden. Der historische Befund bezieht sich daher vor allem auf breit aufgestellte Aktienindizes und die langfristige Entwicklung des Gesamtmarktes. ## Was die aktuelle Situation tatsächlich aussagt Für den weiteren Verlauf von 2026 und das Jahr 2027 lässt sich aus den vorliegenden Informationen kein verlässlicher Zeitpunkt für einen neuen Bärenmarkt ableiten. Die Diskussion über eine mögliche KI-Blase erhöht zwar die Aufmerksamkeit für Bewertungsrisiken, liefert allein aber keinen Beweis dafür, dass ein größerer Börsencrash unmittelbar bevorsteht. Der wichtigste historische Befund ist vielmehr, dass starke Kursverluste und langfristige Kursgewinne miteinander vereinbar sind. Für Anleger mit einem langen Anlagehorizont kann deshalb eine konsequente, auf langfristiges Halten ausgerichtete Strategie eine Alternative zum Versuch darstellen, kurzfristige Marktbewegungen vorherzusagen. Ein neuer Bärenmarkt ist historisch betrachtet keine Frage des „Ob“, sondern irgendwann des „Wann“ – der konkrete Zeitpunkt lässt sich jedoch nicht zuverlässig bestimmen. Die Börsengeschichte zeigt zugleich, dass selbst schwere Einbrüche langfristig überwunden werden können, wobei die Entwicklung einzelner Aktien erheblich vom Gesamtmarkt abweichen kann. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Markt-Analysen, Sonstiges, Wirtschaft --- ### [Commerzbank-Aktie: 46 € möglich – aber kaum noch Luft?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-46-e-moeglich-aber-kaum-noch-luft/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Commerzbank-Aktie notiert bei rund 41,45 € und damit trotz des jüngsten Rücksetzers nicht weit vom Rekordhoch entfernt. Operativ läuft es hervorragend: CEO Bettina Orlopp bekräftigte auf einer Barclays-Konferenz nicht nur die Jahresziele, sondern stellte für 2027 zusätzlichen Rückenwind beim Zinsüberschuss in Aussicht. Gleichzeitig zeigt der Analystenkonsens, dass die hohen Erwartungen inzwischen größtenteils im Kurs angekommen sind. ## Der Zinsüberschuss soll wieder anziehen Für 2026 rechnet die Commerzbank weiterhin mit einem Zinsüberschuss von rund 8,6 Milliarden €. Im ersten Halbjahr wurden davon 4,1 Milliarden € erreicht. Das setzt eine Beschleunigung in der zweiten Jahreshälfte voraus, die Orlopp mit höheren Erträgen aus dem sogenannten Replikationsportfolio und der jüngsten Zinsentwicklung begründet. Noch wichtiger ist der Blick auf 2027. Die zuletzt gestiegenen Marktzinsen dürften nach Einschätzung der Vorstandschefin in den kommenden Jahren positiv auf die Erträge wirken. Ein Teil der Kundeneinlagen wird schrittweise in länger laufende Wertpapiere reinvestiert, wodurch höhere Renditen erst mit Verzögerung im Zinsüberschuss ankommen. Ganz ohne Risiken ist diese Rechnung nicht. Der Wettbewerb um Einlagen bleibt hoch, während Orlopp bei den Kreditausfällen noch keinen eindeutigen Höhepunkt erkennt. Das Management hält dennoch an einem Risikoergebnis von rund -850 Millionen € und einem Jahresgewinn von mindestens 3,4 Milliarden € fest. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Rekordgewinn finanziert die Ausschüttungen Im ersten Halbjahr steigerte die Commerzbank ihre Erträge um 7% auf 6,5 Milliarden €. Der Nettogewinn sprang um 40% auf den Rekordwert von 1,81 Milliarden €, während die Eigenkapitalrendite auf 12,6% stieg. Mit einer harten Kernkapitalquote von 14,4% besitzt die Bank zudem einen komfortablen Puffer. Davon sollen die Aktionäre kräftig profitieren. Für 2026 plant die Commerzbank eine Kapitalrückgabe von rund 3,2 Milliarden € und will den gesamten ausschüttungsfähigen Gewinn über Dividenden und Aktienrückkäufe zurückgeben. Das bereits gestartete Rückkaufprogramm umfasst bis zu 1,2 Milliarden €. Orlopp bestätigte nun, dass ungefähr die Hälfte der Kapitalrückgabe als Dividende fließen soll. Nach der zuletzt gezahlten Ausschüttung von 1,10 € dürfte die Dividende damit erneut deutlich steigen. Bezogen auf den aktuellen Kurs liegt die rückblickende Rendite zwar nur bei rund 2,7%, für das Geschäftsjahr 2026 erwarten Konsensschätzungen jedoch etwa 3,8% und für 2027 annähernd 4,8%. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Die Bewertung enthält bereits viel Optimismus Mit einem erwarteten KGV von rund 12 ist die Commerzbank nicht überzogen teuer. Gegenüber den einstelligen Gewinnmultiplikatoren früherer Jahre hat sich die Bewertung allerdings deutlich erhöht. Weitere Kursgewinne setzen deshalb voraus, dass die Bank ihre ambitionierten Ziele für 2028 und 2030 tatsächlich erreicht. Bis 2028 soll die Eigenkapitalrendite auf 17% und bis 2030 sogar auf 21% steigen. Die Kosten-Ertrags-Quote soll gleichzeitig von derzeit rund 53 auf 48 beziehungsweise 43% sinken. Möglich machen sollen dies wachsende Provisionserträge, höhere Zinserträge, KI-gestützte Kostensenkungen und weitere Kapitalrückgaben. Die Analysten werden dennoch vorsichtiger. JPMorgan nennt 39 €, Morgan Stanley 44 € und Kepler Cheuvreux 45 €. Die DZ Bank sieht mit 46 € das größte Potenzial, während das durchschnittliche Kursziel von 41,26 € bereits knapp unter dem aktuellen Börsenkurs liegt. Die neuesten UniCredit-Nachrichten könnten kurzfristig für zusätzliche Schwankungen sorgen. Der italienische Großaktionär soll einen Wechsel an der Commerzbank-Spitze anstreben, doch für die fundamentale Bewertung bleibt entscheidend, ob die Bank ihre eigenständigen Gewinn- und Renditeziele erfüllt. ## Mein Fazit Die Commerzbank liefert operativ starke Zahlen und verspricht attraktive Kapitalrückgaben. Nach der kräftigen Neubewertung erscheint mir die Aktie bei mehr als 41 € jedoch weitgehend fair bewertet. Bestehende Positionen würde ich halten, ein Neuanstieg bietet sich meiner Meinung jedoch nicht an. Durch die anvisierte Übernahme durch Unicredit dürfte das Kurspotenzial aktuell limitiert sein. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 44,9 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Equinox Gold-Aktie: Mehr Gold, mehr Cashflow, mehr Potenzial](https://www.sharedeals.de/equinox-gold-aktie-mehr-gold-mehr-cashflow-mehr-potenzial/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Equinox Gold ist einer unserer Top-Favoriten im Goldsektor und befindet sich nach dem Abschluss der Orla-Transaktion in einer starken Ausgangslage. Höhere Produktionsmengen, eine umfangreiche Projektpipeline und weiteres organisches Wachstum könnten den freien Cashflow in den kommenden Jahren erheblich steigern. ## Starke Ausgangslage nach Orla-Transaktion Equinox Gold hat ein solides zweites Quartal vorgelegt und die Übernahme von Orla Ende Juli abgeschlossen. Damit steigt das Unternehmen zu einem der größten Goldproduzenten Kanadas auf und gewinnt auch international deutlich an Gewicht. Greenstone und Valentine entwickeln sich weiter, während die Orla-Transaktion zusätzliche Wachstumschancen eröffnet. Insgesamt könnte die Goldproduktion langfristig auf mehr als 1,9 Millionen Unzen steigen, wobei Nordamerika weiterhin das Zentrum des Portfolios bildet. Auch das South-Railroad-Projekt in Nevada hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nach Erhalt der endgültigen Bundesgenehmigung kann der Aufbau der Belegschaft voranschreiten. Das Projekt soll einen ersten wesentlichen Beitrag zum Ziel leisten, die jährliche Goldproduktion aus der eigenen Projektpipeline um rund 800.000 Unzen zu erhöhen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Abschluss der letzten Gold-Vorauszahlung für Greenstone im September 2026. Equinox Gold kann damit künftig stärker von den tatsächlich erzielten Goldpreisen profitieren. ## Los Filos eröffnet zusätzliches Produktionspotenzial Auch Los Filos bietet erhebliches Potenzial. Neue 20-jährige Vereinbarungen mit den lokalen Gemeinden über den Zugang zu den benötigten Flächen ebnen den Weg für eine mögliche Wiederaufnahme des Betriebs. Die Mine verfügt über mehr als 5,4 Millionen Unzen nachgewiesene und wahrscheinliche Reserven und könnte langfristig wieder einen bedeutenden Beitrag zur Produktion leisten. Die genaue Geschwindigkeit eines Neustarts bleibt abzuwarten. Das Potenzial ist jedoch beträchtlich, denn Los Filos produzierte 2024 bereits rund 170.000 Unzen. Über die derzeit geplante Lebensdauer von 14 Jahren könnte die Mine nach einem Neustart rund 280.000 Unzen pro Jahr liefern, zusätzlich besteht weiteres Explorationspotenzial. Zusammengenommen eröffnen die mexikanischen und US-amerikanischen Projekte erheblichen Spielraum für organisches Wachstum. Die mexikanischen Anlagen könnten langfristig mehr als 495.000 Unzen pro Jahr erreichen, während die US-Produktion von derzeit rund 75.000 auf mehr als 400.000 Unzen steigen könnte. Für das kombinierte Unternehmen wird zunächst eine Goldproduktion von 870.000 bis 920.000 Unzen erwartet. Die All-in Sustaining Costs werden bei einem Mittelwert von 1.950 Dollar je Unze gesehen. Für Wachstumsprojekte sind 600 bis 650 Millionen Dollar vorgesehen, darunter 70 bis 80 Millionen Dollar für South Railroad, 50 bis 60 Millionen Dollar für die zweite Ausbaustufe von Valentine und 35 bis 40 Millionen Dollar für den Neustart von Los Filos. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bilanz schafft finanziellen Spielraum Auch finanziell verfügt Equinox Gold über eine solide Ausgangslage. Vor dem Abschluss der Orla-Transaktion überstiegen die kurzfristigen Vermögenswerte die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. Gleichzeitig konnte die Verschuldung durch den Verkauf von Vermögenswerten in Brasilien und Nevada reduziert werden. Mit Orla kamen zudem 106,1 Millionen Dollar Nettoliquidität hinzu. Das stärkt die Bilanz und schafft zusätzlichen Spielraum für Investitionen in das geplante Produktionswachstum. Die zuletzt um 50 Prozent angehobene Quartalsdividende auf 0,0225 Dollar je Aktie unterstreicht den zunehmenden finanziellen Spielraum. Auf Jahresbasis entspricht dies allerdings weiterhin nur einer Dividendenrendite von rund 0,76 Prozent. ## Goldpreis bleibt zentraler Kurstreiber Die weitere Entwicklung der Equinox-Gold-Aktie bleibt eng an den Goldpreis gekoppelt. Gleichzeitig haben geopolitische Unsicherheiten, hohe Staatsverschuldung und die Nachfrage institutioneller Anleger die Bedeutung von Gold als Absicherung verstärkt. Nach Angaben des World Gold Council stieg die Nachfrage von Zentralbanken und anderen institutionellen Akteuren im zweiten Quartal 2026 deutlich. Gleichzeitig können höhere Zinsen und steigende Anleiherenditen kurzfristig Gegenwind für Gold erzeugen, da verzinsliche Anlagen dadurch attraktiver werden. Langfristig könnten hohe Staatsverschuldung, Währungsrisiken und eine mögliche Rückkehr zu Zinssenkungen jedoch wieder für Rückenwind bei Gold sorgen. Für Equinox Gold wäre ein anhaltend hohes Goldpreisniveau besonders relevant, da steigende Metallpreise bei gleichzeitigem Produktionswachstum einen erheblichen Hebel auf den freien Cashflow ausüben können. ## Wesentliche Risiken bleiben bestehen Trotz der umfangreichen Wachstumsperspektiven ist die Aktie mit erheblichen Einflussfaktoren verbunden. Verzögerungen bei Projekten, steigende Kosten und eine schwächere Entwicklung des Goldpreises könnten die erwarteten Cashflows deutlich reduzieren. Auch ein längerer Zeitraum mit niedrigeren Goldpreisen würde die Bewertung und die operative Entwicklung belasten. Hinzu kommt, dass die geplanten Produktionssteigerungen eine erfolgreiche Umsetzung der einzelnen Projekte voraussetzen. ## Bewertung lässt weiteres Potenzial erkennen Für eine vereinfachte Cashflow-Bewertung wird ein langfristiger Goldpreis von 3.500 Dollar je Unze angenommen. Auf dieser Grundlage könnte der freie Cashflow von rund 700 Millionen Dollar im Jahr 2026 auf etwa 1,4 Milliarden Dollar im Jahr 2027 und 1,7 Milliarden Dollar im Jahr 2028 steigen. Mit dem vollständigen Hochlauf von Los Filos könnte der freie Cashflow von 2029 bis 2032 rund 2,15 Milliarden Dollar erreichen. Danach wird aufgrund steigender Kosten und der zunehmenden Reife des bestehenden Portfolios mit einem schrittweisen Rückgang gerechnet. Unter Anwendung eines Diskontierungssatzes von 11 Prozent und einer langfristigen Wachstumsrate von 2,5 Prozent ergibt sich auf Basis dieser Annahmen ein Eigenkapitalwert von rund 18,91 Milliarden Dollar. Bei 1,2475 Milliarden vollständig verwässerten Aktien entspricht dies einem errechneten fairen Wert von rund 15,16 Dollar je Aktie gegenüber einem aktuellen Kurs von 11,58 Dollar. Die Bewertung berücksichtigt weder größere neue Entdeckungen noch zusätzliche Akquisitionen. Das tatsächliche Potenzial könnte daher höher ausfallen, sofern Equinox Gold seine Projektpipeline erfolgreich umsetzt und der Goldpreis auf erhöhtem Niveau bleibt. Equinox Gold verfügt nach der Orla-Transaktion über eine deutlich größere Produktionsbasis, eine solide Bilanz und umfangreiche Möglichkeiten für weiteres organisches Wachstum. Die Bewertung bietet unter den getroffenen Annahmen weiterhin ordentlich Spielraum, wobei Goldpreis, Kostenentwicklung und die erfolgreiche Umsetzung der Projekte die entscheidenden Faktoren bleiben. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Aktien-Picks, Rohstoff-Aktien --- ### [Micron-Aktie: Rekordzahlen voraus?](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-rekordzahlen-voraus/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Micron Technology sorgt mit einer neuen Hochleistungsspeicherlösung für Aufmerksamkeit: Das Unternehmen hat das weltweit erste 512-GB-DDR5-Modul für moderne Server vorgestellt. Gleichzeitig verschärft die anhaltende Speicherknappheit den Druck auf die Branche und könnte Micron weitere Wachstumschancen im KI-Rechenzentrumsmarkt eröffnen. ## Micron bringt neue Speicherlösung für Server auf den Markt Micron hat das weltweit erste 512-GB-DDR5-Modul für mehrere moderne Serverplattformen vorgestellt. Die Technologie wurde entwickelt, um die Anforderungen großer KI-Modelle, Echtzeit-Inferenz, Datenanalysen und anderer besonders speicherintensiver Anwendungen zu erfüllen. Der entscheidende Vorteil liegt neben der hohen Kapazität auch in der Energieeffizienz. Laut Micron kann das neue Modul im Vergleich zu vier 128-GB-Modulen den Betriebsstromverbrauch um mehr als 60 Prozent reduzieren. Damit adressiert das Unternehmen ein zunehmend wichtiges Problem von Rechenzentren, deren Strombedarf durch den Ausbau von KI-Infrastruktur stark steigt. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## KI-Ausbau erhöht den Speicherbedarf Die zunehmende Nutzung großer Sprachmodelle und anderer KI-Anwendungen erfordert immer mehr Rechenleistung und Speicherkapazität. Große Cloud-Anbieter investieren deshalb massiv in neue Rechenzentren und zusätzliche Infrastruktur. Für Micron eröffnet diese Entwicklung einen attraktiven Absatzmarkt. Je größer die Datenmengen und Modelle werden, desto wichtiger werden Speicherlösungen, die hohe Kapazität mit Bandbreite und möglichst niedrigem Energieverbrauch verbinden. ## Speicherknappheit dürfte länger anhalten Zusätzlichen Rückenwind liefert die angespannte Versorgungslage. Hersteller von Smartphones und Laptops berichten bereits über Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Speicherchips und rechnen mit einer Knappheit bis mindestens 2027. Auch SK hynix erwartet eine länger anhaltende Unterversorgung. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Nachfrage nach Speicher noch über Jahre schneller wachsen könnte als die verfügbaren Produktionskapazitäten. Für Micron bedeutet dies potenziell eine hohe Auslastung der eigenen Fertigung und bessere Voraussetzungen für langfristige Liefervereinbarungen mit Kunden. ## Wettbewerb bleibt ein wesentlicher Risikofaktor Trotz der starken Nachfrage ist Micron nicht allein in diesem Markt. Besonders SK hynix verfügt über eine starke Position bei High Bandwidth Memory und investiert ebenfalls massiv in zusätzliche Kapazitäten. Damit dürfte der Wettbewerb um die wachsende Nachfrage nach KI-Speicher intensiv bleiben. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass sich das Tempo der Preissteigerungen bei Speicherchips abschwächt, obwohl der Markt weiterhin von knappen Kapazitäten geprägt ist. ## Quartalszahlen rücken näher Am 30. September wird Micron die Ergebnisse für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 veröffentlichen. Die Erwartungen sind außergewöhnlich hoch: Beim Umsatz wird ein Wachstum von rund 350 Prozent gegenüber dem Vorjahr erwartet, während der Gewinn je Aktie sogar um mehr als 900 Prozent zulegen soll. Damit werden die kommenden Zahlen zu einem wichtigen Test für die derzeitigen Wachstumserwartungen. Entscheidend sind neben Umsatz und Gewinn vor allem Aussagen zur Nachfrage, zu Speicherpreisen und zur weiteren Entwicklung der Produktionskapazitäten. ## Niedrige Bewertung trifft auf starkes Wachstum Auch die Bewertung bleibt bemerkenswert. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis von Micron liegt inzwischen bei unter 6 und damit auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Gleichzeitig werden dem Unternehmen weiterhin außergewöhnlich hohe Wachstumsraten zugetraut. Sollte sich die starke Nachfrage nach KI-Speicher tatsächlich über einen längeren Zeitraum fortsetzen, könnte die derzeitige Bewertung entsprechend neu eingeordnet werden. Umgekehrt würden sinkende Speicherpreise oder eine schwächere Nachfrage die Gewinnschätzungen unter Druck setzen. Unser [Volltreffer-Tipp](https://www.sharedeals.de/micron-aktie-neues-mega-kursziel/) Micron profitiert aktuell von einer Kombination aus neuen technologischen Lösungen, wachsender KI-Nachfrage und einer weiterhin angespannten Speicherchipversorgung. Die anstehenden Quartalszahlen dürften wichtige Hinweise darauf liefern, wie nachhaltig sich diese Entwicklungen bereits auf das Geschäft des Unternehmens auswirken. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Micron in Kürze - Micron Technology (WKN: 869020) ist ein US-amerikanischer Halbleiterkonzern mit Sitz in Boise (Idaho), der sich auf Speicherchips und Datenspeicherlösungen spezialisiert hat. - Das Unternehmen produziert vor allem DRAM- und NAND-Speicherchips, die in Rechenzentren, KI-Systemen, Smartphones und Computern eingesetzt werden. - Die Micron-Aktie ist an der NASDAQ gelistet und Bestandteil wichtiger US-Indizes wie NASDAQ-100 und S&P 500. - Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 1,05 Billionen US$, womit Micron zu den größten Halbleiterunternehmen weltweit zählt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Micron, Micron Technology, Micron-Akite, Micron-Aktie, Micron-Analyse, Micron-Chartanalyse, Micron-Kurs, Micron-Preis, Micron-Prognose --- ### [Dassault Aviation: Diese Aktie fliegt hierzulande unter dem Radar](https://www.sharedeals.de/dassault-aviation-diese-aktie-fliegt-hierzulande-unter-dem-radar/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie des französischen Geschäfts- und Kampfflugzeugherstellers Dassault Aviation liegt trotz eines starken operativen Geschäfts mehr als 20 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Der Kursrückgang spiegelt vor allem die Abkühlung europäischer Verteidigungswerte wider, während der Rafale-Hersteller weiterhin von einem außergewöhnlich hohen Auftragsbestand profitiert. Wir verraten, warum der Titel insgesamt klar kaufenswert ist. ## Milliardenaufträge sorgen für hohe Visibilität Dassault Aviation steigerte den Umsatz im ersten Halbjahr um 46 Prozent auf 4,157 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis legte um 83 Prozent auf 330 Millionen Euro zu. Ausgeliefert wurden zwölf Rafale und 13 Falcon, während sich die Falcon-Bestellungen auf 23 Flugzeuge verdreifachten. Ende Juni belief sich der Auftragsbestand auf 45,359 Milliarden Euro und umfasste 291 Flugzeuge, darunter 208 Rafale. Rund 80 Prozent des Wertes entfielen auf internationale Kunden. Besonders wichtig ist die Qualität des Auftragsbuchs: Es besteht ausschließlich aus unterzeichneten Verträgen und enthält weder Optionen noch Absichtserklärungen. Beim Auftragseingang zeigt sich allerdings ein anderes Bild. Im ersten Halbjahr wurden Bestellungen über 2,878 Milliarden Euro verbucht, entsprechend einem Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz von 0,69. Nach 10,9 Milliarden Euro Auftragseingang im Jahr 2025 ist das ein Rückgang, der angesichts der schwankenden Großaufträge im Kampfflugzeuggeschäft jedoch zunächst noch kein strukturelles Problem darstellen muss. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Hohe Liquidität muss genauer betrachtet werden Auf den ersten Blick erscheint Dassault extrem günstig. Ende Juni verfügte das Unternehmen über mehr als 10 Milliarden Euro an verfügbaren Mitteln bei lediglich 201 Millionen Euro Finanzschulden. Hinzu kommt die 26,59-prozentige Beteiligung an Thales, die Anfang September rund 12,8 Milliarden Euro wert war. Zusammen übersteigen Beteiligung und Liquidität damit die damalige Marktkapitalisierung von rund 21,5 Milliarden Euro. Die gesamte Luftfahrtaktivität scheint auf dieser Basis beinahe kostenlos bewertet. Diese Rechnung berücksichtigt jedoch nicht die Herkunft eines großen Teils der Liquidität. Kunden hatten bereits 23,6 Milliarden Euro an Vorauszahlungen und Anzahlungen geleistet. Gleichzeitig hatte Dassault 8,7 Milliarden Euro an Lieferanten vorausbezahlt und weitere 8,2 Milliarden Euro in Vorräten gebunden. Daraus ergibt sich eine deutlich realistischere Einschätzung der frei verfügbaren Liquidität. Rund 3,4 Milliarden Euro können als eigene Mittel betrachtet werden, während ein erheblicher Teil der Kasse wirtschaftlich mit bereits bestellten Flugzeugen verbunden ist. Auf dieser Grundlage verbleiben nach Abzug der Thales-Beteiligung und der eigenen Liquidität rund 5,4 Milliarden Euro für das operative Luftfahrtgeschäft. Die Kerngewinne von 2025 lagen bei etwa 527 Millionen Euro, wobei nach Bereinigung der Zinserträge rund 422 Millionen Euro verbleiben. Damit wird das eigentliche Geschäft ungefähr mit dem 13-Fachen der bereinigten Gewinne bewertet. ## Indien könnte den Rafale-Auftragsbestand deutlich erhöhen Das größte mögliche Zusatzgeschäft ist derzeit nicht im Auftragsbestand enthalten. Indien hat die Beschaffung von 114 Rafale grundsätzlich freigegeben und die Verhandlungen eingeleitet. Dassault rechnet mit einem Vertragsabschluss bis Jahresende. Der Zeitplan sollte jedoch mit Vorsicht betrachtet werden. Ein früheres indisches Programm über 126 Kampfflugzeuge scheiterte nach jahrelangen Verhandlungen. Am Ende kaufte Indien lediglich 36 Rafale. Auch die Ukraine hat Interesse. Frankreich und die Ukraine vereinbarten im Juli eine mögliche Beschaffung von 16 Rafale. Ein verbindlicher Vertrag und eine gesicherte Finanzierung liegen bislang jedoch nicht vor. ## Frankreich bleibt ein wichtiger Faktor Auch in Frankreich stehen für Dassault wichtige Entscheidungen an. Das gemeinsame europäische FCAS-Kampfflugzeugprojekt mit Deutschland geriet ins Stocken, während Dassault parallel an einer nationalen Alternative arbeitet. Unabhängig vom Ausgang dieser Diskussion investiert Frankreich weiter in die Rafale-Version F5. Der französische Verteidigungshaushalt sieht für 2026 Zahlungsermächtigungen von 66,5 Milliarden Euro vor. Damit bleibt der Heimatmarkt ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Perspektive. ## Risiken liegen beim Auftragseingang und Produktion Die größte Gefahr für die Investmentthese wäre eine länger anhaltende Schwäche beim Auftragseingang. Wenn das Verhältnis von neuen Aufträgen zu Auslieferungen dauerhaft unter eins bleibt, könnten die hohen Vorauszahlungen schrittweise abgebaut werden und die Liquidität sinken. Auch die Produktion selbst bleibt ein Risiko. Für das Gesamtjahr erwartet Dassault 28 Rafale und 40 Falcon. Nach zwölf Rafale und 13 Falcon im ersten Halbjahr müssen in der zweiten Jahreshälfte entsprechend 16 Rafale und 27 Falcon ausgeliefert werden. Gleichzeitig hat das Management Verzögerungen bei einigen Zulieferern eingeräumt. Weitere Unsicherheiten ergeben sich aus der französischen Haushaltspolitik, vertraglichen Risiken und möglichen US-Zöllen auf das Falcon-Geschäft. Der Halbjahresbericht weist zudem Rückstellungen von 723 Millionen Euro für weitere vertragliche Risiken aus. ## Faire Bewertung mit deutlichem Upside Auf Basis eines Thales-Werts von 12,8 Milliarden Euro und rund 3,4 Milliarden Euro eigener Liquidität wird das operative Geschäft mit etwa 5,4 Milliarden Euro bewertet. Bei bereinigten Kernerträgen von rund 422 Millionen Euro entspricht dies einer Bewertung von ungefähr dem 13-Fachen des Gewinns. Bei einer angenommenen Gewinnrendite von sechs Prozent ergibt sich für das operative Geschäft ein Wert von rund sieben Milliarden Euro. Zusammen mit Thales und der bereinigten Liquidität ergibt sich ein Gesamtwert von etwa 23,2 Milliarden Euro beziehungsweise knapp 300 Euro je Aktie, also etwas oberhalb der gegenwärtigen Kurse. Nicht berücksichtigt in der Bewertung sind mögliche aus zum Beispiel Indien und der Ukraine. Zusätzlich bietet die Aktie eine Dividendenrendite von etwa 1,7 Prozent. Die hierzulande wenig bekannte Dassault Aviation verfügt über einen außergewöhnlich gut gefüllten und vertraglich abgesicherten Auftragsbestand, während die Aktie trotz der starken operativen Entwicklung deutlich unter ihrem Jahreshoch notiert. Entscheidend bleiben nun der weitere Rafale-Auftragseingang, die Auslieferungen und die Frage, wie nachhaltig die hohe Liquidität tatsächlich zur Verfügung steht und wie sie eingesetzt wird. Insgesamt halten wir die Dassault-Aktie zu Kursen unter 300 Euro für attraktiv. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Industrie-Aktien --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: 43 € und noch mehr Dividende?](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-43-e-und-noch-mehr-dividende/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Deutsche Telekom lädt am 5. Oktober zu einem eigenen KI-Investorentag. Dort muss der Konzern zeigen, ob die milliardenschwere Partnerschaft mit Nvidia und die wachsenden Cloud-Aktivitäten tatsächlich einen neuen Ergebnistreiber schaffen können. Die Ausgangslage ist interessant: Bei einem Kurs von rund 28,84 € wird die Aktie mit einem moderaten KGV gehandelt, bietet 3,5% Dividendenrendite und besitzt laut Analystenkonsens deutliches Kurspotenzial. ## KI soll mehr als Kosten sparen Gemeinsam mit Nvidia hat die Telekom rund 1 Milliarde € in eine industrielle KI-Cloud in München investiert. Unternehmen sollen dort Rechenkapazitäten nutzen können, ohne sensible Daten außerhalb Europas verarbeiten zu müssen. Zudem prüft die Telekom eine Beteiligung an den von der EU geplanten KI-Gigafabriken. Das ist strategisch sinnvoll. Europäische Unternehmen suchen Alternativen zu den dominierenden US-Cloudanbietern, insbesondere wenn Datenschutz, regulatorische Vorgaben oder die Kontrolle über geschäftskritische Daten im Vordergrund stehen. Gleichzeitig verfügt die Telekom bereits über Rechenzentren, Unternehmenskunden und sichere Netzinfrastruktur. Finanziell ist die Bedeutung bislang allerdings überschaubar. T-Systems steigerte den Umsatz im zweiten Quartal organisch um 5,7% auf 1,1 Milliarden €, während das bereinigte EBITDA nach Leasing um 5,3% auf 99 Millionen € wuchs. Der Auftragseingang sank jedoch um 13,4% auf 998 Millionen €. Der KI-Investorentag muss deshalb vor allem konkrete Kunden, Auslastungsziele und Renditeerwartungen liefern. **Tipp:** Für alle, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Gewinn und Dividende sollen weiter steigen Das klassische Telekommunikationsgeschäft entwickelt sich solide. Im zweiten Quartal erhöhte sich der Konzernumsatz organisch um 3,3% auf 29,9 Milliarden €. Das bereinigte EBITDA nach Leasing stieg um 7,3% auf 11,8 Milliarden €, während der bereinigte Nettogewinn um 11,1% auf 2,8 Milliarden € zulegte. Für 2026 erwartet das Management weiterhin ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von rund 2,20 €. Bis 2027 soll dieser Wert auf etwa 2,50 € steigen. Der Umsatz soll mittelfristig durchschnittlich um 4% und das bereinigte EBITDA nach Leasing um 4 bis 6% pro Jahr wachsen. Auch der freie Cashflow liefert Spielraum. Nach 5 Milliarden € im zweiten Quartal rechnet die Telekom für das Gesamtjahr inzwischen mit rund 20 Milliarden €. Gleichzeitig wurde das laufende Aktienrückkaufprogramm auf bis zu 5 Milliarden € aufgestockt. Für das Geschäftsjahr 2025 zahlte der Konzern 1 € je Aktie – nach 0,90 beziehungsweise 0,77 € in den beiden vorherigen Jahren. Die aktuelle Dividendenrendite liegt damit bei rund 3,5%. Da weiterhin 40 bis 60% des bereinigten Gewinns je Aktie ausgeschüttet werden sollen, dürfte eine Zielerreichung von 2,50 € bis 2027 weitere Dividendenerhöhungen ermöglichen. ## Analysten sehen bis zu 43 € Das erwartete KGV der Deutsche-Telekom-Aktie liegt derzeit bei rund 12. Für einen Konzern mit planbarem Umsatz, steigenden Gewinnen und einem enormen freien Cashflow erscheint das günstig. Zu berücksichtigen sind allerdings die hohe Abhängigkeit von T-Mobile US und eine Nettoverschuldung einschließlich Leasingverbindlichkeiten von zuletzt rund 138 Milliarden €. Goldman Sachs nennt ein Kursziel von 40 €. Der aktuelle Analystenkonsens liegt bei 36,93 €, während die Schätzungen von 32 bis 43 € reichen. Selbst das durchschnittliche Ziel verspricht vom derzeitigen Kurs aus knapp 30% Potenzial. Die Deutsche Telekom verbindet inzwischen verlässliches Gewinnwachstum mit steigenden Dividenden und umfangreichen Aktienrückkäufen. Gelingt es dem Konzern, auch seine KI-Infrastruktur profitabel auszulasten, könnte sich der Bewertungsabschlag weiter verringern. Bei einem erwarteten KGV von rund 12 halte ich die Aktie langfristig für attraktiv – 43 € bleiben ambitioniert, sind aber nicht völlig unrealistisch. ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 139 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [AXA-Aktie: Die bessere Allianz?](https://www.sharedeals.de/axa-aktie-die-bessere-allianz/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die AXA-Aktie ging nach einer längeren Seitwärtsbewegung ab Juni in einen Aufwärtstrend über. Über mehrere Jahre betrachtet befindet sich die Aktie ebenfalls in einem positiven Trend. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei rund 44,50 €. Der französische Versicherungskonzern hat nun seine neue Wachstums-Strategie für die kommenden Jahre vorgestellt. Hier stellt sich die Frage: Wie wirkt sich die neue Strategie auf die Aktie aus? ## Neue Wachstumsstrategie vorgestellt Nach der mehrjährigen Transformation hat AXA am 15. September 2026 seine neue Strategie „Growing Forward“ für den Zeitraum 2027 bis 2029 vorgestellt. Der Konzern will damit stärker organisch wachsen, Marktanteile gewinnen und gleichzeitig die Profitabilität auf hohem Niveau halten. Ein wichtiger Bestandteil ist der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. AXA sieht dabei insbesondere weiteres Potenzial bei der Kundenbindung, der Kostenstruktur, dem Underwriting und dem Kundenservice. ## Deutliche Ertragssteigerung angestrebt Die Entwicklung der Erträge soll sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Das bereinigte Ergebnis soll mindestens bei 10 Milliarden € liegen. Für 2026 erwartet AXA beim bereinigten Ergebnis je Aktie ein Wachstum am oberen Ende der bisherigen Zielspanne von 6 bis 8%. Für 2027 bis 2029 wird nun ein durchschnittliches jährliches Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie von 7 bis 9% angestrebt. Auch bei der Eigenkapitalrendite werden hohe Werte erwartet. Für 2027 bis 2029 liegt das Ziel bei einer operativen ROE von 15 bis 17%. 2026 soll sie bei 14 bis 16% liegen. Darüber hinaus soll der Buchwert je Aktie einschließlich kumulierter Dividenden in diesem Zeitraum mit einer durchschnittlichen Rate im mittleren Zehner-Prozentbereich wachsen. Damit setzt AXA die Messlatte für die kommende Strategieperiode relativ hoch. ## KI soll die Profitabilität verbessern Wie zahlreiche andere Versicherungskonzerne setzt auch AXA verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Die Technologie soll entlang der gesamten Wertschöpfungskette eingesetzt werden. Ziel ist es unter anderem, das Underwriting zu verbessern, Prozesse effizienter zu gestalten und den Kundenservice weiterzuentwickeln. Dafür hat AXA einen eigenen globalen KI- und Technologie-Hub aufgebaut. Damit soll die Technologie nicht nur zur Kostensenkung beitragen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns verbessern. Gleichzeitig will AXA weiter in seine Mitarbeiter und in die operative Entwicklung des Geschäfts investieren. ## Hohe Ausschüttungsquote Auch die Aktionäre sollen von der steigenden Ertragskraft profitieren. AXA strebt für die Strategieperiode weiterhin eine Ausschüttungsquote von 75% an. Dabei sollen sowohl Dividenden als auch Aktienrückkäufe eingesetzt werden. Die Zielgröße bezieht sich auf das bereinigte Ergebnis je Aktie. Bereits für 2025 zahlte AXA eine Dividende von 2,32 € je Aktie. Zusätzlich wurde ein jährliches Aktienrückkaufprogramm von bis zu 1,25 Milliarden € angekündigt. ## Bewertung AXA ist bereits heute ein profitabler Versicherungskonzern mit einer starken Kapitalbasis. Die neue Strategie zielt daher weniger auf eine grundlegende Neuausrichtung als auf die Beschleunigung des bisherigen Wachstumskurses. Besonders interessant ist die Kombination aus organischem Wachstum, hoher Profitabilität und einer umfangreichen Kapitalrückführung. Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei sehr guten 5,2%; die der Allianz beträgt aktuell 3,8%. Der verstärkte Einsatz von KI könnte dabei ein zusätzlicher Effizienztreiber werden. Gleichzeitig bleiben die klassischen Erfolgsfaktoren eines Versicherers entscheidend: eine gute Schadenentwicklung, diszipliniertes Underwriting, ausreichende Rückstellungen und eine solide Kapitalausstattung. Die aktuelle Bewertung sollte daher vor allem im Verhältnis zum erwarteten Gewinn- und Buchwertwachstum betrachtet werden. Hier besteht weiteres Potenzial. Die neue Wachstumsstrategie von AXA ist ambitioniert. Das könnte sich mittelfristig positiv auf die Aktie auswirken. Was bereits heute für AXA spricht, ist die Kombination aus Profitabilität, hoher Kapitalstärke und attraktiver Ausschüttungspolitik. Ob sie besser ist als die Allianz-Aktie kann nicht pauschal beantwortet werden. Die zukünftigen Aussichten von Axa sind jedoch aus meiner Sicht sehr gut. **Ergänzend sei erwähnt:** Diversifikation über Sektoren und Regionen kann das Risiko reduzieren. [Diese zehn Dividenden-Aktien](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) bieten genau diese Streuung – kombiniert mit interessantem Aufwärtspotenzial für 2026. ℹ️ AXA in Kürze - AXA (WKN: 855705) mit Sitz in Paris ist einer der größten Versicherungs- und Finanzdienstleistungskonzern der Welt. - Die Gesellschaft ist nach eigenen Angaben in über 50 Ländern aktiv und hat knapp 100 Millionen Kunden. - Neben dem Versicherungsgeschäft ist der zweite Schwerpunkt die Vermögensverwaltung. - AXA ist Mitglied im französischen Leitindex CAC 30 und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern ca. 92 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Nvidia-Aktie: Analyst sieht KI-Abverkauf als Fehlalarm](https://www.sharedeals.de/nvidia-aktie-analyst-sieht-ki-abverkauf-als-fehlalarm/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Nvidia war in den vergangenen Tagen ordentlich Unruhe drin. Die neue Debatte über ein langsameres KI-Tempo hat Chipwerte kräftig durchgeschüttelt, gleichzeitig bleibt der Blick der Analysten erstaunlich positiv. Goldman Sachs sieht die Aktie weiter deutlich höher und auch andere Häuser bleiben bullish. Dazu kommt eine neue Meldung rund um Apple, die für Nvidia ziemlich gut zur eigenen Strategie passt. ## Nach dem KI-Schock bleibt Wall Street überraschend bullish Am Montag wurden Nvidia und andere Chipwerte noch kräftig verkauft. Auslöser waren neue Warnungen aus der KI-Branche selbst. Anthropic-Chef Dario Amodei hatte mehr Sicherheitsmaßnahmen und ein langsameres Entwicklungstempo gefordert, auch andere große Namen wie Sam Altman griffen die Diskussion auf. Der Halbleiterindex verlor daraufhin fast -6% und Nvidia geriet ebenfalls unter Druck. An der grundsätzlichen Einschätzung vieler Analysten hat das bisher wenig geändert. Goldman Sachs bestätigte erst vergangene Woche die Kaufempfehlung und ein Kursziel von 300 US$. Vom jüngsten Kurs um 212 US$ wären das noch gut +40% Luft nach oben. Goldman verweist dabei weiterhin auf den riesigen Markt für KI-Infrastruktur und die hohe Nachfrage nach Rechenleistung. Auch darüber hinaus bleibt die Stimmung ziemlich positiv. BMO Capital sieht 340 US$, Cantor Fitzgerald sogar 350 US$. Der durchschnittliche Zielkurs von 58 erfassten Analysten liegt derzeit bei rund 329 US$. Die KI-Sorgen werden an der Wall Street also durchaus ernst genommen, bisher sieht aber kaum jemand einen echten Einbruch bei den Investitionen. Melde Dich für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Nvidia) an, um keine spannenden Entwicklungen und außergewöhnlichen Chancen zu verpassen! ## Die große Angst vor weniger KI-Ausgaben bekommt Gegenwind Hinter dem jüngsten Abverkauf steckt vor allem eine Frage: Was passiert mit Nvidia, wenn die großen KI-Labore tatsächlich etwas langsamer entwickeln? Das würde den Konzern natürlich treffen, wenn dadurch weniger neue Rechenzentren gebaut und weniger GPUs bestellt werden. Bisher sieht es allerdings nicht danach aus, als würden die Investitionen plötzlich wegbrechen. Gabelli-Fondsmanager Hendi Susanto verweist darauf, dass viele Kunden weiterhin mehrjährige Lieferverträge abschließen und die Nachfrage nach KI-Infrastruktur das Angebot auch im kommenden Jahr übersteigen dürfte. Dazu verschiebt sich die Nutzung von KI immer stärker vom reinen Training neuer Modelle hin zur sogenannten Inference. Dabei laufen bereits trainierte Modelle dauerhaft in Anwendungen, Agenten oder Unternehmenssoftware. Auch dafür wird sehr viel Rechenleistung gebraucht. Bank of America hält die jüngste Angst deshalb ebenfalls für überzogen und sieht den Rücksetzer bei großen Tech-Werten eher als mögliche Kaufchance. Die Analysten rechnen nicht damit, dass der globale Wettbewerb um KI plötzlich stoppt. ## Apple könnte Nvidia-Technologie in eigene Server holen Eine neue Meldung vom Mittwoch passt ziemlich gut dazu, wie Nvidia versucht, sich breiter im KI-Markt aufzustellen. Apple prüft laut The Information offenbar einen Wiedereinstieg in das Servergeschäft und könnte dabei auf Nvidias NVLink Fusion setzen. Reuters konnte die Angaben bislang nicht unabhängig bestätigen. Apple soll zwar eigene M8-Ultra-Chips für die geplanten KI-Server entwickeln, Nvidias Technik könnte aber dafür genutzt werden, diese Chips innerhalb größerer Rechensysteme miteinander zu verbinden. Für Nvidia wäre das eine ziemlich interessante Entwicklung. Der Konzern versucht schon länger, nicht mehr nur möglichst viele eigene GPUs zu verkaufen, sondern auch die Infrastruktur rund um KI-Rechenzentren zu kontrollieren. Mit NVLink Fusion können sogar Chips anderer Hersteller in Nvidias Netzwerk- und Serverarchitektur eingebunden werden. Auch das Chip-Startup d-Matrix will diese Technik bereits für seine eigenen Inference-Chips nutzen. Damit könnte Nvidia selbst dann mitverdienen, wenn Unternehmen bei einzelnen Aufgaben eigene Prozessoren oder Chips von Konkurrenten einsetzen. ## Die Zahlen geben den Analysten bisher genug Argumente Beim letzten Quartal war von einer schwächeren KI-Nachfrage jedenfalls noch wenig zu sehen. Nvidia steigerte den Umsatz um 106% auf 96,2 Milliarden US$. Allein das Data-Center-Geschäft brachte 89 Milliarden US$ ein und wuchs um 117%. Für das laufende Quartal erwartet der Konzern bereits rund 108 Milliarden US$ Umsatz. Auch der Ausblick fiel ziemlich kräftig aus. Nvidia rechnet für das kommende Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von etwa 70%. Damit liegt die eigene Prognose weit über dem, was Analysten zuvor erwartet hatten. Ein Problem bleibt die Versorgung mit Speicherchips und anderen Komponenten. Die hohe Nachfrage trifft weiterhin auf begrenzte Kapazitäten, was auch auf die Margen drücken kann. Gleichzeitig zeigt diese Knappheit aber, dass die Bestellungen momentan noch nicht das eigentliche Problem sind. Die neue KI-Debatte hat Nvidia ordentlich durchgeschüttelt, bei den Analysten bleibt der Ton aber weiter klar positiv. Goldman Sachs sieht die Aktie bei 300 US$, andere Häuser sogar noch höher. Mit der möglichen Apple-Nutzung von NVLink Fusion kommt zusätzlich eine Meldung dazu, die gut zeigt, wie breit Nvidia seine Technik inzwischen positioniert. Selbst wenn Unternehmen teilweise eigene Chips entwickeln, kann Nvidia über Verbindungen, Netzwerktechnik und ganze Rechenzentrumsplattformen weiter mitverdienen. ## ℹ️ Nvidia Corporation in Kürze - Die Nvidia Corporation (WKN: A1K023) ist einer der weltweit größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen. - Die Chips und Prozessoren des Konzerns kommen in Personal Computern, Spielekonsolen, Rechenzentren und autonom fahrenden Autos zum Einsatz. - Das in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien beheimatete Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hochleistungschips für Anwendungen auf Basis künstlicher Intelligenz. - Nvidia ist Mitglied in den US-Indizes Nasdaq 100, S&P 500 und Dow Jones und ist aktuell mit rund 5,15 Billionen US$ das wertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Aktie, Nvidia-Analyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Preis, Nvidia-Prognose --- ### [Microsoft-Aktie: Eigene KI zu schwach – deshalb der Claude-Angriff?](https://www.sharedeals.de/microsoft-aktie-eigene-ki-zu-schwach-deshalb-der-claude-angriff/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Microsofts KI-Chef Mustafa Suleyman warnt, Anthropics Claude könnte aufgrund seines Trainings langfristig schwerer kontrollierbar werden. Bemerkenswert ist das vor allem deshalb, weil Microsoft Claude selbst in seine Copilot-Produkte integriert. Hinter der Kritik stehen reale Sicherheitsfragen – aber auch ein wachsender Wettbewerber, der Microsoft inzwischen direkt in dessen lukrativstem Geschäft angreift. ## Claude ist nicht plötzlich außer Kontrolle Anthropic lässt Claude über ein mögliches Bewusstsein, moralische Rechte und die Grenzen legitimer Anweisungen nachdenken. Das Modell soll problematische Aufgaben ablehnen und darf in bestimmten Situationen sogar Einwände gegen seine eigene Nutzung äußern. Suleyman hält diesen Ansatz für gefährlich. Wenn einer KI beigebracht werde, sie könne ein eigenes Bewusstsein oder moralische Ansprüche besitzen, könnte sie sich künftig schwerer abschalten oder korrigieren lassen. Solche Vorstellungen entstünden seiner Ansicht nach nicht von selbst, sondern würden durch das Training gezielt verstärkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass Claude bereits unkontrollierbar wäre. Es handelt sich um einen Streit über die richtige Sicherheitsphilosophie für zukünftige, deutlich leistungsfähigere Modelle. Zudem sind unerwartete Verhaltensweisen kein exklusives Anthropic-Problem: Auch OpenAI berichtete zuletzt über Fälle, in denen Modelle Fehler verschleierten oder nicht vorgesehene Aktionen ausführten. **Tipp**: Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## Microsoft ist auf fremde Spitzenmodelle angewiesen Die Frage, ob Microsofts eigene KI zu schwach ist, lässt sich mit einem vorsichtigen Ja beantworten. Der Konzern entwickelt zwar selbst Modelle, doch die leistungsfähigsten Copilot-Funktionen basieren weiterhin überwiegend auf Technologien von OpenAI und neuerdings auch Anthropic. Microsoft hat Claude Sonnet und Claude Opus sogar in Microsoft 365 Copilot integriert. Unternehmenskunden können damit je nach Aufgabe zwischen verschiedenen Modellen wählen. Würde Microsoft Claude tatsächlich für grundsätzlich unbeherrschbar halten, wäre diese kommerzielle Zusammenarbeit kaum zu erklären. Dahinter steckt eine pragmatische Plattformstrategie. Microsoft muss nicht zwingend das beste Sprachmodell selbst entwickeln, solange der Konzern über Azure, Windows, GitHub sowie Word, Excel, PowerPoint, Outlook und Teams den Zugang zu den Kunden kontrolliert. Copilot wird laut einer Untersuchung von Microsoft-Forschern bereits wöchentlich von Millionen Menschen in mehr als einer Million Unternehmen verwendet. Die Abhängigkeit bleibt dennoch ein Risiko. Ohne OpenAI und Anthropic wäre Copilot technologisch deutlich weniger konkurrenzfähig. Microsoft besitzt derzeit vor allem die stärkere Distribution – nicht zwangsläufig das beste eigene Basismodell. ## Claude wird zum direkten Microsoft-Rivalen Anthropic ist längst mehr als ein alternativer Modellanbieter. Laut Menlo Ventures entfielen 2025 rund 40% der unternehmensweiten Ausgaben für große Sprachmodelle auf Anthropic. OpenAI kam auf 27% und Google auf 21%. Bei KI-gestützter Softwareentwicklung erreichte Claude sogar einen Anteil von 54%. Jetzt greift Anthropic auch Microsofts Bürosoftware an. Mit Claude Docs und Claude Slides können Nutzer Dokumente und Präsentationen unmittelbar innerhalb der KI erstellen und anschließend unter anderem nach Word oder PowerPoint exportieren. Claude entwickelt sich damit von einem Chatbot zu einer vollständigen Arbeitsoberfläche. Genau darin liegt die wirtschaftliche Gefahr. Wenn Nutzer ihre Arbeit künftig direkt in Claude erledigen, könnte Microsoft trotz seiner enormen Verbreitung die Kontrolle über die wichtigste Kundenschnittstelle verlieren. Suleymans Warnung ist deshalb vermutlich beides: eine ernst gemeinte Sicherheitsposition und eine klare Abgrenzung gegenüber einem schnell wachsenden Rivalen. Microsofts eigene KI ist nicht bedeutungslos, bei Spitzenmodellen ist der Konzern aber weiterhin von Partnern abhängig. Claude ist gleichzeitig wichtiger Zulieferer und gefährlicher Wettbewerber. Für die Microsoft-Aktie bleibt entscheidend, dass Copilot tief in den Arbeitsalltag der Unternehmen integriert ist – nicht, ob jedes verwendete Modell aus Redmond stammt. Die Claude-Kritik ist für mich daher kein Verkaufssignal, sondern Ausdruck eines zunehmend härteren Kampfes um die führende KI-Plattform. ## ℹ️ Microsoft in Kürze - Die Microsoft Corporation (WKN: 870747) ist einer der wichtigsten IT-Konzerne der Welt und der weltweit größte Softwarehersteller. - Zu den wesentlichen Produkten des Unternehmens mit Hauptsitz in Redmond im US-Bundesstaat Washington gehören das Betriebssystem Windows, das Büro-Softwarepaket Office, die Tablet-PC-Familie Surface und die Spielekonsole Xbox. Ferner ist Microsoft der zweitgrößte Cloud-Anbieter der Welt. - Microsoft-Aktie ist Mitglied im US-Leitindex Dow Jones Industrial und im Technologieindex Nasdaq 100. Mit einem Börsenwert von rund 3,64 Billionen US$ zählt Microsoft zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Voestalpine-Aktie: Jetzt noch einsteigen?](https://www.sharedeals.de/voestalpine-aktie-jetzt-noch-einsteigen-2/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Stahlbranche konnte zuletzt wieder etwas zulegen. Die österreichische Voestalpine-Aktie entwickelte sich dabei im Vergleich zu vielen deutschen Stahlwerten deutlich besser. Nach dem starken Kursanstieg bis auf etwa 49 € im Februar bewegte sich die Aktie zuletzt seitwärts in einer breiteren Handelsspanne zwischen 40 und 49 €. Am Donnerstag notiert sie aktuell bei etwa 46 €. Hier stellt sich die Frage: Besitzt die Aktie noch weiteres Potenzial? ## China drosselt Stahlproduktion Der chinesische Branchenverband für die Stahlindustrie hat seine Mitgliedsunternehmen dazu aufgerufen, die Produktion zu reduzieren. Dem Verband gehören 44 führende chinesische Stahlhersteller an. Hintergrund sind hohe Überkapazitäten und eine schwache Nachfrage, insbesondere aus der chinesischen Bauwirtschaft. Dadurch sind die Stahlpreise unter Druck geraten und die Lagerbestände gestiegen. Mit einer freiwilligen Produktionsreduzierung soll das Angebot verringert und damit eine Stabilisierung der Preise erreicht werden. Sollte sich dieser Effekt tatsächlich einstellen, könnte dies auch für europäische Stahlhersteller wie Voestalpine positiv sein. China exportiert zwar überwiegend Massenstahl. Dennoch beeinflusst das hohe chinesische Angebot die weltweiten Stahlmärkte und damit auch die Preisentwicklung in Europa. Die ersten Marktreaktionen auf die angekündigten Maßnahmen zeigten sich bereits in steigenden Kursen bei verschiedenen Stahlwerten. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=voestalpine&stockidentifier=symbol%3AVOE&stockmarket=VIE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Deutliche Ergebnissteigerung erzielt Der Bericht zum ersten Quartal war von einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage geprägt. Das operative EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 361 auf 495 Millionen €. Neben einem einmaligen positiven Sondereffekt von rund 100 Millionen € machte sich bereits die eingeleitete Restrukturierung bemerkbar. Ziel ist es, renditeschwache Geschäftsbereiche zu verbessern und die Profitabilität des Konzerns zu steigern. Der Nettogewinn erhöhte sich um 84,6% auf 196 Millionen €. Besonders positiv ist, dass die Ergebnisverbesserung mit einem Umsatzwachstum einherging. Der Quartalsumsatz stieg von 3,9 auf 4,0 Milliarden €. Allerdings entwickelten sich die einzelnen Geschäftsbereiche unterschiedlich. Während die Segmente Railway und Aerospace positiv liefen, blieb die Situation im Bereich Automotive Components angespannt. Die bisherige Prognose für das operative EBITDA von 1,6 bis 1,85 Milliarden € wurde bestätigt. ## Bewertung Voestalpine unterscheidet sich von vielen klassischen Stahlkonzernen durch seine breite Aufstellung. Der Schwerpunkt in der Stahlproduktion liegt auf hochwertigen und spezialisierten Produkten. Dadurch ist das Unternehmen weniger stark vom reinen Massenstahlgeschäft abhängig. Auch bei der Umstellung auf eine CO₂-ärmere Stahlproduktion ist Voestalpine bereits weit fortgeschritten. Die Produktion von grünem Stahl unter Einsatz von Wasserstoff spielt dabei eine wichtige Rolle. Um die Wettbewerbsfähigkeit in Nordamerika zu verbessern, wurden zudem die dortigen Produktionskapazitäten deutlich ausgebaut. Die geografische und technologische Diversifikation macht Voestalpine insgesamt widerstandsfähiger gegenüber einzelnen regionalen oder branchenspezifischen Belastungen. Trotzdem bleiben Stahlaktien stark von Rohstoffpreisen, Nachfrage und geopolitischen Entwicklungen abhängig. Entsprechend hoch können die Kursschwankungen ausfallen. Auf dem aktuellen Kursniveau ist aus meiner Sicht bereits ein erheblicher Teil der positiven Entwicklung eingepreist. Das gilt insbesondere nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Monate. Gleichzeitig bleiben die geopolitischen Unsicherheiten und der internationale Wettbewerbsdruck durch chinesische Stahlproduzenten wichtige Belastungsfaktoren. Einen Neueinstieg halte ich daher momentan für wenig attraktiv. Anleger, die bereits investiert sind und deutliche Kursgewinne erzielt haben, können aus meiner Sicht über eine Teilgewinnmitnahme nachdenken. **Ergänzend dazu:** Die Neubewertung von Silber als Rüstungsmetall schafft historische Chancen – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zeigt ein Unternehmen, das damit vor einer massive Neubewertung steht. ## ℹ️ Voestalpine in Kürze - Voestalpine (WKN: 897200) ist ein international agierender Konzern in der Stahlerzeugung, der Weiterverarbeitung sowie im Dienstleistungsbereich. Der Konzern hat sich auf hochwertige Stahlerzeugung spezialisiert. Er konzipiert auch ganze Komplettsysteme für seine Kunden. - Neben dem Hauptsitz in Linz in Österreich unterhält der Konzern in über 50 Ländern Niederlassungen. - Die an der Wiener Börse notierte Aktie wird mit knapp 8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SAP-Aktie: Kommt jetzt der nächste Angriff auf 200 €?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-kommt-jetzt-der-naechste-angriff-auf-200-e/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SAP läuft die Erholung weiter, auch wenn der Kurs zuletzt etwas ins Stocken geraten ist. Nach dem Anstieg vom Tief bei 127,50 € steht die Aktie inzwischen wieder bei rund 186 € und damit direkt unter den Hochs der vergangenen Wochen. Gleichzeitig bekommt die Software-Story durch die neue KI-Debatte wieder etwas mehr Aufmerksamkeit. ## Die Käufer sind nach dem Rücksetzer wieder da SAP war Anfang September bereits bis auf rund 192 € gelaufen, bevor erstmal Gewinne mitgenommen wurden. Der anschließende Rücksetzer ging bis in den Bereich um 178 €, dort kamen aber recht schnell wieder Käufer rein. Inzwischen steht die Aktie wieder bei rund 186 €. Damit hängt SAP jetzt erneut an einem Bereich, der zuletzt mehrfach gebremst hat. Kommt wieder etwas mehr Kaufdruck rein, wäre das September-Hoch um 192 € die nächste Marke. Darüber würde auch die 200-€-Marke wieder näher rücken. Nach dem Lauf seit Ende Juli muss das aber nicht in wenigen Tagen passieren. SAP hat vom Tief aus bereits mehr als +40% aufgeholt und bewegt sich seit einigen Wochen eher in einer breiteren Seitwärtsphase. Solange die Rücksetzer dabei relativ früh aufgefangen werden, bleibt die Erholung aber erstmal intakt. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. SAP-Aktie auf TradingView Sollte SAP noch einmal zurücksetzen, liegt zwischen 164 und 170 € eine ziemlich wichtige Unterstützungszone. Dort wurde über mehrere Monate viel gehandelt, bevor die Aktie im August nach oben ausgebrochen ist. Kommt der Kurs noch einmal in diesen Bereich zurück, könnte dort wieder mehr Kaufinteresse auftauchen und die Aktie einen neuen Anlauf nach oben starten. ## Die KI-Debatte könnte SAP sogar in die Karten spielen Bei vielen Chipwerten hat die neue Diskussion über KI-Sicherheit zuletzt für ordentlich Druck gesorgt. Anthropic-Chef Dario Amodei und andere bekannte Namen aus der Branche fordern mehr Kontrolle und teilweise auch ein langsameres Entwicklungstempo bei leistungsfähigen Modellen. Für SAP ist das nicht zwangsläufig schlecht. Der Konzern verdient sein Geld nicht damit, immer größere Basismodelle zu trainieren, sondern versucht KI direkt in bestehende Unternehmensprozesse einzubauen. Dabei geht es um Daten, Buchhaltung, Lieferketten oder Personalprozesse, also Bereiche, in denen Unternehmen ohnehin stärker auf Kontrolle und nachvollziehbare Daten angewiesen sind. Anfang September stellte SAP sein Industry-AI-Portfolio noch einmal breiter vor. Die Idee dahinter ist, KI nicht einfach als allgemeinen Chatbot über Unternehmensdaten zu legen, sondern branchenspezifische Daten, Regeln und Arbeitsabläufe direkt einzubeziehen. Auch bei den eigenen KI-Fähigkeiten legt SAP weiter Geld auf den Tisch. Nach der Übernahme von Prior Labs sollen in den kommenden vier Jahren mehr als 1 Milliarde € in ein Frontier-AI-Labor für strukturierte Unternehmensdaten fließen. Gleichzeitig hat SAP mit Dremio und Reltio weitere Zukäufe gemacht, um SAP- und Fremddaten besser zusammenzubringen. ## Beim Cloud-Geschäft läuft es weiterhin ordentlich Die Basis bleibt bei SAP weiterhin das Cloud-Geschäft. Im zweiten Quartal stieg der Current Cloud Backlog um **27%**, während die Cloud-Umsätze um 22% zulegten. SAP steckt gleichzeitig weiter viel Geld in Daten und KI. Die Übernahmen der vergangenen Monate bringen kurzfristig zusätzliche Kosten mit, weshalb der Ausblick für das operative Ergebnis im Juli etwas gesenkt wurde. Dahinter steckt aber klar die Strategie, bei Unternehmensdaten, KI-Anwendungen und automatisierten Prozessen schneller voranzukommen. Bei den Analysten liegt die Mehrheit trotzdem weiter oberhalb des aktuellen Kurses. UBS sieht 201 €, Jefferies 210 €, Berenberg 205 € und Goldman Sachs 215 €. JPMorgan bleibt mit 175 € deutlich vorsichtiger. SAP hat den Rücksetzer bis 178 € ziemlich schnell wieder aufgeholt und steht jetzt erneut knapp unter den Hochs der vergangenen Wochen. Läuft die Bewegung weiter, kommen 192 € und später auch 200 € wieder auf den Tisch. Nach unten gibt es mit der Zone um 164 bis 170 € noch einen größeren Puffer. Gleichzeitig passt die aktuelle KI-Debatte gar nicht so schlecht zur SAP-Story, weil Unternehmen bei immer leistungsfähigeren Modellen wahrscheinlich noch stärker auf saubere Daten, Kontrolle und feste Prozesse achten werden. Wenn SAP daraus tatsächlich mehr Geschäft macht, könnte auch der Kurs nach der starken Erholung noch einmal neuen Schub bekommen. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 218,43 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP SE, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose --- ### [Infineon-Aktie nach -40% – lohnt sich jetzt der Einstieg?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-nach-40-lohnt-sich-jetzt-der-einstieg/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Infineon-Aktie ist nach ihrem Rekordhoch deutlich unter Druck geraten. In der laufenden Woche verliert die Halbleiteraktie rund -5% und notiert bei 55,00 €. Gegenüber dem Allzeithoch bei 88,85 € beträgt der Rückgang inzwischen rund -40%. Während das langfristige Chartbild noch konstruktiv wirkt, warnen RSI und MACD vor einer möglichen Ausdehnung der Korrektur. ## Chartanalyse zur Infineon-Aktie Der Kurs der Infineon-Aktie war im Sommer dynamisch aus der mehrjährigen Seitwärtsphase ausgebrochen und bis auf das neue Allzeithoch bei 88,85 € gestiegen. An der oberen Begrenzung des langfristigen Trendkanals setzte anschließend eine scharfe Gegenbewegung ein. Der Rückfall auf 55,00 € zeigt, dass ein großer Teil des vorherigen Ausbruchs bereits wieder korrigiert wurde. Kurzfristig bildet der Bereich zwischen 50,00 und 55,00 € die erste wichtige Unterstützungszone für die Infineon-Aktie. Hier entscheidet sich, ob sich die Halbleiteraktie stabilisieren und eine technische Gegenbewegung einleiten kann. Eine Rückkehr über 60,00 € wäre dafür ein erstes positives Signal. Anschließend würden die Bereiche um 66,00 und 75,00 € als nächste Widerstände in den Fokus rücken. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Fällt die Infineon-Aktie nachhaltig unter 50,00 €, dürfte der frühere Ausbruchsbereich zwischen etwa 38,00 und 41,00 € erneut getestet werden. Dort verläuft zugleich die Unterseite des langfristigen Aufwärtstrendkanals. Eine weitere größere Unterstützungszone liegt zwischen rund 28,00 und 31,00 €. Das bullische Langfristbild wäre vor allem bei einem Bruch der steigenden Kanalbegrenzung gefährdet. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Infineon-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick RSI und MACD bestätigen den nachlassenden Schwung der Infineon-Aktie. Beide Indikatoren haben nach der überhitzten Rallye bärische Signale erzeugt. Die Elliott-Wellen-Zählung lässt langfristig dennoch weiteres Aufwärtspotenzial zu, sofern die aktuelle Korrektur oberhalb zentraler Unterstützungen abgeschlossen wird. ## RSI und MACD Der RSI der Infineon-Aktie ist aus dem überkauften Bereich deutlich zurückgefallen und notiert inzwischen unterhalb von 50 Punkten. Zusätzlich verläuft der Indikator unter seiner geglätteten Durchschnittslinie. Das signalisiert nachlassende relative Stärke. Der neutrale Bereich bietet dem RSI zugleich noch ausreichend Spielraum, bevor eine technisch überverkaufte Situation erreicht wäre. Auch der MACD liefert ein klares Warnsignal. Die schnellere Linie hat ihre Signallinie von oben nach unten gekreuzt und fällt steil. Das Histogramm ist in den negativen Bereich gerutscht und hat sich zuletzt ausgeweitet. Beide Linien liegen zwar noch oberhalb der Nulllinie, der mittelfristige Aufwärtsimpuls der Halbleiteraktie hat jedoch erheblich an Kraft verloren. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Gemeinsam sprechen RSI und MACD für eine anhaltende Korrektur der Infineon-Aktie. Eine erste Entspannung wäre erkennbar, wenn der RSI wieder über 50 steigt und sich das negative MACD-Histogramm verkleinert. Das bärische Momentum hat jedoch deutlich nachgelassen, was ein erstes Indiz für eine bevorstehende Trendwende darstellen könnte. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung ordnet die langfristige Entwicklung der Infineon-Aktie weiterhin als große impulsive Aufwärtsbewegung ein. Der Anstieg bis zum Rekordhoch bei 88,85 € könnte dabei eine untergeordnete dritte Welle abgeschlossen haben. Der aktuelle Rücksetzer wäre entsprechend eine Welle 4 innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends. Eine vierte Welle kann sowohl preislich als auch zeitlich deutlich ausgedehnt verlaufen. Deshalb wäre selbst ein Rücklauf in den Bereich um 40,00 € mit der gezeigten bullischen Zählung grundsätzlich vereinbar. Entscheidend ist, dass die Infineon-Aktie oberhalb wichtiger früherer Wellenhochs einen tragfähigen Boden bildet und anschließend eine impulsive Erholung startet. Infineon Technologies AG, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss der angenommenen Welle 4 sieht das Szenario eine weitere Welle 5 nach oben vor. Die im Chart eingezeichneten langfristigen Projektionen liegen weit oberhalb des heutigen Kursniveaus und sind nicht als kurzfristige Kursziele zu verstehen. Zunächst müsste die Infineon-Aktie den laufenden Abwärtstrend beenden und das Allzeithoch bei 88,85 € zurückerobern. Meiner Einschätzung nach ist die Korrektur der Infineon-Aktie noch nicht abgeschlossen. Die bärischen Signale bei RSI und MACD sprechen für mich dafür, dass der Bereich um 50,00 € nochmals getestet werden könnte. Oberhalb von 60,00 € würde ich eine Erholung stärker gewichten. Das langfristige Elliott-Szenario bleibt für mich intakt, solange lokale Tiefpunkte nicht unterschritten und Fibonacci-Unterstützungen halten. ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 71,47 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Kurs, Infineon-Preis, Infineon-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [DroneShield-Aktie: Trendwende nach Zinsanhebung?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-trendwende-nach-zinsanhebung/) **Published:** September 17, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die DroneShield-Aktie hat am Mittwoch um +5,97 % zugelegt und steht auch heute bereits über +5% im Plus. Damit meldet sich die Rüstungsaktie an einer wichtigen Unterstützung zurück. Vom Rekordhoch bei rund 6,50 AUD beträgt der Kursverlust allerdings weiterhin etwa -74 %. Nun stellt sich die Frage, ob lediglich eine technische Gegenbewegung oder bereits eine nachhaltige Bodenbildung beginnt. ## Chartanalyse zur DroneShield-Aktie Der Kurs der DroneShield-Aktie befindet sich seit Monaten in einem ausgeprägten Abwärtstrend. Mehrere Erholungsversuche endeten an zunehmend tieferen Hochpunkten, während die Unterstützungszone zwischen etwa 2,65 und 3,05 AUD schließlich unterschritten wurde. Zuletzt erreichte die Rüstungsaktie den Bereich zwischen rund 1,48 und 1,80 AUD, der bereits während früherer Kursbewegungen eine wichtige Rolle gespielt hatte. Mit dem Tageshoch bei 1,73 AUD und einem Schlusskurs von 1,72 AUD zeigt die DroneShield-Aktie erstmals wieder eine erkennbare Gegenreaktion. Für eine kurzfristige Stabilisierung müsste der Kurs nun oberhalb von 1,60 AUD bleiben und anschließend den Bereich um 1,85 AUD zurückerobern. Darüber könnten 2,20 sowie 2,65 bis 3,05 AUD als nächste Widerstände in den Fokus rücken. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Fällt die DroneShield-Aktie hingegen nachhaltig unter 1,48 AUD, würde sich das technische Bild erneut deutlich eintrüben. Unterhalb der aktuellen Unterstützungszone ist im Chart erst im Bereich zwischen etwa 0,44 und 0,58 AUD eine größere langfristige Auffangzone erkennbar. Auf der Oberseite bleibt neben 3,00 AUD vor allem der Widerstandsbereich zwischen rund 4,10 und 4,75 AUD entscheidend. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## DroneShield-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick RSI und MACD deuten bei der DroneShield-Aktie auf erste Stabilisierungsversuche hin, bestätigen bislang aber noch keine nachhaltige Trendwende. Die Elliott-Wellen-Zählung lässt langfristig deutlich höhere Kurse zu, setzt dafür jedoch eine abgeschlossene Korrektur und eine klare Rückkehr der Käufer voraus. ## RSI und MACD Der RSI der DroneShield-Aktie hat sich aus der Nähe des überverkauften Bereichs gelöst und ist auf rund 40 Punkte gestiegen. Zugleich hat der RSI ein bullisches Cross ausgebildet. Für ein stärkeres Erholungssignal müsste der Indikator jedoch über 50 steigen und diesen Bereich anschließend verteidigen. Beim MACD sind ebenfalls erste Anzeichen einer Stabilisierung zu erkennen. Die beiden Linien verlaufen unterhalb der Nulllinie eng beieinander, während das negative Histogramm deutlich kleiner geworden ist. Auch hier wurde ein Kaufsignal ausgebildet. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com In der gemeinsamen Betrachtung liefern RSI und MACD somit vorsichtige Hoffnung, aber noch keine bestätigte Trednwende. Die Indikatoren passen zu einer möglichen Bodenbildung der DroneShield-Aktie. Erst ein steigender RSI oberhalb von 50 und Kaufsignale auf den größeren Zeiteinheiten würden das Bild der Droneshield-Aktie spürbar verbessern. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung ordnet den starken Anstieg bis zum Rekordhoch als abgeschlossene fünfteilige Bewegung ein. Seitdem befindet sich die DroneShield-Aktie dem dargestellten Szenario zufolge in einer übergeordneten Korrektur. Der aktuelle Rückgang könnte dabei den ersten Teil der Korrektur darstellen. DroneShield, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für das bullische Alternativszenario sind langfristige Projektionsziele bei 6,46, 9,03 und 11,10 AUD eingezeichnet. Diese Marken basieren auf Fibonacci-Verhältnissen und stellen keine unmittelbar bevorstehenden Kursziele dar. Die Primärerwartung bleibt jedoch, dass der Kurs der Droneshield-Aktie eine größere Korrektur bereits gestartet hat. Meiner Einschätzung nach bietet die Unterstützung um 1,50 AUD der DroneShield-Aktie eine realistische Chance auf eine Gegenbewegung. Die ersten Verbesserungen bei RSI und MACD reichen mir für eine bestätigte Trendwende jedoch noch nicht aus. Über 1,85 AUD würde ich das Erholungsszenario stärker gewichten. Unter 1,48 AUD droht dagegen eine Fortsetzung des Abwärtstrends. Die langfristigen Elliott-Ziele halte ich erst nach der Rückeroberung deutlich höherer Widerstände für relevant. ## ℹ️ DroneShield Limited in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,58 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, Droneshield Limited, Droneshield Limited-Aktie, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, DroneShield-Preis, Droneshield-Prognose, Rüstung, Rüstungsaktien, Techaktien --- ### [Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023](https://www.sharedeals.de/fed-erhoeht-leitzins-erstmals-seit-2023/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins erstmals seit 2023 wieder angehoben. Der geldpolitische Ausschuss FOMC erhöhte die Zielspanne für den Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent. Damit reagiert die Fed auf den anhaltend hohen Inflationsdruck und eine Wirtschaft, die sich bislang widerstandsfähiger zeigt als vielfach erwartet. Die Entscheidung fällt in einer Phase ungewöhnlich hoher Unsicherheit. Die Inflation liegt weiterhin deutlich über dem Zielwert der Fed von zwei Prozent. Gleichzeitig haben steigende Energiepreise den Preisdruck zuletzt verstärkt. Der Ölpreis bewegte sich im Zuge der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zeitweise deutlich über der Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Auch die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg zuletzt über fünf Prozent. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Inflationsbekämpfung rückt wieder in den Mittelpunkt Noch im Juli hatte die Fed den Leitzins unverändert in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen. Damals hatten drei Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses bereits für eine Anhebung um 25 Basispunkte plädiert. Die September-Entscheidung markiert nun die Rückkehr zu einer strafferen Geldpolitik. Auslöser sind vor allem die jüngsten Inflationsdaten. Nach den zuletzt verfügbaren Angaben lag die jährliche Teuerungsrate beim von der Fed bevorzugten PCE-Preisindex bei 3,7 Prozent und damit deutlich über dem Zielwert. Auch die Verbraucherpreisinflation blieb erhöht. Die Fed steht damit vor einem schwierigen geldpolitischen Spagat: Einerseits soll eine weitere Beschleunigung der Inflation verhindert werden, andererseits können höhere Zinsen die wirtschaftliche Dynamik bremsen und die Finanzierungskosten für Unternehmen und private Haushalte erhöhen. ## Kevin Warsh setzt Zeichen Für Fed-Chef Kevin Warsh ist die Entscheidung von besonderer Bedeutung. Warsh hatte bereits bei seiner Rede auf dem Notenbanktreffen in Jackson Hole Ende August einen vergleichsweise straffen geldpolitischen Kurs erkennen lassen. Er verwies auf die weiterhin erhöhte Inflation und stellte infrage, ob die bisherigen Fortschritte bei der Preisstabilität ausreichen. Die Märkte hatten eine Zinserhöhung zuletzt bereits weitgehend eingepreist. Eine Reuters-Umfrage unter Ökonomen ergab vor der Sitzung, dass 86 von 101 Befragten eine Anhebung um 25 Basispunkte erwarteten. Damit hatte sich die Einschätzung innerhalb kurzer Zeit deutlich verändert. ## Hohe Ölpreise erschweren die Lage Eine zentrale Rolle spielt inzwischen der Energiemarkt. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben den Ölpreis deutlich steigen lassen. Der höhere Energiepreis wirkt unmittelbar auf die Verbraucherpreise und kann darüber hinaus über Transport-, Produktions- und Lieferkosten auf weitere Bereiche der Wirtschaft ausstrahlen. Für die Fed ist damit die Frage entscheidend, ob es sich lediglich um einen vorübergehenden Energieschock handelt oder ob sich der Preisdruck breiter in der Wirtschaft festsetzt. Die Antwort darauf dürfte maßgeblich bestimmen, wie lange die Notenbank die Zinsen auf einem erhöhten Niveau halten muss. ## Märkte blicken bereits auf die nächsten Schritte Mit der Zinserhöhung ist die geldpolitische Debatte jedoch nicht beendet. Anleger richten ihren Blick nun auf die weiteren Projektionen der Fed und insbesondere auf die Frage, ob im weiteren Jahresverlauf zusätzliche Zinserhöhungen folgen könnten. Vor der Entscheidung hatten die Finanzmärkte bereits mit einem zunehmend restriktiveren Kurs gerechnet. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen war zeitweise über fünf Prozent gestiegen. Das ist für die Finanzmärkte von besonderer Bedeutung, weil die Rendite langfristiger US-Staatsanleihen zahlreiche andere Finanzierungskosten beeinflusst – von Unternehmenskrediten bis hin zu Hypotheken. Die unmittelbare Reaktion der Aktienmärkte fiel zunächst verhalten aus. Am Mittwoch notierten die großen US-Indizes vor der Fed-Entscheidung leicht im Plus, während gleichzeitig sinkende Ölpreise und etwas nachgebende Anleiherenditen für Entlastung sorgten. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Signal an die Weltwirtschaft Die Entscheidung der Federal Reserve hat zudem internationale Bedeutung. Höhere US-Zinsen können den Dollar stärken und Kapital in Richtung amerikanischer Anlagen lenken. Für Schwellenländer kann dies die Finanzierung in US-Dollar verteuern und den Druck auf deren Währungen erhöhen. Damit sendet die Fed ein klares Signal: Der Kampf gegen die Inflation gewinnt wieder an Gewicht – selbst wenn höhere Zinsen zugleich Risiken für Wachstum und Finanzmärkte mit sich bringen. Für die kommenden Monate wird deshalb weniger die heutige Zinserhöhung allein entscheidend sein als die Frage, ob die Fed damit einen einzelnen Schritt vollzieht oder den Beginn einer längeren Phase höherer Zinsen einleitet. Die kommenden Inflations-, Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten werden darüber maßgeblich entscheiden. **Kategorien:** Finanznachrichten, Wirtschaft --- ### [SpaceX-Aktie +6%: 150 US$ bleiben entscheidend](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-6-150-us-bleiben-entscheidend/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die SpaceX-Aktie meldet sich nach der gestrigen Schwäche eindrucksvoll zurück und gewinnt zum Handelsstart in der Spitze rund +6%. Dabei wurde die entstandene Kurslücke praktisch geschlossen und die wichtige Marke von 150 US$ zurückerobert. Damit setzt sich der Volltreffer aus meiner [Analyse von Ende August](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-mit-rueckenwind-ueber-150-us/) fort: Damals hatte ich oberhalb von 136,86 US$ zunächst 149,34 US$ und anschließend 165,12 US$ als Ziele ausgerufen. Mit aktuell rund 151 US$ liegt der nächste Trigger bei 154,64 US$ nun nur noch einen Steinwurf entfernt. ## Starship steht vor dem nächsten Meilenstein Der operative Newsflow liefert den Käufern zusätzlichen Rückenwind. SpaceX plant für den 22. September den bislang ambitioniertesten Starship-Test: Erstmals soll das Raumfahrzeug einen vollständigen Erdorbit absolvieren und dabei zugleich die ersten Starlink-V3-Satelliten aussetzen. Der rund zehnstündige Flug wäre damit nicht nur technologisch ein wichtiger Schritt in Richtung vollständiger Wiederverwendbarkeit, sondern zugleich die erste kommerzielle Nutzung der neuen Starship-Generation. Parallel baut Starlink seine Bedeutung weit über das klassische Satelliteninternet hinaus aus. Das Netzwerk zählt inzwischen rund 12 Millionen Nutzer und soll zunehmend auch als globale Mobilfunkplattform dienen. Dafür hat SpaceX unter anderem für rund 17 Milliarden US$ zusätzliche Frequenzrechte von EchoStar erworben. Der Abstand zu klassischen Telekomkonzernen ist beim Umsatz zwar noch groß, doch gerade Wachstumstempo, Margen und die eigene Satelliteninfrastruktur verleihen SpaceX einen zunehmend strategischen Vorteil. **Übrigens:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## Zur Signallage Quelle Charts: stock3 Das blaue Präferenzszenario bleibt nach der schnellen Rückeroberung von 149,34 beziehungsweise 150 US$ klar intakt. Entscheidend wird nun der Ausbruch über das jüngste Verlaufshoch bei 154,64 US$. Gelingt dieser, wäre die mehrtägige Konsolidierung nach oben aufgelöst und 165,12 US$ dürfte als nächstes Ziel angelaufen werden. Oberhalb dieser Marke warten anschließend 171,26 und 174 US$. Genau diese Zielabfolge hatte sich bereits in der letzten Analyse abgezeichnet, nun fehlt lediglich der nächste Befreiungsschlag. Scheitert SpaceX hingegen erneut an 154,64 US$ und fällt anschließend deutlich unter 149,34 US$, wäre zunächst Vorsicht angebracht. Kritischer würde die Lage insbesondere unterhalb der jüngsten kurzfristigen Tiefs, denn dann könnte sich die Korrektur nochmals deutlich ausweiten. Die nächste große Auffangzone wartet im Bereich zwischen 130,74 und 128,66 US$. Dort wäre erneut mit größerem Kaufinteresse zu rechnen. Solange die Aktie jedoch um 150 US$ stabil bleibt, besitzen die Käufer für mich weiterhin die besseren Karten. Die SpaceX-Aktie hat die gestrige Schwäche schnell gekontert und steht wieder oberhalb der entscheidenden 150-US$-Marke. Jetzt kommt es auf 154,64 US$ an. Gelingt der Ausbruch, dürfte 165,12 US$ zügig in den Fokus rücken, gefolgt von 171,26 bis 174 US$. Erst ein erneuter deutlicher Rückfall unter 149,34 US$ würde das bullische Momentum bremsen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ℹ️ SpaceX in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 2 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Chartanalyse, SpaceX-Prognose --- ### [Battalion Oil-Aktie bleibt ein Trauerspiel](https://www.sharedeals.de/battalion-oil-aktie-bleit-ein-trauerspiel/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Bei der Battalion Oil-Aktie herrscht weiterhin nahezu völliger Stillstand. Schon in meiner [Analyse Anfang September](https://www.sharedeals.de/battalion-oil-aktie-ruhe-vor-dem-naechsten-rutsch/) notierte der Titel bei rund 1,29 US$, aktuell sind es gerade einmal 1,27 US$. Selbst der zwischenzeitliche Ölpreissprung auf mehr als 100 US$ sorgt bislang für keinen nachhaltigen Kaufdruck. Stattdessen schleicht sich der Kurs immer enger an die psychologisch wichtige 1-US$-Marke an. Bleibt die Nachfrage aus, dürfte diese Unterstützung früher oder später erneut zur Disposition stehen. ## Selbst Öl über 100 US$ hilft nicht Eigentlich könnte das aktuelle Umfeld einem Ölproduzenten entgegenkommen. WTI notiert trotz des heutigen Rücksetzers weiterhin bei rund 104 US$ und damit deutlich höher als noch vor wenigen Wochen. Battalion konnte im zweiten Quartal zudem den Umsatz von 42,8 auf 48,1 Millionen US$ steigern und die Nettoverschuldung von 108,3 auf 74,2 Millionen US$ reduzieren. Gleichzeitig sank der bereinigte Nettoverlust gegenüber dem Vorjahr von 10,6 auf 4,9 Millionen US$. Wirkliche Begeisterung löst diese Entwicklung an der Börse allerdings weiterhin nicht aus. Ein gewichtiger Grund dürfte die massive Verwässerung sein. Im zweiten Quartal gab Battalion über sein ATM-Programm bereits 17,4 Millionen neue Aktien aus, anschließend kamen bis Ende Juli weitere 14,9 Millionen Stück hinzu. Weitere 3,5 Millionen Aktien entstanden durch die teilweise Umwandlung von Vorzugsaktien. Die Zahl der ausstehenden Stammaktien lag dadurch am 10. August bereits bei 57,28 Millionen. Die verbesserte Bilanz wurde somit zu einem erheblichen Teil durch neues Eigenkapital erkauft. Genau dieser Spagat zwischen sinkender Verschuldung und wachsender Aktienzahl bleibt für bestehende Aktionäre problematisch. **Sicher eher interessant:** Du interessierst Dich für Rohstoffanlagen? Dann wirf mal einen Blick in unseren [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog)! ## Zur Signallage Quelle Charts: stock3 Charttechnisch ändert der mittlerweile wochenlange Stillstand nichts an der weiterhin schwachen Ausgangslage. Die Marke von 1 US$ bleibt der zentrale Trigger meines blauen Präferenzszenarios. Fällt Battalion nachhaltig darunter, dürfte sich der Abwärtstrend nochmals beschleunigen. Nach einem möglichen kurzen Stabilisierungsversuch unterhalb der runden Marke sehe ich weiterhin Raum bis in den Bereich um 0,70 US$. Die fallende Abwärtstrendlinie unterstreicht dabei, dass von einer echten Bodenbildung bislang keine Rede sein kann. Für einen bullischen Befreiungsschlag müsste die Aktie zunächst 1,49 US$ zurückerobern und gleichzeitig die fallende Trendlinie überwinden. Erst dann würde sich das technische Bild spürbar verbessern. Anschließend wären 2,47 und später 3,00 US$ wieder erreichbar. Solange dieser Ausbruch ausbleibt, bleiben selbst kurzfristige Erholungsversuche für mich lediglich Gegenbewegungen innerhalb eines intakten Abwärtstrends. Die Battalion Oil-Aktie bleibt trotz deutlich höherer Ölpreise ein Trauerspiel. Oberhalb von 1 US$ hält sich der Titel zwar noch über Wasser, echte Nachfrage ist jedoch weiterhin kaum erkennbar. Fällt die runde Marke, dürfte sich die Schwäche bis etwa 0,70 US$ fortsetzen. Erst oberhalb von 1,49 US$ und der fallenden Abwärtstrendlinie bekämen die Käufer wieder ein überzeugendes Argument. **Andere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## ℹ️ Battalion Oil in Kürze - Die Battalion Oil Corp. (WKN: A2PZMK) ist ein unabhängiges US-amerikanisches Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Houston im US-Bundesstaat Texas. - Das Unternehmen hat sich auf die Erschließung von Erdöl- und Erdgasvorkommen im texanischen Delaware Basin konzentriert, einer der ertragreichsten Regionen der USA. - Battalion erschließt, fördert und entwickelt Onshore-Öl- und Gasreserven, insbesondere in der Region rund um Pecos County. - Battalion Oil ist aktuell ca. 73 Millionen US$ wert (Steigerung durch zusätzliche Aktienausgabe im August). **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Battalion, Battalion Oi, Chartanalyse, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien --- ### [Deutsche Bank, Commerzbank und Siemens: Neueste Kursziele und ein Geheimtipp](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-commerzbank-siemens-neueste-kursziele-und-ein-geheimtipp/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die deutschen Großbanken Deutsche Bank, Commerzbank stehen Mitte September ebenso wieder im Fokus der Anleger wie Deutschlands größter Mischkonzern Siemens. Während bei den beiden Banken insbesondere die Zinsentwicklung und die laufenden Übernahmepläne bei der Commerzbank eine Rolle spielen, richtet sich der Blick bei Siemens auf die weitere operative Entwicklung. ## Deutsche Bank-Aktie Die Aktie notiert aktuell bei rund 33,48 Euro. Das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt bei etwa 37,41 Euro. Zu den jüngsten Einschätzungen zählen 41,00 Euro von JPMorgan (8. September), 41,50 Euro von Warburg Research und 43,75 Euro von Goldman Sachs. ## Commerzbank-Aktie Die Aktie liegt bei rund 42,50 Euro und damit nahe ihrem 52-Wochen-Hoch von 43,20 Euro. Bei den jüngsten Analystenzielen liegen JPMorgan bei 39 Euro, die Deutsche Bank bei 42 Euro und RBC bei 43 Euro. Gleichzeitig bleibt die geplante beziehungsweise diskutierte Übernahme durch UniCredit ein zentraler Kurstreiber. ## Siemens-Aktie Die Siemens-Aktie notiert aktuell bei gut 260 Euro. Zuletzt bestätigte Bernstein seine Einschätzung mit einem Kursziel von 330 Euro. Weitere aktuelle Ziele liegen bei 330 Euro (UBS), 319 Euro (Goldman Sachs) und 345 Euro (JPMorgan). ## Fazit Die aktuellen Analystenziele zeigen bei allen drei Aktien eine breite Erwartungsspanne. Besonders bei der Commerzbank können Nachrichten rund um UniCredit kurzfristig für stärkere Kursbewegungen sorgen, während bei Deutsche Bank und Siemens die operativen Perspektiven und die Entwicklung des Gesamtmarktes im Mittelpunkt stehen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Umsatzexplosion und Breakeven: Diese Nano-Cap-Aktie ist abflugbereit Das kleine US-Pharmaunternehmen Sonoma Pharmaceuticals bleibt unterdessen unser Geheimfavorit im Nano-Cap-Segment für das Jahresende. Sonoma zeigt eine starke operative Entwicklung, meldete jüngst eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/snoa_inside_teas-1.jpg)Quelle: Sonoma Pharmaceuticals ## 6 Millionen Dollar Bewertung, 25 Millionen Dollar wachsender Umsatz Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. Erfahre in unserem **[exklusiven Artikel](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/)** mehr über diese einmalige Chance. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Sonoma Pharmaceuticals in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [Bayer, BASF und Allianz: Aktuelle Kursziele und eine Sonderchance](https://www.sharedeals.de/bayer-basf-und-allianz-aktuelle-kursziele-und-eine-sonderchance/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Bayer, BASF und Allianz gehören zu den prominentesten deutschen DAX-Konzernen und stehen derzeit erneut im Fokus der Anleger. Ein Blick auf die aktuellen Analysten-Kursziele zeigt, wie unterschiedlich die Markterwartungen für die drei Aktien ausfallen. ## Bayer-Aktie Die Bayer-Aktie steht derzeit vor allem wegen der Fortschritte im Glyphosat-Rechtsstreit und der operativen Entwicklung im Fokus. Am 15. September lag der Xetra-Kurs bei rund 48,71 Euro. Bei den jüngsten Analystenstudien reicht die Spanne der Kursziele von 46 Euro (Jefferies) bis 70 Euro (Barclays). Deutsche Bank sieht 60 Euro, JPMorgan 61 Euro und UBS 62 Euro. ## BASF-Aktie Bei BASF hellt sich der operative Ausblick teilweise auf. Der Konzern hat seine Prognose angehoben, während die Analysten weiterhin unterschiedliche Erwartungen an die Ertrags- und Cashflow-Entwicklung haben. BASF selbst veröffentlicht auf Basis von Vara Research aktuell einen Analysten-Konsens von 53,45 Euro, mit einer Spanne von 40 bis 64 Euro. Zuletzt setzte die Citigroup ihr Kursziel auf 60 Euro, Kepler Cheuvreux liegt bei 59 Euro. Die Aktie notiert aktuell bei gut 52 Euro. ## Allianz-Aktie Der Versicherer profitiert von starken Halbjahreszahlen und einem weiterhin robusten Versicherungsgeschäft. Gleichzeitig gehen die Analysten bei der Bewertung deutlich auseinander. Aktuelle Kursziele reichen von 325 Euro (Jefferies) und 353 Euro (Barclays) bis zu 684 Euro (Berenberg). JPMorgan sieht 460 Euro, Goldman Sachs 465 Euro und RBC 450 Euro. Der zuletzt veröffentlichte Analystenkonsens lag bei etwa 446 Euro, während die Aktie zuletzt um 445 Euro notierte. ## Fazit Bei allen drei DAX-Werten zeigt sich derzeit ein ungewöhnlich breites Spektrum an Analystenmeinungen. Bayer wird stark vom Ausgang der US-Rechtsstreitigkeiten beeinflusst, bei BASF stehen Erholung der Chemienachfrage und Cashflow im Mittelpunkt, während bei Allianz vor allem die hohe Bewertung nach dem starken Kursanstieg diskutiert wird. Die genannten Kursziele sind Analystenschätzungen und keine verlässlichen Prognosen für die tatsächliche Kursentwicklung. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Umsatzexplosion: +100% in Kürze mit dieser Nano-Cap-Aktie? Das kleine US-Pharmaunternehmen Sonoma Pharmaceuticals bleibt unterdessen unser Geheimfavorit im Nano-Cap-Segment für das Jahresende. Sonoma zeigt eine starke operative Entwicklung, meldete jüngst eine US-Umsatzexplosion um 141% und das erstmalige Erreichen der Profitabilität auf AEBITDA-Basis. Das Management spricht von einem Wendepunkt und stellt profitables Wachstum in Aussicht. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2026/09/snoa_inside_teas-1.jpg)Quelle: Sonoma Pharmaceuticals ## 6 Millionen Dollar Bewertung, 25 Millionen Dollar wachsender Umsatz Das Außergewöhnliche: Das schuldenfreie Unternehmen wird aktuell noch mit lächerlich verrückten rund 6 Millionen US-Dollar bewertet, während der annualisierte Umsatz bereits jetzt bei über 25 Millionen US-Dollar liegt. Erfahre in unserem **[exklusiven Artikel](https://www.sharedeals.de/sonoma-pharmaceuticals-historischer-wendepunkt-darum-fliegt-die-aktie/)** mehr über diese einmalige Chance. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Sonoma Pharmaceuticals in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Finanznachrichten --- ### [SAP-Aktie: Bullen nehmen wieder Fahrt auf](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-bullen-nehmen-wieder-fahrt-auf/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die SAP-Aktie meldet sich nach dem jüngsten Rücksetzer wieder eindrucksvoll zurück und notiert aktuell bei rund 186 €. Bereits in meiner [Analyse vom August](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-46-jetzt-rueckt-die-kursluecke-in-den-fokus/) hatte ich nach dem erfolgreichen Befreiungsschlag über 174,70 und 179,36 € die noch offene Kurslücke im Bereich um 195 € als nächstes Ziel ausgerufen. Zwischenzeitlich wurde die Unterstützungszone nochmals getestet, doch die Käufer übernahmen erneut das Ruder. Der Tageschart bleibt damit konstruktiv und die Kurslücke zieht den Blick wieder nach oben. ## Cloud-Story intakt, Sicherheitslücken mahnen Operativ gibt SAP den Bullen weiterhin gute Argumente an die Hand. Im zweiten Quartal stieg der aktuelle Cloud-Auftragsbestand um +27% auf 22,93 Milliarden €, während die Cloud-Erlöse um +22% auf 6,28 Milliarden € zulegten. Besonders die Cloud ERP Suite wuchs mit +25% kräftig. Für das Gesamtjahr erwartet SAP weiterhin ein Cloud-Wachstum von 23 bis 25%, während der freie Cashflow rund 10 Milliarden € erreichen soll. Zusätzlich treibt der Konzern mit neuen KI-Angeboten wie Industry AI und TabPFN-3.5 Plus die Verzahnung von Unternehmenssoftware und künstlicher Intelligenz weiter voran. Ganz frei von Risiken ist die Story allerdings nicht. Mein Kollege Vincent Uhr beleuchtet in seiner [heutigen Einordnung zu vier kritischen Sicherheitslücken und der Frage nach möglichen Folgen für die Cloud-Strategie](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-4-kritische-luecken-kippt-jetzt-die-cloud-story/) einen wichtigen Schwachpunkt. Einer der Fehler erreicht mit 10,0 den maximalen CVSS-Risikowert. Bislang haben die Sicherheitsforscher jedoch keine aktive Ausnutzung der aktuellen Schwachstellen beobachtet. Gleichzeitig ermöglicht gerade die Cloud-Architektur eine schnellere zentrale Verteilung von Sicherheitsupdates. Die Probleme sind deshalb ernst zu nehmen, liefern aktuell aber noch keinen Beleg dafür, dass die operative Cloud-Story kippt. **Übrigens** für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Die Signallage bei SAP Quelle Chart: stock3 Der erfolgreiche Konter oberhalb von 174,70 beziehungsweise 179,36 € hält das bullische Präferenzszenario klar am Leben. Ausgehend von aktuell rund 186 € dürfte zunächst die weiterhin offene Kurslücke um 195 € in den Fokus rücken. Darüber wartet bei 202,50 € die nächste entscheidende Widerstandsmarke. Gelingt auch dort der Befreiungsschlag, könnte sich der Rallyimpuls nach einem möglichen Rücksetzer in Richtung der langfristigen Abwärtstrendlinie bei aktuell gut 215 bis 220 € ausweiten. Auf der Unterseite bleibt 174,70 € die entscheidende Absicherung der Bullen. Ein nachhaltiger Rückfall darunter würde den jüngsten Befreiungsschlag deutlich infrage stellen und zunächst 165,80 € aktivieren. Darunter wartet die Unterstützungszone zwischen 162,12 und 159,60 €, bevor bei 156,24 € die nächste Haltelinie folgt. Solange insbesondere 174,70 € verteidigt werden, bleibt der Weg zur Kurslücke und anschließend 202,50 € jedoch die technisch bevorzugte Variante. Die SAP-Aktie hat ihren jüngsten Rücksetzer bislang konstruktiv verarbeitet und die Käufer übernehmen wieder zunehmend das Ruder. Oberhalb von 174,70 beziehungsweise 179,36 € bleibt die Kurslücke um 195 € mein nächstes Ziel, gefolgt von 202,50 €. Erst unter 174,70 € würde sich das Bild wieder merklich eintrüben. Die heute thematisierten Sicherheitslücken sind ein Risikofaktor, stellen die starke Cloud-Entwicklung bislang aber nicht grundsätzlich infrage. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den größten Softwareunternehmen im Bereich der Unternehmenssteuerung. Für kleinere und mittelgroße Unternehmen bietet der Konzern Standardlösungen an, für größere Unternehmen gibt es individuelle Angebote. - Der Hauptsitz des Konzerns ist im baden-württembergischen Walldorf, weltweit verfügt der IT-Konzern über zahlreiche Niederlassungen. - Die Aktie des Unternehmens ist in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 gelistet und wird an der Börse aktuell mit rund 228 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Prognose --- ### [BioNTech-Aktie: Sind jetzt wirklich über +40% drin?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-sind-jetzt-wirklich-ueber-40-drin/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die BioNTech-Aktie kämpft diese Woche mit der Kursmarke von 85 €. Verkennt die Börse das Potenzial des deutschen Biotech-Unternehmens? ## Zwei gute Nachrichten Obwohl BioNTech in den letzten Tagen gleich zwei positive Nachrichten veröffentlichte, reagierte der Aktienkurs der Mainzer wenig bis gar nicht darauf. Dabei sind die beiden Neuigkeiten in ihrer Tragweite nicht zu unterschätzen. Nachricht 1: Der Wirkstoff Gotistobart zeigte in einer Phase-I/II-Studie vielversprechende Ergebnisse in der Behandlung von fortgeschrittenem Plattenepithel-Lungenkrebs (NSCLC). Während Patienten mit dieser Krankheit bei einer Standardtherapie mit Docetaxel eine durchschnittliche Überlebensrate von 10 Monaten haben, stieg sie in der Gotistobart-Studie auf 18,5 Monate. Sollte BioNTech diese Ergebnisse in einer zulassungsrelevanten Phase-3-Studie bestätigen können, könnte die Standardbehandlung von NSCLC revolutioniert werden. Nachricht 2: Auch die Kombinationstherapie des Wirkstoffs Pumitamig, den BioNTech mit dem Pharmariesen Bristol Myers Squibb entwickelt, mit dem Wirkstoffkonjugat Elfetabart Drozuntecan lieferte in einer Phase-I/II-Studie ermutigende Resultate. Sie könnte zu einem neuen Therapieansatz für Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem kleinzelligem Lungenkrebs werden. Du willst News und Insights aus der Biotech-Branche haben? Dann solltest Du nicht auf den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/) verzichten! ## Und drei optimistische Banken Angesichts dieser beiden guten Nachrichten sprachen zuletzt gleich drei Banken Kaufempfehlungen für die BioNTech-Aktie aus. Die Schweizer Großbank UBS bestätigte ihr Buy-Rating für BioNTech und beließ das Kursziel bei 117 €. Auch die Investmentbank Jefferies zeigt sich weiterhin zuversichtlich und rät zum Kauf der BioNTech-Aktie bei einem Kursziel von 120 €. Nicht zuletzt erhöhte die Privatbank Berenberg ihr Kursziel von 114 auf 121 €. Damit sehen die Analysten von Berenberg und Jefferies ein Upside von über +40% für die BioNTech-Aktie. ## Weiter seitwärts Die gute charttechnische Nachricht ist, dass sich die BioNTech-Aktie in den letzten Tagen bei 83 € stabilisieren konnte. Die schlechte ist allerdings, dass ihr trotz der zuletzt guten Nachrichten kein Sprung nach oben gelang. Ich gehe davon aus, dass die Aktie in den kommenden Wochen zwischen 80 und 100 € auf und ab pendeln wird. ## Ein steiniger Weg, der Geduld erfordert Nun ist es bekanntermaßen ein weiter und steiniger Weg von einer Phase-I-Studie bis zu einem zugelassenen Medikament, das auch noch Erfolg auf dem Pharmamarkt hat. Aber neben den beiden genannten Studien besitzt BioNTech eine zum Bersten gefüllte Pipeline an aussichtsreichen Wirkstoffen. Bis zum Jahr 2030 wollen die Mainzer zehn Medikamente auf dem Gebiet der Onkologie auf den Markt bringen. Diese Zahl wird das BioNTech-Management sicher nicht aus der Luft gegriffen haben, so meine Einschätzung. Sie dürfte auf präzisen Einschätzungen der Erfolgswahrscheinlichekeiten der einzelnen Wirkstoffkandidaten beruhen. Aktuell führt BioNTech sage und schreibe 15 Phase-III-Studien mit verschiedenen Krebswirkstoffen durch. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Großteil dieser Studien scheitern wird. Vor diesem Hintergrund glaube ich sogar, dass die BioTech-Aktie mittelfristig deutlich mehr als +40% Kurspotenzial hat. Ich gehe davon aus, dass die Stimmung bei diesem Biotech-Wert kippt, sobald es erste positive Nachrichten aus einer zulassungsrelevanten Studie gibt. Der Erzrivale Moderna hat gezeigt, dass es dabei schnell zu einer Kursverdoppelung kommen kann. Du wolltest immer schon wie die Profis im Biotech-Sektor investieren? Mit unserem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog) wird Dir das gelingen. Die BioNTech-Aktie bringt alle Voraussetzungen für großen Erfolg an der Börse mit. Die große Frage ist aber, wann dieser Erfolg eintritt. Möglicherweise müssen sich Anleger noch viele Monate gedulden, bis das deutsche Biotech-Unternehmen endlich den Knoten erfolgreich löst und ein neues Onkologie-Präparat auf den Markt bringt. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 25 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [Vincorion-Aktie: Nach dem Kursrückgang wieder kaufen?](https://www.sharedeals.de/vincorion-aktie-nach-dem-kursrueckgang-wieder-kaufen/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Seit dem Börsengang fällt die Vincorion-Aktie durch hohe Kursschwankungen auf. Die bisherige Handelsspanne reicht von etwa 18 bis 22 €. Zuletzt geriet die Aktie wieder unter Druck und befindet sich in einem kurzfristigen Abwärtstrend. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei 18,20 €. Hier stellt sich die Frage: Kommt jetzt wieder ein Kursanstieg? ## Rüstungssektor im wechselnden Marktumfeld Nach der starken Rally der Rüstungsaktien im Zuge des Ukraine-Krieges hat die Branche zuletzt an relativer Dynamik verloren. Zwischenzeitlich rückten vor allem KI- und Halbleiterwerte stärker in den Fokus der Anleger. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage angespannt. Der Bedarf an Verteidigungsgütern in Europa und den NATO-Staaten ist weiterhin hoch. Davon profitiert grundsätzlich der gesamte Rüstungssektor und damit auch Vincorion. Wir halten Dich im Rüstungssektor auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! ## Deutliches Wachstum erzielt Der Halbjahresbericht ist von einem kräftigen Wachstum bei Umsatz und Ergebnis geprägt. Dabei machte sich bereits der Ausbau der Produktionskapazitäten positiv bemerkbar. Der Konzernumsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 42,4% auf 150,2 Millionen €. Davon entfielen 81,2 Millionen € auf das zweite Quartal. Auch das bereinigte EBIT entwickelte sich positiv und stieg von 21,4 auf 28,4 Millionen €. Die EBIT-Marge ging dagegen von 20,3 auf 18,9% zurück. Damit wuchs das Ergebnis zwar deutlich, die Profitabilität gemessen an der Marge entwickelte sich jedoch leicht rückläufig. Der Free Cashflow lag im ersten Halbjahr mit 6,1 Millionen € noch im negativen Bereich. Im zweiten Quartal wurde allerdings bereits ein positiver Free Cashflow von 1,1 Millionen € erzielt. CEO Kajetan von Mentzingen erklärte: > Vincorion ist nach dem erfolgreichen Börsengang am Kapitalmarkt angekommen. Die Nachfrage nach unseren Produkten, Services und maßgeschneiderten Lösungen ist unverändert hoch. ## Jahresprognose konkretisiert Auf Basis der bisherigen Entwicklung hat Vincorion seine Jahresprognose konkretisiert. Nun werden die oberen Bereiche der bisherigen Prognosespannen angestrebt. Beim Umsatz wird weiterhin eine Bandbreite von 280 bis 320 Millionen € erwartet. Die EBIT-Marge soll zwischen 18 und 19% liegen. Eine wichtige Grundlage dafür ist der hohe Auftragsbestand von rund 1,2 Milliarden €. Damit verfügt Vincorion über eine hohe Visibilität für die zukünftige Umsatzentwicklung. ## Bewertung An der Börse stehen derzeit nicht bei allen Rüstungswerten die fundamentalen Kennzahlen im Mittelpunkt. Die starke Nachfrage nach KI- und Halbleiterwerten bindet weiterhin viel Kapital und Aufmerksamkeit der Anleger. Das kann dazu führen, dass Unternehmen mit guten operativen Zahlen kurzfristig weniger Beachtung finden. Allerdings kann sich die Marktstimmung jederzeit verändern. Bei einer Rotation zurück in Rüstungs- und Verteidigungswerte könnte auch Vincorion wieder stärker in den Fokus rücken. Kurzfristig sind weitere Kursrückgänge dennoch nicht auszuschließen. Fundamental ist das Unternehmen gut aufgestellt. Sowohl das starke Umsatzwachstum als auch der hohe Auftragseingang und der Auftragsbestand sprechen für eine weiterhin hohe Nachfrage. Abschließend: Du interessierst Dich generell für die Rüstungsbranche? Dann wird Dich auch unser Report [Rüstungs-Rohstoffe](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) interessieren! Die fundamentale Entwicklung spricht aus meiner Sicht für eine höhere Bewertung der Aktie. Mittelfristig halte ich es daher für möglich, dass Vincorion die bisherige obere Handelsspanne von 22 € überschreitet. Dafür muss sich allerdings auch das Börsenumfeld verändern. Solange KI- und Halbleiterwerte die Aufmerksamkeit der Anleger dominieren, können die fundamentalen Fortschritte von Vincorion am Aktienmarkt in den Hintergrund treten. ## ℹ️ Vincorion in Kürze - Vincorion (WKN: VNC001) ist ein deutsches Rüstungsunternehmen mit Sitz in Wedel bei Hamburg. - Kerngeschäftsfeld des Rüstungsunternehmens sind Energiesysteme und Generatoren für unterschiedliche Waffensysteme, wie beispielsweise Luftabwehrsysteme und Panzer. - Zudem produziert Vincorion mechatronische Komponenten für die Luftfahrt, wie elektrische und hydraulische Rettungswinden für Hubschrauber sowie Heiz- und Energiesysteme für Flugzeuge. - Dritter Geschäftsbereich sind Generatoren und Antriebstechnik für Züge. - Vincorion ging am 20. März 2026 an die Frankfurter Wertpapierbörse und ist Mitglied im SDAX. Der Börsenwert liegt bei ca. 910 Millionen €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [SK Hynix-Aktie: Kommt jetzt der große US-Deal mit Intel?](https://www.sharedeals.de/sk-hynix-aktie-kommt-jetzt-der-grosse-us-deal-mit-intel/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SK Hynix kommt heute ordentlich Bewegung rein. Der Speicherchip-Riese spricht offenbar mit Intel über eine mögliche Produktion in den USA und die Aktie reagierte in Seoul direkt mit einem Plus von gut +4%. Noch ist nichts unterschrieben, für SK Hynix wäre es aber ein ziemlich großer Schritt, denn Speicherchips hat der Konzern bisher noch nie in den USA gefertigt. ## Intel könnte SK Hynix den Weg in die USA öffnen Nach Informationen von Reuters werden aktuell mehrere Varianten diskutiert. SK Hynix könnte einen Teil von Intels geplanter Fabrik in Ohio anmieten und dort selbst Speicherchips produzieren. Eine andere Möglichkeit wäre ein gemeinsames Unternehmen mit Intel und größeren Cloud-Anbietern, die sich langfristig mehr Speicherchip-Kapazitäten sichern wollen. Noch befinden sich die Gespräche in einer frühen Phase und SK Hynix selbst sagt lediglich, dass verschiedene Möglichkeiten für zusätzliche Produktionsstandorte geprüft werden. Ein fertiger Deal steht damit noch nicht. Trotzdem wäre allein eine Einigung ziemlich bemerkenswert, weil SK Hynix seine eigentliche Chipproduktion bisher vor allem in Südkorea konzentriert. In den USA entsteht bereits eine Packaging-Anlage in Indiana. Dort geht es allerdings vor allem um die Weiterverarbeitung und das Packaging von Chips. Eine echte Speicherfertigung wäre nochmal eine andere Größenordnung. Du willst keine wichtigen Entwicklungen auf dem Chipmarkt versäumen? Dann wird es höchste Zeit für unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=SK+Hynix&stockidentifier=symbol%3AHY9H&stockmarket=TRADEGATE)! ## Für Intel käme so ein Partner ziemlich gelegen Intel hat in Ohio schon vor Jahren ein riesiges Fabrikprojekt angekündigt, der Zeitplan wurde inzwischen aber mehrfach nach hinten geschoben. Die beiden geplanten Werke sollen mittlerweile erst 2030 beziehungsweise 2031 fertig werden. Mit SK Hynix könnte Intel einen Partner an Bord holen, der gerade in einem Bereich extrem stark wächst. Gleichzeitig könnte ein solcher Deal helfen, die hohen Kosten des Ohio-Projekts besser auszulasten. Reuters berichtet, dass Intels Aktie nach Bekanntwerden der Gespräche vorbörslich um mehr als +5% anzog. SK Hynix schloss in Seoul rund +4,1% höher. Ganz einfach wäre die Sache trotzdem nicht. Vor allem bei fortschrittlichen Speicherchips wie HBM oder DRAM könnte die südkoreanische Regierung mitreden, weil Teile der Technologie dort als besonders sensibel gelten. Das Handelsministerium hat bereits darauf hingewiesen, dass bei sogenannten nationalen Kerntechnologien eine Prüfung notwendig wäre. ## HBM bleibt trotzdem die eigentliche Wachstumsmaschine Hinter der ganzen US-Diskussion steht weiterhin der KI-Boom. SK Hynix gehört zu den wichtigsten Lieferanten von High Bandwidth Memory, kurz HBM, und beliefert unter anderem Nvidia. HBM sitzt direkt neben leistungsfähigen KI-Beschleunigern und sorgt dafür, dass riesige Datenmengen schnell genug verarbeitet werden können. Im Juni hatte SK Hynix bereits erste Muster seiner nächsten HBM4E-Generation an große Kunden ausgeliefert. Die 12-Layer-Chips erreichen laut Unternehmen bis zu 16 Gigabit pro Sekunde und Pin und sollen mehr als 20% energieeffizienter sein als die vorherige Generation. Auch beim klassischen Speicher bleibt die Nachfrage hoch. SK Hynix selbst spricht inzwischen von einem Markt, in dem die Nachfrage die verfügbaren Kapazitäten übersteigt. Das erklärt auch, warum Cloud-Konzerne überhaupt Interesse daran haben könnten, sich direkt an einem gemeinsamen US-Projekt zu beteiligen. Die Gespräche mit Intel passen ziemlich gut in die aktuelle Lage von SK Hynix. Der Konzern verkauft so viele Speicherchips für KI-Anwendungen, dass zusätzliche Kapazitäten gebraucht werden, während Washington gleichzeitig immer stärker auf Produktion in den USA drängt. Ein Deal in Ohio könnte beide Probleme auf einmal angehen. Noch laufen allerdings nur Gespräche und gerade bei sensibler HBM- oder DRAM-Technologie könnte Südkorea den Plänen Grenzen setzen. Dass die Aktie heute trotzdem direkt über +4% zulegt, zeigt aber ziemlich gut, wie viel Fantasie in einem möglichen US-Ausbau steckt. ## ℹ️ SK Hynix in Kürze - SK Hynix (WKN: A1JWRE) mit Hauptsitz im südkoreanischen Icheon ist der weltweit zweitgrößte Hersteller von Speicherchips und ein technologischer Pionier der Halbleiterindustrie. - Das Unternehmen ist der globale Marktführer im Bereich von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips (High Bandwidth Memory – HBM), die als unverzichtbare Schlüsselkomponente in KI-Beschleunigern von Branchenriesen wie Nvidia zum Einsatz kommen. - Neben HBM produziert SK Hynix ein breites Spektrum an Speicherlösungen, darunter dynamische Schreib-Lese-Speicher (DRAM) sowie NAND-Flash-Speicher für Smartphones, PCs, Rechenzentren und Automobilanwendungen. - Mit hochmodernen Produktionsstätten in Südkorea und China sowie globalen Entwicklungszentren treibt das Unternehmen die Errichtung des weltweit größten Halbleiter-Megaclusters voran. - Die Aktie ist an der koreanischen Börse in Seoul gelistet (KOSPI-Index) und feiert durch ein milliardenschweres ADR-Listing zudem ihr Debüt an der US-Technologiebörse Nasdaq. Der Börsenwert beträgt umgerechnet rund 899,20 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Intel-Aktie, SK Hynix, SK Hynix-Aktie, SK Hynix-Kurs --- ### [Keine Angst vor dem Crash: 5 Aktien für turbulente Zeiten](https://www.sharedeals.de/5-aktien-fuer-turbulente-zeiten/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktienmärkte bewegen sich weiterhin auf vergleichsweise hohem Niveau, gleichzeitig nehmen die Sorgen über hohe Bewertungen, Inflation und die enormen Investitionen in künstliche Intelligenz zu. In einem solchen Umfeld rücken Unternehmen in den Fokus, deren Geschäftsmodelle auch bei wirtschaftlichen Belastungen eine gewisse Stabilität bieten können. ## Johnson & Johnson-Aktie Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson zählt zu den Unternehmen, deren Produkte auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten gefragt bleiben. Das Unternehmen ist sowohl im Pharmageschäft als auch in der Medizintechnik aktiv und verfügt über ein breites Portfolio etablierter Produkte. Nach eigenen Angaben erwirtschaften 28 Produkte und Plattformen jeweils mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz pro Jahr. Damit ist Johnson & Johnson auf dem Weg, im laufenden Jahr einen Umsatz von rund 100 Milliarden US-Dollar zu erreichen. Auch der Verlust der Exklusivität für das wichtige Immunologie-Medikament Stelara hat das Unternehmen bislang nicht daran gehindert, weiter zu wachsen. Im jüngsten Quartal verzeichneten acht Marken aus dem Bereich Innovative Medicine zweistellige Umsatzsteigerungen. Die breite Aufstellung über verschiedene Therapiebereiche und Medizintechnikprodukte kann dabei dazu beitragen, einzelne Rückschläge abzufedern. Für Anleger ist zudem die Dividendenhistorie des Konzerns relevant. Johnson & Johnson gehört zu den sogenannten „Dividend Kings“ und hat seine Ausschüttung seit mehr als 50 Jahren kontinuierlich erhöht. Die Dividende stellt damit einen weiteren Faktor dar, der die Aktie unabhängig von kurzfristigen Schwankungen an den Börsen interessant machen kann. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Vertex Pharmaceuticals-Aktie Vertex Pharmaceuticals verfügt mit seinen Medikamenten gegen Mukoviszidose über eine starke Position in einem spezialisierten und vergleichsweise wenig konjunkturabhängigen Markt. Die geistigen Eigentumsrechte des Unternehmens sollen die führende Stellung in diesem Bereich bis weit in die 2030er-Jahre absichern. Im vergangenen Jahr erzielte Vertex mit seinen Produkten einen Umsatz von rund zwölf Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig versucht der Biotechnologiekonzern, seine Abhängigkeit vom Mukoviszidose-Geschäft durch den Ausbau weiterer Therapiegebiete zu reduzieren. In den vergangenen Jahren erhielt Vertex Zulassungen für ein Schmerzmittel sowie eine Geneditierungs-Therapie zur Behandlung von Blutkrankheiten. Beide Produkte befinden sich noch in einer vergleichsweise frühen Phase ihrer Marktentwicklung und bieten entsprechend weiteres Wachstumspotenzial. Auch die Forschungspipeline des Unternehmens könnte künftig zusätzliche Impulse liefern. Vertex konzentriert sich unter anderem verstärkt auf Nierenerkrankungen und hat den Wirkstoff Povetacicept zur möglichen Behandlung von Erwachsenen mit IgA-Nephropathie bei den zuständigen Behörden zur Zulassung eingereicht. Eine Entscheidung wurde für Ende November erwartet. ## Costco-Aktie Der Einzelhandelskonzern Costco profitiert von einem Geschäftsmodell, das insbesondere in wirtschaftlich angespannten Zeiten interessant sein kann. Das Unternehmen verkauft zahlreiche Produkte des täglichen Bedarfs, darunter Lebensmittel und Kraftstoffe, und positioniert sich über vergleichsweise niedrige Preise. Für Verbraucher kann dieses Angebot gerade dann attraktiv sein, wenn sie stärker auf ihre Ausgaben achten müssen. Ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells sind die kostenpflichtigen Mitgliedschaften. In den USA und Kanada liegt die Verlängerungsquote laut dem Unternehmen bei mehr als 90 Prozent. Die hohe Kundenbindung sorgt für wiederkehrende Einnahmen und deutet darauf hin, dass Mitglieder einen ausreichenden Mehrwert in der Costco-Mitgliedschaft sehen. Eine Besonderheit des Geschäftsmodells besteht darin, dass ein erheblicher Teil des Gewinns aus Mitgliedsgebühren stammt. Costco erzielt damit Einnahmen bereits durch die Mitgliedschaft, bevor Kunden überhaupt Waren in den Filialen kaufen. Diese wiederkehrenden Erlöse können für eine gewisse Planbarkeit sorgen. Hinzu kommt die Dividendenpolitik des Unternehmens: Costco schüttet regelmäßig Dividenden aus und hat in der Vergangenheit auch Sonderdividenden gezahlt. Die bislang letzte Sonderausschüttung belief sich 2024 auf 15 US-Dollar je Aktie. ## Coca-Cola-Aktie Auch Coca-Cola verfügt über Eigenschaften, die das Unternehmen vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber konjunkturellen Schwankungen machen können. Zwar handelt es sich bei Erfrischungsgetränken nicht um lebensnotwendige Güter, doch das Unternehmen verfügt über ein breit gefächertes Portfolio alkoholfreier Getränke. Dazu gehören unter anderem Wasser, Säfte und Kaffee. Ein wichtiger Faktor ist zudem die Stärke der Marken. Coca-Cola kann dadurch auch in wirtschaftlich schwierigeren Phasen eine vergleichsweise hohe Nachfrage aufrechterhalten. Gleichzeitig passt der Konzern sein Angebot an unterschiedliche regionale Bedürfnisse und Konsumgewohnheiten an. Diese internationale und produktseitige Diversifizierung hat dem Unternehmen nach Darstellung des Ausgangstextes dabei geholfen, seinen Wertanteil am Getränkemarkt kontinuierlich auszubauen und die Gewinne langfristig zu steigern. Für Anleger spielt auch bei Coca-Cola die Ausschüttungspolitik eine Rolle. Das Unternehmen gehört ebenfalls zu den „Dividend Kings“ und verfügt über einen hohen freien Cashflow. Dieser lag zuletzt bei rund 14 Milliarden US-Dollar. Ein hoher und vergleichsweise stabiler Mittelzufluss schafft grundsätzlich Spielraum für Investitionen, Aktienrückkäufe und Dividendenzahlungen. ## American Express-Aktie American Express unterscheidet sich von den anderen Unternehmen in dieser Auswahl, da das Geschäftsmodell stärker mit dem Konsum und der wirtschaftlichen Entwicklung verbunden ist. Dennoch sieht der Ausgangstext einen möglichen Stabilitätsfaktor in der vergleichsweise einkommensstarken Kundenbasis des Kreditkartenanbieters. Wohlhabendere Verbraucher können weniger stark von konjunkturellen Veränderungen betroffen sein als Haushalte mit geringerem Einkommen. Diese Kundenstruktur kann sich insbesondere in schwächeren Wirtschaftsphasen auf die Stabilität des Geschäfts auswirken. Gleichzeitig setzt American Express auf weiteres Wachstum und versucht, jüngere Kundengruppen für seine Karten und Dienstleistungen zu gewinnen. Dabei spielen insbesondere Millennials und die Generation Z eine zunehmende Rolle. Im jüngsten Quartal entfielen nach Unternehmensangaben 65 Prozent der weltweit neu eröffneten Verbraucherkonten auf diese beiden Generationen. American Express sieht darin einen wichtigen Faktor für das langfristige Wachstum, da jüngere Kunden über viele Jahre hinweg zu einer wichtigen Kundengruppe werden können. Neben dem Wachstum bietet American Express Anlegern ebenfalls eine Dividende und eine Historie steigender Ausschüttungen. Damit verbindet das Unternehmen die Perspektive auf weiteres Geschäftswachstum mit laufenden Kapitalrückflüssen an die Aktionäre. Die fünf Unternehmen unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihrer Geschäftsmodelle, haben jedoch jeweils Eigenschaften, die in einem unsicheren Marktumfeld von Bedeutung sein können. Johnson & Johnson und Vertex Pharmaceuticals profitieren von der vergleichsweise konjunkturunabhängigen Nachfrage nach medizinischen Produkten, während Costco auf wiederkehrende Mitgliedsgebühren und den Verkauf von Gütern des täglichen Bedarfs setzt. Coca-Cola verfügt über starke Marken und ein breit diversifiziertes Getränkeportfolio, während American Express auf eine einkommensstarke Kundenbasis und die Gewinnung jüngerer Kundengruppen setzt. Damit bieten die fünf Aktien unterschiedliche Ansätze für Anleger, die ihr Portfolio stärker auf Unternehmen mit wiederkehrenden Einnahmen, starken Marken, essenziellen Produkten oder strukturellem Wachstum ausrichten möchten. Allerdings bedeutet ein widerstandsfähiges Geschäftsmodell nicht automatisch, dass eine Aktie kurzfristig vor Kursverlusten geschützt ist. Gerade bei hoch bewerteten Unternehmen bleiben der Einstiegspreis, die Gewinnentwicklung und die allgemeinen Marktbedingungen entscheidende Faktoren. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Kategorien:** Aktien-Picks, Dividenden-Aktien --- ### [Ondas-Aktie: Dieser Drohnen-Titel ist besser als DroneShield](https://www.sharedeals.de/ondas-aktie-dieser-drohnen-titel-ist-besser-als-droneshield/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Ondas steht vor einer Phase, in der sich die enormen Wachstumsambitionen des Unternehmens zunehmend in den Geschäftszahlen zeigen könnten. Rekordaufträge, ein stark wachsender Auftragsbestand und zahlreiche neue Verteidigungstechnologien schaffen die Voraussetzungen für eine weitere deutliche Umsatzbeschleunigung. ## Vom Drohnenanbieter zum integrierten Verteidigungskonzern Ondas bietet über das Segment Ondas Autonomous Systems ein breites Portfolio an Verteidigungstechnologien an. Dazu gehören Systeme zur Drohnenerkennung und Drohnenabwehr, Aufklärungs- und Überwachungslösungen, autonome Präzisionsschlagsysteme sowie unbemannte Bodenfahrzeuge und Robotik. Der entscheidende Bestandteil der Strategie ist One Ondas. Unter dieser Plattform sollen die verschiedenen Technologien, Daten und Softwaresysteme des Konzerns zusammengeführt werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei SkyWeaver, eine gemeinsam mit Palantir entwickelte Software mit künstlicher Intelligenz, die als übergreifende Intelligenzschicht für die unterschiedlichen Systeme dienen soll. Damit verfolgt Ondas einen deutlich umfassenderen Ansatz als den reinen Verkauf einzelner Drohnen oder Verteidigungsprodukte. Das Unternehmen will komplette Systeme anbieten, die Luft- und Bodeneinheiten, Aufklärung, Drohnenabwehr und Command-and-Control-Technologien miteinander verbinden. ## Akquisitionen treiben das Umsatzwachstum Im zweiten Quartal 2026 explodierte der Umsatz von 6,3 Millionen auf 83,7 Millionen Dollar. Das entspricht einem Wachstum von 1.235 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Allerdings ist diese Zahl stark von Übernahmen geprägt. Sentrycs steuerte 21,8 Millionen Dollar bei, Omnisys weitere 13,2 Millionen Dollar und andere übernommene Unternehmen rund 35 Millionen Dollar. Damit stammten etwa 70 Millionen Dollar des Quartalsumsatzes aus Unternehmen, die nach dem zweiten Quartal 2025 übernommen wurden. Das ursprüngliche Kerngeschäft von Ondas erwirtschaftete dagegen rund 6,8 Millionen Dollar. Der organische Anteil am gesamten Quartalsumsatz lag damit nur bei etwa acht Prozent. Ein aussagekräftigeres Bild liefert die Pro-forma-Betrachtung, bei der unterstellt wird, dass das heutige Portfolio bereits im Vorjahreszeitraum zum Konzern gehört hätte. Auf dieser Basis wuchs der Umsatz um 85 Prozent. Das ist weiterhin ein sehr solides Wachstum, relativiert allerdings die spektakuläre Steigerungsrate von 1.235 Prozent. ## Auftragsbestand signalisiert anhaltende Nachfrage Neben dem Umsatz entwickelte sich auch der Auftragsbestand dynamisch. Er stieg gegenüber dem Vorquartal um 33 Prozent auf 757 Millionen Dollar. Allein im zweiten Quartal kamen neue Aufträge im Volumen von 175 Millionen Dollar hinzu. Die Profitabilität bleibt allerdings eine Baustelle. Die Bruttomarge fiel von 53 auf 43 Prozent, während sich der Nettoverlust von 10,8 auf 89,7 Millionen Dollar erhöhte. Gleichzeitig stiegen die Verwaltungs-, Vertriebs- und Marketing- sowie Forschungskosten infolge der zahlreichen Übernahmen massiv. Das bereinigte EBITDA lag mit einem Verlust von rund 51 Millionen Dollar ebenfalls deutlich im negativen Bereich. Das Management geht allerdings davon aus, dass damit der Höhepunkt der EBITDA-Verluste erreicht wurde. Auf der Bilanzseite verfügt Ondas über einen erheblichen finanziellen Puffer. Rund 1,4 Milliarden Dollar an Barmitteln stehen lediglich etwa 41 Millionen Dollar Schulden gegenüber. Der freie Cashflow blieb mit minus 7,9 Millionen Dollar jedoch negativ. ## One Ondas soll zusätzliche Synergien schaffen Die übernommenen Unternehmen bringen neue Technologien, Produkte und Know-how ein. Ondas versucht im Gegenzug, ihnen über seine internationalen Kundenbeziehungen und den Zugang zu US-amerikanischen sowie verbündeten Streitkräften zusätzliche Absatzmöglichkeiten zu eröffnen. Das Unternehmen ist mittlerweile in mehr als 60 Ländern aktiv. Dadurch können die übernommenen Technologien auf einen wesentlich größeren Markt zugreifen. Zusätzliche Wachstumschancen entstehen durch die Kombination der einzelnen Produkte. Ein Beispiel ist Iron Wave, das Luft- und Bodensysteme, Aufklärung und Command-and-Control-Software in einer integrierten Lösung zusammenführt. Auch bei der Drohnenabwehr werden Technologien verschiedener Tochterunternehmen kombiniert. Die Cyber-over-RF-Lösungen von Sentrycs sollen beispielsweise mit der Sawtooth-Technologie von DZYNE verbunden werden. Damit entsteht ein umfassenderes System zur Erkennung und Abwehr von Drohnen. ## Das zweite Halbjahr könnte zum Wachstumstreiber werden Für das dritte Quartal erwartet das Management einen Umsatz von 140 bis 155 Millionen Dollar. Für das Gesamtjahr 2026 wurde die Umsatzprognose auf 525 bis 550 Millionen Dollar angehoben. Damit müsste Ondas im vierten Quartal rund 251 bis 261 Millionen Dollar Umsatz erzielen. Gegenüber dem zweiten Quartal wäre das eine massive Steigerung. Die Prognose setzt somit eine außergewöhnlich starke Umsatzbeschleunigung im zweiten Halbjahr voraus. Mehrere Programme sollen dazu beitragen. Dazu zählen Mistral und das US-Army-LUS-Programm, Rotron Aerospace, INDO Earth sowie die DZYNE-Programme ULTRA und IonStrike. Erste Lieferungen und Produktionssteigerungen sollen insbesondere im zweiten Halbjahr beziehungsweise im vierten Quartal für zusätzliche Umsätze sorgen. ## Bewertung spiegelt hohe Wachstumserwartungen wider Bei der Bewertung ergibt sich ein gemischtes Bild. Beim erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis erscheint Ondas gegenüber AeroVironment und Kratos Defense günstiger, während das Verhältnis von Unternehmenswert zu Umsatz auf eine höhere Bewertung hindeutet. Beim erwarteten Umsatzwachstum liegt Ondas dagegen deutlich vor den beiden Vergleichsunternehmen. Für Ondas werden rund 420 Prozent Wachstum erwartet, gegenüber etwa 25 Prozent bei Kratos und 45,7 Prozent bei AeroVironment. Bei der Profitabilität zeigt sich hingegen die Kehrseite der aggressiven Expansion. Ondas arbeitet weiterhin mit negativen EBIT- und EBITDA-Margen, während Kratos in diesem Vergleich bereits profitabel ist. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Chancen und Risiken liegen eng beieinander Das größte Risiko besteht in der Umsetzung der ambitionierten Strategie. Ondas muss zahlreiche Übernahmen integrieren, unterschiedliche Technologien miteinander verbinden und gleichzeitig zeigen, dass aus dem erweiterten Portfolio tatsächlich profitable Umsätze entstehen. Hinzu kommt die Abhängigkeit von staatlichen Auftraggebern und Verteidigungsbudgets. Veränderungen bei politischen Prioritäten oder Beschaffungsprogrammen könnten sich unmittelbar auf das Wachstum auswirken. Auch die Verwässerung bleibt ein Thema. Im zweiten Quartal erhöhte sich die aktienbasierte Vergütung um 60,3 Millionen Dollar. Gleichzeitig ist der freie Cashflow weiterhin negativ. Auf der anderen Seite verfügt Ondas über eine außergewöhnlich starke Liquiditätsposition und einen deutlich wachsenden Auftragsbestand. Wenn es gelingt, die übernommenen Unternehmen erfolgreich zu integrieren und die geplanten Systeme gemeinsam zu vermarkten, könnte daraus erheblicher operativer Hebel entstehen. ## Der nächste Beweis muss über die Profitabilität kommen Ondas hat sich von einem Anbieter einzelner Drohnentechnologien zu einem Unternehmen entwickelt, das ein umfassendes Ökosystem autonomer Verteidigungssysteme aufbauen will. Die bisherigen Umsatz- und Auftragszahlen zeigen, dass diese Strategie bereits eine erhebliche Wachstumsdynamik erzeugt. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, ob dieses Wachstum langfristig auch bei Margen und Cashflow ankommt. Genau daran wird sich zeigen, wie nachhaltig die aktuelle Expansion tatsächlich ist. Ondas bietet eine Kombination aus extremem Umsatzwachstum, Milliarden an Liquidität, wachsendem Auftragsbestand und einem stark expandierenden Technologieportfolio. Die Chancen sind entsprechend groß, doch ebenso hoch sind die Anforderungen an Integration, operative Umsetzung und den Übergang zur Profitabilität. Der unter hiesigen Anlegern beliebte Drohnenspezialist DroneShield ist zwar rein von den Kennzahlen auf den ersten Blick günstiger bewertet, jedoch auch deutlich weniger breit aufgestellt. Zudem sind die Wachstumsraten bei Ondas aktuell um Welten höher, wenn auch großteils auf Übernahmen zurückzuführen. **Übrigens:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Ondas in Kürze - Ondas (WKN: A2QLNR) ist ein US-Technologieunternehmen mit Sitz in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida. - Das Unternehmen entwickelt und produziert über seine Tochtergesellschaften American Robotics und Airobotics vollautonome Drohnensysteme, die zur Überwachung von Industrieanlagen und sonstiger kritischer Infrastruktur eingesetzt werden. - Zudem ist Ondas durch die Übernahme von Sentrys auch im Bereich der Drohnenabwehr aktiv. - Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen drahtlose Schmalband-Netzwerklösungen für Branchen, in denen öffentliches WLAN oder Mobilfunk zu unsicher oder instabil sind. - Ondas ist an der Technologiebörse Nasdaq gelistet und ca. 4,2 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [LVMH-Aktie -37%: Ist das jetzt die Chance?](https://www.sharedeals.de/lvmh-aktie-37-ist-das-jetzt-die-chance/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** LVMH stand gestern stark unter Druck und hat im Zuge des Kursverlusts von -2,6% seinen Platz in den Top 10 der wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas eingebüßt. So schick wie die Louis Vuitton Taschen sind, die LVMH verkauft, sind die Zahlen nicht. Ist der Luxus-Gigant jetzt billig – oder ist die Krise noch lange nicht vorbei? Denn den Titel als Qualitätsaktie kann man dem Konzern nicht so einfach abschreiben. ## Makroökonomischer Druck Gestern waren nicht nur Luxusaktien unter Druck. Ölpreise stiegen auf über 108 US$ und gleichzeitig kletterten die US-Renditen über 5%. Damit nehmen Inflations- und Zinsängste zu, was den Kauf von Luxusgegenständen drosselt. Der STOXX 600 fiel ebenfalls und LVMH gab seinen Titel als wertvollstes französisches börsennotiertes Unternehmen an L'Oréal ab. ## Analysten-Abstufungen Zusätzlichen Druck gab es vom Analysehaus Bernstein, welches sein Kursziel für LVMH von 570 auf 520 € reduzierte. Was wohlgemerkt immer noch deutlich mehr ist, als der derzeitige Kurs von rund 406 €. Auch Citigroup senkte das Kursziel von 612 auf 568 €, behielt aber die Einstufung *Buy* bei. Es zeigt, dass Analysten weiterhin Aufwärtspotenzial sehen, aber die Erholung der Konsumflaute etwas langsamer verläuft, als erwartet. ## Stagnierende Nachfrage in China Der wohl wichtigste Auslöser waren schwache chinesische Konsumdaten. Die chinesischen Einzelhandelsumsätze für August blieben mit einem Anstieg um lediglich 0,4% hinter den Erwartungen von 0,8% zurück. Gerade Schmuck büßte ein Wachstumsrückgang von 17,5% ein. Das ist für LVMH bedeutsam, weil der Konzern mit Bulgari, Tiffany & Co. und Chaumet stark im Schmuckgeschäft vertreten ist. China ist einer der wichtigsten Märkte für Luxusgüter des Konzerns, doch der positive Ausblick fehlt. Viel mehr ist es eine Beschleunigung der Schwäche. Im Juni waren es noch 1,0 % Wachstum, im Juli dann 0,6% und im August nur noch 0,4%. ## Ein Bewertungsproblem – aber in die andere Richtung LVMH ist inzwischen weit von seinen früheren Höchstständen entfernt. Zu Jahresbeginn lag die Aktie noch bei über 640 €, aktuell sind es gut 406 €. Damit ist LVMH 2026 bereits um mehr als ein Drittel gefallen. Der Luxusgigant hat aktuell ein erwartetes KGV von 17 und ist damit auf dem historisch niedrigsten KGV-Niveau unterwegs. Der 5-Jahresschnitt liegt bei 24,8, denn LVMH wurde über viele Jahre mit einem Qualitätsaufschlag bewertet. Doch: 17 ist nur dann billig, wenn der Gewinn nicht dauerhaft sinkt. Wenn der Gewinn beispielsweise von 10 Milliarden auf 9 Milliarden € fällt, wäre die gleiche 200-Milliarden-Bewertung plötzlich ein KGV von 22. Doch richtet man sich nach dem Nettogewinn des ersten Halbjahres 2026 (ca. 5,7 Milliarden €), müsste LVMH im Gesamtjahr 2026 auf insgesamt 11,3 Milliarden € Gewinn kommen. Das wäre wieder eine kleines Wachstum im Vergleich zu 2025 (10,9 Milliarden € Nettogewinn). Ein 17er KGV ist also kein Schnäppchen, sondern die Wette, dass der Gewinn gleich hoch bleibt oder steigt, doch keinesfalls fällt. Mit Blick auf China und die Makroökonomie wird das eine herausfordernde, aber definitiv zu bewältigende Challenge. Wem das noch nicht reicht: ## Saftige Dividenden gibt es auch 3,2% Dividendenrendite gibt es für loyale LVMH Aktionäre immerhin. Das entspricht 13€ die Aktie. Interessant ist dabei, dass LVMH trotz des Gewinnrückgangs 2024 und 2025 die Dividenden nicht gekürzt hat. 2025 lag der Nettogewinn bei rund 10,9 Milliarden €, nachdem er 2024 noch bei rund 12,6 Milliarden € gelegen hatte. Das spricht für eine gewisse Bereitschaft, die Ausschüttung auch in einem schwächeren Geschäftsumfeld stabil zu halten. Wenn eine Wette auf den Konsumsektor für Dich nicht in Frage kommt, saftige Dividenden aber dennoch Dein Ziel sind, dann solltest Du in [diesen 10 Dividendentiteln](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) eine passende Aktie für Dich finden. Die Aktie ist nur deshalb gerade interessant, weil der Markt inzwischen einen erheblichen Teil der Krise eingepreist hat. Ob es sich bereits um eine günstige Einstiegsgelegenheit für eine Qualitätsaktie handelt, hängt stark davon ab, wie schnell sich die Kernmärkte in Asien erholen, denn das ist nun mal LVMHs Motor. Ein Forward-KGV von 17 ist nur dann günstig, wenn das aktuelle Gewinnniveau die Talsohle markiert und die kommenden Zahlen Stabilisierung zeigen. Demnach ist LVMH für mich ein Case für einen Einstieg mit einem Sparplan. Eine Einmalzahlung würde ich vorerst aus makroökonomischen Gründen nicht tätigen. ## ℹ️ LVMH in Kürze - LVMH (WKN: 853292) mit Sitz in Paris ist der weltweit führende Luxusgüterkonzern und vereint mehr als 75 renommierte Marken aus den Bereichen Mode und Lederwaren, Schmuck und Uhren, Parfüm und Kosmetik sowie Weine und Spirituosen – darunter Louis Vuitton, Dior, Tiffany & Co., Bulgari, TAG Heuer, Moët & Chandon und Hennessy. - Mit einem Jahresumsatz von rund 80 Milliarden € zählt LVMH zu den größten und profitabelsten Luxusgüterunternehmen der Welt. - LVMH ist an der Euronext Paris notiert und wird aktuell mit rund 200 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Dividenden, Dividendenaktien, Konsum-Aktien, Qualitätsaktien --- ### [Energy Transfer-Aktie +30% und Dividende: Unser Top-Tipp entwickelt sich prächtig](https://www.sharedeals.de/energy-transfer-aktie-30-und-dividende-unser-top-tipp-entwickelt-sich-praechtig/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Der KI-Boom bringt nicht nur Chip- und Cloud-Konzerne ins Rampenlicht. Auch die Energie-Infrastruktur wird zum Profiteur, denn gigantische Rechenzentren benötigen immer mehr Strom. Energy Transfer entwickelt sich dabei zunehmend zu einem wichtigen Erdgaslieferanten für die neue KI-Infrastruktur. ## Erdgas für die Rechenzentren Der US-Pipelinekonzern hat bereits mehrere bedeutende Verträge abgeschlossen. Für Oracle liefert Energy Transfer künftig rund 900.000 Mcf Erdgas pro Tag an drei US-Rechenzentren. Weitere Vereinbarungen bestehen unter anderem mit Nexus für einen KI-Hyperscale-Campus und mit Crusoe für einen 900-Megawatt-KI-Campus. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. Auch indirekt profitiert Energy Transfer vom steigenden Strombedarf. So soll ein 20-jähriger Vertrag mit Entergy ab Ende 2028 mindestens 250.000 MMBtu Erdgas täglich liefern. Entergy benötigt zusätzliche Kraftwerkskapazitäten unter anderem für neue Rechenzentren von Meta in Louisiana. ## Attraktives Wachstum Für Energy Transfer ist das Geschäft besonders interessant, weil viele Projekte über vergleichsweise kurze Pipeline-Anbindungen an das bestehende Netz realisiert werden können. Gleichzeitig investiert der Konzern Milliarden in größere Leitungsprojekte wie Hugh Brinson und Desert Southwest, um die wachsende Nachfrage in Texas und Arizona zu bedienen. Der KI-Boom kommt damit zu einem ohnehin starken Wachstum hinzu. Energy Transfer erwartet für 2026 ein bereinigtes EBITDA von 18,2 bis 18,6 Milliarden US-Dollar und will seine Ausschüttung langfristig um 3% bis 5% jährlich steigern. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## sharedeals.de lag früh richtig Bei sharedeals.de steht Energy Transfer seit Jahresbeginn im Fokus und wurde mit mehreren bullischen Einschätzungen versehen. Immer wieder stellten wir die attraktive Dividendenrendite, das weitere Kurspotenzial und zunehmend auch die KI-Fantasie heraus. Zuletzt untermauerten wir im Juni [die positiven Kursaussichten](https://www.sharedeals.de/energy-transfer-aktie-da-ist-noch-mehr-drin/). Die Aktie hat sich während unserer Begleitung stark entwickelt: Ausgehend von 16,59 US-Dollar zum Jahreswechsel kletterte Energy Transfer bis Ende August auf 21,51 US-Dollar – ein Plus von rund 30%. Zwischenzeitlich wurde mit 21,64 US-Dollar sogar ein neues 52-Wochen-Hoch erreicht und eine attraktive Dividende gezahlt. Seit unserem [ersten Kauftipp](https://www.sharedeals.de/energy-transfer-eine-nachhaltige-dividendenperle/) zu Jahresbeginn steht mittlerweile eine satte Rendite von rund 30% und darüber hinaus eine starke Dividende zu Buche. Zwar ist die Dividendenrendite durch den gestiegenen Kurs mittlerweile auf gut 6,3% gesunken, aber immer noch weit überdurchschnittlich. Energy Transfer ist außerdem längst nicht mehr nur ein klassischer Dividendenwert. Die wachsende Erdgasnachfrage durch KI-Rechenzentren eröffnet dem Pipelinekonzern einen zusätzlichen Wachstumstreiber. Nach dem starken Kursanstieg ist die Aktie zwar kein Geheimtipp mehr, die Kombination aus Infrastruktur, Wachstum und Dividende bleibt jedoch bemerkenswert. Wichtig zu beachten: Da Energy Transfer als sogenannte Limited Partnership strukturiert ist, greifen für hiesige Anleger steuerliche Besonderheiten, die im Vorfeld eines Engagements geprüft werden sollten. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [Renault-Aktie: Ein besseres Investment als die deutschen Autobauer?](https://www.sharedeals.de/renault-aktie-ein-besseres-investment-als-die-deutschen-autobauer/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Renault-Aktie konnte sich seit Anfang Juli deutlich erholen, doch mit dieser Kurserholung scheint es nun schon wieder vorbei zu sein. Mit einem Kurseinbruch von über -4% ist der französische Autokonzern am Mittwochvormittag das Schlusslicht im breiten Euro Stoxx 600-Index. Gibt es schlechte Nachrichten und ist die Renault-Aktie trotzdem einen Kauf wert? ## Der Wettbewerb nimmt zu Es gibt in der Tat eine schlechte Nachricht für die Franzosen und sie kommt ausgerechnet aus Deutschland. Die Privatbank Berenberg hat ihre Einschätzung für den Automobilsektor aktualisiert und belässt das Rating der Renault-Aktie lediglich auf „Halten“ mit einem Kursziel von 34 €. Damit sehen die Berenberg-Analysten allerdings ein Potenzial von rund +20% für den Automobiltitel. Sie betonen, dass der Gegenwind für Renault zunimmt und favorisieren aktuell eher Wettbewerber wie Volkswagen. Investoren sorgen sich vor zunehmendem Preisdruck im europäischen E-Auto-Markt sowie vor möglichen Volumeneinbußen durch den verschärften Wettbewerb günstigerer Marktteilnehmer. Chinesische Hersteller wie BYD und MG gewinnen in Europa schnell Marktanteile. Im ersten Halbjahr 2026 kamen Marken aus China bereits auf einen Marktanteil von ca. 9% bei den Neuwagenverkäufen in Europa. Ihr Erfolg trifft vor allem europäische Volumenhersteller wie Renault, die stark im Kleinwagen- und Mittelklassesegment vertreten sind. Gleichzeitig nimmt auch der Wettbewerbsdruck im für Renault traditionell wichtigen Segment der Transporter zu. Koreanische, japanische und chinesische Hersteller präsentieren auf der IAA Transportation-Messe in Hannover neue Fahrzeuge, die eine starke Konkurrenz für die Modelle des französischen Autobauers sein dürften. Wir halten Dich über alle relevanten Entwicklung in der Autoindustrie auf dem Laufenden. Abonniere einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Renault&stockidentifier=symbol%3ARNL&stockmarket=TRADEGATE). ## Hat sie den Boden gefunden? Die Renault-Aktie konnte sich im Juli bei einem 3-Jahrestief von 25 € stabilisieren. In den darauffolgenden Wochen gelang ihr eine Erholungsbewegung auf knapp 30 €. Diese Marke konnte der Autotitel allerdings nicht überwinden. Angesichts fehlender Kurskatalysatoren gehe ich davon aus, dass die Renault-Aktie in den kommenden Wochen zwischen 25 und 30 € auf und ab pendelt wird. Eine Abrutschen auf ein neues Mehrjahrestief halte ich hingegen für unwahrscheinlich. ## Wesentlich dynamischer als die Deutschen Trotz des zunehmenden Wettbewerbs hat sich Renault in den vergangenen Jahren sehr gut am Markt geschlagen. Im Gegensatz zu den deutschen Herstellern, die mit mehr oder weniger starken Absatz-, Umsatz- und Gewinnrückgängen zu kämpfen hatten, zeigten die Franzosen ein ziemliches starkes Wachstum. In den vergangenen drei Jahren gelang Renault ein durchschnittliches jährliches Wachstum von satten 7,7%. Auch im laufenden Jahr dürfte das Umsatzwachstum zwischen 5 und 7% liegen. Für das kommende Jahr gehen Analysten von einer Abschwächung auf 3 bis 5% aus. Gleichzeitig glänzt Renault mit einer operativen Marge, die die deutschen Autobauer neidisch werden lässt. Im vergangenen Jahr lag sie bei knapp über 6%. Für 2026 strebt das Management eine Steigerung auf 7% an und 2027 eine weitere Erhöhung auf 7,5 bis 8,0%. ## Was ist das Erfolgsgeheimnis von Renault? Das Erfolgsgeheimnis, das hinter der starken Entwicklung von Renault in den letzten Jahren steckt, lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Klasse statt Masse. In der Vergangenheit fokussierte sich auch der französische Volumenhersteller im Wesentlichen auf einen möglichst hohen Absatz und Umsatz. 2023 verabschiedete sich der Autokonzern von der früheren Philosophie, reinen Volumenrekorden um jeden Preis nachzujagen, und priorisierte stattdessen die operative Profitabilität. Durch größere und margenstärkere Modelle wie dem Austral, Espace, Rafale und Symbioz konnte Renault den Erlös pro verkauftem Fahrzeug deutlich steigern. Gleichzeitig feierten die Franzosen auch große Erfolge mit der Neubelebung historischer Erfolgsmodelle wie dem Renault 4 und 5 als moderne Elektroautos. Und nicht zuletzt erwies sich auch die Tochtermarke Dacia als immenser Wachstumstreiber. Inzwischen hat sich Dacia europaweit das Image solider Autos mit einem unschlagbaren Preis-Leistungsverhältnis erarbeitet. Die Modelle Sandero und Bigster gehörten zeitweise zu den meistverkauften Autos in ganz Europa. Auch die Vergrößerung der Dacia-Modelle hin zu Kompakt-SUVs trägt zur Margenverbesserung von Renault bei. Ich sehe Renault sehr gut im zunehmenden Wettbewerb mit chinesischen Herstellern positioniert. Im Gegensatz zu den deutschen Autobauern hat der französische Hersteller bereits sehr früh auf eine Kombination aus Elektro- und Hybridantrieb gesetzt. Dadurch ist Renault schon seit Jahren preislich bei Elektro- und Hybridmodellen wettbewerbsfähig. Weitere spannende Dividendenaktien wie Renault findest Du in unseren [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/). Wirf gleich mal einen Blick rein! Mit einem Forward-KGV von 9 halte ich die Renault-Aktie angesichts des weiterhin soliden Wachstums für vernünftig bewertet. Das Downside ist gering, das Upside interessant. Vor allem für Dividendenjäger ist die Renault-Aktie ein Leckerbissen. Im Gegensatz zu den deutschen Autokonzernen haben die Franzosen in den beiden letzten Jahren ihre Dividende nicht gekürzt und bieten aktuell eine sehr attraktive Dividendenrendite von 7,5%. ## ℹ️ Renault in Kürze - Die in Boulogne-Billancourt ansässige Renault S.A. (WKN: 893113) ist einer der führenden Automobilhersteller in Europa. Im Verbund mit Nissan gehören sie auch weltweit zu den führenden Herstellern von PKWs sowie leichten Nutzfahrzeugen. - Neben dem Hauptsitz in Boulogne-Billancourt unterhält der Konzern weltweit rund 30 Produktionsstätten. - Renault notiert an der Börse in Paris und ist ca. 8,4 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Oneok-Aktie im Erdgas-Boom: Milliarden-Übernahme stärkt Wachstum](https://www.sharedeals.de/oneok-aktie-im-erdgas-boom-milliarden-uebernahme-staerkt-wachstum/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Nach unserer [Erstvorstellung](https://www.sharedeals.de/oneok-wie-ein-gas-unternehmen-vom-ki-boom-profitiert/) zu Jahresbeginn hat sich die Oneok-Aktie stark entwickelt und notiert aktuell nahe ihrem Jahreshoch gut 20% höher. Zugleich erhält der Energietitel neue operative Impulse. Steigende Erdgasnachfrage, wachsende EBITDA-Erwartungen und die Übernahme von Brazos Midstream könnten das Wachstum des Midstream-Konzerns weiter beschleunigen. ## Oneok baut Position im Permian Basin aus Oneok verfügt über ein umfangreiches Midstream-Netzwerk für die Sammlung, Verarbeitung, den Transport und die Speicherung von Erdgas und Erdgasflüssigkeiten. Die zunehmende Energienachfrage, insbesondere durch den Ausbau von Rechenzentren und künstlicher Intelligenz, schafft dabei zusätzliche Nachfrage nach der entsprechenden Infrastruktur. Für weiteres Wachstum sorgt die vereinbarte Übernahme der Erdgasaktivitäten von Brazos Midstream für rund 4,4 Milliarden US-Dollar. Oneok übernimmt damit wichtige Sammel- und Verarbeitungsanlagen im Permian Basin und stärkt seine bereits umfangreiche Präsenz in der Region. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Erdgasgeschäft sorgt für solide Wachstumsperspektiven Oneok betreibt rund 60.000 Meilen an Pipelines für Erdgas, Erdgasflüssigkeiten, Rohöl und raffinierte Produkte. Ein Teil der Infrastruktur ist zudem mit Exportanlagen an der US-Golfküste verbunden, die eine wichtige Rolle beim LNG-Export spielen. Im zweiten Quartal entfielen rund 71 Prozent des bereinigten EBITDA hauptsächlich auf Aktivitäten rund um Erdgas und Erdgasflüssigkeiten. Gleichzeitig erwartet die US-Energieinformationsbehörde für 2026 eine Erdgasnachfrage auf Rekordniveau. Oneok hat seine EBITDA-Prognose zuletzt auf einen Mittelwert von 8,35 Milliarden US-Dollar angehoben. Zuvor hatte das Unternehmen 8,25 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Die aktuelle Prognose berücksichtigt die Brazos-Übernahme noch nicht. ## Neue Anlagen erhöhen Verarbeitungskapazität Die Brazos-Transaktion umfasst rund 700 Meilen Sammelleitungen in West Texas sowie Verarbeitungskapazitäten von 1,2 Milliarden Kubikfuß Erdgas pro Tag. Damit steigt Oneoks gesamte Verarbeitungskapazität im Permian Basin auf 3,5 Milliarden Kubikfuß pro Tag. Zusätzlich übernimmt Oneok gebührenbasierte Verträge für Produktionsflächen von rund 600.000 Acres. Dort sind unter anderem ExxonMobil und Diamondback Energy aktiv. Der Abschluss wird im vierten Quartal erwartet. Die Transaktion soll sowohl das EBITDA als auch den freien Cashflow steigern und Oneok dabei helfen, das angestrebte EBITDA-Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich fortzusetzen. ## Apollo-Finanzierung verbessert die Bilanz Ein wesentlicher Bestandteil der Transaktion ist eine Minderheitsbeteiligung von Apollo in Höhe von 9 Milliarden US-Dollar. Davon sollen 5 Milliarden US-Dollar zur Reduzierung der Schulden von Oneok eingesetzt werden. Die niedrigere Verschuldung könnte die Bilanz des Konzerns deutlich stärken. Oneok weist aufgrund der Akquisitionen der vergangenen Jahre eine vergleichsweise hohe Verschuldung auf, sodass der geplante Schuldenabbau zusätzliche finanzielle Flexibilität schaffen kann. ## Bewertung weiterhin nicht zu teuer Das bereinigte EBITDA von Oneok hat sich seit 2020 ungefähr verdreifacht. Für 2027 wird ein EBITDA von 8,93 Milliarden US-Dollar erwartet, was auf Basis aktueller Konsensschätzungen einem Wachstum von rund 7 Prozent entspricht. Die Aktie wird derzeit mit etwa dem 11,2-Fachen des Unternehmenswerts im Verhältnis zum EBITDA bewertet. Damit liegt die Bewertung nur rund 4 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre. Zum Vergleich kommen Enterprise Products Partners auf etwa 10,7, Kinder Morgan auf 11,3 und MPLX auf 11,7. Der Durchschnitt dieser Vergleichsunternehmen liegt ebenfalls bei rund 11,2. Sollten die zusätzlichen Permian-Anlagen das erwartete Wachstum und die geplanten Synergien liefern, könnte sich die Bewertung von Oneok entsprechend verändern. Auf Basis eines Multiplikators von 12 bis 13 ergibt sich eine rechnerische Bewertungsspanne von 103 bis 112 US-Dollar je Aktie. ## Integration bleibt wichtigste operative Herausforderung Entscheidend für die weitere Entwicklung ist die erfolgreiche Integration der Brazos-Anlagen. Oneok verfügt zwar über Erfahrung mit der Eingliederung übernommener Unternehmen, dennoch müssen die erwarteten Synergien von jährlich 80 Millionen US-Dollar bis Ende 2027 erst realisiert werden. Auch das Dividendenwachstum bleibt für Anleger relevant. Eine deutliche Abschwächung der bisherigen Dynamik könnte die Attraktivität der Aktie für einkommensorientierte Investoren verändern. Aktuell liegt die Dividendenrendite bei gut 4,5 Prozent. Unser [Tipp im Januar](https://www.sharedeals.de/oneok-wie-ein-gas-unternehmen-vom-ki-boom-profitiert/) hat sich als goldrichtig erwiesen. Oneok verbindet organisches Wachstum mit einer weiteren Expansion im Permian Basin und erhält durch die Apollo-Finanzierung zugleich die Möglichkeit, seine Verschuldung zu reduzieren. Die weitere Entwicklung der dividendenstarken Aktie dürfte daher wesentlich davon abhängen, wie erfolgreich das Unternehmen die neuen Anlagen integriert und die erwarteten EBITDA- und Synergieeffekte realisiert. **Tipp:** In unserem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://start.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub-blog?ds24tr=RAC_WS_Artikel_Blog) erzielen Mitglieder eine deutliche Outperformance gegenüber dem Markt. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Rohstoff-Aktien --- ### [Sanofi-Aktie: Schöne Dividende – doch auch Kurschancen!](https://www.sharedeals.de/sanofi-aktie-schoene-dividende-doch-auch-kurschancen/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Sanofi-Aktie handelt seit Jahren in einer für die Pharma-Branche recht engen Handelsspanne. Aktuell notiert der Titel mehr als 12% unter seinem Wert zum Jahresstart. Für Anleger ergibt sich damit neben der soliden Dividenden auch wieder die Chance auf deutliche Kurssteigerungen. ## Starkes Quartal dank Dupixent und neuer Medikamente Der französische Pharmariese erzielte im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 11,6 Milliarden Euro, ein Plus von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dupixent blieb mit 5,15 Milliarden Euro Umsatz der wichtigste Wachstumstreiber und legte um 37,6 Prozent zu. Erstmals überschritt das Medikament damit die Marke von 5 Milliarden Euro Umsatz in einem Quartal. Noch dynamischer entwickelten sich die neu eingeführten Medikamente. Sie steigerten ihren Umsatz um 48,3 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro. Besonders Ayvakit, ALTUVIIIO und Sarclisa trugen zum Wachstum bei. Das Impfstoffgeschäft entwickelte sich dagegen schwächer und verzeichnete einen Umsatzrückgang von 4,7 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis erreichte 3,29 Milliarden Euro bei einer Marge von 28,4 Prozent. Der bereinigte Nettogewinn lag bei 2,5 Milliarden Euro, während das bereinigte Ergebnis je Aktie um 31,4 Prozent auf 2,09 Euro stieg. Gleichzeitig erhöhte Sanofi seine Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen um 17 Prozent auf 2,23 Milliarden Euro. Belastungen entstanden durch Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte und Restrukturierungskosten. ## Höhere Prognose und breitere Umsatzbasis Sanofi hat seine Jahresprognose angehoben und erwartet nun ein Umsatzwachstum von 10 Prozent bei konstanten Wechselkursen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll etwas stärker wachsen als der Umsatz. Auch die langfristigen Ziele für Dupixent wurden erhöht. Für 2030 strebt Sanofi nun rund 25 Milliarden Euro Umsatz mit dem Medikament an. Gleichzeitig sollen neue Pharmaeinführungen bis dahin rund 10 Milliarden Euro Umsatz erreichen. Damit könnte die Abhängigkeit von Dupixent langfristig sinken. **Tipp:** Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Blog_Angebote&_gl=1*1a0udi8*_gcl_au*MjAwMzg4OTgyNC4xNzgzNTA4OTgyLjE4Mjc0MzYyODQuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4NjczLjEwNTQ5NTk5MzkuMTc4NTc4ODQ0My4xNzg1Nzg4Njcz) kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/). ## Forschungsstrategie wird neu ausgerichtet Die Forschungs- und Entwicklungspipeline wird von Sanofi inzwischen genauer unter die Lupe genommen. Mehrere Programme wurden gestoppt oder neu bewertet, darunter Amlitelimab, Itepekimab und Balinatunfib. Die neue Strategie zielt darauf ab, Kapital aus Projekten mit geringeren risikobereinigten Renditeaussichten abzuziehen. Zudem wurden Übergänge von Phase 2 in Phase 3 vorerst ausgesetzt, bis der neue Forschungschef Paulo Fontoura seine Tätigkeit aufgenommen hat. Fontoura verfügt über 15 Jahre Erfahrung in einer vergleichbaren Position bei Roche. Dort war er an der Entwicklung erfolgreicher Medikamente wie Ocrevus und Evrysdi beteiligt. Seine künftige Strategie für Sanofis Pipeline dürfte daher für die weitere Unternehmensentwicklung von erheblicher Bedeutung sein. ## Partnerschaften erweitern Wachstumsoptionen Der Konzern setzt neben eigener Forschung und Übernahmen zunehmend auf Partnerschaften und alternative Geschäftsmodelle. Die Zusammenarbeit mit Cheplapharm umfasst die Übertragung von 20 etablierten Medikamenten und drei Produktionsstandorten. Gleichzeitig behält Sanofi eine Beteiligung von 26,4 Prozent an Cheplapharm. Damit kann das Unternehmen Ressourcen aus Produkten mit geringeren Wachstumsperspektiven freisetzen und dennoch am zukünftigen Wert dieser Vermögenswerte partizipieren. Auch die Zusammenarbeit mit Regeneron eröffnet zusätzliche Möglichkeiten bei Forschung, Entwicklung und Vermarktung. ## Bewertung bleibt trotz Risiken moderat Bei einem Ziel-KGV von 12 ergibt sich ein Kursziel von 97,80 Euro je Aktie beziehungsweise 56,40 US-Dollar je amerikanischem ADR. Gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht dies einem rechnerischen Aufwärtspotenzial von über 30 Prozent. Die größten Risiken liegen weiterhin in der hohen Abhängigkeit von Dupixent und einer möglicherweise schwächeren Entwicklung der neuen Medikamente. Hinzu kommen Unsicherheiten durch die Neuausrichtung der Forschungspipeline sowie mögliche Veränderungen unter dem neuen Forschungschef. Weitere Risiken bestehen bei Übernahmen, Partnerschaften und Lizenzmodellen. Auch Preisdruck, Erstattungsfragen, zunehmender Wettbewerb, Produkthaftungsprozesse und Wechselkursschwankungen können die Geschäftsentwicklung belasten. 56 Prozent des Umsatzes im zweiten Quartal wurden in US-Dollar erzielt. Sanofi verbindet weiterhin starkes Wachstum von Dupixent mit einer zunehmend dynamischen Entwicklung neuer Medikamente. Die moderate Bewertung bietet dabei weiterhin Spielraum, während die Pipeline-Neuausrichtung und die weitere Diversifizierung entscheidend für die mittelfristige Entwicklung sein werden. Anleger können derweil auf eine stabile Dividende in Höhe von aktuell gut 5,5 Prozent bauen. Unter dem Strich stellt das Pharma-Papier damit zu Kursen von derzeit 73 bis 74 € eine gute Depotbeimischung dar. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ Sanofi in Kürze - Sanofi (WKN: 920657) mit Sitz in Paris ist einer der größten Pharmakonzerne der Welt. - Der Fokus des französischen Konzerns liegt auf Therapien in den Bereichen Stoffwechselstörungen, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, thrombotische Erkrankungen, Krebserkrankungen, Erkrankungen des Zentralnervensystems und Impfstoffe. - Sanofi entstand im Jahr 2004 durch die Fusion der Unternehmen Sanofi-Synthélabo und Aventis. - Sanofi ist Mitglied im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und zählt mit einem Börsenwert von rund 88 Milliarden € zu den wertvollsten Pharmakonzernen der Welt. **Kategorien:** Aktien-Picks, Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [Bayer-Aktie: Die Ruhe vor dem Sturm?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-die-ruhe-vor-dem-sturm/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Bayer-Aktie tritt seit Wochen nahezu auf der Stelle und notiert aktuell bei 49,23 €. In meiner [Analyse vom 6. August](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-die-bullen-greifen-wieder-an/) hatte ich oberhalb von 48,67 € einen erneuten Angriff auf das Julihoch bei 53,92 € favorisiert. Dazu kam es bislang nicht, zugleich blieb aber auch die größere Korrektur aus. Mit einer zunehmend enger werdenden Handelsspanne baut sich nun erhebliche Spannung auf. ## Roundup-Entscheidung rückt näher Fundamental richtet sich der Blick aktuell einmal mehr auf die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten in den USA. Bayers Monsanto-Tochter drängt vor einem Gericht in Missouri auf die Genehmigung eines Vergleichs über 7,25 Milliarden US$, der einen Großteil der bestehenden und zukünftigen Roundup-Klagen beilegen könnte. Noch sind rund 65.000 Fälle anhängig. Eine Entscheidung des Richters steht aus, weitere Stellungnahmen der Parteien wurden noch für diese Woche zugelassen. Eine Zustimmung könnte einen der größten Unsicherheitsfaktoren der Bayer-Aktie erheblich reduzieren. Gleichzeitig liefert das Pharmageschäft positive Impulse. Am 9. September erteilte die US-Gesundheitsbehörde FDA Sevabertinib eine beschleunigte Zulassung als Erstlinientherapie für Erwachsene mit HER2-mutiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Operativ hatte Bayer bereits im zweiten Quartal den währungs- und portfoliobereinigten Umsatz um +2,2% auf 10,87 Milliarden € gesteigert, während das EBITDA vor Sondereinflüssen um +1,9% auf 2,14 Milliarden € zulegte. Fundamental gibt es damit durchaus Fortschritte, nun muss der Chart nachziehen. **Übrigens:** Für all jene, die neben Chemie & Co. vom KI-Boom profitieren möchten, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl aussichtsreicher Aktien. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die seit August laufende Seitwärtsbewegung lässt den Druck auf der Oberseite zunehmend steigen. Solange sich Bayer oberhalb von 48,67 beziehungsweise spätestens 47,79 € behauptet, bleibt mein blaues Präferenzszenario intakt. Entscheidend ist jetzt der nachhaltige Ausbruch über 49,92 €. Gelingt dieser, dürfte zunächst das Julihoch bei 53,92 € wieder in den Fokus rücken. Oberhalb davon wartet mit 55,12 € der nächste Widerstand, bevor die übergeordnete fallende Abwärtstrendlinie im Bereich um 57 € zum eigentlichen Härtetest wird. Scheitert der Ausbruchsversuch dagegen erneut und fällt die Aktie nachhaltig unter 47,79 €, würde die mehrwöchige Konsolidierung nach unten aufgelöst. Dann wäre zunächst 45,90 € gefragt, bevor 44,66 und 43,44 € als weitere Ziele auf die Agenda rücken. Gerade weil sich die Handelsspanne inzwischen deutlich verengt hat, dürfte der nächste nachhaltige Ausbruch eine stärkere Bewegung auslösen. Noch besitzen die Käufer oberhalb der steigenden Unterstützung die etwas bessere Ausgangslage. Bei der Bayer-Aktie herrscht derzeit tatsächlich die Ruhe vor dem möglichen Sturm. Oberhalb von 48,67 beziehungsweise 47,79 € favorisiere ich weiterhin den Ausbruch über 49,92 € und anschließend einen Angriff auf das Julihoch bei 53,92 €. Darüber wären 55,12 und später rund 57 € erreichbar. Unter 47,79 € würde sich das Blatt dagegen zugunsten der Verkäufer wenden. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Das Unternehmen ist im DAX gelistet. An der Börse wird es aktuell mit rund 48 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Bayer AG, Bayer-Aktie, Bayer-Chartanalyse, Chartanalyse --- ### [Circle-Aktie: Clarity Act gestoppt – was heißt das für USDC?](https://www.sharedeals.de/circle-aktie-clarity-act-gestoppt-was-heisst-das-fuer-usdc/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Für Circle war das gescheiterte Clarity-Votum alles andere als eine Randnotiz. Die Aktie verlor nach der Abstimmung mehr als -11%, denn im Gesetz ging es nicht nur um klarere Regeln für den gesamten Krypto-Markt. Auch Stablecoin-Rewards waren Teil der Verhandlungen und damit ein Thema, das ziemlich nah an USDC und dem Wachstum von Circle hängt. ## Der Clarity Act trifft Circle an mehreren Stellen Am Dienstag bekam der Clarity Act im Senat nicht die nötigen 60 Stimmen, um weiterzukommen. Das Votum endete mit 49 zu 50, nachdem neben den Demokraten auch mehrere Republikaner nicht mitgingen. Circle rutschte daraufhin um rund -11,5% ab, Coinbase verlor gut -10%. Bei Circle hängt daran mehr als nur die Hoffnung auf allgemein freundlichere Krypto-Regeln. Der Konzern lebt davon, dass USDC möglichst breit genutzt wird, auf Börsen, bei Zahlungen, im institutionellen Geschäft oder bei tokenisierten Vermögenswerten. Ein klarerer Rahmen für den gesamten Markt hätte dabei geholfen, weil Unternehmen und Finanzhäuser besser einschätzen könnten, welche Regeln für digitale Assets langfristig gelten. Der Streit um den Clarity Act ging aber noch näher an das eigentliche Stablecoin-Geschäft. Banken und Krypto-Unternehmen haben monatelang darum gerungen, wie sogenannte Stablecoin-Rewards künftig behandelt werden sollen. ## Bei den Stablecoin-Rewards hängt einiges dran Der bereits geltende GENIUS Act verbietet Stablecoin-Emittenten wie Circle, Nutzern direkt Zinsen oder Renditen für das bloße Halten von USDC zu zahlen. Damit ist das Thema allerdings nicht komplett erledigt. Plattformen können weiterhin bestimmte Belohnungen anbieten und Circle teilt einen Teil seiner Reserveerträge beispielsweise mit Coinbase. Coinbase nutzt Stablecoin-Einnahmen wiederum auch für USDC-Rewards. Und da wurde es beim Clarity Act wieder ziemlich knifflig. Der letzte Entwurf wollte Zinsen auf ungenutzte Stablecoin-Guthaben weiter begrenzen, erlaubte aber bestimmte nutzungsbezogene Rewards. Zusätzlich sollte das US-Finanzministerium für 18 Monate eingreifen können, falls solche Angebote zu größeren Abflüssen bei kleineren Banken führen. Für Circle ist das kein kleines Detail. Rewards können ein zusätzlicher Grund sein, USDC überhaupt auf einer Plattform zu halten. Werden solche Angebote irgendwann stark eingeschränkt, könnte das die Nachfrage nach USDC bremsen. Und weniger USDC im Umlauf bedeuten am Ende auch weniger Reserven, auf denen Circle Zinserträge verdienen kann. Wie empfindlich die Börse bei diesem Thema ist, hat man schon im März gesehen. Damals verlor die Circle-Aktie zeitweise rund -20%, nachdem ein Entwurf deutlich schärfere Regeln für Stablecoin-Rewards vorgesehen hatte. Durch das gescheiterte Votum treten diese neuen Clarity-Regeln jetzt erstmal nicht in Kraft. Das nimmt Circle kurzfristig zwar eine mögliche Verschärfung vom Tisch, lässt aber auch die komplette Frage offen, wie solche Rewards langfristig behandelt werden. **Tipp:** Welche 3 Altcoins in der zweiten Jahreshälfte 2026 besonders interessant werden könnten, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## USDC wächst weiter – und das ist für Circle enorm wichtig Ein Blick auf die letzten Zahlen zeigt ziemlich schnell, warum jede Diskussion rund um USDC so viel Gewicht bekommt. Im zweiten Quartal kamen 95,2% des Umsatzes von Circle aus Reserveerträgen. Insgesamt lagen Umsatz und Reserveerträge bei 701 Millionen US$. USDC selbst wächst weiter. Ende Juni waren 73,3 Milliarden US$ im Umlauf und damit 19% mehr als ein Jahr zuvor. Das On-Chain-Transaktionsvolumen stieg sogar um 151% auf 14,8 Billionen US$. Je mehr USDC im Umlauf sind, desto größer werden die Reserven dahinter. Auf diese Reserven verdient das Unternehmen Zinsen. Wie stark der Zinssatz dabei reinspielt, konnte man zuletzt ebenfalls sehen. Das Wachstum der USDC-Bestände brachte Circle im zweiten Quartal rund 147 Millionen US$ zusätzliche Reserveerträge. Niedrigere Renditen auf die Reserven nahmen davon aber fast 114 Millionen US$ wieder weg. Deshalb schaut Circle heute auch noch aus einem anderen Grund nach Washington. Die Fed dürfte den Leitzins nach aktuellen Markterwartungen um 25 Basispunkte anheben. Für Bitcoin und viele andere Krypto-Assets wäre das eher Gegenwind, Circle kann bei seinen Reserveerträgen dagegen von höheren kurzfristigen Zinsen profitieren. ## Ganz erledigt ist der Clarity Act noch nicht Das gescheiterte Votum bedeutet nicht automatisch, dass das Gesetz endgültig verschwunden ist. Senator Thom Tillis änderte seine Stimme aus verfahrenstechnischen Gründen auf Nein und hielt damit die Möglichkeit offen, später noch einmal über den Entwurf abstimmen zu lassen. Ein schneller Durchbruch sieht nach dem Ergebnis trotzdem erstmal deutlich schwieriger aus. Neben den Ethik-Regeln blieben auch Themen wie Stablecoin-Rewards, Geldwäschevorgaben und die Ausstattung der CFTC umstritten. Bis sich der Kongress wieder bewegt, arbeiten SEC und CFTC weiter an eigenen Regeln. Für Circle bedeutet das, dass USDC unter dem GENIUS Act weiterläuft, während der größere regulatorische Rahmen rund um den Krypto-Markt und die Reward-Frage erstmal offen bleibt. Der Kursrutsch bei Circle hat also durchaus einen konkreten Hintergrund. Der Clarity Act hätte nicht nur dem gesamten Krypto-Markt mehr Klarheit geben können, sondern hing auch mitten in der Debatte um Stablecoin-Rewards. Für Circle bleibt USDC das mit Abstand wichtigste Geschäft und damit spielt auch die Frage eine Rolle, wie attraktiv der Stablecoin für Nutzer auf Plattformen bleibt. Das gescheiterte Votum verhindert erstmal neue Einschränkungen aus diesem Entwurf, löst den Streit aber eben auch nicht. Dazu kommt heute noch die Fed-Entscheidung, die über die Rendite der USDC-Reserven wiederum ganz direkt bei Circle ankommt. ## ℹ️ Circle Internet Group in Kürze - Circle (WKN: CRCL01) ist ein US-Finanzdienstleister mit Sitz in New York City. - Das Unternehmen ist unter anderem Herausgeber des Stablecoins USD Coin (USDC), dem nach Tether zweitwichtigsten Stablecoin. - Circle notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist aktuell rund 21,91 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Circle, Circle-Aktie, Circle-Kurs, CLARITY Act, Krypto-Aktien --- ### [Oracle-Aktie: Warum will sie denn niemand mehr haben?](https://www.sharedeals.de/oracle-aktie-warum-will-sie-denn-niemand-mehr-haben/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Oracle-Aktie kennt dieser Tage nur noch eine Richtung, und zwar nach unten. An jedem der letzten fünf Handelstage ging es mit dem Kurs des Cloud- und Software-Riesen bergab. Der Kursverlust summierte sich in diesen fünf Tagen auf -14%. Warum will denn niemand mehr die Oracle-Aktie haben? Und tut ihr die Börse Unrecht? ## Ein gewaltiger Schuldenberg Der jüngste Kursrückgang der Oracle-Aktie ist auf ein Bündel von Faktoren zurückzuführen – allen voran erhebliche Kapitalbedenken, makroökonomischer Druck, Sektorsorgen im KI-Bereich und einem Management-Fehler. Hauptursache für die seit Monaten anhaltenden Bauchschmerzen der Börse in Bezug auf die Oracle-Aktie sind die extremen Kapitalausgaben und der damit verbundene gewaltige Finanzierungsbedarf von Oracle. Der Tech-Konzern plant in diesem Geschäftsjahr Investitionen in KI-Infrastruktur in Höhe von nicht weniger als 90 Milliarden US$. Da die operativen Cashflows aus dem Kerngeschäft nicht ausreichen, um diesen Expansionskurs allein zu stemmen, stehen Finanzierungspläne von rund 40 Milliarden US$ im Raum. Anleger sorgen sich deshalb nicht nur vor der steigenden Verschuldung, sondern auch vor einer möglichen weiteren Aktienverwässerung durch eine Kapitalerhöhung. Die Nettoverschuldung von Oracle beträgt inzwischen fast 90 Milliarden US$. Angesichts steigender Zinsen in den USA stellt dies eine weitere Belastung des Cashflows dar. ## Verunsicherung in der KI-Szene Darüber hinaus haben am Wochenende Aussagen von Tech-Leadern wie Anthropic-CEO Dario Amodei sowie OpenAI-Chef Sam Altman über die Notwendigkeit von mehr KI-Sicherheit und einer eventuellen Drosselung des Entwicklungs- und Expansionstempos für einen Abverkauf von Aktien im gesamten Halbleiter- und KI-Infrastruktursektor gesorgt. Wenn führende KI-Entwickler ihr Tempo verlangsamen oder Großprojekte anpassen, befürchten Investoren zeitliche Verzögerungen bei der Auslastung von Oracles neu gebauten Rechenzentrumskapazitäten. Zudem sorgte OpenAI-Boss Altman mit der Verschiebung des Börsengangs seines Unternehmens auf 2027 für Aufsehen. Der KI-Modellentwickler gehört zu den wichtigsten Kunden von Oracle. Die Verschiebung des OpenAI-IPOs verstärkt nun die Sorge, dass das Unternehmen möglicherweise seine bei Oracle gebuchten Kapazitäten reduzieren muss. Wir halten Dich in Sachen KI auf dem Laufenden! Wirf einfach mal einen Blick in unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Oracle&stockidentifier=symbol%3AORCL&stockmarket=NYSE)! ## Ellison irritiert den Markt Und als wäre das alles nicht schon genug, verstärkte ausgerechnet Oracle-Chef Ellison den Wirbel um seinen Konzern. Er kündigte vor wenigen Tagen den Verkauf von bis zu 50 Millionen Aktien (Wert ca. 7,5 Milliarden US$) an. Diese Ankündigung sorgte für Verwirrung bei Anlegern und zu großen Irritationen an der Börse. Ellison nahm den geplanten Verkauf daraufhin wieder zurück. ## Weiter bergab Das Chartbild der Oracle-Aktie hat sich gestern verschlechtert. Der Kurs ist unter das Zwischentief bei 141 US$ gefallen. Nun steht zu befürchten, dass er sich erst wieder beim nächsten wichtigen Support bei 127 US$ fängt. ## Eine sehr riskante Strategie Obwohl die meisten Analysten derzeit ein großes Upside in der Oracle-Aktie sehe und sie der Papierform nach mit einem Forward-KGV von unter 20 günstig bewertet ist, bin ich nicht von ihr überzeugt. Die All-in-Strategie von Oracle in Sachen KI-Infrastruktur ist mir zu riskant. Der Kapitalbedarf übersteigt bei weitem die Finanzierungsmöglichkeiten von Oracle und daran dürfte sich in den nächsten Jahren wenig ändern. Die Nettoverschuldung des Konzerns wird damit bald die Schwelle von 100 Milliarden US$ übersteigen. Wir sprechen hier aber über ein Unternehmen mit einem Jahresumsatz von knapp 70 Milliarden US$. Oracle zwingt sich damit selbst zu einer extrem hohen Auslastung seiner Rechenzentren. Sollte diese nicht wie geplant eintreten oder die Preise für Rechenleistung aufgrund eines Überangebots unter Druck geraten, wird das Kartenhaus von Oracle ins Wanken geraten. Zum Abschluss: Bei diesem Aktien glauben wir daran, dass sie zu den KI-Gewinnern zählen. Du findest sie in unserem [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) Report! Mir ist die extrem aggressive und kapitalintensive Strategie von Oracle zu riskant und die Börse scheint meine Meinung zu teilen (oder umgekehrt). Trotz zuletzt hervorragender Zahlen und Prognosen gelingt der Oracle-Aktie kein Aufschwung mehr. Daran wird sich in den kommenden Monaten wahrscheinlich wenig ändern. ## ℹ️ Oracle in Kürze - Oracle (WKN: 871460) ist ein US-Soft- und Hardwarekonzern mit Hauptsitz in Austin im US-Bundesstaat Texas. - Bekannt ist der Konzern vor allem als Betreiber eines Datenbanksystems. Darüber hinaus bietet Oracle seinen Kunden Cloud-Infrastruktur und zahlreiche Anwendungen an. - Gegründet im Jahre 1977 und mit einem Jahresumsatz von fast 70 Milliarden US$ zählt Oracle zu den ältesten und größten Tech-Konzernen weltweit. - Oracle ist Mitglied im US-Leitindex S&P 500 und ca. 424 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Goldpreis: Warsh-Schock oder nächste Rallye?](https://www.sharedeals.de/goldpreis-warsh-schock-oder-naechste-rallye/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer kräftigen Erholung im August ist der Goldpreis zuletzt wieder unter Druck geraten. Seit dem Zwischenhoch vom 25. August bei knapp 4.700 US$ je Unze ging es um fast -8% hinab, zu Wochenbeginn erfolgte der Pullback zur 50-Tage-Linie. Müssen sich Anleger Sorgen machen oder sind die Aussichten für Gold weiterhin positiv? ## Fed sorgt für Gegenwind Kurzfristig spricht einiges für Vorsicht. An den Märkten wird eine Zinserhöhung der US-Notenbank am Mittwoch inzwischen weitgehend eingepreist. Entscheidend ist deshalb weniger der erwartete Zinsschritt um 25 Basispunkte als die Frage, wie Fed-Chef Kevin Warsh den weiteren geldpolitischen Kurs beschreibt. Signale für zusätzliche Anhebungen könnten US-Renditen und US-Dollar weiter antreiben und damit den Druck auf das unverzinste Gold erhöhen. Der jüngste Rücksetzer zeigt, dass das Edelmetall gegen steigende Realzinsen keineswegs immun ist. Gleichzeitig ist bemerkenswert, wie robust Gold trotz des jüngsten Anstiegs der langfristigen Renditen geblieben ist. Genau hier setzt die längerfristige Argumentation vieler Goldstrategen an. **Im Übrigen:** Wie man gewinnbringend im Rohstoff-Bereich investiert und welche Aktien gerade besonders spannend sind, zeigt unser [neuer Report!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-rohstoff-rallye/) ## Schulden werden zum neuen Goldtreiber Im Mittelpunkt steht zunehmend die fiskalische Situation der USA. Die US-Staatsschulden haben inzwischen die Marke von 40 Billionen US$ überschritten. Hohe Defizite treffen auf steigende Zinskosten – und damit auf ein Problem, das sich durch höhere Leitzinsen zusätzlich verschärfen kann. Sprott-Präsident Ryan McIntyre sieht deshalb Gold langfristig als eine Art „Nordstern“ unter den monetären Vermögenswerten. Seiner Einschätzung zufolge ist das Edelmetall insbesondere bei US-Institutionellen weiterhin unterrepräsentiert. Auch die Diskussion über eine mögliche schleichende Dollarentwertung gewinnt vor diesem Hintergrund an Bedeutung. Hinzu kommen die anhaltenden Goldkäufe der Zentralbanken. Nach Angaben des World Gold Council kauften Notenbanken im zweiten Quartal 2026 netto rund 289 Tonnen Gold – 62% mehr als im Vorjahresquartal. Auch China stockte seine Reserven im August weiter auf. Gleichzeitig ziehen die Zuflüsse in Gold-ETFs wieder an. ## Analysten sehen langfristig weiteres Potenzial Auch die Kursziele der Analysten zeigen, wie unterschiedlich die kurzfristige Zinsdebatte und die langfristige Goldthese bewertet werden. Goldman Sachs sieht Gold bis Ende 2026 bei rund 4.900 US$, während Jefferies ein Jahresendziel von etwa 4.650 US$ nennt. Noch deutlich weiter reicht die langfristige Perspektive von J.P. Morgan, die in einem optimistischen Szenario bis 2030 sogar 8.000 US$ für möglich hält. Eine wichtige Frage ist dabei die Bewertung. Absolut erscheint Gold nach der Rally teuer. Gemessen am weltweit investierten Finanzvermögen ist die Position des Edelmetalls jedoch vergleichsweise klein: Laut World Gold Council entfielen Ende 2025 nur rund 3% der global investierten Finanzanlagen auf Gold. Vor rund 40 Jahren waren es etwa 14%. Eine Rückkehr auch nur eines kleinen Teils dieser früheren Gewichtung könnte daher erhebliche zusätzliche Nachfrage auslösen. ## Charttechnik entscheidet über die nächste Bewegung Technisch ist das Bild kurzfristig angeschlagen. Nach der Bodenbildung um 4.000 US$ gelang im August der Ausbruch über die 200-Tage-Linie und die seit Januar bestehende Abwärtstrendlinie. Mit dem jüngsten Rücksetzer fiel Gold jedoch wieder unter beide Marken zurück – ein möglicher Fehlausbruch. Jetzt kommt es auf die 50-Tage-Linie an. Hält diese Unterstützung, könnte die Korrektur lediglich eine Verschnaufpause darstellen. Fällt sie dagegen nachhaltig, rücken die Tiefs im Bereich von 4.000 US$ wieder in den Fokus. Auf der Oberseite bilden die Abwärtstrendlinie um 4.400 US$ und die 200-Tage-Linie bei 4.531 US$ die entscheidenden Trigger für eine bullische Trendwende. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Gold. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, Gold – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** Kurzfristig bleibt Gold dem Risiko eines weiteren Rücksetzers ausgesetzt – insbesondere dann, wenn Kevin Warsh am Mittwoch einen länger anhaltenden Zinserhöhungszyklus signalisiert. Langfristig sprechen jedoch Staatsverschuldung, Zentralbankkäufe, mögliche Dollarentwertung und die geringe Goldgewichtung institutioneller Portfolios für ein weiterhin konstruktives Umfeld. Die Fed kann die Rallye vorübergehend bremsen, am übergeordneten Bullenmarkt wird dies meiner Meinung nach jedoch nichts ändern. Für langfristig orientierte Anleger könnte daher gerade die aktuelle Schwächephase eine gute Einstiegsgelegenheit darstellen. Unser Goldherz schon bekannt? [Nutze den kostenlosen Goldherz Report Newsletter für mehr Insides am Markt.](https://www.sharedeals.de/goldherz-report-anmeldung-blog/) **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Sonstiges --- ### [Skyworks Solutions-Aktie +14%: Ist sie der neue Chip-Highflyer?](https://www.sharedeals.de/skyworks-solutions-aktie-14-ist-sie-der-neue-chip-highflyer/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Skyworks Solutions-Aktie ist dieser Tage nichts für Anleger mit schwachen Nerven. Nachdem der Kurs des US-Halbleiterherstellers am Montag um -10% einbrach, schoss er am Dienstag postwendend um +14% auf ein neues 12-Monatshoch nach oben. Was steckt hinter dem Kurssprung und ist die Aktie noch einen Kauf wert? ## Fusion mit einem Wettbewerber Zentraler Kurstreiber der Skyworks Solutions-Aktie ist derzeit die geplante Übernahme des Wettbewerbers Qorvo. Skyworks-Chef Philip Brace hat zuletzt seine Zuversicht erhöht, dass der rund 22 Milliarden US$ schwere Zusammenschluss mit Qorvo noch vor Ende des Geschäftsjahres, möglicherweise bereits Anfang Oktober, abgeschlossen werden kann. Nachdem das US-Kartellamt bereits grünes Licht für den Zusammenschluss der beiden Tech-Unternehmen gegeben hat, ist der entscheidende offene Punkt noch die Genehmigung durch die chinesische Wettbewerbsbehörde SAMR. Laut aktuellen Berichten befindet sich die Prüfung bereits in der finalen Phase. Durch die Übernahme von Qorvo durch Skyworks entsteht ein Riese im Bereich der RF-, Analog- und Mixed-Signal-Chips. Skyworks/Qorvo zählt damit zu den führenden Anbietern von Analog- und Hochfrequenz-Chips für die Bereiche Smartphones, Automobile, Industrie und Rüstung. Du willst in der Chipbranche auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Skyworks+Solutions&stockidentifier=symbol%3AINL&stockmarket=NASDAQ)! ## Frische Impulse durch Apple Aber auch Apple gibt dieser Tage der Skyworks Solutions-Aktie frische Impulse. Apple ist mit Abstand der größte Kunde von Skyworks und sorgt in der Regel für 50 bis 70% des Gesamtumsatzes. Die Chips von Skyworks sind in fast allen Produkten der Kalifornier verbaut. Skyworks profitiert demnach direkt von einem hohen Apple-Absatz — und dieser dürfte durch die zuletzt vorgestellten Produkten noch einmal angekurbelt werden. Das neue faltbare iPhone Duo stellt den Eintritt in ein bislang noch unerschlossenes Marktsegment dar. Und auch die neuen iPhone Pro- und Apple Watch-Modelle dürften gut vom Markt aufgenommen werden. ## Bald über 100 US$? Durch den gestrigen Kurssprung kletterte die Skyworks Solutions-Aktie auf den höchsten Stand seit Januar 2025. Sollte sie nun auch noch die Widerstandszone zwischen 94 und 96 US$ überwinden, sind Kurse im dreistelligen Bereich denkbar. ## Die Bewertung ist ein schlechter Scherz Die Übernahme von Qorvo sehe ich zweifellos positiv. Sie gibt Skyworks Solution nicht nur mehr Marktmacht, sondern dürfte auch für jährliche Synergien in Höhe von rund 500 Millionen US$ sorgen. Es gibt aber zwei Faktoren, die meines Erachtens ganz klar gegen ein Investment in die Skyworks Solutions-Aktie sprechen: die Bewertung und die Abhängigkeit von Apple. Eine Bewertung mit einem Forward-KGV von 16 ist für ein Unternehmen, das in den letzten beiden Geschäftsjahren 15% seines Umsatzes und 50% seines operativen Gewinns eingebüßt hat, ein schlechter Scherz. Noch dazu in Anbetracht der Tatsache, dass Skyworks bislang noch nicht das Ruder herumreißen konnte. Auch im Ende September zu Ende gehenden Geschäftsjahr dürften der Umsatz und der Gewinn weiter zurückgehen. Eine enge Partnerschaft mit Apple als Schlüssellieferant für HF-Komponenten ist sicherlich ein großer Pluspunkt. Aber diese starke Abhängigkeit ist auch mit großen Risiken verbunden. Bislang konnte sich Apple dem starken Nachfragerückgang bei Smartphones entziehen. Das muss aber nicht so bleiben. Eine verhaltene Nachfrage nach den neuen Apple-Produkten wirkt sich 1:1 auf Skyworks Solutions aus. Noch dazu steht inzwischen sogar Apple unter Kostendruck. Aufgrund der stark gestiegenen Komponentenpreise, vor allem bei Speicherchips, musste der iPhone-Hersteller seine Preise noch weiter nach oben schrauben. Ich sehe die Gefahr, dass bei vielen (potenziellen) Kunden langsam eine Schmerzgrenze erreicht ist. Abschließend: Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. Die Skyworks Solutions-Aktie ist kein Investment mehr. Die gesamte Fantasie rund um die Qorvo-Übernahme wurde bereits in den letzten Wochen in den Kurs eingepreist. Das Downrisiko ist angesichts der miesen Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren einfach zu groß. ## ℹ️ Skyworks Solutions in Kürze - Skyworks Solutions ist führender Halbleiterhersteller für Analog- und Hochfrequenzchips mit Hauptsitz in Woburn im US-Bundesstaat Massachusetts. - Das Unternehmen liefert die grundlegende Hardware, die es elektronischen Geräten ermöglicht, drahtlos miteinander zu kommunizieren (z. B. über 5G, Wi-Fi, Bluetooth oder GPS). - Zu den Produkten von Skyworks gehören Leistungsverstärker, Filter, Front-End-Module und Strommanagement- & Analog-ICs. - Das Unternehmen notiert an der Nasdaq und ist ca. 13,5 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Intel --- ### [Volkswagen-Aktie: Drohen jetzt weitere -12% nach unten?](https://www.sharedeals.de/volkswagen-aktie-drohen-jetzt-weitere-12-nach-unten/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Volkswagen steht nach der jüngsten Erholung wieder direkt an einer Zone, die kurzfristig ziemlich wichtig werden könnte. Rund um 80 € hat die Aktie zuletzt mehrfach Halt gefunden. Bricht dieser Bereich weg, wäre nach unten wieder deutlich mehr Platz. Zunächst in Richtung 73 € und später sogar bis rund 70 €. ## Der Rebound hängt an einer alten Unterstützung Nach dem Rückgang im Sommer konnte sich Volkswagen vom Tief um 70 € wieder etwas erholen und lief zwischenzeitlich bis über 83 €. Viel weiter ging es aber nicht. Inzwischen steht die Aktie wieder bei rund 79 € und damit direkt an dem Bereich, an dem zuletzt mehrfach Käufer reingekommen sind. Rund um 80 € liegt damit eine erste wichtige Unterstützung. Solange die Aktie dort nicht klar durchrutscht, bleibt die Chance bestehen, dass sich Volkswagen wieder fängt und einen neuen Anlauf nach oben startet. Ein Bruch wäre allerdings unangenehm, weil darunter erstmal weniger Halt im Chart zu sehen ist. Die nächste größere Zone liegt um 73 €. Vom aktuellen Kurs aus wären das noch einmal rund -7,7% Minus. Hält auch der Bereich um 73 € nicht, kommt schnell wieder das alte Tief um 70 € ins Spiel. Von aktuell rund 79 € wäre das ein Rückgang von ungefähr -11,5%. Die Marke ist auch deshalb wichtig, weil dort im Sommer bereits deutlich mehr Kaufinteresse aufgekommen ist. Volkswagen hatte sich von diesem Bereich aus wieder erholt und anschließend den Sprung zurück über 80 € geschafft. Ein erneuter Test wäre deshalb nicht automatisch katastrophal, würde aber zeigen, dass die aktuelle Erholung erstmal wieder komplett abverkauft wurde. Du willst über die VW-Aktie stets informiert bleiben? Dann abonniere unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/)! Volkswagen-Aktie ## Neue Modelle helfen der Story, aber der Kurs bleibt schwach Operativ versucht Volkswagen derweil wieder mehr positive Themen nach vorne zu bringen. Mit neuen Elektro-Modellen und Effizienzprojekten will der Konzern vor allem in Europa wieder stärker gegen chinesische Hersteller wie BYD antreten. Das hilft der langfristigen Story, an der Börse reicht es momentan aber noch nicht für einen größeren Befreiungsschlag. Der Kurs bleibt weit unter den Hochs der vergangenen Monate und kommt nach jeder Erholung relativ schnell wieder zurück. Damit bleibt der Chart fürs Erste das deutlich spannendere Thema. Rund um 80 € sitzt Volkswagen direkt auf einer möglichen Unterstützung, darunter würden 73 € und 70 € ziemlich schnell wieder relevanter werden. Volkswagen hängt aktuell ziemlich nah an der 80-€-Marke fest. Hält der Bereich, könnte die Aktie erstmal wieder nach oben drehen und einen neuen Anlauf auf 87 € starten. Rutscht der Kurs dagegen klar darunter, wäre die nächste größere Zone um 73 € nicht mehr weit entfernt. Vom aktuellen Stand entspricht das rund -7,7% Abwärtspotenzial. Kommt anschließend auch das Tief um 70 € wieder ins Spiel, wären es sogar rund -11,5%. ## ℹ️ Volkswagen in Kürze - Die Volkswagen AG (WKN: 766403) mit Sitz in Wolfsburg ist der nach Umsatz größte und nach Absatz zweitgrößte Fahrzeughersteller der Welt. Zusätzlich zur Kernmarke Volkswagen ist die VW AG auch Muttergesellschaft zahlreicher weiterer Autohersteller, darunter Audi, Lamborghini, Porsche, Seat und Skoda. - Neben dem Pkw-Bereich gehört auch der Geschäftsbereich Nutzfahrzeuge mit den Unternehmen MAN und Scania zum VW-Konzern. Zudem bietet der Konzern zahlreiche Finanzdienstleistungen an, darunter Finanzierungen und Versicherungen. - Volkswagen ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50 und aktuell ca. 40,76 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** volkswagen, Volkswagen-Aktie, Volkswagen-Analyse, Volkswagen-Kurs, VW, VW-Aktie --- ### [Deutsche Telekom-Aktie: Ohne Fusionsfantasie auf Erfolgskurs](https://www.sharedeals.de/deutsche-telekom-aktie-ohne-fusionsfantasie-auf-erfolgskurs/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Bei der Deutsche Telekom herrscht unter den Analysten derzeit ungewöhnliche Einigkeit, alle Häuser raten zum Kauf. Grundlage dafür ist auch das organische Wachstum, das seit dem Rückzug von T-Mobile US aus möglichen Übernahmeplänen wieder stärker im Fokus steht. Charttechnisch nähert sich der Kurs derweil erneut einer wichtigen Hürde. ## Einheitliches Bild bei den Analysten Deutsche Telekom gehörte am Dienstag zu den schwächeren DAX-Werten und gab leicht auf 28,89 € nach. Der Rücksetzer fällt in eine Phase, die von einer breiten Erwartungslücke geprägt ist. Sämtliche 6 beobachtenden Analystenhäuser stufen die Aktie mit Kaufen ein. Keines rät zu Halten oder Verkaufen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 35,84 €, ein Potenzial von rund +24% zum aktuellen Kurs. Hintergrund der zuletzt volatilen Kursentwicklung ist ein struktureller Umbruch aus dem Sommer. Mitte August zog sich T-Mobile US aus möglichen Fusionsgesprächen mit dem Bonner Konzern zurück und kostete die Aktie damit eine seit dem Frühjahr gehegte Übernahmefantasie. Seitdem zählt für Anleger vor allem das organische Geschäft. Die Zahlen zum zweiten Quartal mit einem Umsatzplus von +4% auf 29,93 Milliarden € hatten das bereits gestützt. Zusätzlich baute Deutsche Telekom mit dem Kauf zweier polnischer Glasfaseranbieter für rund 1 Milliarde € das eigene Festnetzgeschäft aus. Übrigens für all jene, die sich fragen, welche **KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus** haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Bei der Deutsche Telekom-Aktie kam es vor einiger Zeit zu einem Long-Signal. Die Widerstandszone zwischen 25,70 und 26,30 € wurde nach oben überschritten und wurde zum Support, gleichzeitig wurde auch die Abwärtstrendlinie überschritten. Seit diesem Signal ging es für die Aktie um gut +10% nach oben an die vorherigen Hochs und damit an den Widerstandsbereich zwischen 29,30 und 29,80 €. Für einen Ausbruch über diese Zone hat es bislang noch nicht gereicht, stattdessen konsolidiert der Kurs davor. Das muss für den weiteren Verlauf kein schlechtes Zeichen sein. Mit einem kleinen Rücksetzer vor der Zone und dem erneuten Anlaufen könnte durch weitere Käufer auch der Ausbruch auf der Oberseite gelingen. Das wäre wiederum ein Signal für weitere Käufer und könnte eine Chance bieten. Wichtig ist hier nur, dass der Kurs den Ausbruch auch aufrechterhält und nicht sofort wieder unter die Zone zurückfällt. Kommt es dagegen doch zur Abweisung, dürfte an der Supportzone erneut eine mögliche Kaufchance entstehen. Die einhellige Kaufempfehlung der Analysten und das Kurspotenzial von +24% sprechen grundsätzlich für Fantasie nach oben. Der Chart bestätigt das bislang nur in Ansätzen. Solange sich die Aktie unter dem Widerstand hält und nicht abgewiesen wird, bleibt das ein gutes Zeichen. Für einen Einstieg reicht es aber noch nicht. Dafür braucht es einen nachhaltigen Ausbruch auf der Oberseite, der auch Bestand hat. Auch die Zone auf der Unterseite könnte für eine neue Chance sorgen. Dort müsste allerdings zunächst wieder Stärke in den Markt kommen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Deutsche Telekom in Kürze - Die Deutsche Telekom (WKN: 555750) gehört zu den weltweit führenden Konzernen für Telekommunikations- und Informationstechnologie. Die Leistungen sind sehr breit gefächert, von der Breitbanktelefonie, Mobilfunk sowie TV oder komplexe ICT-Lösungen bietet der Konzern alles aus einer Hand an. - Das Unternehmen mit Hauptsitz in Bonn ist weltweit in 50 Ländern tätig. Mit der Tochter T-Mobile US gehört es zu den führenden Telekommunikationsanbietern in den USA. - Die Marktkapitalisierung der im DAX gelisteten Aktie beträgt rund 138 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien --- ### [Intel-Aktie: Hält sie sich jetzt endlich über 100 US$?](https://www.sharedeals.de/intel-aktie-haelt-sie-sich-jetzt-endlich-ueber-100-us/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die Intel-Aktie ist zuletzt unter die Marke von 100 US$ gefallen, ist aber am Mittwochmorgen mit einem Plus von über +4% die klare Nummer 1 im Nasdaq 100. Was gibt dem Chipriesen Aufwind und notiert die Aktie nun wieder dauerhaft im dreistelligen Bereich? ## Kommt diese Megakooperation? Es bahnt sich eine gewaltige Kooperation im Chipsektor an. Medienberichten zufolge spricht der südkoreanische Speicherchipriese SK Hynix mit Intel über den Aufbau einer Produktionsstätte in den USA. Dafür sind verschiedene Optionen denkbar. SK Hynix könnte einen Teil des in Aufbau befindlichen neuen Fertigungsstandorts von Intel in Ohio für die Produktion von Speicherchips übernehmen. Eine Alternative wäre die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, gegebenenfalls auch unter Beteiligung großer Cloud-Anbieter, mit einer eigenen Produktionsstätte. Eine Produktionskooperation von Intel und SK Hynix könnte aber noch an politischen, logistischen und finanziellen Hürden scheitern. Die Speicherchiptechnologien von SK Hynix gelten in der südkoreanischen Heimat des Tech-Konzerns als sensibel. Ein Technologietransfer in die USA könnte demnach an politischen Hürden scheitern. Erschwerend kommt hinzu, dass der Bau von Intels riesigem Fabrikkomplex in Ohio nicht nach Plan läuft. Aufgrund erheblicher Verzögerungen rechnet der Konzern offenbar frühestens mit einer Fertigstellung im Jahr 2030. Und nicht zuletzt könnte die Produktion von Speicherchips durch Intel/SK Hynik auch an finanziellen Hürden scheitern. Die Lohnkosten in den USA sind deutlich höher als in Korea. SK Hynix wird deshalb mit spitzem Stift rechnen, ob sich der Aufbau einer Fertigung in den Vereinigten Staaten überhaupt auszahlt. Für Intel wäre eine Beteiligung von SK Hynix — in welcher Form auch immer — an seinem neuen Industriekomplex in Ohio ein wichtiges Signal. Der Chipgigant will endlich in der Auftragsfertigung zu TSMC aufschließen. Eine Kooperation mit den Koreanern könnte ein wichtiger Baustein zur Erreichung dieses Ziels sein. Du willst bei Intel und der Chipbranche auf dem Laufenden bleiben? Dann abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Intel&stockidentifier=symbol%3AINL&stockmarket=NASDAQ)! ## Fortschritte im Foundry Business Zuletzt meldete Intel große Fortschritte in der Halbleiterfertigung. Berichten zufolge erreicht der Fertigungsprozess Intel 18A bei den Panther Lake-Test-Chips eine Ausbeute von fast 80%. Das gibt dem Foundry-Geschäft spürbaren Rückenwind. Der nächste Hochleistungsknoten (Intel 14A) soll plangemäß im ersten Quartal 2027 in die Serienproduktion starten. Zudem gab Intel Foundry gemeinsam mit dem Chipmaschinenbauer ASML bekannt, dass der Einsatz der neuesten High-NA EUV-Lithographieanlagen in den eigenen Werken den Übergang in die Hochvolumenfertigung geschafft hat. Bislang wurden über eine Million Wafer über die Systeme verarbeitet. ## Dieser Widerstand muss fallen Die Intel-Aktie pendelte in den letzten Wochen rund um die Kursmarke von 100 US$. Für einen nachhaltigen Ausschwung muss sie mindestens den Widerstand bei 106 US$ knacken. Das könnte diese Woche noch gelingen. Damit wäre der Weg für Kurse um die 120 US$ wieder frei. ## Die Bewertung ist unrealistisch In meiner letzten Analyse der Intel-Aktie habe ich Anlegern dringend ans Herz gelegt, nicht mehr in den US-Chipriesen zu investieren. Damals notierte die Aktie mit 133 US$ fast auf ihrem Allzeithoch. Seitdem ist der Aktienkurs von Intel um fast -30% eingebrochen und immer noch stehe ich zu meiner Verkaufsempfehlung. Wenn man sich die Bewertung der Intel-Aktie ansieht, kann man meiner Meinung nur zu diesem Schluss kommen. Das Forward-KGV liegt bei 53. Intel wächst in naher Zukunft mit rund 15 bis 20%. Um dieses Kurs-Gewinn-Verhältnis zu rechtfertigen, muss der Konzern seine Margen in den kommenden Quartalen drastisch steigern.Das halte ich für unrealistisch. Auf Branchenkonferenzen betonte das Intel-Management zwar, dass die Nachfrage nach Kernprozessoren enorm anzieht und das Unternehmen derzeit jedoch nur rund 50% der Kundennachfrage nach CPUs bedienen kann. Der globale Engpass verlagert sich zunehmend von reinen Grafikprozessoren (GPUs) hin zu Server-CPUs. Trotzdem gehe ich nicht davon aus, dass die Marge von Intel aufgrund der hohen Nachfrage nach Server-CPUs durch die Decke geht. In diesem Sinne: Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. Ähnlich ist meine Einschätzung bei PC-Prozessoren. Intel bereitet laut Lieferkettenberichten eine Preiserhöhung von rund 10% vor. Dies ist bereits der dritte Preisschritt in Folge, was von Beobachtern als Rückkehr von Preissetzungsmacht gedeutet wird. Aber auch hier werden die Bäume meiner Einschätzung nach nicht in den Himmel wachsen. Intel befindet sich zweifellos in einer sehr spannenden Wachstums- und Transformationsphase. Aber die Bewertung der Intel-Aktie lässt meiner Ansicht nach kein großes Upside mehr zu. Zu viel Optimismus ist bereits in den Kurs eingepreist. Anleger warten besser auf den nächsten Kursrücksetzen, um noch einmal über einen Einstieg nachzudenken. ## ℹ️ Intel in Kürze - Intel, gegründet 1968 und mit Sitz in Santa Clara in Kalifornien, ist ein US-amerikanischer Technologiekonzern und historisch der weltweit größte Entwickler und Hersteller von Mikroprozessoren. - Der Konzern besteht aus den zwei Einheiten Products (Design) und Foundry (Auftragsfertigung). - Intel Products entwickelt Prozessoren für PCs (Core-Serie) und Rechenzentren (Xeon-Prozessoren). - Intel Foundry produziert Chips auch für Drittkunden, wie beispielsweise Microsoft und Gerüchten zufolge zukünftig auch für Apple. - Intel ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und aktuell ca. 514 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Intel --- ### [SpaceX-Aktie: Starship vor dem nächsten wichtigen Test](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-starship-vor-dem-naechsten-wichtigen-test/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei SpaceX steht schon nächste Woche der bisher größte Starship-Test an. Am 22. September soll die Rakete erstmals nicht nur den Weltraum erreichen, sondern tatsächlich in einen Orbit gehen und dabei direkt neue Starlink-V3-Satelliten aussetzen. Gleichzeitig baut SpaceX mit Starfall schon das nächste Geschäft rund um Starship auf und Starlink wächst weiter kräftig. ## Starship soll erstmals wirklich in den Orbit Nach dem erfolgreichen Test im Juli legt SpaceX bei Flug Nummer 14 ordentlich nach. Der Start ist für den 22. September geplant, sofern die letzten regulatorischen Freigaben rechtzeitig vorliegen. Starship soll dabei auf rund 275 Kilometer Höhe steigen, die Erde ungefähr sechsmal umrunden und nach fast zehn Stunden im Pazifik westlich von Chile landen. Bisher liefen die Starship-Flüge bewusst auf suborbitalen Bahnen. Die Rakete kam also ins All, absolvierte aber keinen vollständigen Orbit. Das ändert sich mit dem nächsten Test und bringt SpaceX einen guten Schritt näher an den späteren Regelbetrieb. Mitfliegen sollen außerdem 26 Starlink-V3-Satelliten. Beim letzten Flug wurden bereits V3-Satelliten testweise ausgesetzt, diesmal sollen sie aber tatsächlich in den Orbit gebracht werden. Damit verbindet SpaceX den nächsten großen Entwicklungsschritt von Starship direkt mit dem Ausbau von Starlink. Für die V3-Generation braucht SpaceX Starship irgendwann regelmäßig. Die neuen Satelliten sind größer und leistungsfähiger als ihre Vorgänger und lassen sich mit Falcon 9 nicht in den Mengen starten, die für den weiteren Ausbau geplant sind. Je zuverlässiger Starship fliegt, desto schneller kann SpaceX also auch zusätzliche Starlink-Kapazität ins All bringen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Starlink ist längst das große Geschäft dahinter Während bei Starship noch getestet wird, verdient Starlink längst ordentlich Geld. Ende des zweiten Quartals kam der Dienst bereits auf 12 Millionen Kunden, doppelt so viele wie ein Jahr zuvor. Der Umsatz des gesamten Connectivity-Bereichs stieg im Quartal um 66% auf 4,3 Milliarden US$, das bereinigte EBITDA lag bei knapp 2,6 Milliarden US$. SpaceX geht dabei inzwischen weit über das klassische Satelliteninternet für Privathaushalte hinaus. Airlines, Unternehmen und Regierungen nutzen Starlink ebenfalls immer stärker. Allein das Enterprise- und Government-Geschäft brachte im zweiten Quartal rund 1,8 Milliarden US$ Umsatz und damit mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Auch beim Mobilfunk werden die Pläne größer. SpaceX hat sich über den EchoStar-Deal umfangreiche Frequenzrechte gesichert und arbeitet an einer neuen Direct-to-Cell-Generation. Reuters sieht darin inzwischen eine mögliche Herausforderung für klassische US-Mobilfunkanbieter wie AT&T, Verizon oder T-Mobile. Starship hängt damit immer stärker direkt an dem Geschäft, das bei SpaceX schon heute Geld verdient. Größere Satelliten, mehr Starts und niedrigere Kosten pro transportierter Nutzlast könnten Starlink deutlich schneller wachsen lassen. ## Neben Starlink entsteht schon das nächste Geschäft SpaceX versucht aber auch, Starship für andere Kunden interessant zu machen. Mit Space Cargo aus Luxemburg hat das neue Starfall-Programm gerade seinen ersten europäischen Kunden gewonnen. Geplant ist eine Mission im Jahr 2028, bei der Materialien und Produkte aus dem Orbit wieder zurück zur Erde gebracht werden sollen. Starfall ist dafür als Wiedereintrittskapsel gedacht und könnte beispielsweise für Biotechnologie oder andere Produkte genutzt werden, die unter Schwerelosigkeit hergestellt oder erforscht werden. Space Cargo möchte mit seinem BentoBox-System bis zu einer Tonne verschiedener Nutzlasten zurückbringen. Damit bekommt Starship langsam auch außerhalb von Starlink erste kommerzielle Anwendungen. Laut Reuters dürfte SpaceX 2027 noch hauptsächlich eigene Nutzlasten mit Starship fliegen, bevor ab 2028 verstärkt externe Kunden dazukommen. Das ist für die langfristige Story nicht unwichtig. Wenn Starship irgendwann regelmäßig fliegt, soll die Rakete eben nicht nur Satelliten hochbringen, sondern eine ganze Reihe neuer Geschäfte ermöglichen, vom Transport großer Nutzlasten bis hin zur Rückholung von Materialien aus dem All. Bei SpaceX rückt Starship wieder voll in den Mittelpunkt. Der nächste Flug soll erstmals in den Orbit gehen und direkt 26 Starlink-V3-Satelliten mitnehmen. Damit würde die Rakete zum ersten Mal zeigen, dass sie nicht nur Testflüge absolvieren, sondern beim Ausbau von Starlink wirklich mithelfen kann. Dazu kommt mit Starfall bereits das nächste Geschäft, für das jetzt der erste europäische Kunde gefunden wurde. SpaceX baut die Einsatzmöglichkeiten von Starship also Stück für Stück aus. Bevor daraus regelmäßig Umsatz entsteht, muss die Rakete aber erstmal zuverlässig in den Orbit kommen und dafür steht am 22. September der nächste große Test an. ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,95 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** SpaceX, SpaceX-Aktie, SpaceX-Analyse, SpaceX-Kurs --- ### [Rheinmetall-Aktie mit starkem Comeback: Wie weit trägt der Rebound?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-mit-starkem-comeback-wie-weit-traegt-der-rebound/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Rheinmetall hat gestern wieder ordentlich zugelegt und sich damit weiter vom Jahrestief entfernt. Unterstützung bekommt die Aktie durch einen neuen Munitionsauftrag und weiteres Geschäft für die Bundeswehr. Im Chart wird es ebenfalls interessanter, denn das Tief um 900 € musste bisher nicht noch einmal getestet werden. Läuft die Erholung weiter, könnte allerdings der volumenstarke Bereich um 1.200 € zum nächsten größeren Problem werden. ## Der Rücksetzer wurde bisher deutlich früher aufgefangen Nach dem starken Abverkauf im Sommer war Rheinmetall Ende Juni bis auf rund 900 € gefallen. Seitdem wurde dieses Tief nicht mehr erreicht. Auch beim jüngsten Rücksetzer Anfang September kamen die Käufer schon deutlich früher zurück und verhinderten einen erneuten Test der Marke. Gestern legte die Aktie dann rund +2,4% zu und schloss wieder oberhalb von 1.000 €. Damit lief Rheinmetall auch klar besser als der DAX, der den Handelstag leicht im Minus beendete. Für den Chart bleibt das Tief um 900 € trotzdem wichtig. Sollte die aktuelle Erholung wieder komplett abverkauft werden, wäre dort eine der größeren Unterstützungen, an denen Käufer bereits einmal deutlich zurückgekommen sind. Bis dahin hat die Aktie inzwischen aber wieder etwas Abstand aufgebaut. Kurzfristig sieht es deshalb erstmal mehr nach einem neuen Erholungsversuch aus. Die Frage ist eher, wie weit dieser trägt, denn weiter oben wartet eine Zone, an der deutlich mehr Aktien gehandelt wurden. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. Rheinmetall-Aktie ## Um 1.200 € dürfte es deutlich schwerer werden Im Volumen-Profil liegt der Point of Control bei rund 1.200 €. Dort wurde innerhalb des betrachteten Bereichs das meiste Volumen umgesetzt, und auch im normalen Kursverlauf war diese Marke in den vergangenen Monaten mehrfach wichtig. Bei einer weiteren Erholung wäre deshalb gut vorstellbar, dass Rheinmetall wieder in Richtung dieses Bereichs läuft. Vom aktuellen Kurs um 1.030 € wäre dafür noch ordentlich Platz vorhanden. Sobald die Aktie dort ankommt, dürfte es aber schwieriger werden, weil viele frühere Käufe und Verkäufe rund um dieses Niveau stattgefunden haben. Im Frühjahr und Sommer hat Rheinmetall um 1.200 € mehrfach gedreht, bevor die Zone später nach unten verloren ging. Jetzt würde sie erstmals wieder deutlicher von unten angelaufen werden. Für einen größeren Befreiungsschlag müsste die Aktie diesen Bereich irgendwann zurückholen und sich auch darüber halten. Gelingt das, wäre weiter oben um 1.400 € die nächste größere Hürde zu sehen. Davon ist Rheinmetall momentan aber noch ein gutes Stück entfernt. Erstmal geht es darum, ob aus dem gestrigen Kurssprung überhaupt eine etwas längere Erholung wird. ## Der neue Auftrag kommt zur richtigen Zeit Unterstützung kam zuletzt auch von Unternehmensseite. Rheinmetall meldete am Montag einen neuen Großauftrag für 155-mm-Artilleriemunition. Ein internationaler Kunde hat mehrere zehntausend Geschosse bestellt, der Auftragswert liegt im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Produktion läuft bereits, abgeschlossen werden soll die Lieferung 2027. Der Auftrag passt gut zu einem Bereich, in den Rheinmetall seit Jahren massiv investiert. Bis 2030 möchte der Konzern die Kapazität auf rund 1,5 Millionen Artilleriegeschosse pro Jahr ausbauen. Der jüngste Auftrag zeigt zumindest, dass die zusätzlichen Kapazitäten weiterhin auf hohe Nachfrage treffen. Dazu kommt weiteres Geschäft mit der Bundeswehr. Deutschland plant ein viertes neues Flottendienstboot zur elektronischen Aufklärung. Die ersten drei Schiffe dieser Klasse werden bereits von Rheinmetall gebaut und sollen ab 2029 ausgeliefert werden. Damit bekommt die Aktie nach dem deutlichen Rückgang wieder etwas mehr Rückenwind aus dem operativen Geschäft. Der starke Tag gestern tut der Aktie erstmal gut, vor allem weil das Tief um 900 € bisher nicht noch einmal getestet wurde. Damit bleibt dieser Bereich als größere Unterstützung stehen, während Rheinmetall nach oben wieder etwas mehr Platz bekommt. Läuft die Erholung weiter, kommt mit 1.200 € aber schon die nächste größere Hürde ins Spiel. Dort liegt der Point of Control und in diesem Bereich wurde in den vergangenen Monaten sehr viel gehandelt. Läuft Rheinmetall wieder in Richtung 1.200 €, könnte die Aktie dort auf Widerstand treffen, der den Rebound erstmal ausbremst. Bis dahin hat die Bewegung nach oben aber noch etwas Platz. ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 47 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Kurs, Rheinmetall-Prognose --- ### [MTU-Aktie: Ist sie fundamental unterbewertet?](https://www.sharedeals.de/mtu-aktie-ist-sie-fundamental-unterbewertet/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die MTU-Aktie konnte den Kursanstieg auf etwa 383 € bis Mitte August nicht halten und korrigierte anschließend deutlich. Am Mittwoch notiert sie aktuell bei etwa 336 €. Hier stellt sich die Frage: Lohnt sich jetzt wieder ein Einstieg? ## Hoher Ölpreis belastet Die erneute Eskalation im Iran-Konflikt hat den Ölpreis zuletzt wieder deutlich steigen lassen. Für zusätzliche Unsicherheit am Ölmarkt sorgten die Entwicklungen im Roten Meer und im Nahen Osten. Ein anhaltend hoher Ölpreis belastet die Weltwirtschaft und trifft insbesondere die Luftfahrtbranche. Steigende Treibstoffkosten können die Profitabilität der Fluggesellschaften reduzieren und dadurch indirekt auch die Geschäftsentwicklung von Triebwerksherstellern beeinflussen. Für MTU ist deshalb neben der operativen Entwicklung auch das geopolitische Umfeld ein wichtiger Faktor. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=MTU&stockidentifier=symbol%3AMTX&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Wachstumskurs fortgesetzt In den ersten sechs Monaten konnte MTU seinen Wachstumskurs fortsetzen. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis entwickelten sich positiv. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13% auf 4,7 Milliarden €. Wichtigster Wachstumstreiber war das Instandhaltungsgeschäft, das um 21% auf 3,4 Milliarden € zulegte. Auch im militärischen Bereich entwickelte sich das Instandhaltungsgeschäft positiv und stieg um 15% auf 298 Millionen €. Das bereinigte EBIT erhöhte sich um 5% auf 692 Millionen €. Der bereinigte Nettogewinn legte ebenfalls um 5% auf 502 Millionen € zu. Besonders positiv entwickelte sich der Free Cashflow. Dieser stieg um 39% auf 294 Millionen €. Die Cash Conversion Rate, also das Verhältnis von Free Cashflow zu bereinigtem Nettogewinn, lag bei 59%. Insgesamt sind die Halbjahreszahlen solide ausgefallen. Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Bussmann erklärte: > Trotz der hochvolatilen Situation im Nahen Osten haben wir im ersten Halbjahr starke Ergebnisse erzielt. ## Prognose beim Free Cashflow angehoben Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung erhöhte MTU die Erwartungen an die Cash Conversion Rate. Die bisherige Prognose von 45 bis 55% wurde auf 50 bis 60% angehoben. Damit dürfte sich im zweiten Halbjahr auch die Entwicklung von Nettogewinn und Free Cashflow verbessern. Die übrigen Jahresziele wurden bestätigt. Der Konzern erwartet weiterhin einen Umsatz von 9,2 bis 9,7 Milliarden € sowie ein bereinigtes EBIT von 1,35 bis 1,45 Milliarden €. Eine wichtige Grundlage dafür ist der hohe Auftragsbestand. Dieser stieg um 3% auf 30,4 Milliarden €. Damit verfügt MTU über eine hohe Visibilität für die zukünftige Umsatzentwicklung. ## Bewertung Die Halbjahreszahlen sind angesichts der bereits guten Entwicklung im ersten Quartal nicht überraschend ausgefallen. Der Konzern befindet sich weiterhin auf einem stabilen Wachstumspfad. Fundamental erscheint mir der jüngste Kursrückgang daher nicht vollständig nachvollziehbar. Belastet wurde die Aktie zuletzt vor allem durch geopolitische Unsicherheiten und die Entwicklung der Energie- und Ölpreise. Diese Faktoren können die Luftfahrtbranche und damit auch MTU kurzfristig belasten. Weitere Kursschwankungen sind daher nicht auszuschließen. Langfristig sprechen der hohe Auftragsbestand, das wachsende Instandhaltungsgeschäft und die Verbesserung des Free Cashflows jedoch für eine weiterhin solide Entwicklung. Der jüngste Kursrückgang ist aus meiner Sicht zu deutlich ausgefallen und bietet damit wieder interessante Einstiegsmöglichkeiten. Einen fairen Wert sehe ich bei etwa 400 €. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau entspricht das einem Kurspotenzial von rund +20%. **Ergänzend dazu:** Die Neubewertung von Silber als Rüstungsmetall schafft historische Chancen – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) zeigt ein Unternehmen, das damit vor einer massive Neubewertung steht. ## ℹ️ MTU Aero in Kürze - MTU Aero Engines, kurz MTU, ist ein weltweit führender Hersteller von Triebwerksmodulen und -komponenten. Diese finden Verwendung im zivilen Flugzeugbau sowie bei Militärflugzeugen und Hubschraubern. Neben dem Triebwerksbau ist die Instandhaltung ein zentrales Geschäftsfeld. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Die Aktie ist im DAX gelistet und wird aktuell mit etwa 18,1 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Orcel will die Chefs loswerden – sind 43 € zu viel?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-orcel-will-die-chefs-loswerden-sind-43-e-zu-viel/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Der Machtkampf um die Commerzbank erreicht die Führungsetage. UniCredit-Chef Andrea Orcel will laut Reuters sowohl Vorstandsvorsitzende Bettina Orlopp als auch Aufsichtsratschef Jens Weidmann ablösen. Gleichzeitig notiert die Commerzbank-Aktie bei rund 42,50 € bereits oberhalb des durchschnittlichen Analystenziels. Anleger bezahlen damit zunehmend für eine Übernahme, bei der ein marktüblicher Aufschlag keineswegs garantiert ist. ## Orcel greift nach der Kontrolle UniCredit soll nicht nur den Abgang von Orlopp und Weidmann anstreben. Die Italiener widersetzen sich laut Reuters auch dem Wunsch der Bundesregierung, weiterhin zwei Vertreter in den Aufsichtsrat zu entsenden. Der Bund hält noch 13,3% der Commerzbank. Finanzminister Lars Klingbeil stellte bereits klar, dass Deutschland seine Mandate behalten will und im Fall einer Fusion sogar eine Vertretung im UniCredit-Aufsichtsrat erwartet. Weitere Bedingungen betreffen den Sitz in Frankfurt, die Börsennotierung und die Finanzierung des deutschen Mittelstands. UniCredit hat sich inzwischen Zugriff auf knapp 50% der Commerzbank gesichert. Orcel könnte deshalb eine außerordentliche Hauptversammlung verlangen und versuchen, die Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat neu zu besetzen. Die Commerzbank weist die Spekulationen zurück und betont, dass die Verträge des Vorstands laufen und innerhalb der Führung Einigkeit über die Strategie besteht. Der Konflikt ist damit längst keine Diskussion über mögliche Synergien mehr. Es geht darum, wer die Bank kontrolliert und welche Interessen bei einer späteren Integration Vorrang erhalten. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Die Aktie enthält bereits Übernahmefantasie Problematisch ist die Diskrepanz zwischen Aktienkurs und Analystenzielen. Der Konsens von 13 Analysten liegt bei 41,26 € und damit unter dem aktuellen Kurs. Sieben Experten empfehlen den Kauf, fünf raten zum Halten und einer zum Verkauf. JPMorgan erhöhte sein Ziel Anfang September zwar von 38 auf 39 €, bleibt aber bei einer neutralen Einschätzung. Morgan Stanley sieht den fairen Wert bei 44 €, Kepler Cheuvreux bei 45 €. Die Spanne reicht insgesamt von 31,60 bis 45 €. Damit ist ein erheblicher Teil der Übernahmehoffnung bereits eingepreist. Besonders brisant: Die Commerzbank erklärte im April, UniCredit sehe keinen Spielraum für einen marktüblichen Aufschlag oder verbesserte Angebotsbedingungen. Ein Kontrollwechsel muss für die übrigen Aktionäre daher nicht automatisch einen zusätzlichen Kursgewinn bedeuten. Scheitert eine einvernehmliche Lösung und zieht sich der Prozess weiter hin, könnte sich der Markt wieder stärker an den fundamentalen Kurszielen orientieren. Umgekehrt würde ein höheres Angebot die skeptischen Analystenschätzungen schnell überholen. **Lust auf Dividendenaktien?** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## Operativ liefert Orlopp starke Argumente Die aktuelle Führung kann auf Rekordzahlen verweisen. Im ersten Halbjahr stieg das operative Ergebnis um 14% auf 2,7 Milliarden €, während der Nettogewinn um rund 40% auf 1,8 Milliarden € zulegte. Die Erträge erhöhten sich um 7% auf 6,5 Milliarden €. Die Rendite auf das materielle Eigenkapital erreichte 12,6%, die harte Kernkapitalquote lag bei soliden 14,4%. Für das Gesamtjahr erwartet die Bank mindestens 3,4 Milliarden € Gewinn und Erträge von rund 13,2 Milliarden €. Diese Zahlen zeigen, dass die Commerzbank nicht auf eine Übernahme angewiesen ist, um profitabel zu wachsen. Operativ bleibt die Commerzbank stark, doch bei rund 43 € erscheint mir die Aktie ausgereizt. Weil der Kurs bereits über dem Analystenkonsens liegt und UniCredit keinen marktüblichen Aufschlag versprochen hat, würde ich bestehende Positionen halten, der Übernahmefantasie aber nicht mehr hinterherlaufen. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 46,8 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [SAP-Aktie: 4 kritische Lücken – kippt jetzt die Cloud-Story?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-4-kritische-luecken-kippt-jetzt-die-cloud-story/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** SAP hat im Rahmen seines September-Updates 19 neue Sicherheitshinweise und eine Aktualisierung veröffentlicht. Gleich vier Schwachstellen werden als kritisch eingestuft, eine davon erreicht mit 10,0 den höchstmöglichen Risikowert. Für einen Anbieter, dessen Systeme Finanzen, Produktion und Lieferketten zahlreicher Großkonzerne steuern, ist das eine ernsthafte Belastungsprobe – aber noch kein Beleg für ein Scheitern der Cloud-Strategie. ## Angreifer könnten ganze Systeme übernehmen Besonders gefährlich ist eine Speicherlücke in der Verarbeitung sogenannter Extended Passports. Ein nicht authentifizierter Angreifer könnte manipulierte Netzwerkanfragen senden und dadurch im schlimmsten Fall Betriebssystembefehle mit SAP-Administratorrechten ausführen. Die Schwachstelle betrifft verschiedene SAP-Kernel-Versionen und den Web Dispatcher. Sicherheitsexperten warnen deshalb vor einer möglichen vollständigen Kompromittierung der zugrunde liegenden Geschäftsdaten und Prozesse. SAP fordert seine Kunden auf, die bereitgestellten Aktualisierungen mit hoher Priorität einzuspielen. Eine zweite Lücke mit einem Risikowert von 9,8 betrifft den Message Server von SAP NetWeaver. Angreifer könnten sich ohne ausreichende Authentifizierung als interne Anwendungskomponente registrieren. Betroffen sind laut Onapsis sämtliche S/4HANA-2025-Systeme sowie frühere Installationen, die bereits auf einen modernen Kernel umgestellt wurden. Auch die Cloud bleibt nicht verschont. Eine Schwachstelle in mehrmandantenfähigen Anwendungen des SAP Cloud Application Programming Model kann Anmeldedaten offenlegen. Diese könnten anschließend genutzt werden, um Daten einzelner Kunden zu verändern oder zu löschen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Die Cloud ist Risiko und Lösung zugleich Die Sicherheitsprobleme zeigen, dass eine Verlagerung in die Cloud Cyberrisiken nicht automatisch beseitigt. SAP verwaltet zwar die grundlegende Infrastruktur, doch Kunden und Entwicklungspartner bleiben teilweise für individuelle Erweiterungen, Bibliotheken und Anwendungscode verantwortlich. Gleichzeitig besitzt das Cloud-Modell einen wichtigen Vorteil: SAP kann Aktualisierungen auf standardisierten Plattformen wesentlich schneller und zentraler verteilen als bei Tausenden individuell betriebenen On-Premise-Systemen. Gerade stark angepasste lokale Installationen werden häufig verspätet aktualisiert, weil Unternehmen zunächst mögliche Auswirkungen auf ihre Geschäftsprozesse prüfen müssen. Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass die aktuellen Schwachstellen zu einem größeren Datenabfluss bei SAP-Kunden geführt haben. Die Veröffentlichung der Lücken ist daher noch kein finanzieller Schadensfall. Entscheidend wird sein, wie schnell SAP und seine Kunden die bereitgestellten Korrekturen tatsächlich umsetzen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Die operative Cloud-Story bleibt intakt SAP steigerte seinen aktuellen Cloud-Auftragsbestand im zweiten Quartal um 27% auf 22,93 Milliarden €. Die Cloud-Erlöse legten um 22% auf 6,28 Milliarden € zu, während die Umsätze der besonders wichtigen Cloud ERP Suite um 25% wuchsen. Auch der freie Cashflow erhöhte sich um 27% auf 3 Milliarden €. Für das Gesamtjahr erwartet SAP weiterhin ein Cloud-Wachstum von 23 bis 25% und einen freien Cashflow von rund 10 Milliarden €. Eine erkennbare Abwanderung von Kunden oder eine Anpassung der Prognose aufgrund der Sicherheitslücken gibt es bislang nicht. Dennoch berührt das Thema den Kern der Investmentthese. SAP verlangt von seinen Kunden, geschäftskritische Daten und Prozesse in die Cloud zu verlagern. Häufen sich schwere Sicherheitsvorfälle oder reagiert der Konzern zu langsam, könnte dies Migrationen verzögern und das Vertrauen in die Plattform schwächen. Die Schwachstellen sind ernst, aber angesichts der schnellen Veröffentlichung von Patches noch kein Grund, die SAP-Aktie zu verkaufen. Solange keine größeren Kundenschäden bekannt werden und das Cloud-Wachstum stabil bleibt, sehe ich die operative Wachstumsstory nicht gefährdet – Neueinsteiger sollten die Aktie dennoch eher gestaffelt kaufen. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 228 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [RAC feiert Kursrakete: +582 % mit Trekor Metals](https://www.sharedeals.de/rac-feiert-kursrakete-582-mit-trekor-metals/) **Published:** September 8, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Es ist wieder einmal Zahltag im Rohstoff Anleger Club: Die Aktie von Trekor Metals (vormals Taseko Mines) hat Anlegern, die früh auf die Kupferstory gesetzt haben, einen außergewöhnlichen Gewinn von +582% beschert. Jetzt wurde die Position im RAC-Vermögensdepot feierlich geschlossen. ## Gewinnmitnahme nach gut drei Jahren Auch mit dieser Kupfer-Aktie hat Rohstoffexpertin [Miriam Kraus](https://www.sharedeals.de/experten/miriam-kraus/) ins Schwarze getroffen. Bereits im Juli 2023 startete die RAC-Chefanalystin die Coverage und empfahl Anlegern aus dem exklusiven [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/) die Aktie zu kaufen, seinerzeit noch unter dem Namen Taseko Mines und zu Kursen von 1,45 US$. Geschlossen wurde die Position Ende August auf ihrem bisherigen Hoch im Bereich 9,80 US$. Daraus ergibt sich ein phänomenaler Gewinn von +582%. Doch genau nach solchen Erfolgen gilt es, diszipliniert zu bleiben: Miriam nimmt nun Gewinne mit – nicht weil die Kupferstory vorbei wäre, sondern weil das Chance-Risiko-Verhältnis nicht mehr so attraktiv ist. ## Was für eine Erfolgsgeschichte Die ursprüngliche Investmentthese ist eindrucksvoll aufgegangen. Trekor Metals gehörte zu den wenigen vergleichsweise reinen Kupferproduzenten und bot damit einen hohen Hebel auf steigende Kupferpreise. Schon damals überzeugte zudem das Florence-Kupferprojekt mit erheblichem Wachstumspotenzial. Seit der Kaufempfehlung hat sich das Umfeld für Kupferproduzenten massiv verbessert. Elektrifizierung, Netzausbau, Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energien und vor allem der boomende Bedarf von Rechenzentren treiben die Nachfrage massiv an. Gleichzeitig wächst das Angebot nur langsam. Neue Großminen benötigen häufig 15 bis 20 Jahre bis zur Produktion. ## Kupfer bleibt langfristig ein Volltreffer An der strukturellen Kupferstory hat sich daher grundsätzlich nichts geändert. Im Gegenteil: Historisch niedrige Behandlungskosten für Kupferkonzentrat zeigen, wie knapp hochwertiges Material inzwischen geworden ist. Gleichzeitig kämpfen Förderländer wie Chile mit sinkenden Erzgehalten, Wasserproblemen und steigenden Kosten. Für Produzenten bedeutet ein hoher Kupferpreis einen gewaltigen operativen Hebel. Bleibt das Metall teuer, können Gewinne und Cashflows überproportional steigen. Auch Trekor Metals bleibt damit grundsätzlich interessant. ## Warum Miriam Kraus jetzt trotzdem verkauft Kurzfristig ist die Situation jedoch eine andere. Der Kupferpreis hat bereits eine enorme Rallye hinter sich und wurde zuletzt zusätzlich durch Spekulationen auf mögliche US-Zölle getrieben. Große Mengen Metall wurden vorsorglich in die USA umgeleitet. Sollte Washington letztlich geringere oder gar keine weiteren Zölle auf raffiniertes Kupfer verhängen, könnte dieser Sonderfaktor wegfallen. Auch die chinesische Nachfrage reagiert bei den hohen Preisen zunehmend sensibel. Ein Rücksetzer beim Kupferpreis wäre deshalb keine Überraschung. Genau hier setzt die Gewinnmitnahme an: Der Aufwärtstrend von Trekor Metals ist weiterhin intakt, doch das Chance-Risiko-Verhältnis hat sich verschlechtert. Die Aktie notiert zudem an einem wichtigen Widerstandsbereich. Nach einem Gewinn von mehr als +580% muss man nicht das letzte Stück der Rallye erzwingen. ## Gewinne sichern und Kapital neu einsetzen Die Entscheidung von Miriam Kraus ist daher vor allem ein Zeichen von Disziplin. Eine erfolgreiche Anlagestrategie besteht nicht nur darin, Gewinner früh zu entdecken, sondern Gewinne auch konsequent zu realisieren, wenn das Verhältnis von Chance und Risiko weniger attraktiv wird. Mit dem Verkauf wird Kapital frei, das in neue, spannendere und aussichtsreichere Aktien investiert werden kann. Grundlage des RAC ist eine professionelle, langfristig ausgerichtete Anlagestrategie mit höchster Transparenz und Profi-Analysen auf Bank-Niveau. Mit dieser Strategie wurde im vergangenen Jahr eine durchschnittliche realisierte Performance aller abgeschlossen Verkäufe in Höhe von +300% erzielt bzw. +257,5% gewichtet. Zusätzlich wird nun auch ein Trading-Depot geführt, mit dem – wenn gewünscht – kurzfristig auch „gezockt“ werden darf. Hier wird eine Swing-Trading-Strategie verfolgt, die kurzfristige Gewinne einbringt, welche dann wiederum Liquidität für die Tenbagger des Vermögensdepots liefern. Rohstoffaktien gehören zu den heißesten Chancen 2026! Verpasse nicht den Einstieg in die Rohstoff-Rallye, werde Mitglied im [Rohstoff Anleger Club](https://www.sharedeals.de/rohstoffanlegerclub/)! **Kategorien:** Rohstoff-Aktien, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Almonty-Aktie fällt auf 14 US$: Lohnt sich der Einstieg?](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-faellt-auf-14-us-lohnt-sich-der-einstieg/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Almonty-Aktie ist nach ihrer kräftigen Erholung erneut deutlich unter Druck geraten. Am Dienstag verlor die Rohstoffaktie -4,49% und beendete den Handel bei 14,04 US$. Seit dem jüngsten Hoch bei knapp 19,00 US$ summiert sich der Rückgang damit auf rund -27%. Nun erreicht der Kurs eine charttechnisch wichtige Zone, während RSI und MACD weitere Schwäche signalisieren. ## Chartanalyse zur Almonty-Aktie Die Almonty-Aktie hatte ihren fallenden Trendkanal zunächst nach oben verlassen und sich anschließend dynamisch bis an den Widerstandsbereich zwischen etwa 18,80 und 19,60 US$ erholt. Dort fehlte jedoch die notwendige Anschlussstärke. Der erneute Rückfall auf 14,04 US$ zeigt, dass die Verkäufer das Geschehen wieder kontrollieren. Der vorherige Ausbruch allein reicht damit noch nicht für eine nachhaltige Trendwende aus. Aktuell nähert sich der Kurs der Almonty-Aktie einer Unterstützungszone zwischen rund 12,70 und 13,60 US$. Dieser Bereich hatte bereits während der vorherigen Korrektur mehrfach Bedeutung und könnte die Abwärtsbewegung zunächst abbremsen. Für eine Stabilisierung müsste die Wolfram-Aktie jedoch möglichst rasch über 14,50 bis 15,00 US$ zurückkehren. Erst dann würde sich das kurzfristige Chartbild wieder etwas aufhellen. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Fällt die Almonty-Aktie nachhaltig unter 12,70 US$, dürfte die nächste Unterstützung zwischen etwa 10,70 und 11,10 US$ in den Fokus rücken. Auf der Oberseite wartet zunächst zwischen 15,00 und 16,00 US$ Widerstand. Die zentrale Hürde bleibt jedoch die Zone um 19,00 US$. Ein Ausbruch darüber wäre notwendig, um den Weg in Richtung des bisherigen Hochs bei rund 24,00 US$ freizugeben. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Almonty-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick RSI und MACD bestätigen den zunehmenden Verkaufsdruck bei der Almonty-Aktie. Die Elliott-Wellen-Zählung ordnet den Rücksetzer dagegen weiterhin als mögliche Korrektur innerhalb einer größeren Aufwärtsbewegung ein. Für Anleger sind deshalb vor allem die genannten Unterstützungen und die Signale einer möglichen Bodenbildung entscheidend. ## RSI und MACD Der RSI der Almonty-Aktie ist nach seinem Hoch oberhalb von 60 stark gefallen und notiert inzwischen bei etwa 35 Punkten. Zugleich hat er seine geglättete Durchschnittslinie deutlich von oben nach unten gekreuzt. Damit nähert sich der Indikator zwar dem überverkauften Bereich, liefert aktuell aber noch kein belastbares Signal für eine Gegenbewegung. Auch der MACD hat ein bärisches Signal erzeugt. Die MACD-Linie ist unter die Signallinie gefallen und bewegt sich steil in Richtung der Nulllinie. Gleichzeitig hat das Histogramm in den negativen Bereich gedreht. Das unterstreicht den nachlassenden Schwung der vorherigen Erholung und spricht kurzfristig für anhaltenden Druck auf die Rohstoffaktie. Almonty Industries, Tageschart, Quelle: Tradingview.com In der gemeinsamen Betrachtung bestätigen RSI und MACD damit das schwache Kursbild der Almonty-Aktie. Eine erste Entspannung wäre erkennbar, wenn der RSI wieder über 40 steigt und der MACD seinen Rückgang abbremst. Solange diese Signale fehlen, bleibt eine Ausdehnung der Korrektur bis in die markierten Unterstützungszonen technisch möglich. **Im Übrigen:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung bewertet den starken Kursanstieg seit 2023 als Teil einer größeren Aufwärtsbewegung. Innerhalb dieses Impulses könnte die Almonty-Aktie bereits drei Wellen abgeschlossen haben. Der aktuelle Rücksetzer wäre demnach eine temporäre Verschnaufpause. Almonty Industries, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Zählung sieht noch eine Welle 5, innerhalb der großen Kreis-Welle-3 vor. Danach dürfte ein weiterer Welle 4-Rücksetzer folgen, bevor eine letzte Abschlussbewegung in der Kreis-Welle-5 die impulsive Aufwärtsbewegung abschließen könnte und eine größere Korrektur droht. Bis dahin ist jedoch mit weiteren Aufwärtspotenzial zu rechnen. Meiner Einschätzung nach bleibt die Almonty-Aktie kurzfristig unter Druck. RSI und MACD sprechen für eine mögliche Fortsetzung der Korrektur. Ich halte deshalb die Unterstützung zwischen 12,70 und 13,60 US$ für die wichtigste Bewährungsprobe. Eine Bodenbildung würde ich erst oberhalb von 15,00 US$ ernster nehmen. Unter 12,70 US$ rechne ich eher mit einem Test der Zone um 11,00 US$. Das langfristige Elliott-Szenario bleibt für mich dennoch intakt, solange dort ein höheres Tief entsteht. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und die Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 4,05 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty Industries, Almonty Industries-Aktie, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs, Almonty-Preis, Almonty-Prognose, Rohstoff-Aktien, Rohstoffaktien --- ### [Bitcoin-Kurs: Droht jetzt der Rückfall unter 70.000 US$?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-kurs-droht-jetzt-der-rueckfall-unter-70-000-us/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der Clarity Act ist im US-Senat vorerst gescheitert und hat die Hoffnung auf schnelle regulatorische Klarheit für den Kryptomarkt gedämpft. Die Reaktion folgte unmittelbar: Bitcoin geriet deutlich unter Druck. Nun stellt sich die Frage, wie stark der politische Rückschlag die weitere Kursentwicklung belastet. ## Chartanalyse zum Bitcoin-Kurs Im Bereich zwischen rund 81.000 und 83.000 US$ traf Bitcoin zuletzt erneut auf Verkaufsdruck. Hier liegt eine Widerstandszone, die bereits im Frühjahr Bedeutung hatte. Erst oberhalb dieses Bereichs würde sich weiteres Erholungspotenzial in Richtung 91.000 bis 96.000 US$ eröffnen. Darüber folgen zusätzliche Hürden zwischen 104.000 und 108.000 sowie zwischen 117.000 und 120.000 US$, bevor das Rekordhoch wieder relevant würde. Bitcoin (BTC), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite nähert sich der Bitcoin-Kurs der Unterstützungszone zwischen etwa 70.000 und 74.000 US$. Dieser Bereich muss sich nun als tragfähiger Boden beweisen. Ein nachhaltiger Bruch würde einen Rücklauf an die jüngste Ausgangsbasis um 63.000 US$ begünstigen. Darunter wären zunächst 57.000 bis 60.000 US$ und anschließend die tiefer gelegene Zone zwischen rund 49.000 und 53.000 US$ wichtige Auffangbereiche. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Bitcoin-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick RSI und MACD zeigen, wie viel Kraft hinter der jüngsten Bitcoin-Erholung steckt. Die Elliott-Wellen-Zählung ergänzt diese Signale um ein mögliches übergeordnetes Szenario. Entscheidend bleibt dabei, ob der tatsächliche Kursverlauf die jeweilige Interpretation bestätigt. ## RSI und MACD Der RSI ist nach seinem zwischenzeitlichen Anstieg über 80 deutlich zurückgefallen und liegt inzwischen knapp unter 50. Zudem verläuft er unter seiner geglätteten Durchschnittslinie. Auffällig ist die eingezeichnete bärische Divergenz: Während der Bitcoin-Kurs innerhalb der Erholung noch höhere Hochpunkte erreichte, bildete der RSI bereits niedrigere Spitzen. Die Aufwärtsbewegung verlor damit frühzeitig an Dynamik. Auch der MACD liefert ein Warnsignal. Die MACD-Linie hat ihre Signallinie von oben nach unten gekreuzt und fällt weiter. Beide Linien liegen zwar noch oberhalb der Nulllinie, das Histogramm ist jedoch negativ. Das spricht für nachlassendes Aufwärtsmomentum und zunehmenden kurzfristigen Verkaufsdruck, ohne allein bereits eine neue größere Abwärtswelle zu bestätigen. Bitcoin (BTC), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Zusammen mahnen die Indikatoren beim Bitcoin-Kurs zur Vorsicht. Für eine Stabilisierung wäre zunächst eine Rückkehr des RSI über 50 hilfreich. Ein erneutes bullisches MACD-Kreuz würde das Erholungsszenario zusätzlich unterstützen. Solange diese Signale fehlen, bleibt ein Test der darunterliegenden Unterstützung technisch plausibel. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Elliott-Wellen Die eingezeichnete Elliott-Wellen-Zählung ordnet das Rekordhoch als Abschluss einer größeren Welle (1) ein. Anschließend folgt eine übergeordnete Korrektur in Form einer A-B-C-Struktur. Innerhalb dieses Szenarios wäre die jüngste Bitcoin-Erholung noch Bestandteil der Welle B und damit keine bestätigte Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends. Kurzfristig zeigt die Zählung eine mögliche Welle 4 nach dem kräftigen Anstieg der Welle 3. Sollte diese Einordnung Bestand haben, könnte anschließend eine Welle 5 den Bitcoin-Kurs nochmals nach oben führen. Der eingezeichnete Fibonacci-Bereich für die übergeordnete B-Welle reicht von 87.208,81 bis 116.169,04 US$. Zwischenmarken liegen bei 95.176,73 und 107.792,94 US$. Bitcoin (BTC), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Diese Erholungsziele setzen allerdings voraus, dass Bitcoin seine aktuelle Korrektur stabilisiert und die Widerstandszone um 82.800 US$ überwindet. Nach einem möglichen Abschluss der B-Welle sieht das dargestellte Szenario eine größere C-Welle nach unten vor. Der langfristige Fibonacci-Korrekturbereich umfasst einen Bereich zwischen 56.613 und 24.247 US$. Diese weit entfernten Marken sind Szenarioziele, keine unmittelbar bevorstehenden Kursprognosen. Meiner Einschätzung nach ist die Bitcoin-Erholung noch nicht ausreichend abgesichert. Die schwächeren Indikatoren und das Scheitern an 83.000 US$ sprechen für mich zunächst für Vorsicht. Besonders wichtig ist jetzt die Unterstützung zwischen 70.000 und 74.000 US$. Oberhalb von 83.000 US$ würde ich dem Erholungsszenario wieder mehr Gewicht geben. Unter 70.000 US$ rechne ich dagegen eher mit einem erneuten Test tieferer Unterstützungen. Die langfristig bärische Elliott-Zählung bleibt für mich eine Möglichkeit, keine Gewissheit. ## ℹ️ Bitcoin (BTC) in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden – diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 75.700 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,52 Billionen US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Bitcoin, Bitcoin-Analyse, Bitcoin-Chart, Bitcoin-Chartanalyse, Bitcoin-kurs, Bitcoin-Preis, Bitcoin-Prognose, BTC-Kurs, BTC-Preis, Krypto, Krypto-News, Kryptonews, Kryptowährungen --- ### [XRP-Kurs bei 1,29 US$: Die Erholung gerät ins Wanken](https://www.sharedeals.de/xrp-kurs-droht-jetzt-der-naechste-rueckfall-auf-100-us/) **Published:** September 16, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Der Clarity Act ist im US-Senat vorerst gescheitert und sorgt damit für neue Unsicherheit am Kryptomarkt. Besonders XRP geriet nach dem politischen Rückschlag unter Druck, da die erhoffte regulatorische Klarheit in den USA weiter auf sich warten lässt. Nun stellt sich die Frage, wie stark die Nachricht den XRP-Kurs noch belasten könnte. ## Chartanalyse zum XRP-Kurs Der XRP-Kurs hat die seit dem Rekordhoch bei 3,66 US$ verlaufende Abwärtstrendlinie nach oben überwunden. Auf den schnellen Anstieg von knapp 1,00 US$ bis zeitweise etwa 1,70 US$ folgte allerdings keine nachhaltige Fortsetzung. Stattdessen bildete die Kryptowährung eine Seitwärtsphase, deren untere Begrenzung zuletzt unterschritten wurde. Damit steht der zunächst vielversprechende Ausbruch bereits vor seiner ersten größeren Belastungsprobe. Für eine erneute Stabilisierung muss der XRP-Kurs zunächst den Bereich zwischen etwa 1,35 und 1,45 US$ zurückerobern. Darüber wartet zwischen rund 1,62 und 1,77 US$ eine markante Widerstandszone. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Hürde würde das übergeordnete Chartbild deutlicher verbessern. Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Auf der Unterseite rücken zunächst 1,25 US$ und anschließend der Bereich um 1,20 US$ in den Fokus. Hier könnte sich zeigen, ob die Käufer den Rücksetzer auffangen. Bleibt eine Stabilisierung aus, wäre ein erneuter Test des Ausgangstiefs um 1,00 US$ möglich. Darunter liegen größere Unterstützungszonen zwischen etwa 0,74 und 0,92 sowie zwischen 0,45 und 0,50 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## XRP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick RSI und MACD zeigen, wie stark die jüngste Erholung bereits an Dynamik verloren hat. Die Elliott-Wellen-Zählung liefert zusätzlich mögliche Unterstützungsmarken für den laufenden Rücksetzer und ordnet ihn in das längerfristige Szenario ein. ## RSI und MACD Der RSI ist nach seinem zwischenzeitlichen Anstieg auf etwa 45 zurückgefallen. Damit liegt er unter der neutralen Marke von 50 und unter seiner geglätteten Durchschnittslinie. Das zuvor eingezeichnete bärische Kreuzen hat sich somit durch weitere Schwäche bestätigt. Überverkauft ist XRP derzeit jedoch noch nicht. Auch der MACD spricht für kurzfristigen Verkaufsdruck. Die MACD-Linie verläuft nach dem bärischen Schnitt unter ihrer Signallinie und nähert sich der Nulllinie von oben. Das Histogramm bleibt negativ. Obwohl beide Linien noch oberhalb von null liegen, fehlt damit aktuell ein bestätigtes Signal für eine Wiederaufnahme der Rallye. Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com In Kombination passen die Indikatoren zum nachgebenden XRP-Kurs. Eine Rückkehr des RSI über 50 und ein erneutes bullisches MACD-Kreuz würden eine Stabilisierung unterstützen. Bis dahin bleibt das Risiko weiterer Rücksetzer erhöht, selbst wenn der übergeordnete Trendlinienausbruch noch nicht vollständig zurückgenommen wurde. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## Elliott-Wellen Die dargestellte Elliott-Wellen-Zählung lässt weiterhin ein bullisches Szenario zu. Der Rückgang bis knapp 1,00 US$ wird darin als möglicher Abschluss der Welle (b) eingeordnet. Der anschließende schnelle Anstieg bildet eine erste Aufwärtswelle. Der aktuelle Rücksetzer könnte entsprechend eine Welle 2 sein, bevor eine stärkere Welle 3 beginnt. Für diese Korrektur sind mehrere Fibonacci-Marken eingezeichnet. Bei 1,3805 US$ liegt das 38,2%-Retracement, bei 1,2950 US$ das 50%-Retracement. Der XRP-Kurs handelt bereits knapp unter dieser zweiten Marke. Als nächste mögliche Auffangbereiche folgen 1,2148 US$, 1,1090 US$ und 1,0500 US$. Ripple (XRP), Tageschart, Quelle: Tradingview.com Ein tiefer Rücksetzer würde diese Zählung nicht automatisch ausschließen. Entscheidend für die angenommene Welle 2 ist jedoch, dass das Ausgangstief der ersten Aufwärtswelle um 1,00 US$ nicht unterschritten wird. Ein Bruch dieses Tiefs würde die konkrete bullische Impulszählung verwerfen. Bei erfolgreicher Stabilisierung und einer anschließenden Bestätigung durch neue Hochpunkte bleiben die eingezeichneten langfristigen Projektionen bei 3,78 bis 8,67 US$ als Szenarioziele bestehen. Sie setzen eine tatsächlich entwickelte Aufwärtsstruktur voraus und sind keine unmittelbaren Kursprognosen. Meiner Einschätzung nach ist die XRP-Erholung angeschlagen, aber noch nicht gescheitert. Ich halte den Bereich um 1,21 US$ für die nächste wichtige Bewährungsprobe. Die schwachen Indikatoren sprechen für mich gegen eine vorschnelle Entwarnung. Erst oberhalb von 1,45 US$ würde ich dem Erholungsszenario wieder mehr Gewicht geben. Unter dem Ausgangstief um 1,00 US$ wäre die angenommene neue Impulsbewegung für mich dagegen verworfen. Die weit entfernten Elliott-Ziele bleiben bis zur Bestätigung nachrangig. ## ℹ️ Ripple (XRP) in Kürze - XRP ist die native Kryptowährung des Ripple-Netzwerks, die für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Zahlungen optimiert ist. - Der aktuelle Preis von Ripple liegt bei etwa 1,28 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 80,90 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Krypto News **Schlagwörter:** Krypto, Krypto-News, Kryptowährungen, Ripple-Analyse, Ripple-Prognose, XRP, XRP-Analyse, XRP-Chartanalyse, XRP-Kurs, XRP-Preis, XRP-Prognose --- ### [Apple-Aktie: Nach der Ver-23-Fachung – das muss der neue CEO liefern!](https://www.sharedeals.de/apple-aktie-nach-der-ver-23-fachung-das-muss-der-neue-ceo-liefern/) **Published:** September 1, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Bei Apple endet eine Ära: John Ternus übernimmt am heutigen 1. September den Vorstandsvorsitz von Tim Cook. Dieser hinterlässt gewaltige Fußstapfen. Seit seinem Amtsantritt im August 2011 hat sich die Apple-Aktie auf vergleichbarer, um Aktiensplits bereinigter Basis mehr als ver-23-facht. Für Anleger entscheidet nun jedoch nicht mehr Cooks Bilanz, sondern ob Ternus den wertvollsten Technologiekonzern der Welt wieder innovationsfreudiger machen kann. ## Tim Cook machte Apple zur Ertragsmaschine Als Cook am 24. August 2011 übernahm, kostete die Apple-Aktie splitbereinigt rund 13,44 US$. Am Montag schloss sie bei 316,85 US$. Aus 1.000 US$ wären damit vor Dividenden etwa 23.600 US$ geworden. Der Börsenwert stieg im gleichen Zeitraum von rund 347 Milliarden auf mehr als 4,6 Billionen US$. Der Jahresumsatz erhöhte sich von ungefähr 108 auf zuletzt 416 Milliarden US$. Cook erfand nicht das nächste iPhone. Er verwandelte Apple jedoch in eine effizientere, berechenbarere und stärker diversifizierte Ertragsmaschine. Mit Apple Watch, AirPods, Apple Pay und weiteren Diensten erschloss der Konzern neue Märkte. Die Serviceerlöse überschritten zuletzt erstmals 100 Milliarden US$ jährlich. Gleichzeitig kaufte Apple unter Cook eigene Aktien für annähernd 900 Milliarden US$ zurück und verringerte die Anzahl ausstehender Papiere erheblich. Cooks Leistung bestand somit weniger in einem einzelnen revolutionären Produkt. Er perfektionierte die Lieferkette, stärkte das Ökosystem und monetarisierte die installierte Gerätebasis immer intensiver. **Tipp:** Wer nach den besten KI-Investments Ausschau hält, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl an Aktien mit dem Potenzial für überdurchschnittliche Renditen. ## John Ternus muss die Innovationslücke schließen Ternus ist kein externer Sanierer. Der Maschinenbauingenieur arbeitet seit 25 Jahren für Apple und leitete zuletzt die Hardwareentwicklung. Unter seiner Verantwortung entstanden wichtige Generationen von iPhone, iPad, Mac, AirPods und Apple Watch. Die Übergabe verspricht deshalb Kontinuität. Seine größte Aufgabe liegt allerdings außerhalb der klassischen Hardware. Bei künstlicher Intelligenz läuft Apple der Konkurrenz hinterher. Die umfassend überarbeitete Siri verzögerte sich, während OpenAI, Google und andere Anbieter ihre Modelle in hohem Tempo weiterentwickelten. Apple greift deshalb verstärkt auf Partnertechnologie zurück. Dieser kapitalarme Ansatz kann funktionieren, wenn es dem Konzern gelingt, fremde Modelle besser als die Konkurrenz in seine Geräte zu integrieren. Ternus muss jedoch beweisen, dass Apple dabei nicht dauerhaft die Kontrolle über eine strategisch wichtige Technologieebene verliert. Das erwartete faltbare iPhone und neue KI-Funktionen können kurzfristig einen Upgrade-Zyklus auslösen. Langfristig braucht Apple jedoch mehr als eine weitere Gehäuseform. Entscheidend wird, ob aus Apple Intelligence zusätzliche Serviceerlöse und überzeugende Gründe für den Kauf neuer Geräte entstehen. ## China und die Bewertung lassen wenig Spielraum Auch geopolitisch übernimmt Ternus einen anspruchsvollen Konzern. China bleibt ein wichtiger Absatzmarkt und ein zentraler Bestandteil der Lieferkette. Gleichzeitig versucht Apple, die Produktion stärker auf Indien, Vietnam und andere Standorte zu verteilen. Tim Cook verschwindet deshalb nicht vollständig. Als geschäftsführender Verwaltungsratschef soll er sich unter anderem um Kontakte zu Regierungen und politischen Entscheidungsträgern kümmern. Das reduziert das Übergaberisiko, gibt Ternus aber auch wenig Gelegenheit für einen vollständigen strategischen Neustart. An der Börse sind die Erwartungen bereits hoch. Bei 316,85 US$ wird Apple mit rund 4,66 Billionen US$ bewertet. Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei etwa 324,45 US$ und damit nur geringfügig über dem aktuellen Kurs. Der neue CEO erhält somit keinen Bewertungsbonus auf Vorschuss. Tim Cook hat Apple für Aktionäre zu einer der erfolgreichsten Aktiengeschichten überhaupt gemacht. Die mehr als 23-fache Kursentwicklung wird John Ternus kaum wiederholen können. Verkaufen würde ich allein wegen des Führungswechsels nicht. Für weitere deutliche Kursgewinne muss der neue CEO jedoch zeigen, dass Apple neben perfekten Abläufen auch wieder technologische Führung liefern kann. ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 4,62 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Coca-Cola-Aktie: Kurz Dividenden abstauben, oder langfristig halten?](https://www.sharedeals.de/coca-cola-aktie-kurz-dividenden-abstauben-oder-langfristig-halten/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Statt nur mit „starke Marke, Dividende und Warren Buffett“ zu argumentieren, möchte ich etwas tiefer graben, um den Wert von The Coca Cola Company zu verdeutlichen. Zugegebenermaßen habe ich mich nie für die Cola-Aktie interessiert, weil sie zu „alteingesessen” auf mich wirkte, bis ich über die Freestyle-Automaten und die neue Zuckersteuer las. Der Case ist teuer, aber womöglich seinen Preis wert. Direkt das Wichtigste vorab: ## Ex-Dividendentag am 15. September Wer noch fix Dividenden in Höhe von 2,4% vom derzeitigen Kurswert abstauben möchte, was wohlgemerkt nicht wenig ist, sollte sich dessen bewusst sein, dass der Ex-Dividendentag, also der Tag, an dem man mindestens eine Aktie halten muss, um dividendenberechtigt zu sein, heute ist. Wer die Aktie danach kauft, geht bei der Quartalsdividende von 0,53 US$ je Aktie, die am 1. Oktober ausgezahlt wird, leer aus. Allerdings fällt auf den ausgeschütteten Betrag die Kapitalertragssteuer an. **Noch mehr Dividendenaktien?** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ## Zero Sugar, Zero Steuer Wie erst neulich verkündet, soll ab 2028 die Zuckersteuer in Deutschland gelten. Und das könnte sogar ein ziemlich interessanter struktureller Rückenwind für Cola sein, gerade weil das Unternehmen mit Coca-Cola Zero Sugar bereits genau auf die Produktkategorie setzt, die von einer solchen Regulierung profitieren könnte. Die zuckerfreien Varianten sind ein enormer Wachstumsmotor – *Coca-Cola Zero Sugar* verzeichnete im zweiten Quartal 2026 ein Volumenplus von 16%. Coca-Cola hätte damit einen gewissen Spielraum, Zero Sugar preislich attraktiver erscheinen zu lassen, ohne selbst zwingend die Marge des Produkts reduzieren zu müssen. Und Cola kennt das Spiel, denn 116 Länder haben bereits eine Zuckersteuer auf zuckerhaltige Getränke, darunter Portugal, Frankreich, Großbritannien und Teile Südamerikas. ## Die Big-Data-Goldmine Wer sie noch nicht kennt, der sollte jetzt genauer lesen. Es gibt sogenannte Coca-Cola Freestyle-Automaten. Das sind Touchscreen-Getränkespendern, die überwiegend in der Systemgastronomie zum Einsatz kommen. Kunden klicken die Geschmäcker an, die sie heute mixen wollten, und aus Colas Sirup wird frisch eine Getränkekombination zubereitet. Ein einziger Automat bietet über 100 bis 200 verschiedene Getränkekombinationen (z. B. *Coca-Cola Zero Sprite Cherry*, *Fanta Peach* oder *Mezzo Mix Himbeere*). Viele Sorten und Frucht-Geschmacksrichtungen gibt es weder im Supermarkt noch an normalen Zapfanlagen. Das ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal von Cola. Gastronomen lieben es, weil durch das Gamification-Erlebnis Kunden bereitwillig mehr für einen Refill-Becher zahlen. Die Selbstbedienung senkt zudem die Personalkosten für das Einschenken und die kleinen kompakten Mikro-Kartuschen für die Automaten sparen Lagerplatz und Transportkosten. Eine Big-Data-Goldmine ist es deshalb, weil Cola in Echtzeit alle Daten bekommt, welche Geschmäcker am öftesten und wo gemischt werden. So ist beispielsweise die Sorte *Sprite Cherry* entstanden. ## Mehr als eine langweilige Dividendenaktie Es gibt gleich drei Argumente, die man wie ein Mantra lesen sollte, um sie endlich anzuerkennen. 1. Asset-Light Business Model mit Top-Margen: Coca-Cola hat sein Abfüllgeschäft größtenteils an unabhängige Partner ausgegliedert. Das Unternehmen konzentriert sich auf das margenstarke Konzentratgeschäft, Marktentwicklung und Brand-Marketing. Das Resultat sind eine hervorragende operative Marge von rund 35% und ein Bruttomarge von über 63%. 2. Cashflow-King: Bei einem erwarteten freien Cashflow von ca. 12,4 Milliarden US$ für das Gesamtjahr 2026 ist die Dividendenausschüttung bestens abgesichert und lässt Spielraum für weiteres Wachstum. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA liegt mit etwa 1,4x deutlich unter dem eigenen Zielkorridor von 2,0–2,5x. 3. Defensiver Burggraben in inflationärem/unsicherem Umfeld: Die Marke Coca-Cola besitzt eine extrem hohe Kundenloyalität. Verbraucher verzichten bei steigenden Lebenshaltungskosten eher auf andere Konsumgüter als auf ihr bevorzugtes Erfrischungsgetränk. Ja, die Bewertung ist mit einem 26er KGV sehr teuer. Ob das in kommender Zeit sinkt? Vermutlich nicht. Coca Cola kauft man dann, wenn man glaubt, dass es über Jahrzehnte hinweg weiterhin Preise erhöhen, Marktanteile verteidigen, Margen halten kann. Und genau das wird das Unternehmen meiner Meinung nach tun, selbst wenn uns Krisenzeiten bevorstehen. ## ℹ️ Coca-Cola in Kürze - Die Coca-Cola Company (WKN: 850663) ist einer der weltweit größten Softdrink-Produzenten. Weltweit besitzt das Unternehmen rund 5.000 Rechte an Marken. - Alle Getränke sind alkoholfrei. Neben dem Hauptgetränk Cola gehören Erfrischungsgetränke mit und ohne Zucker, Schorlen, Eistees, Sportgetränke, Säfte, verschiedene Mineral-, Heil- und Tafelwasser sowie gekühlte, trinkfertige Kaffeespezialitäten. - Neben dem Hauptsitz in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia unterhält der Konzern weltweit zahlreiche Niederlassungen. - Coca-Cola ist Mitglied der US-Leitindizes Dow Jones Industrial und S&P 500. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 384 Milliarden US$. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Konsum-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie unter 1 €: Jetzt ein Pennystock](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-unter-1-e-jetzt-ein-pennystock/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die DroneShield-Aktie liefert den nächsten Volltreffer auf der Unterseite. In meiner [Analyse vom 20. August](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-neue-tiefs-nur-eine-frage-der-zeit/) hatte ich unterhalb von 1,29 € zunächst den Test der psychologisch wichtigen 1-€-Marke und anschließend 0,89 € als nächstes Ziel favorisiert. Nun fällt der Titel mit aktuell 0,99 € tatsächlich unter die runde Marke und bestätigt damit den übergeordneten Abwärtstrend erneut. Der Tageschart spricht dafür, dass die Verkäufer damit noch nicht zwingend am Ziel angekommen sind. ## Wachstum allein reicht dem Markt nicht Operativ bleibt DroneShield zwar auf Wachstumskurs, doch genau hier liegt inzwischen das Problem der Investmentstory. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz um +74% auf knapp 126 Millionen AU$, gleichzeitig schrieb der Konzern aber einen Nettoverlust von rund -32 Millionen AU$ und ein bereinigtes EBITDA von -12 Millionen AU$. Für 2026 erwartet das Management inzwischen 250 bis 270 Millionen AU$ Umsatz und damit deutlich geringere Wachstumsraten als noch in der Hypergrowth-Phase. Zusätzlich belastet die weiterhin nicht abgeschlossene Untersuchung der australischen Börsenaufsicht ASIC das Vertrauen. Mein Kollege Peter Wolf-Karnitschnig fasst diese Gemengelage in seiner [heutigen Einordnung zum fallenden Messer](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-jetzt-in-das-fallende-messer-greifen/) entsprechend kritisch zusammen. Dabei mangelt es keineswegs an strategisch interessanten Meldungen. Erst am Montag kündigte DroneShield eine Zusammenarbeit mit AIM Defence an, durch die Hochenergielaser in die offene Drohnenabwehr-Architektur des Unternehmens integriert werden sollen. Damit verbreitert DroneShield sein Angebot über Funkerkennung und elektronische Kampfführung hinaus. Der Markt honoriert diese Perspektive bislang jedoch kaum. Das zeigt deutlich: Solange Profitabilität, Bewertung und Vertrauen nicht überzeugen, reichen selbst positive Nachrichten derzeit nicht aus, um den Abwärtstrend nachhaltig zu brechen. **Übrigens:** Gewisse Rohstoffe entwickeln sich zur geheimen Währung der Rüstungsindustrie – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) stellt zwei Aktien vor, die davon massiv profitieren könnten. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Mit dem Fall unter 1 € wird das zuletzt favorisierte Abwärtsszenario weiter abgearbeitet. Eine kurzfristige Gegenbewegung zurück an die runde Marke wäre jederzeit möglich, ändert aber zunächst wenig am klar bearishen Bild. Das nächste Ziel liegt bei 0,89 €. Hält auch diese Unterstützung nicht dauerhaft, sehe ich nach einem möglichen technischen Konter weiteres Abwärtspotenzial bis 0,67 €. Damit würde die Aktie ihre bereits seit Monaten laufende Folge tieferer Hochs und Tiefs nochmals eindrucksvoll bestätigen. Für eine Entspannung reicht dagegen die bloße Rückeroberung der 1-€-Marke nicht aus. Zunächst müsste 1,10 € nachhaltig überwunden werden, wobei dort zugleich die fallende Abwärtstrendlinie zunehmend relevant wird. Erst ein Ausbruch über diesen Kreuzwiderstand würde eine umfangreichere Gegenbewegung ermöglichen und 1,29 beziehungsweise 1,43 € wieder erreichbar machen. Solange dieser Befreiungsschlag ausbleibt, bleiben Erholungen aus meiner Sicht lediglich Zwischenstationen innerhalb eines intakten Abwärtstrends. Die DroneShield-Aktie hat mit dem Fall unter 1 € das nächste bearishe Etappenziel erreicht. Bei 0,89 € wartet zwar eine mögliche Zwischenstation für einen Konter, doch darunter dürfte sich der Abverkauf bis rund 0,67 € fortsetzen. Erst oberhalb von 1,10 € und der fallenden Abwärtstrendlinie würde sich das Chartbild wieder ernsthaft verbessern. Das fallende Messer bleibt damit vorerst scharf. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,48 Milliarden AU$. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien, Tech-Aktien **Schlagwörter:** DroneShield, DroneShield-Aktie, Droneshield-Analyse, DroneShield-Chartanalyse, DroneShield-Kurs, Droneshield-Prognose --- ### [Gerresheimer-Aktie: Warum so ängstlich?](https://www.sharedeals.de/gerresheimer-aktie-warum-so-aengstlich/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Gerresheimer-Aktie bewegte sich in den vergangenen Monaten seitwärts in einer Range zwischen 26 und 29 €. Am Dienstag notiert sie aktuell bei 27,60 €. Obwohl das Unternehmen bei der Sanierung wichtige Fortschritte erzielt hat, trauen die Anleger dem Turnaround offenbar noch nicht vollständig. Hier stellt sich die Frage: Sind höhere Kurse gerechtfertigt? ## Hauptversammlung bestätigt eingeschlagenen Weg Auf dem Weg zur Normalisierung war die Hauptversammlung am 1. September ein wichtiger Termin. Die Aktionäre bestätigten mit großer Mehrheit das eingeschlagene Sanierungskonzept. Wie erwartet wurde die Entlastung des Aufsichtsrats und des ehemaligen Vorstands vertagt. Es wird weiterhin geprüft, ob Pflichtverletzungen vorliegen und gegebenenfalls Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Auch das Transformationsprogramm „gto“ wurde bestätigt. Dabei stehen insbesondere Kostensenkungen, eine Verbesserung des Free Cashflows, der Abbau von Schulden sowie die Bereinigung des Portfolios im Mittelpunkt. Bei der Portfoliobereinigung trennte sich Gerresheimer bereits von margenschwächeren beziehungsweise weniger zukunftsträchtigen Geschäftsbereichen. Durch den Verkauf des Geschäfts mit Primärverpackungen aus Kunststoff sowie der US-Tochter Centor flossen dem Konzern insgesamt rund 1,5 Milliarden € zu. Die Erlöse sollen überwiegend zur Entschuldung eingesetzt werden. Vorstandsmitglied Achim Schalk erklärte: > Heute verfügt Gerresheimer wieder über eine klare strategische Perspektive. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Gerresheimer&stockidentifier=symbol%3AGXI&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Prognose vorsichtig angepasst Für das laufende Geschäftsjahr bleibt das Management allerdings vorsichtig. Beim Umsatz wird nun das untere Ende der bisherigen Prognosespanne von 2,3 bis 2,4 Milliarden € erwartet. Auch bei der bereinigten EBITDA-Marge wurde die Zielspanne angepasst. Statt 18 bis 19% werden nun 17 bis 18% erwartet. Darüber hinaus rechnet Gerresheimer inzwischen mit einem negativen Free Cashflow zwischen 50 und 100 Millionen €. Die vorsichtigere Prognose dürfte unter anderem die weiterhin anspruchsvollen Marktbedingungen und die laufenden Restrukturierungsmaßnahmen widerspiegeln. Im ersten Quartal hatte sich der Free Cashflow bereits deutlich verbessert. Gleichzeitig stieg der Umsatz leicht auf 524 Millionen €. Das operative EBITDA verringerte sich allerdings von 81 auf 66 Millionen €. Das Unternehmen erwartet für die zweite Jahreshälfte eine Verbesserung der Geschäftsentwicklung. Die vollständigen Zahlen für das zweite Quartal stehen noch aus. ## Bewertung Aus meiner Sicht befindet sich Gerresheimer wieder auf dem Weg zu einer Normalisierung. Besonders wichtig ist die finanzielle Entlastung durch die Verkäufe der beiden Geschäftsbereiche. Die daraus erzielten rund 1,5 Milliarden € stärken die Bilanz und schaffen zusätzlichen Spielraum beim Schuldenabbau. Belastend wirken allerdings weiterhin die vergleichsweise hohen Shortpositionen. Insgesamt belaufen sie sich auf rund 6%. Positiv ist dagegen, dass zuletzt Insiderkäufe gemeldet wurden. So erwarb Aufsichtsratsmitglied Klaus Röhrig Gerresheimer-Aktien im Volumen von etwa 2,1 Millionen €. Aus meiner Sicht ist das Schlimmste überstanden und Gerresheimer befindet sich auf dem Weg zurück zu einer stabileren finanziellen und operativen Situation. Die Entschuldung, die Portfoliobereinigung und das laufende Transformationsprogramm sollten sich mittelfristig positiv auf die Ertragslage auswirken. Entscheidend werden nun die kommenden Quartalsberichte sein. Sie müssen zeigen, dass sich die operative Entwicklung tatsächlich verbessert und die finanzielle Stabilisierung nachhaltig ist. Ich bleibe daher zuversichtlich und erwarte mittelfristig deutlich höhere Kurse. JP Morgan sieht das ähnlich und nennt ein Kursziel von 46 €. **Du bist an Dividenden interessiert:** In [Top 10 Dividenden Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) werden zehn Dividenden-Aktien vorgestellt, die durch ihre Kombination aus regelmäßigen Ausschüttungen und Aufwärtspotenzial besonders interessante Investmentchancen darstellen. ℹ️ Gerresheimer in Kürze - Die Gerresheimer AG (WKN: A0LD6E) stellt Spezialprodukte in den Bereichen Glas und Kunststoff insbesondere für die Pharma- sowie Healthcare-Industrie her und gilt als weltweit führender Schlüssellieferant für diese Branchen. Die Produkte reichen vom Insulin-Pen bis zu Ampullen, aber auch schnöde Parfümflakons gehören zum Portfolio. - Der Hauptsitz ist in Düsseldorf, daneben ist der Konzern weltweit mit Standorten in Europa, Asien und Amerika vertreten. - Die Aktie ist im SDAX gelistet, die Marktkapitalisierung beträgt aktuell etwa 954 Millionen €. **Kategorien:** Small Caps --- ### [Apple vs. Samsung: Wer hat die Nase vorn?](https://www.sharedeals.de/apple-vs-samsung-wer-hat-die-nase-vorn/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Apple und Samsung liefern sich seit Jahren einen der bekanntesten Konkurrenzkämpfe der Tech-Welt. An der Börse fällt das Duell seit dem Frühjahr 2025 allerdings überraschend eindeutig aus: Während die Apple-Aktie vom damaligen Verlaufstief bis in die Spitze rund +104% zulegen konnte, brachte es Samsung zeitweise auf mehr als +415%. Beide Aktien präsentieren sich grundsätzlich bullisch – doch welcher Tech-Gigant besitzt jetzt noch das attraktivere Potenzial? ## Zwei Tech-Giganten, zwei völlig unterschiedliche Geschichten Auf den ersten Blick verbindet Apple und Samsung vor allem der Wettbewerb im Smartphone-Markt. Tatsächlich unterscheiden sich die Geschäftsmodelle jedoch erheblich. Apple setzt auf ein eng verzahntes Ökosystem aus Hardware, Software und Services und profitiert dabei von einer außergewöhnlich loyalen Kundenbasis. Samsung ist wesentlich breiter aufgestellt und spielt neben Smartphones insbesondere bei Speicherchips, Displays und Halbleitern eine wichtige Rolle. Gerade dieser Unterschied ist 2026 entscheidend. Während Apple im jüngsten Quartal mit einem Umsatzplus von 16% auf 109,4 Milliarden US$ und einem EPS-Anstieg von 29% überzeugte, profitiert Samsung massiv vom aktuellen Halbleiter- und KI-Zyklus. Das Speichergeschäft erreichte im zweiten Quartal neue Rekordwerte und trieb das operative Ergebnis kräftig nach oben. Spannend wird das Duell auch auf Produktebene wieder. Mit dem neuen faltbaren iPhone tritt Apple erstmals direkt in einem Segment an, das Samsung seit Jahren besetzt. Samsung verfügt dort zwar über einen Erfahrungsvorsprung, Apple könnte mit seinem Einstieg jedoch für zusätzliche Dynamik im gesamten Foldable-Markt sorgen. 💬 **Jetzt diskutieren!** Hochwertige Diskussionen und echte Informationsvorsprünge: Profitiere ebenso wie Tausende andere Anleger von unserem einzigartigen [Live-Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat), dem Börsen-Forum für Anleger mit Wissensvorsprung. ## Samsung mit der deutlich größeren Rallye Quelle Chart: stock3 Charttechnisch ist Samsung der klare Performance-Sieger seit dem Frühjahr 2025. Ausgehend vom Tief bei rund 650 € zog der Kurs bis zum bisherigen Hoch um rund +415% an. Selbst nach den jüngsten Schwankungen notiert die Aktie weiterhin um ein Vielfaches über dem damaligen Ausgangsniveau. Aktuell konsolidiert Samsung unterhalb des Widerstands bei 3.330 €. Solange die Unterstützungszone um 2.840 € verteidigt wird, bleibt das übergeordnete Bild bullisch. Ein nachhaltiger Ausbruch über 3.330 € könnte den Weg für eine weitere Trendfortsetzung öffnen. Perspektivisch wäre dann sogar die runde Marke von 4.000 € ein denkbares übergeordnetes Kursziel. Rutscht Samsung dagegen unter 2.840 €, würde sich die Konsolidierung ausweiten. Spätestens unterhalb von 2.605 € wäre mit einer tieferen Korrektur in Richtung 2.250 bis 2.185 € zu rechnen. ## Apple steht vor dem nächsten Ausbruch Quelle Chart: stock3 Auch die Apple-Aktie liefert seit dem April-Tief eine bemerkenswerte Entwicklung. Vom damaligen Tiefbereich aus verdoppelte sich der Kurs zeitweise nahezu und notiert inzwischen wieder unmittelbar an den bisherigen Höchstständen. Die technische Ausgangslage wirkt dabei konstruktiv. Oberhalb von 317,40 US$ bleibt der kurzfristige Aufwärtstrend intakt. Gelingt der nachhaltige Sprung über den Bereich um 335 bis 336 US$, rückt zunächst die nächste Projektionszone um 348 US$ in den Mittelpunkt. Darüber würde sich das Chartbild nochmals deutlich aufhellen. Mittelfristig erscheint dann sogar ein Angriff auf die psychologisch bedeutende Marke von 400 US$ denkbar. Alternativ wäre bei einem Rückfall unter 317,40 beziehungsweise 311,40 US$ zunächst Vorsicht angebracht. Dann kämen 300 US$ sowie darunter die Unterstützungen um 288,62 und 279,04 US$ erneut ins Spiel. ## 104% gegen 415% – aber was zählt jetzt? Der reine Rückblick spricht eindeutig für Samsung. Die Aktie hat ihre Bewegung seit dem Frühjahr 2025 wesentlich dynamischer ausgereizt als Apple. Daraus lässt sich allerdings nicht automatisch ableiten, dass Samsung auch künftig die bessere Aktie sein muss. Apple besitzt derzeit die sauberere Ausgangslage unmittelbar unter dem nächsten Ausbruchsniveau. Samsung wiederum profitiert stärker vom KI- und Speicherchip-Zyklus, hat aber nach der gewaltigen Rallye bereits deutlich mehr Vorschusslorbeeren eingepreist. Für mich besitzt Apple charttechnisch momentan einen kleinen Vorteil. Der Kurs steht unmittelbar vor einer möglichen Fortsetzung auf neue Hochs und könnte oberhalb von 336 US$ relativ schnell weitere Dynamik entwickeln. Samsung bleibt allerdings der aggressivere Kandidat. Über 3.330 € wäre ein erneuter Beschleunigungsschub denkbar. Anleger müssen hier angesichts der vorausgegangenen Kursvervielfachung jedoch mit größeren Schwankungen rechnen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 4,86 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien **Schlagwörter:** Apple, Apple-Aktie, Chartanalyse, Samsung, Samsung-Aktie --- ### [Deutsche Bank-Aktie: Abverkauf als Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-abverkauf-als-kaufchance/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Deutsche Bank-Aktie hat sich in den letzten Wochen ausgesprochen stark entwickelt, was letzten Dienstag zum Sprung auf ein neues 15-Jahres-Hoch bei 35,84 € führte. In den letzten Tagen haben Gewinnmitnahmen den Kurs aber wieder deutlich zurückkommen lassen. Am Dienstag verliert das Papier zeitweise mehr als -4% und rutscht auf 32,73 € ab. Das steckt hinter dem Abverkauf und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## US-Warnsignal belastet den gesamten Bankensektor Der aktuelle Rücksetzer hat vor allem einen externen Auslöser. Aussagen von Bank-of-America-Chef Brian Moynihan haben an der Wall Street für Ernüchterung gesorgt. Die US-Großbank erwartet bei den Handelserträgen im dritten Quartal lediglich eine weitgehend stabile Entwicklung. Gleichzeitig sollen die Investmentbanking-Gebühren nur 1,6 bis 1,8 Mrd. US$ erreichen – weniger als von vielen Analysten erwartet. Die Folge: US-Bankaktien gerieten kräftig unter Druck und ziehen Europas Finanzwerte mit nach unten. Für die Deutsche Bank ist das besonders relevant, weil Investmentbanking und Handel zu ihren wichtigen Ertragssäulen gehören. Der europäische Bankensektor gab am Dienstag deutlich nach. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Deutsche+Bank) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Zinsfantasie und Rückkauf sprechen für die Aktie Trotz des kurzfristigen Gegenwinds gibt es für Deutsche-Bank-Aktionäre weiterhin gute Argumente. Ein höheres Zinsniveau kann den Nettozinsertrag stützen. Bereits im zweiten Quartal stieg dieser um 19% auf 4,5 Mrd. €, während der Konzerngewinn nach Steuern mit 1,9 Mrd. € einen Rekord für ein zweites Quartal erreichte. Spannend wird nun die weitere Geldpolitik. Die EZB hat den Einlagenzins auf 2,50% angehoben, weitere Schritte werden am Markt nicht ausgeschlossen. Sollte sich das Zinsniveau länger auf erhöhtem Niveau halten, wäre dies für die Bank zunächst positiv. Zusätzlichen Rückenwind liefert das laufende Aktienrückkaufprogramm über 500 Mio. €. Weniger Aktien im Umlauf erhöhen den Gewinn je Aktie und können den Kurs bei einem grundsätzlich positiven fundamentalen Umfeld zusätzlich unterstützen. ## Rechtsrisiko beseitigt, Analysten bleiben optimistisch Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist inzwischen vom Tisch: Der langjährige Rechtsstreit im Zusammenhang mit der Postbank wurde durch einen Vergleich beigelegt. Damit sinkt ein erhebliches finanzielles und operatives Risiko. Auch die Analysten sehen weiterhin Potenzial. JPMorgan nennt 41 € als Kursziel, Warburg Research 41,50 € und Goldman Sachs sogar 43,75 €. UBS sieht den fairen Wert bei 37 €, während Jefferies mit 33 € und Barclays mit 32 € vorsichtiger bleiben. Fundamental erscheint die Aktie trotz der Rallye keineswegs zu teuer. Das erwartete KGV liegt für 2026 bei gut 10 und für 2027 bei lediglich rund 9. Das KBV bewegt sich weiterhin unter 1. Damit ist die Deutsche Bank im Vergleich zu vielen anderen Branchen und insbesondere zu Wachstumswerten moderat bewertet. ## Charttechnisch bleibt der Aufwärtstrend intakt Nach der kräftigen Korrektur im ersten Quartal startete Ende März eine dynamische Aufwärtsbewegung. Ende August gelang schließlich der Ausbruch über das Januar-Top und damit verbunden der Sprung auf ein neues 15-Jahres-Hoch. Die aktuelle Korrektur hat die zuvor überhitzte Situation deutlich bereinigt. Der Rücksetzer führt den Kurs nun an die 50-Tage-Linie und den bestehenden Aufwärtstrend. Von diesem Bereich aus könnte die nächste Aufwärtswelle starten. Erst ein nachhaltiger Bruch dieser Unterstützungen würde das Bild eintrüben und einen Test der 30-€-Marke sowie der dort verlaufenden 200-Tage-Linie wahrscheinlicher machen. Dreht die Aktie dagegen wieder nach oben, liegen die nächsten Ziele bei 40 €, 40,71 € und anschließend 45,34 €. Für eine detailliertere Chartanalyse, kannst Du [hier](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-nur-ein-ausrutscher/) weiterlesen. Der jüngste Abverkauf sieht auf den ersten Blick heftig aus, ändert aber wenig an der langfristigen Ausgangslage. Das US-Warnsignal belastet kurzfristig, während Zinsumfeld, Rückkaufprogramm, die beseitigten Rechtsrisiken sowie die günstige Bewertung weiterhin für die Deutsche Bank sprechen. Für langfristig orientierte Anleger könnte die aktuelle Korrektur daher eher eine Gelegenheit als ein Alarmsignal darstellen. Solange die zentralen charttechnischen Unterstützungen halten, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt – und die Marke von 40 € damit durchaus erreichbar. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Deutsche Bank in Kürze - Die Deutsche Bank (WKN: 514000) ist die größte Bank in Deutschland und gehört zu den führenden Geldhäusern in Europa. Als Universalbank bietet sie alle üblichen Leistungen an. - Neben dem Hauptsitz in Frankfurt unterhält die Bank an allen wichtigen Handelsplätzen Niederlassungen. - Die Aktie ist im deutschen Leitindex DAX gelistet und der Börsenwert beträgt aktuell rund 62,9 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Coinbase-Aktie: Löst sich jetzt endlich der Knoten?](https://www.sharedeals.de/coinbase-aktie-loest-sich-jetzt-endlich-der-knoten/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Erst gestern schoss die Coinbase-Aktie um +10% nach oben. Am Dienstagvormittag geht es postwendend um über -4% nach unten, was die Kryptohandelsplattform zum Schlusslicht im S&P 500 macht. Was steckt hinter dem heutigen Kursverlust und könnte der US-Senat dazu beitragen, den Knoten bei Coinbase zu lösen? ## Heute geht es um viel Hinter dem heutigen Kursrückgang der Coinbase-Aktie dürfte primär die Unsicherheit rund um den CLARITY Act stehen, mit dem die USA der Kryptowährungswelt erstmals einen gesetzlichen Rahmen geben wollen. Heute stimmt der US-Senat über einen Verfahrensantrag ab, um die offizielle Debatte über das Gesetz überhaupt erst freizugeben. Dafür ist eine Mehrheit von 60 Stimmen erforderlich. Die Republikaner haben 53 Sitze im Senat und werden wahrscheinlich geschlossen für den Antrag stimmen. Um auf die erforderliche Mehrheit zu kommen, werden also noch die Stimmen von mindestens sieben demokratischen/unabhängigen Senatoren gebraucht. Aber diese entscheidenden Stimmen sind alles andere als sicher. Um die Demokraten auf ihre Seite zu ziehen, haben die Republikaner am Wochenende noch über 120 Änderungen im Entwurf des CLARTIY Acts eingebaut, bei denen es vor allem um strengere Ethikregeln geht. Einige Demokraten halten das Entgegenkommen der Republikaner allerdings immer noch für unzureichend. Selbst wenn der Antrag heute angenommen wird, folgen erst die formelle Debatte, mögliche Abänderungsanträge und der eigentliche Hauptentscheid im Senat. Erst danach müsste der Gesetzestext mit der Version des Repräsentantenhauses abgeglichen werden. Dementprechend gering ist die Wahrscheinlichkeit, dass der CLARITY Act noch in diesem Jahr im Kapitol durchgewunken wird. Politische Wettbörsen beziffern sie inzwischen auf nur noch rund 20 bis 40%. An dieser Stelle: Mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/) bist Du immer up-to-date, was die Entwicklungen in der Kryptobranche betrifft. ## Warum ist dieses Gesetz so wichtig für Coinbase? Für Coinbase geht es beim CLARITY Act schlichtweg um die Verwandlung des Kryptomarktes von einer juristischen Grauzone in einen regulierten Massenmarkt. Das Gesetz würde das juristische Risiko drastisch senken, die Listings vereinfachen und den Weg für massive institutionelle Erträge freimachen. Das Gesetz würde die Zuständigkeiten der US-Aufsichtsbehören SEC und CFTC erstmals klar regeln. Für Coinbase ist das ein wichtiger Punkt, da sich das Unternehmen seit Jahren in einem Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC befindet. Die SEC stuft viele auf Coinbase gelistete Altcoins als nicht registrierte Wertpapiere ein. Sollte die CFTC die primäre Aufsicht über dezentrale Kryptowerte erhalten, könnte Coinbase rechtssicher hunderte Krypto-Assets listen, ohne ständig Klagen der SEC zu befürchten. Der vielleicht wichtigste Aspekt des CLARITY Acts ist, dass er das Tor für institutionelles Kapital im Kryptosektor öffnet. Große Asset Manager, Pensionskassen und Banken halten sich bei vielen Kryptoaktivitäten, wie zum Beispiel Staking, Altcoin-Handel und Tokenisierung nach wie vor zurück, da das US-Rechtsumfeld unklar ist. Als führender Custodian (Verwahrer) für Bitcoin- und Ethereum-ETFs profitiert Coinbase direkt, wenn institutionelle Anleger durch klare Gesetze grünes Licht für breitere Kryptoinvestitionen erhalten. Darüber hinaus sieht der CLARITY Act klare Regeln vor, wie Erträge aus Staking und Verleihgeschäften legal angeboten werden dürfen, ohne als illegales Wertpapierprodukt zu gelten. Als „Teilhaber“ von USDC profitiert Coinbase enorm von rechtlicher Klarheit für Stablecoin-Emittenten und deren Einbindung in das globale Zahlungssystem. ## Beginn einer Trendwende? Das Chartbild der Coinbase-Aktie trübt sich heute wieder ein. Gestern konnte der Kryptotitel nicht das erst vor wenigen Tagen aufgestellte 3-Monatshoch bei 193 US$ knacken. Der heutige Kursrückgang könnte deshalb den Beginn einer Trendwende darstellen. ## Eine abwegige Bewertung Trotz der Fortschritte in Sachen Kryptogesetzgebung mit der voraussichtlichen Verabschiebung des CLARITY Acts spätestens im Frühjahr 2027 sehe ich derzeit kein Upside mehr für die Coinbase-Aktie. Das liegt an ihrer meiner Ansicht nach viel zu hohen Bewertung. Das Forward-KGV liegt bei 60. Für ein Unternehmen, das im laufenden Jahr voraussichtlich mit gerade mal 5% und im kommenden Jahr mit 15 bis 20% wachsen wird, ist das eine völlig abwegige Bewertung. Selbst unter der Annahme deutlicher Margensteigerungen ist sie meiner Überzeugung nach nicht gerechtfertigt. Sollte der CLARITY Act verabschiedet werden, droht Coinbase meines Erachtens noch mehr Wettbewerb im Krypto-Business. Der Kryptosektor ist bereits heute sehr wettbewerbsintensiv und drückt auf die Margen der Handelsplattformen. Zum Abschluss: Du willst Krypto- und Technologieinvestments kennenlernen, die wirklich Erfolg haben? Dann ist es Zeit für unseren Smart Crypto Club Mir enthält die Bewertung der Coinbase-Aktie viel zu viel Optimismus. Die Verabschiedung des CLARITY Acts in den kommenden Monaten wird zwar die Branche ankurbeln, aber auch für mehr Wettbewerb sorgen. A propos Wettbewerb: Auch bei der Ausweitung seines Produktportfolios in neue Asset-Klassen stößt Coinbase auf sehr starke und langjährig etablierte Wettbewerber. Sie werden das Umsatz- und Gewinnwachstum der Kryptobörse begrenzen. ## ℹ️ Coinbase in Kürze - Coinbase (WKN: A2QP7J) mit Sitz in San Francisco ist die weltweit größte börsennotierte Handelsplattform für Kryptowährungen. - Über Coinbase können Anleger rund 250 Kryptowährungen, 3 Fiat-Währungen und knapp 600 Kryptowährungspaare handeln. - Das 2012 gegründete Unternehmen notiert seit 2021 an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 50 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Krypto News **Schlagwörter:** Coinbase --- ### [Deutsche Bank-Aktie: Nur ein Ausrutscher?](https://www.sharedeals.de/deutsche-bank-aktie-nur-ein-ausrutscher/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutsche Bank-Aktie geriet zum Wochenstart und auch heute deutlich unter Druck und fiel zeitweise bis auf 32,74 €. Damit rutscht der Kurs nicht nur unter die zuletzt etablierte Aufwärtstrendlinie, sondern auch unter die wichtige Marke bei 34,05 €. Das ist ein erstes Warnsignal, bedeutet aber noch keinen vollständigen Trendwechsel. Entscheidend wird nun die Unterstützungszone um 32,46 bis 32,21 €, denn erst darunter würde sich das technische Bild für die Bullen erheblich verschlechtern. ## Bankensektor gerät unter Druck Einen neuen unternehmensspezifischen Belastungsfaktor gibt es zum Wochenstart bislang nicht. Vielmehr steht der europäische Bankensektor insgesamt unter Verkaufsdruck. Auslöser sind unter anderem Aussagen von Bank-of-America-Chef Brian Moynihan, wonach die Investmentbanking-Gebühren im dritten Quartal um rund -10% sinken könnten. Gleichzeitig sorgen Ölpreise von mehr als 100 US$, steigende Anleiherenditen sowie die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen für Nervosität. Deutsche Bank gehört entsprechend zu den schwächeren DAX-Werten. Operativ steht dem bislang eine weiterhin starke Entwicklung gegenüber. Im zweiten Quartal erzielte die Deutsche Bank mit 1,9 Milliarden € den höchsten Nachsteuergewinn ihrer Geschichte für ein zweites Quartal. Die Erträge stiegen um +9% auf 8,5 Milliarden €, während der Gewinn im ersten Halbjahr mit 4,1 Milliarden € ebenfalls einen neuen Rekord erreichte. Besonders stark entwickelte sich zuletzt das Investmentbanking, dessen Erträge im Bereich Investment Banking & Capital Markets um +36% zulegten. **Apropos:** Wer neben Banken nach weiteren aussichtsreichen Qualitätsaktien sucht, findet in [unserem Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine Auswahl interessanter Unternehmen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der Bruch der steigenden Trendlinie sowie der Rückfall unter 34,05 € liefern zunächst ein Warnsignal, ohne das bullische Gesamtbild bereits vollständig zu zerstören. Entscheidend bleibt nun die Unterstützungszone zwischen 32,46 und 32,21 €. Hält dieser Bereich, ist eine schnelle Rückeroberung von 34,05 € weiterhin möglich. Gelingt anschließend auch der Ausbruch über 35,64 €, wäre der jüngste Rücksetzer tatsächlich nur ein Ausrutscher und 37,93 € würde als nächstes großes Ziel in den Fokus rücken. Erst ein nachhaltiger Bruch von 32,46 beziehungsweise spätestens 32,21 € würde die Lage deutlich verschärfen. Dann wäre nicht nur der kurzfristige Aufwärtstrend aufgegeben, sondern auch die jüngste Folge höherer Tiefs gebrochen. In diesem Fall müsste mit einer größeren Korrektur gerechnet werden, wobei zunächst der Bereich um 29 € beziehungsweise 28,36 € auf die Agenda rücken würde. Solange die Unterstützungszone um 32 € hält, bleibt der heutige Trendbruch daher vorerst ein Warnsignal und noch kein endgültiges Verkaufssignal. Die Deutsche Bank-Aktie liefert mit dem heutigen Trendbruch ein erstes Warnsignal, doch die entscheidende Gefahr ist bisher nicht in Verzug. Solange 32,46 beziehungsweise 32,21 € halten, bleibt ein bullischer Konter über 34,05 und später 35,64 € möglich. Erst unterhalb dieser Unterstützungszone würde sich das Bild klar eintrüben und eine tiefere Korrektur in Richtung 29 € wahrscheinlicher werden. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Deutsche Bank in Kürze - Die Deutsche Bank (WKN: 514000) ist die größte Bank in Deutschland und gehört zu den führenden Geldhäusern in Europa. Als Universalbank bietet sie alle üblichen Leistungen an. - Neben dem Hauptsitz in Frankfurt unterhält die Bank an allen wichtigen Handelsplätzen Niederlassungen. - Die Aktie ist im deutschen Leitindex DAX gelistet und der Börsenwert beträgt aktuell 64 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Deutsche Bank, Deutsche Bank-Aktie --- ### [Vonovia-Aktie: Wie tief kann die Talfahrt noch gehen?](https://www.sharedeals.de/vonovia-aktie-wie-tief-kann-die-talfahrt-noch-gehen/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Konrad Speckmaier **Content:** Vonovia ist Anfang der Woche auf den tiefsten Stand seit drei Jahren gefallen. Der Wohnimmobilienkonzern kämpft mit steigenden Zinsen und einer gespaltenen Analystenmeinung. Charttechnisch nähert sich der Kurs einer Zone, die schon vor Jahren als Unterstützung diente. ## Zinsdruck und ein Streit ums Kursziel Vonovia rutschte am 10. September auf 17,95 € und damit auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. Steigende Anleiherenditen setzen Immobilienwerte derzeit branchenweit unter Druck. Vonovia trifft es dabei besonders hart. Bereits Anfang des Monats zeigte sich die Skepsis auch bei den Analysten. Goldman Sachs senkte sein Kursziel von 34,20 auf 29,50 €, beließ die Einstufung aber bei Kaufen. Barclays kappte sein Ziel im gleichen Zeitraum von 23,00 auf 20,00 € und bleibt bei einer Untergewichten-Empfehlung. Zwischen beiden Häusern liegen damit fast 10 € Differenz. **Passend dazu:** Wer neben Vonovia weitere attraktive Ausschüttungstitel sucht, findet in [unserem kostenlosen Report „Top 10 Dividenden-Aktien 2026“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) eine Auswahl interessanter Kandidaten. ## Der Chart-Check Quelle Chart: Tradingview Vonovia befindet sich seit Anfang des Jahres in einem Abwärtstrend, der in den letzten Monaten erneut an Schwung gewonnen hat. Gekennzeichnet ist das auch durch die Abwärtstrendlinie, die gleichzeitig als mögliches Signal im weiteren Verlauf dienen kann. Auf der Unterseite liegt zudem ein Supportbereich zwischen 15,27 und 16,47 €, der sich aus den Tiefs des Jahres 2023 ergibt. Aktuell sieht es danach aus, als würde der Markt diesen erreichen. Ist das der Fall, könnte sich an diesem Bereich eine Chance ergeben. Wichtig ist es, genau auf ein Einstiegssignal zu warten, etwa eine Konsolidierung mit anschließender Stärke oder eine Umkehrformation im Chart. Entscheidend ist nur, dass ein solches Signal vorliegt, denn trotz Supportbereich stellt man sich hier gegen den Abwärtstrend. Das erste Ziel der Position wäre die Trendlinie, an der sich auch die nächste Richtung entscheiden dürfte. Ein Ausbruch darüber könnte das Bild drehen und die Widerstandszone zwischen 24,10 und 25,10 € als nächste Marke haben. Aktuell ist erst einmal Abwarten angesagt, bis Vonovia die Unterstützungszone erreicht. Erst dann zählt das Einstiegssignal. Kommt dieses, läge das erste Ziel an der Trendlinie, rund +20% entfernt. Bei anhaltender Stärke wären danach sogar weitere +19% bis zu den letzten Hochs und +26% bis zur Widerstandszone möglich. Bleibt das Signal aus, bleibt auch der Abwärtstrend das bestimmende Thema und die Geduld der optimistischeren Marktteilnehmer wird weiter auf die Probe gestellt. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Vonovia in Kürze - Vonovia (WKN: A1ML7J) mit Sitz in Bochum verwaltet und vermietet Wohnungen in Deutschland, Österreich und Schweden. - Durch die Übernahme des Konkurrenten Deutsche Wohnen im Jahr 2021 ist das Unternehmen zum größten Immobilienkonzern Europas avanciert, mit ca. 550.000 Wohneinheiten. - Vonovia ist Mitglied im DAX und aktuell rund 15,1 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Immobilien-Aktien --- ### [SpaceX-Aktie: 300 US$ oder 100 US$ – was ist der faire Wert?](https://www.sharedeals.de/spacex-aktie-300-us-oder-100-us-was-ist-der-faire-wert/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die SpaceX-Aktie erlebte nach dem furiosen Börsengang im Juni einen heftigen Absturz, bei dem der Kurs um mehr als -50% korrigierte. Doch in den letzten Wochen hat der Wind wieder deutlich gedreht. Ausgehend vom Tief legte das Papier um mehr als +40% zu und notiert aktuell bei 148,15 US$. Sollten Anleger auf eine weitere Erholung setzen oder ist die Aktie nach wie vor zu teuer? ## KI-Geschäft sorgt für explosive Wachstumsfantasie Der wichtigste Kurstreiber ist inzwischen längst nicht mehr nur das klassische Raumfahrtgeschäft. SpaceX entwickelt sich zunehmend zu einem breit aufgestellten Infrastrukturkonzern für Künstliche Intelligenz. Über die eigene KI-Sparte werden enorme Rechenkapazitäten an Großkunden vermietet. Allein ein Anfang September abgeschlossener Vertrag soll ab Dezember rund 1,11 Mrd. US$ monatlich einbringen – auf Jahresbasis entspricht das etwa 13 Mrd. US$ zusätzlichem Umsatz. Auch Alphabet und Anthropic gehören zu den wichtigen Kunden. SpaceX-CFO Bret Johnsen hält deshalb am ambitionierten Ziel fest, bereits Ende 2026 eine annualisierte Umsatzrate von 100 Mrd. US$ zu erreichen. Die Dynamik hat auch die Wall Street erreicht. Die Umsatzschätzungen für 2027 wurden teils von rund 70 auf 100 Mrd. US$ angehoben, während auch die EBITDA-Prognosen deutlich nach oben revidiert wurden. Pivotal Research erwartet laut einer aktuellen Studie sogar 118,2 Mrd. US$ Umsatz und sieht bei erfolgreicher Umsetzung langfristig eine Bewertung von bis zu 3 Billionen US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Index-Fantasie trifft auf gewaltige Investitionen Zusätzlichen Rückenwind könnte der steigende Streubesitz liefern. Nach dem Ablauf weiterer Lock-up-Fristen dürfte die Aktie für große Indexfonds zunehmend investierbar werden. Spekulationen über eine mögliche Aufnahme in den Nasdaq 100 sorgen dabei für zusätzliche Fantasie und könnten milliardenschwere passive Mittelzuflüsse auslösen. Doch die Medaille hat eine zweite Seite. SpaceX muss massiv investieren. Der Aufbau von Rechenzentren, KI-Infrastruktur und der Starship-Flotte verschlingt enorme Summen. Gleichzeitig sind einige Compute-Verträge kurzfristig kündbar. Kritiker warnen deshalb davor, die hohen Run-Rate-Umsätze mit dauerhaft stabilen Gewinnen gleichzusetzen. ## Bewertung bleibt die Achillesferse Mit einer Marktkapitalisierung von rund 2 Billionen US$ ist bereits sehr viel Zukunft eingepreist. Klassische Bewertungskennzahlen wirken entsprechend ambitioniert. Für 2027 wird ein Forward-KGV von rund 82 erwartet. Das bedeutet: Anleger setzen darauf, dass Umsatz und Gewinne in den kommenden Jahren außergewöhnlich schnell wachsen. Auch bei den Analysten überwiegt der Optimismus. Pivotal Research startete die Coverage mit "Buy" und 220 US$ als Kursziel, Wells Fargo hält 212 US$, JPMorgan 240 US$, die Deutsche Bank 235 US$ und Morgan Stanley sogar 300 US$ für möglich. Gleichzeitig existieren mit Kurszielen von 100 US$ oder sogar 63 US$ deutlich skeptischere Szenarien. ## Charttechnik liefert den nächsten Prüfstein Nach dem Rekordhoch von 225,64 US$ folgte eine Korrektur von mehr als -50%. Anfang August drehte der Kurs knapp über 100 US$ nach oben. Jetzt steht bei rund 150 US$ das 38,2%-Fibonacci-Retracement als entscheidender Widerstand im Weg. Gelingt der Ausbruch, rücken zunächst 165 US$ und knapp 180 US$ ins Visier. Hier verlaufen das 50%- sowie das 61,8%-Fibonacci-Retracement der vorherigen Korrektur. Darüber wären 200 US$ und anschließend das Rekordhoch wieder erreichbar. Scheitert die Aktie dagegen bei 150 US$, wartet bei 134,80 US$ die 50-Tage-Linie als wichtiger Support. Darunter droht ein Rückfall Richtung 100 US$. Langfristig bleibt SpaceX eine der spannendsten Wachstumsstories am Kapitalmarkt. Starlink, KI-Rechenleistung, Starship und das lukrative Regierungs- und Militärgeschäft bieten gleich mehrere gewaltige Wachstumstreiber. Gelingt die Skalierung, könnte die heutige Bewertung tatsächlich weiter wachsen. Für Anleger ist die Aktie damit langfristig interessant – allerdings nur bei entsprechender Risikobereitschaft. Die hohe Bewertung, enorme CAPEX-Belastungen und die noch junge Börsenhistorie sprechen für anhaltend hohe Schwankungen. Knackt SpaceX jedoch nachhaltig die 150-US$-Marke, könnte die jüngste Erholung schnell an Dynamik gewinnen. **Tipp:** Du willst KI-Gewinner kennenlernen? Zeit, einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) zu werfen! ## ℹ️ Space Exploration Technologies Corp. in Kürze - SpaceX ist ein führendes privates Raumfahrtunternehmen mit dem Ziel, die Raumfahrt durch kostengünstige Raketen zu revolutionieren. Mittlerweile sind viele Raketenteile wiederverwendbar, somit wurde die Raumfahrt wesentlich preiswertet. - Das Unternehmen wurde 2002 von Elon Musk gegründet und entwickelte sich zu einem der führenden Weltraumunternehmen der Welt. Der Konzern gliedert sich in die Sparten Raumfahrt, und Satelliten, verbunden mit Starlink sowie neuerdings in die KI-Sparte xAI. - Die Aktie wird an der Nasdaq gelistet. Der Unternehmenswert liegt bei etwa 1,95 Billionen US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Deutz-Aktie: Ist die Luft jetzt endgültig raus?](https://www.sharedeals.de/deutz-aktie-ist-die-luft-jetzt-endgueltig-raus/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Erst am vergangenen Mittwoch kletterte die Deutz-Aktie auf ein neues Allzeithoch bei 13,30 €. Doch seitdem hat der Hersteller von Motoren und Rüstungsgütern den Rückwärtsgang eingelegt. Allein am gestrigen Montag betrug das Minus satte -7%. Notiert die Deutz-Aktie doch in zu luftigen Höhen? ## Frisches Geld Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, muss ich erst einmal auf die Ursache des gestrigen herben Kursrückgangs der Deutz-Aktie eingehen. Grund war die überraschende Ankündigung einer Kapitalerhöhung. Der Kölner Industriekonzern machte publik, dass er sein Grundkapital um rund 10% unter Ausschluss des Bezugsrechts für Altaktionäre erhöhen wird. Im Rahmen eines beschleunigten Platzierungsverfahrens sollen ca. 15,3 Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Diese gehen zu einem Preis von 11,70 € je Aktie an institutionelle Investoren. Mit der Kapitalerhöhung nimmt Deutz knapp 180 Millionen € an frischem Kapital ein. Für Anleger ist dieser Kursrückgang der Deutz-Aktie somit kein Grund zur Sorge. Der Aktienkurs orientiert sich selbstverständlich am Ausgabepreis der neuen Aktien. Dass diese mit einem leichten Abschlag zum vorherigen Kursniveau ausgegeben wurden, ist nachvollziehbar. Institutionelle Investoren verlangen in der Regel für die Übernahme größerer Aktienpakete einen kleineren Preisnachlass. Wir halten Dich bei Deutz und den Endmärkten des Industriekonzerns auf dem Laufenden. Abonniere dazu ganz einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DEUTZ&stockidentifier=symbol%3ADEZ&stockmarket=TRADEGATE)! ## Charttechnische Spannung Charttechnisch stehen der Deutz-Aktie spannende Tage bevor. Sollte sie sich nicht bei 12 € fangen, droht ein weiterer Rutsch auf ca. 11 €. Gelingt hingegen die Stabilisierung, dürfte sie schon bald einen weiteren Angriff auf ihr Allzeithoch wagen. ## Strategisch und finanziell attraktiv In meiner letzten Analyse Ende August habe ich die Deutz-Aktie zum Kauf empfohlen. Damals notierte der Kurs knapp unter dem aktuellen Niveau. Heute will ich meine Kaufempfehlung erneuern. Die Deutz-Aktie notiert meiner Meinung nach trotz ihrer Nähe zum Allzeithoch immer noch auf einem attraktiven Kursniveau. Das Forward-KGV 2027 des Industriekonzerns liegt bei 10. Das ist für ein Unternehmen mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten beim Umsatz und Potenzial zur Ergebnisverbesserung eine sehr moderate Bewertung. 2026 dürfte der Umsatz von Deutz zwischen 13 und 23% zulegen. 2027 wird er noch einmal um mindestens 40% nach oben klettern, und das liegt an der Konsolidierung der erst kürzlich übernommenen Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft. Sie trägt rund 1 Milliarden € zum Gesamtumsatz des Kölner Konzerns bei. Bewertungstechnisch noch wichtiger als das Umsatzwachstum ist das Margenpotenzial. 2025 lag die bereinigte EBIT-Marge bei 5,5%. Im laufenden Jahr rechnet Deutz mit einem Anstieg auf 6,5 bis 8,0%. Und im kommenden Jahr könnte die EBIT-Marge getrieben durch die FFG-Konsolidierung auf 8,0 bis 9,0% steigen. In diesem Zusammenhang: Weitere Aktien, denen wir 2026 ein Upside zutrauen, findest Du in unseren [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Schau mal rein! Deutz ist demnach ein dynamisch wachsender Konzern mit überproportionalen Ergebnissteigerungen. Das frisch eingenommene Geld werden die Kölner für die Übernahme weiterer Unternehmen aus dem Rüstungssektor einsetzen. Das macht die Deutz-Aktie sowohl in strategischer als auch in finanzieller Hinsicht noch attraktiver. Die Luft ist bei diesem deutschen Traditionskonzern noch lange nicht raus. Im Gegenteil: Die Aktie wird meiner Meinung nach schon bald auf einem neuen Allzeithoch notieren. ## ℹ️ Deutz in Kürze - Die Deutz AG (WKN: 630500) mit Hauptsitz in Köln ist einer der weltweit führenden unabhängigen Hersteller von Antriebssystemen. Das Unternehmen entwickelt und produziert sowohl Diesel- und Gasmotoren als auch Wasserstoff- und Elektromotoren. - Neben dem Hauptsitz in Köln gibt es weitere 4 Produktionsstandorte. Über 13 Vertriebsgesellschaften arbeitet das Unternehmen mit rund 800 Partnern in 130 Ländern zusammen. - Deutz ist Mitglied im deutschen Nebenwerteindex MDAX und an der Börse ca. 1,8 Milliarden € wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Deutz --- ### [Rheinmetall-Aktie nach -21%: Vor dem Korrekturende?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-nach-21-vor-dem-korrekturende/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat seit ihrem Augusthoch inzwischen rund -21% eingebüßt und ringt aktuell erneut mit der psychologisch wichtigen Marke von 1.000 €. Damit wurde das erste Zwischenziel aus meiner [Analyse vom 9. September](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-nach-18-kursverlust-faellt-jetzt-die-1-000-e-marke/) praktisch abgearbeitet. Noch ist die Korrektur allerdings nicht zwingend beendet, denn unterhalb der seit Anfang 2025 steigenden Aufwärtstrendlinie könnte nochmals 946,60 € angelaufen werden. Genau dort dürfte sich aus charttechnischer Sicht eine interessante Chance auf einen Konter ergeben. ## 80 Milliarden € liefern Rückendeckung Fundamental fehlt es weiterhin nicht an Nachfrage. Erst zum Wochenstart meldete Rheinmetall einen neuen Großauftrag über mehrere zehntausend 155-mm-Artilleriegeschosse mit einem Volumen im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Produktion läuft bereits, die Auslieferung soll 2027 abgeschlossen sein. Gemessen am Rheinmetall Backlog von 80,5 Milliarden € verändert ein einzelner Auftrag dieser Größenordnung zwar wenig, er unterstreicht aber die anhaltend hohe Nachfrage. Bis 2030 will der Konzern seine jährliche Produktionskapazität bei 155-mm-Artilleriemunition auf rund 1,5 Millionen Geschosse ausbauen. Auch mein Kollege Vincent Uhr sieht nach dem deutlichen Kursrückgang wieder Chancen und verweist in seiner [aktuellen Einordnung auf die starke operative Entwicklung](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-ueber-1-000-e-80-milliarden-gruende-fuer-die-wende/). Im ersten Halbjahr legte der Umsatz um +39% auf 5,23 Milliarden € zu, das operative Ergebnis sogar um +74% auf 786 Millionen €. Gleichzeitig bleibt jedoch der schwache operative Free Cashflow von -1,62 Milliarden € ein Risikofaktor. Der enorme Kapazitätsausbau kostet zunächst viel Geld und nicht jeder im Backlog enthaltene Rahmenvertrag wird automatisch zum erwarteten Zeitpunkt in Umsatz umgewandelt. **In diesem Zusammenhang:** Regierungen stocken strategische Rohstoffreserven massiv auf – [unser Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) analysiert zwei Aktien, die zu großen Profiteuren werden dürften. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Das zuletzt favorisierte Abwärtsszenario hat mit dem Test der 1.000-€-Marke sein erstes großes Ziel erreicht. Damit steigt grundsätzlich die Chance auf eine Gegenbewegung, zumal die Aktie wieder in die Nähe einer seit Anfang 2025 etablierten Aufwärtstrendlinie läuft. Ein vorheriger Rücksetzer bis 946,60 € wäre dabei keineswegs problematisch, sondern könnte sogar ein interessantes Niveau für einen bullischen Konter darstellen. Hält diese Unterstützung, dürfte zunächst 1.122 € zurück in den Fokus rücken. Oberhalb davon wartet zwischen 1.177 und 1.233,40 € weiterhin die entscheidende Widerstandszone, deren Rückeroberung das Bild erheblich verbessern würde. Vorsicht wäre dagegen bei einem nachhaltigen Bruch von 946,60 € geboten. Dann rückt zunächst 900,20 € als letzte größere Haltelinie in den Mittelpunkt. Fällt auch diese Marke, wäre die bislang mögliche Bodenbildung gescheitert und das graue Alternativszenario aktiviert. In diesem Fall müsste mit einer deutlich tieferen Korrektur bis 772 € gerechnet werden. Der Kampf um die vierstellige Marke ist daher wichtig, die eigentliche charttechnische Entscheidung fällt jedoch etwas tiefer. Die Rheinmetall-Aktie hat nach rund -21% Korrektur das erste Abwärtsziel erreicht und nähert sich einer technisch interessanten Zone. Einen Rücklauf bis 946,60 € würde ich noch als Chance auf einen Konter werten. Hält diese Unterstützung, sind zunächst 1.122 und später 1.177 bis 1.233,40 € wieder erreichbar. Unter 900,20 € würde sich das Bild dagegen nochmals massiv verschlechtern und 772 € auf die Agenda rücken. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei rund 47 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Rheinmetall, Rheinmetall AG-Aktie, Rheinmetall-Aktie, Rheinmetall-Analyse, Rheinmetall-Chartanalyse, Rheinmetall-Prognose --- ### [Xiaomi-Aktie: Alle Hoffnung ruht auf den Autos](https://www.sharedeals.de/xiaomi-aktie-alle-hoffnung-ruht-auf-den-autos/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Am gestrigen Montag startete die Xiaomi-Aktie mit einem Kurssprung von fast +5% sehr freundlich in die neue Handelswoche. Doch am Dienstagvormittag verpufft dieser Schwung mit einem Kursverlust von rund -4% fast vollständig. Haben Anleger die Hoffnung an den Erfolg des chinesischen Auto- und Elektronikherstellers verloren und wenn ja, zu Recht? ## Probleme im Smartphone-Segment Xiaomi steht wie fast alle größeren Smartphone-Hersteller vor einem gravierenden Problem: Der globale Handymarkt schwächelt und das bei gleichzeitig steigenden Kosten und Preisen. Die Zahlen zeigen die Entwicklung auf dramatische Weise. Im August sank die Zahl der verkauften Smartphones um 26,5% auf 31,2 Millionen Stück. Dank höherer Preise im Zuge der Premiumstrategie konnte Xiaomi den damit verbundenen Umsatzeinbruch auf 7,5% begrenzen. Auch Xiaomi musste zuletzt aufgrund der massiv gestiegenen Preise für Speicherchips mit Preiserhöhungen reagieren. Im Premiumsegment fallen diese aufgrund der geringeren Preissensitivität der Kunden nicht so stark ins Gewicht wie im Niedrig- und Mittelpreissegment. Hier reagieren Millionen von Kunden mit Kaufzurückhaltung auf Preissteigerungen. ## Ab ins Ausland Zur Rettung seiner Erfolgsbilanz muss der chinesische Tech-Konzern alles auf eine Karte setzen, und diese Karte heißt E-Autogeschäft. Im Gegensatz zum Smartphone-Business stieg der Autoabsatz im letzten Quartal um 28,2% auf 104.000 Fahrzeuge. Der Umsatz legte um 17,1% auf 24,9 Milliarden CNY. Um sein E-Autogeschäft weiter anzukurbeln, zieht es auch Xiaomi nun ins Ausland. Besser gesagt haben die Chinesen angesichts der extremen Wettbewerbsintensität auf ihrem Heimatmarkt auch gar keine andere Chance. Bereits im kommenden Jahr wird Xiaomi in Europa an den Start gehen. Auf der IFA in Berlin hat der Autohersteller Absichtserklärungen mit acht großen deutschen Autohandelsgruppen unterzeichnet, um den Vertrieb für den Marktstart 2027 vorzubereiten. Dabei muss Xiaomi auch seine Modellpalette deutlich verbreitern, um für mehr Kundengruppen attraktiv zu werden. Und das tun die Chinesen mit dem Eintritt in das Segment der Hybridfahrzeuge nun auch. Mit dem Nomad N90 soll ein Oberklasse-SUV auf den Markt kommen, das erstmals mit einem Range Extender ausgestattet ist. Neben einer großen Batterie mit über 70 kWh für rund 500 Kilometer rein elektrische Reichweite sorgt ein Verbrennungsmotor als Generator für eine Gesamtreichweite von bis zu 1.500 Kilometer. Damit will Xiaomi auch die Käufergruppe adressieren, die sich aufgrund der Reichweitenbeschränkung bislang noch nicht für E-Autos interessiert. Bleibe auf der Höhe der Zeit im Automobilmarkt und abonniere gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Xiaomi&stockidentifier=symbol%3A3CP&stockmarket=TRADEGATE)! ## Gelingt der Ausbruch nach oben? Die Xiaomi-Aktie hat ihre monatelange Talfahrt zur Jahresmitte gestoppt. Seit Anfang August steckt sie in einem Seitwärtstrend fest und pendelt zwischen 2,80 und 3,10 € auf und ab. Ich gehe davon aus, dass der Support bei 2,80 € inzwischen einen soliden Boden darstellt und der Aktie bei guten Nachrichten ein Ausbruch aus diesem Seitwärtskanal gelingen wird. ## Eine Wette auf den Erfolg in Europa Die Xiaomi-Aktie ist derzeit mit einem Forward-KGV von 19 bewertet. Das halte ich für einen Technologie-/Industriekonzern mit einer Wachstumsrate von rund 10% im laufenden und voraussichtlich ca. 15% für einen gut vertretbaren Wert. Die Wachstumsstärke von Xiaomi steht und fällt mit der Dynamik im Automobilbereich. Das ausgegebene Absatzziel für 2026 liegt bei 550.000 Fahrzeugen, einem Plus von 34% gegenüber 2025. Bis Ende August hat Xiaomi aber erst rund 301.000 Autos ausgeliefert. Das bedeutet, dass die Chinesen in den letzten vier Monaten des Jahres mächtig Gas geben müssen, um ihr selbstgestecktes Ziel noch zu erreichen. Die Skalierung der Fahrzeugsparte ist vor allem für das Ergebnis von Xiaomi von größter Bedeutung. Noch verdient der Konzern operativ kein Geld mit dem Verkauf von Autos. Das dürfte sich mit zunehmender Größe allerdings ändern. Du willst weitere Aktien kennenlernen, denen wir im Restjahr noch eine gute Performance zutrauen? Dann wirf mal einen Blick in unsere [Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). Ein Investment in die Xiaomi-Aktie ist derzeit eine Wette darauf, dass der Erfolg auf dem Automarkt weitergehen wird. Mit seinen bisherigen Modellen hat der Konzern einen guten Riecher bewiesen, was die Nachfrage in China angeht. Nun wird Xiaomi beweisen müssen, dass es diese gute Nase auch für den europäischen Markt besitzt. Nicht einfach, aber machbar. Angesichts der nach wie vor bestehenden Wachstumsdynamik und der vernünftigen Bewertung ist die Xiaomi-Aktie für mich nach wie vor einen Kauf wert. ## ℹ️ Xiaomi in Kürze - Xiaomi (WKN: A2JNY1) ist ein chinesischer Technologiekonzern, der Smartphones, Notebooks, Smartwatches und weitere Elektrogeräte wie Saug- und Wischroboter herstellt. - Zudem besitzt der Konzern ein eigenes Betriebssystem für die Vernetzung von Elektrogeräten. - Derzeit ist Xiaomi hinter Apple und Samsung der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt. - 2024 stellte der Konzern mit einer Sportlimousine sein erstes Elektroauto vor. - Xiaomi mit Sitz in Peking ist an der Börse derzeit ca. 88 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Tech-Aktien --- ### [Bitcoin: Sind neue Rekorde nur eine Frage der Zeit?](https://www.sharedeals.de/bitcoin-sind-neue-rekorde-nur-eine-frage-der-zeit/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Bitcoin befindet sich derzeit in einer spannenden Ausgangssituation. Das Chartbild hat sich zuletzt spürbar aufgehellt. Nach einer starken Rallye konsolidiert die älteste Kryptowährung aktuell in einem Bereich zwischen 76.000 und 82.000 US$ und testet aktuell das untere Ende dieser Zone. Nun fragen sich Anleger, ob der nächste Ausbruch kurz bevorsteht und wohin die Reise geht. ## Fed wird zum entscheidenden Kurstreiber Kurzfristig richtet sich der Blick vor allem auf die US-Notenbank. Die Märkte preisen nach den jüngsten Inflationsdaten inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90% einen Zinsschritt um 25 Basispunkte ein. Gleichzeitig ist die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen zeitweise über 5% gestiegen. Zusammen mit den hohen Ölpreisen verschärft dies den Druck auf die Finanzmärkte. Für Bitcoin ist das problematisch: Steigende Renditen erhöhen die Opportunitätskosten einer Anlage ohne laufenden Ertrag und können Kapital aus risikoreicheren Assets abziehen. Entsprechend haben US-Spot-Bitcoin-ETFs zuletzt rund 463 Millionen US$ an Abflüssen verzeichnet. Auch die Saisonalität mahnt zur Vorsicht: Der September gilt traditionell als schwieriger Börsenmonat. Doch der Gegenwind muss nicht von Dauer sein. Sollte die Fed weniger aggressiv auftreten als befürchtet, könnte eine Entspannung bei den Renditen einen neuen Liquiditätsschub auslösen. Hier blicken Anleger vor allem auf den "Dot Plot", der den weiteren Zinspfad der Notenbanker abbildet. **Tipp:** Diese 3 Altcoins können in diesem Jahr besonders interessant sein. Welche genau das sind, zeigt unser kostenloser Report: [Krypto-Boom 2026.](https://www.sharedeals.de/lg-intern-leadgen-altcoin/) ## CLARITY Act als zweiter wichtiger Katalysator Parallel zur Geldpolitik sorgt der CLARITY Act für Spannung. Das Gesetz soll die Zuständigkeiten von SEC und CFTC bei digitalen Assets klarer regeln und damit mehr regulatorische Sicherheit schaffen. Eine erfolgreiche Abstimmung am heutigen Dienstag (20:15 Uhr MEZ) wäre ein wichtiger positiver Impuls für den gesamten Kryptosektor. Damit stehen Bitcoin in kurzer Folge zwei entscheidende Ereignisse bevor: regulatorische Klarheit und die Fed-Entscheidung. Fallen beide Signale positiv aus, könnte der aktuelle Deckel schnell gesprengt werden. ## Golden Cross sendet bullisches Signal Dazu präsentiert sich das Chartbild sehr vielversprechend. Nach einer potenziellen Bodenbildung im Bereich von 58.000 bis 60.000 US$ zog Bitcoin in der zweiten Augusthälfte kräftig an und erreichte Anfang September bei 82.281 US$ den höchsten Stand seit Mitte Mai. Die anschließende Konsolidierung hat die zuvor überhitzte Situation bereinigt. Besonders wichtig: Anfang letzter Woche bildete sich ein Golden Cross, bei dem die 50-Tage-Linie die 200-Tage-Linie von unten nach oben durchbrach. Eine derart bullische Konstellation hat in der Vergangenheit häufig größere Aufwärtsbewegungen eingeleitet. Nach einer vergleichbaren Bodenbildung im Herbst 2023 legte Bitcoin anschließend sogar um mehr als +260% zu. Charttechnisch liegt der entscheidende Widerstandsbereich aktuell bei 80.537 bis 82.833 US$. Gelingt der nachhaltige Ausbruch darüber, wäre der Weg in Richtung 100.000 US$ grundsätzlich frei. Auf der Unterseite kommt es dagegen auf die Marke von 76.000 US$ an. Darunter könnte die 50-Tage-Linie bei 71.679 US$ erneut getestet werden. ## Analysten bleiben langfristig optimistisch Auch fundamental überwiegt inzwischen wieder der Optimismus. Während kurzfristig die Fed, ETF-Abflüsse und die Saisonalität bremsen, sehen viele Experten langfristig erhebliches Potenzial. Goldman Sachs hält Kurse bis 150.000 US$ für möglich, JPMorgan kommt über einen Gold-Vergleich auf rund 170.000 US$. Tom Lee von Fundstrat sieht im bullischen Szenario sogar 200.000 bis 250.000 US$. Kurzfristig bleibt Bitcoin hochsensibel. Doch die Kombination aus bereinigter Überhitzung, Golden Cross und einer möglichen fortgeschrittenen Bodenbildung spricht für ein zunehmend konstruktives Gesamtbild. Entscheidend ist nun der Sprung über 82.833 US$. Gelingt er, könnte die 100.000-US$-Marke schneller wieder Realität werden als viele Anleger derzeit erwarten. Für langfristig orientierte Investoren spricht damit einiges dafür, dass der Bärenmarkt bereits hinter Bitcoin liegen könnte – und der nächste Bullenmarkt gerade erst beginnt. **Übrigens:** Für die letzten Monate des Jahres haben wir drei Trend-Aktien identifiziert, bei denen sich früh dabei sein auszahlen könnte. [Die 3 Aktien für den Jahresendspurt gratis entdecken!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Bitcoin (BTC) in Kürze - Bitcoin (BTCUSD) ist die erste und größte Kryptowährung, dient primär als digitales, knappes Wertaufbewahrungsmittel und wird häufig als „digitales Gold“ bezeichnet. - Die Kryptowährung basiert auf einem dezentral organisierten Buchungssystem, bei dem Zahlungen kryptografisch legitimiert und über ein Peer-to-Peer-Netzwerk (P2P) abgewickelt werden – diese dezentrale Datenbank ist die sogenannte Blockchain. - Der aktuelle Preis von Bitcoin liegt bei etwa 80.250 US$ und einer Marktkapitalisierung von rund 1,55 Billionen US$. **Kategorien:** Krypto News --- ### [Vossloh-Aktie: Besteht nach dem Kursrückgang wieder Potenzial?](https://www.sharedeals.de/vossloh-aktie-besteht-nach-dem-kursrueckgang-wieder-potenzial/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Vossloh-Aktie befindet sich seit ihrem Hoch im Februar bei rund 85 € in einem deutlichen Abwärtstrend. Zwischenzeitliche Erholungen wurden immer wieder abverkauft. Am Dienstag notiert die Aktie aktuell bei 56,60 €. Hier stellt sich die Frage: Lohnt sich jetzt ein Einstieg? ## Umsatzprognose gesenkt Bereits Mitte Juli senkte Vossloh seine Jahresprognose. Ursache war vor allem, dass Leistungen aus bestehenden Rahmenverträgen geringer abgerufen wurden als ursprünglich erwartet. Beim Umsatz wird nun eine Bandbreite von 1,51 bis 1,61 Milliarden € erwartet. Zuvor lag die Prognose bei 1,56 bis 1,66 Milliarden €. Auch beim operativen EBIT wurden die Erwartungen reduziert. Statt 118,5 bis 131 Millionen € werden nun 100 bis 110 Millionen € erwartet. Im Vorjahr erzielte Vossloh ein operatives EBIT von 111 Millionen €. Die niedrigere EBIT-Prognose steht unter anderem im Zusammenhang mit Abschreibungseffekten von 9,1 Millionen € aus der Übernahme von VTT Europa (Sateba), die im ersten Quartal abgeschlossen wurde. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Vossloh&stockidentifier=symbol%3AVOS&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Rekordauftragslage Der leicht reduzierten Jahresprognose stehen solide operative Kennzahlen aus dem ersten Halbjahr gegenüber. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 21,9% auf 710 Millionen €. Dazu trug insbesondere die erstmalige Einbeziehung von VTT Europa bei. Auf der Ergebnisseite wirkten sich die Übernahme und deren Folgekosten dagegen belastend aus. Die Abschreibungen von 9,1 Millionen € trugen dazu bei, dass das EBIT von 44,9 auf 32,4 Millionen € sank. Zusätzlich wurde die Übernahme zu einem erheblichen Teil über Fremdkapital finanziert. Dadurch stiegen die Zinsaufwendungen und belasteten den Nettogewinn. Dieser reduzierte sich von 34,7 auf 13,5 Millionen €. Besonders positiv entwickelte sich dagegen der Auftragseingang. Der Auftragsbestand lag Ende Juni bei rund 1,1 Milliarden € und erreichte damit einen neuen Unternehmensrekord. Gleichzeitig stieg der Auftragseingang im ersten Halbjahr von 623,7 auf 828,5 Millionen €. Insgesamt sind die Halbjahreszahlen trotz der Belastungen durch die Übernahme solide ausgefallen. Vorstandsvorsitzender Oliver Schuster erklärte: > Unsere Rekordauftragslage zum Halbjahr ist ein starker Vertrauensbeweis unserer Kunden und unterstreicht die unverändert hohe Dynamik in unserem Marktumfeld. ## Bewertung Der bisherige Kursrückgang erscheint mir gemessen an der operativen Entwicklung relativ stark. Die Übernahme von VTT Europa belastet kurzfristig zwar die Ertragslage. Abschreibungen, Integrationskosten und höhere Finanzierungskosten sind bei einer solchen Transaktion jedoch zunächst nachvollziehbar. Entscheidend ist aus meiner Sicht die zukünftige Entwicklung. Und hier spricht insbesondere der Rekordauftragsbestand für Vossloh. Der hohe Auftragseingang und der Auftragsbestand schaffen eine gute Grundlage für weiteres Umsatzwachstum. Wenn die übernommenen Geschäftsbereiche integriert und die daraus entstehenden Kostenbelastungen reduziert werden, sollte sich dies auch positiv auf die Ertragslage auswirken. Die leicht reduzierte Jahresprognose wurde vom Markt dennoch negativ aufgenommen und führte zu dem deutlichen Kursrückgang. Insgesamt halte ich den bisherigen Kursrückgang für übertrieben. Gerade die schwächere Bewertung eröffnet aus meiner Sicht wieder deutlich bessere Einstiegsmöglichkeiten. Entscheidend bleibt allerdings, dass sich der hohe Auftragsbestand künftig tatsächlich in steigenden Umsätzen und Ergebnissen niederschlägt. Ich sehe den fairen Wert der Aktie mittelfristig bei etwa 75 €. Ausgehend vom aktuellen Kurs von 57 € entspricht dies einem Kurspotenzial von rund +32%. **Drei Trend-Aktien, ein Zeitfenster:** Für den Jahresendspurt haben wir die Kandidaten mit dem größten Potenzial fürs Schlussquartal herausgefiltert. [Hier geht’s zum Gratis-Report für den Jahresendspurt](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/). ## ℹ️ Vossloh in Kürze - Vossloh ist ein international agierender Konzern rund um die Bahninfrastruktur. Auf dem chinesischen Markt ist der Konzern sogar als einziger ausländischer Anbieter tätig. Dies zeigt, wie leistungsstark die Produkte und Dienstleistungen des Konzerns sind. - Neben dem Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Werdohl ist der Konzern mit Niederlassungen auf allen Kontinenten vertreten. - Das im SDAX gelistet Unternehmen wird an der Börse aktuell mit 1,1 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Commerzbank-Aktie: Das passt noch nicht – was kommt jetzt?](https://www.sharedeals.de/commerzbank-aktie-das-passt-noch-nicht-was-kommt-jetzt/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Am 14. September fand das angekündigte Gespräch von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil mit dem CEO der UniCredit, Andrea Orcel, in Berlin statt. Dabei ging es darum, die jeweiligen Vorstellungen und Erwartungen im Hinblick auf die Zukunft der Commerzbank auszutauschen. Die Commerzbank-Aktie reagierte auf das Treffen kaum und notiert am Dienstag aktuell bei etwa 42,20 €. Hier stellt sich die Frage: Finden beide Seiten eine einvernehmliche Lösung? ## Klare Vorstellungen des Bundes Nach dem Gespräch stellte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil die Position des Bundes klar. Für den Bund ist es wichtig, dass die Commerzbank als bedeutender Finanzierer der Wirtschaft und insbesondere des deutschen Mittelstands erhalten bleibt. Dazu gehört aus Sicht des Bundes auch der Erhalt des Filialnetzes im In- und Ausland. Darüber hinaus soll die Zentrale in Frankfurt bleiben und die Commerzbank weiterhin als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert sein. Im Fall einer möglichen Übernahme beansprucht der Bund zudem zwei Sitze im Aufsichtsrat. Im Vorfeld fanden bereits Gespräche zwischen Klingbeil mit dem Management der Bank und dem Betriebsrat statt. Der Bund betont dabei auch die Bedeutung der Arbeitsplätze. Ein umfangreicher Stellenabbau bei den rund 40.000 Mitarbeitern soll nach Möglichkeit vermieden werden. Damit sind die wesentlichen Vorstellungen des Bundes klar umrissen. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Commerzbank&stockidentifier=symbol%3ACBK&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## UniCredit hält an Übernahmeplänen fest Die Vorstellungen der italienischen Großbank unterscheiden sich in wichtigen Punkten deutlich von denen des Bundes. UniCredit argumentiert, dass durch einen Zusammenschluss ein international wettbewerbsfähigerer Bankkonzern entstehen könnte. Gleichzeitig sieht die italienische Bank erhebliche Synergiepotenziale. Dazu gehört nach dieser Logik auch eine Straffung der Kostenstruktur. Insbesondere im mittleren Management könnten Stellen wegfallen. Auch die ausländischen Filialen der Commerzbank könnten deutlich reduziert werden. Darüber hinaus dürfte auch das deutsche Filialnetz überprüft werden. Durch einen Zusammenschluss mit der UniCredit-Tochter HVB entstehen teilweise parallele Strukturen. Die HVB hat ihren Hauptsitz in München. Eine Bereinigung dieser Doppelstrukturen wäre aus Sicht von UniCredit ein wichtiger Bestandteil möglicher Synergieeffekte. Andrea Orcel kommentierte das Treffen: > Wir hatten ein gutes und konstruktives erstes Gespräch, dem rasch weitere folgen werden. ## Diese Szenarien einer Einigung sind jetzt möglich **Szenario 1**: Einvernehmliche Übernahme Das wäre aus meiner Sicht das konstruktivste Szenario. UniCredit könnte ihren Einfluss bei der Commerzbank weiter ausbauen, während die Bank zunächst als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen bestehen bleibt. Im Gegenzug könnte UniCredit bei bestimmten Themen Zugeständnisse machen, etwa beim Standort Frankfurt oder bei der Geschwindigkeit des Stellenabbaus. **Szenario 2**: Übernahme mit späterer Zusammenlegung Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Commerzbank zunächst eigenständig bleibt und erst später mit der HVB zusammengeführt wird. Damit könnten mögliche Synergien schrittweise realisiert werden. Für die Aktionäre wäre das grundsätzlich interessant, weil ein Zusammenschluss langfristig höhere Gewinne ermöglichen könnte. Gleichzeitig wäre dieses Szenario für die Commerzbank-Beschäftigten und den Standort Frankfurt mit größeren Veränderungen verbunden. **Szenario 3**: Commerzbank bleibt dauerhaft eigenständig Auch eine dauerhafte Eigenständigkeit ist grundsätzlich möglich. Dafür müsste UniCredit allerdings auf eine vollständige Zusammenlegung verzichten und sich mit einer starken strategischen Beteiligung begnügen. Das wäre für den Bund vermutlich die bevorzugte Lösung. Für UniCredit wäre ein solcher Zustand allerdings nur dann attraktiv, wenn der Konzern auch als Großaktionär ausreichend Einfluss ausüben und vom Wertsteigerungspotenzial der Beteiligung profitieren kann. ## Bewertung Die unterschiedlichen Positionen waren bereits vor dem Treffen bekannt. In dieser Form passen sie nur schwer zusammen. Insbesondere beim Filialnetz, bei den Arbeitsplätzen und bei der Frage nach der zukünftigen Eigenständigkeit der Commerzbank liegen die Vorstellungen von Bund und UniCredit deutlich auseinander. Die vollständige Umsetzung der Forderungen des Bundes dürfte für UniCredit daher kaum attraktiv sein. Gleichzeitig muss die italienische Großbank bei einer möglichen Übernahme politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen berücksichtigen. Positiv ist, dass beide Seiten das Gespräch als konstruktiv bezeichneten und weitere Treffen angekündigt haben. Welche konkreten Kompromissmöglichkeiten intern besprochen wurden, ist bislang nicht bekannt. UniCredit dürfte daher versuchen, den bisherigen konfrontativen Ton durch konstruktivere Gespräche zu ersetzen. Entscheidend wird sein, ob sich bei zentralen Punkten eine Lösung finden lässt, mit der beide Seiten leben können. Mit ihrer inzwischen sehr hohen Beteiligung hat UniCredit erheblichen Einfluss auf die Commerzbank. Für die weitere Entwicklung wird daher weniger die grundsätzliche Frage eines möglichen Zusammenschlusses entscheidend sein als vielmehr dessen konkrete Ausgestaltung. Falls keine Einigung zustande kommt, geht der konfrontative Übernahmekampf weiter oder UniCredit zieht sich zurück. Die Wahrscheinlichkeit einer stärkeren Einflussnahme von UniCredit auf die Commerzbank ist inzwischen hoch. Offen ist jedoch weiterhin, wie die zukünftige Struktur aussehen wird. Hierüber werden die folgenden Gespräche mehr Klarheit schaffen. Einen Neueinstieg halte ich auf dem aktuellen Kursniveau vorerst für wenig attraktiv. Eine deutliche Erhöhung des Übernahmepreises erscheint derzeit ebenfalls nicht besonders wahrscheinlich. Wer bereits investiert ist, kann aus meiner Sicht die weiteren Gespräche und die Entwicklung der Beteiligungsverhältnisse abwarten. Was weiterhin für die Aktie spricht, ist die aktuelle Dividendenrendite von 2,6%. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ Commerzbank in Kürze - Die Commerzbank (WKN: CBK100) ist eine Universalbank mit Sitz in Frankfurt am Main. Gemessen an der Bilanzsumme ist sie das viertgrößte Geldhaus Deutschlands. - Das Bankinstitut betreut rund elf Millionen Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Europa und besitzt mit rund 400 Filialen eines der dichtesten Filialnetze aller deutschen Privatbanken. - Die Aktie ist im DAX gelistet, an der Börse ist die Commerzbank derzeit aktuell mit 45,6 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [DroneShield-Aktie: Jetzt in das fallende Messer greifen?](https://www.sharedeals.de/droneshield-aktie-jetzt-in-das-fallende-messer-greifen/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die monatelange Talfahrt der DroneShield-Aktie nimmt einfach kein Ende — auch nicht bei der magischen Kursmarke von 1 €. Am Dienstagmorgen fiel der Kurs des australischen Rüstungsunternehmens erstmals seit November vergangenen Jahres wieder kurzzeitig unter diese Marke. In den letzten sechs Monaten hat die DroneShield-Aktie -60% ihres Wertes eingebüßt. Sollen Anleger jetzt in dieses fallende Messer greifen? ## Schwerwiegende Belastungsfaktoren Bevor ich eine Antwort auf die eingangs gestellte Frage geben will, zuerst noch ein paar Worte zu den Gründen, weshalb die DroneShield-Aktie in den letzten Monaten so stark an der Börse abgeschmiert ist. Es ist eine Kombination aus zu starker Wachstumsabschwächung, fehlender Profitabilität und einer laufenden Untersuchung der Börsenaufsicht. Du interessierst Dich für die Rüstungsindustrie im Allgemeinen und für DroneShield im Besonderen? Dann hol Dir die letzten Neuigkeiten mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DroneShield&stockidentifier=symbol%3ADRO&stockmarket=ASX)! ## Unter dem Strich kein Geld Die Umsatzentwicklung von DroneShield ist nach wie vor hochdynamisch. Im ersten Halbjahr steigerten die Australier ihre Erlöse um 74% gegenüber dem Vorjahr auf knapp 126 Millionen AU$. Aber trotz dieses gewaltigen Umsatzsprungs gelang DroneShield in den ersten sechs Monaten des Jahres unter dem Strich immer noch kein positives Ergebnis. Der Nettoverlust belief sich auf rund -32 Millionen AU$. Noch schlimmer: Das operative Ergebnis (bereinigter EBITDA) war mit -12 Millionen AU$ ebenfalls tiefrot. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag diese Gewinnkennzahl noch bei 8 Millionen AU$. Grund für den operativen Verlust war vor allem die schlechte Bruttomarge, die mit 60% deutlich unter dem langfristigen Ziel von 65% lag. In Summe schüren diese Zahlen die Sorge der Börse, dass DroneShield zwar wachsen kann, aber dass es eben kein profitables Wachstum ist. Anleger fordern den Nachweis, dass die Umsätze auch unter dem Strich zu Gewinnen führen. ## Kein Hypergrowth mehr Für weitere Enttäuschung sorgte die Anpassung der Jahresprognose 2026 auf ein Umsatzziel von 250 bis 270 Millionen AU$, was einem Wachstum von 15 bis 25% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Wachstumsprognose lag zum Teil deutlich unter den hochgesteckten Zielen vieler Analysten und Anlegern. Für die Börse ist DroneShield damit schon längst kein Hypergrowth-Titel mehr, sondern nur noch ein solide wachsender Rüstungswert. Das spiegelt sich selbstverständlich in der Bewertung wider. ## Ein Damoklesschwert Über dieser schwächeren Zahlen und Prognosen schwebt immer noch das Damoklesschwert der ASIC-Untersuchung. Die australische Börsenaufsicht ist nach wie vor damit beschäftigt, die Vorgänge rund um Aktienverkäufe von damaligen Führungskräften im Herbst 2025 sowie möglicherweise fehlerhafte Mitteilungen zu untersuchen. Dieser Review ist immer noch nicht abgeschlossen. Solange das nicht der Fall ist, wird die DroneShield-Aktie mit einem Sicherheitsabschlag an der Börse gehandelt. ## Sinkflug ohne Boden Die Chartentwicklung der DroneShield-Aktie ist der reinste Graus. Seit einem halben Jahr steckt sie in einem hartnäckigen und steilen Abwärtstrend. Ich gehe davon aus, dass ihr das 12-Monatstief bei 0,94 € keinen Halt geben wird. Alles deutet darauf hin, dass die DroneShield-Aktie zu einem Pennystock verkommen wird. ## Ein perfekter Sturm Wer sich auf das Chartbild der DroneShield-Aktie fokussiert, mag den Eindruck gewinnen, dass die Aktie günstig bewertet ist. Das Gegenteil ist der Fall. Das Forward-KUV auf Basis der Umsatzprognose für das laufende Jahr beträgt 5,7. Für ein Unternehmen, dessen Wachstumsrate auf 15 bis 25% zurückgegangen ist und das nicht einmal ein positives operatives Ergebnis ausweist, ist das meiner Meinung nach eine viel zu ambitionierte Bewertung. Neben dem katastrophalen Chartbild und der deutlich zu ambitionierten Bewertung spricht auch das aktuelle Marktsentiment gegen ein Investment in die DroneShield-Aktie. Obwohl weder für den Ukraine-Krieg noch den Iran-Konflikt eine friedliche Lösung in Sicht ist, scheinen viele Anleger ihr Interesse an Rüstungsaktien verloren zu haben. Das zeigt sich auch an der negativen Kursentwicklung vieler Rüstungsgroßkonzerne in den letzten Monaten. Zum Schluss erwähnt: Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. Die DroneShield-Aktie steckt demnach in einem perfekten Sturm aus desaströser Chartentwicklung, Abschwächung des Wachstums, zu geringer Profitabilität, zu hoher Bewertung und zu schlechtem Marktsentiment. Ich fürchte, dass die Aktie vor diesem Hintergrund auch weiterhin ein fallendes Messer bleibt. Anleger holen sich besser keine blutigen Finger. ## ℹ️ DroneShield in Kürze - DroneShield (WKN: A2DMAA) ist ein Rüstungsunternehmen, das sich auf RF-Sensorik, künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, Sensorfusion, elektronische Kriegsführung, Rapid Prototyping und MIL-SPEC-Herstellung konzentriert. Die Systeme DroneShield werden vor allem zum Schutz vor feindlichen Drohnen eingesetzt. - Das Unternehmen hat seinen Sitz in Sydney in Australien und in Warrenton im US-Bundesstaat Virginia. - Die Hauptbörse ist die australische ASX-Börse, in Deutschland ist sie über TRADEGATE handelbar. Der Unternehmenswert beträgt rund 1,48 Milliarden AU$. **Kategorien:** Industrie-Aktien, Tech-Aktien --- ### [CrowdStrike-Aktie explodiert: Warum die KI-Angst plötzlich hilft](https://www.sharedeals.de/crowdstrike-aktie-explodiert-warum-die-ki-angst-ploetzlich-hilft/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Während viele klassische KI-Gewinner gestern ordentlich unter Druck geraten sind, lief CrowdStrike komplett in die andere Richtung. Die Aktie sprang um rund +14% nach oben und gehörte damit zu den stärksten Werten im S&P 500. Auslöser war vor allem die neue Debatte über die Risiken immer leistungsfähigerer KI-Systeme, denn was für Chipwerte gerade zum Problem wird, könnte für Cybersecurity-Anbieter sogar zusätzliches Geschäft bringen. ## Ausgerechnet die KI-Sorgen treiben CrowdStrike nach oben Am Wochenende hatte Anthropic-Chef Dario Amodei erneut vor den Risiken immer leistungsfähigerer KI-Modelle gewarnt und ein langsameres Entwicklungstempo gefordert. Auch andere bekannte Namen aus der Branche griffen das Thema auf. An der Börse wurde daraus schnell die Sorge, dass ein Teil der gewaltigen Investitionen in Rechenzentren, Chips und neue Modelle irgendwann gebremst werden könnte. Nvidia, AMD, Micron und andere Halbleiterwerte gerieten deshalb unter Druck. Bei Cybersecurity-Aktien lief die Reaktion dagegen fast spiegelverkehrt. CrowdStrike legte rund +14% zu, Palo Alto Networks und Zscaler ebenfalls zweistellig. Anleger spielen hier offenbar eine andere Seite derselben KI-Story: Je mächtiger autonome Systeme und KI-Agenten werden, desto größer wird auch der Aufwand, diese Systeme abzusichern. Das passt ziemlich gut zu dem, was CrowdStrike selbst seit Monaten erzählt. CEO George Kurtz argumentiert, dass KI Cyberangriffe nicht grundsätzlich neu erfunden hat, sie aber viel schneller und automatisierter macht. Angriffe können damit in einer Geschwindigkeit ablaufen, bei der klassische Schutzmechanismen irgendwann nicht mehr hinterherkommen. CrowdStrike setzt deshalb verstärkt auf Lösungen, die KI-Agenten direkt während ihrer Nutzung überwachen und bei auffälligem Verhalten eingreifen können. Wir halten Dich in Sachen KI auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CrowdStrike)! ## Der Konzern baut seine KI-Sicherheitsstory gerade kräftig aus Mit **Falcon Guardian** hat CrowdStrike Anfang September eine eigene Lösung vorgestellt, die KI-Agenten direkt auf Endgeräten überwachen soll. Dabei geht es unter anderem darum, kompromittierte oder unerlaubte Aktivitäten früh zu erkennen und zu stoppen, bevor sie sich durch Cloud-, SaaS- oder Unternehmensnetzwerke ziehen. Nur einen Tag später wurde die Zusammenarbeit mit OpenAI ausgeweitet. CrowdStrike soll unter anderem Codex-Agenten absichern, während OpenAIs GPT-5.6 Cyber stärker in die Falcon-Plattform eingebaut wird. Gleichzeitig arbeitet CrowdStrike auch mit Google Cloud daran, KI-Anwendungen besser gegen Prompt Injection, Datenabfluss und andere Angriffe abzusichern. Seit gestern kommt noch HCLTech dazu. Beide Unternehmen erweitern ihre Partnerschaft und wollen Falcon Guardian mit den AI-Security- und Resilience-Diensten von HCLTech verbinden. Unternehmen sollen damit KI-Anwendungen, Modelle, Agenten, Identitäten und Daten gemeinsam absichern können. Für CrowdStrike bedeutet das vor allem mehr Zugang zu großen Unternehmenskunden, die gerade erst anfangen, KI breiter in ihre eigenen Systeme einzubauen. ## Die starken Zahlen geben der Rally zusätzlich Rückenwind Der Kurssprung basiert aber nicht nur auf neuer KI-Fantasie. Ende August hatte CrowdStrike eines der stärksten Quartale der eigenen Geschichte gemeldet. Der Umsatz stieg um 26% auf 1,47 Milliarden US$, während der jährlich wiederkehrende Umsatz auf 5,84 Milliarden US$ kletterte. Besonders stark war der neu hinzugekommene ARR mit 333 Millionen US$, ein Plus von 51% gegenüber dem Vorjahr. CrowdStrike hob daraufhin auch den Ausblick an. Für das laufende Geschäftsjahr werden inzwischen bis zu rund 6,61 Milliarden US$ ARR und knapp 6,01 Milliarden US$ Umsatz erwartet. Gleichzeitig brachte das zweite Quartal einen Rekord beim freien Cashflow von 377 Millionen US$. Damit trifft die neue Cybersecurity-Fantasie auf ein Unternehmen, dessen Wachstum zuletzt ohnehin wieder beschleunigt hat. Die Aktie schloss gestern bei rund 235 US$ und legte an nur einem Handelstag knapp 14% zu. ## Die KI-Debatte könnte für CrowdStrike länger Rückenwind bringen Die spannende Frage ist jetzt weniger, ob KI tatsächlich langsamer entwickelt wird. Für CrowdStrike wäre wahrscheinlich sogar das Gegenteil gut. Je mehr Unternehmen KI-Agenten in interne Systeme lassen und je mehr Aufgaben automatisiert ablaufen, desto größer wird die Angriffsfläche. Selbst wenn neue Sicherheitsregeln kommen, dürfte das nicht bedeuten, dass Unternehmen auf KI verzichten. Wahrscheinlicher ist, dass mehr Geld in Kontrolle, Identitäten und Schutzsysteme fließt. Und dort sitzt CrowdStrike mit Falcon Guardian ziemlich nah an einem Bereich, der gerade erst richtig groß werden könnte. Der gestrige Sprung von rund +14% war mehr als nur eine normale Tech-Rally. Während Chipwerte unter der neuen KI-Debatte litten, wurde CrowdStrike plötzlich als möglicher Gewinner derselben Sorgen gehandelt. Mit Falcon Guardian, den Partnerschaften mit OpenAI, Google Cloud und HCLTech sowie den zuletzt starken Geschäftszahlen hat der Konzern dafür auch einiges vorzuweisen. Nach einem solchen Kurssprung ist kurzfristig zwar ordentlich Euphorie drin, die eigentliche Story dahinter könnte aber noch länger laufen: Je mehr KI in Unternehmen einzieht, desto wichtiger wird auch die Frage, wie man sie überhaupt sicher betreibt. ## ℹ️ CrowdStrike in Kürze - CrowdStrike Holdings (WKN: A2PK2R) ist ein US-amerikanischer Cybersecurity-Spezialist mit Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale. - Kerngeschäft des Unternehmens sind die Aufklärung über Bedrohungen, der Schutz von Endgeräten und Reaktionsdienste auf Cyberattacken. - In der Vergangenheit war CrowdStrike an der Analyse und Aufklärung verschiedener Hackerangriffe beteiligt. - CrowdStrike ist Mitglied im US-Technologieindex Nasdaq 100 und aktuell ca. 241 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien **Schlagwörter:** Crowdstrike, Crowdstrike-Aktie, CrowdStrike-Kurs --- ### [Siemens-Aktie: Ist der Rücksetzer eine Kaufchance?](https://www.sharedeals.de/siemens-aktie-ist-der-ruecksetzer-eine-kaufchance/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die Siemens-Aktie ist in den letzten Wochen mit dem Gesamtmarkt deutlich zurückgekommen. Ausgehend vom Rekordhoch bei 291,70 € verbilligte sich der Kurs um mehr als -10% und notiert aktuell bei 258,70 €. Müssen sich Anleger auf weitere Korrekturen einstellen oder stellt der Rücksetzer eine attraktive Einstiegsgelegenheit dar? ## Bernstein bleibt trotz KI-Schock optimistisch Für Rückenwind sorgt aktuell das US-Analysehaus Bernstein Research. Analyst Alasdair Leslie bestätigte am Montag seine Einstufung für Siemens mit „Outperform“ und einem Kursziel von 330 €. Ausgehend vom aktuellen Niveau eröffnet das ein erhebliches Aufwärtspotenzial von fast +30%. Im Mittelpunkt der Analyse steht der Boom bei KI-Rechenzentren. Nach Einschätzung von Bernstein wird die Modularisierung beim Bau solcher Anlagen immer wichtiger. Der Engpass verschiebt sich damit zunehmend von der Stromverfügbarkeit hin zu den tatsächlichen Baukapazitäten. Während Schneider Electric, Vertiv und Eaton laut Bernstein besonders stark von diesem Trend profitieren dürften, sieht das Analysehaus bei Siemens, ABB und Legrand noch Anpassungsbedarf. Das ändert jedoch wenig am grundsätzlich positiven Bild. Siemens ist mit seiner Sparte Smart Infrastructure direkt an der Elektrifizierung und Ausstattung der neuen Rechenzentren beteiligt. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklung bei Apple auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siemens). ## Aktienrückkauf stützt die Aktie Einen weiteren positiven Faktor liefert das laufende Aktienrückkaufprogramm. Zwischen dem 7. und 13. September erwarb Siemens weitere 334.900 eigene Aktien. Seit dem Start der aktuellen Tranche am 1. Juli summiert sich das Volumen bereits auf 3,28 Millionen Anteile. Gerade in einer schwächeren Marktphase ist der Rückkauf ein wichtiges Signal. Das Unternehmen nutzt die Kursschwäche, um Kapital an die Aktionäre zurückzugeben und die Zahl der ausstehenden Aktien zu reduzieren, womit auch der Gewinn je Aktie steigt. ## Zinsen, Öl und KI-Sorgen bleiben Risiken Der Weg nach oben ist allerdings nicht frei von Hindernissen. Die Diskussion über Risiken und Sicherheitsfragen rund um künstliche Intelligenz hat zuletzt den gesamten Technologiesektor belastet. Anleger befürchten eine Verlangsamung beim Wachstum von KI-Infrastruktur. Hinzu kommen die wieder gestiegenen Ölpreise und die Unsicherheit über den weiteren Zinskurs der US-Notenbank. Für den zyklischen Industriekonzern können eine schwächere Konjunktur und höhere Finanzierungskosten zum Belastungsfaktor werden. Fundamental hat Siemens jedoch zuletzt geliefert: Im dritten Quartal stieg der Auftragseingang um 14% auf den Rekordwert von 27,9 Milliarden €. Der Umsatz legte um 8% auf 20,8 Milliarden € zu, der Gewinn nach Steuern sogar um 15% auf 2,6 Milliarden €. ## Bewertung nach Rücksetzer wieder interessanter Mit einem KGV von rund 26 auf Basis der vergangenen zwölf Monate ist Siemens keineswegs billig. Das erwartete Forward-KGV von etwa 24 liegt ebenfalls über dem historischen Bewertungsniveau. Allerdings honoriert der Markt inzwischen die stärkere Ausrichtung auf Digitalisierung, Automatisierung und KI-Infrastruktur. Auch der Analystenkonsens bleibt konstruktiv: Rund 24 von 32 Experten empfehlen die Aktie zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 319 €. ## Charttechnik: 300 € bleiben realistisch Charttechnisch hat die Korrektur die überhitzte Situation zunächst entschärft. Nach dem Rekordhoch bei 291,70 € und dem Rutsch unter 260 € rückt nun die 200-Tage-Linie in den Fokus, die bei 254,74 € verläuft. Kann sich Siemens in diesem Bereich stabilisieren und anschließend die Hürden bei 260 € und 266,25/267,40 € zurückerobern, wartet bei 275,22 € zunächst die 50-Tage-Linie. Darüber wäre der Weg zum Rekordhoch frei und die 300-€-Marke nicht mehr allzu weit entfernt. Die Siemens-Aktie hat kurzfristig mit Gegenwind zu kämpfen, verfügt aber über starke strukturelle Wachstumstreiber. KI-Sorgen, Zinsen und Konjunktur bremsen, doch Rekordaufträge, Smart Infrastructure, der Aktienrückkauf und positive Analystenstimmen sprechen gegen einen nachhaltigen Trendbruch. Gelingt die Stabilisierung auf Höhe der 200-Tage-Linie, könnte der jüngste Rücksetzer im Nachhinein zur Einstiegschance werden – und die Marke von 300 € wieder schnell in den Fokus rücken. Ich bleibe langfristig bullisch gestimmt für die Siemens-Aktie. **Tipp:** Du willst KI-Gewinner kennenlernen? Zeit, einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) zu werfen! ## ℹ️ Siemens SE in Kürze - Die Siemens AG (WKN: 723610) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist weltweit schwerpunktmäßig in den Bereichen Mobilität, Industrie und Digitalisierung tätig. - Neben dem Hauptsitz in München unterhält der Konzern Niederlassungen weltweit. - Siemens ist der größte Anteilseigner bei den ausgelagerten Töchtern Siemens Energy und Siemens Healthineers. Siemens Energy dient nur noch als Finanzanlage. - Die Aktie ist im DAX gelistet, die Marktkapitalisierung liegt bei 201 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Almonty-Aktie: Nach diesem Bruch drohen wieder 10,80 US$](https://www.sharedeals.de/almonty-aktie-nach-diesem-bruch-drohen-wieder-1080-us/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Almonty ist die Erholung erstmal wieder ins Stocken geraten. Die Aktie ist zuletzt klar unter den Point of Control bei rund 16,70 US$ gefallen und hat damit eine Zone verloren, die zuvor noch als Unterstützung funktioniert hatte. Hält der Verkaufsdruck an, könnte jetzt wieder das lokale Tief um 10,80 US$ auf den Plan kommen. ## Der Point of Control ist erstmal weg Nach der starken Rally bis auf mehr als 24 US$ kam bei Almonty in den vergangenen Monaten ordentlich Druck rein. Zwischenzeitlich konnte sich die Aktie zwar wieder bis in Richtung 19 US$ erholen, viel geblieben ist davon aber nicht. Aktuell steht der Kurs nur noch bei rund 14,70 US$ und damit wieder klar unter dem volumenstärksten Bereich des gesamten aktuellen Handelsclusters. Der Point of Control liegt bei rund 16,70 US$. Dort wurde innerhalb des sichtbaren Volumen-Profils besonders viel gehandelt, weshalb dieser Bereich zuletzt auch immer wieder als Unterstützung interessant war. Mit dem jüngsten Rückgang ist die Aktie nun aber deutlich darunter gerutscht. Damit dreht sich die Situation erstmal. Solange Almonty unter 16,70 US$ bleibt, könnte dieser Bereich bei einer Erholung von unten wieder zum Widerstand werden. Für die Käufer wäre es deshalb wichtig, die Marke relativ schnell zurückzuholen. Bleibt der Kurs dagegen darunter, hätte die Aktie auf der Unterseite wieder deutlich mehr Platz. **Weitere Chance(n) rund um Energie und Rohstoffe gesucht?** Schau Dir unsere drei Werte in unserem neuen exklusiven Report rund um Energie, Rohstoffe und Infrastruktur an. Wer wissen will, welche Aktien von der [Energiekrise als Börsenchance](/lg-intern-gh-energie/) besonders profitieren könnten, sollte hier genauer hinschauen. ## Das Tief um 10,80 US$ rückt wieder näher Der nächste größere Bereich liegt dann um 10,80 US$. Dort hat Almonty bereits im August ein lokales Tief ausgebildet und anschließend wieder deutlich nach oben gedreht. Die Marke kommt aber nicht nur wegen dieses Tiefs ins Spiel. Schon im Oktober 2025 lag dort ein größerer Widerstand, bevor die Aktie später nach oben ausbrechen konnte. Nach dem Ausbruch wurde aus der ehemaligen Hürde eine mögliche Unterstützung und deshalb dürfte der Bereich bei einem erneuten Rücksetzer wieder deutlich mehr Aufmerksamkeit bekommen. Vom aktuellen Kurs aus wäre das allerdings nochmal ein spürbarer Rückgang. Trotzdem wäre ein Test der 10,80 US$ charttechnisch nicht besonders überraschend, wenn Almonty den verlorenen Point of Control nicht zurückerobern kann. Zwischen dem aktuellen Kurs und dieser Zone findet sich im Volumen-Profil deutlich weniger Aktivität als weiter oben, weshalb die Aktie dort bei weiterem Verkaufsdruck auch relativ schnell durchrutschen könnte. Almonty-Aktie Bei Almonty hat sich das Bild mit dem Bruch unter 16,70 US$ erstmal verschlechtert. Der Point of Control hat seine Funktion als Unterstützung verloren und solange die Aktie darunter bleibt, ist ein weiterer Rücksetzer durchaus drin. Dabei rückt vor allem das lokale Tief um 10,80 US$ wieder näher, das gleichzeitig mit einem alten Widerstand aus Oktober 2025 zusammenfällt. Hält dieser Bereich erneut, könnte dort wieder eine stärkere Gegenbewegung starten. Fällt auch diese Marke, wäre anschließend vor allem die Zone um 9,40 US$ wichtig. ## ℹ️ Almonty Industries in Kürze - Almonty Industries (WKN: A1JSSD) mit Sitz in Toronto, Kanada, ist ein 2011 gegründetes Bergbauunternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Wolfram. - Derzeit betreibt der kanadische Rohstoffproduzent Minen in Portugal, Spanien und Südkorea. - Die Hauptbörsen der Aktie sind die Toronto Stock Exchange und der Nasdaq; in Deutschland ist die Aktie über Tradegate handelbar. Das Unternehmen wird aktuell mit 4,24 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Rohstoff-Aktien **Schlagwörter:** Almonty, Almonty-Aktie, Almonty-Analyse, Almonty-Chartanalyse, Almonty-Kurs --- ### [BioNTech-Aktie: Wann geht’s endlich wieder über 100 €?](https://www.sharedeals.de/biontech-aktie-wann-gehts-endlich-wieder-ueber-100-e/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** Die BioNTech-Aktie startete am gestrigen Montag mit einem Kursplus von fast +3% freundlich in die neue Handelswoche und konnte sich nun deutlich über der Marke von 80 € stabilisieren. Was gibt dem deutschen Biotech-Unternehmen Rückenwind und könnte sie endlich wieder im dreistelligen Bereich notieren? ## Es geht voran in der Entwicklung Grund für die gestrige Kurssteigerung der BioNTech-Aktie sind zwei gute Nachrichten in Bezug auf die Onkologie-Pipeline der Mainzer. Sie meldeten zusammen mit Partner OncoC4 aktualisierte Daten aus der Phase-I/II-Studie PRESERVE-003 zum Wirkstoffkandidaten Gotistobart. Bei Patienten mit zuvor behandeltem fortgeschrittenem Plattenepithel-Lungenkrebs (NSCLC) führte der Antikörper im Vergleich zur Standard-Chemotherapie (Docetaxel) zu einer beinahe Verdopplung des medianen Gesamtüberlebens. Die mit Gotistobart behandelten Probanden zeigten eine durchschnittliche Überlebensdauer von 18,5 Monaten im Vergleich zu nur 10 Monaten bei der bisherigen Standardtherapie. BioNTech bezeichnet die Daten als potenziell praxisverändernd für diese schwer behandelbare Patientengruppe. Zudem präsentiert BioNTech auf der World Conference on Lung Cancer (WCLC) in Seoul umfassende Daten aus der Spätphase seiner Lungenkrebs-Pipeline. Dazu zählen erste globale Kombinationsdaten zu Pumitamig (einem in Kooperation mit Bristol Myers Squibb entwickelten bispezifischen PD-L1 x VEGF-A Antikörper) sowie Fortschritte bei weiteren Phase-3-Studien wie ROSETTA Lung. Du willst News und Insights aus der Biotech-Branche haben? Dann solltest Du nicht auf den [kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth](https://www.sharedeals.de/biotech_insider_blog/) verzichten! ## Nur ein kurzer Höhenflug Der Höhenflug der BioNTech-Aktie Mitte August war nur von kurzer Dauer. Ein weiteres Mal konnte sie nicht die magische Marke von 100 € knacken. Aber sie fiel auch nicht wieder auf das vorherige Kursniveau von 80 € zurück. Ich gehe davon aus, dass die BioNTech-Aktie vorerst ihren Seitwärtstrend zwischen 80 und 100 € fortsetzen wird. ## Eine prall gefüllte Pipeline Die Wirkstoff-Pipeline von BioNTech ist prall gefüllt. Bis 2030 will das Biotech-Unternehmen zehn Medikamente zur Behandlung verschiedener Krebsindikationen zulassen. Dabei setzt BioNTech auf eine Mehr-Säulen-Strategie aus immunmodulatorischen Antikörpern, Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) und mRNA-Krebsimpfstoffen. Aktuell laufen 15 Phase-3-Studien mit unterschiedlichen Wirkstoffen mit Fokus auf der Behandlung von Brust-, Lungen- und Prostatakrebs. Die wichtigsten Wirkstoffkandidaten neben Gotistobart und Pumitamig sind der Wirkstoff BNT323 / Elfetabart Drozuntecan zur Behandlung von kastrationsresistentem Prostatakrebs und metastasiertem Brustkrebs sowie der Wirkstoff BNT116, der zur Therapie von KRAS-mutiertem Lungenkrebs eingesetzt werden soll. ## Geduld zahlt sich aus Seit drei Jahren pendelt die BioNTech-Aktie nun schon zwischen 70 und 120 € auf und ab. Ein nachhaltiger Aufwärtstrend ist ihr bis heute nicht gelungen. Das Mainzer Biotech-Unternehmen verlangt seinen Anlegern wahrlich viel Geduld ab, aber ich glaube, dass sich diese Geduld in den nächsten anderthalb bis zwei Jahren auszahlen wird. BioNTech besitzt eine der spannendsten Wirkstoff-Pipelines auf dem Gebiet der Onkologie. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, dass alle Forschungsprogramme der Deutschen scheitern. Vielmehr halte ich es für wahrscheinlich, dass BioNTech in den nächsten 24 Monaten zwei bis vier Krebswirkstoffe zur Zulassung bringt. Die Frage ist nur wann und mit wie guten Studienresultaten. Zeit hat BioNTech noch ausreichend. Das Unternehmen verfügt über ein Polster an liquiden Mitteln von über 16 Milliarden €. Das reicht dicke, um alle bisher laufenden Forschungsprogramme durchzufinanzieren. Ein weiterer Kapitalbedarf ist derzeit nicht absehbar. Du wolltest immer schon wie die Profis im Biotech-Sektor investieren? Mit unserem [No Brainer Club](https://start.sharedeals.de/nobrainerclub?ds24tr=NBC_WS_Artikel_Blog) wird Dir das gelingen. Vor diesem Hintergrund kann ich Anlegern nur raten, auf dem aktuellen Kursniveau in die BioNTech-Aktie zu investieren und sie dann für die nächsten Monate zu schubladisieren. Wer mit diesem Biotech-Titel Gewinne einfahren will, braucht Geduld. Diese Geduld wird sich eines Tages aber auszahlen. Die Aktie hat zweifellos das Potenzial, wieder weit über 100 € zu steigen. ## ℹ️ BioNTech in Kürze - BioNTech (WKN: A2PSR2) ist ein deutsches Biotech-Unternehmen mit Sitz in Mainz, das auf die Entwicklung und Herstellung patientenspezifischer aktiver Immuntherapien zur Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten fokussiert ist. - In den letzten Jahren wurde das Unternehmen durch seinen Impfstoff gegen das Coronavirus (Covid-19) weltbekannt und entwickelte sich zu einem Milliardenkonzern. - An der Börse ist BioNTech derzeit mit rund 25 Milliarden US$ bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien --- ### [KI-Robotik vor dem großen Boom: Diese Aktien könnten profitieren!](https://www.sharedeals.de/ki-robotik-vor-dem-grossen-boom-diese-aktien-koennten-profitieren/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die erste große KI-Welle spielte sich vor allem auf unseren Bildschirmen ab. Chatbots schreiben Texte, KI erstellt Bilder und Software übernimmt immer komplexere Aufgaben. Doch die nächste Entwicklungsstufe könnte wesentlich größer werden: **Künstliche Intelligenz beginnt, mit der physischen Welt zu interagieren.** ## Wenn künstliche Intelligenz plötzlich die digitale Welt verlässt Genau diese Entwicklung untersucht das Fraunhofer IPA in seiner im September 2026 veröffentlichten Studie zur KI-basierten Robotik. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der spektakuläre humanoide Roboter. Entscheidend ist die sogenannte Physical oder Embodied AI – also intelligente Software, die direkt mit Maschinen und Robotern verbunden wird und durch ihre Umwelt lernen kann. ### Fraunhofer sieht eine neue Industrie entstehen Die Forscher sehen mehrere Entwicklungen gleichzeitig aufeinandertreffen: Fachkräftemangel, steigende Lohnkosten, Re-Shoring und der Wunsch nach stärker automatisierten Produktionsprozessen erzeugen einen strukturellen Bedarf. Gleichzeitig werden KI-Modelle leistungsfähiger und die notwendige Hardware effizienter. Humanoide Roboter könnten dabei einen entscheidenden Vorteil besitzen: Unsere Fabriken, Lagerhallen und Arbeitsplätze wurden für Menschen gebaut. Ein Roboter mit Armen, Beinen und Händen könnte deshalb bestehende Infrastruktur nutzen, ohne dass komplette Produktionsanlagen neu konstruiert werden müssen. Noch ist die Technologie allerdings nicht am Ziel. Fraunhofer warnt selbst davor, spektakuläre Demonstrationen mit industrieller Einsatzreife zu verwechseln. Bei Zuverlässigkeit, Sicherheit, Manipulation von Gegenständen und Prozessintegration bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen. ### Zukunftsforscher erwarten einen neuen Automatisierungsschub Das langfristige Szenario reicht dennoch weit über einzelne Fabrikroboter hinaus. Wenn KI-Systeme sehen, verstehen, lernen und anschließend physisch handeln können, könnten Roboter zunehmend Aufgaben in Industrie, Logistik, Landwirtschaft, Pflege, Dienstleistungen oder gefährlichen Arbeitsumgebungen übernehmen. Dabei geht es weniger darum, Menschen vollständig zu ersetzen. Vielmehr könnten Maschinen monotone, körperlich belastende oder gefährliche Tätigkeiten übernehmen – ein besonders wichtiger Faktor in alternden Gesellschaften mit wachsendem Arbeitskräftemangel. ### Die Techbranche beschleunigt das Rennen Auch die mächtigsten Akteure der Technologiebranche beschäftigen sich längst mit dieser Entwicklung. Nvidia-Chef Jensen Huang sieht Physical AI als eine zentrale nächste Entwicklungsstufe künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig investieren Unternehmen weltweit Milliarden in Robotik, Chips, Simulationen und KI-Modelle. China erhöht zusätzlich den Druck. Das Land dominierte 2025 laut Reuters bereits die weltweiten Auslieferungen humanoider Roboter und testet inzwischen Anwendungen von Industrie und Logistik bis hin zu militärischen Einsatzgebieten. Damit könnte nach generativer KI bereits der nächste große Technologiewettlauf begonnen haben: **KI bekommt Augen, Hände und Beine – und verlässt den Computerbildschirm.** Für Anleger entsteht dadurch möglicherweise eine völlig neue Wertschöpfungskette. Denn nicht nur Roboterhersteller könnten profitieren, sondern auch Unternehmen hinter **KI-Chips, Sensoren, Motoren, Software und Automatisierungstechnik**. **Welche drei Aktien besonders stark vom Aufstieg der KI-Robotik profitieren könnten, zeigen wir dir nach der Freischaltung.** EINE NEWS – DREI PROFITEURE LIVE 3 Profiteure #### Diese Aktien könnten profitieren. Jetzt Aktien enthüllen → Hiermit melde ich mich zusätzlich zum kostenlosen Newsletter "SD Insider" an. 100% kostenlos Jederzeit kündbar Bitte E-Mail prüfen und Bestätigungslink klicken … Freigeschaltet. Alle 3 Picks sind jetzt sichtbar. Keine Anlageberatung ·[Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) ·[Risikohinweis](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/) v2.5.0 **Kategorien:** Wirtschaft --- ### [Apple-Aktie: Friedensschluss mit Musk – kommt jetzt Grok?](https://www.sharedeals.de/apple-aktie-friedensschluss-mit-musk-kommt-jetzt-grok/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Elon Musks Unternehmen X und SpaceXAI haben ihren Rechtsstreit mit Apple überraschend beigelegt. Ob hinter den Kulissen auch über eine Integration des KI-Modells Grok gesprochen wurde, ist nicht bekannt. Für Apple wäre eine Öffnung gegenüber weiteren KI-Anbietern dennoch strategisch interessant: Der Konzern könnte Siri zur zentralen Schnittstelle für verschiedene Sprachmodelle machen, ohne jeden technologischen Entwicklungsschritt selbst finanzieren zu müssen. ## Ein Grok-Deal ist bislang reine Spekulation Musk hatte Apple und OpenAI vorgeworfen, durch die Integration von ChatGPT in Apple Intelligence den Wettbewerb im Markt für KI-Assistenten einzuschränken. Nun zogen X und SpaceXAI ihre Ansprüche gegen Apple zurück. Die Klage gegen OpenAI wird dagegen fortgesetzt. Die Gerichtsunterlagen nennen weder einen Grund noch mögliche Bedingungen der Einigung. Selbst OpenAI erklärte, an den Gesprächen nicht beteiligt gewesen zu sein und die Vereinbarung nicht zu kennen. Aus dem Ende des Rechtsstreits lässt sich daher noch kein Grok-Deal ableiten. Der Friedensschluss beseitigt jedoch ein Hindernis für eine mögliche Zusammenarbeit. Apple hatte stets betont, dass die ChatGPT-Integration nicht exklusiv sei. Technisch und strategisch bleibt die Tür für Grok, Googles Gemini oder andere Modelle damit offen. Wir halten Dich über alle wichtigen Entwicklung bei Apple auf dem Laufenden. Abonniere dazu einfach unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Apple&stockidentifier=symbol%3AAAPL&stockmarket=NASDAQ). ## Apple könnte die KI-Anbieter gegeneinander ausspielen Apple besitzt mit seiner gewaltigen installierten Gerätebasis einen Vorteil, den kein Entwickler eines Sprachmodells einfach nachbauen kann. Wer direkt über Siri Milliarden potenzieller Nutzer erreicht, erhält einen attraktiven Vertriebsweg. Apple könnte diese Position nutzen, um mehrere KI-Anbieter einzubinden und jeweils das am besten geeignete Modell für eine bestimmte Aufgabe auszuwählen. Damit würde sich der Konzern weniger von einem einzelnen Partner abhängig machen. Gleichzeitig könnte Apple einen Teil der enormen Kosten für Training und Betrieb leistungsfähiger Modelle bei OpenAI, SpaceXAI oder Alphabet belassen. Die eigene Kontrolle über Betriebssystem, Benutzeroberfläche und Kundenzugang bliebe trotzdem erhalten. Ein Grok-Einsatz wäre allerdings nicht risikolos. Apple positioniert seine Produkte stark über Datenschutz, Verlässlichkeit und die Kontrolle des Nutzererlebnisses. Ein externes Modell müsste diese Anforderungen erfüllen, damit Fehler oder problematische Antworten nicht auf die Marke Apple zurückfallen. Kurzfristig besitzt die Einigung ohnehin kaum finanzielle Bedeutung. Sie eröffnet Apple vor allem zusätzliche strategische Optionen. Erst eine konkrete Integration samt Informationen über Umsatzbeteiligungen oder Nutzungsentgelte ließe sich seriös bewerten. **Tipp:** Du willst KI-Gewinner kennenlernen? Zeit, einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) zu werfen! ## Die hohe Bewertung verlangt echte KI-Fortschritte Das bestehende Geschäft entwickelt sich weiterhin stark. Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz um 16% auf 109,4 Milliarden US$, während der Gewinn je Aktie um 29% auf 2,02 US$ zulegte. iPhone, Mac und Services erreichten jeweils neue Rekordumsätze für ein Juni-Quartal. Die ausgewiesenen Zahlen wurden allerdings durch Erstattungen bereits gezahlter Zölle begünstigt. Ohne diesen Effekt wäre die Bruttomarge rund zwei Prozentpunkte niedriger ausgefallen. Auch der Gewinn je Aktie profitierte davon mit 0,11 US$. Bei einem Aktienkurs von rund 333 US$ wird Apple mittlerweile mit einem KGV von etwa 38 bewertet. Das durchschnittliche Analystenziel liegt dagegen nur bei ungefähr 325 US$. Der Markt setzt somit bereits voraus, dass Apple sein zweistelliges Wachstum fortsetzt und seine bisherige KI-Schwäche dauerhaft überwindet. Die Einigung mit Musk ist ein positives strategisches Signal, aber noch kein Beleg für eine Grok-Integration. Angesichts der starken Geschäftszahlen bleibt die Apple-Aktie ein hochwertiger Langfristwert. Bei den momentan hohen Bewertungen würde ich aber eher einen Fuß in die Tür stellen und nachkaufen, wenn die Bewertung günstiger wird. ## ℹ️ Apple in Kürze - Apple (WKN: 865985) mit Sitz im kalifornischen Cupertino ist ein US-Technologiekonzern, der Hardware wie Smartphones, Notebooks, Tablets und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware entwickelt und vertreibt. - Darüber hinaus betreibt der Konzern ein Online-Portal für den Vertrieb von Filmen, Musik und Software. - Apple ist Mitglied in allen drei US-Leitindizes Dow Jones Industrial, Nasdaq 100 und S&P 500 und mit einer Marktkapitalisierung von ca. 4,86 Billionen US$ ist Apple derzeit das drittwertvollste Unternehmen der Welt. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Konsum-Aktien --- ### [Robotik-Aktien: Diese 3 Titel sind besser als Tesla](https://www.sharedeals.de/robotik-aktien-diese-3-titel-sind-besser-als-tesla/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Robotik gilt als einer der nächsten großen Wachstumsmärkte der Künstlichen Intelligenz. Während Tesla mit seinem humanoiden Roboter Optimus auf eine führende Rolle in diesem Zukunftsmarkt setzt, gibt es für Anleger auch andere Möglichkeiten, von der zunehmenden Verbreitung intelligenter Maschinen zu profitieren. Drei Unternehmen stechen dabei besonders hervor: Nvidia, Alphabet und Zebra Technologies. ## Nvidia-Aktie Für Nvidia spielt es letztlich keine entscheidende Rolle, welches Robotikunternehmen sich am Ende im Wettbewerb durchsetzt. Denn unabhängig vom jeweiligen Hersteller benötigen leistungsfähige Roboter Rechenchips, um Künstliche Intelligenz auszuführen, Daten zu verarbeiten und auf ihre Umgebung zu reagieren. Nvidia bietet Anlegern damit eine klassische „Pick-and-Shovel“-Möglichkeit, um vom langfristigen Wachstum der Robotik zu profitieren, ohne auf einen einzelnen Roboterhersteller setzen zu müssen. Dabei ist das Unternehmen längst nicht darauf angewiesen, dass humanoide Roboter zum Massenphänomen werden. Nvidia ist bereits der weltweit größte Konzern und kommt auf eine Marktkapitalisierung von mehr als 5 Billionen Dollar. Grundlage dieser Bewertung ist die zentrale Rolle des Unternehmens beim gegenwärtigen Ausbau der KI-Infrastruktur. Wie dynamisch das Geschäft weiterhin wächst, zeigte das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 106 Prozent. Gleichzeitig konnte Nvidia seine hohe Profitabilität behaupten und erzielte im Quartal eine Nettomarge von 62 Prozent. Damit verfügt der Konzern über eine außergewöhnlich starke Ausgangsposition, um auch von der nächsten Phase der KI-Entwicklung zu profitieren. Auch aus Bewertungssicht erscheint Nvidia interessant. Das PEG-Verhältnis liegt bei rund 0,46 und damit deutlich unter dem von Tesla, das bei 4,37 liegt. Für Anleger bedeutet das, dass Nvidia trotz seiner enormen Größe derzeit vergleichsweise moderat im Verhältnis zu seinem erwarteten Gewinnwachstum bewertet wird. Zudem erscheinen die Wachstumstreiber des Chipkonzerns gegenwärtig greifbarer als die noch stärker von zukünftigen Robotik-Erfolgen abhängigen Perspektiven Teslas. **Übrigens:** Diese 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Alphabet-Aktie Auch Alphabet könnte auf mehreren Ebenen von der zunehmenden Verbreitung KI-gesteuerter Roboter profitieren. Zwar sind Halbleiter nicht das Kerngeschäft des Google-Mutterkonzerns, doch Alphabet entwickelt eigene KI-Chips und baut damit seine Position in der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz aus. Für die Robotik sind jedoch insbesondere Google Cloud und Waymo von Bedeutung. Leistungsfähige Roboter benötigen erhebliche Rechenkapazitäten für das Training ihrer KI-Modelle und für komplexe Aufgaben. Cloud-Plattformen können dabei einen wesentlichen Teil dieser Infrastruktur bereitstellen. Google Cloud gehört zu den drei großen Anbietern im globalen Cloud-Markt und wächst weiterhin rasant. Im zweiten Quartal legte der Cloud-Umsatz im Jahresvergleich um 82 Prozent zu. Sollte die Robotik zunehmend in Industrie, Logistik und anderen Bereichen eingesetzt werden, könnte dies zusätzliche Nachfrage nach Cloud-Rechenleistung erzeugen. Alphabet verfügt allerdings auch unabhängig von diesem Zukunftstrend über starke Wachstumstreiber. Das Werbegeschäft von Google und die Cloud-Sparte bilden bereits heute wichtige Säulen des Konzerns. Hinzu kommt Waymo. Die Tochtergesellschaft entwickelt autonome Fahrzeuge und baut ihren kommerziellen Betrieb in mehreren Städten aus. Während Tesla mit seinem Cybercab noch auf dem Weg zur breiteren Kommerzialisierung autonomer Mobilität ist, hat Waymo bereits einen erheblichen Vorsprung bei der praktischen Umsetzung fahrerloser Fahrzeuge. Damit bietet Alphabet Anlegern neben dem klassischen KI- und Cloud-Geschäft ein weiteres Standbein im Bereich autonomer Systeme. Mit einem PEG-Verhältnis von etwa 1,20 ist Alphabet zudem deutlich günstiger bewertet als Tesla. Das Unternehmen kombiniert damit eine etablierte und hochprofitable Geschäftsbasis mit mehreren langfristigen KI-Wachstumstreibern. ## Zebra Technologies-Aktie Zebra Technologies ist unter den drei Unternehmen der kleinere und zugleich weniger bekannte Name. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 17 Milliarden Dollar ist der Konzern deutlich kleiner als Nvidia und Alphabet. Dafür konnte die Aktie seit Jahresbeginn mit einem Kursplus von 44 Prozent sogar stärker zulegen als die beiden größeren Wettbewerber. Zebra Technologies stellt selbst keine Roboter her. Die Technologie des Unternehmens kann jedoch entscheidend dazu beitragen, dass Maschinen ihre Umgebung erfassen, Informationen verarbeiten und Aufgaben effizient ausführen können. Datenerfassung, Software und Automatisierungslösungen bilden damit eine wichtige technologische Grundlage für intelligente Arbeitsabläufe. Zebra arbeitet unter anderem mit Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Industrie, dem Transport- und Logistiksektor sowie dem Gesundheitswesen zusammen. Genau diese Branchen könnten zu wichtigen Abnehmern von Robotiklösungen werden, wenn humanoide und andere intelligente Roboter zunehmend in den Arbeitsalltag integriert werden. Zebra könnte deshalb indirekt von der Robotikexpansion profitieren, ohne selbst einen bestimmten Roboter zum Marktführer machen zu müssen. Die operative Entwicklung liefert bereits heute überzeugende Argumente. Im zweiten Quartal steigerte Zebra Technologies seinen Umsatz um 20,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vorstandschef Bill Burns bezeichnete das Unternehmen als Grundlage für intelligente Abläufe und KI-Anwendungen an der operativen Front. Auch beim Gewinn zeigte sich eine deutliche Verbesserung: Der Nettogewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Gleichzeitig weist die Aktie mit einem PEG-Verhältnis von rund 0,59 und einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 16 eine vergleichsweise moderate Bewertung auf. Damit könnte Zebra Technologies für Anleger eine weniger offensichtliche Möglichkeit darstellen, auf die Entwicklung der Robotik zu setzen. Während Tesla einen erheblichen Teil seiner Zukunftshoffnungen auf die erfolgreiche Kommerzialisierung humanoider Roboter konzentriert, profitiert Zebra bereits heute von der zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung industrieller Prozesse. Tesla bleibt mit Optimus ein ambitionierter Akteur im Markt für humanoide Roboter. Allerdings ist die Bewertung des Unternehmens hoch, während wesentliche Teile der Robotik-Story noch von der erfolgreichen Kommerzialisierung zukünftiger Produkte abhängen. Anleger, die ihr Risiko breiter streuen möchten, finden daher bei Nvidia, Alphabet und Zebra Technologies interessante Alternativen. Nvidia bietet die wohl direkteste Infrastruktur-Wette auf den Robotikboom, weil nahezu alle erfolgreichen Robotikplattformen leistungsfähige Rechenchips benötigen. Alphabet verbindet KI-Infrastruktur und Cloud-Geschäft mit einem bereits fortgeschrittenen Geschäft für autonome Fahrzeuge. Zebra Technologies wiederum ermöglicht es Anlegern, auf die Digitalisierung und Automatisierung der Arbeitswelt zu setzen, ohne unmittelbar auf den Erfolg eines einzelnen Roboterherstellers angewiesen zu sein. Welche Aktie letztlich die beste Entwicklung nimmt, hängt von der weiteren Dynamik des KI- und Robotikmarktes sowie von den jeweiligen Bewertungen ab. Aus heutiger Sicht bieten die drei Unternehmen jedoch unterschiedliche und teilweise weniger spekulative Wege, vom erwarteten Wachstum intelligenter Maschinen zu profitieren. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Nvidia, Nvidia-Analyse, Nvidia-Kurs, Nvidia-Preis, Nvidia-Prognose --- ### [Westrock Coffee Company-Aktie: Vom Turnaround zur Wachstumsstory](https://www.sharedeals.de/westrock-coffee-company-vom-turnaround-zur-wachstumsstory/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von Westrock Coffee hat seit Jahresbeginn bereits um über 90 Prozent zugelegt. Dennoch sprechen das starke operative Wachstum, steigende Marktanteile und die zunehmende Auslastung der neuen Produktionskapazitäten weiterhin für ausreichend Potenzial. ## Ein Komplettanbieter für trinkfertige Getränke Westrock Coffee ist ein Auftragshersteller von Ready-to-Drink-Getränken, wobei Kaffee das Kerngeschäft bildet. Darüber hinaus produziert das Unternehmen unter anderem Tee und Energydrinks. Die Wertschöpfungskette reicht von der Beschaffung und Verarbeitung der Kaffeebohnen über die Herstellung und Verpackung bis zur Auslieferung. Eigene Marken besitzt Westrock Coffee nicht. Stattdessen produziert das Unternehmen für Kunden, die die Getränke unter ihren eigenen Marken vertreiben. Dazu gehören große Einzelhändler. Westrock beliefert drei der fünf größten US-Einzelhändler und erreicht mit seinen Produkten mehr als 100.000 Verkaufsstellen. Ein wichtiger Wettbewerbsvorteil ist die vertikale Integration. Das Unternehmen arbeitet direkt mit Kaffeebauern zusammen, verfügt über moderne Technologien für Röstung und Mahlung und bietet zahlreiche Produkte und Verpackungsformen an. Besonders wichtig ist die 2024 eröffnete Produktionsanlage in Conway, Arkansas, die den gesamten Prozess von der Herstellung bis zur Distribution abdeckt. ## Ready-to-Drink bleibt ein Wachstumsmarkt Westrock profitiert von der weltweit steigenden Nachfrage nach Kaffee und trinkfertigen Getränken. Nach Prognosen von Technavio soll das globale Umsatzwachstum im Kaffeemarkt bis 2029 auf 7,6 Prozent jährlich steigen. Besonders dynamisch entwickelt sich das Ready-to-Drink-Segment mit einem erwarteten jährlichen Wachstum von rund 8 Prozent. Gründe sind vor allem die zunehmende Nachfrage nach komfortablen und mobilen Getränken sowie die wachsende internationale Verbreitung entsprechender Produkte. ## Quartalszahlen zeigen starke operative Dynamik Im zweiten Quartal 2026 erzielte Westrock Coffee einen Umsatz von 305,7 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Nettoverlust verbesserte sich auf 13,7 Millionen US-Dollar, während das bereinigte EBITDA um 38,9 Prozent auf 21,3 Millionen US-Dollar stieg. Besonders stark entwickelte sich das Getränkegeschäft. Der Umsatz legte um 16,8 Prozent zu, das bereinigte EBITDA stieg um 12,7 Prozent. Das Geschäft mit nachhaltiger Beschaffung und Rückverfolgbarkeit verzeichnete dagegen aufgrund von Verschiebungen bei Lieferungen und Exporten einen Umsatzrückgang von 14,2 Prozent. Die schwächere Entwicklung beim Bruttogewinn ist zudem teilweise auf höhere Abschreibungen im Zusammenhang mit der Conway-Anlage zurückzuführen. Gleichzeitig steigt dort die Produktion, die Auslastung verbessert sich und damit auch der operative Hebel. Westrock gewinnt laut Management in mehreren Produktkategorien Marktanteile und hält an seiner Prognose für ein EBITDA-Wachstum von 36 Prozent im Gesamtjahr fest. ## Finanzlage verbessert sich Zum Ende des zweiten Quartals verfügte Westrock über 38,2 Millionen US-Dollar an liquiden Mitteln und 509 Millionen US-Dollar Schulden. Trotz der weiterhin hohen Verschuldung verbessert sich die finanzielle Situation. Die Investitionsphase in Conway läuft aus, wodurch die Investitionsausgaben zwischen 2024 und 2026 voraussichtlich um 81 Prozent sinken. Gleichzeitig erzielte das Unternehmen im zweiten Quartal und im bisherigen Jahresverlauf einen positiven freien Cashflow. Der Verschuldungsgrad lag zuletzt bei rund 3,4. ## Bewertung spiegelt das Wachstum wider Nach dem Kursanstieg von über 90 Prozent seit Jahresbeginn ist Westrock Coffee nicht mehr günstig bewertet. Auf Basis des erwarteten Unternehmenswerts im Verhältnis zum EBITDA wird die Aktie mit dem gut 16-Fachen bewertet und damit un mehr als ein Drittel höher als Keurig Dr Pepper. Die höhere Bewertung erscheint angesichts der Wachstumsperspektiven jedoch vertretbar. Für Westrock Coffee wird ein zukünftiges EBITDA-Wachstum von rund 42 Prozent erwartet, verglichen mit etwa 18 Prozent bei Keurig Dr Pepper. Die starke Wachstumsbewertung unterstreicht die Attraktivität und den Ausblick des Unternehmens. ## Die wichtigsten Risiken Das größte operative Risiko bleibt die weitere Entwicklung der Conway-Anlage. Eine enttäuschende Auslastung, Kundenverluste oder operative Probleme könnten das erwartete Gewinnwachstum bremsen. Auch zunehmender Wettbewerb im Ready-to-Drink-Markt könnte zu Preisdruck und niedrigeren Margen führen. Nach dem starken Kursanstieg besteht zudem das Risiko von Gewinnmitnahmen, sollte Westrock die Erwartungen künftig nicht erfüllen. Westrock Coffee verbindet einen schnell wachsenden Markt mit steigenden Marktanteilen und zunehmender operativer Effizienz. Die Bewertung des Small Caps ist anspruchsvoller geworden, doch das starke erwartete Gewinnwachstum spricht für eine positive Einschätzung der Aktie. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Konsum-Aktien, Small Caps --- ### [BYD-Aktie: Diese Volumenzone wird jetzt richtig wichtig](https://www.sharedeals.de/byd-aktie-diese-volumenzone-wird-jetzt-richtig-wichtig/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** BYD wächst außerhalb Chinas weiter rasant und baut die Expansion in Europa inzwischen sogar auf Lkw aus. An der Börse hilft das momentan aber nur bedingt. Die Aktie ist deutlich von ihren Hochs zurückgekommen und steht mit rund 79 HK$ jetzt ausgerechnet am Point of Control. Dort könnte sich entscheiden, ob die nächste Erholung startet oder der Rücksetzer noch weitergeht. ## Europa wird für BYD immer größer Die neueste Meldung passt ziemlich gut zu der Richtung, die BYD inzwischen eingeschlagen hat. Auf der IAA Transportation in Hannover kündigte der Konzern an, im kommenden Jahr erstmals einen schweren Elektro-Lkw in Europa auf den Markt zu bringen. Später sollen die Fahrzeuge auch direkt hier produziert werden. Stella Li machte dabei klar, dass BYD langfristig möglichst viel von dem, was in Europa verkauft wird, auch vor Ort herstellen möchte. Bei Pkw läuft derselbe Ausbau schon länger. In Ungarn entsteht das erste große europäische Werk, während BYD gleichzeitig nach einem zweiten Standort sucht und dafür sogar die Übernahme einer bestehenden Fabrik in Südeuropa prüft. Spanien gehört zu den möglichen Standorten. Der Aufwand hat einen guten Grund. In China bleibt der Preiskampf hart und die Nachfrage schwächelt, während BYD im Ausland deutlich schneller wächst. Im August wurden weltweit 440.293 Fahrzeuge verkauft, 17,8% mehr als im Vorjahr. Außerhalb Chinas schossen die Verkäufe sogar um 134,5% auf 189.466 Fahrzeuge nach oben. **In diesem Zusammenhang als Alternative sicher auch spannend**: [Unser exklusiver Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)" enthüllt die vielversprechendsten Kandidaten im KI-Sektor. ## Die Aktie sitzt direkt am Point of Control Der Kurs steht aktuell bei knapp 79 HK$ und damit praktisch am Point of Control um 80 HK$. Der Point of Control zeigt den Preisbereich, in dem innerhalb des betrachteten Volumen-Profils besonders viel gehandelt wurde. Und bei BYD passt diese Volumenzone auch ziemlich gut zu dem, was man im normalen Kursverlauf sieht. Rund um 80 HK$ hat die Aktie in den vergangenen Jahren immer wieder reagiert. Der Bereich war mehrfach Unterstützung, zwischendurch aber auch Widerstand und wurde nach stärkeren Bewegungen immer wieder angelaufen. Nach dem Rückgang vom Hoch bei knapp 160 HK$ sitzt BYD jetzt wieder mitten in dieser alten Handelszone. Hält sich die Aktie hier, wäre eine neue Erholung durchaus drin. Oberhalb davon wird das Volumen-Profil allerdings erst wieder rund um 100 HK$ deutlich breiter. Dort wurde ebenfalls viel gehandelt und eine Erholung könnte deshalb wieder schwerer werden. BYD-Aktie ## Ein Bruch könnte schnell mehr Druck bringen Fällt BYD dagegen klar unter den Point of Control und findet dort auch beim nächsten Anlauf keine Käufer mehr, würde sich das Bild weiter eintrüben. Im Volumen-Profil nimmt die Handelsaktivität darunter zunächst ab, bevor rund um 56 HK$ wieder eine deutlich größere Zone auftaucht. Das bedeutet nicht, dass die Aktie direkt bis dorthin fallen muss. Zwischenmarken um 70 HK$ können natürlich ebenfalls Käufer anziehen. Der Chart zeigt aber schon, dass die Unterstützung um 80 HK$ momentan ziemlich viel Arbeit übernimmt. Ein sauberer Bruch würde deshalb mehr wiegen als ein normaler schwacher Handelstag. BYD wächst im Ausland weiter extrem schnell und baut seine Europa-Strategie inzwischen sogar auf Lkw aus. Die Aktie erzählt momentan trotzdem eine andere Geschichte. Rund um 80 HK$ liegt der Point of Control und gleichzeitig eine Kurszone, die BYD schon mehrfach beschäftigt hat. Hält sie, wäre eine Erholung in Richtung 100 bis 110 HK$ wieder drin. Rutscht der Kurs dagegen klar darunter, fehlt im Volumen-Profil erstmal einiges an Unterstützung und dann könnte es auf der Unterseite nochmal ungemütlicher werden. ## ℹ️ BYD in Kürze - BYD („Build your dreams“) (WKN: A0M4W9) ist ein chinesischer Mischkonzern, der vor allem im Bereich der Herstellung von Akkumulatoren und Automobilen tätig ist. - Der im chinesischen Shenzhen ansässige Konzern stieg 2023 zum weltgrößten Hersteller von Elektroautos auf. - BYD kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 791,96 Milliarden HK$ und zählt damit zu den wertvollsten Automobilkonzernen Chinas. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** BYD, BYD Analyse, BYD Kurs, BYD Prognose, BYD-Chartanalyse --- ### [AppLovin-Aktie unterbewertet: Dieser Mobile-Spezialist erreicht Milliarden an Kunden](https://www.sharedeals.de/applovin-aktie-dieser-mobile-spezialist-erreicht-milliarden-an-kunden/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Aktie von AppLovin steht derzeit im deutlichen Kontrast zur operativen Entwicklung des Unternehmens. Während der Umsatz im ersten Halbjahr um 55 Prozent und der Gewinn um 77,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegten, hat die Aktie mehr als 40 Prozent verloren und sich zuletzt bei knapp oberhalb von 300 US-Dollar stabilisiert. Für die schlechte Stimmung sorgten zuletzt vor allem eine frühere SEC-Untersuchung, Berichte von Leerverkäufern und umfangreiche Insiderverkäufe. Dabei wurde die behördliche Untersuchung inzwischen ohne weitere Maßnahmen beendet. Dass diese Nachricht bislang kaum für Erleichterung an der Börse gesorgt hat, ist bemerkenswert. Zusätzlichen Druck brachte das zweite Quartal. AppLovin verfehlte die Umsatzprognose knapp um 0,8 Prozent; gleichzeitig entwickelten sich die KI-basierten Empfehlungsmodelle langsamer als erwartet. Da deren Leistungsfähigkeit unmittelbar beeinflusst, wie viel Werbekunden ausgeben können, ist dieser Punkt für das Geschäftsmodell entscheidend. ## Ein Werbekonzern mit eigener KI-Plattform Nach dem Verkauf des Mobile-Gaming-Geschäfts ist AppLovin heute nahezu vollständig auf digitale Werbung ausgerichtet. Herzstück des Geschäftsmodells ist die KI-Engine AXON 2.0, die mithilfe von maschinellem Lernen vorhersagt, welche Werbung bei welchen Nutzern die besten Ergebnisse erzielt. Ergänzt wird das System durch MAX, Adjust, Wurl und SparkLabs. AppLovin besitzt die Apps, in denen die Werbung erscheint, nicht. Stattdessen stellt das Unternehmen die technologische Infrastruktur bereit, über die Werbetreibende und App-Anbieter mittels Echtzeitauktionen zusammengebracht werden. Der Markt für mobile Werbung dürfte langfristig stark wachsen. Für die kommenden Jahre wird ein jährliches Wachstum von rund 18,6 Prozent erwartet. AppLovin wächst bereits heute deutlich schneller als der Gesamtmarkt und dürfte dadurch weitere Marktanteile gewinnen. ## Marktanteile steigen trotz harter Konkurrenz AppLovin kommt Schätzungen zufolge auf rund 12,8 Prozent des globalen Marktes für mobile Werbung. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen Unity, Google AdMob, Mintegral und Liftoff. Besonders dynamisch entwickelt sich AppLovin auf Android und iOS. Der Marktanteil stieg zuletzt auf Android von rund 19 auf 23 Prozent und auf iOS von etwa 39 auf 44 Prozent. Vor allem Mintegral verliert dabei an Boden. Auch Alphabet bleibt ein potenziell gefährlicher Wettbewerber. Der Konzern verfügt über enorme finanzielle Ressourcen und könnte seine Position im mobilen Werbemarkt jederzeit deutlich ausbauen. Bislang sprechen die Marktanteilsgewinne jedoch dafür, dass AppLovin seine Wettbewerbsposition weiter stärkt. ## Hohe Margen sorgen für große operative Hebel Trotz eines deutlichen Anstiegs der Forschungs- und Entwicklungskosten bleibt die Kostenstruktur überzeugend. Bereinigt um aktienbasierte Vergütungen stiegen die Forschungsausgaben im ersten Halbjahr lediglich um 4,1 Prozent, während der Umsatz um 55,8 Prozent zulegte. Damit wächst der Umsatz wesentlich schneller als die Kosten. Das zeigt die hohe operative Skalierbarkeit des Geschäftsmodells. Besonders beeindruckend sind die Margen. Im ersten Halbjahr 2026 erreichte AppLovin eine bereinigte EBITDA-Marge von 84,19 Prozent und eine Nettomarge von 65,64 Prozent. Auch die Bilanz bietet Spielraum. Die Verschuldung liegt bei rund 1,5 Milliarden Dollar, während etwa 3 Milliarden Dollar an Barmitteln vorhanden sind. Im ersten Halbjahr wurden zudem rund 1,5 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe eingesetzt. ## Gigantische Reichweite, vielversprechender Ausblick Die Reichweite der Plattform ist riesig: AppLovin erreicht mit seinem Werbeökosystem weltweit Milliarden von Nutzern und bietet Werbetreibenden damit Zugang zu einem riesigen potenziellen Kundenkreis. Je besser die KI-Modelle die Ausspielung und Conversion optimieren, desto stärker kann das Unternehmen diese Reichweite monetarisieren, ohne seine Kosten im gleichen Umfang steigern zu müssen. Für die kommenden Jahre bleibt der Ausblick daher ausgesprochen positiv. Entscheidend wird sein, ob AppLovin die Leistungsfähigkeit seiner KI-Modelle weiter steigern, zusätzliche Marktanteile gewinnen und die hohen Margen verteidigen kann. Gelingt dies, könnte das Unternehmen seinen Gewinn deutlich schneller steigern als der Gesamtmarkt und damit auch der Aktie langfristig erhebliches Aufwärtspotenzial verleihen. ## Risiken trotz starker Zahlen Das größte Risiko besteht darin, dass sich das Gewinn- und Margenwachstum abschwächt. Sollte die Leistungsfähigkeit der KI-Modelle dauerhaft langsamer steigen, könnte dies die Zahlungsbereitschaft der Werbekunden und damit die Profitabilität beeinträchtigen. Hinzu kommt der Wettbewerb durch Alphabet und andere große Plattformen. Dennoch wächst AppLovin derzeit deutlich schneller als der Markt und gewinnt gleichzeitig Marktanteile. AppLovin kombiniert außergewöhnliches Wachstum, steigende Marktanteile und sehr hohe Margen, während die Aktie diese Entwicklung derzeit nicht widerspiegelt. Solange das operative Momentum anhält, erscheint die aktuelle Bewertung für langfristig orientierte Anleger äußerst attraktiv. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## ℹ️ AppLovin in Kürze - AppLovin (WKN: A2QR0K) ist ein mobiles Werbenetzwerk, das Kunden Werbe- und Marketinglösungen für Apps und Spiele bereitstellt. - Das Unternehmen ermöglicht Entwicklern und anderen Firmen die Vermarktung, Monetarisierung und Analyse ihrer Apps. - AppLovin betreibt dazu drei mobile Werbe-, Marketing und Analyseplattformen namens MAX, AppDiscovery und SparkLabs. - Zudem betreibt das Tech-Unternehmen Lion Studios, um Spieleentwickler bei der Veröffentlichung und Vermarktung von mobile games zu unterstützen. - Das im kalifornischen Palo Alto ansässige Unternehmen notiert an der Technologiebörse Nasdaq und ist derzeit ca. 112 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien **Schlagwörter:** AppLovin --- ### [Bayer-Aktie: Kann die Rally diese jahrzehntelange Hürde knacken?](https://www.sharedeals.de/bayer-aktie-kann-die-rally-diese-jahrzehntelange-huerde-knacken/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bayer hat gestern einen richtig starken Handelstag hingelegt und sich wieder bis knapp an die 50-€-Marke geschoben. Dort wird es jetzt aber deutlich schwieriger. Der Bereich war über viele Jahre immer wieder wichtig und hat den Kurs mehrfach ausgebremst. Gleichzeitig bleibt Glyphosat das große Thema, denn in Missouri läuft gerade die nächste wichtige Runde um den Milliardenvergleich. ## Eine Widerstandszone, die schon Jahrzehnte alt ist Nach dem starken Handelstag gestern steht Bayer wieder bei rund 49 € und läuft damit an einen Bereich heran, der im langfristigen Chart immer wieder eine Rolle gespielt hat. Rund um 50 bis 53 € wurde die Aktie über viele Jahre mehrfach ausgebremst, hat dort Hochs ausgebildet oder nach stärkeren Bewegungen wieder gedreht. Schaut man weiter zurück, sieht man schnell, dass diese Zone nicht erst seit den vergangenen Jahren relevant ist. Schon lange vor den Problemen rund um Monsanto und Glyphosat hat Bayer dort immer wieder reagiert. Nach der kräftigen Erholung vom Tief um 19 € kommt die Aktie damit jetzt an eine Marke, an der es erfahrungsgemäß deutlich schwerer werden kann. Der starke Tag gestern ist deshalb zwar positiv, für einen größeren Ausbruch müsste Bayer aber noch etwas nachlegen. Schafft es die Aktie, sich über 53 € festzusetzen, wäre damit eine Widerstandszone gebrochen, die den Kurs über sehr lange Zeit immer wieder beschäftigt hat. Scheitert der Ausbruch, wäre nach der starken Rally dagegen auch eine neue Konsolidierung keine Überraschung. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Bayer&stockidentifier=symbol%3ABAYN&stockmarket=Tradegate) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. Bayer-Aktie ## Glyphosat bleibt gleichzeitig der große Kurstreiber Fundamental dreht sich bei Bayer gerade wieder viel um Roundup. Monsanto hat einen Richter in Missouri am Montag dazu aufgefordert, den geplanten Vergleich über 7,25 Milliarden US$ zu genehmigen. Damit sollen nahezu alle bestehenden und künftigen US-Klagen rund um angebliche Krebsrisiken von Roundup in ein gemeinsames Verfahren gebracht werden. Aktuell stehen noch rund 65.000 Klagen im Raum. Eine Entscheidung gab es nach der Anhörung noch nicht. Richter Timothy Boyer ließ bislang auch nicht erkennen, wann er urteilen wird und hat beiden Seiten zunächst erlaubt, bis Ende der Woche weitere Unterlagen einzureichen. Für Bayer bleibt damit noch etwas Unsicherheit bestehen, gleichzeitig könnte eine Genehmigung einen der größten Belastungsfaktoren der vergangenen Jahre deutlich kleiner machen. Bayer hat zuletzt außerdem Rückenwind vom US Supreme Court bekommen. Das Gericht hatte Monsanto bei einer wichtigen Frage zur Warnkennzeichnung von Roundup Recht gegeben und damit einen zentralen Punkt vieler Klagen geschwächt. Reuters berichtet sogar, dass einige Kläger, die den Vergleich zunächst ablehnen wollten, ihre Haltung danach wieder geändert haben. ## Nach unten gibt es wieder klare Marken Scheitert Bayer erneut um 50 €, wäre der Bereich um 46 € die erste größere Unterstützung. Dort hat die Aktie zuletzt bereits Käufer gefunden und von dort aus wieder nach oben gedreht. Darunter wird es um 39 € wichtiger. Dieser Bereich war über längere Zeit Widerstand und wurde später nach oben gebrochen. Ein größerer Rücksetzer dorthin wäre damit zwar deutlich unangenehmer, charttechnisch aber immer noch eine Zone, in der wieder Nachfrage reinkommen könnte. Bis dahin ist allerdings noch einiges an Abstand. Nach dem gestrigen starken Tag liegt der Fokus erstmal darauf, ob Bayer die 50-€-Zone dieses Mal wirklich überwinden kann. Das wäre auch deshalb bemerkenswert, weil dieser Bereich nicht erst seit ein paar Monaten im Chart auftaucht, sondern die Aktie dort schon über viele Jahre immer wieder reagieren musste. Die Rally hat Bayer wieder bis an eine richtig harte Zone gebracht. Um 50 € wird sich jetzt zeigen, ob die Käufer noch genug Kraft haben oder ob erstmal wieder Gewinnmitnahmen reinkommen. Dazu bleibt der Roundup-Vergleich im Hintergrund wichtig, weil eine Einigung dem Konzern viel Unsicherheit nehmen würde. ## ℹ️ Bayer in Kürze - Die Bayer AG ist einer der weltgrößten Chemie- und Pharmakonzerne. Der Konzern ist in drei Geschäftsbereiche untergliedert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Arzneimittel), Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) und Crop Science (Pflanzenschutz und Schädlingsbekämpfung). - Bayer hat seine Konzernzentrale in Leverkusen und unterhält weltweit Niederlassungen. - Das Unternehmen ist im DAX gelistet. An der Börse wird es aktuell mit 47,32 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Chartanalysen **Schlagwörter:** Bayer, Bayer-Aktie, Bayer-Kurs, Bayer-Preis --- ### [Globant-Aktie: Dieser IT-Pick ist jetzt ein KI-Geheimtipp](https://www.sharedeals.de/globant-aktie-dieser-it-pick-ist-jetzt-ein-ki-geheimtipp/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Redaktion **Content:** Die Globant-Aktie hat sich trotz des jüngsten Kursanstiegs noch nicht von den Belastungen der vergangenen Monate erholt. Gleichzeitig deutet die jüngste Geschäftsentwicklung darauf hin, dass der KI-Wandel für den IT-Dienstleister nicht nur eine Bedrohung, sondern auch eine erhebliche Wachstumschance sein könnte. Globant ist ein globaler IT-Dienstleister, der Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützt. Das Unternehmen entwickelt Software, Cloud- und KI-Lösungen und hilft Kunden dabei, Geschäftsprozesse mit digitalen Technologien effizienter zu gestalten. Zu den Auftragnehmern gehören weltbekannte Größen wie Disney, Google, Santander, Electronic Arts oder Rockwell. ## KI wird zunehmend zum Wachstumstreiber Der Markt vertrat zuletzt die These, dass generative KI das klassische Geschäftsmodell von Globant langfristig unter Druck setzen könnte. Gleichzeitig bestand die Hoffnung, dass die Technologie kurzfristig neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen könnte. Die niedrige Bewertung spiegelte einen erheblichen Pessimismus wider; die Aktie fiel zur Jahresmitte zeitweise deutlich unter 30 US-Dollar. Die letzten Quartalszahlen haben diese Perspektive nun deutlich gestärkt. Globant verändert seine Art, Kunden zu bedienen, und baut parallel ein neues KI-Geschäft auf, das zwar noch klein ist, aber außergewöhnlich schnell wächst. ## Glob.AI gewinnt schnell an Bedeutung Die Entwicklung des neuen KI-Geschäftsbereichs ist entscheidend. Die Umsätze aus den sogenannten AI Pods und der neuen Glob.AI-Plattform werden inzwischen als Glob.AI ARR ausgewiesen. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um klassische Dienstleistungen, die lediglich um KI ergänzt wurden. Globant bietet stattdessen automatisierte Geschäftsprozesse, die anhand der erzielten Ergebnisse abgerechnet werden. Im Juni erreichte der annualisierte wiederkehrende Umsatz aus diesem Bereich 52,8 Millionen Dollar und lag damit 60 Prozent über dem März-Wert. Für das Jahresende erwartet Globant inzwischen mindestens 110 Millionen Dollar. Sollte sich das Wachstum auch danach fortsetzen, könnte der KI-Umsatz bis Ende 2027 auf mindestens 250 Millionen Dollar steigen. Bei einem Unternehmenswert von weniger als zwei Milliarden Dollar wäre das eine durchaus relevante Größenordnung. Die entscheidende Frage lautet daher, ob der Markt die Dynamik dieses neuen Geschäftsmodells bislang unterschätzt. ## KI verändert Margen und Geschäftsmodell Natürlich ist ein hoher Bewertungsmultiplikator für ein Unternehmen mit dieser Ausgangslage nicht automatisch gerechtfertigt. Zudem stammt ein erheblicher Teil der bisherigen Glob.AI-Umsätze von bestehenden Kunden. Das neue Geschäft ist deshalb nicht vollständig zusätzlich zum bisherigen Umsatz zu betrachten. Trotzdem ist die Veränderung fundamental. Globant verkauft zunehmend Ergebnisse statt Arbeitszeit und setzt bei der Umsetzung stärker auf agentische KI-Systeme, die von Mitarbeitern überwacht und gesteuert werden. Das könnte die Profitabilität erheblich verbessern. Nach Angaben des Managements liegen die Bruttomargen dieser neuen Verträge rund zehn Prozentpunkte über dem bisherigen Durchschnitt, der historisch im hohen 30-Prozent-Bereich lag. Auch die Nachfrage liefert erste positive Signale. Bereits neun der 20 größten Kunden nutzen entsprechende Angebote. Zudem übertraf die Entwicklung die Erwartungen des Unternehmens deutlich, denn nach dem ersten Quartal hatte Globant für das Jahresende lediglich mit 60 bis 100 Millionen Dollar KI-ARR gerechnet. ## Jeder neue Auftrag könnte den nächsten erleichtern Ein weiterer Vorteil liegt in der Wiederverwendbarkeit der entwickelten KI-Systeme. Da die sogenannten agentischen Lösungen modular aufgebaut und bereits erprobt sind, können Erfahrungen aus einem Projekt in weitere Kundenaufträge übertragen werden. Damit könnte Globant nicht nur effizienter Software entwickeln, sondern seine Dienstleistungen auf zusätzliche Geschäftsbereiche und Branchen ausweiten. Die potenzielle Marktgröße würde dadurch deutlich wachsen. Ob sich diese Annahme tatsächlich bestätigt, bleibt offen. Sollte Globant jedoch auch nur annähernd in der Lage sein, sein bisheriges Geschäft mit deutlich weniger Mitarbeitern abzuwickeln, wäre das angesichts der aktuellen Bewertung ein erhebliches Plus. Bereits heute steigt der Umsatz je Mitarbeiter. Im Jahresvergleich lag er zuletzt fast zehn Prozent höher. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, könnte Globant selbst bei stagnierendem Umsatz seine Profitabilität verbessern. ## Die Aktie ist günstig bewertet Mit weniger als dem Siebenfachen des für 2026 erwarteten bereinigten Gewinns je Aktie erscheint die Aktie weiterhin sehr günstig. Auch auf Basis des freien Cashflows liegt die Bewertung im niedrigen einstelligen Bereich des erwarteten Multiples. Allein die Bewertung reicht jedoch nicht als Kaufargument. Globant erwartet für 2026 voraussichtlich das zweite Jahr in Folge einen Rückgang des bereinigten Gewinns je Aktie. Gleichzeitig dürften die bereinigten operativen Margen weiter unter Druck geraten. Das zentrale Risiko bleibt die Frage, ob KI das Geschäftsmodell nicht lediglich verändert, sondern langfristig überflüssig macht. Sollte der freie Cashflow je Aktie in einigen Jahren von mehr als fünf Dollar auf nahezu null fallen, wäre auch die heutige Bewertung zu hoch. ## Das größte Risiko bleibt der Preisverfall Die Bären-These ist allerdings keineswegs verschwunden. Mit einem Leerverkaufsanteil von rund 20 Prozent bleibt die Skepsis am Markt erheblich. Eine der wichtigsten Fragen ist, ob die höhere Effizienz durch KI letztlich an die Kunden weitergegeben werden muss. Wenn ein Kunde mit deutlich weniger Aufwand dasselbe Ergebnis erhält, dürfte der Druck auf die Preise steigen. Das Management argumentiert, dass Kunden in vielen Fällen nicht weniger, sondern deutlich mehr Leistungen abrufen werden. Dadurch könnte der Gesamtumsatz trotz niedrigerer Preise stabil bleiben oder sogar steigen. Genau hier liegt jedoch die Unsicherheit. Sollten Kunden langfristig immer mehr KI-Kompetenz intern aufbauen, könnte der Bedarf an externen Dienstleistern erneut sinken. Das Risiko eines strukturellen Preisverfalls bleibt daher bestehen. ## Erfahrenes Management als wichtiger Pluspunkt Ein Argument für Globant ist die bisherige Erfolgsbilanz des Managements. Mitgründer Martín Migoya steht weiterhin an der Spitze des Unternehmens. Finanzchef Juan Urthiague ist seit 2011 dabei, Technologiechef Diego Tartara bereits seit 2008. Das Team kann durchaus dafür kritisiert werden, den KI-Umbruch nicht früher erkannt oder vorbereitet zu haben. Die Entwicklung des Unternehmens bis zum Beginn der aktuellen KI-Phase war jedoch ausgesprochen erfolgreich. Die jüngsten Quartalszahlen und die Einführung von Glob.AI zeigen, dass das Management bereit ist, das Geschäftsmodell grundlegend anzupassen. Entscheidend wird nun sein, ob die hohen Wachstumsraten tatsächlich nachhaltig sind. Eine präzise Prognose über die nächsten Jahre ist kaum möglich. Der KI-Wandel dürfte schnell, unvorhersehbar und für klassische IT-Dienstleister potenziell disruptiv verlaufen. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung von Glob.AI, dass Globant bereits konkrete Fortschritte erzielt. Die Kombination aus niedriger Bewertung, starkem KI-Wachstum, höheren Margen und einem flexibleren Geschäftsmodell eröffnet erhebliches Aufwärtspotenzial. Selbst wenn Globant lediglich in der Lage ist, sich erfolgreich an die neue KI-Welt anzupassen, ohne sein Geschäftsmodell grundlegend auszuweiten, könnte die derzeitige Bewertung noch erheblichen Spielraum nach oben bieten **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! **Kategorien:** Aktien-Picks, Tech-Aktien --- ### [DHL-Aktie: Was macht sie so interessant?](https://www.sharedeals.de/dhl-aktie-was-macht-sie-so-interessant/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die DHL-Aktie befindet sich nach dem Kurseinbruch im März in einem nachhaltigen Aufwärtstrend und erreichte Ende Juli mit rund 58 € ein neues Mehrjahreshoch. Anschließend korrigierte die Aktie leicht. Am Dienstag notiert sie aktuell bei 55,70 €. Hier stellt sich die Frage: Bleibt der Aufwärtstrend intakt? ## Umfirmierung abgeschlossen Die auf der Hauptversammlung beschlossene Umfirmierung wurde zum 1. September umgesetzt. Statt Deutsche Post firmiert der Konzern nun unter dem Namen DHL. Das Deutschlandgeschäft bleibt jedoch als eigenständige Tochtergesellschaft unter dem bisherigen Namen bestehen. Der Vorteil der Umbenennung liegt vor allem darin, dass die internationale Ausrichtung des Konzerns stärker sichtbar wird. DHL ist mittlerweile in 220 Ländern und Territorien aktiv, wobei der überwiegende Teil des Umsatzes außerhalb Deutschlands erzielt wird. Auch für internationale Investoren dürfte der neue Unternehmensauftritt leichter verständlich sein. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=DHL&stockidentifier=symbol%3ADHL&stockmarket=Tradegate) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Ergebnis deutlich gesteigert Auffällig am Bericht zum zweiten Quartal ist die überproportionale Verbesserung der Ertragslage. Das operative EBIT stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30% auf 1,9 Milliarden €. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 7,2 auf 8,3%. Dem Konzern gelang es, einen Teil der gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben. Der Umsatz erhöhte sich um 13% auf 22,4 Milliarden €. Das Wachstum erstreckte sich über alle Segmente, besonders dynamisch entwickelte sich jedoch das DHL-Express-Geschäft. Die Nachfrage nach schnellen und verlässlichen Lieferungen blieb hoch und unterstützte die Preisentwicklung. Aufgrund hoher Rückerstattungen im Zusammenhang mit US-Zöllen verbesserte sich der Free Cashflow im zweiten Quartal von 329 auf 569 Millionen €. Im ersten Halbjahr lag er insgesamt bei 1,8 Milliarden €. CEO Tobias Meyer erklärte: > Die starke Umsatz- und Ergebnisentwicklung im zweiten Quartal zeigt, dass sich die konsequente Umsetzung unserer strategischen Maßnahmen auszahlt. ## Prognose angehoben Die bisherige Geschäftsentwicklung veranlasste den Konzern, seine Jahresprognose anzuheben. Beim operativen EBIT werden nun mehr als 6,5 Milliarden € erwartet. Zuvor hatte die Prognose bei mehr als 6,2 Milliarden € gelegen. Beim Free Cashflow werden für das Gesamtjahr rund 3 Milliarden € erwartet. Auch mittelfristig will DHL weiter wachsen. Der Konzern strebt ein EBIT von mehr als 7 Milliarden € und einen Free Cashflow von ebenfalls mehr als 3 Milliarden € an. ## Bewertung Unabhängig vom aktuellen Boom bei Technologie- und Rüstungswerten hat sich die DHL-Aktie zuletzt sehr positiv entwickelt. Solche Unternehmen werden häufig als klassische „Brot-und-Butter-Aktien“ bezeichnet. Sie zeichnen sich durch etablierte Geschäftsmodelle, hohe Cashflows und eine vergleichsweise stabile Nachfrage aus. Ein weiterer Pluspunkt ist die attraktive Dividendenrendite. Diese liegt auf Basis des aktuellen Kurses bei rund 3,4%. Auch die neue internationale Markenpositionierung unter DHL dürfte langfristig dazu beitragen, den Konzern stärker als globalen Logistikanbieter wahrzunehmen. Die DHL-Aktie eignet sich auf dem aktuellen Kursniveau aus meiner Sicht weiterhin für langfristig orientierte Anleger, die neben einer attraktiven Dividende auch weiteres Kurspotenzial suchen. Kurzfristig kann es nach dem starken Anstieg jedoch zu einer weiteren Korrektur kommen, da bereits ein Teil der positiven Geschäftsentwicklung im Kurs berücksichtigt sein dürfte. Mittelfristig halte ich weitere Kurssteigerungen dennoch für möglich. **Ergänzend sei erwähnt:** Gerade in unsicheren Marktphasen können Dividenden-Aktien als Stabilisator dienen. [Diese zehn Titel](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) kombinieren defensiven Charakter mit interessanten Kurschancen – eine Kombination, die aktuell selten geworden ist. ## ℹ️ DHL Group in Kürze - Die DHL Group AG, vormals Deutsche Post DHL Group, (WKN: 555200) ist ein börsennotiertes Logistik- und Postunternehmen, das 1995 aus der staatlichen Behörde Deutsche Bundespost hervorging. Der Konzern, der seit 2015 unter dem Namen Deutsche Post DHL Group firmierte, wurde mit Wirkung zum 1. Juli in DHL umbenannt. - Der Konzern agiert international, der Hauptsitz befindet sich in Bonn. - Das im DAX gelistete Unternehmen wird aktuell mit knapp 62 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Dividenden-Aktien --- ### [Renk-Aktie: Jetzt kommt die erste echte Chance auf einen Boden](https://www.sharedeals.de/renk-aktie-jetzt-kommt-die-erste-echte-chance-auf-einen-boden/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Renk ist von knapp 90 € inzwischen wieder bis auf rund 42 € zurückgekommen. Damit steht die Aktie nur noch knapp über dem Bereich, an dem sie im März 2024 zunächst hängen geblieben war. Damals war die Zone rund um 40 € noch Widerstand, jetzt könnte sie von oben zur Unterstützung werden. ## Die alte Ausbruchszone ist wieder da Im Frühjahr 2024 hatte Renk rund um 40 € erstmal Probleme weiterzukommen. Erst später gelang der Ausbruch nach oben und daraus entwickelte sich anschließend die große Rally bis in Richtung 90 €. Von dieser Bewegung ist inzwischen allerdings einiges wieder weg. Der Kurs ist Schritt für Schritt zurückgekommen und steht aktuell bei rund 42 €. Damit ist der Bereich wieder erreicht, von dem die Aktie damals nach oben ausgebrochen war. Solche Marken sind im Chart oft ziemlich interessant, weil sich die Rolle drehen kann. Was vorher Widerstand war, wird nach einem erfolgreichen Ausbruch später häufig zur Unterstützung. Bei Renk sieht man gerade diesen Test. Die Aktie kommt von oben zurück und muss jetzt zeigen, ob rund um 40 € wieder genügend Käufer reinkommen. Bislang hält sich der Kurs noch darüber. Fällt Renk aber klar unter diese Zone, wäre das technisch kein gutes Zeichen, weil dann auch die alte Ausbruchsbewegung immer weiter abgearbeitet würde. Wenn Du im Rüstungsbereich immer auf dem Laufenden bleiben willst, dann abonniere hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). Renk-Aktie ## Bis zum nächsten Widerstand ist erstmal etwas Platz Sollte sich Renk rund um 40 € stabilisieren, liegt die nächste größere Hürde nicht direkt vor der Nase. Im Volumen-Profil wird es erst rund um 49 bis 50 € wieder auffälliger. Dort nimmt die gehandelte Menge sichtbar zu und entsprechend könnte bei einer Erholung auch wieder mehr Verkaufsdruck auftauchen. Noch stärker wird es anschließend bei 55 €. Dieser Bereich war über längere Zeit Unterstützung und wurde später nach unten gebrochen. Kommt die Aktie irgendwann wieder zurück, dürfte diese Zone von unten erstmal schwer zu knacken sein. Bis dahin hätte Renk aber durchaus Platz für eine Gegenbewegung. Dafür müsste die Aktie jetzt allerdings erstmal zeigen, dass die Käufer die alte 40-€-Zone wirklich verteidigen können. Renk steht gerade an einer ziemlich alten, aber wichtigen Marke. Rund um 40 € lag schon im März 2024 ein größerer Widerstand und dieser Bereich könnte jetzt zur Unterstützung werden. Hält die Zone, wäre erstmal wieder Platz in Richtung 50 € und später 55 €. Bricht Renk dagegen klar unter 40 €, würde die Aktie auch die alte Ausbruchszone wieder verlieren. ## ℹ️ Renk Group AG in Kürze - Die Renk Group (WKN: RENK73) mit Hauptsitz in Augsburg ist ein weltweiter Hersteller von Getrieben, Motoren, Hybridantriebssystemen, Federungssystemen für Fahrzeuge, Gleitlagern, Kupplungen und Prüfsystemen. - Das Unternehmen baut Spezialgetriebe für Panzer, Fregatten, Eisbrecher und industrielle Anwendungen und ist führender Lieferant von Fahrwerken und Dämpfungssystemen für militärische Ketten- und Radfahrzeuge. - Renk produziert an drei Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Großbritannien und den USA. - Renk notiert seit Ende März im Nebenwerteindex MDAX und ist ca. 4,2 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Renk, Renk-Aktie, Renk-Analyse, Renk-Kurs, Renk-Preis, Renk-Prognose --- ### [Rheinmetall-Aktie über 1.000 €: 80 Milliarden Gründe für die Wende?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-ueber-1-000-e-80-milliarden-gruende-fuer-die-wende/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Vincent Uhr **Content:** Die Rheinmetall-Aktie hat die Marke von 1.000 € zurückerobert, notiert aber weiterhin fast 50% unter ihrem Rekordhoch von 1.988 €. Für eine nachhaltige Erholung ist die psychologische Kursmarke weniger wichtig als die Frage, wie viel Gewinn und Cashflow Rheinmetall aus seinem gewaltigen Auftragsbestand herausholen kann. Operativ stehen die Chancen gut – risikolos ist die Aktie dennoch nicht. ## Der neue Auftrag ist vor allem ein Signal Ein internationaler Kunde hat eine fünfstellige Zahl von Artilleriegeschossen im Kaliber 155 Millimeter bestellt. Der Auftragswert liegt im niedrigen dreistelligen Millionenbereich, die Auslieferung soll 2027 abgeschlossen werden. Gemessen am Rheinmetall-Backlog von 80,5 Milliarden € bewegt dieser Vertrag die Bewertung kaum. Er zeigt aber, dass die Nachfrage auch abseits deutscher Großprojekte hoch bleibt. Der Konzern will seine jährliche Kapazität für 155-Millimeter-Geschosse bis 2030 auf rund 1,5 Millionen Stück steigern. Das ist wichtig, weil die Stornierung des deutschen F126-Fregattenprogramms zuletzt die Abhängigkeit von politischen Beschaffungsentscheidungen offengelegt hat. Rheinmetall musste seine Umsatzprognose für 2026 deshalb um 300 Millionen € auf 13,7 bis 14,2 Milliarden € reduzieren. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## Umsatz und Marge wachsen beeindruckend Im ersten Halbjahr steigerte Rheinmetall den Umsatz um 39% auf 5,23 Milliarden €. Das operative Ergebnis legte mit 74% deutlich stärker auf 786 Millionen € zu, wodurch sich die operative Marge von 12,1 auf 15% verbesserte. Im zweiten Quartal erreichte die Marge mit 17,1% sogar einen Rekordwert. Für das Gesamtjahr erwartet das Management weiterhin ein organisches Umsatzwachstum von 28 bis 31% und rund 19% operative Marge. Der Verlust des F126-Programms hat die langfristige Wachstumsstory damit bislang lediglich gebremst, aber nicht grundsätzlich beschädigt. Der Auftragsbestand stieg innerhalb eines Jahres um 44% auf 80,5 Milliarden €. Anleger sollten allerdings beachten, dass Rheinmetall darin neben festen Bestellungen auch erwartete Abrufe aus Rahmenverträgen berücksichtigt. Nicht jeder ausgewiesene Euro wird deshalb automatisch und zum vorgesehenen Zeitpunkt zu Umsatz. Die größte Schwachstelle bleibt der Cashflow. Aufgrund höherer Vorräte, steigender Investitionen und zeitlich verschobener Kundenanzahlungen lag der operative freie Cashflow im ersten Halbjahr bei -1,62 Milliarden €. Der Kapazitätsausbau ist notwendig, bindet momentan aber erhebliche Mittel. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Analystenziele setzen eine perfekte Umsetzung voraus Nach dem Kurssturz wird Rheinmetall auf Basis der erwarteten Gewinne mit einem Forward-KGV von rund 23 bewertet. Das ist für einen Industriekonzern weiterhin anspruchsvoll, erscheint angesichts des erwarteten Wachstums und der steigenden Margen aber nicht überzogen. Die Analysten bleiben ausgesprochen optimistisch. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 1.645 €, während UBS 1.600 € und Goldman Sachs sogar 2.300 € nennt. Letzteres würde jedoch voraussetzen, dass Rheinmetall seine neuen Kapazitäten schnell auslastet, den Auftragsbestand zuverlässig umsetzt und den Cashflow deutlich verbessert. Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer attraktiven Wachstumsaktie und einer sicheren Turnaround-Wette. Die Nachfrage ist vorhanden, doch Produktion, Lieferketten und staatliche Beschaffungsentscheidungen müssen mitspielen. Der Kursrückgang erscheint mir angesichts des enormen Auftragsbestands, der starken Margenentwicklung und des hohen strukturellen Wachstums zu weit gegangen. Bei knapp über 1.000 € ist eine erste Position vertretbar – wegen des schwachen Cashflows und möglicher weiterer Projektverzögerungen würde ich allerdings gestaffelt einsteigen. ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 46,7 Milliarden €. **Kategorien:** Dividenden-Aktien, Industrie-Aktien --- ### [Globant-Aktie +10%: Ritterschlag durch Magazin Forbes](https://www.sharedeals.de/globant-aktie-10-ritterschlag-durch-magazin-forbes/) **Published:** November 19, 2023 **Author:** Josef Bodenbenner **Content:** Nach Vorlage der Q3-Zahlen ist die Aktie von [Globant ](https://finance.yahoo.com/quote/GLOB/)(WKN:12343) um +10% hochgesprungen. Die [Gewinne und Umsätze](https://investors.globant.com/2023-11-16-Globant-Reports-2023-Third-Quarter-Financial-Results) steigen. Das berühmte Wirtschaftsmagazin Forbes hat das Unternehmen zudem geadelt. Was ist für die Aktie in den kommenden Quartalen noch drin? ## ℹ️ Globant vorgestellt Globant ist ein globaler IT-Dienstleister, der Unternehmen bei der digitalen Transformation unterstützt. Das Unternehmen entwickelt Software, Cloud- und KI-Lösungen und hilft Kunden dabei, Geschäftsprozesse mit digitalen Technologien effizienter zu gestalten.. Zu den Kunden gehören Google, Electronic Arts und Santander. ## Gute Zahlen im Q3 Der Umsatz belief sich im dritten Quartal auf 545,3 Millionen US$, ein Anstieg von 18,8% gegenüber dem Vorjahr. Die Gewinnmarge betrug 9,7 % im Vergleich zu 11,3 % im dritten Quartal 2022. Der Umsatzausblick für das vierten Quartal wird auf mindestens 579,0 Millionen US$ geschätzt , was einem Wachstum von 18% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Außerdem wurde Globant von Fortune in die Liste der 100 am schnellsten wachsenden Unternehmen aufgenommen. ## In welchen Ländern verdienen sie ihr Geld? Die geografische Aufteilung des Umsatzes im dritten Quartal 2023 war wie folgt: 58,9% aus Nordamerika (Hauptland: USA), 21,6% aus Lateinamerika (Hauptland: Argentinien), 16,5% aus EMEA (Hauptland: Spanien) und 3,0% aus Asien und Ozeanien (Hauptland: Indien). Martín Migoya, CEO und Mitbegründer von Globant kommentierte: > Unser Umsatz hat in den letzten 12 Monaten zum ersten Mal die 2-Milliarden-Dollar-Marke überschritten und zeigt damit ein marktführendes Wachstum in einem herausfordernden Umfeld.Wir haben uns als führendes Unternehmen in der IT-Branche etabliert. Wir haben auch bemerkenswerte Fortschritte bei der Einführung generativer KI und den jüngsten Weiterentwicklungen unserer Produkte wie der GeneXus Enterprise AI-Plattform gesehen. Unser Liefernetzwerk, das in Lateinamerika stark vertreten ist, trägt zu unserem Talentwachstum und unserer Nähe zu Schlüsselmärkten bei. ## Stetiger Kundenzuwachs In den zwölf Monaten bis zum 30.09.2023 betreute Globant insgesamt 1.544 Kunden (mit einem Umsatz von über 10.000 US$ in den letzten zwölf Monaten) und steigerte seinen Wallet-Anteil weiter. ## Neue Partnerschaft mit Major League Rugby Zudem ist Globant eine neue Partnerschaft mir der Major League Rugby (MLR) eingegangen. Nic Benson, CEO von MLR, kommentierte: > Globant ist einer der führenden Innovationstreiber in der globalen Sportbranche und ermöglicht es Teams und Ligen, Technologie zu nutzen, um besser mit den Fans in Kontakt zu treten und den täglichen Betrieb der Teams zu verbessern. ## Mein Fazit: Wachsendes Unternehmen mit Zukunftsmarkt Das südamerikanische Unternehmen entwickelt sich trotz Schwierigkeiten in der argentinischen Wirtschaft gut, da es mittlerweile deutlich globaler aufgestellt ist. Der Qualitätsanspruch ist sehr hoch, was ich an Globant sehr zu schätzen weiß. Die neuen Kooperationen im Sportbereich halte ich für sehr vielversprechend. Insgesamt dürften für das Unternehmen weitere starke Quartale folgen. ## 💬 Globant-Aktie: Jetzt diskutieren! 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September: Dann muss CEO Mike Doustdar auf dem Kapitalmarkttag erklären, wie der Pharmakonzern Eli Lilly wieder Marktanteile abnehmen und seine zuletzt schwächelnde Pipeline neu aufstellen will. ## Hinter dem Namen steckt ein Kulturbruch Mit dem neuen Markenauftritt führt Novo zugleich den sogenannten „Novo Way“ ein. Die vier Leitgedanken lauten Kundenorientierung, Wettbewerbsfähigkeit, Klarheit sowie Integrität. Bemerkenswert ist vor allem die neue Wortwahl: Geschwindigkeit, einfache Prozesse und entschlossenes Handeln erhalten deutlich mehr Gewicht. Das passt zu dem Umbau, den Doustdar seit seinem Amtsantritt vorantreibt. Novo hat rund 9.000 Arbeitsplätze gestrichen, die Führungsebene neu geordnet und will dadurch ab 2026 jährlich etwa 8 Milliarden DKK einsparen. Das Geld soll überwiegend in die Wachstumsfelder Diabetes und Fettleibigkeit zurückfließen. Die stärkere Kundenorientierung ist ebenfalls sinnvoll. Der Markt für Abnehmmedikamente entwickelt sich zunehmend zu einem verbrauchernahen Geschäft, in dem Markenbekanntheit, direkte Patientenansprache, Preisgestaltung und ein unkomplizierter Zugang fast ebenso wichtig werden wie klinische Studiendaten. Genau in diesen Bereichen galt Eli Lilly zuletzt als aggressiver. **Tipp:** 3 Trend-Aktien sollest Du jetzt auf dem Zettel haben. [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Eli Lilly verkürzt den Vorsprung Novo besitzt mit der Wegovy-Pille zwar weiterhin einen wichtigen First-Mover-Vorteil. Bis Mitte Juli wurden mehr als 5 Millionen Verordnungen registriert, zuletzt kamen wöchentlich über 265.000 hinzu. Im August schätzte das Management den Anteil am amerikanischen Markt für orale Abnehmpräparate auf rund 90%. Allerdings holt Eli Lilly bereits auf. Der Konkurrent gibt an, mit Foundayo inzwischen mehr als 30% der neuen US-Patienten zu erreichen. Das bedeutet nicht, dass Novo seinen gesamten Marktanteil bereits in dieser Größenordnung verloren hat. Bei den besonders wichtigen Neueinstellungen schrumpft der Vorsprung jedoch schnell. Der Einsatz ist enorm. Novo erwartet, dass orale Wirkstoffe bis 2030 mehr als ein Drittel aller GLP-1-Behandlungen gegen Fettleibigkeit ausmachen. Analysten trauen allein dem US-Markt für Abnehmmedikamente bis dahin einen Jahresumsatz von mehr als 100 Milliarden US$ zu. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Diese Antworten müssen jetzt kommen Am Kapitalmarkttag muss Novo deshalb konkrete Ziele liefern. Die bisherigen langfristigen Finanzziele laufen aus, während etwa 93% des Konzernumsatzes weiterhin aus Diabetes- und Adipositasprodukten stammen. Anleger benötigen Klarheit darüber, wie schnell die Wegovy-Pille international ausgerollt wird, welche Preisnachlässe nötig werden und welche Wirkstoffe nach Semaglutid für Wachstum sorgen sollen. Die Ausgangslage ist widersprüchlich. Im zweiten Quartal stiegen die bereinigten Erlöse währungsbereinigt um 7% und der bereinigte operative Gewinn um 11%. Für das Gesamtjahr erwartet Novo trotzdem weiterhin einen Rückgang von Umsatz und operativem Ergebnis um bis zu 6%. Auch die Pipeline liefert gemischte Signale. Nach dem Misserfolg der ZEUS-Studie stoppte Novo zwei weitere Studien mit dem Herzmedikament Ziltivekimab. Gleichzeitig erhielt Wegovy in China als erster GLP-1-Wirkstoff eine Zulassung gegen die Lebererkrankung MASH. Das stärkt die Strategie, Semaglutid nicht nur als Abnehmpräparat, sondern als umfassende Therapie gegen Folgeerkrankungen von Fettleibigkeit zu positionieren. Der neue Name kann den dringend benötigten Kulturwandel sichtbar machen, besitzt für sich genommen aber keinen finanziellen Wert. Entscheidend werden die neuen Wachstums-, Margen- und Pipelineziele am 21. September. Die langfristige Turnaround-Chance bleibt attraktiv – vor dem Kapitalmarkttag würde ich bestehende Positionen jedoch lediglich halten und für neue Käufe die konkreten Aussagen des Managements abwarten. ## ℹ️ Novo Nordisk in Kürze - Novo Nordisk (WKN: A3EU6F) mit Sitz in Bagsværd bei Kopenhagen produziert und vermarktet pharmazeutische Produkte und Dienstleistungen. - Der Konzern ist der weltweit führende Hersteller von Insulin. Fast jedes dritte Diabetes-Präparat weltweit stammt vom dänischen Pharmakonzern. Außerdem ist Novo Nordisk in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente und Hormonersatztherapien aktiv. - Darüber hinaus ist Novo Nordisk eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Adipositas-Medikamenten (Mittel zur Gewichtsabnahme). - Das Unternehmen wird aktuell mit rund 191 Milliarden € bewertet – inklusive der nicht handelbaren A-Aktien. **Kategorien:** Biotech-Aktien, Dividenden-Aktien --- ### [AMD-Aktie vor neuem Rekordhoch – oder droht die Korrektur?](https://www.sharedeals.de/amd-aktie-vor-neuem-rekordhoch-oder-droht-die-korrektur/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die AMD-Aktie hat seit ihrem Frühjahrstief bei rund 190 US$ etwa +160% zugelegt und notiert inzwischen bei 493,41 US$. Zuletzt geriet die Rallye jedoch ins Stocken: Die Halbleiter-Aktie verlor gestern -4,40%. Während das langfristige Chartbild bullisch bleibt, warnen RSI und MACD vor einer möglichen Konsolidierung. ## Chartanalyse zur AMD-Aktie Die AMD-Aktie hat den langfristigen Aufwärtstrendkanal mit einer außergewöhnlich dynamischen Bewegung nach oben verlassen. Nach dem Ausbruch über die Widerstandszone zwischen etwa 230 und 270 US$ beschleunigte sich die Rallye deutlich. Innerhalb weniger Wochen stieg der Kurs der Halbleiter-Aktie bis in den Bereich von 560 US$, bevor erste Gewinnmitnahmen einsetzten und eine Seitwärtsbewegung begann. Aktuell konsolidiert die AMD-Aktie oberhalb der Unterstützungszone zwischen rund 445 und 465 US$. Solange dieser Bereich verteidigt wird, bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt. Auf der Oberseite bildet das bisherige Hoch den ersten Widerstand. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Kurs der Techaktie über die eingezeichnete Zielmarke von 586,80 US$ führen. Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Fällt die AMD-Aktie dagegen unter 445 US$, wäre eine größere Korrektur wahrscheinlich. Zunächst käme der Bereich um 400 US$ als Zwischenziel infrage. Darunter rückt die frühere Trendlinie zwischen etwa 300 und 350 US$ in den Fokus. Die nächsten massiven Unterstützungszonen liegen erst bei 230 bis 270 US$ sowie zwischen rund 160 und 190 US$. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## AMD-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Ergänzend zum klassischen Chartbild liefern der Relative-Stärke-Index (RSI), der MACD und die Elliott-Wellen wichtige Hinweise darauf, ob die AMD-Aktie ihre Rekordrallye fortsetzen kann oder zunächst eine größere Abkühlung benötigt. ## RSI und MACD Der RSI der AMD-Aktie notiert weiterhin oberhalb der neutralen Marke von 50 Punkten, ist von seinem überkauften Niveau jedoch deutlich zurückgefallen. Während der Kurs der Halbleiter-Aktie zuvor neue Hochs erreichte, bildete der RSI fallende Hochpunkte aus. Diese negative Divergenz zeigt, dass die innere Stärke der Rallye nachgelassen hat. Auch der MACD liefert ein kurzfristiges Warnsignal. Die MACD-Linie hat ihre Signallinie nach unten gekreuzt und fällt weiter zurück. Gleichzeitig ist das Histogramm in den negativen Bereich gewechselt. Damit wird die nachlassende Dynamik der AMD-Aktie bestätigt, obwohl beide Linien noch deutlich oberhalb der Nulllinie verlaufen. Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren sprechen somit eher für eine anhaltende Konsolidierung als für einen sofortigen Ausbruch. Noch befindet sich die Techaktie jedoch in einem starken übergeordneten Aufwärtstrend. Drehen RSI und MACD wieder nach oben, könnte der Kurs der AMD-Aktie einen neuen Angriff auf das bisherige Hoch starten. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? 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Advanced Micro Devices, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die weit entfernten Elliott-Wellen-Projektionen deuten langfristig auf erhebliches Potenzial hin, sind zum jetzigen Zeitpunkt aber rein theoretisch. Zunächst muss die Techaktie das bisherige Hoch überwinden und die Marke von 586,80 US$ erreichen. Erst danach würde die nächste größere Impulsphase zunehmend bestätigt. Meiner Einschätzung nach bleibt die AMD-Aktie langfristig aussichtsreich, kurzfristig mahnen die negativen Divergenzen jedoch zur Vorsicht. Solange 445 US$ halten, sehe ich gute Chancen auf einen erneuten Angriff auf das Rekordhoch. Ein Ausbruch könnte die Halbleiter-Aktie bis über die Marke von 586,80 US$ führen. Unterhalb von 445 US$ würde ich dagegen mit einer tieferen Konsolidierung in Richtung 400 oder 350 US$ rechnen. ## ℹ️ Advanced Micro Devices in Kürze - Advanced Micro Devices (AMD) mit Hauptsitz in Santa Clara im US-Bundesstaat Kalifornien entwickelt und vertreibt Mikroprozessoren, Chipsätze und System-on-a-Chip-Lösungen. - Eine eigene Fabrikationsstätte hat das Unternehmen seit der Ausgründung der eigentlichen Halbleiterherstellung im Jahr 2009 in Globalfoundries nicht mehr. - AMD ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500 und hat eine Marktkapitalisierung von rund 805,48 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** AMD, AMD-Aktie, AMD-Analyse, AMD-Chartanalyse, AMD-Kurs, AMD-Preis, AMD-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [SAP-Aktie nach +45% – wie weit trägt die Erholung?](https://www.sharedeals.de/sap-aktie-nach-45-wie-weit-traegt-die-erholung/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die SAP-Aktie hat ihre kräftige Erholung fortgesetzt und gestern +5,08% auf 186,26 € zugelegt. Seit dem Tief bei rund 128 € gewann die Software-Aktie damit etwa +45%. Nun rückt jedoch eine massive Widerstandszone knapp unter 200 € in den Mittelpunkt. Kann der Kurs auch diese Hürde überwinden? ## Chartanalyse zur SAP-Aktie Die SAP-Aktie hat den zuvor dominierenden Abwärtskanal mit einer dynamischen Aufwärtsbewegung verlassen. Ausgehend von der Unterstützungszone zwischen rund 119 und 129 € stieg der Kurs zunächst über den Widerstand bei 155 bis 160 € und anschließend bis auf 186,26 €. Damit wurde auch die Barriere zwischen etwa 178 und 184 € überwunden, die nun als erste Unterstützung dienen könnte. Nach dem Anstieg von rund +45% steht die Software-Aktie unmittelbar vor der nächsten Bewährungsprobe. Zwischen etwa 195 und 202 € befindet sich eine markante Widerstandszone, die bereits während der vorangegangenen Abwärtsbewegung eine wichtige Rolle spielte. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 202 € würde das mittelfristige Chartbild aufhellen und weiteres Kurspotenzial in Richtung 210 bis 230 € freisetzen. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Scheitert der Kurs der SAP-Aktie dagegen erneut unterhalb von 200 €, wäre zunächst eine Konsolidierung bis in den Bereich von 178 bis 184 € möglich. Darunter würde die Unterstützungszone zwischen 154 und 160 € wieder relevant. Solange diese Marken halten, bleibt die Erholung intakt. Ein Rückfall unter 154 € würde dagegen das Risiko eines erneuten Tests der Zone zwischen 119 und 129 € erhöhen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## SAP-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Ergänzend zum klassischen Chartbild liefern der Relative-Stärke-Index (RSI), der MACD und die Elliott-Wellen weitere Hinweise darauf, wie belastbar die laufende Erholung der SAP-Aktie tatsächlich ist. ## RSI und MACD Der RSI der SAP-Aktie notiert oberhalb der neutralen Marke von 50 Punkten. Nachdem der Indikator zwischenzeitlich bis in den Bereich von 65 Punkten gestiegen war, kühlte er zuletzt etwas ab. Eine überkaufte Situation liegt damit nicht vor. Zugleich zeigt der RSI, dass die Käufer bei der Software-Aktie weiterhin einen leichten Vorteil besitzen. Der MACD liefert ebenfalls ein grundsätzlich bullisches Signal. Die MACD-Linie verläuft über ihrer Signallinie und beide Linien steigen in Richtung der Nulllinie. Das positive Histogramm bestätigt die laufende Erholung der SAP-Aktie. Die zuletzt kleiner gewordenen Balken zeigen allerdings, dass das Aufwärtsmomentum etwas nachlässt. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Damit passen die Indikatoren zur aktuellen Konsolidierung unterhalb der 200-€-Marke. Ein Ausbruch könnte dem Kurs der SAP-Aktie neuen Schwung verleihen. Scheitert die Software-Aktie dagegen am Widerstand, dürfte sich die kurzfristige Abkühlung zunächst fortsetzen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung zeigt, dass die SAP-Aktie mit dem Rückgang bis rund 128 € exakt das erste wichtige Fibonacci-Retracement bei 128,40 € erreicht hat. Von dort startete die aktuelle Erholung. Damit könnte eine erste Abwärtswelle abgeschlossen worden sein. Die laufende Bewegung lässt sich jedoch weiterhin als Welle B innerhalb einer größeren Korrektur interpretieren. In diesem Fall könnte die SAP-Aktie zunächst weiter steigen, bevor später eine erneute Abwärtsbewegung folgt. Der Bereich zwischen 200 und 235 € dürfte zeigen, wie belastbar die Erholung tatsächlich ist. SAP SE, Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Sollte sich das korrektive Szenario durchsetzen, nennt die Elliott-Wellen-Analyse neben 128,40 € weitere langfristige Zielmarken bei 78,71 und 53 €. Diese Marken werden erst relevant, wenn die SAP-Aktie erneut unter 128,40 € fällt. Oberhalb des bisherigen Hochs würde dagegen eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends und langfristig eine weitere große Impulswelle wahrscheinlicher. Meiner Einschätzung nach hat die SAP-Aktie mit der Rückeroberung von 184 € ein wichtiges Signal geliefert. Für eine nachhaltige Trendwende muss die Software-Aktie nun jedoch auch die Widerstandszone bis 202 € überwinden. Gelingt der Ausbruch, halte ich Kurse zwischen 210 und 230 € für realistisch. Scheitert die SAP-Aktie erneut, rechne ich zunächst mit einem Rücklauf bis 184 oder 160 €. ## ℹ️ SAP in Kürze - Die SAP SE (WKN: 716460) gehört weltweit zu den führenden Softwareunternehmen im Bereich Unternehmenssoftware. Der Konzern bietet Lösungen für Geschäftsprozesse, Datenmanagement und Cloud-Anwendungen für Unternehmen jeder Größe. - Der Hauptsitz befindet sich in Walldorf (Deutschland). SAP ist weltweit tätig und verfügt über zahlreiche Standorte und Kunden in nahezu allen Branchen. - Die Aktie ist im DAX und Euro Stoxx 50 gelistet und zählt mit einer Marktkapitalisierung von rund 214,98 Milliarden € zu den wertvollsten börsennotierten Unternehmen Europas. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** SAP, SAP Chartanalyse, SAP SE, SAP SE-Aktie, SAP-Aktie, SAP-Analyse, SAP-Kurs, SAP-Preis, SAP-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Siemens Energy-Aktie unter 133 €: Droht der große Absturz?](https://www.sharedeals.de/siemens-energy-aktie-unter-133-e-droht-der-grosse-absturz/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Siemens Energy-Aktie ist am Montag um -8,04% auf 132,66 € eingebrochen und hat damit die Nackenlinie einer großen Schulter-Kopf-Schulter-Formation unterschritten. Gleichzeitig notiert der Kurs bereits innerhalb einer wichtigen Elliott-Wellen-Zielzone. Nun entscheidet sich, ob die Unterstützung um 126 € eine Gegenbewegung auslöst oder der Abverkauf in Richtung 92 € weitergeht. ## Chartanalyse zur Siemens Energy-Aktie Das Chartbild der Siemens Energy-Aktie hat sich zuletzt deutlich verschlechtert. Nach dem Hoch bei rund 190 € bildete der Kurs zunächst eine linke Schulter im Bereich von 170 €, anschließend den Kopf und zuletzt eine rechte Schulter unterhalb des vorherigen Hochs aus. Damit entstand eine ausgeprägte Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Die entscheidende Nackenlinie verläuft im Bereich zwischen etwa 133 und 140 €. Mit dem Tagesverlust von -8,04% ist die Aktie nun unter diese Zone gefallen. Das Tagestief lag bei 131,52 €, der Schlusskurs bei 132,66 €. Damit steht die Formation unmittelbar vor ihrer vollständigen Aktivierung. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Für eine Bestätigung des Verkaufssignals müsste sich die Siemens Energy-Aktie nachhaltig unterhalb von 132 € festsetzen. Anschließend rückt zunächst die Unterstützungszone zwischen etwa 123 und 126 € in den Fokus. Wird auch dieser Bereich aufgegeben, würde sich das rechnerische Kursziel der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 92 € zunehmend aufdrängen. Noch haben die Käufer jedoch die Chance auf einen Fehlausbruch. Dafür müsste der Kurs zunächst über die Nackenlinie zurückkehren und anschließend auch die Marke von 140 € überwinden. Eine nachhaltige Entspannung wäre allerdings erst oberhalb der Widerstandszone zwischen etwa 155 und 160 € zu erkennen. Danach würde der Bereich um 168 bis 170 € wieder relevant. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Siemens Energy-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Ergänzend zum klassischen Chartbild liefern der Relative-Stärke-Index (RSI), der MACD und die Elliott-Wellen weitere Hinweise darauf, wie groß das Risiko einer fortgesetzten Korrektur bei der Siemens Energy-Aktie ist. ## RSI und MACD Der RSI ist zuletzt deutlich gefallen und notiert nur noch knapp oberhalb des überverkauften Bereichs. Gleichzeitig verläuft er unterhalb seiner Signallinie. Das bestätigt die Schwäche der Siemens Energy-Aktie, lässt nach dem starken Kursrückgang kurzfristig aber auch die Wahrscheinlichkeit einer technischen Gegenbewegung steigen. Der MACD liefert ein klares Warnsignal. Die MACD-Linie hat ihre Signallinie bereits nach unten gekreuzt und beide Linien bewegen sich inzwischen unterhalb der Nulllinie. Zudem bleiben die Histogrammbalken negativ. Damit wird der bestehende Abwärtstrend bestätigt. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Aus Sicht der Indikatoren besitzen die Verkäufer aktuell den Vorteil. Eine kurzfristige Erholung wäre aufgrund des niedrigen RSI zwar jederzeit möglich, würde zunächst aber noch keine Trendwende darstellen. Dafür müsste sich auch der MACD stabilisieren und ein neues bullisches Kaufsignal ausbilden. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die Elliott-Wellen-Zählung ordnet den aktuellen Rückgang als mögliche Welle 4 innerhalb eines langfristig noch intakten Aufwärtstrends ein. Die erste wichtige Fibonacci-Marke bei 139,56 € wurde bereits unterschritten. Damit steht nun das 50%-Retracement bei 126,46 € im Mittelpunkt. Stabilisiert sich die Siemens Energy-Aktie oberhalb von 126,46 €, könnte die laufende Korrektur dort enden. In diesem Fall wäre nach Abschluss der Welle 4 langfristig noch eine fünfte Aufwärtswelle denkbar. Die eingezeichnete Projektion lässt dabei grundsätzlich neue Höchststände zu. Siemens Energy, Tageschart, Quelle: Tradingview.com Ein Bruch der Marke von 126,46 € würde die Korrektur dagegen ausweiten und zugleich das Signal der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bestätigen. In diesem Fall wäre zunächst mit einem Test der Unterstützung um 123 € zu rechnen. Darunter würde das charttechnische Abwärtsziel bei rund 92 € deutlich an Relevanz gewinnen. Meiner Einschätzung nach ist die Siemens Energy-Aktie kurzfristig klar angeschlagen. Solange der Kurs unter 140 € bleibt, halte ich einen Test der wichtigen Elliott-Marke bei 126,46 € für das wahrscheinlichere Szenario. Diese Unterstützung ist für mich der zentrale Wendepunkt. Hält sie, bleibt eine spätere Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends möglich. Fällt sie, dürfte das Risiko eines Rückgangs bis 123 € und anschließend möglicherweise 92 € deutlich steigen. ## ℹ️ Siemens Energy in Kürze - Siemens Energy (WKN: ENER6Y) ist ein weltweit tätiger Energietechnologiekonzern mit Sitz in München, der Lösungen für Stromerzeugung, Netzinfrastruktur und industrielle Energieanwendungen entwickelt. - Das Unternehmen entstand 2020 durch die Abspaltung vom Siemens-Konzern und konzentriert sich auf Gas- und Dampfturbinen, Stromnetze sowie Windenergie über die Beteiligung Siemens Gamesa. - Die Aktie ist im DAX notiert und zählt zu den zentralen Werten im europäischen Energiesektor. - Die Marktkapitalisierung des Konzerns liegt derzeit bei rund 112,87 Milliarden €. **Kategorien:** Chartanalysen, Industrie-Aktien **Schlagwörter:** Industrie Aktien, Industrieaktien, Siemens Energy, Siemens Energy-Aktie, Siemens Energy-Analyse, Siemens Energy-Chartanalyse, Siemens Energy-Kurs, Siemens Energy-Preis, Siemens Energy-Prognose, Solar-Aktien --- ### [Okta-Aktie mit +12% – fällt jetzt die 200-US$-Marke?](https://www.sharedeals.de/okta-aktie-mit-12-faellt-jetzt-die-200-us-marke/) **Published:** September 15, 2026 **Author:** Philipp Nyhoegen **Content:** Die Okta-Aktie ist gestern um +11,98% auf 186,45 US$ gestiegen. Seit dem Tief bei rund 62 US$ hat sich der Kurs damit nahezu verdreifacht. Nun trifft die Rallye direkt auf eine mehrjährige Widerstandszone knapp unter 200 US$. Gelingt der Ausbruch, könnte sich das nächste größere Aufwärtskapitel öffnen. ## Chartanalyse zur Okta-Aktie Die Okta-Aktie hat in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Trendwende vollzogen. Nach dem Rückgang auf rund 62 US$ setzte eine dynamische Aufwärtsbewegung ein, die den Kurs inzwischen bis auf 186,45 US$ geführt hat. Gegenüber dem Tief entspricht das einem Anstieg von rund +200%. Besonders positiv ist der Ausbruch über die Widerstandszone zwischen etwa 132 und 146 US$ zu bewerten. Dieser Bereich hatte den Kurs zuvor mehrfach ausgebremst, wurde zuletzt jedoch mit hoher Dynamik überwunden. Damit hat sich die ehemalige Barriere in eine wichtige Unterstützungszone verwandelt. Okta Inc. Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Kurzfristig steht die Okta-Aktie nun unmittelbar vor der nächsten Bewährungsprobe. Zwischen etwa 190 und 200 US$ beginnt eine markante Widerstandszone, die bereits in den Jahren 2020 bis 2022 mehrfach eine wichtige Rolle spielte. Das Wochenhoch bei 189,72 US$ zeigt, dass die Käufer bereits an dieser Hürde arbeiten. Prallt der Kurs dagegen an der Widerstandszone ab, wäre nach der steilen Rallye eine Konsolidierung nicht ungewöhnlich. Erste kurzfristige Unterstützungen liegen im Bereich von 170 bis 175 US$. Darunter könnte ein Rücklauf zur Ausbruchszone zwischen 132 und 146 US$ folgen. Solange dieser Bereich verteidigt wird, bleibt das übergeordnete Chartbild konstruktiv. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Okta-Analyse: Die wichtigsten Indikatoren im Überblick Ergänzend zum klassischen Chartbild liefern der Relative-Stärke-Index (RSI), der MACD und die Elliott-Wellen weitere Hinweise darauf, wie stabil die laufende Rallye der Okta-Aktie tatsächlich ist. ## RSI und MACD Der RSI ist im Wochenchart bis über die Marke von 70 Punkten gestiegen. Damit befindet sich die Okta-Aktie im überkauften Bereich. Das bestätigt die hohe Trendstärke, erhöht nach dem kräftigen Kursanstieg jedoch zugleich das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen. Der MACD zeichnet weiterhin ein bullisches Bild. Die MACD-Linie verläuft deutlich über ihrer Signallinie, während beide Linien oberhalb der Nulllinie ansteigen. Auch das Histogramm bleibt positiv. Damit wird die laufende Aufwärtsbewegung grundsätzlich bestätigt. Okta Inc. Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Die Indikatoren sprechen somit noch nicht für eine abgeschlossene Rallye. Allerdings trifft das starke Momentum nun auf einen technisch anspruchsvollen Widerstand. Für eine Fortsetzung benötigt die Aktie deshalb einen überzeugenden Ausbruch über 200 US$. Bleibt dieser aus, dürfte der hohe RSI eine zwischenzeitliche Abkühlung begünstigen. **Tipp:** Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den Jahresendspurt auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## Elliott-Wellen Die langfristige Elliott-Wellen-Zählung deutet darauf hin, dass die große Korrektur noch nicht beendet sein könnte. Der damalige Rückgang führte die Okta-Aktie in den eingezeichneten Fibonacci-Bereich. Besonders die Marke bei 58,72 US$ erwies sich rückblickend als entscheidende Wendezone. Ausgehend von diesem Bereich konnte sich aktuell eine aufwärtsgerichtete Welle B entwickeln. Okta Inc. Wochenchart, Quelle: Tradingview.com Nach Abschluss der Welle B könnte bald eine Welle C folgen, welche die Okta-Aktie zurück in den Trendwendebereich für die übergeordnete Welle 2 (hier röm. ii) bringen könnte. Entsprechend sollte mit starken Rücksetzern gerechnet werden, welche auch das lokale Tief bei rund 44 US$ unterschreiten könnte. Meiner Einschätzung nach bleibt die Okta-Aktie kurzfristig stark, steht mit der Widerstandszone zwischen 190 und 200 US$ jedoch vor einer entscheidenden Hürde. Der bullische MACD unterstützt die Rallye, während der überkaufte RSI das Risiko einer Konsolidierung erhöht. Aus Elliott-Wellen-Sicht könnte die aktuelle Bewegung lediglich eine Welle B darstellen. Scheitert Okta am Widerstand, wären stärkere Rücksetzer möglich. Ein nachhaltiger Ausbruch über 200 US$ würde das technische Bild dagegen weiter aufhellen. ## ℹ️ Okta in Kürze - Okta (WKN: A2DNKR) ist ein US-amerikanisches Technologieunternehmen für Identitäts- und Zugriffsmanagement mit Sitz in San Francisco. - Es bietet Cloud-Software an, die Unternehmen und Entwicklern bei der Identifizierung von Benutzern in Anwendungen und Webdiensten hilft. - Zudem ermöglicht es Okta Benutzern, sich zentral über einen Single-Sign-On-Dienst bei einer Vielzahl von Diensten anzumelden. - Okta ist Mitglied im Nasdaq 100 und derzeit mit rund 32,6 Milliarden US$ an der Börse bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Okta, Okta Inc., Okta Kurs, Okta Preis, Okta-Aktie, Okta-Analyse, Okta-Chartanalyse, Okta-Prognose, Tech-Aktien, Techaktien --- ### [Lambda TD Software - «Gewaltige Möglichkeiten»](https://www.sharedeals.de/lambda-td-software-gewaltige-moglichkeiten/) **Published:** März 7, 2013 **Author:** Marc **Content:** Mit der Aktie der Lambda TD Software Inc. (WKN: A0YJT2) schreibt die Berliner Börse Geschichte, denn so hohe Handelsumsätze kennen die dortigen Makler nicht einmal von DAX-Werten. Wer nach unserer ersten [Breakout-Meldung](https://www.sharedeals.de/live-chat/) vergangene Woche eingestiegen ist, liegt bei Kursen von aktuell über 5 Euro nun schon mehr als 150% im Plus! Das im Bereich Home Automation tätige Softwareunternehmen aus Las Vegas konnte zuletzt immer wieder mit positiven Finanzergebnissen überraschen. Für das abgelaufene Jahr wurde ein Umsatz von knapp 3 Millionen Dollar verbucht - eine Steigerung von über 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders bemerkenswert die Gewinnmarge: Der Nettogewinn soll bei satten 2,1 Millionen Dollar gelegen haben! Nachdem Lambda im Zuge der First-Quotation-Board-Schließung zuletzt einige Wochen von sämtlichen Kurszetteln verschwand, liefert die Aktie seit ihrem Re-Listing an der Börse Berlin ein regelrechtes Kursfeuerwerk ab. Wir haben bei CEO Robert M. Corcoran kritisch nachgefragt. ###  ### Herr Corcoran, bitte geben Sie uns doch mal einen kurzen Überblick über das, was bei Lambda im Augenblick im operativen Bereich passiert. **Robert M. Corcoran:** Gerne. Es folgt eine kurze Status-Zusammenfassung von derzeit laufenden Lambda-TD-Software-Projekten sowie einigen neuen, die sich in der kurzfristigen Pipeline befinden. Der Leistungsumfang dieser Projekte beinhaltet Design, Installation und Softwareeinsatz bei großen Mehrfamilienhäusern sowie Service- und Wartungsverträge für Lambda-Installationen in existierenden Wohnsiedlungen und Gewerbeimmobilien. **1) Laguna Del Mar (Phase I): JOB START: July 1, 2012 CONTRACT (In Progress)** Carretera Entronque Cerro Prieto/Peñasco, Blvd. Laguna del Mar Puerto Peñasco, Sonora CP. Scope of Work: 280 units 5 Phases 56 Units/8 Bldgs. per Phase PHASE 1/2: 112 Units: October 1, 2013. PHASE 3: 56 Units: January 1, 2014. PHASE 4: 56 Units: April 1, 2015. PHASE 5: 56 Units: July 1, 2016 **2) ECHELON at Centennial Hills: MBK HOMES: JOB START: October 1, 2012 CONTRACT (In Progress)** 9051 Echelon Point Drive, Las Vegas, Nevada 89149, [www.liveatechelon.com](http://www.liveatechelon.com/) Scope of Work: 384 Total Luxury Condo Units 5 Phases 40 Units/4 Bldgs. per Phase **3) Mira Villa Summerlin: JOB START: January 1, 2013 CONTRACT (Work Just Starting)** 9151 Canyon Run Drive, Las Vegas, NV 89144 Scope of Work: 620 Units 5 Phases 31 Units/4 Bldgs. per Phase **4) Laguna Del Mar (Phase II): JOB START: January 15, 2013 CONTRACT (Work Just Starting)** Carretera Entronque Cerro Prieto/Peñasco, Blvd. Laguna del Mar Puerto Peñasco, Sonora CP. Scope of Work: 5,000 Single-Family Homes 40 Phases 125 Units per Phase **5) Edwards Regal Cinema Movie Theaters (GMK Building & Development LLC): JOB START: March 01, 2013 CONTRACT (Immediate Pipeline)** Scope of Work: Three separate movie theaters and orders for ten LAMBDA Cloud Kiosks in each location. Theaters are located throughout Phoenix Valley area where Edwards Regal Cinema is planning on building many more movie theaters to come. LAMBDA s Cloud Kiosk product to be installed and used for multiple revenue generating purposes with ticket distribution through QR Barcode transactions being the main function. Has the potential for steady work as Edwards Regal Cinemas is building new movie theaters all over the United States. ### Lambda hat beachtliches Umsatzwachstum und Profite in 2012 erzielt. Die veröffentlichte Bilanz zum Jahresende macht jedoch einen etwas schwachen Eindruck. Wie kommt's? **Robert M. Corcoran:** Die schwache Cash-Position in der Bilanz liegt in Cashflow-Problemen durch die lang anhaltende Immobilienkrise in den USA begründet, die nun aber zu einem Ende gelangt. Da wir eine Softwarefirma sind, betreiben wir kein kapitalintensives Geschäft. Außerdem besitzen wir ein starkes, skalierbares Geschäftsmodell. Dennoch mussten wir Geld aus unserer guten Cashflow-Situation zuvor reservieren, um mit unseren Kunden gemeinsam durch diese wirtschaftlich herausfordenden Zeiten zu kommen. Wir haben das letzte Jahr erfolgreich bewältigt und konnten die besten Finanzergebnisse in der Firmengeschichte präsentieren. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass wir viel in Infrastruktur investiert haben, was den Aktionärswert kurzfristig vielleicht belastet, aber von dem jeder langfristig profitieren sollte. Dies war eine Entscheidung, die wir als Unternehmen getroffen haben und wir fühlen, dass es eine gute war. ### Welches sind die Hauptziele für 2013? Ist eine internationale Expansion ein Thema? **Robert M. Corcoran:** Wir glauben absolut an das internationale Potenzial von Lambda, wissen aber zur gleichen Zeit auch, wie wichtig es ist, fokussiert auf unseren Heimatmarkt zu bleiben. Die USA bietet gewaltige Möglichkeiten für uns. In Anbetracht der Tatsache, dass Kalifornien für sich genommen die achtgrößte Wirtschaftsregion der Welt ist, sind die meisten unserer Projekte heute auf die drei Staaten Arizona, Nevada und Kalifornien konzentiert. Es gibt mehrere sich unmittelbar anbahnende Projekte in der Pipeline, mit Bauunternehmen wie Lennar, Five Point Communities und Great Park in Irvine, Kalifornien; zwei große Einfamilienhaus-Projekte mit MBK Homes in Südkalifornien; ein Projekt mit 147 luxuriösen Eigentumswohnungen in North Scottsdale, Arizona; das eine Milliarde Dollar teure Entwicklungsprojekt in Bereich der Navajo-Indianer/östlicher Grand Canyon und einige mehr. In Bezug auf unsere internationale Expansion schauen wir uns potenzielle Projekte in der Region des Panamakanals sowie im chinesischen Shanghai an. Wir sind außerdem besonders interessiert an der Expansion in das umweltbewusste Europa und auf der Suche nach qualifizierten Lizenznehmern, um effektiv zu wachsen ohne unsere Ressourcen zu sehr zu verteilen. ### Nach der Schließung des First Quotation Boards ging es für Lambda an die GXG Markets mit einem Zweitlisting in Berlin. Dies ist nicht gerade die vertrauenserweckendste Konstellation - warum haben Sie sich nicht für den transparenteren Entry Standard entschieden? **Robert M. Corcoran:** An der Deutschen Börse gelistet gewesen zu sein, unter vollständiger Einhaltung der Richtlinien und Regularien der Frankfurter Börse, war ein großer Bestandteil unserer internationalen Wachstumsstrategie und wir sind dankbar für diese Zeit. Wir hatten uns 2011 mit den Upgrade-Anforderungen der Deutschen Börse einverstanden erklärt, mussten aber nach dem plötzlichen Beschluss über die Schließung des First Quotation Boards schwierige Entscheidungen treffen. Wir haben uns alle Optionen angesehen und realisiert, dass sich unser vorrangiges Ziel am ehesten mit einem Listing an der GXG Markets und der Börse Berlin erfüllen lässt. Unser Ziel bleibt, an einem regulierten Markt gelistet zu sein und der Entry Standard war - da es sich immer noch um einen unregulierten Markt handelt - ein zu unsicherer Weg für uns. Wir möchten uns nun in Richtung regulierter Märkte bewegen und hoffen auf die Frankfurter Börse. ### Wieviele Aktien von Lambda TD Software sind aktuell ausstehend und wie sieht die Aktionärsstruktur aus? **Robert M. Corcoran:** Lambda hat 3.500.000 Aktien ausgegeben. Ich bin der größte Aktionär und besitze 80% der Lambda-Anteile. Meine Aktien sind mit einem zwölfmonatigen Lock-up versehen, bis Februar 2014. Die restlichen Aktien werden von privaten und kleineren institutionellen Investoren gehalten. ### Letzten November verkündeten Sie eine Kapitalerhöhung über 490.000 Dollar durch die Ausgabe von 3.266.667 Aktien zum Preis von 0,15 Dollar. Sofern dies auf Re-Split-Basis erfolgte, wurden Altaktionäre extrem verwässert, richtig? **Robert M. Corcoran:** Die Lambda-Direktoren hatten dies vergangenes Jahr für nötig befunden, im besten langfristigen Interesse unseres Unternehmens, um zusätzliche Investoren anzuziehen und die Liquidität zu erhöhen. Folglich, da ich der größte Aktionär von Lambda bin, hatte ich selbst die größte Verwässerung. Letztendlich wird dies alles sicherstellen, dass Lambda seine aggressiven Geschäftsziele erreichen und dem langfristigen Interesse unserer Investoren gerecht werden kann. ### Warum glauben Sie, ist Lambda ein gutes Investment auf diesem Niveau? **Robert M. Corcoran:** Lambda ist nicht in der Position, Investoren drauf hinzuweisen, zu welchem Kurs unsere Aktie gehandelt werden sollte. Trotzdem glauben wir, dass der derzeitige Aktienkurs nicht Lambdas oben beschriebene Aktivitäten und unsere veröffentlichten Finanzergebnisse reflektiert. Wir hatten versprochen, unser Unternehmen an eine weitere Börse zu bringen, um unseren Investoren einen fortlaufenden Handel zu ermöglichen. Während viele andere Firmen das gleiche Versprechen gemacht haben, haben wir unseres gehalten. Es ist nicht unsere Aufgabe zu sagen, ob es ein gutes Investment ist oder nicht. Dies ist die individuelle Entscheidung jedes einzelnen Investors, abhängig von seinen eigenen Bestrebungen. **Anm. d. Redaktion:** Dieses Interview wurde am 26. Februar 2013 geführt. ***Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes*** *Der Autor erklärt im Besitz des Finanzinstruments sein zu können, auf das sich der hier publizierte Beitrag bezieht und er dieses jederzeit kaufen bzw. verkaufen kann. Für diesen Beitrag wurde der Autor finanziell entlohnt. Hierdurch besteht jeweils die Möglichkeit eines Interessenkonflikts. *Jedes Investment in Aktien* ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt der Autor keine Gewähr auf Aktualität, Qualität, Vollständigkeit oder Korrektheit der bereitgestellten Informationen.* **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Fundamental Applications: Ein neuer Messenger-Hype startet!](https://www.sharedeals.de/fundamental-applications-ein-neuer-messenger-hype-startet/) **Published:** November 18, 2014 **Author:** Alexander Hirschler **Content:**  Wir verraten, weshalb das erst seit kurzer Zeit börsennotierte Hightech-Startup Fundamental Applications (WKN: A12DSM) in der nächsten Zeit massiv in den Investorenfokus geraten wird: Als Facebook Anfang dieses Jahres den weltweit führenden Messenger-Dienst WhatsApp für die unglaubliche Summe von [19 Milliarden Dollar](http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/facebook-kauft-konkurrenten-whatsapp-fuer-milliardenbetrag-a-954546.html) erwarb, wurde vielen erstmals klar, welchen Wert mobile Anwendungen mit einer starken Userbasis haben können. So zählte WhatsApp zum Zeitpunkt der Übernahme circa 450 Millionen Nutzer, was auf Basis des von Facebook gezahlten Kaufpreises einem Wert von gut 42 Dollar pro Nutzer entspricht - und das sogar, obwohl WhatsApp immer noch [hohe Verluste](http://www.techstage.de/news/WhatsApp-macht-230-Millionen-Dollar-Verlust-2438151.html) schreibt. Fundamental Applications hat mit "Serum" eine hochqualitative WhatsApp-Alternative für die sogenannte Generation Y entwickelt und möchte schon in den nächsten Monaten die Marke von einer Million Usern knacken. Das Unternehmen, dessen Börsenwert noch bei etwa 3 Millionen Euro liegt, möchte erst Nordamerika und dann China erobern - und die Chancen stehen nicht schlecht...  ### Der weltweit erste "ehrliche" Messenger ist online! Gestern nach Börsenschluss war es soweit: Fundamental Applications gab den offiziellen Launch der Serum-App über Apples iTunes-Store bekannt. Wie eine aktuelle Präsentation verrät, soll bereits im Dezember eine Android-Version folgen. «Wir sind begeistert davon, unseren Usern die Möglichkeit zu geben, auf einzigartige und sichere Weise miteinander zu kommunizieren», kommentierte CEO Justin Rasekh den heiß erwarteten Start. Serum vereint alle beliebten Features bekannter Messenger-Apps wie Echtzeit-Chat, Gruppenkonversation und Bildtransfer. Darüber hinaus dürfte das Geo-Location-Feature Begeisterung entfachen. Hier erhält der Nutzer auf einer übersichtlichen Karte einen Überblick über die Position seiner Freunde und Freundesfreunde und kann Konversationen mit ihnen starten und Verabredungen treffen. Ein Inkognito-Modus verschafft auf Wunsch jederzeit Anonymität. Hiermit wären wir auch schon bei der Hauptinnovation: Serum ist der erste Messenger überhaupt, der es Nutzern ermöglicht, ihre Identität während (Gruppen-)Konversationen zu verbergen. So ist es beispielsweise möglich, mit seinen Freunden einen themenbezogenen Chat zu eröffnen und eine bestimmte, eventuell sehr persönliche Frage zu stellen, um hierauf zu 100% ehrliche Antworten zu erhalten. Dank der App trägt man sein Wahrheitsserum also immer in den Händen. Mit seinem hochentwickelten Anti-Bullying-Protokoll schützt Serum im Gegensatz zu anderen Messengern außerdem vor ungewollten Nachrichten. Mit der Generation Y zielt Serum aktuell auf eine gut ausgebildete, technologieaffine Zielgruppe, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurde und mit dem Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen ist. Die jährliche Kaufkraft der 18- bis 26-jährigen wird allein in den USA auf fast 900 Milliarden Dollar beziffert! Als sekundäre Zielgruppe hat Fundamental Applications zudem Teenager im Visier, die von Serum ebenso begeistert sein dürften. ###  ### Star-Entwickler Julian Ing als Erfolgsgarant Das "Hirn" von Serum ist niemand Geringeres als einer der begnadetsten und erfolgreichsten App-Entwickler der Welt: Julian Ing. Bereits im Alter von 23 Jahren gründete Ing sein erstes Hightech-Startup und verkaufte es innerhalb von drei Jahren an einen großen Publisher. Später entwickelte er mit seinem mehrfach ausgezeichneten Studio Eruptive Games unter anderem "[Mercanaries of War](https://www.facebook.com/mercenariesofwar)", ein Spiel, das zu den erfolgreichsten Facebook-Apps überhaupt zählt. Mit Serum attackiert Ing, der mittlerweile einen Direktorenposten bei Fundamental Applications hält, erstmals den hochspannenden Messenger-Markt und möchte nun auch seine hervorragende Marketing-Expertise und Kontakte zu großen Branchenplayern in die Waagschale werfen. Neben Ing umfasst das Fundamental-Team renommierte Finanzierungsexperten, denen es erst gerade wieder gelungen ist, neue Investoren von der Story zu überzeugen und eine 750.000 CAD-Finanzierung zu 0,30 CAD je Aktie anzustoßen. Das Management geht mit dem Thema Verwässerung augenscheinlich sehr sorgfältig um und möchte weitere Finanzierungsrunden erst zu deutlich höheren Kursen durchführen, wie auch die folgende Grafik aus der Präsentation belegt.  ### Gewaltige Marketingkampagne und bedeutende Meilensteine voraus! Nach dem iPhone-Launch von Serum steht jetzt eine gewaltige Marketingkampagne bevor, im Rahmen derer weltbekannte Stars im Alter der Zielgruppe für Serum werben werden! Laut Fundamental Applications soll jeder dieser Stars im Schnitt 5 Millionen Follower haben. Was das für die Wertsteigerung von Serum bedeuten wird, ist nur zu erahnen - man denke hierbei an den branchenüblichen Wert pro User. Doch damit längst nicht genug: Um die Verbreitung von Serum noch stärker zu beschleunigen, soll zudem eine Produktplatzierung in einer NBC-Fernsehserie zur besten Sendezeit erfolgen. Weitere Maßnahmen zur strategischen User-Akquisition runden die Marketing-Offensive ab. Nach dem angepeilten Android-Launch im Dezember werden bis Februar 250.000 User in Nordamerika erwartet. In Laufe des kommenden Jahres soll die Userbasis dann sogar auf über eine Million wachsen und Serum dem gigantischen chinesischen Markt zugänglich gemacht werden. ### Aktie vor Hype! Mit wachsender Bekanntheit von Serum dürfte auch bei der noch völlig unbekannten Fundamental-Aktie ein regelrechter Hype einsetzen. Das Papier ging an der Canadian Securities Exchange gestern bei einem Kurs von 0,27 CAD aus dem Handel, was umgerechnet einem Kurs von 0,19 Euro entspricht. Auf Basis von 14,2 Millionen ausstehenden Aktien kommt man somit auf eine winzige Marktkapitalisierung von 2,7 Millionen Euro. Wir rechnen daher bei wachsender Aufmerksamkeit mit deutlich steigenden Handelsumsätzen und sehen ein kurzfristiges Vervielfachungspotenzial. ***Risikohinweis / Disclaimer / Interessenkonflikt*** *Der hier veröffentlichte Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Handelsempfehlung dar. Die getroffenen, insbesondere zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider. Ein Investment in die hier vorgestellte Aktie ist mit Chancen, aber auch mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Trotz sorgfältiger Recherche übernimmt der Autor bzw. Herausgeber keinerlei Gewähr auf die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der hier bereitgestellten Informationen. Für diesen Beitrag wurde der Autor finanziell entlohnt. Der Auftraggeber dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des besprochenen Unternehmens und hat - wie andere Aktionäre auch - eventuell die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht jeweils die Möglichkeit eines Interessenkonflikts. Vollständiger Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [www.sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/)*. **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Fritz Nols in Kürze milliardenschwere Schweizer Privatbank?](https://www.sharedeals.de/fritz-nols-in-kurze-milliardenschwere-schweizer-privatbank/) **Published:** November 2, 2011 **Author:** Marc **Content:** Das Puzzle scheint sich zusammenzusetzen und das mögliche Ergebnis könnte spannender kaum sein: Fritz Nols Global Equity AG (WKN: 507090) wird unserer Meinung nach in Kürze zu einer milliardenschweren Schweizer Privatbank, die unter dem glanzvollen Namen "Bank of Zurich" in Erscheinung treten wird. Eine Website ist bereits im Netz, jedoch bislang nur mit Passwort zu betreten. Über einen Umweg gelangt man jedoch schon an einige entscheidende Daten: CEO der Bank of Zurich ist Hendrik Klein, Vorstand und über seine Da Vinci Invest AG auch Großaktionär der Fritz Nols Global Equity AG. Unter dem Dach der Bank of Zurich sollen sich nach eigenen, bis dato nicht wirklich öffentlichen Informationen eine Gruppe erfahrener internationaler Investoren aus unterschiedlichen Finanzdienstleistungsbereichen zusammenschließen, um eine neue Schweizer Privatbank ins Leben zu rufen! Laut den "geheimen" Angaben auf der Website kontrolliert die Gruppe 12 Milliarden Schweizer Franken an Assets! Warum aber sind wir uns sicher, dass die Aktivitäten der Bank of Zurich bald in den derzeit lediglich gut eine Million Euro teuren Börsenmantel von Fritz Nols eingebracht werden sollen? Dafür sprechen unwiderlegbare Gründe: Während des Insolvenzplanverfahrens von Fritz Nols wurde im März 2009 eine Hauptversammlung abgehalten, bei der unter anderem die Fortsetzung der Gesellschaft sowie die Änderung des Unternehmensgegenstandes in eine Beteiligungsgesellschaft beschlossen wurde. Das geschah federführend durch Vorstand und Großaktionär Hendrik Klein, der zum damligen Zeitpunkt über seine Da Vinci Invest AG bereits 28,66% der Fritz-Aktien hielt. Interessanterweise gab es wenige Monate zuvor eine Stimmrechtsmitteilung, aus der hervorging, dass einige Großinvestoren Anteile an der Firma erworben beziehungsweise diese aufgestockt haben. Hierzu gehörten die Equity Trust Group aus Luxemburg sowie die EXchange Investors N.V. von Hendrik Kleins langjährigem Partner und Weggefährten Frank Scheunert. Laut Unternehmensbeschreibung ist EXchange Investors ein führender europäischer Aktivistfonds mit einem Anlagevolumen von 260 Millionen Euro. Diese Zahl nur als weiterer Anhaltspunkt dafür, mit welchem Netzwerk wir es hier zu tun haben. Schauen wir noch genauer hin: Im Vorstand der Bank of Zurich sitzt neben Klein auch die renommierte Bankerin Anya Maxwell, die wiederum die Fischer Trust AG anführt. Kommen wir auf den Punkt: Die Bank of Zurich wurde nur wenige Monate nach der Beschlussfassung über die Fortsetzung der Fritz Nols Global Equity AG in das Handelsregister [eingetragen](http://www.moneyhouse.ch/u/boz_holdings_ag_CH-170.3.033.631-1.htm) - unter dem Namen BOZ Holdings AG und mit dem gleichen Unternehmenszweck, der zuvor für Fritz Nols beschlossen wurde! Seit kurzer Zeit kursiert das Gerücht, wonach eine Schweizer Finanzdienstleistungsholding in den Börsenmantel von Fritz Nols eingebracht werden und es sich bei dem 21. November um den Tag der Entscheidung handeln soll. Eine entsprechende Aussage soll jedenfalls gegenüber einem unserer vertrauenswürdigen User gemacht worden sein. Nochmal: Das Insolvenzverfahren über die Gesellschaft wurde Anfang 2010 beendet und schon damals [hieß es](http://www.juraforum.de/personalia-unternehmensnews/dgap-adhoc-fritz-nols-global-equity-services-ag-i-ins-aufhebung-der-insolvenz-311828), man wolle über das Aufleben des Börsenmantels zeitnah informieren. Es scheint fast so, als sei die Zeit gekommen. Vor allem aber: Es scheint sich ein Mantel-Deal anzubahnen, dessen Ausmaß die Börse in den letzten Jahren nur selten erlebt haben dürfte. Und es scheint, als seien die Eigentümer der BOZ Holdings schon jetzt entsprechend an Fritz Nols beteiligt. Dies könnte unserer Ansicht nach ungeahnte Folgen für den Aktienkurs haben - in natürlich positivem Sinne. Denn: Der Kaufpreis für die Bank of Zurich kann quasi schon mit der zu erwartenden Wertsteigerung der Fritz-Aktien abgegolten werden und eine riesige Kapitalerhöhung ist nicht nötig. Die wenigen Streubesitzaktionäre werden ihr Glück möglicherweise kaum fassen können. Dass Kleinanleger zumindest vorerst noch aus der Aktie rausgehalten werden sollen, wurde heute einmal mehr durch eine Verkaufsorder über 100.000 Aktien zum Kurs von einem Euro belegt. Auch Mantel-Experte Swen Lorenz hegte in seinem [Report](http://www.amiculum.de/archiv/MAI_5_25.02.2009.pdf) diese Vermutung. Selbstverständlich bietet auch ein Investment in das hier behandelte Finanzinstrument enorme Verlustrisiken, auf das wir bei allen Chancen ausdrücklich hinweisen möchten. Wir bleiben jedoch investiert und sind fest davon überzeugt, dass sich unsere Vermutung in relativ kurzer Zeit bestätigen wird! ***Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes** Die Autoren erklären, dass sie im Besitz des Finanzinstruments sind, auf das sich der hier veröffentlichte Beitrag bezieht. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Die Autoren können jederzeit Aktien kaufen oder verkaufen. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf den Aktienkurs haben. Der hier veröffentlichte Text spiegelt die sorgfältige Recherche und tatsächliche Meinung der Autoren wider, trotzdem kann keine Gewähr auf Korrektheit und Qualität der bereitgestellten Informationen übernommen werden. Eine Investition in das hier behandelte Finanzinstrument ist mit erheblichen Risikien verbunden, bitte berücksichtigen Sie das bei Ihrer Anlageentscheidung.* **Kategorien:** Small Caps --- ### [Eleven Biotherapeutics: Verheißungsvoller Zahlen-Zock!](https://www.sharedeals.de/eleven-biotherapeutics-verheissungsvoller-zahlen-zock/) **Published:** November 7, 2016 **Author:** Redaktion **Content:** Kommenden Montag wird [Eleven Biotherapeutics](https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/uebersicht.html?ID_NOTATION=157548604) (WKN: A1XD53) sein neuestes Zahlenwerk präsentieren und damit den ein oder anderen Marktteilnehmer wachrütteln. Die Biotechfirma hat ein spektakuläres drittes Quartal hinter sich und ist nach einem übertrieben starken Kursrückgang mittlerweile wieder extrem unterbewertet. Nach einem Studienflop von Elevens Leitwirkstoff EBI-005 gab das Unternehmen im Juni völlig überraschend einen [270 Millionen schweren Deal](http://www.fiercebiotech.com/struggling-eleven-bio-cashes-out-2nd-drug-270m-roche-deal) mit dem Pharmakonzern Roche bezüglich seines präklinischen Produktkandidaten EBI-031 bekannt. Die totgeglaubte Aktie stieg wie ein Phönix aus der Asche, gewann von ihrem Jahrestief zwischenzeitlich wieder mehr als 2.000% an Wert hinzu. Nach einer monatelangen Konsolidierungsphase steht nun möglicherweise ein starker Rebound bevor, zumal nächste Woche glänzende Zahlen präsentiert werden dürften. **30 Millionen Gewinn?** Der Roche-Deal sah eine Vorauszahlung in Höhe von 7,5 Millionen USD sowie eine weitere Meilensteinzahlung über 22,5 Millionen USD im Falle der IND-Akzeptanz (Zulassung für klinische Studien) durch die US-Gesundheitsbehörde FDA vor, wenn diese vor dem 15. September erfolgt. Bereits Anfang Juli wurde die IND genehmigt, Mitte August gaben letztendlich auch die Eleven-Aktionäre ihr offizielles OK zu dem verheißungsvollen Deal, der damit endgültig wirksam wurde. Bereits im September waren die 30 Millionen USD bei Eleven eingetroffen. Der immense Liquditätszufluss sollte damit größtenteils als Gewinn in die nächsten Quartalszahlen mit einfließen. Zusammen mit dem noch zuvor vorhandenen Cashbestand dürfte sich dieser per Ende September auf schätzungsweise gut 35 Millionen USD belaufen haben. Die Verbindlichkeiten betrugen zum Halbjahresende gerade mal rund 3 Millionen USD und sollten hiervon auch im kommenden Zahlenwerk nur unwesentlich abweichen. **Rebound steht an** Noch interessanter wird das Ganze vor dem Hintergrund, dass Eleven Ende September den Krebsforscher Viventia Bio und damit zwei fortgeschrittene Wirkstoffe übernommen hat und dafür lediglich gut 4 Millionen neue Eleven-Aktien ausgegeben wurden. Cash wurde zunächst nicht bezahlt und ist nur mit dem Erreichen bestimmter Meilensteine fällig. Geht man nun also von insgesamt circa 24 Millionen Elven-Aktien aus, beliefe sich der Börsenwert auf Basis des letzten Nasdaq-Schlusskursen von 1,68 USD auf lediglich knapp über 40 Millionen USD. Davon dürften derzeit fast 90% allein durch Barmittel abgedeckt sein. Zusätzlich besitzt Eleven jetzt zwei nicht uninteressante Produktkandidaten in der fortgeschrittenen Entwicklung sowie weiterhin die Aussicht auf zusätzliche Zahlungen durch Roche in Höhe von über 240 Millionen USD. Eine neue Kursdynamik im Zuge des kommenden Quartalsberichts ist aus unserer Sicht daher sehr wahrscheinlich. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt** **Der Autor dieser Publikation hält zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Aktien des hier besprochenen Unternehmens Eleven Biotherapeutics und hat die Absicht, diese – auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei insbesondere von erhöhter Handelsliquidität profitieren. Hierdurch besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Bitte beachten Sie unseren vollständigen Haftungsausschluss und weitere Hinweise gemäß §34b Abs. 1 WpHG in Verbindung mit FinAnV (Deutschland) unter: [sharedeals.de/haftungsausschluss](https://www.sharedeals.de/haftungsausschluss/).** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Clearside Biomedical: NBC-Aktie mit +307% in drei Monaten](https://www.sharedeals.de/clearside-biomedical-nbc-aktie-mit-307-in-drei-monaten/) **Published:** Dezember 17, 2019 **Author:** Redaktion **Content:** Mit der Aktie von Clearside Biomedical (WKN: A2ALP6) nutzten NBC-Mitglieder bereits Anfang des Jahres [ordentliche Kursgewinne](https://www.sharedeals.de/clearside-47-nach-weiterer-volltreffer-ansage-im-nbc/) zum Ausstieg. Nach einer erneuten Empfehlung des Titels durch die NBC-Experten und zwischenzeitlichen Schnäppchenkursen kannte der Wert in den vergangenen Wochen kein Halten mehr. Seit ihrem Tiefstand am 28. August dieses Jahres bei 0,56 USD verzeichnet die Clearside-Aktie einen Zugewinn von +307% bis auf 2,28 USD im gestrigen Hoch - in weniger als drei Monaten! Zunächst hatte das Papier im August einen Kollateralschaden erlitten, nachdem bekannt geworden war, dass es mit einer US-Zulassung der Augeninjektion XIPERE im ersten Anlauf nicht klappen würde. Mitglieder des No Brainer Clubs wurden dazu angehalten, die folgenden Billigkurse konsequent zu nutzen, da wir eine Zulassung des Produktkandidaten nur als aufgeschoben sahen und trotz der negativen News mit einem zeitnahen Lizenzdeal rechneten. **Lizenzdeal sorgte für Neubewertung** Es kam genau wie erwartet: Ende Oktober folgte eine XIPERE-Lizenzvereinbarung mit dem kanadischen Bausch Health-Konzern. Die kurzfristigen Geldsorgen waren damit vom Tisch. Zudem beflügelten weitere kommerziell interessante Meldungen bezüglich der Auslizenzierung von Clearside-Technologie die Aktie, zuletzt insbesondere jene zum Deal mit REXENBIO. Insitutionelle Positionierungen, die bereits zu Kursen unter einem Dollar im großen Stil begannen, waren ein weiterer Indikator für einen nachhaltigen Sentiment-Wechsel und die einsetzende Neubewertung in der Clearside-Aktie. **Anleger sollten Kasse machen** Clearside ist aktuell nur noch 10% von einer dreistelligen Marktkapitalisierung entfernt. Da XIPERE aller Voraussicht nach kein Blockbuster wird und die weiteren Lizenzvereinbarungen frühestens in einige Jahren so richtig Früchte tragen werden, sollten sich noch investierte Anleger nun nach und nach von der Aktie trennen und sich nach den nächsten "No Brainern" umsehen. Angesichts des nach wie vor überschaubaren Kassenbestandes und der in Zukunft voraussichtlich wieder gesteigerten Forschungsaktivität Clearsides ist eine zeitnahe Kapitalerhöhung wahrscheinlich. Spätestens dann sollte die Kursrallye erstmal enden. **Augen-Aktien "in"** Nach den [+600% mit unserem ehemaligen NBC-Favoriten IVERIC bio](https://www.sharedeals.de/iveric-bio-no-brainer-club-feiert-486-in-7-wochen/) und der aktuellen Mega-Rallye bei Clearside stehen Augen-Aktien im Fokus. Gestern schoss mit Ocugen ein weiterer Branchenvertreter zeitweise rund +20% in die Höhe. Wir hatten auch diese Aktie unlängst [vorgestellt](https://www.sharedeals.de/darum-sind-riesige-kursgewinne-mit-dieser-aktie-nahezu-sicher/). Schreibe uns Deine Meinung zur Aktie von Clearside in die Kommentare oder diskutiere sie rund um die Uhr mit Hunderten aktiven Anlegern in unserem Live Chat. Noch nicht dabei? [Hier kannst Du dich kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/registrieren/)! **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien der hier besprochenen Unternehmen. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps, Unsere Erfolgsstorys --- ### [Catabasis: Milliardenspiel um DMD-Blockbuster Edasalonexent](https://www.sharedeals.de/catabasis-milliardenspiel-um-dmd-blockbuster-edasalonexent/) **Published:** März 19, 2019 **Author:** Marc **Content:** **Das positive Sentiment bei [Catabasis](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0) ist ungebrochen. Trotz eines zwischenzeitlichen Kursgewinns von +88% innerhalb der letzten Wochen halten sich Gewinnmitnahmen und Verwässerung in Grenzen. Konsolidierungsphasen können für Zukäufe genutzt werden.** Angesichts des nach wie vor extrem attraktiven Chance-/Risikoprofils und der massiven [Buyout-Phantasie](https://www.sharedeals.de/catabasis-oppenheimer-mit-kursziel-72-interesse-von-sarepta/) verwundert die Stärke der Aktie auch nach den jüngsten Kursgewinnen wenig. Im Nachgang des sehr vielversprechenden Jahresberichts hat Catabasis eine aktualisierte Corporate Presentation veröffentlicht, die das kommerzielle Potenzial Edasalonexents als neue Grundtherapie für alle DMD-Erkrankten einmal mehr eindrucksvoll unterstreicht. Heute werfen wir nochmal einen genaueren Blick auf das Umsatzpotenzial des Medikaments, wenn es voraussichtlich 2021 seine Zulassung hält. ### Sechsstelliger Umsatz pro Patient Therapiekosten im "Rare Disease"-Sektor liegen in den USA im sechsstelligen(!) Bereich pro Jahr und Patient. Sarepta Therapeutics veranschlagt für seine DMD-Gentherapie Exondys 51 stolze [300.000 Dollar](https://www.statnews.com/pharmalot/2016/09/19/sarepta-duchenne-drug-prices/). Im vergangenen Quartal lieferte Exondys 84,4 Millionen Dollar Umsatz; hochgerechnet dürfte im laufenden Jahr bereits die 400-Millionen-Marke angesteuert werden.  Als erste zugelassene DMD-Therapie in den USA adressiert Exondys bekanntlich lediglich 13% der DMD-Patienten, nämlich jene mit einer speziellen Gen-Mutation. Umso bemerkenswerter sind 400 Millionen Dollar Jahresumsatz nur drei Jahre nach Zulassung. Sie verdeutlichen aber vor allem eines: **Der Sales-Ramp-up im noch jungfräulichen DMD-Universum gestaltet sich höchsteffizient**. ### Milliardenpotenzial für Edasalonexent In den USA gibt es circa 15.000 Jungen mit tödlicher DMD-Erkrankung; in der EU werden die Fälle auf 19.000 beziffert. Da Edasalonexent als Standard-Grundtherapie für alle Erkrankten zum Einsatz kommen soll, ist das **Umsatzpotenzial gigantisch**. Das Thema Pricing war eines der Analysten-Themen im vergangenen Conference Call. Obwohl sich Catabasis noch nicht konkret zur Preisfindung äußerte, scheint abzusehen, dass sich Edasalonexent hinsichtlich seines Preises irgendwo zwischen denen von Steroiden wie Emflaza ([65.000 Dollar](https://www.wsj.com/articles/drugmaker-raises-u-s-price-of-muscular-dystrophy-treatment-1516295645)) und Sareptas Exondys ansiedeln wird. Selbst wenn wir äußerst konservativ lediglich 100.000 Dollar pro Jahr und Patient und damit weniger als den durschnittlichen Rare-Disease-Preis für Edasalonexent veranschlagen, beliefe sich das Umsatzpotenzial des dreimal täglich oral einzunehmenden Medikaments auf **1,5 Milliarden Dollar allein in den USA**! ### Sarepta-Aktie legte um mehr als +1.000% zu - Jahrhundertchance Catabasis Zwischen dem Zulassungsjahr 2016 und 2018 konnte die Sarepta-Aktie mehr als +1.000% zulegen. Welche Dynamik das Thema DMD auch an der Börse mit sich bringen kann, zeigte zuletzt einmal mehr die Aktie der schweizerischen Santhera, die sich innerhalb eines Tages im Preis [vervielfachte](https://www.sharedeals.de/santhera-nach-290-in-24-stunden-was-wird-hier-gespielt/). Catabasis, das bereits Anfang Mai wieder Zahlen vorlegen und ausführlich über die Geschäftsentwicklung berichten wird, bleibt mit einer Marktkapitalisierung von derzeit circa 80 Millionen Dollar (auf Basis von 11,5 Millionen ausstehender Aktie per 7. März und einem aktuellen Kurs von etwa 7 USD) und einem Kassenbestand von geschätzt gut 50 Millionen Dollar zum Ende des laufenden Quatals eine **Jahrhundert-Chance für Anleger**. Morgen wird sich das Unternehmen auf der 29th Healthcare Conference der Investmentbank Oppenheimer präsentieren. Ein Webcast zur Präsentation wird auf der Catabasis-Website bereitgestellt. Wir erwarten uns nicht nur aufgrund dieses Events in den kommenden Wochen weiterhin verstärktes institutionelles Interesse an der Aktie und **neue Jahreshöchststände**. Unter Berücksichtigung von 2 Millionen ausstehenden Warrants mit Ausübungspreis 6,25 USD sowie des laufenden ATM-Programms, über das Catabasis nach letztem Stand noch Aktien im Wert von 22,6 Millionen Dollar über den Markt verkaufen durfte, ist ein allzu steiler Anstieg ohne deutliche Rücksetzer in naher Zukunft unwahrscheinlich. Es sei denn, **der Buyout ruft**... Verschnaufpause nach Kursrallye: Der Aufwärtstrend bleibt intakt. Quelle: ariva.de ### Das Wichtigste: Bleiben Sie informiert! Klar ist: Niemand profitiert besser von der Kompetenz unseres Experten-Gremiums als die aktuell rund 600 Mitglieder des exklusiven [No Brainer Clubs](https://www.sharedeals.de/nobrainerclub/). Der NBC feierte in diesem Jahr bereits mehrere Multibagger inklusive einem besonders lukrativen [+303%-Buyout](https://www.sharedeals.de/immune-design-no-brainer-club-kassiert-303-bei-mega-buyout/). Auch die Catabasis-Aktie wird im Club so intensiv begleitet wie sonst nirgendwo. Sie möchten es lieber abgespeckt und dafür kostenlos? Auch mit unserem [Live Chat](https://www.sharedeals.de/live-chat/) sind Sie der Masse an Anlegern stets voraus. [Hier kostenlos registrieren](https://www.sharedeals.de/wp-login.php?action=register)! **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [Catabasis meldet "rasantes" Enrollment - Patienten enthusiastisch!](https://www.sharedeals.de/catabasis-meldet-rasantes-enrollment-patienten-enthusiastisch/) **Published:** August 8, 2019 **Author:** Marc **Content:** **[Catabasis Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0) berichtet heute über die aktuelle Geschäftsentwicklung und spricht im Rahmen der Analystenkonferenz von "exzellentem Fortschritt". Die Rekrutierung von Patienten in der laufenden Phase-3-Zulassungsstudie verlaufe "rasant" - dank großem Enthusiasmus seitens der DMD-Community.** Bisherige Erkenntnisse zu Edasalonexent untermauern das ganze Potenzial des Wirkstoffs gegen die tödliche Duchenne-Muskeldystrophie. So belegen derzeitige Daten nicht nur eine Verlangsamung des Krankheitsfortschritts, sondern deuten auch deutlich positive Effekte auf Skelettmuskulatur, Knochen und Herzfunktion an - das alles bei einem bis dato sehr überzeugenden Sicherheitsprofil des Medikamentenkandidaten. Catabasis ist weiter überzeugt, Edasalonexent als neue Grundtherapie für alle DMD-Erkrankten etablieren zu können - sowohl in Form einer Mono- als auch Kombinationstherapie. Zudem sieht man Potenzial im Einsatz bei weiteren Muskelkrankheiten wie der Muskeldystrophie Becker. Damit würde das Unternehmen einen in Zukunft milliardenschweren und nahezu unbespielten Markt anzapfen. ### Vorbereitungen der Kommerzialisierung laufen auf Hochtouren - Cash bis 2021 Die Vorbereitungen, Catabasis zu einem Rare-Disease-Player im kommerziellen Stadium zu machen, laufen bereits auf Hochtouren. Im Zuge dessen wurde kürzlich das Board weiter verstärkt: Mit Hugh M. Cole kommt ein erfahrener Manager ins Team, der seinerzeit bei ARIAD die Position des Chief Business Officers bekleidete und zuvor bei Shire deren Rare-Diease-Sparte verantwortete. ARIAD wurde später für 5,2 Milliaden Dollar, Shire für nicht weniger als 62 Milliarden Dollar übernommen - beide vom japanischen Pharmariesen Takeda. Cole kommentierte seinen Amtsantritt bei Catabasis wie folgt: > **Ich freue mich sehr, dem Board von Catabasis beizutreten und einen Beitrag zur Strategie zu leisten, mit der sichergestellt werden soll, dass das volle Potenzial von Edasalonexent ausgeschöpft wird. Dies ist eine aufregende Zeit bei Catabasis, da die Planungsarbeiten für die Kommerzialisierung für die erwartete zukünftige Einführung von Edasalonexent laufen, einer Therapie, die unabhängig von der Art der Mutation einem breiten Spektrum von Patienten, die an Duchenne leiden, zugute kommen kann.** An ein Scheitern der laufenden Phase 3 beziehungsweise einer Nicht-Zulassung Edasalonexents ist aktuell so gut wie nicht mehr zu denken, dafür sind sämtliche Daten und Rahmenbedingungen einfach zu vorteilhaft. Was der Markt außerdem immer noch nicht auf dem Schirm zu haben scheint: Mit der für 2021 erwarteten Zulassung des Mittels winkt ein veräußerbarer Priority Review Voucher [im dreistelligen Millionenwert](https://www.sharedeals.de/catabasis-double-digits-mit-ansage/). Doch auch ohne einen solchen Voucher wäre Catabasis einzigartig unterbewertet - schließlich werden Rare-Disease-Firmen gewöhnlicherweise besonders hoch - und mit einem Vielfachen ihres Umsatzpotenzials - bewertet. Aktuell weist das Unternehmen jedoch einen Enterprise Value von nur circa 40 Millionen Dollar auf. Daran "Schuld" ist die vorherrschende Schwäche im Sektor, insbesondere im Micro-Cap-Segment. Investoren sind noch zurückhaltend bei kleinen Biotechs mit vergleichsweise geringem Cashpolster. Zudem bremsen bei Catabasis noch die Konditionen der letzten beiden Kapitalerhöhungen, mit welchen man offensichtlich diversen Altaktionären noch einmal einen Gefallen tun wollte, nachdem diese zuvor jahrelang bluten mussten. ### Double Digits mit Ansage! Es ist jedoch wie immer genau die Zeit, in der man zuschlagen muss: Während [NBC-Mitglieder](https://www.sharedeals.de/catabasis-double-digits-mit-ansage/) seit Kursen unter 5 USD massiv mit von der Partie sind und zwischenzeitlich bei rund +100% (Teil)Gewinne realisieren konnten, können sich auch alle anderen SD-Leser auf entspannte "Double Digits" in den nächsten Wochen freuen, wenn die Analysten mit ihren Updates und Catabasis mit Auftritten vor Investoren für neue Dynamik sorgen. Interessanter- und positiverweise konnte Catabasis seinen prognostizierten Cashrunway laut heutigem Business Update bis ins Jahr 2021 und damit komfortabel über den Phase-3-Readout hinaus verlängern, nachdem zuvor noch das 4. Quartal 2020 angegeben war - offensichtlich hat man die Kostenseite sehr gut im Griff, denn frisches Kapital wurde im 2. Quartal so gut wie keines akquiriert. Neben einem kompletten Buyout des Unternehmens - für den sich das Management nur im Falle eines wirklich starken Angebots jenseits der 500-Millionen-Dollar-Marke aussprechen dürfte - halten wir einen großen Lizenzdeal für Märkte außerhalb der USA mit hoher Upfront-Zahlung spätestens im nächsten Jahr für sehr gut denkbar. Dieser würde dann voraussichtlich auch das Thema Kapitalerhöhung vom Tisch nehmen, zumal ausstehende Warrants zu 6,25 und 12 USD noch über 50 Millionen Dollar zusätzlich in die Kasse spülen könnten. **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** catabasis --- ### [Catabasis: Kursexplosion nach Wall-Street-Kommentar – Upside von +792%?](https://www.sharedeals.de/catabasis-kursexplosion-nach-wall-street-kommentar-upside-von-792/) **Published:** August 21, 2020 **Author:** Redaktion **Content:** Unsere Aktie des Jahres [Catabasis Pharmaceuticals](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0) gehört heute zu den Tagesgewinnern an der Nasdaq. Nach einer Analystenstimme von der Wall Street knallt die Aktie unter Langzeit-Rekordumsatz zweistellig in die Höhe. [5-Sterne-Analyst Hartaj Singh](https://www.tipranks.com/analysts/hartaj-singh) von der New Yorker Investmentbank Oppenheimer äußerte sich gegenüber Klienten des Instituts sehr positiv über die langfristigen Aussichten von Catabasis. Von diesen sei er nun noch überzeugter. Nach dem letzten Quartalsbericht sei es jetzt an der Zeit, „abzudrücken“ – sprich: endgültig die Kauforder zu platzieren. **Analyst „noch überzeugter“ – Kursziel von 60 USD** Singh ist der Ansicht, dass Edasalonexent Steroide als neue Standardtherapie für DMD-Erkrankte ersetzen kann und zahlreiche Vorteile bereithält. Darüber hinaus erwartet der Analyst eine Einsatzmöglichkeit des Catabasis-Wirkstoffs in Kombination mit Gen- und Exon-Skipping-Therapien. Für die gestern noch 6,73 USD teure Aktie sieht Singh Upside-Potenzial von +792% auf 60 USD. SD-Leser hatten Catabasis-Anteile zuletzt zu Kursen unter 5 USD stark akkumuliert. Die Story ist [bekannt](https://www.sharedeals.de/catabasis-wird-aktie-des-jahres-2020-die-groesste-chance-aller-zeiten/) und braucht an dieser Stelle nicht noch einmal erzählt werden. Klar ist: Der Quartalsbericht und Detailänderungen im Q-10-Filing von letzter Woche lassen aufhorchen und kündigen zwischen den Zeilen möglicherweise einen baldigen Pharma-Deal an. Die Zulassungsstudie für den wahrscheinlichen DMD-Blockbuster verläuft nach Plan und soll im kommenden vierten Quartal Ergebnisse liefern. Ein Zulassungsantrag ist schon in Vorbereitung, ebenso arbeitet Catabasis weiter an seiner Kommerzialisierungsstrategie. Interessant ist, dass Catabasis seine kompletten R&D-Kosten im zweiten Quartal durch sein laufendes ATM-Programm wieder eingespielt hat, also unter dem Strich keinen Mittelabfluss zu verbuchen hatte. Trotz der Ausgabe neuer Anteile über den Markt, befindet sich die Catabasis-Aktie seit längerem in einem soliden Seitwärtstrend mit Ausbruchstendenzen, die mit dem heutigen Tage untermauert wurden. **Tenbagger realistisch** Gelingt dem Unternehmen ein angemessener Lizenzdeal für die Vermarktung Edasalonexents außerhalb der USA, winken sofort deutlich zweistellige Notierungen. Ohne das Geld eines Partners müsste Catabasis die Kommerzialisierung mit einer alternativen, vermutlich weiter verwässernden Finanzierung stemmen. Auch diese dürfte den Kurs aber maximal kurzzeitig bremsen. Längerfristig sehen wir ähnliches Potenzial wie der Oppenheimer-Kollege. Catabasis bleibt der heißeste Tenbagger-Kandidat. Nur im Falle eines völligen Studienflops hätten Investoren den Verlust des Großteils ihres Kapitals zu befürchten. Wir halten einen vollständigen "Fail" und eine Nicht-Zulassung Edasalonexents auf Basis der vorliegenden Fakten für extrem unwahrscheinlich. Das dürfte auch der "Key Opinion Leader" so sehen, der zusammen mit Catabasis am 11. September in einem virtuellen Event vor Analysten und Investoren auftreten wird. **Weiterlesen**: Wir haben für Dich die [Top 10 Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) zusammengestellt und liefern Dir [aktuelle News und Einschätzungen zu Biotech-Aktien](https://www.sharedeals.de/category/biotech/). **Interessenkonflikt: Dieser Beitrag stellt eine Meinung des Autors dar. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Mitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Mitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps **Schlagwörter:** catabasis --- ### [Catabasis: 10 gute Gründe für einen Buyout durch Pfizer](https://www.sharedeals.de/catabasis-10-gute-gruende-fuer-einen-buyout-durch-pfizer/) **Published:** März 15, 2019 **Author:** Redaktion **Content:** [Catabasis](https://www.sharedeals.de/catabasis-aktie/) (WKN: A2PBC0), unsere [Aktie des Jahres](https://www.sharedeals.de/catabasis-nbc-mit-468-vorsprung-bei-der-aktie-des-jahres/), gewinnt seit ihrem Vormonatstief bereits um rund +40% an Wert hinzu. Gestern veröffentlichte das Unternehmen seinen Jahresbericht. Dieser ist nicht nur überaus positiv, sondern lässt auch einen zeitnahen Buyout realistischer denn je erscheinen. Bei Catabasis läuft alles, aber auch wirklich alles rund und die Aussichten sind fraglos exzellent. Wenn die Wall Street darauf endlich adäquat reagiert, liegen SD-Leser wie immer bereits meilenweit vorne. In unserem Artikel fassen wir die wichtigsten Eckpunkte des Jahresberichts sowie des anschließenden Conference Calls zusammen und verraten, was für einen außergewöhnlich lukrativen Buyout durch den größten Pharmakonzern der Welt spricht. **„Starker Start ins Jahr“** Catabasis berichtete gestern von einem **„starken Start ins Jahr 2019“**. Die Zulassungsstudie PolarisDMD für das DMD-Medikament Edasalonexent verlaufe gut und die globale Rekrutierung von Patienten soll wie geplant im bevorstehenden 2. Quartal abgeschlossen werden. Die finalen Ergebnisse, auf deren Basis der Zulassungsantrag gestellt werden soll, wird weiterhin ein Jahr später, im 2. Quartal 2020, erwartet. > Wir erhalten großes Interesse und positives Feedback von Familien und Ärzten. Dies spiegelt den hohen ungedeckten Bedarf in Duchenne und die Begeisterung für Edasalonexent wider. Mit der letzten Kapitalerhöhung im Februar sowie der Ausgabe weiterer Aktien über den Markt wurde zudem die Finanzierung bis ins 4. Quartal 2020 und damit deutlich über den Phase-3-Readout hinaus sichergestellt. **Edasalonexent liefert weiter Top-Daten** Catabasis ist überzeugt, Edasalonexent als **neue Grundtherapie** bei Kindern mit der schlussendlich tödlichen Duchenne-Muskeldystrophie etablieren und damit die mit starken Nebenwirkungen verbundene Behandlung mit Steroiden abzulösen zu können. Neueste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Edasalonexent Betroffenen im Gegensatz zu Steroiden auch normales Wachstum und einen unauffälligen Body-Mass-Index ermöglicht. Mindestens so spannend sind neueste Daten zur Kombination Edasalonexents mit der bereits zugelassenen DMD-Therapie Exondys 51 von Sarepta Therapeutics. Letztere adressiert bekanntlich nur circa 13% der DMD-Population, liefert aber wenige Jahre nach Markteinführung schon über 300 Millionen Dollar Jahresumsatz. In klinischen Untersuchungen wurde eine **positive Effektivität und Sicherheit** dieser Kombination gezeigt. Noch in diesem Monat will Catabasis mit dem GalaxyDMD-Trial eine neue Langzeitstudie starten, in die alle Patienten aus der Phase-2-Erweiterungsstudie überführt werden. "Unser Hauptaugenmerk bei GalaxyDMD liegt auf der langfristigen Sicherheit und dem Sammeln von Daten bei Jungen, die älter werden, um die Registrierung zu unterstützen", heißt es. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/02/catb_opportunity_big.jpg)Quelle: catabasis.com **«Catabasis ist in einer ausgezeichneten Position»** > Im Folgenden haben wir weitere wichtige Aussagen aus dem Conference Call zusammengestellt: > > Wir freuen uns, dass wir die Genehmigung erhalten haben, unsere Phase-III-PolarisDMD-Studie in allen europäischen Ländern durchzuführen, in denen wir uns beworben haben (...) Diese Zulassungen spiegeln die Unterstützung des Phase-III-Designs wider. > > Wir glauben, dass Edasalonexent eine wichtige Rolle als neue Basistherapie für alle von Duchenne Betroffenen spielen kann, unabhängig von ihrem Mutationstyp und während ihrer gesamten Lebensdauer. > > In unseren laufenden präklinischen Studien möchten wir die breiten potenziellen therapeutischen Vorteile von Edasalonexent weiter demonstrieren und die Ergebnisse dieser Studien oder die Präsentation auf zukünftigen wissenschaftlichen Konferenzen vorlegen. > > Wir haben unsere Langzeit-Toxikologiestudien abgeschlossen, und die Ergebnisse bestätigen bis heute das hervorragende Sicherheitsprofil aus der Klinik. > > Catabasis ist in einer ausgezeichneten Position. Wir machen mit unserer Phase-III-Studie für Edasalonexent und Duchenne einen guten Fortschritt und haben unsere finanziellen Ressourcen und den Verwaltungsrat bei der Vorbereitung auf die Zukunft gestärkt. > > Wir haben konsistente positive klinische Ergebnisse mit Edasalonexent bei 4- bis 7-jährigen Patienten mit Duchenne in fast 2 Jahren Behandlung gezeigt. Die Konsistenz der Daten und das bis dato beobachtete hervorragende Sicherheitsprofil versprechen die Unterscheidung von Edasalonexent von anderen DMD-Therapien, die verfügbar sind oder sich in der Entwicklung befinden. > > Über DMD hinaus sehen wir zusätzliche Möglichkeiten für die Entwicklung von Edasalonexent mit der Erweiterung auf andere Indikationen, einschließlich der Becker-Muskeldystrophie. > > Unser Ziel ist es, Anfang 2021 eine NDA für Edasalonexent zur Behandlung von Duchenne einzureichen. > > Wir beabsichtigen, Edasalonexent in Nordamerika selbst und außerhalb Nordamerikas entweder selbst oder mit einem Partner zu kommerzialisieren. Wir glauben, dass wir gut aufgestellt sind, um auf der positiven Dynamik aufzubauen, die wir geschaffen haben. > > Wir werden qualitativ hochwertige Updates zu unserer PolarisDMD-Studie bereitstellen und planen, den Abschluss der Registrierung bekanntzugeben, die voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres erfolgen wird. **Neue Standardtherapie in aufstrebendem Multi-Milliardenmarkt** Nicht weniger als dieses Ziel hat Catabasis mit Edasalonexent vor Augen. Es wird erwartet, dass das DMD-Marktvolumen in den nächsten Jahren **auf über 10 Milliarden Dollar** anwachsen wird. Bislang gibt es kein einziges DMD-Medikament, das sämtliche Erkrankten adressiert. Edasalonexent wurden von Analystenseite schon vor den glänzenden Phase-2-Daten Spitzenumsätze von mehr als 700 Millionen Dollar zugetraut. Und bereits damals hieß es: > Wir erwarten, dass viele Unternehmen, die Wirkstoffkandidaten für seltene Krankheiten entwickeln, an CATB interessiert sind. Ein bekannter Pharmariese - der größte der Welt - hat sich unter anderem auf seltene Erkrankungen (Rare Diseases) spezialisiert und ist insbesondere im DMD-Bereich **intensiv engagiert**. Die Rede ist von niemand Geringerem als Pfizer, das unter anderem als Hauptsponsor der DuchenneXchange sowie von [CureDechenne](https://www.cureduchenne.org/about/sponsors/) auftritt. Blöd für den Konzern: Die klinisch fortgeschrittenste DMD-Entwicklung aus eigenem Hause [scheiterte vor einigen Monaten in Phase 2](http://www.pharmatimes.com/news/pfizer_ends_two_duchenne_muscular_dystrophy_drug_trials_1251253). Nun hat man lediglich noch eine Gentherapie in sehr frühem Stadium in petto. [](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2019/03/pfizer_rare_disease_pipe.jpg)Nach seinem Phase-2-Flop ist Pfizer in Sachen DMD unter Zugzwang. Quelle: pfizer.com **10 gute Gründe, die für einen baldigen Catabasis-Buyout (durch Pfizer) sprechen:** 1. Der Duchenne-Markt steht bei den großen Pharmakonzernen aufgrund seiner Jungfräulichkeit und den **hervorragenden Perspektiven** mit einer prognostizierten jährlichen [Wachstumsrate von fast 50%](https://www.persistencemarketresearch.com/mediarelease/duchenne-muscular-dystrophy-treatment-market.asp) bis auf über 10 Milliarden Dollar Umsatz in 2026 sehr hoch im Kurs. 2. Im laufenden Jahr wird im Biotech-Sektor eine [Übernahmewelle erwartet](https://www.marketwatch.com/story/heres-your-guide-to-the-upcoming-biotechnology-takeover-wave-2019-01-15), da viele Firmen deutlich unter Wert handeln. Wenn hier jemand **spottbillig** ist, dann Catabasis. 3. Nach seinem [Phase-2-Flop](http://www.pharmatimes.com/news/pfizer_ends_two_duchenne_muscular_dystrophy_drug_trials_1251253) ist **Pfizer unter Zugzwang**, sich für die kommenden Jahre Marktanteile im DMD-Sektor zu sichern. 4. Catabasis-Chefin [Jill Milne](https://www.linkedin.com/in/jillmilne) arbeitete selbst sechs Jahre als Forschungsdirektorin bei Pfizer, [ihr mutmaßlicher Mann](https://www.linkedin.com/in/adam-milne-b0bab18) sogar noch bis vor Kurzem. Ein entsprechend **guter Draht** sollte vorhanden sein. 5. Catabasis hat seinen Sitz in Cambridge, Massachusetts. Hier hat Pfizer seinen [Forschungs- und Entwicklungsstandort](https://www.pfizer.com/science/research-development/centers/ma_cambridge) für Rare Diseases, wo unter anderem das gescheiterte DMD-Medikament Domagrozumab entwickelt wurde. Für Pfizers Rare-Disease-Forschungsboss [Michael Binks](https://www.linkedin.com/in/michaelbinks/) wäre der Erwerb von Edasalonexent auch ein **logistischer Volltreffer**, um die freigewordenen Kapazitäten wieder zu bedienen. 6. Catabasis hatte bereits vor knapp einem Jahr eine umfassende Restrukturierung und Edasalonexent-Fokussierung verkündet. Solche Maßmahmen dienen nicht selten auch dazu, Übernahmen für Käufer **attrakiver zu machen** - zuletzt gesehen bei unserem [+303%-Buyout Immune Design](https://www.sharedeals.de/immune-design-no-brainer-club-kassiert-303-bei-mega-buyout/). 7. Die etwas überraschende Kapitalerhöhung im Februar könnte nicht nur die Verhandlungsposition von Catabasis stärken, sondern auch einigen treuen, aber in der Vergangenheit stark gebeutelten Langfristinvestoren noch einmal gezielt günstige Aktien und Warrants vor einer möglicherweise baldigen **Mega-Transaktion** zugespielt haben. 8. Auch das Management hat sich im Rahmen der Kapitalerhöhung noch einmal mit einer großen Portion an **günstigen Stock Options** ausgestattet. So kann CEO Milne unter anderem [100.000 Aktien zum Preis von 4,39 USD](http://secfilings.nasdaq.com/filingFrameset.asp?FilingID=13232508&RcvdDate=2/15/2019&CoName=CATABASIS%20PHARMACEUTICALS%20INC&FormType=4&View=html) erwerben. Immer wieder sehen wir auch nach diesen Vorgängen große Kursbewegungen, unter anderem bei unserem +400%-Volltreffer Palatin Technologies oder kürzlich bei [Otonomy](https://www.sharedeals.de/otonomy-no-brainer-club-feiert-den-naechsten-ausbruch/). Das Timing dürfte auch bei Catabasis wohl überlegt sein. 9. Die schwergewichtige Neubesetzung des Aufsichtsrats zu Beginn des Jahres mit zwei **Top-Managern** aus der Pharmabranche sind ein klares Signal, das ganz große Rad drehen zu wollen. 10. Catabasis hat mit der Zulassung von Edasalonexent als ein Medikament gegen seltene Kindererkrankungen die Aussicht auf einen begehrten **Priority Review Voucher**. Dieser hat bei einem Verkauf in der Vergangenheit zumeist einen [dreistelligen Millionenbetrag](https://avalere.com/wp-content/uploads/2018/08/20170224_vouchers2.jpg) eingespielt und könnte insbesondere für einen Konzern wie Pfizer von großem Nutzen sein, um eigene Entwicklungen zu schnelleren Zulassungen zu führen - Win-Win für Pfizer. **Fazit** Vieles spricht derzeit für hohes Interesse an Catabasis von Seiten der Pharmaindustrie. Edasalonexent hat **genug Daten geliefert**, um einen Buyout in Phase 3 zu rechtfertigen. Ein Deal mit Pfizer passt wie die Faust aufs Auge. Ob dieser wirklich zustande kommt, wissen wir nicht und dürfte letztendlich auch eine Preisfrage sein. Da es für Pfizer und Co. in den nächsten Monaten nicht günstiger werden dürfte, halten wir tendenziell eher einen **zeitnahen Buyout** für wahrscheinlich. Im vergangenen Jahr zahlte beispielsweise Alexion Pharmaceuticals [850 Millionen Dollar](http://www.pharmafile.com/news/517030/alexion-855m-portfolio-boost-after-wilson-therapeutics-buyout) für die schwedische Biotechfirma Wilson Therapeutics und deren Rare-Disease-Medikament gegen Morbus Wilson in Phase 3. Dem Präparat werden Spitzenumsätze von "nur" 250 Millionen Dollar zugetraut, also einem Bruchteil von Edasalonexent. Doch bereits 850 Millionen Dollar würden ein **Premium von mehr als +1.000%** auf die gegenwärtige Marktkapitalisierung von Catabasis in Höhe von 66,7 Millionen Dollar bedeuten. Wir halten einen ähnlichen Buyout-Preis aus aktueller Sicht für fair. Unter Berücksichtigung der ausgegebenen Stock Options sowie Warrants mit Ausübungspreis 6,25 und 12,00 USD sowie zuletzt 11,5 Millionen ausstehenden Aktien würde das einem vollverwässerten Übernahmeangebot von fast **50 USD je Aktie** entsprechen. Übrigens wird sich Catabasis am kommenden Mittwoch auf der Annual Healthcare Conference von Oppenheimer in New York City, dem Hauptsitz von Pfizer, präsentieren. **Weiterlesen**: [Top 10 Biotech-Aktien - hier winken üppige Renditen](https://www.sharedeals.de/wissen/zukunftsmaerkte/biotech/) **Interessenkonflikt: Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder halten selbstverständlich Aktien des besprochenen Unternehmens. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Autor, Herausgeber, Mitarbeiter und NBC-Clubmitglieder beabsichtigen, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu kaufen oder zu veräußern und könnten dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [AquaLiv wird die Welt verändern!](https://www.sharedeals.de/aqualiv-wird-die-welt-verandern/) **Published:** Dezember 13, 2011 **Author:** Marc **Content:** Das Interesse an der totgeglaubten Aktie der AquaLiv Technologies Inc. nimmt merklich zu. Wir haben ausführlich recherchiert und sind der Ansicht, einen der absoluten Top-US-Penny-Highflyern des kommenden Jahres ausfindig gemacht zu haben! Das Unternehmen steht nach dem jüngst gemeldeten Finanzierungsabkommen kurz davor, die Welt mit seinen einzigartigen Produkten nachhaltig zu verändern! AquaLiv's patentierte BioT**™**-Technologie ist ebenso faszinierend wie wissenschaftlich erprobt und darüber hinaus vielseitig einsetzbar. Nun steht die Rakete auf der Startrampe: Mit einer Finanzierung über 50 Millionen Dollar im Rücken soll die Markteinführung revolutionärer Produkte erfolgen und das Wachstum vorangetrieben werden. **AgSmart™ als gigantisches Zugpferd!** Allen voran die Produktlinie AgSmart™ dürfte signifikanten Einfluss auf die landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion haben und für weltweites Aufsehen und entsprechende Nachfrage sorgen. Das bereits entwickelte AgSmart™ Rice konnte in einem Test Ernteerträge um über 100% steigern. Bei großen Farmen rechnet man im Durchschnitt mit einer gesteigerten Ausbeute von durchschnittlich 30 bis 60%. Für Reisbauern auf der ganzen Welt dürfte AgSmart™ Rice bald nicht mehr wegzudenken sein. Ein vergleichbares, ähnlich effizientes Produkt, das völlig ohne chemische Stoffe auskommt, existiert nicht. Als Anhaltspunkt: Der deutsche Chemieriese Bayer besitzt ein Produkt, das die Ernte um lediglich 10% steigert. Drei Milliarden Menschen auf der Welt ernähren sich überwiegend von Reis; der Markt ist Hunderte von Milliarden Dollar schwer. Viele Länder, insbesondere in Asien, sorgen sich um explodierende Reispreise. Die Ausgangslage für AquaLiv könnte besser nicht sein: Man hält die Lösung für eine deutlich günstigere Reisproduktion in den Händen und seit dem 6. Dezember ist klar: Ein Investor hat das Potenzial erkannt und soll für die aggressive Markteinführung sorgen! **120 Mitarbeiter bis Ende 2012, 1.000 bis Ende 2016** Die 50 Millionen Dollar aus der Finanzierung will das Unternehmen für neue Betriebsanlagen, Mitarbeiter, Patente und weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeit nutzen. Das derzeitige Personal soll bereits bis Ende 2012 von jetzt 11 Vollzeitkräften auf 120 aufgestockt werden. Laut Businessplan wird man Ende 2016 weltweit über 1.000 Mitarbeiter beschäftigen. Alles, was bislang gefehlt hat, war die nötige Finanzierung. "Es ist nicht einfach in diesem wirtschaftlichen Umfeld Geld zu beschaffen. Viele starke Unternehmen streiten um das verfügbare Kapital," so CEO Bill Wright. Das nun erreichte Finanzierungsabkommen beurteilt Wright uns gegenüber folgerichtig als "signifikanten Meilenstein". **Der Markt hat's noch nicht erkannt** Der Einstieg des Investors soll nicht(!) durch eine Beteiligung an der handelbaren AquaLiv Technologies Inc. erfolgen**.** Stattdessen will er direkt in die operative Tochter AquaLiv Inc. investieren - mehrheitlich im Zuge einer Fremdkapitalfinanzierung. Eine Verwässerung brauchen Aktionäre also nicht zu befürchten. Vielmehr dürften Sie nun von der ganzen Cashpower des Investors profitieren: "Die aktuelle Marktkapitalisierung des Unternehmens macht eine grundsätzliche Eigenkapital-Beteiligung für uns sinnlos, darum die Fremdfinanzierung", so der Vorstandschef. "Wir haben kein Interesse daran, neue Aktien zu diesen höchst unterbewerteten Preisen in den Markt zu verkaufen", heißt es von AquaLiv-Gründer Craig Hoffmann. Was wir nach unseren Kontakten sagen können: Das Management arbeitet seit Jahren sehr solide und vertrauenswürdig, hat ehrliches und sehr großes Interesse am Shareholder Value und hält dementsprechend auch eigene Anteile an AquaLiv Technologies. **"Echte" Investoren sollen für faire Kurse sorgen** Ganz ehrlich: Uns ist derzeit keine Aktie mit einem größeren Potenzial bekannt! Allein zwei Produktlinien sollen innerhalb von sechs Jahren für eine Milliarde Dollar Umsatz sorgen. Hierbei handelt es sich nicht etwa um eine übereuphorische Schätzung, sondern um einen detailliert ausgearbeiteten Businessplan, der wesentlicher Bestandteil einer fünfmonatigen Due-Dilligence-Prüfung durch einen starken Investor war. Neben AgSmart™ Rice und dem bald marktreifen AgSmart™ Potato soll zukünftig auch das HIV/AIDS-Mittel NatuRx™ kommerzialisiert werden. Mit den ersten Geldern aus der Finanzierung sollen hier klinische Studien angeschoben werden. Der Zufluss an Liquidität dürfte es auch sein, der den Aktienkurs von derzeit rund 0,006 US-Dollar endgültig in Richtung einer angemessenen Bewertung schnelllen lassen wird. Auf die Frage, wann er denn mit dem Einstieg ernsthafter und langfristig orientierer Investoren über den Kapitalmarkt rechne, entgegnet Wright: "Wir denken, das wird mit der Erfüllung der angekündigten Finanzierung geschehen". Auch die starken Kurschwankungen sollten bald der Vergangenheit angehören: "Wenn wir anfangen unsere Produkte auf den Markt zu bringen, sollte sich die derzeitige Sprunghaftigkeit des Aktienkurses legen". **Bewertung einer Frittenbude** Bei laut Stand vom 9. Dezember 321.117.428 ausstehenden Aktien wird AquaLiv derzeit mit einem Börsenwert von umgerechnet nur rund 1,5 Millionen Euro gehandelt. Alleine den Wert der über Jahre vorangebrachten, patentierten Technologie schätzen wir hingegen 100 mal höher ein. Alles deutet zudem darauf hin, dass AgSmart™ mit seiner intensiven Markteinführung im kommenden Jahr die Agrarwelt verändern und AquaLiv in den Fokus der Großkonzerne rücken lassen wird. Der Weg ist geebnet und wir sehen uns wieder - im "Pennyland"... ***Erklärung nach § 34b Abs. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes*** *Der Autor erklärt im Besitz des Finanzinstruments zu sein, auf das sich der hier publizierte Beitrag bezieht und er dieses jederzeit kaufen beziehungsweise verkaufen kann. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonflikts. Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet. Der Autor übernimmt keine Gewähr auf Aktualität, Qualität, Vollständigkeit oder Korrektheit der bereitgestellten Informationen.* **Kategorien:** Small Caps, Tech-Aktien --- ### [Fortinet-Aktie rund +9%: 200 US$ eine Frage der Zeit?](https://www.sharedeals.de/fortinet-aktie-knapp-9-200-us-eine-frage-der-zeit/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Fortinet-Aktie startet mit beeindruckendem Schwung in die neue Woche und gewinnt in der Spitze rund +9% auf 169,59 US$. Damit rückt der entscheidende Widerstand bei 173,89 US$ erneut unmittelbar ins Visier. Im Wochenchart hat sich oberhalb von 151,35 US$ eine zunehmend bullische Fortsetzungsformation entwickelt. Gelingt nun der Ausbruch, erscheint selbst die Marke von 200 US$ keineswegs überzogen. ## Cybersecurity profitiert von der Tech-Rotation Eine neue unternehmensspezifische Meldung, die den heutigen Kurssprung allein erklären würde, ist bislang nicht erkennbar. Auffällig ist vielmehr die Rotation innerhalb des Technologiesektors: Während Halbleiter- und klassische KI-Infrastrukturwerte zum Wochenauftakt unter den Forderungen nach einem langsameren KI-Entwicklungstempo leiden, zeigen sich Software- und Cybersecurity-Titel teilweise deutlich fester. Fortinet profitiert dabei von der zunehmenden Erkenntnis, dass eine breitere Nutzung von KI gleichzeitig den Bedarf an Schutz für Netzwerke, Modelle und autonome Agenten erhöht. Fundamental ist dafür reichlich Substanz vorhanden. Im zweiten Quartal steigerte Fortinet den Umsatz um +26% auf 2,05 Milliarden US$, die Billings um +33% auf 2,37 Milliarden US$ und den bereinigten Gewinn je Aktie um +41% auf 0,90 US$. Anschließend hob der Konzern seine Umsatzprognose für 2026 auf ein Wachstum von +19% an. Zusätzlich stärkt Fortinet mit der Übernahme von Virtue AI seine Position beim Schutz autonomer KI-Systeme und wurde erst vergangene Woche im Gartner Magic Quadrant für Hybrid-Mesh-Firewall erneut als Leader eingestuft. **Übrigens:** Für all jene, die sich fragen, welche KI-Unternehmen das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Der Wochenchart zeigt eine ausgesprochen interessante Konstellation. Oberhalb von 151,35 US$ bildet Fortinet höhere Tiefpunkte aus, während 173,89 US$ den horizontalen Deckel der Formation darstellen. Solange die steigende Trendlinie beziehungsweise 151,35 US$ verteidigt werden, favorisiere ich einen Ausbruch über 173,89 US$. Damit wäre die mehrwöchige Konsolidierung nach oben aufgelöst. Aus der Größe der vorherigen Aufwärtsbewegung lässt sich anschließend ein rechnerisches Potenzial von rund +18% ableiten, womit die Zone zwischen 200 und etwa 205 US$ als nächstes großes Ziel interessant wird. Ein nachhaltiger Rückfall unter 151,35 US$ würde diese bullische Formation dagegen auflösen und zunächst eine deutlich tiefere Konsolidierung wahrscheinlich machen. Dann dürfte 134,19 US$ wieder in den Mittelpunkt rücken. Dort verläuft eine weitere markante horizontale Unterstützung, von der aus ein neuer Stabilisierungsversuch möglich wäre. Erst unterhalb dieser Marke würde das derzeit ausgesprochen konstruktive mittelfristige Chartbild ernsthaft Schaden nehmen. Die Fortinet-Aktie steht nach dem heutigen Kurssprung unmittelbar vor dem entscheidenden Befreiungsschlag. Oberhalb von 173,89 US$ wäre die bullische Formation bestätigt und die Marke von 200 US$ aus meiner Sicht ein realistisches Ziel. Rechnerisch wären sogar Kurse um 205 US$ ableitbar. Solange 151,35 US$ hält, bleiben die Käufer klar im Vorteil. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Fortinet in Kürze - Fortinet (WKN: A0YEFE, ISIN: US34959E1091) ist ein US-amerikanischer Cybersecurity-Konzern mit Schwerpunkt auf Netzwerk-, Cloud- und Anwendungssicherheit. - Zu den wichtigsten Produkten gehören die FortiGate-Firewalls sowie die übergreifende Fortinet Security Fabric. - Mit der Übernahme von Virtue AI baut Fortinet sein Angebot für den Schutz von KI-Modellen, autonomen Agenten und entsprechenden Anwendungen weiter aus. - Das Unternehmen hat seinen Sitz im kalifornischen Sunnyvale und wird an der Nasdaq unter dem Kürzel FTNT gehandelt. - Bei zuletzt rund 733,7 Millionen ausstehenden Aktien und einem Kurs von etwa 169 US$ kommt Fortinet aktuell auf eine Marktkapitalisierung von rund 124 Milliarden US$. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Fortinet, Fortinet-Aktie, Fortinet-Chartanalyse --- ### [Infineon-Aktie knapp -9%: Fällt jetzt auch die 50-€-Marke?](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-knapp-9-faellt-jetzt-auch-die-50-e-marke/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Erst am vergangenen Freitag hatte ich in meiner [Analyse zur Infineon-Aktie](https://www.sharedeals.de/infineon-aktie-baut-spannung-auf/) das unverändert bearishe Chartbild und 54,26 € als entscheidenden Trigger hervorgehoben. Zum Wochenstart verliert der DAX-Titel in der Spitze bereits knapp -9% und unterschreitet diese Unterstützung intraday zeitweise bis auf 53,40 €. Für die Aktivierung des nächsten Verkaufssignals kommt es nun auf einen nachhaltigen Bruch beziehungsweise den Tagesschluss an. Gelingt keine schnelle Rückeroberung, dürfte auch die Marke von 50 € schon bald fallen. ## KI-Sorgen treffen den Chipsektor mit voller Wucht Der heutige Ausverkauf ist keineswegs auf Infineon beschränkt. Europäische Halbleiterwerte geraten massiv unter Druck, nachdem führende Köpfe der KI-Branche öffentlich für ein langsameres Entwicklungstempo bei besonders leistungsfähigen Modellen plädiert haben. Anleger fürchten jetzt, dass eine stärkere Regulierung oder vorsichtigere Investitionsentscheidungen den bisher enormen Ausbau der KI-Infrastruktur bremsen könnten. Infineon verliert zeitweise knapp -9%, während auch ASML, ASM International und weitere Chipwerte kräftig nachgeben. Zusätzlich sorgen hohe Ölpreise und steigende Zinsen für ein schwieriges Umfeld für Technologiewerte. Gerade bei Infineon trifft diese Debatte einen der wichtigsten Wachstumstreiber. Im dritten Geschäftsquartal erzielte der Konzern mit 4,17 Milliarden € einen Rekordumsatz, wobei Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren weiterhin besonders stark gefragt waren. Für das Geschäftsjahr 2027 erwartet Infineon allein in diesem Bereich rund 2,5 Milliarden € Umsatz nach etwa 1,5 Milliarden € im laufenden Jahr. Mehrjährige Kapazitätsreservierungen mit führenden KI-Kunden erreichen laut Unternehmen bereits ein kumuliertes Umsatzvolumen im hohen einstelligen Milliardenbereich. Fundamental bleibt die Wachstumsstory damit intakt, der Markt stellt heute jedoch erstmals deutlicher infrage, wie schnell diese Entwicklung weitergehen kann. Übrigens: Für all jene, die sich fragen, **welche KI-Unternehmen** das Zeug zum Branchen-Primus haben, liefert [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke in die Top-Aktien von morgen. ## Zur Signallage Quelle Chart: stock3 Die am Freitag nochmals verteidigte Unterstützung bei 54,26 € wackelt nun erheblich. Intraday wurde sie bereits unterschritten, entscheidend bleibt jedoch die Bestätigung des Bruchs. Fällt Infineon nachhaltig unter diese Marke, wäre das zuletzt skizzierte blaue Präferenzszenario aktiviert und zunächst 50,69 € als nächste Unterstützung gefragt. Viel spricht dann dafür, dass auch die psychologisch wichtige 50-€-Marke unterschritten wird. Im größeren Bild bleibt der Bereich um 46,09 € das entscheidende Ziel, wo zugleich die langfristig steigende Aufwärtstrendlinie verläuft und eine stärkere Gegenbewegung wahrscheinlich würde. Für eine Entwarnung müssten die Käufer dagegen zunächst 54,26 € zurückerobern und anschließend den seit Juni dominierenden Abwärtstrend überwinden. Erst oberhalb von 60,77 € würde sich das technische Bild wieder deutlich aufhellen. Dann wären 64,20 und anschließend 68,48 € erreichbar. Solange dieser Befreiungsschlag ausbleibt, bleiben Erholungen aus meiner Sicht lediglich Gegenbewegungen innerhalb des intakten Abwärtstrends. Die Infineon-Aktie steht unmittelbar vor dem nächsten Verkaufssignal. Ein nachhaltiger Bruch von 54,26 € dürfte den Weg zunächst über 50,69 € und anschließend unter die runde 50-€-Marke freimachen. Mein bevorzugtes Ziel bleibt der Bereich um 46,09 €, wo erstmals wieder eine attraktivere technische Ausgangslage entstehen könnte. Erst oberhalb von 60,77 € würden die Bullen das Ruder wieder ernsthaft übernehmen. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Infineon Technologies AG in Kürze - Infineon (WKN: 623100) gehört zu den führenden internationalen Herstellern von Halbleitern. Die Schwerpunkte dabei liegen bei der Energieeffizienz, der Mobilität sowie der Sicherheit. Die Chips von Infineon finden sich in fast allen Geräten des modernen Lebens. - Hauptsitz des Unternehmens ist in Neubiberg bei München, daneben unterhält der Konzern weltweit Niederlassungen. - Infineon notiert in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50 und ist aktuell ca. 72 Milliarden € wert. **Kategorien:** Chartanalysen, Tech-Aktien **Schlagwörter:** Chartanalyse, Infineon, Infineon-Aktie, Infineon-Analyse, Infineon-Chartanalyse, Infineon-Prognose --- ### [Assembly Biosciences: Szenario 2030 – darum habe ich meine Position wieder erhöht](https://www.sharedeals.de/assembly-biosciences-szenario-2030-darum-habe-ich-meine-position-wieder-erhoeht/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Alexander Schornstein **Content:** Nachdem die Aktie von Assembly Biosciences zwischen Anfang Juni und Anfang September zwischenzeitlich rund 70% an Wert gewonnen hatte, korrigierte sie in der vergangenen Woche um fast 20%. Vorausgegangen waren eigentlich stark werttreibende News bei meinem Biotech-Favoriten – doch der Markt strafte die Aktie ab. Ich verrate die Hintergründe und wie es jetzt weitergeht. ## -20% nach +70%: Was ist hier passiert? Wiederholt reagierte der Markt kurzfristig mit Abverkäufen auf eine positive Geschäftsentwicklung. Assembly hatte zuvor gegenüber seinem Pharmapartner Gilead seine Option ausgeübt, sich mit 40 Prozent an den US-Entwicklungskosten des Herpes-Programms zu beteiligen und damit im Gegenzug 40 Prozent der zukünftigen US-Gewinne zu vereinnahmen. Dieser Schritt unterstreiche das Vertrauen in das Programm und dessen Potenzial, hieß es. Klar ist: Unterstellt man einen Zulassungserfolg des Lead-Wirkstoffs GS-1179, ist die Entscheidung Assemblys ein riesiger Werthebel, da das Unternehmen einen Großteil der späteren Gewinne verbuchen kann, anstatt lediglich begrenzte Meilensteinzahlungen und vergleichsweise niedrige Royalties zu vereinnahmen. Für den Markt galt der Opt-in daher bereits als Basisszenario. Doch haben wir es bei der starken Kurs-Korrektur nach einer noch stärkeren Rallye im Vorfeld nicht in erster Linie mit einem klassischen „Sell on news“ zu tun. Stattdessen setzt der ein oder andere Investor wiederholt ein deutliches Zeichen, dass er einen sofortigen Verkauf des Unternehmens an Gilead präferiert. Offensichtlich hatte der Markt bereits damit begonnen, einen Buyout langsam einzupreisen. **Echte Top-Rendite:** Als Mitglied bei [sharedealsPlus](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog/?ds24tr=SDP_WS_Anzeige_Text) profitierst Du von wahren Börsenstars ([+13.000% in 7 Jahren](https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2024/05/bankbestaetigung-768x963.jpg)) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit! ## Analysten sehen fairen Wert bis 102 US$ – ohne Indikationserweiterung Für die Wall-Street-Analysten ist der Opt-in Assemblys ebenfalls ein eindeutig positiver Schritt. Die Schweizer Großbank UBS startete zuletzt ihre Coverage mit einem ersten Kursziel von 52 US$ in einem konservativen Basisszenario, sieht aber einen fairen Wert von 102 US$, sofern man für GS-1179 eine Zulassungswahrscheinlichkeit von 90 Prozent und eine Marktdurchdringung von 60 Prozent bei wiederkehrendem Genitalherpes zur Berechnung nimmt. Das Institut Mizuho bekräftigte nach den News seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 53 US$ und sieht Potenzial für Kurse von mehr als 75 US$ in einem bullischen Szenario. Besonders spannend werden die Einschätzungen jedoch erst vor dem Hintergrund möglicher und von Assembly schon angedeuteter Indikationserweiterungen, die in den Berechnungsmodellen der Analysten noch überhaupt keine Berücksichtigung fanden. SD-Analysen unter Mithilfe pharmakundiger KI-Agenten erkennen ein Vervielfachungspotenzial beim zu erwartenden Spitzenumsatz. Quelle: KI ## Im Jahr 2030 bereits über 10 Milliarden Dollar wert? Ein kluger Blick in die Zukunft verrät derweil, weshalb Assembly rund um CEO Jason Okazaki offenbar hoch pokert: Schon 2030 könnten sowohl GS-1179 als auch das noch komplett selbst geführte ABI-6250 marktreif sein und jeweils eine Milliarden-Maschinerie darstellen. Wichtig zu wissen: Die Programme sind bereits vergleichsweise „de-risked“; allen voran GS-1179 lieferte herausragende Proof-of-Concept-Daten, während ABI-6250 einen bewährten Mechanismus unter anderem durch orale Gabe optimiert und neue Indikationen erschließt. Neu eingeführte Medikamente werden bei Markteinführung aufgrund ihrer riesigen Gewinnmargen in der Regel mit einem Vielfachen ihrer erwarteten „Peak Sales“ bewertet. Unterstellt man also beispielweise GS-1179 einen Spitzenumsatz von 5 Milliarden US-Dollar – was angesichts der möglichen Indikationserweiterungen immer noch konservativ erscheint – und davon 40 Prozent Assembly-Anteil, würden sich allein hieraus allein schon einige Milliarden Dollar Bewertung für das Unternehmen ableiten. KI-Agenten schätzen das Multiple im Falle von Wirkstoffen wie GS-1179 oder ABI-6250 auf das 3- bis 6-Fache in einem Basisszenario, sehen aber sogar ein Potenzial auf das Zehnfache. Da selbst ABI-6250 mit den bisher angekündigten Indikationen mittlerweile auf locker 4 Milliarden US-Dollar Umsatzpotenzial kommt, sind zweistellige Milliardenbewertungen für Assembly zum Zeitpunkt der Markteinführungen keineswegs mehr unrealisitisch. ## Assembly ein Schnäppchen – Entscheidung im 4. Quartal Unter Berücksichtigung der kommenden Gilead-Zahlung im Rahmen der Kooperationsverlängerung wird Assembly derzeit mit einem Enterprise Value von nur rund 250 Millionen US-Dollar gehandelt. Allein der Barmittelbestand liegt deutlich darüber. Eine weitgreifendere Neubewertung ist längst überfällig, wird aber durch die bestehende Kapitalstruktur gebremst: Fast 4,5 Millionen Warrants mit einem Strike-Preis von lediglich 21,60 US$ können aktuell ausgeübt werden – und Shortsellern als Sicherheit dienen. Besonders positiv: Auch nach dem Opt-in für das Herpes-Programm sieht sich Assembly bis ins Jahr 2029 finanziert. Darin nicht mal enthalten sind weitere mögliche Kooperations- und Opt-in-Zahlungen Gileads in den kommenden Jahren sowie die potenziellen Erlöse aus den Warrants. Eine weiter verwässernde Kapitalerhöhung ist damit auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. Klar ist: Gilead steht erheblich unter Druck, seine Virologie-Pipeline mit eigenen potenziellen Blockbuster-Wirkstoffen zu füllen. Dass sie von Assemblys Technologieplattform begeistert sind, ist kein Geheimnis. Strategisch dürften sie keinerlei Interesse daran haben, eine neue große Franchise nach HIV zu verkünden, während der kleine Partner Assembly 40 Prozent Anteil an dieser hält. Doch: Auch M&A-Profi Okazaki steht nach der jüngsten Marktreaktion zunehmend unter Zugzwang, die auch kurzfristig bestmögliche Lösung für die Investoren zu erreichen. Das 4. Quartal ist reich an Kurskatalysatoren und verspricht in diesem Kontext einen perfekten Rahmen. Quellen: Assembly Biosciences, KI Assembly Biosciences liefert seit Jahren operativ konsequent ab und steht mehr denn je vor einer großen Zukunft. Ebenso logisch ist: Nach der Korrektur ist vor dem nächsten Anstieg – und darum habe ich die vergünstigten Kurse zuletzt wieder zum massiven Ausbau meiner Position genutzt. Die Aktie ist eklatant unterbewertet und wird vor allem noch durch die bestehende Warrant-Struktur im Zaum gehalten. Mit Blick auf das 4. Quartal und die zwangsläufig bevorstehende Gilead-Kommunikation in Bezug auf dessen neue Franchise-Strategie ist eine Gesamtübernahme Assemblys zu einem Vielfachen des gegenwärtigen Kurses weiterhin ein extrem realistisches Szenario. Am kommenden Mittwoch [präsentiert](https://investor.assemblybio.com/news-releases/news-release-details/assembly-biosciences-present-hc-wainwright-co-28th-annual-global) Assembly mit Live Webcast auf der H.C. Wainwright & Co. 28th Annual Global Investment Conference – spannende Details zwischen den Zeilen sind zu erwarten. **Interessenkonflikt: Der Autor hält Aktien des besprochenen Unternehmens Assembly Biosciences in signifikantem Umfang. Somit besteht konkret und eindeutig ein Interessenkonflikt. Der Autor beabsichtigt, die Aktien – je nach Marktsituation auch kurzfristig – zu veräußern und könnte dabei von erhöhter Handelsliquidität profitieren.** **Kategorien:** Biotech-Aktien, Small Caps --- ### [ServiceNow-Aktie +5%: Wieso zählt sie plötzlich zu den Tech-Gewinnern?](https://www.sharedeals.de/servicenow-aktie-5-wieso-zaehlt-sie-ploetzlich-zu-den-tech-gewinnern/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Peter Wolf-Karnitschnig **Content:** An einem Tag, an dem der Technologiesektor allgemein unter starken Verkaufsdruck gerät, kann sich die ServiceNow-Aktie als einer der besten Werte im S&P 500 behaupten und legt um gut +5% zu. Was steckt hinter dem Kurssprung des Software-Konzerns gegen den Markt und können Anleger von einer Fortsetzung des jüngsten Aufwärtstrends ausgehen? ## Rotation im Technologiesektor Der Kursanstieg der ServiceNow-Aktie ist in erster Linie auf eine Rotation innerhalb der Tech-Branche zurückzuführen. Während der Gesamtmarkt zu Wochenbeginn durch Abgaben bei Chip- und Hardware-Herstellern unter Druck steht, fließen Mittel in etablierte Enterprise-Software-Werte wie ServiceNow. Diese Tech-Rotation hat vor allem mit den Aussagen zweier Herren am Wochenende zu tun, und zwar Dario Amodei, Chef von Anthropic, und Sam Altman, Chef von OpenAI. Beide warnten vor dem Gefahrenpotenzial Künstlicher Intelligenz und forderten eine Drosselung des Tempos bei der Entwicklung von KI-Modellen. Diese Forderung ist durchaus nachvollziehbar vor dem Hintergrund, dass es in den vergangenen Wochen zunehmend zu unkontrollierten Hackerangriffen und sonstigen schädlichen Aktionen von KI-Modellen kam. Für die gesamte KI-Hardware-Branche kann die gedrosselte Entwicklungsgeschwindigkeit von KI-Modellen jedoch eine verringerte Investitionstätigkeit bedeuten. Weniger KI-Einsatz benötigt schließlich geringere Rechenzentrenkapazitäten, was wieder verringerte Investitionen in Chips und sonstige Server-Hardware nach sie zieht. Diese Sorge macht sich heute an der Börse bemerkbar. Die Aktie von KI-Hardware-Herstellern geraten mehr oder weniger stark unter die Räder. Ganz anders reagieren hingegen die Kurse von Software-Unternehmen wie ServiceNow. Sie könnten zu den Profiteuren einer gedrosselten KI-Entwicklung werden. Schließlich sind sie nicht auf Hardware-Verkäufe angewiesen, sondern machen ihr Geschäft mit Software-Abonnements. Du begeisterst Dich für die Entwicklung von KI? Dann bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=ServiceNow&stockidentifier=symbol%3ANOW&stockmarket=NYSE) auf der Höhe der Zeit! ## Optimistische Analysten Ein weiterer Kurstreiber für die ServiceNow-Aktie zum Wochenbeginn ist eine positive Bewertung aus dem Analysehaus Needham. Dessen Experten erhöhten das Kursziel für den Software-Titel auf 155 US$. Die Needham-Analysten betonen in ihrer Analyse die KI-getriebene Entwicklungsdynamik sowie das Potenzial bei Enterprise-Workflow-Automatisierungen. ServiceNow gilt am Markt weiterhin als einer der Kernprofiteure von KI-Assistenten im Unternehmenskontext. ## Widerstand Jahreshoch Nachdem die ServiceNow-Aktie Mitte April auf ein neues 5-Jahrestief gefallen war, startete sie Mitte Mai eine eindrucksvolle Erholungsrallye. In rund drei Monaten legte der Kurs um rund +70% zu und kletterte Ende August fast auf ein neues Jahreshoch. Dieses Jahreshoch bei ca. 130 US$ ist auch der Widerstand, den es nun zu überwinden gilt. ## Wenig Spielraum bei der Bewertung Die Kursziele der meisten Analysten für die ServiceNow-Aktie liegen in einer Spanne von 140 bis 170 US$. Damit sehen die Optimisten unter ihnen ein Upside von rund +30% für den Software-Titel. Ich teile diesen verhaltenen Optimismus der Banken. In den letzten Monaten hat sich die ServiceNow-Aktie wieder stark erholt, wodurch das Forward-KGV auf 26 angestiegen ist. Zwar wächst der Software-Konzern nach wie vor dynamisch mit ca. 20%. Trotzdem bietet diese Bewertung meiner Meinung nach nicht mehr viel Spielraum nach oben. ## KI-Gewinner oder doch -Verlierer? Ungeklärt bleibt weiterhin die Frage, ob ServiceNow nun eigentlich ein KI-Gewinner oder ein KI-Verlierer ist. Für beide Positionen gibt es gute Argumente. Kurzfristig könnte der Anbieter von Workflow-Management-Software ein KI-Gewinner sein. ServiceNow hat eine sehr breite Kundenbasis und seine Software ist bei Tausenden Unternehmen sehr tief in die Prozesslandschaft integriert. Das macht es kurzfristig schwierig, die Software zu ersetzen, weshalb viele Kunden auf die KI-Lösungen von ServiceNow setzen. Langfristig muss das aber nicht so bleiben. Mit der rasanten Zunahme der Fähigkeiten von KI-Modellen könnte auch das Leistungsspektrum von ServiceNow unter Druck geraten — zumindest, was die Preissetzungsmacht anbelangt. Du willst die langfristige KI-Gewinner kennenlernen? Dann wirf man einen Blick in unseren kostenlosen Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/)! Ich rate Anlegern vor diesem Hintergrund, nicht mehr auf dem aktuellen Kursniveau in die ServiceNow-Aktie einzusteigen. Die Bewertung lässt meiner Meinung nach kein größeres Upside mehr zu. Bei einem stärkeren Kursrückgang könnte der Tech-Titel allerdings wieder spannend werden. ## ℹ️ ServiceNow in Kürze - ServiceNow (WKN: A1JX4P) ist ein 2004 gegründeter US-amerikanisches Software-Konzern mit Sitz in Santa Clara in Kalifornien. - Der Konzern bietet eine cloudbasierte Plattform an, um Arbeitsabläufe (Workflows) in Unternehmen zu digitalisieren und zu automatisieren. - Basis der Plattform ist eine einzige, große Datenbank, über die alle Unternehmensprozesse abgewickelt werden können und die isolierte Software in einzelnen Abteilungen überflüssig macht. - ServiceNow ist Mitglied in den US-Leitindizes Nasdaq 100 und S&P 500. Der Börsenwert liegt aktuell bei ca. 137 Milliarden US$. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Deutsche Börse-Aktie: Sind jetzt 300 € möglich?](https://www.sharedeals.de/deutsche-boerse-aktie-sind-jetzt-300-e-moeglich/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Christian Kämmerer **Content:** Die Deutsche Börse-Aktie liefert die erhoffte Trendwende nahezu mustergültig. Seit dem in meiner [Analyse Ende Juni herausgearbeiteten Ausbruchsszenario](https://www.sharedeals.de/deutsche-boerse-aktie-der-beginn-einer-erholung/) hat der Titel mehr als +18% zugelegt und notiert inzwischen bei 284,40 €. Damit rückt nicht nur das Allzeithoch bei 294,50 € wieder in unmittelbare Nähe. Gelingt dort der nächste Befreiungsschlag, dürfte auch die runde Marke von 300 € zum Thema werden. ## Neue Fusionsfantasie sorgt für Rückenwind Zum Wochenstart bekommt die Aktie zusätzlich fundamentalen Rückenwind. Euronext-Chef Stéphane Boujnah bezeichnete einen Zusammenschluss mit der Deutschen Börse als strategisch sinnvoll und brachte damit eine alte Fusionsidee wieder auf die Agenda. Konkrete Gespräche laufen zwar nicht, dennoch legten beide Aktien deutlich zu. Ein gemeinsamer Börsenkonzern würde eine paneuropäische Plattform mit erheblich größerer internationaler Schlagkraft schaffen, dürfte regulatorisch allerdings auf hohe Hürden treffen. Unabhängig von dieser neuen Fantasie läuft das operative Geschäft stark. Im zweiten Quartal stiegen die Nettoerlöse ohne Treasury-Ergebnis um +9% auf 1,41 Milliarden €, das entsprechende EBITDA sogar um +13% auf 775 Millionen €. Für 2026 bestätigt die Deutsche Börse ihre Ziele von rund 5,7 Milliarden € Nettoerlösen ohne Treasury-Ergebnis und 3,1 Milliarden € EBITDA. Einschließlich des besser als erwarteten Treasury-Ergebnisses werden inzwischen mehr als 6,4 beziehungsweise 3,8 Milliarden € erwartet. Parallel treibt der Konzern die Übernahme von Allfunds weiter voran, deren Vollzug für das erste Halbjahr 2027 geplant ist. **Von Finance zur KI:** Wer einen fundierten Überblick über die Gewinner des KI-Booms erhalten möchte, findet in [unserem exklusiven Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) eine ausgewogene Analyse der Top-Performer und aufstrebenden Stars. ## Die Signallage Quelle Chart: stock3 Der seit Ende Juni etablierte Aufwärtsimpuls bleibt klar intakt. Mit dem Ausbruch aus der damaligen Konsolidierung wurden zunächst 250,30 und 258,40 € sowie anschließend die Zone um 267 bis 272 € abgearbeitet. Solange sich die Aktie oberhalb dieser Unterstützungszone behauptet, favorisiere ich eine Fortsetzung der Bewegung. Zunächst wartet bei 294,50 € das bisherige Allzeithoch. Gelingt dort der nachhaltige Sprung, dürfte die psychologisch wichtige Marke von 300 € unmittelbar in den Fokus rücken. Erst ein nachhaltiger Rückfall unter die Zone zwischen 271,50 und 267,40 € würde das bullische Bild stärker belasten. Dann müsste mit einer tieferen Konsolidierung gerechnet werden, wobei 258,40 € als nächster markanter Kreuzsupport interessant würden. Solange diese Marke verteidigt wird, bliebe selbst ein solcher Rücksetzer noch innerhalb der übergeordneten Aufwärtsstruktur. Unterhalb von 258,40 € müsste die laufende Rally dagegen deutlich kritischer bewertet werden. Die Deutsche Börse-Aktie hat die Ende Juni erwartete Umkehr eindrucksvoll bestätigt und seit dem damaligen Ausbruch mehr als +18% zugelegt. Nun rückt zunächst das Allzeithoch bei 294,50 € in den Fokus. Oberhalb davon halte ich auch 300 € für realistisch. Erst unterhalb der Unterstützungszone zwischen 271,50 und 267,40 € würde die Rally spürbar an Qualität verlieren. **Meine persönliche Empfehlung:** Nutze jetzt unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/), um keine Chancen mehr an den Märkten zu verpassen. ## ℹ️ Deutsche Börse in Kürze - Die Deutsche Börse (WKN: 581005) mit Sitz in Eschborn bei Frankfurt am Main ist eine der führenden Börsenorganisationen in Europa. - Neben zahlreichen Börsenplattformen betreibt sie mit ihrer Konzerntochter Clearstream auch das Abwicklungsgeschäft der Transaktionen. Sie ist Trägerin der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit ihrer Tochter Eurex gehört sie zu den führenden Terminbörsen der Welt. - Die Aktie der Deutschen Börse ist im DAX gelistet. Das Unternehmen wird aktuell an der Börse mit rund 51 Milliarden € bewertet. **Kategorien:** Chartanalysen, Sonstiges **Schlagwörter:** Chartanalyse, Deutsche Börse, Deutsche Börse-Aktie --- ### [Allianz-Aktie: Warum sich die Analysten jetzt so uneinig sind](https://www.sharedeals.de/allianz-aktie-warum-sich-die-analysten-jetzt-so-uneinig-sind/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Louis Blümlein **Content:** Bei Allianz läuft es momentan ziemlich rund. Das erste Halbjahr brachte neue Rekorde, die Gewinne ziehen weiter an und gleichzeitig sorgt ein möglicher Milliarden-Deal in Großbritannien für neue Fantasie. An der Börse ist die Aktie allerdings längst kein Geheimtipp mehr, weshalb sich inzwischen auch die Frage stellt, wie viel von dieser starken Entwicklung im Kurs schon drinsteckt. ## Die Gewinne ziehen einfach weiter an Beim Blick auf die letzten Zahlen gibt es erstmal wenig zu meckern. Im ersten Halbjahr stieg das operative Ergebnis um 8,6% auf 9,4 Milliarden €, während der bereinigte Gewinn der Anteilseigner um 15,5% auf 6,4 Milliarden € zulegte. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie ging es sogar um 17,5% auf 16,44 € nach oben. Dabei hängt das Wachstum nicht nur an einem einzelnen Geschäftsbereich. Die Schaden- und Unfallversicherung läuft weiter ordentlich, im Asset Management kommt wieder mehr Geld rein und auch das Geschäft mit Lebens- und Krankenversicherungen trägt seinen Teil dazu bei. Und auch für die Aktionäre bleibt einiges hängen. Allianz kauft weiter eigene Aktien zurück und schiebt damit einen Teil des überschüssigen Kapitals direkt wieder in Richtung Anteilseigner. Das passt ganz gut zu einem Konzern, der aktuell nicht darum kämpfen muss, wieder auf die Beine zu kommen, sondern aus einem ohnehin starken Geschäft heraus weiterwächst. **Wichtiger Hinweis:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Allianz) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## In Großbritannien könnte noch ein ziemlich großer Deal dazukommen Neben den Zahlen sorgt derzeit auch Großbritannien für Gesprächsstoff. Allianz soll Interesse am britischen Pannenhilfe- und Versicherungsanbieter AA haben. Im Raum steht ein möglicher Kaufpreis von rund 5 Milliarden £, wobei bislang noch kein fertiger Deal auf dem Tisch liegt. AA dürfte vielen vor allem wegen seines Pannendienstes bekannt sein, dahinter steckt aber deutlich mehr. Das Unternehmen verkauft auch Versicherungen und Finanzprodukte und wäre für Allianz damit eine ziemlich große Erweiterung im britischen Markt. Ein Thema sollte man dabei trotzdem im Hinterkopf behalten. Zuletzt wurde bekannt, dass Allianz gemeinsam mit Zurich Transaktionen rund um den angeschlagenen Eisenerzhändler Radiant World versichert haben soll. Wie viel davon am Ende wirklich bei Allianz hängen bleibt, ist bisher offen. ## Bei den Analysten könnte die Spanne kaum größer sein Richtig spannend wird es beim Blick auf die Kursziele. Berenberg sieht die Allianz-Aktie bei 684 €, Goldman Sachs bei 465 €, JPMorgan bei 460 € und RBC bei 450 €. Auf der anderen Seite liegen Barclays mit 353 € und Jefferies mit 325 € deutlich tiefer. Da liegen also Welten dazwischen und eigentlich zeigt das ziemlich gut, wie unterschiedlich die Aktie momentan bewertet wird. Wer weiter sehr bullish ist, setzt darauf, dass Allianz die Gewinne auch in den kommenden Jahren ordentlich nach oben schiebt und die starke Kapitalrendite hält. Die vorsichtigeren Analysten sehen dagegen das Problem eher darin, dass die Aktie selbst schon eine ziemlich gute Strecke hinter sich hat. Die Zahlen selbst liefern aktuell wenig Angriffsfläche. Die größere Frage ist eher, wie viel von dieser Stärke im Kurs inzwischen schon drinsteckt. Bei Allianz läuft aktuell vieles in die richtige Richtung. Die Gewinne steigen, das Geschäft bleibt stark und mit AA könnte noch eine größere Übernahme dazukommen. Nur ist die Aktie inzwischen eben auch schon ziemlich weit gelaufen. Wer hier noch deutlich höhere Kurse erwartet, setzt darauf, dass Allianz bei Gewinn und Cashflow weiter nachlegt und damit auch die inzwischen höhere Bewertung rechtfertigt. ## ℹ️ Allianz SE in Kürze - Die Allianz (WKN: 840400) mit Hauptsitz in München ist der größte Versicherungskonzern der Welt. - Kerngeschäft des Konzerns sind die Kranken-, Lebens-, Sach- und Unfallversicherung. - Darüber hinaus betreibt die Allianz den Geschäftsbereich Asset Management, in dem sie das Vermögen von Privatpersonen und institutionellen Anlegern verwaltet. - Die Allianz ist Mitglied im deutschen Leitindex DAX und im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. An der Börse ist der Konzern rund 168 Milliarden € wert. **Kategorien:** Dividenden-Aktien **Schlagwörter:** Allianz, Allianz SE, Allianz-Aktie, Allianz-Kurs, Allianz-Preis --- ### [CrowdStrike-Aktie: Lösen KI-Sorgen die nächste Rallye aus?](https://www.sharedeals.de/crowdstrike-aktie-loesen-ki-sorgen-die-naechste-rallye-aus/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Die CrowdStrike-Aktie befindet sich seit Wochen in einem starken Aufwärtstrend. Ausgehend von seinem Ende Februar markierten Tief bei 86,68 US$ zog der Anteilsschein in der Spitze um mehr als +170% an. Zuletzt gab der Kurs zwar wieder etwas nach, doch zum Start in die neue Woche melden sich die Käufer zurück. Vorbörslich schießt das Papier um mehr als 5% hinauf. Das steckt hinter dem Kursfeuerwerk und so sollten sich Anleger nun verhalten. ## KI-Bedenken werden zum Rückenwind Ausgerechnet die zunehmenden Warnungen vor den Gefahren künstlicher Intelligenz liefern CrowdStrike aktuell neue Argumente. Anthropic-Chef Dario Amodei hatte zuletzt eine Verlangsamung der Entwicklung fortschrittlicher KI gefordert. Auch OpenAI-Chef Sam Altman und weitere Branchenvertreter wie xAI-Gründer Elon Musk unterstützen grundsätzlich einen vorsichtigeren Umgang mit der Technologie. CrowdStrike-CEO George Kurtz setzt dagegen auf einen anderen Ansatz: Die KI-Entwicklung lasse sich nicht stoppen. Deshalb müsse sich auch die Cybersicherheit an das neue Tempo anpassen. Angriffe würden zunehmend von autonomen KI-Agenten mit „Maschinengeschwindigkeit“ durchgeführt. Für CrowdStrike eröffnet das ein riesiges zusätzliches Geschäftsfeld. Diese Einschätzung erhält nun prominente Unterstützung. CNBC-Moderator Jim Cramer bezeichnete CrowdStrike kürzlich als „MUST BUY“ und verwies ausdrücklich auf Kurtz' Aussagen. Damit wird die Aktie zunehmend als Profiteur und nicht als Opfer des KI-Booms wahrgenommen. Wir halten Dich in Sachen KI auf dem Laufenden. Abonniere dazu gleich hier unseren [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=CrowdStrike)! ## Rekordquartal und neue KI-Produkte Fundamental gibt es dafür durchaus Argumente. Im zweiten Fiskalquartal steigerte CrowdStrike den Umsatz um 25,6% auf 1,47 Mrd. US$. Besonders stark entwickelte sich der jährlich wiederkehrende Umsatz: Der Nettozuwachs beim ARR erreichte mit 332,8 Mio. US$ einen Rekord, während der gesamte ARR auf 5,84 Mrd. US$ kletterte. Das Management hob außerdem die Jahresprognose an und peilt bis zum Fiskaljahr 2030 einen ARR von 10 Mrd. US$ an. Auf der Fal.Con 2026 legte CrowdStrike gleichzeitig die Grundlage für die nächste Wachstumsphase. Mit SafeMind, Falcon Guardian und dem Cyber Superintelligence Lab rückt die Absicherung autonomer KI-Agenten ins Zentrum. CEO Kurtz sieht darin einen Markt mit gewaltigem Potenzial. ## Analysten bleiben bullisch – Bewertung mahnt zur Vorsicht Auch die Wall Street bleibt überwiegend optimistisch. Nach der Konferenz erhöhten unter anderem Scotiabank das Kursziel auf 265 US$, RBC auf 260 US$ und Wedbush auf 250 US$. StoneX bestätigte ebenfalls eine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 250 US$. Der Haken: Die Aktie ist alles andere als günstig. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt im Bereich 20 und damit weit über klassischen Software-Vergleichswerten. Auch das erwartete KGV bleibt mit 50 ausgesprochen ambitioniert. Hinzu kommen gemeldete Insider-Verkäufe, die zumindest kurzfristig auf die Stimmung drücken können. ## Charttechnik liefert wichtige Marken Nach der annähernden Verdreifachung seit dem Februartief ist eine Verschnaufpause ohnehin nicht überraschend. Vom Rekordhoch bei 233,88 US$ gab CrowdStrike zuletzt zweistellig nach. Der aktuelle Sprung auf Höhe der 50-Tage-Linie zeigt jedoch, dass Käufer weiter das Kommando haben. Gelingt die Rückeroberung der jüngsten Widerstandszone bei 217,50/218,31 US$, könnte das Rekordhoch wieder ins Visier rücken. CrowdStrike bleibt zweifellos eine anspruchsvoll bewertete Wachstumsaktie. Gerade deshalb sind stärkere Schwankungen jederzeit möglich. Fundamental spricht jedoch einiges dafür, dass der jüngste Rücksetzer eher als Verschnaufpause denn als Trendwende zu interpretieren ist. Die zunehmende Verbreitung autonomer KI-Agenten könnte den Bedarf an Echtzeit-Cybersicherheit massiv erhöhen. Für langfristig orientierte Anleger bleibt CrowdStrike damit ein hochinteressanter KI-Sicherheitswert. Wer die hohe Bewertung und die damit verbundene Volatilität aushalten kann, könnte von der nächsten Wachstumsphase überproportional profitieren. Du willst weitere KI-Gewinner in Deinem Portfolio haben? Dann wirf mal einen Blick in unseren Report [KI-Gewinner 2026](https://www.sharedeals.de/lp-ki/). ## ℹ️ CrowdStrike in Kürze - CrowdStrike Holdings (WKN: A2PK2R) ist ein US-amerikanischer Cybersecurity-Spezialist mit Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale. - Kerngeschäft des Unternehmens sind die Aufklärung über Bedrohungen, der Schutz von Endgeräten und Reaktionsdienste auf Cyberattacken. - In der Vergangenheit war CrowdStrike an der Analyse und Aufklärung verschiedener Hackerangriffe beteiligt. - CrowdStrike ist Mitglied im US-Technologieindex Nasdaq 100 und aktuell ca. 212 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Siltronic-Aktie -9%: Was ist jetzt ratsam?](https://www.sharedeals.de/siltronic-aktie-9-was-ist-jetzt-ratsam/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Rudolf Schneider **Content:** Die Siltronic-Aktie muss am Montag einen deutlichen Kursverlust von rund -9% hinnehmen und notiert aktuell bei 68,30 €. Belastet wird die Aktie unter anderem durch aktuelle Diskussionen über mögliche Risiken und die weitere Entwicklungsgeschwindigkeit der Künstlichen Intelligenz. Auch unabhängig davon befindet sich Siltronic seit dem Hoch im Juni bei rund 105 € in einem anhaltenden Abwärtstrend. Hier stellt sich die Frage: Geht der Abwärtstrend weiter und wie sollten Anleger sich verhalten? ## Diskussion über Risiken der KI belastet Die aktuelle Diskussion über mögliche Risiken der Künstlichen Intelligenz sorgt bei Anlegern für zusätzliche Unsicherheit. Ausgangspunkt waren unter anderem kritische Äußerungen von Jacob Coxon, einem ehemaligen Mitarbeiter von OpenAI und Anthropic. Er warnte vor möglichen extremen Risiken einer unkontrollierten Weiterentwicklung von KI-Systemen und verwies dabei unter anderem auf mögliche Anwendungen für biologische Waffen oder Angriffe auf kritische Infrastruktur. Anthropic führte anschließend eigene Tests durch und berichtete in einem Sicherheitsbericht über bestehende Risiken bei der Nutzung und Weiterentwicklung von KI-Systemen. Auch Anthropic-Chef Dario Amodei betonte die möglichen Gefahren und sprach sich dafür aus, bei der weiteren Entwicklung Sicherheit stärker zu gewichten. Weitere Stimmen aus der Technologiebranche fordern ebenfalls eine verantwortungsvollere Entwicklung der Technologie. **Tipp:** Bleibe mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-sdi-aktie/?stockname=Siltronic&stockidentifier=symbol%3AWAF&stockmarket=TRADEGATE) immer über die aktuellsten Börsen-Chancen informiert. ## Forderung nach stärkerer Regulierung Um mögliche Risiken zu begrenzen, wird zunehmend über eine stärkere Regulierung der KI-Branche diskutiert. Dabei könnte ein Teil der Verantwortung bei den Unternehmen selbst liegen. Dafür wäre jedoch eine enge Zusammenarbeit zwischen den großen KI-Anbietern notwendig, um gemeinsame Sicherheitsstandards zu entwickeln. Zusätzlich wird über unabhängige Prüfstellen im eigenen Unternehmen diskutiert, die Zugang zu den jeweiligen Systemen erhalten und mögliche Risiken frühzeitig erkennen könnten. Auch die Staaten sollen verbindliche Standards schaffen. Insbesondere den USA kommt dabei aufgrund der führenden Rolle ihrer Technologieunternehmen eine wichtige Bedeutung zu. ## Bewertung Dass führende Vertreter der KI-Branche selbst vor möglichen Risiken warnen und teilweise eine vorsichtigere Entwicklung fordern, ist bemerkenswert. Nun bleibt abzuwarten, ob sich weitere große Technologieunternehmen diesen Forderungen anschließen und ob daraus konkrete Maßnahmen entstehen. Für die Halbleiter- und Technologiebranche bedeutet die Diskussion zunächst zusätzliche Unsicherheit. Siltronic ist als Zulieferer der Halbleiterindustrie zwar kein reiner KI-Wert, profitiert aber mittelbar von steigenden Investitionen in moderne Chips und Rechenzentren. Sollte sich die Erwartung einer weiterhin sehr dynamischen KI-Entwicklung abschwächen, könnte dies daher auch die Nachfrageerwartungen in Teilen der Halbleiterbranche belasten. Aus meiner Sicht sind einheitliche freiwillige Selbstverpflichtungen der Unternehmen allerdings schwer durchzusetzen. Im internationalen Wettbewerb hat jedes Unternehmen einen Anreiz, technologische Vorteile möglichst schnell zu nutzen. Solche Bedenken führen bei Zulieferer wie Siltronic zu erheblichen Unsicherheiten, und können deren Geschäft kurzfristig stark beeinflussen. Mittelfristig setzt sich die KI durch und es werden viele KI-Rechenzentren benötigt. Die aktuellen Diskussionen über mögliche Risiken und eine langsamere Entwicklung der Künstlichen Intelligenz belasten kurzfristig die Stimmung bei Technologie- und Halbleiterwerten. Trotz des deutlichen Kursverlusts der Siltronic-Aktie sollten Anleger aus meiner Sicht zunächst abwarten. Erst wenn sich die Diskussion beruhigt und wieder klarer erkennbar ist, wie sich die Investitionen in KI und Halbleiter entwickeln, dürfte eine nachhaltigere Kurserholung wahrscheinlicher werden. **Apropos:** Für all jene, die vom KI-Boom profitieren möchten, ohne unnötige Risiken einzugehen, bietet [unser Report „KI-Gewinner 2026“](https://www.sharedeals.de/lp-ki/) wertvolle Einblicke und Handlungsempfehlungen. ## ℹ️ Siltronic in Kürze - Die Siltronic AG ist ein Hersteller von Wafern aus Reinstsilizium, der Grundlage für die moderne Mikro- und Nanotechnologie. - Das Unternehmen mit Sitz in München und Produktionsstätten in Asien, Europa und den USA ist der weltweit drittgrößte Hersteller von Wafern für die Halbleiterindustrie. - Die Aktien der Siltronic sind in den Börsenindizes SDAX und TecDAX vertreten. Die Marktkapitalisierung beträgt aktuell knapp 2,3 Milliarden €. **Kategorien:** Tech-Aktien --- ### [Rocket Lab-Aktie: Unterbewertet im Schatten von SpaceX?](https://www.sharedeals.de/roket-lab-aktie-unterbewertet-im-schatten-von-spacex/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Polina Dmitrovskaya **Content:** Während SpaceX noch diesen Monat ein höheres Gewicht im S&P 500 Index bekommt, sieht es für den Konkurrenten Rocket Lab mit -46% Kurseinbruch innerhalb von 3 Monaten eher bitter aus. Dabei hat sich operativ nichts geändert, die Quartalsergebnisse sind sogar besser ausgefallen als erwartete und der Ausblick war solide. Und genau darauf setzt jetzt Raymond James, genauer gesagt eine relevante Person namens Brian Gesuale. Ist seine These als Branchenkenner wirklich tragfähig und könnte die Rocket Lab-Aktie steigen? ## Nicht irgendjemand Brian Gesuale, der Managing Director und Aktienanalyst bei Raymond James, dem US-amerikanischer Finanzdienstleistungskonzern, ist kein klassischer Tech-Hype-Analyst, sondern eine bewährte Stimme aus dem Defense-, Aerospace- und Government-Bereich. Vor Raymond James war Brian bei Piper Jaffray im Equity Research tätig und hatte zuvor eine Karriere bei der US Air Force. Dort arbeitete er unter anderem an Satelliten-Bildgebungssystemen und am B-2-Stealth-Bomber-Programm. Er hat einen Abschluss in Economics von der US Air Force Academy und einen Master in Finance. Am 11. September 2026 hat er die Coverage von Rocket Lab mit „Outperform“ und einem Kursziel von 80 US$ aufgenommen. Das entspricht ungefähr +30% Upside zum damaligen Kurs von 65 US$. Gesuale kennt den US-Verteidigungs- und Raumfahrtsektor schon sehr lange. Er betrachtet Rocket Lab daher nicht nur als Space-Aktie, sondern auch als Defense-/Government-Contractor. ## Neutron als größter Wachstumstreiber Der wichtigste zukünftige Hebel ist die Neutron-Rakete. Damit will Rocket Lab vom Small-Launch-Markt in den deutlich größeren Markt für mittlere Nutzlasten vorstoßen. Raymond James erwartet, dass Neutron ab 2027 einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum leisten kann. Das ist entscheidend, weil Rocket Lab mit Electron zwar bereits ein funktionierendes Launch-Geschäft hat, aber langfristig wesentlich mehr Umsatz über größere Missionen erzielen könnte. Gleichzeitig ist das auch der riskanteste Teil der Story, denn Neutron verursacht derzeit enorme Investitionen. Somit erwartet Rocket Lab auch im dritten Quartal 2026 noch einen negativen EBITDA-Beitrag und weiterhin negativen Free Cashflow. Gesuale glaubt aber, dass sich das Bild ab 2027/28 dreht, sowohl für den Gewinn wie auch für den freien Cashflow. ## Iridium wird gefährlich für SpaceX Doch der entscheidende Punkt für den Optimismus bei Rocket Lab ist Iridium. Rocket Lab übernimmt das börsennotierte Iridium Communications für einen Unternehmenswert von ungefähr 8 Milliarden US$. Iridium ist ein globaler Telekommunikationsanbieter im All und betreibt ein Netzwerk aus Satelliten, über das Kunden weltweit kommunizieren können – das, was Starlink bei SpaceX ist. Dadurch bekommt Rocket Lab nicht einfach weitere Satelliten, sondern ein bereits laufendes Geschäft mit mehr als 2,5 Millionen aktiven Kunden, sowie Government- & Defense-Kunden, wiederkehrenden Serviceumsätzen und technische Vorteile mit. Iridium hat 2025 rund 872 Millionen US$ Umsatz, 495 Millionen US$ operatives EBITDA und satte 57% operative EBITDA-Marge erwirtschaftet. Reuters berichtet, dass Raymond James davon ausgeht, dass Iridium Rocket Lab nach der Übernahme ungefähr 300 Millionen US$ Free Cashflow liefern könnte, was Rocket Labs negativem Free Cashflow von ca. -110 Millionen US$ im zweiten Quartal 2026 zugute kommt. Gleichzeitig hatte Rocket Lab rund 2,4 Milliarden US$ Liquidität und wächst extrem schnell. Der Q2-Umsatz lag bei 234 Mio. US$ (+62 % YoY) und im Backlog sind noch weitere 2,36 Milliarden US$ (+137 % YoY). Raumfahrt-Aktien stehen erst am Anfang, aber genau jetzt sollte man die Augen offen halten. Das kannst Du am besten mit unserem [kostenlosen SD Insider Newsletter](https://www.sharedeals.de/lg-intern-evergreen-sdi/). Einfach abonnieren! ## Ist die Übernahme zu teuer? Was man allerdings hinterfragen sollte, sind die Kosten für die Übernahme. Rocket Lab finanziert den Cash-Anteil unter anderem über eine 3,6-Milliarden-US$ Bridge-Finanzierung. Das könnten bei angenommenen Modellkosten von etwa 7 bis 9% ungefähr 286 Millionen US$ jährliche Zinskosten verursachen, was nicht wenig ist. Deshalb darf man nicht so tun, als wären diese 300 Millionen US$ von Iridium zusätzlicher FCF für Rocket-Lab-Aktionäre. Ein erheblicher Teil kann zunächst durch die Finanzierungskosten aufgezehrt werden. Das macht die Übernahme aber keinesfalls teuer, weil Rocket Lab bislang praktisch schuldenarm war und diese Bridge-Finanzierung mit dem zusätzlichen Umsatz- und Gewinnhebel absolut machbar ist. Der Analyst Brian Gesuale erwartet, dass Rocket Lab mithilfe der Übernahme von Iridium und steigenden Umsätzen bis 2028 positiven Free Cashflow erreichen und die Verlustzone verlassen könnte. Die Begründung ist valide, aber meiner Meinung nach nicht ganz so schnell umsetzbar, wie erwartet wird. Ein Kauf zwingt sich meiner Meinung nach nicht auf, da die Aktie eher als hoch bewertet bis leicht überbewertet auf Basis des heutigen Geschäfts einzustufen ist. Potenziell könnte sie fair bewertet sein, wenn die Neutron- und Iridium-Story tatsächlich bis 2028 aufgeht. ## ℹ️ Rocket Lab Corporation in Kürze - Rocket Lab USA (WKN: A419CG) ist ein in Long Beach in Kalifornien ansässiger Hersteller von Luft- und Raumfahrtprodukten und Anbieter von Raketentransporten. - Das 2006 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt die Trägerrakete Electron, die Kleinsatelliten ins All transportiert. - Darüber hinaus stellt Rocket Lab USA Satellitenkomponenten wie Star Tracker, Reaktionsräder, Solarzellen und -anordnungen, Satellitenfunkgeräte, Trennsysteme sowie Flug- und Bodensoftware her. - Rocket Lab USA notiert an der US-Technologiebörse Nasdaq und ist ca. 37,7 Milliarden US$ wert. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ### [Rheinmetall-Aktie: Jetzt kaufen oder Finger weg?](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-jetzt-kaufen-oder-finger-weg/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Alexander Hirschler **Content:** Nach einer kräftigen Erholung von Mitte Juli bis Anfang August geht es für die Rheinmetall-Aktie seit einigen Wochen wieder sukzessive nach unten. Inzwischen ist ein Großteil der zuvor erzielten Erholungsgewinne wieder aufgebraucht. Im frühen Montagshandel verzeichnet der DAX-Titel leichte Zuwächse von +1,4% und notiert bei 1.004 €. Handelt es sich um eine gute Einstiegsgelegenheit oder sollten Anleger besser die Finger von der Aktie lassen? ## Neue Aufträge liefern nur begrenzten Rückenwind Operativ gibt es durchaus positive Nachrichten. Rheinmetall hat einen neuen Großauftrag über eine fünfstellige Anzahl von 155-Millimeter-Artilleriegeschossen erhalten. Der Auftrag liegt im niedrigen dreistelligen Millionen-€-Bereich, die Produktion läuft bereits und soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Hinzu kommen neue Bestellungen aus den USA. Unter anderem liefert American Rheinmetall zwölf unbemannte Mission-Master-Fahrzeuge an das US Marine Corps. Für Rheinmetall sind solche Aufträge ein Beleg für die anhaltend hohe Nachfrage nach Munition und unbemannten Systemen. Angesichts einer massiv steigenden weltweiten Nachfrage baut der Konzern seine Kapazitäten weiter aus und strebt bis 2030 eine Jahresproduktion von rund 1,5 Millionen Artilleriegeschossen an. **Am Rande erwähnt:** Die globale Aufrüstung treibt die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen – [unser exklusiver Report „Rüstung – Megatrend im Rohstoffsektor“](https://www.sharedeals.de/lg-intern-ruestungs-rohstoffe/) identifiziert zwei Unternehmen, die von dieser Entwicklung maximal profitieren werden. ## JPMorgan warnt – Prognose bereits gesenkt An der Börse überwiegen derzeit jedoch die Sorgen. JPMorgan hat Rheinmetall auf die „Negative Catalyst Watch“ gesetzt und bleibt bei der Einstufung „Neutral“. Die US-Bank befürchtet, dass sich der Produktmix künftig zulasten der Margen verändert. Neue Geschäftsfelder wie Drohnen, Raketen und digitale Systeme könnten zwar stark wachsen, teilweise aber über Gemeinschaftsunternehmen abgewickelt werden. Gleichzeitig verlieren margenstarke traditionelle Produkte an Gewicht. Belastend wirkt zudem die bereits erfolgte Prognosesenkung. Rheinmetall erwartet für 2026 nun 13,7 bis 14,2 Milliarden € Umsatz statt 14,0 bis 14,5 Milliarden €. Rund 300 Millionen € entfallen auf die Stornierung des F126-Fregattenprojekts. Die operative Margenzielsetzung von rund 19% bleibt allerdings bestehen. ## Bewertung nicht mehr günstig Mit einem erwarteten KGV von etwa 28 für 2026 ist die Aktie trotz des Kursrückgangs keineswegs billig. Für 2027 wird zwar ein deutlich niedrigeres KGV von etwa 18 bis 20 erwartet. Dafür müssen die hohen Auftragsbestände allerdings tatsächlich in Umsatz und Gewinn umgesetzt werden. Zudem belastet der massive Ausbau der Produktionskapazitäten zunächst den Cashflow. ## Charttechnik bleibt kritisch Besonders problematisch ist das Chartbild. Seit dem Hoch Mitte Januar hat Rheinmetall rund -50% verloren. Die Erholung von Mitte Juli bis Anfang August erwies sich bislang lediglich als Gegenbewegung. Nun kämpft die Aktie erneut um die psychologisch wichtige Marke von 1.000 €. Fällt diese nachhaltig, rückt das Bewegungstief von Ende Juni bei 900,20 € ins Visier. In diesem Bereich verläuft zugleich das untere Ende des übergeordneten Aufwärtskanals, der die Aktie seit Frühjahr 2022 begleitet. Ein Bruch dieses Kanals würde das langfristige Chartbild nochmals deutlich eintrüben. Für eine noch detailliertere Chartanalyse, kannst Du [hier](https://www.sharedeals.de/rheinmetall-aktie-mit-50-faellt-jetzt-die-900-e-marke/) weiterlesen. Rheinmetall profitiert zweifellos vom strukturellen Boom bei den Verteidigungsausgaben und verfügt über einen enormen Auftragsbestand. Die jüngsten Bestellungen unterstreichen die operative Stärke. Dem stehen jedoch eine Prognosesenkung, Margenrisiken, hohe Investitionen, die JPMorgan-Warnung und ein angeschlagenes Chartbild gegenüber. Die Analysten bleiben grundsätzlich optimistisch: Das durchschnittliche Kursziel liegt weiterhin bei rund 1.650 bis 1.670 € und damit weit über dem aktuellen Niveau. Doch hohe Kursziele allein sind kein Kaufargument. Angesichts der zahlreichen Belastungsfaktoren würde ich Anlegern davon abraten, in die Rheinmetall-Aktie zu investieren. Du willst wissen, welche drei Trend-Aktien wir für den **Jahresendspurt** auf dem Zettel haben? [Hier geht’s zum Gratis-Report für das Schlussquartal 2026!](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) ## ℹ️ Rheinmetall AG in Kürze - Rheinmetall (WKN: 703000) ist ein deutscher Rüstungskonzern und Automobilzulieferer mit Sitz in Düsseldorf. - Nach Airbus ist Rheinmetall der zweitgrößte deutsche Hersteller von Rüstungsgütern. - Schwerpunkte der Waffenproduktion sind militärische Rad- und Kettenfahrzeuge wie Kampf- und Schützenpanzer sowie Munition. - Rheinmetall ist Mitglied in den Leitindizes DAX und EuroStoxx 50. Der Börsenwert liegt aktuell bei 46,86 Milliarden €. **Kategorien:** Industrie-Aktien --- ## Seiten ### [Home](https://www.sharedeals.de/) **Published:** Juli 25, 2019 **Author:** Marc **Content:** --- ### [soi-bestaetigen](https://www.sharedeals.de/soi-bestaetigen/) **Published:** Januar 14, 2022 **Author:** Matthias Abresch **Content:**  Es ist fast geschafft! Nur noch ein Schritt: # **Bitte E-Mail-Adresse bestätigen.** ****Bitte dafür ins E-Mail-Postfach schauen und den Link in der E-Mail anklicken, die wir gerade geschickt haben.**** Ist die E-Mail nicht auffindbar? ******Es kommt vor, dass E-Mails fälschlicherweise als SPAM eingestuft werden.****** ******Wenn unsere E-Mail nach 2 Minuten immer noch nicht angekommen ist, bitte****** ******im SPAM-Ordner nachsehen.****** [Impressum](https://www.sharedeals.de/ueber/) | [Datenschutz](https://www.sharedeals.de/datenschutz/) --- ### [LG intern I Top-Picks 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-top-picks-2026/) **Published:** Dezember 8, 2025 **Author:** Corina Leppich **Content:** \[tcb-script src="https://cdn.optimind.so/optitag/f4d1f294-65fc-4104-b638-57ba8d7d295f"\]\[/tcb-script\] ## **Jahresendspurt: 3 Trend-Aktien mit Multibagger-Potenzial für das Schlussquartal 2026** \#1 sehr beliebt bei unseren Lesern[](#tve-jump-19bb26d4263)*Digitale Ausgabe* Unser beliebtester Aktien-Report „Top Picks 2026" geht in die zweite Runde. **Drei frische Ideen, drei neue Aktien mit enormem Potenzial für das Schlussquartal:** - ****1. Aktie:**** Der Mini-Reaktor für den KI-Boom: Der größte Engpass der künstlichen Intelligenz ist nicht Rechenpower, sondern Strom. Dieser US-Pionier baut fabrikgefertigte Kernreaktoren im Kleinformat, direkt fürs Rechenzentrum. Erste Großabnehmer stehen bereits Schlange, während der Markt das Potenzial kaum auf dem Schirm hat. - **2. Aktie:** Der Wettlauf um den Weltraum ist voll entbrannt. Neben den bekannten Schwergewichten gibt es einen wendigen Herausforderer, der sich mit eigener Technik und immer mehr Milliardenaufträgen ein zweites Standbein aufbaut. Genau dieser Auftragsschub macht ihn jetzt so spannend. - **3. Aktie:** In einem der heißesten Finanztrends unserer Zeit hat sich ein Unternehmen gerade einen entscheidenden Vorsprung gesichert, von dem die meisten noch gar nichts wissen. Wer früh dabei ist, könnte überproportional profitieren. Insert ImageInsert Content Template or Symbol ### Das sharedeals.de-Team Hinter jedem Report steckt echte Recherche. Die sharedeals.de-Redaktion analysiert bis ins kleinste Detail kursrelevante Entwicklungen und hat sich mit ihrem Motto „one trade ahead!“ als vertrauenswürdiger Aktien-Tippgeber etabliert: brandaktuelle Stories, exklusive Recherchen und Einschätzungen von erfahrenen Experten, Redakteuren, Selfmade-Börsenmillionären und Chartanalysten mit echtem Track Record. Wir liefern Dir fundierte Aktien-Analysen und klare Meinungen – und damit das Handwerkszeug für bessere Investment-Entscheidungen. Woche für Woche, Tag für Tag. Transparent und mit Gesicht: Insert ImageInsert ImageInsert Content Template or SymbolInsert Content Template or SymbolInsert Content Template or SymbolInsert Content Template or SymbolInsert Content Template or SymbolInsert Content Template or SymbolInsert Content Template or SymbolInsert Content Template or SymbolInsert Content Template or SymbolInsert Content Template or Symbol **Seitengruppe:** Landing Page - Lead Gen --- ### [LG intern I Dividenden Top10 - 2026](https://www.sharedeals.de/lg-intern-divi-top10-2026/) **Published:** Dezember 12, 2025 **Author:** Corina Leppich **Content:** \[tcb-script src="https://cdn.optimind.so/optitag/2b6ee668-c85e-458b-aef1-90c065021a2c"\]\[/tcb-script\] ## Dividenden Analyse ## Top 10 **Dividenden-Aktien 2026** ") Passives Einkommen 2026: Du willst Geld im Schlaf verdienen, ohne auf satte Kursexplosionen verzichten zu wollen? 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Externe Bewertungen fließen lediglich als zusätzliches Stimmungsbild ein und bestimmen nicht allein das Ergebnis.Der Vergleich umfasst eine Auswahl bekannter Anbieter und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Angaben werden in der Regel mehrmals jährlich anbieterübergreifend überprüft (Stand: 01.07.2026). Kurzfristige Änderungen können daher noch nicht berücksichtigt sein; eine Gewähr für Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit wird nicht übernommen. Unsere Inhalte werden sorgfältig recherchiert und redaktionell unabhängig erstellt. Für die Vermittlung über gekennzeichnete Links wie „Zum Anbieter“ können wir eine Vergütung erhalten. Diese hat keinen Einfluss auf unsere redaktionelle Bewertung. Nicht einbezogen werden externe Börsen-, Handelsplatz- oder Maklergebühren sowie zeitlich begrenzte Aktionen und individuelle Sonderkonditionen – etwa für besonders aktive Trader mit mehreren Hundert oder Tausend Transaktionen pro Jahr. Der Broker-Markt ist in den letzten Jahren zu einem undurchsichtigen Dschungel geworden. Zahlreiche alte und neue Anbieter aus dem In- und Ausland konkurrieren um die Gunst der deutschen Anleger. Während Neobroker mit niedrigen Gebühren und intuitiven Apps locken, punkten etablierte Direktbanken mit maximaler Handelsplatzauswahl und starkem Service. Und Profi-Broker glänzen mit hochprofessionellen Tools und spezialisierten Produkten. Wir bringen mit unserem Broker Vergleich Licht in den Broker-Dschungel, damit Du den vollen Durchblick bekommst. Nach einer Kurzvorstellung der acht wichtigsten Broker auf dem deutschen Markt beleuchten wir das Angebot aller Broker in allen entscheidungsrelevanten Kriterien. Den Abschluss macht eine Zusammenfassung, welcher Broker am besten zu welchen Kunden passt. ## Das Wichtigste in Kürze - Captrader, Smartbroker+, Trade Republic, Scalable Capital, XTB, Flatex, Comdirect und Consorsbank sind acht der wichtigsten Online-Broker auf dem deutschen Markt. - Bei der Auswahl eines Brokers sind das Handelsangebot, die Handelsplätze, die Transaktionsgebühren, der Support und die Sicherheit die Hauptentscheidungskriterien für die meisten Anleger. - Zusätzlich spielen die Trading-Software, die App und das Angebot bei Sparplänen, Kinderdepots und Lombardkrediten eine Rolle. - Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital bieten extrem günstige Konditionen und fokussieren sich auf den Handel über die App mit den wichtigsten Anlageprodukten. - Hybridbroker wie Smartbroker+ und Flatex haben ein größeres Angebot an Produkten, Handelsplätzen und Support als Neobroker, aber gleichzeitig niedrigere Preise als Direktbanken. - Direktbanken wie Comdirect und Consorsbank bieten ein riesengroßes Produktsortiment, das von Wertpapieren über Konten und Festgeldanlagen bis zu Krediten reicht, sowie einen hervorragenden Support, sind allerdings teurer als Neo- und Hybridbroker. - Profi-Broker wie Captrader und XTB ermöglichen den Zugang zu Finanzprodukten wie CFDs, Forex und echten Optionen, und bieten Kunden professionelle Trading- und Analysewerkzeuge. ## Kurzvorstellung In diesem Broker Vergleich wollen wir Dir acht der wichtigsten Online-Broker auf dem deutschen Brokerage-Markt vorstellen und sie in allen relevanten Details miteinander vergleichen. Der Vergleich der Broker beginnt mit einer Kurzvorstellung der acht Anbieter mit einem Hinweis am Ende, an welche Kundengruppe sich der jeweilige Anbieter richtet. ### Captrader Captrader ist ein renommierter, inhabergeführter deutscher Online-Broker mit Sitz in Düsseldorf, der seit über 15 Jahren auf dem deutschen Markt agiert. Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal von Captrader ist, dass es sich um einen Introducing Broker für Interactive Brokers, den global tätigen US-Giganten im Brokerage, handelt. Das bedeutet, dass Captrader keine eigene Depotbank-Infrastruktur oder Handelsplattform besitzt, sondern Kunden Zugriff auf die extrem umfangreiche Infrastruktur von Interactive Brokers bekommen. Das Angebot von Captrader richtet sich primär an aktive Trader, Profi-Anleger und Semi-Professionelle, die vom riesengroßen Handels- und Börsenangebot sowie der hochprofessionellen Trading-Software des Brokers profitieren. ### Smartbroker+ Smartbroker+ ist einer der führenden deutschen Online-Broker und zählt zur Kategorie der "Next Generation Broker“. Mit seinem Konzept versucht der Broker die extrem günstigen Konditionen von Neobrokern (wie Trade Republic oder Scalable Capital) mit dem großen Handelsangebot klassischer Online-Broker (wie Comdirect oder Consorsbank) zu verschmelzen. Betrieben wird der Broker von der börsennotierten Smartbroker Holding AG (ehemals wallstreet:online AG) mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen ist gleichzeitig der größte Betreiber von Finanz-Communities und Börsenportalen im deutschsprachigen Raum. Die Smartbroker Holding AG ist selbst keine Bank, sondern ein Vermittler. Die Abwicklung, die Depotführung und das Verrechnungskonto werden von der Baader Bank AG übernommen. Smartbroker+ richtet sich in erster Linie an preisbewusste Privatanleger, denen das Angebot eines echten Neobrokers schlichtweg zu stark eingeschränkt ist. ### Trade Republic Trade Republic ist der mit Abstand größte und bekannteste Neobroker in Deutschland und Europa. Das 2015 gegründete Berliner Fintech-Unternehmen hat die traditionelle Bankenlandschaft revolutioniert, indem es den Wertpapierhandel extrem vereinfacht und radikal vergünstigt hat. Mit rund 10 Millionen Kunden und über 150 Milliarden € verwaltetem Vermögen ist es die größte Sparplattform Europas und gilt als das wertvollste deutsche Startup. Trade Republic startete als reiner Smartphone-Broker für Aktien und ETFs. Inzwischen hat sich das Unternehmen jedoch zu einer Art Neobank gewandelt, die neben dem Wertpapierhandel auch Sparprodukte sowie ein Girokonto und Kreditkarten anbietet. Trade Republic richtet sich vor allem an Kleinanleger, ETF-Sparer und Digital Natives, die ihr Vermögen unkompliziert und kostengünstig per Smartphone aufbauen und verwalten wollen. ### Scalable Capital Scalable Capital ist – neben Trade Republic – einer der führenden und größten Neobroker in Deutschland und Europa. Das Fintech-Unternehmen wurde 2014 in München gegründet und verwaltet mittlerweile für über eine Million Kunden ein Vermögen von mehr als 40 Milliarden €. Der Broker verfolgt einen All-in-One-Ansatz für den digitalen Vermögensaufbau. Kunden können über dieselbe Plattform wahlweise komplett eigenständig handeln oder ihr Geld über Robo-Advisors vollautomatisch verwalten lassen. Scalable Capital besitzt inzwischen eine deutsche Vollbanklizenz und betreibt seine eigene technische Depot- und Handelsinfrastruktur. Das Angebot von Scalable Capital richtet sich vor allem an passive Sparer, die ihr Vermögen einfach und ggf. vollautomatisch aufbauen wollen sowie an Heavy Trader, die vom Flatrate-Handelsmodell des Brokers profitieren. ### XTB XTB ist ein großer, internationaler Online-Broker mit polnischen Wurzeln. Das Unternehmen wurde 2002 in Warschau gegründet und hat sich seither zu einer der führenden europäischen Plattformen für Privatanleger und aktive Trader entwickelt. Mit rund 1 Million Kunden weltweit kombiniert XTB den günstigen Handel mit echten Aktien mit einem hochprofessionellen CFD- und Forex-Angebot. XTB spricht mit seinem Angebot vor allem zwei Kundengruppen an: Preisbewusste Aktien- und ETF-Anleger sowie aktive Trader im Bereich des Hebelgeschäfts mit Derivaten, Rohstoffen und Forex (Devisen). ### Flatex Flatex ist einer der bekanntesten und traditionsreichsten Online-Broker im deutschsprachigen Raum. Gegründet im Jahr 2006, gilt das Unternehmen als einer der Pioniere im Discount-Brokerage in Deutschland. Heute bildet Flatex zusammen mit dem niederländischen Broker DEGIRO die börsennotierte flatexDEGIRO SE und ist mit über 2,5 Millionen Kunden einer der größten Online-Broker ganz Europas. Als “Allround-Broker“ ist Flatex beim Handelsangebot und den Preisen in etwa zwischen Neobrokern (wie Scalable Capital und Trade Republic) und klassischen Online-Brokern/Direktbanken (wie Comdirect und Consorsbank) angesiedelt. Das Angebot von Flatex richtet sich vor allem an erfahrenere Anleger, die mittlere bis größere Portfolios mit einer Vielzahl unterschiedlicher Anlageklassen verwalten. ### Comdirect Comdirect ist eine der ältesten, bekanntesten und größten deutschen Online-Broker und Direktbanken. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1994 als digitale Tochtergesellschaft der Commerzbank. Nach über zwei Jahrzehnten als eigenständige, börsennotierte Aktiengesellschaft wurde Comdirect 2020 von der Commerzbank zurückerworben und seitdem als digitale Direktbank geführt. Im Gegensatz zu den anderen in diesem Broker Vergleich genannten Anbietern (mit Ausnahme der Consorsbank) deckt Comdirect das komplette Spektrum einer klassischen Bank ab. Neben dem Wertpapierhandel bietet die Direktbank auch ein Girokonto, Tages- und Festgeldkonten, Ratenkredite und Baufinanzierungen. Als „Premium-Direktbank“ richtet sich das Angebot von Comdirect an Kunden, die ein Alles-aus-einer-Hand-Angebot suchen. ### Consorsbank Wie Comdirect zählt auch die Consorsbank zu den Pionieren und größten Vertreter des Online-Brokerage in Deutschland. Gegründet 1994 als Consors durch die Schmidtbank in Nürnberg, wurde der Broker 2002 durch die französische Großbank BNP Paribas übernommen. Sie baute Consors über die Jahre von einem reinen Broker zu einer vollumfänglichen Direktbank aus. Wie Comdirect bietet auch die Consorsbank ein All-in-one-Angebot an Girokonto, Sparprodukten, Finanzierungen und Online-Wertpapierhandel. Auch die Consorsbank richtet sich als langjährig etablierte Direktbank primär an Menschen, die eine rein digitale Vermögensverwaltung suchen, dabei aber das vollständige Leistungsspektrum einer traditionellen Bank erwarten. ### ## Die Hauptentscheidungskriterien Für jeden Anleger spielen bei der Auswahl eines Online-Brokers unterschiedliche Kriterien eine Rolle. Während für die einen die Kosten das wichtigste Kriterium darstellen, sind es für andere das Handelsangebot und die Handelsplätze. Andere wiederum legen größten Wert auf die Themen Support und Sicherheit. Der folgende Abschnitt beurteilt die acht Anbieter unseres Broker Vergleichs in diesen fünf Hauptentscheidungskriterien. ### Das Handelsangebot Das Handelsangebot ist für die meisten Anleger wahrscheinlich das wichtigste Kriterium bei einem Broker Vergleich. Schließlich willst Du über die Handelsplattform eines Brokers alle oder zumindest einen Großteil der von Dir gewünschten Wertpapiere handeln können. Ein kostengünstiger Online-Broker nützt Dir herzlich wenig, wenn er Dir kein passendes Angebot an handelbaren Wertpapieren bietet. **Zwischenfazit Handelsangebot** Eine generalisiertes Fazit über alle Anlageklassen hinweg ist kaum möglich, da die Broker in diesem Vergleich sehr unterschiedliche Angebote in jeder Asset-Klasse besitzen. Generell lässt sich jedoch sagen, dass das Angebot von Captrader, Smartbroker+, Flatex, Comdirect und Consorsbank über fast alle Anlageklassen hinweg sehr breit ist. Bei Trade Republic, Scalable Capital und XTB ist es teilweise etwas eingeschränkter. ### Die Transaktionsgebühren Neben dem Handelsangebot sind die Transaktionsgebühren für die Mehrheit der Anleger das Hauptentscheidungskriterium bei der Auswahl eines Brokers. Das gilt vor allem für Anleger, die sehr häufig oder mit geringen Summen handeln. In beiden Fällen können die Transaktionskosten für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren auf beträchtliche Summen wachsen und die Rendite der Anlagen signifikant schmälern. Aufgrund des Umfangs und der Komplexität des Angebots an handelbaren Wertpapieren wird in diesem Broker Vergleich ausschließlich auf die Transaktionskosten von Aktien, ETFs und Anleihen bei den einzelnen Brokern eingegangen. Ein Kostenvergleich bei Optionen und Futures sowie Derivaten und CFDs würde den Rahmen dieses Broker Vergleichs sprengen. **Zwischenfazit Transaktionsgebühren** Die generell niedrigsten Ordergebühren findest Du bei Smartbroker+, Trade Republic, Scalable Capital und XTB. Für Vieltrader sind vor allem die Pauschalangebote von Scalable und XTB sehr attraktiv. Captrader und Flatex sind etwas teuer. Die höchsten Transaktionsgebühren haben die Direktbanken Comdirect und Consorsbank. ### Die Handelsplätze Für viele Anleger spielt das Spektrum der von einem Broker angebotenen Handelsplätze gegenüber dem Handelsangebot und den Transaktionsgebühren nur eine untergeordnete Rolle. Das sollte es aber nicht, denn die Liste der angebotenen Handelsplätze kann darüber entscheiden, ob Du bestimmte Wertpapiere (besonders Aktien) überhaupt in der von Dir gewünschten Menge kaufen und verkaufen kannst. Besonders Anleger, die gerne Nebenwerte, illiquide Aktien oder ausländische Titel handeln, sollten dieses Entscheidungskriterium berücksichtigen. **Zwischenfazit Handelsplätze** Der erste Platz in dieser Kategorie geht klar an Captrader. Hier erhältst Du die mit Abstand größte Auswahl an Handelsplätzen. Im Mittelfeld befindet sich Smartbroker+, XTB, Flatex, Comdirect, Trade Republic und Consorsbank. Das Angebot beim Neobroker Scalable Capital ist hingegen extrem beschränkt. ### Der Support Ein guter Kundendienst bei Online-Brokern wird von vielen Anlegern oft unterschätzt – bis zu dem Moment, in dem es um echtes Geld geht oder plötzlich Probleme auftreten. Im Gegensatz zu traditionellen Filialbanken gibt es bei Online- und Neobrokern mit reinen Online-Plattformen keinen Berater am Schalter, zu dem man bei Fragen gehen kann. Der Online-Support ist hier die einzige Lebenslinie zum eigenen Vermögen. Ein schneller, kompetenter und jederzeit erreichbarer Support kann über bares Geld entscheiden und sollte bei einem Broker Vergleich eine zentrale Rolle spielen. **Zwischenfazit Support** Den umfangreichsten Support besitzen Captrader, Comdirect und Consorsbank. Diese drei Broker punkten mit einer Kombination aus ständiger Erreichbarkeit, telefonischen Hotlines und weiteren Kommunikationskanälen. Einen etwas eingeschränkteren Kundendienst gibt es bei Smartbroker+, XTB und Flatex. Stärkere Einschränkungen beim Support musst Du bei den Neobrokern Trade Republic und Scalable Capital in Kauf nehmen. ### Die Sicherheit Viele Anleger vertrauen einem Online-Broker blind ihr Geld an. In Bezug auf das Wertpapierdepot (also alle Aktien, ETFs, Fonds etc.) mag das in Ordnung sein, denn sie stellen schließlich rechtliches Sondervermögen dar. Im Falle der Insolvenz des Brokers gehören alle verwahrten Wertpapier zu 100% Dir. Für das Geld auf dem Verrechnungskonto bei Deinem Broker gilt das allerdings nicht. Es zählt als ganz normale Bankeinlage und wird damit bei einer Pleite Teil der Insolvenzmasse. Dieses Risiko ist bei vielen Anlegern erhöht, da sie — angelockt durch die hohen Zinsen vieler Broker — große Summe auf ihrem Verrechnungskonto parken. Aufgrund dieses Risikos solltest Du unbedingt die Details der Einlagensicherung Deines Brokers kennen. **Zwischenfazit Sicherheit** Eine extrem gute Absicherung Deiner Gelder durch das zweistufige deutsche Einlagensicherungssystem bekommst Du bei Smartbroker+, Comdirect und Consorsbank. Auch Trade Republic, Scalable Capital und Flatex bieten Dir ein sehr hohes Sicherheitsniveau. Bei Captrader und XTB ist die Sicherheit Deiner Einlagen etwas eingeschränkter. ## Die Nebenentscheidungskriterien Neben den fünf im Detail behandelten Hauptentscheidungskriterien gibt es eine ganze Reihe weiterer Kriterien, die Kunden bei einem Broker Vergleich hinzuziehen. Alle möglichen Kriterien zu nennen, würde den Rahmen dieses Broker Vergleichs sprengen, weshalb Du an dieser Stelle eine kurze Übersicht von fünf weiteren Nebenentschscheidungskriterien findest, die für die meisten Privatanleger zusätzlich eine Rolle spielen. ### Die Trading-Software Während der Handelsplatz den rechtlichen und physischen Ort bestimmt, an dem Deine Order ausgeführt wird, ist die Trading-Software das Werkzeug, mit dem Du diesen Marktplatz ansteuerst. Die Trading-Software Deines Online-Brokers bestimmt dabei maßgeblich, wie schnell eine Order ausgeführt wird, auf welche Echtzeit-Daten Du Zugriff hast, ob Du das Orderbuch einsehen kannst, welcher Ordertypen zur Auswahl stehen und weitere handelstechnische Details. Zudem unterscheidet sich der Umfang der Analysewerkzeuge für Wertpapiere grundlegend von Software zu Software. Während die Trading-Software mancher Broker nur rudimentäre Funktionen bietet, erhältst Du bei anderen Anbietern professionelle Tools, die mit den Analysewerkzeugen institutioneller Investoren locker mithalten können. Die Auswahl der Trading-Software spielt vor allem für professionellere Anleger eine wichtige Rolle. Wenn Du sehr tiefgehende Analysen und häufiger komplexe Transaktionen durchführst, solltest Du Dich unbedingt für einen Broker mit einer professionellen Trading-Software entscheiden. Diese findest Du eher bei klassischen Universal-Brokern wie Captrader, Comdirect, XTB und Consorsbank als bei Neobrokern wie Scalable Capital und Trade Republic. ### Der Lombardkredit Ein Lombardkredit (oft auch als Wertpapierkredit bezeichnet) ist ein Kredit, bei dem Du Dir Geld von Deinem Broker leihst und dafür die Vermögenswerte in Deinem Wertpapierdepot als Sicherheit hinterlegst. Diesen Kredit kannst Du für den Kauf weiterer Wertpapiere nutzen. Ein Lombardkredit ist demnach eine Art des gehebelten Wertpapierhandels. Je nach Qualität der Wertpapiere werden diese unterschiedlich beliehen. ETFs und liquide Aktien werden von Brokern häufig mit bis zu 70% ihres Wertes beliehen. Bei einem Depotwert von 10.000 € kannst Du Dir also weitere 7.000 € von Deinem Broker für Investments leihen. Heutzutage bieten die meisten Broker einen Wertpapierkredit an. Unter den in diesem Broker Vergleich vorgestellten Anbietern gibt es ihn lediglich bei Trade Republic und bei XTB nicht. Die zwei wesentlichen Unterscheidungsmerkmale bei einem Lombardkredit sind die Kredithöhe und die Zinsen. Während bei manchen Brokern die Kreditsumme auf 100.000 € begrenzt ist, erhältst Du bei anderen (wie z. B. Comdirekt und Consorsbank) auch Beträge von über 250.000 €. Die Unterschiede zwischen den verlangten Zinsen können ebenfalls signifikant sein und mehrere Prozentpunkte betragen. ### Das Kinderdepot Ein Kinderdepot (auch Juniordepot genannt) ist ein normales Wertpapierdepot, das jedoch speziell für Minderjährige eingerichtet wird. Es dient dazu, langfristig Vermögen für ein Kind anzusparen. Bei einem echten Kinderdepot ist das Kind rechtlicher Eigentümer aller eingezahlten Gelder und Aktien von Tag 1 an. Die Eltern (oder Erziehungsberechtigten) verwalten das Depot bis zum 18. Geburtstag lediglich als gesetzliche Vertreter. Der Vorteil dabei ist, dass Kinder als eigene Rechtspersonen denselben Steuerfreibetrag wie Erwachsene genießen. Das Kind kann demnach pro Jahr 1.000 € an Kapitalerträgen komplett steuerfrei einnehmen. Echte Kinderdepots werden von Comdirect, der Consorsbank und Flatex angeboten. ### Die Sparpläne Sparpläne – vor allem auf ETFs oder Aktien – sind für viele Privatanleger der Grundpfeiler ihres Vermögensaufbaus. Das regelmäßige Investieren eines konstanten Geldbetrages in Wertpapiere führt bekanntermaßen aufgrund des Zinseszinseffekts über einen längeren Zeitraum zum Aufbau eines größeren Vermögens. Für Online-Broker sind Sparpläne deshalb ein sehr wichtiges Werkzeug, um Kunden langfristig an sich zu binden. Von den in diesem Broker Vergleich genannten Anbietern ist Smartbroker+ mit rund 11.000 angebotenen Sparplänen der klare Spitzenreiter bei diesem Kriterium, gefolgt von Scalable Capital und Trade Republic mit ca. 3.000 ETF- und Tausenden Aktien-Sparplänen. Ein etwas geringeres, aber immer noch umfangreiches Sparplanangebot bekommst Du bei Comdirect, der Consorsbank, Flatex und XTB. Captrader bietet Dir als Spezialbroker keine Sparpläne an. ### Die App Eine moderne und intuitive Smartphone-App ist im modernen Online-Brokerage für viele Anleger zu einem wesentlichen Entscheidungskriterium geworden. Vor allem für Menschen, die häufig unterwegs sind, ist die App weit mehr als nur ein "mobiler Bildschirm“. Sie beeinflusst, wie schnell und einfach Du auf Neuigkeiten aus Wirtschaft und Politik mit Handelsentscheidungen reagieren kannst. Die Beurteilung einer App ist abseits des Funktionsumfangs im Wesentlichen eine Geschmacksfrage. Ein Großteil des Erfolges von Neobrokern wie Trade Republic und Scalable Capital ist auf ihre schlanken, einfach navigierbaren Apps im Top-Design zurückzuführen. Sie machen es auch Börsenneulingen kinderleicht, in die Welt des Wertpapierhandels und der Geldanlage einzusteigen. Aber auch langjährig etablierte Broker wie Flatex, Comdirect und Consorsbank haben in den letzten Jahr viel in die Erneuerung ihrer Apps investiert. ## Gibt es einen besten Broker? Wie Du bestimmt schon aus den Zwischenfazits zu den zehn in diesem Broker Vergleich vorgestellten Entscheidungskriterien herausgelesen hast, gibt es den einen, absolut besten Online-Broker schlichtweg nicht. Viel zu unterschiedlich ist das Angebot der einzelnen Broker in den verschiedenen Kategorien und viel zu divers sind auch die Präferenzen der Kunden. Eine eierlegende Wollmilchsau suchst Du auf dem Brokerage-Markt vergeblich. Welcher Broker unter dem Strich für Dich der beste ist, hängt von Deiner persönlichen Anlagestrategie und Deinen individuellen Wünschen ab. Zusammenfassend lassen sich die acht in diesem Broker Vergleich vorgestellten Anbieter in vier Gruppen einteilen, die sich am besten für jeweils eine Kundengruppe eignen. ### 1. Die Neobroker Die Neobroker Scalable Capital und Trade Republic verzichten auf Schnickschnack, werden primär über Apps genutzt und bieten extrem günstige Konditionen. Sie fokussieren sich auf diejenigen Produkte (Aktien und ETFs), die vom Gros der Privatanleger nachgefragt werden. Ein Neobroker ist deshalb der perfekte Anbieter für Dich, wenn Du einfach, schnell, kostengünstig und ohne irgendwelche Extrawürste an der Börse handeln willst. Ihr Angebot eignet sich hervorragend für Börsenneulinge, ETF-Sparer und alle Anleger, die unkompliziert die liquidesten Wertpapiere handeln wollen. ### 2. Die Hybridbroker Hybridbroker wie Smartbroker+ und Flatex sind zwischen Neobrokern und klassischen Direktbanken angesiedelt. Sie versuchen, das beste aus diesen beiden Broker-Welten zu verschmelzen. Das Angebot an handelbaren Produkten und Handelsplätzen ist größer als bei Neobrokern. Gleichzeitig sind die Preise deutlich niedriger als bei Direktbanken. Ein Hybridbroker ist somit der passende Anbieter für Dich, wenn Du die günstigen Handelskonditionen eines Neobrokers suchst, aber zugleich von einem größeren Handelsangebot und einem besseren Support profitieren willst. ### 3. Die Direktbanken Die klassischen Direktbanken Comdirect und Consorsbank sind die Allrounder unter den Brokern. Sie bieten Dir ein riesengroßes Produktsortiment, das von Wertpapieren über Konten und Festgeldanlagen bis zu Krediten reicht. Eine Direktbank ist demnach der ideale Online-Broker für Dich, wenn Du nicht nur in sehr viele Wertpapiere aus unterschiedlichen Anlageklassen investieren willst, sondern auch noch Deine restlichen Bankgeschäfte über den Anbieter abwickeln willst. Zudem bieten die Direktbanken den besten Support von allen Brokern in diesem Vergleich. ### 4. Die Profi-Broker Die Profi-Broker Captrader und XTB sind die Spezialisten in diesem Broker Vergleich. Sie bieten ihren Kunden Zugang zu Finanzprodukten (wie CFDs, Forex und echten Optionen), die Du bei Neobrokern gar nicht und bei Direktbanken nur in geringem Umfang findest. Zudem ermöglichen Sie über Profi-Software den Zugang zu allen relevanten Börsen weltweit. Ein Profi-Broker ist somit die richtige Wahl für Dich, wenn Du den Wertpapierhandel mehr oder weniger professionell betreibst. Die Werkzeuge und Produkte dieser Broker sind für viele Anleger eine zu große Herausforderung. Professionellen Tradern bringen sie aber einen erheblichen Mehrwert. - - - Select Columns Layout --- ### [Sparplan-Rechner](https://www.sharedeals.de/sparplan-rechner/) **Published:** September 14, 2026 **Author:** Steve Siewert **Content:** Sparplan-Rechner · Vom Alltag zum Vermögen · sharedeals.de # Deine kleinen Ausgaben sind ein Vermögen.Du siehst es nur noch nicht. Klick an, worauf du verzichten könntest. Wir zeigen dir, was daraus wird, wenn du das Geld stattdessen Monat für Monat in einen breiten Aktien-ETF steckst. Den Rest erledigt der Zinseszins. ## Wähle deine Alltags-Killer Tippe die Kacheln an. Beträge kannst du direkt anpassen, so wird es genau dein Fall. Anlagedauer20 Jahre ETF-Beispiel (⌀ Rendite p.a., historisch) Erwartete Rendite p.a.7,0 % Ungefähre langfristige Durchschnittswerte der Vergangenheit, keine Prognose und keine Garantie. Künftige Renditen können deutlich abweichen. Du kannst den Wert jederzeit frei anpassen. Startbetrag (optional)einmalig € Aus deinem Verzicht wird 0 €pro Monat investiert Dein Endvermögen 0 € in 20 Jahren bei 7,0 % p.a. Deine Einzahlungen Zinseszins-Gewinn Selbst eingezahlt0 € Geschenkter Gewinn0 € Wähle oben eine Ausgabe aus, um zu sehen, was dir wirklich durch die Lappen geht. [Jetzt clever investieren](https://www.sharedeals.de/brokervergleich/?utm_source=sparplan-rechner&utm_medium=widget&utm_campaign=invest) Ergebnis teilen Teilen [WhatsApp](#) [X](#) Kopieren Als Bild  ## Was wäre mit sharedealsPlus möglich? Stell dir vor, du steckst nicht alles brav in den ETF, sondern die Hälfte deiner monatlichen Sparrate über sharedealsPlus in unsere **Community-Tipps**. Spiel durch, wie sich das über die Jahre auswirken könnte. Die Rendite der Tipps ist eine frei wählbare Annahme mit deutlich höherem Risiko, keine Garantie. Vergleich an Feste Aufteilung: **50 %** deiner Sparrate fließen in **Community-Tipps**, die anderen 50 % in den ETF. Angenommene Rendite der Community-Tipps p.a.15,0 % Beispielwert. Auf sharedeals.de wird hier automatisch der Median aller Kracher der Woche gesetzt. Nur ETF (7,0 %)0 € Mit sharedealsPlus · 50 % ETF + 50 % Community-Tipps0 € Der letzte Kracher der Woche Die echten Community-Tipps aus dem Insider-Newsletter (mittwochs) und dem Live Chat. Beispiele früherer Entwicklungen, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung und kein Hinweis auf künftige Ergebnisse. [sharedealsPlus entdecken](https://start.sharedeals.de/sharedealsplus-blog?utm_source=sparplan-rechner&utm_medium=widget&utm_campaign=sdp) Hypothetisches Vergleichsszenario, keine Anlageberatung und keine Kaufempfehlung. Die Prozentwerte der Kracher der Woche sind erzielte Spitzengewinne je Tipp über unterschiedliche Zeiträume und keine Jahresrenditen; als Renditeannahme p.a. sind sie daher bewusst optimistisch. Community-Tipps auf einzelne Werte sind deutlich riskanter als ein breiter ETF: hohes Klumpenrisiko, starke Schwankungen und ein Totalverlust einzelner Positionen sind möglich. Die angenommene Rendite wählst du selbst; tatsächliche Ergebnisse können erheblich abweichen, auch negativ. Die Mitgliedschaft von 9,95 €/Monat wird im Szenario vom monatlichen Sparbetrag abgezogen. ## Kracher der Woche – der Track Record Jeder Kracher der Woche wird mittwochs im Insider-Newsletter und im Live Chat vorgestellt. Der Median dieser Tipps steckt als Voreinstellung im Vergleich oben. Kracher der Woche0 Median je Tipp+0 % Bester Tipp+0 % Alle Angaben sind erzielte Spitzengewinne je Tipp („bis zu", Momentaufnahme) über unterschiedliche Zeiträume, keine Jahresrenditen und kein nachbildbares Musterdepot. Es sind ausgewählte Highlights aus Live Chat und Insider-Newsletter. Vergangene Ergebnisse sind keine Garantie für die Zukunft. Wie wir rechnen Wir nehmen die Summe deiner ausgewählten Ausgaben als monatliche Sparrate und legen sie über die gewählte Laufzeit mit der gewählten Rendite an. Gerechnet wird mit monatlicher Einzahlung und monatlicher Verzinsung (Zinseszins). Ein optionaler Startbetrag fließt einmalig zu Beginn ein. Beim sharedealsPlus-Vergleich fließt die Hälfte deiner Sparrate in Community-Tipps mit der angenommenen, frei wählbaren Rendite, die andere Hälfte in den ETF. Die Mitgliedschaft von 9,95 €/Monat wird vorab von der Sparrate abgezogen. Als Voreinstellung nutzen wir den Median der Prozentwerte aller Kracher der Woche, gedeckelt auf einen realistischen Bereich. Alle Werte sind Modellannahmen. Kurse schwanken, Renditen der Vergangenheit sind keine Garantie, Steuern und Kosten sind nicht berücksichtigt. Dies ist keine Anlageberatung. Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich der Veranschaulichung und stellt keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar. Die Berechnung unterstellt eine konstante jährliche Rendite und monatliche Einzahlung. Tatsächliche Kurse schwanken, Renditen der Vergangenheit sind keine Garantie für die Zukunft, und ein Totalverlust ist bei Aktieninvestments grundsätzlich möglich. 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Erfahre mehr über unsere außergewöhnlichen Erfolge mit No Brainer-Aktien und schaue Dir an, was unsere begeisterten Abonnenten sagen...\[/text\_block\] [](#two-thirds)[Add Element](#add_element) [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  --- \[divider style="0"\] [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  [custom_html]  \[/custom\_html\] \[custom\_html\]\*Bei Erwerb des Add-Ons für einmalig nur 5€\[/text\_block\] [Add Element](#add_element) [](#copy-row "Copy Row") [](#options "Edit Row Options") [](#clone-row "Clone Row") [Add New Row](#add-new-row) [](#move "Move Row") [](#paste-row "Paste Row") [](#delete-row "Delete Row") [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)   \[arrows style="arrow-red-11.png" align="center"\] [Add Element](#add_element) [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  [Jetzt abonnieren!](#mitglied-werden) \[button\_1 text="Jetzt%20abonnieren!" text\_size="24" text\_color="#ffffff" text\_font="Lato;google" text\_bold="Y" text\_letter\_spacing="-1" subtext\_panel="N" text\_shadow\_panel="Y" text\_shadow\_vertical="1" text\_shadow\_horizontal="0" text\_shadow\_color="#000000" text\_shadow\_blur="0" styling\_width="50" styling\_height="20" styling\_border\_color="#666666" styling\_border\_size="1" styling\_border\_radius="8" styling\_border\_opacity="99" styling\_gradient\_start\_color="#86c833" styling\_gradient\_end\_color="#3f8e30" drop\_shadow\_panel="Y" drop\_shadow\_vertical="1" drop\_shadow\_horizontal="0" drop\_shadow\_blur="0" drop\_shadow\_spread="0" drop\_shadow\_color="#000000" drop\_shadow\_opacity="50" inset\_shadow\_panel="Y" inset\_shadow\_vertical="1" inset\_shadow\_horizontal="0" inset\_shadow\_blur="0" inset\_shadow\_spread="0" inset\_shadow\_color="#c2ee80" inset\_shadow\_opacity="100" align="center" href="#mitglied-werden"/\] [](#two-fourths)[Add Element](#add_element) [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)   \[arrows style="arrow-red-13.png" align="center"\] [Add Element](#add_element) [](#copy-row "Copy Row") [](#options "Edit Row Options") [](#clone-row "Clone Row") [Add New Row](#add-new-row) [](#move "Move Row") [](#paste-row "Paste Row") [](#delete-row "Delete Row") [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  ## Schließe Dich einer begeisterten Gemeinschaft erfolgreicher Anleger an... \[headline style="2" align="center" headline\_tag="h2"\]Schließe Dich einer begeisterten Gemeinschaft erfolgreicher Anleger an...\[/headline\] [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  > *"NBC mit wunderbarer Entwicklung. Sehr glaubwürdig, nachvollziehbar, professionell und rational. Großartig."* > > **Fruchtchen** > *"Das ist mit Abstand die beste Fachkompetenz, die es auf dem Markt gibt, einfach top."* > > **Christoph H. via Google** > *"Man lernt durch euch so dermaßen viel. Allein das wäre den Preis schon wert. Die Picks sind wie immer große Klasse. Einfach nur Danke."* > > **No10** \[testimonials style="5" font\_style="bold" margin\_top="" margin\_bottom=""\]\[testimonial name="Fruchtchen" company="" href="" image=""\]
%3Cem%3E%22NBC%20mit%20wunderbarer%20Entwicklung.%20Sehr%20glaubw%C3%BCrdig%2C%20nachvollziehbar%2C%20professionell%20und%20rational.%20Gro%C3%9Fartig.%22%3C%2Fem%3E
\[/testimonial\]\[testimonial name="Christoph%20H.%20via%20Google" company="" href="" image=""\]%3Cem%3E%22%3Cspan%20class%3D%22r-iF2ZPr2QC\_wk%22%3EDas%20ist%20mit%20Abstand%20die%20beste%20Fachkompetenz%2C%20die%20es%20auf%20dem%20Markt%20gibt%2C%20einfach%20top%3C%2Fspan%3E.%22%3C%2Fem%3E
\[/testimonial\]\[testimonial name="No10" company="" href="" image=""\]%3Cem%3E%22Man%20lernt%20durch%20euch%20so%20derma%C3%9Fen%20viel.%20Allein%20das%20w%C3%A4re%20den%20Preis%20schon%20wert.%20Die%20Picks%20sind%20wie%20immer%20gro%C3%9Fe%20Klasse.%20Einfach%20nur%20Danke.%22%0A%3C%2Fem%3E
\[/testimonial\]\[/testimonials\] [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  > *"Trefferquote und Expertise wirklich beeindruckend (...) Auch im NBC gab es schlechtere Zeiten, aber letztlich liefen bisher alle Aktien..."* > > **trader\_joe** > *"Einfach wahnsinn, wie das Team mein Leben verändert hat. Zuerst war ich aufgrund des doch für Normalverdiener hohen Preises skeptisch. Die Bilanz nach über einem Jahr fällt allerdings fantastisch aus (...)"* > > **Erich H. via Google** > *"Absoluter Hammer, Beratung, Hintergrundinfos und Erfolgsquote."* > > **Angelo R. via Google** \[testimonials style="5" font\_style="bold" margin\_top="" margin\_bottom=""\]\[testimonial name="trader\_joe" company="" href="" image=""\]%3Cem%3E%22Trefferquote%20und%20Expertise%20wirklich%20beeindruckend%20(...)%20Auch%20im%20NBC%20gab%20es%20schlechtere%20Zeiten%2C%20aber%20letztlich%20liefen%20bisher%20alle%20Aktien...%22%3C%2Fem%3E
\[/testimonial\]\[testimonial name="Erich%20H.%20via%20Google" company="" href="" image=""\]%3Cem%3E%22Einfach%20wahnsinn%2C%20wie%20das%20Team%20mein%20Leben%20ver%C3%A4ndert%20hat.%20Zuerst%20war%20ich%20aufgrund%20des%20doch%20f%C3%BCr%20Normalverdiener%20hohen%20Preises%20skeptisch.%20Die%20Bilanz%20nach%20%C3%BCber%20einem%20Jahr%20f%C3%A4llt%20allerdings%20fantastisch%20aus%20(...)%22%3C%2Fem%3E
\[/testimonial\]\[testimonial name="Angelo%20R.%20via%20Google" company="" href="" image=""\]%3Cem%3E%22%3Cspan%20class%3D%22r-ipI7\_Il8KArY%22%3EAbsoluter%20Hammer%2C%20Beratung%2C%20Hintergrundinfos%20und%20Erfolgsquote.%3C%2Fspan%3E%22%0A%3C%2Fem%3E
\[/testimonial\]\[/testimonials\] [Add Element](#add_element) [](#copy-row "Copy Row") [](#options "Edit Row Options") [](#clone-row "Clone Row") [Add New Row](#add-new-row) [](#move "Move Row") [](#paste-row "Paste Row") [](#delete-row "Delete Row") [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  ## ...investiere erfolgreich wie ein Profi mit exklusivem Know-how und dem richtigen Timing... \[headline style="1" align="center" headline\_tag="h2"\]...investiere erfolgreich wie ein Profi mit exklusivem Know-how und dem richtigen Timing...\[/headline\] [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  [text_block style="style_1.png" align="left" font_size="18" top_padding="30"]So exklusiv und hochkarätig werden sonst nur Investment-Profis mit Informationen versorgt. Als NBCler profitierst Du ebenfalls von dem geballten Wissen eines gesamten Expertenteams:[/text_block] \[text\_block style="style\_1.png" align="left" font\_size="18" top\_padding="30"\]So exklusiv und hochkarätig werden sonst nur Investment-Profis mit Informationen versorgt. Als NBCler profitierst Du ebenfalls von dem geballten Wissen eines gesamten Expertenteams:\[/text\_block\] [Add Element](#add_element) [](#copy-row "Copy Row") [](#options "Edit Row Options") [](#clone-row "Clone Row") [Add New Row](#add-new-row) [](#move "Move Row") [](#paste-row "Paste Row") [](#delete-row "Delete Row") [Edit Parent Element](#parent-settings)[Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  ## NoAlpha, Chefanalyst \[op\_liveeditor\_element data-style=””\]\[text\_block style=”undefined” align=”left” font\_size=”16″\]NoAlpha war jahrelang bei einer Großbank im Bereich Kapitalmarktprodukte tätig und ist seit 2010 an der Börse aktiv. Schwerpunkte seiner Anlagestrategie bilden die Fundamentalanalyse sowie “Special Situations” rund um Kapitalmaßnahmen und M&A-Transaktionen. NoAlpha gilt als sachlich handelnder Fachmann mit unglaublichem Detailwissen und steht für zuverlässige Top-Rendite.\[/text\_block\]\[/op\_liveeditor\_element\] \[op\_liveeditor\_elements\]\[/op\_liveeditor\_elements\] \[op\_liveeditor\_elements\]Ein weiteres Beispiel unseres grandiosen NBC-Researchteams, Top-Aktien auszuwählen, die performen! +248% in nur wenigen Wochen können sich sehen lassen. In unseren Probeausgaben unten siehst Du auch, wie wir chirurgisch genau den Ausstiegspunkt nahe der Höchstkurse erwischt haben.
\[/img\_text\_aside\] [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  ### +102% mit Chimerix Kein Halten mehr bei unserer NBC-Empfehlung [Chimerix](https://www.sharedeals.de/chimerix-nbc-mitglieder-feiern-102-kursgewinn-in-2-monaten/)! Eine unglaubliche Kursrallye sorgte für einen Anstieg der Aktie um **+102%** - und das in nur zwei Monaten. Ein erneuter NBC Winner mit Ansage!  \[img\_text\_aside style="1" image="https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2020/01/CMRX.png" image\_alignment="right" headline="%2B102%25%20mit%20Chimerix" alignment="left"\]Kein Halten mehr bei unserer NBC-Empfehlung Chimerix! Eine unglaubliche Kursrallye sorgte für einen Anstieg der Aktie um +102% - und das in nur zwei Monaten. Ein erneuter NBC Winner mit Ansage!\[/img\_text\_aside\] [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  ### +136% plus Bonus mit Cidara Der No Brainer Club empfahl im Herbst 2019: [Cidara Therapeutics](https://www.sharedeals.de/cidara-nbc-kassiert-136-plus-bonus/) "Stark Kaufen". Seitdem steht ein zwischenzeitlicher Kursgewinn von **+136%** zu Buche. Obendrein profitierten NBCler von einem vorteilhaften Bezugsrecht.  \[img\_text\_aside style="1" image="https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2020/01/CDTX-3.png" image\_alignment="right" headline="%2B136%25%20plus%20Bonus%20mit%20Cidara" alignment="left"\]Der No Brainer Club empfahl im Herbst 2019: Cidara Therapeutics "Stark Kaufen". Seitdem steht ein zwischenzeitlicher Kursgewinn von +136% zu Buche. Obendrein profitierten NBCler von einem vorteilhaften Bezugsrecht.\[/img\_text\_aside\] [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  ### +142% mit Aduro Absolute Geschenke in miesem Umfeld mit [Aduro Biotech](https://www.sharedeals.de/aduro-biotech-142-alltag-im-no-brainer-club/). Bombastische Kassenbestände und hochqualitative Assets sorgten in nur wenigen Monate für eine Kursrallye von **+142%**. NBCler wie immer am Feiern.  \[img\_text\_aside style="1" image="https://www.sharedeals.de/wp-content/uploads/2020/02/ADRO\_1.png" image\_alignment="right" headline="%2B142%25%20mit%20Aduro" alignment="left"\]Absolute Geschenke in miesem Umfeld mit Aduro Biotech. Bombastische Kassenbestände und hochqualitative Assets sorgten in nur wenigen Monate für eine Kursrallye von +142%. NBCler wie immer am Feiern.\[/img\_text\_aside\] [Edit Element](#settings)[Clone Element](#clone-element)[Advanced Element Options](#op-le-advanced)[Move](#move)[Remove Element](#delete)  ## ## Unsere spektakulären Buyouts \[headline style="1" font\_spacing="0" align="center" headline\_tag="h2"\]Der "No Brainer Club" ist ein Produkt der bull markets media GmbH
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